Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Medientürken vor Wien

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Vae Victis

Ich halte es für wahrscheinlich, dass die FPÖ die Wahl des Bundespräsidenten in Österreich gewinnt. Es gefällt mir nicht, zumal die FPÖ in mir, und zwar direkt in mir als Person, ein Feindbild hatte, nämlich jenes des Journalisten von der amerikanischen Ostküste, der während der blauschwarzen Koalition kam, um sie international zu vernadern. Damals, 1999/2000, hieß es von Seiten der Beobachter, die FPÖ wäre auf dem Gipfel der Macht, mehr Stimmen würde sie nie bekommen, und das auch nur wegen Haider. Haider ist tot und hat mit der Hypo Alpe Adria einen Skandal hinterlassen, der Österreich an den Rand des Ruins brachte. Strache kann Haider in keiner Hinsicht das Wasser reichen, und dennoch wird die FPÖ vermutlich jetzt die Wahl gewinnen. Mit absoluter Mehrheit.

auti

Manche sagen, das liegt an den neurolinguistischen Programmierungskünsten des FPÖ-Kandidaten Hofer, an der Flüchtlingskrise, an der wirtschaftlichen Stagnation des Landes, und an der Lähmung, die die grosse Koalition verursacht. Oder daran, dass der ein oder andere Grande der SPÖ und ÖVP gern mit der FPÖ paktieren will. Man wird vielleicht auch die Rolle der Identitären herausstellen, die in Österreich die Rolle übernehmen, die man in den USA Breitbart gibt. Es gibt viele Gründe, die man von aussen entdecken kann. Verlust der Heimat, Ablehnung von Brüssel, die wahrhaftig nicht eben einsichtige Politik des Herrn Juncker, und dann noch die drohende Beeinflussung der österreichischen Politik durch den grossen Nachbarn Deutschland, die mit einem Konsenskandidaten van der Bellen fraglos im Raum steht. Das mag alles eine Rolle spielen. Aber ein Hauptgrund, denke ich, sind auch wir.

auta

Wir deutsche und österreichische und europäische Medien. Das meckernde Lachen des linken Robert Misik im Standard, als von der Bellen im Mai die erste Runde gewonnen hat. Die Befriedigung im Spiegel, dass sich die Vernunft knapp vor der Dummheit durchgesetzt hat. Das spürbare Aufatmen, dass die Mehrheit das Kreuz an der einzig richtigen Stelle gemacht hat. Und ganz viele, viele Beiträge, aus denen die Anspannung entwichen war und die nun endlich, endlich, die Verlierer als so richtig schäbige Verlierer behandelt haben. Mehrheit ist Mehrheit, van der Bellen hatte gewonnen, vae victis, gegenüber der FPÖ besteht kein Anlass zu Grossmut, mit Verlierern muss man sich, speziell in den Medien, die es ja schon immer wussten, nicht abgeben.

autb

Ich war diesen Sommer öfters in Österreich, und zwar ausnahmslos in Regionen, die mit deutlicher Mehrheit für Hofer gestimmt haben. Das waren Regionen, in denen es kaum Plakate für van der Bellen gab, und in denen sogar die SPÖ Schwierigkeiten hat, Kandidaten zu finden. Es sind Regionen, in denen man die Leute nicht fragen muss, ob sie Hofer gewählt haben. Die meisten haben es getan. Die Hoteliers, die Bäckereiverkäuferinnen, die Radler, neben denen ich die Berge bezwang, die Bauern in ihren Höfen und die jungen Aufsteiger, von denen der ein oder andere auch wirklich durchdreht und in einem Wahnbild gefangen ist. (<- lesen. Wirklich. Das ist das Gegenbeispiel im Umgang mit anderen.) Die allermeisten bleiben äußerlich normal, sie sind freundlich, aufgeschlossen, fragen einen, wohin man fährt, und bieten einem an, bei einer Schutzhütte anzurufen, weil man in die Nacht hinein kommt. Einem dieser Menschen wird von den Medien für die richtige Wahl applaudiert, zweien schickt man wegen Hofer Verwünschungen hinterher.

autc

Wir haben das mit grosser Selbstverständlichkeit gemacht, mit der uns eigenen Form der Populismus, der nicht weiter differenziert, wenn das Ergebnis passt. Warum auch nicht, wir, die Medien, standen auf der Siegerseite, und von oben betrachtet ist Mehrheit nun mal Mehrheit, egal was die Leute in Achenkirch oder Gerlosberg gedacht haben. Den Ausschlag haben die grossen Städte gegeben, und hier besonders Wien. Wien ist anders, zum Glück gibt es Wien, da ist die Hoffnung, und niemand sah sich bemüßigt, einmal nachzufragen, warum Innsbruck eine kleine, grüne Insel in einem mehrheitlich blauen Meer geworden ist, das alle Vorstädte umfasst. Mit Wonne, mit Vergnügen, mit dem Stolz des Siegers wurden die Richtigen belobigt und die Falschen vorgeführt. Das Leben ging weiter, und die Sieger wandten sich neuen Erfolgen beim Zurückdrängen des Falschen zu. Brexit und Trump, und natürlich dem Beklagen des Umstandes, dass die FPÖ gegen die Wahl Éinspruch erhob. Die meisten zumindest verfuhren so, und besonders wütete die Mediensoldateska von außerhalb, die grünen Janitscharen aus Deutschland. Sieger müssen ihre Siege nicht erklären, die Geschichte gibt ihnen recht.

autd

Es wäre irgendwie freundlich gewesen, wenn man den Unterlegenen gezeigt hätte, warum sie trotzdem mit der Niederlage gut leben können. Man hätte ihnen aufhelfen können und ihnen die Hand geben. Nicht dem Strache, aber denen, die halt den van der Bellen aus dem ein oder anderen Grund nicht wollten. Statt dessen hat man ihnen gesagt, sie sollten empört sein, weil sie jetzt gleich noch einmal wählen müssen, obwohl doch der Richtige gewonnen hat. Medien gehen wie selbstverständlich davon aus, dass man sie als schlechte Sieger zu mögen hat. Und nach den Niederlagen der Medien beim Brexit und Trump gehen sie auch davon aus, dass man sie als schlechte Verlierer mögen soll, und ihnen Respekt zu zeigen hat, wenn sie jetzt die knappen Mehrheiten so verachten, wie sie in Österreich im Mai die knappen Minderheit verachtet haben. Auf der anderen Seite sehe ich nicht, dass wir den Hoferwählern auch nur einen einzigen nachvollziehbaren Grund geliefert haben, ein stichhaltiges Argument, eine glaubwürdige Erzählung, warum sie diesmal anders abstimmen sollten.

aute

Man kann mit den Leuten da schon reden. Man sollte vielleicht nicht den Mund verziehen, wenn sie Fahnen aufhängen und der Meinung sind, ihre Heimat wäre für sie wichtig. Sie haben gewisse Prioritäten, und wenn man sich darüber nur lustig macht und sie für eine Art Bergaffen hält, die nicht verstehen, wie die Welt funktioniert und im Zweifelsfall über sie hinweg schreitet, hören sie nicht zu. Diese Verachtung haben sie nach der ersten Runde zu spüren bekommen. Jetzt sind sie noch mal dran, und sie wissen, dass wir ihnen nichts schenken. Sie wissen, dass wir sie wieder vorführen und demütigen, wenn sie verlieren. Sie wissen wegen Brexit und Trump aber auch: Wir werden uns wie eine Horde Brüllaffen benehmen, wenn sie gewinnen. Wir werden jammern, klagen und beleidigt sein, weil andere unsere neue europäische Klassengesellschaft und ihre zu erlenkenden Ergebnisse demokratischer Wahlen nicht akzeptieren. Unsere geschmeidige Wendigkeit gegen ihren Bauernstolz. Unsere gerechte Sache gehen ihr Heimatgefühl. Wir bieten ihnen die Entscheidung zwischen Unterwerfung unter unsere Norm oder Schläge für Fehlverhalten.

autf

Das ist nicht sonderlich sympathisch. Das wählt man aber leider auch mit, wenn man van der Bellen wählt, und nicht alle, die bei ihm zwangsweise das Kreuzerl machen müssen, finden die Haltung der Medien gut. Hofers Anhänger wissen, dass sie viel zu viele sind, als dass man sie noch niederbrüllen könnte. Die von van der Bellen dagegen sind teilweise nur angeworbene Hilfstruppen, die sich irgendwie entscheiden müssen. Den Teil von ihnen, der sich bei der Wahl wirklich schwer tut, oder in Hofer ein paar positive Punkte sieht, stellen wir auch gleich unter Generalverdacht. Gefolgschaft kann man erzwingen. Loyalität nicht, und die Macht der Medien endet bei der Stimmabgabe. Macht uns unser schönes Brüssel nicht noch komplizierter, sagen wir denen, die erst einmal schauen müssen, was mit ihren Banken passiert, sollten deren eng verwobene Partner in Italien in Schieflage geraten.

autg

Fährt man durch die engen Täler hoch zu den Pässen, redet man mit den Menschen über ihre Heimat, versteht man solche Entscheidungen leichter: Sie wollen halt einen der ihren, der sich für sie einsetzt, und keinen, der anderen den Polante macht. Von oben betrachtet ist die Bergwelt nur ein Puzzlestück in einem Machtspiel des Kontinents, das nur funktioniert, wenn alle bis in die hintersten Täler abgeben und fremde Kontrolle akzeptieren, und in den grossen Medien herrscht weitgehend Einigkeit, dass es gut und richtig so ist. Deshalb lassen Medien einen wie den Herrn Oettinger vom Haken, oder paktieren mit Herrn Schulz im Kampf gegen die Meinungsfreiheit. Eine Weile war das glaubhaft, aber bei meinen linken Freunden in Italien wählt man inzwischen das, was Merkel nicht gefallen wird, gerade weil es ihr nicht gefällt. Bei meinen rechten Gastgebern in Tirol kann es gut sein, dass sie Hofer wählen, weil sie wissen, dass es nicht in unseren Plan und unsere Vorstellungswelt passt.

auth

Sie haben nur eine Gelegenheit, uns damit anzuschreien, wie wir sie dauernd anschreien, wenn sie Frei.Wild hören, das Falsche essen, die falschen Hobbies haben, das falsche Bewusstsein an den Tag legen, die falsche Weltsicht haben, die falschen Beziehungsvorstellungen für richtig halten, die immer gleichen Blockparteien kritisch sehen und das Falsche wählen.

autj

An diesem Sonntag. Es sieht nicht gerade gut aus.

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446 Lesermeinungen

  1. Die Identitären als Erben der 68iger
    https://www.youtube.com/watch?v=uO_aJxq3RZI

    Wem Zeit und Lust zu lesen fehlen, sollte sich zwei Minuten für ein fantastisches Video nehmen. Da schlägt das müde Herz selbst alter Apo-Opas schneller, weil es an antiautoritäre Aktionen aus jungen Jahren erinnert. Das geistige Erbe der 68iger steht für mich als alterndem Radikal-Individualisten nicht darin, irgendwelchen Gruppenführern auf der Straße oder in Foren bedingungslos nachzutrotteln oder sich anmaßender Launen von Foren-Betreibern wie bei BUF (BayernUnfrei) zu unterwerfen, welche nach Belieben löschen oder loben, Texte ihrer Mitarbeiter „dem Stil-des-Hauses-anpassen“, als müssten sie zu BILD, taz, FAZ, Welt oder sonstigen Prantlhausener-Pest-Postillen in Konkurrenz treten. (Nur mal als ein Beispiel von vielen)

    Nein: Spass an der Freud‘ lässt vergreisende, verknöcherte Verhältnisse tanzen, vielleicht sogar wanken und bestenfalls stürzen. Nur ungezügelte, ungehemmte Kreativität kann Kräfte freisetzen, nicht durch organisierte Langweiler Vorträge vor frierenden Demonstranten auf Bildtafeln oder über-intellektualisiertes Geschreibsel mit einem gigantischen Gemenge aus schriftstelzerischem Wortgeklingel – auch pro domo kritisiert. Weg von der TU-NIX-Gender-Generation zu der TU-WAS-Fraktion wie der Identitären. Danke dafür!

    • Also, mit dem linken 68er Geschmeiß haben die nichts zu tun...
      aber die Aktion ist einfach geil !!
      Man macht nichts kaputt, aber man amcht auf etwas aufmerksam, was jeder versteht .

      SO geht Aktion, so geht Kommunikation.
      Nicht mit blöden Artieln blöder Schreiber in blöden Prantlhausener ,,Zeitungen“ .

    • Europa
      und besonders Wien hat soviel in der Vergangenheit eingesetztz, es sollte sich nicht geschlagen geben!
      http://www.fotocommunity.de/photo/maria-theresia-photo-josephine/37765860

    • ach.... Otto...
      Sie schreiben von DEN 68ern… Wissen Sie was mit dem „68“ gemeint ist?
      Es bedeutet: DAS WAR VOR 50 JAHREN !!!!

      Kennen sie Leute die vor 50 Jahren zu einer Gruppe gehörten, und die 50 Jahre später alle noch einer Meinung sind? What the fuck haben diese etablierten akademischen Grünen mit 68 zu tun ????
      Kein Mensch wird von ihnen verlangen Claudia Roths Kleidung toll zu finden, aber warum lesen sie nicht mal den Link zu Falter, den Don oben eingestellt hat. DA sehen sie ein echtes Problem!
      Hier ich machs ihnen einfach:

      https://www.falter.at/archiv/wp/boris-wollte-mich-verbrennen

    • @ TDV Fazit : Sie sehen die Probleme rechts, ich sehe sie links.
      Von der geliebten C. Roth blödsinniger Fetzen schrieb ich kein Wort, dass die im Bundestag sitzt, und ständig in den Medien nervt, wurmt mich.

      Ja, die paar Borisse, wenn man nicht aufpasst, sind auch ein Problem.
      Die AntiFa scheint mir aber zahlenmäßig gefährlicher.

      Und, auch wenn ich mit solchen Leuten keinen Dauerkontakt pflege, KENNEN tu‘ ich Alt-Linke.

      Hängengebliebene Nervensägen mit links-matschigen Birnen, das Beste ist gerade gut genug für die, schönes Fleischerl, gutes Weindi…..

      Schön, Sie in Rage gebracht zu haben !

      Aber sie haben schon recht- richtige, kernige Stalinisten sind die wenigsten.

      Nur : für mich ist es EINE Pampe, Befreiungsfront für Judäa, oder Judäische Befreiungsfront . (Das Leben des Brian, Monty Python)

    • @Otto Moser
      Kennen Sie eigentlich so ein paar „Antifa“ persönlich? Haben mit denen eventuell sogar mal gesprochen? Oder beziehen Sie ihre Kenntnisse über die aus den …medien? Also das sind beileibe nicht meine Favoriten, aber ich wäre da trotzdem sehr vorsichtig mit so selbstgewissen Verurteilungen.

      Die großen Räder in diesem und in allen anderen Ländern der Welt werden ja doch wohl erkennbar von gänzlich anderem Personal gedreht. DAS wahrzunehmen könnte dem Erkenntnisprozess ganz sicher weiterhelfen. Denke ich mal so.

    • @ TDV
      Dabei stellt Boris aber richtig gute Fragen: „Wieso zahle ich jeden Monat 2500 Euro Steuern? Wieso gehe ich seit der Schulzeit arbeiten, wenn andere das Geld einfach so bekommen?“

      Diese Frage stelle ich mir täglich. Und ich bin gerade dabei, sie für mich zu beantworten.

      Der Malocher hält über Jahrzehnte hinweg die Wirtschaft in Schwung, betreibt Wertschöpfung, zahlt Gewerbesteuer, Grundsteuer, schafft Arbeitsplätze, neuerdings wahrscheinlich Vermögensteuer, seine Erben Erbschaftsteuer (zu Lebzeiten Schenkungssteuer), Steuerberater sowieso, usw. Das alles zum Teil einhergehend mit Investitions- und Betriebsrisiko, jahrelang Urlaubsverzicht, 60-Stunden-Arbeitswoche, Aufbau einer privaten Altersversorgung, etc.

      Eigentlich sollte man da vom Staat etwas Entgegenkommen erwarten. Weit gefehlt.

      Meine Antwort? Ich ziehe mich aus diesem (Malocherkreislauf = Wirtschaftskreislauf) zurück. Soll sich doch an Steuern (für H-4-Bezieher, [Wirtschafts]Flüchtlinge, Arbeitsscheue) dämlich zahlen wer will. Ich nicht (mehr).

      Ein minderjähriger unbegleiteter Flüchtling kostet dem Staat in zwei Jahren soviel, wie er für meine drei Kinder ausgegeben hat, wenn jedes einzelne davon 18 Lebensjahre lang Kindergeld bezogen hat. Da weiß man doch gleich, wo bei diesem Staat die Prioritäten liegen.

    • Titel eingeben
      Das haben sich die Identitären wie sie selbst zugeben von Greenpeace abgeschaut.

    • was wiegt nun schwerer?
      …dem Boris sein Kontrollverlust, oder der Kontrollverlust der
      westlichen Medien.
      …und wer wird rabiater reagieren.

    • Na also: Eigentlich sollte man da vom Staat etwas Entgegenkommen erwarten!
      @hefe60: Steuerfrei sind der Ehrensold, der auf Grund des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 1132-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. April 1986 (BGBl. IS. 560), gewährt wird;

    • @Otto Moser
      Mal grundsätzlich…. Ich bin Anarchist, Alt-Hippie, Zen Buddhist, weisser alter Mann und, auch wenn ihnen das nicht einleuchten mag: Wert-Konservativer.

      Ich bin kein Linker. Trotzdem sehe ich von Links keine Gefahr sondern wie immer. Von dummen Menschen, ob die nun Merkel heissen, in der Anti-Fa sind oder bei Breitbart schreiben. Von denen die in meiner Welt unter Links laufen, fällt mir meist ausser Wageknecht nicht mehr viel ein. Erklären sie mir doch bitte: „Sie sehen die Probleme rechts, ich sehe sie links.” Wo sehen sie LINKS ein Problem?

      Mir fällt in diesem Blog immer auf, dass irgendwelchen rechten Spiessern irgendwas missfällt und das wird dann einfach ex Kathedra zu „Links“ erklärt, obwohl es eigentlich nicht als anders als schlicht und einfach dumm ist. Da wird eine Merkel, die, mit der „ohne Obergrenze“, einfach als links tituliert, während eine Wagenknecht, die man dafür beinahe aus der eigenen Partei ausschliesst, weil sie sagt Selbstverständlich muss man eine Obergrenze setzen von ihnen zB als Stalinistin bezeichnet wird? Und dann fragen sie mich warum ich das Problem „Rechts“ sehe? Angesichts der Ergebnisse in England, Trumpland mit seinem Mad Dog, le-Pen, und heute in Österreich und Italien, und das alles ist nur der Anfang? Da sehen sie ein linkes Problem?
      MANN !!!!

      „Die AntiFa scheint mir aber zahlenmäßig gefährlicher.“ Gerade das „zahlenmässig“ stimmt natürlich nicht! Ich habe nichts mit denen am Hut, weil ich weiss, dass sie nichts ändern können, aber als einer der den Zusammenhang zwischen Geld, Macht und Machtmisbrauch nicht übersehen kann, hab ich NICHTS gegen die. Die sind letztlich nur eine Hämmoride am Schliessmuskel der Grossbanken, ich finde das gut.

      Ein Staat/eine Regierung ist für mich akzeptabel, wenn sie der Real-Wirtschaft, nicht der Finanz-Wirtschaft, alle Möglichkeit für den Erfolg bietet, und mit einem nicht unerheblichen Teil der dabei erwirtschafteten Steuern, den, unschuldig oder aus eigenem Versagen, am untersten Rand der Gesellschaft Lebenden auf eine Stufe menschenwürdigen Lebens anhebt.
      Ein Staat, in dem Kinder von alleinerziehenden Müttern gegen Monatsende nicht genug Geld für die Schulspeisung haben, der aber Milliarden für Boni für die Ackermänner der Welt in Jahren, in denen die Deutsche 4 Milliarden Verlust gemacht hat, finanziert, für den wäre ich, wenn ich wie der jünger wäre, Feuer und Flamme!
      Sie zB sollten nicht über die Antifa jammern, sondern sich vielleicht mal Gedanken machen, wie es denn wäre Regierungen zu haben, die nicht seit zwei Jahrzehnten den Mittelstand ausbluten um brav weiterhin nach ganz oben umzuverteilen.

      Aber wenn sie meinen Feuer in der europäischen Zentralbank oder auf dem Hinterrad eines Porsche Cayenne zu legen sei das entscheidende Übel unserer Zeit, nun ja, dann werden sie ja recht bald die Zukunft bekommen, die sie sich wünschen.

    • @Hefe
      Sie bezahlen 2500, weil sie sich dazu herablassen um des Besitzes Willen mit einem System zusammenzuarbeiten, das ohne ihre und ihresgleichen Mithilfe zB bei Wahlen solche Sauereien nicht auf Dauer organisieren können!
      Sie tun es weil ihnen der Besitz wichtiger ist und sie auf den selbst unrer solchen Bedingungen nicht besitzen .
      Der Begriff „Eigenverantwortung“ sagt ihnen was?

      Die derzeitige Ordnung ermöglicht ihnen so viel Geld zu verdienen (auf das wie oder womit will ich gar nicht eingehen!), dass davon ohne dass ein Austand ausbricht 2500 abgezogen werden können. In einem zivilisierten Land, zB mit einer Ludwig Erhartschen, sozialen Marktwirtschaft werden mit diesen Steuern Infrastruktur finanziert und den weniger Glücklicheren, die in einer solchen fressen und gefressen werden Gesellschaft nicht so florieren können, eine menschenwürdiges Dasein finanziert.

      Was genau gefällt ihnen den an dieser Grundidee nicht?

      Jetzt, 2016, fällt ihnen also auf, dass die deutschen Regierungen ja anscheinend nicht das Interesse der Mittelklasse vertreten, sondern das des einen Prozent?

      Ja, wenn sie sich mal die Mühe gemacht hätten denen die tatsächlich links zuzuhören, dann wäre ihnen das schon vor vielen Jahren aufgegangen! Und sie und ihresgleichen hätten nicht dieses lächerliche Politiker Gesindel bei jeder Wahl aufs neue an die Macht gebracht….

      „Soll sich doch an Steuern (für H-4-Bezieher, [Wirtschafts]Flüchtlinge, Arbeitsscheue) dämlich zahlen wer will. Ich nicht (mehr).”

      Ja, ja, das Feindbild des sich jeglichem Denken verweigernden Mittelmass. Immerhin sind sie ehrlich genug sich selber als dämlich zu bezeichnen.

      Und dann auch noch: „Ein minderjähriger unbegleiteter Flüchtling kostet dem Staat in zwei Jahren soviel, wie er für meine drei Kinder ausgegeben hat, wenn jedes einzelne davon 18 Lebensjahre lang Kindergeld bezogen hat. Da weiß man doch gleich, wo bei diesem Staat die Prioritäten liegen.”

      Ohne die deutsche Wirtschafts- und Militär-Politik gäbe es diese Massen nicht, sondern weit weniger. Und sie sind es der in diesem System so viel Profit macht, dass man ihm davon 2500 abziehen kann? Und dann jammern sie?

      (Seien sie nicht beleidigt, ich benutze nun mal gerne Klartext!)

    • TDV -Freiburg .
      Kein Text .

    • There's an exit back this way. Noodles, go through it. Keep walking. Don't turn around.
      @TDV

      Kleines Problem, wie Sie es selbst erkannt haben:
      Außer Wagenknecht haben Sie niemanden mehr zum identifizieren.
      Tja, nun stellt sich die Frage, wie man politisch wirken will, wenn man sich nur mit einem einzigen Menschen identifiziert.

      Ich mochte Ihnen ja nicht das politische System oder gar die Demokratie erklären, guter Mann, aber, ich befürchte, ich muss:

      Im politischen System geht es nicht um Individualität! Sorry, nix mit der Schönste, der Schickste, der Intelligenteste. Nope, das ist die Welt von Facebook und Blogs wie diesem. Da können Sie ganz individuell der Dollste sein.

      In der Politik muss man aber leider Mehrheiten finden. Und daher geht es um das Gegenteil von Individualität. Das ist der Witz.

      Und ja, ups, da muss man Kompromisse eingehen. Ganz viel Kompromisse. Böse Welt, böse Realität.

      Sorry.

      Ich mach ja schon Schluss. Sie können sich jetzt weiter Ihren Anti-whatever-ich bin einzigartig und die Welt ist nur gut wenn so wie ich denke-Träumen hingeben

      Viel Glück!

    • Otto Moser sagt: 4. Dezember 2016 um 06:58 Uhr
      „TDV -Freiburg .“

      Ja… und?
      Eine Verwandte von mir, wohnt mit ihren drei Teenie Töchtern nur ein paar Minuten von dem Ort des zweiten Verbrechens weg….

      Wer hat denn eine Immigrations-Politik ohne Obergrenze erlaubt? Die Linke?
      Wer hat die Bundeswehr nach Afghanistan geschickt um die verbrecherische Kriegspolitilk der USA zu unterstützen? Die Linke?

      Oder die peinliche Spiesser Regierung die das mittelmässige Volk gwwählt hat? Hören sie endlich auf, jedes mal wenn diese Vollidioten in Berlin Mist bauen der leider ab und zu auch fürchterliche Konsequenzen ht einfach zu behaupten diese Leute seien links! Wir reden hier von den Leuten die Banken, Energie- und Auto-konzerne mit Steuermilliarden retten, die gerade eine Milliarde in Drohnen investieren um endlich auch mitmorden zu können!

      Es ist eine Unverschämtheit sowas als Links zu bezeichnen und es kotzt mich langsam an!

      Zumindest dieses eine Mädchen würde noch leben wenn GeorgW und der Rest der Verbrecherbande nicht in Afghanistan einmarschiert wäre, ohne dass ihm oder seinem Land ein Afghane irgendwas getan hat! Und die Regierung musste ja unbedingt „unsere“ Freiheit am Hindukusch mitverteidigen!
      Den Saudis, also wo bin Laden herstammt, hingegen Waffen liefert und Öl abkauft????

    • Mann oh Mann, Goodnight....
      Sie haben ja wirklich so gar keine Ahnung davon wie ich denke…

      … ist zwar lustig, aber bestimmt kein Verbrechen.
      Also viel Spass in ihrer Realität.

    • @ TDV
      Sie machen es sich zu einfach wenn Sie behaupten: „Die derzeitige Ordnung ermöglicht ihnen so viel Geld zu verdienen“.

      –> Diese Ordnung könnten auch die aktuell 8 Mio. Transferbezieher staatlicher Leistungen in Anspruch nehmen und sich etwas schaffen!

      Die Ordnung in anderen Ländern, z.B. Russland (meine Gattin stammt von dort) ermöglicht einem Malocher ähnliche Möglichkeiten. Auch dort kann man Millionär werden, dazu bedarf es nicht der Grundlage von 8 Mio. deutscher Transferbezieher, die ich „großzügigerweise“ mit meinen Steuern alimentieren MUSS; und die meist nichts anderes zu tun haben, als lauthals nach Umverteilung zu rufen. Jeder ist seines Glückes Schmied. Und noch ein Tip: Glück hilft manchmal, Fleiß immer (aber nicht weitersagen, sonst fällt uns am Ende noch ein Teil der Transferbezieher weg).

      Dafür liegt die EkSt in RU bei schlappe 13%. Nicht umsonst haben Leute wie Schumi, Müller-Milch, Gérard Depardieu unserem Land den Rücken gekehrt.

      Nein, aufgefallen ist mir das nicht erst in 2016. In 2016 habe ich aber die Antworten darauf gefunden: Mitarbeiter entlassen, weniger verdienen, kleiner Brötchen backen, Steuern reduzieren. Gar nach RU aufbrechen? Soll man andererseits darauf warten, dass im eigenen Pflegefall der Staat sich an den sauer verdienten Millionen labt?

      „Ohne die deutsche Wirtschafts- und Militär-Politik gäbe es diese Massen nicht…“ –> Nun ja, solls mal wieder der „böse Deutsche“ gewesen sein? Was treiben z.B. die Chinesen, Franzosen und Amerikaner in Afrika? Weder habe ich persönlich Waffen geliefert, noch habe ich solche Parteien gewählt. Warum also soll ich für (Wirtschafts)Flüchtlinge persönlich bezahlen? Schauen Sie sich einfach mal die Geburtenraten im Nahen Osten (1950 = 105 Mio. Einwohner, heute 475 Mio.) und Afrika (1960 = 250 Mio, heute 1.200 Mio., 2100 [UN-Prognose] = 4.400 Mio) an. Das bedeutet, dass dann nicht 1 oder 2 Mio. „Flüchtlinge“ per anno zu uns rein wollen, sondern 50 oder 100 Mio. Wünsche viel Spaß dabei, das zu finanzieren… (schon die Grenzwälle werden teuer).

      Weil auf anderen Kontinenten Männer 12 bis 15 Kinder völlig unverantwortlich in eine hungernde Welt setzen, soll ich diese dann nach D holen und hier durchfüttern? Warum bloß hab ich nur so eine Anzahl Kinder in die Welt gesetzt, wie es mir möglich war zu ernähren? Aso, man nennt das Verantwortung. Sorry, Verantwortung übernehme ich gerne für meine Familie, aber nicht für die Kinder anderer Leute aus anderen Kontinenten.

      „sozialen Marktwirtschaft werden mit diesen Steuern Infrastruktur finanziert“ –> Schön wärs. Was bleibt? Bildungseinrichtungen, Infrastruktur, Grenzsicherung. Die Straßen sind lädiert, Kinder waren in Privatschule (also doppelt bezahlt), Grenzsicherung… lassen wirs.

      Beruflich (selbständig) habe ich nahezu täglich mit H-4-Beziehern und Migranten zu tun. Die meisten müssten lediglich mal ihren Hintern hochheben, um sich „ein menschenwürdiges Dasein [zu] finanzier[en].“ Aber noch verlassen die sich auf Deppen wie mich oder Boris ;-)

      „Und sie sind es der in diesem System so viel Profit macht“ –> Dafür maloche ich seit meinem 15 Lebensjahr und meist mit einer 60-Stunden-Woche, nebst jahrzehntelangem Urlaubsverzicht. Rechnen Sie da doch bitte mal die Stunden (und die wertschöpfende Wirtschaftsleistung) eines H-4-Beziehers dagegen.

      Aber trösten Sie sich, der Ausfall meiner Steuern wird nicht Sie persönlich treffen, das Minus schreibt der Staat auf die rund 2,133 Billionen Staatsschulden. – – – Haben Sie Kinder?

  2. Merkel vs. Reker
    Bitte mit Kommentarbereich lesen, gefunden zuerst auf dadgdx unter Bechlenberg:
    http://www.focus.de/politik/deutschland/tour-durch-die-stimmungen-der-cdu-kritiker-zermuerbt-merkel-bei-videokonferenz_id_6285486.html

    • M. und die arabischen Männer
      Interessant, interessant. Focus online veröffentlicht Leserkommentare, in denen das Wort „Flüchtlinge“ in Anführungszeichen gesetzt wird – was in Bezug auf die weit überwiegende Mehrheit der (meist) illegalen Migranten korrekt ist. Bei WON weiterhin ein Grund für sofortige Löschung.

      Für die illegalen Eindringlinge in Güterzügen verwendet Focus-online (2.12.2016) selbst den Begriff „Migranten“. Vielleicht war die Tochter eines Focus-Mitarbeiters/Mitarbeiterin unlängst im Münchner Rathaus und wurde „bereichert“. Auch ein Skandal, dass es gelang, die Vorfälle im Münchner Rathaus fünf Wochen lang zu vertuschen.

      Noch eins aus dem Focus: http://www.focus.de/politik/deutschland/merkel-in-jena-cdu-redner-attackiert-kanzlerin-treten-sie-zurueck_id_6290332.html

      Man betrachte das Foto der „Kanzlerin“: Wie glücklich – unterwürfig aber entspannt – die „Kanzlerin“ stets bei körperlichen Kontakten mit arabischen Männern wirkt. Es springt ins Auge. Wieder ein Einladungsfoto mehr. Die Kehrseite ihres tiefeingegrabenen Hasses auf die Deutschen und Deutschland, der, wie an M.s herablassenden Reaktionen zu kritischen Äußerungen von CDU-Parteimitgliedern (!) abzulesen ist, sehr, sehr stark ist. Eine Soziopathin mit sadistischen Zügen. War sie denn bei den Opfern des Anschlags von Würzburg?

      M. ist einfach ein sehr hässlicher Mensch, innen wie außen. Die Inkarnation des Begriffs Fehlbesetzung. Sie muss weg, und zwar schon vor dem September 2017.

  3. mediale Belagerung anno 2016
    Ein schöner Artikel, die Bilder erinnern mich an die Jahre als ich im Sommer in den Alpen Bergwandern war, wegen lädierter Hüfte jetzt nicht mehr machbar.
    Nun wohl, ob sich wohl ein Fürst Starhemberg oder ein Jan Sobieski findet der just in time eintrifft, Wien von der medialen Belagerung zu entsetzen?
    Schauen wir welches das Ergebnis sein wird, aber ich gebe Ihnen recht es kann gut sein dass es anders als beim ersten Versuch ausfällt. Wir werden es mit Fassung tragen, bei einem Glaserl Neusiedler Wein, und die CD mit dem Hoch- und Deutschmeister Marsch in den Player stecken.

    • Zum Glück trifft es ja nur den Balkan und seine immer gleich verrotteten Strukturen. Das ist das Gute daran. Schlimmer geht eh nimmer. Nur andere werden die Hände aufhalten.

  4. Danke!
    Werter Don!

    Auch wenn ich, was selten vorkommt, Ihre Sicht der Dinge – hier zum Thema Hofer / Van der Bellen – nicht vollinhaltlich teile, danke ich für diese Analyse. Die Medien, und hier ganz vorne mit dabei der zwangsgebührenalimentierte Staats- vlg. Rotfunk, sind ursächlich für die Polarisierung der Gesellschaft verantwortlich: teils, weil sie tendenziös und unvollständig berichten, teils, weil sie sich eifrigst zum Richter und Henker an jenen aufschwingen, die der Regierungslinie entgegentreten.

    Und die Medien werden diese Spiel völlig uneinsichtig so lange treiben, bis es wirklich zu Konfrontationen innerhalb der Bevölkerung kommt. Und dann werden sie von nichts wissen….

    • Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass die FPÖ eine andere oder bessere Klientelpolitik machen würde. In Ästerreich liegt einfach zu viel im Argen, und das seit, ja, eigentlich schon immer. Allein schon, wiel die Gegensätze zwischen Wien und dem Land zu gross sind.

    • Schon immer?
      Man kann sich beim Rückwärtslesen von Historie natürlich gewaltig irren. Aber nach allem, was ich gelesen habe, war die kuk Monarchie mit all ihren inhärenten Schwächen vermutlich der bisher einzige multikulturelle Staat, der – mit Zustimmung der Mehrheit aller Volksgruppen! – leidlich funktionierte.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • THorHa
      Ihr Vertauen in die Geschichtsschreibung beeindruckt mich sehr.

  5. Sollte es
    tatsächlich zur Wahl Hofers kommen, wird man uns klarmachen, dass es nun wirklich höchste Zeit ist, einen „pluralen öffentlichen Diskursraum“ sicherzustellen. Treffen wir uns demnächst im Dark-Net?

  6. Herrliche Bilder
    Wunderschöne Bilder. In Spielfeld werden fast alle für Hofer stimmen. Die passagere Enteignung ihrer Gärten durch Spaziergänger der anderen Art werden sie nie vergessen.
    Text aus dem Herzen der Leute mit guter Beobachtungsgabe, auch wenn es Ihnen so, wie Sie eingangs sagen, nicht passt. Das nennt man Journalismus.

    • Na, sie wissen ja nicht, was los war, wenn ich da mein Kommen ankündigte. Da waren sie dann plötzlich alle aushäusig, die frisch gebackenen Würdenträger. Ganz schlimme Zeit, aber auch Gusenbauer war ja so eine Nummer.

  7. Ave Don, morituri te salutant!
    Zuerst: In welcher Kirche meiner Heimat steht der „fesche“ Georg?

    Hillary van der Bellen war und ist ein alter Wackeldackel mit dunkelroter Vergangenheit. Erst versuchte er überall und nirgends unterzukommen. Schon während seiner Zeit als Grüner Bundessprecher verlor er sich in Sprechblasen und irgendwo im nirgendwo! Ich mag diesen Menschen nicht! Meine Großmutter und mein Vater würden beide noch aus ihrem Grab kommen, würde ich jemals „kommunistisch“ wählen! Mein Vater wuchs im Mühlviertel (russische Besatzungszone in OÖ) auf und ich werde nie seinen Satz vergessen: Ja, die Kommunisten haben uns befreit, aber der Preis war furchtbar! In meiner Familie waren Nazis und Kommunisten der Inbegriff des Teufels!

    Mit meinem Vater hätte man vielleicht noch reden können: aber ganz sicher nicht mit meiner Großmutter. Der „naße Fetzen“ würd mich treffen!

  8. Auf den Punkt...
    …und sehr schöne Bilder. Da werden Sommererinnerungen wach…

    Andererseits: Die Wahl Hofers wird so viel nicht ändern, und bei Renzi baut die Euro-Fraktion auch schon vor. Sie werden den status quo wieder mit sehr viel frisch gedrucktem Geld stabilisieren – ‚whatever it takes…‘

    • Renzi wird trotzdem die nächste Wahl verlieren, da hilft auch kein Geld mehr. Das kommt viel zu spät, und die 200000 Migranten zum Jahresende tun ein Übriges.

    • Italien
      Sicher spielen Merkel und Junker und ihre Politik und auch die illegale Einwanderungswelle eine Rolle.
      Aber ich glaube ja, in Italien liegt die Sache noch viel komplizierter. >Es kommt noch ein typisch italienisches Moment hinzu.
      Die Salvini, Meloni, M5S und Berlusconi Wähler werden dort kaum verunglimpft. Auf allen Kanälen können Sie ausgiebig auftreten.
      Berlusconi war kürzlich sogar bei #cartabianca, der Sendung von Frau Berlinguer.
      In Italien ist es eher so, daß eine Regierung, die länger als 1000 Tage im Amt ist, von Haus aus bei großen Teilen der Bevölkerung Argwohn auslöst. Da finden sich dann ganz schnell viele Gründe, warum man die erst als Heilsbringer begrüßten wieder los werden will. Das geht allen Parteien so. M5S wird das sehr bald auch erleben, sobald sie Regierungsverantwortung tragen müssen.

    • ZweihundertTausend Migranten? Werter Don Alphonso.
      Hört das denn nie auf? Jetzt haben Sie mir das schöne Wochenende verdorben. Die wollen doch sicherlich alle nach… . Das geht furchtbar schief, das alles…

    • @BlackBlacky - 200.000? Nein! Unsäglich viele, statistisch nicht zu erfassen:
      http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/familiennachzug-zahlenmaessig-die-grosse-unbekannte/
      Und das Erfassen ist augenscheinlich auch nicht gewollt – von keiner Behörde!

      Beim Familiennachzug werden alle einfach so durchgewunken – ohne erneutes Asylverfahren, wenn ich das richtig verstehe. Und wenn das solche sind, wie der Mann aus Syrien mit 4 Frauen und insgesamt 23 Kindern, beträgt das monatliche Sozialhilfeangebot so um die 30.000,– Euro

    • Correzione: ZweihundertTausend Clandestini
      Überraschenderweise ist in diesem mittlerweile in Deutschland vergiftetem Thema Bella Italia ein Stück ehrlicher und direkter. Illegale (Einwanderer) heisst es dort. Und das trifft es m.E. wesentlich besser.

    • Ja, Gast.... schrecklich....
      „…wie der Mann aus Syrien mit 4 Frauen und insgesamt 23 Kindern, beträgt das monatliche Sozialhilfeangebot so um die 30.000,– Euro“.

      Andererseits, da wäre der schön blöd, wenn er nicht käme, oder?
      Und überhaupt, was soll daran falsch sein? Oder sehen sie irgendwelche Bemühungen des Volkes Regierung, die sowas AUF DAUER erlauben abzuschaffen? Und dessen Armee im Herkunftsland jener Menschen das Kriegstreiben AKTIV unterstützt udn so ja auch weiterhin für Nachschub sorgt`?
      Die Wähler sind es, die die Steuern zahlen mit denen das finanziert wird. Wer also, wenn nicht das Volk sollte entscheiden, wofür das Geld ausgegeben wird, wenn es mal nicht von einer grossen Bank oder einem Automobil Konzern benötigt wird?
      Sie sehen also, es hat alles sein Ordnung, denn Demokratie ist toll!

  9. THE WINNER TAKES IT ALL.................
    werter DON, sicher haben sie diese woche doch die rede des pfarrers aus dem osten gehört, so schön hat er über die medien und ihre unabhängigkeit und wichtigkeit doziert, so belehrend die kritiker ausgegrenzt, so fingerhebend den politischen mainstream der ihn wundervoll nährte und ernährt verteidigt……………was wollen sie jetzt mit diesen rechtfertungsversuchen für diese „blaue brut“, die lediglich der alkoholiker im Blue Curacao geniessen will ?

    egal wie es ausgeht am sonntag, am montag (nicht im freitag !) werden wir wieder über das GESPENST DES FASCHISMUS IN EUROPA lesen, die massendenunziation anhören, entrüstete moderatorinnen bewundern und uns fragen, wie sie den weg vor die kamera schafften – und erstaunt lernen, dass es um die 50% echte nazis in den gebirgstälern und tiefebenen immer noch gibt, nie ausgerottet von der gehirnwäsche der fest installierten zwangs – dauerberieselung der abhängigen medien, alles verlorene söhne und töchter, verbunden mit der impliziten frage, ob statt umerzienung evtl.nicht doch schleichende ausrottung der beste weg zur erhaltung des etablierten sein könnte.

    aber weder Österreich noch Italien

    der verzicht des fantastielosen sozialbürokraten im elysse ist der eigentliche event, immer noch politisch schlauer als ulF, weniger von der selbstsuggerierten mission erfüllt zieht es sich zurück, frei für motorradfahrten mit helm zur geliebten und zum memoiren-schreiben oder versöhnt er sich vielleicht doch wieder mit meiner freundin Valerie Trierweiler ?

    kommen wir zurück zu ABBA und der doppelten wahlnacht am sonntag:

    the winner takes it all,
    ………
    ……….
    THEIR MINDS ARE COLD AS ICE !!!

    es sieht doch gut aus werter DON

    expect the unexpected……………even the opposite!

    • Mei. Es funktioniert halt nicht mehr so richtig. Und Deutschland ist auf dem Weg dorthin, wo Österreich schon ist, und zwar ohne jeden Lerneffekt.

  10. drunt im Tal ja....
    Schade, dass ich als Norddeutscher diesen Sonntag nicht auch mal „schreien“ darf. Ich hoffe, die Österreicher tun es für mich. So laut, dass wir es auch in Flensburg noch hören können.
    Auch wenn Sie die Welt der Berge beschreiben: auch hier auf dem platten Land ist es so. Nur dass sich hier die meisten noch nicht trauen, noch zu gläubig an den Lippen der Meinungsmedien hängen, noch immer sagen „nee, die kannst du doch nicht wählen, die sind doch so rechtspopulistisch“.
    Vielleicht trauen sie sich dann, wenn auch hier die rot-grünen arabisch als Sprache an den Schulen einführt, wie jetzt in unserem Vorzeigeintegrationsslum Berlin.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Wahlsonntag!

    • Ich finde die FPÖ nicht schön, ganz im Gegenteil.

    • Stadt und Land
      Auf dem Lande ist die Lage wohl noch recht idyllisch, da in Österreich ein Rekordergebnis im Tourismus erzielt werden konnte. Da sieht es in Köln und anderen westdeutschen Städten ganz anders aus. Der Widerspruch zwischen erlebter Realität und medial vermittelter Realität wird täglich größer. Aufrufe zur Gewalt gegen Andersdenkende werden jede Woche auf bunten kleinen Aufklebern flächendeckend verteilt. Keineswegs sind diese im Ausland gefertigten Aufkleber so klein, dass Journalisten und Politiker sie übersehen könnten. Aber – wie gesagt – die medial vermittelte heile Welt wird noch gehegt und gepflegt, auch wenn die leeren Worthülsen immer mehr an den Lesern und Hörern abprallen.

  11. Titel eingeben
    Sind die Medien in Österreich denn auch so schlimm wie die deutschen (die für mich in den letzten Jahren wirklich jegliche Glaubwürdigkeit verloren haben)? Ich hatte eigentlich den Eindruck, das sei dort noch etwas vielseitiger und ausgewogener, kann mich aber auch irren.
    Ansonsten: Das linksliberale Establishment in westlichen Ländern hat sich m.E. in diesem Jahr in einem Ausmaß demaskiert, das ich so für nicht möglich gehalten hätte. Die Reaktionen auf Brexit und die Wahl Trumps haben mich im Glauben bestärkt, dass es mit diesen Leuten keine Möglichkeit eines Dialogs oder von Kompromissen geben kann, sondern nur einen erbittert geführten Machtkampf.

    • Österreichsiche Medien
      Die Medien waren anfangs auch so wie in Deutschland, ich erinnere mich, dass auch nur Frauen und Kinder im Vordergrund aller Abbildungen von den Flüchtlingen standen. Irgendwann wurde in einem Forum darauf hingewiesen, dass die Frau im grünen Kopftuch vor ein paar Tagen schon mal in der Zeitung abgebildet war. Diese Zeitungen haben auch mit einem Rückgang der Auflage zu kämpfen, es wird aber in AT generell weniger krakeelt. (Lückenpresse)
      Inzwischen berichtet zumindest die Krone auch ohne Beschönigungen über Afghanen, die ihre Eignung als Fachkraft für Eigentumsübertragung oder Messermeister auf offener Straße bewerben. Es lässt sich aber auch weniger verstecken, da das reginale eben immer etwas näher ist.

    • es kommt darauf an
      es gibt den Boulevard, und seriöse, aber alle schreiben schon länger kritisch über die Regierung in Sachpolitik, nicht erst seit Köln.

      und ein paar haben dem PC also pressecodex mittl. abgelehnt, es wird bei jeder Tat die Nation bzw Name genannt. Selbstzensur in der Information und Opfer – Ermittlungsschutz, .. verpflichted nicht Vorschriften von Ministern oder Stiftungen..

    • Titel eingeben
      „Messermeister“ und „Eigentumsübertragung“ … das haben Sie ja fein pointiert benannt … und damit schön den überheblich-betulichen Gouvernantensermon der deutschen Bundeskanzlerin vom „Kennenlernen“ und dem „Erweitern des Horizontes“ persifliert.

      Wieviel Anmassung wird man von diesem bornierten Wendehals (Jynx torquilla merkelensis) noch ertragen müssen?

    • ... Sehe ich alles auch so...
      … das Ausmaß an Hass, Herablassung und Häme von den Welcome-Freunden und ihre blanke Gier nach Staatsknete und Stellen machen jeden vernünftigen Kompromiss unmöglich. Es ist ja nicht mal möglich, dass die Gesetze vollzogen und 500.000 Abgelehnte wieder rausgeschafft werden oder dass nur Leute mit Papieren ins Land gelassen werden, wie überall sonst auf der Welt….

  12. es wird spannend
    Bei diesen Wahlgang wird es richtig spannend.
    Es beteiligen sich dieses mal noch mehr Auslandsösterreicher als letztes mal, laut einer Dame vom Standard auf WDR2.
    Die bevorstehende Wahl scheint sehr viele zu motivieren.

    Etwas am Rande:
    Wurde auf allen Sendern der Spitzname des zukünftigen Verteidigungsminister der USA extra betont erwähnt?
    Oder hiess es nur beim WDR: „Spitzname: Der tollwütige Hund“?
    Sehr fragwürdig meiner Meinung nach.

    • "mad dog" - war ein Zitat von Trump
      Das war ein Spruch von Trump .

      Trump wunderte sich, das Mattis – und der sei doch als tollwütger Hund („mad dog“ bekannt ) bekannt – nichts von Waterboarding halte… Der sagte nämlich laut Trump: „I’ve always found, give me a pack of cigarettes and a couple of beers and I do better with that than I do with torture.'“

      http://edition.cnn.com/2016/11/23/politics/waterboarding-trump-mattis/


    • „Mad dog“ ist ein seit Jahren algemein bekannter Nickname von diesem General. „The Warrior Monk“ ist ein zweiter. Dabei soll er eher besonnen, ein brillanter Stratege und sehr intelligent sein. Eine Wahl Trumps, die wohl von den meisten Amerikanern gutgeheißen wird, angesichts dessen, dass diese eine ganz andere, nämlich eine positive und patriotische Einstellung zum Millitär haben als die Deutschen.

    • nervt
      Mich nervt halt nur die Art und weise der WDR Nachrichtensprecher.

      Nach dem Motto:
      „Was hat der durchgeknallte Trump heute angestellt?
      Achja, er hat einen tollwütigen Hund zum Verteidigungminister gemacht.“

      Das passt zur „megalustigen“ „Schrecklich rechte Familie“ von WDR 2, einer Persiflage über Trump im stile von „eine schrecklich nette Familie“.

  13. Ich würde mir wünschen...
    Lieber Don Alphonso,

    ich würde mir sehr wünschen, dass in den Medien und in der Politik auch nur ein Bruchteil der Einsicht und der Selbstreflektion erkennbar werden würde, wie es in Ihrem Beitrag der Fall ist.

    Dann wäre der Rechtspopulismus bald kein Thema mehr. Menschen, die sich wertgeschätzt fühlen, haben nämlich keinen Grund, ihr Kreuzchen bei fragwürdigen Parteien zu machen.

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Fragwürdige Parteien
      Machen Sie doch bitte mal einen konstruktiven Vorschlag.
      Welche unserer Parteien ist denn nicht fragwürdig.
      Die haben doch alle ein Rad ab.

    • fragwürdige Parteien
      Liebe Wald Hexe
      Welche Partei in D ist denn zur Zeit nicht fragwürdig?
      Hätten Sie da mal einen Tip?
      Die haben doch alle einen an der Murmel, egal welche Farbe.
      Volkes Meinung interessiert doch keinen.
      Hauptsache alle lautstarken Minderheiten werden bedient.

    • Fragwürdige Parteien?
      Wer ist denn echt exören wollentrem, also zurecht fragwürdig?

      Ich sehe alle ideologisierten Menschen als fragwürdig an, die die Grundlagen des Staates zerstören wollen.

      Ist ein Staat nicht fragwürdig, der es nicht nur zuläßt, sondern organisiert, daß 20 % seiner schon anwesenden, noch im Mutterleib geborgenen Staatsbürger umgebracht werden können? Straffrei!!!

  14. Titel eingeben
    Nix Balkan, Don, die Oesterreicher haben Kultur ud Geschichte.

    Unterstreichen möchte ich die Unfähigkeit von SPÖ und ÖVP eine Kandidatin überhaupt in die Stichwahl zu bringen. Der alte schlaffe Grüne soll dies richten.

    • Sie werden sich bald wundern...
      Der Balkan wird in gar nicht mal so ferner Zukunft noch um einiges Richtung Nord-Westen wachsen.

    • Heute endet der Balkan im Kiez.
      Staatskanzler Metternich, der bis 1848 amtierte, wird der Satz: „Der Balkan beginnt am Rennweg (Wien)“ zugeschrieben.

  15. Tirol < Wien
    Aus Tiroler Sicht ist Wien schon Balkan.
    So ganz unrecht haben die wohl nicht.

    Ich denke, Berlin und Wien ist da teilweise vergleichbar.
    Beides zieht die gleichen Menschen an.
    Entsprechend die bisherigen und kommenden Wahlergebnisse.
    Die Bergbewohner sind da kämpferischer.
    Die haben aber auch eine Andreas Hofer in der Ahnentafel.
    Wien ist Vielvölkergemisch seit Jahrhunderten.
    Da steht die Provinz nicht so drauf.

  16. Die Sichtweise sowohl der Medien als auch der Politik ist wohl vollkommen falsch. Man sucht verzweifelt nach Gründen wieso sich die Leute von den Rattenfängern anlocken lassen. Es dürfte aber wohl eher so sein, dass viele Leute sich gar nicht von den „Neuen“ locken lassen, sie laufen nur panisch vor den „Alten“ davon. Ich glaube der Fluchtreflex ist derzeit sehr viel stärker als die Anziehungskraft der Rechten.

    Wenn ich richtig liege, dann wird es nicht gelingen die Rechten zu „entzaubern“. Sie werden sich auch nicht selbst entzaubern. So lange die Rechten von vielen Menschen als das kleinere Übel gesehen werden werden sie nicht klein zu bekommen sein. Um sie zu „entzaubern“ müsste man ihnen wohl ein Jahrzehnt die Regierungverantwortung überantworten, erst wenn sie dort versagen und der Fluchtreflex sich umkehrt könnte man auf diese Art und Weise die verlorenen Schäfchen wieder zurückgewinnen.

    Die Alternative wäre das Überdenken der eigenen Ziele und Methoden. Aber das geht natürlich auch nicht, dann wäre man ja am Ende selbst „rechts“.

    So oder so, der politisch-mediale Komplex hat keinerlei Antworten auf FPÖ und Co.

    • "Um sie zu „entzaubern“ müsste man ihnen wohl ein Jahrzehnt die Regierungverantwortung überan
      Das war, was ich mir bei der letzten Wahl vor der Groko so gewünscht hatte. Ganz kurz sah es so aus, als könnte/müsste Merkel alleine…
      Für mich wäre das eine Offenbarung geworden.
      Das hat sie jedenfalls „geschafft“: jeder, der mit ihr koalierte, lag danach darnieder…


    • Ich glaube der Fluchtreflex ist derzeit sehr viel stärker als die Anziehungskraft der Rechten. Das ist nicht ganz abwegig.

  17. Titel eingeben
    Ich wohne in AT, bin aber kein Staatsbürger. Ich habe schon vor dem ersten Wahlgang fast nur Leute getroffen, die sagten und im zweiten Wahlgang wähle ich den „der nicht der VdB ist“ oder eben der „nicht der Hofer“ ist.

    Es geht hier am wenigsten um die Person, es geht um eine Richtung, man möchte entweder verhindern, dass AT wieder den eingebildeten Nazis ausgeliefert wird, oder eben ein Zeichen gegen die Attitüde des linken Zeitgeistes setzen.

    Dieser linke Zeitgeist wird durch den unsteten VdB ganz gut repräsentiert. Früher starke Sympathien für die Kommunisten, dann Vorsitzender bei den Grünen, die damals übrigens gegen den EU Beitritt waren, lässt sich jetzt als „Unabhängiger“ den Wahlkampf von eben diesen Grünen bezahlen.

    Seit neuestem tritt er in Lederhose auf Alpengipfeln auf und lässt diese Fotos unter dem Motto Heimat plakatieren, während die Grünen diesen Begriff in den letzten Jahren nur mit rituellen Abscheubekundungen in den Mund genommen haben.

    Besonders glaubwürdig ist das alles nicht, aber es gibt ausreichend Wähler, die dies als das kleinere Übel gegenüber einem Nationalisten betrachten.

    Umgekehrt mögen manche die FPÖ in vielen Aspekten nicht, betrachten aber eine Stimme für den Grünen als Aufforderung an die Politik nach einem „weiter so“. Nachdem die Medien in AT inzwischen wesentlich offener über Probleme mit der Zuwanderung berichten, ist die Stimmung gegenüber Refugees welcome nur noch in wenigen Kreisen uneingeschränkt positiv. Die Arbeiterviertel in Wien sind inzwischen fest in der Hand der FPÖ, ich habe sogar glaubwürdige Aussagen aus Werkstätten der ÖBB, für die man früher beinahe einen Nachweis der SPÖ Mitgliedschaft der gesamten Familie benötigte, dass die inzwischen fast geschlossen FPÖ wählen.

    Es lag nicht nur an den farblosen Apparatschiks, dass die Kandidaten der Regierungsparteien nur 11% bekamen, während die parteilose Richterin wesentlich mehr holte. Man möchte diese Parteien nicht mehr, die klammern sich aber im Untergang aneinander, um kurzfristig noch ein paar Posten und Einfluß zu behalten, aber schwächen dadurch langfristig ihre Position.

    Die Entscheidung wird aber evtl. wieder sehr sehr knapp ausfallen, da es eben um eine Richtung geht und nicht um Personen oder konkrete Positionen. Es kommt darauf an, welchem Lager diese Richtungsaussage wichtiger ist.

    Diese Zeichen werden in DE vielleicht wahrgenommen aber eben nicht als wahr gedeutet und so geht es bei uns auch in diese Richtung, die AfD kann eigentlich machen was sie will, solange oder sobald sie als einzige Möglichkeit für eine Gegenstimme gesehen wird, wird diese Möglichkeit genutzt werden. Insofern nützt vdL mit Aussagen wie jede Stimme, die nicht für die AfD ist ist für Merkel der AfD wesentlich mehr als ihr lieb sein kann.

    Zum verlinkten Falter Artikel, die Haltung des beschriebenen Herrn ist eigentlich am Land sehr verbreitet, Ausländer werden nicht als per se schlecht betrachtet, solange sie arbeiten und nicht den Lebensstil der Gastgeber kritisieren und sich an gewisse Grundregeln halten. Nur ist es eben so, dass sich insbesondere in Wien viele an die dort höhere Sozialhilfe halten und nicht einen schlecht bezahlten Job in der Gastronomie auf dem Lande anstreben. Letztendlich bezahlen das aber auch wieder alle im Land und das fördert nicht gerade die Stimmung.

    • Danke für den Einblick, ähnlich nehme ich das auch wahr.

    • Kandidatenstimmen
      Es wird immer wieder angeführt, daß für den roten und grünen Kandidaten 11% der Stimmen abgegeben wurden. Das waren aber die gültigen Stimmen. Wenn man die Anzahl der Wahlberechtigten anführt (über 30% Nichtwähler), waren es nur 7%. Das ist noch viel verheerender, wird deshalb verschwiegen.

    • gut gesehen
      Wien ist eine Verwaltungsstadt, da gibts Bezirke am Land die mit 70 000 Einw. eine größere Industrieproduktion haben.

  18. Erfahrungen
    Das Angebot eines Autodafes wiegt natürlich sehr schwer und findet sich keinesfalls in Einklang mit den Menschenrechten.

    Daher wäre es die bessere Lösung, Grenzen mit Zäunen und bewaffneten Grenztruppen zu schützen, damit die Zuwanderung in die Sozialsysteme unterbleibt und wieder Ruhe in die steuerzahlende Bevölkerung einkehrt.

    Man sollte nicht vergessen, dass in großen Teilen Syriens Frieden herrscht und somit die Berufung auf die Genfer Flüchtlingskonvention eigentlich obsolet ist.
    Bei ehrlicher Betrachtung der Situation in Syrien stellt man fest: Die meisten „Kriegsflüchtlinge“ sehen fälschlicherweise eine bessere wirtschaftliche Zukunft in den kulturfremden nordeuropäischen Ländern als in 50 Km Entfernung im eigenen Land.

    Jammern gehört zum (arabischen) Geschäft und so entstehen Zumutungen für die hiesigen europäischen Stammbevölkerungen, deren Konsequenzen viele Stammeuropäer noch gar nicht ahnen, und deren Vorbote mit der Massenvergewaltigung in der Kölner Sylvesternacht und anderen kriminellen Akten eher als niedliche Harmlosigkeit zu bezeichnen ist. Man verstehe die Zeichen der Zeit!

    Wer mich jetzt gerne einen Nazi schimpfen möchte, den darf ich darauf hinweisen, dass ich weitestgehend aus dem „grünen“ Spektrum stamme und drei Jahre meines Lebens mit Arabern zusammengelebt habe.
    Die „Flüchtlingsfreunde“ werden erst begreifen, mit wem sie es zu tun haben, wenn man ihnen ein Messer statt Argumente vor den Bauch hält, für den Fall, dass man es noch einmal wagen sollte, islamische Gepflogenheiten in Frage zu stellen.

    Auch in den Lauf einer auf mich gerichteten arabischen Waffe durfte ich schon einmal in unserer Heimat blicken, zu Zeiten, als es noch gar keinen 11.09.2001 gab.
    Die freiheitliche Äußerung verbitten sich die Zugezogenen mit allen Mitteln.
    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich immer wieder nur warnen und den Anhängern einer liberalen Flüchtlingspolitik nur empfehlen, mal mit Arabern einige Zeit in deren Umfeld zusammenzuleben.
    Vielleicht überleben diese ja auch die Momente, die man Erfahrung nennt, die man aber lieber niemals gemacht haben möchte.

    Das Experimentierfeld für kulturelle Dissonanzen jetzt nach Deutschland, bzw. in die EU zu verlegen, halte ich für sehr gewagt, um es mal euphemistisch auszudrücken.

    Und wegen des Überlebens plädiere ich für den Zaun und strenge Kontrollen. Ich weis, wovon ich schreibe! Und ich kenne einige, die Ähnliches erlebt haben.
    Ich kann nur immer wieder warnen, das Zusammenleben mit Arabern ist lebensgefährlich, wenn Sie weiterhin frei Ihre Meinung äußern wollen. Dazu benötigen diese keinen IS!

    • Mal wieder ein echter Knut Gnadenbrotler
      „Man sollte nicht vergessen, dass in großen Teilen Syriens Frieden herrscht und somit die Berufung auf die Genfer Flüchtlingskonvention eigentlich obsolet ist.
      Bei ehrlicher Betrachtung der Situation in Syrien stellt man fest: Die meisten „Kriegsflüchtlinge“ sehen fälschlicherweise eine bessere wirtschaftliche Zukunft in den kulturfremden nordeuropäischen Ländern als in 50 Km Entfernung im eigenen Land.“

      Und dann im nächsten Satz: „Jammern gehört zum (arabischen) Geschäft“…. Herrlich.

      Man könnte den Leuten ihre Fluchtgründe nehmen. Man müsste dem Friedensnobelpreisträger, oder zumindest mal den deutschen BÜrgern mal erklären, dass DER es ist der eine Terrorgruppe durch die CIA ausgebildet, bewaffnet und finanziert hat, und eine weitere, die vom Pentagon ausgebildet, bewaffnet und finanziert wird, um Obamas Bedürfnis nach Regime Change Nachdruck zu verleihen.
      Man könnte auch bei Merkel nachfragen was sie denn nicht daran versteht, in wie weit ihre Unterstützung dieser Politik Amerikas durch die Bundeswehr, bzw sie Konsequenzen dieser Unterstützung beim Volk nicht gerade beliebt sind.

      Man hätte sich das alles ersparen können, wenn man nicht das Problem selber verursacht hätte, und eine andere Politik machen würde. Aber genau das erwähnen sie ja nirgends.
      Und so habe ich noch schlechtere Nachrichten für sie: wer sie als Nazi bezeichnet, der schimpft nicht…. Sie ignorieren die Realität und sind ein Rassist, genau die Art von Wähler die in diesem Land schon mal eine Wahl entschieden haben.

    • ls this the part,where l'm supposed to be scared?
      @TDV

      Zum x-ten Mal.

      Wir sind nicht die Bösen.

      Wir sind nur die dummen Kinder, die glauben, dass sie in einer bösen Welt anständig und rein und gut und lieb und nett sein können.

      D.h. Wir sind nicht einmal in der Lage, böse sein zu können.

      Wir sind völlig debil und schwach und unwichtig.

      All die von Ihnen und anderen angeführten Fragen werden ausschließlich und allein und auch weiterhin von der US-Army beantwortet.

      Period.

      PS: Wer bei der Machtverteilung zwischen Gut und Böse mitspielen will, der sollte fähig sein, Macht zu kommunizieren.
      Und, sorry Kinder: Laut schreien und weinen und die Grenzen öffnen fällt nicht zu „Macht kommunizieren“.

      Ihr habt keine verfluchte Ahnung, wie die sich im Pentagon über Euch kaputt lachen.

    • Jetzt haben Sie aber eins draufgekriegt, Knut.
      Ein antidemokratischer Sozialist meint, Sie schrieben im Geiste des (National)Sozialismus. Herrlich, oder?

    • Antwort an @TDV, @Goodnight und @Hausschwein
      Sehr geehrte/r TDV,

      Ihre Analyse greift leider etwas zu kurz.
      Lesen Sie sich mal in das Thema ein.
      Wir tragen immer noch an den Folgen des Kolonialismus und einer verfehlten, imperialen Politik, heutzutage mitgesteuert durch die USA.

      Hilfreich zur Reflektion sind meiner Meinung nach folgende Bücher:
      1.) Pankaj Mishra: Aus den Ruinen des Empires. Frankf. a. Main 2013.
      2.) Jörg Friedrich: Yalu. An den Ufern des dritten Weltkrieges. (Propyläen) 2007.
      3.) Eric Frey: Schwarzbuch USA. Frankf. a. Main 2004.
      4.) Samuel P. Huntington: Kampf der Kulturen. München 1996.

      Auf Literaturwebseiten finden Sie brauchbare Inhaltsangaben, falls Sie sich vorab etwas informieren wollen. Mindestens zwei Autoren sind mehrfach preisgekrönt und in mindestens zwei Dutzend Sprachen übersetzt worden.

      Der Autor Pankaj Mishra weist unzweideutig nach, dass wir eben nicht nur die USA für die Kriege und Krisen in den arabischen Staaten verantwortlich machen können, es handelt sich in sehr bedeutender Weise um die Auswüchse und Spätfolgen des europäischen Kolonialismus, die immer noch die Gegenwart im Orient und anderen Teilen der Welt bestimmen.
      Aber militärische Lösungen aus Europa und den USA werden dem arabischen Kulturkreis nicht weiterhelfen.
      Die USA sind ebenfalls am Geschäft mit den großen und kleinen Kriegen beteiligt und werden als Aggressor gern benannt, um selbst nicht in den europäischen Spiegel schauen zu müssen. Aber lesen Sie selbst… .

      Desweiteren verbitte ich mir Ihre Einordnung meiner Person als „Rassist“.

      Würden Sie mich kennen und wissen, wie wichtig mir Frieden und Völkerfreundschaften auch im privaten Freundeskreis sind, würden Sie sich ob Ihres unverschämten und haltlosen Vorwurfes wegen schämen.

      Es ist eine Frechheit ohnegleichen, mich einen Rassisten zu schelten!

      Ich habe lediglich vom Scheitern meiner Ideale berichtet, weil ich eben die Realität nicht ausblenden konnte.

      Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Ihnen auf Ihrem Lebensweg der Kontakt mit der arabisch-orientalischen Realität offensteht, und dass Sie nicht diese Erfahrungen machen müssen, von denen ich hier wahrheitsgemäß berichtet habe.

      Ich könnte zum Bereich „arabischer Orient“ noch viel schlimmes berichten, aber auch mir liegt nicht an einer Herabwürdigung einer Kultur, sondern an perspektivischen Lösungen einer verfehlten, gesellschaftlich fragwürdigen und ungesteuerten deutschen und europäischen Einwanderungspolitik. Und dazu gehört nun mal, sich mit dem Islam und seinen Gläubigen auseinandersetzen zu müssen.

      Durch meine Befürwortung eines rigorosen Grenzschutzes will ich gerade Bürgerkriege und rassistische Auseinandersetzungen in Europa vermeiden helfen!
      Denken Sie mal ernsthaft darüber nach, was bei uns im wirtschaftlich starken Nordeuropa jetzt schon los wäre, hätte Victor Orban keine Grenzanlagen angelegt und die Türken würden Südeuropa weiterhin mit „Flüchtlingen“ fluten.

      Liebe/r Goodnight,

      vielen Dank für Ihre Unterstützung.

      Aber wie schon oben erwähnt, findet das Problem nur teilweise seinen Ursprung in den USA.
      Mit Sicherheit nutzt die USA die derzeitige Situation in Syrien für ihre geostrategischen Zwecke, z.B. für eine Schwächung der EU durch unkontrollierte Einwanderung und die damit einhergehenden wirtschaftlichen und sozialpolitischen Verwerfungen und zur Festigung der daraus resultierenden und verbundenen Renationalisierungstendenzen in einigen europäischen Mitgliedsstaaten.

      Das hält den US-Dollar stark und vermindert den europäischen Einfluss auf weltwirtschaftliche Zusammenhänge und Zukunftsperspektiven.

      Aber im Fazit haben Sie natürlich Recht, Teile der Bürgerschaft der USA – und sicher nicht nur das Pentagon – lachen aus ganzem Herzen über die konfuse politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leitung der EU und die daraus entstehenden Folgen.

      Liebes Hausschwein,

      ja, Sie haben Recht. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich mit Ihnen von ganzem Herzen mitlachen.
      Ich bin Kummer gewohnt, aber die Titulierung als „Rassist“ ist schon ein starkes Stück und ärgert mich sehr!

      Aber Sie sehen die Herabwürdigung meiner Person schon im richtigen Lichte, eigentlich sollte mir dieser Versuch der Diskriminierung egal sein, ist es doch die Methode der abgefeimten, historischen, diktatorischen Unterdrücker, Menschenverächter und -Schlächter, deren sich der Autor des Kommentars zur Verleumdung meiner Person bedient hat.

      Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Sicht auf die Inhalte.

    • @goodnight
      @Goodnight
      Ihr kleinen dummen Kinder seid es, die Regierungen wählen, die sich weigern aus Nato, Eu und Euro auszutreten und fähigen Leuten einen Neuanfang anzuvertrauen.

      Michael Corleone zu seinem Bruder:

      „Don’t tell me you’re innocent!”

      @Gnadenbrotler
      Ich hätte das Wort Nazi nicht benutzen sollen.

      (Gerade sehe ich, sie haben geantwortet…. werds erst mal durchlesen…)

    • @Knut
      Ich kenne ausser dem Frey die angegebenen Bücher. Trotzdem gibt es nur zwei Möglichkeiten. Sie lügen oder sie wissen es nicht besser.
      Ja, die USA haben die Rolle der früheren Kolonialmächte übernommen. Ist ihnen klar warum die USA Mossadegh, einen demokratisch gewählten Präsidenten 1953 umgebracht haben? Weil er sich weigerte die Amerikaner auch weiterhin für nen Appel en Ei das persische Öl stehlen zu lassen! Was zum Teufel hat das mit dem früheren Kolonialismus zu tun?
      Was hat eines der grössten Verbrechen der Menschheit, der Vietnam Krieg, mit dem Kolonialismus zu tun? Sie kennen Graham Greenes „The Quiet American“?
      Die Franzosen waren tatsächlich eine Kolonialmacht, Amis waren nie was anderes als primitive Strassenräuber und Wegelagerer.
      Ich war ein Jahr drüben und zwar nicht nur in Manhattan und California.
      Sie kennen die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner? Ich stehe gerade im Briefwechsel mit einem der Dakotas, wegen zum Thema Pipeline.
      Der Durchschnittsamerikaner wird zum primitivsten Abschaum, wenn es drauf ankommt! Im Jahre 2016 betrachten die sich immer noch als die von Gott persönliche eingesetzten Herren der ganze Welt, und deswegen ist alles was sie tun korrekt. Kennen sie den Begriff des „american Exceptionalism“? Recherchieren sie mal!

      Und der Rest der Welt, in der Hoffnung auch daran mitzuverdienen, akzeptiert das alles!
      9/11 war eine berechtigte und angemessene Reaktion auf die US Aussenpolitik gegenübr den Arabern!
      Aber suchen sie mal wo so was gedruckt wird!

      Ich befürchte allerdings mit dem Rassisten kann ich ihnen nicht weiterhelfen: „Ich kann nur immer wieder warnen, das Zusammenleben mit Arabern ist lebensgefährlich, wenn Sie weiterhin frei Ihre Meinung äußern wollen. Dazu benötigen diese keinen IS!” Das stammt doch von ihnen, oder?
      Ab wann ist man den Rassist? Ab 1000 Juden, ab 10 Juden, ab einem? Und ab wie vielen Arabern? Zweierlei Mass mag ich nicht!

      Ich habe zusammen genommen wohl drei Jahre meines Lebens in der Türkei, in Persien, Afghanistan, Pakistan, Malaysia und Indonesien verbracht. Ja, muslimische, nicht arabische Staaten. Aber auch dort lernt man welche Rolle der Islam für seine Gläubigen spielt, eine wahrlich strohdumme und verdummende Religion, wie sie nur von Zelt-Bewohnern in der Wüste halluziniert werden kann.
      Wie sie sicher wissen ist der Islam ein geschlossenes System, in das ein Eindringen nicht möglich ist. Nur der Einzelne kann, wie die Christen das auch mal taten und auch heute noch tun, sich selber und diesen Schwachsinn durchschauen und sich davon trennen.
      Der Islam bräuchte eine Reformation, aber ich kann nicht sehen wie das möglich sein soll.
      Nichts desto Trotz haben wir ja bereits Millionen von Muslimen die seit 5 Jahrzehnten in DE leben, ohne auch nur ein Problemchen mehr als die Eingeborenen zu verursachen!

      Die Ursachen für die jetzige Massenflucht kennen sie. Und wissen auch dass sie noch nicht am Ende ist? Sie sehen wohl auch, dass Merkel keinerlei Bemühungen macht die URSACHEN, an denen ja auch DE seinen gerüttelten Anteil hat, zu verringern!
      Diese Regierung hat es versäumt von Anfang klarzustellen, dass hier nur jene willkommen sind, die unmissverständlich akzeptieren, dass in einem säkularen Staat das Grundgesetz und nicht die Religion Masstab aller Dinge sind! Den anderen hätte man die Einreise verweigern müssen.
      Die auch von IHNEN gewählte Regierung hat aber anders entschieden.

      Handlungen haben nun mal öfters auch unangenehme Folgen. Vor über einem Jahr wurde hier im Blog unzählige Mal geschrieben, man müsse dem Einhalt gebieten, BEVOR die Lage in das ausartet, was jetzt leider noch ziemlich am Beginn steht, und dessen Anwachsen nicht aufzuhalten ist. Leider sahen nur sehr wenige, dass das eigentliche Problem Merkel heisst, und ihrem Kommentar entnehme ich, das sie auch zu diesen gehören.
      Merkel und jene die so was wählen…..
      Was die Araber in ihrer Heimat tun, ist deren Angelegenheit, was die Wähler getan haben muss verantwortet werden, hier wie in den USA.

      PS Ich hatte mich über ihren Beitrag geärgert, da ihre Art nicht konsequente genug zu denken, mir als das eigentliche Problem erscheint… Leider habe ich zu schnell auf den Knopf gedrückt, und mangels Korrekturfunktion konnte ich das Wort Nazi nicht mehr löschen… ich entschuldige mich zumindest dafür.

    • Now he's your enemy and you will kill him. It is that simple? In a word, yes.
      @Gast

      Wrong, andersherum:
      Ich bin nicht unschuldig. Ich bin schuldig. Denn ich bin erwachsen.
      Und daher werde ich immer auf der Seite der Macht stehen.
      Denn nur die Macht ist die Zukunft.
      Weil nur Macht die Zukunft garantieren kann.
      Und die Zukunft war die US-Army.
      Sie hat uns 70 Jahre Paradis gesichert.
      Die beste Zeit, die jemals auf diesem Planeten möglich war.
      Niemals zuvor. Nirgendwo anders. Und vielleicht nie wieder.

      Dank Atomwaffen und Special Ops.

      Das Problem mit den all den Kindern hier und dort ist, dass sie nicht mehr verstehen, dass man böse sein muss um Gutes zu bewirken.

      Führung muss in der Lage sein, diese Paradoxie zu ertragen, um all die Kinder zu schützen.

  19. URÄNGSTE das "re-branding" durch den Blauen Kandidat
    meine urängste gehen dahin, ob der blaue kandidat Hofer die Voest-Alpine in Linz wieder in Hermann – Göring – Werke umtaufen will, das hätte ja verheerende wirkungen auf den export sagt „von der Bellen“ womit er natürlich – wie immer – recht hat……………..oder – noch schlimmer – aus Böhler (was Krupp in Essen ist Böhler im Saufen!) in Kapfenberg werden wieder die Adolf – Hitler -Stahlwerke. selbst dDT würde da einen import ban für die USA auslösen wollen.

  20. Berlin, Berlin
    Noch vor kurzem wurde hier im Blog gefordert, man müsse die „Kunst der stilvollen Beleidigung“ pflegen oder so ähnlich.
    .
    Es gab da bei manchen ein gefühltes Defizit an Beleidigungen.
    .
    Und mal ganz ehrlich: Warum sollen Gegenden wie Tirol freundlicher behandelt werden als, sagen wir mal …
    .
    .
    .
    ………… Berlin ?

    • Solange man mit dem Echo leben kann, spricht nichts gegen eine Beleidigung.
      Nur können deutsche Politik und Medien genau damit eben leben, sie jammern dann lautstark rum.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  21. Eigentlich auch die Lage in Deutschland beschrieben
    Lieber DA,

    Ja was soll Mann / Frau im kommenden Jahr wählen! Um nicht noch mehr Ökodroktrin, Umerziehung, Spaltung der Bevölkerung, Masseneinwanderunge (habe nichts gegen eine Zuwanderung von Arbeitskräften) und und und …… muss ich eine Parte wählen, die nicht meine politische Heimat ist! Damit meine ich nicht die AFD!
    Stimmenthaltung ist auch keine Lösung!
    Und wenn die Österreicher auch nur 2 Möglichkeiten haben, dann wird es das genannte Ergebnis geben!
    Hoffe nur, dass auch irgendwann demokratische Ergebnisse akzeptiert werden. Aber dies wird wahrscheinlich ein Wunsch bleiben!

    Herzliche Grüße zum 2. Advent an das Forum!
    Ein bisschen Friede in unseren Köpfen!

  22. Hofer wählen
    Als Teil der Elite dieses Landes werde ich natürlich den Bellen wählen, schon deshalb, weil er das geringere Übel darstellt. Aber so wie es mit den geringeren Übel ist, irgendwann stehe ich dann vor der Wahl, wo ein Hitler das kleinere Übel ist. Ich bin Pessimist oder wie es Chris Rea dichtete
    And all the roads jam up with credit
    And there’s nothing you can do
    Its just all bits of paper flying away from you
    Oh look out world, take a good look what comes down here
    You must learn this lesson fast and learn it well
    This ain’t no upwardly mobile freeway
    Oh no, this is the road
    Said this is the road
    This is the road to hell
    PS Ihr letzter Artikel gefiel mir besser, ob seiner feinsinniger Ironie oder verstummt ihr Humor, wenn sie eines Galgen ansichtig werden? ;-)

  23. Hervorragend und absolut glaubwürdig!
    Und ein sehr tragender Ansatz: es geht um politische Entscheidungen, ja…, aber eigentlich geht es darum, daß man einerseits diese Entscheidungen als @alternativlos darstellt und einen andererseits zum demokratischen Idiotenvieh degradieren will! Ja, es geht um Umerziehungsversuche und Demütigung!

    • Titel eingeben
      Es wundert mich immer wieder, dass nahezu alle Menschen dort aufhören zu denken, wo man eigentlich beginnen müsste.

      „…daß man einerseits diese Entscheidungen als @alternativlos darstellt und einen andererseits zum daß man einerseits diese Entscheidungen als @alternativlos darstellt und einen andererseits zum demokratischen Idiotenvieh degradieren will! will!“

      Was spielt es für eine Rolle was Politiker tun? Wenn man sowas hört, oder fühlt oder spürt, dann lacht man kurz auf, dreht sich um und geht weg. Wenn es dann nur solche Politiker gibt (was ja nicht der Fall ist!), warum sich dann tatsächlich zum „diese Entscheidungen als @alternativlos darstellt und einen andererseits zum demokratischen Idiotenvieh degradieren“ lassen?

      Es ist ganz offensichtlich ein gezinktes Spiel, wie kann man sich dem nicht verweigern? Wenn Aussicht bestünde, dass man dieses Pack durch die Entwscheidung an der Urne zubeseitigen, gut… aber wo man doch genau weiss, dass dies nicht passieren wird?
      Seid ihr alle Masochisten, die sich gerne demütigen lassen?

      Erklären sie es mir!

    • SIE wollen von mir etwas "erklärt" bekommen, tdv?
      Ich versuche es mal: ich habe 1! Wahlstimme von ca 60 Mio und kann eigentlich mit Wahlergebnissen leben (auch wenn ich sie für falsch halte). Womit ich nicht leben kann, wenn mich die Idioten, die von Narren gewählt wurden, als Un demokraten bezeichnen, also als Pack quasi, und mir als echte Demokraten erklären wollen, was ich zu wählen habe!

      Und ja, ich kann ein ernsthaftes ZEN sshesin von der politischen Wirklichkeit und deren Erfordernissen unterscheiden.

    • Hmmm....
      Sie scheinen verärgert… verständlich, genau wie das was sie schreiben.
      Allerdings war meine Frage eine ganz andere:

      Wenn sie das alles wissen, warum spielen sie das Spiel dann mit?

      Warum um alles in der Welt erwarten sie anderes von den „Idioten, die von Narren gewählt wurden“?
      Wenn sie nicht den kindischen Glauben hätten, da liesse sich was ändern, gar bessern, würden sie kaum ihre eine Stimme den 60 Millionen hinzufügen, oder?

    • Ihr Fatalismus , Tdv
      Wenn sich „nichts ändern lässt“, was machen Sie dann in Japan?

      Ich sehe bei Ihnen immer wieder einen Skeptizismus, den ich ja unterstütze(!), der dann aber nicht in die beanspruchte kluge politische Handlung mündet, sondern in einem fatalistischen Gefühl verharren will. Wozu dann alle Analyse, alles Verstehen, wenn dem kein (vermutlich vergebliches) Handeln folgen soll?

      Komischerweise gibt es Zeiten, in denen sich Dinge ändern. Und da zählt dann jede Stimme. Denn die große Zahl setzt sich immer aus EINZELSTIMMEN zusammen.

      Und solange es noch nicht so ist, ist es immerhin eine Sache persönlicher Konsistenz, für Jenes einzutreten, was man für richtig hält!

      Ihre Frage hätte also lauten müssen, warum setzen Sie sich nicht massiver für das ein, was Sie für richtig halten? Leider bin ich nicht für politische Arbeit geeignet, sondern ein notorischer Einzelgänger (was manchmal schlicht Nachteile hat).

      PS.: Die, von Ihnen erkannte, Anspannung in meiner Erwiderung rührte daher, daß es mir in den Fingern zuckte, Ihnen so zu antworten, wie Sie das bei anderen reflexhaft dauernd tun. So: Du willst eine Antwort? Hier ist sie! Aber ich nehme an, daß Du das gar nicht verstehen kannst, weil Du gar nicht lernfähig bist!
      Sich da zurückzuhalten, erzeugt bei mir eine gewissen Anspannung, die Sie als „Ärger“ interpretierten.
      PPS.: Solange diese Mißinterpretation unser ganzes Mißverständnis ist, sehe ich rosige Zeiten im Kontakt zwischen uns.

  24. Gestern Abend vor dem Fernseher...
    auf Servus TV (mittlerweile neben arte mein bevorzugter Sender – hoch lebe Europa!) eine schöne Doku zur Überquerung des Alpenhauptkamms über die Ötztaler mit einem Schlittenhundegespann geguckt (lief in der Serie „Heimatleuchten“, also eh schon anrüchig vom Titel her):

    danach nicht gleich weggezappt…

    und siehe da, es lief der „Talk im Hangar-7“, natürlich zum Duell Hofer-VdB. Und da fiel schon Einiges auf:

    Im Gegensatz zu Maischbergerplasbergwillundsoweiter (wo ja immer nur der klassische AfD-Vorführdepp gegen die Runde Vernünftige antreten muss) exakt pari besetzt:

    Haselsteiner/Langthaler vs. Gudenus/Mölzer

    Und der Moderator M. Fleischhacker war ersichtlich unparteiisch; aber der schreibt halt auch solche Artikel:

    https://nzz.at/oesterreich/geist/journalismus-ist-kein-umerziehungsprogramm

    Und natürlich hat Merkel gerade eben nochmal das ihr Mögliche zum Wahlausgang in Ö und in I beigetragen: Oder warum kübelt man den Puch- und Ferrari-fahrenden Nachbarn gerade passend dieses Wochenende die endlich durchgedrückte Maut (auch so ein verkapptes Volkserziehungsprogramm – nudgenudge, zwinker) vor die Füße – noch ein toller Grund mehr, zu wählen,“was Merkel nicht gefällt“.

    Welch herrliche List der Geschichte!

    Und ich geh‘ jetzt ein bissl Geld abheben am Automaten – man kann ja nie wissen…

  25. Wahlwerbung für "politische Dämonen"
    Elmar Brok „rettet die Europäische Union seit 35 Jahren“ vs. Roger Köppel, Teil der „Politischen Dämonen“:

    https://www.youtube.com/watch?v=C06qIwM8DDA

    Was aus dem mehrheitlich akzeptierten „Europa der Vaterländer“ im Laufe der Zeit (und auch bedingt durch journalistische Blindheit für nationale und regionale Befindlichkeiten) wurde, ist unfassbar. Warum geben solche Leute wie Brok nicht gleich eine Wahlempfehlung für die „Rechtspopulisten“ ab? Es wär konsequenter.

  26. Hoffentlich!
    Kreisky zum Gedaechtnis!

    Die ROT/SCHWARZEN Erbhöfe gehören aufgebrochen und der Proporz in allen Ämtern beseitigt.
    Der ORF braucht a Grundreinigung und ein paar Landeshauptleute sofort in Pension.
    Der Hofer wird Praesi und Strache Kanzler!
    Bei über 50% FPÖ-Waehlern sind es gute Aussichten.

    Die AfD kann dann nur lernen.
    Ich freue mich.

    • Wenn Sie sich die Schüsselregierung anschauen – Wos waaa mei Leistung – sollte sich die Freude in Grenzen halten.

    • Schüsselregierung
      ad Don Alphonso:
      Pff, mit so etwas wie der Schüsselregierung kann ich leben, da sind wenigstens nicht ständig Leute „plötzlich verstorben“.
      Stichworte: Lucona, Noricum, Lütgendorf.
      Und was Korruption angeht, war Schwarz-Blau eher noch eine Junior-Variante gegenüber Rot-Schwarz.

      Die Frage wär eher: Wo kriegt man heute einen reformwilligen Kanzler wie Schüssel her?

  27. Wahn und System
    Ich habe den verlinkten Artikel im ‚Falter‘ gelesen. Ich glaube, das ist ganz symptomatisch, dass da einer etwas glaubt und der andere ihm zuhört und analysiert, wie in einer Therapiesitzung. Der eine glaubt an eine Wirklichkeit hinter den Dingen, fragt sich, wer seine Steuern ausgibt usw. während der andere das für ein Sprachspiel hält, für ein Diskursmuster in einer Filterblase, gesteuert vom Kapital bzw. von Google. Hier der EDV-Techniker mit seinem naiven Realismus, dort der Konstruktivist und Aufklärer, der durchschaut hat, wie Nachrichten und Meinungen gemacht werden und für den sie kein Fenster nach draußen sind, sondern ein soziales Konstrukt.

    Der eine hat den Wahn, der andere das dazu passende System.

    • Titel eingeben
      Das las sich, bei allen Einschränkungen, wie ein Psychotherapeut mit einem einsichtigen Klienten. Die Äußerungen des jungen Mannes bei FB waren übel, man sieht gut, wie sich zustande kamen; die Algorythmen diverser Netzwerke sind auf das Konstruieren solcher Filterblasen ausgelegt. *
      Im besten Fall haben beide etwas dabei gelernt, aber so ganz sicher bin ich mir beim Journalisten nicht.
      Und ja, ich ertappe mich selber dabei dass ich beim xten Propagandaartikel Gesundbeten wie gestern bei der Zeit nur noch zynisch reagiere.
      https://www.welt.de/wirtschaft/article159867382/Nur-die-Zuwanderer-verhindern-den-Fachkraefte-Kollaps.html
      PS: Weiss jemand, wie man im FF das elendige automatische Laden dieser Filmchen verhindert?

      * Als ich z.B. unseren Gastgeber hier bei Twitter abonniert habe, brach eine Flut rechtslastiger Seiten über meinen Account herein, den ich hurtig abbestellen musste

    • Das ist die neueste Masche ...
      … Die Künast hat das in Begleitung eines Spiegel-Journalisten auch gebracht. Der Anständige fährt zu den dumpfen Blockflötisten, wie der Ethnologe des 19. JH zu den sog. primitiven aggressiven Völkern gefahren ist und entdeckt, dass die auch Toiletten haben, wenn auch sehr einfache. Die Herablassung trieft aus jedem Absatz. Fast wirkt das wie eine (Eigen-) Satire (schon der Einstieg mit der türkischen Suppe ist ja köstlich), aber der Klenk ist tatsächlich so drauf…

      Wer was lustiges vom Klenk hören will, google unter Falter Abhörprotokolle.

    • Das ging mir auch so
      Nicht dummes, aber einfältiges Landei und der Aufklärer, der verzweifelt versucht zu erklären dass finstere Mächte (das Internet) dem Dorftrottel den Blick dafür getrübt haben dass die Obrigkeit doch natürlich recht hat. Ein Weihnachtsmärchen das man Mutti widmen könnte.
      Und ohne Opferrolle geht heutzutage natürlich gar nichts mehr.
      Meine Güte, man kann im Netz nicht mal fragen wie man seine Waschmaschine repariert ohne Beleidigungen und ggf Drohungen ausgesetzt zu sein. Das muss man nicht toll finden, aber moralische Überlegenheit für eigene Standpunkte ergibt sich daraus auch nicht.
      Wenn Broder mit seiner Post so hausieren ginge, würden dem Autor die Augen übergehen.

    • Ich bin mit der hier gängigen Interpretation nicht einverstanden. Und schlage
      eine andere vor (dreamtimer hat sich ähnlich geäussert): Es ist die Diskussion zwischen zwei Leuten, die die Diskussionsaxiome des jeweils anderen nicht verstehen. Für den einen (Klenk) ist alles in Ordnung, solange es durch die Prozeduren und Prozesse moderner Gesellschaften abgedeckt bzw. erklärbar ist.

      Der andere – Boris – fragt stur nach dem Ergebnis bzw. kritisiert dieses. Das hat in Deutschland durchaus Entsprechungen. Beispiel: Nicht abgeschobene, abgelehnte Asylbewerber. Für den einen völlig in Ordnung, da Ergebnis der Prozesse und Prozeduren eines modernen Rechtsstaates (Abschiebungshindernisse). Für den anderen (beispielsweise mich) absolut nicht in Ordnung, da im Ergebnis alle hierbleiben, völlig unabhängig davon, ob sie darauf einen Anspruch haben, also selbst das bestehende Asylrecht de facto ausser Kraft setzen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  28. So ist es!
    Linksliberaler Triumphalismus war eine Steilvorlage für die pro-Trump Medien in den USA. Ob Fox-News oder Breitbart, viele Aufmacher vor der Wahl waren Kommentare zu NYT-Artikeln, die konservativen Amerikanern vor Augen führen sollten, wie sehr die „liberals“ sie doch verachten.

    Linke Medienmacher scheinen nicht zu verstehen, dass diskursiver Druck einen diskursiven Gegendruck erzeugt und die Gegenseite radikalisiert. Vor etwa zehn Jahren wurden Krawall-Konservative und Berufsprovokateure wie Ann Coulter von den meisten Republikanern nicht ernstgenommen. Heute sind Coulter’s Ansichten mainstream und die College Republicans laden Milo Milo Yiannopoulos ein, um den campus liberals mal so richtig einzuheizen.

    Das beste Mittel die AfD zur nächsten FPÖ zu machen, sind grosse Koalitionen und ein moralistisches Überlegenheitsgehabe, das traditionelle Konservative als Rechtsradikale stigmatisiert und so zu Wutbürgern macht, die dann tatsächlich radikal wählen.

    • Ja, den Eindruck, dass ununterscheidbare und gleichermassen schwer verstehbare Parteien der Schlüssel zum Erfolg der AfD sind, habe ich auch. Speziell die „Wir wissen was gut für Dich ist“-Haltung.

    • Überblick ist eben nicht Einblick
      Richtig, die „Wir wissen was gut für Dich ist“-Haltung ist politischer Selbstmord und zwar aus gutem Grund. Die meisten Menschen verstehen nichts von Volkswirtschaft und Weltpolitik. Aber sie verstehen ihre eigene wirtschaftliche und gesellschaftliche Position ungleich besser als die Politiker, Wirtschaftslenker und Universitätsprofessoren, die die grossen Zusammenhänge verstehen mögen, aber keine Ahnung davon haben, wie es wirtschaftlich und sozial ausserhalb ihres großbürgerlichen Milieus zugeht. So ist das mit dem life-long learning und dem career change kein Problem, wenn man als Goldman Partner oder als verbeamteter/tenured Professor ins Beratungsfach wechselt und allein auf retainer einen siebenstelligen Betrag im Jahr verdient. Für den Stahlarbeiter sieht der „career change“ dann ganz anders aus.

      Ein wesentlicher Grund für den Erfolg der CSU war immer schon, dass ihr Führungspersonal sehr bodenständig ist, sich in Vereinen engagiert und den Finger am Puls des Wahlvolkes hat. Nachdem was ich aus Deutschland so höre, hat man im grünen Akademikermilieu mehr Kontakt mit Migranten mit denen man sich radebrechend auf Englisch unterhält als mit „Ethno-Deutschen“ ohne Hochschulabschluss.

    • Das gibt sich nix.
      Alles egal. Gleich schlecht oder gar schlimmer. (Eher schlimmer)

      Die Zeiten sagen es an:
      Die „Alten“ (System, Medien, Regierungen und ihre Hofberichterstatter), die sagen „was gut für dich ist“ werden gegen gleich Schlechte oder Schlimmere abgewechselt.

      Von wem? Von den „Neuen“, die sagen „wir sind ebenfalls gegen alles, wogegen du bist“. Das kann so ziemlich alles sein, Lösungen haben diese „Anbieter“ jedoch auch nicht, nicht eine einzige. Außer: Wählt uns!

      Wer sich – nur mal theoretisch und im Sinn des Nachvollziehenwollens – probehalber mal auf die Seite derjenigen stellt, die es satt haben, ständig gesagt zu bekommen, was gut für sie sei, der muss fürs Erste zugeben, dass es intelligent und selbstdenkend klingt, sich von oben keine Gut-Gängelung gefallen lassen zu wollen.

      Mir geht es aber in den Kopf nicht eini, dass das die gleichen Leute sein sollen, die dann wie Lemminge den „Wir sind gegen alles“-Problem-Kaspern folgen. Irgendwo fehlt mir die Einsicht, dass das auch klug und selbstdenkend sei. Das sind die gleichen Leut? Die, die sich von Laber-Medien, Gutmeinenden, faden, ununterscheidbaren Parteien und Systemerbhöfen nix mehr vorschreiben lassen wollen und die, die dann freiwillig chaotische, verlogene Schlächter wählen? Irgendwo hat man da ein Nachvollzieh-Hänger. Kann der Mensch so dumm sein?

      Gut, die Höfe auf dem Land haben nachvollziehbar keine Lust, dass Migrantenvolk sich dauerhaft seinen Weg durch ihre Gärten und Wiesen bahnt. Rechtfertigt dies das Wählen von Existenzen, die mit Sicherheit alles noch weiter runterwirtschaften?

      Geschichte widerholt sich zwar nicht, aber vielleicht wiederholt sich die Dummheit der Menschen schon.

    • Wie schon gesagt, blauschwarz ab 2000 war kein Jota besser als Rotschwarz davor. Das wird auch so bleiben.

    • Oder auch dieses neue r2g-Projekt ...
      … aus dem RHS zur Beförderung der kulturellen Selbstauslöschung:

      http://www.achgut.com/artikel/demnaechst_in_berliner_schulen_deutsch_auf_tuerkisch

      Your tax money at work.

    • Das hätte nicht mal ich mir vorstellen können.

    • xxx
      Dass ich an dieser Stelle auch mal einen zum Thema passenden Beitrag aus „Die Zeit“ empfehlen kann, wundert mich selbst, aber hier ist er.
      http://www.zeit.de/2016/50/identitaetspolitik-debatte-rassismus-rechtsextremismus-linke-rechte-liberalismus

    • Kein manichaeisches Weltbild
      @ der andere Gast

      Im Gegensatz zu vielen hier, werde ich ganz sicher nicht AfD wählen, weil ich sie noch für viel dümmer als die etablierten Parteien halte. Ich habe in den USA gesehen, was passiert, wenn man rechten Populisten des Feld überlässt und das ist gar nicht schön. Ich sehe aber auch, dass Multi-Kulti in New York City und Southern California lateinamerikanischen
      Migranten schwer geschadet hat, weil sie nun, aufgrund falsch verstandener „Sprachenrechte“, oft zu schlecht Englisch können, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Es muss also einen Mittelweg geben.

      M.E. kann es nicht darum gehen, den rechtsradikalen Kern der AfD zurückzugewinnen, also die 5% die im Sommer 2015 AfD gewählt hätten. Es sollte der Politik und den Medien aber darum gehen, die 10% zurückzuholen, die die AfD seitdem dazu gewonnen hat und das wird nicht klappen, wenn man wie in Österreich grosse Koalitionen macht und das rechtskonservative Milieu insgesamt als undemokratisch abschreibt.

      Insgesamt müsste die CDU wieder rechter, die SPD wieder sozialdemokratischer und die Linke wieder eine populistische Partei für die ehemalige DDR werden. Kurzum, die Parteien müssten wieder unterscheidbar sein und Leute mit einbinden, die man in Hamburg und Berlin nicht mag, die aber definitiv zum demokratischen Spektrum gehören.

      @kyle broflovski

      Das will ich aus offizieller Quelle sehen, bevor ich’s glaube…

    • When the fight was over, nothing was solved, but nothing mattered.
      Das ist ja mal süß.
      Alle halten die AFD für dumm.
      Aber können Sie mit all ihrer Intelligenz nicht aufhalten.
      Tja, ein intelligenter Mensch würde sich jetzt mal fragen, wozu Intelligenz dann nützlich ist.

      Vielleicht ist Dumm das neue Intelligent.
      Vielleicht ist Dumm nur die andere Seite der Intelligenz.
      Vielleicht ist der Unterschied zwischen Dumm und Intelligenz nur eine intelligente Strategie einer dummen Macht um den Intelligenten…

      Whatever, der Stärkere gewinnt immer.
      Was eigentlich dumm ist.
      Aber nicht zu vermeiden.

    • @Transatlantiker
      „M.E. kann es nicht darum gehen, den rechtsradikalen Kern der AfD zurückzugewinnen, also die 5% die im Sommer 2015 AfD gewählt hätten. Es sollte der Politik und den Medien aber darum gehen, die 10% zurückzuholen“

      Ihre gönnerhafte Haltung geht völlig an den Realitäten in Deutschland vorbei, die CDU muss eigentlich für jeden, der nur minimal rechts der Mitte steht, dauerhaft verbrannt sein. Ein Kurswechsel mit dem aktuellen Personal wäre völlig unglaubwürdig. Warum sollte man dieser Partei noch einmal eine Chance geben nach dem umfassenden Desaster, das sie mit Merkels Kanzlerschaft zu verantworten hat? Die CDU hat bisher alle Chancen zu einer glaubwürdigen Umkehr verpasst, da ist nichts mehr zu erwarten.
      Und ihre Aussage zu den 5% „Rechtsradikalen“, die im Sommer 2015 die AfD gewählt hätten…nun ja, angesichts der seitdem geschehenen Ereignisse waren wohl zumindest einige der 5% hellsichtiger als die Leute, die stets brav ihr Kreuz bei der CDU gemacht haben und sich nun über die Folgen wundern.
      Was mir bei vielen Kommentatoren hier auffällt, ist eine gewisse Gestrigkeit des Denkens nach dem Motto „Das wird schon wieder“, so als ob mit ein paar Feinjustierungen wieder die bundesrepublikanische Idylle hergestellt werden könnte. Vielleicht ist das eine Frage des Alters, mir erscheint das zumindest völlig abwegig.

    • @transatlantiker
      Man erlebt auch im konservativen Akademikermilieu die positiven Seiten der Migration. Z. B. die deutsche Tochter iranischer Exilanten, die angesichts kopftuchtragender türkischer Jungstudentinnen jedesmal zuverlässig das große Kotzen überkommt, weil das genau die Figuren sind, vor denen ihre Eltern vor dreißig Jahren flüchten mussten.

    • Transatlantiker
      „den rechtsradikalen Kern der AfD zurückzugewinnen, also die 5% die im Sommer 2015 AfD gewählt hätten.“

      Jetzt doch mal eine Bemerkung von mir hierzu. Mit solchen Aussagen beweisen Sie, der Sie hier sehr vollmundig auftreten, daß Sie bspw. die AfD überhaupt nicht verstanden haben.
      Die Lucke-Henkel dominierte AfD war für Konservative, für Liberale, ja für niemanden eine Alternative mehr. Die Linie wurde mit alfa fortgeschrieben.
      Nachdem sich die Beiden selbst entsorgt hatten, traten wieder jene Punkte, die von Anbeginn der Gründung eine wesentl.Rolle spielten hervor (das wären Wertevorstellungen, die man vor 20 Jahren noch bei der CDU fand, in polit. Handeln übersetzt.
      Was das mit Rechtsradikalzu tun haben soll, ist hoffentlich nicht nur mir schleierhaft!

  29. Wo bleibt da die Meinungsfreiheit, hm?
    Wenn man debilen Dorfdödeln nicht sagen darf, dass man sie für solche hält.
    .
    Nehmen wir mal an, es geht gar nicht darum, die jetzt zum richtigen Wahlverhalten zu animieren.
    .
    Nehmen wir mal an, es geht einfach nur um psychische Entlastung. Einfach nur darum, zu beweisen, dass man keine Rücksicht nimmt auf politische Korrektness, dass man sich das immer noch erlauben kann und dass man das zu sagen noch das Rrrrecht hat?
    .
    Immer dieses Gewinsel und Gejammer über die „linken Medien“.
    Wem sie nicht gefalln, der muss sie ja nicht lesen, stimmt’s?
    .
    Oder der soll halt gefälligst selber einen Medienkonzern gründen, wo dann alles so vermittelt wird wie es den Dorfdöeln gefällt..
    .
    (Hinterher gehen dann alle miteinander ein Bier trinken).

    • Doch, darf man natürlich. Die Frage ist halt, wie weit man damit kommt und wie man sieht, ist es jetzt nicht wirklich effektiv. Wäre es anders, gäbe es keine FPÖ mehr.

    • Aber natürlich...
      darf man den „debilen Dorfdödeln“ eine vor den Latz knallen und sie als „deplorables“ (zu deutsch „Pack“ oder wahlweise „Dunkeldeutsche“) bezeichnen, so wie es HRC in einem Moment der Aufrichtigkeit ja auch rausgerutscht ist – dann darf man aber hinterher nicht jammern, wenn sich 1. viel mehr Leute angesprochen fühlen als gedacht und wenn man 2. dann auch nicht deren Stimme bekommt, sondern stattdessen 3. einen Tritt in den Allerwertesten.

    • Be careful what you wish for
      Wenn es ok ist, die konservative Landbevölkerung – pauschal unzutreffend – als „debile Dorfdödel“ zu verunglimpfen, werden es sich rechte Kommentatoren nicht nehmen lassen, Flüchtlinge – pauschal unzutreffend – als „Asylbetrüger“ und religiöse Muslime – pauschal unzutreffend – als „Islamisten“ zu bezeichnen.

      Die „Rechten“ sind nun mal nicht doof und können auf ihre politischen Gegner genauso gehässig herabsehen wie die Linken. Im republikanischen Amerika werden ihnen die Menschen im Brustton der Überzeugung darlegen, dass man wirklich dumm sein muss, um die Demokraten zu wählen. Und in Süddeutschland werden ihnen die Menschen auf dem Land erzählen, dass die Sonderschule in Bayern dem Gymnasium in Hamburg entspricht.

      Schon Orwell hat scharf beobachtet, dass der Liberalismus immer schwächer als der Nationalismus ist und immer verlieren wird, wenn es Spitz auf Knopf kommt:

      „The energy that actually shapes the world springs from emotions — racial pride, leader-worship, religious belief, love of war — which liberal intellectuals mechanically write off as anachronisms, and which they have usually destroyed so completely in themselves as to have lost all power of action.“

      Das ist übrigens auch empirisch belegbar, weshalb mir – als „liberal“ – schon bang vor der Zukunft ist.

      Aber geniessen Sie ihr Hochgefühl solange Sie können. Ich fürchte – allen Ernstes – das es damit bald vorbei sein wird.

      Futter fuer’s Hirn:
      http://orwell.ru/library/reviews/wells/english/e_whws


    • immer dieses Gewinsel und Gejammer über die „linken Medien“.
      Wem sie nicht gefalln, der muss sie ja nicht lesen, stimmt’s?

      Ist Ihnen nicht klar, daß das inzwischen sehr viele eben schlicht nicht mehr tun?
      Haben Sie den vom Don verlinkten Text nicht gelesen?
      Dieser „Boris“ ist kein Einzelfall.
      Und da kommt man dann schon ins Grübeln über Algoritmen und wie diese Öffentlichkeit darstellen sollen…

    • Bin ganz Ihrer Auffassung.
      Ich sage grenzdebilen Dorfdödeln aka Linksliberalen das ja auch liebend gerne. Und mit Gusto.

      Nur hinterher heulen die immer rum. Wo sind eigentlich die ganzen Linken aus der Anti-Nachrüstungs- und Anti-Atomkraft-Bewegung geblieben? Die konnten damals noch austeilen UND einstecken.

      Aber so ist das halt, wenn man die hegemoniale Position einmal selbst errungen hat. Man wird faul. Träge. Und empfindlich wie kleine Mädchen :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  30. Interessantes Zitat...
    …aus dem verlinkten Artikel: „Sie nehmen doch auch Rücksicht auf Türken“, entgegne ich. „Sie nehmen sogar Rücksicht auf islamische Riten!“ „Ja“, sagt Boris, „aber wenn sich einer deppert aufführt, dem sag ich auf Wiederschaun. Anders als euer Häupl. Ich hab die Kontrolle.“

    Darum geht es letztlich: Unser Land, unsere Regeln. Und das ist genau das Gegenteil von ‚Diversity‘ und ‚Multikulti‘.

    • Titel eingeben
      „Darum geht es letztlich: Unser Land, unsere Regeln“
      .
      Ist das nicht in allen Ländern so? …resp. sollte es nicht wieder so sein, auch in Deutschland?
      Oder ist bereits solche Meinung ein pöser Rass- oder Fasch- oder sonstiger …ismus, der verboten gehört ?
      .

  31. Titel eingeben
    Nicht die FPÖ mögen und doch Verständnis für die Werte und den Konservativismus der potenziellen Berg-Wählerschaft aufbringen, erklärend auf den Punkt gebracht, Don.

    Diesen offenen Spagat vermisst man in vielen Beiträgen.

    Hätte die ÖVP die alte Wählerschaft auf ihrer Seite, samt Medienerklärern, wäre die FPÖ wohl nur eine 10 Prozent Partei.

    Wir brauchen wohl all diese Entwicklungen, weil der Schmerz noch offensichtlich nicht ausreichend ist.

    Es muß erst richtig weh`tun, bis es sich in Europa wieder konsensmäßig entwickelt, aber dann ist wohl das Eis so dünn, das es bricht. Dann kocht jeder seine Suppe für sich.

  32. Als Einblick...
    für einen ahnungslosen Piefke in den austriakischen Wahlkampf lohnte sich gestern durchaus das ebenfalls auf Servus TV angespielte unsäglich dramatisierend aufgemachte Öxit-Video des Herrn Haselsteiner, der als großkalibriger Bauunternehmer (STRABAG) und Gelegenheitspolitiker wohl über Jahrzehnte sich im schwarzroten Filz vermutlich pudelwohl gefühlt haben dürfte – jedenfalls kommt er so ein bissl als Mischung aus renitentem Richard Lugner und George Soros daher.

    Hier kann man’s anschauen:

    http://www.kleinezeitung.at/kaernten/villach/peak_villach/5081751/Hofburg_Haselsteiner-sorgt-mit-umstrittenem-OexitVideo-fuer-neuen

    Besonders nett die Schlussfolgerung:

    Kommt Öxit – kommt Pleitewelle – kommt Bauernsterben – kommt Tourismusflaute – kommt Arbeitslosigkeit…,

    vermittels der ganz offensichtlich den ahnungslosen hofergefährdeten Waldschraten in der Provinz (analog zu Hillarys „rednecks“) noch mal ordentlich Angst vor verelendeten Bergbauernhöfen und leeren Skipisten eingejagt werden soll.

    • Grüne und EU
      Tja, besonders lustig ist es, dass die Grünen in AT früher gegen den EU Beitritt waren. Die damalige Variante des Chlorhühnchens war die Blutschokolade.

  33. Wieso ist Österreich im Vergleich zu uns im Argen ?
    Das ist doch Gewäsch. Die haben eine FPÖ, die mehr und fester im Sattel sitzen wird, als die AfD bei uns.
    Die wird auch gern ausgegrenzt, aber zumindest die krone , die auch ein recht offenes Leserforum erlaubt, ist vorsichtig geworden.

    Und erste zarte Versuche des dortigen Einheitsbreis, sowohl rot, als auch schwarz, mit der FPÖ anzubandeln, gibt es.

    Van der Bellen ist einfach ein hergelaufener Opportunist, Kommunist, dann Sozi, wofür er eine Laber-Professur gekriegt hat, dann Grünling, und jetzt, also, lächerlich..unabhängig und für alle da.

    Da muß man schon ein Wiener Popo, ääh, Bobo, sein, um das zu schlucken.

    Voraussagen meinen, es werde knapp. Schaumermal.

    Aber übertragen Sie die Situation auf Deutschland –
    ca 50 der Wähler geben einem AfD kandidaten die Stimme !

    Da brennt der Baum !
    Also- im Prinzip ist das kleine Nachbarland Vorbild für uns, und nicht kaputt.
    Bestimmt nicht kaputter, als Merkels Dummland.

  34. Falsches Stilmittel
    Den Text im umgreifenden „Wir“ zu schreiben, wenn man doch ahnt, dass der Autor eigentlich nicht unbedingt dieser Meinung ist, ist kein überzeugendes Stilmittels dieses Aufsatzes.

    • Stilmittel
      In meinen Augen schon, denn einerseits gibt das dem Text eine Subversivität, die ihm Kraft gibt, und andererseits ist der Autor als in der FAZ Veröffentlichender ja nun wirklich innerhalb des Systems und kein Renegat!
      Nimmt man allerdings die sonstigen Veröffentlichungen d. Autors, dann wirkt dieses @wir schon ein wenig kokett…
      Sei es drum. Auf jeden Fall scheint mir die Stimmungslage sehr gut getroffen!
      Wenn mir Leute, in meinen Augen Unqualifizierte, dauernd mein Glück verkaufen wollen, ungefragt und renitent! Und mir gleichzeitig meine Freiheit einschränken wollen, dann wird das zu einem Hauptwahlkriterium gegen sie!

  35. Ich musste bei dem Artikel denken...
    …an das Bild von den Vögeln auf den Ästen eines Baumes.

    Die Vögel oben sehen runter und erkennen nur Scheiße.

    Die Vögel unten sehen rauf und erkennen nur Arschlöcher.

  36. Wo gibt es heute noch was geschenkt?
    Lieber Don Alphonso,

    nach der Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten, nun schon wieder eine Entscheidungswahl im kleinen Österreich.

    Die neue Zeit zeichnet sich offenbar u.a. dadurch aus, daß es Wunschwahlen zu geben hat. Durch heftige Unterstützung der Medien hat man sich Trump nicht gewünscht, wie auch ein Abstimmungssieg von Herrn Hofer, nach Ansicht derer, die von sich behaupten, die freie Welt zu repräsentieren, Österreichs Untergang bedeuten dürfte.

    In einer Sternstunde Philosophie Sendung des Schweizer Fernsehens wurde H.U.Gumbrecht vom Moderatoren gefragt: „Wären sie auch in der Lage zu sagen: D.Trump ist auch mein Präsident?“
    Und Grumbrecht antwortet:“ Ja, ich werde es sagen“ und begründet dies mit seiner Anerkennung der amerikanischen Verfassung.

    Eine klare Aussage, ein klares Bekenntnis zur Verfassung.

    Vielleicht ist Herr Trump ein Übel, oder auch Herr Hofer ?
    Merkel, de Maizière, Maas und Gauck sind ein Übel, doch unser Grundgesetz scheint mir von größerer Bedeutung als diese Leute.

    Der Bundespräsident beklagte ja gerade gestern, daß eine Vertrauenskrise nicht nur die Medien beschäftige, sondern auch Politik und Parteien von einer solchen betroffen seien. Dem Herrn paßt halt mal wieder sein Volk nicht.

    Da stehen die Medien und diese Leute jetzt da und jammern, daß man ihnen kein Vertrauen mehr schenkt. Hola, wo gibt es heute noch was geschenkt?

    Mit freundlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Dazu möchte ich sagen: Merkel ist nicht meine Kanzlerin.

    • You have a kind of sick desperation in your laugh.
      Geehrte oder geehrtes Object mit oder ohne Be,

      auch heute hatte ich mal wieder einen langen anstrengenden Managertag, an dem ich viele wichtige Entscheidungen treffen, viele Menschen in die richtige Richtung lenken und ganz viel Profit und Ruhm und Ehre generieren musste und wollte und, ganz wichtig, KONNTE.
      Tja, wie das so ist, im Leben eines Mannes.
      Whatever, ich war dann doch total verspannt, als ich spät nach Hause kam, und mich trieb ein großes Bedürfnis nach einer besonderes Form der Entspannung ins Netz und dann doch in diesen Blog und zufälliger Weise sah ich ihren Kommentar und wusste, hier bin ich immer an der richtigen Adresse, wenn es um solche Anliegen geht und dreht und handelt.

      Und sieh da, Sie haben es dank ihrer Professionalität geschafft, innerhalb von wenigen Sekunden all diese Spannungen in einem Lächeln zu entladen.

      Dieser unglaublich raffinierte Handgriff, den sie da zauberten, einfach mal „Sternstunde Philosophie“ und „Schweizer Fernsehen“ und „H.U.Gumbrecht“ in einen Satz zu fassen, und all das ohne Rot zu werden, das ist mal wirklich so wunderbar natürlich, dass ich auch jetzt noch, Minuten später lächeln muss.

      Vielen, vielen Dank!

    • ....
      Applaus…

    • Embedded jewelry
      Na hier! Hier gibt es doch einiges geschenkt: Bilder, „freie Räume des Diskutierbaren ohne kuriose Tabus“, Texte, Links und Kommentare..
      Danke.

    • @ Goodnight
      Es ist eben Advent, Zeit der Hoffnung.

      Die Überschrift war: Wo gibt es heute noch was geschenkt?

      Wenn ich Sie so entspannen konnte, sende ich Ihnen gerne meine Kontonummer zu, damit Sie sich nicht schlecht fühlen müssen.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • You can look but you better not touch, boy.
      Geehrte ObjectBe,

      liebend gerne würde ich mich für diesen ganz besonderen Moment dankbar zeigen, jedoch befürchte ich, dass mein AT Sklavenlohn nicht für die Tarife der Schweizer Exklusiv-Handarbeit ausreicht.
      Daher werde ich, mit Ihrer Erlaubnis, eine kleine Summe einer wohltätigen Organisation zukommen lassen. So dass unser kurzweiliges Tete-a-Tete nicht nur uns, sondern auch andere Menschen ein Lächeln in Gesicht zaubern darf.

      Mit freudiger Erwartung auf weitere Handgreiflichkeiten

      Goodnight

  37. Fast geschafft
    „Die allermeisten bleiben äußerlich normal, sie sind freundlich, aufgeschlossen, fragen einen, wohin man fährt, und bieten einem an, bei einer Schutzhütte anzurufen [..]“

    Immerhin ist der Anfang weg von der journalistischen Arroganz mit so einem Beitrag gemacht, es ist aber wohl noch ein langer Weg bis „normale“ Menschen „normal“ sind, oder?

  38. Wie konnte es soweit kommen
    Wichtiger ist die Abstimmung in Italien am Sonntag.

    Viele haben keine Ahnung, in welcher Lage wir eigentlich sind.
    Und der Hauptgrund, warum das soweit gekommen ist, ist einfach.
    Wir haben keine funktionierenden Medien. Das fängt mit der Wiedervereinigung an, läuft über den Euro bis zur Masseneinwanderung.
    Eine öffrechtliche Krake, die alles aufsaugt, auch Werbebudgets. Es gibt keine Pluralität.

    Man könnte es so zusammenfassen – das Vorhandensein der GEZ wird uns tief, sehr tief in Probleme treiben.

    • Naja, wir bverichten halt über Banken und die Rettung im Mittelmeer und was dazwischen ist, bringen wir kaum.

  39. So wahr ihm Gott helfe
    Lieber Don,

    im Grunde ist es überflüssig, Ihnen zu sagen, dass ich Ihren Beitrag ganz ausgezeichnet fand. Denn das ist eigentlich immer so, und ich fange an, mich zu wiederholen.

    Es tut mir leid, dass Sie mit der FPÖ und ihren damals noch weit stärker ausgeprägten antisemitischen Tendenzen so negative Erfahrungen machen mussten. Ich hoffe, die FPÖ lässt das jetzt endgültig hinter sich. Ich selbst hätte mir vor, sagen wir, zehn Jahren auch nicht träumen lassen, dass ich einmal auf den Sieg eines FPÖ-Präsidentschaftskandidaten hoffen würde. Aber ich tue es. Ja, ich hoffe von ganzem Herzen, dass Hofer gewinnt.

    Ich hätte mir auch nie träumen lassen, dass ich so etwas allen Ernstes einmal über einen Mann sagen würde, der mit „So wahr mir Gott helfe“ plakatiert, der für Deutschnationales und Burschenschaften steht, denn mit allem kann ich wahrlich gar nichts anfangen. Aber ich tue es.

    Sie schreiben:

    „Auf der anderen Seite sehe ich nicht, dass wir den Hoferwählern auch nur einen einzigen nachvollziehbaren Grund geliefert haben, ein stichhaltiges Argument, eine glaubwürdige Erzählung, warum sie diesmal anders abstimmen sollten.“

    Das ist wahr. Aber wenn ich in Österreich wahlberechtigt wäre, gäbe es auch gar nichts, was irgendjemand aus den Medien noch schreiben könnte, um mich von meiner Entscheidung, Hofer zu wählen, abzubringen. Da muss man einmal ehrlich sein. Ich würde Hofer nicht aus Trotz wählen und schon gar nicht aus Überzeugung, weil ich die politische Richtung, für die er steht, toll finde – ich würde es tun, um zu verhindern, dass sich so etwas wie 2015 wiederholt. Mit Hofer als Bundespräsidenten hätte es diesen Alptraum mit all seinen Folgen bis auf den Kölner Domplatz nicht gegeben.

    Ich habe schlicht begriffen, dass wir Männer wie Hofer als Kettenhunde brauchen, um uns gegen den Wahnsinn so mancher Bessermenschen und Rassisten zu verteidigen, die sich für „moralisch“ halten, die in Wahrheit aber nur die Fundamente einer funktionierenden Gesellschaft zerstören wollen. Wenn wir diese Kettenhunde weiter verschmähen, dann werden wir irgendwann – ich denke sogar, schon sehr bald – ganz furchtbare Bluthunde brauchen. Ich kenne mich damit aus, denn ich bin selbst ein domestizierter Bluthund. Ich möchte das nicht erleben. Deshalb würde ich Hofer wählen, auch wenn die Medien mich nicht beschimpfen und verleumden und sich in Geifer üben würden.

    Und ich glaube übrigens auch, dass man bei ergebnisoffener, rationaler Betrachtung der Fakten im Angesicht Merkels, die sich abermals ausgerechnet durch die Deutschen „zur Wahl stellt“, zu keinem anderen Ergebnis gelangen kann. Von mir aus kann Hofer dann sogar Gott helfen.

    Ich gebe aber gerne zu, dass mir diese Entscheidung mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch ob der Schmähungen und Verleumdungen, denen man auch als normaler Österreicher ausgesetzt ist, leichter fallen würde. Aber ausschlaggebend wäre das – zumindest für mich – nicht.

    Die Zeiten, in denen man es sich leisten konnte, warum auch immer, Leute wie van der Bellen zu wählen, sind vorbei. Hoffen wir, dass das am Sonntag auch ausreichend Österreicher so sehen und sich nicht wieder vor dem Nazi-Schnitzel ängstigen.

  40. Nicht traurig
    Ich bin nicht mal traurig drum. Ich glaube, dass sich erst eine ganze Menge ändern muss, bevor sich was ändert. Und wenn das heißt, dass man in Österreich den Hofer wählen muss und in Deutschland die AfD – dann ist es eben so.

  41. Man wünscht sich, dass Hofer gewinnt
    obwohl man sich nie so sehr mit dem beschäftigt hat, was die FPÖ ist und man vielleicht sich selbst nie als „rechts“ gesehen hat (ist die FPÖ eigentlich rechts?). Ich komme ursprünglich aus einem eher sozialdemokratischen Umfeld, in dem früher Leute wie Franz Josef Strauß (und ich bete schon seit Langem dafür, dass wir so einen wie ihn mal wieder hätten) für ihre Rechtslastigkeit kritisiert wurden. Und obwohl man sich selbst eigentlich gar nicht so sehr verändert hat reibt man sich schon seit einigen Jahren verwundert die Augen in Bezug darauf, was aus unserer Gesellschaft politisch geworden ist. Wie ein Dampfer, der enorm Schlagseite hat (nach der linken Seite!) und der droht abzusaufen. Man will das Ding wieder möglichst schnell in die Mitte kriegen, aber wie? Es scheint echt so zu sein, dass nur eine schnelle Bewegung in Richtung rechts der Mitte Abhilfe schaffen kann, wobei darauf zu achten ist, dass das Ding dann nicht Schlagseite nach rechts bekommt. Viele (ehemalige) Sozialdemokraten haben eine ähnliche Entwicklung genommen, etliche davon in Berlin wie z.B. Thilo Sarrazin oder Heinz Buschkowsky. Sind die plötzlich rechts? Nein, nur der Rest ist extrem nach links verrutscht. Leute wie Sarrazin oder Buschkowsky stehen da wo sie immer standen.
    Ich kenne in meinem persönlichen Umfeld viele ehemalige Sozis, zum Teil früher sehr aktiv als Bürgerschreck auftretende Jusos. Die sind heute alle AfD, weil ihnen der ganze Rest nicht nur zu links, sondern paradoxerweise auch noch zu spießig wurde.
    Der linksalternative Einheitsmischmasch der Gegenwart, der mit scheußlich-philisterhaft bourgeoisem Kitsch wie „Lindenstraße“ zu assoziieren ist kann hinsichtlich seiner Beweglichkeit verglichen werden mit einem alten Ackergaul, der gern beim Pferderennen mitmachen möchte. Auf der linken Seite ist die Luft irgendwie raus, man hat es wohl jahrelang übertrieben und jede Monokultur wird irgendwann todlangweilig. Verstärkt wird das Ganze noch durch eine fast ausschließlich links orientierte Medienlandschaft, die diese todlangweilige, devitale linke Monokiste noch verstärkt.
    Auch Donald Trump war ehemals (wenn man der Biografie Glauben schenken darf) linksliberal, hat aber gesehen, dass dort kein Leben mehr ist. So wie er sehen das auch andere zuvor eher linksliberal orientierte: nicht nur jemand wie Andrew Breitbart hat das Lager gewechselt, auch andere von denen man es nie gedacht hätte haben gesehen, dass die ganze Hillary-Kiste nur noch monoton, geist-und einfallslos sowie todlangweilig wurde. Unter ihnen seien Robert Redford oder auch Jon Voight zu nennen, die sich für Trump ausgesprochen haben.
    Wenn am Sonntag alles richtig läuft (wir wollen es doch alle hoffen), dann gewinnt Hofer und schlägt einen weiteren Sargnagel in die ganze langweilige, marode, monotone rot-grün-alternative Spießerkiste, die jeden, der ein klein wenig Grips hat nur noch unsäglich nervt mit ihrem heuchlerischen Getue und ihrem total überdrehten, zwanghaften, denunziatorischen und abscheulich-menschenfeindlichen „political correctness“- und Gender-Irrsinn.
    Man hätte nie gedacht, dass man mal seine Hoffnungen in eine Partei rechts der Mitte setzen würde, damit die unsere Freiheit wieder herstellen möge.

    • Mir wäre keine grössere Einheit bekannt, wo die FPÖ etwas Vernünftiges zustande gebracht hat. Und Haider war der Schlimmste. Reine Oppositionspartei, keine Gestaltungskraft. Die leben nur vom Versagen der speziellen Zustände in Österreich.


    • Ihre Diagnose „Langeweile“ macht mich etwas bedenklich. Denn mein verstorbener Metzgersonkel antwortete auf meine kindliche Frage, wieso es Krieg gäbe, mit „manchmal wird es den Leuten langweilig“….
      Andernseits hätten wir ihn mit Hillary sowieso bekommen, in Profimaßstab, nicht nur als Schimpfkanonaden.

    • Greisenrepublik mit Gendernachwuchs
      Ich besuchte kürzlich einen Freund in einem Kurort. Wie isses denn so, wollte ich wissen. Viele Alte kam die Antwort.
      Später beim Spaziergang erzählte er, was die beim Essen so reden. Leider verging mir das Lachen. Ich muss sagen, wenn man nur noch Rentner hat und deswegen immer rechtzeitig die Rente erhöht, ist das eigentlich eine Bankrotterklärung. Das Gendern machen die anderen, weil sie meinen, dadurch ein paar junge Leute zu gewinnen.

      Wir leben hier also zwischen jungen Gegenderten und alten MerkelistInnen, die nicht durchblicken.
      Die FDP kommt zur Zeut rüber wie die Königin der Nacht: „Nur stille, stille, stille, stille“. Da wird nix draus, wie man aus der Oper weiß.
      Dabei ist die ganze Mitte, altersmäßig und verdienstmäßig, ein freies Feld. Die jetzige Administration hat entweder die FDP eingeschüchtert, oder die Medien ignorieren die FDP, weil in ihnen zu viele Leute sitzen, die bald selbst auf Rente angewiesen sind und einige abhängige junge Schwachköpfe.

    • Danke colocraze
      Was sind denn „Langeweile“ und „spießig“ für apolitische Kategorien!

    • Freiheit
      Soviel Phantasie habe ich nicht, dass ich mir vorstellen könnte, wie FPÖ/AFD/Le Pen Freiheit bewirken könnten…Kann mir das mal jemand erklären, warum ich mit denen dann frei bin und jetzt nicht? Wessen Freiheit ist gemeint? Wer ist wir?
      Robert Redford hat sich übrigens nicht für Trump ausgesprochen, er hat gesagt er findet ihn als Typ gut, aber nicht als Präsidenten.

    • Trefflich
      Text eingeben

  42. Zufall oder Absicht?
    Im Text wieder einmal schöne Landschaften, die Lust auf die Berge machen.
    Und die Bedeutung der Wahl des Bundespräsidenten in Österreich relativieren.

    Aber zwischen den Landschaften: zweimal der heilige Georg, einmal im Detail und einmal groß.

    Dass dies Zufall wäre, traute ich Ihnen nicht zu.

    Lieber Don, verraten Sie mir also den tieferen Sinn?

    PS
    Ich erzähle es auch nicht weiter …

  43. Tu felix Austria!
    Tu felix Austria!

  44. es geht viel tiefer
    als West Ö kann ich dir nur sagen, du weist wie das Gefühl ist.

    Man ist nicht mehr der Herr, im Haus.

    jeder darf alles, die Preise werden von Aussen diktiert, ob nach oben oder unten, es hängt vom Interresse der mächtigen ab, ob Wien (lachhaft) Brüssel ( eine Kuh, Fisch,.. in Mäc Pom. ist gleich zu behandeln wie am Ortler) oder die Finanz, (ich kauf dich auf).

    das mit Kalk gefärbte Wasser, ist im Tetra-Pack, von gr0ßen braunen Hunden, es gibt noch Leute die langfristig denken,

    und wissen das wegen einer verpasten U-Bahn, oder der nicht haben des neuesten Trends, die Welt nicht untergeht.

    Die „Städter“ haben nichts zu verlieren, sie wechseln, andere ihre Heimat ihr Leben.

    am Land weiß man, man kann nicht in den Himmel bauen und das Grundstück immer weiter aufteilen. Das zerstört das Fundament.

    Das wilde Bergvolk ist immer freundlich gewesen, solange man freundlich zu ihm war, sonst wird man rausgeschmießen. Egal wer oder was, besonders Sklavenhalter und wenns der eigene Herscher war, da kriegte man früher schon Einreiseverbot.

    ich sag dir nur ein Bsp Plasikstilettos am Abend wurden verboten, man weis wer damit nicht laufen kann, es ist sozusagen ein Schutz für fremdes Benehmen.

  45. Der Text
    … arbeitet die Häme in den „Qualitätsmedien“ – eine Verachtung mit latenten Aggressionen (und für die man, natürlich nur für die „Gegenseite“ den Begriff „Latenznazi“ geprägt hat) – m. E. sehr gut heraus. Danke dafür. Es scheint so, als würde das Meditieren über die eigene Anständigkeit und Überlegenheit in nur immer weitere Abgründe führen.

    Sind die Bilder wieder mit der Lumix? Die Farben und Schärfen sind sehr schön.

  46. Titel eingeben
    Passable Analyse, Gratulation.

  47. eine Bitte
    bitte die Kommentarfunktion auf FAZ-Standard umstellen, da das Runterscrollen unhandlich ist und die Übersicht verloren geht. Das hält so manche wie mich vom Kommentieren ab

    • Gerade der FAZ-Standard ist bei vielen verhasst.

    • tutto bene, Don
      Wir kommen alle gut damit zurecht, wie es hier ist.

    • Kommentarfunktionen
      Naja. Die hier eingesetzte Software ist freundlich gesagt optimierungsbedürftig.

      Neue Kommentare sind kaum auffindbar, Diskussions- und Unterhaltungs verläufen kann man nicht folgen, Sortierung und Filterung ist unmöglich, Übersichtlichkeit ist nicht optional einstellbar kurz: eine Qual für Nutzer und damit weniger Zugriffe.

      Das einzig Positive hier ist die praktisch nicht vorhandene Zensur sowie keine Twitter-artige Zeichenbegrenzung von 1k Zeichen.

    • Die Aufklapperei nervt aber auch viele. Ab 200 Kommentaren wird es immer unübersichtlich.

    • .
      „wir kommen alle“ –
      das arme wörtchen ‚wir‘ wird ziemlich strapaziert, scheint es.

      nun, wie bei der anfänglichen umstellung bereits erwähnt, macht diese neuere variante es nicht übersichtlicher.

      die diskussion verliert sich im kleinteiligen – die eleganz des mäanderns im stil eines oscar wilde über die themen hinweg schwindet wie auch der einbezug anderer kommentare, wie so manches in 1.0 und – aus vielen gründen – wie mancher kommentator (spezialmarke, Trias, der sich versehentlich gemeldet habende Filou, windsbraut und viele, viele mehr)…

      dafür müsste man mehr kommentare absondern: mehr klicks.
      falls man nicht wieder „zu schnell“ schreibt (um kommentare noch einmal abzusenden, ist das sendungsbewusstsein nicht ausgeprägt genug). und dies hier ist vermutlich ein echter nukaz (nutzlosester kommentar aller zeiten).

      neuere kommentare sind eher etwas mühsam zu finden und man müsste sich je nach browser durch alle durchquälen, die man bereits überflog – und oftmals wieder so glücklich wie erfolgreich vergessen hat.

      war dies hier früher™ ein langer biertisch, so sind es jetzt viele kleine cabinets particuliers.

  48. 1529, 1683 UND 2016
    Danke für die Bilder – kann es einen Beschauer geben, dem das Herz nicht aufgeht? Als Frühmensch stapfe ich in den hellen Jahreszeiten frühmorgens durch die sehr die ähnliche Landschaft der Voralpen und genieße die Natur und die Nähe des Schöpfers. Ist dieses Wunder nicht verteidigenswert? /
    Von Österreich verstehe ich leider nichts, anders USA. Darf ich voller Eitelkeit in Erinnerung rufen, in diesem Blog am 22.07.2016 08:56 Uhr geäußert habe: „Wir sollten uns auf die wahrscheinliche Präsidentschaft Trumps einstellen.“ Deutschland beschäftigt mich noch intensiver. Aber die Situation ist weniger klar. /
    Nachdem Murkels Charakter entsprechend DDR-artig die politischen Gegenhalter-Mechanismen praktisch außer Kraft gesetzt wurden, hätte die Presse (hörte ich gerade im Äther „Vierte Gewalt“?) gegenhalten müssen. Es hätte ihr z.B. auffallen müssen, daß der Bundetag in wesentlichen Entscheidungen wie die sogenannte Energiewende oder die Migrantenfrage praktisch keine Rolle gespielt hat. Das ist unterblieben, vielmehr im Gegenteil haben die Medien ab 4Q2015 geradezu das Loblied der offiziellen Politik gesungen. Wahrscheinlich spielen sehr persönliche Ansichten sehr weniger Personen (darunter F.Springer, L.Mohn) eine maßgebliche Rolle. Und – noch schlimmer – linksradikale Hilfstruppen (Antifa usw.) treiben unwidersprochen ihr Unwesen. /
    Nun aber wurde dieses Stimmungssteuerungsmonopol durch die social media gebrochen. (Nota: Die frühere Qualitätspresse, wie gerade die FAZ, wäre gut beraten, ihre Seriosität als über den Wassern schwebender Gott zu manifestieren. Das wäre auch geschäftlich aussichtsreich. Statt dessen haben Blinde die Oberhand erlangt.) Im Getümmel der social media-Auseinandersetzungen spielt die Wahrheit nicht mehr die allein entscheidende Rolle, vielmehr die Möglichkeit der Bevormundung durch die Liz&Friede-Türkinnen nicht länger hilflos ausgeliefert zu sein und der wiedergewonnen Freiheit Ausdruck zu verleihen. /
    Don, Sie sagen „Medientürken vor Wien“. Tja, bis VOR Wien, aber sie haben es nicht einnehmen können, weder 1529 noch 1683 und auch nicht 2016. Freilich ist damit nicht garantiert, daß die Medientürken-Besieger „gute Herrscher“ sind.

    • Man wird sehen. Ich hoffe ja, dass die Aufgeregtheit nüchterner Betrachtung weicht.

    • Aktuelles Beispiel für Lücken- und Lügenpresse: Arbeitsmarktstatistik
      Dichtung und Wahrheit auf dem Arbeitsmarkt. Offiziell ca. 2.5 Mio. Erwerbslose, zuzüglich der nachstehend aufgeführten 960.000 kommt man auf ca. 3.5 Mio. Die offizielle Zahl müßte also um 38% (achtunddreißig) erhöht werden, um ein wahrheitsgetreues Bild zu liefern. Davon steht in der Lücken- und Lügenpresse leider nichts. Quelle: Die-Linke.de

    • Deutsche Tagesschau, 3.12.2016: Lücken-Berichterstattung. Halbwahrheiten sind auch Lügen
      Samstag, 3. Dez. 2016, 20Uhr15: Soeben ging die Tagesschau zu Ende. KEINERLEI Erwähnung der Präsidentenwahl in Österreich, hingegen an erster Stelle ein umfänglicher Bericht über das Referendum in Italien, mit sehr deutlicher pro-Renzi-Tendenz. Außerdem längerer Beitrag über angebliche Steuerbetrügereien im spanischen Fußball (genannt wurden Ronaldo und Özil). – Das LÜCKEN-Fernsehen läßt grüßen. Halbwahrheiten sind auch Lügen.

  49. Meinungs-Schlachtfelder als Nebenkriegsschauplatz
    Lieber Don Alphonso, auch für diesen interessanten Beitrag herzlichen Dank. Vielen Dank auch für den Link zu dem bewegenden Artikel über Boris.

    Zitat D.A. „Sie haben nur eine Gelegenheit, uns damit anzuschreien, wie wir sie dauernd anschreien, wenn sie Frei.Wild hören, das Falsche essen, die falschen Hobbies haben, das falsche Bewusstsein an den Tag legen, die falsche Weltsicht haben, die falschen Beziehungsvorstellungen für richtig halten, die immer glei-chen Blockparteien kritisch sehen und das Falsche wählen.“

    Das ist eine sehr treffende Beschreibung.

    Die deutschen Medien funktionieren auch fabelhaft, denn sie schaffen es, die Leserschaft zu spalten, sodass sie sich an den unwichtigsten Themen festbeißt, um sich gegenseitig zu bekriegen. Das ist z.B. auf SPON besonders gut zu beobachten. Es werden Diskussionen über absurde Themen initiiert, wobei keines banal genug ist, um zum ebenso leidenschaftlichen wie unnötigen Diskurs zu führen. Ein Beispiel aus SPON: Tampons, ja oder nein? Hintergrund: Eine Äuße-rung aus dem feministischen Lager welche, habe ich zum Glück vergessen. ;-) Es waren schlicht irrwitzige Meinungen dabei, jeder war ein Experte auf dem Gebiet, sowohl Männer als Frauen. Der Tampon gerierte sich zum ideologischen Symbol im Kampf um die Meinungshoheit über die Monatshygiene der Frau.

    Ähnliche Meinungs-Schlachtfelder sind Themen wie Stillen, Ernährung, Beziehungen, Verhütung – you name it: Die Diskussion wird durch Besserwisserei, Sturheit, gegenseitige Belehrungen und Herabwürdigungen dominiert.

    Die inzwischen als linksliberal und PC geschmähte Toleranz ist flöten gegangen, und so toll finde ich diese Entwicklung nicht, im Gegenteil.
    Denn diese meinungshoheitliche Tyrannei geht mit einer gegenseitigen Stereotypisierung der Diskutanten einher, was dem Entstehen von Feindbildern Vorschub leistet. Liest man also eine einzige Meinung, steht das komplette Menschenbild als Feindfigur schon fest, in Stein gemeißelt, und bahnt den Weg an zu Diffamierungen bzw. wie im Extremfall von Boris, sogar zu Morddrohungen.

    Last, but not least:
    Ein großes Lob an die Teilnehmer von Don Alphonsos Blog. All das kommt hier wesentlich seltener vor, welch ein Glück – in einer Oase der Vernunft.

    ***

    Am Sonntag gibt es ja auch ein schicksalhaftes Referendum in Italien, von welchem man in den Medien erfährt, könnte das angeblich zum weiteren Verfall der EU führen.

    P.S. Die wunderschönen Fotos von heute meine ich zum Teil wieder zu erkennen… ;-)

    • Die sind von der Radtour mit dem Crosser.

    • Link, bitte, falls Spon, bento will er hier nicht haben, schätze ich
      Sie diskutieren bei Spon über Tampons? Sagten Sie Tampons? Spon oder bento? Könnten Sie freundlicherweise den Link bringen, sonst glaub ich das nicht?

    • @tamarisque
      Liebe Tamarisque,
      dass Monatshygiene es in die Nachrichten bringt, finde ich erbärmlich. (Ich selber lese SPON nicht).

      Ich habe aber auch bei der FAZ den Eindruck, dass im FAZ Ticker unglaublich viele Sportnachrichten gebracht werden. Die Welt scheint da ein bißchen aussen vor zu bleiben, was ich besonders dann konstatiere, wenn ich online nicht – deutsche Zeitungen lese.

      Man hat übrigens die ganze Welt zu Füssen, sozusagen, wenn man auf http://www.refdesk.com geht. Zeitungen jedes Kontinents, Nachrichten ohne Ende, Nachschlagewerke jedweder Art… auch Kurzweiliges oder Bildendes, z.B., Arts and Letters Daily, in dem neue Artikel aus Zeitschriften (The New Yorker, z.B.) oder Buchneuerscheinungen, vorgestellt werden. In my heyday as a luxury housewife habe ich den Tag darin verbracht, heute als Berufstätige fehlt mir (bedauerlicherweise) die Muße…

    • Meinten Sie vielleicht diese Tampondebatte?
      http://www.huffingtonpost.de/2016/06/21/gender-krieg-erreicht-deutsche-herren-toiletten_n_10587494.html

      Wie ich sehe, fand der Vorfall schon im Juni statt, ich habe aber erst jetzt davon erfahren.

    • SPON, nix Bento
      @ Oberländer
      Hier, Ihr Link:
      http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/tabuthema-menstruation-diskussion-um-die-periode-binden-und-tampons-a-1064647.html

      Ich habe da eigentlich nur staunend mitgelesen, denn ich wusste gar nicht, dass das Thema noch ein „Tabu“ sei. Lesen Sie doch die Kommentare, es lohnt sich. ;-)

      Was glauben Sie, warum ich das SPON – wir abonnierten den Spiegel sogar von Hong Kong aus – inzwischen meide? Der Qualitätsrückgang ist inzwischen einfach unerträglich.

      Also bitte, was soll ich denn als eine gestandene Frau mit Bento anfangen? Woher kommt das wiederholt Misstrauen bei Ihnen?

  50. Hirnlos
    Medien: Wählt ja nicht für den Brexit ! ..Ergebnis: Brexit
    Medien: Wählt ja nicht Trump ! ..Ergebnis: Trump wird Präsident
    Medien: Wählt ja nicht Hofer ! ..Ergebnis: Hofer wird Präsident
    Medien: Wählt ja nicht die AFD ..Ergebnis: AFD wird auf die 20 % kommen bei der nächsten Wahl

    Sorry Don Alphonso, ihr habt es einfach nicht drauf !

    Ihr wisst nichts ! Ihr übernehmt Meldungen ungeprüft von Presseagenturen und stellt sie einfach rein. Bsp. Haider. Er hatte die Hypo an Bayern verkauft und Kärnten eine Menge Geld gebracht. Die ÖVP hat die bankrotte Hypo nach Haiders Tod zurückgekauft und Kärnten damit ruiniert !

    Du redest von Flüchtlingskrise, ja ihr schreibt seit 2 Jahren von der Flüchtlingskrise, anstatt dass ihr mal darüber sprecht WARUM es diese Flüchtlinge überhaupt gibt. Weil WIR Terroristen dort bewaffnen um Assad zu stürzen weil er sich GEGEN die westliche Pipeline aus dem persischen Golf ausgesprochen hat, die durch Syrien und die Türkei nach Europa führen sollte. Assad hat sich für die iranische-russische Pipeline ausgesprochen. Deswegen muss er weg, so wie 1953 Mossadegh im Iran weg musste.

    Du schreibst von „der wirtschaftlichen Stagnation des Landes“..auf die Wirtschaft wird geschissen ! Du hast KEINE Ahnung von Wirtschaft. Du weißt nicht dass eine steigende Wirtschaft am anderen Ende der Welt zu mehr Armut führen MUSS. Du hast keine Ahnung wie Geld funktioniert und wie es entsteht. Du weißt einfach NICHTS !

    Ihr „Journalisten“ seid einfach dämlich Marionetten und es tut richtig weh wenn ihr euch selber intelligenter seht als irgendwelche Trump Wähler. Nein, ihr seid DUMM !

    • Na, die Bayern hätten ja die HAA auch einfach nicht mehr finanzieren müssen, dann wäre das Restrisiko in Kärnten allein ho9chgegangen und dann hätten wir Euch längst wieder versklavt. So schauts aus.

    • Titel eingeben
      „die Bayern hätten ja die HAA auch einfach nicht mehr finanzieren müssen“

      ..der Satz aus einem Land dass sich zur Verantwortung gemacht hat alle Banken dieser Welt zu retten. Denn was passiert wenn eine Bank pleite geht ? Na, weißt du das ?

      Natürlich nicht. Viele Schulden der Masse verschwinden, und damit genau so viel Guthaben auf Konten einiger weniger. Und das können wir ja auf keinen Fall zu lassen..

    • Es wäre für Bayern teuer geworden, aber für Kärnten das Ende.

    • Welcome to the layer cake son.
      Sorry, aber jetzt mal ein fact of life:

      Es geht immer nur um Macht.

      Der Stärkere gewinnt.

      Sei es bei Banken oder beim Terrorismus bzw. Imperialismus.

      Und die einzige wichtige Frage dabei ist:
      Bin ich auf der Seite der Stärkeren.

      Wer meint, auf der Seite der Anständigen, der Guten, der Moralisten sein zu wollen zu müssen, dem wünsche ich viel Glück.

      Wer dann so bescheuert ist, wie aktuell deutsche Politiker, die Moral an Stelle von Macht zu setzen, dem wird auch Glück nix helfen, der wird untergehen.
      Unweigerlich.
      Und zu Recht.
      Denn er hat die Grundlagen des Daseins nicht verstanden.

    • HAA
      die Politiker aller Parteien haben einer Landeshaftung zugestimmt (ohne Obergrenze), ihre Kontrollfunktion nicht wahrgenomen.

      bei einem Schuldenstand von 6 Mrd waren die Bayern geil darauf dieses gute Geschäftsfeld zu kaufen und erhöhten den Schuldenstand um weitere 6 Mrd .
      Als der Konkurs drohte wurde die Bank um 1€ wegen Systemrelevanz und dem guten Ruf zurückgekauft, von der SPÖ/ÖVP Regierung.
      Hätte das die bayrische Mutter überlebt ?

      Ähnlichkeiten mit D sind nicht beabsichtigt – D-B…..

    • Haben wir zusammen Schweine gehütet?
      Sehr geehrter Dirk,

      wir duzen in diesem Forum den Don nicht, weil wir (großen!) Respekt vor ihm haben. Auch wenn er uns in vielfältiger Weise an seinem Leben und Denken teilhaben lässt, so sind wir mit ihm nicht persönlich bekannt und haben mit ihm noch keine Schweine gehütet.

      Duzen können Sie bei Jugendsendern, Bento oder wo auch immer sie sich sonst rumtreiben.

    • hirnlos triftt es...
      nur anders als von „Dirk“ wohl beabsichtigt.
      Armer Dirk

    • Agenda 2050
      @ Goodnight
      2. Dezember 2016 um 20:24 Uhr
      Was Sie da schreiben, mag ja Ihre Auslegung über die Grundlagen des Daseins darstellen. Sie sollten daran jedoch keinen Allgemeingültigkeitsanspruch anknüpfen. Die Gedanken sind frei, und jeder sieht die Welt mehr oder weniger verzerrt durch seine eigene rosarote oder dunkle Brille.

      Und warum sollte man „auf jemandes Seite“ sein? Ich bin auf der Seite von niemandem, sondern beobachte das Treiben und finde die Welt und die Politik weitgehend menschenfeindlich. Es gibt in Deutschland keinen einzigen Politiker und keine einzige Partei, mit welchen ich mich identifizieren kann, also kann ich unmöglich auf der einen oder anderen Seite sein. (Sahra Wagenknecht ist klug, aber das nützt dem Land gar nichts und besitzt nur einen formalen Wert, weiter nichts.)

      Last but not least: Ich kann an der aktuellen deutschen Politik keine „Moral“ erkennen, nur eine ungeheure Machtgier bzw. den Versuch einer Durchsetzung von Zielen einer perfiden Politik, und dies um jeden Preis, unabhängig davon, was das Volk davon hält oder ob es zur Entwicklung bzw. zum Zuwachs von Gesundheit, Bildung, Wohlbefinden, Lebensqualität oder Wohlstand des eigenen Volkes beiträgt oder ihm schadet.

      Was die Politik und vor allem LF und ihre treuen Weggefährten zu dieser Politik treibt, hat mit Moral nichts zu tun, sondern eher mit einer machtbesessenen Ideologie von offenen Grenzen, als Etappe zur Zielsetzung einer neuen Weltordnung bzw. einer Weltregierung, etwas, was manche Think Tanks der obersten 0,01 % der Weltbevölkerung als ihr Ziel betrachten.

      Dieses gesellschaftspolitische Zukunftsprojekt wird in einem von LF öffentlich hoch gelobten Buch „Dialoge Zukunft Vision 2050“ skizziert. Im Internet finden sich diverse Quellen, in welchen die schrittweise voranzuschreitende Zielsetzung des Projektes dargestellt wird.
      Eines der ersten Ziele: Bürger eines Landes sollten nicht mehr Bürger genannt werden. Insofern passt der Ausdruck von LF haargenau dazu, indem sie von den neu zugezogenen und den hier länger lebenden redet und zwischen den Bürgern dieses Landes und den aus fremden Ländern frisch angekommenen Menschen keinen Unterschied mehr macht – für mich ist das kein Zufall.

    • Get some perspective, Lowell.
      @Tamarisque

      Sie sind auf der Seite von niemanden?

      Viel Glück.

  51. Was haben Österreich, Rumänien und Ägypten gemeinsam?
    Ägypten liegt am Roten Meer, Rumänien am Schwarzen Meer und in Österreich gibt es bald keine Roten und keine Schwarzen mehr.(österreichischer Witz, 2016)
    Wechsel ist angesagt, und das untrüglichste Zeichen dafür ist, dass der längstgediente Opportunist Österreichs, Altpräsident Heinz Fischer, seine Deckung verlassen hat und seiner SPÖ empfiehlt, auf die FPÖ zuzugehen. Fischer, der jahrzehntelang die Ausgrenzung der FPÖ federführend betrieben hat und sie mit Großen Koalitionen von der Macht fernzuhalten verstand, sogar in 2000 die EU-Sanktionen gegen die blau-schwarze Regierung mit angeleiert hat.
    „Gefolgschaft kann man erzwingen, Loyalität nicht “ . Danke Don, kommt in meine Sprüchesammlung.

    • „Gefolgschaft kann man erzwingen, Loyalität nicht"
      Stimmt, vielleicht ist das dem Don auch passend zur gegenwärtigen Lage der CDU eingefallen?

  52. Ach der Boris ...
    Warum beschlich mich beim Lesen des Beitrages von Florian Klenk das dumpfe Gefühl, daß dieses Treffen (so) nie stattgefunden hat? Vermutlich, weil ich nun immer noch nicht weiß, wie heute Politik und Propaganda seiner Meinung nach funktionieren.

    Der Boris, der keine Zeitung liest, der mit Filterblase und in Echokammer lebt, der einen Psychiater braucht. Der unsicher ist und Angst hat, der am eigenen Kontrollverlust leidet und nur drei Reaktionsmuster zur Auswahl hat: Weglaufen, Erstarren oder Angriff. Ein bißchen dick aufgetragen das Ganze, oder nicht? Aber: „Er ist ja doch nur einer von vielen.“ Daher bleibt er auch besser anonym.

    Nun ja, das mag alles mehr oder weniger in Teilen auf alle Menschen zutreffen, oder? Nur, was funktioniert dann wie?

    Ob van der Bellen oder Hofer, Clinton oder Trump, Merkel oder Gabriel, Hollande, Renzi und wie sie alle heißen, gibt es da im Umgang mit den Bürgern überhaupt noch Unterschiede? Was ist das nur, wenn ein Gabriel seine soziale Ader raushängen läßt? Muß das jemand glauben?

    Politik und Propaganda, euphemistische Zensur, Lug und Trug. Für mich ist es keine Überraschung, daß die Bürger sich nach Neuem sehnen. Auch wenn es mich nicht überraschen würde, es wäre doch wieder nur das Alte in neuer Verpackung.

    • Ich halte Florian Klenk für den besten Journalisten des Landes.

    • ...das Gefühl trügt mE nicht ...
      … Der Text enthält viele Codewörter (schwarzes teures Auto, Provinz in die der Autor dem Zug fährt, um das primitive Volk zu besuchen, gestärkt von türkischer Suppe und Fladenbrot) dass er entweder eine Parodie auf das eignene „Avangarde“-Milieu ist (in diesem Fall aufwahrungswürdig, weil er den Don getäuscht hat) oder eine Eigensatire.

    • Boris
      Ich halte die Geschichte auch für frei erfunden, wohl mit dem Ziel zu zeigen, dass womöglich in allen von uns etwas von Boris steckt. Und Herr Klenk ist der Gute, der den Durchblick hat. Bester Journalist des Landes, ja mei, haben die wirklich keine anderen?

    • Ich halte Florian Klenk für den besten Journalisten des Landes.
      … und mindestens einen von uns für extrem undankbar. Also dann – vielen herzlichen Dank an den Eigentümer des Don.

  53. Sorry? 'Sorry' does not put Humpty Dumpty back together again.
    Mal ein bisschen Theorie:

    Wenn die Komplexität der Globalisierung auseinandertreibt, wenn man nur noch den Kopf schüttelt über das Schreien und Jammern der Zauberlehrlinge, dann, ja dann kommt unweigerlich die Einheit einer Differenz als Lösung.

    Wichtig ist:

    1. Unweigerlich!

    Da können wir zappeln und klagen und hoffen und an die Vernunft appellieren….wird nix und garnix nutzen und helfen und retten. Denn die Vernunft kann Komplexität nicht reduzieren. Dafür ist die Vernunft nicht ausgelegt.

    2. Einheit einer Differenz.

    Betonung auf „einer“, denn es wird eine einzige, alles bestimmende, und insbesondere einfache, d.h. für alle Bevölkerungsgruppen verständliche Differenz sein. D.h. Entweder Nation oder Rasse oder Religion oder Klasse.

    Weil: Die Rechten müssen am Ende ja Lösungen finden, und diese Lösungen müssen schnell wirken, d.h. sie müssen für alle ersichtlich sein.

    Und dann werden am Ende wieder alle fragen:
    Wie konnte das nur passieren?

    • Soumission - Unterwerfung
      „einfache, d.h. für alle Bevölkerungsgruppen verständliche Differenz sein. D.h. Entweder Nation oder Rasse oder Religion oder Klasse.“

      Danke für diese Anmerkung. Ich lese viel über die Diktaturen im 20. Jahrhundert. Bei den einen waren die Untermenschen nach Rasse definiert, bei den anderen nach Klasse. Die einen meinten, Arier sind wertvoller als Slawen oder Juden und es gäbe lebensunwertes Leben (was für ein furchtbarer Begriff!), bei den anderen hat manchmal eine Brille ausgereicht, um als „Bourgeois“ auf den Killing Fields zu landen.

      Diesmal wird’s, rein äußerlich, um „blond, blauäugig“ gegen „nordafrikanisches Aussehen“ gehen. Das wird als Rassismus gedeutet werden und so wohl auch eines Tages in den Geschichtsbüchern stehen.

      Dabei geht es in Wirklichkeit um Religion, vierhundert Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg und mitten in Europa. „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden“ – das war mal common sense in Deutschland und Europa.

      Warum soll jetzt Religion plötzlich wieder eine so große Rolle im öffentlichen Leben spielen? Weil der Islam vorwärts drängt. Ob das politisch gewollt ist oder einfach demographisch durch den Bevölkerungsüberschuss in Afrika und im Nahen Osten bedingt ist, ist schwer zu sagen. Und für uns hier eigentlich auch irrelevant. Uns bleibt das tiefsitzende Gefühl, ja die Angst vor der Unterwerfung, die Houellebecq in seinem Roman so gut beschreibt.

      Wie man dem entgegensteuern soll, ist die große Frage. Integrationskurse werden sicher nicht die Lösung sein. Und das haben die einfachen Leute, die halt am normalen Leben dran sind, verstanden. Deshalb Trump, Le Pen, Hofer… So einfach ist das. Da helfen keine „Zeit“-Artikel, SPON-Beiträge oder Talk Shows. Die Angst ist stärker, wenn die „Türken vor Wien stehen“.

      In Südeuropa und Österreich ist die Angst vor dem Islam historisch bedingt eben noch viel stärker präsent.

    • The truth, Helen, is always the right answer.
      @StandYourGround

      Es ist unvermeidlich.

      In der Welt der Kommunikation, und das ist die eigentliche Welt, muss es immer eine Differenz geben. Anders geht es nicht.

      Wir beobachten, was gerade passiert: Für die Gendertröten und die CDU und die SPD und die FDP und die Grünen und die Linken sind die Ausländer die besseren Menschen.

      Das ist die Differenz, die eingeführt wurde, und wo eindeutig zwischen Inländern und Ausländern unterschieden und gewertet wird.

      Wer fremd ist, der muss von den Inländern bezahlt, toleriert und integriert werden.
      Nicht umgekehrt.

      Das passiert.
      Gerade.
      Das ist das, was die AFD an die absolute Macht führen wird.
      Nicht mehr und nicht weniger:
      Eine Differenz.

      Es folgt, dass sich die nicht betonte, d.h. benachteiligte Seite der Differenz, wehren wird. Dies gelingt nur, indem man die Bezeichnung ändert, d.h. die Differenz umdreht.

      Wie das aussieht haben wir schon einmal gesehen. Als der Kapitalismus den ersten Anlauf in Deutschland vollzog. Und man eine Differenz einführte, bei der die Mehrheit auf der Straße endete. Und die Differenz sich dann umdrehte, und eine Minderheit vermeintlicher Kapitalisten vernichtete.

      Das geschieht, wenn man eine Differenz einführt.

      Wie ein Zauberlehrling.

      Die Differenz ist dann da. Und übernimmt die Kontrolle.

      Bis zum Ende.

      Wir hätten aus der Geschichte lernen können…. wehret den Anfängen…

    • @Good Night 11:26 Uhr Differenz
      Als gelernter Ossi wird man an den „antagonistischen Widerspruch“ erinnert, mit dem sie uns im Staatsbürgerkundeunterricht traktiert haben: Gesellschaftliche Bewegung fußt auf Widersprüchen. Gibt es einen Antagonismus, einen unversöhnlichen Widerspruch, dann ist die einzig mögliche Lösung das Zerbrechen der alten Einheit, also die Revolution.

      Es war sterbenslangweilig und nervtötend, aber wir haben diesem Idioten von Stabü-Lehrer die Phrasen hingeschrieben, die er hören wollte und ansonsten unser Ding gemacht. Immer schön in Deckung bleiben. Leben im Sozialismus ist halt anders, als sich das westdeutsche Linke so vorstellen.

      Der Witz kam ja zum Schluss. Das Ende der DDR erfüllte alle Kriterien der Marx’schen Theorie vom antagonistischen Widerspruch. Wenn es unversöhnlich wird, dann hilft nur noch der Umsturz. Da könnte ich heute noch drüber abfeiern, wie diese Deppen an ihrer eigenen Theorie gescheitert sind. Vive la révolution!

      Das es eine unblutige Revolution war, ist für mich heute immer noch ein großes Wunder. Liegt wohl nur an Gorbatschow, der die Russen in den Kasernen gelassen hat und an den Soldaten, Kampfgruppenmitgliedern und Polizisten, die am 9.Oktober in Leipzig nicht willens waren, auf ihre eigenen Leute zu schießen oder einzuprügeln. Das hätte auch ein ostdeutscher „Platz des Himmlischen Friedens“ werden können.

      Soviel Dusel werden wir wohl kein zweites Mal in unserer Geschichte haben. Leider!

    • Hey you bastards, I'm still here.
      @StandYourGround

      Der Witz der Moderne ist doch, dass wir alle nur Individuen sehen, wo doch die ganze Gesellschaft ausschließlich auf Strukturen aufbaut.
      Von Parteien zu Parlamenten zu Institutionen zu Organisationen zu Verbänden zu Verträgen zu Verfassungen zu Artikeln etc.

      In der Realität der Gesellschaft kommt der einzelne Mensch gar nicht mehr vor.
      Aber jeder einzelne Mensch glaubt umso mehr an seine Wichtigkeit.
      Wie auch hier im Blog zu beobachten.

      Nope, da draußen sind nur Strukturen.
      Die bestimmen, was passiert.
      Welcher Mensch wann was machen wird.
      All die Dons und TDVs und Tamarisques werden am Ende auch mitmachen.

      So einfach.

  54. Dann wartet mal ab und rüstet Euch, denn das geht gar nicht.
    Wer erinnert sich noch, Jahr 2000 haben die Ösis schon mal falsch gewählt und mussten darob allerlei Unbill ertragen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sanktionen_der_EU-XIV_gegen_%C3%96sterreich

    Germany unter Regierung Schröder war natürlich auch dabei.
    Die Ösis sollten diesmal Brenner und Tauerntunnel sperren.

    • Das war 2000, das kommt nicht wieder. Dazu sind die Risiken viel zu gross. Ausserdem gibt es heute auch Orban.

    • .
      deswegen kontrolliert Italien fleißig seine Grenzen im Norden, wenn CH und A es machen, steht in Nord I und D die Wirtschaft still.

      Milch für den Mozarella um Gibraltar verschiffen ?

  55. Black Adder
    Mir fiel kein anderer Titel ein. Es ehrt Sie, Don, dass Sie die Journalistika immer noch als „wir“ bezeichnen, obwohl Sie mit Nannyjournalismus ungefähr so viel zu tun haben wie Dunja Halligalli mit Nachrichten.

    Es ist nicht wirklich wichtig, ob van der Dingens gewinnt oder Hofer, aber „Ihre“ Branche wird im ersten Fall die Klugheit der Wähler loben, im zweiten deren Dummheit, und dass man die Argumente von van der Irgendwas einfach nicht deutlich genug hat vermitteln können. Was bei der Genialität der Journaille ein Beweis dafür ist, wie grottendämlich Hoferwähler wirklich sind.

    • Realitätsresistenz ist inzwischen eine wohl notwendige Journalistenfunktion.
      Ich lese in Deutschland z.B. immer noch Artikel, die ernsthaft davon sprechen, Trump sei nur oder wesentlich von den Abgehängten und Dummen des Landes gewählt worden, obwohl sozioökonomische Wahldaten eine sehr klare andere Sprache sprechen.

      Bretter vor der Stirn sind immer übel, aber ausgerechnet bei Journalisten, deren Kernkompetenz das Beobachten sein sollte, ganz besonders.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  56. Es gab ja mal dem Heitmann,
    den schon im Vorlauf gescheiterten Bundespräsidentenkandidaten Kohls(vielleicht war er auch zu unbeholfen).

    Er sagte sinngemäß nach meiner Erinnerung:

    „Wenn das Boot nach links kentert, lehne ich mich nach rechts und umgekehrt.“

    Mir scheint es derzeit nicht nur verständlich, sondern geboten, sich nach rechts zu lehnen.

    In diesem Sinne hoffe ich als Reichs-, äh …, Bundesdeutscher, dass Hofer gewinnt. Sonst heben die Merkelianer noch mehr ab.

    Danach werden wir weitersehen.

    Hofer ist schließlich nicht Dollfuß und vor der Tür stehen nicht mehr die Nazis, sondern die Anhänger einer anderen Ideologie mit totalitärem Anspruch.

    • Heitmann war einfach ungeschickt.

    • Extrem links, rechts und die kommenden sich ausbreitenden anderen, deren Anspruch totalitärer
      ist als wir auch nur erahnen. Leider fallen die aus jeglicher Berichterstattung meistens raus bzw. bekommen Welpenschutz. Aus welchem Grund auch immer.
      Es scheint, als soll das vor der Bevölkerung verheimlicht werden. Und damit das „Volk“ für dumm verkauft werden.
      Von den Medien, von der jetzigen Politik so gewollt und gefördert.
      Wer nicht dumm ist, muss sich bewegen. Dagegen.

  57. Populismus
    Lieber Don (so geht hier die Anrede), lieber Don also, bitte lass das Wort ‚Populismus‘ weg. WIR können es nicht mehr hören und lesen. Es ist mitsamt seiner Ableitungen das Unwort des Jahres. Danke.

  58. Unsinn
    Text eingeben

  59. tja... der mündige Bürger war gewollt und jetzt ist er oh Schreck irgendwie da
    Super Analyse von Don Alfonso, dessen Fan ich meistens bin. Ich gestatte mir einen eigenen Blickwinkel zum Thema: Der sich mit der „besseren“ Politik einige Gesinnungsjournalismus hat wie auch die Politik nicht damit gerechnet, dass eine kluge Bildungsoffensive viele Bürger mündiger gemacht hat. Der Wohlstand hat auch große Teile unabhängiger gemacht. Dann kommt noch die unberechenbare Konkurrenz aus dem scheinbar allwissenden Internet, vor dem sich auch so mancher Mediziner fürchten muß, wenn seine Patienten manches besser (zu glauben) wissen als er selbst. Vermutlich gab es noch nie so viele meinungsautarke Individuen wie heute. Ich bin begeistert, weil die alten (jahrtausende alte?) Machtinstrumente nicht mehr so funktionieren, und freue mich auf eine lebendige Demokratie. Was gerade passiert, ist eher der Übergang von überkommenen Strukturen zu neuen Mechanismen des Meinungsaustauschs oder Meinungsbildung. In dieser Interimswelt wäre ich der trotzige Österreicher und würde sehr wahrscheinlich den Hofer wählen, wenn gleich das gar nicht zu mir passt oder insofern, als ich mainstream nicht mag. Ok das ist absurd, weil ein mainstream von einem anderen ersetzt wird. Bleibt mir nur noch: variatio delectat.

    • ... Zu positiv ...
      … Die zunehmende Widerständigkeit hängt imho weniger mit Bildungserfolgen ab, als damit, dass es die Herrschaften übertrieben haben. Einen analphabetischen jungen Marokaner, der sich daneben benimmt, kann man auf Dauer niemandem als „Riesenchance“ oder „syrischen Arzt aus Aleppo“ verkaufen. Die meisten Deutschen waren oft im Ausland und wissen, dass die europäischen Nachbarn vermögender sind, besseres Wetter haben sie noch dazu, und lassen sich daher die Einbahnstraßen-Solidarität nicht mehr verkaufen …

      Es ist die Diskrepanz von Propaganda zu erlebter Alltagsrealität.

  60. Herrliche Zeiten!
    Es ist schon interessant zu sehen, dass in Österreich die gleichen Zustände herrschen wie bei uns. Unsere Nachbarn haben nur den Vorteil, dass sie doch etwas entspannter mit der ganzen Sache umgehen können, schließlich waren ja auch sie Opfer der Nationalsozialisten ;-)
    .
    Naja, in meiner Großfamilie habe ich jetzt geschafft, den Titel „unser Nazi“ zu führen. Das ist doch auch schon mal was. Blöd wäre nur, wenn ich vor lauter schlechter Laune wirklich die Aufmarschierenden Faschisten für Deutschland wählen würde, um meinem neuen Titel gerecht zu werden. Da habe ich schon ganz schön Karriere gemacht. Hätte ich nie gedacht. Ich habe deswegen vor lauter Angst über meine Verwandlung den Faschismus Test bei Dirk Kurbjuweit im SPIEGEL gemacht und ……. bin durchgefallen! Gott, sei Dank!

  61. War nicht so gemeint
    mit dem „Unsinn“ oben, im Gegenteil. Es war gegen den Vorwurf des verfehlten Stilmittels „wir“ gerichtet (ging technisch irgendwie daneben). Denn das Referenzobjekt von „wir“ ist in diesem Blogbeitrag so unscharf, changierend, um nicht „bunt“ zu sagen, wie es Feulletonisten bei moderner Narrativik zu rauschendem Beifall hinreißt. Und der Effekt dieses Stilmittels ist tatsächlich, dass man aufmerksamer liest.

  62. Bravo DA, ein UNGLAUBLICHER Beitrag!
    Unglaublich deshalb, weil ich noch nie, noch nie von einem Journalisten einen so selbstkritischen Beitrag gelesen habe, es für völlig unmöglich gehalten habe, daß einer von der Zunft der allwissenden und allweisen Oberlehrer und -moralisten zu solcher Einsicht fähig sei. Leider lesen diesen Beitrag nur die falschen Leute und nicht die, die es angeht! Respekt!

  63. nicht jeder, der VdB wählen wird, ist sein Anhänger, nicht jeder, der Hofer wählen wird, ist FPÖ
    Deswegen ist es mMn nicht zielführend, das erste Wahlergebnis mit den Ergebnissen von Nationalratswahlen zu vergleichen.
    Für die mehrigen ist es wohl das Abwiegen zwischen zwei Übeln – welches ist das weniger schlimme? Weder Hofer noch VdB haben eine solche Anhängerschaft wie sie sich auf den Tortendiagrammen des für ungültig erklärten Wahlganges darstellte. Van der Bellen hängt seine Vergangenheit nach, Hofer seine politische Richtung. Ich finde diese „Exotisierung“ der Wähler der Bundesländer auch – nun ja – eigenartig. So weit voneinander entfernt sind die Stimmenanteile von Hofer und vdB in Stadt und Land nicht. Und in Wien wählten die Bezirke sehr unterschiedlich. Wie auch immer das ausgeht – es wird „arschknapp“ um es mit Van der Bellen zu sagen. Die zwei Regierungsparteien hätten es übrigens in der Hand gehabt, dieses Desaster zu verhinern. Wäre einer der beiden Kandidaten dieser Parteien so klug gewesen, nach den sehr ungünstigen Meinungsumfrageergebnissen vor dem allerersten Wahlgang seine Kandidatur zurückzuziehen und Griss zu unterstützen, hätte Österreich eine Bundespräsidentin ohne Diskussion.
    Ich bin gespannt, was nach der Wahl passieren wird: Wird es Demonstrationen geben? Wird es wieder Gerüchte um Manipulationen geben? Wie „geschockt“ werden die Medien reagieren? Wie gesagt: Übel wird es immer, eines wäre halt aus der Sicht vieler das kleinere.

  64. "der himmel mit rauch also uberzogen,
    das die sohne nur durch finsteren rauch nebel weiß uns beleichtet“

    Marschieren die Türken wieder? Es wäre eine Erklärung. Wie durch den Rauch der brennenden Ortschaften sieht der geneigte Mediennutzer Klarheit nur noch durch Extrapolation.

    Nicht einmal die FAZ habe ich heute erstehen können, schon länger sieht es in meiner Leipziger Ecke nicht gut damit aus. „Die schicken irgendwie seit Tagen keine mehr“, sphinxte der Zeitungsverkäufer meines gelegentlichen Vertrauens. „Dafür“, O-Ton, während er auf Stapel von Zeit und taz verwies, „zu viel von dem Zeugs da!“

    Wer sind d i e, ich verstehe es nicht. Und warum kann man sich Stapelrückgang leisten? Außerdem, ha, Tagen. Vorige Woche, da…
    Mir fiel ein, wer hier in der Stadt öfter mal zu Besuch kommt, um Ungeneigten Ungeneigtes zu hinterlassen. Ich schaute nach dem, was sonst noch so fehlte (o-ha) und überlegte, ob ich mir einen Aluhut basteln sollte.
    Wenn ich täglich eine abnähme, dann müsste es klappen, meinte er noch. Bestellung und so. Ich versuche es bei der Konkurrenz, besänftigte ich ihn.
    War aber auch Fehlanzeige. Und die Tanke hatte nur LVZ und Bild im FAZ-Zeitungsständer.

    Warten wir nächste Woche ab, wenn sich der neueste Rauch etwas verzieht. Ob es spannend wird? Man erwartet ja nicht mehr viel, selbst ein Voyeur kommt in die Jahre.

    Zurück zum Anfang: Da ich eben J. Haydn hörte – glücklich, wem es gelingt, sich bei Bedarf zu salvieren. Wie es wohl seinem Großvater Thomas gelang, aus Hainburg zu fliehen, als die Türken in die Stadt eindrangen. Die gesamte verbliebene Bevölkerung, an die 8000 Seelen, wurde dann in der Gasse vor dem Fischertor hingeschlachtet, nachdem sich das Tor durch Verrat verschlossen fand. (Der Ort heißt heute Blutgasse.)

  65. DA über Ö-Bürger "von denen der ein oder andere wirklich durchdreht und in einem Wahnbild - -
    – – gefangen ist.“

    Ja, weil sich Wahn und Wirklichkeit sosehr annähern.

    Nochmal zwei Schlaglichter zur Vergegenwärtigung auf Brexit und Trump-Wahl.

    Da ist die Philippika des langjährigen Rolling-Stone National-Affairs-Schreibers und ausgewiesenen Wirtschaftsexperten und Washingtoner Insiders William Greider, jetzt bei der liberalen, liberalen The Nation. Ein Hillary Wähler, der aber gar nicht zur Hysterie neigt.

    Trump sagt er, hat das System der abgekarteten Spiele in den USA einschließlich der medialen Helfer der abgekarteten Spiele umgeworfen.

    Kann man nur hoffen, dass Deutschpräsident Gauck nichts davon hört, sonst sorgt er sich wieder um den sozialen Kitt („den Zusammenhalt“) wg. abgekratete Spiele usw.

    Ein paar Zeilen Greiders Artikel aus The Nation, weil sie so deutlich sind:

    The actual facts of governing—the real meat of power politics—were reserved for privileged circles who needed to know what was going down, the lobbyists and do-gooders and agents of heavyweight influence. The news media made sure that the real struggles of governing were dumbed down for average readers so as not to disturb their innocent ignorance.

    This is the system that Donald Trump and his army of mobilized citizens blew up on Tuesday, November 8, 2016. I predict that this date will live forever in the annals of small-d democracy. The governing system was overthrown by the plain people, who are mostly ignored by systems of power and influence. These folks literally didn’t count with the bean counters who organize campaign strategies or with the economists who measure something called “GDP”.

    Das da unten ist der Kern, wie ich finde, einer gründlichen Analyse der Pro-Brexit-Kampagne aus der Sicht von David Camerons Polit-Berater Daniel Korski. Korski half noch die Abschiedsrede schreiben, dann war ihre gemeinsame Zeit in der Downing St. beendet: Der Premier trat wg. Brexit-Niederlage zurück.

    Hier der zentrale Punkt in Korskis Analyse. Also darüber wie die EU Cameron als EU-Befürworter in den Rücken fiel – Korskis Motto: – It’s the Migration, stupid!

    We tried using absolute numbers: three million migrants likely to come over the next 10 years, 6 percent of Lithuania’s population living in the U.K. already. We highlighted the pressure on public services like schools and hospitals. And we appealed to European leaders to consider the impact of migratory flows on their own economies.
    These arguments were quickly shot down. Our European counterparts pointed out that the number of immigrants moving to the U.K. was relatively limited, compared to, for example, Germany. Or they called attention to the fact that European migrants paid more tax and used fewer public services than British citizens, which was true.

    Der ganze Artikel steht hier:

    http://www.politico.eu/article/why-we-lost-the-brexit-vote-former-uk-prime-minister-david-cameron/

    – Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran – jetzt doppelt, in A und I. Da kann einem leicht schwindlig werden.

    • Gut gesehen...
      Andererseits… nach all den Jahrzehnten mit nichts als amerikanischen Kriegsverbrechen, und globalisierter Finanzkrisen, endlich mal eine Zukunft, die noch nicht vorhersehbar ist…. Ich finds toll!

  66. Knapp daneben ist auch vorbei
    Alphons, Sie sind zuviel mit amerikanischem Diskurs beschäftigt. Das funktioniert in Österreich schon ein bisschen anders.
    Gerade wenn sie in den Tiroler Berggegenden unterwegs waren, haben Sie sicher nicht mit den weiß-und-disenfranchised-Trump-Wähler-Äquivalenten gesprochen (die gibts auch, aber eher in Simmering und Floridsdorf).
    Das erschreckende ist, dass es sich bei Ihren Kontakten wohl um klassische tiroler Tourismus-Mittelschicht handelt. Ökonomisch im Fremdenverkehr gut mit dabei, und bleibt der Schnee aus gibts a Förderung vom Land, oder a Umwidmung und dann hat ma eh ausgsorgt. Das sind ideologisch durch und durch klassische Konservative, ÖVP bis nach dem Tod, schaut ja keiner so genau ins Register am Gemeindeamt, und dabei politisch noch nicht einmal die schlimmsten, weil die wissen, dass wenn die Gäste kommen sollen, man nicht zu zurückgeblieben wirken darf. Die haben durchaus was übrig für Weltoffenheit und so.
    Nur hat ihre Partei, die ÖVP, einen der ob seiner Rolle unter Schüssel wohl unbeliebtesten Politiker des Landes aufgestellt, und es mit ihm, auch dank einer dritten bürgerlichen Kandidatin, nicht in die Stichwahl geschafft (die SPÖ hat den selben Fehler begangen, deswegen ist der Gegner van der Bellen).
    Diese materiell gut abgesicherten, politisch meist direkt in Parteistrukturen eingebundenen (bei Bauernbund, Tourismusverband, Musikkapelle ist nie ganz klar, wo der Verein aufhört und die Partei anfängt) und in wahrheit gar nicht bedrohten oder abgehängten Leut stehen nun vor der Wahl zwischen einem liberalen Wirtschaftsprofessor, dessen größte politische Leistung darin besteht, die Grünen aus dem linken Schmuddeleck in die liberale Mitte geführt zu haben, auf dass die Bauerskinder in der Stadt jetzt guten gewissens Grün wählen können, und einem strammen Rechten, der die österreichische Nation abschaffen will (zumindest sagt das die deutschnationale Burschenschaft bei der er Mitglied ist), und der aus dem rechten Rand des rechten Rands, den Identitären Schlägertrupps, seine Mitarbeiter rekrutiert. Kurz, diese Wahl ist also ein Offenbarungseid zwischen einem Demokraten, der ungefähr so links ist wie die SPD, also eigentlich gar nicht, und einem, naja simma freundlich, Autoritären, der Österreich in die Visegrad-Gruppe integrieren will, weil er sich mim Orban so gut versteht.
    Darin liegt die eigentliche Problematik dieser Wahl: Zwischen zwei Personen, die nicht nur rechts und links, sondern auch autoritär und demokratisch verkörpern, wählt das abgesicherte, gute Bürgertum denejenigen, der am Braunen schon mehr als nur anstreift.
    Der Faschismus kam schon immer aus der Mitte, und bei aller berechtigung am linken Elitismus:

    Das die Bürgerlichen, die die westlichen Werte und das jüdisch-christliche Erbe der Aufklärung immer so vor sich hertragen, im Zweifelsfall für rechte Schläger und gegen Demokratie stimmen, dass ist das wahre Problem unserer Gesellschaft.

    Der demokratische Anstrich des Bürgertums ist dünn, was unter anderem auch daran ersichtlich wird, dass das erste Posting unter diesem Artikel – in der bürgerlichen Zeitung schlechthin – unwidersprochen die Identitären abfeiert, geleitet in Österreich von Leuten aus dem Umfeld Gottfried Küssels.
    Und nacher war wieder keiner dabei.

    • Identitäre Schläger?
      Wo haben Sie denn die gesehen oder von denen gehört? Schlägern gehört eher zur Antifa und da auch häufig nur mit reichsdeutscher Unterstützung.

    • Sehr gut formuliert, Elitist...
      … und falls sie je befürchtet haben, dass sie falsch liegen könnten, so sollte ihnen die Antowort jenes „Gast“ jeden Zweifel genommen haben.
      „Der demokratische Anstrich des Bürgertums ist dünn…“ und die Farbe aus dem der Anstrich besteht ist Geld in Form von Steuersenkung oder Alimenatation, und wenn dieser Anstrich mal zu dünn wird, schimmert die verrottete Realität der sogeannten Demokratei deutlich und ganz schnell durch

      PS Sie sollten nicht unbedingt davon ausgehen, dass Don Alphonsos Argumentation immer und überall auch jedes mal seiner tatsächlichen Meinung entspricht…

  67. zwei mal widerspruch
    Sehr geehrter Don, ich muss Ihnen heute gleich doppelt widersprechen.
    Erstens glaube ich dem Herrn Klenk seine rührselige Fernsehdönerstory nicht. Wer ihn und den Falter kennt, ist geneigt zu vermuten, dass er mal wieder gekonnt provoziert hat, und dann hat sich auch einer zu einer besonders dämlichen Äußerung hinreißen lassen. Den hatte er dann am Haken und fertig war die Story. Auch das ist Besiegezwang.
    Zweitens ist Ihr Beitrag zwar wunderbar und stimmt in sich, aber Sie nehmen die Deutschen und ihre Medien etwas zu wichtig. Im Kern geht es bei dieser Wahl um was anderes. Als ich vor zehn Jahren von Berlin nach Kärnten kam, habe ich die Herrschaft Haiders und seiner Nachfolger als sehr bedrückend empfunden. Trotzdem bete ich zu Gott, dass Hofer diese Wahl gewinnt. Ich will nämlich nicht, dass das schöne alte Haus das ich in einem wunderschönen Tal bewohne demnächst in einem Kalifat steht. Der nette grüne Opa steht, und das betont er gern und täglich für eine unbegrenzte arabische Migration. Er nennt das politisches Asyl, aber das ist ein verbaler Taschenspielertrick. Der Kanzler F. der nach den Fpö-Erfolgen von Merkels Seite wich, wurde umgehend durch einen merkeltreuen Kanzler ersetzt. Dieser wartet nur darauf, mit einem grünen
    Präsidenten die Grenzen wieder öffnen zu können. Das ist es, was „so wahr im Gott helfe“ genügend Österreicher bewegen wird, am Sonntag für Hofer zu stimmen.

    • Teilwahrheiten sind Täuschung
      Statt van der Bellen bringe ich Laschet von heute. Obergrenze darf es nicht genen, weil Grundrechte keine Obergrenze kennen und Verfolgte diese Grundrechte besitzen.
      a) Verfolgt im Sinn und Geist des Grundgesetzes?
      b) Anreise durch ebenfalls sichere Länder um Deutschland herum

      Merkel und ihre Trabanten verschweigen oder negieren diese Rechte/Gesetze und beharren einseitig auf anderen Rechten.
      Merkel und ihre Trabanten versuchen, die europäischen Nachbarländer in den Strudel dieser schiefen Argumentation mitzureissen.

      Van der Bellen hat sich volens als Trabant Merkels identfiziert und wird nicht gewählt werden.

  68. Gefolgschaft und Loyalität
    Lieber Don,
    Darf ich Ihren Satz über Gefolgschaft und Loyalität umformulieren. Gefolgschaft kann man kaufen, Loyalität muß man erarbeiten. Die ehemaligen Volksparteien, haben dies nicht leider vergessen, in allen demokratischen Ländern. Sie heben leider gedacht, ich kaufe Wähler der anderen und die loyalen Deppen, die uns eh wählen, um die kümmern wir uns nicht. Viele die heute FPÖ, AfD, usw wählen hätten vor 20 Jahren noch jeden für verrückt erklärt, der gesagt hätte, sie würden aufhören ÖVP, SPÖ, CDU/CSU, SPD usw. Dann kam jemand auf die schlaue Idee, nehmt dem politischen Gegner die Themen weg. Die eigenen loyalen Wähler werden bestenfalls die Zähne zusammenbeißen und brav das Kreuz an der richtigen Stelle machen, oder schlimmstenfalls Nichtwähler. Und nun ist der Katzenjammer groß, weil die Loyalität zerstört ist und durch Frustration ersetzt wird. Die Folgen kann man jeden Tag in den Medien lesen.
    Und ich fürchte sehr, wir stehen erst am Anfang einer unschönen Entwicklung, da nicht nur die rechten „Populisten“ einen Hang ins Diktatorische entwickeln können, sondern auch die linken „Gutmenschen“. Dummerweise ist das Endergebnis für alle Demokraten das gleiche…..

  69. Populistische Arbeiterpartei
    Vorab: ich schickte Kommentar zweimal, da ich eine Meldung bekam, ich würde zu schnell schreiben…was auch immer das bedeutet…*g*.
    (Falls Sie nun zwei gleiche Kommis von mir haben, bitte ich Sie einen zu löschen)
    ——————————————————————

    War das der Besinnungsaufsatz?

    Wir leben in sehr extremen Zeiten und ich mag extreme Standpunkte per se nicht. Natürlich tut man sich leichter, wenn man in Jubelstimmung oder auch gemeinsamer Anti-Jubel-Stimmung entweder der einen oder anderen Seite Recht gibt. Dann hat man Allianzen in Zeiten der Not. Die Wahrheit ist das aber nicht.

    Und ich bin immer für alle, die ihren Teil zur Lösung des Problems beitragen. Dazu gehört natürlich auch, dass man zum Denken anregt. Ein bissl Lust zur Provokation verbindet Sie ja mit Herrn Trump, wenn ich das mal so behaupten darf.

    Zitat/eine Trump-Provokation:
    „Ein Berater von Donald Trump sagte den erstaunten Abgeordneten der Republikaner, dass sie künftig einer anderen Partei angehören werden. Und zwar der „populistischen Arbeiterklasse Partei“.“ (Quelle Focus/ ich lese alle Medien Querbeet)

    Das ist natürlich witzig. Und ein lustiger Angriff auf die PC. Im Gegenschluss bedeutet es aber nicht, dass alle politisch Nicht-Korrekten gute Menschen seien.

    Mir gefällt, wie Sie zumeist beide Seiten aufzeigen und hier wie dort kritisch sind. Aus These und Anti-These…bildet sich ja oft eine Synthese und so manches Mal gibt es dann ganz erstaunliche neue und ganz andere Wege.

    In jedem Fall ist es gut, in der Diskussion zu bleiben, statt auszugrenzen. Allein der Begriff „hate-speech“ unterstellt den einen, dass sie hassen und die anderen wissen, wo der rechte Weg sei. Leider verbindet das beide Gruppen in der Denke, so wie ein Ei das andere.

    Beste Grüße an Sie

  70. Druck im Kessel
    Weshalb auf die Medien eindreschen oder vonseiten der Medien beleidigt die Leser und Wähler beschimpfen? Natürlich sind die Medien und die von ihnen verbreiteten Meinungen parteiisch und die Wähler hauptsächlich an ihren Lebensverhältnissen und -interessen orientiert. Wer, bitte, ist es nicht?
    Einen Sonderfall stellen die ÖR dar, die zu größter Zurückhaltung und glaubwürdiger Distanz angehalten sein müssten, wenn es um den Transport von Meinungen geht.

    Um die Machtverhältnisse in den Informationsindustrien, um Falsch- und Lückenmeldungen, Parteilichkeit und ideologische Verbohrtheit einzelner und ganzer Lager kann man sich endlos streiten.
    Die Ursachen für die Glaubwürdigkeitskrise liegen tiefer.

    Da ist das alte Demokratieproblem Deutschlands, wo die Eliten – Journalisten halten sich allein wegen ihres beruflich bedingten Zugangs wie selbstverständlich auch gesellschaftlich für dazugehörig – den Wählern und weitergehenden, über Wahlen hinausgehenden demokratischen Bürgerrechten misstrauen.
    Und da gibt es das massive, konstitutionelle Demokratieproblem der EU.

    In seiner augenfälligen Fehlkonstruktion gleicht das deutsche und europäische politische System einer gigantischen, atmosphärischen Dampfmaschine mit hoher Energiezufuhr, aber ohne die wesentlichen und sicherheitsrelevanten Konstruktionsmerkmale eines ausreichenden Druckbehälters, funktionierender Ventile, Fliehkraftregler usw.

    Laien halten es für selbstverständlich, dass die heutigen Erzeuger und Betreiber von derartigen Maschinen sich mit den oft schmerzhaften Erfahrungen ihrer erfindungsreichen Vorgänger, von Heron von Alexandria bis James Watt, beschäftigt haben – und reiben sich verwundert die Augen, dass diese Erfahrungen im Gegenteil ignoriert und alle Warnungen in den Wind geschlagen werden. Kurz, es handelt sich um das Werk von ahnungslosen und gemeingefährlichen Idioten.

    Jedem auch nur mit etwas Verstand gesegneten Betrachter muss die Untauglichkeit und Gefährlichkeit der Maschinerie augenfällig sein, und er wird sich die Folgen eines unkontrolliert ansteigenden Drucks leicht ausrechnen können.

    Man kann deshalb die Konstrukteure und einen großen Teil der ihre Arbeit ehrfürchtig begleitenden Medien für blind halten.
    Tatsächlich sind sie allesamt ängstliche oder zögerliche, überzeugte oder bestellte Demokratie-Vermeider. Leute, die sich die Umwandlung von roher Energie in Kraft, ein sinnvolles Zusammenwirken von Druck und Gegendruck, von Erhitzung, Abkühlung und Kondensation als wesentliche Funktionen auch des demokratischen Diskurses nicht vorstellen können oder mögen.

    Die Entwicklung wird sie wegfegen, keineswegs zum ersten Mal in der Geschichte.

    • Krawumm, rumms, da geht die Bande hoch, mit Getöse riesengroß...
      Alle Achtung, am Beispiel einer archaischen Maschinerie (Fliehkraftregler, ha,ha.., dreht er denn schon auf der obersten Position ?) stummfilmhaft dramatisch die aufkommende Situation erklärt. Würdig einem Bürger dessen Regierungsoberhaupt Physik studiert hatte.
      (DdH)

    • @ Déjà
      „… Physik studiert hatte“

      Die Crux jedes Studiums: man/frau lernt eben immer das, was man/frau nicht kann.

      Danke fürs lautmalerische Zitat und weil’s so schön ist …

      Rums!! – Da geht der Kessel los
      Mit Getöse, schrecklich groß,
      Kaffeetopf und Wasserglas,
      Tabaksdose, Tintenfaß,
      Ofen, Tisch und Sorgensitz
      Alles sprengt die Dampfeshitz

    • Das, meine Herren,
      ist wein wundervolles Gleichnis. Dank dafür.

  71. Jetzt haben diese grünen [---]...
    das alte Schlachtross doch tatsächlich in die Wüste geschickt:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-volker-beck-verliert-kampf-um-aussichtsreichen-listenplatz-a-1124269.html

    Das Wochenende fängt schon mal gut an.

    • Und das, obwohl Augstein nochmal geholfen hat!

    • Er könnte jetzt noch schnell bei der Linken antreten, so wie die Domscheit-Berg.

    • Volker Beck weg - erfreulich!
      Augstein ist ein Irrlicht.

    • ... Zunächst ...
      … Wird es Strafanzeigen regnen.

    • Titel eingeben
      Ich würde es anders formulieren:

      „Jetzt haben diese alten Schlachtrosse den grünen [—]
      doch tatsächlich in die Wüste geschickt.“

      Alle Schwulen dieses Landes sind glücklick, dass dieses beschämende Subjekt jetzt wenigstens nicht mehr im Bundestag herumkreischen darf, er würde schwule Interessen vertreten (er hat immer nur seine eigenen vertreten). Beschämend und peinlich.

      Man sieht [ahem. Don]

  72. Pest und Cholera
    Mit meiner eigenen Zunge habe ich die Gummierung des Briefwahlkuverts getestet- alles ok. Es gibt keinen vierten Wahlgang.
    Hofer musste ich wählen, weil ich mir von der halbgebildeten Journaille nicht meine Weltsicht diktieren lasse.
    Der hemmungslose Kampagnenjournalismus des ORF tat ein übriges. Und jenseits dieser Sophistereien will ich einen Präsidenten der beim nächsten Staatsversagen die Regierung entlässt und das Bundesheer an die Grenze schickt.

  73. Was ist alles eine Echokammer
    Sehr geehrter Don,

    danke für diese Überlegungen und Hinweise.

    Dachte erst, Sie würden sich darauf beziehen: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-12/presse-oesterreich-kronen-zeitung-leitmedium-skandalisierung

    Presse in Österreich: Publizistik mit der Pauke

    In Österreichs Boulevardblättern wird gehetzt, verdreht, gelogen. Wo es an Fakten fehlt, springen die klassischen Mittel der Suggestion ein.“

    Klar, Fakten unterdrücken und bewusst falsche Hoffnungen wecken, da kämen massenhaft super nette, tolerate Facharbeiter, die nur noch eben fix Deutsch lernen (so lange wir in Berlin Arabisch büffeln), obgleich alles dagegen spricht, das sind immer nur die anderen. Die anderen suggerieren (was ja gerade zu wie okulte Praktiken klingt), die anderen informieren.

    Wie dieser Falter, der sich auch noch schlau wähnt. Bei dem wird wie in der Zeit und anderswo nun gern auf „Echokammer“ verwiesen. Das klingt zwar wie eines dieser Schlagworte von Spindoctoren (und die sind nicht nur unter Parteistrategen) und ein Wort für Internetausdrucker, aber das sei mal dahingestellt.

    Es ist viel interessanter zu fragen, warum jemand wie Falter annimmt nicht in einer Blase oder Echokammer zu sitzen, die er sich formte. Warum er annimmt sich im Gegensatz zu seinem böse, böse Gegenüber zu informieren, der aber irgendwie nicht. Also irgendwie doch, aber nicht richtig. Auch Herr Falter hat sich sein Umfeld aufgebaut, dass ihn bestätigt (gerade unter den ach so unabhängigen Medienschaffenden herrscht ja eine gehörige Konformität, die diese aber gar nicht registrieren, vor Verblendung). Auch Herr Falter folgt seinen Neigungen und meidet bestimmte Quellen eher, als er andere sucht.

    Es fällt nur sofort auf, dass sich Falter für etwas Besseres hält. Er weiß Bescheid, also so richtig, und er würde natürlich richtig liegen. Dass andere Dinge nun einmal anders sehen, das zu verstehen fällt ihm offensichtlich schwer. Das andere andere Wertigkeiten haben. Und auch legitime Überlegungen anstellen und durchaus ebenfalls geschickte Schlüsse ziehn und Entscheidungen treffen, das liest bei ihm nicht.

    Diese Leute, sich ach so richtig liegend sehen, sind es, die das, oder besser anderer Leute Porzelan zertöppern. Und sich dann wundern, dass sie sich ärgern und wütend werden.

    Selten sieht man Versuche oder gar so klasse Erläuterungen wie bei Ihnen, warum Menschen bestimmte Dinge wichtig sind und warum sie sich so oder so verhalten. Das ist Aufklärung, das ist kluges Einsetzen seines Verstandes.

    Leute wie Falter können das zum Teil natürlich auch recht gut, aber im Wesentlichen genügt Ihnen auf der rechten Seite zu kämpfen und richtig zu liegen. Sicher gibt er sich erfreulich Mühe etwas zu verstehen. Er reist zu dem Mann, den er gleich anschließend (Ferndiagnose hin oder her) pathologisiert. Auf eine geradezu peinliche Weise, die leider einige dieser sich klug dünkenden Journos für schlau halten. Es ist aber abstossend.

    Aus allem liest man, dass er mit einem Urteil fuhr, dieses dann doch bestätigt sah und sich dann noch psychatrisch bestätigen lassen wollte. Klar, der hatte ihm den Tod gewünscht – der Staatsschutz ermittelt (wie nach dieser unüberprüften Nachricht der Döneressenden in der Berliner Straßenbahn, die unbedingt vermeldet werden musste – auch dort: Der Staatsschutz ermittelt. Wer mal in Leserdiskussionen eintaucht, sieht, dass u. a. genau das zu viel Wut führte. Leute die fragen, warum nicht in anderen Fällen intensiv ermittelt wird, weil diese Fälle eher medial vernachlässigt werden: Die bei den Einheimischen. Das kann man teilen oder nicht – aber man kann es doch verstehen wollen. Warum fühlt sich ein großer Teil der Gesellschaft ohne Einfluss, und empfindet, dass über seinen Kopf hinweg entschieden wird, und dabei Land und Leute deutlich verändert werden, ohne dass zuvor viel gefragt wurde, wie es den dort Lebenden zusagt.

    Österreich war direkt von Merkels Alleingang betroffen. Die sagte übrigen heute zum einen, dass das Ende der Verhandlungen mit der Türkei kommen könne. Und zum anderen: Obergrenzen gibt es nicht vernknüpft mit: „In einem Jahr gibt es ganz wenige Flüchtlinge, im nächsten Jahr mehr“. Desperat, wie man es von ihr kennt, wird noch von einem merkwürdigen (immer diese Mikrofonprobleme!:) Basis-Talk Merkels vermeldet: „Einfach mal auf Flüchtlinge zugehen“ sagt die Kanzlerin. „Das kann auch den eigenen Horizont erweitern.“

    Das ist böse arrogant – dem anderen zu unterstellen, er wolle nicht zuhören (ausgerechnet die, die taube Starrsinnige!) und dass jemand mal seine Horizont erweitern solle (vielleicht so weit, dass man die Meinungen der Nachbarstaaten beachtet, die von ihrem Tun überrollt wurden). Es ist wie Bundestagsvize Roth in Dresden.

    Wie Sie auch in Ihrem Artikel so schön darlegen, ist verständlich, dass diese manches wichtig finden, wie andere woanders andere Erfahrungen und Ansichten haben. Und es ebenfalls nicht leiden können, wenn man ihnen nachsagen würde, sie wären quasi hinterwäldlerische Gedankenverbrecher. Sie schätzen bestimmte Dinge und befürchten andere – so wie das auch beim Falter oder der Noch-Kanzlerin ist. Und auch für sie gibt es Annahmen, was wofür günstig ist und Entscheidungen darüber, dass bestimmtes Handeln nicht als förderlich angesehen wird.

    Nur, diese zu erforschen und verstehen wollen, dass muss man vielleicht erst mal können. Der Falter kann es nur so halb. Aber viele seiner Sorte heizen Mehrheiten gehörig ein und trampeln im Porzelanladen herum, den der gesellschaftliche Friede, aber auch der Anstand und Erkenntnissen über gedeihliches und konstruktives Miteinander zuwiderlaufen. Merkt es aber nicht im Geringsten und glaubt, er wisse, was Echokammern sind. Fatal, fatal!

    Immer sind andere schuld, und die Ausmerzung anderer Ansichten und Vertreter solcher, ist vielen wichtig, auch Falter. Wie heißt es, hüte dich vor jenen, die es gut m

  74. Die Welt geht nicht unter
    Nicht wegen Trump oder Brexit, oder Hofer auch nicht wegen der AFD. Aber sicher wird sie dadurch auch nicht besser. Und die Idee, „die da oben“ zu bestrafen, indem man Chaoten wählt, befördert kein sinnvolles Ziel. Vielmehr scheint mir dies eine spezielle Form der Selbstbestrafung. Wofür? Weil es uns, gemessen am Weltmaßstab zu gut geht? Ich persönlich wähle schon seit 40 Jahren immer nur das kleinere Übel. Mehr kann man nicht erhoffen. Weil wir es mit Menschen zu tun haben. Und dieses Spitzenprodukt der Evolution ist nun mal weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Es ist völlig irrational zu vermuten, Politiker wären selbstlose Heilige, Verkünder reiner Lehren oder auch nur lupenreine Demokraten. Wenn es solche gäbe, hätte ich Angst vor ihnen. Wir Christen haben es da einfach: Wir wissen: das Paradies wird sich im Hier und Jetzt nicht realisieren lassen. das haben wir den Soziialisten und den Faschisten voraus. Mir geht es als Kleinrentner ganz gut mit Angela Merkel und sogar mit Siegfried Gabriel. Die machen das, was sie drauf haben. Und ganz sicher ist, es könnte auch schlechter werden. Wir verlieren derzeit etwas wichtiges: den Minimalkonsenz der Deutschland so erfolgreich gemacht hat.

    • nicht lustig
      Ehrlich gesagt habe ich etwas dagegen, dass Leute, die nicht mal wissen, wie Herr Gabriel mit Vornamen heißt, wegen der ständigen kleinen Rentengeschenke hier die Wahl entscheiden.
      Schönen Tach noch.

    • Wie unhöflich....... Oberländer.....
      … sie wissen schon, dass sie es sich jetzt mit dem Grossteil des Volkes ein für alle mal verdorben haben?

  75. In Stein meißeln
    „Es wäre … freundlich gewesen, wenn man den Unterlegenen gezeigt hätte, warum sie … mit der Niederlage … leben können. Man hätte ihnen aufhelfen können und ihnen die Hand geben.“
    D.A., 2016

    Das ist die Wahrheit. Danke dafür, Don. Sie wird Ihnen Häme eintragen aus dem Kolleginnenkreis, wo man eher auf vae victis gepolt zu sein scheint. Das ändert aber an der Wahrheit nichts, denn:

    „Die Wahrheit braucht niemanden, der sie glaubt. Sie ist einfach die Wahrheit.“
    Unbenannte Studentin der Wirtschaftswissenschaften, 2016.

    Und Ihre Wahrheit da oben ist allgemeingültig. Für Familie, Firma, Medien, Kirchen bzw. die Organisationen, die sich derzeit als solche ausgeben, für die Innenpolitik und nicht zu vergessen: die Außen- und Sicherheitspolitik.

    Hätten die Sieger von 1918 sich nach ihr gerichtet (so wie z.B. die von 1866 es getan hatten), wären 1932 / 33 die Wahlen womöglich (wer will das schon wissen) anders ausgegangen. Folge: 50 Millionen Tote weniger.

    Und auch heute und auch für die Medien gilt: Wer nach der Parole vae victis handelt, lädt Verantwortung auf sich. Und wenn die Sache dann aus dem Ruder läuft, Schuld. Im Übrigen gilt das auch für den Herrn Bundespräsidenten, aber das weiß er gewiss selbst. Oder?

    Ceterum censeo Europam esse construendam

    • @meergans
      Ich verkünde nicht, dass die „die neu dazugekommen sind“ klüger oder intelligenter sind als „diejenigen, die schon länger hier leben“ . Sie sind aber zweifellos überlebensfähiger.

  76. Ja, Deutschland wird folgen
    Ja, Deutschland wird folgen. Inzwischen kann man fast sicher sein, denn es gibt offenbar absolut null Lerneffekt. Wie man hört, ist das Überwachen von Grenzen immer noch unmöglich (Merkel O-Ton) und jeden Tag sollen bis zu 1000 illegale Immigranten die Grenzen passieren.
    http://www.focus.de/politik/deutschland/cdu-politiker-beklagt-mit-der-ablehnung-der-transitzentren-hat-die-spd-einen-historischen-fehler-gemacht_id_6270973.html

    Unter der Hand wird munter das weiterpraktiziert, was bereits diskreditiert ist. Das Land wird verschenkt, an jeden, der sich ein Stück vom Kuchen nehmen will. So wurde natürlich auch schon Großartiges geschaffen. Es entstand so anno 18./19. Jahrhundert die USA. Aus welchem Grund also sollten wir uns überhaupt weigern, die Rothäute zu geben? Für das wahre grüne Seelenheil im Sinne islamistischer Multikultiverbuntung ist kein Preis zu hoch.

    • Danaergeschenk
      Der tiefste Grund für die offenbare Selbstaufgabe Deutschlands ist
      die ( weitgehend unbewußte ), aber kollektive, Einsicht in
      die Unhaltbarkeit des finanztechnisch generierten “ Wohlstands „.
      Grenzenlose Schuldenmacherei, der keinerlei ebenso grenzenlose
      Produktivität gegenübersteht, sorgt für den gegenwärtigen, nicht
      reparierbaren Verschleiß von sage und schreibe 1,6 Planeten.
      Die physisch erlebbare Pleitewelle des Handelns der Wohlstandsländer
      hat schon große Teile unseres Planeten mit katastrophaler Wucht
      erreicht und wird in Konsequenz auch uns erfassen.
      Unseren Gästen bieten wir lediglich einen Aufschub, denn das Elend
      dem sie vorerst entkommen sind, wird sie auch hier erreichen.

  77. DER SPIEGEL 16/1982
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14344559.html

    Damals war der Spiegel noch kritisch.
    Gebracht hat es nichts, obwohl die Probleme vor über 30 Jahren schon bekannt waren.

    • Mille Grazie, Arminius
      Ja, der Spiegel 1982: „So wächst zur Zeit eine starke, im ganzen wenig assimilationsfähige völkische Minderheit heran.“. Völkisch!! Und weiter geht’s (hoffe der Don erlaubt’s): „Es bleibt uns keine andere Wahl, als das Asylrecht drastisch einzuschränken. Damit sollte aber nicht so lange gewartet werden, bis die ersten Millionen schon hier sind und die Binnenprobleme bereits eine unlösbare Größenordnung erreicht haben. Wir müssen die Frage unverzüglich diskutieren und entscheiden.“ Unverzüglich!! 1982!! Vielleicht sollte man SPON diese URL mal mailen, aber wie Sie schon sagten… es wird (wieder) nix bringen. Womit haben wir das bloß verdient? Dieses Personal, das wir immer und immer wieder (unausweichlich) wählen dürfen. Und die mittlerweile unzähligen Dienerschaften des Personals erst, die dann über die neuesten Errungenschaften und Auftritte des Personals berichten dürfen…(untertänigst natürlich, man weiß ja schließlich was sich gehört).

    • The times they are a-changing! - Der NDR-Intendant und Städtetagspräsident und SPDler von 1982 - -
      – – wäre heute -mit ein bisschen Nachhilfe von Habermas in den Blättern für deutsche und internationale Politik vom November dieses Jahres – ein Faschist.
      Weil Neuffer die Staatsbürgerschaftsvorrechte an den europäischen Grund und Boden knüpft und sagt, dass diese Werte seien und – da wirds sozusagen „voll-faschistisch“: Gegen außen, gegen fremde Ansprüche…mit Augenmass aber entschieden zu verteidigen.

      Neuffers Buch, „Die Erde wächst nicht mit“ war 1982 nicht falsch gedacht – auch sein einwanderungskritischer und Muslim-kritischer Blick war richtig.
      Aber: Der Zeitgeist war 1982 dagegen – und blieb es, nicht zuletzt durch die Leitmedien gefördert, die allesamt, von der Bild-Zeitung über den Spiegel bis zur FAZ die Gegenerzählung setzten: Es müssen mehr Kinder her und mehr Migranten – sonst Katastrophe!

      Natürlich wirken sich noch andere Faktoren aus: Das schlechte Gewissen wg. europäischer (=weißer) imperialistischer/sklavenhändlerischer/ faschistischer/ Nazi-Vergangenheit,; der idealismus der internationalen Solidarität. Der Gleichheitsgedanke.

      Heute sind in Neuffers Spur: Sarrazin, Heinsohn, Jonathan Franzen, Steve Sailer (= Citizenship: Es gibt einen sozusagen verdienten Vorrang der indigenen Bevölkerung gegenüber Bittstellern von außen), der katholische Altphilosoph und ex-Papstberater Robert Spaemann (!!), Ulrich Wehler, Paul Collier, Rüdiger Safranski, Peter Sloterdijk – und nicht zuletzt: Don Alphonso, hie und da.

    • Interessanter Bookmark
      als Dokumentation einer enormen Degeneration bei Zurechnungsfähigkeit und Realismus innerhalb von 34 Jahren.

    • @Dieter Kief
      und der Dalai Lama.

    • Das aktuelle Heft ist garnicht schlecht
      … ungewohnt nachdenklich. Eine Story über gescheiterte Integration und ein imho wirklich nicht schlechter Beitrag über PC an Unis in den USA, wo man wieder sieht, dass uns fast jeder Schwachsinn von dort mit Verzögerung trifft…

      Das nächste wird wieder grausam, wenn Hofer gewinnen sollte. Dann fällt ein Komet auf die Erde und alle heulen. Gewinnt VdB ist der Untergang gerade noch einmal durch eine Heldentat der Zivilgesellschaft abgewendet worden.

    • Danke Arminius!
      DER SPIEGEL bezeichnete den Autor, Martin Neuffer, damals als „linken Sozialdemokraten“. Unfassbar wie sich das politische Spektrum in D verschoben hat. Wie soll das jemals wieder in eine Balance kommen?

    • Ach Blcky......
      — mein Gott das waren Jugendsünden des Spiegel! Sie wissen doch, damals waren ausschliesslich 68er dort beschäftigt.

    • Kief....
      Spaemann und Sloterdijk in einem Satz… göttlich.

  78. .....
    Es wäre wirklich zu wünschen das Hofer gewinnt, schon alleine um zu zeigen das die geballte Macht des Establishments nicht ausreicht um eine Wahl zu entscheiden.
    Verliert morgen Hofer, so hat die „Einheitsfront“ gewonnen und wie DA richtig sagt, der Sieg wird furchtbar sein.

  79. Nur eine Unsitte?
    In England findet ein Referendum statt, in den USA und anderen Ländern Präsidentschaftswahlen – die deutschen Politiker und Journalisten wissen, wie die Wähler abzustimmen haben. Und Wehe! die Wähler haben anders entschieden als man es ihnen vorgeschrieben hat. Mit Schuhen und Strümpfen wird über diese dummen Wähler hergezogen.

    Das Selbstbestimmungsrecht der Völker „besagt, dass ein Volk das Recht hat, frei über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden.“ (Wikipedia)
    Wann endlich nehmen unsere Politiker und Journalisten dieses Recht einmal ernst? Eine Parallele zu dieser Missachtung findet man im bevormundenden Staat, der sich bei uns herauszubilden scheint.

    Es scheint mir eine normale Reaktion, wenn die Wähler zunehmend gereizt auf diese Fremdbestimmung reagieren.

    • Selbstbestimmungsrecht der Völker :-)
      Blöd ist nur das Volk und Staat nicht immer an einem Ort zu finden sind.
      Der Volksstaat Hessen z.B. muss sich von Berlin was erzählen lassen, der will sich wiederum an Brüssel orientieren.
      Fragen sie mal die Kurden. Das Völkchen lebt u.a. in der Türkei, dem Irak, Iran, Syrien und für Kurden im deutschsprachigen Raum gibt es eine eigene Wikipediaseite.

      Die Idee vom Selbsbestimmungsrecht der Völker ist nicht ungefährlich.

      Natürlich ist es so das die Selbsbestimmung nur nach Rücksprache mit Dr. Alphons Merkel und Frank-Walter Steinmeier im einvernehmen mit Sigmar Gabriel möglich ist. Deswegen haben auch alle 3 ein Vetorecht bei der UN. Der UN hat man das aber noch nicht gesagt um sie nicht zu beunruhigen. Man ahnt es dort aber schon.
      Die Amerikaner in den USA überlegen sich schon ob sie Ihren Laden verrammeln wollen. Ein Idee ist u.a. allen Flugzeugen der Bundesregierung die Landeerlaubnis für die USA zu entziehen. Man wird es wohl zunächst mit der Vogelgrippe begründen.

  80. WOO ist der Kaiser?? (EAV)
    „Es geschieht Mama ganz recht, dass ich mir die Finger abfriere…… warum kauft sie mir keine Handschuhe?“
    .
    Der Spruch fällt mir ein, wenn ich all die Kommentare lese, man müsse Dingens wählen, „um es mal der linken Schickeria (L-Presse, Elite, Establishment, linksgrünes Gutmenschenpack, Regierung) mal so richtig zu zeigen!
    .
    Was für ein pubertärer Schwachsinn!
    Wie unreif
    .
    Überlegt mal, Neppomuck der Nasenbär (1) ist dann auch wirklich vier Jahre Euer Präsident, und ihr müsst all den Blödsinnn, den er tun wird, ertragen, und all den bösen Spott der obengenannten Gruppen noch dazu!
    .
    Nein nein: Für soooo viel Blödsinn hab ich KEIN Verständnis.
    Grade weil ich weiss, dass die, die ihn veranstalten, in Wirklichkeit eben NICHT „zu blöd“ sind, sich vernünftigere Oppositionsmittel auszudenken.
    .
    (1) EAV, 1991, Wo ist der Kaiser?

    • ....
      Sorry, aber die Intellektuellen, oder die deutsche Geisteselite
      werden nicht den Lauf der Welt entscheiden. Das sind eben keine
      unabhängigen Geister. Sie hängen an den deutschen Futtertrögen.

      …und was passiert, wenn die deutsche Politik, die deutsche Wirtschaft,
      die deutschen Proffessoren und die deutschen Kirchen Arm in Arm
      in die gleiche Richtung maschieren, ist wohl bekannt.

      Da muss sich kein Gegner besonders aus dem Fenster legen.

    • ...
      Was passiert den dann?

    • ..
      Werter HansMeier555, Sie sind es, der das ganz genau weiß.
      nix für ungut.

      …und warten wir noch 7 Jahre dann wissen es alle.

  81. @D.A.
    (<- lesen. Wirklich. Das ist das Gegenbeispiel im Umgang mit anderen.)

    Ja, ist es in der Tat. Das liest sich wie das Protokoll einer Erpressung; sehr gruselig. Danke für den Hinweis.

  82. Toller Ausdruck, Echokammer
    Ich muss mich bei Herrn Gauck für den Ausdruck „Echokammer“ bedanken, denn der bezeichnet den Zustand auf der „guten“ Seite ebenso gut. Falls er das beabsichtigt hat, großartig. Anders kann man es dem Presserat nicht sagen. Leider fürchte ich, dass er nur social media meinte und auch nur da, wo das „Dunkel“deutschland betroffen ist, das er verbal kreiert hat.

    • Echokammer
      So ist das mit der „Echokammer“ aber nicht gemeint, siehe auch:

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zukunft-der-zeitung-das-geheimnis-der-echokammer-12173291.html

      Wer einen regelmäßigen Medienkonsum genießt, vor allem zu politischen Themen wie Ukraine-Konflikt, US Wahl oder Einwanderungskrise, der lebt gesund und ernährt sich ausgewogen. Wer hingegen sein Heil bei Google und Youtube sucht, der verfettet bis zur Bewegungsunfähigkeit in seiner Echokammer.

      Der FAZ Artikel wird i.ü auch von der Wikipedia zitiert, als Beleg dafür, dass die Metapher von der „Echokammer“ Eingang in die Medienwissenschaft gefunden hat. Das ist also alles ganz objektiv und frei von Interessen.

  83. ALDI for president
    Dann setzt doch mal linken Medienpropaganda was besseres entgegen.
    .
    Leser kluger TExte müssten sich wohl finden lassen — unter dem Millionenheer derjenigen, denen die linke Lügenpresse zu blöd ist.
    .
    Man muss doch nur
    1) Vernünftige Texte schreiben.
    2) Ein paar mal auf die Maus klicken.
    .
    Kostenpunkt: Null!
    .
    Deppen, die sogar dafür zu blöd sind, müssen ja auch irgendwie von den Städten aus bevormundet werden.

    • Es mangelt nicht an Scharfmacherei, sondern an Diskurs.

    • Dann sorgt halt mal für Diskurs
      Ja warum führen die Leute dann keinen Diskurs?
      .
      Haben sie zuwenig Zeit für Facebook und Twitter?

    • @Hans Meier555
      „Ja warum führen die Leute dann keinen Diskurs?“

      Schlechthin die Frage aller Fragen! Was hindert Menschen, miteinander zu reden? Muss ja Gründe geben.
      Vielleicht sind all das Gepöbel, die Anklagen, die Besserwissereien, die Bevormundungen, die Demütigungen,… schlichtweg das einfacher zu Habende? Daran kann sich ja irgendwie doch beinah jeder anstrengungslos beteiligen. Es scheint eine allzu große Verlockung zu sein.

      Wo sind die Stimmen der Vernunft? Also gar nicht unbedingt meiner Vernunft und Sicht auf die Dinge! Deren ziemlich vollständige Abwesenheit sollte uns doch eigentlich ALLEN zu denken geben. All die so ausdauernd gepflegten, bequemen Feindbilder, seien es Linke, Reche, Feministinnen, Berliner, Russen,…, bringen absolut niemanden weiter. Blöderweise bauen die sich ja auch ihre Feindbilder. Und zwar letztlich aus denselben Gründen wie Erstere.

      PS:Facebook und Twitter sind m.E. die völlig falschen Instrumente, um respektvoll und nachdenklich zu kommunizieren. Mit einem Fahrrad kann man ja schließlich auch nicht fliegen.

    • Vernünftige Texte
      1) Dass es mit den vernünftigen Texten nicht so einfach ist, kann man an dem Ihren gut bereits durch die Bezeichnung (Deppen, blöd) politisch Andersdenkender erkennen. Ihre Leistung gipfelt dann in einer Befürwortung einer „Bevormundung“.

      2) Das Klicken mit der Maus führt in Ihren Fall nur dann zu einer irgendwie nennenswerten Reichweite, wenn Sie in diesem Blog kommentieren. Andernfalls könnten Sie klicken bis zum chronischen Karpaltunnelsyndrom.

    • Wie albern.....
      Diskurs…. echt witzig! Es geht um Macht und um Geld! Diejenigen die von sich sagen sie hätten gerne mehr Diskurs, sind nichts als nützliche Idioten und werden auf Teufel komm raus verarscht. Sie lassen sich seit Jharzehnten dazu benutzen jeden Saustall zu legitimieren und stimmen in das Gejammer von „Keine Gewalt! Nicht gegen Menschen und auch nicht gegen Sachen!“ mit ein.
      Während die Kriegstreiber die Leute draussen im Rest der Welt zu Tausenden jeden Tag massakrieren oder verhungern lassen.

      Und wenn diese Massen dann eines Tages die Welt der Bosse anschreien: „Wir haben die Schnauze voll von euresgleichen!“ und für Brexit, Trump und Afd stimmen, dann wird nach Diskurs gejammert.

      Wenn ich an sowas Interesse hätte… ich würde dafür plädieren [edit. Bitte nicht sowas, Don]

      Ich wünsche allen viel Spass mit dem Diskurs der nächsten Jahre.

    • Der Gewalt des Krieges geht immer die Gewalt der Sprache voraus
      Auch und unvermeidlich im Kleinen. Wird leider immer wieder übersehen.

      Vielleicht ist das kommende erste Trump-Jahr für die Wahlentscheidung in D eine Chance. Wird der mit seiner Milliardärsregierung wirklich etwas für die armen weißen (und farbigen) Bürger der USA machen? Hätte ich erhebliche Zweifel.

      Und:Wer sind die Kriegstreiber? Wo lässt sich da mal Grundsätzliches in den angeblich unabhängigen Medien nachlesen? Ich finde höchstselten Glaubwürdiges.

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/uss-zumwalt-us-zerstoerer-verfeuert-800-000-dollar-pro-schuss-a-1120625.html

      800 000$ pro Schuss. Welches kranke Hirn entwickelt und baut sowas? Und an wen muss der blinde und taube Steuerzahler diese Summe (und die für all den anderen Kriegskrempel) eigentlich überweisen? Und wer hat also ein Interesse an möglichst vielen Schüssen dieser Kanonen?

      Der Charme dieses Blogs besteht doch übrigens wohl darin, dass weitgehend ohne Kürzungen und Behinderungen MITEINANDER geredet werden kann. Auch wenn es immer mal wieder „schiefgeht“.

    • An Gast:800 000$ pro Schuss. Welches kranke Hirn entwickelt und baut sowas?
      Leute die Vermeiden wollen das eines ihrer Flugzeuge abgeschossen wird.
      Wenn sie beim Krieg führen Geld sparen wollen sollten sie es bleiben lassen.

      Die Flugabwehrraketen welche von der Bundeswehr in der Türkei auf ihren Einsatz warten sind vermutlich auch nicht billiger je Flugkörper.

      Der Spiegel würde mir noch besser gefallen wenn er ausrechnen würde was uns die Veranstaltung in Afghanistan gekostet hat und was sie gebracht hat.
      Als Zyniker empfehle ich noch die Kosten je final Kampfunfähig gemachten Gegner zu berechnen.
      Was u.a. auch fehlt: Name und Geburtsdatum der getöteten bei der Bombardierung von 2 im Flussbett stecken gebliebenen LKW bei Kundus und die Beantwortung der Frage warum dafür nicht die Staatsanwaltschaft in Kabul zuständig war.

      Davon abgesehen:
      Wechselseitiges erschlagen können ist traditionell wesentlicher Bestandteil der menschlichen Natur.

      Es gibt bestimmt eine Lösung, blos
      Ich hab sie nicht.

      Schade niemandem, meinte Schopenhauer,
      aber wer interessiert sich schon für solche Rezepte.

    • Nun, Gast...
      … wenn sie zu den wenigen gehören die tatsächlich Antworten auf ihre Fragen haben wollen und nicht nur rhetorisch daherreden: Fangen soie mal hier an.

      https://en.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_United_States_military_operations

      Den Artikel gab es bis vor zwei Jahren auch auf deutsch… honi soit…

      und hier:

      https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_United_States_military_bases

      Dann haben sie zumindest mal ein Bild der tatsächlichen Welt

    • Tyler, auf deutsch gibt's die Liste auch noch
      dafür sind links diverse Sprachlink da

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Milit%C3%A4roperationen_der_Vereinigten_Staaten

  84. Der Langweilige und sein Doktor
    Ich habe eine junge Dame gefragt, 17 Jahre, mit Bild von den beiden, die sie, versteht sich, nicht kannte: Mit wem lieber ausgehen?
    Die Antwort war eindeutig. Der eine sehe langweilig aus, wie ein Lehrer. Wenn der Kurz noch dabei gewesen wäre, hätten vermutlich beide keine Chance gehabt.
    Tatsache: Wenn man so langweilig und ideenlos ist, muss man sich „Menschen schenken lassen“, denn das wird dann wieder spannend.

    Oiso: Mit dem Einen kann man einen Kräutertee trinken, vielleicht auch einen Roten, und über Elektroautos und Windenergie reden, mit dem Anderen gehen ein paar Schnapserl und Gespräche über gravierende Probleme.
    Der Eine passt zum nach Beamtenschweiß müffelnden Lehrerzimmer und politisch korrekten Unterricht unter Auslassung von Churchill, der Andere zu einem Skirennen und Tacheles, will sagen, nur einer sieht nach Dynamik aus, und Change wird gebraucht. Was die Kornblume ihm plötzlich getan hat, weiß wohl keiner.
    Der Erste, wenn er einen Schlafanzug anziehen würde, sähe aus, wie ein schlecht rasierter Patient, der andere eher wie der Doktor, der fragt: „Tut’s weh? Nein, oder?“

  85. Hello, Mr. Davis. My name is Jack Carter, and you don't want to know me.
    Der Spiegel zeigt, wie Integration erfolgreich funktionieren kann:

    10,2 Mio +1,46 Mio Jahresgehalt + einmalig 6 Mio Handgeld
    + einmalig 8,1 Millionen Euro plus einen Ferrari F458 für Daddy + 4,5 Mio für Berater.

    http://www.bild.de/sport/fussball/mesut-oezil/steuerenthuellungen-um-weltmeister-49046134.bild.html

    Nun gut. Es gibt auch weniger erfolgreiche Geschichten:

    http://www.bild.de/regional/stuttgart/verbrechen/festnahmen-hechingen-49042772.bild.html

    Whatever:
    Ich persönlich finde, dass Sozialismus und zero tolerance irgendwie immer attraktiver werden…

    • Titel eingeben
      nun ….hier anzuknüpfen entspricht wohl nicht der intention des vorrednerx, aber dennoch ruft es eine schwachstelle in der multikulti-logik und den was-weiss-ich-was-ich-noch-toll-finden-soll-debatten in erinnerung:
      gegen die medienwirksam als exemplarisch vorgeführten fälle gelingender „integration“ in arbeitsmarkt und gesellschaft kann mit derselben berechtigung wie im falle delinquenter oder arbeitsscheuer individuen mit migrationshintergrund“ der einwand vorgebracht werden, dass sich ja nur um einzelfälle handeln könne …..

    • Sozialismus und zero tolerance Jahrgang 1952 (Stalin starb erst 1953)
      … waren auch nur höchstens für die damals Weltklasse-Fußballspieler attraktiv. „Es kam öfters vor, dass der Verband die versprochenen Prämien nicht auszahlte. So kam es angeblich 1952 im Berner Wankdorf gegen die Schweizer Auswahl bei einem Zwischenstand von 2:0 für die Schweiz zu folgendem Wortwechsel. Puskás rief Trainer Gusztáv Sebes zu: ‚Guszti, gibt es noch immer kein Geld für den Sieg?‘ Aber da Sebes kurz zuvor die Zusicherung für die Siegprämie bekam, sagte er: ‚Doch, Geld ist da!‘ Dann schaltete Ungarn einen Gang hoch und gewann mit 4:2 gegen die Schweiz.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Ferenc_Pusk%C3%A1s#Legenden

  86. Ist denn schon Weihnachten?
    Da ist noch nicht einmal der Nikolaustag und doch liefert Don Alphonso einen wunderbaren Artikel. Plötzlich fühlt man sich nicht mehr so geistig einsam.

    Was ich nicht verstehe: Schaffen Sie es wirklich so distanziert zu bleiben? Haben Sie beim Lesen der NLP Artikel keine negativen Gedanken?

  87. Alles völlig normal...
    Freitagabend, kurz vor dem ersehnten Wochenende, geht’s wieder zum Fleischer des Vertrauens: „Das Übliche: 2 große Schnitzel bitte.“ Tagein, tagaus… Monate… Jahre.
    Irgendwann erspäht Werner in der Auslage was Neues, weil die Schnitzel der letzten Wochen doch recht fasrig waren:
    „Was ist das da? Sieht lecker aus!“
    „Straußenfleisch. Woll’n se mal probieren?! Ist mal nen anderer Geschmack. Die Frau wirds vielleicht freu’n.“
    Gesagt, getan, spontan. Kein langes Rumdenken, was die plötzliche Vorfreude in Mitleidenschaft ziehen würde.

    Am Wochenende kommt dann das große Kotz… nicht vorbereitet auf den Geschmack. Wie auch. Lange nicht mehr gekot…

    Nächsten Freitagabend: „Das Übliche: 2 große…“

  88. Progressiv nur gegen Bezahlung
    Österreich ist konservativ und progressiv nur gegen Bezahlung. Wien hat auch deshalb anders gewählt, weil dort das Geld lockerer sitzt. Bei Arbeitern und Angestellten war die Fpö tendenziell vorne. Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund – vor allem aus dem Balkan – sagen es seien die Falschen gekommen, wenn sie Argumente von Hofer und Vdb vergleichen. In Wiens Schulen gibt es mehr erzkonservatives Gedankengut als in den Bergen. Wenn dieses auch einmal parteimässig relevant ist, werden auch Journalisten nicht mehr alles Böse auf die Fpö projezieren können. Als ehemaliger Grünaktivist weiss ich auch, dass es vielen Wohlmeinenden auf der richtigen Seite einfach an Einblick in die Realität der Parallelwelten fehlt. Was es nicht geben darf, gibt es nicht. Es entlarvt auch deren halbdiktatorisches Gehabe, wenn sie das Böse immer auf eine Person projezieren. Solange genügend Geld verteilt wird, werden diese Widersprüche nicht aufbrechen. Es ist ein Kampf Populares gegen Optimates – wie im alten Rom. Solange sich die Eliten als was Besseres fühlen und den Rest als dumm bezeichnen, wird es berechtigten Aufstand der Massen geben. Ist ein Steuer zahlender Hofer-Wähler weniger wert als ein rechtgläubiger Vdb-Wähler, der vom Staat lebt ? Werde aus all diesen Gründen nicht wählen und kann aus Überzeugung die selbstgerecht Vernünftigen nicht retten. Es ist nebelig auf dem Weg ins Landesinnere, aber bald wird auch die Sonne wieder scheinen. Auch nach den Wahlen am Sonntag.

  89. Meduentuerken vor Wien
    Die USA Verstehen sind in ihrem Wahnsinn gefangen.!!!

    • in ihrem Wahnsinn gefangen...
      im Wahnsinn anderer Leute gefangen zu sein ist m.E. noch blöder.

      Man kann sich aber vom Wahnsinn anderer eher befreien, das ist ein großer Vorteil. Gefangen im eigenen benötigt man idR Hilfe von außen.

      Ich gehe im übrigen davon aus das nicht alle in den USA vom Wahnsinn* gefangen sind, auf jeden Fall nicht alle vom gleichen.

      Innerhalb Österreichs sind auch nur immer die anderen Meschugge.
      Das blöde ist: Wenn jemand von sich selber sagt das er Meschugge sei (so wie ich) nimmt man ihn nicht ernst obwohl er ja schon einen Schritt weiter ist als die Mehrheit.

      Ich weis das ich Meschugge bin und damit weis ich mehr als die, die nicht Wissen das sie Meschugge sind.

      * Wahnsinn kann unendlich viele Formen annehmen. Er unterliegt zeitweise der Mode. Im Moment werden religiös wahnhafte Störungen sehr gerne genommen. In den 50er Jahren hatte eher andere Vorstellungen.
      Wie verfolgt von russischen/amerikanischen Spionen. Letzteres kommt in letzter Zeit wieder vor.
      Gehen wir weiter zurück war man/jemand vom Teufel besessen oder die heilige Jungfrau persönlich.

      PS: Grundsätzlich gilt:

      Das Universum ist ein Irrenhaus,
      die Erde ist die geschlossene Abteilung,
      die keiner verlässt :-(

  90. Du schreibst zu schlecht, c'est la vie
    Das mit dem „Du schreibst zu schnell“. Nun ja, es ist dann weg. Ich sag dann einfach: – Passt schon, ein Ausdruck, mit dem man in Bayern verhindert, auf 180 zu kommen. – Es war sowieso nicht gut genug, gut, dass es weg ist. Manchmal kommt es dann doch noch. Dann lese ich es und konstatiere: – So schlecht war’s doch nicht.
    Man sollte sich nicht zu wichtig nehmen im Internet, denn so wichtig ist man nicht. Selbst große Maler haben manche Leinwand übermalt (nicht gut genug), die heute eine siebenstellige Summe generieren würde.

    Dies nur zu den sporadischen Beschwerden, dass es mal weg ist. Wenn man sich für das Gelbeste vom Ei hält, sich und seinen comment, dann muus man es eben separat schreiben, kopieren, und wenn es dann weg ist, erneut kopieren, fertig.

    • Titel eingeben
      Oh Oberländer, Sie haben es wirklich gut ausgedrückt. Das Licht der Leuchte Don zieht Motten, Baerchen und helle Glühwürmchen an. Sehr oft finde ich Perlen unter den Kommentaren, auch OT.
      Doch wer sich in dieser Oase der Medienwüste über subotimale Rahmenbedingungen zu beschweren erdreistet, dem würde ich gerne Ihren Kommentar, in eine Neunschwänzige geknotet, von objectBe verabreichen lassen. 100 Mal.

  91. Mit Russland, ohne Deutschland
    Gehört für mich zu den Juwelen des Monats:
    „Großbrände wüten seit Mittwoch in Israel, darunter in den Gebieten um Jerusalem und Haifa. Griechenland, Italien, Kroatien, Russland und Zypern haben Löschflugzeuge geschickt, sogar die palästinensische Autonomiebehörde beteiligte sich an den Hilfsaktionen. Deutschland allerdings half nicht. Es heißt, Justizminister Maas benötige derzeit sämtliche verfügbaren Löschkräfte für Facebook.“

    Klonovsky, Acta diurna, 29.Nov.

  92. Nach derselben Logik könnte ich jetzt Annetta Kahane zur Kanzerlin wählen ...
    … einfach nur um dem neurechten Mainstream mal so richtig meine Verachtung zu demonstrieren.

  93. Paradox wird es
    Wenn die neuen Verdammten dieser Erde, die von den linksgrünen Eliten immerzu (verbal) Mißhandelten und Geknechteten,
    .
    wenn die gleichzeitig darum flehen, dass sich endlich einer Ihrer
    .
    Erbarmen möge
    .
    wenn sie durch Jammern und Heulen jedes Herz dazu erweichen wollen, ihr Schicksal zu
    .
    Beweinen
    .
    aber dann plötzlich empört sind, wenn man sie als erbarmungswürdig und beweinenswert (= „deplorables“) bezeichnet. Ich dachte, die wollen doch ganz genau so selber gesehen werden: Als die Opfer-um-die-sich-keiner-kümmert… ?

    • Die sind nicht empört,
      die wollen ernst genommen werden.
      Sie machen allerdings deutlich warum Sie das Phänomen Trump
      nicht verstehen können .

    • Ich würde die ja "ernst nehmen"
      wenn es irgendwie möglich wäre.

  94. Falsche Vergleiche, die lähmen
    Interessant im Kontext sind für mich immer wieder nicht zutreffende Vergleiche. So wird des öfteren flapsig behauptet, der Kessel wäre explodiert, weil während einer Zeit mit 6 Mio Arbeitslosen zu viele Ostjuden nach D immigriert wären. M.E. ist das unhaltbar. In der verlinkten Arbeit wird die Zahl der Juden in D 1939 mit 200.000 angegeben, weitere 250.000 seien emigriert nach der Machtergreifung. Die überwiegende Zahl der Opfer waren Juden in Osteuropa, deren Anzahl sich auf 8 Mio belief. Grund für den Holocaust war somit der Überfall auf Polen sowie die Kriegserklärung an Russland in Kombination mit eliminatorischem Antisemitismus. Eine Einwanderungswelle im fünfstelligen Bereich bei 6 Mio Arbeitslosen auf ca. 65 Mio Bevölkerung scheint mir nicht der Auslöser für die Tragik zu sein.

    So betrachtet, verbietet sich jeder Vergleich, denn heute haben wir eine Arbeitslosenzahl von etwas unter 3 Mio und eine dazu zu addierende Zahl von Hartz IV-Empfägern von etwas über 4,327 Mio, also insgesamt zwischen 7 und 8 Mio Arbeitslose bei einer Bevölkerung von ca. 82 Mio. Es folgt zwischen 2014 und 2016 eine Wanderungswelle von ca. 2 Mio, so dass wir im Moment schätzungsweise 10 Mio Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger plus arbeitslose, zu unterrichtende Migrierende haben.

    Offen gestanden hatten wir das noch nie. Das ist eine vollkommen neue und gleichzeitig absurde Situation, wenn man sich überlegt, dass das Geld für Sprachunterricht ebensogut für Umschulungen von Hartz-IV-Empfängern zu Facharbeitern hätte verwendet werden können.

    Dass so eine Situation schwere Verwerfungen erzeugt, die aggraviert werden durch Übergriffe, ist nur logisch.
    Daher ist es mir vollkommen unverständlich, wie man sich oben in den Führungsetagen weiterhin gegen eine Obergrenze, konsequente Rückführungen und Grenzkontrollen stark machen kann.

    Das deutsche Fass ist nicht wegen jüdischer Einwanderung explodiert (Mär), sondern wegen hoher Arbeitslosenzahlen nach Weltwirtschaftskrise und dem Wunsch, Polen wegen des Vertrags von Versailles zu überfallen. Der der Regierung innewohnende letale Antisemitismus betraf vor allem osteuropäische Juden, die Platz machen sollten für Lebensraum für Deutsche.
    http://ieg-ego.eu/de/threads/europa-unterwegs/juedische-migration#19141948VertreibungShoahunddieGrndungIsraels

  95. Immerhin dürfen die Österreicher „ihren“ Bundespräsidenten, der auch nicht allzuviel zu sagen hat, selbst wählen. Im überaus fortschrittlichen De werden die Kosten reduziert, indem nur ein paar gekrönte Häupter im Hinterzimmer auskungeln wer beim „Volk“ besonders „beliebt“ war und deshalb gewählt werden soll. Die Bundesversammlung darf dem gnädigerweise noch zustimmen. Dass die etablierte „Politik“ seit 2000 so ziemlich alles falsch gemacht hat, ist denen noch nicht aufgefallen. Daraus resultiert in den wirtschaftlich stärkeren Ländern die entsprechende Gegenbewegung. Nicht, weil jemand die neuen Kandidaten sympathisch fände, sondern weil die Versager seit 2000 weg müssen. Die haben seit 20 Jahren nur Mist fabriziert und müssen, wie der „ewige Kanzler“ gefeuert werden. Wenn es anders nicht möglich ist, dann eben so. Das ist jedenfalls meine Meinung über die ewigen Berufspolitiker, die glauben Beamte zu sein.

    • dürfen
      die Ösis den von ihnen gewählten Präsidenten auch wieder abwählen?
      .
      Woher die Akklamation und die Legitimation kommt, ist nicht so sehr entscheidend. Entscheidend ist die tatsäche Macht und die Möglichkeit, der Abwahl. Was die tatsächöiche Macht angeht, hat Herr Hofer ja schon gesagt, was er in Hinblick auf die Regierung zu tun gedenkt.

  96. Wenn
    Persönlichkeitswahlen als Ersatz für Abstimmungen über gesellschaftlich wichtige Dinge herhalten müssen, kann es zu keinen guten Ergebnissen kommen.

    Hätte es in Österreich oder Deutschland landesweite Volksabstimmungen über z. B. den Euro, die Griechenlandrettung oder die ungebremste Einwanderung gegeben, müssten diese Fragen nicht über Bundespräsidentenwahlen entschieden werden.

    Das Ergebnis der Reichstagswahl vom 5.3.1933 kam auch nur deshalb zu Stande, weil die bisher Regierenden (SPD und Bürgerliche) versagt hatten (Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit) und den Wählern nur noch Pest (NSDAP) oder Cholera (KPD) blieb.

  97. Journalismus beginnt mit Sprache,
    und Sie, Don Alphonso, beherrschen glücklicherweise Ihr Handwerkszeug. Ihre Analyse der Bundespräsidentenwahlkandidatenchancen ist so zutreffend wie erhellend und deprimierend. Im Unterschied zu Ihnen wird aber in einem Blatt, hinter (oder vor) dem ein kluger Kopf steckt, schon die Sprache nicht beherrscht, geschweige die Analyse, und Kommentare, die den Finger auf einen wunden Punkt legen, nicht freigegeben, sondern nach wenigen Minuten von einer unbekannten Instanz ohne Einspruchsrecht des Lesers gelöscht. So zum Beispiel, wenn ich frage: Van der Bellen und Hofer bezichtigen „sich“ der Lüge? Und sie liefern „sich“ ein Duell? Im Englischen macht man einen Unterschied zwischen „themselves“ und „each other“ (wie man es richtig in den ORF-Nachrichten hören konnte), im Schuldeutsch, das ich gelernt habe, entspricht dem der Unterschied zwischen „sich“ und „einander“.
    Da liefern Politiker „sich“ ein Duell. Jeder sich selber? Oder vielleicht doch einander? Sie bezichtigen „sich“ der Lüge? Oder doch vielleicht einander? Warum überhaupt Duelle, Schießereien oder Gefechte „geliefert“ werden müssen, habe ich sowieso nie verstanden. Die Verbrecher pflegen sich Gefechte zu liefern. Sich selbst. „Mit“ wem? Mit der Polizei. Van der Bellen hat naturgemäß keine Chance, wenn er sich der Lüge bezichtigt und sich außerdem noch ein Duell liefert. Sie sagen ihm das zum Glück nicht nach, weil Sie die Sprache beherrschen. Aber die von Ihnen so genau beschriebene Stimmung in Ästerreich (sei es ein Tippfehler oder eine gewollte Präzisierung) wird den andern gewinnen lassen. Damit Sie als bayerischer Erbfeind der Tiroler auch was zum Schmunzeln haben, hier noch ein hübsches Flugblatt, schon etwas älter, das mit der Namensgleichheit von Andreas, Norbert und dem Supermarkt kalauert: http://www.sagen.at/forum/showthread.php?p=8843
    Viel Vergnügen!

    • Sprache
      Sehr geehrte MTG,

      ein wunderbarer Beitrag, der eine Schwäche nicht nur der „Medienschaffenden“ aufspießt. Eigentlich gehörte er als Lehrbeispiel in die Schulbücher.

      Hinsichtlich des Angebots „Bergisel 1809“ gestatten Sie bitte die Frage, ob das Set auch hierher lieferbar wäre, also ins Preußische. Hier oben besteht nämlich ein nur von Hamburger und Berliner Medien zur Zeit noch abgestrittener Bedarf.

    • So wie es aussieht....
      … wird man in nicht allzu ferner Zukunft für solche politisch nicht korrekten und sogar „zur Gewalt aufrufenden“ Witze verhaftet werden.

    • Korinthenkacker
      Das angebotene Produkt enthält eine falsche Beschreibung.
      Es handelt sich nicht um einen dreifach Morgenstern, sondern um einen dreiköpfigen Flegel.
      Bei einem Morgenstern sässe eine Kugel direkt auf einem Holzstiel, ohne Kette.

      Natürlich ist das überhaupt nicht relevant, ich wollte nur klugscheissen.

  98. Der (des)informierte Bürger
    Unter https://netzpolitik.org/2016/fakenews-social-bots-sockenpuppen-begriffsklaerung/ findet sich ein interessanter Artikel von Markus Reuter. Unter anderem zitiert er dort auch die Bundeskanzlerin.

    „Die Menschen würden heute Medien wahrnehmen, die auf anderen Grundsätzen als der Sorgfaltspflicht basierten und weniger kontrolliert seien. Dabei würden Fake-Seiten, Bots, Trolle und Algorithmen Meinungen verfälschen oder verstärken. Dies müsse notfalls geregelt werden. Und weil das ja nicht schon genug voneinander zu trennende Phänomene sind, vermengt die Kanzlerin das sogar noch mit der Hatespeech-Debatte. Dass eine Regelung dieser Phänomene sich negativ auf die freie Meinungsäußerung und andere Grundrechte auswirken kann, zeigt nicht nur, dass China die Debatte um falsche Nachrichten dankbar aufgreift.“

    Sicher ist jedenfalls, daß die Möglichkeiten der Meinungsmanipulation nie größer waren als heute. Sicher ist aber auch, daß die Manipulation heute deutlich schwieriger geworden ist als früher. Denn die Vielfalt der Informationsangebote ist im Gegensatz zu netzlosen Zeiten kaum noch überschaubar und kontrollierbar.

    Dieser Kontrollverlust über die Meinungshoheit ist es, der wirtschaftlichen und politischen Eliten Angst macht. Sie stellen langsam aber sicher fest, daß es nicht mehr nur ihre Manipulationen sind, die die Bürger beeinflussen. Und aus ihrer elitären Sicht ist es daher auch ganz selbstverständlich, daß sie die Kontrolle zurückerhalten wollen, da sie sich selber immer noch einreden, sie wollten doch nur das Beste für die Bürger, wüßten, was das Beste für die Bürger ist. Nicht zuletzt daraus resultiert der Wahn, man könne und müsse dem Bürger nur besser erklären, was warum für ihn das Beste ist. Schließlich können ja nur noch die Eliten alternativlose komplexe Zusammenhänge verstehen. Daß sie die Komplexität überwiegend nur aus dem Grunde der Verschleierung ihrer wahren Ziele selbst geschaffen haben, daß das immer schon der Manipulation der Bürger diente, das verschweigen sie dabei gern.

    Bei all den Gefahren der Manipulation durch eine nie dagewesene und allen Bürgern zugängliche Informationsflut bleibt aber festzustellen, daß die so mögliche Transparenz auch etwas Gutes hat, eine nie dagewesene Kontrolle der Eliten durch die Bürger erst ermöglicht hat. Es wird sich zeigen, ob der mündige Bürger dem gewachsen ist, oder ob er vielleicht doch einer Gouvernante bedarf, deren Einfluß ja schon weit vor jeder Netzaktivität in KiTas beginnt.

    Bei Florian Klenk ist ja vom Kontrafaktischen die Rede. Diese Trotzreaktion ist in meinen Augen geradezu zwangsläufig, angesichts der bürgerfernen Politik der letzten Jahrzehnte. Sie ließe sich nur verhindern, wenn die Parteien sich wieder mehr den Bedürfnissen der Bürger statt denen der Wirtschaft, insbesondere denen der Finanzwirtschaft widmen würden. Das aber käme einer 180 Grad Wende gleich, die niemand ernsthaft erwarten sollte. Das Argument, was gut ist für die Wirtschaft, das sei auch gut für die Bürger, das Argument ist längst widerlegt. Der Wirtschaft geht es immer besser, den Bürgern aber gleichzeitig immer schlechter. Zwar wäre das leicht zu erklären, aber da schweigen die Eliten.

    Die Rückkehr zum Nationalismus und der Ruf nach starken Frauen und Männern, die den „politischen Saustall“ einmal gründlich ausmisten sollen, ist einzig der Ignoranz und Arroganz etablierter Eliten geschuldet. Die sägen schon lange an dem Ast, auf dem sie sitzen. Die glauben immer noch, mit hohlen Phrasen, die völlig im Gegensatz zu ihrem Handeln stehen, die Bürger ihrerseits zu, objektiv betrachtet, irrationalem (Wahl-) Verhalten veranlassen zu können. Das aber scheint mehr und mehr ein Irrglaube zu werden.

    Aus meiner Sicht haben viele Bürger kein gutes Gefühl dabei, das nächste Kreuzchen an anderer Stelle zu machen. Aber sie werden es wohl tun. Nicht zuletzt, weil selbst ein vorgeblich der Freiheit verbundener Bundespräsident (des Volkes) sich dahingehend äußert, Plebiszite auf Bundesebene rigoros abzulehnen. Freiheit für die Bürger ist eben nicht gewünscht, nicht einmal in den Medien. Das Europa der Eliten ist doch auf einem guten Weg, auch wenn die Bürger das schon lange nicht mehr verstehen. Die sind halt mit der Komplexität der Welt außerhalb ihres eigenen kleinen Dunstkreises hoffnungslos überfordert.

    Angesichts der Abstimmungen ahnungsloser Abgeordneter zu ESM/ESFM, CETA usw., angesichts von BER, Stuttgart 21 usw., angesichts der Agenda 2010, Lohndumping, Arbeitszwang, Deregulierung der Finanzmärkte usw., angesichts der (Placebo-) Sozialreformen, angesichts von Steuergestaltungsmöglichkeiten, Sozialisierung privater Verluste usw., angesichts des Mautdenkmals und angesichts all der anderen (Lügen) Halbwahrheiten, angesichts der zunehmenden Versuche, die Bürger mundtot zu machen, mit denen uns die Politik permanent seit Jahrzehnten konfrontiert, ist die Entwicklung des Bürgerverhaltens nicht wirklich überraschend. Daß die etablierten Medien durch mangelnde Kritik, durch mehr oder weniger kritiklose Hofberichterstattung zur Flucht der Bürger in (zwielichtige) Netzaktivitäten nicht unwesentlich beigetragen haben, liegt ebenfalls auf der Hand.

    Die nächsten Monate werden es zeigen, nicht nur in Österreich und Italien, was die Zukunft Europas bestimmen wird. Weiter so – oder nicht.

    • @Otto Meier
      Offensichtlich sind in der Informationsflut nicht nur junge Menschen ersoffen. Offensichtlich reicht die sekündliche Zugriffsmöglichkeit auf das Internet irgendwie nicht, um sich wirklich kundig zu machen. Ganz im Gegenteil. In den USA soll es ja sogar Menschen geben, die es mit der Evolution nicht so haben. Bei manchen wird wohl die Erde auch wieder eine Scheibe sein, denke ich mal. Wie kann das alles sein angesichts der angeblich grenzenlos vorhandenen Informationsmöglichkeiten?
      Es scheint ja geradezu das Gegenteil als Folge dieser Möglichkeiten eingetreten zu sein. Selektive und auch tendenziöse Wahrnehmung von Fakten sind im Kommen und wohl geradezu das Resultat dieser Art des Überflusses.

      Das BKA kann nicht mehr alle Stellen besetzen, weil die Bewerber nicht mehr durch die sicher nicht übermäßig schwere Rechtschreibprüfung kommen. Warum ist das so? Im Internet steht doch alles Wissen verfügbar. Und so, genau so ist es m.E. mit allem Wissen. Eigentlich alles vorhanden, aber eben nicht in der Tiefe und in Zusammenhängen angeeignet. Gleichwohl wird das fix Angelesene dann munter mit großem Anspruch verbreitet. Das eigene Erleben wird umstandslos pauschalisiert und wird damit beinah komplett verändert. Sehr fragwürdig das Ganze. Egal zu welchem Thema übrigens.

      Wenn die sog. Eliten wirklich die behaupteten großen Manipulationsmöglichkeiten haben, warum haben wir dann diese ausufernden und geradezu entgleisenden Verhältnisse? Das sind doch offensichtliche Widersprüche, an denen niemand, der noch einigermaßen seriös argumentiert, vorbeikommt.

    • >>Weiter so – oder nicht.
      Weiter so, wird wohl nicht kommen.

      Oder nicht – schon eher. – – Die Frage ist dann: Wie?

    • Widersproche sind das nicht, Gast.
      Den Manipulationsmöglichkeiten der Eliten stand lange Zeit eben nichts auf Seiten der Bürger gegenüber, schlimmer noch, die Bürger hatten kaum eine Chance, die Manipulation der Eliten überhaupt zu erkennen. So gesehen besteht momentan ein Patt zwischen Eliten und Bürgern, welches die Eliten nun aufgrund ihrer Macht versuchen, durch vordergründig gerechtfertigte (Zensur) Filter wieder zu beseitigen.

      Richtig ist, daß etliche Bürger nicht in der Lage sind, mit Informationen sinnvoll umzugehen, sie richtig einzuordnen. Aber, das war auch immer schon so und ändert nichts an wie und wodurch auch immer zustande kommenden Mehrheiten, die nicht zu Extremismus neigen. Das ist durchaus beruhigend, solange keine Extremisten in Machtpositionen kommen, die momentan noch von den „Eliten“ besetzt sind. Erst wenn das geschieht, kann das Folgen haben, die die Bürger so nicht wollen und vermutlich auch nicht für möglich halten.

      Es wäre wohl sehr wichtig, daß den Schülern heute der kritische Umgang mit Informationen beigebracht würde. Und das nicht nur mit Blick auf ein Studium. Je früher, desto besser. In meinen Augen wäre das das Wichtigste, was Schulen heute zu leisten hätten.

      Daß viele Abiturienten weder rechnen, noch schreiben können, ist kein neues Phänomen. Das war schon vor 40 Jahren nicht anders. Es mag sich noch verschlechtert haben, aber neu ist das nicht.

      Egal wie man es dreht und wendet, der Mißbrauch der Filter durch die Eliten hat dazu geführt, daß sie das Vertrauen der Bürger verloren haben. Ihre Glaubwürdigkeit unterscheidet sich nicht mehr von der Meinungsmache irgendwelcher anderer Gruppen der Gesellschaft. Die Eliten selbst haben zu verantworten, was sie dadurch angerichtet haben.

      Nur durch grundlegende Veränderungen im Sinne des Sozialstaatsprinzips ließe sich in meinen Augen noch verhindern, daß die Dinge gänzlich aus dem Ruder laufen. Aber ich sehe nicht einmal den geringsten Versuch bei den Eliten, die Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung bei sich selbst zu suchen. Es muß wohl mal wieder richtig krachen, bevor sich etwas zum Positiven verändert. Runde Tische waren schließlich noch nie erfolgreich. Die Zeit der Phrasen ist vorbei.

    • @Otto Meier
      Es gab gerade in der letzten Woche einige Nachrichten über die Versuche der Obrigkeit wie man die Entwicklung einer gegen sie gerichteten öffentlichen Meinung zu unterbinden gdenkt.

      Da hat einer bestätigt, dass die einzigen tatsächlichen Grenzen der Überwachung der Bürger durch den deutschen Staat ausschliesslich in den Grenzen liegt, die die bestehende Technik vorgibt.
      Und nachdem vor ein paar Tagen die Bundesregierung vor dem obersten Gericht klagen liess, dass man nicht dazu verpflichtet sei, Snowden vor den NSA Untersuchungsausschuss aussagen zu lassen, kann man heute von den Bemühungen lesen, dass selbstverständlich nicht die staatlichen Stellen für ihre Sauereien zur Verantwortung zu ziehen seien, sondern die Whistleblower. Ein gewisser Herr Lammert, der von einigen Leuten ja für einen redlichen Mann gehalten wird, hat sich da unter anderen hervorgetan:

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-Leaks-aus-dem-NSA-Ausschuss-sind-Fall-fuer-die-Ermittler-3549457.html

      Ich wundere mic jeden morgen beim Lesen der kommentare über die Blauäugigkeit der Foristen hier. Meint ihr wirklich die gerade beginnde Zukunft einer post-Obama und post-Merkel Zeit, würde euch Bürger ungeschoren davonkommen lassen?

    • @ TDV
      Wir Bürger werden genauso wenig davonkommen, wie die Wale in den arktischen Schutzgebieten den Japanern.Ein grauenhafter Gedanke…🐋

    • Sehe ich etwas anders
      Die Manipulationen waren auch in früheren internetlosen Zeiten für den etwas geübten, lebenserfahrenen Menschen erkennbar.

      Genaugenommen haben wir in der DDR ja ohne kritische Medien gelebt und trotzdem gab es ein Wissen von den Dingen. Interessanterweise führte das von beinah allen fleißig konsumierte Westfernsehen zu einer doch erheblichen Desinformation. Viele Ossis dachten tatsächlich, im Westen würden nun nach dem Mauerfall Milch und Honig für alle(!) fließen. Welch ein vorhersagbarer Irrtum. Aber da hat der Erkenntnisprozess längst begonnen.
      Also in der DDR war z.B. der Hitler-Stalin-Pakt bekannt, obwohl sich der natürlich in keinem Schulbuch finden ließ. Und so verhielt es sich mit vielen anderen Fakten. Eine Diktatur zuvor wussten die Deutschen ja auch von den KZs, auch wenn das sich nach dem Desaster dann so prima abstreiten ließ.

      Vielleicht ist der eigentliche Fehler der, dass das Internet „versehentlich“ für alle freigegeben wurde? Joseph Weizenbaum können wir leider nicht mehr fragen. Vielleicht wurde das Potential dieses enormen Systems einfach unterschätzt? Da hat sich, so kann man es dann vielleicht beschreiben, der „Besen, Besen sei’s gewesen“ selbstständig gemacht. Mit dieser Art von Selbstständigkeit haben wir an vielen Stellen zu tun, ohne das es so gesehen werden kann. Hier entgleisen ja aktuell noch sehr viel mehr Dinge als „nur“ die Medien- oder die Politeliten. Man müsste u.a. ja auch mal dringend über die zerstörerischen Finanzmärkte reden bzw. diese zur Rechenschaft ziehen. Fragen Sie mich nicht, wie das gehen kann.

      Von Tucholsky gibt es den Satz:Nie geraten die Deutschen außer sich, wie wenn sie zu sich kommen.
      Ich habe sehr den Eindruck, dass dieses Außer-sich-geraten gerade stattfindet. Kanzlerin Petry? So als Volkes Klatsche für Merkel? Völlig unvorstellbar? Und wünschenswert???

    • Absichten erkennen, durchschauen: ad astra per aspera
      Warum haben wir dann diese ausufernden und geradezu entgleisenden Verhältnisse?

    • Na ja, TDV,
      es gibt durchaus Dinge, die nicht in die Öffentlichkeit gehören. Wäre es anders, hätte Diplomatie keine Chance. Auch für Whistleblower existieren somit Grenzen, die diese nicht überschreiten sollten. Daß der Bundespräsident Maßnahmen gegen Whistleblower zustimmt, liegt in der Natur der Sache, sobald Abgeordnete (Immunität) involviert sein könnten. Das bedeutet aber nicht, daß es der Politik nicht deutlich an Transparenz mangelt und Whistleblower durchaus wichtig sind.

      Die Bedeutung der Daten zur Früherkennung gesellschaftlicher Entwicklungen ist auch von der Politik mittlerweile erkannt. Es liegt in der Natur der Sache, daß die Daten genutzt werden, um durch positive wie negative Filter die Entwicklungen zu beeinflussen. Daß dabei alle Möglichkeiten genutzt werden, sollte niemanden wirklich überraschen.

      Die zwangsläufige Erkenntnis daraus, die ist wichtig und kann nicht oft genug wiederholt werden: Volksvertreter und Volk ziehen nicht am selben Strang, sie arbeiten gegeneinander. Dabei sind die Mittel der Auseinandersetzung ungleich und zu Lasten der Völker verteilt. Jede weitere Ablehnung plebiszitärer Elemente durch die Volksvertreter vertieft diesen Graben. Die parlamentarische Demokratie entlarvt sich selbst als Scheindemokratie. Wenn Volk und Volksvertreter nicht zusammenfinden, dann wird es, so wie DA immer schreibt, unweigerlich häßlich enden. In einer Demokratie sollte dabei unstreitig sein, wer, Volksvertreter oder Volk, sich dazu zu bewegen hat. In einer Demokratie.

      Die Bürger, TDV, haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten doch längst begonnen zu reagieren, haben den Volksvertretern längst die rote Karte gezeigt. Daß die Volksvertreter darauf reagieren, indem sie alle Register ziehen, ihren Weg auch gegen die Bürger fortzusetzen, statt mit den Bürgern neue Wege zu beschreiten, wird sich jedenfalls rächen. Früher oder später.

    • Es geht weniger um Wissen, Gast,
      denn um Manipulation des Wissens. Wissen allein garantiert eben nicht, daß daraus von jedem Wissenden dieselben Erkenntnisse gewonnen werden. Wer hat sich denn noch nie gefragt, wie andere aufgrund desselben Wissens zu ganz anderen Ergebnissen kommen.

      Das Internet ist nur ein technisches Mittel, vergleichbar mit den Anfängen des Buchdrucks. Diese oder eine andere Entwicklung der Kommunikationsmöglichkeiten war zwangsläufig. Ein Zurück wird es nicht mehr geben, alle Versuche, auch der Zensur, sind zum Scheitern verurteilt oder werden in Gewalt münden.

      Tucholsky kannte die heutigen Deutschen nicht. Der Kontrollverlust der Politik steht in krassem Gegensatz zu Zeiten, in denen ein Genozid geplant und durchgeführt wurde. Die Distanz zwischen Volk und Volksvertretern war nie größer. Und, das gilt auch für das Verhältnis zwischen Volk und AfD. Denn die meisten Bürger betrachten die AfD in meinen Augen nicht wirklich als Alternative zu den etablierten Parteien, sondern als Mittel zum Zweck, die etablierten Parteien zu einer Änderung ihrer Politik zu zwingen.

      Die etablierten Parteien kann man diesbezüglich nur davor warnen, sich angesichts dieser Überlegung zu sicher zu sein, weitermachen zu können wie bisher. Sie müssen, vor den Wahlen, signifikante Politikänderungen einleiten. Ansonsten könnte es durchaus zu „Undenkbarem“ und auch unbedingt so nicht Gewolltem kommen. Bewegen sich die etablierten Parteien nicht, ist in Zukunft alles möglich.

  99. Medien haben keinen Vertrauen mehr
    In der Finanzkrise waren es die „Experten“ die jegliches Ansehen verloren hatten. Warum sollte man auch Leuten besondere Aufmerksamkeit schenken wenn deren Aussagen zwar schön klingen aber nicht zutreffen?
    Und mit der sog. Flüchtlingskrise sind es die Medien die jegliches besondere Ansehen verloren haben. Warum sollte man auch freiwillig einer Propaganda folgen welche gegen die eigenen Interessen geht?

  100. So schnell entsteht Lügenpresse
    Ich habe gerade die Pressekonferenz in Baden Württemberg zum Ermittlungserfolg im Mordfall der jungen Medizinstudentin in Freiburg verfolgt (ntv).

    Anschließend wurde ins Studio zurückgeschaltet und von dort aus eine Reporterin live befragt. Es ging um eine Jahreszahl, die sie gerade gehört hatte, wie ich auch. Ich hatte 2015 gehört, sie gab 2005 an. – Es ist zwar off topic hier, aber ich weiss nicht, wo ich es sonst loswerde, denn loswerden musste ich das jetzt…

    • Es war aber 2015.

    • Man könnte noch überlegen ob so Verschwörungstheorien anfangen:
      ….Die Medizinstudentin Maria L., Tochter eines hohen EU-Beamten…
      Der/die Täter/in eines anderen Falles wurde noch nicht gefunden.
      Könnte es daran liegen das es Opfer erster und zweiter Klasse gibt?

      Und schwubs haben wir eine neue Theorie.
      Wessen Tochter das andere Opfer war wurde auch nicht berichtet. Wohl nicht so wichtig? Aber ggf nur deshalb weil es hier eben um den einen Fall ging und nicht um den anderen…. Da könnte man jetzt eine schöne Geschichte fantasieren.

    • Klaus Keller sagt @ 3. Dezember 2016 um 20:51 Uhr
      „Man könnte noch überlegen ob so Verschwörungstheorien anfangen:
      ….Die Medizinstudentin Maria L., Tochter eines hohen EU-Beamten…“

      Das fand ich auch bemerkenswert, der Vater, Dr. Clemens Ladenburger ist „Assistent des Generaldirektors des Juristischen Dienstes der Europäischen Kommission.“ mit den Schwerpunkten:
      „… institutionelle Fragen, Umsetzung des Vertrages von Lissabon, Wirtschafts- und Währungsunion, Außenbeziehungen, Justiz und Inneres, Haushalts- und Personalrecht sowie Landwirtschaft.“

      Würden Gesetze eben eingehalten, würden sich nun nicht Millionen illegal hier aufhalten, und so ein „Unbegleiteter“ (d.h. nach eigenen Angaben 17jähriger) kostet den Steuerzahler pro Monat sehr, sehr viel Geld.

      Mehr als ein Medizinstudienplatz monatlich kostet.

    • an Foxrommel
      Mich interessiert dabei eher die Fantasie ob man sich bei einer arbeitslosen, drogenabhängigen Tochter einer alleinerziehenden Putzfrau auch so viel Mühe gemacht hätte.

    • Foxrommel, nur mal so als Gedanke...
      Vielleicht würde es ja einen 17jährigen Afghanen dazu bewegen in seiner Heimat zu bleiben, wenn man sein Land nicht seit 15 Jahren, auch mit deutscher Hilfe, bombardiert?

      Es gibt da ein schönes Lied von Linkin Park

      You’re guilty all the same
      Too sick to be ashamed
      You want to point your finger
      But there’s no one else to blame
      You’re guilty all the same

      Es fällt halt auf, dass es immer die stramm Rechten (Fox-Rommel!sic!) sind, die sich über sowas am lautesten beschweren, obwohl sie es ja eigentlich wären… ach, lassen wir das, hat ja noch nie geholfen.

    • Klaus Keller @ 4. Dezember 2016 um 18:13 Uhr
      Klaus Keller sagt:
      „Mich interessiert dabei eher die Fantasie ob man sich bei einer arbeitslosen, drogenabhängigen Tochter einer alleinerziehenden Putzfrau auch so viel Mühe gemacht hätte.“

      Ich verstehe den Sinn dieses wirren Satzes nicht.

    • TDV sagt @ 4. Dezember 2016 um 22:39 Uhr
      TDV sagt:
      „Vielleicht würde es ja einen 17jährigen Afghanen dazu bewegen in seiner Heimat zu bleiben, wenn man sein Land nicht seit 15 Jahren, auch mit deutscher Hilfe, bombardiert?“

      Sie sind der Propaganda auf den Leim gegangen, das spricht weder für Ihre Intelligenz noch für Ihre Fähigkeit, das Internet zu nutzen, um sich sachkundig zu machen.

      Grosse Teile Afghanistans sind sicher. Man kann auch in die benachbarte Provinz innerhalb Afghanistans, wenn es denn so schlimm kommt. Man muss nicht durch die halbe Welt fliehen, und dann ausgerechnet nach Deutschland, und das als Kind, das er zu sein vorgibt.
      Sorry.

      Das gilt übrigens auch für Syrien. Große Teile sind befriedet, und ich spreche nicht von öden Sandwüsten.

      Es gibt da ein schönes Lied von …

      :)

  101. Zur Auflockerung die neuesten TARGET-Salden
    So sieht die Zahlungsbilanz einiger EU-Länder aus:

    Deu Grie Span Frank Ital
    2008 115,3 -35,3 -35 -117,7 22,9
    2009 177,7 -49 -41,1 -62 54,8
    2010 325,6 -87,1 -50,9 -28,3 3,4
    2011 463,1 -104,8 -175 -77,4 -191,4
    2012 655,7 -98,4 -337,3 -54,8 -255,1
    2013 510,2 -51,1 -213,7 -16,2 -229,1
    2014 460,8 -49,3 -189,9 -17 -208,9
    2015 584,2 -94,4 -254,1 -29,2 -248,9
    2016 Q1 609,2 -95,4 -266,5 -24,6 -263,3
    2016 May 655,5 -93,7 -294,7 -44,7 -276,2
    June 681,1 -79,8 -307,1 -16,9 -288,9
    July 660,3 -81,3 -293,1 -33,5 -292,1
    Aug, 677,5 -78,3 -313,6 -10,6 -326,9
    Sep, 715,7 -77,3 -319,7 -37 -353,9
    Oct, 708,0 -72,7 -313,8 -36,1 -355,5

    Danach hat Deutschland aktuell insgesamt 708 Milliarden Forderungen gegen andere EU-Länder.
    Wenn Italien den Euro-Raum verläßt, ist es aus.

    Gut dass es die „Populisten“ gibt, über die man berichten kann.

    • ... und dann noch bitte ...
      … die Statistiken über die Durchschnitts- und Meridianvemögen der Haushalte danebenlegen und vielleicht kapiert es dann wirklich jeder, was läuft und warum 700 Mio Euro für die Elbphilharmonie ein Witz sind (weil damit Werte geschaffen werden, das so teuer ist wie 700 MUFLs und nicht mit der Gefahr verbunden, vergewaltigt und ermordet zu werden).

    • Target_Salden
      Made my day. Sie haben mich erfolgreich aufgelockert. Wiederum eine vom Zwangsgebührenfernsehen sehr unterberichtete Problematik.

      Auch Experten streiten sich über die Bedeutung der Salden. Viel Interessantes hierzu bei Stelters „beyond the obvious“, auch gelegentlich FT Alphaville (hinter Bezahlschranke).

      Es herrscht aber weitgehend Einigkeit darüber, dass die Salden ziemlich reale Forderungen der Buba. werden, wenn ein Land den Währungsraum spontan und nicht nach protracted negotiations verlässt.

      Eine im Eurokonstrukt von vornherein eingebaute nukleare Selbst-Abschreckung, eine eiserne Klammer, die m.M. n. nicht zufällig so konstruiert wurde. Sie garantiert den Geberländern ewige Knechtschaft. Oder den Nehmerländern, depending on point of view. Everyone is screwed.

      Wie dieser Ring wieder den Rheintöchtern zurückgegeben werden kann ohne massive Verwerfungen, weiß wirklich kein Ökonom.

    • Wow!
      Danke für diese Aufstellung. Als MINTler kann ich die Zahlen sehr wohl interpretieren und sie sind erschreckend! Schuldenschnitt durch Austritt oder doch Etablierung einer Transferunion? War es das, was uns die Politiker versprochen hatten?

      Sie haben recht, verdrängen wir das und lassen Sie uns lieber über die „Populisten“ schimpfen ;-)

    • Der Untergang
      „Wenn Italien den Euro-Raum verläßt, ist es aus.“

      Wenigstens 15 Jahre anständig gelebt.

    • Was die Leute immer mit den Targetsalden haben?!
      Die sind die Versicherung dagegen, dass der Resteuro nach dem Austritt der maroden Länder nicht durch die Decke aufwertet.

      Die Targetforderungen der BuBa sind die Gegenbuchung zu den geparkten Guthaben der Vermögenden der ehemaligen (und zukünftigen) Weichwährungsländer. Wenn in den ehemaligen Weichwährungsländern wieder nationale Währungen eingeführt werden, werden diese Guthaben nach und nach in die jeweiligen nationalen Währungen zurückgetauscht. Das verhindert die massive Aufwertung des Resteuro zu den neuen nationalen Währungen und damit den sofortigen Zusammenbruch der deutschen Exportwirtschaft.

      Die fälligen Abschreibungen der BuBa werden einfach als ewiger Verlustvortrag in der BuBa-Bilanz verbleiben. Ein entsprechendes Gesetz ist schnell verabschiedet.

    • Mundus vult decipi, ergo decipiatur
      Wahlspruch aller ConArtists (und OperatingThetans)

      Manchmal aber brauchts vielleicht bankrotterfahrene *InsolvenzExperten* wie Trump, Ross & Mnuchin:
      lieber BigReset als Zombietum ohne Ende?

      http://www.zerohedge.com/news/2015-08-15/1-reason-why-donald-trump-what-america-needs-and-desereves

      Sollte es so kommen, sind die Schwarznullgermans wieder die Dumben… soweit nicht Angie für die zuletzt importierten human liabilities von Lagarde ein paar SDR extra zugesichert wurden (dito für target claims)

    • *ewiger Verlustvortrag*
      heißt nix Anderes als: Pleite (aka *negatives EK*)

      Vielleicht weniger pleite als Andere; aber tot ist tot, beim (financial) overkill kommts nicht mehr auf den Faktor an – over isch over

      Wenn Sie es der schwäbischen Hausfrau (die ja dazulernen kann) nicht erklären können: haben Sie es selbst nicht verstanden

    • Sirisee, Mal wieder voll ins Auge…
      Da es sich ihnen anscheinend nicht erschliesst: Es geht nicht um 700 oder wie viele auch immer Millionen für eine Philharmonie, es geht den Leuten die gegen sowas oder S21 protestieren um Betrügerei und Abzockerei durch jene die sich so gern grossmäulig als „Leitungsträger“ bezeichnen.

      Und was die Gefahr angeht durch 17jährige Afghanen vergewaltigt und ermordet zu werden… darf ich sie dran erinnern, dass durch deutsche Kompetenz allein bei einem einzigen Zwischenfall 150 Afghanen in deren Heimat durch ungebetene „Gäste“ ermordet worden sind?

  102. @transatlantiker pp. Warum die erste grüne Bundeskanzlerin A.M.heißt.
    Von manchen wird hier fabuliert, daß die cdu wieder konservativ werden könnte und sollte. Ich denke, Merkel hat diese Frage unumkehrbar/ alternativlos beantwortet und 90% der Partei haben es wiederholt bedenkenlos abgenickt!
    Daß die Grünen und die cDU genuin/ genetisch miteinander verbändelt sind, ist eine für manche vllt. neue Erkenntnis. Bald wächst zusammen, was zusammen gehört.

    Alexander Grau legt im Cicero „Immer Grüner“ relativ überzeugend dar, daß die cDU ihren Konservativismus (bzgl. seiner Definitionich bin da nicht seiner Meinung) früh gegen absolute Gefolgschaft an den Konsumismus verhöckert hat und damit zur Gründung einer Konsumkritischen Bewegung, die genau darin das konservative Erbe fortführte und sich später Grüne Bewegung nannte, beitrug.
    Doch diese Bewegung sei in der Folge auch degeneriert „in einen opportunistischen Lifestyle-Moralismus“ (bei den Grünen). Ich finde, das trifft es sehr gut!
    Und auch die Konklusion im Verlauf beleuchtet deutlich die Problematik von cDU und Grünen:
    „Der Konservatismus wurde endgültig heimatlos.
    Sowohl bei den Grünen als auch bei der CDU handelt es sich um postmoderne Wohlfühlparteien des gesättigten Besitzbürgertums, die ihren ursprünglich skeptisch-konservativen Ideologiebestand zugunsten einer scheinkritischen Symbolpolitik aufgegeben haben, die sich an den Interessen einer situierten Selbstverwirklichungsklientel orientiert“

    Und er kommt dann zu dem Schluß, daß Merkels Hinwendung zu den Grünen schlicht logisch ist.
    Da Herr Grau wiederum ein kritischer Geist ist, sollte man Letzteres nicht als Entschuldigung Merkels mißverstehen!

    In Österreich mag die Genes etwas unterschiedlich sein, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß die Grünen dort etwas anderes als eine moralistische Lifestyle Partei sind. Also, grosso modo, trifft der Artikel von Grau vermutlich auch dort!

    • nicht wählbar wegen grün
      „Sowohl bei den Grünen als auch bei der CDU handelt es sich um postmoderne Wohlfühlparteien des gesättigten Besitzbürgertums, die ihren ursprünglich skeptisch-konservativen Ideologiebestand zugunsten einer scheinkritischen Symbolpolitik aufgegeben haben, die sich an den Interessen einer situierten Selbstverwirklichungsklientel orientiert“

      Also, auf Sie und mich trifft das nicht zu, und im letzten Urlaub traf ich zwei verheiratete Kollegen, auf die das auch nicht zutrifft.
      Das ist eine zu verallgemeinernde Diktion, wie mir scheint. Das mag zutreffen auf einige städtische Vorortmilieus, aber vor allem auf Lehrer, die natürlich weitgehend brainwashed sind, weil Staatsangestellte, ebenso auf Richter. Die Polizei ist schon nicht mehr dabei.

      Ich habe die Grünen immer instnktiv abgelehnt, ihre Steuerungsmechanismen als parafaschistisch empfindend, und seit der Offenlegung ihrer Verwicklung in pädosexuelle Praktiken sowie Drogenkonsum und einer laschen Einstellung gegenüber Drogenhandel erst recht.
      An solchen Dingen hat die CSU – Ausnahmen dürfen hier die Regel bestätigen – nie signifikant Anteil gehabt.
      Sie dürfen gelassen davon ausgehen, dass für die Grünen die Freiburger Studentin ein Kollateralschaden ist, während die CDU/CSU das bedauert und ein paar Leute in BW schäbige Gefühle kriegen werden, übrigens auch Palmer, der eine Ausnahme ist.

      Die CDU/CSU ist mit Grünenambitionen unter Merkel m.E. ein no-go. Man muss sich den Gefallen tun und entweder rot oder dunkelrot oder blau wählen.
      Und Seehofer macht einen Riesenfehler, dass er nicht bundesweit separat antritt oder alternativ prüfen lässt, ob er Bayern herausnehmen kann aus dieser versifften Republik.

    • Die CSU hat nie den Kontakt zu den @Stammtischen verloren
      – und das nur als Synonym für ihre Wähler schlechthin. Daher hat Merkel u. die spd ein Problem mit Populismus und die Grünen sind der Kiezstammtisch schlechthin.

    • dabei ist es doch nicht schwer,
      auf den Zusammenhang von Grünen und CDU zu kommen.
      .
      Was ernsthaft trennt, ist, dass die Grünen aus gut bürgerlichen Elternhäusern stammen. Die Eltern, haben ihren Kindern bislang nicht verziehen, dass sie nicht genau so CDU sind, wie sie selber.
      Das ist so ähnlich, wie manche in der SPD und bei Die Linke noch wissen, dass sie Fleisch vom selben Fleisch sind, Stichwort Kriegskredite 1914. Oder wie manche Katholiken eben noch wissen, Ökumene hin oder her, dass Luther einmal ein Katholik war und auch vom Gehorsam predigte – so lange, bis er beides nicht mehr war.
      .
      Gemeinsam ist, dass Ökologie nicht mehr das Hobby irgendwelcher Hippies und Weltverbesserer ist. Man kann vom Christentum her kommend – Erhaltung der Schöpfung – zu sehr viel radikaleren Aussagen kommen, als unsere Bionade-Bürger, denen es ums eigene, ewige Leben geht. Wobei noch dazu kommt, dass gerade Katholiken und auch Protestanten (siehe Luther übers Zinsnehmen) dem Antikapitlismus sehr viel näher stehen, als Sozialdemokraten – die wollen eine menschenverträgliche industrielle Produktion – oder Kommunisten – die wollen den ganzen Laden übernehmen und dann die industrielle Produktion noch viel schärfer und menschenverachtender durchziehen, als das ein einzelner Kapitalist, eine Kapitalgesellschaft, ein Trust oder ein industriell-staatlicher Komplex bis jetzt können.
      .
      Was die CDU eben macht, ist sich selber neu zu erfinden. Die Welt der Fünfziger ist lange vorbei, die Landwirte und Handwerker in den Dörfern und Kleinstädten gibt es in diesem Umfang lange nicht mehr. Die Industriearbeiter übrigens auch nicht, aber das betrifft sie andere Seite. Der Rekurs auf den lieben Gott und die bösen Sozis greift nciht mehr, dazu sind die Menschen einmal zu kirchenfern und haben andererseits begriffen, dass es ohne sozialistisches Öl nicht geht und die tatsächlichen Unterschiede so trennend nicht sind – siehe grosse Koalition. Offenbar gibt es mehrt Konsens als Konflikt – wieso empfindet das niemand als angenehm? Vielleicht sollten sich die Nachgeborenen einmal mit der deutschen Geschichte der fünfziger Jahre beschäftigen, es gab da mal eine Bayernpartei – dann nicht mehr. Oder einen Verräter namens Herbert Frahm, der machte dann trotz seiner Widersacher und Verfolger doch noch Karriere. Als lediges Kind, unerhört! So war da damals, wer will das alles wirklich wieder haben?
      .
      Deshalb versucht sie CDU, dort zu landen, wo für sie früher nichts zu holen war: Im bürgerlichen grosstädtischen Milieu, und dort gern bei den Damen. Festzumachen an einer Person, Frau von der Leyen. Diese demonstiert eindrucksvoll, wie Professorengattin, kinderreiche Mutter, berufliche Selbstverwirklichung und poltische Karriere unter einen Hut gebracht werden können (Tipp: Der Schlüssel ist, gutes Personal zu finden).

  103. @ Goodnight
    Vielleicht ist Dumm das neue Intelligent.

    Oha, noch so ein Internetspruch.

    Dumm, das weiß ich nicht; offensichtlich sind sie nicht so dumm die Populisten, jedoch schamlos und bar jeder Hemmung.

    Dumm verhält sich nur, wer die Schamlosen wählt. Die hochgekommene FPÖ hat sich ja schon mal – in Verantwortung hineingewählt – disqualifiziert. Stört aber die reaktante Hälfte der Wähler erneut wenig. Dank Generalamnesie, dem kompletten Gedächtnisverlust. Reaktanz schlägt Gedächtnis.

    • easy as f.ck
      Über die Frage ob dumm oder intelligent bestimmt am Ende immer der Sieger.
      Also in naher Zukunft die Rechten.

    • Der Sieger bestimmt alles?
      Aber nur in Diktaturen.
      Das zu Ihrem demokratischen Verständnis.

      Zudem hat van der Bellen gewonnen. Stand SO, 22:38.
      Also wos is etz, ha.

  104. Titel eingeben
    Von Don Alphonso gewarnt, dass es doch einige Müll-Seiten gibt, war ich sehr skeptisch als ich im www auf ein Portal stieß wo der US-Militärstratege und politische Berater Thomas P.M. Barnett (Professor und promoviert in Politikwissenschaft) vorgestellt wurde, der in einem seiner Bücher 2005 diese ungeheuerliche Aussage gemacht haben soll:

    „Barnetts beschreibt, dass das Endziel der Globalisierung die Gleichschaltung aller Länder auf der Erde ist. Jährlich sollen 1,5 Millionen Zuwanderer aus der Dritten Welt in Europa aufgenommen werden, um somit eine Vermischung der Ethnien und Rassen zu erreichen. Im Ergebnis soll damit eine Bevölkerung geschaffen werden, deren durchschnittlicher IQ bei 90 liegt – intelligent genug zum Arbeiten, einfältig genug, um keinen Widerstand zu leisten.“

    Da ich das nicht glaubte (Stand der Veröffentlichung vom 28.04.2015) schrieb ich dem Betreiber der Seite eine mail, die auch beantwortet wurde. Zwei der drei dort englisch-sprachigen genannten Bücher gibt es ganz neu seit November 2016 in Deutsch.

    Das betreffende Buch „Blueprint for Action“ ist 2005 in den USA veröffentlicht worden. In Deutsch ist es nicht erhältlich, dass es die genannte Aussage enthält wird mehrfach im www bestätigt.

    Immer noch höchst skeptisch kaufte ich „Der Weg in die Weltdiktatur“ US-Original: The Pentagon’s New Map (2004). Mit Vorwort von Michael Friedrich Vogt.
    Das interessanteste darin ist das Nachwort von Monika Donner, Juristin, Strategische Analytikerin und Ministerialdirigentin im Österreichischen Verteidigungsministerium. Sie spricht angesichts der Vorgänge ab Herbst 2015 von einer Art Angriff gegen Europa. Ich würde sowas nie schreiben hätte ich es nicht von einer Österreichischen Ministerialdirigentin und Juristin veröffentlicht gelesen.
    Aus dem Netz ergibt sich dass Frau Donner am 01.08.2016 zur Ministerialrätin ernannt worden sei.
    Der Verlag (J.K. Fischer) gilt als rechts (Verschwörungstheorien).
    Die Frage wäre aber weniger ob Verlag und Autoren des Vorwortes und Nachwortes rechts oder links sind sondern einzig und allein ob Barnetts Ratschläge Eingang in die reale Politik dies- und jenseits des Atlantiks gefunden haben.

    Verehrter Don, was ist da los? Ist das alles seriös oder sitze ich rechten Spinnern auf?
    Ich hätte auch Verständnis wenn Sie, Don Alphonso, diesen Kommentar gar nicht oder erst veröffentlichen wenn Sie sich von der Richtigkeit meiner Darstellung überzeugt haben.

    http://www.konjunktion.info/2015/04/geopolitik-die-globalisierung-als-schluessel-der-weltweiten-us-dominanz/

    http://derstandard.at/2000019748060/Heereskritikerin-als-Nazi-denunziert

    • Adeo Bernard @ 3. Dezember 2016 um 16:48 Uhr
      Das ist alles kalter Kaffee.
      Da brauchen Sie nur mal nach „Migrationswaffe“ zu googeln.
      Das wird in den entsprechenden Kreisen seit mindestens 10 Jahren diskutiert.

    • Titel eingeben
      Also der Hinweis auf Dekonstruktivisten (oder hier: Caputo) ist ja gar nicht so falsch …. Bü90/Grü oder auch diese ganzen Selbsthasser mit ihren „Nationalismus ist ….“-Leitmotiven realisieren ja recht geschickt und erfolgreich eine massive Aufweichung des Staatsbürgerkonzeptes, der „Sprachhoheit“ und so ….

      Das ist ja auch nicht gänzlich schlecht. Wenn z.B. zum ius sanguinis das ius soli hinzutritt …. Anderes ist eher zweifelhaft ….. wie war das mit „Schreiben nach Wohl-Fühlen“ in den ersten vier Grundschuljahren? (Ist das ein grünes Bildungskonzept?)

      Und selbst wenn ich eine kritische Haltung zu einer uneingeschränkten oder nicht.selektiven Im-Migrationspolitik habe, die eher die Pauperisierung multiethnisch segregierter Wohnviertel als „Exklaven“ oder Ghettos fördert, in denen über Generationen der Lebensbedarf von HartzIV und/oder (klein-)kriminellen Delikten oder organisierte Kriminalität bestritten wird, deutsche Sprache und bundesdeutsches Recht sowieso nicht praktiziert und kultiviert werden, möglicherweise auch noch durch eine fundamentalistische Auslegungsform irgendeiner durchgeknallten Religion oder hübsche „Opfer-Narrative“ legitimiert …… („Italiani“ sind da übrigens mit ihrer Schutzgelderpressung auch in der BRD recht präsent ….)

      ….. so bleibt es doch schwierig, ohne Pauschalisierung diese Phänomene zu problematisieren. Schließlich gibt es genügend Menschen mit Migrationshintergrund, die mit tatsächlich exzellenten Arbeiten promoviert werden können, Afrodeutsche, Deutschtürkinnen ….. in Germanistik, z.B. (-; Bei Juristen und Mathematikern habe ich das auch erlebt.
      Außerdem denke ich, dass Bi- oder sogar Trinlingualität einen bedeutsamen Vorteil für die intellektuelle Entwicklung von Kindern darstellen kann ……

      Die Aussage, durch eine „interrassische Mischung“ würde der IQ sinken, ist ziemlicher Schmu. Bildung hat primär was mit einem funktionierenden Bildungssystem zu tun …. schließlich hat die Aritokratie des Hl Dt Reiches dt Nation sehr genau gewußt, warum breite untere „Schichten“ analphabetisiert wurden ……
      Die Prekarisierung von Akademikern zu billigen Arbeitskräften läßt sich auch ohne komplizierte Populationsexperimente realisieren …. dafür reicht aber auch ein Blick nach Süditalien. Und Kinderarbeit können Produzenten bilig und diskret sowieso weltweit abrufen …..

      Bzgl Merkel ist die Sache eigentlich klar. Die Frau hat einen beispiellosen und in der Geschichte der BRD sicherlich einzigartigen Kontrollverlust initiiert, der über Monate iteriert wurde …. inklusive vieler desaströser Details, u.a. politisches Duckmäusertum gegenüber AKP-Regierung in der Türkei …..

      D.h.: Die Frau kann good government/good governance nicht!

      Und wer sich auf diese doofe Fresse nochmal einlassen will, um erneut viele unabsehbare Achterbahn-(„Wendehals“ (-; ) manöver mitmzumachen, kann ja wohl nicht ganz dicht sein ….. (-;

      Es gab innerhalb der CDU ja Versuche, eine dezidiert wertkonservative Linie zu schärfen ….. ich meine, es gibt da so eine „Frauen-CDU“, die so was mal versuchte ….. wurde von der Vorsitzenden eliminiert. Stattdessen lieber Geburtstagmahl für Pleitebankier im Bundeskanzleramt.

    • Zu Barnett u.a. gibt es einen offenen Brief
      von Axel Retz an Merkel

      https://publikumskonferenz.de/blog/2015/09/14/offener-brief/

    • @Gast
      „Die Aussage, durch eine „interrassische Mischung“ würde der IQ sinken, ist ziemlicher Schmu. Bildung“

      IQ können Sie nicht einfach mit „Bildung“ gleichsetzen; und dass IQ zu beträchtlichen Teilen eine genetische Basis hat, das ist in Fachkreisen im Grunde unbestritten. Kontroverser ist die Frage, ob sich der Durchschnitts-IQ zwischen verschiedenen Populationen merkbar unterscheidet. Die Frage ist keineswegs so geklärt wie das die dominante Sicht „Rasse als soziales Konstrukt“ nahelegt. Das begreifen mittlerweile aich einige Linke und Liberale, die verstehen, dass es ein Fehler ist, die Forderung nach Gleichberechtigung auf eine unsichere Basis zu stellen, und die deshalb nach anderen Begründungen suchen.
      An eine geplante „Vermischungs“-Verschwörung, wie sie die angeblichen Barnett-Zitate belegen sollen, glaube ich aber nicht.

  105. Den Polanti machen!
    Bairisch, fränkisch: einer, der lästige Arbeiten für jemand anderen ohne Widerspruch erledigt, der sich herumkommandieren lässt

  106. Merkeldeutsche und Merkeltote
    Ob die Merkeltote von Freiburg das Wahlergebnis morgen in Österreich beeinflussen wird? Die Kommentarfunktionen sind jedenfalls überall abgeschaltet, die Meldung erscheint ganz klein. Genau wie schon kürzlich bei der Grapsch-Party im Münchner Rathaus unter Schirmherrschaft des oberbunten OB Reiter. Immerhin hatte dort die Security zehn Merkeldeutsche rausgeworfen, das ist gegenüber Köln ein Fortschritt.

    Ich habe den Artikel aus dem „Falter“ durchgelesen, den der Don oben verlinkt hat. Psychoanalyse ja, aber kein erkennbarer Ansatz, die eigene Position zu hinterfragen. Es würde mich mal interessieren, ob wenigstens manche Journalisten das Gewicht der bleiernen Schuld erahnen, an dem sie mittragen. Oder verteilt es sich einfach auf zu viele Schultern?

    • Die Merkeltote von Freiburg
      Eine wirklich schwer eingängige Wortschöpfung, deren inneren Zusammenhang zu akzeptieren sich alles widersetzt, deren Postfaktizität aber schwer zu widerlegen sein dürfte: Mutmaßlicher Mord nach illegaler Zuwanderung.
      Wir sind nun hinlänglich belehrt darüber, dass das auch auf dem Oktoberfest passieren könnte. BTW, warum eigentlich stets Oktoberfest, warum nicht Plärrer, Wasen, Hamburger Dom oder Lesbisch-Schwules Stadtfest am Nollendorfplatz?

      edSE

    • Keine Kommentare?
      Hm, im Mutterschiff sind bis 18:12 16 Kommentare unter dem entsprechenden Artikel.

    • >>Oder verteilt es sich einfach auf zu viele Schultern?
      Es verteilt sich wohl auf zu viele Schultern, als auch auf zu wenig Hirn.

    • Andy Hunter @ 3. Dezember 2016 um 17:37 Uhr
      Verehrter „Andy Hunter“, Maria Ladenburger als „Merkeltote“ zu bezeichnen, finde ich jenseits der Grenze der Geschmacklosigkeit.

      Die junge, intelligente Medizinstudentin war bei der „Flüchtlingshilfe Freiburg“ engagiert, dort wird sie ihren Mörder wohl kennengelernt haben. Es ist todtraurig und man muss mit Würde das Thema behandeln – denn darüber reden muss man, unbedingt.

      Man kann nur wiederholen – hätten wir funktionierende Medien, dann hätten wir auch Meinungsfreiheit, und dann würden sich die Menschen auf die Tatsachen einstellen.
      Das hätte auch Maria Ladenburger geholfen, und sie wäre vorsichtiger gewesen und nicht nachts um 2:40 Uhr abseits über Trampelpfade an Fussballstadien vorbei nach Hause geradelt.

    • there are times that I' m ashamed to be a member of the human race
      @Foxtrommel

      Mir ist ja bewusst, das diese Gesellschaft sich nicht mehr begreift, nicht mehr versteht, wer welche Funktionen zu übernehmen hat, nicht mehr in der Lage ist, Verantwortung zuzurechnen. Und deshalb wie kleine Kinder durch die Welt stolpert. Sich nur noch an Moral festklammern kann. Absolut und hysterisch.

      Wird nichts helfen.
      Die Frage ist nicht mehr ob wir zurück zu einer klar geregelten Welt zurückkehren, sondern nur noch, wie viele tote und vergewaltige eigene Kinder wir noch ertragen, bis wir aufwachen.

      Ich habe in der Geschichte noch keine Erzählung von einem Land gefunden, dass die Mörder und Vergewaltiger der eigenen Kinder ins Land geholt und finanziert hat.

      Aber der Deutsche ist immer der, der alle Abartigkeiten der Menschheit übertreffen muss.

      Viel Glück.

    • @foxrommel
      Verehrter Herr, unser Rechtsstaat beruht darauf dass jede Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit dort radeln kann, wo sie es möchte. Für diese Recht bezahlen sie und ihre Familie üppig Steuern für viele schön lackierte neue Leasing-Mercedes-Polizeiautos (Baden-Württbg.), und einen aufwändigen teuren Justizapparat.

      Einer der leitenden Polizeibeamten mit goldenen Sternen sah man kurz vor Beginn der Pressekonferenz lachen. (SWR-TV-Nachrichten 19.45). Über was weiß ich nicht. 30 Km entfernt kann keine Frau mehr alleine zum Joggen gehen da dort noch ein Mörder unterwegs ist. Dort am Kaiserstuhl lacht niemand. Die wollen einfach dass der lachende gut bezahlte Herr mit den goldenen Sternen Mörder festnimmt.

    • foxrommel frisst pietaet
      typisch deutsche opferfreundlichkeit?

      o-ton: schuld am eigenen ableben trifft leider auch das opfer, wegen ignoranz oder naivität.

      wie pietaetvoll.

      .leider leider gibt es mit sog. minderjaehrigen unbegleiteten afghanen ja haeufiger massive schwierigkeiten ….. drogenabhängig, hochaggressiv, nicht sozialisierbar, intensivstraftaeter, ….. Die Frage ist doch berechtigt, warum sich eine volkswirtschaft mit solchen individuen „belasten“ sollte.

    • Adeo Bernard sagt @ 4. Dezember 2016 um 10:12 Uhr
      Adeo Bernard sagt:
      „Verehrter Herr, unser Rechtsstaat beruht darauf dass jede Frau zu jeder Tages- und Nachtzeit dort radeln kann, wo sie es möchte.“

      Das ist nicht der Fall. Jeden trifft eine Mitschuld.
      Wenn Sie im Straßenverkehr nichtangeschnallt – unverschuldet – von einem anderen Wagen angefahren werden, sind Sie an Ihren Verletzungen mitschuld.

      Das haben auch schon die Schwulen in Berlin begriffen, die es vermeiden wollen, bedroht, bestohlen oder verprügelt zu werden, und den öffentlichen Raum in Teilen der Stadt, der eigentlich allen gehört und wo sich die Polizei auch nicht mehr wirklich hintraut, kampflos anderen überlassen.
      Vom Ruhrgebiet will ich gar nicht reden.

      Frauen sind etwas langsamer im Begreifen scheint mir, oder, was wahrscheinlicher ist, sie wollen es nicht wahrhaben, weil es nicht in ihr Konzept passt.

    • Goodnight sagt @ 4. Dezember 2016 um 09:34 Uhr
      Goodnight sagt:
      „Mir ist ja bewusst, das diese Gesellschaft sich nicht mehr begreift, nicht mehr versteht, wer welche Funktionen zu übernehmen hat, nicht mehr in der Lage ist, Verantwortung zuzurechnen.“

      Ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Ein große Zahl begreift, was vor sich geht, traut sich aber nicht, das auszusprechen, weil die oberschulhaften Medien, kontrolliert über die politischen Parteien (wer kontrolliert diese?), dies über den Mechanismus „political correctness“ unterdrücken versuchen, mit Beleidigungen („basket of deplorables“), Nazivergleichen, Bedrohungen …

      Wenn die Leute anders reden (dürfen) als sie denken (und dann in der Wahlkabine abstimmen), kommt Verwirrung auf.

      Und zwar bei denen, die dachten, sie hätten die öffentliche Meinung im Griff.

    • Gast sagt @ 4. Dezember 2016 um 10:42 Uhr
      Gast sagt:
      „o-ton: schuld am eigenen ableben trifft leider auch das opfer, wegen ignoranz oder naivität.“

      Ja, das sehe ich so. Wir leben nicht mehr in der BRD der 80er.
      Bei nicht vorhandenen Grenzen kann uns die Polizei nicht mehr schützen, jeder muss das endlich begreifen.
      Schützen uns die Medien mit den nötigen Informationen, so dass jeder sein Verhalten anpassen kann? Lachhaft.

      Bockig darauf zu bestehen, zu jeder Tages- und Nachtzeit wo auch immer in welchem Klamotten auch immer sich frei zu bewegen, wird nicht helfen.
      Das ist Berlin seit den 90ern tot, und das gilt jetzt auf für die idyllischeren Teile, sogar für ein Städtle wie Freiburg.

  107. von einem der es wissen muß
    A scholar of the French Deconstructionist Jacques Derrida (John D. Caputo) wrote:
    “The idea behind Deconstruction is to deconstruct the workings of strong nation-states with powerful immigration policies, to deconstruct the rhetoric of nationalism, the politics of place, the metaphysics of native land and native tongue… The idea is to disarm the bombs… of identity that nation-states build to defend themselves against… the stranger, against Jews and Arabs and immigrants… .”
    Viewed at its most abstract level, some fundamental agenda has been at work to influence the European-derived peoples of Europe and of North America to view concern about their own demographic and cultural eclipse as irrational and even as an indication of „psychopathology.” Needless to say, this project,spearheaded by the noxious doctrines of Political Correctness, has been successful; anyone opposed to the displacement of Europeans is routinely treated as a mentally unhinged “hate-monger,” and whenever „Europeans“ defend their group interests (rarely done), or protest their own recent experience at being colonized, they are often perversely described as being ‚racist‘.
    Mass immigrationfrom the Third-World, affirmative action policies, anti-discrimination laws, and forced integration are clearly not in the interests of „Europeans“ as a ‚group‘, yet many „Europeans“ embrace them, thus demonstrating how completely they have abandoned their own cultural identity in the throes of globalist programming…
    There has never been a time when „Europeans ‚in-the-main‘ favored mass immigration from distaff cultures; it was a cohesive, determined ideological cadre that beat down the resistance of the majority.
    Today „Europeans“ are, in the main, a declining, apologetic people, ashamed of their history and not sure even of their claim to lands they have occupied for centuries. It is very rare for fundamental concepts to be stood on their heads in the course of just a generation or two, as has happened with thinking about race and Euro culture. Such speed suggests there has been something more than natural change at work. Only now, has there been the slightest glimmer that perhaps the West has been betrayed by cultural quislings within, massively misled by Political ‚leadership‘ at the helm of captured institutions above AND beset by the ranks of the culturally-alien ‚tempest-tossed‘ from below. THAT’S why we see the rise of so-called „right-wing“ political movements in the West.

    • @ Gast, Ich habe Derrida nie gemocht
      vielleicht, weil er -wie Lacan immer so esoterisch raunte.
      Das oben von Ihnen kolportierte Zitat (D. wäre als chauvinistischer Franzose sicher nicht auf die Idee gekommen, sein Französisch in ein Englisches Zitat zu drücken. Genaugenommen ist es aber das, was er propagierte) ist so ziemlich das deutlichste, was ich von ihm gelesen habe!
      Danach ist Butler Judith die logische Folge.

      Ich habe Butlers Äktionismus (statt Philosophie) immer für eine persönliche fehlleitende Obszession gehalten. Nun bringt mich dieses Zitat darauf, daß ich den Dekonstruktivismus deshalb nicht verstanden habe, weil ich seinen primär politischen Charakter nicht erkannt habe!

      Und eigentlich hätte man Derrida erwidern müssen@ ohne Identität keine differAnce! Das war mir vor 20 Jahren nicht klar als ich ihn sporadisch las.

    • sehe gerade, daß das Zitat von einem Schüler Derridas ist
      -schade!

    • Satire
      „Und eigentlich hätte man Derrida erwidern müssen@ ohne Identität keine differAnce! Das war mir vor 20 Jahren nicht klar als ich ihn sporadisch las.“

      Oh, bitte, glauben Sie wirklich, dass Derrida nichts von Hegel wusste und man ihn mit einem philosophischen Kalenderspruch abhandeln kann? Das ist ja sehr peinlich.

      Ansonsten halte ich dieses Narrativ vom jüdischen Plot, der unsere schöne, starke, autochthone Kultur zu Grunde gerichtet hat, für eine schlechte Satire.

    • @ feldman: von wegen *chauvinist. Franzose*
      Derrida was born … in algeria.. into a Sephardic Jewish family…
      Man mag das nun verknüpfen mit *perhaps the West has been betrayed by cultural quislings within* oder zurückschreckend die Scheuklappen aufsetzen.
      Zum Anderen Steve Bannon (selfstylised as *Thomas Cromwell in the court of the Tudors* http://www.hollywoodreporter.com/news/steve-bannon-trump-tower-interview-trumps-strategist-plots-new-political-movement-948747) :*It will be as exciting as the 1930s, greater than the Reagan revolution — conservatives, plus populists, in an economic nationalist movement.“
      Dazwischen den Mittelweg (statt moral high ground) zu finden.. – ex oriente (China anyone?) lux?

    • So ein gewaltiger intellektueller Aufwand,
      nur, um dümmlichen Antisemitismus zu verkaufen?

    • Antisemitism?
      Auf die mich etwas erstaunenden Antworten hin habe ich das von Gast dargebotene Zitat nochmals gründlich durchgelesen, um sehen zu können, WO DA Antisemitismus sei. Ich habe es nicht gefunden. Der Text dreht sich im Wesentlichen um die Effekte der Dekonstruktion kulturtragender Begriffe (wie Identität) und ihre politischen Folgen! Ich habe dem zugestimmt.
      Also: WO?!

      Daß ich weder ein Liebhaber noch ein wirklich Belesener zu Derrida bin (ich lese lieber Edmond Jabes) steht ja gar nicht zur Frage, sondern ist eine Feststellung, die ich selbst traf.
      Daß Derrida algerischer Abstammung war, ist keine besondere Erkenntnis.
      De facto war er Teil einer französischen Intellektuellenschicht, die wesentlich einen kulturellen Zentralismus pflegte. Insofern ist der Begriff „Chauvinismus“ tatsächlich mehr als unscharf, da ich das nicht politisch meinte.

    • ?
      wirklich spiegelverkehrt gelesen?

      „disarm“ … „of identity that nation-states build to defend themselves against… the stranger, against Jews and Arabs and immigrants… .”“

      Es klingt danach, als ob die „defense“ gegen Juden und Araber gleichermaßen der Zerstörung des Nationalstaates zum Opfer gefallen sei. Und weiter, als ob dies alles notwendiger Bestandteile der europäischen Identität war und vor allem wieder sein sollte., aber von cultural quislings untergraben würde.

      Allein die beiden ethnischen Gruppen in einen Topf zu werfen, ist bereits etwas eigenartig. Historsich zwar (teilweise) richtig, aber es lässt sich wohl keinerelei Vision daraus generieren. Was das eigentliche Problem und letztenendes der radioaktiv strahlende Kern von Immigrationsdiskussionen ist.

      Zugegeben: Das Zitat ist verkürzt und verstümmelt, so dass man niciht genau wissen kann, was Monsieur Caputo hier en passant ausdeuten wollte.

    • @ antesde
      Diese Stelle ist mir auch aufgestoßen, aber ehrlich, das ist noch nicht einmal ein erläuternder Nebensatz, den könnte man verwerfen und die Grundaussagen über Dekonstruktion sozialer Konstrukte wäre weiter da.

      Im Übrigen sind Araber @Semiten (Sem, zweiter Sohn Noahs…).

    • Nope
      Der Nebensatz könnte evtl. der Hauptsatz sein. Versehentlich wird diese Ungeheuerlichkeit wohl kaum dort gelandet sein. Weiteres Beispiel „ethnische Gruppen“ habe ich nur deswegen eingeschmuggelt, um zu sehen, ob es jemand kauft.

      Tatsächlich handelt es sich bei Juden und (arabischen) Moslems um kulturelle Gruppierungen, die praktisch keinerelei gemeinsame Wertvorstellungen teilen. Wir dagegen teilen bspw. mit den Juden die meisten der bei uns gängigen Wertvorstellungen.

  108. "Jede Regierung hat das Volk, das sie verdient"
    Kommt das hin?
    .
    Oder ist das verfrüht?

  109. Noch können wir hier offen reden,
    sagten Sie ein paar Zeilen weiter oben. Es gibt keine Zensur. Dann muß es an der Technik liegen, wenn eine Richtigstellung im Orcus verschwindet, wiewohl sie von keinen Richtlinien abweicht. Also nochmals: Ich glaubte es nicht, daß, wie hier gemeldet wurde, Van der Bellen sich der Lüge bezichtigt hätte, und Norbert Hofer hätte es ihm gleichgetan. Aber die beiden haben sich nicht nur der Lüge bezichtigt, sondern sie haben sich auch wenig vorher ein Duell geliefert. Jeder sich? Im Englischen gibt es den Unterschied zwischen „themselves“ und „each other“, im Deutschen analog den Unterschied zwischen „sich“ und „einander“. Ist der verloren gegangen?

  110. I am involved in high treason with all means
    Übernimmt Frau Merkel oder einer der Grenzöffner dafür die Verantwortung?

    http://www.bild.de/news/inland/mord/freiburg-mord-49048548.bild.html

    Natürlich nicht!
    Weil: Verantwortung als Politiker? In Deutschland 2016? Wenn deutsche Bürger vergewaltigt und ermordet werden? Wo kommen wir da hin.

    • wer, bitte,
      übernimmt die Verantwortung, wenn ein Deutscher eine Deutsche tötet?
      .
      Der Täter, wenn man ihn denn hat.
      .
      Verantwortlich für die Tat ist der Täter. Beihilfe bedutet unmittelbare Unterstützung, hat etwas mit Kausalität zu tun.
      .
      Niemand sonst ist verantwortlich, die Eltern nicht, die Geschwister nicht, die Verwandten nicht, die Freunde nicht, der Arbeitgeber oder de Bildungseinrichtung nicht, die Nachbarn nicht, die Gemeinde nicht, der Bürgernmeister nicht, der Landtag und die landesregierung nicht und sioweiter bis zur UNO, die auch nicht in die Verantwortung zu nehmen ist.
      .
      Und das ist auch gut so.

  111. Lückenpresse, nanu?
    Nanu, was ist passiert?
    Über den Fall in Freiburg wird doch tatsächlich mal komplett berichtet.
    Also ohne Verkürzung.
    Ist das der Umschwung oder nur ein Strohfeuer weil es sich um ein junges weibliches Opfer handelt?

    • Komplett berichtet!?!
      Also ich habe mir gestern 20.00 Uhr extra die Tagesschau angetan. Da kam zum Freiburger Mord genau Null Komma Null Sekunden! Dafür ein mehrminütiger Beitrag zu einem Demonstrationscamp in einem Indianerreservat in North Dakota. Damit der deutsche Michel auch über das böse Trump-Amerika unterrichtet ist. Und natürlich Sport (man sollte die Tagesschau eigentlich gleich in Sportschau umbenennen).

      Ich habe mir dabei Frau Merkel und Herrn Sauer so traut am Samstagabend vor dem Fernseher vorgestellt. „Siehst Du Joachim, da war doch gar nichts in Freiburg. Von wegen Gewalt durch afghanischen, illegalen Flüchtling. Das müssen „fake news“ gewesen sein. Kam schließlich nicht in der Tagesschau.“

      Das wirklich Schlimme ist, dass die gemeine deutsche Omi ohne Internetkenntnisse wahrscheinlich genauso denkt und dann wieder „Sie kennen mich“ wählt.

    • Stand Your Ground @ 4. Dezember 2016 um 07:42 Uhr
      Stand Your Ground sagt:
      „Also ich habe mir gestern 20.00 Uhr extra die Tagesschau angetan.
      Da kam zum Freiburger Mord genau Null Komma Null Sekunden! Dafür ein mehrminütiger Beitrag zu einem Demonstrationscamp in einem Indianerreservat in North Dakota.“

      Und in Baden-Württemberg reden die Leute über nichts anderes, und selbst in „guten Kreisen“ in einem bösen und verbitterten Ton, zumindest in (Süd-)Baden.

      Und durch Verschweigen und Verleugnen werden sich junge Frauen weigern, ihr Verhalten den neuen Gegebenheiten anzupassen.

      Freiburg ist übrigens mittlerweile die Kriminalitätshochburg in Ba-Wü, noch vor Stuttgart und dem Moloch Mannheim. Von wegen Idylle.

      Mit hat die „Aktuelle Kamera“ mit Angelika Unterlauf sowieso immer besser gefallen. Die Berichterstattung war realistischer, denn man hat nicht vorgegeben, seriös sein zu wollen.

    • Die Omis
      ‚Das wirklich Schlimme ist, dass die gemeine deutsche Omi ohne Internetkenntnisse wahrscheinlich genauso denkt und dann wieder „Sie kennen mich“ wählt.‘

      Ein Nachbar von mir, ein Mann von Mitte 60 erzählte mir vor einigen Monaten, wie die von ihm aus gesehen, „alten Damen“ über Frau Merkel reden. Da waren Schimpfworte und Flüche dabei, die man in meiner Generation gar nicht kennt. Er skandierte dann „Merkel muss weg!“ was mir irgendwie peinlich war, denn Populismus ist nicht gerade meine Sache. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese ehem. CDU/CSU Wähler ihre Meinung bis zur Wahl noch ändern.

      Das alles hat wenig mit dem Internet, mit Klickraten, Filterblasen, dem Kopp-Verlag, dem großen Google und gar nichts mit Landleben und organischer Solidarität in Bergdörfern zu tun. Die Arbeitshypothesen von Mediensoziologen und Internetjournalisten, die irgendwo mit Twitter anfangen und mit einem Blogeintrag enden, lassen sich nicht ohne weiteres verallgemeinern.

    • Titel eingeben
      könnte es eigentlich sein, dass der vertrauensheischende, kompetenz vortaeuschende und letztendlich impertinente Spruch „Sie kennen mich“ im Adenauerschen sinn ergänzt werden muß und damit die eigentliche unverfrorenheit einer selbstherrlichen „Landesmutter“ oder „Padrona“ zu erkennen gibt/geben soll?

      „Die einen kennen mich, die anderen können mich.“

    • @Stand Your Ground sagt:
      Glauben sie wirklich, dass viele noch weiter lesen werden wenn sie auf „Trump-Amerika“ stossen? Das ist Obamas Amerika und auf den Bomben die seit nun mehr 15 Jahren auf Afghanistan geworfen werden und den Mörder zum Umzug nach Freiburg bewegt haben, auf denen standen als Absender Bush oder Obama.
      Ein gewisser Oberst Klein, jetzt General, hat mit einem Telefonanruf den Tod von über 150 Afghanen verursacht, ohne dass die irgendeinem Deutschen je was getan hätten. All die strammen Deutschen die damals keinerlei Problem mit sowas hatten, die bekommen jetzt auf einmal welche, denn was sind schon 150 Afghanen gegen eine Deutsche, gell?

      Es war die vom Volk gewählte grosse Koalition die den Kriegseinsatz angeordnet hat und es war dieselbe Regierung die unkontrollierten Zuzug von Flüchtlingen zugelassen hat.
      Will jemand behaupten der Junge wäre kein Flüchtling gewesen?

    • @TDV 23:07 Uhr
      Aus Ihren bisherigen Beiträgen entnehme ich, dass Sie in Japan wohnen.

      Kann es sein, dass sie im weitgehend bevölkerungshomogenen Japan (die meisten Ausländer sind Koreaner oder Chinesen), wo an allen Ecken und Enden eine Videoüberwachung hängt, jede Menge Aufsichtspersonal z.B. auf Bahnhöfen unterwegs ist, wo erwartet wird, dass man sich im öffentlichen Raum rücksichtsvoll und höflich gegenüber anderen verhält und, last but not least, eine sehr strenge Einreisekontrolle an den Grenzen herrscht, dass sie sich einfach gar nicht vorstellen können, worüber wir hier eigentlich debattieren? Den Unterschied zwischen Bahnhöfen in Tokio und Frankfurt/M. finde ich schon krass.

      Und zu Ihren Anarcho-Phantasien mal ein Buchtipp: Timothy Snyder „Black Earth – Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann“. Der Mann vertritt die These, dass der Holocaust gerade dort am schlimmsten war, wo es kaum oder keine staatlichen Strukturen mehr gab, z.B. in den baltischen Ländern, in denen vorher Stalin gewütet hatte. In anarchischen Räumen fällt halt die dünne Firnisschicht Zivilisation von uns ab und der Wolf kommt zum Vorschein. Wie man sich sowas wünschen kann…

    • auto rinnen kollektiv tdv
      Na sowas aber auch. Hätte man doch die lieben, kulturaffinen, musik– und buddhastatuenliebenden Taliban mit ihrer „Bokoharam“-Mentalität in ihrem braven kindergarden–Treiben weiterhin alleine gelassen!
      Hätten sie fein auch weiterhin weiche und nicht ganz so weiche Drogen anbauen können.
      Eine genuine und kulturkreisspezifische Agrarwirtschaft zerstört, pfuipfui ….

      Deshalb kommen jetzt alle nach „Germania“ und wollen eigenes Haus, Auto, …

      Zu Recht!
      Haben Anspruch!
      Deutscher Minister Strunz (+) (Struck, Anm. d. Red.) verteidigen BRD am Hindukusch und nehmen Taliban Brot wech!
      Strunz ist tot! Allah straft sofort, Du siehst!!!
      Voll kausal, Alder!

  112. Bruce Springsteen
    Werter Don,
    vielen Dank einmal mehr für einen sehr lesenswerten Artikel samt vieler Kommentare. Gut dass es Sie gibt.
    Erlauben Sie es mir auf einen anderen ebenso lesenswerten Artikel des Mutterschiffs zu verlinken:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/bruce-springsteens-prognose-zurueck-an-die-hochoefen-der-hoelle-14554251.html

    Nachdem die Medien nun seit fast schon einem Monat immer noch nicht die Realität akzeptieren können oder wollen, ist es jetzt endlich klar woran es lag dass das was nicht sein durfte doch eingetreten ist. Und es war nicht dass der amerikanischen Mittelklasse in Youngstown, Allentown und zahllosen anderen Towns nicht gut geht, denn die hatten das schon lange erduldet. Sondern es lag daran dass HRC und ihre Partei das wohl nicht wussten.
    Dabei hätten sie sich nach dem Autor doch nur Bruce Springsteen’s Lebenswerk anhören müssen. Das ist jedoch ein Fall von „Denkste“. Springsteen ein „Ueber“-HRC Unterstützter und hat im Wahlkampf mit Gratis-Konzerten, zuletzt noch am Vorabend der Wahl, sehr aktiv mitgewirkt und hat wiederholt die „Abgehängten“ besungen, die HRC als Deplorables beleidigte.
    Was dann kam ist folgerichtig und die Antwort, die eine funktionierende Demokratie geben muss. Wer in den Medien und in der Politik nicht sehen will, dass es „Youngstown“ auch in Deutschland gibt und noch vermehrt geben wird, wird diese Erfahrung wiederholen.

    • Hey little Girl is your Daddy home???? oh oh ohh Im on fire
      Wie alt wird das kleine Mädchen wohl gewesen sein wenn er sich vor dem Vater fürchtete.

      Klingt nach heutiger Lesart wie eine Hymne für Pädophile.

    • @ Klaus Keller wg. Springsteen-interpretation (I'm on Fire)/ @ Saarländer wg. Springsteen überhau
      Es ist falsch, was Sie über I’m on Fire schreiben. Häme ist hier, wie mir scheint, fehl am Platz – ich meine sogar, das gelte für Meisterwerke insgesamt.

      @ Saarländer – nun ja: Das ist nicht selten, dass Texte die Welt besser erfassen als ihre Verfasser.
      Sobald ein Kunstwerk in der Welt ist, ist es frei, in jeder Hinsicht in Betracht gezogen zu werden. Der FAZ-Artikel war plausibel.
      Was Springsteen betrifft, so hätte er quasi besser auf seine Songs hören – können.
      Gleich zwei der besten Schreiber des Rolling Stone – Matt Taibbi und William Greider – beides große Springsteen-Verehrer, haben n a c h der Wahl ähnlich geredet: Taibbi im Rolling – Stone – immer noch online: Why America got it so wrong und William Greider in The Nation – – . Beider Fazit: Wir haben es nicht kommen sehen – – weil wir nicht auf die Leute hörten!! – Weil wir nicht einmal mit ihnen redeten – das ist die Pointe in DAs Artikel: Man soll mit den – hm, hm: Mit den anderen reden!
      Wer es in den USA tat, kam auf die Probleme mit der Migration und mit dem Freihandel, – die beide von Trump angesprochen wurden.
      Bei den Demokraten stattdessen: Multikulti = Immigration is great – it’s strengthening our DIVERSITY) und – – Diskussionen über die verflixten „bathroom-doors“ (Bernie Sanders)…wg. Transgender: Landesweit, Monat für Monat, rauf und runter: Wieviele Klotüren an den öffentlichen Schulen? Die Mehrheit wendete sich von dieser Gspensterdebatte ab mit Grausen.

      Das wurde hier per Ferndiagnose ebenfalls landauf landab als homophob „entlarvt“: Trump ist homophob, hieß es dann. Trump ist aber gar nicht homophob. Übrigens hat ungefähr zu dieser Zeit die AfD die Spitzenkandidatin in Ba-Aü gekürt. Vielleicht machen es sich ihre Gegner hier wenigstens nicht in diesem Punkt zu einfach, und begreifen, dass die AfD n i c h t homophob ist.
      Wir hätten dann, aber sozusagen n u r dann, eine ein wenig zielgerichtetere Debatte, als jene, die in den USA vor den Wahlen lief.

    • Haben sie es nicht noch ne nummer alberner?
      „Sondern es lag daran dass HRC und ihre Partei das wohl nicht wussten.“
      Da fällt einem echt nichts mehr ein….

      PS Ich bin seit 40 Jahren Springsteen Fan. Aber ich sehe halt auch, dass er bei einem Konzert um die Euro 100 Eintritt verlangt. Würden sie sagen, dass dies ein Mann ist der zB als Sprecher für die HartzIVer geeignet ist, die sich sowas nie leisten können?

      Wieveile Millionen, die zwar seine Musik mögen werden wohl Trump gewählt haben?

  113. Was für eine Scheiße uns diese Frau M. eingebrockt hat, sieht sie immer noch nicht
    Irgendwie hat man es erwartet. Es macht mich mal traurig statt wütend. Eine angehende Medizinerin, ein ganzes Leben zerstört:
    https://www.welt.de/vermischtes/article159947230/Tote-Studentin-Verdaechtiger-ist-17-jaehriger-Fluechtling.html

    Nebenbei bemerkt, das Leben einer Einzahlerin in die Rentenversicherung in absehbarer Zeit, um den Zynismus der Regierenden mal umzudrehen.

    Die Eltern tun mir verdammt leid.

    • Ja, so ist es....
      Das ist schon eine Frechheit mit der Merkel! Man hätte damals, als sie sich an die Macht putschte gleich gegen sie vorgehen sollen!

      Das deutsche Volk würde sowas niemals in einer freien demokratischen Wahl wählen.

  114. Freiburg Merkels Nemesis
    Bitte um Entschuldigung für das OT, aber indirekt hat es sogar mit der möglichen Wahl von Hofer zu tun, Wh:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article159909891/Einfach-mal-auf-Fluechtlinge-zugehen.html

    Wer soll auf diese Männer zugehen, wer? Die Freiburger Studentin, damit sie nicht stirbt? Oder irgendwelche Schülerinnen, unmündige Kinder der Bürger, die dann von unF (n für naiv) als Matratzen verwendet werden?
    Wir brauchen eine Kanzlerin oder einen Kanzler, der/die im Leben steht und nicht in einer Blase lebt.
    Der Fall würde Sie bis zur BTW verfolgen. Erlöst uns von ihr und mit uns die CDU/CSU.

    Die zweite von Emmendingen kommt wahrscheinlich auch noch nach.

    • Sorry, ich glaube, die CDU...
      wird Ihren Wunsch nicht erfüllen wollen. Sie hält nämlich den Mühlstein aus der Uckermark, der ihr da um den Hals hängt, für einen Rettungsring.

    • Oberländer sagt @ 3. Dezember 2016 um 19:43 Uhr
      Genau das hat Maria Ladenburger gemacht – sie ist auf Flüchtlinge zugegangen – sie war freiwillige Mitarbeiterin bei der Freiburger Flüchtlingshilfe. Wahrscheinlich hat sie dort ihren Mörder kennengelernt (das ist noch nicht geklärt).

      Inzwischen scheint es ratsam, das Gegenteil von dem zu machen, was die verblendete Journaille von sich gibt.

      Den idealistischen, lebensfrohe jungen Frauen sollte man das ans Herz legen.

      Wer nicht für freie Medien und somit für Meinungsfreiheit kämpft, muss damit rechnen, dass er das nächste Opfer im eigenen Umfeld findet.

    • Die Erweiterung des Horizonts
      Was Merkel den Fragestellern an den Kopf warf, war dummdreist und beschämend. Zum einen sagte sie, hätte ich die Flüchtlinge ertrinken lassen sollen? Die passende Antwort darauf wäre die Frage gewesen, wo an er ungarischen Grenze denn ein so schlimmes Hochwasser geherrscht hat, dass man die Migranten vorm Ertrinken bewahren musste.

      Das Elend solcher Fragestunden ist immer, dass die Fragenden angesichts des prominenten Gegenübers Hemmungen überkommen, sie kein Konzept für solch ein „Gespräch“ haben. Man sah es in Duisburg und anderswo, die Leute trauen sich angesichts der Kanzlerin nicht, Klartext zu reden. Da wurden viele Chancen vertan, das Gefeixe von Merkel sprach Bände.

      Dass auf Flüchtlinge zugehen den Horizont erweitert, dürfte den bedauernswerten Angehörigen Marias wie Hohn erscheinen.
      Es ist wohl dem Rang des Vaters geschuldet, dass über diesen Fall ausgiebig berichtet wird, während das erste Opfer kaum noch Erwähnung findet. Man baut ja schon vor und glaubt nicht, dass der Mörder Marias auch der Täter im ersteren Falle sei. Das ist Verhöhnung der Opfer in mehrfacher Hinsicht.

      Und wieder erfolgt kein Aufschrei der Gendertussen. Ob es mal eine von ihnen trifft?

    • Erklären Sie das mal diesen durchideologisierten Frauen, foxrommel!
      Ich habe mich Ende 2015 (damals kannte ich die Fernsehbilder von jungen Frauen noch nicht, die München am Bhf. sogen „Flüchtlinge “ umarmten… echt guseliges Bildmaterial..)
      also ich habe mich da mit einer Zwanzigjährigen im Kloster Münsterschwarzach an den Hals gekriegt, weil ich ihr, von ihrer Naivität erschüttert, versuchte zu erklären, wie sich das Ganze @interkulturell von der anderen Seite darstellt und mit was sie rechnen sollte.
      Zum Glück war das nicht meine Tochter, das ist also die Baustelle von anderen Leuten (und wenn ich die fehlende Kritikfähigkeit der jungen Dame erinnere, dann würde ich sagen, daß da bisher wenig Arbeit geleistet wurde).

      Kurz, das Ergebnis war, daß sie jetzt einen echten Nazi und ich jemanden getroffen hatte, der/ die dumm und borniert genug ist, daß es mir nicht weh tut, wenn so jemand nachher seine Zeche bezahlt in Form hoher Steuern, fehlendem Rechts-und Sozialstaat für Muslime, die hier gerne leben.

      Versuchen Sie es mal, die sind hermetisch verbunkert und nehmen Mdme M auch ernst, wenn die rät, auf die problematischen Menschen hoffnungsvoll zuzugehen… .

    • Mordfall in Freiburg wird gar nichts ändern
      Der Fall in Freiburg wird überhaupt nichts ändern, haben ja auch die Silvestervorfälle in Köln nicht. Man muss sich klar machen, dass bei der Welcome-Fraktion ein im Grunde religiöses Wahnsystem vorliegt, mit der Utopie (aus meiner Sicht Dystopie) globaler Niederlassungsfreiheit als Ziel. Diese Leute werden niemals zugeben, dass sie Unrecht hatten, denn dann würde ihr ganzes Selbstbild zusammenbrechen. Und Merkel und die CDU kehren auch nicht um, schon allein aus Machtkalkül, dafür stecken sie zu tief in der Sache drin.
      Die einzige Möglichkeit zur Gegenwehr ist, offen rechts zu sein und die AfD zu wählen. Aber das wird die Mehrheit in Deutschland nie tun, deshalb braucht sie sich auch gar nicht über den Niedergang des Landes zu beschweren.

    • Patrick.feldmann @ 4. Dezember 2016 um 13:28 Uhr
      Patrick.feldmann sagt:
      „… also ich habe mich da mit einer Zwanzigjährigen im Kloster Münsterschwarzach an den Hals gekriegt, weil ich ihr, von ihrer Naivität erschüttert, versuchte zu erklären, wie sich das Ganze @interkulturell von der anderen Seite darstellt und mit was sie rechnen sollte.“

      Sie haben recht, es ist sinnlos.
      Wobei wir wieder beim Thema sind – wer hat schuld an der Vorbohrtheit? An diesem hochaggressivem Starrsinn?
      Werden die jungen Menschen mit realistischen Informationen versorgt, so dass sie ihre Einstellung und ihre Meinungen oder ihre Lebensplanung überdenken können?

      Die ARD verschweigt vor den Augen der Nation in der hochheiligen „Tagesschau“ (seit Jahrzehnten nicht mehr geschaut) das, was die ganze Nation bewegt – was für starrsinnige Hampelmänner.

      Nich die idealistischen, fröhlichen jungen Menschen sind schuld – das sind gerade die Besten.

  115. Mielke
    Mit GEZ und öffrechtlicher massiver Bevormundung (=de facto Zensur) keine Meinungsfreiheit.

    Ohne Meinungsfreiheit keine freie Gesellschaft, die angemessen auf die sich ändernde Welt sich einstellen oder anpassen kann und/oder die notwendigen Entscheidungen treffen kann.

    Und das führt zu Wohlstandsverlust (Anstieg der Realnettolöhne seit 1992: 0,2%, trotz massiver Produktivitätsgewinne) und es wird chaotisch werden.

    Politiker werden später sagen, sie hätten es ja nur gut gemeint.
    Das hat Mielke auch gesagt.

    • Ideologischer Sumpf mit Opfer
      Googeln Sie mal über die Eltern von ML. Das scheint mir erhellend. Nach der Trauerfeier sollen sie für eine Flüchtlingsorg. gesammelt haben.

      Die Frage ist, ob man mit bestimmten idealistischen Einstellungen heute den Nachwuchs zu naiv macht. Sie soll um ca. 2.30h in der Nacht in der Nähe einer Asylunterkunft, wo die Tat passierte, entlanggeradelt sein. Ich frage mich daher, ob noch jemand beteiligt war, weil das Fahrrad nicht zugeordnet werden kann, angeblich.
      Ich halte mich nicht einmal selbst um 2.30 nachts draußen auf. Man sollte auch meinen, dass in BW ein gewisser Geiz immer noch an der Tagesordnung ist, wenn man bei dem Beruf und mutmaßlichen Verdienst kein Taxigeld zur Verfügung stellt.
      Normal positionierte Eltern fingen nach dem Mord an Natalie Astner vor ca. 15-20 Jahren, die auch noch lebendig im Fluss landete (Lech) und allein auf dem Schulweg war, an, etwas mehr aufzupassen. Damals passierten hintereinander mehrere Vergewaltigungsmorde. Die Bevölkerung rief nach der Todesstrafe. Danach schien das abzuebben. Jetzt lassen wir das Problem reimportieren.
      Und ob der 17 ist, wird sich weisen.

  116. Zensur nach Art des "Don"
    „Duuu schreibst zu schnell. Bitte langsamer.“
    Das ist auf seltsam muffige Art verdammt hinterfotzig.
    Der inquisitive Geist des Jesuiteninternats spuckt da herum.
    Und dem Foristen mitten ins Gesicht

  117. Hochzeitstürken vor dem Haus
    Heute habe ich wieder so eine Erfahrung machen müssen, die mich zum Nachdenken bringt und mich resignieren lässt.
    Gegen Mittag kamen unter lautstarken Dauergehupe ca. 15 Autos die innerstädtische Wohnstrasse hochgefahren und hielten vor dem Haus gegenüber.
    Die Fahrzeuge waren intensiv mit türkischen Fahnen geschmückt und die Insassen liefen in das Nachbarhaus um eine Braut abzuholen.
    Ob sie erst die Unversehrheit feststellen mussten, keine Ahnung, denn es dauerte 25 Minuten begleitet von dem Dauerhupen, bis sie wieder abzogen.
    Keine Rücksichtnahme auf die Anwohner, nichts.
    Kein Gedanke an die Anwohner verschwendet.
    Eine ganz andere Mentalität wie meine.
    Wie soll das nur gutgehen?
    Wenn ich das auf die Zukunft projiziere, oh Mann, ich werde echt noch zum Apokalyptiker…

    • Herr Meyer
      Game over. Ziehen Sie auf’s Land oder an die Außengrenze des Speckgürtels einer Metropole. Vorher ein bißchen die Nachbarschaft, die Dichte der Bebauung prüfen, ein Auge auf potenziell naheliegende freie Grundstücke werfen, die der Gemeinde gehören (weitere Verwendung unklar!) und vielleicht noch die politischen Tendenzen des aktuellen OB abchecken. Sorry. Game over.

    • Gratulation
      Das Dümmste bisher… unfassbar!

  118. Jonathan Pie
    Der Artikel erinnert mich an ein Video von Jonathan Pie, das dieser nach den US-Präsidentschaftswahlen online stellte:

    https://www.youtube.com/watch?v=GLG9g7BcjKs

    Es waren mehrere interessante Punkte darin enthalten, über die man nicht nur im angelsächsischen Raum nachdenken sollte.

    1.) „Die [politische] Linke hat den Kulturkrieg gewonnen. Bist du rechts, bist du ein Freak“, so der sich eher im linken Spektrum verortende Pie. Tja. Stimmt irgendwie schon, finde ich. Umgekehrt gilt das aber auch. Schließlich gibt es nicht nur linksdrehende Echokammern.

    2.) „Wie um alles in der Welt kommt man auf die Idee, man könne Leute überzeugen, indem man sie beleidigt?“ Bestes Beispiel sei hier Clintons Rede vom „basket of deplorables“ gewesen. Wären Pies Deutschkenntnisse ein wenig besser, hätte er sich wahrscheinlich auch gefragt, wie man Menschen wieder am öffentlichen Diskurs beteiligen will, wenn man sie als ein in „Dunkeldeutschland“ hausendes „Pack“ bezeichnet, dem der Herrgott eine zu niedrige Ration Hirn zukommen hat lassen.
    Umgekehrt ist es auch nicht einfach mit seiner Kritik an der hiesigen Medienlandschaft durchzudringen, wenn man diese gleichzeitig als „gleichgeschaltete“ „Lügenpresse“ bezichtigt.

    3.) „Menschen warten mit ihrer Meinungsäußerung, bis sie in der Wahlkabine sind. Hier sieht ihnen niemand zu und sie können einmal sagen, was sie wirklich denken.“
    Das ist, glaube ich, der wichtigste und entscheidende Punkt, in dem sich die Wahlen von pro Trump, pro BREXIT und (wahrscheinlich) pro Hofer treffen: Es geht nicht so sehr um ein rationales Abwägen verschiedener Argumente und Programme, wie man es normalerweise bei einer Wahl erwarten würde. Vielmehr geht es vielen dieser Wähler darum, zumindest einen Bruchteil ihrer Lebenswelt im öffentlichen Diskurs zu verankern. Dass sie dies über eher radikale Wahloptionen tun ist mehr ein Zeichen von Resignation als von Identifikation. Das Wahlkreuz scheint das letzte Mittel zu sein.

    4.) „Wir debattieren nicht mehr! Nicht jeder, der nicht unserer Meinung ist, ist deswegen ein Rassist, Sexist oder was auch immer. […]Also geht da raus zu denen, die nicht eurer Meinung sind und sprecht mit ihnen! Denn ich kann euch sagen, was ihr kriegt, wenn ihr es nicht tut: Ihr kriegt PRESIDENT TRUMP“.

    Tja. Und Präsident Hofer kriegt man so auch. Und einen Brexit, eine starke AfD und und und. Alles Sachen, die man bei rationaler Betrachtung nicht wirklich wollen kann. Aber die öffentliche Rhetorik lässt vermuten, dass es auch schon längst nicht mehr um rationale Argumente geht. Es geht allen Beteiligten zunehmend um ein „Wir oder Die“. Dass „Die“ nach einer Wahl aber immer noch da sind und man sie beim Bäcker, Friseur oder im Supermarkt trifft, scheint noch keiner so richtig verstanden zu haben.

  119. Herr Falter und sein Knecht Boris
    Scherze sehen bei Florian Klenk offensichtlich (bei Facebook) nicht aus wie Boris, sondern so:
    kommt hofer kommt strache
    kommt strache kommt neofaschismus
    kommt neofaschismus kommt bürgerkrieg
    kommt bürgerkrieg kommt weltkrieg
    kommt weltkrieg kommt russe
    kommt russe kommt marxismus
    kommt marxismus kommt van der bellen
    deshalb nicht hofer wählen

    • vice versa
      Von links auf rechts gefaltert:

      kommt van der bellen kommt marxismus
      kommt marxismus kommt russe
      kommt russe kommt weltkrieg
      kommt weltkrieg kommt bürgerkrieg
      kommt bürgerkrieg kommt neofaschismus
      kommt neofaschismus kommt strache
      kommt strache kommt hofer
      deshalb (nicht) van der bellen wählen

      tertium non datur?

  120. Etwas fragend habe ich Ihren Artikel gelesen
    Wie immer, sehr gut, vielen Dank, schöne Photos!
    Nur weiter so, kann ich gar nicht genug von bekommen!

    Fragend, na, wegen des „Das ist das Gegenbeispiel im Umgang mit anderen“. Zunächst einmal ja, natürlich. Fraglos, diese ganze Verbrennerei, ein Desaster.
    Auf der anderen Seite, so wie er beschreiben wurde, insbesondere nach dem persönlichen Kennenlernen, finde ich ihn so übel gar nicht mehr. Verbal ist er offenbar durchgeknallt, nicht aber im täglichen Denken, und insbesondere nicht bei seinen Fragen, die ihm – das ist für mich einer dieser wunderschönen Aspekte dieses Artikels – eben die Journaille nicht (mehr) beantwortet. Ob er eine Zeitung abonniert hätte, wenn es eine mit differenzierter Meinung gäbe oder nicht, egal. Effektiv gibt es offenbar kein Medium, das seine Fragen im letzten Jahr beantwortet hätte. Auch wenn er ein Abonnement gehabt hätte.
    Und ich meine nicht die Junge Freiheit, oder ein österreichisches Äquivalent, sondern eine traditionelle regionale oder überregionale Zeitung.
    Fragen, die für jemanden, der ins Nachdenken kommt, erstmal ganz normal und legal sind. „Warum kriegen die … ?“ „Warum werden die Kriminellen nicht einfach abgeschoben?“ „Sind das wirklich alles Flüchtlinge?“ uns so weiter; wir kennen die alle.

    Ihr Ausdruck gefällt mir: statt einer irgendwie gearteten Argumentation wäre er – unter der Voraussetzung er hätte ein Abonnement gehabt – lediglich angeschrien worden. Bestimmt hätte er lesen müssen, er sei fremdenfeindlich, yadayadayada. Das wäre doch keine Antwort! Das wäre eine Antwort so wie wir sie vor 2 oder 3 Generationen noch erhalten hätten, wenn wir nach den Details in der Unterwäsche eines Menschen gefragt haben.
    Eine Antwort kam nicht, konnte nicht kommen, nicht weil es keine gegeben hätte, sondern weil dann – wie beschreiben – einfach losgebrüllt wurde.
    Vielleicht sind wir da verschiedener Meinung: doch, es *gab* Antworten auf diese Fragen, vielleicht krude, vielleicht populistisch, aber es gab Antworten aus dem Bereich der FPÖ.

    Für andere kann ich nicht wirklich sprechen, bin allerdings der Meinung, dass es mir manchmal nicht gänzlich anders geht. Wie viele ganz normale Fragen werden tendenziell von den Leitmedien durch ein Anschreien beantwortet? Aus meiner Warte viele. Also stelle ich auch bei mir einen ‚Tunnelblick‘ fest; und glaube ihn auch bei anderen zu sehen. Vielleicht ist es weniger ein ‚postfaktisch‘ koloriertes als ein ‚postdifferenziertes‘ Zeitalter in das wir eingetreten sind.

    Meine hauptsächliche Nachrichtenquelle ist das ORF, habe die Diskussionen und Duelle verfolgt, und musste feststellen, dass vdB kaum Antworten gibt. Hofer ist deutlich weniger gebildet, hat aber Antworten. Und – sollte ich sagen : leider? – Antworten, die als Antwort stringenter sind? Vorgestern noch hat er ganz klar gesagt, wenn das Volk eine Regierung wählt, ist der Mehrheitsführer fraglos derjenige, der mit der Regierungsbildung beauftragt würde. Nur als Beispiel. vdB hat sich auch bei dieser Frage eher gewunden. Umgang mit dem Diktator Erdogan? Genau so. Da war Hofer – wenigstens verbal – auf dem deutlich höheren Ufer gestanden, während vdB wieder ins Lavieren kam.

    Die Leut auf dem Land sind nun mal tendenziell handfester. Da habe ich volles Verständnis, dass diese Leute dann eher für jemanden stimmen, der wenigstens eine klare Antwort geben kann.

    Innsbruck und Wien sind viele Leute, zahlenmäßig, aber auch ich glaube an Hofers Sieg. Vielleicht nur, weil ich den Werdegang der Gedanken von Boris nachvollziehen kann. Natürlich nicht das ‚Verbrennen‘, aber wenigstens bis davor.

  121. Merkel ist eine .......... In !
    Hätte Merkel deutsche, und in Deutschland geltende, internationale, Gesetze , eingehalten,

    wäre die Studentin in Freiburg noch am Leben .

    Punkt.

    Wer bewußt in kauf nimmt, dass durch seine (ihre) Tat ein Mensch zu Tode kommt, ist (dolus eventualis -Eventualvorsatz)

    ein …er (In) .

    Und mit Freiheitsstrafe … zu bestrafen.
    Genau.

    So jemand sollte für genau gar nichts ..zur Verfügung stehn.

    ….erin !!

    • Pseudojuristische Rachephantasien
      Auch daran erkennt man den Stammtischidioten:
      .
      Am feuchten Traum, politische Entscheidungsträger juristisch zur Verantwortung zu ziehen.

    • Danke für den ,Idioten', die formaljuristische Ebene ist mir bekannt,
      aber inhaltlich ist Ihr Beitrag leer.

      Wir schaffen das . Aber nicht alle.

      Und wollen wir das ?
      Auch nicht alle.
      Immer weniger.

      Fakten sind Fakten, da hilft keine noch so linke Ideologie.

      Tot ist tot.

    • HansMeier555 sagt:
      HansMeier555 sagt:

      „Pseudojuristische Rachephantasien
      Auch daran erkennt man den Stammtischidioten:
      .
      Am feuchten Traum, politische Entscheidungsträger juristisch zur Verantwortung zu ziehen.“

      Ich würde es anders formulieren.
      Es ist die noch nicht enttäuschte Erwartung, dass es in der Welt gerecht zugeht, d.h. dass Gesetze für alle gelten.

    • These decisions are made far from here, by officials elected to office.
      Folgendes wird passieren:

      Jugendstrafrecht, Dramatisiert durch Kindheit in Afghanistan, kein Mord, kein Totschlag, „nur“ Vergewaltigung, Tod war wahrscheinlich nur Unfall…etc. etc. Am Ende bekommt er 3 Jahre, von denen er keine 2 absitzt. Dann ist er 19 und wird von uns eine Wohnung, ein Einkommen und eine Schulung, bis hin zum Studium finanziert, bekommen. Vielleicht studiert er ja Medizin… und dann wird der Spiegel einen Beitrag über perfekte Integration schreiben.

      Merkel wird ihren Ruhestand mit Bodyguards, Kanzlerente und Weltreisen, mit Vorträgen und viel Beifall und Honoraren verbringen. Auch alles bezahlt von uns.

      Gerechtigkeit ist nicht vorgesehen in dieser, unserer Welt.

    • Hätte Merkel deutsche....
      Unsinn!
      Die arme Frau ist vermutlich ertrunken. Also eine Art Verkehrsunfall.
      Das hier sein von Flüchtlingen aus Afghanistan hat eher damit zu tun das mehrere deutsche Bundesregierungen der Meinung waren das Deutschland auch am Hindukusch verteidigt wird. ggf erfahren wir später das der Zugereiste für die Bundeswehr in seinem Heimatland tätig war und nun im Rahmen der Fürsorgepflicht in Deutschland untertauchen durfte.
      Es gibt so einiges zu untersuchen.

      Alles Dr. Merkel anzukreiden führt in die Irre.
      vgl breite Zustimmung zu Einsätzen der Bundeswehr in Afghanistan im deutschen Bundestag. Die Ursprüngliche Idee in Afghanistan tätig zu werden war eine Leistung von Rot-Grün.

      Hätte Frau Dr. Merkel die Bundeswehr aus Afghanistan abgezogen würde sie heute viel besser da stehen m.E.

      – Ehm… man könnte sagen das sie hier wie beim Atomausstieg ein Rot-Grünes Projekt fortsetzt. Das ist OK, deswegen muss man aber nicht CDU wählen. Aber das ist eine andere Geschichte.

    • 555
      Na wenigstens noch EINER, dem das Gekotzte hier auffällt.
      Immerhin, das Missverständnis solcher Foristen, ihre Meinung für die des Autors zu halten ist doch immer wieder aufs Neue erheiternd, oder?

  122. Evolutionäre Konvergenz
    „Und er kommt dann zu dem Schluß, daß Merkels Hinwendung zu den Grünen schlicht logisch ist.“

    Prognosen sind einfach, vor allem wenn sie die Vergangenheit betreffen.

    Ich glaube nichts von alledem und es gibt auch keine intrinsische Verknüpfung zwischen Grüner Partei und CDU, sondern eher eine evolutionäre Konvergenz.

    Ende der 1990er Jahre wurde ein Mem in Umlauf gesetzt. Initiiert wurde es von der britischen Labour Party um Tony Blair. Es wurde die „Neue Mitte“ genannt und diese linksliberale Mitte war der Ort an dem man künftig Wahlen gewann, so die Idee. Blair hatte es vorgemacht, dann Schröder, auch Frau Merkel und etwas verspätet dann noch Obama. Erst jetzt, mit der Wahl von Trump ist es eigentlich vorbei damit, ist das Mem verbrannt, zur allgemeinen Überraschung von Journalisten, Soziologen, Wahlforschern und anderen Orakeln. Mit irgendwelchen Prinzipien, mit Dingen, die man aus alten Büchern ableitet und mit denen man Theologen und Philosophen beschäftigt, um es zu interpretieren, hat das nur wenig zu tun. Politik ist eine praktische Angelegenheit, die von Empirikern unterstützt wird, die bestenfalls Modelle entwickeln, die man für Erfolgsprognosen verwenden kann. Die „Neue Mitte“ hatte diesen Modellcharakter und darauf hatten sich alle gestützt, das war auch die Kompatibilitätsschicht für unsere großen und kleinen Koalitionen, unserer ebenso bunten, wie uniformen Republik. Mit „konservativem Millieu“ oder „Arbeiterklasse“ war einfach nichts mehr zu holen.

    Nun gibt es ein neues Mem und es heißt „Rechtspopulismus“ und es ist weniger an Schicht und Einkommen gebunden, wie noch die „Neue Mitte“, sondern tritt auf, als laute Kritik an System und Bürokratie, den Folgen der Kulturrevolution der letzten Jahrzehnte, an politisch forcierter Überfremdung und am Steuerungsverlust und Kompetenztransfer durch polit. und ökonomischen Ricardismus, auch unter dem Stichwort „Globalisierung“ geläufig bzw. unter „Euroskepsis“, wenn man es auf die EU Staaten bezieht.

    Das trifft sowohl unsere sog. Altparteien als auch den politischen Journalismus vollkommen unverhofft. Entweder versucht man dagegen zu halten und aus vollen Rohren zu schießen oder vorsichtig Verständnis zu entwickeln, sich soziologisch irgendwie seine Umwelt zu erklären, wenn nötig auch mit Google und Echokammern, wie der Autor des Falter, wobei ich persönlich glaube, dass viele Leute das meiste aus den Leitmedien gefiltert haben, unter Umgehung des Geschwafels der Meinungsführer. Die haben sehr spät erkannt, dass die Leute sie gegen ihre eigene Intention lesen und dann dicht gemacht. Das ist noch nicht lange her und auch ich assoziiere das mit dem Ukraine-Konflikt in 2014, wo man nach allen Krisen der letzten Monate und Jahre, wieder die das hohe Lied auf westliche Wertegemeinschaften und unsere holden Demokratien und den bösen Russen Putin zu singen begann. Diesen schizoiden Spin hat dann niemand mehr nachvollziehen können. Nur wenig später kam Pegida und nannte diese Art von manufactured consent bei seinem wahren, deutschen Namen.

    Ob die CDU noch reformierbar ist, ist eigentlich egal. Wir haben nicht dieses starre 2-Parteien System, wie in den USA und die neue CDU ist eben nicht die alte, nur mit einem Rechtspopulisten an der Spitze, sondern das ist jetzt die AfD.

    • Sehr gute, und umfassende Analyse, Dreamtimer .
      Das Establishment aus Politik ubd Medien verschläft die Entwicklung.
      Zu unser aller Schaden, aber, Gott sei Dank, auch zum eigenen.

      Das ganze offizielle Labern, sei es von Gauck, Merkel, Schäuble, oder den Medien, beeindruckt niemanden, der die Realität wahrnimmt.

      Ich bin ehrlich gespannt, wie die Monate bis zur BTW sich entwickeln.

      Und auf das Ergebnis auch.

    • danke...
      Dreamtimer, hervorragand, aus all diesem Stammtisch-Mist.

      Allerdings lässt sich noch nicht vorhersagen wie die Entwicklung jenes „Rechtspopulismus“ nun weitergehen wird, wie lange diese Mode anhält und was ihn ablösen wird. Also wann, und welcher neuen durchs Dorf getrieben Sau die Masse dann nachläuft.
      Denn die Dummheit ist nun mal konstant. Mal sehen, wieviel Porzellan diese neue Welle jetzt noch zerdeppern wird.


    • So ungefähr. Bezüglich der Zeitungsleser sehe ich auch die Ukraine-Krise als den Punkt, wo der Unmut über die Rolle rückwärts in den Kalten Krieg, den die Machthaber vollführten, überkochte. Mit „Modell-“ bzw. „Paradigmenwechsel“ haben Sie womöglich auch recht. Bezüglich des Bapperls bin ich unschlüssig, aber es hat sich deutlich was gewandelt.

  123. Es reicht!
    Ihr notorisches Rummosern mag angehen, solange man darüber hinweglesen kann und ein großzügiger Gastgeber es toleriert.

    Nun aber überschreiten Sie Grenzen und diskreditieren nicht nur den Blog, sondern auch die Mitkommentatoren und regelmäßigen Leser.

    Es mag genau dies Ihre Absicht sein, einen kritischen und satirisch scharfen, aber immer zivilisierten und intelligenten Diskursort in Verruf zu bringen und zu kompromittieren, indem Sie hier den aggressiven und hemmungslosen Brüllmodus einführen, wie er in Ihrer Umgebung oder in anderen Foren die Regel darstellen mag.

    Hören Sie auf damit und trollen Sie sich unter Ihresgleichen!

  124. Danke!
    Schon sehr merkwürdig diese Provinzblindheit und liberal gekleidete Verachtung derselben. Ich hatte nicht gedacht, dass sich über diese Wahl lachen ließe, aber der Text hier https://readonmydear.wordpress.com/2016/12/03/telefonat-mit-wien/ spießt alle Seiten ganz wunderbar auf.

  125. wie die medien türken
    nachdem die sog. Tagesschau ja Freiburg2016 verschweigt und dürftige erklärungen zum auch in diesem falle wieder „besonderen“ täterschutz staatstragend nachschiebt wird es noch vor schliessung der wahllokale in Austria die folgende meldung, zuerst in SWR1 geben:

    wie inzwischen bekannt wurde, handelt es sich bei dem 17jährigen allein aus deutschen kriegsgebieten im Hindukusch eingereisten flüchtling um einen von der AfD und FPÖ gemeinsam bezahlten autragsvergewaltiger und auftragsmörder, dessen finanzielle und sexuelle notlage von agenten dieser parteien schamlos ausgenutzt wurde. ziel war die beeinflussung der wahl in unserem nachbarland.

    justizminister Maas, lässt, sobald er nach seinen knutschereien am flughafen zeit dafür findet, schon die entlassung aus der untersuchungshaft prüfen, da keine verdunklungsgefahr im helldeutschen Freiburg besteht.

    für den nachmittag ist ein pressekonferenz in Berlin geplant. CR_00 hat schon angekündigt, erneut auf die mangelnde sexuelle offenheit deutscher frauen für flüchtlingsanliegen hinzuweisen und will sich nun dem thema persönlich und aktionsorientiert selbst in flüchtlingsunterkünften widmen.

  126. @Stand Your Ground
    Das sich die Tagesschau und Heute gerne mit Nebensächlichkeiten beschäftigt ist ja nun auch nicht neu.
    Wie gestern die Pipeline.
    Oder irgend einen anderen Kram aus fernen Ländern, wo ich schon öfter mir dachte, wen das bei uns wohl interessiert.
    Bloss nicht über Probleme berichten.

  127. Die FAZ schreibt heute (04.12.16)
    unter

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/ermordete-studentin-in-freiburg-taeter-erst-17-14557175.html

    „Seit Jahren fordern Politiker mehr Polizisten in Freiburg
    Die Freiburger Mordfälle haben auch zu einer politischen Diskussion über die personelle Ausstattung der Polizei und die Ermittlungshemmnisse bei der Auswertung von DNA-Spuren geführt. Eine bessere personelle Ausstattung der Polizei in Freiburg wird von Politikern schon seit fast zehn Jahren gefordert, durch die Lage im Dreiländereck leidet die Stadt unter einer hohen Kriminalitätsbelastung, allerdings nicht bei schweren Verbrechen.“

    Dreiländereck – das ich nicht lache.
    Basel ist sehr weit weg – da kommt die Kriminalität bestimmt nicht her. Die fahren doch nicht von Basel nach FR, wenn es in Basel das Doppelte und Dreifache zu holen gibt. Und aus dem ländlichen Elsass? Ist jetzt von Kolmar oder Mülhausen der kleinkriminelle Grenzverkehr ausgebrochen? In Basel und Zürich wäre viel mehr zu holen.
    Ist das der Grund, das Freiburg die Kriminalitätshochburg Ba-Wü´s geworden ist?

    Oder liegt der Grund darin, dass Freiburg ein grünlinkes Publikum anzieht, welches versorgt werden will? Das Friedrichshain im Ländle?

    • Armes naives Ding, süß wie ein Kind
      Fahren Sie mal nach Colmar, genau gegenüber. Ich war dort zum ersten Mal ca.1980, beschaulich. Zum deklariert letzten Mal war ich in Colmar ca. 2012, nicht mehr schön, man muss auf sich und seine Geldbörse aufpassen, es empfiehlt sich nicht, ein vollgepacktes Auto abzustellen. Wenn in Colmar nichts mehr zu holen ist, bietet sich Freiburg an, keine Grenze, schnell drüben und wieder zurück.

      Aber das hat mit dem Fall nichts zu tun. Mit dem Fall hat einzig und allein unsere Kanzlerin zu tun sowie die Naivität der jungen Leute der Refugee Welcome-Fraktion. Genau so ein hübsches lächelndes Mädchen im Hemdchen mit Ausschnitt zwischen Flüchtlingen habe ich mal 2015 in der Zeitung abgebildet gesehen. Das kann passieren. Und wenn man nachts halbdrei als hübsches Mädchen durch eine einsame Gegend läuft oder radelt, kann das passieren.

      Das Kind war zu naiv. Die sind heute zu lange Kinder und haben so einer Heile Welt, Jeder ist gleich gut-Glauben. Die hat zwei Schwestern. Wenn eine irgendwann rauskommt und etwas Kritisches sagt, ist diese Scheinidylle zerbrochen. Das arme Kind war von Haus aus zu naiv. Ich meine, es gibt Medien. Es war klar, was in den Freiburger Diskos los war. Es ist doch klar, dass man das Gegenteil von Merkels Empfehlungen machen muss: Abstand und Vorsicht. Nicht mit Frauen und Kindern, versteht sich, aber mit alleinstehenden muslimischen Männern. Die sind gewohnt, eine Frau, die nachts allein in Afghanistan oder Marokko läuft, anzugreifen. Wie naiv ist eigentlich Merkel, dass sie solche Empfehlungen macht? Sie sollte Taxigeld für junge Leute aus der Bundeskasse zur Verfügung stellen, Personenschutz sozusagen.

      Die Eltern sollten prüfen lassen, ob man die BuReg wegen Beihilfe zum Mord verklagen kann. Werden sie aber nicht, weil sie mitten eingepflanzt sind in dieses bedauernswerte Denksystem. Es ist nicht jeder gleich. Andere Systeme sind anders, die prägenden Jahre liegen in der Kindheit.

    • Oberländer @ 5. Dezember 2016 um 10:14 Uhr
      Oberländer sagt:
      „Das Kind war zu naiv. Die sind heute zu lange Kinder und haben so einer Heile Welt, Jeder ist gleich gut-Glauben. …“

      Aber schön ist es doch, dieser unbeschwerte Idealismus. Ich war auch so. Ich war sehr sehr glücklich damals.

      „Aber das hat mit dem Fall nichts zu tun. Mit dem Fall hat einzig und allein unsere Kanzlerin zu tun sowie die Naivität der jungen Leute der Refugee Welcome-Fraktion.“

      Die Frage ist: Wie konnte diese Naivität entstehen? Und bleiben? Warum bleiben junge Frauen naiv, obwohl seit einiger Zeit Fakten auf dem Tisch liegen?
      Weil die starrsinnig, ideologisch verbohrte Journaille lieber Menschen in Gefahr bringt und Informationen vorenthältm als dass sie zugibt, Unrecht gehabt zu haben.
      Diese intellektuelle Kränkung meinen diese Menschen nicht ertragen zu können.

  128. Immer wieder spannend
    diesen Blog zu lesen und natürlich auch die Kommentare, auch wenn ich vom anderen Ende der Welt komme, Mecklenburg. Weiter so,!hier wird die Meinungsfreiheit verteidigt.

  129. BBC Radio 4 - Frage
    Gestern Abend BBC Radio 4 gehört. Eigentlich der ‚Kultursender‘ von BBC, mit oftmals auch interessanten Dingen.

    Also, da wurde über die – na, jeder weiß welche Wahl, also die hier – berichtet. Und da kam ein ganz neuer Aspekt auf: Die Angst der österreichischen Juden vor dem potentiellen Präsidenten Hofer, mit einem Zitat (‚wie in den dreißiger Jahren‘) und einem Aufruf/Empfehlung der österreichischen jüdischen Gemeinschaft, [deshalb] van der Bellen zu wählen.
    Nun bin ich irritiert. Nirgendwo in ORF/ZIB oder in den deutschen Leitmedien habe ich davon berichtet gefunden. Es kann sein, und ich weise das nicht direkt von der Hand.
    Meine Irritation, und daraus folgend die Frage: Ist dem so? Wenn ja, warum höre ich dann nichts davon? Gelenkte kontinentale Berichterstattung? Oder der Bericht einer Redakteurin, die sich in guter gutmenschlicher Tradition selbst-beauftragt hat, die Mottenkiste nach Argumenten gegen Hofer zu durchwühlen?

    Ich weiß es wirklich nicht, deshalb meine Frage hier.

  130. Freiburger Mord
    Was hätte der Freiburger Mordfall nicht für eine tolle Steilvorlage geboten, um —
    .
    Und was tun die Medien? Verstolpern die Flanke —
    .
    Wissen Sie, was ich denke?
    Das ist nicht nur Faulheit.
    .
    Die wollen in Wirklichkeit gar keinen Pogrom.

  131. Der erste Lobesschuss
    ergeht an die Institution/Person/intelligence operation namens Don Alphonso. Punkt. Für die Erfindung des Begriffs „Medientürke“. (Tusch, ich habe herzhaft gelacht). Wenn dieser terminus technicus in spe im Laufe einer Woche memetisch „verstoffwechselt“ wird, hat Don gewonnen. Und mit ihm die FAZ auf der Suche nach einem neuen „bisphären“ Herzverstand-Selbst.

    Höchstintelligent war es allemal, die Spaltung/“the rift“ aufzugreifen und sowohl „moveon_dot_org“ als auch „freethink_dot_org“ eine Platform zu geben. Statt das Exklusionsprinzip zu bemühen. Andere FAZ-blogs sind daran gestorben oder scheinen ewiglich zu schweigen. Einige der hier Kommentierenden wissen, was ich meine.

  132. Mit absoluter Mehrheit
    nun können alle ihre Schnappatmung wieder einstellen, der „richtige“ Kandidat hat gewonnen. Das wird in Berlin und Brüssel doch einige Leute sehr beruhigen.

    Ich habe mich hier rausgehalten, weil mir weder der eine noch der andere Kandidat etwas sagte, geschweige zusagte und ich ja eh nicht wählen musste. Nun können wir die Lobpreisungen der morgigen Presse in aller Ruhe abwarten. Das Gezeter, hätte der Hofer gewonnen, bleibt uns also erspart.

  133. Scheint so als hätten diesmal die Türken gewonnen.
    Und warum?
    .
    Der Polenkönig kam zu spät …

  134. What am I doing? I'm quietly judging you.
    Familie bat um Spenden – auch für einen Verein, der Flüchtlinge unterstützt

    http://www.bild.de/news/inland/mord/eltern-der-getoeteten-maria-baten-um-spenden-statt-blumen-49062642.bild.html

    • What can you do?
      Die Dynamik der kukturellen Selbstauslöschung ist nicht mehr zu stoppen.

      Ein große Gruppe der Indigenen will einfach sterben.

      Ich gehöre nicht dazu.

    • Wer Migranten für Tamagotchis hält, ist Rassist.
      Text eingeben

  135. @TDV
    Nicht der deutsche Waffenexport ist das Problem, der ist eher der Versuch einer bescheidenen Korrektur, der Export moderner Medizin in diese Länder ist das Verbrechen. Früher starben 80% der Kinder, heute herrscht da Übervölkerung mit allen Konsequenzen, wie im Europa zur Zeit der Kreuzzüge, Zweit und mehrgeborene müssen ja irgendwie versorgt werden.

  136. Mea culpa maxima!
    Voll danebengehauen mit meiner Überzeugung; gut dass niemand gegen mich wetten wollte!

    *Verstehen* kann ich das noch immer nicht, nachdem vdB am Donnerstag Abend Österreich als Bundesstaat unter europäische Kuratel ohne Vetorecht stellen wollte.

    *Wütend* macht mich, dass die Bundesraute einen guten Grund zur Freude hat, weil die Achse Berlin-Wien wenigstens – wider Erwarten – nun doch steht wie eine Eins.

    Eigentlich könnte man jetzt auch überlegen, wenigstens als Beginn einer zukünftigen ‚richtigen‘ europäischen Vereinigung symbolträchtig die beiden Nationen zu einer Grossrepublik … ach, lassen wir das.

  137. Freiburg -
    ein mythisches Jungfrauenopfer

  138. "Wer Migranten für Tamagotchis hält, ist Rassist"
    ich überblicke hier ja nicht mehr, wer das in welchem Zusammenhang gesagt hat mit den Tamagochis, aber die Aussage, daß so jemand ein @Rassist sei, trifft schon sprachlich nicht.

    Ich würde es anders formulieren, angesichts all der Leute, die sich als ref.welcome Unterstützer entfalten, denen aber sowohl ihr Nachbar wie die örtlichen Obdachlosen seit ewig am Arsch vorbeigehen, diesen Leuten würde ich auch unterstellen, daß sie jetzt die sogen. Flüchtlinge für ihre Wohlfühlreflexe mißbrauchen.

    Die richtige Formulierung wäre daher:
    Wer Migranten für Tamagochis hält, ist Flüchtlingshelfer!

    Das Motto lautet Fernstenliebe (das ist das genaue Gegenteil der christl. Nächstenliebe ).

    • Tamagochis
      Herr Feldmann, nein.
      Der Satz stammt nicht von mir, hatte mich zunächst auch irritiert, ist aber bei genauem Hinsehen eine grenzwertige und ironische Aussage, die mich etwas amüsierte.

      Es gibt ja auch positiven Rassismus, wie die Mär vom ‚Guten Wilden‘. Jetzt mal ganz ohne Parallelen, aber das ist effektiv auch Rassismus, *wenn* man von der Gleichheit aller Menschen ausgeht. Weil, dann wären ja nicht alle gleich. contradictio in terminis.

      „Wir müssen uns einfach noch mehr anstrengen!“ Wenn man das bei biodeutschen Obdachlosen, Drogenabhängigen und kriminell Veranlagten *auch* sagen würde, genauso viel investieren würde, die sogenannte Zivilgesellschaft sich genauso engagieren würde – falsch: vor 2015 genauso engagiert hätte – wäre es ein blöder Satz.
      Sobald aber ein Migrant in der inneren Vorstellung eines Menschen irgendwie ‚anders‘ ist; oder gar ‚ärmer dran‘, oder ‚besser‘, oder ehrlicher, oder weniger kriminell, ist das nichts anderes als Rassismus.
      Rassismus beginnt eben schon da, wo ich einen Neger nicht als Neger bezeichnen darf. Obwohl er einer ist; ein Weisser aber durchaus als solcher bezeichnet werden darf, sogar pejorativ. Mir hat man auch schon gesagt, ich sei ein ‚weißer alter Mann‘. Das macht mir aber nichts, kann ja auch kaum, weil ich eben ein alter weißer Mann bin.
      (Vorzugsweise wäre ich ein weiser alter Mann, bin ich aber nicht.)


    • Das mit der „Willkommenskultur“ (alternativ: aloha-he) gegenüber den Zugelaufenen hatte ich vor einiger Zeit mal als Tamagotchistreicheln bezeichnet (weil nach meinem Empfinden dabei niemand als Person ernstgenommen wird).
      Müßte vor ca. einem halben Jahr oder so in diesem oder dem Stützen-Blog zu finden sein.
      Warum das jetzt jemand anders nochmal vorbringt, weiß ich nicht.

  139. Der bedingungslose Propagandakrieg oder die verratene NEUE MITTE.
    Prolog …

    Die „Neue Mitte“

    Bundeskanzler Willy Brandt verwendete diesen Ausdruck zum ersten Mal 1972 auf dem Dortmunder Wahlparteitag der SPD.

    Er wollte die SPD gegen die Traditionalisten in der Partei, vor dem Hintergrund eines stetig sinkenden Arbeiteranteils an der Bevölkerung neu ausrichten. Sie sollte Sinnbild für seine sozialliberale Regierungspolitik, sowie für ein Konzept der Integration der Studentenbewegung, hin zur Sozialdemokratie sein.

    Textus …

    2016 – Der bedingungslose Propagandakrieg

    Seit September eine gewisse alternativlose Person (vergleiche Narzissmus) im Alleingang erklärte, dass Deutschland (also SIE) die Staatsgrenzen nicht mehr gegen ungehemmten Zuzug schützen wird, tobt der Propagandafeldzug.

    All jene die der Meinung sind, dass dies gegen die Interessen von Volk, Recht und Vernunft und letztlich auch gegen die Rechtstaatlichkeit und innere/ äußere Sicherheit verstößt werden als Pack bezeichnet und dem Flügel des „Rechtspopulismus“ zugeschrieben. Ein gewisser Sigmar Gabriel zeigt aufgebrachten Bürgern auch mal den Stinkefinger.
    Soll heißen: Wir machen die Politik. IHR seid das unmündige Fußvolk, dass marschieren muss gemäß dem „STAATSpopulismus“ der Politik-Kaste aus SPD/CDU/CSU/GRÜNE.

    Hier gilt klar und deutlich festzuhalten:

    Merkel und ihre Handlanger spalten ohne Rücksicht auf Verluste Land, Leute und Familien. Sie treiben einen antidemokratischen Keil quer durch Europa. SIE träumen einen Traum vom 1000-jährigen Europa.

    Gleichschaltung von Judikative und Exekutive wird betrieben.

    Unter dem Deckmantel „Wir schaffen das“ und dem Argument des „POSTFAKTIVEN“ werden unter Heranziehung des medialen Konformismus jedwede Zweifel und Einwände als nicht SYSTEMKOMPATIBEL bezeichnet.

    Demokratischer Diskurs wird nicht zugelassen.

    Er wird eine diktatorische EINHEITSMEINUNG postuliert.
    Andersdenkende werden verunglimpft.

    Epilog …

    Wir leben in einem Zeitalter mit epischen Herausforderungen, in der kein Platz mehr für absolutistische Führer vom Schlage einer Angela Merkel ist.

    Allein Angela Merkel ist dafür verantwortlich das Europa und Deutschland auseinandertreibt. Keine Politik der Mitte, sondern Politik der NWO, des Kapitals, der Geldelite. Durch die Nichtachtung der demokratischen Grundordnung treibt sie ein perfides Spiel.

    „Rechtspopulismus“ gegen „Linkspopulismus“.
    Sie ist diejenige die als Marionette das Chaos und Orientierungslosigkeit/Ohnmacht bewusst fördert.

    Aus diesem Chaos erhebt sich Gewalt und organisiertes Verbrechen.
    Das Recht des Stärkeren hält Einzug.

    Nicht mehr – nicht weniger.

    • Klonovsky passt heute gut zu Ihren Merkel-Anmerkungen
      Der ernstzunehmende Universalgelehrte Alan Posener hat auf seiner Facebook-Seite zwei Sätze aus einer kleinen Fingerübung von mir zitiert, mit welcher ich im Januar dieses Jahres einen Gemeinplatz von morgen formulierte, nämlich dass Angela Merkel einmal als zweitgrößte(r) Schadensbringer(in) unter den deutschen Kanzlern hinter dem einen, uneinholbarbaren gelten werde…


      Ich kann Poseners Beitrag bei FB mangels Mitgliedschaft nicht lesen, interessant wäre er allemal.

    • Frau Simon, wenn Sie einen Posener Text gelesen haben, dann haben Sie alle
      gelesen.
      Ich lese schon lange nichts mehr von ihm- die Bildschirmabnutzung wäre es nicht wert.

    • So gut kenne ich Posener Texte nicht, Herr Feldmann
      sie laufen mir manchmal in der Welt über den Weg, fallen mir allerdings nicht durch sonderliche Originalität auf.

      PS: an den Don

      Der Tagesspiegel hatte gestern das Gutachten verlinkt, soviel Unsachlichkeit habe ich selten gelesen bzw. das Gutachten nur überflogen, der Stil war unter aller Würde. Ich lese Ulfkotte nicht, aber in einem sogen. Gutachten den Mann als putzig zu bezeichnen, ist doch schon sehr eigenartig. Und noch eigenartiger, dass man für dieses Gefälligkeitsgeschwätz 2.500 Euro bezahlt haben soll.

      Stehen wir mit Ihnen nun alle rechts oder wie muss man das deuten? Wäre für mich ja ein ganz neuer Standort und unbekanntes Terrain.

  140. Deutschland im Griff des organisierten Verbrechen oder Recht und Gesetz im Ausverkauf.
    Liebe Frau Simon,

    anbei ein Link. Ich konnte mir bisweilen ein Kopfschütteln und einen Lacher nicht verkneifen. Katastrophales Versagen der Politik. Eine Lachnummer mit bitterem Beigeschmack.

    http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Einbrecherbanden-au/Video?bcastId=799280&documentId=39363836

    Tenor eines Polizeibeamten:
    Einbrecher aller Länder kommt zu uns – ihr habt nichts zu befürchten.

    ….

    • Dr. Seltsam, nicht ganz einverstanden mit Ihrer Nachricht
      Der Bericht verdient 5 Sterne, habe ihn selbst auch schon fasziniert gesehen.

      Ohne Gutmensch zu sein – manchmal werde ich als ‚Nazi‘ tituliert – scheint mir die Stoßrichtung ‚Ausländer‘ verkehrt.
      Es sind ja nicht primär ‚die Ausländer‘ die das machen, es ist die grottendoofe Einstellung grosser Bevölkerungsteile. Mittlerweile sind ‚wir‘, also Zentraleuropa, seit 500 Jahren, seit Aufklärung und französische Revolution, wenn auch unterbrochen durch dreißigjährige Kriege und tausendjährige Reiche, auf einer langen, gewunden, Strasse zu einer zivilisierten Gesellschaft. Effektiv zu einer Gesellschaft, die eine Vorreiterposition in der Menschheitsentwicklung hat(te). Eine horizontal ausgerichtete Gesellschaft, geprägt von gegenseitiger Rücksichtnahme, und einer angestrebten grundsätzlichen Solidarität und Ehrlichkeit.
      Deshalb konnte sich die Justiz auch so weit entwickeln, nicht länger Strafen en général anzumessen, sondern en détail individuelle Veranlagungen und außergewöhnliche Umstände signifikant beim Strafmaß zu berücksichtigen.
      Die große Dummheit ist, diese Entwicklung jetzt qua Kulturimperialismus auf den Rest ausdehnen zu müssen meinen. Also Menschen aus diverser Herkunft, und von dieser unabhängig, mit genau dem gleichen Muster ‚beglücken zu dürfen‘. Das ist nicht nur imperialistisch, sondern hauptsächlich grottendoof.
      Denn jemand, der seine Kindheit und Jugend in einem ganz anderen gesellschaftlichen Kontext verbracht hat, versteht das nicht; kann das nicht sehen, sowenig wie ein von Geburt Blinder die Qualität einer Farbe schätzen kann. Also wird dieser zivilisatorische Fortschritt als solcher nicht erkennbar; sondern als Potential erkennbar, eigene, rein egoistische Motive mit minimalen Konsequenzen durchzusetzen.
      In diesem Sinne sind die Länder des Schengenraumes in einer Art Konkurrenz: reisen kann man in alle. Das mit der schlechtesten Strafverfolgung, den lauesten Richtern, übt dann die grösste Attraktivität aus.
      Zurück zu den Ausländern: die sind ja nicht ethnisch grundsätzlich krimineller veranlagt. Die verstehen lediglich den zivilisatorischen Umgang mit Straftätern nur als ‚Laschheit‘. Das wäre bei biodeutschen Straftätern kaum anders: wenn man als Straftäter für eine bestimmte Straftat in Bayern halbtotgeprügelt würde, von der Polizei, und vom Richter zu drei Jahren Gefängnis verurteilt; in NRW aber auf Bewährung, HartzIV und eine persönliche Sozialhelferin erhalten würde, wäre der Export von Bayern, bzw. der Import nach NRW das normalste und logischste, das ein potentieller Straftäter sich selbst auferlegen würde.

      In a nutshell: Natürlich ist ‚der Ausländer‘ nicht krimineller. Wir schreien lediglich in die Welt hinaus, dass wir in Deutschland – aus welchen Gründen auch immer – ein besonders ‚menschliches‘ Vorgehen gegen Straftäter jeder Provenienz, inklusive Ausländern, an den Tag legen.
      Und dann schaun wir wie ein Eichhörnchen wenns blitzt, wenn die Kriminellen *auch* aus dem Ausland ‚zu uns kommen‘.

  141. @Uwe Dippel
    … nun ja.

    Er ging halt darum, dass sich die Quote an Einbrüchen die von Durchreisenden Europäern (nachweislich) verübt wurden von 2015 bis 2016 verdoppelt hat. Sind ja nur 100% mehr. Erdnüsse halt.
    Wenn dann welche dingfest gemacht werden – lässt man sie laufen weil SIE ja einen festen Wohnsitz haben – der jeden Tag in einer anderen Stadt ist (Asylheim).

    Sorry – dass ist nur noch lachhaft.

  142. Mediengriechen...Fake News...ohne Ende
    Seit 1999 werden aus GR falsche Zahlen geliefert. Jedesmal (erstmalig 2004!) antwortet D + EU mit noch mehr Geld. Wenn ein neuer Statistik-Chef die Zahlen korrigiert wird er wegen Landesverrat verklagt, haha!
    Novum:
    Anfang Dezember 2016 wissen die Griechen erstmalig im VORAUS wie ihr Saldo für 2016 ausfällt und verteilen zusätzliches Weihnachtsgeld.

    OK, wir haben auf einem Weihnachtsmarkt ein Problem gehabt, aber merken wir denn GARnix mehr? Merkel macht nur mit TSIprasser das – bekannte – gequälte Gesicht…

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