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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der V.Beck´sche Lustgarten der Berliner Aristokratie

| 346 Lesermeinungen

C10H15N

Die Zeiten sind hart. Kaum, dass man mal ein Tütchen, möglicherweise gefüllt mit Luststoffen kauft und bekannt wird, dass man vor ein paar Jahrzehnten, in einen dionysischen Zeitalter, recht lockere Sichtweisen zur Strafverfolgung mittlerweile verrufenen Sexualpraktiken hatte – schon schicken die eigenen Freunde einen nach langen Jahren im Establishment in die Wüste. Und da ist die höfische Jagd auf Andersdenkende noch nicht einmal berücksichtigt. Das wird ganz unsentimental gemacht, das Eigeninteresse dominiert, und die eigene Dienerschaft muss sich einen neuen Herrn suchen.  Ob der dann gewillt ist, ihre Ausfälle gegen klassenbewusste Hofnarren Frankfurter Depeschen zu bezahlen, muss sich auch erst noch zeigen. Ja, es ist in der Demokratie schon etwas schwieriger mit den ererbten Herrschaften als früher, das muss man ganz offen sagen, und die Moral heutzutage ist auch nicht mehr das, was sie zur Zeit der Mätressen war.

bayra

Ich war im Sommer in Bayreuth, wie eigentlich jedes Jahr, und wie jedes Jahr habe ich auch die kleinen Schlösser dort oben besichtigt. Deren Erbauer waren jetzt auch nicht zwingend besser oder moralischer als die negative soziale Auswahl durch den Volkswillen, die man uns heutigentags als Demokratie zu offerieren beliebt, wo wir grosso modo entscheiden können, ob wir nun den dicken Mann oder die Frau mit dem seltsamen Dialekt an dier Spitze sehen wollen, gesalbt von einem Präsidenten, den die beiden intern abgesprochen haben. Also, wie auch immer, die Erbauer der Eremitage hatten einiges an Zeit und Geld aufgewandt, um sich dort oben in den fränkischen Hügeln ein doch recht luxuriöses und der Zerstreuumg geweihtes Refugium zu schaffen.

Da gab es neben der Einsiedelei und dem Eremiten natürlich auch Spiele. Beispielsweise müssten sich Gäste als Schäferinnen und Mönche verkleiden, sie wurden nassgespritzt und führten dann jene Reigen der Lüste auf, die man heute allenfalls – und hier auch nur in weniger raffinierter Form – aus FKK-Clubs kennen kann. Aber so war das damals eben. Die Oberschicht fühlte sich nicht sonderlich an die Moral gebunden, und der Verkauf Minderjähriger zum Zwecke von Ehen, wie wir es heute dem Islam vorwerfen, galt damals als Ideal des christlich-gehobenen Abendlandes.

bayrc

Wir müssten bei genauerer Betrachtung, wollten wir uns am grün-alternativen Zeitgeist orientieren, den Bauherren auch nachsagen, dass sie nun nicht gerade an einem sozialen Ausgleich interessiert waren. Wirklich nicht. So eine Orangerie diente der Beschaffung der Orangen und Zitronen für die fürstliche Tafel, während das gemeine Volk seinen Getreidebrei zu löffeln hatte. Hier oben schwelgte man in Träumen einer Idealgesellschaft, die angeblich in China sein sollte, ein paar Hügel weiter wüteten Scharlach, Pocken und Cholera. Aufklärung wurde gelobt und gelehrt und in jenen Kreisen gehalten, in denen sie keinen sozialen Schaden anrichtete: Bei der Sexualität war die Libertinage förderlich, aber das hieß noch lange nicht, dass deshalb andere, niedrig Gestellte die gleichen Forderungen vorbringen durften.

Das alles weiss eigentlich jeder, aber wenn die Springbrunnen Wasser in die Luft werfen, sagen alle alten Damen unter den Sonnenschirmen Ah und Oh und nehmen noch ein Stück Torte, und die Geschichte nicht so ernst. Man ahnt nicht nur, man weiss sehr genau, dass das Laster der Reichen nur denkbar ist, wenn andere desgleichen entbehren müssen. Es ist so wie heute, manche vermögende Rentner sitzen hier den ganzen Tag und andere, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben, müssen für den Mindestlohn nur so mittelschöne Dinge tun, und auf jeden Reporter, der hier lustvoll auf den Auslöser drückt, kommen zehn, die bei ihren Redaktionen erst fragen müssten, ob sie denn ein paar Sätze über einen Park niederschreiben dürften. Wir alle wissen, dass es so ist, aber es ist hier viel zu hübsch, um sich solch hässliche Gedanken zu machen.

bayrf

Wirklich, ausnehmend hübsch. Es fällt einem hier wirklich schwer, das richtige klassenkämpferische Bewusstsein an den Tag zu legen. Niemand hat allhier dazu Lust, jeder ist zufrieden, die Sonne scheint, das Gold funkelt und in den Teichen schwimmen fette Karpfen im schlammigen Grund. Es wäre in der Gesellschaftstheorie zufolge der ideale Ort, um die Ungleichheit einst und jetzt zu beklagen, denn auch, wenn der Park für jeden offen ist, so wird er doch nur für die Kenner unterhalten. Das leistet sich der Staat für jene, die die Zeit hier oben verfügbar haben. Das ist nicht wirklich gerecht, und dennoch wird einen, kehrt man zurück ins Tal, niemand einen Vorwurf machen, wenn man berichtet, man habe sich eben einen Tag Zeit genommen, die Gartenbaukunst der Wilhelmine zu begutachten.

Es gibt, das muss man als Faktum festhalten, Laster wie das Fressen von Crystal Meth. Das kommt schlecht an. Und es gibt Laster wie 200 Meter lange Wasserbecken, auf denen Gondeln verkehren können. Die sind teurer und schaden nicht nur dem Erbauer, sondern gleich den gesamten Staatsfinanzen bis auf den heutigen Tag. Sie sind aber gesellschaftlich akzeptiert.

bayrb

Es ließe sich trefflich darüber streiten, warum das eine Laster Strafbefehle nach sich zieht und das andere eine Erhebung zu einem Weltkulturerbe, aber man hat sich nun einmal darauf geeinigt, dass die offene Verschwendung in Luxus als bewundernswert zu gelten hat. Ganz fair ist das nicht, das gebe ich zu, aber es gibt nun mal eine Gesellschaftsschicht, die das Alte schätzt und moralisch flexibel genug ist, um die mit der Kultur verbundenen Exzesse zu tolerieren. Die Grünen haben, wie andere bürgerliche und sozial zwischen altersarmen Flaschensammlern und minderjährigen Migranten ausgleichende Parteien, natürlich wenig für so eine alte Verschwendung übrig, aber auch nichts, gar nichts für das, was an modernen Exzessen denkbar ist. Man bedenke, dass jüngst auch Vertreter von CSU und SPD über Leidenschaften stolperten, sei es durch Aushalten oder Ablichten, die früher in gehobenen Kreisen… also wirklich… da redet man doch gar nicht drüber, und photographiert nicht heimlich, sondern bestellte in den guten Zeiten den Hofmaler.

Man muss wohl, auch mit Blick auf unseren Zensurminister und seine Beziehungsgeschichte, zum Schluss kommen, dass wir uns im bürgerlichen Rahmen irgendwie mit Trennungen und Folgeehen irgendwie arrangiert haben, und das dem Führungspersonal nicht krumm nehmen. Eine Patchworkfamilie, ein Veggieday, ein Elektro-SUV und eine Privatschule, das alles ist gesellschaftlich akzeptiert, und niemand dreht einem daraus einen Strick. Aber Hochachtung mag daraus ebenso nicht erwachsen, und daher frage ich mich, also wirklich, ernsthaft, warum die gewählten Fürsten unseres Saeculums sich nicht zusammentun und ihre Bezüge dafür verschwenden, eine üppige Grünanlage zu gestalten, um auch ihr Ansehen zu verbessern.

bayre

Natürlich kommt so ein einzelner Abgeordneter allein nicht weit, aber wir haben so viele von denen wie früher nur Duodezfürsten, und so viele leisten sich Missgriffe, hier ein Füller, da ein Fahrdienst, dann noch eine Droge, ein ungeklärter Umschlag, und ab und zu eine offene Grenze: Sie könnten doch zusammenlegen. Und über zehn Legislaturperioden, zusammen mit den Gönnern der Wirtschaft, die sie ansonsten mieten würden, einen hübschen Park anlegen. Mit einem Lustschloss, in dem Immunität für diskrete Gespräche herrscht, Springbrunnen mit Sturzbächen speienden Tritonen, als würden sie Reden im Parlament halten, dichten Wäldchen, in denen kein Drogenversteck leicht zu finden ist, glasklaren Bächen und Hecken, zurechtgestutzt wie die Meinungsfreiheit im Internet. Dazu ein paar lauschige Bänke, auf denen man sich diskret mit willigen Zofen der Tagespresse unterhalten und verlustieren kann. Im ersten Moment mag es gewöhnungsbedürftig sein, aber ich bin mir sicher, nach 100 Jahren blickt man dann milde auf das Treiben, sofern die Anlage nur geschmackvoll und phantasiereich genug ist.

Und spricht nicht mehr allzu schlecht von den Zeiten und ihren fragwürdigen Einstellungen, denen dieser Park seine Entstehung verdankt. Schulklassen werden kommen und eine kinderfreundliche Version der Ereignisse zu hören bekommen, und alte Greise werden sich an jene Tage erinnern, als hier noch der ein oder andere Restsoziwähler im Schatten saß, und aus seiner Schnabeltasse zu sich nahm, was Hartz der IV. ihm gelassen hat. Ja, das waren noch Zeiten, wird man sich dann sagen, und so ein etwas unwürdiges Ende einer Bundestagskarriere wegen der ein oder anderen dummen Geschichte – mei. Wer sagt uns denn, ob in hundert Jahren die ein oder andere harte Droge dann nicht längst benutzt wird, um Biographien passgenau zum sozialen Restvermögen der Gesellschaft zu begrenzen. Vita brevis, Ars longa, sagt der Lateiner.

bayrd

Doch, so eine Bundestagseremitage, die könnte schon ganz nett werden, und außerdem all den Berliner Künstlern zu Lohn und Brot verhelfen. Schon früher baute man Triumphbögen und Kulissen aus Pappmache, so dass sie sich nicht erhalten haben und den heutigen Eindruck nicht stören – so könnte man das auch heute wieder machen, und mit BER, S21 und der Elbphilharmonie gibt es auch heute noch genug Baumeister, die genau wissen, wie man eine idyllische Ruine in die Landschaft setzt. Also, frisch ans Werk, und in hundert Jahren redet niemand mehr über die Klagen der Untertanen, die sich heute anschicken, den Palastspitzeln und Hofschranzen mit dreister Kritik zur arbeitsreichen Last zu fallen. Das sei ungehört und vergessen, wenn dereinst die blühenden Landschaften von der Grösse vergangener Zeiten künden, statt vom Elend, dass da ein moralischer Tartuffe mit Pulver ernsthaft, ganz ohne Lustspiel von der Bühne geschickt wird… wirklich, das muss nicht sein.

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346 Lesermeinungen

  1. Keine Angst
    Es wird sich schon ein wohldotiertes Pöstchen für ihn finden. Vielleicht die XXX-Stiftung oder der Verein zur Förderung von YYY. Finanziert wie üblich durch AAA (alles ausser Arbeit). Ist ja auch völlig egal.

    • Jobsuche?
      Für den Görlitzer Park sollen ja grade Integrationsbeauftrage für Dealer gesucht werden…..

    • V.Beck - mit Vollgas in die Rente
      Seit 2016 gibt es eine Sonderregelung für Mitglieder des Bundestags. Für Abgeordnete im Bundestag, die mehr als 8 Jahre im Bundestag sitzen, rückt die Pension mit jedem zusätzlichem Jahr um ein Jahr näher. So kann ein Abgeordneter, wie V.Beck, mit diesem Renten-Bonus bis zu max. 10 Jahre früher in Pension gehen, also ab ca. 56 Jahren.
      Er wird zum Ende der Legislaturperiode im nächsten Jahr 56 Jahre alt. Er hat dann die bei den Grünen landesübliche Karriere Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal erfolgreich hinter sich, keine Ahnung vom Real-Life, und kann es sich dann mit einer Pension von ca. 4.087 Euro gemütlich machen.

    • Na dann. Wobei, Reichtum ist das nicht gerade.

    • @ Don
      …, Reichtum ist das nicht gerade.

      Nu, vielleicht sind 4.087,00 EUR Rente kein Reichtum. Aber deutlich mehr, als manche nach Jahrzehnten echter Arbeit bekommen.

      Will jetzt keine Rentendiskussion anleiern, also gut:Deutlich mehr als FAZ-Blogger bekommen.

    • Alles ausser Arbeit
      Muß ich mir das in meinem Alter noch antun? Morgens um halb zwölf aus den Federn, dann mit dem Benz die anderthalb Kilometer zur Arbeit, anschließend zwei Stunden Sichtung der Boulevardpresse und dann wieder den ganzen Weg nach Hause – und das bis zu dreimal die Woche! Ich weiß, das ist Raubbau am Körper, aber irgend jemand muss sich doch aufopfern. Und außer mir macht es ja keiner. Unbekannt
      Geborene moralinsaure, gleisnerische Sprücheklopfer, überheblich, eigene Fehler verneinend und nicht fähig zur Selbstkritik, das ist die linksgrüne Führungsbagage heute, und Beck ist ein Paradebeispiel dafür.

    • An: der_Gerd: Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal
      Unwahrscheinlich ich vermute:
      Kreißsaal-OP – …- …

      Der wesentliche Unterschied ist das die Leute das warme Nest nicht freiwillig verlassen haben sondern operativ entfernt werden mussten.
      Viele verlassen ihre Schonräume nur unter Zwang, was Rot – Grün bekanntlich nicht davon abhielt mehr Zwang auf dritte auszuüben
      Die Bekannte Formel Fördern und Fordern hat ihren eindeutigen Schwerpunkt beim Fordern in Verbindung mit Mittelkürzung.
      Auf sich selbst werden das die politischen Entscheider niemals anwenden.

    • Becksche Pension
      Vergessen? er erhält eine grosszügige Abgeodnetenpension.
      Damit es sich besser anhört darf er sich fortan Berater nennen.

  2. Der Sinn für Ästhetik geht dem Sinn für das Gute voraus.
    Insofern ist der Niedergang der Kultur in Europa der Garant dafür, dass sich nichts zum Guten wenden wird. Wo Kleinbürger und Spießer an der Macht sind, haben weder das Schöne noch das Gute eine Chance.

    Aber auch die unsere Kultur bereichernden Neubürger haben leider keine Pläne für eine neue Alhambra im Gepäck, sondern laufen mehrheitlich auch nur Hartz dem IV. hinterher.

    • Aber man kann sich doch schockweise Kunstgeschichtler kaufen, die einem das mit der Kultur gekonnt simulieren.

    • Danke Don....
      Wunderbare präzise Spitzen die bei Einordnen helfen.

      Das mit dem „Kunstgeschichte zum Zwecke der Simulation von Verständnis zu kaufen“ trifft auch nachträglich noch perfekt.

      So ein Satz zB fasst perfekt zu den Grünlichs der Welt:
      „Der Sinn für Ästhetik geht dem Sinn für das Gute voraus.“

      Stellen sie sich vor, sie sitze an einem wunderschönen Ort mit einem/einer Fremden und der gibt sowas von sich…
      Wie man leider weiss, gibt man selbst in den besten Familien, In Lübeck wie in Bayern, das geliebte Töchterlein gerne weg, wenn nur die Bankauskunft, korrekt oder nicht, positiv genug ist.
      Wenn also der Sinn für das Gute dem Sinn für Ästhetik vorangeht, dann putzt solche Ehe sicher ganz ungemein… für eine Weile.

      In der Praxis kann man sich ja erfreulicherweise unter sowas wie dem in Bild 1 (und überdeutlich in Bild 3) gezeigten ästhetischen Verputz so setzen, dass der Blick auf den Garten gerichtet blieben kann. Angesichts einer solch ästhetischen Wand fühlt sich manche leicht beeinflussbare Personen mit zu wenig Selbtskontrolle möglicherweise dazu inspiriert mindestens acht Zuckerwürfelchen in die reizende Porzellan Tasse zu geben.
      Man weiss ja, dass zB im Ancien Regime sehr, sehr viele an solchen Orten Getränke zu sich nehmender Leibeigenen-Besitzer an Diabetes gestorben sind…..
      Die Rache eines plebejischen Architekten?

    • Gicht wegen des hohen Fleischkonsums war wohl auch eine Massenseuche der Vermögenden.

    • Das Wahre, das Gute, das Schöne
      @deresimmerschon
      Stimmt, Ästhetik und Moral wie auch Wahrheitssinn und Denken haben einiges miteinander zu tun!

      Die Frage ist, wie eine Gesellschaft, die v.a. auf einem Relativismus gründen will, noch einen Maßstab für das Recht(e) und einen das Schöne entwickeln will. Das mit der Moral scheitert offensichtlich gerade an den Moralistischen ersichtlich.

      In diesem Sinn ist Kitsch noch nie demokratisch gewesen- entgegen allem Insinuieren vermeintlicher Kenner!

  3. Monumente unserer Zeit
    Wäre vielleicht das Berlaymont Ausdruck für die Denkmäler, die sich heutzutage Mancher setzt?

  4. Verbrechen der Vergangenheit hat der Tod gesühnt.
    Die pyramidalen Kathedralen, Burgen und Schlössern, die Sklaventreiber ihren geknechtetem Volk abgepresst haben, Rechte, wie auf die erste Nacht mit der drallen Bauernbraut, mörderische Kriege wie gegen Moskau, gegen- und miteinander…. all das versinkt in Archiven, Museen, erhalten als Weltkulturerbe, bewundert, bestaunt – und oft genug von Narrenhände beschmiert.
    Anders bewerten die meisten Menschen, sofern nicht lethargisch von Arbeit oder Genuss abgeschlafft, anders bewerten die meisten Menschen ihr eigenes Unbehagen an ungerecht empfundenem Leid. Bei der Arbeit, der Wohnung, der Nahrung, der Atemluft. Der Kessel hält Druck, bis er platzt. Herrschaftlicher Druck auf die Dienerschar lässt sich nicht beliebig steigern. Wird das Dach zu schwer für die stützenden Säulen, fällt das Gebäude zusammen. Der Schöngeist mag sich in Fantasie flüchten wie der Karikaturist in kritische Skizzen. Das Schreiben befreit von schweren Gedanken, verliert sich als Zeitzeuge im Zauber von Kunst und Fantasie und hofft, selbst im sozialen Tsunami den Kopf über Wasser zu halten.
    http://n0by.blogspot.de/2016/12/alle-jahre-wieder-mehr-morde-mehr-gewalt.html
    Oftmals gelang es führenden Eliten ebenso wenig wie verführten Vertrauten.

  5. 16 Länder
    Ich glaube noch nicht so recht an den Abschied aus dem Bundestag.
    Vielleicht schafft man durch sanfte Überredungskunst ja Platz auf einer anderen Landesliste!
    .
    Und einen eigenen Lustgarten leistet man sich doch schon mit dem Görli!

    • Das Problem ist: Er ist ein Mann. Das wird mit den Frauenquoten der Partei schwierig, sehr schwierig. Und es müsste schnell gehen.

      Der Görli ist da, aber der sieht nicht so aus, als käme er einmal unter den Denkmalschutz.


    • Im Görli gab es doch die tollen Pamukkale-Skulpturen, möglicherweise wurden die auch gleich unter Denkmalschutz gestellt. Hat nur nix genützt, weil der Stein so weich war, daß er nach wenigen Jahren baufällig war. Also, das mit dem Lustgarten hat man durchaus schon probiert, nur war er allzu vergänglich!

    • Man hätte ja die Trümmer vom Palast der Republik nehmen können.

    • Wundersame Argumentationsoptionen durch die Gender-Theorie
      Aber lieber Don,

      dass jemand ein Mann ist, ist doch heutzutage kein Problem mehr, man muss nur den richtigen argumentativen Hebel wählen, und der lautet hier: Gender-Theorie.

      Ich muss zugeben, ich bin da kein Fachmann, aber wenn ich das Konzept richtig verstehe, ist Geschlecht danach nur ein Konstrukt und kann auch nachträglich (zumindest in der Außendarstellung und kaum objektiv nachprüfbar) frei gewählt werden.

      Demnach könnten sich Herrn Beck erhebliche Karrieremöglichkeiten bieten, wenn er sich nicht länger als Mann, sondern recht bald als Frau („Trans“) oder einfach als geschlechtslos („asexuell“) empfindet.

      Er kann auf diese Weise insbesondere auch zeigen, dass das Konzept der Grünen Doppelspitze (ein Mann, eine Frau) letztlich vollkommen veraltet und nur eine fortdauernde Form der Diskriminierung weiterer sexueller Identitäten ist. Denn wie kann es sein, dass ihm die Grünen einen für Frauen reservierten Listenplatz vorenthalten, wenn er sich doch als Frau fühlen könnte?

      Weiter noch, es bietet die Möglichkeit, dass Herr Beck in der schwarz-grünen Koalition, die wir ab 2021 haben werden, die Nachfolge von Herrn Steinmeier antritt, und zwar es erste Bundespräsidentin (Verzeihung: „…als erstes BundespräsidentiX“).

      Also, bitte Herr Beck, treten Sie vor und tragen sie den Streit um die Toilettenwahl endlich dahin, wo er wirklich hingehört: In die Untiefen Grüner Parteiproporzarithmetik.

      Mit bestem Gruße
      SchallundRauch

      p.s.: nein, ich will mich hier nicht über LGBTQIA lustig machen, alle die sich so fühlen, mögen nach ihrer Facon selig werden (und haben meine besten Wünsche dazu). Lustig machen möchte ich mich nur darüber, dass der offensichtliche Widerspruch zwischen einer als vermeintlich fortschrittlich angesehenen „Frauenquote“ (die nun einmal denklogisch auf einem bipolaren Geschlechtermodell basiert) und einem noch fortschrittlicheren multipolaren Geschlechtermodell, wie es dem LGBTQIA-Ansatz zugrunde liegt, anscheinend in der Führungsspitze der Grünen noch nicht angekommen ist.

      Aber vermutlich ist es das schon längst und ich habe es nur wieder einmal nicht mitbekommen….

      p.p.s.: Rein interessehalber: Wie lange dauert eigentlich die Fahrt von Sanssousssi zum Görli ?

    • Ich glaube, anderthalb Stunden.

      Ja, das mit der Gendertheorie wäre noch so eine Sache, zumal es ja nicht binär zwei Geschlechter gibt, sondern ganz viele, die die Grünen auch quotieren müssten.


    • Man hätte ja die Trümmer vom Palast der Republik nehmen können.
      Aber das haben sie sich doch nicht getraut: Asbest, das Teufelszeug, das schon den Steglitzer Kreisel wie den Palast der Republik derbröselte! Nur in voller Montur mit Atemluftfilter abzubauen (zumindest die Werker für die Photos, die Subsubber… naja, wer kräht da schon danach). ASBEST! In KREUZBERG! Wo denken Sie hin!

    • Titel eingeben
      Rein interessehalber: Wie lange dauert eigentlich die Fahrt von Sanssousssi zum Görli ?
      Na, so mit 2,5 – 4 h müssen Sie schon rechnen. Ein Weg.
      Sanssouci-(Bus, Tram)-Hbf Potsdam-(S-Bahn, Regionalzug)-Bf Zoo/Friedrichstr-(U-Bahn, evt. umsteigen)-U2 bis Görli.


    • zumal es ja nicht binär zwei Geschlechter gibt, sondern ganz viele, die die Grünen auch quotieren müssten.
      Ganz richtig. Es bräuchte nach dieser Logik eigentlich ein größeres Vorstandsgremium.

  6. Naja...
    „Demnach empfing die Kanzlerin am 15. August mehr als 20 Gäste zu einem abendlichen Spenden-Dinner in einem Vier-Sterne-Hotel… Weniger als die Hälfte habe im Anschluss für die Berliner CDU gespendet.“

    Schien den meisten wohl doch keine lohnende Investition.

    • Kann man es ihnen verdenken?

    • Titel eingeben
      „Von Clinton lernen heißt Siegen lernen“ …oder so ähnlich. Man las im Wahlkampf von Spenden-Dinners, für 25.000 Mindest-Spende pro Platz. Da hat sich vermutlich ein CDU Schatzmeister gedacht: „Ach komm, wir kriechen den Amis eh ständig in den Hintern, dann geht auch das.“ Pecunia non olet, und Geldkoffer mit 100.000 DEM drin, an die sich später keiner erinnert, sind ja sowas von 1990er.

      Selbstverständlich hat man nicht bedacht, dass es hierzulande, anders als im Vorbildstaat USA, noch nicht völlig zur Oligarchie gereicht hat, und daher nicht jeder Zuschauer verinnerlicht hat, dass es ja völlig OK und selbstverständlich sei, wenn so ein Spender dann später im Falle des Wahlerfolgs Posten und Pöstchen bekommt.

      Botschafterposten in unkritischen Ländern z.B. sind wohl sehr beliebt unter den US-amerikanischen SdG. Demgegenüber soll Deutscher Botschafter am Vatikan oder in anderen netten warmen Ländern nicht immer ein Vergnügen sein, weil man hören kann, dass diese Amtsträger im Gegensatz zu ihren US Kollegen oft nicht personell so gut ausgestattet sind, und tatsächlich selber (horribile!) arbeiten müssen. In kleinen afrikanischen Ländern sogar stempeln!
      Nein, damit lockt man keinen mittelständischen Fabrikanten aus dem Ostallgäu hervor.
      Hoffentlich war wenigstens das Essen gut.

    • Praktisch wäre eine Merkelstiftung, die von der Obamaregierung das bekommt, was die Clintonstiftung von der Bundesregierung bekam.

    • Das wird teuer
      …wenn die Obamaregierung all die schönen Spenden westl.
      Regierungen an die Clinton-Stiftung zurückzahlen soll.

      Bekannt ist, dass die Schweiz gezahlt hat und die Australier
      mit der Niederlage Clintons ihre regelmäßigen Zahlungen
      sofort eingestellt haben.
      Der gute Stiftungszweck war wohl nicht so wichtig.

  7. Volkersgarten
    Dochdoch, der Denkmalschutz für den Görli kommt schon noch.
    Er wird bald umgetauft in Volkersgarten und soll dann als Denkmal
    für alle Zeiten erinnern an die wilden Zeiten der dionysischen Drogenkonsumerei im RHS und an die Anfänge des völligen Staatsversagens …

  8. 0,6g - Naked Lunch mit Crystal Beck
    In der taz hat man Herrn Beck ja schon dicke Krokodisltränene hinterhergeweint.

    Seine Verdienste für die Homo -Ehe und die Entschädigung der Fremdarbeiter lobend erwähnt.

    Das Crystal Meth ist bislang an ihm abgeperlt als wäre er aus Teflon.
    Ein paar Wochen nach dem Skandal wieder Gesprächspartner im DLF, als wäre nie etwas gewesen. Als Laie staunt man da nicht schlecht.

    Realer Drogenkonsum wird von manchen Leuten wohl etwas lockerer gesehen als Hatespeach im Internet.

    Wie auch immer, Grüne sind was Machterhalt angeht pragmatische Menschen, da führt man vor der BTW 2017 eine Frontbegradigung durch und entledigt sich belastenden Materials.

    Ich schätze dazu hat es keiner amourösen Intrigen in verschweigenen Lustgärten bedurft.

    • TDV,
      Einige wählen aus Bequemlichkeit, andere, um Politiker zu ärgern oder um sich abzureagieren.Beides nicht schön und ohne Demokratieverständnis.
      Für uns wirds diesmal ganz schlimm, sich zu entscheiden, weil man keine Alternative hat – jedenfalls für mich.Wenn ich nämlich jährlich 5% V-St. abdrücken soll, haben meine Erben in 20 Jahren kein Schloß mehr. Dann nützt ihnen 100% Erbschaftssteuer auch nichts mehr, oder, die können sie dann selbst bezahlen.

      Man trifft sich immer 2x im Leben…Und ein ßschloss abe isch nischt.

    • Philomena
      … sie haben dritte und lustigste Kategorie der Wähler der vergessen: Jene Witzbolde, die doch tatsächlich glauben sie wählen Leute die dann in ihrem Interesse regieren werden… ich kenn zwar keinen, aber man sagt mir immer wieder, die gäbe es.

      Die Wähler, die seit längerem zur Gruppe mit den stets beinahe höchsten Prozenten gehören, also die Bürger die etwas haben was tatsächlich die Bezeichnung Demokratie“VERSTÄNDNIS“ verdient, die nennt man Nicht-Wähler.

      Wenn sie an Instandhaltungs- und die Gott-steh-uns-bei Heizungs-kosten denken, so ist es schon seit längerem so, dass jeder durch Besteuerung arm werden könnte, schon lange kein Schloss mehr hat.
      Schauen sie mal bei Ken Jebsen nach, der hatte vor nicht allzu langer Zeit mal einen Gast der ziemlich unmissverständlich über den UNterschied nzwischen „Reichen“ und „Vermögenden“ aufklärte.
      Letztere sind eine eigene Kategorie und leben wohlweislich im Hintergrund und den Bürgern meist unbekannt…..

      Das Problem bei „unseren“ Regierungen ist, dass der Wille fehlt im Sinne der Bürger zu wählen und…. dass das blöde Volk sich dies sich gefallen lässt.
      Wer sein bisschen Besitz sichern will, der muss heutzutage radikaler Zyniker sein und international denken.

  9. Was ist, wenn Hofschranzen einfach nichts tun?
    Die unbestritten derzeit ranghöchste Höfische, die Bayreuth aufzubieten hat, ist die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium Anette Kramme. Einst eingewandert aus dem idyllischen Essen an der Ruhr, schnell Karriere in der bayerischen SPD gemacht, zeigt sie nun der ganzen Republik, wie sozialdemokratische Zukunftspolitik aussieht. Bei der „Rente mit 63“ um ein paar Hundertmillionen verrechnet? Egal, nur nicht das Große, Ganze aus dem Auge verlieren:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rente-mit-63-wird-noch-teurer-debatte-im-bund-13281390.html

    Der Familienhund wird in der S-Klasse vom Chauffeur kutschiert? Also wirklich! Ein gewisser Mindeststandard kann doch wohl niemandem zum Vorwurf gemacht werden.
    http://www.bild.de/politik/inland/anette-kramme/laesst-hund-in-s-klasse-chauffieren-41883338.bild.html

    Ach, übrigens, der Nordbayerische Kurier (mit DDVG-SPD-Holding-Beteiligung), Slogan: „Unabhängige und überparteiliche Tageszeitung“, hat darüber kein Wort verloren. Man wird doch nicht am Lack kratzen. Die Zeiten sind kompliziert genug.

    • Das ist nun wirklich Grösse!! Vielleicht mag sie ja ein paar Doggie Stations spendieren, und Kottüten mit Sponsoringaufdruck des Ministeriums.

    • Envi Case
      Am Wochenende im Kino folgenden Werbespot gesehen: https://youtu.be/mEeZk5wvzgQ

      Also, so gesehen muss sich die Frau Kramme doch heutzutage gar für nichts mehr schämen: Hund, S-Klasse, aus dem Ruhrgebiet stammend – aber in Bayern Karriere machend.
      Und sie kann Bilder von ihrem Hund in der S-Klasse selber in der Öffentlichkeit verbreiten. Eben mit Envi Case. Oder mit Instagram. Oder mit Facebook. Wozu da noch Presse? Und solche süßen Tierbilderchen geben auch viel mehr „Likes“ als sonst was (außer Essen [nicht die Stadt] vielleicht).

      Im Ernst: Als ich den Spot gesehen habe, war mir nur übel. Aber so scheint PROTZEN heute zu gehen. Für Frau Kramme kommt es wohl nur zu spät.

    • Hundskrippl, elendige
      Natürlich wird das nicht kritisiert. Möchte man doch, dass die Wähler den Hund, der sie dauernd in den Allerwertesten beißt, auch noch streicheln.

    • Titel eingeben
      Hatte ich schon erwähnt, dass besagte Frau Kramme natürlich über die Liste in den Bundestag eingezogen ist (was für die Wähler hier spricht)?
      Dass der Hund aus Bulgarien stammt (spricht für sie!)?
      Oder, dass sie „als Fachanwältin für Arbeitsrecht…vor allem bei Massenentlassungen für Betriebsgremien Sozialpläne (verhandelt),
      (Zulassung ruht wegen der Ausübung des Amtes einer Parl. Staatssekretärin)“?
      Man verachte mir die Sensorik des Stammtisches nicht!
      Darauf ein Seidel „Kulmbacher alkoholfrei“.

    • Jetzt ist sie ja im Ministerium bestens aufgehoben und macht da sicher etwas, das ihr entspricht.

    • Philomena...
      Vergessen sie da nicht was? Dass die Wähler den Hund nicht streicheln, sondern solche Leute, wie man sieht, auch wählen?

    • Was Sinnvolles, ja, das wär´s.
      „Don Alphonso sagt:
      6. Dezember 2016 um 00:58 Uhr
      Jetzt ist sie ja im Ministerium bestens aufgehoben und macht da sicher etwas, das ihr entspricht.“

      Nun, vielleicht feiert man auch gerade die eigenen Erfolge?
      Das „100.000-Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge-Programm“ von Arbeitsministerin Nahles und ihrer Staatssekretärin Anette Kramme (beide SPD) läuft doch wie geschmiert.
      Seit dem Start am 01. August 2016 haben sich sage und schreibe 4.392 „Flüchtlinge mit Bleibeperspektive“ in das Programm eingeschrieben.
      http://www.pnp.de/nachrichten/politik/2316367_Bericht-Erst-knapp-4400-Fluechtlinge-in-Ein-Euro-Jobs.html

      Wen ich Anette Kramme wär, ich würde meine S-Klasse-Chauffeur Donuts drehen lassen.
      Ohne Hund (wegen R2G) und vor dem Kanzleramt.

    • Ja, das hat man auch bei uns versucht und wurde mit der Ansage konfrontiert, der Mindestlohn liege aber bei eightfifty.

    • Im Dezember 2015 waren 76.000 Ein-Euro-Jobs hierzulande
      In meiner fränkischen Kleinstadt wurde im Amtsblatt Oktober 2016 ein
      „(Hilfs)Arbeiter (m/w) in Vollzeit (39 Wochenstunden)..Tarifgerechte Eingruppierung nach TVöD“ gesucht.
      Also hab ich mal den Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtrat vertretenen Parteien mit einer Mail belästigt, mit der Frage, welche Aktivitäten von der Kommune denn in punkto „100.000 Ein-Euro-Jobs für Asylbewerber“ bereits unternommen wurden oder zukünftig werden.
      Meine Begründung: Höhere Akzeptanz der Neubürger unter der einheimischen Bevölkerung, Heranbringen an den Arbeitsmarkt, Fähigkeiten ermitteln, „Devise „Fördern und Fordern“, positive Geste usw..
      Verbunden mit der Bitte, dies bei der nächsten Stadtratssitzung als Bürgerantrag auf die Tagesordnung zu setzen und mich kurz auf dem Laufenden zu halten.
      Keine Polemik á la „gegenseitiger Kontakt beschränkt sich auf die Supermärkte und Free-WLAN-Spots“. Nix dergleichen. Sachlichkeit pur.
      Das ist jetzt fünf Wochen her. Bisher keinerlei Reaktion.

    • Nachklapp
      TDV, ich muss Sie nochmal kurz kontaktieren, weil ich vorhin zu höflich war, was ja blöd ist, eigentlich.
      Mit dem Streicheln habe ich natürlich das Wählen gemeint.🐕
      Haben Sie darauf 🐳 geantwortet? Ich habe nicht geschaut, weil ich letzte
      Woche einen runden feiern musste…

    • Im Ministerium bestens aufgehoben und macht da sicher etwas, das ihr entspricht.
      Der Focus schrieb: Im Arbeitsministerium werde diskutiert, ob die langen Fahrten dem Tier guttun, schreibt die „Bild“ weiter. Kramme schrieb der Zeitung dazu: Am Tag der Landshut-Reise sei der Hund, der aus Bulgarien stammt und dort angeschossen worden war, „krankengymnastisch behandelt“ worden. Er leide unter „beachtlichen Gelenkfehlstellungen und Arthrose“. Jenseits dieses Leidens befinde sich der Hund in „exzellentem Zustand“.
      Jenseits dieses Leidens noch zwei Seidel „Kulmbacher alkoholfrei“. Gott vergelt´s!

    • Philomena...
      … egal, feiern ist wichtiger!

    • @ TDV
      Ein kurzer Beitrag ist in den Orkus entfleucht, bitte nicht wundern.

  10. @D.A.
    Da rät man Ihnen, sich ins Bett zu legen, betütteln zu lassen und Hühnerbrühe zu schlürfen – und was tun Sie? Stopfen sich schon wieder heimlich voll mit Fliegermarzipan! Männer … ach so, Vegetarier, gräßlich, mein Fehler … also bitte – Gemüsebrühe und Kamillentee, der beruhigt. Und Bettruhe, sonst gibts was mit der großen Spritze.

    • Für Berliner Zeitgenossen reicht es immer noch.

    • @D.A.
      „Für Berliner Zeitgenossen reicht es immer noch.“

      Na – der war jetzt aber rundheraus verächtlich. Punkt für Sie, Gratulation!

      PS: Sehen Sie – um richtig, richtig schäbig und gemein zu sein, darf man sich nie, niemals nicht so gerieren, sonst wird man uninteressant.

    • Es ist nun mal so, der Aufwand, den man darum treiben muss, ist überschaubar.

    • Ach, naja DA...
      Überlege gerade, was geschehen müsste bzw. geschehen sein müsste, dass ich mich so an den Münchnern (oder anderen Minderheiten) abarbeite, wie Sie an den Berlinern. Fällt mir nicht so recht was ein, das mich bewegen könnten.

    • Beck, Merkel und die bayerischen Abgeordneten sind keine Berliner.

    • @D.A.
      Beck, Merkel und die bayerischen Abgeordneten sind keine Berliner.

      Dann muss ich das Risiko wohl eingehen und lächle hiermit zaghaft zurück.

    • Es wäre so interessant, wenn der Seehoferhorst nächstes Jahr in die Bütt stiege.
      Wir hätten wohl (fast) alle einen Riesenspaß.

    • @gast
      Die Natur des Seehofers liegt darin begründet, dass er eben keine gesamtdeutsche Verantwortung übernehmen würde. Bayern fährt doch so viel besser: Sie kriegen die ganzen EU-Subventionen und andere müssen die ganzen EU-Verordnungen praktisch ausbaden; und damit das auch ja publikumswirksam geschieht, schickt man die ungezogensten Tölpel nach Berlin, den bunten Reigen zu überwachen. Wenigstens können die demnächst ungehindert jedes WE nach Hause brettern; denn die reichen Bayern haben sichergestellt, dass sie demnächst alleine auf der Autobahn sind (deshalb wollte der Don auch weitere zwischen seinen privaten Investitionen in Dresden und seinem privaten Fünftwohnsitz in Verona, aber weil die Bayern schlau wie der Teufel sind, haben sie es als nationale Wohltat verkauft). Die haben also ihren tollen Spaß wie wie Markus und zanken dabei wie – naja, Bergvölker das eben zu tun pflegen. Gottes Garten ist groß! Egal, jedenfalls: Zur artgerechten Haltung der Bayern gehört offenbar auch, dass sie sich nicht wohlfühlen, wenn sie nicht auf jemanden runtersehen und ihn in Verlegenheit setzen können und sie haben ungefähr so feste Vorstellungen davon, wer das sein soll, wie der gemeine Dackel von der Beschaffenheit der Hose des Postboten. So ein folkloristisch zementiertes Fraternisierungsverbot kriegt man auch nicht unterlaufen; bereits auf das Gedankenverbrechen als solches stünde die Ausbürgerung des Verräters und den Verkauf an den Meistbietenden. Das kann man folglich keinem antun, das wäre Quälerei. Möge der Don also seinen kulturellen Grillen fröhnen; man ist eben, wer man ist und Dackel haben ein Näschen dafür.

  11. Baukunst und Nachhaltigkeit und Mobilität
    Ob die Repräsentation großartiger Regierungsarbeit durch Architektonik geleistet werden kann, scheint mir mehr als fragwürdig zu sein, hat die Baukunst hierzulande doch keine Möglichkeit mehr (s. z.B. „Risse im Kanzleramt“, SZ) die Glorie unserer Zeit in kommende Jahrhunderte
    hinüber zu retten.
    Das Statische an sich ist auch nicht mehr das Thema unserer Zeit. Vielmehr liegt der Fokus, zu Recht, auf der individuellen Mobilität oder genauer ihrer Verhinderung für den nichtsnutzigen Urnenpöbel (aka Pack).
    Wie der geneigte Leser weiss, bevorzugen Sie, lieber Don, das Velociped zur Fortbewegung. Dessen Ökobilanz ist aber durch die Verwendung von Metallen, Gummi und Kunststoffen auch nicht einwandfrei, wenn auch möglicherweise besser als die von Akkumulatoren für elektromotorbetriebene, selbstinsgulagsteuernder Rollcontainer.
    Nicht nur ökonomischen Probleme („Fahrdienst des Bundestags meldet Insolvenz an“ SPON) sondern vor allem überragende Nachhaltigkeit und nicht zu übertreffende Repräsentation der Würde unserer Staatenlenker rückt ein lange nicht berücksichtigtes Verkehrsmittel wieder in die
    ihm gebührende Aufmerksamkeit: Die Sänfte, zumindest für MdB und Staatssekretärinnen, gebaut aus nachwachsenden Rohstoffen, wäre das Mittel der Wahl und könnte auch die schleppend verlaufende
    Nachfrage an 1-Euro-Jobs für noch nicht so lange hier lebende Fachkräfte beleben.

    • Säntentragen will gelernt sein, sonst wird einem dabei schlecht. So einfach ist das also alles gar nicht, und ausserdem könnten sich auch Akademikerinnen auf solche Stellen reinklagen. Stichworrt Quote.

      Ruinen sind überhaupt nicht störend, die gehören so in den Park und wenn es ein paar Jahre dauert, macht es auch nichts.

    • "Ruinen sind überhaupt nicht störend..."
      Richtig! Damit befände man sich sogar in alter Tradition / guter Gesellschaft (nichtzutreffendes bitte streichen):
      In Potsdam gibt es einen „Ruinenberg“, auf dem Friedrich der Große künstliche Ruinen errichten ließ (möglicherweise inspiriert durch die oben erwähnten in Bayreuth).
      Der Hauptzweck des Berges war freilich das große Wasserreservoir, das die Springbrunnen im Schloßpark versorgte. Dieses Reservoir sollte durch eine Gruppe von Windenergieanlagen befüllt werden, aber es gab schon damals Probleme mit der Synchronisation der einzelnen Netzkomponenten und der Schwierigkeit, die teilweise überschüssige Energie so zu speichern, daß ein zuverlässiger Fluß gewährleistet war.
      In diesem Zusammenhang muß anerkannt werden, daß seit dieser Zeit auf diesem Gebiet in nur 250 Jahren erhebliche Fortschritte erzielt worden sind: Während damals die Fontäne nur ein einziges Mal funktionierte (und auch das eher trotz statt wegen der Windmühlen) ist das Netz heute trotz der Windmühlen meistens stabil – wenn auch heute wie damals das niedere Volk die funktionierenden Aspekte beisteuerte, während die Obrigkeit sich die großartige Planung zugutehielt. Daß die gründlich mißlungen war und ist, beklagen freilich nur Krittler.

    • Nachtrag zu den Ruinen
      Hundert Jahre nach dem erfolglosen Versuch mit den Windenergieanlagen hat man übrigens Einsicht bewiesen und Deutschland damals größte Dampfmaschine installiert (über 80 PS!), um die Pumpen zu betreiben. Damit funktionierte alles zuverlässig und die Fontäne erreichte eine Höhe von 38 Metern – sie war höher als das Dach des Schlosses!
      Wirklich gelernt hat die Obrigkeit allerdings nichts daraus – sie will wieder zurück zu ihren Windmühlen…

  12. Chapeau!
    Geehrter Don,

    chapeau und besten Dank für den schönen Beitrag zu einem gelungenen Morgen!

    Ganz die klassische Machart: Wunderbar ausgeglichen, fühlt sich beim Lesen an wie schwerer Samt mit Körnung 40, gekrönt mit schönen Bildern… Wunderbar!

    Dieser Stil hat mich seinerzeit Stammleser warden lassen und bis heute gehalten.

  13. ... Die Gartenstatue läuft frei herum ...
    … und heißt Migrant. Unsere Kanzlerin und vielen dicken Männer hinterlassen viele davon und jeder kostet c.a. 470.000 Euro (Raffelhüschen) oder mehr (H.W.Sinn) – also den Gegenwert einer Tietz-Gartenstatuen-Gruppe mit Blattgoldüberzug – oder ist quasi umsonst oder sogar ein Riesengewinn.

    Insofern virtualisiert sich die Schloss- und Gartenanlage nur. Überall blühen bunt die Gärten und wir müssen uns nur noch die Schlösser dazu vorstellen (z. B. in der optischen Gestalt einer Gerhard-Hauptmannschule oder eines Görli), aber mit so schönen Bildern gelingt es und falls Sie Ihren Blog im Zusammenwirken Ihren Webmastern noch um die Musik eines gepflegten Blockflötentrios ergänzen könnten, die aus den PC-Lautsprechern quäkt, wäre ich noch zuversichtlicher.

    Und so wie beim Bau von Schlössern auch der eine oder andere Arbeiter ums Leben kam, bedauerlicherweise, aber wer frägt dem heute noch nach?, muss man sich halt Vorgänge wie in Freiburg erklären, als Unfälle bei der Errichtung imaginärer, aber grossartiger Schlösser, die in ihrer Bedeutung erst kommende Generationen richtig erfassen werden, die nicht mehr im Kleinmut der Gegenwart befangen sind.

    • Pah, vor 200 Jahren hätte man noch Kriege geführt, um neue Landeskinder zu bekommen. Wie bekommen sie geschenkt! so muss man das sehen.

    • Unfälle
      Die Polizei sucht ja jetzt nach einer Verbindung zwischen Opfer und Täter. Nach eingehender juristischer Beratung für den Verdächtigen könnte es sich herausstellen dass man sich schon kannte und bei einem nächtlichen Tete a Tete fiel die bedauernswerte Frau so unglücklich ins Wasser dass sie sich nicht mehr selber helfen konnte.

      In Panik und Angst vor fremdenfeindlichen Anfeindungen floh der unglückliche junge Mann, womit er sich natürlich der Unterlassenen Hilfeleistung schuldig machte.

      Um den unreifen Jugendlichen in dieser traumatischen Situation nicht jeglichen Halt verlieren zu lassen lässt man unverzüglich seine Eltern und Geschwister aus Afghanistan einreisen.

      Für die Familie der jungen Frau ist schon durch die Aufklärung zur Genüge gesorgt. Der grüne OB von Freiburg sinngemäß im SWR-Fernsehen:“Die Familie kann jetzt beruhigt sein, sie weiß jetzt wer der Täter ist“ …na also! Einem frohen Weihnachtsfest steht der Familie nichts mehr im Wege.

    • Einer der schon länger hier ist, ein professoraler Experte für Prävention verlangt:
      Kriminologe Christian Pfeiffer: Die Verweigerung des Nachzugs der Familien junger Männer aus Syrien sei aus kriminologischer Sicht „das Falscheste, was man machen kann“, sagte er der Zeitschrift „Publik Forum“. „Nur gemeinsam mit ihren Frauen und Kindern werden diese Männer bei uns Heimat finden und neuen Boden unter den Füßen gewinnen“.

    • ... Das sieht man an dem Fall in ..
      … Bochum, wo so ein Familienvater mit Frau und zwei Kindern sich trotz H4, Wohnung usw über Studentinnen hermachte und eine fast umbrachte.

      Aber natürlich ein Einzelfall, der nichts beweist, außer dass Herr Pfeiffer sicher gut an der Zuwanderungskatastrophe verdient und sich bald ein Schloss zulegen kann …

  14. Titel eingeben
    Es wird Weihnachten, da werden Sie netter. Dann will ich auch nett sein:

    Ich mag diesen Herrn Beck überhaupt nicht. Doch mag ich ihm auch nicht verübeln, an seinem Werk, an seiner Berufung geklammert zu haben.
    Jeder Mensch hat das Recht, sein Koordinatensystem zu definieren. Meine Nasenspitze zeigt für mich 0,0,0 als rechtswert, hochwert xyz. Herrn Becks Nase zeigt seinen Kurs. Er selbst sah seine Tätigkeit als seine wichtige Aufgabe. Er musste noch viel leisten. Viele, auch sehr prominente Anhänger folgten und folgen ihm bei dieser Einschätzung.
    Seine Verfehlungen rationalisieren sie geschwind und gründlich. Abwägung? Ja, durchgeführt; Weiter so.

    Zum Glück hat der Wahlkreis in NRW nicht mitgespielt, hat auf hochmögende Empfehlung aus elitären Kreisen gepfiffen. NRW ist nicht RHS.

    Zum Kontrast blicke ich nach Bayern. Die Selbstreinigungskräfte der CSU sind legendär. Spezlwirtschaft wird tatsächlich verfolgt, auch bei wichtigen Parlamentariern. Merk ist weg.
    Ein MdL, der eine Nutte besucht hat, wurde gnadenlos vom Hof gejagt. Daß sein Wahlkreis 2018 an den SPD-Kandidaten mit Mihigru fällt – ist leider so.
    Die CSU hat das Ohr beim Volk. Die CSU weiß, was Abgeordnete leisten können und was sie sich leisten dürfen.
    Die Presse dagegen, vor allem die Prantlhausener und die Nordbayerische, hat keinen stringenten Kodex. Der sündige MdL mit Firma und Familie wurde wochenlang mit Bild und Klarnamen gehetzt. Auch nach dem Rücktritt. Spieler Ribery mit dem gleichen Vergehen auch. Hoeness auch. „Haut sie, haut sie auf die Schnauze hin“ scheint das Motto der SZ bei „Volksfeinden“.
    Sorgsam und achtsam geht die Presse, die Tagesschau mit den läßlichen Sünden von Linken um oder den Verbrechen von nichtWeißen.
    Steinbrücks teure Vorträge oder Hillarys teure Reden vor potentiellen Empfängern ihrer Huld – kein Thema.

    Diese Schonung, diese erwartbare Absicherung durch die Medien lässt, meine ich, linke Politiker besonders dickfellig werden.

    Ja, der Beck ist weg.

    Ist mit den Börsengeldern an Hoechst-Zerstörer und SerbienkriegsEinsteiger Joseph Fischer etwas fischig? SZ? Hallo, schon gehört?
    Die Prantlhausener lernt es nicht mehr.

    • Naja, bei der CSU geht es nicht um Moral, sondern nur noch um den Machterhalt. Wäre es wie früher, würde sie auch in den alten Schlendrian zurück fallen.

    • Titel eingeben
      Das mit den Selbstreinigungskräften der CSU halte ich für ein Gerücht, entstanden nach Überschreiten der Fahrtüchtigkeitsgrenze (die in Bayern bekanntlich 2 Maß beträgt).
      Würde es diese Kräfte geben, würde eine Frau Haderthauer nicht ernsthaft glauben, es nochmal versuchen zu können.
      Nein, ich glaube eher, es ist eine Zeitfrage, die Sitten waren früher mal andere. Vielleicht außer bei der CSU, denn wäre Selbstreinigung eine echte Stärke der Partei, dann wären einschließlich Strauß sämtliche Parteigranden binnen Wochen weg vom Fenster gewesen. Und „einschließlich Strauß“ sage ich nur, weil ich für die Zeit davon keinen Überblick habe.

    • @Gamskampler
      Ich kann Volker Beck nicht ausstehen und bin froh, dass er medial hoffentlich in der Versenkung verschwindet.

      Trotzdem finde ich es geschmacklos, ein Fotos des blutüberströmten Mannes als „schönes Foto“ bezeichnet zu sehen.

  15. Wer hält dagegen?
    Das fundamentale V.Beck’sche Gras-Know-How unterstützt in Bälde die gelernte Landschaftsbaugärtnerin Rebecca Harms im Brüsseler Parlamentspalast! Passt. Jede Wette! Wer hält dagegen?

    • Vielleicht wird er ja EU-Beauftragter für Hate Speech,

    • Oder er wird Gefahrstoffbeauftragter...
      Da kommt er dann auch gut an Zutaten für die Herstellung von Betäubungsmitteln ran. Und DIY ist im Augenblick doch total in.

  16. C2H5OH
    Dass ein Asket so schoen schreiben kann, erstaunte mich am Beginn meiner DALekture.

    Die vorangestellte Formel ist die Massenformel von Crystal?

    Bei uns Alkoholophilen gibt es zwei Gruppen, die Geniesser des Trinkens und die des Rausches. Ein scharfe Trennung ist nicht moeglich, eine grobe halte ich fuer richtig.
    Die grosse Zahl der Trinker von Whiskey, Wein und auch Bier geht zumindest sozial akzebtabel mit dem Alk um.

  17. Der Herr Beck
    wurde von seinesgleichen geschasst?

    Wirklich?

    Von dem ist doch wöchentlich zu lesen und zu hören und zu sehen…

    Ich glaube, um den muss man sich wirklich keine Sorgen machen – der hat sich sein Lu(f)(s)tschlösschen, samt Park, schon gebaut…

  18. Ein Park für Beck
    Da es für einen Kristallpalast für Volker Beck finanziell nicht langt, könnte man ja zumindest den Neuen Görlitzer Park gegenüber dem berüchtigten Berliner LaGeSo nach ihm benennen: z.B. in „Volker-Beck-Park für junge Männer, die nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt werden“…

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/dealer-am-lageso-passanten-wollen-keine-drogen-kaufen-und-werden-verpruegelt-24247082

  19. sehr, sehr hübsch heute!
    Gestern wurde bei uns gefeiert als wäre WK2 eigenhändig beendet worden, bubbles in Strömen, wiehernde SchäferInnen, naja…

    • Die nächste Bundeswahl kommt bald. Und dann muss vdB Strache angeloben.

    • Angelobigung
      Nur falls Sie es nicht gelesen haben, vdB wurde auch gestern vom ORF gefragt, ob er dabei bleibe, keine FPÖ-Regierung anzugeloben.

      Da ist er ausgewichen, ganz deutlich, und gesagt er wolle alles dafür tun, eine andere Regierung anzugeloben.

      im ‚Duell‘ am Donnerstag hatte Hofer hingegen ohne weitere taktische Überlegungen spontan gesagt, natürlich ginge der Auftrag der Regierungsbildung immer an den Vorsitzenden der Partei mit der Mehrheit, weil es in jedem Falle Volkes Wunsch sei.

      Der Aufschrei von ‚anti-demokratisch‘ war natürlich null. Wäre es anders herum gewesen, hätte die tagesschau womöglich sogar die Ermordung der Studentin in Freiburg hintangestellt, um das stattdessen als erste Meldung verbreitern zu können. Wait …..

    • @ dunque u Arno Bublitz - Herzo de Meuron sind volksnah, indem sie sich auf das massenhafte
      Vorbild von (deutschen) Einkaufshallen beziehen.

      Kleine Korrektur: Das Vorbild des Herzog/ de Meuron Berliner Siegerentwurfs ist nicht Lidl – Lidl baut mehr so Bombast-Moderne Hallen, neuerdings, mit vorgestzten funktionslosen Scheinarchitekturen als eye-catcher… – sondern Aldi.
      Aldi ist immer noch sturheitl simpel, unauffällig, solide – fast möchte ich sagen: Altdeutsch. Also deutsch seit – – solche Gebäude finden sich schon lange: seit 1800? – das wäre mal ein interessantes Thema für eine Architektursoziologin osä. – Kulturgeschichtlerin, Baugeschichte – – –

  20. Jedem seine Droge
    Warum hat eigentlich keiner vom Berliner Establishment
    gegen die kesse Ironie der Schweizer Stararchitekten
    Herzog & de Meuron aufgemuckt,
    die in Berlin ein neues Museum der Moderne – wie eine
    riesige Lidl-Kaufhalle gestalten wollen?

    H&deM erkannten sofort: Berlin ist Billig-Discounterland.
    Und bekifft oder besoffen sind die meisten da auch …
    deshalb konnten sie sich nach der Elbphilharmonie Hamburg
    in Berlin „amol so a recht luschtiges Späßle“ erlauben.

    Monika Grütters ist Beauftragte der Bundesregierung für
    Kultur und Medien. Sie hat Kunstgeschichte studiert!
    Ist sie von der Droge Macht betriebsblind geworden?
    Steht man auf der Potsdamer Straße wird man NIEMALS mehr
    die von Stüler erbaute St. Mattäus-Kirche sehen können.

    Der schlanken Schönheit „Friedrichswerdersche Kirche“
    rückte die Beton-Mafia so brutal auf die Pelle,
    dass sie schon zitternd zusammenbrechen wollte.
    .
    Aber dafür haben wir einen Weihnachtsmarkt für Hunde!
    Nicht im Görli … sondern im Grunewald!
    Gespendet wird dort auch….für die Tiertafel.
    Obdachlose werden nach Kreuzberg + Mitte gescheucht.

    • Es ist ja nur in Berlin, da fällt die Staatskunst der Staatskünstler nicht weiter auf.

    • LIDL-Filiale
      @Dunque: Das hat nichts mit durch Macht korrumpierten Sachverstand zu tun. Ich halte es eher mit dem Essay „From Bauhaus to our House“ von Tom Wolfe (sehr, sehr lesenswert!). Eine wunderbare Polemik darüber wie schöne Architektur durch das Label „Wie überaus… bourgeois!!!“ ge-hatespeecht wird und so bei Neubauten nicht mehr vorkommt.
      Und im ReichshauptSlumX ist bourgeois halt noch ein echtes Schimpfwort.


    • Solcherart Aldi-Hütten finden sich üblicherweise am Ortsrand.
      Sie in die Mitte zu verpflanzen, zeigt, daß die seit Anbeginn ungelöste Bauaufgabe des „Kulturforums“, es zu einem städtischen Ort zu machen, wieder nicht gelöst wurde. Dieser Ort bleibt halt einfach immer Peripherie, wo man mal in die Pampa fährt für ein Konzert oder einen Museumsbesuch, und dann sofort wieder flüchtet – in die Stadt.

  21. Duodezfürsten - großartig!
    Der Begriff war weit hinten in meinem Gedächtnis und wurde eben wiederbelebt.

    Ganz famoser Artikel, lieber Don. Tja, der Beck, Dolchstoß in den Rücken von den eigenen Leuten. Es wird sich sicher ein Pöstchen finden lassen, immerhin steuern CDU/CSU trotz aller Widerborstigkeit der CSU auf Schwarz/Grün im Bund zu. Man wird sich im Hinterzimmer schon einig werden.

    Andernfalls müsste der 55-Jährige vielleicht einfach mal arbeiten. Ich denke ich habe zuletzt sogar bei Ihnen, lieber Don, den Sinnspruch „Arbeitet schändet nicht“ gelesen. Sollte man Crystal-Beck twittern.

    • Gern geschehen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es für Schwarz-Grün reicht. Alklerdings könnte man den Beck tatsächlich irgendwo unterbringen, Gleichstellungsstelle etwea.

  22. Nett ist die kleine Schwester von Sch....
    Nein, nett fand ich den Beitrag nicht, eher von Frustration und Resignation gekennzeichnet – nicht auf den Autor bezogen.

    Denn was hat sich geändert? Nichts. Die Menschheit ist seit Tausenden von Jahren nicht einen einzigen Schritt weitergekommen. Nur die Methoden der Knechtschaft und Herrschaft sind immer subtiler geworden. Selbst Knechte fühlen sich heute als Herrscher.

    Ach ja, die Griechen und die Römer, aber auch die Maya, Inka, Azteken und andere ehemalige Hochkulturen, was ist aus ihnen geworden? Außer Ruinen ist von ihnen auch nicht viel geblieben – ausgefidelt.

    Dabei heißt es doch durchaus richtig:

    Bet‘ und arbeit‘! ruft die Welt,
    bete kurz! denn Zeit ist Geld.
    An die Türe pocht die Not –
    bete kurz! denn Zeit ist Brot.

    Und du ackerst und du säst,
    und du nietest und du nähst,
    und du hämmerst und du spinnst –
    sag‘ o Volk, was du gewinnst!

    Wirkst am Webstuhl Tag und Nacht,
    schürfst im Erz- und Kohlenschacht,
    füllst des Überflusses Horn,
    füllst es hoch mit Wein und Korn.

    Doch wo ist dein Mahl bereit?
    Doch wo ist dein Feierkleid?
    Doch wo ist dein warmer Herd?
    Doch wo ist dein scharfes Schwert?

    Alles ist dein Werk! o sprich,
    alles, aber nichts für dich!
    Und von allem nur allein,
    die du schmied’st die Kette dein?

    Kette, die den Leib umstrickt,
    die dem Geist die Flügel knickt,
    die am Fuß des Kindes schon
    klirrt – o Volk, das ist dein Lohn.

    Was ihr hebt ans Sonnenlicht,
    Schätze sind es für den Wicht;
    was ihr webt, es ist der Fluch
    für euch selbst – ins bunte Tuch.

    Was ihr baut, kein schützend Dach
    hat’s für euch und kein Gemach;
    was ihr kleidet und beschuht,
    tritt auf euch voll Übermut.

    Menschenbienen, die Natur
    gab sie euch den Honig nur?
    Seht die Drohnen um euch her!
    Habt ihr keinen Stachel mehr?

    Mann der Arbeit, aufgewacht!
    Und erkenne deine Macht!
    Alle Räder stehen still,
    wenn dein starker Arm es will.

    Deiner Dränger Schar erblaßt,
    wenn du, müde deiner Last,
    in die Ecke lehnst den Pflug,
    wenn du rufst: Es ist genug!

    Brecht das Doppeljoch entzwei!
    Brecht die Not der Sklaverei!
    Brecht die Sklaverei der Not!
    Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!

    Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein von Georg Herwegh

  23. Titel eingeben
    So einfach scheint das mit den Zeiten überdauernde Bauwerken auch nicht zu sein… Für Alle, die den Görlitzer Park nur aus der Presse kennen, sei von einer Schildbürgergleichen Posse berichtet:

    http://www.morgenpost.de/berlin/article104411664/Kreuzberger-Pamukkale-Brunnen-wird-abgerissen.html

    Das ist ein Problem des aktuellen Berlin, selbst für eine Million auf den Bauch gebunden bekommt es die aktuelle generation an den Hebeln der Macht, mangels Ausbildung (überbewertet) nicht hin.
    Im Gegensatz zu den ganzen Verweigerern (vorwiegend aus West-Deutschland, ganz viel Bayern, inzwischen der ganzen Welt) habendie Einheimischen Dank Alliierten Medien und der DDR still und unaufgeregt über die Jahre profitiert. Und nicht Alle wohnen in Neukölln, Kreuzberg…

    Und es gibt Hoffnung, der Großteil der Berliner Jugend verliert sich immer weniger in Grabenkämpfen und nutzt das was in Berlin frei Haus geliefert wird: Die Aufmerksamkeit und Informationen aus der ganzen Welt. Und last but not least, da es auch wieder Arbeit gibt, wird auch wieder gearbeitet. Dank Hartz IV sind arbeitslose Bewohner einer 200qm Wohnung für 200€ auch Vergangenheit. Grund zur Hoffnung… Als Bayer mit Bargeld Überschuss würde ich in Berlin oder Immobilien an der Ostsee Küste investieren.

  24. Trugschlösser, Rosenzitronen und Lampenläden
    Fehlt gerade noch, dass die Wolkenkuckucksheime der Politik zu massivem Stein werden und die Zeiten überdauern!

    Ist der Bau des Berliner Trugschlosses nicht architektonischer Zeitgeistbeitrag genug? Und droht in ein paar Jahren nicht die Wiedererrichtung von Erichs Lampenladen?

    Die auf den Rosenzweig der angeblich vorweihnächtlichen Nettigkeit gesteckte Zitrone lässt zum Glück erkennen, wie ernst Ihnen mit dem Vorhaben ist.

    Großartig, neben einer Reihe von funkelnden Perlen wie z. B. „Biographien passgenau zum sozialen Restvermögen der Gesellschaft zu begrenzen“, die (indirekte) Einführung der Muttigestalt Pernelle.

    Der Montag beginnt unerwartet heiter.
    Danke!

    • Nun, so ein Forum ist ja nichts zum Flanieren, insofern wäre ein Garten schon nett. Ich würde Mitte einfacg abreissen, den Fernsehturmstumpf stehen lassen – zwecks der Aussicht, 20m hoch, und den Rest begrünen. Die Bewohner kann man ja nach Halle umsiedeln, das ist auch schön.

      (Gern geschehen)

  25. Der Don und das Neuland...
    Werter Don,

    wie können Sie die Realität nur so verkennen, Sie Relikt aus dem Klassenkampf vergangener Tage! Die neue Bundeseremitage ist doch schon längst im Bau. Und zwar im Neuland! Ganz aus Moralin erbaut. Wo schon heute die willigen Zofen aus der Tagespresse die grosszügig dargereichten geistigen Ergüsse des Politadels dankend in sich aufnehmen, wrmhalten und wiedergeben. Voll von zwitschernden Brunnen der Weisheit, im Hintergrun ausgestattet mit modernster Filtrationstechnik, auf dass kein vebotener Keim das Idyll störe. Im Zentrum die Grosse Halle, in der das brave Volk der heiligen Raute huldigen und die Verkündigung der alternativlosen Weisheiten entgegennehmen darf; das grosse Rund der Halle schützend überspannt vom Firmament des Wahrheitsministerium, sich stützend auf den Säulen der Wahrheitsmedien; so grossartig und prachtvoll, dass Speers Halle des Volkes gerade mal als schönster Pfarrhof Europas durchgeht. Ein Enseble von solcher Grossartigkeit, dass sich noch Generationen von Nachfahren daran erlaben können.

  26. Titel eingeben
    „Sich mit den Zofen der Tagespresse verlustieren“ – wie wahr. Ich hab mich im Nachgang der Trump-Wahl oft gefragt, wie sich jemand ernsthaft zur selbstherrlichen „städtischen Elite“ rechnen kann, der/die für 1200 netto anschaffen geht. Ohne den globalisierten Neoliberalenmist hätten die Journalisten auch heute noch ihr glückliches Wohlstandsleben aus den 80ern behalten und müssten nicht unter der Atlantikbrücke herumgammeln.

    • Es gibt einfach zu viele Journalisten. Der Glaube, man gehörte zur Elite, ist das, weas bleibt, wenn alles andere wegbricht.


    • hätten die Journalisten auch heute noch
      Ich bezweifle das. Das Internet wäre trotzdem gekommen. Und damit das Bröseln des Zeitungsabos.

    • Entlohnung von Journalisten
      hat weniger mit der Globalisierung denn mit dem Anzeigenmarkt zu tun. Früher waren die Wochenendausgaben durch Stellen und Wohnungsanzeigen sehr dick und sehr lukrativ. Diese Sparte wird durch das Internet schneller und besser bedient, damit fällt eine sehr gewinnträchtiger Teil der Zeitung auch ganz regional weg.

    • Wieso immer diese Mitleid mit scheinbar gering verdienenden Journalisten
      Hier die Tarifvereinbarung zwischen Zeitungsverlegern und Ver.di aus 2014:
      Redakteurinnen/Redakteure ab 1. Berufsjahr:
      a) im 1. bis 3. Berufsjahr 3.032 € 3.108 € 3.155 €
      b) im 4. bis 6. Berufsjahr 3.519 € 3.607 € 3.661 €
      c) im 7. bis 10. Berufsjahr 4.060 € 4.162 € 4.224 €
      d) ab 11. Berufsjahr 4.467 € 4.579 € 4.648 €

    • Titel eingeben
      Joachim Brunold: Selbst wenn alle Journalisten in Ihrer Tabelle wären (und im Himmel Jahrmarkt), bliebe es bemitleidenswert:
      pflege-berufe.ch/lohn-fage

      Der grossflächige Verzicht auf Inhalte bzw sein Ersatz durch undemokratischen Schranzenjournalismus (Steuersenkungen und Witzlöhne waren ja so „gut für Deutschland“) führte zum Anzeigen- und Abonnentenverlust, das war kein Naturgesetz. Es ist nichts als sardonisch gerecht, wenn jetzt das Pressgeschäft nun die eifrig herbeigeschriebene neoliberale Pest endlich selber abkriegt.

  27. Ideal und Zwang
    @ Don Alphonso:
    „(…) und der Verkauf Minderjähriger zum Zwecke von Ehen, wie wir es heute dem Islam vorwerfen, galt damals als Ideal des christlich-gehobenen Abendlandes.“
    Nanana, auch Übertreibungen sollten noch eine Restwahrscheinlichkeit haben, sonst macht es keinen Spaß mehr. Das Kinderehen als „Ideal des christlich-gehobenen Abendlandes“ galten, ist natürlich unrichtig, mit Ideal hatten diese Ehen nichts zu tun. Und auch, was ein „Minderjähriger“ ist, ist starken zeitlichen Schwankungen unterworfen. Ich wüsste auch nicht, warum 16 oder 17jährige (also Minderjährige), wenn sie denn wollen, keine Ehe eingehen sollten. Früher nannte man das: „Durchbrennen“, dann wurde anderswo die Sache nachträglich durch einen willfährigen Pfarrer legitimiert. Bloß: Das alles geschah aus Liebe. Das ist etwas anderes, etwas ganz anderes als in orientalischer Tradition von den Eltern arrangierte Ehen, oft zwischen einem ältlichen Mann und einem jungen Mädchen, gell?
    Auch die Kinderehen, die früher im Adel geschlossen (also arrangiert) wurden, auch zwischen Kindern mit Kindern oder zwischen Kindern mit Erwachsenen, wurden nicht aus Ideal geschlossen, sondern aus genau dem Gegenteil, nämlich aus machtpolitischen Gründen. Und diese Ehen waren solange pro forma (und darauf wurde auch streng geachtet), bevor die Mädchen erstens geschlechtsreif wurden, also ihre Tage bekommen hatten, und zweitens ein gewissen Alter erreicht hatten, das von Land und Zeit variierte, gewöhnlich zwischen 14 und 16 Jahren. Und erst dann wurde ein Tag festgelegt, an dem die Ehe vollzogen wurde. Schön, doch all das ist lange vorbei. Welche Jugendlichen brennen denn heute noch durch? Es gibt keinen oder kaum noch Gründe mehr dafür. Und der Adel ist schon lange in der Vergangenheit verschwunden. Die islamischen Zwangs-Kinderehen sind dagegen Gegenwart. Das ist der Unterschied.

    • Es gibt auch genug Beispiele, bei denen das Alter deutlich unter 14 lag.

    • und er fasste Marie-Antoinette lange nicht an
      Da sind Sie bockig, Don. Falls es Beispiele gab, nennen Sie sie bitte.

    • Kaiser Oto II heiratete Teophanu, als sie etwa 12 war. https://de.wikipedia.org/wiki/Theophanu_(HRR)
      Der Heiratsvertrag für Isabella de Medici wurde für eine 11-jährige geschlossen https://de.wikipedia.org/wiki/Isabella_de%E2%80%99_Medici
      Noch derber Richard TT mit der 7jährigen Isabella von Valois https://de.wikipedia.org/wiki/Isabelle_de_Valois_(1389%E2%80%931409)
      Francesco Sforza heiratete eine 11jähre Christina von Dänemark https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_von_D%C3%A4nemark#Erste_Heirat

      WollenS noch mehr?

    • ... na ja ...
      … da ging es idR um frühzeitige dynastische Heiraten (Kaisertöchter gibt es nunmal wenige; die müssten wie die silberkannen früh reserviert werden) oder um frühzeitige Sicherung der Erbfolge.

      Das hat mit Frühheiraten à La Aisha, der Glücklichen, im Islam, dem Jungfräulichkeitskult und Phantasien à la Edathy oder Beck nicht wirklich etwas gemein.

    • Hofprotokoll
      Bis die Mädchen in gebärfähigem Alter waren, amüsierte sich der Bräutigam, falls älter, mit seinen Mätressen? Dann ging’s ja noch…

    • Theophanu
      Zu dieser Hochzeit sollte man sich einmal die wunderschöne Heiratsurkunde genauer anschauen (in Wikipedia z.B. unter Theophanu_(HRR), hat aber sogar einen eigenen Artikel). Da wurde mit Purpur und Gold nicht gespart – und das Dokument ist fast anderthalb Meter lang!
      Wenn man sich den Text genauer anschaut, sieht man, daß die Namen „Otto“ und „Theophanu“ in einer etwas anderen Handschrift geschrieben sind – wenn es die beiden Brautleute selbst geschrieben haben sollten, konnte sie besser schreiben als er – das „Otto“ ist etwas krakelig…
      Er war übrigens auch erst 17, sie 12 – also nichts mit „weißer alter Mann kauft byzantinische Jungfrau“…

    • Auch dafür lassen sich Beispiele finden, etwa das Eheversprechen des damals 56jährigen Kaiser Maximilian.

    • Als Caesar Pontifex Maximus in Rom war....
      ….. gab er Pompeijus, der ein Bulle von einem Mann und über 40 war, sein Tochter Julia zur Frau, die war 14. Sie soll bis zur baldigen Schwangerschaft sogar sehr zufrieden mit ihm gewesen sein, überlebte allerdings die Geburt des Kindes nicht, weil ihr Körper zu zart war.
      Ein Buch jenes Caesar, der bei der Eroberung Frankreichs zwischen 20 und 30 Millionen Menschen massakrierte, wird nach wie vor ohne die geringsten Skrupel, sowas ist Hochkultur, dazu verwendet 10jährigen Latein, und dabei auch gleich die Wertewelt solcher Monster einzutrichtern.

      Man sollte vielleicht nicht allzu lautstark immer so tun, als sei Sex mit Kindern beiderlei Geschlechts nicht schon immer gang und gäbe gewesen, oder, als könne man das irgendwann abstellen, indem man so tut als seien an sowas nur Pervere, oder nur Grüne, beteiligt.
      Naiven Leuten bei diesem Themen kann man empfehlen sich mal die Liste der Kunden eines gewissen Herrn Dutreux genauer anzuschauen

  28. Sie schreiben schöner und Dialektik wirkt
    Sehr geehrter Don A,

    sehr inspierender Text von Ihnen zur „neuen Klasse“ und ihren Verfehlungen (u. a. Petze Beck).

    Las man heute statt der Mittagsmesse die Zeitungen, so blieb außer dem „Befreiungstext“ von Gunter Weißgerber http://www.achgut.com/artikel/make_antiamerica_great_again von seinen merkwürdigen Brüdern und Schwestern aus den linken Zonen -außer Ihres Aufsatzes – nicht viel übrig.

    Sie übertreffen als „Kunstfigur“ (a la Harald Schmidt) sich selbst und werden über die Ironie und mittels der Ironie über diese hinauswachsend „authentisch“ (mein bester Text von Don Alphonso).

    Selbst einzelne Waldgänger (von der „Antiquariatsfront“, die bitteschön Magdeburg statt Jürgen Kaube aufarbeiten söllte) wissen um die Vergeblichkeit von Sisyphus http://www.sezession.de/56819/das-narrenschiff.html#more-56819

    Andererseits riefen Ihre Parkschilderungen starke Assoziationen an frühere Besuche in St. Petersburg im Katharinenpark hervor: Damals vollzog ich erstmalig, wie eine augenscheinliche Eingebung, kommunistische Anwandlungen nach und verstand Dialektik nicht mehr nur als m/l-Spiegelfechterei, sondern als höheres Wesen, das sich gelegentlich – wenn Zeiten Pech haben – als blutiger Witz entäußert.

    Einstweilen bleiben Sie, Radfahren, Voltaire und das Weiterwirken von demokratischer Dialektik samt – vorläufiger – Verabschiedung von Volker Beck.

    • Jedem das...
      Harald Schmidt war auf den schnellen Gag aus. Das war lange Zeit toll. Fürs TV; und dort hat das lange funktioniert. Schon die Sammlung seiner Kolumnen in ein paar Taschenbüchern: Sehr oberflächliche Lektüre.
      Fundierte, recherchierte Artikel wie hier – die sind doch Welten von Schmidt und seinen zuvor von Angestellten ausgedachten Gags entfernt.

  29. Einen Kristallpalast mit Knabenstatuen ...
    … zur Erinnerung an V. Beck haben die Grünen am Nollendorfplatz nicht gebaut. Für eine Million Euro wurde aus der angrenzenden Maaßenstraße ein Gefängnishof. Aristokraten hätten vielleicht mehr Geschmack bewiesen, aber weniger Sinn für Realsatire.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/begegnungszone-in-berlin-schoeneberg-selbst-ein-gruener-findet-maassenstrasse-teils-grauenvoll/14462256.html

  30. # königliche Pracht des Wahnsinns
    Lieber Don Alphonso,

    am gestrigen Sonntag hat die ganze gefürchtete Macht des gemeinen Bürgers in Österreich und in Italien, Ihrer zweiten Heimat, wieder einmal Europa gerettet, was mit keinem Wort von Ihnen an dieser Stelle gewürdigt wird. Stattdessen eine, wenn auch verspätete Geschichte zum 2. Adventssonntag mit einem diskreten Hinweis auf die Geschichte unserer Kultur mit dem Hinweis, daß „der Verkauf Minderjähriger zum Zwecke von Ehen, wie wir es heute dem Islam vorwerfen“ damals als Ideal des christlich-gehobenen Abendlandes“ galt.

    Ach, welch nachsichtiger Gedankenanstoß von Ihnen, der nun bei all Ihren Lesern hier viel Verständnis schaffen wird für die Gäste der Kanzlerin und die es Ihnen sicher auf die eine oder andere Weise danken wird.

    Mir war bisher nur bekannt, daß die Aktion „#Gutmensch“ noch auf das Erzbistums Köln beschränkt ist.

    Irgendwo in den Tiefen der noch freien Seelen hört man den Schrei: Brainpolice, Brainpolice, Brainpolice……..

    Das Verhältnis der Bayern zu den Franken ist ja so ein wenig gehässig und ein ungleiches Spiel, schon seit vielen, vielen Jahren, was man stets an der Verteilung der Gelder im Freistaat sehr gut erkennen kann.

    So scheint auch nachvollziehbar, daß Sie für Ihre Geschichte Bayreuths Eremitage gewählt haben und nicht Neuschwanstein oder Herrenchiemsee, was man den König nicht einmal fertig bauen ließ.

    Für Sie, wie jeden Überzeugungsbayern scheint die Tatsache, 15 Millionen Francs im Juni 1810 für das Fürstentum Bayreuth gezahlt zu haben, eine noch anhaltende Kränkung zu sein, wobei Bayreuths Eremitage ja keine Baustelle war, wie Herrenchiemsee.

    Auf heute übertragen ist das ja so wie die Milliarden, die die Bundesrepublik Deutschland West den Ossis dafür zahlen muß, damit der Westen von diesen vom Sozialismus überzeugt wurde. Na ja, fairerweise muß man zugeben, daß sie Merkel und Gauck dem Westen geschenkt haben, als wohlwollende Geste.

    Die Bayreuther Eremitage, teuer bezahlt, doch in der Pressemitteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung vom Februar 2015 wird die herausragende Bilanz hervorgehoben mit der vorgeblichen Dekadenz vergangener Zeiten immerhin durch Eintrittspreise 66,52 Millionen Euro erwirtschaftet zu haben. Da ist doch die kleine Ausgabe für die Eremitage in Bayreuth, über die Jahre, schon mehrfach wieder hereingekommen und Herrenchiemsee ist noch immer eine Baustelle.

    Bei seinem unrühmlichen Tod im See, hatte der König eine Taschenuhr bei sich, die, da mit abgesoffen, um sieben Minuten vor sieben stehengeblieben ist.

    Es scheint ein wenig wie heute. Die Zeit scheint stehengeblieben in einer ewig währenden Bewältigung von Krisen ohne Zukunft, einer Zeit, die sich zurückwendet, Verständnis schafft, um Gäste im Mittelalter abzuholen mit dem Hinweis, der Verkauf Minderjähriger war auch einmal das Ideal des christlich-gehobenen Abendlandes.

    Dr. Gutten, heißt es, hatte, als man Ludwig den II. in Neuschwanstein abholte, eine Zwangsjacke dabei von deren Anwendung man jedoch keinen Gebrauch machen mußte.

    Die folie de grandeur royale ist dem islamisierenden Sozialismus gewichen und die für Ludwig dem II. angedachte Zwangsjacke, welche sich noch immer im Medizinhistorischen Museum Ingolstadt befinden soll, liegt bereit für ausgeflippte Schreiber in den Medien und einigen verwirrten Personen in Berlin, die im Gegensatz zu Ludwig nicht freiwillig mitgehen werden.

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Ich sortiere noch Gedanken.

    • Der Verkauf Minderjähriger zum Zwecke der Ehe
      Das wird ja bei „Bella gerant alii, tu felix Austria nube“ gerne ausgelassen, wo man nur gerne die berühmten drei Worte zitiert. Ich wette das Mitgefühl des Volkes für unglückliche Kindseheleute hielt sich auch in Grenzen.

    • Man hatte wenig Achtung vor dem weiblichen Geschlecht.

    • @ Don Alphonso
      Lieber Don Alphonso,

      „Man hatte wenig Achtung vor dem weiblichen Geschlecht.“ — „hatte“?

      Ich weiß ja nicht. Kommen Sie bitte in die Gegenwart zurück.

      Wie ja gerade in der FAZ zu lesen ist, meint Kai Gniffke vom Staatssender:

      „Die ,Tagesschau’ berichtet über gesellschaftlich, national und international relevante Ereignisse. Da zählt ein Mordfall nicht dazu.“

      Ja, so ein banal brutaler Mordfall in Freiburg, wie all die läppischen kleinen Vergewaltigungen und sexuellen Belästigungen und was war da doch gleich neulich im Münchner Rathaus? Das ist doch wirklich nicht der nicht der Rede wert.

      Wie Sie ja richtig sagen: „Man hatte wenig Achtung vor dem weiblichen Geschlecht.“

      Die Achtung vor dem weiblichen Geschlecht ist heute, nach Ansicht der Politiker und der Staatsmedien so groß, daß die Medien nicht mehr extra über jede Banalität berichten müssen.

      Na dann, schönen Feierabend
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Ja, die Tagesschau – das ist ein eigenes Thema, eigentlich würde ich es gern meiden. Ein Mensch ist tot. Das ist schlimm genug.

    • Taking me to a place like this is about as exciting as saying to me "Let's f.ck."
      Fräulein ObjectBe,

      leider, leider muss ich Ihnen mitteilen: Ich bin jetzt doch etwas erschlafft, angesichts des langen und doch wenig blödsinnigen Textes. Man möchte als Mann, der dem ganzen Tag der Jagd nach Profit unterliegt, nicht auch Abends mit Zahlenkolonnen konfrontiert werden. Da wandert das ganze Blut unweigerlich wieder ins Hirn und lässt nix mehr übrig für andere größere Gliedmaße.

      Whatever, die von Ihnen geführte Bezeichnung des islamisierenden Sozialismus trifft die Sachlage, und zwar genau. Dieses ganze IS Gedöns ist letztlich nur als andere Seite einer Differenz möglich, die sich zu einem westlichen Lebensstil abgrenzt, der sich in der Huldigung fetter, im HipHop Rhythmus wackelnder Ärsche als Instagram Ikone manifestiert.
      Inwiefern dies dem Mittelalter ferner denn bedeckter Gesichter zu sein schein, dies mag ich nicht völlig entscheiden zu können.

      Es ist dann der Witz, dass wir uns von dieser Form von Lebensführung nicht konkret abgrenzen können, da die hierfür notwendigen Werte sich vor langer Zeit im unendlichen Kapitalismus der Auflösung hingaben.

      Man muss Dons Geschichtsschreibung nur umdrehen, um zu erkennen:
      Wenn die Dekadenz nicht mehr auf eine kleine Oberschicht begrenzt bleibt, dann wird ihre demokratischen Ausbreitung alle Grenzen und alle Inhalte beenden.

      All das wird mich heute Abend nicht mehr beglücken, ebenso wenig wie die
      Suche nach der Pracht des Wahnsinns in Ihrem Text.

      Demnächst vielleicht wieder, mehr Blödsinn oder einfach nur mehr Sex, also das, was uns Männer an Frauen erfreut. Machen Sie sich nicht so schwere Gedanken, das ist unsere Aufgabe.

    • Verehrte ObjectBe!
      Schön, Sie wieder hier zu lesen. Für die Frauen in D wird doch sehr viel getan. Schauen Sie doch bitte in die heutige Spiegel Online-Ausgabe. Dort finden Sie den großen Aufmacher „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihre Frauenzeitschrift“. Also, noch mehr kümmern kann man(n) sich nun wirklich nicht.
      .
      Schade, dass der SPIEGEL Frauen so darstellt. Ich dachte immer Frauen sind stark, gescheit und klug. Doch dieser Artikel stellt meine bisherige Überzeugung in Frage.

  31. Lustgarten Deutschland
    Man möchte meinen, dass sich unserer werten Regenten einen Lustgarten anlegen, der nicht nur wenige Quadratkilometer umfasst, sondern die gesamte Fläche dieses Landes.

    Man findet beispielsweise hier und da eine kleine Prunkbaute, die sich durch maßlose Verschwendung auszeichnet, um den jeweiligen Regenten zu verewigen. Natürlich sind diese Bauten der technokratischen Zeit angepasst und entsprechen eben Flug- oder Bahnhöfen.
    Entsprechend werden auch Teiche angelegt. Nur dass diese samt Vegetation heute eher Stadtvierteln entsprechen, die einem sozio-ökonomischen, kulturellen oder einem ethnischen Bild entsprechen müssen.
    Exzesse der eingeladenen Besucher gibt es auch, nur dass diese eher von der gewalttätigen Sorte sind.

    Die Idee ist tatsächlich nicht soweit hergeholt, wie man im ersten Moment glauben mag. Denn die Anlage des deutschen Lustgartens speist sich ebenfalls aus Überfluss, Dekadenz, professionellen Inzest und Elitarismus der herrschenden politischen sowie medialen Klasse und dient keinem anderen Zweck als der Belustigung derselben.

    Frei nach Marie Antoinette: „Wenn das Volk keine Heimat mehr besitzt, dann soll es halt auswandern.“

    Oder wofür eigentlich Analogie nutzen: „[…] wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir [einen wunderschönen und bunten Lustgarten anlegen], dann ist das nicht mein Land.“ Marie Antoinette’s invertierte Initialenvetterin / regentin des deutschen Lustgartens

    Ob man sich in Zukunft mal ein paar Guillotinen aus dem benachbarten französischen Lustgarten leihen darf?

    • Maria Antonia war eben ein kluges Kind
      Und natuerlich, gebildet, einsichtig und „ein Engel gesandt von Maria Theresia“.
      Leider waren und sind die Wackes blind, sonst haetten sie nicht so fuerchterlich aufgehetzt werden koennen und so blindwietig um sich geschlagen.
      Sie kam auch nicht aus Preussen, wie denn auch, noch nicht mal aus der Uckermark.

    • Teiche werden angelegt?
      …wohl doch eher Sümpfe!

    • Harmoniestörung erfüllt den Tatbestand der Sumpfbewohnerverhetzung
      „Sumpf“ ist negativ konnotiert. Entsprechend der hiesigen sprachlichen Etiquette ist daher der Begriff „urbanes Feuchtgebiet“ zu verwenden. Das gehört zum besonderen Flair des deutschen Lustgartens und sorgt für Harmonie.

  32. Bayreuth
    Da kommt einer alljährlich vom Tegernsee zu mir heraufgewallfahrtet, und siehe, er ist geworden wie unsereiner.

    Jean Paul

    • @ Titan wg. "Baireuth" u Fichtelgebirge usw. - - "Menschen wo kein Kopf drauf ist" & Jean
      „Der Geistliche – der Krieger – der Liebende – der Jüngling – jeder verlangt eine andere Gegend als der andere. – So sind mir die langen und fernen Fichtelgebirge lieber als die nahen Tyrolerberge bei M ü n c h e n ; nur jene lassen meine Phantasie über die Berge und hinter die Berge ziehen und in der Nebelwelt auf ihrem Nebelrücken eine neue Morgenwelt erbauen.
      (…) In Baireuth ist es nicht mit den Menschen wie mit den Dreikreuzern, daß wo kein Kopf drauf ist, sie nicht gelten.“

    • ... wer noch ein Weihnachtsgeschenk / - wunsch sucht
      … den Jean Paul Taschenatlas kann ich sehr empfehlen. Schön gestaltet und witzig.

    • Danke.

  33. Titel eingeben
    „Don Alphonso sagt:
    5. Dezember 2016 um 13:47 Uhr
    Es gibt einfach zu viele Journalisten. Der Glaube, man gehörte zur Elite, ist das, weas bleibt, wenn alles andere wegbricht.“

    Sie verstehen was von der Sache, oder?

    • Ich bin qua Geburt oben, ich brauche dafür keine Zeitung.

    • Kein Kunststück - so als Kunstfigur
      Irgendwie… ach, egal.

    • @Don Alphonso: Eine Dame von edlem/vornehmem Geblüt sagt:
      Ich gestehe, mit dem herkömmlichen Ausdruck „von Geburt sein“, wenn damit ein angeborener Vorzug bezeichnet sein soll, habe ich nie einen vernünftigen, sittlichen Begriff verbinden können, denn in der Geburt sind sich alle Menschen ohne Ausnahme gleich.Louise von Preußen (1776 – 1810), Königin von Preußen

  34. Gartenbau
    der Onkel war bei der Schlösserverwaltung
    wenn ich mich recht entsinne, empfahl er Schloß Donndorf bei Bayreuth w/ der Gartenbaukunst

  35. Gestern und Heute
    @Don Alphonso:
    „Es gibt auch genug Beispiele, bei denen das Alter deutlich unter 14 lag.“

    Die vermeintlichen Defizite der Vergangenheit sind nicht zu ändern, die tatsächlichen Defizite der Gegenwart aber vielleicht doch. Heutige islamische Kinderehen – in Europa – werden nicht dadurch erträglicher, das in ferner europäischer Vergangenheit irgendein König Karl der Bucklige eine 12jährige geheiratet hat. Das ist vorbei, die islamische Kinderehen – in Europa – sind nicht vorbei. Sie sollten streng verboten werden, es darf da keinen zollbreit Entgegenkommen geben. Aber natürlich werden sie hierzulande nicht verboten werden, das ist utopisch. In einem Volk, das Kindergärten freudig oder zumindest widerspruchslos für moslemische Asylanten freiräumt, haben solche Utopien keinen großen Platz.

  36. Unfair
    Don,
    heute sind Sie ungerecht und unfair – Volker Beck hat sich ehrlich für seine Themen und peer groups eingesetzt, und diese werden ihn (hoffentlich auch ebenso offen) jetzt unterstützen.

    Persönlich bleibt zu hoffen, dass er dem wahnsinnigen Klammergriff der Droge wirklich entkommen wird.

    Gesellschaftlich herrscht seit jeher Doppelmoral? Ja, aber nicht permanent dominant – das ist historisch und menschlich zu kurz gegriffen!

    Klar können wir zynisch stehen bleiben – da antworte ich, wir haben doch die Parkanlagen unserer Eliten heute, siehe Berlin-Neukölln oder Frankfurter Taunusanlage – liberal wegsehen öffentlich kultiviert…

    Sie lieben Sammlungen, warum wollen sie aber weitere Beweise von Elitenversgen konservieren in neuen Lustgärten?

    Den gibt es schon: virtuell. In Games of Thrones zu sehen…

    Ich frage mich vielmehr, was Sie hiervon halten (werden): http://www.konservative-sammlung.de

    Auch diese werden nicht frei von Doppelmoral sein – doch die Frage lautet immer, wieviele Menschen unter Doppelmoral leiden müssen!

    Ob Moralisten, Aristokraten oder Stalinisten, oder religiöse Missionare – die sind alle schlimmer als eine mit sich ringende Bürgerschaft.

    Oder nicht?

    • Ich halte nichts von Gruppierumngem, gleich welcher Art.

      Ja, er hat aich eingesetzt und irgendwann begonnen, auch über Leute herzufallen, weil es ihm passte. Dafür habe ich keinen Respekt. Ich will nicht die Moralapostel der CSU gegen die der Grünen ausgetauscht sehen.

    • Titel eingeben
      Achwas?! Der „wahnsinnige Klammergriff der Droge“ ist schuld an dieser Person seinem Tun, womöglich gar seiner Partei?
      Na dann …

  37. quod licet
    Warum stellt niemand die sinnige Forderung nach einem Wählerführerschein (also einem Intelligenztest) und einem steuerbeitragsabhängigem Verhältniswahlrecht ?

    Und warum bekommen nicht-steuerflüchtige Steuerzahler nicht als Ausgleich Gesinde aus der erwerbsfähigen Hartz4-und Migrantenschar ?

    Das alte Prinzip von Leistung und Gegenleistung Do ut des) darf ruhig etwas de-anonymisiert und individualsinniger werden. Und wäre Parkwege harken und Karpfen-Bürsten nicht ein viel pragmatischerer Ansatz Leitkultur im aktiven Erlebnis-Arbeiten zu erfahren.

    In den Feinheiten zeigt sich die Stufenleiter von dekadenter Lebenslust zu proletarischer Regression – während der CSU-Mann mit ausufernden Larissa-Stunden kulturübergreifend die Marktwirtschaft belebt und Wechsel seines guten Namens hinterlässt, begnügen sich die Sozialdemokraten mit stubenhockendem, lebens-unprallem Bilderchen-Gucken und die Genderverwirrten scheitern schon beim Einkauf von Turbo-Poppers neben dem Kinderstrich.

    Welch eine Verirrung unsere proletarischen, gewissensfreien Parlamentarier im Reichstag zu verdiäten – der viel mehr zum Lobby-Lustwandeln einlädt – statt rechtzeitig den alten Palast der Republik mit denen zu füllen, denen er gut zu Gesicht gestanden hätte.

    • Zum Anfang könnten wir wieder ein Klassenwahlrecht einführen.

    • Wahlrecht
      Wenn man gestern Italiener hören konnte, die so abgestimmt hatten, um Renzi „zu ärgern“, sind sie sich der Tragweite ihrer Tuns wohl nicht bewusst.Schlimm ist doch auch, dass Berlusconi wieder so mitmischt.

      Andere Länder, andere Sitten eben.Meine Kinder sind öfter an der Costa Del Cilento. Gar nicht weit weg von da wurde der Bürgermeister, der nachhaltigen Tourismus förderte, mit 9 Schüssen vor seinem Haus von der Mafia hingerichtet.

  38. ja der Volker
    Das schlimmste was man solchen Leuten antun kann ist sie vom Podium zu holen, so dass sie nicht mehr überalldabei sein können. Bei der Claudia Roth haben sies auch versucht. Dann hat jemand Mitleid bekommen un ihr den Job hinter Lammert verschafft. Mal sehen was mit dem Volker passiert.

    • Roth wäre ja auch noch ein gewisses Streichungspotenzial, um in der Wählergunst zu steigen.

    • Die ganze Riege unterirdisch
      Ich wüsste da eine andere. Die müssen Sie sich als Außen neben Lawrov und wer weiß vorstellen, da stellen sich die Nackenhaare auf. Die haben überhaupt kein präsentables Personal. Armes Deutschland.

  39. Titel eingeben
    Ich denke, die Grünen haben mit dieser (Nicht)Wahl Volker Becks die Realitäten anerkannt. 66 zu 188, das war deutlich. Das mag zum einen in seiner nicht unproblematischen Person bzw. seinem Auftreten begründet sein, von dem man zuletzt so gar keine Zugpferdfunktion mehr erhoffen mochte.
    Mehr noch scheint hier die Tatsache anerkannt worden zu sein, daß die Grünen ihre Wandlung zur Partei des Establishments, des staatsfrommen Mainstreams vollständig abgeschlossen haben. Da paßt die berufsempörte Minderheitenattitüde, die sich immer so ungemein widerständig, mutig und couragiert gibt, einfach nicht mehr hinein.
    Vielleicht signalisiert die Entscheidung sogar den Anfang vom Ende der ewigen Besserwisserei und des Moralaposteltums, deren Nanny-Haltung außerhalb der großstädtischen Ökoschickeria nicht gerade breite Mehrheiten organisiert.

    • Homosexualität ist ja auch nicht mehr das, was es einmal war – weniger schrill, sehr etábliert, über weite Strecken konservativ.

    • Titel eingeben
      Wie mir mein kleiner Rest verbliebener Grünen Freunde bestätigten, ging es bei seiner Abwahl wohl in erster Linie um den Schutz der eigenen Abgeordneten Pension.
      Je mehr Wähler jener man vergrätzt, die sich selber Drogen und Sex mit Teenies verkniffen haben, ums so weniger Abgeordnete der Grünen.
      Und unter zwei Legislaturperioden gibts keine volle Pension….

  40. Now I see this clearly. My whole life is pointed in one direction.
    Don,

    dem ist nicht viel hinzuzufügen.
    Man kann es eigentlich nur noch verkürzen:

    Moral ist da, wo Macht nicht erreichbar.

    • Macht und Moral
      Noch besser ist es, wenn sich Macht mit Moral legitimiert.

    • Die Grünenwählerschaft hätte die Partei auch mit Beck gewählt, die sind treudoof.
      Es ist unmöglich, mit einem Dummkopf treu und ehrlich zu verfahren.
      Michel de Montaigne

  41. Herrn Beck nicht aufzustellen ...
    war der erste ernstzunehmende Schlag der Grünen gegen die AfD.

    • Und Sahra Wagenknecht aufzustellen...
      war der erste ernstzunehmende Schlag der Linken gegen die AfD.

    • @gewürztraminer
      Nicht, wenn diese Partei Wagenknecht bei der nächsten Parade wieder in die Kniekehlen schlägt! Die Leute werden die Taten würdigen. Solange die ausbleiben- bspw. in der sogen.“Flüchtlings“krise, spielt die Kühlerfigur nur eine bedingte Rolle für Fernsehdiskussionen.

      Die Nähe Wagenknechts zu bpw. v.Storch in Diskussionen täuscht etwas über die sehr verschiedenen Lösungsintentionen und -ansätzen bei ähnlihcer Problemerfassung… . Denn die Frage ist doch, wie will ich eine soziale Gesellschaft restituieren?

      Bei aller Sympathie mit Wagenknecht und Dank für Ihre Opposition, denke ich nicht, daß wir mehr Verstaatlichung brauchen! Die große Linie ihrer Lösungsansätze und der Moralismus, der dahinter steht, läßt mich gruseln!

    • Meine Anmerkung ging an @stand your ground
      an Gewürztraminer: Die grünen müßten so viel lassen, daß Beck(seine Abwahl) nur einer Aperitif gewesen sein könnte. Die nächsten 5 Gänge wären die nahrhafte Speise, so sie denn kämen.

      Außerdem hätte die Grünenwählerschaft die Partei auch mit Beck gewählt, die sind treudoof.

    • Aufklappen, Aufkleben, Aufstellen
      Später: Zusammenklappen, Wegtragen, fachgerecht entsorgen.

      Als Wahlplakat auf einem klappbaren Gestell sind mir diese Leute auch am liebsten. Wie das gegen die AfD helfen soll weis ich nicht.
      Die AfD müsste sich auf machbare Inhalte beschränken. und sollte Personen weg lassen.

      PS:
      Dr. Merkel meinte in Essen so etwas wie mit den Flüchtlingen damals dürfe sich nicht wiederholen.
      Später beklagt sie sich das die Leute aus Aleppo nicht raus können. Wenn Putin und Assad genug Humor haben richten sie eine Luftbrücke zwischen Aleppo und Berlin ein und prüfen die Aussagen der Regierungschefin an der Wirklichkeit.
      ggf geht es auch auf dem Landweg dazu müsste die Chefin zusätzlich noch mit Leuten in der Türkei und der €U telefonieren.
      Ich bin trotz Vogelgrippe für eine Luftbrücke.

    • Ernstzunehmend?
      Wenn so ernstzunehmende Schläge aussehen, bitte mehr davon.

    • @Klaus Feldmann 15:30
      Mir ist völlig klar, dass Frau Wagenknecht eine stramme Kommunistin ist. Das macht sie für mich unwählbar (über die Partei hinter ihr brauchen wir gar nicht reden).

      Aber sie aufzustellen, halte ich für einen wirklich cleveren Schachzug der Linken, denn sie ist klug, messerscharf im Antworten, telegen und langweilt nicht mit dem üblichen Politiker-Blablabla. Sie wird deutlich mehr Wähler ansprechen als bspw. eine Frau Kipping.

  42. Unser Görli soll schöner werden
    Verschwendung in Bundestags-Lustschlösser stecken? Görlitzer Park mit barocken Irrgärten und schummrigen Muschelgrotten zum entspannteren Dealen? Beck in Bronze als Herkules auf einem tuffigen Steinhaufen? Interessante Gedanken. Und doch bin ich pessimistisch: Große Architekturen entstehen nicht in Zeiten der Völkerwanderung und des allgemeinen Niedergangs. An Schlössern braucht man heute mehr die aus Stahl als die andere Sorte mit den Trumeau-Spiegeln, denn Eigentumssicherung geht vor Schäferspielchen.

    In der angedachten Görli-Eremitage wäre m.E. bestenfalls eine Mischung aus Mad Max und Centre Pompidou möglich. Das Problem ist einfach, daß vielleicht Müll und Matrazen herumliegen, aber nicht genügend Spolien – keine Säulentrommeln, die man einmauern könnte, keine Marmorplatten, die sich zu Kalk brennen ließen, keine Ziegelsteine, die man fein zerstoßen dem Mörtel beimischen könnte. Eine kleine Chance bekäme Becks Eremitage, falls Schinkels Friedrichswerdersche Kirche doch noch in den Tiefgaragenneubau hineinkracht. Da könnte man ein paar Trophäen herausbrechen, für eine Orangerie, oder ein Afrikahaus. Aber selbst wenn man alle Planungskoryphäen von BER für dieses Projekt abzieht, wird es schwer, aus dem Görli was Anständiges zu machen. Es sollte doch wenigstens den 1962 abgerissenen Vorgängerbau toppen, auch wenn der bloß profane Verkehrsarchitektur war:

    http://digital.zlb.de/viewer/image/15239363_1872_07/64/#topDocAnchor

  43. Nieder mit Dir, du Schlange.
    Ludwig der II. war seiner Zeit wohl voraus. Gestoppt wurde er von der Politik.
    Jener vergeistigt und der Muse zugetan. Die anderen Geistlos und der schnöden Macht zugetan.

    So ist es also – das nichts sich ändert und doch nichts gleich bleibt.
    Dann lieber edel ins Wasser gehen (oder gegangen werden) als ewig niederzufallen.

    Alle sind gleich – wird nie sein.
    Trotzdem darf nicht alles einerlei und unbestimmt, gar gleich erachtet werden.
    Wenn Politik nur noch eine Kaste ist, die sich nur sich selber und den Reichen genügt ist es Zeit sie einzukürzen.
    Auf eine natürliche Größe.

    • .. Ludwig II war wohl eher ...
      … den schönen Männern zugetan, als den Musen und hatte das schwere und schwermütige Los hässlich zu werden.

      Mit ein paar darkrooms à La Berghain hätte es Herrenchiemsee nie gegenüben …

    • Z.Zt. steht die Sonne sehr tief
      Wie heißt es so schön?
      Bei fiefstehender Sonne werfen selbst Zwerge lange Schatten.

  44. Der V.Becksche Lustgarten. ....
    Werter Don, werte KommentarSchreiber,

    lustvoll lese ich was hier geäußert wird. Mein Dope!
    Solange man das straffrei genießen kann, ist mir nicht bange.

    Nur eins ist uns wohl gemein:

    Welche real existierende Partei deckt
    die Meinungen dieser munter Diskutierenden am besten ab?

    Welche Partei in der Vergangenheit hat das jemals abgedeckt?

    Wer akzeptiert, dass – sowohl als auch -in der Regel sinnvoller ist 0/1?
    Brecht hat geschrieben : erst kommt das Fressen und dann die Moral.
    Wie immer er das gemeint hat.

    Es ist die Realität. IN DER GESCHICHTE, DER GEGENWART, DER
    ZUKUNFT.

    Rechte der Minderheiten müssen berücksichtigt werden. Das ist demokratischer Anstand.

    Wenn Minderheiten über PC u. Medien
    zum „Mainstream“ werden, ist das für mich Rückfall in den Feudalismus.

    Die FAZ, werter Don, leistet Sie sich, als demokratisches Feigenblatt.
    Die munteren Kommentare ebenso.

    Stellen wir uns mal vor, die FAZ würde
    auf das Feigenblatt verzichten, welches Gemächt würde dann politisch korrekt sichtbar?

    Schnell führen weitere Überlegungen zum Dilemma.

    Ich sehe nur-in der Demokratie – eine vernünftige Lösung :
    Sich an Brecht halten, weitermerkeln, der Dame das nötige Feuer unter dem
    barocken zu machen, u.Beck und Co als Op – Ticker in beliebten Stadtgärten
    zu beschäftigen. Kommen Sie mir bitte nicht mit Preise versauen.

    Von den ganz Teuren und den ganz Billigen ist das Lager voll.

    Außerdem haben Akademiker bessere
    Berufsaussichten als dummes Pack!

    MfG
    Hartmut

  45. Freiheit der Meinung
    vielen Dank für den unterhaltsamen Blog und durchaus lesenswerten Kommentaren. Es schön, das auch nicht-normierte Meinungen einen Zugang zur Presse haben. Bohren sie weiter rufe ich Ihnen zu, von anderen Ende der Welt – Mecklenburg.

    Weil ich aus dem anderen Land komme, finde ich es erstaunlich wie anfällig die Westdeutschen für vorformulierte Meinungen sind. Ich bin einigermassen enttäuscht. Selbst bei einigen Kollegen in HH gibt es schon zwei Meinungen, eine Öffentliche und Private. Irgendwoher kenne ich das, und ich kann es nicht leiden.

    • Ja, die Normierung in diesem Lande ist wirklich auffälltg. Alle so schön still hier.

    • Ja, die Paralllelen - eins der ganz, ganz großen Tabuthemen
      Aber das wird es eben auch bleiben.

      Wo soll noch Hoffnung herkommen, wenn Menschen ihre eigene Indoktrination als Freiheit feiern? Monatsraten fürs Bespitzeltwerden zahlen. Davon hat die Stasi in ihren feuchtesten Träumen nicht geträumt.
      Die Talsohle ist noch lange nicht erreicht. Aber wird schon noch. Ganz sicher.

      http://deutsche-einheit-1990.de/wp-content/uploads/Aufbruch89.pdf

      Jetzt sind die Wessis mit ihrer Revolution dran.

      Für Ihre Schlösser jeglicher Art, DA, sehe ich da allerdings einigermaßen schwarz. Da könnten doch Veränderungen ins Haus stehen.

    • Let me tell you something. You're in a hell.
      Ist ne neue Art von gesellschaftlicher Differenzierung:

      Wir haben eine neue Gruppe, die grundsätzlich außerhalb des System operieren muss, aber vom System gefüttert und geschützt wird.
      Wir haben die Beschützer, die im System an wichtigen Stellen angedockt und dort jegliche Systemgrenzen überschreiten können.
      Und wir haben die, die noch glauben, sie wären das System, weil sie das System mittels harter Arbeit finanzieren.

      Letztlich nichts anderes als die klassische Übernahme eines Wirt durch Parasiten.
      Und der Wirt wird sterben, wenn er sich nicht wehrt.

    • Kein schlechter Vergleich Goodnight
      Schauen Sie doch mal nach „Toxoplasma gondii“ falls Sie das noch nicht kennen. Ich halte es allerdings für eine Erkrankung, die noch durch politische Opposition und gute Pressearbeit zu heilen gewesen wäre, bevor es dann endgültig zu spät war.

    • Parasiten
      Guter Vergleich! Und darum wird ALLES durch die vereinigte Politik-/Medien-/Kirchen-/Gewerkschafts-Kamarilla (kein Anspruch auf Vollständigkeit) verdammt, bekämpft, denunziert und diffamiert, die das Immunsystem des Wirtes stärken könnten. 2017 wird gnadenlos.

    • "eine neue Gruppe, die grundsätzlich außerhalb des System operieren muss, aber vom System gefütt
      wird“

      Und wenn die Meldung, die ich über danisch gefunden habe, so stimmt, dann kann man am Nachbarland Netherlands gleich sehen, wohin die Linie ausgezogen wird:
      https://philosophia-perennis.com/2016/12/03/muslime-duerfen-homosexuelle-toeten/

      Also, das sagt die Antidiskriminierungsbeauftragte da!
      Interessant auch die Forderung der Vertreter der Muslimpartei: Überführte Diskriminierer sollen Skalvendienst bei Migranten ableisten müßen. Das ist eine akzeptierbar klingende Anlehnung an Sozialstunden…. und es ist eine genuin islamische Übernahme: die sogen. „Ungläubigen“ haben den sogen.“Rechtgläubigen“ zu dienen…. da nur diese jene vor dem Zorn des großen Pfeifenputzers schützen können- so sie es denn in ihrer Huld wollen würden.
      Ironisch gesprochen müsste es dem Don ja gefallen(der damit ja häufiger kokkettiert), die Muslime wollen zurück zu archaischeren Gesellschaftsformen wie bspw. der Sklavengesellschaft.

  46. Blasphemie
    was erlauben er sich, er möge sich mäßigen

    der Kartzer im Sozialwohnbau, werde ihn zur Besonnenheit bringen

  47. wenn die stille Zeit vorbei ist
    wird es auch endlich wieder ruhiger

    • DER ist gut !
      manhartsberg, ein echtes Kleinod haben Sie geschmiedet !

    • Der Schmied
      heißt Valentin.

    • manhartsberg, das glaube ich ung'schaud ! Und wie arm und elend
      hat man ihn nach dem Krieg vergessen, und einsam sterben lassen.
      Posthum, um sich selbst zu erhöhen, hat Polit-München ihm ein Museum gebaut.
      Gut, dass er nicht in Vergessenheit gerät, aber haben tat er davon nix.

      sein schöpferisches Werk hat er durch eine beispiellose, in ihrem Wert kaum abschätzbare, Sammlung alter Photographien von München ergänzt.
      Er hat also zwei Schätze hinterlassen.
      Wenn man sich das ansieht, lernt man Bescheidenheit, eine immer gut zu erneuernde Lektion.

  48. Wieder ein Juwel !
    Hahahaha, ich habe sehr gelacht. Danke Don Alphonso !

  49. Aber werter Don ! Das Lustschloß unserer Zeit ist doch fertigerrichtet !
    Es ist ganz Deutschland, das von einer kranken, linken (for YOU, TDV !)
    Politkaste völlig abgewirtschaftet wurde.
    EntWertet, in einer EU aus lauter unverschämten Schnorrern aufgelöst, das Volk beschimpft, und denjenigen, die neu dazugekommen sind, zum Fraß vorgeworfen, daneben bestohlen durch einen Euro, der nie in einer Volksabstimmung akzeptiert worden wäre.

    Ein Gesamtkunstwerk großartiger Staats-Nicht-Kunst .

    Landgewordene Rache Honeckers, ausgeführt von ,meim Määdschen‘, und Kahane, und Gauck, und wie sie alle heißen, unter tatkräftiger Mithilfe der fünften Kolonne aus sich-selbst-und-Deutschland-Hassern mit Ritzerneigung.
    Nicht wie BER oder Elbphilharmonie nie fertig, oder spät und etwas teuer-nein-

    RUINÖS ! Klotzen, nicht kleckern, alternativlos schaffen wir das, ob wir wollen, oder nicht.

    Architektonisch, und von den Lustspielen her, ist es halt Ausdruck der uns aufoktroyierten, ,,modernisierten“ , Zeit.
    Also NUR Ruine, und kein Schloß.

    Aaaaber die Kosten ! Richtig teuer ! Alles, was nach dem verheerenden Krieg übrigwar, und , vor allem, ALLES, was nachher erarbeitet wurde,
    und alles, was wir noch erwirtschaften können.
    Na, da kommt doch was zusammen !

    Stolzes Bauwerk, Bröckeldeutschland mit importierter, mörderischer Anarchie,
    also auch stolze Kosten.
    Vermögen, Leben, Gesundheit, Arbeitsleistung, vielleicht noch Organe, der Deutschen, und der Boden drunter, ehemals
    Deutschland.

    DAS nenn‘ ich ein Denkmal ! DAS hat Größe, nicht so ein mickriges Schlößchen.

    Wen da keine Lust überkommt, der versteht das Konzept des Lustschloßes nicht, der ist nicht modernisiert, der wird mundtot gemacht von Maasmännlein und Stasi-Kahanes,

    bevor er richtig tot gemacht wird- von irgendwem, von dem niemand mit Bestimmtheit sagen kann, wer er ist, sondern nur feststeht-
    er ist höchstens 17, und das Jugendstrafrecht ist auf ihn anzuwenden, und er hat besondere Persönlichkeitsrechte und Versorgungsansprüche, und überhaupt.

    Was davon dereinst übrigbleibt, bestimmen Fremde, deren eigene architektonische und sonstige Leistungen auf fremden Kontinenten zu bestaunen sind.

    Einfach schön !

    MUSS man schön finden, sonst finden sie einen. Wegen Neuland, und so.

    Ein gar hübsch Gebäu, dies Schloß Bröckeldeutschland.

    Inklusive Verheiratung von Minderjährigen,von wegen Willkommen.

    • Luftschlösser
      Aber, aber, mein Herr, das sehen Sie alles ganz falsch! Laut der Bertelsmannstiftung haben alle (ca 80%) nur Angst vor der Globalisierung. Nichts ist schiefgelaufen, keiner hat versagt,niemand hat sich der unverschämt bereichert, alles ist gut aus deren geförderten Blickwinkel.

    • 4you TDV
      Im vorigen Blog erfreute uns tdv mit einer seiner japanischen Bergpredigten: „Die derzeitige Ordnung ermöglicht ihnen so viel Geld zu verdienen (auf das wie oder womit will ich gar nicht eingehen!), dass davon ohne dass ein Austand ausbricht 2500 abgezogen werden können. ….“

      Ein Aufstand wegen 2500 Steuern/mtl.? Aber ich bitte Sie, mein Herr, wer wird sich wegen solcher Peanuts erregen! Bewahren Sie besser Haltung. Und was Otto Moser mit seinem erregten Pamphlet anbetrifft, so wird ihm der Buddha aus Fernost milde lächelnd raten, doch bitte dort in Frieden und Freude zu siedeln, wo die Verhältnisse nicht von einem Dummvolk, „welches dort länger schon lebt“, so zu verantworten sind, wie sie sind.

    • nOby , den Zen-Buddhisten und den Wertkonservativen
      nehm‘ ich dem TDV nicht ab, dafür geht er viel zu schnell in Harnisch, und ist viel zu sehr darauf bedacht, das adjektiv ,links‘ zu schützen.

      Fr. Wagenknecht fällt ihm fast einzig ein, die verteidigt er gegen spießig-reaktionäre Anwürfe des Stalinismus, aber viel hat er von ihr nicht studiert :
      Sonst wüßte er, dass Wagenknecht sich selbst als Stalinistin bezeichnet.

      Aber die entspannt-überlegene persona, die er da gebastelt hat, und mit der er die meisten des Forums herablassend-pejorativ als, sagen wir, blind und nicht auf der Höhe abkanzelt, ist er halt nicht selbst.

      Da ein bissl zu sticheln, auch bei seiner plumpen Kumpanei mit dem Don, von dem er behauptet, am besten zu wissen, was dieser wirklich denkt (hab‘ ICH, ehrlich, keine Ahnung, das gehört zur gelobten Hinterfotzigkeit des Don) , ist ein Spaß.

      Mal schaun, ob es was zu lachen gibt, aus dem Land des McDonald-Zen für Arme.

    • @Otto Moser - I completely support your view
      ich bin ein älterer rüstiger Herr der seit über 50 Jahren in den USA lebt, dort zu Ansehen und Vermögen gekommen ist, und jetzt seit einigen Monaten in Deutschland lebt und sich wie Sie, Otto, über den Schlamassel in diesem Land aufregt. Nur was kann man tun um eine Änderung zu erwirken? Die Lage der 13 colonies vor 1776 war damals besser als die des deutschen Mittelstandes heute. Die Untertanen von George III hatten mehr „balls“ als die heutigen Deutschen und lehnten sich erfolgreich gegen eine Weltmacht auf. Zu lesen übrigens in einem sehr flüssig geschriebenen Buch AMERICAN CREATION von Joseph Ellis.

      In meinen Reisen durch D mit BMW und KOGA (Don wirds freuen) spreche ich jede mögliche Person über die gegenwärtige Lage an. Anfängliche Zurückhaltung, fast Angst zu nennen, löst sich langsam auf und die grosse Mehrzahl übernimmt Ihre Position, Otto, zur pressent state of the nation.

      Daraus kann ich nur schliessen, noch ist Polen nicht verloren, und die nächsten Wahlen werden sicher entscheidende Änderungen bringen.

    • Likedeeler: True Grit ist gefragt
      Nur, das „Problem“ gestern (1776, 1789) wie heute ist dasselbe: wer streckt zuerst seine Rübe raus/hin? Kann fatal final (lethal) enden. Die Schmerzgrenze hier ist noch lange nicht erreicht. Mit Hilfe dieses vereinten Gleichschritt-Medienspektrums (links…links…zwo…) ist ALLES möglich!

    • Herr Moser, Sie kommen als Blitzableiter gerade recht...
      nachdem ich jetzt gefühlt 150 Kommentare zu Reinhard Müllers
      „Eine Nachricht wert“ über das Schweigen der ARD zum Fahndungserfolg z´Fribureg gelesen habe. Dabei lasse ich die mit den ganz geringen Klickzahlen gewöhnlich aus, weil mir die Texte dieser Kommentare in der Regel anzeigen, daß viele Leute den Gong immer noch nicht vernommen haben.
      .
      Eigentlich war ich nach dem Morgenmagazin schon bedient, wo in einem längeren Beitrag die Silvesterereignisse von Köln in zum Thema gemacht waren. Diese wurden von dem Moderatoren sogar, hui, als „Sinnbild für Angst und Chaos“ bezeichnet und daß man für das nächst heranstehende Ereignis die Zahl der Ordnungskräfte verzehnfachen wolle. Ich frage mich, ob das wohl auf Kosten der anderen Städte in NRW gehen soll. Die vorauseilende Bekanntgabe werte ich als Einladung für Dortmund oder Düsseldorf.
      .
      Auch ein Infomobil hat die Polizei aufgestellt an dem „ranghohe Kommissare vor allem Touristen den Weg weisen“. Es seien lediglich 3 Täter der Silvestervorkommnisse verurteilt, Männer aus dem Maghreb. Und jetzt die neue Ehrlichkeit. So führt die Flüchtlingsberaterin der Stadt Köln aus, daß viele der ermittelten gewaltbereiten jungen Männer weiterhin gefährlich seien, da untergetaucht. „Sie sind kein Leben gewohnt wo man zur Schule oder Arbeit geht und haben immer frei und ausgewildert gelebt, dazu immer diese Drogen und Alkoholproblematik, ich glaube nicht, daß man diese Menschen integrieren kann“.
      .
      Ein derartiger Satz am ersten Tage des CDU-Parteitag in Essen, dazu noch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe zum Atomausstieg. Wasser in die Spätlese der Cancellaria Maxima (geklaut bei Charlie H.).
      .
      Den Rest gab mir ein Artikel im Spiegel (im Wartezimmer) von Jan Fleischhauer in dem er den neuen Chic der regionalen Lebensmittelversorgung irgendwie zu einer AfD-Frikadelle verarbeitet. Absurd.
      (DdH)

    • Likedeeler, Deja,etc.
      Ja, Likedeeler, auf eine Änderung (und zum BESSEREN, Himmiherrgottsakrament !!!) hoffe ich auch.
      Weil weiter so ist der Weg in die Klomuschel.

      Deja, als ich lese, Blitzableiter sei mein Part, da habe ich den Kopf eingezogen, weil ich dacht‘ hab‘

      Jetzatn kriagsd as sauba aufg’stricha !

      Aber nein, Sie haben den Begriff quasi als ,,Auslöser“ verwendet.
      Das andere hätt‘ auch nicht so viel G#macht‘, weil ich ein dickes Fell hab‘, und einen Stiefel vertrag‘, nicht nur an der Bar.

      ABER: Ich bin immer wehrhaft, und wer mir einschenkt, muß auch die Gegeneinladung vertragen !
      So aber- hoffen wir alle, die guten Sinnes sind, auf positive Wendung, und sonst auf einen rutschigen Badewannenboden bei gewisse….

      P.S. Gerade meldet FAZ, dass ein eleganter Herr aus dem Iran bereichernd aktiv wurde.

      SO viel Dankbarkeit aber auch, man kriegt ein schlechtes Gewissen .

    • Ruinen?
      Das hatte der Arbeiter- und Bauernstaat aber schön formuliert:

      1. Strophe

      Auferstanden aus Ruinen
      und der Zukunft zugewandt,
      laß uns dir zum Guten dienen,
      Deutschland, einig Vaterland.
      Alte Not gilt es zu zwingen,
      und wir zwingen sie vereint,
      denn es muß uns doch gelingen,
      daß die Sonne schön wie nie
      über Deutschland scheint.

      2. Strophe

      Glück und Friede sei beschieden
      Deutschland, unsrem Vaterland.
      Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
      reicht den Völkern eure Hand.
      Wenn wir brüderlich uns einen,
      schlagen wir des Volkes Feind.
      Laßt das Licht des Friedens scheinen,
      daß nie eine Mutter mehr
      ihren Sohn beweint.

      3. Strophe

      Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
      lernt und schafft wie nie zuvor,
      und der eignen Kraft vertrauend,
      steigt ein frei Geschlecht empor.
      Deutsche Jugend, bestes Streben
      unsres Volks in dir vereint,
      wirst du Deutschlands neues Leben.
      Und die Sonne, schön wie nie
      über Deutschland scheint.

      To be continued?

    • @ottomoser
      Wieder ein gelungener Kommentar von Ihnen, klar und deutlich.Erstklassig!Der Artikel vom Chef ist verschwurbelt und in der Tiefe filigran.Musste ein Tegernseeer öffnen, um den Geist zu befreien ( erleuchtet uns im Dunkeln zum fürstlichen Preis).Alles ist diskutabel, Pädophilie NICHT, wann und wo auch immer, da werde ich zum N…, besser Dirty Harry ! Gnade vor den Ruinen der aktuell Herrschenden. Köln,Freiburg, Bochum und weitere bedauernswerte Einzelfälle sind die Ruinen der heutigen Zeit, unsere geschändeten Frauen und Kinder. Danke Frau Alternativloskaiserin, hoffe die Geschichte wird Gerechtigkeit üben.Wie so oft !!!

    • Naja...
      Bei einem Volk, das so blöde ist zu glauben jene: „Es ist ganz Deutschland, das von einer kranken, linken (for YOU, TDV !)
      Politkaste völlig abgewirtschaftet wurde“, seien tatsächlich Linke, braucht man sich nicht zu wundern, wenn das Land eines Tages halt abgewirtschaftet daherkommt.

      Ganz im Gegenteil kann man sich an dem Anblick erfreuen, denn.. wie oft sieht man auf dieser Welt schon, dass mal etwas Gerechtes stattfindet? Ich gestehe ich finds so schimm ja nicht, zumindest von weit, weit weg betrachtet, aber ich werds ihnen mal glauben.

      „…bestohlen durch einen Euro…“ ja, ja, dieser gesetzesbrechende Fettsack aus Oggersheim, das war auch so ein Linker.

      „…mörderischer Anarchie…“ schön wärs…

      Ach Deutschland, Deutschland, wo wären deine Brauerei Aktien ohne deine vielen Stammtischspiessbürger…

    • Spaziergänger zum Angler : ,, Beißns?'' ,,Jaaa, oba WIA !
      d’Heifde wea ma eingrean miassn, sovui kenna mia goa ned fressn !“

      Was der Oggersheimer, ein eitler (Ele) Fant, um sich ein Denkmal zu setzen

      (Lustschloß, encore, nix OT !) ,alles zusammenverbrochen hat- bezahlen tun wir diese Folgen, weil die linke Merkel samt Bande nicht auf die Bremse getreten ist.
      Jetzt war es ja IHRE EU, und IHRE Welt, und IHR Euro….

      Und, was die ECHTEN Linken angeht :
      Mit der DDR 1.0, der Sowjetunion, China, Albanien, what have you, können die sich verrollen.

      Die ekelhaftesten Ideologie-Gulags, die man sich vorstellen kann.

      Keiner von denen hat Ehre verdient. Zur Hölle mit ihnen !

  50. Wo einst Fürst und Mätresse sich in einem Wäldchen versteckt haben,
    so versteckt das Bundesgesundheitsministerium die teilweise Finanzierung der Flüchtlingskosten im etwas sperrig formulierten „Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen“ (http://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/P/160803_PsychVVG_Kabinett.pdf)

    Angeblich soll es darum gehen: „Seelisch kranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Wir haben daher die Regelungen gezielt auf die Bedürfnisse psychisch kranker Menschen und die Erfordernisse ihrer Behandlung zugeschnitten. Zudem stärken wir mit Mindestpersonalvorgaben eine gute Versorgung und die menschliche Zuwendung.“

    Geht es im gesamten Entwurf immer `nur´ um Millionen, kommt auf Seite 22, Kapitel II.10 plötzlich ein Milliardenbetrag daher:

    „Den Einnahmen des Gesundheitsfonds werden im Jahr 2017 einmalig 1,5 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zugeführt. Mit diesen Mitteln werden einerseits Mehrbelastungen der gesetzlichen Krankenversicherung aufgrund der gesundheitlichen Versorgung von Asylberechtigten finanziert. Bei erfolgreicher Integration in den Arbeitsmarkt und der damit perspektivisch zu erwarten den Mehreinnahmen handelt es sich dabei um vorübergehende finanzielle Auswirkungen….“

    • Ja, man nennt so etwas auch „Raub“.

    • Luftschloss
      „Bei erfolgreicher Integration in den Arbeitsmarkt und der damit perspektivisch zu erwartenden Mehreinnahmen handelt es sich dabei um vorübergehende finanzielle Auswirkungen….“

      Das erinnert mich doch sehr an Schloss Schleißheim bei München – eines der unbekannteren, aber imho grandiosesten Schlösser in D, das die Wittelsbacher im 16./17. JH mit Blick auf die angestrebte Kaiserwürde („Mehreinnahmen“) ausbauten, mit Anbindung per Wasserstrasse an die Münchner Residenz. Karl-Albrecht heiratete, um sicherzugehen, eine Kaisertochter, aber es reichte dann gerade einmal für 3 Jahre und er war krank.

      Im Unterschied zu damals besteht heute nicht die geringste Aussicht, dass das klammheimlich verbrannte Geld jemals zu „Mehreinnahmen“ oder kulturellen Errungenschaften führen wird, auf die „diejenigen, die schon länger da sind“ in 200 Jahren stolz und bewundernd zurückblicken können (diejenigen, die „jetzt auch da sind“ sehen das vielleicht anders).

      Übrigens hat man nicht einmal das Geld für einen gescheiten Katalog der Barockgalerie Schleißheim, Pommersfelden dasselbe.

    • Schleissheim ist wirklich wunderbar, das stimmt.

    • Perspektive
      Wenn man nett wäre, könnte man das als „Investition in die Zukunft“ bezeichnen. Er erinnert mich aber sehr stark an das Mantra der Neoliberalen in den USA und in D, das da lautet: ‚Senke die Steuern, die Firmen werden das Geld investieren und damit für Wachstum und somit im Endeffekt für höhere Steuereinnahmen sorgen.‘

      Anders gesagt: Damit sich das erfüllt, was da über die Integration in den Arbeitsmarkt und über zu erwartende Mehreinnahmen geschrieben steht, müssen sehr, sehr viele Bedingungen erfüllt werden.
      Noch anders gesagt: Es handelt sich um eine Luftbuchung.
      Schlicht gesagt: Das Geld ist weg.

  51. Furchtbar lapidares Geplänkel
    Da schreiben Sie, Don, lapidar (was mich ärgert):
    „Ja, die Tagesschau – das ist ein eigenes Thema, eigentlich würde ich es gern meiden. Ein Mensch ist tot. Das ist schlimm genug.“

    KGE sagte letztes Jahr vor Weihnachten, wir bekämen Menschen geschenkt.
    Da kann man nicht mal einfach sagen: „Ein Mensch ist tot“. Tut mir leid.
    Eine von meinem Stamm sozusagen, meinem Volk, eine mir Vertraute, eine, die mich u.U. später im Krankenhaus nach bestem Wissen behandelt hätte, eine, die definitiv meine Rente mit getragen hätte, ist ermordet worden von einem der Weihnachtsgeschenke des letzten Jahres. Das soll weggeredet werden. Aber die Leute im Land empfinden das überwiegend so wie ich. Tut mir leid. Aber das ist die Realität. Umwege um diese Realität führen nur zu Verbitterung.

    • Das Thema ist nicht schön und ich habe einfach keine Lust, da mitzuschnattern, zumindest nicht auf dem aktuellen Niveau der Medien. Ich bitte da um Nachsicht.

    • Bequeme Position hier
      Die Nachsicht bekommen Sie immer, doch die zunehmende Verbitterung sollten Sie zur Kenntnis nehmen.

      Nun ist das klar, je mehr man hier CSU wählt, desto mehr bekommt die CSU Ämter. Mein Traum wäre, sie hätte die Hälfte der Stimmen von CDU/CSU, soll heißen bei einem insgesamt großen Verlust.

      Heißt, wir können das hier gemütlich kritisieren und hoffen, dass die übern Main die Konsequenzen ziehen.
      Wünschenswert wäre, dass eine Situation entsteht, in der eine Reg.-bildung unmöglich ist, so dass es gleich Neuwahlen gibt mit anderem Personal.

    • Geplänkel?
      Das sind billigend in Kauf genommene „Kollateralschäden“ der unkontrollierten Grenzöffnung und der Nichteinhaltung des Dublinabkommens. Sarkasmus aus.
      Das Kausalitätsprinzip sollte zu den (politisch) Verantwortlichen führen.
      Zumindest die Familienangehörigen dürften sich die Frage stellen: Was wäre wenn…
      Mit Bochum häufen sich die Einzelfälle, von denen man schon lange in der regionalen Berichterstattung lesen konnte. Die billigen Relativierungen nehmen zu: Weil Andere, alte weisse Männer, das auch schon immer so gemacht haben, ist es weniger schlimm, wenn der mutmassliche Täter ein traumatisierter minderjähriger Schutzsuchender ist. Die arme Pflegefamilie konnte trotz finanzieller Staatszuwendungen wieder einmal, wie im Würzburgfall, nichts bemerken und die Blutttat verhindern. Schon klar, Einzelfälle eben, die ab einer gewissen Zahl dann aber systemisch sind.

  52. Ihr habt mir Unrecht getan, es ist immer dasselbe alte Lied.
    @Otto Moser
    Da ist was dran – immer raus damit.
    Ursprünglich sollte die Elbphilharmonie im Herbst 2010 eröffnet werden und den Steuerzahler 77 Millionen Euro kosten. Nach der jüngsten Einigung der Stadt mit dem Baukonzern Hochtief beziffert Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) die Kosten für die Steuerzahler auf 789 Millionen Euro.
    Also nur das 10-fache gekostet– liegt also noch gut im Rahmen.

    @ Philomena

    Ich denke die Menschen haben nicht zu 80 % Angst vor der Globalisierung, sondern vor der Globalisierung und uneingeschränkten weil unkontrollierten Macht der Großkonzerne.
    Wenn nur noch der kleine Mann Steuern zahlt, eben genannte aber nur noch 0,005 % ist das ein Skandal.

    Wie sagte doch Oskar L.: Dies kommt einer Enteignung des normalen Arbeiters gleich.

    Dazu BP Jo Gaucho Gauck:
    „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem.“
    Man muss es den Menschen nur besser erklären (das wir sie für dumm verkaufen).

    Ja erklären sie das mal besser Herr Gauck. Zusammen mit Propaganda-Sprach-Agitatoren wie Ursula Gertrud von der Leyen und der Führerin A. M., Sigi, Steini und Co. die Gebetsmühlenartig ihren bedingungslosen Propagandafeldzug führen. Sie liegen ja alternativlos postfaktisch von „Gottes Gnaden“ richtig.

    RAUB UND TÄTLlCHER ANGRlFF (A Trick Of The Tail, Genesis (1975)

    Die Straßen waren verlassen, obwohl die Polizei gewarnt war.
    Sie hielten den Anruf für falschen Alarm.
    Vorsichtig Ausschau haltend und dann schnell vorwärts preschend,
    überraschte der Jugendliche die Wächter.

    Als er zwischen ihnen hindurchschlich, hätte er eigentlich
    die Augen und deren Eigentümer ganz in der Nähe bemerken müssen.
    Mit einer hell scheinenden Taschenlampe strich er weiter durch
    die Nacht,
    bis er zum Raum mit dem Safe gelangte.

    „Hallo, mein Sohn, ich hoffe, du amüsierst dich gut?“
    „Sie liegen falsch, mein Herr, ich bin nur zum
    Saubermachen hier.“
    Mit diesen Worten schoss er, und der andere sagte, als er starb:
    „Du hast mir Unrecht getan, es ist immer dasselbe alte Lied.“

    Er nahm die Diamanten und Bündel von Fünfern,
    er schob sie tief hinein in den Sack.
    Aber der Alarm hatte funktioniert, er war völlig umzingelt.
    Doch er hatte noch ein paar Tricks im Ärmel.

    „Komm raus, und Hände hoch“
    „Lebend werden sie mich nicht bekommen, mein Herr,
    das verspreche ich ihnen, mein Herr“.
    Mit diesen Worten schoss er, und der andere sagte, als er starb:
    „Du hast mir Unrecht getan, es ist immer dasselbe alte Lied.“

    „Er flüchtet über die Dächer, der Schurke ist davongekommen.
    Gott kämpft immer auf der Seite des bösen Mannes.“

    „Ich bin gut davongekommen, aber eines Tages werde ich
    zurückkehren – nur die Kombination wird sich geändert haben.
    Eines Tages werden sie mich erwischen, mich an eine Kette fesseln,
    aber bis zu jenem Tag werde ich auf der alten Welle des Verbrechens
    reiten.

    Wenn sie versuchen, mich in Untersuchungshaft zu halten,
    werde ich die Zelle venmeiden, werde eine Bürgschaft hinterlegen.
    Und hinterher werde ich in die Berufung gehen und sagen:

    Ihr habt mir Unrecht getan, es ist immer dasselbe alte Lied.“

    ….

    • Titel eingeben
      Ich finde es erbärmlich, dass man denen, die es teilweise ausbaden müssen, auch noch die Schuld zuschiebt, weil sie Angst haben sollen. Natürlich haben all die jugendlichen Arbeitslosen Europäer Angst um ihre Zukunft, die nicht von ungefähr kommt.

      Ich könnte die höchste Tanne hochsteigen wenn ich überhaupt keine Selbstkritik erkennen kann. Wenn sie dann mal kommt, nur, um die Sizte zu verteidigen.

  53. Titel eingeben
    Ein wunderbar zynischer Text über den neuen Adel, der als Umstürzler gestartet ist und jetzt die Gesellschaft lähmt.

  54. So was wie der Gorki Park?
    Es fehlt nicht an Vorbildern.
    Aus evtl. missliebiger Quelle, aber zur Einführung tauglich …

    http://www.zeit.de/2012/33/WOS-GorkiPark

    „Schule der Zivilgesellschaft … weltoffen, tolerant … europäische Beleuchtung … Fabrik des glücklichen Menschen … Stereotype zerschlagend … Schule der Zivilgesellschaft“ und „jeder, der möchte, (kann) das Training der Polizeihunde besuchen“?

    Siehe auch …

    „totalitäre Glyptothek … habituelle Resistenzen … Kult um die Masse bei gleichzeitigen Exklusionsmechanismen … die Unvereinbarkeit von Anspruch und Wirklichkeit; das Amalgam aus echter und falscher (Selbst-)kritik, Vorwürfen und Denunziationen“

    Na, klingelt’s?

    http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-10092

    • Beim Wort Zivilgesellschaft bekomme ich mittlerweile die Krätze. Volksgenossen2.0.

    • Zivilgesellschaft
      Da es für die Militärs einen gut funktionierenden Maulkorb gibt müssen es die Zivilisten machen. Die Alternative wäre ein Militärputsch. Das wird in Deutschland sehr wahrscheinlich nicht passieren. Jeder Soldat lernt was aus Staufenberg geworden ist ;-)

  55. Es wird ungemütlich in den idyllischen abendländischen Lustgärtlein,...
    auch in denen, die, pittoresk am Rande des Schwarzwalds gelegen, von saturierter schwarzer und grüner Bourgeoisie gemeinsam geharkt werden.

    Die Szenerie erinnert zunehmend an die Landschaftsidylle, in der Peter Greenaways „Der Kontrakt des Zeichners“ angesiedelt ist.

    Nichts ist, wie es scheint, und unter der Oberfläche laufen die Querverbindungen wie ein Spinnennetz.

    So soll dem Vernehmen nach der Cäsar der EU, unser Abgesandter aus Würselen persönlich der Totenmesse des Freiburger Opfers beigewohnt haben, deren Vater ja bekanntlich hoher EU-Beamter ist (Assistent des Generalsirektors des Juristischen Dienstes):

    http://ec.europa.eu/dgs/legal_service/pdf/organi_de.pdf

    Derselbe Schulz, der während der Hochzeit der „Flüchtlingskrise“ seine Hoffnung auf die Zuströmenden setzte (darin seinem Kollegen, dem „Hobbyeugeniker“ Schäuble ähnlich), dem müde gewordenen Europäischen Traum wieder aufzuhelfen:

    „In diesen Zeiten sind es laut Schulz gerade die in Europa Zuflucht suchenden Menschen, die uns helfen könnten, unseren Wertekanon wieder wahrzunehmen. „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold“, sagte Schulz. „Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa. Ein Traum, der uns irgendwann verloren gegangen ist.“ Um ihn auch bei den Menschen, die schon lange hier leben, zu reaktivieren, müsse aber das Vertrauen in die Europäische Union und ihre Institutionen wieder aufgebaut werden.“

    http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Was-die-Fluechtlinge-uns-bringen-ist-wertvoller-als-Gold-_arid,198565.html

    Und jetzt weiß man auch, woher die Chefin sich den Ausdruck von „den Menschen, die schon lange hier leben“ geborgt hat.

    • M. Schulz & Der Traum von Europa
      As the saying goes: gotta be asleep to believe it

      Diese ‚Amerikanisierung‘ der Sozialdemokratie korreliert offenbar stark mit ihrem Verzicht auf formale Bildung. Statt noch einem Funken ‚Arbeiterstolz‘ nurmehr propagandistische Speichelleckerei am Altar des status quo

      ‚Wertvoller als Gold‘ – dies ‚barbarische relikt‘ zu übertreffen bedarf es denn ja nicht viel (man muss sie beim Wort nehmen, so, wie sie es in ihrer echo chamber selbst meinen)

      (Eskapistischer? Elitistischer) ExPatismus scheint die Devise..

  56. Frau Merkel
    lässt sich in Essen feiern. Für ihre Politik sterben müssen andere. Wehrlose junge Frauen.

    Und wir alle (samt Tagesschau) schweigen.

    • Der Chef von ARD Aktuell sagte
      –textbeginn–: Nicht relevant wiederum sei es, wenn ein siebzehnjähriger Deutscher ein neunzehnjähriges Flüchtlingsmädchen töte – auch dann würde die „Tagesschau“ nicht berichten –Textende–.

      So im Faz.net-Feuilleton am 05.12.16 (ich schätze Herrn Michael Hanfeld sehr).

      Heute ist Nikolaustag und da wir an den Weihnachtsmann auch glauben, wollten wir heute mal großzügig sein und dem Chefredakteur unser Vertrauen schenken mit dem Wunsch dass der Prüf-Fall niemals eintreten werde.

    • Das Nichtmelden hatte sicher nichts mit dem anstehenden CDU-Parteitag zu tun.

    • Merkel feiert und besteht auf Integrationskursen (für die, die schon immer hier leben)
      „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass manche, die schon immer in Deutschland leben, ebenfalls dringend einen Integrationskurs benötigen.“

      Die Tagesschau wollte bloß Platz für die Aufnahme solcher Botschaften schaffen.

    • Na, da haben wir doch einen zivilisatorischen Fortschritt
      Im Normalfall sterben ja eher junge Männer, während Frauen sich darauf konzentrieren, freudig erregt eben jene Jünglinge in die Freiwilligmeldung zu mobben. Nach den Maßstäben der identity politics – allerdings wirklich nur nach diesen – trifft es hier mal die teddybärwerfenden Verursacher.

      Zum Vergleich: Als vor zwei Jahren nahe Freiburg eine libanesische Familie einen Deutschen abstach, sprach alle Welt von „Selbstjustiz“ nach einer angeblichen Vergewaltigung der Tochter. Ob diese tatsächlich stattgefunden hat, oder ob in Wirklichkeit die Familie eine Beziehung mit dem „Herumtreiber“ sanktionierte, wurde nicht hinterfragt. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/selbstjustiz-im-schwarzwald-prozess-gegen-familie-y-a-1027500.html

    • Ja, liebe Arabella, da sitzen wir, und piepsen unsere Kommentare,
      und sonst halt nix.
      Aber ehrlich, WAS wollen Sie denn machen ?
      IM Merkel und ihre Camarilla mithülfs Backpfeifen von der Essener Bühne ,,bitten“ ?

      DA könnten Sie die deutsche Kuscheljustiz aber kennenlernen, das gäbe richtig Schmalz !

      Es bleibt also beim Herbst, in der Wahlzelle, und der Hoffnung, dass es viele sind, die es ihr und ihrem rotzgrüngelblila Haufen so RICHTIG besorgen wollen, dass die Ohren sausen !

      Alle anderen Einzelaktionen stehen nicht dafür.

      JAAAHAAA ,wenn wir Medien hätten, die den Namen verdienen, die die ganze bagage täglich am Nasenring durch die Druckerschwärze führten, dass denen schon blümerant beim Erwachen wird…

      Was steht HEUTE wieder in der Zeitung, bin ich am Abend noch Gonslerin, oder geh‘ ich putzen ?

      Aber sooooo………

    • Kommt Zeit, kommt Meldung - aber erst nach dem es Sch*** hagelt
      Don Alphonso sagt:
      6. Dezember 2016 um 13:46 Uhr

      Das Nichtmelden hatte sicher nichts mit dem anstehenden CDU-Parteitag zu tun.

      Wie gemein!

    • Sterben wegen der Politik anderer
      Ich denke dabei immer sofort an Rot-Grün und die Einsätze der Bundewehr in Afghanistan. Man könnte schöne Ketten beschreiben.

      In Indien hat man bemerkt das nach Ultraschalluntersuchungen vermehrt Mädchen abgetrieben werden. Das hat man untersagt, heute werden mehr Mädchen nach der Geburt getötet.
      (Der Begriff Engelmacher bezieht sich auch auf Kindstötungen nach der Taufe)

      Es gäbe noch viele Ursache und Wirkungszusammenhänge.
      Bei plötzlichem Kindstot wird nicht Landesweit auf Pharmaka untersucht obwohl berichtet wurde das es eher Jungs im Winter sind und frei zugängliche Hustensäfte bei Überdosierung Atemlähmungen verursachen können etc

      Der Tot der Medizinstudentin hat nur entfernt etwas mit Frau Merkel zu tun. Eher mit Rot-Grün. ggf half der junge Mann einst der Bundeswehr in seiner Heimat und fürchtet heute die Rache der Taliban.

      Ich Frage mich auch ab das Medienecho ähnlich wäre wenn das Opfer die arbeitslose, drogenabhängige Tochter einer alleinerziehenden Putzhilfe in Bochum gewesen wäre.

  57. Die grüne Schickeria lässt es sich gut gehen
    und das natürlich vor allem zu Lasten der sozial Schwächeren, die dafür kriminalisiert werden, dass sie sozial schwach sind. Wer bezahlt denn bei uns in erster Linie die „Energiewende“ (seriöse Wissenschaftler raufen sich die Haare dabei, weil sie das Ganze für unausgegorenen, widersprüchlichen, ökologisch kontraproduktiven und obendrein teuren Stuss halten) und die „Asylkrise“: betroffen sind vor allem Normalverbraucher und Geringverdiener, die man nicht lange danach fragt, was man mit ihren hart erarbeiteten Steuergeldern finanziert.
    An die Spitze dieser (un-) sozialen Hackordnung haben sich die „Grünen“ manövriert, eine Kaste urban geprägter Karriere- und Yuppietypen, die zumeist völlig naturfern lebt, in völligem Widerspruch zum Namen. Wer sind eigentlich die „Grünen“ und wie sind sie entstanden? Sie sind als Parallelerscheinung zu den 68-ern zu sehen. So wie Letztere versuchten sich einen Antinazi-Heiligenschein zu erwerben indem sie sich dem sozialistischen Radikalismus an den Hals warfen (was bei den „Grünen“ auch eine Rolle spielt), so haben erstere versucht sich einen ökologischen und Antidekadenzheiligenschein zu erwerben, indem sie sie ihre plakativ herumgetragenen Fähnchen grün angestrichen haben. Sie sind eine Wohlstandserscheinung, und Dekadenz ist oft (aber nicht zwangsläufig) eine Folge übergroßen Wohlstands. Unter dem aber nicht die Unterschicht oder untere Mittelschicht litten, sondern in erster Linie die von der Mittelschicht an aufwärts. Also ist der Beweis hinsichtlich der sozialen Herkunft der „Grünen“ geführt. Es sind Bürgerliche, die nicht wollten, dass man ihnen Dekadenz unterstellt. An den irgendwann etablierten grünen Trend hingen sich dann erwartungsgemäß die üblichen Trendritter an, darunter auch viele Spießer aus dem Kleinbürgertum. Diese Unterwanderung ist wohl auch der Grund, warum die „Grünen“ heute so militant spießig und intolerant daher kommen: mit der Zwangskultur von „political correctness“ und „gender“ haben sie für das Spießertum typische Überwachungs-, Unterdrückungs- und Eigenprofilierungsmechanismen geschaffen, wie man sie sonst in totalitären Systemen findet.
    In seinem Werk „Der ewige Spießer“ sagt Ödön von Horvath unter anderem (sinngemäß zitiert): „Er (der Spießer) trachtet immer nur danach sich feige anzupassen um jede sinnvolle Neuerung dadurch zu unterwandern und kaputt zu machen, dass er sie sich einverleibt.“ Genau das ist mit den Grünen auch passiert: eine an sich sinnvolle Sache (in der Bevölkerung ein Bewusstsein zu schaffen dafür, dass überdrehter Wohlstand nicht zu Lasten der natürlichen Ressourcen gehen sollte) wird durch ein Heer von Spießern pervertiert. So geht es den „Grünen“ ja auch nicht vorrangig um ökologische Fragestellungen, sondern um Dinge wie Inklusion, Integration, etc.
    Dinge, die den Geringverdiener (für den sich die „Grünen“ nicht stark machen, denn wer arm ist muss ihrer Meinung nach ja kriminell sein) nicht interessieren, denn der hat wohl andere Prioritäten.
    Die „Grünen“-von all unseren unappetitlichen etablierten politischen Kräften mittlerweile die wohl unappetitlichste, spießigste, lächerlichste und obendrein überflüssigste.
    Immer dann wenn ich im Wald unterwegs bin wünsche ich mir, dass sie irgendwann verschwinden mögen.

    • Naja, die Energiewende ist ja ein Merkelprojekt, die aus dem Austtieg erst ausstieg und dann wieder einstig.

    • Es werde Licht
      Nun muss angemessener Schadensersatz gezahlt werden – vom Steuerzahler und als soeiner wäre ich auch dafür, dass Menschen, die richtig bedürftigt sind, auch ein gewisses kostenloses Stromkontigent zugeteilt wird, bevor sie zahlen müssen, anstatt Strom zu verschenken. So eine Drnke kann man aber nie erwarten.Traurig das alles.

      Don, stimmt schon. Sie hat sich von den Grünen treiben lassen, um Kretschi zu verhindern.

    • Fassaden-Politik
      Das ist genau das, was mich an der aktuellen „Politik“ so unglaublich stört, völlig unabhängig von der tatsächlichen oder angeblichen Richtung: es gibt hehre Ziele, große Worte – aber es ist alles nur Fassade.
      Gesagt wird: Rettung der Welt, CO2-Einsparung, Unabhängigkeit von endlichen Ressourcen bzw. Rettung von bedrohten Menschen etc. – bezweckt wird aber nur eine gewonnene Wahl hier, ein Pöstchen dort.
      Wenn sich (früher?) die Feuilleton-Redakteure der Zeitungen untereinander bekriegten unter dem Vorwand, sie schrieben für die Leser oder wenn sich Professoren gegenseitig in Grund und Boden schrieben unter dem Vorwand, sie machten Wissenschaft – geschenkt! So lange die Zeitung bzw. die Universität mitspielten, tat das niemandem weh, und sorgte eventuell noch für eine gewisse Erheiterung bei den Lesern.
      Aber wenn aus dem Gezänk nun Politik wird, deren Auswirkungen unbeteiligte bezahlen und aushalten müssen, wird das schlimm – und wenn dann noch ein moralisches Mäntelchen draufgehängt wird, unerträglich.

    • Spießer
      sind m.E. jene Leute die andere mit ihrer langen Stichwaffen von jedem hohen Ross holen. Ich rechne u.a. Grüne(CDU, SPDetc) grundsätzlich zu jenen die wieder dem Bodenkontakt zuzuführen sind.
      Wer wenn nicht die Spießer sollte das machen.

      Die Werbeindustrie hat das schon erkannt:
      Wenn ich groß bin werd ich auch mal Spießer sagt das kluge, seiner selbst bewusste Kind und wird dem Vater wie einst die 68er in den Hintern treten. Sie wird ihn nicht selbst pflegen sondern schnellstens auf den Philippinen in einem Pflegeheim einer langzeitsicheren Lagerung zuführen.

    • Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln...
      Don Alphonso sagt:
      6. Dezember 2016 um 12:19 Uhr

      Naja, die Energiewende ist ja ein Merkelprojekt, die aus dem Austtieg erst ausstieg und dann wieder einstig.

      Wenn Du sie nicht besiegen kannst, dann umarme sie oder nimm ihnen die Projekte weg und besetze ihre Postionen.

    • Zu den Spießern
      Es ist m.E. jene Kategorie die den Laden am Laufen hält. Die üblichen genannten wären ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Bäcker, Metzger, Bauern, Krankenpfleger, Busfahrer, Gemüsehändler, Gas und Wasserinstallateure, Elektriker, Briefträger, Polizeibeamte, Soldaten, Müllwerker…..

      Next Time you see the common man you better run… meinte Bob Dylan in Highway 61 das Johnny Winter so genial interpretierte.
      Die Musik war gut der Sinn des Textes weniger.

      Copland machte etwas anderes: Von ihm ist die Fanfare for the common man, er wusste das er es sein würde welcher den Nazis endgültig in den Arsch tritt und nicht jene die auf dem hohen Ross sitzen, sie waren es eher die den Steigbügelhalter für Hitler spielten.

    • Die mir bekannten bekennden Grünen
      sind alle im öffentlichen Dienst beschäftigt (kann Zufall sein).
      Vor einigen Jahrzehnten hätte man sie als „Herbstgefallene“ bezeichnet.

    • @Klaus Keller
      Sehr geehrter Herr Keller,
      „Spießer“ ist für mich eine Geisteshaltung, und nicht etwas, das ich an sozialem Status, Beruf oder Bildungsgrad festmachen möchte. Ihren Versuch, den Begriff anhand einer Werbung positiv zu konnotieren in allen Ehren, ich kann ihm leider nur Negatives abgewinnen. Spießer, Schleimer, Karrierist, Opportunist oder Dünnbrettbohrer (die, die immer den Weg des geringsten Widerstands gehen), das sind Begriffe, die ich selbst in einem Thesaurus-Eintrag zusammen erwähnen würde. Ehrliche Handwerker, Arbeiter, etc. sind nach meiner persönlichen Erfahrung höchstselten Spießer, ich würde viele von ihnen sogar oft als Sinnbild für das genaue Gegenteil nennen, denn sie haben meist Rückgrat, was bei einem Spießer meines Erachtens kaum jemals der Fall sein kann.

    • Ich rudere zurück
      Entschuldigung Don, da ist mir ein Fehler unterlaufen.
      Es muß natürlich heißen: „Märzgefallene“.
      MfG
      Haas

  58. Macht mehr Paltz im Bundestag!
    Am 2. Dezember hat Christine Lambrecht (stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion) in einem morgendlichen DLF-Interview begründet, warum die Zahl der Abgeordneten im Bundestag erhöht werden muss: Auch um den Wählerwillen zu repräsentieren!
    Da ist dann doch bestimmt auch Platz für die Petra Hinzes und Volker Becks aller Parteien.

    • Das ist such so'n Ding
      Um die 100 sollen es mehr werden! Unsere Bevölkerung bleibt ja konstant.
      Statt nun den Kuchen neu und für jede Partei kleinere Stücke zu schneiden, gibt man noch 4 Eier, 150g Butter/ Zucker und 150g Mehl dazu und haut alles in eine größere Form.

      Ist ja nicht deren Geld. Mich macht sowas wütend und wenn ich könnte, würde ich nur noch den Swartbergpass fahren.

    • Das ist diesen bescheuerten Überhangmandaten geschuldet
      dadurch kommen Leute in den Bundestag, die nicht gewählt wurden. Lammert hat noch versucht, die von Karlsruhe geforderte Änderung des Wahlgesetzes anzustoßen… Nachvollziehbar ist das für niemanden, aber solange hauptsächlich SPD und CDU davon profitieren, werden die die nächste Klatsche aus Karlsruhe abwarten.

      So ganz allmählich können wir uns mit Nordkorea vergleichen, auch was den Applaus angeht, über 11 Minuten. Der CDU scheint der Arsch auf Grundeis zu gehen.

    • Jau, macht mehr Platz im Bundestag, reduziert die Wackeldackel
      auf fünfzig, das ist weidlich genug, um ungelesene Wahnsinnsgesetze in fremden Sprachen abzunicken.

      Den restlichen Platz könnte man an Start-Ups vermieten, unter der Bedingung, dass sie eben NICHT irgendwasmitmedien machen.

    • Aber Philomena!
      Etwas mehr Realitätssinn hätte ich von Ihnen ja schon erwartet!

      Erklären sie mir doch bitte warum die das nichzt mache sollten?
      Wo man doch ein Volk hat, mit dem man sowas problemlos machen kann?

    • Minimalismus
      1 Abgeordneter pro Partei im Bundestag würde auch reichen.
      Dann hätte man klare Verhältnisse. Die Führerin hält dann den Daumen hoch oder eben nicht.

      So einfach könnte es sein.

  59. Kegelvereine
    Manche Sitten setzten sich aber auch „Top Down“ beim gemeinen Volk durch. So zeugte Louis XIV 23 (in Worten: „dreiundzwanzig“) Kinder, 7 mit seiner angetrauten Marie-Therese von Österreich und 16 von seinen mehr oder weniger adeligen Maitressen (in der französischen WikiPedia-Seite „Descendance de Louis XIV“ werden nur 22 Kinder angegeben, bei Marie-Therese wurde offensichtlich ein Kind, das kurz nach der Geburt starb und noch keinen Namen hatte, nicht mitgezählt. Warum in der DEUTSCHEN Seite über Louis XIV nur 17 Kinder angegeben werden, 6 von Therese und 11 von „außer Haus“, entzieht sich meiner Kenntnis). Für diese leistete er aber freiwillig Unterhalt, versorgte sie mit schönen Adelstiteln und gab außerdem zu, dass es sich bei diesen Kindern um IHM BEKANNTE Kinder handele, es könne aber noch eine unbestimmte Anzahl von Nachfahren und Nachfahrinnen geben, von denen er keine Kenntnis habe und die könnte man bekanntlich nicht mitzählen.

    Diese schöne Sitte des französischen Hochadels wurde auf den großen Bauernhöfen im benachbarten Deutschland ebenfalls leidenschaftlich zelebriert. Nur hießen da die Kinder, die die Bauern mit ihren Mägden zeugten und die völlig legal auf den Bauernhöfen großgezogen wurden, „Kegel“, woher der Ausdruck kommt: „Ich gehe mit Kind und Kegel…“.

    Am Hofe des Preußischen Königs wurde ja bekanntlich Französisch gesprochen, weil „Deutsch“ für ihn eine Bauernsprache war. Die niederen Hofangestellten, vor allem die weiblichen, die nach Höherem strebten aber mangels Französischkenntnissen nicht höfische Konversation imitieren konnten, stellten stattdessen die Mimik und Gestik der gehobenen Franzosen und deren frankophilen deutschen Bewunderern nach, um so auch zuhause und auf der Straße als „feine Dame aus guten Kreisen“ zu gelten. Dieses dargestellte „Tütteldidutt“ wurde dann weltweit von männlichen Homosexuellen übernommen, von denen der eher feminin geprägte Teil bekanntlich nicht den Damen nachstellt, sondern diese selber nachstellt, damit man ihnen nachstellt. Dass es sich dabei um ganz normale französische Umgangsformen handelt, merken Sie dann, wenn sie in Paris ein Fitnesstudio der gehobenen Klasse besuchen (Club Med Gym, die haben darauf in Paris das Monopol) und in der Umkleidekabine ein 150-kg Muskelmasse wiegendes Kraftpaket, wenn ihm das Handtuch herunterfällt, eine neckische Handbewegung macht und „ÜÜps“ sagt. Eine schnelle 360° Drehung zeigt Ihnen dann, dass Sie von lauter solchen sich in bekannter Weise bewegenden und noch dazu sehr spärlich bekleideten männlichen Personen umgeben sind, die sich mit lauter Ös und Üs unterhalten und bei denen „Rap“ „Röp“ heisst. Bevor man jetzt aber seinen Vertrag storniert, um anderswo seinen geballt heteronormativen Sexismus weiter zu zelebrieren, sollte man sich an die Herkunft dieser Umgangsformen erinnern und erkennen, dass es sich doch um eine bekanntes Revier handeln könne.
    Um damit auf Crystal Meth und seinen Volker (manche nennen ihn „Umvolker“, das mag er aber nicht) zu kommen: Man sollte wissen, daß es sich bei Metamphetamin um eine Erfindung derer handelt, die bei uns gerne als „Nazis“ bezeichnet werden, selbst diese hatten aber Crystal Meth 6 Wochen nach seiner Einführung bei der Wehrmacht wieder abgeschafft, weil die Jungs mit der MG-41-Flinte so aggressiv wurden, dass die „Friendly Fire Rate“ plötzlich in fast kriegsentscheidender Weise nach oben schnellte. Diesen Umstand sollte man vielleicht bedenken, wenn der Obige Volker in seinem öffentlichen Umgang die ebenfalls oben beschriebenen feinen französischen (männlichen) Umgangsformen vermissen lässt und wieder hochaggressiv über die heteronormativ hegemonial sexistische Männerwelt herzieht. Das liegt nicht an der Kinderstube, die mangelt, sondern an den Drogen, an denen es nicht mangelt.

    Während man am Preussichen Hofe Homosexualität lieber versteckte (Friedrich der Grosse versteckte es in der Geheimschrift des Namens „Schloss Sans, Soucis.“, in diesem geheimnisvollen Punkt und Komma), neigte man bei bewusstseinserweiternden Stoffen übrigens zu „Absinth“, welcher in seiner ursprünglichen Form wohl zu LSD-artigen Rauscheffekten führte. Ein bekennender GRÜNER sollte sich vielleicht fragen, ob dieser Stoff nicht schon rein farblich besser zu ihm passen würde, als ein giftiges Pulver, von dem schon die Nazis meinten, daß es Männer zu aggressiv macht, und da war patriarchalisch hegemoniale Heteronormativität noch Staatsziel
    (Und wenn nicht, dann sollte sich keiner wundern, wenn der so durch Aufputschmittel nach vorne Getriebene statt mit Rosa Wattebäuschchen auch schon mal mit Handgranaten oder Pflastersteinen wirft. Der ist nicht so, der will nur spielen, das tut ihm hinterher auch wieder leid).

    • Guter Beitrag,
      informativ und gut geschrieben. Liest man gern !


    • Danke, das haben Sie jetzt sehr schön und kenntnisreich geschrieben.
      Ich dachte ja, daß man im BT und angrenzenden Gemächern eher zu echtem Koks und nicht zu billig-schnellschädlichem Speed greift, aber Überraschungen erlebt man halt immer wieder.

  60. Angemessener Standort des Bauwerks für die Ewigkeit
    Es muss keine Neugründung des „Monuments für Jahrhundertewährenden Dank und Anerkennung“ geben.
    Direkt in der Nähe von Bayreuth gibt es die Hohenzollernburg Zwernitz. Liegt im Bayerischen, das Adelsgeschlecht besteht in der Gegenwart aus einer brandenburgisch-preußischen und einer schwäbischen Linie. Also seeehr integrativ und viiiel Diversität.
    Aber das Beste ist unterhalb: Der Felsengarten Sanspareil. Was für Möglichkeiten des Versteckens und Findens von kleinen Lockermachern. Es gibt dort einen „Grünen Tisch“ und eine „Mentorsgrotte“! So haben Ökologie und akademische Nachhilfe auch ihren Platz.
    Und der Name ist Programm: Sans pareil.

    • Aber will man das kaputt machen, nur damit ein paar Politiker so etwas nicht selbst bezahlen müssen?

  61. Bebor sich gute Menschen entspannt zurücklehnen:
    Nein. Die Opfer waren keine Deutschen. Vergewaltigt hat der Migrant zwei Chinesinnen.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/31-jaehriger-soll-zwei-frauen-in-bochum-vergewaltigt-haben-14561472.html

    • Ja, ich mache schon noch was dazu, es muss wohl sein.

    • Verehrter Don, wenn Sie sich mit dem Thema Kriminalität in Migranten-Kreisen
      beschäftigen, bitte auch den Artikel „der Flüchtlinsstrom erreicht die Gerichtssäle“ und dessen Schlußsatz „… gebe es in seinen Einrichtungen zwei ähnlich gelagerte Fälle“ beachten. Danke.

    • Ich weiss, danke.

    • Man fragt sich, ob der Mann das von zu Hause so gewohnt war. Übergriffig zu werden.
      Gewalt anzuwenden. Da muss es ja dann furchtbar zugehen, für Frauen. Im Irak.
      Oder ist das eine Ausprägung seiner Religion? Dass ihm alle sich fügen sollen? Besonders Kuffar?
      Das wäre dann fatal. Für alle (Frauen) hier.

    • Es sind ja bei weitem nicht nur "Flüchtlinge" die eine seltsame Art, mit Frauen
      umzugehen, an den Tag legen.
      http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/35-jaehriger-steht-wegen-mordes-an-seiner-ehefrau-vor-gericht_17078905.htm
      Ich glaube, der Mann, der in Hameln seine Frau hinter sich her schleifte, war auch einer, der sich schon länger in D aufhielt. Und die Eltern, die ihre Tochter erstickten, weil sie sich in den falschen Mann verliebte…
      Sollte der Hänschen-Spruch von dem, der es klein nicht (oder anders) lernt es nimmermehr lernt stimmen, sind inzwischen in D Tretminen zu Hauff verborgen.

    • Die meisten Fälle werden nur in den Regionalzeitungen gebracht...
      …und später als Totschlag und nicht als Mord verurteilt. Beispiele aus dem verschlafenen Thüringen gefällig?

      http://www.otz.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Toetete-ein-23-Jaehriger-in-Greiz-seine-Freundin-oder-starb-sie-bei-der-Rettung-1448912565

      http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Toedliche-Messerattacke-in-Wutha-Farnroda-Angeklagter-hinterlaesst-verstoerten-316691160

      Und hier das Urteil dazu:
      http://eisenach.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Messerstecher-von-Wutha-muss-achteinhalb-Jahre-ins-Gefaengnis-1616972512

      Beachtenswert die Schlussworte des Angeklagten: er wünscht sich eine Einzelzelle und einen Fernseher.

      Na dafür stehe ich doch gerne früh auf, fahre im Dunklen zur Arbeit und zahle meine Steuern.

    • Nein, das muß nicht sein, Don Alphonso.
      Schließlich geschehen die meisten Vergewaltigungen im familiären deutschen Umfeld, Dunkelziffer unbekannt, aber sicherlich sehr hoch.

    • NANA!
      Da sind die Migranten ja fein raus Herr Otto Meier, die können ihre
      Vergewaltigungen im öffentlichen deutschen Raum ausleben, da erübrigt
      sich häusliche sexuelle Gewalt.
      Ist es das, was Sie meinen?

    • Sie, E.R.Binvonhier,
      bestätigen mit Ihrer Antwort doch genau, warum so etwas nicht sein muß.

      Exekutive und Judikative sind durchaus in der Lage, Vergewaltigungen, begangen von wem auch immer, ganz neutral zu verfolgen. Da braucht es keine Effekthascherei in den Medien oder im Netz. Wer den Medien vorwirft, zu schnell, zu oberflächlich und zu sensationslüstern zu berichten, zu einseitig noch dazu, sollte nicht dieselben Fehler machen.

      Statistisch gesehen, spielen Migranten bzw. Flüchtlinge bei Vergewaltigungen eher eine untergeordnete Rolle. Selbstverständlich darf, soll und muß darüber berichtet werden, aber wenn die Intention der Berichterstattung oder der Netzergüsse eindeutig in Richtung Fremdenfeindlichkeit geht, Sündenböcke gesucht werden, dann sollten sich redliche Menschen davon distanzieren.

      Wie ist das bei Ihnen?

    • Einfacher alter Hinweis zur (sexuellen) Gewalt:
      https://de-de.facebook.com/stefan.rebmann.96/posts/979840065415608

      Man hat seinerzeit schon gestaunt.

    • Vielleicht stimmt es, Herr Meier, dass das familiäre Umfeld oft
      betroffen ist. Aber wann hat ein Hiesiger zum letzten Mal so etwas verursacht:
      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/kiel-frau-auf-strasse-vor-klinik-in-brand-gesteckt-14563097.html
      Wie hoch ist die Dunkelziffer der getriezen Frauen mit Kopftuch – und gibt es da einen Unterschied zu Minirockträgerinnen? Außer dass blaue Flecke da besser sichtbar sind.
      Also alles relativ? Diese Sichtweise finde ich doch etwas sehr blauäugig.

    • jedem
      Werter Herr Otto Meier, ich fürchte ich kann ihnen nicht
      weiterhelfen. Ich distanziere mich gerne von allem und jedem.

    • Gast sagt @ 6. Dezember 2016 um 14:11 Uhr
      Gast sagt:
      „Man fragt sich, ob der Mann das von zu Hause so gewohnt war. Übergriffig zu werden.
      Gewalt anzuwenden. Da muss es ja dann furchtbar zugehen, für Frauen.“

      Frauen benehmen sich dort halt anders.
      Wie zB hier:

      http://www.krone.at/oesterreich/massenvergewaltigung-in-wien-neun-iraker-in-haft-in-silversternacht-story-524830

    • Warum sollten Sie mir weiterhelfen, E.R.Binvonhier?
      Sie hatten mir eine Frage gestellt, die ich Ihnen beantwortet habe. Daß Sie sich gern von allem und jedem distanzieren, den Eindruck habe ich jedoch nicht.

    • Blauäugig, Gast?
      So ganz verstehe ich Ihre Vorhaltung nicht.

      Mit keinem Wort habe ich sexuelle Übergriffe relativiert, ob in der Ehe oder nicht. Meiner Meinung nach müßten Sexualdelikte auch deutlich härter bestraft werden. Und bezüglich der Menschen, die bei uns Gastrecht genießen, halte ich es mit Sahra Wagenknecht: Wer sein Gastrecht mißbraucht, hat sein Gastrecht verwirkt. Und zwar unabhängig aller sonstigen Umstände.

      Darum geht es mir hier aber doch überhaupt nicht. Vielmehr geht es mir um die Intention der Berichterstattung. Es scheint doch so, als ob nur noch Ausländer Vergewaltigungen begehen würden. Daß dem nicht so ist, wird ja wohl niemand bestreiten wollen. Wo also, frage ich mich, bleiben die Berichte über Vergewaltigungen durch „Biodeutsche“? Warum gibt es die nicht im selben Umfang, obwohl doch täglich darüber berichtet werden könnte?!

      Daher habe ich geschrieben, daß DA nicht unbedingt auch noch auf diesen Zug aufspringen muß, denn das Thema verdiente eine ganz andere, von den Ausländern unabhängige Betrachtung.

      Dieses zielgerichtete Dauerfeuer gegen Ausländer ärgert mich aber auch noch aus einem anderen Grund. Wäre es nicht wünschenswert, andere, deutlich mehr Menschen auch existenziell bedrohende Themen würden derart andauernde Aufmerksamkeit erhalten? Wo bleibt da der „Aufschrei“?

  62. "Der Hofnarr der Frankfurter Depesche"
    Sie können das in ein @in arcardia ego ein Pandämonium der Republik einzuprägen! Kompliment.

  63. "... gab's damals auch im Einflussgebiet des christlich-gehobenen Abendlandes."
    Wo und wann gab es das früher nicht?
    „…, galt damals als Ideal des christlich-gehobenen Abendlandes.“
    Kinderarbeit (einschließlich Kinderprostitution und Kindersoldaten) usw.?

  64. Titel eingeben
    @likedeeler. Danke für den Buch Tip. Habe mir American Creation eben bestellt. Ich finde die Geschichte der USA faszinierend, insbesondere 1776. Zur Zeit lese ich „The years of Lyndon Johnson“ von Robert A Caro. Top.

    • @Gast
      American Creation wird Sie nicht enttäuschen, Joseph J. Ellis schreibt sehr elegant. Da Sie sich für die US Geschichte interessieren, hier noch eine weitere Empfehlung. Bücher von David McCullough, wie 1776 und GREAT BRIDGE sind aeußerst lesenswert. BPS.org, der öffentliche US TV Sender bringt unter AMERICAN EXPERIENCE gute docs von McCullough.

      I know, Don does not like American ideas, aber vielleicht wird er diese Empfehlung zur Freude einer schon länger hier lebenden Person posten.

      Uebrigens, wo bestellt man hier Bücher in englischer Sprache? Selbst der bekannte Münchner Buchhändler H führt nur ein geringes Angebot englischer Literatur.

      Ich bin verwöhnt, denn wir haben auf Long Island ein hervorragendes System von public libraries, von denen ich nicht nur Bücher sondern jede deutsche Ausgaben innerhalb von 6 Tagen erhalte plus Internetzugang zu den bekanntesten US und UK Zeitungen und Zeitschriften für meinen cpu bekomme.

      Da ich im Vorstand unserer LIB bin habe ich mich in Deutschland auf diesem Sektor etwas umgeschaut . Die LIB in Giessen soll die beste Deutschlands sein (laut FAZ), dort bin ich noch nicht gewesen, andere Besuche bei deutschen Libraries haben einen niederschmetternden Eindruck hinterlassen. Die US citizens scheinen doch nicht so blöd zu sein wie diese in Deutschland privat wie oeffentlich immer dargestellt werden.

  65. Krzysztof betäubt sich mit Alkohol – und Crystal.
    Ich mag die Polen. Eigentlich. Ich war in Krakau und durfte in
    der Jagiellonen-Universität wohnen. Ich war begeistert von
    der Stadt und der Kultur. > Damals in den 90gern.
    Und die Handballer Smal und Bielecki waren große Klasse.

    Heute dreht die PiS durch. Und die Katholische Kirche auch.
    Sie sind gnadenlos und herzlos in ihrer Bigotterie.

    Es dreht sich einem der Magen um, wenn man am Ostbahnhof
    vorbeikommt; aber schaut man in das Gesicht von diesem
    Krzysztof (Foto im Tsp) möchte man helfen, doch man weiß nicht wie. Es ist zum Heulen.
    Volker Beck, dem es gut geht, hat ein sehr böses Gesicht.

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/obdachlose-arbeitsmigranten-aus-polen-mittendrin-nicht-dabei/14938552.html

  66. Ja, D. A. ist anders als Harald Schmidt zu: @ Kdm jedem das…
    Don Alphonso ist eine literarische Kunstfigur und sein blog ist hoch-artifiziell. Hilfsweise zog ich – nur zur Umschreibung des Begriffes Kunstfigur – Harald Schmidt hinzu http://www.stern.de/lifestyle/leute/harald-schmidt-war-nie-hypochonder-7209900.html (Kunstfigur am Ende des Textes). Mein preisendes Lob bezog sich darauf, dass es D. A. gelang „authentisch“ zu schreiben.

    Ich ergänze, mittels interaktiven Storytelling und einer eigenständig, methodisch-leninistischen Transformation von Political Corretness – 2vor, 1zurück – ist D. A. auch stilistisch besonders. Don Alphonso schöpft außerdem den Freiheitsbogen der „alten“ Zeitung für Deutschland aus und man freut sich, dass es sowas in der neuen, der das deutsche Volk verloren ging, noch gibt. Und, letztendlich, wir leben schließlich in einer Demokratie und nicht alternativlos unter „der Raute“ und dem Loboismus des „ja, aber“-irokesisch-leninistisch-antikapitalistischen-spiegel-online-Erkennungsdienstes. Zu Original-Lenin 1vor, 2zurück : ttp://www.kominform.at/article.php/20040704175033502/printdes

    Da „kdm“ mich aber auf die Spur des Vergleiches und Unterschiedes zwischen H.S. und D.A. setzte: Harald Schmidt, Christa Wolf, Lutz Jahoda … sind Vertriebene (oder die Elternhäuser), die ganz anders um den Weg nach oben kämpften, die im Zweifel um Zustimmung buhlen und sehr auf Statuserhalt bedacht sind. Don Alphonso hat das nicht nötig und kann um Haus und Hof ausgreifen und recherchierend bei der Sache bleiben. Schön, dass er es auch tut und nicht – wie Harald Schmidt auf dem Traumschiff – alle fünfe gerade sein lässt.

  67. Vorrang müsse haben,...
    so unsere Politiker von Freiburg bis Berlin, Pauschalurteile und Generalverdacht zu verhindern.
    Ist die Studentin wirklich von einem Pauschalurteil vergewaltigt worden? Oder von einem Generalverdacht ertränkt worden?

    Ironie aus: So viel Täterschutz und Opferverachtung, wie sie Politik und Medien gerade verströmen, macht sehr traurig.

    Ganz entlegen nur findet man noch Aussagen, die vorsichtig der allgemeinen Beschwichtigung und dem Opferbashing widersprechen. Immer leiser werden die Stimmen, die die Not benennen:

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.debatte-fluechtlinge-polizei-frustriert-ueber-schutz-fuer-straftaeter.a972c622-d185-4a2e-a7df-84447ff9733a.html

    • @ Arabella - danke für link Stgt. Nachrichten. Guter Bericht über Ba-Wü Flüchtlingskriminalitä
      Alle sind ein wenig bedrückt: Da ist man so nett, und dann ist die Kriminalitätsrate dennoch viel höher als im Bevölkerungsdurchschnitt. Und aberhunderte schwere Fälle darunter.
      Kleinmütiges Fazit des Innenministeriums: Ja schon, es gibt diese Probleme, aber, weiß Carsten Dehner: Der Anstieg ist relativ, weil die Zahl der Untergebrachten im letzten Jahr so enorm zugenommen hat. Ja dann.
      Die Polizei sieht immerhin klar, deren Lagebericht ist von solchen Klimmzügen frei.
      Mal sehen, was der Südkurier aus diesen Neuigkeiten macht.
      Dort war der erste Bericht über die Aufklärungsanstrengungen im Freiburger Tötungsdelikt auf der Titelseite so überschrieben: „Freiburg: Ein Stadt atmet auf“.
      Versuchs mal -mit Gemütlichkeit…

    • Widersprüchlichkeiten
      (gibt es nur 6 Tage lang)
      http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-2/1211/ZIB-2/13898058/Asylwerber-haeufiger-in-Sexualdelikte-verwickelt/13927399

      Sehenswerter kurzer Clip aus ZIB2. In 2016 (bisher) sind von 594 Verdächtigten 91 Asylbewerber. Mit dem entsprechenden Zynismus könnte man also sagen, dass Asylbewerber weniger häufig verdächtigt werden als die Bioösterreicher.

      Zynisch kann man allerdings auch zur Kenntnis nehmen, dass die Sprecherin des ‚Frauennotrufes‘ sagt, dass Asylbewerber in Österreich nicht häufiger in Vergewaltigungsfälle verwickelt wären als andere.
      Da wird wohl ein wenig an der Wirklichkeit geschraubt. Weh tut das, wenn man bedenkt, dass diese moralische Selbsterhöhung vom ‚Frauennotruf‘ auf dem Rücken der Frauen aufgeführt wird.

  68. Zu Methamphetamin
    Da man davon ausgehen kann das der Stoff auch zu weltmeisterlichen Leistungen 1954 in Bern führte sollte es möglich sein die Grünen mit dem Traditionsverein CDU/CSU zu verbinden.

    Darüber Hinaus sollte man natürlich die Gesetze der Nazis aufheben.

    Ab Mitte 1941 war das Medikament (Pervitin) durch das geänderte Reichsopiumgesetz nicht mehr frei, sondern nur noch auf Rezept erhältlich.

    (vgl Regelung zum 1. Mai und andere schä(n)dliche Gesetze
    — das müssen sie sich jetzt durchgestrichen vorstellen)

  69. Volksverhetzung
    @DA: falls Sie wirklich was zu dem Thema Kriminalität machen wollen, passen Sie auf, dass daraus keine Volksverhetzung gemacht werden kann. Sigmar hat schon mit Maasregelung gedroht.

    Traurig, dass es schon wieder soweit ist. Die Parallelen zur Zeit vor rd. 85 Jahren sind erschreckend, wir rasen mit Volldampf gegen die Wand und enden in Diktatur, Zensur und Staatswirtschaft. Im Rückblick der Geschichte wird der kalte Krieg noch als „glückliche und friedliche Zeit der offenen Gesellschaft“ bezeichnet werden, wenn es so weiter geht.

    • Hoffen wir das der Bürger seiner politischen Verantwortung gerecht wird
      Es gibt vielerlei interessante Nachrichten und Aussagen zu vielerlei Themen und ich gehe davon aus das der eigentlich politisch Verantwortliche der Wähler ist.

      Man kann unfähige Politiker auf vielerlei Art abstrafen, die dümmste ist sie ständig im Amt zu bestätigen. In den USA hat man diesen Systemfehler erkannt und die die Wiederwahlmöglichkeiten begrenzt.

      Man müsste noch prüfen ob seit dieser Regelung weniger Präsidenten erschossen worden sind. Das ist auch eine Art ungewollte Leute los zu werden. Ich werde aber nicht aufrufen auf die Barrikaden zu gehen.
      Ich bin kein Revoluzzer, das ist mir alles zu blutig.

  70. Angela Alternativlos - Blödsinn, ein Sack voll irgendwas macht es besser....
    den könnte Wahlverein in den Bundeshosenanzug stecken..und PASST !

    Ihr müßt mir helfen.. ja, geh her, da geht’s raus !

  71. "idyllische Ruinen"
    Das kommt davon, wenn ganze Gesellschaften nach dem Reichsruinengesetz bauen. Weil keiner recht weiß, wie es später ausschauen kann, wird alles gleich so eingerichtet.

    Erquickender Text. Ich darf mich zu den Vertretern einer lustgartenbefallenden Kuchenfraktion zählen, die sich ihres Glücks in Ort und Zeit sehr bewusst ist. Aber weil zu sehr Tier, um den Nachteil der Historie für das Leben allerorts zu gewärtigen, bleibt auch ein zweites Stück nicht im Hals stecken.

    Der Stammbaum hätte mir allenfalls einen sauber gekleideten Kratzfuß zugestanden oder ein fröhlich mitgesungenes „Wir knicken und ersticken“ in einem hiesigen Suffkeller. (Letzteres wäre das bessere Los und der Thematik nicht unangemessen.)

    Und jetzt lehne ich mich zurück und phantasiere über Geister in offenen Flaschen, Räuber, Luftschlösser und die 1001 Delegierten des Parteitags. (Sind nicht alle gekommen.) Eine Chiffre? Ein unverblümter Hinweis gar? Wie schnell rollte heute Scheherazades Kopf, wenn nicht täglich ein Märchen parat steht?

  72. Polizeiarbeit der besonderen Art
    Ist es nicht überraschend, dass der Iraker von Bochum durch den Freund eines Opfers gestellt wurde? Der junge Chinese übte einfachste Polizeiarbeit aus und besuchte den Tatort. Da lag der Flüchtling bereits auf der Lauer auf sein nächstes Opfer. Der Chinese fotographierte den Täter und meldete ihn der Polizei – die nun mit ihrer „Leistung“ mächtig groß tut.
    Aber ganz unter uns: welche Leistung? Die Bochumer Beamten waren sich für simpelste Ermittlungen wohl zu schade – oder waren sie nur zu dumm?

    Wie auch immer. Wer schützt uns vor den Tätern? Wer ermittelt die Täter? Die Polizei sicher nicht. (Neulich wurde ein der wahrhaft jämmerlichsten Polizei entsprungener Terrorist von Syrern fertig verpackt der Polizei geliefert. Was waren die Polizisten stolz. Versagen wollte keiner eingestehen. Das wird in Bochum wieder so sein.)

    • Nachtrag
      Bitte vergessen Sie nicht die Polizisten, die an Silvester in Köln, gnadenlos verheizt wurden und hilflos die Vergewaltigung sowie den Mißbrauch der Frauen geschehen lassen mussten. Mit 100 Polizisten gegen mehr als 1000 Invasoren die Sicherheit gewährleisten, ist Stalingrad 2.0, zumal bei Gebrauch der Schusswaffe, der Arsch aufgerissen wird.Was in NRW und anderen Bundesländern abläuft, ist eine Schande. Deswegen 2017 die Richtigen wählen, dann wird die Bevölkerung auch geschützt. Es heißt nicht umsonst „Volksverräter“.

    • Weiss hier jemand noch von der alten Bahnpolizei?
      Nach meiner Kenntnis waren das in Köln Bundespolizisten. Früher wwaren das Bahnpolizisten, bei sie, zusammen mit der Transsportpolizei der DR und dem Bundesgrenzschutz, in die Bundespolizie übernommen wurden.
      .
      Ich erinnere mich noch an Zeiten, als es ein Banhpolizist ohne weiteres mit zehnen aufgenommen hat. Dafür hatte er einen Schlagstock (sog. kleiner Krisenstab). Die zehn hatten dann, im Falle des Widerstands, Kopfplatzwunden, günstigstenfalls. Da Bahnpolizisten nie alleine waren, nahm der Kollege den Widerstand gerne und jederzeit auf seine eidliche Aussage.
      .
      In den Augen der Transportpolizisten waren die Bahnpolizisten Weicheier.

  73. und jenseits der Panzerschokolade -
    nichts mehr, jede Kommunikation verseucht, jede Erinnerung verdorben, ein ewig währender Krieg und nur eine Möglichkeit, ihn zu beenden – Sie müssen ihn gewinnen und dieses Mal endgültig. Deswegen nämlich: http://www.clipfish.de/musikvideos/video/3588789/morrissey-everyday-is-like-sunday/

  74. Frohe Weihnachten ohne Maria
    Sagen wir doch mal so: Während Ihr Feindbild St. eine neue Relativierungsorgie mit falschen Zahlen an den Tag bringt, was selbst Spiegel-Kommentatoren, die übrigens die Zeitschrift damit halbwegs retten, auffällt (mit comment-section zu lesen und daher die Wünsche der Kontrolle durch die Brüssel/türk. Wünsche via Merkel via Maas via AA-Stiftung), ergehen Sie sich hier über frühere Monarchen, die aus dynastischen Gründen frühverheiratet wurden. Alles für Europa, auch Ihre wohlfeile Ablenkung. Auch die hochgelobten danisch oder dadgdx oder wasauchimmer halten da Abstand.

    Nehmen Sie sich des Themas an. Maria Ladenburger hat das verdient. Arme Maria. Sie war nun wirklich nie auf der falschen Seite, und das ist das eigentliche Problem, nicht wahr. Es beweist, dass man Pässe kontrollieren muss und Passlose nicht reinlassen darf, und dass man Grenzkontrollen braucht und Obergrenzen. Man muss sie zurück an ihre Küsten schaffen, die anderen, neues Schlauchboot mit Navi findet sich.

    Maria Ladenburger ist größer als ein Terrorattentat. Ein Terrorattentat ist erstmal vollkommen anonym und passt zu unserer anonym-virtuellen und dadurch mitleidlosen Zeit. IS-Opfer werden abstrakt bemitleidet. Maria ist ein individuelles Opfer, ein Gesicht, ein Name, ein Studium, eine Zukunft, eine sinnlose Vergeudung. Das kann man nicht einfach so mit Mann-Frau-Kalamitäten relativieren wie St. oder mit irgendeinem französischen Louis wie Sie.

    Maria Ladenburger hatte eine Familie, eine Zukunft und ein Herz. Sie steht für die gesamte Refugee-Welcome-Fraktion und jetzt für „Wir schaffen das auf keinen Fall“. Und das weiß ganz Deutschland. Ganz Deutschland tut diese junge Dame, dieses halbe Mädchen noch, leid.

    Ganz Frohe Weihnachten mit dieser Maria.
    Ich ziehe mich eine Zeitlang hier zurück.

    P.S. Schau, trau, wem

    • Lieben Dank für Ihren Zeilen!
      So treffend!

      .

      PS: Wenn ich das nur von einem Politiker hören würde, der nicht nach seinem monetären/abgesicherten Stand schaut, wenn es wichtig ist, die Lage klar, unmissverständlich beim Namen zu nennen, Gegenmaßnahmen einleitend, damit das Volk/Stimmvieh in Sicherheit leben kann – und sich keiner Fremdheit entgegengesetzt fühlen muss.

      Dann, ja dann, bräuchten die Bürger keine Angst haben, sich keine Sorgen über ihre Zukunft und die des Landes machen.

    • Interessante Kommentare zum Kommentar im Mutterschiff
      AM Nachmittag gab es noch Kommentare zum Artikel über die Reaktion des Internets, jetzt wird auf der Titelseite angezeigt, dass es 37 Kommentare gäbe, aber es ist keiner mehr sichtbar. Evtl. könnte es an der geringen Zustimmung zur Einschätzung von Herrn Eder liegen.
      Herr Eder schreibt auch wieder die fragwürdigen Statistiken zur Kriminalität, die im Blätterwald kursieren ab. IN Zettels Raum ist eigentlich das meiste dazu gesagt, wem das nicht reicht, möge sich die Zahlen aus Österreich ergoogeln und staunen, dass durch das Überschreiten der Grenze zu Deutschland eine signifikante Verhaltensänderung erzielt wird.

  75. Kriminelle Kriminologenlogik
    Also will der Don doch über das Schweigen der Lämmermedien schreiben? Zwei Kriminologen haben gerade in der ZDF-Sendung über aktuelle ausländische Kriminalität gesagt (wirklich nicht mehr als 10 Min geguckt), die Taten seien individueller Entwicklungsgeschichte und nicht ihrer Gruppe zuzuschreiben. Und das von zwei Kriminologen, dann muss es stimmen. Es stimmt auch, aber die Frage der Sendung ist nicht nach der Ursache (die mag individuell begründet sein), sondern nach der Korrelation Ausländeranteil-Kriminalitätsanteil. (Eines der objektiv gesehen marginalen Probleme der Merkelaktion.) Auch Halbgebildete wissen, dass Korrelationen keine Ursachen abbilden. Korrelationen als Ursachen darzustellen, ist ein bekannter, wenn auch dummer Trick. Neu ist aber, umgekehrt Ursachen für Korrelationen auszugeben. Diese ins Lügnerische gehende Antwort auf eine Frage, die viele bewegt, ist es, die ärgert. Und die das Gegenteil von dem Gewollten bewirkt, unsere Wut, für dumm verkauft zu werden.

  76. @polizeifreundin
    Vielleicht durfte auch nicht in die „richtige“ Richtung ermittelt werden ???Jämmerlich ist relativ, denn wenn in einem Wohngebiet scharf geschossen wird und es „Kollateralschäden“ gibt, stellen Sie sich dann die mediale Hetze vor. Es war nicht gut, aber erst selbst die“ Drecksarbeit „machen, um fair zu urteilen.

  77. Feuer Frei! >>Don Kanone
    Stellen Sie es geschickt an! Ich hätte aus meiner Sicht, eine extreme! „Über-Zeilen-Ansage“. Diese wartet schon etwas länger auf einen Text, der, wie sollte es auch anders sein: Ziemlich scharf und aufbrausend daherkommen würde1elf

    Sie hätten auf jeden Fall die „Sittenwächter-/+“, der AAS-GesinnungSStaffel am Hals!^^

    Nieder mit der 1joiueptzi0ij08e7rt09u!

    Die 4k Rente, @HausHerr, sind beiweitemsehrFETT! Mal wieder mit dem prekären Pack abhängen, damit die Relationen nach unten, nicht zu sehr auffallen.
    .

    PS: „Ich werde mich diesem V E R B R E C H E R I S C H E M
    Missbrauch, nicht beugen!“ (Zitat aus: „Cloud Atlas“)

    • " 1joiueptzi0ij08e7rt09u "
      ist das jetzt was für pizzagate-Decoder? oder wohlmeinende Schutz*zensur* durch den hausherrn – wird wohl nötig gewesen sein

    • Offenherzigkeit
      Ich beleidige ja mal gern eine der Polit-Baronessen; scheue weder meine Kreativität und meinen lustvollen Drang, diese so derb wie möglich zu formulieren. Es ist ein Ventil, welches mir Schutz gibt. Ist ja immerhin ein Ausleger, einer der bekanntesten Zeitungen in Deutschland. Aber um auf den Punkt zu kommen: Momentan können Sie so gut wie jeden dafür Einsetzen, oder allgemein in einen Topf schmeißen.

      PS: Es ist kein Code und keine Zensur!

  78. Wissenschaftliche Komplexität
    Nun ja, da gibt es einen Wissenschaftler, Prof. Dr. Salzborn.

    Der untertitelte sein Werk als wissenschaftlich.

    Hätte ich in einem Proseminar solches geschrieben und abgeliefert, ich hätte die Zwischenprüfung nicht überstanden.

    Es ist ja sehr interessant zu betrachten, wo jener Herr zitiert und wo nicht.

    Und ebenso interessant ist es, dass dieser Herr Rechtsextremismus und konservative Einstellung in einen Topf wift. Wird schon nicht auffallen, Hauptsache, es könnte treffen.

    Mit Verlaub, ich bin so frei, wenn es erlaubt ist – ich halte Salzborn für eine bezahlte und bestellte Strassenstricherin, und damit möchte ich die tatsächlich so Tätigen nicht beleidigen.

    Wer es nötig hat, so ein Gutachten zu bestellen, dass in jedem Absatz Realitäten leugnet, Dinge zurecht biegen will usw., der oder die scheints mächtig nötig zu haben.

    Wissen Sie, ganz weltfremd bin ich ja nicht, wenn auch schon ein wenig.

    Aber eine Hure (erneut, nichts gegen die so Schaffenden) wie Salzborn würde auch Stalin als Mutter Theresa darstellen, würde er nur genug Knete erhalten.

    Hure bleibt Hure.

    • Nicht aufregen oder lieber ein gutes Buch lesen.
      Die neue Inquisition – (1992) Robert Anton Wilson.

    • Auftragsarbeit...
      Oberste Regel bei der Auswahl eines Gutachters: Unabhängigkeit!

      „Für Publikative.org der Amadeu Antonio Stiftung verfasste er regelmäßig die Kolumne „Das Akademische Karussell“.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Salzborn

      Damit war’s das dann auch schon. Da hat lediglich ein Mitglied der wohlbekannten Artikel-5-Grundrechtecharta-Maulkorbfraktion einen weiteren Tendenzartikel verfasst, den er aufgrund eines angeklebten Fußnotenapparates gerne zum objektiven „Gutachten“ hochstilisiert hätte.

      Dagegen ist ja selbst das Vorgängerprodukt aus Herrn Müller-Enbergs‘ Feder solide „Wissenschaft“.

      Und wie zufällig braucht der Herr gerade selber gaaanz viel Unterstützung, um seinem Steckenpferd auf Staatskosten in seinem Göttinger Lustgärtlein weiter freien Auslauf bieten zu können:

      http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Viel-Wirbel-um-Nichts-in-der-Causa-Salzborn,dokumentationsstelle102.html

      Ich glaube, da müssen einige notorische Rechthaber mittlerweile sehr widerstrebend lernen, dass es nicht mehr reicht, einfach wie zu seligen Eva-Herman-Zeiten zu rufen: „Er/sie hat ‚Autobahn‘ gesagt!“ und damit jeder weiteren Debatte zuverlässig ein Ende zu setzen.

  79. Do you have a history of emotional problems....?
    Ich werde das nicht kommentieren, das überlasse ich den Frauen:

    http://www.bild.de/regional/berlin/koerperverletzung/maedchen-treppe-runter-gestossen-49095948.bild.html

    Aber die Frauen schweigen…

    Warum? Sind Sie zu schwach, wollen Sie eventuell so behandelt werden, …. sie bestätigen gerade alle Stamtischparolen….

    Tja, was erwarten die, wenn sie nix sagen?

    Die Frauen begreifen nicht…dabei sind Sie gerade das erste Opfer. Täglich.

    Wenn so etwas nicht sanktioniert wird, dann wird es von allen übernommen werden. Dann kann man es nicht mehr abfangen.

    So etwas geht schnell.

    Egal…. wird die Emanzipation halt von den Frauen gekillt.

    • Nicht von allen
      … es gibt auch noch ein paar, die versuchen, nicht die gesamte „Innung“ zu blamieren…

    • Emanzipation von Frauen gekillt...
      Z.B. Anne Will: präsentiert uns kopftuchtragende oder gar vollverschleierte Musliminnen, die uns erklären, dass das die totale Freiheit ist.

      Ich frage mich da immer, ob sich Frau Will eigentlich bewusst ist, dass sie als offen lesbisch lebende, voll berufstätige, kinderlose Frau im Islam als erstes auf der „Abschussliste“ stehen würde?!?

      Man kann halt auch kräftig an dem Ast sägen, auf dem man/frau sitzt.

    • Es würde schon reichen, wenn Frauen einem da nicht besonders
      in den Rücken fallen, wenn man da für den Schutz von Frauen argumentiert!

    • Alle mir bekannten Personen,
      deren Erwerbsleben sich in den letzten Monaten dank Zuwanderung verbessert hat, sind Frauen.

      Im Übrigen: Pisa fragen! Was können Mädchen mehrheitlich nicht? Aber es besteht ja noch Hoffnung. Die Jungen holen, was das Nichtkönnen in besagtem Fach betrifft, angeblich mächtig auf. Postfaktische Zeiten eben.

    • Alltag (im RHS)
      Bitte nicht als Opferbashing verstehen, wenn ich spontan das Verhalten der *Geschädigten* teilweise (wie es *psychodynamisch* sich aus der vermutlichen verqueren Perspektive des OpferAggroTäters darstellt: die feminine „Geste des Haar-aus-dem-Gesicht-Streifens“ als distinguierte Erinnerung an dessen soziale Unterlegenheit) assoziiere mit der -spätestens angesichts der EU-Osterweiterung- fahrlässigen Naivität nächtlicher Partygänger auf dem Heimweg, die in U-und S-Bahnen einnicken und leichte Beute von Handydiebstahl etc werden: der Berliner – und die Berlinerin- ist nicht umsonst seit jeher *auf quivive*, war doch die Stadt schon immer kein *safe space* (und wollte es auch nie sein: Dialektik der Ruppigkeit, Wowereits „Stolz auf diese Stadt. Auf ihren Glanz und ihre Macken, auf ihre Schnoddrigkeit und ihre Herzlichkeit, auf ihre coolen Kids und ihre furchtlosen Rentner, auf ihren Krach…“ – no further comment)

      Mit einen getwitterten *geht gar nicht* ist dem Phänomen – dieser Art *Übergriffigkeit*, die auch gerne zwischen pranking mit eingebauter Eskalation und purer Aggression changiert, wie die meisten *Machtspiele* – jedenfalls nicht beizukommen, so man/frau nicht gerade mit hipster-moralischem Selbsterhöhungsinteresse an der Konfliktschraube zu drehen interessiert ist. Einer Kampflesbe (denkt sie vermutlich) jedenfalls wäre sowas nicht passiert: die im öffentlichen Raum frei flottierenden Aggressionen erfordern beständig eine möglichst kontrollierte Haltung von *sublim* signalisierter Wehrbereitschaft.
      Was können denn Frauen oder Feminist*en* im ggw Meinungsklima zum *einzelfall* schon Sinnvolles kommentieren, das nicht als Männerbashing* aufgefasst werden könnte oder sonst Heinsohnsche Ideen vom zu entsorgenden Maskulinitätsüberschuss auf den Plan lockt? Oder anders zu (mehr) *Repression* in der *Wahrung öffentlicher Sicherheit* führt (was ggfls unter der Bedingung einer *egalitären Stärkung des Rechtsstaats* hinzunehmen wäre, so als alter >Faschist< oO – der etwa *white collar crime*, Korruption und Untreue nicht unter *freiheitlichkeit* subsumieren möchte)
      Zu fragen wäre eventuell auch, inwieweit die *öffentlichen unternehmen*, wie etwa die BVG, ihre *kundschaft* eher als viehische Transportmasse behandelt, indem an (zB Sicherheits)Personal gespart wird – woran auch R2G-Profitlichs (alternativ *minderüble* Schlächter der Wahlkalbschaft) nichts zu ändern vorhaben dürften.

    • Aber die Frauen schweigen… Warum? Sind Sie zu schwach, die Frauen begreifen nicht!
      „Ich kann im Hirn des Menschen über Indoktrination und dauernde Belehrung Strukturen aufbauen , die diese Menschen gegen ihre Eigeninteressen und gegen die Interessen ihrer Gemeinschaft handeln lassen.“ Irenäus Eibl-Eibesfeldt

    • Well, I'm all broken up about that man's rights.
      Wenn man hilft, dann kommt die Polizei:

      http://opposition24.com/taunusstein-fluechtling-greift-15-jaehriges-maedchen-an-situation-eskaliert-als-deutsche-zu-hilfe-eilen/298730

      Und was lernen wir daraus?


    • @ Goodnight
      Frauen würden schweigen, sagen Sie. Welche Frauen meinen Sie denn? Meinen Sie damit Journalistinnen, Feministinnen und Politikerinnen, welche sich bisher noch nie zur von gewissen Ethnien gegen Frauen ausgeübten Gewalt eindeutig Stellung genommen haben, sondern im Gegenteil die Taten relativiert haben, selbst die Massengewalt vom Silvester. Andere Frauen schweigen doch nicht, aber sie kommen nirgends zu Wort. Sie beobachten genau, was in diesem Land seit Herbst 2015 los ist, haben Angst und regen sich fortwährend auf, dass so viele Informationen einfach unter den Teppich gekehrt werden. Jedenfalls ist es so bei uns, meinen Töchtern und deren Bekannten und Freundinnen.

      Die von Ihnen angesprochene Tat ist bereits im November geschehen. Bisher hatte ich nichts davon erfahren und konnte durch Google News keinen einzigen Bericht finden. Heute Nacht wurde das Video in den News des Privatsenders Vox gezeigt, und die Moderatorin beschwerte sich darüber, dass nach dem Täter bis heute nicht einmal öffentlich gefahndet wurde.

      Online erfährt man in den MSM von solchen Taten idR nichts, sondern nur in den lokalen Medien oder z.B. auf T-Online.

      Gestern ist eine Frau in Kronshagen bei Kiel auf offener Straße von einem Mann angezündet worden, sie erlag ihren schweren Verbrennungen. Der Tatverdächtige soll aus Afrika stammen, aus welchem Land, erfährt man nicht. In den meisten Berichten erfährt man nichts von der Herkunft des Mörders.

      In den Medien werden z.B. über Vergewaltigungen auch gar nicht mehr berichtet, außer, wenn das Opfer ermordet wurde oder 90 Jahre alt war. Das ist schon ziemlich makaber, und heute meldet sich LF, will die Burka verbieten, verspricht Aufstockung der Sicherheitskräfte und wesentlich mehr Video-Kameras an öffentlichen Plätzen. Well, for LF, it’s too little, too late…

    • Über Danisch...
      das Überwachungsvideo ohne Blocker des Werbeblockers:
      http://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/berlin-neukoelln-mann-tritt-frau-die-treppenstufen-runter

      Da fragt man sich was das für ein Arschloch war…..und auch wie man sich vor so einem Arschloch schützen kann?

      Anscheinend war das ein willkürliches Opfer…..

      bombjack

      der bei solchen Videos einen gewissen Drang sich zu bewaffnen verspürt und zwar nicht mit was harmlosen…..sondern etwas durchschlagkräftigen, was dann im Rahmen der Nothilfe, auch mit mehreren Arschlöchern, was die waren, kurzen Prozess macht…

    • wenig öffentliche Stimme
      Wir Eltern identifizieren uns mit den Opfern, Goodnight und Tamariske. Keine Frage, dass wir wenig Platz im öffentlichen Diskurs finden, wir sind doch nur blöde weiße Steuerzahler, die ihre Kinder behütet und großgekriegt haben. Wer hat denn schon als blöder weißer (oder auch mal gelber) StudentIn oder Steuerzahler noch irgendeine Position, die über Dhimmi eines Flüchtlings hinausginge?
      Zahlen für Analphabeten und Vergewaltiger und Schweigen scheint angesagt zu sein. Wieso nicht ein paar Blausäurekapseln auf freiwilliger Basis für uns Arschlöcher? Ach so, wir sollen ja erst noch zoin. Vielleicht gibt’s die Blausäurepille ja später statt teuren Hüften oder Kniegelenken? So fühlt sich’s an, und das sollten sie langsam mal checken.

      Und nicht nur das fühlt sich so an, sondern auch das Zahlen für eine regressive Schulpolitik mit Pisaplätzen hinter z.B. Macao. Es wirkt, als soll in diesem Land die Intelligenz abgewickelt werden.

      Nun saß die kleine v.d.L. mit ihrem verzückten Grinsen dort und klatschte mit. Trotzdem meine ich, dass siebenfache Mütter eher zu dieser Identifikation kämen als eine, die vielleicht zu ihrem Leidwesen….., daher kann man das schlecht weiter auswalzen. Theresa May sagte mal, sehr zu ihrem Leidwesen.
      Ich unterstelle, dass die Identifikation und die Erfahrung fehlen. Es fehlt dann dieses Ein- und Ausgehen über viele Jahre von Kindern ud Jugendlichen, diese Mittag- oder Abendessen nicht nur mit den eigenen, diese wachsenden jungen Leute, die man dann auch schon mal um zwei Uhr wo abholt, die irgendwie alle gut werden, die man alle liebt.
      Man sieht dann diese junge Dame und kennt sie irgendwie, denn sie hat etwas von den eigenen und allen ihren Freunden und Freundinnen.

      Die andere Seite ist, dass offizielle Kreise meinen, irgendwann würde über die gesamte Gruppe von Illegalen, ja Illegalen, hergefallen. Und klar, dass könnte passieren. Und daher das Verklemmte, Gequetschte. Aber eher passiert das, wenn es so weiter geht. Irgendwo besteht, meine ich, bei dieser offensichtlichen Feindschaft eigener Eliten gegenüber denen, „die schon länger hier sind“, Bedarf, die Diktion wieder gerade zu rücken, bevor der Kessel mal überkocht.

      Und ich sage dazu deutlich: Das Mädchen, also das Opfer, steht mir näher als ein Hergelaufener aus einem Gebiet, wo die Regel herrscht, dass man den Gast beschützt, doch nur, bis er das Grundstück verlassen hat. Danach kann man ihn in den Rücken schießen.
      Das Mädchen könnte auch meine Tochter sein oder eine der anderen jungen Damen, die ich über die Jahre ein- und ausgehen sehe.

      Die brennende Mutter in Kronshagen, die, noch im Krankenwagen schreit: „Meine Kinder, was wird aus meinen Kindern?“ rührt an etwas Ureuropäischem, Altem: Sorge um die Nachkommen. Und fürwahr, was für eine Untat, die armen Kinder.

      Wenn das nicht aufhört, unsere Pseudoemanzen von elitärer Dummheit nicht begreifen wollen, dass Männer aus rohen Stammesgesellschaften nicht zu verteidigen und rohe, sinnlose Taten nicht zu relativieren sind, kann man ihnen nicht helfen. Aber der Rechtsruck kommt bestimmt, und haben sie eines Tages keine Stelle mehr und kein Mitleid, wissen sie vielleicht, wie sich Herzlosigkeit anfühlt. Sie können ja dann als Gefängniswärterinnen arbeiten für die, deren Strafen erhöht gehören.


    • @Oberländer
      „Zahlen für Analphabeten und Vergewaltiger und Schweigen scheint angesagt zu sein. Wieso nicht ein paar Blausäurekapseln auf freiwilliger Basis für uns Arschlöcher? Ach so, wir sollen ja erst noch zoin. Vielleicht gibt’s die Blausäu-repille ja später statt teuren Hüften oder Kniegelenken? So fühlt sich’s an, und das sollten sie langsam mal checken.“

      Lieber Oberländer, das ist so makaber, aber ich habe gelacht, ist aber Galgenhumor. Ja, es ist sehr traurig.

      „Und nicht nur das fühlt sich so an, sondern auch das Zahlen für eine regressive Schulpolitik mit Pisaplätzen hinter z.B. Macao. Es wirkt, als soll in diesem Land die Intelligenz abgewickelt werden.“

      Wenn in Schulen nichts mehr investiert wird, wenn nur Eliten gefördert werden, bricht die breite Basis irgendwann ab und wird nach und nach abgehängt.

      „die schon länger hier sind“

      Der Ausdruck ist kein Lapsus:
      https://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article13578319/Bis-2050-wird-der-Normalbuerger-abgeschafft.html

      Und so sollte es laut dem Lieblingsprjekt von LF weiter gehen:
      “ . . . Das Wort “Migrations-Hintergrund” wird ab dem Jahr 2040 nicht mehr benutzt! Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung:
      Nicht mehr benötigt, da Menschen so „gemischt“ sind, dass jeder einen Migra-tionshintergrund hat…”
      Quelle: Auszug aus dem Buch: Dialoge Zukunft Vision 2050 S. 173

      Hier, ein Video zum Thema mit Henryk Broder
      https://www.youtube.com/watch?v=5yIuVZs7lmA

      Der Herausgeber des Buches:
      World business council for sustainable development
      http://www.wbcsd.org/
      Hier können Sie blättern und die Namen der beteiligten Unternehmen finden. Die größten Konzerne der Welt sind dort vertreten:
      http://www.wbcsd.org/Overview/Our-members

    • Halber Nachtrag....
      Dieser ganze Komplex und Co. vgl. http://www.tagesspiegel.de/wissen/aggressionen-in-berliner-rettungsstelle-ich-stech-dich-ab/14947350.html (über Burks-Blog) hat noch einen anderen Nebeneffekt der nicht zu unterschätzen ist:
      Stichwort: „Gewaltmonopol“ was ja auf einer Art Vertrag zwischen Bürger und den Organen des Staates, da vorwiegend die Exekutive- und Judikative-Gewalt zurück geht.

      Wird dieser Vertrag mehr oder weniger aufgehoben, wobei sich die Frage stellt wie subjektiv dieses Empfinden für den Bürger ist, dann folgt aus dem eine Umorientierung der Gesellschaft zu u.U. einer Art von Selbstjustiz. Wird z.B. Einbruch nur noch sehr lückenhaft verfolgt, dann besteht eher das Bestreben einen Einbrecher sehr herzhaft zu begrüßen…oder andere Baustelle für Wege durch die Öffentlichkeit einen kleinen Waffenschein zu beantragen, das Pfefferspray dabei zu haben oder legal in einen Schützenverein einzutreten. Nimmt aber das Gefühl das dieser Vertrag gekündigt ist noch mehr zu, dann wird auch die Bereitschaft höher sich nicht mehr legaler Methoden zu bedienen d.h. sich z.B. eine scharfe Waffe zu besorgen oder eine Falle für einen uneingeladenen Besucher der Wohnung aufzustellen. Klar im Fall des Falles wird man da selber eine auf den Deckel bekommen….nur bei der Nutzensabwägung wird das dann als das kleiner Übel wahrgenommen werden.

      bombjack

  80. Eine Anmerkung zu Volker Beck
    Eine Vorbemerkung: Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen, von daher kann es sein, dass ich hier etwas wiederhole, was längst bemerkt wurde.

    Die Anmerkung: Volker Beck ist inzwischen einfach auch zu einem alten, weißen Mann geworden. So verwundert es nicht, wenn ihn das gleiche Schicksal ereilt wie viele andere (weiße) Männer (und Frauen) ab einem bestimmten Alter. Sie werden aussortiert. Er sollte sich dazu mal in der freien Wirtschaft umhören, wie das da so geht.

    • Hmmm....
      Sollten sie damit im idealistischen Überschwang eine Erscheinung der Gerchtigkeit sehen wollen, so sollten sie daran denken, dass die alten weissen Männer die aussortiert werden immer nur die sind, die nicht bei Zeiten genügend Bares beiseite geschafft haben.
      Der einzige Nachteil der einem Beck jetzt entstehen wird ist, nicht tagtäglich in einer der übelsten Quasselbuden der Welt den Phrasen, Heuchelein und Lügen aus den Mündern von Dummköpfen, Ganoven und manchmal auch eines redlichen Menschen, der sich kurzeit ins Parlament verirrt hat, lauschen zu müssen. Er wird also keineswgs bestraft, wenn er denn ein so übler Mann ist wie hier behauptet, sondern erhält eher seine Freiheit zurück. Seine Pension ist ihm sicher.

      Man sollte mit Urteilen über Leute vorsichtig sein, denn, oh, Schreck! nur weil die Lügenpresse mal etwas schreibt, das man selber für glaubt, so wird es allein dadurch doch noch lange nicht wahr und ist auf jeden Fall niemals die ganze Wahrheit.

  81. Zum Lesen....
    Es gibt, wenn auch zugegebenermassen sehr, SEHR selten auch anderswo intelligente und mit Vergnügen zu lesende Texte über die Welt der deutschen Werte:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-12/recht-und-wirtschaft-zum-glueck-gibt-es-compliance-fischer-im-recht

  82. @ TDV
    @ TDV

    „… Caesar, der bei der Eroberung Frankreichs zwischen 20 und 30 Millionen Menschen massakrierte“

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/12/05/der-v-becksche-lustgarten-der-berliner-aristokratie-7202/#comment-142951

    Als gestandener Marxist sind Sie natürlich gewohnt, mit Opferzahlen großzügig umzugehen, aber 20-30 Mio Tote während des Gallischen Kriegs sind des Schlechten nun doch zu viel. Caesar hätte Europa weitgehend ausrotten müssen, um für die genannte Opferzahl zu sorgen. Mit der damaligen, vergleichsweise schlichten Technik war das kaum zu schaffen.

    Unabhängig davon reihen Sie Caesar zurecht in die Reihe der größten Schlächter aller Zeiten ein. Es stehen da aber, rein quantitativ betrachtet, noch ein paar andere vor ihm.

    Hier finden Sie die Zahlen zum Gallischen Krieg …

    https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/das-grosses-gemetzel-100.html

    Und hier Zahlen zur europäischen Bevölkerungsentwicklung in der besagten Zeit. Im europäischen Teil des römischen Reichs (inkl Gallien) lebten demnach ca. 23 Mio. Menschen …

    http://www.berlin-institut.org/online-handbuchdemografie/bevoelkerungsdynamik/historische-entwicklung-der-bevoelkerung.html

    • Danke...
      Mir geht es da wie ihnen, ich kann nur den existierenden „Experten“ vertrauen, denn keiner von uns war damals dabeim und, wie sie natürlich wissen, wird das Problem gänzlich unlösbar, wenn man bedenkt, dass Geschichte ja stets von den Siegern geschrieben wird. Ich hab gerade vier Bände von Robert Harris und Barry Strauss über Cicero/Caesar hinter mir und versuche gerne Parallelen zur Gegenwart in Quellen zu erkennen, die ich gerade lese.
      Es waren grauenhaufte Zeiten und für jeden der sich hinstellt und behauptet das alte Rom sei eine Ziviliation, gar eine Kultur gewesen, hab ich nur ein müdes Kopfschütteln übrig. Zivilisation geht anders…
      Aber das halte ich nicht für ein Problem das uns heutige noch gross interessieren sollte. Und keiner tut das ausser alten, weissen Männern ;-) die ausser ihrer „klassischen Bildung und der Kenntnis toter Sprachen“ in Zeiten des Internets endlich auf dem Abstellgleis gelandet sind, ob es ihnen gefällt oder nicht.

      Ein Problem aber IST, dass man diese verlogene, perverse, Kriege verherrlichende dicke Schwarte, dieses Herrn GJC dazu benutzt um eine Generation Gymnasiasten nach der andern zu verblöden und zu manipulieren. Jede Menge solcher Kasperles denen man das mal eingeimpft haben und die halt sonst nichzts haben, die kann man hier an ihren Kommentaren einfach identifizieren!

      „Unabhängig davon reihen Sie Caesar zurecht in die Reihe der größten Schlächter aller Zeiten ein. Es stehen da aber, rein quantitativ betrachtet, noch ein paar andere vor ihm.“

      Einige davon sind US Präsidenten und wenn mich mein Wissen nicht trügt, dann liegen weder Putin noch Osama bin Laden, noch Gaddhafi, noch Assad vor Caesar.
      Sie sehen, auch ich bin ein weisser alter Mann, aber ich bin eher so eine Art Clown, jemand der heutzutage noch an Fakten interessiert ist.

    • @TDV
      Lieber TDV,

      Sie glauben also, dass heute noch die dicke Schwarte des GJC Gymnasiasten verblödet und manipuliert ?

      Ich nähere mich dem von der anderen Seite: ich glaube offen gestanden nicht daran, dass es heute in unseren Schulen noch flächendeckend für GJC reicht, und hielte es für einen Erfolg, wenn dies so wäre.

      Aber eins ist klar: wenn es damals den Friedensnobelpreis schon gegeben hätte, wäre Caesar sicherlich einer der Preisträger…

    • @TDV
      „Ein Problem aber IST, dass man diese verlogene, perverse, Kriege verherrlichende dicke Schwarte, dieses Herrn GJC dazu benutzt um eine Generation Gymnasiasten nach der andern zu verblöden und zu manipulieren.“

      Meine Güte, Sie sind in Ihrer Wahrnehmung wirklich so um die 50 bis 60 Jahre vor der Gegenwart stehen geblieben, aber den Eindruck hat man bei Ihren Beiträgen ohnehin öfters. Ich kann Sie beruhigen: sofern heute überhaupt noch Latein-Unterricht an deutschen Schulen stattfindet (wird ja auch zunehmend seltener), wird darin eher nicht für Imperialismus und Massenmord geworben. Und die wenigen Schüler, die noch Caesar lesen, dürften davon eher unbeeindruckt bleiben, jedenfalls ist die Zahl der Gymnasiasten, die sich zur Bundeswehr melden oder sonst für Miliärisches begeistern, eher überschaubar.
      Was es heute an militärischem Interventionismus in Deutschland gibt, hat erheblich andere Wurzeln als Bewunderung fürs alte Rom oder sonstige lange untergegangene Weltreiche.

  83. Der Adel von heute
    sind welweit und besonders hier in Deutschland unsere Politiker
    Sie nehmen sich halt alle Privilegien,moralisch,körperlich,sachlich( hier gemeint :sie residieren auch in den Schlössern un d schönen Altbauten,oder lassen sie sich für sich selbst renovieren)
    alles wie gehabt,schon immer und wird auch so bleiben.
    Darum müssen sie uns auch immer sagen wie wir denken und handeln sollen,sonst könnten wir ja auch mal auf andere Gedanken kommen,oder doch nicht?
    Wenn einem lange genug alles eingebläut wird…..glauben es die schlichten Gemüter….dazu dann noch ARD und ZDF und die meisten Medien der schreibenden Künste….oh…habe die Dauergäste in den „Talkshows“ vergessen…die auch dauerempört sind…in Ermangelung von Alternativen…

  84. Und ein weiterer unauffälliger Rausschmiss aus einem staatsgeförderten Lustgärtlein:
    „Female academic whose accusation of sexism cost Nobel laureate Sir Tim Hunt his job claims she has been ‚bundled out‘ of her university post“

    Offensichtlich hielt man sie für den Posten als „science journalism lecturer“ nicht mehr so recht geeignet.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4003774/Academic-accusation-sexism-cost-Nobel-knight-job-claims-bundled-leaving-university-post.html

  85. Frenetischer, nicht endenwollender Beifall auf allen Rängen...
    Wer sich einmal den mehr als 11-Minuten-Applaus auf dem CDU-Parteitag in voller Länge (ggf. ohne Ton) angeschaut hat, der greift sich an den Kopf und frägt sich, wie bloß so viele erwachsene Menschen solch einen gewaltigen Schlag an der Waffel haben können.

    Bei Stalin hat dem, der zuerst aufhörte zu klatschen, immerhin noch das Arbeitslager gedroht, aber hier: alles freiwillig.

    Und die Hohe Frau watschelt entenhaft glücklich die ganze Zeit über auf der Bühne umher, ohne diesem bizarren Schauspiel ein Ende zu gebieten, so wie sie damals dem [späteren Gesundheitsminister] Gröhe das Deutschlandfähnchen aus der Hand genommen hat, mit dem er so kindsselig zum Wahlsieg gewinkt hat… Ist hier denn kein Psychiater im Saal?

    Andererseits das Gute: Von solchen Granden regiert zu werden, da muß ein Volk schon sehr gesund sein!

    • Die Klatscher
      Die Klatscher, das sind eben alles Leute mit Posten und hohen Posten, (Nicht wie bei Stalin auch der eine oder anderer Sub.)
      Klar sind diese Postenbesitzer begeistert über das ‚weiter so mit dem Mädl‘. Posten, die sie verlören, wenn sie es wagten, einen eigenen Kandidaten zu züchten. Madame züchtet keine Nachfolger. Sie ist die eine, basta.

      Sie sind also froh wie Bolle, 3 hässliche Fliegen mit einer Klappe erwischt zu haben:

      1. Sie haben diese Frau zumindest auf dem Papier optisch etwas mehr nach rechts gerückt. (Der Wählerwille)

      2. Sie selbst haben keinen, der es machen kann und es freiwillig tun würde – und:

      3. Dieses hohle Theater sichert ihnen ihre Pöstchen noch weitere 4 Jahre.

      Außer Madame steht in einer Rede plötzlich ‚voll hinter‘ dem einen oder anderen. Naja, dann ist immerhin einne feine Pension oder ein hochdotierter Job in der Industrie in Aussicht.

      Was mich betrübte als CDUler ist, dass sie keinen neben sich zulässt und keinen neben sich wachsen lässt, der nachfolgen könnte. Das wäre genau die Verantwortung, von der sie als immer älter werdende dauernd faselt. Irgendwann muss jeder seine Nachfolge und das Erbe regeln. Sie tut es nicht. Sie tut … nichts, das konnte sie sc hon immer sehr gut.

    • Don F.´ Schwester., oh, wie das mein Herz erwärme...
      Ich konnte mich nicht zurückhalten diesen ausgesucht und fast unanstößigen Text (oder hätte ich hatespeechfree schreiben sollen?) der hiesigen Kreisleitung* (wieso unterschlängelt der Korrektor das?) mit Empfehlung auf den Rechner zu legen.

      *[CDU-Kreisverband Heilbronn, Badstraße 14, 74072 Heilbronn]
      .

      „Sehr geehrte Damen und Herren,

      gerade konnte ich in einem Blog der F.A.Z. folgende lesenswerte Trouvaille herausfischen. Ich finde, sie ist es wert den geschätzten CDU-Parteianhängern nicht vorenthalten zu werden“.

      MfG DdH

    • Es wird aber mit viel Humor begleitet
      Da meint ein Herr Frankenberger irgendwo Zynismus gefunden zu haben und meint damit aber nicht das Frau Merkel zwar die mangelnden Korridore für Flüchtlinge irgendwie traurig findet aber eben nicht Reisefreiheit für die Leute aus Aleppo bei Assad, Putin und Erdoan einfordert sondern ganz im Gegenteil meint das sich die Flüchtlingskrise nicht wiederholen darf (!!!).

      Bei dem Wort darf habe ich mich sofort gefragt mit welcher Rechtsgrundlage da später wer, wie bestraft werden soll.

    • …. Heute am 03.05.1971
      … übernahm Erich Honecker das Amt des aus Gesundheitgründen zurückgetretenen Walter Ulbricht als 1. Sekretär des ZK der SED, Ulbricht bleibt Staatsratsvorsitzender und Parteivorsitzender …

      ÄH, oh, Entschuldigung – wir haben das falsche Band eingelegt.

      ….

    • "der greift sich an den Kopf und frägt sich, wie bloß"
      Kristallpalaststimmung- und nachher (nach 12 Jahre Brille-Putzen) fragen sie dann alle wieder, wie konnte es soweit kommen?!

      Es fallen einem wirklich nur totalitäre Systeme als Vergleich dazu ein, ob nun China oder Sovjet-Union… . Man muß sich das mal in einer funktionierenden Demokratie wie bspw. England vorstellen! Wie absurd erschiene uns das?

      Aber scheinbar ist es genau das, was die meisten Deutschen wollen: Sedation bis zur Angstfreiheit!

      Und genauso jubelten die doch auch alle den sogen.Flüchtlingen zu (ich habe die Fernsehbilder jetzt erst vor kurzem im web irgendwo gesehen)- das ist doch absolut brainwashed und gruselig!

    • die haben
      keinen an der Klatsche, wenn sie klatschen. Überhaupt nicht. Die sichern ihren Job und ihren künftigen Posten, gute Leute braucht man immer.
      .
      Schon gemerkt, dass die CDU begriffen hat, dass es eine Zeit nach Merkel gibt? Die haben in Essen schon mal die Weichen gestellt.
      .
      Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie Herr Strobl dann im Bundestag oder im Bundesrat die AfD-Forderungen betreffend In- und Ausländer durchdekliniert und sich dabei auf seine verehrte Frau Dr. Merkel beruft und behauptet, damit das Lebenswerk seiner verehrten Parteifreundin und Ehrenvorsitzenden zu vollenden.

  86. Schloss Avecsouci
    Nachdem wir fast fünf Tage das Internet entbehrten, weil unser Router zu jenen gehörte, welche bei T-Online einer Massenstörung zum Opfer fielen und ausgetauscht werden mussten, so konnte ich Ihren diesen Blog, lieber Don Alphonso, erst heute lesen, mit Genuss, denn er ist auch diesmal köstlich, habe so gelacht, herzlichen Dank. Und die Bilder sind eine Augenweide.

    Tja, nun ist er weg, der Crystal Beck. Praktisch, wie das erledigt wurde. Hat mit Crystal und Meth natürlich nichts zu tun, hihi, sind doch die Grünen so tolerant und locker, aber dann doch: Bei C10H15N hört’s auf, was bei C21H30O2 aka THC salonfähig wäre.

    „Bundestagseremitage“ – herrlich. Was ich eh nicht verstehe, ist die karge Gestaltung der Innenräumlichkeiten der politischen Eliten in Deutschland. Vergleicht man die ästhetischen Eindrücke mit jenen aus UK, Frankreich oder den USA, so würde man meinen, dass Deutschland keinerlei [innen]architektonischen Traditionen besäße. Statt mit Stolz die historische Glanz und Gloria der königlichen Schlösser zur Schau stellen, begnügt man sich mit einer skandinavisch-frugal anmutenden Ausstattung der Interior Decoration. Es fällt auf, wie die bundesrepublikanischen Eliten sich kulturell von ihren ehemaligen fürstlichen Kollegen abgrenzen wollen, quasi um eine sozialstaatliche Bescheidenheit vorzutäuschen.

    Nachdem die sozialromantische Ära der Bonner Republik längst vorbei ist, so wird es allmählich Zeit, dass auch Deutschland endlich den Mut besitzt, seine politischen Eliten dementsprechend standesgemäß zu beherbergen.

    Eine Schande ist’s auch. In Russland residieren sogar Katzen luxuriöser:
    http://www.telegraph.co.uk/travel/destinations/europe/russia/st-petersburg/articles/St-Petersburg-the-cats-of-the-Hermitage/

    Thus, my humble proposition: Das Kanzleramt zügig ins Schloss Sanssouci zu verlegen, bis ein von Don Alphonso inspiriertes Bauvorhaben für einen standesgemäßen Amtssitz für LF auf Lebenszeit fertiggestellt werden kann: das Schloss Avecsouci, mit angemessenen Räumlichkeiten, Lustgärten und Fontänen mit musikalisch untermalten Wasserspielen, für welche in Berlin wenigstens die eigene Musik gespielt werden könnte, ohne diese von den Spaniern klauen zu müssen:
    https://www.youtube.com/watch?v=8DFHyxlJdn0

  87. @dr. plagiator und @Walter E aus O
    @dr. plagiator am 7. Dezember 2016 um 09:24 Uhr
    PS: Wenn ich das nur von einem Politiker hören würde, der nicht nach seinem monetären/abgesicherten Stand schaut, wenn es wichtig ist, die Lage klar, unmissverständlich beim Namen zu nennen, Gegenmaßnahmen einleitend, damit das Volk/Stimmvieh in Sicherheit leben kann – und sich keiner Fremdheit entgegengesetzt fühlen muss.
    Dann, ja dann, bräuchten die Bürger keine Angst haben, sich keine Sorgen über ihre Zukunft und die des Landes machen.

    Walter E aus O am 7. Dezember 2016 um 11:06 Uhr
    Der Adel von heute sind weltweit und besonders hier in Deutschland unsere Politiker.
    Sie nehmen sich halt alle Privilegien,moralisch,körperlich,sachlich( hier gemeint: sie residieren auch in den Schlössern und schönen Altbauten,oder lassen sie sich für sich selbst renovieren)
    alles wie gehabt,schon immer und wird auch so bleiben.
    Darum müssen sie uns auch immer sagen wie wir denken und handeln sollen,sonst könnten wir ja auch mal auf andere Gedanken kommen,oder doch nicht?
    Wenn einem lange genug alles eingebläut wird…..glauben es die schlichten Gemüter….dazu dann noch ARD und ZDF und die meisten Medien der schreibenden Künste….oh…habe die Dauergäste in den „Talkshows“ vergessen…die auch dauerempört sind…in Ermangelung von Alternativen…

    Der Don empfiehlt gelegentlich die Wiedereinführung der Leibeigenschaft. Und angesichts dieser sanft jammernden Lamentos ist das keine schlechte Idee.
    Warum, dr. plagiator, sollte ein Politiker ohne jede Absicherung „die Lage klar, unmissverständlich beim Namen nennen, Gegenmaßnahmen einleiten“, wenn Sie ihm nicht einmal die wirtschaftliche Absicherung zugestehen wollen? Sie hingegen erwarten von ihm Sicherheit, „keiner Fremdheit entgegengesetzt“, keine Angst, keine Sorgen? Wunschkonzert?
    Und Sie, Walter E aus O, sind Sie selbst auch eines der „schlichten Gemüter“, oder kommen Sie noch auf andere Gedanken? Welche wären das?

    • @ Walter Claassen
      ja Herr Claassen,bin auch schlichten Gemütes,halt ein alter,weißer Mann,erzogen und mit anerzogenen Werten,die ich heute in D. vermisse.
      Aber nicht in diesem Blog,nicht in der Mehrzahl der Beiträge.
      Das tat und tut mir gut,sehr,sehr gut sogar.
      Und selbst wenn die Mehrheit hier in D.anders denkt!!
      Und ja,andere Gedanken habe ich auch,artikuliere diese sogar persönlich und auch öffentlich in Gesprächen mit Freunden und Bekannten,selbst wenn es dann oft heißt : pst…nicht so laut…
      Wie sollte ich aber manche Foristen hier übertreffen wollen oder können?

  88. Faz-Artikel vom 7.12.16 "Der Hass kennt keine Grenzen"
    Es geht um Reaktionen im „Netz“ auf die Ermordung von Maria L. Habt ihr sicher auch schon gelesen. Die Kommentarfunktion ist deaktiviert, die bislang verfassten Beiträge sind nicht mehr einsehbar. Einige davon, wie viele andere an anderer Stelle in der FAZ, habe ich gelesen. Ich finde die Entscheidung in diesem Fall richtig, auch wenn ich wirlich Freundin von Zensur bin.
    Aber kann man wirklich nicht einfach mal inne- bzw. das Maul halten?!?
    Die Vergewaltigung und Ermordung dieser jungen Frau derart zum Politikum zu machen, ist unerträglich. Dieses Auffahren von Statistiken und das Feilschen um Prozentsätze, wer ist wie viel krimineller oder weniger oder doch nicht und überhaupt? Die Relativierung dieser Straftat zeugt m.E. von einer großen Hilflosigkeit und mag nicht zielführend sein. Dieser „erhobene Zeigefinger“ bitte keinen Generalverdacht zu kultivierien, nervt diejenigen langsam, die das doch gar nicht tun. Aber genauso wenig ist angebracht, jetzt einzelne Politiker/-innen direkt verantwortlich zu machen. Und auch noch die Familie des Mordopfers in dieser schweren Zeit, aber auch die Pflegefamilie des Verdächtigen, so anzugehen, ist mangelnder Anstand und einfach nur schäbig.
    Es ist ein gutes Recht, die hiesige Flüchtlings-/Migrations- und Intergreationspolitik zu kritisieren. Das tue ich auch. Sich aber für Flüchtlinge, Migranten usw. zu engagieren, ist ebenso zu akzeptieren. Auch wenn mich die Naivität, die manche dabei an den Tag legen, schon sehr frappiert.
    Und wenn Sie, lieber Don, in Ihrem Blog dann mal einen Beitrag zu diesem Thema schreiben, dann bin ich sicher, dass Sie wirklich ganz sorgfältig recherchieren. Sie können das, und ich freu mich drauf … ;-)

    • Sie haben Recht,
      diese Hasstiraden gegen die Familie nur weil sie sich für Flüchtlingshilfe einsetzt sind unerträglich und beschämend.

      Leider haben sie auch den Effekt dass man nun dazu neigt, sachliche und objektive Kritik an der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und Nachfragen nach Folgekriminalität eher zurückzustellen.

      Vereinfacht ausgedrückt: Man traut sich langsam nicht mehr, Kritik vorzutragen. Man kriegt Angst vor:
      „Was? Du gehörst auch zu Denen die auf dem Rücken der Ermordeten Politik machen und hämisch gegen deren Familie hetzen?! Hätte ich nie von Dir gedacht!“

  89. DDR 2.0
    Vorfreude auf den nächsten Don Beitrag:

    Russlands Geheimdienst finanziert Auftrag-Blogger um Freespeech zu verhindern.

    …äh… nee..

    Wohl eher irgendwas mit deutsche Bundesregierung und den hier

    http://www.neuemedienmacher.de/ueber-uns/der-verein/

    und hatespeech verhindern und so
    …aber lassen wir den Don zu uns sprechen…

  90. Go ahead, make my day.
    Ach, mal wieder was Neues aus der ehemaligen Zivilisation die sich Deutschland nannte:

    http://www.bild.de/regional/hamburg/koerperverletzung/frau-vor-kieler-klinik-angezuendet-49204010.bild.html

    Ja, ja, ich würde ja aufhören mit all den Vorfällen…aber es werden immer mehr…

  91. Statistik nach Stokowski mit einer Einführung von Schwesig
    Gestern schrieb die Eiserne Maggie (Stokowski) vom SPON einen Artikel (der heute im SPON Archiv nicht mehr auftaucht), „die Freiburger Morde seien garnicht so aufregend, schliesslich würden in diesem Lande 331 Frauen pro Jahr von ihren Ehepartnern ermordet, also fast jeden Tag eine. Überhaupt seien bei häuslicher Gewalt zu 80% Frauen die Opfer“.
    Dabei bezieht sie sich auf eine Veröffentlichung des BKA IN KOOPERATION MIT FRAU MINISTER SCHWESIG, die jetzt offensichtlich auch das BKA befehligt. Ich habe nachgeschaut: das steht da tatsächlich so drin (Zahlen von 2015, Link 2).
    Recherchiert man die zugrunde liegenden Rohdaten, die das Bundesministerium des Inneren zur Verfügung stellt Link 1), ergibt sich für 2015 eine Opferzahl für Mord und Totschlag von 589 Personen, 49,1% davon waren Männer, 50,9% waren Frauen. Es gab 2015 damit 290 getötete Männer und 299 getötete Frauen (Rechenfehler 1).
    Bei den Beziehungen zwischen Täter und Opfer unterscheidet das BMI „Ehe/Familie/Partnerschaft“, „Informelle Beziehungen (von „wilder Ehe“ bis „Freundschaft“), „Formelle Beziehungen“ (Beruf, Universität, Fußballverein) und „keine oder unbekannte Beziehung“. Die von Stokowski/Schwesig angegebenen Opferzahlen aus „partnerschaftlichen Beziehungen“ ergeben sich interessanterweise, wenn man die ersten drei Spalten addiert. Daraus folgt, dass jeder VW Arbeiter mit jedem anderen VW Arbeiter in einer intimen partnerlichen Beziehung lebt, denn nur dann ist die vom Team Schwesig/Stokowski durchgeführte Addition berechtigt.
    Der eigentlich dicke Hund liegt aber in dem, was nicht veröffentlicht wurde: Bei den Mord- Und TotschlagsVERSUCHEN (2015: 1868, Link 1, Seite 28) waren zu 75% Männer die Opfer, zu 25% die Frauen. Daraus, dass die Häufigkeiten der tatsächlich GETÖTETEN sich später ausgleichen (von 75% auf 49%), folgt, dass Männer sich erfolgreicher gegen Mordversuche wehren können, ein Befund, der eigentlich wenig überrascht. Das aber, und hier beginnt der echte Betrug, wird gegen diese Männer ausgelegt. Indem sie später nur zu 49% zu definitiven Todesopfern geworden sind, wird es ihnen so hingedreht, als seien sie zum überwiegenden Teil die Täter und die Frauen zum überwiegenden Teil die Opfer (Link 2).

    Nicht nur, das Männer zu 75% die sind, die von Mördern und Totschlägern angegriffen werden (nur hier zeigt sich das kriminelle POTENTIAL, denn das beinhaltet auch den Versuch), sondern das wird auch noch für misandristische feministische Sch..hauspropaganda missbraucht und wenn man sich diese betrügerischen Zahlenspiele anschaut, dann hat sich da niemand verrechnet, sondern es geschah mit voller Absicht. Und Frau Schwesig und Frau Stokowski heben die feministischen Zeigefinger und zeihen andere des „Populismus“. Vielleicht ist das ja Populismsus. Aber auf jeden Fall besser als der Schwesig/Stokowskische Antipopulismus.

    (mein Text, der dem obigen sinngemäß entsprach, wurde bei SPON erwartungsgemäß nicht veröffentlicht).

    https://is.gd/qyJfgU
    https://is.gd/AMXhsx

    • Titel eingeben
      Klonovsky hat in seinem Blog diese Statistik-Zahlen (sein PPS am 7. Dezember) ebenfalls auseinander genommen.

    • Frau Schwesig war schließlich mal bei der
      Steuerfahndung.

      Dort lernt man die Zahlen solange zu rechnen, bis einem das Ergebnis passt.

  92. Titel eingeben
    Ganz richtig, ganz recht beobachtet und konstatiert …

    und deshalb möge sich der oder die deutsche Wahlberechtigte auch das Vergnügen gönnen, CDU abzuwählen. Der Nepotismus der anderen ist auch nicht schlimmer. Und die Abwahl stellt immerhin eine wirksame Strafe dar, die von den Abgewählten in einen kausalen Zusammenhang zum eigenen Politikversagen und einem absichtlichen Kontrollverlust gestellt werden darf.

    Hoffentlich rauft sich der Räuberhaufen von der AfD jetzt mal zusammen und gibt sich im Bewußtsein seiner historischen Verantwortung für einen weitreichenden Politikwandel staatstragend, wirtschaftskompetent und wertkonservativ! Und bloß keinen Antisemitismus!! Oder apokalyptisch-dräuendes Weltentheater!

    Denn diesem Satz kann ich mich uneingeschränkt anschließen: Merkel muß weg! (D.h., inklusive CDU!)

  93. Das hat eine versteckte Bedeutung
    Es sind wie damals in Karlsruhe 12 Minuten!
    12 ist die Grundzahl einer ganz besonderen Sorte Gestalten, beachten Sie mein Rumgeeier, sonst wird es nicht veroeffentlicht, der Don A. ist bei manchen Wahrheiten ganz empfindlich, Schirrmacher laesst gruessen!
    12 ist eine Kreiszahl in derem Sinne, interpretieren Sie es mal als:
    „Den selben Fehler immer wieder machen“
    Der Organisator des Spukes kennt die Bedeutung, die Pappnasen, die da klatschen selbstverstaendlich nicht!

  94. Ahistorisches Suchrätsel
    Geehrter Don,

    vielen Dank für die kulturhistorische Einordnung. Ich darf mal wieder das kleine Fehlerchen aufdecken, das Sie zur Belustigung Ihrer intellektuellen Leserschaft in Ihrem Text versteckt haben:

    „Hier oben schwelgte man in Träumen einer Idealgesellschaft, die angeblich in China sein sollte, ein paar Hügel weiter wüteten Scharlach, Pocken und Cholera.“

    Das kann aber nicht die Bayreuther Eremitage sein, denn dort schwelgte allerspätestens ab 1810 niemand mehr: Kein Fürst, keine Residenz, kein Lustgarten. Stattdessen wurde auf dem Gebiet der Eremitage Landwirtschaft betrieben. Die Cholera erreichte aber erst 1830 Europa.

  95. @ DA wg. Zitronenbild. Klar, anheimelnd - aber, rhabarber: Jetzt war ich scheints grad müde
    genug, um es wirklich zu sehen. Die Zitrone ist in ihrem Flug von der Rose gebremst worden – apart.

    Eh – und dass Sie sich ihrer Narrenfreiheit bezüglich des Fotografierens und Veröffentlichens freuen, freut mich gleich doppelt – und recht eigentlich besehen sogar dreifach.

    • Agrumi-Citrus
      Da schrieb schon ein Schreibgenosse was von einem Rosenstängel. Ich empfehle an das Studieren der Rutaceae (RAUTEN-gewächse). Der Dorn ist ihnen zueigen.
      (DdH)

    • Oh - mais bien sure! Merci beaucoup pour votre informations sur les agrumes-citriques -
      – ils seulement ressemblent les roses. Le monde est un faisanderie des idèes – – horticulaires – – (et vétérinaires – uhh).

  96. Orangerien
    Ich hatte einmal das außerordentliche Vergnügen, an einer Führung in der Orangerie in Schwetzingen durch einen promovierten Kunsthistoriker teilzunehmen.

    Ein Teil der Orangerie dient heute als Lapidarium. Dort sind die Originale der Plastiken aus dem Park, zum Schutz vor der Witterung, untergestellt. Da war unser Schloßführer also der der richtige Mann.

    Er erzählte uns von dem Besuch Goethes, vom Konzert des jungen Mozarts und vom Ovids Schilderungen vom Silbernen und Goldenen Zeitalter, welche die Schöpfer des Parks inspiriert hatten.

    Er wusste auch zu berichten, und das ist der Grund, warum ich hier schreibe, dass die Zitruspflanzen, die in der Orangerie einwintert wurden, wesentlich mehr Früchte hervorbrachten, als der Hofstaat des Kurfürsten benötigte. Da blieb also noch einiges, was dann lokal vermarktet wurde. Orangen und Zitronen waren also zwar Luxus, aber kein rein höfisches Privileg.

    Der Schwetzinger Park ist in der Mitte eine Anlage im französischen Stil, die von einem englischen Landschaftspark umgeben ist. Dieser ging dann in alten Zeiten, nur durch einen Wassergraben getrennt, ins landwirtschaftlich geprägte deutsche Umland über. Es ist also eine durchaus europäische Angelegenheit.

    Alles in allem ein schönes Ausflugsziel, das sich wunderbar mit dem Besuch der Feierlichkeiten anlässlich der Erfindung des Fahrrads vor 200 Jahren verbinden lässt.

    • Wg. Orangerie im Schwetzinger Schlossgarten, Goethe und Mozart - danach kam Bukowski -
      – Charles Bukowski aus L. A. auf seiner in „Ochsentour“ auch von Michael Montfort (ickjloobe) fotografisch jedenfalls einwandfrei festgehaltenen Lesereise an der Seite des kundigen Übersetzers Carl Weissner selig in den Park – und war insbesondere beeindruckt von der dekadenten Wucht der Schweineschleuder, die in Schwetzingen zu Zeiten die lustige Simulation der Jagd im Stehen – eigentlich sogar im Sitzen! ermöglichte: Das war der Fortschritt im Gewande des rokkokösen Spiels…

      Um diese Zeit herum hat Bukowski in Mannheim im ersten Hotel am Platz für bleibenden Eindruck gesorgt, weil er spät in der Nacht besoffene Zahnärzte zur Raison brachte.

  97. Kommentar aus egalitärer Sicht
    Na ja, immerhin scheint mir unsere Elbphilharmonie ein solches Lustschloss zu sein: Es wird einem schlecht, wenn man bedenkt, wie sie zustandegekommen ist – ist man aber in der Lage, das auszublenden, so handelt es sich wirklich um ein hüsches Gebäude, das jedermann erfreuen kann, der Sinn für Schönheit hat.
    In einer Hinsicht muss ich Ihnen nämlich wiedersprechen: Sie schreiben: „denn auch, wenn der Park für jeden offen ist, so wird er doch nur für die Kenner unterhalten. Das leistet sich der Staat für jene, die die Zeit hier oben verfügbar haben. Das ist nicht wirklich gerecht,“ – das stimmt so nicht. Ich habe selbst einige Jahre als Museumsführer in einem solchen Park gearbeitet und weiß, dass tatsächlich nur eine Minderheit der Besucher die Schönheit zu schätzen weiß. Allerdings zeichnet sich diese Minderheit gerade nicht durch „Kennerschaft“ aus: Die Mehrheit der bildungsblöden Kenner ist blind für die Schönheit, die Mehrheit der Proll-Touristen auch. Liebhaber der Schönheit gibt es nur wenige und es gibt sie in allen Schichten. Und wer das Schöne liebt, wird auch die Zeit dafür finden, wie prekär auch immer er leben muss. Dass der Staat sich leistet, solche schönen Orte für diese wenigen genussfähigen Menschen unabhängig von Bildungsgrad und Geldbeutel zu öffnen, das finde ich sehr gerecht!

  98. Spuk in Deutschland
    Merkeldeutschland wird ab dem Frühjahr komplett isoliert sein. Donald Trump leitet die grosse Wende ein. Die USA als Hegemon geben den Kurs vor und die Europäer müssen folgen. Da kann Deutschland nicht gegenhalten. Merkels Tage sind gezählt. Wir können jetzt nur noch warten bis das Kartenhaus hier zusammenbricht. Das ist eine Frage der Zeit.
    Wir haben jetzt 1987/88.

  99. Misandry Bubble
    Da hier viel von Feminismus, Geschlechterverhältnis die Rede ist möchte ich folgenden Link posten. Ein langer Text, prophetisch:

    http://www.singularity2050.com/2010/01/the-misandry-bubble.html

  100. Die, die schon immer hier lebten, vormals deutsches Volk, kriegen jetzt
    also von Frau DDR Kurse verordnet, um sich in die willkürlich zum Nutzen und Frommen aller veränderte Republik einzupassen.

    Und die, die neu hinzugekommen sind, weil keiner Grenzen will, oder Gesetze, wählen das dann, wie im kleinen Österreich am Sonntag.

    Beschließt der GonslerInnenwahlverein Mißliebiges, so wird es eben von einem frengesteuerten Bundeshosenanzug, und einem erfolgreichen Bouffier, der fast Bundespräsident geworden wäre (Hüter der Verfassung, blablabla) , ignoriert.

    Wer dergleichen kritisiert, kriegt künftig einen Zwangskurs, Stichwort : Demokratie abgeben !

    Weil sonst ist das nicht mehr ihr Land. der unförmigen Frau ihres.

    Liebes Pack, gehen wir auf die Strasse, und rufen : Wir sind das Volk !

    Damit die Verfassungsfeinde wieder etwas zu geifern haben.

    Es nützt wohl alles nichts, wer nicht brav ist, wird künftig ersäuft oder angezündet, oder ein bissl erschlagen, oder, gern geübt, Messer gemacht.

    Mit Hilfstruppen war man ja nie zimperlich .

    Ja, wir, die wir schon länger hier sind,wo es keine Grenzen mehr gibt, wo Pack uns erzählt, was wir chaffen, schütteln ungläubig den Kopf, wie hier Demokratie und Rechtsstaat weggeschüttet werden, während sie andernorts, am Hindukusch, verteidigt werden.

    Ein fettiger Brei, eine Einheitspampe, hat sich über unser Land gelegt.

    Zeit, zu putzen .

  101. Sehr schön formuliert...
    …aber eigentlich zum Weinen.
    Aus der Perspektive sieht man das Elend derer, die die Pyramiden für diejenigen gebaut haben, die sich in den Chroniken selbst als Erbauer feiern ließen.
    Obwohl sie vermutlich weder geistig in der Lage waren, den Bauplan zu lesen noch kräftemäßig, einen einzigen Stein zu heben.

    Ich werde meinen Teil dazu beitragen, daß in ferner Zeit über die unsrige gesagt wird, das sie von einer Teufelsanbeterin und ihren Heuschrecken heimgesucht wurde, die dann vom Volk vertrieben und gerichtet wurden.
    Das Wissen, das die Kindeskinder meiner Kinder diesen Leuten posthum Respekt zollen müssten, würde mich krank machen.

  102. Die Herkunft des Frauenverbrenners
    in Kiel ist erstaunlich gut verschwiegen worden. Kein Blatt der MSM (schönes Kürzel) hatte den Anstand, sie zu benennen. Dahinter steckt immer auch eine gehörige Portion Opfer- und Frauenverachtung.

  103. Anarchie ist machbar...
    Realität > Meine.Deine.Ihre.

    Viele lenken sich von der bösen Welt damit ab, die
    Verdauung ihres demütig wedelndes Hundes -alle 10m –
    an unsere Hausecken und Bäume zu verteilen;
    es stinkt gewaltig nach Uran… äh… Urin –
    doch ihre Nasen wurden schlicht blind dafür.
    Das sog. „Große Geschäft“ ist oft
    Herrchens + Frauchens Lebensinhalt.
    Sauberer Bürgersteig? Neverever!
    Sie halten sich für die wahren Anarchisten.

    Doch wie man seit Joschka + Che weiß, ist so mancher
    Guerillero insgeheim doch ein Spießer.
    Daher kommt die Krämerseelenleitlinienkompetenz!

    Merkel weiß deshalb, dass sie weitere 4 Jahre jedweden
    Mist verkünden kann. Auch diese CDU-Kerlchen wedeln mit…..
    .
    Asse II, Atomausstiegskarussel, Flüchtlingsdrehtürpolitik.
    Illegal – Sch***egal.
    Merkel ist der neue Punk.

  104. Warum das geht?
    Weil die Autorin selbst geflohen ist. Weil sie nicht weiß ist.

    http://www.sueddeutsche.de/leben/nach-mord-in-freiburg-sexuelle-gewalt-durch-gefluechtete-maenner-muss-ernst-genommen-werden-1.3284063

    Bei dieser Autorin traut sich nicht einmal die SZ, etwas von Rassismus oder Islamophobie zu rotzen.

    Hoffentlich melden sich immer mehr Stimmen der Vernunft. Wenn es Stimmen geflohener Frauen sind, werden sie nicht mit Rassismusrufen mundtot gemacht werden können. Nicht einmal von rassistischen Blättern.

    • da kommt Mitleid auf
      Bei allen Problemen mit rechts/links, Nord/Süd, reich und arm,
      gestern und heute, tun mir die Zugereisten langsam leid.

      Soviel Prellbock muß man erstmal nötig haben.

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