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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Keine Heimat für nafrionale Sozialisten

| 830 Lesermeinungen

Die Tür, die Guten wie Bösen Eintritt gewährt, ist schlecht.
Afrikanisches Sprichwort

Sehen Sie, als Historiker hat man es nicht leicht mit Deutschland als Nation. Das Land, in dem wir leben, ist in seinen Grenzen gerade einmal rund 25 Jahre alt. Das Deutschland von 1871 dagegen liegt heute auch in Polen, Frankreich und Russland, und fraglos sind die Italiener, die oben auf dem Wendelstein das Restaurant betreiben, nicht wirklich italienisch, sondern mehr deutsch: Sie kommen aus Südtirol. Dort kann es einem leicht passieren, dass man auf Menschen trifft, die zwar Italienisch in der Schule hatten, aber es weniger verstehen als ich – und ich bin schon reichlich schlecht.

naweg

Das liegt daran, dass Kulturräume etwas anderes als Nationen sind: Nationen definieren sich durch Grenzen und Gesetze, die nicht bleiben müssen. Kulturräume sind dagegen historisch betrachtet meistens stabiler. Wenn man aber nicht Grenzen, sondern Kulturräume ändern will, wird es oft sehr unschön: Genozid und ethnische Säuberung ist dann leider häufig das Mittel der Wahl, wie man am Zerfall Jugoslawiens sah. Als Historiker und Menschenfreund macht einem die Beschäftigung mit Kulturräumen daher meist mehr Spass. als die Lehre von den Nationen. So ein Kulturraum ist beispielsweise die Alpenregion, und bei aller inneralpinen Diversität und Eigenbrötelei kommt man mit einer bestimmten inneren Einstellung bei den Menschen hier meist recht weit: Im letzten Jahr musste ich Schnäpse von Slowenien bis Graubünden, von Gmund bis Riva ablehnen, in Kirchen und Gasthäusern, an Seen und auf Pässen.

Es gibt da einen sehr banalen, aber auch sehr richtigen Spruch in Bayern, “Hockts eich hera, samma mehra”. Setzt Euch zu uns, dann sind wir mehr. In diesem Spruch steckt einerseits eine enorme Aufgeschlossenheit, aber auch eine enorme Verpflichtung zur Anpassung an ein Kollektiv. Das wird in der Praxis dann nicht jedem modernen Menschen gefallen, aber es bilden sich nun mal Tischgesellschaften, Reisegruppen. Bergseilschaften und Radlerpulks, einfach, weil man sich zusammen in den Bergen leichter tut, solange keiner aus der Reihe tanzt. Dafür gibt es den Spruch “hock di hi und sei stad“, der als als Aufforderung zu mehr Integrationsleistung verstanden werden darf. Berge waren und sind noch immer ein Moment des Zwangs, der Menschen zusammenpresst – ich mache mich darüber selbst ab und zu lustig, wenn mich wirklich jeder Entgegenkommende in der einbrechenden Dunkelheit in eine sichere Hütte stecken will, aber so ist das eben in diesem Kulturraum. Oder, wie es bei uns heisst: Heimat.

naweb

Zu unterschiedliche Kulturkreise in einer Nation vereinen – das setzt Fingerspitzengefühl und Verständnis für die Belange anderer voraus, soll es nicht in einem Failed State enden, der dann zumeist an den Grenzen der Kulturräume zerbricht. Man sah das in einem relativ harmlosen Fall letztes Jahr bei der EU und dem Brexit. Oder anders gesagt: Nationen werden um so leichter akzeptiert, solange sie die Eigenheiten der Heimat respektieren und nicht beginnen, diese Sensibilitäten zu delegitimieren. Würde ich zum Beispiel durchsetzen wollen, dass in Berlin jeder Raser einen grossen BMW und kostenlosen Sprit bekommt, und zur Finanzierung die Zwangsernährung des ganzen Volkes aus billigster Massentierhaltung mit gentechnisch veränderten Viechern kommt, wäre das grüne Bürgertum dort entsetzt, auch wenn die Realität dem Szenario schon recht nahe kommt. Genauso entsetzt reagiert man bei uns im Lande der Pendler mit Wetterkapriolen auf Ideen wie 5 Euro für den Liter Benzin, Tempodrosselung und die Vorstellung, mit den Steuereinnahmen Veggie Days zu finanzieren. Auch sollten Parteien, die eine obligatorische Frühvolkerbeckisierung an den Schulen haben wollen, nicht mit den Augen rollen, wenn die Lieder meiner Heimat für Spätimmernochsexualierte mit einem recht freizügigen Rollenverständnis von Frauen aufwarten. So ist das bei uns.

nawed

Die meisten bei uns haben trotz Hochhalten der Fensterlntradition instinktiv verstanden, dass Silvester 2015/16 in Köln keine Form der Migration oder Flucht war, sondern eine feindliche Invasion. In den Medien haben ausgerechnet Feministinnen – wie die heute bei Spiegel Online die Polizei kritisierende Margarete Stokowski – versucht, mit der Oktoberfestlüge dagegen zu halten. Es gab eine Bewegung, die die Ereignisse zu von einer Invasion krimineller Elemente zu einem männlichen Patriarchatsproblem umdefinieren wollte – die Aktion hieß “ausnahmslos”, wurde von den öffentlich-rechtlichen Medien gezielt großgeschrieben, unterstützt von Heiko Maas und Manuela Schwesig, und unterschrieben von Antisemitinnen und islamistischen Hamasfreundinnen – alles war recht, niemand war zu mies, als es darum ging, das Offensichtliche umzudeuten. In Köln brach die staatliche Ordnung zusammen, das Gesetz der Gewalt regierte, und kriminelle Invasoren aus dem Ausland konnten über Besitz und Körper der deutschen Staatsbürger bestimmen. Der Staat war in der Folge in erschreckendem Masse unfähig, diese Verbrecher zu finden, abzuurteilen und außer Landes zu bringen. Kein Politiker übernahm die Verantwortung und trat zurück. Das war es, nichts anderes.

Sicherheit ist in meinem Kulturraum sehr wichtig. Die Menschen haben sich gern an diesen Luxus gewöhnt, gerade weil er in den Bergen früher nicht gottgegeben war, und möchten ihn unbedingt erhalten. Sicherheit ist bei uns weitgehend der Normalzustand, und deshalb war Köln ein echter Schock. Es war keine temporäre Beeinträchtigung von Sicherheit, sondern deren völliges Fehlen. Es gibt bei uns absolut niemanden, beim besten Willen, ich wüsste keinen, der das in irgendeiner Weise für tolerierbar oder verstehbar hält. Vielleicht kann es passieren, dass ein Terrorist den Überwachern entgeht. Man kann nur schwer verhindern, dass eine Gang von sieben Personen einen Obdachlosen anzündet und dann in die Kamera feixt. Aber grosse Zusammenrottungen gefährlicher Elemente sind beherrschbar. Dazu gibt es bei der Polizei Wasserwerfer, Schlagstöcke, scharfe Munition, Waffen, Tränengas und Dienstvorschriften, wie diese Mittel einzusetzen sind, von nett über deutlich bis Staatsgewalt.

nawea

Das hat aus der Sicht meines Kulturraums diesmal in Köln funktioniert. Und zwar ohne dass ein Wasserwerfer in die Menge gefahren wäre, oder gewisse andere Dinge, die man andeutungsweise immer wieder hört, wenn kriminelle Nafri-Gangs in Italien den Kürzeren ziehen. Es ist unbestritten, dass es in Deutschland viele Grundrechte gibt, die man gegeneinander abwägen muss, das ist beim Nafri nicht anders als bei der Meinungsfreiheit. Wenn ich hier darüber schreiben würde, welche Rechte man bei uns den Risikogruppen in Köln garantieren möchte, bräuchte ich aber nicht viel Platz, ich könnte es bei “so wenig wie möglich” belassen. Das tatsächliche Ergebnis – ein sehr milder Kessel und ein paar Platzverweise – geht in seiner deeskalierenden Form nach den hiesigen Vorstellungen in Ordnung. Das Grundgesetz verbietet zwar Diskriminierung durch den Staat, aber es erlaubt deshalb noch lange nicht, hunderte mit bedrohlichem Benehmen einfach unkontrolliert unter friedliebende Menschen zu lassen. Wenn das Grundgesetz verletzt wurde, dann vor einem Jahr. Politiker und Medien, die das vor einem Jahr nachträglich beschönigen wollten – Frau Stokowski schrieb bei Spiegel Online damals “Die eigenen Frauen will der gute Deutsche immer noch selbst belästigen dürfen.” – sind nun die ersten Kritiker der Polizei.

In meinem Kulturraum gibt es deutliche Zweifel, ob nun linke Totalitarist_Innen, juristisch unfähige Ideolog_Innen oder antideutsche Rassist_Innen solche Leute die Rechtsabwägung von Köln übernehmen sollen, die ansonsten dem Staat und seinen Grenzen ablehnend gegenüber stehen, und nun mit dem Grundgesetz den Nafri bevorzugen wollen. Übrigens, auch die Grünen haben den Begriff zusammen mit den anderen Parteien in NRW bei der Einsetzung des Untersuchungsausschusses benutzt – es ist nicht zu verstehen, warum man nicht dabei bleiben sollte, und den Begriff auf die sozialistischen Verehrer und Helfer der Nafris ausweiten sollte. Der Kessel von Köln war aus der Sicht meiner Heimat so was wie ein erster, kleiner Schritt aus dem Gefühl heraus, dass wir fremd im eigenen Land sind. Köln 2015 war der Auftakt zu einem Jahr der Entfremdung, und diesmal sah man wenigstens, dass das Schlimmste jetzt verhindert werden kann, selbst wenn die Problemverursacher offensichtlich immer noch unter uns sind. Es ist ein Wendepunkt gewesen. Und dann stellen sich Politiker wie Christopher Lauer von der SPD, Simone Peter von den Grünen und andere hin, und versuchen, eine Diskriminierungsdebatte loszutreten. Dabei hat es die Polizei aus Sicht meines Kulturraums gerade eben so geschafft, die Kontrolle zu behalten. Es liegt noch ein sehr weiter Weg vor ihnen, wenn man Sicherheit durchsetzen will, und wenigstens funktioniert Silvester in Köln um den Preis eines martialischen Aufmarschs.

nawec

Und jetzt kommen die sozialistische Nafriberechtiger, reden von Rassismus und möchten das Vorgehen diskreditieren. Dazu haben sie laut Grundgesetz das Recht. Es ist halt so, dass dieses Verhalten nicht nur die Menschen beleidigt, die den Kopf hingehalten haben. Es zeigt den Opfern vom letzten Jahr deutlich, dass man sich um die Rechte aggressiver Nafris sofort zu kümmern bereit ist, während die teilweise identischen Personen vor einem Jahr tage- und wochenlang versuchten, die Verbrechen zu verharmlosen und umzudeuten. Und es zeigt in meinem beim Thema Heimat sehr sensiblen Kulturraum, dass der Weg zurück zur Sicherheit nicht nur gegen die Nafris, sondern auch ihre Freunde erkämpft werden muss.

Nafriunterstützer neigen dazu, diesen Kampf als Rechtsruck zu bezeichnen. Aber in dem Kulturraum, aus dem ich komme, wird daraus nicht die Debatte für die Rechte der Nafri und die moralische Überlegenheit der nafrionalen Sozialisten, die im antideutschen Reflex als erste “Rassismus” gerufen haben. Dabei hält man sich erst gar nicht auf. Es wird daraus zuerst die Debatte, ob man solchen Leuten im Rahmen des Ausländerrechts und regionaler Strukturen nicht die Räume so weit wie möglich verringert, und vom aktuell oberen ans unterste Limit des Genfer Flüchtlingsabkommen geht – wenn man sich so oder so von Transferleistungsempfängern beschimpfen und auf Kosten der Allgemeinheit verklagen lassen muss.

nawef

Es folgt auch die Debatte, der Polizei die Gestaltung ihrer Einsätze am Limit des Grundgesetzes zu erlauben. Und wenn dann noch immer geklagt wird, wird in meinem Kulturkreis auch offen die Frage gestellt, ob man weiterhin in einem Grossverbund leben möchte, der in Form von Politikern und Medien eine Behinderung des Rechtsstaates und Bekämpfung seiner hiesigen Bürger und ihrer Interessen teilweise toleriert. Es mag in Berlin in Ordnung sein, Crystal Meth zu konsumieren, organisierte Drogenmafia als Partner zu betrachten, und die Polizei im Regen stehen zu lassen. Weite Teile des Landes haben aber andere Vorstellungen, ein anderes Verhältnis zur Exekutive und einfach nicht die Bereitschaft, ihre Heimat und ihre Wertvorstellungen zugunsten des Faustrechts krimineller Elemente, islamistischer Auswüchse und dreiste Forderungen aus der Türkei aufzugeben. Das ist der Kern des Konflikts. Sie finden ihre Lebensvorstellung richtig, und erwarten keine Debatten über Kinderehen, Sharia und Grundrechte besoffener Horden. Sie wollen das einfach nicht.

naweh

Es wird vermutlich dazu kommen, dass manche Kulturrräume das bis zur Rechtsbeugung zulassen, und die anderen es mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln der Exekutive bekämpfen. Wenn es nicht einmal möglich ist, Einigkeit über den Kessel von Köln zu erzielen, wird es sie nicht geben. Das ist dann eben eine Grenze zwischen Kulturräumen. Der eine Kulturraum wird den Wasserwerfer rücksichtslos fahren lassen, der andere wird ihn einmotten. Die Nafris sind neoliberal, und sie gehen dorthin, wo Polizisten keine Helden sind, wenn sie das Recht durchsetzen. Das ist dann eben nicht mehr das Deutschland, das wir kennen, sondern ein uneinheitlicher Rechts- und Kulturraum mit regionalen Besonderheiten und Reisewarnungen. Wenn es einem wirklich um Integration von Migranten, das Miteinander und die Einigung auf die unabdingbaren Grenzen unseres verbindlichen Rechtsstaates ginge, damit sich Zuwanderer gemäß der Genfer Konvention verhalten, und deshalb gern akzeptiert und angenommen werden, müssten gerade die Befürworter von Migration für das Vorgehen der Polizei Silvester 2017 in Köln dankbar sein. Das Ergebnis hätte man im Sinne eines Zusammenhaltens vielleicht bei uns verkaufen können: Schaut her, es wird besser, wir tun was. Und gegenüber den Migranten: Wir setzen Grenzen jetzt durch.

Das hätte zu einer kleinen Heilung führen können. Das war aber nicht gewollt, und ob Frau Peter oder Herr Lauer in meinem Kulturraum gern gesehene Gäste wären, wage ich zu bezweifeln. Wie letztes Jahr wird nach Kräften umgedeutet, und die neuen Opfer sollen nun in etwa wie die Täter des letzten Jahres aussehen. Mein Kulturraum mag nicht den grossen Einfluss auf führende Medien haben, aber er hat ein langes Gehirn, Fackeln, Vorderlader, Geld, sehr viel Geld, und Mistgabeln. Die einen bekommen hier einen Schnaps, die anderen eine wirklich gute Chance, sich mit Arbeit zu integrieren, und die ganz anderen, wie sage ich das, in Bayern sagen wir “an Dreg im Schachterl“. Das wäre in einem Konstrukt wie der BRD eigentlich nicht die Wunschvorstellung, aber es läuft letztendlich auf eine harte Trennung hinaus, und auf harte Kämpfe zu deren Umsetzung.

nawee

Wer übrigens wirklich etwas für Frauen, Migrantinnen und Grundrechte tun will, sollte sich mit dem sog. Prostitutionsschutzgesetz und seinen dreisten Eingriffen in die persönliche Freiheit und staatlichen Überwachungsbefugnissen beschäftigen. Das ist wirklich hart, und es geht dort um weit mehr als nur eine Polizeikontrolle, der man entgehen kann, wenn man einfach nicht hinein läuft.

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830 Lesermeinungen

  1. Grüne Männchen oder Weibchen willkommen
    wenn sie wissen, wie sie sich in unseren Breiten zu benehmen haben.
    Ihr letzter Absatz deutet an, was eine Nebenwirkung der neuen sexuellen Revolution ist:
    Alles, was nicht in geordneter Paarbeziehung zu zweit diskret zuhause ausgelebt werden könnte, ist geächtet oder gefürchtet.

    Wer in seinem Fitnessstudio in die Sauna geht, wird den Wandel des Zeitgeistes ganz unmittelbar erleben, wenn die Geschlechter fast unter sich bleiben wie fast überall, ausser im Deutschland vor 20 Jahren…

    • Wie schön zur Abwechslung mal von ihnen im neuen BILD-Sumpf zu hören...
      Die Gefahr erkennen heisst sie schon halb gebannt zu haben.
      Die Nafris sinds….

      „Weite Teile des Landes haben aber andere Vorstellungen, ein anderes Verhältnis zur Exekutive und einfach nicht die Bereitschaft, ihre Heimat und ihre Wertvorstellungen zugunsten des Faustrechts krimineller Elemente, islamistischer Auswüchse und dreiste Forderungen aus der Türkei aufzugeben.”

      Bei uns macht man das in Massanzügen und hat die korrekten „Wertvorstellungen“, dann ist es akzeptabel:

      „Das neue Jahr ist gerade erst ein paar Tage alt und Deutschland debattiert angeregt darüber, ob es rassistisch ist, wenn die Polizei bestimmte interne Kürzel für Nordafrikaner benutzt. Haben wir wirklich keine anderen Probleme? Doch, nur dass die meisten dieser Probleme von den Medien totgeschwiegen werden. Nehmen wir doch mal die Finanz- und Bankenkrise als Beispiel. Wann haben Sie das letzte Mal etwas von der HSH Nordbank gehört? Während viele klassische Medien PR-Meldungen der Bank weitergeben, die hart an der Grenze zur vorsätzlichen Falschmeldung sind. Dabei hat die HSH Nordbank doch erst vor wenigen Tagen öffentlich eingestanden, dass sie nun doch die gesamte Garantie der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Höhe von 10 Milliarden Euro benötigen wird, was jedoch immer noch nicht das Ende der Fahnenstange sein wird. Dabei wird klar, dass sowohl der Bankvorstand als auch die beiden beteiligten Landesregierungen die Öffentlichkeit vorsätzlich täuschen und fleißig ihr Milliardengrab schaufeln.“

      Details?

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=36482

      „Sicherheit ist in meinem Kulturraum sehr wichtig. Die Menschen haben sich gern an diesen Luxus gewöhnt, gerade weil er in den Bergen früher nicht gottgegeben war, und möchten ihn unbedingt erhalten.”

      Nun, das ist verständlich und der beste Garant wäre da natürlich zB in Nordafrika dafür zu sogen, dass die Leute dort zumindest so gut leben, dass sie keine grosse Motivation verspüren sich auf den Weg an den Tegernsee zu machen. Das Problem ist halt, dass dabei Konflikte entstehen, denn nicht nur Sicherheit ist dort ein hoher Wert, auch die Habgier und so endet alles halt mal wieder an den geforenen Hühnchen Teilen dioe man ja unbedingt dorthin exportieren muss, wo ihr Auftauchen dann ei Dorf nach dem anderen ruiniert. Aber den Zusammenhang zu sehen und zu beschreiben, gar im Kreuther Tagblatt, auf dass die dortigen Wähler ihren CSU Herren mal in die Eier treten, das ist zuviel verlangt, denn die ehrenwerte Tradition auf Sicherheit gilt auch für Politiker, wenn diese Sicherheit in ihrer Heimat mit ihrer mit einer Pensionsberechtigung einhergehenden Dummheit schädigen.
      Ursachen, aaah, gäh weida… de san soiber schuid. Eigenverantwortung ist etwas das immer bei anderen fehlt.
      Solange mit dem Finger auf die noch Dümmeren Stokowskis der Welt zeigen kann, ist ja alles unter Kontrolle

      „Köln 2015 war der Auftakt zu einem Jahr der Entfremdung“ … aaah, gäh weida….

      Der Auftakt war wie immer der Wunsch des Volkes nach einem Führer seinesgleichen, einer Merkel. Und wenn sich dfann heraus stellt dfass die Dame in der tat genau so dumm wie das Volk ist, dann wird ihre Politik flogs in“links“ umgetauft und alles ist an Kreuther Stammtischen wieder in Ordnung. Kopfschüttelnd freut man sich die Nafris ja in Köln sind, wo die Sozis regieren.

      Aber… immerhin… der Schlussatz lässt hoffen dass der Autor zumindest auf dem zweiten Auge nicht blind. Denn: Das Kind ist im Brunnen, die Million von 2016 ist da und NICHT wider wegzubekommen und die Million für 2017 sitzt und wartet die Schneeschmelze ab.
      „Unser“ Deutschland ist unwiederbringbar verschwunden, schaun mer mal ob das neue wie das von 1929 aussieht, oder wie Nord-London von 2016.
      Ich weiss, Schuld sind IMMER nur die anderen…
      Und die Linken natürlich…

    • Links
      werter tdv, klammern Sie sich doch bitte nicht so an das Wort LINKS.

      Im allgemeinen Sprachgebrauch meint es nur Akademisierung, Bürokratie und Planwirtschaft.
      Das bekannte Merkmal sozialistischer/kommunistischer Gesellschaften.
      Das hat nichts mit Ideologie oder Philosophie zu tun.

    • TDV, wie immer
      ein großer Vertreter des Schuldkults.

      Auch dieser Kult ist ein Merkmal unseres nicht mehr lange existierenden Kulturkreises – und ein Brandbeschleuniger für dessen Ende.

      Ich nehme an, dass der Schuldkult – auch von manchen als Staatsreligion der BRD bezeichnet – seine Wurzeln in der christlichen Religion hat, s. „Erbsünde“ und „den die Schuld Aller auf sich nehmenden Messias“.

      Auf diese Schuld folgt nun die ersehnte Buße, begleitet u.a. von den Gesängen eines TDV. Leider haben mich diese liturgischen Elemente schon immer enorm gelangweilt.

      Gut finde ich allerdings seinen Hinweis auf andere wesentliche Elemente, die dem weiteren Gang unserer Geschichte zusätzliche Dynamik verleihen werden.

    • @ TDV
      > der beste Garant wäre da natürlich zB in Nordafrika dafür zu sogen, dass die Leute dort zumindest so gut leben, dass sie keine grosse Motivation verspüren sich auf den Weg an den Tegernsee zu machen. <

      Viel Spaß bei der Finanzierung solcher Vorhaben, denn solange bis man die Diskrepanz der Lebenswelten einigermaßen angepasst hat, werden die Gutsten aus dem Maghreb zu uns kommen (wollen).

      Fazit: Unseren europäischen wohlhabenden Lebensstil nach Afrika zu exportieren wird ihn schlichtweg halbieren. Da kann man doch gleich meine Zelte hinter dem Ural aufschlagen, da gibt's wenigsten keine Neger, äähhh… Nafris.

    • Titel eingeben
      Wer zwingt eigentlich die Afrikaner, gefrorene Hühnchen aus der EU zu kaufen, oder die Fischereirechte vor ihren Küsten für viele Millionen € an die EU zu verkaufen? Warum machen die dortigen Regierungen Poilitik gegen die Interessen ihrer eigenen Menschen? Und warum ist die einzige Lösung immer nur die Flucht nach Europa? Gibt es keine Möglichkeit, die dortigen Verhältnisse zu ändern? Und damit meine ich natürlich die Betroffenen selber, die unter den Verhältnissen leiden, deren Aufgabe wäre es natürlich in erster Linie, ihre eigenen Lebensverhältnisse zu verbessern. Aber darüber denkt niemand nach, alle wollen nur so schnell wie möglich nach Europa kommen.

      Ist denn nicht die Auffassung, nur die Europäer wären fähig und verantwortlich dafür, die Verhältnisse der ganzen Welt zu verbessern, rassistisch? Unterstellt sie den Menschen der III. Welt nicht, Korruption und Unfähigkeit seine Teil ihrer Identität oder Kuktur?


    • Mir ist nicht bewusst, dass massenhaft billige EU-Hühnchen an die Maghreb-Staaten exportiert werden.

      EU Außenhandel, Beispiel Marokko:
      Marokkaner exportieren auch viele Agrarprodukte in die EU:
      http://ec.europa.eu/agriculture/sites/agriculture/files/trade-analysis/statistics/outside-eu/countries/agrifood-morocco_en.pdf
      http://ec.europa.eu/trade/policy/countries-and-regions/countries/morocco/
      Ich finde es erstaunlich, dass Marokkos Handelsbilanz mit der gesamten EU so gut ausfällt.

      Wie wäre es, die Marokkaner z.B. anzuregen, sich um ihre arme Bevölkerung selber zu kümmern. Wussten Sie überhaupt, in welchem Überfluss und Luxus die marokkanischen Eliten in Städten wie Marrakesch und Casablanca leben? Warum sollen die schwer arbeitenden deutschen unteren bzw. Mittelschichten bzw. die wohlhabenden Deutschen, die solch einen Luxus hier gar nicht kennen, für deren politische Verfehlungen gerade stehen und ihre kriminellen Elemente hier hochpäppeln? Nur, weil ulF es will? Oder weil Sie das aus irgendwelchen diffusen Schuldgefühlen für richtig halten? Mir reicht es.

    • Titel eingeben
      @TDV

      Aber ich bitte Sie, TDV – kommen Sie doch diesem Engfliegefanclub nicht mit Fakten zur eleganten Vermögensumschichtung im altbekannten Stil – das stört nur das deutschnationale Revival 2.0

    • Rekolonisation @TDV
      „der beste Garant wäre da natürlich zB in Nordafrika dafür zu sogen (sic!), dass die Leute dort zumindest so gut leben“ – das ist schon eine sehr mekrwürdige Forderung. Sollen die Europäer tatsächlich wieder die Hoheit über Afrika übernehmen? Es gibt ja Berechnungen von Wirtschafts- und sonstigen Fachleuten, dass es in manchen Ländern Afrikas unter der Herrschaft von europäischen Mächten in manchen Fragen besser zuging als heute. Aber dann sollte man sich auch ehrlich zum Kolonialismus bekennen, und dann sollte auch die Frage erlaubt sein, warum einige afrikanische Staaten es nicht schaffen, den Lebensstandard ihrer Bewohner zu heben: Ist das eine Frage der Kultur oder eine Frage der Genetik (Pfui, du alter Rassist!) oder beides?

    • Titel eingeben
      Umverteilungsorgien, egal wie elegant auch immer verkleidet, sind ein altes Rezept der Linken jeglicher Spielart. Hat zwar nie funktioniert, wird aber mit dem größten Vergnügen bei jeder Gelegenheit als Allheilmittel angepriesen. Natürlich hat eine Umverteilung etwas sehr Gerechtes an sich: sie entmündigt alle, die, denen etwas genommen wird, genauso wie die, denen etwas gegeben wird. Sozialismus in Reinkultur halt.

      Stimme „el mocho“ voll zu, jedem Menschen auf dieser Erde ist Eigenverantwortung zuzutrauen und auch zuzumuten. Die „Europäer“ oder der „Westen“ überschätzen sich maßlos, wenn sie meinen, für alles Übel dieser Welt verantwortlich oder zu seiner Beseitigung verpflichtet zu sein. Und in der Tat hat TDV insoweit recht, als hier in Deutschland und seinen Nachbarländern genug selbstverursachte Mißstände unter der Oberfläche schlummern, aber vielleicht nicht mehr lange. Ein Grund mehr, sich nicht auch noch eine Migration aufzuhalsen, deren Folgen sich unser Staat (ebenso wie unsere Nachbarn) bislang unfähig zeigt zu bewältigen.

    • Getroffene Hunde bellen
      Eine schöne Diskussionrunde, mal näher am Kern als nur „Bild-Entrüstung“!

      -richtig, über Bankenschweinereien hört man fast gar nichts mehr, ohne dass irgendetwas in diesem Problemfeld substantiell verbessert worden wäre, man schüttet die Probleme mit billigem Treibsand-Geld zu, und hofft, dass die Löcher von selbst verschwinden.
      Wenn Trumps gepriesene Binnenkonjunktur durch Infrastrukturmassnahmen plus Steuersenkungen so super wäre, warum machen wir das in Europa nicht genauso?
      Sind die amerikanischen Staatschulden viel harmloser als alle anderen?

      – Hähnchenteile: die Lebensverhältnisse im Magreb/Afrika verbessern, statt ruinieren. Klingt auf den ersten Blick selbstevident, aber mit der verwesenden Kinderleiche bereits im Brunnen wäre der Übergang sicher problematisch.
      Gewachsene Korruption und Kriminalität und die Tatsache, dass nicht die Ärmsten der Armen kommen, würde bedeuten, dass eine „Verbesserung“ erst mal das Problem noch anheizen würde:
      Die Eliten würden sich die Taschen noch voller schaufeln und die herunterfallenden Brotkrümel würden noch mehr in die Lage versetzen, es mit Europa zu versuchen. Dass Familien mit einem erfolgreich migrierten Kind es „besser“ haben als die ohne, erhöht den Druck zusätzlich.

      Das ganze hat etwas Schicksalhaftes, wie man den Übergang vom Feudalismus zum US-(Konzern)Kapitalismus 1914, 1944 (Bretton Woods) auch nicht per UNO-Beschluss friedlich erreichte.

      -„Links“ ist Planwirtschaft. Wenn statt unserer üblichen Verdächtigen von „Goldman Sachs etc.pp“ gut ausgebildete junge Manager mit guten Verdienstmöglichkeiten statt dessen Staatsfonds verwalten würden, wäre eine Rückbindung an das Gemeinwohl erreicht, um diesen netten Job zu behalten. Ein fetter Bonus wäre nicht mehr der heilige Gral.

      Eine allmähliche schmerzarme Enteignung der Mega-Vermögen (keiner müsste aus seiner Villa ausziehen), um die Entscheidungsmacht wieder näher an die „Bevölkerung“ zu bringen, wäre doch keine Apparatschik- Planwirtschaft im Stil des alten russischen Kommunismus.
      Aber derartige Gedanken sind so populär wie Luthers Thesen beim Papst 1517.
      Wenn man sieht, wie Kuba – bei allem Gegenwind- trotzdem ein ganz passables Land geworden ist, könnte man ahnen, dass „Sozialismus“ auch Entwicklungsmöglichkeiten geboten hätte – ohne sich nur hemmungslos selbstbedienenden Oligarchismus.

      Der ist gerade dabei, unsere Form von „sozialer Marktwirtschaft“ genauso zu ruinieren, wie den „real existierenden Sozialismus“ im Warschauer Pakt 1989.

      Ich fürchte aber, die tektonischen Platten der massgeblichen Think-Tanks haben sich schon so verspannt, dass das folgende Erdbeben nicht mit ein paar wackelnden Blumentöpfen auf dem Fensterbrett erledigt sein wird.

      -Sexuelle Revolution 2.0 rückwärts: Auf diesen Aspekt wollte ich oben hinweisen, auf das (nicht unbegründet) enorm gewachsene Misstrauen der Frauen gegenüber den Männern.
      Mag auf den ersten Blick wie eine Petitesse klingen, aber gerade die elementaren Liebesbeziehungen sind der Boden, auf dem freundliche und kooperative Kommunikation in einer Gesellschaft steht, gerade in schwierigen Zeiten.
      Der angezüchtete sexuelle Frust unbeweibter Testosteron-Bomben ist die Energie, die Feldwebel und Soldaten heiliger Kriege aller Art antreibt, um ihren Warlords Oberpriestern CEOs weiterhin fette Pfründe zu garantieren, gerade nach Verteilungsschlachten.

      Wie gesagt, ich fürchte, dass ganze hat jetzt (oder immer) etwas überindividuell Schicksalhaftes, dass man nur abwettern kann in einem Mikrokosmos, den man möglichst gut gegen Sturm, Kälte, Dummheit und Unfreundlichkeit absichern sollte.


    • TDV, TGA: es ist in Teilen schicksalhaft, insofern als Ökonomie nicht beliebig gedehnt werden kann, und ihren Zyklus hat – der Armstrong sieht uns in einer Phase wie zu Ende des römischen Reiches oder der minoischen Kultur, meint aber (optimistisch wie er ist), man könne, wenn man das Richtige tut, durchaus ein dunkles Zeitalter abwenden.
      https://www.armstrongeconomics.com/markets-by-sector/bonds/bonds-climate-change/
      Mit dem pfäffischen Buße tun für unsere ewige Schuld (TM) kommen wir nicht weiter, das behindert klares Denken und zielführendes Handeln.
      Es ist eine negative Hybris, in allem immer nur die Wirkung des Eigenen sehen zu wollen und die Eigenheiten, Taten und Auffassungen des Anderen damit zu negieren.
      Das heißt nicht, daß man jede Sauerei machen sollte, nur weil man kann.
      Aber man wird Entscheidungen treffen müssen, wie man Europa überlebensfähig halten kann, und die werden nicht im An-die-Brust-Drücken von Allerwelt ausfallen können, wie Merkel das tut.

    • Sagt Armstrong auch, was man tun könnte?
      @colorcraze: Armstrongs Zyklen sind nicht uninteressante Lektüre, aber mir fehlen ein paar Argumente, was man denn wirklich tun könnte, wenn es kälter wird (sein Hauptparameter?)

      Oligarchisch-Egoistische Gier beschränken?
      Kuba war klein und nicht-industriell genug, um zentrale Bereicherungsexzesse zu vermeiden; man kannte sich noch.

      Grosse Vermögen enteignen? Wenn man grosse Vermögen bei 2 Mio. € ansetzen würde, und alles Eigentum in politische Gremien verschieben würde, hätte man eine Sowjetunion 2.0, inkl. wahrscheinlich bald einem neuen Stalin. (Darum nur sehr grosse Vermögen und dann in marktwirtschaftlich-profitorientierter Staatsfondsstruktur.)

      Mobilität abschaffen? Kein internationaler Flug-, Bahn-, und Schiffsverkehr? Regional beschränkte Auto-Transponder? Jeder bleibt, wo er geboren wurde, wozu gibt es Smartphones? (Ironiedetektor aus)

      Sexuellen Frust abbauen? Geht (Wegen der biologischen Hintergründe?Kaum männliche Prostitution etc.) wohl nur in für alle freiheitlich selbstbestimmten Gesellschaften, nicht in den patriarchalischen Macho-Kulturen, wo Frauen mehr Objekte, als Subjekte sind.

      Fürchte, es läuft ein bisschen darauf hinaus, dass der letzte das Licht aus macht, auch ohne Vulkan oder Eiszeit.

    • Titel eingeben
      Ich empfehle zum Thema Fluchtursachen u. ihre Bekämpfung die Bücher von Paul Collier („Die unterste Milliarde“ und „Exodus“); der ist Ökonom und hat realistische Konzepte entwicklet, wie man helfen könnte.

      Die Massenaufnahme von Flüchtlingen hilft jedenfalls weder ihren Herkunftsländern noch uns.

    • I have a competition in me. I want no one else to succeed.
      @El_Mocho

      Nope, wissen Sie, wie der Westen Jahrhunderte überlebte?
      Indem er anderen Nationen nicht geholfen hat.
      Das ist der Trick.
      Und der Witz.

      Den TDV begriffen hat.

      Nur leider sieht er nicht die Notwendigkeit.

      Das ist das Dilemma seiner Existenz. Er kann mit Paradoxien nicht leben.


    • was man denn wirklich tun könnte, wenn es kälter wird
      Bezüglich Klima: dahin ziehen, wo es wärmer wird.
      Bezüglich der „6.Welle“: zusehen, daß sie nicht so hoch (volatil) wird, daß es alle internationalen Beziehungen zerreißt.
      Er hat sich Gedanken zum Euro gemacht (er meint, so wie er konstruiert ist, kann das nicht lang funktionieren, die Politiker hätten aus Angst, es nicht durch zu bekommen, nur die Hälfte implementiert) – unter „solution“ – aber er ist ein strikter Vertreter von Adam Smith‘ „unsichtbarer Hand“ und hält von Staatsinterventionen (und ganz besonders von den Ihnen offenbar vorschwebenden Sozialismus-Versionen) wenig bis garnichts, er meint, daß es nun den Sozialismus zerreißt, so wie es vorher den Kommunismus zerrissen hat.
      Er ist kein Gesellschaftstheoretiker. Aber seine Befunde bezüglich der Geldgeschichte des Römischen Reiches (die er in Jahrzehnten rekonstruiert hat anhand der Münzfunde) sind wirklich sehr interessant – so konstatiert er z.B., daß die Steuereinnahmen niemals für die Staatsausgaben reichten; im Römerreich wurde die jährliche Differenz über neue Minen, Plünderungen oder Geldverschlechterung aufgebracht. Und dann gibt es noch das Phänomen der Hortfunde, daß Geld nur noch gehortet wurde. Und das Phänomen, daß der Staat den Bürgern das letzte Hemd auszog für Steuern, mit einem breiten Spitzelwesen. Beides sieht er als etwas zu Vermeidendes an, das zum Zusammenbruch führt; beides passierte in der krisenhaften Spätzeit etwa 100 – 300; Rom hatte damals wohl – sehr lose – Beziehungen mit China, wie man aus Funden entnehmen kann, und die Warmzeit der Antike (darum liefen die in Togen herum) endete (und damit kamen die wollenen Hosen, weil man fror).
      Ansonsten hat er wohl wie kein anderer Ahnung von den internationalen Kapitalflüssen auf der ganzen Welt, weil er sehr viel mit institutionellen (z.B. Versicherungen und Zentralbanken) und privaten (z.B. Reedern) Anlegern zu tun hatte, als deren Berater.
      Über Manipulationsversuche (er bekam schon ein paar mit) hohnlacht er nur, er meint, die würden sich stets nach kurzer Zeit die Nase anrennen. Er bastelt weiter an seinem System, das er über Jahrzehnte, ausgehend von seiner Beobachtung der regelmäßigen Bankenkräche als Bub, aufgebaut hat; er versucht seine Funde dem allgemeinen Publikum zu erklären, in der Hoffnung, die Zivilisation würde diesmal nicht zusammenkrachen, wenn man es schafft, die Klippen zu umschiffen.


    • Ich weiß auch nicht, wo diese Fixiertheit aufs Helfen herkommt. Möglicherweise von einem zu stark ausgeweiteten Sozialsektor.
      Ich meine, das Normale wäre doch eher, etwas unternehmen zu wollen, ob selbst oder mit anderen – aber doch nicht wie ein Kind „helfen“ beim Topfrühren?

    • Schuldkult – auch von manchen als Staatsreligion der BRD bezeichnet ?
      Ich würde gern ein paar Worte von Don Alfonso zum Thema „Schuldkult“ lesen.

    • Die Klippen umschiffen?
      @colorcraze: Danke für die lange Antwort, nur der Kern ist noch offen.
      Das zyklische im Armstrong-Denken ist angekommen, auch das er als Fachmann für Finanzen durchgeht, dass er wie die meisten sich bei „Sozialismus“ bekreuzigt – nur wie kommt man zwischen Skylla und Charybdis durch? (ich erwarte hier kein UN-Konferenz-Ergebnis taugliches Konzept, sondern nur ein paar Ideen in unserem journalistisch angehauchten Plauderton)

      @El Mocho: Schön, dass wir hier diskutieren, statt nur zu schimpfen. Da ich jetzt nicht die Absicht hatte, mir ein Buch zu kaufen, nur die knappe Frage: Wo setzt Collier an? Was ist seine Kernthese?

      Zur offenbar allgemein heiligen unsichtbaren Hand des Marktes:
      Das Problem aller Marktwirtschaften würde ich dort verorten, dass es am Ende immer darauf hinausläuft, dass der mächtigste Spieler wie beim Monopoly immer alle plattmacht, und das Spiel beendet.

      Das Problem des Sozialismus war immer das Agent-Prinzipal Problem – da die Akteure nicht auf eigene Rechnung wirtschafteten, war das ganze nicht effizient, sondern von Bequemlichkeit und Gefälligkeit getragen.

      Wenn die „Funktionäre“ kapitalistische Vorstände wären, die eine öffentliche Firma gewinnorientiert leiten müssten, mit hohen Autonomiebefugnissen, könnte das Ziel des unternehmerischen Handelns nicht das Verschlingen aller möglichen Konkurrenz, sondern das langfristige Gedeihen der Firma sein – nicht der „volkseigene Betrieb“ neu aufgewärmt, sondern das mittelgrosse Familienunternehmen mit seinen Vorzügen auf volkswirtschaftliche Dimension aufgezoomt.

      Warum werden KMUs so geliebt? Weil sie eben diese Langfrist-Perspektive mitbringen, statt Heuschrecken-Tischmanieren im Private Equity-Haifischbecken.

      Ich bin bestimmt kein Sozialist im herkömmlichen Sinn, der sich den Ast absägen wollte, auf dem er selber sitzt – aber so wie ich unseren ganzen Baum stark gefährdet sehe, wenn alles so weiter geht, wie bisher, halte ich es für klug, auch die Gedanken zu erwägen, die eine Ideologie des Kommunismus entstehen liessen, aus den (heute wieder offensichtlichen) Schwächen des Raubtier-Kapitalismus.

      Besser als „Bürgerkrieg etc. und dann schaun wir mal.“


    • nur wie kommt man zwischen Skylla und Charybdis durch?
      Vermutlich nur mit wirklicher Staatskunst, ein Patentrezept hat er dafür auch nicht, auch keine Träume. Er scheint die Freiheit und Beweglichkeit auch der kleinen Leute für wichtig zu halten (die z.B. von einem fortschreitenden Bargeldverbot gefährdet wird), zudem Rechtssicherheit.
      Weiters hat er auch schon von „Cycles of war“ geredet, dazu aber wenig im Blog, er hat mal aus einem Vortrag darüber eine Broschüre gemacht (ca. 100$, zuviel für meinen klammen Geldbeutel); jedenfalls hat er gesagt, wir hätten jetzt eine Phase von „civil unrest“.

    • @E.R.Binvonhier
      Nein, ich bin da ganz und gar nicht ihrer Meinung. Sie haben recht, dass es diese Änderung der Bedeutung von „links“ gibt.
      Und genau solche Umdeutungen von Begriffen sind eines der wahren Probleme: Manipulation der Menschen durch Manipulation der Sprache.
      Früher war man ehrlicher und nennt solche Verdrehungen „Propaganda“. Diejenigen die es sehen, nennen es heute Bewusstseinsindustrie. Probieren sie es mal hier

      https://www.medienverantwortung.de/unsere-themen/informationsportale/neusprech-manipulation-durch-sprache/

    • @ Bluebeardy
      Bluebeardy, sie haben natürlich recht, aber ich habe es immer abgelehnt mich nach den „Einsichten“ der Mehrheit, also des grossen blöden Haufens zu richten. Ich finde es, um es mal höflich auszudrücken „interessant“ zu sehen, was in diesem Blog hier heutzutage abgeht. Ich nehme es als Hinweis auf die kommende Entwicklung des ganzen Landes zur Kenntnis, habe aber damit keinerlei Problem.
      Denn 11.000 km sind weit….

      Und, ich ziehe es vor, wie sie anscheinend auch, wie ja schon 50 seit Jahren, meine Zeit nicht Diskussionen mit solchen Leuten zu verschwenden. Dazu hat sich die Kundschaft hier zu sehr „geändert“!

    • @TGA
      „-richtig, über Bankenschweinereien hört man fast gar nichts mehr, ohne dass irgendetwas in diesem Problemfeld substantiell verbessert worden wäre, man schüttet die Probleme mit billigem Treibsand-Geld zu, und hofft, dass die Löcher von selbst verschwinden.“

      TGA, man sollte es den Politikern nicht übel nehmen…. Sehen sie, warum denn nicht? Wenn man schon ein Volk vor sich hat, mit dem man es machen kann…?

      Was Trump angeht so, sollte man die Realität erst mal abwarten. Immerhin hat er keine Problem damit zu akzeptieren, dass die Entwicklung auf jeden Fall in den Isolationismus geht. Und gerade dabei gewinnt der am meisten, der früh genug umschwenkt.
      In 10 Jahren wird diese EU auf keine Fall mehr existieren, und möglicherweise auch der Euro nicht. Je länger DE braucht um sich dazu zu bequemen Teil der Änderung zu werden, umso teurer wird es. Natürlich nicht für die Politiker, sondern für den Steuerzahler…

      Sie sollten auf die Einwürfe gegen die Hähnchenteil-Story gar nicht eingehen. Denn diejenige die es sehen, die wissen es und was an Volkes Stimme hier so die Stammtisch Phantasien des Unter 80 IQ Anteils rumschmeisst, das kann und will es nicht sehen. Sie kennen das doch: „post-faktisch…“
      Wie sie schreiben „…derartige Gedanken sind so populär wie Luthers Thesen beim Papst 1517”, sie gestatten ich sehe da mehr Münzers Thesen bei Luther, denn ich halte L. nun wirklich nicht für einen Masstab, der bei normalen Menschen noch eine Rolle spielen sollte.
      Daher seine grosse Popularität ;-)

      „Wie gesagt, ich fürchte, dass ganze hat jetzt (oder immer) etwas überindividuell Schicksalhaftes, dass man nur abwettern kann in einem Mikrokosmos, den man möglichst gut gegen Sturm, Kälte, Dummheit und Unfreundlichkeit absichern sollte.”
      Oder, wie von mir auch schon früher gesagt: Koffer packen!

    • @ colorcraze
      Ich finde sie übersehen das Offensichtliche, colorcraze

      „Ich weiß auch nicht, wo diese Fixiertheit aufs Helfen herkommt. Möglicherweise von einem zu stark ausgeweiteten Sozialsektor.
      Ich meine, das Normale wäre doch eher, etwas unternehmen zu wollen, ob selbst oder mit anderen – aber doch nicht wie ein Kind „helfen“ beim Topfrühren?”

      Man hilft ja nicht, man sollt auch nicht unbedingt, aber man sollte unbedingt mit dem Schädigen aushören. Die USA führen serienweise verbrecherische Kriege, die alle von der UN nicht gebilligt worden sind, um ihren auf weltweiter Strassenräuberei basierenden Wohlstand zu erhalten. Trump weiss, dss diese krieg mehr kosten al sie einbringen und ihr Sinn lediglich die Bereicherung der Angehörige des militärisch-industriellen Komplexes dient. Warten wir also erst mal, was er tun wird…

      Sehr viel genauer sollte man nicht nur den Teil diskutieren, wo es darum geht, den deutschen Beitrag an den Ursachen langsam, aber konsequent, zu verringern, man sollte sich mal ganz ohne Gejammer oder reaktionäre Phrasen überlegen wie man mit der Million Leute von 2016 und der wohl unvermeidlichen Million von2017 umgehen kann….

      Das Problem ist nämlich nach wie vor, dass weder Merkel dazu in der Lage ist, noch sich im Politiker Angebot auf dem Markt eine bessere Alternative finden lässt.

    • What's the use of knowing True North?
      @Great Artiste

      Ein „UN-Konferenz-Ergebnis taugliches Konzept“?????????

      Was soll das sein? Und wenn, hätte das irgendwelche Bedeutung?

      Hat die UN schon mal irgendetwas geregelt?

      In welcher Welt leben hier einige Viele?

      Vom Kinderzimmer ins Klassenzimmer in den Hörsaal ins Büro.

      Immer einen 10 Punkteplan erstellen, lob vom Daddy, Lehrer, Prof und Chef erhalten… aber nie verantwortlich dafür sein, dass er auch funktioniert…draußen in der Realität. Und so bis zum Ende an die Wirksamkeit von 10. Punkte Plänen glauben.

      Get real!


    • @TDV: der internationale Rahmen wird sich auch ändern (müssen), und wie die Staaten wohl ebenfalls an Zugkraft verlieren. Wodurch dann noch mehr allgemeines Rette-sich-wer-Kann und Um-sich-Schlagen zunimmt.
      Was die Million oder Millionen Zugelaufenen angeht, so habe ich da auch keine Idee, und sehe niemand der eine andere Idee hat als bloß „weiterschieben“. Mit dem Ergebnis, daß der tägliche Einkauf immer gräßlicher wird und Öffentlichkeit von Bettlern, Dieben und Räubern dominiert wird. Und die Mittelklasse wird weiter in die Zange genommen, und Kapitalakkumulation wird immer schwerer.
      Trump ist ein gewisser Hoffnungsträger, weil man ihm zutraut, eine Richtungsänderung zuwege zu bringen – wir werden sehen, ob das geht, denn er ist auch nur ein US-Präsident, der den Apparat nicht neu erfinden kann. Hoffentlich kann er die Bargeldabschaffung abschießen, und noch so ein paar andere kaputte Ideen.

    • Kultur bewahren - diese Stimme ist auch wichtig
      Die Frage, ob in Köln irgendetwas schief gelaufen sein könnte, ist irrsinnig. Da sind sich alle Menschen, die offenen Sinnes sind, einig, denn an trennen sich schon Kultur und Danebenbenehmen. Ausgerechnet in diesem Jahr, wo nichts passiert ist! Darüber könnte man lachen, wenn dieses nörglerische Fragen nicht schon ein Erkrankungszeichen unserer Gesellschaft wäre (Don Alphonsos Fragen hier ausdrücklich ausgenommen, aber ansonsten kriegt man ja nur die Krätze, wenn diese abgenudelte Platte des „kritischen Nachfragens“ gespielt wird).
      Wie auch immer, wer mitlachen möchte über diese pseudokritische Nachfragerei, der möge sich durch diesen Augenzeugenbericht eines braven deutschen Bürgers aus Hessen quälen – endlich mal keine grüne Schonkost, sondern die ganze Lächerlichkeit der Tatsachen: „Mein bester Freund und ich hatten schon vor 2-3 Jahren vor Silvester in Köln zu feiern…. Kurz nach unserer Ankunft am Kölner Hbf sind wir in ein Fast Food Restaurant gegangen und wollten kurz darauf den Hbf in Richtung des Doms verlassen. Wir sind zunächst zum rechten Ausgang gegangen. Daraufhin wies uns ein Polizist an, dass wir den linken Ausgang nehmen sollten. Das taten wir … lotste uns eine Polizistin dann doch wieder zum rechten Ausgang. Dort angekommen merkten wir, dass sich am linken Ausgang im Gegensatz zum Rechten nur Menschen mit dunklen Augen, Haaren, Bärten oder dunkler Hautfarbe befanden. Auf die Frage wieso wir denn den rechten Ausgang nehmen mussten, antwortete der Beamte wie folgt : ‚Weil ihr gründlich durchsucht werdet!‘ … Vor dem Hauptbahnhof angekommen bemerkten wir, dass wir uns in einer Menschenmenge von deutlich mehr als 1000 Menschen befanden. … Nachdem wir fast 15 Minuten in der Menschenmenge standen … beschlossen wir uns langsam nach vorne zu bewegen. … Nach weiteren 15 Minuten kamen wir an der Stelle an, an der man uns eigentlich überprüfen und durchsuchen wollte.
      Wir standen 4-5 Meter von den Beamten entfernt, welche die Menschen gründlich durchsuchen und weiter lassen sollten … stellten fest, dass niemand durchsucht wurde … Einige Menschen die ihre DEUTSCHEN PÄSSE bereits in der Hand hielten und friedlich darauf warteten, überprüft, durchsucht und dann gegebenenfalls wie alle anderen Menschen an den Dom gelassen zu werden, wurden verständlicherweise allmählich ungeduldig und fragten die Polizisten, warum man sie nicht endlich überprüfe und durchsuche.
      Diese wurden einfach brutal wieder in die Menschenmenge geschubst.
      Ich sprach 3 Beamte an, die unmittelbar neben mir standen. Auf die Frage, wann man uns denn endlich durchsuchen würde, damit wir pünktlich anstoßen können, sagte einer der Beamten uns, wir sollen unsere Ausweise bereithalten. … Es waren mittlerweile weitere 20 Minuten vergangenen und die Beamten hatten immer noch keine einzige Person durchsucht, geschweige denn durchgelassen. Auf die Frage, weshalb alle Menschen, die kein südländisches Aussehen hatten, sich bereits am Dom befanden, belächelte einer der Polizisten mich und antwortete: ‚Weil ihr aussieht wie die Täter im letzten Jahr!‘ … 5 Minuten später packte er mich an der Schulter und sagte: ‚Wenn einem was nicht passt, immer mit der Rassisten-Karte kommen.‘ Ich antwortete: ‚Ihrer Meinung nach ist es also nicht diskriminierend, Menschen aufgrund ihres Aussehens zu beurteilen?‘ … 2-3 Minuten später war es soweit, wir hatten mittlerweile genau 0:00 Uhr. … Um 00:01 Uhr sahen sich die Beamten an. Einer von ihnen sagte: ‚Nun können wir sie ja freilassen‘. Woraufhin sie die Menschenmenge Richtung Kölner Dom laufen ließen. (Weil sogenannte Grabscher ja bekanntlich nach 00:01 nicht mehr das Verlangen danach haben, Frauen sexuell zu belästigen, sie gegen ihren Willen anzufassen oder sie zu vergewaltigen.)
      Ich verabscheue und verurteile die Schweine, die letztes Jahr in der Silvesternacht Frauen sexuell genötigt oder vergewaltigt haben! …
      Man hat immer gut reden, wenn man selbst nicht betroffen ist! … Wie es sich für einen Menschen anfühlt. Und das schlimmste daran ist, dass dies kein Einzelfall ist!
      -Das Land bei dessen Wiederaufbau mein Opa beteiligt war!
      Die körperlichen Schäden die er heute hat, sind das Ergebnis dieser harten Arbeit!
      -Das Land in dem sich das Krankenhaus befindet, für welches meine Oma 47 Jahre lang bis zur Rente Tag für Tag fleißig tätig war!
      -In dem Land, in dem nicht nur ich, sondern auch meine Mutter geboren und aufgewachsen ist.
      Das Land, dessen Geschichte, Mentalität und Bräuche ich kenne.
      -Das Land, welches das Ursprungsland wundervoller Menschen und Freunden von mir ist! Deutschland…“
      Freundchen, nee, da kann man nur sagen: Alles richtig gemacht. Die Leute festgehalten und ihnen nicht einmal eine Untersuchung aufgezwungen, sondern minimal bewacht, um sie dann planmäßig um 1 nach 12 passieren zulassen. Korrekt, perfekt. Ende der Geduld erreicht ;)))

    • Wieso wurde meine Antwort nicht publiziert, in der ich auf einen Beitrag
      von Hausschwein einging und Don Alfonso nach seiner Sichtweise dazu fragte? Zitat “ Hausschwein sagt:
      5. Januar 2017 um 07:45 Uhr

      TDV, wie immer
      ein großer Vertreter des Schuldkults. “ Abgesehen davon, dass Schuldkult ein bestimmter Sprachgebrauch ist, werden hier auch andere heruntergemacht.

    • Immer wieder schön
      Wie müssen Millarden Erdenbürger mit Luxus ausstatten (wie geht das buchalterisch auf?), damit die Dritteweltdiktatoren die eigene Bevölkerung in aller Ruhe ausplündern kann.

      Wieder was dazu gelernt. Dafür vielen Dank an TDV.

    • Titel eingeben
      Ah, ja…. Fake Putin

      Dritte Welt Diktatoren, die das tun was die USA fordern, sind willkommen, der Rest wird umgebracht, oder auf neu-deutsch: Regime-change. Also so eine kleine Einschränkung sollten sie schon auch erwähnen, sonst entsteht der Eindruck, das mit dem fake beziehen sie auf sich.

      „Wie müssen Millarden Erdenbürger mit Luxus ausstatten…“ (ich geh jetzt mal davon aus, das soll „wir“ heissen?)

      Uff! Da haben sie mich aber erwischt und zum nachdenken gebracht… und ich gestehe, sie haben Recht.

      Was bilden sich diese Neger in ihren Kafferndörfern eigentlich ein, ihre eigenen freilaufenden Hühner essen zu wollen? Die sollen gefälligst den tiefgefrorenen Hühner Abfall unserer Massentierproduktion fressen, den wir dank Merkels Güte dorthin exportieren!

      Mann… wenn sie auch nur den Hauch einer Vorstellung davon hätte, mit welcher Freude ich in die Zukunft blicke…
      Mir geht’s wie dem Indianer, der wartend am Fluss sitzt. Kennen sie nicht? Macht nichts…. diejenigen, die ich meine, die verstehen es.

    • Titel eingeben
      @ colorcraze

      „Was die Million oder Millionen Zugelaufenen angeht, so habe ich da auch keine Idee, und sehe niemand der eine andere Idee hat als bloß „weiterschieben“.“

      Nicht nur sie haben keine Lösung, sondern es gibt schon aus technischen Gründen keine Lösung.
      Ich lass mich gerne überraschen, aber unter dem Politik Personal, dass sich das Volk gewählt hat, sehe ich niemanden der es schaffen wird die Million des Jahres 2017 zu verhindern. Auch wenn sie noch sehr auf unsere Politiker schimpfen: „…es immer gräßlicher wird und die Öffentlichkeit von Bettlern, Dieben und Räubern dominiert wird.” ;-)

      @Fritz

      Sehen sie es positiv…. Ihr Erlebnis verschafft ihnen einen Vorsprung. Sie kennen jetzt die Zukunft bereits. Denn etwas anderes als so etwas auf dem Niveau ist niemals einem Staat eingefallen… es ist ganz egal wer die nächste Wahl gewinnt.

      @ Gast

      Wie alle Dummköpfe ziehen sie es vor sich hinter Gast zu verstecken… Sie schwafeln wie ihresgleichen es ja stets tut von „Schuldkult“, während ich ganz banal von Ursache und Wirkung geschrieben habe.
      Aber schön, dass wir uns mal ausgetauscht haben…

    • Danke, Don. Liebe(r) TDV:
      …Sie holzen derart verbissen, dass ich nie so recht das Gefühl loswerde: eigentlich bewundern Sie Don … Einen toten Hund tritt man jedenfalls nie! Es haben schliesslich nicht viele den Mut, den üblichen politisch korrekten Dummdeutschendiskurs derart zu konterkarieren, wie Don das tut. DAS ist Zivilcourage, nicht das Nachbeten vorgegebenen Konformistensprechs. Auch wenn ich Dons Artikel ebenso kritisch lese wie alles andere und einen leicht anderen persönlichen Stil habe: ich bin ihm vor allem sehr dankbar, lese seine Artikel gern und dieser hier gehört m.E. zu seinen besten. Eigentlich haben Sie dem ja auch nichts Substanzielles entgegenzusetzen ausser Reflexgrummeln und Ihrem menschlich-natürlichen Recht, grundsätzlich anderer Meinung oder Prägung zu sein als der Autor und dessen Kunstfigur, die Sie vielleicht nicht sympathisch finden (?), weswegen Sie womöglich nicht klein beigeben wollen (?). Ich lese jedenfalls auch Ihre Posts mit Interesse. Fast ironisch mutet es mir da an, dass auch Leute wie Sie permanent de facto widerlegen, dieser Blog sei eine „Echokammer“ oder „Filterblase“ für Bild-Leser (n.b. ich lese kein Bild :-) Ich finde es, nebenbei bemerkt, von vornherein nicht besonders originell, solche Diffamier-Katachresen zu benutzen, die ursprünglich irgendjemand Drittes mal ins Netz gestellt hat, vermutlich um alles Unliebsame zum Output von Manipulierten umzudeuten, die Bot-Armeen und Fakenews-Feeding aufgesessen seien. – Ich sage Ihnen jedenfalls in aller Freundlichkeit: lieber TDV, gäbe es mehr Journalisten, die so offen schreiben wie Don, so wäre das öffentliche Vertrauen nicht so massiv erodiert, und die Leute wären vermutlich auch nicht so polarisiert.
      Gäbe es mehr Dons, so wäre wohl bei der guten Frau Künast auch nicht erst nach Berlin, sondern spätestens vor einem Jahr nach Köln schon der Groschen gefallen. Sagte sie heute tatsächlich – sinngemäss – bei HART ABER FAIR: sie hätte nicht gedacht, dass Sicherheitsaspekte jetzt ein derart dominantes Debattenthema würden. Na guten Morgen!

  2. Nützliches afrikanisches Sprichwort für deutsche Chemikerinnen
    Sobald ein Staat alle seine Grenzen unkontrolliert öffnet, ist es doch selbstverständlich, dass Verbrecher immer als Erste kommen werden.

    • Bedaure korrigieren zu müssen....
      Mutti ist Physikerin. Oder meinten sie Frau Petry?

    • Alle können raus, heißt auch: Alle können rein
      So habe ich die Folgen der „Maueröffnung“ 1989 noch gar nicht sehen wollen …

    • Wenn es nicht wahr sein sollte, ist es doch gut erfunden.

    • Sprichworte
      … und ein sizilianisches Sprichwort sagt:

      „Ein Gast ist wie ein Fisch.
      Am dritten Tag beginnt er zu stinken.“

    • Einwanderung
      Wer ein funktionierendes Einwanderungsland betreiben möchte, sollte seine Zugänge gut selektionieren um die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft zu verbessern.

      Wer einen Sozialstaat betreiben möchte soll sich auf seine eigene gut abgeschottete Dorfgemeinschaft beschränken.

      Wer die beiden kombinieren möchte ist dumm und betreibt überwiegend negative Selektion. Sarrazin könnte nützliches zu sagen haben, ich habe ihn aber nie gelesen.

  3. Uns würden Menschen geschenkt
    Es würde der Diskussion allgemein gut tun, sich auf diesen Punkt zu fokussieren: warum sind soviele NordAFRIkaner in Gruppen nach Köln gereist? Wegen des guten Biers?

    • Um zu schauen, ob sie es nochmal schaffen. Wie jeder Hool, der denkt, er könnte sich öffentlich daneben benehmen.

    • Titel eingeben
      Vielleicht sollten wir Frau Stokowski die Kosten für eine Vorort-Recherche in der kommenden Silvesternacht spendieren. Sie kann dann im Kessel der als „Nafri“ eingeordneten Feiergäste warten und dort wunderbar Interviews über die Motivlage der Angereisten führen.

    • Titel eingeben
      Um zu sehen, wie weit sie gehen können. Bewährte Taktik, getestet bei der tunesischen Revolution, am Tahrir-Platz oder auch zu Beginn des syrischen Aufstandes.

      Da die diesmalige Aktion nicht wie gewünscht geklappt hat, dauert es diesmal nicht bis Silvester 2017, bis der Vorgang zur Wiedervorlage kommt. Der nächste Flash-Mob ist vorprogrammiert.

    • Nach Köln
      a) Nafri = Nord-AFRikanischer Intensivtäter. Bis zum NAFR wäre jeder mitgegangen. Der Tweet über NafrI war schlecht. Man kann auch den Polizeieinsatz gut finden, aber den Tweet daneben. Gut zusammengefaßt vom Münchner Heribert Prantl: http://www.sueddeutsche.de/panorama/racial-profiling-der-polizeieinsatz-in-koeln-war-verhaeltnismaessig-1.3317884

      b) Zitat:
      ‚Eine mögliche Erklärung ist simpel: In Nordrhein-Westfalen wohnen schlicht mehr nordafrikanische Asylsuchende als in anderen Bundesländern. Die Kompetenzen für die Bearbeitung von Asylanträgen von Antragstellern aus bestimmten Herkunftsländern, wie etwa Dolmetscher, werden in einzelnen Bundesländern konzentriert – das erleichtert die Organisation. Der Schwerpunkt von NRW liegt bei den Ländern Marokko und Algerien. Im Jahr 2015 kamen etwa 10 000 Marokkaner nach Deutschland, von denen 6500 nach NRW geschickt wurden, heißt es beim dortigen Innenministerium.

      Der Marokkaner Azzedine El Montaser erzählt, er wolle in Köln einfach nur das Feuerwerk am Rhein anschauen, dann feiern gehen. So wie es offensichtlich auch bei Flüchtlingen aus anderen Regionen war: Drei Iraker antworten auf die Frage, warum Köln ihre Wahl für Silvester gewesen sei: „Warum denn nicht? Köln ist doch schön.“ Klingt weniger nach dem Geheimtipp unter Asylsuchenden, mehr nach dem Offensichtlichen: Köln ist in NRW mit etwa einer Million Einwohnern die größte Stadt, gilt eher als bodenständig denn als abgehoben, als offene, lebendige Metropole. Mit öffentlichen Plätzen, auf denen sich jeder aufhalten kann.

      Auch die Organisationen und Vereine für Flüchtlinge und Asylsuchende in NRW suchen noch nach einer Erklärung. Eine Mitarbeiterin, die weder ihren Namen noch den ihres Vereins in der Presse stehen haben will, sagt: „Viele Asylsuchende aus dem Umland fahren gerne nach Köln, auch wenn sie dort nicht wohnen. Als Begründung sagen sie, weil sie dort Freunde oder Familie besuchen – nicht, weil sie feiern wollen. Aber vielleicht würden sie mir das auch nicht sagen.“‚
      Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/nrw-warum-kamen-an-silvester-wieder-viele-nordafrikaner-nach-koeln-1.3320037

      Eine deutsche Metropole in der Nähe, in der auch viele Verwandte bzw. Landsleute wohnen, kann auch aus „weniger sinistren“ Gründen ein Anziehungspunkt sein. Es wurden „knapp 1.000 Leute“ festgehalten. Sicherlich hat man einige „durchgelassen“ und andere „falsch festgehalten“. Trotzdem waren 2015 nicht alle Nordafrikaner „Nafris“, und 2016 waren es auch bei weitem nicht alle.

    • Titel eingeben
      Ein Redaktionsmitarbeiter des WDR hat in selbigem Sender beschrieben, dass ihm in der Silvesternacht bei der Fahrt mit dem Regionalzug Richtung Kölner Zentrum/HBf bereits Gruppen randalierender Vandalen auffielen, die u.a. darin brillierten, dass sie im Zug auf die Sitzbänke „urinierten“ (sic!).

    • @DingoSaar
      Hatte ich zunächst ähnlich vermutet. Liegt ja auch nahe, gerade weil die untereinander bekannten/befreundeten Asylantragsteller ja dezentral untergebracht werden und Silvester im Flüchtlingsheim in der Pampa, wo mitunter eingefleischte Islamisten, aber auch Familien leben, auch für nordafrikanische Bewerber öde sein könnte.

      ABER, einige Dinge sprechen auch dagegen:

      1. haben sie sich auch in zig anderen Städten zu Hunderten (in Hamburg sogar zu Tausenden) an bestimmten Orten versammelt und Krawall gemacht, mit Feuerwerkskörpern auf Polizisten und in die Menge geschossen etc. .

      2. haben die nordafrikanischen die Besonderheit, dass laut einiger Medienberichte bzw. Statistiken verschiedener Länder, die MEHRZAHL von den Bewerbern unter ihnen durch Straftaten aufgefallen ist. Nicht 15, 20, 30 oder 49 Prozent, sondern teils je nach Quelle über 60 Prozent. Was den Generalverdacht angeht ist es schon etwas weltfremd, Menschen, die mehrheitlich durch Straftaten aufgefallen sind, nicht einem Verdacht auszusetzen und bei Großveranstaltungen zu überprüfen.

      Dass beinahe eine Kirche abgefackelt wurde, hat bisher keinen Aufschrei verursacht. Nicht mal bei den Kirchen. Wäre es eine Moschee gewesen, deren Gerüst gebrannt hätte, hätte es möglicherweise eine interessante direkte Reaktion von hunderten empörten Nordafrikanern in Dortmund gegeben. So zivilisiert sind die Dortmunder ohne Mihigru. Vielleicht haben sie sich aber auch nur gedacht, sollen doch die Pfaffen ihre Huldigungsstätte selbst verteidigen, wie die Feministinnen und Willkommensklatscher sich ebenfalls selbst, wie manche meinen – mit anderen Worten, angesichts des Anblicks der Horden: Schnauze voll.

    • @ DingoSaar
      > „Viele Asylsuchende aus dem Umland fahren gerne nach Köln, auch wenn sie dort nicht wohnen….“ …feiern gehen <

      Gerne. Aber nicht mit meiner Kohle als Steuerzahler!

      Der geneigte Leser mag nach den Begriffen "Marokko" und "Ifrane" googeln. Während der marokkanische König sich dort eine Landebahn für Jumbos bauen ließ (zum Skifahren), sollen wir seine (arbeitsscheuen?) Wirtschaftsflüchtlinge mit unseren Steuergeldern das Feiern ermöglichen? Da fragt man sich schon, wer noch alle XY beisammen hat?

      BTW, die dortige Al-Akhawayn-Eliteuniversität wurde gemeinsam vom marokkanischen und saudi-arabischen König gestiftet. Die Immobilienstruktur Ifranes erinnert doch sehr an die mondäne Schweiz. Und unser Staat füttert MUFs mit monatlichen Beträgen, wovon ich mit meinen Kindern nach rund 50 Jahren Kindergeldbezug (in Summe) nicht mal träumen kann.

      Warum soll ich nun zusätzlich für die Kinder anderer Leute aus aller Herren Länder täglich in die Maloche trapsen?

    • @ DingoSaar
      „…feiern“

      Wie man(n) feiert ist eben auch eine kulturelle Definitionsfrage. Manche Ethnien feiern eben anders, als wir, die wir schon länger hier leben. Oder wie es (die ansonsten von mir nicht sehr hochgeschätzte) Alice Schwarzer formulierte:

      „Es ging 2015 darum, es den westlichen ‚Schlampen‘ und deren Männern, diesen europäischen ,Schlappschwänzen‘, mal richtig zu zeigen.“

      „Wäre die Polizei diesmal nicht von Anfang an konsequent eingeschritten, wären wieder Hunderte Frauen mit sexueller Gewalt aus dem öffentlichen Raum verjagt und die ‚hilflosen‘ Männer an ihrer Seite wären wieder gedemütigt worden“.

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/motive-nordafrikanischer-taeter-zur-silvesternacht-14604922.html

      Da verzichte ich doch gerne auf Vielfalt und Buntheit und offene Grenzen. Oder soll ich meinen Töchtern vorsorglich bayerische Mausfallen in die Unterwäsche nähen?

    • Unfähigkeit der Politik
      Hätte die Politik in NRW ein Wenig nachgedacht, hätte sie zumindest zwei (oder mehr) Fliegen mit eine Klatsche an Silvester machen können.

      a) Sie hätte ausräumen können, dass die nordafrikanischen in Köln Schlechtes im Sinn hatten, insbesondere etwas gegen die heimische Bevölkerung und Kulturdenkmäler, haben

      b) Sie hätten somit zeigen können, dass es ihnen wirklich darum ging, mit Freunden und Bekannten Silvester zu feiern (was auch immer sie Silvester feiern nennen)

      c) Sie hätten zeigen können, dass es sogenannten Antänzern oder Nafris nicht um Belästigung oder Ausübung des diebischen Gewerbes ging, sondern um Freundschaftpflege und zumindest Silvester ein akzeptiertes kulturelles Ereignis ist

      d) Sie hätten gezeigt, ob Aggressivität zur Grundausstattung gehört ungeachtet der Nationalität der Opfer, oder ob es sich um Rassismus handelt

      e) Sie hätten gezeigt, in wie weit speziell zugeschnittene Angebote wahrgenommen werden, von wem, von wem nicht, warum nicht oder doch und wie nützlich solche Angebote sind

      Wie?

      Man hätte speziell für Menschen arabischer Herkunft, aber eben auch für alle offen, mit arabischer Musik und kulinarischen Angeboten, tendenziell Silvester-Großveranstaltungen machen können und einfach geschaut, wer es warum annimmt und wer weshalb nicht. Zugegeben, die Ortswahl wäre in den jeweiligen Städten nicht leicht gefallen, Proteste dagegen möglich – aber wen interessieren 2016 – äh – 2017 noch Proteste?

      Offensichtlich hat es derartiges aber nicht einmal gegeben. Kein Angebot, wo arabisch die Sau rausgelassen werden konnte an Silvester. Irgendwie ist das schon Versagen und schlechte Planung, wenn man mit 1500 Polizisten Krawalle verhindern will, aber keinen Ort hat, wo man die Menschen hinschicken kann. Bei Demonstrationen läuft das anders, wenn man Krawalle erwartet. Aber wer erwartet noch Logik und Konsquenz…

    • Kriminelle
      Das I steht für INTENSIVtäter. Oder wie es neuerdings auch so schön heißt: polizeibekannt.
      Da waren mitnichten nur einfache Nordafrikaner, sondern einschlägig bekannte unterwegs. Zumindest in 2015.
      Warum lassen wir zu, dass sich bekannte Kriminelle in Tausenderstärke zusammenrotten dürfen und extra anreisen? Weil man sie im Pulk in Köln besser kontrollieren kann als in kleineren Gruppen auf diverse Städte verteilt?

    • @ (mittlerweile) Gast
      > Man hätte speziell für Menschen arabischer Herkunft, aber eben auch für alle offen, mit arabischer Musik und kulinarischen Angeboten, tendenziell Silvester-Großveranstaltungen machen können und einfach geschaut, wer es warum annimmt und wer weshalb nicht. Kein Angebot, wo arabisch die Sau rausgelassen werden konnte an Silvester. <

      Haben Sie Gattin und einige Töchter? Dann hätten Sie sich doch freiwillig sozusagen als Testpersonen "geopfert" äähhh ANGEBOTEN. Oder waren Sie Silvester 2016/17 gar nicht in Köln? Ach so, die andern sollens mal wider richten…

    • Antwort
      ..

      Alle etwa gleich alt, kriminell und unkultiviert.
      Haben einen festen Wohnsitz („Asylheim“).
      Ihnen wird erlaubt, ihren festen Wohnsitz beliebig in Deutschland zu definieren („Asylheim“).
      Sie werden mit Taschengeld beschenkt.
      Verabreden sich mit dem i-Phone.
      Verabreden sich in deutschen Städten, um dort Rechtsbruch zu begehen (organisiertes Verbrechen!).
      So fordern den Staat heraus.
      Sie scheißen auf die dummen Deutschen, die so blöd sind, sie nicht in die Schranken zu weisen.
      Sie wissen, das das Gutmenschen-Blockparteien-Sprecher dafür sorgen das Kriminelle nicht bestraft, sondern auch noch in Schutz genommen werden.

      Sie lachen über die Polizei und den Rechtsstaat.
      Führen sich auf, wie die Herren im Land.
      SIE TUN ES, WEIL MAN SIE MACHEN LÄSST!

    • Weil sie dumm sind wie Bohnenstroh
      Dumm und frech. Und noch für TDV bezüglich der Verbesserung der Lebensumstände in Nordafrika (hier speziell Tunesien): Wenn man sich selbst der Lebensgrundlagen beraubt, indem man Touristen abschlachtet, hat man es nicht besser verdient, als in der Wüste zu verrotten.


    • Weil man sie im Pulk in Köln besser kontrollieren kann als in kleineren Gruppen auf diverse Städte verteilt?
      So in etwa wird es sich noch rächen, daß man in Köln nicht einige gleich festsetzen konnte, fürchte ich.

    • Titel eingeben
      La stellen wir une mal vor, es haette sich um ein Fussballspiel gehandelt. Da waeren auch groessere Gruppen aufgedrehtet, eher juengerer Maenner aufgehalten, kontrolliert und ggf am Weiterreisen gehindert worden. Na und? Die Polizei haette moeglicherweise von Fans gesprochen, auch wenn nicht alle sich fuer Ballsport interesssieren – na und ? Es ist doch viel bemerkenswerter, wer sich alles nicht aufgeregt hat. Fuer Nordafrikaner sur der Nafri unangenehm, wie fuer mich die Haltung von le Monde gegenueber Deutschland. Damit muss man Leben.

    • @Gast
      Wäre nett, wenn Sie sich einen nick zulegten, der Wiedererkennung wegen.
      Schön gesagt, das mit dem Schnauze voll, angesichts der Unterwürfigkeitsgesten der Kirchen und der Gewaltrelativierungen der Feministix.
      Allgemeiner Tenor: Wir haben kein Problem mit euch, wenn Ihr eines mit uns habt – Schwamm drüber.
      Wie es beim Rezipienten ankommt: Ihr seid Schleimscheißer und blöd.

    • Die Meinungen vernebeln die Tatsachen
      Während an der Meinungsfront schon alles klar ist, ist faktisch recht wenig klar. Immerhin hat die Polizei heute diese effektive Gesamtbilanz zum Geschehen an den 4 Bahnhöfen gegeben, an denen man verstärkt tätig war: „… alle von der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin erfassten Delikte an Bahnhöfen in der Silvesternacht. Demnach wurden beim Silvester-Einsatz ‚mit gefahrenabwehrenden Maßnahmen Fahndungserfolge oder Straftaten festgestellt und dokumentiert‘: 56 Deutsche, 23 Syrer, 22 Algerier, 17 Marokkaner und neun Iraker.“ Die Nafris im engeren Sinne waren hier also weder die Einzigen noch die Mehrheit, möglicherweise doch bei den Platzverweisen, die aber mehr auf den Augenschein gestützt als anlassbezogen erfolgen – „nichts Gewisses weiß man nicht.“
      Der Witz ist aber sicherlich, dass von der Kulturraumtheorie her die Herunft nicht die Rolle spielt, sondern eben die Passung ins Vorhandene. „Stadt ist Vielfalt“, sagen Architekten, von daher sind Städte jenseits von 400.000 Einwohnern und zumal Ballungszentren per se ganz andere Kulturräume als Alpenlandschaften. Die Forderung, die Integrationsvorhaben mit Integrationsforderungen erfolgreicher zu machen, ist aber sicherlich klug und richtig und betrifft eben alle Nationen, z.B. auch Deutsche mit deutschen Urgroßeltern. Mit 15 bis 20 „Männern“ gemeinsam 1 Menschen krankenhausreif schlagen – das ist eben auch ein Angriff auf unseren Kulturraum, und da spielt es keine Rolle, ob Stadt oder Land.
      Don Alphonso hat einen guten Artikel geschrieben: Wer friedlich und zivilisiert leben will, muss den Frieden hüten! Ihn bewahren, mit Regeln bewehren. Das ist der tiefere Sinn, Herrschaften, dass wir *alle* unserem Kulturraum etwas schuldig sind. Der Punkt ist wichtig, gibt es doch schon Deutsche, die meinen, sie müssten was gegen Kriminalität tun, indem sie selbst kriminell werden. Die haben das mit dem Kulturraum auch nicht richtig verstanden ;))

  4. Lisa Caspari, eine Journalistin, wie sie nicht sein sollte
    Unter dem unsagbar schmierigen Titel:

    „Das muss man doch noch fragen dürfen“

    (Subtext: Schaut her ihr Ultrahyperrechtsextremen, die ihr Simone Peter kritisiert, wir haben euren Tonfall auch drauf und brechen ihn ironisch)

    schreibt Lisa Caspari gestern in ZEIT.de zur Verteidigung von Simone Peters aufdringlicher Nafri-Bewimmerung:

    „Nicht jeder, der die Polizeiarbeit hinterfragt, ist ein Gegner der Beamten oder ein Schönredner. Wollen wir im Wahlkampfjahr wirklich eine Diskussionskultur befördern, in der Zweifler niedergeschrien werden? In der wir andere Meinungen nicht anhören?“

    Seit Anfang 2015 wolltet ihr und habt ihr eure monothematische Zuwanderungsbeweihräucherung in sämtliche Medien gedrückt,
    vom Stadtteilanzeiger bis zum Theaterprogrammheft, in sämtliche Radioprogramme und alle Fernsehsendungen und für abweichende Ansichten war plötzlich nirgends mehr Platz.

    Und jetzt macht ihr einen auf Akzeptanz für ein breitgefächertes Meinungsspektrum?

    Goldig.

    • Gibt man dir, so nimm, nimmt man dir , so schrei !
      Niemand aber nimmt den IdiotInnen die Möglichkeit, sich ins Auge ihres eigenen Shitstorms zu setzen, und, wie Frau Peter, a guade Foab, abzubekommen.

      Als käme sie aus dem Schiurlaub, die Gute !

    • Lisa Caspari
      Die Autorin hat mit ihrem Text genau das aufgeschrieben, was DA hier auch dargelegt hat.
      Und dann zu kommen mit „andere Meinungen anhören“ setzt dem Ganzen die Krone auf. Eine Krone der Heuchelei, weil man merkt, dass die Deutungshoheit so langsam aber sicher abhanden kommt.

    • Sie sollte mal einen Blick in die zusammengestrichenen Kommentare der Zeit werfen. aber nein, es gibt keinen Grund mehr, mit denen zu reden. Es ist ein offener Krieg gegen das gewesen, was man dort ablehnt. Von anfang an. Sie waren kurz vor moskau und inzwischen haben sie Angst.

    • Krächzit @ 4. Januar 2017 um 18:06 Uhr
      Krächzit sagt:
      „Seit Anfang 2015 wolltet ihr und habt ihr eure monothematische Zuwanderungsbeweihräucherung in sämtliche Medien gedrückt,
      vom Stadtteilanzeiger bis zum Theaterprogrammheft, in sämtliche Radioprogramme und alle Fernsehsendungen und für abweichende Ansichten war plötzlich nirgends mehr Platz. „

      Nicht zu vergessen – auch in der kostenlosen Apothekerzeitung.

    • Ich nicht. Ich weise seit zwei Jahren auf die Probleme hin.

    • Die hat ja noch nachgelegt (ich glaube, sie war's)
      und erzählt, die Mufls bräuchten alle Erzieher und alles, was gut und teuer ist (5.000,00 € pro Monat/Nase), damit sie nicht kriminell werden.

    • In der FAZ-online steht gerade ein Artikel, der die brutale Gewalt der europäischen
      Kolonialherren als einen Grund für die Aggressivität (mit) verantwortlich macht. Das die nordafrikanischen Araber ihrerseits eine tausend Jahre alte Tradition als Sklavenhändler und -halter sowie Piraten haben, selbst große Teile Afrikas beherrschten und auch Spanien eine Zeit lang, fällt unter den Tisch. Das sie Schwarzafrikaner oft für minderwertig halten etc. das will man wohl nicht sehen. Es gibt dort eine veritable Tradition in Rassismus.

    • Wir haben euren Tonfall auch drauf!
      Lisa Caspari ist eines der uniformierten, linientreuen Fettaugen in der deutschen Schuldkultsuppe. Diese Frau hat von diesen Themen aber wirklich keine Ahnung, davon aber viel.
      Ich denke, man muss lange suchen auf dieser Welt, um noch ein weiteres Land zu finden, das all seinen Ehrgeiz in seine nationale Selbstauflösung und die Zerstörung der eigenen Existenzgrundlagen investiert.

  5. Innsbruck wurde zu Köln!
    Werter Don!

    Zunächst meinen Respekt für Ihre Fragen an die Nafris. Ich hatte sehr, sehr viel zu lesen …

    Diese Nafris sind auch im Herzen Tirols, meinem geliebten Innsbruck, „feiern und antanzen“ gewesen. Es kam zu etlichen Belästigungen. Dies ist meinen Landsleuten kräftig in die Knochen gefahren. Es gibt zur Zeit im Land kein anderes Thema. Auch wenn man (TT und ORF) versuchen es klein zuhalten. Derartiges wird in den Bergen nicht geschätzt!

  6. Danke
    Lieber Don,
    vielen Dank für Ihre besonnenen aber trotzdem deutlichen Worte.
    Unsere freie und soziale Gesellschaft ist ein hohes Gut und wir sollten sie verteidigen, auch gegen naive Realitätsverweigerer. Nichts ist selbstverständlich, es bedurfte vieler Anstrengungen um da zu sein, wo man jetzt ist.
    Aber: Viele Frauen trauen sich neuerdings nachts nicht mehr alleine raus. So weit sind wir schon gekommen. Wer das früher vorhergesagt hatte, wurde in die rechtsextreme Ecke gestellt. Ich habe, da ich Migrationshintergrund habe, schon sehr früh meine kritische Meinung zu der Flüchtlingskrise gesagt, und wurde von meinen deutschen Freunden mit „du hast Glück, du bist Ausländer, du darfst das sagen“ bedacht.
    Meine Freundin aus Bosnien (Kriegsflüchtling) hatte auch kurz und bündig gesagt, „es sind zu viele“.
    Vielen Dank, dass Sie den Mut haben, gegen den Strom zu schwimmen.
    Viele Grüße
    P.

    • Gern geschehen. Zum Thema racial profiling kann ich aufgrund meiner levantinischen Erscheinung auch noch etwas beitragen.

  7. Asyl
    „….aber es läuft letztendlich auf eine harte Trennung hinaus, und auf harte Kämpfe zu deren Umsetzung.“

    Ja, vielleicht wäret ihr Bayern gut beraten, euch von der Berliner-Tollhaus-BDR zu trennen. Geht doch!….. Aber nehmt mich mit!
    Auch wenn ich die steife Brise meiner Heimat am Meer liebe, so würde ich dann lieber „drunt-im-Tal-ja“ leben, mich da hinhocken und „einer-mehr“ sein. Gibt es bei Euch Asyl für politisch verfolgte Sau-Preußen?

  8. Vergeben Liebesmühe
    der Vorschlag des Innenministers, zu dem ihn die Kanzlerin ermutigt hat, deute ich, dass diese eine andere Republik will.

    • von der Berliner-Tollhaus-BRD zu trennen
      Leider geht es nicht so einfach:

      https://heise.de/-3586670

      Man hat es zumindest versucht …

      GH

    • Bemerkenswert!
      Danke für den Link.
      Mir graut vor einem Land, in das man eintreten, aber nicht austreten darf.

      Und mehr noch vor Verfassungsrichtern, die – so sieht es zumindest aus – sich ihre Argumentation nicht aus dem Grundgesetz holen, sondern wohl eher von den Regierenden ‚beraten‘ werden.

      Nicht, dass ich irgendein Faible für die Bayernpartei hätte; die ist mir egal. Aber
      „[…] Sezessionsbestrebungen einzelner Länder verstoßen gegen die verfassungsmäßige Ordnung.“
      ist der Hammer. Dieser Satz aus der Urteilsbegründung wird allerdings von einigen Juristen versucht kleinzureden.

      Art. 9 Absatz 2 GG gebietet ein Verbot von Vereinigungen, deren Ziele gegen diese Ordnung verstoßen. Damit ist dem Generalbundesanwalt – übrigens bestellt auf Empfehlung des Justizministers – die Türe wenigstens prinzipiell geöffnet, Sezessionsbestrebungen strafrechtlich zu verfolgen.

      Auch ohne derzeit eine Konspiration zu vermuten, werden die Weichen langsam gestellt, für einen Plan B für die Bundesrepublik Deutschland.
      Einen, den man bei Bedarf aus dem Ärmel ziehen könnte.

  9. Titel eingeben
    Gut gegeben. Es ist gut, in Ihrer Hälfte des Spielfeldes zu sein.

    Ich bedauere weiter die Unfähigkeit der NRW-CSU jemand Tüchtiges gegen das Team Krafft-Jäger aufzustellen. NRW wäre reif für eine Wende.

    • Melursus, wenn wir die CSU hätten, hätten wir ja schon ein Problem weniger
      denn dann wäre der Kandidat ein anderer. Viele fragen sich, was sie angesichts des Chaos-Duos und des Gegenkandidaten eigentlich wählen sollen, die FDP könnte hier wohl punkten, andere natürlich auch.

    • Tja, Frau Simon, aber da
      müsste die FDP zunächst umlernen. Vom windelweichen Fähnchen in den Wind hängen, aus welcher Richtung der auch immer blasen mag, solange er einen nach vorne bringt, dazu mal wieder ein eigenes Programm zu haben. Nicht eins, das aus leeren Seiten besteht, die der Koalitionspartner dann vollschreiben darf.
      Kubicki hatte sich anfänglich in der Flüchtlingskrise mal ziemlich klar positioniert, dann aber einige Pirouetten gedreht. Man kann ja nie wissen, ob man später einmal mit Merkel Einladungen per Facebook in die weite Welt schicken muss, oder mit der AfD Grenzen dicht machen.

      Warten Sie es einfach ab, Frau Simon, einige Tage nach der Wahl wird die FDP ihr Programm schon zusammengezimmert haben.

    • Herr Dippel, meine grundsätzliche Einstellung zur FDP
      sollte sich hier rumgesprochen haben. Für mich ist die Partei inexistent.
      Aber Düsseldorf z.B. hat ja viele Einzelhändler, Apotheker usw., die wohl kaum die AfD wählen und die werden, nachdem die FDP im Stadtrat vernünftig mit Frau Strack agiert, auch im Land die FDP wählen, meine Vermutung. Denn Laschet ist für die meisten eine Witzfigur und wer nicht eingeschworener CDU-Wähler ist…

    • "Die Welt"
      „Die Welt“ fährt im Moment wohl eine Kampagne um die FDP wieder aufzubauen.
      Wenn man schon das Bild sieht, wo mehrere Leute um den sitzenden (großen Führer) Lindner herumstehen und er ihnen die Welt erklärt, naja…

      „Lesen Sie auch Morgen: Wie Lindner süsse Katzenbabies gerettet hat.“

  10. Jo mei, ...
    … Don, aber was hilfts?

    Die nördlicheren Mitbewohner werden das nicht verstehen und nachvollziehen können oder wollen.
    Was aber Hoffnung gibt: sogar in der ZEIT kommen mittlerweile nachdenklichere Stimmen zu Worte.
    Mal sehen, wie es dieses Jahr ausgeht, wenn die Bevölkerung wieder ihre Stimme abgeben darf, um die dann folgenden Jahre keine mehr zu haben ;-(

    Gruss aus Nordbayern,

    A.C.

    • Ich arbeite daran und mache einfach weiter.

    • Verständnislose nördliche Mitbewohner
      Ach, seien Sie doch nicht so abweisend. Ich kann jetzt grad nix über die nordnördlichen Mitbewohner sagen. Hier im Dreiländereck zu Polen und Tschechien ist es schon ein bisschen anders. Und ich meine jetzt nicht die vielen -idas. Diese Gedanken werden eher vor- als nachvollzogen.

      In der deutschen Presse kam das nicht vor, aber im nordöstlichen Polen (also weit weg von den deutschen Medien) wurde in der Silvesternacht ein 21jähriger von Nordafrikanern durch Messerstiche getötet, weil er einen Silvesterknaller auf deren Fastfood-Restaurant geworfen hatte. Das hat in der Bevölkerung ziemlich hohe Wellen geschlagen, auch, weil die Polizei am Anfang sehr vorsichtig agiert hat.

      Es ist halt schwierig. Gerne wird diese Art von Resistence als Beweis der, hm, Fremdenungewohntheit der ehemaligen Ostblockbewohner gesehen. Da ist sicher was dran. Auf der anderen Seite sind zwei tödliche Messerstiche nicht die angemessene Antwort auf einen Silvesterknaller.

      Wir haben hier schon einen (heimlichen) grenzübergreifenden Kulturraum (auch wenn ich furchtbar neidisch auf den bayrisch-österreichischen schaue – bei uns ging es erst los mit Heinrich dem Vogeler und und dem piastischen Mieszko, alles davor hat die Zeit verschluckt und mag es leider nicht mehr ausspucken).

      Fahren Sie mal elbabwärts über die Grenze, jenseits der ersten Meth-Kochstuben. Teplice ist schon ziemlich arabisiert und die Einwohner mögen es nicht, sind aber wirtschaftlich abhängig. Diese Städte sind klein, oft sind es Kurstädte, viele Gebäude werden von arabischen Investoren saniert, die Bürgermeister versuchen notgedrungen einen Spagat. Es wird eben einfach anders. Und man wagt von einem Kulturraum dann eher nur in der Vergangenheit zu sprechen. Aber vielleicht sind die vehementen Abwehrreflexe unserer Nachbarn von daher etwas verständlich. In den betreffenden Orten sieht es ein wenig wie nach einer Eroberung aus.

      PS: Durch Zufall in die Titanic gestolpert. Leo Fischer schrieb von der AfD und dem ihr angeschlossenen FAZ-Blogger Don Alphonso. Das hat mich dann doch wider besseren Wissens geschmerzt, auch wenn man es ja nicht für voll nehmen kann. Wenigstens das hab ich mit meiner DDR-Sozialisierung gelernt. Pah, angeschlossen! So sagte man das. Ich hatte gehofft, dem nicht mehr zu begegnen. Man soll halt nie nie sagen.

  11. Grenzen
    Grenzen, die nicht markiert und geschützt werden, sind Makulatur.
    Jede Grenze hat etwas mit einem Machtanspruch zu tun. In der lapidaren Kurzform: Keine Grenze , keine Macht! Ob nun so herum oder andersherum.

    Nun ist eine der größeren Kulturleistungen die Regulierung der Macht durch Gerechtigkeit. Denn ohne Recht ist die Macht schlicht Gewalt.
    Wer aber Grenzen nivelliert oder Recht bricht, der macht genau dies: er delegitimiert Macht und läßt sie zur Gewalt entarten.
    Merkel hat das getan und allzuviele haben ihr assistiert bis heute.

    Egal welches Staatsgebilde man intendiert und meint, ohne Grenzen, die kategorisch (und hier ist das Wort wirklich richtig verwandt, Frau Bundeskanzlerin!) einzuhalten sind, zerfällt der Staat und mit ihm das Sozialsystem, das Sicherheitssystem, das Rechtssystem usf. .

    Konkret: da ihr nun alle Elenden der Welt hierher holen wollt, so müßt ihr nun in der Folge euer Sozialsystem aufgeben! Ein Hoch auf die Linken( als Metapher, denn ich fasse alles von Merkel bis cdu darunter), Ihr habt den Sozialstaat final erledigt!

    Den Anfang Ihres Artikels, DA. , finde ich übrigens sehr interessant! Als Diskussionsanstoß-! Denn de facto glaube ich nicht, daß das mit Ihrer Verwendung des Nationenbegriffs so getan ist. Ich denke bspw. an „das römische Reich deutscher Nation“. Ich denke, es ist kompliziert mit einem eindeutigen Begriff von Nation. Und ich bin der Letzte, der irgendwelche Heilserwartungen (die eh bei irdischen Dinge kaum Heilsbringend sind!) an Nation oder Staat habe. Ich sehe sie als Funktionseinheiten – in einem kulturellen bzw. in einem Rechtssinn.
    Die Grenzziehungen sind schwer. Nicht zuletzt da Nation auch auf „Kulturraum“ gründet.

    • Sie können sich mal mit der Ausschaffungspraxis in Kenia beschäftigen, wo man mit den Somaliern Probleme hat – wenn man will und es hart anpackt, kann man auch Ausweisungen umsetzen. In Italien geht die Debatte los, wie man die Mittelmeermigranten zurück nach Afrika bringt. Das wird brutal, aber es wird kommen. Nur die Deutschen kriegen das nicht auf die Reihe.

    • Grenzen
      Man kann offene Grenzen haben, man kann auch einen Sozialstaat haben, aber beides zusammen geht nicht.

    • Nachdem D Dreiviertel aller Migranten aufnimmt,
      wie heute durch die Presse ging, sollte man sich auf EU-Ebene endlich überlegen, ob man Triton, Sofia und wie die groß angelegten Schleuserprogramme alle heißen, aufrechthalten will. M.E. kann man die Boote nur noch aufhalten bzw. zurück an die Küste bringen. Libyen macht zwar Probleme, aber da die Kanzlerin ja schon mit der Kohle winkt, sollte sich das, wenn auch teuer, doch lösen lassen.

      Kenia ist noch ein anderes Problem, hat das größte Flüchtlingslager, in dem die Somalier sehr problematisch sind. Kenia droht mit Auflösung dieses Lagers, es läuft letztlich überall auf Erpressung raus.

      Andererseits können wir nicht halb Afrika aufnehmen, die EU wird sich da endlich bewegen müssen, wird es aber voraussichtlich mal wieder nicht geregelt bekommen.

    • Europa insbes.Deutschland wird sich sehr robust verteidigen müssen
      Einer der selbstverständlichen Schritte ist der vollständige Grenzschluss für muslim.Massenmigration. Einzig no way führt hier weiter. Der zweite Punkt ist die konsequente Rückschiffung aller außerhalb der 5 Meilenzone Aufgegriffenen.
      Der nächste Schritt bestünde darin, die von der UN gekürzten Gelder in denUN Lagern wieder auf ein Niveau anzuheben, auf dem die Menschen dort leben können.
      Usw.!
      Hässliche Bilder sind Teil des Konzeptes. Es geht um das Gegenteil dessen, was Merkel grünlinks macht: es geht darum, es psychisch und physisch unerträglich zu machen , nach Europa zu kommen. Es geht darum die Lawine von 600 Mio. potenzieller „Flüchtlinge“ in den nächsten 30 A erst gar nicht au den Gedanken kommen zu lassen, daß es möglich und gut wäre, es zu versuchen. Es geht um Abschreckung.

      Rückführung ist in Massen kaum möglich… und kostet im Einzelfall bis zu 40.000 Eur.

    • Nur die Deutschen kriegen das nicht auf die Reihe
      So sieht es aus. Der Armutsbericht, also der vor dem fake, machte nochmal deutlich, die Schweinehirten Unterschichtler haben kaum bis keinen politischen Einfluss. Das nicht auf die Reihe kriegen ist offensichtlich dem Bürgertum zuzuschreiben und warum sollten die sich ändern?
      Viele Stützen haben die Vorzüge der Globalisierung genießend sich in nationalen Nischen eingerichtet. Wettbewerb gilt für andere, wir sind Banker & Manager mit goldenem Fallschirm, höhere Beamte, Abgeordnete oder haben die Brago, die Kassenärztliche Vereinigung und in den meisten Städten gibt es mehr Apotheken als Supermärkte. Und das die Flüchtlinge die Rente sichern ist wahr, fragen sie einfach mal einen Betreiber einer privaten Sammelstelle, Partner einer auf Asylrecht spezialisierten Kanzlei, oder einfach jeden Wurstfabrikanten, der billige Arbeitskräfte benötigt. Oder den Slumlord aus Duisburg, o.k. die Westbalkanflüchtigen waren schon keine schlechten Einnahmequellen aber je mehr, gerne auch Nafris, desto höher meine Rente Rendite.
      Während, wie ich hier las, in Italien vom „Schwarzem Gold der Mafia“ gesprochen wird, ist in De bereits das Wort „Flüchtlingsindustrie“ tabuisiert. Nun das italienische Bürgertum ist da anders, hat außer, Mussolini zur Macht zu verhelfen, zumindest die nationale Einigung Italiens erzwungen, in De war das obrigkeitsstaatlich gemanagt und des Bürgers Wunsch nach Führung ermöglichte die Machtergreifung mit nur 33%igen Stimmenanteil. Vom deutschen politischen Bürgertum gibt es nur wenig positives zu berichten, sie kreis(t)en meist Recht habend um sich selbst und um die Obrigkeit.
      Wie es tdv mal ähnlich ausgedrückt hat, für € 100,- mehr im Monat werden Werte gern versenkt und wenn der mutige Oberst nun mutiger General Klein aus seinem „Führerbunker“ die USAF nötigte, 100 – 150 muslimische Kollateralschäden zu verursachen, ist der Bürger doch sehr verwundert, wenn Muslime dann kommen und mangels einer Air Force Beile oder Lastwagen benutzen. Ja und mit dem Terrorismus müssen wir leben, denn anders als die RAF werden weiche Ziele angegriffen, potentes verschont- kein wirklicher Handlungsbedarf außer vor Wahlen. Eben ein wirklich deutsch-bürgerliches Verhalten: Wenn ich nicht persönlich oder gar mein Geldbeutel betroffen ist, halt Pech gehabt, aber wenn dieser dann betroffen ist … Es sieht nicht gut aus, aber was kann vom politischen Bürgertum in Deutschland anderes erwartet werden?

    • Tja, der Kulturkreis
      Mir fällt dazu der europäische und der angelsächsische Kulturkreis ein.
      Der fundamentale Unterschied ist in den letzten Jahren sehr deutlich
      geworden. Für mich zum erstenmal sichtbar geworden durch „No way. You will not make Australia home“, d.h. dass eine zum angelsächsischen
      Kulturkreis zählende Nation eine Politik der Abschreckung gegen
      unkontrollierte Migration anwendet.

      Dann folgte das Vereinigte Königreich mit dem Brexit. Wie zu vermuten
      war, die Motivation der Brexit-Befürworter resultierte nach einem
      allgemeinen Wunsch nach Unabhängigkeit aus der Ablehnung weiterer
      Massenimigration (s. z.B. auf youtube Hans-Werner Sinns Vortrag
      „Der Schwarze Juni. Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster – Wie die
      Neugründung Europas gelingt“).

      Es folgte Trump mit seiner Ansage muslimische Einwanderung in die
      USA zu stoppen und die Grenzen dicht(er) zu machen.

      Vergleichen Sie die Haltung in Australien, in Großbritannien und den USA
      mit der europäischen Haltung, dann sehen Sie einen wesentlichen Unterschied zwischen Kulturkreisen. Aus meiner Sicht möchte man auf der einen Seite den eigenen Kulturkreis erhalten – auch mit dem Einsatz von Gewalt. Auf der anderen Seite ist dieser Wille nicht vorhanden. Im Gegenteil, möchte man meinen, man sehnt sich anscheinend nach dem Untergang.

      Dass dieser Untergang kein friedliches Entschlummern sein wird, scheint
      vielen allerdings nicht klar zu sein. In den letzten Tagen durften wir
      erfahren, dass auf mehr als 19 Millionen der jetzt Erwerbstätigen die
      Altersarmut wartet. Vielleicht ist es bereits die nächste schwere
      Wirtschaftskrise, die das Ende unseres europäischen Kulturkreises einleiten wird. Ungünstig, dass gerade die Einwanderung gering (Aus-)Gebildeter, den wirtschaftlichen Niedergang beschleunigen wird.

      Aus meiner Sicht wird unser Kulturkreis das bekommen, was er verdient hat und wonach ein Großteil der Menschen sich hier zu sehnen scheint.

      Ich selbst bin zu alt, zu immobil und zu stur um jetzt zu fliehen. Ohne
      esoterisch werden zu wollen, erscheint es mir heute merkwürdig, dass Hagen von Tronje einer der Helden meiner Kindheit war.

    • Die Idee, den Geburtenstreik durch Massenmigeration zu Bekämpfen, war halt nicht so klug. Trotzdem muss kein Zeit-Redakteur in die Uranbergwerke.

    • Stimmt - wenn DA "Nation" schreibt meint er "Staat"
      Lieber P.Feldmann:

      Ich möchte Ihrem letzten Absatz zustimmen.

      Es ist zwar immer riskant, jemanden zu verbessern, der klüger ist, als man selbst:

      Aber eigentlich *meint* Don Alphonso, wenn er „Nation“ schreibt, ‚Staat‘.[1]
      Während die tatsächliche Bedeutung von „Nation“ der des von ihm verwendeten Begriffs „Kulturkreis“ entspricht.[2]

      Viele Gruesse!
      -HW

      +++
      [1] Ursache für dieses Missverständnis scheint der Umstand zu sein, dass viele Staaten (die meisten?) Nationalstaaten sind und dass sich z.B. „Nationalität“ als (falsches) Synonym zu Staatsangehörigkeit eingebürgert hat.
      [2] Darum würde man z.B. in Bezug auf die USA – die keine Nation (im eigentlichen Wortsinn), aber natürlich ein Staat sind – auch eher vom „Anglo-Amerikanischen“ Kulturkreis sprechen.

    • Sehr geehrter Herr Wolfson
      Danke für die Erläuterung!
      Ich hoffe nicht, daß ich hier anmaßend besserwisserisch wirke, jedenfalls täte es mir sehr leid.

    • There will be blood.
      Es wird brutal.

      Das ist das Problem.

      Denn damit ist unserer Rechtsstaat nicht mehr. Er ist dann, wie Feldmann oben schreibt: Gewalt und nicht mehr Recht.
      Denn Recht funktioniert nur, solange sich fast alle dran halten. Ansonsten muss es zurück auf Macht und damit auf Gewalt zugreifen.

      Merkel Grenzöffnung folgerte automatisch in diesen Prozess des Scheitern des Rechts. Es war einfach das vorherzusagen. Wenn man Gesellschaft begriffenen hat. Denn wenn man zuviel Gewalt reinlässt, dann kann Recht nicht mehr funktionieren.
      Das Problem ist halt, dass unsere Politiker über etwas regieren, was sie nie verstanden haben. Eigentlich undenkbar in einer modernen Expertenwelt.

      Whatever, die Zukunft wird Gewalt bringen. Von der Seite der Fremden und/oder der Seite des Staates.
      Wir sind schon drin in diesem Automatismus aus dem es kein Entrinnen gibt.

      Unaufhaltsam.

    • nimm das Recht fort
      „Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“ – Augustinus, De civitate dei, IV, 4, 1. Übers.: Papst Benedikt XVI, Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011,

    • Have faith in your dreams, and someday, your rainbow will come smiling through.
      @Feldmann

      Yep, ohne Recht sind wir wieder bei 1945. Mal eben 70 Jahre zurück.

      Jetzt müssen wir erst einmal wieder die Machtfrage klären. Auf unseren Straßen. Mit Gewalt.

      Hätte man sich vorher daran erinnert, wofür die Menschheit die Grenze erfunden hat…egal.

      Wir können ja auch mal das Eigentum abschaffen. Oder Gefängnisse. Oder Toiletten.

      Wer braucht schon solche Errungenschaften der Zivilisation?

      In Merkels Welt?

    • aber was kann vom politischen Bürgertum in Deutschland anderes erwartet werden?
      @Nantoo
      Sie kreis(t)en meist Recht habend um sich selbst und um die Obrigkeit.
      Napoleon I. über die Deutschen :
      „Es gibt kein leichtgläubigeres Volk auf Erden als das Deutsche. Zwietracht brauchte ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen und sie liefen wie scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich stets gewürgt und glaubten nur ihre Pflicht zu erfüllen. Törichter und dümmer ist kein anderes Volk. Keine Lüge war zu grob ersonnen, der sie in ihrer Einfältigkeit Glauben schenkten. Stets haben sie gegeneinander erbitterter gekämpft als gegen ihre wahren Feinde!

  12. Eine Bitte
    Wenn Sie mit „ihren Kulturkreis“ die Region jenseits des „Deppenhügels“ bis nach R-Eggern meinen ist das okay. Aber bitte seien Sie mal nicht so arrogant und vereinnahmen alles andere für ihre Sicht der Dinge.

    Danke

    • Das bei Rottach heisst „Affenfelsen“.

      Und wenn Sie eine andere Ansicht haben, können Sie hier entweder kommentieren, oder ein eigenes Blog aufmachen.

    • Dann suche er sein Glück in NRW,
      Michael !

    • Titel eingeben
      Jenseits von Eggern beginnt die Tschechei und die will hier keiner vereinnahmen. Und Deppenhügel, ist das die Dachlatte, auf der Sie stehen?

  13. Titel eingeben
    Als links-grüne Gutmensch lese ich hier normalerweise ja nur mit, um mich gehörig aufregen zu können. Das ist gut für den Blutdruck.
    .
    Im Fall Köln muss ich aber leider? zugestehen, dass DA (weitestgehend) recht hat.
    .
    Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich altermäßig Richtung „alter, weißer Mann“ entwickle.

    • So fängt das an, warten Sie nur ein Jahr, dann kaufen Sie ein Rennrad und jeden Tag Torte.

    • Na, nun weiß ich endlich, warum Sie so heftig radeln
      jeden Tag Torte, aber die Linie halten wollen.

      Das Fressbild, wie nennt man das, ist das Kirschmichl? (ich bin wirklich ahnungslos) lässt mich schon wieder sabbern. Übrigens geht Torte ohne Rad auch ganz wunderbar, ich hab da keine Probleme.

    • So satt alles
      Nein, Sie sind es wohl nur einfach noch gewohnt, selber logisch und argumentativ zu denken und deswegen zwangsläufig in irgendeiner Schattierung links zu sein, als Gegensatz etwa zu althergebrachten Mythen und Religionen und gottgegebenen alten Ordnungen. Diese Offenheit und falsifizierende Wahrheitssuche ist aber bei unseren Nachfolgern bereits passe. Das ist nur noch pseudolinkes selbstgerechtes und von sich selbst zutiefst gerührtes, narzistisches, moralisierendes monologisierendes und unfassbar dümmliches, klischeehaftestes Geplärre, das von der Realität ständig auf dem falschen Fuß erwischt wird und dann noch umso aggressiver plärrt, rationalen Argumenten so zugänglich wie ein trotziges Kleinkind mit bebender Unterlippe, und so rassistisch und ideologisch vernagelt wie die NPD, nur mit Minuszeichen davor. Aufgewachsen in den feisten 2000ern, verwöhnt von dieser seichten mittelinksneoliberalen Hipster-Hegemonie überall, unter der die reale soziale Spaltung zunahm wie lange nicht, aber halt zum Glück da mit schlechtem Gewissen auf der satten Seite gelandet. Nie auf irgendeinen Widerstand gestoßen, immer schön mitgeschwommen, nie wirklich gegen irgendwas wirklich rebellieren müssen, grüne Lehrer, grünes Spiegel Online. Die Hillary-Linke. Das muss alles erst mal weg und wieder eine gscheide Linke her. Die in der Lage ist, auch argumentativ und diskursiv auf die Afd zu antworten statt ihre Kommentare zu löschen und die Menschen noch pauschal verächtlich zu machen oder in dieser verlogenen floskelhaften Kirchtentagssprache zu beschwichtigen. Es ist nichts links daran, einen marodierenden jungmännlichen Fascho- oder Nihilistenmob sich menschenverachtend an Frauen austoben zu lassen, oder dazu nur betreten zu schweigen, weil es doch sonst nur der Afd nützt und die Jungs es doch nicht leicht hatten und halt was getrunken haben. Es ist nichts links an der Machterhaltungspolitik von Jäger und Kraft nach dem letzten Sylvester, dem verlogenen Gemauschel, wer wann was nie und nimmer wusste und dass sicher die Polizei schuld ist. Und Angela Merkel war auch noch nie links.

    • @jetzat
      Das erinnert mich fatal an die Diskussionen zu meiner Schulzeit um den „real existierenden Sozialismus“, DER und nur der sei zu verwerfen, denn der Sozialismusansich – und da wird es dann kantisch(bzw. Kant hat gerade davor gewarnt) metaphysisch hegelianisch – sei ja erhaben…

      Im Prinzip haben Sie ja Recht in Ihrem Plädoyer für einen realitätsnahen Linken, nur- muß es ein „Linker“ sein?, inwiefern unterscheidet der sich dann von jemandem wie mir, der ich aus einem sehr sozialkritischen katholischen Milieu komme, Philosophie und Kunst (u.a.) studiert habe, für eine Gesellschaft bin, in der ein sozialer Ausgleich stattfindet (weil das dem Frieden dient) usf. .
      Mich verschreien Linke, die in dickem bmw oder mercedes ankommen gelegentlich als „rechts“- klar, ich fahre ja auch v.a. Fahrrad und VW-Bus (ohne die Sitzheizung anzustellen).

      Mir stellt sich die Frage, ob es so etwas wie links überhaupt noch gibt, oder geben muß, denn das meiste dieser Couleur klebt recht tief in den Fragestellungen des 19.Jhdts.fest
      Wozu eine Sitzordnung aus der Kaiserzeit konservieren?
      Ist das ein identitärer Versuch der Rettung der eigenen Welt ?

    • linkslinkes Wort zum Sonntag
      Doch natürlich gibt es noch so etwas wie links „classic“. Die Zustände nicht als gottgegeben hinzunehmen und auch nicht die Regeln und Ideen, wo sie zu diesem Elend überall führen, materiell und spirituell. Sich dem verweigern, nicht affirmativ anbiedern, und anderen das dabei auch zugestehen, auch nicht nur im eigenen Kulturraum, und in ihnen Verbündete zu suchen. Den Mensch als eigene Erfindung und universelles Kulturwesen zu begreifen, die Ökonomie demnach nicht als naturgegeben und unabänderlich zu betrachten, sondern als evolutionären Ausdruck jeweils herrschender Ideen, andere Konfigurationen auch möglich. Aufklärung, Wissenschaft. Auf eine logischere und modernere Ökonomie hinzuarbeiten als den Quatsch aus dem 19. Jahrhundert, der da gerade endgültig aus dem Leim geht. Weltweit kommt man auf diese Art früher oder später Leuten, Parteien und Ideologien ins Gehege, die dann selber meist eher nicht gerade links sind, und für Gott, Vaterland oder Weltkonzern und Shareholder höchste Anstrengungen und Entsagungen vom Bürger verlangen. Nein, lieber automatisierter Luxus und Muße und Bildung für alle, zumindest als Perspektive. Sinnvoller Einsatz von Ressourcen. Internationalismus statt nationaler Geopolitik. Die deutsche Flüchtlingspolitik hat weniger mit all dem zu tun als mit dem Bedürfnis einer Nation bzw. ihrer Repräsentanten, sich neurotisch endlich von der Vergangenheit zu befreien. Ein untauglicher Versuch, der die, denen er „helfen“ will, dabei nur infantilisiert und von Verantwortung freispricht. Eigentlich geht es mehr um einen selbst, und der Andere ist dabei nur in seiner Rolle als Bedürftiger interessant und eben kein gleichwertiges Gegenüber, weshalb man auch über alles hinwegsieht wie bei einem kleinen Kind, wenn es etwas kaputtmacht. Ich habe nie verstanden, was an diesem deutschen Nationalrollenspiel nun gerade links sein soll, denn links wäre doch eher, die korrupten Regimes in den Heimatländern zu stürzen und dann auf freiheitliche säkulare und soziale Verfassungen zu pochen. Solche aufrührerischen Ideen so aggressiv zu verbreiten wie die Saudis ihre Moscheen. Hilfe zur Selbsthilfe. Nicht „wir nehmen die stärksten auf, die, die es bis hier schaffen, sich das leisten können, und zeigen denen dann unser freundliches Gesicht“ – das ist doch nur sozialer Darwinismus. Was ist denn mit den ganzen anderen? Warum sind die denn egal?

    • @jetzat Das unterschreibe ich alles, was Sie da sagen
      und bestreite eben, daß es sowas wie genuin „links“ gibt,-jedenfalls nicht im Guten.
      In meinen Augen ist die sogen. linke Bewegung so etwas wie der Versuch, die christliche Caritas zu säkularisieren, wodurch Nächstenliebe im schlechten Fall zur ideologisch rechtlichen Forderung wird (Merkels machen das gerade wieder vor).

      Die Gerechtigkeitsfrage kann n.m.E. nur sinnvoll angegangen werden, wenn man akzeptiert, daß es eine praktische perse unfertige und eine eschatologische ideale Gerechtigkeit gibt. Wenn man das Eine mit dem Anderen vertauscht, kommt der Pferdefuß der „Gerechtigkeit“: totale Kontrolle.

      Das freie Denken ist eben NICHT politisch ideologisch gebunden und schon gar kein Privileg irgendeiner Parteiung. In meinen Augen aucg kein Argument für links.

      Trotzdem danke, Sie sind einer der Wenigen, die das Plädoyer für Links hier mit Inhaltsangaben unterfüttern!
      mfG PF

    • Jetzats "links"
      „Nein, lieber automatisierter Luxus und Muße und Bildung für alle, zumindest als Perspektive.“ Oh ja, das ist links, schon immer. Marxens kritischer Kritiker oder „Kaviar für alle“ (Wunschtraum einer früheren grünen Bundestagsabgeordneten). Was Jetzat hier als einzig links auslobt, ist nur eine andere Facette dieser Bewegung, jetzt ist gerade mal eine andere Träumervariante an der Macht.
      Diese andere Variante hat genau das mit US-Milliarden in der Ukraine gemacht, die Arabellion mit deutschen Parteistiftungen befeuert, was Sie fordern: „links wäre doch eher, die korrupten Regimes in den Heimatländern zu stürzen und dann auf freiheitliche säkulare und soziale Verfassungen zu pochen. Solche aufrührerischen Ideen so aggressiv zu verbreiten … „.
      Alles anthropozentrischer linker Schmus. Statt Wohlstandsutopien zu verbreiten ist Verzicht angesagt: Verzicht auf Benzin (auch für Oldtimer, Don), das die korrupten arabischen Eliten nährt, Verzicht auf Export von Agrarüberschüssen, Verzicht auf profitables Landgrabbing in Afrika, Verzicht auf Rüstungsexporte. Das kostet „Wohlstand“ bei uns und ist höchst unlinks.

    • Welcome to the club.
      Derjenigen mit dem hohen Blutdruck. Wenn er bei mir auch nicht gewünscht ist, eher umgekehrt. Sie müssen noch ziemlich jung sein, Leo?
      Trotz der Selbstdiagnose der Entwicklungsrichtung.

      Und seien Sie vorsichtig, behalten Sie den Inkognito bei. Ihre links-grün-gutmenschlichen Freund* mögen ein Ausscheren aus dem common thinking überhaupt nicht. Vielleicht beißen Sie besser die Zähne zusammen, und kommentieren ein wenig in der ZEIT, oder SPON, über die rassistische Polizei, und die fremdenfeindliche und rassistische Beschränkung der Versammlungsfreiheit der Nafr (‚Nordafrikaner‘ sollte vielleicht gehen, lassen Sie einfach das ‚i‘ für ‚Intensivtäter‘ weg) beim friedlichen Feiern des Neujahrs auf z.B. der Kölner Domplatte.

  14. gesunder Verstand
    Der durchschnittlich gebildete, mittelständische und in stabilen familiären Verhältnissen aufgewachsene Bürger empfindet (in den meisten Fällen): kriminell sozialisierte Migranten sind NICHT zu integrieren. Vor allem bei wiederholten Delikten, die auf einer Minderung des Mitgefühls basieren, wie Körperverletzung, sexuelle Übergriffigkeit etc.

    Und damit kennen diese Bürger (ohne es zu wissen) die aktuelle wissenschaftliche Studienlage zu diesem Thema.

    Während Ideologisierte (Grüne/Linke/Ausländerbeauftrage etc) bei jedem Kriminellen eine vollständige Bekehrung bei nur genügend Integrationsangeboten für gut möglich und wahrscheinlich halten. Diese Blindheit hat für alle Seiten sehr viel körperlichen und seelischen Schaden angerichtet. Schon seit Jahrzehnten. Aber jetzt eskaliert die Situation.

    • +1 (ohne weiteren Text)
      Text eingeben

    • Ja, das ist so, und leider geht dabei die Differenzierung flöten. Bei uns auf dem Dorf werden anerkannte Asylbewerber sehr schnell von der Tourismusindustrei aufgenommen, und das ist enorm hilfreich. Kölner Szenen wären da undenkbar, warum auch, es läuft bei uns. Aber die Probleme in Köln sind eben auch dieses Land.

    • So, globetrotter, und nicht anders,
      lautet die Wahrheit.
      Es gibt EINE Realität , nur Linke produzieren Relativitäten bis zur Atomisierung der Begriffe.

  15. Verschiedene Kulturräume
    Wohnen in der Stadt und auf dem Land wirklich Menschen die ein unterschiedliches Kulturverständnis haben? Die USA-Wahl deutet darauf hin.
    Dann wird es sehr schwer werden diese unterschiedlichen Kulturräume bei Unverträglichkeit voneinander zu trennen.

    Es könnte eines der größeren Probleme dieses Jahrhunderts werden.

    In Deutschland wäre es eine gute Idee so wie in den USA schon mal den Länderfinanzausgleich zu streichen. Die Alimentierung fremder und eher feindlich gesinnter Kulturen ist schwer vermittelbar.

    • Ich kenne gewisse Verhaltensweisen eigentlich nur aus Städten und gewissen urbanen Medien. Und auf dem Land sind nur wenigem die davon gross berichten. Daher kann sich das unbemerkt auseinander entwickeln. Bei Simone Peter merkt man das dann schlagartig.

    • Nicht nur der Länderfinanzausgleich
      sondern auch der real existierende EU Finanzausgleich sollten nach dem Beispiel der US Verfassung gestrichen werden. Die Weitsicht der Väter dieser Verfassung ist erstaunlich wenn man betrachtet, dass dies vor über 200 Jahren bereits erkannt und festgelegt wurde und seitdem erstaunlicherweise auch eingehalten wird. In der EU werden Regeln schon gebrochen bevor die Tinte trocken ist.
      Wer eine funktionierende „Republik“ oder die Bildung von „Vereinigten Staaten“ in Europa will täte gut daran diese Verfassung zu studieren.
      Leider ist es scheinbar aus der Mode gekommen aus der Geschichte zu lernen.

  16. Zum Austritt Bayerns folgende Klarstellung:
    BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 16. Dezember 2016 – 2 BvR 349/16

    In der Bundesrepublik Deutschland als auf der verfassungsgebenden Gewalt des deutschen Volkes beruhendem Nationalstaat sind die Länder nicht „Herren des Grundgesetzes“. Für Sezessionsbestrebungen einzelner Länder ist unter dem Grundgesetz daher kein Raum. Sie verstoßen gegen die verfassungsmäßige Ordnung.

    http://www.bverfg.de/e/rk20161216_2bvr034916.html

    Aber immerhin ist nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts die Bundesrepublik
    – ein Nationalstaat,
    – hat das deutsche Volk die verfassungsgebende Gewalt.

    Das wird Frau Peter, KGE u. a. sicher nicht gefallen.

    • Titel eingeben
      Wemma meng, mengma.

      Da juckt kein Gericht. Wer wollte und könnte uns hindern? Wer hat die Schweiz, die Niederlande, Luxemburg, Liechtenstein usw. gehindert?

    • panta rhei
      Sie sehen das zu eng.
      Wenn dem so wäre, müssten Sie auch Ö, CH, NL, B, PL, CZ, F, I, u.a. zumindest teilweise innerhalb von D befinden.
      Das aktuelle GG war nicht immer da und wird nicht immer da sein.

      Die Scharia-Kompatiblität wird wohl dort und da zu einem erhöhten Bürgerkriegsrisiko führen. Je nachdem ob sich die Eingeborenen wie Wilhelm Tell oder Stefan Fadinger bewähren, wird das das Ergebnis ausfallen…

      Nix neues unter der Sonne!

    • Bundesverfassung
      Ich frage mich, ob die Herrschaften in Karlsruhe auch bei anderen Themen die Verfassung so verteidigen. Man hört anderes, alles nur Gerüchte?
      Gruß HR

    • Nicht so schnell, junger Mann
      In Artikel 178 der Bayerischen Landesverfassung heisst es: „Bayern wird einem künftigen deutschen demokratischen Bundesstaat beitreten. Er soll auf einem freiwilligen Zusammenschluß der deutschen Einzelstaaten beruhen, deren staatsrechtliches Eigenleben zu sichern ist“.

      Artikel 180 lautet: „Bis zur Errichtung eines deutschen demokratischen Bundesstaates ist die Bayerische Staatsregierung ermächtigt, soweit es unumgänglich notwendig ist, mit Zustimmung des Bayerischen Landtags Zuständigkeiten des Staates Bayern auf den Gebieten der auswärtigen Beziehungen, der Wirtschaft, Ernährung, des Geldwesens und des Verkehrs an den Rat der Ministerpräsidenten der Staaten der US-Zone oder andere deutsche Gemeinschaftseinrichtungen mehrerer Staaten oder Zonen abzutreten“.

      In den Anmerkungen dazu heisst es:
      siehe auch Gesetz über den Erlaß von Rechtsverordnungen auf Grund vormaligen Reichsrechts vom 8. Mai 1948 (GVBl. S. 82).

      siehe die Errichtung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets durch
      das Abkommen über die Fusion der amerikanischen und britischen Besatzungszonen vom 2. Dezember 1946, mit dem die beiden Besatzungszonen wirtschaftlich zur Bizone vereinigt wurden
      das Vorläufige Abkommen über die Bildung einer deutschen Wirtschaftsverwaltung vom 11. September 1946 (GVBl. NRW 1947 S. 17),
      das Abkommen zwischen den Oberbefehlshabern der amerikanischen und britischen Besatzungszonen vom 29. Mai 1947 (GVBl. WiR Beil. 1 zu Nr. 4)
      den Proklamationen Nr. 7 des amerikanischen und Nr. 126 des britischen Kontrollgebiets vom 9. Februar 1948; siehe auch Gesetz über den vorläufigen Aufbau der Wirtschaftsverwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets vom 9. August 1947 (VWiG-GBl. 1948 Beil. 2 zu Nr. 4)
      gegenstandslos geworden und auf den Wirtschaftsrat und den Verwaltungsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets übergegangen;

      durch das Inkrafttreten des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland am 24. Mai 1949 bzw. die Übernahme der Verwaltung der Organe des Vereinigten Wirtschaftsgebiets durch die erste Bundesregierung am 20. September 1949 gemäß Artikel 127, 128 und 129 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland auf die Bundesregierung übergegangen.

      Zitat Ende

      Da wir uns vermutlich alle einig sind, dass die Neuordnung der Bundesländer durch die alliierten Besatzungsmächte kein „freiwilliger Zusammenschluss der Deutschen Einzelstaaten“ ist und das derzeitige Grundgesetz unter vorsätzlicher Missachtung des Artikels 146 eben dieses Grundgesetzes von Bundesrat und Bundestag zur Verfassung erklärt wurde, angeblich, „weil es sich bewährt habe und in den bis dorthin 40 Jahren seines Bestehens fortlaufend weiterentwickelt wurde“, aber unter Inkaufnahme des unglücklichen Umstandes, das 16,4 Millionen der neuen Bundesbürger, das heisst: 5% des ganzen Volkes, 40 Jahre lang von dieser Entwicklung ausgenommen waren, befinden wir uns derzeit in einem Zustand, der im Zusatz zum Artikel 180 der Bayerischen Landesverfassung erklärt ist, nämlich dass „Zuständigkeiten des Staates Bayern an eine Gemeinschaftseinrichtung mehrerer Staaten oder Zonen (Anm: die Bundesregierung) abgetreten worden sind“. Durch den Bruch der eigenen vorläufigen Verfassung, genannt „Grundgesetz“, hat der „freiwillige Zusammenschluss“ deutscher Einzelstaaten überhaupt noch nicht stattgefunden, das heisst: die Abtretung der Befugnisse an die deutsche Bundesregierung kann vom Bayerischen Landtag jederzeit widerrufen werden. Dieses hat durchaus historische Präzedenzen. Beim einzig wirklich freiwilligen Zusammenschluss der deutschen Einzelstaaten zum zweiten Deutschen Reich von 1871 hatte der König von Bayern die völkerrechtliche Vertretung des Staates Bayern, sowie das Oberkommando über das bayerische Heer nicht an den König von Preussen, künftig deswegen genannt: „Deutscher Kaiser“ (im Gegensatz zu: „Kaiser von Deutschland“, denn genau das ist der Grund) abgetreten. Kaiser Wilhelm II. musste 1914 deshalb erklären, das Deutsche Reich befände sich im Kriegszustand, „mit Ausnahme des Territoriums des Königreiches Bayern“, welches diese Kriegserklärung auch nie nachholte. Nach dem Krieg wollte die Regierung in Berlin diesen Zustand ändern und verlangte das Kommando über die gesamte deutsche Armee. Der Herausgeber einer bayerischen Provinzpostille schrieb darüber eine geharnischte Kritik, woraufhin der Chef der Heeresleitung von Seeckt befahl, den Redakteur zu verhaften und das Blatt zu beschlagnahmen. Die Generale der Bayerischen Armee verweigerten aber diesen Befehl. Zwar wurde der Redakteur dann doch noch verhaftet und sollte, weil er zum Sturz der Regierung in Berlin aufgerufen hatte, vom für „Hochverrat“ zuständigen Staatsgerichtshof in Leipzig abgeurteilt werden. Weil er sich aber für die Demokratie verdient gemacht hatte, verurteilte man ihn in München zu einer relativ milden Gefängnisstrafe. Der Redakteur war damals Adolf Hitler mit seinem berühmten Bräuhaus-Putsch. Der zuständige Münchner Richter, Georg Neithardt, wird heute von vielen deshalb immer noch als Nazi beschimpft.

    • Ironie
      Ob Ihre Ironie wirklich ankommt, Gebirgler?

      Schauen wir mal, welche Staaten heutzutage oder auch in der Geschichte eine Sezessionsbewegung unter ‚verfassungsfeindlich‘ subsumiert. Da ist Deutschland in keiner guten Gesellschaft.
      Basken – Franco
      Kurden -Türkei
      Sudsudan – Sudan
      Biafra – Nigeria

      Vielleicht sollten wir diesen Puff hier auch schließen, er ist ja nicht mehr nötig; jetzt wo die Bundesrepublik Deutschland ihr Idealmaß erreicht hat:
      http://www.bundesarchiv.de/erinnerungsstaette/

    • Das soll wohl ein Scherz sein?
      @ Marx: Hitler der Demokrat? Das soll wohl ein Scherz sein. War da nicht noch was? Feldherrnhalle? Erste Station auf dem Weg nach Berlin? Hitler war kein bayerischer Partikularist, was man u.a daran sieht, was er ab 1933 mit Bayern gemacht hat. Aber es ist kein Unfug zu lose, als dass er nicht frivol vorgetragen werden könnte.

    • H.H. der Demokrat?
      Abgesehen davon, daß es auch bei uns Rechte gibt, die früher links waren und Linke, die waren rechts: was würden Sie sagen, wenn Frau von der Leyen befehlen würde, Don Alphonso wegen eines unliebsamen Kommentares zu verhaften und die FAZ zu beschlagnahmen, weitere Publikation nicht erlaubt? Halten Sie das für demokratisch? Ist es Ihnen überhaupt aufgefallen? Merken Sie was? Filterblasen gibt es schon lange, bloss hat man sie bisher mangels alternativen Informationsquellen nicht bemerkt.

    • @ Herr Dippel
      Es geht nicht um „Sezession“, es geht darum, dass diese Regierung und ihre Helfer und Helfershelfer die eigene Verfassung gebrochen haben, weil sie vielleicht genau wussten, welche identitätsstiftende Bedeutung die vom Volk in gemeinsamer freier Abstimmung beschlossene Verfassung gehabt hätte. Niemand müsste sich heute darüber Gedanken machen, wer oder was dieses „Volk“ ist. Man hätte ja das Grundgesetz nehmen können um es zu einer offiziell vom Volk beschlossenen Verfassung zu machen, aber genau DAS musste man vermeiden, womit unser derzeitiges Grundgesetz, in Kraft getreten durch einen Verfassungsbruch, an sich überhaupt keine Verfassung sein kann. Und weil es so schön war und damit beweisen konnte, das man sich ohne jegliche Konsequenz über alle Buchstaben der Verfassung hinwegsetzen kann, bekommt dieses Volk jetzt die nächste Ohrfeige, indem die Merkel einfach noch ein paar Artikel und Verträge bricht. Dem einfachen Volk soll damit seine Hilflosigkeit demonstriert werden, die ja leider konkret ist, vor allem wenn der eigentliche Beistand des Volkes, die sogenannte „vierte Gewalt“, die Seiten gewechselt hat. Da bleibt eben nur der Widerstand und damit der sich bei den Wahlen manifestiert, muss man diesem Volk rechtzeitig auch mal zeigen, wie es belogen und betrogen wurde und wird, dass die Besatzungszeit nicht vorüber ist, sondern nur die Besatzer gewechselt haben, die mit den gleichen Werkzeugen und Lügen weiterwerkeln, wie die alten. Das ist ein Merkmal des „Populismus“, die Annahme einer Verschwörung der Mächtigen gegen das Volk. Und je öfter „von oben“ Populisten öffentlich gebrandmarkt werden, muss man denen entgegnen: Manchmal ist eine Zigarre auch eine Zigarre.

    • Fazit
      Was ich eigentlich sagen wollte, ist, daß man sich mit der Weigerung, diesem Volk eine identitätsstiftenden eigene Verfassung zu geben, selbst ins Knie geschossen hat, weil man die Tür zur Sezession damit offen gelassen hat. Ich hätte diese Türe lieber geschlossen. Wie, das ist bekannt.

  17. Hat Herr Lauer (SPD)
    Sie noch nicht denunziert? Nein? Das würde mich irritieren.

    • Doch, ich kann gern mal aufschreiben, was mein früherer Chef dazu gesagt hat.

    • Es ist wahrscheinlich unvermeidlich - Lauer wird langsam interessant
      – seufz, DA. Wenn leise Hoffnung besteht, dass das, was Sie noch schreiben könnten, ihm schadet – schreiben Sie bitte auch über diese lauersche Streberaktion, die Sie hier erwähnen.

    • Auf der Mauer sitzt der ...
      @ DA: Herr Lauer hat jedenfalls, wie heute zu lesen war, keine Probleme damit Autoren seiner Fanpost, die Fanpost inklusive Arbeitgeber und Parteizugehörigkeit zu veröffentlichen. Ob der Hinweis dabei war, wie man am besten durch folgenden öffentlichen Druck den Arbeitgeber zur Kündigung bewegt, ist mir nicht bekannt. Von derartigen hilfreichen Tipps berichteten Sie doch einmal, nicht wahr, Don? War das nicht diese ominöse Kahane-Stiftung?

    • @Dieter Kief - "Lauer wird langsam interessant"
      Im Gegenteil – Lauer wird gerade sehr schnell uninteressant, ja geradezu lästig – zumindest für die SPD.

      Aber vielleicht zeigt die Humboldt-Universität ja Rückgrat und die Linke braucht dann ganz schnell Ersatz für Stasi-Holm.

    • @ Don Alphonso - Billy Bragg:Waiting for the Great Leap Forward
      this is the future and you can’t run from it
      if you got a black list I wanne be on it

    • @ perkeo:
      Wer die Humboldt-Universität kennt, muss lachen: Rückgrat!?

    • @Der Rest ist auch nicht die Mehrheit
      Das war das Prantlhausener Blatt, das diese Tipps veröffentlicht hat.

  18. „Putsch von oben" gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung
    „Multi-Kulti“ – gegen den Willen der Bevölkerung – ist Ausdruck einer Diktatur, welche das Recht auf kulturelle Selbstbestimmung der Bürger verletzt.

    Es steht im Widerspruch zum Grundprinzip einer freiheitlichen Gesellschaft, welche auf einem freiwillig geschlossenen Gesellschaftsvertrag basiert.

    Deutschland befindet sich im Zustand der „Post-Demokratie“.

    Die freiheitlich-demokratische Grundordnung steht nur noch auf dem Papier. Man kann dies als einen „Putsch von oben“ betrachten.

    • Richtig,
      hier steht alles nur auf Papier. Die Realität ist Diktatur. Die Einheitsmedien und-parteien arbeiten straff dran, dass 2017 alles so bleibt.
      Das Schlimme ist, 70 % der Leute kapieren es immer noch nicht, was läuft.
      1933/44= wollt ihr den totalen Krieg ? Nein, dann seit ihr Bolschewisten;
      1953/88 wollt Ihr den Frieden/Sozialismus ? Nein, dann seit ihr für den Krieg !
      2015/17= wollt ihr ihr Willkommensdiktatur ? Nein, dann seit ihr Nazis und SCHEISSPopulisten

    • "Putsch von oben" @H.v.Goslar
      Ich möchte nicht pedantisch wirken, zumal ich kein deutscher Muttersprachler bin, aber .. ob man ’s glaubt oder nicht, ich leide tatsächlich auch stark am Zerfall der deutschen Sprache. Ich bekrittele hier, weil ich mittlerweile auch in Presseartikeln, und auch seitens der FAZ, von „Putsch“ lese, wenn in Wirklichkeit ein Staatsstreich gemeint ist.
      Ein „Putsch von oben“, werter Forist, ist ein Oxymoron. Einen Putsch bekommt man nur von unten durch militärisch oder halb-militärisch organisierte Verbände, oder meinetwegen durch den Großteil der paramilitärischen und militärischen Truppen. Das, was Sie ansprechen, hieße eben „Staatsstreich“. Bedaure, aber es stellt nunmal einen riesigen Unterschied dar…

  19. Gesellschaftsvertrag gekündigt - Spaltung folgt
    Durch die Aufnahme der Illegalen durch Merkel, linksradikale Autorassisten und Deutsche, die denken, dass wir in einer Pippi-Langstrumpf-Welt leben, wurde das beerdigt, was noch über dem Grundgesetz steht, nämlich das Grundverständnis, dass wir als Deutsche zusammen in einer Nation, Sicherheits-, Sozial- und Zukunftsgemeinschaft leben(jetzt: lebten). Wenige haben das begriffen, aber so ist es!

  20. der Kulturraum isses!
    Wiedermal ein wohltuender Blog, dankeschön. Der Kulturraum als der wahre Identitätskern. Eine Wahrheit, welche die sog. Identitären sich in Ihren schlimmsten Albträumen nicht ausmalen. Südtirol und Bayern, das Elsass und Baden, Hamburg und Sussex…. etc =)

    • Das ist aber auch mit ein Grund, warum die Identitären hier nicht sonderlich weit kommen. Man muss die Identität nicht betonen, wenn man sie hat.

    • "Man muss die Identität nicht betonen, wenn man sie hat."
      Mein Reden! Aber was ist, wenn man sie nicht hat, bzw. wenn man sie denunziert und leugnet?

      Und ehrlich, wir reden hier von Werten, nicht von Folklore oder wie man die Weißwurst zutzelt.

  21. I think we need to clarify something here, Don.
    Das Problem mit der Kultur ist halt, dass man Kultur schlecht in einer Form komprimieren kann, die mittels Kommunikation raumübergreifend anschlussfähig sein könnte.
    Kultur ist ein langwieriger Prozess der Erziehung und Sozialisation. Und in der Moderne nicht wirklich tragbar, da Personen als Referenzen selbst zu mobil und gemischt und klassenlos.
    Folglich muss ich Dons Hoffnung auf Kulturreinheit und Kulturtrennung im Schachterl begraben.

    Nope, am Ende bleibt immer nur die Nation, die Religion, die Klasse und die Rasse.

    Rasse ist kaum noch möglich, da schon zuviel Sex drunter, drüber und zwischen. Klasse trägt auch nicht mehr, da Unterschicht und Mittelschicht kaum noch zu unterscheiden, und Oberschicht nicht mehr wirklich viel.

    Bleibt die Nation und die Religion.

    Gegenwärtig läuft es Europaweit auf Nation, am Ende könnte die Religion die Grenze bestimmen, die Merkel meinte in 2015 anzuschaffen.

    Denn Grenze ist immer. Nur die Form ändert sich.

    • Nun, es gäbe auch noch die Sklavenhaltergesellschaft. Die war seit jeher eine Garantie gegen Migration. Aber das ist vermutlich auch zu hart.

    • kluge Gedanken, goodnight
      Text eingeben

    • No you won't fool the Children of the revolution No no....
      @Don

      Zu hart? Ja, zu hart will keiner sein. Hart will man vermeiden. Alles ist immer nur zu hart.

      Gefühle des Unwohlsein äußern (vulgo: hatespeech): Zu hart.
      AFD wählen? Zu hart.
      Nafri sagen? Zu hart.
      Grenzen bauen? Zu hart.
      Abschieben? Zu hart.
      Gefängnisstrafe? Zu hart.
      Die Wahrheit berichten? Zu hart.
      Rechtsstaat? Zu hart.
      Deutschkurse? Zu hart.
      Sozialisierung? Zu hart.
      Erziehung? Zu hart.
      Sex? Zu hart.
      Arbeiten? Zu hart.
      Realität? Zu hart.

    • 1555
      Der Augsburger Religionsfriede sorgte für eine gewisse Befriedung in Deutschland, indem er das Prinzip „cuius regio, eius religio“ installierte. Vielleicht wird es auch in Deutschland wieder darauf hinauslaufen. Der Zerfall des Vielvölker- und kulturenstaates Jugoslawien könnte das Vorbild abgeben. Die Auseinandersetzung war allerdings mörderisch.

    • Glaub ich auch
      Nation und Nationalstaat und (christliche) Religion als ordnende Kräfte. Heute wichtiger denn je. Mir fällt nichts anderes ein um ein Chaos zu verhindern. Nach der Gewalt wird es eine Restauration dieser Grundpfeiler geben. My best guess.

    • Law of forms
      Die Geschichte läuft bei Krisen rückwärts: Wenn die (historisch noch junge und fragile) Klasse nicht mehr hält, dann fällt man zurück auf Nation. Junge Nationen halten da oft nicht und dann geht es eine Stufe tiefer: Religion. Religion hatte schon seine Tausend Jahre Herrschaft und ist daher stabil in unseren Genen. Dahinter wartet dann die Rasse, die man benötigt, falls die Religion nicht wirklich sehr stabilisierend, da schon sehr lange nicht mehr aktiviert, wie z.B. in Nordeuropa.

      Kultur ist hingegen wie FDP. Man wünschte, sie wäre eine Alternative, aber sie bleibt nur ein leerer Körper. Die letzte Hoffnung aller Romantiker wie dem Don, der die FDP statt AFD und Kulturkreis statt Nation erhofft. :-)

    • Um Kultur geht es
      um Kultur in der Zivilisation.

      Nicht um Kultur statt Zivilisation.

      Krisenbedingten Regressionen zum Trotz.

  22. Titel eingeben
    Na ja, lieber Don, da ist doch eine kleine Korrektur angebracht: Die Italiener, die das Restaurant oben am Wendelstein betreiben, sind nicht wirklich italienisch oder deutsch, sondern mehr österreichisch, denn sie kommen aus Südtirol. Bei aller Sympathie: Gute Freundschaft, getrennte (kulturelle) Rechnungen.
    Abe sonst bin ich mit Ihnen einverstanden.

    • Für mich sind daS alles Bajuwaren in den Grenzen von 951.

    • Bayern
      Ödön von Horváth:

      „Ich bin Bayer. Der Bayer, das is a Kreuzung zwischen an Aff und an Tiroler“

      Der Satz war übrigens keineswegs als Beleidigung gedacht, er enthält vielmehr die in Ich-Form deftig formulierte Liebeserklärung an ein animalisch-sinnliches Bergwesen.

      In ihre Bürgerschaft aufnehmen mochten ihn die Murnauer nicht, nicht etwa wegen des zitierten Satzes, sondern aus anderen Gründen.
      Immerhin lässt man dem Wunschbayer von Horváth aktuell mit einer überaus gelungenen Ausstellung späte Ehre zukommen …

      http://www.schlossmuseum-murnau.de/de/Oedoen-von-horvath

      Besuch sehr empfohlen!

    • Grenzen von 951
      Für die Bayern eine guter Ausblick ggf für 2051 wenn die anderen
      freiwillig mitmachen.

      Ich habe kürzlich einen etwas merkwürdigen Vortrag
      im Internet gesehen den ich hier nicht verlinken will,
      zu abgedreht erschien mir doch was berichtet wurde.

      Ein Gedanke blieb aber hängen.
      Die Überlegung ob Berlin zu Osteuropa gehört.
      Ich würde dann Rechsgrenzen befürworten bei denen
      Berlin im östlichen Ausland liegt.
      Ich weis natürlich nicht ob man das Polen zumuten kann oder
      ob dies in Form eines Pufferstaates umzusetzen wäre.
      Die Idee hat was denke ich.

    • Titel eingeben
      Südtirol ist keineswegs österreichisch:
      Südtirol (italienisch Alto Adige, Sudtirolo; ladinisch Südtirol), amtlich Autonome Provinz Bozen – Südtirol, ist die nördlichste Provinz Italiens und bildet zusammen mit der Provinz Trient die autonome Region Trentino-Südtirol.

    • de.wikipedia.org/wiki/Deutschsprachige_Minderheiten
      Dass die Leute, um die es hier geht, deutschsprachig sind, darf man sogar heute noch sagen. Dieselben wohl Deutsche zu nennen, traut man sich vielerorts nicht. Dergleichen könnte zum Beispiel einer belgischsprachigen Minderheit nicht passieren, selbst in Belgien nicht.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschsprachige_Gemeinschaft

  23. Frau Peters hat doch schon abgeschworen
    trotzdem ist das NAFRI-Bennennungsproblem-Thema überall. Nicht mehr als Rassismus, sondern als Polemik-Metathema. Und überlagert das was-wollten-die-1000-Nordafrikaner-(wieder-)am-Dom-Thema, also das „Machtprobe“-Thema zuverlässig. Vielleicht Sinn der sache. Das muslimische Jungmännergruppen-Antanzthema generell, das ja nicht nur Silvester aktuell ist und die Situation in Deutschland für Frauen grundsätzlich geändert hat. Von analogen Belästigungen wurde von fast jedem Stadtfest in 2016 berichtet, nicht nur in Deutschland. Frauen haben heute weniger Freiheit als Anfang 2015. Die einzige Feministin, die das klar artikuliert und angemessen skandalisiert hat, ist Alice Schwarzer. Kölnerin.

    • Und wo sind die ganzen Feminismus-Betschwestern
      Kein Mucks!

    • Sinn der Sache
      In diesem einfachen Sinne – gewiss. Gewöhnliche Diversion.

      In küchenpsychologischer Raffung betrachtet: Die eigentliche Frage wurde von den Akteuren sehr wohl verstanden, vor der Antwort muss abgebrochen werden.

      Inwieweit aus Berechnung, emotionaler/ sozialer Inkompetenz, Rigidität, … oder um sich in den Interessen/Ideen/der Seele nicht zu beschädigen (Verdrängung, Verleugnung, Reaktionsbildung, Kompensation bis zum panischen Angriff) kann im Einzelfall nur durch intime Kenntnisse oder auf der „Couch“ geklärt werden.

      Problem: Die Akteure sind keine Einzeltäter. Sondern Typen einer Klasse, die momentan das System destabilisiert.

      PS: Schreibt ein „Sachse“, der Verschlagwortungen an einer Stelle ohne so klar zu entscheidende Güterabwägung durchaus für diskutabel hält; der aber in seine Spitzhacke (keine Mistgabel vorhanden) viel weniger Hoffnung setzt, als in eine von den Bürgern legitimierte Ordnungsmacht, die den Rückfall in den Naturzustand verhindert.

  24. wie jetzt?
    Servus Don, die Entwicklungen bzw. Diskussionen seit Silvester kommen mir wie eine Wiederholung der Letzjährigen vor. Nur der Auslöser war ein anderer. Alles wie gehabt. Ich musste mir von einem Naseweiss, obwohl ich schon seit mehr als 20 Jahren gegen diese Art von Ignoranz angehe und meinen Mund aufmache, erklären lassen, was Rassismus ist.
    Die Definition muss sich anscheinend die letzten Jahre, ohne das ich etwas mitbekommen habe, geändert haben. Oder ist es nur der Standpunkt der Personen, die alles was sich ausserhalb ihres Schwarz-Weiss-Denken abspielt, sofort kategorisieren? Erinnert mich irgendwie an das Weltbild derjenigen Personen gegen die sie ankämpfen. Fanatismus, anyone?
    Ich bin definitiv kein Experte was Polizeiarbeit anbelangt, aber ich weiss wie es ist ein Raster zu fallen und kann deshalb ein oder auch zwei Schlüsse daraus ziehen, welche mir helfen, die Intention hinter dem Vorgehen der Polizei Köln zu verstehen. Die Frage, welche mir nicht beantwortet wurde bzw. beantwortet werden konnte, ist, wie hätte denn die Polizei vorgehen sollen, wenn Aussehen, welches bei mir der Fall war, absolut keine Rolle spielen darf? In brandeins hat ein Soziologe, früherer Polizist, einen interessanten Begriff dazugewählt. Social profiling. Da wäre dem GG genüge getan und die groteske Diskussion über die Deutungshoheit, die jeder für sich beansprucht, des R-Wortes vom Tisch.
    Interessante Zeiten in denen wir leben.

    Gruss

    Dahoam

    • Ich denke, die Polizei hat das Beste gemachtg, was sie tun konnte. Wer glaubt, dass man in der Nacht 1000 Leute überdifferenziert behandeln kann, sollte das mal selbst versuchen.

  25. Ich befinde mich
    seit drei Wochen in einem Kulturraum, der von einer fast ausschließlich katholischen Bevölkerung und einer sozialdemokratischen Regierung geprägt ist.
    Es gibt hier überproportional viele Flüchtlinge, dennoch gibt es recht wenig Probleme mit Ihnen.
    Auf der öffentlichen Sylvesterparty sah ich kaum Polizei, aber auch fast keine Nafris.
    Wer wissen möchte, warum, suche im Internet mal mit den Begriffen „Malta“ und „Flüchtlinge“.
    Bayern hingegen sind hier sehr gerne gesehen!
    Werter Don, Urlaub hier wär mal eine schöne Abwechselung zu Italien.

    • Das ist allerdings richtig, Malta habe ich vernachlässigt.

    • Vernachlässigt
      Genauso wie Andorra.

    • Nach Malta kommen nicht mehr viele Flüchtlinge ..
      Es gab zumindest einen Fall da weigerten sich die ’schiffbrüchigen‘ von einem Maltesischen Schiff gerettet zu werden. Die warteten auf ein italienisches Schiff.
      Sehr sicher gibt es auf Malta auch nahezu keine Gelder für diese Leute. Die wohnen zumeist vermutlich in den 2-5 Massen Flüchtlingsunterkünften (da will keiner bleiben) und kommen da nur raus wenn die Arbeiten und Geld verdienen.
      Ob die Nafr.. auf Malta wohl arbeiten gehen würden? Falls ja, dann hätten die bedeutend weniger Zeit auf kriminelle Gedanken zu kommen.

  26. Berglandunion?
    Agamben hat vor einigen Jahren ja einmal eine ‚Lateinische Union‘ als Gegengewicht zur germanischen EU-Herrschaft angemahnt. Vielleicht wird’s eher was mit einer Berglandunion. Ich hoffe dann auf großzügige Asylregelungen für Beutepreußen, die sich integrieren wollen…ich könnte bestimmt innerhalb eines Jahres halbwegs bergländisch lernen.

    • Ich würde sagem, in jedem zweiten Dirndl der Bedinungen bei uns steckt keine Einheimische – wir nehmen alles!

    • Alles? Lieber nicht!
      Ich stelle mir gerade vor, was die linksgrünen machen würden, wenn sie da oben alles abgegrast haben. Die würden dann sofort bei uns einfallen und uns recht schnell ihre desaströse Politik überstülpen.
      Die braucht hier kein Mensch und deshalb nehmen wir die nicht.
      Selbst wenn sie zu Besuch kommen wollen, brauchen sie ein Visum.
      Sonst sind wir schnell auch hinüber!

  27. Einige Dinge verstehe ich nicht ganz:
    Wie kommt man eigentlich in diesem sehr speziellen „Kulturkreis“ zurecht, so als Haxn-, Weißbier- und Obstlerverweigerer?
    Darf man sich als überzeugter Kulturkreisler die Cherries herauspicken?
    Müssen nach dem Bayxit alle Norddeutschen das Königreich Bayern verlassen und freuen sich die Ureinwohner wirklich darauf, wieder in einem feudaler Agrarstaat wie zu König Ludwigs II Zeiten zu leben?
    Frage nur für einen bayrischen Freund.

    • Bayern hat sich in den letzten 30 Jahren radikal verändert, vom Saufen bis zur Weltoffenheit. Ich kann da mal ein Beispiel erzählen.

    • Verzeihung: OT
      Es treibt mich um… Aber ist es eigentlich nur mir aufgefallen? Ich kann mich nicht erinnern (und ich bin im fortgeschrittenen Alter), dass von den Opfern grausamer Gewalttaten in dt. Medien keine Berichte/Fotos etc. erschienen sind.
      Sollte ich etwas übersehen haben, entschuldigen Sie bitte.
      Bekannt sind die italienische junge 21-jährige Frau, der polnische LKW-Fahrer und die 60jährige Israelin – alle mit Namen etc. In den jeweiligen einheimischen Medien auch von den führenden Politikern – bei deren Beisetzungen – betrauert/gewürdigt. Auf Links verzichte ich.
      Darf ich fragen: Was ist eigentlich mit den deutschen Opfern? Ich bin bestimmt keine VTlerin, aber so etwas hat es wirklich noch nie gegeben. Kann es sein, dass wir nichts über die Opfer wissen sollen, um zu vermeiden, dass Wut und Emotionen noch weiter hochkochen? Weshalb fragt eigentlich niemand danach? Verstörte Grüße aus WÜ/Ufr. ….

    • Opfer mit Bild und Namen zu zeigen, ist nicht beabsichtigt
      und auch ich habe mich in den letzten Tagen heftig darüber aufgeregt. Aufgeregt, dass vor zwei Jahren alle Welt Je suis Charlie war, die Kanzlerin den vorgetäuschten „Trauermarsch“ mitmachte, aber für unsere Opfer ist kein öffentliches Mitleid erwünscht, sie bleiben anonym. Angeblich auch aus Gründen des Opferschutzes, dabei würde ein Foto derjenigen ja reichen, niemand braucht die Namen, aber dieses völlige Negieren aus der Öffentlichkeit ist empörend.

      Das Volk könnte sich solidarisieren und womöglich seinen Zorn äußern. Das kann die Politik nicht brauchen, im Wahljahr schon gar nicht. Man hofft auf schnelles Vergessen. Frau Merkel selbst vergaß in der Neujahrsansprache ja schon die Münchener Opfer zu erwähnen.

    • @Frau Simon
      Sie haben recht Frau Simon.

      Es ist doch schon irgendwie verwunderlich, dass jeder Hinz und Kunz unkenntlich gemacht werden kann durch Verpixelung, aber bei den Opfern geht es nicht.

      Man sah übrigens das italienische, das polnische und das israelische Opfer in ausländischen Medien, sogar mit Namensangabe.

      Von den deutschen auch dort keine Spur, einfach aus dem Leben verschwunden, wie nicht existent.

      Gruselig und armselig.

    • Thomas Meyer, wir erfahren vieles nicht
      der polnische Bekannte schickte mir heute Abend einen Link aus Polen. Gezeigt wird ein Auftritt von Pierre Vogel in Frankfurt und eine Frau, die sich wahnsinnig aufregt, dass der da reden darf. Die Polizei stand dabei und hörte sich das an, andere Besucher versuchten die Frau zu beruhigen, sie aber, der darf hier reden wie Hitler und ihr unternehmt nichts.
      http://www.pch24.pl/tv,niemka-przeciwstawia-sie-islamowi,15321

      Solche Aufnahmen habe ich hier noch nicht gesehen, ist zwar ein Video von pi-news, trotzdem mal. Die Frau hat Mut und regt sich zu recht auf.

    • @stille Mitleserin
      In der Neuss-Grevenbroicher Zeitung kam ein Mann zu Wort, dessen Mutter beim LKW-Anschlag in Berlin getötet wurde, er selbst wurde dabei verletzt.

      Beide stammten aus Neuss und er hatte seine Mutter das dritte Jahr in Folge zu einer Kurzreise nach Berlin in der Vorweihnachtszeit eingeladen.

    • Agrarstaat
      Werter zockerjoe,
      1907 erzielte die Bayerische S 2/6 zwischen München und Augsburg einen Geschwindigkeitsrekord, der erst in den 30-er Jahren übertroffen wurde. Die Lokomotive wurde ein Jahr vorher von Maffei in München in vier Monaten geplant und gebaut.
      Bayern war auch schon unter Ludwig II. ein „High-tech“ Land.
      MfG Haas

  28. Nach dem zweiten Silvester in Köln …
    … fällt aber auch auf, wie wenig Unterstützung Peter, Lauer usw. in Politik, Medien und Netzen finden. Die moralische Arroganz und die politische Ignoranz dieser Leute entwickeln sich diesmal zu echten Rohrkrepierern; und sie merken allmählich, dass sie nun auf der falschen Seite der Geschichte stehen könnten.

  29. Bayern trennt sich .
    Ohne großen Tamtam trennen wir unser Bayern vom Rest der bunten Republik, geben uns gemäß dem GG eine eben nur bayerische Verfassung, ziehen Grenzen auf, und machen unser Ding.

    Mit dem Horstl und seiner Lullertruppn ist das natürlich nicht zu macha, owa wos is scho a Partei ?

    A Dregg in Schachderl, ned mehras !
    Schaug da die CDU oo !

    Nein, im Ernst, Bayern sollte unverzüglich mit der Sezession beginnen, ein Fürzelchen auf das BVG und sein ,,Urteil“ geben, ist ja niemand da, der uns dran hindert !
    Die Bundeswehr ? Geeeeh, kum, Spezi, des is do ned dei Eansd !

    Fait accompli, und fertig !

    Und nau wos ?

    Mia fian de Marggl wieda ei, den OIRO megds eich fei seiwa rett’n, und lebma, wia se se ghead.

    • "Die Bundeswehr, Geeh!"
      Da würden Sie sich umsehen! Die ist nicht umsonst umgebaut worden. Von einem Unbayer aus Bayern. Wehrpflichtige wären „Volk“, würden vielleicht nicht alles mitmachen.

  30. Treffer
    BÄM – das saß und ging runter wie Öl! Ich hoffe, es tat beim Schreiben so gut, wie mir beim Lesen. Große Klasse, danke Don!

  31. Noch schnell die Wimpel aufstellen...
    Um Gottes Willen, hier tagt der Stammtisch. Wie wir in diesem Blog hier ein Kulturkreis sein sollen, erschließt sich mir nicht.

    Immer weiter feste auf die Oberschenkel hauen, dann kommt das Früher vielleicht wieder. War bestimmt alles besser.

    • Ich war vor kurzem in einer Bar ,
      ca 25 Typen, eine Frau (Barkellnerin) ,daneben ihr Freund und ein Einbleamla (Verehrer) .
      Da blieb ich auf kein Höflichkeitsgetränk , manchmal ist man im falschen Film, Resterl .

    • Der letzte Rest etwa?
      Und da sind sie wieder, die behaupten, dass (in (Wahl- und Politik-)Umfragen oder hier) nur Randmeinungen geäußert würden und ganz sicher nicht Volkes Stimme sprechen würde, um im nächsten Satz gleich für die eigene Meinung selbstverständlich die einzig wahre Mehrheit zu beanspruchen. Natürlich nur, bis die nächsten Wahlen vorbei sind. Dann wird kurz Wunden geleckt, auf die Wähler geschimpft, und natürlich sofort wieder die Mehrheit hinter sich vermutet oder behauptet.

    • Onkel Duden erklärt zum "Rest"
      Bei Problemen mit der deutschen Sprache helfen wir natürlich auch denen durch einen Griff zum Duden, die schon länger hier leben – natürlich nur so gut, wie wir vom Stammtisch es können.

      – etwas, was beim Verbrauch, Verzehr von etwas übrig geblieben ist

      – etwas, was von etwas weitgehend Verschwundenem, Geschwundenem noch vorhanden ist

      – etwas, was von etwas Vergangenem, Zerstörtem, Verfallenem, Abgestorbenem noch vorhanden ist; Überrest

      – letztes [nur noch zu reduziertem Preis verkäufliches] Stück von einer Meterware

      – etwas, was zur Vervollständigung, zur Vollständigkeit, zur Abgeschlossenheit von etwas noch fehlt

      – (Mathematik) Zahl, die beim Dividieren übrig bleibt, wenn die zu teilende Zahl kein genaues Vielfaches des Teilers ist

    • Sie gehören auch nicht dazu,
      zu diesem Kulturkreis. Und ja, manches war früher besser. Die Manieren der Gäste zum Beispiel.

  32. Prantl leitartikelt gegenteilig
    „Rumpelstilzchen, weißblau“ diffamiert heute Prantl in seiner Postille die Töne der Seehofer-CSU zur beginnenden Klausur in Seeon. Dort grausen sich Prantls Leser mit ihm, dass sich die CSU von der Kirche entfernt. Dort grausen sich seine Leser mit ihm, dass die AfD die Einheit von CDU-CSU zu sprengen droht, womit C“-Parteien ihren „Kulturraum“ verlieren. Und das Schlimmste: Ein Vielparteienparlament! O-Ton Prantl:

    „Das wäre auch das Ende einer erfolgreichen ‚Bayern zuerst‘-Politik. “

    Während Don Alphonso seiner wachsenden Schar von Fans Mut macht und den Kulturraum herkömmlicher Werte und bewährter Rechte verteidigt, droht Prantl mit dem Untergang des Bayernlands. Und der Republik gleich mit.

    Während für Profiteure und Lobyisten der Asyl- wie Sozial-Industrie Polizei staatliche Rassisten mit „Volksverhetzern“ vergleichen, fürchten andere, (vermutlich aus der Gruppe hässlicher, alter Männer), dass rot-grün-rot versiffte Spinner als „Wehrkraftzersetzer“ die Sicherheit des Landes in den Grenzen nach 1990 zerstören.

    Vokabeln wie „Volksverhetzer“ und „Wehrkraftzersetzer“ sind aus alter Zeit gefallen, belichten aber die Polarisierung verfeindeter Ansichten wie im Prantl’schen Weltbild gegen das der Neuen Rechte.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass in der Liturgie des klerikal-medialen-kulturellen und politischen Mainstreams nicht noch Don Alphonso sich als „Neuer Rechter“ mit Angriffen gegen wehrlose Nafris wendet, solange Polizisten diese Männer im Kessel verwahren und bewachen.

    Amnesty International beklagt – mit zahllosen anderen – schon von hoher Warte aus die rauen Zugriffe mitten im schönsten Sylvester-Getümmel.

    Dass selbst BILD ganzseitig gegen Frau Peter als „Grüfri“ (Grün fundamentalistisch realitätsfremde Intensivschwätzerin) polemisierte, ist schnell vergessen und mit Durchhalteparolen neutralisiert oder ins Gegenteil gewertet.

    Doch die Milliarden-Lobby von Asyl- und Sozial-Industrie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Dass diese kulturell-klerikale-kulturelle politische Macht weiter die Umwertung aller Werte betreibt, ändert nicht die Zustimmung zur edel gespitzten Federn unseres verehrten Don Alphonsos.

    • AfD in Bayern könnte Unsinn sein
      Wahltaktisch gesehen:
      Die AfD sollte hemmungslos gute CSU Kandidaten unterstützen und
      zB keinen eigenen Wahlkreiskandidaten aufstellen. Dann marschiert ggf der völlig falsche.

      Als ich noch Karteileiche der SPD war, war ich immer erstaunt
      das sich sehr wahrscheinliche Koalitionspartner nicht auf einen Kandidaten einigen konnten.

      Oft genug gewann diesen Wahlkreis dann die Gegeseite.

      Man könnte die CDU od CSU auch ärgern in dem man öffentlich einen
      Kandidaten unterstützt. Bei Landräten ginge das auch ganz ausgezeichnet.

      Ich freue mich auf den Wahlkampf 2017
      Das wird lustig.

      ggf bekommen wir im Dezember eine Weihnachtsansprache von
      „3 Königen“ Die No 1 bekommt dann 50% der Sendezeit, die Partner teilen sich den Rest.

    • Der Prantl soll bitte sein Klopapier verwenden, ned unter die Leut bringen.
      Schööööön schreiben, drucken, zammrollen, und WISCHEN, Prantl, WIIISCHEN !
      Und runterlassen.

    • ... zu Prantl sollte man ergänzen
      … dass er 2015 gleich eine Schrift (ein Heftlein) zur Zuwanderungskatastrophe veröffentlicht hat, in dem er u.a. verlangt, dass die Grenzen geöffnet werden, die Klöster und Kirchen ihre Pforten öffnen und sie selbst bestimmen sollen, in welches Land sie einwandern. Wir seien halt ein reiches Land usw. Völlig daneben.

      Davon kommt der halt nicht mehr ‚runter, zumal er ein Fanatiker ist, insofern waren seine bisherigen Beträge zur „Nafri“-Diskussion fast schon moderat.

    • @ Klaus Keller - Ihre Idee, parteiübergreifender Wahlempfehlungen von der AfD pro CSU ist gut -
      – Sie funktionierte aber nur da, wo das Direktmandat unsicher oder knapp ist. Und solche Wahlkreise gibt es eher außerhalb Bayerns. Da freilich gibt es keine CSU.
      Wenn die AfD weiter Erfolg haben will, wird sie sich im besten Fall im magischen 3-Eck zwischen FDP, CDU und CSU bewegen. Freundlich und bestimmt. Alles darüber hinaus ist von übel – und schädlich.

      Sie sollen auch dies Jahr wieder schön zweistimmig im Dresdner Landtagfoyer Weihnachtslieder singen und fraktionsübergreifend dazu einladen, das ist der richtige Ansatz, Klonovsky hat das auf acta diurna im Netz sehr schön beschrieben, daher weiß ichs auch. Und schön mit der Hayek-Gesellschaft paktieren und simple Marktwirtschaft hochhalten: Angebot und Nachfrage, niedrige Inflation, ein paar Zehntelprozent Realzinsen auf’s Sparkonto, Risikovorsorge der Großbanken, Trennung von Investment- und Geschäftsbanken, kein bailout – auchnicht bei Monti dei Paschi – alles Brot und Butter-Themen: Grenzschutz, Abkommen zur Abschiebung, strenge Bewirtschaftung der sozialstaatlichen Leistungen für Zuzüger, spürbare Sanktionen bei Bruch der Eingliederungsvereinbarungen, Sanktionen bei verweigertem oder unregelmässigen Schulbesuch (natürlich auch bei den Hiesigen) – vielmehr braucht es nicht. – Subsidiarität auf allen politischen Ebenen – einschließlich EU. – That’s it.
      Die AfD hat es eigentlich sehr einfach – die Wählerstimmen werden ihr derzeit fast automatisch zufallen – und zwar umso mehr, je simpler und biederer sie auftritt. Insofern ist das für dei AfD eine reine Nervensache. – Vielleicht auch eine Stilfrage. Soviel Erfolg will anständig verarbeitet werden.

      Ah ja -Spinner/Verschwörungstheoretiker à la Gedeon zuverlässig aussieben – das ist sicherlich die steilste Hürde.

  33. Alles ist eben eine Frage des gesunden Maßes
    um das an einem Beispiel zu verdeutlichen: was ist eine Impfung? Uninformierte werden jetzt sagen, es wird einem ein Medikament verabreicht um gegen bestimmte Krankheiten vorzubeugen. Genau genommen ist es aber kein Medikament, sondern es handelt es sich um eine geringe Dosis genau der Krankheitserreger, gegen die man geschützt werden soll. Ist die Dosis nicht zu hoch hat der Körper Zeit im Blut Antikörper zu bilden, die einen dann anschließend oft ein Leben lang gegen die entsprechende Krankheit schützen. Ist die Dosis dagegen zu hoch, wird die Krankheit ausbrechen. Letztendlich ist es also lediglich eine (aber die entscheidende) Frage des „gesunden Maßes“.

    Um jetzt irgendwelchen Unkenrufen von vornherein zu begegnen: der wird doch wohl nicht Menschen mit Krankheitserregern vergleichen, das wäre doch… Nein, tue ich natürlich nicht, ganz ausdrücklich nicht. Es ist ja auch nur ein Vergleich um zu definieren was „gesundes Maß“ ist. Denn das spielt eigentlich überall im Leben eine, vielleicht die entscheidende Rolle: beim Essen beispielsweise. Man muss niemand die Folgen von Unter- oder Überernährung klarmachen.

    Es gibt Parallelen in Bezug darauf, wie man mit Fremdem bzw. Fremden umgeht. Wir alle leben in nur einer Welt, auf nur einem Planet und können uns letztendlich trotz aller Grenzen nicht vollkommen gegeneinander abschotten. Dennoch haben gewisse Strukturen, die dem Mensch z.B. Geborgenheit (Heinrich Böll nannte es sehr passend auch „Eigentlichkeit“) vermitteln sollen, ich nenne sie hier mal Integrationseinheiten, ihren Sinn: diese reichen von der Familie (die normalerweise in einem haus zusammenlebt) über die Nation bis hin zu anderen supranationalen Strukturen. Meine These: je kleiner die Integrationseinheit ist, desto wichtiger ist sie für den Einzelmenschen: die Familie ist ihm wohl wichtiger als das Dorf/die Stadt, diese ihm wichtiger als der Stadt-/Landkreis, dieser wichtiger als das Bundesland, die Nation, supranationale Einheiten, etc. Es erscheint auf diesem Hintergrund logisch, dass Globalisierung als eine Bedrohung einer dem Einzelmenschen wichtigen Integrationseinheit angesehen wird.

    Dass der Mensch sich an etwas klammert, das er als Heimat empfindet ist also völlig natürlich und kein Zeichen von Aggression gegenüber jenen, die er nicht primär als zu dieser Integrationseinheit zugehörig ansieht. Man kann mit Fremdem umgehen wenn es nicht zu viel wird. Die meisten von uns reisen gern. Warum? Weil sie das Fremde kennenlernen wollen. Man will sich austauschen und fühlt sich i.d.R. danach bereichert. Nicht selten wird die Heimat auch durch den Kontakt mit der Fremde validiert, d.h. man lernt bestimmte positive Seiten des eigenen Landes (z.B. Sauberkeit) mehr zu schätzen.
    Auch den Umstand, dass insbesondere Deutschland aus Gründen wirtschaftlicher Beziehungen (Export) auf das Ausland angewiesen ist muss man hier nicht nochmals erwähnen.

    Die im DA-blog gemachte Unterscheidung zwischen Kulturraum und Nation ist natürlich auch voll zutreffend und nachvollziehbar. Man könnte statt Nation auch sagen „Steuer-und Verwaltungsgebiet“, das sich hinsichtlich bestimmter Eigenschaften mehr oder weniger von anderen Nationen unterscheidet. Trotz Europa zahlen wir immer noch hier unsere Steuern (bleibt hoffentlich auch so).

    Alles ist eine Frage des gesunden Maßes. Der Umgang mit dem Fremden KANN bereichernd wirken, wenn gewisse Grenzen nicht gesprengt werden. In der Asylkrise wurde allerdings das gesunde Maß WEIT überschritten. Es ist aber unter keinen Umständen nachvollziehbar, warum syrische Kriegsflüchtlinge über tausende von Kilometern zu uns kommen sollen (und natürlich uns dann belasten) wenn man genauso gut in einem nahe gelegenen, noch dazu sehr reichen Land wie Saudi-Arabien (oder Katar) für einen Bruchteil der Kosten Schutzzonen errichten könnte, wo man die Leute dann für die Dauer des Bürgerkrieges menschenwürdig unterbringen kann (mit allen entsprechenden Versorgungsleistungen). Parallel sollte sich die internationale Staatengemeinschaft dann um eine möglichst beschleunigte Beendigung des Bürgerkriegs bemühen (unter Leitung der UN, die, anstatt wochenlang „wonderwoman“ als UN-Botschafterin zu promoten sich um die echten Probleme dieser Welt kümmern sollte).
    Stattdessen halten unsere profilierungswütigen Gutmenschis überall refutschi wällkomm Plakate hoch. Unnötig zu sagen, dass alle Maghreb-Länder sichere Staaten sind und somit kein Nafri hier eigentlich Anspruch auf Asyl hat.

    Unsere Asylpolitik ist eine Katastrophe, für andere und für uns selbst.

  34. Öffentlicher Raum...Täterschutz...Geschlechter-Apartheid...
    Mir als Zontian (einfach googeln!) treiben die Äußerungen benannter Politikerinnen die Schamesröte ins Gesicht. „Ihr schafft das, strengt euch mal an“.

  35. DiktatorInnen der Intoleranz
    Exakt, Don,
    wie bei Orwell erleben wir Umdeutungen, sobald sich nackt die Fakten zeigen – wie eben die Tatsache, dass rd. 30% der männlich-bekifften Köln-Besucherhorde 2017 entweder verhaftet, oder verwiesen wurde – da bereits mit 2015/16 vorbelastet.

    Kein Mensch ist illegal. Dieser Systemangriff auf unseren Rechtstaat verhindert seit einer Dekade gezielt, dass politisch aber sehr wohl noch gilt, dass Menschen illegal handeln – und wo dies in Vergewaltigung, Drogensucht oder Mord und Folter und Ehrenlynchjustiz endet, sehr wohl jeder tolerante friedlice Mensch Schutz braucht.

    Jetzt wurde mit Frau Peter allen klar: die Willkommenskultur hat fast nichts mit Unrecht, Leid und politischem Asyl, Förderung von Bildung oder Hilfe zu tun – es ist unser ur-innerdeutscher Streit um intolerante Dogmen.

    Wie sie einst rassistisch waren, sind sie es nun wieder: eine Generation von Anti-rassisten definiert alles nach allein ihrem Weltverständnis.

    Ich verstehe jetzt, wie Hitler im Bunker saß und Erich in seiner Wohnkolonie fernab der Menschlichkeit.

    2016 mussten erst Menschen sterben oder vergewaltigt werden, bevor die medial-politischen Opportunisten – Duckmäuser wie Merkel – nicht mehr mitzogen. Der harte Kern von Kirchen-links-grün wird aber bis zum letzten Tag/Mann/Meter für ihre einzige Moral kämpfen!

    Europa schaut auf uns und sieht: den deutschen Irrsinn der totalen (In-)Konsequenz, frei jeden Maßes oder wahrer Toleranz.

    Wer Kriminelle schützt, um seine verächtliche Haltung durchzupeitschen, handelt auf Kosten der Schwachen.

    Das ist widerlich. Typisch deutsch eben, Herr Lauer und Frau Peter.

  36. Es geht auch anders
    Im letzten Oktober war ich für ein Wochenende in einer Wiesbadener Jugendherberge, in der gleichzeitig ein Treffen der Alumni der START-Stiftung stattfand. Ich habe noch nie soviele (etwa 100) junge Menschen aus der ganzen Welt an einem Ort gesehen, die Benehmen, Bildung, Sprachkenntnisse, also schlicht Kultur hatten, wie diese Nachwuchsakademiker. Es war wirklich beeindruckend.
    Dagegen möchte ich diese alkoholisierten, Frauen-und unsere Kultur verachtende Männer nicht in unserem Land wissen. Ich möchte mich nicht vor jungen Männern rechtfertigen müssen. Ich möchte nicht, dass junge Dumpfbacken mit dem LKW Leute zu Tode fahren, Drogen an unsere Kinder verkaufen und uns beleidigen. Ich möchte nicht von der Polizei bewacht werden, wenn wir unsere Kultur (Feiern, Feste, Konzerte um.) pflegen und ich möchte erst recht nicht diese Sorte Mensch mit meinen Steuern durchfüttern!

    • Bemaba - jetzt...
      … haben Sie aber mit Ihre „ich möchte nicht“ Ihr wahres Gesicht gezeigt!

      DAS war bereits alles – rechtspopulistisch, nationalistisch, vorurteilsbeladen-postfaktisch-hysterisches Ressentiment.

      So läuft die Diskussion auf NDR, wenn man im Radio zuhört, nämlich.

      Es wird jetzt alles getan, um bei der BTW 2017 mit allerlei psycho-Argumenten jedem ein schlechtes Gewissen einzuimpfen, der populistisch-nationalistisch-extrem zu denken wagt und mehr noch – nicht mehr liberal-weltoffen-tolerant-europäisch-integrativ wählt.

      LINKE, SPD, Grüne – sie wollen ihre Mandate behalten. Die CDU tut unter Merkel ohnehin alles. FDP Lindner fährt im Besserwisser-Modus zurück in die Regierungsbeteiligung, auch wenn sie nichts kapiert haben seit 2009 – und alles Andere ist ja ohnehin bäh.

      Oder doch nicht?

      Was Sie schreiben, ist ein ganz normales Empfinden von Leuten, die schlicht ihr Leben frei und anständig leben wollen.

      Jeder sollte sich überlegen, ob sie / er nicht selbst kandidiert, frei von jeder Partei, für ein Direktmandat. Gäbe es mehr als zwei Menschen, die das tun, könnte selbst die Presse das nicht so verschweigen, wie die AfD nach anfänglicher Rechts-Ecke 2013 schnell schlicht ausgeklammert wurde, wo und so gut es nur ging. Damit waren die heute Verantwortlichen erfolgreich.

      Etliche Tote und Vergewaltigungen später diskutieren wir nun, was die erste Riege der AfD-Initiatoren im Parlament vorbeugend verhindern wollten…

      So wie ich es nun darstelle, so schreibt es allerdings niemand in die Geschichtsbücher später. Das wird intensiv vermieden – es wäre ja ein Eingeständnis selbst etwas falsch gemacht und an Gewalt mit verantwortlich zu sein.

    • An vonmicha
      mein politisches Weltbild ist halt noch humanistisch geprägt. Da gibt es schon mal Gesinnungskonflikte zum mainstream.
      Es ist ja mittlerweile so, dass viele Selbstständige überhaupt nichts mehr zur Politik sagen, weil sie fürchten keine Aufträte mehr zu bekommen; das geht hin bis zur Denunziation durch Telefonanrufen bei Kunden. Es ist schlicht Existenz bedrohend. Das alles hatten wir schon mal in Deutschland, mich dann rechtspopulistisch zu nennen ist dann schon ziemlich abwegig.(ich weiß, Sie meinten das ironisch und stimmen mir zu).
      Wie die Grünen allein auf Kommunalebene ihre Mandate erobern, schilderte mir mal eine gute Bekannte die dort Karriere machen wollte. Mobbing und Feilschen wären noch eine sehr harmlose Beschreibung der Vorgehensweise.
      Es ist an der Zeit, den Befürwortern der aktuellen Politik ins Gesicht zu sagen, dass es ganz viele gibt, die genau das nicht wollen! Die haben kein Dauerabonnement auf die vermeintliche Beglückung des Volkes, dessen Interesse sie vertreten sollten und das sie mit Füßen treten und verächtlich machen.

    • Liebe(r) vonmicha
      Meine Liebe zur Heimat und deren Kultur hat was mit meiner humanistischen Erziehung zu tun. Leider ist es ja mittelerweile soweit, das gerade Selbstständige sich nicht mehr trauen, der Staatsmeinung zu widersprechen, weil sie um Aufträge fürchten. Das geht hin bis zu Denunziantion durch Telefonanrufe bei Kunden; es schlicht Existenz bedrohend. Das hatten wir schon alles gehabt, und mich deswegen rechtspopulistsich zu schimpfen, ist sowas von irrwitzig (ich weiß, Sie haben es ironisch gemeint und mich bestätigt).
      Im Übrigen schilderte mir mal eine mir bekannte Kommunalpolitikerin der Grünen, wie es bei denen um die Verteilung von Mandaten bestellt ist, mit Telefonterror, Kuhhandel des nächtens am Bartresen und wer die meisten Tweets hat. So sieht die Personalpolitik bei denen, und nicht nur dort, auch aus.
      Ich lasse mir aber nicht mehr den Mund verbieten und sage jedem dieser Volksvertreter und Verteidiger der staatszersetzenden Politik, dass ich diese Politik rundherum ablehne, weil ich sie für falsch erachte. Das ist mein gutes Recht-noch, zumal ich diesen Irrsinn und deren Gehalt mitfinanzieren muss.

    • humanistisch
      Oh, wie schön leuchtet da der Sonnenstrahl durch Nebel, verschmiertes Fensterglas und durch den Staub im fast leeren Leseraum… humanistische Bildung, ein Menschenbild, das die Abgründe und Erhabenheit in jeder Person zu akzeptieren imstande ist…

      Ja, ich konnte Ihren Worten folgen – und wir teilen die Erfahrungen, dass heute in Deutschland Persönlichkeiten mit – aus humanistischer Perspektive heraus ja per definitionem – (selbst-)kritischer Geisteshaltung wirklich in ihrer beruflichen Existenz geschnitten bis hin zu zerstört werden, wenn sie nicht dem – so nenne ich es – Kirchen-links-grünen Dogmen stumm folgen oder dienen.

      Ja, jede Regierung versucht ihre Kritiker und aktiven Gegner möglichst wenig Raum und Effektivität zu lassen. Politik ist das Ringen um Macht.

      Aber ich habe Merkel in meinem Kommentar zu DA bewusst als Duckmäuserin bezeichnet – denn genau das ist sie seit 2005. Sie war und ist geschickt dabei, eine Teflon-Wohlfühl-Taktik zu perfektionieren.

      Doch wenn dies am Ende dazu führte, auf dem Weg zum Euro-Zentralstaat zum Zweck der Ablösung der Nationalstaaten sogar den Grenzschutz als verzichtbar anzusehen (und als „nicht mehr machbar in einer Welt offener Wirtschaftsräume“ darzustellen), dann hatte sie faktisch die Parolen von Pro Asyl und Antifa übernommen!

      Und diese sind schlicht ignorant gegenüber den Grundbedürfnissen von unspektakulär und politisch-rechtlich frei leben wollenden Bürgern. Ignorant ist das Gegenteil von tolerant.

      Und Merkel hatte schnell, aber diesmal zu spät erkannt, dass sie schlicht im Sommer 2015 den Kirchen-links-grün-denkenden Leitmedien gefolgt war, um den Nimbus der herzlosen Eiskanzlerin loszuwerden – das war eine Fehleinschätzung im Bunker.

      Sie spüren einfach nichts mehr. Ein Herr Jäger interessiert es nicht, wie kriminelle türkische Macker Schrottimmobilien an Sinti-/Roma-Clans „vermieten“, die vom Sozialamt die Hälfte der H4-Stütze an ihn abdrücken – so berichtete es DIE ZEIT im Sommer 2016 – null komma nada hat der Innenminister Jäger (SPD) daraufhin aktiv unternommen, um diesem Kriminellen sichtbar das Handwerk zu legen.

      Aber wenn sie als Handwerker mit AfD in Verbindung gebracht werden – wird kein kommunaler Auftrag mehr an sie vergeben.

      So sieht die politische Macht 2017 aus. Derzeit.

      Ich mag die AfD nicht mehr besonders, denn dort herrschen dieselben Intrigen wie bei den Grünen. Ich setze inzwischen auf die öffentliche Verwaltung!

      Denn die Polizisten und die vielen Sachbearbeiter haben langsam keinen Bock mehr, die politischen Lügen zu decken, die sich in Privatgesprächen längst an den Massen- und Leitmedien vorbei ihren Weg in die Öffentlichkeit suchen.

      Einzelfall. Gerücht. Das hat keine Wirkung mehr, um Fakten verleugnen zu wollen, wie es par exzellence Ralf Stegner tut.

      Frau Peter können wir nur danken, Ralf Stegner gut zuhören, und dann selbst öffentlich sagen: Der Kaiser ist nackt.

      Denn ganz humanistisch gilt: ein ehrlicher Gedanke ist nicht wegzufoltern. Niemals auf Dauer – ein ehrlicher Gedanke ist stärker als jede Sophisterei.

    • Ich bin gespannt, wie das in NRW ausgeht. Wenn ich dort leben müsste, ich glaube, meine Beiträge wären nochmal anders.

  37. kulturoptimismus
    Die letzten Zuckungen der überholten nationalen Identität in der Agonie kann man hier im Blog und überall in Europa betrachten. Die postnationalen Kulturen und Räume sind aber die Zukunft. Die anderen sind längst abgehängt und zetern nur noch.

  38. Harte Trennung
    Zum Thema harte Trennung wäre zu überlegen, ob man nicht mit Baden-Württemberg und bei Interesse auch Österreich ein Bergdeutschland gründet.

    Die Verirrung nach Grün bei den Wahlen ist hier in Baden-Württemberg durch Kretschmann und Palmer nicht so gravierend.

    Das würde auch einen gemeinsamen, homogenen Kulturraum stützen.

  39. Lieber Don, Ihre Beiträge sind für mich der einzige Grund, noch die FAZ zu lesen.
    Gibt es eigentlich seitens der unbelehrbaren Führung in Berlin irgendwelche sinnvollen Handlungen, die sich aus dem, wie es scheint, schon vergessenen furchtbaren Terroranschlag in Berlin ergeben ? Schweigen im Walde. Die Polen gedachten ihres Opfers mit einem Staatsbegräbnis. Diese Regierung im RHS konnte offensichtlich keine ihrer Lichtgestalten für eine Beisetzung entbehren.

    • Warum FAZ lesen, wenn's Alternativen für Deutschland gibt?
      Herr Weiß,

      warum müssen Sie nach Konsum der Don’schen Episteln denn noch die FAZ lesen? Ich habe das Abonnement derselben seit der Übernahme durch feindliche Kräfte abbestellt und vermisse nichts seither.

      Im Übrigen haben Sie natürlich recht. Deutschland wird mal wieder von Figuren regiert, die sich selbst für den Souverän halten.

      Das Dumme ist bei alledem die Schafstreue der Deutschen zu ihren Hirten. Sie endet regelmäßig im Schlachthaus…

    • Stattdessen wird es immer obszöner!
      Gibt es doch tatsächlich laut heutigem Tagesspiegel beim Haus der Geschichte (Bonn) Überlegungen, das Mordinstrument des Anis Amri, nämlich den LKW oder Teile davon in die Sammlung aufzunehmen. Die Terrortat sei von gesellschaftlicher Relevanz und damit nun Teil unserer Geschichte, ob wir das wollen oder nicht. Unfassbar, man schafft eine Pilgerstätte für IS-Sympathisanten. Immerhin hat die Berliner Morgenpost kritisch reagiert.
      http://www.tagesspiegel.de/politik/lkw-vom-anschlag-in-berlin-ein-mordwerkzeug-als-museumsstueck/19207752.html

    • Ich schließe mich an,
      mit dem feinen Unterschied, dass der DON-Blog mich überhaupt erst dazu gebracht hat, die FAZ zu lesen. Braucht der Blog übrigens nicht bald eine Suchfunktion? Auch den Vorschlag, Sternchen für Forumsbeiträge vergeben zu können, finde ich gut.

      An dieser Stelle nun ein weiteres Dankeschön: „Liebe Mutti, es war eine tolle Idee, die geistigen Defizite der Deutschen durch Einwanderung auszugleichen. Du konntest schließlich nicht wissen, dass Deine neuen Kinder schwererziehbar, bzw. in einer anderen Kultur fertig sozialisiert worden sind. Du konntest auch nicht wissen, dass ich mir seit Jahren keine Predigten/Reden von Dir anhöre. Du hast es geschafft, das Niveau des Bundestages auf das der Volkskammer herunterzufahren. Warum sind Deine Auftritte nur so schrecklich öde? Man sollte seiner Kanzlerin zuhören wollen! Trotzdem vielen Dank für alles. Dein beherztes Eingreifen in die Bevölkerungsstruktur wird nun endlich ein Aufbrechen der unerträglichen linksliberalen und feministischen Strukturen ermöglichen, gern auch verbunden mit dem Abrutschen Deiner CDU in die Bedeutungslosigkeit, mit nachfolgender Erneuerung. Welch göttliche Fügung liebe Gouvernante, dass in diesem Jahr BT-Wahlen sind. Alles scheint sich auf wunderbare Weise ineinanderzufügen, nicht wahr? Und verbeiß Dich nicht zu sehr in die AfD. Ich denke, dass sich noch andere wählbare Alternativen auftun werden.“

    • Die Polen haben ihr Opfer der deutschen Migrationspolitik bestattet, das konnten
      sie mit Recht betrauern. Sie trugen keine Schuld an dessen Tod. Die deutsche Regierung hätte an der Bestattung von Opfern ihrer Politik teilgenommen, die sie in Wirklichkeit nicht betrauern. Diese Toten sind in ihren Augen nur Kollateralschäden und ihnen völlig gleichgültig. Auch die grüne schwedische Vize-Premierministerin Åsa Romson weinte erst, als Schweden die Asylgesetze verschärfen musste, nicht wegen der zahlreichen von Migranten vergewaltigten Frauen im Land. Unsere Politiker würden echte Trauer auch nur empfinden, wenn sie die Grenzen schließen und die Massenmigration beenden müßten. Die Opfer ihrer Politik sind ihnen egal.

  40. Titel eingeben
    Ich weiß, dass den Don Links nerven, kann ich auch verstehen, aber darauf möchte ich doch hinweisen:
    http://www.derwesten.de/region/silvester-nacht-in-koeln-es-kamen-viel-mehr-maennergruppen-als-bekannt-und-sie-wollten-nicht-raus-aus-dem-bahnhof-id209147517.html

    Demnach sollen an Silvester wohl bis zu 2000 Nordafrikaner am Kölner HbF gewesen sein, teils erkennbar mit der Absicht, im Bahnhofsgebäude zu „feiern“…das finde ich schon bemerkenswert. Wahrscheinlich hätte man nach der weitgehenden Straffreiheit für die Täter von 15/16 damit rechnen müssen…aber in der Form hätte ich das nicht erwartet.

  41. Genau richtig!
    Die ungelöste Frage zu Silvester 2016 bleibt, wie und von wem wurde
    wurde der erneut massenhafte Aufmarsch der Nafris organisiert? Mit welchen Zielen sind diese Hundertschaften angereist, warum wieder
    zum Schwerpunkt Köln? Wollten diese das üble Spiel von vor einem
    Jahr wiederholen? Jedenfalls hat unsere Exekutive erstmals deutlich rote
    Linien aufgezeigt! Davon bitte alsbald mehr. Und wenn noch so sehr gekräht wird von den Üblichen, den Begriff Nafri lassen wir uns nicht mehr
    nehmen, erst dann, wenn die Nafris wieder in ihren Heimatländern unter sich sind. Es ist ja wohl eine Unverschämtheit, dass diese Staaten selbst kein Interesse mehr an einer Rücknahme ihrer entglittenen Bürger zeigen!

  42. Alles wir gut,
    wie ich lese hat sich Alice Schwarzer in die Diskussion eigeschaltet, endlich.
    (bitte frei nach Karl Kraus in kursiv setzen, sonst verstehen das die Deutschen nicht als Ironie, danke werter DON)

  43. Danke,
    für die Benennung der wahren Heuchler, Hetzer und Faschisten.Diese müssen sich nicht, wie auch ich, mit diesen, verbotenerweise NAFRI bezeichneten, herumärgern. Da sie nicht in der Lage sind, mit klaren Ansagen wie NEIN und nochmals NEIN , diesen klar zu machen, wie unser Land funktioniert. Die Invasoren, erstmals richtig vom DON benannt, wissen, dass sie hier über dem Gesetz stehen.
    Ein Beispiel: 3 besoffene Nazis grölen Parolen und werfen ein Bierflasche an eine Fassade= terroristische Vereinigung.
    Tausende Nordafrikaner und Moslems anderer Herkunft rotten sich in zig Städten zusammen, um die Bevökerung zu terrorisieren, was soll es sonst sein (islamischer Karneval ?) = Zufall bzw. bedauernswerter Einzelfall.
    Der Rechtsstaat ist am Ende, hier hilft nur noch gnadenlos ABSCHIEBEN, bei dem kleinsten Rechtsverstoss. Es kostet schon genug, deutsche Straftäter zu sozialiseren, insofern möglich.

  44. Ex Zeitleser
    Ich denke alle Gruppierungen und Vertreter eines sehr migrationsfreundlichen Kurses werden 2017 massiv an Zustimmung verlieren, in erster Linie die Grünen, aber auch die Kirchen und die Medien. Last not least natürlich auch CDU und SPD. Denn im Alltag werden laufend weitere massive Integrations-Probleme aufschlagen, und trotz Wahlkampf werden die Bürger die Folgen dieser Politik bald am eigenen Geldbeutel erleben dürfen. In unserer Region haben erste Kommunen bereits Sparmaßnahmen und Streichungen angekündigt. Interessant wird sein, wie Manche versuchen werden, mehr oder weniger elegant bis dreist die Kurve zu kriegen….

    • Das Problem ist, dass nach dem erfolgreichen Asylverfahren die Kommunen tatsächlich die Hauptlast tragen müsen – auch bei den Klagen gegen die Bescheide zum Beispiel. Eine Rettung ist da die kalte Abschiebung: Verteilung der Migranten in sehr unangenehme Regionen im Norden des Freistaates, wo sie auf keinen Fall bleiben wollen. HALLO BERLIN!!!!

      Das hilft natürlich den Kommunen im Norden überhaupt nicht.

    • Ex Zeitleser
      Ich sehe das ähnlich wie Sie. Letzten Sommer bin ich öfters mit dem Radl im Allgäu unterwegs gewesen. Da gab es auch kleinste Bergweiler, in denen Gruppen von Migranten untergebracht waren, natürlich fast ausschließlich junge Männer vorwiegend aus Afrika. In solchen Dörfern können (wollen) doch nicht mal norddeutsche oder Berliner „integriert werden, selbst Städter aus Bayern tun sich da schwer und müssen sich Akzeptanz“ erst verdienen.

      Mit wenigen Ausnahmen werden diese Migranten also niemals in den Dörfern bleiben wollen, sondern in Ballungszentren ziehen, in denen es jetzt schon Parallelwelten und Problemviertel gibt. In meiner Region muss ich dazu nur nach Ulm/Neu-Ulm schauen, obwohl diese Städte noch kein Vergleich zu Berlin und co. sind.

      Es wird auf eine Segregation hinauslaufen. Bei Ihnen am Tegernsee und bei mir auf dem Dorf mit einer eine noch recht intakten, heilen Welt……,der Rest na ja. Deshalb wird wohl auch wieder Stadtflucht einsetzten. Bei uns kommen bereits Familien aus dem Großraum Um/S und das nicht nur wegen den Kosten.

    • Sicher auch wegen Wohnraumproblemen. Die Migranten bekommen nichtr gleich eine Wohnung, verstopfen aber auf Jahre die Waertelisten bei den ataatlichen Bauträgern. Das macht es für Deutsche nicht leichter.

    • Kommunen im Norden
      Don – hier in Lüneburg wurde im Herbst gefragt, wie eigentlich mit Asylverfahren umgegangen wird, die nicht erfolgreich sind.

      Wir haben 25 Jahre SPD hier. Und die Antwort im Stadtrat war heftig und hatte zwei Aussagen: wer nicht hilft, ist herzlos, ansonsten macht die Stadtverwaltung alles exakt so, wie sie es muß – aber leider leider sind ja Bund und Land schuld daran, dass letztlich alle integriert werden müssen.

      Kurzum: die Kommunen im Norden sind an ihrer Lage selbst schuld. Wer gut sein will um jeden Preis, muss diesen Preis auch zahlen.

      Seit 25 Jahren ruft dieser OB nach Bund und Land…
      Na ja, wie die Lokalzeitung dann recherchierte, werden ausschließlich diejenigen zurück „abgeschoben“, die sich an Recht halten und hier oft bereits arbeiten. Die kriminell-dreisten Problemfälle – die verschwinden in die Illegalität – weil unser Bürgermeister ja tut, was er muß, und sonst auch nichts, wenn er nicht möchte.

      So wird jedes Gesetz hier konterkariert, wenn es nicht ins eigene Weltbild passt. Meine Kommune tut mir nicht leid hier. Wir wählen es seit 25 Jahren so.

  45. Schade
    Die dauerempörten Aktivistxs werden schon bei der Artikelüberschrift in Schnappatmung und mentale Aufnahmeverweigerung verfallen sein. Sie könnten aus diesem Artikel viele wertvolle Gedanken gewinnen.

    Wie der Don twitterte, sie wissen nicht mit welchen Kräften sie sich anlegen. Anstatt sich selbst zu überdenken wird lieber der Überbringer der Botschaft beschimpft und weiter fröhlich die Saat gesät. Wenn die Ernte ansteht können wir ihnen wenigstens die Artikel des Dons um die Ohren schlagen: „Doch, das hat man vorher sehen können!“

    Danke für den wunderbaren Artikel und Danke für das Licht inmitten des intellektuellen Sonnenuntergangs.

    • Ach wirklich? Das bedaure ich sehr.

      Es ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass in München und Bayern sehr wenig passierte. Nafris können sich bei uns schlecht halten.

  46. Preißn versenken
    eine äußerst kurzweilige, völkerverbindende und in übertragenem Sinne auch vom wasserscheuen Don geschickt ausgeübte Sportart fällt mir da als halbwegs friedlicher Lösungsansatz für zukünftige wohl kaum zu vermeidende Konflikte ein.

    • In Bayern schon immer VERBOTEN!
      Es war in Bayern schon immer VERBOTEN, einen Preußen zu erschlagen (oder zu ertränken, zu versenken, zu odeln oder ihn totzujodeln). Grund: von 10 Preußen, die zum Begräbnis kommen, wollen 9 dableiben.

    • verlinken VERBOTEN
      ansonsten könnte ich beweisen, dass gewisse tapfere Truchtlachinger dieses Hochrisiko ungerührt eingehen; empfehle in diesem rassistischen Zusammenhang auch „Piefkegschropp“ Ihrer Namensgebrüder.

  47. 4 Vorschläge zur Kulturkreisbewahrung
    Der Kulturkreis der 1848 iger, diese bis heute vor sich hin diskutierende, mäandernde Deutsche Frage, Martin Walser ist ein Ehren-Abgeordneter davon, hielt – über die 200 Jahre Industriegesellschaft – den Laden, so disruptiv die Einschnitte waren, zusammen.

    Etliche von hier – Frauen plus X* (und Männer) – wollen diesen Kulturkreis nicht mehr. Sind die „Ablehner“ nur ewige Spätpubertierende (und Berlin die Welthauptstadt davon) oder wächst sich das aus? Wer weiß das schon jetzt?

    Regionale Besonderheiten, so mental festgefügt sie momentan scheinen, sind zwar an sich hilfreich auf Zeit (Bayern bewahrte das dt. Schulsystem vor 68 ig und transformierte es mit Bawü und einem SPD-Mann aus NRW sogar erfolgreich nach Sachsen) bilden aber keine Gewähr auf Dauer.
    Friedliche Koexistenz bei Bewahrung des Eigenen, lange Leine … sind längerfristig wohl erfolgreicher als Trennungen.

    Außerdem, wie viele Anti-Piefke-Republiken machen noch Sinn?

    Vier „konservative“, nachfragende Vorschläge zur Transformation und zur Bewahrung des Kulturkreises „1848“

    – grundsätzliches Festhalten an personalisierter Sexualität

    – Entstaatlichung der Sozialagentur „Religion“ ( 400 Jahre nach dem 30ig-jährigen Krieg)

    – Festhalten an der deutschen Sprache

    – Im Zweifel: integrative Assimilation

  48. Du Scheiß-Software, du lügst
    Es war gar nicht schnell geschrieben. Im Gegenteil, es war langsam verfasst. Jetzt hab ich keinen Bock mehr für heute.

    Ich hab auch keinen Bock darauf, von deiner! Software geduzt zu werden.

    Schöne Bilder.

    • Mein Gott, Oberländer ! WIE ich Ihnen das nachvollziehen
      kann ! Den Entwickler will ich durch alle Grausligkeiten früheren Strafrechts jagen, die er mithilfe entsprechender Drogen durchhält.

      Und fürs Duzen (&%§%&$%$%&%$§§“§

    • Oberländer, gaaaaaaanz ruhig bleiben
      gehen Sie im Browser zurück und wenn Sie Chrome nutzen, ist nichts verloren. Bei Firefox könnte es ebenso sein, aber wenn Sie den haben, einfach ausprobieren, es soll gehen, berichteten letztes Jahr hier andere.

      Klicken Sie in dann Ihren Text, strg+a+c und senden Sie den Kram nochmal. Wenn der Duzfreund wieder auftauchen sollte, haben Sie Ihren Text in der Zwischenablage und auf ein Neues.

      Ich schreibe immer schnell und klicke gaaaaaaanz langsam auf Abschicken, meistens klappt das, wenn doch der Duzfreund kommt, siehe oben, retour usw.

    • Renate Simon
      „Bei Firefox könnte es ebenso sein, aber wenn Sie den haben“

      Bei mir nicht, wenn ich im Browser zurückgehe, ist der Text dann weg…habe so schon einige längere Kommentare verloren. Ärgerlich, wenn man die vorher nicht kopiert hat.

    • Du bist zu...
      tommy: Bei mir genauso (aktueller Firefox 50.1. – aber auch schon zuvor).
      Ich kopier mein Geschreibsel vorher einmal, dann hab ich’s zumindest im Cache (nur leider vergess ich das meist) …
      …und kanns dann nochmal versuchen.
      .
      o.t.: Kann ein Spezi diese doofe Softwär-Macke hier mal erklären? Vielleicht liest’s dann ein Techniker der FAZ.

    • Na dann nehmt halt Chrome, Firefox ist doch nur noch ein Graus
      hab mich vor einem guten halben Jahr umgewöhnen müssen, weil Firefox mir ständig erzählte, containerplugin.exe funktioniert nicht. Nicht einmal Platte formatieren und komplette Neuinstallation half.
      Dann gesucht, welchen Browser man denn nehmen könnte, bin bei Chrome gelandet, ohne ein Konto bei google zu haben.

      Das Teil ist schneller und bietet die gleichen Erweiterungen wie FF. Ich mache ungern Werbung für gugel, aber mit Chrome komme ich ganz gut klar und die Texte verschwinden nicht ;-)

      So sieht’s bei mir aus und das sind noch nicht mal alle Tabs, die jeden Tag oben stehen und abgegrast werden
      https://s6.postimg.org/4qo7g4q7l/chrome.jpg

    • Contenance
      Würdigen Sie doch bitte den gewaltigen Fortschritt von „Mach mal“ zu „Bitte langsamer“, da ist es doch nur mehr ein kleiner Schritt zum Siezen. Vielleicht könnte man das Duzen aber auch als ganz unkomplizierte Form der Einladung zum gemeinsamen Sauhiatn auffassen und wer würde da schon Nein sagen. Eine berüchtigte Videoplattform sollte besser auch nicht im Text erwähnt werden, da gibt es auch ohne direkten Link ein „langsamer“.

    • @kdm et.al
      Spezi-Antwort „von aussen“, daher lediglich bedingt wertvoll. Ursprl. war das Ärgernis ein „Feature“ von WordPress (Web-Software, z.B. zur Implementierung eines Blogs), um Spam, also massenhaft verschickte Meldungen in kurzen Zeitintervallen, vorzubeugen und zu unterbinden. Ich stufe das hier aber konkret als „SW-Fehler“ bzw. irritierende Falschmeldung ein, da es (bei mir) immer genau dann passiert wenn ich zu langsam und zu viel schreibe: -> klassischer Idle-Timeout schlägt zu (bitte bei Bedarf nachkugeln). Aber das ist lediglich eine Vermutung, ein gestandener IT-ler könnte das analysieren anhand Web-/Netz-Logfiles (ggf. unter Einsatz von tcpdump, einem Sniffer) etc. pp. Man(n) oder Frau muß halt wollen…
      Abhilfe? siehe Renate Simon (bzw. Cut’nPaste)
      Wichtig! Der Don kann nix für und es ist KEINE Zensurmaßnahme ;o)

    • Die Duzerei wird doch überall betrieben und forciert
      große Firmen brüsten sich damit, dass man sich rundum duzt. Ich würde schon aus reiner Opposition das nicht mitmachen, war auch in meinem früheren Leben in der Arbeit sehr sparsam damit.
      Unterdessen bekommt man von allen möglichen Firmen Mails und wird geduzt.
      Ich habe mal bei einer angerufen und gefragt, ob wir im Sandkasten gespielt hätten oder warum man mich permanent auf deren Webseite oder in Mails duze. Die Kunden finden das toll, na ich nicht, tja, das ist nunmal so, gut, dann haben sie jetzt einen Kunden weniger.

      Da bei uns ja alle so perfekt englisch sprechen, kaum einer gibt zu, das nicht so gut zu können, man denke nur an VW-Müller, muss nun die Duzerei auch noch her.

    • Program Vollbeschäftigung
      Nehmen Sie es locker, wenn sie für des Absenden sich hinten anstellen müssen.
      Text eingaben.
      Banane schälen.
      Text in Bananenschale kopieren.
      Text absenden.
      Wenn Fehlermeldung
      Text aus Bananenschale befreien, und nochmals versuchen.

  49. Kulturraum
    Man sollte die Freizeitaktivitäten unserer zugewanderten Nafris in ihrer Bedeutung nicht zu hoch hängen. Unsere westlichen Nachbarn von Lüttich bis ans Mittelmeer kennen solche Verhaltensmuster seit langem, allerdings wissen sie damit umzugehen. Einige Sport gestählte Lütticher Stadtpolizisten, die keine blonden Pferdeschwänze tragen und keine Angst vor blauen Flecken haben, reichen in aller Regel aus, um solche Horden rasch an ihrem fröhlichen Treiben erfolgreich zu hindern.
    Was uns neben einem im Interesse des Bürgers handelnden Staatsapparat fehlt, ist vor allem ein allgemein akzeptiertes Grundverständnis über die Aufgaben und Ziele unseres Gemeinwesens und dies hat viel mit dem nicht vorhandenen gemeinsamen Kulturraum zu tun. Uns Deutschen fehlt eine gemeinsame über Jahrhunderte zurückreichende verbindende Geschichte, dazu eine gemeinsame Kultur. Mit der Reformation hatte sie ein Ende, seit dem waren wir ein konfessionell gespaltenes Land, im übrigen das einzige große in Europa. Bis 1918 ist der Deutschen Heimat ein Bündel von mehr oder minder großen Territorien, die ihre je eigene Geschichte und religiöse Erfahrung auszeichnete. Wie sollte daraus binnen eines Jahrhunderts voller Verwerfungen ohne eine große Idee eine lebendige und handlungsfähige Einheit werden, die zur Integration großer Bevölkerungsströme werden?
    Statt dessen jede Menge Ersatzreligionen, die jeder von uns kennt und durch die eine Heerschar von Interpreten, Journalisten, parteilich organisierten Jüngern und Co. täglich ihr gutes Auskommen findet.
    Die Nafris sind nur ein kleiner Baustein im immer größer werdenden bundesdeutschen Staatsversagen.

  50. Es gibt in jeder Berufsgruppe Code-Wörter und Abkürzungen
    Nacht um 04.00 Uhr in einer süddeutschen Großstadt. „Revier1 an Streife 1.1“ — „hier 1.1“ —-
    Revier1: „Ecke Bolz- Friedrichstr. da sollen 5 Klobürsten stehen, 1.2 kommt zur Verstärkung“ — 1.1: „Verstanden“.

    Das bleibt ganz unter uns, bitte kein Wort davon an Frau Peter und nicht fragen woher ich das habe.

  51. Mal ein paar Fakten - Fakten - Fakten
    „Die Tür, die Guten wie Bösen Eintritt gewährt, ist schlecht“
    Was für ein wunderschönes Sprichwort. Ich habe etwas geforscht – es kommt aus dem Volk der Ganda, Teil Ugandas.

    Wollen wir das doch mal mit Fakten untermauern:

    1.
    Von den Nafris (Marokko, Algerien, Tunesien) werden 75% straffällig – wers nicht glaubt, einfach mal das Netz befragen. 75%, das ist eine ganz schöne Hausnummer, finde ich.
    Diese Länder weigern sich, diese Leute zurückzunehmen – Kunststück, die haben einfach ihre Gefängnisse aufgemacht und die nach Deutschland geschickt, so scheint es. Warum kommen die alle nach D? Warum sollen diese Länder ihre Probleme zurücknehmen?
    In in Nordwestafrika (Marokko) kennt man dieses Sprichwort aus Zentralafrika (Uganda) und hat danach gehandelt.
    Warum bekommen die hier Hart4 wie jeder Arbeitnehmer nach einem Jahr Arbeitslosigkeit, der 40 Jahre gearbeitet hat? Oder wie all die Grundsicherungsrentner, die nebenher Flaschen sammeln oder weiss Gott was machen? Warum regt sich keiner darüber auf? Ist das nicht merkwürdig?

    2.
    Deutschland nimmt mehr Asylanträge entgegen als alle EU-Länder zusammen.
    Wie kommts? Wer erklärt mir das? Ist das nicht merkwürdig?

    3.
    In der Schweiz gehen die Asylanträge zurück, Finanzmittel werden frei, man überlegt sich, was man jetzt machen kann mit dem Geld. Wie kann man sich das erklären?
    Warum steigen einerseits, andererseits sinken die Asylanträge? Ist das nicht merkwürdig?

    Bitte korrigieren, falls ich mich geirrt oder falschen Informationen aufgesessen habe. Ich bin dankbar für Korrekturen.

    • Sehr gut heraus gearbeitet,
      die Statistik mit den tollen Menschen aus Nordafrika. Und wenn die normale Bevökerung wüsste, wie viele von Diesen schon in Italien, Spanien oder Frankreich straffällig wurde, dann würden die Wahlen 2017 interessant.
      Es sind die Straftäter die KEIN Land möchte und wir, sowie Schweden, als letztes Glied der Kette ergeben uns.
      Das ist faschistisch und nicht liberal, seine Frauen den Invasoren zu überlassen, indem die Vergewaltigung aus dem Strafgesetzbuch gestrichen (S) oder kultureller Rabatt gewährt wird (D).

    • @Schumi
      In Schweden gibt es doch Vergewaltigung als Straftatbestand noch… Für J. Assange.
      Ein Schelm, wer pöhses dabei denkt!

    • Titel eingeben
      Fein beobachtet. Und alles richtig beobachtet.

  52. Karikatur
    Ich weiss nicht, was für Eigentore die Grünen sich in letzter leisten. In meinem Umkreis, der den Grünen ziemlich zugeneigt ist, fand die Aussage von Frau Peters niemand gut…Es ist arrogant zu glauben, man hat so eine Kernwählerschaft, die einem überhall hin folgt.
    Ich glaube nicht, dass man so nochmal 5 % Wählerstimmen zusammenbekommt. Unisexklos einführen als erste Handlung in Berlin?
    Ich befürchte, die werden eine Karikatur ihrer selbst. Irgendwann überzeichnet man einfach.

    • Glaub ich nicht
      Bauernopfer.
      Kritischer wäre es für die Parteien von Linke bis CDU, wenn man sich darüber unterhalten würde was ohne den Polizeieinsatz passiert wäre.
      Das hatte schon Künast im Blick, als sie es schaffte das Thema zu wechseln nachdem einer von Merkels Gästen wahllos Menschen mit einer Axt angriff: Schnell eine Debatte über den Polizeieinsatz lostreten, dann ist das eigentliche Thema ruckzuck wieder aus den Medien.
      Man spielt nur noch auf Zeit, würde mich nicht wundern wenn die als nächstes einen Krieg anfangen um ein neues Thema 1 zu etablieren.

    • Wenn die Grünlinge sich in dem Unisexklo selber versenken,
      war es das wert .

    • History Schännel
      „Man spielt nur noch auf Zeit, würde mich nicht wundern wenn die als nächstes einen Krieg anfangen“

      Pssst. Jetzt bloß keine Führer-Diskussion anzetteln nach der Angel-Sächsischen Turbo-Krönung gestern. Endlich ist also das Geheimnis gelüftet, was die „Historische Aufgabe“ von all dem war: Mutti soll auf Welt-Niwo.

      Btw. Braucht eine Global Queen (GQ) von Format nicht standesgemäß eine Menge Sänften-Träger?

      Ich geh denn schon mal Hof-Knicks üben mithilfe meiner ollen „Elisabeth“-CD. Schlaflose Nacht allerseits …

      https://www.welt.de/politik/ausland/article160814782/Merkel-faellt-die-Fuehrung-der-westlichen-liberalen-Welt-zu.html

    • Wenn ich so ein liebebedürftiger NAFRI wäre,...
      dann würde ich mich jeden Morgen beim Aufwachen schon gaaanz weiblich fühlen und mich auf’m Unisex-Klo auf die Lauer legen…

  53. Volksempfinden
    Was ist der Anlass der ganzen Aufregung? Was ist der Aufhänger zu diesem Text? Die Kölner Ereignisse vor einem Jahr, oder deren Verhinderung in diesem Jahr? Nein. Der Anlass sind die bekannten. Äußerungen von Frau Peter, Frau Stokowski, und anderen. Daraus folgt wohl, dass sich die Aufregung hier erst dann wieder legen wird, wenn auch diese Frauen genau so daherreden, wie es in Don Alphonsos Heimat mutmaßlich auf Beifall stoßen würde. Also nie!
    .
    Denn selbst wenn man alle diese „nafrionalen Sozialist(inn)en“ in Schutzhaft nehmen würde, dann würden einige ihrer Freundinnen ihre heimtückische Zersetzungsarbeit wohl vom Ausland aus fortsetzen. Und die Heimat hätte weiterhin genügend Anlass, ihre gesunden Empfindungen mit unveränderter Lautstärke herauszugoebbeln.
    .
    Welches Ziel verfolgt der Autor mit solchen Texten eigentlich noch ausser unverantwortlicher Stimmungmache? Ich sehe keines.
    .
    Stattdessen einen Verlust aller Maßstäbe: Wer der Polizei kritische Fragen stellt, wird von ihm jetzt also automatisch „Kriminellen-Begünstiger“ diffamiert. Er fände es besser, wenn Politiker — mit Blick auf die Gefühle, die Stimmung der „Heimat“ auf solche Nachfragen bis auf weiteres lieber zu verzichten.
    .
    Ganz im Ernst: Das erinnert mich wirklich an Nazi-Propaganda.
    .
    Die bekannte Formel vom „gesunden Volksempfinden“ diente 1933 auch keinem anderen Zweck, als den Sicherheitsbeamten die anfangs noch vorhandenen Skrupel zu nehmen, das REcht zu beugen und brechen.

    • Das ist mir jetzt zu blöd, mit dem 33er-Gerede können Sie andere schockieren, mich nicht.

    • Herr Meier Triple5,
      machen sie doch mal die Drecksarbeit und dann reden wir weiter.
      Es ist demokratisch, solche Kommentare zu schreiben,okay.
      Ich gönne Ihnen eine paar Tage mit NAFRIS und ich denke, Sie sind ein Typ der diesen nicht 2x NEIN sagen kann, vor Angst, auf die Fresse zu bekommen.
      Ja, Herr Meier die Welt ist bunt, wenn es keine Regeln gibt oder ist es Anarchie, alternativ können sie Ihre Frau zum Frustabbau bei den NAFRIS anbieten.
      War zynisch, nicht dass Sie bei der KahaneStasi anrufen müssen !

    • Spielregeln
      @HansMeier555
      Leider ist der von Ihnen gezogene Joker „1933“ zu klein. Bitte das nächste Mal mindestens zum Vergleich mit den „Nürnberger Rassegesetzen“ oder der „Reichskristallnacht“ greifen, um einen Stich zu erzielen.

      Die Verwendung noch höherwertiger Trümpfe ist in dieser Phase des Spieles noch nicht erlaubt.

    • Ignoranz
      @HansMeier555

      Ihre Ignoranz ist unglaublich. Aber nachdem ich alle Ihre Posts der letzten Tage gelesen habe, bleibt mir nur festzustellen: Sie können nicht anders. Ihr Niveau lässt nicht mehr zu. Auch so etwas muss eine Demokratie ertragen.

    • Das Volksempfinden
      deutet man gerne in dieser oder jener Richtung.
      Man manipuliert auch gerne daran herum.
      Das war keine Erfindung der nsdap die bekanntlich
      alles instrumentalisierte was in irgend einer Form für sie
      nütztlich war, sie war nur besonders Radikal in ihren Mitteln.

      Wenn man alles meiden wollte was die Nazis nutzen dürfte man weder Radio hören noch mit der Bahn fahren.

    • Nachfragen
      Natürlich müssen Nachfragen erlaubt sein, wie ist das abgelaufen im Detail, aber direkt mit Rassismus als Vorwurf zu kommen ist einfach doof.
      Da fehlt eben auch die Differenzierung+Verhältnissmässigkeit und man wird der Sache nicht gerecht. Was Herr Alphonso hätte erwähnen können ist, dass das Einzelmeinungen von Politikern sind und nicht die Sicht einer ganzen Partei. Die stehen ziemlich alleine da. Die Grünen haben sich auf ihrer Webseite bei der Kölner Polizei bedankt.

    • .. ja, ja ...
      … das Spielchen ich-bin-so-betroffen-weil-Nazi gibt es bei übrigens Ravensburger (bei amazon erhältlich).

      Ist so ähnlich wie Monopoli. Es gibt auch die „Wir-wenn-nicht-wir-Deutsche-schaffen-das“-Straße und das Anständigen-Feld.

      Als Gewinne winken ..

      … der Kernsatz aller Sozialisten in geschmackvoller Rahmung.

      Dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen – anständig geblieben zu sein ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt der Geschichte.

      … eine Uniform der Wahl

      … ein Abendessen mit Herrn Maas & Gattin, Herrn Stegner, Frau Kahane oder KGE.

    • "Volk" ist auch Nazi
      Immerhin steht auf Rang 6 der „10 Gebote der sozialistischen Ethik und Moral“, herausgegeben von den VOLKSeigenen Hütern des ehemaligen und einzigen Arbeiter- und Bauernparadieses auf Deutschem Boden, der VOLKSKammer der DDR: „Du sollst das VOLKSeigentum schützen und mehren“. Sonst holt dich nämlich die VOLKSpolizei und schleppt dich vor den VOLKSGerichtshof und wenn du Pech hast, wirst du im Namen des VOLKES dazu verurteilt, in der Nationalen VOLKSArmee Latrinen zu desinfizieren, wie du in der Leipziger VOLKSZeitung dann lesen kannst. Der Begriff „Volk“ ist wie gerade bewiesen deshalb nicht notwendigerweise nationalsozialistisch konnotiert, sondern eher sozialistisch und sollte deshalb auch im Neusprechzeitalter von den gemeinen VOLKSGenossen benutzt werden dürfen.

      Zur Sache:
      Wenn man zum hundertsten Mal anführt, Strafverfolgung oder Ausweisung krimineller Ausländer würde nichts an der Kriminalitätsrate ändern, dann frage ich mich, wozu wir überhaupt noch die Polizei und die Gerichte brauchen und wenn man unsere Grenzen schon nicht schützen kann (Fragen Sie mal einen ehemaligen DDR-Grenzer, ob man Grenzen schützen kann, oder nicht), was brauchen wir dann noch unsere Frau von der Leyen mit ihrem nato-olivgrünen Fahr- und Flugzeug-Recyclinghof. Wenn nämlich demnächst 500 000 arabisch-ähnlich murmelnde Gestalten an unseren Grenzen stehen und behaupten, ihre Pässe verloren zu haben, aber allesamt Syrer zu sein und Asyl beantragen zu wollen, könnte es sich ja auch um die Rote Armee von Merkels bestem Feund Putin handeln, die, anstatt auf die Invasoren zu schiessen, bei uns Hartz IV und Krankenversicherung für die ganze Familie erhalten würden. Und die Russen, die könnten sich wenigstens benehmen und würden (hoffentlich) gleich noch ein paar Russinnen mit gross.. edlen Charaktereigenschaften mitbringen, die wir (die Rechtspopulisten) dann durch 300 000 subversive Scheinheiraten vor der Abschiebung bewahren würden. Und all die anderen, die sie mitgebracht haben, sind nachweislich der Originalpapiere (vielen Dank, Towarisch Vladimir) alles Onkels und Tanten und für die gilt ja schliesslich der Familiennachzug. SO geht heute moderne Invasion und da freuen sich die Besiegten, dass endlich mal die Richtigen kommen. Was habe ich gestern gelesen: da hat sich einer einen russischen Tee gemacht und die Teebeutel nicht mehr aus der Wodkaflasche herausbekommen? Das sind so kleine Anfangsschwierigkeiten, Einzelfälle, das kriegen wir auch noch hin.

    • @HansMeier555 - Verlust aller Maßstäbe
      1933 heraufzubeschwören ist Unsinn. Ich sehe aber wie Sie durchaus Gefahren. Nur, die andere Seite hat schon vorher all Maßstäbe verloren und tut es immer noch.

    • Meier555, Ihnen ist anscheinend folgendes entgangen:
      Das Kölner Polizeiaufgebot war nach Ansicht von Unionspolitikern gerechtfertigt. Für pauschale Kritik haben Politiker von Union und SPD kein Verständnis. Die Bundeskanzlerin zeigte sich erleichtert.

      Die Bundesregierung zeigte sich mit dem Verlauf der Silvesternacht zufrieden. Sie sei „sehr erleichtert, dass die öffentlichen Silvesterfeiern weitgehend friedlich und vor allem ohne so schreckliche Vorfälle wie im vergangenen Jahr“ abgelaufen seien, sagte ein Regierungssprecher.
      Dafür wolle sich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausdrücklich bei den Einsatzkräften der Polizei bedanken.

      aus
      https://www.welt.de/politik/deutschland/article160770315/Merkel-dankt-Polizisten-fuer-ihren-Silvester-Einsatz.html

    • Das Aufzeigen von Tatsachen
      ist keine unverantwortliche Stimmungsmache, sondern dringend geboten. Das wäre im Übrigen die Aufgabe der Opposition.
      Die Nazikeule wirkt so langsam nicht mehr, weil sie Fakten nicht klein knüppeln kann. Es wurden auch keine kritischen Fragen gestellt; es wurde sich stattdessen an einem polizeiinternen Begriff aufgegeilt, weil der so herrlich in das verquere Weltbild der Grünen passt, dass die „Bullen“ auf dem rechten Auge blind sind und rassistisch arbeiten. U.a. deswegen können in Berlin auch ständig von der linksfaschistischen Szene Autos abgefackelt werden, ohne dass dagegen wirksam vorgegangen würde.

    • Titel eingeben
      Dabei war der HM55 früher meist gut lesbar. Kurz, Prägnant, sogar oft amüsant.
      Dann war er eine Weile weg.
      Und nu…? Was ist passiert?
      .
      Oder hat jemand seine Identität geklaut?

    • @ HansMeier555
      der ganze politisch korrekte Spuk hat mit der US-Wahl definitiv seinen Höhepunkt überschritten. Der US-amerikanische Satiriker Greg Gutfeld (ein Trump-Anhänger) hat es in seiner Show so ausgedrückt: „R.I.P-P.C. (Rest in Peace Political Correctness), you have outlived your welcome.“ Er vergleicht den verzopft-retardierten gender/pc-Stus dabei mit der Aerobicwelle der 80-er Jahre, die spätestens seit 2000 völlig out war.

      Wenn es aber etwas gibt was mindestens genau so anachronistisch und unproduktiv ist, dann ist es das Auspacken der Nazikeule. Wir wollen unsere Demokratie (mit der wir lange ganz gut gelebt haben und die sich durch € und Asyl zerlegen wird wenn es so weiter geht) retten, da sind solche Assoziationen ganz sicher nicht dienlich.

    • Nein. Eben nicht!
      „Der Anlass sind die bekannten Äußerungen von Frau Peter, Frau Stokowski, und anderen. Daraus folgt wohl, dass sich die Aufregung hier erst dann wieder legen wird, wenn auch diese Frauen genau so daherreden, wie es in Don Alphonsos Heimat mutmaßlich auf Beifall stoßen würde.“

      Lesen Sie mal Delingpole, „Rules for Righties“…

      Das Verkehrteste wären Rufe nach Redeverbot oder Meinungsmäßigung seitens des politischen Gegners, vor allem für solche Crackheads wie die von Ihnen genannten.

      Man nimmt ihnen damit die Möglichkeit sich und ihre abseitigen Ideen vor der im allgemeinen ziemlich vernünftig denkenden Öffentlichkeit grundlegend zu diskreditieren, so wie jetzt Frau Peter, die die Lage völlig falsch eingeschätzt hat und umgehend auf der unpassenden Seite des von ihr mit angequirlten Shitfans gelandet ist – #gruefri lässt grüßen.

      Also in dem Sinne: Posten Sie hier bitte fleißig weiter!

    • Abgemeiert
      Es mangelt Ihnen offensichtlich an Aufmerksamkeit und Argumenten. Anders ist der saudämliche Nazivergleich nicht zu erklären, ein verzweifelter Griff nach dem letzten pseudoargumentativen Strohhalm und ein übler Griff ins Klo.

      Sie haben die Chuzpe zu fragen: „Was ist der Anlass der ganzen Aufregung? Was ist der Aufhänger zu diesem Text?“?!?

      Verfügen Sie – wie der von Ihnen geschmähte Gastgeber – über so was wie ein Rückgrat, oder üben Sie nur noch das geschmeidige Appeasement und die willenlose Unterwerfung?

      Wofür bitte stehen Sie?

      Für die joviale „Weitergehen-Leute-nichts-zu-sehen-hier“-Attitüde?
      Für die bis-zum-Ende-der-Fahnenstange-Kulturrelativierer-Masche?
      Für den grenzenlosen-koste-es-was-es-wolle-Weltumarmer-Kult?

      Holen Sie sich Ihre sauer ersparten Godwinpunkte.
      Die haben Sie sich verdient.
      Wird Sie keiner darum beneiden, genau so wenig wie um die in Anführungszeichen gesetzte „Heimat“, wo immer die sich befinden mag.

    • Die N-Keule, schon wieder ...
      Nicht hier im FAZ-Blog wurde die Stimmung „gemacht“, nicht einmal verstärkt. Eher sind diese Beiträge geeignet, um „Dampf“ abzulassen.

    • Also schön, Herr Meier555.
      Ich kann ja verstehen, dass dieser Blog Ihnen ein Dorn im Auge ist. Und den DON als Nazi zu bezeichnen ist ein schöner Sport, der einfach von der Hand geht und Angst und Schrecken verbreiten soll. Sie müssen allerdings, ganz offensichtlich, zugeben, dass er Ihre Meinung hier veröffentlicht hat und in seinem Forum diskutieren lässt. Das scheint mir so ganz und gar nicht zum Charakter-Profil eines Nazis zu passen.

      Nehmen wir dagegen mal Ihre werte Frau Stokowski daher und schauen wir uns an, was die so treibt:

      Sie schreibt einen Blogbeitrag, in dem sie die die Hälfte der Bevölkerung als alte weiße Männer beschimpft, und sie behauptet desweiteren, unter Zuhilfenahme fragwürdiger Untersuchungen, dass jeder dritte deutsche Mann es ganz toll finden würde, eine Frau zu vergewaltigen und fordert schließlich die deutschen Männer im Allghemeinen dazu auf, an ihrer Einstellung gegenüber Frauen zu arbeiten. Sie lädt diesen Beitrag hoch und beobachtet mit vor Freude hüpfenden feministischen Herzen, wie die von ihr beleidigten Männer zu kochen beginnen. Aufforderungen ihre haarstäubenden Provokationen mit klaren Daten aus der Kriminalstatistik zu beweisen, ignoriert sie. Gegenteilige Meinungen werden im Forum zu ihrem Blog nicht veröffentlicht, bleiben also unsichtbar.

      So was haben wir denn da:

      – Ausgrenzung und Beleidigung einer klar abgegrenzten Bevölkerungsgruppe.
      – Zurechtbiegen von fragwürdigen Untersuchungen, um diese Ausgrenzung zu rechtfertigen.
      – Unterdrückung von gegenteiligen Meinungen.

      Also, es tut mir schrecklich leid Herr Meier / Provokateur. So haben die Nationalsozialisten gearbeitet, um die Bevölkerung auf ihre Schandtaten vorzubereiten. Stokowski, das ist ein Synonym für Nazi-Propaganda pur.

    • Gerade die Äußerungen der Margarete S haben möglicherweise
      einen persönlichen Hintergrund: Offenbar war es ein alter weißer Mann, der sie mit Gewalt notzüchtigte. Vielleicht wären ihre Äußerungen andere, wenn sie unversehrt durchs Leben gekommen wäre, oder wenn sie von einem NAFRI genotzüchtigt worden wäre.

      Ich habe mir das Buch nicht angetan, aber die Rezension im DLF ist in diesem Punkt unmissverständlich.

      Quelle:
      http://www.deutschlandfunk.de/gleichberechtigung-untenrum-frei-von-sex-macht-und.1310.de.html?dram:article_id=371648

      Das die Dame intellektuell nicht satisfaktionsfähig ist, das steht auf einem anderen Blatt.

    • Frustrierte Männerhasserin?
      Stokowski gibt an, eine Vergewaltigung erlitten zu haben. Wenn dies zutrifft, darf sie gern die Opferrolle einnehmen. Stutzig macht mich ihre Angabe, dass sie erst später resümiert habe, dass es sich um eine Vergewaltigung handelte. Und kritisch sehe ich, dass sie nicht die erste Feministin wäre, die eine Vergewaltigung literarisch imaginiert:

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-2867898/Lena-Dunham-breaks-silence-say-gave-rapist-pseudonym-protect-apologizes-man-falsely-identified-attacker.html

      Von daher hätte ich ein paar Fragen:

      Wurde der von ihr beschuldigte Mann identifiziert? Hat sie Anzeige gegen ihn erstattet? Wurde gegen den Mann ermittelt? Wurde er verurteilt? Hatte er jemals Gelegenheit zur Stellungnahme?

      Wenn Frau Stokowski alle Fragen mit Nein beantwortet, und ich befürchte dies ist der Fall, dann gibt es für ihren Feldzug gegen Männer keine nachprüfbare Grundlage. Dann ist sie nur eine frustrierte Männerhasserin, die allerdings Mitschuld trägt, an der weitgehenden Entrechtung des Mannes in der Zweierbeziehung, z.B. in Gewaltschutz- und Sorgerechtssachen.

    • "heimtückische Zersetzungsarbeit"
      @HansMeier555,

      Top secret: Es gab vor ’33 auch schon Leben auf diesem Planeten.

      „Shakespeare is fascinated by Moors, particularly. He’s also using the language of Turks and Persians throughout his plays. One of the earliest plays he writes, which we usually date around 1592, is Titus Andronicus.“

      Danach folgten
      – „The Merchant of Venice“
      – „Prince of Morocco“
      – „Othello“

      „Shakespeare is not moralizing. He’s drawing on this history of Anglo-Islamic relations to say, who is this man? Do we trust him? He might save us but he might also kill us all in our beds.“

      Autor Jerry Brotton über „The Secret History of Elizabeth I’s Alliance With Islam“ / National Geographic

    • Welches Ziel verfolgt der Autor mit solchen Texten eigentlich?
      Da das ja wohl keine rhetorische Frage zu sein scheint, hier mal eine mögliche Antwort: z.B. die Leser dazu anzuregen, sich mit gesellschaftlichen und politischen Strömungen auseinander zu setzen und Botschaften sowie Medieninhalte kritisch zu hinterfragen.
      An Nazi-Propaganda erinnert mich das daher nicht.

    • @Alle
      Haben Sie die Überschrift zu diesem Artikel gelesen?

    • @ HansMeier555
      Ja habe ich. Was soll ich als nächstes tun?

      Friedrich Naumann war ein Nationalsozialer. Schlimm?

  54. Wenn man nicht mehr zusammenleben kann
    Lieber Don,

    ein wie gewohnt guter Text von Ihnen, der eine interessante Frage aufwirft, die ich mir auch immer eindringlicher stelle: Wie geht man eigentlich mit jenen Elementen um, die diese Massenzuwanderung herbeigeredet und befördert haben und noch immer beschirmen möchten, selbst wenn das bedeutet, aus den brutalen Sex-Tätern vom vergangenen Jahr nun „Opfer“ zu machen?

    Ich habe mich auch immer gefragt, wie die vernünftigen Menschen in Israel mit all den bösartigen ideologischen Spinnern in den eigenen Reihen umgehen, die das Land und all seiner Bewohner dem islamistischen Wolf zum Fraß vorwerfen wollen, ohne von ihrer Wut übermannt zu werden.

    Ich kann und will mit Gestalten wie Peters und Co. nicht mehr zusammenleben. In einem Staat, der noch Grenzen kannte, konnte man diese Blödheiten vielleicht noch als Teil der Meinungsfreiheit hinnehmen (aber vielleicht war das auch der Fehler, der zu allem anderen führte). Aber seitdem die größten Wahnsinnigkeiten zur Staatsräson dieser noch existierenden BRD erklärt worden sind und Tausende Polizisten gerade so reichen, in Köln das Allerschlimmste zu verhindern, hat sich alles geändert.

    Vielleicht sollte man sich doch irgendwann der Einsicht stellen, dass es mit Hochverrätern, die einem das Existenzrecht absprechen, keinen Ausgleich, keine Diskussion und letztlich auch kein Zusammenleben mehr geben kann?

    • @Krampus
      Ich kann Ihren Zorn ja verstehen, aber ob Phantasien von Bürgerkrieg (so deute ich Ihren Beitrag mal) so konstruktiv sind? Deutschland ist m.E. für sowas sowieso schon zu überaltert…aber wenn das käme, wäre es sicherlicht nicht angenehm.

    • @tommy
      Ich halte einen Bürgerkrieg oder besser gesagt bürgerkriegsartige Zustände, die bereits in Kürze eintreten werden, zwar in der Tat für durchaus realistisch, in diesem Fall ging es mir aber eigentlich nicht darum. Ich weiß schlicht und ergreifend wirklich nicht, wie ein Zusammenleben unter diesen Bedingungen überhaupt noch möglich sein soll. Insofern spricht aus dem Posting echte Ratlosigkeit.

      Ansonsten muss ich Ihnen übrigens widersprechen: Deutschland ist für gar nichts „überaltert“. Es ist nur in geradezu absurder Weise gelähmt. Mit ein paar Tausend Soldaten könnte man das Land komplett auf den Kopf stellen, und damit meine ich nicht die Migranten. Die meisten haben von Taktik ohnehin keine Ahnung.

      Angenehm wird es in Deutschland in den nächsten Jahren sicherlich nicht. Die Frage ist nur, ob es für Deutschland als (National-)Staat überhaupt noch eine Zukunft gibt.

    • @Krampus
      Ich kann Ihnen in vielem zustimmen…ich persönlich sehe auch keinerlei Berührungspunkte mehr zwischen meinen persönlichen Werten und der Zukunft, die ich mir für dieses Land wünschen würde, und dem, was die Grünen (und auch weite Teile von CDU und SPD) anscheinend für angemessen und wünschenswert halten. Das hat sich zwar bereits seit langem abgezeichnet, aber die Tiefe dieses Grabens wurde mir erst durch die Ereignisse der letzten Jahre deutlich, hat mich in diesem Ausmaß doch etwas schockiert. Und ich denke, das geht vielen Menschen in Deutschland so. Einen Dialog kann es da eigentlich tatsächlich nicht mehr geben. Alles sehr bedrückende Zustände, ohne wirklich erkennbaren Ausweg.

    • ganz einfach
      Zunächst einmal muss man bessere Kandidaten zur Wahl stellen und diese dann auch mehrheitlich wählen.

      So simpel verschwinden Frau Peter und Herr Lauer aus den Positionen, in denen sie jegliche Veränderung von Mißständen – aktuell im Bundesrat – verhindern können.

      Mir reicht das schon – weil ich eben niemandem vorgeben will, was privat gemacht oder gedacht wird. Das unterscheidet mich von denjenigen, über der DA regelmäßig erschütternde Berichte schreibt.

      Ausnahmen bestätigen die Regel.

      PS: Die Jungs, die provozieren, müssen aufpassen. Denn sie unterschätzen unsere Möglichkeiten. Nur weil wir guten Willens sind, heißt dies nicht, dass nach fest nicht irgendwann doch auch ab kommt – und dann sind wir unbekifft mindestens genauso schnell beim Sprinten.

      Zumindest ausreichend viele sind stark genung, die hier ohne Krimi-Clans und Schwachmaten zu tausenden leben wollen. Unsere eigenen reichen uns.

      Mein Gott, dass es soweit gekommen ist, so etwas zu schreiben.
      Beginnen wir mal mit den Wahlen 2017.
      Und mit Anfragen an die Kommuanlverwaltungen, wieviele Mitarbeiter denn ernsthaft daran mitwirken, Sozialmissbrauch und Asylablehnung zu bearbeiten?

      Das wirkt. Denn dort agieren meist noch SPD / Grüne und konterkarieren jede Rückkehr zu unserem Recht, wie es einst gedacht war, bevor die Antifa-Feministinnen die Medienschaffenden zu unreflektierten Radfahrern machten und so die öffentlichen Diskussionen dominierten.

    • @ Krampus u tommy wg. versiegender Gemeinsamkeiten
      Alle Gemeinsamkeiten wären dann weg, wenn es keine öffentliche Auseinandersetzung über die Differenzen und insbesondere: – Wenn es keine politische Alternative mehr gäbe.
      Sagen einem die vorhandenen Wahlmöglichkeiten nicht zu, steht man vor einer kleinen Wegscheide: Entweder trommeln für neue Wege – oder edle Resignation.
      Es ist vielleicht auch so: Entweder poltische und intellektuelle Teilhabe – oder Langeweile.

      Bei denen, die ich habe in die Schweiz ziehen sehen – und die nun auf einem schönen Zuckerberg sitzen (manchmal muss ich ein wenig meinen Neid zügeln…) – bei denen beobachte ich oft eine gewisse Langeweile – weil sie in der Schweiz als politischer Mensch entweder nicht vorhanden sind (= noch keine Schweizer Staatsbürgerschaft haben)
      oder weil sie merken, wie fremd sie dem schweizerischen politischen und gesellschaftlichen Alltag gegenüberstehen. Sie werden nicht nur nicht für voll genommen, sie blicken tatsächlich oft nicht, was wie geregelt wird, bzw. was eigentlich vor sich geht.

      Folge – oft: Eine ganz bizarre Intensivierung der Reise- Konsum- Statusaktivitäten. Die freilich ebensooft etwas Unerlöstes oder leise Tragikomisches oder Unfreies wo nicht sogar Unfrohes an sich haben. Öppä.

    • Sachte, sachte...
      Auch mir schwillt schon lange der Kamm, jedoch…

      – sitze ich friedlich vor meiner Tastatur
      – der Hund pennt auf dem Sofa
      – in der Ecke leuchtet der Christbaum
      – im Kühlschrank wartet das Frühstück auf mich
      – wenn ich den Wasserhahn aufdrehe, läuft das Wasser
      – und morgen kommt auch wieder die Müllabfuhr…

      Wir sind von Aufständen doch noch weit entfernt. Was sollen denn da die Bewohner von Chicago mit ihren sieben Toten und 27 Verletzten aufgrund von „gang violence“ über Weihnachten sagen?

      Oder die Leute in Istanbul mit den 39 Toten und dem reell beginnenden Bürgerkrieg im kurdischen Osten, der langsam näher kriecht? Und dem gescheiterten Staatsstreich und der anhebenden Erdowahn-Diktatur?

      Freilich möchte man zerplatzen, wenn man Tag für Tag all die Trottel ertragen muss, die einem weiter Eiapopeia-Schlafliedchen in die Ohren singen und nicht ruhen wollen, bis auch noch der letzte tattrige pensionierte Oberstudienrat im „Integrationshilfswerk“ mit funktionalen Analphabeten aus der Grenzregion zwischen Afghanistan und Tadschikistan deutsche Vokabeln paukt.

      Aber Blockade ist gegenwärtig das Schicksal dieses Landes und geradeaus in eine vernünftige Richtung bewegt sich schon lange nix mehr. Bestes Beispiel ist doch die CDU, die die beabsichtigte Ausrufung der „sicheren Herkunftsstaaten“ wie den Heiligen Gral vor sich herträgt, dabei werden immer noch selbst abgelehnte Asylbewerber gar nicht dorthin abgeschoben.

      Das einzige Ziel kann nur noch sein, Merkel zwecks Verhinderung weiteren Unfugs national so zu blockieren wie sie es international schon ist, und dazu muss man sie nötigen, noch einen Partner mehr in ihre Ganzgroßekoalition reinzunehmen. Parteiprogramm ist völlig egal, es wird eh nix Vernünftiges durchzusetzen sein.

      Wenn dann die vier Jahre endlich rum sind, kann man weitersehen – es sei denn, es passiert Unvermutetes.

      So läuft ja Geschichte üblicherweise ab, dass eine lange, bleierne Zeit nix passiert und dann auf einmal gibt’s eine ungeheure Beschleunigung, die in wenigen Monaten selbst unzerstörbar erscheinende Imperien wegfegt – wer damals das Ende des Warschauer Pakts und das Ende der DDR miterlebt hat, weiß, was ich meine.

    • @Perkeo
      „Auch mir schwillt schon lange der Kamm, jedoch…
      – sitze ich friedlich vor meiner Tastatur
      – der Hund pennt auf dem Sofa
      – in der Ecke leuchtet der Christbaum
      – im Kühlschrank wartet das Frühstück auf mich
      – wenn ich den Wasserhahn aufdrehe, läuft das Wasser
      – und morgen kommt auch wieder die Müllabfuhr…“

      Das ist schon wahr. So ganz anders ist das aber in Chicago auch nicht, jedenfalls in den meisten Teilen der Stadt. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass es weite Teile der Wählerschaft von Herrn Emanuel wenig kümmert, was dort außerhalb der eigenen Gated Communities so geschieht.

      „Oder die Leute in Istanbul mit den 39 Toten und dem reell beginnenden Bürgerkrieg im kurdischen Osten, der langsam näher kriecht? Und dem gescheiterten Staatsstreich und der anhebenden Erdowahn-Diktatur?“

      Das wird auch alles noch nach Deutschland herüberschwappen. Zum Teil ist das ja bereits geschehen. In manchen deutschen Städten wurden schon Geschäfte verwüstet, diesmal allerdings von Erdogans Sturmtruppen. Ginge es nach Merkel, würden sämtliche Probleme mittels Visafreiheit auf der Schnellstraße importiert. Vielleicht „schafft“ sie das immerhin noch.

    • @perkeo,tommy, krampus
      Nichts etsteht „plötzlich, alternativlos“, es gibt immer Zeiten und Zeichen des Übergangs, in denen schon für alle sichtbar wird, wohin die Reise geht(wenn man nichts ändert), in denen man aber noch die Richtung ändern kann.
      Betrachtet man die Anzeichen der Gewalt von linksgrünejugend antifas, die es schon länger gibt (bisher ohne äquivalente Reaktionen von politischen Gegnern!, dann wird einem schon komisch. Mir ist es so gegangen als ich die a-Faschisten Plakate in einem Artikel gestern sah, die gesamte Ästhetik verherrlicht den Endkampf in der Form der Dreißiger Jahre. Gewalt ist nicht letztes Mittel, sondern obligat und quasi selbst das Ziel (der WEg ist das Ziel wird hier recht pervers zum Motto).
      Ich habe den Artikel gar nicht lesen müssen, die Bilder sprechen das Wort:
      anti-faschisten-bekennen-sich-zu-gewalttaten/

  55. Dann sind also alle Türen schlecht
    Glaubt wirklich jemand, es könne Türen geben, die „das Böse fernhalten?“
    .
    Knipsen Sie doch alle mal endlich Ihr Hirn wieder an.

    • Gute Tür
      Gibt es wirklich!

      Hat die Schweiz schon 100 Jahre.
      Hat 1914 bis 1945 funktioniert.
      EU Mitgliedschaft oder Euro mussten dort dem Volk nie zur Abstimmung vorgelegt werden, da die Politik und Bürokratie sich schon mit der EWR-Abstimmung ausreichend blamiert hatten.

      An der Grenze muss also geschossen werden falls man keine geringeren Mittel und Wege findet, sich dubioser, unerwünschter oder unidentifizierbarer Subjekte zu erwehren.

      Falls Sie von einem Riesen-GRÖFAZ (Benito u. Adi) umgeben sind, die sich je einen Teil Ihres Landes einverleiben wollen, hilft es freundliche Nasenlöcher zu machen, Durchfahrt nach eigenen Regeln und gegen Bezahlung zu erlauben, und glaubhaft zu machen, dass die Sprenglöcher alle gebohrt sind um bei Missachtung der eigenen Regeln, die Vorteile zu verlieren.

      Funktioniert eigentlich seit achthundert Jahren (mit Ausnahme Napoleons)…

    • Und diversen internen Kriegen. Und Kriegexport.

    • Ähem
      „Knipsen Sie doch alle mal endlich Ihr Hirn wieder an“

      Ah, die Pauschalbeleidigung als Putativnotwehr, ein Unterfall des Erlaubnistatbestandsirrtums, in selbstverschuldeter Argumentationsnotlage.

      Betreffend Hirn: belegen Sie erst mal, dass Sie e̶i̶n̶s̶ h̶a̶b̶e̶n̶ Ihres zu gebrauchen wissen.

    • Klar gibt es das; aber leider nur in Saudi-Arabien:
      „Zwei Milliarden Euro ist Saudi-Arabien nach Informationen des Magazins ein hochmodernes System zur Bewachung seiner 9000 Kilometer langen Grenze wert, für das nach langem Ringen 2008 der deutsch-französisch-spanische Rüstungskonzern EADS den Zuschlag bekam; genauer: die Sicherheitssparte „Cassidian“ mit Sitz in München.

      Kräftig dabei mitgeholfen haben sollen dem Bericht zufolge der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), sein Staatssekretär August Hanning und SPD-Mann Frank-Walter Steinmeier, seinerzeit Außenminister, die auch die saudische Bedingung einlösten: Beamte der Bundespolizei sollten in Zusammenarbeit mit EADS-Leuten die Schulungen der Grenzschützer an dem neuen System übernehmen.

      Und genau das ist seit 2009 der Fall: 77 deutsche Polizisten werden in Saudi-Arabien eingesetzt, das musste die Bundesregierung auf eine aktuelle Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion einräumen.“

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/bundespolizei-im-eads-auftrag-grenzer-deal-mit-den-saudis-empoert-die-opposition-a-774237.html

    • Wenn Sie sich von der Aussenwelt nicht völlig abschotten wollen...
      Werden Sie ab und zu Grenzen öffnen und Menschen hereinlassen müssen, von denen auch die Geheimdienste nicht wissen können, ob sie sich später als „gut“ oder „böse“ herausstellen werden.
      .
      Erwarten Sie von all diesen denkbaren Prüfsystemen mal nicht zu viel.
      .
      Es gibt in diesem Sinne keine „gute Tür“. Nur das wollte ich sagen.

  56. Das Dorf erzieht das Kind (afrikanisches Sprichwort)
    Auf ein bestimmtes Verhalten erfolgt eine Reaktion.
    Findet das Verhalten im öffentlichen Raum statt
    kann auch die Reaktion öffentlich erfolgen.

    These:
    Die Gesellschaft erzieht Politiker/innen
    Verhalten von Politikern kann sowohl positiv
    wie auch negativ verstärkt werden.
    Kurzfristig nennt man negative Verstärkung Shitstorm
    langfristig Wählerschwund.

    Im Kulturraum Bayern scheint die positive und negative Verstärkung
    in so weit zu funktionieren das man sagen kann:
    Die Mehrheit fühlt sich wohl und sie wählt deswegen bestimmte Parteien.
    Das Wissen darum hat einen Erziehungseffekt auf die politisch handelnden und den Kulturraum selbst. Es ergibt sich eine wechselseitige Verstärkung.

    Das verweigern der Grenzsetzung in anderen Kulturräumen
    führt zur Entgrenzung und damit zur Eskalation.
    Die wichtigste Massnahme in Demokratien ist nicht
    die Beschimpfung der Polizei (die ist Werzeug)
    sondern die politisch handelnden zu sanktionieren.
    Dazu dient der Wahlzettel.

    Wenn der Bürger das Enfant terrible (den schrecklichen Politiker)
    nicht sanktioniert wird das idR als positive Verstärkung verstanden.

    Die Bürger in BW hatten vor einigen Jahren deutliche Konsequenzen gezogen. Wenn sie mit den jetzt handelnden zufrieden sind, kann man sie erneut wählen und in Ihrem Handeln bestätigen.
    Wenn man nicht zufrieden ist sollte man anders handeln.

    Das klingt alles scheinbar banal,
    wenn es das wäre, gäbe es außerhalb Bayerns nicht so massive Probleme.

  57. Als "Heimat-Historiker"
    Und immer diese Stilisierung zum „Historiker“.
    .
    Also der sagt, da „will jemand Kulturräume ändern“. Ja? Wer will das denn eigentlich? Ausser Annetta Kahane und Julia Schramm? Will die Bundesregierung, wollen die Länderregierungen, die Öffentlich-rechtlichen Medienanstalten: „Wollen die Kulturräume ändern“.?
    .
    Dieses Gedöns kommt einem bedrückend bekannt vor.
    .
    Und wie war das in Jugslawien? Wollte da jemand „Kulturräume ändern“? Und nicht erstmal nur Grenzen? Konnte man bosnische Serben und Moslems vor 1990 wirklich verschiedenen „Kulturräumen“ zurechnen? War der Genozid nicht viel mehr eine Folge andauernder Kulturraum-Propaganda, die von, nun ja, „Historikern“ ausging? Die balkantypisch von sich behaupteten, die „wahre Stimme der Heimat“ zu sein, die man „schützen“ müsse?

    • Sie sind aber empfindlich…

    • Titel eingeben
      Absolut ja, völlig verschiedene Kulturkreise, die sich verabscheuen und nichts miteinander zu tun haben wollten, das konnte man sogar noch bei Schülern in einem Berliner Gymnasium feststellen. Lesen Sie Ivo Andric, anstatt hier nichts zu verlieren. Fatal war dann die natürlich mal wieder völlig übereilte Anerkennung der Bosnischen Republik seitens der Bundesrepublik, die erste in Europa, versteht sich. Kosovo idem, wo der eingepflanzte, geburtenstärkere „Kulturkreis“ (…) den eigentlich serbischen verdrängt hat.

    • @Don Alphonso
      Es geht hier nicht um meine Empfindlichkeit.
      .
      Sondern um die Ursachen der erwähnten jugoslawischen Zerfallskriege.
      .
      Die wichtigste Ursache war die über viele Jahre systematisch betriebene Vergiftung des Klimas.

    • Also nochmal: Wer "will Kulturräume ändern"?
      Solches Wissen darf der Heimatdienst doch nicht für sich behalten …

    • Die Frage nochmal, wann waren Sie zuletzt an der frischen Luft?
      «HansMeier555 – 5. Januar 2017 um 21:18 Uhr – Also nochmal: Wer „will Kulturräume ändern“? …»

      Ähnlich dem Kind, das sich die Augen zuhält, um unsichtbar zu werden, jetzt im Alter umgekehrt, sehenden Auges die Wirklichkeit (Straßenbild) leugnend.

      http://blogs.faz.net/deus/2017/01/01/sehr-populistische-fragen-an-den-nafri-politik-und-polizei-nach-koeln-3996/#comment-51738

      Zum Schluss dann so richtig rotzfrech die Erwachsenen ärgern wollend:

      «HansMeier555 – 5. Januar 2017 um 21:18 Uhr – Also nochmal: Wer „will Kulturräume ändern“?
      Solches Wissen darf der Heimatdienst doch nicht für sich behalten …»

      Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Heimatdienst

  58. Alternativefür224
    Wie realistisch ist es eigentlich, als Unabhängiger einen Wahlkreis zu gewinnen? In Bayern 224 scheint es mir nicht ausweglos.

    Der momentane Inhaber des Lehens hat dieses erst seit 2009, ist also mit dem Mandat und den den Wählern noch nicht verwachsen und daher nicht unschlagbar. Das waren bloss 54% der Erststimmen, die letztes Mal gereicht haben. Die anderen Kandidaten sind sowieso fast alle im einstelligen Prozentbereich.

    Ein geeigneter Kandidat müsste nur verstehen, wie die Menschen dort ticken, wenn er selbst so tickt, hilft es auch. Er müsste auch fähig sein, dieses Verstehen in Worte zu fassen und zu überzeugen. Er müsste genügend Wähler der CSU auf seine Seite bringen, brauchen gar nicht alle zu sein, denn er könnte auch auf Wähler anderer Parteien ausstrahlen, die die CSU nicht wählen, weil da irgendwo immer noch ein stoppt Strauß Aufkleber in ihrem Kopf pappt oder weil sie „Alternative“ Parteien aus ästhetischen Gründen eklig finden, obwohl sie einen hinreichend großen Anteil des Parteiprogramms befürworten.

    Das wäre doch was.

    • BTW 17 - Direktkandidatur
      Wie realistisch ist es, als Direktkandidat einen Wahlkreis zu gewinnen?

      Relativ einfach zu beantworten: es ist möglich, wer dem Wahlkreis verspricht, das Beste für die Mehrheit in Berlin herauszuholen. Es ist möglich, wenn man als ehrlich, kompetent, vertrauenswürdig und fair, also als integre Persönlichkeit wahrgenommen wird – was somit bedeutet, man muss es schaffen, auch 80% der Wählenden OHNE Parteibuch bekannt zu werden.

      Es ist möglich, wenn die Dauerabonennten der bisherigen Volksparteien faktisch das Vertrauen verloren haben – 2017 haben sie dies.

      Auch wenn in der Politik letztlich nur der Erfolg bei der Wahl zählt – es ist dieses Jahr einfach sinnvoll, wenn engagierte Bürger die 200 Unterstützerunterschriften einsammeln in ihrem Wahlkreis – denn alleine im Wahlkampf dann in den lokalen Medien offen und ehrlich für politische Positionen sprechen zu können – unabhängig – wird die voraussichtlichen Wahlkreisgewinner zwingen, zu den diskutierten Themen mehr als Allgemeinplätze zu äußern.

      Wer ist zum Beispiel gegen ein „Friedensprojekt Europäische Union“, der keine zentralstaatlich von der EU-Kommission geführte EU-Armee möchte, die
      a) auf Augenhöhe mit den Globalmächten China, USA, Russland auftreten kann
      b) als Berufsarmee (respektive Söldnersoldateska) auch internationale Missionen erfüllen kann (äh… klingt sehr kolonial, oder nicht?)
      c) nicht mehr dem Bundestagsmandat unterliegt (das ja bereits unter Merkel ohnehin ad absurdum geführt wurde mangels Gegenstimmen zu jedweder Regierungsvorwegentscheidung in internationalen Runden).

      Derzeit werden sich alle nur einig sein, dass wer „gegen Europa“ sei, natürlich ein übler Rechtspopulist und und und ist.

      Ich werde wählen, wen ich für den unabhängigsten kritischen Kandidaten halte. Punkt. Und darum fordere ich auf, dass der passive deutsche Mittelständler nicht länger auf den FDP-Sophisten Lindner wartet, sondern sich endlich selbst aktiv bewegt in der res publica.

      Bis dato haben sie alle die Hosen voll (könnte ja Probleme geben), oder aber sie sind eben Opportunisten, solange die von DA so permanent hoch gelobte Familien(clan)kasse klingelt.

      Also – wie realistisch ist es, dass sich ein kluger, integrer Kopf in einem Wahlkreis durchsetzt – auch ohne gigantische Spenden?

      Wenn wir daran nicht mehr glauben, liebe FAZ-Leser, sollten wir schleunigst zur Monarchie zurückkehren. Und das meine ich inzwischen sogar ernst, so ernst ist die Lage. Dann hat man alle paar Jahrzehnte zumindest keinen Schwachkopf an der Spitze und – wenn es gut läuft – eine routinierte Verwaltung am Laufen.

  59. Ich habe mir den ganzen Aufsatz des Bundesministers des Inneren angetan
    in der Printausgabe des Mutterschiffs. Es läßt sich vortrefflich über die Details streiten, und ob ein allein zuständiges Bundesamt für Verfassungsschutz hilft? Ich weiß nicht.
    Vor allem aber, und das geht mir bei seinem kleinen Besinnungsaufsatz auf den Zeiger: Da trieft aus jeder Zeile die Unwilligkeit zum Handeln. Kann man schön nachlesen (wer sich das antun will…)

    Von Seiten der Bundesregierung ist kein Handeln zu erwarten. Ich bin wirklich erschüttert.

    Ich finde es im Übrigen sehr wohltuend, dass unterschiedliche Meinungen hier Ausdruck finden. Ich treffe nämlich in letzter Zeit fast nur noch Menschen, die sehr nah an meiner Meinung sind. Typische Äußerungen sind:
    > Ich will meine Tochter nicht mit Bodyguards losschicken müssen
    > Ich habe eigentlich keine Lust, Kriminelle zu alimentieren
    > usw. usf.
    Alles aufgeklärte, tendenziell links (iSv pro Arbeitnehmerrechte und pro Umweltschutz, pro Einwanderung von Qualifizierten/Qualifizierbaren) eingestellte Menschen. Da hat keiner mehr Lust, Teilnehmer in einem ungeregelten Sozialisierungselement für gescheiterte Existenzen zu sein. Als Zahlmeister und generell Beschimpfter.

    • Ablenkung
      Diese von den Medienvasallen massiv unterstützte Scheindebatte über föderalistische vs. zentralistische Vorgehensweisen in der Terrorbekämpfung ist für mich die Inkarnation einer gesteuerten Ablenkung (quasi die Mutter aller Verschleierungen und Vernebelungen) vom eigenen politischen Totalversagen mind. seit Sept. 2015 und an Dreistigkeit aller beteiligten Gestalten nicht zu überbieten. Die ziel- und lösungsorientierten Fragen werden dort nicht gestellt (sollen nicht gestellt werden!) und erörtert. Wie gehabt. D…bande!

    • ja, eine Scheindiskussion
      Angenommen der Schlauch zur Spülmaschine platzt und überschwemmt die Küche. Was ist das allererste? Richtig, den Wasserhahn schließen.

      Diesen Wasserhahn kann der Innere ganz ohne Zustimmung der Länder schließen. Warum macht er es nicht? Er beklagt stattdessen, dass die Länder nicht genügend beim Aufwischen helfen.

      Ein Schelm, unser Innerer.

    • Es gibt welche, die gern weiter aufdrehen würden.

  60. Eine beeindruckende Anzahl von Kommentaren
    Und das 3 Stunden nach Einstellung des Beitrags. Inwieweit ist das relevant oder nur eine (bayerische) Blase?

    • bin Berliner (besser: Lankwitzer)
      Nix bayrisch. Man ist froh, ja: glücklich, eigene Beobachtungen und Erfahrungen hier – trefflich formuliert – lesen zu dürfen. Diesmal sogar mit kaum (gar keinen?) Tippfehlern.

    • Titel eingeben
      Sorry: bayErisch.

  61. Liaba bairisch steam, als kaiserlich verdeam
    … ein in Analyse und Einzelformulierungen leider zu 100% zutreffender Text („leider“ wegen elenden Gestalten und Zeitumstände).

    Die für den Kulturraum mE nicht unwichtigen Ereignisse von 1705 sowie die bayerische, tiroler, österreichische und schweizer Geschichte und Bräuche generell sind den meisten Nafri-Sozialisten unbekannt und nach meiner Beobachtung strunzegal, weil in diesen Kreisen als „Kultur“ nur der Araber, Afrikaner oder Asiate etwas hermacht, auch wenn es der ungebildetste Drogendealer und Messerstecher ist, mit einem Kermani als evolutionärem Höhepunkt und natürlichem Bundespräsidenten. Der Bayer vom Tegernsee gilt Frau S. & Co. als beschränkter Nazinachfahre ohne Hipsterglanz mit seltsamen, brandgefährlichen und unkultivierten Bräuchen (Oktoberfest), der überwacht werden muss.

    Sollte es zum Aufstand gegen den RHS und die größte Kanzlerin aller Zeiten kommen, werden sich Mistgabeln und Dreschflegel jedenfalls recht gut auf PS-starke BMW und Audi montieren lassen und ein Bausatz für einen SLK wird sich bestimmt auch finden.

  62. Die Extreme sind so gebogen, dass sie sich an ihren Enden berühren
    Das eigentlich Bedrückende ist, dass die Progressisten des Neuesten Deutschland alle Lebensbereiche jedenfalls formal akademisieren und doch, wenn es wie in KölnHbf 2015/16 erkennbar zur Bewährungsprobe kommt, Zustände zulassen wenn nicht schaffen, die man, wenn man an den Vorrang des Rechts vor der Wirklichkeit glaubt, nur noch rückstandsfrei a priori kategorisieren kann, wenn man zu den Schriften der totalitären Wegbereiter greift, etwa Carl Schmitt: „Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand gebietet.“ Das ist ein dramatisches Armutszeugnis der vermeintlichen Linken, und ihr jetziges Geheule nach Köln Hbf 2016/17 spült ein noch übleres Zutat hoch: „Wer Menschheit sagt, der will betrügen.“

    Vielen Dank für den Beitrag!

  63. @Krampus und andere Aufgebrachte
    Sie sollten nicht vergessen, dass gerade Politiker wie Christopher Lauer von der SPD und Simone Peter von den Grünen eben diese Reaktionen provozieren wollen, die diese selbsternannten aufrechten Demokraten doch angeblich so sehr fürchten. Dies erlaubt es ihnen einfachen aber unangenehmen Fragen auszuweichen. Wie zu Beispiel der folgenden: „Wie viele Nordafrikaner wollen oder brauchen wir in Deutschland?“

    Widerstand gegen diese Art von Politik muss sich deshalb immer wieder Fragen, wie erreicht man die Entmachtung dieser politischen Blindgänger ohne an niedere Instinkte und Leidenschaften zu appellieren und ohne niederträchtige Methoden anzuwenden. Ein einfaches Beispiel aus einem anderen Land mit einer aus meiner Sicht einfachen Schlussfolgerung:

    Trotz allem, die Verurteilung Elor Azaria wegen Totschlags in Israel ist richtig. Ein Begnadigung wäre das falscheste, was man als verantwortlicher israelischer Politiker machen könnte. Ähnliches gilt in Deutschland, um das Ende der verfehlten Migrationspolitik zu erreichen. Andere europäische Länder machen es vor.

    • „Wie viele Nordafrikaner wollen oder brauchen wir in Deutschland?“
      Kurze Antwort: 0 + 0

      Im Detail ist natürlich alles komplizierter!
      Da sollte man Leuten, die einen qualifizierten Arbeitsplatz nachweisen können und solchen mit eingeborenen Ehepartnern nicht automatisch jede Aufenthaltsberechtigung absprechen.

      Man könnte allerdings das islamistische Terroristenrisiko minimieren indem man Aufenthalts- und insbesondere Einbürgerungsrechte strikt an das Weiterbestehen der ursprünglichen Bedingungen knüpft und auch „Schweizermacher“ hat, die sich um kulturelle, d.h. insbesondere auch religiöse, Belange intensiv kümmnert.

    • Ich hatte eine sehr fähige, kluge und freundliche Ingenieurin aus Tunesien als Mieterin. Nichts gegen Tunesien. Die Leute, die dort gegen die Aufnahme der Rückkehrer demonstrieren, dürfen gern kommen.

    • Lieber nicht!
      „Die Leute, die dort gegen die Aufnahme der Rückkehrer demonstrieren, dürfen gern kommen.“

      Da muss ich Ihnen aber widersprechen. Diese Leute will ich ebenso wenig da haben wie diejenigen, gegen die sie demonstrieren. Es sagt nämlich schon einiges über die Mentalität aus, wenn man meint, gegen Rückführungen *eigener* Straftäter demonstrieren zu müssen. So hat sie nämlich Deutschland an der Backe, zusätzlich zu seinen eigenen Straftätern, und das wissen diese Leute auch.

      Im Grunde ist das dieselbe „Denke“, die Sie bei grünen Spinnern völlig zu Recht kritisieren, wenn sie scheinheilig fragen, was andere Länder „uns“ eigentlich getan hätten, dass wir Vergewaltigter und Terroristen dorthin zurückschicken wollen. Jedes Land ist für seine eigenen Kriminellen verantwortlich und hat sie natürlich zurückzunehmen. Was es dann weiter mit ihnen macht, ist eine andere Frage.

      Es gibt zwar Länder, die so gnadenlos blöd sind, dass dabei zusehen, wie andere ihre Gefängnisse leeren, auf dass sie nach Europa gehen mögen, aber erwarten kann man das nicht.

    • Immerhin darf diese Frage in Deutschland ja noch gestellt werde.
      Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders ist der Anstiftung zur Diskriminierung und der Beleidigung von Marokkanern schuldig gesprochen worden – er geht aber straffrei aus. Ein Gericht in Amsterdam urteilte am Freitag, dass Wilders 2014 mit einer Rede gegen Marokkaner in den Niederlanden die Grenzen der Meinungsfreiheit verletzt habe. Ein Schuldspruch reiche allerdings als Strafe aus. Vom Vorwurf der Anstachelung zum Hass wurde Wilders freigesprochen.
      Der Islamfeind und Europakritiker hatte nach den niederländischen Kommunalwahlen im März 2014 bei einem Auftritt vor Anhängern in Den Haag gefragt: „Wollt ihr weniger oder mehr Marokkaner in eurer Stadt und in den Niederlanden?“ Die Menge antworte mit „Weniger“-Rufen, woraufhin Wilders sagte: „Wir werden uns darum kümmern.“

    • Syrer, Marokkaner
      hatte ich als Mitarbeiter. Alter Freund, die konnten aber ’nen Schlag reinhauen. Die haben richtig malocht. Und clever waren die auch.

      Ich habe nichts gegen clevere Zuwanderung. Wir müssen halt nur als Gesellschaft entscheiden, was wir wollen und mit den Konsequenzen leben.
      A) Gar keine Einwanderung. Hat seine eigenen Probleme
      B) Geregelten Zuzug von Menschen, die willens und in der Lage sind, einen Beitrag zu leisten. Mit anderen Problemen
      C) Ungeregelten Zuzug. Mit ganz vielen anderen Problemen

      Über diese Alternativen muss gestritten werden. Und wer nicht streiten möchte, der diffamiert halt Andersdenkende als Nazis oder Populisten.

    • In Deutschland ist diese Frage ja immerhin noch erlaubt
      In den Niederlanden nicht mehr. Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders ist der Anstiftung zur Diskriminierung und der Beleidigung von Marokkanern schuldig gesprochen worden, weil er Zuhörern zusagte, die Anzahl der Marokkaner in den Niederlanden zu verringern. Und hier wird die ganze Absurdität der Situation offenbar. Aufgrund von Umfragen ist davon auszugehen, dass etwa ein Drittel bis die Hälfte der nordafrikanischen Migranten die Scharia befürworten. Jeder der die Scharia befürwortet, kann plausibel als Anstifter zur Diskriminierung identifiziert werden. Die Scharia steht der Gleichbehandlung vor dem Gesetz von Frauen, Christen und anderen Bevölkerungsgruppen diametral entgegen. Was machen also die niederländische Rechtssprechung, Christopher Lauer und Simone Peter? Sie fordern uns auf, diejenigen auf keinen Fall zu diskriminieren (obwohl der Begriff der Diskrimierung im Vergleich zu Scharia hier wirklich sehr weit hergeholt ist), die uns diskriminieren wollen. Mein Fazit, Christopher Lauer und Simone Peter sind der Anstiftung zur Scheinheiligkeit schuldig. Neue Nordafrikaner brauchen wir in Deutschlands frühestens dann, wenn diejenigen Nordafrikaner, die uns diskriminieren wollen, nach Hause gegangen sind.

  64. "Wenn man Sicherheit durchsetzen will" - Naja, an anderer Stelle fielen dann ansatzweise
    doch noch die Begriffe, die es eigentlich gälte? Denn es geht im Kern eben nicht um Sicherheit, sondern um die Aufrechterhaltung einer vorhandenen Rechtstaatlichkeit, also „Gewaltenteilung plus Zivilisation“ – um es netterweise erneut falsch auszudrücken.

    Denn Gewaltenteilung ist Zivilisation, das eine ist ohne das andere nicht zu haben.

    Und, auch diese Einfachheit noch ausgesprochen, Sicherheit ist nur eine Teilmenge vons Ganze. „Nur“, in der Tat. Aber viele, die auf die Sicherheit zielen, also deren Abschaffung, Einengung, Verkleinerung, Relativierung wie auch immer, zielen im Grunde aufs Ganze.

    Deutschland liegt in Europa, seine Verantwortlichkeit ist daher Lichtjahre größer, als „nur“ die eigene Innere Sicherheit herzustellen. Und gerne auch gut angesehener Geschäftspartner der ganzen Welt.

  65. ......
    „Das liegt daran, dass Kulturräume etwas anderes als Nationen sind: Nationen definieren sich durch Grenzen und Gesetze, die nicht bleiben müssen. Kulturräume sind dagegen historisch betrachtet meistens stabiler. “

    Das stimmt eigentlich nur für Staaten, Nationen können (siehe deutsche Nation) ohne gröbere Schwierigkeiten auch mit Kulturräumen identisch sein. Der Begriff Nation für einen Staat ist eigentlich irreführend, weil sich gerade in Deutschland die Nation über die Kultur und Sprache definiert und damit je nach Sichtweise auch Österreicher und Teile der Schweiz (ganz abgesehen von Malmedy usw.) Deutsche sind aber eben nur von der Nation, nicht vom Staat her.

  66. Bundesländer
    Gar keine schlechte Idee, Schleswig-Holstein war bis vor Kurzem ein Teil Dänemarks, die Dänen stehen uns Näher als die Hamburger und über die Farbe der Wurst, so als grösstes Thema, dass Dänemark von Holstein trennt, werden wir uns schon einigen.

    Ganz ohne Spass: ich habe heute mit einer geschäftlichen Bekannten in Fft. telefoniert, eigentlich rein geschäftlich, es kam dann (gegen alle Regeln) auf Politik und von mir der Einwurf, in anderen Ländern sei es auch ganz nett, man müsse nur genau schauen, um nicht vom Regen in die Traufe zu kommen. Von ihr kam die trockene Antwort, damit hätte sie vor schon vor längerer Zeit (schätze 2015) angefangen, sie wäre zum Glück international mobil, warte aber noch ab. Das war jetzt nicht alter weisser Sack, sondern junge mobile Frau. Als dann noch der Hinweis kam, wenn der Staat seinen Aufgaben nicht mehr nachkäme, könne sie auch mit weniger Steuern in anderen Ländern selbst privat „zukaufen“, Sicherheit, Gesundheit, Bildung etc. war ich ziemlich überrascht.

    Wenn Bayern Kultur, Staat und auch nur heutige Steuersätze bietet, sammeln sich dort die besser (aus)gebildeten aus ganz Deutschland…

    Ich würde allerdings eine Halse der Amputation vorziehen.

  67. Ein wenig weniger Hysterie wäre hilfreich.
    „Die meisten bei uns haben trotz Hochhalten der Fensterlntradition instinktiv verstanden, dass Silvester 2015/16 in Köln keine Form der Migration oder Flucht war, sondern eine feindliche Invasion.“

    Nafri, die Feinde des Abendlandes. Lol.

    Ich weiß, Köln war scheiße und die Täter von 2015 im Übrigen über alle Berge und vielleicht war das von der Polizei dieses Jahr Silvester das einzig möglich richtige, wenn es heißt Stärke zu zeigen.

    Aber Nafris als Invasoren zu bezeichnen, das geht mir nicht in den Kopf. Das ist schlecht gelaunte Polemik oder, wenn ernst gemeint, Ideologie mit der schlicht keine Integration möglich sein wird, egal wie viel Polizei und Sicherheitsgefühl man bemüht.

    In Berlin gab es mal am 1.Mai die Tradition von Links randalierend durch die Straßen zu ziehen. Mittlerweile ist das abgeflaut, aber nicht dank Polizeikessel, sondern aktiver Gestaltung der Stadt.

    Wenn der Nafri Andrang in Köln zu Silvester ebenfalls zur Tradition wird, werden Polizeikessel in Zukunft auch nichts helfen. Das bloße Zusammenkommen von nordafrikanisch aussehnden Leuten. ist jedenfalls noch nicht strafbar, egal wie viele böse Energien wir da hineininterpretieren. Da muss man überlegen, wie man diese babarischen Horden zähmen wird. Saubere Polizeiarbeit ist da nur die notwendige Bedingung. Was aber nicht funktionieren wird, ist ein alleiniges moralisches Fingerstrecken gepaart mit einen weinerlichen „das wollen wir net“. Das wirkt wie linke Arroganz, auch auf Leute, mit denen wir sonst keine Probleme haben.

    • "Aber Nafris als Invasoren zu bezeichnen, das geht mir nicht in den Kopf."
      Tja NAFRIs (und zwar in des Wortes engerer Bedeutung, nicht Suprasaharier im Allgemeinen) so einzuschätzen, wird wohl gerade common sense:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/motive-nordafrikanischer-taeter-zur-silvesternacht-14604922.html

      Obwohl ich da auch so meine Einwände habe:

      Früher musste ein Invasor noch ein Minimum an Eroberungsaufwand leisten und hatte auch ein gewisses Selbstbeschädigungsrisiko zu tragen. Heute reicht da ein Zugticket, und wenn man in genügenden Ansammlungen auftaucht, braucht’s noch nicht mal das. Und dann werfen sich die Invadierten noch vor einem auf den Boden, rollen sich auf den Rücken wie ein vom Alpharüden dominierter Vierbeiner und räumen bereitwilligst Freßnapf und Lagerstatt…

    • Wer sagt...
      …das Integration möglich sein muss? Vielleicht geht es einfach nicht, noch nicht einmal zu sehr hohen zivilisatorischen Preisen.

      Bleibt die Frage: Was dann? Es wird wohl auf Trennung hinauslaufen…schnüff…Krokodilstränenvergieß…

      (Übrigens: Der 1. Mai ist abgeflaut, weil mehr Idioten erwachsen geworden als neue nach Berlin eingewandert sind. Und weil die Rituale der Eltern nicht die der Kinder sind.)

    • Stadtgestaltung?
      „Mittlerweile ist das abgeflaut, aber nicht dank Polizeikessel, sondern aktiver Gestaltung der Stadt“
      .
      Sie meinen allen Ernstes, sowas wie der Potsdamer Platz und ähnliche Bausünden Berlins (BER?!) sind verantwortlich dafür, dass am Kottbusser Tor nicht mehr randaliert wird in dieser einen Nacht des Jahres?
      Nee, die Randalierer sind älter geworden und wollen oder können nicht mehr vor den Polizeiknüppeln davonrennen. Diese meine Theorie ist zwar gerade von mir ausgedacht, aber plausibler als Ihre „Gestaltung der Stadt“.
      .
      Oder waren’s nicht doch… die ’noch-nicht-länger-hier-lebenden‘ Drogenhändler am Kotti, die schlicht um ihren Profit bangten? „Stadtgestaltung“ kann man deren aggressive Präsenz natürlich auch nennen.

    • ... das ist so ein "Reizwort"..
      … „Invasion“ beschreibt aber hier vier Phänomene ganz richtig: Die exklusive Beanspruchung des öffentlichen Raums durch die Nafis, optisch und akustisch (siehe Allah – Rufe in Dortmund), das Demonstrieren von kultureller Dominanz (Raketen gegen den Kölner Dom bzw. St. Remigius), von körperlicher Dominanz und das materielle und sexuelle Beutemachen, dh. Übergriffe auf Frauen der Einheimischen und Klauen ihrer Wertsachen. Im Grunde genommen wie die Konquistadoren, nur ohne Kanonen und Gewehre…

    • the same procedure as last year -
      Wieder spricht man, auch in diesem Jahr, fataler Weise, nur von Köln.
      Wie im letzten Jahr gab es, versuchte und geleungene Nafri-Zusammenrottungen in Dortmund, Hamburg, Münster, Frankfurt – und über die Grenzen hinaus in Österreich, der Schweiz und in NL.

    • @Sirisee
      „Im Grunde genommen wie die Konquistadoren“?

      Sie meinen wohl „exakt wie die Barbaresken-„…

      Die Haltung dahinter und die Begründung dafür ist absolut Deckungsgleich (bei sehr vielen aktuellen Fällen), hingegen „moderne“ Konquistadoren mit den gleichen Ansichten von Anno 1600 und die gleichen Begründungen kann ich nirgends sehen. Sagen Sie mal, wo ich hinschauen muss!

    • "Barbaresken" musste ich erst mal googlen
      … im 16. JH war die Eroberung fremder Länder in Südamerika, oder moderner ausgedrückt: Die Einwanderung und Inbesitznahme, bekanntlich ein Massenphänomen, natürlich auch christlich-missionarisch hinterlegt, aber im Grunde genommen nichts anderes als die habgierige Inbesitznahme von fremden Territorien und der dort vorhandenen Einkommensquellen (heute Hartz IV) und Fortpflanzungschancen (heute Berliner Hipster-Girl), bei gleichzeitiger Dezimierung oder jedenfalls Zurückdrängung (Marginalisierung) der männlichen Bevölkerung dieser Länder (s. Kirchweye-Mord). Das sind sozio-evolutionäre Prozesse, die immer gleich ablaufen, und die Bezeichnung „Invasion“ rechtfertigen, wenn sie sich massenhaft und in eine Richtung vollziehen ….

    • @Koljakin + kdm
      Danke für die Reply.

      Ihre ausgedachten Theorien zum 1. Mai sind aber so plausibel wie oberflächlich. Vielleicht habe ich mich aber auch in den begrifflichkeiten vertan. Missverständnisse kommen ja mal häufiger vor.

      Seit der Jahrtausendwende gab es in Berlin aktive Gestaltung und Förderung alternativer Veranstaltungen für den 1.Mai, auch mit Hilfe der Berliner Polizei, um Randalen zuvorzukommen. Gewalt kommt zwar mal immer wieder vor, aber definitiv nicht in dem Ausmaß wie in den 1990er, wo die Polizei größtenteils die Strategie des Schlagstocks verfolgt hatte.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Aha-Konzept

    • Ja, Berlin ist kreativ
      FAZ vom 3.1.17: „Brandstifter haben in Berlin im vergangenen Jahr 372 Autos angezündet. Bei 116 dieser Angriffe werden politische Motive vermutet, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. 17 Fälle seien noch nicht zugeordnet. Die Zahl direkt angegriffener Fahrzeuge hat sich gegenüber 2015 (186 Fahrzeuge) genau VERDOPPELT.“
      Wahrscheinlich nicht im Tagesspiegel (Bertelsmann) zu lesen.
      1. Mai ist Opa.

    • Apropos Daten
      Am 9. Mai ist (wieder) „Europatag“. Das ist der europäische „Nationalfeiertag“.

      Haben Sie schon etwas vom „Europatag“ gehört und von den üppigen Festlichkeiten überall dazu? Man lebt wohl andernfalls hinter dem Mond, die EU hält lieber den Ball flach seit Gründung, oder es gibt ihn nicht einmal im Kalender, diesen „Nationalfeiertag“.

    • Man kann es Invasion oder tiefgreifende Veränderung nennen
      Aber in jedem Fall ist Eurabia, die Idee, dass die Muslime einmal eine Mehrheit in Europa sein werden, in ihren Ursprüngen kein westliches Konzept, dass in den Kabalen der Neokonservativen und Rechtsextremisten zusammengebraut worden wäre. Es ist ein muslimisches, oder genauer ein arabisches Konzept. Die Idee ist bei öffentlichen Figuren und Schriftstellern des Nahen Ostens seit langem ein Thema.

      Ein bekanntes frühes Beispiel war die Rede des damaligen algerischen Präsidenten Houari Boumedienne vor der UNO-Generalversammlung 1974, in der er eine solche Entwicklung angesichts der hohen Geburtenrate muslimischer Frauen und der abnehmenden Geburtenrate in Europa für mehr oder weniger unausweichlich erklärt hatte. „Eines Tages werden Millionen von Menschen der südlichen Hemisphäre in die nördliche Hemisphäre gehen. Und sie werden nicht als Freunde gehen, sondern um sie zu erobern. Und sie werden sie mit ihren Kindern erobern. Die Becken unserer Frauen werden uns den Sieg verschaffen.“

      Boumedienne war nicht unter den führenden Demographen seiner Generation, aber um die Veränderungen in Europas Städten wahrzunehmen und zu deuten, brauchte und braucht es kein besonderes demographisches Verständnis. Es bedarf jedoch einer ganz besonderen Art von Verständnis, um zu begreifen, warum dieser Prozess als Schicksal wahrgenommen und keinerlei politischer Legitimation oder Kontrolle unterliegt.

  68. Selbstbestimmung
    Vereehrtester Don,

    wenn der Bayer (oder Österreicher) ein von der Dorf- (und sonstigen) Gemeinschaften selbstbestimmtes Leben führen wollte, wäre er ja ein Schweizer geworden.

    Da haben Gemeinden manchmal mehr Zuständigkeiten als anderswo Bundesländer die 100 mal größer sind und auch Kantone dürfen durchaus mehr entscheiden als „souveräne“ (?) Nachbarstaaten.

    Mehr und höhere Berge bedeuten also einen Wettbewerbsnachteil in der Ausstattung natürlicher Ressourcen; der kann aber durch gesteigertes Selbstvertrauen und Mut deutlich überkompensiert werden.

    Die Gesslerhüte vor denen Bayern kuscht sind nicht so dramatisch anders als in der westsibirischen Steppe um den RHS.

  69. Der Genfer Flüchtlingskonvention,
    hoch soll sie leben, ist 1956 sogar die DDR beigetreten. Da haben wir ja doch noch was gemeinsam, wer hätte das gedacht!

    Nur sagen Sie, lieber Don – wo wird die Antragsberechtigung der Menschen nach dieser Vorschrift geprüft? Vor – oder nach der bayrischen „Grenze“ durch die 2015 mehrere Zehntausend ungeprüft ins Land strömten?

    Und was glauben Sie, was wohl passiert, wenn derjenige nicht antragsberechtigt sein sollte? Aber – stimmt ja, Bayern schiebt ab. Ganz gewaltige Zahlen! http://www.br.de/nachrichten/fluechtlinge-abschiebung-asyl-bayern-100.html

    Was ist vor dem Hintergrund dann wohl davon zu halten, wenn man sich darüber unterhält, die Konventionskriterien etwa strenger auszulegen, hm? Symbolpolitik macht das Original Seehofer überzeugender … zumindest bis jetzt …

  70. und Glückwunsch
    zum afrikanischen Sinnspruch! Ich würde ja mal sagen, die genannten Randbedingungen im Duett sprengen irgendwie das Konzept „Tür“. Ein Fest für bayrische Polit-Pyromanen. Lasst krachen!

  71. @HansMeier555 Lage, Lage, Lage
    Ihre Lagebeurteilung divergiert mit der von Don Alphonso.
    Sie sehen die Differenz in der Lagebeurteilung nur bei den „nafrionalen Sozialist(inn)en“ und die halten sie für nicht der Rede wert und bringen „Schwarze Pädagogik“ ins Spiel. Ist Ihre Lageeinschätzung nicht zu optimistisch? (Brexit, Trump, Putin…). Die der Wortklauber-Fundis sowieso.

    Was soll das erst werden, wenn tatsächlich noch mehr passiert („Kartenhaus-Euro“ oder die anderen europäischen Staaten zwingen den hiesigen antinational-neurotisierten Kreisen durch Ausstieg aus der EU wieder einen Nationalstaat auf)? Wie wollen Sie dann vom Leder ziehen?

    Faz-Frank Schirrmacher sah angesichts der Lage nur Hilfe von links. Ich las mich daraufhin nochmals „links“ ein (Robert Kurz, Exit). Robert Kurz ist kein Schaden – aber für mich keine Lösung. Hier ein Aufsatz zur „aktuellen Lage“ von Daniel Späth der die Persönlichkeit ziemlich deformiert sieht (überall Fetisch als Folge der End-Krise) http://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=aktuelles&index=0&posnr=663

    Nichts für ungut.

    • Tut mir leid...
      …aber wer sich nicht klar ausdrücken kann, kann auch nicht klar denken. Noch knapper formuliert: Späth schreibt kein Deutsch.

    • Tolles Teil
      Ich finde, EXIT ist hochaktuell. Auf der Seite „Aktuelles“ steht:“Lettre ouverte à tous ceux et celles qui s’intéressent à EXIT! à l’occasion du nouvel an 2016!“ (Offener Brief an alle, die sich für EXIT interessieren, anläßlich des neuen Jahres 2016)

  72. Titel eingeben
    Werter Don,
    volle Zustimmung.
    Nur eine kleine Korrektur habe ich noch:
    “so wenig wie möglich” (an Rechten für diese Klientel) könnte man auch gern durch „keinerlei Rechte“ ersetzen, was so viel heißt wie „schleicht´s eich, sonst werf ma eich s´Hacke nach!“

    Dass dies ein Absenken der hiesigen Asylbestimmungen auf das völkerrechtliche Mindestmaß mit sich bringt – 100 %ige Integration und zwar als Holschuld der Migranten – versteht sich von selbst.

    Vielen Dank und weiter so.

    • Das mit den gekommenen Jungs wird hier nix - und Hacken bräuchten wir so viele. -
      und haben sie nicht.
      http://michael-klonovsky.de/artikel/item/363-fluechtlinge-sind-nicht-krimineller-als-deutsche
      „Was aber vor allem in der Kriminologie ausgeblendet wird, ist wie es dazu kommt, dass bestimmte Gruppen in gesellschaftliche Sackgassen geraten, also etwa das Türken, muslimische Araber, dass Afrikaner nur schwer aus der Unterschicht herauskommen, Vietnamesen und Russen, ukrainische Juden etc. aber wesentlich leichter.
      Bei Letzteren spielt Bildung – auch das Kopieren fremder Errungenschaften – kulturell eine größere Rolle als bei Ersteren, die sich oft für die Größten halten und den Koran für der Weisheit letzen Schluss und ein Messer oder eine Beleidigung für das beste Argument.
      Indem Kriminologie dies ausblendet und an den von ihr leicht zu erhebenden statistischen Fakten (soziale Schicht, Wohnort) klebt, kommt die falsche Konklusion (die Gesellschaft ist an allem schuld, alle Asylanten bekommen das Abi geschenkt etc.) aus dem richtigen Befund (soziale Schicht korreliert mit Kriminalitätsbelastung).“

  73. Pointierte Deutung der letzten beiden Silvesternächte
    Lieber Don Alphonso,

    Danke für diesen wieder einmal sehr gelungenen Beitrag – und vor allem dafür, dass Sie die Silvesternacht 2015/16 noch einmal so pointiert zusammengefaßt haben. Ich bin noch immer nicht darüber hinweg, dass aus den damaligen Übergriffen die unsägliche „ausnahmslos“-Aktion entstehen konnte, die die damaligen Ereignisse meiner Ansicht nach in einen völlig falschen Zusammenhang gestellt hat.
    Ich hielt mich immer für eine Feministin. Aber mit einem Feminismus, der sich vor entscheidenden Tatsachen wegduckt, vor lauter Angst einmal „politisch unkorrekt“ zu sein, habe ich nichts am Hut.
    Wirklicher Feminismus war doch nie politisch korrekt, sonst hätte sich für uns Frauen seit dem Mittelalter nicht wirklich viel geändert!

    Dass es dieses Jahr bezüglich der Silvesternacht wieder Relativierungen und Umdeutungen gibt, macht mir ernsthaft Angst, da ich nicht weiß, wie ich mich als Frau im öffentlichen Raum zukünftig sicher fühlen soll. Die Politik sollte doch wohl hinter der Polizei stehen, damit diese ihre Arbeit tun kann!

    Ich finde die Polizei hat ihre Sache an Silvester 2016/2017 sehr gut gemacht, und ich hoffe, dass sich die Polizisten durch die Vorwürfe aus der Politik nicht verunsichern lassen. Wenn sich irgendwo eine Gruppe zusammentut, die schon einmal unangenehm aufgefallen ist, dann will ich beschützt werden – und zwar, bevor mir etwas angetan wird.

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • 2 x Silvester@Kleine Waldhexe
      Stimme ich zu und gehe noch darüber hinaus: sexuelle Belästigung, Nötigung, Vergewaltigung straft die Arabische Kultur weit härter ab als unser Rechtssystem. So beobachtet -zum Glück nicht erlebt- während einjährigem Studium in Kairo, Reisen etc. (70er J.)
      Da die Konsequenzen für die Frau weitaus brutaler sind, geschieht es auch wohl weitgehend im Geheimen. Dass hier die soziale Kontrolle durch die eigene Gruppe völlig wegfiel, im Gegenteil…ist eine Kriegserklärung an unsere Kultur mit ihrer Gleichstellung von Mann und Frau.
      Also, genauso gemeint wie ausgeführt.

  74. Bayern kann es auch alleine.... aber
    Dann müssten wir auch Grenzen im Norden haben. Jetzt mal im Ernst – noch ist nicht alles verloren. Selbst bei @DA sehe ich erste Anzeichen für geändertes Wahlverhalten.

    Geschwurbel über den Alpenstaat bringt nichts.

    Was ist eigentlich mit Merkel los? Klar, die war auch nie so gut wie sie geschrieben wurde, aber Sie war meist besser als zB die ausländische Konkurrenz.

    Bin ich da alleine, oder war bis zu dieser Flüchtlingsmädchen Rehm Geschichte alles normal?
    Die CDU kommt mir vor wie des Kaisers neu Kleider. Kopfkino: die Kanzlerin ist nackt!

    Und was ist eigentlich mit Nachrichten? Oder liegt das an der Winterpause der Talkrunden?

    • Traumata
      Zitat:
      „Bin ich da alleine, oder war bis zu dieser Flüchtlingsmädchen Rehm Geschichte alles normal?“

      Nein, Sie sind nicht alleine.
      Man redet ja soviel über angeblich Traumatisierte, aber in diesen Fall könnte es sogar stimmen, dass in der Situation jemand traumatisiert wurde…

    • Ned Flanders
      Es war ein Zeichen von Gott. Das ist halt das blöde mit religiös motivierter Politik. Vieles andere später war aber auch garnicht Merkel, sondern vorauseilender Gehorsam ihres Hofstaates in den Medien oder rotgrüner Lokalpolitik oder von Leuten, die gerade was werden wollen, und halt schauten, wie der Hase gerade so läuft, und natürlich der deutsche Untertanengeist von Stützen der Gesellschaft, der natürlich macht und glaubt, was Pfarrer und Merkel da predigen. Wie bei wohl allen deutschen Sonderwegen hat die ganze Sache halt ein höchst irrational-religiöses idealistisches Element, und dazu gehört dann auch sowas wie die andere Wange hinhalten, wenn man dich schlägt, so wie es Jesus ja nun einmal predigt. Und es ist keineswegs uneigennützig, sondern im Gegenteil sehr narzistisch und fast nanny-haft kolonialistisch, wie man sich über die Flüchtlinge und ihren eigenen mehrheitlichen Glauben stellt, indem man hier so demonstrativ immer Großmut zeigt, gar nicht rachsüchtig ist, Feinde liebt und ihnen stets verzeiht und sie damit wie die letzten primitiven Aggro-Neanderthaler dastehen lässt, im Gegensatz zu einem selbst – dem guten deutschen Christen-Übermensch. Man nennt das alles passiv-aggressiv, und es reizt dann wohl seinerseits wieder zu Aggressivität, die Afdlis wie die Nafris. Wer mochte denn schon den Ned Flanders bei den Simpsons.

    • Gott hat's befohlen
      „Es war ein Zeichen von Gott.“

      Das auf jeden Fall.

      Frau Merkel hat übrigens ein gutes Gespür für die politische Mitte – wo man die Wahlen gewinnt bzw. gewann, bis Trump kam – und sich lange auf sie zubewegt, sich in der Flüchtlingsfrage allerdings sehr früh und stark festgelegt und hofft nun darauf, die Bewegung der Mitte fort von ihr auszusitzen, mit voller Unterstützung derjenigen Medien, „die schon länger hier sind“. Ich vermute, sie wird noch rechtzeitig vor den Wahlen einknicken, um ihre Karriere und die CDU zu retten. Auch das wird Gott ihr befehlen. Sie kann auch, verklausuliert natürlich, zugeben, dass sie sich geirrt hat, dass nicht alles so kam, wie erwartet und v.a. die EU nicht ihr Spiel spielte. Das wird ihr nicht sonderlich schaden. Die Bürger werden erleichtert sein, ihretwegen nicht doch die unbeliebte AfD wählen zu müssen und bei der CDU das Kreuzchen machen. Alles wird gut.

    • Nicht Trauma - Wahn!
      Oder eben tatsächlich eine gut eingefädelte und propagandierte Verschwörung?

    • Meiner Meinung nach
      hat sich Merkel seither von den Medien treiben lassen. Sie hatte wohl keine Lust mehr, mit Hitlerbärtchen abgebildet oder „Eiskönigin“ genannt zu werden. Ich fürchte, so einfach ist es. Und da sie nicht in der Lage ist, Fehler einzugestehen, macht sie eben so weiter.

  75. Lieben Dank!
    Lieber Don,
    vielen Dank für einen, wieder mal sehr gelungenen Artikel. Es macht Spaß bei Ihnen zu lesen und mitzudenken!

    Als Schwabe (nahe der bayerischen Grenze aufgewachsen) wohne ich nun schon ein paar Jahre in Hamburg (aber in einem konservativen Viertel, wo die Welt noch in Ordnung ist) und ich musste wirklich feststellen, dass der Begriff Heimat, wie wir Ihne im Süden verwenden, bei den Norddeutschen nicht ganz verstanden wird, bei meiner Freundin hat es Jahre gedauert.
    Nord und Süd sind da wirklich unterschiedlich.
    Wirklich witzig ist es aber, wenn man zu Gerhard Polt ins St. Pauli Theater geht und erlebt, wie Norddeutsche über etwas lachen wollen, das Sie sprachlich und mentalitätsmäßig nicht verstehen. Man hat direkt doppelt Spaß.

    Ihnen noch ein gutes neues Jahr, bleiben Sie gesund, lassen Sie sich nicht unterkriegen und viel Spaß auf’m Radl!

    Freundliche Grüße aus Hamburg!

  76. @ Stille Mitleserin...
    …ich habe genau die gleichen Gedanken wie Sie in Hínsicht auf die Nicht-Thematisierung und Nennung all der Opfer. Wie geht es jetzt den Axt-Opfern aus Würzburg? Bleiben sie gekennzeichnet, gar entstellt? Bevor wir uns das fragen, gibt’s je nach Gustos wieder was von der Katze oder diese Lombardis oder wie die heißen mit ihrer nervigen Wer-hat-wann-gepupst und so-Geschichte. Und es wird ständig auf Emotion und Mitleid mit Notleidenden aus todo-el-mundo gezielt – aber doch keine Emotion, die ein Wir-Gefühl als Nation fördert – und das wäre so, bekämen diese Opfer ein Gesicht. Wir sind halt nur noch mit der Welt beschäftigt statt mit uns -wie die große Vorsitzende halt.

  77. Chr, chr... "Pitchforks and torches time".
    Originalzitat Sheriff David A. Clarke jr.

    http://a5.files.thedailybanter.com/image/upload/c_fit,cs_srgb,dpr_1.0,q_80,w_620/MTQyMjU0NjMwNzkxODE3MDQ1.jpg

  78. Dr. Norbert Lammert
    hat heute im Mutterschiff seine Meinung über das Volk abgegeben. In der ihm eigenen schwammigen Art kann man vieles finden, ich lese darin:
    – Volk gibt es gar nicht; wenn wir – die rechtmässigen Repräsentanten – wollen, dann können wir uns auch ein Neues Volk beschaffen.
    – und Euch, den Populisten, die mit allem und jedem Schlechten in einen Topf gehören, können wir auch einfach die Eigenschaft „Wir, das Volk zu sein “ entziehen.
    Nachtigall ick hör dir trapsen, sagt der Berliner

  79. sehr guter Artikel
    Sie haben Ihren Kulturraum sehr klar beschrieben. Hier in NRW sind die unterschiedlichsten Menschen genauso bodenständig und nüchtern. Diskussionen über (theoretische) ‚Spinnereien‘ interessieren sie nicht. Hier können die Bürger auch gut rechnen und wissen daher, dass Vertrauen nur auf Gegenseitigkeit beruhen kann.
    Es gibt also nur einzelne Ideologen hier, die in größerer Anzahl wohl nur in den Stadtstaaten leben. Sie deuten um, reden schön und wollen anscheinend die Einheimischen weder lieben noch vertreten. Ihre schablonenhaften Ansichten treten leider gehäuft in vielen Medien auf, obwohl sie insgesamt nur eine winzige Minderheit sind. Durch die große Medienpräsenz denken sie ernsthaft, dass sie viele sind und nehmen sich das Recht heraus, keine andere Meinung zu dulden, indem sie Andersdenkende sogar diffamieren.
    Ich habe keine Erklärung dafür, warum sie die Interessen der Bürger nicht vertreten wollen. Leben sie nur noch in ihren kleinen selbst bestätigenden Gruppen und sind dort Gefangene? Sie reden gern über Toleranz und begründen ihre Einstellungen damit, aber sie haben keine Scham, Einheimische zu verunglimpfen. Sie verabscheuen Spalter und tun genau dies.
    Wie sie so zerrissen mit sich selbst klar kommen können, ist mir ein Rätsel. Vielleicht ist das der eigene Versuch, ohne Wirklichkeit leben zu können.

  80. Bitte das Fernrohr einmal rumdrehen
    Ist ja alles richtig, was der werte Don über den Casus „Nafri“ schreibt. Aber dennoch Einspruch: Handelt es sich dabei nicht lediglich um ein Randphänomen der hiesigen politischen Alltagsklopperei?
    .
    Ich finde, man sollte den Blick weiten und vor allem in die Zukunft richten. Das heißt, einmal das Fernrohr umdrehen und versuchen zu sehen, was wahrscheinlich kommen wird.

    Ganz cool und ohne Alarmismus: Was wir heute sehen, ist vielleicht nur das Wetterleuchten, das ankündigt, was durch den steigenden Migrationsdruck auf Europa zukommt – und dann ohne Zweifel auch der Bevölkerung am Tegernsee viel massiver vor Augen treten wird als in Form von ein paar fremdländisch aussehnden jungen Männern, die sich an der örtlichen Sparkasse herumdrücken.

    Einfach weil die Quanten potentieller Zuwanderer nach Europa sich wahrscheinlich – im Vergleich zu heute – um ein Vielfaches erhöhen werden. Und die vor allem aus Afrika kommen werden, aber auch weiterhin aus Vorderasien, wenn die Bürgerkriege dort andauern bzw. neue ausbrechen sollten. Die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung speziell Afrikas zeigt eindrucksvoll ein FAZ-Artikel von heute:
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/dsw-bildet-die-weltbevoelkerung-und-entwicklung-in-dorf-ab-14600551.html

    Die Probleme dieser Weltregion sind derart umfassend, multifaktoriell bedingt und historisch eingefräst, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es (a) dort ausreichende Lebensperspektiven für die wachsende Bevölkerung und (b) für diesen Mangel Lösungen aus Europa geben kann.
    .
    Gleichzeitig wachsen dort die Möglichkeiten zur Migration nach Europa: Mit dem Smartphone haben Afrikaner nun erstmals einen Kompass und eine Landkarte wie auch ein starkes Kommunikationsmittel an der Hand; Strom zum Laden der Akkus ist inzwischen fast überall verfügbar. Die heute in weiten Teilen Afrikas erreichte wirtschaftliche Entwicklung erlaubt vielen Migrationswilligen die Akkumalation der notwendigen Reisekasse. Und viele Migranten haben in Europa durch weitverzweigte Clan- und Ethnobeziehungen bereits eine Anlaufstelle für die erste Orientierung vor Ort. Und schließlich bieten in den europäischen Ländern innerstaatliche Freizügigkeit und das Schengen-Regime die Möglichkeit, Chancen überall in der EU zu suchen.
    .
    Der Migratiosndruck wird perspektivisch auch durch Horstis „Obergrenzen“ nicht zu bewältigen sein, denn er wird viel fundamentaler werden als das, was wir bisher kennen. Seine – aus späterer Sicht milde erscheinenden – Formen zeigen sich heute z.B. in Ceuta, wie die FAZ aktuell wieder berichtet:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/migranten-stuermen-grenzzaun-zu-spanischer-exklave-14600872.html. Dass das dort quasi Dauerzustand ist, kann man sehen, gibt man in der FAZ.NET-Suchfunktion „ceuta“ ein.
    .
    Lange Rede, kurzer Sinn: Mir kommen die politpsychologischen Spielchen um Begriffe wie „Nafris“ vor wie das Pfeifen nachts im Wald. Sämtliche Vorturner*(LGBT) aller Parteien – AfDCSUCDUSPDLINKEFDP (habe ich wen vergessen?) – wissen wahrscheinlich, dass diese Auseinandersetzung um Nafri, racial profiling usw. lediglich moralisierende Symbolpolitik ist. An das, was da ganz real kommen wird (wie ich denke, dass es kommen wird), will keiner denken.
    .
    Ich habe allerdings auch keine Vorschläge, was man tun könnte, um das Schlimmste, also den Import von Dysfunktionalität, abzuwenden. Die Vergangenheit, z.B. auf den katalaunischen Feldern oder bei Tours/Poitiers, wird sich nicht wiederholen. Militärisch wird sich das nicht lösen lassen, dazu sind die Verhältnisse heute zu fluide.

    • knallhart
      Zitat:
      „Militärisch wird sich das nicht lösen lassen, dazu sind die Verhältnisse heute zu fluide.“

      Knallhart gesagt:
      Sie vergessen, dass es nach Süden einen natürlichen „Schutz“ gibt, den man, wenn man wollte bereits mit heutigen Wissen ohne viel Aufwand absolut dicht halten könnte.
      Viel aufwändiger wäre der Osten Europas zu befestigen, aber wenn das sogar deutsche Unternehmen an der saudischen Ostgrenze gelingt…

      Ob es politisch zu so finsteren Zeiten kommen wird ist eine andere Frage.

    • West
      *räusper*, ich meinte natürlich WEST.

    • Titel eingeben
      Entweder der Staat schützt die Grenzen und hält die Migration auf niedrigen Niveau, oder dieser Staat wird sein Gewaltmonopol verlieren.

    • Angesichts dieser Karte...
      wird sich eine Lösung finden müssen, ganz egal wie:

      http://cdn.static-economist.com/sites/default/files/true-size-of-africa.jpg

  81. wenn wir – die rechtmässigen Repräsentanten – wollen, dann können wir uns auch ein Neues Volk
    Bei Aldi?
    Oder Manufaktum?
    Nee: Amazon!
    .
    Hat der se noch alle? …sagt ein Berliner.

  82. Hard Rock
    Ich möchte darauf hinweisen, dass Norddeutschland und weiter nördlich Hard Rock gehört wird und traditionsbedingt eben nicht gleich jeder zum Näherhocken eingeladen. Wir mögen teilweise Regen und eisigen Wind (wirklich). Die kulturellen Unterschieden sind da noch betonter, als südlich des Rheins. Hier leben natürlich viele geflohene Schwaben inzwischen und so weiter, das verwässert das Bild und die Politiker sind auch überwiegend Zugezogene. Aber im Großen und Ganzen braucht keiner Angst um uns zu haben, dass hier die Kontrolle ganz verloren ginge und wir müssen Kultur nicht so betonen, um sie zu haben, unsere halt, über Geld redet man übrigens auch nicht, das finden wir peinlich. Es ist trotzdem da und wir haben vielleicht auch echt weniger Angst vor Überfremdung, weil der Welthandel schon immer viele Gäste brachte und Erfahrung damit, was zusammen geht und was nicht. Es kommt hier keiner auf die Idee, mia san mia zu sagen, weil das Selbstverständliche nicht gesagt werden muss. Das ist weiter südlich verständlicherweise eben ganz anders, man sollte da nicht projizieren aus der Enge der Berge heraus. Aber was nicht geht, wie Köln, da muss man auch nicht so viel Worte verlieren und Politiker reden eh zu viel, wer hört denn da hin.

    Hardrocker sind statistisch belegt die glücklicheren Menschen und haben in Sachen Aggression eine recht hohe Kompetenz. Zurückhaltung gilt hier als vornehm und man hat viel Geduld. Man ist sich auch sicher, dass es wenn’s gut ist dann auch gut sein wird. Da ist sehr wenig Naivität im Spiel.

    Wir sagen z.B. auch nicht Sau-Bayern oder so, wir haben einfach kein Schimpfwort für euch, sondern sind einfach still, und sämtlich voll dafür, dass sich die Bayern so bald als möglich selbstständig machen. Wir freuen uns für euch. Der Grund ist ganz unwichtig.

    Wir ziehen weiter nach Wacken, wühlen im Dreck, alle dürfen da mitmachen, die da Lust zu haben, das selektiert sich selbst und sind echt unbekümmert, dass hier einer ’ne neue Kultur einführen sollte, nur weil wir nicht gleich zucken, wenn sich einer daneben benimmt.

    Die Reaktion auf den Anschlag war unter Berlinern gleichfalls echtes Desinteresse. Keiner fand das gut aber eben auch nicht so dramatisch. Da war keine Verunsicherung, auch keine Wut oder Verzweiflung. So ist das eben hier im Norden. Das versteht man in den Bergen vielleicht nicht, wo der soziale Zusammenhalt aus unserer Sicht unerträglich hoch ist und was Freiheit heißt, eventuell nicht aus eigenem Erleben bekannt. Und auch das ist völlig ok. Wir urteilen da nicht. Das wird natürlich leicht falsch verstanden, besonders wenn man eine katholisch angehauchte Sozialistation genossen hat. Aber bei uns redet jeder selbst mit Gott, wenn er will, deutlicher kann man es wahrscheinlich nicht sagen.

    • Cool!
      „Die Reaktion auf den Anschlag war unter Berlinern gleichfalls echtes Desinteresse. Keiner fand das gut aber eben auch nicht so dramatisch. Da war keine Verunsicherung, auch keine Wut oder Verzweiflung“

      Echt Cool!
      Sind auch nur zwölf Leute draufgegangen und ein paar dutzend landeten im Spital und müssen halt zusehen, wie sie ihr Leben künftig meistern.
      In Wacken werden die eher nicht aufkreuzen, um Ihre „recht hohe Kompetenz“ auf die Probe zu stellen. Gibt ja nur noch „Kompetenzen“ im Berliner Lehrplan und Empathie ist eh kein geprüftes Lernfach.

      Für einen Wacken-gestählten Headbanger sind das bloß peanuts, über die sich allenfalls ein hirschlederbehostes Volksmusikpublikum aufhalten mag.

      Alle Regler nach rechts. Wühlen Sie weiter im Dreck und bleiben Sie von interkulturellen Störungen unbehelligt und glücklich.

      Sollte es mal pfeifen im Ohr, einfach nicht beachten, wird eine Rückkoppelung vom Verstärker sein, allenfalls Tinnitus. Aber von so was, d. h. von den rätselhaften Vorgängen zwischen den Ohren, sollte sich ein echter Hardrocker keinesfalls irritieren lassen.

    • In Berlin redet man nicht über Geld, Geld ist da,
      es kommt aus Bayern, und Der Anschlag am Weihnachtsmarkt, pfff, nicht so gut, aber nicht dramatisch.

      Zur wirtschaftlichen Bedeutung von Berlin war da ein link, selber suchen,
      Fazit war : irgendwasmitmedien, die keiner liest, und das war’s auch schon, Rest-Bundesfinanzausgleich.

      Berlin ist nicht der Norden, und ehemalige Hansestädte wie Bremen und Hamburg sind auch nicht mehr hanseatisch im traditionellen Sinne.

      Eher fremd, wenn man versteht, was ich meine.

      Aber schön, dass Sie sich freuen, wenn wir Bayern gehen, weil das nämlich, schleichend, aber deutlich, ein Trend ist.

      Mit dem Geld wird das dann anders, aber, nachdem Sie darüber nicht reden, fällt’s nicht auf.

      Knietief im Wacken sowieso nicht.

      Reden Sie mit Gott, so eine Nachbarin hatte ich auch, ihr Haus ist abgebrannt, Gott liebte sie so sehr.

      Ich rede lieber mit meine Laundsleid, real existierend, und sie antworten.

    • Jo
      „Berlin bekommt, was es verdient“ (Don, weiter unten), ist davon aber weder geschockt noch „will seine Heimat wieder haben“, (bayerischer CSU-Wähler, weiter unten), „sonst wähle ich AfD“.

      Was man sich natürlich in ländlicheren Gebieten schwer vorstellen kann, ist, dass Berlin als Fast-Großstadt jedes Quartal diese Anzahl von Verkehrstoten und schrecklich verstümmelten Opfern produziert. Man würde gerne aber man schafft es auch nicht an all die Krankenbetten. Vor allem Fahrradfahrer sterben hier schnell und da sind wir froh um jeden, der das hier sein lässt und das woanders macht, denn es stresst als Autofahrer. Nicht aus Angst um den Lack, sondern vor dem persönlichen Trauma. Man fährt trotzdem Auto. Egal und nicht geschockt sind zwei verschiedene Sachen.

      Hard Rocker haben keine Angst um ihre Heimat, in dem Sinne: die ist hier, die ist auch nicht weg, die nimmt auch keiner weg, wir nennen es auch nicht verschämt oder unverschämt so, sondern, im Zweifel, Berlin, oder Hamburg, für uns hat das einen Klang, das versteht ein Bayer jetzt nicht unbedingt, das wird auch nicht erwartet und wir wählen nicht rechts. Auch das hat Tradition. Wir finden die AfD fast so schlimm, wie die CSU. Weil wir nicht ganz so gekränkt sind. Oder auf die Idee kommen, die Würde der Männer mit zu bejammern, weil Frauen angegriffen werden. Denn da geht es erst mal um die Frauen. Kleines 1×1. Dass die Würde der Männer mit verletzt wird, kann man schon so sehen aber die Frage ist schon, was man sich dazu einbildet.

      Das heißt nicht, dass der Knall nicht gehört wird. Er fährt offenbar nur nicht ganz so in die Glieder und das halten wir für einen Vorzug. Da kann man Mal darüber nachdenken. Es gab hier schon vor 30 Jahren Gangs, die das U-Bahn-Fahren nachts für Frauen unmöglich machten und dann wurde das wieder besser. Das heißt nicht, dass wir das toll finden, was man offensichtlich dazu sagen muss. Also lieber doppelt: das ist nicht toll, so gar nicht. Aber man wählt nicht rechts deswegen. Und man kriegt auch keinen Freibrief fürs Rechts-Wählen für so was.

      Angst um Heimat braucht man nur haben, wenn man echt im Ernst meint, dass man sie durch solch vorüber gehenden Scheiß verlieren würde. Und meint, man würde sie durch Rechts-Wählen erhalten. Das ist leicht hysterisch. Naja, eigentlich ist es gefährlich. Und deswegen unterstützen wir schon immer bayerische Unabhängigkeitsbestrebungen. So ein kleiner, weiß-blauer, unabhängiger Polizeistaat, der so richtig sicher ist. Gerne auch aus Schengen austreten kann dann. Das hört sich doch kuschelig an.

      Aber vielleicht wäre es noch möglich, sich weniger über Kulinarisches, Berge, Geld und Vorurteile zu definieren, sondern etwas zu beruhigen und die Heimatängste einen Tick runter zu drehen. Ihr wohnt zwar erst halb so lange da unten, wie die Leute an der Ostseeküste aber 1500 Jahre müssten eigentlich auch ein Bisschen innere Sicherheit der anderen Art und mittelfristige Perspektive ermöglichen. Was ganz schlecht kommt ist rechts wählen aus Selbstmitleid und dafür Heimatgefühle zitieren.

    • Wir ?
      Wen meinen Sie mit „Wir“?
      Groß kann die Gruppe nicht sein.

    • @ Berliner
      > Die Reaktion auf den Anschlag war unter Berlinern gleichfalls echtes Desinteresse. Keiner fand das gut aber eben auch nicht so dramatisch. <

      Als etwa 13-Jähriger hatte ich das "Vergnügen" an einem großen bayerischen Schlachthof zusehen zu dürfen, wie Rinder – hintereinander in einer Reihe stehend – den Bolzenschuss erhielten und wegsackten. Ich wunderte mich sehr über das "Desinteresse" der dabei zusehenden Rinder in der Warteschlange.

      Sie schlugen das sie klein haltende System so wenig kaputt, wie die Berliner. Man wartet in der Schlange und in der Hoffnung, dass auch das nächste mal der bittere Kelch an einem selbst vorüber gehen möchte.

    • @hefe60
      Der Vergleich ist exakt, um was es geht. Echte Hysterie. Nicht hilfreich.

      Die kommt aus Verunsicherung und die ist im Norden offensichtlich etwas geringer. Zum Glück. Wir sind halt auch schon 3000 Jahre in der Gegend. Das zeigt sich halt manchmal doch. Bei weniger bekommt man schon noch manchmal Angst scheint es, dass man wieder weg muss. Durchatmen. Ruhig mal weinen, das ist ok.

  83. Das ist Biologie
    Men invade. Women invite.

  84. Politischer Mangel
    Je länger ich hier herumturne, komme ich zu der Auffassung, dass das Verbot der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD) 1956 den Niedergang des politischen Diskurses in der Bundesrepublik (alt-west) eingeläutet hat. So wurde der Ruhraufstand 1920 oder die Westabspaltung des SPD 1945 erfolgreich aus den Geschichtsbüchern getilgt. Und wie der Deutsche Gewerkschaftsbund mit Viktor Agartz umgegangen ist, kommt auch nirgends noch vor. Die KPD-Mitglieder hätten schon vor 60 Jahren auf die Funktion industrieller Reservearmeen hinweisen können (z.B. Karl Marx: Das Kapital. 1. Band. MEW 23 S. 267 ff.), denn die waren ja einschlägig geschult. Der „proletarische Internationalismus“, den Die Linke heute hochhält, um die Wirtschaftsmigration zu begründen, ist nur zu verstehen, dass die alten PDS-Kader nur ihre rot-weiß gepaperbackten Traktätchen in Erinnerung haben, die ursprüngliche Quelle aber nie studiert haben. Nur so kann man verstehen, dass eine hochmögende Parteiführerin den Ludwig Erhard hochleben lässt, und den Otto Ohlendorff hinter Erhard schlicht vergisst.
    Mit anderen Worten: Wir werden regiert und opponiert von vierten Garnituren. Irgendwelche Koofmichse von Bertelsmann-Stiftung, Atlantikbrücke und Co..
    Wie langweilig. Haben wir keinen Milliardär, der den Sch…laden mal aufräumt? Herr Hopp, übernehmen Sie! Fußball ist relativ unwichtig.

  85. Prognose
    Überraschung und Unverständnis über Köln, Berlin und all die verzichtenswerten Annehmlichkeiten, die uns in der Zukunft erwarten werden, impliziert Unwissen.

    Das konnte man damals kommen sehen. Wer kein verträumtes Bild vom Orient hatte, Islam nicht mit Frieden sondern Unterwerfung übersetzte, einfach mal die Augen aufgemacht und nachgeschaut hat, wer da eigentlich kommt und woher diese Personen kommen, wie die Rechtslage aussieht und was hier eigentlich gerade unter lautstarkem Gejaule aus Medien und Politik ablief, der konnte wissen wohin das absehbar läuft.
    Ich erinnere mich bspw. noch in der Hochzeit der Wilkommenskultur an eine dreiste Anmerkung innerhalb eines Youtubevideos zur Thematik, die in etwa lautete:
    „Vorallem frag ich mich, WO SIND DIE NUTTEN!? Die werden wir nämlich brauchen. Undzwar jede Menge von denen.“ Quelle: Reaktionär Doe
    Ich war nicht sonderlich geschockt, und auch nicht was an den anderen 364 Tagen hier so abläuft, worüber aber nur sehr selten überregional berichtet wird. Ärger über soviel Unwissen, Naivität und Realitätsfremdheit und Mitleid mit den zwangsläufigen Opfern beschreibt meine Reaktion darauf besser als Überraschung und Unverständnis.

    Der grundlegende Sachverhalt hat sich und wird sich wohl auch niemals ändern: Auch auf Basis des heute vorhandenen Wissens kombiniert mit einer gesunden Portion rationalen Realismus, kann man prognostizieren, was für Probleme in Zukunft noch so auf uns zukommen.

    1. Niedrig bis überhaupt nicht Qualifizierte, ja nichteinmal ihrer eigenen Sprache mächtige faktische Zuwanderer, die in absehbarer Zeit in einen enorm anforderungsintensiven Arbeitsmarkt integriert werden sollen, dessen Industrie weitestgehend mechanisiert wurde und dessen Dienstleistungssektor darüberhinaus in Zukunft stark digitalisiert werden wird. Das was hier unter dem Begriff „Integration“ firmiert wird grandios scheitern.

    2. Das sowieso schon überstrapazierte Sozialsystem dieses Landes wird dadurch noch stärker belastet. Kollaps ist aber eher unwahrscheinlich.

    3. Wir werden jede Menge frustrierte und für radikale Ideologien anfällige junge Männer auf unseren Straßen haben. Eine weitere Abnahme der inneren Sicherheit ist zwangsläufige Folge.

    4. Die nächste Rezession kommt bestimmt – auch mal wieder nach Deutschland. Und dann wird aus dem derzeitigen Ärger über die Milliarden, die für Zuwanderer aufeinmal von Himmel fallen, Hass werden. Verteilungskämpfe stehen uns damit auch bevor.

    5. In 4.) mitinbegriffen sind auch Übergriffe auf Ausländer und Asylanten. Das wird nocheinmal eine uneträgliche Steigerung der polarisierenden Propaganda seitens der Medien und Politik verursachen.

    6. Die Gesetzeslage wird nicht allzubald den Erfordernissen sachgerecht angepasst werden. Denn die, die die Anpassung in der Vergangenheit versäumt haben oder sie aus ideologischen Gründen sogar aktiv unterbinden, werden auch noch weiterhin von Wahlberechtigten damit beauftragt werden, nichts zu machen oder wenn überhaupt, dann nur zu reagieren, wenn das nächste Kind nicht nur in den Brunnen gefallen ist, sondern schon längst ertrunken ist.

    7. Deutschland besaß in der jüngeren Vergangenheit und besitzt heute auch noch nicht die Fähigkeit den erforderlichen Anpassungs- und Assimilierungsdruck auszuüben, um die weitere Ausbreitung von Parallelgesellschaften zu verhindern. Woher soll der auch kommen in einer Gesellschaft, die sich selbst dafür auf die Schulter klopft, sich selbst zu hassen, zu verleugnen und selbstzerstörerischem Irrsinn zu fröhnen. Ich kann es Ausländern nichteinmal übel nehmen, dass sie kein sonderliches Interesse daran haben, aktiv an einer solchen Gesellschaft mitzuwirken und sich zu integrieren. Konsequenz: Jede Menge mehr zusätzlicher sozialer Sprengstoff.

    Kann man alles kommen sehen.
    Mal abgesehen von purer Hoffnung, Zweckoptimismus und ideologischer Arroganz spricht nichts dagegen, dass sich diese Probleme in absehbarer Zukunft realisieren werden.
    Aber wieder wird man überrascht sein und mit Unverständnis reagieren.
    Ärgerlich.

  86. oh Schreck - andere Länder, andere Sitten - - (unbayerische Sitten, sozsuagen)
    ein Junge wird mit Isolierband geknebelt und blutig geschlagen. Er ist krank. Seine Peiniger schreien ihn an wegen Donald Trump – und weil er ein Weißer ist, – – sie filmen die Aktion, und stellen sie auf Facebook.

    http://www.fox32chicago.com/news/crime/227116738-story

    Die Amerikaner, die sich über derlei austauschen und die Traute haben, sowas öffentlich zu kritisieren, kapieren übrigens nicht die Bohne, weshalb wir uns massenhaft Akteure ins Land holen, die vergleichbaren Verhaltensweisen zuneigen.

    Etwas ganz ähnliches hat sich vor acht Wochen ca. in Schweden ereignet – um die Blogpfleger zu entlasten: Googlen Sie swedish chef beaten because „he looks like trump“.

  87. Energisch und Deutlich
    Wer im Laufe seines Lebens ein klein wenig offenen Auges und Ohren durch das Leben geht, bekommt mit, dass die Polizei, und überhaupt alle staatliche Stellen, mit Abkürzungen arbeiten. Nafrio ist also keinesfalls abwegig oder diskriminierend, denn wie sonst soll man bestimmte Gruppen in Kurzform benennen?

    Darüber hinaus hat Polizeiarbeit nichts mit Literatur zu tun, in der Abkürzungen tunlichst vermieden werden sollten.

    Nein, das Problem ist nicht die Abkürzung. Das Problem sind jene, die sich zu moralisierenden und selbsternannten Wächter unerwünschter Gedanken und Worte aufschwingen. Sie wären, denke ich, genau besehen, die schlimmsten Blockwarte geworden, wenn sie denn damals gelebt hätten.

    Denn sie alleine wissen was Richtig und Falsch ist. Diese Leute sind meines Erachtens psychisch gestört und nahe dem Größenwahn.

    Als ich Jung war, fuhr ich nach Frankreich und staunte über die andere Kultur. Ich fuhr auch nach Belgien, Holland, Schweiz, Italien, Österreich und immer empfand ich das mir Fremde, das Unbekannte, als Bereicherung. (Besonders gerne war ich in Bayern, das ist Wirklichkeit!) Nun bin ich nicht der Maßstab der Welt. Aber es fällt auf: Diese jungen Afrikaner staunen nicht. Sie empfinden die Bereicherung im gestohlenen Handy, in der Verletzung der Würde der Frauen und der Verachtung der europäischen Männer.

    Menschen wie Peter und Lauer sind nur die Ausgeburt der linken Fantasien von der Weltverbesserung und Menschengestaltung. Zwangsdemokraten wäre eigentlich die richtige Bezeichnung für diese Gestalten.

    Bei uns in Costa Rica haben wir ähnliche Probleme. Wir haben mehr als eine halbe Million illegaler Menschen, die sich zum Teil redlich, aber unerlaubt, durch Schwarzarbeit ernähren und teils durch Raub, Diebstahl, Drogenhandel.

    Seltsamerweise sind wir hier uns einig, und es gibt keine Gegenstimme, dass wir diese Elemente nicht wollen, und wenn die Polizei oder Einwanderungsbehörde jemanden erwischt, wandert er in den Knast (und bei uns ist Knast hart und böse) und danach weg mit ihm. Das Problem weggeworfener Dokumente haben wir nicht, also ist Abschiebung kein Problem.

    Aber eigentlich möchte ich nur sagen, dass jeder Deutsche in seiner Heimat das allgemeingültige Recht hat, in Frieden zu leben, ohne durch solch unerwünschte „Gäste“ beraubt oder sexuell traumatisiert zu werden. Das muss man gar nicht erst begründen, das ist Menschenrecht.

    Mich verstört, dass Merkel einfach so die Grenze aufmachen konnte, mich verstört, dass sich keine Opposition fand, die sich dagegen stemmte. Mich verstört, dass sich die Polizei heute einigen gestörten Charakteren gegenüber rechtfertigen muss, wie und warum sie Straftaten verhindert und welche Abkürzungen sie dazu verwendet.

    Ich weiß nicht mehr, wer es schrieb. Es ging um die Würde der Juden in den KZs. Und ein jüdischer Autor schrieb, dass ihm niemand seine Würde rauben könne, es sei denn, er gäbe sie selber her. Insofern ist es keinesfalls Würdelos oder politisch unkorrekt, bestimmte Kürzel zu verwenden, denn wer sich dadurch diskriminiert fühlt, der will sich diskriminiert fühlen.

    Und wer sich über bestimmte Begriffe empört, der will sich empören, grundsätzlich. Dem geht es nicht um die Sache, den Hintergrund, dem geht es um den Mittelpunkt, in den er sich selber stellen will, ob Grün oder SPD. Er will sich selber eine Bedeutung geben.

    Wie gesagt, ich halte diese Personen für psychisch belastet und eigentlich ganz ungeeignet für ein politisches Amt.

    Nur, wie soll es weitergehen? In Zukunft alle Feste mit massiven Polizeiaufgeboten sichern?

    Bei uns sind Kinder besonders geschützt, Kinder und alte Leute. Kinderschänder müssen aufpassen, im Knast nicht um die Ecke gebracht zu werden. Kinderschändern wird auch schon mal das Haus abgefackelt, als wolle man einen bösen Geist vom Ort des Grauens vertreiben.

    Das bedeutet, unsere Gesellschaft nimmt manchmal Zuflucht zur Selbstreinigung, so fragwürdig das auch ist und so sehr ich es persönlich auch ablehne.

    Aber das könnte in Deutschland noch kommen. Das könnte vielleicht sogar „Wunder“ wirken. Eigentlich hoffe ich ja, dass Deutsche Männer endlich mal zurück schlagen und die Frauen beschützen (obwohl der Feminismus meint, eine Frau zu beschützen sei Machogehabe, aber hier wird der Macho plötzlich geliebt) und sich und seine gesellschaftliche und kulturelle Ordnung nicht demütigen lassen.

    Es gibt Menschen, die brauchen eine deutliche Sprache. Als ich jung war, hielt ich von einer gewaltlosen Erziehung viel. Später lehrte mich das Leben, dass Kinder und Asoziale Richtlinien haben müssen. Notfalls energisch aufgebaut. Aus Liebe zum Leben und den kulturellen Errungenschaften gegenüber.

  88. Die Botschaft (vom Wendepunkt) hör' ich wohl, allein ...
    Schön wäre es, wenn Silvester 2016, wie der Don postuliert, „ein (der?) Wendepunkt“ gewesen wäre.

    Ich sehe das leider nicht:

    1. In anderen Städten (z. B. Dortmund: Platz von Leeds, 1000 Mann) gab es ebenfalls Ausschreitungen.

    2. Die permanenten Einzelübergriffe, von der kleinen Anpöbelei bis zum Antanz-Diebstahl, dem Zusammenschlagen, der Notzucht laufen weiter. Die Berichterstattung versackt in den Lokalteilen, solange man es irgendwie wegdrücken kann.

    3. Herr Misere wittert Morgenluft für den Überwachungsstaat und will das GG kippen (Föderalismusprinzip!), Grenzen aber nicht sichern. Grotesk.

    4. Bei WON wird ein OK-Spezialist zitiert: >>Dietmar Kneib, Inspektionsleiter Organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Düsseldorf sagte, er sei überrascht über das massive Auftreten junger nordafrikanischer Männer in Köln, Düsseldorf und anderen Städten gewesen.

    „Man muss schon davon ausgehen, dass es ein Statement gewesen ist. Die Diskussion, die es in dem letzten Jahr gegeben hat, kann auch in diesen Kreisen nicht vollkommen unbemerkt geblieben sein. Und dann wieder in der Anzahl aufzutauchen und auch mit einer ausgeprägten aggressiven Grundstimmung mit entsprechenden Auftreten, das hat mich auch nachdenklich gemacht“, so der erfahrene Kriminalbeamte.

    Die jungen Nordafrikaner seien sehr gut über die sozialen Medien vernetzt – „und zwar nicht über Facebook, sondern über solche, die wir nicht überwachen können.“<<

    Maas und Konsorten wollen sich gern bei Facebook einen Wolf überwachen und sanktionieren, ob/wenn jemand angebliche Fake News verbreitet, aber die Kommunikation der "Invasoren" (Wortwahl DA) kann man nicht mitverfolgen. Interessante Prioritäten.

    5. Der Aufwand der Ordnungskräfte ist gigantisch und nicht endlos durchzuhalten: in Köln brauchte man bereits ein 1:1-Verhältnis. Die Ressourcen der Polizei werden überdehnt.

    6. Wenn Frauen (es waren eh viel weniger als früher) beim Feiern in der Öffentlichkeit von 17 Hundertschaften Polizei geschützt werden müssen und die Täter von 2015, die sehr wahrscheinlich weitgehend identisch mit dem Aufmarsch von 2016 waren, immer noch frei sind, dann ist das kein Wendepunkt.

    6. Der ganze politmediale Komplex trompetet "weiter so", weil man sich so mit der Open-borders-Ideologie verbandelt hat, dass man beim Zurückstecken den kompletten Zusammenbruch fürchtet: Die AfD, die den Öffis die 8,5 Milliarden "GEZ-Gebühr" wegnehmen wollen, werden von Kleber, Dunja Halligalli und Co. gefährlicher eingeschätzt als militante Migranten.

    7. Die Reichen und Mächtigen trifft's noch nicht: Der Terrorismus richtet sich diesmal nicht gegen gut geschützte Politiker (nicht wie bei der RAF), sondern gegen ungeschützte Bürger, denen nicht einmal mehr eine Gedenkveranstaltung gewidmet wird. Der öffentliche Raum, der invadiert wird und für die, die schon länger hier sind, besonders für ihre Frauen, immer mehr zur Risikozone (oder gar No-go-Area) wird, ist für die Großkopfigen nicht so wichtig: sie benutzen seltener U- und S-Bahn, sie sind für ihre Freizeitgestaltung nicht auf den öffentlichen Raum angewiesen. Wer nicht betroffen ist, handelt nicht.

    8. Merkel wird ihre Politik nicht ändern. Sie ist eine Opportunistin, die dem linken (von ihr angepeilt: grünen) Koalitionspartner immer zu viel Raum lässt, um dort Wähler abzugreifen. Außerdem agiert sie nicht, sondern wartet endlos ab (Ausnahme leider: Grenzöffnung). Jeder schimpft über die Zustände, aber nur ein Teil der Schimpfer ist bereit, Konsequenzen zu ziehen und ggf. AfD zu wählen (vielleicht ändert sich das ja noch bis September): mein Gott, es geht nicht um Schönheitspreise (bei den Grünen war man in der Anfangsphase auch nicht so etepetete in der Kritik), sondern darum, dass Merkel für ihr Versagen ihr Amt verliert. Und das passiert erst, wenn die CDU gründlich abschmiert und dort wieder Konservative ans Ruder kommen.

    Ich will meine Heimat wiederhaben! Ich halte es nicht für einen Ausweis von Großstadtflair, wenn es in den Innenstädten zugeht wie in den Edgar-Wallace-Romanen im Hafenviertel von London.

    Und ich bin kein Nazi, kein Rechtsextremer, nicht einmal ein Rechtspopulist! Ich bin kein Globalisierungsverlierer und sozial Abgehängter!

    Ich bin seit zig Jahren CSU-Mitglied und mir geht's wirtschaftlich sehr gut.

    Aber: Falls Seehofer nicht endlich durchzieht und Merkel abschießt, werde ich AfD wählen. Und meine Familie auch.
    Punkt aus.

    Merkel muss weg!

    PS: „Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ (Lichtenberg)

    • Nun, in -bayern wird ja hart durchgegriffen, gleichzeitig verlagern sich die kriminellen Elemente nach Norden. Berlin bekommt, was es verdient.

    • Bring back our country
      Ich will ja gar keine billige Werbung machen, aber vielleicht gibt es ja doch in diesem Jahr für Merkel einen vor den Latz.
      „Ich will mein Land zurück“, sagt Frauke Petry bei der Rede in Pirna, naja Trump hat auch oben genannten Spruch als Credo genommen…
      Vielleicht ist es hilfreich.
      Für Bayern dürfte das sicherlich nicht zutreffen und für uns in Sachsen vielleicht auch (noch) nicht, aber wenn bald gehandelt wird, dann könnte das dür alle kein ganz angenehmes Erwachen geben.

  89. Äusserungen und Schweigen
    Peter und Lauer haben einfach versucht, was vor nicht allzulanger Zeit noch gut funktionierte, siehe #aufschrei.

    Die Zeit scheint vorbei zu gehen.

    Es war doch recht interessant zu beobachten, wie die Äußerungen von Peter und Lauer aufgenommen wurden. Keine Unterstützung seitens prominenter Parteigenossen.

    Allerdings auch nur lauwarme Distanzierungen höherer oder gar nur Funktionäre des zweiten Rangs.

    Mir erscheint, Grüne, SPD und Linke sehen sich vor einem Dilemma:

    Sie schienen auf ihrem Durchmarsch kurz vor dem Ziel zu stehen. Von vielen meinungsbildenden Medien bis weit in die Öffentlich-Rechtlichen Sender unterstützt, bejubelten sie die Migrationswellen, die geschenkten Neubürger, die Lösung unserer möglichen Rentenproblematik, wagten sich dann im Laufe des letzten Jahres wegen des Nicht-unter-den-Teppich-Kehren-Könnens der Kölner Silvesterereignisse 2015/2016 daran, Hatespeech auf die Agenda zu setzen, ließen dieses durch regierungsgesteuerte Nichtregierungsorganisationen propagandistisch befeuern, ja es schien recht gut zu laufen. (Andere Themen mag ich gar nicht nennen, denn diese Thematik war wohl ursächlich für deren jetziges Dilemma.)

    Je mehr allerdings diese Schalmeien erklangen, desto weniger verfingen die Melodein bei recht vielen Bürgern.

    Nafri-Thematisierung war wohl einer der letzten verzweifelten Versuche, den Rückschlag des Pendels so kurz vor dem Ziel aufzuhalten.

    Das Thema Innere Sicherheit wird vermutlich einen Großraum der Wahlkämpfe dieses Jahres einnehmen mit dem besonderen Schwerpunkt des Umgangs mit kriminellen Migranten.

    Damit werden Grüne, Linke und SPD einfach durch diese Themen Betonende vor sich her getrieben.

    Und da die kriminellen Migranten diesen Parteien wohl kaum den Gefallen tun werden und bis nach der Bundestagswahl nur noch Däumchen drehen, wird das Thema der Inneren Sicherheit eben Thema bleiben.

    Die Auswüchse insbesondere der Rot-Rot-Grünen Landesregierung in Berlin werden das ihrige beitragen.

    Mir scheint, diese drei Parteien stecken in dem Dilemma, dass sich der Wind so mächtig dreht, wenn nicht schon gedreht hat, dass diese einfach ratlos sind und nicht wissen, wie sie ihre bis vor kurzem vertretenen Positionen aufgeben können, ohne eingefleischte Anhänger zu verlieren, aber doch hinreichend viele der sich Abwendenden zu halten oder zurück zu gewinnen.

    Wir werden vermutlich noch eine Menge Interessantes dieses Jahr beobachten und kommentieren können. Langweilig wirds wohl kaum werden. Eher hart.

    • Ich denke, speziel SPD und Linke wird es die Basis zerreissen. wogegen die Gerünen ihre neuen Klientele verlieren werden, also di Bürgerlichen.

    • Herr Cgn, Don, SPD war eine Volkspartei, ist heute eine Mittelpartei,
      Mitglieder und Wähler schwanden und schwinden, die Linke ist so ein Gemenge aus Erich Mielke Gedächtnis Kirche, und Sammlung zerstrittener Westlinker (Befreiungsfront für Palästina,etc. Leben des Brian) ,da habe ich wenig Einblick, aber viele Ostalgiker, die immer die Sicherheit in der DDR betonen, werden mit afrikanischen Schalmeien kaum mitsingen.

      Ja, und die Grünlinge, ab von ihren narrischen Feministen und K-Grupplern, werden den verbotsfetischistischen Spießer wohl auch kaum halten können.

      Irgendwann kommen die Treffer ins eigene, miefige, Kontor, und da ist dann Schluß mit Teddybär.

      Aber auch die CDU wird weiter Federn lassen, auch eine linke, ehemalige Volkspartei, deren Schmuh auch dümmeren Micheln dämmert .

      Die ungeliebte, aber nicht wegzulügende, AfD wird kaum müde werden, den Zusammenhang zwischen Gonslerinnen-Irresein (und bleiben) und den ganzen importierten Unsympathen zu betonen.

      Ja, auf ein interessantes und hartes 2017 !

    • Meine Vermutung ist,
      dass sich die Grünen mittelfristig von einer Partei zu einer Art NGO/APO wieder zurückentwickeln werden, welche mittels permanenter Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht bzw. dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ihre Politik durchzusetzen versuchen werden – denn der parlamentarische Weg wird nach und nach wegfallen. Die Grünen haben mit der Wahl vom Kretschmann Winni ihren Zenit erreicht. Ähnlich wie der FDP 2009 scheint ihnen die Euphorie allerdings etwas zu Kopf gestiegen zu sein. In der Migrationskrise haben sie ihr Blatt auf jeden Fall überreizt. Sie haben halt keinen Royal Flush, ja nicht einmal eine Straße. Erstes Anzeichen dafür war ja die Wahl in meiner Wahlheimat RLP, wo sie Glück hatten, nicht aus dem Landtag geflogen zu sein.

      Dieser Trend wird sich bei der Wahl in NRW fortsetzen. Ich habe nachgerechnet, SPD und Grüne haben nur ein Polster von 8 Sitzen – bei 237 Plätzen insgesamt. Komischerweise hört man ja auch kaum einmal etwas von Landesgrünen, die wissen nämlich was die Stunde geschlagen. Die Klappe aufreissen tun eigentlich immer nur Bundesgrüne die auf der Bundesliste die ersten 10 Plätze belegen. Dass sie ihren Kollegen in der Provinz damit schaden, scheint ihnen egal zu sein…

      Die wichtigste Tugend jetzt ist Geduld. Der Wind hat sich gedreht, das ist nicht mehr von der Hand zu weisen. SPD und Grüne werden die nächste vier Jahre eine Klatsche nach der anderen erleben und die Blockade des Bundesrates wird überwunden werden. Es wird sich schon alles fügen. Offen ist nur, mit wie vielen geschenkten Menschen uns der Herrgott bis dahin noch gesegnet haben wird. Aber da vertraue ich auf die Italiener. 2017 wird kommen was unvermeidbar ist – das Ende von Frontex, die Rückkehr zum nationalen Grenzregime im Mittelmeer.

    • Ich denke, da wird es nach der Wahl dann eine Ampelkoalition geben – dafür dürfte es knapp reichen.

    • Moskau
      Für mich, und da gebe ich DA durchaus Recht, standen oder stehen die SPDCDUGrünen „kurz vor Moskau“, vielleicht kommen jetzt noch ein paar Wochen Belagerung hinzu, und hoffentlich wird dann der Rückzug angetreten werden müssen (unter schweren Verlusten).

    • Lieber DON, Sie meinen Rot-Gelb-Grün?
      Das wäre ja eine Katastrophe. An Rot-Grün erinnere ich mich mit Grausen. Und wenn die von Gelb abhängig sind, können die sich auf gar nichts einigen. Dann haben wir einen Stillstand. Von der dann vermutlich sehr starken Opposition gar nicht zu reden … Oh, sorry. Sie meinen NRW. Wer chronologisch mitliest ist im Vorteil. Alles gut. Beinahe hätte ich einen Herzkasper gekriegt.

    • ... ich stimme mir den Einschätzungen überein ...
      … allerdings mit einer Abweichung: R2G hat die letzten Jahre genutzt, um Staat und Medien flächendeckend mit eigenen Leuten und Günstlingswirtschaft zu durchsetzen. Das Denuziantentum eines Lauer ist davon nur eine Kehrseite. Das bedeutet, dass Veränderungen in eine vernünftige Richtung immer gegen den Betrieb durchgesetzt werden müssen, was zu einem Vertrauensverlust derjenigen, die schon länger hier leben, und deren politischer Ermattung führen kann, wenn nicht energisch gegengehalten wird …

  90. Tee oder Kekse
    Ach, alle sind so pessimistisch. Dabei ist doch Euphorie die beste Medizin. Beispiel: CDU-Parteitag. Merkel sagt in ihrer Rede dies und sagt das und neben ein bisschen Hetze gegen Russland sagt sie noch Einiges mehr und steigert sich zum Höhepunkt: „Ich“, so versichert sie, „will und werde alles einsetzen, was in mir steckt …..ich will dienen !“

    Wie Donner hallen diese Worte durch den Saal. Fast wie ein Schock, der die Delegierten hochreißt zu einem frenetischen, mehr als 11 Minuten langen Applaus.

    Ähmmm, kann mir bitte jemand erklären, was in Deutschland los ist ???

    • s.a. Nordkorea, wen es um die CDU geht.

    • Was in Deutschland los ist, wollen Sie nicht wirklich wissen,
      Frau Jezo-Parovsky, weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen, nichts ist passiert, weitergehen !

      Ein Haufen schäbiger Schnorrer, die an ihren Mandaten und Pfründen kleben, und Demokratie und Deutschland schwänzen.
      Da kommt Laune auf, wenn Muddi ,,weiter so“ keift.

      Es gibt aggressive Bettlerbanden aus dem Osten, eine Mafia, und wir haben eben die Einheitsbreipartei.
      Folklore , ganz harmlos.

      In so ruhigen und sicheren Zeiten brauchen wir auch keine aktiv gestaltende Politik FÜR Deutschland.

      Da tut’s das Essener Schuhplattln der abschaffenden Abzocker.

      Wie Sie sehen, werte Frau Mitforistin, es ist nichts los, kein Grund zur Unruhe, weitergehen, wenn Sie die Möglichkeit haben, bis ins bessere Ausland.

    • Beständigkeit
      Sie wird sicher auch lange nach ihrem Tod noch unsere Kanzlerin bleiben.

  91. High Noon
    Das Sprichwort mit der Tür gehört aber auch in einen Kulturraum, wo man glaubt, böse Geister durch Amulette fernhalten zu können.
    .
    Hat es in Europa so ähnlich auch gegeben: Bei Dürre glaubte das Landvolk irgendwann nicht mehr daran, dass die von Pfarrer und Amtmann empfohlenen Bittprozessionen ausreichen würden, um den bösen Zauber zubrechen — da musste dann schon eine Hexe ersäuft werden. Die Obrigkeit stand dann vor der Wahl, ob sie das zulässt, oder einschreitet und am Ende einen Aufstand riskiert. High Noon!
    .
    Und heute? Irgendwie scheinen mir da manche zu hoffen, hunderttausend Menschen nach Afrika zurückzaubern zu können, indem sie „linksgrüne“ Journalistinnen und Politikerinnen (es sind wirklich IMMER Frauen, achten Sie mal darauf) oft genug lynchen (verbal natürlich nur — hat den Vorteil, dass man es beliebig oft wiederholen kann) . Weil die haben unsere schöne Heimat verhext, und solange die unbehelligt weiter ihr linxgrünes Zeugs von sich geben (dürfen), muss Clara im Rollstuhl sitzen und kann Heidi nicht zurück in die Berge.

    • Kulturräume mit dem Glauben an Geister und Hexer sind in den letzten beiden
      Jahren massenweise bei uns angekommen und diese Menschen werden es auch durch zugewandte Pädagogen nicht schaffen, ihre Prägung aufzugeben und dann in der Neuzeit und in unserem Verständnis des Miteinander auskommens anzukommen. Sie haben ihre Amulette und den Segen des Geistheilers mit sich und leben in ihrer Welt.
      Einige hier haben das kapiert – andere schauen entspannt weiter zu, wie die offene Grenze genutzt wird, den Bogen weiter zu überspannen, der den gesellschaftlichen Konsens zum Platzen bringt.

      High noon: da schossen 2 aufeinander.
      Bei uns dürfen eher die neu eingereisten „schießen“ – die andern sollen wehrlos sogar das Maul halten, damit sie nicht als rechts oder sogar Nazi verunglimpft werden.
      Herr Meier – ihre Vergleiche hinken.

    • Ist das ein Aufruf
      von der verbalen zur Handlungsebene, zur Aktion, überzugehen? Was wenn das passiert? Klammheimliche Freude?

      Das afrikanische Sprichwort kommt übrigens ganz ohne Bezug auf Geister, Hexen und ähnliches aus und es macht daher wenig Sinn diese hier ins Spiel zu bringen. Es sei denn, man befindet sich nach dem Erstarken der Religionen in Europa auf dem Weg ins Metaphysische.

    • Hexen und Geister
      machmal gehen einem Linksliberalen, wenn er nicht aufpasst, doch die rassistischen Pferde durch: Afrika – „ein Kulturraum, wo man glaubt, böse Geister durch Amulette fernhalten zu können.“ Immer wieder schön, die Argumentlosigkeit von Meier 5 erleben zu dürfen.

    • Voodoo-Politik
      Und manche Politker in Deutschland glauben allen Ernstes, wenn man die bösen Wörter vermeidet, dann wären auch die Inhalte nicht mehr vorhanden.

  92. Trumpistan?
    Und da Don Alphonsos „Heimat“ ja so viel Sympathie für Don Trumpel hat — soll man sie dann „Trumpistan“ nennen?
    .
    Schreiben Sie mir Ihre ehrliche Meinung!

    • Es gibt den Vorschlag, ein Blog mit dem Namen „Durchs wilde Trumpistan“ zu machen.

    • Schreiben Sie mir Ihre ehrliche Meinung
      Goethe hatte da irgendwas, in seinem schier unüberschaubaren Schaffen.

    • Titel eingeben
      Dazu koennten Sie endlich wieder Amerikas mit eigenen Augern sehen.

      Oder darf ich Deutschland außerhalb FriedrichshainKreuz-PrenzelbergNeuköllnHamburgBremen darunter verstehen?

      So langsam machen Sie uns die Zähne so lang mit Ihrem neuen, hoffentlich dritten Blog.

      Im Spiegel sehe ich schon aus wie Edward.

    • Namensvorschlag
      Donnerland

    • Das Problem scheint zu sein,
      dass Sie ein Problem mit ehrlichen Meinungen haben und sie auch nicht hören wollen. Außerdem haben Sie offenbar zu viel Zeit, um in Blogs herumzuschmieren, weil Sie die Leute provozieren wollen. Ist in der ZON mal wieder der Kommentarbereich geschlossen oder was ist los?

  93. LGFAWM-Linksgrünfrustrierteralterweißermann
    Don: „So fängt das an, warten Sie nur ein Jahr, dann kaufen Sie ein Rennrad und jeden Tag Torte.“ Your made my day, kann ich allen LGFAWM mit hohem Blutdruck nur empfehlen.

  94. Titel eingeben
    Wo bitte kann man sich für sich für Ihre Heimat bewerben. Meine (Westdeutsche) Heimat ist mir nämlich in den vergangenen Jahren abhanden gekommen bzw. ruiniert worden. Das liegt meiner Meinung nach nicht an den “ schon länger hier wohnenden“ sondern an deren Volksvertretern.

    • Bayerisches Oberland, kann ich nur empfehlen. Da landen Sie schon mit 15 Gramm Haschisch im Bau.

    • Don sagt: mit 15 Gramm Haschisch im Bau
      …. ggf geht es auch um die Auslastung / Auslastbarkeit
      der Hotelbetten. Wenn Kunden da sind die das Zimmer
      dringender benötigen muss sich der Haschischbesitzer
      wo anders ein Zimmer suchen. Ich weis natürlich nichts
      über den Umfang der Bettenkapazitäten der bayerischen Polizei.

  95. Trollpostings
    „Dabei war der HM555 früher meist gut lesbar. Kurz, Prägnant, sogar oft amüsant. Dann war er eine Weile weg. Und nu…? Was ist passiert?“

    Wer sich darauf einlässt, seine absurden und gereizten Trollpostings zu kommentieren, der muss sich nicht darüber wundern, dass er weiter macht. Ich wundere mich über Dons Langmut. Verhaltensauffällige Typen zu tolerieren hat für mich wenig damit zu tun, abweichende Meinungen zuzulassen.

  96. @ Sabine hahn sagte am 4. Januar 2017 um 20:17 Uhr
    Na ja Sabine; so sehr ich Belgien schätze (Ardennen, die Küste bei de Haan, die historischen Städte wie Brügge…), nehme ich Ihnen nicht ab, hier das belgische Volk als homogener als das Deutsche vorzustellen. Wenn das z.B. die police liégeoise (ohne blonde Zöpfe) das „hinkriegt“ so mag das an der fast 30% Arbeitslosigkeit und der Möglichkeit liegen auf das Genpool von Bergarbeitersöhnen zurückgreifen zu können.
    .
    Und wenn bei Ihnen schon über die fehlende gemeinsame Kultur in Deutschland die Rede ist, so sei Ihnen ausgerichtet, daß wir Deutschen das jetzt über uns Gekommene m. E. viel weniger „verdient“ haben als das leopoldinische Belgien mit seinem afrikanischen molenbek-ähnlichen Zuwachs.
    (DdH)


  97. Lieber Don Alphonso, Sie haben mit 1.200 Posts einen Status erreicht, den ich bisher nur aus den USA kenne, z.B. bei Washington Post. Ich möchte Ihnen herzlich gratulieren und kann es nicht verstehen, dass manche „Regulars“ sich darüber beschweren. Die erkennen doch die Namen ihrer Buddys und können nach wie vor unter sich bleiben. Ich freue mich jedenfalls für Sie.

    Zitat Don Alphonso: „Sie finden ihre Lebensvorstellung richtig, und erwarten keine Debatten über Kinderehen, Sharia und Grundrechte besoffener Horden. Sie wollen das einfach nicht.“

    Warum sollten sie. In jenen Ländern würde sich niemand nach unseren Vorstellungen richten. Dass Deutschland sich vor denen so klein macht, ist für mich ein Rätsel.

    Ich las in einem vorherigen Blog einen Post, in welchem der Schreiber meinte, dass jetzt nur noch Männer und ältere Frauen abends aus dem Haus gehen könnten.
    Irrtum!
    Eine ältere Frau ist in Buxtehude, in der Nähe von Hamburg, in ihrer Wohnung vergewaltigt worden. Der Täter ist ein Kurde, der sich illegal in Deutschland aufhält.
    http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2016/Dezember/Nach-Vergewaltigung-in-Buxtehude-Polizei-stellt-Taeter-im-Alten-Land

    Im Oktober wurde eine 90-jährige in Düsseldorf vergewaltigt.
    Das Opfer hatte zunächst den Täter als einen Südländer beschrieben, doch später ihre Angaben nachkorrigiert: Die Polizei sucht nun nach einem osteuropäischen Tätertyp.

    Das ist nicht das erste Mal, dass solch eine Nachbesserung erfolgt, nachdem das Opfer zunächst von einem Südländer geredet hat. Ich finde das seltsam, denn ich meine, dass der erste Eindruck normalerweise richtig ist.

    Wenn nach ihm gesucht wird, warum ist das Bild unkenntlich gemacht? Allein das mach mich schon wieder wütend.
    https://www.welt.de/vermischtes/article158612713/Taeter-nach-Vergewaltigung-einer-90-Jaehrigen-fluechtig.html

    Eine 70-jährige gehbehinderte Frau wurde auf der Treppe in der Hamburger U- oder S-Bahn die Treppe heruntergeschubst. Anschließend wurde ihr die Handtasche geraubt.
    http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Treppenschubser-Noch-kein-Hinweis-auf-Taeter,treppenschubser100.html

    Es gab doch auch einen brutalen Mord an einer älteren Frau in einem Einfamilienhaus, der ausgeübt wurde, als der Ehemann aus dem Haus unterwegs war. Auf den Hauswänden wurden Schmierereien mit islamistischen Symbolen gefunden. Davon ist seit vielen Monaten nichts zu hören, und ich kann mich nicht mehr an den Tatort erinnern.

    Ein ereblicer Anteil einer gewissen Gruppe der hier noch nicht lange Lebenden hasst und verachtet uns, und wir müssen es ertragen und uns obendrein noch gefallen lassen, von unseren Medien und Politikern des Hasses bezichtigt zu werden.

    Gott bewahre das Land vor einer Regierung mit ulF und den Grünen. Die werden nachher so weiter machen, wie bisher, egal, was sie vor der Wahl versprechen.

    • Danke, aber ganz ehrlich: 1200 kommentare sind einfach nicht mehr zu bewältigen. 300 ist ein gutes Limit, mit dem man arbeiten kann.

    • @ Don
      Haben Sie Ihre Verfahrensweise umgestellt?
      Ich meine früher wurden Kommentare zwei mal pro Tag veröffentlicht, jetzt stündlich.
      Für das Diskutieren ist natürlich der neue Weg besser.

      Viele Leute haben jetzt auch noch Urlaub und schreiben ihren Frust von der Leber.
      Das wird ab der nächsten Woche wieder ruhiger und nur noch zu Stosszeiten in den Abendstunden passieren.

    • @Kommentarbereich / Software
      Die 1200+ Kommentare und das mittlerweile schon standardmäßige überschreiten, der abarbeitbaren Menge an Kommentaren sind nur weitere Gründe die genutzte Software anzupassen.

      Ebenfalls Gratulation zu sovielen Lesern und Kommentaren. Ein sehr guter Einstand in das Jahr 2017 nehme ich an.

    • Der Düsseldorfer Vergewaltiger ist Marrokaner,
      mit spanischem Pass. Er sass vor der Vergewaltigung der alten Frau kurz wegen eines Raubüberfalls in Untersuchungshaft, wurde aber wieder freigelassen.
      Warum die Polizei die Personenbeschreibung des Täters als „Südländer“ später fälschlich in „Osteuropäer“ umwandelte ??? Seltsam gewiss!
      War übrigens bei dem Einbruchsversuch bei mir ähnlich. Der (später festgenommene), von Zeugen als Osteuropäer beschriebene, Täter (Pole) wurde im Polizeibericht als blonder Hiesiger bezeichnet.

    • Tatort ist realistisch
      Brutale Kriminelle kommen aus dem Osten (blond!). Araber sind nie schuld (Opfer), oder sie werden eben blond gemacht.


  98. Mein Mann erhielt eine Morddrohung wegen einer Bagatelle, nach einer höflichen Bitte nach etwas manierlichem Benehmen der Kinder eines Mannes, der dann damit prahlte, dass er ein Muslim sei: Er wüsste, wie man Deutsche wie ihn plattmacht. Manche, die eine höfliche Bemerkung machten, wurden schon gleich an Ort und Stelle schwer verletzt. Wenn man Pech hat, liegt man gleich am Boden und kann sogar sterben. Ist auch schon passiert, nur weil ein älterer Herr einem jungen Mann höflich bat, ihn nicht anzurempeln. Mein Mann hatte Glück, dass derjenige nicht gleich zugeschlagen, sondern nur gedroht hat.

    Tja, wir werden lernen müssen, unseren Mund zu halten.


    • Nein, eben gerade nicht den Mund halten – schlagfertiger werden!
      Lernen, was sie nicht abkönnen, wovor sie sich fürchten – und das dann einsetzen!

    • ... nee, nicht den Mund halten ...
      … aber klar sein, welches Klientel (um nicht den Hausherrn durch stärkere Worte in Verlegenheit zu bringen) die Merkelei uns ins Land gespült hat.

      Das war aber schon vor Jahren absehbar, wenn man, wie ich Bus in einer migrantischen Gegend fuhr. Immer ein rücksichtsloses orientalisches Gedränge und Gequetsche, ein ständiges Geschattere in Telefone, erzfreche, laute, aggressive, flegelhafte Bürschchen, orientalisch Vermummte und ein bisweilen unverschämtes Angestarre.

      Es sind diese kulturellen Differenzen an denen jede „Integration“, wenn man mehr darunter versteht, als das selbständige Ausfüllen eines H4-Antrages und maximal forderndes Auftreten, unweigerlich scheitern wird, da kann das ganze Land mit Piktogrammen zugepflastert werden.

    • Das werte Tamarisque, wäre m.E. der völlig falsche Weg
      Ihr Mann hätte seine ganze Autorität rauskehren sollen, nur wer sich einschüchtern lässt, ist letztlich der Dumme.
      Diese Leute verstehen nur eine knallharte Ansprache, denken in Clanstrukturen und dort hat auch nur einer das Sagen und das sind nicht die Knalltüten auf der Straße.

      Je mehr Leute den Kopf einziehen bei derartigen Drohungen, umso stärker fühlt sich der „Gegner“ und hat ja letztlich damit auch Erfolg. Maul halten ist nicht angesagt, das hatten wir schon einmal, mit welchem Ergebnis?

      Wir sollten nicht so schnell klein beigeben, Unterwerfung, niemals.


    • @ Colorcraze & Sirisee

      Ich würde es jedenfalls nicht riskieren, mich schwer verletzen zu lassen oder Schlimmeres, nur weil ich etwas Sinnvolles sagen will, was derjenige womöglich eh nicht versteht. Gibt es etwas Sinnvolles, was man noch zu einer Morddrohung sagen kann? Mir würde jedenfalls nichts mehr einfallen.

      Je mehr man von solchen brutalen Fällen erfährt, desto mehr werden die Menschen eingeschüchtert sein. Es gibt wenig Menschen, die dafür ihre Gesundheit oder ihr Leben riskieren wollen. Ich jedenfalls nicht. Ich würde es erst gar nicht darauf ankommen lassen. Menschen, die ältere Frauen von der Treppe herunterschupsen und dann ausrauben, wie in Buxtehude neulich geschehen oder die einen Obdachlosen anzünden wollen, sind zu allem fähig.
      Wovor sollen derlei aggressiven, gewaltbereiten Menschen denn Angst haben? Vor meine klugen Worte?

      Sie Beiden gehen davon aus, dass man diese Menschen durch vernünftige Worte zur Einsicht bringen oder lehren bzw. erziehen könnte. Daran glaube ich nicht.

    • @ Sirisee - Ihre Schilderung ist gut - plastisch -
      – wenn Sie sich noch ein bisschen mehr ärgern wollen – nein, ärgern Sie sich nicht,man soll ja kühl bleiben- – aber ist Tatsache: Es muss keiner selbständig seinen H4-Antrag ausfüllen – er wird geholfen.


    • @ Renate Simon
      Wer hat denn gesagt, dass mein Mann „klein beigegeben“ hat? Ich nicht. Über seine Reaktion habe ich gar nichts erzählt. Ich war nicht dabei. Er ist alles, nur nicht „unterwürfig“. Ich hätte eher Angst um ihn, weil er – typisch deutsch – sich einbildet, dass man mit Autorität bei diesen Menschen etwas erreichen kann. Ich glaube das nicht. Für mich ist das eine Fehleinschätzung.

      Wenn die Polizei schon wiederholt beklagt, dass sie mit diesen Menschen nicht klar kommen, sondern andauernd größte Schwierigkeiten haben, weil diese Personen keine Autorität respektieren bzw. anerkennen, was soll denn eine Privatperson tun?

      Es gibt z.B. einen Kriminalfall, in welchem ein Deutscher, der von einem jungen Mann angerempelt wurde, so stark auf den Kopf geschlagen wurde, dass er im Krankenhaus später daran verstarb. Der Mann hatte den jungen Mann nur dafür gerügt, dass er angerempelt wurde. Dafür gab es sogar Zeugen. Die anderen, die von ihm auch rücksichtslos angerempelt wurden, aber nichts sagten, leben noch…
      Welche Altnative halten Sie denn für klüger? Ich finde es leichtsinnig, das Aggressionspotential solcher Troublemakers zu unterschätzen, vor welchen die Polizei sogar zum Teil Angst haben muss.

    • Richtigstellung zu meinem Post 15:57
      Sorry, in Buxtehude wurde eine 70-Jährige vergewaltigt; in Hamburg wurde eine ebenso 70-jährige gehbehinderte Frau die U- oder S-Bahn-Treppe heruntergeschubst und dann ausgeraubt.

    • Tamarisque, ich kann nur von meiner Warte aus reden
      wenn ich auch sonst konfliktscheu bin, so hat alles seine Grenzen. Meine Grundstimmung ist momentan äußerst wütend, die Reizschwelle entsprechend niedrig, mir dürfte niemand quer kommen, ohne dass ich heftig Kontra geben und mich zur Not auch körperlich wehren würde. Kurzum, ich würde kräftig ausrasten, da käme mein Jähzorn durch, es wäre für Überlegungen und Sicherheitsabwägungen gar kein Raum mehr.

      Wie mir das bekommen würde, tja, das sähe ich dann ja oder auch nicht mehr. Aber kuschen niemals.

      ..
      Die Grundstimmung in der Bevölkerung gab meine Nachbarin heute bestens kund, man dürfe ja gar nichts mehr sagen, ohne dass man gleich als Nazi bezeichnet würde. Dabei habe sie doch selbst zwei Kinder mit tunesischem Vater.
      Sie ärgert sich über Statistiken, schaut noch Nachrichten im TV, ich hab ihr gesagt, das solle sie lassen, es brächte nichts außer Indoktrination.
      Meinung frei heraus und wem das nicht passt, der könne einen doch wirklich mal gern haben. Angst vor einem Herrn Maas wird man sich doch wohl nicht machen lassen.

      ..
      Den Protektionsartikel nebenan zum Gspusi des Herrn Minister fand ich herb, natürlich hat das Streichorchester auch meinen Kommentar dazu gelöscht.


    • Sie Beiden gehen davon aus, dass man diese Menschen durch vernünftige Worte zur Einsicht bringen oder lehren bzw. erziehen könnte.
      Nein, nicht „zur Einsicht bringen“ oder „lehren“. Viel zu rational gedacht.
      Körpersprache: sich gerade machen, wütend gucken. Angriffig werden.
      Feldwebelmethode: solang mit wütenden Worten zuballern (kann zur Not Schwachsinn sein, Hauptsache, dagegen!), und nie, nie, nie aufhören, bis der andere einknickt! (Körperlich sichtbar Kopf senkt oder derlei). Wird er nicht gleich machen, sondern anfangen lauter zu werden. Deshalb: Stimme trainieren. So lange laut sein, bis er einknickt. Das braucht schon ziemliches Durchhaltevermögen, um zu funktionieren, ich habe damit aber schon Erfolge erzielt.


    • Liebe Renate Simon, dann sich wir zwei grundverschieden. Ich bin auch kein Stier, wie Sie, der rot sieht und ausrastet. ;-) Ich kenne das von meinem Mann, dessen Sternbild auch Stier ist.

      Ich dagegen, als Waage, würde mich physisch entfernen, insofern es geht. Diese Typen hätten den Anblick meines Zornes nicht verdient, und ich raste auch nur dann aus, wenn ich emotional involviert bin. Diese Menschen dagegen lassen mich kalt. Ich habe nur Verachtung für sie übrig. Außerdem ist mein Überlebensinstinkt größer als meine Wut es jemals sein könnte.

      Aber ich glaube, dass Sie und auch colorcraze die *neuen* Zugänge an „Schutzsuchenden“ falsch einsetzen und unterschätzen. Bei denen weiß man nie, ob darunter einer ist, der sofort mit dem Messer auf Sie losgeht. Die Erfahrung möchte ich mir um jeden Preis ersparen.

    • Titel eingeben
      Mmmh, das sind durchaus besorgniserregende Alltagserfahrungen.

      Leider ist mir aus deutschen Städten mit erheblicher multiethnischer Wohnsegregation schon häufiger zu Ohren gekommen, dass in den entsprechenden Schulen ein z.T. heftiges „Deutschen-Bashing“ und Deutschenfeindlichkeit oder schlicht: Rassismus praktiziert würden.

      Bei einigen Deutschtürken scheint ein legitimierendes Narrativ zu kursieren, die erste Generation der sog. „Gastarbeiter“ habe den „Wiederaufbau“ der BRD betrieben, woraus die gröbste Geschichtsklitterung spricht.

      Und dann gilt ja auch die Religionszugehörigkeit als elitäres Distinktionsmerkmal, das nicht nur einen niedrigen sozialen Status kompensiert, sondern Überlegenheit über die ungläubigen, schweinefleischfressenden „Deutschen“ und Tierhalter unreiner Haustiere (Hunde) ermöglicht ….

      Die massive Sprachverrohung und der ganze paranoide Schwachsinn, der in den letzten fünf Jahren von AKP-Politiker_innen und insbesondere ihrem Großen Selbstermächtigten Vorsitzenden generiert und öffentlich verkündet wurde, um politisches Geschehen zu plausibilisieren …. das läßt befürchten, dass solche „Narrative“ auch in den turkish communities innerhalb der EU willig Gehör und Glauben geschenkt werden ….

      Aber leider scheinen weder Politiker_innen noch die akademische oder stiftungsbasierte Sozialforschung Willen und Mittel zu finden, dieses Phänomen eines migrantischen Rassismus bzw. der Deutschenfeindlichkeit zu operationalisieren/problematisieren.
      Die Theorien sehen Minoritäten ja mehrheitlich als Opfer von „Mehrheiten“ ….


    • @Tamarisque: „Wovor sollen die Angst haben? Vor meinen klugen Worten?“
      Das Wort „klug“ zeigt, daß Sie leider noch nicht verstanden haben, was ich meine. Es geht dabei um Körpersprache (es gibt diesen wohl bayrischen, sehr treffenden Ausdruck „aufmandln“ – hat nichts mit Mandelnuß zu tun, sondern mit Mandl, ‚Männlein‘, also etwa ‚Männchen machen‘, ’sich breit/langmachen‘, ’stolz dastehen‘), Lautstärke und – Eskalationsverzögerung(!).
      Weil, Eskalation wäre nämlich messern oder würgen. Also sozusagen Scheherazade, nur in unfreundlich (die Verachtung darf man ruhig zeigen). Zur Abwehr.
      Funktioniert bei Leuten, die gar nicht die Sprache können, natürlich weniger gut, aber zumindest in z.B. U-Bahn o.ä., wo auch noch andere zugegen sind, durchaus auch, weil Körpersprache (sich groß machen, nicht einknicken) und Lautstärke auch diesen „nein!“ signalisieren.


    • @Tamarisque: Ich finde es leichtsinnig, das Aggressionspotential solcher Troublemakers zu unterschätzen Schon. Aber man muß dagegenhalten. Und wenn es nur mit einer verächtlichen Handbewegung ist. Am besten in belebten Situationen ist natürlich ein guter Spruch, der ihn der Lächerlichkeit preisgibt.

    • Titel eingeben
      @Tamarisque: sorry für die Weitschweifigkeit bzw. Doppelantwort, habe ihren älteren Beitrag irrtümlich für einen zweiten gehalten – der Thread hier ist inzwischen etwas lang.


    • @ colorcraze
      Laut meiner Einschätzung wird dieser Gruppe unsere „verächtliche Handbewegung“ an sonst noch etwas vorbeigehen bzw. sie noch mehr provozieren.

      Sich gerade zu machen, einen guten Spruch zu äußern, etc. würde etwas wirken, wie Sie meinen. Ich glaube das nicht.
      Diese Menschen wollen mit Ihnen auf dem Level doch gar nicht kommunizieren.

      Ich rede hier nicht über die „Guten“, sondern, über diejenigen, die hierher gekommen sind, um Straftaten zu begehen bzw. ich rede über diejenigen, die radikalisiert sind.

      Bisher hatte auch ich keine Probleme und auch keine Angst – ich gehöre bestimmt nicht zu den Ängstlichen, im Gegenteil. Aber ich kann diese Neuzugänge einfach nicht einschätzen. Daher will ich keine Risiken eingehen. Wenn Sie an solch eine Wirkung Ihrer Persönlichkeit glauben – schön für Sie. Ich tue das nicht.

  99. Schuldsprüche incoming
    Sie haben sich analog zu Dobrindt in 12-facher Ausführung,
    – dem Zündeln mit aufgeladenen Begriffen, um Ressentinements zu schüren,
    – des Hofierens von abwertenden Begriffen bzw. rassistischen Totalausfällen
    – Minderheiten nicht vor rassistisch konnotierten Äußerungen in Schutz genommen
    schuldig gemacht.

    So jedenfalls die Interpretation von hochrangigen SPD-Funktionären wie Ralf Stegner, Linkenspitze Katya Kipping und Grünen-Sprachrohr Volker Beck.
    Beleg: http://www.faz.net/aktuell/kritik-an-dobrindt-wegen-verwendung-von-nafri-begriff-14605448.html

    Oder mit anderen Worten: die Polit-Sprachpolizei ist mal wieder mit lautem Tatütata unterwegs, um andere darauf hinzuweisen, dass von ihnen aufgeladene Begriffe nicht verwendet werden dürfen, weil sie aufgeladen sind und Zuwiderhandlung konsequent Assoziation mit Rassismus und Ausländerfeindlichkeit nach sich zieht. Mal schauen ob sich an der Hatz / Selbstdiskreditierung auch noch hochrangige CDUler und FDPler beteiligen.

  100. Bis repetitia non placent
    Trotzdem: Ein weiteres Mal

    Das Grundproblem ist die komplette Deformierung der Geschlechterproportion Frauen/Männer in der Altersgruppe 15 bis 30 Jahre.

    Diese beträgt nun ca. 120 Männer auf 100 Frauen.

    Das ist eine Schätzung, da die „Regierung“ keinerlei Anstrengungen unternimmt, die Zahl der überwiegend Illegalen Eindringlinge zu ermitteln.

    Die Zahl der vom „Innenminister“ zugegebenen 500.000 Untergetauchten ist bis heute nicht dementiert.

    Die „Regierung“ verlautbart, dass die plebs sich an den Terror zu gewöhnen habe.

    Resonanz: Faktisch zero.

    An Silvester 2016 wurde erneut sichtbar: Die Übergriffe sind die unabwendbaren Effekte einer neuen demographischen Struktur.
    Diese Struktur hat das Merkel/Gabriel/Özöguz/Özdemir/KGE-Regime geschaffen. Bejubelt von der SED-Nachfolge-Partei.

    Diese neue demographische Struktur in den reproduktiv relevanten Alterskohorten wird in der Lückenpresse weiterhin eisern beschwiegen.

    80% der Migranten sind Männer, wenn nicht mehr. Es ist für jeden zu sehen, der sehen kann.

    Die Zahl der Übergriffe auf Frauen KANN nicht abnehmen. Deshalb WIRD die Zahl der Übergriffe nicht abnehmen.

    Das überwiegend illegale Eindringen der arabischen und afrikanischen Männer hat Züge einer Invasion.

    Invasoren leben im Regelfall von den Erträgen der Invadierten.

    Wovon leben die Nafris vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016?

    Diese Frage wurde iirc nirgends gestellt. (Also hier jetzt, der guten Ordnung halber.)

    Die Invasoren beanspruchen die Straßen und Plätze der Invadierten.
    Und die Frauen der Invadierten.

    Der Haupttreiber der Invasion ist das Unvermögen der Herkunftsstaaten, junge Männer mit Vermögens-Assets auszustatten, damit sie dort Frauen bekommen können.

    (Btw: Marokko, Algerien, Tunesien sind keine armen Staaten.)

    Im Ggs. zu den verbreiteten Meldungen waren die Angriffe vom 31.12.2016 erneut erfolgreich.

    Innsbruck: Zahlreiche sexuelle Belästigungen.

    Dortmund: „Polizisten“ der Invadierten wurden mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Erneut wurde eine Kirche gezielt mit Feuerwerksraketen beschossen.

    Die Invadierten sind auf der Flucht. Schauen Sie sich die rückläufigen Teilnehmer-Zahlen an – Frankfurt Mainufer / Domplatte Köln etc.

    Die Kenntnis der demographischen Strukturen muss Mainstream-Wissen werden.

    Diese letale Struktur muss erkannt werden. Nur so kann die überlebensnotwendige Ausschaffungs-Initiative vorbereitet werden.


    • Volle Zustimmung, so sieht es aus. Und wenn die ihre Sippen erstmal hergeholt haben, bekuckucken sie uns in 20, 30 Jahren zu Tode.
      Die Europäer sind bedächtig mit dem Kinderkriegen – und wie man an den Geburtenzahlen sieht, fehlt ihnen schon seit Jahrzehnten die nötige Zuversicht in eine erträgliche Lebenssicherheit.
      Die Kuckucke haben diese Bedenken nicht, es gibt immer was zu räubern.

  101. Titel eingeben
    Interessant ist doch, dass all diese Engfliege-Follower sofort von „Kirche abfackeln“ reden, während die am 16.12. erfolgte Besetzung der Reinoldi-Kirche durch muma „Die Rechte“ süffisant übergangen wird.

    Sie verbarrikadierten von innen die Kirchentür, und hängten ein Transparent mit fremdenfeindlicher Aufschrift an die Brüstung und zündeten außerdem Pyros, wie die Polizei Dortmund berichtete. Und skandierten fremdenfeindliche Parolen, (die auf dem darunter stattfindenden Weihnachtsmarkt gut zu hören waren) – es wurde versucht, die Aktion wurde durch Läuten der Kirchenglocken zu unterbinden, erst die Erstürmung der Kirche durch die Polizei beendete die Aktion…
    http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/rechtsextremisten-ist-nichts-heilig-kirche-findet-harsche-worte-nach-neonazi-besetzung-der-reinoldikirche-id209014437.html

    Die RERADIS entstammen natürlich dem christlichen Kulturkreis ( Dortmund, Chemnitz, Wuppertal und Düsseldorf)

    Ein weiterer Kulturhöhepunkt: Münsteraner Bischof Glenn bekommt Morddrohungen in pi-news Kommentaren.

    • @Bluebeardy
      Da gebe ich Ihnen Recht, auch das sind Vorkommnisse, die mich beunruhigen, bzw., die für mich absolut inakzeptabel sind. Sie passen aber irgendwie in die mittlerweile fatale Gemengelage aus Aktion-Reaktion-Reaktion-Aktion usw. usf. Scheint das Messen nach zweierlei Maß gesellschaftlicher Konsens zu werden, egal, in welcher „Blase“ man sich bewegt?

    • Glockenläuten
      Haben Sie auch mitbekommen Bluebeardy, dass als Höhepunkt der beiderseitigen Posse die Pfarrerin angezeigt wurde, wegen Körperverletzung aufgrund des Läutens?

      Die Polizei hatte wohl Gehörschutz, die rechten Demonstranten nicht.

      Muss man über Hausfriedensbruch einfach hinweggehen, oder darf man sich wehren wie die Pastorin?
      Haben Rechtsradikale ein Recht auf körperliche Unversehrheit?
      War das Läuten eine laut(er)es Mittel?
      Rechtfertigt der Kampf gegen Rechts/ Links jedes Mittel?

  102. Neuauflage Verbalhysterie
    Zum Twittern von Politikern:

    „Sag nicht das Erste, was dir einfällt.“ – Aus Kenia

    Afrikanische Sprichwörter sind gut.
    Zum Zustand unserer Kinder:

    „Abwesenheit lässt ein Kind nicht gedeihen.“ – Sprichwort der Twi (Ghana)

    https://de.wikiquote.org/wiki/Afrikanische_Sprichwörter

    Und jetzt hat Katja Kipping Dobrindt in der Reißen:
    http://www.faz.net/aktuell/heftige-kritik-an-dobrindt-wegen-abkuerzung-nafris-14605448.html

    Nun gut, dann sagen wir eben in Zukunft Nordafrikanische Intensivtäter statt dessen. Dann weiß auch jeder, was gemeint ist. Abkürzungen sind ohnehin dämlich. Aus der genannten Politikerin würde dann Kaki. Nicht so schön, fürwahr.

    Aber das Hauptproblem scheint mir zu sein, dass Grüne und Linke kein Thema haben. Ihr Thema ist Hacken auf andere, die dem Staat wieder eine gewisse Form geben wollen, die von Abgreifern jeglicher Art registriert wird. Sinn macht nichts, was diese Frauen von sich geben. Sinn würde machen, dass sie selbst nach Köln zu Silvester fahren, ohne Personenschutz, versteht sich. Die sind abgedriftet, Frauen ohne Personenschutz scheinen ihnen egal zu sein, zumindest, wenn der böse weiße Mann nicht der Täter ist.

    • Wir warten auf Dobrindts Entschuldigung
      Hat Dobrindt sich eigentlich schon entschuldigt und behauptet, das alles sei nur ein Mißverständnis oder sind seit Trumps Wahl die Sitten tatsächlich rauer geworden?

  103. Aus Selbsthass betriebener erweiterter Suizid der deutschen Mittelschichten
    ist schon immer die Ursache aller europäischen Katastrophen gewesen.

    Ich muss mir nur die handelnden Gestalten -speziell Merkels Fingernägel- ansehen, um zu wissen, dass das ganze erneut in einer Katastrophe enden wird. Europas einzige Hoffnung besteht darin, dass D wieder in viele Kleinstaaten zerfällt, die jeder für sich zu klein sind, den ganzen Kontinent mit in den Abgrund zu reißen.

    Allerdings muss ich den Don enttäuschen. Bayern wird sich dem gemeinsamen Untergang mit dem derzeitigen politischen Personal nicht entziehen können. Wer erst seine Sekretärin schwängert und unter großem medialem TamTam von privatem Neuanfang redet, aber dann reumütig zur betrogenen Ehefrau, die das auch noch mitmacht, zurück kriecht, wird ganz bestimmt nicht zum Urvater eines neuen bajuwarischen Reiches. Aus solchen Verhältnissen kommen keine Make-My-Land-Great-Agains. Auch den Betrüger zurücknehmende Ehefrauen sind – wie gerade jenseits des Atlantiks zu besichtigen – nicht aus dem richtigen Holz.

    Aber woher sollten SLK fahrende Hagestolze wissen, welches Gemüt notwendig ist zur Reichsgründung. Wenn dann noch erschwerend extremes Buckeln auf Rennrädern hinzukommt, ist jedwede Hoffnung vergebens. Das, was gerade abläuft, ist, jedenfalls unter Wahrung bürgerlicher Contenance, nicht mehr aufzuhalten. Am Ende war die so genannte bessere Gesellschaft immer der Steigbügelhalter für die in den kollektiven Abgrund taumelnden Selbstmörder.

    Wie Goodnight bereits ausführte: solange die Angst, mit der Bäh-Partei in Verbindung gebracht zu werden, größer ist als die Angst vor dem tatsächlichen Untergang, ist auch Bayern nicht mehr zu retten.

    Mitgefangen, mitgehangen!

    • Wer im Glashaus sitzt
      Mit Verlaub, aus dem privaten Verhalten in einer schwierigen Situation kann politisch nicht viel hergeleitet werden. Zu solchen privaten Komplikationen fallen mir nur alle ein, wir alle.

      Was den abgefahrenen Zug betrifft, sind alle vergangenen Regierungen schuld. Schuld, dass sie Waffenhandel treiben lassen mit Despoten, Schuld, dass sie nicht auf Bevölkerungspolitik nach dem Modell China bestanden haben.

    • Tja Oberländer, auch wenn Sie es nicht glauben, so kann man aus dem privaten Verhalten in einer
      schwierigen Situation sehr wohl politisches Verhalten ableiten. Wer im Privaten nicht zur Trennung zwecks Neuanfang fähig ist, wird sich auch in Politischen nicht trauen. Oder erkennen Sie bei Seehofer, dass der sich traut, für seine Überzeugungen die politische Scheidung einzureichen?

      Alles nur Witzfiguren, die Mutti in den Untergang folgen werden.

  104. Soziales Gewebe
    Der aufmerksame Leser hat gleich eingangs die „enorme Aufgeschlossenheit, aber auch eine enorme Verpflichtung zur Anpassung an ein Kollektiv“ nicht übersehen. Und das gibt es in Norddeutschland so wirklich nicht, wir wollen das auch ganz ehrlich nicht haben. Beides nicht. Das ist sehr schwer verständlich in südlichen Ländern, wo man über Geld so beiläufig redet, auch gern als Vorhaltung, wie bei uns über das schlechte Wetter. Wo man sich in der U-Bahn angeblich zusammen hockt, statt auseinander, wie bei uns. Das mögen wir nicht.

    Das ist kulturell bedingt. Deswegen sieht das hier alles unverständlich aus, von unten betrachtet, macht aber von innen doch Sinn und ergibt — nicht sterben vor Lachen — eine Lebensqualität die man nicht missen möchte. Wer das nicht nach vollziehen kann, sollte sich nicht an der Kostendiskussion beteiligen. Und ich meine nicht Geld, das meinen wir nämlich selten, weil es die Kommunikation erschwert. Ja, Manche haben es und Manche nicht. Die es haben meinen durchweg, sie haben es verdient. Kommt vor, braucht man nicht totreden. Der missbrauchte Länderfinanzausgleich ist untauglich als Totschlagargument, dass Berlin am Tropf hängt hat bekannte Ursachen, nicht weil hier keiner weiß, was Arbeit wäre und wie viel zig-mal mehr Hamburger eingezahlt haben pro Kopf, als Bayern, lässt sich leicht heraus finden. Wenn wir dürften, würden wir wirklich sehr gern verzichten, es wäre gesünder für alle, denn wir gesagt, wir haben weniger Vorliebe für die Anpassung ans Kollektiv, auch da. Es hat aber als Nord-Süd Transfer angefangen, selbst Bremen hat eingezahlt und da wurde in Bayern die ersten dreißig+ Jahre weit weniger gemeckert. Wie kommt das nur.

    Und dann sollte man eben auch vorsichtig sein mit der Bewertung der Polizeiarbeit, die eine ganz andere Herausforderung ist wenn man mit diesen einheimischen, für viele in diesen Seiten unverständlichen Sitten umgehen muss. So, wie es für uns exotisch ist, freimütig mit Wohlstand zu prahlen. Dafür schätzt man den Don. Das ist für uns doppelt satirisch. Oder Leute einzuladen, sich näher zu setzen. Der Punkt ist, wir tun das wirklich nicht, und wollen das wirklich nicht. Das müsste man als Ausgangspunkt wohlwollend akzeptieren, um dann weiter zu gehen und zu verstehen, warum wir uns weniger aufregen und es gut finden, dass nicht so „hart durch gegriffen“ wird (Don). Das soll hier wirklich so. Es heißt hier nicht, was es in Bayern hieße: Kontrollverlust. Oder sagen wir, nicht im gleichen Maße. Nicht in der gleichen unabänderlichen Verlorenheit. Und wir wählen eben deswegen auch nicht aus Angst rechts oder versuchen uns einzureden, das sei jetzt echt nötig.

    • Wir fahr'n fahr'n fahr'n in der U-Bahn
      Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden. Meinen Sie in Süddeutschland, z.B. in München, würden die Leute in der U-Bahn zusammenhocken, bevor sie Ausschau nach freien Plätzen halten?

      Wissen Sie was, ich glaube, die haben da gar keine öffentlichen Verkehrsmittel. Entweder fahren die Rad, wie der Don oder BMW und darin sitzen sie in Tracht und saufen Weißbier, dass gerne auch mal dunkel ist, was zwar keinen Sinn ergibt, für die im Süden aber sinnvoll ist. Das macht ihnen auch nichts aus, die werden davon nicht betrunken, das machen die seit Jahrhunderten so und sind genetisch daran ebenso angepasst, wie die Neger an den vielen Sonnenschein, die Berliner an die Chaostage und die Hamburger an die vielen Bettler und Straßenmusikanten.

    • Imposant . Manche bleiben in jeder Lage dermaßen ,,cool'', da könnte man
      glauben, die wären schon gestorben.

      Wenn man gegen feindlich-aggressive Figuren lieber nichts unternimmt,
      ist es auch besser, sich beizeiten tot zu stellen.

      Mein Ding ist das nicht.

      Grüße in den RHS .

    • Zusammenrücken würd ich auch nicht in Berlin
      Görlitzer Park, Prinzenbad, Hasenheide…

    • @ Moser
      Wenn man gegen feindlich-aggressive Figuren lieber nichts unternimmt,
      ist es auch besser, sich beizeiten tot zu stellen.
      Mein Ding ist das nicht.
      Grüße in den RHS .

      Moser – erstens heißt das „feindlich-negativ“, jetzt bleiben Sie mal im Jargon! Zweitens hatten wir dafür ein Konzept, dass uns der Don auch madig macht, nämlich die … das … ich krieg es nicht getippt, ich will es nicht mehr lesen, hören, wahrnehmen! Jedenfalls ist „Slum“ erst seitdem Feliks nicht mehr ist, jawollo.

  105. Ideologieraum statt Kulturraum
    Welchem Kulturraum mögen die nafrionalen Sozialisten wohl angehören? Es wird viel über das Milieu der Grünen Bewegung gesprochen ( und Grün ist nicht parteipolitisch gemeint) und inzwischen wird es gnadenlos karikiert, wie z. Bsp. in „Altes Land“ wo es im Stadtteil Hamburg-Ottensen angesiedelt ist.
    Ist es dieser Kulturraum aus dem sie kommen? Abgeschlossen von der Realität, beschäftigt mit Vegiedays und ökologischen Stromanbietern, mit Fernzielen für den nächsten Urlaub und dem besten Italiener der Stadt. Und der nächsten Demonstration für Menschenrechte.
    Menschenrechte fordern auch die Mendchen, die um den Kölner Dom Silvester feiern wollen. Sie wollen ohne körperliche Belästigung, ohne sexuelle Gewalt feiern. Wenn sich eine Gruppe von Menschen zusammen getan hat, die als Gruppe ethnisch zu identifizieren ist, um dies offensichtlich zu stören, dann muss das im Namen der Menschenrechte auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung verhindert werden. Und, wenn dann die Gruppe als Nafris bezeichnet wird, ist das kein Rassismus, sondern Beschreibung von Wirklichkeit.
    Insofern sind die Menschen auf der Kölner Domplatte, die Menschen aus Westfalen, wo ich herkomme, zumindest, was ihre entstandene Lebensweise angeht, nicht so weit weg von dem von Ihnen wunderbar beschriebenen Kulturraum. Vielleicht fehlt uns, der aus der Tradition geborene Widerstand gegen den Mist, den wir tagtäglich erleben. Wäre gut, wenn ihr Blog uns davon etwas herüber sendet.
    Ob der nafrional-sozialistische Kulturraum (wenn man ihn denn so bezeichnen eill) mit dem der versammelten Nordafrikaner etwas gemein hat? Oder ob diese Gruppe das Objekt der schönen heilen Welt abstrakter Menschenrechte ist, die man gerne mal hoch hält, wenn man nicht betroffen ist?

    • Gockeln Sie mal
      Coudehove – Kalergie!
      Da werden Sie geholfen!
      Falls nicht zufrieden dann Hooton , Nizer, Kaufman, Morgenthau!
      Irgendwann faellt der Groschen!

  106. Tempi passati
    Werter Don Alphonso,

    beim Betrachten der schönen Bergwiesenbilder Ihres Kulturkreises kam mir wieder in den Sinn, daß ich die bisher für mich bösesten* Frauenaugen in der Wirtin der Bergbauernmilch-Soundsoalm beim Aufstieg zum Watzmannhaus gesehen habe.

    Dort nahm ich als alter Sack an zwei Freizeiten der PARTEI-„Hintner“-Jugend teil, PARTEI-Mitglied bin ich seit langem mit niedriger Nummer. Den ganz Alten hier sagt dies sicher noch etwas, d.h. was da für Pfründen warten, wenn die Macht erst einmal ergriffen ist.

    Werter Don, habe ich da neulich so etwas wie Sympathie für die PARTEI bei Ihnen gelesen? Und nun das vom hefestückchenmäßig auseinandergegangenen Leo Fischer in der TITANIC: „Andere Töne kamen von rechts, von der AfD und dem ihr angeschlossenen FAZ-Blogger Don Alphonso, die das sogleich in ihren wahnhaften Kampf gegen »Zensur« einbauten.“

    Mit dem Mann habe ich vor Jahren mal Wahlkampf in Frankfurt/Main gemacht. Alter schützt vor Torheit nicht.

    Die PARTEI ist nicht mehr gut. Das habe ich auf dem PARTEItag 2016 in Erfurt gesehen; zwar gab es ein paar gute Gespräche am Rand mit Alt-Pg., aber das Ambiente stellten Suff, Kiff, Müll, Scherben und Sachbeschädigung. Nichts mehr da von Witz und Esprit wie 2008 in Nürnberg, tempi passati…

    *Ja, nee, is klar! – Ich kenne Frau Stokowski noch nicht.

    • also ist die RARTEI auch nicht wählbar?
      Jetzt bin ich fertig. Ich hatte mich auf Don Alphonsos Wahltip verlassen. Johannes Streck rät dringend davon ab.

      Hmmm.. was tun? Ich betrachte gerade als mögliche Alternative die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands.

      Wikipedia schreibt:
      — Zu den Wahlparolen der APPD zählen: „Frieden Freiheit Abenteuer“, „Politik ist Scheiße!“, „Schule ist scheiße!“, „Fick Heil!“, „Dumm und glücklich!“, „Arbeit ist Scheiße!“, „Asoziale an die Macht!“, „Elend Leid und Tod“, „Saufen, Saufen, Jeden Tag nur Saufen!“ —-

      Hmm … wegen letzterer Parole wird Don Alphonso wieder abraten.
      Was nun?

    • APPD
      Wenn die APPD heute noch die gleichen Parolen wie vor 20 Jahren verwendet, dürfte sie für heimatlos gewordene Konservative doch wählbar sein?

  107. Überlaufbecken Deutschland
    Deutschland fungiert seit Jahrzehnten als Überlaufbecken für überschüssige und unerwünschte Bevölkerungsgruppen aus aller Welt.

    • Thomas @ 5. Januar 2017 um 12:01 Uhr
      Thomas sagt:
      „Deutschland fungiert seit Jahrzehnten als Überlaufbecken für überschüssige und unerwünschte Bevölkerungsgruppen aus aller Welt.“

      Und dahinter steckt System.
      Diejenigen, die dies nicht durchschauen und durch ihr Verhalten fördern, die sind nur, wenn ich zitieren darf, „dumb, stupid animals to be used“ as pawns for foreign policy“.

  108. Wir sind selbst mit Schuld
    Ich will ja nicht widersprechen, dass man diesen Leuten Grenzen setzen muss, wo sie doch förmlich darum betteln. Jeder Lehrer weiß das. Auch jede Erzieherin. Und Eltern, die das nicht wissen, produzieren missratene Gören, die allen auf den Wecker fallen (oder Schlimmeres).

    Aber es bleibt bei der deutschen Mitverantwortung. Das heutige Deutschland war immer schon Migrationsziel. Ich halte es für aussichtslos, daran was ändern zu wollen. Mindestens aber sollte man es nicht aus nationalistischen Motiven abzustreiten versuchen und die einschlägige Forschung zum Thema ignorieren, sonst kriegt man unweigerlich die Quittung. Die deutsche nationale Identität definiert sich aus der Verfassung und nicht aus irgend einer rassischen Zugehörigkeit oder über irgendwelche Vorfahren.

    Und wer Migranten erst jede Perspektive auf einen ehrlich verdienten Lebensunterhalt nimmt, darf sich dann nicht wundern, wenn sie sich selbst eine Perspektive schaffen und dabei Recht und Gesetz als zweitrangig einstufen. Das ist reine Heuchelei. Jeder von uns würde in der gleichen Situation das gleiche tun.

    Genau das ist bei uns aber die Maxime:

    Migranten ghettoisieren statt integrieren und möglichst lange möglichst weit wegschauen.

    Schöner Artikel in der Süddeutschen dazu von vor einem Jahr: http://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-gesetz-der-strasse-1.2819952

    Acht Jahre(!) hat die Politik in NRW die Erkenntnisse und Empfehlungen der Polizei vor Ort geflissentlich ignoriert und sich lieber ihren glamurösen Leuchttürmen gewidmet.

    Und wir, die Bürger und Wähler, haben ihnen dabei nicht auf die Finger geklopft.

    Das reicht einfach nicht.

    Politik ist keine Pauschalreise.

    Wir müssen uns entscheiden, wie wir leben wollen, und dann müssen wir was dafür tun.

    • Gut, wir entscheiden uns, OHNE ungebetene Gäste zu leben .
      Und ob ein Land ,,Migrationsziel“ ist, entscheidet das Staatsvolk, also wir Deutsche, und nicht ein

      ,,Migrationsdruck“ von außen.
      Und eine ,,Mitverantwortung“ der Deutschen oder Deutschlands gibt es nicht.
      Auf welcher Basis auch ?


    • Und wer Migranten erst jede Perspektive auf einen ehrlich verdienten Lebensunterhalt nimmt
      Die wurde ihnen nicht genommen, die haben sie nie gehabt, weil nämlich die Arbeitslosigkeit der Einheimischen schon hoch genug ist und sie nicht wie weiland die Gastarbeiter auf bestehende Stellen gesetzt wurden, sondern „auf gut Glück“ einreisten.
      Mit solchermaßen einreisenden Westeuropäern gibt es idR wenig Probleme, wenn es nicht klappt, fahren sie wieder nach Hause. Mit Balkanesen teilweise, denn die sind arm und wollen nicht zurück.
      Und mit denen von südlich und östlich des Mittelmeers kann es nur zu Katastrophen kommen.

    • Wo sehen sie denn z. B. für einen 35-jährigen funktionellen Analphabeten...
      aus dem Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Tadschikistan in unserer hiesigen Gesellschaft auch nur mittelfristig eine „Perspektive auf einen ehrlich verdienten Lebensunterhalt?“ Selbst als Schafhirte, was noch am ehesten denkbar wäre, hat man noch mehr als genug mit der deutschen Bürokratie zu tun, d. h., ohne deutsche Sprache in Wort und Schrift geht gar nichts, und selbst, wenn der Mann das guten Willens erlernt hat, befindet er sich längst im Vorruhestand…

    • "Wir müssen uns entscheiden, wie wir leben wollen"
      Da stimme ich Ihnen zu, Herr Grimmig (das mit dem Kettensägenavatar finde ich übrigens nicht so klasse angesichts der derzeitig gespannten Lage- nur meine Meinung)
      Hinter den Rest Ihres Kommentars möchte ich dann bei genereller Zustimmung doch in wesentlichen Denkstrukturen ein Fragezeichen setzen:

      „Das heutige Deutschland war immer schon Migrationsziel.“ War es das?

      „bei uns aber die Maxime: Migranten ghettoisieren statt integrieren“
      Meine Erfahrung, wir reden hier von der eigentlichen Problemgruppe, den Muslimen, ist, daß sie gerade nur den Verkehr mit Ihresgleichen suchen, wenn man nicht mäßigend regulativ eingreift.
      In Godesberg bspw. hat die Stadt es verpasst, die Ghettobildung in einem Viertel vor 15 Jahren zu vermeiden. Aber quasi um die Moschee herum wurde der Raum okkupiert und dehnt sich stetig aus! In Bonn Mehlem das Selbe!
      Niemand hat die Leute in ein Ghetto gedrängt! Man muß sie nötigen, verteilt zu wohnen! Rückgängig zu machen ist so etwas kaum.

      „wer Migranten erst jede Perspektive auf einen ehrlich verdienten Lebensunterhalt nimmt, darf sich nicht wundern“
      Nun die Lage ist schlicht die, daß es für den Bildungsstand dieser (unerwünschten und ungebildeten) Massenwandernden hier schon lange keine Arbeitsplätze mehr gibt. Bald wird das anders sein, weil das Niveau rapide fallen wird (parallel zum Lebensstandart und zum Sozialstandart). Bloß dann sieht es hier auch so aus wie in muslimischen Ländern…

      „Aber es bleibt bei der deutschen Mitverantwortung“
      Mitverantwortung – Wofür? Für das Elend in der Welt? Für das Merkel-Dilemma?(dem würde ich ja noch zustimmen!)
      Dieses pauschale Gefühl allgegenwärtiger Mitverantwortung der Deutschen für x
      ist meines Dafürhaltens der Motor für eine Reihe schlechter Reflexe und Fehleinschätzungen. Wie andere hier bereits erwähnen: warum sind wir zuständig für Afrika?

      Warum kommt jemand auf die dumme Idee, die Aufnahme des youth bulge of africa würde die Welt nur irgendwie besser machen- dort wie hier? Offensichtlich ist das Gegenteil der Fall und jeder, der denkt, wußte das vorher.

      In der Tat, „wir müssen entscheiden, wie wir leben wollen“!

      mfG PF

    • "Wir müssen uns entscheiden, wie wir leben wollen"
      Genau das billigt man dem vorgeblichen „Souverän“ nicht zu, Herr Grimmig. Auch dem Parlament nicht.

      „Bei einer solchen ungesteuerten und unkontrollierten Massenzuwanderung, die unser Land tiefgreifend verändern wird und zudem über viele Jahre atemberaubend hohe finanzielle Ressourcen erfordert, hätte es unabdingbar einer Grundsatzentscheidung des Deutschen Bundestages bedurft. Zu einem der gravierendsten Vorgänge in Deutschland hat die Volksvertretung bis zum heutigen Tage keine diesen Vorgang legitimierende Stellung bezogen. Für nachfolgende Generationen ist erkennbar, dass das höchste parlamentarische Beschlussorgan des Landes mit seinen Mitgliedern in dieser für Deutschland elementaren Frage stillschweigend abgedankt hat.

      Die Tatsache, dass sowohl die Mehrheitsfraktion als auch der Bundestag insgesamt zunehmend dramatisch übergangen werden, ist verstörend. “

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/erika-steinbach-beklagt-missachtung-des-parlaments-im-f-a-z-gastbeitrag-

      „Und wer Migranten erst jede Perspektive auf einen ehrlich verdienten Lebensunterhalt nimmt, darf sich dann nicht wundern, wenn sie sich selbst eine Perspektive schaffen und dabei Recht und Gesetz als zweitrangig einstufen. Das ist reine Heuchelei.“

      Bevor Sie jemandem etwas „nehmen“ können, muß er erst mal ein Recht erworben haben. Betrachten wir dazu mal die Genfer Flüchtlingskonvention. Dazu äußert die Menschenrechts-Vertreterin und Wiener Rechtsanwältin Dr. Eva Maria Barki:

      Der „subsidiäre Schutz ist derzeit in keiner internationalen Konvention geregelt, er wird nur in der Europäischen Union den Mitgliedern (und auch nicht allen) zur Respektierung aufgetragen.“

      http://blog.bimashofer.eu/Blog_Reinhard_Bimashofer/Blog_Reinhard_Bimashofer/Eintrage/2015/9/6_MIGRATION_ALS_WAFFE_GEGEN_UNGARN_ABER_AUCH_GEGEN_EUROPA.html

  109. Auswandern
    Wenn ich heute noch einmal 32 Jahre alt wäre, ich (Dipl. Ing. mit damals 7 Jahren Berufserfahrung) würde ernsthaft überlegen, nach Kanada auszuwandern. Aber vielleicht treten ja Bayern und BW gemeinsam gem. §13a GG aus der Bunderepublik Deutschland aus, so dass sich mir dann die Chance böte, in meinem immer näher kommenden Ruhestand aus Niedersachsen in meine ehemalige Heimat auszuwandern. Das lässt sich auch mit Ü60 noch wuppen.

    • Holger Kühn @ 5. Januar 2017 um 12:20 Uhr
      Holger Kühn sagt:
      „Wenn ich heute noch einmal 32 Jahre alt wäre, ich (Dipl. Ing. mit damals 7 Jahren Berufserfahrung) würde ernsthaft überlegen, nach Kanada auszuwandern.“

      Kanada ist inzwischen weiter mir dem Irrsinn als Deutschland.
      Da kommen Sie vom Regen in die Traufe.

  110. Bayern ist schön
    Ja, Bayern ist schön und die Mentalität ermöglicht eine gewisse Widerständigkeit. Die Frage ist, ob es mit Rückzug ins Reduit getan ist. Die Bergvölker werden ja aus den Städten regiert und ich frage mich immer noch wer die Klatscherinnen und freudigen Begrüsser vom Münchner Hauptbahnhof waren.

    • Das Geklatschere waren Zuagroaste, die müssen wieder heim,
      wenn wir Bayern unabhängig machen.

    • Schauen's mal nach Grünwald oder Solln...
      Text eingeben

    • Hbf: Wartend auf kaputte Familien, schätze ich, lieb an sich
      Die Stadt München besteht in der Tat zu ca. der Hälfte aus Preißn, aber das ist nicht der Punkt. Die Münchener Stadtregierung ist seit Jahren rot-grün. Der Letzte CSU-OB ist Lichtjahre her. Ich glaube, das war Georg Kiesl. Wo Rotgrün regiert, folgt eine entsprechende Indoktrination in den Schulen.

      Allerdings muss man die Leute ein wenig entschuldigen, schließlich kamen sie mit Teddies zum Bahnhof. Sie sahen in den Medien weinende Kinder in Aleppo, verstörte Mütter, lasen von zerrissenen Familien. Sie müssen gedacht haben, sie bekämen echte Kriegsflüchtige aus Syrien und dem Irak, Familien mit Kindern. Sie waren nicht vorbereitet auf Muskelpakete aus Afpakafritschetschiran usw.

      Die Ärmsten wurden in Syrien und den Nachbarländern förmlich vergessen. GB und die USA holten einige ab. Was hier abgeht, versteht kein Brite und kein Amerikaner.

  111. Özi-Interview, gestern in den Nachrichten, Slomka, laokoonische Windungen...
    betreffs sicherer Herkunftsländer in Nordafrika, aber, Überraschung, eigentlich ungefragt: „Auch einer Ausweitung der Videoüberwachung verschließen wir uns nicht grundsätzlich.“ Es gehe den Grünen aber um die richtige Verhältnismäßigkeit zwischen Sicherheit und Freiheit“……..“Totalüberwachung lehnen wir ab.“ Der Parteichef wies den Vorwurf zurück, manche Grüne hätten immer noch ein Problem mit der Polizei – wie beispielsweise die Co-Vorsitzende Simone Peter, die den Silvestereinsatz der Kölner Polizei kritisiert hatte.“
    .
    „Ich bin froh, dass wir jetzt sehr schnell klar gemacht haben: Die Polizei in Köln hat es richtig gemacht“, sagte Özdemir. „Als Frauenrechtspartei ist für uns klar: Auch Frauen müssen das Recht haben, wann und wo sie wollen, ausgelassen zu feiern. Die Polizei hat dabei die Aufgabe, für Sicherheit aller zu sorgen. Das ist ihr gelungen – und dafür gibt es ein Wort, das viel zu selten benutzt wird: Danke.“
    .
    Unter was hätten wir viele Passagen von Özi vor drei Wochen noch einstufen müssen?
    (DdH)

    • @Özi-Interview, gestern in den Nachrichten, Slomka, laokoonische Windungen...
      Ich zitiere mal Ihr Zitat:

      „Auch Frauen müssen das Recht haben, wann und wo sie wollen, ausgelassen zu feiern. Die Polizei hat dabei die Aufgabe, für Sicherheit aller zu sorgen.“

      Aha, jetzt können Frauen also nur noch mit Polizisten ausgelassen feiern? Fein … :-DDDD

    • ausgelassen Feiern
      @Gästin aus Frankfurt

      „Aha, jetzt können Frauen also nur noch mit Polizisten ausgelassen feiern? Fein …“

      Also ich könnte dem durchaus etwas abgewinnen….. ;-) …. aber wahrscheinlich habe ich mal wieder alles falsch verstanden. :-D

  112. Titel eingeben
    Finde da kommen auch noch andere Aspekte bei der Diskussion über diesen ganzen Komplex (Flüchtlinge, Migranten, Personen aus den Maghreb-Staaten) etwas zu kurz:
    Bitte sich einmal diese Studie http://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf zu Gemüte führen und überlegen was dieses Demokratie- oder besser Gesellschaftsverständnis bedeutet.
    Okay über Studien kann man streiten und traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast, nur wenn da auch nur ein Teil stimmig sein sollte, dann geht es (meine Meinung nach) u.a. auch darum, dass mit der Migration und auch mit den Flüchtlingen (so sehr man denen aus humanitären Gründen helfen soll und muss) eine eine Mentalität, eine Sozialisierung ins Land kommt, die sich mit einer (teilweisen) säkularen, aufgeklärten, humanistischen und vor allem freien Gesellschaft nicht verträgt bzw. nur in einem kleineren Umfang verträglich ist.
    Sei es das „Sittengesetz“ was im Art 2 Abs. 1 GG als Schranke erwähnt wird und was durchaus auch änderbar ist als auch dass „der Islam“ nicht nur eine reine Religion ist, sondern auch einen politischen oder besser „weltlich-regelnden“ Anspruch im Sinne von legislativer, judikativer und exekutiver Macht hat, sowohl für Gläubige als auch Ungläubige und selbst wenn man den Islam da wegstreicht bleibt der Fakt, dass die Neuankömmlinge aus Gesellschaften mit „patriarchalisch geprägten Familienverbänden“ und/oder auch einer „mittelalterlichen Einstellungen“ wie dem Ehrbegriff, die Einstellung zu Frauen, Schwulen, Nacktheit, Alkohol/Drogen, Vergnügen und zur der hiesigen Gesellschaft an sich oder auch zu der Gewalt in ihrer unterschiedlichen Ausformungen bzw. Ausprägung (Was kuckst Du so blöd) kommen die sich mit der unseren nur schwer verträgt. Das gilt durchaus auch für Familien die schon länger hier sind, wo aber das Sozialgefüge und auch die Sozialisierung noch nach der gleichen Denkweise abläuft und wo dann die Kinder oder besser die jungen Mädchen, dann sehr intensiv da anecken vgl. https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Zahl-der-im-Land-lebenden-Muslime-wird-oft-grotesk-ueberschaetzt/Zur-Ipsos-Studie-Wahrnehmung-und-more/posting-29646706/show/ und wie dort im letzten Absatz beschrieben, auf diese Geburtswehen habe ich persönlich keinen Bock und selbst wenn ja dann nur in homöopathischer Dosierung ansonsten geht es für beide nicht gut aus….

    bombjack

    • Der Islam ist auch nicht verträglich mit einer ökonomisch erfolgreichen Gesellschaft
      Ich hatte darauf bereits vor einigen Jahren hingewiesen.

      https://ernstwilhelm.wordpress.com/2010/02/28/wirtschaftliches-gedeihen-durch-sparsamkeit-und-fleis/

      Nimmt man all dies zusammen, erscheint ein wertfreier Säkularismus, grenzenlose Offenheit und Toleranz für das Fremde kombiniert mit einer sich ausweitenden muslimischen Unterschicht als die Garantie für wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang in Deutschland.


    • @ErnstWilhelm: nicht nur in Europa. Und nicht nur eine msulimische Unterschicht, auch eine muslimische Oberschicht sorgt für Ruin.

    • Absätze?
      Zitat Don Alphonso: Absätze helfen.

      Wegen Unübersichtlichkeit nicht gelesen, uneinladend.

    • @ colorcraze
      Die muslimische Unterschicht, so ihr Anteil an der Bevölkerung in Deutschland weiter zunimmt, sorgt für den Ruin in Deutschland. Die muslimische Oberschicht sorgt für und perpetuiert den Ruin in den islamischen Ländern. In Deutschland gibt es eine kleine muslimische Mittelschicht, die meinen Respekt hat. Die Mittelschicht in islamischen Ländern ist entweder zerstört oder der Lastesel dysfunktionaler Eliten und verblendeter Unterschichten.

  113. Ziviler Ungehorsam
    Noch haben wir Geld, lieber Don Alphonso, aber wie lange noch? Wenn – besser gesagt: sobald die Finanzkrise auf die Flüchtlingskrise trifft und jährliche Kosten in Höhe von derzeit 20 Milliarden durch den Familiennachzug potenziert werden, sind Verteilungskämpfe absehbar. Die Grünen und Linken, so dummm sie auch sein mögen, ahnen das und reden von Vermögenssteuern. Das Geldeintreiben bei unbescholtenen Bürgern ist schon heute das Einzige, was noch funktioniert. Wer jetzt einen Preis ausloben würde für effektive, aber legale Mittel des zivilen Ungehorsams, würde sich verdient machen.

    • GEZ
      Das Gesetzlich erzwungene Zwangsfernsehen ist ein erster Prüfstein für Widerstand. Überweisung statt Lastschrift. 5 Überweisungen statt einer.
      Widerspruch
      Klage
      Bestehen auf Barzahlung
      Antrag auf Befreiung
      Klage
      Ummelden
      Abmelden

      Wo bleibt die erste Million aufsässiger Bürger?

      Mit Bild und der Glotze manipuliert Merkel das Land.

  114. Irgendwie muss ich an Caput 1 denken
    „Sie sang vom irdischen Jammertal,
    Von Freuden, die bald zerronnen,
    Vom Jenseits, wo die Seele schwelgt
    Verklärt in ew’gen Wonnen.

    Sie sang das alte Entsagungslied,
    Das Eiapopeia vom Himmel,
    Womit man einlullt, wenn es greint,
    Das Volk, den großen Lümmel.

    Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
    Ich kenn auch die Herren Verfasser;
    Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
    Und predigten öffentlich Wasser.“

    Selbst die Jahreszeit passt!

    • Heine gefiel es hier auch nie
      Das Mägdelein, das ihm im Traum sein Begräbnis vorbereitet, würde er heute noch schärfer beschreiben.

  115. Titel eingeben
    Mit allem einverstanden,Don Alphonso
    es wird Zeit für eine Union Süddeutschland, Österreich, Schweiz und Italien inklusive Rom .
    Der stärkste europäische Wirtschafts Raum iPad an politisch freies Spiel ohne Behinderung durch die Barbaren und um uns herum.
    keine Angst, ihr lieben Merkelianer und sonstigen Schwachköpfe, ich meine es ernst, und es wird eines Tages so kommen.
    Dann könnt ihr in euren Multi-Kulti Welten weiter versagen und euren nicht mehr vorhandenen Wohlstand mit den Nafris brüderlich teilen

  116. Stay focussed
    Es ist so typisch gutmenschdeutsch, sich über „Nafris“ aufzuregen. Dann nennt’s die Lackeln halt Norafrintis oder Borg oder Süssies. Und wieso muss ich in diesem Blog über Nafris etwas über die HSH Nordbank lesen und EU-Hühnchen? Könnt Ihr mal bei Don Alfonsos Thema bleiben?


    • Das Thema sind nicht die auf Zeit spielenden Ablenker wie Lauer und Stegner – die sind nur der Aufhänger – sondern wie es weitergehen soll mit Deutschland und Europa, und wie man die losgetretene Invasion (diese Erkenntnis stammt von Beppe Grillo) loswird.

    • Weil nur jammern die Lektüre der Kommentare langweilig macht
      Was ist das Thema? Bei der „Bild“ ist es immer so schön eindimensional.

      Nicht dass alle angedackelt kommen, ist das Problem – sondern warum sie alle HIER her kommen wollen – weil es mit der EZB Geldschwemme hier noch ordentlich was abzugreifen gibt, und weil zuhause alles ziemlich im Eimer ist.

      Aber warum ist es so? Das hat leider mehrere Ursachen.

    • Geldfrage
      colorcraze, in dem Moment, wo der Geldhahn zugedreht wird, entsteht folgende Situation: ein Teil der Neuankömmlinge verlässt das Land wieder, ein anderer wird kriminell und schafft damit den Grund, abgeschoben zu werden. Wenn man ihnen zudem die Erlaubnis gibt, zu arbeiten, dann werden ein paar von ihnen bleiben, aber nur diejenigen, die das Glück hatten, einen Job zu finden.

      Ich finde es müßig, über Bezeichnungen zu streiten, die allesamt die Schwächen und Unschärfen der Alltagssprache transportieren und auch darüber, ob irgendjemand in einen Kulturraum passt oder integrierbar ist. Das zeigt sich, indem er das „human complete problem“ löst, seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Genau das ist der Knackpunkt an der ganzen Sache.

      Im Prinzip sind offene Grenzen kein Problem, das christlich-sozialistische Gutmenschentum und der Spruch „Kein Mensch ist illegal“ auch nicht. Die Leute müssen sich jedoch selbst versorgen können und je älter, dichter und anspruchsvoller der Kulturraum bzw. die Zivilisation ist, in den sie vordringen, desto schwieriger wird es. Nicht einmal in Berlin gibt es so viele Drogenabhängige, dass die da alle als Händler arbeiten können, wenn so was denn toleriert wird.

      Deutschland ist eine kapitalistische Gesellschaft. Sie löst die meisten ihrer Probleme mit Geld, nicht mit Gewalt. Das wird auch diesmal passieren, mit einem sehr unschönen Rest an Polizeigewalt, Terror und Hooliganismus.


    • @Dreamtimer: So könnte es einen gewissen Ablauf geben, nur… ich sehe nirgends einen Versuch des Geldabklemmens, sondern eine breite, starke Lobby dagegen, die daran mitverdient. Zudem wird immer gern von „Abschiebungen“ schwadroniert, ohne sich klar zu machen, wie personal- und kostenintensiv (und entsprechend „exklusiv“) das ist. Weiters werden die Auswirkungen eines „Intensivtäters“ (1) mE auch schon recht unterschätzt, der bereits ein ganzes Stadtviertel terrorisieren kann. Dann kommen noch die Hüttchen auf allen Plätzen dazu, die gebaut werden – in Portugal ist das gang und gäbe – die weitere Zunahme an Einbrüchen und Diebstählen – das wird ja nicht besser, wie auch. Tristesse, in der nur noch Resignation gedeiht, denn nach dem 3. Überfall gibt so ziemlich jeder den Laden auf – oder sucht sich halt andere Gewalthaber als den Staat, der nichts tut.
      Nee, völlige Durchgangsfreiheit erscheint mir nicht erstrebenswert.

  117. Man sollte die Kirche im Dorf lassen
    Vielleicht kommen wir nach der ganzen Aufgeregtheit mal wieder zu Besinnung. Es mag ja sein, dass sich etliche Politiker berufen fühlen, Ihren Senf zu der Causa dazu zu geben. Politiker hören sich halt gerne reden und die Klientel möchte ja auch bedient werden.
    Aus meiner Sicht hätte das, was in Köln einer aggressiv erscheinenden Männergruppe passiert ist auch zu anderen Anlässen -z.B. Fußballspielen- passieren können. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass auch völlig friedliche Menschen mit eine Maßnahme konfrontiert wurden, die für sie gar nicht gedacht war. Aber das Risiko hat auch ein Fußballfan, der mit einer Gruppe alkoholisierter Hooligans aus dem Zug steigt. Wenn man bedenkt, was beim letzten Spiel des 1.FC Köln in Mönchengladbach passiert ist … gut das sich Fans nicht zu einer Rasse konstituieren ….
    Bleibt noch die Frage, wer jetzt eigentlich zur Bewertung der Polizeiaktion berufen ist. Und -wie für alle Normalbürger außer Frau Peters naheliegend- es sind die Gerichte. Sprich: jeder Migrant, der sich von der Polizei zu Unrecht des Platzes verwiesen fühlt, hat das Recht, die Polizeiaktion einer gerichtlichen Überprüfung zu unterziehen. Das Zuständige Verwaltungsgericht – und niemand sonst- ist zur rechtlichen Bewertung des Polizeieinsatzes legitimiert. Politiker mögen über den Einsatzkonzepten brüten, mögen herausfinden, wie man friedliche noch besser von unfriedlichen Besuchern unterscheiden kann. Das ist ihr Job. Menschenrecht sind bei unseren Gerichten jedoch besser aufgehoben.

    • Mein Reden
      Kirche im Dorf ist immer gut.

      Aber erklären Sie das mal den Horden von aus der Kirche ausgetretenen (Ex-)CDU-Wählern!

    • Mer losse den Dom in Kölle stonn
      “ Es mag ja sein, dass sich etliche Politiker berufen fühlen, Ihren Senf zu der Causa dazu zu geben. Politiker hören sich halt gerne reden und die Klientel möchte ja auch bedient werden.“
      Ja leider. Aber genau die brauchts halt nicht. Und v.a. die, die sofort auf den leicht in Schwingungen zu versetzenden Saiten der deutsche Seele aufspielen, brauchts jetzt wirklich nicht.
      „Aus meiner Sicht hätte das, was in Köln einer aggressiv erscheinenden Männergruppe passiert ist auch zu anderen Anlässen -z.B. Fußballspielen- passieren können.“
      Aus meiner Sicht auch. Nur daß es sich dann eben nicht um gefühltes oder sogenanntes racial profiling handelt, sondern um schlichte Polizeiarbeit. Und niemand wirft der Polizei dann unangemessenes Verhalten vor, noch nicht mal die oben erwähnten Politiker.
      Meine Meinung zu Frau Peter und Konsorten ist … kann ich hier leider nicht kundgeben.


    • Für solche Beiträge würde ich hier gerne ein Sternchen vergeben.

      Eine Bitte nur: Vor lauter „Gästen“ fällt die Zuordnung der „Gast“-Beiträge nicht nur schwer, sie ist unmöglich. Einen, irgendeinen Namen einzutragen, ist doch wirklich nicht zuviel verlangt, oder?

  118. Die Preussen konnten das mal besser
    Die von Ihnen geschilderte mögliche Zukunft könnte vielleicht auch der Grund sein, warum die Grundstückspreise in vielen Regionen Bayerns stärker steigen als anderswo. Allerdings gibt’s ja auch in München, Tübingen oder Freiburg viele der depperten „Türöffner“. Vielleicht sollten die nach Bremen, Berlin, Duisburg, Köln oder Essen umziehen? Ich wünsche allen „nafrionalen Sozialisten“ viele Töchter, damit sich das Problem löst (so oder so).

  119. Verantwortung?
    Ich sehe ein großes Problem darin, dass die meisten Politiker sich heute keiner Verantwortung mehr bewusst sind. Es ist eigentlich ein echter Skandal, wie wenig Konsequenzen die Nacht von Köln für die Verantwortlichen hatte.

    Henriette Rekler musste das nochmal kurz vor dem neuen Jahr zeigen. Von Einsicht keine Spur: https://blogfrei.wordpress.com/2017/01/02/zur-realitaet-immer-eine-armlaenge-abstand/

  120. Genozid und ethnische Säuberung
    „Genozid und ethnische Säuberung ist dann leider häufig das Mittel der Wahl, wie man am Zerfall Jugoslawiens sah.“

    Man sah es übrigens noch viel mehr was in den ehemalig deutschen Kulturräumen östlich der Oder passierte. Aber ich nehme an das zu schreiben wäre dann doch ein Tabu zuviel.

    • Zu Massentötungen Tasmanien wird gerne vergessen
      Nord und Südamerika sind auch wichtige Beispiele.
      Wenn ich mich richtig erinnere gab es in der Zeit des Zerfalls Jugoslawiens u.a. in Deutschland eine: Das Boot ist voll Debatte.
      Später wurde betont das die UN bei der Vertreibung nicht mitwirken darf
      (in dem man Menschen fliehen lässt)

      Zu Massentötungen kommt es m.E. eher dann wenn die Vertreibung misslingt oder wenn Gewaltanwendungen bei Vertreibungen eskalieren.

      Ich denke spezialisierte Wissenschaftler Wissen mehr und ich bin keiner.

      Die größte Vertreibung im 20. Jahrhundert war ggf die Folge der Teilung Indiens in Indien und Pakistan. Ich habe aber keine Zahlen.
      Die Konflikte wirken bis heute nach, beide glauben mit Atomwaffen besser leben zu können.

      Das Thema wird uns nicht verlassen.

  121. @tdv
    Es ist ebenso so sehr unsere Aufgabe in Nordafrika für irgendetwas zu sorgen wie es Aufgabe der Kambodschander ist, bei uns für irgendetwas zu sorgen.

    Es ist deren Land, nicht unseres. Die sind schon groß und müssen das bitteschön selbst erledigen.

  122. Koinzidentien
    Es waren nicht Hunderte Nafris, die Medien sprechen von 1500. Beim Militär entspräche das einem Bataillon aus mehreren Kompanien. Der Eindruck ist entstanden, daß sie, wie letztes Jahr, die Hoheit über den kölner Bahnhofsvorplatz übernehmen, ein Kräftemessen mit der Polizei und letztlich unserer Gesellschaft veranstalten wollten. Immerhin scheinen sie keine Knüppel oder Messer dabei gehabt zu haben, sie waren unbewaffnet. Dem Himmel sei Dank! Wird das beim nächstenmal auch so sein?
    Ein paar Tage vorher in Ceuta: Über tausend Migranten aus Schwarzafrika stürmten die Grenzbefestigungen, veletzten Dutzende marokkanische und spanische Polizisten. Auch hier Bataillonsstärke und zum Glück (noch?) unbewaffnet.
    Der Attentäter von Berlin konnte durch mehrere Lander nach Italien reisen, Fahrkarten auf Bahhöfen kaufen, Ländergrenzen überschreiten, ohne daß ihn jemand daran hinderte. Die osteuropäischen Einbrecherbanden, die gerade in meiner Heimat aktiv sind, können das auch. Keiner aus den etablierten Parteien will sie daran hindern.
    Schauen Sie sich die Summe der Stimmenanteile von CDU, SPD, Grünen und Linken bei den jeweils letzten Landtagswahlen oder Meinungsumfragen an, so kann Sie durchaus ein ganz übles Gefühl beschleichen. Die Debatte um den Begriff „NafrI“ mag völlig surreal („postfaktisch“ würde man heute sagen) sein. Das größere Problem sind die Politiker und vor allem die Medien, die diesen Irrlichtern überhaupt Gehör schenken und sich darauf in epischer Breite einlassen.

  123. Herr
    Danke!

  124. Hallo TVD, Sie sind aber ein schlimmer Rassist.
    Ich zitiere:

    „Nun, das ist verständlich und der beste Garant wäre da natürlich zB in Nordafrika dafür zu sogen, dass die Leute dort zumindest so gut leben, dass sie keine grosse Motivation verspüren sich auf den Weg an den Tegernsee zu machen. “

    Behandeln Sie die Nafris doch nicht wie unmüdnige Kinder!! So schreibt ja nur einer, der von seiner Überlegenheit über andere Kulture zutiefst überzeugt ist.

    Abgesehen davon. Niemand hindert Sie dort hinzugehen. Viel Spass.
    Wenn aber ein Nafri Ehepaar zuhause gerade mal genug Land/Einkommen hat um 2-3 Münder zu stopfen und dann 8 Kinder in die Welt setzt, begehre ich, daran nicht schuld zu sein!

    Und ich gebe Zu, dass ich dafür nicht blechen will. Ja, ich bin zwar nicht geizig und helfe gerne im privaten Rahmen, aber da hörts auf.

    Im Gegensatz zu Ihnen, spreche ich den Nafris nicht die Eigenverantwortung ab.

    • Überlegenheit über andere Kultur
      Bester Herr Reinecke,
      Frage 1: warum kommen Japaner an die romantische Straße?
      Option A) Weil Japaner kulturbeflissen sind und Kultur kommunizieren wollen
      Option B) Wegen der schönen Strände

      Hmmm, mal überlegen.

      Frage 2: Warum fliegen deutsche nach Marokko und Tunesien?
      Option A) der Strände wegen
      Option B) der zahlreichen Kulturdenkmäler dort

      Es tut mir leid, Ihnen diese schwere Botschaft überbringen zu müssen. Aber Ibn Ruschd ist seit über 800 Jahren tot. Und selbst er wurde von den Hardlinern nicht gut gelitten. Seitdem war nicht mehr viel mit Kultur.
      Ich empfehle, das Spiegel-Interview mit dem pakistanischen Atomphysiker Pervez Hoodbhoy. Quintessenz: Die muslimischen Gesellschaften sind kollektiv gescheitert. Und im Scheitern feuern sie das Scheitern weiter an, weil Prediger sagen, dass der Grund des Scheiterns in Zuwenig Beten liegt.

      Ich bekenne offen: 1) Unsere Kultur ist selbstverständlich überlegen. 2) Nicht nur das. Auch unsere Wissenschaft, unser Sozialwesen ist überlegen.

      Ein Freundin, die über Jahre ihre Winter im Maghreb verbrachte sagte mir einmal: Das dortige Bild der westlichen Frau ist geprägt von nichts anderem als von Pornos.

  125. Ehrlich verdiente Vergewaltigungen und Raubzüge
    @Radbert Grimmig

    Sie haben ja recht:
    „Und wer Migranten erst jede Perspektive auf einen ehrlich verdienten Lebensunterhalt nimmt, darf sich dann nicht wundern, wenn sie sich selbst eine Perspektive schaffen und dabei Recht und Gesetz als zweitrangig einstufen. Das ist reine Heuchelei. Jeder von uns würde in der gleichen Situation das gleiche tun.“

    Es sind junge nordafrikanische Männer, die sich die Perspektivlosigkeit ihrer sexuellen Wünsche bewusst werden und daher Frauen durch sexuelle Handgriffe und Vergewaltigungen traumatisieren. Das muss man tolerieren, es ist des Deutschen eigene Mitverantwortung.

    Heißt das nun, um der Verantwortung Herr zu werden, „Prostituierte für Migranten“? (Sofern die Prostituierte, die in erster Linie Mensch, in zweiter Linie Frau und erst in dritter Linie Prostituierte ist, akzeptieren muss?).

    Der “ ehrlich verdiente“ Lebensunterhalt, den Deutschland den afrikanischen Männern nicht bietet, wodurch ist er „ehrlich verdient“? Es gibt interessanterweise in Afrika weniger Neurotiker, dafür aber mehr Psychotiker – muss Deutschland diesen Menschen auch den „ehrliche Tiefenpsychologie“ bieten?

    Und wodurch wird etwas „ehrlich verdient“? Durch illegales Eindringen in ein Land?

    Die Conquistadoren haben ca. 20 Millionen (!) Indios massakriert und die Überlebenden als Sklaven unter sich verteilt. So bekam Cortez 1200 Sklaven, die für ihn arbeiten mussten, und die vorher mit dem glühendem Brenneisen auf der Brust gekennzeichnet wurden. Und Sklave zu sein bedeutete, bis in die dritte Generation musste der Eingeborene „seinem Herrn“ „ehrlich verdient“ dienen, also Eltern, Kinder, Enkel.

    Nun die Frage: Haben die Conquistadoren das nicht auch „ehrlich verdient“ schon wegen des angeblichen Mutes ungefragt in Länder einzudringen, Einheimische abzuschlachten, Frauen die Brüste abzuschneiden?

    Na schön, eure Nafris schneiden den Frauen (noch?) nicht die Brüste ab, aber hingegriffen wird schon mal, das ist quasi „ehrlich verdient“.

    Hat der jugendliche Deutsche nach dem Schulende (immerhin einige Jahre Lebenszeit investiert) nicht eher das „ehrliche Recht“ auf einen Arbeitsplatz, als der oft analphabetische oder des Schreibens und Lesens kaum mächtige Nafri?

    Oder gilt hier umgekehrte, also „positive Diskriminierung“ (was für ein Wort! Wie etwa positive Hinrichtung, positive Vergewaltigung, positives Zähne ausschlagen….ect.) nach dem Motto: Ihr reichen Deutschen habt 50 Jahre lang geschlemmt und gefeiert, jetzt kommen wir und wollen auch schlemmen?

    In Lateinamerika gelten die Europäer und die Gringos (Hoppla, ein diffamierendes Wort!) häufig als „Millionäre“, weil sie nur in teuren Hotels gesehen werden, und wie sie dann an den Stränden Urlaube machen. Gesehen wird nicht, dass diese Europäer in der Heimat gearbeitet und lange gespart haben, um sich einmal im Jahr einen Urlaub leisten zu können.

    Sind Sie, verehrter Radbert Grimmig, Millionär? Haben Sie immerzu geschlemmt und gefeiert? Oder auch mal gearbeitet? Wenn ja, wieso können sie dann behaupten, der Okkupant aus Nordafrika habe das Recht auf eine“ehrlich verdiente“ Perspektive?

    Perspektive auf was?

    Haben Sie jemals daran gedacht, dass diese Menschen aus anderen Kulturen ganz andere Vorstellungen von Arbeit und Disziplin besitzen als der tumbe Deutsche?

    Gehört zur „ehrlichen Perspektive“ dann auch, dass er nur zur Arbeit kommen muss, wann es ihm gefällt und er die Arbeit niederlegen kann, weil er mal eben keine Lust mehr hat?

    Und wieso hat der Deutsche ihm diese ehrlich verdiente Perspektive geraubt? Wie hat sich das bemerkbar gemacht? Hat man den gewalttätigen Eroberern die Handys geraubt mit denen sie tagtäglich anständige Arbeit gesucht haben? Oder ihnen wegen Diebstahl die Hände abgehackt, wie es in einigen dieser Länder nach Scharia noch üblich ist? Also worin besteht des Deutschen „Raubs“ der ehrlichen Perspektive? Oder wollen Sie lieber zugeben, Gedankenloses abgesondert zu haben?

    Verachten Sie die deutsche Jugend? Nein? Warum behaupten Sie nicht, die Deutschen hätten eine Lebensperspektive „ehrlich verdient“ die doch hier nicht nur geboren wurden, sondern sich einige Jahre durch die Schule „gequält“ haben, um sich ein wenig Bildung anzueignen? Wissen Sie wie viele Hartz-Empfänger es gibt? Haben die es also nicht „ehrlich verdient“, Arbeit für den Lebensunterhalt zu bekommen?

    Und wenn SIE nun zu uns kommen (Hoppla, Karibik, Weiber, Suff!) und WIR ihnen keine „ehrliche Perspektive“ bieten, dann würden sie also stehlen, Frauen sexuell traumatisieren, Einbrechen, die Einheimischen in Gruppen bedrohen oder zusammen schlagen?

    Sie schrieben ja „Jeder von uns würde in der gleichen Situation das gleiche tun.“

    Um Himmelswillen, bleiben Sie, wo sie sind. Menschen wie Sie wollen wir nicht.
    Und das soll man den Raubrittern aus Nordafrika auch zurufen: Bleibt wo ihr seid, baut dort euer Land auf, Menschen wie euch braucht Deutschland nie und nimmer.

    • Hallo Tico,
      Recht haben Sie, mit allem, was Sie dem Herrn Grimmig erwidern.
      Deutsche Prostituierte fürchten sich offenbar auch vor den Neubürgern: Hier in Stuttgart gibt es ein Bordellgässchen, auf dem keine einzige Prostituierte mehr anzutreffen ist. Nur Arabergesindel und vermutlich Türken und Osteuropäer. Keine Frau mehr auf der Straße, außer Passant-/innen.
      Off Topic: Der Aufenthalt von Touristen in teuren Hotels resultiert, glaube ich auch daraus, dass der Tourismus in Costa Rica nachhaltig konzipiert ist und die entsprechenden Resorts nicht gerade billig sind. Ich freue mich trotzdem auf eine Woche dort, die mich den deutschen Winter etwas vergessen lässt. Und ich bin eine Frau, die NICHT vorhat, Sextourismus zu betreiben, sondern lediglich ein wenig Tauchen, Reiten und die Natur genießen möchte. Liebhaber habe ich hier zuhause.

  126. Leider vorhersagbar geworden
    Ich fand die Lektüre lange interessant und die Perspektive bereichernd. Mittlerweile ist es allerdings vorhersagbar geworden. In die Kerbe kann man sicher noch so manches mal schlagen. Wenn’s Spaß macht…

  127. Jäger
    Im Spiegel heute: „Befragung von NRW-Innenminister. Jäger will Fehler im Fall Amri aufklären“.
    Hä? Also liebe Landesregierung NRW, hier eine kleine Nachhilfe:
    Jäger IST der Fehler im Fall Amri.

  128. Neue Fragen
    Frage: Hat Amri vierzehnmal Steuergeld eingesammelt?

    Frage 2: Wann tritt Herr Jäger endlich zurück?

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/innenminister-jaeger-verspricht-aufklaerung-im-fall-amri-14605687.html

    • @ Arabella @ Oberländer
      Wann treten Kraft und Jäger zurück!
      Wäre übrigens schon vor 1 Jahr fällig gewesen- aber nicht für sozialdemokraten… Stegner übernehmen Sie!

  129. Hier die im Grenzbereich der
    Kriminalität umhertaumelnde perfekte Dummheit der Frau Peter in wenigen Worten:
    .
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article160887238/Frau-schreibt-Wutbrief-an-Gruenen-Chefin-Peter.html
    .
    Frau Peter, haben Sie wirklich keinerlei Schamgefühl? Nein? Sonst müssten Sie im Boden versinken. für lange, für sehr lange Zeit.

    • Der Brief ist geschmalzen, wie wir sagen.
      Peter hätte einfach die Klappe halten sollen, wie die ganze grüne Sauce, und zwar von der Vorschule an, open end.

      Was habe ich diese antideutschen, anti-intelligenten …………..cher gefressen !
      Und nicht erst seit 2015.

  130. Alle Jahre wieder
    Am meisten Angst macht es mir, dass die etablierten Parteien nicht die geringste Notwendigkeit sehen, wirklich energisch durchgreifen zu müssen und daß somit die Bestandsbürger dieses Landes zukünftig desöfteren mit solchen Aktionen von Nafris und deren Nachahmungstätern leben zu müssen. Mehrere Frauen kenne ich, die sagen „ich habe ein mulmiges Gefühl, wennn ich an Kölner Silvester denke“.

  131. @ Gästin aus Frankfurt sagte am 5. Januar 2017 um 13:08 Uhr
    „Ich zitiere mal Ihr Zitat:
    „Auch Frauen müssen das Recht haben, wann und wo sie wollen, ausgelassen zu feiern. Die Polizei hat dabei die Aufgabe, für Sicherheit aller zu sorgen.“
    .
    Aha, jetzt können Frauen also nur noch mit Polizisten ausgelassen feiern? Fein … :-DDDD#
    .
    Haaaalllloooo! Extrawärdsche noch Frankford: Des war grii Soos vom Plantagebesitzer, ned vumir.
    (DdH)

    • @Extrawärdsche
      Ei kerle, ich hab schon verstanden, dass Sie auch nur zitiert haben und auch, wen … ;-)

  132. @ Uwe Dippel:
    Die Ironie bezog sich darauf, dass das Bundesverfassungsgericht ausgerechnet in diesem Fall von einem „auf der verfassungsgebenden Gewalt des deutschen Volkes beruhendem Nationalstaat“ spricht.

    Bei dieser Wortwahl fallen mir spontan einige Fragen ein:
    – wann hat sich das deutsche Volk denn eine Verfassung gegeben (Art. 146 GG)?
    – warum schützt dieser Nationalstaat seine Grenzen nicht gegen feindliche Invasoren?
    – wieso lässt ausgerechnet dieses Gericht eine Aushöhlung des Nationalstaates zugunsten der EU mit seiner bisherigen Rechtsprechung zu?
    – wieso stellt sich dieses „nationalstaatliche“ Verfassungsgericht unter die „Fuchtel“ des EuGH?

    Ich hoffe, das dem Bundesverfassungsgericht diese Worte einmal richtig „um die Ohren fliegen“ werden.

    • @Gebirgler
      zu 1) Das GG bildet ab, wie das Land tatsächlich verfasst ist. Jedenfalls für die, die sich die Freiheit nehmen können.
      zu 2) In erster Linie wohl deshalb, weil die europäischen Grundfreiheiten damit auch tangiert würden.
      zu 3) Wegen der Artt. 23, 24 GG.
      zu 4) Das tut es nicht, Art. 93 GG.

      Ich hoffe nur, dass uns die Dinge nicht um die Ohren fliegen.

    • Huch?!
      Gebirgler, ich sah die woanders. Die Ironie.
      Womöglich haben wir demnächst eine Dreiviertelregierung und könnten dann auch ‚Volk‘ durch ‚die im Moment in diesem Lande Lebenden‘ ersetzen. Dann kann man denen auch gleich das Wahlrecht geben, und KGE sich zukünftig an mehr ausländischen als einheimischen Fahnen am Ostseestrand erfreuen.
      Und die ‚Nation‘ kann im gleichen Aufwasch zu einem ‚landtypischen Konstrukt im Rahmen der EU‘ werden.

      GnM, das ist eben anders. Deshalb auch meine Bedenken. Da steht was im Grundgesetz, das eben nur als Vor-Verfassung gedacht war, zur Konstitution der BRD, und das lassen die Dame und Herren Verfassungsrichter mal grundsätzlich unberücksichtigt bei ihrem Entscheid vom 16. Dezember. To test the waters; ähnlich wie die Nafris am 31. Dezember. Seltsamerweise – auch auch nicht seltsamerweise – schweigen die deutschen Rechtsgelehrten zu dieser Entscheidung; ähnlich wie die deutsche Öffentlichkeit sich ruhig verhält zum zweiten Versuch der Nafris, die Domplatte zu erobern: entweder ‚es ist ja auch nicht gelungen‘ oder ‚die Unterbindung dieses Versuches war ein rassistischer Akt‘.

      Ich lasse 2 und 3 weg, aber zu 4 gibt es – unter sträflicher Vernachlässigung eben dieses Artikels – eben seit letztem Jahr die ganz klare Erklärung, dass europäisches Recht deutsches Recht bricht, und auch ein deutscher Beamter sich im Falle einer contradictio an das europäische Recht zu halten hat, selbst wenn er deutsches Recht damit bricht.

      Wir sehen, das Grundgesetz wird langsam ausgehöhlt, und diese Entscheidung vom 16. Dezember schält auch noch einmal eine weitere Schale weg.

      Um die Ohren fliegen muss uns da garnichts. Eines Tages können wir dann einfach das Grundgesetz als de facto ‚in allen wesentlichen Bestandteilen überholt‘ ins Museum stellen, und alle weiteren Exemplare zur Verwendung auf die Aborte verteilen.

    • @Dippel
      Post war, glaub ich, weg.

      Nein, das BVerfG hat sich konsequent verhalten. Die Entscheidung über Deutschland obliegt allen Deutschen und nicht Bayern alleine. Denn, falls Ihnen das nicht aufgefallen sein sollte: Die Folgen für zwei verlorene Weltkriege halten ja auch für alle Deutschen gemeinsam an, so bitter das auch ist. Insbesondere sammeln sich bei den Bayern seit geraumer Zeit die Gewinne, wie es aussieht. Und die Verteidigung derselben mit Mistgabeln wird nicht von Erfolg gekrönt sein.

      Was war noch? Ach ja, die Normenhierarchie. Mal ganz einfach ausgedrückt – wenn das GG diese anordnet, so ist immer noch das GG die höhere Norm. Denn: Unsere Standards sind nicht von außen torpediert worden, sondern wir haben die Ausstiegsluke geöffnet. Das praktische Ergebnis ist i. d. R. zwar dasselbe. Aber Hierarchie bemisst sich nunmal daran, wer die Macht (Kontrolle) darüber exerziert und nicht, wessen Interessen damit vordergründig bedient werden. Sage auch keiner, das wäre nur von akademischem Interesse; darauf wird es am Ende nämlich ankommen.

    • Ein paar Argumente
      zur Vermutung, eine „Entscheidung über Deutschland obliegt allen Deutschen und nicht Bayern alleine. Denn, falls Ihnen das nicht aufgefallen sein sollte: Die Folgen für zwei verlorene Weltkriege halten ja auch für alle Deutschen gemeinsam an, so bitter das auch ist.“ finden Sie eventuell hier:
      http://landesverband.bayernpartei.de/unabhaengigkeit/juristische-wege-zur-eigenstaatlichkeit/

      Auch wenn die mich nicht durchgängig überzeugen, allemal besser als die Vermutung, die Konsequenzen aus zwei verlorenen Weltkriegen wären geeignet als juristische Grundlage einer für ewig zusammengeschweißten Nation.

      Und zu Ihrer ‚Dachluke‘:
      Auszug aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
      vom 21. Juni 2016
      “Mit der in Art. 23 Abs. 1 Satz 2 GG enthaltenen Ermächtigung, Hoheitsrechte auf die Europäische Union zu übertragen, billigt das Grundgesetz auch die Einräumung eines Anwendungsvorrangs zugunsten des Unionsrechts. Der Integrationsgesetzgeber kann nicht nur Organe, Einrichtungen und sonstige Stellen der Europäischen Union, soweit sie in Deutschland öffentliche Gewalt ausüben, von einer umfassenden Bindung an die Gewährleistungen des Grundgesetzes freistellen, sondern auch deutsche Stellen, die Recht der Europäischen Union durchführen.“
      Ein Schelm der ‚Ermächtigungsgesetz‘ statt ‚Zustimmungsgesetz‘ denkt.
      Oder, wem das zu hart ist, la loi d’Houellebecq (‚Unterwerfungsgesetz‘).

  133. Eine wirklich erschreckende Veränderung - das war deutlich. Populismus eben.
    Ja, den Vorwurf möchte ich nach der Lektüre dieses Beitrags jedenfalls machen. Nun wissen „wir“, wer „unsere“ Gegner sind. Hübsch sortiert und völlig undifferenziert. Ganz einfach, so wie es das gemeine Volk versteht.

    Mein Verständnis für den Rechtsstaat sieht da doch etwas anders aus, gleiches Recht für alle, um es ebenso knapp zu formulieren wie der Autor. Und, darin zeigt sich dann auch wirklich die Kultur.

    Wie weit sind wir eigentlich noch von der „Schutzhaft“ für Grüne und andere unliebsame und unbequeme Zeitgenossen entfernt, die derart einfachen Lösungen ums Verrecken nicht zustimmen wollen? Klingelt da wirklich nichts? Garnichts?

    Mit emotional bedingter Polemik werden die unbestritten vorhandenen Probleme sicher nicht gelöst werden können. So wird lediglich jeder mögliche Konsens verhindert, der unsinnige Stellungskrieg fortgesetzt.

    Dabei fing alles so gut an: „Kulturräume sind etwas anderes als Nationen“. Wer wollte dem widersprechen. Und dennoch ist selbst Bayern Teil einer Nation. Daß die (kulturelle) Heimat für manche an den Landesgrenzen oder an noch engeren Grenzen endet, ist offensichtlich. Da fehlt es mitunter verständlicherweise am Blick auf das große Ganze, wie sich dann nachfolgend zeigt. Nicht nur alte Mauern, auch neue Mauern stehen da schnell auf dem Wunschzettel derjenigen, die sich gerne auch als wahre Patrioten bezeichnen.

    Das Bedauern über die Meinungsfreiheit äußert sich nicht nur in Zensur, es versteckt sich auch ganz gern hinter der liberalen Fassade der Stigmatisierung. Gerne werden über beweisbare Einzelfälle Generalisierungen vorgenommen, ganze Gruppen sehr subtil in Schubladen versenkt. Ob Nordafrikaner, Grüne oder andere. Das Vorgehen ist immer dasselbe.

    Nach den sehr populistischen Fragen hier nun also die nächste Stufe der Ein- bzw. Aussortierung. Daß Kritiker der Nationen heimatlose Gesellen und Vaterlands- bzw. Volksverräter sind, diese Unterstellung ist ja nicht neu. Auch die Kritiker rassistischen Handelns zählen dazu, da sie den Euphemismus der Prävention und die selektive Umdeutung des Rechtsstaates nicht teilen. Und um sie doch noch zum Umdenken zu bewegen, wird ihnen mal ganz locker unterstellt, Vergewaltigungen und Schlimmeres gutzuheißen bzw. zu ignorieren, kulturelle Unterschiede aller Art zu dulden und die Scharia einführen zu wollen. Wenn zwei das Gleiche tun, ist es eben nicht dasselbe, nicht wahr?

    Am Ende gibt es nur noch zwei Sorten von Menschen in diesem Land, die, die die Nafris unterstützen und verehren und die, die das nicht tun. Das erinnert mich schwer an Gläubige und Ungläubige. Dazwischen gibt es nichts mehr, schwarz und weiß, so einfach kann es sein. Auch das erinnert mich an etwas.

    Einkesseln und Einigeln, das kann doch nicht die Lösung sein. Und Rechtsbeugung ist doch auch keine Frage des Standpunktes. Nahles belächelte Gesangseinlage im Deutschen Bundestag, wieviel lachen darüber jetzt noch, da wir uns türkischen Verhältnissen annähern?

    Ja, das sind türkische Verhältnisse, wenn Unterstellungen und Vermutungen Grundlage staatlicher Gewalt werden.

    Köln sollte sich nicht wiederholen. Zu unterstellen, das hätten die Kritiker des polizeilichen Vorgehens billigend inkaufnehmen wollen, ist pure Polemik und verkennt die Sorge um die Zukunft des Rechtsstaates und der Demokratie. Die Würde des Menschen, nicht die des Deutschen oder des Nordafrikaners, ist bzw. war bislang der Imperativ dieses Rechtsstaates. Dazu paßt kein Generalverdacht gegen Gruppen der Gesellschaft, keine Sippenhaft und kein Gesinnungsrecht. In Köln stand genug Polizei zur Verfügung, um jede Ausschreitung sofort im Keim zu ersticken. Die Reaktion der Polizei, die alle Nordafrikaner zu nordafrikanischen Intensivtätern abstempelte, war, nüchtern und sachlich betrachtet, überzogen. Sie erfüllte die Merkmale des Rassismus, auch wenn die Motivation nicht rassistisch war. Die Kritik daran ist berechtigt und sollte nicht derart polemisch und populistisch behandelt werden.

    Die ganzen Umstände spiegeln letztlich nur wieder, wie hilflos aber auch planlos dieser Staat, Parteien, Politiker aber auch Bürger, der Situation gegenüberstehen, die keineswegs verharmlost werden soll. Nichts spricht gegen eine klare und auch harte Linie gegen Kriminelle und solche, die die Gastfreundschaft Deutschlands mißbrauchen, solange der Rechtsstaat dabei nicht unter die Räder gerät. Denn damit würden wir uns und unserer Kultur nur einen Bärendienst erweisen. Und bei allem Verständnis, Peter, Lauer und andere aus der (inzwischen) letzten Reihe sind zwar durchaus kritikwürdig, aber letztlich doch politisch absolut unwichtig. Sich an ihnen abzuarbeiten, macht überhaupt keinen Sinn, dadurch ändert sich nichts. Über die Verfolgung, Inhaftierung, Ausweisung und Abschiebung Krimineller, Intensivtäter, Gefährder, Haßprediger und sonstiger, den gesellschaftlichen Frieden bedrohender In- und Ausländer entscheiden am Ende Minister und Regierungen. Die sind für den anhaltenden Kontrollverlust aufgrund ihres durchaus schuldhaften Zögerns, was die rechtsstaatlich vertretbaren Reaktionen betrifft, verantwortlich. Und nicht nur die Grünen und die SPD, auch CDU und CSU hatten Gelegenheit genug, zu reagieren – seit Jahrzehnten. Die Folgen einer generell verfehlten Integrationspolitik multiplizieren sich nun. Schon dort ist der Hebel anzusetzen, nicht erst bei Nordafrikanern. Runde Tische und Integrationsgipfel waren längst gescheitert, bevor die Menschen nach Europa flohen und mit einer Kultur konfrontiert wurden, die sie nicht verstanden, deren Freiheit sie nicht zu schätzen wissen. Eine Freiheit, die im Begriff ist, dem falschen Glauben an Sicherheit geopfert zu werden.

    • Danke
      Hut ab, Otto Meier: Auf diese Antwort musste man hier zu lange warten

    • Gesetze
      sind zur Genüge da. Würden die mit der gleichen Konsequenz angewendet wie der Steuerbescheid oder das Knöllchen, gäbe es diesen Blog heute nicht.
      Hat uns nicht unser Innenminister nach Charlie Hebdo versprochen, dass auf europäischer Ebene besser zusammen gearbeitet würde? Und seit gestern will er die bundesdeutschen Sicherheitsbehörden bündeln. Bravo! Und die derzeitige Diskussion ist, angefacht von den üblichen Betroffenheitspolitiker/innen, eine Abkürzung. Mit ein bisschen Anstand müssten mindestens zehn Politiker/innen sofort zurücktreten.

    • @ raving Meier
      „Mein Verständnis für den Rechtsstaat sieht da doch etwas anders aus, gleiches Recht für alle, um es ebenso knapp zu formulieren wie der Autor. Und, darin zeigt sich dann auch wirklich die Kultur.“

      Och, Herr Meier. Selbst Ihre Verfassung differenziert doch bei den Grundrechten nach denen, die nur den Deutschen und denen, die allen zustehen!

      „Wie weit sind wir eigentlich noch von der „Schutzhaft“ für Grüne und andere unliebsame und unbequeme Zeitgenossen entfernt, die derart einfachen Lösungen ums Verrecken nicht zustimmen wollen? Klingelt da wirklich nichts? Garnichts?“

      Was da klingelt, ist der Wecker, der Sie aus dem heißen Bad holen soll. Wenn hier jemand anderen abspricht, im öffentlichen Raum präsent zu sein, dann sind das die Grünen etc.pp., die entsprechend mit den Rechten verfahren, die „raus“ sollen. Raus aus ihrem eigenen Land nämlich, womit wir häßliche historische Erfahrungen gemacht haben. Also hübsch vorsichtig!

      „Das Bedauern über die Meinungsfreiheit äußert sich nicht nur in Zensur, es versteckt sich auch ganz gern hinter der liberalen Fassade der Stigmatisierung.“

      Die Meinungsfreiheit ist nun wirklich kein Gut, dass das GG in besonders intensivem Maße schützen würde. Im übrigen würde ich einiges davon halten, diese Grundfreiheit als Deutschengrundrecht auszugestalten. Denn es sind hier oftmals Deutsche, die mit Hilfe dieses Grundrechts stigmatisiert werden.

      „wird ihnen mal ganz locker unterstellt, Vergewaltigungen und Schlimmeres gutzuheißen bzw. zu ignorieren, kulturelle Unterschiede aller Art zu dulden und die Scharia einführen zu wollen.“

      Kommen Sie aus der Wanne, mein Bester, es ist nicht ein Japaner und verträgt die Temperatur! Die Scharia findet vor deutschen Gerichten schon längst Anwendung. https://www.welt.de/politik/deutschland/article13845521/Scharia-haelt-Einzug-in-deutsche-Gerichtssaele.html

      „Einkesseln und Einigeln, das kann doch nicht die Lösung sein.“

      Bitte?! Haben Sie mal einen ersten Mai in Berlin miterlebt? Wollen Sie den Leuten gut zureden?

      „Sie erfüllte die Merkmale des Rassismus, auch wenn die Motivation nicht rassistisch war.“

      Die Nordafrikaner selber erfüllen nunmal rassische, objektiv erfassbare Kriterien. Kann kein Mensch was dafür. Die Frage ist nur, welche Konsequenzen man daran knüpft. Aber würde die italienische Mafia hier verfolgt, so würde man auch nicht unbedingt nach blauäugigen, blonden Hünen Ausschau halten; das wäre vermutlich nicht zielführend.

      „(…)solange der Rechtsstaat dabei nicht unter die Räder gerät.“

      Wenns nichts ausmacht, der Herr: Es darf schon der ganze Staat überleben. Mit Exekutive!

      „Eine Freiheit, die im Begriff ist, dem falschen Glauben an Sicherheit geopfert zu werden.“

      Das mit dem „falschen Glauben an Sicherheit“ können Sie gerne mal dort erzählen, wo es nicht mal für einen Dorfpolizisten reicht. Es gibt keine Freiheit ohne Sicherheit. Und jetzt steigen Sie aus der Wanne …

    • Did you think your song and dance and your superstition would help you, Eli?
      Interessant Herr Meier.

      noch interessanter wäre mal nachzudenken.

      Dann würde vielleicht erkannt:

      Grenze einfach aufmachen anstatt kontrolliert reinlassen…das ist?

      Völlig undifferenziert!

      Und damit ist die Büchse der Pandora geöffnet. Das gute alte „Wehret den Anfängen“…wir erinnern uns.

      Denn wenn einmal all die Komplexität von Nationalstaaten aufgelöst in einer Grenzöffnung, d.h. einer Entdifferenzierung, dann sucht sich der Sinn eine neue Grenzziehung, eine neue Differenz. Denn Differenzen verschwinden nicht. Weil der Sinn nie verschwinden kann, und Sinn braucht Differenz.

      Egal, zu kompliziert für Sie.

      Whatever, sie können jetzt noch 80 Jahre darüber kommunizieren, wie man den Rechtsstaat jetzt irgendwie doch noch vielleicht irgendwann ist doch gar nicht bla bla bla, …. aber all das wird nichts daran ändern, dass kein Rechtsstaat der Welt mal eben 1 Mio Menschen aus NichtRechtsstaaten unter Kontrolle bringen kann.

      Eigentlich ist das doch nicht so schwer zu begreifen, oder?

      Egal, auch Sie werden, wie das gesamte Volk, am Ende durch Schmerzen lernen.

      Und jetzt bitte weiter mit dem Jammern und Klagen und Weinen.

    • Otto Meier,
      ohne die vielen Unterstellungen wären wir in einer besseren Position zu diskutieren.
      Niemand will den Rechts-Staat abschaffen. Nur als Beispiel.
      Rassismus ist auch nicht, wenn ein blauer Mensch (eigentlich wollte ich auf eine andere Farbe hinaus, aber das möchte den Intellekt des einen oder anderen übersteigen) eine Bank überfallen hat, und die Überwachungskamera eindeutig einen blauen Menschen ausgemacht hat, und nicht jemanden mit einer blauen Maske, wäre es nach Ihrer Logik ‚Rassismus‘, nun alle blauen Menschen am nächsten Autobahnkreuz anzuhalten.

      Lassen wir all diesen Unsinn mit blöden, doch niemals voll kongruenten Vergleichen.
      Wenn das Kind mal in den Brunnen gefallen ist, nutzt es nichts mehr, ein Schild anzubringen; nicht einmal ein Gitter über dem Brunnen ist dann hilfreich.
      Das Kind *ist* in den Brunnen gefallen, als Deutschland begann, beliebige Menschen unkontrolliert und unregistriert einzulassen. Das war irgendwie nicht ganz rechtsstaatlich, da gibt es sogar Paragraphen, die das nicht erlauben. Sei es drum.
      Nun stellt sich die Frage, wie man damit umgehen sollte. Es gibt noch eine Grundsatz, den Sie nicht erwähnt haben: Wenn Schaden absehbar nicht vermieden werden kann, ist der geringstmögliche Schaden ‚anzurichten‘ um grösseren zu vermeiden.
      Und da waren, allen Berichten nach, einige hundert oder gar tausend Menschen auf dem Weg nach Köln, viele in Personalunion mit denen, die letzen Silvester dort aktenkundig wurden. Und haben teilweise auch schon in den Zügen randaliert, worauf sich die Polizeiführung entschlossen hat, *nicht* das zu tun was Otto Meier vorschlägt: nämlich alle mal schön aus dem Bahnhof gehen zu lassen, sich also zu zerstreuen, und dann hier und dort für einen Eigentumsübergang zu sorgen, oder in die eine oder andere Unterhose zu fassen, um *dann*, also nach dem Zugriff zu einem Handy, einer Geldbörse oder … naja, individuell zuzugreifen.
      Denken Sie mal einen knappen Moment nach und erzählen Sie mir danach, was die Öffentlichkeit *dann* wohl gesagt hätte!?

      Ja, es war tatsächlich das kleinste mögliche Übel, dort am Bahnhof Personalien zu kontrollieren, und Verdächtigen einen anderen Ort für ihre Silvesterfeier anzuweisen.
      Hätten Sie, wenn Sie auf dem Weg nach Köln Innenstadt gewesen wären, darauf bestanden ebenfalls kontrolliert zu werden, und alle anderen Reisenden auch zu kontrollieren, bloß damit kein ‚racial profiling‘ stattfindet?
      Am Ende, befürchte ich, kann ich das nicht ausschließen.

    • Aus Höflichkeit und in aller Kürze,
      denn im Grunde macht es ja kaum noch Sinn, angesichts der verhärteten Fronten überhaupt noch etwas zu entgegenen.

      Gast: Immer wieder gerne.

      Bernaba: Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu, allerdings sind die Gesetze gerade im Bereich der Abschiebung und Ausweisung durchaus noch zu verbessern. Daß es da auch durch die Herkunftsländer zu Problemen kommt, dürfte ja bekannt sein.

      GnM: Von unserem Rechtssystem haben Sie nachweislich Ihres Vortrages keine Ahnung, sorry. Welches Grundrecht ist nur für Deutsche? Aber Ihre Zielrichtung, Grundrechte nur für Deutsche, ist schon klar und zumindest menschenverachtend. Daß Sie auf den Unsinn zu Freiheit etc. wirklich eine Antwort erwarten, kann ich nicht glauben. Von mir doch wohl nicht, oder?

      Goodnight: Wirklich, ich bin von dem, was Sie da schreiben, enttäuscht. Ihnen hätte ich mehr zugetraut. Mein Beitrag war wohl zu kompliziert für Sie? Haben Sie wirklich alles gelesen?

      Uwe Dippel: Ihr blaues Beispiel hinkt, aber das wissen Sie sicherlich auch selbst. Die Nordafrikaner hatten noch keine Bank überfallen, wurden ohne konkreten Anlaß selektiv kontrolliert und mit Platzverweisen weggeschickt. Soweit zu den Unterstellungen. Eine Möglichkeit wäre tatsächlich gewesen, die Silvester-Veranstaltungen abzusagen, kennen wir ja vom Fußball. Nicht, daß ich das befürwortet hätte. Andererseits randalieren nicht nur betrunkene Nordafrikaner in Zügen und inwieweit das dem Schema der Fake-News zu brennenden Kirchen zuzurechnen ist, was meinen Sie? Ansonsten, zum Kontrollverlust etc. gibt es doch keinen Dissens, einzig zu sinnlosem und für die gesaamte Gesellschaft letztlich gefährlichem Aktionismus. Mein letzter Absatz im Ausgangsbeitrag sollte doch deutlich machen, was das wirkliche Problem ist.

    • @Meier
      Merken Sie sich, dass „politische Meinung“ kein Wissen ersetzt, Meier, da hat Ihnen jemand einen Bären aufgebunden.

      Ihre Einlassung, es gäbe keine „Deutschen-Grundrechte“ ist falsch. Und kennzeichnend für das erschreckend niedrige Bildungsniveau im Westen. Wer nach 70 Jahren seiner eigenen Bevölkerung „meinungsstarken“ Bevölkerung immer noch nicht vermittelt hat, dass nicht alle Grundrechte für alle gelten http://www.rechtslexikon.net/d/deutschen-grundrechte/deutschen-grundrechte.htm, der macht wohl was falsch bei der Inklusion.

      Im Osten kannten die Bürger jedenfalls ihre eigene Verfassung, sonst wären sie sie nämlich nie losgeworden. Im Westen hat man vom Grundgesetz keine Ahnung und folglich auch keinen Respekt davor, bloß ein großes Maul, dafür reichts immer.

    • blau, Otto Meier,
      war wahrscheinlich zu viel Denksport für Sie.

      Die ‚Gefährder‘ auf der Domplatte sind eindeutig nicht die alten weißen Oktoberfestgrapscher gewesen, nicht in 2015/16 und auch nicht in 2016/17.
      Und nun. Und nun?
      Ohne nachweisbare Tat im Einzelfall keine Chance und kein Recht der Polizei, die Tat zu verhindern?

      Nochmals, das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Wenn Sie Ihre Haustüre weit öffneten, und derweil kurz Siesta machten, und Ihr Nachbar beobachtete ca. 10 Asiatinnen, die derweil Hausrat entfernten, darf die Polizei gerne Asiatinnen anhalten und nach Ihren Wertgegenständen filzen.
      Und wenn Sie das letztes Jahr schon einmal erlebt hatten, und durch Schnarchen kundtun, dass Sie eben mal abliegen, und Ihre Haustüre offen ist, wäre es kein racial profiling, Asiatinnen beim Betreten Ihres Hauses polizeilich zu hindern. Und wenn dann noch einige von denen die sind, die schon letztes Jahr erwischt wurden, allemal. Auch wenn sie dieses Mal wirklich nichts entfremden wollen. Da müsste man schon einigermaßen abgedreht sein, das als ‚racial profiling‘ zu verstehen, anstatt als Prophylaxe.

      Versuchen Sie doch mal Ihre Ideen bei SPON oder ZON anzubringen. Sicher gäbe es dort viel Zustimmung für Kritik an der Braunschweiger Polizei. Immerhin haben die, nach einem zufällig aufgetauchten Fall von Asylbetrug, mal ein paar mehr Akten durchforstet. Dabei sind die schnell auf mehr als 300 solcher Fälle allein in Braunschweig gestoßen.
      Das ist doch furchtbar, finden Sie nicht? Fragen Sie nach Namen und Herkunftsländer derjenigen, deren Akten dafür durchsucht wurden. Da dürften sich das südliche Mittelmeer und der Nahe Osten als Herkunftsländer anbieten, und Maghrebiner und Araber als Tatverdächtige. Das kann ja wohl nicht sein?! Wenn das kein ‚racial profiling‘ ist, gibt es keins!
      Da hätte es sich gehört, für jeden Asylsuchenden nach dem Verhältnis 1 Million ‚Flüchtlinge‘ zu 80 Millionen ‚Nichtgeflohene‘ jeweils parallel gegen 79 Nichtgeflohene wegen Asylbetrugs zu ermitteln.

      Conveniently haben Sie auch vermieden, das Argument aufzugreifen, dass der Aktion am Bahnhof schon Vorfälle während der Anreise vorausgingen, in den Zügen.
      Ich wünsche – so verrückt das auch klingen mag – dass Ihr Versuch eine Rechtsstaatlichkeit zu ‚erhalten‘ sich auch nächstes Jahr auf die Fussballhooligans erstreckt, wenn einige Tausend davon zu einem Spitzenspiel anreisen werden. Unbehelligt in den Zügen, unkontrolliert am Hauptbahnhof, ins Stadion gelassen, und individuell observiert erst dann zugegriffen wird, wenn sich im jeweiligen Einzelfall eine beweisbare Straftat durch den Hooligan ereignet hat.
      Ich wünschte das, nicht weil ich auch nur ein Körnchen für Fussballhooligans übrig hätte. Ich wünschte das, weil ich an den Gleichbehandlungsgrundsatz vor dem Gesetz glaube. Bzw. derzeit den Glauben daran verloren habe.
      Ich muss jede Nebeneinkunft bei der Steuer angeben, jemand mit 7 oder 12 Identitäten ist – ich zitiere – ’schwer zu belangen‘. Also nicht zurückzufordern. Geschweige denn Steuern darauf zu bezahlen.
      Da kann es mit der Rechtsstaatlichkeit nicht weit her sein.

    • Ach GnM,
      was ich mir zu merken habe, bestimmen sicherlich nicht Sie – das dürfen Sie sich merken.

      Und für Ihre juristische Weiterbildung empfehle ich Ihnen

      http://www.juraexamen.info/probleme-bei-der-grundrechtsberechtigung-von-auslandern/

      Obwohl, ich bezweifle, daß das bei Ihnen wirklich fruchtet.

    • Jetzt mal ernsthaft, Uwe Dippel
      Was soll das denn? Zu den Vorkommnissen in Köln habe ich nichts mehr hinzuzufügen und Sie kein einziges stichhaltiges Gegenargument, nur Unterstellungen und Vermutungen. Zur Anreise habe ich geantwortet. Zu offenen Haustüren o. ä. schreibe ich auch Gründen der Höflichkeit (noch) nichts. Aber bitte nicht weiter übertreiben.

      Der Sozialleistungsbetrug ist auch nicht erst seit heute bekannt. Was glauben Sie denn, warum ich immer vom Kontrollverlust schreibe?

      Die jetzt bekannt gewordene vorläufige Zahl der Fälle, es werden sicherlich noch mehr, begangen fast ausschließlich von Männern, wurden durch die fehlende Identitätsfeststellung und die fehlende Vernetzung der Landesbehörden ermöglicht. Und in meinen Augen ist der Sozialhilfebetrug durch Menschen, denen wir unsere Hilfe zukommen lassen, eine Straftat, die nur zu einer Abschiebung führen kann, da sie sich ethisch-moralisch auf niedrigster Stufe bewegt.

      Daß die Steuerzahler dadurch geschädigt werden, man schätz so ca. um 20 Millionen Euro, liegt auf der Hand, verantwortliche Politiker gibt es selbstverständlich nicht, jedenfalls keine, die die Verantwortung übernehmen. Und, was schreibe ich andauernd? Wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere politischen Eliten.

      Übrigens, bei Zalando sollen Flüchtlinge mittels gefälschter Identitäten für ca. 120.000 Euro Ware bestellt und nur ca. 30% davon bezahlt haben.

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article147271719/Fluechtlinge-bestellten-fuer-120-000-Euro-bei-Zalando.html

      Die unkontrollierte Einreise bleibt das Problem, welches ich seit Merkels humanistisch nicht zu beanstandender Geste immer wieder als Kontrollverlust aufgeführt habe. Über die Folgen, und es wird sicher noch andere geben, muß man sich doch nicht wundern. Nur, die Kritik dann bitte an die Politik richten und nicht pauschal an Flüchtlinge. Um die hat sich im Einzelfall der Staatsanwalt zu kümmern, die sind gegebenenfalls abzuschieben und auszuweisen.

      Ob Köln oder falsche Identitäten, die Politik handelt nicht und fördert dadurch solche Auswüchse. Das Problem aber auf dem Rücken aller Flüchtlinge oder gar Ausländer austragen zu wollen, ist der falsche Weg. Die nehmen, wie wir alle mehr oder weniger, nur das, was sie bekommen können. Enden wird das erst, wenn es zu Konsequenzen kommt. Wer weiß, das sein Handeln umgehend Konsequenzen haben wird, wird sich mehrheitlich schon überlegen, was er tut. Das ist Prävention. Das ist das Problem mit Köln, mit Sozialbetrug, Identitätskriminalität etc. pp., die fehlende Abschreckung aufgrund fehlender Konsequenzen.

      So schwer kann das doch nicht zu verstehen sein. Aber Sie kommen mir hier mit Haustüren.


    • Ach ja, Herr Dippel, hatte ich noch vergessen.

      Die gezielte Überprüfung der Akten. Das hat nichts mit racial profiling zu tun, sondern mit der Schlamperei deutscher Behörden bzw. deren nicht vorhandener Zusammenarbeit, auch aufgrund fehlender gemeinsamer Datenbanken und nicht kompatibler Software etc. pp. Da muß jetzt nachgearbeitet werden, obwohl es wenig Sinn macht, solange die Strukturen nicht vereinheitlicht sind. Ein Problem, auf das schon vor Jahren hingewiesen wurde. Und, wenn es sie beruhigt, davon werden alle Bezieher von Sozialleistungen auf Dauer betroffen sein, sobald die Strukturen vereinheitlicht sind, was ja nun hoffentlich geschieht.

    • @Meier
      „was ich mir zu merken habe, bestimmen sicherlich nicht Sie – das dürfen Sie sich merken.“

      Nein, sich zu merken, was in der Verfassung steht, von einem Meier auch zuviel verlangt, klar! Genau das ist das Problem. Nichts ernst nehmen, nichts annehmen – aber Dank „Meinungsfreiheit“ andere Leute belehren!

      Natürlich ist mir bekannt, dass z. B. die Versammlungsfreiheit, eigentlich ein Deutschengrundrecht (wofür es sehr gute Gründe gibt), über den Umweg des allgemeinen Persönlichkeitsrechts auch Ausländern zugestanden wird. Aber damit hat man eben einen Teil der Werteordnung, die das Grundgesetz vorgesehen hat, faktisch preisgegeben. Und wer noch halbwegs bei Verstand ist und mit den Füßen auf rechtsstaatlichem Boden steht, der bedauert diese Entwicklung, denn, wie ein alter Bundesverfassungsrichter mal formulierte: „Es ist nicht so, dass von der Wurst (gemeint war das GG) noch so besonders viel da wäre!“ Nein, ist es nicht, und auch das BVerfG ist gewiss nicht begeistert, wenn es wieder einen Teil hergeben muss, um dem politischen Notwendigkeiten noch Rechnung tragen zu können; nicht solange unklar ist, was wohl danach kommt. Denn dort sitzen jedenfalls keine Nihilisten, wissen Sie. Und auf Beifall von Leuten, die meinen, wir könnten einfach jeden Grundsatz über Bord werfen und andere – oder gar die EU – hätten irgendwie was Tolleres ausgeknobelt, können die auch verzichten.

    • Zwei Seiten der Medaille
      Herr Meier, über die eine Seite waren wir uns schon früher einig. Alles was Sie in Ihrem Post von 16:53 schreiben, die Absätze ca. 2 bis 6, sind unstrittig.

      Wir haben halt offenbar ganz verschiedene Ansätze von der Schuldhaftigkeit der ‚Flüchtlinge‘. Wenn jemand aus kriegsähnlichen Umständen um sein Leben geflohen ist, wäre er – hätte er ein Fünkchen Moral und Ethik – für den Rest seines Lebens dankbar.
      In aller Bescheidenheit: ich bin fest überzeugt, ich wäre es.

      Und wenn sich meine Landsleute – oder ich dafür gehalten werde – bei Ballermann nicht nur selbst blamieren, sondern auch andere verletzen und gefährden, kann mir das peinlich sein.
      In jedem Falle wäre es mir nur peinlich, würde bei einer Kontrolle der Besucher in El Arenal von ‚racial profiling‘ gesprochen. Weil die Deutschen Weissen Menschen ja tatsächlich als Stereotypen potentielle ‚Ballermänner‘ sind. Auch wenn ich keiner bin (‚Ballermann’/Deutscher) und gerate in eine Kontrolle empfände ich diese Kontrollen als ‚leider notwendig‘.
      Es käme mir nicht in den Sinn, dann von einer Freiheit zu sprechen ‚die im Begriff ist, dem falschen Glauben an Sicherheit geopfert zu werden‘.
      Diese Freiheit ist dann so oder so weg.
      Köln zeigt das auf eine ganz schreckliche Weise: wie auch immer von Seiten der Ordnungsmacht damit umgegangen wird, die Freiheit unbeschwert zu feiern ist verschwunden. Entweder als Feiernde bedroht, oder unter Bewachung, kontrolliert, und hinter Zäunen. Der Spaß ist vorbei. Und – ich denke unstrittig – hauptsächlich wegen Nafrn (Nordafrikanern).

      „Das Problem aber auf dem Rücken aller Flüchtlinge oder gar Ausländer austragen zu wollen, ist der falsche Weg. Die nehmen, wie wir alle mehr oder weniger, nur das, was sie bekommen können.“
      Zum zweiten Satz habe ich oben schon etwas gesagt: Wer unter den (vor)gegebenen Umständen das tut, ist schon gleich als Asylant disqualifiziert, weil ihm ein Leben in Sicherheit ohne Verfolgung und Krieg angeboten wird (ja, Dankbarkeit).
      Und der erste Satz? Der ist für die grosse Mehrheit auch der Deutschen nicht anwendbar. Nur eine kleine Minderheit (nicht einmal die AfD) ist grundsätzlich gegen Flüchtlinge oder Ausländer. Das kommt doch nur daher, dass die Einreise – wie Sie schrieben – unkontrolliert vonstatten ging, und größtenteils die Falschen kamen: aus Nicht-Kriegsgebieten, Leute die reich genug für Schlepper waren, junge kräftige Menschen, die zur Not auch über den Balkan wandern konnten.
      Also wird es doch garnicht grundsätzlich auf dem Rücken aller Flüchtlinge oder gar Ausländer ausgetragen. Die rutschen – und das tut mir Leid – einfach mit in diese Situation hinein. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, und Schuld daran hat – da unterscheiden wir uns wohl – Frau Angela Merkel. Die hätte den kühlen Kopf bewahren müssen, so dass nur Menschen aufgenommen werden, die unter das Asylrecht fallen.

      „The history of the world is the triumph of the heartless over the mindless“ [Sir Humphrey Appleby]

    • "Und wer noch halbwegs bei Verstand ist ..."
      Sehen Sie GnM, Ihre Antwort paßt 100%ig auf Sie selbst.

      Die Mutter und die Väter des Grundgesetzes haben sich nach den Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus ganz bewußt für die Anlehnung an die Menschenrechte entschieden. Dieses Menschenbild teilen Sie nicht. Aber da sind Sie ja nicht alleine, das BVerfG macht ja auch immer noch Unterschiede zwischen Menschen, Europäern und Deutschen.

      Ansonsten habe ich nun genug von Ihren Ergüssen. Auf dieses Niveau werde ich mich nicht herab begeben und ignoriere das daher. Was das auch über Ihr Verständnis von Meinungsfreiheit, vom Rechtsstaat ganz allgemein, aussagt – vielleicht denken Sie doch einmal darüber nach.

    • Bis auf einen Punkt, Herr Dippel,
      scheinen wir weitestgehend übereinzustimmen. Kurz gesagt, wer sein Gastrecht mißbraucht, hat sein Gastrecht verwirkt (Sahra Wagenknecht), Kontrollverlust als politisches Versagen, allerdings nicht nur, aber selbstverständlich auch, der Bundeskanzlerin, eine relative Obergrenze, bestimmt durch die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft, jahrzehntelange Integrationsfehler, fehlendes konsequentwa Handeln der Politik und dadurch fehlende Prävention mit der Folge sinnlosen Aktionismus in Köln 2017 etc.

      In einem Punkt sehen wir die Dinge allerdings jedenfalls anders. Lesen Sie mal GnM und andere. Da geht es eindeutig gegen die Flüchtlinge, mehr noch, gegen alle Ausländer. Das erinnert einfach zu sehr an die Formel: Deutschland den Deutschen, Ausländer raus. Daher auch der Aufschrei, als das formal unbestreitbar rassistische Handeln der Polizei in Köln, welches nie und nimmer rechtsstaatlich gedeckt war, kritisiert wurde. Daß die Motivation dahinter nicht rassistisch war, der Unfähigkeit unserer Politiker geschuldet war, wurde dabei schlicht und einfach ignoriert. Ja, ich sehe das so, daß insbesondere Muslime und speziell die Nordafrikaner unter Generalverdacht stehen. Wären Kriminelle, Gefährder, Haßprediger etc. ausgewiesen oder abgeschoben worden, das Problem gäbe es doch überhaupt nicht, niemand würde Muslime oder Nordafrikaner dann derart behandeln. Wäre die Identität der Flüchtlinge festgestellt worden, gäbe es eine länderübergreifende und auch europäische Zusammenarbeit, gäbe es eine sinnvolle Zusammenarbeit, uns bliebe viel erspart. Stattdessen hetzen nationale Unterschicht und Ewiggestrige immer ungebremster gegen Ausländer, statt sich gegen die Verursacher in der Politik zu wenden. Das geht mir ja derart auf die Nerven, das glauben Sie nicht. Aber was will man schon erwarten, wenn nicht einmal gegen Hartz-IV etc. rebelliert wird. Es ist zum Kotzen mit dieser Untertanenmentalität und Obrigkeitshörigkeit. Wir schaffen das? Na, mit solchen Bürgern wohl eher nicht.

    • Mit Ihnen würde es Angelika die Kleine schaffen, ...
      … wären bloß die meisten so wie Sie! Und hätte meine Großmutter den inversen Geschlechtsapparat gehabt, wäre die vielleicht mein Großvater geworden.

    • @Meier
      „Die Mutter und die Väter des Grundgesetzes haben sich nach den Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus ganz bewußt für die Anlehnung an die Menschenrechte entschieden. Dieses Menschenbild teilen Sie nicht.“

      Ich, Herr Meier, bin derjenige von uns beiden, dem was am GG liegt. Sie kennen nicht mal das ungefähre Anliegen, Sie müssen erstmal googlen, um rauszufinden, wem das ganze Gesetz überhaupt gilt und dass es deshalb – nein, den Deutschen gehört nicht die ganze Welt, wir haben den Krieg verloren, guten Morgen!! – Unterschiede zwischen den eigenen Bürgern und den übrigen Menschen geben MUSS. – Was für ein Zeugnis für einen angeblich so aufgeklärten Staatsbürger, der auch noch eine „politische Meinung“ haben will! Im Osten wussten wir wenigstens, dass Deutschland verloren hat und dass man sich eine politische Meinung folglich leisten können muss, mein Bester – mit „ich hätte gerne“ kommt man nämlich vielleicht im Bordell, aber nunmal nicht international weiter.

      „Aber da sind Sie ja nicht alleine, das BVerfG macht ja auch immer noch Unterschiede zwischen Menschen, Europäern und Deutschen.“

      Na, dann schreiben Sie doch mal dem BVerfG – im übrigen eine Instanz, die das GG vorsieht – von Ihrem Kummer. Mal sehen, ob das wen interessiert!

      „Ansonsten habe ich nun genug von Ihren Ergüssen. Auf dieses Niveau werde ich mich nicht herab begeben und ignoriere das daher.“

      Auf das Niveau von jemandem, der sich mit dem GG auseinandergesetzt hat, ja? Wo steht eigentlich geschrieben, dass die Unkenntnis neuerdings den einzigen Maßstab bildet? Halten Sie das für zielführend?

      „Was das auch über Ihr Verständnis von Meinungsfreiheit, vom Rechtsstaat ganz allgemein, aussagt“

      Sie haben mir doch gerade was über meine „Ergüsse“ – mithin meine großzügigen Erläuterungen zu einem Gesetz, das Ihnen bekannt sein müsste, aber leider nicht ist – erzählt. Ich sag Ihnen mal, wo das Problem ist: Ich weiß etwas. Sie „meinen“ lieber. Aber von solcher Pippi-Langstrumpf-Logik wird der Kohl nicht fett.

      – vielleicht denken Sie doch einmal darüber nach.

      Ich muss da nicht mehr viel nachdenken, mein Studium liegt lange zurück und Sie haben nie ein einschlägiges absolviert. Ganz einfach. Sie müssen hören und lernen, wenn Sie argumentieren wollen. Oder eben unwissend bleiben. Ende der Durchsage.

  134. Tiefpunkt der Politik: Lauer
    Herr Lauer von der SPD muss vermutlich nicht einmal ins Gefängnis. Sein Versuch, einen Menschen auszulöschen, weil der die falsche Partei wählen will, wird aber hoffentlich seine Politkarriere beenden. So einen kann nicht einmal die Denunziantenpartei SPD wollen.
    .
    http://www.stern.de/politik/deutschland/christopher-lauer-outet-afd-anhaenger-via-twitter–muss-er-nun-vor-gericht–7268374.html
    .
    Besonders widerwärtig war Lauers Versuch, das Gesicht zu wahren, indem er beim Arbeitgeber des Opfers darum bat, ihn nicht in der misslichen Lage zu halten, in die er (Lauer) ihn (sein Opfer) brachte. Was für ein charakterloses, ekelhaftes… (Bleiben wir hier gepflegt, es ist ja Zeit für eine Torte.)

    • Liebe Frau Arabella - besonders widerwärtig war der ganze Lauer.
      Und das bleibt er auch, Charakter ändert sich nicht grundlegend.

  135. Kinder
    Hört sich auf den ersten Blick seltsam an, aber es ist so:

    Meinungen, Überzeugungen, Lebensweisen und auch Kulturräume brauchen Man- und Womanpower, um sie zu erhalten und durchzusetzen. Deshalb ist Demographie ein entscheidender Faktor.

    Deshalb – Kinder bekommen.

    • Provokant - nach dem Lesen frage ich mich, weshalb der Mann dieses
      Silvester unbedingt am Dom feiern wollte. Es hätte doch sicher, gerade nach den sexuellen Übergriffen letztes Jahr, besser gedachte Möglichkeiten gegeben.
      Weil, wie er sagt, sein Opa am „Wiederaufbau“ dieses Landes beteiligt gewesen sein soll? Welches Missverständnis – ich denke, auch er kam dann erst später! Und hat profitiert.
      Und sich dabei, wie viele Deutschen in dem Alter, für nichts zu schade war?
      Der letzte Absatz spricht Bände! Ein einziges Mitleid heischendes Gejammer.
      Apropos: Frauen, die früher einfach so und ohne Angst dort sein konnten, gingen dieses Jahr auch nicht. Obwohl der Opa sich für dieses Land auch krumm gearbeitet hat.

    • Lohnt sich nicht!
      Weil Gutmenschen-Kitsch pur.

    • Das übliche larmoyante Mimimi aus dieser Ecke.
      Da muß man schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um so einen offensichtlichen fake zu glauben.

      Lohnt sich– BITTE !

    • Falscher Adressat
      Soll sich der Kollege Ünal einfach bei den Nafris bedanken. Die sind schuld, dass überhaupt kontrolliert werden musste.

    • Cool down
      Wo und mit wem sie Sylvester feiern wollten sei Ihnen unbenommen. Man hätte natürlich alle Besucher mit entsprechenden Landesflaggen kennzeichnen können (national profiling), aber das will auch niemand wegen den Zeiten von vor 70 Jahren. Leider haben die Nordafrikaner letztes Jahr ihr Schlechtestes gegeben, dass es dieses Jahr soweit kommen musste.
      Trösten Sie sich; als Deutscher im Ausland habe ich auch schon etliche „Diskriminierungen“ hinnehmen müssen, weil die Generationen meines Vaters und Großvaters sich nicht beliebt gemacht haben.
      Wie mir heute ein Bekannter berichtete wurde er auch mal kontrolliert: Alleine, zwischen 30 und 40 Jahre, in Richtung Schweiz. Begründung der Polizei: Verdacht auf Kinderpornografie, Steuerhinterziehung und/oder Schwarzgeld. Würde einer 18 jährigen so nicht passieren.


    • Jeder der mal aufgrund seines Aussehens, seiner Herkunft oder Religion diskriminiert worden ist, weiß wovon ich rede.
      Wie es sich für einen Menschen anfühlt.

      Ja, Müratle, ich kenn das auch, stell Dir vor!
      Und ich rate Dir: reg Dich einfach ab.
      Warst einfach zur falschen Zeit am falschen Platz.
      Als schon länger hier Lebender hättest Du dir das doch denken können.
      Und lüg nicht so über das Alter deines Opas, der war sicher kein Methusalem.

  136. Im Kulturkreißsaal
    Eine mE in derselben Denkrichtung liegende Frage: Könnte der Gegensatz zwischen „Recht und Ordnung“ einerseits und „The German Open“ andererseits zu einer territorialen Entmischung der Bürgerschaft führen (bspw. Binnenwanderung in den Freistaat Bayern, die die dortige feste Liberalität politisch weiter stärkte, und Stadtflucht in anderen deutschen Ländern, was die Entbürgerlichung der Städte vorantriebe)? Könnte das womöglich zuguterletzt so erhebliche Folgen haben wie bspw. einen Bayerexit aus dem Bund, die Herausbildung politischer Führer des ländlichen Raumes gegen die Zustände in den Großstädten, oder eine Anti-Berlin-Partei/Programmatik mit dem Ziel, Berlin als Land aufzulösen und zum Bundesdistrikt zu machen? Das linke Kommentariat hat jedenfalls schon damit begonnen, den Stadt-Land-Gegensatz zu framen als „Idiotie des Landlebens“ (Karl Marx) vs. „aufgeklärte Urbanität“, ganz wie in den USA die Demokraten ihre Niederlage erklären wollen. Eines scheint gewiss: Die zentrifugalen Kräfte im Hause Deutschland nehmen rapide zu, auch, weil viele Zuwanderer aus dem Ausland vorerst lieber in Großstädten ihren Aufenthalt nehmen, weil dort viele Viertel schon so heimatlich wirken. Insgesamt: Wir leben in interessanten Zeiten. Es lohnt sich, wach zu bleiben.


  137. @ Radbert Grimmig
    Zitat: „Und wer Migranten erst jede Perspektive auf einen ehrlich verdienten Lebensunterhalt nimmt, darf sich dann nicht wundern, wenn sie sich selbst eine Perspektive schaffen und dabei Recht und Gesetz als zweitrangig einstufen. Das ist reine Heuchelei. Jeder von uns würde in der gleichen Situation das gleiche tun.Genau das ist bei uns aber die Maxime:
    Migranten ghettoisieren statt integrieren und möglichst lange möglichst weit wegschauen.“

    So einfach ist das nicht. Ich habe zufällig erst kürzlich durch eine Freundin über die Zustände bei den Integrationskursen gehört. Ihre Tochter suchte lange nach einem Job und gibt nun Unterricht bei der Integrationshilfe (soll iÜ gut bezahlt sein). Sie erzählte mir, dass ihre Tochter nach etwa 3/4 Jahr total frustriert sei, weil die Mehrheit der Teilnehmer sich nicht genug Mühe gebe, um die deutsche Sprache zu lernen. Sie seien zum Teil einfach nur faul oder nicht intelligent genug bzw. nicht lernfähig, zum Teil würden sie so traumatisiert sein, besonders, wenn sie aus ihrer Heimat aus den Kriegsgebieten schlechte Nachrichten erhalten, dass sie nicht fähig sind, am Unterricht teilzunehmen. Nicht nur die Tochter meiner Freundin, sondern auch ihre Kollegen und Kolleginnen sollen frustriert und völlig überbelastet sein.
    Es gäbe eine Minderzahl Teilnehmer, die gebildet und/oder intelligent und fleißig sei, für die würde sich das lohnen, doch die Mehrheit sei das eben nicht, und das zermürbe die Lehrkräfte bei ihrer Arbeit.

    Die Integration gelingt in Ländern wie Kanada, USA und ggf. in Australien, weil die Immigranten sorgfältig ausgesucht und vorher auf Nieren geprüft werden. Dort wird im Voraus, *bevor* die Immigranten überhaupt eine Einreisegenehmigung bekommen, sorgfältig geprüft, ob die immigrationswilligen Personen geeignet sind, im jeweiligen Land aufgenommen zu werden. Bei Ländern wie Syrien z.B. kann das „vetting“, d.h. die Sicherheitsüberprüfung der US Behörden allein ein paar Jahre dauern.
    Nach Deutschland ist jeder einfach eingereist. Was soll man da erwarten?

    • Integration in den USA
      Liebe Tamarisque,
      auch in den USA klappt Integration nur denen, die wissen, mit wie viel Fleiß sie sich einbringen müssen. Und dass all das, was bisher prägend war, ab Eintritt in das neue Land nur noch wenig und wenn, im privaten, Gültigkeit haben kann.
      https://www.welt.de/politik/ausland/article160823024/Ihr-Traum-zerplatzt-sofort.html

      All das, was wir hier tun, ist in den meisten Fällen vergebene Liebesmüh, ausgeführt im Gießkannenprinzip, und wird schon in Anbetracht der nicht vorhandenen Arbeitsplätze zu nichts führen.

    • ein Freundin hat vor Jahren Integrationskurse
      geleitet. Diplomierte A&O-Psychologin.
      Die musste sich aber was von den Herren gefallen lassen. Die Frauen durften nix sagen indem Kursen, weil sie sonst von den Herren gezüchtigt worden wären.
      Mademoiselle gibt nun Yoga-Kurse, um sich vom Burn-out zu erholen.

      1) Wer rein will: Hand auf das GG und schwören: Ich gebe mein bestes und nehme insbesondere die hier herrschende Kultur, Demokratie und Säkularität, Gleichberechtigung an.

      2) ohne signifikanten, dokumentierten Fortschritt in der Sprache erst Kürzungen der Leistungen bis auf null. Dann unmittelbare Abschiebung aus dem Seminarraum, weil gegen Schwur unter 1 verstoßen.

      3) Diesen Prozess in bezahlten Werbeblöcken im Maghreb-TV und den entsprechenden Plattformen.

      Es gibt keinen Grund, Probleme zu importieren.

    • Titel eingeben
      @Tamarisque
      Man bekommt genau das, was man bestellt hat.

      Tino Sanandaji, ein schwedisch-kurdischer Ökonom hat das Ganze schon früher analysiert.

      Danach haben 48 Prozent der Immigranten im berufsfähigen Alter keine Arbeit. Selbst nach 15 Jahren in Schweden erreicht ihre Beschäftigungsquote nur 60 Prozent. Schweden hat bei der Arbeitsmarktteilnahme zwischen Einheimischen und Nichteinheimischen den größten Abstand in Europa. 58 Prozent der Sozialhilfeleistungen gehen an Immigranten.

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article146734281/Die-grosszuegigen-Schweden-zahlen-einen-hohen-Preis.html

      Tino Sanandaji weist auch in seinem eigenen Blog darauf hin, dass die Einwanderungspolitik von Schweden und D zwar das Bruttosozialprodukt insgesamt erhöht. Jedoch sinkt das BSP pro Einwohner, wodurch der Lebensstandard insgesamt sinkt.

      http://tino.us/page/11/

      Der Text ist auf Schwedisch, aber als geb. Finnin sollten Sie ja Schwedisch können. Det borde du klarar av, eller?

      Alle anderen Interessierten bitte den Google Translator benutzen.


    • @ Trojaner
      Vielen Dank für den Link. Ein interessanter Artikel, der ein sehr realistisches Bild darüber zeichnet, wie die Erwartungen der Migranten nicht erfüllt werden, wie sie auch noch nach dem im eigenen Land erfahrenen Leides in keinem gelobten Land angekommen sind, sondern im Gegenteil noch sehr zu kämpfen haben, bis sie sich einigermaßen „zu Hause“ fühlen, wenn überhaupt.

      Tja, hierzulande wird eher von denjenigen berichtet, die sich einigermaßen schnell anpassen. Das waren bisher in den hiesigen TV-Berichten vor allem Fälle, in welchen die ganze Familie hier angekommen war. Oder es waren junge Menschen, die höher begabt oder ambitionierter waren als die Mehrzahl.

      @ Booooster
      „Es gibt keinen Grund, Probleme zu importieren.“
      So ist das.

      Das von Ihnen skizzierte Modell wird in Dänemark etwa so realisiert. Die Regeln sind dort streng, für Nichteinhaltung gibt es Sanktionen. Aber die Neuzugänge werden auch individuell sehr wirksam betreut. Schon wegen der Riesenanzahl bzw. wegen der hier ohne Papiere illegal aufhaltenden Personen wäre solch ein S