Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Andrej Holm bleibt Liebling der Plutokraten

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Wer hat uns verraten? Linksparteimitglieder! #skali64

Hin und wieder werde ich gefragt, ob ich mein nicht immer konfliktfreies Treiben nicht doch etwas bedaure. Ob ich nicht einsehen möchte, dass auch ich Fehler mache und Menschen zu hart beurteile. Ich bin dann immer in Versuchung, mit Donald Trump zu antworten. Der erwiderte auf die Frage, ob er Hillary Clinton im Wahlkampf nicht zu brutal angefasst hatte, mit den epochemachenden Worten: “No. I won.” Es ist eine Versuchung, ich kann ihr aber widerstehen, und außerdem habe ich natürlich manches getan, was man nur als unangemessen bezeichnen kann. Mein letzter schwerer Missgriff war der momentan noch das Amt eines Staatssekretärs bekleidende Andrej Holm, dessen frühere Tätigkeit für die Stasi ich als erster publizierte und mich darüber noch lustig machte, obwohl es inzwischen zu einer handfesten Regierungskrise führte. Ich bin übrigens immer noch der Meinung, dass jemand mit so einem ideologisch gefestigten Standpunkt und seiner fragwürdigen Selbstreinwaschung in der Berufspolitik nichts verloren hat, aber ich muss auch an mich selbst denken und zugeben: Da kannte ich seine politischen Positionen noch nicht.

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Denn auch ich habe natürlich den gefestigten Klassenstandpunkt eines Menschen, dessen Vorfahren ihren Klassenstandpunkt mit Anweisungen an andere bekräftigten, nämlich, wo und wie sie die Tiere meiner Vorfahren zu hüten hätten – und dafür brauchten wir auch keine SED-Diktatur und Mitmacher wie Holm, die bürgerliche Klassengesellschaft reichte völlig aus. Daraus entstand Besitz. und Besitz verpflichtet natürlich, und zwar vor allem, den Besitz weiter zu mehren, was nur geht, wenn andere weniger haben. Früher machte man das etwa mit Leibeigenschaft, heute kann der Leibeigene auswählen, welchem Herrn er seine Zahlung für die Bewirtschaftung von Fläche überlassen will – weil Leibeigenschaft völlig zu Unrecht in Verruf kam, nennt man das heute “Miete”. Mein Klassenstandpunkt ist also der einer fortgesetzten Bereicherung auf Basis von Besitz, für dessen Umfang ich wenig kann. Aber es ist nett, Teil so einer Gesellschaft zu sein und zu sehen, wie frühere Stasi-Männer heute alles daran setzen, damit auch alles so bleibt.

Holm jedenfalls hat via Zeit und Potsdamer Nachrichten schon einmal wissen lassen, was er alles tun will. Städtische Mietwohnungen behalten und ausbauen, und auf keinen Fall in Eigentumswohnungen umwandeln. Oh ich möchte auf Holm zugehen, ich möchte an sein Bäckchen greifen, das fleischige Inkarnat etwas herausziehen, mit einem leisen Plopp zurückschnalzen lassen und sagen: “Oh Sie Schlingel, wir verstehen uns!” Denn in Berlin steigen die Preise der Wohnungen, natürlich auch der Wohnungen der Stadt, und diese Wertzuwächse bleiben auch bei dem Gebilde, das SPD, Linke und Grüne unter sich aufgeteilt haben, Ein Sozialist, der das Volk bereichern wollte, könnte auch ganz anders. Er könnte sagen:

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“Sehet, Genossen, der Kapitalist macht das Geschäft seines Lebens mit Immobilien, während Ihr weiter steigende Mieten bezahlt: Wir bieten Euch, Genossen, sofern Ihr das bezahlen könnt, Wohnungen aus unserem Bestand zum Kauf an! Das erhöht das Angebot deutlich, bremst den Preisanstieg für den Bestand, und befreit uns von Fehlbelegern, die sich auch mehr als die Miete leisten könnten. Außerdem müsst Ihr selbst dafür sorgen, dass es hier nicht mehr wie im Saustall der Knechte von Don Alphonsos Vorfahren aussieht, und zum Lohn bildet Ihr Immobilienvermögen in der einzigen Hauptstadt westlich von Pjönjang, die für Euch auch im Kauf noch bezahlbar ist.

Die Kredite dafür wickeln wir über eigene Finanzvehikel ab, damit wir, also der Staat und damit alle, selbst die Zinsen kassieren können. Und das Geld nehmen wir, um vor der Stadt auf eigenen Grund ohne Investoren neu zu bauen. Ihr zahlt 4000 € pro m², wir machen aus den Geld 2 neue Quadratmeter vor der Stadt und in Baulücken. Wier versprechen auch, dass höchstens 1,5 m² davon an unsere Kernwähler gehen! Der Rest ist frei je nach Warteliste, die nur 93% der Länge der Warteliste von 1988 im Osten hat. Genossen! So schön ist die Weltrevolution!”

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Und ich muss ganz offen zugeben: So ein Modell wäre bei vielen Mietern hochwillkommen und würde unsereins massiv schädigen; Denn es würde gerade aus den zahlungskräftigen Mietern Besitzer machen – und würde uns nur die Ärmeren lassen. Die mit den Risiken, die man nicht so gern hat. Holm dagegen behauptet, man könnte auch mit 4,50 Euro Monatsmiete kostendeckend einen Quadratmeter bauen, und will bei den realistischen Zahlen von 12 und mehr Euro gleich mal wieder die Profite herausrechnen. Er behauptet, die Miete könnte bezahlbar bleiben. Er sagt nicht, dass damit mehr Eigentum für Privatleute in einer ostdeutschen Provinzstadt, die vielleicht einmal so teuer wie beliebte Metropolen wie Kinding, Pfaffenhofen oder Dietramszell werden könnte, natürlich unerreichbar ist. Die Stadt nimmt das, was ich auch nehme: Die Miete. Und behält die Wohnungen.

Und sorgt so dafür, dass das Angebot an Eigentumswohnungen gering bleibt, und ganze unberührbare Kasten wie Berliner Nachwuchsjournalisten an die bezahlbare Miete glauben, so wie ihre Vorbewohner in jener Stadt an die Weltrevolution, die Überlegenheit der arischen Rasse, an den Kaiser und Thron und Altar geglaubt haben. Der Zeit ihren Irrglauben! Und natürlich findet man die Märchenstunde vom bezahlbaren Wohnen schön, wenn man 40 ist und vor der Frage steht, ob man nun das neue iPhone haben will, und danach ein Burgeressen, oder einen Kredit, dessen positive Folgen man erst nach 30 Jahren sieht. Das funktionierte früher bei den Leibeigenen, weil die Lebenserwartung viel zu gering war, und es funktioniert heute bei ihren Nachkommen, weil sie glauben, mit R2G käme im Bund sicher auch das bedingungslose Grundeinkommen, und warum sollte man sich dann noch um Immobilien kümmern.

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Holm nimmt also mit einem scheinproletarisch-städtischen Verhalten, das sich in nichts von unserem grossbürgerlichen Benehmen unterscheidet, viel sozialen Druck von uns, und sorgt durch die Verknappung des Angebots für Bereicherung. Ein Schlingel, wirklich. Dass er gegen die Verwendung von Wohnungen als zwischenvermietetes Ferienobjekt vorgehen will, ist auch pure Kapitalistenförderung: Ich erlaube das meinen Mietern, denn natürlich sind sie ab und zu nicht da, mache Urlaub, und warum sollten sie die Kosten für die Miete nicht anderweitig reinholen? Holms Mieter dagegen bleiben diese Zusatzgeschäfte mit leerstehendem Wohnraum verboten, ja sie sollen sogar von Schnüfflern denunziert werden, wie das so ähnlich bei seinem früheren Arbeitgeber auch schon gemacht wurde. Auch das läuft auf eine Verarmung der Mieter hinaus, und darauf, dass unsereins mit besseren Konditionen natürlich auch etwas mehr Miete verlangen kann.

Auf das Gerede von der Verhinderung von Zwangsräumungen gebe ich nichts, das ist auch nur populistisches Lametta, solange die Zivilprozessordnung ZPO in Berlin noch gilt. Und ungefähr zu der Zeit, während Herr Holm die Hofberichterstatter von Zeit und Tagesspiegel empfing, und ihnen erklärte, wie rebellisch und regimegegnerisch doch der Haushalt seiner sozialistischen Familie war, wurde in der Skalitzer Strasse 64 schon mal die meines Wissens erste Zwangsräumung unter R2G im zweiten Versuch durchgezogen. Geht es nach Holm, soll das nur noch möglich sein, wenn der Geräumte eine andere Wohnung in Aussicht hat – was möglicherweise etwas schwierig ist. Aber aus meinem Klassenstandpunkt ist das noch ein Geschenk: Wir haben Vertragsfreiheit und können Mieter mit diversen Mitteln zum Zahlen bringen: Befristete Mietverhältnisse, die erneuert werden müssen, 1 Jahr Miete vorab, Bürgschaften, totale finanzielle Durchleuchtung – und wer das nicht will, muss eben zu den kommunalen Bauträgern. Dort fühlen sich dann sicher auch die Mietnomaden heimisch, denn sie wissen: Solange sie keine Ersatzwohnung haben, werden sie unter Staatssekretär Holm nicht geräumt. Mietenverweigerung und keine neue Bleibe? Keine Räumung. Ein Eimer fauliger Fische im Hausgang und keine neue Bleibe? Keine Räumung. Schlachtfest an Ziegen im Bad und keine neue Bleibe? Keine Räumung. Abbau der eingebauten Küche für den Cousin als Hochzeitsgeschenk und illegale Zwischenvermietung an 20 EU-Sozialbegünstigte und keine neue Bleibe? Keine Räumung. Nichts macht das Vermieterglück größer als ein Marktführer, der seinen besonders problematischen Kunden besonders nette Behandlung verspricht.

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Wie das alles letztlich funktionieren soll, wie man die Mieter dazu bringt, ihre selbstverursachten Kosten zu tragen und die Unkosten derjenigen zu finanzieren, die das System für sich ausnützen, ohne Angst vor Konsequenzen haben zu müssen – nun, das ist zum Glück nicht mein Problem. Der alte Westen hat schließlich auch besonders vom Umstand profitiert, dass sich der alte Osten mit SED, STASI, Planwirtschaft und Völkerfreundschaft so herabwirtschaftete. Vielleicht schafft es Holm, Berlin wieder aus dem Geltungsbereich der ZPO heraus zu holen, vielleicht sieht Mieterschutz dann wirklich so aus, dass alles getan wird, um sie vor Profiten und Wertsteigerung des Wohneigentums zu schützen. Die Regierung von Berlin kann mit Schlendrian alles verlangsamen, sie kann die Polizei bei Mieterdemonstrationen zurückziehen, und abgefackelte Autos aus dem Verfassungsschutzbericht zusammen mit einigen Gruppierungen streichen, die sich für Holm stark machen. Sie kann bei ihren Wohnungen tun und lassen, was sie will. Das ist prima, denn es gibt immer welche, die genau diese Zustände wollen, und andere, die jeden Preis bezahlen, um ihnen zu entgehen. Und das wiederum lohnt sich für Privatvermieter, Privatschulen, Privatsicherheitsdienste und Privatmeinungen unter Salonsozialisten, dass Mieterschutz zwar wichtig ist und soziales Bewussstsein auch, aber 500 Euro mehr Miete im Monat an einen Privatmann trotzdem die Nachteile aufwiegen, die sich dann im Sozialwohnungsbau manifestieren werden.

Famoser Mann, dieser Holm. Solche können wir brauchen. Und die abgewohnten Ruinen können wir nach dem nächsten Regierungswechsel sicher günstig von der finanziell ausgebluteten Stadt bekommen, wie schon 1990 im Prenzlauer Berg, als Holm seinen ersten Job bei der Stasi verlor.

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521 Lesermeinungen

  1. "Spionen sollte man nie trauen"
    So sprach Vladimir Putin während eines seiner vierstündigen TV-Interviews, als von Edward Snowden die Rede war. Man wisse nie hundertprozentig, für welche Seite sie wirklich tätig seien. „Sie können’s mir glauben“, witzelte er dann, „ich komme ja selbst aus dieser Branche.“ Und da sagen die Leute noch, der Mann habe keinen Humor.

    • Mmmmh...
      Haben sie da eine Quelle, wer das wann gesagt haben soll?

      Ach? Das war nur ein Gag von ihnen?

      Na denn….

    • @TDV
      Sie können es sich bei rt ansehen, war ein Scherz von Putin in Richtung Snowden als Begründung, warum man ihm nicht trauen kann.

      Kennen Sie eigentlich den http://thefederalist.com/2015/09/16/who-really-won-the-cold-war/#.WGmvzZ_rTzo.twitter ? Muss bei Ihren Kommentaren manchmal dran denken.

    • Titel eingeben
      Danke, Jessica, dacht ich mirs, übersteigt Spiesser Gehirne halt wie üblich

    • Andrej Holm abserviert!
      FAZ, 14.1.17:
      Nach nur einem Monat im Amt wird der Berliner Bau-Staatssekretär Andrej Holm wegen seiner Stasi-Vergangenheit entlassen.
      In allen Jahrhunderten gab es Agitationen, die sich, um besondere Gebräuche zu beseitigen, auf die allgemeinen menschlichen Gesetze berufen und es unternommen haben, der Verfassung ihres Vaterlandes die natürlichen Rechte der Menschheit entgegenzustellen. Aber alle diese Versuche sind gescheitert.Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville (1805 – 1859)

  2. When beggars die, there are no comets seen
    Der größte Feind des Staates ist…?????

    Der Bürger!!!!!

    Glaubt man nicht, ist aber so.

    Fragt mal die alten Franzosen, was die da so 1789 durchmachen musste, mit all denen, die plötzlich Eigentum und Bildung besaßen und meinten mittels moderner Technik den Staat einen Kopf kürzer zu machen.

    Ergo: Wichtigste Funktion eines wirklichen Staatsmannes ist und bleibt, den Bürger von Eigentum und politischer Bildung fern zu halten.

    Nur so kann er seine Macht sicherstellen.

    Man nennt es dann einfach Freiheit, wenn Bürger unbelastet von Eigentum und Verstand sich dem Staat und dem Kapitalismus hingeben darf. Leasing oder Miete und Politik nur noch als Talkshow. Und der von allen Mächten befreite Bürger ist willig.

    Kluger Mann, dieser Herr Holm.

    • Die Schweiz ist ein Volk von Mietern
      Italien, Spanien, Griechenland sind ein Volk von Eigentümern.

      Ist also Ihre These stichhaltig? Oder „populistisch“?

      Dem Don sei gedankt, dass er die Rechnung unter dem Strich aufmacht (TANSTAAFL). Das können die Sozis halt nicht. Die haben Schnappatmung und das geht aufs Hirn, weil frische Luft fehlt.

      Da lobe ich mir die Berge und Weite des Oberlandes und die Beschaulichkeit der ländlichen, uralten Kulturlandschaften um die Alpen herum.

      Mit dem Bürger als ausgemachten Feind gebe ich Ihnen recht. Ins politische Establishment gehen vor allem Leute, die dort neuen Besitz erlangen wollen. Dass Leute wie Trump in die Politik gehen, also relativ unabhängige Gestalten, ist wohl selten. Der Bürger, der dem Politiker wirklich unangenehm werden kann, ist ein freier Bürger, vor allem mit Besitz oder besser noch: dinglichem Eigentum und Waffen, um es zu verteidigen (Schweizer sind im Schnitt ganz auskömmlich bewaffnet).

      Nachwuchspolitiker mit einem Vermögen, wie es z. B. Gauweiler, Strauss, aber auch Lafontaine angesammelt haben, sind eher selten geworden. Sie werden nicht so gerne ins politische Amt gehoben. Sie sind potentiell nicht beherrschbar und machen, was sie wollen.

      Holm ist potentiell vor allem eine Marionette und wird alles tun, um seine Staatspension zu mehren – alles. Und seine ******** werden ihm wohl sagen, was er tun soll.

      Eine starke, unabhängige, freie Person ist in der Politik nicht gefragt. Analog der These, dass ein guter Verkäufer vor allem von einem viel braucht: Schulden.

      Hat nicht auch Hernando Cortez die Schiffe verbrennen lassen, damit seine Leute vor allem für ihn morden und rauben und nicht an die gemütliche Heimat abseits des rüden Kampfes zu denken wagen?

      Für Waschlappen in der Politik gilt doch vor allem: wische die Hintern der Oberen in Deiner Hierarchie, damit sie Dich mit ein wenig Brackwasser am Leben halten. Bleibe also immer geschmeidig, passe Dich der Situation an, aale Dich wie auch immer überall heraus. Dumm nur, Brackwasser ist für den Menschen nicht trinkbar.

    • Fairerweise muss man sagen, dass die Schweiz sich gerade deutlich ändert.

    • Einspruch, Goodnight!
      Habe zwar kein scheinbar unerschöpfliches Reservoir an Frage- und Ausrufezeichen wie @Goodnight, aber tatsächlich ist es genau umgekehrt:
      Der Staat ist der größte Feind des Bürgers!
      Der Bürger ist nämlich das Nutzvieh des Staates.
      S´war immer so, s´war immer so…

    • no pain no gain
      @Blum

      Alles ein bisschen emotional, Ihre Bewertung.

      Wir sollten langsam mal das Niveau hier ein bisschen anheben.

      Ergo:

      Politiker sind keine Weltretter.

      Politiker sind Machtmenschen.

      Daher kann man sich all das Klagen über böse Politiker sparen.
      Völlig sinnlos. Außer man will mit TDV diskutieren :-)

      Das politische System ist ausschließlich auf Macht ausgelegt, d.h. auf Ausdehnung des Machtbereichs.

      Und jetzt sollten sich mal intelligente Leser fragen, ob ein Politiker dann ein Interesse daran hat, die Zahl der Flüchtlinge zu reduzieren.

      Wer diese Frage richtig beantworten kann, der ist dem Geheimnis des Wahnsinns der letzten 15 Monate auf der Spur.

      (p.S.: der wird dann auch begreifen, warum Italien, Spanien und Griechenland so instabile politische Systeme haben, im Gegensatz zu Deutschland und der Schweiz! )

      Keine Sorge, ich werde Euch in den Bereich der Wahrheit führen.
      Wird schmerzvoll, sorry,

    • freedom is slavery
      @Schneyder-Lützgendorff

      Nur mal so unter uns:

      Ohne Staat wären Sie wahrscheinlich gar nicht auf dieser Welt, da sich die Kindersterblichkeit vervielfachen würde, ohne Krankenhäuser und moderne Medizin. Die ihnen nicht zur Verfügung stehen würde, ohne Staat.

      Ihre Bildung wäre nicht ohne Staat. Sie würden wahrscheinlich ihr Leben lang Steine klopfen.

      An Familie und Eigentum wäre kaum zu denken, da Sie von stärkeren München weggehauen werden und den Rest des Seins um ihr Leben kämpfen müssten. Weil da ist nicht viel mit Recht und Gesetzt und Polizei und so.

      Am Ende sterben sie früh, d.h. sobald sie nicht mehr arbeiten können, weil: nix mit Rentensystem.

      Ergo:
      Die, die über den Staat klagen, die kennen die Alternative der Realität nicht.

      Bitte Erwachsen werden.

      Danke!

    • @Blum
      „Die Schweiz ist ein Volk von Mietern“. Das kann man so nicht unbedingt stehen lassen. Wohneigentum ist in der Schweiz in der Regel bestandteil der „dritten Säule“ der Altervorsorge. Aber halt eben v.a. für Schweizer. Mieter sind v.a. die vielen Gastarbeiter…

    • Die Mächtigen Feind des Bürgers und wollen ihn vom Eigentum befreien?
      Die potentes haben schon immer den Bürger, sofern es ihn gab, gebraucht. Von den potentes aus betrachtet, gehört der Bürger in die Kategorie des Förderns und Forderns, nicht zu verwechseln mit denen, die zum Typus des Forderns und Förderns gehören.

      Die potentes vergessen bei den ersteren nie „und Forderns“ bei den letzteren gern das „und Förderns“. Der Bürger hingegen sehr gern den Teil des Forderns. Es ist aber in unserem Kulturkreis bereits seit Caesars Zeiten bekannt (wahrscheinlich schon viel früher, aber Mangels meiner Bildung…), dass der Mächtige sein Ansehen und damit seine Macht steigert, indem er gern, auch großzügig, Almosen verteilt. Die werden dann vom Bürger refinanziert und natürlich ein wenig mehr, sie wissen schon, Güte muss sich lohnen.

      Wie Don schrieb, meinte er, der Kommunismus sei an der Planwirtschaft gescheitert. Nun Planwirtschaft haben wir auch im Westen. Je nach Unternehmensgröße mehr oder weniger Dezentral mit flexiblen Zeitfenstern (ROI in zwei Jahren ist sehr beliebt). Das neu-deutsche Wort „business plan“ mag diese Tatsache verdeutlichen. Ich glaube der Kommunismus ist deswegen gescheitert, weil das Bürgertum abgeschafft wurde.

      Alle übrigen, selbst die SPD 1918, begingen diesen Fehler nicht. Die Funktion des Bürgers war immer, den Herrschenden ihre benötigten Luxusprodukte zu beschaffen, ihren Besitz zu verwalten, Straßen, Brücken etc. zu bauen, sich um Bildung und medizinische Versorgung zu sorgen, die Mittel zur Almosenausgabe zu erwirtschaften. Also kurz gesagt, eine Gesellschaft wie auch immer geartet (Sklavenhalter oder absolutistisch oder auch bürgerlich) funktionsfähig zu erhalten.

      Um dies zu bewerkstelligen, wird und wurde der Bürger gefördert, denn wo nichts ist, kann man nichts holen. Diese seit Jahrhunderten in unserem Kulturkreis bestehende Symbiose Bürger/Mächtiger verdrängt der Bürger gern und kommt auf die Idee, der Staat sei sein Feind. Nein, der Staat ist sein Freund und fördert ihn, will aber dafür Cash sehen- mal mehr, mal weniger. Man stelle sich nur mal das Einkommen der deutschen Ärzteschaft vor, wenn es keine Krankenversicherung gäbe.

      Diesen Zusammenhang hatten die Kommunisten missachtet und sind gescheitert. Wenn Herr Holm diesen Zusammenhang nicht begreift, wird er Scheitern- ganz sicher.

    • @Nantoo
      „Ich glaube der Kommunismus ist deswegen gescheitert, weil
      das Bürgertum abgeschaft wurde.“
      Ja, im Kommunismus wurde das Bürgertum abgeschafft und
      durch die „Intelligenz“ ersetzt. Zumindest in der DDR.

      Und das Einkommen der Ärzte hängt sicher nicht an einer
      Krankenversicherung. Ohne gäbe nur weniger Ärzte.
      Ohne Rechtsstaat gäbe es weniger Juristen.
      Bin im Zweifel, ob es ohne Militär weniger Kriege gäbe.

      Aber sie haben schon recht, das „Volk“ sorgt sich gerne
      um sich selbst.

  3. Des einen Leid...
    Köstliche Darstellung einer wahrhaft alternativen Sichtweise. Hatte Berlin es nicht schon in Tempelhof geschafft, exklusiv eine an sich lukrative städtische Unternehmung in eine reine Zuschußveranstaltung zu verwandeln? OK, die anderen Genossen mit „Frankfurt“-Hahn wohl auch… Das wird bei solchen Preisen auch auf dem gerade in Berlin doch angeblich so ausgeprägtem Anbietermarkt Wohnraum blühen…

  4. Günstig zu kaufen,
    bis Ende des Jahres sinken die Preise, wart noch ein wenig
    bei so einseitiger Politik ist Berlin Mitte, das Band der Bundesmeinung, bald günstig zu haben.(Brandtstr.1 ?)
    Danach wird neu berechnet.

    Kauft sich Bayern dann Berlin ?

  5. Die Dialektik des totalen Staates
    Wissen Sie, Don, angesichts dessen, was derzeit als Politik von schlecht spielenden Darstellertruppen bis ins Präsidialamt gegeben wird, bin ich für Häme mehr als empfänglich!

    • Scorn, dear Sir?
      Oh, don´t. Try cynicism instead, as it´s not quite so auto-destructive as scorn. One shouldn´t become bitter. That would mean giving in.
      In England they used to say, Keep calm and carry on. So instead of puckering my brow and risking creases, I bake sumptious cakes (the kind Renate Simon would like) while I wait until the wind changes. I will find it interesting to witness who will adapt to the new wind – and how fast. I can only laugh at certain „heavy-weight“ Social Democrats who are now blowing great post-Berlin gusts of hot air, and who seem to assume that the voters have short memories.

    • tja, die eine kaut Nägel, der andere putzt sich seine nicht
      Zeit und Tagesspiegel präsentierten dieses Foto, mir war speiübel

      https://s6.postimg.org/qm33bye9d/holm.jpg

      da helfen auch fein ziselierte Ponyfransen vor der Stirn nicht mehr. Von einem ehem. Offiziersanwärter dürfte man ja doch etwas anderes erwarten oder gehört das auch zum Sozialismus?

    • Einaml Canossa und zurück, erster Klasse, bitte!
      Da bin ich mal ganz ihrer Meinung. Leider hat Don Alphonso neben einem so kleinen Nebendarstellerchen, die dankenswerter Weise von ihnen erwähnten tatsächlichen, auf Stoiber Deutsch so genannten Schad-Ossies, vergessen zu erwähnen.

      Aber ich bin trotzdem dankbar, denn es ist ja mal ganz erfreulich, wenn man also bei dem einen und einzigen wahren Kritikpunkt bleibt, einer wie Holms könnte zu einer Gefahr für den Besitz der zahlreichen Aufbewahrungsräume von Silberkännchen Sammlungen von Plutokraten werden, aber so richtig vorwerfen kann man ihm sonst ja eigentlich wirklich (noch) nichts.

      Ich gestehe gerne, dass auch ich lieber in einem Land leben würde in dem so was wie ehemalige SEDler keine Karriere machen können…. aber so ein Land ist auf diesem Planeten nun mal nicht zu finden.
      Vor allem wenn man den Gedanken etwas weiter denkt. Verglichen mit den Wohltaten die die christlichen Kirche an ihren Fans in den letzten 2000 Jahren verübt habt, da muss der gesamte SED Laden schon sehr lange stricken, bis er deren Niveau an Missetaten auch nur ansatzweise erreicht. Wir sind ja mit Ossie-Pastoren und deren Töchtern nun tatsächlich gesegnet. Die eine meint, ganz die Gläubige, völlig unbeeindruckt von der Realität, noch immer „Wir schaffen das“, dabei meinend: „Ihr schafft das“, wobei der im Elternhaus erworbene Glaube an das Gute auch im Christen- und Muslim-Menschen eine grosse Rolle spielen dürfte. Unser Oberster, selber ein höherer Pfaffe schwafelt ja seit er im Amt ist nur Glaubensartikel vor sich hin, und unsere Frau KGE hat mitgeholfen die Grünen zu einer FDP + Dosenpfand zu verwandeln, gemäss des christlichen Grundsatzes „Non olet“.

      Was die Detail Kritik angeht, so gehe ich davon aus, dass Holms, trotz SED Mitgliedschaft, wohl nicht so extrem dumm ist, davon auszugehen, dass r2g auf Dauer an der Macht bleibt und er somit wohl eher für Morgen, und weniger für künftige Generationen Politik machen will. Denn so dämlich wie die Bayern die, komme da was wolle, immer den wählen, den der Hochwürden am Sonntag Morgen beim Kirchgang vor der Wahl vo der Kanzel aus vorschreibt. Was ist für einen echten Bayern schon erstrebenswerter als einem durch und durch verfilzten, korrupten Halb-Deppen nachzueifern, denn „A Hund is er scho!“
      Und was gäbe es höheres…

    • Naja, CSU war früher 50+x und ist heute 40+x, obwohl sie sich gewandelt hat. Es ost also nicht so, dass es bei uns wie im Sowjetreich zugeht. R2G hofft vermutlich, dass die AfD-Schäfchen zurück gerannt kommen. Aber nach dem Fehlstart frage ich mich, ob die überhaupt durchhalten.

    • My dear Lady,
      in times of destruction wrinkles are not my deepest concern.
      Iˋ m in fear, that, when the wind changes , there will be no leaves left anymore to move in the wind.
      But surely, in times of dismay, mental hygiene is the best one can do.

      a humble peasant

    • Mich stört die innerlich abgekaute Moral weitaus mehr, Frau Simon!
      Mit begrenzten Zeichen äußerer Verwahrlosung, so sie nur auf begrenztem Unvermögen basieren, könnte man leben…

    • >>oder gehört das auch zum Sozialismus?
      Ja. Auch das gehört zum Sozialismus.

      Schmutzige Hände ist unglaublich: Bio. Gehört also so sehr zu Links, wie auch zu Grün.

    • Dear Lady Catherine,
      The time of the foil is over, it’s time for sword.

      I am very glad to see, that you tastes the applepie. Take more apples, I take now 1,6 – 2 kg with 125 g of sugar.

      Please, excuse my english, it’s from 1959.

    • Bausenator?
      Frau Simon, das ist ganz normal. Bausenator. Wenn ich vom Bau komme, ausschachten, mörteln, verputzen, u.s.w. sehen meine Fingernägel noch ganz anders aus. Da sind die von Herrn Holm direkt präsentabel.

      So, das musste mal gesagt werden!

    • Puh, wo bin ich denn jetzt reingetreten?
      Also ganz ehrlich, Berlin und Holm gehen mir echt am Achtersteven vorbei…


      Was mich aber gerade maßlos irritiert ist, dass der Artikel Die grosse Völkerwanderung von Bassam Tibi bei bazonline nicht mehr verfügbar ist und ich Dödel habe mir kein pdf davon gemacht. Und Tibi selbst hat nichts davon auf seiner Webseite, schade.

    • Die große Völkerwanderng und keine PDF, Frau Simon?
      Ich bin jetzt mal zynisch: machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind live dabei- wie wir alle!

    • Frau Simon,
      wahrscheinlich habe ich den Smiley vergessen. Sofern sich Ihr letzter Kommentar auf den meinigen bezog.
      Da war sicher – Entschuldigung – zu viel Ironie und vor allem Selbstironie drin, um verständlich zu sein.

      Gehen sie mal einfach davon aus, dass ich *nicht* davon ausgehe, unser Freund habe sich nach Stasi-Interesse und Promotion tatsächlich aufgemacht, die Wohnungsnot durch eigener Hände Arbeit zu beseitigen.

    • @Renate Simon
      Kontaktieren Sie doch Herrn Tibi über das Formular auf seiner Seite, er ist sehr nett und schickt Ihnen den Artikel bestimmt gern. Kann etwas dauern, er kriegt grad viel Post (seine Bücher werden neu aufgelegt und er hat viele Vorträge).

      Wirklich merkwürdig, dass der Artikel bei bazonline weg ist.

    • Bazonline.ch und Bassam Tibi
      Stimmt auffallend! ist so weggelöscht von der bazonline.ch.

      Die toten Links hängeln noch überall herum, wenn man danach sucht, aber alle führen ins Nirwana.
      Allerdings hätte ich eine PDF-Version, zufällig. Hier gibts nur keine Attachments. Vielleicht wird es Zeit für eine neue, zusätzliche, Kunstfigur, die anfängt zensierte Materialien zu sammeln?
      Ein Schelm wer an Animal Farm oder Fahrenheit 451 denkt.

      Würde ich zum Zensurkommissar berufen, würde als erstes alles von mit und über George Orwell ge-purged. Die Bevölkerung wird durch die Existenz dieser Materialien bestenfalls unruhig. Und das würden wir doch nicht wollen! Alle sollen ruhig schlafen und schöne Träume haben von den positiven Gute-Nacht-Geschichten, die wir ihr erzählen lassen!

    • Ich habe Ihre Anmerkungen nicht zu ernst genommen,
      alldieweil mir das Drum und Dran um oder über Berlin echt zum Halse raushängt und ich mich darum hier ja auch kaum beteilige. Das war für mich schon immer Pampa, wird es bleiben und ist keinerlei Rede wert.

      So, nun zu Tibi. Er hat unangenehme Wahrheiten ausgesprochen, beschwerte sich ja längst darüber, dass er nicht mehr überall sprechen kann.
      Dass aber nun die Schweiz sich womöglich Berlin/EU andient, aus welchen Gründen auch immer, finde ich mehr als herb.
      Und ich dachte noch, das pdf kannste in den nächsten Tagen machen, wollte das vorhin erledigen… so blöd wie’s kommt, ahnt man zwar, trotzdem.

      Herr Dippel, keinnamefrei@t-online.de Die Adresse lösche ich dann wieder, wäre sehr nett, wenn Sie mir das pdf zukommen lassen würden.

      Bin mal gespannt, wann andere das Fehlen des Artikels bemerken und was dazu gesagt wird. Ich find’s einfach ungeheuerlich.

    • @TDV
      Das mit den „dummen“ Bayern nehme ich persönlich. Wobei sie zwar recht haben, da die dummen Bayern in der Tat so dumm sind, den failed state Berlin über den Länderfinanzausgleich quasi im Alleingang zu finanzieren… Und bevor Sie nun kommen, dass Bayern ja früher ja auch davon profiert hat. Ja, Bayern hat davon profitiert. Aber das ist bereits 30 Jahre her. Und Bayern hat was daraus gemacht, so dass es seit 30 Jahren nun Nettozahler ist. Diese Perspektive sehe ich in Berlin definitiv nicht. Gerade auch dank solcher Gurkentruppen wie Holm. Aber das nur am Rande. Diese Dummheit haben Sie ja nicht gemeint sondern die „Dummheit“, CSU zu wählen. Dazu nur folgendes: Bayern war schon immer Agraarstaat. Auch wenn BY dank CSU und Länderfinanzausgleich eine horrende Industrialisierung hinter sich hat, sind grosse Teile des Landes noch entsprechend geprägt. Bauern aber waren schon immer Menschen, die von ihrer eigenen Hände Arbeit lebten – wer nicht arbeitete, hatte nichts zu beissen. Und es gab niemanden, den man dafür Verantwortlich machen konnte ausser einem selbst. (auch gab es z.B. wg. Erbteilung nicht allzuviel Grossgrundbesitz wie z.B. im Norden). So einfach also. Daher gibt es in Bayern keine so ausgeprägte Kultur des Handaufhaltens – und wie der Don es so schön beschreibt – auch keine so grosse Toleranz gegenüber Menschen, die nicht arbeiten wollen, für ihr Leben die Verantwortung selbst übernehmen wollen wie man selbst, sonder lieber die Hand aufhalten. Die CSU ist daher ein Kind dieser Kultur, so ist die CSU geprägt. Dass dieser Umstand für jemanden, der z.B. im Ruhrpott sozialisiert wurde – wo die Industrialisierung viel früher begann, mit Ausbeutung der Arbeiterklasse einherging und sich daher eine Kultur der Machtlosigkeit und Fremdverantortung etablierte – fremd erscheinen mag, toleriere ich. Aber deswegen die Bayern als „dumm“ zu bezeichnen, lässt doch schon deutlich auf ein sehr begrenztes Weltbild schliessen. Man sieht, die unbegrenzten Möglichkeiten heutzutage, sich Wissen anzueignen, sind unbedeutend, so man sie nicht nutzt und nur aus der eigenen Sozialisation heraus denkt…

    • Sir Patrick: I was just trying to console you...
      I´m sorry. To tell you the truth, I get as upset as you seem to be, whenever I come to think about things. Baking cakes is just my spoonful of sugar I need in order to get along with the bitter pills that spill out of my daily paper every day…

  6. Köstlich, köstlich
    Lieber Don Gio – äh – Alphonso,

    Sehr gut erkannt und köstlich formuliert, nur mussten Sie dieses Herrschaftswissen allen Dö – hust – Politikerdarstellern auf dem Silbertablett servieren?

    Mit gräflichem Grusse

  7. Honi soit...
    Die Linkspartei war 2004 im Land Berlin in der Regierung, als die größte städtische Wohnungsgesellschaft GSW mit rund 75.000 Wohnungen für 405 Mio. verkauft wurde. Wenige Jahre später war das Unternehmen das Doppelte wert… Auch dank der Linkspartei bekam kein einziger Mieter die Chance, seine Wohnung günstig zu erwerben.

  8. Konfuzius - wenn die Worte nicht stimmen
    Werter Don, wie Sie da mit den Begriffen Besitz und Eigentum hantieren, das verstört in äh: gleich mehrfacher Hinsicht. Capisco?

  9. Besitz und Eigentum
    Lieber Don,
    Solange sie nicht sauber zwischen Besitz und Eigentum unterscheiden, hat ihr letzter Beitrag diesmal leider unschöne Defizite.

  10. Sie haben da was missverstanden
    Naja, an einzelne Bürger verkaufen, das ist doch Arbeit. Die Alternative heißt doch für Holm, ganze Viertel an Vonovia etc. verkaufen. (Aber nur 95%, sonst müsste ja Grunderwerbsteuer bezahlt werden.)
    Und die bösen Immo-Konzerne sind es doch, auf die der PR-Stunt abzielt.

  11. In der Tat ist es verwunderlich,...
    …dass die großen sozialistischen Institutionen wie Arbeiterkammer (in Österreich), Gewerkschaft, linke Parteien und dgl. so großherzig darauf verzichten, mit selbst gebauten Wohnungen Ihr Klientel zu fördern und gleichzeitig dem Klassenfeind und den gierigen Hausbesitzern die Kundschaft wegzunehmen.

    Werter Don, Sie haben wie so oft recht: die ideologisch so verblendeten Linken können es nicht, verstehen es auch nicht und finden ihre Befriedigung darin, die Fähigeren schlecht zu machen. Aber denen kann es – so wie in diesem Fall – oft nur recht sein.

    • bei Wiener Wohnen
      gibt es 2.000 Gemeindebauten, in denen ca. 500.000 Menschen wohnen.
      ( Todfeinde des Don’s ?)

      Die BUndesWOG verkaufte vor kurzem ca 1 200 Wohnungen, an einen Investor , das waren einmal Polizei, Zoll, Post u Bahn Gebäude, Tafel(Beton)gold des Staates.

  12. Die Kraft, die stets das Gute will und doch das Böse schafft
    Es ist schon eine geile Zeit für die R2G Parteibuch Bourgeosie.

    Handlungsfähigkeit sähe anders aus, insofern geben sie den Pausbäckchen auch noch einen kleinen Knuff in meinem anonymen Namen

    Wir trampeln durchs Getreide, wir trampeln durch die Saat… für uns bezahlt der Staat.

  13. Arbeitsnachweis für Politiker?
    Ja, famos, man sollte einen Verfassungsartikel machen, der klar verlangt, dass nur jemand Politiker werden kann, wenn er schon mal im freien Spiel der Märkte sein täglich Brot selbst verdient hat. Ja, natürlich würde dies mindestens 2/3 disqualifizieren, bei manchen Parteien oder Regierungskoalitionen wäre da Mangelware an Kandidaten oder in manchen Städten (Berlin?) kämen eventuell gar keine Regierungen zu Stande – umso besser.

    • Vom Kreißsaal über den Hörsaal in den Plenarsaal!
      @Älpler
      Schauen wir uns die Lebensläufe ‚unserer‘ Spitzenpolitiker einmal an, so fällt in den aller meisten Fällen auf, dass die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben…Arbeiten im Sinne von WERTSCHÖPFEND und Gewinn erwirtschaften.

    • Gleiches gilt für Lehrer
      Wie soll jemand junge Menschen aufs Leben vorbereiten, wenn er selbst nie richtig im Leben stand. Die Phase „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ überspringen Lehrkräfte ja und dürfen gleich als Berufsanfänger berufsmässig immer gleich recht haben…
      Ach, was würde es unserer Bildungslandschaft gut tun, wenn Lehrkräfte einen Handwerksberuf gelernt und ein, zwei Jahre ordentlich ausgeübt hätten. Zudem hätte man damit gleich einen guten Teil der ganzen Lebensunfähigen und sonstigen Versager aussortiert (fragen Sie in ihrem Umfeld mal nach „Wanderpokalen“ – sprich verbeamteten Lehrern, die standing die Schule wechseln (müssen), weil sie zu gar nichts taugen). Aber nein, das kann man doch nicht verlangen… Doch, kann man. Wenn einem der Nachwuchs wirklich am Herzen läge…

  14. Wo
    wohnt eigentlich dieser Holm? Auf welche Privatschule gehen seine Kinder?

    • Titel eingeben
      Berlin
      und keine Privatschule

    • dem sind
      wohl seine Kinder egal, sonst würde er sic in deine Privatschule schicken.
      .
      Gerne eine katholische, da spricht man noch Deutsch als Muttersprache.

    • Kath. Privatschulen in Berlin
      Hier werden kath. Bildungseinrichtungen vorwiegend von Polen und Asiaten besucht, wie die Gottesdienste übrigens auch. Ganz abgesehen vom Profil der kath. Weltkirche, für die als globales Ethikunternehmen der deutsche Markt wenig Wachstumsperspektiven bietet. Aber wie sollte sich das dem säkularisierten, bildungsfernen Durchschnittsberliner erschließen….?

    • wem
      die katholischen Privatschulen Berlins zu leistungsorientiert sind (Asiaten!) schickt seine Gofen eben zu Waldddoofs, dreigegliedert.
      .
      Erstaunlich, dass all die marxistischen Menschheitsbeglücker und Überpädagogen aus DDR-Restbeständen keine zackige Makarenko-Schule für ihre Kinder veranstalten. Die wissen wohl, warum…

  15. Ist das Internet kaputt, oder hat es Maas abgeschaltet?
    0 Lesermeinungen? Müssen die sich alle vom Tatort erholen?

    Don wieso ZPO? Sie meinen das BGB, oder? Warum Journalisten immer meinen dass man keine Ahnung von Rechtswissenschaften haben muss….

    An dem Artikel mag vieles stimmen, aber ich bleibe dabei, die Vermieter in den Ballungszentren profitieren überproportional. Das kann man aushalten, vielleicht hätte Merkels Politik ja diesen Zweck.

    • Tomterror, einfach mal auf den Link klicken
      und Sie werden bezüglich der ZPO erleuchtet. Hat nichts mit Zivilprozeßordnung zu tun, zumindest nicht hier.

  16. Asche auf mein Haupt, ich hatte den Link zur Zwangsvollstreckung übersehen, sorry
    Sorry Don

  17. Sozialismus funktioniert eben nicht, wie lange will man das noch
    testen , und natürlich will eine stalinistische Kaderpartei die Wohnungen als Machtinstrument behalten.

    Rechnen ist Realität, damit haben Marxisten nichts am Hut, das ist der Teufel für jeden Linken, ebenso, wie Wahrheit und Ehrenhaftigkeit.

    Aus Rotz bist du geboren, Rotz sollst du sein, und zu Rotz wirst du zerfließen.
    Schneuzen hilft, aber, brrrrr…wieder Realität.

    Natürlich wird rotz-rotz-grün weder neuen Wohnraum schaffen, noch den BER fertigstellen.
    Schon gar nicht lösen die die Berlin zerfressenden Probleme mit den, ja, mit den Ausländern, wurscht, was deren Papiere sagen. so sie denn welche haben (und lesen können).

    Damit haben wir wenigstens die Nafri-Klippe umschifft.

    Aber die Mitgliedschaft dieses Holm beim Sicherheitsdienst der DDR ist auch ein Stück Biographie, Wahrheit, Realität, das unzumutbar ist, solange noch ein Opfer dieser Diktatur der Herrschaft dieses Holm unterworfen ist, oder ein Mensch in diesem Land lebt, der nicht für SED ist.

    Wie die sich heute nennen, ist doch powidl, es bleibt derselbe Sch.. .

    Nein, Leute wie holm dürfen kein öffentlches Amt bekleiden, und Leute wie Merkel und Gauck, deren Verstrickung in das DDR-System nie aufgeklärt wurde, auch nicht.
    Und ich bin damit kein Besserwessi, und komme mit Leuten aus dem Osten des Landes, gerade politisch meist bestens klar.
    Aber mit den Figuren aus der Normannenstrasse, und ihren willfährigen Helfern, nicht.

    Keine möglichen Repräsentanten unseres Landes, solange es noch nicht der Scheitan geholt hat.
    Und die Ergebnisse, nebenbei bemerkt, geben mit recht.

    • @Otto Moser
      „Und ich bin damit kein Besserwessi, und komme mit Leuten aus dem Osten des Landes, gerade politisch meist bestens klar.
      Aber mit den Figuren aus der Normannenstrasse, und ihren willfährigen Helfern, nicht.“

      Doch, sind Sie! Sie sind der Besserwessi, der aus dem Land kommt, da man die Nazis hat laufen lassen, bis man dann am Ende am Rande beteiligten Greisen mit großem Tamtam den Prozess machen konnte. Sie sind der Besserwessi aus einem Land, in dem „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ romantisiert wurde und der RAF-Terror und man sich vom Steineschmeißer zum Kabinettsmitglied hocharbeiten kann; wenn man Wessi ist und sonst keinen Abschluss (oder einen geschwindelten) hat. Das Land, da der nicht in die Verantwortung zu nehmende „Zeitgeist“ den Päderasten Auftrieb gab und ihre Fürsprecher in hohe politische Ämter katapultierte. Sie sind der Besserwessi aus dem Land, da man lieber Slums wie Duisburg-Marxloh züchtete, als Vollbeschäftigung zuzulassen. Sie sind der Besserwessi, der anderen noch nach 26 Jahren erzählen möchte, wo der Frosch die Locken hat – damit die Spaltung Deutschlands noch in die nächste Generation getragen wird, weil man davon im Westen profitiert und meint, das sei das eben Recht des „Gewinners“ – obwohl man die Weltkriege ganz genauso verloren hat, wie die Leute aus dem Osten; nur dass die die Reparationen zahlen mussten!

      Und wenn Sie mit irgendwem aus dem Osten klar kommen, dann deshalb, weil sich gleich und gleich eben gerne gesellt. Bei uns gab es auch welche wie Sie, die nie vor der eigenen Türe kehren, sondern den Dreck immer nur beim Nachbarn suchen. Auf die hätte man wirklich nicht schießen dürfen, wenn sie sich vom Acker machten – das ist eins der wenigen Dinge, die man im Westen flächendeckend ganz klar erkannt hat.

    • Auch im Osten behalf man sich mit Kadern der braunen Partei.

    • @OttoMoser
      „Und ich bin damit kein Besserwessi,…“
      Ja, was denn sonst? Lustig. Aber irgendwie eben auch tragisch. Aber egal, es kann ja jeder sein, was er will. Und das dann auch selber definieren. Das ist ja wohl die große geltende Verabredung.

    • Na, DER hat's dem Moser aber gegeben ! @GnM :
      Lieber GnM , SIE sind aber ein richtiger Jammerossi !

      Und für die Schandtaten der Linken und Grünen in Sachen Kinder-Sex-Mißbrauch bin ich ebensowenig verantwortlich, wie für ,,Joschka“, diesen Mist habe ich nie gewählt, und schon gar nicht irgendwie mitgemacht.
      Den Guttenberg will ich nicht zurück, die Schavan schon gar nicht, was die Nazi-Aufarbeitung anging, war in der DäDä Är auch mehr ,,Hallooo“, als dass jemand bei brauchbareb Folterknechten oder Stasis zu genau hingesehen hätte.
      Also-was machen Sie hier ?
      Ostalgie pur, mein Rotkäppchen ?

      Selber bei Horch und Guck angestreift, und jetzt empfindlich ?

      Nein ,nein, Ihren Sermon häng‘ ich mir nicht um, weit davon entfernt, alles im Westen hochzujubeln, oder heute noch die kümmerlichen Reste der ,,bürgerlichen‘ Parteien zu wählen, unterscheide ich schon zwischen einer stalinistischen Diktatur und einer nicht perfekten, vielleicht nur ein bissl gespielten, Demokratie.

      Sollten Sie auch machen .

    • @ Otto Moser
      „Und für die Schandtaten der Linken und Grünen in Sachen Kinder-Sex-Mißbrauch bin ich ebensowenig verantwortlich, wie für ,,Joschka“, diesen Mist habe ich nie gewählt, und schon gar nicht irgendwie mitgemacht.“

      Sehen Sie, Moser, dass ist der Unterschied zwischen uns: Mir macht der Gedanke, mich wegen irgendwelcher Umstände in meinem Herkunftsland persönlich – aber ohne persönlichen Anlass – zu rechtfertigen, irgendwie Bauchschmerzen. Ich habe nämlich nicht in einem Land gelebt, wo man hätte frei „über den Zeitgeist“ entscheiden können. Sie haben das, da sind Sie doch auch mächtig stolz drauf! Und trotzdem will es nachher wieder keiner gewesen sein … komisch … Und trotzdem zwingt ausgerechnet mir der demokratische Westen auf, wo man offenbar nicht nur immer noch der Sippenhaft fröhnt, sondern die „Sippe“ mit allen Ostlern gleichsetzt, folgendes auf:

      Mein Lehrherr (ein Danziger) hatte doch glatt ein Formular bekommen, in dem er sich erklären sollte, ob er wohl für die Stasi gearbeitet hat. Das hat er zurückgeschickt mit der Bemerkung, dass er das gerne ausfüllt, wenn man ihm bestätigt, dass dieselbe – ehrabschneidende – Frage auch jedem Westberliner gestellt wird! Das geht auch so weiter, das gibts immer noch!

      Das sind eben Kategorien, die Ihnen nicht zugänglich sind, das ist eine Erziehungsfrage: Sie erkennen eben kein Problem, andere ohne jeden seriösen Anlass in die Rechtfertigungsposition zu bringen – denn welcher objektive Umstand spräche eigentlich dafür, dass Sie Ihren Landsleuten mit dieser Attitüde gegenübertreten dürften? Sich als Staatsanwalt aufspielen könnten?

      Bei uns musste man dafür ja wenigstens der Onkel Blogwart sein (und der hat sich dann wenigstens nicht weiter gewundert, dass einen – bis auf die Stasis – niemand ausstehen konnte). Bei Ihnen heißt sowas: Meinungsfreiheit! Unser hoher Wert! Ich halte allerdings nicht so viel vom Wert des ungehemmten Auslebens der Freiheit, schlecht über Nachbarn zu reden … ich brauche dafür wenigstens die Defensiv-Position, sonst machts mir einfach keinen Spaß …

      Und, lieber Don: Sich im Hinblick auf die DDR, die schauderhaften Waldheimer Prozesse und die vielen Leute im Gulag auf den Standpunkt zu stellen, auf der Seite Deutschlands wäre etwa nicht gründlich genug tabula rasa gemacht worden, ist schon einigermaßen zynisch, finden Sie nicht? Ist Ihnen da wirklich immer noch nicht genug Blut geflossen? – Im übrigen hat man aber nicht jeden kleinen Mitläufer für vogelfrei, d. h. belangbar bis zum jüngsten Tag erklärt, das ist richtig. Prozesse gegen Greise aus der Buchhaltung standen gewiss nicht auf der Agenda, auch wenn die DDR noch weitere Jahrzehnte durchgehalten hätte! – Und natürlich kam man nicht an jedem Platz mit unbelasteten Leuten aus, das wäre ja unrealistisch gewesen. Wenn ich mich richtig entsinne, hat man sich aber gerade wegen des Versuchs, so wenig wie möglich von denen in den Neuaufbau miteinzubinden, im Westen ordentlich über den Osten echauffiert: Die bilden „Neulehrer“ aus, weil sie sich zu fein sind, Alt-Nazis unterrichten zu lassen! Deswegen bleiben deren Schüler auch so doof! Naja …

    • Das war nicht meine Aussage. Man soll bitte nur nicht so tun, als hätte man nur im Westen die alten Nazis laufen lassen und im Osten hätte man sich gründlichst gereinigt. Osten ist Wehrwolfverdächtige ins Ex-KZ und ansonsten eher so: http://www.berliner-zeitung.de/ns-verbrechen-wurden-in-der-ddr-nur-geahndet–wenn-es-der-stasi-passte–zwei-studien-zur-justiz-wer-ein-nazi-ist–bestimmen-wir–15689668

    • @D.A.
      „Das war nicht meine Aussage. Man soll bitte nur nicht so tun, als hätte man nur im Westen die alten Nazis laufen lassen und im Osten hätte man sich gründlichst gereinigt“

      Meine Aussage lautete doch aber wortwörtlich: „Und natürlich kam man nicht an jedem Platz mit unbelasteten Leuten aus, das wäre ja unrealistisch gewesen.“

      Also wo möchten Sie gerne einen Widerspruch auf meiner Seite konstruieren? Da gibt es keinen! Die NSDAP hatte 7,5 Mio Mitglieder. Selbstredend war es weder hüben noch drüben möglich oder sinnvoll, sie allesamt mit Strafverfolgung zu überziehen – oder sich von ihren Kompetenzen abzuschneiden – auch und gerade nicht im geheimdienstlichen Bereich. Der Gedanke ist nun einmal weltfremd.

      Aber ich kann Ihnen mal sagen, was ein einziger Widerspruch ist: Ihre Quelle, die zur Hauptsache aus Wertung und wenig aus Fakten besteht. Ich nehme auch nicht an, dass Sie einem Prozess gegen einen KZ-Arzt aus den 60er Jahren in der DDR beispielsweise auf eine Stufe mit einem Prozess aus 2016 gegen einen in der Buchhaltung beschäftigten Greis stellen möchten? Letzterer wäre in der Tat nicht in der DDR möglich gewesen; dort verjährte Mord nach 25 Jahren.

      Oder möchten Sie vielleicht ein moralisches Urteil daran knüpfen, dass es jemandem in den Nachkriegswirren gelang, als Bergmann in Thüringen unterzukommen und er erst nach Jahren und auf Hinweis aus Hamburg strafverfolgt wurde?

      Was war denn derweile mit Ihren Vordenkern? Ich hab mich mal mit einem alten Juristen unterhalten, der Gift und Galle spuckte, als ich arglos aus dem Maunz-Düring (ein Grundgesetzkommentar) zitierte. Der hatte nämlich noch ganz, aber ganz was anderes von Maunz gelesen und im Keller gelagert.

      Also worauf soll sich Ihre Deutungshoheit gründen, genau? Nicht auf die vorbildliche Übernahme von Verantwortung jedenfalls.

      Es wäre nicht realistisch gewesen

    • @GnM
      Wenn Sie schon auf Richard Baer, den letzten Auschwitz-Kommandanten und leidenschaftlichen Holocaust-Leugner anspielen, dann gehört es sich, dazuzusagen, dass er in seiner U-Haft-Zelle in Frankfurt, kurz bevor er seine Aussage bei Gericht zu Protokoll geben konnte, plötzlich und unerwartet unter mysteriösen Umständen verstarb. Und dass, obwohl er seit dem Krieg bis zu seiner Entdeckung in Hamburg als Waldarbeiter gearbeitet hatte.

    • @Marx
      Das mag vielleicht so sein, wenn ich denn auf Baer angespielt hätte. Habe ich aber gar nicht. Lesen Sie doch einfach D.A.s Quelle, dafür hat er sie ja extra verlinkt.

    • @GnM
      Entschuldigung, hatte mich verlesen. Da, wo ich gerade bin, war zu dieser Zeit ein Stromausfall, da musste man etwas schneller lesen und schreiben, solange die Batterien noch halten (Strom ist inzwischen wieder da).

  18. Titel eingeben
    Sie kennen vielleicht den russischen Witz:“Wer Sorgen hat, der hat auch Likör, wir haben keinen Likör, folglich haben wir keine Sorgen“ oder den aus der DDR: „Kommt ein Mann in einen Laden und sagt: „T’schuldigung, gibt’s hier keine Hosen?“. Sagt der Verkäufer:“Nein, hier gibt’s keine Tapeten. Keine Hosen gibt’s nebenan“. Dieser präzisen sozialistischen Logik folgend, müsste einer, der in seiner Jugend zu oft: „Auferstanden aus Ruinen…“ gesungen hat, folgerichtig davon ausgehen, dass es erst der Ruinen bedarf, um die DDR wieder auferstehen zu lassen. Was sozialistisches „Social Engineeering“ oder Wirtschaftsmodelle betrifft: zeigen Sie mir ein einziges, das bisher funktioniert hat. Aber hat das bei den Genossen und Genossinnen den großen Denkprozess ausgelöst? Nein, die machen unbeirrt weiter. Frei nach dem Motto: mal sehen, wie oft ich besoffen gegen einen Baum fahren muss, bis der umfällt. Der Baum ist nämlich zentraler Bestandteil meines 5-Jahres-Planes und in der Theorie schon längst gefällt.

  19. Titel eingeben
    „wie schon 1990 im Prenzlauer Berg“

    So wird es wieder sein.
    Ein ewiger Kreislauf.

  20. Bürger und Burger
    Und für wen gibts dann beim Schwarzen Adler tortelli di zucca al burro fuso e Grana Padano, vom riso morbido ai porcini e formaggi d’alpeggio ganz zu schweigen?

  21. Überdrehter Kapitalismusund Kommunismus: nur zwei Seiten einer Medaille
    Es gibt für mich einen guten und einen schlechten Kapitalismus: der gute wird repräsentiert durch Leute wie Donald Trump: da tobt das Leben, da tummeln sich die Macher, da ist Vitalität, Lebensfreude, Cowboymentalität. Da wird hauptsächlich gebaut, alles hat irgendwie mit Handwerk zu tun. Wer sich Trumps Wahlkampfveranstaltungen im Original (also ungefiltert und unkommentiert) angesehen hat, dem musste auffallen, wie gut er vor allem den arbeitenden Teil der Bevölkerung ansprach. Obwohl Multimilliardär hatte man den Eindruck: der mag Arbeiter, das einzige was er nicht mag sind irgendwelche Salonlöwen, die außer schrecklich langweiligen guten Manieren und einer standardisierten, aber blutleer-erstarrten Bildung nichts vorzuweisen haben. Trump ist lebendig, teilweise wie ein kleiner Junge (da wird er als Präsi noch rauswachsen, keine Angst),man merkt er hat Spaß daran, frech gegen Regeln zu verstoßen. Auch Arbeiter haben wie er keine Zeit für politische Korrektheit. Als studentischer Ferienarbeiter habe ich früher viel in Fabriken und auf dem Bau gearbeitet. Und ich war immer wieder erstaunt und erfreut zugleich, dass Arbeiter gleich welcher Herkunft, dieselbe politisch-inkorrekte Sprache sprechen. Kostprobe gefällig (nur ein Beispiel von vielen)? Ich habe mal in einer Fabrik am Fließband mit einem Türken zusammengearbeitet. Da ich nie auf der linksalternativen Zwangstoleranzschiene unterwegs war, habe ich den Kontakt mit ihm nicht expressis verbis gesucht. Da wir Arbeitskollegen waren haben wir uns aber aneinander gewöhnt, irgendwann sogar angefreundet. Die Familiarität zwischen uns nahm schließlich solche Ausmaße an, dass wir es uns leisteten, uns morgens bei Schichtbeginn liebevoll zu begrüßen. ich sagte dann etwa „na du alter Kümmeltürke“ und er antwortete „na du scheiße Kartoffelfresser“. Wie gesagt wir mochten uns. Irgendwann haben wir uns den Spaß gemacht und haben uns vor einer Ökokneipe gegenseitig beschimpft. Da saßen sie drin, die verhassten Pharisäer, die Lindenstraßengucker, die Lehrerehepaare, die selbstgerechten Verkünder der politisch-korrekten Pest. Wenn sie rauskamen um in ihrer belehrenden Art (sie wollten sich natürlich nur wichtig machen, das wollen solche Typen immer) einen möglicherweise rassistischen Streit zu schlichten, dann haben wir uns fast in die Hose gemacht vor Lachen. Mein Kumpel mochte diese Typen genauso wenig wie ich.
    Und damit kommen wir zu dem schlechten Teil des Kapitalismus. Genau solche Typen machen den am Ende, blutleere Bürokraten- und Buchhaltertypen. Es sind Leute, die niemals selbst auf eine Baustelle gehen würden, die machen sich die Hände nicht schmutzig, sie jonglieren mit Zahlen (aber genau die entscheiden oft über Wohl und Wehe lebendiger Menschen, über Arbeitsplätze, etc.). Mit brutal-übersteigerter, mechanistischer Disziplin sind sie dazu in der Lage einen unmenschlichen Reichtum anzuhäufen. Das ist ein Extrem und es sind vom Psychogramm her ganz ähnliche Typen, die sich auf dieses Extrem fokussieren und vorgeben es zu bekämpfen. Aber nicht um dem Lebendigen wieder Genüge zu tun, nein, ihre tote, gefühllose, kommunistische Apparatschikmentalität ist dazu nicht in der Lage. Wer mal nach der Wende in der ehemaligen DDR war, dem musste auffallen wie zerfallen und marode fast alles dort wirkte. In einem Staat wo lebensfrohe, hemdsärmelige Arbeiter und Handwerker das Sagen haben, da müsste es anders aussehen.
    Da habe ich verstanden: der trostlose, unmenschliche Zahlenkapitalismus 8der enorme Geldmengen bewegen kann) und der Kommunismus, sie sind irgendwie dasselbe-sie bedingen sich gegenseitig, aber keines davon ist ein Ideal.
    Das Ideal für mich, das sind Machertypen wie Donald Trump. Obwohl reich sind sie immer Handwerker/Arbeiter geblieben, daher haben sie auch Verständnis für ihresgleichen und sind von verzweifelten Arbeitern (um die sich in den USA der politisch-korrekten „pencil-neck geeks“, der Glitteratitypen wie Meryl Streep) keiner mehr kümmerte, gewählt worden.

    • Holm war Hausbesetzer, das sagt eigentlich alles. Besetzen ja, bauen nein.

    • Gute Beschreibung
      Lesen Sie spaßeshalber mal https://publizist.wordpress.com/2010/01/28/besuch-am-ubergang/

    • Wer hat uns verraten?? ...
      Hüstel, ich denke, sowas verjährt? Hausbesetzer? Hoffentlich!!
      War ja auch einer, in der heißen Zeit 1980/81.

      Allerdings nicht – wie die Kollegen in der Rigaer – bei Privatbesitzern. Viel schlimmer: die Häuser gehörten alle den GEWOBAUs. Also alles ’sozialisiert‘, von SPDisten, in tollen Büros, haufen- und strassenzugsweise aufgekauft von den Privaten, die sich den Unterhalt nicht mehr leisten konnten, u.s.w., dann ‚gemein- (und eigen-(nützig))‘ die Mieter raus, auch und insbesondere die Alten, gerne oberhalb 80, die da schon seit Jugendjahren gewohnt hatten, ‚umgesetzt‘, dann renoviert, 11 Prozent aufgeschlagen, und schlecht renoviert, qualitätsmässig, also schnell renoviert, mit überhöhten Preisen für die Parteigenossen mit Bau- und Handwerksfirmen, und dann, wenn die armen Alten den ersten Umzug ‚hin‘ tatsächlich überlebten, den Umzug zurück, und wenn sie nicht daran gestorben sind, spätestens beim Lesen der Mieterhöhung mit den 11 Prozent Modernisierungsumlage. Wobei sich da auch durchaus Mieterhöhungen in der Grössenordnung ‚Verdopplung‘ ergeben konnten.
      Da wurden Menschen zu Tausenden in Unglück, Armut wenn nicht gar Grab gestürzt, damit sich die ‚gemeinnützigen‘ ’sozialdemokratisch‘ geleiteten, an der Stadt Berlin angehängten Wohnungsbaugesellschaften so richtig mit Mieteinnahmen finanziell durchsanieren konnten.

      Seit den Erfahrungen hätte ich jede Partei gewählt – ausser SPD. Das war nämlich nicht auf Bezirke begrenzt, oder Wohnungsbaugesellschaften. Das war Filz der vom Kopf her stank. Vom SPD-Kopf her, von ganz oben.
      Und natürlich ist der nie aufgearbeitet worden, die Leute wurden umgesetzt, gingen in Rente, … . ohne dass es jemals für jemanden Konsequenzen gehabt hätte. Und wenn sie nicht gestorben sind …

      Also, nur mal so als Anmerkung: Hausbesetzung kann sogar ethisch (motiviert) sein. Und zumindest passte der Spruch ganz oben, mit der Frage nach dem Verrat.

    • Ich wundere mich etwas, dass das Wort „Neue Heimat“ nicht gefallen ist, an das sollte man sich auch ab und zu erinnern – wohin es führt, wenn der freie Markt abgeschafft wird.

    • Neue 'Heimat'
      Don Alphonso, da bin ich nicht sicher. Jedenfalls nicht in Berliner Sanierungsgebieten um 1980 herum. Vielleicht im Neubau? Siemensstadt?

    • @henry charles
      … den Spaß konnte ich wunderbar nachempfinden… Alles Weicheier, damische

  22. Meine Rede...
    …lieber Don, vier Jahre R2G überstehen wir auch! Ist berechenbar und vermutlich billiger als Frau Merkel.

    Dafür bekommen wir eine starke bürgerliche parlamentarische Opposition – umsonst!
    Ein Traum! Selbst wenn unsereins das alles ‚eigentlich‘ verabscheut, wir uns dann auf der Straße wieder! Spätestens wenn die o.g. Opposition mobil gegen R2G macht. Die Grünen und vermutlich die SPD werden einknicken.
    Ein Traum.

    P.S.: Die CDU muss in die Opposition, sonst ändert sich nichts.

    • Eine R2G-Regierung würde so NACHHALTIGEN Schaden anrichten wie Rot-Grün
      Ihre Rechnung „vier Jahre Dilettanten und dann geht’s los“ geht nicht auf. Die Linke ist spezialisiert darauf, das Wahlvolk in Sicherheit zu wiegen und nach der Machtübernahme unerbittlich loszuschlagen.

      Haben Sie die rot-grüne Regierung Schröder vergessen? Erst hieß es, „nichts anders, aber vieles besser“ machen. Dann kamen: Gender Mainstreaming, Frauenquote im Bund, die doppelte Staatsbürgerschaft (ohne diese würden wir einige Diskussionen heute anders führen), Frauen bei der Truppe, und nach einiger Zeit auch das unsägliche Anti-Diskriminierungsgesetz mitsamt Beweislastumkehr. Letzteres wurde dann erst unter Merkel durchgesetzt, die nichts von alledem zurücknahm, sondern vieles schlimmer machte.

      R2G würde den Fokus mehr auf Migranten legen als Rot-Grün dies tat, und es wäre vermutlich alles noch unumkehrbarer.

  23. ...übrigens...
    …die Gitter in Bild zwei sind ähnlich verstaubt wie Ihre Kristalllüster. Kümmern Sie sich bitte um Ihr Personal!
    B.

  24. Sozialismus
    Mal wieder ein echter Volltreffer – nachdem ich mir Holms Auftritt bei der Havemann-Gesellschaft per Video angetan hab, tut das doppelt gut. Herrlich gelacht, denn schließlich haben die Berliner das ja gewählt. Sozusagen.

    Schon 1878 konnte man über die Mittel des Sozialismus lesen, über 100 Jahre und viele Millionen Tote später hätte man auf mehr Verstand hoffen dürfen.
    http://www.textlog.de/22056.html

    Den Vorschlag des Don hat Nietzsche auch ähnlich schon gemacht: „Die Arbeiter in Europa sollten sich als Stand fürderhin für eine Menschen-Unmöglichkeit, und nicht nur, wie meistens geschieht, als etwas hart und unzweckmässig Eingerichtetes erklären; sie sollten ein Zeitalter des grossen Ausschwärmens im europäischen Bienenstocke heraufführen, wie dergleichen bisher noch nicht erlebt wurde, und, durch diese That der Freizügigkeit im grossen Stil, gegen die Maschine, das Capital und die jetzt ihnen drohende Wahl protestieren, entweder Sclave des Staates oder Sclave einer Umsturz-Partei werden zu müssen.“

    Im Bekanntenkreis hat vor Jahren jemand empört gute Ratschläge zu Eigentum zurückgewiesen: „Ich kauf doch nicht meine eigene Wohnung!“
    (Wäre damals sehr günstig zu haben gewesen) Heute herrscht Kummer über Miethöhe und Angst vor Kündigung wegen Eigenbedarfs. Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Aber von dem Wohl der einfachen Leute verpflichteten Entscheidungsträgern sollte man mehr verlangen dürfen.

    • Ein Grund, warum ich in Berlin nicht geblieben bin, ist der Umstand, dass meine wohnung nicht zu verkaufen war. Allerdings habe ich dann am Tegernsee gekauft, und das war schlau.

  25. Ruinen schaffen ohne Waffen ...
    Mich würde mal interessieren, wie es um die persönlichen Wohnumstände des Herrn Holm bestellt ist: ist es ihm gelingen, eine schicke ETW im Prenzlauer Berg zu ergattern, bevor dies die Milieuschutzsatzungen und Umwandlungsverbote verhindert haben, oder muss er noch immer eine Fehlbelegungsabgabe zahlen?

    Wie arrogant müssen Politiker sein, die zu wissen glauben, was das beste für „die Menschen draußen im Lande“ ist, und massiv die Bildung und den Erwerb von Wohnungseigentum verhindern?

    Was im übrigen die Stadt Berlin mit ihren Wohnungsbeständen vorhat, erinnert an die Wiederbelebung des DDR-Erfolgsmodells KWV
    (kommunale Wohnungsverwaltung) : alle Wohnungen wurden zentral vergeben, die Wartelisten waren unendlich lang, aber dennoch
    waren manche doch gleicher als gleich (verdiente Parteigenossen etc).
    Die Mieten waren, gelinde gesagt, gedeckelt und natürlich war nirgendwo Geld vorhanden, um auch nur die allernötigsten Reparaturen durchzuführen. Das Ergebnis dieser Art von Wohnungspolitik konnten wir dann ab 1990 gehörig bestaunen …

  26. Winds of change
    Tja, nachdem mein Geschlecht, alteingesessen im ostpreussischen Montreal, im Zuge der Besitzverschiebungen der neueren Geschichte gar arg dezimiert endlich ebenfalls im Westen angekommen war lagen die Erwartungen betreffend Vermögensaufbau auf mir, dem erst später im Westen geborenen Stammhalter. Bei buchstäblich Null anfangen ist sauschwer. Daher war eine solide Vorbereitung auf den Marsch durch die Vermögensbildung ein absolutes Muss: Übliche Gymnasialkarriere mit Auszeichnung, anschliessend ein anspruchsvolles Studium mit gutem Angestelltengehalt und Aufbau erster Vermögenspositionen. Wie aber weiter? Wo kann am besten eine neue Leibeigenschaft eingerichtet und begründet werden? Im Westen oder im gerade erschlossenen Osten? Erste Erkundungszüge 1993 und Überlegungen zum Erwerb von Latifundien aus dem Warenkorb der Treuhand führten zum Erwerb diverser Wohngeschäftshäuser im Reichshauptstadtslum sowie in Elbflorenz.
    Da traf es sich gut, dass steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten mittels Gründung einer Kapitalgesellschaft zu einem ersten Brückenkopf im neuen Landjunkerland verhalfen. Dieser Brückenkopf wurde in den folgenden Jahren mit Hilfe der neu gewonnenen Leibeigenen gesichert und opportunistisch ausgebaut: Aus der Substanz heraus und unter völligem Einsatz der Mietzahlungen (übersetzt: Konsumverzicht) weitgehende Entschuldung der geleveragten Liegenschaften. Parallel dazu definitive Aufgabe des bisher ausgeübten Berufs für den Broterwerb: Denn die Feuertaufe als neuer Lehensherr war mit Bravour bestanden, das Business mit diversen Hausverwaltern, einem Wirtschaftprüfer sowie gelegentlicher anwaltlicher Hilfestellung eingerichtet und solide aufgestellt.
    Und ich sehe mich um und es ist gut so. Alle Beteiligten sind zufrieden. Die neuen Leibeigenen sind klasse untergebracht, zahlen gerne ihren Obulus für ein faires Wohnarrangement. Sie zieht es nicht in den Grandseigneurstatus sondern viel heftiger zum Beispiel in den Darkroom des nahe gelegenen Berghain. Die neuen Hilfstruppen wie Hausverwalter, Wirtschaftsprüfer und Anwalt können ebenfalls nicht klagen – sie verfügen neu über regelmässige Einkünfte. Der Landlord, however, dirigiert das Business, kümmert sich um mögliche neue Opportunities zur Erweiterung des Bestandes und fragt sich manchmal, warum dieser Weg zur Erlangung wirklicher Unabhänggkeit nicht viel häufiger auch von weiteren geneigten Mitbügern eingeschlagen wird. Unter zeitweisem freiwilligem massvollem Konsumverzicht.

    Success in a free country is simple. Get an education, get a job and learn to save and invest wisely.

    • Alkohol und Konsumverzicht
      Interessante unterschiedliche Einstellungen in Immo-Tycoon-Kreisen zum eikohoi, es geht also sowohl ohne als auch mit..
      http://www.herbstfest-rosenheim.de/mittendrin/aktuell/ovb-serie-wiesn-mass-oder-mass-herbstfest-900961.html

    • So mortgage bonds are dog shit. CDOs are dog shit wrapped in cat shit.
      Immobilienerwerb erfordert in der Regel 20-30 Jahre Konsumverzicht.
      Und zwar immer in den besten Jahren, d.h. von ca. 30-50.

      D.h. der Erwarb lohnt sich für die Erwerber in der Regel nicht. Erst die Erben können den Profit einstreichen.

      Daher ist der Don als Erbe ja auch so begeistert und versteht nicht die Probleme derer, die die Leistung und Opfer noch erbringen müssen, wie einst sein Vorfahre.

      Des Weiteren haben sie eine wichtigen Punkt angesprochen:

      Das Gut Immobilie ist nur wertvoll, wenn die Mehrheit keine Immobilie besitzt aber erwerben will bzw. mieten muss.

      Knappheit führt zu Nachfrage führt zu Profit.

      D.h. Es ist ökonomisch sinnvoll, dass die Mehrheit auch weiterhin ohne Eigentum existieren muss.

      Hingegen ist Dons Idee, des Eigentum für alle der reinste Sozialismus. Der sich aber mit Sozialbau viel einfacher lösen lässt.

    • Meine Vorfahren haben das durch wettbewerbswidrige Monopole bei Nahrung und Steuereintreibung zusammengetragen, so schwer war das nicht.

  27. Ein Holm für alle Fälle
    „Wir sind darauf angewiesen, im großen Umfang Gemeinwohl durchzusetzen“, so war Herr Holm in der „Zeit“ kürzlich zu vernehmen.

    Gemeinwohl? War da nicht mal was? Ja, genau, „Gemeinwohl-Ökonomie“ verfasst von Christian Felber, dem Ösi-Piketty. Der „herzjesumarxistische Enteignungseuphoriker“ (Michael Fleischhacker) braucht für seine revolutionäre Kommandowirtschaft jede Menge an Kontroll-und Überwachungspersonal für diverse neue demokratische Einrichtungen und Gremien. Und wer wäre denn da wohl kompetenter als ein Ex-Stasi.

  28. Die Linke rekrutiert sich nun mal
    aus ökonomischen Analphabeten. In billigen Städten wie Berlin (der durchschnittliche Quadrameterpreis in München ist doppelt so hoch) sollte gerade eine linke Regierung Wohnungseigentum für Durchschnittsverdiener fördern, schon allein deshalb weil Mietausgaben die wichtigste Ursache für Altersarmut sind.

    Ausserdem ist es hirnverbrannt, Mietern jeden Anreiz zu nehmen, ihre Miete zu bezahlen, denn wer de facto nicht geräumt werden kann wird lieber mietfrei in seinen vertrauten vier Wänden weiter wohnen als auf Wohnungssuche zu gehen. Das Resultat ist dann nicht nur die von Don Alphonso heraufbeschworene Verslumung, die man in einst wunderschönen Altbauvierteln im amerikanischen Rust Belt bewundern kann, sondern auch die unvermeidliche Pleite der städtischen Wohnungsbauunternehmen.

    Zum Glück für Berlin ist Deutschland aber nicht Venezuela und in spätestens fünf Jahren werden Münchener Immobilienhaie (und Goldfische wie der Don Alphonso) Berlin richtig schön durch-sanieren und natürlich auch gentrifizieren. Dummer Vulgär-Marxismus a la Holm hatte immer nur eine Folge: den Aufstieg von robber barons und eines ungezügelten Kapitalismus.

    • Der Mieter ist in D ohnehin schon sehr gut geschützt, effektiv wird sich da kaum etwas ändern – nur für die, die wirklich Ärger machen, wird es deutlich leichter.

  29. Titel eingeben
    Verzeihung Don, Sie unterschaetzen Ihre Vorfahren. Die alten Porcamadonna hatten nicht mehr, wenn andere weniger hatten.
    Arbeiter des Kopfes und Arbeiter der Hand schaffen zusammen mehr fuer Beide.
    Ihre Vorfahren brachten Kapital, GewusstWie, Saatgut oder Zuchtbullen… mehr fuer Alle und etwas mehr mehr fuer Porcamadonna. Nicht weil jemand anderes mehr hat.

    Im Frieden waechst der Kapitalstock, der Handel und der Wohlstand aller.

  30. TTIP: Supergentrifizierung
    From SoHo to Ha-Neu*₁:

    Bobo – sonst Babo mit Haftbefehl!
    In seiner ranzigen Saufkneipe findet der Hinterhofsbehelfsbaubesitzer (Schwabinger 7) und ehemalige Gartenkosake (ohne Bürgerrecht) bei seinen (Walter Ulbricht)-Schallfolien – Nein, nicht die Tödliche Dosis –, sondern »Holm, den Dienst quittieren Sie hier!« eine Coverversion von »Les Comptes fantastiques d’Haussmann« (Paul Avenal, 1872) sinnfrei nach Hoffmanns Erzählungen.
    Wenn bei Bionade-Biedermeier im Mid-tempo Alchemy Mix der »Ellis Act« für Berlin (Holmsnacht) in Bettbezügen aus feinstem Neomarxismus schlummert, dann rufen auch die letzten Häkeldeckchen nach Frittenskandal im Falafelkiez.
    Oh stupid, it’s Rent-Gap*₂

    Immobilienberatung Wiki sagt der Blase

    From mySpace to Facebook and back again:
    »Tatsächlich ermöglichen soziale Netzwerke wie Twitter und Foursquare, Gentrifizierungsprozesse vorauszusagen. Die ärmsten und reichsten Bereiche in London sind vergleichsweise homogen – die Wahrscheinlichkeit der Gentrifizierung steigt mit einer Kombination aus hoher Diversität und einem wirtschaftlichen Niedergang in der Vergangenheit. Beim armen, aber eine hohe Diversität aufweisenden London Borough of Hackney weisen aktuell (2016) sowohl die Verhaltensweisen in sozialen Netzwerken wie steigende Grundstückspreise und sinkende Kriminalität auf eine Gentrifizierung hin.«

    *₁ (Ha-Neu) Halle-Neustadt
    *₂ Mietlückentheorie des Geographen Neil Smith:
    Toward a Theory of Gentrification:
    A Back to the City Movement by Capital, not People, 1979

  31. Bravo
    Guter Beitrag,

    außer Auslassung Christopher L., wie angekündigt?,
    “ Hatespeech“ Menth aus Express Köln (veröffentlichte Auszüge aus Karnevalssitzung), Augstein und Umdeutung des Geschehenen 31/1 auf SPON und zeitlich nachvollziehbare, den Sachzwängen geschuldete, deshalb verständliche (Nicht-) verzögerte Veröffentlichung.

    Sie werden immer besser.

    Geben Sie der AfD keine Chance, werden Sie noch zitierfähiger als Sie schon sind und bleiben.

    Peter

  32. Frage
    Ich verstehe nicht das nochmalige Abarbeiten von D.A. an der Personalie A.Holm. Der ist nun wirklich unwichtig. Vielleicht hat er die besseren Verbindungen zu Die Linke. Ich hätte eher erwartet, dass die einen Thomas Kuczynski in das Amt heben. Um die „Vorlage“ mit der Stasi-Vergangenheit gar nicht erst einzurichten.
    Wie dem auch sei. Wir müssen die Mietpreis-Entwicklung unter dem Gesichtspunkt sehen, dass der gewöhnliche Mieter seit 20 Jahren keine Reallohnsteigerung mehr feststellen konnte. O.k. in der „kleinen dummen Stadt“ ist das mit dem IGM-Haustarifvertrag vielleicht etwas anders. Ringsherum steigen die Arbeitgeber aus den Flächentarifverträgen aus und wir bekommen das, was uns die INSM unter Wolfgang Clement, jener von den SPD, der großartigsten Arbeiterpartei aller Zeiten, versprochen hat: alle bekommen tendenziell gleich wenig oder noch weniger.
    Nun kommt R2G in Berlin auf die Idee, den wohlfeilen Arbeitnehmer noch günstiger zu machen, indem man ihm staatlich subventionierten Wohnraum baut. Als alter Gewerkschafter frage ich mich, warum der DGB nicht das Nachholen der Reallöhne fordert, damit unsereins die gesteigerten Mieten bezahlen kann? Mir ist doch eine Miete von 1000 Euro für 80 Quadratmeter Jacke wie Buxe, wenn ich als Straßenfeger 3000 netto monatlich nach Hause bringe. Als Gewerkschaftsmitglied kann ich mich noch gut daran erinnern, wie Heinz Kluncker der SPD 11 Prozent Lohnerhöhung auf´s Auge gedrückt hat. Da konnte der Straßenfeger sich die Mietbutze in Bad Cannstadt noch leisten. Heute kommt er biologisch-dynamisch mit dem Euro2-Diesel aus dem Hohenlohischen angereist.

    • Das ist vdas Problem in anderen Landesteilen, in Berlin ist das Problem, dass viele kaum arbeiten. Da helfen dann auch höhere Löhne nicht. Im Westen müsste man allerdings wirklich ausgleichend tätog werden, aber erzählen Sie das mal einem SPD-Politiker, der nach 8 Jahren Landtag einen Chefposten bei einem Entsorger anstrebt.

    • @ Folkher Braun. Angebot und Nachfrage
      Ich denke Sie irren(ist mit peinlicher Weise bei meinem vorigen Beitrag auch passiert). Es geht bei den Mietpreisen um Angebot und Nachfrage. Die sog. Mietpreisbremse funktioniert bislang nicht richtig. Wenn die Arbeiter mehr zahlen können steigen die Preise halt noch mehr.

      Die steigenden Löhne führen dann meist auch zu Inflation. Da gerade Zuwanderer in die Großstadt wollen wird man nie soviel Wohnungsbau machen können wie nötig wäre.

    • Es hakt übrigens schon an der Erschliessung der nötigen Bauflächen, und dann an den fehlende Auftragnehmern beim Bau. Darüber redet aber auch keiner.

    • Rumdoktoren an Symptomen
      ist das was Sie fordern. Es gibt genug bezahlbaren Wohnraum in Deutschland. Das Problem ist v.a. Landflucht und (speziell in Berlin) die immer höher werdende Anzahl von single-Haushalten (der Don hatte das letztes Jahr mal schön formuliert) in den Ballungsräumen. Man kann den daraus resultierenden Druck auf den Wohnungsmarkt, letztlich nur stoppen, indem man das Leben auf dem Land wieder lebenswert macht. Gesundheitsversorgung: Wiedereröffnung der von Kreiskrankenhäusern, Wiederansiedlung von Ärzten. Wiedereröffnung der geschlossenen Schulen und Kindergärten, ÖPNVs wieder mehr in die Fläche etc.pp. Eine Mammutaufgabe – weshalb da auch niemand rangeht.

      Für mich ist die Politik in Deutschland seit Jahren einfach nur asozial. Es geht nur ums Geldverteilen und speziell SPD, Linke und Grüne sind hier Spitzenreiter. Sozial ist für mich, den Menschen einen Lebensraum schaffen, der Lebenswert ist, der ein Miteinander der Menschen ermöglicht und fördert, Menschen in Arbeit zu bringen, den Menschen einen Sinn und Gemeinsinn zu geben. Aber unter „Sozialpolitik“ wird heute verstanden Mietskasernen zu bauen, die Städte noch weiter verdichten (also zu entgrünen), noch mehr bezahlbaren Wohnraum auf engem Raum zu schaffen, die Alimentierung mit Geld zu erhöhen. Es geht wie gesagt nur ums Geld – reine Asozialpolitik.
      Genauso wie die vermukste Energiewende asozial ist, da im Endeffekt die kleine Leute, die zur Miete wohnen, den ganzen Mist bezahlen müssen – aber das ist ein anderes Thema.
      Schauen Sie mal, wo die Probleme der Landfluchtopfer (also die Zurückgebliebenen) am grössten sind – das ist da wo die AfD die meisten Stimmen bekommt. Die „grosse Politik“ als auch das Medienprekariat wollen oder können diese Probleme aber nicht erkennen (man wohnt ja „urban“, das sind Meitpreisbremsen das Mittel der Wahl). Lieber beschimpft man die in der Tat Abgehängten arrogant als Abgehängte, Pack und rechtes Gesocks und sonnt sich im Glanze seiner asozialen Wohltaten, die man verteilt hat oder noch fordert. Und wo bleiben die von Ihnen genannten Gewerkschaften? Da gehts doch ebenfalls nur ums Geld, die sind keinen Deut besser. Zum Kotzen das Ganze!
      Also nochmals zum mitschreiben für alle Linken: Symptom=Wohnkosten (Miete/Eigentumserwerb) in Ballungsräumen. Krankheit=Landflucht => Loherhöhungen kurieren nicht die Krankheit sondern lindern nur das Symptom, ebenso wie weiterer asozialer Wohnungsbau.

    • Plus Familienförderung. Das Vermindern der Scheidungsquote ist extrem wichtig, und ich verstehe nicht, dass der Staat keinen obligatorischen Beziehungsunterricht in der Schule anbietet.

    • Tja, Herr Braun, Don Alphonso, da muß man dann aber schon feststellen:
      Wer hat uns verraten ? Sozialdemokraten !

      Bei dem Thema Löhne eben die Arbeitnehmer, die neben den niedrigen Löhnen auch eine immer ungustligere, illoyalere Arbeitswelt durchleben,
      Marke Asien ,
      und beim Thema Holm geht es ohne die Verräter aus dem W.Brandt Haus ja auch nicht.

      Und die Linke hat uns, also jetzt unsere ostdeutschen Mitbürger, gleich an der Mauer ermordet und in Bautzen schikaniert, oder im Westen noch ermordet, und eingesperrt, und lächerliche kommunistische Rituale nachzubeten gezwungen, und uns für medizinische Experimente verkauft,und uns schlecht zu fressen gegeben, ohne Alternative (merkt man was? Alternativlos), etc pp.

      Es ist nicht eine arrogante Gehäßigkeit der Wessis, diesen Holm und etliche andere nicht einfach zu schlucken.

      Und ich bin jetzt so GAR kein Linker.

  33. "Anlässlich"
    Nach „Hart, aber fair“,
    Präsentation bzw. Vorführung der Protagonisten Künast und Prantl hat der sog. ÖR doch angestoßen durch manchmal genannte, aber meistens nicht goutierte, ab und an im beruflichen Fortkommen behinderte Veröffentlicher doch gewonnen, oder?
    Manchmal scheint selbst ÖR neben eigener, ungefilterter Wahrnehmung zur persönlichen Wahrheits- und Meinungsfindung gut?!!!
    Oder?
    Jedem seine eigene Meinung, soweit noch veröffentlichbar.

    • Ich verstehe nicht ganz, aber ich habe auch kein TV.

    • Titel eingeben
      Der Prantelhauser Qualitätsjournalist Heribert Prantl, hat seine Meinung bezüglich der Videoüberwachung revidiert. Moderator Frank Plasberg stellte daraufhin suffisant lächelnd fest, das Prantl gerade „Eine Rolle rückwärts gemacht habe!“ Die Dame Künast kreischt hysterisch den Polizisten und Polizeigewerkschafter Rainer Wendt lautstark und mit erhobenem Zeigefinger an! Einfach köstlich und ergötzlich! Danke Frau Künast!

  34. Um auf das Thema zurückzukommen
    Was hat der von Ihnen benannte Herr Holm für eine verifizierte, zitierfähige Meinung zur „flüchtigen“ Geflüchtigtenkrise?

    • Die sollen Wohnraum in grösseren Mengen bekommen, insofern wohl eher positiv.

    • Deutschland die Heimat der Flüchtigen
      und die Fluchtursache der Nachdenklichen!

      Für die Flüchtigen ghts, egal unter welchem Konzept (nahezu alle standen – das wechselt gerade akkustisch – hinter dem grenzenlosen welcome des @Lebensraum in Deutschland!) gut aus.
      Schauen Sie mal unter „2017/01/09/hamburg-dorf-fuer-700-asylanten-fuer-23-millionen-euro-erbaut“! Derweil die Obdachlosen in Berlin noch nicht mal in den freistehenden Containern Schutzräume gg. die Kälte zur Verfügung gestellt bekommen.

      Und jetzt rechnen wir das mal auf 3 Mio Flüchtige (2015+2016) und deren Nachzug hoch. DAS sind Investtionen in eine gerechte Gesellschaft!
      Soviel können Immobilienbesitzer gar nicht verdienen.

    • Nein, aber Mieter können es mit den steigenden Preisen bezahlen! Wer schlau ist, kauft eine Schrottimmobilie und bietet sie dem Staat an.

    • SCHROTTIMMOBILIEN
      Genau das passiert doch, Don!
      Die Fluchthelferindustrie verdient gut. Die Umverteilung von unten nach oben im Sinn des Neoliberalismus (der genau DAS nicht ist liberal) läuft auf vollen Touren und die Linken geben den Motor, weil sie es einerseits nicht verstehen und andererseits eh schon immer so dachten.

      Insofern ist, was Sie hier an Holm und seinen Folgen schildern ein Paradigma für eine ganze Links-Ideologie (der sich inzwischen sogar die deutsche kathol.Amtskirche andient).

    • ganz genau,
      Slumlord, das ist es.
      .
      Übrigens stehen im Beitrittsgebiet, wie das gleich nach der Vereinigung hieß, noch immer reichlich Wohnungen leer.

  35. ich lach' mich wech - herrliche Komödie
    Und eine realistische Miniatur zu dem (nur scheinbaren) Paradox, dass Zwangsbewirtschaftung und Regulierung Angebotsverknappung erzeugen und darauf folgend Preisinflation.

    Preisinflation, die sich auf Anlagegüter konzentriert, ist identisch mit Umverteilung von unten nach oben. Alles in allem sitzen Grüne, Linke und SPD nicht nur mit Kapitaleigentümern im selben Boot, sondern auch mit EZB, FED und anderen Zentralbanken. Insbesondere letztere sind bedeutende Anhänger des Reichmachens, sie unterstützen Kapitaleigentümer per monetärer Inflation.

    Das Schöne bei alldem ist, dass Holms & Co. solche Artikel nicht lesen und nicht verstehen können, weil sie nur Marx-Bibeln kennen. Was für die Hirnreifung eher problematische Folgen hat. Auch der alte Bart konnte von Sozialisten betriebene monetäre Umverteilung zugunsten von Eigentümern nicht erkennen. So wenig wie den Untergang der DDR und den von boat people in der Karibik, die vor dem drohenden Hungertod unter venezolanischen Sozialisten flüchten.

    • Es ist doch ganz einfach: Mieten und Immobilienpreise wurden in Deutschland jahrzehntelang politisch gewollt niedrig gehalten. Das liegt an den Zerstörungen des 2. Weltkriegs. Das hat sich in den letzten 10 Jahren durch den Niedergang anderer Assetklassen normalisiert, und jetzt brauchen wir mehr Raum, weil die Migration kam. Deshalb hat aber niemand den Mut, den Menschen zu sagen, dass 40% des Einkommens für Miete eine ganz normale Sache ist und sie sich dran gewöhnen sollten. Und der Vermieter kann auch nichts gegen geringe Reallohnsteigerungen. WEas wir nehmen, ist weniger Profit als Aktionäre.

    • We all lie to ourselves to be happy.
      Don,

      das ist der Preis für die Infrastruktur, das Bildungssystem, das Gesundheitssystem, das Rentensystem. die Arbeitslosenversicherung, bisher hohe Sicherheit etc. etc.

      Wer echtes Eigentum und echten Kapitalismus haben will, der darf gerne in die USA auswandern. Sollte dann aber auch nicht darüber weinen, wie unsicher das Leben dort ist….und teuer, wenn mal Unfall oder Kinder.

      Die Unfähigkeit unserer gegenwärtigen Politiker erkennt man daran, dass die CDU/CSU die Sicherheit nicht mehr garantieren will und die SPD die steigenden Mieten toleriert. Wird beide Parteien vernichten.
      Den Staat nicht, denn der Deutsche will diesen Staat. Will die Sicherheit. Will den Leviathan.

      Der Deutsche hat eine Geschichte. Und die ist anders als die Geschichte der Italiener, der Iren etc. Deutschland ist Hierarchie. Sollten Sie übrigens als Historiker wissen können müssen sollten.

      Whatever, eventuell wird der zukünftig hohe Anteil an südländischer Clan-Mentatlität dem Eigentum Vorschub leisten.
      Das können Sie ja dann unterstützen…wenn sie den Preis zahlen wollen.

      Also in einem „Italien“ leben und nicht nur ab und zu Urlaub machen ;-)

    • „dass die CDU/CSU die Sicherheit nicht mehr garantieren will und die SPD die steigenden Mieten toleriert.“

      Das ist die Schattenseite des Weges in die Mitte.

    • Kann mehr werden,
      „London tenants pay 72% of earnings on rent, according to latest figures from the English Housing Survey“
      theguardian.com

      Mehr als 100% geht jedenfalls nicht

    • 40% ist in Italien bei niedrigerem Einkommen normal – und deshalb kaufen da alle. Und Hausbesoitzer gelten ganz offen als attraktiver als Mieter.

    • Sie alter Raffzahn, sie ...
      … meine aktuellste diesbezügliche Erfahrung war, dass es genügend Wohnraum gibt, zwar nicht in Neubiberg, Bad Cannstatt oder Rödelheim, wohl aber 40 km nördlich, südöstlich, nordöstlich davon.
      Bei identischen Instandhaltungs-/Sanierungskosten sind dann gerade mal 50-60% der Bruttomonatsmiete erzielbar.
      Da freut man sich dann nicht über die soziale Förderung bezahlbarer Mieten – sondern seine Butze lieber ein paar Jahre leerstehen, bevor man sich was reinholt nach dessen Bewohnung man eine neue EBK und Bodenbeläge für zig Jahresmieten bezahlen kann.
      Insofern können wir uns als Plutokraten vom Lande leider nicht über Herrn Holm freuen :-(.

      Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald
      Sebastian

    • Nun, es gab hier mal eine extrem billige Gegend namens Pfaffenhofen, da konnte man die alten Gehöfte nachgeworfen bekommen – das ist jetzt Münchner Umland und wird richtig teuer. 40km reichen also nicht mehr.

    • Rentabilität oder was
      „Was wir nehmen, ist weniger Profit als Aktionäre.“

      Richtig, zutreffend, wird gerne übersehen. Und auch: Wer eine Eigentumswohnung vermietet, hat ein Klumpenrisiko (Mietnomade). Wer viele hat, ein Rentabilitätsrisiko.

      Tatsächlich fallen die (relativen) Mieteinnahmen beinahe proportionial zu den Preissteigerungen. Folge der Nullzinspolitik, die Rentabilität von Anlagen an den Zentralbankzins von 0 angleicht. Was faktisch nur über eine Anlagenpreishausse möglich ist.

      Der Sinn von Investments besteht dann lediglich in der Erwartung weiterer Preissteigerungen. In Spanien vor 2008 wurden von (relativen) Habenichtsen neu errichtete Zweitimmobilien erworben, die tunlichst im Leerstand gehalten wurden. Vermietung hätte keine nennenswerte Verzinsung erbracht, aber den spekulativ angenommenen Verkaufspreis geschmälert. Im Unterschied zu Deutschland heute hatten die Spanier allerdings gebaut wie die Besessenen.

      Auch hier kam das vor, während des Wendezeit-Ostbaubooms im Zuge der Steuersubventionen. Die folgende Immobilienbaisse hatte sich auf den gesamten Privatimmobilienmarkt ausgewirkt und die Preise bis vor kurzem niedrig gehalten.

      Für die Annahme, dass politischer Wille für die bisher niedrigen Immobilienpreise verantwortlich war, wird dagegen kein Beleg existieren. Und wie demonstriert, erzeugt politischer Wille zu Preisdämpfungen üblicherweise den gegenteiligen Effekt.

    • Listen, nothing I'm gonna say is going to make you feel any better.
      Jesus,

      von Opportunitätskosten hat hier wohl noch keiner etwas gehört.

      Irgendwelche Akademiker hier an Bord?

      Wo sind die Jungs vom Zeit Herdentrieb?

      Nur mal zum nachdenken: Wirtschaftliche Entwicklung und Lebensstandard in Südeuropa (doll viel Eigentum) und dergleichen für Nordeuropa (Sozialismus).
      (und am besten die Zahlen vor der 2003-2007 Bubble.)

  36. Glotzen...
    „Rueckkehr nach Reims, von Didier Eribon”

    So 10:45 3sat Literaturclub

  37. Es wird an die Wand laufen...
    … und die Anderen werden Schuld gewesen sein. Wie immer.

    Ich habe ja an der HU studiert, da gibt es Kreise von Leuten, die scheiterten zumindest damals schlicht an der Realität.

    Und sind damals übrigens nach Venezuala gefahren, weil sie das gaaanz toll fanden.

    • Naja, es wird vermutlich so, dass städtische Mieter tatsächlich Pfründe bekommen, deshalb auf keinen Fall ausziehen, und der Rest hat dann niemals auch nur den Hauch einer Chance -> 2-Klassen-Mietergesellschaft. Und viele werden sagen, schuld ist der Kapitalismus, während ihre Abgaben benutzt werden, die anderen warm zu halten.

  38. Ruinen schaffen ohne Waffen
    war schon das Motto der SED

    • @rhadamanthys
      Oh, da kann Sie aber die Anne Helm aufklären. Die weiß zumindest, dass die Ruinen von Dresden nicht auf die SED zurückzuführen waren, sondern auf Bomber Harris, einen Ihrer Befreier!

    • Haben die Ruinen des WKII nicht noch ein paar andere Ursachen?
      Und bitte auch die Ruinen in Polen, der Sowjetunion, Coventry, Hiroshima, Irak, Syrien etc. nicht vergessen.

    • Ruinen des II. WK
      Ich glaube, da ist die Rede von den Ruinen, die nach der Wende in Prenzlauer Berg oder Potsdam standen und mittlerweile schmuck saniert sind. Das waren keine eingestürzten Häuser, die von Bomben getroffen waren, sondern die waren schlicht und einfach völlig heruntergewohnt. Wenn Sie nicht wissen, wovon ich rede, sind Sie zu beneiden. Was da an wunderschöner Bausubstanz verrottet und verfallen war, reicht mir völlig aus, den Sozialismus aus tiefster Seele zu hassen.

    • @ GnM
      Die Logik, Madame, die Logik …

      Was Harris‘ Bomber zerstört hatten, war bei der Gründung der SED kaputt. Wollen Sie ernsthaft behaupten, die SED und das von ihr gelenkte und verantwortete, dem Westen in allen Belangen überlegene „Neue Ökonomische System der Planung und Leitung“ (NÖSPL), die „Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik“ und das zur staatlichen Maxime erhobene „Glück des Volkes“ hätten es nicht geschafft, die Ruinen zu beseitigen, wie das etwa in München, Frankfurt, Köln und anderswo innerhalb relativ kurzer Zeit gelungen ist?

      Andersrum: wie bitte konnte all das, was Harris‘ Bomber bewohnbar stehen ließen und das, was nach 1945 entstand, bis zur Wende zu Ruinen verkommen? Hatte da der Klassenfeind seine Finger im Spiel, oder ging im Bewusstsein „überholen ohne einzuholen“ das Überholen der Bausubstanz (Fassaden, Dächer, technische und sanitäre Einrichtungen etc.) irgendwie vergessen, weil in eben diesem Bewusstsein der Systemüberlegenheit leichtsinniger Schlendrian, Disziplinlosigkeit und Bummelei Einzug hielten?

      Honecker schien 1969 davon nichts zu wissen: „Zwanzig Jahre Deutsche Demokratische Republik – das sind 20 Jahre systematische Verbesserung („süstemadsche Vährbähssröng„) der materiell-kulturellen Lebensbedingungen der von der Ausbeutung befreiten Werktätigen“.

      Da haben Sie’s! Hat bloß keiner gemerkt und am Ende standen die Häuser da und guckten traurig.

    • @Empörter Gast
      Also etwas zu hassen(!), was seit 27 Jahren Geschichte ist, ist ja nun auch ein ganz besonderes Hobby.
      Mir jedenfalls fallen AKTUELL noch ganz andere höchst fragwürdige Entwicklungen ein. Wer ist eigentlich für die verantwortlich??? Anscheinend auf die bewährte Weise niemand. DAS macht mich nun wieder sehr nachdenklich.

    • @Grohwe, empörter Gast
      Ja, sehen Sie beide – das ist eben das Ergebnis, wenn die Kriegsgewinne woanders gezählt werden. Hier mussten die Leute nunmal Reparationen zahlen. Wer, sagten Sie, war daran – schuld? Hat der Osten den Krieg verloren oder hat Deutschland den Krieg verloren?

      Im übrigen finde ich die Plattenbauten West mindestens genauso häßlich. Gerade in diesem Blog wird oft darüber geklagt, dass im Westen derweile auch viel alte Bausubstanz den Bach runtergegangen ist; da wird schon was dran sein. Auf der einen Seite wurde also aus – ach, was auch immer für Gründen, aber jedenfalls: abgerissen; im Osten blieb oft nur aus blanker Not etwas stehen!

      Diese tatsächlich herunter gewohnten Bauten kauften dann nach der Wende aber ganz oft auch unsere altruistischen Landsleute oder ließen sie sich rückübertragen. Im Prenzlauer Berg … der jetzt so schmuck daher kommt … wer kann es sich denn leisten, jetzt dort zu wohnen, außer Schwaben? Oder in – Potsdam (gehört das eigentlich schon vollständig dem Günther Jauch)?

      Wen Sie „hassen“, empörter Gast, ist daher mutmaßlich nicht der „Sozialismus“. Man kann etwas Abstraktes nämlich gar nicht hassen – für soviel „Logik“ reicht es jedenfalls bei mir, Grohwe.

      Wer da gehasst wird, sind offenbar diejenigen, die dafür sorgten, dass Leute wie Sie diese schlimmen „Ruinen“ hinterdrein für ´nen Appel und ´n Ei kaufen konnten. Weil sie auch noch existieren. Und das ist auch schon alles.

  39. Er hat seinen Marx noch nicht verlernt
    “ doppelt freier Lohnarbeiter! Frei von Leibeigenschaft und frei von Eigentum!“

    Dies ist die personelle Grundlage seiner erhofften Macht!
    Und er hat seit 1989 nichts hinzugelernt! Oh, doch! Alle möglichen Tröge auszuschöpfem.

    Lg an das Forum

  40. Titel eingeben
    Kann man sich einen Villenbesitzer unter DDR-Verhältnissen vorstellen, der Mietpartien-Zwangseinweisungen wegen chronischen Wohnungsmangels hat? Schöne bestuckte Altbausubstanz. Aufwendig in der Erhaltung. Dagegen ist o.a. Thema Kindergarten. Unschön, aber Kindergarten.

  41. Titel eingeben
    Der Verkauf von Sozialwohnungen war eines der Lieblingsprogramme von Margaret Thatcher und hat wohl über längere Zeit den Tories viele Wählerstimmen gebracht – und auch regelmäßig wieder neu aufgelegt. Wäre das in Berlin nicht ähnlich und würde dadurch R2G eher Wähler kosten?

    Das andere Problem sind die Neubauten: das klingt auf dem Papier sehr schön, aber würde der Staat (oder die Stadt) das auch machen? Schnelles und einfaches Geld ist für viele eine zu große Versuchung.

  42. Titel eingeben
    Das war zu erwarten. Fassungslos macht nur, dass die SPD das mittragen will.

    Holm ist Wissenschaftler. Er tut so, als wenn er bestimmte Variablen festhalten kann um die anderen zu untersuchen. (auch hier http://www.taz.de/!5367110/ ) . Was bei ihm nie vorkommt, und seine Thesen und Forschung ad absurdum führen würde, ist der Einwohnerzuwachs in Berlin. diese 40.000-50.000 Menschen, die netto jedes Jahr Berlin zusätzlich bevölkern. Das ist das eigentliche Problem in Berlin, nicht ob „sozialverträgliche“Mieten 6,50 Euro kalt oder 8,50 Euro kalt sind.

    De Wohnungspolitik war und ist in Berlin das Top-Thema. Dass SPD und Grüne dies an die Linken ausgelagert haben, werden die noch bitterlich bereuen.

    • Ich habe übrigens bei Holm noch immer nicht verstanden, warum er renommiert sein soll. Was immer ich gelesen habe, ist vulgärsozialistisch und von Schwarz-Weiss-Denken geprägt.

    • Jay | 10. Januar 2017 um 08:25 Uhr
      Singapur 2010: Öffentlicher Wohnungsbau (Housing & Development Board)

      The Pinnacle@Duxton (s. ARTE, web, tubes)
      wurde nach einer weltweiten öffentlichen Ausschreibung (202 Bewerbungen) in enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung (Module die an DNA | Matrix erinnern) von ARC Studio Architecture + Urbanism, Singapur realisiert.

      50 Stockwerke | 1.848 Wohneinheiten | 7 scheibenförmige Wohntürme mit dem Luftraum entnommen Freiflächen | Läden | Gastronomiebereich | Bildungszentrum | Kindergarten | durchgängige Dachgärten im 26. und 50. Geschoss | 12 Dachgärten sind als Sportanlage, Lounge, Wiese oder Strand gestaltet und umfassen insgesamt eine Fläche von fast einem Hektar …

      Jury: »Mit The Pinnacle (163,9 m) steht nun auch der normalen Bevölkerung – nicht nur den Wohlhabenden – Wohnraum mit großzügigen Freiflächen in der Stadt zur Verfügung. Den örtlichen kulturellen Gewohnheiten entsprechend lassen sich die angebotenen Wohnungen flexibel zusammenfügen oder aufteilen, um auf die sich ändernden Bedürfnisse von Familien zu reagieren.«

      Singapur – ein Stadtstaat in dem alle Religionen (streng eingehegt und kontrolliert | Stockschläge scheinen kulturbedingt hilfreich) nebeneinander existieren.

      Quizfrage: Welche Religion macht als einzige immer wieder Theater?
      Richtige Antwort: Die Religion des Friedens.

      Intermezzo:
      Da man die völlige Verslumung und den infrastrukturellen Kollaps von Kairo nicht mehr aufhalten kann, plant Ägypten die Hauptstadt – Elitenflucht, auch mit deutscher Entwicklungshilfe – an anderer Stelle komplett neu zu errichten.

  43. Der Beitrag in der Kurzfassung
    Friede meinen Ställen, Krieg euerm Sozialwohnungsbau

    • Ernsthaft: Wer vorher sagt, dass er auf Räumungen verzichtet, braucht sich nachher nicht über eine fragwürdige soziale Mischung wundern. Der Fall in der Skalitzer Strasse ist krass, aber es gibt eben auch krasse Mieter.

    • Möglicherweise ja. Und?
      Hatte sich der Autor des Beitrags je als einen revolutionären Anführer des Volkes dargestellt? Nicht, dass ich’s wüsste.

  44. Vertragen
    Na also, wär doch gelacht, wenn sich die alten Herrschaften und die Ex-Stasis nicht gut vertragen könnten. Auf der Grundlage des gemeinsamen Interesses. Alte Praktiken (Leibeigene bzw.. verratene Aufmüpfige) sind da schnell vergessen. Es gibt sicher auch die eine oder andere Tochter aus jenen Kreisen, oder aus dem Management der Abgastrickser in ihrer kleinen dummen Stadt, jedenfalls mit Villa am See, die beziehungsmäßig vermittelbar ist.

  45. Für den Zahlenliebhaber:
    „Berlin ist auf dem Weg zur 4-Millionen-Stadt. Im Jahr 2035 leben voraussichtlich 14,5 Prozent mehr Menschen in der Bundeshauptstadt als derzeit. Damit überträfe das Berliner Bevölkerungswachstum das deutsche um den Faktor 13.

    Berlin wird zudem kaum älter. Dank der hohen Zuwanderung entsteht ein ausgeprägter Schwerpunkt in der Altersgruppe der 30-Jährigen, die Babyboomer der Geburtsjahrgänge nach 1955 bilden dann nur noch die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe.“

    https://www.iwd.de/artikel/deutsche-staedte-locken-318663/

    Ob Berlin unter R2G aber auch Investoren anlockt?

    Auch diese Studie ist nicht uninteressant:

    „Laut IW-Berechnung gewinnt Deutschland von 2014 bis 2035 insgesamt 7,9 Millionen neue Bürger aus dem Ausland dazu.“

    https://www.iwd.de/artikel/83-millionen-einwohner-in-deutschland-284154/

    • Wohnungen muss man sich leisten können und Wildcamper im Tiergarten sprechen da eine andere Sprache.

    • Die Frage ist in der Tat nicht ,ob ein numerischer quantitativer Bevölkerungszuwachs,
      sondern ob es ein qualitativer Zuwachs ist. Eigentlich ist diese Frage schon faktisch beantwortet, wenn man sieht, WER da massenmäßig in D Zuflucht sucht.

    • Soso
      Da backt das IW aber kleine Brötchen. Vor Jahren war Berlin auf dem
      Weg zu 8 MIO.
      Und eine 83Mio. Bevölkerung für Deutschland im Jahr 2035, das
      bedeutet Stagnation.

  46. Verräterisch
    »Don Alphonso sagt:
    10. Januar 2017 um 07:03 Uhr
    Ich verstehe nicht ganz, aber ich habe auch kein TV.«

    Das merkt man: Sie können klar denken und exakt formulieren.

    So etwas ruft nach der Einführung des überwachten täglichen mindestens zweistündigen Zwangsfernsehens. Gebühren zahlen Sie ja schon.

    • Ja, und zwar nur Wahrheits-TV. Demnächst habe ich etwas, weshalb man den BR verbieten sollte.

    • gute Idee,
      den BR aufzumischen. Der MDR soll noch schlimmer sein.
      .
      Nur mal so, bitte die Arbeitsbedingungen und tariflichen Goodies für die Festangestellten bei ARD und Zettehäff recherchieren. Da wird womöglich mancher staunen, der sich für Mindestlohn und Mindestlohn verkaufen muss.

  47. A.HOLM IST KONTERREVOLUTIONÄR UND TRUMPIST
    ich, als aktives mitglied der WeTscheKa wusste schon lange, dass genosse A.H. ein element der konterrevolution, ein 1990 eingeschleuster schläfer ins system und ein verkappter Trumpist ist.

    der beitrag von DON macht die ökonomischen zusammenhänge der umtriebe des genossen klar, er betreibt die geschäfte der herren, die paläste an der Donau oder villen am see besitzen wie Herr D.Dehm in Ronco (auch ein u-boot der konterrevolution).

    aber auch die graueste maus, getarnt als international anerkannter Stadtsoziologe ohne habitilation

    (frage gibt es da unterwissenschaften wie z.b. Altstadtsoziologe Grossstadt-Kleinstadtsoziologe, Vorstadt-Innenstadtsoziologe)

    fliegt irgendwann auf.

    A.Holm strebt die ghettoisierung der für stadt, land und bund streng arbeitenden bevölkerung in Berlin und umland an und im westen der stadt entstehen Gated Communities.

    in diesen werden dann, so lehrt uns die Stadtsoziologie oder auch die „Angewandte Humangeographie“ die „begüterten von den sozial benachteiligeten geschützt“

    z.b. von sozial benachteiligten hausbesetzern aus der Rigaer.

    dazu mal ein bild vom ideal von A.Holm aus Halle-Neustadt und noch was von einem „Angewandten Humangeographen“.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3c/Plattenbau_tristesse_halle.jpg

    https://www.uni-potsdam.de/fileadmin01/projects/geographie/Regionalwissenschaft/Projekte/arcadia.pdf

    • Gated Communities
      In Sao Paulo ist das ganz normales Wohnen. Für die Besserverdiener, also denjenigen, die sich solche Wohnobjekte mit Security Personal, Zäune, Gitter, Cameraüberwachung und Zugangssperren leisten können. Der „Rest der Bevölkerung“ kann dann sehen wo er bleibt. Brasilianisierung eben. Dahin kommen wir auch noch, wäre doch gelacht (obschon es dann für den „Rest der Bevölkerung“ nix mehr zum Lachen gibt), denn:
      „Wir schaffen das!“

    • Das gibt es teilweise in Berlin auch schon. Da ist es aich nötog. Am Tegernsee dagegen nicht, da ist das Slum eine Region namens München.

  48. Titel eingeben
    Folkher Braun:
    …Als alter Gewerkschafter frage ich mich, warum der DGB nicht das Nachholen der Reallöhne fordert, damit unsereins die gesteigerten Mieten bezahlen kann? …“

    Herr Braun, nur kurz, ohne näher darauf einzugehen, dass ihr gewünschtes Geschäftsmodell, so wie Sie es sich vorstellen, nicht funktioniert.
    Könnte doch der DGB bei seinen Angestellten, die noch nicht einmal ein Streikrecht haben, mit Lohnerhöhungen für diese von 20 Komma xx Brotzent ;) vorranschreiten, tut er aber nicht warum wohl ?

    Preise richten sich, ne Binze, nach Angebot und Nachfrage !

    In Paris wurden schon in den siebziger Jahren für Wohnungen Mietpreise verlangt, da hätte der deutsche Ballungsraumbewohner nur soi mit den Ohren geschlackert.

  49. Resignation
    Sie haben Recht, Don, man sollte sich den Keller voll machen, Rot und Grün wählen, abwarten, bis sie in ein paar Jahren den Karren derart in den Dreck gefahren haben, dass nur eine Wiedervereinigung 2.0 helfen kann, und dann die Filetstücke – wieder – für Peanuts aufsammeln.

  50. Königrufen
    Wen Doppeladler nicht nur auf schönen Fotos, sondern auch gebraten interessieren, dem möchte ich gerne das Buch von Peter Marginter mit obigem Titel ans Herz legen, Rezension der unvergesslichen Hilde Spiel aus dem 73er Jahr im Mutterschiff gleich dazu.

  51. (Amri+Airbnb) x Holm = Staatsversagen
    Amri hat 14 Identitäten gehabt, theoretisch also 1 echte + 13 Leerwohnungen über das Sozialamt anmieten können, diese ev. über Airbnb vertitschen, …
    das normale „Berliner Modell“ läuft so: Prekäre Familie trennt sich offiziell, bekommt nun also 2 Wohnungen bezahlt und wohnt in einer(Randberlin) weiter inoffiziell, 2. die „Airbnb“-Bleibe in Bln-Mitte…
    dett kennt zwischenzeitlich jeder ex-Ziegenhirte über Fratzebuck; sollte m. E. auch bei Al-Bakr in Leipzig kostenpflichtig praktiziert werden…bekanntlich haben sich die „Vermieter“(sorry, falls ich die ev. praktizierte arabische Gastfreundschaft als rechtsradikaler ossi falsch interpretiere) nachdem der wahre „Gast“ offensichtlich wurde anders (= trotz Al-Bakr Gebot von 1.100 Euro) entschieden…

    Das der LINKE Hr. Holm irgendwas positives bewirken wird ist…selbst der durchsetzungsstarke G. Gysi gab sein Berliner Senatsamt schnellstmöglich auf.

    Holms LINKE Vorgesetzte Frau Lompscher macht die Entscheidung von der sich vertagenden HU(=Ostberlin) abhängig, hä? Ergo: Wenn Erdogan(Moslem) den Assad(Moslem) gut findet, finde ich als Liberaler den Assad auch gut.

  52. Berlin Berlin
    Ich will mich gar nicht zu des Holms Vergangenheit äußern, da sollte es mE keine Diskussionen geben.

    Aber:
    Der Immobilienmarkt in Berlin ist auch schon VOR Holm politisch eingehegt. Stichwort: Milieuschutz, einheitlicher Mietspiegel, geduldete Hausbesetzungen, Airbnb-„Zweckentfremdung“ und deren Denunziation (das alles gibt es übrigens auch in Frankfurt in anderen Härtegraden). Hieran sind ALLE parlamentarischen Parteien beteiligt gewesen. Der Holm ist da nur das Sahnehäubchen und verändert das bereits hochgradig sozialistische System nur geringfügig.
    Wer ernsthaft sich mit Immobilienprojekten in Berlin beschäftigt hat kennt die erreichbaren Renditen. Das macht in vielen Fällen wirtschaftlich keinen Sinn. Sollten das Zinsniveau in kürze steigen wird der private Investitionsstrom in den Berliner Wohnungsmarkt deutlich zurückgehen (mit der Ausnahme ausländischem ’silly money ‚), und der muss dann durch öffentliches Geld ersetzt werden. Funktioniert nicht.
    Kern und Angelpnkt sind die historisch niedrigen qm Mieten. Kein Mieter geht da freiwillig raus, im Gegenteil, die Wohnungen werden in vielen Fällen ‚unter der Hand‘ weitergereicht.
    M.E. hat Berlin erhebliche historisch verfestigte Probleme:
    – Ein erheblicher Teil der Berliner leben von staatlichen Zahlungen: Bundes- und Landesverwaltungen, NGOs, Hartz-IV etc. (man muss sich vorstellen, dass die Deutsche Rentenversicherung Bund der größte Berliner Arbeitgeber ist!). Das führt letztlich zu verantwortungslosem bzw. parasitärerem Verhalten.
    – Nachwirkungen der Teilung in Ost und West: (i) nicht-bürgerliche sondern verantwortungslose proletarische Sozialisierung im Osten; (ii) reduziertes Bürgertum/staatstragende Mittelschicht im Westen da in Berlin während der Teilung nicht die wirtschaftlichen Voraussetzungen (Jobs) entstanden wie bspw. in München, Stuttgart oder Frankfurt; (iii) verantwortungslose linkes Milieu, das auch Dank niedriger Mieten in SO36 und Hausbesetzungen sich entwickeln konnte (‚…Mariannenplatz rot verschrien…‘); (iv) geschlossene ethische Gemeinschaften (Türken, Araber etc.), die ebenfalls aufgrund niedriger Mieten entstehen könnten uvm.
    – Das Bürgertum hat ignoriert und kümmert sich nicht um die Stadt, insoweit auch verantwortungslos.
    – All das würde über viele Jahre mit staatlichen Subventionenen zugekleistert. Bundeshilfe während der Teilung etc. Sonst hätte sich West-Berlin völlig entleert. Berlin hat sich bis ins Erbgut an Subventionen gewöhnt. Und Subventionen machen faul und langsam.
    Conclusio, es wird sich nicht viel ändern. Eine träge Masse ist nicht zu bewegen. Die Verantwortungslosigkeit in Bezug auf die Stadt, Eigentum anderer und das Allgemeinwohl wird sich (wenn überhaupt) nur langsam ändern.
    Man muss damit umgehen. Da nutzt keine Weinerlichkeit.

    Dennoch, in Charlottenburg lässt es sich großartig leben. Besser als in der Münchner Maxvorstadt oder im Frankfurter Nordend. Keine Stadt hat in Deutschland mehr zu bieten und in keiner anderen Stadt kann man so entspannt in großbürgerlichen 200qm+ Wohnungen leben. Gottseidank zu höheren Preisen, den das hält den Plebs ab. Nirgends gibt es bessere Bars und Partys, alles völlig entspannt. Pluralismus ist ein Asset! Nur in der Gastronomie müssen die noch zulegen. Was in Berlin Sterne bekommt ist unterirdisch. Da fehlt die badische gastronomische Grundbildung. Man muss halt ein dickes Fell haben, und ab und zu über Schmutz auf der Straße steigen.

    Ceterum Centro:
    R2G ist großartig. Die können nicht viel ändern/verschlechtern ermöglichen aber eine starke bürgerliche parlamentarische Opposition. IND die übernimmt in vier Jahren. R2G im Bund wäre ein Traum!

    • R2G im Bund wird es nie geben. Und ich bin froh drum. (wobei ich auch um jede andere nicht kommende Redierung froh bin)

    • Treffende Zustandsbeschreibung
      Aber ich denke, Sie wollten sagen, dass das (Bildungs-)bürgertum „resigniert“ hat. Ignorieren tun wir Bildungsbürger (im RHS eine kleine, feine, aber zunehmend radikalisierte Minderheit) das hiesige Desaster alle nicht.

      Problem: Viele von uns Älteren (50+) wollen gerne fort aus Deutschland (nicht nur aus dem RHS; jetzt mal im Ernst: in welche westdeutsche Großstadt kann man nach dem September 2015 eigentlich noch hinziehen?), können jedoch nicht mehr eine berufliche Mobilität realisieren, wie sie vielen von uns z. B. mit Mitte/Ende 30 noch möglich war/möglich gewesen wäre.

      Was bleibt ist Resignation und faktische Flucht: Flucht aus der BVG, Flucht aus der deutschen Bahn, Flucht aus dem Schulsystem, Flucht aus dem öffentlichen Raum etc., Flucht aus den etablierten Parteien, Netflix statt GEZ-Bullsh*t etc., etc.

  53. Investieren
    So iat das mit der Knappheit der Mittel und den Standards in Diktaturen.

    Don, Ihr Splitter im eigenen Auge ist nur der: die Standards in der Zeit der Leibeigenschaft entsprachen (und entsprechen) denen der Diktatur der Volksgenossenführerschaft.

    Als Nachfahre von ostdeutschen Landarbeitern ermüdet mich das Herumreiten auf den Vorzügen ausgebeuteten Humankapitals nun doch zunehmend.

    Einzige Frage ist relevant: in was und wie investiert einer Kapital, alles Andere ist unwesentlich.

    Wir können gerne gemeinsam gute Wohnprojekte angehen. Das geht in Berlin uugegeben nur bedingt gut.

    Melden Sie sich – ohne die Leibeigenennummer bitte)

    • Das Problem ist – wenn Sie nicht die Leute überdeutlich wachrütteln, merken die nie, was gespielt wird. Mieten gilt in Deutschland als vollkommen akzeptabel, auch wenn es langfristig riskant ist. Im Zweifelsfall muss man nach 65 aus der Wohnung und dem gewohnten Umfeld raus, und das ist dann auch kein Spass. Aber das sagt einem weder die Vermieterlobby noch die Politik.

    • Mieten ist Risiko
      Absolut richtig, Don – ohne Dramatik wird man nicht mehr wahrgenommen.

      Das Wohnen ist ein wahrlich großartiges Thema, wenn man die Verhältnisse in einer Gesellschaft und deren ethischen Alltagsmaximen sowie Umgangskultur hinsichltich Respekt, Verantwortung, Kinderfreundlichkeit etc. einschätzen möchte.

      Ich diskutiere nicht mehr mit Leuten über Wohnungsbau, die nicht zuvor in Großbritannien und Ex-Sowjetunion gereist sind, uns zwar in Dörfer, Klein- und Großstädte.

      Und absolut richtig ist: weder befreit Eigentum denjenigen, dessen Ehe nach 7 JAhren zerbricht… noch ist Miete die hochflexible Lösung, die frei von Risiken ist. Denn – worauf ich keinen Einfluss habe, das kann mich mächtig aus der Bahn werfen.

      Und ganz banal habe ich mal die Rechnung aufgemacht: meine Kinder sollen mal einen Fixpunkt, Ruhepol in der Heimat ihrer Kindheit haben, von dem aus sie in die Welt gehen können (nicht müssen!), und jederzeit wieder zurückkehren können (nicht müssen).

      Das war jetzt einige Jahre etwas mühsam, da statt Auto- tägliches Radfahren ansgesagt war mangels Kapital – aber es beruhigt und entspannt ungemein, wenn es geschafft ist.

      Nun, dem politischen Irrsinn weichen wir alle nicht aus, weder als Mieter, noch Eigentümer. Denn ich rechne fest mit Sondersteuern und Einmalzwangsabgaben in wenigen Jahren, sobald nämlich die Demographie zuschlägt und die 68er in Pflegestufe 2 massenhaft drängen. Eine kleine Krise plus Konjunktureinbruch – und zack ist die Immobiliensonderabgabe da.

      Letztlich muss man die Grunderwerbssteuer bereits längst als Vermögens- bzw. Substanzsteuer betrachten. Bei zweimaligem Umzug beruflich bedingt sind locker bereits 20-25% des eigentlichen Immobilienwertes für Gericht, Notar und Finanzamt weg…

      Als Stadtplaner, der in der Immobilienprojektierung arbeitet, habe ich lange aufgegeben, eine verantwortungsvolle Wohnungsbaupolitik zu suchen. Es ist neben der Verkehrspolitik ein so jämmerlich in Lobbyinteressen verloddertes Politikfeld, in dem die größten Parteikarrieristen ohne Bezug zum Thema Minister werden – nun baut Hamburg wieder Vorstadt-Ghettos. Das ist ein Ergebnis.

      Olaf-Scholz-Ghetto I – X. So nenne ich die Ufo-Siedlungen. Je Wohnung vier männliche Ein-Mann-Haushalte als Belegung. Viel Spaß.

      PS: Sorry – bin etwas abgeschweift – Sie haben absolut recht. Eigentlich wollte ich mit diesem Link nur danken – eine interessante Studie, wie tief kulturell verwurzelt Unterschiede in den Wohnungsmärkten sind, die eben nicht alleine ökonomischen Bedingungen unterliegen, sondern viel mehr an Sozialstrukturen widerspiegeln, als es sich die Sozialstaatsdesigner oder Kapitalliebhaber vorstellen können:

      https://www.researchgate.net/publication/288856975_Urban_History_Matters_Explaining_the_German-American_Homeownership_Gap

  54. Ausgeträumt oder das ist der GROSSE PLAN.

    Warum hat wohl der Kapitalismus über den Kommunismus gesiegt.
    Weil die großen Profiteure des Systems den besseren Traum verkauft haben.

    Jetzt wo 2 % der Weltbevölkerung den Hauptteil des virtuellen Kapitals kontrollieren folgt (Postfaktisch) der letzte Schritt – der totale Ausverkauf – in allen Bereichen.

    So erleben wir den Endsieg doch noch.

    Deutschland wird endgültig zerschlagen.
    Die seit 1945 erarbeiteten Gewinne veräußert.
    Die (Staats)-Verschuldung der arbeitenden Klasse maximiert.
    Codename: „Neue Weltordnung“ (NWO).
    Die deutsche Sprache im Europäischen Wirtsschafts-Raum wird eliminiert.

    Einst auferstanden aus Ruinen – nur um jetzt endgültig zu fallen.
    Vorwärts nimmer – tiefer sinken immer!

  55. Titel eingeben
    Noch ein Wort an Herrn Braun,
    geht es den kleinen Leuten in den Ländern in denen die Gewerkschaften mehr Einfluss haben , besser ?
    Frankreich, Italien usw.?

    Der DGB hat zusammen mit der Schröder- Fischer Regierung eine verantwortliche Lohnpolitik betrieben, deshalb steht D besser da, als die Nachbarstaaten.
    Der heutige Zeitgeist sieht es leider nicht oder hat es verdrängt.
    Unter Schröder. Fischer hätten wir auch nicht die jetzige Situation, die uns die CDU geführte Regierung beschert hat.
    Wohlwissend, dass sie im hohen Bogen aus der Regierung geflogen wären, wenn sie diese Politik, beginnend mit der Griechenlandrettung betrieben hätten.
    Tja , damals gabe es noch eine funktionierende Opostion.

    • Schröder/Fischer/DGB-Lohndumping
      hat nur vorübergehend funktioniert, weil die anderen Länder nicht gleichgezogen haben und dank Euro nicht mit Abwertung antworten können. Der scheinbare Vorteil dieser irrsinnigen Lohnpolitik wird uns mit den Targetsalden um die Ohren fliegen.

      Den kleinen Haus- und Wohnungseigentümern in Italien und Frankreich geht es garantiert besser als dem deutschen Mietproletarier. Spätestens wenn die Exportsonderkonjunktur an ihr Ende gelangt, fliegt uns der Laden um die Ohren.

    • Ja, Frankreich und Italien gehts besser
      Lieber Herr FJ45,

      ja, den kleinen Leuten in Frankreich und Italien gehts besser.
      Einkommensentwicklung von 2000 bis 2010 im Durchschnitt pro Jahr.

      D -0.2%
      F +2,5%
      I + 1,7%

      Quelle http://wko.at/statistik/eu/europa-einkommensentwicklung.pdf

      Vielleicht macht es für die Arbeitnehmer doch Sinn kampfbereite Gewekschaften zu haben.

      Und den kleinen UND den grossen Leuten in F und I gehts auch besser. Sie werden, wenn der Euro uns um die Ohren fliegt, nicht die Summe eines Jahreshaushalts der BRD (über 300 Mrd), der in den Target2 Salden auf der Habenseite aufgelaufen ist, in den Wind schreiben müssen. Sondern, sie werden sich mit Händen und Füssen dagegen wehren ihr Negativsaldo bei Target2 auszugleichen. Ob dann Gerichtsvollziehr helfen können?

      Ganz D. wird feststellen, dass es sehr unsinnig ist, wie ein amerikanischer Wirtschaftsprofessor dessen Namen mir entfallen ist sagte, beste Qualitätswaren ins Ausland zu verkaufen und zur Zahlung ungedeckte Schuldscheine anzunehmen.

      Damit wird man zwar Exportweltmeister, aber wenn keine Strategie dahinter steht, wie etwa in China, wo das Risiko einer übermässig grossen Exportbilanz dazu diente um überhaupt eine Industrie aufzubauen, ist es eine lose – lose Strategie.

      Man schürt die Eifersucht der Mitbewerber, die dann akribisch nach allen möglichen Haaren in der Suppe suchen, um etwa VW, Deutsche Bank etc. eins auszuwischen und zugleich fliesst kein Geld. Das heisst, es fliesst schon Geld in die Kassen der exportierenden Firmen, aber der Steuerzahler bleibt auf der Rechnung sitzen.

      Und Schuld haben dann natürlich die Italiener, die Franzosen, die Griechen…. Wer da wohl der Gescheitere sein mag?

    • Ja, wer hätte ahnen können,
      dass nach der Agenda 2010 DIESE Sch… kommt …

    • Widerspruch
      Es wurde eine Drittwelt- oder Schwellenland Wirtschaftspolitik betrieben und das Land nachhaltig gelähmt. Der Euro machte es möglich. Der durchschnittliche Beschäftigte der schweizer Exportindustrie erwirtschaftet etwa das 2,75 fache des entsprechenden Deutschen. Vergleicht man die Produktivität in Frankreich oder Österreich mit der in Deutschland wird offenkundig, dass De in der Breite technologisch abgeschlagen ist.

      Sollte der Euro platzen und eine „DM“ kommen, hat sich der Export erledigt (ganz ohne Target2 Katastrophe). Außerdem fehlt es an binnen-wirtschaftlicher Substanz. Ferner zerstört diese Art Lohnpolitik, die nur über den Euro Erfolg haben kann, die europäische Idee. Es sieht nicht gut aus.

      Unsere Regierenden aber basteln fleißig weiter an ihrer Vision De zum Schwellenland zu machen und fluten das Land mit Menschen aus der 3. Welt. Lose-lose halt, außer für Eliten, die ja laut Tamarisque in Rabat und Casablanca wohlfeiler Leben als die hiesigen.

    • Nicht wirklich, Deutschland ist halt intern gespalten in einen unproduktiven Teil und einen produktiven. Ein Alpenland zwischen Po und Donau, Slowenien und Frankreich würde allerdings die EU zerreissen.

    • @ DA Jein
      Da möchte ich ein klein wenig widersprechen und gleichzeitig zustimmen. Oberitalien hat schon seit langem die größte Kfz-Dichte Europas. So ein neuer Alpenstaat ja, das hätte was. Aber ohne höchstproduktive Betriebe aus so failed NRW Städten wie Duisburg oder Oberhausen könnte man nur schwer einen Audi herstellen. Stahl aus Duisburg ist nicht gemeint aber ohne z.B. die Oberhausener Metallurgie-Zulieferer würde es schwierig. Deren Produkte findet man weltweit ob in Mexiko, Indien oder in China und den USA. Japan mag eine Ausnahme bilden.

      Wie im Süden etwa das Hopfenanbaugebiet an der Donau, wo die Oma des Wirtes noch selber kocht und das Essen 3,50 (ein wenig übertrieben) kostet, Neumarkt St.Veith, wenn es nicht inzwischen zur Schlafstadt Münchens mutiert ist, schien mir auch nicht gerade vor Kaufkraft und damit Produktivität zu strotzen, gibt es überall viel Licht und Schatten. Verelended wie viele Regionen des Ruhrgebietes sah es allerdings nicht aus.

      In NRW scheint der rote genauer der rot-schwarze Filz das Problem. Bayern hatte das „Glück“ anfangs nur wenig Industrie zu haben. Es wurde Neues angesiedelt mit Zukunft wie etwa die Luft- und Raumfahrtindustrie. Zu Zeiten des Arbeitskräftemangels wurden in Ruhrgebiet Neuansiedlungen erfolgreich verhindert.

      Das beste und preiswerteste Konjunkturprogramm wäre die Metropol-region Ruhr-City zu schaffen, dessen Oberbürgermeister allerdings einem NRW Ministerpräsidenten so gelegen käme wie Weihwasser dem Teufel. Nur so zum Beispiel gelang es erst in den 2000er Jahren im ÖPNV das Ruhrgebiet ohne mehrfaches Umsteigen zu queren. Wir lieben es von Kirchturm zu Kirchturm sozusagen.

      Auch im RHS sicherlich viel Licht und Schatten. Wer z.B. Latein-sprechen, nicht Übersetzen, sondern echte Sprachkompetenz und noch einige dieser Credit Points erwerben möchte, muss nach Berlin zur HU. Deutschland-weit einmalig, vielleicht EU-weit.

  56. Endlich aus der Deckung rausgekommen, DA.
    Schön zu sehen, dass nun das eigentliche Thema auf den Tisch kommt. Es ging bei Holm nie um diese vier lächerlichen Stasimonate in jungen Jahren.

    Und nun sorgen Sie sich sogar schon um eine drohende ungerechte 2-Klassen-Mietgesellschaft. Man amüsiert sich. Woher diese Sorge, da doch die eigenen Pfründe und Ihr barocker Wohnturm Wärme und Geborgenheit angeblich für alle Zeiten aufs Beste sichern? Gibt wohl doch den einen oder anderen leisen Zweifel? Aber für den gibt es ganz gewiss sehr gute Gründe.

    Aus einer Studie zur Randale in Flugzeugen:
    „We posit that the modern airplane is a social microcosm of class-based society, and that the increasing incidence of “air rage” can be understood through the lens of inequality.“
    Könnte man ja mal drüber nachdenken. Scheint mir jedenfalls dringend erforderlich zu sein.

    Mittlerweile freue ich mich schon auf die Wahlen im Herbst. Wenn die CDU/CSU/SPD-Ernte eingefahren werden wird, und das ganz große Geschnatter losgeht. Das Ergebnis dürfte allerdings eher kein Grund zur Freude werden.

    Ob D sich wieder nach einem starken Mann sehnt? Sieht fast so aus, wenn man manche so reden hört.

    • Ich finde den Kerl nach wie vor daneben. Aber Planwirtschaft hat nun mal oft unbeabsichtige Folgen, wenn sie den freien Markt nicht ausschalten kann, und das werden auch Holm und seine Freunde erleben. Darum geht es im Beitrag.

    • Ich denke mal, DAS wissen "Holm und seine Freunde" seit langem.
      Allerspätestens seit 1990. Die klügeren wussten das sogar schon etliche Jahre vorher.

      Die Folgen der angeblich so „freien Marktwirtschaft“ übrigens sind täglich zu besichtigen. Egal, ob mit oder ohne Pfründe.

      Diese Flugzeugstudie sollte man m.E. wirklich ernster nehmen. Ein bisschen weniger 1.Klasse und ein wenig komfortablere Economy kann keine Katastrophe sein, wenn das Ergebnis der Studie richtig ist.

      Man müsste sich allerdings zu der simplen Erkenntnis herablassen oder hinaufarbeiten, dass WIR in einem Boot sitzen. Und bis dahin ist es offensichtlich noch ein (Ich fürchte, zu) weiter Weg.

    • Ich kannte das Zitat auch und kann es nachvollziehen.
      Aber das besprochene Phänomen resultiert meiner Meinung nach weniger aus der empfundenen Ungleichheit, sondern aus der unverschämten Enge, in die man die Economy-Gäste pfercht. Und daraus, dass man dieser Enge nicht entkommen kann, wenn hinter einem eine Familie mit einem brüllenden Kleinkind sitzt und der Flug 20 Stunden dauert. So was kann Aggressionen verursachen. Ich würde z. B. auch nicht auf die Idee kommen, meinen Sitz so weit wie möglich nach hinten zu klappen, nur weil ich es darf und es mir egal ist, wenn der dahinter Sitzende an seinen Knien nagen muss.

      Ich bin der Meinung, dass da wirklich MINDESTABSTÄNDE eingehalten werden sollten, die halbwegs menschenwürdig sind. Auch wenn dann die Tickets etwas teurer werden.

    • @Empörter Gast
      Wollen mal sehen (und werden es sicherlich auch), was passiert, wenn Economy-„Gäste“ in dieser Gesellschaft und auf dieser Welt noch mehr „verdichtet“ werden. Stehplätze wurden ja auch schon ernsthaft diskutiert.
      Bei Tieren gibt es den Begriff der Fluchtdistanz. Kann man selbst mal im Wald ausprobieren. Wann startet ein Vogel bei der Annäherung eines Hundes oder Menschen. Wird diese Distanz unterschritten, womöglich noch plötzlich und unkorrigierbar, dann greifen viele Tiere an.
      Entsprechende Menschenversuche gibt es auch. Irgendwann beginnt die Notwehr oder wie immer man das nennen will.

      Ihre Idee bzw. Forderung nach den größeren Mindestabständen (Mindestlöhnen, Mindeststandards etc.) können Sie ja mal den Vorständen und den BWlern mitteilen. Im Rahmen der herrschenden Verhältnisse hat alles seine Richtigkeit. Können Sie Alphonso fragen. Der weiß das und teilt es hier jederzeit allen mit.

      Allerdings sollen dann für die unübersehbaren Folgen irgendwelche garantiert nicht zuständigen Personengruppen verantwortlich sein. Irgendwie immer wieder lustig.


    • @Empörter Gast: kleine Portugiesen haben auch auf der engen Bestuhlung Platz, längeren Norddeutschen und Polen hängen die Knie unterm Kinn.
      Große Leute werden nicht kleiner, wenn man sie zusammendrückt.
      Vielerorts wird der Abstand immer mehr auf Zwerge ausgelegt, das stimmt schon.

    • @Gast und Colorcraze
      Ich gebe Ihnen völlig recht, was die Reaktion der entsprechenden Klientel auf eine Forderung nach „Mindest-Wasauchimmer“ betrifft. Ich verstehe zumindest den Post von Gast aber als Zustimmung zu meiner Vermutung, dass das Phänomen das „air rage“ nicht auf dem Bewusstsein des Randalierers seiner „Ungleichheit“ gegenüber dem First Class-Reisenden beruht, sondern darauf, dass ER gezwungen ist, in solch drangvoller Enge zu reisen. Es ist meiner Ansicht nach kein Klassenproblem. Ich jedenfalls habe kein Problem damit, Erste-Klasse-Passagieren beim Genießen zuzusehen, solange ich meine Beine einigermaßen schmerzfrei unterbringen kann.

    • @Empörter Gast
      Das glaube ich Ihnen sofort. Nur wird der Platz für Ihre Beine bzw. Ihr ganzes Leben systematisch (!) immer enger, wenn Sie denn nicht zu den „Reichen“, den Erben etc. gehören. Also zu denen, die da gepampert in der Einzelsuite der 1.Klasse schlummern.
      Ihre „Beine“ dürften zukünftig immer öfter schmerzen.

      Und aus diesem Blog springt doch geradezu die Angst, demnächst nicht mehr genug Platz für’s eigene Leben zu haben. Für die Economy-Gäste ist die allemal schon real. Das Interessante aber ist, dass offensichtlich auch immer mehr Passagiere der Ersten von Ängsten ergriffen werden.

      Und nun werden dringlichst Schuldige gesucht. Das ganz, ganz alte Spiel. Und sie werden keinesfalls dort gesucht, wo sie eventuell sogar gefunden werden könnten. Aber das hat ja Methode. Schon immer. Da gibt’s böse Beispiele aus der Vergangenheit.


    • Ich bezweifle das auch, daß „air rage“ ein „Schrei nach Gleichheit“ wäre.
      Was wäre denn gewonnen, wenn alle unterschiedlich Großen auf der gleichen Kinderbestuhlung sitzen? Da würden die Nichtzwerge doch allesamt nur verlieren. Das ist doch gerade das Schlimme, daß 1,45 und 2 m Leute gleich große Sitze bekommen.
      Flugzeugauslastung ist immer eine Mischkalkulation aus vielen Faktoren; bei den argen Preisunterschieden konnte man bisher davon ausgehen, daß die „1.Klasse“ die „2.Klasse“ preislich subventioniert. Weswegen man sich über „die in der 1. Klasse“ auch nicht aufregt, zumal man sie bei den meisten Flugzeugtypen kaum sieht.
      Andernseits ist zu enge Bestuhlung über zuviele Stunden natürlich schon schwer zu ertragen – und da mag man es wohl schon hinsichtlich normaler europäischer Körpergröße einerseits und Billigfliegern andererseits mitunter übertrieben haben. (Mir unvergeßlich ein Flug mit VIA, einer kleinen bulgarischen Gesellschaft – ich gelte den Texanern wirklich als „petite“, aber da taten auch mir nach einigen Stunden die Kniescheiben weh.) Insofern: zu eng kann ich mir als Durchdrehgrund durchaus vorstellen, aber der Sprung zu „deswegen keine 1.Klasse“ kommt mir auch ziemlich künstlich drangepappt vor.

    • @colorcraze
      Nirgendwo wurde verlangt, dass, wie unterstellt, alle unbequem und stark eingeschränkt sitzen/leben sollen. Das ist eine der vielen üblichen Reflexreaktionen, die aber klar erkennbar am eigentlichen problem vorbeigehen. Und wohl meist auch vorbeigehen sollen.

      Alles dasselbe ist eine erkennbar unsinnige Forderung. Die stellen doch nicht mal die hardcore-Autonomen auf. Aber das kann man doch mittlerweile nun auch endlich mal zur Kenntnis nehmen.


    • @Gast: mir geht es ums Konkrete, wie es ist, mit all seinen Limitationen und Randbedingungen. Ihnen scheint es ums Träumen vom Angenehmen im luftleeren Raum zu gehen, in dem man mit irgendwelchen Parolen (Zauberwörtern) „alles“ verändert und den Löwen zum vegetarischen Freund des Lammes macht.
      Mit Träumereien kommt man im Unterhaltungsgewerbe sicher gut an, aber man muß dann die ökonomische und alltägliche Entscheidungen an jemand anders abtreten, weil man sonst schnell obdachlos wird.

  57. SPD im Kampf gegen Erwerbsnebenkosten!
    Die SPD will die Notars- und Grundbuchkosten beim Erwerb selbst genutzten Wohneigentums pauschalieren und Makler sollen von den Verkäufern bezahlt werden.

    Dass der Hauptposten beim Erwerb mittlerweile die Grunderwerbssteuer ist, verschweigt man aber lieber bei der ehemaligen Arbeiterpartei. Ist verständlich, denn gerade die von der SPD (mit)regierten Länder haben diese doch in früher undenkbare Höhen getrieben. Ich vermute mal, dass die Länder dann den entstandenen zusätzlichen Finanzierungsspielraum ratz-fatz in eine weitere Erhöhung dieser Steuer umsetzen werden.

    Bei den Maklerkosten wird vergessen, dass auch der Selbstnutzer ganz schnell gezwungen sein kann, die Seiten zu wechseln und zum Verkäufer zu werden, der dann doch noch nachträglich wegen beruflich oder familiär bedingtem Umzug die Maklergebühren zahlen muss. In der Regel wird er diese Summe nicht auf der Bank liegen haben und wird versuchen, sie, zumindest teilweise, auf den Verkaufspreis drauf zu schlagen.

    Mir ist es sowieso unerklärlich, wie Leute bei derzeitigen Erwerbsnebenkosten noch glauben können, der Erwerb von Wohnimmobilien sei eine lohnende Investition. 13 – 14 % Preissteigerung müssen erst einmal realisiert werden, um die Nebenkosten wieder hereinzuholen, und der neue Käufer bekommt diese Prozentsätze auf den dann gestiegenen Preis auch wieder drauf gesattelt. Bei Zinsen nahe null Prozent reichen kleinste Zinssteigerungen, um die Preise in den Keller rauschen zu lassen.

    • Das ist natürlich bPopulismus – wenn die SPD wirklich für alle etwas tun wollte, würde sie einfach die Grundsteuer abschaffen, davon haben Besitzer und Mieter gleich viel. Beim Grunderwerb ist Bayern immer noch ein Paradies, aber deshalb ist hier auch die Hausbesitzerquote so hoch:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Grunderwerbsteuer_(Deutschland)#Steuersatz

    • Zusatzkosten-Erweiterungsergänzungsmaßnahmen
      Sie dürfen ALLE mitraten ob’s für Immobesitzer danach günstiger ausfällt:
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hausbesitzer-aufgepasst-startschuss-fuer-neue-grundsteuer-14266461.html

      Bayern zieht hier wohl NICHT mit (Stand heute).

      Besonders erfreulich für sog. Stadtstaaten: die dürfen dann 2-mal bei der 3-stufigen Neu-Festsetzung mitbestimmen (via Steuermesszahl durch Länder + Steuersatz durch Kommunen). Da lacht das Herz, wa!?

    • Italien funktioniert besser
      In Deutschland machen Immobilien immobil. Um per Saldo +/- null rauszukommen erfordert beim Verkauf eine Wertsteigerung von mind. rd. 10% (GrErwSt 6%, Notar, Grundbuch, ggf. mit Makler dann 13-14%).
      Das ist innerhalb weniger Jahre meist nicht erreichbar.

      In Italien haben einen gesplitteten Tarif, der Wohnungskäufer nicht für immer an die Immobilien kettet.
      Der Verkauf des Erstwohnsitz wird mit 2% belastet, Zweitimmobilien mit 9%.

    • ...tja...
      Bei steigenden Zinsen werden sich viele umschauen!
      Ich glaube nicht, dass die Preise für Wohnimmobilien in den Keller rauschen. Klar gibt es einen Zusammenghang zw. Zins und qm-Preis (über die Mietrendite).
      Aber:
      – Käufer selbstbewohnter Immobilien werden nach Auslaufen der Zinsbindung alles tun um die Immobilie zu halten. Klar wird der ein oder andere die Hand heben müssen und ab geht’s in die Zwangsversteigerung. Das Gros wird den Konsum einschränken.
      – Käufer von „Betongold“ zum Vermieten werden noch geringere oder negative Renditen schlucken. Sofern die nicht müssen wird nicht verkauft. Denn wer will denn durch einen Verkauf sich vorrechnen lassen, dass der Erwerb der größte Blödsinn und Geldvernichtung war?
      – Der Handel mit Bestandsimmobilien wird bei Zinssteigerungen m.E. eintrocknen.
      – Neubauten – na dann kauft man doch eine etwas kleinere Wohnung, die bei höherem Zinsniveau zum Budget passt…

    • Nicht zwingend, der Trend von der Miete weg zum Eigenheim ist doch recht stabil. und die Zeiten. da man unbedingt flexible Singles haben wollte, gehen auch dem Ende entgegen. Es läufrt eher darauf hinaus, dass Singles mieten werden und Verheiratete und Familien massiv kaufen. Was wir bislang sahen, war nur eine Erholung der Preise, noch keine Blase.

    • Im Raum München können bei steigenden Zinsen nur noch Erben kaufen!
      Eine Immobilie im Großraum München, die eine Familie mit dem Wort „wohnen“ in Verbindung bringen kann, kostet 1 Mio aufwärts. Dass sind, selbst bei bayerischen Grunderwerbssteuersätzen, schnell mal 90 – 100tausend Euro Transaktionskosten. Darauf noch das erforderliche Eigenkapital ergibt 300 bis 400tausend Euro notwendige Ersparnisse.

      Viel Spaß bei der Käufersuche!

    • People wanna live like this in their cars and big fuckin' houses they can't even pay for,.
      Yep, der Don sollte beim FAZ Wirtschaftsblog schreiben:

      Das ist keine Blase, nein, diesmal ist alles anders. Ein ganz normale Anpassung an die Realität, Erholung der Preise, …natürlich, weil diese Anpassung geschah ja aus rationalen Gründen…äh,…nee, ausschließlich durch billigstes Geld ever.
      Und wer jetzt mal überlegt, was geschieht wenn das Geld wieder teuer wird, der wird…ja, dann wird es dunkel. Wenn die Ursache für den Boom billiges Geld dann wird die Ursache für den bust teueres Geld sein.

      Nur der Don schiebt dazwischen sein Konstrukt von einer Welt, in der Immobilienpreise Entitäten sind, an denen sich der Markt anpasst. Interessante Theorie…FAZ WirtschaftsBlog würdig.

    • Grunderwerbssteuer in S nicht vorhanden!
      Andere Länder, andere Sitten.

      In Schweden verkauft sich so ein Häuschen viel leichter, da es keine Grunderwerbssteuer gibt! Ebenfalls völlig unbekannt ist der Notar, ein schriftlicher Kaufvertrag (Vordrucke gibts beim Makler) reicht. Für die Grundbucheintragung fallen 1,5% an. Das wars.

      Ein weiterer Vorteil des Selbstgenutzten ist, dass man 30% der Schuldzinsen von der Einkommenssteuer (nicht dem Einkommen!) abziehen kann. Ein evtl. Gewinn/Verlust beim Verkauf ist mit 22% zu versteuern. In den letzten 20 Jahren kam beim Verkauf in S fast immer ein Gewinn bei raus.

      Wen wunderts, dass die Schweden häufiger mal kaufen oder verkaufen und nahezu alle mit zu versteuerndem Einkommen im Eigentum wohnen.

      Die Mietwohnungen sind in der Regel für die, die noch nicht so lange dort wohnen und/oder kein zu versteuerndes Einkommen haben.

  58. Titel eingeben
    Don: „Das ist das Problem in anderen Landesteilen, in Berlin ist das Problem, dass viele kaum arbeiten.“
    Ach Gottchen.
    OK, ich habe meine guten Vorsätze mal wieder nicht eingehalten. Aber wie Sie hier irgendein privates Trauma, einen Spleen oder vornehmer Ihre ganz spezielle Idiosynkrasie zum Dauerthema machen, das hat mit Journalismus oder politischen Kolumnen nur wenig zu tun.
    Wie wäre es denn mit einem Kommentar zum gestiegenen Steueraufkommen im Hauptstadtslum?
    Ich habe nix für Rotgrünstasi übrig und ich weiß auch, was für Flachzangen an der HU und in diversen „Stiftungen“ rumhängen. Dies aber nun Woche für Woche jedem Berliner an die Backe kleben zu wollen und die Bewohner einer Großstadt samt und sonders als arbeitssscheues Pack zu bezeichnen (oder soll das Satire sein?), das finde ich ein wenig billig.

    • Pardon, aber das haben Sie falsch aufgefasst: In Berlin ist tatsächlich jedes 3. Kind von Hartz IV abhängig, insgesamt über eine halbe Million Menschen. Es gibt dort einfach viel Armut und wenig Arbeit, das sagt noch nichts über die Bereitschaft aus, arbeiten zu gehen. Der Anteil der – ganz neutral, bitte – Transferleistungsempfänger ist in Berlin enorm hoch, und das muss sich natürlich auch in der Wohnungspolitik niederschlagen. Aber da haben Sie halt Fehlbeleger, die keine Fehlbelegungsabgabe zahlen müssen, und das ist die soziale Ungerechtigkeit.

  59. Titel eingeben
    Danke, Don, für Ihre stets ritterliche Antwortbereitschaft.
    Das ist ein großes, kompliziertes Thema. Als Berliner reagiere ein wenig angefasst, wenn ich den Eindruck bekomme, dass das uralte Ressentiment gegen die Großstadt, über das schon Tucholsky zu berichten wusste, obwohl er selber genau analysierte, was tatsächlich alles schlecht läuft in B, so viel Raum bekommt.
    Wir haben hier Zuwanderung auf allen Ebenen und in alle Schichten, ungeachtet einer traditionell bräsigen Regierungspolitik haben wir auch fähige Verwaltungsleute neben Arbeitsverweigerern. Wir haben neben einem strapaziösen Alltag auch immer noch eine Menge „Stadtluft macht frei“ und wir sozialisieren hier Pappnasen aus aller Herren Länder und aus allen deutschen Regionen. Und auch wenn „Herz und Schnauze“ 90% Klischee ist – „der“ (so nicht existente) Berliner leistet zum Gesamtwohl und auch -wehe Deutschlands sein Scherflein.
    Torte kann man übrigens auch bekommen, nur nicht immer da, wo es angeblich besonders hip ist. Denn das ist das Tollste an B: Ohne mit Hipness auch nur im Entferntesten in Berührung zu kommen, kann man hier so Einiges leben und erleben.
    Das wollte ich mal gesagt haben. Danke.

    PS: Seine Wohnung zu erwerben als Mieter ist der Königsweg zu mehr Autonomie, da gebe ich Ihnen völlig recht. Wie wenig das von der neuen Regierung unterstützt wird, das sagt viel darüber aus, wie wenig denen die Bewohner dieser Stadt (im Durchschnitt und über alle Grüppchen hinweg) am Herzen liegen.

  60. Günstige Innenstadtmieten sind jedoch sehr wichtig
    Denn womöglich suchen sich die Leibeigenen im Zweifelsfall dann doch einen Job irgendwo auf dem Land. Der bringt zwar nicht so viel ein wie der Job in der Stadt, aber dafür sind dort auch die Mieten lachhaft. Ansonsten gilt auch für die normalen Arbeitnehmer: Warte, warte nur ein Weilchen… Irgendwann kommt der Augenblick, wo man das Erbe antritt. Und dann sieht man weiter. Eventuell ist der schlechtbezahlte Job auf dem Land dann hochwillkommen. Und in das Häuschen der Eltern kann man dann wunderbar einziehen. Denn mal ehrlich: Mit 40 und ohne gehöriges Eigenkapital ist es witzlos, sich eine Stadtwohnung zu kaufen. Bis 70 abzuzahlen ist sogar töricht – besonders, wenn man gar keine Erben gezeugt hat. Dann doch lieber eine günstige Mietwohnung. Und auf später hoffen.

    • Titel eingeben
      Wenn man die Stadtwohnung selber bewohnt, kann das durchaus sinnvoll sein. Miete hätte man ja sowieso weiter bezahlt.
      Und mit Kindern ist es gleich dreimal sinnvoll – gibt’s später wenigstens ein bisschen was zu erben oder wenigstens was zur Begleichung von Pflegekosten.

    • Ja, absolut. Pflege kann sehr hässlich werden, wenn man den Staat in Anspruch nimmt.

    • Ha-ha, Karl Ernst, aus der Praxis für die Praxis-und ausnahmsweise mal ernsthaft
      Mit 43 noch ein Haus gebaut, vor 25 Jahren, 450.000 DM, 138 qm, Eigenkapital gerade mal 65000 DM incl. angesparter BSV. Bauzinsen bei Hypotheken außerhalb BSK zw. 8,5-10,5 %. Und kräftige Eigenleistung. Allerdings hatte die Ehefrau in bester Vorstadtlage ein Grundstück geerbt.
      .
      10-15 Jahre waren da nur mal ein kurzer Rom-Trip, Zelturlaub in der Toskana, eine Fahrt in die Bretagne, Bayern oder an die Loire drin. Seychellen und Karibik ist ohnehin nichts für uns. Wir zahlen heute noch, aber der Zinsen und Resttilgungsbetrag ist lächerlich gegenüber der Miete für einen Fast-Neubau in gleicher Lage und Wohnqualität. Das Haus ist nur zu 2/3 genutzt aber dafür haben wir zu jeder Zeit Platz für den Besuch der Kinder und ihren Familien oder Freunde. Um unser Haus herum sind wir unsere eigenen Herren, können Garten, Hof und Terrasse gestalten wie uns beliebt. Das sind alles Qualitäten, die oft nicht bedacht werden.
      .
      Wir können nur jedem anraten es genau so zu machen, wenn er sich seiner Familie sicher sein kann.
      (DdH)

    • Ja, absolut. Aber erklären Sie das mal jungeltern, die Coparenting für eine tolle Sache halten.

  61. Ein Projekt der linken Intelligenzia trägt Früchte.
    Zwar erst nach langen Jahren, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Dabei geht es um die zunehmende Einführung linksliberalen Gedankenguts via Auslegung des Grundgesetzes. Da kommt jetzt ganz viel linker Ideenreichtum über die Art. 1, 2, 3 und 14 in die bundesrepublikanische Wirklichkeit rein. Und alle machen mit, weil sie glauben, dass es so sein muss. So wird auch der Wohnungsmarkt immer mehr sozialistisch. Angefangen hat der ganze Mist mit dem AGG, das freies, selbstbestimmtes Vermieten verbietet.

  62. halal-i
    Und was das wohl für „Tiere“ waren, die Andrej Holms Vorfahren zu hüten gehabt hätten?
    .
    Was meinen die Foristen?

  63. Grammar-Nazi
    Tut mir beinahe Leid, aber ein Wort stört mich in Ihrem schönen Artikel, und das hat nicht einmal mit dem Inhalt zu tun: Unkosten.
    Was Kosten sind, da habe ich eine ungefähre Vorstellung. Das wären zu tätigende Ausgaben. Und Unkosten? Das Gegenteil davon? Wie bei Un-wetter, also schlechtes Wetter? Passt doch irgendwie alles nicht. Ein ‚Unkostenbeitrag‘ bei einer Veranstaltung ist doch die Aufforderung einer Kostenbeteiligung, oder?

    „Wie das alles letztlich funktionieren soll, wie man die Mieter dazu bringt, ihre selbstverursachten Kosten zu tragen und die Unkosten derjenigen zu finanzieren, die das System für sich ausnützen, ohne Angst vor Konsequenzen haben zu müssen.“ Da wäre, wenn ich das irgendwie richtig interpretiere, ‚Unkosten‘ noch etwas anderes, nämlich so etwas wie ‚Verluste durch‘.

    • Sie haben recht.

    • Logik und Sprache.
      Mehrwertsteuer?
      … Unkosten …

      …. Das alles kommt einer schleichenden Enteignung des normalen Arbeiters gleich …..
      (Oskar Lafontaine)

      Daraus wurde nach offizieller Propaganda-Lügen-Verdrehung des Politik-Medien-Wirtschafts-Erbadels: „Oskar Lafontaine will alle Reiche enteignen“

    • Un_möglich?
      Unkosten: Alltagssprech
      Kosten | Selbstkosten | Auslagen

      Kosten: Klugsprech
      BWL | Kaufmann | Wissenschaft

      Handelsgesetzbuch (HGB) § 581:
      » … dass zunächst dem Schiffseigner oder Reeder die Schäden am Schiff und die Unkosten ersetzt werden …«

    • Gut, Dr.Seltsam, aber Sie sehen doch gerade wie die Linke mit echten Linken umgeht!
      Siehe den Umgang mit Wagenknecht, die die propagandistische Verantwortung der Kanzlerin für die Flüchtlingsbewegung anmahnte in Richtung auf die resultierende Gefahrenlage in D!
      Man mag bei den Linken scheinbar klar und unabhängig denkende Linke wie Wagenknecht nicht! Kadergeist und Gehorsam gegenüber der konservativen Kanzlerin ist gefragt.

      Und wenn ich mich recht erinnere, hatte die Linke mit LaFontaine das gleiche Problem…

  64. Da sieht man wieder, wie schwer es einigen fällt ...
    … einmal einstudierte Verhaltensweisen wieder zu ändern. Auch wenn sich das Umfeld seit 25 Jahren komplett geändert hat, werden strukturell die gleichen Fehler gemacht, die dann auch zu den entsprechenden Folgefehlern führen…

    • Nun, die Fehler der DDR sind heute ja weitgehend vergessen und verklärt-

    • Wie sieht's eigentlich mit den Fehlern der BRD aus?
      Nur mal so zwischengefragt. An so einigen haben wir doch wohl erkennbar zu knabbern.
      Diese Frösche rettenden und kassenfinanzierten Sex in Altersheimen fordernden Grünen jedenfalls wurden schon mal nicht in der DDR erfunden. Das ist originär westdeutsche Herkunft.
      Gibt natürlich noch einiges mehr. Aber…

    • -> die Fehler der DDR sind heute ja weitgehend vergessen und verklärt ..

      Ich glaube eher, sie laufen unter Merkel zu ungeahnter Höchstform auf und sind unter dem Arbeitstitel „alternativlos“ sehr wohl bekannt.

      In diesem Sinne setzt die Vorsitzende Merkel, den Kurs von Erich Honecker fort. Eben jener der die Wirtsschaftspolitik von Walter Ulbricht, des stetigen Aufbaus, zugunsten des Konsums auf Pump und Ausplünderung der Arbeitsmittel umgestaltete.

      Merkel hat also 2 Väter: Helmut Kohl und Erich Honecker.
      Wirft alles in einen Topf und macht das Schlimmste draus.

    • @D.A.
      Ich nehme an, dass der größte Fehler der DDR war in Ihren Augen, dass da überhaupt Menschen lebten? Andere Fehler sind nämlich seit 26 Jahren Geschichte. Die wird auch nicht „vergessen“ oder „verklärt“, sondern die wird nach wie vor als moralische Brechstange benutzt. Wie das bei Ihnen eben so üblich war; die „Alt-68er“ haben die Nazidiktatur als Mittel gebraucht, ihre Väter unter Generalverdacht zu stellen und wir werden von allen jenseits der Mauer Geborenen nur aufgrund unseres Geburtsortes unter Generalverdacht gestellt, schauen Sie sich doch den Moser an! Gratulation dazu! Die Formulare, die zwischen Deutschen und Deutschen unterscheiden, gibt auch immer noch. Und wenn es nach Euch geht, werden demnächst neue entworfen: Waren Ihre Eltern/Großeltern/Urgroßeltern Mitglied bei den Jungen Pionieren? Der nächste Vorwand für die nächste Willkür. Nochmals: Gratulation!

    • Lautmalerische Beißzangengeräusche
      Weshalb klingt „GnM“ irgendwie so, als hätte Erika Fuchs den Klang einer rostigen, aber sprechenden Beißzang lautmalerisch umgesetzt (wie schluck, stöhn, knarr, klimper z. B.)?

      Wenn dann auch noch der Inhalt ein schon fast physisch greifbares Zähneknirschen vermittelt, manifestiert sich die klangliche Assoziation zu Gestalt werdender Gewissheit.

      Übrigens eine rein klangliche Empfindung ohne beleidigende Absicht (Worterklärung/Übersetzung im dritten Abschnitt des nachstehenden Links), denn dafür stünde dem Bayern ein enormes Repertoire an weit rustikaleren Begriffen zu Gebote …

      http://www.mittelbayerische.de/bayern/dialekt/a-bissgurn-iss-de-olte-kircharutschn-21710-art399912.html

    • @Weredt
      Naja, Weredt – sehen Sie, es ist nunmal nicht so, dass ich aus Spaß an der Freude in der Geschichte der Bundesrepublik vor 1990 rummehren würde – sondern D. A. ist der Auffassung, dass er an die Herkunft anderer eine bestimmte Wertung im persönlichen Bereich knüpfen könnte; 26 Jahre nach dem das Land, aus dem sie kommen und das er nie kennengelernt hat, gar nicht mehr existiert. Aber das reicht ihm eben immer noch nicht – obwohl er ja persönlich ja gar nichts damit abzumachen hat. Die Leute aus diesem Land sollen also – ja, was? „Raus“ sagt die Antifa. Weil die „keine Anstand und zerstörte Köpfe“ haben sagt Norbert Laschet. „Ämter nur für den, den wir für unbedenklich erklären“ sagt der Don. „Sich schämen“ verlangen faktisch Leute wie Sie, sonst würden Sie ja mir gegenüber nicht zu solchen Beleidigungen greifen.

      Aber ich sehe ein – wie man auch argumentiert; eine Einsicht von westdeutscher Seite, dass dieses Dominanzgebahren eher nicht zum gesamtdeutschen Ergebnis führt, ist unmöglich herbeizuführen. Das macht wohl die Gewinner-Mentalität, wie man sie aus Übersee kennt. Gestern habe ich einen älteren Film gesehen, der im übertragenen Sinne auch zeigt, wohin eine solche angemaßte David-gegen-Goliath-Mentalität daheim führen kann: https://de.wikipedia.org/wiki/Im_Tal_von_Elah

      Das ist es also, was hier bevorsteht – und sonst gar nichts.

      Für eine breite rechtsstaatliche Aufarbeitung hat es nicht auch nicht gereicht. Aber um so verbissener wird an anderer Front gekämpft.

      muss bekämpft werden. Das muss die Wirkung der Vorbilder sein:

    • @ GnM
      „Beleidigungen“?

      I wo, nicht im Entferntesten, Verehrteste.
      Allenfalls die dezente Ermunterung, zwischendurch den Bierernst und die übertriebene Empfindlichkeit etwas abzulegen, nicht verbissen über jedes Stöckchen zu springen, das man Ihnen hinhält, wenn von dem Landesteil die Rede ist, dessen Würde Sie so vehement, verbissen und verkniffen glauben verteidigen zu müssen.

      Dabei ist (hat der) das gar nicht nötig, im Gegenteil. Stattdessen wecken gerade Ihre Bemühungen überwunden geglaubte Vorurteile und sorgen für Momente unfreiwilliger Komik, weil hier – ernsthaft – mit Klischees doch bloß gespielt wird.
      In Bayern hätten Sie einen harten Stand mit der zur Schau getragenen Dünnhäutigkeit. Da hilft nur Mitlachen.

      Lachen Sie! Und ne, dafür müssen Sie nicht in den Keller.

    • @Weredt
      Mein lieber Weredt, bei allem Respekt – aber es markiert kein Defizit auf meiner Seite, dass ich über Kategorien verfüge, sondern es ist das, was mich zum Menschen macht. Und wenn es mir das Leben schwer macht, dann ist das eben so. Und das ist es auch, was dazu führt, dass ich weiß, wann es Zeit zum Lachen ist. Über Einlassungen deutscher Politiker zu „zerstörten Köpfen“ hinsichtlich bestimmter Teile der Bevölkerung, die „ganze Landstriche ohne Anstand“ bevölkern, sollte man besser nicht lachen, wenn man noch bei Verstand ist und aus solchen Stimmungen sollte man keinen Profit schlagen. Das ist eben die Lektion der deutschen Geschichte.

  65. Die Rechnung ist im Prinzip einfach
    Es gibt in Ballungsgebieten keinen Quadratmeter unter 2000 €, an Gestehungskosten fallen – insbesondere mit den vielen sexy neuen Baubestimmungen – leicht 3000 € an; um auf der konservativen Seite zu bleiben.

    Um diese lediglich unter der Voraussetzung einer idealo-zinsfreien Wirtschaft zurückzuzahlen, wären bei 4,50 € pro Monat Kaltmiete knapp 56 Jahre notwendig.
    Das schafft nicht einmal der sozialistische Staat, den Holm früher in seinem Leben mal als Mitarbeiter unterstützen wollte. Denn auch dieser Staat muss das Geld ja irgendwo herholen, und wenn der fixe ‚Linke‘ jetzt denkt ‚Steuern-Steuern-Steuern!‘, dann würde es ja zur Finanzierung von *Wohnraum* ausgegeben werden, und nicht länger für Gesundheit oder Bildung zur Verfügung stehen. Auch nicht für BGE.
    Gesellschaftlich gesehen, das ist meine steile These, wären bei derzeit ca. 40 m2 pro Person in Berlin (Quelle: Stadtentwicklung) 120.000 € Investition notwendig, die – steile These eben! – bei Investition als BGE gesamtgesellschaftlich mehr einbringen würde.

    Zur Verteidigung der Ideen von Herrn Holm sollte man allerdings auch das Broschürenwerk seiner Senatsabteilung konsultieren, und dort ist verzeichnet, „Gesamtstädtisch betrachtet wird es voraussichtlich bis 2020 genügend Leerstandsreserven geben, […]“
    Man kann davon ausgehen, dass Herr Holm diesen Bestand zu materialisieren gedenkt, der auf den ersten Blick als billige Manövriermasse zur Verfügung zu stehen scheint. Immerhin wird da von 110.000 Wohnungen gesprochen.
    Inwieweit es RRG gelingen sollte, alle diese Wohnungen den eisernen Fäusten der Eigentümer zu entreißen wird sich noch ausweisen müssen. Nicht zu übersehen ist dabei auch die Frage nach dem Zustand, der Bewohnbarkeit dieser Wohnungen.

    • Nun, HHolm meint, man könnte sehr viel billiger bauen (Papierwände, Wellpappe, Klingeldraht, wie in Venezuela vielleicht), das kann er ejtzt ja mal probieren. Vielleicht schippert Nordkorea auch ein paar Plattenbauten zu uns, die können das ja noch.

      Ansonsten will er ein städtisches Vorkaufsrecht. Da bin ich auch mal gespannt, mit welchen Druckmitteln a la Sanierungsverbot man das durchsetzen will, und was man danach davon hat.

    • klar
      kann man billiger bauen, polemisch eben Zelte , Baracken oder südeuropäischer Billigwohnungsstandard mit offenliegenden Versorgungsleitungen, damit man sie gleich findet.
      .
      Tatsächlich ist es machbar, ein Herr Nemetschek besipielsweise liefert die erforderliche Software, vorgefertigte Module so zu verbauen, dass nicht gleich triste Platte dabei herauskommt. Die oft zu Unrecht geschmähte Platte ist besser als ihr Ruf, schon etwas Farbe wirkt da Wunder, dazu eine planmassige Wartung des Objekts und der Aussenanlagen und schon läuft alles rund. Die Mieter sind zufrieden, sie wohnen angenehm und dabei günstig.
      .
      Haben wir Universitäten, die sich mit Bauwesen befassen? Eben. Die mal darauf angesetzt, Studien, Wettbewerbe, Pilotprojekte. Dann klappt das auch mit dem kostengünstigen Bauen. Dazu kommen die entsprechenden Rechtsformen, wie Vereine oder Genossenschaften, schon haben wir auch fächerübergreifende Projekte.
      .
      Zusammenfassung: Das Hirnschmalz ist da, der gute Wille fehlt.

    • Vorkaufsrecht
      Don Alphonso,

      ich habe da wenig Erfahrung wie das in Bayern oder Berlin geht. Meines Wissens geht das nach § 28 Abs. 2 Satz 2 BauGB i. V. m. § 464 Abs. 2 BGB so, dass der Dritte in den Kaufvertrag eintritt.
      Die sogenannte Öffentliche Hand würde da nichts sparen.

      Natürlich kann man mit Sanierungsge- und -verboten an der Verkaufsschraube drehen, aber nur begrenzt am Preis.

      Nochmal: Auch ‚der Staat‘ muss das alles ja bezahlen! Er müsste den Kaufpreis bezahlen, die gebotene Sanierung, bei verbotener Sanierung dieses Verbot aussetzen und noch immer die Sanierung bezahlen … .
      Also, da sehe ich für Herrn Holm keine große Handlungschance.

      Aber vielleicht übersehe ich was. Dann kann uns ja ‚Gast‘, der gerne in seinen Beiträgen die Seite Des Guten vertritt, uns hier mal einen kurzen Abriss (sic!) der genaueren Bau- und Finanzierungsplanung von Herrn Holm geben?

  66. Lage…Lage…Lage...
    Der Don wird wissen, was gemeint ist. Das Prekariat und das was drunter? ist, zum Erwerb von Wohneigentum anzustacheln, ist etwas fies.
    Im Wert steigende und das Glücksgefühl des Besitzers/Mieters steigernde Immobilien setzen ganz liebe Eltern plus 20 Semester Kunstgeschichte mindestens voraus. Ersatzweise einer zerstrittenen Erbengemeinschaft auflauern und die Tastatur verletzter Gefühle/gekränkter Eitelkeiten bedienen. Kontakte zum Grundbuchamt, wem wieder ein fünfstelliges Zwangsgeld droht, helfen auch weiter.
    Aber ich kenne mich in Berlin nicht so aus, einfach zum nächsten Kommentar hoppen!

    • Fies schon, aber was ist so schön an einer zwangszugewiesenen Wohnung im alter und Flaschensammeln? Keine Alternative ist so richtig schön, aber das sind nun mal die Realitäten.

      Schauen Sie sich mal den Typen an, den ich gerade verklagen lasse: Geboren 1976, 2000 in die New Economy, als er in Berlin war, bis ca. 2004 am Projekt rumgemacht, grosses, unerkennbares Loch bis 2009, dann Onlineredakteur bei der Böll-Stiftung, nebenbei D64, eine Lobbyorganiation bei der SPD, jetzt ´Redakteur bei Netzpolitik. Und das im Alter von 40 Jahren. Wenn er nicht viel Glück oder reiche Eltern hat, können Sie sich ausrechnen, wie das endet.

    • Better call Saul: Die Kunst des Bloggens und der Blutdruck
      Tja, das was mich in echt und für ewig von dieser Art des Bloggens abhalten wird, ist diese Klagerei. Das Verklagtwerden und das Gegenklagen.

      Wegen dünnem Zivilrechtsdingens: Der hat gesagt und publiziert, jener hat gesagt und gegen das und das verstoßen, beleidigt, die eine oder die andere Unwahrheit gesagt. Das wäre genau diese Art Anwälte-reich-mach-Thrill, die meine bereits angegriffene Ex-Angestellten-Pumpe als potenzieller Nichtkatzen-und Nichtkakteen-Blogger überhaupt nicht vertragen würde.
      (Dann lieber über Katzen und Kakteen und lieber demi-stealth: deutlich unter 1000 Zugriffen, sonst kommt auch des Abmahn-Gschwerl.)

      Wäre ich Richter, würde ich die streitsüchtigen Kameraden alle zuerst vor eine Mediationsstelle bringen und ein Jahr lang mediatieren lassen.

      Bevor sie mich und meine angegriffene Pumpe (Typen wie Hoeneß hinter Gitter bringen) mit ihrem Killefit je molestieren dürften. ;-)

      Was sind 10.000 Anwälte auf dem Meeresboden.
      Ein guter Anfang.

    • Teil oder nicht Teil
      @Don:
      Ist der 2. Absatz, ein persönlicher Gruß, oder ist der Tenor Standard?

    • Einfach nur Recherche, die ich gern teile.

    • @Don Alphonso Schauen Sie sich mal den Typen an...
      Peinlich so ein Lebenslauf. Wie kommen die immer darauf, dass sie Eliten sind?

      Ich sag’s ja immer: Augen auf bei der Berufswahl, auch bei den Kindern!! Irgendwas mit Medien ist meist kontraproduktiv. Auch für die Eltern, die dann über Jahre hinweg zubuttern müssen.

      Ansonsten gilt: Hände weg von Großstädten und Ballungsräumen. Das ist vielleicht was für junge Leute, um sich mal die weite Welt um die Nase wehen zu lassen, aber nichts auf Dauer. Lieber in die Kleinstadt oder den ländlichen Raum. Auch wenn die Gehälter nicht ganz so hoch sind, die Mieten und/oder Grundstückspreise sind deutlich geringer, das soziale Umfeld ist deutlich besser und sicherer ist es meistens auch noch. Von der Nähe zur Natur ganz zu schweigen. Für meinen Wald um die Ecke verzichte ich gerne auf Oper oder Hipster-Kneipe.

      PS: Dieses Programm bringt mich noch zum Wahnsinn. Entweder ist man zu schnell, oder man drückt versehentlich beim Tablet auf die Enter- statt auf die Löschtaste und der unfertige Kommentar geht diesmal natürlich sofort über den Äther. Seufz…

  67. Große Form
    Wie Sie den neuen Sozialismus lobpreisen ist ganz großes Hochamt! Herzlichen Dank – wenn ich auch bezweifle, dass der Text irgendwelche Einsichten bei Wählern zur Folge hat. Reden wir nicht von Politikern des R2G-Typs.

    • Gern geschehen. Wer an die Lernfähigkeit von Wählern glaubt, tut mir Leid.

    • Sollten wir (?) also an die Lernfähigkeit von Nichtwählern glauben?
      Es deutet sich ja an, dass größere Mengen bisheriger Nichtwähler diesmal wild entschlossen sind. Ob’s ein Beweis für die eigene Lernfähigkeit wird? Habe ich Zweifel.

      Wäre ja auch mal die naheliegende Frage zu beantworten, ob man selbst lernfähig ist? Wird sich zwar jeder umgehend selbst attestieren, aber…

  68. Kakos
    Lieber Don,

    schoene Fotos aus Mantua, insbesondere das der Klaue Kakos‘, die Herkules am Palazzo Vescovile zur Schau stellt. Ich nehme mal unverfroren an, dass diese Bildwahl kein Zufall ist, und im Zusammenhang mit dem Thema des blogs steht. Sehnsucht auf einen teutschen (keinen Ostmaerkler bitte diesmal) Hercules, der den Berliner Augiasstall auskehrt?

    VG
    Der Onkel

  69. Der Typ von der Böll-Stiftung….@Don Alphonso...
    Danke für die Details seiner Vita! Sollte er irgendwo meinen Weg kreuzen, wechsle ich die Strassenseite.

  70. Der Laie kauft, ...(2. Versuch)
    … der Fachmann wohnt zur Miete.
    Und steckt seine Altersversorgung in einen gut diversifizierten Aktienfonds.
    Ich erinnere mich dunkel, gelesen zu haben, daß nach Ansicht von Immobilienprofis ein Drittel aller privaten (Klein-)Vermieter betriebswirtschaftlich unrentabel wirtschaftet.
    Eine Wohnimmobilie müßte man wohl so über ca. 50 Jahre kalkulieren, dazu ist ein deutsches Parlament nicht einmal ansatzweise in der Lage. Warum auch, wenn die nächste Wahl in 5 Jahren oder früher ist.
    Gruß K

  71. Beziehungsunterricht
    „ich verstehe nicht, dass der Staat keinen obligatorischen Beziehungsunterricht in der Schule anbietet.“
    das hatten wir doch in den 50ern und 60ern ganz nebenbei im Deutsch und Musikunterricht: Göthes „Werter“, Schuberts früher Tod wegen…, „Effi Briest“,…
    und was die Lehrer nicht sagten, lästerten wir in der Pause.
    „Obligatorisch“ ist ganz klar der Nannystaat und NICHT liberal.

  72. Holm
    Ehrlich gesagt, ich habe – naiv wie ich bin – nicht mehr damit gerechnet, dass Typen wie dieser Nichtsnutz in Deutschland in eine verantwortliche Position berufen werden können. Auf der anderen Seite haben wir ja diesbezüglich Erfahrungen mit kontaminierten Leuten, die auch nach dem 1000-jährigen Reich „unersetzlich“ waren.

    Warum lernen wir daraus nicht? Geht es nur um die Koalition in Berlin? Was sagen die Opfer der DDR-Diktatur dazu? Sind sie schon zu alt oder haben sie resigniert?

    Ansonsten volle Zustimmung zu den beschriebenen Aussichten der Immobilieneigner und – mieter. Dass sich die positiven Folgen der 30-jährigen Kredite einstellen und dauerhaft bleiben, dazu müssen wir das Notwendige tun. Schöne Bilder wie immer – Sehnsucht.

    Wo bleibt eigentlich der Text zu Lauer. Ich warte sehnsüchtig.

    MfG SoS

  73. Nun Don Alfons.
    Seit einiger Zeit Text, mit dem ich mich gerne identifizieren kann. In den wilden 68ern und danach konnte ich als Kommunalpolitiker beobachten, wie die Spezialdemokraten jede freie Fläche mit möglichst hässlichen Mietskasernen zupflasterten. Vorzugsweise gingen die städtischen Grundstücke an die Kumpel von der „neuen Heimat“ Immer ohne Wettbewerb zu Freundschaftspreisen. Dass sich diese Kumpels am langen Ende als Ganoven darstellten, war ein kleiner Schönheitsfehler. Das Kalkül war, dass man in diesen Siedlungen sozialistisches Fühlen über Generationen konservieren könnte. Dem gegenüber galt privates Eigentum, insbesondere Wohneigentum als kapitalistisches Teufelswerk. Mit der Folge, dass in den viel verachteten romanischen Ländern der Anteil der selbstgenutzten Inmobilien doppelt so hoch ist wie in diesem unseren Land. Auch ein Versagen der CDU, die dabei zugeschaut haben. Heute greift eine neue Strategie zur Verhinderung von eigengenutztem Wohnraum: Die Baustandards die Eigentum in Arbeitnehmerhand wegen angeblichem Umweltschutz unbezahlbar machen.

  74. So schlecht ist das Konzept auch wieder nicht
    Wenn eine Diktatur oder ähnliches auseinanderfällt oder auseinander genommen wird ist es notwendig die Mitarbeiter der staatlichen Institutionen in irgend einer Weise zu beschäftigen.
    Es wäre sehr unklug alle Mitarbeiter zu entlassen.

    Im Irak kann man sehr gut beobachten was passiert wenn man die Leute alle hinaus wirft. Besonders bei Geheimdiensten und Militär kann das schnell ins Auge gehen. Die bösen Buben im Irak gründeten nämlich eine Selbsthilfegruppe und wollten den Laden wieder übernehmen.

    Die Amerikaner waren 1948 klüger als 20xx
    Nun ja sie blieben in Deutschland auch viele Jahre.
    Obama glaubte wohl das es billiger zu haben ist
    und hat sich wohl verrechnet, wobei sich die Frage stellt
    wo eigentlich die Kosten auflaufen.

    PS:Ein neues Syrien ohne Assad und seine Freunde ist wahrscheinlich auch eine unsinnige Idee gewesen.

    PSS: Es ist doch auch schön das jemand wie Herr Holm bei der Linken quasie unter öffentlcher Aufsicht ist. Das Problem müsste auch eher beim Koalitionspartner auflaufen. Ich glaube nicht das wegen Herrn Holm die Wahlergebnisse der Linken sinken.

  75. Grüße vom Klassenfeind
    Ihr vorangestelltes Zitat bezieht sich auf einen Text von Kurt Tucholsky, „Der schlimmste Feind“. Vertont von Eisler genial gut gesungen von Ernst Busch und ich finde es auch sehr schade, dass es so wenige meiner durch den Neoliberalismus atomisierten Klassebrüder kennen. Selbst wenn sie es kennen würden, ändern würde es auch nichts. Wie auch immer, Sozialisten sind für sie – ich verstehe das- ein rotes Tuch- den sie vertreten Ihren Klassenstandpunkt konsequent und das finde ich sympathisch. Nur sollten Sie bei Ihren Einschätzungen des Herrn Holm folgenden Lehrsatz in zukünftige Einschätzungen einfließen lassen: Was wird aus einem Kommunisten wenn man ihn in ein Parlament oder Ministeramt wählt? Ein Sozialdemokrat! Eine Beobachtung die schon Tucholsky machte – hier schließt sich der Kreis. Weshalb sie Herrn Holm auch vergeben sollten, er war noch arg Jung damals als er zu den Grnztruppen der DDR ging und der Stasi half. Und Holm hat keine Juden ins Massengrab geschossen, wie so viele der “ Gründerväter“ der alten BRD – sie wissen wer gemeint ist! Und „denen“ hat man ja auch verziehen! Aber auch deshalb sollten sie Gnade walten lassen, weil ein Sozialdemokrat der sich nicht für einen hält, aber sehr wohl einer ist ( Frau Wagenknecht ist auch so eine) noch besser als Kalfaktor ihrer Klasse, Don, zu nutzen ist um die Besitzlosen da zu halten wo sie hin gehören – und sich selber in der Gewinnzone. Drum deinen sie glücklich und polieren sie weiter ihr Meißner Porzellan – Sie Ritter aus dem Stegreifbund! Gerne und mit Vergnügen lese ich weiter ihr Blog.. Grüße vom Kassenfeind .-)

    • Kleiner Tip für sie, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sonderlich lernfähig erscheinen
      Was Frau Wagenknecht angeht könnte sie hier was über ihre Quellen lernen..

      Meinungsmache all-überall: „Die Neujahrskampagne gegen Sahra Wagenknecht und drei benutzte, teilweise komplizierte Tricks zur Manipulation“

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=36545

  76. Günstiges Bauen ...
    Hier mal als Beispiel, was in Frankfurt bei Neubauten nötig ist, um die Neumieten auf unter 10€ zu drücken (inkl. Aussentreppen, weniger Stellplätzen, Standartisierung etc) und damit 20% unter den Vergleichsmarkt.

    https://www.abg-fh.com/presse/?document=3986

    Gutes Konzept – aber keine Ahnung, wie man das für Berlin noch günstiger machen sollte.

    • Aussentreppen kenne ich aus Italien. wie es sein mag, im wintr in Berlin 4 Stockwerke hochzugehen, weiss nicht nicht. Stellflächen sind eigentlich vorgeschrieben, billuger wäre vor allem weniger Dämmung.

      Aber egal wie man es macht, es ist teuer und wird runtergeschlampt.

  77. schmutzige hände und fingernägel !
    @nur mal so, TDV, Frau Simon

    noch besser als „schmutzige hände“ sind doch „abgehackte hände“

    hier geben sich SED und Ost-SPD die hand

    https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4ndesch%C3%BCtteln#/media/File:SED_Logo.svg

    leider fehlt jetzt noch das entsprechende logo für r2g in berlin, die dritte hand kommt aber sicher noch aus bild !

    und Frau Simon, empfehlen sie doch bitte der ulF einen manikürsalon, einen guten frisör hat sie wohl schon gefunden !

    • >>noch besser als „schmutzige hände“ sind doch „abgehackte hände“
      Daraus folgere ich jetzt aber nicht, dass Sie vorhaben,
      dem Herrn die Hände abzuhacken.

    • Albrecht Dürer...
      …hat das Copyright auf abgehackte Hände!

    • Ja, der Django hats drauf...
      Der Fachmann für abgehackte Hände war jener zu früh Geborene, der tausenden Erwachsenen und Kindern die Hände abhacken liess, wenn sie sich weigerten für ihn zu arbeiten.

      Eine Statue zu Ehren diesen grossen Königs steht noch heute in Brüssel.

    • Ach Django, ich fürchte, Maniküre ist vergebens
      und gehe seit längerem davon aus, dass wir nur noch retuschierte Fotos der Raute zu sehen bekommen. Achten Sie mal drauf, die kopieren immer aus dem gleichen Foto die Hände rüber. Da sich die Haltung ja bei der Frau so manifestiert hat, kein Problem, Photoshop macht vieles möglich. Denn Journalisten sagen allemal, die Hände sahen wieder sehr gestresst aus…

      Ach so, noch zu den Haaren, Sie reden von gutem Friseur? Aber hallo, wäre das meiner, bekäme der jeden Tag seine Packung. Ich plärre bei meiner Friseurin jedesmal wegen der Nackenhaare, nicht dass ich aussehe wie die Merkel. Die angebliche Uneitelkeit dieser Frau ist einfach nur peinlich, nicht anzugucken, einfach nur zum Schämen. Ich mag die Lagarde nicht, aber die Eleganz dieser Frau muss man neidlos anerkennen, was für ein Unterschied.

      Lutz Meyer, Berater der Kanzlerin tat im Standard seine Meinung kund und dann wundert man sich nicht mehr über zu enge Jäckchen usw. Er sollte keine Frauen beraten, es sei denn, er will ihnen schaden.
      http://derstandard.at/2000050247423/Berater-Angela-Merkels-Bei-Frauen-wird-viel-kritischer-hingeschaut

      Zu den dreckerten Fingernägeln des HHolm sage ich nix mehr, außer, bei dm und Rossmann gibt es entsprechendes Werkzeug. Aber vielleicht fehlt ihm dafür das nötige Problembewusstsein. Übrigens hat Vera Lengfeld einen feinen Bericht geschrieben, der zeigt, der Mann ist einfach nur unsäglich dumm.
      http://vera-lengsfeld.de/2017/01/08/der-untragbare-staatsekretaer-holm/

  78. GATED COMMUNITIES
    @Blackberry & DON

    die gibt es wie DON richtig schreibt in Berlin schon seit jahren, habe ja einen zeitungsartikel aus 2008 oben dazu verlinkt.

    nur ein frage noch: wie sollen sie als weisser alter heterosexueller potenter mann sonst in Sao Paolo oder Kapstadt/Johannesburg nachts leben bzw. überleben ?

    in alle diesen gegenden war ich abends froh, gast bei familien zu sein, die bewacht hinter mauern oder zäunen wohnen durften.

    schwieriger wirds da schon, wenn ein weltkonzern aus stuttgart (nicht Daimler,nicht Porsche) junge praktikatinnen nach Johannesburg schickt, die diesen schutz nicht geniessen dürfen.

    erzähle bei bedarf gerne geschichen !

  79. GEPFLEGTE HÄNDE
    FÜR FRAU SIMON

    http://gi.antville.org/tags/CDU/

    • @ Django, wieder an Land?
      Hab´ acht http://udowalz.de/salons/. Ist aber Udo heute. Sonst hätte ich gesagt das wäre Kohls Mädchen, als Vierzehnjährige. Damals war der Udo 24 und die Angie bekam den Kollektor noch bei einem volkseigenen Frisörkombinat abgedreht.
      Nagelpflege: Siehe unter „Service“ beim Link auch Maniküre, Pediküre.
      (DdH)

  80. Rostock 1988 Fotos: realsozialistisch, >holmmäßig
    Wer sich an die DDR erinnert…. Für diejenigen, die nicht wissen, wie Greifswald,…Meißen aussahen (welche „DDR-Stadt“ nicht !). Hier über spiegel-online 23 Fotos, 1988 Rostock. http://www.spiegel.de/einestages/rostock-1989-schonungslose-fotos-der-altstadt-a-959131.html

    Wenn sich der Link auftut, steht im ersten Foto unten links Fotos, dann auf „Fotos“ klicken und 23 Fotos stehen nacheinander zur Verfügung.

    Ja, ich weiß, es gab auch ein Platten-Neubauprogramm und manchmal sogar Steinbohrer zum Selberbasteln – privat geht vor Katasprophe – in der DDR…

  81. Hausbesetzer und Kunstgeschichte
    @Don Alphonso, 10. Januar 2017 um 11:29 Uhr
    „Holm war Hausbesetzer, das sagt eigentlich alles. Besetzen ja, bauen nein.“

    Die Wirkung der Hausbesetzungen im Frankfurter Westend kennen Sie? Ohne die stünde dort kein Wohnhaus mehr. Oder endete für Sie die Kultur sowieso um das Jahr 1840-1850?

    • ...das ist nicht das Thema...
      Die Holms der Welt sind eine Gefahr für die bedrohte Species jener, die von den mageren Einnahmen grösseren ererbten Wohnraums leben müssen um das eigentliche ebenfalls ererbte Kapital nicht angreifen zu müssen.

      Und ja, die Kultur endet in diesen Kreisen mit der Aufhebung der Leibeigenschaft und dr damit beginnenden Verelendung des Proletariats.

      Was das Frankfurter Westend angeht so können sie gerne hier einen ausführlichen Artikel über die äusserst interssante spätere Karriere, also nach der batschkapp, eines Joschka F. nachlesen

      „Vom Pflasterstrand links unten über das Außenministerium nach rechts oben bis zum Rüstungslobbyisten: Joschka Fischer“

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=36564#more-36564

  82. Lernfähigkeit
    [Auf Wunsch des Verfassers gelöscht. Don.]

    • Auch einer aus der DDR
      Wählen Sie mal schön links.
      relativ schnelles Ergebnis:
      1. Sie wohnen in einer verrotteten Zweizimmerwohnung.
      2. Sie haben weniger als € 3.500,00 netto.

      Sind wir durchgeknallt, wenn wir auf die Linke und Herrn Holm setzen als Einer, der zumindest sozialere Gerechtigkeit verspricht?

      Frage beantwortet?

    • ... ich kann Sie verstehen ...
      … aber die Idee, von Reichen zu nehmen ist doch arg naiv.

      Erstmal zählen Sie mit einem Nettoeinkommen von 3500 Euro zu den bereits zu den „Reichen“.

      Die wirklich Reichen, d.h. die von den Zinsen ihres Kapitals leben können, werden nie abgeschöpft werden. Vielleicht wird ein Hausbesitzer erwischt, aber der schichtet dann schnell in Aktien um.

      Die Versprechen des „elenden Rests“ (Biermann) bezahlen daher letztlich Sie („UmFairteilung“).

    • Zahlen?
      2 Vollzeitstellen als Lehrer sind nicht 3500 € netto. Nicht im Staatsdienst. Nicht mit 2 Kindern. Arbeiten Sie in einer Privatschule?

      Und weiter?
      Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass bei zu geringem Eigenkapital eine Kreditaufnahme sich schwierig gestalten würde *wenn* da kein Staatsdienst vorliegt.
      Und 3500 Euronen, hmm, wie viel wollen Sie denn dann als Tilgung und Zinsen entbehren, mit 2 Kindern, Nebenkosten, Hausgeld? Da wird das Geld für die laufenden Kosten schon beinahe knapp. Versicherungen, Auto, Urlaub, und das Geld ist ausgegeben.

      Gönnen tue ich Ihnen die Vierzimmerwohnung schon; ich denke sogar, Sie sollten eine haben!

      Allerdings gehe ich Wetten ein, dass Sie nicht wirklich im Fokus von Herrn Holm sind. Da gibt es viel zu viele die weniger haben, netto, und vielleicht nicht einmal ihre Miete bezahlen können, für ihre Zweizimmerwohnung mit 2 Kindern. Arbeitslos, prekär, u.s.w.
      Finde ich furchtbar schlimm, wirklich.
      Aber die Enteignung ist eben auch nur eine temporäre, keine nachhaltige Lösung. Es knirscht überall im Gebälk des Kapitalismus. Aber um ihn zu überwinden bräuchte es gewaltig viel mehr als eine Enteignung. Enteignung im Kapitalismus verschlimmerte nur die Schieflage.

      Ich kann Ihnen nur raten, den Mut nicht zu verlieren, und viel Glück bei der Suche wünschen!

    • Gleich und Gleich
      Wenn sie dann mal nicht an den Baikal gefahren wären sondern mal an den Großen
      Sklavensee.
      Eigentumswohnungen sind hinterfragungsbedürftig in Berlin.
      Mutti war Witwe und Angestellte im öffentlichen Dienst Berlin, die Sorte, die als Krankenschwester noch hart arbeitete. Lebte in kriegsbeschädigtem Stuckaltbau in 2Zmn in Westberlin, der dann Anfang der 70er zwecks Stadtbildverschönerung abgerissen werden sollte. Anspruch hätte sie nur auf 1 Zimmerwohnung gehabt, war ihr zu klein
      Also den BspV, eine kleine Hypothek und eine vermietete ETW gekauft…ich schlug, oberschlau, die Hände überm Kopf zusammen, Mieterin über 70 usw.
      Mieterin noch schlauer…Wohnung nicht renoviert seit Erbauung von vor30 Jahren…sie wolle sowieso mal eine grössere Wohnung, kann ruhig teurer sein….bitte aber in der gleichen Lage, Dahlem, und Umzug bezahlt Mutti….also deal und Muttis Umzug bezahlt derSenat der sie ja ihrer Bleibe beraubt.
      Für 55000 DM 2 1/2 Zimmer in Dahlem Grunderwerbssteuerfrei und Mutti hatte mit erreichen ihrer Rente die Wohnung bezahlt
      Mutti starb 1991. Ich erbte und vermietete möbliert an Führungskräfte aus Westdeutschland nachdem ich Küche und Bad luxusmodernisiert hatte. Das Modell lief bald aus, für mich ergab sich eine Möglichkeit in den USA und nach recherchieren der Gewinnmöglichkeiten aus Vermietung nach Mietspiegel, bei DM 360.- Wohngeld und den notwendigen Versicherungen wären mir monatlich vor Steuern DM 300.- verblieben.
      Na danke aber auch.
      Also verkaufen, DM 310 000.- eingesackt, und in den USA ein Haus gekauft, Pool und Garten angelegt und glücklich und frei mit Ehemann, zwei Hunden und im Süden, Sportwagen und Pickup, Boot, life is good.
      Was ich sagen will ist…sie haben sich in die falsche Richtung entschieden, sie warten darauf das man ihnen Gerechtigkeit bezahlt, da werden sie bei den Kommunisten aber schwer enttäuscht werden und ein Trump ist in Deutschland nicht in Sicht.
      Warum wenden sich Zonis nicht mal dem Erfolgsmodell Kapitalismus zu, mon dieu, sie haben nur ein Leben, sicher habe ich Glück gehabt aber da sitzen 2 Lehrer in einer lächerlichen Hütte in Berlin mit zwei bedauernswerten Kids und jammern 3 1/2 t cash jeden Monat sind nicht genug.
      Tja der Baikalsee…hm,hm,hm Grüsse vom Lake Ponchartrain

  83. Eigentum macht frei
    „A man who owns the house he is living in and has to care for his lot has no time to be a communist“ – William Levitt (famous real estate developer and name giver to Levittown, Pa.).
    Gesehen als Kommentar zu Bildern über die hübschen Viertel der Jahrhundertwende in Washington DC in einer Austellung im National Building Museum in DC, 401 F St. NW, Washington DC.
    Und deshalb ist die seit 1918 durchgehend sozialistisch verwaltete Stadt Wien der grösste Besitzer/Vermieter von Wohnungen in ganz Europa. So hält man die Bürger in Abhängigkeit und die Stammwählerschaft Beimischung. Da kann sich R2G in Berlin noch was abschauen. Auch von deren Verwaltung…

    • An einen Wiener: Jedem Amerikaner sein Häusschen und die Krise
      In den USA hatte man sich dann glaube ich vertan bei der Frage
      wie viel Eigenkapital denn nötig sei. Als die Leute ihre Jobs und dann auch ihre Häuser verloren hatten kam es zum Verfall der Häuserpreise und der Subprimekrise die nicht nur die Lehmänner verzweifeln ließ
      wenn ich mich nicht irre.

      PS Könnten sie uns mehr erzählen über die Wiener Verhältnisse?
      Ich erinnere mich nur dunkel an einen Bericht in Ö1 über die Stadt und ihre Häuser.

    • Es geht bei meinem Vorschlag nur zum die, die es sich leisten können.

    • Don sagt: ...die es sich leisten können.
      Vermutlich kann man das über die Eigenkapitalanforderungen bei Immobilienkrediten steuern.
      Ich glaube in Erinnerung zu haben das diese in den USA immer weiter gesenkt wurden. Ich nehme an es gibt zwischen hüben und drüben, also beidersteits des Teichs, in diesem Punkt große Unterschiede.

      Man könnte sich die Unterschiede in der €U betrachten und prüfen ob diese in die eine oder andere Richtung verschoben werden sollen.

      (Ich meine Privatpersonen nicht Banken etc)

  84. Brilliant und mutig!
    Danke, Don Alphonso!

  85. ist das schon rassismus ?
    @DdH

    UDO WALZ, wohl der haardienstleister von ulF ist mir lästig, er gibt zwar rabatte für studenten, aber nicht für pensionisten, sie und ich fallen da unter alterrassismus denke ich.

    kein wunder, bei der kundschaft !

    und dann betreibt er auch noch eine koks………….äh ich lese kekswerkstatt. und alberne sprüche, z.b.: we bake it happen !

    selten ist ein mann wohl mehr überschätzt worden !

    bei welchem frisör war den Otto Schilly ?

  86. wir besetzten morgen die villa von Kai Diekmann
    @Holger Jens Karlson

    mein verständnis für ihre situation ist gross, ich kenne solche familiensituationen, die sich auch in süddeutschland abspielen und abspielten. meine tante musste mit ihrem mann nach dem kriege in Stuttgart-Bad Cannstatt noch in einer einraumwohnung hausen, nicht 1945, sonder in den mittleren 50er jahren. da kam er aus der kriegsgefangenschaft retour, erlitten für den Deutschen Staat. belohnung war der tritt in den hintern. seinen natürlich !

    nur eine frage:

    hat ein programm wie das von A.H. eine mittel- bis langfristige perspektive? investoren und das sog. kapital flüchten, neuer oder sanierter wohnraum kann nur über steuergelder geschaffen werden. die sind in Berlin knapp und irgendwann wird der horizontale finanzausgleich abgedreht.
    wer finanziert dann das ganze ?

    ganz konkret: wie nachhaltig ist der effekt, wenn wir jetzt übermorgen die villa am see von Kai Diekmann besetzten ? und dort weitere drei familien unterbringen ? oder wir besetzten (ich bin gerne dabei) die wohnräume von J.F. und bringen dort eine gruppe von mittelosen althippies unter ? oder wir besetzen das überdimensionierte kanzler amt, auf die idee ist wohl noch niemand gekommen ! dort richten wir eine KiTa ein.

    oder, etwas entfernt, wir schaffen in der helldeutschen, aber kriminalfallbelasteten wohnraumidylle Freiburg endlich mal normale kennziffern „bewohner pro qm“. endlose flächen würden da frei, freiwillig, denn die wählen ja alle grün und links. das muss nur angestossen werden. wir treffen dort nur auf grösstes verständnis, es sind ja dort alle aufgeklärt und gutmeinend, also gutmenschen !

    hat alles tolle effekte, nur wie lange halten die an ?

    programme wie die von A.H.2017 (um verwechslungen zu vermeiden die jahreszahl) enden in den von mir immer wieder angesprochenen „venezolanischen wirtschaftsverhältnissen“. wollen wir die tatsächlich ?

    gerechtigkeit aller orten ist dort, die regale leer, der strom knapp und das auto steht. das ist wenigsten ein erfolg für die umwelt.

    wie, der regionalbus fährt auch nicht ? das ist aber schade dann !

    wie ich höre, sind dort noch alte Büssing-Busse im einsatz !

  87. Merkels Bluthusten als Folge der islamischen Terrorakte in Deutschland
    Lieber Don Alphonso,

    nach dem fröhlichen und ausgelassenem Feiern von Weihnachten, Neujahr, Dreikönig und all den Tagen dazwischen muß ich ja, wie bei Beginn eines jeden neuen Jahres sehr darauf achten nicht in so ein „graues, leeres Loch“ zu fallen. Da hat man doch sehr mit sich persönlich und seiner fürsorglichen Selbstsorge zu tun und es scheint fast etwas gleichgültig zu sein worüber Sie gerade schreiben und ob, man Ihnen eventuell hierzu schreibt. So gesehen haben Ihren Ihre Wiederholungsthemen zwischenzeitlich den Status einer gewissen Zeitlosigkeit erreicht.

    Sei es von Ihrem persönlichen Dank an die Polizei, von den Nafris, von Kulturkreisen, vom Münchner „Schwammerl“, Frau Merkel, Maiziere oder dem Herrn Maas.

    Ihr Zugeneigtsein zu Berlin, wie Ihr persönliches Interesse an Immobilien ist ja allseits bekannt und so haben Sie mit diesem Beitrag wieder ein wenig zu Herrn Holm´s Bekanntheitsgrad beigetragen.

    Würde man Ihre letzten Beiträge archivieren wollen, so könnte man diese unter der Überschrift: „Gedanken zum islamischen Bluthusten der Regierung Merkel und Ihrer Mitläufer“ ablegen.

    So ganz persönlich stellt sich bei mir zu Ihrer Bemerkung, daß man keine „SED-Diktatur und Mitmacher wie Holm“ bräuchte, eine gewisse Heiterkeit ein, denn was ist ein drittklassiger vom Sammeltransport in den Westen gefallener Exstasi, Herr Holm, gegen so eine blitzgescheite Merkeladministration mit ihrem messianischem oder vielmehr islamischem Sendungsbewusstsein?

    Sollte sich eine gewisse Besorgnis bei mir einstellen bei der Beobachtung, daß auch die bisherigen Stützen der Gesellschaft sich mehr und mehr der Mehrheit der meinungsbildenden Regierung, deren Anhängerschaft, dégoûtanten Islamis und deren sexuellen Werwölfen des Islams und Afrikas beugen werden ?

    Ein Herr Holm alleine wäre kein Grund zur Sorge, denn die junge Bundesrepublik schleppte nach dem Kriege ebenfalls unzählige, hochrangige NSDAP Mitglieder in offiziellen Regierungsstellen mit, die sich am Aufbau des Landes beteiligten ohne, daß die Republik zugrunde ging.

    So mag es nur ein bedauerlicher Trend sein, wenn sich ein Don Alphonso ins flache Wasser begibt, aber wenn Herr Tichy einen Artikel wieder aus seinem Blog nimmt und sich für die Wahrheit entschuldigt so ist dies ein Novum.

    Sollte sich Verständnis einstellen in Anbetracht dessen, daß in wenigen Monaten das Ministerium für geistige Hygiene, wohl nach dem Vorbild des am 4. Oktober 1933 verabschiedeten Schriftleitergesetzes, bundeseinheitliche Presseausweise ausstellen wird?

    Über Herrn Holm zu schreiben geht ja noch leicht durch, doch es erforderte natürlich ein Quäntchen Mut in einem Blog der FAZ öffentlich darüber nachzudenken, was die schon einmal gesprochenen, nachfolgenden Worte für die Gegenwart bedeuten können:

    „Man beginnt nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt mehr und mehr einzusehen, dass die Freiheit des Geistes und die Freiheit der Meinung Grenzen finden müssen, wo sie sich mit den Rechten und Verpflichtungen des Volkes und Staatskörpers zu stossen beginnen. Wir haben unsere Ansicht über diesen Tatsachenbestand niemals verheimlicht, sondern schon in den Zeiten unserer Opposition immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass wir es für einen politischen Wahnsinn halten, dass man einzelnen Individuen die absolute Freiheit des Geistes und der Meinung garantieren wollte und dabei die Freiheit eines ganzen Volkskörpers immer mehr Schaden nehmen musste.“

    ( Joseph Goebbels: Rede vor der deutschen Presse anläßlich der Verkündigung des Schriftleitergesetzes in Berlin, 04.10.1933 )

    Doch, wenn Sie oder andere jetzt Frank Schirrmacher schnell herbei zitieren würden mit seinem Worten: „Wir werden, wenn wir älter werden, von unserer Gesellschaft automatisch um die Reserven gebracht, die uns die Natur noch nicht genommen hat.“ (Das Methusalem-Komplott), so würde man sicher Verständnis haben.

    Zum Ende kommend noch ein kleiner Nachtrag, da Sie in einem Ihrer vergangenen Beiträge das Wort „Kulturkreis“ so sehr bemüht haben.

    In meinem gegenwärtigen Kulturkreis berichtete die Schweizer Tagesschau am 04.Januar 2017, daß zunehmende Waffenkäufe die Schweizer Behörden beunruhigen.

    Von 2015 bis 2016 gab es eine Zunahme der Waffenerwerbsscheine in den Kantonen Aargau um 40,35%, im Kanton Genf um 49,24% und im Kanton Nidwalden um 31,48%. Und bei diesen Waffenerwerbsscheinen geht es nicht um den in Deutschland stets beliebter werdenden kleinen Waffenschein.

    So scheint man in den jeweiligen Kulturkreisen die einflutenden Probleme auf jeweils eigene Art zu lösen.

    Ach ja, sehen wir es doch mal wie Hölderlin („Patmos“)

    „Wo aber Gefahr ist,
    wächst
 Das Rettende auch.“

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Oh, das ist ein famoses Zitat.

    • Großartiger Beitrag ObjektBe!
      Die islamische Phthysis des Merkel Regimes. „das islamische Sendungsbewußtsein der Merkelregierung“…- treffende Formulierungen für denEndzeitfuror der deutschen und europäischen Politik!
      Das Zitat von J.G.zeigt wie unter einer Durchleuchtung, wohin die Reise geht.
      Hätte man denAutor geschwärzt und raten lassen, wer von den folgenden Kandidaten zukünftig Autor sei (in einem Monat, in einem Jahr), die Wahl wäre schwer gefallen:
      a) Merkel in der Neujahrsansprache 2018
      b) deMaiziere nach der Aufdeckung eines Komplotts (vermutl.Reichsdeutscher…) gg. den Reichstag
      c) Maas und Gabriel nach einer spd Klausurtagung zum ehem.“deutschen“VolkPack
      d)a-c ist richtig
      e)alles eine fakenews des Wahrheitsministeriums

      In Krisen tut, mehr als sonst, eine Unterscheidung der Geister Not.

    • Famoses Zitat
      Damit ist hier wohl weniger der Satz von Hölderlin gemeint, schon gar nicht in Verbindung mit der steigenden Nachfrage nach Waffenerwerbsscheinen.

      Das Goebbels-Zitat dagegen hat es vor dem Hintergrund der gegenwärtig zu beobachtenden Entwicklungen in sich.

      Ersetzt man die Worte „Volk“, „Staatskörper“ und „Volkskörper“ durch die heute üblichen Allerweltsfloskeln „Zivilgesellschaft, Demokraten, Gerechte- oder Bürgergesellschaft “ ergibt sich eine beklemmende Aktualisierung.

      Danke, ObectBe, für den Hinweis!
      Das Zitat wird nachhallen.

    • Titel eingeben
      Nettes Zitat von JG…

      Mmmmh… Frage an die politischen Fachleute hier:

      Heisst das jetzt Goebbels „links“ war?

    • @tdv O.Spengler hat die NationalSozialisten als linke Erscheinung verachtet
      Hitler sah er als geistlosen linken Parvenue… Ich kann mir nicht vorstellen, daß das in Bezug auf G. anders ausgefallen wäre.

    • @patrick.feldmann
      Auch dazu gibt es ein Zitat: „Im Kapitalismus dient das Volk der Industrie und die dient dem Kapital. Bei uns dient das Kapital der Industrie und die dient dem Volk“. Adolf H.

    • "Heisst das jetzt Goebbels „links“ war?"
      @TDV
      Ich gehe mal davon aus, daß Sie die Antwort kennen. Seine Biografie im Einzelnen bestätigt IMO die verallgemeinerbare Beobachtung: linksaußen und rechtsaußen haben sehr viel gemeinsam. So daß wir denn bislang auch im immerselben Kreislauf von Aufbau und Zerstörung gefangen blieben. Entsprechend sind sie Hauptaugenmerk des alljährlichen VS-Berichtes.

      Der von Ihnen dankenswerte Hinweis zum Zeit-Artikel
      http://www.zeit.de/freitext/2017/01/10/bible-belt-usa-cotten/
      zeugt in scheinbar anderen Zusammenhängen ebenfalls von dieser destruktiven Abwärtsspirale dank immerwährenden Ineinandergreifens rechter und linker Auswüchse. An den Zeilen über Chicago
      „Wirtschaftlich ist es indessen kaum zu fassen, dass in Detroit tatsächlich immer wieder der selbe Fehler passiert – es zeigt, dass die Stadt sich keinen eigenen Wert zuschreibt gegenüber den Firmen, die sie zur hysterischen Überblüte trieben und dann fallen ließen. Immer wieder. Im Boom wird euphorisch gebaut, der Bevölkerung werden Filmpaläste und Opernhäuser geschenkt. Kaum lässt die Wirtschaft nach, wird die Stadt im Stich gelassen. “ … manifestiert sich im Grunde das Globalisierungs-Modell. Und was hat die Autorin nun anzubieten? Die Entsolidarisierung der Familie, der zivilgesellschaftlichen letzten Kräfte der Gegenwehr? Die Methoden müssen einem ja nicht gefallen. Um festzustellen, dass ich trotz blühendster Landschaften lange laufen muß, um an das begehrte See-Ufer zu gelangen, kann ich allerdings auch die Berliner Seen-Landschaft betrachten. Mangels Clanstrukturen in Übersee.

      Highlight des Artikels bleibt daher für mich der Satz:

      „Niemand ist zuständig für Kontinuität.“

      Exakt das ist die derzeitige Kampfarena. Die letzten Reste davon zu diskreditieren. Mit allen Mitteln. Flüchtlinge? „Ein kleines Konjunkturprogramm“. Kugl-Hupf hilft weiter. Und die Linke wickelt ein rosa Schleifchen drum.

      Nehmen wir Gabriels Programm. Gemeinsam wird feste weiter daran gearbeitet, daß Gewinne privatisiert und der häßliche Rest daraus sozialisiert wird. Wir wurden zwar nicht gefragt, aber haben jetzt immerhin wieder eine gesellschaftliche Aufgabe, die den Zusammenhalt fördert. Zu blöd nur, daß schon wieder laut über Unternehmenssteuern nachgedacht wird, die ja schließlich wettbewerbsfähig sein müssen mit den Brexit-Steuerparadiesen dieser Welt. An höheren Steuern ff. wird sich die liebe Sarah also die Zähne ausbeißen. Denn mein allerletztes Aha-Erlebnis hatte ich heute morgen bei einer Lektüre, die nun wirklich auch den allerletzten klar machen könnte, nach Erfüllung welcher Agenda mit Sicherheit tatsächlich zu rechnen ist. Diese Agenda war schon lange sichtbar. Es war der einzige rote Faden, seitdem ich zum ersten Mal nußmaßte, die Bundesregierung müsse sich gefesselt und geknebelt in irgendeiner Besenkammer befinden. Das war 2012. Und das Thema hieß „ESM“.

      @Object B.: Thx for that.
      Er schlich sich leider auch in mein Gemüt wieder ein. Denn nachgesagt wird ihm auch der Satz „Wer die Straße hat, hat die Macht.“

    • Was heisst schon links -es gab mal eine spannende Vortragsreihe über Neues Bauen im Nationalsozialismus. Der Punkt ist, dass man Wohnhäuser wieder mit Dach baute, Repräsentation im Stil des Neoklassizismus wie andernorts auch, und die Fabriken wiederum sind Neues Bauen gewesen. Der NS-Staat konnte möglicherweise nur deshalb „Erfolg“ haben, weil er auch Widersprüche in sich vereinen und mit Propaganda überkleistern konnte.

    • @Thomas Marx Auch hier wieder
      Wenn man den Autor schwärzen würde, wieviele der Linken (und auch einfach nur sozialkritischen Menschen wie ich) würden dieser Setzung zustimmen? 90%? 99%?

      Ich hatte als Deutschleistungskurs-AbitursKlausur (wieder einmal) eine Rede von Hitler zu analysieren. Aus einer Familie, die sehr früh wußte, was Nationalsozialismus bedeutet (1929) und die seit 1935 wußte, was ein KZ wirklich ist, kommend, hatte ich nie Illusionen über totalitäre System. Trotzdem habe ich mir die Nägel an der Rede abgekaut, denn alles war in sich logisch und hätte eigentlich stimmen müssen. Nachweislich mußte da aber irgendwo der Knackpunkt sein…
      Ich weiß nicht mehr, wie ich argumentierte, aber der springende Punkt war, daß man den Wirklichkeitskontakt der Rede als Ganzer und ihrer Voraussetzungen betrachten mußte und dann schwebte sie wie Paul Klees Lokomotive einfach surreal 1 Mikrometer über dem Boden.

      Fatalerweise habe ich bei Reden heutiger Politiker (insbesondere der plumpen Rhetorik einer Merkel & Co, die eigentlich nichts mehr als platte Lügen im Bürokratenmantel sind) kein anderes Gefühl,- wobei denen eindeutig die Brillanz fehlt.

    • "Was heisst schon links"
      @D.A.

      Auch wieder wahr. Inzwischen alles vor ganz rechtsaußen. Fast. Denn die politische Mitte gibt’s kaum noch. Wird jedes Jahr neu erhoben in Statistikhausen.

      Die rd. 700.000 Landeseigenen Wohnungen vom Bund allgemein erwirtschaften – wie anderswo im Firmen-Pensionskassen-Betongold-Rendite-Sektor – hoffentlich den Beamten ein auskömmliches Rendite-Zubrot im Sinne von Pensionszusagen. Würden die verkauft – mal abgesehen von mangelnder Kaufkraft der wirklich Bedürftigen – dann würde die Finanzierungslücke wohl eher noch größer. Und setzt man da wie schon 2015 angekündigt Nochnichtselbstversorger-aber-Einreiseberechtigte rein, bleibt der Einheimisch-Bedürftige als Doppel-Looser zurück, weil er für keine Wohnung immerhin die Leibeigenschaft anderer finanzieren darf. Volkspädagogisches Schleifchen rum und fertig ist Integrationstufe I.

      Aber ab morgen wird das womöglich alles ganz anders. Auf meinen Streifzügen in der Kugl-Hupf-TV-Aufzeichnungswelt erschien mir dieser Tage nämlich nicht nur der Herr Seehofer leibhaftig mit den Worten, daß wer gewählt würde, nix zum Sagen hätte und umgekehrt. Womit sich rechts-links-cha-cha-cha samt einem Haufen Wahlwerbungskosten immerhin erledigen könnte. Denn wer es gut meint mit dem Herrn Seehofer, der zieht daraus den einzig richtigen Schluß, damit er was zum Sagen hat. Nein. Anschließend erklärte mir in der Video-Schleife ungebeten auch noch ein weiterer netter Herr wortreich, wie man zu einer Deutschen Staatsbürgerschafts-Urkunde käme. Er hätte nämlich mal Politiker werden wollen. Da bräuchte man das und müsse für den Antrag – wohin sonst – zum Ausländer-Amt. Andernfalls wäre man wegen allerlei unwichtiger Historie, Römischem Recht ein … na? … genau: ein Sklave. Sagen Sie ja immer und keiner glaubt’s. So geläutert weiß ich nun also endlich, daß nicht dieser wieheißternochgleichExStasi, sondern der nette Sklavenhändler von nebenan künftig für Bedachungen aller Art zu sorgen hat. Sie haben hoffentlich kein herrenloses Schlößchen mit viel Grün drumherum in warmen Gefilden und mit Meerblick zu entstauben oder muß ich mir ernsthaft Sorgen um die Besitzverhältnisse meines elitären Straußenfeder-Wedels machen? Ich warne Sie. Ich werfe mit Stöckel-Schuhen aus 2 Jahrhunderten. Mindestens.

    • War Hitler Antisemit? (Titanic)
      Was lange vermutet wurde, ist jetzt gewiss:
      .
      Hitler war tatsächlich Antisemit.
      .
      Beweisführung:
      1) Er war links
      2) Linke waren schon im immer die größten Antisemiten.
      .
      Quod erat demonstrandum ;

  88. abgehackte HÄNDE
    @nur mal so

    ich bin pazifistisch geprägt, aber nachtragend, keine sorge, ich bin geprägt von Laurentius von Rom, bewundere seine soziale einstellung, seine geduld und friedfertigekeit, aber auch seinen fluch an den Kaiser: „dir bringt dies ewige pein“!!!!!

  89. Titel eingeben
    Georges sagt:
    10. Januar 2017 um 13:47 Uhr

    Ja, Frankreich und Italien gehts besser
    Lieber Herr FJ45,

    ja, den kleinen Leuten in Frankreich und Italien gehts besser.
    Einkommensentwicklung von 2000 bis 2010 im Durchschnitt pro Jahr.

    D -0.2%
    F +2,5%
    I + 1,7%

    Quelle http://wko.at/statistik/eu/europa-einkommensentwicklung.pdf

    Und warum lassen Sie die Entwicklung nach 2010 aus, da ging doch der auf Pump, in den Konsum geflossene Blase in den sudlichen Landern erst richtig die Luft aus.
    Die wesentlich höhere Arbeitslosigkeit durch eine nicht wettbewerbsfähige Industrie, für Sie auch kein Thema.
    Jugendliche die keine Arbeitsstellen finden, die Länder auf eine Suche nach einem Arbeitsplatz verlassen müssen und da glauben Sie ernsthaft, dass es den kleinen Leuten dort besser geht, kann nich Ihre Ernst sein.

    Der Euro, das viel zu billige Geld, schauen Sie sich die vor der Euroeinführung in diesen Ländern zu bezahlenden Zinsen an, hat diese Blase aufgepumpt.
    Unabhängige , eigene Notenbanken in diesen Ländern, die das Zinsniveau anpassen konnten, nach oben anpassen, wenn die Konjunktur heiß läuft, wurden von der EZB abgelöst das ist ein weiterer Baustein für das nicht funktionieren in den einzelnen südlichen Wirtschaftsräumen.

    Leider keine überzeugende Aurgumentaion iherseits, tut mir leid

    • Titel eingeben
      Dies ist ein christlicher Blog, wo die Mehrzahl Gläubige sind.. und die glauben halt. „…überzeugende Argumentation…“ braucht man da nicht.

      Ich nehme an Don Alphonso wird uns ei nes schönen Tages mit einem Buch beglücken in dem er alles von anderen Beigesteuerte mal zerpflücken wird.

  90. Das passt nicht zum Block und muss auch gar nicht ...
    [auf Wunsch des Autors gelöscht, aber ich möchte die Gelegenheit nutzen und sagen. dass ich es mkr erlaubt habe, den Inhalt an Vorgesetzte weiterzuleiten, weil ich denke, das sollten sie wissen. Don]

  91. Titel eingeben
    Die „Entnazifizierung“ war nach dem Krieg in dem Teil Deutschlands, der später DDR hieß, auch ein Mittel, Terror zu verbreiten.
    Da wurden kleine NSDAP-Mitglieder, Familienväter, abgeholt und … kamen nicht wieder. So nannte man das. Willkür gehört zum Terror.
    Nach 1945 gab es zwar kein Rassezugehörigkeitsproblem mehr, aber ein Klassenzugehörigkeitsproblem. So konnte es geschehen, dass eine Rittergutsbesitzerfamilie, die 1944/45 eine jüdische Frau versteckt gehalten hatte, unter der sowjetischen Besatzung interniert wurde. Falsche Klasse, Pech gehabt.

    Lieber Don, seien Sie sich nicht so sicher mit Ihrem Besitz- unter den Holms.
    Später auf Restitution zu hoffen ist so eine Sache. Wenn Sie zur falschen Zeit, am falschen Ort mit den falschen Hektar enteignet wurden, kann es schwierig werden.

  92. Andrej Holm
    Tja, damit hat R2G in Berlin geschafft wovon die SED Granden in der DDR immer nur geträumt haben: Überholen ohne Einzuholen.

    Und da sind wir jetzt…..

  93. Besitz verpflichtet.
    Darum wählt Don Alphonso Holm.

    Unser Lieblings-Blogger pflegt nun eine komische Note.

  94. Titel eingeben
    Schubs noch einen Artikel zu den Targetsalden hier rein.
    Problematik dieser ist auch mir bewusst, Herr Georges.
    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/hohe-salden-in-target-system-als-folge-der-ezb-geldflut-14183900-p2.html

    aber soll die deutsche Industrie aufhören, auf dem Weltmarkt Produkte anzubieten, die Konsumenten in anderen Länder haben wollen, nur damit diese ihre Produkte besser absetzen können ?
    Deutschland, wie auch Japan leben schon immer in der Hauptsache vom Export.
    Auf gut deutsch: Der bessere Schüler soll sich in der Schule zurücknehmen, damit die Nachzügler nicht zuweit zurückfallen ?
    Nein, nein diese Länder müssen ihre Hausaufgaben selber erledigen.

    Euro funktioniert nicht, so ist das eben.

    Hier in Deutschland ist eine Steuersenkung für die Bevölkerung überfällig. hätten die Leuts auch mehr in der Tasche. Dann die Kosten der Energiewende, spürt auch jeder in der Tasche, besonders die Geringverdiener. Wird aber nicht thematisiert und die Politik von Schwarz über Grün bis Dunklerot scheut dies wie der Teufel das Weihwasser.
    Sie wollen ja stattdessen den Leuten noch tiefer in die Tasche greifen.

    • Eigentlich ist mir das ja zu dumm, aber es ist denn doch zu unverschämt...
      „…aber soll die deutsche Industrie aufhören, auf dem Weltmarkt Produkte anzubieten, die Konsumenten in anderen Länder haben wollen, nur damit diese ihre Produkte besser absetzen können ?“

      Es geht hier um giftigen Industrie- und Elektronik-Schrott und um gefrorene Hühner Teile, die zu essen sich die Deutschen zu schade sind. Da man für deren Entworgung in den Tierfabriken sogar noch bezahlt wird, kann man damit in Afrika viel Geld verdienen, indem man schiffsladungsweise die dortige, familiären Hühneraufzucht ruiniert.

      Ich hab ja nichts gegen Gemotze, aber solch prunzdumme Verlogenheit von Leuten die von nichts eine Ahnung, aber zu allem und jeden eine Meinung aus ihrer primitiven Staammtisch-Ideologie ableiten, das geht irgendwann zu weit…

  95. bazonline.ch/das-beste-aus-der-zeitung/die-grosse-voelkerwanderung/story/23505365
    Renate Simon – 10. Januar 2017 um 20:56 Uhr … dass der Artikel Die grosse Völkerwanderung von Bassam Tibi bei bazonline nicht mehr verfügbar ist …

    Scheint (wieder?) da zu sein, der Artikel.

    https://www.google.com/search?q=site:bazonline.ch+bassam+tibi&gbv=1&prmd=ivnsb&source=lnms&tbm=nws&sa=X&num=100

  96. O.T. aber sehr guitr....
    Wem zB der neue Justizministers Jeff Sessions unangenehm (oder schlimmer) aufgestossen ist, der kann heute diesen ganzen Teil der US „Kultur“, der ja in einer Woche mit dem Regieren beginnen wird, recht präzise beschrieben studieren.
    Ausgerechnet die Zeit bringt in ihrer „Freitext“ Rubrik einen aussergewöhnlichen Bericht von Ann Cotton.
    Sie beschreibt das Amerika, dass jene die bei uns das Land so toll finden, obwohl sie es nur aus den Medien also gar nicht, oder nicht mehr als NY oder California kennen, oder kennen wollen, das aber jetzt die Welt umbauen wird.

    Sehr lesenwert

    http://www.zeit.de/freitext/2017/01/10/bible-belt-usa-cotten/

    • Titel eingeben
      In der Tat sehr lesenswert, weil es anschaulich zeigt, wie die linksliberale Elite die „deplorables“ verloren hat, die nun eben Trump wählten. Der ganze Tonfall… in den Leserkommentaren darunter steht eigentlich schon alles dazu.

    • Wieso "ausgerechnet die Zeit", dieser "Freitext" ist doch mehr als ZEIT-typisch?
      „Es dominieren aber Leute wie meine Verwandten, ebenso wie in Österreich und in Deutschland – man weiß nicht, was sie wählen, und ihre Ansichten schweben wohl in der Luft, aber im Grunde, wenn man sie kennt, sind sie lieb, hilfsbereit, verständnisvoll, auch wenn sie auf ihr Geld und ihr wirtschaftliches Fortkommen schauen, wie selbstverständlich und aus irrationalen Gründen die eigene Familie vor anderen Leuten immer bevorzugen.“

      Da haben wir mit Ann Cotton also wiedermal eine Autorin, die auf höchst arrogante Art jederzeit ihre Familie für ein paar Leser in die Pfanne haut.

      Sooo oberobercool.

      „Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass, sobald ich außer Hörweite bin, eine andere Art von Gespräch losgeht. Eine unausgesprochene, da unaussprechbare Feindschaft gegen alles Andere liegt in der Luft, an der meine Versuche, sensibel zu sein, ohnmächtig abprallen. So fühlt es sich also an, wenn Meinungen über einen herrschen, an denen man unbeteiligt ist.“

      Huch, sie schreibt hier gar nicht aus Sicht eines bürgerlichen Besuchers in Kreuzberg/Friedrichshain.

  97. Artikel von Bassam Tibi sind erreichbar, NICHT weggelöscht von der bazonline.ch
    http://www.bing.com/search?q=site:bazonline.ch+bassam+tibi

    • Danke für den Hinweis,
      allerdings funktioniert der direkte Link zur Basel online nicht mehr. Aber nun habe ich mein pdf….

  98. Titel eingeben
    Ich stimme Ihrer Argumentation zu, es handelt sich um ein beliebtes Geschäftsmodell. Im hiesigen Ort (gepflegte Kleinstadt, wachsende Bevölkerung, v.a. Familien) sind die Mieten in den letzten 10 Jahren überdurchschnittlich stark gestiegen. Die Stadt (seit gut 10 Jahren sozialdemokratisch) hat ihre Immobilien, meist familienfreundliche 3-5 Zimmer-Wohnungen, an eine kommunale Immobilien GmbH verkauft – da wurde zum 1. Mal Gewinn gemacht. Die GmbH vermietet und verwaltet den Wohnraum und liegt mit ihren Kaltmietpreisen locker 2,- EUR/m² über dem Durchschnitt. Die lassen eine Wohnung, trotz eklatanten Mangels, auch mal 1,5 Jahre leer stehen statt die Miete zu senken. Die aus den Wuchermieten der kommunalen GmbH generierten Gewinne werden dann wieder von der Stadt abgeschöpft. So ganz nebenbei versaut also die Stadt die hiesigen Mietpreise und sorgt durch ewigen Leerstand für Wohnraumverknappung und profotiert durchgehend davon. Gegen die Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels sperrt sich die Stadt übrigens auch seit mehreren Jahren. Ist das soziale oder linke Politik? Dem Label nach schon.

  99. köstlicher Fund
    Ich bin, als ich mich über Herrn Holm schlau machen wollte, auf einen intelligenten, witzigen Kanal gestoßen. Vielleicht kennen den nicht alle Foristen:
    https://m.youtube.com/watch?v=rxzqcJVF6QQ

    • @Ine Jezo-Parovsky
      Haben Sie auch gleich noch den nächsten youtube-Beitrag gehört? Dann wären Sie noch schlauer.

      „Wäre Holm kein Gentrifizierungsgegner, sondern ein ehemaliger Immobilienspekulant, wäre die Aufregung wohl geringer ausgefallen.“ Darum geht’s in dem Fall und um nichts anderes.

      Und über das flächendeckende Bespitzeln von Bürgern sollte vielleicht auch mal in der BRD nachgedacht werden. Da war nix? Das möchten viele offensichtlich glauben. Dieser Glaube ist aus verständlichen Gründen halt bequemer. 45 war das Land ja plötzlich auch voller Schon-immer-Demokraten, die sich gegenseitig über die Niederlage, die erstaunlicherweise dank Weizsäckers Rede 85 auch im Westen dann doch noch eine Befreiung wurde, hinweghalfen.

    • Nehmen Sie das hier nicht zu ernst, es ist ein Beitrag über der Planwirtschaft am Bau.

  100. @ Renate Simon @ Uwe Dippel - Bassam Tibi: Die grosse Völkerwanderung
    http://bazonline.ch/ausland/europa/die-grosse-voelkerwanderung/story/23505365

  101. Titel eingeben
    ja. alles richtig.

    wieviele *trump-artikel* (aka *anti-trump-artikel*) sind in den letzten 3 tagen bei der faz erschienen?

    42?

    alleine jetzt, gerade sind 4 ganz oben auf der mainpage.

    sorry, was auch immer sie hier bekämpfen, offensichtlich heisst ihre blatt-linie: *fake-news, give them what i want*-

    sie ändern doch eh nichts an den lügen und lücken. schauen sie auf ihr blättchen.

    • Es ist Abarbeiten nam Traume – wenn ich dazu komme, mache ich noch was darüber.

    • Übersetzung, bitte!
      Abarbeiten nam Traume:
      – am Traum?
      – am Trauma?
      – am Thema?
      – am Trump?
      – am Alptraum?

    • @ Uwe Dippel - mit Alfred Leopold zu reden: "Genau!"
      Text eingeben

    • (Falls doppelt... sorry)
      Wissen Sie eigentlich, um was es bei den angeblichen russischen Hackerangriffen, die seit Wochen dies- und jenseits des Atlantiks die Schlagzeilen beherrschen, genau geht? Geht es wirklich um manipulierte Wahlen? Um Fake-News? Nein. Es geht darum, dass Interna der Demokratischen Partei über Wikileaks an die Öffentlichkeit kamen. Die Authentizität dieser Interna ist dabei unstrittig. Wären die Interna nicht von Wikileaks, sondern beispielsweise von der Washington Post veröffentlicht worden, würde man die ganze Sache wohl eher als Glanztat des investigativen Journalismus bezeichnen. Doch was dem Herrn geziemt, geziemt noch lange nicht dem Knecht. Also zauberte man in einem PR-Stunt „russische Hacker“ aus dem Hut und lenkte damit erfolgreich von der eigentlichen Affäre ab. Seitdem findet die gesamte Debatte in einer Parallelwelt statt und es ist unwahrscheinlich, ob unsere etablierten Medien den Ausweg aus dem Sumpf finden. Von Jens Berger.

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=36577#more-36577

  102. TDV sagte am 10. Januar 2017 um 23:57 Uhr
    „Ja, der Django hats drauf…
    Der Fachmann für abgehackte Hände war jener zu früh Geborene, der tausenden Erwachsenen und Kindern die Hände abhacken liess, wenn sie sich weigerten für ihn zu arbeiten.

    Eine Statue zu Ehren diesen grossen Königs steht noch heute in Brüssel.“
    .
    Die Erwähnung dieses Fachmannes für Strafamputationen (also kein muselmanisches Alleinstellungsmerkmal) war sicher auch der Grund dafür, daß sich jene Belgierin, welche die Homogenität der Belgier gegenüber den Deutschen hier kürzlich zum Besten gab, nicht mehr meldete. Wann wird das eigentlich in NY anhängig, wo doch jetzt Deutsch-Südwest…..?
    (DdH)

    • abgehackte Hände
      Tja, wirklich häßlich, wenn wir die häßlichen Mittel des Islam/der Sharia so aus dem Zusammenhang gerissen anwenden. (Aber vielleicht kommt der Mensch völlig ohne Vorbild auf solche Sauerreien.)
      Erinnern Sie sich auch noch daran, dass man das in Europa gar nicht gut fand und daraufhin abgeschafft hat?
      Haben Sie vielleicht … Beispiel(e) aus anderen Kulturkreisen, dass etwas aus dem Kulturkreis heraus als häßlich erkannt und daraufhin abgeschafft wurde? Wäre Ihnen dafür sehr dankbar!

    • Malcolm X
      Ach… jetzt seh ich es, sie meinen „abgschafft“?
      Nein, im Grunde wird sowas eher ganz gerne übernommen… unsere Medien suchen sich dann bei sowas die Seite raus, die sie anprangern will, während „unsere“ Seite entweder verschwiegen wird, oder schöngeredet. So wie der böse Massenmord in Aleppo im Gegensatz zum guten Bringen von Freiheit und Demokratie nach Libyen, oder 2003 dem ganze Iraq, oder soeben in Mossul. Letzteres war besonders witzig, da gleichzeitig in Aleppo und Mossul.

      Aber, ich dachte da mehr an das unlöschbare Napalm in Vietnam. Wussten sie, dass man dem Zeug mit „american ingenuity“ in einem extra Arbeitsgang Kautschuk beigemischt hat, damit das Zeug auch an der Haut zB von Kinder kleben und brennen bleibt, wie wir von dem berühmten Foto ja wissen?

      Aktueller wären da die Drohnen „unseres“ Friedensnobelpreisträgers. Die sind nämlich mit Hellfire Raketen bestückt, drinnen eine verbesserte Version von Napalm, die sicher stellt, dass auch die 50 anderen herumstehenden Personen, die alle den schönen Namen Kollateral-Schaden tragen, die sich in der Nähe des Terroristen befinden, auch gleich bei lebendigem Leibe mitverbrennen… Woher man weiss, dass der Typ ein Terrorist ist? Dank der Whistleblower wissen wir, dass der EINZIGE Beweis darin besteht, dass derjenige in Besitz eines Handys ist, bzw war, dessen Nummer irgendwann, irgendwie in Besitz eines Typen war, von dem ebenfalls ganz genau wusste, dass er Terrorist war…
      Aber solche Details sind natürlich ganz gewiss keiner Bericherstattung in „unseren“ Medien Wert, höchstens dass „unser“ Friedensnobelpreisträger gerne mal die Todesstrafe wegen sowas für…. Snowden fordert, der solche Dinge publik macht.

      Sehr viel mehr Details wussten „unsere“ Medien hingegen darüber zu berichten wie diese „perversen Muslim-Schweine“, den armen unschuldigen Piloten in seinem Käfig verbrannt hatten, der vorher ein paar hundert der ihren mit seinen eigenen Brandbomben in verkohlte Knochen verwandelt hatte! Selbstverständlich nur um den Betreffenden Freiheit und Demokratie zu bringen.
      Auf Medien wie dei FAZ war da Verlass, dass sie uns erklären was wir glauben sollen!

      Da muss der arme Leopold lange Hände abhacken um da mitzumischen.
      Immerhin, man sieht, der zivilisierte Westen bemüht sich halt stets darum, Kultur an andere weiterzugeben. Manchmal klappts ja….

  103. TDV, 10.01.2017 23:54
    wenn ich mich ‚recht‘ erinnere kam Goebbels von den National-Bolchewiken zu den Nazis. Alles klar?

  104. Endsation Sensucht oder wie es euch gefällt.
    TDV sagt:
    11. Januar 2017 um 00:45 Uhr

    Kleiner Tip für sie, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sonderlich lernfähig erscheinen
    Was Frau Wagenknecht angeht könnte sie hier was über ihre Quellen lernen..

    Lieber TDV,
    Sahra Wagenknecht hat nun einmal ein Alleinstellungsmerkmal:
    Sie hat Rückgrat, kompetent, ist witzig, hat modischen Geschmack, hat Stil, ist nicht käuflich, pflegt keine Seilschaften zur Wirtschaft, folgt ihrem eigen Codex …

    Damit unterscheidet sie sich eklatant vom willigen, korrupten, schmierigen, über Leichen gehenden Politikerpersonal das in allen Ämtern, Ministerien, Regierung sitzt. Für mich war Willy Brandt der letzte wirkliche deutsche Bundeskanzler.

    Das er immer mehr in Depressionen versank kann man angesichts seiner „Kollegen“ wie Genscher und Co schon fast hoch anrechnen. Es zeigt, das er an diesem Mob persönlich wie menschlich scheiterte.

    Schaue ich mir die Körperhaltung und die Mimik von Frau Wagenknecht – auch im Bundestag – muss ich unwillkürlich an Brandt gegen Ende seiner Amtszeit denken. Sie wirkt verlassen und frustriert. Aus der Arbeitswelt kenne ich diese Zeichen. Sie wird schlicht und einfach gemobbt – von „ihren Kollegen“ und der gleichgeschalteten Medienlandschaft, dem Lobbyclan, dem Irgend-etwas-mit-Arschlochtypen ….

    Frei nach Karl May: Untern Geiern.

    • Ich denke, ohne Frau Wagenknecht hätte die Linke schlagartig 2% weniger. Und das macht andere in der Partei auch so wütend – mal abgeshen davon, dass sie neben Frau Wagenknecnt wie Julia Schramm aussehen.

    • 2 Prozent?
      Ohne dass ich Aktien im Cicero hätte: „Demokratie als Hochamt“.

      An diesem Orte hatte ich schon auf Mélanchon hingewiesen, jemanden der ohne Organisation gut über 10 Prozent der Stimmen in Frankreich kommt, seit Jahren.
      Mit Frank A. Meyer mit seinem Thema Hochamt kann ich da nur übereinstimmen: Sarah Wagenknecht ohne Organisation stünde in Deutschland anders da. Wahrscheinlich nicht einmal die 2 Prozent die sie der Linken wegnähme würden sie wählen.

      Vielleicht sind die Deutschen für Demokratie nur beschränkt geeignet?

    • Danke Dr. Seltsam
      dass Sie in Bezug auf Brandt den unsäglichen Genscher erwähnen, der keinen Knüppel ausließ, um ihn Brandt und später dann Schmidt zwischen die Beine zu werfen.

      Wäre Sahra Wagenknecht die einzige Frau bei den Linken, hätte sie einen leichteren Stand bzw. könnte die Partei wohl besser dastehen und wäre für mich fast wählbar. Aber nicht mit einer Kipping usw.

    • @ Dr. Seltsam wg. Frau Wagenknecht "verlassen und frustriert" im Bundestag -
      – aber sie hat doch ihr Fahrrad und den BILD-Oskar, der offenbar 100-Kilometer-Tagestouren mit ihr macht! Ihr geht es, sagt sie außerordentlich gut.

      @ Renate Simon wg. Frau Kipping. Kennen Sie den Witz: Frau Kipping hat letzes Jahr ein Buch über Migration veröffentlicht mit dem Titel „Wer flieht schon freiwillig? – Die Verantwortung des Westens (…)“ (Buch heißt wirklich so).

      Ganz genau besehen ist das schon der Witz, – man braucht sich nur in Erinnerung rufen, wo Frau Kipping aufgewachsen ist, und kommt zu dem für Frau Kipping offenbar nach wie vor gültigen Schluss:

      Hinter der West-Flucht – steckte der Klassenfeind.

      Frau Kipping ist was besonderes, da stimme ich Ihnen zu. – Der säkularisierte Fall der heiligen Einfalt. – Ich neige selbstverständlich dem Original zu. Reprisen, das wusste auch Marx – er hat in Heine einen witzigen Vordenker (und Vorspötter) gehabt… – historische Reprisen sind gerne einmal unfreiwillig komisch. Siehe Katia Kipping, hehe.

    • Kipping ist auch so ein Fall der erkennbaren Unvermittelbarkeit im Westen.

    • Zur Politiker-Lichtgestalt Sahra W.
      Nicht zu vergessen: sie hat ja jüngst auch die soziale Marktwirtschaft erfunden…(ähem, nach einem kleinen kommunistischen Umweg, aber lassen wir das).
      Im Ernst, mein Bedarf an populistischen Sonntagsreden ist gedeckt, und viel mehr hört man von der allseits glorifizierten Sahra auch nicht. Nur dass sie im Unterschied zu den anderen Darstellern im Bundestag, und das dürfte ihr Alleinstellungsmerkmal sein, ihre hohlen Phrasen stundenlang brav mit Oskar einstudiert hat (freilich ohne über dessen Schlagfertigkeit zu verfügen). Nee nee, macht euch keine Hoffnungen, die Alte wird’s auch nicht rausreißen. Keine Führungsqualitäten, keine Lösungsvorschläge, die den Praxistest überstehen würden. Nur aufgewärmtes akademisches Blabla und Polemik. Zum Gähnen.

    • Frau Wagenknecht fühlt sich wohl bei den Linken, wie sie mir schrieb, als
      ich Sie vor gut einem Jahr bat, sich Gedanken über die Bildung einer Neupartei zu machen mit anderen, die guten Willens sind.
      Mit den Linken im Hintergrund wird das nix mit ihr. Genau so mit dem Palmer, der auch einer, für mich unwählbaren Partei angehört.
      Und sonst? Bei den anderen, die sich „bewährt“ nennen, sticht für mich gar keine/r hervor, der wählbar scheint.

    • wie gemein
      Sie doch sein können, werte muscat. Die Sehnsucht nach
      einer politischen Lichtgestalt ist so übermächtig, dass man
      noch Adenauer ausbuddeln wird:).

      PS. Zur sprachlichen Finesse der Politikerreden:
      M.W. kam Adenauer bei seiner ersten Regierungserklärung
      mit 200 Wörtern aus.
      200 Wörter können geborene Taube dem Sinn nach verstehen lernen.

    • Thema Spitzel oder da war noch die Frage wer erschoss Treuhandchef Rohwedder.
      muscat sagt: 11. Januar 2017 um 14:49 Uhr Zur Politiker-Lichtgestalt Sahra W. … ihre hohlen Phrasen stundenlang brav mit Oskar einstudiert hat …

      Sie waren anwesend? Bitte erzählen sie mehr, ich bin ganz Ohr.

    • Südkorea soll sich sehr für Egon Bahr und seine Konzepte interessiert haben
      Der türkischen Regierung könnte man ggf einen näheren Blick auf die Linke und die CSU empfehlen. Die Linke hat Sitz und Stimme im Bundestag und richtet kaum einen Schaden an. Die Überwachung aller Politiker durch den Verfassungsschutz wäre teurer als sich Ihre Reden anzuhören und die Bücher zu lesen. Ich vermute wir tun beides.

      Man stelle sich vor die Kurden würden in der Türkei leben wie die Bayern in Deutschland, hätten ihre CSU und Öcalan würde irgendwo in irgendeinem Parlament sitzen. Das wäre wahrscheinlich auch billiger als das Einzelzimmer mit seinen Kosten in dem er jetzt wohnt.

      Ich glaube allerdings nicht das Chem Özdemir mi diesen Überlegungen im Sinn ständig vom Frieden mit der PKK redet.

      Was mir noch etwas unklar ist ob Frau Wagenknecht wirklich Ministerin werden will. Das wäre m.E. so sinnvoll wie wenn Schopenhauer preußischer Beamter geworden wäre wie Hegel.

      Hegel musste m.E. im Zweifel immer Staatstragend herumeiern.
      Schopenhauer konnte sich das freiere denken erlauben.

    • Titel eingeben
      Dr Seltsam…
      Jetzt versteh ich endlich warum sie sich Dr Seltsam nennen. Sie wundern sich tatsächlich, und fragen (ich weiss es ist natürlich: sarkastisch) nach „Sie waren anwesend? Bitte erzählen sie mehr, ich bin ganz Ohr.”
      Viele der mittlerweile hier anwesenden Meinungsverbreiter sind so wie der Tripper seit einiger Zeit auch, die bekommt man auch nicht mehr weg.
      Wir werden mit den Post-Faktischen leben müssen. Ich finde halt, die machen Wahlen so interessant, ich kann die Bundestags Wahlen gar nicht mehr abwarten, die und der Salat anschliessend… das wird ganz grosses Kino!

      Uwe Dippel
      Nicht, dass ich das bestreite: „Vielleicht sind die Deutschen für Demokratie nur beschränkt geeignet?”
      Aber… kennen sie ein Volk, das dafür geeignet wäre?

    • Demokratiegeeignet?
      TDV, ich weiß nicht.
      Das Wunderbare an dem Artikel von Frank A. Meyer, der mich wirklich amüsiert hat, war doch, dass er schnell und spritzig-witzig analysiert, dass ‚der Deutsche‘ das auf jeden Fall *nicht* ist: Demokratie-affin.

      Der Deutsche ist offenbar auch 72 Jahre ‚danach‘ immer noch ein Claqueur, ein Sucher nach der Grossen Gemeinschaft mit der er in relativer Harmonie verschmelzen kann. (Nein, das sage nicht ich. Das ist meine Schlussfolgerung aus dem Artikel.)
      So wie im Tausendjährigen Reich, mit hunderttausend anderen. Bloss eben ohne den rechten Arm aufwärts zu bewegen. Und ohne „S*** ***l!“ zu brüllen.
      11 Minuten launiges Klatschen in Essen ist ja auch nicht schlecht. Aber der Schnauzbart wusste damals schon, dass ‚in-die-Hände-Klatschen‘ nicht so starke massenhysterische Wirkungen zeitigt.

    • Trojaner
      Ich nehme auch an, dass Don Alphonsos Einmschätzung von 2% korrekt sein dürfte. Angesichts der tatsächlichen Verteilung der Intelligenz auf die Gesamtbevölkerung dürfte das der realistische Wert, wobei es natürlich noch etliche Andere, Besitzende, gibt, die ganz einfach aber legitim, egoistisch wählen. Was natürlcih die Merjel und Gabriel Wähler auch glaubten zu tun….

      Es ist der Kampf der Mächtigen mittels ihres Medien Besitzes, den sie derzeit noch gewinnen. Ob das so bleibt ist allerdings nicht sicher.
      Momentan werden die Bürger von beiden Seiten belogen und manipuliert, von den „Gut-Menschen“, der Obama/ Merkel & Co Fraktion, und der „bösen“ Seite der Trumps, die sich in ihren Verkackeiereien in nichts nachstehen.

      Ein ganz wunderbares Beispiel war das dümmliche Geheule einer Meryl Streep, von der Obama/Hilary Seite, gegen das denn doch Etliche auf YouTune recht nett und erfolgreich angegangen sind. Ein Beispiel:

      „Die Ära der Krokodilstränen nähert sich dem Ende“

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=36592#more-36592

  105. Berthold IV
    Wenn der (hoffentlich richtige) Berthold IV noch einmal auftauchen sollte, würde das den müden Stoiker freuen.

    • Gute Besserung!
      „Der letzte Lebenstag, vor dem dir so graut, ist der Geburtstag der Ewigkeit. Wirf alle Last von dir! Wozu das Zögern? Hast du nicht einst auch den Leib verlassen, der dich der Welt verbarg, und das Licht des Tages erblickt? Du zögerst und willst nicht? Auch damals hat dich die Mutter unter schweren Leiden ans Licht gebracht. Du seufzest und weinst?
      Das tun auch die Neugeborenen.“

    • Renaissance
      Hier erleben ganz andere Leute, von denen man es nie erwartet hätte, ihre perverse Wiedergeburt — als Trump-Anhänger.
      .
      Warum nur der Nachschub an schlechtem Karma nie ausgeht?

    • Es ist übrgens recht spannend zu sehen, wie anders die Sicht auf Trump bei seinen Wählern ist – das kommt bei uns nie vor, ich werde aber etwas dazu machen.

      Wegen schlechtem Karam: Sollte sich die Geschichte mit den Sexdienstleisterinnen als falsch herausstellen, ist Trump erst mal wieder lange unangreifbar.

    • wg. Trumps angeblichen Dusch-Vergnügungen - im Internet wird gesagt, seine Haarfarbe -
      – habe ihn verraten.

      Es wird außerdem gesagt, dass die Geschichte seit letzten Sommer in Washington zirkuliert.
      Das könnte man als weiteren Hinweis deuten, dass Trump außerordentlich starke Nerven hat.

      Puhh – letzen Endes konnten ihm nicht einmal die Antisemitismus-Attacken hier auf dem Blog etwas anhaben – und das war ja fast noch stärkerer Tobak!

  106. Geschrieben mit zittrigen Fingern bei Stromausfall in Eichstätt
    Im Schein der Taschenlampe (stimmt natürlich nicht, immerhin dringt das, was man hier im Winter als Tageslicht bezeichnet, durch das kleine Fenster meiner kargen Behausung. Muss aber schnell schreiben, weil ich auf die Batteriekapazität meiner Laptops und des mobilen Routers angewiesen bin).
    Auf der Homepage des Holm-Andrejis bei der soziologischen Fakultät der Humboldt Universität zu Berlin befinden sich ein paar interessante Papiere zum Herunterladen, die auch so aussehen, als gelänge es ihm, im Gegensatz zu vielen anderen, Wissenschaft und Ideologie sauber voneinander zu trennen.
    Eines davon beschäftigt sich mit Zwangsräumungen in Berlin. Dort steht, für eine Berliner Altbauwohnung, für die derzeit € 5.- pro Monat pro Quadratmeter Miete erzielt werden, würden dann € 10.- pro Monat winken. Das bezahle ich auf dem Land im Grossraum Augsburg und in Wasserburg am Inn auch und in Paris habe ich ziemlich genau das Doppelte bezahlt (jeweils zu den Euro 10.- nicht zu den 5.-). Mir scheint, hier wird der Einzelne (Wohnungsbesitzer) als Sozialhelfer missbraucht. Wenn man dann noch liest, das eine Zwangsräumung im Schnitt etwa ein Jahr dauert, was mit Vorlauf und Nebenkosten, die für den Vermieter ja weiterhin anfallen, leicht zu Kosten im Bereich von € 30 000.- führen dürfte: wieso wundert sich dann ein Mensch noch, wenn der Vermieter, der das Ding dann endlich wieder vermieten kann, abwinkt, wenn ein junger Äthiopier vor ihm steht, von dem man nichteinmal sicher sein kann, ob der Name, das Geburtsdatum oder das Herkunftsland stimmen? Das ist nicht „Rassismus“, das ist „Überlebenstrieb“ und der steht auch einem alten weissen Mann und Berliner zu, auch wenn er nur Vermieter ist.

    • Wie gesagt, die Unterbringung der Migranten ist Sache des Staates, davor habe ich mehrfach gewarnt, aber es wollte keiner hören. Die Mietpreise werden auch in Berlin anziehen, unerbittlich, und es werden die nachziehen, die sich halt 120m² leisten können, und die anderen verdrängen. Es gibt keinen schlimmeren Gentrifizierer als jene, die Gentrifizierung beklagen.

  107. Hier in der FAZ...
    …gab es kurz und verschämt einen Artikel über Christenverfolgung. Darunter HASSkommentare, die über „christliche Fundamentalisten“ schwadronierten.
    .
    WIE BITTE!?? Wenn Christen feststellen, dass Christen in islamischen Ländern verfolgt werden, ist das christlicher Fundamentalismus??
    .
    Wenn Muslime Christen vergewaltigen und töten, muss man Verständnis haben. Darf nicht pauschalisieren. Muss die Not der Täter (!) sehen. Aber wenn Christen nur einmal auf die Opfer verweisen, sind sie „christliche Fuldamentalisten“.
    .
    Ich musste kotzen (kein Witz). Und nun verlasse ich die FAZ. Wo so kommentiert wird, will ich nicht sein und nicht klicken. Soviel Christenhass widert mich einfach an – und die FAZ scheint das natürliche Zuhause dieser jämmerlichen Feiglinge zu sein. (Kritisert doch einmal die Täter, ihr Jammerlappen, statt die Opfer zu kriminaliseren!!! Oh, da bekommt ihr das Panikflackern in den Augen, ja? Aber wenn ihr zu feige seid, islamische Gewalt zu kritisieren, habt doch wenigsten den Anstand, euch nicht an Christen gütlich zu tun, nur weil ihr so stolz auf eure Tapferkeit vor den Wehrlosen sein wollt!!)
    .
    Noch einmal ohne Schaum vor dem Mund: Man darf zu feige sein, islamische Gewalt zu kritiseren. Das ist ja auch gefährlich. Und ja, die eigene Feigheit ist kränkend. Aber die Feigheit deshalb vor sich und anderen zu überspielen, indem man weiche Ziele sucht, von denen man keine Gewalt zu fürchten hat, ist kostenloser, ist Gratismut. Und damit noch viel erbärmlicher und charakterloser als die feigheit, die er verdecken will.
    .
    Und tschüss. (Kotzt nochmal.)

    • Nein, nein, Arabella, HIERGEBLIEBEN, bangemachen gilt nicht,
      beim Don sind die Stimmen noch nicht total verdreckt, da trifft man noch
      ,,Normalos“, die Dinge schreiben und wissen, die einem gut tun und helfen.

      Das darf man nicht mit der FAZ verwechseln, wo ja auch so moderiert wird, dass, im Vergleich zum Don, kaum Kommentare zusammenkommen, und man auf solche, wie die von Ihnen bekotzten, geradezu wartet.

      Deutschland versinkt in Scheiße, helfen Sie mit, die kleine Lenzpumpe am Arbeiten zu halten !

    • Arabella, prinzipiell volles Verständnis
      Habe aber nichts davon gefunden, auch nicht bei der Suche im Archiv. Nein, ich habe keine FAZ-Aktien, und stehe dem Mutterblatt meistens kritisch gegenüber.
      Suche: ‚Christenverfolgung‘ auf der Frontseite von faz.net hat nichts derartiges erbracht.

      Hätten Sie bitte einen Link?

      Gerade heute gab es in meiner Morgenzeitung einen Artikel dazu, nur als mögliche weitere Informationsquelle. (Auch da habe ich keine Aktien drin):
      http://www.lefigaro.fr/international/2017/01/11/01003-20170111ARTFIG00016-215-millions-de-chretiens-sont-opprimes-dans-le-monde.php

    • Hören Sie auf mit Ihren Zensur-Aufrufen durch die Hintertür
      Schließlich beschweren Sie sich nicht über unwahre oder verzerrte Berichterstattung, sondern über Leserkommentare. Die im Zweifel auch sehr aufschlußreich sind. Und übrigens ist dort, wo gestritten wird, kein Safe Space der Seelenruhe, auch nicht für Sie oder irgendjemandes tiny little mind.

      Wunderhübsch: „Man darf zu feige sein, islamische Gewalt zu kritiseren. Das ist ja auch gefährlich.“ Sehen Sie: Grade weil Wahrheit gefährlich sein kann, ist neben der Abwesenheit von Zensur auch Anonymität so wichtig.

      Forderungen wie die Ihrige zerstören jedes funktionierende Forum.

    • Trösten Sie sich
      Dafür wurde meine Frage in einem anderen FAZ Blog, der sich mit der Frage beschäftigt, ob man mit Eingangsprüfungen zum Medizinstudium das Problem der Einsernoteninflation in den Griff bekommen könnte, ob das zu meiner Zeit praktizierte Bonus- und Malus-System, bei dem Abiturnoten aus den Bundesländern, die über dem Bundesdurchschnitt lagen, um diesen Betrag nach unten, bei denen, die unter dem Schnitt lagen, um diesen Betrag nach oben korrigiert wurden (z.b. Bundesdurchschnitt 2,5, Landesdurchschnitt Hamburg 1, 5, Bayern 3,0 ergibt am Ende: Ein 1,0 Abitur aus Hamburg wird bei der Studienplatzbewerbung als 2,0 gewertet, ein 2,0 Abitur aus Bayern als 1,5, eine Praxis, die MIR damals einen Medizinstudienplatz gebracht hat), heute noch praktiziert wurde, einfach wegzensiert. Dieses Beispiel werde ich anbringen, wenn demnächst wieder über die vielen Hasskommentare geweint wird, die die Blogs und Kommentarspalten der Presseorgan angeblich den ganzen lieben langen Tag lang wegzuzensieren hätten. Dafür lässt man den ganzen Hass der Linken und Feministinnen auf alles Alte, Weisse, Männliche und vielleicht sogar Christliche (s.o.) durch. So wird „Zensur“ definiert und nicht anders.

    • Und weisse Frauen, die nicht lila gefärbte Haare haben, und ihren Söhne keine Röcke anziehen.

    • fundamentale Christen
      haben sich die damen und herren:
      1. bedford
      2. kardinal Marx
      3. bischof Woelki
      4. Kässmann
      5. KGE

      schon dazu geäussert ?

      noch ne kleine frage, nur zu meinem faktenverständnis:

      war Jesus nun ein fundamentalist oder nicht ?

      muss ich, wenn ich wieder meine kumpels oder hausärztin mit „love,peace and happiness“ grüsse mit sanktionen wegen hetze und fundamentalismus rechnen ?

      wann wird Albert Schweitzer als irrer fundamentalist aus den geschichtsbüchern endgültig entfernt und seine bücher verbrannt !

    • Davor bin erst mal ich dran, und das kann lange dauern und für andere obendrein gefährlich werden.

    • Arablla kotzt - "ottos mops" kotzt auch. Jandls mops otto - gemahnt schon rein lautlich an Gott
      Zur beruhigenden (und erheiternden) Parallel-Lektüre empfehle ich – aus Hasen-Sicht nicht ganz uneigennützig – Eckhard Henscheids theologisch und geistesgeschichtlich sehr respektable Abhandlung „Welche Tiere und warum das das Himmelreich erlangen können“ (Reclam-Verlag, Stuttgart 1995)

      Hier der ganze Otto in all seiner trostreichen Kraft:

      ottos mops

      ottos mops trotzt
      otto: fort mops fort
      ottos mops hopst fort
      otto: soso

      otto holt koks
      otto holt obst
      otto horcht
      otto: mops mops
      otto hofft

      ottos mops klopft
      otto: komm mops komm
      ottos mops kommt
      ottos mops kotzt
      otto: ogottogott

    • Arabella, kommen Sie bitte wieder, wenn es Ihnen besser geht, ...
      … denn „jede Stimme zählt“. https://kurier.at/chronik/weltchronik/undercover-im-fluechtlingsheim-wir-zuechten-terroristen-heran/240.366.272

      Don Alphonsos blogs.FAZ.net sind gewisserweise virtuelle Flüchtlingsheime der Meinungsäußerungsfreiheit.

    • Ich würde nicht die paar Trolle, die bei solchen Themen immer auftauchen, mit der FAZ verwechseln. Ausserdem wissen die schon, warum sie nicht hier kommentieren wollen. Insofern. bleiben Sie mir gewogen.

    • @ Uwe Dippel
      Arabella hat recht, es gab für ein paar Minuten einen Text auf faz.net zur Christenverfolgung. Das Blatt hat den eigenen Fehler schnell erkannt und den Beitrag gelöscht. Alles andere wäre anständig gewesen.

    • "wenn Christen nur einmal auf die Opfer verweisen, sind sie „christliche Fuldamentalisten“."
      Apropos „Fuldamentisten“ …

      „Fuldas römisch-katholischer Bischof Heinz Josef Algermissen hat Atheisten als Gefahr für die Allgemeinheit bezeichnet. Algermissen sagte in einer Predigt am Ostersonntag im Fuldaer Dom mit Blick auf die jüngsten Terroranschläge, Ungläubige lebten nach der „gnadenlosen Devise“, dass sie alles, was sie bis zu ihrem Tod nicht erreicht hätten, nie mehr erreichen würden. „Der Mensch ohne Ostern wird darum zu einem großen Sicherheitsrisiko für die Mitwelt“, so Algermissen.

      Die Daseinsangst von Ungläubigen ließe diese „im Letzten blindwütig zuschlagen und alles zerstören“.“ berichtete ET am 31.3.2016 unter dem Titel „Fuldas Bischof bezeichnet Atheisten als „Sicherheitsrisiko“.

      Tja. Jeder gegen Jeden.

      Läuft auch bei denen mit den C im Markenkern.

      Kam ja auch alles völlich überraschend.

      Ramstein z.B.?

      Kennt nur Christian Ströbele.

      Da kann man sich denn schon mal auf dem Mutterschiff beklagen, dass Massen gegen TTIP, aber nicht gegen Syrien auf die Straße gehen würden. Mit Herrn v.A. als wackerem Personenschützer.

      Wozu haben wir übrigens Kleine Bundestagsanfragen. Doch auch, um zu wissen, was wir nicht wissen. Dank meist den Linken. Muß ja auch mal gesagt werden.

      Insofern: Nope. Einen Stellvertreter-Krieg zu dem Thema, noch dazu ohne Link, lasse ich mir nicht an die Backe nageln.

      So. Ich hoffe, der Don hat Wisch-Personal. Hier müffelts.

      Ahoi.

  108. Das Gegenteil von Gentrifizierung ist Slumifizierung, und DAS beherrschen
    die linken Stadtväter in Berlin (und anderswo) perfekt.
    Denn WER wohnt im Slum ?

    Der Wähler linker Politik.

    Am besten frisch vom Schiff, den Teddy noch ratlos im Arm, im anderen Handys, die er sich noch genauer anschaun muß, um zu wissen, wie er sie bestens verwertet.

    Die vorige Einwanderungswelle, auch aus der selben Glaubensrichtung, hat uns ja auch mit No-Go-areas bereichert, und tut es noch.

    Deutschland ist unendlich groß, wie das Universum und die Dummheit, muß es auch sein, weil immer neue Wähler gebraucht werden, eine immer bösartigere, dümmere, Politik zu wählen.

    Mit uns kann man’s nicht mehr machen ?

    Bitte, kein Problem !

    Dann fluten wir euch eben.

    Ob einzelne Schritte, wie die von Holm angedachten, dann tatsächlich den Erfolg bringen, Haupt(stadt)sache, die richtung stimmt, der böse Wille dahinter steht fürs Werk.

    Am End‘ ist alles hin, was uns lieb und teuer war, Hauptsache Experiment.

    SO geht Sozialismus .

    Und wer besonders brav war, der kriegt, wie Kurt Beck, die Kahane, oder jetzt Holm, ein besonders fettes Plätzchen.

  109. @ Arabella 12.03 Uhr
    Dem Beitrag stimme ich vollends zu.
    Ergänzen möchte ich um die Situation der Menschen jüdischen Glaubens. Hier hat Deutschland -eben aus seiner in jeder Sicht- belasteten Vergangenheit eine besondere Verantwortung. Und eben hier vermisse ich ein eindeutiges Positionieren von Regierung und Medien.
    Die Folgen des Einknickens der Regierung vor dem POLITISCHEN Islam -und nichts anderes ist er und wird hier in Europa auch gelebt- sind bspw. durch Auswanderungszahlen der jüdischen Mitmenschen belegt.
    Mir ist ebenfalls zum K…..

    • @Universa
      Dann verstehe ich nicht wie die vielen VertreterInnen des Zentralrats der Juden in Deutschland keine Möglichkeit auslassen, diese aus meiner Sicht unsägliche Asylpolitik von der Ober-Madame zu loben und in den allerhöchsten Tönen zu preisen. Und Verweise und Links brauche ich dazu nicht anzugeben, diese finden Sie zuhauf im netten Internet. Aber ich muß ja wirklich nicht alles verstehen. S’wird eh immer komplizierter, die ganze Sch…

    • Das haben Sie schön gesagt, TDV
      Ich fände es toll, wenn sich die Leute auch mal so über die Kosten für Waffen und Miltär aufregen würden. Und erst die Schwarzbücher der Rechnungshöfe.
      Wir haben selbst erlebt, wie Leute, die im Kirchenchor singen und „hochangesehen“ sind, keine Skrupel haben, einem was zu klauen.Onkel Heinrich aus dem Sauerland sei heute noch Dank, der uns vor Augen führte, dass alles hier „ein Kegelclub“ war. Mit seiner kostenlosen Hilfe konnten wir denen eine lange Nase machen.

    • Kein "eindeutiges Positionieren von Regierung und Medien"
      @BlackBlacky:
      @Universa
      „Dann verstehe ich nicht wie die vielen VertreterInnen des Zentralrats der Juden in Deutschland keine Möglichkeit auslassen, diese aus meiner Sicht unsägliche Asylpolitik von der Ober-Madame zu loben und in den allerhöchsten Tönen zu preisen.“

      Stimmt. Das Sicherheits-Interessen diesbzgl. kein Thema waren, war schon bemerkenswert. Daneben läuft in diesem Land unter dem Stichwort „Staatsraison“ ohne Zentralrat der Juden und die Amis normalerweise genau gar nichts.

      Am Rande ein Hinweis auf den Artikel „Bundestag verweigert Berliner Anschlagsopfern das Gedenken – Historiker fragt: „Warum?““

      Inzwischen gibt es auf Privat-Initiative eine Illuminiation des Brandenburger Tors samt Schweigeminute am 19. Januar.

      Ein jedenfalls bemerkenswerter Kontrast zur Umtriebigkeit der Kahanes & Co.

      Last but not least noch das hier aus meinem Fundus …

      „In Deutschland ist Schluss mit Schlaraffenland.“
      http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.sicherheitsexperte-im-az-interview-in-deutschland-ist-schluss-mit-schlaraffenland.bdde6b01-62d7-436a-ba69-4d1e9b2cacc5.html

    • @ Universa
      „Hier hat Deutschland -eben aus seiner in jeder Sicht- belasteten Vergangenheit eine besondere Verantwortung. “

      Mit Verlaub: Ich nicht!
      Und etliche Millionen anderer deutscher Nicht-Nazis ebenfalls nicht.

      Angesichts der Politik des Staates Israels werden solche, heute nur mehr peinliche Manipulationsversuche mehr und mehr an Wirkung verlieren.

  110. Dabei ist es doch so einfach
    Werter Don,

    ihre wohlgesetzen Ausführungen zu den Auswirkungen Holm’scher Wohungspolitik auf den privaten Sektor sind sicher richtig. Nur ist das irrelevant. Denn gerade auch ein Holm Weiss, dass Eigentum (speziell Wohneigentum, da mit immobilität verbunden) die Leute konservativ werden lässt. Somit kann das nicht im Interesse einer Linkspartei sein. Linke Parteien in einer Demokratie erforden eine prekäre Wählerschaft. Eine solche sichert man sich, indem man sie a) abhängig vom Sozialstaat macht und sie dort belässt, und es b) genug Feindbilder gibt (z.B. der böse Kapitalist, also reiche Wohneigentümer oder gar Vermieter) als projektionsfläche für linkspopulistische Forderungen gibt. Denn nur eine stabile Wählerschaft sichert das Überleben an den Pfründen des Staates oder im Parteiapparat. Wer also glaubt, dass linke Politik die prekäre Situation ihrer Anhängerschaft zum Posotoven ändern möchte, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Die schön beschriebenen Auswirkungen sind daher kein Widerspruch zu linker Politik sondern ein einkalkulierter und gar erwünschter Nebeneffekt. Sie sind nur im Widerspruch zu den Heilsversprechen, die man der Wählerschaft gibt, um gewählt zu werden. Und Wahlversprechen brechen ist nun kein explizit linkes Thema sondern gehört scheinbar zur Kernkompetenz Aller Akteuere in einer Demokratie…

    • Ja, da haben Sie natürlich recht, aber die Angst ist unbegründet: Auch in Hausbesitzerorten Italiens sind die Linken stark. Sie ändern dann nur ihre Zielgruppenansprache. Es ist also nicht zwingend nötig, und man wird sehen, ob die Linken in Deutschland das auch noch lernen. Der Trend zum Eigenheim ist nicht umkehrbar, die Sonderstellung Deutschlands endet.

    • Titel eingeben
      Vielleicht wäre es einfach nur angebracht die Auswüchse die auf diesem Gebiet nun mal nicht zu übersehen sind angehen würde?
      Oder meint hier jemand es gäbe nicht zu wenig Sozialwohnungen, bzw die sollte einfach alle auf den Strassen krepieren?
      Ja, es würde Geld kosten und auch darüber sollte man mal nachdnekn, wo das denn sonst stets hingeht. Der Fischer, nein, nicht der Kriegsverbrecher, der Jurist hat heute als Beispiel eine nette Rechnung aufgemacht ud ein paar Zahlen klargestellt!
      (Nur für Leute die mitdenken…)

      „Im Bundesland Niedersachsen haben, so wird berichtet, Asylbewerber unter verschiedenen Identitäten durch Täuschung mehrfach Leistungen aus Sozialkassen (etwa nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) bezogen. Ein solches Tun wäre nicht nur unzulässig, sondern strafbar: als sogenannter Betrug.

      Sie haben in den letzten Tagen gewiss vernommen, dass es sich um „Sozialbetrug“ handle. Das stimmt zwar, ist aber irreführend insofern, als „Sozialbetrug“ kein Straftatbestand ist, sondern nur eine kriminologische Bezeichnung einer bestimmten Fallgruppe von gewöhnlichem Betrug (Paragraf 263 StGB). Fallgruppen gibt es viele: zum Beispiel Kreditbetrug, Warenkreditbetrug, Einmietbetrug, Stoßbetrug, Anlagebetrug, Bestellbetrug, Zechbetrug, Trickbetrug, Gewinnbetrug, Telefonbetrug, Versicherungsbetrug, und so weiter. Manche Betrugsarten sind auch in anderen Gesetzen unter Strafe gestellt, zum Beispiel der Steuerbetrug. Anders gesagt: Der Betrüger sitzt im Bürger und in der Bürgerin wie der Feuerteufel in der Peperoni. Er ist einfach ein Teil von ihr.

      Jetzt kommt der Hammer: Die Schadenssumme in Niedersachsen soll sich auf unvorstellbare 3 Millionen Euro aufgetürmt haben. Allein in Niedersachen, der Heimat mehrerer Bundesminister, des Schweinehackfleischs und der gegrillten Hähnchenbrust. Drei Millionen Euro! Das ist mehr als acht Straßenlaternen in Wernigerode an jährlich 200 Sonnentagen in 100 Jahren an Ökostrom verbrauchen! Das ist der Gegenwert einer Zweizimmerwohnung in der Elbphilharmonie! Das ist sogar etwas mehr als ein Monatsgehalt von Cristiano Ronaldo oder eines Volkswagen-CEOs, die doch immerhin für Freistöße und Weltstrategien zuständig sind. Deutschland ist fassungslos: Diese Ausländer schrecken vor nichts zurück!

      Nach ersten Meldungen handelt es sich vorerst nur um die Spitze einer Magma-Kammer, aus der noch manch glühender Schub sich ergießen könnte über die Hänge der Gleichheit und die Hügel der Gerechtigkeit. So sollen, nach unbestätigten Meldungen, im Jahr 2016 etwa 400.000 deutsche Sozialhilfeempfänger Verstöße gegen Melde-, Anzeige- und Erklärungspflichten begangen und deshalb unberechtigt zu viel kassiert haben. 900.000 Arbeitslose sollen Stellenangebote vergeigt haben, die sie ohne Weiteres hätten annehmen können, auf die sie aber irgendwie keinen Bock hatten. 6 Millionen deutsche Arbeitnehmer sollen sich mittels vorgetäuschten Nasenlaufens oder röchelnder Telefonanrufe bei der zuständigen Personalabteilung mindestens drei Tage im Jahr ihrer Arbeitspflicht entzogen haben. Das sind 18 Millionen mal 7 Stunden mal Mindestlohn, also 1.200 Millionen Euro, und dabei sind Doppelidentitäten noch nicht mitgezählt.“

    • @TDV - Wer will denn hier Fakten lesen?
      Das wäre ja mal was ganz Neues.

    • Gast....
      Ich benutze den Trick sowas nicht gleich als Fakten zu kennzeichnen, dann merken es manche erst zu spät, und wie beim „Tatort“ jeden Sonntag, wollen sie dann wissen wie es ausgeht…

    • @TDV Geben Sie es zu!
      Sie haben Brechts Flüchtlingsgespräche gelesen.

    • Gast...
      Zu meiner Schande muss ich gestehen: Nein, hab ich nicht. Ich kennen seine Texte allerdingfs inhaltsmässig. Während meiner Schulzeit hat mich alles unterfordert und nichts hat mich mehr geärgert. Er war mir zu banal… in meiner naiven Jugendzeit konnte ich mir nicht vorstellen, dass es Leite geben könnte, die sowas nicht wissen. Sowas führt in späteren zu einer für andere nicht immer angenehme Mischung aus Zynismus und Sarkasmus, und der zwangsweise folgenden Ablehnung der Demokratie. Wenn man die tatsächlichen Zusammmenhänge die IMMER zur Unbrauchbarkeit der Demokratie führen müssen, erst später erkennt.

      Angesichts der allzu oft nur peinlichen modernen Theaterstücke, und des unfassbaren Schrotts an Altem, seh ich Brecht gerne im Theater, das hilft bei der Meinungsbildung über Regisseure… ;-)

  111. Wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist ...
    Dann erübrigen sich alle Überlegungen zu Miete oder Eigentum. Dann geht es um existenzielle Fragen und die Frage nach den Grenzen des (privaten) Eigentums. Im Grunde müßte man dann bei no borders – no nations beginnen und bei der Sozialpflichtigkeit des (Privat-) Eigentums enden.

    Man kann aber auch irgendwo beginnen und vom Kapitalismus ohne (Raubtier-) Kapitalisten träumen. Also von einem Gleichgewicht zwischen Preisen und Löhnen. Zumindest aber von Löhnen, für die es sich zu arbeiten lohnt, denn dann fällt die Leibeigenschaft nicht so sehr ins Gewicht. Und wenn die Arbeit dann auch noch Wertschöpfung bedeutet, durch die die vielgepriesene Dienstleistungsgesellschaft ja überhaupt erst möglich ist, umso besser.

    Man kann auch beim Märchen von der Stunde Null beginnen, bei 40DM auf die Hand. Bei der nie vorhandenen Chancengleichheit durch den Besitz von Waren oder das Eigentum an Land, an Immobilien und Produktionsstätten. Oder bei den Luftnummern der Finanzwirtschaft, von deren Geldschwemme zumindest zeitweise die expansive Globalisierung der Realwirtschaft ermöglicht wurde.

    Man kann auch einen Blick auf die Gewinne, nicht nur der Manager, sondern auch der Bauwirtschaft werfen, die durch politische Vorgaben geradezu explodiert sind, nicht nur in Hamburg oder Berlin. Abriß oder (Luxus-) Sanierung war und ist da eine durchaus berechtigte Frage. Daß sich die Renditen bei Wohn- und Geschäftsräumen durchaus unterscheiden, ist vielleicht auch schon aufgefallen, aber Rendite muß und darf schon sein, nur die Einkommensarten sollten dann auch gleich behandelt, besteuert werden.

    Man kann auch einen Blick auf die Ruinen im Osten werfen und sich fragen, ob Privateigentum nicht doch den Vorteil hat, daß damit sorgsamer umgegangen wird. Staat und Mieter im Osten scheinen das zu belegen, die Datschen auch.

    Am Ende ist es jedoch immer eine Frage des Einkommens. Und Hungerlöhne sind nunmal, egal wie hoch der Anteil von Hypothek oder Miete ist, ungeeignet, das Thema zu befrieden. Und je stärker sich der Staat am Lohndumping beteiligt, es unterstützt, umso tiefer wird er selbst in die Taschen der Steuerzahler greifen müssen, um sein neoliberales Engagement fortsetzen zu können. Daß auch die Bauvorschriften die (Bau- und Miet-) Kosten explodieren ließen, kommt noch erschwerend dazu.

    Dennoch wird es immer Menschen geben, die aus vielerlei Gründen kein oder ein zu geringes Einkommen erzielen, deren Rente nicht reicht, um eine Wohnung aus eigener Kraft finanzieren zu können. Hier hat der Staat genau zwei Möglichkeiten, seiner Verpflichtung im Rahmen des Sozialstaatsgebotes nachzukommen. Entweder er leistet finanzielle Unterstützung, oder er sorgt selbst für entsprechenden Wohnraum. Letzteres sollte immer günstiger für den Steuerzahler sein, ist es aber oft nicht, da es an der erforderlichen staatlichen Kompetenz mangelt.

    Letztendlich liegt in der Wohnungsproblematik ein Versagen des Staates auf multiplen Ebenen vor, das ihn aber keinesfalls dazu berechtigt, in das Privateigentum Einzelner einzugreifen. Jedenfalls nicht, solange das Problem durch die Veränderung der generell und für alle gültigen Rahmenbedingungen zu beheben wäre. Ob das in einer mehr und mehr auf Dienstleistungen basierenden Wirtschaft möglich ist, da habe ich so meine Zweifel. Vielleicht liegt Trump ja nicht ganz so falsch, wenn er Strafzölle androht, um die Wertschöpfung im eigenen Land zu stärken? Nur, was wird das Kapital dazu sagen, wie wird es reagieren? Die Frage für die USA wird wohl sein, ob mit Trump das Kapital oder doch nur ein Kapitalist die Politik übernehmen wird. In Deutschland ist das spätestens seit Schröder entschieden, die Folgen sind unübersehbar.

    • Es gibt keine Chancengleichheit. Wer eine Erziehung und Bildung wie meine hat, wird immer bevorzugt werden – ausser eben im Stalinismus. Alle anderen brauchen solche wie mich. Und das, was ich kann, kann man nicht einfach kaufen.


    • Na ja, Erziehung und Bildung kann man bis zu einem gewissen Grad durchaus kaufen, inklusive dazugehöriger Seilschaften, Clans, Burschenschaften oder was auch immer. Hinein geboren zu werden, macht das Ganze auch nicht eben schwerer. Und ich fürchte, selbst im Stalinismus wurde das bevorzugt und auch gebraucht, im Sinne von benutzt. Das Dumme daran ist eben, daß den Benutzten das Benutztwerden oft nicht oder zu spät auffällt. Insofern bezweifle ich auch, daß es etwas gibt, das man nicht kaufen kann.

      Die natürlich nicht vorhandene Chancengleichheit hatte ich aber nicht im Sinn, obwohl gerade die immer suggeriert wird.

    • @Don: Es gibt keine Chancengleichheit.
      Sie haben schon Recht. Die Leute wachsen unterschiedlich auf, und familiär-kulturelle Prägung wirkt ein Leben lang. Genau DAS scheinen die Linken ja gerne ändern zu wollen. Es war Olaf Scholz, der einst in einem ähnlichen Zusammenhang von der „Lufthoheit über die Kinderbetten“ schwadronierte (komischerweise schien sich an seinem Tonfall in den Medien damals kaum jemanden zu stören…) Tja, wie gut, dass die Linken den deutschen Märchenschatz wohl für überflüssigen Ballast halten wie vieles Traditionelle, ich kann nur raten, den Kindern regelmäßig daraus vorzulesen (etwa: den Rattenfänger von Hameln). Aber nicht in Einfacher Sprache. :-) Gell Melursus!

    • @Otto Meier: gekaufte Bildung sieht dann eben auch oftmals so aus:
      wie „gekaufte“ Bildung eben. Und man spürt das „zugekaufte“ deutlichst.


    • Na ja, das mit der Chancengleichheit ist eben schon aus natürlichen Gründen nicht gegeben, da braucht es weder Erziehung, Bildung, Familie oder Kultur. Die naturgegebenen Fähigkeiten sind eben nicht identisch, was die Chancengleichheit von vornherein ausschließt. Ob „die Linken“ das anders sehen, wage ich zu bezweifeln, bei „den Grünen“ bin ich mir da nicht so sicher.

      Ob man das „Zugekaufte“ wirklich (negativ) spürt? Fragen Sie doch mal all die, die private Bildungseinrichtungen, angefangen mit der KiTa, Privatlehrern, Eliteuniversitäten etc. pp., nutzen. Und wenn alle Stricke reißen, bleibt immer noch der Zukauf entsprechend befähigter Nutzmenschen.

      Wer das nötige Kleingeld besitzt, kann sich Chancengleichheit, eigentlich sogar mehr, durchaus erkaufen. Obwohl, von Chancengleichheit kann man dann ja eigentlich nicht wirklich sprechen.

    • Aber Otto Meier, welche Frage!
      „Ob man das „Zugekaufte“ wirklich (negativ) spürt?“

      Aber sicher doch. Im Gegensatz zu den auf guten katholische Internaten in Niederbayern, im rechten, noch formbaren Alter erworbenen Inhalten, widersprechen solche Inhalte in ideologischer Hinsicht stets den Werten des Stammtischbesuchers.
      Bzw, jenen, die wie mir einst Spämann mal allen Ernstes erklärte, ihren Leibniz ohne zu stocken in Latein lesen können. Man nennt das die Spreu vom Weizen trennen…. und erkennt seinesgleichen an solchem „Denken“.


    • Der

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/01/09/andrej-holm-bleibt-liebling-der-plutokraten-7345/#comment-148329

      war aber auch nicht schlecht, TDV.

      Eine etwas differenziertere Betrachtung ließe so manchen „Aufschrei“ bereits im Ansatz verstummen.

    • OM, keine Frage
      Das würde ich niemals bestreiten, ich stehe bei solchen Themen einfach prinzipiell auf der Seite der Anderen.

      Es geht nicht, dass Leute innerhalb derselben Gesellschaft im Dreck leben müssen, während eine ganze Gesellschaftsschicht ganz eindeutig mehr Geld besitzt, als sie benötigt. Zudem führt eine solche Entwicklung zu Zuständen wie wir sie jetzt haben, dass Geld ausschliesslich dazu benutzt wird innerhalb der Finanzwirtschaft noch mehr Geld anzuhäufen.

      Ich bringe ja regelmässig Beispiele dafür wieviele Paenuts eine Renovierung aller Schultoiletten kosten würde, im Vergleich zu Bankenrettungen oder Bundeswehr Einsätzen im Ausland. Mit dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen will ich gar nicht erst anfangen.

      Bei diesen Themen geht es um Korruption, um Amtsmissbrauch, um Vernbrechen, da ist mit mir kein Kompromiss zu machen…

  112. Honi soit...
    Fakrt: Es ist viel einfacher, billiger und effektiver, Gebäude gleich komplett flächendeckend beim Bau zu verdrahten als später mühsam Bespitzelungshardware nachzurüsten ohne entdeckt zu werden…

    • Ich denke, das geht heute alles mit Internet, oder?

    • @Hans_Nase
      Diese Verdrahtung gibt es doch seit langem. Und heißt in D Handy. Der unfreiwillig-freiwillig Verdrahtete zahlt dafür sogar lustige Monatsbeiträge. Die Absurdität dieses Geschehens ist allerdings nicht mehr so vielen wahrnehmbar. Und DAS, diese Blind- und Taubheit ist ganz sicher eins der großen Probleme.
      Im Prinzip ist beinah jeder Handynutzer heute eine Art IM. Aber wenn alle mittun…

      Wer sitzt gleich nochmal mit welchen Absichten und Möglichkeiten an den Internetknoten? Wahrscheinlich Erzlinke. Die Bösen, die.

    • Smart home oder noch smarter geht es nicht.
      … sie kommen schon seit Jahrzehnten durch den normalen Netzstecker in jeden Computer. Ausserdem sang schon in den 80er Jahren die Gruppe Schwoißfuaß (schweißfuß): Jeder ist sein eigener Spitzel – Wanzen gibts umsonst.

      Smart home ist doch sowieso die beste Lösung.
      Slogan: „Da ist der Spitzel schon drinn“

    • Muss man*nn wissen
      @Don
      Das geht über den Kühlschrank!

    • Wir ging DDR-Beton?
      Ganz einfach: je ein Teil Kies, Wasser, Zement und Mikrofone.

    • Honi soit...
      Ist schon klar. Aber da die Richtlinien der StaSi sind doch schon seit fast 3 Jahrzehnten nicht mehr überarbeitet worden, werden Sie den aktuellen Stand der Technik sicher nicht abbilden ;)

  113. (angeblich) alles nur eine Verschwörungstheorie oder Gotseidank nur ein Fiebertraum.
    Renate Simon sagt:
    11. Januar 2017 um 12:07 Uhr
    Danke Dr. Seltsam
    dass Sie in Bezug auf Brandt den unsäglichen Genscher erwähnen, der keinen Knüppel ausließ, um ihn Brandt und später dann Schmidt zwischen die Beine zu werfen.

    Liebe Frau Siomon,

    Guillaume grämte sich Jahre später, dass er es war der seinen „Chef“ zu Fall brachte. Trotz allem war es wohl die Erkenntnis, eigentlich nur ein Spielball Genschers gewesen zu sein. Selbst als Spion war er Brandt und seinen Idealen und als Mensch wohl näher, als der eiskalten Gilde im geheimen Machtzentrum der Republik.

    Das ein Schreiben von Richard Nixon an Brandt (der ihn vor dem Spion Guillaume warnte) vom Geheimdienst, wohl mit Wissen Genschers (angeblich) abgefangen wurde, ist ein Hinweis darauf wie tief der Verrat wirklich ging.

    Genscher, der als Bundesinnenminister unmittelbarer Dienstvorgesetzter von Guillaume war, sagte (angeblich) überaus aufschlussreich: Das ist für uns ein Dauerlutscher. Gerne stelle ich eine Verschwörungstheoriefrage auf (die natürlich nur Fiktion ist und bar jeder Grundlage): Wer sorgte dafür das Guillaume so nah an Brandt herangeführt wurde.

    Sarah Wagenknecht ist für mich der einzig integere Politiker/in in Berlin – soweit ich es beurteilen kann.

    Mit bestem Gruß
    Dr. Seltsam

    • @ Dr. Seltsam zu Genschman
      Haben Sie mehr zu dieser bekannt=sinstren Figur?

      Mir ist vor allem das Zündeln mit Kumpel Kohl auf dem Balkan in Erinnerung, Anfang der 90er Jahre war das.

      Danach brannte die Hütte, wie die Lang-hier-Lebenden vielleicht noch wissen.

    • Damals war zu lesen,
      dass Genscher Brandt auflaufen ließ, er hat ihn nicht gewarnt trotz seines Wissens.
      Bei Helmut Schmidt sagte man: Hallenser, Halloren, Halunken…

      Bei einem int. Frühschoppen hielt ihn ein britischer Journalist für einen Kriegstreiber, weil er als erster europäischer Außenminister damals Slowenien anerkannt und somit die Spaltung Jugoslawiens befürwortet hatte.

      Lang ist‘ s her; aber nicht vergessen…

    • Dem Mann mit dem gelben Pullunder habe ich alles zugetraut
      nur keine Ehrlichkeit. Er empfahl Brandt, Guillaume mit nach Norwegen zu nehmen, um zu prüfen, ob der wirklich ein Spion sei. Der Fall Käsemann geht auch auf seine Kappe. Der Putsch 1982… der die FDP für mich seitdem unwählbar machte. Die Glorifizierung habe ich nicht verstanden und auch nicht gutgeheißen. Aber Genscher verstand es immer, sich gut zu verkaufen. http://www.nachdenkseiten.de/?p=32908

      Sahra Wagenknecht halte ich für eine sehr intelligente Frau, die in der falschen Partei ist. Allerdings könnte ich sie mir in keiner der z.Z. „auf dem Markt befindlichen“ Parteien vorstellen, sie würde überall anecken, weil nicht so glattgebügelt, wie es allgemein erwünscht ist. Allerdings stört mich bei ihr das ständige Rumhacken auf die Reichen, denn was nützte eine Umverteilung… absolut nichts. Wenn sie da ein wenig mehr über den Dingen stehen würde, wäre das nicht zum Schaden.


      Aber grundsätzlich danke, dass ich mit meiner Meinung nicht allein stehe. Meine Möglichkeiten, mich mit anderen darüber auszutauschen, sind sehr eingeschränkt, mit meinem Mann war das nicht möglich, der polnische Bekannte ist nicht der richtige Ansprechpartner, da erst Mitte der 80er nach D gekommen.

    • Frau Wagenknecht
      ist jedenfalls die einzige, die jemals in Deutschland wirksame Maßnahmen im Zuge der Bankenkrise vorschlug.
      1) Trennung Invest/Geschäft
      2) Keine Zentralbank-Kopeke für Investment/Casino Deals
      3) 100% EK-Quote für Casino Deals

      Hat sie von der UNCTAT (Heiner Flassbeck)
      Wurde seinerzeit einfach totgeschwiegen.

    • @Philomena:
      Der Slowenien-Move hat Engländer und Franzosen damals kalt erwischt. Aber nach allem, was wir heute über die Genese dieses Konflikts wissen, ist davon auszugehen, dass Genscher grünes Licht aus Washington hatte. Es gab schon in den 80ern eine langfristig angelegte Kampagne zur Destabilisierung Jugoslawiens, zum einen via Kreditpolitik des IWF, die einen erheblichen Sozialabbau zur Folge hatte und zum anderen mit der Unterstützung nationalistischer Kräfte in den Teilrepubliken. Da lief vieles über Exilanten in Deutschland, entsprechend wusste man hierzulande mehr als die europäischen Verbündeten, denen die amerikanischen Interessen nicht so klar waren. Die Wirtschaft, also Dt. Telekom & Co., stand daher längst Gewehr bei Fuß, um sich da unten Märkte in der neuen Einflußsphäre des wiedervereinigten Deutschland zu sichern. England und Frankreich hatten da schlicht gepennt, und deswegen war man dort auch so sauer auf Genscher. Aber der hat nur konsequent die Möglichkeiten genutzt, welche die US-Politik eröffnet hatte.

    • Danke,
      Herr Settembrini. Also wieder mal die Amis? Sowas habe ich damals nirgends gelesen – oder vergessen.

      Sie wohnen in Meerbusch, das ja zu Leverkusen gehört, oder? Wussten Sie, dass dort die Fußbodenheizung erfunden wurde?Ein Mächler wurde zum Multimillionär damals mit seinen rosaroten Schläuchen.( Werbung)

      @Frau Simon,
      ich höre und sehe das Eröffnungskonzert von der Elphi. Zeitweise hört es sich an, wie beim Schimmelreiter.Aber tolle Akustik.

    • Flassbeck, ich habe gerade einen Vortrag von ihm laufen
      Industrie-Kongreß 2016

      https://www.youtube.com/watch?v=54Vj3ro7KaU&app=desktop

    • Das Konzert aus dem Eierkarton habe ich stummgeschaltet
      den Countertenor habe ich noch gehört, aber dann wurde es mir zu putzig. Nicht meine Musik. Zwischendurch Bilder der fast einschlafenden Merkel… nee geht nicht.

      Statt dessen höre ich Flassbecks Vortrag.

    • @Philomena:
      Hm, ich hatte immer gedacht, die Fußbodenheizung hätten die alten Römer erfunden. Mein Meerbusch liegt jedenfalls linksrheinisch zwischen Neuss und Krefeld, angrenzend an Düsseldorf Heerdt und Lörick.

      Ich hatte damals ™ auch nur TV-Nachrichten verfolgt und die Berichte der Qualitätspresse zum Thema gelesen. Erst Jahre später habe ich mich dann mal etwas genauer eingelesen und mit Leuten gesprochen, die mehr Hintergrundinfos hatten. Die Puzzleteile ergaben dann ein etwas anderes Bild. Aber zunächst habe ich es nicht glauben wollen, dass Deutschland da schon länger involviert war. Dass die Amerikaner Jugoslawien (trotz seiner offiziellen Blockfreiheit) als möglichen Angriffspunkt der Südostflanke des Warschauer Pakts betrachteten, war bereits zu meiner Bundeswehrzeit 83/84 ein offenes Geheimnis. In dem 3.Weltkriegs-Roman des US-Generals Hackett liefert ein kleines Scharmützel in Jugoslawien gar den Auslöser des Dritten Weltkriegs.

      Die Schlussfolgerung, dass Genscher bei der Anerkennung Sloweniens mit Rückendeckung der Amerikaner gehandelt haben muss, ist für mich nach alledem geradezu unausweichlich

    • Titel eingeben
      Vielleicht sollte man nicht ganz so Aufhebens um Details machen. Denn das erweckt ja stets den Eindruck im Grunde sei abgesehen von solchen Einzelfällen alles ganz in Ordnung.

      Nur.. wer von denen die die Möglicht hätten diese Einsicht zu verbreiten, könnte ein Interesse daran haben, dass die Bürger endlich verstehen, dass sie mit der Farce der Demokratie permanent verars…. werden?

      Willi Brandt war ein Beispiel dafür, dass, ganz egal wieviele der Bürger ihn wollen, die eigentlich die Macht Habenden keinerlei Problem haben auch so jemanden loszuwerden.
      In jüngerer Zeit gabs ja ein ähnliches Problem als „die SPD aus Lafontaine“ ausgetreten ist… und die vereinigte Bertelsmann, Springer & Mohn Medienlandschaft in der Lage war den verdummten Bürgern den Schröder/Gabriel Saftladen als SPD zu verkaufen.

      Sie tun das, weil sie es können!

    • Wer sorgte dafür das Guillaume so nah an Brandt herangeführt wurde?
      Das wird doch wohl nicht ein Geheimdienst aus dem Osten gewesen sein?

      Ich mag Genscher auch nicht, aber der Iniator war nicht in der FDP Parteizenrale, es sei denn man nimmt an das die FDP direkt aus Ostberlin geführt wurde;-)

      Um von dem wehmütigen klagen über Brandt direkt Wagenknecht zu loben, darauf muss man auch erst kommen.

      Wenn sie ehrliche Leute mögen,
      versuchen sie es mal mit Le Pen und Trump und Assad.

    • Eierkarton mit Akustik
      Moin, Frau Simon,

      ich bin da so hineingeraten.Als dann uns Barbara mit uns Kanzlerin erschien, bin ich weg. Die Ansprachen habe ich nicht gesehen.
      Ja, die Wellen wogten und der Sturm brauste mir teilweise auch zu sehr, ein bißchen Melodie soll’s schon sein für mich.
      2000 geladene Gäste bekamem das für nothing, dafür mussten bravorisieren…

    • Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
      Lieber TDV,
      da sie ja schon hinter das Geheimnis meines Namens gekommen sind, hier ein paar Zitate aus zwei kleinen Büchern, die das Wesen und den Geist des Wählers beschreibt.

      „Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen nach der Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt.

      Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergeßlichkeit groß.

      Alle Genialität der Aufmachung der Propaganda wird zu keinem Erfolg führen, wenn nicht ein fundamentaler Grundsatz immer gleich scharf berücksichtigt wird. Sie hat sich auf wenig zu beschränken und dieses ewig zu wiederholen. Die Beharrlichkeit ist hier wie bei so vielem auf der Welt die erste und wichtigste Voraussetzung zum Erfolg.“ (aus: Kein Mampf)

      Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten –, dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit. (G. Orwell 1984)

      Ansonsten noch ein vergnügliches Jahr 1721.
      Gehabt Euch wohl.

    • @Renate Simon
      Danke für den Vortrag von seiner Flassbeck. Wie immer bei ihm sehr erhellend. Jeder Hayek-Jünger bekommt Ausschlag, wenn er als Buchhalter der schwäbischen Hausfrau erkannt wird. Sehr schön.

      Andere Frage:
      In den Kommentaren zum Schwammerl hat sich jemand für einen Link bedankt, indem es um den Einfluss der Hilfs- und Fürsorge-Industrie auf die Politik geht… Den Link habe ich nirgends gefunden. Können Sie den nochmal heraus kramen? Vielen herzlichen Dank im Voraus!

    • @booooster
      Ach bitte… Da hätte die gute Sahra etwas früher aufstehen müssen. Andere haben schon wesentlich eher auf die Probleme im Finanzsektor und mögliche Lösungsansätze hingewiesen (wobei ich zugestehe, dass relativ wenige deutsche Politiker darunter waren) – z.B. ihr ehemaliger Parteikollege Gregor Gysi in seiner Rede zur Euroeinführung 1998 (!).

      Einer der „Frühaufsteher“ war der hier:
      http://www.finpolconsult.de/financial-sector.html

    • @ Klaus Keller zum FDP-Thema
      Nun ja, in der FDP wirkte zumindest e i n „IM Fotograf“,

      Spezi von Markus Wolf, Hauptverwaltung Aufklärung,

      im Westen als Photo-Porst tätig.

      Sachen gibts …

    • ach was,
      der Kleiderständer ist ein Speckjäger, weiter nichts.
      .
      Wieso eigentlich gilt sie als die Urheberin ihrer Promotion? Weil sie so lieb schaut?
      .
      Von dem, was die für Klamotten ausgibt, kann man drei alleinerziehe Mütter nebst Kindern aus Berlin-Marzahn unterhalten.

    • Guten Morgen, Doktor...
      Tja Doktor, da haben sie den Nagel mal wieder auf den Kopf getroffen. DE verändert sich unfassbar schnell, kaum darf man den Mampf wieder legal besitzen, schon zerbröckelt der gemeinsame Canossa Gang aller Deutschen, mit den absehbaren Folgen…

      Man muss dem mit allen Mitteln entgegentreten!
      Es gibt da eine Bewegung, die sich bemüht einzuführen, dass 2+2 ab sofort 5 zu sein habe! Man habe entdeckt, heisst es, dass Hitler mal behauptet es sei vier, und da alles was Hitler mal gesagt hat….. usw. usw. usw.

      Oder wie das „Titanic“ mal geschrieben hat: „Also, es war ja nicht alles schlecht beim Hitler, aber das mit den Autobahnen, das hätte er nicht tun dürfen!“

      Ich fand jenen Herrn schon in meiner Kindheit einzig nur lächerlich, und es lehrte mich bereits in jungen Jahren einiges über die Deutschen, dass man sowas geschlossen nachlief. Und es bestätigt sich immer aufs Neue. Deswegen halte ich ja bekanntermassen auch nicht irgendwelche Verbrechen, sondern die Dummheit für das einzig wirklich existierende Problem.

  114. Hock de na - isch grad so schea.
    Otto Moser sagt: 11. Januar 2017 um 12:34 Uhr
    Nein, nein, Arabella, HIERGEBLIEBEN,

    Frau Arabella,
    sie können ja immer noch einen Ausreiseantrag stellen!
    Ausserdem, den Führerbunker brauchen wir nicht mehr verteidigen.
    Der Russe ist schon in Berlin.

  115. Lieber Don, nicht als jammern auf hohem Niveau mißverstehen,
    nur eine Frage :

    Warum ist bei diesem Blog verhältnismäßig wenig an Kommentaren, in bisherigen war nach der Zeit schon was mit 700 ?

    Bremse, und wie, weil einfach Masse nicht zu bearbeiten war ?

    • @Otto Moser
      Themenabhängig, im Machina-Blog, die Nafri-Amri-Aufwühler waren die HotSpots (ggf. auch den freien Tagen geschuldet), die Silvester-Frageliste schoß mit 1246 Kommentaren den Vogel ab (Don-erwetter), andere so um die 800+/-.
      Die Erörterungen um Holm und den Mistamseln, einschließlich der nichtgefake’ten Facts um die FakeNews auch nicht schlecht, immer so um die 400.
      In der Chronik-Übersicht (beider Blogs) können Sie das leicht einsehen. Eine signifikante Zunahme der PosterInnen & Posts in den letzten Monaten ist klar erkennbar (ich bin ja auch neu, ein Jungfuchs hier), der Korrelation zur Anhäufung pol. Sch… geschuldet. Was sonst?

    • Otto...
      Es ist wohl einigen der Neuzugänge aufgefallen, dass sie da möglicherweise was missverstehen… was man von ihnen ganz sicher nicht sagen kann ;-)

  116. Frau Simon, der link ist mir eben über den Weg gelaufen, Sie suchten das doch
    http://bazonline.ch/ausland/europa/die-grosse-voelkerwanderung/story/23505365

  117. OT: Österreich
    Hmm. Zensur? Heute war der erste Tag der ÖVP-Klausurtagung in Pöllauberg.

    Irgendwie schon am ersten Morgen ein ziemlicher Paukenschlag: die mitregierende ÖVP will die für dieses Jahr schon festgelegte Obergrenze von Flüchtlingen von 35.000 auf 17.500 halbieren.
    Mitterlehner meinte ehrlicherweise, er wüsste noch nicht wie, gesetzmässig und koalitionsmässig (mit SPÖ), aber das wäre es. Punkt. Grund: Integrationsprobleme, Rückführungsprobleme.

    Fraglos: Die FAZ hat in den letzten 6 Stunden dazu … geschwiegen. Vielleicht an Anlehnung an die legendäre Begründung der tagesschau: nur von regionalem Interesse in einer miniskülen Alpenrepublik.

    Oder weil es nicht konveniert beim Auftrag, die Regierung Merkel in einem kritischen Wahljahr zu stützen?

    Mein Vorschlag: Einfach umleiten nach Deutschland. Ob wir nun 330.000 oder 347.500 aufnehmen; kein Unterschied. Und Integration klappt bekanntermassen hier auch; und derzeit gibt es sowieso einen großen Schub zur Erleichterung von Rückführungen.

    Ja, Frau Göring-Eckhardt, das wäre ein Grund zur Freude: noch ein paar mehr geschenkte Menschen!

    • DAS AUSWEICHEN vor dem Wesentlichen ist das Problem des Menschen.
      @TDV & Frau Simon

      Wir alle sind Riesen, die von Zwergen erzogen wurden und sich deshalb angewöhnt haben, stets mit einem geistigen Buckel herumzulaufen.“ – (Robert Anton Wilson, Der neue Prometheus.)

      „Man bewirkt niemals eine Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, schafft man neue Dinge oder geht andere Wege, die das Alte überflüssig machen.“(Richard Buckminster Fuller)

    • Alter Wein in neuen Schläuchen?
      Danke, aber … äh …
      Der ausufernde, mißbrauchte Sozialstaat ist schuld, wenn von 82 Mio. nur noch 15 Mio. echte Wertschöpfung betreiben?

      An der Stelle hat der Autor mich verloren. Siehe unten.
      ———————————————–
      Verbindungen zwischen Sheikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum & Georg Soros sind vermutlich rein zufällig …

      http://freeprivatecities.com/
      https://www.project-syndicate.org/about
      ———————————————–
      Blick in die „nicht produktive“ Parallelwelt:

      „Sprecher:
      35 Billionen, 35 Tausend mal eine Milliarde Dollar vagabundieren außerhalb der Finanzaufsicht, ohne Kontrolle in Schattenbanken. In einer Welt, in der scheinbar alles überwacht, in Datenströmen gemessen wird, können Finanzströme, die der Hälfte des Weltsozialproduktes entsprechen und scheinbar unbegrenzt weiter wuchern,
      möglicherweise Sinnvolles wirken, aber auch Entsetzliches anrichten.
      Solange alles im Dunkeln bleibt, ist die nächste Finanzkrise nicht gebannt.
      Cut 34: Horst Köhler
      Ein erdrückender Anteil der Finanztransaktionen der jetzigen Financial Industry erfüllt keinen mit der realen Wirtschaft und mit vernünftigen Anliegen nachhaltiger Entwicklung verbundenen Zweck.

      Keinen! Harte Formulierung, aber ich sehe es so.
      Sprecher:
      Horst Köhler, der ehemalige Bundespräsident, hat zwei Jahrzehnte in führenden Positionen in der Finanz-und Wirtschaftspolitik gearbeitet. Er war Sparkassenpräsident und Direktor des Internationalen Weltwährungsfonds.
      Cut 35: Horst Köhler
      Ja, ich hab gelernt, welche Räder in der Welt, Finanzräder in der Welt, aufgebaut werden und hab dann auch gelernt, wem kommen sie eigentlich zugute. Wenigen.
      Aber alle müssen die Risiken des Scheiterns oder der Krise tragen. Das ist einfach nicht in Ordnung“

      http://www.swr.de/-/id=15574442/property=download/nid=660374/10c56q1/swr2-wissen-20150629.pdf

    • Nochmal von mir, Verzeihung Doktor….
      Das Wilson Zitat hat eine gewisse Alice Miller weit besser formuliert. Wissen sie noch? Vor langer, langer Zeit?
      „Das Drama des begabten Kindes“

      Und was Bucky angeht… haben sie mitbekommen, dass der in den letzten Jahren, dass meiste seiner Popularität eingebüsst hat? Angesichts so mancher Klugsch—–erei nicht überraschend. Was aus seiner „positiven, optimistischen“ Welt von damals geworden ist, sehen wir ja gerade, oder?
      Oder sehen sie jemanden, der einen besseren Ersatz für die offensichtlich unbrauchbare Demokratie, also eine „neue Alternative schafft, oder andere Wege geht, die das Alte überflüssig machen”? Was ja wohl das eigentliche Problem der Zukunft sein dürfte?

      Bux-T-Hude kommt da der Wahrheit schon näher, wenn auch der Satz lächerlich ist: „Ein erdrückender Anteil der Finanztransaktionen der jetzigen Financial Industry erfüllt keinen mit der realen Wirtschaft und mit vernünftigen Anliegen nachhaltiger Entwicklung verbundenen Zweck.”

      Das mag ja sein, war aber auch niemals die Absicht derer die das tun. Sie tun es einzig und allein um dem obersten der Werte unserer, jener mittlealterlichen muslimischen Welt ja so überlegenen Zivilisation zu huldigen: Der Habgier!
      Erkennt man übriugens einfach daran, wessen Kriegstreiberei den jetzigen Zustand ausgelöst hat.
      Womit die Entscheidung zwischen Bucky und Soros wohl einfach wird?

    • Nichts ist so, wie man es uns glauben machen will.
      Die Antwort auf die Frage lautet eher: 11. September 1973.
      Der Todestag von Salvador Guillermo Allende Gossens.

      Aus der Sicht der Adepten der Gier mussten er und seine Ideale sterben.
      Und Willy Brandt bekam einen Guillaume.

      35 Billionen, 35 Tausend mal eine Milliarde Dollar vagabundieren außerhalb der Finanzaufsicht.

      Diese Zahl mag groß erscheinen – ich glaube eher sie ist zu klein gefasst ist, betrachtet man die Umtriebe von nur einer Agentur (Mossack Fonseca). Setzt man die Bruttosozialprodukte aller Staaten in Verhältnis zu den schwarzen Finanzströmen bleibt nur eine Einsicht. DER HAUPTANTEIL ALLEN GELDES FLIESST IN EINEM EIGENEN NETZWERK ohne Zugriff oder Kontrolle seitens irgend welcher wie auch immer gearteten Kontrolle. Staaten und deren Regierungen sind nur Umverpackung – Mittel zum Zweck. Nicht ein Teil der Bioüberlebensscheine vagabundieren außerhalb der Finanzaufsicht – es ist umgekehrt.

    • Doktor....
      …ja, das ist der Grund warum auch für mich der Grund den 9/11 zu achten. Und so lange man mir nicht erklären kann, warum die BBC den Einsturz des WTC 7 bereits etliche Minuten früher meldete, als das Haus dann tatsächlich kollabierte, dazu die Frage des kurzfristigen Besitzerwechsels, und der unfassbaren Versicherungssumme, solange wird sich daran nichts ändern.

      was die 35 Billionen so deutet ja auch Don manchmal im Kleingedruckten an, dass der Unterschied zwischen „reich“ und „vermögend“ von den meisten Menschen niemals richtig verstanden wird oder sogar verstanden werden kann.
      Der einzige, bei dem man die Details dazu mal unmissverständlich lesen kann, ist übrigens Ken Jebsen. Diese Woche kam die Zeit nicht im Internet, ich hatte also genug Zeit mir nach etlichen Jahren endlich mal sein Interview mit Ulfkotte auf ken.fm in voller Länge anzuhören.
      Der erklärt die Rolle der Medien und der Journalisten recht präzise, inkl der Konsequenzen. Dazu muss man kein AfDler sein…
      SEHR aufschlussreich….

  118. DDR 2.0
    Mal etwas off topic eine Frage:
    In der DDR war ja alles simuliert bzw. vorgetäuscht. Arbeit gab es nicht, Demokratie gab es nicht, Völkerfreundschaft gab es nicht.

    Kann es sein, dass im Moment bei uns Regierung auch nur vorgetäuscht wird? Ich meine die konsequente Nicht-Zielsetzung, der demonstrierte Handlungsunwille, das ganze Rumgeeiere, die durch Sprach- und Denkverbote erzeugte Nicht-Diskussion des breiten gesellschaftlichen Dissenses (von Bankenrettung über GenderTröterei bis hin zur Flüchtlingsaufnahme…)
    Das riecht doch alles nach Regierungs- und Demokratie-Simulation.

    Ich hoffe auf regen Widerspruch, liebe Mit-Foristen.

    • Widerspruch?
      Njet. Wir haben doch lauter Helden der Textarbeit, die fleißig Hofberichterstattung machen. Einen Staatskanal, der den linken Blickwinkel pflegt (und in Hauswerbespots auch noch mit dem Zudecken des rechten Blickwinkels zwinkernd kokettiert). Frau Merkel hat einstimmig beschlossen, die Grenze zu öffnen. Das Bundesmoralministerium unterscheidet im Kampf „gegen rechts“ begrifflich nicht immer sauber zwischen „rechts“ und „rechtsradikal“. Da fühlt man sich als Andersdenkender diffamiert, weil mit Extremisten in einen braunen Topf geworfen. Ein Schelm, wer dabei Schlechtes denkt? Kein Mensch käme jedenfalls auf die Idee, einen Kampf „gegen links“ auszurufen, wenn er Linksradikale meint; bezeichnenderweise habe ich bisher auch noch nichts von staatlich geförderten Kampagnen „gegen Linksradikale“ gehört. Bin ich da nur nicht informiert? Wenn nicht, hoffe ich auf (nicht postfaktische) Belehrung eines Besseren! Wenigstens importierte Extremisten will man erst jetzt ein bisschen antanzen, nachdem es im Berliner Werteschaufenster schon richtig geknallt hat. Mir klingen noch die Sprüche von vor einem Jahr im Ohr, wo angesichts der Karthasis auf der Kölner Domplatte der zerschellte Traum rot-grün-merkel´scher Willkommenseschatologie durch politisch korrekte Beschwörungsformeln penetrant gesundgebetet wurde. Wir wurden davor gewarnt, Flüchtlings- und Sicherheitsdebatten zu vermengen (Subtext: sonst droht Euch die Exkommunion aus dem Kreis der Anständigen!)

    • Booooster, das riecht nicht,
      das stinkt meilenweit gen Himmel. Wie sagte Steltzner vor anderthalb oder bald zwei Jahren: Illusionskünstler.

      Es gibt leider keinen Grund, Ihnen zu widersprechen.

    • Renate... sie wissen was jetzt zum x-ten male kommt?
      Richtig! Der Hinweis darauf, dass man sich erinnern möge, dass alle diese Politiker seit vielen, vielen Wahlen von den BÜRGERN, freiwilig und in legitimen, ungetürkten Wahlen in ihre Positionen kamen,

      UND DASS SICH DIES AUCH 2017 WIEDERHOLEN WIRD!

      Was also bitte soll das Geschimpfe ?????? (Die Frage ist ernst gemeint!)

    • Herzallerliebster Tyler,
      ich vermisste schon Ihre Pamperei. Aber Sie kennen doch meine Präferenzen bezüglich Parteien. Diese haben sich allerdings im Laufe der letzten Jahre auch dank der Erfahrung der wundersamen NRW-Landesregierung erledigt.

      Booooster fragte ja eher nach den Auswirkungen der Merkelregierung, die ich nie gewählt habe, nicht einmal die SPD beim letzten Mal. Dass ich weder Grün noch CDU je in diesem Leben mein Kreuz gab, das wissen Sie doch. Ja nicht einmal die Linke erschien mir wählenswert, Wagenknecht ist ja nicht allein in dem Verein.

      Und was die wenigsten Wähler gewollt haben, ja nicht einmal gewählt haben, war eine große Koalition. Ich hätte es richtig gefunden, wenn Merkel eine Minderheitsregierung angefangen hätte und ja, es hätte sich dann wohl von allein erledigt. Es wäre zwar nichts besser geworden, allenfalls anders schlimm.

      Ob ich in diesem Jahr den Wanderzirkus in NRW oder auch im Bund noch einmal mitmache… das lasse ich offen, aber wenn ich wählen sollte, dann Protest, wenn auch mit absolutem Widerwillen.

      Also erlauben Sie mir doch, mich jeden Tag aufs Neue über diese Politkasper aufzuregen. Denn manchmal macht das sogar Spaß.

      In meinem zarten Alter hat man ja nicht mehr allzu viele Freuden, man muss Gott also für alles danken, und wenn’s ne Tracht Prügel istder ständige Ärger über die Politik ist.

    • Geschätzte Renate...
      Es tut mir leid, sollte sie mein Beitrag in Versuchung geführt haben, ihn auf sich zu beziehen. Ich wollte lediglich an Ursache und Wirkung erinnern.
      Wie sagte man so schön? Jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Sie können es doch täglich sehen: Das einzige Problem war, dass Merkel eine verkappte Linke ist, und dass man dies all die vielen Jahre nicht erkannt hatte. Und wenn das nicht mal der grosse Dr Kohl bemerkt hat, dann sind (wie immer) alle unschuldig.
      Das ganze Problem ist, dass linke Politik alles kaputt macht. Jeder Stammtisch wusste das schon immer und dann kamen die bösen 68er!

      Man sollte einfach nur drüber lachen… ändern kann man es nicht.

    • Werter Tyler, ich habe das nicht auf mich bezogen,
      keine Sorge, ich kenne Sie ja nun hier im Forum eine ganze Weile.

      Drüber lachen, ja gern, wenn es was zu lachen gibt immer und ansonsten rege ich mich halt auf.
      Ich konnte mich schon immer tierisch über Politik ereifern, es sind also tolle Zeiten für mich.

      Gestern meine Quartalsrezepte abgeholt, den Doc gefragt, was er von der Lage hält, kurzes Schweigen, er wollte sich offensichtlich auf keine innenpolitische Diskussion einlassen, die Patienten warten, ja das mit dem Trump müsse man wohl abwarten….

      Ach, der passt sich doch schon an, Putin ist der Feind, die Nato super, wir haben dann beide gelacht.

  119. Sind die Ostdeutschen vielleicht durch den Anschluss der DDR an die BRD zu
    Heimatvertriebenen geworden und versuchen jetzt so eine Art Restauration?

    • Hübscher Gedanke
      Den hat übrigens Heiner Müller schon 1990 geäußert:Ossifizierung des Westens. Nur hört der Westen dem Osten ja nie zu. Bis heute nicht, wie man auch hier immer wieder lesen kann. Diese Beharrung hat längst tragische Dimensionen angenommen, aber für manche scheint das immer noch ausreichend unterhaltsam zu sein.

  120. Jeder Mensch braucht seine Heimat
    Lieber Don Alphonso,

    gerade war ich, für einen Tag, mal ganz kurz in München und da wir von der Fahrt einen kleinen Hunger verspürten, schauten wir uns nach einem Restaurant um, wobei wir an der Schellingstraße 62 vorbeikamen und einer meiner Begleiter meinte, daß wir doch dort speisen könnten. Auch der Taxifahrer war der Meinung, daß dies wirklich ein vorzügliches Restaurant sei und suchte schon eine Gelegenheit, um zu halten, doch ich bat ihn, zum Erstaunen meiner Begleiter, weiterzufahren.
    Als wir wenig später bei einem ausgezeichneten Essen saßen erzählte ich ein wenig von der Geschichte der Hausnummer 62 in der Schellingstraße, der „Osteria Italiana“, die in anderen Zeiten den Namen „Osteria Bavaria“ hatte. Den meisten Menschen, die heute dort hingehen wird die Geschichte dieses Lokals unbekannt und gleichgültig sein, wenn sie ihren Lamm Rücken mit Kräutern für € 25,50 essen.

    Als echtes Münchner Kindl denke ich jedoch bei diesem Haus zuerst an Oskar Maria Graf, der in seinen Erinnerungen „Gelächter von Außen“ von seinen Eindrücken schrieb, die ein Herr Hitler und sein Anhang im Nebenzimmer dieser Gaststätte bei ihm hinterlassen haben.

    In diesen Erinnerungen (Leseempfehlung) beschreibt O.M.Graf, der in Verbundenheit zu seiner bayerischen Heimat auch in seinem New Yorker Exil stets Lederhosen trug, einen Traum in dem er vor der damaligen Regierung zunächst floh, doch dann schließlich erwischt und geköpft wurde, und am Ende seines Traumes den Schneider Steer fragte:“Ja, wo sind wir denn eigentlich?« – »Tja«, sagte er: »Das ist’s eben … Das weiß ich auch nicht.« Nichts war um uns als eine unendlich leere Wiese, so fremd, wie mir noch nie etwas in meinem ganzen Leben vorgekommen ist …“

    Ja, so ist das heute auch, wenn man mal für einen Tag in Deutschland ist.

    Ach, Sie fragen sich, weshalb ich Ihnen dies schreibe? Das hat ein wenig mit meinem kleinen Kommentar zu tun, welchen ich Ihnen zu Ihrer Überschrift: „Andrej Holm bleibt Liebling der Plutokraten“ zugesandt hatte.

    Als Stellungnahme zu meinem Zitat des Herrn Goebbels bemerkte ein Kommentator zum einen, daß dies ein „Nettes Zitat“ sei, wie zum Zweiten seine Frage: „Heisst das jetzt Goebbels „links“ war?“, und eine weiterführende Diskussion hierüber auslöste.

    Sollte es in Deutschland zunehmend symptomatisch sein, sich zunächst darüber Gedanken zu machen, ob eine Bedrohung, hier die Gedanken- oder Meinungsfreiheit, dem Linken oder Rechten Lager zuzuordnen ist, bevor man bereit ist sich mit der eigentlichen Bedrohung auseinanderzusetzen?

    Vielleicht hätte die junge Frau, die vor einiger Zeit in Freiburg zunächst von einem Islami besprungen wurde, um anschließend von diesem ermordet und weggeworfen zu werden, diesen erst einmal fragen sollen, welchem ..ittischen Islamismus er sich zugehörig fühlt, ob er mehr einem Rechten oder Linkem Islam fröhnt?

    Übrigens, einem Artikel der „Basler Zeitung“ vom 14.08.2013 entnehmen wir, daß Jakob Augstein ein Rechter sei als die BZ schrieb:

    „Und so entpuppt sich der angebliche Vordenker der Linken als Rechtspopulist. «Im Zweifel links» heisst Augsteins Kolumne bei «Spiegel-Online», doch angesichts dessen, was da steht, sollte sie eher «Im Zweifel rechtsradikal» heissen, ätzt der Publizist Matthias Küntzel. Aussen rot und innen braun, ist dies das wahre Wesen des Jakob Augstein? “

    Mit der vorgestellten Frage nach Rechts oder Links erweisen sich die Fragesteller mehr als Paladine der gegenwärtigen Medienpolitik.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • I can't stop what I did not start.
      Mit ein bisschen Bildung lassen sich soooo viele Fragen beantworten.

      Rechts/Links ist notwendig um Identität zu ermöglichen, d.h. Identität im politischen System, welches für den Bürger in der Regel ein System, welches er nicht mehr zu betreten dachte müsste könnte hoffte.

      Jetzt muss er da wieder rein, in den Sumpf der Machtspiele, und steht zunächst verloren rum, so als Manager, Blogger oder Edel-reiche Erben-Belustigerin, völlig ohne den blassesten Schimmer einer irgendwie möglichen Ausrichtung, Positionierung, Meinung, Haltung, Handlungsgrundlage.

      Also orientiert er/sie/es sich an die ewig wirksame Differenz des Rechts/Links.

      Easy as blowj.b.

      Man sollte nur nicht, wie oben, auf die Idee kommen, die Differenz mit Inhalt füllen zu wollen. So ist z.B. ein Augstein als Millionärserbe zwar mehr Erbe als der Don, aber trotzdem links von dem Standpunkt den der im Vergleich verhältnismäßig arme Don rechts von den Grünen einzunehmen gedenkt.

      Whatever, weniger Romane, weniger Psychogedöns, mehr Sachbücher, mehr Wissenschaft! Viel Glück!

    • Da braucht's keine Wissenschaft, Bismark tut's auch:
      Die erste Generation räumt die Trümmer weg und baut auf, die zweite richtet sich mit Sex, Drugs and Rock’n Roll gemütlich ein und die dritte haut mit Willkommenskultur alles wieder in die Tonne.

      Einfache Malocher habe ich jedenfalls nicht unter den Bahnhofsklatschern gesehen.

    • Kurz gefasst....
      „Sollte es in Deutschland zunehmend symptomatisch sein, sich zunächst darüber Gedanken zu machen, ob eine Bedrohung, hier die Gedanken- oder Meinungsfreiheit, dem Linken oder Rechten Lager zuzuordnen ist, bevor man bereit ist sich mit der eigentlichen Bedrohung auseinanderzusetzen?“

      Meine Frage bezog sich ausschliesslich auf die unsagbare dämliche Angewohnheit die sich in diesen Blogs eingenistet hat, alles was an Politik dumm ist, einfach als „links“ zu bezeichnen….
      Man macht sich also keineswegs Gedanken darüber, sondern urteilt stets nach bereits feststehenden Meinungen.

    • @ TDV
      „… die unsagbare dämliche Angewohnheit die sich in diesen Blogs eingenistet hat, alles was an Politik dumm ist, einfach als „links“ zu bezeichnen“

      So dämlich ist das nicht, bloß einäugig.
      Man sollte besser alles, was entweder links oder rechts ist, als dumm bezeichnen. Genauer, alles was sich als links oder rechts gebärdet, sonst werden Sie darauf beharren, dass nicht links sein könne, was dumm ist – oder nicht dumm, was (wirklich) links ist.

      Ihnen schwebt natürlich eine prägnantere Version vor. Nach der wäre links all das und nur das, was als klug gelten darf.

      Interessanter Ansatz: was auch immer und je unter dem Titel „links“ die Bühne der Welt betreten hat – nachweislich alles ausnahmslos dumm – dürfte demnach nicht als links bezeichnet werden.

      OK, demnach wartet die Welt gewissermaßen noch auf die wahre linke Offenbarung?
      Wann bitte darf man mit ihrem Erscheinen rechnen?
      Verhält es sich damit eventuell wie mit der Ankündigung des Messias und dem Weltgericht des jüngsten Tages?
      Wahre linke Politik, eine säkularisierte Form religiösen Glaubens?
      Kann nicht Ihr Ernst sein – weil „Glauben“, fällt das nicht unter die eingangs erwähnte Kategorie – und kann deshalb per definitionem nicht als links gelten?!? Orthodoxe Häresie?

      Man könnte glatt vom Glauben abfallen, wenn man den von Ihnen angemahnten Gedanken freien Lauf lässt.

    • Danke Regner...
      Ja, solche Schlaumeierein haben noch gefehlt, also Danke!

      „So dämlich ist das nicht, bloß einäugig.
      Man sollte besser alles, was entweder links oder rechts ist, als dumm bezeichnen. Genauer, alles was sich als links oder rechts gebärdet, sonst werden Sie darauf beharren, dass nicht links sein könne, was dumm ist – oder nicht dumm, was (wirklich) links ist.“

      Was ich schrieb, war Folgendes:

      „Meine Frage bezog sich ausschliesslich auf die unsagbare dämliche Angewohnheit die sich in diesen Blogs eingenistet hat, alles was an Politik dumm ist, einfach als „links“ zu bezeichnen….
      Man macht sich also keineswegs Gedanken darüber, sondern urteilt stets nach bereits feststehenden Meinungen.“

      Klären sie uns doch bitte auf, was ihr Gemotze mit dem zu tun hat?

  121. Holzauge sei wachsam!
    @DA

    Aufgepasst! Die Stokowski sinniert darüber, wie man „unliebsame Kerle“ mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung los wird.

    Ich würde bei evtl. Fahrradausritten aufpassen, wer da so rumjoggt.

    • @Adam: Naja, mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung...
      …wird man offenbar kaum welche von jenen unliebsamen Kerlen los, die in Köln bekanntermassen eine entsprechende „Party“ der besonderen Art feierten, nachdem sie unter dem Vorwand des „Schutzsuchens“ nach Deutschland migriert waren (beziehungsweise nachdem ihnen ebendieses Schutz-Schild von manchen deutschen Feministinnen umgehängt wurde).

    • Beweislast
      Na ja, sie scheint am Ende einzusehen, dass das angedachte Projekt an einem zentralen, ihr möglicherweise vertrauten Problem zu scheitern droht. Wüsste doch nicht jede Frau aufkommende Zweifel daran auszuräumen, wie überhaupt je ein Mann auf die Idee kommen könnte, ihr den – gewünschten – Gefallen der Belästigung zu erweisen.

  122. Zum Them Holm = Wissenschaftler
    Hier ein sehr lesenswertes Textlein von Nicholas Taleb:
    http://www.nzz.ch/feuilleton/aktuell/nassim-nicholas-taleb-die-wohlwissenden-ld.128349

    Sehr köstlich!

    • Taleb
      Yeah, reines Lesevergnügen.
      Danke für den Link!

      Der Autor muss ein Kumpel von TDV sein ;–)

    • Titel eingeben
      Danke aber ich verkehre nicht nicht mit Kasperles, die das was er im Schwarzen Schwan geschrieben hat, für die Realität in einer Ballett Compagnie halten.
      Sie wissen doch, ich halte nicht allzu viel von amerikansichen Geistesgrössen, egal wo sie geboren

    • Intellektuellenidioten
      Nassim Nicholas Taleb
      Die Wohlwissenden




      Der Essay ist Teil seines nächsten Buches, «Skin in the game», das gerade entsteht.

      Teil seines nächsten Buches.
      Schreibt der Mann das jetzt über sich selbst
      oder geht das automatisch bei der NZZ

      Warum steht oben nicht Werbung in eigener Sache?

      Für wen ist das Buch eigentlich gedacht?
      Will er mit der Ansammlungen von Begriffen die normale Leute
      nicht kennen zeigen wie schlau er selber ist?
      Er macht sich nicht einmal die Mühe die Begriffe zu erklären.
      Will uns der Autor damit irgend etwas sagen oder will er nur
      unterhalten?

      Ich werde glauben das es der Versuch einer Selbstanalyse ist.

      Es ist m.E. nicht Nett über die Versuche anderer zu lästern beim versuch einige Halme aus der Heuraufe zu ergattern.

      Um mehr geht es schließlich nicht.

  123. Osteria
    Wertes ObjectBe,

    Ihr Goebbels-Zitat neulich– sehr gut gehoben, diesen Schatz! Das war sehr schön! Es hat mir gut gefallen!

    Aber diese Münchner Osteria, nun ja… – Daß sich die zwanzigjährige Unity Valkyrie Mitford dortmals an den „Führer“ herangewanzt hat, ist eher Allgemeinwissen, aber wer sind denn nun Ihre „Begleiter“, daß die da offensichtlich Defizite haben und Ihre Nachhilfe brauchen; den Taxifahrer lassen wir hier getrost mal weg?

    Und „einen der tiefsten Eindrücke“ hat schließlich in Unity eine suizidgemeinte Kugel hinterlassen. – Seien Sie froh, daß Sie in Ihrem Alter schon gleich einige Begleiter haben.

    Sie schreiben von sich selbst und Ihren Begleitern im Zusammenhang von Nahrungsaufnahme von „speisen“, während andere Menschen den Lammrücken nur „essen“. – Da ist es endlich wieder, was monatelang in Ihren Kommentaren so fehlte, vielen Dank! Bleiben Sie sich ruhig weiter so treu.

    • De nobis ipsis silemus
      Liebe Frau Gudrun Enigmayr,

      ich darf doch Gudrun zu Ihnen sagen, wo wir uns doch jetzt schon fast ein wenig bekannt sind.

      Mit dem „Speisen“ und „Essen“ ist es ein wenig wie mit der von Ihnen angesprochenen Allgemeinbildung.

      Der zum „essen“ Gehende ist glücklich über seine Allgemeinbildung, die bei Führers Affären endet.

      Andere speisen eben und sehen über das lebensfüllende Beziehungsgetratsche ihrer Mitmenschen hinaus, gedenken still und nachdenklich, daß eben in dieser angesprochenen Gaststätte am 1. Mai 1943 der Große Deutsche Führer seinem Vasallen Martin Bohrmann den Befehl erteilte den Betrieb der Frankfurter Zeitung
      ( heute FAZ) einstellen zu lassen.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Una salus victis nullam sperare salutem.
      Blöd nur, wenn die, die speisen, von denen, die essen, gefressen werden.

      Der Witz dieses Blogs sind die Hilfeschreie all der Speisenden, die meinten, von den Realitäten entkoppelt schon lange und ewig sein können ohne wollen zu müssen. Sie bedürfen des Schutzes, eines Verteidigers, ihrer Speisen.
      Aus der Schweiz ruft man nach dem Don, der Don ruft nach der Vernunft, die Vernunft antwortet nicht.

      Und wenn der Don dann notgedrungen in die Niederungen der Realität hinabsteigt, in all die Drohungen, Klagen, Abmahnungen,…dann, ja dann wenden sich die Damen ab, von all dem grässlichen Szenen, die doch ein bisschen den Appetit verderben. Nein, man will ja Speisen, man will da nicht belästigt werden, von all dem Blutwerk.

      Tja, die Glasschiebetür wird nicht halten…selbst der Goodnight ist schon vorgedrungen bis zum Büffet

    • Wertes ObjectBe
      Das mit der FAZ halte ich ja nun für Insiderwissen, staune aber oft, dass viele Georg Elser nicht kennen (wollen).Liegt es daran, dass er nur ein ungebildeter Modellschreiner war? Er ist mein persönlicher Held, während die Adeligen doch ziemlich spät begriffen hatten, dass es allen bald an den Kragen gehen könnte.

    • Richtig Philomena, für mich der einzige Held des Widerstands
      während die anderen die Pfründe schon unter sich aufgeteilt hatten.

      Und leider jedes Jahr aufs Neue vergessen. Nur ein uralter Fernsehfilm erinnerte an ihn.

    • Philomena...
      Sie haben mal wieder Recht.

      Elser ist gefährlich, denn bei Einzelnen die sich dafür entscheiden einer Schweinerei ein Ende zu machen… wenn das mal um sich greift? Jemand der an verbrechrischen Zustände gewaltsam etwas ändert und nicht mal auf sein eigenes Leben rücksicht nimmt… ist das nicht ein… Muslim?

      Ganz anders dagegen die Juncker vom 20.July!
      Bei genauerer Betrachtung giung es denennicht um „alle“, sondern um die bei einem verlorenen Kriege drohenden Verluste der Besitzungen im Osten.

      Das ist ehrenwert.

      Sie sollten sich also nicht wundern, wer uns als Helden verkauft wird.

  124. Heute einen geilen Witz gelesen...
    auf Spiegel.de

    „Das namhafte Buzzfeedjournalistenteam“

    Herrlich. Hat den Tag verschönt. Dann gemerkt das die das ernst meinen. Härter gelacht.

    Buzzfeed ist derzeit sehr nervig – man besucht .com um zu sehen welchen Fiebertraum heute jemand über Trump hatte und wird auf das .de Angebot (noch schlechter umd dumpfer) umgeleitet. Man teilt dem Viech mit das man .com eingegeben hat und gefälligst den US Teil sehen will und 24 Stunden später geht das Spiel von vorne los.

    • Aber, aber
      So haben sie doch Mitleid… Es gibt Aber-Millionen von Programmieren für die es keinerlei wirklich benötigte, sinvole Arbeit gibt. Wenn man die alle rausschmeisst… stellen sie sich das mal vor.

      So´lch wunderbaren Frotsschritt wie sie ihn vorfanden gibt es auf X Webseiten, permanente „Verbesserungen“ um die keiner gebeten hat. Übelstes Beispiel ist übrigens Firefox…

      Wenn da die Massenentlassungen mal beginnen, weil die Leute ja letztlich doch kein wirkliches Interesse an vernetzten Kühlschränken oder selbstfahrenden Autos haben… au weia…

    • wolfpunkt@web.de
      An der Türkenschule wird seiner mit einer Installation (oder ist es ein Kunstwerk?) gedacht. Seit 2009 wird täglich auf diesen wahrhaft stillen Helden aufmerksam gemacht (21:20Uhr). Und jedesmal wenn ich im Gasteig vorbeischaue, sehe ich Gruppen, die sich zu der Plakette beugen, die hier, wo bis zum Ende der 70er Jahre der Bürgerbräu-Keller stand, an Elsers große Tat erinnert. Er ist viel „alltäglicher“ als die Weiße Rose (in der Universität sehe ich nicht so oft Menschen am Denkmal innehalten.

    • WordPress.
      WordPress hat die Angewohnheit ab und zu Beiträge falsch einzuordnen. Heute Morgen hat man Besserung versprochen

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/WordPress-4-7-1-sagt-acht-Sicherheitsluecken-und-62-Bugs-Ade-3595277.html

      …schaun mer mal. Was Elser angeht haben sie natürlich recht. Aber man sollte sich nicht wundern, dass seine Geschichte in unserer Gesellschaft nicht sonderlich gern gesehen wird. Da könnten einige Parallelen zum heutigen Terrorismus entdecken…. und die feindbilder der westlichen Kulturen sind uns heilig.

    • "Du rettest ihn nicht"
      Entschuldigung, die Anrede ist nicht auf Sie, Herr Gesigora, gemünzt.

      Ein Artikel der FAZ aus dem Mai letzten Jahres ändert nichts daran, dass die FAZ hier eine Meldung der Agenturen conveniently überschlagen hat – oder, wie hier ebenfalls berichtet, nach wenigen Minuten als ’nicht zielführend‘ aus dem Angebot nahm.

  125. Titel eingeben
    Wie schon häufiger, verstehe ich den Trend der Berichterstattung auf den Ursprungs-Draht vom Blogbetreiber nicht.
    Wir waren ja ursprünglich – Holm&Co. – bei der Frage, ob in Wohnraum öffentlich oder privat investiert werden sollte.
    Als Eigentümerbeirat in einem 40 WE-Doppelhaus, das zur Hälfte von Eigentümern bewohnt wird, zur anderen Hälfte vermietet ist, schlage ich vor: Die Vermieter verkaufen besser an die Stadt. Was bei uns in den letzten zehn Jahren von Mietern geschrottet wurde, spottet jeder Beschreibung. Einschließlich Entrümpelungsmannschaft in Ganzkörperkondom und dann Absetzcontainer vor der Tür zwecks Entsorgung des Grobmülls. Die Unfähigkeit zur Mülltrennung lasse ich mal außen vor.
    Die Problemlösung wird der isolierte ISO-Container sein, in selbigen man der Arbeit unfähige Mitbürger einpflegt. Von denen haben wir ja „schon länger hier wohnend“ genug und „seit kurzem hier wohnend“ 1,3 Millionen zusätzlich.
    Gerade hat man uns in Düsseldorf-Lörick eine Behelfsbau-Siedlung hingestellt, die nach dem Abwohnen nur noch abgerissen werden kann.
    Hingegen könnte man Container-Wohnarreale auch auf Containerschiffe verladen, um die Nicht-Flüchtlinge dahin zu fahren, wo sie herkommen.
    Ich fürchte, Die Bundesregierung versteht zu wenig von Transportlogistik.

    • 2017 ist das Jahr des Feuer-Hahns lt. chinesischem Horoskop.
      Es ist also durchaus noch nicht gesagt, dass die Transportlogistik in diesem Lande nicht doch noch zu neuer Blüte gelangen könnte – der Hahn organisiert und ordnet gern. Allerdings haßt er häßliche Bilder. Diese ließen sich eventuell vermeiden, wenn man rückzuführende illegale Migranten zur Vorbereitung durch weltanschauliche Pflichtschulungen schleust, in denen missionarisch veranlagte „urbane“ Gutmenschen ihnen in deutscher Gründlichkeit (und schlechtem Englisch) Feminismus, Mülltrennung und Genderphilie beizubringen versuchen. Vielleicht führte das zu einem sprunghaften Anstieg freiwilliger Ausreisen?
      Dem Ordnungssinn des Feuerhahns wie auch seinem Verve würden solche Strategien sicher entgegenkommen. Vielleicht finden sich ja sogar Selbstverwirklicher, die sich als Langzeitbetreuer zur Seite stellen und dann in Afrika helfen, neue Jobs (Genderlehrstühle, vegane Wurstfabriken, alkoholfreie Destillerien, …) und damit neue Beschäftigungsperspektiven aufzubauen…
      In Deutschland hätten wir dann eine ideologisch entschlackte politische Debatte und könnten uns alle gemeinsam um die Integration der immer noch gewaltigen Zahl bleibeberechtigter Migranten kümmern.
      Spass beiseite: Für Deutschland wird das Jahr des Hahns jedenfalls vermutlich ein Schicksalsjahr. Es sind im Jahr des Hahns schon mehrfach politische Zäsuren passiert. Hoffentlich wird´s diesmal eine positive.

  126. @ObjectBe - Bormann ohne "h"
    Text eingeben

  127. nicht nur idiotisch
    sondern auch noch weiblich, falls dieser Irrtum auch noch besteht. Die familiären Krankheits- und Todesfälle dürften mich meinen letzten Rest Verstand gekostet haben.

  128. Titel eingeben
    Die Wohnungspolitik von Linke & Co. ist schlimm, aber die hängen auch nur einem Ideal nach. Nicht anders die Eigentumsverfechter. Die Realität: Eine Eigentümergemeinschaft eines Berliner Altbaus mit Selbstnutzern, Mietrenditejägern, Steuerparadies-Investment-Gesellschaften und russischen Zweitwohnungsnutzern ist auch kein Spaß.

  129. Titel eingeben
    “ Dr. Seltsam sagt:
    11. Januar 2017 um 13:55 Uhr
    Sarah Wagenknecht ist für mich der einzig integere Politiker/in in Berlin –“

    Personalie Wagenknecht.

    Herr Dr.Seltsam,
    hat Frau Wagenkencht Auslandserfahrung, wenigstens Praktika in Nord Korea, Venezuela vorzuweisen ?
    Wissen Sie da was?

    Ich schlage Ihnen vor, wir geben Frau Wagenknecht erst einmal das Saarland, wenn dann in den nächsten 20 Jahren niemand flüchtet, Oskar keinen Tunnel zur Pfalz gräbt und reumütig in die Arme der guten, alten SPD zurückkehrt, bin ich bereit über die Personalie Wagenknecht noch einmal nachzudenken.
    Bis dahin sollten wir jemanden auf den Stuhl heben, der langjähtige, erfolgreiche Regierungspolitik betrieben hat.
    Frau Waas, Herr Ärmel beide Untertanen haben sich nie über ihn beschwert, kein böses Wort, keine negativen Zeilen über ihn in der Presselandschaft zu finden, auch Don hat wohl nix über ihn in der Hand, Putin auch nicht.
    Kurz und knapp:
    König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte wäre meine Wahl.

    • Die Abschiebepraxis von König Alfons dem Viertel-vor-zwölften
      Ich würde auch König Alfons wählen:

      Im Bewußtsein der begrenzten Ressourcen seines Königreichs hat sich Konig Alfons schweren Herzens zur Einführung einer Abschiedskultur entschlossen.

      Über Umwege (Odyssee von Lukas dem Lokomotivführer und Jim Knopf) hat dies dann jedoch tatsächlich zu weiterer Gebietserweiterung und Prosperität durch Austausch mit China geführt.

      Von König Alfons lernen heisst siegen lernen

  130. RUINEN SCHAFFEN OHNE WAFFEN
    der morgen beginnt schon gut: HappyHIPPO und seine ruinen der gescheiterten sog. energiewende………ein genuss zu lesen im Hessischen Landboten………….es ist so schön bei einer tasse gutem tee nicht nur recht zu haben, sondern auch noch recht zu bekommen.

    übrigens: auch die Stadt München steht mit vornedran beim ruinenschaffen, besuchen sie mal die verfallende ruder-olypiastrecke mit ihren versifften baumfälligen umkleideräumen und toiletten und der bröckelnden tribüne. das reiche München sei zu arm zur sanierung sagt die stadtverwaltung !

    • Sozialbau
      Aber am Dantebad entstanden 100 Sozialwohnungen auf Stelzen. Ca fifty/fifty für Stadtmitarbeiter und Flüchtlingsfamilien.Gestern im BR.

    • Na, die Stadtmitarbeiter werden sich bedanken, für diese
      ,,Nachbarn“ .

  131. Holzweg
    Niemand wendet sich ab, schon gar nicht mit Grausen, in der Schweiz wurde nur gearbeitet und selbst der furchterregende Goodnight verrennt sich manchmal.

  132. Die Kälte
    tut mir gar nicht gut, ich muss mit Tee ins Bett.

    • alle hinter der Zollschranke !
      aber mein freund MANNHARTSBERG, natürlich wird in der Schweiz immer gearbeitet, dafür sorgen Zwingli und Calvin nach alter tradition.

      sex (oder wann man dort dafür hält), Rockn Roll und glückspiel gibt es nur 100 m hinter der zollschranke.

      oder in Mendrisio, was allseits beklagt wird.

      schon J.W.G. äusserte sich darüber !

      trinken sie einen guten ostfriesen, am besten Bünting !
      dazu Appenzeller Biomilch !

    • Nehmens Whisky, oder einen Sprit Ihrer Wahl dazu,
      das hilft beim Selbstheilen, entschleimt vor allem, und fördert das Gesundschwitzen.
      Nein, ned an Liter….mässig !

      Nix fader, als krank sein.

      Mit a bissl Alkohol isses nimma ganz so öd‘ .

    • Schee kalt
      Ich wünsche Ihnen gute Besserung. Die Kälte ist Lebenselixier für mich. Ich geh raus mit Skiunterwäsche drunter. Angora geht auch. Man muss sich anders anziehen.
      Jedenfalls liebe ich die Kälte. Wenn’s nicht ein halbes Jahr so dunkel da oben wäre, würde ich an den Polarkreis ziehen.
      Anderer Tip: Keinen öffentlcien Nahverkehr, wenn möglich. Viren fliegen gute zehn Meter. Aber Schulkinder sind meistens das Hauptproblem, vor allem auch für Lehrer. Anekdote aus Bayern. Früher gab’s und gibt’s vielleicht immer noch die sog. Mobile Reserve. Lehrer für Ausfälle. Bis Ende Oktober war diese wegen Grippe verbraucht.

      Zu dem Holm sollte man auch Missfelder auf achgut heute lesen.
      Seine Rufus-Titus-Abundus-von und zu-Liste

    • Zum Holm hat heute Philipp Lengsfeld bei seiner Mutter
      noch einen Beitrag, es geht um die Tauflisten, zu denen sich Holm auch sehr profiliert hat

      http://vera-lengsfeld.de/2017/01/12/affaere-andrej-holm-da-war-doch-noch-was/#more-816


      Mir isses auch zu kalt, grässlich. Das nasskalte Wetter kriecht mir so ins Gebälk, dass es kracht…
      Wann wird es endlich wieder Sommer?

    • Grippewelle ...
      Gute Besserung.

      Hoffentlich nix Ernstes. („Krisensitzung im Elysée-Palast zu schwerer Grippewelle in Frankreich“ / ET)

    • Der Steig ins Bett
      Schauen Sie aus dem Fenster, dem leicht beschlagenem, auf den Steig. Am besten mit Pudelmütze und Schal und erfreuen Sie sich; Ihrer zufriedenstellenden Höhe. Tee und Bett, sind der Gesundheit, Fortschritt.

    • The air hurts my face
      Nur Nachteile hat das ja auch nicht: Why I live where the air hurts my face und jetzt müssen Sie sich so Bilder mit Riesenspinnen, Schlangen etc. vorstellen. Soll ja zartbesaitete Leute geben, die das Getier eklig finden. Wird schon wieder.

    • Die Mächte des Wahnsinns und der Finsternis
      ein kleiner Berg mit ziemlichem Handicap gegen euch alle, und das alles, weil ich ein flüssig geschriebenes Buch gelesen habe und dann wirft man mir auch noch zu geringes Interesse am Fensterputzen vor – Abstauben sollte ich auch mal wieder, ich weiß, aber da halte ich es eher mit Wilbur. Mit Alkohol hab ich es nicht so, Ingwer wirkt bei mir besser.

    • unschuldige Kopfbedeckungen
      Meiner Schimpftiraden zur Grenzöffnung überdrüssig, kam eines Tages der verrächtliche Hinweis: Der darat da gfoin. Von Gefallen kann allerdings keine Rede sein, wenn man Fragmente des eigenen leicht gesprungenen Kopfinhalts bei jemand anderem wiederfindet, von Erschrecken schon eher. So und jetzt weg von den Black Mirrors und hin zu zwei guten Büchern: die Dämonie der Gemütlichkeit und Ego.

    • Weingegend mit kleineren Erhebungen
      Dort steht ein altes Haus, nicht im entferntesten einer Burg ähnelnd und den Nachbarshunden egal, dem es wahrscheinlich gerade die Wasserleitungen zerreißt. Wer sorgt für das Picknick?

  133. Die Ideologen der Anderen...
    Holm ist nicht nur wegen seiner kontaminierten Stasi-Biographie, mit der er nie gebrochen hat und aus der er sich per Amnesie herauslügen will, ein gravierendes Problem für die Stadtpolitik Berlins.

    Stadtsoziologen verstehen soviel vom eigentlichen Planen und Bauen wie ein Heilpraktiker von der Herzchirurgie. Es gibt einige Spezialisten für Sonderbereiche des Bauens wie der zu früh verstorbene Werner Sewing für Theorie der Architektur oder Christine Hannemann, die einst auf der Stelle Holms saß, für Industrielles Bauen und vorgefertigte Bauweisen. Mit den eigentlichen Kern-Prozessen von Projektentwicklung und Planung hat das aber sehr wenig zu tun.

    Berlin braucht jedoch dringend Wohnungen und die müssen finanziert, geplant und gebaut werden. Schon jetzt gilt die Berliner Verwaltung als Nirwana der Obstruktion und Holm ist ein Ideologe, der diesen Missstand noch zuspitzt. Dreißigtausend Wohnungen will der Senat bauen bzw. bauen lassen, was wenig ist angesichts des steigenden Bedarfes. Hamburg als kleinere Benchmark baut 60.000 Wohnungen und das mit hanseatischem Pragmatismus.

    Alleine aber schon die genannten 30.000 aus dem Berliner Koalitionsvertrag stehen auf wackligen Beinen. Das als Paradigma gestartete Entwicklungsgebiet Elisabeth-Aue ist gestoppt, es gab einen Vorlauf, das Gebiet sollte als Gartenstadt der Zukunft gebaut werden. Schnee von gestern, die Grünen habe es über den Bezirk gestoppt. Die Hoffnungen liegen auf der Europa City und beim Pankower Tor. Europa City wird schon seit ca. 5 Jahren entwickelt, ist also kein neues Start Up, in dem sich einige Entwickler tummeln. Die Potenziale sind weitgehend ausgereizt. Das Pankower Tor sollte bereits nach langen Querelen gestartet sein, aber es stagniert derzeit berlintypisch, da es wieder Debatten um die Vorgaben gibt, die den Investor nicht gerade animieren. Startzeitpunkt unbekannt bis nebulös.

    Ich kenne niemanden aus der Vorhabensträger Liga, der davon ausgeht , mit einer Verwaltung, die von Holm geführt wird, irgendwie konstruktiv und vertrauensvoll zusammenarbeiten zu können. Und das ist angesichts der Situation bitter notwendig. Holm ist der Kandidat ignoranter linksgedrehter Besitzstandswahrer, nicht der Stadtentwickler.

    Wenn er davon ausgeht, für ca. 5 €/ qm Wohnungsbau realisieren zu können, dann wird die Stadt das selbst finanzieren müssen, es riecht nach DDR Vorgarten und es atmet dieselben planerischen Ziele. In der Platte lag der letzte Erstellungspreis bei 20.000 Ostmark für eine Standardwohung, bei der Stalinallee lag dieser noch bei 90.000 Ostmark. Ziel war die Senkung auf 10.000 Ostmark. Holm strickt in diesem Geiste. Wo da noch das in Architekturkreisen umtriebige Postulat Baukultur eingebracht werden soll, ist ein Rätsel. Nimmt man das große Vorbild des Massenwohnungsbaus der Zwanziger Jahre, Bruno Taut, so hatte selbst dieser unter den engen Budgets der Nachkriegszeit darauf hingewiesen, daß ein Bau über- aber eben auch unterfinanziert sein kann.

    Den Vorgänger Holms als Baustaatssekretär, Lütke-Daldrup, den hatte Müller von der IBA Thüringen abgeworben. Er gilt als planerisch erfahren und hat jahrelange Praxis in der Bauverwaltung, er spielt in einer anderen Liga. Derzeit sucht Müller nach einer Beschäftigung für ihn, da aus Quotengründen L.-D. als Mann kein SPD Saatssekretär in einem anderen Bereich implementiert werden kann. Holm hat gar nichts von diesen Kompetenzen und Referenzen. Alleine schon dieser Aspekt zeigt, wie in Berlin strukturell Ideologie vor Kompetenz und fachlicher Eignung geht und wie dies die Stadtentwicklung zunehmend stranguliert.

    • Man könnte immer noch das Temepelhofer Feld als Favela freigeben, so kommt man locker auf 30000 Wohnungen.

    • Steppenwölfe....
      @Don
      Ja der ehem. Flughafen ist eine geistige Sonderzone. Selbst der Tagesspiegel veröffentlicht mittlerweile Artikel, die von einer zugigen Brachfläche schreiben. Wie soll es auch anderes sein, ohne strukturierende Elemente, einzig Betonflächen geben Orientierung?

      Der Freiraum Flugfeld ist als Mythos geboren, derzeit aber erstmal eine innenstädtische Steppe. Nie hatte irgendjemand geplant, die gesamte Fläche zu bebauen, es sollte immer eine Mantelbebauung an den Rändern sein, wie beim Flugfeld in Adlershof. Da gerät die mauschelige und hysterisierende Basisdemokratie schnell an ihre Grenzen, wenn man planerische Entscheidungen delegiert, für die eigentlich 6 jährige Studiengänge finanziert werden. Gestaltung ist eben kein demokratischer Prozess. Aber dieses Fass der Unvernunft macht die Linksnomenklatura ohnehin nicht auf, es ist im Kern ihre Klientel, die solche absurden Entscheidungen dominiert.

  134. Früher wurde von vorn gekämpft
    Das galt als unehrenhaft und ist auch immer noch so. Hinterhältigkeit schafft Leopold:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article161078829/IS-Kaempfer-zerstoeren-den-deutschen-Panzer-Mythos.html

    • damals,
      beim Bund, wurde uns in der Grundausbildung erzählt, mit der Panzerfaust könne man auf 50 m Entfernung jeden, jeden Panzer knacken.
      .
      Was man uns nicht erzählt hat, war, wie man sich danach absetzt

  135. Andrej Holm gentrifiziert in Tutzing
    Sehr geehrter Herr Don Alphonso,
    über die Suchmaschine bin ich darauf gekommen, dass Sie Herrn Holm „geoutet“ haben. Gestatten Sie mir bitte den Hinweis, dass Herr Holm am Wochenende einer Tagung in Tutzing beiwohnen soll. Leider wurde mir von Münchner Protagonisten des „links-alternativen Milieus“ die Teilnahme verboten. Das Milieu ist nämlich nicht zimperlich, wenn es ums Geldverdienen im öffentlichen Raum, sogar an der wilden, heiligen Isar geht. Näheres hier:
    http://wilde-isar.blogspot.de/2017/01/blog-post.html
    Ihr Dr. Engelsberger, der seine Kunstfigur Dorfkramer abgelegt hat.

  136. Booooster, aber gern doch
    bei Ihrem Namen zähle ich mich an den os immer dumm. Also, hier ist der Link

    „Die Hilfsindustrie AWO Stern_2011-02-17.pdf“
    finden Sie auf der Seite unterhalb des hellblauen Feldes
    http://www.heimmitwirkung.de/smf/index.php?topic=2102.0
    zum Runterladen.

    • Danke!
      Liebe Frau Simon, herzlichen Dank für den Link. Ich weiß die Mühe sehr zu schätzen.
      Was die os angeht: Es sind derer immer vier. Der Nom de Guerre ist heuer auch schon 15 Jahre alt. Nicht zu fassen… Ich muss meine Kinder dringend anweisen, den rieselnden Kalk aufzufegen.

    • Derer immer vier, Sie sind gut,
      ich kann doch nur bis drei zählen.

  137. Auf Tagesschau.de heute 2 Meldungen fast direkt untereinander:
    Deutschland macht 19 Milliarden Gewinn
    und:
    Rechnungshof kritisiert Gabriel:
    Kein Überblick über Energie-Wende Kosten

    Wie kann ein „Gewinn“ beschrieben werden, wenn man keinen Überblick hat?

    So – und jetzt bleibt, die „Statistiken“ mit der Anzahl der Hergekommenen zu betrachten.

    Überblick?
    Meines Erachtens: nicht vorhanden.

    • Noch schöner sind die Überlegungen,
      was man mit angeblich 6,2 Mrd. Bundesüberschuss anfängt. Die glauben doch tatsächlich, die Leute ziehen sich die Hosen mit der Kneifzange an…

  138. Philomena, Eröffnung in Hamburg gestern
    mir ging die Husterei der Leute und die Papierknisterei auf den Geist, doch tolle Akustik, wenn man’s so nimmt. Mal abgesehen von den bekannten Gesichtern, die allemal eingeblendet wurden und die auch noch zwischendurch schwafelten. Die Musik hab ich mir dann ja geschenkt und heute lese ich in der Welt eine feine Kritik zum neuen Haus

    https://www.welt.de/kultur/article161102119/Liebe-Hamburger-Weltklasse-geht-leider-anders.html

    Was vorher immer mal zum Saal im TV dazu gezeigt wurde, z.B. die Orgel wunderbar, hört sich wohl nur gut an, wenn keine Zuhörer auf den Rängen hocken.

    • Mich hat enorm erstaunt, dass sich alle von den Plätzen erhoben,
      als unsere „Volksvertreter“ sehr verspätet vor dem Festakt den Saal betraten.
      Ich war wirklich verblüfft und dachte, das wäre nur so bei Royalitäten.
      Ja – und die Husterei – kam ebenso wie die Musik glasklar über den Kopfhörer.
      Insgesamt dann ein wenig „pompös“ das Ganze, gar nicht so das eigentliche understatement der Hamburger.
      Aber bei den Baukosten!

    • Wie, alle aufgestanden?
      Gut, dass das nur nebenbei lief und ich immer nur mal ein Auge riskierte und prompt dann den Bundesgauckler sah, oh Schreck, gleich wieder in meine Zeitungen geschaut. Aber schon beim Anfang mit der Schöneberger hatte ich den Ton abgedreht, um bei der Musik wieder aufzudrehen. Ich wandte mich dann ab mit Grausen und hätte ich gesehen, dass alle aufstehen, nur weil Frau Merkel mit Gatten geruhte zu kommen, mir wäre übel geworden.

      Diese Obrighörigkeit ist doch aus den Leuten nicht rauszukriegen, wir brauchen wieder einen König, mindestens.

    • Protokollfragen
      Für irgendwelche Volksvertreter (also MdBs) steht man wohl nicht auf, aber dem Bundespräsidenten gebührt diese Ehre, unabhängig davon, ob man ihn nun mag oder nicht. Daß man dann ungewollt auch für seine Leibwächter mit aufsteht, ist eben so.
      Vielleicht weiß jemand, der noch Erika von Pappritz kennt, Genaueres?
      LG Kalchas

    • Ich schreibe es hier
      Frau Simon, 2015 gab es einen Film über Elser:

      http://www.ardmediathek.de/tv/Kunscht/Elser-Er-hätte-die-Welt-verändert/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=18349524&documentId=26315524

      Zur Elphi: Ich habe nebenbei gelesen. Die Akustik musste wohl in anderen Häusern auch immer nachtariert werden.Die Töne der Instrumente kommen ebenso gut an wie das Husten der ZuhörerInnen. Es ist toll für beide Seiten.;) Ein paar Eierpaletten oder Schaumstoff werden’s schon richten…Bei uns im Keller machte der Sohn das so.🎷🎺🎻(Spaß)

    • Ja Philomena, das war das eine, es gab aber vor vielen Jahren
      1969 ein Fernsehspiel über Elser. Fritz Hollenbeck spielte ihn grandios. Brandauer hat sich ja auch mal an der Rolle versucht… Hollenbeck war besser.
      http://krimiserien.heimat.eu/fernsehspiele/fernsehspiele/19691109ard-derattentaeter.htm

      Ich habe das damals gesehen und war zutiefst beeindruckt.
      Alles, was danach kam, reichte m.E. nicht an den Film von Rainer Erler heran.


      Zum Eierkarton, das Dilemma ist wohl, dass, wie in der Welt schon beschrieben, das Orchester in eine Richtung spielt, die Zuhörer aber wie in Schwalbennestern ringsum an den Wänden kleben. Das absolute Klangerlebnis wird man nur allein gegenüber dem Orchester haben. Die Demonstration des Klanges mittels der wunderbaren Orgel war grandios, aber es waren auch weiter keine Zuhörer da. Zu Anfang kam die Flöte gut, ebenso der Countertenor, die Harfe war schon schlimm und dann, nun ja.

      Wie grauenhaft Husten und Rascheln sein können, habe ich auf einer Platte mit Horowitz. Es hustet ständig der gleiche Gast, eigentlich geht man dann raus und stört die anderen nicht.

      Wo Nebengeräusche auf Platten Sinn machen, wäre z.B. das erste Konzert der 3 Tenöre in den Caracalla-Thermen gewesen, aber bei der CD hat man wirklich alles weggefiltert, grauenhaft. Da ist die ganze heitere und ausgelassene Stimmung zum Teufel. Und ich erinnere mich immer noch gern daran, an Pavarotti, da capo? da capo!, weil Zuschauer das wünschten und die drei spulten das ganze Programm noch einmal ab, wobei Carreras immer mal einen falschen Ton drin hatte, der mich zusammenzucken ließ.

    • Dem Deutschen Untertan.
      Gast sagt:
      12. Januar 2017 um 14:53 Uhr

      …. Mich hat enorm erstaunt, dass sich alle von den Plätzen erhoben,
      als unsere „Volksvertreter“ sehr verspätet vor dem Festakt den Saal betraten ….

      Beim Führer hat man das auch so gemacht. Ist der momentane Zeitgeit.
      Speichellecker und Arschkriecher wohin man blickt. Also mich wundert das nicht.

  139. Titel eingeben
    Berlin, die einzigste Hauptstadt in Europa(weltweit?), welche nicht zum Wirtschaftswachstum des Landes beiträgt, sondern nur kostet.

    Kann von mir aus weg, verschenkt Berlin an die Polen.

    • Tja, das hätte für Berlin den Vorteil, dass dann wieder ausreichend Platz
      vorhanden und auch alle Turnhallen wieder frei wären.
      Aber dann hätten wir die Mühe mit denen, die noch nicht so lange hier sind und etliche von denen bräuchten einen neuen Görli.

  140. Elbphilharmonie
    Am kommenden Samstag wird Blixa Bargeld,
    der heute 58 wird, mit den „Einstürzenden Neubauten“
    unerhörte Töne gegen die weiße Haut der Elb-
    philharmonie schleudern.

    Die Kulturschickeria wird ja wieder husten wollen,
    aber diesmal wird die Bonbonlutschfraktion alle
    destruktiven Huster kompromisslos niederrascheln.
    Es empfiehlt sich, die Ohren zu spitzen!

    • Personenkult?
      Ich war mal auf einem EN- Konzert und bin nach 15 Minuten weggestiefelt.

      Die, auf mich wirkende, alberne und übersteuerte Lautstärke, fand ich nur banal zudringlich und ich hab nur eins verstanden: Hau ab! Bleib nicht hier! zieh dir lieber einen Kaffee um die Ecke rein und unterhalte dich mit der Bedienung über Ausflugsziele.

  141. Favela!
    Don sagt:
    Man könnte immer noch das Tempelhofer Feld als Favela freigeben, so kommt man locker auf 30000 Wohnungen.

    Geniale Idee: jeder baut seine
    Bretterbude selbst! Keinerlei Bauvorgaben, keinerlei Beschränkung! Zuallererst wird
    ein Favela-Rat gegründet, mit
    Andrej Holm als externem Sachverständigen. Dann wird beschlossen, dass die Stadt kostenlosen Strom zu liefern hat, sowie Wasser. Sodann Proklamation des Selbstverwaltungsbezirks „Freies Tempeliana“.

    Und dann geht es los! Erstmal überschüssiges Gerümpel von der Rigaer Straße rüberschaffen
    (Stichwort „solidarische Hilfe für selbstbestimmtes Wohnen“), dann wird der Görlitzer Platz umverlegt sowie der Kotbusser Platz, damit die Drogen-Nahversorgung gewährleistet ist.
    Nach nur wenigen Monaten gibt es dann eine weitere großartige Touristenattraktion zu besichtigen : der RHS lebt!

  142. zu FRA & Holm
    Ich habe meinen ehemaligen Chef in Frankreich vor 2 Jahren besucht, nachdem ich seit 10 Jahren weggezogen bin.
    Er hat mir gesagt: Ich arbeite das Doppelte und verdiene die Hälfte.
    Das zu Frankreich und noch etwas zu Holm:
    Die unerquickliche Ost-West-Beschimpfung im Forum geht am eigentlichen Problem vorbei.
    Holm ist doch einer jener miesen und gewissenlosen Typen, die mit minimalen Einsatz einen maximalen persönlichen Gewinn erzielen wollten. Das konnte man im Osten am leichtesten bei der Stasi erreichen.
    Ich halte ihn nicht einmal für einen Überzeugungstäter. Solche Leute gab es auch im Westen, aber eine Stasi, mit ihrem menschenverachtenden Weltbild gab es nicht. Gezwungen wurde Holm zur Unterschrift nicht und er wußte, dass er anderen Leuten Schaden konnte und musste.
    Deshalb will ich die Holms zwar nicht hängen sehen, aber im öffentlichen Dienst haben sie nichts zu suchen.

  143. Bernstein fehlt
    Ich glaube kaum, dass ich dort jemals hingehe, weil ich Mehrzweckbauten für Konzertsäle nicht besonders schätze. So meide ich auch den Gasteig. Wie’s in HH so zugeht, weiß ich nicht. Im Gasteig jedenfalls in der Pause eine bunte Mischung mit miserabel angezogenen Leuten. Da gibt’s Besseres. Die Art, sich nicht fein zu machen für große Musiker, ist ohnehin abzulehnen. Im Gasteig, der öfter mal mit Touristengruppen aufgefüllt wird, erlebte ich mal Klatschen zwischen den Sätzen. Der Dirgent unterbrach beim zweiten Mal und drehte sich um. Unbeschreiblicher Gesichtsausdruck.
    Kulturland? Tanti anni fa.

    • Der Dirigent im Eierkarton
      hatte sich jeglichen Applaus zwischendrin schon vorher verbeten, nur in der Pause wollte er solches hören.

      Diese sterilen Aufführungen sind doch abartig, wenn Musik gefällt, sollte man klatschen dürfen, wann auch immer und es soll Dirigenten geben, die das gutheißen. Ich erinnere mich an einen Konzertabend vor vielen Jahren mit Stefan Askenase, der an dem Tag auch noch Geburtstag hatte und mit einer Freude spielte, die zu Applaus zwischendurch animierte. Er hat sich riesig gefreut.

    • Oh Graus, vielleicht hatte er's nötig
      Das kann man verhandeln, Frau Simon. Entweder wird nach der Symphonie geklatscht oder zwischen den Sätzen. Dann braucht man aber auch nicht mehr die gesamte Symphonie zu spielen. Das wäre dann Klassik light, eine Variante, die auch schon mal in Kaufhäusern vorkommt. Für Schnäppchen bei Mediamarkt böte sich was aus Carmen oder bei der Öffnung morgens der Anfang der Eroica an.

      Ansonsten gehört die Symphonie oder auch Konzert- oder Violinkonzerte zusammen. Es kommt vor, dass zwei Sätze ineinander übergehen.

      Stefan Askenase hatte Geburtstag, also war das wohl light. Im Übrigen ist das nicht Vladimir Ashkenazy. Wenn jemand bei seinem Beethoven zwischendurch klatschen würde, wäre das ein totales Desaster.

      Wenn man Gruppen in Stimmung erleben will, muss man in die Aida nach Verona fahren. Da geht die Post ab, fast wie im Mediamarkt.

    • Oberländer, das war in Zeiten der Entstehung dieser Werke Usus
      nur heute ist der Applaus zwischendrin verpönt. Wir unterscheiden in Klassik und andere Musik, das war damals nicht üblich und das Volk hat bei den Aufführungen seinen Emotionen freien Lauf gelassen.
      Das Wolferl hat damit seine Erfahrungen gemacht oder nehmen Sie Verdi, seine Aufführungen ohne rege Anteilnahme des Publikums undenkbar.

      Wir unterwerfen uns Zwängen, die grundsätzlich überflüssig wären und im Schauspiel gibt es ja heute noch Szenenapplaus oder Buhrufe, je nachdem. Die Vortragenden leben auch davon. Wenn Musiker das nicht ab können, tja dann fehlt ihnen etwas.

    • Nun ja, nicht Ihr Ding, die ernste Musik?
      Das war sicherlich nicht überall üblich. Gustav Mahler wäre ausgerastet.
      Für rythmisches Klatschen, das die Fraktion dreiviertelhosentragender Busreisender so liebt, gibt es doch andere Bühnen. Ansonsten lebt erste Musik davon, dass sich kein minderbemitteltes Publikum mit einbringt.

      Wenn sich immer alle massiv einbringen, führt das zum Zentrum Publikum. Das nennt man dann Volksmusik.

      Hier artet das auch langsam in Volksmusik aus, der Beweis, dass Masse nicht gleich Qualität ist.

    • Ach Oberländer, was wissen Sie schon von mir
      ich liebe klassische Musik, die Requiems von Brahms und Mozart besonders, bei Mahler könnte ich mitsterben, Orgel- und Klavierkonzerte, ganze Opern weniger. Mit Wagner hab ich es nicht so, aber sonst… Der Don gibt ganz selten mal eine Musikempfehlung, die ich dann gern aufnehme.
      Ich bin nur seit dem Tod meines Mannes selten in der Lage, klassische Musik, ohne sofort in Tränen auszubrechen, zu hören. Bei Orgelmusik flossen meist immer die Tränen, es gibt Stücke von Bach z.B. Toccata und Fuge, die mich aufheitern und mitreißen. Seine Kantaten finde ich grauslich, mein Mann sang sie bei guter Laune rauf und runter.

      Wenn mir das Konzert in den Caracalla-Thermen so gut in Erinnerung ist, so allein wegen der Stimmung dort, der Freude der drei Tenöre beim Singen… Das erste Konzert war das beste, was dann kam, war reiner Kommerz.

      Urteilen Sie also nicht über mich, Sie kennen mich nicht, nur das, was ich hier preisgebe. Denn auch gesellige Busreisen wären mir ein Graus.

  144. Nur so...
    Meine Kaspersky-Sicherheitssoftware meldet mir
    von der Stützen-Seite 8 blockierte Tracker:
    Soziale Netzwerke: 6
    Web-Analyse: 2

    Von der FAZ-Hauptseite:
    Web-Analyse:7
    Zählpixel: 5
    Werbeagenturen:23

  145. Andrej Holm auf 3SAT Kulturzeit 12/1/17 – 19.20-20.00 h
    Leider erscheint in der Mediathek nicht der Gesamtbeitrag, sondern nur ein kurzer Nachrichtentrailer …

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=64083

    In dem etwas längeren Beitrag wirkt der Mann wie ein Schluck Tee, eher ein von seiner Umgebung Geschubster als ein entschlossen und aus eigener Kraft wirkendes politisches Alphatier, scheu, höflich, unscheinbar.
    Der Traum aller Plutokraten hinterlässt nicht den Eindruck, als hätten ihn die toughen Jungs von der Rigaer Straße in ihrer Jugend beim Straßenfußball mitmachen lassen. Ob der das große Rad drehen kann, vor das man ihn gestellt hat?

    • Danke...
      … für den Link. Wenn man weiss wie, kann man die Sendung aus dem Internet runterladen.
      Ich hatte den Typen noch nie gesehen und er machte auf mich den erwarteten, üblichen, mediokren Bürokraten Eindruck, der sich in der Sendung in einer Diskussion gegen einen der peinlichen Gut-Menschen Spiesser verteidigte, die ansonsten kaum mehr verpöhnt sind, auf Dons Blogs.

      Mein Frage bleibt auch nach diesem für Holm nicht gerade schmeichelhaften Aufrtitt immer noch dieselbe: Ist er in der Lage das Problem zu lösen, für das er ins Amt befördert wurde, oder nicht?
      Angsichts der Realität da draussen in der die Merkelsche Inkompetenz gerade dabei ist die deutsche Gesellschaft zu verwandeln, oder gar zu zerstören, sollte man sich vielleicht mal dazu bequemen, DIESE Frage als wichtigstes Element zu akzetieren.
      Die Profite einer lächerlichen Minderheit, auch wenn sie noch so tolle Blog Texte schreiben, sollten dabei völlig uninteressant sein!

      Und das zu lösende Problem sieht nun mal eben so ganz anders aus, als es Don hier schon in der vor-Holm Zeit oft beschrieben hat.

      Es gibt zu wenig bezahlbaren, aber in der Grösse angemessenen Wohnraum.

      Vergrössert wird dieses Problem durch die inkomentente Politik der reaktionären Dumpfbacken der Berlin Regierung, und andererseits durch Spekulanten, die Häuser vorsätzlich vergammeln lassen, manchmal sogar aktiv mit Gewalt zerstören, um die Leute dort schnellst möglichst zu entmieten.
      Einzig und allein durch den Besitz, durch die Weltgeschichte herumgeisterndes Kapital legimimiert, greifen solche Verbrecher massivst in die normalen Leben von zig normaler Familien ein, ausnahmslos um abzusahnen und abzuzocken.

      Dass es sich bei dem für dieses Problem Zuständigen dann um jemand handelt, der seinen Eltern nachfolgend als 14 jähriger bei der Stasi bewirbt und als 18jähriger auch DREI Monate dort tätig war: VOR 30 JAHREN!, ist dabei auf absurde Weise nebensächlich-

      Wenn überhaupt, so wäre seine Lüge beim Uni Eintritt diskussionsfähig! Angesichts einer Politik Welt in der massenhaft Leute zu Amt und Ehren kommen, die sich mit unrechtmässig benutzten Ehrentitelm wie Dr. schmücken, ist abre auch das fraglich.

      Entscheidend aber ist, dass es sich bei seinen „Gegnern“ eben nicht um Leute mit strengem Ehrbegriff handelt sondern, dass es sich um Wohnungs- und Haus-Besitzer handelt, die den Anfängen einer gerechteren und der Realitäöt angemesseneren Wohnungspolitik wehren wollen, UND SONST NICHTS!

  146. Titel eingeben
    Lieber Don,
    Scherz beiseite,
    haken Sie bitte nach. Heute hat der Regierende Bürgermeister Müller Holm verteidigt, er sei ja erst 16 oder 18 damals gewesen…
    2005, als er sich bei der HU beworben und über seine Stasi- Vergangenheit gelogen hat, war er aber nicht mehr „16 oder 18“. Und es gibt noch mehr: 2014 hat er eine Liste von Namen von getauften Kindern aus einer Gemeinde in Mitte/Prenzlauer Berg veröffentlicht, um die Gentrifizierung des Stadtteils durch den „Kleinadel“ (!), ablesbar an den gewählten Vornamen (!!) zu denunzieren. Zu lesen in dem Blog von Philip Lengsfeld, ich bin zufällig darauf gekommen. Mir bleibt die Spucke weg.

    • Ja, ja....
      … beim Führer hat es sowas nicht gegeben, da hat man auch 14jährige Deserteure aufgehängt!

  147. ...
    Obwohl von bescheidenem Musikverständnis, habe ich
    Eleonore Bünings Artikel zur Eröffnung der Elbphilharmonie
    gelesen.
    Wie überaschend die perfekte Interpretation des „Zeitgeistes“,
    seiner Probleme und Plagen.

  148. und von Nazi- und Marxvergleichen
    So viel blabla hier.
    So wenig Klartext.

    So viel Kopfkino.
    So wenig Tatsachen.

    ps. An die mit den 3.500 € netto: Mein Freund und ich verdienen zusammen 1.900 € netto. ZU.SAM.MEN. 3.500 € netto als Alleimverdiener.. wüsst gar nicht wohin mit all dem Geld. Das sind echt wieder rausposaunte pauschale unrealistische Zahlen…

  149. Plattenbauten
    Warum hat man diese damals
    nicht privatisiert, sondern
    abgerissen?

  150. Besitz und Eigentum in eine Hand
    Lieber Don Alphonso, ich habe gerade Ihre Anregung ans Neue Deutschland durch gereicht: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1038359.hausgemachte-zwickmuehle.html
    Mit besten Grüßen

  151. Plopp!
    „das fleischige Inkarnat etwas herausziehen, mit einem leisen Plopp zurückschnalzen lassen und sagen: “Oh Sie Schlingel, wir verstehen uns!”
    – Lachexplosion ob des Bildes.
    Danke für diesen Moment bester Laune.
    Machen Sie das doch bitte bei einer seiner Pressekonferenzen.
    Irritierend fand ich aber das Eingeständnis ‚der Kunstfigur, die dem Verfasser nicht unähnlich ist‘, neulich in einer anderen Kommentarzeile, er sei ja CDU-Wähler. Besitztum schön und gut,aber kann man denn wirklich soweit gehen, nee wirklich!
    Eine Lösung für dieses Problem kann ich allerdings auch nicht bieten, früher dachte ich auch immer ich bin links, heute weiß ich es besser, ich wollte nur, daß niemand über mich herrscht.
    Und wenn ich dann Figuren wie H. sehe, die selbstverständlich nur ganz zufällig dabei waren, wird mir einfach nur speiübel, denn mein Kumpel hatte Fuckoff zum Täterä-System gesagt, und hat 1 Jahr in Bautzen gegessen, mit Einzelhaft und Dauerverhör, bis dann der kabidalisdische Feind ihn mit einer Busladung anderer freigekauft hat. Das Geld haben die H.’s gerne genommen. Elend.
    Derzeit bin ich noch Leibeigener. Aber vielleicht wird’s ja noch was, suche Schafe! Bitte über Facebook bewerben.

  152. ooops
    dachte kurz Sie publizieren jetzt unter Pseudonym: „Regina Mönch“;
    ist jagar nicht so schlimm wie Sie immer schreiben, ist ja viel schlimmer im „Bundeshauptstadtslum“.

    • Staatssicherheitssekretär
      Offenbar muss sich der Grottenholm wieder in seine Höhle in Sinistrien – ganz weit links von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung – zurückziehen. Ist das jetzt eine Gentrifizierung des Berliner Senats?

  153. Die Wahrheit der Anderen...
    Die ideologische getriebene Ignoranz hat sich einmal nicht durchgesetzt. Müller hat Lompscher zur Entlassung Holms aufgefordert, weil dieser zeige, „dass er zu dieser Selbstprüfung und den dazugehörigen Rückschlüssen nicht ausreichend in der Lage ist. Nur so konnte es in den letzten Wochen zu politischen und gesellschaftlichen Diskussionen kommen, die nur den Rückschluss erlauben, dass Herr Holm die ihm anvertrauten für diese Stadt extrem wichtigen wohnungspolitischen Fragen nicht in dem notwendigen Maß erfüllen kann.“

    Da musste sich schon fachliche Nichteignung zur StaSi-Kontamierung und taktischen Gedächtnislücken gesellen, daß so etwas passieren kann.

  154. ups
    und so überschlagen sich die Ereignisse.

    FAZ vom 14.01.2017

  155. Gratulation!
    http://www.nzz.ch/international/europa/berlin-staatssekretaer-holm-wegen-seiner-stasi-vergangenheit-entlassen-ld.139840

    Bleibt nur noch die Frage, lieber Don Alphonso, in was Ritzen oder Feilen sie Ihre Kerben!

    Gruß
    Sebastian

  156. Titel eingeben
    Ich will ja nichts berufen, aber ob in der SED (oder wie die z.Zt. gerade heißehn) noch mehr „ehemalige“ Stasi-Schweine sitzen?

    http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/_migrated/pics/card_1788728667.jpg

  157. Holm = "Stadtsoziologe"
    ist auch so ein Begriff…entweder ist man Soziologe mit Schwerpunkt „Kiezforschung(?)“ oder Bauingenieur mit Schwerpunkt „Städtebau“, nur wir haben jedes Jahr 50 neue Akademiker-Begriffe und 10 neue Geschlechter.

    Dett mit Holm wird heute wieder lustig hier…

    gez.
    Ein Dorfsoziologe

  158. Horridoh
    Glückwunsch zum „schulmäßigen“ Abschuss.

  159. Wech isser...
    Holm seine Begründung: Köstlich!

    Hält R2G-Berlin bis September durch??? Jau, dett müssense…

  160. Besitz vs. Eigenthum
    Lieber Don,

    Wir sollten da schon zu differenzieren bereit sein.

    ATB, N

  161. Toter 10 J. in Kühltruhe...Feldforschung für "Stadtsoziologen"
    also ich hätte da einen neuen Job für Hr. Holm: Lt. Berliner Medien murkst ein „mittelloser(?)“ Osteuropäer einen „bürgerlichen“ Rentner am Prenzlberg (= Luftlinie 3km zum Bundestag) ab, legt ihn in Kühltruhe und kassiert dann 10 J. dessen Rente…!
    in Böhmermann SSS (Satire-Stil-Sprech):

    „Mann, dieser Realossi ist der bürgerlichen Gentifrizierung aber wirklich entschieden entgegen getreten.“

    Gentrifizierungsforschungsfeld???

    Abschließend frage mich ich, ob man es in unserer Hauptstadt wagen sollte, demnächst Rente zu beantragen oder doch besser bis 90 arbeitet?

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