Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Überleben über dem Feinstaub

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Jörg Kachelmann zugeeignet

Treppensteigen hält jung, sagte meine Grossmutter immer, und natürlich hatte sie damit wie immer recht, und außerdem könnte man in das alte Haus aus Denkmalschutzgründen auch keinen Lift einbauen. Wer hier wohnen will, muss im schlimmsten Fall sein Gepäck 20 Meter hoch tragen. Man gewöhnt sich daran. Das Haus entscheidet, man folgt, das hat die Familie schon immer getan. Aber die letzten Wochen waren unangenehm. Schon nach der dritten Treppe ging mir Luft aus, und die Lungen rasselten. Wie, dachte ich mir, kann das sein, dass ich im Sommer höchste Alpenpässe überquert habe, und jetzt im Winter nicht einmal mehr ohne Beeinträchtigung in meine Wohnung komme? Und wie wird das erst sein, wenn der Schneefall vorbei ist und ich einen 15 Kilo schweren Rodel einen ganzen Berg hinauf ziehen soll?

dooma

Denn die 20 Höhenmeter des Hauses sind gar nichts gegen die 500 Höhenmeter des ersten Berges, der bei mir am Tegernsee praktisch vor der Haustür beginnt. Daheim habe ich trockene Treppen, am Tegernsee eine eisige Piste. Daheim trage ich normales Gewand, am Tegernsee eine schwere Lederjacke, und drei Schickten dicke Kleidung darunter. Dort oben ist die Luft schon deutlich dünner als im Tal. Wie solll das gehen? Normalerweise sage ich, dass es nur einen Weg gibt, das herauszufinden, und normalerweise führt dieser Weg direkt in grössere Katastrophem, was alle meine Freunde bestätigen: Ich ereiche Pässe erst in stockfinsterer Nacht, ich stehe vor verschlossenen Hotels, deren Portiers längst schlafen, oder ich muss ein Rad über einen frisch gerodeten Abhang schleppen, um erst ganz oben einzusehen, dass es gute Gründe gab, warum ganz unten auf einem Schild stand “Gesperrt! Lebensgefahr! Zutritt verboten!”. Letzteres geschah drüben am Hirschberg, den Sie im ersten Bild in der Mitte sehen. Der einzige Weg, etwas herauszufinden, ist also oft gar kein echter Weg, sondern ein Debakel, und diesmal hatte ich mich sogar noch mehr geirrt: Es hätte auch noch zwei andere Wege gegeben.

doomb

Der eine wäre mein Hausarzt gewesen, aber mit dem bin ich verwandt und er sagt, dass er jeden dauernd in der Praxis hat, nur seine eigene Familie nicht – damit hat er natürlich auch recht, wir sagen alle, dass es von selber kam und von selber wieder gehen wird, und so gibt es keinen Grund, einen Verwandten zu belästigen. Eher fahre ich nach Italien und kaufe dort das Spray für die Bronchien, als dass ich es mir hier verschreiben lasse. Neben der panischen Angst vor<-durchgestrichen dem Besuch beim Arzt hätte es auch noch das Internet gegeben, und dortselbst die Daten aus der Messstelle für Luftsauberkeit in meiner Heimatstadt. Mein Arzt und das Internet hätten mich beide aufgeklärt, dass ich gar nicht so unsportlich bin, sondern einfach die Luft momentan extrem belastet ist: Es herrschte Inversionswetterlage. Das erlaubte Tagesmittel bei der Feinstaubbelastung wurde teilweise um mehr als das Dreifache übertroffen. Deshalb sind die Wartezimmer gerade voll mit Personen, die ihre Grippe nicht loswerden, und es steht außerdem zu befürchten, dass unter diesen wiederum der ein oder andere ältere Mensch nicht überlebt. Es kommt halt gerade einiges zusammen. Im Donautal.

doomc

Vom Tegernsee aus, wenn man etwas hinauf steigt, sieht diese Inversionslage übrigens gespenstisch aus. Auf rund 900 Metern über dem Meeresspiegel ist man an der Oberkante der schweren, kalten und unbeweglichen Luftschicht über dem Flachland, und sieht genau seitlich hinein. Während der Münchner dem Irrglauben anhängt, die Sonne schiene bei ihm und der Himmel sei blau, sieht der Tegernseer viele Kilometer in den abgasgeschwängerten Smog hinein. Das ist der Grund, warum Münchner mit Blick nach oben Blau sehen, auch wenn die Luft von der Seite aus betrachtet grau ist. So ein Elend, denkt sich der Münchner, es scheint zwar die Sonne und der Himmel ist blau, aber ich friere und bekomme keine Luft, ob das vielleicht Grippe sein mag? Ein Blick auf den Boden könnte ihnen so helfen, wie er mir auch geholfen hätte: Das, was man andernorts als “Schnee” bezeichnet und dort die Farbe Weiss in der Sonne funkeln lässt, ist dort an den Strassen dunkelgrau und schmutzig. Dieser Dreck muss irgendwie an den Schnee gelangt sein, und so ihn dort keiner hingetragen hat, muss er dort entstanden sein. Und möglicherweise könnte man nun schlussfolgern, dass dieser Dreck eben auch in der Luft liegt. Niemand würde das matschige Dunkelgrau in den Mund nehmen. Aber die Luft, hier ein besonders schönes Beispiel als pestgelber Schleier im Streiflicht, die sieht so schön blau aus, die kann man doch atmen.

doomd

Jedenfalls steht unten an der Neureuth, dass man im Sommer 1,5 Stunden zum Gipfel braucht, und ich gehe die Strecke momentan mit schwerer Winterkleidung und Supersport-Rodel über blendend weissen Schnee in 1 Stunde 25 Minuten. Exakt 24 Stunden, nachdem ich an der Donau an den Treppen japsend verzweifelte. Ich habe Heuschnupfen und bin daher vorbelastet, mich trifft der Feinstaub und das Ozon vermutlich schneller als andere Zeitgenossen, wenn ich mich dem aussetze. Aber ich habe nicht nur eine Allergie gegen Pollen, sondern praktischerweise auch Allergien gegen geregelte Arbeit, die Existenz an einem einzigen Wohnort und schreibtischbindende Zwänge des Alltags: Niemand kann es mir ernstlich verdenken, dass ich mein Leben so eingerichtet habe, wie ich darin gut überleben kann. Ich würde in grossen Städten unter der Smogglocke sicherlich dauernd krank sein und früh sterben, denn auf Dauer greift das Elend auch das Herz an. Niemand kann von mir ernsthaft erwarten, unter so einer Wolkendecke zu keuchen, das wäre gegen mein Menschenrecht auf Leben. Ausserdem falle ich mit meiner selbst erstiegenen Luftkurklinik niemandem zur Last: Bliebe ich im Tal, könnte ich die Folgekosten auch auf die Allgemeinheit abwälzen.

doome

Was individuell verständlich ist – niemand außer die Fans von Andrej Holm und ein paar zigtausend andere Leute dort unten in der Suppe würden mich, den freundlichsten Menschen des ganzen Erdenrunds, gern leiden sehen – wird aber gehäuft wiederum zur Klassenfrage. Es lässt sich nicht ganz bestreiten, dass in der hiesigen guten Luft sehr viele Menschen auf Berge steigen, die von der Fron der Lohnarbeit mehr als jene befreit sind, die durch Arbeit zum Vermögen der Bergsteigenden beitragen. Dass der Schnee hier so weiss ist, liegt auch daran, dass nicht allzu viele es sich leisten können, hier zu sein, und viele aus irdischen Zwängen in München verweilen und dort Feinstaub und Abgase produzieren, die in Produkte und Wirtschaft gehen, die Deutschland bereichern und hier wiederum nun mal jene, die an diesem See dauerhaft verweilen. Die soziale Ungleichheit, könnte man behaupten, ist verantwortlich, dass bei uns länger gelebt und in den Städten früher gestorben wird. Ich saß letzte Woche stundenlang dort oben, schaute hinunter auf das blendende Weiss der Wolken von oben, die von unten so grau sind, zermarterte mir darob das Hirn, und fand auch keine voll befriedigende Antwort. Bis zur Abfahrt.

doomf

Da hätte ich nämlich beinahe ein paar Senioren umgebracht oder sie mich, je nachdem, wer sich da falsch verhalten hat: Ich habe deutlich “Aus der Bahn” gebrüllt, sie sprangen wild auf der selbigen umher, und das ging gerade noch einmal gut, außer es bekam jemand einen Herzinfarkt, aber wenn, war ich dann schon vorbei, und da merkt man es nicht so. Beim Aufstieg am nächsten Tag verweilte ich etwas in der engsten Kurve und zählte bei sechs vorbeikommenden Rodlern, alle in gesetztem Alter und offensichtlich gut genährt, nicht weniger als vier, die in die aufgeschütteten Schneerampen knallten. Einer krachte sogar zweimal innerhalb dieser Kurve in die beginnende Bergwaldbotanik. Die Luft ist bei uns gesund, aber nur so lange man sie nur atmet und nicht glaubt, man könnte darin fliegen: Das geht zwar angesichts unserer Abgründe auch, aber dahinter wird die Luft dann kohlenstoffhaltig in Form von Baumstämmen, die reichlich hart und geeignet sind, auch aus so einem unvorsichtigen Rodler Feinstaub zu machen. Insgesamt also ist es durchaus möglich, dass die hiesigen Betätigungen zwar die Lungen rein und stark halten, aber wenig an den generellen Fragen von Morbidität und Lethalität allgemeiner Lebensrisiken ändern. Ausserdem haben wir zwar wirklich weniger Lungenkrankheiten, aber wegen der Sonnenseinstrahlung mehr Hautkrebs. Es gleicht sich bei den letzten Dingen also alles aus, und der Rest verkommt zur reinen Ansichtssache.

doomg

Denn manchmal denkt der Münchner, der Himmel sei blau, auch wenn er in einer Dunstglocke sitzt. Und dann denkt er, der Himmel sei grau, obwohl wir in der Sonne ganz deutlich sehen, dass die Wolken über ihm strahlend weiss sind. Er irrt sich einmal zu seinen Gunsten und einmal zu seinen Ungunsten, und deshalb hat die göttliche Ordnung ihr Gleichgewicht gefunden. Nur das Blau bei uns ganz oben, das ist seit einer Woche immer gleich. Es ist ein Blau, wie Blau eben so ist, mit etwas rotem Schimmer beim Sonnenuntergang im Westen, bis sich dann die Nacht über uns alle gleich senkt, und die Münchner so vom Sommerurlaub träumen, wie ich vom nächsten schönen, warmen Tag dort oben in der Sonne.

doomh

Früher, in der guten, alten Zeit, nahm man übrigens aus diesem Grunde in den Zeiten des Smogs Urlaub, um die Lunge bei uns zu kurieren. Heute nimmt man die Grippe in Kauf, um im Winter zu arbeiten, seine Kollegen zu infizieren, und dann im Sommer an Orte zu verreisen, für die man Schutzimpfungen und Securitypersonal braucht. Früher baute man Hotels in Tegernsee und am Brenner, am Silvaplana und Davos. Heute sind manche alten Grandhotels Ruinen und andere nur noch Mauern für die Eigenheime der Reichen, und im Tal muss man es eigentlich nur bis zum Aufzug schaffen, der einen nach oben bringt, in ein Büro, dessen Luft vorab von der Klimaanlage gefiltert wird. So ist das. Sol lucet omnibus, wenn sie alle am richtigen Ort sind, und in der menschlichen Lunge ist Platz für jeden Feinstaub. Es ist schrecklich. Lebensgefährlich. Ganz schlimm. Jemand sollte etwas tun. Am besten in Berlin oder Brüssel. Hop hop. Dafür bezahlen wir sie.

doomi

Solange bleibe ich hier oben.

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383 Lesermeinungen

  1. .
    Ich mag mich irren.
    Doch lese ich den Tenor all dieser Jahre als Don Epikur.
    Donnie Doomsday ?
    Ein Prediger des rechten Maßes. Ein Ratgeber, ein Rabe und Wolf des gesunden guten Lebens. Reiche einfache Vergnügen und Genüsse gepaart mit dem Vermeiden von Unlust.

    Es ist nichts eigentlich neues hier: Tun macht mehr und länger Freude als kaufen/konsumieren
    Gutes in ausreichender, nicht übertriebener Menge
    Selbst erleben, selbst machen, sich ausprobieren, auf sich achten
    Grenzen nicht akzeptieren, nur beachten und bewußt überschreiten
    Freunde

    Wie die gute alte hebraische Bibel in AT und NT werden diese Botschaften wiederholt und abgewandelt wiederholt auf daß der dumme Mensch und Bär sie fasse und nehme und halte.

    Danke

    • Gern geschehen. Eigentlich wollte ich nur eine Freundin zum Lachen bringen, die mit schwerer Grippe im Bett liegt und gerade gesundet.

    • NT
      @melursus, das NT ist im Original griechisch!
      Gruß HR

  2. Davos
    Capo Martin wird Sie schon auf den Boden der gerechten Realität zurückbringen… wie tief unterirdisch dies auch immer sein möge!

    Mit dem Davoser bin ich natürlich langsamer unterwegs, aber Gemütlichkeit ist für ältere Zeitgenossen manchmal von Vorteil.

    • Es ist noch lang hin zur Wahl und die SPD, ich bitt Sie… schauen Sie nach Regensburg.

    • Titel eingeben
      „Es ist noch lang hin zur Wahl…“
      Gleichwohl wird er die Zeit wohl nicht darauf verwenden, doch noch die Allgemeine Hochschulreife zu erwerben.
      Sehe ich es richtig, daß das der erste Chef eines G20-Staats ohne (Aus-)Bildung wäre? Quasi eher ein Klassenkamerad von Bokassa, Idi Amin und Breschnew, mit denen dieses Würseler Würstchen auch das Halten eines Kammerdieners und eines Leibarztes verbindet?

      Bereits aus formalen Gründen sind Sozis unwählbar. Das verstand sich bei Frahm von selbst, galt ebenso für den schmierigen Laufburschen von Putin und gilt nun für diesen Drescher billiger Phrasen.

  3. Fra Angelico Blau
    Der Maler hat so ein Blau nur hingekriegt, wenn genug Geld für Lapislazuli in der Klosterkasse war. Der kostbare Grundstoff wurde ihm des Öfteren rationiert.

    • Da bin ich dann im klaren Vorteil.

    • Titel eingeben
      Olympus-Blau. (?)
      Von den alten SLR mit Kodaksensor war ich da besonders hingerissen, vor allem der E-500; die E-1 genehmigte sich einen Hauch zu viel Gelb. (Fuji S5, KoMi7D konnten imho auch schöne Blau. – Verschiedene Kameras sind wie verschiedene Pinsel/Paletten…)
      Schick ist das.

      Ansonsten schön, schön. Näher am Äther. Muss ich unbedingt mal wieder hin. Die Luft hier kann man bald schneiden.
      Beim Hausarzt schlugen heute um 160 (!) Leute mit Grippe(symptomen) auf. Schlimm im Moment.

  4. Relativitätstheorie und das Erste Allgemeine
    Dass die (Lebens-)Zeit ein dehnbarer Begriff ist, hat die Überlieferung des „gaudeamus igitur“ noch nicht reflektiert. Eigentlich bräuchte man fast eine neue Strophe.

  5. Alternative Sichtweisen...
    Werter Don,

    schön geschrieben, so von oben herab ;)

    Da wird man ganz neidisch, wenn man selbst gezwungen ist, sich innerhalb der Inverstionswetterlage aufzuhalten. Tja, leider in die falsche Klasse hinengeboren…

    Vielleicht ist das ja Teil Ihres Geheimnisses: Mens sana in aeris sano.
    Was auch gleich eine Erklärung für die Verwahrlosung gewisser Gesellschaftsschichten im RHS wäre. Auch Balken im eigenen Auge soll man nur in klarer (Berg)luft erkennen…

    Ich tendiere bei dem Thema smog eher zu einer (wie beim Don) auch nie versiegenden Quelle an alternativer Meinung, nämlich Jeremy Clarkson:
    https://www.thesun.co.uk/news/2726618/cry-havoc-and-let-slip-the-smog-of-war-this-kind-of-weather-used-to-make-me-happy/

    Na ja, mal schauen, wie sich die Diskussion hier im Forum wieder entwickelt. Über Smog landen wir über EU Richtlinien sicher bei Schulz, AfD und Konsorten, gemosere über die Merkelei etc.pp. Ich für meinen Teil geniesse einfach mal voller Neid die schönen Bilder.

    • Falscher Kasus
      Wenn, dann muss es heißen: „Mens sana in aere sano“ (Ablativus loci!; „aeri“ ginge als Lokativ vielleicht auch).
      Im Übrigen sollte man bedenken, dass das Original-Zitat (mens sana in corpore sana) oft verkürzt und damit verfälscht wiedergegeben wird. Das entscheidende Wort „sit“ wird ausgelassen. Juvenal. der alte Satiriker, wusste schon, was er sagte: Es wäre schön, wenn die Sportler auch Verstand hätten.

    • Selbstkorrektur
      Es muss natürlich heißen: mens sana in corpore sano.

    • Lingua latina renitenter Spicker sagt:
      Juvenal der alte Satiriker, wusste schon, was er sagte: „orandum est, ut sit mens sana in corpore sano…“ (Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.)

    • Na ja,
      der Bogen spannt sich im Blog halt immer weit und das ist auch gut so, auch wenn sich das Thema enfernt.
      Smog ist relativ, bei des Don`s Ausführungen glaubte ich mich, im Leipziger Südraum anno 1988, zu befinden und nicht im gelobten Land, 2017.
      Es ist alles relativ, denn wer die Braunkohlenluft kennt, scheißt auf die Ökofaschisten, die im Wahn die ElektroAkkuIdiotie den Bürgern zu Höchstpreisen aufhalsen wollen.
      Sollte der Akkuwahn sich durchsetzen, passiert in 10 Jahren dasselbe, wie mit den Styropordämmplatten der energetischen Haussanierung. Sondermüll, unbezahlbar zu entsorgen !!!
      Die Ökos riefen die Geister und der Depp=Bürger zahlt und zahlt und zahlt.
      Deshalb, Obacht bei der Bundestagswahl, die Führerin steht zu den Ökofaschisten !

  6. Schöner Text, schöne Bilder.
    Und ich schäme mich ein wenig, da ich gestern „nur“ im Garmisch-Partenkirchen NRWs unterwegs war, in Winterberg. Aber wir hatten trotzdem Spaß und haben die Winterenklave vor unserer Haustür genossen. Schöne Grüße nach Bayern!
    .
    P. S.: Wann gehen Sie eigentlich mit Frau Stokowski in Bayerns oder Brandenburgs Wäldern Holz fällen?

    • @ Holzhacken mit Frau Stokowski
      Fünf Minuten geht das gut, keine Sekunde länger.

      Dann ist einem der Beiden die Motorsäge ausgerutscht.

    • Das glaube ich nicht.
      In einer ihrer letzten Kolumnen beschrieb sie sich ja als naturverbundene Holzfällerin, die brandenburgische Eichen professionell rodet. Es gibt also sowohl in BER als auch BAY naturliebende Blogger_*innen und Kolumnist_*innen. Obwohl, lieben Holzfäller_*innen die Natur? Eher die Ursprünglichkeit, oder? Also fast schon konservativ, bla, bla, bla.

  7. Gute Besserung!
    Seltsamer Humor. Vielleicht „verweilt“ der Hausherr auf der Piste und eilt von Streckenrekord zu Streckenrekord. Irgendwann wird ihn der Feststoff, ob als Feinstaub oder angewurzelt, noch einholen.

  8. Titel eingeben
    Auch die Widmung gefällt.

  9. Smog
    Die Münchner sind doch alles Weicheier!

    Ich bin in den 70igern in Dortmund groß geworden, DA gab es Smog!

    Das haben dann auch irgendwann meine Eltern eingesehen, als mein Keuchhusten sie nächtelang wachhielt, wie man mir berichtete.
    Ein kleiner Umzug 30 Km nach Osten und die Welt war relativ in Ordnung.

    Sie haben recht, so ein Ortswechsel tut Wunder.

    • In Menden
      vielleicht?


    • Vor Jahren war ich mal in Wuppertal, und bekam Atemnot. Ich vermute, weil dort so ein Talkessel ist (wie auch Stuttgart und Freiburg), wo der Wind den Dreck einfach nicht wegbläst.

  10. Unlaublich schöne Bilder
    Köstliche Bilder, einfach herrlich, vielen Dank hierfür.

    Allerdings muss man einwenden, dass das Leben in Miesbach und Umgebung etwas günstiger ist als in der Landeshauptstadt.
    Sie müssen mir mal erklären, wieso sich die Leute alle zusammen zwischen vier und fünf auf die Standsause zwischen Kreuth und Brunnthal begeben, statt sich noch ein Abendessen zu gönnen und gemütlich zurück zu fahren. Ich blick da nicht durch.

    Das Photo nach dem Hinpurzeln ist wunderbar. Sie hatten offenbar ein schönes Wochenende.
    An dieser Pause lassen Sie uns Anteil haben, Verschnaufpause vom Streiten über Politik, châpeau, hierfür muss man Sie gern haben.

  11. Danke für die Erfrischung
    Lieber Don Alphonso,

    mich hat ein Infekt erwischt, aber so richtig. Ob es am Feinstaub liegt, dass es mich getroffen hat – keine Ahnung.

    Danke für Ihren Beitrag, ich weiß Ihre Zeilen heute besonders zu schätzen, weil Lachen bekanntlich die Genesung fördert.

    Liebe Grüße und bleiben Sie gesund!

    Die Kleine Waldhexe

  12. Feinstaub hier und Feinstaub da
    Lieber Don Alphonso,

    mit Ihrem heutigen Thema sind Sie nicht alleine und vor allem besteht keine Gefahr die Nonchalance dieses Blogs durch Reizwörter zu strapazieren. (abbia pazienza)

    Meine Tage in Davos, bei all den netten Gästen, sind leider vorüber und hier im Tessin, der Sonnenstube der Schweiz, gibt es Feinstaubarlarm. Die Bevölkerung ist aufgerufen die Heizungen zu drosseln und private Fahrten mit dem Auto zu unterlassen.(http://www.blick.ch/news/schweiz/feinstaub-mit-80-km-h-gegen-smog-im-tessin-id6135918.html)

    Die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 80 Kmh auf der Autobahn wird eigentlich keinen stören, denn meist sind im Berufsverkehr die Fahrzeuge von Lugano Süd in Richtung Mailand ohnedies nur im Schrittempo unterwegs.

    Und wenn man fragt, so sind daran wieder all die Italiener schuld, die Tag für Tag mit ihren Autos in das Tessin zum Arbeiten kommen.

    Man ist ja frei und muß sich da ja nicht so dem Rhythmus der anderen anpassen und so fahre ich morgen auch wieder.

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

  13. Zwei Dinge zum Nachdenken und Diskutieren
    1. Grosse Staubpartikel „verklumpen“ sich mit den kleinen und ziehen diese kleinsten und gemeinsten Staubpartikel aus der Atemluft heraus. Sie werden zwar eingeatmet, können aufgrund ihrer Grösse jedoch nicht bis in die tiefsten Lungenanteile eindringen und sind deshalb weniger gefährlich als die ganz kleinen Partikel, die in der Lunge auch noch den letzten Ast eines Bronchiolus erreichen. Je mehr man den (gröberen) Feinstaub filtert, desto mehr liegt das Gleichgewicht auf der Seite der kleinen Partikel und desto gefährlicher wird Feinstaub.
    2. Gaskonzentrationen werden aufgrund der Gasgesetze und der Vergleichbarkeit auf „Normalbedingungen“ (20°C, 1013 mBar) umgerechnet. Die Dichte eines Gases ändert sich pro 27,3°C um 10% (10% von 273 K, dem absoluten Nullpunkt) und ist proportional zum Druck. Feinstaub wird gemessen, indem eine Messkammer mit einem definierten Gasvolumen gefüllt und die festen Anteile darin gewogen oder photometrisch bestimmt werden. Luft bei einer Temperatur von +27.3°C hat 20% mehr Volumen, als Luft bei -27,3°C, das heisst: man braucht 20% mehr Luft, um eine Messkammer zu füllen. Damit sind auch die festen Partikel (Feinstaub) um 20% erhöht. Dieser Faktor wird aber nicht beachtet, weil das Gasvolumen im Falle von Feinstaubmessungen NICHT auf Normalbedingungen umgerechnet wird. Stattdessen heisst es: im Winter sind die Feinstaubkonzentrationen ca. 10% höher als im Sommer (weil es die beschriebenen Temperaturextreme bei uns nicht regelmässig gibt), weil die Leute irgendwelchen Schrott und Autoreifen verheizen. Dass das ein Messfehler sein könnte, wurde meiner Kenntnis nach noch nicht diskutiert (dass man für das gleiche Atemminutenvolumen auch 20% mehr Luft atmen muss, die dann 20% mehr Staub enthält, ist falsch, denn kalte Luft enthält auch 20% mehr Sauerstoff, das heisst: das Atemminutenvolumen nimmt um 20% ab, gleiche Meereshöhe vorausgesetzt).

    • Naja
      0 K = absoluter Nullpunkt = -273,15° C

      Normalbedingungen vulgo STP: 298,15 K, 1013 hPa, oder ist man von den IUPAC-Festlegungen mittlerweile wieder abgekommen?

    • Na und?
      Es gibt zweierlei „Normalbedingungen“: Physikalische „Normalbedingungen“, auch, und vor allem „Normbedingungen“ genannt, weil in DIN 1343 bei 0°C (273,15 K) und 1013,25 hPa definiert und „Normalbedingungen“ für physikalische Messungen bei 20°C (Maßbezugstemperatur) oder 293,15 K und 1013 mBar, daneben gibt es noch STPD/ BTPS, (Standard Temperature Pressure Dry / Body Temperature Pressure Saturated), SATP, ISA und STP. Das ändert nichts, aber auch garnichts an den allgemeinen Gasgesetzen, die es genau nötig machen, das, wenn man bestimmte Dinge vergleicht, zum Beispiel Schadstoffkonzentrationen zu bestimmten Jahreszeiten, diese auf Standardwerte umgerechnet werden müssen. Alternativ müssen für verschiedene Temperaturen und Drücke unterschiedliche Grenzwerte von Schadstoffen gesetzt werden. Wenn Sie das intellektuell nicht nachvollziehen können, werfen Sie wenigstens nicht mit pseudointellektuellen Wissensbrocken um sich, die nichts mit dem Thema zu tun haben. Wenn Sie mir stattdessen erklären könnten, warum ich nicht recht habe, würde ich das akzeptieren.

  14. Ja, auf den Bergen ist die Freiheit...
    Die der Lungenbläschen.
    Vielleicht haben Sie nächstes Jahr Lust, beim Goassarer Schnablerrennen mitzumachen. Als Gmunder leider nur als Bremser. aber das langt auch schon. Einen Polt-artigen Sprecher gibt’s dazu.
    Was ist das für ein Superschlitten?
    Zur Zeit ist München wirklich ein Drecksloch.

  15. Hundekotdemokratie
    Wo ich wohne, sind es 3.5 km bis zur Nordsee. Feinstaub kennen wir nicht. Meistens kommt der Wind von Nordwesten, Westen oder Südwesten, dass heißt vom Meer. Aber bis vor ein paar Jahren war die Luft bei uns von Hundekotausgasen mehr als angereichert, denn es ist hier ein Statussymbol, einen möglichst großen Rassehund zu haben. Kotaufkratzen ließ sich schwierig durchsetzen, aber irgendwann dann doch – ohne Richtlinie aus Brüssel.
    .
    Das Ergebnis amüsiert mich immer. Vor allem am Wochenende wandeln die niederländischern Entscheidungsträger, von denen hier viele wohnen, mit ihrem Hund und kleinen hässlichen schwarzen Plastiksäckchen aus recyceltem Material durch unsere eleganten Villenstraßen. Und wenn es zum Schwur kommt, müssen die sich ganz demokratisch hinter ihrem Hund bücken, um dessen Schmutz aufzuklauben, um ihn in die von der Gemeinde aufgestellte Hundkotabfallcontainer zu entsorgen.

    • Hunde
      Unsere sieben Hunde kacken auf unseren Hektar. Sie krümmen sich und wir bücken uns nicht.

    • Diskrete, gut erzogene Hunde ;-)
      Wir hatten die letzten zwei Hunde in der Zeit, als es am Nordpol noch keinen Leinenzwang gab und auch keine Vorschriften zur Kotentsorgung. Zum Teil benutzten sie die eigene „Hundetoilette“ auf unserem ¾ Hektar. Sonst waren wir unmittelbar am Wald, und die beiden sind in den Wald gelaufen. Nie haben sie das auf dem Waldweg erledigt, sondern gingen mehrere Meter in den Wald hinein. Und nie zeigten sie uns ihren Hundepo. Es waren zwei feine, diskrete Tiere, die instinktiv wussten, was sich gehört. ;-)

      Wir haben zuerst kleinere Hunde gehabt. Wir mögen aber inzwischen größere Rassen lieber, weil sie ruhiger und wachsamer sind. Und schrecken „bad dudes“ ab. (bad dudes: O-Ton Trump über das Objekt seiner Einreiseverbote).

  16. sozial verträglicher Feinstaub
    Früher war nur die Küche geheizt. Dann kam der technische und soziale Fortschritt wie die Ölzentralheitung für Alle (auch für die Nachfahren von Schweinezüchtern) und für alle Räume. Weltfrieden durch Wohlstand.
    Was aber schlecht war für CO2-Bilanz, das Weltklime und damit wider dem Weltfrieden abträglich.
    U.a. dank der Förderung der erneuerbaren Energien sitzen heute viele Menschen wieder hinter ihrem Holzofen und verschüren Pellets oder Scheitholz und erzeugen Smog. Weil der Sprit so verteuert wurde (CO2-Ausstoss ist ja böse) fahren die Leute Turbodiesel und erzeugen ebenfalls Feinstaub (PM10 etc.) und neuerdings sollen auch die modernen Benzineinspritzer Russ erzeugen. Also auch wieder nichts.
    Was man also macht, Alles ist schlecht. Ausser sozial verträglichen Frühablebens. Aber vielleicht ist das ja auch der Zweck von Smog. So als Ausgleich zu den Errungenschaften des modernen Lebens (lebensverlängernder medizinischer Fortschritt für Alle, Arbeitsschutzgesetze zur Vermeidung lebensbedrohlicher Erwerbsarbeit der nicht mehr Leibeigenen usw.)…

    • Nur die Küche geheizt
      Das mag richtig sein, dass auf dem Land nur die Küche geheizt wurde, aber in ärmeren Gegenden wurde noch bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts auf sehr einfachen Herden gekocht und dann erst auf einen Sparherd umgestellt, der Brennmaterialverbrauch war entsprechend hoch und die Belastung der unmittelbaren Umgebung, also Küche, war sehr hoch.

    • Auch das sozial verträgliche Frühableben
      sollte ökologisch und politisch korrekt durchgeführt werden. So könnte man sich zB in fair gehandelter und biologisch angebauter Baumwolle gewandet auf den Kompost legen und dort lange genug verweilen …

    • Sibirien
      Alte Holzhäuser in Sibirien haben die Fenster sehr weit unten (damit die nach oben steigende Wärme nicht verloren geht) und die Familie schläft in einem gemeinsamen Bett, welches sich davon abgetrennt aber über dem Kuhstall befindet, damit deren Wärme auch genutzt werden kann.

  17. Schöne Bilder - das ist eine Heimat, in die man fliehen kann!
    Die Sonne scheint, der Schnee lacht und die Kufen freuen sich, wenn alles flutscht.

    Die Doktoren hier sagen, dass es deshalb mehr Hautkrebs gibt, weil mehr Ärzte nachgucken. Die Leute im Süden Chiles haben kaum Ärzte, die nachgucken und können sich auch nicht recht an Sonnenbrillen gewöhnen, also sind viele halbblind. Wo keine Statistik erfasst, ist nichts, eine kleine Nebenschleife des Konstruktivismus. Wir sollten also nicht alles so ernst nehmen, außer eigene Wahrnehmung wie beschrieben.
    Italiener würden laut dieser Statistiken älter als die Deutschen, und Japaner auch. Nur bei den Chinesen glaube ich gleich, dass die echt dumm dran sind mit der Luft und wenn die noch den westlich konsumeristisch, apoetischen Lebensstil aufnehmen, schon gleich noch mehr.

    Sie haben hoffentlich nebst dickem Wams auch Sonnenbrille auf, wenn Sie sich auf dem Bänkchen müßigen Gedanken hingeben.

    • Landlunge Stadtlunge
      Kenne einen Lungenarzt, der mir mal Präparate von Lungen von Landbewohnern und Städtern gezeigt hat. Wenn man die gesehen hat, zieht man ein persönliches Absiedeln ernsthaft in Betracht.

  18. FEINSTAUB UND LITERATUR
    werter DON, Hans-Magnus E. hat es schon immer gewusst:

    „wut und geduld sind nötig in die lungen der macht zu blasen den feinen tödlichen staub, gemahlen von denen, die viel gelernt haben…………“

    aber gibt es in Bayern keine grösseren probleme ?

    oder interessiert sich niemand für die gerade laufende ausblutung der HVB durch die italiener ?

    das nenne ich mal gelungene (aber vorhersehbare) europäische umverteilung.

    hat sich der OBAMA VOM NIEDERRHEIN auch schon zum feinstaub geäussert ?

  19. Trauen Sie Ihrem Dortigenbaumbestand nicht zuviel zu:
    „… Baumstämmen, die reichlich hart und geeignet sind, auch aus so einem unvorsichtigen Rodler Feinstaub zu machen.“ Nö, bestenfalls Grobmatsch. Für Rodlerfeinstaub benötigt man was Andereskohlenstoffhaltiges: Ein versprödendes Ausgiebigesbad in einem Dewartank voll Flüssigkohlendioxid – wohl bekomm’s…

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  20. Jede Jeck ist anders...
    Es wiederholt sich jedes Jahr: Nach 2 Wochen emfinde ich die Berge als beengend, bedrückend. Wirklich frei durchatmend und entspannt kann ich auf Dauer nur irgendwo am Meer sein. Speziell am Neureuth nervt mich, dass ich erst immer diese 90 Minuten durch den dunklen Wald hoch stampfen muss bis ich endlich freie Sicht habe. Wie gesagt… Jeder Narr ist anders.

  21. Schwere Schlitten ./. was mit Rädern
    Don in den Bergen ohne Fahrrad, das ist furchtbar.
    ggf kann folgendes Gerät helfen.

    https://www.bing.com/images/search?q=surly&view=detailv2&&id=6205FBDA7A7D46709BBE590287E25CD1AF10F978&selectedIndex=260&ccid=TbkjiaUS&simid=608050890940353202&thid=OIP.TbkjiaUSGFW-T-2V0ofejgEsDg&ajaxhist=0

    Zu Lungenkrankheit ./. Hautschäden.
    Die Haut läßt sich einigermaßen gut abdecken.
    Stundenlanges nicht Atmen ist schwierig.
    Ich empfehle deswegen sich mit angemessenem Hautschutz
    in sauberer Luft zu bewegen.

    PS Zu ihrer ärztlichen Verwandtschaft. Sie kennen die Leute
    und belassen es beim Kontakt in der Halbdistanz.

    Ich als ehemaliger KrPfl vermeide Arztbesuche auch nach Möglichkeit.
    Wobei ich meinem Hausarzt gegenüber in zwei Punkten im Vorteil bin:
    Er raucht noch und muss noch arbeiten.

    PSS Zu den Arztbesuchen bei Lungenerkrankungen/grippalen Infekten:
    Ich mache es von der Farbe des Auswurfs aus Lunge und/oder Nase abhängig.
    Wasserklar:Kein Arztbesuch
    Gelblich: Wahrscheinlicher Arztbesuch
    Rotgrüne Beimengungen: Baldiger Arztbesuch.
    Maulvolles rotes Expektorat:
    Ich hoffe ich schaffe es noch bis zum Arzt.

  22. Über den Wolken.......
    Werter Don,

    bitte bleiben Sie uns noch ein Weilchen erhalten, es sind noch sooo viele übrig, mit denen Sie mal ordentlich Schlitten fahren sollten !
    Auf dass es noch den ein oder anderen aus der Kurve trägt und an re-materialisiertem Klimakillergas (vulgo : Baum ) g´scheit herbreslt.

    Auf Wiedaschaun

    • Titel eingeben
      Die schoenen BRD-Spruechlein: einstielen, rundmachen, in den Senkel stellen, Schlitten fahren.. Gewichte für die Wasserwaage
      erwarte ich beim Don nicht. Er ist zu sehr der Menschenfreund.

      Wenn Sie, dietermeiner, seine spöttisch-trollige Seite lieben, rate ich zum Lesen seines Frühwerks „Liquide“

  23. Meine Luftkurorte sind andere
    Dem einen oder anderen mag es auf dem Zauberberg in lichten Höhen besser gehen als im Tale, auch wenn dies nicht am wohlfeilen Feinstaub liegen muss (sagen doch manche Analysen, dass die Belastung in der Wohnung ein Vielfaches von dem sei, was man auf offener Straße zu sich nimmt). So mögen sie dann auf die Berge steigen und dorten die Senioren umnieten.

    Mir hingegen geht es atemtechnisch weder auf dem Berge, noch im gepriesenen Reizklima der Küste besser, sondern überall dort, wo es warm ist. Wohlgemerkt richtig warm, ab 30 Grad. Gut, im Stadtverkehr von Mumbai sieht es anders aus (hüstel), aber auf den Bergen von Hong Kong Island oder in Singapur, ach, eigentlich in ganz Südostasien geht es mir blendend. Malaria hin, Dengue her.

    Was ich damit sagen will: Die Ursachen für Atembeschwerden sind ebenso vielfältig wie die Linderungen dafür. Und ob es der Feinstaub oder etwas anderes ist (Nocebo-Effekt lässt grüßen), kann der Laie schwer feststellen. Grenzwerte sind politisch festgelegt und oft so gering, dass auch eine x-fache Überschreitung keine echte Aussage beinhaltet.

    Danke übrigens für das Bild der „kohlenstoffhaltigen Luft“ – sehr hübsch.

    • Wunderbar, noch jemand, der es warm mag
      denn mich schauen die Leute immer so merkwürdig an, wenn ich sage, so ab 30° aufwärts geht’s mir super, kann ruhig schwül sein und alles unter 25° ist mir zu kalt. Dann kann ich schaffen wie dumm, die Fenster und Gardinen sind dann ein Klacks, aber leider haben wir hier selten 30° und wenn, dann nicht durchgängig.
      Ich bekomme übrigens an der See auch nicht besser Luft… es sei denn, es hätte 30°.

    • Noch eine kokette Kokotte!
      @Gnadenbrotler: Bassd’s?
      Zart gebaut doch hart gesotten sind die Rokokokokotten!

    • Nix hartgesonnen, kokotte Kokette schon gar nicht
      viel zu alt und außerdem mit Leidenschaft Einsiedler.

  24. Ein Himmel so blau wie meine Augen
    in Kinderjahren und manchen Momenten, in denen Kollegen plötzlich riefen, sie haben jetzt ganz blaue Augen, ich erstaunt schaute, ja irgendwie blau sind sie schon, mit grün und grau und was weiß ich. Bis ich diese intensiv blauen (so wie das Blau bei Don mit Schlitten) Augen Anfang der 90er mal einen ganzen Tag lang hatte und mich nicht vom Spiegel losreißen konnte. Was für ein Blau, das Gesicht beherrschend und die Frage, warum sind die nicht immer so. Mein Vater hatte leuchtend blaue Augen, etwas heller als meine, aber doch bis ins Alter. Männer sind da anscheinend klar im Vorteil.

    Tja, der Feinstaub und die lieben Allergien, alles vertreten außer Hund, Katze, Maus, Asthma, Mitralklappeninsuffizienz, man gönnt sich ja außer drei Sprays und Schniefpillen sonst nix.

    Heute regnet es in Düsseldorf, Staub und Pollen haben keine Chance und ich habe mich voller Tatkraft u.a. in die Gardinenwäsche gestürzt. An trockenen Tagen bin ich froh, wenn ich es morgens bis zu meinem Spray schaffe und dann durchatmen kann.

    Überall wird Feinstaub gemessen, auch unweit meines Standortes, aber was bringt’s? Die nächste Feinstaubplakette ist im Anmarsch, ist ja nicht so, dass in Brüssel ohne Schulz plötzlich die Räder stillstehen, aber auch das Pickerl wird nur die Windschutzscheibe verunzieren und nichts nutzen.

    Also wird derjenige, der nicht zu den Erben zählt, keine Berge und eine große Rokokokokettensammlung um sich hat, weiterhin im Dreck sitzen, sich über irgendwie blauen Himmel freuen und wie ein Karpfen auf dem Trockenen nach Luft schnappen – so lange der Vorrat reicht.

    • @Frau Simon, a bissl OT, aber...
      Sie haben ja hin und wieder einen Link mit vorzüglichen Bildern UlF gepostet, vermutlich haben Sie einen ganzen Vorrat davon. Könnte ich dessen irgendwie teilhaftig werden?

      Danke für eine Antwort

    • ach du liebe Zeit Gamskampler, das sind ja Mengen
      wollen Sie alle Bilder, die ich habe? Das wird ein Spaß, vor allem, wenn ich die hier posten wollte, was dem Don sicher nicht gefallen würde.
      Oder meinen Sie nur den Link zum Bilderhochladen?
      https://postimg.org

      Allerdings sind mir einige nun durch meinen Rechnerzusammenbruch verlustig gegangen, es waren so schöne dabei.

      Ich hab grad keine Idee, wie ich das veranstalten soll, aber vielleicht weiß Frauke Amgelin da wieder Rat, hallo Frauke, wie isses?

    • @Renate Simon: Don-speziallisierte, preisverdächtige deutsche Neuwortschöpfung
      Sehr geehrte Frau Simon,

      vielen Dank für die Wortschöpfung: „Rokokokokettensammlung“.

      Wären wir im englischen Sprachraum beheimatet, würde ich jetzt schreiben: „You made my day!“ So muss ich es bei einem harmlosen, aber ernst gemeinten Lob belassen und Ihnen einfach meine stille Freude über diese schöne Wortzusammensetzung mitteilen.
      Mögen Sie noch viele gesundluftige Tage haben und sich baldmöglichst erholen.

      Vielleicht siegt ja irgendwann mal der Verstand und man schränkt das Autofahren und Maschinenbetreiben mit fossilen Brenn- und Kraftstoffen ein. Oder, vielleicht noch besser, die in baldigster Zukunft tätigen Ingenieure taugen endlich etwas und entwickeln endlich Autos und Maschinen, die nur Wasserdampf in die Umwelt entlassen.

      Wäre doch schön, oder…?

    • Danke Herr Gnadenbrotler, das war eine leichte Übung,
      denn die Wortschöpfung kursierte schon in meinen Kindertagen in der Familie, ich bin also nicht der Urheber. Aber sie gefällt auch mir und angesichts der Donschen Damensammlung denk ich natürlich immer sofort daran.

      Was das Autofahren angeht, tja, eingeschränkt hab ich es schon, denn wohin sollte ich fahren, außer ins Dorf zum Einkaufen. Ansonsten müsste ich mit Hackenporsche zum Einkaufen, die Gelegenheiten dazu sind hier sehr spärlich und auch nur mittels Bus und Bahn erreichbar, es sei denn, man ist sehr gut zu Fuß. Das wäre mir zu mühsam.

      Was die Luft angeht, wird sich wohl nichts ändern. Der Dreck ist ja nun einmal da, wird ständig mehr und verschwindet nicht im Nirwana und wenn man dann bedenkt, dass am Nordpol Katzen- und Hundestaub gefunden wurde, gegen den ich nicht allergisch bin, wird sich dort auch der andere Schmutz finden lassen. Selbst wenn wir keinen Dreck mehr in die Luft blasen würden, schauen Sie nach China usw. hin, der Wind treibt das Zeug schon irgendwohin.

      Und sonst, solange man den Kopf nicht unterm Arm trägt, ist doch alles bestens.

    • Gamskampler, es ist eigentlich ganz einfach
      geben Sie bei google angela merkel ein und Sie haben die freie Auswahl vom Schulfoto über ulF ungeschminkt bis hin zu sonstwas. Mehr, als zu ertragen ist.

    • Kokette vs. Kokotte
      Dat Keramikdingens:

      https://www.google.fr/search?q=kokotte&num=100&newwindow=1&source=lnms&tbm=isch

      Ansonsten, liebe Renate Simon: Bilder? Hmm. Ihr Eigentum? Hmm. Gemeinfrei? Hmm. Und Sie haben einen eigenen Rechenknecht daheim? Hmm. Mit eigenem Netzanschluss? Hmm.

      Natürlich gibt es Möglichkeiten ohne sich eine Unerwünschtlästigeabmahnanwaltlaus in Ihren Pelz zu setzen. Sie müssten von hier aus miteinander in direkten Kontakt treten – zum Anfang machbar über eine dritte Person. Die dazu nötige Infrastruktur müsste sicherheitshalber mit Proxy weitgehend anonym in einer öffentlich zugänglichen Einrichtung angeleiert werden, in Ihrem Fall beispielsweise in der ULB Düsseldorf (auch schon interessant wegen deren Zugang zum Pdfseitenarchivseit1949 der FAZ): Haben Sie dort eine Ausleihkarte? Als dritte Person, als Relaisstation könnte ich anfangs dienen…

    • nur Wasserdampf
      @Knut Gnadenbrotler

      Davon hab‘ ich schon häufiger geträumt, ein fetter Edelstahltank auf’m Motorradl mit der Aufschrift „H-Guzzi“.

      Wäre schön, in der Tat. Wird aber wohl nix mehr.

    • Liebe Frauke, anfangs wars die Kokotte
      woraus ich aber längst die Kokette machte. Die Rokokokokotte lag im Sprachgebrauch meiner Mutter, aber spätestens seit Dons Damenbildergalerie ist das bei mir längst kokett.

      Zu den Bildern, ich habe Gamskampler ja schon den Rat gegeben, einfach zu kugeln, dann die Bilder aufzurufen und es erschlägt einen. Hatte den Umweg über Flick mit nicht öffentlichem Zugang in Erwägung gezogen, aber das System dort habe ich nicht so ganz kapiert, 421 Bilder hochgeladen, weitere tauchten dann zwar auf, waren aber den schon geladenen nicht hinzuzufügen, also alles wieder gelöscht, das war nix.

      Leider sind mir durch die Neuinstallation ohne vorher mögliche Datensicherung viele schöne Flunschfotos abhanden gekommen. Auf externen Platten fanden sich Ordner, die diese Fotos leider nicht beinhalteten, meine Datensicherung ist ein Thema für sich und natürlich habe ich meine Bestände gestern bei der Suchmaschine wieder etwas ergänzt. Es sind über 600 Fotos, alle mit der ulF, kein Wunder, dass mein Rechner voller Schmerz in die Knie ging.

      Morgen kommt die neue Speicherplatte mit 8GB und dann hört hoffentlich die Meckerei Keine Rückmeldung hier auf. Der Arbeitsspeicher hat grad noch 420MB frei, die reichen mit Chrome und Thunderbird nicht, die reichen für nix mehr. Hoffe, keinen Schlag beim Umtausch des Speichers zu bekommen, wenn doch, muss ich bei der Kälte in die Nordsee, was für ein Elend.

      Heute haben wir übrigens wieder eine Luft, die einem die Luft zum Atmen nimmt, graugelblicher Himmel über Düsseldorf und feuchte Kälte, die ins Gebälk kriecht, dass es kracht.
      Wenn ich dann Dons Bilder mit blauem Himmel und Sonne sehe, packt mich hier der Neid, der mir sonst doch ziemlich fremd ist. Aber nicht dort oben in der Sonne sitzen zu können, Gegend gucken, träumen, lesen, den Herrgott einen guten Mann sein lassen, bringt mich zu solch niederen Gefühlen.

    • Liebe Renate, zwengs Ihremderzeitigendateiensicherungsdefizit schon mal
      inbox.lv (20 plus 2 mal 10 GB; keine Bange, Englisch ist möglich) angeschaut?

    • Liebe Frauke, es mangelt ja nicht an Medien
      zum Speichern, hier stehen zwei externe Platten mit ausreichender Kapazität rum. Es mangelt an Disziplin und nicht nur bei der Datensicherung. Aber die Medien nützen nix, wenn der Arbeitsspeicher mir ne lange Nase dreht. Seit irgendeinem Update, von mikkisoft verabreicht, geht das Theater, aber morgen kommt der Umbau.

      Sollte ich mich dann dank eines Stromschlags (die Computerbild warnte davor, bisher habe ich immer bedenkenlos im Rechner rumgefummelt und es hat noch immer jut jejange) nicht mehr melden können, schon mal tschüs. Und danke für die Tipps.

    • "Heute regnet es in Düsseldorf, Staub und Pollen haben keine Chance"
      Freuen Sie sich, Frau Simon, der Kelch von Schimmelsporen und anderen Fiesheiten ist immerhin an Ihnen vorbeigegangen. Die mögen feuchtes Wetter leider schon. Ist fies und nicht mal eben schnell zu erledigen, wenn Schimmelsporen sich in Jalousiekästen eingenistet haben. Da geriet bei einen guten Freund von mir jeder Morgen zur ausdauernden Nies-Attacke, wenn beim Hochziehen der Jalousien die Sporen aufgewirbelt wurden. Und bis er dahinterkam, verging eine Weile und hatte schon Folgewirkungen.

      Danke dem Autor vor oder nach Ihnen übrigens für den K2-Hinweis. Habe mal kurz gesucht und gebe das hier weiter, um keine Schleichwerbung zu betreiben: VITAMIN D3 K2 Öl Tropfen 20 ml .

      @D.A.
      Ich wünsche Ihnen noch eine lange Zeit der kraftstrotzenden Art zum Hochkraxeln in die bessere Höhenluft. Und stimmt, die UV-Strahlung ist wiederum nicht ohne. Bei zusätzlicher Haut-Allergie ist’s dann leider auch mit der unbekümmerten Sonnen-Freude vorbei.

      Ich bin übrigens jedes Mal wieder fasziniert, wie ähnlich sich die Landschaften sind trotz einigen hundert km dazwischen. Ihre Landschaft sieht aus wie bei mir hier auf knapp 700 ü.N.. Und trotz 95 % Wald- und Landwirtschaftsflächen-Anteil der Gemeinde … was all die auf der Bundesstraße durch den Ort durchbretternden LKW’s so rausblasen, sieht man dem Schnee und den Fenstern schon heftig an. Ganz anders ein paar 100 m weiter. Und auch die Inversionswetterlage kürzlich tat dem keinen Abbruch. Das hiesige Tal, das wie München darunter hängt, ist bei uns zum Glück weit weg. Nicht weit genug weg allerdings für Wochenend-Touris. Dem Herrn auf Pharisäer-Jagd könnte ich also leider nicht wirklich widersprechen.

    • Das mit den LKWs ist insofern kein Problem, als der Achenpass de facto für sie gesperrt ist und Nachts erst gar nicht ins Tal dürfen. Wenn es um das eigene Wohlbefinden geht, werden auch Schwarze schnell grün.

    • Neuschöpfungen und Hate Rhyme
      Ich hätte da auch noch einen OT-Vorschlag für eine Neuschöpfung: Der neugeborene Berliner Eisbär heisst jetzt „Fritz“. Wie wäre es mit dem Nachnamen „Fertigbär“ (Oder „Fertig-Baer“ für die Lahmen im Geiste). Dann könnte man den YouTube Clip: „Fritz Fertigbaer: wenn der andre Baer schon fertig waer!“ damit machen. Oder ist das Hate-Rhyme (Schliesslich habe ich nichts auf die Giess-Kahane und auf den grossen Kaas gereimt)?

  25. Uraltes Rezept
    Als erprobtes Mittel gegen Feinstaub diente schon unseren Vorfahren das nach dem bayrischen Reinheitsgebot gebraute Bier.

  26. Inversion und staubige Erkenntnisse
    Ihrer Bekannten gute Besserung mit dera Grippe!

    Eine mächtige Inversionswolke sah ich am Spitzing. Apokalyptisch, wie sich die Walze von München kommend über den kleinen Bergsee schob. Unweigerlich denkt man, da ist was Böses drin.

    Bis dahin könnte man nachdenken, ob Auspuffrohre und die Kamine nicht besser alle Feinstaub-Filter bekommen sollten. Die 4er-Plakette, die Ude der Stadt München in ausgewählten Vierteln verpasste, hilft im Winter nicht wirklich. Bis dahin könnte sich Tüftler einen Knopf ausdenken, den man in die Nase tut, der den Feinstaub wegfiltert.

    Bin auf Hausstaub, niese viel. Draußen gehts mir jedenfalls besser.
    Dachte daher vor 2 Wochen darüber nach, ein Feinstaubfiltergerät (von DeLonghi o. ä.) in der Wohnung aufzustellen.

    Der Hintergedanke war nicht nur die überlastete Nase, sondern der, dass ich zu faul zum Staubwischen bin. Und hinterlistig hoffe, dass das fleißige Gerät den meisten Staub ansaugt und wegfiltert, bevor er auf die Regale und Teppichböden fällt und ins Nasenloch zieht. Könnte klappen.

    Ginge also. Habe dummerweise sehr aktive Kater, die für zusätzlichen Streu-Staub sorgen und das Gerät überfordern könnten. Kater vom Typ Erdölbohrer. (Feliden, die extrem lang, hartnäckig und tief in ihrem Katzenklo scharren bis zum Mittelpunkt der Erde; und dabei mit der Streu ziemlichen Staub erzeugen. Kann dauern, bis die mit ihren ägyptischen Grabungen fertig sind und endlich ihr Geschäft machen. Ich reiche ihnen dann durch die Staubwolke immer ein Comic-Heft oder ein altes Alchimisten-Buch …)

  27. Tief durchatmen
    Herrlich, der Text und die Bilder.
    Ich sitze hier den ganzen Tag, schreibender Weise, und blicke vom Bauernufer auf den See. Ab und zu wird der Ofen nachgeschürt, was im Luftkurort wenigstens ein bisschen Großstadt-Feinstaubflair schafft. Für den Rest ist dann die Zigarette zuständig.
    Da muss ich mich nicht in den Stau nach München stellen. Gleiches Niveau, aber mehr Zeit und Ruhe.

  28. Einen Schnapps Unterschied
    Auf den Alpengipfel geht man ja mit einem Schnaps oder fuer einen Schnaps hoch. Sie koennen sich eine Flasche auch nach Frankfurt mitnehmen, oder im Zwischenstock, da wo frueher einmal die Toiletten waren, eine Minibar einrichten und die Nachbarn dazu einladen damit es nicht langweilig wird. Besser mit einer Zigarette. Wenn das nicht hilft, wissen Sie am Ende je nach Seegang ob es der Schnapps oder die Zigarette war.

  29. Kampf der Übellaunigkeit
    Ja ja, die urbanen Sonnenlichtvermeider mit ihren Hautkrebsphobien.
    Sollten sich mal mit den Folgen von Vitamin-D-Mangel beschäftigen.
    Oder der Serotonin-Produktion. Dann wären einige wohl etwas weniger verspannt.
    „Sol lucet omnibus“-„Carpe diem“

    • Erst auf den K2. Dann: der Versuch der Lüftung des Trump'schen Orangen-Geheimnisses
      Den krebsängstlichen Stodterern, Sonne-Verweigerern, Allergikern und auch den weiblichen UV-Fältchen-Fürchtern sei die regelmäßige Gabe von Vitamin D3 anempfohlen.

      Vertreibt allergische Entzündungen und die depressiven Winter-Episoden. Indikationen: Auch für manchen geplagten Berliner geeignet.
      (Kontraindikation: Natürlich nicht bei ausgeprägten major depressions. Da hilft dem Berliner nur das BGE.)

      Auf den K2

      Das D3 als Kombi-Präparat unbedingt nur mit K2 einnehmen (Vitamin, auch Berg). K2 sorgt dafür, dass dir das D3 nicht dein ganzes Calzium aus den Knochen zieht. Sonst fällst zamma, morsch wie ein alter Ochs.

      Trump übrigens müsste – wenn man die Fotos von ihm studiert – einer sein, der sich regelmäßige kosmetische Suntan-Duschen verpassen lässt. Das ist aber weder Carotin innerlich noch echte Sonne. Sondern ein auf den ganzen Körper aufgesprühtes Selbstbräunungs-Präparat. Beliebt bei Leuten, die keine UV-Fältchen wollen, auch Angst vor Krebs haben. Dabei muss man nackt in einem Dusche-artigen Kasten stehen.

      Daher auch die weißen Augenlider und Augenränder bei ihm. Denn bei dieser Creme-Dusche trägt man Brille für die Augen. Wo er sonst noch Farbränder hat, weiß nur seine schöne Dulzinea.

      Ein Solarium kann es natürlich auch sein (dann Solariumbrille). Das erklärt aber bei Donald „Karotte“ Trampulus dann nicht seinen orangenen Hautton. Diese Sun-Dusche erklärt aber sehr schon auch: seine orangenen Haare.

      Hoffe, beim Versuch der Aufklärung um das Orangen-Geheimnis geholfen zu haben. Eine Orange ist eine Oragne ist eine Orange.

      Hofentlich verklagt er mich nicht, wie weiland Gerhard „Eitel“ Schröder eine Farbberaterin/Stylistin verklagt hatte, weil diese behauptete, er färbe seine grauen Haare braun, sie sähe das als Profi. Noinoinoin!

    • Also, ich hatte hier jeden Tag 8 Stunden Sonne, daran kann es nicht liegen.

    • Fast kein Haar in der Suppe?
      Gell, „der andere Gast“, das waren noch Zeiten, als sich ein Bundesverfassungsgericht mit solcherlei Problemen herumschlagen durfte:
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kanzlerhaare-verfassungsgericht-bestaetigt-schroeder-im-haare-streit-1118045.html

      Im Urteil steht „Damit wurde der Hinweis auf die Tönung der Haare zu einer Art Probe für wichtige Qualifikationen eines Politikers.“.

      Derlei „Steuermittelsonderverwendung aus wichtigem Grund“ steht uns offensichtlich beim Hl. Sankt Martin S. nicht ins Haus.
      Dessen innerste innenpolitischen Qualifikationen wird das Wahlvolk aber leider erst nach der NRW-Wahl Ende Mai per Wahlprogramm der SPD erfahren dürfen.
      Man möchte sich wohl nicht zu arg drehen und wenden müssen.

    • Sonnendusche bei Trump?
      @ der andere Gast

      Warum hat er dann so weiße Hände? Das kann auch nicht des Rätsels Lösung sein oder er trägt Handschuhe unter der Dusche, anstatt sich ein Duschhäubchen zu gönnen. Oder sollte er zu den Männern gehören, die sich ihre samtweichen Pfötchen nicht ruinieren wollen, welche ich ganz allgemein grässlich finde. Männer müssen Hände haben, die nach Mann und nicht nach Frau aussehen. Leider sieht man männliche Hände immer seltener, alles so weibisch und der Händedruck ist bei denen meist entsprechend lätschert.

      Das mit dem K2 und D3 in Kombi suche ich im Netz schon lange und finde nichts in richtiger Dosierung und was ich gefunden habe, ist nicht lieferbar. Haben Sie einen Tipp für mich leidenden Allergiker?

    • @ Renate Simon: die weißen Patschehändchen des alten weißen Mannes
      Dass Trump weiße Pfötchen hat, kann schon an seiner eventuellen Suntan-Dusche liegen: Man wäscht sich gemeinhin die Hände am Tag bis zu > 10mal, so dass die chemische Bräunung sich dort rascher ab-pealt als am übrigen Körper.

      Kombi-Präparate mit K2 und D3 gibt es einige. Ich darf jedoch hier keine Werbung machen.

      Achten Sie einfach darauf, dass da wirklich K2 und nicht K1 reingemischt ist und dass das Verhältnis zwischen D3 und K2 und die Tagesdosis stimmt. Tagesdosis nicht übertreiben. Bei ständiger Hochdosierung tut man sich keinen Gefallen, sondern handelt sich osteoporotische Raschelknochen und Muskelversteifung ein (Kalziumeinlagerung in den Muskelfasern). Dazu gibt es einige warnende Beiträge im Netz; aufs Impressum achten, ob es von Pharma-Firmen kommt oder gesponsert ist. Müssen auch nicht dringend Beiträge vom Kopp-Verlag sein – obwohl der bei Gesundheitsthemen nicht ganz so übergeschnappt ist wie bei politischen …; und vielleicht auch die Foristen des Fitness-Papstes Strunz meiden, diese Leute sind stellenweise abartige Multi-User und Hochdosierer bis der echte Arzt kommt.

      Und auch sonst (wie immer halt): gesund essen. Viel hier beim Alm-Öhi (Don) schreiben. Aber trotzdem nicht zu lange im Internet sein und viel an die frische Luft!!
      ;-)

      Eben hats geregnet. Sauberer kann die Luft kaum sein.

    • @ander Gast
      oder kurz: fake tan

    • orangene Haartolle
      @ der andere Gast
      Also ich möchte wetten, dass es sich bei seiner orangenen Haartolle um ein schlecht gemachtes künstliches Haarteil handelt. Bei Nahaufnahmen sieht man nämlich deutlich, dass die Seitenhaare silbrig-grau sind, und nur der obere Teil im orangenen Gold schimmert.
      Gold isr doch Trumps Markenzeichen. Er ist ein großer Cadillac Fan, und es gab in 1989 sogar ein Sondermodell: Cadillac Trump Golden Series, mit einem TV, einem vergoldeten Interieur und einem Dokumenten-Schredder. Ende des Jahres bekommt er ein neues Modell von Cadillac Pesidential Limousine.

    • @ Nahuatl
      Alternativer Fakt-Tan!

    • Weiße Hände und gelbe Haare
      @der andere Gast

      Händewaschen und Farbe abspülen erklärt manches, man müsste den Rest mal sehen können, ich fürchte, da ist alles weiß. Oder aber, er ist geschminkt. Warum geht der nicht auf eine Sonnenbank mit guten Brennern, da wird auch der ebbes braun.
      Habe ich in den 80er und 90er Jahren gemacht, bekam zum ersten Mal auch im Gesicht etwas Farbe statt nur schwarzer Sommersprossen und seitdem habe ich keine Probleme mehr, auch mit richtiger Sonne Farbe zu bekommen. Kein Mallorcabraun, so weit reicht es zum Glück nicht.

      Zum Kombipräparat, habe im Netz nochmal geschaut, da testet ein Dr. Schweikart solche Präparate und ich wurde dann doch fündig. Nebenan im Mutterschiff empfiehlt immer ein Doktor-User bei Medizin-Artikeln die Kombination beider Vitamine, aber nebenan zu fragen, ist ja völlig sinnlos.
      Gesund essen klar doch, durch die Gegend latschen zwar vom Arzt empfohlen, allerdings macht das mangels Luft und Lust keine Freude. Und heute hat es hier nicht geregnet, entsprechend ist die Luft.

      @Tamarisque,

      als Blondschopf zu ergrauen (eigentlich werden die Haare weiß, weil pigmentlos) ist ein Graus. Ohne einen beigemischten Hauch Violett wird man mit einem hellen Blondton zur Karotte oder zum Goldlöckchen. Silber beizugeben ginge auch, aber da besteht die Gefahr, dass man mit grünen Haaren rumlaufen muss. Bei richtiger Blondierung droht Pumuckl-Alarm, egal, ob halb weiß oder komplett oder nicht oder was auch immer.
      Sind Haare schon komplett pigmentlos, hilft das Färben eines Blondtons nicht mehr, den nehmen die Haare gar nicht an, siehe die Haare um die Ohren. Ich spreche aus Erfahrung, nur dass ich obendrauf nicht karottig oder gülden rumlaufe, weil Violett mit beigemischt ist.

      Dunkelhaarige sind da etwas im Vorteil, wenn auch da die weißen Haare kaum Farbe annehmen wollen und man sieht die Färbung durch einen merkwürdigen Rotschimmer bei Kunstlicht. Der war auch bei Schröder nicht zu übersehen, trotz Gericht usw. Amüsiere mich immer über sogen. Promis im TV, wenn ich dann diesen Rotstich im dunklen Haar sehe, die aber wohl ganz bestimmt nicht färben…


    • Also wenn die Augen und Hände weiß sind, weil dort keine Farbe aufgetragen wurde bzw. abgewaschen ist, dann könnte es ja sein, daß oben auf der Platte Farbe aufgetragen wurde und die von hinten drübergelegten Haare davon etwas Farbe angenommen haben? Nein?
      Zu gelb? Wenn sie einfach gelb sind, dann werden sie noch ihre Naturfarbe haben. Das Ergrauen (oder Erweißen) fängt ja immer fleckenweise an.

    • K2 und D3 in Kombi
      Verehrte Renate Simon, hier finden Sie einen ausführlichen Tipp für K2 und D3 in Kombi!
      https://www.vitaminexpress.org/de/vitamin-d-dosierung

    • Apropos K2:
      Was ist der höchste Berg Europas? Genau:
      der Elbrus mit 5642 m. Das steht, wenn man mal da Urlaub macht, auf jedem Straßenschild, jeder Mineralwasserflasche und überall anders auch: „Willkommen auf dem höchsten Berg Europas“. Dieser befindet sich in Kabardino-Balkarien und ist Teil des Kaukasus, welchen auch wir als Grenze zwischen Europa und Asien betrachten. Der Elbrus liegt dabei auf der europäischen Seite, wurde aber im 17. Jahrhundert von einem deutschen Kartographen namens Philip Johan von Strahlenberg mit einem Bleistiftstrich Asien zugeschlagen (Das war nicht der, der einen unbekannten Kontinent zu Ehren Amerigo Vespuccis „Amerika“ taufte, das war der Deutsche Kartograph Martin Waldseemüller). Dieses gilt aber heute als Fehlleistung und der Elbrus gehört zu Europa.

  30. Dark Mirror
    Nachdem du uns immer mal wieder mit Tipps zu lesenswerten Texten versorgt hast, habe ich ein Buch, bei dem ich an dich gedacht habe.

    Sara Lipton: Dark Mirror- The Medieval Origins of Anti-Jewish Iconography

    Erstmals aufmerksam geworden bin ich bei einer Rezension in der NYRB http://www.nybooks.com/articles/2015/07/09/two-cheers-middle-ages/

    • specchio polveroso
      Ich mach mal langsamer, das ganze Konfekt zusätzlich zu den Grundnahrungsmitteln muss erst verdaut werden.
      Live long and prosper!

  31. Feines Leben über dem Staub
    Schöne Ansichten und Aussichten! Kann dem Autor nur beipflichten. Bin am Wochenende laufend in einer halben Stunde 300 Höhenmeter über der Stadt. Zu Weihnachten gab es dort Schnee. Im Gegensatz zum Staub unten. Es ist eigentlich immer wieder erstaunlich für mich, dass nicht mehr Menschen den einfachen Aufstieg in die beginnenden (oder endenden) Alpen suchen. Hinabblickend auf das Großstadtgetriebe mit seinem Häusermeer spürt man das gewisse Etwas-Mehr. In frischer Waldluft fühlt sich auch ein Nicht-Adeliger geadelt. Zum Nulltarif genießt man die gesündere und entspanntere Atmosphäre. Alle Probleme unten wirken viel kleiner.
    Während der Woche geht es mit den Öffentlichen hinein in die Mühen der Ebene. In der Besserwisser Unterschiede weiter einebnen wollen. Wie gut, dass es da ein Oben gibt, wo man die Kraft für den Alltag gratis tanken kann. Und 4. Stock ohne Lift ist auch etwas, das hilft.

  32. Abseits des Themas
    Lieber DA,

    das ist zwar abseits des Themas, aber ich hätte gerne Ihre Einschätzung zu folgendem: https://twitter.com/zeitmagazin?lang=de – häufen sich die journalistischen Totalausfälle? Oder ist das ein Twitter-Trollaccount?

    Beste Grüße
    (Lese hier seit Jahren, schreibe jedoch nun zum ersten Mal)

    • Die Zeit lädt dauernd fremde Federn ein, die den Account bespielen, hier ist es wohl Alexander Gorkow von der SZ. Ja, der Tweet ist wohl echt. Aber das liest in den USA eh keiner. Ich hätte es nicht gemacht.

  33. Titel eingeben
    Bin begeistert. Genau mein Thema. Schön, daß das Thema mal einer aufschreibt.

  34. noch ein Fahrrad im Keller
    Kürzlich sah ich einen Jungen mit einem sog. Fat Bike durch den Schnee fahren. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht? Sah gut aus, stabil.

  35. tra montana
    ein ein halb stunden ?
    ich dächte doch dass man es vom Parkplatz aus in einer halben stunde schaffen könnte?

  36. .....
    Ja, es ist immer schön nachhause zu fahren und dann von den Serpentinen runter zu schauen und zu sehen in welcher Nebel- und Smogsuppe „die da unten“ leben müssen und gleichzeitig zu realisieren das man zu den Glücklichen gehört die raus dürfen.

  37. Der Beitrag in der Kurzfassung
    Asche zu Asche

  38. Lunge regeneriert schnell | Am Berg is frisch, aber bleibt bockstöcki, drum bleib i hier
    Servus Don.
    Die Lunge soll das Organ sein, welches am schnellsten regeneriert. Habe selbst ein Jahr Shanghai überlebt, ohne aktiven Luftfilter in einem dreckien Stadtviertel und leider ohne Berge. Dort bleibt nur der Ausflug in schöne Teile SüdOstAsiens als Lungenflügerl.
    Die Berge sind bockstöcki, hat mir mal ein Schweizer erläutert. Gnaz habe ich das nicht verstanden. Daher reicht mir der beginnende Odenwald an der heimischen Bergstraße (Strata Montana, ne) und hier hilft der Beine Muskel der Lunge und dem Rest von mir, mit dem Mountainbike einige hundert Höhenmeter zu erkurbeln. Falls Sie/Du nicht nur Rennräder haben, sollten wir hier mal radeln. Es gibt Fernblicke, legger Essen und Äpplwoi – und die Heimat ist Luftkurort. Kann nicht falsch sein. Alles Gute, Sirk(.de)

  39. LEOPARD BALD MIT ELEKTROANTRIEB ????
    emittieren die teilnehmer der Nato-US-PANZERPARADE in Polen nun feinstaub oder schon staubkörner oder staubbrocken ?

    oder fahren die schon elektrisch ? oder mindestens mit hybrid-antrieb ?

    bekommen die auch grüne plaketten ?

    in wieviel sekunden stösst so ein monstrum einer veralteten kamptechnologie soviel staub aus wie ein 8-zylinder aus Untertürkheim während seiner langen lebensdauer über jahrzehnte ?

    • Euro 2
      Laut Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der LINKEN halten Kettenfahrzeuge der Bundeswehr die Euronorm 2 ein. Bleibt zu hoffen, dass es in zukünftigen Kampfgebieten keine Umweltzonen gibt, in die nur Fahrzeuge mit einer 4er Plakette einfahren dürfen.

    • Damit die Panzer
      überhaupt fahren dürfen, brauchen die erstmal TÜV und die Schussgasbelastung darf nicht so hoch sein, dass bei hochschwangeren Soldatinnen eine Gefahr der Fruchtwasserschädigung besteht. (Darauf wäre noch nicht mal Ephraim Kishon gekommen, oder?)

    • Ich weiss nicht, wie das in Isreal gewesen ist – vermutlich etwas härter.

    • Abgasbelastung und Winter
      wenn ich mich recht erinnere, war ich im Winter immer recht froh, wenn man sich beim MTW kurz in die Abgasfahne beugen konnte, die war wenigstens warm, der kurzfristige Vorteil überwog alle langfristigen Überlegungen zur Zusammensetzung eines Zweitaktdieselabgases.

    • Ja,
      und die Russen haben welche zum Treten, das spart auch noch Treibstoff.

    • Da werden Weiber zu Hyänen Und treiben mit Entsetzen Scherz. Friedrich von Schiller
      In den Israelischen Verteidigungsstreitkräften werden Soldatinnen nicht mehr bei Fronteinsätzen eingesetzt!
      Die Welt:Der Militärhistoriker Martin van Creveld kam in einer umfangreichen Untersuchung gar zu dem Schluss, der Einsatz von Frauen an der Front sei „geradezu kriminell“. Schon das Verletzungsrisiko liege unverhältnismäßig höher als bei Männern, weil Frauen mehr als doppelt so anfällig für Knochenbrüche seien. Im Durchschnitt verfügten Frauen über nicht mehr als 59 Prozent der Oberkörperstärke von Männern und seien für Kampfhandlungen einfach physisch nicht so gut aufgestellt. Hinzu kommen schlechte Erfahrungen, die die Armee im Unabhängigkeitskrieg 1948 mit dem Einsatz weiblicher Kämpfer gemacht hat.

  40. Demnächst noch mehr Feinstaub
    Schon gut, dass ich viel Zeit an der Küste verbringe. Da gibt es kaum Feinstaub.

    Zunehmende Feinstaubbelastung ist jedoch gewollt bzw. wird in Kauf genommen. Siehe hier:

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/autogas-bund-will-steuerprivileg-streichen-a-1131903.html

    Autogas (Propan/Butan Gemisch) fällt automatisch bei der Öl-Raffination an. Bisher ist Autogas steuerreduziert, da bei der Verbrennung weniger CO2, Stickoxid und praktisch kein Feinstaub anfällt.

    Lt. Koalitionsvertrag sollte diese Reduzierung, die 2018 ausläuft, noch verlängert werden. Wurde aber jetzt von der schwarzen Null gekippt.

    Dafür bleibt die Mineralölsteuerreduzierung für Diesel-PKW. Logisch, weil die Außendienstler und Staatssekretäre hauptsächlich Oberklasse-TDIs fahren. Gäbe außerdem Gemecker von den Arbeitgebern der Dienstwagenfahrer und den deutschen Autoherstellern. Weil dreckige Diesel ja eine Kernkompetenz deutscher Autobauer sind.

    In Japan gibts übrigens kaum Diesel-PKW. Feinstaubmaxima gibt immer nur dann, wenn der Dreck aus China rüberweht.

    Demnächst wird das nicht mehr als Autogas verkaufte Propan/Butan wohl wieder wie früher in der Raffinerie abgefackelt. Ist bestimmt toll für die CO2-Bilanz.

    • Küstennebel
      Seien Sie sich da mal nicht so sicher, daß es an der Küste keinen Feinstaub gibt!
      Salzpartikel aus fein verblasener Gischt oder im Sommer Sand von den Dünen fallen je nach den Einzelheiten der Entstehung auch in diese Kategorie!
      Das ist ja das „praktische“ daran: irgendetwas findet sich immer, ob nun Salz, Ruß, Straßenstaub, Reifen- oder Bremsenabrieb. Und liefert so „Argumente“ für eifrigen, guten Aktionismus, man muß das nur richtig machen.
      In Ost-Berlin etwa war bis zum Mauerfall die Schadstoffbelastung immer viel geringer als im Westen – wozu so ein paar Betonplatten doch gut sind!

  41. Wanderer über dem Feinstaubmeer
    Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht. Sieht er aber nichts in sich, so unterlasse er auch zu malen, was er vor sich sieht. Sonst werden seine Bilder den spanischen Wänden gleichen, hinter denen man nur Kranke und Tote erwartet.
    Complimenti!

  42. Titel eingeben
    @django: Staubbrocken. Der Panzer hat einen 12-Zylinder Diesel in V-Form und eine Vielstoff-Einspitzanlage. Deswegen musste der Zylinderkopf mit Vorkammern ausgerüstet werden. Vorkammern sind eine Erfindung von Prosper L`Orange in Stuagett Ende der 20er Jahre. Also: Feinstaub ist das eher nicht, was das Teil emittiert.

  43. Feinstaub vermeiden mit Nuklearstrom
    seit 12 Jahren heizen wir unsere Mietkaserne mit einer Wärmepumpe und Nuklearstrom aus Philippsburg. Trotzdem werden wir vollgestunken, weil Tante K-M-S Energiewände will und die Nachbarn Holz und Braunkohle verschwelen.

  44. Feinstaub ist das Waldsterben des 21. Jhdts.
    Natürlich gemeinsam mit der menschgemachten, unsere ÄÄWIGÄÄ Schuld darstellenden Klimakatastrophe, und anderen Schweinderln, die so durchs Dorf getrieben werden.

    Wo Menschen leben, gibt es immer Dreck. Hier läßt sich mit Filteranlagen und ähnlichen Innovationen eine Menge machen, bei uns sieht es eben nicht aus, wie in China.

    Am Land, und besonders in den Bergen, oder auch am Meer, ist die Luftqualität besser, als in Ballungsräumen .

    ,,Findige“ Kommunalpolitiker machen aus Feinstaub und Co sofort Einnahmequellen, da wird aus den hirnigen Sozis plötzlich eine Art Finanzgenie, wie immer, wenn es etwas zu kassieren und umverteilen gibt.

    Da hat man natürlich gleich das Grünzeug als Bundesgenossen.

    Wer weiß, vielleicht nimmt sich der Bundeshosenanzug in der neuen Koalition ab Herbst mit Grünen und Schulzens Null – Themen -Partei ein ,,Herz“ für den Feinstaub.

    Die nächste Katastrophe dräut, ob diesmal menschengemacht, weiß ich nicht, aber merkelgemacht halt.

    Denn DAS ist sicher- wo Merkel hinlangt, ist Wahnsinn und Deutschlands Schaden das Ergebnis.

    Man wird sich noch nach dem guten, alten Feinstaub sehnen !

  45. Danke
    Ein bezaubernder Essay, in dem Traurigkeit und Lachen so eng beieinander liegen, dass man auch im dumpfen Nebel tief Luft holen kann.

  46. Tja, wo kommt er her, der Feinstaub?
    Eventuell auch aus den prima Rußpartikelfiltern unserer schnuckeligen Dieselautos mit denen „wir“ so komfortabel in die „Natur“ fahren? Oder doch eher aus den Flugzeugtriebwerken? Oder den Kreuzfahrtschiffen? Oder den vielen Heizungsanlagen? Oderoderoder?

    Und wer, verdammt nochmal, ist denn schuld? Muss doch jemanden geben! Gab doch immer Schuldige. Früher!

  47. Angriff auf die Globalisierung
    Sehr geehrter DA,
    bei mir hier in Berlin-Schöneberg, sind es 2 Treppen OG, die mich nach umfangreicheren Einkäufen nach einem Podest – kurz vor dem Ziel – hinstreben lassen. Zwischendurch erfahre
    ich gelegentlich gern geschehene Hilfe durch freundliche Nachbarn und natürlich durch mei-
    nen Spray, den ich vor der nun meist verschlossenen – auf vermutlich südosteuropäische
    Einbrecher – hochherrschaftlich wirkenden Hauseingangstür, schon prophylaktisch, zu mir nehme, bei ständigen, systemischen Cortikoidgaben.
    Diese renovierten Berliner Altbauten wirken auf diese Menschen wie Reihenschlösser, die sie sogar feuerfeste und einbetonierte Stahltüren im Keller überwinden lässt (wegen der darin vermuteten Tresore und Weinlager), in dem sie sie in Gänze und mittels Brachialgewalt vollständig mit dem Rahmen durchdrücken.
    In unserem Haus gab es daneben noch 6 Wohnungseinbrüche. Bei mir blieb es beim Versuch, da ich, noch schläfrig und bewaffnet mit einem Knüppel, langsam mein Schloss öffnete, so dass der Täter flüchten konnte. Man muss auch dem Bösen Raum und Zeit geben.
    Danke auch für das Outing. Mit Ambrose Bierce sind wir schon drei. Jetzt bedarf es nur noch der kriegerischen Tugenden, zumal mich das Leben von Bierce ein bisschen an E. Jünger er-
    innert. Leider verbleiben mir im drängenden älter werden nur noch eigenartige Theorien:

    Angriff auf die Globalisierung.

    Der Mensch als Membran ist so durchlässig für fremde Stoffe aller Art, so dass ihn in einer
    globalisierten und überbevölkerten Welt nichts mehr schützen kann.
    Die notwendigen Arten der Begrenzung und des Schützens müssen vielfältig und überschau-
    bar sein, und gleichzeitig – bis zu einem gewissen Grad – durchlässig bleiben.
    Man könnte angestammte Formen bevorzugen, da sie sich als neue Arten einer Autopoiese
    gerieren, die sich sanft aber bestimmt in den Immunitätshaushalt einfügt.

    Es bleibt zu fragen warum diese Entwicklung zu globalen Mustern, Strukturen und einer
    Weltethik kaum jemanden auf den Geist geht. Es scheint mir die „Mystik“ des kleinen und „letzten Menschen“ (F.N.) zu sein.
    .

    „Dieses dauernde Beharren auf Kleinheit verärgert unsere globalen Einheitsfanatiker, denen alles, was groß ist, auch erhaben scheint.
    Aber da der Weg zur Größe kein Ende hat, und da die Einheitsfanatiker kein Ding finden, dass sich nicht doch noch vergrößern ließe, können sie nirgends landen außer in der Irrenanstalt der Unendlichkeit………..

    …..Dies wäre nun die neue politische Landschaft Europas. Mit der Auslöschung der großen
    Mächte wie Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland fänden wir an deren
    Stelle eine Vielzahl kleiner Staaten wie Burgund, Picardie, Normandie, Navarra, Elsass,
    Lothringen, Saarland, Savoyen, Lombardei, Neapel, Venedig, en Vatikan, Bayern,
    Baden, Hessen, Hannover, Braunschweig, Wales, Schottland, Cornwall, usw..
    Aus dieser Liste taucht schon jetzt eine Erkenntnis auf: Es gibt nichts Künstliches an
    dieser Landkarte. Es handelt sich um die natürliche und ursprüngliche Landschaft
    Europas. Kein einziger Name müsste erfunden werden. Es gibt sie alle noch, und, wie
    die vielen Autonomie-Bewegungen der Mazedonier, Sizilianer, Basken, Katalanen,
    Schotten, Bayern, Walliser, Slowaken und Normannen aufzeigen, sie sind sogar noch
    sehr lebendig.“

    http://www.leopold-kohr-akademie.at/lka/pdf/zitate/Kohr-Ende-der-Grossen.pdf

    Hätte E. Jünger eine Rockband gegründet, hätte sie sich vielleicht wie Rammstein oder
    Nightwish angehört:

    https://www.youtube.com/watch?v=8Pjh0visgJI

    • Carceri
      Ein treffendes Bild : Irrenanstalt der Unendlichkeit. Diese hat (unendlich) viele Räume, – den Globalisten gebührt darin, ironischerweise, nur eine Gummizelle. In diese sperre man – zur Unterhaltung der Insassen – auch Rammstein.
      Und Jüngers Band – hieß sie nicht „Stahlgewitter“?

  48. Schwabengrüner Piefke-Karrierismus
    geht Hand in Hand mit Feinstaubbelastung. Wie? Am Wochenende bin ich von der Südwestpfalz aus nach Berchtesgaden gefahren. Hinfahrt Samstagmorgens, leere Autobahnen, gut dem Dinge. Dann habe ich den unverzeihlichen Fehler gemacht am späten Sonntagnachmittag zurück zu fahren. Ich dachte: keine LKW auf der Straße, doch kein Problem. Mann oh Mann! Kurz nach dem Chiemsee fing es auf der A8 dann an: stop and go, bis fast nach München. Auf den Autobahnzubringern haben sich die Autos der Wochenendfrischler schon gestaut. Mangels Können und Schlafmützigkeit beim Einfädeln dann eben Terror hoch zehn.
    Aber das war noch nichts gegen das was mich auf der A8 von Ulm bis nach Karlsruhe erwartete. Ich bin Vielfahrer, fahre nun selbst schon ein paar Jahre und bin als Kind mit meinen Eltern oft diese Strecke runter nach Ramsau gefahren. Ich dachte auch mich kann so leicht nichts erstaunen. ABER: KANN MIR MAL EIN MENSCH SAGEN WO AM SONNTAGNACHMITTAG/-ABEND ALL DIESE AUTOS HERKAMEN? Und wie sieht das erst an Werktagen dort aus? Die A8 zwischen Ulm und Karlsruhe (eigentlich keine Straße mehr, eher ein über 200 km langer Parkplatz) ist für mich ab sofort gestorben: nie wieder! Ich hatte ja keine blasse Ahnung von der Produktivität der Automobilindustrie. A propos Feinstaub: im Raum Stuttgart eine Einblendung über der Fahrbahn: FEINSTAUBALARM IN DER STUTTGATER INNENSTADT. Nicht dass das so schlimm wäre, denn nach Stuttgart verirre ich mich höchst selten (gibt weiß Gott schönere Städte). Was mich aber umtreibt ist eher folgendes: als alter Pharisäerjäger bin ich ja immer hinter jeder Form von Scheinheiligkeit, Heuchelei und Verlogenheit her. Ich sollte vorausschicken, ich habe grundsätzlich nichts gegen die Schwaben. Aber dass ausgerechnet in einem „grün“ regierten Land so eine Masse von Autos (OK, OK, das waren nicht alles Leute aus BaWü, aber auffällig war es schon, selbst der Großraum München war im Vergleich dazu fast schon einsam) unterwegs ist, das hat mich dann doch erstaunt.
    Es ist für mich nur ein weiteres Indiz dafür, dass das eifrige Wählen der Grünen in BaWü lediglich eine Feigenblattfunktion hat. Man verpasst sich einen grünen Heiligenschein und dann darf man wieder Gas geben so viel man will. Hetze, Stress und Hektik auf der A8 in BaWü stehen für mich in direktem Zusammenhang mit der Leistungsmoral der Schwaben. Um eins klarzustellen: als verkappter workaholic habe ich gegen „schaffe, schaffe, Häusle baue“ eigentlich nichts einzuwenden. Nur wozu die Verlogenheit? Warum das grüne Getue? Wieso nicht zu seinen Eigenheiten stehen? Und was mich vor allem ärgert: die Unterstellung, andere seien zu dumm um diese „grüne“ Tarnkappe zu durchschauen.
    Na gut, ich werde die Welt vielleicht nicht besser machen. Wenn ich wieder nach Berchtesgaden fahre nehme ich jedenfalls nicht mehr die A8 im Ländle.

    • Ich glaube, die wählen eher Kretschmann als Grün.

    • Never go to war. Especially with yourself
      Nope, die wählen Grün. In Stuttgart kann man den Krieg des Menschen gegen das Automobil beobachten. Bei dem der Mensch sich selbst abschafft, weil er nicht begreift, dass er es ist, der das Automobil benutzt.
      In Stuttgart ist ja eine Stadtregierung, die konsequent gegen das Automobil kämpft, indem sie einfach zweispurige Straßen in einspurige umwandelt, um Fahrradwege zu erzeugen, die nie benutzt werden, Ampeln und Tempolimits (Bundesstraße durch Stuttgart: Tempo 40!) vervielfacht, Parkflächen in Happeningareas umwandeln lässt, und alles noch unterstützt durch Stuttgart 21 LKW Dauerverkehr, was zur Folge hat, dass der Verkehr in Stuttgart zwischen 0600 Uhr und 2000 Uhr durchgehend steht. Und in diesem Stau wird die Feinstaubbelastung ja nicht reduziert, weil ja alle stehen, bei laufenden Motor…völlig irre. Aber die Grünen hoffen anscheinend den Krieg gegen das Automobil gewinnen zu können, indem sie die Lungen der Stadtbevölkerung mit Feinstaub befüllen. Und die Stadtbevölkerung dankt es, indem sie mehr und mehr Grün wählt. Und weiterhin das Auto benutzt.

      So isser halt der Mensch, startet Kriege ohne zu wissen wohin und wofür.

    • :-)
      Sie waren ein Teil von dem Stau, Sie Esel, der meine Fahrt zum Flughafen München verlängerte. Machen Sie das nie wieder, Sie Esel. Wir wohnen hier und sind quasi eingesperrt wegen all diesen Eselsviechern, die zur selben Zeit fahren.

      Zwei Vorschläge: Sie fahren nächstes Mal Freitagmorgen um fünf los und Sonntagmorgen zurück. Sie gewinnen einen halben Tag und müsssen nur einen armseligen Tag frei nehmen.
      Oder Sie nehmen sich den Montag und fahren sonntags von West nach Ost. Das ist schöner, weil Sie die ganze Zeit grinsen müssen. Schadenfreude ist die schönste.

      Vom Flufhafen zurück fuhr ich vorsichtshalber längs durch München und erst in Brunnthal auf. Die Stadt leer, die Wohnungen unbeleuchtet, auf der Strecke nach Süden musste ich dann die ganze Zeit grinsen. Na ja, Hauptsache, es stand noch alles in den Wohnungen.

      Ende der Pfingstferien standen wir mal bei Sinsheim – alle Schwaben auf dem Heimweg. Vor Verzweiflung besuchten wir das Museum. Es lohnt sich.

    • @Harry Charles - Die Anderen? Klar, wer sonst!
      Lustig! Sie empören sich über andere Autofahrermassen. Sie selbst waren doch wohl Teil davon? Und es ist völlig schnuppe, was auf den Nummernschildern stand. Stelle mir gerade vor, es wären Berliner gewesen.
      Niemand steht im Stau. Man ist dann der Stau! Alte Wahrheit.

      PS:In D sind aktuell ca. 44 000 000 PKW (44 Millionen!) zugelassen. Und die Produktion läuft auf Hochtouren. Und die Kisten werden immer größer.

      Nehmen Sie den Zug.

    • Harry Charles, über Stuttgart zu meckern ist müßig
      dort bekam man unten in der Stadt schon in den 50er Jahren bei entsprechendem Wetter und überhaupt keine Luft. Liegt halt im Kessel und durch die dichte Bebauung der umliegenden Hänge, die ja die besseren Wohngegenden ausmachen, findet kein Luftaustausch statt.

      Dafür hat man im Spätsommer/Herbst das „Vergnügen“ beim Anflug nach Stuttgart kurz hinter Frankfurt schon die Filder zu riechen, die stinken bis oben hin. Als Rache kann man sich nächtens mit ein paar Kohlköpfen direkt vom Feld versorgen, aber einer muss Schmiere stehen, denn man ist nie ganz allein auf dem Acker. Rückflug ist natürlich ausgeschlossen, man nehme das Auto oder die Bahn. Und dann macht man mindestens ein Dutzend Kohlrouladen, Krautsalat usw. War alles sehr fein und hat gut geschmeckt.

    • I'd tell you to go to hell, but I think you're already there.
      Übrigens, der Stau auf der A8 am Sonntagnachmittag/-abend ist ganz einfach zu erklären: Jeden Sonntagmorgen starten alle Pendler Europas ihren Weg nach Stuttgart/Böblingen, wo sie von Montag-Freitag Autos oder/und Häuser und/oder Bahnhöfe bauen.
      Wer Globalisierung beobachten will, der sollte zu uns kommen. Die Globalisierung lebt, auch wenn sie steht..im Stau um Stuttgart.

    • Titel eingeben
      Die vielen Autos auf der A8 kommen weniger von den grünen Wählern in BaWü denn von den landesfinanzausgleichsgesponsorten rotgrünschwarzen drumherum auf viel zuwenig Autobahn durch’s Ländle. Das ist historisch bedingt durch die diversen schwarzhaltigen Vorgängerregierungen, die zum einen jahrzehntelang nicht genügend Ausbau einforderten und zum anderen rare Neubauten wie die A81 lieber in die Pampa als in Industrieregionen legten und überdies Entlastungsstrecken wie die südliche Ost-West-Trasse Schwarzwald – Ulm bis heute nur in homöopathischen Kilometern angingen. Da haben die Schwarzen im Südwesten schon mehr Baumfällungen hintertrieben als die Grünen je Käfer aufsammeln können.


    • Der Großraum Stuttgart ist schon eigen. Vor ein paar Jahren erwischte ich mal einen Zug von Stuttgart Hbf nach Zürich, da bekam ich vielleicht große Augen. Es war wie eine Zeitreise zurück in die 1980er, weil der Waggon aus dieser Zeit stammte, die Strecke nicht durchgehend elektrifiziert war, in Singen irgendwas umgekoppelt werden mußte, und der Schaffhauser Bahnhof wie aus den 1980er Jahren wirkte.
      Also, daß da der Verkehrsausbau nicht so ganz prioritär war die letzten Jahrzehnte, glaube ich.

  49. Danke
    Wie mir der Geruch von Schwefeldioxid in die Nasenhöhlen steigt, der von den Dächern, aus den verwitterten roten Ziegelstein Schornsteinen empor stieg, um die Stadt zu fluten, in der ich 1986, frierend, den Müll raus brachte und ein Trabant vorbei zweitakterte.

  50. Feinstaub daheim
    Der Deutsche Allergie- und Asthmabund in Mönchengladbach hat eine Untersuchung in Auftrag gegeben.

    Das Ergebnis war, das die Feinstaubbelastung zuhause in Wohnungen mit einem harten Bodenbelag, also Parkett, Fliesen, Laminat, fast doppelt so hoch ist wie der von der EU vorgegebene Grenzwert für Feinstaubbelastungen in Strassen.

    Und das täglich, nicht nur an fünf oder so Tagen im Jahr.

    Man mag sich ja einrichten, wie man mag, das steht jedem frei.

    Doch für die Folgen sollte man dann auch selber grade stehen.

    Jedenfalls, wenn man in seinem Heim einen Hartbelag als Bodenbelag hat.

    • Ich habe Perserteppiche.

    • BS
      Das muss Quatsch sein. Die Leute hatten wohl nicht saubergemacht. Oder ein Lobbyist für Teppichboden hat das finanziert.

    • Man lernt nie aus
      Ich hatte Sie bei Chinesen eingeordnet. Wegen blau und so.

    • Thomas, so ist das wirklich
      ich hatte einen kleinen Laden, ausgelegt mit Laminat… war für ein Mist. Überall Staubwolken, Flusen, da half nix, kein tägliches Wischen oder sonstwas, grauenhaft.
      Dann hatte mein Mann in seinen letzten 3 Lebensjahren eine Wohnung mit diesem Zeugs, gleiches Theater, Staub, Flusen, die Putzhilfe kam nicht dagegen an.
      Das Plastikzeug zieht den Staub magisch an, Parkett kommt da m.E. etwas besser weg, zumindest habe ich in den drei Jahren in einer Wohnung mit Parkett nicht solchen Staub gehabt. Und lebe längst wieder glücklich als Allergiker mit Teppichboden.

      Lieber Oberländer, das hat mit mangelnder Sauberkeit oder Lobbyistenwerk nichts zu tun, Teppichboden müssen Sie nicht täglich saugen, um nicht das Schniefen zu kriegen. Laminat muss man täglich bearbeiten, will man nicht allergiegeplagt auf dem Zahnfleisch gehen.

    • Singing in the rain
      Na, da hab ich Zweifel, weil wir Tiere haben. Auf dem Teppich sieht man die Haare später. Dafür ist der irgendwann gesättigt mit Milben, und die sieht man gar nicht.

      Der Don guckt jetzt den Perserteppich scheel an. Rodeln geht heut nicht, Regen. Singen ginge.

    • Feinstaub daheim kann auch aus den Unangenehmenhinterlassenschaften von
      Hausstaubmilben bestehen. Benzylbenzoat hilft.

    • Tiere hatten wir auch
      drei Katzen und nen Hund. Nun ficht mich der Katzen- oder Hundestaub nicht an, Milben schon. Aber die plagen mich nur, wenn Federn im Bettzeug sind, dann huste ich die Nachbarschaft zusammen, also habe ich kein Federzeugs mehr und seitdem meine Ruhe. Die morgendlichen Niesattacken halten sich in Grenzen, demnach kann’s auf dem Teppichboden nicht so doll sein. Feuchtwarm – 24° und fließend Wasser an den Wänden habe ich nicht – also kein Problem.

    • Aber Frauke, wir haben doch nicht die Krätze

    • Zweifel ...
      … oder was ich nicht glaube, kann nicht sein.

      Die Ursache für die sehr hohe Feinstaubbelastung bei Hartbelägen im Gegensatz zu textilen Fußbodenbelägen ist einfach:

      Teppiche oder mehr noch Teppichboden bindet eben, was sonst bei jedem Schritt oder auch beim Säubern in die Luft gewirbelt wird.

      Das ist der entscheidende Unterschied.

      Oberländer – die Untersuchung haben tatsächlich Lobbyisten in Auftrag gegeben. Nämlich Lobbyisten der Allergiker und Asthmatiker.

      Ihr Beitrag zeugt von grenzenloser Einfalt und Dummheit, entschuldigen Sie bitte. Aber Sie können sich ja gern in Mönchengladbach erkundigen.

      Frau Amelin – es geht um die Luftbelastung durch Feinstaub in Innenräumen, nicht um die Herkunft.

      —–

      Don Alphonso – bei mir haben Sie aber keinen solchen Teppich erworben ;)

    • Das sind alte Familienstücke.

  51. Werter Herr Don,
    sie haben keine Alergie gegen Arbeit, sondern eine massive Phobie.

  52. Mehr Luft
    Goethe auf dem Sterbebette
    sann, was ihn errette :
    „Mehr Licht !“ –
    geholfen hat es nicht

    Menschlein auf dem Berg
    Lunge wie ein Zwerg :
    „Mehr Luft !“ –
    wirst fahren gleichfalls in die Gruft

    • Goethe: mer licht ....(wie mer licht)
      Man muss das hessische schon ins deutsche übertragen ;-)

      Man liegt wie man liegt….
      da war nichts mehr zu retten, er hätte aber ggf
      besser liegen können, mit einer Oberkörperhochlagerung
      wäre das dann auch mit der Luft vielleicht besser geworden

    • Ein Zwerg
      bleibt ein Zwerg, und steht er auf dem höchsten Berg.

    • und ist damit weit über den anderen Zwergen im Tal.

  53. Sylvester
    Feinstaub Produktion durch Feuerwerk an Sylvester soll 10% der gesamten autobedingten Jahresproduktion ausmachen! Vor kurzem gelesen! Wie sauber – ernst – sind dann heute schon die Autos! Wie kann Feuerwerk so allgemein frei zugänglich sein? Ah, wie schön! Was in manchen Öfen in Wohnungen verbrannt wird – schlicht Müllverbrennung! ( Des Bisserl, a geh hob di ned aso!)

    • Feinstaubporkoautomobilparanoia zur Beseeligung der Deutschen
      Grundsätzlich glaube ich den unten Verlinkten inzwischen mehr, weil sie nüchterne Fakten bringen und nicht dauerbesoffen von Drangsalierungs- oder Paranoikerideologie wirken:

      „Bisher gibt es keine Belege für gesundheitliche Risiken durch punktuell sehr hohe Feinstaubbelastungen bei gesunden Menschen. Der EU-Richtwert bezieht sich vielmehr auf Tagesdurchschnitte. Diese steigen durch die private Knallerei natürlich an. Ihre Auswirkung verliert auf 24 Stunden verteilt aber viel von ihrem erschreckenden Ausmaß. So steht etwa dem um 1 Uhr nachts gemessenen Spitzenwert für Leipzig von 1.860 Mikrogramm pro Kubikmeter ein Durchschnitt von 133 Mikrogramm pro Kubikmeter am 1. Januar entgegen. Für Berlin betrugen die entsprechenden Werte aus der Silvesternacht 647 respektive 47 Mikrogramm pro Kubikmeter für den Tagesdurchschnitt.“
      http://www.achgut.com/artikel/unstatistik_des_monats_feinstaub_durch_silvesterknaller

  54. STUAGERT STAUBT VOM GREND HER !
    @ Harry Charles

    herzlichen dank für ihre reportage über den stau von Stuttgart nach KA…………..das erleben mann und frau ja des öfteren, nur früher war es ja noch schlimmer, früher, bis vor 3 jahren hatte mann oder frau den eindruck, mann oder frau würden noch auf dem vom Führer selbst gelegten belag fahren in zwei fahrspuren und über altersschwache brücken.

    nicht ZUVIELE autos, nein ZUWENIG strasse ist das problem, die ministerpräsidenten der CDU reisten lieber in exotische länder oder nahmen englischsprachkurse als sich um das verkehrsproblem einer metropolregion zu kümmern und nun bremst HERMANN VON DER ALB, der aktive fahrradminister mal alles aus. ich sehe die priorität von fahrradampeln im helldeutschen Freiburg oder von fahrradzählstellen im südbadischen durchaus ein !

    dafür ist der RHS gut, breit, ausgebaut immer erreichbar.

    dass es in Stutgart soviel staubt gibt einem schon zu denken………..beim fisch sagen mann und frau ja, er soll vom kopf her stauben…………………………..äh natürlich stinken…………

  55. Bahn frei für Playmobil
    Ich hab die Wolke auch ein paar Mal gesehen, oben von den Bergen. Sie war an Föntagen da. Man kann jeden Reifen abschrauben und alle Motoren abstellen, an Föntagen wird sie dennoch da sein. Wenn dann alles still liegt, muss man sich an die Hautzellen machen. Oder, wie oben, an Fußbodenbeläge. Oder den Menschen durch Playmobil ersetzen. Das frisst nicht, das kackt nicht, das schwitzt nicht, das ist sauber, und man kann es politisch korrekt programmieren. Und es kann Seehofers Eisenbahn benutzen. Der wird dann Bahnchef.
    Ich kann nur sagen, dass ich meine vielen Jahre in München gesund überstanden habe, so schlimm kann es nicht sein.
    Asthmatiker sollten regelmäßig nach Oberjoch fahren. Ob’s hilft, weiß ich nicht.

  56. Nostalgie
    Gelegentlich kann man an einem Retro-Experiment teilnehmen: Straßenverkehrs-Duftwolken der 50er bis 70er Jahre, reine Benzinbrandschwaden, unverfälscht von Katalysatoren dank eines voranfahrenden Oldtimers. Praktischer Geschichtsunterricht mit Anschauungsmaterial: Vergleichbar mit archäologisch orientierten Steinzeit-Instruktionsstätten oder Mittelalter-Festivals.

    Bei Feinstaub ist es etwas schwieriger. Autos transportieren untenrum vor allem Dreck. Das wusste man schon bei ihrer Erfindung und so kam es zu sinnigen Bezeichnungen wie „Kot“-flügel. Was am Straßenrand liegt, ist nicht erfreulich. Aber für die Lungen harmlos, solange es da bleibt.

    Grünlinke Apokalyptiker, jederzeit interessiert daran, uns als ihre weltuntergangsbeflissene Kundschaft professionell mit fake news zu versorgen, verschweigen es gerne: Die Belastung mit Feinstaub aus natürlichen Quellen kann je nach Standort größer sein als die aus anthropogenen Quellen. Es gibt z.B. Gesteinsabrieb von Gebirgen oder Sahara-Staub, welcher gegen alle Intuition und Erwartung regelmäßig in Europa herunterrieselt. In Tal-Lagen mit Inversionswetterschichten ein gewaltiges Ärgernis. Aber womöglich unvermeidbar.

    Was auch wenig bekannt ist: Lagerfeuer und Kochstelle waren kurz nach ihrer Erfindung die womöglich schwerste gesundheitliche Beeinträchtigung, der die Menschheit (bzw. die Primatheit) je ausgesetzt war. Es ging also schon früh los mit den Umweltsachen.
    „Der Rauch und das über Holzkohle gegrillte Fleisch enthalten Schadstoffe wie Dioxine und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), darunter krebserregendes Benzopyren. Im Körper lösen solche Substanzen Reaktionen aus, die zu deren Abbau führen. Laufen diese Prozesse aber bei hoher Belastung zu schnell ab, können große Mengen an noch schädlicheren Zwischenprodukten entstehen.“
    Da zum damaligen Zeitpunkt keine grünen Apostel das Feuer verbieten wollten zugunsten von sieben Rohkost-Veggie-Days pro Woche, musste ea anders gehen:
    „Der Stoffwechsel des Menschen reagiert auf solche Schadstoffe deutlich schwächer, als das bei anderen Primaten der Fall ist. Die dadurch erhöhte Toleranz beruht auf einer Mutation im Gen für den sogenannten Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor (AHR).“ Dieses Protein setzt Entgiftungsreaktionen in Gang. Die dadurch verminderte Empfindlichkeit ist je nach Schadstofftyp das 150- bis 1000-Fache. „Durch diese Mutation könnte sich der moderne Mensch im Lauf der Evolution an die durch Feuergebrauch selbst verstärkte Belastung mit Umweltgiften angepasst haben, was die weitere Nutzung des Feuers ermöglichte.“

    http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Evolution_des_Menschen__Wo_Feuer_ist__ist_auch_Rauch1771015590183.html

    • Titel eingeben
      Danke Antesde, es ist naheliegend und doch nicht intuitiv. Ohne des Gastgebers Reaktion auf die Schadstoffbelastung im Treppenhaus belittlen zu wollen: Grenzwert sind öfters sehr niedrig angesetzt. Tierversuche lassen sich nicht immer auf den Menschen übertragen.
      Ja, der Homo ist ein Säugetier, Wirbeltier, Chordatier und teilt den Stoffwechsel zum guten Teil mit Pflanzen.

      Nein, Homo ist eine Spezies sua generis. Antesdes Beitrag ist ganz eingängig, wenn Sie werte Leser, die Anpassung des kochenden, bratenden, räuchernden, fackelnden Homo in Bezug setzen zur züchterischen Bearbeitung von Kartoffel, Chili, Paprika, Tomate seit 1492, zur Zucht von Apfel, Birne, Yorkshire und Dobermann.

      „Zuchtlinien“, Lokalsorten von Menschen können ganz klar unterschiedliche Anpassungen entwickelt haben.
      TDV wird mir hier nicht widersprechen. Andere erinnere ich, einmal Thai-Original beim Thailänder oder Scharf beim Chinesen zu bestellen. Das wird regelmäßig nur bei Bestellung in der entsprechenden Sprache ausgegeben.

      An der Donau dürfte es zum Zeitpunkt des Donschen Treppensteigens schon reichlich Pollen von Hasel in der Luft gegeben haben. Vielleicht eauch andere Belastungen. Doch reicht der Pollen, um einen Stier zu bremsen.

    • Noch weniger intuitiv
      Ganz harte advocati diaboli des AHR alias Raucher sagen, Tal-Stiegen interessieren sie sowieso einen feuchten. Die atmen sich anscheinend durch extra Feinstaub bis auf den Kilimanjaro rauf.

      „Sie sind Raucher – hat Sie das nicht gehandicapt?

      Nein, eigentlich nicht, und ich habe unterwegs immer geraucht. Am Gipfel haben sich dann alle aus dem Team eine Zigarette gegönnt.“

      http://www.suedkurier.de/region/linzgau-zollern-alb/pfullendorf/Steven-Jones-berichtet-vom-Aufstieg-zum-Kilimanjaro;art372570,6611462

  57. Altes Fachwissen des Kohlenhändlers oder Schornschdelfägers
    Ich drücke mit dem Finger eine Öffnung des Respirationstraktes der Nase zu um in umgekehrter Richtung einer Luftzuführung unter Verwendung eines geschätzten Zwölftausendstels einer Tagesmenge, also ungefähr 500 ml (in diesem Falle in der Lunge gesäuberte Luft) samt eines Feinstaubpfropfens mit erhöhter Strömungsgeschwindigkeit in die Atmosphäre zurückzugeben. Das ganze wiederholt sich auf der anderen Seite. Muß ja, auch mit andren Pfropfen, nicht gerade coram publico ablaufen. Bei dem Vorgang ist es auch von Vorteil auf einen funktionierenden Schließmuskel zurückgreifen zu können.
    .
    So einfach ist das, wo ist das Problem, wenn der Herrgott uns die Nase, neben vielen anderen Funktionen, als Rußfilter eingerichtet hat? Der Raucher jedenfalls kann auf solche Vorteile nicht zurückgreifen, allenfalls bei den diversen Stäuben oder fettklebrige Leopardenmotorenrußpartikel.
    (DdH)

  58. Feinstaub?
    Wieder ein schön zu lesender Text, werter Don. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, warum über die Bewohner von Minga solche Häme ausgekippt wird. Ich selbst habe ein Haus in einem Luftkurort im Chiemgau, dort verweile ich von Zeit zu Zeit; ansonsten bin ich in meinem Haus in München und schließe die Fenster (draußen ist es ohnehin kalt und man spart Heizung, ergo schont die Umwelt) und atme meinen eigenen Hausstaub. Die drei Autos bleiben in der Garage, ansonsten haben sie eine grüne Plakette und das hilft ja gegen Feinstaub und hält die Luft rein; dafür habe ich sie schließlich gekauft. Die bösen mit der roten Plakette dürfen ohnehin nicht mehr in die Stadt. Ich fühle mich also ganz wohl in meinem München und auch sonst…und Schlittenfahren mag ich überhaupt nicht, nachdem ich schlittenfahrenderweise in der Jugend üble Bekanntschaft mit einem in dieser Natur herumstehenden Bäume gemacht habe!

  59. Natürlicher Dreck
    Erholen Sie sich nur gut da oben!

    Doch ein kleiner Einwand: Ist wirklich die ganze Feinstaubbelastung Menschenwerk, oder kommt nicht auch zumindest ein Teil aus der Natur? Man denke nur an die Birkenpollen, die Ihnen wohl im Frühjahr zusetzen, irgendwelche Sahara-Luftfrachten, von denen man manchmal lesen kann, oder auch an die hier allzu leicht als rein kommunistisch angesehene Luftverschmutzung in Nordchina, die es nämlich in gewissem Maße schon immer dort gab, in Gestalt von Staubstürmen aus den Lössgebieten, nach denen die Pekinger Straßenreinigung den abgesetzten Teppich abräumen musste.

    • 1883
      Das Jahr, in dem die Natur – nach einem Wort von Gottfried Benn – „mal wieder maßlos übertrieb“. Die Vulkaninsel Krakatau verwandelte sich zu etwa zwei Dritteln in Stäube aller Größenordnungen, die diverse Erdumkreisungen absolvierten.

    • 11 000 v. Chr.
      letzter Ausbruch eines der größten heute noch aktiven Supervulkane, ein Ausbruch 1,5 mal so stark wie der Pinatobu 1991 und 6 Mal so stark wie der Mt.St.Helens 1980: der Laacher See an der Autobahn A 61, Ausfahrt Mendig. Ausbrüche kommen alle 17 000 Jahre vor (+/- 2000). Der letzte war vor 13 000, der nächste dürfte also in 4000 (+/- 4000) Jahren passieren und uns und ganz Europa mit 16 Kubikkilometer Bimsfeinstaub beglücken, nachdem der Rhein bei Andernach 10 m hoch aufgestaut wurde und alles oberhalb bis etwa Schaffhausen unter einer gleich hohen Schlammschicht begraben wäre. Wenn ich in Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Mainz, Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe oder Freiburg wohnen würde, dann würde ich mich auf demnächst 7m Feinstaub vom Feinsten vorbereiten, Feinstaub von oben, Ökofeinstaub, sozusagen. Hoffentlich han‘ I dann koi Kehrwoch, Heilanzak.

    • Titel eingeben
      @Thomas Marx, 1. Februar 2017 um 18:25 Uhr

      Ein erneutes Riesereignis mit kleinem Höllenfeuer in Mitteleuropa ist auf längere Frist auch nicht auszuschließen, während Supernovae in der Nachbarschaft anscheinend recht unwahrscheinlich sind. Man kann nicht alles haben im Leben.

  60. Das Schöne an all den Allergien ist,
    dass ich keine habe.

    Allergisch gegen Arbeit? Nein, ich finde Arbeit schön.

    Ich könnte stundenlang zuschauen.

  61. Der Mensch als ausdauernder Müllerzeuger und laufender (und fahrender) Filter desselben
    Man muss den Menschen als Filter verstehen. Von allem, was er zu sich nimmt, bleibt ein erheblicher Teil im Körper und entfaltet oft ein ganz eigenes Leben. Das ist nichts Neues, nur eben sehr vielen nicht bewusst. Mancher glaubt, die Ärzte könnten es dann richten. Welch eine Hoffnung!

    Es ist unser aller Schicksal mit all diesen Formen der Vermüllung leben zu müssen, denn es gelingt uns offensichtlich nicht, diese auch nur ein wenig zu verringern. (Die bösen Grünen!)
    Die Karten mit der Lichtvermüllung des Planeten sind bekannt. Wir beleuchten unsere Tankstellen, wie früher ein Schloss allenfalls zur Krönungsfeier des neuen Königs beleuchtet wurde. Und finden das längst normal. Es ist nicht normal und erzeugt via Kraftwerk:Feinstaub.

    Die Lärmvermüllung ist sicher schwerer darstellbar, aber eben auch flächendeckend vorhanden und zunehmend.

    Von all dem optischen Müll in Gestalt von Milliarden und Abermilliarden dummer Filmchen, Werbebilder, lausigster Architektur, immer hässlicher werdender Autos etc. wäre auch zu reden.

    Feinstaub ist da nur eine Substanz, die wir in unsere Körper einsaugen.

    So, und nun am Wochenende schnell mit dem SUV in die reine Luft der Natur.
    Es ist allerdings bisher auch noch kaum jemandem aufgefallen, dass dort, wo man mit dem Auto oder dem Flugzeug, egal ob stockhässlich oder schön, hinkommt, die Natur immer schon längst verschwunden ist.

    Das Erstaunlichste jedoch ist wohl, dass es immer noch eine Sehnsucht nach einer heilen Welt (ohne Anführungszeichen) gibt, obwohl wir sie doch täglich verhindern.

  62. Was soll der Text?
    Die Erkenntnis, dass hart arbeitende Menschen in Ballungszentren früher sterben als Couponschneider in Luftkurorten ist nicht wirklich neu.

    • @ Veteran,
      nun lassen Sie mal diesen schönen Satzkern dem neu gekürten Kanzlerinnenschreck. Der Gute hat ansonsten nicht viel substanzielles zu sagen. In den 5 Minuten bei der Will am Sonntag, bis ich umschaltete, hatte er im Brustton der Überzeugung diese Passage 4-5 mal abgelassen. Beim dritten mal riecht´s abgestanden, irgendwie.
      (DdH)

    • Die Erkenntnis ist nicht neu.......
      wird aber immer wieder vergessen und jeder verdient Achtung, der immer
      aufs Neue darauf hinweist. Die oft sehr wertvollen Kommentare sind, das
      sicher beabsichtigte, Ergebnis der Schreibarbeit des Don.
      „Gast,31.Jan. um 12.39″zeigt in toller Synoptik was eigentlich Ambach ist.
      Die Verhältnisse auf unserer Erde verrutschen von Jahr zu Jahr immer
      mehr ins Untragbare und jeder der das ins Gespräch bringt ist wertvoll.
      Daher “ der Text „.

  63. @ Renate Simon sagte am 30. Januar 2017 um 19:31 Uhr
    „..ach du liebe Zeit Gamskampler, das sind ja Mengen.“ (ulF-Fotos)
    .
    Was will der Gamskampler mit den ganzen Bildern? Eigentlich reichen drei Referenzfotos: als Kohls Määdsen, als Umweltministrable und ein aktuelles (ohne fotoweggeshopte Mundwinkel) mit steißaufsitzendem Hosenanzugoberteil.
    .
    Der Gamsi soll sich mal ein wenig gedulden und selbst seine Schlüsse, äääh Fotos ziehen, wenn die Dame so richtig aus der Mangel kommt. Beim nächsten Auftritt beim Osmanensultan oder wenn der Donald ihr gegenüber die oberen Schneidezähne gefletscht und mit stechendem Finger auf sie zeigend die Leviten gelesen hatte.
    (DdH)

    • DdH, ich stelle mir gerade vor, dass Trump ulF bei der Hand nehmen will
      wie er es mit Theresa May aus Angst vor abschüssigem Gelände oder Treppen machte… Der Anblick könnte ihn schlagartig gesunden lassen. Spätestens, wenn ihn die Galanterie überkäme und er ulF einen Handkuss geben wollte, könnte ihn vor Schreck womöglich der Schlag treffen.

      Was meine Bilder angeht, gestern festgestellt, dass es ne ganze Ecke über 600 sind und trotzdem nicht alle, alldieweil mir die aus dem letzten halben Jahr durch Neuaufsetzen des Rechners ohne vorherige Datensicherung (ging nicht mehr) verloren gingen. Welch ein Verlust, waren wirklich ganz herzige dabei. Über kugeln ist der Bestand aber gestern Abend wieder angewachsen, was man da alles findet…

    • Finger zeigen und so
      nicht dass es unserer lieben Frau ergeht wie Jim Acosta. „You are fake news!“

    • na ja,
      das stimmt schon, freilich kann ich die kokeln. Aber die schönen handverlesenen von Frau Simon finden sich nicht.

      Dennoch vielen Dank.

    • Gamskampler, da bleibt nur, alle Stützen und deus durchzuackern
      und sich dann die verlinkten Bildchen abzuspeichern, sind alle noch online. Dann finden Sie auch irgendwo einige Kommentare untereinander, in dem mich mit einem anderen User abwechselte und immer noch tollere Aufnahmen postete. Nur dürfen Sie mich fragen, in welchem Blog vom Don das war, Zeitpunkt ungefähr ab Mitte Oktober.
      Ich habe selbst schon danach gesucht und nicht gefunden, war mir zu mühsam, habe aber die Möglichkeit, meine Bilder auch wieder runterzuladen, was ich natürlich sobutz gemacht habe.

      Es hilft wirklich nur suchen, zur Entschädigung und Ansporn hier was Hübsches,
      https://s6.postimg.org/rk3sfzf75/2000.jpg
      https://s6.postimg.org/ny75utnld/440859.jpg

    • Liebe Renate, sicher haben Sie auch davon, wie sie Milbennahrung gewinnt, eine
      Erklecklicheanzahlbilder:

      https://www.google.li/search?newwindow=1&biw=1206&bih=931&nfpr=1&newwindow=1&tbm=isch&q=%22merkel+fingern%C3%A4gel%22

    • Liebe Frauke, wunderbar
      bin ganz begeistert ob dieser geballten Ladung. Habe natürlich das gespeichert, was mir abhanden gekommen bzw. noch nicht untergekommen ist. Danke, ich bin hin und fast wech
      https://s6.postimg.org/ad7747t0x/10975234.jpg

      sie kaut auch noch woanders
      https://s6.postimg.org/akm73ov5d/82352308.jpg

    • Noch eins, liebe Renate, lieber Gamskampler, dieser Ergebnisunterschied ist mir bereits
      bei Meguru Kosaka aufgefallen:

      Guugelln Sie mit Anführungszeichen beispielsweise

      „angela merkel nail“

      „merkel angela nail“

      NS:

      fSgZQQ5yiIk haben Sie eh schon, gelle?!

    • Hallo Frauke,
      das Bild finde ich in meiner reichhaltigen Sammlung nicht, benenne manche allerdings auch um. Aber wenn man sich das hier anschaut, fragt man sich, wie soll das noch 4 Jahre weitergehen, die ist ja längst fix und foxi.
      https://s6.postimg.org/vlgu2co1d/merkel_abgekaempft.jpg
      nun ja, es gibt für vieles vielleicht eine Erklärung
      https://s6.postimg.org/vmqrvrpv5/merkel_trinkt_bier_102.jpg

    • Liebe Renate, fSgZQQ5yiIk ist kein Bild, sondern ein Gyougletubefilmchen, bzw.
      es sind die Gyougletubefilmanschriftvariablen – wollte Unseremliebenkunstfigurenschöpfer eine Fürihnlästigeverknüpfung ersparen – fSgZQQ5yiIk einfach ins Googlesuchtextfeld hineinkopieren (im Gegensatz dazu sind die Beidenvorigendreiwörterinunterschiedlicherreihenfolge für die Googlebildersuchseite gedacht)…

  64. mit dem FEINSTAUB quer durch BaWü !
    @ gast zu Harry Charles, der mit einem tollen reisebericht quer durch BaWü hier auftrumpft !

    werter gast, sie fordern oder empfehlen: „nehmen sie den zug“

    1. züge emittieren ordentlich feinstaub, sowohl im kohlekraftwerk für fahrstrom als am stromabnehmer, als auch am rad-schiene-kontakt. schweigen wir vom aufgewirbelten „dreck“ !

    2. welchen zug ? Karlsruhe scheint ein neuralgischer punkt der bahn zu sein, wenn es in den stellwerken und lokomotiven der DB genauso zugeht (was ich vermute) wie bei deren aufsichtsratssitzungen….dann gute nacht !

    3. mein zug nähert sich KA, wo ich anschluss nach Stuagert laut fahrplan habe. bis 600 meter vor KA im plan, dann stillstand, nach 5 minuten durchsage: wartezeit, bahnsteig ist noch belegt.
    anschluss nach Stuagert weg, dafür aber sozialstudien auf dem KA bahnhof. eine stunde später gehts dann weiter mit einem bummelzug der überall hält, auch hier sozialstudien.

    den einzigen zug den ich jetzt noch nehme: „take the A-train“

    https://www.youtube.com/watch?v=cb2w2m1JmCY

    die linie A fuhr früher auch in KA !

  65. wohl etwas oT....
    aber man möchte es mir meiner Verwirrtheit wegen verzeihen:

    Frank Schirrmacher ein großer Martin Schulz Fan? hmmm, ich bin verwirrt.

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=64424

    Nils Minkmar zur Sozialdemokratie

    • Im letzten jahr seines Lebens hatte Schirrmacher zu Schulz beste Kontakte – weil er in ihm einen Garanten für die EU sah.

      Aber alles weitere sind Spekulationen. Schirrmacher war ein sehr eigensinniger Denker.

    • Martin Schulz war der Auslöser des Brexit
      Da hat sich Schirrmacher aber wohl gewaltig vertan. (Nur da?)

      Ich finde es nirgendwo, aber ich habe mir gemerkt, dass es vor allem die Begegnungen mit Martin Schulz waren, die Nigel Farage dazu bewogen, den vollständigen Brexit anzustreben. Als er ursprünglich ins Europaparlament eingezogen sei, habe er noch gehofft, verhandeln zu können. Dann aber habe er die Arroganz und Ausgrenzung zu spüren bekommen, die ganz wesentlich mit der Person des Parlamentspräsidenten verknüpft war. Und warum sollte man einen gemeinsamen Staat anstreben mit einem Parlament, das über keinen Parlamentarismus verfügt, wenn man weiß, was das ist. Farage war wie viele Briten bereits europaskeptisch eingestellt – Schulz machte aus ihm den motivierten Verfechter, der den vollständigen Rückzug dann tatsächlich herbeiführte.

      Ich muss sagen, dass dies absolut meinem eigenen Eindruck von der Person Martin Schulz entspricht. Ich halte ihn im Kern für einen totalitären Charakter, dem der Respekt vor dem anderen (wenn er anders denkt) komplett abgeht. Leider muss man aber auch sagen: Die politische Kultur in diesem Land – genauer gesagt, die der Eliten – hat sich in jüngerer Zeit spürbar martinschulzisiert. Martin Schulz ist insofern das passende Gesicht eines häßlichen, häßlichen Deutschlands.

      Und ich gönne Anne Will jede Minute mit ihm. In dieser Hinsicht wird 2017 ein gutes Jahr.

    • Der gute Nigel Farage hat nicht nur Schulz beschimpft, aber
      hier hat er Schulz zur Weißglut getrieben, etwas, was mit wenig Mühe jedem gelingen könnte.

      https://europadernationen.wordpress.com/2012/02/04/nigel-farage-und-die-demaskierung-des-martin-schulz-im-europaparlament/

      Schaun wir mal, wie lange die Begeisterung der SPD für den Kandidaten anhält, bisher hat die Partei es noch immer geschafft, eigenen Kandidaten oder auch eigenen Kanzler das Stolperstöckchen hinzuwerfen. Dass Schulz unwählbar ist, finde wahrscheinlich nicht nur ich, was für ein substanzloser Schwätzer. Faktisch gefühlter Kanzler. Ist das nun prä- oder schon postfaktisch?

    • Manchen Medien war vielleicht einfach die Fallhöhe zu niedrig. Hanfeld hat das gut beschrieben.

    • Titel eingeben
      Farage hat im Europaparlament, in das er als Vertreter einer erklärten Brexit-Partei gelangte, nicht nur Martin Schulz angepöbelt. Er paßt sehr gut zu Donald Trump, kein Wunder, daß die zwei sich blendend verstehen. Sein Abgang wird eine Lücke hinterlassen, die ihn ersetzt.

      Aber noch ist er ja weiter Mitglied des Europäischen Parlaments, wie alle seine UKIP-Kameraden; sie brauchen wohl die Diäten (siehe Marine Le Pen), und vielleicht kommt ihnen die Abgeordnetenimmunität auch ganz zupaß. Da nimmt man die fein bestaubte Brüsseler Luft gerne in Kauf.

    • Ist das nun prä- oder schon postfaktisch?
      Keine Frage! Es ist dysfaktisch!
      Wiktionary:
      dys: vorangestelltes Wortbildungselement, vom Normalen/von einer Norm in schlechter, krankhafter Weise abweichend
      Beispiel:
      Eine Dysfunktion des Nierengewebes beschreibt eine gestörte Funktion.

    • Also dysfaktisch, aber wie wirkt sich das im Gehirn aus?
      @ Peter Bernhardt

      Das wäre doch die Frage… ich hab ja meine Meinung zu dem Herrn und das ist keine gute. Die ersten Meckerstimmen aus der SPD waren gestern schon zu hören, warten wir die nächsten Monate ab, ist noch lange hin bis zur Wahl, da kann man noch viel demontieren.

      Übrigens danke für den Tipp mit D3+K2, habe mir gestern ein Öl bestellt, ist alles drin und ab morgen kann ich es einnehmen. Meine Knochen werden sich hoffentlich freuen, bei den Allergien ist Hopfen und Malz verloren, sind zu viele und seit heute sind Erle und Hasel in meinem Gebiet auf höchster Alarmstufe. Es ist eine solche Freude, nicht zum Aushalten.

    • Bräksith
      Man sollte sich weniger wundern über die FAZ und ihren fortlaufenden Brexit-Unsinn.
      Da gibt es jetzt diesen Artikel http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/brexit/mays-brexit-plan-unterhaus-stimmt-gegen-die-eigene-ueberzeugung-14826597.html
      und man fragt sich, was diesen Jochen Buchsteiner zu einem Journalisten macht. Man liest, und findet nichts.
      Ein Agglomerat von grösseren und kleineren Fakten, und am Schluss ist man so schlau wie am Anfang – oder gar noch verwirrter.

      Alleine schon die Überschrift: ‚gegen eigene Überzeugung‘. Ja, dann möchte ich aber doch eine Analyse dazu lesen, warum das dennoch passiert. Stattdessen gibt es auf zwei Seiten ein Sammelsurium von unklar miteinander verwobenen Teilmeldungen und Aspekten, warum der Brexit eigentlich nicht gewünscht ist, warum es Theresa May unglaublich schwer haben wird, was da noch alles nicht funktionieren wird … .
      Am Ende ist alles nur noch ein zusammengekochter Eintopf.

      Und da spricht jemand von ‚Echokammern‘. Wahrscheinlich ist das der gleiche Herr, der schon seit einem Jahr schrieb, dass gegen den Brexit gestimmt werden würde, dass alles den Bach runtergeht, die Aktienmärkte, das Pfund, die Wirtschaft, dass der Stopfen herausgezogen wird und die Insel in der Nordsee versinkt, dass die Ärzte knapp werden (stand das in der FAZ? Ich erinnere mich nicht gut), alle internationale Banken und Firmen die Insel verlassen, und, zuletzt, dass das Parlament hoffentlich den Brexit stoppe.
      Ich kann nur hoffen, dass die FAZ – auch im Interesse des Mitarbeiters – diesen umgehend aus London zurückholt bevor er ein nervöses break-down oder einen burn-out erleidet. Er kann ja Brexit-Gegner sein, ein Journalist darf das gerne. Er sollte aber nicht verzweifelt versuchen, die Entwicklung durch seine Schreiberei ‚wegzuschreiben‘.
      Die FAZ bezahlt ihn ja, um Informationen vor Ort zu sammeln, und dann verständlich und gesammelt und analysiert hier ins Blatt zu bringen. Die FAZ hat nichts davon wenn jemand seinen persönlichen Frust über eine Entwicklung wie den Brexit vollkommen subjektiv und unstrukturiert zusammengezimmert aus Wunschvorstellungen uns als Journalismus bzw. ein Abbild der Realität zu verkaufen sucht.

  66. Zum Feinstaub: Mit was wird in München geheizt?
    Wie wäre es mit Ölheizungsfreien Sonntagen?
    Die Stadtwerke halten noch(?) Anteile
    am Kernkraftwerk Isar 2 (mit hoffentlich genug Rückstellungen)
    Damit lässt sich die Stube noch einwenig wärmen aber auch
    nur bis 2022. ggf hofft man in Bayern darauf das bis dahin
    eine weitere Gaspipline (durch die Ostsee)nach Russland fertig ist.
    Seehofers Töne gegenüber Dabbelyou Putin werden
    auch schon moderater.

    PS Wie hoch ist der Kaminholzverbrauch und nutzen die Bayern
    auch noch gerne Braunkohlebriketts. Kann man sehr schön kombinieren.
    Einfach 2-3 Briketts spät abends auf die Holzscheite legen.

  67. ggf hilft gegen Feinstaub auch ein guter Filter am Kraftwerk
    Im Radio war heute auch u.a. die Rede von Feinsteinstaub in der Luft und Lesben bei der Bundeswehr. Über den Einsatz der Heteros in Mali und die Abhängigkeit der Y-Tours von Volga-Dnepr-Airlines wurde nichts berichtet (zumindest nicht bei deisem Sender aus Hessen).

    Nun zu Feinstaub:
    Ich habe 2 Links mitgebracht zur Strombörse in EEX in.
    Es gibt ja die Idee künftig eher herumsustromern als zu dieseln.
    Man kann bei den Links die gemeldete Stromproduktion sehen,
    die gegenwärtigen Preise und die Aufteilung nach Herkunft ab 100MW
    Ich erinnere daran das in den nächsten 5 Jahren die Kernkraftwerke ergfallen.

    Hier Menge und Preise sowie Aufteilung in Konvetionell und sonst.
    https://www.eex-transparency.com/

    Hier die Aufteilung nach Herkunft(Kerkraft, Kohle etc
    https://www.eex-transparency.com/homepage/power/germany/production/usage/actual-production-100-mw-

    Lustig zB 13:00 111,54 € je MWh
    Windkraft und PV nahe null Erzeugzung
    Der Kernkraftanteil wird wohl eher duch Steinkohle ersetzt
    da Erdgas relativ teuer ist. Braunkohle ist auch günstig,
    die muss auch nicht aus Australien, Sudafrika oder Südamerika
    hierher gefahren werden.

    ggf klappt das ja bald mit dem Erdgas aus dem Iran, mit einer Pipeline durch Syrien und die Türkei. oder wir nehmen Gastanker.
    Die Marine lässt ja fleisig Schiffe bauen damit wir die Seewege
    sichern können.
    PS Atommüll kann man m.E.in Herfa-Neurode lagern.
    Dort besfinden sich auch schon 2,5 Mio tonnen Giftmüll.

    Noch was zur Braunkohle: Die setzt man auch als Filterkohle
    für Rauchgase ein habe ich gelesen und auch bei Kläranlagen als Absorber. Marktanteil in D und Skandinavien ca 50%

    • denken sie sich die vielen Fehler einfach weg
      ich bin wirklich keine Maschine sondern habe deutsch als Fremdsprache am Rande des Odenwaldes (fast) gelernt. Konzentrieren können war auch noch nie meine Stärke.

      PS die EEX hat ihren Sitz in Leipzig wollte ich noch dazu schreiben.

      Sind die Preise nicht lustig?
      Ich glaube nicht das mit dem verstromen von Kohle kein Geld mehr zu verdienen ist.
      Die €U-weit gehandelten Emissionsrechte sind auch nicht so teuer.

    • Kohle machen mit Kohle
      So einfach ists leider nicht, wenn ich den einschlägigen Quellen glauben darf. Zum einen fluktuieren die Preise. Manchmal deckt Strom&Wind 100% ab und man kriegt 0 oder muss gar draufzahlen. Kohleblöcke abfahren und anfahren ist aufwendig und teuer und geht nicht mal eben, weswegen man in der Tat z.T. am Netz bleiben muss und quasi dafür zahlt, Strom zu erzeugen zu dürfen. Die österreichischen Pumpspeicher nehmen das Geld gerne, den Strom zu verbrauchen… Kurzum: Kolheblöcke sind einfach fürs durchfahren gemacht. Denn An- und abfahren erniedrigt die Lebensdauer (low cycle fatigue) und erhöht die Wartungskosten, speziell im Hochdruckbereich im Waser-Dampf-Kreislauf. Wenn die Buden stehen, kosten sie trotzdem Geld. Betriebsmannschaft. Strom für die Gebäude, Hilfssysteme im Standby-Beteieb, Wertverzehr et.pp.. Kurze Preisspitzen helfen also, aber die Gesamtrechnung muss stimmen. Nicht umsonst hat E.On ne bad bank gegründet (Uniper), um dieses nicht mehr sehr einträgliche Geschäft auszulagern. Und Uniper wird auch nur deswegen funktionieren, weil der Wert der Blöcke signifikant nach unten korrigiert wurde und damit die Abschreibung entsprechend gesunken ist. Trotzdem muss auch Uniper auf Verschleiss fahren. Wie lange so was gut geht, hat man ja an Mittal gesehn, welche reihenweise Stahlwerke günstig gekauft haben und dann massiv auf Verschleiss ohne Wartung in Überlast produziert haben bis zum Exitus vieler Stahlwerke…

  68. Unsere Staubparade
    Nachdem ich den link von Antesde 8.29h gelesen hatte, stellte ich mir drei Fragen:

    1. Wurden die Frauen damals auch älter? Dann ist das ohnehin alles Unsinn, weil diese sich mehr am Feuer aufhielten.

    2. Was würden unsere Vorfahren dazu sagen? Sagen wir, Gott hätte sechs Programme, für jeden Kontinent eins, das für die Antarktis zur Entspannung, und dann würden sie, die mit offenem Feuer gekocht und an Feuerstellen auf den Straßen vorbeigekommen sind, sie, die ein gefährliches Leben hatten (Seefahrt, Walfang, Gebietsverteidigung) und beschwerliche Reisen, doch meinen müssen, wir hätten einen gehörigen Knall. Exkremente im Rinnstein, Pferdeäpfel auf der Straße, Kuhscheiße auf den Märkten, und doch wurden manche alt. Ich stelle mir vor, sie gucken da oben unser Programm an und wundern sich über Klagen auf extrem hohem Niveau. Ab und zu sagt einer: „Die langweilen mich. Lasst mal Pinguine gucken.“

    3. Und was würden die in der Gan Edden-Abteilung sagen?: „Erst machen sie uns zu Asche, und jetzt sind sie besessen von Staub. Seltsames Volk. Berechenbar irre, nicht unberechenbar.“ Oder so.

  69. Aufklärung tut hier dringend Not
    Weder besonders industrialisierte noch besonders arme noch besonders schadstoffbelastete noch besonders rauchfreudige Gegenden haben einen Einfluss auf die Prävalenz. Hinsichtlich der Prävalenz in Europa kann Asthma auch als „britische Krankheit“ bezeichnet werden, da Briten wesentlich häufiger als andere erkranken.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Asthma_bronchiale

    Och. Wärmeres, feuchteres Land, weniger Inversionswetterlagen. Strenge Auflagen für Autos in Central London. Och.

    Der Don fährt mit uns Schlitten.


    • Naßkälte macht schniefen. Und Nebel reichert sich mit Dreckpartikeln an.

    • Am besten erst gar nicht nach draussen gehen.

    • Nasskalt, na danke, haben wir heute wieder
      und dazu Erle und Hasel in voller Blüte, das kommt gut. Vor allem kriecht einem nasse Kälte so ins Gebälk, es knarzt und kracht und tut außerdem auch noch weh.

      Übrigens sagt Kachelmann für nächste Woche doch tatsächlich wieder Frost voraus, sogar bei uns auch über Tag… Es macht keine Freude, ich hätte in den Winterschlaf gehen sollen.

  70. Ist ja alles so grün hier
    Grüne Wahlwerbung vom Don. Irgendwie bin ich etwas irritiert.

    Zum Staub:

    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/162024/index.html

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/neue-feinstaub-richtlinie-leicht-vernebelt-a-808383.html

    Und wer vom Staub die Lunge voll hat:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stickoxid

    Da die Diesel nicht mehr die Feinstaubschleudern unter den Verbrennungsmotoren sind und die staubenden Benziner nicht verteufelt werden sollen, wendet sich das politisch grüne Gewissen jetzt vermehrt den Stickoxiden zu. So einfach ist das.

  71. Kaum zu glauben oder Dieselfahrzeuge stoßen reinere Luft aus als sie einatmen.
    Manche Dinge ändern sich nie.
    Und erinnert man sich an Liedtexte aus „so fernen Zeiten“ –
    merkt man, dass sich alles dreht und doch alles beim Alten bleibt.
    Was in Deutschland vor-sich-geht braucht man eigentlich nicht mehr kommentieren. Ein Mantra Richtung Abgrund.
    Dann lieber ein wenig deutsches Liedgut.

    Zu gut (ruhig blut, edo zanki – 1985)

    wie man liest, geht‘s uns gut
    die Wirtschaft blüht
    und der Aufschwung boomt
    aber ich merk nichts, ich merk nichts
    ich merk nichts davon

    die Luft an Ruhr und Rhein
    wird jetzt nicht nur sauber
    sondern porentief rein
    und ich merk nichts, ich merk nichts
    ich merk nichts davon

    oh, das ist schon unglaublich
    zu gut um wahr zu sein
    zu gut, kaum zu glauben
    zu gut, um wahr zu sein
    zu gut

    du rufst an und es knackt
    mein Telefon hat’n Wackelkontakt
    oder ich bin bloß, ich bin bloß
    ich bin bloß zu nervös

    im Funk kommt ein Kommentar
    über’n kleineren Störfall
    der gestern war
    aber sie ham’s jetzt, sie ham’s jetzt
    sie ham’s jetzt voll im Griff

    oh, oh,
    oh,…. ehrlich Jungs
    ich krieg das auch nicht besser hin

    das ist ja, zu gut………..

    manchmal denk ich, diese Welt tickt verkehrt
    manchmal träum ich und dann wünsch ich
    ich wär auf einer Insel im endlosen Meer
    kein Anruf, kein Fernsehn, kein Radio
    kein Nachbar der stört

    zu gut um wahr zu sein …

  72. "Messerklinge" ist das neue Feinstaub
    BTW:

    Warum vor freifliegenden Feinstaub fürchten, wenn schon Stahl am helllichten Tag mitten in der Innenstadt fliegt:

    „Ein offenbar geistig verwirrter Mann hat am Dienstag (31.01.2017) gegen 12.45 Uhr in der Büchsenstraße (Stuttgart-Mitte) eine 43 Jahre alte Passantin unvermittelt mit einem Messer angegriffen und verletzt.“

    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110977/3549005

  73. Titel eingeben
    Lieber Don Alphonso, vielen lieben Dank für diese wunderbaren winterlichen Impressionen. Die Bilder sind außerordentlich schön
    Nachdem ich mich zum Thema Lieblingsfeind Trump in Rage geschrieben habe ;-), tut es mir gut, herunterzukommen, Ihren Text zu genießen, und natürlich die vielen geistreichen, informativen oder lustigen Posts.

    Als die Luft vorgestern kalt und feucht war, bekam auch ich am Abend Atemprobleme, nachdem ich ausgiebig gelüftet hatte. Aber der Schnee sieht relativ sauber aus.

    Was Erkältung und Grippe angeht, so meinte meine Mutter immer, dass nur ungebildete Menschen krank zur Schule oder zur Arbeit gehen, weil sie dann andere damit anstecken. Bei ersten Symptomen ziehe ich mich zurück und gönne mir viel Ruhe, und gut ist. Ich habe zwei Bekannte, die beinahe darauf stolz sind, dass sie trotz Erkältung oder Grippe bis zum Umfallen aktiv bleiben bzw. arbeiten. Beide haben dauernd mit langwieriger Bronchitis und sogar mit Lungenentzündungen zu kämpfen – ich nie.

    Lieber Don Alphonso, genießen Sie die Wintertage!

    • Danke, leider musste ich hier gestern schon gegen das Eis kämpfen, der Beitrag ist valso nur noch eine Erinnerung an eine kurze – wenngleoch traumhafte – Woche.

    • Befinden beim offenen Fenster
      Werte Tamarisque,
      sollten Sie noch die Finnfrau sein, dann ist Ihnen irgendwie unlängst etwas abhanden gekommen.
      Indiz: Ihre Nachrichten über Ihre Befindlichkeiten… – Mel Brooks läßt z.B. Prince John sagen: „This day started off so good, I had a good night’s sleep, and a good BM.” Aber interessiert das wirklich eine große Gemeinde?
      Ihre Frau Mutter hat wahrscheinlich vernünftig gehandelt, indem sie ruhig war.


    • @ Don Franciscos Schwester
      Nun, Don Alphonso hat genau darüber geschrieben, wie er sich bei sich zu Hause fühlte. Er ist nämlich, wie ich, eine Allergiker. Ich ging also auf seinen Text ein. Kann es sein, dass Sie seinen Text gar nicht oder unaufmerksam gelesen haben?

      Wenn Ihnen die Beschreibung meiner Befindlichkeiten nervt, dann lesen Sie meine Posts einfach nicht, okay. Solche Kommentare finde ich überflüssig. Not nice. Sind Sie etwa eine charming Geman?

    • Ich finde ja, dass man sich die eigene Meinung selbst schreiben kann, aber andere Meinungen glücklicherweise geliefert bekommt.

    • Dons Auen, Gott beschütze sie
      Ich hab’s grad nochmal durchgelesen, meine Teure (heute lassen wir Mr. Trump weg – ach übrigens sieht er nicht schlecht aus – ach ja, wir lassen ihn weg): Es hat Dynamik. Es ist, als hätte er uns was eingeschüttet, ich meine Don. Ab und zu als Break – großartig, oder? Die Bilder, das Blau, der ganze comment-Sektor hat Dynamik, wer krank ist, wird gesund, der Stau wird zur Unterhaltung. Wir hatten Spaß. Daran sieht man, dass wir alle noch gesund sind. Wer uns mit Verboten kaputt machen will, soll die Fliege machen. WIR zahlen die Steuern und WIR sind die Wähler und der Souverän. Mit Spaß manchmal, wenn einer mit uns einfach Schlitten fährt. Grün? Vergiss es. Blau ist das hier, blau wie nach zu viel Champagne, Fra Angelico und bayerischem Himmel im Stau.

    • Wie immer auch die Wahl ausgeht, es wird weiter Privilegierte geben.

  74. Hochvorzüglich,
    es gibt Gründe warum ihn alle mögen.

  75. @ Derek Butter
    Tja, beim St. Martin scheiden sich jetzt schon die Geister.

    [Kannte mal so einen, der war vor Jahren Generalsekretär der SPD Bayern. Der wäre auch ohne Federlesens zur EU, wenn es sich so ergeben hätte. Gibt halt schön Kohle.

    Und der wäre ebenfalls auch wieder vice versa gern zurück als Strahlemann, der in der Nuklearsonne der EU gebadet hat. Nu isser wieder im lokalen Ortsverein. Mein letzter Stand war vor 2 Jahren: Er hat sich wegen einer Dame im Ortsverein zerstritten. Man hörte von Chauvi-Vorwürfen, nix gwies waas mer net.]

    Mir gefällt die EU-Vergangenheit von Schulz nicht.
    Mir gefallen alle von der EU zurückenen nicht.
    Auch die MAN
    Da gibbet es ein schönes Startcartoon der nicht immer richtig schlechten Titanic (nur manchmal richtig schlecht), das meine Befindlichkeit zu Schulzens sehr gut beschreibt:
    http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/content/Postkarten/170125_Schulz.jpg

    ;-)) gnigger

    • Titel eingeben
      Erinnert sich noch jemand, wie Belusconi den EU-Schulz anmachte? (2003)

    • Nicht "Pfeifenheini", "Rindvieh", "dumme Gans" oder "Armleuchter", aber "Eierkopp"
      Markus Feldenkirchen vom ehemals seriösen Nachrichtenmagazin aus Hamburg veröffentlichte dort am 11.03.2013 ein schönes Langzeitporträt über Schulz unter dem Titel „Unter Eierköppen“. Fast schon ein Psychogramm.
      „„Es gibt eigentlich nur eine Lösung: Ich muss an die Macht. Alle Macht zu mir.“ Mehr sog i ned.

    • Mit dem werden wir noch viel Spass haben.

    • so hat jeder seinen favorit...
      „ein ehemaliger Buchhändler mit Bestatteroptik aus Würselen“ A. Schunke

      mal schauen, was der noch so zu Grabe trägt…

    • Jetzt habe ich mir einen Ordner Schulz
      für Fotos angelegt, man weiß ja nie, wofür man ihn noch brauchen kann. Obwohl, so schöne Bilder wie ulF liefert er nicht, nicht mal das kriegt er hin.

  76. nach özdemir
    war ich der Meinung, dass die EU eine art politisches Abklingbecken oder, mit Blick auf Koch-Mehrin die übliche Quasi-Apanage für nichtadelige Nichtstuer ist.

    • Ich halte von adeligen Nichtstuern manchmal auch nichts
      und würde mich deshalb freuen wenn der Bundespräsident
      durch einen hauptamtlichen König oder noch besser
      Kaiser ersetzt wird.
      Manchmal ist es ja eher blöd wenn Adlige etwas tun
      das haben sie mit nichtadligen gemein.
      Adliges handeln kann aber gut sein.
      z.B: Aussetzung der Wehrpflicht unter
      Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Buhl-Freiherr von und zu Guttenberg!!!!

      PS Ich möchte daran erinnern das der Adlige normaler Weise
      kein interesse hat sein Eigentum zu schädigen oder schädigen zu lassen.
      Darauf hat S.M. Don Alphonso in seiner Lobeshymne auf die Sklaverei auch schon hingewiesen.

      PSS Natürlich ist es zu bedauern das sich der Adel in einer Art Kampfstreik befindet.

  77. @ Tamarisque
    Wegen seiner immer noch silbernen Schläfenhaare:

    Meist fangen die silbernen Haare an der Schläfe an. Das ist sozusagen das älteste, reinste Silbervorkommen auf dem Haupt.
    Die sind also richtig silber, silberner geht nicht.

    Ein Friseur wüsste vielleicht dazu zu sagen, dass es sehr schwer bis unmöglich ist, bereits solche richtig silberne Haare mit auch nur irgendwas zu färben, denn diese nehmen im Unterschied zu den leicht ergrauten Haaren auf der Kopfdecke keine Farbe mehr an. Man müsste sie mit schwerer Chemie und gewissem Aufwand zuerst zurückpigmentieren, dann im zweiten Schritt die gewünschte Haarfarbe druff.

    Hier ein Friseur unterwegs?

    Bei Trump denke ich, dass er kein Toupet hat. Ein Toupet, auch ein gut gemachtes, das echt wirkt, hätte etwas dichtere Haare pro cm². Bei ihm schimmert die Kopfhaut durch.

    Hatte eine Kollegin, die tat auf ihre ergrauten Haare Henna.
    Das Ergebnis war er-leuchtendst: Knall-Orange-Rot. Ihr Fehler war, bevor man wild Henna drauftut, die Haare nicht vorher zurückpigmentiert zu haben. Aber ihr gefiels so, richtig hexig, mit silbernen Fäden drin.

    • Kein Friseur
      Das geht uns nen feuchten Dreck an. Fillon hat kein Toupet, Winterkorn wohl auch nicht. Was soll’s?

      Übrigens: Wenn die Haare im Wind fliegen. Toupetbewehrte targen Hüte/Mützen.

    • Hab ich doch oben schon geschrieben,
      dass bei weißen Haaren, man wird nicht grau, sondern weiß, mit Farbe nix mehr zu machen ist. Man sieht oft dunkelgefärbte Herren, nur die Koteletten leuchten noch weißer als ohnehin schon.
      Man sollte es dann wie Berlusconi machen, der hat sich die Haare wohl tätowieren lassen, da schimmert nix von Kopfhaut oder so durch. Schön ist allerdings auch was anderes.

      Bei Trump sehen die Haare je nach Foto mal halbwegs blond aus, dann wieder wie ein reifes Weizenfeld, man sollte ihn direkt fragen, was er mit seinen Muzeln macht.

  78. Qualifikation
    Wo ich ja das Regelaltersgrenze überschritten habe, frage ich mich, wieso wir in der Politik so viele „Abgebrochene“ haben heutzutage. Mein Dipl. Pol. 1973 in Berlin nach acht Semestern fand ich noch vergleichsweise locker, den Facharbeiter Berufskraftfahrer Güterverkehr 1979 schon nicht mehr. Und der Meister für Kraftverkehr 1986 an der IHK Münster war härter als der Dipl.Pol..
    Wir werden zunehmend von Personen „regiert“, die in ihrem Leben jeder Messung ihrer Qualifikation und der Erbringung einer Leistung unter Zeitvorgaben aus dem Wege gegangen sind.
    Wieso können die alle in der Politik was werden? Ich würde mir mehr Dackdecker, Straßenbauer und Lastwagenfahrer in den Parlamenten wünschen und weniger Plappermäuler und Sülzokraten. Ich glaube, der einzige, der in Berlin ´ne handwerkliche Ausbildung hat, ist der Karl-Josef Laumann. Der ist Landmaschinen-Schlosser.
    Dafür haben wir Silvana, den Chazi, den abgewerteten Ex-Dr. Scheuer, den Von und Zu, die überqualifizierte Frau Hinz, alles Charaktere, denen man nicht mal einen Gebrauchtwagen abkaufen würde. Aber gewählt werden sie.

    • Manchmal ost es auch ganz gut, wenn Politik nicht viel zu sagen hat – schauen Sie sich Frau Schwesig an.

    • Halt, ich habe noch einen gefunden...
      mit bürgerlicher Berufsausbildung. Leider wird der angesichts des neu gekürten Kanzlerkandidaten niemals der oberste Steuereintreiber werden können, trotz Qualifikation. Darauf aufmerksam gemacht hat mich ein über alle anderen sublimer Kommentarschreiber beim Mutterschiff zu Zeiten, als es sich noch lohnte Kommentare zu schreiben, also vor der großen Zensur. Der thüringische Mann trug einen Namen mit vier Buchstaben und las sich von vorne genau so wie rückwärts und er schlug m. E. den Fraktur-Kohler im Wortwitz um Längen. Legendär seine Wortgefechte mit einem heute grüne FAZ-Sterne sammelnden Herrn aus der Eifel.
      .
      Wo waren wir, ach ja. Dieser Erfurter, glaube ich, nannte in seinen Post immer seinen „Lieblingsabgeordneten“, den Carsten Schneider, Bundestagsabgeordneter der zukünftigen 18%-Partei mit Ausbildung zum Bankkaufmann. Schade.
      (DdH)

    • Dachdecker? Ernsthaft?
      Ich hatte jahrzehntelang einen Dachdecker als Lenker und Leiter. An der Stelle bin ich empfindlich. Und verwundert darüber, dass Sie die gemeinsame deutsche Geschichte so leichtfertig übersehen.
      Gut, man muss ihm die Traumatisierung nach 10 Jahren Naziknast zugutehalten. Und ganz sicher auch das eine oder andere Verdienst. Aber so im Großen und Ganzen? Bitte nie wieder einen Dachdecker.

      Da gab es doch mal bei Ihnen im Westen diesen Spruch:Hausmann, Bangemann… Wie wäre es mal mit einem Fachmann?
      Die Doktorarbeit des Historikers Kohl soll ja auch von ganz besonderer Art gewesen sein.
      Es ist also offensichtlich ein sehr, sehr altes Problem. Die Aufregung darüber ist unvermeidlicherweise kaum jünger. Und eine Lösung in weiter Ferne.

      Vielleicht stimmt ja mit dieser Demokratie doch ganz grundsätzlich was nicht, wenn immer wieder die „Luschen“ in diese eigentlich sehr verantwortlichen Positionen gelangen? Andererseits läuft’s ja nun schon seit ein paar Jahrzehnten so recht und schlecht. Immerhin, könnte man doch sagen.
      Steinreicher Immobilienhai jedenfalls scheint auch keine Lösung zu sein. Geheimdienstler schon eher. Aber da hätte ich natürlich auch schwere Zweifel.

    • Vielleicht gehen deswegen nicht mehr so ganz so viele wählen?
      Bei einer Wahl zwischen viel Pest und viel Cholera muss man ja nicht unbedingt dabei sein…

    • ......wieso wir in der Politik so viele „Abgebrochene“ haben!
      Schauen wir uns die Lebensläufe ‚unserer‘ Spitzenpolitiker einmal an, so fällt in den aller meisten Fällen auf, dass die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben. Arbeiten im Sinne von WERTSCHÖPFEND und Gewinn erwirtschaftend!

    • DdH, es ist wirklich schade, dass der Mann mit den vier Buchstaben
      sich ausgerechnet seinerzeit bei den Herzblattgeschichten verabschiedet hat, nachdem die Zensur ihn mal wieder gnadenlos mehrmals gelöscht hatte. Der Mann aus der Eifel findet unser TV vorbildlich und die Demokratieabgabe nicht zu teuer, hat an der Politik nix zu meckern und hat unterdessen den ganz großen Stern für konstruktive Kommentare…

      Ob Pofalla nun neuer Bahnchef wird? Ich kann seine ……………………..

  79. Titel eingeben
    Ja, der Feindstaub ([c]d.a.t.u.)… mag sein, er ist lungengängiger als der Grobstaub, wie man ihn vom holzbeheizten gemauerten Herd und überhaupt den ganzen Ofenheizungen und Dieseln hatte; aber… Moment, wie ist das mit den ganzen Pelletheizungen, die in unserer seit etwa 15 Jahren energieärmlicher werdenden Umgebung zunehmen? Dürfen die bei Feindstaubalarm überhaupt heizen, oder müssen die frieren?

    • Die wäre ein Problem, wäre meine Region so dicht besiedelt. Aber auf der ganzen Neureuth gibt es nur eine grosse Hütte und zwei Sommeralmen.


    • Auf dem Berg mit seinen 5 Häusern ist das sicher vernachlässigbar, ich dachte mehr an die inversionsbewölkten Täler, wo die Häuser und Heizungen stehen, und an die heutigen Vorschriften, die ich nicht kenne, weil ich den Schornsteinfeger dazu noch nie interviewt habe.
      Meine eigene Heizung hängt an Sibirien, und das kann von mir aus gern noch 100 Jahre und mehr so bleiben, denn es ist bequem und macht praktisch keinen Dreck.
      Aber in meinem Herkunftsort in Südbaden rieche ich diverse Holzheizungen, und sowohl dort als auch hier in Charlottenburg um die Ecke gibt es Läden, die Holzheizungsöfen verkaufen. Was ja wohl soviel heißt wie: manche Leute heizen so.
      Ich erinnere mich noch an den zähen Kampf des Senats gegen die althergebrachten (Kohle-)Ofenheizungen in den 1980ern bis etwa 2000, was ja auch dazu führte, daß die Berliner Luft inzwischen winters sehr anders riecht als früher, als man fast überall kokelnde Kohle roch.

  80. Schulz ist der Archetyp von ,,unwählbar''.
    Nix gelernt, nix gearbeitet, charakterlich untragbar, von seinen social graces zu schweigen, egoman, kleinlicher Abstauber, sympathisch wie eine Rolle Stacheldraht ,
    na, und nach dem letzten Versorgungspöstchen, das er inhaltlich geschmissen hat, was im Brexit kulminierte,

    wird er jetzt Vizekanzler einer bunten Allphasenkoalition.

    Respekt, wo keiner angebracht ist !

    • und der Spaßfaktor?
      Da übersehen Sie aber den Spaßfaktor, lieber Herr Moser,

      ich wünsche mir als einzig mögliche Koalition im Herbst eine Groko, weil Schulz und Merkel sich perfekt ergänzen. Sie decken ein unwahrscheinlich weites Spektrum ab.

      Der rheinische Karnevalsjeck Martin Schulz, für dessen EU- und Euro-Besoffenheit es keinen Aschermittwoch gibt und die im preußischen DDR-Staatspietismus katechisierte Merkel, für die politische Entscheidungen nur eine einzige richtige Lösung haben können. Die Partei, die Partei …

      Ein Duo infernal, mit dem wir, die wir schon länger hier sind, noch für vier Jahre unsere Freude haben werden.

      edSE

    • Um daran Spaß zu haben, müßte man reich im Ausland sein.
      Aber so, middling sort, ortsgebunden, sehe ich den Spaß nicht.
      Merkel mit dem Würstchen Gabriel hat Deutschland, und mir, schon gereicht.

      More of the same, mit dem Würseler Würstchen, das meint, Gott weiß wer zu sein ?

      NOCH mehr EU, noch mehr Islam, dazu Sozi-Wirtschaftspolitik Marke Hannelörken ?

      Also, um daran Spaß zu haben, muß einer schon snuff-videos mögen.

    • Titel eingeben
      Wo bleibt ihr Patriotismus, Herr Moser?

      Sollten Sie nicht mithelfen gegen Trump zu kämpfen?

      Es ist doch viel wünschenswerter, dass die USA und Kanada
      „The New Africa“ wird, anstatt wir hier in Europa.

    • Nein, binvonhier, Trump gefällt mir, die EU ist der Weg
      in den Untergang Deutschlands, und für die anderen ist es auch nicht so gesund, und warum sollten USA und Kanada das neue Afrika werden-

      das alte ist ja noch gar nicht aufgebraucht.

    • Schulz und Merkel, doch, das könnte Spaß geben
      kann der Schulz doch die Merkel nicht ausstehen. Könnte echt heiter werden, so oder so. Auf jeden Fall ein sehr fotogenes Duo, ich freue mich schon auf entsprechende Aufnahmen.

      https://s6.postimg.org/57xcpk78x/Martin_Schulz_SPD_SPD_Kanzlerkandidat_Sigmar_Gab.jpg

    • Frau Simon, Sie basteln an einer
      Geisterbahn !

    • Doch
      das alte Afrika ist aufgebraucht. Dort leben die genetisch
      ältesten Menschen der Welt. Die brauchen einen Jungbrunnen.
      Mit reiner Vermehrung werden sie es nie schaffen.

      Man will doch helfen. Nur eine „EU of african people“ gefällt
      mir nicht so gut. Deswegen müssen wir uns zusammenreißen
      und schauen, dass die Afrikaner wie vor Jahrhunderten den Weg nach
      Nordamerika finden.

    • Ja werter Otto Moser, die wird ja auch kommen,
      da kann der Bürger wählen, was er lustig ist, dem Katastrophenduo werden wir nicht entgehen. Könnte nur noch zum Trio ausarten, ich stelle mir gerade KGE vor, womöglich Vizekanzlerin? Nicht, dass ich das wollte oder befürworten würde, aber so dumm wie’s oft kommt, kann ja kein Mensch denken. Der Schulz vielleicht…

  81. ...
    wie wäre wohl eine Regierung aus:

    – Hans-Werner Sinn: für das Ökonomische
    – Harald Lesch: für Begrenzung des Ökonomischen durch so grundsätzliche Naturgesetze
    – Richard Precht: um Mensch und Gesellschaft auch noch irgendwie miteinzubringen
    – Monika Gruber: für bodenständigen, gesunden Menschenverstand

    • Der Kreidefressende Eurokrat Martin Schulz macht es vor.
      Wie man dem D_ummen D_eutschen R_esthirnwähler manipuliert.
      Er vermehrt Brot, Wein, er heilt Aussätzige.
      Erweckt Tote zum Leben und kann über Wasser gehen.

      …. und Hein Blöd als Kanzlerberater.

  82. Bloß keinen Staub aufwirbeln...
    …denn die unter dem Einfluss dieser Aufwirbelung leiden,
    reagieren mit zunehmender Gereiztheit und Juckreiz.
    Hustenanfälle bis hin zum Brechreiz treten zunehmend auf.
    ***
    SPD-Finanzminister Hans Eichel, Ex-Bürgermeister –hehe-
    baute unter der Rot/Grünen-Regierung 2003 alle Barrieren
    ab, die der Begrenzung des Finanzrisikos dienen sollten.

    Dazu zählte neben der Zulassung von Hedgefonds -vor
    allem die Erlaubnis für die Banken, in das Geschäft mit
    Kreditderivaten einzusteigen und dafür Gesellschaften
    in Steueroasen zu gründen, die keiner Vorschrift zur
    Bildung eines Risikopolsters in Form von Eigenkapital
    unterlagen.
    […]
    Prompt rückten denn auch einige der beteiligten SPD-
    Politiker in den internationalen Geldfilz auf. Martin Bury
    etwa, damals Staatsminister im Kanzleramt, wurde
    „Managing Director“ bei der späteren Pleitebank Lehman
    Brothers.
    Und Cajo Koch-Weser, der sich als Staatssekretär im
    Finanzministerium im Interesse der Großbanken für
    die Privatisierung der Sparkassen starkgemacht hatte,
    heuerte nach dem Regierungswechsel 2006 als
    „Vice Chairman“ bei der Deutschen Bank in London an.
    aus: http://www.tagesspiegel.de/politik/finanzkrise-die-unscharfmacher/1365374.html

    Wegen der „Gerechtigkeit für Bürgermeister“
    klagte Hans Eichel vor dem Bundesverwaltungsgericht
    entgangenes Trinkgeld als Pensionsansprüche ein.

  83. Die Linke ist schuld
    Jetzt haben wir als Vizekanzler die Wahl zwischen Schulz und KGE, beide Vorstellungen schrecklich. Ich werde die CSU wählen. Das ist eine überaus logische Entscheidung, denn je mehr Stimmen die CSU bekommt (Otto Moser!), desto mehr kann sie Druck machen und das Schlimmste von links vermeiden.

    An den USA sieht man gut, wie links heute funktioniert: Im sog. Mutterschiff wird vorausgesagt, dass die sog. Demokraten, heute beinahe Kommunisten und somit verantwortlich für den drastischen Rechtsruck, die Ernennung von Gorsuch verschleppen könnten. Außerdem ein Artikel mit der Headline: „Demokraten verzögern (oder verschleppen) Trumps Kabinettbildung. Links heute: Verschleppen, blockieren, zerstören, linke Militanz sehenden Auges hinnehmen. Gewünschter Spielpartner mangels Masse: Vertreter der Umma. Daher in allen westlichen Staaten ein deutlicher Rechtruck und eine offen zutage tretende tiefe Spaltung. Mit links kann man nicht mehr reden, das ist das Problem. Mit Konservativen könnte man schon reden, aber die Stimmung ist inzwischen zum Schneiden. Konservative lassen sich nicht dauerhalft bieten, als Faschisten, Rechte, Populisten oder Rassisten angepöbelt und dabei einseitig überwacht zu werden.

    • CSU
      Also ich weiß nicht, ich sehe die CSU als mit verantwortlich in der „Flüchtlingskrise“.
      Renate Simon hat in einer kurzen Chronologie in einem anderen Blog dargelegt, dass kein anderer Schluss übrigbleibt, als dass die „Krise“ geplant war. Zufällig bin ich in einem Dokument noch darauf gestoßen, dass die Wartezeit auf Familiennachzug beim subsidiären Schutz Mitte August 2015 von 7 auf 5 Jahre gesenkt wurde und dies 10 Tage später vom BAMF auch so weltweit kommuniziert wurde.
      Die von Ihnen angesprochenen Leute werden uns nicht aus einer Krise herausführen – sie haben uns hineingeführt.
      Die Versöhnung CDU/CSU zeigt, dass es in den letzten Monaten nur theatergedonnert wurde.
      Bevor ich das nächste mal also Sch… fresse, werde ich mich wohl oder übel auf Mausköpfe umstellen müssen, wie es der Don so nett formuliert hat.

    • @Oberländer
      „Die Linken sind schuld.“ Gut. Das ist ja seit Jahren völlig klar. Bankenkrise, Umwelt, Überfall auf den Irak, Lückenpresse, Gewalt, Europakrise, Naher Osten, Wirtschaft, Bahnverspätungen etc. – alles, alles in der Zuständigkeit der Linken.

      Die US-amerikanischen Demokraten Clinton, Obama,… auch alles Kommunisten? Linke gar? Jo mei, wenns denn sein muss.
      Aber der Bannon ist schon ein Rechter? Oder am Ende auch ein Linker? Man würde vielleicht doch staunen.

      Bei dem Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel gibt es seit mindesten 1997 eine passende Geschichte. Da kommt einer auf die Idee zum Stuhl fortan Tisch zu sagen. Und so benennt er die Dinge munter und gänzlich unbeschwert alle um. Die Folgen können Sie sich selbst denken. Verwirrung ist ganz gewiss eins der klar erkennbaren Merkmale unserer Zeit. Sie könnte u.a. mit der (absichtsvollen) falschen Verwendung von Vokabeln zu tun haben.

      Ein Blick in die BKA-Statistik zur rechten und linken Gewalt in D hülfe auch ein wenig weiter. Natürlich nur, wenn diese nicht längst von den Linken gefälscht wurde. Wurde sie aber ja wahrscheinlich. Dazu gibt’s ja Gewissheiten.

      Ich muss allerdings gestehen, dass ich Ironie manchmal nicht sofort verstehe. Meine Schwäche.

    • @Gast bitte unterscheiden
      zwischen subjektivem und objektivem Idealismus. Letzterer ist inkonsequent, denn die erforderliche Erkenntnisfähigkeit ist ganz offensichtlich nicht gegeben.

      Die Bankenkrise kann sehr wohl als Ergebnis von Zentralbank-Planwirtschaft gesehen werden. Damit wäre jedes von Linken beschworene „Kapitalismus“-Problem lediglich ein Wahngebilde. Subjektiver Idealismus eben. „Ich will etwas bezeichnen wie ich es will, weil mir das gerade am besten ins Zeug passt“.

    • Heinsohn ist am nächsten dran an der Realität
      Ja, sicher war Obama extrem links. Er konnte nur nicht alles machen. Mrs. Clinton ist das auch geworden, Mr. Clinton war noch Mitte. Die Zeit hat einen tiefen Graben geschaffen. Das Unterbewusstsein hat seinen Anteil daran. Da passieren Attentate am laufenden Meter, und dann hört man „das hat aber nichts“, zuerst albernerweise nach 9/11, oder aber „ihr sollt so weiterleben wie bisher“ usw. Das Bewusstsein hat es anders wahrgenommen, und das Unterbewusstsein macht eine gefährliche Mélange daraus.

      Frankreich: Fillon beschuldigt die Linke, ihn absichtlich zu beschädigen. Das ist vorstellbar. Egal, was Fillon jetzt genau gemacht hat, er wäre der Kandidat der Mitte gewesen, wie übrigens auch Strauss-Kahn. Houellebecq kriegt ein Buch verlegt, dass diese Spaltung genau beschreibt und darf den Leuten Angst einflößen.
      Jemand sagte im vorigen Thread, das würde auf (Bürger)-Kriege gepolt. Ja, denke ich auch, die Ingredienzien sind da, die Jungen sind ca. vier Generationen vom zweiten Weltkrieg entfernt und teilweise extrem albern und unerfahren, Generation facebook (likes von Fremden).
      Das Rechte ist die Reaktion. Der Biedermeier, das Linke der Brandstifter, wie immer und einfach.

      Ja, es kann sein, dass es ordentlich krachen wird, der Euro wird sowieso im Eimer sein, und sicher ist es möglich, dass es Absicht ist. Haben Sie „Sherlock Holmes“ gesehen? Dort wird in einem von den beiden gesagt (vom Bösen), dass der Krieg, in diesem Fall der erste, so oder so kommen wird, weil neue Waffen dafür entwickelt seien. Außerdem war Europa überbevölkert. Nicht der Euro hat Europa zusammen gehalten, sondern das Maß an Bevölkerung, Merkels Denkfehler. Europa geht ohne Euro, aber nicht mit Überbevölkerung, egal von wem. Die Drohnen sind da. Ich sage nicht, die Linke will das so, aber sie ist willigere Knetmasse.

      Die USA würden in vier Teile zerfliegen, wenn sie den gleichen Bevölkerungsdruck hätten, und der wird gefördert. Amnestie von Illegalen, permanente Wanderung, dann Unterbeschäftigung. Sprache, Währung, meine Fresse, das ist den Leuten egal. Sie würden auch im Westen mit dem Peso bezahlen und im Osten mit dem Dollar und nicht deswegen mit ihrem Nachbarn aneinandergeraten. Wenn aber das Land enger wird, die Immo-Preise zu hoch, die Beschäftigungsverhältnisse rarer und prekärer, ist Not am Mann. Sehenden Auges, Merkel vorne weg. Das Hauptproblem am Islam ist, dass man keinen Schnaps zusammen trinken kann, denn dumm san die ned.

    • @Antesde - Ich bin ja auch sehr fürs Unterscheiden
      Gelingt natürlich nicht immer. Also ich kann Ihrer Logik nicht folgen. Was haben die Linken mit der FED, der Zentralbank in Europa oder der Bundesbank zu tun? Denke mal, in deren Entscheidungsebenen sitzt kein einziger Linker. Vielleicht irre ich ja. Auch ich lerne ja dazu. Versuche es zumindest.

      Per Email kam gerade das hier rein:
      „…manchmal hat man ja schon das Gefühl, dass der Gagaismus sich in diesen Wochen besonders ausbreitet. Nein, ich will gar nicht länger über einen Wirtschaftsminister nachsinnen, der, wie er sagt, mehr Zeit mit der Familie verbringen will und deswegen Außenminister werden möchte, wo man doch weiß, dass gerade große Teile der Arbeit eines Außenministers nicht direkt vom Home-Office aus erledigt werden können. Das ist eine leichte, sehr leichte Form des Gagaismus.

      Heftiger wird es mit Regensburg. Bisher dachte ich, Regensburg sei eine gediegene, traditionsstolze Stadt im Osten Bayerns, weniger protzig als München und weniger habituell benachteiligt als Nürnberg. Jetzt stellt sich heraus, dass es in Wirklichkeit so etwas ist wie ein Palermo an der Donau: Der mutmaßlich bestechliche SPD-Oberbürgermeister sitzt hinter Gittern, sein CSU-Vorgänger bezog nach seinem Ausscheiden Schmiergelder, nein: Beraterhonorare, von einem Bauunternehmer, der dem OB a.D. so dankbar war, dass er ihm auch noch die Benutzung seiner Yacht anbot. Ach, armes Regensburg. (Fehlt eigentlich nur noch, dass im Fürstenschloss ein Saunaclub betrieben worden ist.)

      Nahezu der Höhepunkt im Strom der Gaga-Nachrichten aber war die Tatsache, dass diese Woche in Schwetzingen ein Druide wegen seiner ins Terroristische lappenden rechtsextremistischen Gesinnung verhaftet worden ist. Ein Druide!…“

      Von Kurt Kister aus der Sueddeutschen. Ganz böse, Prantlh… usw., ich weiß. Aber die Zeiten sehen für mich so ähnlich, wie beschrieben aus.

      Wie gesagt, vielleicht bin ich einfach total überfordert.

    • die taugliche Partei aus dem Süden und der abgehalfterte Taugenichts
      Zitat Tiedje:
      Zweifel sind angesagt. Steht überhaupt Horst Seehofer mit seiner CSU noch einmal als Unterstützer zur Verfügung, sofern die Kanzlerin die «Obergrenze» verweigert? Von der jeder Denkende weiss, dass es sie gibt. Notabene: Fast alle CSU-Abgeordneten des kommenden Parlaments werden Direktmandate haben, die Kollegen von der CDU kommen überwiegend über die Liste in den Bundestag. Die einen können vor Kraft kaum laufen, die anderen wissen schon heute, dass sie im September einer Verliererpartei angehören. Zwar spricht man sich Mut zu, aber real ist der klare CSU-Kurs gegenüber den Migranten (als Gast hat man die Hausordnung des Gastgebers zu respektieren) auch in der CDU viel stärker verankert, als die Altmaiers, Kauders und Laschets glauben machen wollen.
      http://www.achgut.com/artikel/merkel_hat_angst_aus_der_geschichte_befoerdert_zu_werden

    • CSU?
      Die CSU steht 1000% hinter der Führerin, den Endsieg im Blick.
      Mit Söder gebe ich ein Ja, doch Seehofer hat sich als Bettvorleger der Ente disqualifiziert !
      Wer CSU wählt, kann gleich R2G wählen, ist doch nur Augenwischerei.
      Einzig und allein, trotz aller Hetze der Medien, kann BLAU das Chaos und gigantische Steuer/Abgabenerhöhungen, nach der Wahl 2017, verhindern.
      Und das schreibe ich, als CDU-Volksverteter(-verräter).
      Der Don sagt, DENKEN sie selbst !!!

    • An Fake Schumi, der echte ist krank
      Wenn ich mal eingangs sagen dürfte, dass mich das stört, wenn man von einem Kranken einfach so ein Alias nimmt, aber nix für ungut, Sie müssen das verantworten. Ich sag nur, dass ich auf solche Leute sowieso nicht höre.

      Und dann sag ich Ihnen noch, dass ohne die CSU alles noch viel schlimmer wäre. Die Wirkung der CSU sieht man weniger in einer Umkehr der Dinge, denn in der Bremsung. Die CSU ist innerhalb der Regierung und innerhalb des Parlaments die einzige Partei, die Identitätslos (besser als ulF) wirklich mal bremst, weil sie sich dann neu definieren muss, wenn sie auf eine für sie wahrnehmbare Grenze stößt, die man schlecht von Heiko Maas oder Anetta Kahane überwachen lassen kann. Schäuble sagte kürzlich, es gäbe genug Talente in der CDU. Auch Jens Spahn wurde genannt, allerdings etwas jung. Warum macht es keiner? Warum macht sie keinen Platz?

      In Bayern muss man die CSU wählen. Alles andere ist bullshit. Die FDP ist zu still. und ihre Stammclientèle, z.B. Ärzte und Apotheker wie auch Besitzer maroder Hotels, profitiert vom Steuergeld derer, die schon länger hier sind, über sogenannte Flüchtlinge aller Art. Kubicki, den ich an sich sehr schätze, kräht gegen den vorübergehenden Einwanderungsstop des US-Präsidenten aus sieben! von 54 islamischen Ländern für drei bis vier Monate, vermutlich zur Verschaffung eines Überblicks und zur Verhinderung von Racheakten, während in Mosul gekämpft wird. Sieht das keiner? Den Background? Und wenn die Financiers nicht dabei sind, liegt das nicht nur daran, dass Trump vielleicht dort Hotels hat, sondern auch daran, dass sie sich die Hände nicht schmutzig machen, sondern Idioten für Terroranschläge anwerben, die glauben, ihr Gott würde das positiv sanktionieren. Daher waren zunächst Doppelstaatsangehörige aus Terroristenhafen und Wohnloch mit Sozialhilfe Deutschland dabei, denn aus Deutschland kam zuerst Atta, und immer noch schlafen die deutschen Politiker fest und tief, obwohl sich die aus Brüssel und Paris hier auch schon aufgehalten hatten. Immer noch. Aber an der CSU liegt das am wenigsten, ehrlich gesagt. Und das muss man sehen.

    • @Frauke Amgelin
      Das kann schon gut sein. So hat halt jeder seine Lektüre-Historie. Manche meinen ja, es stünde eh alles bei Goethe. Aber wer weiß, wo der…

      Mir jedenfalls waren die Kindergeschichten von Bichsel recht lehrreich.

    • @Gast, Zentralismus versus Autonomie
      Entscheidungskriterium ist: Gelenkte Wirtschaft versus Marktwirtschaft, die dezentral und selbstorgansierend ist. Zentral gelenkte Wirtschaft leidet unter der Anmaßung von Wissen, identisch mit Fehlen von Wissen und Inkompetenz in den zentralen Entscheidungsgremien. Die Bankenkrise kann als Folge monetärer Zentralplanwirtschaft identifiziert werden.

      Das ist die Schnittstelle zum Sozialismus. Zentralpanwirtschaft ist ineffizient und erzeugt Dauerkrisen. Dasselbe kann sich bei monetärer Planwirtschaft entwickeln – auch wenn Linke dafür keine Begrifflichkeit entwickelt haben. Das war auch unwahrscheinlich, weil das ohnehin fehlerhafte Theoriegebäude auf Vorstellungen aus dem 19. Jahrhundert stammt. Begriffe wie „Kapitalismus“ sind sinnlos, sie bewirken nur die Verschleierung von Kausalitäten.

      In Europa ist monetäre Planwirtschaft zur Methode der Wahl zur Konkursverschleppung von Staaten geworden. Eigentlich ging es immer um dieses Privileg des Staates: Methoden, die für Private mit Strafverfolgung belegt sind, selbst rücksichtslos anwenden zu können.

    • @Oberländer
      „Das Hauptproblem am Islam ist, dass man keinen Schnaps zusammen trinken kann, denn dumm san die ned.“

      Das ist nicht das Hauptproblem, sondern die Stellung der Frauen im Islam und die gräßliche sexuelle Verklemmtheit und Bigotterie.

      Und grade deshalb sans eben doch dumm.

  84. Titel eingeben
    Don,
    Schlitten im Bild hat hoffentlich Euro 6,
    wenn nicht, einen besorgen mit H- Kennzeichen, die dürfen überall abfahren ;)

    • Titel eingeben
      Ich sehe nirgendwo die Einfüllöffnung für das Adblue, also bestenfalls Euro 5. Für ein H-Kennzeichen müsste der Schlitten über 30 Jahre alt sein ;-).

  85. Feindstaub, Pharmaschinken, Bleimunition, Allergien etc.
    Ob hier nun schon von jedem alles gesagt wurde, habe ich nicht kontrolliert. Deshalb erinnere ich an die Kontaminierung von Feld, Wald und Flur mit Bleimunition durch die Jägerschaft. Wie konnte es auch vor über 30 Jahren anders sein, als daß der gebürtige Münchner Friedrich „Old Schwurhand“ Zimmermann sel. A. daselbst das erste Auto bei viel Tamtam mit unverbleitem Benzin betankte? – Selbstverständlich war Z. Waidmann.
    Noch gehaltvoller für die Überlebenden ist die professionelle Uranmunition mit Plutoniumspuren, die in Kriegsgebieten verwendet wird.
    Und was ist mit dem Leichengift vieler Medien, das in die Wohnstuben geträufelt wird?
    Viele Menschen erleiden praktisch seit Jahrzehnten einen kräftigen Allergieschub, wenn sie bestimmte Politfiguren sehen oder hören und nicht schnell genug wegschalten, -hören oder -gucken können. Das ist nicht erst seit dem amerikanischen Goldlöckchen so.

    • Tetra-Äthyl-Blei
      Wenn wir’s schon von Bleizusatz haben: wussten Sie, dass die IG Farben ihr BUNA-Kunststoff-Patent (Nylon, Dralon, Perlon) gegen das von Tetra-Äthyl-Blei, im Besitz von Standard Oil aus den USA, tauschte? Ohne den BUNA Kunststoff hätte die US Airforce damals keine Fallschirme gehabt, die Navy keine Gummidichtungen und die US Army keine Autoreifen (weil die Japaner die Nachschubwege für Naturkautschuk kontrollierten). Dafür wären die hochgezüchteten Motoren der Deutschen Luftwaffe keine Minute lang ohne Bleizusatz aus den USA gelaufen. Bis man den selber produzieren konnte, wurde noch mit Original-US Bleizusatz geflogen. Das war bis nach der Luftschlacht um England der Fall.

    • Beinaheunfall
      Sie sagen es überdeutlich.
      Ich baute zum Jahresbeginn beim hektischen Wegschalten der Neujahrsansprache beinahe einen Unfall, weil ich zur vollen Stunde ewig suchen musste, bis ich einen Sender ohne Kanzlerinnengeknödle fand.

    • @ Schwester des für das Tierwohl Zuständigen.
      Ääh, depleted uranium/ Isotop hochgestellt 238 U, Blei in Parmaschinken? Werden denn die Säue der Poebene mit schnödem Plumbum erlegt? Hier wäre der Hubertus als nächster Heilige gefragt, der schon lange mit dem auch für Natur/Umwelt zuständigen obigen minderen Bruder abgesprochen haben sollte, die Plumbum-Kügelchen durch Weichei-sen zu ersetzen. Was natürlich den Dentisten nach dem Hasenmahl erfreuen möge.
      .
      Übrigens, verehrte Schwester aus Assisi. Eine angeborene Leseschwäche ließ mir Ihren Satz des drittletzten Abschnitt so vor dem Auge erscheinen: “ abgereicherte populistische Penetratoren zur Erhöhung der Massenbelegung hinterlassen Spuren von alphastrahleninkorporierenden bei der Bevölkerung nicht nur des Balkankrieges…“
      .
      Und nun laßt mal die Trapschützen und Jägersleute ihre Schießstände aussieben.
      Waidmannsheil. (DdH)

  86. Jeder bitte, nur ein Kreuz.
    … dass kein anderer Schluss übrigbleibt, als dass die „Krise“ geplant war.

    Grenzen aufgegeben ….
    Sozialmissbrauch als Gastgeschenk …
    Millionenfaches Asylmissbrauch…
    Aufhebung geltender Rechtsgrundlagen …
    Aushöhlung von Justiz und Polizei …
    Zusammenbruch der Infrastruktur (Schulen, Millitär, Polizeiausrüstung ,Justiz …)
    Schaffung von fächendeckenden No-go-Areas in Deutschland …
    Totale Gleichschaltung der Medien durch das herrschende Parlament der Millionäre in Berlin …
    usw. und sofort ….

    Das Mantra über den Untergang einer Nation.
    Lang leben die Vereinigten Staaten von Europa –
    als Ersatz eines vormals als Deutschland bekannten Landes.

    Lang lebe die Einheitspartei der globalen Eliten deutscher Prägung.
    In den Abgrund sollst Du gehen alt Vaterland.
    Was andere aufgebaut wird nun vollstreckt.
    Die gelben Sterne auf Blau sind nun dein Sein.
    Endlich wieder ist das Land geeint und doch geteilt –
    die Kaste der Partei und die des dummen Volkes.

    Auf, Auf, bald ist’s vollbracht.

    • Im Ödland der gedanken- und bedenkenlosen Ignoranten, Jasager, Lügner, Schleimer und Duckmäuser
      Es ist möglich, dass der Deutsche noch einmal von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten. Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.
      Christian Friedrich Hebbel (1813–1863)

  87. Titel eingeben
    Antesde sagt:
    1. Februar 2017 um 16:44 Uhr

    Die Bankenkrise kann sehr wohl als Ergebnis von Zentralbank-Planwirtschaft gesehen werden. Damit wäre jedes von Linken beschworene „Kapitalismus“-Problem lediglich ein Wahngebilde. Subjektiver Idealismus eben. „Ich will etwas bezeichnen wie ich es will, weil mir das gerade am besten ins Zeug passt“.

    Herr/Frau Antesde,
    bei Bankenkrise muss man unterscheiden.
    Einmal die Staatsschulden Krise, Banken in den Südländern.
    Dort wurde den Banken verordnet, Staatspapiere aufzunehmen.
    Dann die Schulden bei diesen Banken durch erhöhten Konsum/ Verschuldung der Bevölkerung durch die billigen Eurozinsen im Verhältnis zu den Zinsen, die in diesen Ländern vorher in eigener Währung bezahlt werden musste

    Dann die Subprime Krise ausgehenden von den USA, bei denen in Europa nur das „stupid German Money „ betroffen war.

    Schauen wir uns Subprime mal kurz genauer an.
    Unter der Clinton Administration wurde dies angeregt.
    Leute die vorher niemals einen Hauskredit bekommen hätten, sollten nun die Möglichkeit bekommen, Kredit aufzunehmen.
    Programm wurde unter Bush weitergeführt.

    Schon in 1998, und dies ist wichtig, wurde hier in der Presse aber nie publiziert, fragten die Banken bei der US Administration an.
    “ Was passiert, wenn uns die Kredite um die Ohren fliegen.“
    (Die New York Times hatte damals 1998 einen Artikel darüber in der Zeitung)
    Antwort der US- Regierung : Dann pauken wir euch raus !!

    Na das war dann ein schöner Freifahrtschein für die Banken in diesem Berreich noch mehr Kredite an diese Bevölkerungsgruppe raus zu hauen.
    Die Bankster sind zu den Leuten gegangen, haben ihnen gesagt, ihre Immobilie ist um xx % wertvoller geworden und ihnen neue Kredite für Auto usw. untergejubelt.
    So nahm das Ding seinen Lauf.

  88. Der Wahnsinn hat Methode
    Zum Gefährdungspotential von Feinstaub gilt:

    Je kleiner das Rußpartikel ist, desto tiefer dringt es in die Lunge ein und setzt sich dort fest. Diese Partikel sind umso gefährlicher, je gesundheitsschädlicher die chemische Zusammensetzung des Partikelstaubes (PAK) ist.

    Die Autos, die durch die Einführung der Umweltzonen in den Ruhestand geschickt wurden, sind hauptsächlich alte Vorkammerdiesel (Mercedes 200D und Konsorten). Diese stoßen aber keine kleinen Partikel aus. Die kleinen Partikel kommen zum größten Teil aus modernen Direkteinspritzern, die ja fast alle mit grüner Plakette in die Umweltzone fahren.

    Wie soll es da zu einer Verringerung des Feinstaubes in den Umweltzonen kommen?

    Im Neubau und der Sanierung von Wohnraum steigt zudem der Anteil der neuinstallierten Pelletheizungen, welche im Gegensatz zu Gasheizungen als „grünes Heizsystem“ gelten. Aufgrund der seit 2016 verschärften ENEV können im Neubau fast nur noch Pelletheizungen oder Wärmepumpen verwendet werden. Der günstige (politisch verordnete) Primärenergiefaktor 0,2 für Pelletheizungen kommt hier zum Tragen!

    Es hat sich jedoch bei Untersuchungen gezeigt, dass Holzpelletheizungen im wintertypischen Tagesprofil bis zu 1.200-mal mehr Feinstaub als Öl- und Gasheizungen verursachen.

    Wahnsinn? Nö, deutsche Umwelt- und Klimapolitik!

  89. Phaeton
    Nächster Vortrag Kunstgeschichte: PHAETON
    .
    Stichworte:
    Feinstaub, Volkswagen, Autobahn, Vier Jahre Zeit

    • Bei VW immer mit berücksichtigen:
      Niedersachsen, Politiker im Aufsichtsrat,
      VW-Klausel und Sperrminorität

  90. Traumpaar
    @Renate Simon, 1. Februar 2017 um 20:06 Uhr

    Sie pflegen da ein sinistres Hobby. Kein Wunder, wenn Ihr Rechner schlapp macht.
    Nicht auszudenken, sollte Schulz irgendwann den Pofalla …………. zitieren.

    • ja, da sagen Sie was
      und mein Plan mit der Speichererweiterung war der Schuss in den berühmten Ofen. Am besten macht man irgendwann mal das Fenster weit auf und wirft die Kiste einfach raus. Daran denke ich seit meinem ersten windoof, also schon sehr lange.

      Übrigens sammel ich nicht allein hier, DdH sammelt auch und Gamskampler hat heftiges Interesse an Bildern bekundet.
      https://s6.postimg.org/8hbrw0vch/590582513.jpg

      Da passt Pofalla auch, doch…

  91. Schneespaß auf den Grinden
    „Dass der Schnee hier so weiss ist, liegt auch daran, dass nicht allzu viele es sich leisten können, hier zu sein.“

    Nun, am vorletzten Wochenende im Schwarzwald sah es nicht direkt danach aus, dass das Lustwandeln auf glitzerndem, reinweißem Schnee oberhalb einer atmosphärischen Sperrschicht das Vorrecht weniger aus den besseren Kreisen wäre.

    Einige besonders schlaue hatten am Schwarzmisssattel in ihren Wohnmobilen übernachtet, weil ihnen so ein guter Parkplatz sicher war. Wer dann am Sonntag Morgen um 10 Uhr ankam musste dann schon bis zum Einstiegspunkt der Loipen zwei Kilometer an der Landstraße entlanglaufen. Und an der Schwarzwaldhochstraße da war der Nationalpark Nordschwarzwald eher ein Nationalparkplatz
    (http://www.swr.de/marktcheck/parkchaos-an-der-schwarzwaldhochstrasse/-/id=13831164/did=18875972/nid=13831164/1dikvtm/index.html).

    Da kamen sie nun aus den feuchtkalten sumpfigen mit giftig krankmachenden Gedünst gefüllten Niederungen dahergefahren,
    um auf Skiern, Schneeschuhen oder zu Fuß die Wälder und die offenen Hochflächen der Grinden zu bevölkern und dabei womöglich das letzte Auerwild der Region in den Hungertod zu scheuchen.
    Aber so ist das eben: Wo gehobelt wird, da fallen auch gemeinhin Späne. Und der Nationalpark ist ja doch zuallererst ein touristisches Aushängeschild und erst in zweiter Linie ein Naturschutzprojekt.

    Wie auch immer. Wem das Glück einen günstigen Parkplatz bescherte, der erlebte dort oben einen wunderschönen Tag.
    War man vom Schicksal besonders auserwählt, dann geriet man sogar an einen Ort, an dem nicht ganz soviel Trubel herrschte und die fantastische Fernsicht und ein makelloses tiefblaues Himmelsgewölbe in Ruhe genossen werden konnte. Im Oberrheingraben waberte ein weißes Nebelmeer, das schleierartig in die Schwarzwaldtäler hinein auslief. Dahinter ragten dunkel die Vogesen empor. Im Osten, hinter den weiten Nadelwäldern der Ostabdachung des Schwarzwaldes, bildete,
    gleichfalls klar sichtbar, die Schwäbische Alb, wie eine tiefblaue Mauer, den Horizont. Weit im Südosten hinter der im Dunst liegenden Bodensee-Niederung schließlich, klein, wie ein Gebirge aus einem Spielzeugland, die Alpenkette vom Schreckhorn im Berner Oberland bis hin zum Wettersteingebirge. Ein ergreifender Anblick.

    Dort wo im Osten die Alpen in etwa dreihundert Kilometern Entfernung im Dunst und hinter der Erdkrümmung versinken, da liegt der Tegernsee. Ich bin in Gedanken bei denen, die dort diesen sonnigen Hochwintertag genießen. Dann fällt mir ein, dass ja in unserer Zeit so viele ihren Winterurlaub in Thailand oder irgendwo sonst in Exotistan verbringen. Wie töricht, denke ich und lächele zufrieden.

    Hach, das Glück liegt doch so nah!

  92. Atmen ist Luxus, das muss man sich verdienen!
    Hmmm… Wer hätte das gedacht, dass uns ausgerechnet die „Messstelle für Luftsauberkeit in meiner Heimatstadt“ erklärt, dass Feinstaub ganz demokratisch alle schädigt, und damit sogar einen Hauch von Gerechtigkeit andeutet?
    Sogar eine Stadt deren Reichtum aus einer Raffinerie kommt, deren abgefackelte Gase schwarzen Rauch produzierend ich schon als Kind in den 50er Jahren von der Autobahn aus als wunderschönes Bild genossen habe, und einer Autofabrik, deren betrügende Produkte in absehbarer Zeit statt Profit erst mal eine saftige Strafe nach Trump Land überweisen muss? Entsetzlich! Nun ja, die haben dort eine jahrezehnte lange Erfahrung mit extremster Luftverschmutzung und stellten früher sogar mal Zweitakter her. Fortführung des hier ja öfters gepriesenen, alten bayrischen Brauchtums aus der aus CSU und Kirche geführten bayrischen Tradition der Profitmaximierung halt… was so lange gut war, kann jetzt nicht falsch sein.
    Inversionswetterlage hin oder Inversionswetterlage her.
    Und nun langsam, aber stetig, auch schon auf dem Weg zum Tegernsee???

    Nun, man hört sowas gern, und ehrlich in sich hinein geschaut, so als schlechter Mensch, da freut man sich sogar ein wenig.
    Das Leben der Reichen bringt ohnedies die materiellen Gefahren des Abstiegs mit sich (man denke nur an die alles verteuernden heimgeholten Trumpschen Arbeitsplätze), die Vermögenden bestraft also das Leben wenigstens mit einer Bronchitis, gut so.
    Die Merkel/Schulz Wählenden sind darob nicht wirklich entsetzt, sehen vielmehr die Güte des Allmächtigen am Werke.

    Wer mal in einer indischen Grosstadt, ganz ohne Inversionswetterlage, auf einer Strasse gerade mal noch 30 Meter weiter schauen konnte oder schon in den 80ern von München nach Wangerode im Nachtzug fliehen musste um auch weiterhin Atmen zu können, der entscheidet sich entweder für die Berge oder die Strände. Bei aller Liebe zu den Bergen ist denn doch das Klima an den (südlicheren) Stränden angenehmer.
    In Ländern wie Indien ist diese „schwere … und unbewegliche (städtische) Luftschicht“ übrigens nicht grau, sie erscheint in einem allerliebsten orange, wie eine zarte Parfum Reklame, riecht allerdings beim Näherkommen genau so, wie man sowas befürchtet.
    Reiche Mumbayites sind da abgehärtet und fliegen nach München zum Atmen. Die Evolution wird sich mal wieder als gnadenlos erweisen und uns aussortieren.

    In reicheren Ländern, wie zB Japan, sieht man hingegen wie von dieser Sorte Sklave allmorgendlich ein paar Millionen als Sardinen verpackt in Metallkäfigen, genannt S-Bahn, von den Stränden im Süden in die City transportiert werden, um dort das Geld zu verdienen, das nötig ist um dort zu wohnen, wo es die Luft noch kostenlos gibt.
    Deren Lebensqualität wird übrigens derzeit gerade verbessert: das Parlament diskutiert gerade ein Gesetz wonach nur noch 80 unbezahlte Überstunden pro Monat erzwungen werden dürfen.
    Sozialismus mal wieder…. Die lernens nie!

    „Es ist ein Blau, wie Blau eben so ist, mit etwas rotem Schimmer beim Sonnenuntergang im Westen…” wer so was nicht hat, der ist irgendwann im Leben falsch abgebogen: „Es ist schrecklich. Lebensgefährlich. Ganz schlimm. Jemand sollte etwas tun. Am besten in Berlin oder Brüssel.“
    Sie sagen das so sarkastisch… wenn die Leute das anders haben wollten, würden sie es sich doch nicht bieten lassen, oder?

    • "wenn die Leute das anders haben wollten, würden sie es sich doch nicht bieten lassen, oder?"
      @TDV … Apropos „Berlin oder Brüssel“:
      Neulich stieß ich auf einen allerWeltsartikel, Hamburch würde im Sommer die größten Demos seiner Geschichte erwarten. Aus dem Oberstübchen schallte jedoch nur ein gequältes „HÄH?“ zurück, da man den geneigten Leser wie so oft ohne jegliche Begründung zurücklies. Es wäre ja nun nicht die erste Veranstaltung dieser Art im Satelliten-Rund, nicht wahr. Nun gut. Erst mal im tiefgeistigen Lager 7 abgelegt und einen schwachen Merker gesetzt.

      Mittlerweile aber bangen nicht nur die Briten um ihre Queen und ich mich um meine nordische Verwandtschaft. Der geneigte Sachverstand richte all seine Sinne zusätzlich ab etwa 24. März auch unbedingt auf den gern in die linke untere Ecke abgeschobenen Teil der Nachrichten, mit denen wir üblicherweise unsere hübschen Köpfchen nicht belasten mögen. Ich erwarte mindestens 2-Punkt-Schrift, liebe Mutterschiffler!!

      Der ESM war aus meiner Sicht jedenfalls Dünnpfiff gegen das, was uns die ESB’ies-Fraktion aus dem Hause U-B-B bisherigen Ankündigungen nach offenbar allen Ernstes Ende März „anzubieten“ gedenkt. Zarte Hinweise auf’s Volksvermögen finden sich schon mal beim Hn. Braunberger im Blog. Löschsicher archiviert mit Dank an dieser Stelle nachträglich dem Autor. Man darf gespannt sein wie ein Flitzebogen, wie man uns die damit einhergehenden Marionettenfäden der inflationären Art im Wahljahr wohl zu verpacken gedenkt.

      PS. Untergehendes zartes Rot erkläre ich hiermit schon mal vorsorglich zum neuen „Schnulz“.

      PPS. Ostsee-Luft statt Feinstaub und Berge könnte sich 2017 als deutlich gesünder erweisen.

      PPPS: Für’s Revoluzzen der staatlich-geförderten Art bin ich definitiv ungeeignet. Tut mir ja nun auch leid, dass ich dermaleinst Lesen und Schreiben gelernt haben. Asche auf mein (immer noch Pfaaabe annehmendes teilergrautes) Haupt.

    • Hamburch, die haben doch einen an der Waffel
      Linksextreme dürfen an der Uni den Aufstand üben… sonst gibt’s anscheinend an Unis nicht mehr viel zu lernen.
      https://www.welt.de/regionales/hamburg/article161716000/Linksextreme-duerfen-an-Universitaet-Blockaden-ueben.html

      Man mag ja die Gipfel für völlig blödsinnig halten, aber dass die Uni sich für so etwas hergibt, Zeiten sind das.

    • Aber Renate...
      Da treffe sich also die Generalbevollmächtigten der 20 grössten Verbrecherorganisationen die die Bürger der Welt je drangsaliert haben, und sie sind dagegen. dass die wenigen die das stört, sich darauf vorbereiten?

      Und dann auch noch „Die Welt“? Jedesmal wenn ich diesen Stammvater aller Lügenpresse auf dem Computer öffne, bekommt sogar der Durchfall.

  93. Titel eingeben
    Vor zehn Jahren habe ich mir einen Lieferwagen gekauft von einem in Hannover ansässigen Hersteller und habe alles einbauen lassen, was es damals gab. Rußfilter, Standheizung, ESP, Scheinwerferreinigung, Winterpaket und achtfache Bereifung. Wenn ich mir das finanzielle Ergebnis nach 280.000 km betrachte, war ich wohl bekloppt. Ich hätte mir besser ein W124 Benz im zarten Alter von 20 Jahren für kleines Geld zulegen sollen, der heute mit H-Kennzeichen überall hin dürfte. Ohne Filter, beim Kaltstart wegen der Anreicherung jesusmäßig am Rußen, aber eben halt zulässig.
    Die Parole kann nur sein: Mobilität bitte mit Automobilen vor 1986. Alles andere wird früher oder später rechts-albern-naiv verboten.

    • Trifft meine Beobachtung zu,
      dass die wesentlichen Lkw-Transporte von Frachtführern aus der mehr östlcihen EU erbracht werden?
      .
      Die Polen machen den Subunternehmer für deutsche Speditionen, gerne auch österreichische Frächter, die dann ungarische Subs beauftragen – wenns ganz rund sein soll, vermieten die denen noch ihre alten Lkw.
      .
      Mir ist ziemlich klar, woher der Feinstaub tatsächlich kommt. Dazu kommen noch die Busse des ÖPNV, da fahren auch noch alte, solange man sich keine neuen leisten kann.

  94. Also ,kurz und hart : Die CSU ist eine Umfallerpartei .
    Wer es gut mit Deutschland meint, muß heute, anders , als vor dreißig Jahren, schon etwas anders wählen.

    Bei der CSU ist das Muster wie folgt :
    Zersd werd schwaa dahergredt , daun ois Fuaßdaggn vo dera greislichn in Berlin glaundt, und ois, wiakli ois, midgstimmd.

    Schmatza sans ,de CSU la , owa koane Mauna !

    Zuerst eine dicke Hose quatschen, dann als Bettvorleger von IM Merkel und ihrer Christ-SED mit Brüsseler Fußgeruch landen.

    Schwätzer, aber keine Männer .

    Nein, da gehört schon anderer Toback geraucht, dass der Misttruppe die Schweinsäuglein tränen .

    Und FDP kannste knicken, wie das Nordlicht richtig anmerkt.
    Töter, als tot .

    Ob der ganze Dreck jetzt Feinstaub ist, kann ich nicht sagen, mit den jeweiligen Säuen, die die Grünlinge durchs Dorf treiben, befaß‘ ich mich nicht ernsthaft.

    Zuerst fällt der saure Regen, dann stirbt der Wald, dann ist alles, wie vorher.

    So schaut’s aus, im Schneckenhaus, Herr Oberländer !

    CSU- warum nicht gleich den christlichen Jungfern und
    Abstinenzlerbund ?

    Nicht alles, was Tracht trägt, teilt auch die gehörige Tracht Prügel aus.

    (Merkwort wider die ,,Landhausmode“)

    • Otto Moser
      Der Oberländer findet aber, dass die CSU „Haltung“ hat, es ist für ihn die einizg wählbare Partei.
      Das frag ich mich aber doch, was der auf neubayerisch als „Standing“ bezeichnet, auf das die Bayern ja sonst immer so stolz sind.
      Nee, es ist vielmehr so, dass Seehofer kuschen muss und das auch macht, sonst käme es zur Scheidung und zum Gang in die Bedeutungslosigkeit der CSU, davor haben die zu Recht Angst.
      Und deswegen laviert er auch so rum. Wenn Merkel dann weg ist, kommt Söder dran und muss versuchen, die ganze Umfallerei ungeschehen zu machen, Motto:“Das war der Seehofer, mit mir wäre das nicht passiert.“
      Seehofer wird dann geopfert werden.
      Es gibt ja zum Glück Alternativen.

    • Tja, Moritzburger, der Oberländer darf gern an die kernige CSU
      glauben, das ist sein gutes Recht.

      Die komplizierte Taktik CSU-intern, die Sie skizzieren, können wir nicht abwarten, bis dahin hat die pietistische Närrin Deutschland abgewrackt .

      Ich gebe allen, die die CSU ins Spiel bringen, halt zu bedenken :

      Auf das großspurige Gschwaunads soll man nichts geben, die Partei hat ALLES, was Deutschlnd schadet, Griechenland, Euro-Rettung in 5 Instanzen, Flüchtlingsinvasion , you name it, they did it, ihren Segen im Bundeswackeldackeltag gegeben .

      Genau, wie die FDP, ist sie reif für die Auflösung.

      Leider, aber Erwachsene müssen der Realität ins Auge schauen, sonst werden sie Linke (widdewiddewitt) .

  95. Feinstaub in der Lückenpresse - 498 zu 114
    Es ist gerade 7:00 im RHS. Auf der Startseite des Mutterkutters nichts über die überwältigende Zustimmung des House of Commons zum Brexit. Auch nicht im Guardian, nicht in der FT.com. Aber im Telegraph.

    Jeder blamiert sich halt so, wie er es am besten kann.

    • Jeder blamiert sich halt so, wie er es am besten kann.
      Ich befürchte unser Bundestag wäre zu sowas nicht imstande…
      Dabei kann, wer jetzt die Zeichen der Zeit versteht, jede Menge Geld sparen.

      Ach so…. stimmt ja…. die deutschen Abgeordneten bezahle ja sogar ihre Steuern mit unseren Steuern.

      Naja, wenn man schon so ein Volk hat, das sich alles bieten lässt, warum soll man das dann nicht ausnutzen?

    • Die elitäre Sicht des S. Gabriel oder ICH CHEF - DU NICHTS.
      Mutterkutter: Besuch in Washington
      Gabriel will Amerika „unsere Sicht der Dinge“ erläutern.

      Ob er den Amerikanern auch den Stinkefinger zeigt wie dem Wahlvolk in Deutschland, die ihn einen Volksverräter nennen.

    • Das hat mich jetzt gereizt : Das Ösi Boulevard-Blattl krone
      hat die Meldung von der Abstimmung und ihrem Ausgang seit 1.2.,21:35, allerdings auch eher versteckt, und ohne Nennung des Verhältnisses.

      Welt hab ich noch nicht nachgesehen, aber weil es immer heißt, Qualitäts-medien und Boulevard, etc.

      Um so ungefähr auf dem laufenden zu bleiben, liest man besser Boulevardzeitungen der Ösis, oder die BAZ, die ist auch recht offen.

      FAZ hat jetzt übrigens auch eine dürre Meldung.

      Sollte dereinst das pöhse Britannien nach dem Brexit florieren, kriegen wir eine Nachrichtensperre, und jede Meldung darüber wird mit Gefängnis bestraft.

      Neue Freiheit Deutschland.

      Nur mehr für brave Politruks.

    • @gast aus west-berlin "Jeder blamiert sich halt so, wie er es am besten kann."
      Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung :-))

    • "Ah, leave me not to pine alone and desolate..."
      Brexit finde ich trauriger als Trump, Flüchtlingskrise und was es da sonst noch gibt.
      Als hätten uns gute Freunde in schlechter Gesellschaft (Osterweiterung) allein gelassen.
      Um die Wirtschaft mache ich mir weniger Sorgen, schon das Empire war den Kaufleuten hinterher gewachsen.

    • @ Otto Moser, 2. Februar 2017 um 09:19 Uhr „Das hat mich jetzt gereizt : Das Ösi Boulevard-Blattl
      Lieber Herr Moser, sparen Sie sich die Mühe, bei der Welt nachzusehen. Bis 13:00 Uhr gab es da noch keine Meldung. Auch ist nichts über die WON-interne Suchfunktion unter Theresa May auffindbar.

      Stattdessen groß aufgemacht ein Bericht über die Proteste in GB gegen Trumps Besuch.

      Ich vermute, das liegt daran, dass die Journalisten der Welt „schwuler“ werden müssen. Da beliebt wenig Zeit für ordentliche Arbeit. Eigentlich nachvollziehbar. Eine durch und durch verrottete „Zeitung“. —

      Übrigens haben ca. zwei Drittel der Labour-Abgeordneten für Mays Gesetz gestimmt. Nur ein Tory – Kenneth Clarke – hat dagegen gestimmt.

      Das Verschweigen ändert nichts an der historischen Signifikanz der gestrigen Abstimmung:

      Das britische Volk hat zum dritten Male innerhalb eines Jahrhunderts beschlossen und gezeigt, dass es keine Befehle aus Berlin entgegennehmen möchte.

      Gleichzeitig eröffnet uluvF eine weitere Front gegenüber den USA. Die Front gegen Russland steht ja schon länger. Mehrfrontenkriege sind, wie die Geschichte überzeugend demonstriert, stets zum besonderen Nutzen und Frommen des deutschen Volkes ausgegangen.

      Stoppt die Schadkanzlerin.

    • Tja, Gastberliner, da hilft nur ,,Feindhören'' ,
      wohl dem, der unsere Geschichte ein bissl kennt .

    • Nachrichtensperre
      Otto Moser, nicht er zukünftig werden es manche Nachrichten einfach nicht mehr schaffen, durch den Feinstaub /um mal schön im Thema zu bleiben). Offenbar beeinträchtigt der auch den elektrischen Strom beim Fliessen, bzw. vernebelt die Nachrichten.

      Im Ernst: direkt nach der Abstimmung im Juni gab es im Stundenrhythmus Meldungen wie stark das Pfund fiele, mit Vermutungen [Hoffnungen!?] dass es gänzlich zusammenbräche. Und ich postete im gleichen Rhythmus wie der FT 100 wächst, immer höher, mit Höchstständen seit Monaten, und wie der DAX täglich abschwall. *Alle* diese Kommentare – auch die rein faktischen – wurden (natürlich bis auf hier, bei Don Alphonso) sofort aus dem Verkehr gezogen.
      Aber natürlich gibt es *keine* Lückenpresse. Man muss nur die Meinung der Leute richtig leiten.

      Trump.? Jeder Furz den er lässt wird uns als stinkendes Ungeheuer gleich oben auf der ersten Seite verkauft; den, wenn man ihn mit einem Streichholz anfackele, gleich ganz Washington ins Nirwana stürzen lässt.
      Es wird derzeit einfach versucht, Trump ‚kaputtzuschreiben‘. Ich bin gespannt, was danach kommt, sofern das nicht gelungen ist. Noch sehe ich rechts und links von mir, dass es funktioniert. Aber nicht einmal die Deutschen können so dämlich sein, sich wochen- oder gar monatelang täglich aufheizen zu lassen mit immer schwachsinnigeren ‚Verfehlungen‘. Wie zum Beispiel einen Untergebenen wegen Arbeitsverweigerung zu entlassen. Oder den Telephonhörer vor dem geplanten Gesprächsende aufzulegen. Um diese Meldung dann nach einigen Stunden ausreichender Bevölkerungsaufregung auch wieder einzukassieren.

      Nein, Herr Moder, die Nachrichten’kontrolle‘ haben wir schon. Die ist nicht Futur sondern Präsens.

    • @Otto Moser
      „Sollte dereinst das pöhse Britannien nach dem Brexit florieren…“

      Worauf sie einen lassen können.

      PS: Kaum zu fassen, wir sind mal einer Meinung!

    • TDV -Einer Meinung .. Ja, mi leckst am
      äääh, obersten Oberschenkel….

      Es ist nun einmal so, wo ich recht hab, hab ich recht.

    • Seine Handelsflotten streckt der Brite Gierig wie Polypenarme aus. Friedrich von Schiller
      Die Engländer, über die Oswald Spengler den Stab bricht:
      „Der Seeräuberinstinkt des Inselvolkes versteht das Wirtschaftsleben ganz anders. Es handelt sich da um Kampf und Beute, und zwar um den Beuteanteil einzelner. Der Normannenstaat mit seiner raffinierten Technik des Geldeintreibens beruhte vollkommen auf dem Beuteprinzip. Das Feudalsystem wurde ihm in einer großartigen Weise als Mittel eingefügt. Die Barone hatten das ihnen zugeteilte Stück Land auszubeuten, der Herzog forderte seinen Anteil von ihnen. Der Endzweck war Reichtum. Gott hatte ihn den Wagemutigen gespendet. Von der Praxis dieser seßhaft gewordenen Piraten geht das moderne Rechnungswesen aus.“

    • Tja, Otto...
      Ich werd zur Sicherheit nochmal drüber meditieren…
      Wenn ich ihrer Meinung bin, das riecht schon sehr verdächtig nach Irrtum

      ;-)

  96. Kommando zurück-neue Sprachregelung
    Morgenparole von Sternjürges bei Moma. A partir de maintenant.
    .
    streiche: Populismus
    setze : Trumpismus
    (DdH)

  97. Staubwolke...Gabriel heute bei T. Rex
    mal sehen wie gross die aufgewirbelte Staubwolke heute wieder wird; sicher nicht nur´n bisserl Feinstaub im norddt. Tiefland. Der Vergleich vom Elefanten im Porzellanladen drängt sich …
    oder wie der DON kürzlich ein bayr. Sprichwort anführte:

    Fange nie eine Schlägerei mit einem an, der nicht mindestens 2 Köpfe kleiner ist, Brille trägt und dessen Hände gefesselt sind…
    Siggi hörst du das noch???

  98. Synchronizität
    Schon lustig. Meine Frau bestellt für die Kinder die Schlitten mit dem Knüppel zwischen den Beinen, ein Buch mit Rodelstrecken liegt gratis bei, ich schlags irgendwo auf… irgendwo? Nein! Bei der Neureuth.

    Ist das hinter dem Wallberg auf einem der ersten Bilder der Schafreiter?

  99. Von der Hornisgrinde bis Wangerooge mit der Geisterbahn nach Düsseldorf...
    …kommt man zu der Obergrenze für 80 unbezahlte Überstunden nach Japan, vorbei an orangenem Nebel in Indien.Wenn das keine Globalisierung ist, einfach schön.

    Was passiert bei Überbevölkerung, wissen wir doch seit Experimenten mit Ratten in übervollen Käfigen…

    Ja, Frau Simon, nur immer alte Leute bei uns. Der Lichtblick der Familie Wulff war leider ein Irrlicht. Ich meine, alt sind wir doch alle selber. Ich möchte hier auch einen Macron, jedenfalls von der Optik her. Man stelle sich den neben Merkel vor, eigentlich unvorstellbar. Warum gibt es bei uns so etwas nicht? Am Besten als Frau, damit es ein schönes EU – Paar gäbe…

    Ansonsten ist der Hommel hier auch blau.Solche Bilder, wie Don sie einstellt, habe ich vor der Tür in meist staubfreier Lage.Wenn es solch Nächte von 20 Grad minus gibt, nutze ich allerdings dann den Morgen, indem die Schubladen des Freezers an der Kellertreppe ins Freie kommen, um ihn abzutauen. Das geht dann, ohne die Kühlkette zu unterbrechen, prima.

    Auch meine Matratze wandert bei solchen Tempraturen 1x jährlich auf die Terrasse, um Milben, die ja da sein sollen, ich aber nicht bemerke, zu killen.Da braucht’s keine Chemie, sondern anschließend den Staubsauger. Auch die Brücken kommen 1x in den Schnee, mit der Oberseite nach unten.Hinterher gibt’s Kloppe (ja,TDV)

    Allergien sind Mist, das ist bekannt.Meine Tochter freut sich bei Pollenflug immer auf einen Flug nach Mauretanien oder eben Regen.

    • EU-Paare
      https://s29.postimg.org/3yrytu5g7/hollande_hebdo_afp.jpg

      Teppich usw. raus in den Schnee kenne ich aus meiner Kindheit. In Düsseldorf hat es zumindest in meiner Ecke nicht soviel Schnee, dass alle Nachbarn ihr Gedöns draußen in den Garten legen und drauflos kloppen könnten.

      So, weil das soviel Spaß macht, ich mir mit dem ccleaner nicht die Platte geputzt, sondern irgendeinen Mist eingefangen habe, den kein Schädlingsbekämpfer findet, kann ich wieder alles neu aufsetzen. Ich bin dann mal wech, klar ich sichere vorher noch meine Daten. Wenn jemand meinen Hals sehen könnte…

      ..

      @Don
      Ihr Neuzugang im Harem ist mir kürzlich über den Weg gelaufen, ich fand die Dame nur nicht so attraktiv, Sie ihnen vorzuschlagen, so kann man sich irren.

    • Musste trotzdem lachen,
      @ Frau Simon, auch wenn der Anlaß traurig war.

      Für Ihren Hals, wenn er nicht vor Zorn geschwollen ist, empfehle ich Ihnen Myrrhentinktur. Mir hilft’s , wenn ich sofort gurgle:
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Myrrhentinktur
      15 Tropfen in ein Glas lauwarmes Wasser geben und los geht’s.Sieht milchig aus.

      Ihren Humor haben Sie ja noch bei all der Schädlingsbekämpfung…Helau.

    • Danke Philomena
      so langsam komme ich wieder in Übung. Man ist bei windoof ja fast schmerzunempfindlich geworden im Laufe der Jahre. Allerdings habe ich noch kein Update drin, dürften so um die 200 Dateien sein und das dauert Stunden. Das mache ich gleich und besauf mich dabei mit einem Glas Wein. Zu essen gibts heute auch nix, das ist auf Dauer kein Leben.

      Der Missetäter ist aber erstmal wech, wollte hier antworten und bekam per neuem Tab nackte Weiber angeboten, so ich über 18 bin, also nee, das mir alten Frau oder plötzlich yahoo-Suchmaschine, noch nie benutzt. Sachen gibt’s und nur die Radikallösung.

      Gegen dicken Hals hilft nur kräftig schimpfen, nicht fein, nein dann schon deftig. Und mit Myhrre können Sie mir aber bitte wirklich gestohlen bleiben, dieses religiöse Aufstoßen und davon Umwehtsein ertrage ich nicht.

      Nun denn Helau oder Alaaf, hier isses Helau und mir sowas von schnuppe.
      Übrigens können Sie neben ulF stellen, was Sie wollen, es ist sinnlos.
      https://s6.postimg.org/qugykbv75/g7_26_5_2016a.jpg

    • @Frau Simon,
      https://de.malwarebytes.com/
      hilft garantiert, ist schnell und für Privatanwender kostenfrei. So gängige antivirenprogramme sind meistens selber welche, Vorsicht mit dem Zeug.

      Danke für das Bild oben, köstlich.

    • Danke Gamskampler, aber nun werde ich erst mal nix Fremdes
      installieren. Himmel, ich muss ja die windoof-updates alle noch laden, ach du liebe Zeit, das habe ich jetzt völlig vergessen, aber der Rechner läuft. Die ganze Apdäterei bringt’s auch nicht, außer die Platte vollmüllen.

      Welches der vielen Bilder, die ich unterdessen gepostet habe, finden Sie köstlich, ich habe mir bei der Auswahl echt Mühe gegeben, damit Sie das finden, was Sie vielleicht suchen.
      https://s6.postimg.org/4p1g7rult/9881791.jpg

    • @Philomena
      Hier benutzt man Tatami Matten… und der Schnee ist in Japan genau so dämlich verteilt, wie die meisten anderen Dinge.
      Nur können die Japaner beim Schnee nix dafür.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Tatami

    • Frau Simon und TDV
      Frau Simon, wenn es hilft, ist es mir egal, wenn es aus der sakralen Ecke kommt.Es schmeckt eher „medizinisch“.
      Für das, was Sie da machen, hätte ich meinen Sohn – ist aber noch nicht passiert.Hin und wieder muß man auch mal aufräumen, was ich auch schon mal vergesse.

      @ TDV, immerhin mit Schaumstoffeinlage!
      Ich las, dass eine Frau in Japan sich wegen der vielen geforderten Überstunden das Leben nahm.Traurig, diese Ausbeutung.

    • @Philomena
      Glauben sie nicht alles was sie lesen… Das mit dem Schaumstoff Mittelgummi ist billiger Ersatz und muffelt bereits nach wenigen Jahren. Reisstroh ist da besser. Die Echten werden meist in kleinen Werkstätten hergestellt. Handwerk, statt computerisierte Massenproduktion…
      Bei den aus der leider arg teuren Handarbeit muss man nach etlichen Jahren dafür nur den Überzug wechseln.

    • TDV,
      das habe ich Ihrem Wikilink entnommen…Ich glaube ja, mir wäre es etwas zu hart überm Lattenrost, oder gibt es da statt dessen etwas mit Federn, Trampolinartiges?

  100. Kalkuliertes Scheitern?
    Schwer zu glauben, dass diese Administration überhaupt erfolgreich sein will.
    .
    Vielleicht ist das Scheitern dieser Präsidentschaft einkalkuliert. Die Hinterleute wissen, dass es für die richtige Machtergreifung derzeit noch zu früh ist. Dazu müssen sie auf der Strasse erst noch eine richtige schlagkräftige faschistische Bewegung aufbauen, deren politischer Arm die G.O.P. beerben soll.
    .
    Die jetzige Präsdidentschaft soll (a) einen Mythos schaffen (b) allen demokratischen Checks & Balances so viel Schaden zufügen wie irgendwie möglich.
    .
    Sie erinnern sich an Karl Rove, der seine Vision vor ca 15 Jahren etwa so beschrieb: „Ewige Herrschaft der Republikaner in einem immer konservativer werdenden Amerika“. Dieses Projekt will Breitbart offenbar fortsetzen, nur eben schon rechts von der G.O.P.

    • Apocalypse now or never?
      http://www.tt.com/panorama/12571499-91/bib-run-wachposten-regeln-chaos-an-der-uni-innsbruck.csp

      Am Ende dieses 2:31-minütigen Filmchens wurden leider auch nur die letzten fünf Wörtchen von „orandum est, ut sit mens sana in corpore sano“ eingeblendet.

      Donnerstag, 2. Februar 2017 – Trump droht Universität [Warum nur?]

      Auf dem Campus der nordkalifornischen Universität in Berkeley haben am Mittwochabend Tausende Menschen gegen den umstrittenen Auftritt des Bloggers und Trump-Anhängers Milo Yiannopoulos demonstriert. Die Polizei schritt ein, als Demonstranten Feuer legten, Scheiben einschlugen und Absperrungen niederrissen. Der geplante Auftritt von Yiannopoulos wurde kurzfristig abgesagt.

      Trump echauffierte sich heute auf Twitter über die Uni: „Wenn die U.C. Berkeley keine freie Meinungsäußerung zulässt und Gewalt gegen unschuldige Menschen mit anderen Ansichten ausübt – KEINE BUNDESGELDER?„, stellte Trump eine Streichung staatlicher Mittel in den Raum.

    • Die Amerikaner sehnen sich nach Bürgerkrieg
      Oder hat sich schon mal jemand von Ihnen gefragt, zu welchem Zweck die alle so viel Waffen und Munition horten?


    • @ Externet
      „Wenn die U.C. Berkeley keine freie Meinungsäußerung zulässt und Gewalt gegen unschuldige Menschen mit anderen Ansichten ausübt – KEINE BUNDESGELDER?„, stellte Trump eine Streichung staatlicher Mittel in den Raum.“

      Die Uni hatte Milo Y. von Breitbart eingeladen, eine Rede zu halten. Die Veranstaltung musste abgesagt werden, als die dagegen gerichtete Proteste gewalttätig wurden.

      Habe die Krawalle live im TV verfolgt. Die Campus Polizei war nicht in der Lage, die Gewalt zu stoppen. Sie hat lediglich per Lautsprecher die Menschenmasse aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Niemand hat darauf reagiert.

      Warum die nicht schon längst Verstärkung angefordert hatten, verstehe ich nicht. Warum die Feuerwehr nicht gerufen wurde, nachdem ein Generator mit einem Ölkanister unbekannten Inhalts in der Nähe eines Unigebäudes angezündet wurde und die Flammen sogar einen anliegenden Baum erreichten. Das sah sehr gefährlich aus, und ich hatte wirklich kein Verständnis, wie lasch die ganze Situation gehandelt wurde. Die Randalierer konnten in Seelenruhe Fensterscheiben kaputt schlagen und sontwie Sachbeschädigung begehen. Es gab sogar Verletzte, die von den Chaoten angegriffen wurden. Habe so etwas noch nie gesehen und fand das unbegreiflich.

    • Zusatz
      Der letzte Absatz hatte sich dem Copy&Paste verweigert:
      @ Extranet
      Ja, Trump droht mit Streichung staatlicher Mittel der UC Berkeley.

      Es wird jetzt schon evident, dass er gut drohen kann.

      Am liebsten möchte er foltern lassen, damit droht er auch dauernd.

      Er hat gestern ja auch schon dem Iran gedroht:
      Iran befindet sich jetzt „on official notice“ der USA, was auch immer das bedeuten mag. Ist aber nicht lieb gemeint.

      ****

      @ HansMeier555
      „Die Amerikaner sehnen sich nach Bürgerkrieg
      Oder hat sich schon mal jemand von Ihnen gefragt, zu welchem Zweck die alle so viel Waffen und Munition horten?“

      Dazu ist das 2nd Amendment der amerikanischen Verfassung da: Die Möglichkeit, zu Waffen zu greifen, sollte die Freiheit des Staates bedroht sein.
      Amendment II
      A well regulated militia, being necessary to the security of a free state, the right of the people to keep and bear arms, shall not be infringed.

    • Titel eingeben
      https://www.uploadarea.de/files/eu1/c0bffEcPJ-Daesh-style-Werbeflagge-an-der-Bushaltestelle-2017-Februar.jpg

      Glücklicherweise verschont vom gesundheitlichen Problem, zur dessen Lösung auf dem Plakat geworben wird in einer geographisch westdeutschen Vorstadt, fiel mir unterwegs auf, dass die Werbe-Branche die wehende schwarze Anarchisten-Fahne stilisiert bereits „für die besten Zwecke“ verwendet.

      Die gewöhnlichen US-Amerikaner sehnen sich nach keinem Krieg, einen großen Bürgerkrieg hatten sie schon, den spielen sie zur Erinnerung nach. Mit dem Feuer spielt allerdings „der gesamte Westen“ auf dem europäischen Kontinent in Ukraine. Und interkontinental spielt der zeitgenössische Sultan am Bosporus mit dem „gesamten Westen“ Katze und Maus. Allgemein, auf mittlere Sicht, pflanzen sich die Fittesten fort.

  101. @ Gamskampler, Sie geben doch eh keine Ruhe zwengs ulF-Portreaits
    Meine Sammlung kann ich Ihnen ja nicht zukommen lassen.
    .
    Nehmen Sie hiermit vorlieb. Immerhin 21 Bilder. Leider ist das eine, das ich mir übers Kopfende des Bettes gehängt habe-und dafür das Schutzengelbild mit bridge over toubled waters mit Geschwisterpaar und Gebirgshintergrund uff´d Bihne g´raimt hab´, nicht dabei. Bei diesem besagten 20-fach vergrößerten und in Rechteckformat gebrachten Fotoabdruck, ähnlich „Die Marquise von Santa Cruz“ von Goya muß ich beim Zubettgehen immer unzüchtig an milchproduzierende LPG´en, Milchseen, Butterberge, Melkschemel, Melkmaschinen und Saugzapfen, Schläuche und so Zeugs denken. Vielleich kann uns Frau @ Simon mit einem Bezug aushelfen.
    .
    Allora: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Angela-Merkel-und-ihre-Bayreuth-Kleider-im-Ruecklauf-id30860557.html
    (DdH)

    • DdH, mich interessiert nur das Photo mit dem Gwand, das man
      durch einen langen Schlitz von hinten besteigt.

    • DdH, feine Sammlung
      einen Teil hatte ich schon. Aber was sind all die Kleider gegen so etwas
      https://s6.postimg.org/gmyf7x8z5/ischia_2013_4.jpg

      Und das haben Sie überm Bett und keine Angst, dass es Sie eines Nachts erschlägt? Sehr mutig und tapfer
      https://s6.postimg.org/8iuwgxbxt/bayreuth.jpg

    • Titel eingeben
      Dankeschön @Malheureusement

      @Otto Moser, in diesem speziellen Fall meinetwegen….aber wenns um die Claudia ginge, würde ich schon das Gesicht sehen wollen.

    • Wir reden aber nicht von der Claudia, wer immer das ist,
      und so bleibts beim Schlitzgwandl .

    • ähm.
      @Renate Simon

      Otto Moser und ich(spreche nur für Letzteren) waren gedanklich schon einen Schritt weiter. Überhaupt, und da stimmen sowohl Kant, Adorno, Otto Moser und ich – vielleicht auch Sie, verehrte Frau Simon – überein, ist dieser Gedanke der ultimativ rationale vor dem Urbeginn -nämlich der Tat- nach der alles zu fließen beginnt, um dann zu erstarren und neue Gedanken zu gebären, die wiederum den Urbeginn in sich tragen.

      Dies, Frau Simon, ist männlicherseits nicht beliebig wiederholbar wie Sie wissen. Gedanke und Ziel müssen trefflich übereinstimmen oder so. Die große sächsische Philosophin Knarzella Hustreiter hat dieses Dilemma in ihrem Buche „un nu?“ (ISBN 3411234389) treffend beschrieben.

  102. "Beliebte" Persönlichkeiten, die einen morgens als erstes anschauen
    Wenn er noch läd, sehe ich meist schon an den Haaren oder deren Fehlen, wer’s ist: Das Konterfei beliebter Personen oben auf der Startseite. Heute sind gleich zwei abgebildet. Zum Glück habe ich noch nicht gefrühstückt, denn die Wirtschaft will gute Beziehungen zum einen auf dem Rücken von Kurden, Aleviten und sonstigen Oppositionellen.

  103. at 1315 Canberra time...
    neuerliche Staubwolke. Interessant ist die genaue Zeitangabe der Australier, da sich die globale Lage bei jahrzehntelang Verbündeten wohl minütlich ändert. Nochmal Siggi, pass heute bitte auf!!!

  104. Entschuldigung für den Kollegen Fischer
    Richter Fischer ist nicht typisch für die deutsche Richterschaft. Borniertheit und Selbstgerechtigkeit kommen unter Richterinnen und Richtern vor, sind in der gegebenen Ausprägung aber selten und haben nach Einschätzung vieler Kollegen bei Fischer Krankheitswert.

    • Titel eingeben
      Den juristischen und auch juristenständischen Aspekt der Causa Fischer kann ich nicht beurteilen. Man muss aber zugestehen, dass er Artikel zu schreiben vermag, bei denen einem die Füße nicht einschlafen, weil er das Register von Scherz, Satire, Ironie, tieferer Bedeutung, Sarkasmus, Herablassung usw. vorzüglich beherrscht. Ich bin jedoch nicht selten etwas überfordert, etwa durch Anspielungen auf offenbar so etwas wie eine fischersche Flowerpower-Jugend mit Yeah-Yeah-Musik und Ähnlichem, an welche er offenbar nostalgische Erinnerungen hegt. Leider ist er auch mit seinen Positionen manchmal recht unbeirrbar an denen seiner Jugend geblieben.

      Aber das Hamburger Meinungsquarkblatt ohne Fischer und vielleicht auch noch ohne Zweistein – das gäbe bestimmt einen Aufstand auf dem Hamburger Fischmarkt, weil sich nicht einmal mehr die dort verkauften Heringe darin einwickeln lassen wollten.

    • Eine gewisse
      Überzeugtheit von den eigenen Vorzügen scheint auch manchen Anwälten zu Eigen zu sein.
      .
      Gewissen Journalisten übrigens auch, da kommt aber noch Unkenntnis dazu.

    • Richter Thomas Günther Otto Fischer war zugange bei der Dame Maischberger
      Der Richter und der Pirat im Doppelpack waren schauderhaft und unerträglich! Fürchte nicht das Gesetz, sondern den Richter! Dieser Staat hat sein immer wieder beschworenes Gewaltmonopol aufgegeben.

    • Borniertheit und Selbstgerechtigkeit kommen unter Richterinnen und Richtern vor
      Man muß charakterlich entsprechend determiniert sein, um Polizeibeamter oder Richter zu werden.
      Habt Ihr Eure entsprechenden Klassenkameraden aus dem Auge verloren oder ward Ihr alle auf dem Internat? Keiner von den „Netten“ hat jemals so einen Beruf ergriffen. Die waren schon damals unter sich.

      Das geht los bei Pfeifen, die Richterinninininninnen und Richtererererer schreiben, und endet noch lange nicht bei denen, die von seltenen gegebenen Ausprägungen von Selbstgerechtigkeit und Borniertheit und Krankeitswert (sic!) schwadronieren.

      Hach, der „Kollege“ Fischer. Irgendwie ist er doch „typisch für die deutsche Richterschaft“.
      Würg

  105. @ Gewürztraminer 1.2. 23h10
    Schön beschrieben, der Rundumblick aus dem Alemannenland.

  106. Des Königs neue Haare
    @ Renate Simon, colorcraze, der andere Gast
    Ein Wunder ist geschehen! Die Haare des US Emperor sind nicht mehr orange, sondern dezent silbrig grau, richtig staatsmännisch. ;-)

    @ Extragast
    Nehmen wir den surrealen Fall an, dass Hillary Clinton gewonnen hätte und heute – oh Graus – die Präsidentin der USA wäre.
    Nehmen wir an, dass sie ihre grauen Haare in Goldorange färbt. Sie würden doch das kommentieren, oder? ;-)

  107. Scott Adams (Dilbert) über Trumps Regierungs-/Management-Stil
    … ist OT, aber interessant: Is President Trump Doing Management Wrong?
    Money Quote: There are two basic styles of management. One is the cautious style of Fortune 500 companies. The other is the rapid-iteration and A/B testing style of entrepreneurs. Trump is bringing the latter style to the office. The markers for this style of management include:
    1. Rapid and decisive hiring and firing.
    2. Bias toward action.
    3. Rapid A/B testing. Release the early beta version and judge reactions. Adjust accordingly.
    4. Emphasis on the psychology of success. Entrepreneurial management includes lots of persuasion and bullshit because entrepreneurs have to fake it until they make it. In other words, they have to create demand via persuasion.

    • Titel eingeben
      Given the fact that there is no such thing as economic science, and looking at the „successes“ of last ten predecessor governments of the Unites States of Stupids, I find his approach at least rather entertaining. As far as success goes, lets reserve our opinions until we see some actual facts to go by?

      The real jobless statistics show 7.8 Million before Obama, and 12 million after Obama… so far he has better, right?

      And as another commentator wrote, there actually is a chance of another civil war in the US, so let us not give up hope.

  108. Pharmaschinken und Blei
    @(DdH) Waidmannsheil! Apropos, da Sie von Ihrer angeborenen Leseschwäche schreiben – bzw.: Sie sind nur tricky und setzen einfach irgendwo weitab mit einem hergeholten Argument auf? Politiker machen das oft so, oder auch der Rheinländer: „Wo wir gerade von Urlaub sprechen…“
    Denn der von Ihnen gewillkürte Zusammenhang zwischen „Pharmaschinken“ und Sauenjagd in der italienischen Po-Ebene mit bleiernen (Sauposten und) Flintenlaufgeschossen erschließt sich mir auch nach längerem Nachsinnen nicht, ich denke bei „Pharma“ eher an Tabletten und Spritzen, z.B. in Stallungen verabreicht.
    Jo mei – Weicheisen, mit dem geringen spezifischen Gewicht… Deswegen ist Uran ja so durchschlagend, Gold kann man ja irgendwarum? nicht nehmen. Meinem Großvater haben wir die Schrotkartuschen mit Waschpulver gefüllt.
    Im von Ihnen angeführten Italien ist die Pirsch leider gerade vorbei, gehen Sie im nächsten Herbst einmal hin und gucken Sie, was man da alles so macht…

    • Sagte doch, Ottomops, Leseschwäche, Pharma-statt Parma
      Don Franciscos Auswahl von Schadstoffen in Überschrift verwirrte mich etwas. Machen Sie sich nichts d´raus. Ich verstehe hier auch vieles nicht.
      .
      Das mit dem spezifischen Gewicht sollten Sie sich noch mal durch den Kopf gehen lassen, gedanklich-und sich die Energieformel mit dem emmhalbevauquadrat vor Augen führen. Die Velocitas machts also. Und was die DU-Munition betrifft, so wird hier der Trick mit der hohen Massenbelegung durch unterkalibrige DU-Hartkerne auf relativ kleine Fläche erzeugt wobei dem Muttergeschoß beim Abschuß die Gnade der größeren Fläche zu hoher Velocitas verhalf. Altes Naziwissen aufgrund von Wolframmangel-aber von dem anderen Zeugs für die Wundermunition war auch nichts da. Ist übrigens nicht OT, das Zeugs ist nach dem Auftreffen inkorporativer Leichtalphastrahlendfeinstaub.
      .
      Und wie kommen Sie dazu Ihren Großvater hälinge die Umwelt mit fein verstaubten Phosphaten verseuchen zu lassen? Hatte Ihre Familie nach naherlegtem Wildbret nie Schaum vor dem Mund und stand gar unter Tollwutverdacht? Pardon, Sie nicht zufällig der thüringische Otto?
      (DdH)

    • Nee DdH, das ist nicht der Otto
      aus Thüringen, sein Schreibstil war gaaaaaaanz anders und sehr gewürzt. Sie erwähnten ihn doch hier und auch ich habe ihn immer gern gelesen, war dann schon ebbes stolz, dass er sich von mir explizit verabschiedete. Er fehlt, aber gut, schreiben Sie nebenan noch?

  109. MISSING BREXIT NEWS
    ach ja, auf die abstimmung im unterhaus wurde in den medien nicht eingegangen ? im Schweizer Fernsehen kam eine grosser bericht mit aufnahmen aus dem unterhaus !

    dafür hier eine nachricht, wie der BREXIT – wie von offiziellen deutschen stellen und dem Heiligen St. Martin (H.St.Ma) angekündigt – die britische wirtschaft abwürgt, siehe link !

    und in den USA gehen die Jobless CLAIMS zurück, obwohl mann und frau dort seit november wissen, das der schrecktliche dDT kommen wird. und die arbeitsprodukivität nimmt offensichtlich auch weiter zu.

    http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/UPDATE-Bank-of-England-erhoeht-Wachstumsausblick-1001717726

  110. Now we just look down, and worry about our place in the dirt.
    Noch einmal abschließend zum eigentlichen Thema:

    „Andreas Schwarz, Fraktionschef der Grünen, warnt vor einem pauschalen Fahrverbot durch ein Urteil. „Wir müssen dem Diesel eine Chance geben, es geht um 250 000 Arbeitsplätze“, sagt er. Die Blaue Plakette solle in Stuttgart 2020 verbindlich werden.“

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.feinstaub-in-stuttgart-land-sieht-keine-fahrverbote-vor.35529d5a-818d-46b2-8d5d-e6a19ddf29df.html

    Stellen wir fest:
    Im Jahre 2017 schützen die Grünen die Arbeitsplätze der Autoindustrie vor der Umwelt.

    Wer hätte das mal gedacht?

    Und das mit dem Feinstaub wird eventuell im Jahre 2020 angegangen. Wahrscheinlich wartet man aber, bis alle Euro 5 Diesel ausgestorben sind.

    • Ooooch, so unwahrscheinlich war das nicht...
      Als der grosse Joschka Ende des letzten Jahrhunderts die Nachkriegszeit für beendet erklärte und einen völkerrechtswidrig-verbrecherischen Krieg im Ausland begann, da konnte man schon einiges erahnen, oder?

  111. "KOLLGE"FISCHER
    hat zumindest eine gewisse ausdruckskraft und sprachliche begabung,die in seiner profession nicht immer gegeben ist.

    kollegen von ihm verhängen schon mal für totfahrende raser pipifax-bewährungsunteile oder lassen den klassischen sexualstraftäter einfach mal frei…………..kolleginnen – so wurde auch schon bekannt – würden gerne die Scharia neben das deutsche gesetz stellen.
    und „Kollege“ Fischer glänzt neben der juristischen vorstandsfrau aus Wolfsburg wie eine frische perle !

    vorschlag: käuferstreik, oder ?

    natürlich kann „Kollege“ Fischer nicht mit FISCHER Z kokurrieren, die gleich mal einen titel über den RHS singen……….

    ..https://www.youtube.com/watch?v=jkkYsG8Z9do

    • Der Kommentator nannte sich Jurist...
      „Er war Jurist, und auch sonst von mässigem Vertsande.“ Den Satz kennen sie sicher…

      Der Herr war wohl vom Fach und hängt an der Tradition in jedem Juristen der denkt einen Nestbeschmutzer zu sehen.
      Womit er natürlich Recht hat…. oder?

    • Er war Jurist....
      Ludwig Thoma schrieb ja auch: „Die Hälfte des Gemeinderates von….sind Idioten“ und als er gerichtlich verurteilt wurde, diese Beleidigung „mit dem Ausdruck des Bedauerns“ zu widerrufen, schrieb er: „Hiermit widerrufe ich mit dem Ausdruck des Bedauerns meine damalige Bemerkung, die Hälfte des Gemeinderates von…seien Idioten. Richtig ist, die Hälfte des Gemeinderates von … sind keine Idioten“. Kann mir irgendwer sagen, wer hier zum Ziel des Spottes von Ludwig Thoma geworden war?

    • Der phatte Fischer
      Neulich im Staatsrundfunk schnauzte er den Polizeigewerkschafter an, für wen der denn spreche, doch jdf. nicht für die deutsche Polizei.
      Der Wendt völlig verschüchtert, „ähm, ja, aber irgendwie doch für meine Gewerkschaft, die Kollegen haben ja versucht, mich zu wählen“. Dann machte er sich noch kleiner als er neben diesem Elefanten ohnehin schon war.

      Keiner hat den Fischer gefragt, für wen er denn spricht.

      Dann hat eine Polizisten geschildert, wie sie von einem „Täter“ körperlich mißhandelt wurde (an der Brust). Fischer: „das war kein Täter, sondern bestenfalls ein Verdächtiger!“. Jo. Das „bestenfalls“ hat er betont, damit ihm auch der ebenfalls anwesende Kretin Lauer applaudiert.
      Spätestens da sollte aber dem typischen Zeit-Leser, vulgo Vollidioten, klar geworden sein, daß der BGH-Fischer Gewalttätern hier genau so nahe steht, wie der PLO-Fischer in Israel („Palästina“).

      So ging es dann weiter. Eine Einzelhändlerin schilderte, wie sie immer wieder in ihrem kleinen Laden Opfer von Straftaten wird. Sie sprach davon, daß sie ausgeraubt wird. Der Fischer grunzte darauf hin genußvoll, daß man das juristisch nicht Raub, sondern Diebstahl nennt. Wenn ich es richtig gesehen habe, bekam dieser unfassbar dicke Mann dabei sogar eine kleine Erektion in seiner vollgeschwitzten grauen Hose.

      (Disclaimer: sowas hier deklariert er ausdrücklich als „Respektlosigkeit“ und nicht als Beleidigung im rechtlichen Sinne, so daß keine Bedenken gegen den Abruck meiner Worte bestehen sollten)

    • Titel eingeben
      (Ich hoffe, daß das nach dem Beitrag „Der phatte Fischer“ von sylter456 einsortiert wird)

      Hoppla, da hat sich der Fischer, unabhängig davon, wie nahe er Gewalttätern steht, wohl heftig vertan bei der Geschichte von der Polizistin. Wenn diese (angenommen, wahrheitsgemäß) von einer Straftat berichtet, deren Opfer sie war, dann ist der Täter selbstverständlich der Täter und nicht ein Verdächtiger. Ein Verdächtiger ist jemand, von dem angenommen oder für möglich gehalten wird, mit diesem Täter in Person identisch zu sein; in der Schilderung einer Tat mit unbekanntem Täter ist von Verdächtigen überhaupt nicht die Rede, aber natürlich durchaus von dem Täter.

  112. Titel eingeben
    Da können die in Berlin lange drauf waren. Ich werden mein E4-Filter-Diesel-Lieferwagen so lange fahren, bis das Ding auseinanderfällt. Und wenn er auseinanderfällt, kommt ein Diesel-W124 vom Benz mit H-Kennzeichen. Oder ein schnuckliger Citroen CX mit dem Turbodiesel. Diese Quetschfalten-Karossen mit den Schießscharten-Fensterflächen kommen mir nicht in´s Haus. Mir reicht es schon, alle drei Monate die Steuergeräte auszulesen, weil wieder irgendein Türsteuermodul, Diagnoseinterface oder Komfortsystem herumspinnt.

  113. Titel eingeben
    Folkher Braun sagt:
    2. Februar 2017 um 22:25 Uhr

    Titel eingeben
    Da können die in Berlin lange drauf waren. … Oder ein schnuckliger Citroen CX mit dem Turbodiesel. …

    Herr Braun,
    Citroen CX fuhr schon die FAZ täglich nach Paris.
    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/citroen-cx-im-tiefflug-durch-die-nacht-12966263.html

    Ob Don-damals als Lehrbub bei der FAZ-die Zeitungen hinten in den Laderaum geschubselt hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

  114. Zu Milo Yiannopoulos
    Ich bin der einzige coole Konservative auf dem Planeten.Es gibt ein großes Verlangen nach jemandem, der jung ist,gut aussieht und konservativ ist.
    Wir wollen den ganzen Sch…. in die Luft sprengen.
    Was genau?
    All die Institutionen, die unser Leben bestimmen: die Nato, die Eu,das IOC, die Universitäten, die Medien.Alle Zeitungen und Fernsehsender sollen zumachen.Diese Globalisten verdienen es unterzugehen.
    Aus dem Spiegel Nr.4

    Der Mann ist schwul und liebt große, schwarze Männer. Er will es dorthin schaffen, wo Geld und Aufmerksamkeit sind…

    Auch nur gierig, oder: jeder hat sein Hobby.Lebt in Hotels. Ein Personal Trainer kümmert sich um seine Fitness und Ernährung. Ein Stylist reist auch mit, wie Sicherheitsleute…

    • Milo...
      Ich finde Breitbart lächerlich und ungeniessbar und werde mich auch kaum nochmal dorthin verirren.

      Aber zu Milo wird mir für den Rest meines Lebens jenes YouTube Video einfallen, wo er den typisch strohdummen BBC Reporter vorführt. (Unbedingt anschauen!) Mein Gott, hab ich mich da drüber gefreut, danach verzeiht man einem Milo vieles…. Sollte sowas mal in einer unserer deutschen Talkshows stattfinden, hätte ich gerne den Link….

      Diese Art von Leuten sind halt das zu erwartende Produkt, wenn die politische correctness drauf und dran ist plötzlich als kultureller Zwangs standard aufzutreten. Es ist der Aufstand einer Minderheit. Jene der Individuen, gegen die grosse Masse alles Mittelmässigen.

      Selbstverständlich ist rauchen einfach nur dumm, da es teuer und schädlich ist, und sogar Vegetarier kann man aus eigener Überzeugung nach Reflektion werden… Aber als Zwang? Solange jemand nicht in der Luft raucht, die ich atme….
      Aber seitdem man die Zwangssprachregelungen begann, hat soch auch meine Einstellung geändert…
      Als ich zum ersten Mal vor vielen Jahren den Begriff „african American“ hörte, benutze ich nur mehr das Wort Schwarze ud ich habe noch nie einen Schwarzen getroffen der mir deswegen beleidigt war.
      Ich lehne JEDE Diskriminierung ab, also auch die positve Form.

    • Das geht mir auch so,
      @ TDV, mit den Zwangssprachregelungen.

      Bei Rauchern sehe ich es etwas anders, würde sagen: selbst schuld.Die kannten oft die Regeln nicht, wie vor dem Dessert keine Zigarette usw. Ich habe selbst diese Rücksichtslosigkeit gegenüber Nichtrauchern erleben müssen, die immer in der Mehrzahl waren.Um nicht noch einen 2. Raum für diese Minderheit bereitstellen zu müssen, trennte ich mich von den Rauchern und allen ging es gut. War ich nun Henne, oder Ei?

      Mich verstört, wie Menschen heute oft so drauf sind. Wie Lemmige, die das Denken nie gelernt haben und jedem Trend nachlaufen, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Immer sind es die Anderen.Das gilt für viele. Die Rechthaberei hat die Überhand.

      Heute im Radio ein Wasserwachtmann. Wenn sie die Leute warnen, den See nicht zu betreten, blaffen die zurück,das ginge sie nichts an, sie seien freie Bürger etc.Vom Hörensagen weiß ich, dass es bei der Bergwacht nicht anders ist. Überhaupt, seit die alle ihr Handy dabei haben…. und ihnen eigentlich nichts fehlt.Den Job könnte ich nicht machen und bewundere alle, die das tun.

      http://www.focus.de/wissen/mensch/psychologie/schattenseiten-der-empathie-forscher-mitgefuehl-ist-wie-eine-droge-mit-negativen-folgen_id_6597321.html

  115. Kaschmirmilben, Sonntagskonservative, Kanzler Schulz
    @ Don:
    Vielen Dank für die herrlichen Bilder und den schöne Artikel. Verzichten Sie im Dummdonautal einfach mal auf Kaschmirpullover – wenn sie anschließend besser atmen, sind sie vielleicht nicht nur gegen Pollen, sondern auch gegen Hausstaubmilben allergisch. Tritt oft gemeinsam auf.

    @ gast aus west-berlin
    Die kostenlosen Artikel der Online-„Welt“ sind ziemlich links – Döpfner nutzt zumal die Olivenkrise (Grenzöffnung für Schwarz-Grün), um das Reserveoffiziersimage der Axel Springer AG mit einem grünen Anstrich zu übertünchen und der Friede Springer SE neue Leserschichten zu erschließen. Dagegen ist sind die Artikel der „Welt Plus“ weitestgehend identisch mit denen der „Welt am Sonntag“ – und eher konservativ und Merkel-kritisch. Das kriegen allerdings nur zahlende Leser mit (die zur Zweit-Zeit verkommene FAZ-Sonntagszeitung las ich früher gern, kann sie aber mittlerweile nicht mehr sehen).

    Aber Merkels Kanzlerschaft scheint ja gottlob zu enden. Nachdem ich die Präsidentschaft Trumps begründet voraussagte, sei mir ein Ausblick auf den Landtagswahlkampf im nächsten Jahr (und eine unwichtigere Wahl zuvor) gestattet:

    Merkel kann nur mit den Stimmen der SPD – wenn überhaupt – auf die Kanzlermehrheit kommen.

    Die CSU wird sie nicht wählen, wenn im Koalitionsvertrag keine Obergrenze vereinbart wird. Wird eine Obergrenze festgelegt, machen die Grünen nicht mit.

    Mit entweder der CSU oder den Grünen kommt die CDU also nur auf ein gutes Drittel der Bundestagsmandate.

    Also bleibt nur die SPD übrig, die Merkel eine (absolute, im ersten Wahlgang erzielte) Kanzlermehrheit sichern könnte. Bekommt sie die nicht, reicht nach zwei Wochen die relative Mehrheit. Und da hat Schulz meines Erachtens gute Chancen, die Abstimmung ist ja geheim.

    Gehen wir die Parteien der Reihe nach durch:

    Wäre es für die Alternativ-Abgeordneten keine Genugtuung, wenn sie schon kurz nach dem Einzug in den Bundestag die Kanzlerin der Alternativlosigkeit stürzen könnten?

    Werden alle FDP-Fraktionsmitglieder vergessen haben, wer sie 2013 in den Abgrund stürzen ließ?

    Sind die CSU-MdB traurig, wenn ein schwarzer Ministerpräsident Wahlkampf gegen einen roten Kanzler machen kann?

    Wer glaubt ernsthaft, dass die Linkspartei Merkel wählt?

    Warum sollte die SPD erneut Merkel wählen? Sie liegt auf Augenhöhe mit der CDU. Bei allen anderen Parteien mit Ausnahme der Grünen hat sich Merkel in den letzten Jahren sehr unbeliebt gemacht – und die Sehraltachtundsechziger liegen bei lächerlichen acht Prozent in den Umfragen, die sie zudem notorisch überschätzen.

    Schulz hat bessere Chancen auf die relative Mehrheit als Merkel. Und Seehofer wusste sehr gut, warum er der SPD das Präsidialamt zuschanzte – Steinmeier ist es, der Schulz ernennen wird, damit die CSU die absolute Mehrheit gegen das rote Berlin verteidigen kann.

    Und wenn Schulz ein paar FDP-Minister ernennt, kann seine Regierung die CDU geschmeidig rechts überholen, ohne dafür innerparteiliche Mehrheiten gegen die Arbeiter-, Soldaten- und Studienrät*innen finden zu müssen. Als Anhänger einer bürgerlichen Politik kann man nur hoffen, dass eine Ampel kommt und die Christgrünen durch die FDP ersetzt werden.

    • Titel eingeben
      Herr Transatlantiker,
      sehe ich ähnlich.
      FAS hatte ich ja auch schon geschrieben, dass, wenn die Dame des Hauses, diese nicht immer noch haben wollte, das ABO längst gekündigt wäre.
      Mir wäre eine Ampel auch lieber, als Merkel
      Den Schaden den diese Dame während ihrer Kanzleretten Zeit führ Jahrzehnte aufgebaut hat, hätte sich keine anders zusammengesetzte Regierung getraut.
      Weiterer Vorteil wäre, die CDU kann sich dann in der Oposition neu aufstellen.

      Was die Ackermanns, Winterkorns an Schaden in ihrem jeweiligen Bereich hinterlassen haben, sind Peanuts gegen das, was diese Dame zu verantworten hat.
      Gehört auf Harz4 gesetzt ,)

  116. Otto Moser sagte 2. Februar 2017 um 14:55 Uhr
    „DdH, mich interessiert nur das Photo mit dem Gwand, das man
    durch einen langen Schlitz von hinten besteigt.“
    .
    Ich glaube nicht, das man das selbst hineinsteigt. Na ja, so makaber wünschen wir als die schrecklichsten Lästermäuler auf Gottes Erdenrund das nicht. Na ja, wenn sie mal wenigstens die Brücke verlassen würde bevor die scoglie der Scylla rammt. Ich persönlich gönnte ihr den von Gresser & Lenz vorgezeichneten Palast in Größe einer Weinberghütte (nein Django, nicht in Winzerhausen hinterm Wunnestoi, B.-W. ist als Asyl nicht vorgesehen) in der Ataclama-Wüste durchaus.
    .
    @ Simon, ja genau das Foto mit dem großzügigen Décolleté meinte ich. Danke.
    .
    BTW, ich hätte geschworen, daß vorher ein Artikel eingestellt war, in dem Dottore Seltsam eine Anspielung auf Uschi machte. Gelöscht?
    (DdH)

  117. Titel eingeben
    Passt auch irgendwie zum Thema.
    Endlich mal ein Fach-Journalist, der nicht „Grün-Mainstream“ schreibt.
    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-warmlaufen-lassen-vom-eise-befreit-14789868.html

    Leserbrief von Herrn Köbel, sagt alles.

    P.S. Lass den Alltagshobel, der im Freien geparkt ist, auch hübsch warmalufen, bevor ich losfahre.

  118. Don Alphonso, wo ist Ihr Trump-Artikel hin ?
    Habe was gepostet dazu, auf einmal war alles weg, mein Zeugs, aber auch Ihr Artikel.

    Wie vertrottelt wird das WordPress klumpert noch ?

  119. Don't mention the Trump?
    Stand nicht vorhin noch ein „nicht trumpkritischer“ Artikel bei DEM?

  120. Kinderhasser Böhmermann...
    …ist (nur deshalb nicht) am Ende (,weil er nie am Anfang war). Früher hat er die weniger schlechten seiner Witze ja auch geklaut. Aber heute muss er es zugeben, weil das Klauen so dumm abläuft.

  121. aufholende Gerechtigkeit
    Die summierte Lebenserwartung von Stadt- und Landbevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der Bergbewohner über die Zeit seit der Krönung des ersten bayerischen Königs lässt sich glücklicherweise kaum ermitteln.
    Es gibt soviele Todesursachen, ermittelte und verborgene, es gibt soviele Umzüge und Messmethoden, daß ich erst mal im Westviertel bleibe.

    Wichtig scheint mir, daß die Landschaften zwischen Donau und Mincio dem Don noch viel Stoff bieten kann.
    Stoff und sichere Aufenthaltsorte.

    OT Welcher Medienschaffende würde mir sonst noch gestatten, auf das dicke Ei hinzuweisen, das Obama dem Trump hinterlassen hat. Hätte er bei einem Sieg Clintons auch noch schnell die Aufnahme von Tausend Iranern vereinbart? Die Lichtgestalt als falscher Fuchzger. Trump wird hier fair abgewatscht, „die Kanzlerin“ und „der Martin“ genauso.
    Bedauern müssen wir nur die, die hier unerwähnt bleiben. Vorsitzende von gelbmagenta oder roten Kleinparteien in Bayern oder S-H

  122. Was ist bei deus denn los?
    Hatte den Beitrag angefangen zu lesen, machte eine Pause und seitdem heißt es Fehlerseite (404)

    Ist ja nicht so, dass mein Rechner nach dem Neuaufsetzen nicht rumspinnt und mir wieder Keine Rückmeldung anzeigt, aber doch nicht Fehler 404. Zu heikles Thema?

  123. Lieber Don Alphonso- seit vier Stunden keine Bewegung hier,
    und deinen Artikel zu Trump hat irgenwer oder was gestanzt, weg, was ist los ?
    Spinnt das Programm, fällt das sonst bei Firma FAZ niemandem auf, oder startet die Zensur?
    Ich hoffe doch sehr, dass alles in Ordnung ist, oder wieder kommt .

  124. Irgendwie hoffe ich, dass Ihr jetzt fehlender Artikel in DEUS
    von heute Vormittag nur „abgestürzt“ ist?

  125. Trump, der Große Zampano
    @ Renate Simon
    „Der liest hier mit, anders kann ich mir das nicht erklären ;-)“

    Dann soll einer mal behaupten, dass das Schreiben in den Blogs nichts bringt. ;-)

    Aber ich sollte nicht nur seine Haare besprechen, wo er doch jeden Tag so fleißig arbeitet.

    Trump hat in Jemen ein Antiterror-Überfallkommando auf Al Qaida angeordnet, bei welchem 14 Al Qaida Mitglieder, 24 Zivilisten, u.a. ein 8-jähriges Mädchen und ein US Soldat umgekommen sind. Trump redet von einem Erfolg.

    Die Fangemeinde schweigt. Nicht auszudenken, sollten Obama oder gar Hillary Clinton den Jemen-Einsatz veranlasst haben!

    Trump will die Kirchengemeinden und Sekten komplett politisieren und dafür das sog. Johnson Amendment aus der Verfassung streichen. Damit auch mehr Partei- und Wahlkampfspenden an die GOP fließen. lol

    Trump macht per Dekret alle von Obama veranlassten Restriktionen der Finanzmärkte wieder rückgängig.

    Muss sich doch lohnen, wenn der aktuelle CEO von Goldman Sachs Gary Cohn schon mal direkt den Vorsitz des Wirtschaftsberaterteams im Weißen Haus bekleidet. Aber dafür haben die Fans sicher doch auch noch eine Ausrede parat.

    Trumps Casinos sind pleitegegangen, aber nun gibt es wieder den Casino-Betrieb der ungezügelten Finanzmärkte, wie vor 2008. Vielleicht bekommt der abgehängte, wütende alte weiße Mann noch die Chance, mit seinen Steuern die Banken noch einmal zu retten und sein Häuschen zwangsversteigern zu lassen. :->

    Trump hat dem Iran gedroht, auf eine uneindeutige Art und Weise, welche eine Militäraktion nicht ausschließt.

    Den Einreiseverbotsmurks lasse ich diesmal, dafür gibt es doch zig Ausreden.

    Aber was wäre wohl los, wenn Hillary Clinton auf die Idee gekommen wäre und ausgerechnet jene Länder, aus welchen ihre Foundation hohe Spendengeld bekommt, aus dem Verbot ausgeschlossen hätte, wie z.B. Saudi-Arabien, wie es natürlich nur rein zufällig bei Trump bzgl. seines Hotels der Fall ist. Das Gekeife möchte ich mir lieber gar nicht vorstellen. Bei Trump ist doch alles gaaanz anderes, der Ärmste wird nur „kaputtgeschrieben“ (sorry @Uwe Dippel).

    @ Oberländer: Er wird seine Hotels nicht verkaufen, denn er vermarktet ja nur ein Franchise auf den Namen Trump plus ggf. das Hotel-Management, und das Geschäft machen jetzt seine Söhne. Alles gut, kein Nepotismus, kein Conflict of Interest, bei Trump natürlich nie. ;-)

  126. Da fehlt doch was
    Werter Don, wo ist denn der Deus ex Machina Text „Hier sollte ein Trump-feindlicher Text stehen“ von heute hin? der war nur kurz online. Zensiert? Hat das Wahrheitsministerium und seine Kohrten zugeschlagen? Ich hoffe, es hat andere, bessere Gründe.

    Mit besten Grüßen und in Sorge um Ihr Wohl
    Hans Nase

  127. Was hat es mit der langen Pause auf sich, Don?
    Als Leseratte dieses Blogs befinde ich mich zwischen höchstgespannter Erwartung des nächstes Artikels und maximaler Irritation! Was ist da los, Don Alphonso? Kann man nach dieser ungewöhnlich langen Artikelpause mit einer neuen ganz großen Nummer rechnen, oder hat sich der Autor bei seiner Freundin angesteckt und musste deshalb oder gar wegen des Feinstaubs aus gesundheitlichen Gründen pausieren?

    Gespannt wie ein Flitzebogen

    Leseratte


  128. @ Uwe Dippel
    „Aber nicht einmal die Deutschen können so dämlich sein, sich wochen- oder gar monatelang täglich aufheizen zu lassen mit immer schwachsinnigeren ‚Verfehlungen‘. Wie zum Beispiel einen Untergebenen wegen Arbeitsverweigerung zu entlassen.“

    „Arbeitsverweigerung ist grundfalsch. Der General Attorney schwört sein Amtseid auf der Constitution der USA. Er/sie ist qua Amtseid verpflichtet, jede Entscheidung nach der Verfassungsmäßigkeit, nicht nach Anweisungen des Präsidenten zu richten. Das ist eine andere Konstellation als die eines politisch arbeitenden Justizministers. Der General Attorney *muss* unabhängig sein.

    Nun hat auch schon der erste Federal Judge gegen das Einreiseverbot entschieden und es außer Kraft gesetzt.

  129. "Alternative Fakten" am laufenden Band
    Trumps enge Beraterin Kellyanne Conway präsentierte den Medien eine unwahre Story über einen Massaker, den es nie gab: the Bowling Green Massacre“, um das Einreiseverbot zu rechtfertigen. Sie gab inzwischen wenigstens ihr Irrtum zu – das macht Trump nie. Ich halte das alles für unglaublich unseriös.

    Wie war es noch mal, als Hillary Clinton behauptete, sie sei „in sniper fire“ auf einem Flugplatz in Bosnien angekommen, eine offensichtliche Lüge. Das geschah in 1996, also vor über 20 Jahren. Sie beschrieb ihre Ankunft zwölf Jahre später, in 2008 und verfärbte dabei die Geschichte durch falsche Angaben.

    Darüber haben sich Trumps Anhänger vor ein paar Monaten hier in den Blogs noch nach acht (!) Jahren echauffiert, doch über eine Dauerverkettung von aktuellen Falschangaben und Lügen sollte nicht aktuell berichtet werden dürfen. Nur weil es Trump ist, oder.

    Hier noch ein Beispiel für die Verlogenheit: Nachdem Trump Monate lang über die angeblich falschen Statistiken des Bureau of Labour bzw. über die „rigged“ Arbeitslosenzahlen schimpfte, hat er jetzt aus der gleichen Quelle eine Zahl zitiert, mit welcher er sich nun schmückt: 227.000 neue Jobs, die er heute als seinen Verdienst verbucht.
    First jobs report of Trump era: 227,000 new jobs, unemployment 4.8 percent
    http://www.washingtonexaminer.com/first-jobs-report-of-trump-era-227000-new-jobs-unemployment-4.8-percent/article/2613819

    Dumm nur, dass die Daten noch in Obamas Amtszeit erhoben wurden, vor Trumps Amtseinführung.

    Wollte Trump nicht anders sein als normale Politiker? Leider sieht es so aus, als ob er noch viel schlimmer sein könnte.

    P.S. Zu meinem vorherigen Post: Sorry, sollte natürlich Attorney General heißen.

  130. In Gotts Naum dreißge, Don, wo san Sie denn higfoan ,
    gibts duatn koan Laptop-auschluß ned, und koa net ?

    Dodan, in da Zeiding, geid de Weid unta, a Artikel vo Eana is vaschwundn, mianixdianix, eifoch weg, im Forum bei düüsööm Artüköl gibts koa Reaktion,
    Se wean jo do ned mit Eanam Stern irgenwo dagenggstessa sei ?

    Isar zwo, bitte me.idn !

  131. Was ist los?
    Hoffentlich ist nichts passiert, Krankheit, Blitzschlag oder Schlimmeres? ! Der angekündigte Deus-Beitrag ist nicht auffindbar, die Stützen-Seite wie festgefroren- Ihnen geht es hoffentlich gut?

  132. Hier sollte ein trumpfeindlicher Text stehen
    Lieber Don,

    o.T. dieser Kommentar bezieht sich auf einen verschwunden Beitrag.

    Bitte um Aufklärung über den Verbleib von „Hier sollte ein trumpfeindlicher Text stehen“, also http://blogs.faz.net/deus/?p=4129, wird u.a. hier verlinkt, siehe http://deutschland.shafaqna.com/DE/DE/345857

    Brillanter Text, gerade als ich die krassen Verschreiber monieren wollte, verschwand der Beitrag. Wie das?

  133. Hoffentlich nur eine Cassandra
    Dieser Blogpost http://thelawdogfiles.blogspot.de/2017/01/meditations-on-monsters.html is hoffentlich nur eine pessimistische Warnung und keine prophetische Eingebung deren Korrektheit uns bald offenbar wird.

    Ich mag den Autor. Er schreibt lustig, er schreibt ‚echt‘ – ich kann jeden nur nahe legen in seinem Archiv rumzustöbern Wird keine verlorene Zeit sein. Englischkenntnisse sollten vorhanden sein.

    Wenn der anfängt sich solche Sorgen zu machen is zumindest Zeit sich fragen „Was wenn?“.

    Mir missfällt das Klima das ich hier in Deutschland mitbekomme zutiefst. Ich bin so frech zu behaupten Trumps Anhänger sich verträglich mit seiner Niederlage abgefunden hätten als es Hillary’s Gefolgsleute derzeit tun.

  134. gelöschter Beitrag - wo und warum?
    My dear Don,
    what happened to your comment of Febrary 3? It disappeared while I made me a cup of tea. Have you been naughty?
    Sincerely Yours
    HS

  135. Der Stauberberg
    Ich habe gerade ein paar interessante Zahlen gefunden:

    Jährliche NOx-Emmissionen durch Straßenverkehr in diesem unserem Lande:

    Ausgangswert 1960 (BRD): 300 000 Tonnen/a
    Maximum 1987: 1 200 000 Tonnen/a
    Aktuell (2017): 300 000 Tonnen/a
    Vorhersage (2030): 180 000 Tonnen/a

    Dieselrußemmissionen

    1960: 8 000 Tonnen/a
    1992: 36 000 Tonnen/a
    2017: 4 000 Tonnen /a
    2030: 2 000 Tonnen/a

    Von 1960 habe ich noch Bilder von der A8 München – Stuttgart. Da musste mein Vater 10 Minuten warten, bis mal ein LKW vorbeikam.

    • Die Wiederkehr der Zahlen oder alles nur Einbildung.
      … Ich kann mich noch an die Kindertage erinnern.
      An der Hauptstraße kam es vor, dass mal eine Stunde lang kein LKW vorbeifuhr.

      … die Luft an Ruhr und Rhein
      wird jetzt nicht nur sauber
      sondern porentief rein
      und ich merk nichts, ich merk nichts
      ich merk nichts davon …

      Tja und der Himmel war noch blau, die Hitze im Sommer nur heiß und die Sonne nicht unerträglich stechend.

  136. Gegen TrumpDonald-Allergie und allgemein
    empfehle ich http://blogs.faz.net/deus/2017/02/03/hier-sollte-ein-trumpfeindlicher-text-stehen-4129/ – Deus ex Machina –

    ferner in update-armen Zeiten https://rebellmarkt.blogger.de/

  137. Titel eingeben
    The environment at Wikipedia has actually ended up being downright severe; many thanks for equipping me to exhale …

    I am not a particularly big follower of Wikipedika orr Jimbo Wales due to their
    very odd plans of editingg and enhancing. http://Charlesfilterproj1.com/

  138. Titel eingeben
    Herr Marx, ein langfristiger Chart :

    http://docplayer.org/docs-images/40/11557278/images/page_15.jpg


  139. @ Uwe Dippel
    „Aber nicht einmal die Deutschen können so dämlich sein, sich wochen- oder gar monatelang täglich aufheizen zu lassen mit immer schwachsinnigeren ‚Verfehlungen‘. Wie zum Beispiel einen Untergebenen wegen Arbeitsverweigerung zu entlassen.“

    „Arbeitsverweigerung“ ist nicht richtig. Der Attorney General schwört sein Amtseid auf die Constitution der USA. Er/sie ist qua Amtseid verpflichtet, sich in jeder Entscheidung nach der Verfassungsmäßigkeit, nicht nach Anweisungen des Präsidenten zu richten. Das ist eine andere Konstellation als die eines politisch arbeitenden Justizministers. Der Attorney General *muss* unabhängig sein.

    Inzwischen hat der erste Federal Judge das Einreiseverbot einstweilen außer Kraft gesetzt, ein anderes Bundesstaat hat es dagegen anerkannt. Es bleibt spannend.

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