Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der romantische Kadaver des Patriarchats im Chianti

| 388 Lesermeinungen

Wenn Menschen mich treffen wollen, so ist mir’s um jene leid, nicht um mich.
Katharina von Siena

Es ist immer so eine Sache mit der menschlichen Geschichte: Bewegungen neigen dazu, sich als Heilsbringer der Fortschritts zu inszenieren. Die Grünen machen das beim Umweltgedanken, die 68er bei der sexuellen Revolution, und die EU und ihre Helfer  beim Frieden in Europa. Das alles kann man bezweifeln: Der Widerstand gegen Gentechnik in der Landwirtschaft wird bei uns von Bauern getragen, die mit den Grünen nichts am Hut haben. Besonders die Anonymität des Internets hat die Verbreitung sexueller Praktiken und Freiheiten enorm erleichtert, die von der Unterwäschewerbung bis zur Nebenerwerbsprostitution früher fortschrittlichen Kräften heute viel zu weit gehen. Und der Frieden in Europa kann auch vor allem damit zu tun haben, dass moderne Demokratien generell nur höchst selten gegeneinander Krieg führen. Außerdem werden bei solchen Vereinfachungen der Bürgerkrieg in Nordirland, der Algerienkrieg und der Falklandkonflikt gerne übersehen.

Ein anderes Übel, das es angeblich gerade noch zu überwinden gilt, ist das Patriarchat des Westens, dem im Gegensatz zum Patriarchat des Islam keinerlei multikulturellen Schutz- und Minderheitenrechte eingeräumt werden. Diesem Patriarchat des Westens werden momentan viele Fehlentwicklungen angelastet, sei es der amerikanische Präsident, sei es das Körperideal, das Frauen eingeredet wird, seien es Panels auf Konferenzen mit zu geringem Frauenanteil oder Gender Pay Gaps, deren fragwürdige Behauptung zu verbreiten ministeriell auch in Deutschland gewünscht ist. Überall kann man das Patriarchat sehen, überall hat es seine Finger im Spiel, und so gesehen dürfte es den Ort gar nicht geben, an den ich Sie nun mitnehmen möchte. Es ist ein kleines Dorf auf dem Höhenrücken nördlich von Staggia Senese, und es ist so vergessen, dass ich unten im Tal erst lange fragen musste, um wenigstens ein paar Informationen darüber zu bekommen.

Im Übrigen ist es so versteckt, dass man es aus den umgebenden Tälern kaum sieht, und obwohl meine übliche Trainingsrunde nur 200 Meter östlich davon entlang führt, habe ich es selbst erst jetzt, nach drei Jahren, für mich entdeckt. Es ist zwar ganz oben auf dem Gipfel, aber alle Wege sind hier tief eingesunken oder zwischen Olivenhainen und Weingärten angelegt. Man sieht nur an zwei kleinen Stellen, dass dort oben zwischen den Bäumen noch etwas sein muss. Und selbst das erkennt man nur rückblickend, wenn man das Geheimnis des Ortes schon erfahren hat. Ich möchte an dieser Stelle zugeben, dass ich mich hier zuerst einmal verfahren musste, denn es gibt einen steilen Schotterweg hinunter nach Bellavista, was ein ziemlich trostloses Industriegebiet ist, und den wollte ich erkunden. Wie ich da aber so vor mich hin radelte, kam eine Abzweigung, und wie immer in der Toskana, kein Schild. Und so bog ich rechts und falsch ab, und fand mich zwischen einem angedeuteten, unversperrten Tor wieder, und auf einem Kiesweg hinauf zu Häusern.

Man sieht schon aus der Ferne an den Fensterhöhlen, dass hier niemand mehr lebt. Normalerweise ist es in Zeiten wie unseren, da in Italien hunderttausende Illegale auf dem Weg von Sizilien in Richtung Kerneuropa sind, keine sonderlich gute Idee, sich in verfallenden Gebäuden herumzutreiben. Die Gefahr ist groß, auf Clandestini zu treffen, die wenig begeistert von Gesellschaft sind. Aber unten im Tal ist Poggibonsi, eines der Zentren des Weinbaus im Chianti, dort gibt es eine grosse, afrikanische Gemeinde, bei der man untertauchen kann: Es gibt keinen Grund, sich fernab des Ortes in der Hitze auf diesen Berg zu quälen, außer man trainiert für die L‘Eroica. Sollte man entdeckt werden, kann man sich immer noch als Deutscher ausgeben, der sich auf dem Weg nach Bellavista verfahren hat. Also weiter.

Es ist herrlich. Man möchte die Heerscharen derer, die heute noch vom Patriarchat schreiben, unten in Poggibonsi an die Hand nehmen und hier über sonnendurchglühte Staubpisten und an all den Hainen und Stechinsekten vorbei hoch schleifen, und ihnen, dehydriert, verstaubt und verschwitzt, dann sagen: Schaut. Das ist es, das Patriarchat. So war es wirklich Auf der linken Seite und auf der rechten Seite stehen Gebäude. Das Gebäude rechts ist gross: Das war ein Stall und ein Speicher. Überall sind grosse, mächtige Tore für den Reichtum des Landes.

Das Gebäude links ist kleiner und schmäler: Da sind die Hausnummern für die Bewohner eng an eng an kleinen, niedrigen Türen. Dafür, dass es nur ein Haus ist, hat es sehr viele Hausnummern auf beiden Seiten. Und weitere Hausnummern für den ersten Stock. Ich zähle hier sechs Hausnummern. Vier unten, zwei oben. Manche haben aus ihren Fenstern nur den Blick auf den Stall. Das sind die kleinen Türen für die notwendigen Untertanen des Reichtums des Landes.

Das ist überhaupt nicht die romantische, weitläufige Toskana aus dem Prospekt, sondern ein fruchtbarer Hügel, auf dem kein Quadratmeter verschwendet wurde. Was man heute vielleicht als große Terrasse mit grandiosem Blick sehen würde, war früher, angezeigt durch einen alten, vergessenen Pflug und einen Karren, einfach nur landwirtschaftliche Betriebsfläche. Auf der hatten diejenigen zu arbeiten, die gegenüber in den Kammern hausten. Aus dem einfachen Grund, weil es hier oben keine andere Arbeit gibt.

Es sei denn, man wohnte am anderen Ende des Ortes. Auch da finden sich weitere Scheunen und ein Wohnhaus. Alles ist praktisch und schmucklos, kein Blumenkübel, keine Palme, keine Zierde, statt dessen die bekannte Enge für jene, die im Patriarchat unten standen, und es bedienen mussten. Das hintere Haus hat eine Art Brücke, einen eigenen Zugang, zu einem Hof.

Und dieser Hof nun ist in der Mitte der Siedlung, und er ist wirklich groß und selbst in diesem verlassenen und heruntergekommenen Zustand immer noch prachtvoll. Er hat zu den Bauern nach vorne hin ein riesiges, hohes Tor aus Eisen, Würde man die Bäume im Osten und Westen stutzen, hätte man von dort oben einen phantastischen Blick auf Radda in Chianti, San Gimignano und Volterra. Aber das alles hat seine guten Tage längst hinter sich, und vor dem Eingang zum Palazzo verdorren zwei Pinien in Blumenkübeln.

Es steht also ein Palazzo inmitten dieses Dorfes, mit Knechten und ihren Familien und den Scheunen im Süden, und Räumen für das Personal jenseits der Brücke im Norden. Hinter dem Zaun des Palastes ist alles, was den Ort zu einem Dorf macht: Die Kirche gehört dazu, das Wappen der Herrschaft über dem Zugang, geschätzt die Hälfte der gesamten Wohnfläche, die im Dorf verfügbar ist, denn der Palazzo ist weitläufig, hoch, mit einem Seitenflügel und sogar mit einem Wehrturm versehen. Es gibt hinter dem Palazzo auch einen kleinen Park für das Lustwandeln.

Aber davor eben das Tor, und das entschied, wer hier wann Zugang zu allen Entscheidungsebenen des Lebens hatte. So funktionieren die Kraale der indigenen Völker in Südafrika, so funktionierte das hier: Der Herr im Zentrum, mit aller Macht, und alle andere um ihn herum. Das Personal für ihn hatte leichter Zugang als das Personal für Kühe, Schafe, Oliven, Schweine und Wein, also alles, was wir heute als toskanische Salami, getrockneten Schinken, Chianti, Öl und Peccorino so schätzen – und deren Herstellung teilweise über Clandestini in der Landwirtschaft wir so wenig sehen wollen, wie der Herr hier oben seine Knechte, zu denen sich keine Sichtachse des Palastes öffnete.

Das war echtes Patriarchat, und es ist hier in aller Kargheit, Schlichtheit und Härte erhalten. Der Ort beschönigt nichts, er zeigt Klassengrenzen und Dominanz in der Architektur. Die einen waren dazu da, das Land zu bewirtschaften, und die anderen, jene zu bedienen, die die Profite erhielten. Die konnten entscheiden, wem sie eine Hochzeit erlaubten, wer in die Kirche durfte, wer den Park betreten konnte und wer bei unpassendem Verhalten sofort eines der Wohnlöcher bei den Ställen zu verlassen hatte. Wer das ablehnte, konnte sich einen anderen Herrn suchen, bei dem aber altes Herkommen und Sitten nicht anders waren.

Gleichzeitig ist es aber auch ein Patriarchat, das nicht mehr funktioniert – noch nicht einmal mehr bei der arbeitsintensiven Landwirtschaft in den Hügeln der Toskana. Es kamen viele Faktoren zusammen – Industrialisierung gleich unten in Bellavista, Bürgerrechte, sozialer Wohnungsbau, Verfall der Agrarpreise, schließlich auch gehobene Ansprüche. Im Italien der 70er Jahre waren solche Gebäude in der entlegenen Provinz vielleicht noch zumutbar, heute ist es sogar den Clandestini zu abgelegen. Niemand muss sich mehr von einem Herrn das Leben vorschreiben lassen. Die Enkel der abhängig Lebenden versuchen zumeist, gerade weil die Erinnerung nicht schön ist, selbst Eigentümer im Tal zu werden. Und so wird aus dem früheren Palazzo mit Anspruch ein zerfallender Ort, in dem die Fussböden durchbrechen, und die Natur Besitz von Treppen und Höfen ergreift.

In zwanzig Jahren, wenn nichts geschieht, wird man vielleicht noch den öffentlichen Weg durch den Ort frei halten, aber der Rest wird untergehen. Man kann es sich jetzt noch anschauen und ahnen, wie eng und stickig das Leben hier oben gewesen sein muss, wenn man nicht zu den oberen 10% im Palazzo gehörte. Das Patriarchat konnte nur überleben, weil es konkurrenz- und alternativlos war. Heute ist das anders, und jeder, der möchte, kann einen anderen, besseren Weg finden. Es gibt Förderprogramme und Vereine, Girls Days und Gleichstellungsbeauftragte. Es gibt staatliche Bekümmerung Benachteiligter und einen Kapitalismus, die dem Patriarchat, das Jahrtausende in Europa dominierte, mit Steuerlasten und Konkurrenzdruck das Genick gebrochen haben. Es war, das gebe ich als Angehöriger der lange andere dominierenden Klasse gern zu, nur für unsereins eine gute Zeit. Heute könnte es für jeden eine gute Zeit werden, der nur die Alternativen dazu nutzt.

Wenn die auch nicht gefallen – nun, das westliche Patriarchat kann nichts dafür, es ist seit Jahrzehnten machtlos und tot, und hier oben, am Rande des Waldes, in dem die Wild- und Stachelschweine hausen, kann man in aller Härte noch sehen, wie es war. Ich fände es nur angenehm, wenn man die großen, palastartigen Aspekte des Patriarchats nicht in einen Topf mit den Industriebauten in Bellavista, der Bank Monte Paschi oder anderen Formen des modernen Kapitalismus werfen würde. Das ist neu, das hat mit uns nichts zu tun, bei uns unterdrückte man noch offen mit Knute statt unsichtbar mit Staatsverfügung, Kredit und Gehaltszettel. Und, wie gesagt, jeder kann es heute anders und besser machen. Das Patriarchat ist schon überwunden.

Wer es heute noch besiegen will, tritt nur auf einem Kadaver herum, um zu verbergen, wie schäbig das Ergebnis des Sieges für viele bislang ist. Beschweren Sie sich bitte nicht bei uns. Wenn es nach uns gegangen wäre, sähe die Welt noch immer aus, wie dort oben auf dem Berg, und zum Ende der Ernte dürften Sie auch alle einmal durch das Tor auf unseren Hof, um das Glitzern der Kronleuchter durch die Fenster im Piano Nobile zu bewundern. Es gäbe draußen an langen Tischen Essen und Wein und Musik für alle, bis niemand mehr laufen kann! Das wäre nach meiner Meinung für Sie auch hübscher, als wenn Sie heute in Frankfurt hoch zu den Wolkenkratzern schauen müssen, oder in der Elbphilharmonie 0,1l fragwürdigen Spumante teuer bezahlen.

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388 Lesermeinungen

  1. Die Beispiel am Anfang taugen nichts
    Argentinien war zu der Zeit eine Militärdiktatur, den Algerienkrieg und den Nordirlandkonflikt würde ich eher unter Bürgerkrieg fassen, weshalb die Bezeichnung „gegeneinander“ nicht passt, außerdem waren da alle Parteien eher lupenreine Demokraten

    • Es geht mir um die pauschale Behauptung. dass die EU 70 Jahre Frieden gebracht hätte. Das stimmt so einfach nicht, die EU konnte diverse Konflikte, darunter auch wirklich schlimme, die teilweise bis in Paris ausgetragen wurden, nicht verhindern.

    • Manche vertreten ja die ketzerische Meinung,...
      dass es vielmehr das Bestreben nach einem dauerhaften Frieden im Gefolge von ’45 gewesen sei, das schließlich die EU ermöglicht hätte statt umgekehrt…

    • Ich hole schon mal Holz und Fackel.

    • nur eine KURZE FRAGE heute !
      führen wir nicht krieg am Hindukusch ????? wenn schon England uneinbar war, dann wenigsten jetzt dort !

      ich grüsse euch da draussen im digitalen orbit und in Bordesholm !

    • Serbien muss Sterbien !
      ah, Peter Handke hat gerade bei mir angerufen und meint, ich solle mich nicht so auf den Hindukusch versteifen, 1999 griffen doch NATOD-Bomber brücken in Serbien an.

      oder sind das alternative fakten ? und Peter erzählt wieder nur wunderschöne märchen ?

      nochmals grüsse an euch in den digitalen orbit und nach Bordesholm !

    • (es war ja eigentlich nur Randthema, ausserdem waren diese Staaten alle nicht in der EU und das alles war NATO bzw UN)

    • "es geht mir um die pauschale Behauptung dass die EU 70 jahre Frieden ...."
      Sorry, das es etwas mehr Text geworden ist …kann bei diesem Thema nicht anders …:
      Auszüge aus der Weihnachtsansprache von Bundespräsident Gauck 25.12.2012:
      „[…] wie kostbar der Frieden ist, der seit über 60 Jahren in Europa herrscht. […] Zu Recht hat die Europäische Union den Friedensnobelpreis erhalten. …]“

      Am 03.07.14 sprach Bundestagspräsident Herr Lammert zur Gedenkfeier zum ersten Weltkrieg dass mit der Annexion der Krim die territoriale Integrität souveräner Staaten in Europa „erstmals“ wieder in Frage gestellt werde. Man beachte: „erstmals“.

      Ich hatte mir die mail-adressen der hohen Herren herausgesucht um ihnen zu schreiben, wie es mit dem Gedächtnis der Herren bzw. deren Redenschreiber bestellt sei, denn der Kosovo-Krieg, der in Europa stattfand, lag erst 13 bzw. 15 Jahre zurück und dabei wurde die territoriale Integrität des souveränen Jugoslawien durch die Abtrennung und Gründung des Staates Kosovo absolut in Frage gestellt.

      Da mir klar wurde, wie nichtssagend die Antworten sein werden, habe ich dies unterlassen und beglücke stattdessen die verehrten Leser dieses Blogs mit einer kleinen kurzen Erinnerungs-Auffrischung.

      Nachdem Altkanzler Schröder öffentlich beim Zeit-Matinee erklärt hatte dass er mit dem Krieg im Kosovo gegen das Völkerrecht verstoßen habe scheint es dass dieser Krieg aus dem Gedächtnis gestrichen werden solle.

      Ich hätte zu gerne ein aktuelles Schulbuch zur Hand und wüsste gerne als was den Schülern derzeit dieser Krieg verkauft wird.

      Es war seit dem Mai 1945 der erste Kriegseinsatz Deutschlands, geführt von Rot-Grün, von 24.03.99 bis 10.06.99, es fanden 36.000 Luft-Einsätze statt. Teilgenommen haben neben USA, Kanada und Türkei die Streifkräfte der EU-Staaten Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien, Niederlande, Dänemark und Spanien. Es sollen 3.500 Menschen getötet worden sein.
      Darunter am 12.04.99 fünfundfünzig tote Insassen eines Zuges bei Leskova, als dieser beim Überqueren einer Brücke vom einem Nato-Jet angegriffen wurde. Die 16 Geheimdienste der USA und die Dienste der Nato-Staaten sind nicht mal in der Lage, einen Zugfahrplan zu lesen, um zivile Opfer zu vermeiden. Sie können auch nicht Stadtpläne lesen, denn die Chinesische Botschaft in Belgrad wurde auch („versehentlich“) bombardiert, sie war umgezogen.

      Am 30.05.99 wurde in Varvarin eine Brücke tagsüber bei guter Sicht mit Laserlenkwaffen angegriffen es wurden zuerst 3 Zivilisten getötet. Als sich Minuten danach Helfer auf der Brücke befanden wurde ein zweiter Angriff geflogen und nochmals darauf gezielt. Dabei starben 7 Zivilisten, unter den Toten ein 15-jähriges Mädchen. Die militärische Bedeutung dieser weit vom Kosovo entfernten Brücke ist unbekannt. Die moralische Wertung eines zweiten Angriffes auf ein zuvor angegriffenes Ziel, der nun auch die zu Hilfe geeilten Menschen trifft möchte ich jedem Leser selbst überlassen.

      Besonders anstrengend war es die Zustimmung der Deutschen Bevölkerung zu diesem Krieg zu bekommen. Dazu erschien ein Foto in der Bildzeitung der einen Haufen Leichen von Zivilisten zeigte. Überschrift: Deshalb führen wir Krieg. Herr Scharping erzählte, dass es 24 ermordete Zivilisten seien. Täter: Serbische Sicherheitskräfte.

      In der WDR-Doku vom 08.01.2001 „Es begann mit einer Lüge“ (sehenswert, vermutlich im Netz noch vorhanden)
      erschien jedoch der Schleswig-Holsteinische Polizeibeamte Henning Hensch, der als OSZE-Beobachter unmittelbar nach dem Geschehen vor Ort war. Er beschrieb 24 verstreut herumliegenden Tote, die allesamt Uniformen der UCK trugen, deren Mitgliedsausweise bei sich hatten und Waffen neben sich liegen hatten.

      Nach seinen Feststellungen war es ein Feuergefecht zwischen diesen illegalen bewaffneten Einheiten und der regulären Polizei. Ein Polizist wurde auch getötet. Nach albanischen Zeugenaussagen dauerte die Schießerei mehrere Stunden. Laut General Heinz Loquai (Osze) berichtete ein albanischer Radiosender dass 24 „Kämpfer für die große albanische Sache gestorben seien“.

      Die serbische Polizei trug die Toten zusammen, zog ihnen die Uniformen aus, beschlagnahmte deren Waffen und legte die Leichen zusammen. Es wurde wieder fotografiert. Diese nun entwaffneten Toten wurden der Bevölkerung in Deutschland als ermordete Zivilisten verkauft.
      Herr Hensch hat übrigens den Deutschen Verteidigungsminister angerufen und darauf hingewiesen dass seine Bilder für eine Propaganda-Lüge missbraucht werden.

      Und heute sagte man, nachdem 7 EU-Länder tausende Bombenangriffe vor 18 Jahren geflogen haben dass wir dank Europa 70 Jahre Frieden haben. Manchmal hört man auch „Kein Krieg zwischen EU-Mitgliedsstaaten“. Das soll Jeder für sich entscheiden, wie er diese Darstellungen bewertet.

    • EU und Konflikte
      Mit dem Verhältnis der EU zu den angesprochenen Konfliktbeispielen verhält es sich ähnlich dem des Patriarchats zum modernen Kapitalismus in der Don Alfonso-Perspektive: „kannixdafür“. Alle 3 genannten Konflikte wurzeln in Ereignissen lange vor Entstehen der EU; in einem Fall (Nordirland) hat die EU sogar zur Befriedung erheblich beigetragen (sie ist einer der Vermittler und Garanten des Karfreitagsabkommens, dessen Kernelemente – wie der freie Grenzverkehr zwischen beiden Teilen Irlands – gerade durch den Brexit bedroht werden). Mit dem Algerienkrieg und den Falkland-Inseln hat die EU nun wirklich nichts zu tun. Mit dem gedeihlichen, oft überaus konstruktiven Miteinander ehemals verfeindeter europäischer Großmächte hingegen schon ….

    • Jugo
      Die wichtigsten jüngeren europäischenKriege fanden wohl in (Ex-) Jugoslawien statt, und zwar in Serie! Dann gäbe es natürlich auch noch Moldau. Die positive Rolle der EU blieb überschaubar.

    • Wie gesagt, ich finde die Behauptung etwas anmassend, aber ich bekomme sie immer wieder zu sehen.

    • Titel eingeben
      „Don Alphonso sagt:
      13. Mai 2017 um 14:56 Uhr

      Es geht mir um die pauschale Behauptung. dass die EU 70 Jahre Frieden gebracht hätte. Das stimmt so einfach nicht“

      Und ich glaubte bisher an so manchem Morgen, daß ich mich für meine Beiträge aus der vergangenen Nacht zu schämen hätte…

    • Freie Meinungsäusserung halt. Wie gesagt, ich sehe da andere Kräfte als allein die EU am Werk.

  2. vielen dank,
    verehrter don, für diesen etwas wehmütig – melancholischen text.
    es ergreift einen ein tiefer schmerz beim anblick der gebäude aus einer verlorenen zeit…
    „nix bessers kimmt ned nach“ – hat meine niederbayerische oma immer gesagt.

    • Ich weiss nicht, ob es so hgut war – würde man wollen, könnte man da eine perfektre Hochzeitslocation daraus machen, wenn man mehr als 100 Gäste hat. Es wäre alles da, was man für ein grandioses Fest braucht.

      Aber es liegt halt etwas ungünstig. Ich hatte sogar Probleme, es bei Google Maps auf dem Sattelitenbild zu finden. So ist das eben hier in den Hügeln.

    • Andersrum:
      Der Satellit hat (vorne) nur ein ‚t‘, dafür aber 2 ‚l’s, sagt Konrad der Duden. Und ich bin Rechtschreib-Nazi und sein Anhänger. Ebenso hänge ich dem Patriarchat an, mal sehen, wie Hannelore heute so performt.
      Gruß K

    • Jaja, Sie haben Recht.

  3. .
    Die Region Toscana hat ein Programm aufgelegt, um wieder mehr junge Menschen in die Landwirtschaft zu bringen.
    Öffentliche und private Anwesen, meist seit einiger Zeit verlassen, werden durch die Banca di Terra an junge Menschen zur Bewirtschaftung gegeben.
    https://www.artea.toscana.it/sezioni/Evidenza/Testi/TerreToscane/TerreToscaneCosa5.htm

    Das wäre eine Chance für dieses schöne Podere.

    • Oh, danke, das kannte ich noch gar nicht. Ich denke, in diesem Fall ist es schwierig, denn das Anwesen ist riesig und gleichzeitig sicher denkmalgeschützt. Ausser einem Garagentor und Strom habe ich nichts gesehen, was irgendwie aus der Zeit nach 1900 ist. Allenfalls vielleicht die Fensterläden. Ich kenne ein Gehöft bei Mantua, das eine Familie gerade eben so schafft – das hier ist allein von den Gebäuden sicher 10, 15 mal so gross. Es ist eben ein richtiges Dorf.

    • Aber fotografiert haben Sie was Ziemlichallerneuestes: Eine Satellitenschüssel!
      Auch die herkömmliche Antenne ist wohl ein Nachkriegsmodell – also als unbewohnt würde ich den Ort nicht unbedingt bezeichnen…

      NS: Mittlerweile müssten Sie doch wissen, dass Rechtsabbiegerei per definitionem grundsätzlich falsch sein MUSS, fiesgrins…

    • Laut Mülltonne, die dort oben steht, ist das Ende der letzten Besiedlung vor gut 10, 15 Jahren anzusetzen. Aber das Geschlecht, dessen Wappen dort oben prangt, lässt das alles schon deutlich länger verfallen. Beim Palazzo schaut ab und zu jemand vorbei, aber laut ziemlich verwittertem Schild soll die Post beim Nachbarn abgegeben werden. Das Dorf unten sagt, es war mal eine weile zu verkaufen, aber das wurde irgendwie nichts.

    • Titel eingeben
      Das mit dem Verkaufen ist halt auch so eine Sache. Die Zeiten, in denen jeder Preis für verfallene ehemalige Ziegenställe bezahlt wurde, sind auch in der Toskana vorbei. Das gilt dann erst recht für so ein Objekt – vermutlich ist das Land drumherum längst verkauft oder langfristig verpachtet, so dass man selbst mit 10, 15 Leuten die Landwirtschaft nicht betreiben könnte.

      Aber für eine Aussteigergruppe mit ein bisschen Geld und viel viel Eigenleistung könnte es was sein. Wäre dann aber halt noch ein Agroturismo ohne Agro.

      Wie sowas (ohne Land) seit über 30 Jahren funktionieren kann, zeigt die Villa Palagione bei Volterra, die sollten Sie sich allein schon wegen der Fresken ansehen. Und der Weg dorthin, auf der Volterraner Seite den Monte Voltraio rauf, der dürfte auch Sie fordern.

    • Was ich so sehe ist, dass die aktuellen Immobilienpreise für restaurierte Häuser ungefähr auf dem Niveau der Restaurierungskosten liegen. Damit ist das praktisch schon durch, denn wer sollte sich den Ärger aufhalsen, wenn er es ohne Ärger haben kann.

    • Ex Zeitleser
      Die Dachrinnen sind teilweise auch recht neu. Vermutlich ein Indiz dafür, dass Jemand Interesse daran hat, dass die Gebäude einigermaßen instand bleiben.

    • Es steht noch nicht so arg lange komplett lehr. Aber auf dem Hauptweg lag jetzt mindestens 10 Tage lang ein Blumentopf aus Ton mit einer verdorrten Pflanze. Wenn da jemand durchgefahren wäre, wäre der zertrümmert. In den Stall könnte man sogar hinein, eine Tür im ersten Stock ist offen.

    • Oh je Don, hatten wir etwa schon wieder ne Rechtschreibreform?
      oder brennt die Sonne in der Toskana zu sehr aufs Haupt?
      Die Lehre aus der Leere ist der nicht zertrümmerte Blumenpott.

      Hier trübt es sich ein, wahrscheinlich passend zum Wahlausgang für Hannelörken und Martin. Ich suche dann mal die Chips, der Countdown läuft.

    • Fehler passieren halt, mei, dafür habe ich andere Untugenden auch noch.

    • Ja mei, fragen wird man doch wohl noch dürfen
      ich habe die letzte „Reform“ schon nicht so ganz mitbekommen und wundere mich dauernd über rotes Gekringel unter meinem Geschreibsel. Es ist mühsam dann erst zu kugeln, Himmelherrgott, wie schreibt man das denn heute und sich dann wundern.

      Von ansonsten bei Ihnen oder mir vorhandenen Untugenden fange ich doch gar nicht erst an, wer sollte die alle zählen und vor allem, wen interessiert’s?

  4. Ein sehr schöner Text
    Beschreibt er doch wunderbar den Niedergang des alten Europa.
    .
    Das neue wird sicher sehr viel besser. — Halt nur nicht für alle.

    • Nun, das „Alte Europa“ war auch klerikal und Syphilis unheilbar – es ist schon gut, dass vieles anders wurde. Nur das mit dem allgemeinen wohlstand wird natürlich schwieriger, ja, man muss sogar annehmen, dass die Rolle des Gutsherrn von den Päpsten in Brüssel und den Soliasozialen in Berlin übernommen wird.

    • sooo alt hatte ich gar nicht gemeint
      Aber gut, jeder Wandel bringt Gutes — für einige; und Schlechtes — wieder für einige.
      Der Haken ist: Das sind nicht die selben.
      .
      .
      Brüssel?
      Ja, der loddrige Klerus in Brüssel wird sich wohl noch lange halten.
      Schliesslich wird er ja von der ‚Hochfinanz‘ gefüttert. – Das kann lange halten.
      .
      Die Berliner Soliasiozialen haben da (meiner Meinung nach) schon deutlich schlechtere Karten.
      Denn die sägen — ohne es zu bemerken — an dem Ast, auf dem sie sitzen.
      Dazu noch auf der falschen Seite.

    • Es gibt nur leider nichts zu wählen, was diese Leute absägen würde, das ist das elend unserer Zeit.

    • Wenn es etwas nicht gibt, was man benötigt,
      dann muss man es (er)schaffen.
      .
      Lucke hatte das wohl vor — und ist gescheitert.
      Grundsätzlich kann es aber (demokratisch) nur so gehen.
      .
      .
      .
      (Ich schreibe jetzt mal einen Satz auf, der nicht von mir ist.
      Wo ich ihn aufgeschnappt habe, weiss ich nicht mehr.)
      .
      Ein Mann ist erst dann ein Mann, wenn er sich mehr Optionen schaffen kann,
      als sich ihm bieten (so er denn andere benötigt).
      .
      Frau Merkel sagt dann: „Das ist alternativlos.“
      .
      .
      .
      .
      P.S.:
      Ich bitte das Kommentariat darum, auf mein Statement nichts zu antworten!
      Don Alphonso allein ist akzeptiert.
      Alle anderen bekommen keine Antwort.

    • Wenn Sie mit Herrn Alfonso ein Privatgespräch führen wollen,
      dann wählen Sie doch einen anderen Kommunikationsweg. Wer öffentlich kommuniziert sollte die Höflichkeit besitzen, auf Beiträge anderer zu reagieren.
      Eine Antwort verbitte ich mir übrigens..

  5. Poggibonsi
    genau, da bin ich mal an Pfingsten bei einer Ausweichroute nach Elba ( statt der FIPILI) mit dem Motorrad im Schneegestöber herumgefahren. Nicht den kürzesten Weg, und habe mich letztendlich ziemlich derangiert und verfroren irgendwo eingemietet.

    Im Flieger von Pisa nach München habe ich mal eine Dame aus Deutschland getroffen, die in einem ähnlichen Gehöft kommunenartig irgendwas Selbsversorgtes aufgezogen hatte. Letzendlich finanziert wurde das Ganze dadurch, dass das Anwesen mit Jugendämtern in D kooperierte, die Jugendliche aus Problemfamilien dort unterbrachten.

    Wie immer, wenn es um Kommunen geht, bin ich als WG-gezeichneter Lieber-allein-Wohner bei solchen Entwürfen eher skeptisch, jedoch war die Dame sympathisch und wenn die Alternative Verfall ist…

    Wollte mal vorbeischauen, aber, wie so oft, die Adresse verschmissen.

    • In so einem Gebäude kann man keine Kommune machen, manche wohnen eben gut und andere schlecht. Der Mittelweg zwischen Block für alle und aläste für wenige ist nun mal schwer zu finden, und wir sind gerade dabei, beides wieder auszuprobieren.

  6. In guten - nicht ganz so alten - Zeiten
    wurden solche Anwesen als Schnäppchen erworben und von findigen Projektentwicklern zu Ferienwohnungsdörfern umgemodelt. Dieser Markt scheint aber gesättigt – die Toscanafraktion hat entweder bereits gekauft oder scheut altersbedingt die Mühen der Anreise.
    Wer die dazu gehörenden(?) Anbauflächen heute bewirtschaftet, muß nicht zwingend da residieren, man kann aber sicher sein, der Patriarch ist weiterhin der Grundeigentümer. Auch wenn er diesen einen „Landsitz“ derart vernachlässigt. Nicht nur auf Sizilien gilt: „es muss (-te) sich vieles ändern, damit alles so bleibt, wie es ist“. Mezzadra abgeschafft – Landarbeiter überflüssig…..

    • Das wäre als Feriensitz viel zu gross – und auf der anderen Seite nicht prächtig genug, wenn man wirklich genug Geld hat, das machen zu lassen. 3 km südlich davon ist auch schon ein Luxushotel in einem anderen Palazzo (um 1900, Villa Lecchi), und gegenüber sind das Castello di Badia und Castello Strozzavolpe. Es gibt hier einfach zu viel davon, und weil es gerade mal für die A-Lagen ausreicht, bleiben die B-Lagen zurück.

  7. tweetie??
    Mr Donnie, ich vermisse den Tweet-button auf dieser Seite

    • Keine ahnung, wo der jetzt ist – ich meine ihn zu sehen, bei abgeschaltetem Blocker.

    • Was ist ein Tweet-Button?
      Es ist wahrlich so, dass ich es nicht weiss, deswegen die Anfrage. Danke.

    • Ein knopf, um den Beitrag mit einem Twitteraccount zu verbreiten.

    • Sorry Don, aber ich stand ja sowas von neben mir in Sachen Tweet-Button...
      …blind wie ich war, sehe ich den Button nun sogar ohne Brille, ui, was ist denn da los? Nahc der Erleuchtung beinahe wie ein Relief zum Anfassen.

  8. Der Niedergang des Patriarchats in Italien...
    …wurde ja auch in Bertoluccis „1900“ und Viscontis „Il Gattopardo“ thematisiert und wunderschön bebildert. Natürlich war die „gute alte Zeit“ nur für die oberen 10% wirklich schön. Aber das Leben war wohl ruhiger, weil jeder seinen Platz hatte, ohne – wie heutzutage – bis zur Rente für „etwas Besseres“ strampeln zu müssen. Wenn ich in der Po-Ebene an den herrschaftlichen, meist verfallenden Landgütern vorbeiradle, ergreift mich jedenfalls immer eine leise Wehmut.

    • Nun, man braucht einfach nicht mehr so viele Landgüter für Arbeiter. Das kommt einfach nicht wieder, wie man es dreht und wendet. Für die grosse Mehrheit der – in der Toskana früher bitterarmen – Italiener wurde das Leben nach dem 2. weltkrieg unendlich besser, trotz la Crisi. Von Sehnsucht nach guten, alten Zeiten merke ich hier wenig. Aber um die Bausubstanz ist es natürlich schade.

    • Gute alte Zeit
      Spätestens beim Arztbesuch bin ich lieber in der heutigen unteren Hälfte als damals in den oberen 10%

    • Ich auch, keine Frage.

    • Als MINTler bin ich der Letzte,
      der die Vorzüge des technischen Fortschritts nicht sieht. Gerade der Film „1900“ vermittelt mir aber ein Bild der Zugehörigkeit und Geborgenheit, nennen wir es doch einfach Heimat, die es heutzutage zumindest für Leute wie mich nicht mehr gibt. Die Industrialisierung mit ihrer arbeitsteiligen Gesellschaft hat ihren Preis. Kürzlich hatte ich wieder Kontakt zu einem Studienkollegen. „Lost in New Jersey“ antwortete er mir auf meine Frage nach seinem Wohlbefinden.

    • Man braucht heute weniger soziale Kontakte, um durch das Leben zu kommen. Ich bin aber immer wieder erstaunt, wieviele Leute meine italienischen Bekannten so kennen und was da alles möglich wird. Vermutlich wird sich das aber auch unserer Welt angleichen, einfach, weil es nicht mehr sein muss.

  9. Titel eingeben
    Bitte auch den Kalten Krieg nicht vergessen. Zudem wurde die EU erst 1993 gegründet. Just 1998 hat Deutschland zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wieder an einem Angriffskrieg teilgenommen. 2001 dann gleich noch mal. Man könnte also genau so gut behaupten, seit Gründung der EU gabs gleich zwei Kriege, an denen Deutschland beteiligt war. (Und unsere Soldaten sind immer noch dort stationiert, während junge Männer aus dieses Staaten scharenweise nach Deutschland strömen!)

    • Jedenfalls, man kann es so und so sehen und ich sehe wes anders als der Staatsfunker.

    • Angriffskrieg
      Liebes Honey Bunny, Sie behaupten dass Deutschland 1998 einen Angriffskrieg gemacht hat. Das geht doch gar nicht, das ist unmöglich, das ist Verfassungsbruch. Die Bundeswehr darf und kann keinen Angriffskrieg machen. Die Offiziere und Soldaten hätten den Befehl verweigern müssen, weil es ein Aufruf zum Gesetzesbruch gewesen wäre. Nach Adolf Hitler wäre es ihre Pflicht gewesen die Befehle zu verweigern. Es sollte nie wieder ein Angriffskrieg von Deutschen Boden ausgehen. Und die verantwortlichen Politiker hätten festgenommen werden müssen, den Prozeß gemacht bekommen haben und verurteilt worden sein.
      Aber das ist nicht der Fall gewesen, also kann es keinen Angriffskrieg gegeben haben, bzw. es passiert sein. All die Politiker von damals laufen noch unbestraft und frei herum. Sie genießen teilweise noch immer ihre Immunität in der Politik. Ja wirklich Honey, Sie müssen sich da getäuscht haben. Irren ist menschlich und alle Schweine sind gleich – nicht nur in der Animal Farm…..

  10. Titel eingeben
    ist GEZ modernes „Patriarchat“?
    Arrivierte und Privilegierte, gut Vernetzte nutzen die Macht des Staates um fuer mehr oder weniger qualifizierte Taetigkeiten angenehme Gehaelter und gute Pensionen zu erhalten. Sinkende Nachfrage interessiert isoliert und abgehoben Minderleistende nicht.
    Stimmen mir Dons Leser zu?

    Nolens lasse ich die Privilegien von Schluesselangestellten wie Lokomotivfuehrern gelten. 200k fuer einen Kapitaen der Lufthansa stossen mir nicht so sauer auf, wie 300k fuer eine Intendantin des mitteldeutschen Schundfunks oder des bayerischen Rotfunks.

    „Fuehrungskraefte“ von Quasi-nongovermentalOrganizations (quango) mit staatlich erzwungenen oder gefoerderten Einkommen wie IHK, Amadeo-Antoniostiftung, Aerztekammern, Krankenkassen stoeren mich mehr als die Einkommensexzesse bei Banken.

    Ich antworte mir jetzt selbst und sage P passt. P wie parasitoid, parasitaehnelnd passt auf solche Posteninhaber.
    Patriarch sind sie nicht. Ein Patriarch hat neben oder vor der eigenen Wampe die Interessen der Famiglia, des Hofes, des Dorfes, der Firma im Blick. Ein Patriarch isst besser als sein Knecht. Doch schlemmt er nicht, waehrend der Knecht hungert.
    Intendanten leben fett. Zum Patriarchen fehlt nicht das eine oder andere Ei, es fehlt die Haltung.

    • Ich würde die ARD gern reformiert sehen. Zeug wie diese ganzen Spartenkanäle und alles, was sie im Internet tun, weg. Keine 200 gleichklingenden Dudelsender mehr, zwei, drei müssen reichen. ARD,ZDF und Dritte von 17-24 Uhr. Das reicht völlig. Gern ein paar Kultursender. Aber nicht die Freunde von Freunden.

    • Titel eingeben
      Ja. Ich stimme Ihnen zu.
      Bei allem.

    • Die Reise nach Jerusalem: Gehaltsersparnisse u.a.
      Man dankt für den interessanten Bericht aus der Toskana, mit durchweg schönen Fotos garniert.

      Selbstverständlich unterstütze ich des Dons Neureichen- und Erbengenerationsforderung nach umfassender Bedienung zum Selbstkostenpreis ohne Kündigungsschutz für die Beschäftigten bei 95 Stunden Woche ohne Urlaub und Krankengeld nicht, ich bitte inständig, mir diesen seltenen Egoismus zu verzeihen. Auch die damit einhergehenden Unterdrückungsinstrumente wie die metallene Fußfessel und die Körperstrafen ohne Richterbeschluss lehne ich rundweg ab!

      Ich möchte jenseits der heutigen Toskana-Thematik noch einiges an Sparvorschlägen beitragen:
      Der deutsche Staat hat definitiv zu viele Angestellte, dies sind die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, bzw. im Beamtenwesen.

      Wenn man weis, dass in den USA auf 100 Einwohner 7 öffentlich Beschäftigte kommen, so wundert man sich, warum die Finanzen in den USA manchmal in so erstaunliche Querlage geraten können. In anderen Industriestaaten, z.B. Kanada, Japan, England u.s.w. leistet man sich im Schnitt 9 bis allerhöchstens 11 öffentlich Beschäftigte auf 100 Einwohner.
      In Deutschland kommen wir auf 15 (sic!) öffentliche Angestellte auf 100 Einwohner. Das sind gefühlt nicht alles Polizisten, Notfallärzte bzw. -Sanitäter oder Feuerwehrmänner, auf die auch ich ungerne verzichten möchte!

      Hier ahne ich ein großes Sparpotential, gerade die höheren Beamtenränge kosten enorme Gehaltszahlungen und Pensionsleistungen und schaffen eigentlich nur vermehrtes Organisationschaos.
      Das freiwerdende Geld könnte man zur Sicherung des inneren Friedens in Europa bestens einsetzen, sei es z.B. zur Unterstützung der braven Franzosen zur Verhinderung einer Le-Pen-Präsidentschaft.

      Ich will hier mal von einem Einzellfall berichten, so ist mir ein Beamter im gehobenen Dienst bekannt, der steuerfrei mit über 5000,- Euro netto nach Hause geht, also mehr 10 x soviel „verdient“, wie ein H4-Empfänger.
      Der Unterschied besteht darin, dass der Beamte Verwaltungsleiter eines städtischen Kunstmuseums ist und Kunst – nach eigener, öffentlicher Auskunft – hasst.

      Die Direktoren des Museums – widerrum zu Recht gut bezahlt – können an Ausstellungen planen was sie wollen, der Verwaltungsleiter entscheidet mit der städtischen Kameralistik, der er Vorschläge und Ablehnungen unterbreiten kann, was in dem Museum geht oder nicht, die beschäftigten Kunsthistoriker sind Staffage und jederzeit auswechselbar, da diese immer nur mit Zeitverträgen auf Honorarbasis beschäftigt sind.
      Der selbsternannte Kunsthasser bestimmt, was in dem Museum läuft oder nicht läuft, mit einem Traumgehalt und einer Pension, die selbst die Leser dieser guten Zeitung als Rente eher selten erwirtschaften dürften.

      Leider reicht der Platz nicht für die Schilderung weiter „Einzelfälle“ aus meiner Stadt, aber ich vermute, fast jeder kennt in der öffentlichen Verwaltung seines Vertrauens Menschen, denen mit H4-Bezügen besser gedient wäre, weil sie dann nicht so viel Unsinn anstellen würden und sie nicht so heillos überfordert wären.

      Vielleicht wird es allmählich Zeit für eine Staatsreform, angefangen bei einem Ausbau der Regierung (sic!) mit flachen Hierarchien, einer Verbesserung der Wahrnehmung des Wählerwillens statt einer Parteiapparatversorgungsmaschinerie, Abstimmungen über eine Verfassung, damit z.B. so unzeitgemäße Gesetze wie der Asylparagraph endlich mal der Einwanderungsrealität und den Anforderungen des deutschen Staates an Zuwandernde angepasst werden können.

      Eine Volksbefragung zum Verbleib Deutschlands in der EU wäre nach dem Brexit und fünf Jahre vor der Le-Pen-Regierung vielleicht auch angebracht.
      Vielleicht könnte man dann den Brexit, den Deuxit und einige andere Exits direkt in einem verhandeln und einen starken Nordeuro schaffen, wenn es daran Interesse gibt, was man auch durch eine Befragung der entsprechenden nationalen Bevölkerungen herausfinden könnte.

      Die künstliche Aufblähung der EU durch osteuropäische Kleinstaaten und Wirtschaftsleichtgewichte im Süden und Osten der EU wird das friedliche Zusammenleben auf Dauer sicher nicht fördern.

      Zur Zeit profitiert der Wirtschaftsriese Deutschland, hier vor allem die Oberschicht von der freiheitlichen Binnenwirtschaft in der EU. Die Schulden und Finanz-Notfall-Einsätze werden – wie auch schon in der Vergangenheit – vergesellschaftet, also von allen EU-Bürgern, und gefühlt zu großen Teilen von uns Deutschen bezahlt.
      Ist die Gier zu groß, muss man am besten aktiv etwas ändern, sonst werden von außen Änderungen eintreten, und das muss nicht unbedingt positiv sein.

      Höchst wichtig wäre ein Gesetz, dass so plötzliche Alleinentscheidungen der Kanzlerin wie: „Wir schaffen das!“ als diktaturähnlich unter Strafe stellt und mit prompter Absetzung ohne „wenn und aber“ goutiert.

      Grenzen sind zu schützen, es handelt sich nicht um Wanderwege in einen für alle Weltnationen zuständigen den Sozialstaat.

    • Wir können mit dem Leibeigenenexperiment ja bei der Beamtenschaft und Staatsdienerei beginnen, gern auch bei den Mitarbeitern des Staatsfunks. Ich bin da nicht wählerisch und erwarte keine hohe Rendite – mir geht es um Klassengesellschaft und Dominanz.

    • Ö-r-R: Keine Lizenz für politische Themen in Kultur-Redaktionen
      Kultursender klingt ja gut, aber wenn ich dann nur sowas wie „Femen“ präsentiert kriege, und wofür sie „kämpfen“… oder Künstler, die nun wirklich keine Ahnung haben, aber fleißig „ihre Stimme erheben“… selbst wenn es um gefälligst populäre Musik geht, landet man schnell in der Identitätspolitik, als wäre alles eine Spex-Nummer.

      Überhaupt halten sich gute Künstler mit solchen Aussagen zurück. Einzige Ausnahme: Die Beschimpfung ihres eigenen Publikums.

    • Stimmt auch wieder, Kultur als Erziehungsanstalt ist ja üblich.

    • Reformieren ist das falsche Wort
      ARD+ZDF bzw das gesamte Fernsehen gehören genau dahin, wo sie in den 70ern waren. Ein paar politische Magazine, Nachrichten, gelegentlich ein guter Film, in den dritten Programmen Lokales. Meinetwegen auch mal Mutantenstadel, meine Oma hat es immer gerne geschaut. Heute gibt es 100 Programme statt dreier, aber der Extrakt sinnvollen Inhalts ist derselbe wie vor 40 Jahren – nur schwerer zu finden.

    • Das waren ja nicht die schlechtesten Zeiten und Ede Zimmermann und Derrick gab es auch noch!

    • Prawda
      Die Wiedervereinigung umfasst eben auch die Freuden der „Neuen Prawda“. Damit hat wohl kaum jemand gerechnet.

      Schauen Sie Servus-TV. Da spendiert Ihnen der Milliardär für 100 M€/a und das Programm ist besser als beim Rot(z)funk.

      Oder wandern Sie in die Schweiz aus. Da dürfen Sie abstimmen ob die Regierung Geld für ihr Programm kriegt.

    • Das wird danna ber auch von Herzen gehasst und niedergemacht, auch, weil da die Falschen ohne Rücksicht auf Parteienproporz eingeladen werden,

  11. ... ich glaube nicht, dass das
    … mit „Patriarchiat“ von den missratenen Netz- und Gendergören gemeint ist. Das wäre ja sogar vorzeigbar, mit ein paar Domestiken, und eine gute Location, wenn ein Pool und Internet dabei sind und man in San Gimignano shoppen kann.

    „Patriarchiat“ sind immer die anderen und etwas Unwiderlegbar-Hinterhältig-Vernetztes, das uns wie die Matrix umgibt, halt so was wie vom ideologischen Vorläufer NS oder DDR-S propagiert, der internationale Monopolkapitalismus oder das internationale Finanzjudentum oder „Goldman Sachs & Co“ oder oder …

    Das ist also viel zu provinziell und versteckt. Außerdem waren es Italiener. Das zählt nicht.

    Ich habe auch den Eindruck, dass von „Patriarchiat“ wirklich nur noch die Steinzeitfemis fabulieren, dieser Popanz ist unsexy, jetzt sind es eher wieder „Rollen“, „Frames“, Zuschreibungen, Mikroagressionen und ähnlich dumpfer Klimbim.

    (In Brandenburg gibt es übrigens ähnlich verfallene Güter).

    • Nein, der jungsteinzeitfemonismus macht das auch mit grosser Wonne, das ist halt das schöne an so einem Totschalgbegriff – Antifeminismus stellen sie ja auch in eine reihe mit Antisemitismus, gerade so, als onb die Ablehnung einer rassistischen Ideologie auf einer Ebene mit Rassismus wäre-

  12. Tonda und Pentolina
    Werter Don, ich geniesse Ihre Texte und die Kommentare seit ein paar Jahren und es ist für mich (fast) immer ein grosses Vergnügen. Aber nun ein Hinweis zum aktuellen Text. Eine Schweizer Firm hat bereits Anfang der 1980er Jahre das Gesamte Dorf Tonta (heute Teil der Gemeinde Montaione) samt Kirche gekauft, liebevoll restauriert und Ferienwohnungen eingerichtet, die seither auch von dieser Firma erfolgreich betrieben werden. Mitte der 1990er Jahre hat die selbe Firma ein weiteres komplettes Dorf, Pentolina (heute Gemeinde Chiusdino) vom letzten Grafen Scroffa gekauft und ebenfalls restauriert und Ferienwohnungen eingerichtet. Mit einer guten Idee und etwas (mehr) Geld können so schöne alte Anwesen gerettet werden, ihnen eine neue Funktion gegeben und dem Besucher das Gefühl in den guten Teil der alten Zeit versetzt zu sein. Einfach Tonda oder Pentolina googelt und die Photos geniessen.
    Mit bestem Gruss, Kurt Scholl

    • .
      @Herr Scholl.
      Der Textilunternehmer Brunello Cuccinelli hat in Umbrien auch ein ganzes Borgo restauriert und zum Unternehmenssitz gemacht.

      In meiner Nachbarschaft wurde aus einem Borgo ein Feriendorf gemacht und in Blickweite von mir wird gerade für 9,5 Mio ein Ensemble ähnlich wie hier beschrieben angeboten.

      Nach Aufhebung der Mezzadria und der folgenden Landflucht gibt es mehr Objekte als Investoren!

  13. die Geschichte von Klassenkämpfen und der Verräter !
    „die geschichte bisheriger gesellschaft ist die geschichte von klassenkämpfen“ sagte mal ein bedeutender, in der offiziellen volkswirtschaftslehre nicht immer gern gesehener und deshalb lieber totgeschwiegener ökonom…………wie wahr, lesen wir den text von DON.

    und diese geschichte ist auch immer die geschichte von verrätern an der sache und von personen, früher z.b. Judas an der männerkommune der politisch unkorrekten im nahen osten.

    auch heute gibts die noch, beziehen euro 200.000 saläre und nennen sich betriebsräte und sind kräftig aus dem anzug gewachsen.

    oder da DON die sog. Elbphilharmonie erwähnt, ein tolles denkmal für einen sozialdemokraten, der es natürlich in klassenkampfbesetzung einweihte.

    da wünschen mann und frau sich noch in die zeiten eines Willi Hoss zurück, der dem gewerkschaftlichen und sozibürokraten establishment beim Daimler mal zeigte wo der hammer hängt.

    • Titel eingeben
      Ich kannte den nicht. Danke.
      Bei Wiki las ich: Nina Hoss ist seine Tochter. Auch eine gute.

    • Titel eingeben
      Die Elbphilharmonie ist noch aus der Zeit von Ole von Beust (CDU).

    • Hauptsache, die Pfeffersäcke haben alle dafür geblutet.

    • Die eben nicht!
      Wenn man mit Pfeffersäcke diejenigen meint, die üblicherweise so bezeichnet wurden, dann eben nicht. Wie bei jedem öffentlichen Protzvorhaben, zahlen genau die anderen. Die Pfeffersäcke hätten auch gerne Olympische Spiele gehabt, warum wohl?
      LG Kalchas

    • OLE versus OLAF, OH hoffnungsland ?
      ja das ist ja bekannt, dass Ole Beust diesen palast initiiert und wesentlich beplant hat, aber warum muss dann eine solche klassengesellschaft zur einweihung geladen werden mit diesem spätkapitalistischen kitsch ?

      vom klassenkämpfer Olaf, der ja immer so etwas unappetitliches wie die „hohheit über die kinderbetten“ wollte, was immer er auch damit meinte ?

    • Die Hamburger haben den gewählt, die Hamburger haben den bekommen, und ich wette, in 5 Jahren steht da die erste grosse, teure Sanierung an.

  14. Adam wo bist Du: feministische Ungereimtheiten im Zeitalter der Überwindungen
    der Überwindungen von zivilisatorischen Fehlentwicklungen, wozu auch die zeitgenössische Form des Feminismus zählt. Der Mann schläft, Korrektur: viele Männer schlafen, aber die werden auch wieder wacher. Zu den Ungereimtheiten:

    -à propos sexuelle Revolution: die Gesellschaft ist insbesondere auch durch Zutun der Feministinnen seit den 60-ern wieder systematisch spießiger geworden. Die Frau darf alles, der Mann muss sich alles gefallen lassen. Beispiel: für einen Mann, der eine 15-jährige auch nur anschaut würden sie am liebsten die Todesstrafe wieder einführen. Wenn von der „première Dame“ Frankreichs gesagt wird, dass sie ihren Macroni, den Lieblingsschwiegersohn mit der Zahnlücke, verführt hat als er 15 war (so glaube ich gelesen zu haben) wird sie dafür bejubelt.

    -à propos romanische Sprachen: in den Ländern wo man sie spricht leben angeblich die von Frauen so geschätzten „Latin Lovers“. Kann man mutmaßen, dass es unterschwellige Hingezogenheit hierzu erkennen lässt, die Frauen wie Hillary im Falle einer „Regierungsübernahme“ (die gottlob gerade noch verhindert werden konnte) dazu bewogen hätten die Grenzen ihres Landes endgültig zu fluten, und zwar nicht nur für die Lover, sondern auch für Vergewaltiger, Drogenschieber und sonstige Kriminelle? Das erklärt zwar immer noch nicht die Preisgabe westlicher Grenzen für Angehörige von Kulturen (Nafris beispielsweise), die wenn sie das Wort „Feminismus“ hören als erstes an Haue denken. Darf man hier mutmaßen, dass es eine unterschwellige uneingestandene Hingezogenheit zur Machokultur offenbart oder ist es einfach nur das altbekannte „men invade, women invite“? So wie manche bürgerliche Frauen Kriminelle bewundern, weil ihnen der bürgerliche Mann zu ordentlich ist (hier gibt es eine ganze Reihe Filmdokumente, die dies thematisieren, u.a. „Belle du jour“ von Luis Bunuel). Die romanischen Sprachen ihrerseits sind voller Anti-gender-Phänomene: im Französischen beispielsweise wird das männliche Mehrzahlpronomen „ils“ für Mengen verwendet, denen nur ein einziges männliches Mitglied angehört, unabhängig von der Anzahl weiblicher Mitglieder. Will man diese Sprachen jetzt neu erfinden? Vermutlich nicht, denn es sind ja die Sprachen der „latin lovers“. Wenn doch, viel Spaß beim Austrinken des Ozeans.

    -das Märchen von der „pay gap“: im öffentlichen Dienst sind aufgrund einer eigentlich grundgesetzwidrigen, Frauen bevorzugenden Gesetzgebung in einigen Bereichen mittlerweile doppelt so viele Frauen wie Männer beschäftigt. Im Bereich Lehramt beispielsweise hat das zu einer Problemflut geführt weil viele männliche Schüler, die auch sonst unter der vaterlosen Gesellschaft leiden, schon mit massiven Verhaltensstörungen in weiterführende Schulen kommen da sie nur noch von Frauen „erzogen“ werden (die einzigen „Männer“, die es dort noch gibt sind mit dem Begriff „Weicheidaddy“ noch schmeichelhaft beschrieben). Im öffentlichen Dienst, wo wohl die meisten Frauen tätig sind, werden sie seit jeher gleich bezahlt-unmöglich das Gegenteil zu behaupten oder gar nachzuweisen.

    -es gab neulich eine belächelnswerte Überlegung was passieren würde wenn sich Frauen aus dem öffentlichen Leben zurückziehen. Nicht viel, denn die meisten zivilisatorischen Leistungen, auf denen Frauen sich ausruhen und ihren Komfort gründen, kommen von Männern. Und wenn die sich zurückziehen gehen allerdings die Lichter aus.

    -Der Feminismus geht von hässlichen Frauen und Männern aus. Zu den hässlichen Frauen hat schon Charles Bukowski das Nötige gesagt. Die Rolle der „Männer“: die meisten Zugeständnisse, die von männlicher Seit gemacht werden kommen entweder von hirnlos agierenden Bürokraten oder irgendwelchen armen Würmern, die hoffen durch Einschleimen auch mal an ein Weib ranzukommen (weil sie sonst keine Chance hätten). Es gibt mittlerweile eine ganze Flut literarischer Zeugnisse, die belegt wie armselig dies ist und wie sehr sich „frau“ über so etwas kaputt lacht. Da sind ihr die Nafris oder südamerikanischen Machos schon lieber.

    -Der Feminismus ist entstanden aus nachteiligen Entwicklungen in Zusammenhang mit der industriellen Revolution. Die Frauen jener Industriebarone, die damals schnell reich wurden, die Umwelt verpesteten und Macht über viele Arbeiter hatten wollten diese Asymmetrie nicht hinnehmen und ebenfalls viel Macht über andere Menschen haben (toll wie humanitär das ist, oder?). Das erklärt auch warum das Quotendenken von heute sich hauptsächlich auf Jobs in der Chefetage bezieht. Oder sieht man Massen demonstrierender Weiber rumlaufen, die für das Recht protestieren als Kanalarbeiter oder Müllmann tätig sein zu wollen?

    Der Feminismus ist also wie man sieht voller Ungereimtheiten. Sie alle zu beschreiben, dazu reicht der Platz hier nicht (Stoff für mindestens ein Buch). Die Menschheitsgeschichte ist noch lange nicht abgeschlossen. Spätere Generationen werden kopfschüttelnd auf unsere Epoche zurückblicken und sich fragen wie es zu so einer Fehlentwicklung wie dem Feminazitum kommen konnte.

    • Titel eingeben
      Harry Charles hat noch etwas vergessen:
      Durch die neuen vielen Maschinen (von Männern erfunden und gebaut) im Haushalt, dazu wenig oder keine Kinder, hatten die Damen, Frauen, Mädels plötzlich immens viel Freizeit. Und die musste man… sorry: frau irgendwie „sinnvoll“ füllen. Haben sie aber leider nicht: ich meine das „sinnvoll“.

    • Schöner, stimmiger Beitrag zu einem unschönen Thema, Harry Charles !
      .
      .
      Wie die Idiotie in die Welt kam, und diese zerstörte- vulgo-Geschichte der Menschheit, oder
      wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis.

    • @Harry Charles 13.5.17 Macron, etc.
      Hehe, ich habe ja den Verdacht, dass Macron die Wahl gewonnen hat, weil er mit einer um 25 Jahre älteren Frau verheiratet ist. Das und die schmalzige Story von der großen Liebe haben die Damenwelt sicher tief beeindruckt.

      Was das geächtete Patriarchat betrifft, war immer klar, dass eine kluge Frau so Einiges hinbiegen konnte, wie sie es wollte.

      Aber Matriarchat ? Brrrrrrr… Was da rauskommt sieht man ja.

      Das Schlimme dabei ist, dass sich Männer nicht trauen, gegen eine mächtige Frau aufzumucken. Ein Mann, der getan hätte, was Merkel beinhart durchsetzte, wäre schon lange in die Wüste geschickt worden.

    • Ja, noch viel trauriger als die Gebäude sind die anblicke, die man von der CDU hat. Waschlappen, alle miteinander.

    • @die Antwortenden
      @kdm:
      Sie drücken sich irgendwie unklar aus, was ich allerdings auch als Kompliment auffasse. Denn es unterstellt genug Intelligenz meinerseits um zwischen den Zeilen lesen zu können. Wenn es allerdings das ist was ich vermute (also das einzige Mittel was Frauen haben um ihrer Meinung nach einen Mann überraschen zu können), kann ich nur sagen: Gäääääähn! Außerdem hört man zwischen den Zeilen deutlich zu viel Familiensinn heraus und spätestens das nimmt der Sache den letzten Rest von Reiz. Sollten Sie aber wirklich nach Vorschlägen suchen wie „frau“ ihre Zeit sinnvoll nutzen kann, ich hätte ein paar Ideen:
      -Fahrsicherheitstraining (OFT wiederholen!)
      -Belegen eines Kursus „wie man lernt mit wenig Worten viel zu sagen“
      -Belegen eines Kursus „wie orientiere ich mich ohne GPS und Navi?“
      – ~ ~ ~ „wie übt man ein politisches Amt RICHTIG aus?“
      – ~ ~ ~ „wie lernt man linke und rechte Gehirnhälfte einigermaßen ausgewogen zu aktivieren?“
      Es gibt nahezu unerschöpflich viele weitere Ideen und wenn „frau“ etwas denkt (das was man mit dem Kopf macht meine ich, kann sie doch, oder?) dann klappt das mit dem „sinnvoll“ irgendwann auch noch.

    • Ach, Herr Charles,
      ich denke doch, dass fast alle Frauen stricken können und somit beide Hirnhälften gut aktivieren – wie beim Klavierspielen…

      Wenn Sie mich fragen: Ich habe kein Navi, schaue höchstens vorher mal auf Kugelmap und lächle über die mit vielen Worten schwadronierenden Männer hinweg.👙

    • Henry, Ihre Vorschläge sind alle sehr gut
      und liebe Philomena, nicht alle Frauen können stricken, das trifft allenfalls auf uns ältere Semester zu.

      Ach mir fällt noch das Jodeldiplom ein, denn jede Frau braucht ja was eigenes.
      Oder wie erziehe ich meine Kinder, auf dass sie anderen (und mir selbst) nicht den letzten Nerv rauben.

      Wenn ich noch ein wenig hirnen würde, fiele mir noch einiges ein, das von Frau zu erlernen doch sinnvoll erscheint ;-)

    • Genderismus
      „-Der Feminismus ist entstanden aus nachteiligen Entwicklungen in Zusammenhang mit der industriellen Revolution. Die Frauen jener Industriebarone, die damals schnell reich wurden, die Umwelt verpesteten und Macht über viele Arbeiter hatten wollten diese Asymmetrie nicht hinnehmen und ebenfalls viel Macht über andere Menschen haben (toll wie humanitär das ist, oder?). Das erklärt auch warum das Quotendenken von heute sich hauptsächlich auf Jobs in der Chefetage bezieht. Oder sieht man Massen demonstrierender Weiber rumlaufen, die für das Recht protestieren als Kanalarbeiter oder Müllmann tätig sein zu wollen?“

      Der erste Teil ist für mich neu!
      Hätten Sie da zufällig ein paar Details und Belege?

      Ich erlebe Genderismus am öftesten besoldet von „Entwicklungs“banken und -hilfe und stimme da dem zweiten Teil herzhaft zu!

    • @Wassermann 19:56
      Belege direkt nicht, aber muss man die immer haben? Das hier ist ein Blog, da kann man (dankenswerterweise weitestgehend) ja frei schreiben und mal ein paar Theorien aufstellen. Fakt ist, die ersten feministischen Bemühungen gab es, wenn man mal von Erscheinungen wie der Xanthippe absieht, im 19. Jahrhundert (Suffragetten, etc.). Aber irgendwie passt es doch: Frauen reicher Industriebarone sitzen zu Hause herum, haben nichts zu tun (Hausarbeit machen Dienstboten), schließen sich mit anderen Gleichgearteten zu Diskussionszirkeln zusammen, reden viel, sehr viel über dies und das (und das können Frauen ja sehr gut) und irgendwann kommen sie dann auf solche Ideen.
      Ich habe noch einen anderen Gedanken, mal wieder etwas zynisch, etwas böse: großer Reichtum hat immer auch seine Schattenseiten. Und da die Industriebarone ja auch von der Ausbeutung ihrer Arbeiter lebten (keine Angst, bin kein Marxist) hat Gott sie vielleicht gestraft, indem er ihre Frauen zu (Achtung, böser Ausdruck) Flintenweibern gemacht hat. In dem Zusammenhang kann man auch noch das Problem der Dekadenz erwähnen: wenn es jemand zu lang ZU gut geht, dann verliert er an Vitalität. Er büßt dann die Kontrolle ein über seine Frau, die das entstandene Machtvakuum für sich nutzt. Vielleicht will sie auch die Ehre der Familie sichern weil ihr schwach gewordener Mann es nicht mehr kann. Lesetipp: Kurzgeschichte „Frauensieg“ von Knut Hamsun.
      Eins fällt mir auf (nur mal so grad am Rande): die Töchter aus Familien wo die Frau die Hosen anhat kann man fast immer sowas von vergessen. Stewardessentypen kommen i.d.R. nur aus Familien wo der Mann erfolgreich ist und auch die Hosen anbehält-auf die ein oder andere Weise.

    • Frau Simon, ich schrieb...
      …fast alle Frauen. Die jungen können das auch, jedenfalls hier. Ich denke, da sind Sie nicht gut informiert.Es gibt sogar Männer, die das können.

  15. zum heulen
    Es ist schon ein Jammer, aber jammern allein hat noch nie zum Ziel geführt.

  16. Titel eingeben
    „Und der Frieden in Europa kann auch vor allem damit zu tun haben, dass moderne Demokratien generell nur höchst selten gegeneinander Krieg führen. “

    Den Frieden in Europa nach ’45 gab es wegen des Einflusses der Sowjetunion und der USA, die die Bewegungsfreiheit europäischer Staaten einschränkten; und (das ist jetzt ganz böse), weil die diversen ethnischen Säuberungen, Vertreibungen etc. in der unmittelbaren Nachkriegszeit, also vor allem die Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa, viel an Konfliktpotential beseitigt haben. Letztere Grundbedingung des Friedens wird ja im immer „bunter“ werdenden Westeuropa gerade rückabgewickelt.
    Die EU-Propaganda ist einfach nur blöde, fällt aber in einem zwanghaft realitätsverweigernden Land wie Deutschland natürlich auf fruchtbaren Boden.

    • In italien habe ich noch keinen Pulse of europe erlebt, und das würde mich auch überraschen. (wobei ich das Gegenteil Casa Pound wirklich grausam finde)

    • Titel eingeben
      „In italien habe ich noch keinen Pulse of europe erlebt, und das würde mich auch überraschen“

      Die Italiener sind ja auch sonst realistischer, in Deutschland finden wohl 51%, dass die Steuern zu hoch seien…in Italien 91%. Nun liegt in Italien sicherlich auch manches im Argen, aber verglichen mit der obrigkeitsgläubigen Staatsverehrung in Deutschland (die ja fortbesteht, obwohl auch hier immer weniger funktioniert) ist mir die italienische Einstellung doch tendentiell sympathischer.

    • Der Staat ist inj Italien nun mal der Feind, was sich dann auch beim Verhalten der Beamten deutlich zeigt.

    • Kein Pulse of Europe in Italien?
      Da sieht man wieder, dass der Italiener einfach keine Prioritäten setzen will.
      Die EU hat die Roaminggebühren abgeschafft!

      Hallo! KEINE ROAMINGGEBÜHREN MEHR! Seid ihr denn nie zufrieden?

      Was wollt ihr denn noch? Etwa beispielsweise ernstzunehmende Hilfe für die über 400 Landwirte rings um Norcia, denen im letzten Jahr ein Erdbeben die Existenzgrundlage weggeblasen hat?
      Demnächst verlangt ihr noch, dass die EU Projekten wie „Sea-Watch auf Kollisionskurs vor Libyen“ mal das Standgas einstellt und vielleicht die „Gemeinnützigkeit“ hinterfragt?!

      Also wirklich…

    • Italien kennt seine Prioritäten:

      1. die eigene Familie
      2. das eih´gene Viertel
      3. die eigene Stadt
      4. die eigene Region
      5. das eigene Land
      6. die Kirche
      und ganz, ganz am Ende vielleicht die EU.

    • Kalter Krieg, Säuberungen und Beseitigung von Konfliktursachen
      Bleiben wir mal böse und zynisch: das mit der Konfliktbeseitigung an der Wurzel mittels ethnischer Säuberung hat wohl doch nicht so ganz geklappt, wie die vielen gerade auch ethnisch motivierten Konflikte seit den 1990er Jahren zeigen -aber die fanden bezeichnenderweise alle außerhalb und nicht innerhalb der EU statt. Es ist tatsächlich eher die Rückabwicklung der EU, die eine Friedensgefährdung darstellt – man schaue sich nur die Politiker an, die sich für eine solche Rückabwicklung stark machen. Wer sein Vertrauen in solche Leute setzt, soll ruhig weiter auf die EU schimpfen, wohl aber besser vorher vielleicht schon mal die alten Bunker und Bombenkeller renovieren.

    • Eliten neigen dazu, die Eliten als ihre Ethnie zu sehen, und die Volkstumsfragen ihrer Heimat für lösbar zu halten. Das wird nur erlaubt, wenn die Schotten raus aus GB wollen, aber die Risiken werden abgelehnt, wenn es die Katalanen bei Spanien wollen. Ich denke, die grosse Gefahr für die EU sind tatsächlich die kleinen, ethnisch klar definierten Regionen auf Suche nach Eigenständigkeit.

    • @AH
      Außer der üblichen Angstmacherei „Ohne EU gibts Krieg!“ kann ich jetzt in Ihrem Beitrag kein Argument erkennen. Das zieht aber nicht mehr, gerade auch deshalb, weil offenkundig ist, dass gerade die von EU-Befürwörtern favorisierte Politik (Stichwort „Flüchtlinge“) die Grundlagen für absehbare schwere Konflikte legt. Es ist auch nicht ersichtlich, warum eine immer enger integrierte EU für den Frieden zwischen den Staaten in Europa unabdingbar sein sollte…in mancher Hinsicht waren die Beziehungen zu Zeiten der lockeren EWG wohl besser als heute.

    • EU und EWG
      Es ist in der Tat eine interessante Frage, ob die Integrationsschritte von der EWG in der EU Zwietracht innerhalb der EU gesät oder verschärft haben; die Mitgliedstaaten der EU haben ihren Bevölkerungen mit Währungsunion, Kompetenzerweiterung in der Rechts- und Innenpolitik und den Beitrittswellen auch eine ganze Menge zugemutet. Die hier im Forum mehrfach angesprochenen drohenden Konflikte aufgrund der Masseneinwanderung aus kulturell völlig anders geprägten Regionen haben ihre Ursachen aber nicht in der EU, sondern in den Konflikten und der wirtschaftlichen und sozialen Lage in Verbindung mit der Bevölkerungsentwicklung in anderen Erdteilen. Dass die EU noch nicht die richtige Antwort gefunden hat, liegt daran, dass in vielen Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, sehr heftig darum gestritten wird. Die EU wird dann eine einheitliche Flüchtlings- und Migrationspolitik haben, wenn in einer großen Mehrheit der Mitgliedstaaten ein weitgehender Konsens darüber besteht, wie eine solche auszusehen hätte – und das liegt auch daran, dass die EU eben keine Bürokratie ist, die von oben herab entscheidet, sondern politische Entscheidungen eine (breite) Mehrheit sowohl im Europ. Parlament als auch im Rat erfordern.
      Noch eine Bemerkung zu Jugoslawien: die EU kann schwerlich für die Unabhängigkeitsbestrebungen der Einzelstaaten des jugoslawischen Staatenbundes verantwortlich gemacht werden, eher schon hat ihre anfängliche Uneinigkeit (bis Sebrenica) konfliktverlängernd gewirkt – die Aussicht auf einen EU-Beitritt und ein gedeihliches Miteinander in Binnenmarkt wiederum dürfte erheblich zur Entspannung dort beigetragen haben und weiter beitragen.
      Und noch zu Dons Einwurf zu Schottland und Katalonien: nicht zuletzt mit Rücksicht auf Spanien hat die EU im schottischen Unabhängigkeitsreferendum Cameron unter die Arme gegriffen und sehr deutlich und laut erklärt, dass Schottland nach einem Verlassen des VK eben nicht automatisch EU-Mitglied bliebe, sondern eine EU-Mitgliedschaft neu beantragen müsse. Die Gefahr eines Verlusts der EU-Mitgliedschaft dürfte zur knappen Mehrheit für den Verbleib im VK in der schottischen Volksabstimmung beigetragen haben. Hierfür spricht auch wieder die klare Mehrheit, mit der die Schotten im Brexit-Referendum für einen Verbleib des VK in der EU gestimmt haben. Dass die schottische Regierung jetzt wegen der veränderten Geschäftsgrundlage eine erneute Volksabstimmung fordert, ist von daher nur folgerichtig. Wobei die EU, anders als der Don unkt, ihre Rechtsauffassung nicht geändert hat: auch nach dem Brexit würde ein unabhängiges Schottland einen Beitritt zur EU beantragen müssen.

    • Ich kritisiere nicht die Schotten, nur die EU, die einmal die Eigensträndigkeit gebämoft und dann, wenn es passt, wieder als Druckmittel einsetzt.

    • @AH
      In Teilen kann ich Ihnen da durchaus zustimmen, ich bin grundsätzlich auch für europäische Kooperation. So wie das Projekt in den letzten zwei Jahrzehnten angegangen wurde, wird es aber m.E. sehr zu Recht kritisiert. Und die quasi-religiöse Überhöhung von „Europa“ in Deutschland, die jede offene Debatte verhindert, finde ich ziemlich furchtbar.

  17. Besteht Verdunkelungsgefahr bei Pseudo-Dialogen?
    Der „Kampf gegen das Patriarchat“, der „Widerstand gegen ein Wiederauferstehen des dritten Reiches“, der „Kampf gegen deutschen Chauvinismus“, das Rasen „gegen deutschen Militarismus bei der Bundeswehr“ usf….all dies sind Verdunkelungsmonologe, die etwas widerlegen wollen, das es eigentlich nicht gibt und das nur die Realität der Behauptung hat durch jene, die vorgeben, es zu bekämpfen.
    Verbissen werden all diese Endzeitkriege geführt, Argumente werden nicht benötigt, diese würden ja ein Ausscheren aus dem Monologischen, dem Jüngerhaft Wahrhaftigen bedeuten. Jedes Fürwahrnehmen eines gültigen Gegenübers, als kritikfähigen Dialogpartners bringt diese Gebäude zum Einsturz.
    Daher baut man vor und diskreditiert nicht nur jede Kritik, sondern jeden Kritiker- möglichst persönlich ad hominem und wenn möglich piefig mit Auszügen aus dem Sexualleben…
    Und all dem liegt eine Logik zugrunde, die zutiefst misolog ist, also sowohl die Aufklärung wie das Argument scheut, denn dann müßte man ja zu den wirklichen Problemen der Zeit Stellung beziehen und könnte nicht bspw. Afrikaner nur deshalb als „Das Gute an sich“ (Kant erkennt weise, daß es das an sich für uns als empirische Existenzen nicht gebe) ansehen, weil sie das Gegenstück zum (eingebildeten) bösen weißen Mann darstellen können.
    Brillant analysiert findet man die Grundpattern der Misere des links-mainstream bei sciencefiles:
    https://sciencefiles.org/2017/05/11/marxens-vermaechtnis-anti-intellektualismus-fuer-nicht-konkurrenzfaehige/
    Nein, tdv, ich möchte jetzt nicht von Ihnen die zähe und zährige Apologie des guten Linken hören. Versuchen Sie es mit einer Widerlegung des Beitrags auf sciencefiles- die haben da eine Kommentarfunktion.

    • Verehrter PatrickFeldmann! Ei der Daus! Ich bin verblüfft! Zährige Apologie.
      Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Leipzig 1854-1961.
      zährig, adj.: mit zeherigen augen

  18. " Ich lenke, also bin ich: Bekenntnisse eines überzeugten Radfahrers"
    “ Ich lenke, also bin ich: Bekenntnisse eines überzeugten Radfahrers“,
    diesen Buchtitel entdeckte ich vor wenigen Tagen in einer kleinen deutschsprachigen Buchhandlung in Mailand und dachte unwillkürlich an Sie.

    Lieber Don Alphonso,

    noch schwankend, ob ich Ihr heutiges Geschichtchen als nüchterne Immobilienbetrachtung oder als einen me­lan­cho­lischen Exkursion abseits der radfahrenden Rudelgemeinschaft einordnen darf, neige ich zu letzterem.

    Vermutlich, weil man zu häufig rittlings auf dem Esel saß, gleich dem heutigen Fahrradsattel, kommt es zu einem Überschuß der schwarzen Galle, die in der Milz und im Hoden produziert würden und zur Melancholie führen. So sah dies bereits Galen im 2. Jahrhundert nach Chr.

    Ich glaube ja kaum, daß es an dem Photo von der schmierigen Hand am Ende Ihres letzten Beitrages lag, welches wohl symbolhaft den gesellschaftlichen Status Ihrer Betätigung demonstrieren sollte, doch scheint diese, von den Massen ausgeübte, Betätigung sehr ambivalent.

    Auf der einen Seite diese, durch endlosen Kontakt mit dem Fahrradsattel selbstzugefügte Schwarzgalligkeit, die in me­lan­cho­lischen Betrachtungen verlassener und zerfallender Zivilisation endet und auf der anderen Seite eine stille Stimulanz, die sich mir erst in den vergangenen Tagen beim Lesen von Samuel Becketts Roman: „Molloy“ offenbarte und meine Gedanken bei der Textstelle:

    „Ich begriff schließlich, dass meine Art mich auszuruhen, meine Stellung während des Ausruhens, nämlich rittlings über meinem Fahrrad, die Arme auf der Lenkstange, den Kopf auf den Armen, ein Attentat auf irgend etwas, woran ich mich nicht mehr erinnere, die Ordnung oder die guten Sitten, darstellte.“

    unwillkürlich bei Ihnen waren.

    Ein mir lieber Freund, der sehr viel Geld in der Psychobranche macht, war ja ganz fasziniert von den zahlreichen Detailphotos, die Sie von diesem schlichten Fortbewegungsmittel in Ihrer Story „Gehen wie ein Italiener“ gemacht haben und sagte nur: „Objektophilie“.

    Er meinte, das sei wie bei Quasimodo, dem Glöckner von Notre-Dame, dessen Liebe zu den Glocken Notre-Dame´s und ihrem schönen Klang seine einzige Form der Kommunikation gewesen sei, eine Objektophilie, na ja, bis eben Esmeralda in sein Leben trat. Was Quasimodo seine Glocken waren, ist anderen heute ihr Fahrrad.

    Phil Sano, der Begründer des „Bike Smut“-Filmfestivals soll mit Courtney Helene Linclau, auch gerade in Italien sein. Courtney Helene Linclau sagt ja auch:

    „Wenn du einen Hügel runterfährst und es dabei richtig kribbelt, dann kann das ein richtig sexy Gefühl sein.“

    Vielleicht sind Sie sich ja begegnet und das „Bike Smut Filmfestival“ soll ja was ganz besonderes sein.

    Mein Bekannter machte mich ja noch auf die besondere Ästhetik Ihrer Landüberquerungen mit diesem Gerät aufmerksam, als er mir drei kleine Videos zeigte.

    https://vimeo.com/60518349 und https://vimeo.com/59444605 und https://vimeo.com/59869928

    So gesehen kann man das ja verstehen und die schmierigen Finger sind halt für die FAZ.

    Wie Sie vielleicht bei mir gelesen haben, hatte ich in den vergangenen Wochen häufig in der Provinz Como zu tun und von von Lecco nach Magreglio ist es ja nur eine läppische halbe Stunde, so bin einfach mal dorthin gefahren, zur Wallfahrtskirche Madonna del Ghisallo.

    Der Dorfpfarrer Pater Ermelindo Vigano hatte sich vor langer Zeit bei Papst Pius XII. so richtig ins Zeug gelegt, so daß dieser die Madonna offiziell zur Schutzheiligen der Radsportler erklärt hat.

    Und es ist schon lustig wie dort all die Radler ihre Trikots, Räder, Medaillen und Trophäen aufgehängt haben, ganz so wie in Lourdes, Rollstühle, Krücken, Holzbeine und Toupets präsentiert werden. Ganz tolle Leute waren dort schon, wie Gianni Motta, Fausto Coppi, Francesco Moser, Ercole Baldini, Gino Bartali, Marco Pantani und Mario Cipollini.

    Nach Ihnen habe ich vergeblich Ausschau gehalten. Nun ja, es ist eben ein christlicher Ort.

    Und heute diese Melancholie in dieser verlassenen Gegend. Diese Landschaften findet man ja auch zwischen Mailand und Como und langsam wird hier das Malcantone auch so, was aber politisch gewollt und von der Lega dei Ticinesi, also so etwas wie die Republikaner in Bayern, wohl gefördert wird.

    Bei Ihren Zeilen dachte ich unweigerlich an den wunderschönen Film: „Der Leopard“ aus dem Jahr 1963- sehr zu empfehlen – und den Dialog zwischen Don Fabrizio und dem Chevalier.

    Der sizilianische Adel hat seinen Einfluß verloren und die Gleichmacher unter G.Garibaldi erreichen auch Sizilien.

    „es ist zu spät…….Schlaf, mein lieber Chevalier“, sagt Don Fabrizio an den Chevalier gerichtet, “ ewigen Schlaf, das ist alles was die Sizilianer wollen. Und sie werden immer jeden hassen, der sie wecken will. Selbst, wenn er als Freund kommt und die schönsten Geschenke bringt. Und im Vertrauen gesagt, ich hege starke Zweifel, ob das neue Reich in seinem Gepäck viele Geschenke für uns hat. Jede Offenbarung sizilianischen Wesens entspringt einer krankhaften Träumerei. Unsere Unmäßigkeit ist Sehnsucht nach Vergessen, unsere Flintenschüsse und Messerstiche sind ein Lechzen nach dem Tod. Unsere Trägheit, unsere aromatischen und schweren Eisgetränke sind ein Verlangen nach wollüstiger Unbeweglichkeit also wieder nach Tod.“

    Und die Ballszene im Palazzo Gangi-Valguarnera ist doch wunderschön in diesem zerfallenden Land.

    Ganz wie bei Ihnen beschrieben von dem untergehenden Palazzo, ganz wie hier im Malcantone, wo ich jedoch noch lange meine kleinen Gesellschaften in meinem Haus auskosten will.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

  19. @sylter456; Ernst Jünger.
    „sylter456 sagt:
    12. Mai 2017 um 04:03 Uhr
    Titel eingeben
    Gell, PvK,
    wir beiden mögen besonders den älteren Jünger:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ann%C3%A4herungen._Drogen_und_Rausch

    PvK, PvK, grübelgrübel:
    Pilze vorm Koma
    Panzer vorm Kampfstand
    Preussisch vor Katholisch
    Praller vom Kameraden“.

    Sehr geehrter @sylter456,

    der erste Satz Ihrerseits ist natürlich, wenn ich Sie recht verstanden habe –
    richtig gedacht und ich bin trotzdem ein bisschen befleißigt nein zu sagen;

    denn Jünger war natürlich auch das Kind seiner Zeit, dem hochwahrscheinlich während der Materialschlachten des WK I, die ungeheuerliche und befreiende Erfahrung des zarathustraschen Weltenkind widerfahren ist:

    „wirf dich ins Meer“, denn göttlich sei die Kunst des Vergessens. Um ihrer fähig
    zu sein, bedarf es der Verwandlung des wollenden Ich in ein Weltenkind.

    Mit den „Annäherungen“ versuchte er die Darstellung seiner fast lebenslangen Sehnsucht nach dem Tod (dem Absoluten), die er mittels Drogen zu wieder- holen suchte.

    Daß Jünger vom Versailler Vertrag angewidert war, versteht man auch heute.

    Was den Autor meines verlinkten Textes betrifft, der Essay ist – bis auf ein paar Stellen – hervorragend, der Autor – was seine politische Orientierung betrifft –
    weniger.

    Liebe Grüße PvK.

  20. Ja, das mit dem Fortschritt ist so ein relatives Hemd .
    .
    .
    Ich möchte bitte keine Regierung mehr, die auf Gottesgnadentum fußt, oder auf der Vorrsähung , oder der unausweichlichen Diktatur des Proletariats.

    Ich möchte auch keine Schergen solcher Systeme in verantwortlichen Positionen,
    Charaktere ändern sich nicht .

    Medizinischer Fortschritt, so er denn uns allen zugute kommt, und nicht alte Menschen von gewissen Hilfen ausschließt, weil sie in der Produktion keinen Nutzen mehr haben ,
    ist mir willkommen.
    Aber mit Pharmakonzernen, die Cholesterin-und sonstige Werte durch Studien in genau den Bereich bringen, dass 80% der Leute ihre Mittelchen schlucken müssen ,
    ist Vorsicht geboten.

    90% und mehr unseres technisch-wissenschaftlichen Fortschritts sind
    Kinder des Krieges.
    Weder beim Auto, noch gar in der Luftfahrt, wären wir so weit, wie heute, ohne diese grausigen Kriege.

    Menschlich-ethischer Fortschritt, wohlverstandener, der auf der guten alten Nächstenliebe fußt, nicht einer Ideologie,

    steht also wissenschaftlich-technischem Fortschritt quasi im Wege.

    Die moderne Geschichtswissenschaft, so sie nicht nur linken Quatsch auf Kommando produziert, beschäftigt sich auch mit der Frage,
    wie wichtig Mongolenstürme, Türkenangriffe, und ähnliche Katastrophen für die Entwicklung Europas waren.

    Wenn Kriege zu lange dauern, und alle Ressourcen verschlingen, wie etwa der Dreißigjährige Krieg ,

    dann bleibt ein deutlicher Rückschritt, ein Hiatus im Fortschritt,zumindest.

    Kann man sich an Profanbauwerken nach 1648 ansehen.

    Schon früh stellte ich für mich fest, dass es keinen liebenden Gott, der sich um uns Menschlein auch nur einen Dreck schert, gibt.

    Die Ausflüchte religiöser Menschen, vor allem aus den Institutionen, dass die Wege des Herrn unergründlich seien, sind purer Mist.

    Erinnern auch sehr stark an die Feinde der direkten Demokratie, die gerne behaupten, wir Hinze und Kunze verstünden die Notwendigkeiten der großen Politik nicht, und dass es alternativlos sei, fremde Schulden mit der eigenen Lebensarbeitsleistung zu decken, etc.

    Nur Berufspolitiker hätten die nötige Klarsicht, uns alle sehenden Auges gegen die Wand zu fahren , pardon, das Richtige zu entscheiden.

    GENAU- 20 Semester Theaterwissenschaft oder eine gute StaSi-Kaderschule qualifizieren natürlich zur höheren Erkenntnis,

    Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal , ohne je gearbeitet zu haben, machen den besten Arbeitervertreter .

    Wenn ich mir den jetzigen Eiertanz um das Goldene Kalb Macron ansehe,
    wie wieder, so schon 2010, behauptet wird,
    Eurobonds und eine automatische Steuerfinanzierung der EU kämen nicht in Frage,
    dann WEISS ich, was nach der Wahl im September Sache sein wird.

    Ich habe die Schnauze voll von Berufspolitikern, von Hitlern, Stalinen, Kohlen, Schrödern, Merkeln, Gauckeln ,

    ich will Schweizer Demokratie.

    Die einzig wahre.

    Und den repräsentativen Dreck könnt‘ ihr Euch in die Haare schmieren !

    Wenn ich Schmierentheater will, dreh‘ ich das Öffentlich-Rechtliche, oder das private, Fernsehen auf.

    Oder schau‘ mir im Theater an, wie irgend ein linker Trottel Goethe verhunzt.

    In der Politik, die über unser Wohl, und mehr und mehr, unser Wehe bestimmt,
    will ich keine Clowns mit Macht.

    ICH will anschaffen, gemeinsam mit meinen WIRKLICHEN Mitbürgern, nicht mit Nafri und Kollegen .

    Das Ergebnis vieler Voksabstimmungen würde mich sicher ärgern, wie auch Wahlergebnisse mich mehrheitlich ärgern.

    Aber dass ALLE Deutschen Selbstmordtendenzen haben , wage ich, Euroeinführung, Griechenlandrettung, Eurorettung 1.0-4.9 , Invasionswahnsinn, etc.,
    als Beispiele,
    einfach zu bestreiten .

    Nichts davon hätte eine Volksabstimmung in Deutschland passiert .

    Und so hätten wir nichts davon.

    Wollt ihr den totalen Krieg ?

    Neeeiiiin, hau ab,, mach dich vom Acker, Hundskrüppl, damischer !

    Komm, weiß nit, woher

    geh, weiß nit wohin

    mich wundert, dass ich so frehlich bin .

    • Titel eingeben
      „Oder schau‘ mir im Theater an, wie irgend ein linker Trottel Goethe verhunzt.“
      Noch schlimmer treiben sie’s mit der Oper. Spitzenreiter: der unsägliche Schwätzer Neuenfels.

    • Seien wir dankbar
      Unser Rendez-vous mit der Globalisierung ( Schäuble ) hatte doch den
      wunderbaren Effekt das Lein-Leichentuch, dass über die Wirklichkeit
      gelegt wurde, etwas zu lüften.

    • Titel eingeben
      Otto Moser, Sie sind mireone Antwort wert.
      Ein liebender Gott ist in christlichen Augen kein Bild von MuVati oder VaMutti. Der Mensch ist ein Bild Gottes, nicht andersrum.
      Anders als in vielen Religionen ist der Gott Abrahams ein Liberaler. Seine Geschöpfe sind frei. Frei zu sündigen. Von Kain über David bis Petrus. Freiheit.

      Die Menschen sind fehlerhaft und doch seine Kinder.
      Unergründlich? Wie der Psalm sagt: Deine Wege sind zu hoch für mich, ich kann sie nicht begreifen.
      Sie begreifen zu wollen, zu beurteilen wäre hubris.

      Mit viel Freude über Ablinken und Grün grüße ich

    • Demokratie ...
      … außerhalb der Schweiz (und in gewisser Weise auch Englands) ist ja wohl im wesentlichen eine Propagandalüge um die Verbrechen/-r der französischen Revolution und ihrer Nachfahren zu verschleiern.

      in F, D, etc. haben sich nämlich im wesentlichen irgendwelche Lehrer in die Sessel der Ludwige, Franz-Karls, usw. gesetzt. Das führt zum Hoppeschen Wettlauf der Diebe und nach zwei Generationen sind die Systemparteien nur mehr schwer unterscheidbar.

      Der Steuerzahler und Stimmbürger muss die Ausgaben des Staates (am besten auf allen Ebenen) wirksam kontrollieren können, ansonsten wird das nix. Die Staatsebenen müssen sich auch im Wettbewerb befinden (d.h. auch Abstimmen mit den Füssen muss leicht sein) und ihre Einnahmen für ihre „Wohltaten“ von den eigenen Bürgern kassieren.

      Ich bin immer wieder schockiert wie wenig Wissen und Interesse für die strukturellen Vorteile der Schweiz selbst bei den Nachbarn vorhanden ist. Die meinen immer das doppelte Lohnniveau sei vom Himmel gefallen.

      In Wirklichkeit habe sie es selbst verursacht. Vor dem 1. WK noch arm und während trotz Nichtteilnahme mit Hungersnot geschlagen, nach WK 2 schon unvorstellbar reich, nicht bereit sich die wirtschaftlichen Vorteile des EU-Binnenmarktes mit langfristigem Verzicht auf Selbstbestimmungsrecht zu erkaufen und seit Euro-Zeiten auf einer Fast-Verdoppelung der eigenen Vermögenswerte sitzend, und die noch stark gebremst durch bedingtes Mitmachen am Scheingelddrucken.

      Eigentlich kein Wunder dass sich die Nachbarn nicht gern in den Spiegel schauen…

    • Ich finde das, was NEOS und jetzt doe ÖVP versuchen, eigentlich ganz gut: Dass sich Kandidaten auch nach Aussen verantworten müssen und die Parteien nicht einfach nur den anders Schiachn, immer Gleichen aufstellen,

  21. schöne Beschreibung des IST
    Ich habe in so einem Gehöft gewohnt, nicht weit von San Gimignano. Sie machten b&b. Sie hatten nicht allzu viele Gäste. Es war schön, das Essen in einem Gewölbe, ein schöner Blick auf die Turmstadt.
    Aber es ist wohl unheizbar im Winter, sehr dicke Mauern. Die Besitzer waren aufgeschlossen, aber extrem glücklich wirkten sie nicht.

    Eine steile Schotterstraße ging hoch, die sicherlich bei Starkregen nur mit Geländewagen befahrbar ist, also es lag ab vom Weg und war schwer zugänglich. Vielleicht muss man bedenken, dass solche Lagen Schutz bieten sollten. Heute fühlt man sich dort eher etwas einsam. Es war sehr ähnlich, aber kleiner, würde ich sagen. Ich möchte es nicht haben. Diese Dinge haben sich irgendwie überlebt und beschönen als Altertum oder Ruine Landschaftsphotos wie Ihre.

    Ihnen würde es sehr gefallen. Ob das Internet ging, weiß ich nicht mehr, weil wir es nicht benutzten. Bei meinem favorite bei Montalcino mussten wir es benutzen, weil es mitten in der Nacht einen furchteinflößenden Knall gab. Wir googelten natürlich nach Erdbeben. Der Hotelier sagte morgens, er hätte nichts gehört, und das hatte er auch nicht, denn er fragte andere Gäste, die Bestätigung lieferten. Er wirkte verwirrt.

    Nachts allein in der Toscana kann etwas merkwürdig sein.

    • Bei Twitter: invgterremoto Da wird man informiert. Erdbeben knallen dort nicht, sie rumpeln eher.

      Was ich erlebe ist, dass die Toskana wieder kommt, und zwar auch abseits der grossen Zentren. die L’Eroica und die Via Francingena tragen viel dazu bei, und abseits ist heute nicht zwingend schlecht, würde ich sagen. Meine Vermieterin in Staggia registriert jedenfalls steigende Zahlen, viele Wanderer und Radler.

  22. Nachfrage
    Nun, Don, wunderbar, dass Sie eine Erkenntnis ausgraben, die wir Modernen / Massenmenschen weitgehend übersehen: wer eine Stadt / Landschaft lesen kann, der erkennt die Machtverhältnisse.

    Und da frage ich mich, ob das Patriarchat wirklich verschwunden und entmachtet ist.

    Ich sage: nein. Nur sind es weitaus weniger Machthaber, die dafür weitaus grössere Ressourcen kontrollieren!

    Die Randregionen sind nicht interessant – alles ballt sich an wenigen Orten.

    Chinas Milliardäre. US Investmentbanker. Russische Oligarchen. Europäischer alter Adel – es sind eben nur wenige Grossinvedtoren übrig. Aber die kontrollieren sehr viel…

    Un darum gibt es auch keine wählbare Alternative – weil die niemand finanziert. Es ist so alternativlos, wie man früher als Leibeigener den Mut haben musste, bis in eine freie Stadt zu gelangen… was nach Jahren eventuell mit Bürgerstatus belohnt wurde.

    Die meisten bleiben, wo sie sind. Damals wie heute.

    Heute verfällt eben das Ruhrgebiet, damals ein Dorf. Geändert haben sich nur die Maßstäbe meines Erachtens.
    Die Clanherrschaft ist aktueller denn je, da Bürgerliche lange Jahre passiv wurden – oder eben bornierte Wohlstandsbewegungen, die organiaierter Clanstruktur mit Lichterketten begegnen.

    Es werde Licht.
    Zeitlos schöner Satz)

    • Das ist aber nicht das Patriarchat, wie man es kannte, sondern eine Art neuer Oligarchie, die nicht mehr an Geschlechter, Tradition und Geschlecht gebunden ist.

  23. ... es sind halt unterschiedliche Europabilder...
    … das Modell eines sich Versammelns, Mischens und gegenseitigen tränenseligen Erlösens unter Beethovens Melodie, mit Tapas, Wein, Händchenhalten und dem Beschwören von „Werten“ und „Regeln“ – Modell Deutschland …

    oder

    … das pragmatische Modell des optimalen Abgreifens von Fördermitteln gegen Abgabe mehr oder weniger leerer Versprechen und dem Anbringen von Europaplaketten an sanierten Gebäuden – Modell Italien / Griechenland.

    Am erfolgreichsten ist die EU wo sie mit südländischem Charme beides schlau verbindet, wie beim Eurasmus (Eurogasmus)-Programm, das ja als große Leistung des Ladens im wieder hochgehalten wird….

    • Man muss ganz offen sagen, dass ohne EU Deutschland und andere nie so viel exportieren würde. Die Folgen können Sie sich südlich von Verona anschauen, wo die Möbelindustrie ruiniert wurde. Nur redet da niemand darüber.

    • Globalisierung...
      … wird inzwischen neu bewertet,las ich.Man will nicht so weitermachen.
      EU – Länder sind längst nicht mehr unsere ersten Abnehmer.Außerdem ist unsere Wertarbeit gefragt.Für den z.Zt.niedrigen Eurokurs, der unsere Waren günstig macht, ist doch eher Draghi mit seiner Geldpolitik schuld.

      https://f100-res.cloudinary.com/image/upload/s–MZNIUBNd–/w_1200/v1/a/public/wachy5av22zivgx6aonh.jpg

    • Es ist eine Kombination aus vielem, aber wer in italien kann, kauft ein deutsches auto. Das fällt schon auf.

    • Katastrophentourismus mal anders
      Wir haben auf dem alljährlichen Weg in die Toskana nach dem Zwischenstopp am Gardasee in unregelmäßigen Abständen mal abseitige Routen gewählt. So schon mehrere Male die über Parma, Aulla und dann Viareggio.
      Wenn man von der Brennerautobahn in Mantua-Süd abfährt und dann über Casalmaggiore nach Parma fährt, dann wähnt man sich wie Anfang der Neunziger in der SBZ. So trostlos und verfallen sehen die Industrie-, Gewerbe- und Handwerksruinen neben den teils sehr schmucken Villen der Großbauern aus.

    • Wirklich schlimm ist es rund um Turin und Mailand, Parma geht noch. Italiener können eben das mit dem Zerfall, nur nicht mehr das mit den Gebäuden.

    • ... das Deutschland und andere nie so viel "auf Kredit" exportieren würde.
      Der berühmt-berüchtigte „Target-2-Saldo“, den die Deutsche Bundesbank in ihrer Bilanz aufgetürmt hat, ist im Januar 2017 auf 795,6 Mrd. Euro gestiegen. Das ist eine Summe, die gut 25 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes entspricht. Seit es die gemeinsame Währung Euro gibt, gibt es auch eine gemeinsame Verrechnungsstelle. Über sie wird zwischen den nationalen Zentralbanken der Euro-Länder der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr abgewickelt. Mit ihr entstand das Target-System. Die immensen Target-2-Forderungen zu Gunsten Deutschlands , sind durch keinerlei Sicherheiten gedeckt. Wenn die Krisenländer aus dem Euro austreten, oder wenn der Währungsraum ganz auseinander bricht wird der deutsche Steuerzahler dafür aufkommen müssen! Bei 800 Milliarden € ergibt sich nach Adam Riese ca . 20 000 € pro Kopf vom Säugling bis zum Greis/in!
      Laut NZZ, 9.5.2010 ist Athen weltweit die Stadt mit der zweithöchsten Zahl (nur in Moskau liegt sie noch höher!) von Porsche Cayenne pro Kopf, verrechnet über das Kontokorrentkonto mit uneingeschränktem Dispositionskredit namens Target-2.

    • Adam Riese, ich bitte um Nachsicht! 10 000 € pro Kopf ! 14. Mai 2017 um 14:01 Uhr
      Bei 800 Milliarden € und einer Bevölkerung von ca. 80 Millionen ergibt sich nach Adam Riese alternativlos ca . 10 000 € pro Kopf vom Säugling bis zum Greis/in!

    • ... Target 2...
      … Die Griechen, Franzosen, Italiener wissen: es ist ökonomisch klug, deutsche Waren, Immobilien, Unternehmensanteile usw. auf Kredit kaufen, da sie aus deren Sicht unterbewertet sind und die Kredite teilweise abgeschrieben werden (Griechenland) Im Grunde genommen ist es eine intransparente Exportförderung mittels Geldgeschenken, die der einfache Deutsche durch 0-Sparzinsen, relativ geringe Vermögenszuwächse und steigende Erergie- und Mietpreise bezahlt, denen er nicht ausweichen kann … Die politische Kunst besteht darin, diesen Zusammenhang zu verschleiern, da der Staat fiskalisch vordergründig ebenfalls profitiert, eine Scheinblüte an Beschäftigung erzeugt wird und man deshalb sogar wirre Schnapsideen wie die Erstbeschulung afrikanischer Analphabeten bezahlen kann …

    • Alsooo,
      wenn ich das mit den Schulden richtig verstanden habe,
      gibt es ohne Schulden kein Geld.

      Wenn diese 800Milliarden € bezahlt würden, wäre die EU
      um diesen Betrag ärmer, und wenn alle Schulden bezahlt
      sind, hat niemand mehr Geld.
      Da ist es doch schlauer, Herr Schäuble, die Griechen und die
      Investoren balgen sich um die Zinsen.

  24. Was sich so alles behaupten lässt
    Die sexuelle Revolution hatte ihren Ursprung ggf doch eher
    in der erfolgreichen Behandlung der Sphillis mit Penicillen
    ab Anfang der 50er Jahre und der Empfängnisverhütung
    mit der Pille ab den 1960er Jahren.

    Europa wurde eher durch die NATO befriedet als durch die €U
    und Nationalismen verschwanden zT. hinter dem eiseren Vorhang.
    Kaum war er weg, waren sie wieder da.

    Wer interessiert sich heute noch für Projekte wie:
    Der Westen.
    Es lösst sich alles auf.

    Ich zitiere S. Gabriel:
    Nur mit der €U hat Deutschland eine Chance
    gegen die USA und China.
    Früher gab es etwas dass man Westbindung nannte und
    die USA waren eines der Kernländer dieses Projekts.

    Den Gedanken mit der Umwelt freundlich umzugehen haben die
    Grünen auch nicht erfunden. Nicht mal die Idee 1x in der Woche kein Fleisch zu Essen. Der letzte Reichskanzler war bekennender Tierfreund und natürlich Vegetarier durfte aber seine Blondie nicht heiraten.
    Heute wäre das nach dem Motto: Ehe für alle (Zitat Tauber), möglich.

    Man muss hin und wieder von Gewohnheiten und Traditionen abschied nehmen. Die Frage ist m.E. aber schon wie das stattfindet, wer profitiert, wer Nachteile hat.

    Aktuell will man u.a. der Bundeswehr Traditionen austreiben.
    Man hat überrascht festgestellt das die Bundeswehr nicht mehrheitlich
    aus linksliberalen Kriegsdienstverweigerern besteht und will mit eisernem Besen kehren.
    Ich vermute der Politoffizier (Die rote Armee hat ihn wohl erfunden, die NAZIS haben es dann kopiert) kommt wieder.

    Liebe Frau Dr. med. v.d.L. :
    Der Karabinder 98K den das Wachbataillon benutzt
    war Standartwaffe der Wehrmacht. Mit so etwas wurde vermutlich auch Staufenberg erschossen. Ich bitte darum ein aktuelles Modell zu verwenden ( Womit man auch für diesen Industriezweig wirbt)

    Das ist blöd aber noch blöder ist das was ich auch gehört habe:
    Bundeswehrsoldaten sollen im Ausland Ausländer erschossen haben!
    Was sagt man dazu?

    • Umwelt und Ernährung
      Früher hat man solide aber teure Ware gekauft, die dann aber auch entsprechend lange benützt. Und die Sachen haben auch lange gehalten. Ich habe noch alte Möbel aus meiner ersten Wohnung, Küchengeräte die seit 35+ Jahren einwandfrei ihren Dienst verrichten, und ein klassisches Service einer namhaften Manufaktur, das ich mir schon in meiner Lehrzeit stückweise zusammengekauft habe (das gute bei solchen Klassikern: geht ein Teil zu Bruch, kann man es heute noch nachkaufen).

      Billigfleisch gehört verboten, dann regelt sicu der Fleischkonsum von selbst. Zurück zum Sonntagsbraten! Auch sollte man wieder lernen zu wirtschaften. In den Supermärkten sehe ich nur Menschen, die planlos und „nach Appettit“ einkaufen. Das ist teuer und macht zudem dick, weil man viel Schrott kauft. Ich lege mindestens zwei Gerichte pro Woche fest, Reste werden verwertet oder eingefroren, dazwischen wird improvisiert. Eine gute Hausfrau zaubert immer etwas auf den Tisch (eine gute Hausfrau hat auch immer Grundnahrungsmittel zuhause).

    • Ich glaube, die Reduktion des Überflusses wird immer ein Elitending bleiben. Genauso wird es schwer, das Beständige vom Glump zu unterscheiden. Ich sehe das immer wieder an den Rennrädern der letzten 40 Jahre. Ich habe Kurbeln, die nach all der Zeit wie neu sind, und andere, die nach 5 Jahren völlig am Ende sind. Aber halt leichter und komplett austauschbar. Das Problem ist: Etwas anderes bekommt man kaum mehr.

    • Pst,
      Der ganz grosse Skandal kommt noch: aus gutunterrichteter und gewöhnlich zuverlässiger Quelle wurde mir zugetragen, dass bei Frau von der Leyen kriegverherrlichende Literatur in der Hausbibliothek steht. Weitgehend unbeachtet ist diese sogar in einigen rückwärtsgerichteten Bildungsanstalten Teil des Literaturkanons.
      Autor dieses verwerflichen Werkes ist ein Herr J.G. Caesar, Diktator, Kriegsverbrecher, Unterdrücker fremder Völker und er führte Angriffskriege.
      Man halte es mit Asterix: die spinnen, die Römer.

    • Ich glaube jetzt nicht ganz, dass alle Angehörigen der Albrecht- und VonderLeyen-Clans 1939 bis 45 nur amerikanische Uniformen trugen, aber das nur am Rande.

    • @Samsara
      Gute und solide Ware kann man durchaus noch heute kaufen. In meiner Wohnung steht kaum ein neues Möbelstück. Ein schicke alte Vitrine gabs für 200 Euro+Anlieferung beim lokalen Gebrauchtmöbelmarkt, eine wundervolles, praktisch neuwertiges Vertico für 300. Ich kauf den Kram nicht nur weil er hübsch ist, er ist auch billiger, dabei sehr funktionell und außerdem, da Echtholz, auch noch leichter zu transportieren, wenn man mal umzieht. Keine Ahnung, warum die große Masse sich Billig-Preßpappe im Möchtegern-Schick bei IKEA (Idioten kaufen einfach alles) und Konsorten zulegt. Der FeTap 612 von 1982 an der Fritz-Box wird auch noch gerne genutzt.

    • Ich glaube nicht, dass man bei Ikea kauft, um zu besitzen. Man macht das, damit man bald wieder kaufen kann.

    • @ Klaus Keller
      Während es sich bei der aktuellen Verwendung des Karabiner 98k um einen symbolischen Einzelfall zu handeln scheint, lauert anderswo ein Skandal weit größeren Ausmaßes: „Ab 1933 wurde der Feuerschutzhelm dem in der Wehrmacht verwendeten Helm angeglichen. Diese Helmform hat sich mit nur kleinen Änderungen zum Teil bis heute gehalten, da sie sich als robust und zuverlässig erwiesen hat.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Feuerwehrhelme#Deutschland

    • Der Helm der USA basierte lange Zeit auch auf deutschen Forschungsergebnissen, mei, dafür schauten sich die Deutschen was beim T-35 Panzer ab.

    • @ Samsara. Billigfleisch. Das miese Profil der Grünen.
      Ich bin ebenfalls der Meinung, dass Billigfleisch verboten sein soll.
      Dringend.

      Und ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass das nur den Eliten nützt und daher nichts bringe und in Demokratien nicht durchsetzbar wäre da undemokratisch, weil Fleischkonsum dann nur noch den Eliten vorbehalten sei.

      Das ist überhaupt kein stichhaltiges Argument. Denn man weiß schon lange, dass Tiere in der Billigfleisch-bedingten Massenhaltung extrem leiden und dieses Leid mit ‚Demokratie für alle!‘ und Anti-Elite!-Argumenten nicht aufrechenbar ist, da ganz andere Kategorie.

      Da könnten sich die herumdümpelnden Grünen profilieren.

      Das Wählerpotenzial wäre enorm.
      Ich kenne keinen der Billgfleisch nicht verbieten lassen wollte. Und da sind auch Ärmere drunter mit Existenzminimum

      Nur der alte, weiße, arme, abgehängte Mann (gut abgehangen … ;-) ) mit dem Mantra Flesich sei Lebenskraft und sei männlich will möglicherweise noch sein Billigfleisch. Und aht auch schon kapiet, dass das auf die Kosten der damit geschändeten Tiere geht.

      Mit Atomkraftwerke verbieten! hat es doch auch ganz gut geklappt. Denn Die Botschaft: Weg damit! war einfach und war zu kapieren. Keiner hat rumgemeckert: Dann würde Strom doch teurer werden, motzmotz, und das wäre undemokratisch, weil sich dann nur die Eliten ein beleuchtetes Haus und Riesenkühlschränke leisten könnten.

      So etwas, so eine krude pseudodemokratische pseudo-armenfreundliche Argumentation hat man da nicht gehört. Bei den Tieren wird sie plötzlich angeführt. Verstehe ich nicht.

      So wie mit der Atomkraft muss man es mit Billigfleisch verbieten! auch machen. Was spricht dagegen. Aber viel spricht dafür.

      Leider sind die Grünen Hasenfüße geworden.

      Haben kein echtes Profil mehr, das haben andere übernommen. Sie haben keinen Wumms mehr und keine Ideen.

      Konkret Billgfleisch verbieten, Massentierhaltung konkret per Dekret abschaffen, das wäre so eine Idee und ich – mit mir so viele – würde die Grünen nach 20 Jahren Abstinenz sofort wieder wählen.

      Sie labern stattdessen in ihrem Grundsatzprogramm Windelweiches, Homöopathisches über Tierschutz müsse verbessert werden -surprise! -, das auch im CDU-Programm stehen könnte. Eine angepasste Lobby-Laberpartei. Unwählbar, denn das können andere dann besser.

    • Das Problem ist, dass die Grünen für jeden etwas abschreckendes haben. Sie können das Dieselverbot prima dem Ferrarifahrer erklären, aber sagen Sie das mal der Teilzeitapothekengehilfin mit 2 Kindern und einem 2l-Diesel, die täglich von Fischbachau nach Gmund pendelt,

    • @ Don. Doch, kann man.
      Doch das kann man der Apothekengehülfin erklären.
      Indem man ihr hülft, eine ordentliche Abdieselprämie zu kriegen zum Entdieseln vom Stinkerchen und dem günstigen Erwerb eines neuen, nicht ganz so stinkigen Stinkers.

      Bei der Abwrackprämie alter Schrottkarren hat es doch auchdunnemals geklappt. War auch ein tolles Incentive für die Autoindustrie, hust …

      Was sind wir ideenlos geworden. Immer das Argument mit dem Ferreroküsschenfahrer … tsss.

    • Das machen aber die Grünen nicht mit, die stellen allenfalls eine App für ein Lastenrad hin und reden was von ÖPNV, der für die Strecke einfach mit Umsteigen eine Stunde braucht.

  25. Bedingungslos Neutral
    Lieber Don Alphonso,
    zuerst: wunderschöne Bilder, die sie da eingefangen haben. Man schmeckt den Rotwein, fühlt die Sonne und riecht die Olivenhaine. Hier strahlt alles Frieden aus.

    Die Gebäude haben Risse und Runzeln wie alte Menschen, sie haben eine Geschichte, die die modernen Hochhäuser niemals haben können. Fast könnte man annehmen, man erblicke um die Ecke Giovannino Guareschi, der sich bei Don Camillo und Pepone, brüderlich untergehakt hat, wenn da nicht die große Entfernung zum Po wäre. Aber wer weiß, vielleicht wurde Don Camillo hierher versetzt?

    Doch der Traum ist schnell vorbei. Sie haben Reizwörter in ihren Text gewürfelt. Patriarchat etwa. Das mag nur für jene Unterdrückend klingen, die die Unterdrückung in ihrem eigenen Wesen haben.

    Wenn der Patriarch der Herr ist, dann ist der Diener der Sklave, heißt es, und so rennen sie gegen das nicht mehr vorhandene Patriarchat an, die Scharen von keifenden Feministinnen und Linken. Doch sie denken dabei keine Sekunde nach, was sie eigentlich antreibt. Ihre eigene Sehnsucht nach sklavischem Dasein.

    Der Sklave ist immer schuldiger als der Herrscher. Denn der Sklave isst, was man ihm zu Essen vorsetzt, trinkt, was man ihn zu Trinken gibt, sagt, was man ihm zu sagen befielt und denkt, was der Herr ihm zu denken gelehrt hat. Der Sklave braucht den Herrscher. Und wenn er ihn nicht mehr hat, irrt er verzweifelt in Raum und Zeit und sucht den Halt, den er im Schlachtruf „Wider das Patriarchat“ zu finden glaubt. Diese Sklaven sollten erst mal in sich selber frei und verantwortlich über ihre ureigene Gefühlswelt werden und sich nicht länger den herrschenden Sitten von Linkssein und Feminismus unterwerfen.

    Ein anderes Wort ist ihr kritischer Blick auf die „sexuelle Freiheit“ die ich mit Abstand zu meiner Jugend heute als Zügellosigkeit, Verantwortungslosigkeit und ein wenig Menschenverachtung betrachte. Der Mitforist Harry Charles erwähnte ja bereits den lüsternen Mann, den Feministen zu gerne totschlagen möchten und die „erste Dame Frankreichs“, der man in der Presse fast schon das Menschenrecht zugesteht, einen 15-jährigen Knaben verführt zu haben. Man könnte fast annehmen, all die Schreiber hätten beim Schreiben das Bedürfnis verspürt, doch auch mal als kleiner Junge verführt worden zu sein, so sehr lobhudeln sie über diese Frau.

    Aber am Ende verwenden Sie ein Wort, das ein Synonym ist für Kälte, Zerstörung, Hässlichkeit und Hass: Frankfurt. Wie schauderhaft. Frankfurt, nicht nur Deutsche Bank. Auch Brandanschlag, RAF-Gründung, Baader-Verhaftung ist damit verknüpft und eine linke Hasswelle, die die ganz BRD erfasste und bis heute verformte. Vor Berlin habe ich viele Jahre in der Stadt der Franken-Furt gelebt. Damals gab es noch die „Neger-Musik“.

    Darf ich ihnen aber versichern, dass wir hier bei uns, am 8. Breitengrad und tropischen Klima, bei Festlichkeiten, Geburtstag, Namenstag, Einweihungstag, Hochzeit, Beerdigung, Ostern und Weihnachten sowieso, alle zusammen sitzen und gemeinsam Essen und trinken und der Hauch des Friedens und Feierns alles überlagert.

    Weil: wir haben seit 1948 kein Militär. Und sind seit den 80er Jahren bedingungslos Neutral.

    • woher wissen Sie das?
      „einen 15-jährigen Knaben verführt zu haben.“

      Kommen Sie zuweilen nach Deutschland? Ich erwäge eine Anzeige wegen Verleimdung.

    • Jetzt bitte, tranquillo, alle. Grazie.

    • Der Abstand zur Jugend
      offenbart hier die eigene Abscheu vor dem Monster in sich selbst. Immerhin scheinen Sie ihm wenigstens einmal ins Gesicht geschaut zu haben, das ist immer ein Gewinn und Ekel ist auch ein Weg, um es zu zügeln. Aber es ist sicher nicht meiner, ich halte ihn ganz sicher nicht für den besten (er ist so einfach) und Leuten, die nicht in liebevollem Kontakt mit ihrer Hässlichkeit stehen, traue ich persönlich nicht über den Weg. Aber jedem das seine. Lesen Sie Eco.

    • Eine Mata Hari ( Jahrgang 1947) arbeitet auch noch für ihn...
      Ich wundere mich auch, dass anscheinend intelligente Leute solche Gazetten lesen und alles glauben.Staune auch,wie gehässig gerade Frauen sein können.

      Macron schart überwiegend junge Leute um sich.Wir sind alle Kinder der Provinz,wir haben gute Unis besucht.Aber keiner stammt aus der Pariser Großbourgeoisie, sagt ein Weggefährte laut Spiegel.Mir gefällt das, wenn ich bedenke, was unsere Kinder vom Land ohne jegliche Protektion damals geschafft haben.Sie würden staunen.Sie hatten noch eine Chance…

      Schaun wir doch, wie jüngere Menschen handeln. In Österreich tut sich auch was. Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird…
      Bei uns ist Wahlkampf, da wird schon mal vorsichtshalber gesagt: Mir gebbet nix.Kompromisse werden später, nach unserer Bekreuzigung,dann doch gemacht.

    • Adriano Segatori: ''Macron è pericoloso''
      Wenn Sie, werter Oberländer, wie angegeben kugeln, finden Sie weitere Ziele strafrechtlicher Drohungen wegen „Verleimdung“.

      Wir können uns aber vielleicht einigen, dass bei den Politikdarstellern ein _sehr_ merkwürdiges Personal vorzufinden ist – und zwar überall.

  26. Training für L'Eroica
    Lieber Don Alphonso,
    warum nicht auch mal für die L’Eroica im Ländle trainieren, z.B.
    bei der VELOWINO: http://www.velowino.de am 10.09.17.
    Der Odenwald bietet jede Menge Beispiele eines gelungenen oder nicht gelungenen Patriarchats.

    • Danke für den Hinweis – vermutlich bin ich zu der Zeit allerdings schon in Italien. Wobei dort auch ein Gefährte von der L’Eroica wohnen würde… ich frage mal im Team, wie die das sehen.

  27. die Rückkehr des Patriarchats in NRW...
    Lieber Don,

    Danke für den schönen Artikel über die Vergänglichkeit von Macht und Herrschaft (neudeutsch: Strukturwandel) im Land, wo die Zitronen blühn.

    Vor allem die letzten Zeilen klangen fast wie aus Tomasi de Lampedusas „Der Leopard“. Na ja, fast.

    Morgen wird hier in NRW das Patriarchat durch Armin Luschet, sorry: Laschet, wieder eingeführt und zwar mindestens genauso schnell wie Ihre halsbrecherische Abfahrt von der oberen Firstalm über…usw.

    https://www.youtube.com/watch?v=TV-ibxPkFiY

    Mein lieber Schollie…

    • So sind wir halt bei uns in Bayern. Die Einkreuzung eines Stiers alle vier Generationen macht die Haut dick und die Knochen stark und das Hirn klein.

      Laschet braucht auch erst mal Partner, spannend ist, ob es die Grünen überhaupt schaffen.

    • Nö, dieses Jahr geht's endlich mal wieder aufwärts und zwar uptempo:
      https://studio.stupeflix.com/v/DCKcBM1Otora/

      Und weil’s so schön war, gleich noch einmal:

      https://studio.stupeflix.com/v/lagdXjcxoTft/

      Wir schaffen das!

      Wir schaffen das!
      If we try
      Wir schaffen das!
      Touch the sky
      Wir schaffen das!
      Dead (LaDonna Gaines, + 17.05.2012) or alive!

  28. Ich kauf es komplett
    und mach ne Künstlerkolonie daraus! Der Künstler braucht Askese und Großzügigkeit gleichermaßen, Abgeschiedenheit und Natur und wenn er/sie dann (wie üblich) abends vom Vino benebelt rumkrakelt stört es keinen… Ergo, es ist nicht zu groß und nicht zu klein, Restaurierung nicht nötig und Heerscharen werden in die Kolonie pilgern um Künstlerisches zu erwerben. Wo muss ich anrufen???

    @helarctos: ich adoptiere quango…

    • Soweit mir das berichtet wurde, bei einer nicht mehr sehr vermögenden Familie, die teilweise bei Poggibonsi lebt.

    • Fremde Federn
      werter/s Schneehuhn das freut mich. quango ist aber nicht von mir. Es ist stehender Ausdruck fuer staatsnahe, quasi-gewissermaassen nichtstaatliche ngo nongovermental organizations. Amadeo-Antonio ist sicher ein gutes Beispiel. Ueber Personen oder laufende Foerderung in die Ziele von Regierungen oder internationalen Organisationen eingebunden.
      Der Begriff taucht wohl schon bei C. Northcote Parkinson auf.

  29. Balsam für Geist und Seele
    Ein wunderbarer Gegenpol zum alltäglichen Wahnsinn. Von eingebildeten Stalkern bis zum Hexenhammer wurde vergangene Woche ja nichts ausgelassen.

    Wer braucht da Eyvind Earles „Horizon Bound on a Bicycle“, wenn man hier gute Texte mit wunderschönen Bildern findet?

    Einen schönen Sonntag noch, lieber Don.

  30. Ein guter Lacher... immerhin.
    Herrliche Unterhaltung am Sonntag Vormittag, gewürzt von einigen herzhaften Lachern

    Aber Ja doch, sicher doch, das Gender Pay Gap gibt es nicht mehr, denn wenn sie in der FAZ schreiben das sei alles nur „fragwürdige Behauptung“, dann muss das ja die Wahrheit sein.
    Die Kindsmisshandlungen und gar die Vergewaltigungsraten in der heutigen Gesellschaft könnte man ja eigentlich schon längst vernachlässigen, wenn es da nicht all diese Wirtschaftsflüchtlinge, und andere Muslime gäbe, die um des freien Geldes Willen in „unseren“ Sozialstaat einwandern und dann dabei auch an sexuellem Zeitvertreib alles mitnehmen, was nach Einbruch der Dunkelheit auf den ehemals ja extrem sicheren deutschen Strassen penis-los wagt herumzugehen.
    Wie sicher hingegen war man (Frau) da doch im echten Patriarchat noch, wo nur der Patrone, und seine zahlreichen Söhne, versteht sich, straffrei alles beschlafen durfte, was hinter dem schmiedeeisernen Tor in „Sicherheit“ lebte.
    Heutzutage wagt jeder Ahmed und Kunta Kinte am Kölner Dom sich ein Recht auf Gebrauch jeder Frau anzumassen! Im Patriarchat hätte es das nicht gegeben, es sei denn auf direkte Anordnung des Patrone…

    Ich glaube, es war damals Gerhard Kunzelmann, der vor Gericht über seine Orgasmusschwierigkeiten reden wollte, und der sich wie wir alle damals keineswegs als Heilsbringer verstand, sondern einfach nur meinte, Sexualität sei einfach nur eine sehr erfreuliche Freizeitgestaltung, und man solle versuchen die vom PATRIARCHAT den Untertanen in Elternhaus, Kirchen und Schulen eingebleute Sexualfeindlichkeit, mehr und mehr zu überwinden.
    Als Heilsbringer verstanden wir uns sicher nicht…

    Der „Bürgerkrieg in Nordirland, der Algerienkrieg und der Falklandkonflikt“ haben aber auch rein GAR NICHTS mit Demokratie zu tun, alle drei waren die Todeszuckungen des Kolonialdenkens. Gerade die in zwei dieser Konflikte verwickelte, verbrecherische britische „Demokratie“ zeichnet sich ja nach wie vor durch ausgeprägtes Klassenbewusstsein aus, die den Rechtsstaat ausschliesslich dann hochhält, wenn es den Zwecken der Upper Class dient.
    Und der Algerienkrieg ist ja wohl reinster, rassistischer, patriarchalischer Kolonialismus, von dreckigen Faschisten erbarmungslos und brutalst durchgezogen!
    Ihnen ist der Zusammmenhang von Patriarchat und Faschismus noch nie aufgefallen? Dann sollten sie mal drüber nachdenken.

    Patriarchat, und nicht mal der Faschismus, sind per se böse, es sind die Teile der Gesellschaft in der sich die beim Hormonabbau zu kurz Gekommenen ihres überschüssigen Testoterons entledigen. Wenns über die Sexualität nicht geht, dann muss halt die brutale Gewalt herhalten. Dass das bei den unzähligen, überschüssigen, jungen Männern aus islamische Ländern so ist, weiss von BILD bis FAZ jedes Medium, dass es ganz genau dieselben Deppen sind, die in „Nordirland, Algerien und Falkland“ diejenigen brutal massakrierten, die sich ihres Sklavendaseins entledigen wolllten, das fällt dabei unter den Tisch. Denn solche Einsicht geht den Interssen des Patriarchts/Faschismus entgegen.

    Dass dieses widerliche Sklavenhalter Anwesen, mit seinen Mauern, vergitterten Fenstern und unüberwindlichen Toren heute leer steht ist nur zu verständlich. Denn Gott sei Dank sind die meisten Menschen heute wenigstens kulturell schon so weit, dass ihnen das freistehende Gehöft auf den toskanischen Hügeln lieber ist.
    Fragen sie mal die Schröder/Fischer Rotgrünen Pensionäre.

    „Das Patriarchat konnte nur überleben, weil es konkurrenz- und alternativlos war.”

    Das ist ein lächerlicher Satz, das Patriarchat überlebt auschliesslich wegen der Gewalt die es ausübt! Und weil die Massen, wie sie ja sehr wohl wissen und auch selber schreiben, zu dumm sind um sich der Mittel der Demokratie zu bedienen, und nach dem Erkennen der eigenen Interessen auch Abgeordnete und Regierungen zu wählen, die diese Interessen dann auch vertreten.
    Ich habe, wie schon des öfteren gesagt, vollstes Verständnis für ihr Interesse am Status Quo, denn wer leistungslos zum Vermögenden wird, weiss um die Labilität der Zustände, die seinen Wohlstand und seine Lebensumstände bedrohen. Ein Holm kann zur Gefahr werden, eine Merkel oder ein Gabriel sicher nicht…

    „Wer es heute noch besiegen will, tritt nur auf einem Kadaver herum, um zu verbergen, wie schäbig das Ergebnis des Sieges für viele bislang ist.„
    Auch das ist lächerlich, und wohl absichtlich gelogen. Das Patriarchat ist heute nicht mehr von jedem dahergelaufenen Patriarchen zu benutzen, man muss zur Spitze des Eisberges der Oligarchen gehören, von Berlusconi bis Trump und Puff Daddy.
    Was alles nicht heisst, dass nicht die Frauen selber Teil des Systems sind, die die Zustände stabilisieren.

    • „vollstes Verständnis für ihr Interesse am Status Quo“

      Ich lehne des Status Quo ab, ich hätte gern Versuche für die Wiedereinführung der Leibeigenschacheft, von mir aus auch unter dem Label BGE. Der Status Quo gefällt mir auch nicht.

    • das war doch der Rainer.................
      werter freund TDV, das mit den sog. ORGASMUSSCHWIERIGKEITEN war doch Rainer Langhans……..haben sie das vergessen ?

      der satz wurde der kommunarden Kunzelmann nur zugeschrieben, der hat aber immer dementiert, fand das aber wohl zum schluss ganz lustig, als urheber dazustehen.

      Langhans soll gesagt haben: ich habe orgasmusschwierigkeiten und ich will, dass die öffentlichkeit dies erfährt.

      Ernst Benda, einem ehemaligen Bundesminister und Präsident des Bundesverfassungsgerichtes wird zugeschrieben:

      H.Kohl ist ein idiot und ich will, dass die öffentlichkeit dies erfährt.

    • Wo kann man Ihre Drogen kaufen,TDV?
      Ich kann mir vorstellen, das man so einen sinnbefreiten Text, wie den Ihren, als Provokation schreibt. Was ich mir nicht vorstellen kann: das man so ein Machwerk ernst meint. Ich hätte deshalb ein paar kleine Ergänzungen, damit es nicht gar beim Lesen so weh tut:

      Zitat: „Wie sicher hingegen war man (Frau) da doch im echten Patriarchat noch, wo nur der Patrone, und seine zahlreichen Söhne, versteht sich, straffrei alles beschlafen durfte, was hinter dem schmiedeeisernen Tor in „Sicherheit“ lebte“. Zitat Ende

      Zwar trieb man es im Mittelalter, ausgehend von der französischen „Maitressen-Kultur“, die daher kam, dass man in Frankreich aus „strategischen“, „politischen“oder „erbfolgetechnischen“ Gründen heiratete oder verheiratet wurde, welches bedingte, dass man sich die eigentlich geliebte Partnerin im eigenen Haus, am eigenen Hof als Maitresse halten musste, auch ziemlich wild (die bei den Grossbauern lebenden unehelichen Kinder mit den Mägden hiessen „Kegel“. Daher der Ausdruck: „mit Kind und Kegel“), „Vergewaltigung“, früher genannt „Notzucht“ wurde in christlichen Kulturen aber bereits im Mittelalter mit dem Tode bestraft, und zwar mit der grausamsten aller Tötungsmethoden: dem „Pfählen“.
      Aus einem Aufsatz über die Todesstrafe im Mittelalter:

      „Kindsmord und Notzucht wurden gelegentlich durch Pfählen bestraft. Dazu bediente man sich offensichtlich nicht der aus der Antike bekannten Art, bei der das lebende Opfer senkrecht auf einem im Boden stehenden Pfahl gespießt wird; vielmehr wurde der Delinquent gefesselt in eine unter dem Galgen ausgehobenen Grube gelegt. Möglicherweise steckte man dem Opfer vorher noch ein Rohr in den Mund; es sollte diesem nicht etwa das Atmen, sondern der Seele auszufahren erlauben (Seelenloch). Nachdem die Grube zugeschüttet war, trieb man einen angespitzten Pfahl durch die Erde und das Opfer; damit sollten dessen Qualen verkürzt und seine Wiederkehr verhindert werden. Im Fall der Notzucht standen der geschändeten Frau die ersten Schläge auf den Pfahl zu; den Rest besorgte der Henker.“ Zitat Ende

      Es sind also nicht jeder „Ahmet“ oder „Kunta Kinte“, die in Köln öffentlich zeigen, welch geistig Kind sie sind, sondern es sind Anhänger eines archaischen, frauenverachtenden Religionskultes, dessen Verhaltensanweisungen sich seit dem 8. Jahrhundert nicht geändert haben. Die Germanen mögen früher soetwas betrieben haben, aber vorwerfen könnte man es ihnen nur, wenn sie es heute noch praktizieren würden. Ich habe jedenfalls keine Informationen, das in Köln Atheisten, Buddhisten oder Christen an den gemeinschaftlichen Sexualstraftaten teilgenommen haben, sondern explizit nur die Jünger der oben nicht ganz genannten Unreligion.

      Beim Zusammenhang von Patriarchat und Faschismus verwechseln Sie meiner Meinung nach Ursache und Wirkung. „Faschismus“ ist definiert als Führerkult in Verbindung mit übersteigertem Nationalbewusstsein. Da es mehr männliche Führer gibt, als weibliche, werden mehr Männer von ihrer Faschistenschar angehimmelt. Das heisst aber nicht, das es keine weiblichen Faschisten gibt. Gerade das von Ihnen angeführte Beispiel der Scharmützel um die Falkland-Inseln, ist nicht die Folge überschüssigen Testosterons, wie sie oben angeben. Dieser Krieg wurde auf englischer Seite von Maggie Thatcher angezettelt, die sich allen Vermittlungsversuchen widersetzte. Ausnahmsweise WikiPedia:
      Die privaten Aufzeichnungen Thatchers zeigen, dass Thatcher grundsätzlich unzufrieden war mit den Vermittlungsbemühungen der USA und dem Auftreten ihres Außenministers. Als Pym ihr am 24. April 1982 einen Lösungsvorschlag aus den USA brachte, bezeichnete sie diesen als „kompletten Ausverkauf“, denn sie meinte, so würde den Bewohnern der Inseln ihre Freiheit genommen. Pym bestand trotzdem darauf, den Plan dem gesamten Kabinett vorzulegen. Thatcher gelang es, ihn zu überzeugen, den Plan erst den Argentiniern vorzulegen, die ihn ablehnten. Hätte der Lösungsvorschlag der USA Erfolg gehabt, so sah sie ihre Position als Premierminister als unhaltbar an. Zitat Ende
      Aber nicht nur das: Das berühmte Zitat, das eine lachende Hlilary Clinton im amerikanischen Fernsehen von sich gab, nachdem Moamed Gadafi auf grausamste Weise von von den USA unterstützten Rebellen getötet wurde (Aussenminister: eben diese Hillary Clinton),“We came, we saw, he died“ zeugt nicht nur von einem gewissen Cäsarenwahn, sondern beweist auch, das Testosteron zum Faschismus nicht notwendig ist.
      Übrigens: die Gitter vor den Fenstern alter Häuser in heissen Ländern dienten nicht der Erhaltung des Patriarchats, sondern der der Körpertemperatur. Die Architekten in den heissen Ländern bauten ihre Häuser meistens um Innenhöfe herum, die zusammen mit ausgeklügelten Lüftungsöffnungen in den Gebäuden für einen Kamineffekt sorgten, der nicht der Heizung, sondern der Kühlung diente. Da Öffnungen „Öffnung“ heissen, weil sie offen sind, musste man sie mit Gittern gegen Banditen, Plünderer, Ratten und Raubtiere unpassierbar machen, die sich an dem auf dem Hof lebenden Geflügel oder den aufbewahrten Zahlungsmitteln vergreifen wollten.
      Wenn ausgeleierte Grünenfunktionäre sich in der Toscana heute Klimaanlagen und elektronische Warnsysteme installieren lassen, sollten sie lieber hinschreiben, was das ist, sonst behauptet in 1000 Jahren irgendjemand, es habe sich zweifellos um Folterwerkzeuge und die sogenannte „Lügenpresse“ gehandelt, mit deren Hilfe Lügner damals zu kleinen Fleischpflanzerln gepresst wurden, die nach der Welthauptstadt der Lügner „Hamburger“ genannt wurden.

      Als letztes können die Holms und Merkels dieser Welt den Besitzenden genau gleich gefährlich werden. Die eine zerstört Besitz aus Lust an Zerstörung, der andere will sich wie sein Idol Stalin an den Besitzenden bereichern. Dem Besitzenden kann das egal sein, denn wie der Schwabe schon sagt: „Weg ist weg“. Deshalb müssen die Obengenannten zuerst weg. Dann bleibe

    • Mao
      Einfach einmal die neueren Mao-Biografien und Solschenizyn lesen.

      Achtung: Bildung kann Vorurteile gefährden!

    • Titel eingeben
      Aber Don, nein, nein, glaube sie mir im Status Quo ist ihr Erbschaftsteuersatz besser aufgehoben. Gerade nach dem Wahlergebnis in NRW sollte doch klar sein, dass nirgendwo Gefahr droht.
      Bei Leibeigenschaft gäbs sicher Aufstände und so Zeug. Der Holm hat ja jetzt viel Zeit…

      Danke, Django, ich war mir nicht sicher, aber es war mir nicht wichtig genug um es extra zu recherchieren.

      Thomas Marx, anscheinend hab ich mich beim letzten Mal nícht deutlich genug ausgedrückt…
      Kleiner Tip:
      Bleiben sie beim Alkohol wie alle braven Spiesser, meine Art von Drogen wirkt nur, wenn man ein Hirn hat…
      Dass sie Margaret Thatcher für eine Frau halten erklärt allerdings so einiges, zB dass sie beim Lesen nicht denken.
      Ohne Patriarchat kein Fachismus, das heisst in der normalen, bei uns Menschen üblichen Logik nicht, dass nicht auch Frauen Faschisten sein können…
      Ach, wissen sie was? Vergessen sie es einfach, nicht dass sie jetzt Kopfweh bekommen…

      Werter Wassermann
      Erstens hab ich sowohl Mao und Solshenizin schon gelesen al sie noch ein geiler Gedanke im Sacke ihres Vaters waren, und dann vergassen sie zu erwähnen was die beiden (ausserhalb IHRES Kopfes) mit meinem Kommentar zu tun hat…

    • Ich bin nun mal Freund klarer Verhältnisse und von Rechtsbüchern aus dem 8. Jahrhundert, die nicht mehr angetastet werden.

    • Titel eingeben
      „Ich bin nun mal Freund klarer Verhältnisse und von Rechtsbüchern aus dem 8. Jahrhundert, die nicht mehr angetastet werden.“

      Nun ja das tut die andere Seite auch…
      Die auf der anderen Seite haben in ihren früheren, damaligen Inkarnationenen halt die Ochsenkarren der Reichen angezündet, und heute fackeln sie deren moderne Ochsenkarren ab.

      Was steht denn in Rechtsbüchern aus dem 8. Jahrhundert, was die 13.000 extra toten Europäer angeht, die ihr Leben dank der betrügerischen Abgas-Software unserer Auto-Konzerne vorzeitig beendeten?

      Naja, hauptsächlich die Autoanzünder kommen vor Gericht….

  31. Feuchte Träume
    Da geht einigen Herren bezüglich der neuen ersten Dame Frankreichs aber gehörig die Phantasie durch. Nirgendwo stand zu lesen, sie hätte ihren späteren Ehemann verführt, als dieser 15 war. Kennengelernt haben sie sich da, heißt es.
    Und klar, Hillary Clinton, die böse Hexe des Westens, hatte die Absicht, ihr Land mit jungen männlichen „Latinlovers“ zu fluten. Wollen das nicht alle Frauen? Mal so richtig durchgenudelt werden?
    So sehr man/frau die Auswüchse des Genderismus kritisch betrachten kann (und manchmal sogar muss, sofern der Verstand noch klar ist), spricht aus einigen Beiträgen hier im Forum regelrechte Frauenverachtung, um nicht zu sagen Hass.
    Jedenfalls den Frauen gegenüber, die sich ganz selbstverständlich als gleichberechtigte Gefährtin der Männer betrachten.
    Mag es an solch ranziger Gesinnung liegen, dass kluge Frauen wie z.B. Tamarisque hier schon seit einiger Zeit nicht mehr schreiben?
    Ich für meinen Teil muss mir jetzt meinem Blutdruck zuliebe auch erstmal eine kurze oder längere Auszeit verordnen.

    • Ich nehme „verführt“, solange da nichts Explizites steht, als allgemeine Aussage. Generell aber würde ich nicht wissen wollen, was los wäre, wenn so eine Konstellation durch einen Lehrer bekannt würde.

    • Unter der Gü-Linie ist wohl nix für Tam und auch nicht für mich
      Sie sind da zu tolerant, Don. Es hätte niemandem was gefehlt, wenn Sie die, wie üblich, lange Sülze von dem einst linken heutigen Spießer mit Frauchen unten abgeschnitten hätten.

      Ja, das mag einer der Gründe sein, dass da keine Tamarisque mehr zugegen ist.

      Es ist wohl ein Unterschied, wenn jemand wie Sie über überzogene Klagen und Unterstellungen gegen Männer schreibt und die Übertreibungen belegt, oder wenn irgendein sonstwas wie wir alle hier ohne Grund Dreck auf einen frisch gewählten Président de la République wirft.

      Don, ich kenne eine französische Kunsthistorikerin, die brillant deutsch spricht, und eine Italienerin, die das ebenfalls beherrscht. Besonders bei der Französin stelle ich mir vor, wie sie hier zufällig reingeraten könnte und das sieht.

      Generell: Wenn man seine Staaten erhalten will (und das will auch der französische Botschafter in DC), dann kann man das über Kultiviertes und Kultur. Andere respektlos mit Dreck besudeln und dabei AfD wählen, ist nicht weiterführend.
      http://www.nationalreview.com/article/447591/french-ambassador-trump-acceptable-macron-promising-brexit-bad

    • Sie müssen das hier nicht lesen oder komplett lesen, ich bin da überhaupt niemandem gram. ansonsten kann hier jeder für sich selbst reden.

    • @Rheintochter
      https://www.merkur.de/politik/brigitte-macron-ehefrau-von-praesident-emmanuel-macron-ist-25-jahre-aelter-zr-8212275.html

      Rührstück, 3. Teilüberschrift, Zitat: „Macron-Biographin Anne Fulda der Boulevardzeitung berichtet, soll seine Mutter die reife Geliebte gebeten haben, ihren Sohn zumindest in Ruhe zu lassen, bis er 18 Jahre alt sei. „Brigitte sagte dazu, dass sie ihr nichts versprechen könne.“

      Die war bestimmt bloß neidisch, die Mutter.

    • Macron ist nun mal der Le Pen Besieger, vor diesem Hintergrund gibt es nur strahlendes Weiss. Ausserdem sind das Promis.

    • Auf den Punkt, hätte ein Lehrer sich mit einer Schülerin eingelassen,
      habe ich in einem früheren Beitrag ja auch schon abgehoben. Und mir ist unverständlich, warum mit zweierlei Maß gemessen, ja mit unterhalb der Gürtellinie usw. argumentiert wird.

      Man stelle sich die umgekehrte Konstellation vor; auch heutzutage hätte der Lehrer keine Zukunft mehr, er würde von den Medien und Blogschreibern der Unzucht mit Minderjährigen, Abhängigen usw. bezichtigt, er könnte nie wieder als Lehrer o.ä. arbeiten.

      Warum hier einige den umgekehrten Fall, also Macron, so völlig anders sehen und beurteilen, ist mir ein Rätsel. Welches Frauenbild liegt da vor, die Mutter, die Heilige? Auch unter Frauen sind Täter.

    • Weil an das angesichts des Sieges über LePen gerade nicht brauchen kann. Da sieht man vieles nach. Gewisse kirchenfreundliche Grüne wurden ja später auch von kirchen hofiert, trotz Jugendtexten.

    • Macron
      „Man stelle sich die umgekehrte Konstellation vor; auch heutzutage hätte der Lehrer keine Zukunft mehr, er würde von den Medien und Blogschreibern der Unzucht mit Minderjährigen, Abhängigen usw. bezichtigt, er könnte nie wieder als Lehrer o.ä. arbeiten.“

      Ich weiß nicht, wie interessant das für sich genommen ist. Für die Einstellung bei einer Privatschule wiegt es ohnehin oftmals weniger schwer.

      „Macron ist nun mal der Le Pen Besieger, vor diesem Hintergrund gibt es nur strahlendes Weiss.“

      Um diese Polarisation geht es. Er ist so weit wie möglich von Le Pen entfernt.

      „Ausserdem sind das Promis.“

      Ja, es ist interessant, dass so etwas in einer derart indiskreten Darstellung (auf Augenhöhe mit Inhalten) eine bestimmte Wählerschicht anspricht, weshalb man auch immer gut hinhören sollte, wenn Politikern mal richtig „Dampf ablassen“ und dann beobachten, wie die nächste Wahl für sie läuft.

    • Aride Träumereien
      angesichts..

      Dieses Privatzeug hat jahrelang keinen gejuckt, und ich weiß nicht, ob das trotz der oder durch die homestories aufgeblasen wird.

      Fortpflanzung wird wohl nicht mehr sein, auf normalem Wege, das ist schade. Ich habe lieber Eltern als Verantwortliche, aus dem gleichen Grund, aus dem ich lieber Wehrpflicht als Söldner habe.
      Bessere Einbindung, direktes Spüren der Folgen, wenn es wieder süß und ehrenvoll ist usw.

      Was mir natürlich ernsthaft Sorgen bereitet, ist der Gemütszustand polyglotter französischer Kunsthistorikerinnen, die sich in diesem Blog verheddern.
      Kränkungen, Traumata, die ganze Richtung. Nicht auszudenken.

    • Ja, liebe Frau Simon...
      … auch Frauen sind Täterinnen.
      Ich habe es bisher so nirgends gelesen, tut mir leid.Die Yellowpress schreibt viel, niemand war dabei.Ich halte es wie immer und überall: Ich mag keinen Tratsch.Privates interessiert mich nicht, um die Arbeit von jemandem zu beurteilen und denke, die Franzosen haben auch eine Justiz.Mit „Mutter als Heilige“ hat das nichts zu tun.

      Meine Tochter hat ihn 2016 live in Berlin erlebt und fand, es hatte Hand und Fuß, was er sagte.Ich lasse mich überraschen, falls ich lange genug lebe.

    • Liebe Philomena, grundsätzlich geht mir das am
      Allerwertesten vorbei und für mich ist das Thema Mme nun auch durch. Die entsprechenden Gazetten lese ich nicht einmal beim Friseur.

      Ich halte von Macron nichts und bin gespannt, wie weit Merkel ihm entgegenkommen wird. Das einfachste Druckmittel für ihn wäre ja die Drohung, sollte dieses oder jenes nicht wunschgemäß gehen, aus der EU austreten zu wollen. Wir werden zahlen, Varoufakis hatte recht. Aber eigentlich ist mir auch das längst egal, wir werden eh nix ändern können.

      Bin heute etwas deprimiert, die Wahl hat zwar einen anderen MP gebracht, wird aber an den Verhältnissen bei uns absolut nichts ändern. Aber wann haben Wahlen das schon einmal…

    • @Rheintochter
      Sie sprechen mir aus der Seele, das muss ich jetzt mal loswerden!Ähnliches hatte ich verschiedentlich auch schon moniert, mit den entsprechenden Reaktionen.
      Mittlerweile lese ich eigentlich mehr so still mit, denn trotz allem finde ich Don erfrischend und sympathisch, auch wenn ich nicht in allem mit ihm konform gehe. Aber so manche Kommentatoren hier…

    • @Philomena, @Renate Simon
      Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch, Philomena, zu Ihrer gewonnen Wette. Was wären jetzt die von mir einzutreibenden Wettschulden?
      (Seien Sie nicht zimperlich, ich werde sie Fillon auf die Rechnung schreiben. Erstens ist er für den Erfolg von Macron verantwortlich, und zweitens hat er aufgrund seiner grosszügigen Sponsoren auch genügend Kies.)

      Frau Simon, hier sind wir einigermassen ‚heppie‘ über die Wahlen. Laschet heisst zwar nicht umsonst ‚lasch‘; aber eine tiefe Genugtuung ist noch doch da, dass die dumme Frau Löhrmann (tut mir Leid, Don Alphonso, aber das ist schon die am freundlichst-mögliche Ausdrucksweise) ebenso wie die Domplattenvertuscherin Kraft und der unsägliche Jägermeister uns erspart bleiben.
      Ja, es steht tatsächlich zu hoffen, dass ein CDU-Innenminister *nicht* bei nächster Gelegenheit den nächsten Amri nach Berlin fahren lässt, weil es ihm einfach nicht einfallen will, unter welchem Vorwand er ihn festhalten könnte.
      Auch wenn das kein endenloser Trost sein kann … .

    • Grundsätzlich stimme ich Ihnen ja zu, Herr Dippel
      aber andererseits muss man doch konstatieren, dass die Partei, die uns das ganze Elend eingebrockt hat, die letzten drei Wahlen gewonnen hat. Das betrübt mich dann doch.
      Dass das Chaos-Duo Kraft/Löhrmann nicht mehr wurschteln kann, ist ein Segen, schlimmer kann es ja nicht mehr werden – die Leverkusener Brücke könnte noch einstürzen, aber sonst ist hier ja wirklich nicht mehr viel zu verderben.

      Mich ärgert die FDP, das Ergebnis hat sie nicht verdient, ist aber wohl der AfD-Aversion vieler geschuldet. Und schon wieder spielt diese dämliche Partei das Zünglein an der Waage, also alles wie gehabt.

  32. "Il Gattopardo"
    n.T.

  33. Von Heiko bis Joseph
    „die meisten Zugeständnisse, die von männlicher Seit gemacht werden kommen entweder von hirnlos agierenden Bürokraten oder irgendwelchen armen Würmern, die hoffen durch Einschleimen auch mal an ein Weib ranzukommen“

    In Heiko Maas wurde dann beides Wirklichkeit und er hatte auch noch Erfolg damit.

    Ich glaube indessen, der Feminismus ist einfach ein Modernisierungsphänomen. In der liberalen, kapitalistischen Gesellschaft arbeiten Mann und Frau in grundsätzlich austauschbaren Rollen. Statt eine komplexe Semantik der Geschlechtsunterschiede in abstrakten Strukturen zu entwickeln, in einem Umfeld, in der die kreative Zerstörung von Rollen die Norm ist, hat man sich stattdessen, der rationalistischen Tradition folgend, für Unisex und Fundamentalegalitarismus entschieden. Da wollte sich niemand weitere Umstände machen.

    Eine weitere Auffälligkeit dieses Prozesses: der Krieg wurde weitgehend zivilisiert. Nur noch an der Peripherie wird militaräisch um Ressourcen gekämpft, im Zentrum kämpft man um Marktanteile, um Kunden, in der Politik für den Standort. Männer lieben den Kampf, sie gehen darin auf, vergeuden ihre Zeit damit, diskutieren endlos darüber und achten dabei nicht auf ihre work-life-balance. Wenn sie intellektuell sind und es nicht so mit Sport und Arbeit haben, dann kämpfen sie halt gegen das System, das Kapital, den Irrationalismus, den Glauben oder Unglauben oder was ihnen sonst gerade so einfällt. Sie mögen vom Paradies und den Jungfrauen träumen, aber das führt zur Verweichichung. Nach einer Weile haben sie das satt, mobilisieren den inneren Che Guevara, geben ihren Posten auf und gehen wieder in den Kampf. Ohne Arbeit, ohne Wettstreit existiert für den Mann kein Sinn.

    Nur Vollidioten reden bei 1-Kindfamilien noch vom Patriarchat, einem Begriff aus der Ethnologie, aber dem Wesen nach ist das, was ich skizziert habe, sehr wohl androzentrisch. Der Widerspruch zwischen Unisex und Fundamentalegalitarismus einerseits und Androzentrismus andererseits ist hoffentlich klar. Das ist i.ü. auch der Unterschied zwischen Struktur und Dynamik. Strukturen sind abstrakt. Man kann jeden für die Nationalmannschaft aufstellen ( Struktur ) oder mit irgendjemandem gleichstellen, nur haben die wenigsten dieser Aufstellungen eine positive subjektive Wahrscheinlichkeit auch zu gewinnen ( Dynamik ), geschweige denn, dass sie es tatsächlich tun.

    Eine Auflösungsmöglichkeit des Widerspruchs ist der Sozialismus als Alternativmoderne. Der Kampf verschwindet aus dem Alltag in die Politik, wo er dann fortwährend ausgetragen wird, wo es immer ums Ganze geht, um Alle, um den Konsens, am besten gleich international, europäisch, global. Ökologie, Sozialismus, Pazifismus und Feminismus, letzlich aber auch „Demokratie“, alles links-grüne, das sind die Bausteine dieser Alternativmoderne, aus der der Zufall, der Kampf, der Wettbewerb und die kreative Zerstörung der Alltagswirklichkeit verschwunden sind. Die Feministen haben Recht, dass das letzlich der Tod des Mannes ist, zumindest auf psychologischer und symbolischer Ebene. Freilich ist nichts einfach und linear und so ist Stalin, mehr noch als Typus, denn als Person, immer schon die ironische Antwort auf das irdische Paradies.

    • Es ist unbestritten, dass es auch bei uns heute noch Patriarchat gibt – in einer Reihe von Zuwanderungsgruppen. Das muss gar nicht schlecht sein, das Patriarchat ist durchaus in der Lage, sich anzupassen, wie man beispielsweise bei uns in einer hocherfolgreichen Edeka-Sippe sieht. Das ist dann halt „italienisch“, sprich die ganze Sippe hat da ihr Auskommen. Und nicht anders als viele deutsche Edekas vor 50 Jahren.

      Schwierig wird das natürlich in grösseren Einheiten, wo dann schlagartig Regeln wie „DDon’t f*ck in the office“ gelten und jeder für sich allein oder mit wechselnden Seilschaften kämpft. Das passt dann auch besser zu bindungslosen Singles und Kleinfamilien.

    • E_D_E_K_A? Richtig, so
      „Ein deutscher Esel kauft alles“

      ging das…

    • Titel eingeben
      Kenne aus eigener Anschauung ein intaktes europäisches, wirklich hübsches Patriarchat – das auch noch in Nordeuropa! Es steht und fällt eben mit der Güte des Patriarchen…

    • Echt? Mir gruselt es ja bei allem. was von den Skandinaviern kommt.

      Übrigens, um 900 suchten Ungarn, wikinger und Sarazenen Europa heim. Nur die Ungarn haben wir zivilisiert, aber heute darf man auf sie schimpfen, während man den Sarazenen und dem Genderismus die Tore öffnet.

    • Titel eingeben
      Echt echt. Auch in jenem Fall hat der englische Landsitz mit Familienstaffage Modell gestanden und seinen zivilisatorischen Einfluss geltend gemacht (nein, das ist fies, es ist erzhübsch und ich war ganz jung und Spätsuffragette, bis ich das sah, zum „Fräulein Kraweel“ mutierte und verstand, Patriarchat ist wirklich schmuck, wenn der Patriarch die Rolle so gut ausfüllt). Alle Angestellten preisen und loben ihn – haben Sie die Hausführungs-Szene mit der Haushälterin aus Pride & Prejudice vor Augen? Buchstabengetreu. Alle dem Clan loyal. Va benissime. Freilich nicht, wenn man die dort verehrte Literatur mit Triggerwarnungen versieht.
      Man rettet übrigens auch Baubestand.

    • Wenn man dort Essen könnte, würde ich auch einmal dort hinfahren. Aber als Antialkoholiker kann ich nicht mal mit Brandy nachdesinfizieren.

    • ... das hauptanwendungsfeld ...
      … sind sicher Inhaber- und Familiengeführte Unternehmen, Handwerksbetriebe und Verlage … aber mit Matriarchin sind die kein Deut anders …

  34. Das wahre Patriarchat
    ist schon seit der Zeit der alten Bundesrepublik in Richtung USA unterwegs.Und schottet sich mit Trump erfolgreich gegen den dortigen Pöbel ab,der als Gender und Ethnienaktivist ihnen auf der ivy-league-Uni gefährlich nahe gekommen ist.Gerade wird beispielsweise der war on drugs reaktiviert,Obama hatte die diesbezüglichen Mindeststrafen abgesenkt.Das geht jetzt nur noch in Ausnahmefällen“mit guter Perspektive“.Und die dürfte in der Regel eine Elitenethnie haben.

  35. Es ist ganz einfach ein Guter Mensch zu sein
    Wenn man keine oder wenig Verantwortung trägt. Insofern mag man über den nicht flächendeckenden Frieden in Europa ein bisschen mosern. Dae Ergebnis hier bei uns, vor alllem rund um den Chiemsee kann sich trotzdem sehen lassen. Nicht-Frieden hat mit der Dummheit von Menschen zu tun. Unausrottbar. Fängt unter Ehepaaren an und hört bei mittelalterlich verstörten Volksgruppen nicht auf. Und die Sache mit denen „da oben“ hat zu tun mit deren Potentialen. Und auch da: Das System ist liberaler, soll heißen durchlässiger geworden. Man kann heute durch die Klassenschranken leichter aufsteigen. Meisten wird das Gegenteil von denen behauptet, die sich gar nicht anstrengen möchten. Als alter Kleinrentner sage ich mir: Es ist immer noch vieles schlecht, aber auch vieles besser. Beispiel: unser vielbeschimpftes Gesundheitssystem finanziert meine extrem kostspieligen Behandlungen, obwohl ich keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr habe.

  36. DER SIEG ÜBER DAS BÖSE HAT IMMER SEINEN PREIS
    sagte Jamie Shea, der NATOD-pressesprecher zur bombardierung der brücke von Varvarin an der Morava……………an einem Sonntag, einem orthodoxen feiertag gegen 13 uhr bei sonnenschein und klarer sicht…………so hätte auch BOMBER HARRIS wohl den angriff inszeniert oder der GRÜNEN-politiker M. Oomen……..

    im bestimmt nicht Serbien-freundlichen „Standard“ aus RestÖsterreich lesen wir dazu:

    http://derstandard.at/2000038314165/Die-Bruecke-von-Varvarin

    hören zur dazu: Bombing………………..äh ich meine Rocking in the Free World:

    https://www.youtube.com/watch?v=411cTWwxFu8

    tun sie sich das alles nicht an, lesen sie Peter´s „Morawische Nacht“ und sie sehen einiges mit anderen augen……….nur wer will versteht sich !

  37. Titel eingeben
    Um die verfallenden Bauten – sei es nun der Gutshof meiner Familie im alten Ostpreußen oder jene hier vorgestellten in der Toskana – mache ich mir eigentlich schon lange wenig Sorgen. Es ist zwar schade, dass das materielle Erbe zum Teil verloren gehen wird – was aber viel desaströser ist, ist die Tatsache, dass auch das Wissen um das immaterielle Erbe, die Geschichte, bei vielen nur noch in Form vom Google-Search-Bruchstücken vorhanden ist. Sonst könnte man nämlich wissen, was passiert, wenn man Scharen von jungen Kerlen, die sich mittels Faustrecht den Weg hierher freigeboxt haben, als Foederati hier ansiedelt bzw. als Clandestini hier duldet…

    Naja, wenigstens sind die modernen – im Gegensatz zu den spätantiken – Clandestini noch so blöd, sich selbst in städtische Ghettos zu begeben statt sich hier das Ackerland zu schnappen um eine wirkliche Landnahme vorzubereiten…

    • Was heisst ansiedelt – die meisten Dealer in Berlin haben italienische Papiere und sind dort eigentlich Asylbewerber. Allerdings ist in Poggibonsi schon was am Kippen, da gibt es einige unschöne entwicklungen von beiden Seiten.

    • Landnahme ist out
      Die Clandestini werden das Schicksal der Städte bestimmen.

    • Nein, sie werden weiter ziehen, nach Deutschland und Frankreich. Und zwar entlang der Infrastruktur. Wer nicht gut erreichbar ist, wird auch nichts davon merken. Das ist eine dauernde Erfahrung hier in Italien.

  38. Eldorado
    OT: Kleine, aber im Zusammenhang mit der Entlassung von Comey interessante Meldung:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article164534406/Um-seine-Leiche-herum-lagen-interne-Dokumente-der-Deutschen-Bank.html

    • Sie müssten halt dafür sorgen, dass sie 24/7/365 ausreichend Schnee zur Verfügung haben:
      https://studio.stupeflix.com/v/GYuCuq9zyXUC/

      dann hätte die Gleitfliegerei keine Chance…

    • Es ist andererseits, liebe Frauke Amgelin,
      trostreich, dass Bayern auch seine Deppen hat. Wir im Südwesten sind daran reich gesegnet, und die Leute im Failed State wählten sogar einen Ralf Jäger. Bleibt dessen Abwahl zu hoffen – sie würde für uns alle weniger Unsicherheit und weniger Terroropfer bedeuten.
      .
      Aber wer weiß. Man sagt, die größten Deppen wohnen am Rhein…

    • Ab 18 Uhr können wir ja über NRW reden.

    • Na, bitte!
      Ralf Jäger wird allerdings wohl straffrei davonkommen.

    • Der war ja mal früher eine Ziemlichriesigepfütze, bevor Hunsrücktaunus ein Einsehen hatten
      und die Grenze öffneten. Danach dann

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/04/17/eine-neue-heimat-fuer-gruene-und-erdoganwaehler-7601/#comment-159104

    • @ Tja, der Rhein, radnichtmehrdampfertsonderndieselt Frauke Amgelin
      Wie sind Sie denn so durch die Grundschule gekommen? Jedes Kind lernt, dass der Rhein zuerst da war und sich sein heute halbwegs spektakuläres Bett in demselben Tempo grub, indem sich die Mittelgebirge erhoben. Nämlich ganz langsam. Es gab nie einen Rückstau. Nur Mücken.

  39. Ich liebe den ESC.
    Ja, wirklich. Diese Veranstaltung zeigt unmissverständlich und unleugbar, das wir eine Zwangsabgabe an Entscheider m ÖR zahlen, die sich als die Idioten präsentieren, die sie mutmaßlich auch sind.
    .
    Nichts neben der Billigkrimiflut, den dummen Pilchereien und den noch dümmeren „Musik“-Sendungen beweist klarer, das wir die 8 Milliarden an den ÖR für Dreck geben.
    .
    Was könnte man mit 8.000.000.000,- alles erreichen, wievielen Menschen helfen.
    .
    Stattdessen finanzieren wir ein System erbärmlicher Abzocker und Lumpen.

  40. Ach Herr Oberlaender....
    @Oberländer sagt:
    „woher wissen Sie das?
    „einen 15-jährigen Knaben verführt zu haben.“
    Kommen Sie zuweilen nach Deutschland? “

    Wer hätte das gedacht mein lieber Mituser, es gibt sogar in Costa Rica außer Bananen und Cafe ein Internet, darin finden sich Zeitungen und Zeitschriften. Keine Bange lieber Don Alphonso,ich sehe dessen Bemerkung nicht als Aufregung.

  41. Was Verfall angeht, ist auch Lissabon beachtlich .
    .
    .
    Vieles wurde und wird renoviert, oft mit EU-Geld , aber ein paar Schritte abseits, und es tun sich ganze Viertel mit Ruinen auf.

    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich finde Lissabon ganz charmant, obwohl das Nachtleben für eine Hauptstadt etwas überschaubar ist .

    Was ich sagen will ist, dass nicht am Land, wo Fuchs und Henn‘ sich Gute Nacht sagen , Verfall und Ruine sind, sondern auch im urbanen Bereich.

    Auch in Deutschland, und das wird noch gehörig zunehmen .

    Wenn der Schnorrer Chulz im Herbst Vizekanzler wird, kann sein Gerechtigkeitswahn dazu führen, dass sich Vermieten noch weniger auszahlt, als ohnedies.

    Daneben kann er mit IM Merkel und Mutterbubi ohne Eigenschaften Macron am Zerfall des Oiro basteln .

    Die Situation um die Illegalen im Land wird weiter zugespitzt, in summa wird das u.U. zu einer Kapitalflucht aus Deutschland führen.

    Keine Habenzinsen, an der Börse wird der Laie nur abgezockt, Grund und Boden sind immer weniger wert- wer noch was hat, schafft es weg.

  42. Kraft tritt von allen Ämtern zurück.
    Das beste, was sie je tat. Noch besser wäre, sie könnte Jäger im Vollzug besuchen. Aber der Bursche läuft noch frei herum.

    • Jäger nach Köln zu halten war vermutlich ein Kardinalfehler. Dazu noch xder Niklasprozess – wer wählt das noch?

  43. HANNELÖRCHEN
    DON SAGT: AB 18 UHR KÖNNEN WIR JA ÜBER NRW REDEN

    hören sie lieber die RODGAU MONOTONES AB 2:39…………….wie heissen wir denn ? Hannelörchen !

    ich beiss dich gleich in dein öhrchen !!!!!!!!

    https://www.youtube.com/watch?v=BH4YAgf4y8Y

    wundervoller text

    noch eine frage: wie weit ist es denn gekommen, das leute wie dieser herr Laschet eine wahl gewinnen können ?

    mit Künast sage ich da: Fragen ?????!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Es sagt halt einiges über das politische Personal. Was wurde eigentlich aus Rüttg.. wie hiess er gleich noch?

    • ... Rüttgers ...
      .. ist Anwalt in einer Wirtschaftskanzlei …

    • Das hatte ich erwartet.

    • Das ist heute eine allgemeine Bankrotterklärung
      die Merkel auch noch jubeln lässt. Nur schade, dass die Grünen wohl doch nicht aus dem Landtag fliegen. Aber immerhin eine Quittung für ihre Bildungspolitik erhielten.

      Laschet wird’s auch nicht richten, es fehlt ganz einfach das Personal allerorten. Und es wird noch schlimmer werden in Zeiten des Bachelors, früher konnte das Personal noch 20 Semester studieren…

    • Fast 50% Verlust ist auch ganz schön hart. Kleinste Oppositionspartei.

    • Inder statt Kinder
      Vermutlich hat J.R auf besonderen Wunsch der Kanzlerin ein paar Inder adoptiert und integriert oder umgekehrt, er ist Alkoholiker geworden, um sich diesem Ansinnen durch ein gerüttgertes Maß an Verwahrlosung zu entziehen.

    • @Django...
      Lieber Django,

      Herr Laschet ist der Typ,

      1. der nicht gerne aneckt,

      2. im Umgang freundlich und nichts sagend,

      3. verständnisvoll,

      4. stets bemüht, aber inkompetent

      5. ohne Ecken und Kanten,

      6. würde Mutti nie widersprechen,

      7. zumindest nicht in deren Gegenwart,

      8. wartet geduldig aber auf deren Abgang,

      9. stets ausgleichend,

      10. und konfliktscheu,

      11. blieb als Familienminister hinter seinen Ansprüchen,

      12. verliert schon mal die Klausuren,

      13. kann aber die Noten aus dem Gedächtnis vergeben,

      14. auch an Studenten, die gar nicht mitgeschrieben haben,

      15. Oh Gott,

      16. biegsamer als ein Bambusrohr im Wind,

      17. glaubt, mit Gottvertrauen ließen sich die Dinge regeln,

      18. keine Skandale, keine Affären, keine Laster,

      19. zumindest sind keine bekannt,

      20. wird in NRW für NICHTS sorgen. Nur für WEITERSO.

      In fünf Jahren haben wir die Wahl. Das ist Demokratie.

      Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten.

    • @Django...
      Hier kommt noch eine ergänzende Infos.

      http://www.stern.de/politik/deutschland/armin-laschet-im-videoportraet–zehn-dinge–die-sie-wissen-sollten-7453236.html

      Punkt 8 – Honorar, na ja, da gab’s ein kleines Mißverständnis, ist aber längst geklärt.

      Politiker sind nun mal keine Steuerberater.

      Punkt 9 – Die Bezeichnung „Türken-Armin“ meint, dass Herr Laschet nix von Ethnozentrismus (Deutschland den Deutschen) hält.

      Punkt 10 – „Mit weniger zufrieden“ drückt seine grundsätzliche Bescheidenheit in allen Dingen aus.

  44. Damit wir uns nicht missverstehen:
    Laschet ist eine Katastrophe. Aber weniger grauenvoll als Kraft.
    .
    Anders formuliert: für Failed state wird es nun nicht besser. Aber der Niedergang wird vielleicht etwas gebremst.
    .
    Und vielleicht werden weniger Amris durchgejägert, sorry: durchgewunken.

  45. Der witzigste Jubel im Netz:
    „Der Beweis: Muttis kann man abwählen!“
    .
    Tja, das wäre auch bei der Septemberwahl ein Segen…

  46. Die Wahl....
    Die Deutschen scheinen noch einigermaßen über gesunde Instinkte zu verfügen.

    (anderes war kaum und nur mit Entsetzen zu erwarten)

    Grüße ganz herzlich Don Alphonso und die Mehrzahl der Kommentatoren.

    PvK

    • Ich bin mal gespannt, onb die Grünen nach Verlust der Hälfte ihrer Wähler im grössten bundesland mal einen Moment nachdenken.

    • Säuberung
      Ich bin mal gespannt, wann endlich neben den Namen für Bundeswehrkasernen und dem Abhängen von Schmidt Portraits auch der unseelige Name Göring-Eckardt gesäubert wird. ;)

    • Das war jetzt gemein :)

    • Gruß zurück an PvK, aber ich sehe das gaaaaanz anders
      Zeitpunkt n: Also die CDU ist ja nur für die Reichen Industriellen da, da wähle ich doch wieder die SPD (die hamm ne Nette am Start)
      Zeitpunkt n+5Jahre: Also die SPD, das geht ja gar nicht, die vielen Migranten und so, da wähle ich doch wieder die CDU
      Zeitpunkt n+5+5Jahre: Das mit der CDU war jetzt aber auch wieder nichts, muss wohl dochnochmal (aber wirklich wirklich zum allerletzten Male) die SPD wählen… usw. usf.

      Unheilbar!

      Die „Flucht“ in die FDP ist geradezu typisch! Mir graust vor den BT-Wahlergebnissen. Okay, der Jäger ist erlegt. Dochnochwas Positives.

    • Titel eingeben
      „Die Deutschen scheinen noch einigermaßen über gesunde Instinkte zu verfügen.“

      Kann ich so nicht erkennen – einfach nur widerlich, dass jetzt Typen wie Laschet (und mit ihm natürlich Merkel) und Lindner als große Sieger dastehen.

    • Als Leiche hat mir die FDP besser gefallen

  47. Mögen alle nachdenken, gern auch die Grünen.
    Ich aber werde nun eine gute Flasche aus dem Gewölbe heben, denn heutzutage ist auch „weniger schlecht“ ein Grund zum Feiern.

  48. wer denkt denn da noch nach ????
    werter DON, die sog. GRÜNEN denken nicht nach, da kommt (siehe Berliner Runde) gebetsmühlenhaft das gleiche grundevangelium von A bis Z wie vorher und bei der wahlparty gab es wohl vegane currywurst iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiggggiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitttt !

    aber noch besser:

    Kraft sagt: ich danke meiner partei (das klingt wie Walter Ulbricht)

    Laschet sagt: ich danke frau Kraft für die in NRW geleistete arbeit (das klingt nicht nach AUFBRUCH)

    jetzt weiter im text:

    Hannelörchen, beiss dich gleich in dein öhrche du!
    und der fuchs um deine schultern
    des muss ja e ganz wilder jäger gewesen sein, der den geschosse hat

    Hertie ??? heisst der jäger ?
    och !

    jetzt aber schluss für heute…………………grüsse an euch alle im digitalen orbit und in Bordesholm !

  49. Kein Scherz:
    Ralle Stegners Musiktipp heute: „Honky Tonk Train Blues“. Wie prophetisch.

  50. Rüttgers oder Röttgen oder Weidmann gar ???
    werter DON, danke für die frage………………beide wohl im OFF.
    Rüttgers wohl im fernen OFF.

    Röttgen hält sich besser, er ist als mann in der zielgruppe der ulF angesiedelt, ein typ ählich wie Weidmann von der bundesbank.

    beide etwas gleich alt, beide in Bonn studiert……….zwei eckpfeiler der Mutti-Boy Group.

    beides aktuell politisch eher eunuchen, aber die hielten mann oder frau sich immer zur herrschaftserhaltung !

  51. Ecco la Mamma
    Geben Sie in eine Suchmaschine Ihres Vertrauens den Begriff „Mammismo“ ein und fragen Sie sich dann, warum ausgerechnet Italien hier als Wiege des Patriarchates bezeichnet wird.
    Wenn DAS das „Patriarchat“ sein soll, dann will ich garnicht wissen, was „Matriarchat“ ist.

    • Es gibt getrennte Bereiche und ich weiss schon, warum ich NIE etwas mit einer Italienerin anfangen würde – ich lebe zu lang da unten.

  52. NRW-Wahl...
    Und ich bin ja mal gespannt, wie uns umgehend wieder „erklärt“ wird, warum der Bürger in NRW „falsch“ gewählt hat. Mein Mitgefühl bez. rot und grün gilt daher (als ursprünglich linksverortete) nur noch meinen Tomatenpflanzen. Haben die gleichen Farben, schwurbeln nicht rum und beißen v.a. die Hand nicht, die sie füttert.
    A propos auf einen Kadaver eintreten: Der Lindner kann das wohl auch richtig gut, wie sich aktuell zeigt.
    Lieber Don, Ihnen noch viel Freude beim „veganen Reiten“ (Radeln) in Italien und bitte noch mehr von den bittersüßen Bildern. Kommen´s erholt wieder, hier wartet viel Arbeit auf Sie!

    • Danke, das kann ich auch von Italien aus machen!

    • Lindner treibt nur grad die Preise hoch
      ohne FDP kann Laschet nicht, also ziert sich Lindner nun zum Schein und wird aushandeln, was machbar ist. Ob das dann für NRW besser wird glaube ich nicht, denn gestern hörte ich von Lindner, dass die FDP noch immer die gleiche Partei wie immer ist. Also nichts Neues unter der Sonne, hätte mich aber auch schwer gewundert.

    • Ach, die SPD würde doch sofort, wenn man sie nur nett fragte, eine GroKo machen.

    • Dumm nur für die SPD, dass Hannelörken sofort das Handtuch warf
      und denkt, nach mir doch die Sintflut. Man gewinnt den Eindruck, dass auch Schulz sich am liebsten wieder nach Brüssel verziehen würde, dabei hat er die ganze Niedertracht der Partei als Vorsitzender noch gar nicht auskosten können.

      Mit wem also sollte die GroKo in NRW gehen, mit Jäger? Das wird nix, den sind wir zumindest schon mal los. Was nicht bedeutet, dass nun was Besseres kommt.

      .
      Mich deprimiert das alles ganz fürchterlich. Aufgeheitert hat mich heute morgen nur die Meldung bei PP, dass u.a. eine kanadische Aktivistin versucht, deutsche NGOs bei ihren Schlepperaktivitäten im Mittelmeer zu stoppen

      „Die Einstellung den NGOs ist verantwortungslos und kriminell. Verantwortungslos, weil sie die Masseneinwanderung fördert, die so viele Probleme in Europa verursacht. Und kriminell, weil sie die illegalen Einwanderer ermutigt, erhebliche Risiken auf sich zu nehmen und das Meer in seeuntauglichen Booten zu überqueren, wodurch viele Menschen getötet werden“
      https://philosophia-perennis.com/2017/05/15/stoppt-endlich-den-menschenschmuggel/

    • Wer so abgewählt wurde, sollte wirklich Platz machen – das betrifft aber auch die grünen Bundesspitzen.

    • Die Bundesspitzen der Grünen...
      nachdem ich gestern Abend ausnahmsweise mal bei Will reingeschaut und Trittin gehört habe, der da ganz offen den Wählerwillen für reichlich überflüssig erklärte und es nur um Macht und die Erhaltung der Fleischtöpfe geht, wie überall, werden doch eine KGE oder CR u.a. nicht das Handtuch werfen.
      Man kann nur hoffen, dass im September das Wahlergebnis für diese überflüssige Partei ähnlich desaströs wird.

    • Trittin ist halt auch so eine Altlast, die nicht begreift, dass sie Schaden anrichtet.

    • Was soll sie denn sonst machen,
      die abgebrochene Theologin, in ihrem Alter?
      Da muss man doch ein Einsehen haben, oder?

      Es passte ja auch gut, bei der Urwahl. Keiner sonst wollte, sie schwafelt gerne, und darf jetzt nach ohne Gegenkandidat munter weiter die geistige Umwelt verschmuddeln.

    • @Renate Simon
      Jägermeister? Los?
      Duisburg hat ihn krachend wiedergewählt.

    • Äh, ehrlich? Herr Dippel
      na ja, der Wähler, das rätselhafte und anscheinend völlig verblödete Wesen.

    • Titel eingeben
      Was soll sie denn machen die einsemestrige Theologie-Absolventin?
      Vorschlag in Güte: sich mit dem Herrn Hofreiter in Oberammergau für die Passionsfestspiele bewerben.

  53. NRW ist aber sauber kaputt ! Lörken geht, Laschet kommt,
    .
    .
    ein Fuzzi, der der unsäglichen , grenzenlosen IM Merkel in der Invasionskapitulationspolitik immer die Stange hielt .

    DAS ist ein Hoffnungskandidat.

    Im Herbst wird das Leichentuch der Fäulnis flächendeckend als GroKo über Deutschland gelegt.

    Maasmännchen und Schweisigs können weiter StaSi spielen, der Bürger wird noch mehr kujoniert, und abgezockt, die Abgaben werden nach der Wahl gewaltig steigen.

    Durch die Illegalen wird die Lebensqualität im Lande weiter sinken.

    Untote, Wiedergänger, Zombies, Heimatlose, Gesinnungslose, regieren uns.

    StaSis haben hohe und höchste Ämter , und verwalten rigoros nach DDR-Unrecht die Restfreiheiten der Bürger.

    Wenn man Bürger überhaupt noch sagen darf, wie Autobahn.

    Wir sitzen in der Scheiße, die die Berufspolitik angerührt hat, und jetzt rühren sie nur mehr darin um.

    EUrobba wird uns kostenpflichtig um die Ohren fliegen, mit unbedeckten Target-Salden, Bürgschaften für Griechen und sonstnochwen, dem Teuro
    und was der Schulzverantworteten Wohltaten noch mehr sind.

    Das war doch mal ein gutes Land, unser Deutschland, warum hat man es Idioten, Gangstern und Inkompetenten überantwortet ?

    Der deutsche Wähler ist ein rätselhaftes Wesen,
    das Mysterium des Michel, sozusagen.

    Na, macht nichts, uns tröstet halt immer noch der Tod, die Endlichkeit des Lebens.

    • Nicht die Diät schleifenlassen
      bei der Todessehnsucht angesichts einer Regierung, die man anscheinend auf Bundesebene nie wieder los wird, Herr Moser.

      love it or change it or leave it.
      Für Leute mit Heimatgefühl natürlich Kacke.

      Dem Michel kann man behördlicherseits wahrscheinlich beide Beine, einen Arm und 3 Finger der Schreibhand amputieren – sein Kreuzchen wird er wie gewohnt machen.

    • Nein, Herr Nahuatl, nichts wird schleifen gelassen . 109,00 kg
      .
      . Stand der Masse gestern . Von 124 kg kommend nicht übel.

      Heute war Freßtag, es gab Speck und vier Spiegeleier ,mit Grana Padano bedeckt, abends Kalbsbraten mit Reis und Gemüse.

      HERRLICH !

      Wochenends ging es zur Sache, mit Scotch-Soda statt Limomischungen, wie vorher.
      Zucker ist nix für mich.

      Morgen wieder brav, mach mir vielleicht einen Fisch mit Gemüse, vorige Woche hatte ich einen dieser neumodischen Fische, Name entfallen, der mir nicht schmeckte.

      Es geht voran, nächsten Monat zum Arzt, dann bin ich auf die Laborwerte gespannt.

      Und, nein, davonrennen geht schlecht, kämpfen ? Wie denn ? Gewalt kann’s ja nicht sein, eine Stimme bei jeder Wahl, damit hat sich’s .

      Und hier ein bissl modschgern. Hmmm…

      Interessante Zeiten . Bäääh !

    • lieber fad
      als auf diese Weise interessant.
      Ich hab’s vergessen, bei welchem Gewicht haben Sie eigentlich angefangen, Herr Moser?

  54. Heute herscht der Staat über das Weib
    und das Weib über die Kerle. Da helfen nur noch alternative Fortpflanzungsmethoden oder der Heldentod.

    • Heute herrscht der Staat über das Weib
      Das Patriarchat in immer neien Gewändern.

    • Der Staat ist für mich ein Eunuch,
      deshalb ist es ja auch so mühsam, eine Staatsform über längere Zeit stabil zu halten.

      Menschen klonen zu können, das würde schon sehr viele Probleme lösen. Dazu müssten aber erstmal die moralischen Weichen gestellt werden, damit die gesetzlichen Hürden aufweichen können.

      Und das die moderne emanzipierte unabhängige Frau das alleinige Austragungsrecht für Menschenleben besitzt finde ich auch nicht ganz richtig.

  55. Quatsch
    Ob die EU Frieden gebracht hat kann ja wohl eh niemand mit Gewissheit feststellen. Iss ja auch Wurscht, solange Frieden is oder? Mich interessiert hier aber viel mehr weshalb der Don ausgerechnet die Mafiosi mit ihrem feudalistischen Herrschaftssystem so als vorbildhaftes Patriarchat hervorhebt. Ich kann mir nur wenige Leute außerhalb Palermos vorstellen, die das gern zurück haben wollten, Steuerknute hin oder her. Und auch dort ist die Menge wohl ziemlich überschaubar.

  56. Haben Sie eine Originalquelle?
    Wenn Menschen mich treffen wollen, so ist mir’s um jene leid, nicht um mich.
    Katharina von Siena

    Es wird auch übersetzt mit „empfindlich treffen“, vermutlich toccare.
    Finde kein Original.
    Klingt nach Noli mi tangere, was zu ihr passen würde

  57. a po po morawische nacht
    django erwaehnt den grossen Handke text MORAWISCHE NACHT, dazu moechte dieser Handke uebersetzer bemerken, dass er, sowie ein weiterer amerikanische Handke uebersetzer, der scott abbot, und ich eine grosse diskussion angelegt haben http://moravian-nights-discussion.blogspot.com/2016/04/moravian-discussion-index.html
    ansonstens, ist ausser zwei rezensionen die dass buch erdolchen handke wegen seiner serbien verteidigung, das buch nicht erwaehnt. das ganze land verdummt mit dumpf!

  58. Einfach keine Sorgen mehr machen scheint für viele das Motto oder nie welche gehabt
    haben. https://www.editom/watch?v=SthJxnzjQpM

  59. Der Fall der Patriarchen und Patriarchinnen
    Das muss für die Gutsherren eine prächtige Zeit gewesen sein. Und die ungebildeten hatten Brot und Unterkunft, sowie eine harte Knechtschaft. Unter „Downton Abbey“, einer britischen Familiensaga(nein ich habe kein tv), wurde die damalige Zeit etwas romantischer verfilmt – aber das Leben und verwalten dieses Clans, und die verwobenen Akzente der Familie mit der Knechtschaft – zu einem Ganzen – war des Patriarchats Pflicht. Es zeigte auch die Industrialisierung und deren Fortschritt, mit dem, denke ich, nicht jedes Patriarchat, seine Freude hatte.

    Die einzigen die von ihrem Untergang noch nichts wussten, waren die Gutsherren. Und hier schlage ich mal wieder eine Brücke(^^) und schwenke in die heutige Zeit und; der man von langer Hand geplanten Ereignisse, entweder man vor vollendeten Tatsachen steht, oder ihrerseits mehrere Schritte hinterherhinkt, weil Ereignisse nicht immer ihren geplanten Verlauf nehmen. Doch der Einschnitt in das gesellschaftliche Leben, wie die Indusrie 4.0 oder das zuführen von „Mecki Messer(n)“, „um die Jobs, die für Langzeitarbeitslose aufgegeben wurden – http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-04/andrea-nahles-langzeitarbeitslose-hartz-iv-programm – , damit man die warteten „Fachkräfte“ in Übersee besser in „Stellung“ bringen kann: „Wenn sie doch nur schon hier wären!““

    Aber #9(wieder) lädt wirklich zum filmen ein. Ich hätte gern noch eine Vogelperspektive! Ich kann mir gut Vorstellen, wie inspirierend es sein kann, trotz der mit sehr viel Arbeit verbundenen Zeit, die man an solch einem schönen Ort investieren muss, wenn man die Penunze hat. In meinen Gefilden, Thüringen, gibt es auch ehemals verlassene oder in Generation übergreifende Gehöfte(aber eben nicht so groß), die keine Landwirtschaft mehr betreiben. Aber man sieht eben die großen Toreinfahrten, wo damals der Lanz Bulldog rein getuckert ist und später die Fortschritt E 512 Einzug hielt. Wenn man keine Landwirtschaft auf „vernünftige“ Art haben will, dann lässt man die Preise fallen, so das es sich für die Bauern nicht mehr lohnt.

    .

    „Seinem Untergang geht man mit Stolz entgegen, wenn man Vorsorge getragen hat, oder man wehrt sich, wenn man Betrogen wird.“

    .

    Wahlabend:

    Aber auch damals, wo es anscheinend an Wahlbeteiligung mangelte, wurde klar gemacht, was Politikverdrossenheit anrichten könnte: http://www.stern.de/politik/deutschland/mecki-animiert-zum-waehlen-hitler-baertchen-gegen-politikverdrossenheit-3911082.html
    Da war der Geist noch nicht ganz gebrochen und weich gekocht!

    • Es wird hart, keine Frage. Aber nicht überall. In NRW kann man eigentlich nur die Koffer packen, in Berlin auch.

    • Hart
      wird es für Frau Merkel. Ihre nächste Kanzlerschaft dürfte ihre
      schwerste sein.
      Wessen Parteiprogramm will sie noch ohne Gegenwehr
      abgreifen? Ein eigenes hatte sie ja noch nie und ihr 12-jähriges
      Rosinenpicken ist an ein Ende gekommen.
      Dass sie durch die politischen Verhältnisse bezwungen zur Staatsfrau
      mutiert, ist wenig wahrscheinlich

      Eine Machtpolitikerin der die Machtoptionen ausgehen. Alternativlos…

  60. Ich versteh ja
    dass sie traurig sind, dass es mit Le Pen und der AfD nichts geworden ist, aber Ihre anti-EU Propaganda ist wirklich dümmlich und unter Ihrem normalen Niveau.

    Der Nordirland-Konflikt wurde durch die EU gelöst, weshalb die Iren den Brexit so fürchten. Die Falklands liegen nicht in Europa, und GB wurde von der argentinischen Junta angegriffen. Auch der Kolonialkrieg der Franzosen in Algerien fand auch nicht in Europa statt.

    Man kann sich über die EU ärgern und das europäische Projekt ablehnen, aber auf dem Niveau von – den von Ihnen so geschätzten – Breitbart Memes gegen die EU zu wettern ist der FAZ wirklich unwürdig!

    • Können Sie mir bitte die Stellen zeigen, wo ich mich für Le Pen und AfD ausspreche, oder reicht es schon, nicht jeden Beitrag mit einer Erklärung der rechtgläubigkeit zu beginnen? Und halten Sie es wirklich für denkbar, dass es nach dem 2. Weltkrieg bald wieder zum Krieg gekommen wäre, wenn es die EWG nicht gegeben hätte, und statt dessen „nur“ den amerikanischen Hegemon? Alles, was ich kritisiere, ist die verlinkte Graphik. Die ist mir zu platt. So einfach.

    • Der Nick ist Programm .
      .
      ..
      .
      Seit dem Ende des Kalten Krieges erkennen viele nach und nach das wahre Gesicht der USA .

      Und das ist eine ziemlich großgewalttätige Weltmachtveranstaltung, hinter der immer Geschäftsleute aus Industrie und Finanz stehen.

      Da werden ständig, möglichst zum Nutzen des “Land of the Free“ , Kriege geführt, mit oft verheerenden Konsequenzen.

      Ja, die Sowjetunion war schlimmer, aber eben kürzer, und jetzt ist sie weg.

      Aber Ihre EU, meine ist das nicht, ist nur ein Gängelband, mithilfe dessen Europa durch Washington fernsteuerbar ist.

      Ich sehne mich nach den Achtzigern, aber Sie leben in den Sechzigern.
      Sie sollten nicht alles glauben, was Medien unter dem Schatten der neuen Staatsreligion in Deutschland, dem pietistischen Linksfaschismus zur Konzernunterstützung, so texten.

      Wer als Deutscher für die EU ist, haßt sein Land.
      Kein Ehrenkleid .

  61. Ich fange an, hinter dem ganzen CDU-Linksdrall der letzten Jahre...
    eine langfristige diabolische Strategie der genialen Strategin Merkel zu wittern… sie wollte einfach mal den öko-humanitär besoffenen deutschen Spießbürger handfest die Folgen fühlen lassen, die aus der Erfüllung seiner intimsten Wünsche resultieren:

    Abschaffung der Wehrmacht, pardon Bundeswehr (wird gerade endgültig durchgezogen), Energiewende zum Preis einer Kugel Eiscreme (und zweier Jagdschlösser, für den SolarWorld-Pleitier), herzliches Umarmen aller Mühsamen und Beladenen im eigenen Land mit nachfolgender Welcome-Party auf der Domplatte usw.

    Alles genuine rotgrüne Themen, nach deren grandiosem Scheitern die Erfinder haftbar gemacht werden und die Wähler in Scharen zur Law-and-Order-Garantin zurückströmen, ganz egal, welch mediokre und unglaubwürdige Figuren dort am Ruder sind.

    Apropos Bundeswehr: Wenn ich Putin wäre, käme ich den ganzen Tag aus dem Lachen nicht mehr raus ob der Räuberpistole um einen Herrn Franco Albrecht, aufgrund deren Fr. vdL die letzten bescheidenen Reste deutscher Verteidigungsfähigkeit aus purer Sorge um das eigene politische Fortkommen hysterisch schrottet.

    • Meine Theorie ist DDRisierung.

    • Gar keine Strategie
      Merkel hat glaube ich einfach gemerkt, dass sie machen kann, was sie will, und schließlich das Blut der Macht geleckt, von dem sie jetzt nicht mehr loskommt. Strategien außer der, an der Macht zu bleiben, koste es was es wolle, kann ich bei ihr keine erkennen, dazu hat sie viel zu oft geradezu unglaubliche Wendemanöver hingelegt.

      Während die ersten Regierungsjahre in geradezu friedlicher Langweiligkeit vorüberzogen, brachte die Finanzkrise 2008 die erste Bewährungsprobe. Innerhalb kürzester Zeit wurden Gesetze durchgepeitscht, notwendige Debatten unterlassen, es galt TINA (There Is No Alternative).

      Der 2. Streich folgte nach Fukushima. Während die rot-grüne Regierung ewig diskutiert hatte und schließlich einen tragbaren, langfristigen geplanten Kompromiss zum Atomausstieg fand, gabs bei Merkel erst die Wende und dann nochmal die Wende-Wende – wieder TINA.

      Schließlich der 3. ultimative Streich, die Flüchtlingskrise. Alle sind böse, die das Thema auch nur diskutieren wollen. Wer kritisch fragt, warum man das illegale Überschreiten der Landesgrenze großzügig mit Sprachkurs, Unterkunft und ALG2 alimentiert, während die Leute im Libanon und anderswo hungern dürfen, ist ein Paria dieser Gesellschaft.

      Das schlimmste an der ganzen Ära Merkel ist aber die Rolle der Presse und der ob anderer Meinungen dauerempörten Allgemeinheit. Vor kurzem hat es Xavier Naidoo erwischt. Der wagte doch tatsächlich mit harschen Worten die Oberen zu kritisieren.

      „Als Volks-in-die-Fresse-Treter, stößt Ihr an unsere Grenzen, … Bei näherer Betrachtung steigert sich doch das Entsetzen“

      https://www.golyr.de/soehne-mannheims/songtext-marionetten-2174754.html

      Nich wirklich freundlich, aber ich dachte immer, es gehörte unter Künstlern zum guten Ton, gegen die Regierung zu opponieren. Früher war das jedenfalls so, man erinnere sich an Wolfgang Niedeckens „Zehnter Juni“, 1982:

      „Wir haben mit Euren Lügen nichts am Hut…Bis zum Kadaver wird jetzt nicht mehr pariert, probiert doch selbst, wie Dreck schmeckt“.

      http://www.songtexte.com/songtext/bap/zehnter-juni-6bc22692.html

      Klingt ganz ähnlich, nur Niedecken war und ist ein gefeierter Künstler, während Naidoo gerade der ganze Haß der Ministerien für Liebe und Wahrheit entgegenschlägt.

      Andererseits: Die Leute wollen es so. Es gab in NRW jede Menge Alternativen, nicht nur die AfD und Linke. Gerade mal geschaut: Die PARTEI, ÖDP, Freie Wähler, Freie Bürger, Allianz deutscher Demokraten, Demokratische Bürger Deutschland, Die Violetten, die Tierschutzpartei, u.v.a.m. …

      Wer unzufrieden ist, könnte im Zweifelsfall würfeln. Macht aber kaum einer,, stattdessen 83% für die Rot/Gelb/Grün/Schwarz. Also weiter so Deutschland. Bin mal gespannt, was als 4. Streich Merkels dem Land den endgültigen Todesstoß versetzt. Und ich bin sicher, hinterher hat mal wieder keiner was gewußt.

    • Die Sache ist, dass der Macht in Deutschland die schwindende Bereitschaft in europa gegenüber steht, das noch zu akzeptieren. Merkel und die EU-Oberen stehen auf verlorenem Posten, die anderen lassen einfach das Flüchtlingsabkommen vor die Wand fahren und wissen, dass sie das tun können. Der Preis für die Politik ist die ruinierte EU und der Hass auf die Deutschen.

    • Ich fürchte, sie wird sich dem französischen Obama an den Hals werfen
      wenn auch ringsum keiner seine Souveränität abgeben will, lediglich die Umverteilung deutschen Geldes gewünscht wird, werden Schäuble und Merkel sich den Macronschen Wünschen mit Freuden für die gute Sache beugen.

      Wir Älteren kennen ein Leben ohne EU, die Jüngeren kennen nur EU und Merkel, die Jugend wird sie feiern, wenn sie den Coup hinbekommt. Widerstand seitens der SPD usw. ist ja nicht zu befürchten.

    • Sehe ich auch so, Don Alphonso
      Kern hat fertig, und auch schon Koalitionen ausgeschlossen.
      Kurz geht im Herbst mit der Kurz-Liste in die Wahlen in Austria, und dann wahrscheinlich zwangsweise mit FPÖ in eine Koalition.
      Und weder Kurz noch Strache – falls die Sache andersherum ausgehen sollte – werden weiter mit-merkeln. Im Gegenteil, beide, getrennt oder vereint, werden gegen-merkeln.

      Am Schluss wird den Deutschen kaum etwas anderes übrig bleiben, als den Anschluss Österreichs zu wiederholen.
      Und wenn sich Macron heute nachmittag nicht unterwürfig benimmt, wird eben auch Choltitz wieder nach Paris geschickt.

    • @Uwe Dippel
      Da werden sich eher Teile Deutschlands den Österreichern anschließen. Und Kurz als Kanzler wäre nicht das Schlechteste für die Deutschen. Als Wiedergutmachung sozusagen für den letzten deutschen Kanzler, der aus Österreich kam.

    • Finsterste Verschwörungstheorien von Perkeo und Don Alphonso
      Ob „schwarzer Sheriff“ à la Dregger oder DDRisierung – das dürfte so ziemlich auf das Gleiche hinauslaufen. Wirklich hinterhältig, wie der deutsche Michel hinters Licht geführt wird.

      Noch zu Niedecken vs. Naidoo: Es kommt eben bei Künstlern doch auf die Gesinnung an. Schimpfen darf man ja, aber bitte in der richtigen Farbe.

    • Ich sage das schin seit Jahrzehnten.

  62. Mit Prominenz hat das gar nichts zu tun
    Wieso verteidige ich ihn?
    Ich verteidige ihn (und sie), weil ich sehe, dass es eine Liebesbeziehung ist. Eine Liebesbeziehung bewirft man nicht mit Schmutz, wenn man Stil hat. Sie steht für sich. Wenn andere einen Elefanten in einer Schlange nicht erkennen können, ist das ihr Problem, nicht aber das des jetzigen französischen Präsidentenpaares.
    Seine Politik steht auf einem separaten Blatt. Über Politik kann man so oder so denken.

    Die Mentalität aber, die dahin leitet, ihm seine Anfänge mit seiner Frau vorzuwerfen, hätte auch vor vielen Jahrhunderten beifallklatschend daneben gestanden, als Pater Abelardus entmannt wurde, weil er mit seiner 16 Jahre jüngeren Schülerin Heloisa ein Kind gezeugt hatte. Diese Mentaliät ist der offene entzündete Bauch der Menschheit, eine stinkende Kloake, die schon oft dazu geführt hat, dass wegen minderer Vergehen Menschen isoliert, ausgestoßen oder gar getötet worden sind.

    Das ist eine sehr blinde Einstellung, die den Kern nicht sieht. Die Franzosen tun sich darin etwas leichter, aber auch nicht alle, im Prinzip auch nur die Intelligenteren mit Herz, meisten die, die auch ihre Literaten kennen.

    Mit Alternative zu LePen hat das bei mir null zu tun. Weißes Blatt und so. Bullshit. Prominenz. Dass ich nicht lache.

    • Entschuldigung, aber ein bissl krank ist das schon .
      .
      .
      Kaum den sexuellen Fingerübungen entwachsen , heiratet der Musterstreber
      quasi seine Mutter.

      Und sieht im ganzen Leben keine andere Frau.

      Promiskuität ist bestimmt kein Wert an sich , aber WER hinter so einer Vita steckt,

      darf man sich mit Hausverstand schon fragen.

      Und seine politischen Ideen, sofern überhaupt was da ist, diesen EU-Superstaat ,

      kann er sich rösten.

      Deutschland zahlt.

      MEIN Freund wird der nie.

      Kriegt ja auch von Mutti nie Ausgang, für ein paar Drinks.

      Das ist kein Mann, das ist ein Kasper.

      Und sie ist eine geile alte Schachtel.
      Die kennt man vom WÄÄÄLKAAAM- rufen auf den Bahnsteigen .

    • Womöglich doch ...
      Hat es was mit Prominenz zu tun. Den Rekord in Heiraten möglichst älterer prominenten, wohlhabenden Frauen, hält doch der Muhammed. Er, ein Waisenkind, Angehöriger einer Sippe, die seit Generationen, in Mekka die Aufgabe hatte, Kabe zu verwalten und die Besucher zu betreuen, Kabe, damals ein jährlicher Treffpunkt vieler Menschen, eine Mischung aus Hamburger Dom, Nürnberger Weihnachtsmarkt und Münchener Oktoberfest. Hatidje, eine mächtige Kauffrau in Mekka, verehelichte ihn und gab ihm die Leitung ihrer Handelskaravane zwischen Mekka und Syrien. 28 Jahre lang währte die Ehe, nach ihrem Tod, war kein weibliches Wesen zwischen 7 und 77 Jahren von Muhammed sicher, über 20 Ehefrauen, hunderte Konkubinen noch mehr Sklavinnen. Daher … für Islamkritiker ( in meinem Fall, auch ein grudge wegen der Verdrängung der urtürkischen Kultur) bietet das fr. Präsidentenpaar eine andere, weniger erfreuliche Assoziation. Womöglich herrscht bei ihnen eine Art von Anziehung, ob man das Liebe nennen kann, weiß ich nicht, er war zumindest zu jung damals. Liebe ist ein komplexes Phänomen, je mehr sie auf Vernunft und gängigen Konventionen beruht, desto sicherer ist sie, da es in der Natur der Liebe eine gewisse und tatsächliche Volatilität gibt …

    • Was soll man Ihnen antworten,
      Herr Moser? Sowas kommt vor. Liebe, Hingabe, Treue und Verschmelzung. Nicht jeder kann das erleben, Puffgänger schon gar nicht.

      Ich glaube, Sie schreien schon, bevor es weh tut.Dabei hatten Sie doch gestern Freßtag…

  63. Stegner ...
    … standen während der Rede von Schulz zur Wahlniederlage in NRW die Tränen in den Augen.

    Das war das Aussagekräftigste nach Schließung der Wahllokale.

    • Four more years in a mediocre role.

    • Vielleicht
      sollten wir mal für ihn sammeln. ?
      Nicht, dass ich Sympathien für ihn hätte, aber ein paar Schnitte eines plastischen Chirurgen, und er würde *mir* nicht mehr zwangsläufig die Laune an jedem Tag verderben, an dem ich zufällig in Ansicht dieses Konterfeis gelange.

  64. Ich glaub's nicht, echte Orwellians
    Unglaublich, Trittin und Schwesig:

    sagt Trittin, die Macht der größeren Parteien einzuhegen und den Vertreter der größten Partei, also in diesem Fall den Wahlgewinner Daniel Günther von der CDU – „in die Machtlosigkeit zu schicken“.

    Würde heißen: Die Grünen interessiert nicht, wen die Wähler mehrheitlich mit dem Auftrag zur Regierungsbildung ausstatten, eine Koalition der Verlierer ist zu bevorzugen, solange die Grünen das bessere Ende für sich haben.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/wahl-bei-ard-und-zdf-so-stimmt-also-der-wutbuerger-ab-15016046.html

    Weiter oben Schwesig über „Wutbürger“, die CDU und FDP wählen.

    • Schwesig ist meines Erachtens ein Mühlstein und eine Belastung für die SPD: Hat nur üble Gesetze gemacht und Männer beleidigt. Wer soll die wählen?

    • Die Mehrheitsgesellschaft in die Machtlosigkeit schicken
      ist ein doch sehr altbekanntes Programm der Grünen.

    • Ganz offensichtlich geht das nicht mehr.

  65. Barbie ist die allerbeste !
    @M.Roloff

    danke für diesen wertvollen und schönen hinweis, habe das buch leider nicht zur hand, es liegt auf dem nachttisch meiner kroatischen freundin……………..

    insgesamt sollten sie aber froh sein, dass nur das buch „erdolcht“ wurde, es hätte ja auch P.H. oder gar sie treffen können………

    habe leider gegen ihren namensvetter Klaus Roloff ein entscheidendes ruderrennen verloren !

    so, jetzt werde ich mir mal Barbie anschauen, lese gerade es würde sich lohnen !

    und eines noch, so schlecht ist diese rezension aus MUTTIISTDIEALLTERBESTEMUTTERKUTTER auch nicht, oder ?

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/peter-handke-die-morawische-nacht-weg-von-hier-hinueber-in-die-welt-1516979.html

    also, grüsse an euch alle im digitalen orbit und heute besonders nach Bordesholm !

    mein musiktip für heute:
    https://www.youtube.com/watch?v=T5al0HmR4to

    a Hard Rain…………….

  66. nur Schwesig ist normal
    Für Schwesig sind über 50% der Wähler in NRW, nämlich alle, die CDU, FDP und die AFD gewählt haben, „Wutbürger“.
    Sowas muss man [bitte. Mässigung. Don]

    • Yessir
      Ist mir eine Ehre, an dieser Stelle abgeschnitten zu werden.

    • Ich greife nur sehr ungern ein und wünschte, ich müsste das nicht tun.

    • Man könnte ja denken,
      da hätte was ganz Wildes gestanden.

      Vielleicht waren Sie für einen Moment hypersensibel. Ging doch nur um abwählen und vergessen wie einen Sack Reis.

    • Wutbürger
      Da wird Frau Schwesig nicht so unrecht haben.
      Die Politik von Schwesig und Maas macht mich mittlerweile auch wütend!

    • Ich verstehe ja beides, abschneiden, und Stolz
      Und dennoch wüsste ich gerne, was Sie, Oberländer, schrieben!!?

      Don Alphonso, ist ROT13 erlaubt?
      So dass niemand sich beleidigt fühlen muss, ausser er will es unbedingt, und seinen ROT13 anwirft?

  67. Ihre Depression, liebe Frau Simon,
    …kann ich nachvollziehen.Ich staune nur noch, vor allem über die FDP. Da haben die Karnevaloberen ja mächtig zugeschlagen. Wie groß muss die Not sein, wenn Laschet es richten soll?
    Andererseits waren die Sozen in Berlin immer schön staatstragend, ohne Kritik.Überwiegend auf *Sternchen und Binnen-I, sowie Denunziation gepolt.Das wird auch eine Rolle gespielt haben.Inklusion ist für Lehrer und Eltern auch nicht einfach, wenn Grüne das auch meinen.

    Der Witz ist nun doch, dass diejenige, die auch abgestraft werden müsste, als Siegerin hervorgeht als einzige Patriotin.

    • Über Inkli´usion gab es jede Menge klagen, und auf die wollte man nicht hören. Wer wählt schon die zukunft der eigenen Kinder für solche Experimente ab?

    • No d... - no hope
      Immer schön den Steigbügel halten … sei er auch noch so verschleimt und unappetitlich voller Sch….. … an Laschet sieht man was aus einem Speichellecker wird: Ministerpräsident … Deutschland ist am Merkeln … totales Versagen als tolle Politik verkaufen … so gewinnt man Wahlen.
      Alles ist gut … allen geht es gut.

      Ich sage mir: das ist eine Endlosfolge von South Park … zurücklehnen und mitlachen …

    • Liebe Philomena, die FDP hat hier so gut abgeschnitten,
      weil sich die Leute nicht trauten, die AfD zu wählen. Ich hatte mit mehr Anteilen für diese Partei gerechnet, mindernd hinzu kam der unsägliche Pretzell.

      Inklusion ist ein weites Feld. Allein, dass z.B. immer mehr Frühchen am Leben gehalten werden, heute bringt man schon 450 Gramm-Kinder durch, die vorhersehbar nie ein normales Leben führen werden, ist ein Desaster. Das aber wird von den Ärzten den Eltern gegenüber nicht kommuniziert.

      Es muss sich also grundlegend etwas ändern, d.h. medizinisch gesehen und unter brutalstmöglicher Aufklärung der Eltern.
      Die Medizin sollte aufhören, alles zu machen, was eigentlich nicht machbar ist und Eltern einsehen, dass eine Frühgeburt wohl ein Unglück, aber das spätere Leben eines solchen Kindes kein Leben ist. Verzicht steht aber anscheinend heutzutage nicht mehr auf dem Programm.

      Der Mann meiner Friseurin ist Sonderschullehrer (heute nennt sich das wohl Förderschule), begutachtet solche Kinder und hat einen Teil, den er jeweils vor Ort einmal wöchentlich unterrichten muss. Da sind Kinder dabei, die zu allem unfähig sind, nichts aufnehmend, starr liegend, ihr Dasein fristen. Er beklagt, dass die Ärzte nicht den Mut haben, den Eltern reinen Wein einzuschenken, er das dann mit seinen Gutachten irgendwie ausbügeln muss und fasst es nicht, was mit einem Unterricht bezweckt werden soll, aber die Eltern bestehen darauf.

      Kinder mit körperlichen Handicaps sind kein Problem, das Problem sind die geistig beeinträchtigten Kinder, denen niemand gerecht werden kann.

    • Ich habe eine Doku...
      …über Frühchen gesehen. Früher ging es wohl ab 800g in den Brutkasten.
      Schicksale, wie wir früher sagten, werden einfach von einigen nicht mehr akzeptiert.Wenn die Gesetzgebung dahin tendiert, können Eltern vielleicht oft auch nicht anders? Ich bin da nicht auf dem Laufenden, ob sie entscheiden können.Es gibt ja auch Mütter, die im vollen Wissen um eine Behinderung nicht abtreiben können.

      Das mit der FDP/ AfD dachte ich mir auch schon. So feige sind wir schon gepolt, dabei täten 1x 25% in einem Landtag nicht viel schaden.

    • Inklusion ist wieder mal win-win
      für links und rechts.

      Die einen, die Menschheitserzieher, haben eine weitere Stellschraube gefunden in ihrer Gleichmacherei auf niedrigstem schulischen Niveau.

      Die anderen, die schwarzen Nullen, haben eine grandiose Möglichkeit gefunden, hoch eingestuftes Lehrpersonal einzusparen und Immobilien wohlgesonnenen Freunden günstig zukommem zu lassen.

  68. Das real existierende Matriarchat
    Nachdem Sie auf den toskanischen Hügeln eine passende Metapher für den Untergang des Patriarchats gefunden haben, sucht man derzeit nördlich der Alpen nach einem Bild für den krachenden Zusammenbruch des Neomatriarchats. Wie es benommen aus den Staubwolken der NRW-Wahl taumelt, ungläubig um Fassung ringt und – bevor die halbwegs wiedererlangt ist – schon mal zur Wählerbeschimpfung ansetzt.

    Über allem aber thront ULF, scheinbar unberührt vom Schlachtengetümmel, von den Niederungen des Wahlgeschäfts, in das sie der kaktusbärtige „Herausforderer“ selbst mit größter Anstrengung nicht hinabzuzerren vermag. Während er selber Feder um Feder seines zunächst eitel gespreizten Gefieders einbüßt und zum gerupften Gockel mutiert.
    Ein Lichtschein immerhin, dass sich die aussichtsreichste Kandidatin auf eine matrilineare Erbfolge eben um Kopf und Kragen plappert. Die Gynokratie scheitert vorerst am mediokren Personalbestand, aber sie darf auf die Verwesung des Patriarchats weiterhin zählen, das in Laschet & Co. alles andere als eine Wiedergeburt erfährt.

    Tacitus über den germanischen Stamm der Sitonen, bei denen „die Frau Herrin“ sei und die „nicht nur in der Freiheit, sondern auch in der Knechtschaft entartet“ lebten …. und über die Chatten, deren Männer „Haar und Bart wachsen ließen, bis sie ihren ersten Feind getötet hätten“, während „den Feiglingen und Kriegsuntüchtigen das struppige Aussehen“ bliebe.

    • Hinweis: die CDU hat in Kiel und Düsseldorf das jeweils zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte als Erfolg verkaufen lassen.

    • Von allem,
      was man in der Politik können muss, ist die Fähigkeit, Niederlagen als Siege zu verkaufen, nicht das Geringste. Dabei auch noch glaubhaft zu sein, ist sehr viel. Jeder Betrüger weiss, dass man andere nur überzeugen kann, wenn man selbst von dem, was man erzählt, überzeugt ist.

    • @Don: Ergebnisse und Erfolge,
      Das zweitschlechteste Ergebnis kann durchaus als Erfolg zu werten sein, wenn der stärkste politische Gegner sein schlechtestes Ergebnis einfährt.

      Zur Ehrenrettung der ehemaligen Volksparteien wäre noch anzumerken, dass sich inzwischen ja nicht mehr nur drei Parteien in den Länderparlamenten befinden, sondern durchaus bis zu sieben Parteien vertreten sein können.
      Das senkt die erstrittenen Wählerprozentsätze und macht die Regierungsfindung nicht einfacher.

      Doch zurück zu NRW: Die SPD hat mit der Einsetzung der Agenda 2010 zu Beginn der 2000er Jahre einen Kardinalfehler begangen und sämtliches Vertrauen bei allen ihr wohlgesonnenen Arbeitnehmern und Arbeitslosen verspielt, und zwar auf Jahrzehnte hinaus. Sie hat damit eine dauerhafte Existenzberechtigung für die bis dahin im Schwinden begriffene sozialistische Plattform, heute genannt „die Linke“, geschaffen.

      Arbeitnehmer können theoretisch immer arbeitslos werden, und wollen sicher nicht H4 als Lösung akzeptieren müssen.
      Wer schon arbeitslos ist oder war, und schon Kontakt mit den einst neuen H4-Verordnungen, Forderungen und Förderungen (?), sowie -Gesetzen hatte, ist vermutlich kein SPD-Wähler mehr.
      Das ist ähnlich dem Erziehungsgrundatz: „Gebranntes Kind scheut das Feuer“, und die Kinderlein, die zugucken, wie die anderen Kinder brennen, meiden das Feuer auch. Entzündet hat es der Gerhard Schröder, und der war von der SPD.

      Übrigens machen seine Weggenossen, die das Feuer entzünden halfen heute noch eifrigst Politik auf der Bundesebene: Gabriel, Steinmeier und Schulz hießen seine Spießgesellen während der fürchterlichen und unbarmherzigen Kanzlerschaft.
      So etwas merken sich „sozial-schwache“ und „abgehängte“ Wählerschichten. Man weis halt, wem man die Abhängerei zu verdanken hat. Da wählt man dann gar nicht mehr die SPD oder halt die Linke.

      Linke wählen soll aber keinen Sinn machen, daher ereifert sich die SPD immer kurz vor der jeweiligen Wahl, jegliche Bündnisse mit den Linken auszuschließen und hofft damit, einige Unentschlossene noch zu sich zu locken.
      Dies wird aber von vielen Wählern als eine Frechheit, die mit noch weniger Wählerstimmen goutiert wird, empfunden. Die ganz Enttäuschten wählen dann gerade die Linken, um der SPD ihren falschen Weg aufzuzeigen.

      Die AfD entwickelt sich zu einem Glücksfall für die CDU. Die Wähler, die bisher zuhause blieben, weil die CDU zu links war, können nun wieder beruhigt stramm-konservativ wählen gehen und werden im politischen Spektrum wahrgenommen.
      Die CDU rückt so im Parteienspektrum mehr „in die Mitte“, aus der sich die SPD aufgrund ihrer bisher unauswechselbaren Parteioberen von Schröders Gnaden erfolgreich verabschiedet hat.

      Die CDU hat so zwar weniger Wählerstimmen, stabilisiert sich aber als Partei, da die Rechten nun eine Alternative haben. Das festigt den Markenkern und auch den Wiedererkennungswert der CDU als Partei.

      Apropos Wiedererkennungswert: Im Gegensatz zu vielen anderen Vorkommentatoren bin ich der Meinung, dass Armin Laschet alles richtig gemacht hat.
      An seiner Person zeigt sich, dass man ohne viel Intelligenz, aber mit Beharrungsvermögen und Durchhaltegeist durchaus noch Karriere machen kann.
      Er kommt aus dem Land NRW, hat sich immer für das Land eingesetzt, war sogar schon einmal (erfolgloser) Minister in dem Land und ist immer bei seiner Landespolitik geblieben, und hat sich dort – im Rahmen seiner Möglichkeiten – festgebissen.
      Jetzt fährt er den Erfolg ein, in der Vergangenheit eher belächelt als Parteilinker, (gestern nannte man ihn im TV sogar einen „CDU-Liberalen“), hat er nun erreicht, wovon man selbst in der CDU-Parteizentrale kaum geträumt haben dürfte: Der klare Sieg in NRW.

      Und er wird bessere Politik machen als Rüttgers, dem wir die Bildungsmisere in der gesamten Republik mit seinen „Bologna-Prozess im Bildungswesen zur besseren Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen in Europa und Weltweit“ zu verdanken haben.
      (Ja, es war nicht rot-grün, die das Desaster zu verantworten haben, es war die CDU unter Kohl. Die hat Rüttgers dann ganz schnell nach NRW entsorgt, als sie merkte, dass der Reformquatsch sich negativ auswirken wird.
      Aus dieser Zeit stammt übrigens auch die Idee der „Rechtschreibreform“, die ebenfalls unter rot-grün nur umgesetzt wurde!) Zugegebenermaßen ist der Inklusions-Zirkus allerdings eine rot-grüne Tollheit, die angeblich durch Menschenrechtsforderungen gedeckt sein soll. (Aber haben nicht auch normale Schüler ein Menschenrecht auf fördernde und unterstützende Entwicklung?)

      Armin Laschet hat nun sowohl die Chance als auch das Ziel seines Lebens erreicht, vielleicht „kann er“ Ministerpräsident in NRW.
      Ich traue ihm aufgrund seiner tiefen Verbundenheit und spürbaren Liebe zu NRW mehr zu als dem abgehalfterten Rüttgers, der damals – ebenfalls zur Verwunderung aller Beteiligten – NRW kurz regieren durfte, aber dort ebenso kläglich versagte, wie schon in seinem Bildungsministerium.

      Die SPD sollte sich wirklich mal überlegen, mit wem sie warum regiert und wem dies dann auf dem folgenden Wahlzettel tatsächlich nützt.

      Eine Kanzlerin Angela Merkel wäre durch rot-rot-grün mit Steinbrück zu verhindern gewesen. Der Ausschluss dieser Koalitionsmöglichkeit läßt das Vertrauen der SPD-Wähler weiter sinken.
      Kaum ein SPD-Wähler dürfte von der großen Koalition begeistert sein, man ist dann Steigbügelhalter für eine neoliberale Wirtschafts- und Europapolitik.
      Dann lieber „Linke“ oder gar nicht wählen, wenn auch die „Grünen“ wegen irrlichternden Ideologie-Diskussionen ausfallen.

      AfD und FDP haben gestern in NRW zusammengenommen etwa 20% der Wählerstimmen erhalten, also etwas weniger als die alte und nicht mehr ganz so ehrwürdige SPD. Das gibt mir zu sehr zu denken, jenseits des CDU-Wahlerfolges.

      Vielleicht hat sich die Parteiendiktatur in unserem Land schon zu sehr verfestigt?

    • @Gehld
      Danke dafür!

  69. How much is enough
    when your soul is empty?
    How much is enough in the land of plenty?

    Gregor Gysis Weissagungen
    https://www.youtube.com/watch?v=x1ef0BBtuYA

    Das deutsche dumme Wahlvolk wählt in NRW mit 83 % die SED (Sozialistische Einheitsdiktatur) aus CDU, SPD, FDP, GRÜNE unter der Führerin A. Merkeln.

    Ernst nehmen kann man diese Show der Kadaver-Profiteure nicht mehr. Kann man nur noch ertragen, indem man sich einredet, man schaue sich eine Endlosfolge von South Park an.

    Lang lebe der Europäische Superstaat der Oligarchen und der Unterdrückung … Nieder mit Demokratie und Recht und Gleichheit … an dieser Politik wird Europa zerbrechen und dann die ganze Welt …

    Ja das ist fürwahr Kadavermentaltät … Auf in den Abgrund ihr Lemminge … worauf wartet ihr … Nieder mit Kultur und Bewustheit … Geld ist euer Gott …

    When you have all you want and you still feel nothing
    How much is enough, is enough?

    • Es trifft ja nur NRW.

    • Doktor....
      Immer dran denken: Jedes Volk hat genau die Politiker und die Regierung, die es verdient

      Sie können sich gar nicht vorstellen wie vergnüglich es ist, eine Sendung wie Anne Will nach so einer Wahl anzuschauen.

      Wenn man weit genug weg ist….

      Und, Don, Sie wissen schon, dass bald Bundestags Wahlen sind?

    • Erst mal Mille Miglia.

    • Abstand halten
      Nothing’s good the news is bad
      The heat goes on and it drives you mad

      Lieber TDV,

      Das ist ja die Krux an der Geschichte. Man muss, ob man will oder nicht, in dem Haifischbecken schwimmen wo andere Schlachtabfälle und tausende Liter von Blut reinkippen.
      Wie sagte ich letztens zu unserer Geschäftsleitung M&P: Ich kann nun einmal nicht mit Dilettanten zusammenarbeiten – aber das ist mein persönliches Problem.

      Also die Show genießen und entspannen. Man muss nur Abstand halten …

      Scornful thoughts that fly your way
      You should turn away ‚cause there’s nothing more to say

    • "Es trifft ja nur NRW."
      Na, na, na. Es gibt auch zwichen Rhein und Weser gute Katholiken.

      Laschet ist übrigens auch einer davon.

      Glückauf.

    • Wer Bayerisch lernen will, kann gern emigrieren, vielleicht war ja auch ein Kölner kurbayerischer Bischof in der Ahnenliste.

    • "Kölner"
      Rechtsrheinisches Kurköln. Für Westfalen Fremdherrschaft.

      Hätte Napoleon Westphalen-Cassel nicht so zusammengeschludert, wären wir vielleicht heute Freistaat.

  70. Danke für den Artikel
    … sehr hilfreich zur Darstellung der Sachlage beim Argumentieren gegen die Legendenbildung mancher linksliberalen Truppe.

    Oder platt ausgedrückt: hilft gegen dieses ständige, blöde Theater , s. z.B. bento Frau Carolina Torres – die sich ein Spiegelei braten kann. Und zwar allein!!

    Was für eine Befreiung vom Druck des Patriarchats, welch unangepasste Gedankenführung, die sicher nicht jedem passt…

    So Leute gibt es ja auch im wirklichen Leben. Ich denk mir dann jedes Mal: „mein Gott, jetzt mach halt dein Ding und lass mich in Ruhe.“

    Aber jetzt kann ich sagen: „Nee, guck mal, so war Patriarchat wirklich. Man sieht: das Patriarchat ist schon mal nicht dein Problem.“

    • Das ist ja der Punkt: Wenn Frauen so phantastisch sind, bin ich voll dabei, wenn sie es machen. Das wird sicher grandios! Warum geht es nicht endlich los? Klagen haben wir genug gehört. Die Welt wartet.

    • Halte ich für falsch
      Nein, die haben das einzig Richtige gemacht, Schwarz-Gelb letztlich gewählt und die AfD in den Landtag, sich also eine Opposition gegeben.

      Schwarz-Gelb ist die einzige Alternative zur Zeit, auch wenn mir das hier keiner glaubt. Derweil kann die AfD in den Parlamenten lernen.

    • falsche Stelle
      Das (meins) passt hier natürlich nicht hin, weil das eins rauf gehört.

  71. Selten so gelacht
    „Der Wähler hat sich binnen kürzester Zeit von einem rationalen
    Wesen, das Meinungsforscher erforschen und Kampagnemanager
    managen konnten, zu einem stimmungsgetriebenen Irrwisch
    entwickelt, den keiner in den Griff bekommt. Die letzte Hoffnung
    der SPD kann nur dann erlischen, wenn nun passiert, was nicht
    passieren darf: dass der Wähler seinen Irrsinn abstellt und wieder
    normal wird.“
    Aus einem Artikel auf ZON entnommen.

    • Die Zeit, eine wahre Stütze des Neuen Deutschlands.

    • Schwesig, ZON, und andere haben es eingesehen:
      Demokratie, mit gleichen, freien, Wahlen ist eben doch ein Fehlkonstrukt.

      Epistokratie wäre also nach Schwesig und Grünen die richtige Staatsform, wobei impliziert wird, dass beide Parteien, so wie sie es auch ausdrücken, die nachweisbar genau richtigen Sachen machen.

    • Nichts Neues
      von der Zeit. „Europa braucht bessere Bürger“ wußte man dort schon vor einem Jahr.

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-08/zukunft-europa-populismus-verantwortung-buerger/komplettansicht

      Wußte auch schon Bertolt Brecht („Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“), aber der meinte das noch sarkastisch.

    • Ohne Gulag geht das aber nicht mit der Umerziehung.

    • Ohne Gulag geht das aber nicht mit der Umerziehung.
      Wir haben doch Merkel und die Medien …
      Brüssel und dessen Superexportartikel Martin S. …
      jede Menge schwarzer Kassen … parteinahe Lobby …
      den Mindestlohn … und die goldene glücklichmachende globalisierte Macht der Konzerne … dass ist alles alternativlos zu merkeln.

    • Sie sehen doch, solange es Bayern gibt, wird das nichts.

    • Sie haben ja recht ...
      I have a dream …

      ;-)

  72. Der Macho galt immer schon zu Hause nichts
    Von wegen Patriarchat!

    Zu Hause hatte die MAMMA stets das Wort, der Befruchter dagegen stand ausnahmslos im Schatten ihres Nudelholzes. So war das immer rund ums Mare Nostrum!!!

    Auch die Kriegsbeispiele sind für mich eher postkoloniale Nachgeplänkel des ewigen Stänkerers der EU , der nun endlich draußen ist. Nach 500 Jahren ununterbrochener Ausbeutung, Sklaverei und Völkermord kann man halt schon mal Entzugserscheinungen bekommen.

    Definitiv, Jäger zu behalten war wohl der größte Fehler. Ich wäre ja gestern fast geplatzt vor Freude, Kraft-los in NRW, Grüne eingestampft und Linke knappstmöglich (HÄHÄHÄ) draußen. Wäre nur mit Grexit noch zu toppen gewesen.
    Dazu die Oberpeinlichkeit an welche Gestalten die ihre Wählerstimmen verloren haben Afd und so.

    Ich habe keinen Zweifel mehr, das sich unsere Chlorophyllfaschisten die bis zur völligen Selbstentleibung faseln werden, mit Schlaftablette Hofreiter und der ganzen Dilettantentruppe sicherlich kein Problem!

  73. ?? 90 ?? Stimmen NICHT für die AfD,
    in Nafristan bei Düsseldorf sind gestern in 2 Wahllokalen angeblich KEINE Zweitstimmen für die AfD abgegeben worden, obwohl es dort mindestens 72 Erststimmen gab. (Zugunsten einer AD Partei wurden 92 Stimmen gewertet).
    Und das, nachdem es dort schon bei der Bundestagswahl Merkwürdigkeiten gab und diesmal ein AfD Wahlbeobachter zugegen war.
    Honi soit que mal y pense ?

    • Wunder gibt es immer wieder !
      Nachdem die AfD heftig gegen diese „Wahlergebnisse“ von 0 Stimmen protestiert hat gibt es plötzlich 114 Zweitstimmen zugunsten der Alternative für Deutschland.
      Bei der Bundestagswahl werden sehr viele Wahlbeobachter benötigt….

    • Korrektur: die Nachzählung ergab nur 92 neue Stimmen für die AfD
      Text eingeben

    • Huch ...
      … Pisa hat wieder zugeschlagen … mal wieder falsch gerechnet …
      man könnte ja Wahlhelfer aus den USA, Rußland und der Türkei um Hilfe bitten … dann könnten 100% für die SED (Sozialistische Einheitsdiktatur) drinn sein …

    • War da nicht auch so ein übereifriger Schüler in Bremen?

    • Ich war schon 2-mal jetzt nach 18:oo Uhr im Lokal dabei (EU/LT BaWü)
      Nicht als Wahlhelfer, auch nicht zum saufen, aber als „interessierter Bürger, der das mal sehen will“. Und ich werde mir das im Sept. wieder antun. Allein. Sonst keine (Bürger) Sau dagewesen. Wurschtigkeit? Grenzenloses [sic!] Vertrauen in die Administration?

      Die Türen werden symbolisch für 1-2 Sekunden um Punkt 18:oo Uhr (auf die Sekunde) geschlossen und dann sofort wieder geöffnet (Ordnung muß sein).

      Strenger vorwurfsvoller Blick der Gymnasiallehrerin und komische Grimassen Ihrer(?) Schülerinnen, die die Stimmen auszählten. Alleine der Leiter des Wahllokals hat gezischt: „… das ist sein Recht, jeder Bürger hat das Recht der Auszählung beizuwohnen…“. Okay, wenn es wirklich jeder/jede machen würde wär’s ein bißchen eng, sehe ich ein.
      Bisher alles i.O., die Stimmenverhältnisse im Wahllokal waren in etwa dito zu den Wahlergebnissen, bei der Stimmenaggregation (Durchsage per Telefon!) hilft dann vielleicht der liebe Gott, keine Ahnung (bzw. die Etablierten gönnen sich dann untereinander nix!;o) Beliebtes „Spielchen“ ist Ablage einer gültigen Stimme auf dem Häufchen der ungültigen Stimmen, Rubrik „falsch angekreuzt!“. Natürlich nicht bei uns in der Musterdemokratie schlechthin, sicher nicht…

      Nur: ich trau hier niemandem mehr! Ja, s’isch traurig, awwer wahr. Und das nehme ich denen persönlich übel. Over and out.


    • @BlackBlacky: Sowas sollte man ab und an tun, finde ich gut. Sind Sie bis zum Ende geblieben, d.h. bis die ermittelten Zahlen weitergemeldet wurden? Wie lange ging das etwa?

    • @colorcraze
      Die Häufchenbildung und Stimmenzählerei (plus Kontrolle) dauerte etwa 45 Minuten. Es gab ca. 1% ungültige Stimmen (liegt wohl im Toleranzbereich). Das Lustigste war „CSU“ (in BaWü), mit Großbuchstaben draufgekritzelt. Nach dem Zählvorgang gab der Wahlleiter gut für mich hörbar per Festnetztelefon die Ergebnisse durch (wohin genau weiss ich nicht). Der (oder die) am anderen Ende der Leitung bestätigte wohl jede durchgegebene Zahl, um Übermittlungsfehler zu vermeiden/reduzieren. Alle Wahlzettel werden sorgfältig gebündelt und aufbewahrt.
      Der Wahlleiter war echt nett, die anderen naja.

    • @BlackBlacky
      das ging aber flott. Konnten Sie von den Häufchen mal Stichproben durchgehen, oder standen Sie daneben und konnten jeden Wahlzettel sehen?

    • @colorcraze
      Nee, nur gucken, nicht anfassen. Das dürfen nur die offiziell gemeldeten WahlhelferInnen. Naturalmente konnte ich nicht jedes Zettelchen das abgelegt wurde in Augenschein nehmen, das geht echt zu schnell (da wird nicht lange gefackelt). Ins Stocken gerät der ganze geübte Prozeß partiell nur jew. kurz wenn ein Wahlhelfer meint, den Wahlleiter kontaktieren zu müssen weil ein Kreuzchen „unklar“ ist (einmal war dabei wohl die Brille beschlagen).
      Im „meinem“ Wahllokal zur LT-Wahl wurden knapp über 1000 Stimmen abgegeben. Es waren so um die 10 Häufchenbildner anwesend. Beim dauernden Schleichen um den Tisch konnte ich keine Fehler feststellen. Und ja, der grüne Haufen (BaWü) war (leider) mit Abstand der größte (Grün wählen muß man sich leisten können und das geht hier wirklich).

      Tun Sie sich’s ruhig mal an, für mich war es auch eine neue Erfahrung.

  74. ovis non calculat; Ciao Cacciatore
    @ Thomas Marx: Vielen Dank für den interessanten Hinweis kürzlich (bei „Die Schuld der 68er an der Kopftuchinvasion“).

    @ Don: Zunächst mal, genießen Sie die ultramontane Zeit! Ihr aktueller Blogbeitrag ist so schön wie lang – die Sprache so herrlich wie die Bilder.

    Sie hatten kürzlich eine Recherche im Präsidium angekündigt. Nun war schon ein Artikel zur Thematik in der „Grünen-Bild“:
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mehr-sexualdelikte-durch-fluechtlinge-14993901.html

    Der Artikel passt recht gut in die Schublade: Was nicht sein darf – das ist.

    Beispiele: „Unter je 100 Straftaten, die Zuwanderer begangen haben, war im Durchschnitt etwas mehr als ein Sexualdelikt. Diese Quote entspricht dem in Deutschland auch sonst üblichen Anteil von Sexualstraftaten in der Kriminalitätsstatistik.“

    Eine sehr interessante Betrachtungsweise. Wenn die sonstige Kriminalität der betrachteten Gruppe sich verdoppelt, halbiert sich der sexuelle Anteil – und die Welt ist in bester Ordnung.

    „Weil seit ,Köln’ die Sensibilität für sexuelle Übergriffe gestiegen ist, könnte vermutet werden, dass seitdem Taten angezeigt werden, die Frauen vorher gar nicht gemeldet hätten. Das wäre kein Zuwachs, sondern eine Verschiebung vom sogenannten Dunkelfeld ins Licht der Öffentlichkeit.“

    Komisch ist nur, dass nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016 (Stand vom 27.04.2017) die sog. Belastungszahlen – wie viele Straftaten haben je 100.000 Deutsche begangen – bei Sexualdelikten zurückgegangen sind. Wenn’s nun bei weißen Männern ein größeres Hellfeld gibt, müssten ja die gesamten Taten stark gesunken sein, weil ja ein größerer Anteil angezeigt wird. Dazu kein Wort.

    Nun verfüge ich über geheimes mathematisches Wissen, weil meine Reife vor sehr langer Zeit in Süddeutschland geprüft wurde. Durch Subtraktion konnte ich aus den PKS-Zahlen errechnen, wie groß der Unterschied zwischen Gesamtbevölkerung und Nichtdeutschen ist. Und siehe da, die Zahl der Männer im Alter von 18 bis 21 hat sich seit 2013 fast verdoppelt.

    Das ist genau die Personengruppe, die statistisch gesehen weit überdurchschnittlich kriminell ist, wie gerade Linksgrüne stets betonen (wenn es um Straftaten männlicher Zuwanderer in diesem Alter geht).

    Nicht mal die Partei der in Deutschland politisch Verfolgten (AfD) behauptet, dass die im Ausland wirklich politisch Verfolgte überdurchschnittlich kriminell seien. Aber im Endeffekt geht die Autorin so vor wie manche AfD-Funktionäre aus Dunkelrotdeutschland, indem sie Begrifflichkeiten verwischt und verfügbare Zahlen unterschlägt – nur halt nicht in böser Absicht, sondern aus linker Naivität heraus. Das Ergebnis ist aber gleich, der Leser denkt:

    Anscheinend feiert man in Hessen schon im Frühjahr das Oktoberfest.

    In NRW wiederum ging ganz ohne Gladio genau die Strategie auf, mit der sich der alte Fuchs Andreotti an der Macht hielt:
    Unsicherheit schadet der politischen Linken. Der Behemoth hat den Jäger erlegt.

    • Statistik
      Männer mit Migrationshintergrund gehen übrigens ebensowenig in die Statistik ein bzw. werden nicht aufgeschlüsselt wie anerkannte Asylbewerber, resp. deren Verbrechen.

    • sehr nett, allein die Überschrift.
      Die Schafe rechnen nicht, aber Leute wie Trittin deutlich mehr.
      Was „den Wählerwillen“ betrifft, entwickle ich mittlerweile Sympathien für das reine Mehrheitswahlrecht, da die allein „möglichen Koalitionen“ irgendwie den Beigeschmack einer großen Verarsche haben.

  75. AfD, Will und Demokratie
    Anne will hat sich ja neuerlich darin ausgewiesen, die unglaublichsten Experten einzuladen.
    Schwesig, Bouffier, Trittin, Kubicki und di Lorenzo sind ja auch passable Vertreter der Entwicklung gestern, oder? Ganz zufällig die erst- bis drittstärkste Partei. und – natürlich! – die fünftstärkste. Der Vertreter der viertstärksten Partei konnte leider keinen Platz mehr auf der Bühne finden, weil ja wenigstens ein Journalist dabei sein musste.

    Anne Will ist mittlerweile die schlechteste aller Talkshows, hören Sie sich diese Kakophonie mal an. Und es gelingt nicht mehr, irgend jemanden irgend einen klaren Gedanken ausformulieren zu lassen.

  76. Ach, diese garstigen Wähler aber auch...
    Die muss man doch noch durch kreative Koalitionen austricksen können.

    Freue mich aufrichtig für die FDP. Genschers Scheckbuch-Diplomatie wurde längst durch der Bundeskanzlerin Spendierhosen in den Schatten gestellt.
    Diese schlecht sitzenden lassen sich noch durch ausgelassene Teilungsnähte um 2 Konfektionsgrößen weiten -z.B. Bekämpfung der Fluchtursachen und Belohnung für freiwillig Zurückkehrende. Alles in barer Münze, versteht sich.
    Ursprünglich schwarz, schillern sie auch in anderen Statement Colours ganz hübsch.
    Stilist(inn)en beraten gern.

    Die Niederlage der SPD war nur logische Folge der Vernachlässigung konsequenter Überwachung von Strafftätern/Verfassungsfeinden zugunsten einer Gesinnungsschnüffelei an der Grenze zur Erbärmlichkeit.

  77. DUMMHEIT schützt nicht vor SCHULD
    auch nicht in den entlegenen zipfeln von europa…………

    aber mein freund @Transatlantiker

    ja, die EU-staaten haben immer nur das gute, schöne und wahre gewollt und getan……………z.b. mit den schergen von Srebrenica zigaretten geraucht. das ist völkerverbindend und dämpft aggressionen. so stelle ich mir in zukunft die truppe von UvdL vor.

    nun erklären sie mir sicher wieder, Srebrenica läge nicht in der EU. das ist ja richtig, aber ist das relevant ? oder sie erklären mir, diese soldaten aus einem EU – land hätten das alles nicht wissen können !

  78. "R2G nach Berliner Vorbild"
    Jede einzelne Farbe (nur die Farbe allein) ist schön, in Kombination noch schlimmer.

    „Give them what they never knew they wanted“…Diana Vreeland.

  79. Der Feminismus ist eine Oase der Friedfertigkeit den Frauen gegenüber.
    Es gibt eine wunderbare und seriöse Studio über das Patriarchat und Gewalt gegen Frauen.

    http://fra.europa.eu/DVS/DVT/vaw.php

    Zuerst ein paar Zahlen aus der Studie:

    Folgende Länder haben mehr als 40% Gewalt gegen Frauen:
    – Dänemark (48)
    – Finnland (43)
    – Frankreich (42)
    – Niederlande (41)
    – Schweden (41)
    – Großbritannien (42)

    Nanu, gerade die Länder mit der höchsten feministisch Ideologie haben die meiste Gewalt gegen Frauen? Das ist sicher eine besonders infame Taktik der weltweiten Verschwörung des weißen heterosexuellen patriarchalisch eingestimmten Mannes.

    Zivilisiert geht es in folgenden, feministisch unterentwickelten, also der als patriarchalisch verschrienen katholischen, bzw. christlich orthodoxen Ländern zu:

    – Bulgarien (27)
    – Zypern (20)
    – Griechenland (24)
    – Ungarn (25)
    – Irland (24)
    – Italien (25)
    – Portugal (23)
    – Rumänien (29)
    – Slowenien (21)
    – Spanien (20)

    Ich wusste schon immer, dass das feministisch propagierte Leitbild des Matriarchat eine sehr friedliche Lebensform ist…..

    Pfui also über ein Patriarchat, das sich nicht mal an die Regeln der Feministen hält….

    • Herr Tico,
      ich denke, dass Gewalt in den erstgenannten Ländern früher beginnt und öfter angezeigt wird.

      In Russland gehört es inzwischen wieder zum guten Ton, wenn er ihr eine scheuert, auch wenn das Land nicht dabei ist.

      Hier gab es eine deutsche Familie aus Rumänien und die erzählten immer, dass ein Mann, der dort seine Frau nicht schlug, keine Anerkennung fand.Da ging es schlimm zu und soll noch so sein.

      Sie wissen ja, wenn ich einen ganzen Gockel esse und Sie keinen, haben wir statistisch jeder einen halben verputzt.

    • Was ich aus serbisch- und kroatischstämmigen Familien höre, geht auch leider in die Richtung. Deutsche Männer sind da durchaus begehrt.

    • Titel eingeben
      Tico, Spanien gehört nicht in Ihre Reihe der katholisch-patriarchalischen Länder. Nach Francos Tod hat sich die Gesellschaft deutlich und vielleicht mehr als in jedem anderen europäischen Land gewandelt. Da der Austritt aus der katholischen Kirche in Spanien äußert kompliziert ist, bleiben viele formal Katholiken, obwohl sie eigentlich Atheisten oder Agnostiker sind. Der machismo stirbt aus, die spanischen Frauen sind sehr emanzipiert und feministisch.

      Ansonsten möchte ich Philomenas Vermutung zustimmen, dass in den Ländern auf der oberen Liste die Zahl der Anzeigen schlicht höher ist, und dafür in den Ländern der unteren Liste die Dunkelziffer hoch.

  80. Rührender Adoptionsversuch
    Köstlich ist, wie Gabriel versucht, Macron zu adoptieren, während dieser Edouard Philippe, einen Vertrauten von Juppé, zum Premier macht.

    Wie wir wissen, spielt unter Politikern international Chemie eine nicht unerhebliche Rolle. Der andere ist jedenfalls ein Feingeist und ökonomisch erfahren.
    http://www.faz.net/aktuell/politik/bundestagswahl/bedeutung-von-macrons-wahlsieg-fuer-deutschland-15015255.html

  81. Ob der Schulz seine Kandidatur wohl schon bereut?
    Eigentlich dachte ich, die SPD hätte nach dem Hype um Schulz begriffen, wo ihre Probleme liegen. Insbesondere, nachdem der Hype schnell wieder verflog, nachdem Schulz die Soziale Gerechtigkeit nicht mit Inhalt füllte.

    Das Thema der Sozialen Gerechtigkeit scheint von der SPD aber auch nicht weiter verfolgt zu werden, Bildung und innere Sicherheit stehen wohl wieder ganz oben auf der Agenda. Zu diesen Einflüsterungen paßt denn auch die erneute Distanzierung von Der Linken. Zu eigenen Überlegungen scheint die SPD nicht mehr fähig zu sein, dominiert vom Seeheimer Kreis, der mir mehr und mehr wie ein trojanisches Pferd erscheint.

    Die Selbsttäuschung gipfelt dann wieder einmal in der Feststellung, man habe es nicht vermocht, dem Wähler die eigenen Leistungen und die aufopferungsvolle Arbeit zum Wohle der Bürger zu erklären. Übersetzt heißt das selbstverständlich, der Wähler ist einfach zu dumm, die Arbeit – nicht nur – der SPD zu würdigen. Speziell die Grünen hängen ja auch dieser Selbsttäuschung nach.

    In einem Punkt lag Kraft aber vermutlich absolut richtig, den Schulz möglichst außen vor zu lassen. Angesichts dessen bekannt gewordener Vorliebe für die unbegrenzte finanzielle Unterstützung der EU war das aber wohl ein hoffnungsloses Unterfangen. Auch das dürfte einige Stimmen gekostet haben.

    Ob Schulz nun vom Saulus zum Paulus wird? Ob NRW mit Rüttgers 2.0 eine blühende Landschaft wird? Da habe ich doch ernshafte Zweifel.

    P.S. Zum eigentlichen Thema nur soviel: Wie auch immer man es nennt, Ausbeutung und Unterdrückung bleiben Ausbeutung und Unterdrückung. Die Verklärung der Geschichte ändert daran nichts. Systeme und Strukturen, ganze Kulturen verändern sich, das Ergebnis bis heute aber nicht.

    • Der Deutsche will keine Experimente
      Warum die SPD verliert, erklärt doch wunderbar einer der Herausgeber der FAZ. Berthold Kohler schreibt in seinem „In der Mitte Merkel“: „Martin Schulz hat Angela Merkel den Platz in der Mitte überlassen. Den wird sie bis zur Bundestagswahl nicht mehr aufgeben. Denn dort sammeln sich die Deutschen, die keine Lust auf Experimente haben.“
      Das ist doch eine wunderbare Erklärung. Die hat ungefähr so viel Tiefgang wie die Erklärung von Frau Schwesig. Mal davon abgesehen, dass für „Soziale Gerechtigkeit“ nicht gleich für „Sozialismus/Kommunismus“ ist, steht Angela Merkel eben nicht für „keine Experimente“. Wer wie Berthold Kohler bedeutet, dass Merkel für die alte CDU steht, hat entweder die letzten Jahre im Tiefschlaf verbracht oder ist ein Demagoge, der nun knallhart das Geschäft der CDU betreibt. Was ist denn das Öffnen der Grenzen 2015 anderes als das größte Sozialexperiment seit der Maueröffnung? Und das hat Merkel im Alleingang durchgezogen. Die anderen haben nur nachgezogen. Und wie will die CDU bei dem Bundesinnenminister und bei der Bundesverteidigungsministerin Kompetenzen in Sachen Innere Sicherheit und Verteidigung reklamieren?
      Es scheint doch eher so wie immer zu sein: Ohne die Zustimmung der SPD zu den Kriegskrediten 1914 wäre der Erste Weltkrieg so nicht möglich gewesen. Ohne Ebert nicht der Groener-Ebert-Pakt und damit schon das Ende von Weimar, bevor es überhaupt richtig losging mit Weimar. Und ohne Schröder-SPD kein Anfang vom Ende des alten Sozialstaates der Bundesrepublik Deutschland. Und Deutschland abschaffen kann nur die CDU, wie man es jetzt live und in Farbe erleben kann.
      Es scheint da wirklich eine Gesetzmäßigkeit vorzuliegen, dass man, um Dinge abzuschaffen, diejenigen Kräfte braucht, die eigentlich für diese Dinge eintreten.
      Ich kann nur nicht verstehen, wie man das, was Merkel da macht, in der FAZ bejubeln kann. Aber Berthold Kohler fährt wohl auch nicht mit dem ÖPNV und geht auch nicht einkaufen und hat keine Kinder in der Schule und wohl auch nur noch ein paar Jährchen bis zur Rente. Anders gesagt: Ihn betrifft nicht, was er da bejubelt. Und wenn die Journalisten der FAZ Frankfurt verlassen, um sich bspw. wie Herr Bollmann NRW anzuschauen, scheinen sie das mit der Attitüde von Leuten aus der Zivilisation zu machen, die mal kurz die Wildnis bereisen.
      Ganz konkret zur Wahl am 14.05.: NRW war kein Sieg von Merkel. Es war eine Niederlage von Rot-Grün in NRW. Es war eine Niederlage des rot-grünen Matriarchats.
      Wobei: Merkel ist nicht Matriarchat. Merkel ist Nihilismus pur.

    • Die CDU/CSU hat der SPD etwas voraus,
      sie läßt mit einigem Erfolg eigene Fehler als die der anderen erscheinen.

      Dabei sind es weniger die Fehler, denn das unbeirrte Festhalten an ihnen, das die SPD, aber auch die Grünen, wie keine andere Partei beherrscht. Der SPD fehlt eine Revolution, die den Seeheimer Kreis entmachtet, die komplette Führungsriege zum Teufel schickt und in einem personellen wie auch sachlichen Neuanfang die Agenda 2010 als Fehler einräumt. Nur so kann die SPD die unübersehbare Dominanz der CDU/CSU über die eigene Partei beenden und überhaupt noch eine Chance bekommen, Glaubwürdigkeit bei potentiellen Wählern zu erzielen.

      Und Die Linke in NRW sollte sich mal fragen, warum so viele Wähler von der SPD zur AfD gewechselt sind, statt zur eigenen Partei, die doch eigentlich die Alternative zur SPD sein sollte.

      Richtig ist wohl, daß die Bindung zur Basis verlorengegangen ist. Und damit ist auch der letzte Gedanke der Solidarität verlorengegangen. Soziale Gerechtigkeit hat viel mit Solidarität zu tun. Zu viele Ausnahmen und Sonderregelungen, zu viele völlig abwegig begründete Ungleichheiten haben die Solidarität zerstört und Parallelgesellschaften geschaffen. Sozialleistungen sind zu Lohnersatzleistungen mutiert, die noch dazu vornehmlich den Besserverdienenden zugute kommen.

      Wer Soziale Gerechtigkeit will, der muß Solidarität einfordern. Das bedeutet beispielsweise eine gleiche Besteuerung aller Einkommen, den Wegfall der Steuerklassen und endlosen Ausnahmen, aber auch den Wegfall der Pensionen und eine gemeinsame Altersvorsorge, den Wegfall unterschiedlicher Krankenversicherungen, speziell der privaten, das Ende des bildungsfernen Geschwätzes von Chancengleichheit und vieles mehr. Erst wenn Politiker am eigenen Leibe die Folgen ihrer Politik erfahren, ist jedoch auch nur ansatzweise an eine solche Entwicklung zu denken. Und das macht wenig Hoffnung für die Zukunft.

    • Neuer SPD-Fehler: Schneller Durchpeitschen des socail-Media-Strasi-Gesetzes durch Verfassungsaushöhler Maas von der Noskepartei.

    • Aus Meier
      hallt der Dunkelrot-Grüne aus der Enteignungskammer. Die haben in NRW (Nordrhein-Westfalen!) zusammen zehn Prozent gekriegt.


    • Das NetzDG ist doch der Witz des Jahrhunderts, ein Bürokratiemonster welches an sich selbst ersticken wird.

      Nach Seite 4, also noch vor dem eigentlichen Gesetzentwurf, habe ich aufgehört zu lesen, da schon das dort Formulierte so fern jeglicher Realität ist, daß eine Umsetzung des Gesetzes unmöglich erscheint.

      https://www.bmjv.de/SharedDocs/Gesetzgebungsverfahren/Dokumente/RegE_NetzDG.pdf;jsessionid=1158395511BCD36553882E72B6C8132E.2_cid297?__blob=publicationFile&v=2

      Im Vergleich zu Noske wird Maas eine unbedeutende Erscheinung in der SPD bleiben. Obwohl sein Wirken für die SPD eindeutig negativ ist, wird er keinen dauerhaften Schaden für die Bürger anrichten oder das Netz domestizieren können. Die Zeit der Noskes kommt nicht zurück.

    • SPD war auch SECD und ist wieder auf dem Weg dahin.


    • SECD? Vermutlich ein Tippfehler?

      Falls SED gemeint war, so war die SPD ja nie sehr weit davon entfernt. Vielleicht auch daher die Abneigung gegen Die Linke.

      Was die SPD aber auch andere noch lernen müßten, ist der Verzicht der Politik, direkten Einfluß auf die Wirtschaft nehmen zu wollen. Vielmehr sollte sich Politik auf das Setzen von Rahmenbedingungen beschränken, die einzig am Wohl der Gesellschaft orientiert sind. Ein ausufernder „Sozialstaat“ ist damit jedoch nicht gemeint, sondern die Verhinderung von Ausbeutung und Unterdrückung.

      Am Rande: Der EuGH hat gerade eine wichtige Grundsatzentscheidung bezüglich der Befugnisse der EU gefällt, was die Freihandelsabkommen und den nationalen Parlamentsvorbehalt betrifft. Nun müssen unsere Politiker Farbe bekennen, wie weit sie die Demokratie der Wirtschaft opfern wollen.

  82. Mehr Mezzogiorno geht nicht:
    „Ein Flüchtlingszentrum in Kalabrien befand sich praktisch vollständig in der Hand der ’Ndrangheta. Der Mafia-Clan zweigte mindestens 36 Millionen Euro in die eigenen Kassen ab.“

    „Hinter Gitter gewandert ist auch der Priester von Isola di Capo Rizzuto, welcher der Führung des Zentrums eine zusätzliche Aura von Frömmigkeit verliehen hatte – und sich ebenfalls schamlos bereichert haben soll: Don Edoardo Scordio – so heißt der Mann – hat laut der Staatsanwaltschaft unrechtmäßig 132 000 Euro für angebliche „sprirituelle Dienste“ in Rechnung gestellt. Das Geld deponierte der Priester auf einem Schweizer Bank.“

    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/ndrangheta-fuehrt-fluechtlingsheim-in-italien-mafioese-barmherzigkeit/19806022.html

    Mir will scheinen, da sind nach dem tapferen Staatsanwalt von Catania, Carmelo Zuccaro, noch einige andere aufgewacht und fangen an, in allerlei bis jetzt mit humanitärem Schmus verkleisterte Ecken heimzuleuchten, um dieses angeblich ach so menschenfreundlkiche Gewerbe der staatlichen und nichtstaatlichen „scafisti“ kräftig auszuräuchern und es als das kriminelle milliardenschwere Gewerbe zu enttarnen, das es tatsächlich ist.

    Wenn jetzt in Ösiland noch Kurz ans Ruder kommt, könnt’s was werden.

  83. „Die wahre Geschichte“ (?)
    Auch dieser Beitrag Don Alphonsos verzaubert mich durch die Verknüpfung von konkret Erlebtem mit uns alle betreffenden Fragestellungen – danke.
    In der Tat, ändert sich vieles, aber nur weniges wird besser. War im Rückblick die Österreichisch-Ungarische Monarchie sooo schlecht? Wären die Völker mit ihr nicht vielleicht besser gefahren als mit der realen Katastrophengeschichte, die folgte?
    Und heute? Unser Blick wird getrübt durch eine unsägliche Presse. Die Immigrantenkriminalität ist sehr grob formuliert bei Gewalttaten etwa 10x so hoch! (Genaueres hier, lesenswert, aber deprimierend: https://reisejunkie.info/loft/wp-content/uploads/2017/02/Zahlen_Fakten_Beweise_Fluechtlingskriminalitaet.pdf ). Mich erstaunt, das Unvermögen, trotz Lügenpresse(-die-nicht-so-genannt-werden-darf) das Offensichtliche zu sehen und entsprechend zu reagieren. Lebenschancen der Jüngeren: Auch für „normale“ Mitglieder meiner Generation war das Ziel eines „Häuschens im Grünen“ mit Familie und Auto realistisch. Aber heute? Meinungsfreiheit: Damals „Weg mit dem Muff unter den Talaren!“ Heute Maas&Co (DDR2.0). Usw.
    Ohne Verdienst hatte ich das Glück, einer Generation anzugehören, die es mit Fleiß, Stetigkeit und Korrektheit zu etwas bringen konnte. Die Jüngeren von heute erben von uns eine problematische Situation, aber sie mucken nicht einmal auf.

    • Ja, für die Jüngeren wird es bitter, in den meisten Regionen. Da hilft nur noch erben,

    • ... na ja...
      „Die Jüngeren von heute erben von uns eine problematische Situation, aber sie mucken nicht einmal auf.“

      Das liegt eben daran, dass Grundbedingungen vernünftiger Gesellschaftsorganisation (Grenzen, Leistungen und Einrichtungen grundsätzlich nur für Bürger, keine Schuldenhaftung für andere, Meinungsfreiheit) durch die durchgedrehte Merkelei aufgehoben oder ausgehöhlt werden. Da können die Jüngeren garnichts machen. Das ist so, wie wenn ein Stauwerk aufgemacht wird und Sie sitzen im Fluss. Da hilft kein Aufmucken, da gilt es in die richtige Richtung zu schwimmen.

    • Erinnerungen eines Europäers
      von Stefan Zweig lesen und man wir nicht umhinkommen, auch der K.u.k.-Monarchie Vorzüge zu attestieren. Er schildert darin auch, wie ihn der Verlust von Heimat mitgenommen hat und ihn letztendlich zum Selbstmord zwang. Wir werden unter anderen Bedingungen ebenfalls den Verlust von Heimat beklagen müssen-manche freuen sich ja drauf. Aber den Tatbestand der Majestätsbeleidigung lernen wir ab Freitag (Beratung im BT)wieder kennen.

  84. Schulz scheint leider ein dummer, verlogener Feigling zu sein? Denn es wirkt doch wohl leider so,
    als ob er voller Illusionen über den wahren Zustand Deutschlands aus der EU – seine Schuld alleine – nach Berlin gewechselt sei, eine für ihn auch selbst wichtige und grandiose Aufgabe zu übernehmen, und als ob diese Selbststäuschung sich verflüchtigt hätte, nun da er der der Realität durch Konfrontation mit den Tatsachen ansichtig geworden wäre, vor der für ihn ggfls. verzeifelt groß erscheinenden Aufgabe zurückzuschrecken – und insgeheim solgeich für sich selbst zu konstatieren, den Karren weiter im Morast voranzubewegen, das überlassen wir man besser weiterhin unseren abgebrühteren Konservativen, die wollen ja auch teilweise lieber gerne ausdauernder härter arbeiten pflichtgemäß in den Sielen. Und so gabs nicht mal ansatzweise irgendeine erkennbar nützliche Unterstützung aus Berlin für die Ministerpräsidentin. Aber anscheinend gibts in NRW auch keine SPD mehr. Ebenfalls längst schleichend vom Berliner SPD-Schlendrin kaputtgemacht? Die Hohen Herren und Damen von der Berliner SPD-Zentrale baden eben gerne lau. Und es gibt nichts inteligenteres als Demokratie in ombination mit freien Medien und Wahlurne.

    Käme evtl. noch eines hinzu: Man kann Völker ggfls. zu Zeiten auch schon mal führen wie Betriebe, also einfach nach den Zahlen. Und stimmen die Zahlen, stört auch die bereits ziemlich abgenutzte Maschine nicht, auf der man sie verdient, wenn man halt nicht auf die Maschine schaut, sondern absichtsvoll nur aufs beruhigende Zahlenwerk. Und auch das kann die Union in der gegenwärtigen internationalen Lage besser als die SPD – und Schulz hat, Kontakt mit der Realität – auch das inzwischen leider begriffen, soll man sagen, dummerweise jetzt erst – und so spät? Hannelore Kraft z.B. wusste das auch, und auch schon seid langem. Nur ihre Parteizentrale in Berlin wollte eben vorher so Recht keinen Kontakt mit der wahren Realität?

    Man kann Herrn Laschet für sein Bundesland in der Zukunft nur alles Gute wünschen und die Daumen drücken. Und außerdem evtl. noch hoffen, dass Merkel und die Bundes-CDU verstanden haben, dass Laschet für Deutschland alle Unterstützung aus Berlin und jeden aktiven Rckhalt haben muß, die kommende Regierung in NRW zu einem großen Erfolg zu machen. Und das muß jetzt losgegen, nicht erst nach der Bundestagswahl, voran! Die Aufgaben sind so groß. Eigentlich müsste man NRW mit Geld und Personal fluten.

    • Die SPD ist, egal wo man hinschaut, personall am Ende und reformunfähig.

    • SPD am Ende..............
      werter DON, sie irren sich hinsichtlich der SPD,die ist personell besser den je aufgestellt. im bund sowieso und dann schauen sie mal ein ein land wie BaWü. sie müssen aber nicht schauen, denn sie werden nichts sehen !

      haben sie gesehen, wie Dr. Opportunistenmann gezuckt hat, als bei Plasbergs-Montagsshow eine facebook-mitteilung über die innere sicherheit und den nachhauseweg nach 20 uhr eingeblendet wurde?
      so, und nicht anders zuckt die ganze partei. nicht nur er und die von mir so geliebte frau Schwesig. i love her.

      leider ist SIE zu spät dran, vor 40 jahren hätte sie noch glanzvoll Ministerin für Volksbildung werden können und sich toll zur führungsspitze hoch-daten können. leider sind diese ganz schönen zeiten vorbei.

    • fast hätte ich das vergessen, sorr !
      mein musiktip heute für euch alle im digitalen orbit und in Bordesholm

      https://www.youtube.com/watch?v=0q6YWDm0GSU

      die unvergessenen Walker-Brothers, The sun ain´t gonna shine any more !

    • Spd
      @DA 12:33

      Das ist sie aber schon seit dem Rücktritt Brandts als Kanzler 1974.
      Die Wahlsiege des schlußendlich völlig gescheiterten Oberleutnants aus Hamburg haben das nur verdeckt‘

    • Wir teilen nicht – wir herrschen ...
      Martin Schulz … der aus dem Biosphärenreservat Brüssel … dort wo die Lobbyisten hausen … die Realität aus Machtfantasien besteht … die schwarzen Kassen … gespeist aus Steuergeldern … regieren … wo die Normen erschaffen werden … die Kleinen zu knechten.

      Realität ist nicht das, wonach dem Macht-Geld-Gier-Lobby-Priestern der Sinn steht … es sind Futtertröge des Parteiensystem … der Hinterzimmer … des lauen Weges … des mein und nicht des allgemein.

      Merkeln ist angesagt … neue Aufgaben … globale Herausforderungen … gute Arbeit … bla bla bla … liegen lassen … auf Verbrauch wirtschaften … Zahlen verschleiern … Ende gut – alles gut.

      Mit Selbsttäuschung hat das nichts zu tun … Es ist eine Desinformationspolitik aus Lügen, verbiegen, täuschen, manipulieren … wer Fehler zugut der verliert. Sie sind daran gewöhnt das der dumme Bürger alles schluckt … seinen täglichen Drogenbrei der Lügen …

      Darum und nur darum gibt es keinen Punkt der Umkehr.
      Weitermachen mit der Verblendung … der Gier … dem Betrug … Sand in die Augen … alles kompliziert … neue Aufgaben … globale Herausforderungen … schwierig, schwierig, schwierig… bla bla bla …

      Wir, die Abgesandten von Gottes Gnaden, die Vertreter der heiligen europäischen Idee, Adepten der Großkonzerne und des galaktischen Börsenimperiums, Hohepriester der parlamentarischen Lüge dulden keine Revolution oder Widerspruch. Es gibt nur Sieg für UNS und Untergang für EUCH.

  85. Laschet und das Patriarchat im alten Westen, dem einzigen mediterranen Flecken Deutschlands
    Nun also auch der Laschet, nach Chulz der zweite hier aus der Region, der sich in der Politik (mehr oder weniger) einen Namen gemacht hat.

    Im Gegensatz zu Schulz jemand aber, dessen Familie man hier kennt und das sind Leute aus einem anderen Holz geschnitzt als der GröKaZ.

    Wer ist dieser Laschet? In der Tat einer, der recht unauffällig seinen Weg ging bisher, dafür aber beharrlich und mit Fleiß was heute als eher unsexy gilt.

    Vater Heinz kannte ich nur als Rektor meiner Grundschule, dass er mal Bergmann war wusste ich nicht, passte aber zu seinem bescheidenen Auftreten. Zusammen mit Frau Marcella (eine Frings, typisch rheinischer kann man schon gar nicht mehr heißen) hatte er vier Söhne, Armin der älteste, von der Ausbildung her Jurist ebenso wie auch zwei andere, nämlich Remo und Carsten. Ersterer wurde Professor und letzterer, mein Jahrgang und heute in einer Kölner Kanzlei tätig, war oft dabei, wenn wir nach der Schule noch eine Runde kickten. Über Patrick den zweitjüngsten weiß ich nur, dass er IT macht.

    Jedenfalls eine gut vernetzte, sehr katholische eben typisch rheinische Familie, strebsam und intelligent, dabei bescheiden, alle eher südländisch vom Typ. Besonders Carsten, der am besten aussehende war bei den Mädchen sehr beliebt, was ihm aber nie zu Kopf gestiegen ist. Überhaupt sind Fleiß und Bescheidenheit die Hauptmerkmale dieser Familie und natürlich Beziehungen, ohne die hier im alten mediterranen Westen Deutschlands gar nichts geht. Die Parallelen zum „bel paese“ drängen sich förmlich auf.

    So passt es nur zu gut das Armin mit einer Malangré verheiratet ist (auch wieder drei Kinder). Kurt Malangré war lange Jahre Oberbürgermeister in Aachen und im EP in Brüssel, sein Bruder Heinz war ebenfalls politisch und für die katholische Kirche aktiv. Dessen Tochter Nicole und damit Schwester Susanne Laschets ist ebenfalls Aachener Establishment.

    Neben Fleiß und Intelligenz auch Familie, katholische Kirche und Beziehungen, der typisch rheinische Klüngel also.

    Hier lebt er noch wie nirgends sonst in Deutschland, der alte römisch-katholische Süden ist nicht totzukriegen.

    Da macht es auch nichts, dass Laschet bis jetzt wenig durch Genialität geglänzt hat. Wie auch in einem Bundesland, in dem die Ruhrgebietsmehrheit eh aus Tradition SPD wählt, selbst ein illegaler selbst fabrizierter Staatshaushalt hat hier nur zur Wiederwahl Hannelore Krafts geführt, anstatt zu ihrem Rauswurf.

    Erwarten wir nicht zu viel von Laschet, die Rahmenbedingung sind in NRW strukturbedingt in der Breite nicht die allerbesten, aber immerhin kann dieser Wandel vielleicht zum Aufbrechen der verkrusteten linksgrünen Verhältnisse führen. Das Ruhrgebiet mag zwar Problemzone sein, dafür gibt es hier insgesamt in NRW aber auch jede Menge gute Großkonzerne, „hidden champions“, hervorragende Universitäten (Münster, Bonn, Aachen und auch Bochum) und jede Menge High Tech, gerade hier in der kleinen, nicht ganz so dummen Kaiserstadt.

    „Ein Aachener als Ministerpräsident“ wie Laschets Slogan hier lautete kann uns Öchern nur nutzen. Ganz gemäß dem rheinischen Klüngel also.

    • Danke für die Internas zu Laschet. Interessant.
      Hidden Champions. Habe mir eine Kollektion Bettwäsche der Fa. Luiz aus Hürth gegönnt. Sagenhaft. Ansonsten kann ich als Franke mit der Mentalität der Rheinlänner nicht viel anfangen, tut mir leid. Und mit den Bonsai-Biergläsern konnte ich mich auch noch nicht anfreunden. Wenn keine fixe Bedienung für Nachschub sorgt, vergeht einem der Durst. Aber jeder nach seiner Fasson. Kein Problem.
      Wünsche Ihnen wirklich, daß NRW wieder einen Weg aus dem Tal der Tränen findet. Dieses (immer noch) „Sischa datt“-Festhalten an der SPD, für einen Aussenstehenden, puuhhh, schwer zu verdauen.

    • Der Verlust der Macht tut Parteien immer gut. Ausser der SPD, die macht so weiter.

    • Eine Frage ...
      Schreiben Sie gerade an der Biografie von Laschet. Ja der brave Landadel … Anderswo nannte man ihn einen braven Parteisoldaten …nur nicht gegen Merkel aufmucken … und im Zweifel kann man immer noch behaupten … also wir waren es nicht …

      Hier noch ein bißchen Futter für einen Pressetext:
      Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans …

    • Gemein aber wahr, DA!
      Allerdings sieht es meist auf kommunaler ganz anders aus. CDU Mann Malangré habe ich nur als personifizierten Stillstand in Erinnerung, letzter Ex-Bürgermeister und SPD Mann Linden muss heute immer noch dem neuen von der CDU (Sohn von Ex-Bundeshandwerkspräsi Dieter Phillipp) das Händchen führen bei jeder Karlspreisverleihung.
      Den Linden hätt ich gerne wieder gehabt mit seiner Wirtschaftsfreundlichkeit aber den ham se wohl effizient für immer rausgeekelt.

      Auch sein Nachfolger in der SPD, der sich gut gegen Laschet in dieser Wahl behauptet hat, machte immer einen guten Eindruck, ist mittlerweile aber wohl schon zu alt für den Posten.

      Naja, da müssen wir halt mit einem Leben, der Dank Papa auf dem Posten sitzt, den er niemals ausfüllen können wird, zwei verpatzte Bürgerentscheide, einer davon trotz einstimmiger Rückendeckung von Politik und Wählerschaft, lassen da schon Aggressionen aufkommen.

      Es kann nur besser werden im Westzipfel…

  86. Die unromantischen Kadaver des Matriarchats in Berlin
    bewundern die Kleidung der nackten Kaiserin. Ich lese gerade R. Alexanders „Die Getriebenen“. Und M. Schulz ist danach erst recht keine Alternative, also Pest oder Cholera. Wer nach dieser Lektüre nochmal Merkel wählt, dürfte eigentlich gar nicht wählen.

    Nicht nur der Titel erinnert an „Die Schlafwandler“ von Chr. Clarke. Mir wird auch immer klarer, warum die Regierung die Meinung des Volkes verbiegen und verbieten will. Merkels willige Helfer: Maas, Altmeier, Kauder.

  87. Renate Simon und geistig behinderte Kinder und grundsätzliche Ablehnung ihrer Haltung ...
    Mein Grossvater, väterlicherseits, ein Enkel von Einwanderern ins Osmanische Reich, aus Tiflis, Georgien, manche in der Familie sagen, die eingewanderten Abraham und Nene waren Juden gewesen, womöglich, na ja meine Grosseltern, die ich mehr bewundere, je älter ich werde aus mehrerlei Gründen, meine Grossmutter wollte noch im fortgeschrittenen Alter unbedingt noch eine Tochter haben wollte, nachdem eine Tochter von ihr früh gestorben war, hat nicht auf die Ärzte gehört und meinen jüngsten Onkel auf die Welt gebracht, mit dem Down-Syndrom, um den sie sich, mein Großvater und -Mutter rührend gekümmert haben. Meine eigene Mutter, als gebürtige Istanbulanerin, war es ein Fall der Schande, die sie gemieden hat, wofür ich sie für ihre und Ihre Einstellung, Frau Simon, in diesem Forum meiden werde …

    • Sie können mich meiden, aber die Rede war von Frühchen mit 450 Gramm
      die die Medizin heute am Leben erhält, mit der Folge der Multimorbidität dieser Kinder.

      Das prangere ich an, denn die Eltern werden über die Risiken einer viel zu kurzen Schwangerschaft (statt 37 Wochen „überleben“ heute Kinder mit gerade mal 22 Wochen und wie die Klinik sagt, dem Gewicht eines Päckchen Butter, das zeigt schon die Denke) nicht ausreichend aufgeklärt. Die Kliniken überbieten sich geradezu mit Rekorden, in Japan hat ein Frühchen nach 21 Wochen überlebt. Wie solch ein Leben dann mal aussieht, mag man sich nicht vorstellen.

      Diese Kinder sind später in den Schulklassen zum einen aufgrund schwerster Behinderungen und zum anderen mangels ausreichend geschultem Personal nicht gut aufgehoben. Dafür hatten wir bisher die Förderschulen, die sich eingehend mit diesen Kindern befassen konnten.
      Der Mann meiner Friseurin ist Förderschullehrer und in der misslichen Lage, als Gutachter die Schulfähigkeit dieser Kinder prüfen zu müssen. Er stellt immer wieder fest, dass die Eltern von den Ärzten nicht ausreichend aufgeklärt wurden und somit sitzt er dann zwischen allen Stühlen.

      In dem Zusammenhang darf ich auf die sehr alte Vierlingsmutter verweisen, die vor zwei Jahren dank RTL durch die Presse ging. Ich las dieser Tage, dass die Kinder unterdessen den zweiten Geburtstag hatten und aufgrund der sehr frühen Geburt arge gesundheitliche Probleme und teils schon etliche Operationen hinter sich und noch etliche vor sich haben. Wie die geistige Entwicklung aussieht, ging aus dem Bericht nicht hervor.

      Kinder mit Down-Syndrom sind gut integrierbar, besonders, wenn sich die Eltern früh fördernd einsetzen. Diese Behinderung mit denen, die ich meine, gleichzusetzen, geht völlig fehl.

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