Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Fahrverbote als Turbodiesel der Gentrifizierung

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Ha bel mentir chi vien da lontano.

Also wissen Sie, nur unter uns gesagt, es gibt schon gute Argumente für Fahrverbote in den Innenstädten. Es ist zwar bigott, die nicht hier Wohnenden auszusperren und sich selbst von den anderen mit Diesel-LKWs die Versorgungsgüter bringen zu lassen, die man braucht. Aber abgesehen davon bin ich jetzt nicht wirklich ein Feind von Fahrverboten. Die pure Existenz radzerstörender Unterschichten stört mich beispielsweise deutlich mehr, während ich wie alle Menschen von Stand an einem Vermögenszuwachs interessiert bin – nur das garantiert mir, dass ich nicht wirklich einer geregelten Arbeit nachgehen muss. Ausserdem wohne ich selbst in Altstädten, und dort liegt auch günstig die ein oder andere Immobilie, die mein Dasein erleichtert.

Unsere Klassengesellschaft und ihre Parteien wollen es nun mal so, dass neben Hochgestellten wie unsereins, wir verstehen uns da, nicht wahr, auch noch weniger Glückliche existieren, die noch wirklich arbeiten müssen, um Sinne von Verwaltung, Vertrieb und Produktion und nicht nur in Form von staatsfinanzierten Genderprangern. Diese arbeitenden Leute sind diejenigen, die den Reichtum des Landes schaffen, und damit sie besonders viel Reichtum schaffen, wollte es die Politik, dass sie flexibel und anpassungsfreudig sind, und wenig Kosten verursachen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, weitere Strecken zwischen Wohnort und Arbeitsstätte zu pendeln: Nur das erlaubt der Wirtschaft, kostengünstige Cluster mit kurzen Wegen anzulegen, ohne dass abgelegene Regionen massiv benachteiligt werden. Früher konnte jeder Dorfschmied ein Hufeisen fertigen und jede Bauer ein Fohlen aus dem Pferdeleib ziehen, während die Dümmsten die Schweine hüteten. Heute gibt es neben Autofabriken und Krankenhäusern auch noch Stiftungen für den Kampf gegen Rechts. Damit die Nachfahren von Bauern, Handwerkern und sozial Minderbemittelten nicht alle in die Städte ziehen, gibt es für die einen kostengünstiges Pendeln mit Dieselautos, und für die anderen Internet.

Es geht nicht anders. Sehen Sie, unsere grössten Liegenschaften sind in einem Zentrum des Abgasskandals, und wer hier arbeitet und nicht nur als grüner Musiklehrer, der weiss, dass hier die Maschinen den Takt vorgeben. Wenn der Einsetzer für den hinteren rechten Kotflügel nicht kommt, stockt der Produktionsablauf, und es muss Ersatz her. Kommt der Ersatz aber wie der erste Mann aus dem gleichen unzugänglichen Kaff zwischen der Stadt und dem Altmühltal, und würde ihn ein Fahrverbot aufhalten, hätte die Firma ein Problem. Ein gewisser Krankheitsstand ist finanzierbar, ein generelles Fahrverbot hätte für die Produktion unabsehbare Folgen. Und wer mir sagt, man könnte mit dem Rad fahren, den lade ich ein, mit mir bei 36 Grad mal die semialpine Steigung von Gungolding nach Hofstellen zu radeln, wie ich das letzte Woche gemacht habe: Wer danach noch 8 Stunden am Band Kotflügelwuchten überlebt, mit dem rede ich gern über diese umweltfreundliche Option. Für die anderen pflücke ich Blumen auf den Feldern und lasse sie mit Genesungswünschen auf die Intensivstation bringen, oder ich schreibe einen freundlichen Nachruf mit nur ganz wenig satirischen Spitzen.

Führende EKD-Ratsmitglieder, Journalisten, Politiker, Berufsempörte: Ich kann wirklich nur jeden einladen, die öffentlichen Verkehrsmittel im ländlichen Raum nach dem Kahlschlag bei den Zugverbindungen auszuprobieren. Der grün Bewegte mag das, weil sein Radweg im Altmühltal die ehemalige, aufgelassene Eisenbahnstrecke ist. Aber wer hier lebt und als Kind ins städtische Gymnasium musste, aus einem Kaff wie Zandt, der hatte mit 15 seine aufgebohrte 50er Enduro und mit 16 den Roller, damit der Schulweg nicht mehr anderthalb Stunden, sondern nur noch 30 Minuten dauerte. Man akzeptierte die Motorisierung als Preis für die begrenzte Verstädterung und die Bereitschaft, draußen im Grünen zu siedeln. Man hat das so nachdrücklich gefördert, dass die Altstädte in den 60er Jahren verslumten, und als ich Ende der 80er Jahre die angemessene Vorstadtvilla am See verliess, um wieder im alten Stadthaus zu wohnen, galt ich als Exot. Ich galt auch als Exot, weil ich im Sommer mit dem Rad die 80 Kilometer von München nach Hause fuhr. Heute darf ich mich daher, wenn man sich meinen zweisitzigen 3,5Liter V6 und die 40 echten Glühbirnen in den Kronleuchter wegdenkt, als grünen Vorreiter bezeichnen. Heute lebt man wieder in der Altstadt. Das Cabrio steht vandalensicher in der Tiefgarage und mit dem E-Bike geht es auf dem Wochenmarkt, wo die Bergpfirsiche aus Fernost ganz frisch sind.

Zumindest in Städten wie meinen, die schon weitgehend durchgentrifiziert sind. Wer hier rechtzeitig kaufte, kann sich nun über satte und de facto wertlose Buchgewinne seiner Immobilie freuen, und so mancher machte damit sein Glück. Besonders, und nun muss ich etwas über meine Drittheimat Mantua erzählen, wenn er in einer Region mit Fahrverbot lebt. In Mantua haben wir das nämlich unter der Bezeichnung ZTL, Zona Traffico limitata. Ich habe zur ZTL den schönsten Weg entlang des Sees mit dem Rad, mich stört das überhaupt nicht. Aber wer innerhalb der ZTL kaufte, erlebte etwas Bemerkenswertes: Während die Immobilienpreise in Mantua während der Finanzkrise sanken, blieben sie in der ZTL auf einem respektablen Niveau. Grund ist die lebenswerte Altstadt, die Städter hinein lässt uns alle anderen zwingt, draußen zu bleiben: Denn wer jetzt in der Stadt arbeitet, für den ist es mit der ZTL deutlich besser, auch in der Stadt zu wohnen. Wer drinnen wohnt, darf drinnen und draußen fahren, wie er will. Wer draußen wohnt, darf das nicht. In Italien macht man sich darüber keine Illusionen: Die ZTL ist ein Privileg für die Stadtbewohner, sie haben Parkplätze und dürfen fahren, und die anderen müssen schauen, wo sie bleiben.

Die deutschen Kollegen der schreibenden Zunft meinen bei ihren Beiträgen über solche Projekte zu erkennen, dass Innenstädte wie Mantua, Bergamo oder Ferrara lebenswert sind und aufblühen. Sie zeigen Bilder wie aus dem Modemagazin von wohlgekleideten Damen, die auf dem Rad durch die Sommerluft zwischen den Palästen dahin gleiten und sich im Cafe mit Freundinnen treffen, ohne dass ein Auto die Konversation stören würde. Wenn die Autoren wollten, könnten sie auch einen Vergleich mit Brescia ziehen, wo es keine ZTL gibt, die Stadt an schönsten Plätzen vollgepackt ist, und in der westlichen Altstadt tatsächlich noch Sanierungsbedarf erkennbar wäre, würde man sich dort unter die herumlungernden, finsteren Gestalten wagen. Da haben sie fraglos recht.

Sobald eine ZTL eingerichtet wird, gibt es einen guten Grund mehr, in den Innenstädten zu wohnen, und einen guten Grund weniger, draußen zu sein: Ärzte, leitende Beamte, Geschäftsbesitzer und reiche, gut angezogene Damen wie aus dem Modemagazin erwerben dann herzlos grosse, repräsentative Wohnungen, auf deren Fläche früher zwei Familien hausten. Auch sorgen Firmen dafür, dass für wichtige Mitarbeiter nahe der Zentralen ausreichend Wohnraum aufgekauft und vermittelt wird. Und wie sich jeder nördlich und südlich der Alpen vorstellen kann: Das geht nur, wenn dieser neuen, schönen, gut aussehenden und von deutschen Medien als “Altstadt-Flair” gelobten Schicht mit ihren Kosmetikhändlern mit Refugee-Soli-Seife nach Damaszener Art Platz gemacht wird, viel Platz, jeder nur denkbare Platz. Die Innenstadt von Mantua ist sagenhaft schön, das Leben ist entspannt, die Menschen sind erfreulich, aber weiter draußen finden sich auch Regionen, die weniger Entspannte in unerfreulichen Lebensbedingungen aufnehmen.

Oder anders gesagt: Fahrverbote in Innenstädten sind der V8-7,5Liter-Turbodiesel ohne Abgasreinigung für die Gentrifizierung. Denn es wird immer zu viele Reiche geben, die zu ihrem Arbeitsplatz müssen und sich keiner Beschränkung unterwerfen wollen, und dazu muss man in der ZTL wohnen. Oder, was schon jetzt die Realität in München ist: In der Stadt eine Zweitwohnung haben. Und so ziemlich die ersten, die jeder Vermieter mit Hirn und wenig Gewissen dann auf die Strasse setzen würden, wären die Kollegen der wirklich im Niedergang begriffenen schreibenden Zunft, oder linke Amateurpolitiker, die überhaupt nicht begreifen, was die Folgen ihrer – und nicht zwingend meiner – Vorstellungen sein werden. Wer es sich wie die grünen Bio-Gentrifizierer leisten kann, wohnt innerstädtisch. Wer arbeiten muss, wohnt so nah wie möglich beim Arbeitgeber. Wer keine Arbeit hat, wird zwangsweise umgesiedelt – dorthin, wo seine Existenz nicht dem Wohlergehen der Wirtschaft im Weg ist. Man schickte früher auch die Schweinehüter in die Wälder. Und je größer die Einkommensunterschiede sind, desto brutaler wird das durchgezogen.

Meine Kollegen sehen die schicken Mütter und Anzugträger auf Rädern, oder Gruppen lachender Mädchen, die aus dem Lyzeum kommen und Louis-Vuitton-Taschen in den Radkörben haben. Sie sehen die kleine Salumeria am Eck und nebenan die Vintage-Schmuckhändlerin und denken, na also, geht doch, Autos raus und es wird schön. Schön wird es, reich wird es, Kunden für solche Geschäfte gibt es, weil die Reichen hier leben. Menschen, die auf dem Niveau meiner Kollegen leben, leben ganz sicher nicht hier. Für die gibt es Blocks hinter Citadella, Blocks bei den Raffinerien auf der anderen Seite des Sees, Blocks bei den riesigen, autogerechten Einkaufszentren, wo man seine Waren selbst vor den Scanner halten muss, weil wieder Arbeitskräfte eingespart werden. Dort draußen vor der Stadt, wo man sich ein Auto leisten muss, weil man sich das schöne Leben in der ZTL nicht leisten kann. Die Kinder können in der Stadt zwar Albertis Dom zeichnen, aber sich kaum nebenan im Cafe einen Eistee leisten.

Kurz, meine deutschen, grünen Kollegen loben heute die italienischen Innenstädte als Modell für Deutschland genauso ignorant und ohne jede Bereitschaft, die Nachteile zu erkennen, wie ihre benzinadrigen Kollegen von den Autoseiten vor 10 Jahren noch den Diesel hochgeschrieben haben. Sie tun das, weil das, was sie sehen, hübsch ist, und sie sich selbst gern darin sehen würden, so wie der Autotester sich gern im vom Hersteller gestellten SUV sah. Ich sehe diese Kollegen in Zeiten der deutschen ZTL ganz sicher nicht auf dem Rad in Schwabing oder Kreuzberg, sondern mehr im Bus Richtung des nächsten S-Bahn-Anschluss bei Petershausen oder Marzahn. Wo halt diejenigen landen, deren Anwesenheit für profitable oder unverzichtbare Dienste nicht nötig ist.

Man kann den Weg zur Arbeit natürlich zu einer Frage von Existenz und Prestige machen. Es tangiert mich nicht, der ich in der Altstadt lebe, und auch keine ältere Dame in ihrer Villa draußen im Westviertel, die mit dem Rad entlang der Donau kommen kann. Es betrifft die arbeitende Schicht in ihrer ganzen Daseinsplanung, die dann schwieriger wird, und die sich neu orientieren und umsiedeln muss. Es gibt in Italien, wenn ich das als Kenner und nicht nur Hinfahrer und Träumer berichten darf, auch noch andere Ansätze: Turin zum Beispiel hat unter der Bürgermeisterin des Movimento 5 Stelle im letzten Winter deutlich vergünstigte E-Bikes zum Mieten angeboten, und dafür auch eine vernünftige Infrastruktur aufgebaut. Das entspannt die Situation an den besonders schadstoffträchtigen Tagen, ohne dass man für einen Grenzwert in ein paar Messstationen an ein paar Tagen mit Inversionswetterlage gleich die ganzen unproduktiven und ärmeren Schichten für immer in die Steppe deportiert.

Also, ich habe nichts gegen Fahrverbote in der Innenstadt, wirklich, und so hässlich und unlebenswert ist eine WG im Plattenbau in Königswusterhausen jetzt auch nicht.

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534 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Welch überraschender Themenwechsel zu Deus. Doch passend zu den Stützen und willkommen.

    • Das war schon lang geplant und blieb liegen.

    • blieb liegen
      Sie meinen, Don, anstatt 6 Wochen Urlaub jetzt zu machen, arbeiten Sie sich lieber an DEM Thema der Bundestagswahl 2017 ab?)

      Und ich dachte schon, Sie wollen so ruhen wie die politische Diskussion vor einer weltweit beobachteten Wahl…

      Diesel, Fahrverbote, ein wenig Trump-Bashen und Putin-Anklagen, im Mittelmeer schippern oder planschen, je nach Gusto – darum wird aktuell heftigst gerungen…

      Nun, die Flaute kommt überraschend wie vor vier Jahren…

      Für ein Deutschland, in dem alle gut und gerne leben.

      Ich habe heute mal die Kalender der nächsten sechs Wochen aller sechs wählbaren Direktkandidaten und ihrer Parteien durchgesehen – keine Wahltermine, keine Diskussionen. Na gut, zwei.

      In was für einer Zone leben wir bitte gerade? Eine Idee?

      Mich gruselt diese Stille.
      Ausser verlogenen Web-Aktionisten, Rassismus, LGBT und Strassenrandalen nichts wert diskutiert zu werden?
      Dieser Blog hier ist ja schon die Extremismusgefahr schlechthin, meint man da fast…

    • Nein, es kommen auch haufenweise andere Themen.

    • wer sein Land hasst, der wandere aus!
      In Indien ist viel Platz für Feminanzen und Umweltschützer

    • @Nafritete: Äh, da Sie von Indien sprechen...
      PSL sagte mal: wer halb Kalkutta aufnimmt, der rettet nicht Kalkutta, der wird selbst zu Kalkutta.

      Vermutlich haben aber manche in diesem unserem Lande das aus ideologischen Gründen eher als Handlungsanweisung denn als Warnung verstanden. Zu denen werden Sie mit Ihrer höflichen Anregung, doch lieber selbst dahin auszuwandern, vermutlich eher nicht durchdringen.

      Wie ist denn in Indien eigentlich die Feinstaubbelastung ?

  2. Umweltzonenquatsch
    Ich hätte nichts einzuwenden, wenn Nichtanwohner sich an ein Fahrverbot in gewissen Bereichen halten müssen.
    Das Problem ist, bei uns in D muss ja gleich immer der Hammer und die Brechstange rausgeholt werden.
    Umweltzone gilt dann absolut ohne Rücksicht auf die dort Wohnenden.
    In unserem Fall haben wir erst vor ein paar Jahren 2 EU5 Diesel gekauft, weil wir mit den alten Autos nicht mehr unser zu Hause mitten in der Umweltzone hätten anfahren dürfen. (Heilbronn, links vom Neckar)
    Wenn jetzt EU5 Diesel die absehbar kommende blaue Plakette verweigert wird, dann schmeissen wir unsere Autos weg und kaufen mal eben wieder 2 neue?
    Am Arsch, dann werde ich zum Amokläufer und sprenge das Rathaus. Investitionssicherheit zählt nix, hauptsache der doofe Bürger kauft fleissig Dinge die er gar nicht will.

    • Ja. Doof. So ist das mit den Modellen und Grenzwerten. Sie und andere Betroffene sind halt keine Ideologie oder ein Memo der EU-Kommission.

    • Darum geht es doch...
      Neue Kaufanreize schaffen, die für beständiges Wachstum sorgen… – Unsere 3 weitestgehend neuen Diesel, meiner ist jetzt 4 Jahre alt, werden dann mit hohen Abschlägen in Zahlung genommen und dürfen die Luft der Städte dann etwas weiter östlich oder südlich fröhlich weiter belasten. – Ist es dort im Jahresmittel wärmer, schaltet die Abschaltautomatik der Abgasreinigung sich nicht so oft ein, ist es dort kälter, dann eben häufiger…

      Neulich irgendwo auf einen nicht uninteressanten Focus-Artikel zu dem Thema gestoßen ‚Absurde Dieselpanik‘, in dem auch diese nette kleine Statistik war:

      Dieselanteil am Fahrzeugbestand EU-Kern (Januar – Mai 2017)

      Italien 56,1 Prozent
      Spanien 50,5 Prozent
      Frankreich 47,6 Prozent
      Großbritannien 44 Prozent
      Deutschland 41,9 Prozent

      Quelle: VDA

      Ich war einigermaßen überrascht, weil ich glaubte, wie wären einzig und allein Dieselland.

      Und wo man selten etwas drüber liest: Wie schaffen eigentlich die asiatischen, französischen, schwedischen und italienischen Hersteller die Einhaltung der realitätsfern aufgestellten Normen?

    • Benzin in Italien ist was für die Reichen.

    • Berner-Modell
      Man kann das Problem natürlich auch elegant -wie in der Schweiz- über das Parkieren lösen. – Als ich vor ein paar Jahren eine Zeit lang mal öfter in Bern war, war ich überrascht, wie entspannt doch die Parksituation in an die Innenstadt angrenzenden Stadtteilen war: Ganze Straßenzüge mit mehr freiem Parkraum als parkenden Autos. – Der konsequenten Parkraumbewirtschaftung sei Dank: Tagesbillet, wenn ich mich recht entsinne, 15 Franken, das können und wollen sich nur die wenigsten Pendler leisten. – Aber immerhin: Wer muß und nicht anders kann, kommt noch in die Stadt und kann auch für Besorgungen hier und da mal mit der Parkscheibe parken… – Für die Berufspendler wurde wohl, wenn ich mich recht entsinne große Parkhäuser am Stadtrand mit ÖPNV-Anschluß gebaut…

    • St. Gallen war ähnlich. Aber die Schweiz ist kleiner und der öffentliche Verkehr ist besser – und vor allem nicht so sozial herausgefordert.

    • Re. Normen
      Die sagen das die Normen eingehalten werden und da deren Behörden wissen wie der Hase läuft weisen die Kontrollen das dann auch aus.

      Nur die deutschen und vielleicht die swedischen Behörden sind so verblendet anzunehmen das die EU-Normen ernstgemeint statt ‚umweltfreundliche‘ PR Statements sind und daher durchgesetzt werden sollten.

      Okay, das KBA scheint begriffen zu haben wie der Hase läuft aber deren Meister nicht.

      In den anderen Ländern wär das nicht passiert.

    • Konspirationstheorie?
      Nach meinem dafürhalten ist das nicht ‚Umweltzonenquatsch‘, sondern nur ein kleines Unterteil einer von langer Hand geplanter Implementierung einer ‚Brave New World‘, immer an der Grenze, was die Leute mitmachen, ohne – wie von ihnen vorgeschlagen, naja, Contenance! – auf die Barrikaden zu gehen; gerade eben nicht auf die Barrikaden zu gehen.
      Und jetzt aus allen Rohren, inklusive des Einwicklers, der sich mal wieder hat überreden (sollte ich schreiben „überreden“?) lassen, die nächste Breitseite gegen Öfen loszulassen, und dann gleich die Konnotation zu den – Hust-Hust-Hust – Stinkeöfen aufzubauen, wenn die zufällig mit feuchtem Holz befeuert werden.
      Und wenn ich dann die Mehrheit der Kommentare dort lese, muss ich leider feststellen, dass die Leser auf diese durchs Dorf getriebene weibliche Schweinehälfte draufspringen, und mit ‚ja-ja-ja!‘ die endgültige Museeisierung eine der elementarsten und damals fortschrittlichsten Erfindungen der Menschheit VERLANGEN wegen der vorgeblichen Luftqualität.

      Ich will hier wirklich nicht nochmal wiederholen, was ich zum diesen Gelegenheiten jeweils zu den Themen Stickoxyde und Feinstaub beitrage. Wenn die Medien, inklusive dem Einwickler, wenigstens als vierte Kraft im Staate Fakten brächten, nämlich jene, dann hätten wir so etwas wie Demokratie und – ich lache! – ‚informierte Gesellschaft‘. So haben wir eine eindeutig desinformierte Gesellschaft. Eine die ihre Entscheidungen auf fake so-called facts basiert.
      Und ich wette, im Hintergrund sitzen einige ältere (und jüngere), weisse (und andere) Männer (und auch ein paar Frauen) und feixen sich eins, dass im Zeitalter globaler Netzwerke Meinungsmanipulation so offenbar leichter ist als als in allen anderen Zeiten davor.
      Es gibt nicht mehr viel, was man den Leuten nicht näherbringen könnte. Noch ein wenig mehr, ein weniger geschliffener, und sie würden sich auf einen Fingerschnipp wie Lemminge vom nächsten Kliff (ersatzweise Hochhaus) stürzen.

      Ah, beinahe vergessen: das dritte Element im Triumvirat: CO2. Das wird dann zusammen mit Stickoxyden und Feinstaub jongliert, und die breite Masse fällt immer wieder darauf hinein, wie beim Hütchentrick. Wobei bei keinem dieser Elemente elementar Stichhaltiges unter dem Hütchen wäre.

    • An TS Dieselanteil am Fahrzeugbestand EU-Kern
      Warum sollte die Automobilindustrie
      etwas dagegen haben wenn diese Fahrzeuge möglichst schnell
      ersetzt werden?

      Ich gehe davon aus das man mit dem Verkauf von Neufahrzeugen
      mehr Geld verdient als mit 5 oder 10 Jahre alten Dieseln.

      VW bietet für seine neusten Modelle fast immer auch LNG Varianten an.
      Ob das am Großaktionär Qatar oder Niedersachsen liegt
      kann ich natürlich nicht sagen.
      ggf ist es auch so das es in Niedersachsen gar nicht so viel
      Erdgas gefördert wird aber Ex-Kanzler G. Schröder,
      (gerne auch Autokanzler oder Gasgerd gerufen)wohnt noch in der Region und hat vielleicht noch einen gewissen Einfluss.

      Man sollte noch erwähnen das Power to Gas-Verfahren zunehmend besser werden, man also mit Stromüberschüssen
      Wasser spaltet und an den Wasserstoff CO andockt und auf diese Weise Methan herstellt das man dann wie Erdgas lagern, transportieren und verbrennen kann.
      Das Hauptproblem sind nach meiner Kenntnis noch die Kosten.
      Aber Geld ist ja da. Fragen sie mal die EZB.

    • Ich habe nachgefragt, Herr Keller, leider ohne Erfolg
      Die EZB war aus mir vollkommen unverständlichen Gründen nicht willig, mir einen Kredit zu null Zinsen und einer Laufzeit von 192 Jahren einzuräumen.
      Dabei bin ich – gänzlich im Gegensatz zu den üblichen Kunden dieser Bank – nicht überschuldet, solvent, mit regelmässigen Einkommen.

    • "2 Neuwagen links des Neckars versenkt" ... ich fahre nur Benziner > 10 Jahre ....
      …. ausschliesslich gebraucht gekauft so lange (meist weitere 15 – 20 Jahre) bis sie wirklich nicht mehr „rumgehen“.
      .
      ZTL + Radels mag ich, weil das Leben in der Stadt damit erst lebenswert wird. Die Restaurants erobern Gehsteige und Gassen zurück von den parkenden 2,5 Tonnen Blechkarossen … finde ich schön und daher gut.

    • Nur zwei fragen
      Bei der Welt gibts jetzt ADVERTORIALS (zum Thema Die Heile Welt der lektromobilität). Boah! Was ist das und gabs das schon? Die Verarsche ist schon beachtlich, geradezu obszön.
      Und. Abwrackprämie für Dieselfahrzeuge! Ich glaub, ich steh im Wald und die Grinsekatze macht Männchen.
      Ich mach jetzt BuBu

    • Arminius: "Am Arsch, dann werde ich zum Amokläufer und sprenge das Rathaus."
      @DA – Sie wissen, daß das nicht ernst gemeint ist, und ich auch.

      Aber sollten Sie derartige Passagen nicht lieber löschen? Bevor der Bundesminister für Unehelichen Geschlechtsverkehr mit Drittklassigen Schauspielerinnen (BMfUGmDS) sowas als Vorwand nimmt, sich die FAZ-Serverlogs anzueignen?

    • Ich denke, das kann man vertreten.

    • @Felis Silvestris: FAZ-Serverlogs werden nicht benötigt
      Lieber Felis Silvestris, Sie haben da möglicherweise etwas überkommene
      Vorstellungen. Alle benötigten Daten werden staatlicherseits direkt am DE-CIX abgegriffen.

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/NSA-Skandal-und-BND-Ueberwachung-Internet-Knoten-De-CIX-klagt-gegen-die-Bundesrepublik-3325186.html

    • An Uwe Dippel
      da sie nicht überschuldet, solvent, und mit regelmässigen Einkommen versehen sind kommen sie als Kreditnehmer für die EZB m.E.nicht in Frage.

      Ich gehe davon aus das die EZB eine Non-Profit-Unternehmen ist
      das naturgemäß kein Interesse an langfristigen Einnahmen hat.
      Ich kann mich natürlich auch irren.

      Da fällt mir ein,
      da die EZB vermutlich Geld selbst schöpfen kann
      wird es dort vermutlich als Beleidigung empfunden
      wenn jemand Geld haben will der Kreditwürdig ist.

      Das kling alles sehr unwahrscheinlich und
      stimmt vermutlich gerade deswegen.

    • Investitionssicherheit
      Gibt es nicht. Der Diesel ist nur eins von vielen Dingen, die die Regierung der Bevölkerung erst schmackhaft gemacht hat, und dann kam die Kehrtwende. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13518368.html

      Dieser Artikel von 1986 ist das einzige, was ich auf die Schnelle finden konnte. Aber es gibt mehr, viel mehr.

    • Melde mich zurück aus dem Paradies,
      wo Diesel noch Diesel sein dürfen. In Spanien interessiert dieser Müll keinen Menschen, der ist von deutschen Ökofaschisten ausgedacht. Gerade im Westen sollten jetzt die Menschen erwachen, da die DDR 2.0 am Horizont herauf zieht. Von den Amis kommend, sollte DIE deutsche Technologie vernichtet werden und die willfährigen Gehilfen in der Regierung unterstützen sie, nach Bestem.
      Strom, wie bei der Post ist ok, den Rest soll der Markt regeln. Sozialismus lässt grüßen, Westdeutsche, erkennt es endlich !!!!
      PS: Die bösen sind nicht die Touristen im Mietwagen, sondern die, die schon länger dort leben, einzeln im Auto zur Arbeit fahren, vom Strandhaus nach Palma und zurück, obwohl in Palma wohnend. Auf den Balearen regiert LINKS, wen wunderts.

  3. Wunderbar und auch amüsant geschrieben
    Und ja, genau das werden die Folgen sein, ebenso wie die Ergebnisse von Wahlen die die meisten Willkommensjünger sich noch gar nicht vorstellen können. Aber es wird nichts nützen, u.a. leider auch xeswegen weil Ihre Artikel intellektuell zu anspruchsvoll sind und damit die breite Masse nicht erreichen.

    • Wenn sie heute schreiben, dass die Ökobilanz der Umsiedlung von Nigerianern zu uns nicht so toll ist, lernen Sie einen alkoholkranken Extremisten, einen Nichtüberschichtlker der Bild und einen Nichtsohn eines echten Journalisten bei Twitter kennen. Alle mit dem gleichen Mimimi. Aber bei uns kommt der Zement für Neubauten feinstaubfrei aus der Steckdose und der Baugrund aus dem Meer, offensichtlich.

    • (Sack)Zement
      Mir sagte man, dass das viel erwähnte Neckartor in Stuttgart gleich bei der S21 – Baustelle liegt, wo viele Baufahrzeuge fahren. Ich solle mich nicht wundern, wenn gerade dort die Messergebnisse schlecht seien.Die Parkbäume habe man auch noch gerodet.

      Außerdem haben wegen der Bauverdichtung die Bestimmungen für die Durchlüftungstrassen ihre Priorität verloren, was in der Senklage der Stadt ein Schildbürgerstreich sondersgleichen wäre, weil selfmade. Von Amts wegen.

    • Schwaben halt.

  4. Richtig schön böse
    Hat mir sehr gefallen, was der Don so schrieb. Aber es war noch nie Sache der Forderer, die Konsequenzen ihrer Forderungen zu bedenken.

    • Natürlich nicht. Aber diesmal werden sie die Konsequenzen zu spüren bekommen, und wenn der nächste Journalist jammert, dass es bei ihm finanziell eng wird: Mei. Polizisten in der Stadt sind mir lieber.

  5. Ich hänge mich mal wieder weit aus dem Fenster. Und prophezeihe:
    In Deutschland wird es keine Fahrverbote für Städte geben. Es sei denn, sie werden von obersten Gerichten zwingend angeordnet.

    Der Grund ist ganz einfach (und vom Don oben ja beschrieben): Irgendwas um die 50% der Arbeitnehmer sind Pendler. Und keine Partei (nein, nicht einmal die GRÜNEN) würde ein Fahrverbot kommunalpolitisch überleben.

    Fuch der bösen Tat für die Politik :-). Sie hat irgendwann einmal (jetzt noch) nicht einhaltbare Grenzwerte gesetzlich geregelt. Und muss nun zusehen, wie sie die Unvereinbarkeit dieser Grenzwerte und die Unvereinbarkeit der Interessen von Anwohnern und Einpendlern politisch bewältigt. Kein Mitleid – das war ebenso absehbar wie gewollt. Popcorn …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Mein mitleid hält sich da auch in Grenzen. Wer hat eigentlich einen Lehrer zum Wirtschafts- und Aussenminister gemacht?

    • Und plumps
      Umweltzonen sind doch auch Fahrverbote, oder?

      Die Grenzwerte sind übrigens technisch durchaus einzuhalten, nur eben nicht per Softwareupdate. Die ganze Schummelei hat doch nur Gewinnmaximierungsgründe.

      Und wenn nichts mehr geht, dann wird halt in den SUV ein kleines Elektromotörchen nebst noch kleinerer Batterie eingebaut und fertig ist der blaue oder welche Farbe auch immer Hybrid.

      Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen. 🛴

    • Was glauben Sie....
      …. warum der Kretschmann Winfried und das Kuhn Fritzle
      unbedingt die blaue Palkette vom Bund verpflichtend vorgeschrieben,haben wollten?
      Sie hätten darauf hinweisen können, wir können nix für`s Fahrverbot.
      Es Fritzle und der Winfried wissen genau, hauen sie als Grüne in Stuttgart das Verbot raus, sind ihre Tage gezählt,
      Werden auch so gezählt sein, das ganz nebenbei.

    • Wirtschaftsminister
      Die gleichen welche Ärztinnen zu Verteidigungsminister machen und andere ungelernte oder nicht zuendestudierte Fachkräfte in der Politik. Welche sich dann auch noch Fachleute schimpfen.
      Zum heulen.
      Vizebundestagspräsidentin als ungelernte?
      Mit dem steinewerfenden Fischer hat das schon angefangen.

    • Warten Sie erst einmal, bis die neu zugezogenen
      „höchstqualifizierten Fachkräfte“ (Wanka) das Zepter übernehmen.

      Da werden wir uns noch nach dem Lehrer aus Goslar und den zwei Grundschullehrerinnen mit 4-er Examen zurücksehnen.

    • Volltreffer!
      Wie immer wird der grüne Gedanke and der Realität und der Umsetzbarkeit scheitern.

      Was wohl die Logistikbranche zu einem Dieselverbot sagen wird?
      Es gibt schon alleine aus Kostengründen keine Alternative zum Diesel beim „fahrenden Volk“

      Und soll man allen Ernstes die 800 000 Fernfahrer in Deutschland zu Kernphysikern, Neurochirurgen und biodynamischen Gestalttherapeuten umschulen?

    • Denk ich auch,
      man bräuchte nur die Mess-stationen abbauen bzw. woanders positionieren: schon gibt´s keine Daten mehr, die für die Klagen notwendig sind….
      zweite Möglichkeit: Straßen wochenweise sperren und messen, was sich verändert, wenn die Diesel weg sind…

    • @thorstenhaupts
      Schöner, gelungener Beitrag und @ uwedippel, die Wahrheit, die sie prophezeien ist leider die Wahrheit. Deutschland schafft sich ab !!!

  6. Diesel
    Zu dem Thema noch ein nettes Zitat:

    „Warum“, fragt Alexander Wendt auf seiner Facebook-Seite, „sagt kein Politiker oder Medienvertreter: ‚Die Dieselabgase sind nun mal, wie sie sind. Das hält unsere Gesellschaft aus‘?“ Und einer seiner Leser ergänzt: „Jetzt sind sie halt da.“

  7. Titel eingeben
    Man kann nur immer wiederholen: Die autofreie Innenstadt hat in Zürich mal sehr gut funktioniert; auch Banker fanden es nicht unter ihrer Würde, in der Straßenbahn zu stehen.
    Und in Rom… ach wie herrlich war Rom im heißen späten Mai ’95, als für kurze Zeit (?) keine Autos in der Stadt erlaubt waren.

    • Ich bin absolut dafür, keine Frage. Was scheren mich die Sorgen anderer Leute.

    • Dafür brauchts öffentlichen Nahverkehr...
      … und zumindest im schönen Rheingau macht die Bahn regelmässig zur Stoßzeit Werbung für das eigene Auto.

      Okay, ist unfair. Ist nicht die Bahn. Ist so ein kleineres privates Schienenverkehrsunternehmen das Frankfurt – Koblenz bedient.

      Mit der Bahn war das besser. Sicher, auf der Strecke gab es immer die ältesten Wagons die noch im Inventar waren aber stehen musste man so gut wie nie.

      Wer heute von Wiesbaden nach Koblenz will zu Pendlerzeiten kann sich schon mal aufs Stehen freuen. Passiert halt wenn man ein Abteil abhängt.

      Von den Kosten ganz zu schweigen.

    • Italien ist in den Innenstädten recht stark verdichtet, da ist es nicht so übel wie in Deutschland, wenn mal der Bus nicht kommt – und es wird enorm viel geradelt. Viel mehr als bei uns.

    • >>Was scheren mich die Sorgen anderer Leute.
      Das sehe ich auch so.
      Wenn sie nicht Auto fahren dürfen, sollen sie doch zu Fuß gehen.
      .
      Gibt es eben wieder mehr Schuster.

    • Der Spazierstock ist auch ein unterschätztes Requisit.

    • autofrei
      Alles richtig was Sie sagen, vor allem wenn auch in Schland mehr Leute durch Arbeit in Banken Geld verdienen als mit Autobau. Das könnte sich bis Ende des Jahrhunderts noch ausgehen…

      Auch in Graubünden waren Autos durch wiederholte Volksabstimmungen lange verboten – bis der Bund den alten Schmugglern den Straßenbau zahlte…

    • Spazierstock
      Genau.
      Einen guten Gehstock könnte man in der Innenstadt
      sogar zur (Selbst)Verteidigung einsetzen.

    • En Hesse sagt : Dafür brauchts öffentlichen Nahverkehr...
      Ich halte von Nahverkehr sehr viel,
      das muss man aber nicht öffentlich machen.

      Ich bezweifle außerdem das viel Nachwuchs angesichts
      der vielen Neuzugänge von anderswo und die
      steigende Zahl zu versorgenden Rentner eine gute Idee ist.
      Die Kinder kosten in den ersten 20 Jahren fast nur Geld.
      In den letzten 20 Jahren erwirtschaften viele auch nicht viel
      und die Mitte muss das alles bewältigen.

      Durch zu viel Nahverkehr machen sie aus der auf dem Kopf stehenden Alterspyramide ein X.
      Der Teil in der Mitte ist ziemlich dünn!

    • @Don...
      Vergessen Sie die Schildkröte nicht….

    • in Italen
      ist oft das Wetter auch ein klein wenig besser, so dass das Fahrrad auch eine Alternative als innerstädtisches Transportmittel sein kann… wenn ich an die verregneten Tage hier in diesem Sommer in Hamburgerin denke… neee, das funktioniert hier nicht wirklich zuverlässig.

  8. Ja, wir sind mit'm Radl da
    Der Text entspricht meinem Lebensmotto seit unvordenklichen Zeiten. Alles zu Fuß oder mit dem Rad erreichen, der verbleibende Rest ist optional.

  9. Wissen & Erkenntnis
    Eine sehr hübsche – doch wie stets – eine Donquichotterie. Nervt es Sie nicht langsam, gegen die kollektive kognitive Dissonanz anzuschreiben?

    • Doch, angesichts der Googlememo-Geschichte möchte ich hinschmeissen.

    • Jaja...
      Google: „Wir unterdrücken keine anderen Ansichten“
      Auch Google: „Wir haben den Typ gefeuert“

    • Das ist Diversity, wenn sie jemanden mit einer diversen Meinung entlassen.

    • Ja, ein ganz schlimmer Sexismus ist das in dem Memo...
      … wollte der Kerl doch glatt über die Frage diskutieren, welche Gründe den „gender pay gap“ bei Google erklären und ob diese gar als nicht sexistisch diskriminierend anzusehen sein könnten…. Gott sei Dank hat der Google-Chef es noch schnell aus seinem Urlaub heraus geschafft, ihn eigenhändig rauszuwerfen:

      „ER HAT JEHOVA GESAGT !!!!!“

    • Ich schreibe schon was.

    • Google-Memo
      Zum google-memo fällt mir gerade eins ein:

      http://gfycat.com/PopularFairFlea

    • Titel eingeben
      Und hier ist noch einer von Google.

      Laut Danisch
      Endphase des Internets: Wird Google gerade richtig böse?

      Das hat mich doch ziemlich schockiert, wie weit jetzt gegangen wird.

      Und zwar richtig dreist und offen.

      Keiner scheint was dagegen zu tun. 500 Mio. Europäer und alle schweigen.

      Was ist los, nicht nur in unserem Land, sondern auch bei unseren Nachbarn? Wollen wir das alle wirklich?

      An Wahlen glaube ich schon nicht mehr. Irgendwann in der Zukunft wird jemand eine Tür öffnen und dort die Säcke mit Wahlzetteln finden, die niemals ausgezählt wurden.

      Lieber Don,

      Ja wir sind viele, aber scheinbar nicht genug. Ihr Erfolg bei Agent*in war ein Lichtblick. Vielen Dank und bitte, bitte nicht hinschmeißen, da leider der Druck auf viele Bloggen stärker wird, können/dürfen wir keinen verlieren.

    • gender-pay-gap bei google
      Erklärt sich wohl aus der Einschätzung ihres HR-Chefs Laszlo Bock, „one great software engineer is worth a 1000 times an average one“, die allerdings auch Bill Gates zugeschrieben wird.

      Ich habe auch 300 und 10,000 als Faktor gefunden, die Quintessenz bleibt gleich: die wenigen Genies sind wertvoller als die H1B -Leute.

      Gumbrecht unterrichtet die ja und hatte da auch einen schönen Artikel dazu.

    • /pol/: the post
      Ich habe den Text jetzt in dieser Version https://gizmodo.com/exclusive-heres-the-full-10-page-anti-diversity-screed-1797564320 gelesen, und wundere mich schon ein bisschen, daß das denen nicht paßt.

      Er hat es sehr schön und moderat zusammengeschrieben und kann besser Englisch als Kate Conger, die seinen Text für gizmodo editiert hat: das „[sic]“ hinter „gender issue issue“ zeigt, daß ihr das Niveau zu hoch war.

      Ich hätte nicht gedacht, daß die Firma so links ist.

      Die Reaktion, die in ihrer cognitive blindness die Argumente einfach überhört und ihn dann bekämpft und feuert, erinnert mich aber an einen anderen, tragischen Fall:

      Den Hünen aus Portland, der zwei Männer tötete, weil es in seinen Augen sein gutes Recht ist (free speech!), muslimische Teenage-Mädchen anzuschreien.
      Schön ausgearbeitete Kritik zu unterdrücken wird da sicher nicht helfen.

      ________________

      Ich lese sowas dauernd – wo ist das Problem?

    • Also
      ich hätte ihn auch gefeuert.

      Nirgends steht, dass sein Arbeitgeber (Google) ihn um seine Meinung
      gebeten hat. Dann sähe es anders aus.

      Alte Spruchweisheit:Geh nicht zu Deinem Fürst, wenn Du nicht
      gerufen wirst.

  10. Wir müssen den Unnötigen, den Spinnern , den Berufslinken und Verrätern ,
    ..
    .
    den Merkels, Schulzes, Dschornalisten ohne Können und Ethos, den GenderClownInnen und Berufsbesserwissern aus der Grünen Kirche,

    den Vollpfosten, die unser Land an feindselige, unbrauchbare, Fremde verschenken,
    damit die abgehalfterten USA und China sich in Konkurrenz zu uns leichter tun,

    während wir den Rest der ÄÄÄ(kotz)UUU alimentieren, bis die Hölle zufriert,

    das Heft aus der Hand nehmen !
    Entmachtet sie,

    jagt sie vom Acker,

    Wahltag ist (wäre) Zahltag !

    So, und jetzt einmal halblang :

    Was wird am 15. Oktober tatsächlich passieren ?

    A Schmarrn !

    Merkel macht das Rennen , und sucht sich aus den dann noch im Bundestag vertretenen Vokkszertrterparteien den bequemsten

    Koalitionspartner aus.

    Oder vielleicht mehrere .

    Weil CDU hat kein Programm, daran reibt sich nur, wer sich heute noch nicht die Augen reibt darüber, was aus diesem Land geworden ist,

    ein Maghreb mit preussischen Reststrukturen, die gerade zerbröseln.

    Das Opportunisten-Gschwearl der Parteien muß Differenzen schon erfinden, in Wirklichkeit sind sie alle diesselbe gequirlte

    Gebrauchtschokolade !

    Bon appetit, Allemagne !

    • Termin
      15. Oktober? => 24. September!
      ….sonst geht keiner hin…..

    • Zahltag
      Lieber Herr Moser, der 15 Oktober ist nur in Niedersachsen der Tag, an dem der VW Aufsichtsrat gewählt wird. In Bayern dürfen Sie schon 3 Wochen früher zwischen Mutti und Erika wählen.

    • Gebrauchtschokolade!
      Otto Moser, bitte lassen Sie sich das patentieren.

      (Wiederum bei Fesl nachhören:
      F und E, mit dene zwoa muaß‘ geh…
      mia tuat des gfain, d‘ GEMA muaß zaihn,
      oder so ähnlich)

    • Nicht ganz, liebe Kritiker!
      Am 15. Oktober wird in Österreich gewählt. Voraussichtlich Schwarz-Blau.

    • Das heißt schon seit Urzeiten deutsch: "Naturschokolade"!
      Weil Sie doch kein Japaner sein wollen.

    • Titel eingeben
      Passend dazu: in Berlin sind heute bei den Unter-Fünfjährigen 73 Brozent zugewandert.
      Herzliche Grüße ,auch an Sie Don und danke für diesen neuen, wie immer glänzend geschriebenen Narrenspiegel.

    • @ Alle : Sorry, die Niedersachsen-Niedertrachtberichterstattung hat mich da geboggled ,
      .
      .
      ..
      ich meinte schon die Bundestagswahl, und die ist im September.

      Wer frei von Schuld ist, der werfe mir 100€ zu, alle anderen 500€ .

      @ Don Franciscos Schwester :
      Dass Sie, die so foin ist , jedwede Erwähnung körperlichen Menschseins zu scheuen,
      sich im Thema Exkremente auf einmal so gut auskennen, nimmt wunder .

    • Die Linke verstecken ihren radikalen Kpitalismus
      Man hat jetzt die Idee die VW Aktien des Landes Niedersachsen
      (ob das die niederen Sachsen sind kann ich nicht sagen)
      €U Konform an die Belegschaft abzugeben. damit sie nicht in
      die Hände von Katar oder bösen Buben fallen.

      Die verstehen gar nicht was das wahrscheinlich für Folgen haben wird.
      Wenn ich mein Vermögen als Belegschaftsaktionär steigern will
      muss ich noch mehr darauf achten das mein Kollege kein Faulenzer ist
      der sich ständig zu Betriebsratssitzungen abseilt.

      Prof. Sinn hat etwas ähnliches in einem Vortrag nebenbei berichtet.
      Er war wohl in Jugoslawien und berichtete das der Betrieb damals
      Gewinnbeteiligungen an die Arbeitnehmer ausschüttete.
      Die hatten folglich überhaupt kein Interesse daran das
      neue Kollegen eingestellt werden mit denen sie dann die Erträge teilen müssten.

      vgl VW 09.08.2017
      WOLFSBURG (dpa-AFX) – Die Volkswagen-Kernmarke VW kommt bei der Umsetzung des „Zukunftspaktes“ deutlich schneller voran als geplant. „Der Pakt greift“, betonte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Mehr als 8000 unterschriebene Altersteilzeitverträge lägen sechs Monate nach dem Start vor, damit seien fast 90 Prozent des Ziels erreicht, mit dem Volkswagen die Belegschaft bis 2020 über Altersteilzeit um 9000 Beschäftigte reduzieren will.

      später
      Daher vereinbarte das Unternehmen zusammen mit dem Betriebsrat den „Zukunftspakt“, der unter anderem den Wegfall von weltweit bis zu 30 000 Stellen vorsieht – ohne betriebsbedingte Kündigungen.

      Vermutlich gibt es auch in neuen Bereichen Einstellungen
      aber wann wo und zu welchen Kosten wird noch nicht verraten.

      Osterloh ist natürlich Mitglied der SPD

  11. ZTL sind super
    Mich begeistern die irren Wendemanöver ungläubiger touristischer Autolenker zum Beispiel an der südlichen Zufahrt zur Sieneser ZTL jedes Jahr aufs Neue. Da trennt sich die Spreu vom Weizen.

    Angesichts der geilen und unverzichtbaren Überwachungskameratechnik muss doch jedes grüne Herz zu hüpfen beginnen: Noch mehr grüne Arbeitsplätze geschaffen!
    https://www.oeamtc.at/thema/reiseplanung/ztl-zona-traffico-limitato-in-italien-worauf-sie-achten-sollten-16181256

    • Js, die Kameras sind echt zuverlässig. Sekundengenau und mit perfekter Optik. In Mantua gibt es eine Strasse, die ist die reinste Tourifalle.

  12. once and for all ...
    … Königs Wusterhausen. Zwei Worte, ohne Bindestrich. Gebräuchlicher Kürzel im RHS: KW.

    Dessen ungeachtet: Niemand will nach KW. Nicht einmal die Leute, die in KW wohnen, wollen nach KW.

  13. 60 ct
    Es mag verschiedene Gründe geben, sich einen Diesel zu kaufen, daß zu diesen auch die angebliche Umweltfreundlichkeit gehören soll, habe ich noch nie verstanden, das ist und war schon immer eine völlig absurde Idee.
    Ich fahre meist mit Gas, so um die 60 ct der Liter, mit 50 l Gas komme ich rund 400 km weit, und im Tank sind ja für den Notfall auch noch 70 l Benzin, da kann kein Diesel mithalten.
    Davon abgesehen, sind weitgehend autofreie Innenstädte natürlich eine feine, für die Anwohner aber eben auch teure Sache, nothing is perfect, so ist das halt.
    Bei Licht betrachtet, sind viele derer, die sich Grüne nennen, sowieso eine recht asoziale Bande, denen das Wohlergehen der sogenannten einfachen Leute völlig am A. vorbeigeht.

    • Das haben Sie fein beobachtet. Grün ist man entweder, weil man gender ist. Oder man ist dumm und versteht nicht, dass die einem das Fell über die Ohren ziehen. Oder man bereichert sich überall und fühlt sich gut dabei. Zur letzten Kategorie gehöre ich.

    • 8. August 2017 um 18:49 Uhr
      fein ziseliert; vor allem die beiden letzten Sätze !°

  14. Ex Zeitleser
    Apropos Gungolding, wirklich reizende Ecke mit Hügel und mit interessanter Vegetation, ich bin kürzlich bis dorthin Kanu gefahren und habe auf dem Nachhauseweg etliche Sportradler gesehen. Und natürlich entlang der Altmühl viele, viele Radler oft mit E-Bike. In Eichstätt wurde ich am Steg fast von +80j Radlern umgefahren. Aber Respekt ohne E-Unterstützung und sie hatten Gepäck für 2 Wochen dabei. Beim nächsten Mal bitte ich um Tipps für gute Biergärten.

    Zu Ihren Immobilien im Kontext Fahrverbote etc. darf ich mir einige ergänzenden Bemerkungen erlauben: Haben Sie dabei auch an die Entwicklung der Sicherheit in Innenstädten gedacht (ich denke da nur z.B. an diverse Hauptbahnhöfe, wie z.B. S, der es in den letzten Tagen gleich mehrfach in Polizeiberichte schaffte). Klar, wenn Sie direkt mit ihren Auto in die Tiefgarage fahren können ist dies weniger ein Problem.
    Dennoch bei uns im ländlichen Umland der nächsten Stadt, werben jetzt Immobilienmakler ganz offen mit dem Sicherheitsaspekt und dem
    sicheren, traditionell dörflichen „sozialen“ Umfeld für Kinder.

    Ärgerlich bei uns auf dem Land ist tatsächlich der Nahverkehr. Die Gemeinden bemühen sich zwar wirklich ordentliche Verbindungen aufrechtzuerhalten (zunehmend per Rufbus) und bei uns in der nahen Kleinstadt wurde sogar erfolgreich eine Bahnlinie reaktiviert. Allerdings kann ich meinen Töchtern als Landeiern nicht die plötzliche Internationalität in Zügen und v.a. an größeren Bahnhöfen zumuten (v.a. abends, nachts). Obwohl ich als treuer Steuerzahler auch die Infrastruktur mitfinanziere, hole ich meine Töchter im Zweifel lieber ab und spiele Elterntaxi. Die Vorfälle (sex. Übergriffe)und weitere Presseberichte alleine in den letzten Wochen in unserer Kleinstadt (10.000 EW) zeigen leider ganz klar, dass mein Verhalten keinesfalls zu fürsorglich oder gar zu ängstlich ist. In der Zeit wäre ich natürlich nur ein „besorgter“ Bürger.

    • Der Hauptbahnhof ist auf der falschen Seite von der Donau, wo eh keiner wohnt, den man kennt.

      Und, hat Ihnen meine Heimat gefallen? Ich war da mit einem Freund radeln.

    • Ex Zeitleser
      Das Altmühltal ist immer ein Reise äh Kanufahrt wert. Ich muss zugeben ich war in Ihrer Heimatregion bisher meist nur auf dem Wasser oder in Steinbrüchen unterwegs. Aber mal schauen, ob ich evtl. im Spätsommer oder Herbst die Gegend auch mal mit dem Fahrrad erkunden kann.

      Als typischer südwestdeutscher Schwabe habe ich den ausgeprägten Hang nach Süden: Schwarzwald, Allgäu/Bodensee, A, CH, Tessin, Elsass, Südtirol und auch die Alb sind meine gewöhnlichen Kurz-Ausflugsziele, bereits die Gegend nördlich der Linie Stuttgart ist ziemlich fremdes Terrain für mich.

    • Landei
      Wir sind aus ähnlichen Gründen aufs Land gezogen, allerdings vor fast 10 Jahren, dafür feiern wir uns immer noch, mittlerweile kostet es hier fast doppelt soviel…
      Für die Kinder heisst es Taxi Mama, vier Kinder ein Auto, jeden Tag wer anders, die kids gehen eh alle aufs (bessere) gleiche Gymnasium in der Stadt. Einige fahren mit dem Rad oder motorisiertem Rad, kaum wer Bus, das kostet das letzte bisschen Freizeit, das es bei G8 noch gibt. Ab 18 haben dann die ersten ein Auto und fahren reihum, nacht gibt es selbstorganisierte Fahrdienste, da Taxis unzuverlässig sind.

    • Christian
      Tja, man merkt, dass Mutti keine Kinder hat. sonst müsste man in Kleinstädten jetzt wohl keine Grosstadtdschungel- Präventionsmaßnahmen in den Tagesablauf einbauen (und ständig den pösen Elterndiesel rausholen…) Ich finde es zum Kotzen, wie sich unser Städtchen seit 2016 entwickelt hat – seitdem aus den Sammelunterkünften eben auf die Kommunen verteilt wurde. Von jakobinisch angehauchten Helfershelferkreise und ihren Mobbingbibeln („Argumentationshilfe: wie erkenne und pariere ich rechtes Gedankengut?“) zu schweigen.

    • besorgte Bürger
      Ja, ChristianBW, es ist in der Tat zunehmend wichtiger, mit offenen Augen und Umsicht durchs Leben zu gehen, aber es gilt eben auch, Sie werden Ihre Töchter nicht ein Leben lang beschützen können. Ausser – wir ändern die Politik und gehen Gewalt und Kriminalität ernsthaft entgegen. Und das fängt beim fehlenden Pass glasklar an, ud endet bei länger hier Lebenden, die anderen Diktatoren oder Gewaltpredigern bekennend folgen. Dann bleiben nur noch die Drogen, Psychos, Idioten und solche brave new world Themen wie google et al.

      Die Zeiten ändern sich, unsere BRD-Insel besteht nur noch in der politischen Diskussion (Humanismus als Titel für Mittelmeer-Pendlerfähren…).

      Dazu lernen wir alle: meine 11jährige Tochter sagte zu mir, sie quere einen kleinen Park in unserer kleinen Stadt nicht mehr, zuviele Drogen und herumlungernde Männer. Ich meinte, da könne man tagsüber schon durchradeln, so dramtisch sei es nicht, worauf sie antwortete: Ja, Papa, ist schon okay, keine Panik zu machen, und die meisten seien nicht übel, aber… sie sei ein Mädchen und habe keine Chance, und da reiche schon EINER und davor fürchtet sie sich eben. Und ich könne das eben nicht verstehen, offensichtlich.

      Tja, da war es vorbei mit meiner „kritischen Differenziertheit“.

      Von dieser Einsicht sind SZ-NDR-WDR und Berlin aber noch weiter entfernt, als ich Zeit auf deren Erkenntnis Ihrer eigenen Falschheit zu warten habe.

      Wir müssen eben für unsere Gesellschaft aktiv sein. There is no comfortable free lunch.

      Und lernfähig.Alle.

    • @vonmicha
      Das bricht mir das Herz. Mit 11…

    • Wie sagte meine 11 jährige Tochter...
      … als wir abends um acht in unseren Städtchen die Straße in Panik gewechselt haben, weil drei Offensichtlich geschenkte Männchen (Anfang 20) sich plötzlich aus dem Dunkeln lösten und direkt auf uns zuschnürten – kulturell offen wofür, wollten wir nicht rausfinden… also als wir zwischen Autos auf die andere Seite geflitzt waren, nölte das Kind: Danke, MUTTI! (Ich heiße Mama…)

    • @Nafritete - Danke Mutti
      Na ja, ich bin seit jeher politisch interessiert und eigentlich auch engagiert – weil ich seit Kindheit erfahren hatte, dass die Politik eben immer in das Private hineinregieren kann, es immer mit beeinflusst. Und darum halte ich – nach „dem guten und weisen König“ die Demokratie für so unglaublich wichtig, weil sie es erlaubt, Dinge zu ändern. Nicht abrupt – wie wenn der gute König vom unfähigen abgelöst wird – sondern oft eben im Laufe einer Generation.

      Ich will gerade nicht, dass das Private zum Politischen gemacht wird, dann geschehen solche Entscheidungen wie im Herbst 2015.

      Was aber so wichtig ist: dass wir jetzt mal wieder konkrete Politik machen!

      Und da ist es eben so, dass zu viele die Straßenseite wechseln – aus Angst. Und wir können ja alles sehen: die wirklichen Bürgerkriegsflüchtlinge mit Vater, Mutter und Kind. Aber auch die vielen jungen Männer, von denen wiederum die Mehrzahl bestimmt keine schlechten Charaktere sind.

      Aber – jahrelang tagsüber im Grün neben der Stadtkirche herumhängen – da würde ich auch mit dem Kiffen beginnen – warum auch nicht?

      Und mit 11 Jahren sind unsere Kinder heute oft schon extrem abgebrüht, es gibt eben viele Medieneinflüsse, ob in der Stadt oder auf dem Land spielt da kaum eine Rolle, würde ich sagen. Nur fehlt eben Reife und Erfahrung.

      Und dank Kinderausgabe des Spiegel und Kindernachrichten im Fernsehen beginnt eben mit 11 die Wahrnehmung der Realität sowohl in real auf der Straße als auch im Medien-Platon-Höhlenschauspiel. Und genau darum lasse ich sie auch gerne diese Medien ansehen und lesen. Es kommt nun eben immer wieder einmal ein Kommentar von ihr, zu dem sie dann allerdings auch meinen Kommentar erhält.

      Worin wir uns dann einig sind: es gibt Grenzen!

      Spätestens wenn sie Angst verspürt, weil politische Entscheidungen zu einer für ALLE Betroffenen inakzeptablen Zuständen führen, versteht sie, warum es mir so wichtig ist, nicht nur wegen des lieben Geldes die Politik zu unterstützen, die am meisten jetzt sofort für exakt mich verspricht… ob korrupt, ob sozial, ob wirtschaftsliberal, ob moralisch – das ist nicht der Kern von guter Politik! Sondern einzig und allein – dass faire und stabile, lebenswerte Lebensverhältnisse für alle geschaffen und erhalten werden. Nicht mehr, nicht weniger.

      Ich verstehe einfach nicht, warum nicht drei Dinge seit zwei Jahren klar politisch umgesetzt werden können:

      – klar differenzieren bei der Aufnahme und beim Heimbringen: wer hier Angst verbreitet, kann nicht hier leben – und muss dann auch umgehend heimgehen
      – Sprache lehren und ausbilden, verbindlich, jetzt, nicht vielleicht irgendwann, für 3%
      – Rückkehr vorbereiten, Demokratie und Frauenförderung leben (da erkenne ich einfach nichts)

      Alle drei Punkte ergeben ganz von alleine die natürliche Obergrenze – wenn in Niedersachsen die Deutschlehrer nicht ausreichen – dann kann es eben keinen Familiennachzug geben!

      Statt dessen sagt mir mein SPD-Oberbürgermeister, wir alle müssten jetzt integrieren – während seine SPD-Landesministerin sagt, sie könne das nicht – auch nicht in den nächsten 2, 3 Jahren noch nicht!! – weil sie keine Sprachlehrer oder Berufsausbilder habe, die sie einstellen könne, selbst wenn – jetzt kommt’s – sie ein Budget dafür HÄTTE.

      Da hört es auf – und meine 11jährige Tochter kickt mit Flüchtlingskindern, die auch auf die Schulen gehen, nachmittags Fußball – aber die Politik findet sie total daneben, weil die nicht machen, was zu tun wäre.

      Das hat sie mir gesagt – nicht anders herum.

      Sorry, wieder auf dieses Thema hier gekommen zu sein – aber das ist die Zone frei von Themen im BTW 2017…

      Ich tue alles dafür, dass die CDU Ende September Merkel aus dem Amt nimmt, weil die Koalitionspartner darauf bestehen…

      Alles Andere wird zu Ungunsten unserer Kinder ausgehen. Aller Kinder eigentlich, denn die der Gäste werden ja seit Jahren auch im Stich gelassen, mit überforderten unvorbereiteten unterfinanzierten Inklusions-Schulen…

      Es ist eine Schande, was wir diesen Sommer vor der Wahl erleben: Parteien plakatieren „Respekt vor…xyz“ – als wäre es eine Aufforderung ans dumme Volk, dass keinen Respekt für…xyz zeigt. Oder aber es meint – bislang haben die Parteien selbst keinen ausreichenden Respekt gezeigt.

      So oder so. Merken die noch in Berlin, was sie da plakatieren?

      PS: Niedersachsen kann übrigens eine heiße Wahl werden.
      Althusmann kann man ja nun nicht vorwerfen, er kenne Afrika nur aus dem Fernsehen. Da kann man keine Kontroverse mit dem üblichen Stereotyp abwürgen.

      Darum: Angst ist ein gutes Warnsignal, dass etwas geschehen muß. Nicht mehr, nicht weniger. Es empfiehlt sich, dann auch etwas zu unternehmen, damit die Angst wieder schwinden kann.

    • @vonMicha
      Niedersachsen. Wir waren gestern in Celle, Frau, die beiden Kleinen, Mann. Nachdem wir erledigt hatten, was zu erledigen war: Parken, Spaziergang durch die Altstadt, Restaurant, nett Essen, zurück, wegfahren. Soweit wie immer (wir sind da alle paar Jahre mal). Nur vor dem alten Rathaus lungerten 20-30 „junge Männer“ rum, als mein Kleiner fragte, warum da Handschellen hängen (Pranger, alte Sorte), meine Frau erklärte, zeigte mit dem Giner und die Männer nahmen Haltung an, fühlten sich irgendwie bedroht, als Opfer des Fingers, keine Ahnung. Ich jedenfalls habe mich unwohl gefühlt, trotz breiter Schultern, über 100 kg Lebendgewicht und ausgeprägtem Selbstbewusstsein…5 ist ok, 30 sicherlich nicht. Dene gehörte die Stadt. Auf dem Rückweg, gleiche Stelle, legte sich einer von denen mit dem Rad aufs Mett, grölendes Gelächter der Kumpels, Neugierde meines Kindes und wir haben zeimlich schnell das Weite gesucht. Auch auf dem restlichen Weg zum Auto waren 80% Migranten, davon die Hälfte afrikanischer Abstammung, aber einzeln oder Kleingruppen, nicht bedrohlich, die Gruppe vor dem alten Rathaus aber war unangenehm, auch wenn ich nicht austesten muss, ob die nur so wirken oder ob es echt ist.

      In der süssen Celler Innenstadt steht momentan ne ganze Menge an Läden leer, kann man einen Zusammenhang sehen, vielleicht gibt es einen, vielleicht nicht. Ich gehe nicht da bummeln, wo ich mich unwohl fühle und es war auf dem Hinweg kurz nach 18 Uhr, die Stadt ziemlich leer, bis auf diese Typen (keine Typinnen, übrigens).

      Wie man Merkel über den Koalitionspartner abwählen kann, möge mir mal wer erklären, mit FDP, SPD oder Grünen geht das sicher nicht.

    • @Bürger
      Merkel wird laut Umfragen wohl nicht von den Wählern abgewählt, wenn 35-40% die Union unter ihr zwecks „stabiler Verhältnisse“ ankreuzen. Aber es wird so kommen, dass „die Kanzlerin“ Koalitionspartner braucht – nur werden diese immer verspeist. SPD ist willfährig, wissen wir, Beamtenpartei. Grüne sind so machtgeil der Sache wegen, nur der Sache wegen, die wollen unbedingt, dürfen aber nicht risikieren, dabei völlig zu verschwinden. Und Lindner-Partei hat eben einen Anführer, der alles macht, nur eines nicht: sich selbst demontieren, so dumm ist er nicht.

      Kurzum: es wird GroKo III geben, einen äußerst schlechten Film für alle, es hat sich eigentlich ausgespielt. Daher glaube ich nicht daran, dass sich Gabriel durchsetzen kann, um im AAmt zu bleiben – es sei denn, der Preis ist, dass Frau Merkel als Europäerin posthum verehrt werden wird…
      Und Grüne wie FDP können, eine Partei alleine wird wegen LINKE und AfD nicht als kleiner Partner reichen, können nur dann nicht in den nächsten Wahlen untergehen, wenn sie nicht unter Merkel blutleer gesaugt werden.

      Das erscheint unrealistisch – aber die Probleme sind immens. Mal sehen, wer sich als politische Kraft erweist.

      Was Sie zu Celle beschreiben, finden Sie in vielen Kleinstädten, die unter Arbeitslosigkeit leiden! Die 30er-Gruppe ist sicherlich deshalb so groß, weil sie im Drogenhandel den größten Macker als Chef haben. Und damit den zentralen Platz – und wie bei Merkel gilt: wo der Erfolg zu sein scheint, tummeln sich viele Mitläufer.

      Die kleinen Gruppen, die umherlaufen, tun dies ja vor allem deshalb, weil sie nichts, wirklich nichts Anderes zu tun haben.

      Stellen Sie sich einfach einmal vor, Sie müssen – fern der Familie – zwei Jahre in Celle … nichts tun.

      Die jahrelangen lokalen Problemthemen werden so bestens ergänzt.

      Und das schlimmste daran ist: wo ist die ehrliche Diskussion, was mit den von Ihnen genannten Männern konkret in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren geschehen soll? Was?

      Die Bilder aus Spanien zeigen uns doch, was die Berliner Politik am Rande Europas bewirkt: Europa an den Rand und darüber hinaus zu treiben.
      Unsere linksgrünen Martin Merkels in Presse, Amt und Funk reden über: Diesel und Autolobbyismus.

      DIE THEMEN IN CELLE 2017.

      Merkel steht daher für mich nur als Inbegriff für verlogene Doppelmoral, die sich keiner Schande zu schade ist. Und das sage ich als ein Mann, der für sie zweimal viel Zeit und persönliches Engagement eingebracht hat.

      Aber diese Frau und alle derzeit im Bundestag vertretenen Parteien haben fast vollständig mein Vertrauen missbraucht: durch Lügen und Ausweichen. Und es reicht damit jetzt.

      Ich will nur wissen, wie es in Celle ab Herbst weitergehen soll. Doch dazu höre ich nichts. Nichts. Also wähle ich davon – nichts.

    • @Bürger
      Unter „Giner“ findet GOOGLE garnichts und „Mett“ bedeutet, was auch ich darunter verstehe (antivegane Wurst).
      Könnten Sie erklären, was „mit dem Giner zeigen“ und „sich aufs Mett legen“ bedeutet?

    • Beispielsweise urbandictionary.com/define.php?term=Giner
      und auch Weiteres aus

      google.li/search?num=100&newwindow=1&q=giner

      (Giner kann aber auch als Finger angenommen werden…)


    • @Thomas Marx:
      es wird sich wohl um sinnentstellende Tippfehler handeln, denn aus dem Kontext läßt es sich doch rekonstruieren:
      „mit dem Giner zeigen“ – „mit dem Finger zeigen“
      „ins Mett legen“ – „ins Bett legen“

    • Giner
      Ist kein türkische Wort, sondern ein Finger, der durch dicke Finger meinerseits zu einem Giner wurde. Meine Frau zeigte mit nacktem Finger aus den Pranger und die davorstehende Horde angezogener Leute.

      Aufs Mett legen ist norddeutsche Mundart. Mett ist auch bekannt aus Thüringen, bei uns ist das durch den Fleischwolf gedrehtes Schweinefleisch. Im übertragegen Sinne legt man sich aufs Mett, wenn man Bodenkontakt zwischen Haut und Asphalt herstellt, also aus seinem Fleisch Mett macht. Gerne bei höherer Geschwindigkeit mit Fahrrad oder Motorrad. Die Optik der abgeschürften Hautstellen ist dann einem Mettklops durchaus ähnlich ;-)

  15. Wirtschaftsleistung ist vollkommen überbewertet
    insbesondere, da die Grünen aller Parteien entschieden haben, die männliche Jugend der Welt, durchschnittsBIPsenkend zu uns einzuladen. Wichtig ist einzig und allein die richtige Gesinnung. Alles andere: Schtonk. Doppelplusungut sozusagen.

    • Der Radladen hier hat versucht, die Jugend als Lehrlinge zu gewinnen – aber die wollten alle Auto.

    • Das mit der Wirtschaftsleistung
      kann man so oder so sehen.

      Auf tichy meint ein Autor, nachdem er den EZB Wirtschaftsbericht
      gelesen hat:
      Bevölkerung gehört anscheinend nicht zur Wirtschaft.

  16. ZTL für Berlin wäre prima
    Dann müsste man sich auch nicht mehr über den neuen Duden wundern. Denn der Umzug der Redaktion nach Berlin trägt Früchte:
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/was-im-neuen-duden-steht-15141004.html

    Ob die Mannheimer Worte e wie „Späti“ oder „Ick“ aufgenommen hätten? Und daß gute Worte wie „Wutbürger“ nun auch das weibliche Pendant „Wutbürgerin“ bekommen haben, böse Worte wie „Volksverräter“ aber nicht, ist bestimmt auch nur Zufall und hat nichts mit der sozialisation der Redaktion zu tun oder dere Zusammensetzung („mehrheitlich Frauen“, http://www.duden.de/sprachwissen/podcast/die-dudenredaktion, 0:42).

    Aber das nur am Rande. Wahrscheinlich ist es aber so, daß die Bevölkerungszusammensetzung im RHS mit einer ZTL kaum anders wären, da die Grünen Gentrifizierer sowie die ganzen anderen Großkopferten schon längst da wohnen…

  17. Mir hat es auch grade den Tag komplett verdorben
    Vielleicht liegt es nahe, das Verb aus dem deutschen Sprachraum zu verdrängen. Wenn jemand zu einer Internetsuche auffordert, ihnen deutlich und ungefragt über den Mund fahren, „sie meinen: ‚mit einer seriösen Suchmaschine, die unser Vertrauen verdient, suchen'“. Betonung dabei auf seriös.

    Denn verbunden mit den weltanschaulich manipulierten Sucherergebnissen, die in den letzten Tagen hochpoppten, heißt das: Dieser Quasi-Monopolist hat eine Agenda, verabreicht sie seinen gutgläubigen Benutzern und feuert Abweichler in den eigenen Reihen, weil sie Abweichler sind. Sick. So sick.

  18. Sie haben recht
    Ich sollte mich nicht so aufregen wenn die SPD*
    ihren Wählern in den Hintern tritt.

    Die hoffentlich reicheren FDP Wähler fahren vermutlich
    mit jüngeren Gefährten in der Gegend herum
    und sind deswegen vermutlich kaum betroffen.
    Die FDP macht ausnahmsweise mal was richtig
    und sieht als politischen Hauptgegner die Grünen
    um wenig später wieder Putin zu huldigen.

    Lustig finde ich die Idee von VW
    (ggf hat der niedersächsische Miesepräsident
    angerufen und eine Kampagne gefordert.
    -Bei Weil weis man leider noch nicht ob er VW oder VW
    ihn beaufsichtigt)
    Prämien bis zu 10.000€uro zu zahlen wenn
    man sich was neues kauft.

    Opa wird wohl den 98er Golf D in Zahlung geben und sich
    einen Touareg bestellen. Im Mutterschiff glaubt man sogar
    etwas vom Umweltprämie schreiben zu müssen.

    Wenn ich mich nicht irre verfallen ein weinig die Diesel-Gebrauchtwagenpreise was u.a. schlecht fürs Leasinggeschäft ist.
    Ich vermute man will den Preisverfall etwas dämpfen.

    Bei Porsche überlegt man ob man überhaupt noch Diesel verkaufen will,
    so genannte Fachjournalisten finden dass bemerkenswert
    und übersehen dabei völlig wo die meisten Porsche SUV verkauft werden. China und die USA sind die wichtigsten Märkte für die Dinger und dort will man Diesel sowieso nicht haben.
    Also kann man sich den Unsinn auch sparen.

    Für den Pferdeanhänger kann man sich ja einen Q7 kaufen
    oder man nimmt einen kleinen MAN.

    * Ich nehme an das Personen die den Grünen nahestehen
    aus ethischen Gründen keine motorgetriebenen Fahrzeuge verwenden dürfen.
    Die Katholiken der CD(S)U können die Umweltsünde sicherlich beichten.
    ggf gibt es ja demnächst einen neuen Abgashandel.
    ubs Ablasshandel muss es natürlich heißen.

    Ich gehe davon aus das die Evangelische Kirsche künftig
    folgendes Mobilitätskonzept übernehmen wird:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Amische

    • Die SPD wird vor allem von Rentnern gewählt, die Arbeiter sind schon weg. Das hat Gabriel toll gemacht, zusammen mit Fahimi und Nahles.

    • Da fehlen einige:
      … zusammen mit Fahimi und Nahles und Schwesig und Özuguz usw.
      Dem Schröder, den ich langsam anfange für einen großen Kanzler zu halten, wäre es mit seiner Chuzpe vielleicht gelungen, besagte Wähler zurückzuholen, für die jetzige SPD-Truppe liegt das Lichtjahre außerhalb ihrer Reichweite. Kann man diese Trullas eigentlich alle bei noch bei Stiftungen, Lotto- und Wohnungsbaugesellschaften unterbringen?
      Mit frustrierten Grüßen K

    • Schröder haben wir doch das ein oder andere zu verdanken, wenngleich H4 zu hart war.

    • Ex Zeitleser
      was ich an der SPD ziemlich erstaunlich finde ist, dass sie ihre letzten Landtagswahlergebnisse (z.B. BW) offenbar nicht analysiert, dazu nicht willens oder in der Lage ist oder diese völlig ignoriert. Und heute forderte Juso-Chefin Johanna Uekermann in der Welt eine liberalere Zuwanderungspolitik. Da werden die ehem. Stammwähler in Mannheim und im Pott begeistert sein. Mehr muss man nicht dazu sagen. Ich denke die SPD kann froh sein wenn sie 20% schafft.

    • @ Klaus Keller
      was die SPD gemacht hat ist der klassische Verrat an der Stammwählerschaft. Man hat sich mit dem dicken Arsch eben schön bequem im GroKo-Sessel eingerichtet. Leute wie Gabriel vermitteln schon von ihrem Habitus her nicht gerade Lust auf viel Bewegung. Erst kürzlich hat er sogar Kohl gelobt. Unglaublich, wenn man bedenkt wie die SPD unter Zuhilfenahme von Medien wie „Titanic“ Kohl in den 80-ern versucht hat permanent zu attackieren und systematisch lächerlich zu machen („Kanzlerbirne“). Ich gestehe: ich mochte Kohl nie, bis heute nicht (auf das „de mortui nil nisi bene“ pfeife ich also).

      In den USA gibt es eine parallele Entwicklung: dort haben sich die Demokraten, einstmals eine Arbeiterpartei, durch Verbindung mit den virtue-signalling Glitterati zur Partei der weltfremden, abgehobenen Eierköpfe entwickelt. Während Obama um die Welt gejettet ist und Klima-und sonstige Abkommen mit viel Presserummel und anschließendem Sektempfang geschlossen hat, ist die eigene Bevölkerung im Rust Belt dabei vollkommen in Vergessenheit geraten.

      Kein Wunder, dass die Trump gewählt haben. Eine folgerichtige Entwicklung. Wäre es auch bei uns, nur dass wir leider keinen Trump haben…

    • An Harry Charles
      Die SPD ist eine Traditionspartei
      wie man weis und tauscht lieber
      Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzende
      als ihre Grundsätze zu ändern.
      Ich habe diese Leute früher auch völlig falsch verstanden
      als ich noch meine selbstschädigenden Tendenzen hatte.
      Um genau zu sein passte ich mit meinem damaligen verhalten dazu.
      Nach jahrelanger Psychotherapie ist es mir aber gelungen
      mich eher auf die freudenvollere Seite des Lebens zu manövrieren.

      Das ist eine tägliche Übung und man versucht sich von Moment zu Moment ohne sich dabei die Zukunft zu versauen.
      Letzteres ist nicht unwichtig es sei denn sie mögen
      chronisch schlechte Laune wie man der SPD unterstellen kann.
      (Wenn die Leute alle gute Laune haben verliert die
      Linke ihre Daseinsberechtigung, deshalb quält man auch so gerne
      die Mitglieder oder Wähler)

      Ich empfehle sich in verschiedenen Bereichen zu versuchen
      um sich dann am begleitenden Gefühl des Gelingens zu erfreuen,
      was eine schöne Definition des Glücks ist, die leider nicht von mir stammt, die ich aber gerne übernommen habe das sie
      einen hohen Eigenanteil enthält und somit nicht von alles von außen zufällig geschenkt wird.

    • @ Klaus Keller, 08. August 2017, um 21:25
      Alles etwas sehr kryptisch, was Sie da schreiben und für mich daher total unverständlich. Das ganz große Problem der SPD: sie hat keine Persönlichkeiten, keine Charaktere. Egal ob Gabriel, Maas oder Schulz-alles so krottenübel wie es krottenübler gar nicht geht. Und Grundsätze? Wenn die ein von bourgeoisen Parteien angezetteltes Refutschi Wällkamm mittragen (vor dem Hintergrund eines höchst schwachsinnigen virtue signalling) und dabei vor allem die Arbeiter mit dem ganzen Müll belastet werden (statt arabische Refutschis in Schutzzonen im hyperreichen Saudi-Arabien unterzubringen drückt man sie dem Steuerzahler [vielfach hart arbeitende Geringverdiener] hierzulande aufs Auge), was hat das dann noch mit Grundsätzen zu tun? Die SPD hat keine Persönlichkeiten UND keine Grundsätze mehr.

      Und was Ihre Psychotherapie angeht (so genau wollte ich das aber auch nicht wissen): waren Sie bei einem, der Sie dazu überredet hat, still zu dulden und zu leiden, alle möglichen Missstände zu ertragen (und sogar noch als Glücksgefühl zu interpretieren) statt zu versuchen aktiv etwas daran zu ändern? Wenn ja, na dann Prost Mahlzeit. Man kann sich jeden Müll schön reden. Man kann es auch schön finden Scheiße zu fressen, wenn einem lange genug gesagt wird wie toll Scheiße doch ist. Mich macht sowas fassungslos. Und das wollen Sie als das non-plus-Ultra der Verinnerlichung anpreisen? Vielleicht denken Sie mal darüber nach, ob es Ihnen wirklich so gut geht wie Sie meinen. Mag sein, dass Sie Opfer einer Gehirnwäsche wurden.

      Und Ihre guten Ratsschläge in allen Ehren (obwohl ich auch da nicht verstehe was Sie meinen), aber mir geht es prinzipiell ganz gut. Es würde mir noch besser gehen, wenn ich aus diesem Drecksland rauskäme, woran ich im Moment aktiv arbeite. Denn hier ist alles so im Eimer, dass selbst die trickreichste Überredung das nicht mehr schönreden kann.

      Also, Kopf hoch und raus hier!

    • An Harry Charles: Alles etwas sehr kryptisch
      Hier die Kurzfassung:

      Die SPD ist eine Traditionspartei
      wie man weis und tauscht lieber
      Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzende
      als ihre Grundsätze zu ändern.

      Was folgt ist meine persönliche Erfahrung
      und ein Tipp zur Lebenshilfe.
      Ich muss immer aufpassen das zu dem
      was gesagt werden soll nicht noch Massenweise
      Hölzchen und Stöckchen hinzukommen.

    • @ Keller, 17:41
      Herzlichen Dank für Ihre Tipps, aber ich denke ich komme auch so klar. Und vielleicht nehmen Sie auch mal einen Tipp von meiner Seite entgegen: ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber wenn Ihre Texte formal besser abgefasst wären könnte man sie wohl auch besser lesen.
      Denken Sie nicht nur ans Enkodieren, sondern auch daran, dass andere es ja nachher dekodieren (=verstehen) müssen. Nur so kann Kommunikation klappen.

      Sonst könnte man sich nämlich auch leicht mal die Frage stellen ob es sich um rein syntaktische/semantische Schnitzer handelt (weil Ihre Texte zu hastig abgefasst sind) oder um Freud’sche Fehlleistungen (weil Ihre Texte zu hastig abgefasst sind).

      Nichts für ungut.

    • SPD
      In den Betrachtungen fehlt mE, dass die SPD zu 70% eine Beamtenpartei geworden ist. Das wird diese Partei wie einen Zombie dauerhaft in den Parlamenten halten und so – um es mit den Worten Weils zu sagen: ein Schaden für die Demokratie bedeuten.

      In den USA ist die Entwicklung beider großen Parteien über die Macht der Juristen (vom Kapital einmal abgesehen) geprägt. Wenn Obama Gesetze ablehnte, weil dies Klagemöglichkeiten vor Gerichten einschränkte – dann ist ein Rechtsstaat kurz vor dem strukturellen Kollaps.

      Na ja, die USA erleben gerade den Niedergang. Und unsere sozialdemokratisch gestaltete Republik auch.

      Wenn ein stehendes Gewässer zu viele Nährstoffe enthält – dann ist es nicht mehr futterreich, sondern es kippt ins ökologische Desaster.
      Übersättigt.

      Um es mit Westerwelle zu sagen: Beamten-SPD und Rechtsanwälte-Lobbys sind zwar nicht dasselbe, aber byzantinische Verhältnisse haben beide ausgelöst. Eine charakterlose CDU hier und ein extremer Charakter als Präsident dort sind dabei nur Ausblühungen, wie das Salz auf durchfeuchtetem modrigen Mauerwerk im Keller.

      Auf Dauer – nicht haltbar.

    • An Harry Charles: Danke für den Tipp
      Ich vermute meine Fehlleistungen
      haben mehrere Ursachen, ich werde
      aber versuchen verstehbarer zu schreiben,
      sonst nutzt es ja nix und auch ich freue mich
      ja dann doch über positive Rückmeldungen.

      Zu den Lebensweisheiten und anderen Unfällen:
      Die sind eigentlich weniger an eine bestimmte Person
      gerichtet sondern die Texte auf die ich reagiere
      sind Auslöser für spontane Einfälle
      die manchmal auch etwas mit meinem früheren
      beruflichen Hintergrund zu tun haben
      aber häufiger mit meinem Interesse an vielerlei Themen.
      Ich bin eine Art Universaldilettant.

      Manchmal ist es wohl auch so das ich versuche
      gelesene Texte für mich zu übersetzen
      und werde ggf korrigiert.
      Oft ist es hilfreich wenn man mein gesagtes nicht so ernst nimmt.

      Am liebsten ist es mir wenn Kombinationen gelingen
      in denen die beschriebene Wirklichkeit als hoffnungslos
      erkannt aber nicht als ernst wahrgenommen wird.
      (Diese wunderbare Umkehrung ist leider auch nicht von mir.)

  19. Gefahr
    So sehr ich auch Meinungsfreiheit befürworte, bitte lassen Sie sich nicht aussperren weil Sie hier zu „extreme“ Meinungen zulassen. Dafür gibt es zuwenige die noch offen ihre Meinung veröffentlichen dürfen

  20. Dieselskandal als Verlogenheit par excellance der Linksgrünen
    „wo die Bergpfirsiche aus Fernost ganz frisch sind.“

    Man muss Ihre kleinen Provokationen einfach gern haben DA, Gegner, die mich nicht befrotzeln nehme ich ja auch nicht Ernst.

    Was mich an der ganzen Debatte wieder einmal stört, ist die Scheinheiligkeit und auch schiere Blödheit der linken Medien- und Politkaste.

    Faktisch ist der Diesel der Zeit immer noch sauberer und weniger umweltschädlich als andere Verbrenner, das wird Ihnen jeder mit Ahnung der Materie bestätigen, nur Solche gibt es weder bei den Grünen noch bei der Mehrheit der Presse.

    Betrug hin oder her, selbst ohne Nachbesserungen, die den Diesel mit Harnstoff z. B. noch weiterhin zu einer Alternative machen, selbst ohne diese ist der Diesel noch besser als der Benziner.

    Nur leider schreibt das keiner.

    Die grünen, die immer mehr ex-Anstaltsinsassen ähneln, lassen sich völlig von der protektionistischen Propaganda der USA vor den Karren spannen und arbeiten weiter fröhlich an ihrem eigenen Untergang. Die Devise der US-Umweltbehörden war es die Grenzwerte so unsinnig hoch anzusetzen, dass keiner sie Erfüllen konnte, nachdem die amerikanischen Autobauer nach und nach die Segel strichen und die Asiaten und Europäer in den Markt drängten. Was wir nicht können, soll auch kein anderer bauen!

    Und unsere Biodumpfbacken glauben, es gehe tatsächlich um den Umweltschutz.

    Adios Amigos, selig sind die Armen im Geiste und die ersten werden die Letzten sein, zumindest bei der Wahl im Herbst!

  21. ... meist übersehen ..,
    … ist dass die sog Anwohnerparkzonen zum Betrug einladen, in dem die Meldedaten zurechtgebogen werden …

    Das ist also auch weitgehend eine Dummensteuer.

  22. MACHT DOCH ENDLICH ERNST UND MACHT ZU !
    werter DONNI, wie trefflich sich doch unsere gedanken treffen, habe ich doch angesichts der situation in Schtuagerg schon lange ähnliche, verwerfliche gedanken und hoffe, dass der Oberbürgermeister Dieter Thomas KUHN………äh sorry….Paul Kuhn….Thomas Samuel Kuhn……….äh wie heisst er denn nun……..ah ja……….der mann der von sich sagte; „Stuttgart eine Stadt in der ich nicht leben wollte“……..das dieser vom amt schwer gezeichnete mann endlich mal aus dem „Talkessel“ den echten „Kessel“ macht und dichtmacht.

    er hat ja gleich nach amtsantritt schon den Fernsehturm in eine fast dauerhafte ZTL verwandelt. es steckt also system dahinter oder die im amt endlich stattfindende bewältigung einer ehemals dramatischen gescheiterten absperr- oder schliessungssituation, bezogen auf den turm wohl eher eine phallische traumatisierung.

    ja, es ist den anwohnern der Parlerstrasse oder des Unteren Kienle oder gar am Herdweg nicht länger zuzumuten, dass doch die mit den zwei- oder nun wieder gar dreibuchstabigen autokennzeichen (extrembeispiele sind VAI, LEO, aber natürlich auch RT) das geruhsame arbeits- und nacht- und rentenleben der heutigen CEM- und früheren REZZO-wählerschaft stören, ganz extrem finde ich es jedoch, wenn sogar (wie hier im Blog berichtet) der ex-flüchtlingsphilosph und heute oberbeauftragte des CLANS mit seiner tennislehererIn im besten feinkostgeschäft der Stadt (leicht zu finden, es gibt kaum welche!) auch noch einkaufen darf.

    zusperren deshalb, für die von der Alb oder dem Neckarvorland kommenden abhängig lohnbeschäftigten werden parkplätze in der Wilhelma geschaffen, in den feinstaub- und NOX-freien Zonen werden die verdrängten vögel und zebras ausgewildert und groko-dile kommen in den Feuersee.

    und natürlich wird weiterhin jeder eingereiste gefragt: ja wo kommst du denn her, von der Alb etwa ? dann hat es endlich auch ein ende, dass ortsfremde – erkennbar am fehlenden Hemd vom Breuninger – teilweise eingeschleust werden müssen. ausnahme: Kretschi natürlich, aber nur, wenn er nicht mit SIG-kennzeichen und dem diesel mit der anhängerkupplung kommt !

    aber wie sagt John im angehängten video: wenn mirr neme in eur stadt kommed, dann standed ihr bald allei en eire läde rom……..

    und wie sagt er zum Stuttgarter chef: „ich weiss nicht, was du dem entnimmst mit deinem spatzenhirn, aber voraussichtlich ist dein Stuttgart bald leer“……..ausser natürlich mit einer überalterten bevölkerung, die selbst mit dem e-bike nicht mehr aus der stadtmitte ins von bomber-Harris verschonte Heusteigviertel hochkommt

    https://www.youtube.com/watch?v=HPHLhCRtO0g&index=2&list=RD5BcaDCyxhro

    • Wer wählt eigentlich sowas?

    • Ex Zeitleser
      I komm fai ausm Kreis Reitlenga, aber zemlich naoh bei Tibinga. Schduagaerd isch doa kaum a Thema oder Ziel. Oimal em Jahr willhelma , aber sonst noi danke. s`gibt viele scheenre Schtädtla außa rom voa Tü, RT,Es, bis NT usw.

      Außerdem send viele en S ziemlich onsymbadisch ond großkopfet, i han em Ausland (d.h. bereits Freiburg) emmer schtolz draufhia gwiesa, dass e koin Schtuaggerter ben. Des wär mr fai richtig peinlich gweasa, alloi wia se dao schwätza, ganz furchtbar.

      Und wenn man S dezentralisiert und z.B. viele Behörden dorthin auslagert, von wo sowieso die meisten ihrer Beamten einpendeln, kann man von mir aus Stuttgart völlig dicht machen.

    • Gelegenheit
      In Stuagard gäbe es die einmalige Gelegenheit dort richtig dicht zu machen.
      Schüttet das Stinkloch doch einfach mit dem Aushub von S21 zu und Ruhe ist.
      Solange der Bosch, der Mahle und der Daimler da mitten in der Stadt produziert, brauchen die wohl sicher nicht wegen irgendwelchen willkürlich festgesetzten Grenzwerten und ihrer Überschreitung so rumzukacken.
      Und Feinstaub ist seit Euro4 Diesel kein Thema mehr.
      Eher bei Benzinern.

    • What's happening? You been away? Yeah! Ten fucking years!
      Hey, Ruhe hier, kein böses Wort über Stuttgart.

      Stuttgart ist gefühlt die grünste Stadt der Welt.
      Hier haben Sie für die Optimierung des Bahnverkehrs mal eben die gesamte Stadt für ein Jahrzehnt in eine Dauerbaustelle mit maximalen LKW Verkehr + Abgase verwandelt.

      Welche Stadt sonst bringt solche Opfer für die Umwelt?

      Das kann nur der Schwabe.

    • Frage
      Was isch schlimm’r wia d‘ Cholera?
      Antwort
      Von d’r Alb ra.

  23. A propos "Amigos"
    Wenn man sich ein wenig in den Erneuerbahren und der Ökoindustrie umschaut, fallen einem die Heerscharen an grünen Vorstandsschmarotzern (Wenns ums Thema geht, immer nur nicken und den Fachmann machen lassen und ansonsten Sitzungsgeld kassieren) und Leuten die nur allzu gut Ihre Kontakte in die Politik nutzen um in der Toskana fett zu werden. Dass sind Strukturen und Denkweisen, die man von der CSU der 80iger her kennt.

    FJ Strauss, hab ihn selig, mit seinen Faible für Flugbenzin hätte das sicher gut gefallen…

    • Ja, der Hang zur „sauberen“ Energie muss sich halt für Theaterwissenschaftler und halbe Kunstgeschichtler auch lohnen.

  24. Sehr vergnüglich,
    wie Sie die unterkomplexen Denkmuster des linksgrünen Wahns vorführen. Vielen Dank – und weiter so.

  25. I always gagged on the silver spoon.
    Kausalitäten:

    SUV ohne Diesel ist nicht denkbar.

    Deutsche Autoindustrie ist ohne SUV nicht profitabel.

    Arbeitsplätze in Autoindustrie sind ohne Profit nicht sinnvoll.

    Steuern ohne Arbeitnehmer sind nicht realisierbar.

    Pensionen für grüne Ex-Beamte sind ohne Steuern nicht finanzierbar.

    Luxus-appartments in autofreien Innenstädten sind ohne Beamtenpensionen nicht finanzierbar.

    Whatever, könnte man sich denken, wenn man denken könnte.
    Ansonsten muss man durch Schmerzen lernen.

    Das Problem in Deutschland ist eigentlich ganz einfach:
    Die Mehrheit arbeitet nicht mehr.

    Das sind nicht nur die Feministinnen in Berlin, es sind vor allem die Rentner, die Erben und die Stütze-empfänger. Das ist die Mehrheit der Wähler und damit die die entscheiden.

    Und deshalb drehen wir uns gerade selber den Hahn zu.

    Easy as f.ck

    • Ich arbeite durchaus! Aus Neigung.

    • you're up in the rarefied atmosphere and you've forgotten what shit even looks like.
      Jesus, Don, Sie haben sich schon so weit von Arbeit entfernt, dass sie Hobby (Neigung) mit Arbeit verwechseln.
      Arbeit ist immer mit Leid verbunden, ansonsten ist es keine Arbeit sondern Vergnügen.

    • Ich habe während des Schreibens mein neues Rennrad nicht auspacken können. ich habe gelitten. Es war Arbeit.

    • Oh, you give a fuckin' aspirin a headache, pal!
      Nope, das nennt sich Opportunitätskosten.

      Arbeit für Sie wäre zum Beispiel ein gemeinschaftlicher Einkauf bei IKEA mit zwei Vertreterinnen der Berliner Feministinnen-Szene, inklusive Mittagessen im IKEA Restaurant.

      :-)

    • In te f.cking YouAssEy
      Haben die Leute die noch mit der Hand am Arm arbeiten und die Leute die seit kurzem nicht mehr mit der Hand am Arm arbeiten konnten aber wollten (weil das jetzt der Tschineese macht) den Wallstreet Heinis und dem US-Uni Gendergschwerl eine vernichtende Wahlschlappe eingehämmert (gebowiemessert).

      The hope dies (at) last.

    • @ goodnight 19:47
      Looks like YOU put the fuckin‘ cart before the friggin‘ horse, buster!
      Hangin‘ around a DIY store with 2 libber shrews isn’t labor, it’s pandemonium. The sheer thought makes you shiver and barf!

  26. Die Frage ist doch, ob der Individualverkehr mit eigenem Auto überhaupt noch eine Zukunft hat.
    Denn die Kosten übersteigen doch heute schon vielfach die finanziellen Möglichkeiten der im Beitrag genannten Bemitleidenswerten kommender Fahrverbote.

    Denkbar wäre sogar die Praktikabilität der Batterieautos als flächendeckende city cars. Die Dinger stünden dann ja überall herum und selbst längere Strecken könnten dann durch permanenten Wechsel des Vehikels, welches überall stehen gelassen werden kann, möglich sein. Nur das dauernde Umladen des Gepäcks wäre etwas nervig. Obwohl, der Gepäckverlust wie bei Fernbus oder Flieger wäre dann wohl eher unwahrscheinlich.

    Was die Beschleunigung der Gentrifizierung betrifft, das Ergebnis bleibt am Ende gleich. Aber vielleicht werden dadurch ja denkwürdige Gebäude mehr geschont und der Kostenaufwand ihrer Unterhaltung sinkt ebenso wie der der Infrastruktur. Man muß auch die Vorteile sehen. Und, je weniger Menschen pro m² die Städte bevölkern, desto weniger muß an Waren hereingekarrt werden. Auf dem Land hingegen braucht es dann vielleicht auch weniger Saisonarbeiter aus fremden Landen und die Bezahlung erfolgt dann vielleicht auch wieder vermehrt in Naturalien. Das körperliche Arbeiten in frischer Luft soll sowieso sehr gesund sein.

    Vielleicht, jetzt bin ich aber ehrlich überrascht, steht am Ende sogar die freiwillige Rückkehr zur Leibeigenschaft, ein Rückgang der Zivilisationsschäden und ein Sinken der Krankenversicherungsbeiträge, wenn alle so gesund leben. Nur über das Renteneinstiegsalter müßte man noch einmal nachdenken. Und vielleicht erlebt sogar der Morgenthau-Plan noch seine un-freiwillige Umsetzung. Aber das ist nun wirklich ein abwegiger Gedanke, oder?

    • Wenn Sie mich fragen würden: Ich würde eine Strafsteuer für kurze Autofahrten erheben und das an jene auszahlen, die mit dem Rad fahren. Je weiter die Strecke, desto geringer die Strafe. Einfach, damit die Kurzstrecke in der Stadt aufhört. Damit wäre enorm viel gewonnen.

    • When I was born the world was a far simpler place
      Jesus, Don, so funktioniert das nicht, mit dem Kapitalismus,

      Der Kapitalismus funktioniert nur, wenn wir alle und alles dem Kapitalismus dienen.

      Das Automobil muss ebenso dem Kapitalismus dienen. D.h. es reicht nicht aus, wenn es ausschließlich als Transportmittel genutzt wird. Nein, es muss vielmehr sein. Es muss Statussymbol, Sport- und Spassgerät, Panzer und Entertainmentcenter sein. Und gerade den Status kann es ja nur auf der Kurzstrecke in der City, neben der Fussgängerzone, vor der Kita, neben dem Gymn so wirklich entfalten.

      Sie könnten ja auch mal Kronleuchter und Silberkannen und Gemälde auf das Funktionale reduzieren. Vielleicht verstehen Sie dann, durch Schmerzen :-)

      Das Problem mit Personen über 50 ist halt, dass sie die Zukunft in der Vergangenheit sehen. Ihrer Vergangenheit.

      Die Zukunft sieht das anders.

    • der Diener des Kapitalismus, des Raubtierkapitalismus !
      ja wie recht hat Goodnight, ich fahre weniger mit meiner V2 als dass ich sie vor das Seecafe stelle und meine zielgruppe ansteuere, natürlich fahre ich vorher dreimal bollernd vorbei und mache ein Wheeli, anschliessend knöpfe ich locker lässig die motorradjacke (nur die jacke) auf und zeige mein ZZTop-T-shirt…………………..es treffen mich bewundernde blicke………….der gang zur tortentheke wird zum laufsteg………….

      der TESLA-fahrer am nebentisch versinkt in seinem stuhl…………

      life beyond 50 is great………………….

    • Empfehlung
      Nur mal so am Rande: Auf lange Strecken würde ich den ICE von der Deutschen Bahn bevorzugen. Das ist bequemer und schneller als mit dem neuen Porsche. Und bei der Verwendung von Sparpreisen sogar preiswerter, wenn man Steuern, Unterhalt des Autos u.s.w. mitberechnet. Manchmal sind die Dinger sogar pünktlich!
      Zudem ist im ICE eher das traditionelle Bahnpublikum versammelt, also Leute mit weißem Hemd und deutschem Paß schon seit Großvaters Zeiten und so.
      Natürlich gibt es auch ein paar Asiaten, die schnell zu irgendeinem Flughafen wollen oder gerade von einem kommen und wirklich höflich sind und keinesfalls unangenehm auffallen wollen. So macht Bahnfahren Spaß!

      Ja, ich weis… . Das Problem ist die An- und Abfahrt zum ICE-Bahnhof. Wer das mit dem ÖPNV bewältigen muss, trifft dort auf die Leute, von denen er schon nicht gerne in der Zeitung liest, und das sogar in der Realität.

      Andererseits ist so eine Fahrt im ÖPNV eine buddhistische Übung in Toleranz und ein privates Anti-Aggressionstraining. Für die, die richtig fleißig meditieren und schnelle Fortschritte machen wollen, natürlich nur nach 22:00 Uhr.

    • @ kurt
      Ganz genau. Wenn Sie allerdings nicht gerade von ICE- Haltestelle zu ICE- Haltestelle reisen, sondern Ihre Strecke mit anderen Zügen plus Umsteigen bedient wird, dann würde ich als Frau immer das Auto bevorzugen.

    • Die Zukunft sieht das anders
      Da haben wir sie schon, die Zukunftskrise. Der Nachschub bei den Ü50 endet nie.

  27. Ach der Don...
    ….
    Don Alphonso sagt:
    8. August 2017 um 18:51 Uhr

    „Wenn Sie mich fragen würden: Ich würde eine Strafsteuer für kurze Autofahrten erheben und das an jene auszahlen, die mit dem Rad fahren. Je weiter die Strecke, desto geringer die Strafe. Einfach, damit die Kurzstrecke in der Stadt aufhört. Damit wäre enorm viel gewonnen.“

    …. möchte also auch mit Strafen steuern, möchte bestimmen, wer, was wann, wo darf.
    Ab zu den Grünen Don,dort sind Sie gut aufgehoben.
    Übrigens in der Schweiz gibt es keine Umweltzone, etwas liberaler dort, die Gesellschaft.

  28. Und diesmal sogar ein 9tes in "größer"...
    Kein Wunder, dass der Ansatz schon vermurkst ist und die Schlussfolgerungen sind’s erst recht! Also mal richtig herum:

    Stadtluft macht frei, führerscheinfrei, that is, für Stadtbewohner gibt es ein absolutes Fahrverbot, repeat, absolutes: Kein Auto, kein Motorrad, kein Roller, kein Rollbrett, kein Rollschuh,… und natürlich auch überhaupt keine Fahrräder mehr, nicht mal ausnahmsweise – welch ein Segen auf Gehwegen und an Ampeln! Führerscheinfrei, die Lappen/Karten werden ersatzlos eingezogen und auch für Fahrten außerhalb der Städte nicht wieder herausgerückt. Fahren dürfen innerorts nur noch Dauerhaftaußerhalbderstadtwohner, jedoch bloß Feuerwehr-, Polizei-, Notfallbedienstete (die ja wegen der hohen Stadtmieten eh jwd wohnen) – die für die Innenstadtsicherheit Zuständigen.

    Parkplätze lediglich für die Auswärtigen und allenfalls jenseits der Stadtgrenze, bis zu der obendrein die Versorgung durch Bahn/LKW erfolgt, danach übernehmen Fußtruppen das Angelieferte zum Zieltransport. Wir verbinden zum nämlichen Behufe

    d1mquhhbkq1b1r.cloudfront.net/2013/04/25/1504341_web.jpg

    mit

    img.fotocommunity.com/kopftransport-0bd8fb52-7700-4ea8-8e85-cd5d9925c7fa.jpg?height=1000 (hier am Lieferwagen zu sehen)

    Damit können wir überdies unsere U[ahem. Don] ger-ne sinnvoll inkludieren und sogar sanft. Sanft? Richtig, Sänftenwiedereinführung ist ja hier bereits vorgeschlagen worden: Genauso muss es sein – wir schaffen das!!!

    • Statt Sänfte...
      werte Frauke, hätte ich lieber mein PAGUV (Personal Anti Gravity Utility Vehicle). Ich stelle mir dabei einen Dreisitzer vor, so eine Art Drei-Liege-Sitzer, aber mit Bordküche, -dusche und -toilette. Und genügend Sprungkraft, um auch einen Konzertabend an den Ringen des Saturns mitzuerleben und am nächsten Morgen vor 35 Jahren frische Brötchen bei einem schlesischen Dampfbäcker in Göttingen einzukaufen.

      Wir schaffen auch das – wenn wir das wollen.

    • als hätten wir eine zweite Erde in Reserve.
      Sie haben sowas offenbar tatsächlich: Geistern da in aller Gemütsruhe am Saturn herum, verarbeiten dessen Grobstaubringe in bewährter, gewohnter Weise zu Saturnfeinstaub. Und dann feinkrümeln Sie auch noch mit knusprigen Brötchen, ist es denn zu fassen, ßtßtßtßtßt…

  29. eGentrifizierung
    Die Argumente gelten brigens nicht nur für eine Fahrverbotszone, sondern auch dafür, wenn der Verkehr zunehmend durch Elektofahrzeuge abgewickelt wird. Die Innenstädte werden dann lebenswerter, begehrter und teurer.
    Wie könnte man das Erste und Zweite ablehnen, dennoch wird das Dritte folgen und unsere linksgrünbesselten Freunde haben gute Aussichten, sich dauerhaft lauthals zu beschweren, dann über Gentrifizierung.

    • In Italien ist das übrigens kein Anlass zum Jammern, weil nur sehr wenige in den Altstädten mieten. In Deutschland ist das deutlich anders. Während sich also in Italien ärmere Erben halten können, werden die Mieter als erste verdrängt. Und das sind halt mehr die Jungen.

  30. Die Grünen müssen echt verzweifelt sein.
    Gerade deutlich zu sehen, dass sie in München jetzt versuchen, mit Hilfe der AZ ein „SUV-Verbot für die Innenstadt“ durchzusetzen, das auch für Autos mit zu lauten Motoren gelten soll.
    Sie schikanieren damit ihre eigene Klientel – und merken es nicht einmal. Es sind ja schließlich die Gattinnen von erfolgreichen Männern, die mit ihren SUV die Kinder zur Schule bringen und anschließend im Bioladen einkaufen, die sich ganz toll dabei vorkommen, wenn sie Grün wählen ….
    Die zweite Gruppe sind ja die besonderen Hätschelbabies der Grünen. Die dürfen sogar in München mit Vollgas über die Ludwigstraße fahren und die Polizei ist machtlos dagegen. Das möchte ich gerne mal sehen, ob die Straßenrennen dann aufhören, wenn die Grünen das verordnen …. Aber dazu hat der Herr Marxeiner ja schon einen sehr köstlichen Artikel geschrieben: http://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_allah_faehrt_zwoelfzylinder
    Daran wird die Panik der Grünen besonders deutlich. Irgendwie kommen sie mit ihren Ideen zur falschen Zeit.

    • ...das auch für Autos mit zu lauten Motoren gelten soll
      Bitte die Motorräder nicht vergessen.
      Mit diesen Dingern wird oft mit Absicht
      sehr viel mehr Lärm gemacht.

      Ich bin im übrigen der Meinung das Motorräder aus diesem Grund
      auch in bewaldeten Regionen nichts zu suchen haben.

      PS Ich habe als PAH* Aktionär (hält 52% der Stammaktien des VW Konzerns und über dessen Tochter Audi Ducati) nichts dagegen wenn viele Fahrzeuge verkauft werden, mir ist dabei aber nicht wichtig das sie auch gefahren werden.Da besteht für mich überhaupt kein Zusammenhang.

      vgl auch gute Bewaffnung für die Bundeswehr ohne Kriege zu führen
      anstatt wie jetzt mit schlechter Bewaffnung (Kampfhubschrauber mit Stauballergie) überall scheiternd herumzuturnen.

      PSS Glücklicher Weise lässt sich Frau Dr. Merkel
      in einem gewichtigen Audi-Benziner** herumfahren.
      Mit was ihre Flugzeuge und Hubschrauber betrieben werden
      kann ich natürlich nicht sagen.
      Plug-in-Hybride sind es wahrscheinlich nicht.

      Kann mir jemand in diesem Zusammenhang sagen
      wieviel CO2 die Bundesnegierung bei ihren Reisen
      zu Klimakonferenzen produziert hat?

      * Kauftipp
      ** ergibt sich aus Audi und VW eigentlich Auweh?

    • @Cinderella 01
      „…die sich ganz toll dabei vorkommen wenn sie grün wählen.“ Sehr sinnig, das alles. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Grünen ja dereinst als Partei gegründet wurden um gerade jene Schäden zu reparieren, die durch den Karrierismus der Alphagatten besagter Ökoladeneinkäuferinnen entstanden ist.

      Es drängen sich 2 Fragen auf:

      -könnte es sein, dass „grün wählen“ und „sich grün geben“ nur eine Tarnkappe ist um zu verbergen, dass man dahinter genau den knochenhart naturzerstörerischen Karrierekurs wie seinerzeit weiter fährt?

      -ist es eigentlich ein Zeichen von Intelligenz, wenn sich eine politische Modeerscheinung, die bei allen denkenden, wachen Menschen mittlerweile (u.a. wegen den implizierten Dingen wie Heuchelei, Fassade, etc.) nur noch ein Gähnen auslöst weil sie total out ist (https://www.youtube.com/watch?v=8_Uz7ZU0FuE), bei einigen Vertretern der Schickeria jetzt erst Fahrt aufnimmt? Wie gelingt es denen, bzw. ihren vermutlich auch nicht wesentlich intelligenteren Männern eigentlich, es überhaupt bis zum Cayenne-SUV zu bringen?

      Man fasst es nicht!

  31. Böse
    aber sehr fein geschrieben. Danke schön.
    Um sich bei den Verteilern von Staatsknete anzubiedern, schreiben sich die Herr- und Frauschaften der Konkurrenz immerhin die Finger wund gegen die ärmeren Leut. Heutzutage natürlich blumig als abgehängte Modernisierungsverlierer mit Wahlrecht auf Bewährung umschrieben.
    Oben buckeln, unten treten. Den modernen Journalismus ohne Radfahrermetaphern zu beschreiben wäre so, als stellte man sich Berlin ohne Hundehaufen und Glasscherben vor.

    Btw, es war Danisch, der darauf hinwies dass eigentlich gerade Journalisten selbst die größten Modernisierungsverlierer sind. Ständig am Jammern, dass das böse Netz ihnen die durch das voneinander Abschreiben wohlverdienten Umsätze raubt.

    • Ich mag es halt laut und schonungslos. Ich bin so. Ich komme aus Bayern, aus mir wird kein Flenner mehr.

  32. Die Wahrheit wird Euch frei machen - Danke, Don
    Schön haben Sie das wieder ausbuchstabiert. Es ist eigentlich wie mit allem, was manche biodeutsche Globetrottel meinen von auswärts kopieren bzw nach Hause importieren und dann wie im Zeitraffer in deutscher Gründlichkeit durchimplementieren zu müssen!
    Von den im Urlaubsparadies gut dotierter HerrschaftInnen nur für dortige Einheimische bzw Kenner sichtbaren Kehrseiten politisch korrekter Altstadt-Diesel- Fahrverbote oder sonstigen ideologisch kompatiblen Konfigurationen ist dabei erstmal keine Rede. Erst, wenn die Macht des Faktischen in Form von Folgewirkungen brutal und mitnichten nach politisch korrekter Lesart den eigenen Wahlkreis bzw das persönliche urbane Soziotop unserer Weltverbesserer erreichen, ist die Überraschung groß. Oft genug ist schon in vergleichbaren Situationen zu hören gewesen, man hätte “ den Menschen“ die geschenkte persönliche Kulturrevolution wohl nicht verständlich genug vermittelt. Oder man paukt gleich eine Art Haltsmaulpolitik durch, wenn es um neuralgische, also Systemfragen geht. So war es schon mit der naiv- dilettantischen Kartoffelversion von Multikulti ( jetzt ist unsere Gesellschaft dank systemischen Staatsversagens binnen zwei Jahren auf dem beschleunigten Holzweg zu einem innerpolitischen und -kulturellen Spaltungsgrad, wie ihn etwa die britische oder französische Patchworkgesellschaft nach zwei oder drei Jahrzehnten Verdrängungspolitik erreicht haben). Und jawoll, analog könnte es dank der Anti-Diesel-Inquisition auch wieder laufen: im Namen einer besseren, schöneren Welt (“ brave new world“) entstehen wieder neue Schieflagen, die vermutlich erstmal scheinheilig schöngeredet werden. Sie haben plausibel dargelegt: der Umweltjakobinismus wird an vielen Orten in der Konsequenz womöglich wie ein Gentrifizierungsturbo wirken. Und erstmal werden alle eifrig mitmachen: Politik, Medien, Verwaltungen, interessierte Altstadtbewohner. Ich kann aber angesichts der programmierten Bruchlandung keine Häme empfinden.
    Denn, ganz ehrlich, verehrter Don: ich habe tatsächlich Empathie vor allem mit manchen Alteingesessenen bzw kinderreichen Familien oder hart arbeitenden eingebürgerten Geschäftsleuten, die hierbei nicht durch eigene Dummheit (= falsche Wahlentscheidungen/Gehirnwäsche), sondern unverschuldet abgehängt werden. Man hat den Leuten jahrelang erzählt, der Diesel sei umweltfreundlich. Manch einer kann sich nur einen in der Familie leisten. Und etliche Pendler nutzen ihre teuren, umweltfreundlichen ÖNV – Abos seit 2015 nimmer so gern, die sie statt des noch teureren Zweitwagens angeschafft haben. Die Gründe hierfür wiederum sieht man ( nicht überall, und anderswo sicher auch nicht so oft wie in Berlin, aber doch immer öfter) an so manchen Bahnhöfen/ZOBs rumlungern. Leute aus aller Herren bzw Herrinnen Länder, auch aus jenem, dessen Kultur zuletzt wie im Zeitraffer implodierte.

  33. Denken von Vorgestern
    https://www.zf.com/corporate/de_de/products/technologietrends/e_mobility_1/e_mobility.html
    Bei einem Urlaubsgespräch hat der Chef von ZF mal vom Jahr 2025 in seinem Haus parliert.

  34. Dieselemission ist wohl nicht gleich Dieselemission
    warum regt man sich so tierisch über Diesel-PKWs auf und ignoriert die alltägliche LKW-Katastrophe auf unseren „Auto“bahnen (mittlerweile eher LKW-Standspuren)? Jedesmal wenn ich dort unterwegs bin (leider oft der Fall) macht es mich fassungslos, die endlosen Kolonnen dieser Konsumterror-Dickschiffe sehen zu müssen. Womit fahren die eigentlich? Mit Solar oder Holzgas? Wohl kaum, sondern mit demselben Zeugs wie die Turbopampersbomber der Weicheidaddys.

    Dass die unästhetisch-bedrohlichen, mit Planen bespannten Dick-Breit-Wackeldinger ein normales Fahren nicht mehr zulassen stört ja keinen-denn es könnte sein, dass Fahren Spaß macht und schon aus dem Grund muss es als verboten angesehen werden (in einer Gesellschaft, die sonst so plakativ mit jeder Form von Promiskuität prahlt). Was soll es auch schon für Spaß machen, alle paar Meter ein Elefantenrennen vor der Nase zu haben, das meist entsteht durch das zögerliche Zockeln von Frauen hinter den LKWs (Frauen können viel mehr nicht als nur nicht einparken).

    Das wäre jetzt mal ein Betätigungsfeld für die Grünen: statt Femi-und Genderkrampf wirklich etwas für die Umwelt und mehr Lebensqualität zu tun. Ganz gleich wie man es hinkriegt, ob durch 1000% Mautaufschlag oder wochenlange LKW-Fahrverbote: die Dinger müssen irgendwie da weg.

    Aber es ist eben auch wiederum nur eine der vielen Seuchen, die man hierzulande (am besten zuscheißen den ganzen Dreck) durchleiden muss.

    • Bitte bedenken: Ohne AntiGrav...
      bedeutet keine LKWs (just in time): Regal sind leer = nichts zu fressen = Zusammenbruch der Zivilisation.

    • @ Harry Charles
      Natürlich können die „Dinger“ weg. Man muß nur per Gesetz eine Quote für den Gütertransport per e-mail festsetzen, analog zu den „Erneuerbaren Energien“, also 2030 auf 80 %. Dabei hinderliche Naturgesetze (Physik, stupid) werden mit 2/3 Mehrheit des Bundestages abgeschafft.

    • @ Nat
      Wie bitte? Also ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es etwa 20% von dem Verkehr, den wir jetzt haben. Und die Regale waren da eher noch voller, will sagen selbst der materielle Lebensstandard war höher als heute. 80% der LKWs auf unseren Autobahnen sind ausländischer Herkunft. Und ich würde wetten, ein Großteil von denen fährt hier nur durch, ohne auf- oder abzuladen. Das kann man anders steuern wenn man nur will.
      Und selbst wenn eine ausländische Firma bei uns hier Maschinen kauft und damit unsere Wirtschaft in Gang hält, die kann man auch anders als per LKW transportieren, selbst wenn es dann ein paar Kröten mehr kostet.
      Alles eine verkehrsplanerische Angelegenheit, oder?

    • @ Dust
      Herzlichen Dank für Ihre eher schwache Ironie. Vor allem Angehörigen Ihrer Generation dürfte es oft wenig bewusst sein, dass man den ganzen (teilweise völlig unnötigen) Konsumkrempel widerstandslos zwar über den Telefondraht bestellen, aber eben nicht rankarren kann. Und das ist einer der Gründe, warum wir so volle Straßen und Autobahnen haben, voller LKW und weißen Kastenwägen (die von termingehetzten Irren chauffiert werden).

      Es gäbe definitiv noch andere Transportmöglichkeiten als die Straße, z.B. per Bahn. Darüber hat man schon mal nachgedacht, zu einer Zeit als man sich die übervollen Autobahnen von heute noch nicht vorstellen konnte. Und es wäre jetzt allerhöchste Eisenbahn, also wieder höchste Zeit ernsthafte Überlegungen in diese Richtung anzustellen (it’s transport planning, stupid!).

      Auch unsere Straßenoberflächen (die nicht aus dem 3D-Drucker kommen) halten diese abartigen LKW-Massen nicht mehr aus. Unsere Autobahnen sind nur noch kaputt. Immer mehr Baustellen bedingen immer mehr Staus auf ohnehin schon total übervollen Straßen. Also Verkehrskollaps von mehreren Seiten gewissermaßen.

      Und komme mir jetzt keiner und sage unser Wohlstandsniveau erfordere das alles. Selbiges und meiner Meinung auch unsere Lebensqualität waren in den 80-er Jahren wesentlich höher. Dass jüngere Generationen in diese abartigen Zustände hineingeboren werden und nichts anderes kennen macht das Ganze nicht besser.

      Es würde sich jedenfalls sehr Vieles optimieren lassen, so viel steht fest.

      Irgendwann werden selbst die dümmsten Rindviecher einsehen, dass man Stress nicht essen kann.

    • Just in time...
      „Wie bitte? Also ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es etwa 20% von dem Verkehr, den wir jetzt haben. Und die Regale waren da eher noch voller, will sagen selbst der materielle Lebensstandard war höher als heute.“

      Klar, widerspricht sich aber nicht. Just in time bedeutet, dass Lagerhaltung heute auf der Strasse stattfindet. Die Regale stehen beim Discounter. Logistikcenter sind reine Umschlagplätze. Dieser Trend wird sich noch weiter verstärken. Man (die Leitung von Farmland 147) will das so. Und weil bei der Raffinerie des Erdöls die Dieselfraktion begrenzt ist, muss in Zukunft eben von PKW auf LKW umgeschichtet werden. Der Diesel-PKW wurde zu beliebt. Hier ein statement des Bundesumweltamtes dazu:

      „Der Kraftstoffverbrauch im Pkw-Verkehr verschiebt sich seit 1995 kontinuierlich von Benzin zu Diesel. Während der Anteil von Benzin 1995 noch 84 % betrug, sind es mittlerweile 56 %. Der Benzinverbrauch ist von 1995 bis 2015 um 36 % gesunken und der Dieselverbrauch um 169 % gestiegen (siehe Tab. „Kraftstoffverbrauch von Pkw und Kombi“).

      Der Kraftstoffverbrauch im Straßengüterverkehr stieg im gleichen Zeitraum hingegen um fast 19 %. Ursache hierfür ist ein deutlich gestiegenes Transportaufkommen, das die technisch bedingten Verbrauchsminderungen überkompensiert. Der Anteil des Güterverkehrs an der im Straßenverkehr verbrauchten Kraftstoffmenge wuchs damit von 27 % im Jahr 1995 auf 32 % im Jahr 2015 (siehe Tab. „Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehr“).“
      (http://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/kraftstoffe)

      Das verstehen die Tiere auf Farmland 147 aber nicht. Was sie verstehen, sind moralische Keulen und moralische Pranger. Deshalb wird das fortschrittlichere Antriebskonzept Diesel eben zum pösen Stinker gemacht. Man erfindet dann Euro X, NOx, Feinstaub usw., weil CO2 geht ja leider nicht. Warum? Banalthermodynamik: Die Dieselverbrennung hat einen höheren Wirkungsgrad als die Benzinverbrennung, weil durch höhere Kompression auch ein grösserer thermodynamisch nutzbarer Temperaturunterschied entsteht.

      Zusammenfassend: Diese ganze Debatte um „saubere Innenstädte durch Dieselervermeidung“ ist wieder mal ein reines Scheingefecht, wofür man blödgrünes Moralin braucht. In Wirklichkeit geht es darum, das Distributionsparadigma Strasse = Lager nicht ändern zu müssen. Hierzu muss Diesel billig bleiben (können).

    • Just in time 2 ....
      Ich sag mal was voraus: Autonome Beförderungskonzepte werden primär nicht für PKWs, sondern für zukünftige LKWs angedacht. Das mobile Lager ist nämlich erst bei 24/7/365-Nutzung hochoptimiert. Im Güterverkehr stört der Fahrer am meisten, denn er ist Mensch und braucht Schlaf. Insbesondere beim Güterfernverkehr bedeutet das, dass der LKW dann nutzlos herumsteht oder ein zweiter Fahrer mitfahren muss, was den Lohnkostenanteil heraufsetzt.

      Viele von uns werden es vermutlich noch erleben, dass die Mittel- und Überholspur unserer Autobahnen ständig mit LKWs zugestopft sind, während für den Individualverkehr in PKWs nur noch die rechte Fahrspur übrigbleibt.


    • @Nat.just in time
      Danke für diese Darstellung, solche möglichen Veränderungen erscheinen mir plausibel (und Harry Charles‘ Vorstellungen als kindliches Wunschdenken).
      Wissen Sie vielleicht zufällig auch was über das Maß an reinem Durchgangsverkehr in D (d.h. nicht von D ausgehend, nicht in D endend), wie der in den letzten 40 Jahren so war?

    • @ Harry Charles 13:24
      Glückwunsch zur Fähigkeit der Altersbestimmung durch Lesen von Blog Beiträgen ;-). Der Vorschlag, die Bahn als Alternative zu benennen, in Kenntnis der Fakten, daß weder die Rheinschiene zur Schweiz, die Y Trasse für Hamburg, noch die Anbindung des Jade-Weser Ports zum zügigen ;-) Abtransport der Container aus China per Bahn dank Blockade krakelender Minigruppen und Verbandsklagerecht kaum Fortschritte macht, ist genauso Wolke 7 wie St. Maddins Sprüche. Im Übrigen halte ich die pauschale Klassifizierung der hart arbeitenden Kleintransporterfahrer als „Irre“ für arrogant und abgehoben.

    • @Colorcraze
      „Wissen Sie vielleicht zufällig auch was über das Maß an reinem Durchgangsverkehr in D (d.h. nicht von D ausgehend, nicht in D endend), wie der in den letzten 40 Jahren so war?“
      Noch nicht ganz treffend, aber die Aussage steckt im grünen Anteil des Kuchens Kuchen mit drin. Der Bärenanteil besteht aber im Güternahverkehr (bis 150 km).
      https://www.forschungsinformationssystem.de/servlet/is/292087/

    • @Nat.
      Aah. Frau dankt! Das ist zwar wohl aggregiert (mehrere Jahre zusammengefasst, kein weiterer Zeitschnitt) und nicht so ganz das gesuchte Kriterium, aber als grobes Übern-Daumen-Peilen für die Anteilsgröße am Verkehr überhaupt durchaus ein Anhaltspunkt.

    • @nat, 09.08.2017, 14:00 und colorcraze 16:53
      „…Regale im Discounter bleiben leer…“. Also ich bezweifle, dass es sich bei den transportierten Gütern mehrheitlich um Lebensmittel oder Discounterware handelt (kenne aber zugegebenermaßen auch keine Statistiken). Man sieht das meist auch auf den LKW-Aufschriften. Es dürfte sich in der Mehrzahl der Fälle zumindest nicht um verderbliche Ware handeln.

      Und wenn Sie der Meinung sind, meine Vorstellung sei naiv, dann erklären Sie mir doch bitte mal warum das Folgende nicht möglich sein soll: eine sagen wir slowakische Firma kauft bei uns eine Maschine (eines unserer typischen Exportgüter), und zwar im äußersten westlichen Teil des Landes. Die transportiert man von der Erzeugerstätte zur nächstgelegenen Bahnstation. Von dort transportiert man sie über die Schiene bis zur dem Kunden nächstgelegenen Bahnstation. Dort holt sie dann ein LKW ab. LKW-Strecke bei uns, sagen wir 20 km und in der Slowakei auch so um den Dreh. Jedenfalls verstopft dann nicht ein LKW, der über hunderte Kilometer hin- und zurück fährt unsere Autobahnen. Erklären Sie mir warum das nicht möglich sein soll? Mag sein, dass die Bahn etwas teurer ist, aber das könnte man ja irgendwie regeln. Wär die Sache aber wert.


    • @HarryCharles: dieses Tröpfchen auf den heißen Stein wird nichts wesentlich verändern, Maschinen sind nichts, was man ständig und regelmäßig kauft, so daß man da extra eine Bahnrelation nachguckt. Das ist so wie Umziehen, möglichst ohne Pause und ohne Wackeln einmal von A nach B. Davon abgesehen las ich vor ein paar Wochen (auf einer chinesischen Seite, glaube ich), daß nun der erste durchgehende Güterzug von China nach München fuhr.
      Für Langstreckentransporte ist Bahn also wohl im Kommen.
      Für kürzere Strecken weniger – eine Teillieferung aus diesem Zug sollte wohl in die Slowakei und wurde dorthin per Lkw gebracht.

    • @Harry Charles sagt: 10. August 2017 um 22:24 Uhr
      Früher war das so ganz lange mit den Waren. Lieferung erfolgte per Bahntransport – nur die letzten km per LKW.
      Manche Unternehmen hatten sogar eine Bahnlinie bis ins Werk.
      Bis…
      in der Vorstandsetage der Bahn die Manager aus der Automobilindustrie Platz nahmen.
      Danach wurde „verlagert“. Auf die Straße.
      Und auch der Nahverkehr „bereinigt“. Wegen angeblich zu hoher „Kosten“. Streckenstilllegungen.
      So dass auch Pendler vom Land zur Arbeitsstelle in der Stadt PKW nutzen mussten. Und weiter müssen.

    • Warum gibt es in der Schweiz kaum LKWs auf den Autobahnen?
      Obwohl der LKW- Verkehr der Nord-Süd-Achse durch die Schweiz geht?

      Ganz einfach:

      An der Nordgrenze werden die LKWs auf die Schiene verladen, an der Süd-Grenze ausgeladen..

      Durch die Schweiz geht der LKW- Verkehr auf der Nord-Süd-Achse.
      Dafür sorgt die teure Schwerverkehrsabgabe.

      Selbstverständlich könnte man das auch D machen, nämlich Schwerverkehrsabgabe und LKW-Verladung auf die Schiene.

      Oder mit einem entsprechenden Container-System.

      Das Problem dabei: Auf der Bahn transportierte LKWs gehen nicht so schnell kaputt.

      Das passt nicht zum Geschäftsmodell der LKW-Produzenten.

      LKWs müssen rollen, damit der Rubel rollt.

      Deshalb sorgen Wirtschaftslobbyisten und korrupte Politiker dafür, dass in D keine Schweizer Verhältnisse entstehen.

  35. @ nur mal so sagt
    und Kuchen essen!

  36. Passt so
    Das passt doch so für die Grünen – oder haben Sie die je für eine proletarische Partei gehalten? Doch wohl nicht. Man muss ja nicht unbedingt Fahrverbote einführen, es genügt schon, die Fahrt in eine Innenstadt kostenpflichtig zu machen, wie zum Beispiel in Oslo. Dann fahren diejenigen, die außerhalb im schönen Haus am Meer wohnen und es sich leisten können, eben mit dem SUV in die Stadt, bringen etwa die Kleinen zu Musik-, Tanz- etc. Unterricht, die, die es sich nicht leisten können, verfrachten sie in die Ölfis. Willkommener Nebeneffekt ist, dass die Autofahrt in der Stadt jetzt viel angenehmer ist. Auch diese politische Maßnahme wird, soviel ich weiß, von den Grünen gelobt. Nicht zufällig war neulich in der FAZ zu lesen, dass Grüne- und FDP-Anhänger die Wohlhabendsten sind.

  37. Spazierstoecke vor !
    Derselbige laesst sich auch gut zur Selbstverteidigung (siehe stick fight or cane fighting) einsetzen wie ein aelterer Herr schon vor etwa einem Jahrhundert feststellte. und prompt eine Anleitung dazu verfasste. Und Selbstverteidigung scheint ja heute – warum nur – wieder ein interessantes Thema zu sein.
    Anmerkung: Die von mir betreuten Diesel machen richtig was her – bis zu eintausend PS pro Stueck. Wenn die durchatmen bei Lastwechsel sieht man es.

  38. Stuttgart...
    … könnte man auch höherlegen.
    Sie buddeln ja schon im Untergrund.
    Pro Tag 2cm, sind im Monat 60cm
    sind im Jahr, ach rechnen sie doch selbst.
    Mit dem Aushub schüttet man dann den Tegernsee zu und macht
    ´ne Forme 1 Strecke draus.
    Ich schreib`das mal dem Fritz.

    • höherlegen?
      .
      Man könnte es aber auch komplett unter der Erde versenken.
      Nicht nur den Bahnhof.

  39. Nur bedingt realisierbar
    ZTL (stirnrunzel… „zona a traffico limitatO“ muß es heißen, oder?) funktionieren da, wo die entsprechende Stadt noch in einer Zeit gebaut wurde, als es ohnehin keine Autos gab. In Italien gibt es das oft. Ein gutes Beispiel in Deutschland ist Regensburg, ein mittelalterliches Schatzkästlein, und bereits heute in weiten Teilen des Zentrums autofrei. Ja, die Immobilienpreise dort steigen exorbitant, es lebt sich gut in der ZTL.

    Wo’s eher nicht funktionieren wird, sind Orte wie Brasilia oder Ludwigshafen… Städte, die ihre heutige Gestalt annahmen, als es bereits Massenverkehr und große Verkehrsschneisen gab, um die Arbeitsbienen von A nach B zu bringen. Ausnahmen mag es geben, wo sich eine Großstadt ein zuvor autonomes Zentrum einverleibt hat, z.B. ein früheres Dorf. Daraus wird mit etwas Glück ein Barrio, wo Struktur nach menschlichem Maß bewahrt wird, um ein Zentrum herum gruppiert. In Bayern war das traditionell die Trinität aus Kirche, Wirtshaus und Maibaum. Wenn man sich allerdings eine Großstadt mit starker Nachverdichtung ansieht, zum Beispiel München, erlebt man eher gesichtslose Nicht-Orte statt alte Dorfkerne (die es aber da und dort noch gibt). An den „neuen Zentren“ findet man vielleicht E-Car-Steckdosen und Leihfahrradstationen, aber keine Aufenthaltsqualität und auch keine Basilika von Alberti zum Abzeichnen. Es ist kein Spaß, mit dem Fahrrad durch solche Orte, Ausfallstraßen, Kreisverkehre und Gewerbegebiete bis zum nächsten Aldi-Lidl-DM-Deichmann-Cluster zu radeln, um einzukaufen. Man will nur schnell durcheilen, und am schnellsten geht das mit dem Auto.

    In der Konsequenz hieße das für Stadtplaner, zukünftig wieder mittelalterlich zu bauen, plus Ladestationen. Danach sieht es aber derzeit nicht aus.

  40. Titel eingeben
    gibts eigentlich den barchetta noch? Lange nichts mehr davon gehört oder gesehen.

    • Mein italienisches Bötchen
      hat jedenfalls gerade wieder TÜV ohne Mängel bekommen.

      Überlege mir aber, es vielleicht gegen einen alten „Eicher“, „roten Porsche“ oder „Deutz“ zu tauschen.

      Man weiß ja nie, welchen Schlamassel unser politisches Qualitätspersonal plus Entourage noch anrichten wird, und dann ist ein Traktor vielleicht doch praktischer zum Holzen und größflächigen Umgraben als ein Cabrio…

    • Hörprobe
      The song describes a future in which many classes of vehicles have been prohibited by „the Motor Law“. The narrator’s uncle has kept one of these illegal vehicles (the titular red barchetta sportscar) in pristine condition for some „fifty-odd years“ and keeps it hidden at his secret country home (previously a farm before the enactment of the aforementioned Motor Law). Every Sunday, the narrator sneaks out to this location and goes for a drive in the countryside. During one such drive, he encounters a „gleaming alloy air car“ that begins to chase him along the roads. A second such vehicle soon joins the pursuit, which continues until the narrator drives across a one-lane bridge that is too narrow for the air cars. The song ends with the narrator returning safely to his uncle’s farm.
      Kommentar von Buster Wheel
      https://www.youtube.com/watch?v=FAvQSkK8Z8U

  41. Speeding around underneath the yellow lights
    Eine deutliche Verbesserung der Luftqualität ist den Innenstädten nur durch einen konsequenten Umstieg auf den ÖPNV zu erreichen, also auf Taxis.
    Gute Lösungen können so einfach sein.

  42. Luftreinhaltung am Arbeitsplatz und auf der Straße
    Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 900 legen einen Arbeitsplatzgrenzwert von 0,95 mg/m3 für Stickstoffdioxid fest.

    Der Grenzwert gibt an, bei welcher Konzentration eines Stoffes akute oder chronische schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen nicht zu erwarten sind. Arbeitsplatzgrenzwerte sind Schichtmittelwerte bei in der Regel täglich acht-stündiger Exposition an 5 Tagen pro Woche während der Lebensarbeitszeit.

    Für die Straßenluft sollen 0,05 mg/m3 im Tagesmittel nicht häufiger als 35 Tage im Jahr überschritten werden.

    Und zum Vergleich: 0,95 mg/m3 für die Dauer eines Arbeitsleben gelten als unbedenklich.

    Wenn das nicht hysterisch ist, weiß ich ja nicht.

  43. SIE fahren E-bike, Don?
    Zumindest klingt das im Text zu Anfang so.

    Übrigens, statt der ganzen Verbote und der immer feineren Feinstäubchen, – statt des Abwürgens einer florierenden Autoindustrie im Rahmen eines camouflierten Wirtschaftskrieges der usa (vor dessen Wagen sich die sogen.Umweltbemühten wie Esel spannen lassen),- statt der Subvention von unrationalen E-cars, wäre es in der Tat sinnvoll, E-bikes für Innenstätte und Arbeitswege massiv zu subventionieren.

    Bei diesen Rädern stimmt nämlich das Verhältnis Gesamtgewicht/ Transportgewicht
    .

    Ich selbst finde ebikes unsportlich, aber wenn das Alter kommt (oder ich tägl.40km zur Arbeit fahren müßte) dann sind sie effektiv und hilfreich.

    Vielleicht aber ist die vielgepriesene Mobilität nicht der Segen, sondern der Fluch der Neuzeit.
    Darüber können wir dann nachdenken, wenn diese Idioten das industrielle Potenzial Deutschland zugrunde gerichtet haben und sich die Afrikaner und Orientalen hier ganz zu Hause fühlen werden.
    Dann gehts zum Heizen zum Wildroden in den deutschen Wald… .
    Und wenn die Erosion dann ihren Beitrag getan hat, sieht der Schwarzwald aus wie der Sinai und der Westerwald wie das Altlasgebirge.

  44. Fahren Sie Rad, aber benutzen Sie den Kopierer nicht!
    Die Feinstaubbelastung an Deutschlands dreckigstem Ort, dem Stuttgarter Neckartor, beträgt 38 Microgramm per Kubikmeter Luft im Jahresmittel. In München (Landshuter Allee) beträgt sie 25, Frankfurt (Friedberger Landstrasse) 23 und in Berlin 23 (Neukölln) und 26 (Mariendorfer Damm) Microgramm / Kubikmeter.
    In einer Studie des Bundesamtes für Risikobewertung lag die Feinstaubkonzentration in Büros, in denen Laserdrucker oder -Kopierer aufgestellt waren, zwischen 30 und 300 Microgramm/Kubikmeter (Mittel: 57 Microgramm pro Kubikmeter, bei PM 10 35,8 Microgramm pro Kubikmeter).
    Zum Vergleich wurden in Wohnräumen zwischen 10,8 und 71,2, in Schulen 30 – 300 und in Kneipen und Diskotheken kontinuierlich über 1000 Microgramm pro Kubikmeter gefunden.
    Mein Laserdrucker darf also mehr Dreck machen, als ein AUDI A8. Das nenne ich Ingenieursleistung (von Audi).
    Mit den Fahrverboten müssen aber auch natürlich Vebote der Benutzung von Büroräumen (s.o.), der U-Bahn (5x höhere Belastung) und der Kneipen (s.o) erlassen werden. Es gibt viel zu tun, für die DUH. Packen Sie es an .
    P.S.: Diesen Text bitte nicht ausdrucken. Jedenfalls nicht im Büro oder in der U-Bahn.

    https://is.gd/ErpBjz

    • Erlaubter Grenzwert am Arbeitsplatz
      Dazu passt:

      “ Höchst offiziell sind am deutschen Arbeitsplatz für Beschäftigte laut Bundesgesundheitsblatt 950 Mikrogramm pro Kubikmeter Innenraumluft als „Maximale Arbeitsplatz-Konzentration“ (MAK) erlaubt. Also gut 20 Mal so hoch wie für Stickstoffdioxid auf Straßen – und zwar acht Stunden täglich und 40 in der Woche.“

      (Quelle: https://www.aerzteblatt.de/forum/120300)

    • Danke, Herr Marx, damit ist die Feinstaubdebatte ins richtige Licht gestellt!
      Es ist irgendwie ermüdend, wie immer wieder Wissenschaft als Propagandamittel verwendet wird.
      In den 2000-er Jahren gab es angesichts von HIV (AIDS) die wissenschaftlich kaschierten Beschwörungen aus den USA, daß „Beschnittene weniger infektionsgefährdet“ seien. Das war so uneinsichtig, wie es auch nach einigen Jahren still und leise im Abguss gelandet ist (aber nicht, weil man auf Argumente gehört hätte, sondern weil der Aufmerksamkeitstopf ausgelutscht war!!‘).
      Ähnliches irgendwann in den 1990-er Jahren mit Amalgamfüllungen. Man konnte den Leuten erklären, daß die metallisch gebundene (II o. III-wertige … weiß ich jetzt gerade nicht) Form von Quecksilber nicht organ.toxisch wirksam werden kann, daß hingegen,- nach langem Biologisierungsweg über die Nahrungskette (s.Minimata-Krankheit)- eine methylierte Form entstehen kann (III o. II wertig- wie gesagt…), die dann tatsächlich zu einer Quecksilbervergiftung führt.
      Die Argumente zählten nichts und die Krankenkassen übernahmen zum Schluß die Kosten des Blödsinnsaustausches!
      Medizinisch gab es in den letzten Jahren immer wieder Artikel, die eigentlich fast alle Zivilisationserkrankungen ursächlich mit Feinstaub erklären wollten…

      Und die Reihung ließe sich fortsetzen: die co2-Legende, …

      Manchmal muß man einfach nur die Zahlen nebeneinanderstellen, wie Sie das gemacht haben!

    • Wir sind alle wandelnde Leichen
      In diesem, wie ich sehe immer noch käuflichen, Werk
      https://www.amazon.de/Apocalypse-No-Bjoern-Lomborg/dp/3934920187
      findet sich in Abbildung 94 ein Graphik „Jährliche NO_2-Durchschnittswerte in den USA (1975-1999) und London (ohne Außenbezirke, 1976-1998).“ Die US-Werte sanken in dem Zeitraum von ca. 55 auf 34 (das Bild ist in einer 10er-Rasterung), London 85 auf 63 (mit einem Anstieg am Schluß, absolutes Minimum der Kurve ca. 53 kurz vorher). Verwunderlich, daß das in diesen Gegenden überhaupt jemand überlebt hat. Das Buch ist nicht unumstritten, ich gehe aber davon aus, daß diese Werte korrekt aus den angegebenen Quellen übernommen wurden.

  45. Don't piss in my pocket and tell me it's raining
    Das wirklich Interessante ist ja, dass der Kapitalismus auch aus einem Angriff seiner Gegner noch Profit erwirtschaften kann.
    Siehe Dieselabwrack-Prämie.
    Am Ende kaufen die Deutschen nicht Fahrräder sondern einfach noch mehr Autos. Dann haben wir weniger Dieselabgase bei insgesamt viel mehr Abgasen.

  46. Titel eingeben
    Don 19:28

    Hartz ist zweierlei Ding werter Don. Der Arbeitslose kann hart getroffen sein, ungerecht auf das Niveau von Nichtstuern gezogen und zum Verbrauch aller Reserven gezwungen.

    Der klassische Sozialhilfe Nehmer bekommt mehr als vor Gerd.
    Rechnen Sie noch Wohngeld, Kindergeld, Waschmaschine, Kinderwagen und der Arbeitnehmer kann „Lohnabstandsgebot“ nur als LohnHohn sheen.

    • Hartz4
      ignoriert die Lebensleistung. Also ungut.

    • Im Sinne Nahuatls
      Man sollte bei Sozialleistungen eh unterscheiden, ob jemand, der für sich und sein Umfeld tätig Verantwortung übernehmen will, unverschuldet in eine Notlage kommt. Dem solltendas System dienen und seine Würde und seinen angespeicherten Veantwortungswillen in Form von strukturiertem Besitz nicht antasten! In Abgrenzung zu denen, die es weder schaffen wollen noch anerkennen, daß sie selbst die Verantwortung dafür tragen ( diese Alternativlosigkeit wird bei den Linken als Solidaritüt kaschiert). Letzteren darf man keinesfalls in den Arm fallen und man streiche ihnen die Mittel zur Unterhaltung ihres Denkfehlers! (rote flora-grüne fauna, ganz vegan mit beriberi und allem)

      Und Figuren, die mit Dolmetscher und Sozialarbeiter anrücken, teile man freundlich aber bestimmt die Bezüge durch Drei. Wenn ein Rechtsanwalt dazukommt, – durch Vier! (Bei -Streichung de staatl.Rechtsunterstützung)

      Allerdings, … heute war ein Bericht über die wirklichen Zustände auf den Ämtern zu lesen… Augiasstall wäre ein Euphemismus!

      http://www.journalistenwatch.com/2017/08/09/wenn-merkel-die-wahl-gewinnt-sind-wir-alle-verloren-eine-insidern-aus-der-migrationsbehoerde-packt-aus/

    • @Herr Feldmann
      Besondere Blüte (allerdings Titanenwurz).

      Da überfallen und quälen 3 Goldstücke vor geraumer Zeit einen Obdachlosen, stellen sich jetzt, nachdem der Fahndungsdruck zu groß wurde, zusammen mit ihrem Anwalt.

      Sieht man sich das Foto an, denkt man, die Leute sind näher am späten Nachkriegs-Johannes-Heesters als am Jugendlichen, liest dann aber, dass sie allesamt 17 sind.

      Ja, Deutschland wird jünger.

      Das hätten wir allerdings billiger haben können, nämlich wenn man sich z.b. bei der Jahr-2000- Umstellung bei allen über 40jährigen beispielsweise um 20 Jahre vertan hätte.

      Angesichts der offensichtlichen Bildungsferne der Neuen bin ich mir nichtmal mehr sicher, ob das ausgelebte Frustrations-Aggressionsmuster zu tolerierende Nebenwirkung oder aber beabsichtigte Hauptwirkung ist.

    • @Nahuatl: Verhaltensbiologie
      Ich habe heute morgen im Auto (!) einen verhaltensbiologischen Radiobeitrag gehört, bei dem ich massiv an die Merkel-Früchtchen (bei uns im Ruhrgebiet hießen die früher Kleinkriminelle und Straßenschläger) denken mußte.

      Es ging um die Beobachtung, daß sich genetisch „identische“ (werden dann wohl Klone sein müssen, soviele Zwillinge gibts nicht) Tiere in identischer Umgebung charakterlich unterschiedlich entwickeln. Somit stimmt weder die Position, „das sind die Gene“ als auch jene “ es ist die Umwelt“, zur Erklärung des Verhaltens!

      Im weiteren Verlauf kam man auf Erkenntnisse, daß sich weibliche Exemplare, die nur unter Weibchen aufgewachsen seien, im Vergleich zu Weibchen, die auch unter männlichen Exemplaren groß geworden sind, massiv anders verhalten, wenn man sie in eine neue Umgebung setzt: die Weibchen-Weibchen reagieren auf Männchen aggressiv. Männchen gewohnte Weibchen dagegen mit Interesse und Gelassenheit. (ok, das trifft jetzt mehr die Lesben-Szene, die scheinbar eine falsche Sozialisation erwischt hat…)
      Weibchen, die mit Männchen aufgewachsen sind, übernahmen tlws. den Aktionsmodus von Männchen, sie konnten agressiver ihre Interessen durchsetzen, war aktiver und spielten mehr… . Man erklärte die gelernte Verhaltensänderung bei genetisch identischen Tieren über epigenetische Anpassung (Fixierung unterschiedlicher genetischer Aktivierungsmuster).

      Wenn man diese Aspekte auf die „bildungsfernen“ Exemplare des hiesigen Versuches anwendet, so ergibt sich (zusammen mit den „Integrationserfolgen der letzten 40 Jahre…), daß es weder über gutes Zureden, noch über viele Bücher, noch über gute Filme geht, wenn ein Kulturkreis sich über 1400 Jahre (im Wesentlichen auf niedrigem Niveau) gesettelt hat.
      Dann geht das nur bei Einzelnen mit deutlicher Willensanstrengung!

      Der Rest bleibt (Titanenwurz…)Spreu.

  47. Paul Ingendaay...
    aber wahrscheinlich haben Sie’s eh längst gesehen:

    faz.net/aktuell/reise/eine-liebeserklaerung-und-versinkt-im-meer-15138432.html

    • Ja , Frauke Amgelin, ich hab mich gleich draufgestürzt...
      und hab dabei festgestellt, dass ich
      -schon wegen einer gewissen Selbstdisziplin –
      eine Sonnenaufgangsbewunderin geworden bin.
      Danke! Und Grüße!

    • Ja, das habe ich auch gerne gelesen.
      An der Küste des Lichts lässt es sich wohl wunderbar Sonnenuntergänge gucken.

      Übernächsten Montag ist sogar einer mit partieller Sonnenfinsternis dabei, was dann einen besonders exklusiven Anblick bietet.

      Darüber hinaus hat diese Weltengegend noch weitere Überraschungen zu bieten: Wenn das Schicksal es so will, wird man Zeuge der Ankunft der Pilgim-Fathers in der Neuen Welt und kann mit ihnen Thanksgiving feiern (http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/fluechtlinge-ueberraschen-strandbesucher-in-spanien-15145390.html).

  48. Münster hat auch gute Seiten.
    Nachdem die Stadt beim Treffen zwischen Agenten und Theatergöttern nicht gut weg kam, kann ich doch sagen, dass sie immerhin, neben einem traumhaften Wochenmarkt, auch alltagstaugliche Radinfrastruktur kann. Das ist allerdings etwas, was man wollen muss, und zwar sowohl bei der Stadtplanung als auch bei den Einwohnern. Die Armut nach dem Krieg hat auch geholfen. Mit dem Auto kommt man auch überall durch, wenngleich volle Konzentration gefordert ist. Allerdings ist Münster auch nur eine kleine Großstadt auf dem flachen Land. Schon in Siegen stünde man vor die Stadt durchziehenden Felswänden.

  49. Ein klarer Vorteil von Fahrverboten in Innenstädten
    Der aufrechte Gang wird einen (prozentual 2-stelligen) Zuwachs erzielen, dieser ist in diesem Land zunehmend abhanden gekommen.

    Stuttgarter Speckgürtel, Polo TDI Fahrer (noch), Euro5 Schadensschrottklasse. Diesel-Over and Stuttgart-Out.

  50. Wie man Randfahren deutschlandtauglich machen kann
    Hab ich ganz tolle Idee. Echt krass.

    Deutschland hat, den Norden ausgenommen (aber da ist zuviel Wind), viel zu viel Hügel als das Otto Normalo mit dem Rad im Alltag fahren könnte.

    Die praktische Lösung ist also die ganzen Hügel platt zu machen. Tagebau, Dynamit… was auch immer. Weg damit.

    Dann ist ganz Deutschland platt, d.h. Fahrradfreundlich.

    Wenn wir schon Unmengen Dynamit und gigantische Abbruchmaschinen zu Hand habe wäre es doof, das nicht auszunutzen um grad auch das Wohnungsproblem endzulösen.

    Alles Abreissen. Stadt um Stad wird rigoros platt gemacht und in modernster städtebaulicher Technik neu errichtet – einheitlich normiert versteht sich, wegen Effizienz und so.

    Durch die geplätteten Hügel und Bevölkerungskonzentration in den neuen Normstädten entsteht natürlich viel freie Fläche. Das ist super weil dadurch kann man jetzt auch die Landwirtschaft auf voll organisch umstellen* des braucht schon seinen Platz….

    *Haha, nein, ausser wir plätten nen paar Städte samt Einwohner.

    Diese gequirlte Sche… Gebrauchtschokolade, erm, Wahlprogrom der Grünen 2020 kam mir binne 5 Minuten in den Kopf. Ich bin nüchtern. Warum hab ich Sorge den obigen Mist demnächst im Stern als mögliches Wahlprogramm zu sehen?

    Apropos, werter Don, Sie sind kein Grüner – ihnen fehlt die sauertöpfische Weltfremdheit.

  51. Die Zukunft
    @Goodnight

    „Das Problem mit Personen über 50 ist halt, dass sie die Zukunft in der Vergangenheit sehen. Ihre Vergangenheit. Die Zukunft sieht das anders“.

    Wunderbar!

    Aber doch nicht alle Personen über 50, oder?

    • @Faustina - Doch, wenn schon denn schon.
      Es gehört zu den tragischen Missverständnissen dieser Welt, dass einige allen Ernstes meinen, von solch veränderten Sichtverhältnissen nicht betroffen zu sein. Der Tunnel wird IMMER enger. Für alle. Gut, für gar nicht so wenige war der nie allzu weit geöffnet.

      Beispiele lasse ich weg. Die Liste würde hier alles sprengen.

  52. "während die Dümmsten die Schweine hüteten" treiben einige von ihnen eine neue durch´s Dorf
    Lieber Don Alphonso,

    eigentlich kann ich ja vom 2. Stock meines Hauses nach Locarno schauen, doch mit dem Auto sind es dann doch gut 40 Minuten zum Film Festival. Die vergangenen Abende dort waren sehr schön, doch heute Nachmittag zogen heftige Unwetter auf und ich habe auf den Abend auf der der Piazza Grande verzichtet, was Gelegenheit bietet unter anderem mal wieder bei Ihnen reinzuschauen.

    Am 25.02.16 lautete eine der FAZ Überschriften: „Totes Schwein mit „Mutti
    Merkel“-Aufschrift abgelegt.“ Takt und stillos war das, wo selbst die Dümmsten heute stets neue Schweine durch´s Dorf treiben und die Sau dieser Tage trägt die Aufschrift: Dieselskandal oder Dieselfahrverbot.

    So als Zeitgeistdeuter sind Sie ja wie ein Rodeoreiter, man muß ja irgendwie seine Brötchen verdienen, aufgesprungen.

    Eine Regel besagt ja, daß der Reiter sich acht Sekunden auf dem Tier halten muß, ohne das Tier, sich oder seine Ausrüstung mit seiner freien Hand zu berühren, was genau der Zeit entsprechen dürfte bis zu Ihrem nächsten Beitrag, ohne sich die Finger all zu sehr zu verbrennen, bzw. einen Punktabzug zu erhalten.

    In dieser Zeit der niemals endenden Krisen ist es doch bemerkenswert, daß zur Krisenbewältigung stets die Bürger in der einen oder anderen Weise die Rechnung hierfür, wenn auch hie und da mit kleinem Murren, zahlen.

    Irgendwann begann es mit der Bankenkrise und auch die Flüchtlingskrise war doch ganz nett und mit dem Abgasskandal ist gerade die Dieselkrise des Journalisten liebstes Kind und Einkommensquelle.

    Ich kann das ja gut verstehen als Sie mir vor einigen Tagen schrieben, daß es zu viele Kollegen gäbe und auch Sie Ihren Beitrag zur Selektion dazu leisten wollen. Ich bekomme aus Erzählungen ja auch mit, daß da draußen zur Zeit jeder schauen muß wie er über die Runden kommt. Da arbeitet man mit allen Mitteln und ohne Moral.

    Mit den Skandälchen scheint es mir ja auch so, doch da scheint es erhebliche Unterschiede zu geben.

    Der eigentlich nennenswerte Skandal in der jüngeren Vergangenheit war für mich ja die jüngst publizierte Studie: „Medien in der Flüchtlingskrise“ .
    Es war und ist die lustvolle Beteiligung der Medien an der bewußten Spaltung der eigenen Bevölkerung.
    Doch darüber sprachen und schrieben die Medien aus verständlichen Gründen nicht gerne. Wer pinkelt sich schon gerne in aller Öffentlichkeit selbst ans Bein und nach gut zwei Tagen war die „Pflicht- und Anstandsschlagzeile“ draußen, was ja selbst die Leser dieser Zeitung, dieses Blogs nur zu gut verstehen.

    So bietet eben auch die FAZ dem informationslüsternem Leser in diesen Tagen zur Unterhaltung und Planungshilfe für den Neuwagenkauf alles unter dem Thema Diesel.

    Medienhäuser mit ihrem blitzschnell wieder zugedecktem Medienskandal in Bezug auf ihre regierungsfreudliche Islamberichterstattung und Banken sind eben too big to fail, da herrscht Narrenfreiheit mit politischer Rückendeckung.
    Bei der Autoindustrie scheint das was anderes zu sein.

    Na dann bis zum nächsten Skandälchen auf Ihrem Blog.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe – ( objectbe.blogspot.com )

    • Ja, ja, auf welcher Seite vom Einwickelpapier sitzen die Klugen Köpfe ?
      „So bietet eben auch die FAZ dem informationslüsternem Leser in diesen Tagen zur Unterhaltung und Planungshilfe für den Neuwagenkauf alles unter dem Thema Diesel.“
      .
      So der Thomann vorgestern. Nach meinem Post, erst dann wieder über die erträumte Entbehrlichkeit des Dieselmotors zu schreiben wenn er sich einmal an die im Internet abrufbare Daten herantaste. Zum Beispiel der in D jährlich verbrauchten Mengen an Dieselkraftstoff und dem angedachten Ersatz durch elektrische Ladeenergie für eine zumindest gleichwertige Folgemobilität. Vom Komfort sei ja noch nicht die Rede. Und danach könne er ja mal wieder einen neuen Artikel mit gleichem Sujet schreiben.
      .
      Mein Gemecker kam natürlich nicht mehr durch, denn eine halbe Stunde später war der Artikel verschwunden. Aber was soll´s. Wenn sich die vom Auto abhängige Wirtschaft (und alles was dran´hängt) nicht einmal gegen den Schwachsinn aus Brüssel auflehnt.
      (DdH)

  53. Fehler
    Als Bezieher einer Regel-Altersrente möchte ich bemerken, dass der Monteur des „hinteren rechten Kotflügels“ spätestens 1974 umgeschult wurde auf Monteur der hinteren rechten Radhaus-Kunststoffeinlage. Denn schraubbare Kotflügel gab es zuletzt beim Auweh-Käfer seelig. Das mag den hier anwesenden jung-dynamischen Kommentator*Innen nicht mehr so geläufig sein.
    Fürderhin bin ich für das absolute Dieselverbot im Pkw. Wir sollten umsteigen auf Ackerschlepper vom Typ Eicher Tiger, Mc Cormick 523, besonders zu empfehlen ist allerdings der Schlüter mit dem Achtzylinder-Reihendiesel. Und für die Fahrt der Pänze (rheinisch für Kinder) zur Schule geht nichts unter einem Dodge RAM. Aber nicht mit dem V8-Hemi-Benziner sondern mit dem auf der Welt meistverkauften Dieselmotor der Ein-Liter-Hubraum-je-Zylinder-Klasse: der Cummins ISB. Den kaufen wir uns mit der Jacobs-Dekompressions-Motorbremse und einem Allison-Automatgetriebe mit einem Parker Chelsea power-take-off. Anschließend fahren wir den Winterdienst und die Müllabfuhr selber.
    Mit dieser Eigeninitiative unterstützen wir die Bemühungen der FDP, den Rest der staatlichen Aufgaben zu privatisieren. Will sagen: der Bundesbürger wird zukünftig nur mit eigenen schweren Nutzfahrzeugen in diesem Lande überleben. Also: CE-Fahrerlaubnis erwerben und alles wird gut. Wer braucht denn einen Audi V6-TDI?

    • Vanity Fair
      Die Dodge RAM ist ja der AMG des Redneck-Amis..und vice versa.
      Das Ding wird nicht gekauft wegen der x-hundert PS und/oder der Beschleunigung und der Rundenzeiten.
      Das Ding kauft man nur wegen dem Image. Und das Image verlangt halt Selbstdarstellung und damit Belästigung der Umwelt. Wie der Macho sich vom Mann unterscheidet, so muss die Potenz beim Dodge bzw. AMG schon hundert Meter vor Ankunft der Kommunikation entnehmbar sein, d.h. man muss ihn hören, den ganzen Kerl.
      AMG musste ja auch downsizen wegen all der Umweltvorgaben aus Brüssel. Was techn. ja kein Problem dank doppelt und dreifach Turbo. Leider hatten die am Anfang den Sound vergessen, denn der Sound ist ja das, was der Macho will, also das Zeigen und nicht das wirklich Liefern. Folglich brachen die Verkäufe ein…bis dann AMG Soundtechniker einstellte, die mittels Elektrik dem Vierzylinder einen Achtzylindersound schenken. Danach wurde wieder verkauft und alle Stuttgarter Bandarbeiter können wieder strahlen, wenn sie in jedem Stadttunnel mal so richtig Potenz kommunizieren.
      Übrigens gehen gerade die Preise der alten 8-zyinder AMG durch die Decke, trotz techn. veraltet und weniger Leistung. Alles nur wegen dem Sound, der Show, der Illusion, dem Image, ….

    • Titel eingeben
      Als Nutzer eines Hemi mit 500 Nm moechte ich Ihnen widersprechen, Herr Braun. Ich habe keine Sorgen, den Motor nach einer Winternacht auf 2.000 m zu starten. Acht Jahre zufrieden.
      Jeep ist kein SUV. Jeep ist echt.

  54. Verbote
    Es gibt in diesem Beitrag und den Kommentaren eine Reihe von Ideen für neue Verbote.
    Wurde mir schon als Kind beigebimst: „Deutschland ist das Land der Verbote. Im Zweifel ist hier alles verboten, was nicht explizit erlaubt ist.“
    Verbote bilden in De ein einzigartiges und schützenswertes Kulturerbe.
    Von wegen, es gibt keine deutsche Kultur!

    Weshalb aber sind Bücher und Zeitschriften nicht längst verboten?
    All der Hass und die Fakenews, die einen von gedrucktem Papier entgegenwehen. Im Internet gilt in (De wenigstens) das „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, von einem Verlags-, Bibliotheken- oder Buchhandelsdurchsetzungsgesetz ist bisher nichts zu vernehmen.
    Weshalb eigentlich nicht? Weil eh kaum einer mehr liest, oder versteht, was er liest?
    Weil man die Lektüre nicht mit einem Klick liken kann?
    Weil sich Bücher, wenn nötig, auch (wieder) verbrennen lassen?

    Weshalb sind Autos nicht generell verboten? und Industrie? Verkehr? Tankstellen? Pendeln? Tiefgaragen? Einkaufszentren? undundund …

    Es gibt noch eine Menge zu verbieten – und bei diesem Stand der Verbotsunvollkommenheit ausgerechnet die Grünen als zuverlässigsten Verbotspartner mies schreiben?!?

    Sowas gehört dringend verboten! Zumal vor den Wahlen – oder sollte man die nicht besser auch gleich verbieten, weil viele gehen da gar nicht mehr hin, fühlen sich von dem Rummel bloß gestört oder wählen die Falschen – um vom Personal, das sich zur Wahl stellt, gar nicht erst anzufangen.

    Verbieten! Alles! Alle!

    • Bücher verbieten? Bücher verbieten?!
      Ich sehe ja normalerweise im Zeitalter der totalen Überwachung ab über politische Gewalt meinerseits auch nur zu scherzen aber Bücher verbieten?

      Aber für das Bücher verbieten mach ich eine Ausnahme. Niemand tastet das Buch an.

  55. Diesel, angeblich umweltfeindlich,
    allerdings seit 50 Jahren außerstande, die schnell steigende Lebenserwartung zu bremsen. Andererseits doch umweltfreundlich wegen des geringeren CO2-Ausstoß, daher der verbilligte Kraftstoff. CO2-Reduktion ja, aber nicht in den Städten, bitteschön.

    Ein munteres Absurdistan, wo sich die historische Entwicklung grün-staatlich inszenierter Grotesken unbekümmert in beliebige Widersprüche verwickelt. Natürlich mit Hysteriefaktor, Unduldsamkeit und Lautstärke beim Vortrag als passendem Tenor. Offenbar braucht jede Gesellschaft einen gewissen Grad an Wahn-Faktoren und fanatischer Selbstzerfleischung, um sich so richtig gut wohlfühlen zu können. Nun ja, die Russen haben ihre Putin-Gottheit, die Amerikaner wenigstens G.W. Bush, bekannt auch als Erschaffer des IS. Wir haben die grünen Fanatiker.

    Gentrifizierung von Innenstädten per Fahrverbote ist so ein netter Begleiteffekt staatlicher Regulierung, die sich um ihre Folgen regelmäßig einen feuchten Kehricht schert. Mietpreisbremse und Netzdurchsetzung war schon recht dumm, oder auch die jahrzehntelang staatlicherseits betriebene Ignorierung von staatlichen Abgasvorschriften per KBA. Wer das nicht amüsant findet, müsste klar als Sarkasmus-avers eingestuft werden.

    So gesehen war aber schon klar, dass in der Art von Max und Moritz noch mehr Streiche anstehen. (Das Ende waren Kekse, soweit ich das in Erinnerung habe).

    • Grünenschubsen
      GW hat’s nur gut gemeint. Dass Saddams Leute so zäh sind, wusste keiner.

      Was die Grünen betrifft: Gewisse Interessengruppen, sagen wir um Google und Musk, haben erkannt, dass sie ihren Interessen am besten dienen. Konsequent ist, dass Bezos, auch eng befreundet mit dieser Gruppe (dein Paket kommt selbstfahrend oder per Drohne) die WaPo gekauft hat.

      Im Prinzip kann man diese Leute auch Grünenschubsen nennen so wie Saftschubsen. Um ihre Ideologie und ihre Produkte zu vermarkten, brauchen sie kreative Zerstörung, und die Grünen, dumm wie sie sind, sind ihr Werkzeug und entfernen sich dabei von sich selbst..

    • Eine Verschwörung ist das nicht,
      @Oberländer, sondern das zwanghafte Bedürfnis nach völliger Reinheit. Typisch für Fanatiker, die jeden relativierenden Aspekt ausblenden. Vergleichbar mit einer Zwangsneurose, wie Waschsucht. Nur ideologisch (oder dito, religiös) zementiert.

      So etwas wird leider von radikalen und gewalttätigen Minderheiten in verschiedenen Varianten regelmäßig unter Verwendung von Angstkampagnen regelmäßig durchgesetzt. Im Islam sind bspw. Ungläubige=Unreine. Radikale Sunniten leiten daraus die Berechtigung zur Verfolgung Andersgläubiger ab. In den 1930er-1940er Jahren konnte man die kollektive Zwangsneurose eines Strebens nach völkischer Reinheit beobachten. Im Sozialismus die nach ideologischer Reinheit.

      DUH & Co. wären in Ihrem Glück reinster Luft in Stuttgart auch dann nicht zu bremsen, wenn Autofirmen mitsamt Jobs dafür drauf gehen würden und sich die verbleibenden Automobilinhaber mit technisch unreifen und Stand heute total unterentwickelten Elektromobilen durch die Welt quälen müssten.

  56. Titel eingeben
    Traurig aber wahr.

  57. Meinungsfreiheit & Fortschritt
    „Die SPD wird vor allem von Rentnern gewählt“ (Don.A.) sollte man nicht falsch interpretieren.

    Alte sind die neuen Heterodoxen. Die jungen Orthodoxen, eingeklemmt zwischen Antifaschismus, Feminismus, Gender-Mainstreaming und Antirassismus haben nurmehr einen Pidgin-500-Deutsch zur Verfügung, das von der Political Correctness als unbedenklich freigeschaltet ist. Entsprechend beschränkt ist deren Denkvermögen – siehe Fahrverbote.

    ‚Man muss doch noch sagen dürfen…‘ ist das liberale Privileg der AfD und der Alten, die Gruppen mit dem höchsten Fearless Speech Index, wiederum das Indiz für Meinungsfreiheit.

    Konträrer Tiefpunkt ist der aktuelle Rauswurf bei Scientology-Google, wo der Mann tatsächlich meinte, Unterschiede zwischen Mann & Frau ausmachen zu können. Kreuzigt ihn!

    Rentner&AfD-Gegengift-Wähler

  58. Sanierungsgebiet ist das Zauberwort
    Lieber Don Alphonso, so dämlich sind die Schweinehirten nun auch nicht:
    Sie haben sich nä(h)mlich das Instrument des Sanierungsgebiets im Baugesetzbuch geschaffen (Par. 172): den Milieuschutz!
    Neben dem grüngepunkteten Borken-Käfer und anderen gefährdeten Krabbeltieren hat sich damit auch die von Ihnen beschriebene (und vom Aussterben bedrohte) Spezies unter Naturschutz gestellt. Zum hippen innerstädtische Viertel gehören die linksalternativen Bewohner. Sonst wäre es nicht hipp. Also wird der Naturschutzgedanke auf das eigene innerstädtische Wählerklientel ausgedehnt. Die Folgen sind insbesondere in Kreuzberg-Friedrichshain zu sehen.
    Auf die linksalternative WG in Königs Wusterhausen muss D.A. deshalb noch sehr sehr lange warten.

    • Sie müssen das langfristug sehen. Verdränung kommt nicht an einem Tag, man muss zäh und dauerhaft arbeiten. 20 Jahre, aber dann ist das gelungen. Das war hier auch in der Altstadt so.

    • Wenn Sie unbedingt...
      … die Spaltung durch Generationenkonflikt möchten: Die ü50er haben die Bäume erst gepflanzt und gewässert, deren Früchte die Jüngeren nun als Monokultur ertragen müssen. Das die aufgrund der Monokultur nichts anderes kennen… Tja. Nichts gegen die AfD, aber die meisten von denen haben früher auch Merkel und Kohl gewählt und die EKD unterstützt.

  59. Da werden sie demnächst ....
    …..an den Samstagen bis zum 23. September wieder stehen. Auf der rechten Neckarseite, an ihren Wahlkampfständen in der Fleiner-Straße, zwischen Kiliansplatz und Fleinertorbrunnen, nicht wahr @ Arminius, auch vom rive gauche? Inmitten eines Publikums, daß allenfalls noch 25% Wahlberechtigte hergibt.
    .
    Die Jungs und Mädel*innen der Kreis-und Ortsverbände. Ausgestattet regelmäßig mit wenig Ahnung-aber davon jede Menge. Ich suhle mich jetzt schon, wie alle Jahre der ulF-Regentschaft zuvor, in faunischer Vorfreude auf die gestammelten Antworten auf gezielte Fragen wie:
    .
    Warum der weiterlaufende Zustrom illegaler Wirtschaftsflüchtlinge nicht gestoppt werden kann?
    .
    Warum z.B. an den Grenzübergängen zum Baselbiet Illegale mit der Straßenbahn einreisen können ohne abgefangen und bis zur Abschiebung interniert zu werden?
    .
    Warum immer noch Hunderttausend (oder mehr) Illegale sich unregistriert oder mit falscher Identität im Lande frei bewegen können?
    .
    Warum die Anis Amris mit 14 Identitäten die Behörden abzocken können und trotz vielfältiger Straftaten, polizeiüberwacht und ausweisungspflichtig 12 Menschen töten konnte?
    .
    Warum für die massenhaft illegalen Wirtschaftsflüchtlinge mannagleich plötzlich fast 30 Milliarden € aus dem schwarzen–Null-Haushalt herausgebrochen werden können, wo doch Schuldenrückzahlung zuvor unmöglich erschien?
    .
    Warum man, auch seitens der Politik auf europäische Staatsmänner einschlägt, die ihre Grenzen zu schützen wissen oder sich keine aggressiven Zuwanderer ins Land holen möchten?
    .
    Warum im Zeichen einer ständig älter werdenden Gesellschaft gesundheitliche Gründe für den Selbstmord an der deutschen Schlüsselindustrie gefordert werden. Obwohl die Technischen Regeln im Arbeits-und Gesundheitsschutz 10 x höhere Grenzwerte über einen langen Tages-und Wochenzyklus erlauben? (Mir kommt das so vor, als ob man sich in Brüssel um eine Kommastelle vertan hatte und jetzt will das von den sog. „Spezialisten“ niemand eingestehen. Wobei ich partielle Fahrverbote, wie sie der Don schildert, in engen und historischen Städten für angemessen halte)
    .
    Warum dem osmanischen Randalierer Erdogan nicht die Grenzen aufgewiesen werden und seinen offenen Anhängern bei uns im Lande von der Politik nicht aktiv die Heimkehr nahegelegt wird?
    .
    Warum deutsche Soldaten ihr Leben lassen müssen weil sie mit den haarsträubendsten Begründungen zu „Ordnungsmaßnahmen“ in islamische Länder befohlen werden in denen quasi Bürgerkrieg an der Tagesordnung ist?
    .
    Warum an Deutschlands heruntergekommenen Schulen der Bildungsnotstand herrscht aus denen 30% Bildungsauswurf hervorgehen. In denen es gang und gäbe ist, daß indoktrinierte Lehrer*Innen (fast ausschließlich *Innen !) Zweitklässler nach den politischen Präferenzen der Eltern abfragen (so geschehen bei meiner Enkelin in einem Vorort von Wiesbaden)
    .
    …….könnte fortgesetzt werden bis die Tastatur abgenutzt wäre.
    .
    Und dann werde ich die Wahlkämpfer darauf hinweisen, daß die Audi-Werke aus dem benachbarten Neckarsulm einen Großteil ihres Absatzes bisher mit Dieseltechnik bestreiten. Daß unsere Region bisher von der weit übertariflichen Vergütung mit Zusatzprämien der Audi-Mitarbeiter und deren ortsnahen Zulieferer (Getriebe, FZ-Elektronik….) lebt. Daß sich Audi zukunftstrunken mit einem neuen Montagewerk und Logistik auf dem Gebiet der Stadt Heilbronn ausgebreitet, wertvolles Ackerland verschlungen hat und daß man schon förmlich die Axt hört, der mein benachbarter Jogging- Wald geopfert werden soll.
    .
    Eine Frage werde ich an den Schluss verlegen: Wie kann es sein, daß ein ganzes Volk sich von einer Emissärin des saarländischen Dachdeckers und seiner stalinistischen Xanthippe in den Ruin treiben läßt.
    .
    Den gestammelten Antworten und Ausflüchten sehe ich gespannt entgegen. Ich habe sowas von die Schnauze voll von diesen nicht einmal mediokren Sesselpupsern in der RHS.
    (DdH)

    • Viel Spass, das wird ein Fest!

    • Deshalb oder nur ein Beispiel von vielen
      ht tp://www.epochtimes.de/politik/deutschland/brueder-von-ministerin-oezoguz-sind-islamisten-recherche-zu-haeufigem-internet-vorwurf-a2013364.html

    • Ungefähr die gleichen Fragen
      stellte ich vor einigen Tagen bei einem kleinem Fest resp. Umtrunk einem Salonlinken, obwohl, nicht mal dazu langt es wahrscheinlich.
      Neben Abstreiten der Tatsachen, derailing und ad-hominem-Geschwätz war sein Trumpf:
      Die Kolonialisierung, die von Europa ausging, ist an allem schuld.

      Natürlich kannte er nicht mal die Barbareskenstaaten.

      Er hatte Glück, dass seine Freundin dabei war, im Hinblick auf meine sprachliche Gürtellinie.

    • DdH
      Mit Wucht und überzeugender Kraft haben Sie geschrieben, ich hab mit Freude gelesen.

      Deshalb oder nur ein Beispiel von vielen
      ht tp://www.epochtimes.de/politik/deutschland/brueder-von-ministerin-oezoguz-sind-islamisten-recherche-zu-haeufigem-internet-vorwurf-a2013364.html / Dr. Seltsam…

      Auch die beiden Cousins sind Mitglieder einer islamischen Sekte in Istanbul. Ist ein Mal eine islamische Sekte in einer Familie, bedarf es ziemlich viel Kraft und Kopfschmerzen, Sie daraus zu halten !!! Der Wirkungskreis streckt sich sicherlich bis zur Ministerin …

    • Korrektur ...
      Ich bitte um Verzeichung, ich meinte, die Brüder von der Ministerin sind tatsächlich Mitglieder einer islamischen Sekte in Istanbul …

  60. Das Dieseldrama runtergebrochen auf den Einzelnen
    Kaum 60 , hat es ihn erwischt.
    Das Gift-Ei, dass man ihm aufgetischt
    – wars NICHT. Er, der Radler biss ins Gras,
    weil Bronchien voll mit Dieselgas!

    Die Liebste weint gar bitterlich.
    Da tröstet sie fast ritterlich –
    des Radlers Bruder, der mit dem Audi.
    Doch der fährt ruppig, ist halt ein Raudi.

    Die Frau geht trauernd nun zu Fuß.
    Und atmet ein – auch Dieselruß.
    Und atmet aus – Co2 nur für die Pflanzen.
    Mit Licht von oben wirds dann zum Ganzen.

    • Diesel ./. Strom
      In den USA hat man rechtzeitig erkannt
      das elektrischer Strom gefährlicher* ist als Dieselabgase.
      Deswegen werden Verurteilte oft mit Hilfe
      des elektrischen Stroms hingerichtet.
      Die Gaskammern nutzt man sehr selten.
      Die Giftspritze wird noch gerne genommen
      aber für die richtige Anwendung benötigt man Fachleute.
      Mit Strom ist das einfacher.

      Wie viele Leute in den letzten 10 Jahren durch Elektrounfälle gestorben sind kann ich ihnen leider nicht sagen.
      Die Leute die es mit Abgasen versuchen nutzen idR aber eher das CO.
      Dieselruß oder Rückstände von Grillkohle dauern viel länger.

      * Edison tötete zunächst Tiere zu Demonstrationszwecken mit Wechselstrom da er seine Gefährlichkeit damit demonstrieren konnte.
      Er selbst war Freund des Gleichstroms.
      Hauptgegner war damals aber nicht Rudolf Diesel oder Herr Siemens
      sondern Herr Westinghouse wenn ich mich nicht irre.

    • In einem brennenden E-auto möchte man nicht sitzen. noch weniger als in einem brennenden Benzinauto.

    • Don sagt : In einem brennenden E-auto möchte man nicht sitzen
      Ich weis gar nicht wie oft in den letzten Jahren
      Akkus von Smartphones oder Laptops gebrannt haben.
      Kürzlich übrigends eines in einem Flugzeug!

      Bei PKW und PV-Anlagen ist das Problem neben den giftigen Rauchgasen u.a. das durch Löschwasser
      elektrische Ströme an Stellen auftauchen an denen man sie gar nicht haben will und man sie leider auch nicht sehen kann.
      In diesem Zusammenhang muss man sich auch fragen ob es vernünftig ist sich größere Akkus in der Wohnung installieren zu lassen
      wie es e.on zum Beispiel vorschlägt.
      Man sollte m.E. einen Ort wählen wo man die Akkus in Ruhe
      ausbrennen lassen kann.

      PS Die Bilder des neuen Tesla die ich gesehen habe lassen erkennen
      das man uU die Türgriffe nicht so einfach in die Hand nehmen kann
      da sie versenkt sind, nach einem Unfall ist das natürlich heikel.
      Bei der nach oben klappbaren hinteren Tür Frage ich mich auch ob die
      ohne weiteres geöffnet werden kann.
      Bei vernünftigen Türgriffen kann man einigermaßen gut zupacken.
      vermutlich muss man bei einem E-Flitzer vorher auf Spannung prüfen.

    • Nicht zu löschen (mit herkömmlichen Mitteln) ...
      Wurde neulich via Twitter auf die neuen Herausforderungen für Feuerwehren aufmerksam gemacht. Dazu werden intern wohl derzeit Präsentationen veranstaltet. http://www.fahrzeugsicherheit-berlin.de/cms/wp-content/uploads/Erbe_Elektromobilit%C3%A4t-Neue-Herausforderung-f%C3%BCr-Feuerwehren.pdf

      Falls ich den Link schon einmal gepostet habe, bitte ich um Verzeihung. Hab ein bisschen den Überblick verloren, was die unterschiedlichen Foren angeht.

    • @ Don Alphonso
      Stimmt!

      Es sollte eben auch kein Tesla sein, in dem Sie sitzen!

      Es mag technisch unkundigen als unwichtiges und langweiliges Detail vorkommen, aber man hatte bei den betreffenden „brandneuen“ Teslamodellen ca. eintausend 186050er LiOn Akkus (jeder ca. fingerlang, wie man sie aus dem Elektronikmarkt kennt) verbaut.

      Statt wie üblich ein oder zwei großer proprietärer Hochleistungszellen.

      Hinweis: 18650er verwendet man für Taschenlampen z.B.

      E-Techniker und Ingenieure klopfen sich schon längst auf die Schenkel und winden sich auf dem Boden.
      Erstsemester werfen vielleicht noch den Begriff „Abwärme“ in den Raum.

      Hirnschmalz scheint jedenfalls ein Fremdwort bei Tesla zu sein.

      Achja, und dann war da noch die Sache mit dem Autopiloten, geradewegs auf die Gegenspur mitten in den LKW.

      Tesla:
      Von einem größenwahnsinnigen Egomanen schlechtgeführtes (280 Mio Miese) Unternehmen, das auf das Geld und die Naivität seiner Jünger setzt, denen man Innovation verkauft, die nie Eintreten wird.

    • @Klaus Keller: George Westinghouse und Nikola Tesla (Freund des Wechselstromes)
      Der Cheferfinder bei Westinghouse war Nikola Tesla. Er entwickelte das heute als Zweiphasenwechselstrom bezeichneten System zur elektrischen Energieübertragung. Im Alter konnte er nicht mehr für seinen Lebensunterhalt aufkommen und lebte auf Kredit in New Yorker Hotels. 1933 erklärte sich die Westinghouse Company bereit Tesla einen monatlichen Betrag zu zahlen.
      Tesla, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 2003 mit dem Ziel gegründet wurde, den Übergang zu einem nachhaltigen Transportwesen zu beschleunigen. Namenspatron von Tesla, Inc. ist Nikola Tesla.
      Ob der Name Tesla die Sache trifft oder übertreibend ironisch bricht wird sich zeigen! Quod esset demonstrandum!

  61. Gentrifizierung
    Ich konnte mir früher nie vorstellen, dass mir eine solche Gentrifizierung gefallen könnte – die letzten 2 Jahre haben da viel geändert. Noch bin ich nicht misanthropisch genug, um zur monetären Vertreibung entschlossen zu wählen, aber es sind ja noch 1 1/2 Monate Zeit.

    • Also ich wohne ja in solchen Regionen, und finde es gentrifiziert sehr angenehm. Ich möchte Andreas Kemper ganz sicher nicht als Nachbarn haben.

  62. Fahrräder Grüne und das Wetter
    Lieber Don Alphonso

    vielen Dank für die launigen Zeilen. An dieser Stelle muss ich posthum einen Frankfurter Grünen loben, der der Stadt ein ordentliches Radwegenetz bescherte. Man sieht auch morgens Massen von Anzugsträgern und Stöckelschuhträgerinnen, die auf zwei Rädern unterwegs sind. Allerdings nur im Sommer, vom Herbstregen imprägniert arbeitet es sich halt nicht so toll.

    Ich glaube nicht, dass viele Journalisten unter diesen Fahrern sind, es braucht viel Geld, um die Mieten hier zu bezahlen. Dies bringt mich zu einem Artikel in der Zeit (?) in dem sich ein Schreiber die neue Wohnung im sehr durchmischten berliner Wohngebiet schönredete, weil er sich Kreuzberg mit zwei Kindern nicht mehr leisten konnte. Es war, so glaube ich, die Rede davon, dass die Kinder in solchem Umfeld erstarken.

    Der größte Unsinn wird also noch geschrieben werden, und Ihnen werden die Themen nicht ausgehen. In diesem Sinne wünsche ich einen wunderbaren Fahrradsommer,

    Grüße sendet

    Hessin

    • Gern geschehen. Prinzipiell braucht jeder echte Gentrifizierer einen Dummen, der bereit ist, die Unterschicht zu verdrängen – und der Mann von der Zeit ist ein schönes Beispiel dafür, weil er sich halb als Opfer und halb als wohltäter sieht, obwohl er nichts anderes als der erste Täter ist.

  63. Bayerisches Laienspiel
    In Bayern kann man bei Infrastrukturpolitik mittlerweile außer Fähnchenwechsel eigentlich nur noch Autobahnbauen. Am liebsten in Form von Private-Public-Partnership-Programmen, weil solche Mauschelei mit Großindustrie ganz in der Tradition von FJS liegt. Der Rest ist amateurhafte Wurstelei. Kommen Sie einmal nach Bad Tölz, dort lässt sich das CSU-Laienspiel in Sachen Verkehrspolitik sehr schön beobachten. Die Stadt erstickt an einer desaströsen Verkehrsführung, die Blechschlangen ziehen sich tag für tag kilometerweit hinaus aufs Land, von Lebensart ist da längst nichts mehr zu sehen. Fahrradwege sind nicht existent und wenn, blüht dort das Unkraut und bleibt der Schnee im Winter meterhoch liegen. Die Isarbrücke am Ende der Fußgängerzone ist das Eldorado von Motorrad“gangs“, also absterbenden Y-Chromosomenträgern, die es sich mit Lärm und Wut noch einmal beweisen wollen. Das Innenstadtnahe Isarufer beherbergt Parkplätze und keine Cafés, Kindergartenkinder müssen ohne Ampel über die Hauptverkehrsschlagader, der eine Kreiselverkehr wurde dort angelegt, wo er völlig unnötig ist und zu guter Letzt machen raumgreifende Baustellen dem letzten Bisschen Verkehrsfluss den Garaus. Kurz: Man hat alle Zeichen der Zeit verschlafen, verleugnet, negiert. Konzepte? Fehlanzeige. Das Resultat: Das Lebenswerte in dieser Stadt vor den Alpen verdunstet und Chancen werden vertan. Mia san halt mia und können alles besser.

    • Ja, tölz ist echt schlimm, und die Anbindung zum Tegernsee ist nicht existent, es ist ganz schrecklich. Aber so bekommen wir am Tegernsee udn Schliersee halt die Radler. Das ist auch feim.

  64. Verschwörungstheorie ?
    Lieber Don, ein schönes Thema wäre es mal, die Finanzierung der Kampagnen gegen den Diesel zu beleuchten. NGOs und ihre Freunde haben riesige Presse- und Kampagnenbudgets und die meisten deutschen Journalisten übernehmen unkritisch/unwissend jeden Informationshappen, der ihnen vorgesetzt wird. Beispielsweise haben Toyota und Tesla ein massives Interesse, alle Antriebe ausser Elektromotor/Hybrid vom Automarkt zu bekommen. Falls das nicht klappt, bekommen sie in Europa kein Bein auf den Boden und Tesla macht weiter massiven Verlust. Denken sollte man auch an die gierigen Tesla-Anteilseigner, die den erhofften Gewinn ihrer Investition soweit möglich steigern wollen (gibt ja noch keinen !). Die Finanzierung vom Umweltaktivisten aller Couleur kommt meist von sehr reichen Leuten !
    Auch der Umwelthilfe im Zentrum dieser Aktivitäten geht es wohl nicht um die Umwelt, sondern um Einfluss und Geld. Der Herr Resch ist/war meiner Erinnerung nach Hon-Circle (fliegt im Jahr mehr als 500 000 km) bei der Lufthansa, da er ja im Dienste der Umwelt so viel unterwegs sein muss ?

  65. neue Ideen? Papperlapap ...
    Ein interessantes Thema mit viel Potential – wenn man es ruhig und konzentriert angeht. Man kann aber auch mit Polemik um sich schmeissen, dann hat man auf jeden Fall schon mal die Wutbürger auf seiner Seite, also die, die sich endlich auch mal eine dickere Karre gekauft haben, ohne den zuvor damit verbundenen Verbrauch – also einen Diesel.

    Aber lassen wir das, die Wut wurde ja bereits erfolgreich von denen abgelenkt, die hier über ein Jahrzehnt, z,T. ganz offen, Betrug an den Kunden und der Gesellschaft begangen haben. Stattdessen wäre es ja mglw. zielführend, darüber zu diskutieren, wie denn eine etwas bessere Welt aussehen könnte. Ich bin überzeugt davon, dass in weitgehend verkehrsberuhigten Städten und Kreisen ein lebenswerterer Alltag seine Heimat haben kann. Dafür braucht es einen guten öffentlichen Nah- und Fernverkehr, fahrradgerechte Wege auch zwischen den Orten (wie z.B. in Südtirol/Trentino anzuschauen – und es gibt inzwischen übrigens leistungsfähige und bezahlbare E-Bikes, lieber Don), eine Stadtplanung, die alle Gesellschaftsschichten berücksichtigt und nicht zuletzt einen zukunftsorientierten statt rückwärtsgewandten Einzelhandel. Davon würden alle profitieren – außer natürlich denjenigen, die aus der Polarisierung ihren wohlfeilen Profit schlagen und der Industrie, deren Produkte zunehmend nur der Therapie für Probleme im Schritt dienen ….

    • Also, München ist *wirklich* schlimm, wenn man das von dem Standpunkt aus betrachtet. Da war aber jahrzehntelang Rot-Grün am Drücker. Ich habe mich dort selbst bei der Radpolitik engagiert, die antwort war meistens „Das ist halt so“. Der Zustand, den wir jetzt haben, ist durch die jetzt regierende Kaste und deren Wähler entstanden. Und wie ich München kenne, gäbe es noch nicht mal eine Mehrheit für eine radfreundlichere Stadt.

  66. Ernstes Problem der Stadtentwicklung
    Don Alphonso beschreibt hier gewohnt pointiert ein aus meiner Sicht sehr ernstes Thema. Beruflich komme ich viel rum. Und ja, Städte wie London, Paris oder New York besuche ich immer wieder gerne. Aber dort leben? Dafür wäre ich zumindest zu arm, obwohl ich nach Ansicht der SPD bei meinem Einkommen bereits ein pöser Reicher bin. Dabei bin ich es nicht, weil ich arbeiten muss, um ein Einkommen zu erzielen. Und für solche Menschen sind Städte wie London oder New York schon nicht mehr geeignet. Für einige deutsche Städte sehe ich eine ähnliche Tendenz aufgrund der hauptsächlich durch den Staat induzierten Immobilienpreisexplosion. Fahrverbote für die arbeitende Bevölkerung werden den Trend beschleunigen. In der Folge werden in den Innenstädten nur noch sehr reiche Menschen und Transferleistungsempfänger in irgendwelchen Ghettos leben. Die den Staat finanzierende Mittelschicht wandert ins Umland ab und muss ggf. lange Anfahrzeiten zum Arbeitsplatz akzeptieren.
    Als Freiberufler mit Kunden, die ihre Produktionsstandorte außerhalb von Städten haben, gehöre ich zu den Glücklichen. Ich habe mir gerade ein Haus auf dem Land gekauft und kann auch beim Erwirtschaften meiner Steuern Innenstädte weitestgehend meiden. Einkaufen kann man auch online oder im Einkaufszentrum auf der grünen Wiese. Aber nicht alle Menschen, die Steuern erwirtschaften müssen, sind in einer so glücklichen Lage.

  67. .
    „An allem Unfug, der passiert,
    sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun,
    sondern auch die, die ihn nicht verhindern.“

    Jetzt !
    duftet es nach Minze und Lavendel! Genießt es…

    Denn bald kommt die alte Mudda wieder
    mit 5Liter-Senioren-Schweißblättern in den Jacketts.
    Die SPD verteilt den Gestank des Eigenlobs
    Die GRÜNEN: modrige Schimmelpilzsporen
    Die FDP: Klebstoff und Weichmacher
    Bah!
    Streicht sie weg > am 24. September
    .
    Schließlich:
    Bertelsmann kann uns doch auch allein regieren!

  68. Was ärgerlich ist:
    Ich gehöre auch zu denjenigen, die von der ZTL-Gentrifizierung eher profitieren. Das Problem aber ist: Sobald die Ökos die Gentrifizierung vorangetrieben haben und mich auf dem Papier reicher (weil meine Immobilien auf einmal höheren Wert haben), kommen die Sozis und nehmen mir den Papiergewinn in liquiden Mitteln wieder weg.

  69. Umwelthilfe
    Dass Herr Resch* die Steilvorlagen, die die Industrie ihm geliefert hat ausnutzt,
    kann man ihm ja nun nicht vorwerfen.
    DUH ist ein Unternehmen, sein Geschäftsmodell.
    Die Konzernlenker , in den USA wäre das längst der Fall, gehören für diesen Betrug vor Gericht gestellt, nicht mehr, nicht weniger.
    *Selber hat die DUH dies ja nichts aufgedeckt, wurde in den USA gemacht und zwar wollten dortige NOG`s bei dem Green Diesel von VW beweisen, dass Umweltschutz in diesem Bereich noch besser geht, als bei US-Modellen.
    Sie haben dann aufgedeckt, dass im Fahrbetrieb die Zahlen extrem von Prospektangaben abwichen.
    Dies ist bzw. war die Situation, ganz ganz nüchtern hier kurz zusammengafasst, ekien Verschörungstheorien, wei sei durch manche Kommentare teilweise dargestellt werden ( Deut. Industrei plattmachen und weiteren Käse)

    • Die Aufdecker
      Die GRÜNEN schreiben am 07.09.2015: „Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) warnt, dass Rußpartikel aus der
      Verbrennung von Dieselkraftstoffen krebsverursachend sind und in hohem Maße die Gesundheit gefährden. Die Behauptung der Hersteller, Dieselautos der Euro-6-Norm seien unbedenklich sauber, hält der Realität nicht stand. Stattdessen blasen sie ein Vielfaches des erlaubten
      Grenzwerts an Stickstoffoxiden in die Luft. Denn die Autohersteller messen den Stickstoffausstoß auf dem Prüfstand im Labor – mit den Emissionen, die tatsächlich während des Fahrens ausgestoßen werden, sind sie nicht zu vergleichen. Damit Grenzwerte wirklich eingehalten
      werden, sind Messungen notwendig, die im realen Verkehr statt im Labor stattfinden“.
      Echte „Aufdecker“, die DUH.

    • Sind Sie sich sicher...
      … dass biodeutsche Antidieselinquisitoren nicht als nützliche Idioten lachender Dritter fungieren, die durchaus Interesse am Niedergang der deutschen Wirtschaft haben dürften, weil das wiederum die EU schwächte?

    • Dass es keine
      Verschwörungen gibt und es auch noch nie welche gegeben hat, weiss doch heute wirklich jedes Kind. Soviel ist jedenfalls mal sicher!

    • @Verehrter Hagbard Celine! Verschwörung, Konspiration, Geheimbündelei, Konjuration
      Wie erkläre ich’s meinem Kind? Antworten auf kniffelige Fragen gibt der Mutterkutter wenn Kinder etwas wissen wollen! Diese Kolumne greift in jeder Woche eine Kinderfrage auf und sucht eine passende Antwort. Soviel ist jedenfalls mal sicher!

    • Gottchen, hat da jetzt der Herr Bernhard
      die Anspielung im Namen von Herrn Celine nicht verstanden, oder hab ich nur die Nachricht in dem Post von Herrn Bernhard nicht verstanden, dass er sie sehr wohl verstanden hat…. ?

      Das ist ja schon fast Triple-Denk hier… bitte gebt mir einen „FUCKUP“, damit ich es verstehen kann…

    • Verehrter S&R gott­be­hü­te! Meinten Sie „fuckup“ auf Italienisch?
      Aller Rätsel Lösung liegt im Kontext.

  70. Hihi
    Köstlich!

  71. Sonderfall Ex-DDR
    Sehr geehrter Don A.,

    mittels „Auto-Fahrverboten“ Stadtbewohner zu „privilegieren“ und darüber u. a. die Zersiedlung der Landschaft einzuschränken, Lebensqualität steigern, das ist eine den Folgen zustimmende Idee.

    Ob sie trägt in einer immer arbeitsteiligeren, außengeleiteten Fernseh-Internet Gesellschaft, die xyz-Genderei ist eine Facette davon, bleibt abzuwarten.

    Vermutlich wird sie an den Klein- und Mittelstädten in Mitteldeutschland
    selbst als Mode vorbeigehen, wenn das „neue Geld“ (aus Leipzig, Dresden…) statt in das Einzelhaus im Grünen nicht in die umliegenden Kleinstädte umzieht. Immerhin ließ die Anbetung des (West-) Autos nach. Das Zersiedlungsmodell „Emsland“ sollte kein Beispiel für alle sein.

    Die stadtbürgerliche Substanz blutete dort unter sozialistischen Zeiten und Proletkult bereits zu sehr aus (Westwanderungen, Globalisierung taten ein übriges).

    Die – großartige, denkmalsubstanzbewahrende – Zuwanderung aus dem
    Westen kehrte den Trend nicht um, so sehr sie, incl. Fördermittel, gelegentlich half (kleine Hansestädte, Görlitz, Meißen …).

    Merkels Zuwanderungsattacke und Prantls Idee von deren Ostansiedlung liefen – kleinstädtisch gesehen – auch an den mitteldeutschen Erwartungen und Wünschen vorbei.

    Was die unerwartete Identitätsmobilisierung dagegen kleinstädtebewahrend bringt (AfD), wird noch zu beobachten sein.
    Immerhin ist der Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt in Sachen AfD klüger als manche parteipolitischen Aufgeregtheiten der „Etablierten“ vermuten ließen.

  72. No way out oder summa sumarum wen juckts
    Wenn man die Bücher von John C. Lilly gelesen hat (bester Einstieg „Das Tiefe Selbst“) wird vieles was in der Welt geschieht begreifbar. All diese sogenannten Ideologien können als das enttarnt werden was sie im abstrakten Kern nach sind. Grob beschrieben sind sie „Programme“ die zu 98 % unbewusst ablaufen. Wer wen wie Beeinflusst im Hinblick auf freien Willen/Gedanken/Meinungen/Vorstellungen/Einsichten der Menschen bleibt verborgen in den Wirrungen von Programmen, Metaprogrammen und Programmen die als Tarnprogramme andere Programme verdecken. Das diese Programme (Willen/Gedanken/Meinungen/Vorstellungen/Einsichten) meistens autonom und sich der Beeinflussung bzw. der Entdeckung entziehen macht dies so unglaublich kompliziert. In Grunde genommen besteht unser Leben nur aus einer Abfolge von Gewohnheiten. Sind wir, wir selber oder nur eine Ergebnis all dieser Prägungen und der Erziehung durch die allgemeingültige Wahrheit?

    Kippt man noch ein wenig Robert Anton Wilson darüber wird das Chaos perfekt. Die Verzögerungen und Wirkzeiten von Einflüssen verwischen die Möglichkeit der Separation in Ursache und Wirkung. Einflüsse und Traumata, so die Erkenntnisse vieler Verhaltensforscher, Philosophen, Soziologen wirken oft genug über 2 oder 3 Generationen. So gesehen, steckt unsere Generation und unsere Kinder in der Aufarbeitung und dem Verdauen der Zeit um den 2. Weltkrieg und was danach kam.

    Im Licht dessen kann man die ganze (bundesdeutsche) Politik (um A. M.) nur als eines beschreiben: als Verdrängung und totales Nicht-bewusstsein welche Kräfte in dieser globalisierten Welt wirken. Einkehr und Einsicht tut not. Doch woher soll die kommen.

    Ich denke ohne Umkehr, ohne neue Ausrichtung, ohne Erkennen gibt es nur eine Marschrichtung – die ohne Wiederkehr. Die Sackgasse ruft, Abgrund wir kommen.

    So wird jeden Tag eine neue Sau durch Dorf getrieben. Manchmal aber auch wie im Fall Diesel seit Jahren die gleiche Sau. Vermittelt wird aber das es sich nicht um dieselbe Sau handelt obwohl eigentlich die gleiche Sau gemeint ist. Immer schon an der Oberfläche kratzen oder im Sinne des Don müßte man eben vom Zuckerguss auf einem Kuchen reden. Immer schön daneben liegen ist die Losung der politischen Allmacht. Vertuschen und verdrängen. Aussitzen nach alter Helmut Kohl Art.

    Die Hauptsache im Focus halten – die Schere zwischen Arm und Reich vergrößern. Alle Auswirkungen und Folgeschäden als alternativlos unwichtig negieren. Wer verliert ist selbst schuld. Das Kollektiv irrt sich nicht. Dabei kaschiert man die was wirklich im Argen liegt – verkleistert das Unvermögen. Der Totkranke wird gesundgeschrieben und als geheilt nach Hause geschickt – fertig ist die Gartenlaube.

    Als Trostpflaster gibt es dann eine Diesel-Fahrverbot obendrauf.

    https://www.youtube.com/watch?v=tLOZcGWlIxQ

  73. Gentry-Pranger für PLZ-Rassisten
    Don, wie wär’s mit einem Gentry-Pranger? Den Anhängern Zeit-genössischer Wohnformen könnte man – „Sie wurden weitergeleitet von Postleitzahl-Rassist“ – jeweils eigene Einträge gönnen.

    Spaß beiseite, mich erinnert die aktuelle Lage in den Innenstädten ziemlich an die zweite Hälfte der 1980er Jahre:
    Die sozialliberale Bildungsexpansion schwappte in die Großstädte; starke Außenwanderung; in den Köpfen die Erinnerung an hohe Ölpreise.

    Heute macht die Hälfte eines Jahrgangs Abitur und studiert, rein statistisch wird’s da eng mit einem überdurchschnittlichen Verdienst, was der Nachwuchs irgendwann kapiert; Zuwanderung ist offline eher unbeliebt; das Öl ist so günstig, dass Pendeln mit dem Benziner weniger kostet als vor ein paar Jahren mit dem Diesel.

    Und viertens: Wer vor zehn Jahren Erstsemester war, brauch jetzt Platz für den Nachwuchs – einige Großstädte verlieren bereits Inländer ans Umland. 25 oder 30 Jahresmieten wurden letztmals Anfang der 1990er gezahlt – und dann ging’s zwei Jahrzehnte zurück.

  74. Lauter Nebelkerzen
    Die emotionale Debatte um Fahrverbote in Deutschland zeugt für mich eher von dem latenten Unbehagen vieler Deutscher gegenüber der modernen Welt. Mit dem Dieselauto wird nur ein greifbares Symbol der Industriellen Welt bekämpft.
    Was allerdings die erhoffte segensreiche Gentrifizierung anlangt, beleuchten Sie, lieber DA, ein Thema, das wesentlich realer in unsere Lebenswelten eingreifen wird. In welchen räumlichen Kontexten werden
    und möchten wir künftig leben.
    Bekanntlich wird diese Thematik in den Medien zumeist entweder aus der Dienstmädchenperspektive(billige Mieten) oder aus der Sicht der Immobilienbranche(gekaufter Journalismus, „alles zieht in die Stadt“) betrachtet.
    Wie werden wir künftig leben? In prächtigen italienischen Altstädten mag sich der betuchte Bürger auch in Zukunft sicher und behaglich fühlen, aber gilt dies auch für die letztendlich uniformen Luxuseigentumssilos der Postmoderne, die in jeder bundesdeutschen Groß- und Mittelstadt zuhauf hochgezogen werden?
    Deren Erwerber stellen in der Regel nur ihren gering ausgebildeten ästhetischen Geschmack unter Beweis. Schlichte glatte Wände in brasilianischem Marmor ersetzen keinen Palladio. Noch pulsiert um sie herum zwar urbanes Leben. Wie lange wird man sich jedoch fragen müssen?
    Diese Frage stellt sich nämich zwingend, wenn wir die langfristigen Folgen eines ungeregelten Zuzuges von Armutsflüchtlichen in unsere Sozialsysteme bedenken. Fast 80% dieser Personengruppe zieht es in die größeren Städte. Dort bilden sie ihre, wie wir in Westeuropa schon lange beobachten können, parallelen Strukturen mit all ihren unschönen Seiten aus und zerstören damit langsam aber sicher den Stadtkörper, wie wir ihn kennen und schätzen, erst sind es einzelne Straßen, dann ganze Viertel.
    Im alten Westberlin(Schöneberg/Neucölln) konnte man dies schon beobachten, ehe uns diese schönen Welten als neue wunderbare multikulturelle Leuchttürme durch Medien und Politik mit Verve verkauft wurden.
    Unter diesen Umständen lebt es sich jedoch für jeden Besitzenden in der Stadt eher mühsam und beengt. Wo soll man gemächlich und sicher flanieren, ohne um Handtasche oder Geld zu fürchten?
    Nicht jeder möchte nur in Begleitung zweier großer schwarzer Hunde unbehelligt durch die Stadt streifen können.
    Daher sehen wir z.B. in den Beneluxstaaten oder auch England einen Rückzug vieler Wohlhabender auf das Land in Verbindung mit einer oder mehreren städtischen Eigentumswohnungen, die aber nur fallweise genutzt werden. Hohe Preise städtischer Immobilien sagen nichts darüber aus, wo die Menschen tatsächlich ihren tatsächlichen Lebensmittelpunkt haben.
    Die langfristigen Folgen der Migration werden mehr als etwa einige unschöne trübe Klimawölkchen unseren gewohnten Lebensstil tiefgreifend verändern und zwar nicht zu umserem Besten.
    Nur die wenigsten von uns, sofern sie über ausreichend Kapital verfügen, werden sich dagegen in ihrem privaten Bereich erfolgreich wehren können.
    Der große Rest wird sich lange Zeit unter Murren fügen müssen. Davon möchten Politik und die ihnen treu ergebenen Medien gern ablenken, weil ein auf deutschem Boden nicht einmal zu denkenden Kampf der Kulturen irgendwann am Horizont droht.
    Auch im friedlichen Miteinander gibt es schließlich Schmerzgrenzen, die jedoch noch auszustesten sind. Man kann noch so schöne Wortschlösser erfinden, um das bunte Treiben zu preisen. Irgendwann siegt die Macht der Interessen.
    Die Links-Grünen in diesem Lande lassen hoffen, daß sich der Prozeß einer kulturellen Konfrontation und Eruption beschleunigen wird und schließlich in einem reinigenden Gewitter seinen Kulminationspunkt findet.
    Hinter alten Mauern auf dem Lande oder auch am Stadtrand wird man dies mit der nötigen Gelassenheit erwarten können. Dann erweist sich, ob man es gelernt hat, wie die Gentry alle sozialen Verwerfungen an sich abprallen zu lassen.

    • Die prächtigen italienischen Altstädte sind soo lebenswert auch nicht mehr
      In Florenz und Prato, generell im Großraum Florenz, pumpen Chinesen ihr Geld, das sie durch ausbeuterische Machenschaften in der Textilbranche angehäuft haben, in Immobilien.

    • ich neble selbst
      https://www.bing.com/videos/search?q=ich+nebel+selbst&view=detail&mid=4069DF25049721BFD32A4069DF25049721BFD32A&FORM=VIRE

      wenn Dr. med v.d.L. erfährt wie gefährlich
      Zinknebelvergiftungen sein können
      nebelt keiner mehr

      https://link.springer.com/article/10.1007/BF02179314

      ggf hat man heute auch was neues erfunden,
      man beachte aber wie schnell die Aufsicht
      hier reagiert.

      Vorsicht ist bei Nebelkerzen immer angezeigt.
      Bleiben sie gesund.

    • Na ja, Herr Gustav
      >>Der große Rest wird sich lange Zeit unter Murren fügen müssen.<<
      .
      Dieser große Rest hat es aber auch so gewollt (oder zumindest
      hingenommen).

      Die einen haben es aktiv gewählt – die anderen haben es passiv
      hingenommen und damit ihr schweigendes Einverständnis erklärt.

      Mein Fazit: Recht so. Verdient ist das.

    • Titel eingeben
      @Carl Gustav Ihr Namenspatron -X kam fast so weit herum als Marco Polo.
      Wenn wir uns eine unbegrenzte solidarische Verpflichtung gegen die Menschheit in toto einreden lessen, dann sehe ich keine Chance „unsere“ Leit noch besser zu stellen, besser zu hausen, kleiden.

      Es bleibt die Flucht nach Bayern in die quasi gated community. Ceterum censeo den Hauptwachtmeister und den Oberkommissar weit besser zu zahlen. Der Kriminalrat erst bekommt Geld wie Gymnasiallehrer (Einstieg).

      Abschiebung ist teuer und schwierig und mit Frau BK Merkel wohl nicht zu schaffen.
      Dass in HH, Italien und Paris noch nicht geschossen wurd, freue ich mich. Noch ein Aufschub. Nur ein Aufschub, bis die Migranten Waffen gegen Soldaten einsetzen start BMW.

    • Erst Chile und morgen die ganze Welt.
      https://www.youtube.com/watch?v=HSBspmvXDeY

      Was Salvador Allende vor 45 Jahren zu sagen hatte … heute spüren wir die Auswirkungen in allen Bereichen. Für mich einer der maßgeblichen abstrakten Kerne überhaupt. Natürlich wird von allen politischen Mächten behauptet die Globalisierung, die Massenflucht, die Verarmung weiter Bevölkerungsschichten und der Verlust von Moral, Ethik, Kultur und die Gentrifizierung habe nichts damit zu tun. Alles ist alternativlos gut. Ein Schmierentheater … unterstützt von VW, Bayer, Nestle und Co. und nicht zu vergessen unseren lieben volksnahen Politikern von CDU, SPD, Grünen – und bald wieder im Bundestag – der FDP.

    • Allende war ei altwe, weisser Mann, der hätte heute nichts mehr zu sagen.

    • Hinter alten Mauern auf dem Lande oder auch am Stadtrand
      Alles sehr gut gesehen! Nur am Stadtrand wird man’s nicht mit der nötigen Gelassenheit erwarten können. D.h. man kann es möglicherweise gelassen erwarten aber die Flüchtlingswellen aus den Metropolen werden am Stadtrand und im Speckgürtel brechen.

      Weit draußen und möglicherweise auch hoch droben sind die Überlebenschancen mE weit besser.

  75. Vielen Dank
    Vielrn Dank DA für Ihre polemischen aber immer differenzierten Beiträge. Freue mich jedes mal, etwas neues von Ihnen zu lesen.
    Ein Lob übrigens an die FAZ, die von allen Mainstream Medien die noch am wenigsten verfälschende Zusammenfassung von Damore’s gebracht hat.

  76. pflichtlektüre
    für alle sollte dieser artikel des leiters des fraunhofer instituts für verkehrs- und infrastruktursysteme (ivi) in dresden sein:

    http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Dresdner-Professor-fordert-ideologiefreie-Debatte-ueber-Schadstoffe-durch-Autoverkehr

    da wird allen dampfplauderern, weltverbesserern und panikmachern der wind aus den segeln genommen.

    • ideologiefreie-Debatte???
      Ideologiefrei und auch noch Debatte?
      Wo hat der Mann die letzten Jahre gelebt?

      Wir (D) sind wieder voll drauf und diesmal hält uns keiner auf, diesmal schaffen wir’s!
      (Nur Kim Jong-un könnte uns noch zuvorkommen wenn’s blöd läuft.)

  77. There Is No Alternative (I)
    Was auch immer als „Lösung“ des Umweltproblems – nach der Wahl – realisiert werden wird, es wird ein fauler Kompromiss sein, ausgehandelt zwischen Wirtschaftslobbyisten und korrupten Politikern.
    Es wird eine „Lösung“ sein, bei der es vor allem um eines geht: Die Erhaltung von Vermögen und Profiten der Mächtigen. Das Wohl des normalen Bürgers wird nachrangig sein, wie überhaupt das Gemeinwohl.

    So funktioniert das System.

    Wenn die Beiträge der Don Alphonso-Leserschaft betrachtet werden, so sind bis auf wenige Kommentatoren fast alle mit dem kapitalistischen System zufrieden. Selbst wenn sie nicht mit ihrer persönlichen Situation zufrieden sind, dann halten sie dennoch das System für alternativlos.

    Denen kann man nur sagen: Wenn Ihr dies so wollt – liebe Leute -, dann lebt eben weiter im Zustand der Alternativlosigkeit.

    Dann führt weiter ein Leben in den Hamsterrädern des Systems und beklagt Euch aber bitte nicht, wenn der Kapitalismus so funktioniert, wie er funktioniert.

    Dann akzeptiert auch die Systemlogik, welche die Wirtschaftsakteure veranlasst, ständig neue profitable Geschäftsmodelle zu entwickeln, die nicht nur finanziell, sondern auch bezüglich Lebensqualität und Gesundheit zu Euren Lasten geht.

    Beklagt Euch bitte nicht darüber, dass die meisten nach einem langen Arbeitsleben nur noch Armutsrenten bekommen werden, dass Ihr demnächst Autobahngebühren bezahlen müsst für Autobahnen, die mit Eurem Geld gebaut wurden. Usw. usf.

    Beklagt Euch bitte nicht, dass Ihr immer mehr arbeiten müsst und immer weniger Reallohn dafür erhaltet.

    Und vor allem:
    Hört auf, Euch über die muslimische Massenimmigration zu beklagen. Denn auch dort stecken profitable Geschäftsmodelle dahinter. Wäre es nicht so, dann hätten die Wirtschaftseliten nicht dafür Stimmung gemacht, sondern dagegen.
    Dann hätten die Lohnschreiber vor der Massenimmigration gewarnt, so wie sie vor Steuererhöhungen, so insbesondere bei der Vermögens- und Erbschaftssteuer, ständig warnen.

    Dieses hirnfreie, ignorante Gejammer über die muslimische Massenimmigration ohne Reflexion über systemische Zusammenhänge nervt wirklich.

    Nehmt es einfach hin, denn solange Ihr das System akzeptiert, wird es so weiter laufen.

    Geht hin zur BT-Wahl und macht Euer Kreuzchen bei der AfD. Oder irgendeiner anderen Partei.

    Was bewirkt ihr damit? Nichts wirklich Relevantes.

    Merkel wird weiterhin Kanzlerin bleiben. Am politischen Kurs wird sich nicht ändern. Allerhöchstens werden dann paar AfD-Figuren im BT sitzen.

    Aber an der Entwicklungstendenz im kapitalistischen System wird sich nichts ändern.

    Eine kleine Minorität wird immer reicher werden, die Masse ärmer und der Großteil des Mittelstands wird sich weiter nach unten bewegen

    Warum diese Entwicklung?

    Wie kommt es, dass trotz wissenschaftlich-technischen Fortschritt die die große Mehrzahl der Bevölkerung immer ärmer wird?

    Eigentlich müsste es doch umgekehrt sein:
    Wissenschaftlich-technischen Fortschritt müsste zu mehr allgemeinem Wohlstand und ständiger Arbeitszeitreduzierung führen.

    In der Marktwirtschaft läuft es anfänglich auch so, ja sogar besonders gut. Bis dann die Produktivität ein so hohes Niveau erreicht hat, dass Marktsättigung durch einen Mangel an zahlungsfähiger und –williger Nachfrage auftritt.

    Dann muss man künstlichen Verschleiß (Obsoleszenz) in die Produkte einbauen, damit die Konsumenten gezwungen werden, neue zu kaufen. Man manipuliert die Menschen mittels Werbung, damit sie kaufen, was sie eigentlich gar nicht brauchen.

    Dann kommen die keynesianischen Lösungen, um Wirtschaftskreisläufe aufrechtzuerhalten. Symbolisch gesprochen, werden Löcher sinnlos gebuddelt und wieder zugeschüttet.

    Kriege werden geführt, um Rüstungsgüter zu verbrauchen und Profite mit neuen zu machen. Man entdeckt Umweltgefahren. Sinnlose Energiemaßnahmen werden gefordert und gefördert, wie Häuserdämmungen, neue Heizungen etc. Umweltzonen werden erfunden, um funktionsfähige Autos aus dem Verkehr zu ziehen. Verschrottung von funktionsfähigen Autos wird durch Abwrackprämien gefördert. Usw. usf.

    Im Kapitalismus führen im Stadium der Überproduktion wissenschaftlich-technischer Fortschritt und hohe Produktivität zu zunehmender struktureller Arbeitslosigkeit, immer mehr menschliche Arbeit wird durch Maschinen ersetzt.

    Heute arbeitet nur noch ein sehr kleiner Teil der Arbeitenden gesellschaftlich produktiv (< 10%) und nützlich (z. B. im Bildungs- und Gesundheitswesen. Der Großteil der Bevölkerung übt unproduktive und unnütze Tätigkeiten aus.

    Weil jeder versucht, für sich ein Geschäftsmodell zu entwickeln, damit er Geld für Überleben erhält, werden die unsinnigsten Waren und Dienstleistungen erfunden. Insbesondere Akademiker produzieren als Pseudo-Wissenschaftler, Journalisten, TV-Unterhalter etc. geistigen Müll und verdingen sich als „geistige Söldner“, um nicht im HIV-System zu landen, wo bereits jetzt der Anteil von Akademikern 10% beträgt.

    Danisch beschreibt die Situation (http://www.danisch.de/blog/2017/08/02/neo-linker-herren-rassismus-das-comeback-des-pseudo-adels/), aber versteht nicht, dass das marktwirtschaftliche System mit seiner warenförmigen Vergesellschaftung die Ursache ist.

    weiter Teil 2

    • „Es wird eine „Lösung“ sein, bei der es vor allem um eines geht: Die Erhaltung von Vermögen und Profiten der Mächtigen. Das Wohl des normalen Bürgers wird nachrangig sein, wie überhaupt das Gemeinwohl.“

      Wir nennen es klassengesellschaft.

    • Es geht nicht um die Erhaltung von Vermögen,
      sondern um dessen Mehrung.

    • Goslar
      Also schön, verstanden. Und intuitiv ist auch klar, dass wir parteipolitisch an einem toten Punkt sind: Muttis Raute ist das Emblem des systems. Toter Punkt halt. Oder wie franziskus sagen würde: Europa ist steril ( auch kulturell). Zwei alte Frauen drücken die Knöpfe am Deutsch-
      Französischen Motor, ein alter Mann liefert den christlichen Haltauchdieanderebackehin-
      Soundtrack zum befürchteten Kampf der Kulturen. Wie gehts also aus Ihrer Sicht weiter, möchte ich wissen? Was ist Ihre conclusion? Sie halten doch hoffentlich nicht das Verheizen ganzer Bevölkerungsteile und die kriegerische Verheerung ganzer Landstriche für programmiert, um ein ökonomisches und kulturelles Reset zu erreichen? Und sich der unproduktiven Mehrheit zu entledigen? ( nach kapitalistischer Lesart)
      Sollen wir Lebensmittel und Klopapier und Durchfallmedikamente Bunkern? Ich habe immer noch die Hoffnung, dass sich noch der gesunde Menschenverstand durchsetzt. Im kalten Krieg war es ja ausgerechnet ein Russe, der den roten Knopf nicht drückte. Wer weiß, vielleicht kommt der nächste Friedensengel ja auch daher, wo man es am wenigsten vermutet? Vielleicht ein weiser aus dem Morgenland…


    • Symbolisch gesprochen, werden Löcher sinnlos gebuddelt und wieder zugeschüttet.
      Das wird nicht nur symbolisch gemacht, sondern in Berlin auch mal ganz physisch: das bekannte „Engelbecken“ (heißt mW so, weil sich dort um die Jahrhundertwende ledige Mütter umbrachten) am Rande von SO36. In den 1920ern als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zugeschüttet, später wieder aufgegraben. Ich weiß es nicht genau, aber ich glaube, es hat noch einen weiteren „Zuschütten-Aufgraben“-Zyklus hinter sich.

    • nein!
      „fast alle mit dem kapitalistischen System zufrieden.“

      Protest !
      .
      Ich hab da einen ganz anderen Eindruck.
      Manchen geht’s offenbar gut, nun ja, die sind „zufrieden“. Aber trotzdem auch kritisch. SEHR kritisch mit dem System.
      Und der GROSSE Rest sowieso.
      Und ich auch: unzufrieden.

    • WTF
      @Goslar

      Selten solchen Blödsinn gelesen, sorry.
      Unterkomplex, außerhalb jeglichen Fachwissen, nicht ansatzweise empirisch belegbar.

      Bitte in Zukunft solche Kommentare bei Bento schreiben, da gehört das hin.

      Danke.

    • Bitte, Herr Goslar.
      „Wenn die Beiträge der Don Alphonso-Leserschaft betrachtet werden, so sind bis auf wenige Kommentatoren fast alle mit dem kapitalistischen System zufrieden. Selbst wenn sie nicht mit ihrer persönlichen Situation zufrieden sind, dann halten sie dennoch das System für alternativlos.“

      Zunächst einmal, der Begriff des Kapitalismus ist negativ besetzt und wird hier daher von mir durch den Begriff der freien Marktwirtschaft ersetzt.

      Richtig ist, daß die Mehrheit, vermutlich sogar die Mehrheit der Menschheit die freie Marktwirtschaft grundsätzlich favorisiert. Und ehrlich gesagt sehe ich sonst auch nichts anderes auf der Welt. Selbst Kommunismus und Sozialismus basieren in der Realität auf nichts anderem.

      Daher sehe ich wenig Sinn darin, die freie Marktwirtschaft generell infragezustellen. Insbesondere dann nicht, wenn sie unter sozialen Gesichtspunkten reguliert wird. Eine freie und soziale Marktwirtschaft ist aus meiner Sicht eine gelungene Kombination.

      Würden Sie die Realität dieser so genannten Sozialen Marktwirtschaft, Sozialer Kapitalismus hört sich irgendwie komisch an, als Lüge bezeichnen, würde ich Ihnen überwiegend zustimmen. Diese Lüge immer wieder an Fakten zu belegen, das machte mehr Sinn, als einen Kapitalismus zu geißeln, den es in seiner reinen Form nunmal auch noch nicht gibt.

      Es ist kein Widerspruch, eine freie und soziale Marktwirtschaft zu favorisieren, die Lüge ihrer Existenz jedoch zu kritisieren. Ob es sie geben könnte, ist nicht die Frage, die Frage ist, warum es sie nicht gibt. Und da lautet meine Antwort, daß das nicht an den Kapitalisten liegt, sondern an den Politikern und Parteien, die ihre Macht nicht nutzen (können).

      Und warum ist das so? Weil es Nationalstaaten gibt. Nationalstaaten sind wie Kapitalisten, ihnen kann man nur gemeinsam die Grenzen aufzeigen. Alleingänge enden immer im Chaos. Nur, wer sollte den Nationalstaaten ihre Grenzen aufzeigen? Ein Nationalstaat?

      Und ich kann mich immer nur wiederholen, das Kapital hat die Grenzen der Nationalstaaten längst überwunden und wird sich die Nationalstaaten auch weiterhin zur Beute machen. Sollte dieser Zustand irgendwann tatsächlich überwunden werden, dann würde es sich überhaupt erst lohnen, über Alternativen zum Kapitalismus nachzudenken. Bis dahin wird sich das Hauen und Stechen von der kleinsten Familienfehde bis zum finalen Atomkrieg oder was auch immer fortsetzen.

      Nationalstaaten und Kapitalismus bilden eine unauflösbare unheilige Allianz. Sie sind voneinander abhängig und können nur gemeinsam verändert werden. Ihr Ende ist unausweichlich und die Frage lautet lediglich, ob damit auch das Ende der Menschheit verbunden sein wird, oder ob es noch zu einem Neuanfang der Menschheit reichen wird.

    • Respektlos
      Herr goodnight, Sie mögen Luhmann bis zum Erbrechen verinnerlicht haben, mich hat das Lesen seiner Schriften immer angestrengt und nie zufriedengestellt, da Moral und Empathie zu wenig Thema waren, und wahrscheinlich habe ich ihn auch nie ganz verstanden.

      Wie schonmal erwähnt, gefallen mir die Schlüsse, die Sie ziehen, gut, allerdings finde ich ich den Umgang mit anderen Foristen resp. deren Ansichten herablassend und repektlos.

      Ich schreibe das nur, weil sich „Jesus“ häuft und ebenso Frechheiten ggü Kommentatoren.

      Ich bin kein Hilfssheriff, aber erstens ziehen Sie Jesus so, wie Sie seinen Namen einsetzen, in den Dreck, und zweitens Kommentatoren, die nur ihre Meinung äußern. Bitte abstellen.
      Übrigens: Ich bin Agnostiker.

    • wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus
      @Nahuatl

      Ich verrate Ihnen ein Geheimnis:
      Ziel der Moderne ist die Entkopplung von der Natur des Menschen, d.h. auch von diesbezüglichen Surrogaten wie Moral und Empathie.

      Denn die Natur ist ein Monster.

      Abgesehen davon ist Kommunikation ein äußerst komplexer Prozess. Insbesondere in der hochspezialisierten Moderne. D.h. jede Mitteilung muss hinsichtlich Information zunächst gefiltert werden. Man bewertet, ob es sich lohnt Zeit und Arbeit für eine Antwort zu opfern. Dieser Bewertung ist unumgänglich.

      Und genau das habe ich hier vorgenommen. Weil es so eindeutig war. Eindeutig nicht lohnenswert, hier fachlich zu antworten, da die grundlegenden Strukturen nicht vorhanden. Der Kommentar von V. Goslar enthält keine Information, die in irgendwelcher Weise, d.h. fachlich. s.h. wissenschaftlich anschlussfähig wäre. Es ist einfach nur eine Ansammlung von Emotionen. Da kann man klatschen oder jubeln oder weinen. Nur argumentieren ist da ausgeschlossen, weil da nichts zu argumentieren ist.
      Zum Weinen und Klatschen und sich als „Mensch“ fühlen habe ich dann Bento empfohlen. ich denke das ist angemessen.

    • Marktwirtschaft – Realität und Fiktion
      @Otto Meier sagt 10. August 2017 um 19:15 Uhr
      „Zunächst einmal, der Begriff des Kapitalismus ist negativ besetzt und wird hier daher von mir durch den Begriff der freien Marktwirtschaft ersetzt.“

      „Freie Marktwirtschaft“ ist eine Modellvorstellung, in der Realität gibt es sie nicht und gab es sie nie wirklich, weil die feudalen Großvermögen und der Großgrundbesitz weiter existierten.

      Seit über 100 Jahren leben wir im Stadium des „organisierten Kapitalismus“.

      Heute kontrollieren 1300 Unternehmen vier Fünftel der Weltwirtschaft, 147 Firmen, rund 40 Prozent der Weltwirtschaft.

      Die Wirtschaft wird nicht durch staatliche Politik reguliert, sondern Superreichen bestimmen dir Politik. Durch Korruption von Parteien und Politikern und durch ihre Medien.

      Staatlich regulierte „freie Marktwirtschaft“ gibt es nicht. Entweder bestimmen wirtschaftliche Machtgruppen die Politik oder der Staat reguliert die Wirtschaft im Interesse des Gemeinwohls, so wie z.B. heute in China.

      „Soziale Marktwirtschaft“ ist ein Oxymoron bzw. eine Fiktion. Markwirtschaft ist Profitwirtschaft und der Profit basiert auf der Aneignung von Mehrwert durch die Privateigentümer.

      Ob es Klassenkompromisse zwischen Kapital und Lohnarbeit gibt, ist eine Frage der realen Machtverhältnisse. „Sozial“ war die Marktwirtschaft nur solange, wie es die prosperierendes Wirtschaftswachstum und die Systemkonkurrenz durch den „Realen Sozialismus“ gab. Das war eine historische Ausnahme.

      Jetzt sind wir wieder im Normalzustand von Marktwirtschaft bzw. Kapitalismus. Beides sind Synonyma.


    • Bis auf China und die Annahme, es habe schon mal so etwas wie eine soziale Marktwirtschaft gegeben, sind wir uns dann ja ziemlich einig, Herr Goslar.

    • Is that your personal theory? Because I can shoot holes in it.
      @v. Goslar
      Sie müssen sich jetzt aber mal entscheiden, wer die Welt beherrscht, also entweder beherrschen die Superreichen die Politik oder die Politik die Superreichen (wie sie in China anführen). Ansonsten wäre Ihre Argumentation doch eher ein Oxymoron.

      Auch müssen Sie sich mal entscheiden, ob der Kapitalismus nun erfolgreich ist, oder nicht. Wenn Sie sagen, Kapitalismus ist nur bei Wachstum erfolgreich, dann ist das doch ein bisschen tautologisch, nicht war?

      Weiter so, macht langsam Spass :-)

    • Wie funktioniert Herrschaft?
      @Goodnight 11. August 2017 um 21:54 Uhr
      „Sie müssen sich jetzt aber mal entscheiden, wer die Welt beherrscht, also entweder beherrschen die Superreichen die Politik oder die Politik die Superreichen (wie sie in China anführen). Ansonsten wäre Ihre Argumentation doch eher ein Oxymoron.“

      Das Herrschaftssystem im Kapitalismus funktioniert anders als jenes in China. In China ist es klar, wer herrscht, nämlich die KPCh und deren Führer. Das ist ein direktes Herrschaftssystem, das transparent und ehrlich funktioniert. Es ist klar, wer die herrschende Klasse bildet.

      Im Kapitalismus ist es ein indirektes und verdecktes Herrschaftssystem, das scheinbar klassenlos ist. Die Herrschenden spielen gewissermaßen „über Bande“, nämlich über die korrupten Charaktermasken in der Politik und den Medien, die den Massen „Demokratie“ vorgaukeln.

      Die Mächtigen manipulieren die Systembedingungen so, dass immer der größte Profit und niedrige Steuern für sie resultieren.

      Regierungschefs lassen sich ihre Reden von Spindoctors der Unternehmen schreiben, Unternehmen platzieren ihre Juristen in den Ministerien.

      Bekommen die betrogenen Autokäufer Schadensersatz? In den USA ist dies der Fall, hier verhindert es die Politik.

  78. ggf helfen künftig auch die Kartelle wieder
    wenn es um die Zähmung frei laufender Diesel geht.

    Die FAZ freut sich schon:
    Das Ölkartell kämpft gegen seine schwarzen Schafe.

    Ecuador fördert viel zu viel Öl und die OPEC
    soll sich schon beim Bundeskartellamt darüber
    beschwert haben das einige Öl-Förderländer
    nicht bei der künstlichen Verknappung mitwirken wollen.

    Ob das Bundeskartellamt Kartellstrafen
    gegen zB Ecudor verhängen wird
    ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

    Die Bundesregierung wird wohl dafür sein,
    ärgert sie sich doch schon seit längerem
    am Interesse der USA an niedrigen Energiepreisen
    für die Konsumenten eben da.

  79. Titel eingeben
    Teil 2:

    Immer größer wird die Zahl der Armutslöhner und Exkludierten.
    No way back.

    In diesem Stadium des Kapitalismus profitiert nur noch eine kleine Minorität, während es bei der Mehrzahl kontinuierlich abwärts geht.

    Auch wenn es noch nicht in der Großhirnrinde angekommen ist, tief im Inneren spüren die Menschen, dass es mit diesem System kein gutes Ende nehmen wird. Das gesamte System ist auf Crash-Kurs.

    Trotzdem seid Ihr mit dem System zufrieden. Ihr könnt Euch gar kein anderes und besseres System vorstellen.

    Na, denn. Fine by me.

    • Ihr könnt Euch gar kein anderes und besseres System vorstellen.
      Dabei braucht man gar nicht viel Phantasie. Die besseren Systeme sind doch schon da. Man muss doch nur nach Venezuela oder Nordkorea schauen …

    • Vorstellen kann ich mir viel.
      Ich habe allerdings bisher die sogenannten Alternativen zum „Kapitalismus“ immer nur richtig glorreich scheitern sehen, letztes aktuelles Beispiel (von mir schon 2011 vorhergesagt): Venezuela.

      Und da das so ist, bleibe ich zur Zeit aus Vernunftgründen bei „Kapitalismus“. Sollte woanders etwas besseres tatsächlich in der Praxis funktionieren, überlege ich gerne neu. Ausser heisser Luft habe ich bisher auch wenig zum Thema „anders und besser“ gesehen.

      Ihre Ausgangsprämisse ist ohnehin grob falsch – global gesehen ging es noch nie so vielen Menschen so schnell besser, wie in den letzten 30 Jahren.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  80. Überflüssige
    Nun ja – die hier angeschnittene Frage was man in Zukunft mit der „überflüssigen Bevölkerung“, die nicht mehr zur Erfüllung von Bedürfnissen einer Macht und Vermögenselite notwendig ist, machen soll, wird in manchen Kreisen bereits heute ganz offen gestellt. Waren früher diese Mitbürger noch notwendig, um den gesellschaftlichen Reichtum zu schaffen, erscheinen sie der heutigen Elite zunehmend als Ressoucen-Konkurrenten, denen man zunehmend unwillig auch noch Mitsprache gewähren muß (https://goo.gl/CcptSN).

    Wenn wir glauben, das was DA hier schreibt sei rein satirische Überspitzung, könnten wir bei einem kommenden „Bauernlegen“ unangenehm überrascht werden. Wie immer ist auch hier die USA (und im Bereich des social Engineering die Russische Föderation) den Europäern in der Entwicklung voraus.

    Das Einwanderungsthema und dessen Darsteller auf der politischen Bühne erscheinen vor diesem – zugegeben spekulativen – Hintergrund, dann nur noch als ein Smokescreen (oder als „nützliche Idioten“).

    • Hier die Blaupause wie die globalen Weltkonzerne agieren.
      https://www.youtube.com/watch?v=fIvQOxPAS2o

      Wie H. v. Goslar es auch beschreibt – es geht viel tiefer.
      Der kleine Mann/Frau ist nicht mehr der nützliche Idiot.
      Ihm wird jedliche Darseinsberechtigung abgesprochen.
      Auspressen und wegwerfen – so wie sie es mit der Erde machen.
      Rauptierkapitalismus im Namen Der Neuen Weltordnung.
      Was bleibt ist eine morallose Ich-nemm-mir-was-ich-will-nach-mir-die-sinnflut-einstellung.

      „Wie viel ist genug“ stellt sich für diese Anhänger des goldenen Kalbes nicht. Diese Priesterschaft der Raffgier zeigt keine menschliche Reue oder Anteilnahme. Man kann es nennen wie man will. Wie wäre es mit der Bezeichnung Antichrist?

    • Wie wäre es mit der Bezeichnung Antichrist?
      Werter ,
      ich muss vorausschicken, dass ich bis vor weniger als sieben oder acht Jahren noch ein in der Wolle gewaschener Materialist war, der noch 2006 an einem Tagungsort, welcher in einem Roman namens „Cantors Dilemma“ beschrieben ist, vor reichlich illustrem Kreise und laufender Videocamera ausgesagt habe:
      „He [God/Christ] is our invention!“
      Sie können sich nicht vorstellen, wie sehr ich mich heute dafür schäme.
      Um so mehr freue ich mich aber darüber, dass die Akzeptanz einer supramaterialistischen, kosmisch-spirituellen (oder wie auch immer zu bezeichnenden) Ebene immer leichter wird und sogar die zeitgenössische russische Philosophie erreicht hat. Es passiert etwas mit uns, was wir rational noch gar nicht begreifen können. Die Naturgesetze bleiben dabei erhalten, keine Frage. Nur wird die Natur halt größer und „unsere“ Gesetze wirken immer bescheidener.

      Lohnenswert: Alexander Dugin im Gespräch mit Alex Jones: https://www.youtube.com/watch?v=j5hZv78szoU

    • Wenn die Nacht droht
      Werter Nat.,

      Ich denke, in den wenigsten Köpfen kann sich eine derartige Einsicht einstellen. Salvador Allende warnte vor 45 Jahren vor dieser dunklen Priesterschaft. Diese Bezeichnung Priesterschaft wähle ich bewusst. Harald Schumann (https://www.youtube.com/watch?v=t7pFeL-0_5I ) beschreibt es sehr anschaulich.

      Es wird eine neue Kaste über alle Staaten installiert. Jenseits der Kontrolle von Justiz, Gesetzen und ethisches Implikation. Diese Schattenwelt, die den größten Teil der Geldströme, auch der virtuell erschaffenen beherrscht, stellt sich außerhalb jeder Kontrolle und menschlicher Ideale.

      John C. Lilly deutete einmal an, dass das es eine mögliche Zukunft geben kann wo „Agenten“ unter Einfluss „höherer Mächte“ gesteuert werden, um die Erde zu zerstören und den Weg frei für maschinenbasierte Lebensformen zu machen.

      Was ich früher als Science Fiction verstand, würde ich heute als moderne Prophezeiungen bezeichnen. Machen wir uns nichts vor – es Wesenheiten die so sehr von dem unterscheiden, was wir im allgemein als „Mensch“ bezeichnen, dass wir es uns einfach nicht vorstellen können.
      Wir setzen unsere Wirklichkeit selbst zusammen. Ich denke es ist das Zeitalter wo sich jeder entscheiden muss, auf welcher Seite er steht.

    • Transparenz von Lobbycontrol Versus Intransparenz des Okkulten
      Werter Dr. Seltsam,
      ich sehe das sehr ähnlich und befürchte daher, dass das Licht eines Harald Schumann nirgendwo reflektiert wird, um das Entstehen neuer Strukturen rechtzeitig sichtbar werden zu lassen. Zuviel läuft im Dunkeln okkult-mafiöser und hochgeradig kompartimentierter Organisationen ab, deren Mitglieder einen Initiationsritus „bestanden“ haben. Henry Makow stellt als These in den Raum, dass das kleinste gemeinsame Vielfache dieser Organisationen (in denen sich Vertreter aus aller Herren Länder und allen Weltreligionen zusammenfinden) die Verbindung von Pädophilie mit uralten Opferkulten ist, die nach seinem Verständnis als Satanismus aufzufassen sind. Genau das war ja auch von Dugin angesprochen. Es gibt da Whistleblower sowohl aus dem Kreise der Täter (z. B. Ronald Bernard, hatte ich schon mal verlinkt) als auch aus dem Kreise der noch lebenden Opfer (z.B. eine gut gemachte Dokumentation des NDR namens „Höllenleben“).

      Die Verbindung dieser okkulten Dinge mit „AI“ ist sehr wahrscheinlich auf Handelsabkommen zwischen Regierungen (z. B. US) und – sagen wir – „okkulten Besuchern“ zurückzuführen, bei denen Technologie gegen Entführungs- und Manipulationsrechte getauscht wurden. Eines der ersten dieser Art stammt offenbar aus der Eisenhower-Präsidentschaft – Stichwort „Grenada Treaty“. Mehrere Autoren (auch mit akademischen background), darunter Richard Dolan, Joseph Farrell und Michael Salla haben die Quellen zusammengetragen – für mich sieht das in der Summe einigermassen glaubwürdig aus.

    • The greatest trick the devil ever pulled was convincing the world he did not exist.
      Jesus, jetzt kommen hier endlich alle Verschwörungstheoretiker aus den guten alten Wiesaussieht Zeiten.

      Jetzt wird es hier endlich lustig.

      Also, ich glaube ja die ganze Zeit, dass der Don eigentlich wirklich DER Don ist, also der Obermotz aller Bilderbürger, Tafelritter und Master of the Universe.

      Dieses ganzes Radfahren ist die perfekte Tarnung. Genial.

    • Der Barde spielt auf oder Die heiße Schlacht am kalten Buffet
      https://www.youtube.com/watch?v=JXnt9iGEdIM

      Das kapitalistische Rauptier in kalter beginnender Nacht.
      Und ja, es ist Verschwörungstheorie das Le H. Oswald JFK erschoß.
      https://www.youtube.com/watch?v=q2-h46TFeN0

    • Neid (,) Macht (,) To(d)t
      Werter Goodnight,

      vermutlich ist es unwichtig, dass Herr Luhmann das nicht glaubte, was Sie jetzt nicht glauben aber mit „The greatest trick“ als Antithese kategorisieren können.

      Wichtig scheint mir, dass sie/die es glauben.

      Tauchen Sie mal ein in die rechte Hemisphäre. Es geht um bildhafte Mustererkennung und parallele Informationsverarbeitung. Besuchen Sie mal (wieder) Berlin. Vielleicht gelingt es, mit einem Bewohner des Hauses Kupfergraben 6 in das nahe gelegene Pergamon-Museum zu kommen. Offiziell sind da jetzt Bauarbeiten, aber einem Gast des guten Hauses wird man nicht verwehren, einmal den Altar zu besichtigen. Sie können den Hinweg zum Museum vielleicht dazu benutzen, um an Ihre Cineastenerfahrung anzuknüpfen. Diskutieren Sie doch einmal mit Ihrem Begleiter oder Ihrer Begleiterin über Roman Polanski, vielleicht mit Blick auf sein Meisterwerk Rosemaries Baby.

      Ihre Begleitung wird Ihnen sicherlich die Geschichte des Pergamon-Altars erläutern, die Friese erklären und Ihnen schildern, wie diese schrecklichen Brandopfer durchgeführt wurden. Sie wird vielleicht darauf hinweisen, dass dieser Altar in der Johannes-Offenbarung explizit erwähnt ist und dass Hitler von diesem Altar fasziniert war und in Nürnberg architektonisch einfliessen liess.

      Abends im Hotel suchen Sie vielleicht einmal ein Bild von Madame Blavatsky. Vielleicht eines mit Kopftuch im höheren Lebensalter. Fragen Sie sich einfach, an welche lebende Person Sie dieses Bild erinnert.

      Vielleicht verstehen Sie dann, dass auf Deutschland ein Fluch lastet, der mit einem „Kulturdiebstahl“ begann.

    • PS: Pergamon
      So klar geht das aus Wiki nicht hervor: http://www1.cbn.com/700club/seat-satan-ancient-pergamum

    • Islam, Gentrifizierung, Vorsichtsmassnahmen bei Zuwanderungspolitik ...
      Herr Thorsten scheint auf eine freundliche und gutgläubige Art, um die Gentrifizierung des Islams bemüht zu sein, um ihn salonfähig zu machen, wo der Islam doch keinen Salon des freiheitlich ideologisch kulturellen Austausches akzeptiert, außer sich selbst. Die Frauenrechte und Rechte für die Frauen gibt es nicht, sie haben dem Mann zu gehorchen und zu dienen. Der Islam ist ein esoterisch faschistoides Komplex, mit klar definierten okkulten Hierarchieebenen, einem gnadenlosen Konkurrenzkampf zwischen den Geistlichen, verschieden Sekten und selbst innerhalb den Sekten, unter ihren Mitgliedern. Ich habe das unfassbare Gewaltpotential selber beobachten können. Islam akzeptiert keine Adelsschicht, hat seine eigene Sozialordnung, diejenigen, die das okkulte Wissen beherrschen ist der eigentliche Adel und der Rest wird als banales Volk bezeichnet. Die Gläubigen leben in einer mit Symbolen versehenen parallelen Gedankenwelt, ihre Gedanken und Handlungen werden mit Symbolen und man-made Träumen gesteuert. Es war der Adam Weisshaupt aus Ingolstadt, der dieses Phänomen innerhalb des Christentums entdeckt hat, und eine Sekte namens Illuminati gegründet, um die geistig, esoterische Herrschaft von Menschen über Menschen zu kontern, er war eben auf seine Art ein Aufklärer, zu seinen Anhängern zählten u.a G. Waschington, wenn ich mich nicht irre. Er machte sich damit in der christlichen Welt möglicherweise nicht beliebt, ein plausibler Grund warum alle Religiongemeinschaften, Illuminati uni sono kritisieren.

      Die Zuwanderer aus islamischen Ländern kommen nicht allein, sondern mit ihren geistigen Führern in ihren Köpfen, so dass man nicht nur die Zahl der muslimischen Einwanderer, die ins Land kommen verdoppeln muss, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie erst mal nicht kommen, so dass ich, Sie, all die anderen Menschen die die Lebensart Deutschlands mögen, es auch ohne Kompromisse so weiterführen können, auf die nächsten xGenerationen hindurch. Schauen Sie sich das Beispiel der Türkei an, die von Sektenführern innerhalb 15 Jahren, mit okkulten Methoden zur theokratischen Diktatur umgewandelt wurde.
      Es lastet ganz sicher kein Fluch auf Deutschland, wegen des Altars, ob es ein Kulturdiebstahl ist, bezweifle ich, zudem, wäre das Altar als Mahnmal und Objekt des Anstoßes wegen seiner urspr. Benutzungsweise, der Weltöffentlichkeit möglicherweise nicht erhalten geblieben …

  81. ZTL, ne, ne, ne
    „Das geht nur, wenn dieser neuen, schönen, gut aussehenden und von deutschen Medien als “Altstadt-Flair” gelobten Schicht mit ihren Kosmetikhändlern mit Refugee-Soli-Seife nach Damaszener Art Platz gemacht wird, viel Platz, jeder nur denkbare Platz.“

    Wenn das in Deutschland kommt, dann trete ich den GrünInnen bei und fordere eine Wohnquote für Neubürger. Das Idyll bekommen wir mit Leichtigkeit kaputt!

    • Nun lächelt sie wieder photogeshopt
      Komme gerade Gattin-bedingt vom wöchentlichen Spähtrupp in der Innenstadt zurück. Auf dem Piazza del Campo-Minderimitat Kiliansplatz hat man eine gehörige Gruppe von 6-7 m hohen Palmen in Kübeln gruppiert.
      .
      Aha, dachte ich, daß sich die vielen Afrikaner dort so eine Art kleinen Urwald (Oase für Nafris) haben um sich hier heimisch zu fühlen (vom Komödianten-Brunnen, als Hintergrundgeräusch, läßt der Sambesi grüßen).
      .
      Oder weil Ihrognaden am Mittwoch den 16.8. kommt, bei der ich immer an Trauerweiden denken muß, die hier Wahlkämpfen will.
      .
      Auch ganz frisch beim Buchhändler meiner Wahl gelesen (der jetzt auch auf mein Gemotze hin die F.A.Z. wieder auslegt, Prandlhausener nicht mehr) folgenden kessen Satz einer Französin:

      „Adenauer, der Vater der Bundesrepublik ist der Vordenker jener Frau, die in einem totalitären Staat aufgewachsen ist und mit dem Enthusiasmus der Konvertiten an die westliche Demokratie glaubt.“

      Pascale Hugues „Deutschland à la français“.
      Ich dachte, die spinnen, die Gallier. Aber na gut, die Dame ist hin und wieder Gast in der Waschmaschine.
      (DdH)

  82. Sunzi, Don Alphonso und die Dekonstruktion Grüner Selbstgefälligkeit
    Sunzi (Sun Tsu) hat schon vor rund 2500 Jahren geschreiben, man soll „genau die Stellen angreifen, die der Feind nicht verteidigen kann“. Don Alphonso hat hier sehr schön vorgeführt wie das geht, in dem er vor unser aller Augen den Internetpranger Agent*in zerlegt hat. Agent*in war für die Grünen und ihr Stiftungsanhängsel nicht zu verteidigen.
    Jetzt hat Don Alphonso die vermeintliche Stärke der Grünen unter Beschuss genommen, nämlich die moralische Überlegenheit der Position eine „Autofreie Stadt“ zu schaffen oder wenigstens den aufs Auto angewiesenen Pendlern ihr Leben gründlich zu vermiesen. Einfach indem er ganz sachlich aufzeigt, welche Folgen die Umsetzung der Fahrbeschränkungen für die arbeitende Bevölkerung hat.
    Das Projekt 4,9% gewinnt an Fahrt und wenn die Grünen nichtmal ihre stärksten Bastionen halten können, dann sind sie einfach erledigt. Was jetzt noch zwischen den Grünen und dem Abgrund steht, ist nicht ihre eigene Argumentationskraft, sondern lediglich die eher geringe Reichweite dieses Blogs in der Grünen Wählerschaft.

    • Ich glaube einerseits, dass sich die Grünen dringend neu finden müssen. Aber ich glaube auch, dass sie eher links und rechts wegbröseln, weil sie keine Gründe mehr finden, warum man sie wählen sollte. Sie versprechen mir – überregional – ein schlechteres Leben, Diskriminierung und Lügen. Schade.

  83. Offtopic: Fiona B. und ihre Unterstützer...
    …versuchen gerade, den Spieß umzudrehen:

    „@Enyavar. Tatsache ist, dass ich in den Artikel überhaupt keine POV-Darstellungen eingefügt habe. Diese müsste man mir schon nachweisen. Es läuft zur Zeit eine externe Verleumdungskampagne gegen mich als Wikipedia-Autorin, initiiert und befeuert von „Don Alphonos“ aka Rainer Meyer. User, IPs und zu diesem Anlass angemeldete Accounts tragen sie in die Wikipedia. Ich habe nichts dagegen mich aus diesem Artikel heraus zu halten. Doch kann das die Lösung des Problems sein, dass Wikipedia-AutorInnen nur extern diffamiert werden müssen, zur Jagd auf sie aufgerufen wird (z.B. ihre Klarnamen zu „enttarnen“) – um damit ihre Mitarbeit zu verhindern? Wie ich gesehen habe, bearbeiten diesen Artikel v.a. Wibramuc und Feliks mit qualititativen Ergänzungen, die ich nicht für POV-lastig halte.–Fiona (Diskussion) 12:09, 9. Aug. 2017 (CEST)

    Das wäre eine vernünftige Entscheidung, das Feld zumindest kurzfristig den von Dir genannten und weiteren KollegInnen zu überlassen. Dieser Hassblogger hat sich auf Dich eingeschossen, weil es viel einfacher ist, eine einzelne Mitarbeiterin zu isolieren und fertig zu machen. Meyer wird sehen, dass er hier mit seinen Mobbingmethoden nicht weit kommt und sein Artikel nicht schöner wird, nur weil er seine Hassrotte auf eine vermeintlich schutzlose Mitarbeiterin loslässt. –JosFritz (Diskussion) 12:41, 9. Aug. 2017 (CEST)“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Rainer_Meyer

    Die scheint ja die letzten paar Tage kaum geschlafen zu haben.

    • Fiona B. geht es an die Substanz, so wie sie jetzt jammert – weil ich sie zitiere. Na, der Beitrag über sie wird ein Fest.

    • „Don Alphonos“
      Wer ist das?
      „Hassrotte“
      o la la …


    • Die scheint ja die letzten paar Tage kaum geschlafen zu haben.
      Nicht nur die letzten Tage, wenn man sich so die Bearbeitungshistorien anschaut… die Schlaflosigkeit scheint schon Jahre anzudauern.

    • "Hassrotte"-... das sind ja wir...
      langsam habe ich bei diesen linken Figuren nicht mehr das Gefühl mit noetischen Bewusstseinen sprechen zu können,denn entweder es dreht sich um Verdauung („nur wenn nichts als Blätter und Halme in dich eingehen, bist du rein“) oder um schlechte Gefühle – bei anderen!

      Ich lese jetzt Muttertier von Birgitt Kelle, ein Plädoyer für feminine Frauen. Und ich denke, mein polemischer Sinn nach wüster Unterhaltung trügt mich nicht. Der Buchdeckel verspricht Einiges!

  84. Ein alter weiser Mann erklärt die Politik in Deutschland
    Bis heute unerreicht. Wer nicht live dabei war hier die MAZ.
    https://www.youtube.com/watch?v=MosvwkOelcs
    ein Schmankerl 29 Jahre später.
    https://www.youtube.com/watch?v=q31JHhCOuN8

    Und weil es so schön ist eine lebende Realsatireperson alias die-Scharia-ist-absolut-kompatibel-mit-dem-Grundgesetz-sagt-Saswan Chebli:
    https://www.youtube.com/watch?v=iLHonxlwHH8
    Einfach Saswan Chebli auf youtube eingeben und ein vergnüglicher Nachmittag bei Kaffee und Kuchen kann beginnen. Ein Höhepunkt von vielen:
    https://www.youtube.com/watch?v=TfVV8UQaaMo
    Danach bleiben eigentlich keine Fragen mehr, in welchem Zustand sich das politische Berlin befindet.

  85. Gändrivierzahnung kommt krass
    Alldah! Du hasnoch vergässn was jetz auch gibb bei Gändrivierzahn Läuds:

    Solar Döner!

    Hat meine Bruddah jetz an start, vadient massisch Kohle mit, ischwör!

    Isso eine Döner gril mit Strom von so Dingern oben auf dach. Gibb bald überall wo reiche Gändrivierzahn Läuds wohn. Un mit Faradstända auch davor, weil die Läuds jetz nich mehr mid ihr Lambo bis vor Döner fahn könn. Krass! >|-]

  86. Frühe Formen der Gentrifizierung..
    ….über die sich niemand erregte, ganz im Gegenteil. Nach dem Mittelalter jagte man üblen Geruch und Schmutz erzeugende Gewerbe wie die Gerber aus den Städten. Bei uns in der schönen Stadt am Neckar sorgte zuerst Bomber-Harrys am 4. 12.1944 für die Beseitigung eines nicht so gut angesehenen Viertels, in dem sich, nach einer erneuten Schickisierung durch angesagte en parterre-Lokale für die lidlfachbehochschulte Jeunesse und Arztpraxen darüber auch der „Schwiegersohn“ sein neues Nest eingerichtet hat.
    .
    In den ländlichen Vororten mochten die Orts-Schultheisen nicht weiter auf Zuzug aus der Innenstadt oder dem Land verzichten und vertrieben die viehhaltenden Bauern auf die Aussiedlerhöfe. Der daraufhin beklagte Schwalbenmangel führte höchstens zu Klagen bei den damals noch grünen Grünen. Viel lauter ertönten die Klagen darüber, daß die offen gelassenen Hofstellen nun von den schon seit dem 7. Jahrhundert hier siedelnden „jezed“ von Neuankömmlingen aus fremden Kulturen übernommen wurden. Zudem würden die „am Samschdich koi Kehrwoch´ mache“. Also zumindest die Wohnhäuser, denn die Scheunen und Schopfen wurden dem Verfall überlassen und dienten damals allenfalls als Unterstellplatz. Nein zunächst noch nicht für „die treiabämmwä“ sondern bescheiden für den Opel Kadett. Bis das Dach einstürzte. „Die treiabämmwä“ kam erst später, nachdem Baba bei die Audi dank Steinkühler-Zwickel-und-SPD-Parteibuch „Staplafahra bei die NSU-Nachfolger Audi oda die Kolbeschmidt in die Gieserei“ wurde.
    .
    Der Enkel von Baba macht heute in der gentrifizierten Faubourg mit dem 500er AMG einen auf „Arbeitsvermittler“ oder Scheffe von aine Wachdienst. Jeweils flankiert von eine „Firisör“ und eine „Wettbiro“. Gaststätten wie unsere „Sonne“ oder „Linde“ wo früher der gemischte Gesangverein zur Probe hinging und wo man seine Hochzeitsfeier abhielt sind inzwischen zu einem Speedy-Pizza-Verteilerzentrum umgewandelt, deren Ausfahrer bekifft zum Geradeausfahren die linke Abbiegespur zum „hählingen“ Überholstart an der Ampel nutzen. Oder einer schmuddeligen zweifelhaften Jugo-Kneipe mit halsabschneiderpreisigen Dachzimmern für ungarische Erntearbeiter oder Schwarzgipser.
    .
    Ach und da waren bis Ende der Sechziger noch die Zuckerfabrik fast mitten in der Stadt und die Seifenflockenfabrik Flammer-zudem zwei Brauereien. Im Herbst/Winter immer Malz-Melasseduft plus jede Menge Wasserdampf, der den ohnehin schon dicken Nebel des Neckars anreicherte, zum künstlichen Geruch der Seife und an mindestens an einem Tag der Woche wurden die Tierknochen für die leckeren Suppen von Knorr sensorisch deutlich wahrnehmbar aufgelöst. Und kam der Wind von NO roch es zusätzlich der herbe Duft der Hefefabrik Rettenmaier. Und nicht zu vergessen, die Zuckerrüben wurden damals noch mit Dampflokomotiven durch die Gegend geschoben.
    .
    Die Zuckerfabrik hat man zur Freude von zwei Heilbädern dr Neckr nab verlegt. Knorr produziert nur noch spärlich und laboriert im Auftrag eines internationalen Food-Producers. Alles was einst stank ist weg, bis auf die Diesel, die gar nicht stinken. Früher hätte ich an der Kreuzung in unseren Vor-Nest bei den vielen Käfern einen Eimer hinstellen können und der wäre binnen einer Stunde halb voll mit unverbranntem Sprit gewesen. Dank auch der Grünen ist dort jetzt Luftkurort (wenn nicht gerade mal wieder die A 6 zu ist).
    .
    In den Arbeiterquartieren von damals wohnen jetzt die noch nicht so lange hier Seienden. Böse Zungen behaupten diese bezögen ihr Einkommen überwiegend nicht mehr aus gewerblicher Tätigkeit sondern aus einer Bundesbehörde, die zuweilen zwar den Überblick verliere ansonsten aber als umweltverträglich gelte.
    (DdH)


    • Ja, die Tendenzen gibt es schon lange.
      Ich frage mich, wann sie den Umkippunkt erreichen.
      Wenn die Krächle en Krach werden.
      (Das ist dann nicht mehr schön)

    • ein Tipp_
      @Et n´ oubliez pas….. sagt
      .
      Weniger verschwurbelt schreiben, dann versteht man’s vielleicht?


    • @Klaus: das ist kein Schwurbel, das sind schwäbische Anekdoten. – Naja, vielleicht sind Sie halt so jung, daß Sie Gerüche von Zuckerfabriken oder Abdeckereien nicht mehr kennen, weil das alles inzwischen vor die Stadt verlegt worden ist und Sie aus dieser kaum rauskommen.

    • Klausi, DdH's Artikel gehören zum Besten hier.
      Ich möchte sie ungern missen. Wenn Du sie nicht verstehst, solltest Du nichts dazu schreiben.

  87. Strom kann man nicht riechen...
    Danke Don Alphonso, manchmal denke ich, die sind alle verrückt geworden, und mit „die“ sollte jeder wissen wen ich meine.

    „Das Ziel von einer Million E-Autos auf deutschen Straßen würde laut unserer Hochrechnung zur Folge haben, dass die CO2-Emissionen bis 2020 auf dem gleichen Stand blieben. Ohne Elektroautos hätten wir 20 Prozent weniger CO2-Emissionen bei den Neuwagen. In der Summe hätten wir praktisch keine Verbesserung. Das ist unserer Meinung nach der einzige Grund, warum das Elektroauto so stark gepusht wird – denn so können die Hersteller in Zukunft die europäischen CO2-Flottengrenzwerte doch noch einhalten.“

    http://www.t-online.de/auto/elektromobilitaet/id_78580036/das-elektroauto-ist-nicht-sauberer-als-ein-verbrenner.html

    Eine Million E- Autos auf deutschen Straßen ist wohl nicht zu schaffen, also stürzt man sich auf den Diesel, um den anversierten europäischen CO2-Flottengrenzwert doch noch einzuhalten.
    „Der größte und wichtigste Rebound-Effekt wird durch die EU-Komission hervorgerufen. Bei der Festlegung der CO2-Grenzwerte hat man das E-Auto mit „Null-Emission“ definiert.“

    Nun, wie wir alle wissen kommt der Strom aus der Steckdose. Strom kann man nicht sehen und riechen, wenn man Pech hat kann man ihn fühlen, aber das wars dann schon…
    Nein!
    „ Aber man muss berechnen, wie viel CO2-Emissionen im gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs entstehen. Da ist vor allem die Stromerzeugung, die geschieht etwa zur Hälfte mit fossilen Brennstoffen, bei der viel CO2 entsteht. Und auch bei der Herstellung des Autos und der Batterien entsteht CO2.“

    • Big picture
      Na ja, der Plan ist wohl, dass der Strom von Licht, Luft und Wasser erzeugt werden wird, mehr order weniger. Ob Stromangebot und -nachfrage im richtigen Verhaeltnis zueinander stehen werden, hat wohl noch niemand so richtig vorausberechnen koennen (oder wollen), deshalb muss „wir schaffen das“ erst einmal herhalten.

  88. PS.: angesichts dessen, worüber wir hier sprechen (Fahrverbote für Diesel, Normalbürger)
    muß man sich klar machen, daß die, die diesen Kram verzapfen, SO leben:

    http://www.journalistenwatch.com/2017/08/09/juncker-laessts-krachen/

    • Die Sitten sind nicht neu,
      Maddin hat davon oft und gerne Gebrauch gemacht, bei den „Guten“ ist halt die Berichterstattung zurückhaltender 364 x 304 Ocken jährlich steuerfrei sind eben nicht so skandalös wie ein bobbycar

  89. H. v. Goslar der Doctor Doom...
    …. des alphonsonistischen Blogs.
    In der Liste der Doctor Dooms bei Wiki, finde ich bisher nur:
    Doctor Doom (Comic),
    Marc Faber
    Nouriel Roubini ….
    … aber was nicht ist, kann ja noch werden ;-)

    H.v. Goslar,
    entspannen Sie mal und begeben sich auf den Holzweg, mit nem Lanz geht`s
    https://www.youtube.com/watch?v=_qGXfaVdGAI

  90. Bürgerrechtsverdienstorden für Don Alphonso!
    zugegeben, dieser Appell bezieht sich auf den vorausgegangenen Blog, durch den es D.A. gelang, die Hetzmaschine der Böll Stiftung auszuschalten.- Zur Entmotorisierung: Da die Abschaffung der Kernkraft und die Förderung von massenhaften Elektroautos einander widersprechen (woher soll denn der Strom kommen?), geht es im Kern darum, das Automobil in D massiv zurückzudrängen. Das ist doppelt tödlich: Zum einen sind viele Menschen zwingend auf individuelle Mobilität angewiesen, zum anderen hängt an der Autoindustrie der gesamte Wohlstand. –
    Leider sind die Automanager so tief in ihren Lügenverstrickungen befangen, daß sie sich nicht einmal gegen die BUH verteidigen, die nichts anderes ist als ein von Toyota mitfinanzierter Abmahnverein mit ganzen ca. 260 (!) Mitgliedern. –
    Ich sehe darin ein Beispiel des Versagens der deutschen Eliten (Merkel, Pofalla, Winterkorn…): Die Lügen (Leugnen der Flüchtlingsproblematik, Einschränken der Meinungsfreiheit, namentlich Verteufeln Alternativer, konservativer Ansichten usw.) verhindern die Vorbildfunktion. Wo ein Kennedy einst das Peace Corps gründete, um den jugendlichen Idealismus in konstruktive Bahnen zu lenken, suchen diese Typen nur die Unauffälligkeit des Mitläufers. –
    Naja, der deutsche Michel wird in den anstehenden Wahlen das Ganze absegnen, wie einst in den 1930er Jahren – denen freilich die 1940er folgten…

    • 1940er
      Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir nicht in den 1930er sind oder sgar schon fast hinter uns haben.

    • Ich will Alternativen diskutieren!!
      Ich hab keine Lust, einfach wie dasKaninchen vor der Schlange zu sitzen… es muss doch Lösungen geben!!
      Es würde sicher schon helfen, wenn die Leute den Dieselskandal ( und Fahrverbote) einfach ignorierten, oder?

    • Habe ich mir schon angesehen.
      Ich weiß, ich weiß, hier gibt’s viele die mit E-Mobilität nichts anfangen können, aber ich war bei der Produktpräsentation hier in meiner Heimatstadt am Produktionsstandort dabei.

      Ich kenne ein paar Leute aus dem entsprechenden Dunstkreis und bin relativ begeistert. Wenn mein altes Zweit- und damit Eigenkfz verschrottet wird will ich so einen. Mit Prämie sehr bezahlbar und nützlich als Stadtwagen.

      E-Mobile taugen definitive noch nicht auf der Langstrecke (Tesla Model S = Totgeburt), kann aber noch werden.
      Witzig finde ich die Produktionstechnik beim EGO, vieles stammt nämlich aus dem 3D-Drucker.

      Bin mir ziemlich sicher, dass der ein Erfolg wird. Mit derselben Handschrift gibt’s nämlich schon einen Durchstarter, das sind die kleinen, gelben Auslieferungswagen der Post, die sind eingeschlagen wie eine Bombe.

      Elektromobilität wird kommen, daran wird kein Weg vorbeiführen und damit zurück zum Thema dieses Blogs, der Diesel wird eher den Benziner verdrängen als umgekehrt.

      Im Nebenzug wird wohl auch der Nahe Osten etwas „verkehrsberuhigt“, denn Öl wird dann nicht mehr so gefragt sein.

      Zwei Fliegen mit einer Klappe!

    • Dundreweedr! Bitte mehr von dieser Zukunftstechnologie ...
      für ein entschleunigtes Dasein.

    • Noch ist es nicht da, aber weiter als Tesla
      sind die schon, es gibt einen Prospekt mit konkreten Daten, eine Preisliste und Vorbestellungsmöglichkeit ohne Anzahlung ;-)

    • die kleinen gelben Postsautos
      gibt es bei uns nicht,
      die Hügelchen sind zu hoch – 550m

    • @Dieter Rose
      Hier schon, und in der Stadt ist es auch ziemlich hügelig, (70 -400m ü.NN). So hügelig, dass es hier deutlich weniger Radfahrer als in anderen vergleichbaren Studentenstädten gibt.

      Daneben hat auch die Stadtreinigung solche Gefährte in orange in Gebrauch.

      Die Post muss wohl ziemlich begeistert gewesen sein von dem Produkt, nach der Testphase hat sie nicht nur nachbestellt und will die komplette Flotte sukzessive ersetzen, sondern hat gleich den ganzen Laden aufgekauft.

      Wenn das kein Wort ist.

    • @Dieter Rose
      Was lassen Sie sich den alles schicken?
      Denke die Höhen sind nicht der Grund, dass Ihr Ort außen vor ist.
      Nächstens kommen auch die deutschen Motorkonzernwerksteams zur Probefahrt bei Ihnen vorbei.
      http://www.autozeitung.de/assets/styles/article_image/public/gallery_images/2016/10/formel-e-_1_.jpg?itok=K9RkF_LK
      Dann können die Sonderwünsche berücksichtigen. Aber bitte mit Anschubsubventionen, weil sonst können die sich nicht mehr so tolle Gelder auszahlen.
      Geduld ist viel.

  91. Verflixt, entglitten Don. Aber dennoch Dundreweedr sagt der Schwabe
    zu dem Link von Blue Monday. Eine derartige Werbung für ein Produkt müßte schon unter einen Volksverarschungs-Straftaten-Paragraphen fallen.
    .
    Bei einer Batteriekapazität von 19,5 kWh und gezügelter Basisleistung von 15 kW immerhin 1,3 Stunden quasiungezügelter Fahrspaß. Beim „leistungsfähigen“ Typ dann 7,5 Stunden Ladezeit. Also für die Fahrt auf die Mainau zukünftig eine Woche Urlaub beantragen (denken Sie sich Edis Transrapid-ERding-Rede dazu)
    (DdH)

    • Da haben sie den Text aber nicht verstanden!
      Werter DdH (Don der Herzen?),

      ein E-Mobil taugt lediglich für kurze Stadtfahrten oder das Pendeln in großstädtischen Verdichtungsräumen zur Arbeit. Eine kurze Reichweite, rel. niedrige Geschwindigkeit, sowie kleiner Formfaktor und Zuladung reichen völlig aus. Deswegen sind auch nur niedrige Preise gerechtfertigt (Vergleichen Sie mal die 11 000 des EGO mit dem E-Smart, dem direkten Konkurrenten).

      Sozusagen Billigindividualverkehr auf unterster Ebene.

      Für die kleine, dumme Stadt an der Donau mag ein E-Bike da vielleicht genügen, aber auch nur bei dem in unseren Breiten höchst raren Sonnenschein.

      Sie haben letztenendes den selben Fehler begangen wie Elon Musk, die nahe Zukunft des E-Mobils liegt nicht in der Urlaubsfahrtenkomfortprestigelangstreckenlimousine, sondern in kurz, nah, klein & kompakt und preiswert. Mehr als zur Arbeit und zurück und als fahrbare Einkaufstasche mit eingebautem Regenschirm ergibt bei der heutigen Batterietechnologie einfach (noch) keinen Sinn und das können die Dinger bereits, egal on aus Fernost oder von hierzulande.

      Der Streetscooter hat sich jedenfalls schon als Auslieferungsfahrzeug der Post bewährt, was einem Ritterschlag für diesen Anwendungsbereich gleichkommt, denn die Anforderungen and Material und Technologie sind hoch; durch ständiges Anfahren und Abbremsen ergibt sich eine höhere Belastung als Sie im täglichen Gebrauch wie oben beschrieben benötigen.

      Das Aufbauschen alle möglichen und unmöglichen Probleme und das Niedermachen der eigenen Industrie sind eher typische deutsche Charaktereigenschaften.

      De facto sind die Ingenieure aber da schon viel weiter, als wir denken und die Presse schreibt.

      Gruß,
      Westzipfel

  92. Mercedes
    ..hat immerhin schon mal vorgelegt, falls die Verbote kommen sollten, der Strom aber ausbleibt: https://www.motorbasar.de/mercedes-benz-slk-r171-tretauto-neu-t2067303.html
    Don koennte gleich 3 oder 4 von denen sicher in der Tiefgarage parken.

    • Hatte schon mal darauf hingewiesen:
      blogs.faz.net/stuetzen/2017/05/31/der-sieg-gegen-hitler-den-duce-und-die-oednis-7813/#comment-163438

    • @ Fr. Amgelin
      Tegernsee/-strand vielleicht, aber es müssen schon der Stern und vier Räder für die Innenstadt sein. Ich habe noch einen der ersten Generation (jetzt 20 Jahre alt), würde ich in Deutschland noch leben, dann eher dieser:http://www.slkclassic.de/archiv/kinderslk.html

      Gott sei Dank bleiben mir Eure Tollheiten in den USA erspart

    • Und ein weiterer Stern ist - wie gewohnt - vorne dran:
      Mit diesem Fünfsternemercedes können Sie getrost an jedem Fünfsterneinnenstadthotel vorfahren, lieblächel…

  93. Beispiel München
    Der Zug ist längst abgefahren.

    Wo und wie bitteschön, will man angesichts rasant steigender Nutzerzahlen in den Metropolen Verkehrswege gestalten?

    Verkehrskonzepte werden über kurz oder lang immer lose-lose sein, weil zu viel Verkehr in zu wenig dafür vorgesehenen Räumen stattfinden soll.

    Erstt heute wurde wieder eine Radfahrerin von einem 20Jährigen LKW-Lenker totgefahren (sie war im Recht), weil….. die Strukturen so sind.
    Ich erwähne 20jährig, im Hinblick auf Erfahrung und Besoldung.

    In einem anderen Beitrag wurde spaßeshalber das Einebnen empfohlen – so blöde nicht.
    From scratch ist natürlich die Lösung, aber dafür bräuchte es korruptionsfreie Planwirtschaft statt profitgier.

    Irgendwie geht es immer, aber es bleibt nullkommanull Lebensqualität übrig.

    • Fahr lässig in Berlin, kostet nicht viel.
      Bärbel M. war mit dem Rad unterwegs und bei grüner
      Ampel angefahren, als sie von einem nach rechts
      abbiegenden Lkw erfasst wurde. (lt. Tagessp.)
      Seltsamer Satz.
      Klingt irgendwie nach selbstfahrendem Auto.
      War es aber nicht,
      sondern drin saß ein Fahrer, der eine Frau ohne zu
      bremsen überrollt hat.
      Wegen des berüüühmten toten Winkels!

      Seit 32 Jahren fährt er damit und hat immer Glück gehabt.
      Der routinierte Fahrer hat sich an den leeren Spiegel
      gewöhnt.

      VORHER zu checken, ob rechts von ihm auch
      Menschen lebend über die Ampel wollen, kam ihm
      nicht in den Sinn. (seine miese Bezahlung, rare Pausen,
      ewige Staus wg. Baustellen wohl schon eher)

      Provokante Frage:
      Hätte er eine sexy Lady mit wehenden Haaren, in
      knappen Shorts INSTINKTIV ‚wahr‘genommen ?
      Viele dieser Frauen fahren nämlich absolut besch****
      und alle machen einen Riesen-Bogen um sie.
      d.h. > SIE werden gesehen.
      Bärbel M. war 76 Jahre alt, also eher abwrackfällig.
      So musste er dann auch nur 2700 Euro bezahlen.

  94. Die giftigen Blicke, wenn man mit dem Auto zum Hotel in autofreier Zone düst
    Schön ironisch geschrieben und flotte comments. Kürzlich betrachtete ich die Pläne eines Neubaus, ca. acht Whg. Im Keller ein Abteil für e-Autos zum Aufladen, das nicht vergeben, also mobil benutzt wird. Ich stellte mir vor, wie man sich in eine Liste einträgt und nachts um zwei aufsteht um sein e-Auto zu „betanken“. Alternativ fiel mir noch ein, wie nur einer ein e-Auto hat, aber die Eigentümergemeinschaft den Strom mit zahlt, so eine Art Inklusivtanken.

    Was italienische Innenstädte im Sommer betrifft: Die Motorroller knallen und rattern an einem vorbei, und man sehnt sich nach der Ruhe seines Wagens. In Sirmione, wenn man zu einem Hotel auf der Spitze der Halbinsel fährt, wird man von deutschen Touristen in der Fußgängerzone mit giftigen Blicken bedacht. Das sind Ärmere, die meistens in Peschiera oder Desenzano Urlaub machen und außerhalb parken müssen. Was will der da? Wieso fährt der da? Sie sind so. Mitleid mit diesen Leuten geht mir daher ab, obwohl ich finde, dass man dem Pendler seinen Diesel lassen muss, da man das selbst angeschubst hat.

  95. Hassrotte
    Vermutlich sind wir hier gemeint. Ich könnte jetzt natürlich aus 22 Jahren Fernfahrer-Dasein jede Menge Verbalinjurien aus ganz Europa zur Verfügung stellen, um die Dame zu malträtieren. In der Meisterausbildung mit AEVO habe ich gelernt, dass man einen renitenten Lehrling erst ignoriert und dann mit unliebsamen Arbeiten tröstet. Nicht so etwas Langweiliges wie Hof fegen sondern zum Beispiel Schrauben zählen. Auch die kleinen Kreuzschlitz, Torxe und Huck-Bolts. Oder, wie Carlo Strenger es formulierte: Mit zivilisierter Verachtung.

  96. Fahrverbote im ländlichen Raum?!
    Kleines Henne-Ei-Problem. Dass viele Zugverbindungen im ländlichen Raum eingestellt wurde, lag vor allem auch daran, dass sie von immer weniger Leuten genutzt wurden und die bereits geringe Wirtschaftlichkeit (oftmals über 75% staatlicher Zuschuss pro Relation bei gemeinwirtschaftlichen Verkehrsdienstleistungen) weiter sank. Ursache: Wegzug und zunehmende Motorisierung. Und wozu führte die Einstellung dieser Relationen? Zu noch mehr Wegzug und zunehmende Motorisierung. Vielleicht würde ein Fahrverbot dies ja wieder ändern… ;-)

    Aber nicht sehr wahrscheinlich, denn: Sonderlich hilfreich erscheint mir der Aspekt der Peripherie aber auch nicht, da wir gar nicht von Fahrverboten für den ländlichen Raum reden. Es geht primär um Ballungszentren und einige Gewerbe- und Industriegebiete. Wer täglich von einem Dorf ins nächste fährt, kann es wie bisher machen. Wer hingegen in diese betroffenen Städte pendelt (überwiegend aus anderen Städten und dem suburbanen Raum, nicht „vom Lande“), wird seinen Wagen dann bei einer P&R-Station abstellen müssen und in die nächste U- bzw. S-Bahn springen, um die letzten zwei, drei Kilometer zu fahren. An guter Taktung und Umlaufplanung mangelt es dort nicht, sondern eben dort, von wo sich pendeln kaum lohnt und immer weniger Menschen aus Gründen leben. Diese Orte wissen aber meistens selbst, dass ihr Ende nur eine Frage der Zeit ist. Ob man Volksvermögen in Billionenhöhe verbrennen, um diesen Trend leicht abzuschwächen? Wirkt nicht sehr plausibel.

    • Park&Ride dämlich
      In Städte, die exklusiv mit P&R arbeiten, fahre ich nicht, keine Lust, Tüten zu schleppen. Es gibt amazon, oder? Absicht? Erst der Verkehr, dann die Läden? Mal drüber nachdenken.

      Elektroauto werde ich nicht fahren. Nichts hat im Leben so viel Ärger bereitet wie Elektrogeräte, ständig kaputt, nach Ablauf der Garantiezeit, versteht sich.

      Park&Ride ist hauptsächlich in Städten entstanden, in denen man nicht parken kann aus Parkplatznot – der Grund ist wenigstens valide. Beispiel: Rothenburg ob der Tauber, viele italienische, britische und französische Orte. Ich fahr dort übrigens rein, weil ich den Ort nur mit einer Übernachtung besuche. Am Abend sind solche Orte eh am schönsten, wenn Dreiviertelhose und Sandale sie wieder verlassen haben.

      P&R war notendig für Plätze, die im Krieg nicht abradiert worden sind, mittelalterliche Orte mit kleinen Straßen und Gassen. Wenn ich zügig ins Zentrum von München fahre, in der Operngarage parkiere und wieder raus fahre, fällt niemand tot um, es sei denn, ich würde ihn anfahren, was mit einem leisen Elektrokasten einfacher wäre, weil der Fußgänger mich nicht hört. Verachtenswerte Hysterie, die böse macht.

  97. @nahuatl
    Haben Sie detaillierte Informationen? – Ich bin gerade zugange mit „modelopzet voor doode hoek detectie en signaliseeringssystemen.“
    Danke.

  98. @ Klaus sagte am 9. August 2017 um 19:50 Uhr
    „ein Tipp_
    @Et n´ oubliez pas….. sagt
    .
    Weniger verschwurbelt schreiben, dann versteht man’s vielleicht?“
    .
    Wenn das hier ginge, würde ich extra für Klaus selbtgedrechselte Comicseiten einstellen. Mit Bildern und Sprechblasen in einfacher Sprache, die ich zuvor Vorschul-Kinderbüchern entlehnen würde.
    .
    Ja Klaus, verstehen Sie überhaupt die Artikel von Don oder den anderen- oder haben Sie nur bei mir Schwierigkeiten? Jetzt sind Sie nicht gleich eingeschnappt und teilen mir mit wo Ihr Problem liegt.
    .
    Ach, da hatte ich mich geirrt. Die Hefefabrik hieß nicht Rettenmaier sondern Lindenmeier & Co (Linco)
    (DdH)

  99. In Oberschwaben (Bad) Schussenried Tempo 20 Zonen für Kernort, die Vororte bekommen den Dreck
    Die Stadt Bad Schussenried zeichnet sich dadurch aus dass die Kurbetriebe vom Stadtrat an die Wand gefahren wurden andererseits die Grün-Rote und nun auch die Grün-Schwarze Landesregierung den ‚Bad‘ Titel nicht entfernen wird. Irreführung der ‚Verbraucher‘.
    Privilegien werden dahingehend geschaffen dass der Kernort eine Tempo 20 Zone (Tempo 30 wäre zu wohl viel zu schnell) geschaffen hat. In der Innenstadt werden schwerere Fahrzeuge (7,5to) ausgesperrt. Die Ortsansässige Busunternehmerin (mit den alten Omnibussen und öffentlichen Aufträgen) des Unternehmens Diesch hat einzigartig eine Tempo 30 Zone im Gewerbegebiet. Die Dame war und ist womöglich auch heute noch stellvertretende Bürgermeisterin. Das Verwaltungsgricht in Sigmaringen hat sich an der Tempo 20 Zone im Gewerbegebiet nicht gestört. Das Verwaltungsgericht hat auch gerichtlich entschieden dass diese Kommune den schweren Verkehr bleibend aussperrt. Andererseit hat das Verwaltungsgericht aber entschieden dass die Ortsdurchgangsstrassen in den Vororten der Kommune keinerlei Schutzmassnahmen bekommen. D.h. dass eine 7,5m breite Durchgangsstrasse (heute werden die Strassen auf max 6,5m gebaut) rund um die Uhr mit Schwerlastverkehr und Tempo 50 befahren werden darf. Durch den Bau einer Ungehungsstrasse in einer anderen Kommune und Maut auf der B30 kommen nun auch noch verstärkt Mautpreller. Das RP Tübingen hat den Bau der Ungehugsstrass mit Verkehrssicherheit begründet aber die letzten 30 Jahre gab es keinerlei Beschränkungen auch nicht für 40to Lkw.
    Lärmaktionspläne gibt es hier keine. Der Kreistag im Landkreis Biberach hatte früher mal eine Regelung dass ausserhalb der Kommune Biberach keine stationären Blitzanlagen aufgestellt werden. Diese Regelung wurde abgeschafft. Messungen werden nun nur dort durchgeführt wo Umgehungsstrassen gebaut werden sollen. Nicht aber dort wo es gefährlich ist und wo Lärm herrscht.
    Ach ja, auf der anderen Strassenseite beim VG Sigmaringen ist das CDU Parteibüro.
    Nun denn, selbst ein vollelektrischer Renault Twizy ermöglicht einen Kaufboykott in dieser Kommune.

    • Ex Zeitleser
      Ich wohne seit einigen Jahren in Bayern, fahre jedoch auch noch oft
      die Ost-West Achse in meine Heimat (RT/TÜ) oder z.B. nach Freiburg
      Die Unterschiede der Verkehrspolitik und in der Infrastruktur (auch Zustand der Straßen) zwischen BW und Bay sind für mich ganz klar erkennbar.

      IN BW: Viel mehr Blitzer, viel mehr 30iger Zonen und viele Straßen in einem sehr schlechten Zustand usw… für mich eher viele Behinderungsmaßnahmen.

      Bis vor einigen Jahren führ ich z.B. die B 297 Wendlingen, Nürtingen -Tü. Der Verkehr war einigermaßen flüssig. Seitdem auf längeren Strecken auf der Bundestraße 30iger Zonen installiert wurden geht da jetzt oft nur noch Stop u Go. Na ja ich bleibe jetzt eben länger auf der Autobahn, ist ein Umweg und ca 20-30 km aber neuerdings deutlich schneller.

      klare Unterschiede auch beim Radwegebau bei uns in bayer Schwaben. Da sind auch mehrere km lange Radwege zwischen Gemeinden recht schnell fertig gebaut, in BW hätten Sie da noch nicht mal die Käfer gezählt oder wären noch in der Ausschreibung.


    • klare Unterschiede auch beim Radwegebau bei uns in bayer Schwaben. Da sind auch mehrere km lange Radwege zwischen Gemeinden recht schnell fertig gebaut, in BW hätten Sie da noch nicht mal die Käfer gezählt oder wären noch in der Ausschreibung.
      Letztes Jahr fuhr ich im Auto mal ein Stück von Südbaden nach Sigmaringen mit, und war baß erstaunt über die vielen Krötentunnel oder was das war und die immer mal wieder herumstehenden „Langsamfahr-Schilder“.
      Die BW-Grünen scheinen ihre pets hüten zu wollen, aber menschenfreudliche Gestaltung scheint sie zu überfordern.

    • Schussenried
      Seitdem ich auf dieser Welt bin, ist „aus Schussenried zu sein“, „nach Schussenried zu gehören“ oder der Befehl „Geh‘ doch nach Schussenried“ ein Euphemismus für: „Ein Fall für die Klapsmühle zu sein“, (heute auch genannt: „Psychiatrie“). Das ist nämlich das einzige, das an Schussenried je bekannt war.

  100. Zurück zum Kramerladen, bitte! Wenn schon, denn schon
    Wenn man an den LKW gegangen wäre (Durchfahren nur auf der Schiene, für Transporte in die Städte kleinere Kaliber), wäre kein Protest hörbar. Doch die Attacke auf den PKW findet statt zugunsten des Mehrtonnerdieselungetüms, der weiter akustisch und mit seinen Abgasen herumpesten und mitten auf der Straße parken und den Verkehr behindern darf, um seinen Schrott zum Discounter zu fahren.

    Außerdem passt hier nichts zusammen, denn wenn der Bürger laufen oder radfahren soll, müssten auch wieder kleine Läden mit exakt denselben Lieferbedingungen installiert werden, und Lidl oder Aldi im Gewerbegebiet hätten sich mitsamt ihrer stinkenden Spedition erledigt.

    Überhaupt passt in Deutschildbürgerstan nichts mehr zueinander. Der Strom für die erwünschten Karossen kann nicht allein über Windkraft erzeugt werden, die Herstellung ist nicht umweltfreundlich, das Lithium wird knapp werden – Kriege könnten um Lithium geführt werden, die Entsorgung der Batterien wird ein Sonderproblem. Alles nicht durchdacht oder Problematiken geflissentlich ausgeblendet. Im Ausland muss man denken, das Land wäre am Verdummen, und bei den Mathematikergebnissen siegt das auch so aus.

    • Die Supermercati in Italien habens schwer, da die negozi noch vielfach bevorzugt werden.
      Und man sein Einkaufsverhalten nicht einfach ändert. Fasano, Apulien. Jeweils am sehr späten Vormittag und auch zu den Abendöffnungszeiten. Jenseits Stau. Und Parkplatzsuchverkehr um die beiden Einkaufsstraßen mit entsprechendem Lärm und Gestank. Vor Kindergärten und Schulen kein Durchkommen.
      NL hingegen: die Parkplätze werden in den Städten Richtung Zentrum immer teurer, so dass oft fahrende Busse stark frequentiert werden.

  101. Titel eingeben
    Ichwundere mich dass das mit den Feinstaubfiltern noch nicht mit Light Zigaretten verglichen wird. Das wäre auch eine schöne Debatte über die noch feineren Stäube, welche noch tiefer inhaliert werden können.

  102. mit der Elektromobilität...
    … bin ich schon in jungen Jahren in Berührung gekommen.
    Car Sharing, das Wort, gab es damals noch nicht, ging auch dieses.
    Man musste einen Fahrschein lösen und konnte dann auf dem Karusell einige Runden drehen. Feuerwehrauto , das war´s, konnte man an der Bimmel richtig Krach machen.
    Für Mobilität, damals schon, habe ich nicht alles (Taschen)geld ausgegeben, `ne Bratwurst musste noch drin sein.

    Auch das Wort Gender gab`s noch nicht, Ganter schon

    Elektromobilität ist im überschaubaren Zeitraum für Fahrzeuge sinnvoll, die täglich in einem bestimmten Radius unterwegs sind.
    Lieferverkehr (Post, Abfallwirtschaft, Bus, Taxi usw.)
    Im privaten eher nicht.
    Gibt ja noch andere Konzepte. Wasserstoff z.B.
    Was sich letztendlich durchsetzt, sollte dem Markt überlassen werden.
    Auch Weiterentwicklung des Vebrenners, der Fahrzeuge allgemein d.h:
    Zurück zu kleinere Abmessungen, weniger P.S usw.

    • Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gelangte Gander wieder während
      „Pearl Harbor“ 2 (2001)…

  103. Wege aus dem Hamsterrad - Pragmatismus für gebeutelte Pendler
    Machen wir uns nichts vor. In unserem so gerne euphemistisch als „Soziale Marktwirtschaft“ bezeichneten System sind die Optionen der Untertanen recht überschaubar. Sie können alle paar Jahre irgendwo ein Kreuzchen machen und haben damit entweder ihr Schicksal selbst gewählt oder ihre Stimme hatte nicht genügend Gewicht um auch nur einige Repräsentanten auszutauschen. Beides ist eher frustrierend. Wer reden oder schreiben kann ist hier im Vorteil und kann versuchen seine Mitmenschen in seine gewünschte Richtung zu bewegen (Don Alphonso machts vor).
    Aber was ist mit den anderen? Leute macht euch keinen Stress. Der verkürzt nur das ohnehin nicht lange Leben. Wer z.B. als Hamster im Rad nicht weiterkommt, weil eben die Innenstadt für sein Auto gesperrt ist wird davon psychisch krank und verliert auf dem nun sehr langen Weg zur Arbeit Lebenszeit. Es ist nur fair wenn der sich krank ärgernde Patient zum Arzt geht und sich dann auch krankschreiben lässt. Eine Auszeit von drei Wochen zeigt dem Arbeitgeber die Dringlichkeit des Problems. Wenn das gehäuft auftritt, werden sich sicher auch reiche und auch einflussreiche Arbeitgeber finden, die Sponsorengelder so umverteilen, dass in der Innenstadt wieder freie Fahrt für freie Hamster herrscht. Vielleicht wird sogar der eine oder andere Lehnsherr (aka Arbeitgeber) dann von seinem erbeuteten Geld eine Tiefgarage stiften, der Knecht kann dank Parkplatz noch früher am Arbeitsplatz erscheinen und alle sind zufrieden.

  104. Don, bitte
    letzten Post wegen Verstümmelung anhalten
    (DdH)

  105. Was uns die Süddeutsche verschweigt,
    ist der islamische Hintergrund der Vergewaltiger. Der tut nichts zur Sache? Tut er sehr wohl, denn für den edlen Muslim ist der Missbrauch von Kuffar-Schlampen keine Untat, sondern halal.
    .
    Es wird Zeit, dass die SZ sich noch stärker auf die Seite der Täter stellt und ihren Lesern klar macht, dass die edlen Muslime keine Verbrechen begangen und ihre – wenn auch mildestmögliche – Bestrafung islamophob ist.
    .
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/england-maedchen-zum-sex-angeboten-personen-schuldig-gesprochen-1.3623157

    • Differenzierung ist nicht so Ihre Stärke, nicht wahr?
      „denn für den edlen Muslim ist der Missbrauch von Kuffar-Schlampen keine Untat, sondern halal.“

      Was einfach Quatsch ist. Für die grosse Mehrheit der muslimischen Männer ist Vergewaltigung ein Verbrechen, mir ist nur die verbliebene Minderheit ein wenig zu gross, um mir noch mehr ins Land zu holen.

      Wer „alle Muslims sind Vergewaltiger“ akzeptiert, wird auch mit „alle Deutschen sind Nazis“ kein Problem haben? Oder mit „alle Moslempauschalisierer sind Idioten“? Gut.

      Ohne Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei...
      https://www.youtube.com/watch?v=klkLs4qquYs

      „Deutschland hat keinen Mangel an Zuwanderung, sondern an Integration. In den Großstädten bilden sich bereits Parallelgesellschaften. Der hohe Ausländeranteil vor allem in Großstädten wie Frankfurt a.M. mit rund 28 % oder München mit rund 22 % führt bereits zu partiellen Minderheitssituationen für Deutsche. Mangelhafte Sprachkenntnisse zahlreicher, vor allem junger Ausländer, deren häufige Perspektivlosigkeit am Arbeitsmarkt und das starke Bildungsgefälle zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen sind nur einige erkennbare Vorboten eines bedrohlichen sozialen Sprengstoffs in Deutschland.“
      (Gemeinsames Wahlprogramm der CDU/CSU für die Bundestagswahl 2002).

    • Elender Westler!
      Zweifle nicht daran und höre auf mein Wort: alle Deutsche sind Nazis!


    • Gut gebrüllt, Lö, äh, Thorsten Haupts.

      Allerdings liest sich das ja so, als würden Sie bezüglich der verbleibenden muslimischen Männerminderheit dem „Kollegen“ zustimmen.

      Ist es nicht eher so, daß Vergewaltiger keinerlei Bezug zur Religion haben oder benötigen? Vielleicht sollte man daher den religiösen zumindest durch den allgemein kulturellen, und ich mag es kaum schreiben, bzw. traditionellen Aspekt ersetzen?

    • In den TV- Nachrichten heute...
      …wurde über die Bande aus England berichtet, die ca. 300 minderjährige Frauen unter Drogen setzte, um sie Männern zuzuführen. Da sagte jemand, ich weiß nicht, ob von der Polizei oder Verwaltung: Die Täter kommen alle aus Bangladesh, Pakistan und Indien und da heißt es: weiße Frauen sind nichts wert – du kannst sie benutzen und wegwerfen.

      Vielleicht wird es um 20:00 Uhr wiederholt?

    • Wenn man sich mit dem Islam befasst,
      erlebt man den häufigen, gutgemeinten Versuch, ihn zu bagatellisieren, als nachgerade entstzlich. Der Versuch, den Islam zu exkulpieren, ist immer auch lustvoller Tritt ins Gesicht all der Musliminnen, die dem Islam entkommen wollen.
      .
      Klarer formuliert: Nein, das Frauenbild des Islam ist nicht als „traditionell“ zu vermiedlichen. Und nein, der Umgang von Muslimen mit Kuffarfrauen ist nicht kulturelle Folklore, sondern entspringt der Lehre des Warlord und Judenschlächters Mohammed.

    • Wacht da jemand auf?
      Die Regierung müsse untersuchen, warum die meisten Männer in derartigen Missbrauchs-Netzwerken pakistanischer Herkunft seien, sagte die Labor-Abgeordnete Sarah Champion. „Hat das kulturelle Gründe? Gibt es eine Art von Austausch in diesen Communitys?“
      .
      Ok, vom herumgedrucksten „kulturelle Gründe“ bis zum Islam als eigentlichen Motivationskern der Täter ist es noch ein schmerzhafter, weiter Erkenntnisweg. Aber Frau Champion prgnostizierte auch, dass sie bereits für diese Frage als Rassistin (wörtl. „idiotische Moslempauschalisiererin“) bezeichnet werde.
      .
      Bis zu einem effektiven Schutz junger Frauen (und sogar Kinder) vor Muslimen ist es noch ein weiter Weg, Aber auch in GB gibt es erste Stimmen, die erklären, dass der Schutz von Kindern und jungen Frauen kein Rassismus ist. Die üblichen Delegitimierungswörter der guten Menschen verlieren ganz langsam ihre lügnerische Kraft.

    • @O. Meier: Der Motivationsmix ist letztlich eine Sache der Wissenschaft.
      Mich interessiert einfach nur, nicht noch weitere Menschenmassen aus stark unterzivilisierten Ländern in Deutschland zu haben – die heute immer stärker werdende Steinzeitinterpretation des Islam in allen muslimischen Ländern ist da wirklich nur ein Baustein unter vielen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Otto Meier
      „Ist es nicht eher so, daß Vergewaltiger keinerlei Bezug zur Religion haben oder benötigen? Vielleicht sollte man daher den religiösen zumindest durch den allgemein kulturellen, und ich mag es kaum schreiben, bzw. traditionellen Aspekt ersetzen?“

      Ich fasse zusammen: Was der Orientale glaubt ist einerlei, in seiner Sozialisation liegt die Schweinerei.

      Es gibt aber auch genügend Orientalen mit sehr guter Sozialisation und Manieren. Die landen aber, wenn sie denn auswandern, eher in den Kompetenzfestungen dieses Planeten. Wir in Europa hingegen wählen uns durch unser formidables Asylsystem, in dem derjenige am weitesten kommt, der am frechsten lügt, betrügt und erpresst, diejenigen aus, die eher eine unvorteilhafte Sozialisation haben.
      Da sind Leute überrepräsentiert, die schon in ihren Heimatländern unerwünscht sind. Anständige sind natürlich auch dabei. Aber das sind dann die ersten, die wieder abgeschoben werden.

    • @Philomena, T.Haupts, O.Meier
      Hier, vllt. hilfts:
      http://www.journalistenwatch.com/2017/08/10/neuer-vergewaltigungsring-in-uk-278-maedchen-missbraucht/

      Wer bestreitet, daß es im Islam (und es gibt ihn eben doch DEN Islam) eine kulturelle Inklination gibt, die die Frau etwas über dem Vieh und auf einer Stufe mit den Kindern, nämlich als dinglichen Besitz des Mannes betrachtet, der will das ein oder andere übersehen. Daß diese Inklination ihre Verankerung im Koran und anhängigen Schriften hat, ist unbestreitbar (also, man kann es selbst nachlesen). Daß die Frau dem Mann dienstbar-auch sexuell- zu sein hat und daß sie, anders als der Mann eben keine heilsgeschichtliche Potenz besitzt (deshalb verstehe ich Frauen nicht, die zum Islam konvertieren…) usf usw. …ist doch alles bekannt .
      All das läßt als defäkables Produkt den Tatbestand der Vergewaltigung als solchen gar nicht auftauchen. Insofern, und zynisch gesprochen, Muslime können gar keine Vergewaltiger sein!

      Nun gibt es aber anständige Menschen überall. Nur, das rettet kaum den Bestand des Islam.

      @Philomena: Ich habe es bei jouwatch gelesen… ist echt übel.

    • @Feldmann: Wollen Sie rumalbern?
      Sie zeigen mir dann mal die Stelle im Koran, in den Hadithen oder anderen grundlegenden islamischen Schriften, die es jedem Mann erlauben, sich jede beliebige Frau zu nehmen, ja? Sonst ist das Vorstehende Waschweibergeschwätz. Und dafür bin ich zu alt :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • T.Haupts, halten Sie sich doch einfach an das, was ich gesagt habe!
      Wiederholung: 1. Frauen sind Besitz(!) des Mannes, 2. Nichtmusliminen (also in deren Worten „Ungläubige“) sind vogelfrei

      3. …
      Ich fange ganz sicher nicht an, Ihnen hier die Stellen aus dem Koran /Hadithen herbeizuzitieren! Lesens selbst.
      In der Zeit baue ich lieber eine weitere Holzkiste!

      Wenn Ihr Ton „vom Alter“ kommt, so hoffe ich, daß mich das Alter dereinst in anderer Gestalt antritt.


    • So sehe ich das auch, Gewürztraminer.

      Ansonsten, wer schon keine Lust darauf hat, den Koran zu lesen, der sollte vielleicht mal das AT lesen. So groß sind die Unterschiede nicht. Und wenn das so weitergeht, dann könnten die Unterschiede in der aktuellen Lebensrealität auch mehr und mehr verschwinden, scheint mir.

  106. Don, immer wieder der gleiche Fehler wenn ein Post verglüht
    Aber zum Dieselmotor wäre bei dem Stichwort „1940“ von @ Steyr HS .50 vom 9. August 2017 um 20:42 Uhr noch zu sagen. Und da es draußen regnet kucken wir mal (das Schild für den Kanzler*innen-Besuch auf dem Kiliansplatz male ich später)
    .
    Allora, die EU hätte heute an den Motorisierungen der Wehrmachts-Panzer die ab dem 10.Mai 1940 in F, B und NL eindrangen bestimmt nichts zu meckern. Weder was den Verbrennungs-Motorentyp, also die Kraftstoffart, noch das Massen/Motorleistungs-Verhältnis anbelangt.
    Wer´s nicht glaubt:
    .
    PzKw I: Vierzyl.-Boxerm. Krupp M 305 (42 kW/57 PS), 10,6 PS/t
    .
    PzKw II: Maybach-6-Zyl.-Ottom., 140 PS (103 kW), 15 PS/t
    .
    PzKw III, Ausf D: Maybach 12-Zyl.-Ottom. 300 PS (221 kW), 13,9 PS/t
    .
    Sturmgeschütz III: etwa wie PzKw III
    .
    PzKw IV Ausf. C/D: Maybach 12-Zyl.-Ottom. 300 PS (221 kW),13,9 PS/t
    .
    Pz 35 (tsch.): Škoda-T-11-6-Zyl.-Benzinm. 88 kW (120 PS), 8,2 kW/t (11,2 PS/t)
    .
    Pz 38 (tsch.): Praga-EPA-I-6-Zyl.-Benzinm. 93 kW (126 PS), 9,9 kW/t (13,3 PS/t)
    .
    (DdH)

    • Dabei steht irgendwo da draußen sorgfältig geparkt viel Moderneres derzeit nutzlos herum.
      sputniknews.com/images/10477/12/104771216.jpg

      upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ed/Apollo15LunarRover.jpg/1200px-Apollo15LunarRover.jpg

    • irgendwie
      die Brückentraglast vernachlässigt …
      zuviele Sackgassen

  107. vom Go-Cart zum Gogglemobil
    Es gibt ja konstruktive Ideen. So könnte man jedem, der in die Stadt fährt, pro gefahrenem km 10 Eurocent abknöpfen. Dazu bräuchte man natürlich Mautstellen. Einer, der nur ins Theater oder zum Einkaufen führe, zahlte ca. 2 Euro, der Pendler ca. 40 pro Monat, auf 20 km berechnet. Mit dem Geld, ein schöner Haufen, könnte man mal hingehen und ausrechnen, wieviel Baustelle ein qkm Land verträgt. So fragt man sich doch, wieviel Feinstaub ein Umbau wie Stu 21 produziert. Genauso könnte man erforschen, wie viele Elektrogeräte und Computer 10 qm Bürofläche aushält, bzw. die Menschen, die nach einem Tag in einem Büro meist kapital müde sind.

    An Tagen, an denen die Ozonbelastung hoch ist oder eine Inversionswetterlage besteht, müsste man andere Lösungen finden. Pendler könnten sicherlich animiert werden, an solchen Tagen öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

    Aber nein, es wird gar nicht geredet über Alternativen. Die ganze Sache ist doch nur eine hochgestylte Chimäre, um Elektrotechniken zu etablieren, die dann überleiten sollen zu automatisiertem Fahren. Patrick Feldmann hat das genauso erkannt. Am Ende fliegst du in die Stadt mit deiner eigenen Drohne oder fährst mit Googlemobil, etwa so wie du angefangen hast.

    Das Ganze verärgert mich genug, um nicht wählen zu gehen. Warum soll ich die Schlächter meiner Mobilität und meiner durchaus geliebten Karossen auch noch wählen? Sind wir alle crazy, dass wir die noch ermächtigen?

    Dieses Absprachekartell mit Inklusion der Politik, ein Bündel! Verabredeter, behandelt uns Bürger wie leblose Playmobilfiguren, die man mal hier- mal dorthin schubsen kann. Unsere Karosse lieben? Wo gibt’s denn so was? Liebe gehört verboten. Love doesn’t sell. Auch in der ubiquitären Überschwemmung mit Sexthematiken kann man das gut beobachten.

    Liebe ist doch nur ein Wort.

    • Die AfD fordert eine "Dieselgarantie bis 2050"
      Oberländer, also bei dieser Wahl nicht wählen gehen ist nun wirklich…
      ab Oktober wird Alphonso nur noch im Darknet erreichbar sein, viele kritische Stimmen werden verstummen.
      Ebenfalls ab Okt. wird unser (sic!) Land geflutet werden über muslim. Familiennachzügler (3-5 Mio).
      Wenn man diese Wahlen, die vllt. letzten freien…, aufgibt, dann hat man sich entweder für den bewaffneten #widerstand oder für #aufgabe entschieden.
      Also ich habe angesichts der OSZE-Wahlbeobachter (hurra, sie sind auch mal bei uns- und nicht nur in Bangladesh oder Gaza!) zumindest die Hoffnung, daß sich das Regime vor aller Augen blamiert. Und allein für die Chance spiele ich mit!
      Was die Fähigkeitnmeiner Landsleute zur kritischen Demokratie und zum kritischen Denken angeht, bin ich immer skeptischer.

      Zur AfD und Diesel hier die Forderung von Frau Weidel:
      http://www.presseportal.de/pm/30621/3701741

    • Mein Eindruck ist, die 3 - 5 Millionen sind schon da. Minimum.
      Auf dem Weg zu Fuß in die Stadt – nur Menschen südländischen Aussehens.
      Einer sogar im langen Kleid mit Fez auf dem Kopf. Ungewohnt. Sehr.
      War auch schon recht alt.
      Gerade jetzt auf dem Weg aus der Stadt – wieder mehrheitlich Menschen mit südländischem Aussehen. Alle Männlich. Jung. Und in Gruppen.
      Und das trotz Regens.
      Hellwach. Mulmiges Gefühl. Bleibt.
      Was machen die? Und weshalb?

  108. Die Fans von Marktwirtschaft und Kapitalismus
    Jeder kennt sie, die fanatischen und völlig argumentresistenten Parteigänger des Kapitalismus. Häufig kommen sie von (ganz) unten und gehören nun zu den Besserverdienenden in der oberen Mitte.

    Diese mit dem Kapitalismus Überidentifizierten sind als BWLer, Banker etc. in der freien Wirtschaft tätig, häufig im mittleren Management.

    Als Aufsteiger sind sie voll vom Warenfetischismus erfasst, sie fahren – sofern sie es sich leisten können – Luxusautos. Ihre Kleidung, Uhren , Schuhe und sonstige Accessoires sind erkennbar Luxus-Marken. Sie brauchen diese Statussymbole aus psychischen Gründen, denn damit zeigen sie sich und ihrer Umwelt: Ich habe es geschafft, ich bin aufgestiegen!

    Natürlich nicht wirklich. Denn tatsächlich sind sie nach wie vor subalterne Lohnarbeiter und sind von der Arbeitsbelastung und zeitlich nichts anders als besserbezahlte Arbeitssklaven.

    Ab 40+ wird ihr Arbeitsplatz zu einem Schleudersitz. Denn dann werden sie von Hochschulabsolventinnen mit einem Drittel Einstiegsgehalt ersetzt. Wenn sie wegrationalisiert werden, dann fallen sie meist tief.

    Ich kenne eine Reihe dieser Biographien, sogar aus nächstem Umfeld.

    Psychologisch spielt bei diesen Fans des Kapitalismus sicherlich verdrängte Angst vor eigenem Abstieg eine Rolle, deshalb ihr Glaube an ein ewiges Leben des Kapitalismus.

    • @ H.v.G....
      bitter, bitterböse!
      (DdH)

    • @H.v.G
      Natürlich hat der Kapitalismus ein ewiges Leben.

      Wie sonst ließe sich erklären, dass die Arbeitnehmer
      immer noch nach 40+ aussortiert werden, wie zu Zeiten
      der Urahnen. ungeachtet jeder zivilisatorischen und techn.
      Entwicklung seither.

      Langlebige Menschen teilen das schicksal der langlebigen
      Güter. Sie passen nicht; da hilft man sich mit immer
      schnelleren Modellwechsel. Nicht nur in der Autoindustrie.

      Wollen Sie, Herr v. Goslar, sich anmaßen 100.000 Jahre
      menschliche Erfahrung gegen 100 Jahre Langlebigkeit
      als Massenphänomen, ins Spiel zu bringen.

    • Greed, in all of its forms has marked the upward surge of mankind.
      Lieber Herr von und zu Goslar,

      auch wir Parvenüs haben unsere hellen Momente.

      Letztes zum Beispiel bei Breuninger in Stuttgart, als ich meine neue Platin Card mit neuen Silberstreifen (10 Jahre Kartenbesitzer) und neuer „Breuninger Friend“ Beschriftung abholen durfte.
      Ich wurde beim Kundenservice nicht reingelassen, weil da schon die Chinesen und die anderen normalen (nicht Platin-Status) BreuningCard-Besitzer die Räumlichkeiten besetzten. Stattdessen schickte man mich zur Schneiderei, da gäbe es auch neue PlatinCard.
      Ich habe gelacht und bin zur neuen Sansibar um die Ecke und habe mir, bei einem überteuerten Salat, von einem Breuninger-Kenner erklären lassen, dass PlatinCardBesitzer mit den paar tausend Euro im Jahr keine Relevanz hätten, wichtig würden da Kunden erst ab einem Jahresumsatz von 100.000 €.
      Ich habe dann nicht mehr gelacht und mir überlegt, wie ich es schaffen könnte, Kleidung für diese Summe zu kaufen. Abgesehen davon, was das an Zeit bedeutet, das alles zu kaufen. Und in welches Bekleidungszimmer das alles passen soll. Fragen über Fragen.
      Gestern habe ich dann bei MrPorter gelesen, dass dort wichtige Kunden bei einem Jahresumsatz von 1. Mio anfangen. Und die würden den Hauptsatz bringen.
      Ab da habe wieder gelächelt.

      Sehen Sie, dass alles werden Sie nie verstehen. Ich hingegen habe jetzt ein neues Ziel in meinem Leben gefunden. Und indem ich dieses Ziel verfolge, werde ich Fortschritt und Wohlstand in die Welt bringen. Und alle werden glücklich. Weil sie ebenfalls Sinn empfinden, bei all diesem irren Kapitalismus.

      Sie hingegen müssen ohne Glück, weil ohne Sinn, existieren.
      Und ohne PlatinCard.

      Im Kapitalismus.

      Denn der Kapitalismus ist überall. In der Moderne.

    • Spiegelbild
      Die Fans von Planwirtschaft und Kommunismus
      Jeder kennt sie, die fanatischen und völlig argumentresistenten Parteigänger des Kommunismus. Manchmal kommen sie von (ganz) oben und gehören zu den Besserverdienenden in der oberen Mitte.

      Diese mit dem Kommunismus Überidentifizierten sind als Sozialarbeiter, Lehrer etc. im Staatsdienst tätig, häufig im oberen Management.

      Als moegliche Absteiger sind sie voll vom Neidfetischismus erfasst, sie fahren – da sie sich nicht mehr leisten wollen order können – Gebrauchtautos. Ihre Kleidung, Uhren , Schuhe und sonstige Accessoires sind oft erkennbar Billigmarken. Sie brauchen diese Anti-Statussymbole aus psychischen Gründen, denn damit zeigen sie sich und ihrer Umwelt: Ich habe es geschafft, ich bin kein Aufsteiger!

      Natürlich nicht wirklich. Denn tatsächlich sind sie nach wie vor gehobene Angestellte und sind von der Arbeitsleistung und zeitlich nichts anders als besserbezahlte Muessiggaenger.

      Ab 40+ wird ihr Arbeitsplatz zu einem Vorruhesitz. Denn dann werden sie auch bei voellig mangelnden Leistungen nie ersetzt. Wenn sie doch mal wegrationalisiert werden, dann fallen sie meist nicht tief.

      Ich kenne eine Reihe dieser Biographien, sogar aus nächstem Umfeld.

      Psychologisch spielt bei diesen Fans des Kommunismus sicherlich verdrängte Angst vor eigenem Abstieg eine Rolle, deshalb ihr Glaube an ein ewiges Leben des Kommunismus.

    • @Herr Goslar
      .
      Wer alles so den Kapitalismus gut findet, wissen Sie ja nun schon.
      Schön.

      Jetzt können Sie sich auch mal Gedanken dazu machen, wer alles
      den Kapitalismus nicht so gut findet.
      Na? Schon Ideen?

    • Konkret bitte
      Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie – stets das Abstiegsrisiko vor Augen – nicht nur auf jeden beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg verzichtet, sondern darüber hinaus auch die Sklaverei der Lohnarbeit konsequent gemieden.
      Respekt, das muss sich einer erst mal leisten können.

      Weshalb aber rufen Sie in dieser komfortablen Lage immer wieder nach einem „Systemwechsel“? Gerade Lebensmodellen wie dem Ihren droht doch bei einem Systemwechsel das Aus.

      Was soll „Systemwechsel“ eigentlich konkret bedeuten?
      Wäre interessant zu erfahren, was Sie darunter verstehen.

  109. @ Westzipfel sagte am 10. August 2017 um 10:11 Uhr
    „Da haben sie den Text aber nicht verstanden!
    Werter DdH (Don der Herzen?)“ => Noi, der do vun Heilbronn
    .
    Alla guud, wenn wir weiterhin nicht mehr von Mobilität reden sollen, vergleichbar mit der aktuellen, dann ok. Also nur noch etwas mehr als eine Stunde düsen und dann an den Tropf. Reisen wie die Post von Thurn & Taxis der Kaiserlichen Reichspost. Innsbruck-Mechelen immerhin nur 5 Tage, in Estafetten. Immerhin müssen die Übernachtungen in den Poststationen sehr amüsant gewesen sein, wenn die reisenden Goethes abends den Champagner nahmen während die Fuhrknechte die Pferde zu versorgen hatten. Wir haben hier in der Nähe (Gondelsheim bei Bruchsal) so etwas. Schauen Sie mal hier rein:
    .
    https://loewenthor.de/ (da stehen übrigens noch Original-Champagnerflaschen rum aus denen der Fürstbischof von Mainz und der Johann Wolfgang schon genuckelt haben sol)
    .
    Schön für die folgenden Generationen. Mir mit 70 geht das hinten vorbei. Ein neuer Benziner Euro 6 vielleicht noch und dann ist die „Gais g´schraid“, wie man lebensweise bei uns sagt. Das wird für die Nachfolgegenerationen ja ein sehr entschleunigtes Leben geben. So zwischen Fahrt Supermarkt am Samstagmorgen mit anschließendem Ladezyklus. Nix mit g´schwend zom Hoimschbiel beym Vaeffbee (Lesehilfe: VfB). Endlich mal Zeit den lieben Kleinen das kgV zu erklären, ein Vogelhäuschen aus Naturmaterialien zu basteln und der Scheffin die Wäschespinne einzubetonieren.Den Rest der Woche am besten mit dem Fahrrad von Sinsheim zu SAP in Walldorf.
    .
    Leben wie die Vorfahren, im Rhythmus Stall ausmisten, Füttern- Tränken-Striegeln, Einspannen/Ausspannen und Durchschnittsgeschwindigkeiten von max. Fallschirmjägermarsch. Das ist doch das, was wir schon lange herbeigesehnt hatten.
    .
    Das mit der Bereitstellung der elektrischen Energie für die Ladestationen erkläre ich hier nicht ein weiteres Mal. Die Umweltbilanzen oder ökologischen Fußabdrücke soll die Dame auf den Wahlplakaten (hoppla, ganz ohne Falten an den Mundwinkeln) mit den grünen Phantasten, DUH und Brüssel ausmachen. Wie gesagt, ich, bzw. wir beide, sind raus.
    .
    Zum Schluß aber noch eine ganz entscheidende Frage. Wer erklärt nun die angestoßene Re-Renaissance unseres Landes nur den neuen Fachkräften. Wollten die nicht alle mithelfen große und schnelle Autos zu bauen?
    .
    And what about „Westzipfel“? Der bei Nordhorn oder der zwischen Goch und Emmerich?
    (DdH)

    • Diesel
      Entschuldigung, da bin ich vom Thema abgekommen. Ich bin neu hier. Aber Thurn & Taxis – Zeit haben wir bereits wieder erreicht, zumindest was die durchschnittliche Reisezeit im Alltag angeht. Für meinen täglichen Arbeitsweg von 19 km einfach in die Nürnberger Innenstadt benötige ich aktuell etwa eine Stunde.

      Ob mit dem bösen Auto, dem hochgelobten ÖPVN (DB und U-Bahn) oder dem verachteten Rad (MTB 45 Minuten, Rennrad 40 Minuten plus ca. eine Viertel Stunde für Duschen und Umziehen), es macht keinen Unterschied.

      Was ich aus dem heimatlichen Geschichtsunterricht grob in Erinnerung habe, erreichte die Postkutsche derer von Thurn & Taxis für die gleiche Wegstrecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 12-14 Km/h.

      Mit Diesel habe ich wenig zu tun, fahre altmodische Benziner. Persönlich halte ich die aktuellen Diesel für hochmoderne Technik. Wenn man einfach mal fünfzehn Jahre zurückdenkt, da konnte man den Feinstaub noch ausspucken, der schaffte es größenbedingt nicht bis in die Lunge.

    • So Recht haben Sie und trotzdem liegen Sie so falsch
      Zunächst einmal, Entschuldigung für den Nick, aber ich bin hier in der Gemeinde ein ziemlich bunter Hund und erspare mir so Einiges an Erklärungsbedarf, wenn ich anonym bleibe.

      Westzipfel = AC, da wo der Streetscooter und der EGO beide herkommen.
      Von der Ausbildung her bin ich technik- und computeraffin und bestens im Umfeld der hiesigen Hochschule vernetzt, aber keine Angst, es geht mir nicht um Schleichwerbung.s

      Natürlich sind fast alle derzeitigen Emobile noch weit von der Ebenbürtigkeit zur allg. verbreiteten Technologie entfernt.
      Allerdings sieht das konkrete Anwendungsszenario ganz anders als von Ihnen beschrieben aus:

      In der Stadt max. 50-70kmh, meistens während rush hour deutlich darunter 100 kmh Spitze passt also

      Durchschnittliche Anz. Insassen, während Stoßzeiten 1>x 5,5 Std., bei Aufladung am Arbeitsplatz und meist deutlich längerer Arbeitszeit, ca. 8-9 Std, bei normalem Bürojob, (karriereabgeneigt ;-) ) durchaus bequem machbar, selbst bei halber Ladung kämen Sie noch auf 65kmh für den Nachhauseweg, also selbst hier ergeben sich Perspektiven.

      Ich würde sagen, in einer Stadt wie München oder kleiner von den Daten her durchaus sinnvoll als Alternative zum Zweitwagen sei es zum Benziner oder Dieselkleinwagen, speziell bei Singles, Fam. mit einem Kind etc.

      Was ist daran auszusetzen?

      Abgesehen davon, Sie haben Skaleneffekte, am Anfang ist jede Innovation erstmal rel. teuer, umständlich und noch nicht auf dem Leistungsniveau bewährter Technologien. Bei Einsetzen der Selbigen setzt aber schnell bei Erreichen einer kritischen Masse der Preisverfall ein. Denken Sie daran, dass die ersten Faxgeräte um die 10 000 und die ersten Beamer um die 20- 30 000 kosteten.

      Über die Phase der „early adopters“ sind wir in diesem Segment aber schon deutlich hinaus.

      Es wird noch einige Jahre dauern bis die Elektromobilität auf breiter Front kommt, aber lange wird das nicht dauern und dann ist es sowieso besser, wenn sich die deutsche Autoindustrie vorbereitet hat, anstatt unterzugehen, wie damals die Fotoindustrie, die irgendwann den Anschluss verpasst hatte. Voigtländer, Rollei, Agfa waren alle entweder pleite oder wurden aufgekauft, weil die Japaner entweder billiger oder sogar innovativer waren.

      Das darf diesmal nicht passieren und da ist es doch gut, für uns Verbraucher, wenn nicht nur die großen, „wie geklonten“ Konzerne (BMW, VW, DB) anbieten, sondern auch kleine, wie EGO, die viel wendiger sind und schneller auf dem Markt agieren können.

    • @DhD
      denkt in Dimensionen wie die Lackiereien von VW täglich auswerden Herr Westzipfel. Bei Economies of Scale sind wir bei Grenzkosten. Die sind nix für Betrugsdieselverkäufer so ohne incentives für Sumpflandschaften…
      Traurig, dass noch die vielen Ostausrangierten LKWs den Aspalt zerbröseln.
      Bei verursachungsgerechten Lizenzen würden die Kosten sehr gut lenken.
      Die Sonne bietet überall direkte Energie inklusive Wärmentauschspeicher.

    • Lieber Herr Westzipfel
      Was ich gegen E-Mobilität habe, ist in dem verlinkten Erfahrungsbericht mit einem BMW I3 ganz gut beschrieben. Oder wussten SIE, das beim „Tanken“ eines E-Mobiles im Ausland „Roaming-Gebühren“ verlangt werden? Oder daß Sie in Münster nur Strom bekommen, wenn Sie in Münster gemeldet sind? Oder dass es beim BMW-Händler in Mainz so schwierig bis unmöglich ist, Strom zu bekommen, dass der Autor zu Mercedes ging, wo er zu seinem Strom noch einen Kaffee spendiert bekam?
      Kurz zusammengefasst: während es mindestens 25 verschiedene Benzinanbieter gibt, die allein dadurch daran gehindert werden, zusätzlich zum Benzinpreis „Tankgebühren“ verlangen zu können oder die Belieferung ganz verweigern, begibt man sich mit seinem EMobil in die Hände von Monopolisten. Und die werden Verträge gestalten, ähnlich den bekannten „Handy-Verträgen“. Kein Mensch wird dabei durchblicken, nur ihr Konto wird immer leerer.
      Und das gilt nicht nur auf der Ebene des Individuums, sondern auch einer ganzen Industrie:
      Litium für die Batterien der EMobile gibt es in signifikanten Mengen nur in 4 Ländern dieser Erde: China, Australien, Chile und Argentinien. Die sind damit Monopolisten. Kein Wunder, dass die Chinesen auf E-Mobil setzen. Wenn ich ein Fast-Monopol hätte, würde ich das auch. Nur die USA und Portugal besitzen noch Vorräte, mit denen sie ihren Eigenbedarf decken können. Was glauben Sie, wo die den Rest der Welt hineinsteuern wollen?
      Die Frage ist nur: wollen wir das auch?

      https://is.gd/wfzl6k

    • @ Thomas Marx: Ihre Kritik ist auf jeden Fall gerechtfertigt
      Das ist auf jeden Fall eine vernünftige Diskussion, was Sie da anführen.

      Ihre Bedenken sind auf jeden Fall zutreffend, wir werden trotzdem sehen, was tatsächlich eintritt.

      Bei den Batterien gibt es z. B. mittlerweile elektrochemische Alternativen zum Lithium, auch die Brennstoffzelle wäre zumindest denkbar, wenn sicher. Wir sind alle keine Fachleute auf dem Gebiet, lassen wir uns überraschen.

      Fakt ist, es besteht Nachholbedarf in der Politik, solche von Ihnen beschrieben Auswüchse(„Stromroaming“) auszumerzen, da muss Mutti erst noch nachbessern.

      Fakt ist aber auch, dass es Grün schon lange nicht mehr um die Sache an sich geht, sondern um die Wahrung ihrer Pfründe, bzw. ihrer Wählerschaft. Letztere eher vermeintlich, denn die meisten haben das schon durchschaut und die Konsequenzen gezogen.

      Wenn Sie sich nur diesen aufgebauschten Quark um das Glyphosat mal anschauen, dann ist wohl das Ziel die deutsche Landwirtschaft zurück ins Mittelalter zu bomben, diese feinsten Spuren, die da nachgewiesen werden, sind weder schädlich, noch bedeutsam. Wenn Sie mich in einen Gaschromatographen (Sie können heute schon einzelne Moleküle nachweisen, „schädlich“ ist in dem Zusammenhang ein theoretischer Begriff) stecken würden, würden Sie wie in jedem anderen kerngesunden Menschen auch massig Giftstoffe nachweisen. Die meisten werden halt ausgeschieden, der Rest ist oft weit unter der Wirksamkeitsschwelle.

      Naja, das kapieren unsere minderhirnigen Biofaschisten aber nicht, deren Funktionsweise der Don hier so eindrucksvoll beschrieben hat.

      Schönen Tag noch,
      WZ

  110. Ein Land im genormten Primitivmodus
    Turbodiesel der Gentrifizierung, schreiben Sie.

    Wo alte Gebäude stehen, ist der Verkehr schon lange stillgelegt, Hamburger und Münchener Innenstadt sind zum Teil autofreie Zone. Gewohnt wird dort herzlich wenig, die meisten Gebäude gehören Firmen oder sind von diesen gepachtet. Schon bevor die „Gäste“ da waren, die einem als Gruppe nicht geheuer sind, war es im Winter abends etwas schummerig und still in den Innenstädten.

    In Italien mögen mehr Leute in diesen Gebäuden wohnen, aber nicht hier.
    Die Viertel, die sonst so gentrifiziert werden, werden verdichtet und angereichert mit wahren Schmuckstücken aus Betonplatten, weiß, die hinterher Kästen ergeben. Ich habe hier ein Buch vorliegen, „Gewölbe des Himmels“ von Barbara Schock-Werner. Beginnt so:

    „Die Kunst, Räume mit einer gekrümmten Decke aus Stein abzuschließen, beherrschten man schon im alten Ägypten…….
    …erst die Römer brachten die Kunst der gebogenen Steinschale zur Perfektion und waren in der Lage, damit große Weiten zu überspannen…“

    Es geht dann weiter mit Romanik und Gotik.

    Wir befinden uns mit unserem Plattenbau, diesmal ohne Asbest, in der Zeit zwischen dem Ende der Römer und dem Beginn der Romanik. Wir sind also in einer genormten uniformierten Zeit ohne große künstlerische Inspiration gelandet, primitiv im Grunde. Auch die Autos sehen von hinten fast gleich aus, von ein paar löblichen Ausnahmen abgesehen. Ein S-Klasse-Fahrer muss sich verschaukelt vorkommen, falls an der Tankstelle jemand sagt: „Schöne C-Klasse, die Sie da fahren.“

    Mit dieser normierten Kanzlerschaft ohne Ecken und Kanten, ohne signifikante Aussagen wie „Gedöns“, wonach man Sehnsucht bekommt, war diese Uniformisierung geradezu vorgezeichnet. Sie ist gefährlich, schafft sie doch ein uninspiratives Land, was Unzufriedenheit erzeugen wird. Am Ende fehlt dann das Geld, um alles wieder abzureißen. Kästchenland mit ähnlichen Menschen in ähnlichen Autos. Die DDR-Prägung wird unübersehbar, schon in Äußerlichkeiten.
    Dombauer und Künstler dürften sich im Grab umdrehen. Die letzten großartigen Bauten entstanden wohl um die Jahrhundertwende am Ende des 19. Jh. Seiitdem sind wir im ästhetischen Niedergang, was Gebäude betrifft. Das Auto folgt lediglich. Irendwann wird wohl Poesie verboten. Schrecklich.

    Die letzte Konsequenz ist dann die Schuluniform und ein Bürokodex.
    Die Sprache wird permanent geschliffen und vereinheitlicht. Keine Sorge, wir dürfen das meiste schreiben, denn letztlich lesen das wenige. Aber um Schüler muss man sich Sorgen machen.
    Und um die Stimmung, die einen befällt, wenn man diesem Niedergang zusieht.
    Die größte Unverschämtheit jedoch sind die Preise für die Wohn- und Fahrkästen und vor allem, dass niemand gegen Bodenspekulation vorgeht.

  111. Islamkriecherei ist allerdings nicht nur dumm,
    sondern oft dumm und bizarrlustig zugleich:
    „Statt eines Toilettensitzes verfügen die „kultursensiblen Klos“ lediglich über ein kleines Loch in einer Keramikwanne mit zwei Fußsockeln. Beim Stuhlgang muss sich der Benutzer hinhocken.

    Zudem gibt es einen Wasserschlauch, damit sich der Besucher ohne Toilettenpapier mit Wasser reinigen kann. Beim Einbau wurde streng darauf geachtet, dass die Anlage nicht in Ost-West-Richtung orientiert ist – schließlich liegt im Osten die heilige Stadt Mekka.“
    .
    Man stelle sich einen Baufehler vor und die dann (auf ihr Mek)kackenden kommen unabsichtlich alle in Allahs Hölle. Gnchihihi.

    • werter Kollege
      die deutsche Exportindustrie macht vor nichts halt.
      Bedenken Sie den riesigen Markt für diese Art der
      Sanitärkeramik.
      Allerdings fällt auch die deutsche Exportindustrie
      regelmäßig auf die Nase, wenn sie für andere Kulturen
      oder Gegebenheiten produzieren will. Z. B. Solarpanele.
      Da kommt immer schnell einer der es billiger anbietet.

      Deutsche können nur deutsch. Bei allem anderen machen
      sie sich regelmäßig lächerlich.


    • Bedenken Sie den riesigen Markt für diese Art der
      Sanitärkeramik.

      Hmm, also, „diese Sanitärkeramik“ ist mir seit meinen ersten Auslandsferien in Kindheit und Jugend wohlvertraut: südlich der Alpen kam die auf Campingplätzen und Gaststättchen-Örtchen überall vor. In Norditalien beobachtete ich die letzten 30 Jahre eine starke Verringerung, dort wurde weitgehend das nördlich der Alpen übliche Sitzklo eingeführt.
      Und jetzt soll der Scheiß BEI UNS eingeführt werden, die wir bisher damit verschont waren?? –
      Wobei es schon eine sonderbare Wendung wäre, wenn deutsche Sanitärkeramiker das in die VAE verkauften, was vor 50 Jahren zahlreich französische, italienische, iberische Sanitärkeramiker bauten.

      Aber, naja, der Wein ist nach Australien von Schlesiern eingeführt worden – auch nicht gerade die, die man als Experten erwarten würde.

    • werte colorcraze
      um diese Art der Sanitärkeramik in die VAE zu
      verkaufen braucht es eben einen ´Vorsprung durch
      Technik‘ ;)

  112. Was is´n los hier,
    sind Renate Simon, Tico und O.M. beim Surfen auf Hawaii?

    • Surfen geht bei dem Scheißwetter auch in Düsseldorf
      und ich Blödi hatte mich so auf den Sommer gefreut, aber nicht auf diesen kalten, verregneten Frühherbst, der mir echt die Laune vermiest. Nee, is dat fies hier, sogar in Polen sind 37°.

      Der Moser Otto hat vielleicht noch immer Probleme mit dem schnellen Durchlauf, was ich ihm nicht wünsche, wahrscheinlich hat er zum Thema so viel zu sagen wie ich, nämlich nix.

      Was interessiert mich das Theater um Diesel oder nun auch noch der Krach der Autos (ich wohne an einer verkehrsreichen Straße, schlafe mit sehr gutem Gehör bei gekipptem Fenster, man gewöhnt sich an alles). Ich rechne fest damit, dass die Grünen aus dem BT fliegen, womit sich dann hoffentlich einige der herbeigeredeten Probleme von selbst erledigen.
      http://www.achgut.com/artikel/grenzwerte_pi_mal_daumen_geteilt_durch_ideologie
      Die Dämlichkeit der Grünen ist nicht mit Worten zu beschreiben – wie kann man nur den einzigen halbwegs noch funktionierenden Wirtschaftsast so in den Orkus schwatzen. Mal davon abgesehen, dass die Hersteller sich selbst dank unfähiger Topmanager von einem Abseits ins nächste befördern.

      Tico hat sich nach Aruba verabschiedet und feiert seine neue Liebe, es sei ihm von Herzen gegönnt.

    • Auf Hawaii?
      .
      Nein, die haben keine Zeit mehr, hier zu schreiben.
      Die unterstützen jetzt Angela Merkel im Wahlkampf.

    • Da gab's einen Anlass:
      blogs.faz.net/deus/2017/07/24/eine-erfundene-vergewaltigung-zu-viel-4470/#comment-64684

      mit der Folge:

      blogs.faz.net/deus/2017/07/31/die-schwarzen-listen-der-mitarbeiter-des-boell-prangersagentin-4481/#comment-64906

      blogs.faz.net/deus/2017/07/31/die-schwarzen-listen-der-mitarbeiter-des-boell-prangersagentin-4481/#comment-64908

    • nur mal so, noch sone Frechheit und ich komm mal rüber
      Wie kommen Sie überhaupt auf eine solch aberwitzige Idee? Ist ja echt grotesk…

    • @ Tico oder nun raucht er eine Brun del Ré Colonial ...
      … wenn nichts gesünderes findet – es glüht auch, macht aber andere Rauchkringel. Aus seinem Farwelltext leuchtete doch nur, daß er noch alle beeinander hat. Hier gilt das Zitat von Wilhelm Reich:

      „Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins.
      Sie sollen es auch regieren.“

      Adios, sag ich nicht – schon gar nicht, wenn einer seinem Herzen folgt.
      Gute Zeit!

    • >>und ich komm mal rüber
      .
      Da ich davon ausgehe, Frau Simon, dass es noch
      eine Weile dauert, bis Sie ankommen,
      lehne ich mich erst einmal entspannt zurück.

      Als gute Deutsche sollten Sie dann für die Reise auch auf
      Kohlenstoffverbindungen verbrennende Hilfsmittel verzichten.

      Können Sie reiten?
      Die Hunnen kamen damit weit.

    • Auf den Titel gute Deutsche verzichte ich zugunsten anderer
      und so setzte ich mich in meinen alten Toyota. Aber grundsätzlich wäre es mir zuviel Aufwand, um Sie von einem schmalen Brett zu holen.

  113. Der Don im Papier-Mutterschiff (FAZ 9.8, Seite 13)
    „Das Vermächtnis der schwarzen Liste“

    Bin ich der Einzige, der es achtungsvoll las?

    Gut geschrieben, aber kein Vergleich zum subtilen Blog.
    Mehr davon.

    Ich verstehe ohnehin die Pressezaren nicht: In die Enge getrieben von ÖR und online, müsste eigentlich die AfD der natürliche Verbündete sein, zumindest wenn es nach deren Grundsatzprogramm geht. Aber nein, so weit geht der Schmerz noch nicht. Zum Beispiel kein Wort zum BY-Volksbegehren „Abschaffung der GEZ“. Na ja, korrekt halt.

    • Dazu muss man eine Zeitung kaufen.
      Oder in die Staatsbibliothek laufen. Da liegt eine aus.

    • Das faz-biblionet.de/login?targetUrl=%2Ffaz-portal gibt's nicht bloß in der Staatsbibliothek.
      Einfach mal im OPAC nach dem „Frankfurter Allgemeine Zeitung Archiv“ suchen. Etliche Bibliotheken haben das pdf-Volltextaufkommen seit 1949 lizensiert – auch die aktuellen Ausgaben sind greifbar (Ausnahme: der Frankfurter Lokalteil). Das lässt sich sogar ohne Bibliotheksausweis und ohne Anmeldung am zugelassenen Bibliotheksopacrechenknecht aufrufen. Dann suchen Sie dorten das, was Gamskampler in Anführungszeichen gesetzt hat. Sie bekommen zwei Ergebniswahlmöglichkeiten angezeigt:

      Die ganze Zeitungsseite, diesmal 195 KB schwer wegen eines Farbbildes auf S. 13.

      Den Artikel alleine, diesmal 1190 KB leicht, lediglich Text.

      Komisch, die Größenverhältnisse? Jau, isso bei FAZ – also USB-Flash-drive mit ausreichend Speicherplatz mitbringen.

      (Und weil/wenn Sie gerad so schön tief drin stecken: Dieses Archiv beinhaltet mittlerweile auch Rundschaucontent.)

      (Ach so: Untergegangene FAZ-Erzeugnisse wie den Blick durch die Wirtschaft finden Sie ebenfalls – kann jedoch ’ne arg elende Sucherei sein…)

    • Die Ärmsten müssen Blut und Wasser geschwitzt haben, als sie den Entwurf erstmals vor ihre Augen
      bekommen haben. Tja und dann ließen sie vermutlich den Spitzenironiespitzen eine Art Teilironieteil zukommen: Ironie ohne ie, Iron oder to iron, um zu plätten, bügeln, glätten halt, damit man’s risikoarm drucken lassen kann.

      Die vermaledeite Negerinimitatorin beispielsweise, diese Multipleperson, die noch weniger an eine Wand genagelt werden kann als ein qualitativ höherwertiger Wackelpudding, wurde gar nicht mehr erwähnt…

    • et respice finem, der als ehemaliger Benediktinerzögling gerne lateinisch prahlt
      Liebe Frauke Amgelin, lieber Tassilo

      man darf von FAZ-online nicht auf FAZ-Papier schließen. FAZ-o ist so allerwelts, FAZ-Papier ist erwerbenswert. Man muss sie lesen wie seinerseits der Held des Archipels GULAG die Prawda las: Die wirklich wichtigen Botschaften sind in Rand/Nebenartikeln verborgen.

      Dies aus meiner Echokammer/unter meinem Aluhut: Die FAZ-Papier ist noch nicht ganz gleichgeschaltet.

  114. Fiona B. und Löschpraxis
    Folgendes habe ich vorhin bei Wikipedia in der Diskussion zu Agent*in eingefügt, wenige Minuten später wars schon gelöscht, von JosFritz mit Zustimmung von Fiona B.

    Ich habs nochmal dort geschrieben, aber mei, vorsorglich seis hier auch geschrieben.

    …..

    Hier nochmal, was ich dort schrieb:

    Vorrübergehend und so

    Fiona B. wollte den Artikel über Agent*in.org löschen, weil der ja nur kurze Zeit Relevanz besäße.

    Bei Rainer Meyer wollte diese allerdings ein möglicherweise – ich habs nicht überprüft – falsches Rechercheergebnis dieses Autoren dauerhaft in dessen Wikipediaeintrag unterbringen, so sehr, dass es zu einem Edit-War geführt hat.

    Zumal ist zu vernehmen, dass bezüglich Fiona B. intensiv recherchiert wird.

    Mir scheint, Fiona B. und die sie Unterstützenden haben massive Interessenkonflikte, die sie aus Wikipedia raushalten sollten.

    Sie sollten zu den Themen nicht mehr schreiben oder sonstwie aktiv werden.

    Ansonsten droht Wikipedia ein massiver Reputationsverlust, da involvierte Personen mit sichtbaren Interessenkonflikten aktiv eingreifen und gestalten.

    …..

    Hinzufügen möchte ich Folgendes:

    Erst wurde bemängelt, dass Rainer Meyer lediglich in einem Blog berichten würde und ein Blog, selbst bei der FAZ, nicht als Beleg gelten dürfte.

    Nun wird also auch der Printausgabe misstraut – trau schau wem, kann ich da nur sagen.

    Der Watergateskandal stand auch erst allein in dem dieses aufdeckendem Printmedium, nicht in der Los Angeles Times, der New York Times oder Post oder was weiß ich für einem Blatt.

    Also hätte der Watergateskandal verschwiegen werden müssen?

  115. und schon wieder weg ...
    … tja, das ist die Objektivität von Wikipedia und das Spielfeld von Aktivisten.

  116. Ergänzend
    Fiona B., JosFritz und Stobaios waren weiterhin äusserst aktiv, alles, was ich schrieb, zurück zu setzen.

    Nur so zur Kenntnis.

    • Habe mich gestern über einen Artikel zu Fiona B. amüsiert
      wobei ich davon ausgehe, dass JosFritz und Stobaios ebenfalls „Damen“ sind, so unflätig schreibt kein Mann, auffallend die teils äußerst mangelhafte Rechtscheibung. Und auffallend auch, dass brainswiffer alias Prof. Dr. Klaus-Dieter Hänsgen als Psychologe dagegen nicht ankommt.
      Jedenfalls fiel mir bei der Suche nach irgendwas dann dies hier auf http://www.faktum-magazin.de/2016/01/das-geschlecht-der-neid-und-gedanken-an-fiona-b/

      Da haben sich also schon etliche die Haare gerauft, der Frau ist einfach nicht beizukommen. Durchdrungen und beseelt von der Aufgabe, schon frühmorgens um halber 5 bis in den späten Abend am Computer zu sitzen und WP vollzuschreiben, andere User runterzuputzen oder anzuschmollen ist die Frau wirklich unermüdlich zugange. Den harschen, zurechtweisenden Ton hat sie wohl auch bei anderen Tätigkeiten gehabt, es finden sich Seiten, die darüber berichten.

      Ich für meinen Teil bin nur froh, dass ich Wikipedia noch nie als der Weisheit letzten Schluss betrachtet habe und mich nur höchst selten dorthin verirre.

    • Ich schreibe über den Vorgang und wende mich dann wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen an die Oberen, dafür sind sie ja da. Spenden werde ich aber vorerst nicht mehr.


    • der Frau ist einfach nicht beizukommen.
      Nach Wikipedia-Regeln nicht. Außer man würde Zwangspausen verordnen, in denen der Artikel „für andere offen“ sein muß. Aber auch das würde nichts Grundsätzliches an dem hier zutagetretenden Problem ändern, daß man sich mit 365/24 Anwesenheit eben schlicht immer durchsetzt.
      Das heißt, die, die sich wie die Glucke aufs Ei setzen, setzen ihren Standpunkt durch.
      Das war aber, wie ich schon erwähnt habe, als prinzipielles Problem der Wikipedia schon immer so, bzw. durch schlichtes Überlegen klar.
      Daß das jemand mit solcher unglaublichen Energie durchzieht, habe ich aber anhand der Versionen hier zum ersten Mal in vivo gesehen.

      Auch wenn ichs furchtbar finde, kann ich mir doch eine gewisse Bewunderung für diese Unermüdlichkeit nicht verkneifen.

    • Spenden für Wiki?
      Das fiele mir nicht im Traume ein. Zum einen habe ich Wikipedia nicht gefordert, gewollt oder was auch immer, zum anderen geht mir dort die sehr aggressive Aufforderung, zu spenden, gewaltig auf den Keks. Übrigens auch bei Seiten, die ich sonst doch recht regelmäßig frequentierte und denen ich zu Zeiten, als man nicht so heftig darum angegangen wurde, mein Salär zukommen ließ.
      Das hat bei mir nur den Erfolg, dass ich solche Seiten nicht mehr aufsuche.

      Glauben Sie, die Oberen dort nehmen dazu Stellung? Ich glaub’s nicht, aber nun, probieren Sie’s aus, es wird nichts bringen.

    • Lachen Sie nicht, die Frau ist von dem überzeugt, was sie tut,
      so jemand ist gut geeignet, um später das Lager mit uns Andersdenkenden zu beaufsichtigen….

    • Wohin Überzeugungen führen können,
      sieht man ja am aktuellen weiblichen Politpersonal. Wenn auch die Art der Überzeugung bei der einen oder anderen sich uns nicht erschließt.

    • Nachtrag
      Ich habe mich über die Löschpraxis meiner Beiträge bei Wikipedia beschwert.

      Beschwerden davor und danach wurden als erledigt gekennzeichnet, meine stand dort einfach noch.

      Grad eben sah ich dann, dass diese, meine Beschwerde einfach verschwunden ist.

      So kann Wikipedia natürlich auch zur eigenen Seriösität und Glaubwürdigkeit beitragen.

      Nun ja.

    • Wiki
      Glaubwürdigkeit ist eh überschaubar. Habe heute morgen nach steuerpflicht für einkünfte im ausland geschaut, da steht doch in einem wiki sinngemäss „banken bieten ihren kunden anonyme gesellschaften im ausland an, um sie bei der steuehinterziehung zu unterstützen“. Schön mit Beleg. Das ist als Verallgemeinerung einfach nur gequirlte Gebrauchtschokolade. Ebensolch Blödsinn, als würde man sagen, alle Politiker sein Massenmörder und führt als Beleg Stalin oder Idi Amin an.

  117. @ Gewürztraminer sagte am 10. August 2017 um 21:52 Uhr
    „@Otto Meier
    „Ist es nicht eher so, daß Vergewaltiger keinerlei Bezug zur Religion haben oder benötigen? “
    .
    Hmmm, „keinerlei Bezug zur Religion“. Ziemlich OT im Zeichen von Gentrifizierung und Diesel aber jetzt wo Sie es sagen, sollten wir hier im Forum doch besprechen ob die sexuellen Übergriffe von kirchlichem Kaderpersonal an jungen Messdienern, Zöglingen und Sängerknaben „einvernehmlich“ geschah oder als Vergewaltigung zu werten sei.
    .
    Übrigens ist es um Benedetto und seinen früheren Wirkungskreis sehr ruhig geworden, nicht wahr?.
    .
    Don, falls die Freischaltung dieses Posts Sie angesichts Ihres religiösen Umfelds zu Gmund in Gewissensqualen versetzen könnte…Sie wissen schon.
    (DdH)


    • Kirchenvertreter zu sein bedeutet ja noch lange nicht, religiös zu sein, fromm vielleicht.

    • Ich war es nicht, der vom Weg abwich.
      Ich hab nur abseits des Weges einen Faden aufgelesen und etwas weitergesponnen.

      Die katholische Kirche hat unbeabsichtigt Pädophilen verlockende Angebote gemacht. Die fanden dort ein Arbeitsumfeld vor, das ihnen gute Chancen und guten Schutz zum Ausleben ihrer Phantasien bot. Und die Kirche hat auch zu einem gesellschaftlichen Klima beigetragen, bei dem es dem Umfeld, das eigentlich gar nicht gut fand, was die Geistlichen da so trieben, geraten schien, wegzuschauen, sich was vorzulügen und zu vertuschen. Es hätte ja sonst dem Ruf der Gemeinde geschädigt.

      Missbrauch von Schutzbefohlenen ist jedoch kein Privileg der katholischen Kirche. Diejenigen, die dort ihrer Leidenschaft für kleine Knaben nachgingen, hätten auch woanders ihre Nischen finden können. In Sportvereinen, in Internaten, in der Verwandtschaft und Nachbarschaft …

      Das Christentum macht einen genauso wenig zum Kinderschänder, wie der Islam zum Vergewaltiger oder das Judentum zum Zuhälter.

      Die Religion ist den Strolchen zwar eine gute Ausrede, sie würden aber wohl auch andere finden, um ihre Untaten als rechtens umzudeuten.

      Ich sag ja nicht, das Übergriffe überhaupt nichts mit dem Islam zu tun hätten, aber das ist nur ein Aspekt und nicht einmal der wichtigste. Von größeren schwarzafrikanischen Einwanderergruppen christlicher oder schamanischer Religion erwarte ich mir da nicht viel besseres als von den Moslems.

      Die ersten europäischen Siedler im nordamerikanischen Indianerland waren ja oft auch nicht die besten Botschafter des Herzens für die kaukasische Rasse oder das Christentum.


    • All diese „Entschuldigungen“ oder auch „Rechtfertigungen“, „Erklärungen“, sind in meinen Augen völlig haltlos, sind nicht mehr als instrumentalisierte Beschuldigungen, um bestimmte Gruppen (Moslems, Juden etc.) aus ganz anderen Gründen zu stigmatisieren.

      Da sich entsprechende Täter aber in allen Gruppen gleichermaßen finden lassen, liegt die Ursache ihres Handelns eindeutig nicht in irgendeiner Gruppenzugehörigkeit.

  118. Was ich noch zu sagen hätte....
    Gentrifizierung einer Großparzelle am Beispiel der heutigen Großstadt Heilbronn hatte ich bereits geschildert. Jetzt noch ein Beispiel für eine Kleinparzelle mit Gentrifizierungscluster dortselbst.
    .
    Als die Erbtante meiner Gattin noch lebte, folgten wir ihrer Gewohnheit an der Messfeier am Abend des 31. Dezembers teilzunehmen, mit Te Deum und so. Neben unserer evangelischen Kirche befindet sich ein Haus, das früher der Gemeinde gehörte und in dem die Gemeindeschwester untergebracht war.
    .
    Dieses Haus wurde irgendwann in den späten Siebzigern türk-gentrifiziert. Das lief ab da dann so ab, daß beim nächtlichen Glockengeläute außen und Te Deum innen, die Bewohner dieses Hauses, um das sich übrigens mit der Zeit im alten Ortskern ein Cluster ähnlichmigrativer Herkunft gebildet hatte, ihr Silvesterböllern mit Würfen gegen das Kirchenportal um zwei Stunden vorzogen.
    .
    Früher kam ich regelmäßig ins Allgäu, nach Sonthofen. Dort wurde ich einmal Zeuge wie eine despektierliche Handlung von migrativen Bürschlein, die damals ja noch nicht zu Salafisten geadelt waren, von den heimischen Burschen (die hatten tatsächlich Lederhosen an) ziemlich heftig wieder auf den Boden der Leitkultur zurückgeführt wurden. Das wird inzwischen nach erfolgter Teil-Gentifizierung, wo der IS bekannterweise seine Rekrutierungsbüros auch in Kempda odr Obrschdorf unterhält sicher auch dort nicht mehr der Fall sein. Die Zahlenverhältnisse sprechen einfach dagegen.
    .
    Weiter im Text: Ich-und andere Männer aus der Gemeinde wären wahrscheinlich nicht mehr am Leben, wären uns unsere Frauen oder Mütter nicht jedes Mal massiv in den Arm gefallen. Im Vorgriff klerikaler hannöverscher oder kölnischer Wangenhinhalte-Unterwürfigkeit der Merkelära kein Wort von der Kanzel dazu. Seit dem Tod der Tante tun wir uns das nicht mehr an. Wegen mir können die von der Friedensreligion die betende Gemeinde ausräuchern wenn diese nicht bereit ist sich zu wehren. Wie gesagt, wir sind raus. Après nous….Sie wissen schon.
    .
    Btw, ich bräuchte noch einen griffigen Kurz-Schmäh für den Wahlkampfbesuch von Ihrognaden am kommenden Mittwoch. Hab´ da was in petto, bin aber offen für Besseres.
    (DdH)

    • "Search for real work!"
      Wie wär’s damit?

    • DdH, Wertester,
      wia kummed Sie uf Oberschtdorf? Kempte, kinnt sing, dia hend au Mafiosi. Abr Oberschtdorf? Do ho i no nia nix ghört odr glease. Dia hend do öu mehrnene Leaderhosa.

      Kurzschmäh:
      Die Raute, sie schaute gelangweilt vom Plakat. Jedem Laternenpfahl sein Gesicht!Oder Merkel an jeden Laternenpfahl!

    • Verehrter
      Die ZonenFDJlerin war doch schon da:
      „In der Integrationsdebatte sagte Merkel: „Wir könnten etwas selbstbewusster über das C in unserem Namen sprechen.“ Dann könne man auch die Muslime besser annehmen.“
      aus
      http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/Angel-Merkel-Heilbronn-Angela-Merkel-gibt-sich-in-Heilbronn-kaempferisch;art1925,1966519
      tse tse …

    • Schmäh
      Schmäh wär’s schon, aber nicht kurz und griffig:

      Piep, piep, piep. Wir ham uns alle lieb. Alauagbar. Sanctae Margota Kasmana et Katharina Guringa Ekarda orate pro nobis.

      edSE

    • Btw, Sie kommen gar nicht so nah ran,
      um kurze oder lange Schmähs in Hörweite rufen zu können. Da ist nix mehr mit Selfies u.a. Putzigkeiten, da sind Hamburger Gitter und diverse Sicherheitsbereiche, in die Sie und ich nicht reinkommen würden, da uns keiner einlädt.
      http://www.journalistenwatch.com/2017/08/05/alarmstufe-rot-merkel-murks-kommt-nach-moenchengladbach/

      Ihrognaden will mit dem Volk oder persönlichen Danksagungen der Goldstücke nicht mehr in Berührung kommen, sollte mich wundern, wenn’s in Heilbronn anders laufen würde.

    • Frau Simon liegt (wahrscheinlich) richtig mit der Demilitarisierungszone
      Jedenfalls Absperrung für alles nicht-hilfreiche mind. ausserhalb Eierwurfweite, eher mehr. Also bei mir waren zu Schulzeiten schon 80-100m möglich (woher ich das weiss? Bundesjugendspiele, da wurde immer geworfen, keine Eier aber mit nem kleinen Wurfball aus Leder oderso).

      Aber das ist nix Neues, ich erinnere mich an eine Wahlveranstaltung der BaWü CDU mit Merkel und der FDP auf dem Stgt. Marktplatz am Rathaus 2011 oderso zu Mappus-Abwählzeiten („Lügenpack“ Rufe zu Contra S21 Gedöns).

      Vorne im 1. Rang saßen auf Bierbänken die konformen Seniorinnen und Senioren, die mit nem Gratis-Päärle Landjäger gefügig gemacht wurden. Hinten und mit gehörigem Absperrabstand schrien und pfiffen wir uns die Seele aus dem Leib. Übrigens vorwiegend die gleichen Leute die etzetle Merkel auf Grund ihrer liberalen „Einwanderungspolitik“ über den grünen [sic!] Klee loben (ich gehöre nicht mehr zu dieser Clique). So ändern sich die Zeiten. Heidanei!

    • Vielleicht ist da was dabei, bei den Plakaten
      https://www.die-partei.de/shop/

    • Vorschlag
      Nachdem Sie, wie die meisten hier richtig vermuten, nicht in Wurfweite gelangen werden, kleiden Sie sich und Ihre Angetraute plus ein paar Enkelkinder in orientalische Stammesgewänder und vermitteln Sie der Party den richtigen Schwung. Sie werden mehr Beachtung kriegen, als Sie sich vorstellen können.
      Für einen Schwaben und Fasnächtler dürfte es bis zum nächsten Faschingsverein oder Kostümverleih nicht weit sein.

      Bildstrecke anschließend gern hier im Blog.

  119. Nostalgie als Utopie?
    @Harry Charles, 10. August 2017 um 22:24 Uhr

    Werter Harry Charles,
    Ihre Sicht scheint mir nicht naiv, sondern nostalgisch. Früher war’s besser. Ähnlich wie Trumps Leitspruch: Make America great AGAIN. Dieses Rückbesinnen auf (im erweiterten Sinne) Werte, die wir mal hatten, drückt inzwischen eine antiglobalistische Orientierung aus, was ich keineswegs ablehne. Im Gegenteil. Meine Beschreibung war der Versuch, darzulegen, wie der Globalismus bei der Distribution von Waren heute „tickt“. Und da frage ich im Ernst: Was ist heute im Consumer-Bereich NICHT Discounter? Lebensmittel-Discounter, Elektronik-Discounter, Möbel-Discounter, Autozubehör-Discounter, Baumarkt-Discounter, Klamotten-Discounter usw.

    Aber auch beim Transport von Spezialmaschinen dürfte die Bahn aus Sicht eines Globalisten kaum Vorteile besitzen. Früher gab es mal „Bahnspediteure“ mit national oder regional gültigen Konzessionen. Dann kam die EU. Spätestens mit der road package 2009 wurde das ganze Speditionswesen mitsamt Verkehrsrecht umgekrempelt. Heute ist nicht nur „just in time“ sondern auch „risk management“ ein Kriterium der Auswahl von Verkehrswegen. Warum eine teure Maschine 4 mal verladen, wenn es auch mit einmal be- und einmal entladen geht? Speziell bei „Überbreite“/“Überhöhe“/d.h. Schwertransport/tiefliegender Multiachsensattelschlepper/Polizeieskorte usw. geht es manchmal mit der Bahn gar nicht. Ich weiss das deshalb, weil in meiner Verwandschaft mit der Lösung solcher Probleme Geld verdient wird.

    Natürlich könnte man das anders organisieren. Aber wie sagte Seehofer noch mal: „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden.

    Und weil man „Just in time“ behalten will, entstehen Dons Fahrverbote
    als Turbodiesel der Gentrifizierung. Diesel ist (trotz 15% Rapsölmethylester) begrenzt und wírd für LKWs benötigt. „Sollen die Leute meinetwegen Benzin oder Elektro fahren – Diesel-PKWs sind unerwünscht“ sagt der Globalist mit wunderschön moralingrünen Argumenten.

    Und da muss dann auch mal ein Skandal herhalten oder eine ganze Serie davon, wenns nicht anders geht

  120. @DdH 10.08.2017- 19.53Uhr - Was is´s los hier
    lieber DdH,

    … Renate Simon ist vermutlich in den „Siebenschläfer-Modus“ gegangen – soweit ich es beurteilen kann, mag sie keine Nass-Kälte – kann ich sehr gut nachvollziehen …

    … Tico hat den Blues und ist abgetaucht nach Aruba … (sein Schreiben)…

    aber O.M. ist hier, versteckt sich nur manchmal etwas – aber er steakt, bruzzelt und senft ab und zu …

    … sonst wär´s ja nicht zum Aushalten!!!!

    Hoffe, lieber DdH, dass ich Ihnen bei der „Fahndung“ behilflich sein konnte.

    Gruß – miraBelle

    • Mir kam zu den Dreien später noch eine Idee,
      Text eingeben

    • @ Mira belle (du heilige Frucht Lothringens....
      am liebsten als Digestif). Im Ällseß: Miraballeschnobbs. Mir kam da noch eine Idee. Frau Simon wollte doch mal nach Siena. Die drei üben doch etwa nicht heimlich in den Colli senesi für die Eroica?

    • Lieber DdH, da ist das Wetter auch nicht besser
      Ich befinde mich im Winterschlaf, aus dem mich alle 14 Tage mal ein warmer Tag nicht so recht herauszuholen vermag. Und so denke ich an den Don, der vor Monaten schon auf die Transalp wollte und noch immer hier hockt und ständig andere Radln herrichtet. So vergeht der sogenannte Sommer und in den Läden tauchen die ersten Lebkuchen auf. Das kann nur an der SPD liegen, auch wenn der Kachelmann das bestreitet, als Schweizer aber überhaupt nicht mitreden kann.
      https://www.youtube.com/watch?v=KzEOvyDcVas

    • In Siena echt nicht schön?
      Am Bolsena- See ist es schön warm, weiß ich.

    • Philomena, hab mich vertan
      weiter oben ist es noch viel grässlicher als in Düsseldorf. Bis Siena würde ich es nicht schaffen, bliebe also weiter oben in der Toscana und Richtung Venedig… wettermäßig kann Düsseldorf trotz Regen und max. 18° da grad nicht mithalten.

  121. Wer den Kapitalismus nicht so gut findet …
    @nur mal so sagt: 10. August 2017 um 21:24 Uhr
    „Jetzt können Sie sich auch mal Gedanken dazu machen, wer alles
    den Kapitalismus nicht so gut findet.
    Na? Schon Ideen?“

    Gute Frage.

    Meine Antwort darauf:

    Menschen, die zweierlei Qualität aufweisen, nämlich Intelligenz und menschenfreundliche Moral.
    Intelligenz ist die Voraussetzung dafür, zu begreifen, wie dieses System funktioniert und dass dieses System zwangsläufig in Zustände hineinführt, welche die Zerstörung der erreichten Zivilisationsstufe zur Folge haben.

    Die Entscheidung darüber, ob man sein Leben als Raubritter, Verbrecher, Betrüger und Lügner verbringen will oder als edler Ritter und menschenfreundlicher Mitmensch, ist eine moralische Frage.

    Vernunft beinhaltet Verstand und Moral. Es ist vernünftig, friedlich und fair miteinander zu leben. Der kategorische Imperativ ist Ausdruck von Vernunft.

    Das kapitalistische System widerspricht der Vernunft, weil es zu seinem Funktionieren die natürlichen Grundlagen des menschlichen Lebens zerstört und ein solidarisches und friedliches Zusammenleben der Menschen verhindert.

    Es hält die Menschen im Zustand einer Raubtier-Mentalität, welche Mangelgesellschaften kennzeichnet. Doch die wissenschaftlich-technische Entwicklung hat den Mangel überwunden. Die Menschheit hat längst das Stadium einer Überflussgesellschaft erreicht.

    Die Medizin hat die großen Bedrohungen durch Seuchen überwunden. In den 70-er Jahren waren fast alle bakteriellen Infektionen durch Antibiotika beherrschbar. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Warum? Weil Antibiotika in der industriellen Fleischproduktion tonnenweise verfüttert werden. Nicht um Infektionen bei den Tieren zu bekämpfen, sondern weil Antibiotika als „Mastbeschleuniger“ eingesetzt werden, d.h. die Tiere mehr fressen.

    Bereits in den 70-er Jahren wurde von Infektiologen vor den Konsequenzen gewarnt: Die Menschen werden durch die Resistenzbildung der Erreger in Zukunft an banalen Infektionen sterben, weil diese medizinisch unbeherrschbar werden.

    Genau dies ist heute der Fall, nämlich die Entstehung von multiresistenten Erregern, bei denen die vorhandenen Antibiotika versagen.

    Jedoch hat trotz aller Warnungen die Pharmaindustrie hat weiterhin tonnenweise Antibiotika verkauft und die Fleischproduzenten haben diese weiterhin verfüttert, alles aus Gründen der Durchsetzung in der Konkurrenz und des Profits. Korrupte Politiker haben dies gewähren lassen und korrupte Wissenschaftler, Journalisten etc. haben dazu geschwiegen.

    Krankenhäuser wurden privatisiert und operieren nun in der Profitlogik. Man spart Geld, indem Pflegepersonal reduziert wird. Man nimmt die billigsten Anbieter für die Reinigung. Die Krankenhaushygiene ist magelhaft, daher die Zunahme von Krankenhausinfektionen. Die Krankenhausärzte werden ausgebeutet und sind völlig überlastet. Die ärztliche und pflegerische Versorgung ist insgesamt unzureichend und fehlerbehaftet. So funktioniert die Profitlogik.

    Das kapitalistische System operiert gegen das Gemeinwohl und gegen die Volksgesundheit. Das Handeln der Wirtschaftsakteure und ihrer Polit-Marionetten wird immer menschenfeindlicher und verbrecherischer. Aktuelle Beispiele: Die Kriege des Imperiums, die Massenimmigration und der Abgasskandal.

    Ein Wissenschaftler, ein Lehrer, ein Journalist etc., der sich systemkritisch für das Gemeinwohl und für die Volksgesundheit engagiert, wird bekämpft und zum Dissidenten gemacht.

    Vor 50 Jahren reichte zur Reproduktion einer Normalfamilie 40 Stunden Erwerbsarbeit/Familie. Heute hat sich dies verdoppelt.

    Vom wissenschaftlich-technischen Fortschritt her würden heute 20 Stunden Erwerbsarbeit/Familie ausreichen.

    Nirgendwo ist der Irrsinn des Systems deutlicher als hier:
    Statt die Arbeitszeit zu reduzieren, arbeiten sich die einen kaputt und die anderen landen als „überflüssige Menschen“ als Sozialhilfeempfänger im Prekariat. Und die Zahl der „Überflüssigen“ steigt durch Automatisierung und Roboterisierung ständig.

    Warum wird dies nicht zum Thema gemacht?

    Zum Schluss noch eine Anmerkung, weil Systemkritik regelmäßig einen durch Brainwashing konditionierten Pawlow-Reflex auslöst:

    Die Alternative zum Kapitalismus muss KEIN sozialistisches System sein, wie es die kommunistischen Herrschaftssysteme waren und sind. Es kommt ja immer reflexartig von den Fans des Kapitalismus der Verweis auf Stalinismus, Maoismus, Pol-Pot-Regime und Nordkorea.

    Völlig ignoriert wird z. B. die Phase des „New Deal“ in den USA.

    Kein vernünftiger Mensch will heutzutage eine „proletarische Revolution“ mit „Diktatur des Proletariats“. Dieser marxistisch-sozialistische Müll sollte endlich auf dem Müllhaufen der Geschichte“ entsorgt werden. Genauso wie die Idee einer „klassenlosen Gesellschaft“.

    Denn selbstverständlich wird eine nach-kapitalistische Gesellschaft weiterhin eine Klassengesellschaft sein, aber eben keine antagonistische Klassengesellschaft. Es wird weiterhin Einkommensungleichheit geben. Gesellschaftliche Hierarchien ergeben sich zwangläufig aus den Unterschieden im Wissen und Können.

    Systemkritiker findet man vor allem in den Intelligenzschichten. aber viele von ihnen outen sich nicht in der Öffentlichkeit, weil sie Nachteile für ihre Karriere befürchten.


    • Es hält die Menschen im Zustand einer Raubtier-Mentalität, welche Mangelgesellschaften kennzeichnet.
      So ganz ohne Raubtiermentalität wirds nicht gehen, wenn die Menschen nicht zu Matratzentierchen (Fossilien aus dem Eozän, sie ernährten sich wohl nur von Sonnenlicht und lagen im Wasser so rum) mutieren sollen.

    • Back to school
      @Goslar

      Sollten Sie einmal in Ihrem Leben ein Geschichtsbuch öffnen, so werden sie eventuell erkennen können, dass vor dem Kapitalismus sich die Menschen gegenseitig den Schädel eingeschlagen haben um Land, Hof und Frau zu bekommen.
      Seit wir den Kapitalismus haben ist überall Frieden. Dort wo der Kapitalismus herrscht.

      Der Kapitalismus hat den Menschen zu einem besseren Menschen gemacht.
      Der Kapitalismus hat Moral erst ermöglicht.
      Das ist die empirische Realität.

      Sollten Sie diesen Level der Erkenntnis erreichen, so könnte man diskutieren.

      Danke.

    • Die hochbezahlten Arbeitsplätze sind weltweiter Konkurrenz ausgesetzt - Stoiber und Späth
      waren glaub‘ ich die letzten populären heroischen Boten dieser unangenehmen Tatsache.

      Insofern versprechen Sie einfach zuviel. Wer, wie Sie vorschlagen, pauschal die Arbeitszeit halbiert, schwächt die einzig Gewinn versprechende Position -sich nämlich der weltweiten Konkurrenz zu stellen.

      (Heute driftet derlei Basiswissen in die Hajek-Gesellschaft ab und in die Schriften eines Aussenseiters wie Gunnar Heinsohn).

    • Wo so ein Dieselskandal, der natürlich ein Systemskandal ist und damit also das Normale ist,
      so hinführt. Ist doch immerhin schon mal interessant.

      Die Einen träumen ausdauernd von den vergangenen „heilen“ Zeiten, die Anderen denken über Wege aus dem aktuellen Elend nach. Vielleicht werden Letztere ja doch wider Erwarten allmählich mehr? Wer weiß? Nötig wäre es. Und zwar immer dringlicher. Und das weiß eigentlich auch längst jeder, dass es so nicht weitergehen kann. Pardon, und jede.

    • Ironie?
      „Der Kapitalismus hat den Menschen zu einem besseren Menschen gemacht.
      Der Kapitalismus hat Moral erst ermöglicht.
      Das ist die empirische Realität.“
      .
      „Achwas?!“

    • "Brainwashed" oder schon "Brain dead"?
      Leider gehöre ich weder zu den Intelligenten noch zu den Vernünftigen. Im realen Leben habe ich solche bisher auch noch nicht angetroffen oder diese (mangels Intelligenz) nicht erkannt.

      Zu den schrecklichen gesundheitlichen Bedingungen, die „der Kapitalismus“ verursacht hat, könnte man sich die Tendenz der Lebenserwartung (global!) (zB auf https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung) ansehen. Evtl. knickt die Lebenserwartung aber jetzt rapide ab, nachdem „der Abgasskandal“ aufgedeckt wurde?

      Das schlechteste Gesundheitssystem in Südamerika dürfte es z Zt in Venezuela geben, zB Krankenhäuser ohne Wasser und Strom – und das in einem Sozialismus ohne „Diktatur des Proletariats“.

      Der Sozialismus in den wir uns hineinbewegen, (z Zt befinden wir uns in der Phase der Post-Demokratie) ist keine Kopie von Nationalsozialismus oder Stalinismus. Pol Pot liegt ideologisch aber nicht so fern.

      Faszinierend finde ich die bisher schon eingerammten Eckpfeiler auf dem Weg in den Welcome-Öko-Gender-Sozialismus (auch ohne „Diktatur des Proletariats“!):

      – Aufnahme südeuropäischer Länder in den Euro bei voller Kenntnis der Nichterfüllung der Aufnahmekriterien
      – Zerstörung des Bildungssystems in D (von „Schreiben nach Gehör“ über Stadtstaaten, die neben der höchsten Abiturientenquote auch noch den besten Abi-Schnitt aufweisen, bis zur völligen Verschulung des Studiums und der Ansicht „Gender-Studies“ könnte eine wissenschaftliche Disziplin sein
      – Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen, durch die – von einer Person veranlasste – „Energiewende“, mangelnde Bildung/Ausbildung (s.o.), Abschaffung einer Kernindustrie (vom CO2 zum Feinstaub zum Stickoxid zur Immobilität)
      – Einladung aller Bedrückten dieser Erde zur Teilhabe an unserem Sozialsystem
      – Ausbildung eines Parteiensystems ohne Opposition (mit einer Ausnahme), s. Post-Demokratie
      and on and on and on and on …

      Als Ursache dieser Politik kommen für mich diese Gründe in Frage:

      1. Lupenreine Dummheit (s. Mangel an Intelligenz)
      2. Ideologiegesteuerte Politik (Ignorieren der Realität, s. Pol Pot)
      3. Geopolitisch ausgerichtetes Handeln (Vorsicht Verschwörungstheoretikergefahr!)

    • Ja, Herr v. Goslar,
      ich reg mich auch immer darüber auf, dass noch keiner die eierlegende Wollmilchsau gezüchtet hat….

      Das Problem mit dem Gemeinwohl und der Volksgesundheit ist ja, dass da jeder unterschiedliche Auffassungen hat, wo das anfängt und was man dafür in Kauf zu nehmen hat. Und dann fängt halt irgendwann jemand an, den anderen verbindliche Vorgaben zu machen, was sie zu tun haben und auf keinen Fall mehr denken dürfen.

      Der von Ihnen skizzierte „3. Weg“ – weder Kapitalismus noch Sozialismus – liest sich toll, aber alle, die nach ihm gesucht haben (rechts wie links), haben letztlich nur den Weg in die Diktatur gefunden.

      Und in Sachen „New Deal“: welche der damals ergriffenen Maßnahmen meinen Sie denn, die bei uns nicht schon längst ergriffen ist ?

    • Oh Herr, schmeiss Hirn vom Himmel ...
      Auch eine extrem sozialdemokratische Auslegung von Kapitalismus (erste Näherung – das Schweden der siebziger) ist immer noch … Kapitalismus.

      Ansonsten schliesse ich mich goodnight an – erst der Kapitalismus hat durch seine enorme Steigerung der Produktion in allen Bereichen ermöglicht, dass sich ein immer grösserer Teil von Menschen in Europa und den USA auch mit anderen Dingen als Überleben beschäftigen konnte. Lesen Sie bei Gelegenheit mal ein paar gute Geschichtsbücher.

      Zum Einstieg: Ian Morris, Why the West rules (for now).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wer den Kapitalismus gut findet
      Der Kapitalismus ist eine bestimmte Kulturtechnik
      die in unterschiedlichster Weise angewendet werden kann.
      z.B. dilettantisch.
      Die von HvG angesprochenen Dummheiten
      sind m.E. nicht Kapitalismusspezifisch.
      Es sind auch Behauptungen dabei die belegt werden müssten
      auf die ich im einzelnen nicht eingehen möchte.

      Die medizinische Versorgung in Antikapitalistischen Systemen,
      z.B. wenn das das Gegenteil sein soll, ist nicht zwangsläufig besser.

      Der Kapitalismus ist wie ein Messer.
      Chirurgen, Metzger und Mörder tun damit
      unterschiedliche Dinge.
      Es gibt natürlich Leute die sagen das zwischen
      den genannten Berufsgruppen gar kein Unterschied besteht.
      Ich würde differenzieren.

    • New Dealers, same old stuff
      Der Verfechter der geistigen Planwirtschaft ruft wieder mal nach einem Systemwechsel.

      Dabei handelt es sich bei dem Berg, auf dem Sie zu stehen glauben und von dem Sie Ihre Predigten halten, um den Schutthaufen eines krachend eingestürzten Theoriegebäudes. Historisch um eine wirtschafts- und gesellschaftspolitische Sackgasse, philosophisch um die staubige Abräumhalde eines erschöpften, weil wenig ergiebigen Gedankenvorkommens.

      Wer in diesen zerborstenen Resten von Bauschutt Zeichen von Leben zu erkennen meint: es ist eine Chimäre und nicht zu beleben.
      Tiefer schürfen aussichtlos, nur ganz flach geht noch, wie Sie mühelos und aufs Neue belegen. Da überwindet ein rasch vergorener Cocktail aus „Kriege des Imperiums”, „Massenimmigration”, „Abgasskandal” und „Profitgier im Gesundheitswesen” mühelos die Blut-Hirn-Schranke und benebelt den Prospektor.

      Bildwechsel (Dakotaweisheit, angeblich):
      Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.

    • Intelligenzler-Intelligenz
      die nicht weiß, dass „Kapitalismus“ die Erfindung des Narren Marx war. Kapital und Kapitalbildung sind in jeder existierenden und in jeder denkbaren Volkswirtschaft erforderlich. In den sozialistischen Staaten war sie dank ideologischer Dominanz schwach oder negativ. So war Maos „Großer Sprung nach vorne“ von Hungersnöten und weiteren Exzessen begleitet. Die imperiale Überdehnung und die militärischen Abenteuer des Sowjetsystems haben dessen Untergang beschleunigt, ganz ohne vorgeblichen „Kapitalismus“.

      Die Formel Quatsch rein -> Quatsch raus geht immer auf, nicht nur im Sozialismus. Deswegen steht zu erwarten, dass die Planer des nächsten Neo-Utopia so unterdrückerisch, erfolglos und gewalttätig sein werden wie ihre Vorgänger. Wenn nicht schlimmer. Vor allem, wenn es unbedingt sein muss.

    • @ Herr Goslar
      .
      Nun haben ja bereits viele andere Leser viel zu Ihrem Statement
      geschrieben, das ich nicht wiederholen möchte.

      Na, wenigstens kommen Sie ja etwas ‚weiter hinten‘ selbst zu dem
      Schluss, dass es
      [Zitat] „Die Alternative zum Kapitalismus muss KEIN
      sozialistisches System sein, wie es die kommunistischen
      Herrschaftssysteme waren und sind.“

      Ich würde an dieser Stelle lediglich bei dem Wort ‚muss‘ korrigierend
      eingreifen und es durch ein ‚kann‘ ersetzen.

      Dann bleibt von Ihrer Vorstellung (Vision?) aber nicht mehr übrig,
      als ein frommer Wunsch nach etwas, woran Ihnen offensichtlich mangelt
      – anderen aber eher nicht.

      Wie sollte es denn in Ihrem ‚visionären Garten Eden der Gesellschaft‘
      für diejenigen aussehen, die mit dem ‚Jetzt‘ ganz gut zurecht kommen?

      Wird es für die bitter?

    • Das Hauptproblem, von Goslar,
      ist doch, dass Menschen sich gegenseitig nicht ausstinken können, vor allem dann nicht, wenn sie auf zu engem Raum leben. Daher bleiben Ihre menschfreundlichen Vorstellungen Visionen.

      Der Kapitalismus hat ein Riesenverdienst: Er hat geschafft, sie 40 Stunden pro Woche wegzusperren (Ihre verhasste Lohnarbeit), und dafür werden sie bezahlt. Sie sehen doch, wer Ärger macht: Unausgebildete und Hauptschulabschlussverweigerer, die in Gruppen herumlungern.

      Sie werden auch wissen, was einem auf einer übervollen Autobahn, alternativ beim Queren von Bad Tölz, für Audrücke einfallen, die keiner hört, ja, auch, wenn man ausgeschlafen ist. Unser Nachbar hasst uns, seit wir ein neues Auto haben, weil es besser ist als seins. Als er es sah, wurden seine Augen zu schmalen Schlitzen. Er hat aber Geld, nur keine Ideen. Der Hass und der Neid sind intrinsic, nicht vom Kapitalismus, sondern von diesem moderat gezügelt. Oder ist Ihnen entgangen, wie sie sich in der DDR damals gegenseitig verpfiffen haben?

      Der Kapitalismus hat am besten geschafft, Aggressionen zu minimieren, er erzeugt sie nicht etwa. Sie sind da, mitgeboren. Wenn Sie das weghaben wollen, müssen Sie kastrieren – vergleichen Sie Hengste und Wallache. Übrigens haben auch Frauen teilweise zu hohe Testosteronspiegel. In den Zeiten vor der Beinrasur war das sichtbar, nur nebenbei. Dann gibt es noch das berühmte Adrenalin, und wird es nicht mehr produziert, stirbt jede Kreatur (Morbus Addison).

      Das einzige, was hilft, ist, die Energien in sinnvolle Arbeit zu lenken und genügend Raum zur Verfügung zu stellen. Aber Mrs. Gott – äh, Angel, glaubt, wir können noch mehr hier reinstopfen. Nur wollen die nicht im Vercors oder den Abruzzen leben, auch nicht so gern in Templin und Umgebung. Machen Sie doch mal den Unterschied zwischen dem türkischen „Lohnarbeiter“, meist anständig, und dem Sozialhilfeempfänger gleicher Provenienz. Sozialhilfe ist nichts Kapitalistisches.

      Was den Hospitalismuskeim betrifft, er floriert, weil Menschen!, nicht Tiere, zu häufig, zu ungezielt (Breitband ohne Abstrich) und zu kurz mit Antibiotika behandelt wurden.

      Kurz: Sie liegen verkehrt. Und gute Uhren sowie feine Autos haben nicht etwa nur „Emporkömmlinge“.

      Ihre 2X40 Stunden zum Erhalt einer Familie mögen zutreffen, Ihre Kritik an Reduzierung von Krankenhauspersonal auch. DHL (kauft endlich wieder im Laden!) sowie auch Hermes beschäftigen zunehmend radebrechende Burschen, die öfter mal die Adresse nicht finden, und haben 40Jährige gestande Postboten zu Hartzlern gemacht, weil zu teuer. Das stimmt also schon, der Sparfuchs trifft immer den Menschen, während die Firmen sich mal schnell ein neues Gebäude hinstellen lassen. Aber in der Politik bzw. dem Beamtenapparat ist das nicht anders. Berlin Mitte wurde einfach hingeklotzt, bei Lehrern wurde schon immer gespart. Das ist eine Geizistgeil-Mentalität, die auf dem Rücken von Bürgern und ihren Kindern ausgelebt wird. Und dass für Grüne und SPDler Gendern und Sexualkunde wichtiger sind als kleine Klassen, entsetzt mich.

      Drehen Sie bei oder träumen Sie weiter!

  122. Wer bin ich?
    @ H.v.G.
    Frau Roth, sind Sie es?
    Ich könnte heulen.

  123. Nein, nicht in den Niederungen der gefeinstaubten und stickoxidierten Dieselaffair!
    Stattdessen in ihrem Lieblingsressort.
    UN-Flüchtlingskommissar Grandi ist heute bei Bundeskanzlerin Merkel zu Gast.

    Das Grauen ist zurück!

    Derweilen schleicht wieder der bayerische Pudel zeitsynchron leise knurrend an der Obergrenze rauf und runter.

    • Nicht verzagen
      Frau Merkel will auch dealmaken. Sie bietet an
      doppelt soviele syr. Flüchtlinge in das Replacement
      programm aufzunehmen …. wenn, die illegale
      Migration im Griff ist.

      Sie hat illegale Migration gesagt!!!

      Damit hat sie den schwarzen Peter an die UNO Bosse
      zurückgegeben.

  124. Gute Zukunftsaussichten – in einem anderen System
    @Ladner 10. August 2017 um 21:36 Uhr
    „Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie – stets das Abstiegsrisiko vor Augen – nicht nur auf jeden beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg verzichtet, sondern darüber hinaus auch die Sklaverei der Lohnarbeit konsequent gemieden.“

    Auf beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg musste ich nicht verzichten, im Gegenteil. Allerdings musste ich, da ich nicht aus reichem Elternhaus stamme, das Geld zum Leben erarbeiten.

    Für mich war es immer wichtig, weitgehend selbstbestimmt tätig zu sein und zu leben.

    Dies war für einen großen Teil meines Arbeitslebens möglich
    Aber damals befand sich das kapitalistische System in einem anderen Stadium. Heute wäre dies nicht mehr möglich.

    Richard Sennett erklärt, wie sich das System und die Arbeitswelt verändert haben und warum in diesem System kein Zurück zu den vergangenen besseren Zeiten möglich ist.
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-richard-sennett-ich-hoffe-auf-den-kollaps-des-systems.2a723390-5ebb-44ef-8527-8a791dae3f56.html

    @Ladner:
    „Gerade Lebensmodellen wie dem Ihren droht doch bei einem Systemwechsel das Aus.“

    Nein, im Gegenteil. Die notwendige Arbeit zum Geldverdienen wird sich drastisch reduzieren und es wird sehr viel Zeit für selbstbestimmte und kreative Tätigkeiten geben.


    • selbstbestimmte und kreative Tätigkeiten
      Oh yeah yeah yeah, die berühmten „selbstbestimmten und kreativen Tätigkeiten“ aka Basteln mit Kindern oder Blogs und Wikipediavollschreiben.

    • @ colorcraze
      … mit Steuergeldern vom verhassten System finanziert selbstverständlich.

    • Sorry, Herr von Goslar,
      wenn Sie nie etwas erben konnten, ist das doch auch ein Zeichen, dass keiner Ihrer Vorfahren risikofreudig war. Einer aus dem Clan muss halt mal anfangen.

      Selbst Flüchtlinge und Ausgebomte haben Neues schaffen können, wenn sie Mut hatten.

    • Arroganz, auf Dummheit basierend
      @Philomena sagt 12. August 2017 um 11:37 Uhr
      „wenn Sie nie etwas erben konnten, ist das doch auch ein Zeichen, dass keiner Ihrer Vorfahren risikofreudig war. Einer aus dem Clan muss halt mal anfangen.
      Selbst Flüchtlinge und Ausgebomte haben Neues schaffen können, wenn sie Mut hatten.“

      Meine Mutter und deren Eltern waren Heimatvertriebene. Sie konnten auf der Flucht buchstäblich nur ihre nackte Haut retten. Sie waren sehr fleißige und sparsame Menschen. Ihr beträchtliches Immobilienvermögen und alle Wertgegenstände, einschließlich Gold, mussten sie in Polen zurücklassen.

      Mein Vater 1947 kehrte aus einem französischen Offiziersgefangenenlager halb verhungert und ausgemergelt zurück. Sterbequote dort rund 50%, verhungert und/oder mangels medizinischer Versorgung verstorben.

      Meine Eltern waren arm wie die Kirchmäuse, so arm, dass sie noch nicht einmal Stoffbettlaken hatten und die Hebamme sich über die Papierunterlage wunderte, als ich geboren wurde.

      Meine Eltern und Großeltern waren keine Nazis oder Nazi-Kollaborateure.

      Anders als Quandt et al. beschäftigen sie keine Zwangsarbeiter als Arbeitssklaven. Anders als viele Deutsche bereicherten sie nicht an jüdischem Eigentum.

      Im Gegenteil, mein Großvater half Juden – trotz Verbots – mit Nahrung und Kleidung, weil er meinte, dass man so nicht mit Menschen umgehen darf.

      Ich bin froh, dass ich nicht von Familien wie Quandt, Krupp, Filbinger, Kiesinger et al. abstamme und stolz darauf, dass meine Eltern und Großeltern anständige Menschen waren und blieben.

      Mein Vater war Polizeibeamter, Ja, ich weiß, dass Leute wie Sie, Frau Philomena, verächtlich auf solche Menschen hinabschauen, die für wenig Geld dem Staate dienen, anstatt sich zu bereichern.

      An Vermögen vererben, konnten meine Eltern ihren Kindern nicht viel, außer einem Reiheneigenheim.

      Was sie jedoch uns fürs Leben mitgaben, war anderer Reichtum: Herzensbildung, Allgemeinbildung und Intelligenz.

      Meine Eltern taten alles, damit es ihren Kindern einmal besser geht. Was ja auch eingetroffen ist.

      Sie waren gute Menschen und gute Vorbilder. Da haben wir Kinder großes Glück gehabt.

    • Zuerst, Herr von Goslar,
      verbete ich mir, mir zu unterstellen, dass ich verächtlich auf Polizisten schaue.Das Gegenteil ist der Fall.Das ist Ihr Vater sicher auch geworden, weil er damals bevorzugt beim Staat eingestellt wurde, was ich nicht kritisiere.

      Die 2. Frau meines Trauzeugen musste auch mit ihrer Familie von ihrem Hof im Sudetenland fliehen. Ich habe die Fotos gesehen.Sie nahmen Pferde und Wagen mit, kamen hier aber nur mit ein paar Koffern an, weil die Pferde eingingen.Der Vater bekam aber eine, wenn auch kleinere Summe vom Lastenausgleichsamt. Er verteilte das Geld an seine Kinder, sodass 2 Söhne sich ein Haus bauten mit den Zuschüssen, die sie sonst noch bekamen und natürlich der Finanzierung.

      Ansonsten waren meine Eltern auch völlig unbelastet, was diese Zeit betrifft.Ich habe meinen Vater nie in irgendeiner Uniform gesehen und hilfsbereit waren wir gegenüber den Flüchtlingen, die bei uns einquartiert waren,auch. Nachdem sie wieder eine Wohnung hatten,besuchten wir uns gegenseitig.Sogar eine deren Nichten habe ich bei Reutlingen besucht.

      PS: vielen Dank für Ihre Überschrift. War ihr Vater demnach Offizier?
      Den gleichen „Reichtum“, den Sie mitbekamen, habe ich auch bekommen.

  125. Westzipfel,
    früher sollte Marktnähe die Kundenwünsche mit Methoden empirischer Sozialforschung erkunden, um entsprechende Produkte herzustellen.
    Globalisierung bedeutet durch Beeinflussung, Werbung den Menschen überall was bereits vorgefertigtes weltweit anzudrehen.
    Weil der Don dies bei dem Machtwissensinstrument der Wikipedia so verständlich und nachvollziehbar offenbart, werden sämtliche Register der stillschweigenden Manipulationen gezogen. -Produktplacement-
    Regeln oder Grenzwerte sind dabei hinderlich und werden aus den Wegen geräumt!
    Meister der industriellen Durchsetzung ist China.
    Die SPD will jetzt auch Quoten für E-Mobile politisch vermarkten.
    Armes Europa, Chinesen verachten und lachen über uns.

  126. Wenn die Linken & Grünen den Kapitalismus....
    … genickt haben, die Leuten sie dann wieder und diesmal hoffentlich endgültig, vom Hof jagen, fangen wir Kapitalisten wieder mit Volldampf von vorne an.
    https://www.youtube.com/watch?v=WVlhDLR0FJ8

    … hahaha

    • Nachschlag...
      Herr Resch von der ehemaligen DUH bekommt dann `ne Stelle auf `ner Dampfmaschien als Heizer , bin ja nicht nachtragend.

  127. Fiona Baine alias...
    …. Gabriele Mirhoff wird in WikiMANNIA bis unter die Haarwurzeln ausgeleuchtet. Bin gespannt, was Don Alphonso mit Hilfe seiner speziellen Recherchequellensuchmethoden noch alles an echten belastenden Informationen – oder doch nur an Faktendetails- findet.
    .
    Es ist einfach unglaublich, mit welchem persönlichen Hass und welcher intriganten Niedertracht medienschaffende Zeitgenossen aufeinander einschlagen- nur weil sie unterschiedlichen Geschlechtern angehören!!!
    .
    Frauen als „Geschlitzte“ zu bezeichnen kann eigentlich nur als Antwort erfolgt sein auf den gesprühten feministischen Appell „Kampf den Schwanzträgern!“, wie man bereits in den 70ern an vielen Mauern lesen konnte.

    • Ich kann das nicht beurteilen, Fiona B. ist nur ein Login bei Wikipedia. Und das wiederum können viele nutzen. Gestern behauptete jemand unter dem Login, sie wäre vielleicht gehackt worden. Eindeutig schräg drauf, aber mei.

    • .
      What’s the ugliest
      Part of your body?
      What’s the ugliest
      Part of your body?
      Some say your nose
      Some say your toes
      I think it’s your mind
      But I think it’s YOUR MIND
      I think it’s your mind, woo woo …. :-)

      (Frank Zappa)

  128. Die Schlachten im Internet sind schon beträchtlich,
    aber solange die schönsten Fahrräder den vernünftigen Menschen bleiben, ist alles ok.

  129. Die Feuilleton FAZ brilliert heute wieder: "Google hat ein ungelöstes Sexismus-Problem"
    – entweder das stimmt, oder die FAZ hat ein Kompetenzproblem, das auf den Namen Michael Hanfeld hört, der noch folgende Neuigkeit vermeldete: Der gefeuerte Google-Mitarbeiter James Damore habe sich in „Küchenpsychologie“ ergangen.

    – Ich verweise auf das 50-minütige Gespräch, das Jordan B. Petersen mit James Damore online führt, und in dem Petersen sagt, dass Damores Papier aus seiner Sicht den Stand der Wissenschaft über die gruppenspezifischen Geschlechtsunterschiede einwandfrei wiedergibt.

    Es stehen sich also gegenüber: Ein renommierter kanadischer Psychologen auf der eine Seite – und auf der anderen – – Michael Hanfeld. Also wenn ich wetten müsste: Ich würde meine fünf Cents auf Petersen und Damore setzen.

    Noch diese Kleinigkeit: Einer der mächtigsten Kozerne der Welt feuert einen Mitarbeiter für ein nicht von ihm veröfentlichtes, sachlich absolut zutreffendes internes Papier, und Michael Hanfeld in der FAZ tritt nach – im Namen der Gendergerechtigkeit.

    Man fasst es nicht.

    (Vorhin versucht, vorne Hanfelds Artikel zu kommentieren – ging nicht).

  130. Kollege sagte am 10. August 2017 um 19:15 Uhr
    „Islamkriecherei ist allerdings nicht nur dumm,
    sondern oft dumm und bizarrlustig zugleich:
    „Statt eines Toilettensitzes verfügen die „kultursensiblen Klos“ lediglich über ein kleines Loch in einer Keramikwanne mit zwei Fußsockeln. Beim Stuhlgang muss sich der Benutzer hinhocken.“
    .
    DdH sagt, andere Länder andere Sitten. Geht in Frankreich schon los, das mit diesen Ausbildungsstätten für angehende Bombenschützen (in einer Kneipe in Verdun hätte ich mir schon mal Gummistiefel gewünscht, aber nicht nur dort…)
    .
    Aber methodisch der Reihe nach. Das mit dem Klo mit den zwei Pedalen ist bautechnisch recht anspruchsvolle Sache. Man muß sich ja zunächst die Frage stellen, was denn nicht in Ost-Westrichtung ausgerichtet sein darf. Also, was darf jetzt nicht nach Mekka zeigen, der Zipfel oder Achtern?
    .
    Sinnvoll für Bautechniker also (so lange bis sie alle durch sachkundige Orientalen ersetzt sind) folgender Merkspruch: „Visiere Mekka (مكة المكرّمة) azimuthmäßig nur so an daß dorthin zeigt ein Meridienarm“ (egal ob der rechte oder linke.)
    .
    Kleine technische Hilfe für die Kartoffel vom Bau (klassische Methode)

    Den Kompass nehmen, den man während des Wehrdienst per Verlustmeldung als „verloren“ gemeldet hatte und den man, der Fahrlässigkeit im Umgang mit Wehrmaterial bezichtigt, (es sei doch eine Schnur dran), mit 18,23 DM beim Rechnungsführer als Vorstufe der Truppenverwaltung wiedergutmachen konnte. Den Schulatlas (ganz links im untersten Fach der Bücherwand) nehmen, die Seite mit Europa und der Arabischen Halbinsel aufschlagen (keine sphärische Darstellung benutzen), Karte einnorden, ihren ungefähren StO in Deuzelande ( ich habe Ffm genommen) mit einem Bleistiftstrich mit Mekka verbinden, Kompasskante mit Pfeil gen Mekka richten und Marschzahl anlesen (auf 64er entspr. 360 Grad => 16 entspr. 90 Grad=> i Strich entspr. 6,25 Grad) Skalenteilung der Windrose werden Sie 30 ablesen). Marschzahl 30 (entspr. 168 Grad SOzS.) merken für weitere Baumaßnahmen. Die Ungenauigkeiten wg. evtl,. Standortwechsel wird Allah verzeihen.
    .
    Da es sich hier um „Abprotzen“ im weitesten Sinne handelt noch für gelernte Artilleristen: Marschzahl 30 entspr. unter deutscher Kommandosprache 2986,7 artilleristische Striche (die Schweizer rechnen gefälligst selbst)
    .
    Die obige umständliche Methode klassisch „zu Fuß“ entfällt natürlich wenn Sie ein GPS-Gerät besitzen. Hier die Koordinaten: ♁21° 25′ N, 39° 50′ O
    (DdH)

    • Hihi,
      ich hatte auch erst überlegt, ob Schniedel oder Poposeite den Gott des Hasses mehr beleidigen. Wird aber wohl der Hintern sein.
      .
      Nun kann die „Kackscheiße“ (danke, Tassilo) halal versenkt werden.
      .
      Gummistiefel, übrigens, bedarf es bei dieser Toilettenform immer, selbst in Italien, wo entlegene Trattorieren und Bibliotheken heute noch Löcher mit Pedalen vorhalten… Gabinetto eben.

    • Liebster DhD,
      heute hat die Deutsche Regierungsführerin erneut nach 2010 in Heilbronn bekundet Europa könne mehr Menschen aufnehmen.
      Ihre archaischen Standortfindungsmethoden funktionieren nicht.
      Quo Vadis?

    • Die Hockordnung ist allerliebst
      und auch bei dem Artikel zum kultursensiblen Klo fiel mir doch mein Erlebnis auf der Strecke Singen-Hohentwiel ein. Eine kultursensible Kabine ganz in Edelstahl, ich mit langer Hose überlegend, wohin mit dem Saum bei gleichzeitigem Festhalten des Bundes, weiterhin wegen gnadenloser Unsportlichkeit ums Gleichgewicht fürchtend mehr oder weniger in der Hocke, aus der ich mich ansonsten nur durch Festhalten an stabilem Gegenstand hochziehen kann. Es ging natürlich auch was daneben, zwengs mangelnder Übung. Der Clou kam dann beim Verlassen der unwirtlichen Stätte, sobald man die Tür wieder schließend bewegte, ergoss sich eine Sturzflut durch die Kabine, so dass ich auch noch nasse Schuhe bekam.

    • Stehtoiletten haben nichts mit dem Islam zu tun!
      Und ich möchte nicht wissen was mein türkischer Nachbar mit einem Installateur gemacht hätte, der ihm kultursensibel eines ins Bad eingebaut und dann was von der Ausrichtung gen Mekka geschwafelt hätte.
      Das wäre in etwa so, als würde ihm sein Audi-Händler kultursensibel versuchen, einen Eselskarren zu verkaufen. Das käme auch nicht gut an.

      Obwohl so übel sind diese Toiletten ja nicht. Die Dinger sind hygienisch und superpraktisch: Europalette drauf, Brause auf den Wasserschlauch – schon ist die vollwertige Nasszelle auf einem Quadratmeter komplett.
      Das hilft dann, und damit wären wir wieder beim Thema, dem sozial kompetenten Vermieter in der verkehrsberuhigten Innenstadt, im System „aus eins mach drei“ erschwingliche Wohnungen für die Mittelschicht anzubieten.
      Da fehlen dann nur noch an die Wände hochklappbare Betten und IKEA-Möblierung und schon hat das Elend für einen armen Pendler ein Ende.

    • Urbanes Camping
      Klobrause, Schrankbett, Klapptisch.
      Bei der Verdichtung graust’s einen. Wenn Merkel fertig hat, so in gefühlt zwanzig Jahren, haben wir wieder die Einraumwohnung mit dem Klo auf dem Treppenabsatz und die Früheirat zwecks Zweiraumwohnung.

      Das Verpfeifen ham wir schon.
      Statt Republikflucht haben wir Republikstürmung, eine Variante, Hauptsache Republik.
      Statt Mikrophonen im Tischbein gibt’s Smartphone, smart nach den guys, die frühzeitig erkannt haben, welches kolossale Potential in den Dingern steckt.

      Aber eins hätte ich nie gedacht: Dass man eines Tages statt Kohls Mädchen Zuckerbergs Mädchen sagen könnte. Von Honi über Kohl zu Zuckerberg ist wahrhaft imposant. Die Mentoren wechseln eher als der Kleidungsstil.

      Zum Thema: Den Diesel retten hatte sie sich vorgenommen. Also: Er darf weiterhin in die Stadt, der Neuere, auf Kosten der Firmen verbessert. Nur der Diesel der Armen darf das nicht mehr. Sie kriegen ca. 2000, wenn sie einen neuen kaufen. Aha. Nur: Wie die Restsumme stemmen?

    • @Blue Monday
      Mehr (Massen-) Migration durch im Kontext Europa weitestgehend identitätslosen, also nichtnationalistischen Neubürgern ist ein wichtiges Mosaiksteinchen des neu gedachten Europas der „Dame“ (und ihrer HintermännerInnen).
      Sie handelt stringent danach. So lange bis sie vom Wahlmichel* gestoppt wird. Aber danach sieht’s ja erstmal nicht aus. Ergo? Jede(r) kriegt das was er/sie verdient. Over and out.

    • Wenn wir schon dabei sind.........
      Nicht daß ich der türkischen Kultur oder gar dem islamischen Zwangssystem verfallen wäre, aber echt kultiviertes und tophygienisches
      „sich erleichtern“ habe ich in Istanbul gelernt. Eine dortige Arztfamilie
      hatte mich eingeladen und ich wunderte mich über das kleine
      Wassserröhrchen im Sitzklo. „Waschtechnik statt Wischtechnik“,
      wurde mir bedeuted und Papier wäre total überflüssig, wenn nicht lästig.
      Ich ließ mich auf der Stelle bekehren. Waschtech ist einfach sauberer.
      Ein marmornes Stehklo ist überdies dem Abgang des Überflüssigen
      bei Weitem förderlicher als die im westlichen Norden der Welt übliche
      sesselhafte Art der Erleichterung, weil sie die Peristaltik erlahmen läßt.
      Das passiert im Stenhklo nicht. So!

  131. "Kackscheiße"
    ist das von Feministinnen und Genderinnen häufigst genutzte Schimpfwort.
    Warum nur?

    • Man nutzt was man hat.
      Auch in der Sprache.

      Wobei man aus Kackscheiße sicherlich auch
      Dünger und Biogas machen kann.
      Also gar nichts schlimmes,eigentlich.

      Das Material wird erst problematisch
      wenn es an Stellen auftaucht wo
      man es nicht gebrauchen kann.
      Ganz blöd zB in Wunden. So nutzen
      vietnamesische Soldaten Kackscheiße
      um halbvergrabene angespitzte Bambusstäbe
      zu kontaminieren um Wundinfektionen auszulösen
      nach dem der feindlich Soldat hineingetreten war.

      Kackscheiße kann bei falscher Körperhygiene
      (Hintern abwischen von hinten nach vorne*)
      zu Entzündungen im Vaginalbereich führen
      die auch aufsteigende Harnwegsinfekte und
      Blasenentzündungen verursachen können.

      Die Damen wissen deshalb vermutlich von was sie reden.

      Was Siegmunde Freud dazu sagen würde
      kann ich aus dem stehgreif nicht sagen.

      *schwerer Pflegefehler der zum durchfallen bei praktischen
      Prüfungen in der Krankenpflege führt.

    • .
      Zieht eine Frau 2 Kinder groß,
      hat sie es mit min. 1500 Windeln voller … zu tun gehabt.
      Hat sie keine Kinder, kennt sie das Gedöns
      zumindest aus dem Familienkreis.
      .
      Ist die Mama alt, kümmert sich die Tochter
      wieder um das „untenherum“
      Vor diesem Procedere verdrückt sich gern der Mann.
      Hat er etwa die Hosen voll?

    • Titel eingeben
      Vielleicht wegen Wittgenstein: die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt?

    • Das Wort ist doppelt gemoppelt.
      K und Sch ist ein und dasselbe und wenn man darin rührt, stinkt’s.

    • @dunque, ich kann da schon mitreden, was Kinder betrifft,
      wenn ich zuständig war und solange die Viskosität stimmte. Ansonsten mussten das schon die Frauen machen, wer sonst? Denen kannst eh nix recht machen.

  132. Die FAZ hat auch ihre braunen Ecken:
    „Eine iranische Journalistin flieht ausgerechnet nach Israel – dem Erzfeind des Mullah-Regimes. Dort hat man Dissidenten aus dem Iran gerne zu Gast – bestätigen sie doch die Selbstdarstellung als einzige Demokratie im Nahen Osten.“
    .
    Ähm, liebe FAZ-Journalisten, geht’s noch? Selbstdarstellung als einzige Demokratie im Nahen Osten? Nur Selbstdarstellung? Wegen all der lupenreinen islamischen Demokratien drumherum?
    .
    Au weh. Wer liest so etwas?

    • Angebräuntes Zeitungspapier
      Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Bräunung von Papier, aber die vorliegende ist mir auch als besonders ekelhaft aufgefallen.

      Wie schlimm muss es um die FAZ stehen, wenn so was durchrutscht (?), redigiert und veröffentlicht wird?

      Kurz nur – der Ärger lässt die Hand auf der Tastatur entgleisen … Israel IST eine Demokratie. Ist Deutschland eine?

      Weiter im Text, Zitat: „Die weltliche Metropole Tel Aviv gilt als Mekka für Schwulen̲ und Lesben …“

      OK, wie wär’s mit „Die Faz gilt als Sichtblende für klugen̲ Köpfen̲ … und andere Körperteilen̲“?

  133. Goodnight und der Kapitalismus - Back to school
    Das ist aber barer Unsinn, den Sie da erzählen.

    „Der Kapitalismus hat den Menschen zu einem besseren Menschen gemacht.“

    –womit denn?

    Im Kapitalismus wird man nicht beklaut, nicht betrogen, gibt’s keine Korruption, überhaupt keine Straftaten … usw.

    Leben Sie in der Jetztzeit?

    „Der Kapitalismus hat Moral erst ermöglicht.“

    –welche Moral meinen Sie?

    Die der Wall Street? Die von Politikern? Die von Minijobbern?

    „Das ist die empirische Realität.“

    –Sie scherzen.

    Sie meinen vermutlich die Außensicht der Innensicht von Bankern, Finanzjongleuren und ähnlichem Gesindel, das die Welt betrügt.

    „Sollten Sie diesen Level der Erkenntnis erreichen, so könnte man diskutieren.“

    –Wer so ‚argumentiert‘ – „so könnte man“ auch sagen: schwafelt.

    Sie sind bestimmt ist Teil der sogenannten gesellschaftlichen Elite.

    Ich kenne einige „Honorarprofessoren“,

    die auf „diesem Level der Erkenntnis diskutieren“.

    –Ich könnte Ihnen noch einiges erzählen, das würde hier aber nicht durch die Supervision gehen.

    –Sie brauchen hier niemanden runterzumachen, nur weil Ihnen was nicht passt.

    Danke und Gute Nacht.

    • I'm not too old for this shit.
      Ach herrje, dann schauen wir doch mal zurück, so in Deutschland:

      Vor dem Kapitalismus der Sozialen Marktwirtschaft, da war…das dritte Reich. Da haben wir alle gemordet.

      Davor war kurz der Kapitalismus da, so zwischen 1920 und 1920, war alles recht friedlich.

      Davor war der erste Weltkrieg, also Mord und Totschlag.

      Davor war von ca. 1870-1914 ganz viel Globalisierung und Kapitalismus, und viel Frieden.

      Davor war Krieg mit Österreich und Frankreich und davor noch ne blutige Revolution, davor mehr Krieg mit Frankreich und davor war dann auch viel Gemetzel, wobei dann sind wir schon beim 30 jährigen Krieg, der war auch nicht sehr friedlich. Und davor war irgendwie so 1000 Jahre Mittelalter. Die Lebenswartung war dabei ca. 30 Jahre. Davor die Völkerwanderung und davor das römische Reich, wobei die nie ganz bei uns waren. Und davor war irgendwo nur noch Natur.

      Jetzt sage mir doch mal einer, wo da das Gute im Menschen gewesen ist, welches durch den Kapitalismus zerstört wurde. Und all das Paradies. Und die Klospülung, und das Penicillin, und all die Lebensmitteln in den Supermärkten und all die Schulen und all Sozialsysteme und all die Handys und all die Kleidung und die beheizten Wohnungen für alle. Und all die Notebooks, und all die Blogs, und all die geregelte Arbeitszeit und all die Freizeit, in der man seine wirren Ideen in das Notebook tippen kann, weil man ja kein Holz hacken muss und das Feld bestellen, weil der Kapitalismus das ja alles liefert.

      Bitte. Popcorn steht bereit. Ich warte.

    • Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
      Ist AFAIR von Brecht. goodnight hat nur ausbuchstabiert, dass es erst (und nur) der Kapitalismus war, der 100% der Bevölkerung in Europa das Fressen sicherte. Erst danach hatten sie Zeit und Gelegenheit, sich um die Moral zu kümmern.

      Ist ganz einfach. War lange vor „WallStreet“. Steht übrigens sogar bei Marx. Ergo – SIE schwafeln :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  134. Was eine Flasche Sprudel nicht alles leistet
    Die Moderne. Du lieber Himmel! Die Moderne existiert nur für eine kleine Schicht von Exoten. Die Mehrheit der Zeitgenossen ist wie eh und je mit sich selbst und der Karotte beschäftigt.

    Sobald das Rübchen schlapp macht, kippt die Stimmung.
    Einer von geistlosen Ingenieuren gestylten Lockrübe hinterherlaufen, ist nicht modern, das ist banal.

    Mindestens banal, wenn nicht gar an Dementia praecox leidend, ist aber auch eine Behauptung, wie «die Natur sei ein Monster und der Mensch würde sich von ihr entkoppeln wollen».

    Monströs allemal, ist eine Aussage wie: «Kommunikation richtet sich nach Lohn und wissenschaftlicher Relevanz, in der Emotionen keine Bedeutung haben, weil es in der Moderne einzig nur um sachbezogene Argumtente ginge, in der Moral und Empathie als bloße Surrogate gelten».

    Natürliche Vorgänge spielen sich auch im Verborgenen ab, eine simple Lebenserfahrung, vor der niemand wirklich weglaufen kann.

    In Abstraktionen flüchten* sind das nicht irgendwelche Ausgleichsbemühungen der menschlichen Natur,
    und gerade eine unter vielen?

    * mitunter eigentlich eine temporäre Kapitulation, vor dem Bedürfnis nach Exklusivität, als auch der NichtErkenntnis, materialistisch befangen zu sein, unfähig Begriffe im Zweifel aufzufächern, im Glauben, der andere verstünde und befände sich gleichfalls auf der akademisch anerkannten, gleichwohl zerklüfteten Kommunikationsebene.

    Ja, der völlig verselbstständigten Aussage, der Kapitalismus hätte den Frieden gebracht, möchte man, in Ermangelung eines Pantoffels, augenblicklich eine ExpressoTasse mitsamt Inhalt, hinterherschmeißen.

    Die Impulstheorie ist nun wirklich nichts neues unter der Sonne.
    Der größte Langweiler ist vor einer genialen Erfindung nicht gefeit. Leider. Denn oft ziehen diese vermeintlichen Errungenschaften der Menschheit, albtraumhaft wirkmächtige Folgen nach sich.
    Wie etwa die Erfindung der Börsenterminals und Aktionärssurrealismen, welche auf das Gemeinwohl losgelassen wurde, wie eine Horde Kannibalen.

    Wer bin ich? [bis 6:41 gute Akustk]
    https://www.youtube.com/watch?v=URjoQL1Gi6s

  135. @Tassilo: Warum nur? Siegmund Freud hilft weiter: "Analer Charakter"
    Nach Siegmund Freud folgt in der frühen Kindheit auf die orale die anale Phase. Das Kind lernt, dass die Erwachsenen seine Darmentleerung mal loben, mal kritisieren – je nachdem, ob es dabei auf dem Töpfchen sitzt. Wenn die Eltern zu viel Zwang ausüben, kann sich das Kind zu einem „analen Charakter“ entwickeln.
    „Kackscheiße“ wird zum feministischen Mantra und ist am Ende Grund, weshalb heute so viel wuchernder Schwachsinn ausgedünstet wird.

  136. Natur und Mensch
    @Goodnight //blogs.faz.net/stuetzen/2017/08/08/fahrverbote-als-turbodiesel-der-gentrifizierung-8048/#comment-171219

    „Ziel der Moderne ist die Entkopplung von der Natur des Menschen, d.h. auch von diesbezüglichen Surrogaten wie Moral und Empathie.
    Denn die Natur ist ein Monster.“

    Verwechseln Sie da vielleicht Natur und Wildnis? Die Menschheit ist ja nach wie vor ein Teil der Natur, auch wenn sie ihre Umwelt wie keine andere Spezies selbst gestalten kann. Aber da ist eine Einheit, kein Gegensatz. Natur ist weder Monster noch Engel. Sie ist einfach die Randbedingung unserer Existenz ohne Moral und Empathie. Sie ist die Bühne auf der wir uns bewegen. Und die können wir uns hässlich oder schön gestalten.

    Die entscheidenden Schritte für die Entkopplung des Menschen von den Launen der Natur die geschahen schon während der Neolithischen Revolution, das war deutlich vor der Moderne. Die Moderne ist nur das Sahnehäubchen.

    Goethe findet: „Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen – unvermögend aus ihr herauszutreten, und unvermögend tiefer in sie hineinzukommen. Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort, bis wir ermüdet sind und ihrem Arme entfallen. Sie schafft ewig neue Gestalten, was da ist, war noch nie, was war, kommt nicht wieder – alles ist neu, und doch immer das Alte. Wir leben mitten in ihr und sind ihr fremde. Sie spricht unaufhörlich mit uns und verrät uns ihr Geheimnis nicht. Wir wirken beständig auf sie und haben doch keine Gewalt über sie.“

    Das mein ich wohl auch.

    • Those people in the forest, what did you see on them?
      Die Moderne wird die Natur des Menschen beenden.

      Daran arbeiten die gerade in Silicon Valley.

      In zwei Richtungen: Zum einen wird Künstliche Intelligenz erschafft, die langfristig den menschlichen Körper und Verstand überflüssig macht. Zum anderen wird in die Natur eingegriffen, d.h. DNA verändert etc. So das man den Mensch nicht mehr nach den Interessen der Natur sondern nach eigenen Interessen formen kann.

      Die Natur war immer der Feind der Moderne, wie der Zivilisation.
      Und die Erfolgsgeschichte der Menschheit beruht auf dieser Zielsetzung.

    • Wenn die Natur Feind der Moderne ist, dann ist die Moderne Feind des Menschen.
      Der Mensch ist durch und durch Natur. Und ist er einmal in der Lage etwas zu schaffen, was keinen Stoffwechsel, aber reinen Geist hat, dann ist das kein Mensch sondern ein Homunculus.

      Aber dazu gehört mehr als nur künstliche Intelligenz. Das Geschöpf bräuchte Bewusstsein, Selbstbewusstsein, einen Willen, einen Lebenswillen und die Fähigkeit und den Drang sich selbst zu reproduzieren und zwar so, dass es sich an sich ändernde äußere Bedingungen anpasst.

      Der Weg bis dahin ist noch weit. Der moderne Mensch könnte auch vorher einfach aussterben, weil sein Wille zur Reproduktion seiner selbst zu gering ist.

      Die Natur hat kein Interesse und schon gar keines was gegen den Menschen und die Zivilisation gerichtet ist. Es gibt keinen Interessenskonflikt zwischen der Natur und der Menschheit.

      Natur ist die Grundlage und Basis von Zivilisation und Moderne. Ohne Natur ist da nichts mehr. Auch keine Menschen.

      DNA anderer Lebewesen verändert der Mensch in größerem Umfang seit er Nutztiere hält und Pflanzen anbaut. Heute kann er das nur wesentlich schneller und gezielter. Grundsätzlich ist das nichts Neues und das was er sich erschafft, um es sich dienstbar zu machen, bleibt nach wie vor Natur.

      Der Mensch verändert die Natur, kämpft aber nicht grundsätzlich gegen sie. Wenn er sich dabei etwas zu dumm anstellt, dann beseitigt er halt seine Lebensgrundlage auf diesem Planeten. Sterilisieren wird er die Erde jedoch nicht. Diese Aufgabe ist etwas zu groß für Ihn.

      Aber vielleicht bilden nach seinem furiosen Abgang Termiten oder Ameisen die Krone der Schöpfung, was ja auch Kreaturen sind, die ihre Umwelt nach ihren Interessen gestalten.

  137. Das FAZ-Feuilleton genderte heute wieder - Google habe ein "Sexismus-Problem"
    Michael Hanfeld heute in er FAZ: „Sexismus Problem“ bei Google! – Und der gefeuerte James Damore ein „Küchenpsychologe“.

    Beides ist daneben. Ich bringe nochmal die entscheidenden wissenschaftlichen Argumentationen, die zeigen, dass Googles „Sexismus Problem“ nicht existiert – und dass Damore eben kein Psychologie-Dilettant ist, wie Hanfeld behauptet:

    Die Neurowissenschaftlerin Deborah Soh schreibt aus neurowissenschaftlicher Sicht sei das, was Damore über die gruppenspezifischen Leistungsunterchiede zwischen Männern und Frauen schreibt, vollkommen korrekt:

    https://www.theglobeandmail.com/opinion/no-the-google-manifesto-isnt-sexist-or-anti-diversity-its-science/article35903359/

    Und dann gibt es noch ein Gespräch zwischen Damore und dem namhaften kanadischen Psychologen Jordan B. Peterson – ziemlich eindrücklich.
    Peterson stellt fest, dass Damore den psychologischen Forschungsstand vollkommen korrekt referiert und deutet. – Nix „Küchenpsychologie“!

    https://www.youtube.com/watch?v=SEDuVF7kiPU

    Kann sein, das die youtube-Chefin Susan Wojcicki bei Google das Blatt gegen Damore gewendet hat:

    http://www.unz.com/isteve/

    (Sowas Ähnliches habbich heut mittag hier schonmal weggeschickt – hmm – den Hanfeld-„Sexismus“-Artikel vorne auf FAZ-online zu kommentieren hat auch nicht geklappt – – hmmm?)

    • @Dieter Kief: Evidentes Gender-Mainstreaming: James Damore ein „Küchenpsychologe“?
      Michael Hanfeld will und „kann“ sich mit dem Essay von James Damore nicht auseinandersetzen. Die Ansichten von James Damore munden ihm nicht und so zensiert er sie im Feuilletonteil der FAZ mit dem abwertenden, einfallslosen Gemeinplatz „Küchenpsychologie“.

  138. Goodnight & der Kapitalismus II
    Werter Goodnight,

    Ihr Hohelied auf den Kapitalismus kann ja nur ironisch gemeint sein.

    Sie spulen hier mal eben durch die deutsche Geschichte der letzten 200 Jahre vor- und zurück wie bei einer Videokassette.

    Was bleibt hängen?

    Kapitalismus ist nur gut für Kapitalisten!

    Die Mehrheit der Deutschen (90%) sind aber keine Kapitalisten.
    Kapitalisten sind NUR eine gesellschaftliche Minderheit im Besitz der Mehrheit des zur Verfügung stehenden Kapitals.

    Dank fehlender staatlicher Kontrolle (Gesetze) kann diese Minderheit ihr Vermögen immer unkontrollierter vermehren und vererben. Das tut sie aber nicht im Sinne des Gemeinwohls (GG Art. 14, Sozialpflichtigkeit des Eigentums), sondern nur für ihr Ego.

    Das ist sehr kurzsichtig, um nicht zu sagen: dumm!

    Was hat uns also der Kapitalismus gebracht?

    Die meisten Deutschen müssen für ihr Geld immer länger arbeiten.
    Und in Zukunft müssen sie das sogar immer länger tun.

    Wer nicht arbeitet, weil er keinen Job hat, muß mit weniger Geld auskommen. Volkswirtschaftlich gesehen ist das Unsinn. Wer nicht genug Geld hat, kann nicht ausreichend konsumieren.

    Migranten belasten die Sozialsysteme in einem bislang unbekanntem Ausmaß zum Nachteil deutscher Staatsbürger. Von den (zu erwartenden) sozialen Konflikten will ich erst gar nicht reden.

    Der Kapitalismus hat nicht die Freiheit des Individuums gebracht.

    Auch nicht dessen Befreiung aus den ökonomischen Verhältnissen.
    Das nämlich widerspräche seiner inneren Logik.

    Nicht die Revolution frisst ihre Kinder. Es ist der Kapitalismus, der alles auffrisst, was ihm in den Weg kommt, nämlich die natürlichen und gesellschaftlichen Ressourcen. Wie das die Chinesen tun.

    Was bleibt uns also übrig?

    Das frage ich Sie.

    Bitte. Nüsse und Kölsch stehen bereit. Ich warte.

    • there is no free lunch...
      Der Kapitalismus ermöglicht unendliche Freiheiten und Wohlstand für Alle..und damit Frieden und Freude.

      Der Kapitalismus hat einen Preis: Einige werden viel reicher als die Mehrheit.

      Wenn Sie den Preis nicht zahlen wollen, dann bitte Sozialismus etc.
      Da sind dann alle gleich….arm und ohne Freiheit.

      Alles andere ist Utopie.

  139. @ Blue Monday sagte am 11. August 2017 um 18:36 Uhr
    „Liebster DhD,
    heute hat die Deutsche Regierungsführerin erneut nach 2010 in Heilbronn bekundet Europa könne mehr Menschen aufnehmen.
    Ihre archaischen Standortfindungsmethoden funktionieren nicht.
    Quo Vadis?“
    .
    Schade, der Blog liegt im sterben, aber wie sagte Luther?
    Funktioniert nicht-gibt’s nicht!
    .
    Alla noch eemol: Wie eine Karte eingenordet wird wissen Sie? Wenn Sie den Kompass in Pfeilrichtung an die die Verbindungslinie FfM-Kaaba anlegen zeigt der Nordpfeil bei einem Kompass mit 64-er-Teilung auf 30.(bei 32 wäre genau Süden, klaro? Da es aber zum Schulwissen von Menschen gehört, die 1954 in die Schule gekommen sind, daß Mekka leicht südöstlich vom römisch-beeinflußten Heilbronn oder Frangford liegt, muß also eine Marschzahl kleiner 32 rauskommen)
    .
    Probieren Sie es nochmal-oder auch nicht und trotz regnerischer Tristesse schaue ich am Bildschirm vorbei auf die wunderschön blühenden Rosen Marie-Curie meiner Frau und wünsche einen schönen Tag.
    (DdH)

  140. Nur Fliegen ist schöner
    .
    .

    Alternativtitel : Auch Vögel können töten
    .
    .

    Flugzeugkulisse aus Pappmaché
    & Caterina Valente … geht immer:
    https://www.youtube.com/watch?v=8tR6H38LTi0

    grazie arrivederci.

  141. Grüner Selbstvernichtungswahn
    Ist es nicht bemerkenswert, wie die Grünen in Baden-Würrttemberg den Wohlstandsast, auf dem sie sitzen, abzusägen sich bemühen? Vernichtung des Diesels und damit schwere Beschädigung der Autoindustrie. Arbeitsplätze?
    Das läßt mich an Che Guevara denken: Im Eifer, die Revolution auszubreiten, war er auch in Zentralkafrika tätig. Und um den Aufständen mehr Schwung zu verleihen, sorgte er auch für die Lieferung von Maschinengewehren. Allerdings reiste er völlig frustriert nach einiger Zeit unverrichteter Dinge wieder ab. Denn die Eingeborenen benutzten die Maschinengewehre nicht, um das Feuer zu streuen, sondern einem Opfer hunderte von Kugeln in den Bauch zu jagen.
    Das waren die Väter unserer heutigen „Goldstücke“, von denen die GrünInnen wie Göring.-Eckhard und andere Damen der grünen Glaubensrichtung gar nicht genug bekommen können.
    Ich überlasse es Ihnen, verehrter Leser, darüber zu philosophieren, was sich ändert und was gleich bleibt…

  142. Schulz, vom aufgehenden Stern zur Sternschnuppe.
    Da will der Mann doch tatsächlich Quoten für Batterieautos, die niemand will. Soll die Industrie die Dinger vielleicht für die Halde produzieren?

    Wenn schon Quote, dann doch wohl so, daß jede x-te Neuzulassung ein Batterieauto sein muß. Das würde wenigstens noch Sinn ergeben.

    Im Umwelbundesamt sinniert man nun über die Diesel-Besteuerung, frei nach dem Motto, wenn man den Diesel nicht verbieten kann, dann kann man ihn ja durch drastische Verteuerung endgültig unattraktiv machen. Diese subtile Vorgehensweise ist denn auch wohl, wie immer, die erfogversprechendste.

    Und nach dem Diesel widmen wir uns dann den direkteinspritzenden Benzinern. Die müssen auch noch weg.

  143. Menschenbild und Ich-Ideal
    Herr Goodnight, es ist klar, dass wir konträre Positionen vertreten. Sie sind Systembefürworter und ich bin Systemkritiker.

    In meinem Menschenbild ist der Mensch entwicklungsoffen. Er sozialisiert sich am vorgefundenen Gesellschaftssystem, je nachdem welches Verhalten – das anti-soziale oder das prosoziale – belohnt wird. Heraus kommt dann ein Wolf oder ein sozialer Mensch. Hingegen ist in Ihrem Menschenbild ist der Mensch ein ewiges Raubtier und Monster: homo homini lupus.

    Mit dem Menschenbild korrespondiert ein Ich-Ideal und Selbstbild. Für mich ist das der edle Ritter, ein Mensch, der die Schwachen vor den Starken schützt, ein Mensch, der großzügig ist, bereit ist zu teilen und der ehrlich und fair ist.

    Für den Menschen, der sich mit dem heutigen Kapitalismus identifiziert, ist der Raubritter das Vorbild. Jemand, der sich möglichst viel aus dem gesellschaftlichen Reichtum privat aneignet, jemand, der die Schwachen verachtet und rücksichtslos übervorteilt, jemand, der Geiz geil findet und sozialer Verantwortung ablehnend gegenübersteht. Sein Leben kennt nur ein Ziel, den persönlichen Erfolg – und dieses Ziel verfolgt er raffgierig, rücksichtslos und räuberisch.

    Die Unterschiede im Menschenbild und Ich-Ideal hängen mit sozialisatorischen Erfahrungen und den propagierten Idolen zusammen. Unterschichtserfahrungen, wo Kämpfe und Gewalt zum Alltag gehörten, sind eben anders als jene, die ich in der Familie, in der Peergroup und in einem christlichen und prosozialen Umfeld hatte. Damals war ein Albert Schweitzer ein gesellschaftliches Vorbild. Damals galten andere Wertorientierungen.

    Deshalb habe ich mich für einen prosozialen und helfenden Beruf entschieden. Und deshalb bin ich dann später ausgewandert. Weil es mich angewidert hat, wie Deutschland sich entwickelt hat.

    • take the pain
      Menschen sind völlig egal, wenn wir über Gesellschaft sprechen.

      Gesellschaft beruht auf Kommunikation. (Vulgo: Ohne Sprache keine Gesellschaft.)

      In Gesellschaft ist der Mensch immer nur Person, d.h. die Gesellschaft bestimmt den Wert des Menschen.

      Ohne Gesellschaft ist es die Natur, die den Wert des Menschen bestimmt. Und in der Natur sind Menschen Futter.

      Danke.

  144. Sie malen schwarz/weiß
    „Für mich ist das der edle Ritter, ein Mensch, der die Schwachen vor den Starken schützt, ein Mensch, der großzügig ist, bereit ist zu teilen und der ehrlich und fair ist.“

    Trifft auf mich zu !


    der sich möglichst viel aus dem gesellschaftlichen Reichtum privat aneignet, jemand, der die Schwachen verachtet und rücksichtslos übervorteilt, jemand, der Geiz geil findet und sozialer Verantwortung ablehnend gegenübersteht. Sein Leben kennt nur ein Ziel, den persönlichen Erfolg – und dieses Ziel verfolgt er raffgierig, rücksichtslos und räuberisch.“

    Trifft auf mich nicht zu!

    H.V. Goslar,
    black & white und sie abeiten ebenfalls mit Phrasen, hätten Sie eigentlich nicht nötig, wie z.B Liberal-Faschimus uws. in anderen Beiträgen,
    deshalb; sinnlos eine Diskussion mit Ihnen zu führen.
    Grüße
    Fj45

    * für welches Land haben Sie sich denn entschieden, doch eher auch ein kapitalistisches, oder?

  145. H.v.Goslar Part 2
    Wer einen sozialen Beruf ergreift, weiß , dass dass sein Einkommen nur eine gewissen Höhe ereichen wird, aber anderen, die Risiken eingehen, dadurch ein Vermögen bilden, pauschal vorzuwerfen sie seine unsozial , schlicht und ergreifend eine Frechheit.
    Kommen Sie von Ihrem moralischen hohen Ross runter , geniesen sie Ihr Leben und lassen andere ihr Leben so gestalten wie sie möchten!
    Der Kapitalismus ist sozialer, als andere x Mal gescheiterte Modelle.
    Punkt, aus.!

  146. Albert Schweitzer...
    …. war für mich auch ein Vorbild, aber seien wir erhrlich, was wurde denn durch diese Art Hilfe letztendlich erreicht?
    Nochmal:
    Der Kapitalsimus hat mehr Menschen aus der Armut befreit, als andere GESCHÄFTSMODELLE und kirchliche Hilfsorganisationen.
    Hat denn die Kirche( Religion) nicht eine riesige Schuld an dem Elend in Afrika, in der Welt?
    Stichwort : Geburtenkonrolle.
    Nein, H. v. Goslar, sie reiten ein falsches Pferd.

  147. Schönes Rad
    wirklich, mit feinem Understatement. Was ist das für eins?

  148. Kapitalistische Gesellschaften im Selbstzerstörungsmodus
    FJ 45, Ihr Bild und Ihr Verständnis vom Kapitalismus sind so antiquiert, wie die von Ihnen geliebten Traktoren und Dampfmaschinen.

    Obwohl es evident ist, dass das kapitalistische System vor einem halben Jahrhundert „gekippt“ ist und sich in einer kontinuierlichen Abwärtsspirale und nunmehr im Selbstzerstörungsmodus befindet, wollen Sie dies nicht wahrhaben.

    Diese Gläubigkeit in Markt und Kapitalismus trägt längst religiöse Züge.

    Warten wir es einfach ab und schauen, wie es in Deutschland in ein paar Jahren aussieht.

    Träumen Sie weiter mit Ihnen Traktoren und Dampfmaschinen!

  149. Verbreitete dumme Vorurteile
    @Philomena

    Meine Antwort bezog sich auf Ihre Aussage (http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/08/08/fahrverbote-als-turbodiesel-der-gentrifizierung-8048/#comment-171339):
    „wenn Sie nie etwas erben konnten, ist das doch auch ein Zeichen, dass keiner Ihrer Vorfahren risikofreudig war. Einer aus dem Clan muss halt mal anfangen.
    Selbst Flüchtlinge und Ausgebomte haben Neues schaffen können, wenn sie Mut hatten.“

    Ihrer Auffassung nach können Eltern ihren Kindern etwas vererben, wenn sie „risikofreudig“ sind und „Mut haben, Neues zu schaffen“.

    Wäre dies nur die Aussage eines einzelnen dummen und arroganten Individuums, wäre es der Mühe nicht wert darauf zu antworten. Aber solche Meinungen sind in Deutschland weit verbreitet. Es handelt sich dabei um ein dummes und abwertendes Vorurteil, gerade in rechts-reaktionären Kreisen, die auch hirnbefreit behaupten, „Beamte sind faul“, „Rentner leben auf Kosten der Jungen“ usf.

    In der Unterstellung, Beamte wärenn nicht risikofreudig, drückt sich Abwertung aus.

    So als ob ein Feuerwehrmann, Polizist, eine Krankenschwester usf. nicht risikofreudig wären und keinen Mut hätten, Neues zu schaffen, eben weil sie im Öffentlichen Dienst arbeiten. Ein „Unternehmer“ hingegen, hingegen sei risikofreudig, wenn er sich „selbsständig“ macht. Also beispielsweise auf dem Wochenmarkt einen Stand hat oder einen kleinen Laden aufmacht. So wie einer meiner Verwandten, der nach dem Krieg so tätig war bzw. sein musste, weil er keinen richtigen Beruf gelernt hatte. Mit Mut hatte dies häufig nichts zu tun.

    Mut brauchte jedoch jemand, der damals zur Polizei ging. Denn dies war die Zeit, wo Kämpfe mit bewaffneten Straftäter und Banden auf der Tagesordnung waren, denen eine schlecht bewaffnete Polizei gegenüberstand. Sie taten ihren Dienst in Besatzungszonen unter alliierter Herrschaft und schützten die Bürger vor Diebstahl, Raub und Vergewaltigungen.

    Um eine Existenz als Krämer aufzubauen, brauchte es damals keinen Mut, sondern nur Geschäftstüchtigkeit.
    So war der ökonomische Erfolg bei einer Existenz als selbständiger akademischer Beruf damals ein Selbstläufer.

    Der wirtschaftliche Erfolg einer Ökonomie hängt von der Qualität der Verwaltung ab, denn diese schafft die Infrastruktur. Dies zu begreifen, überfordert jedoch das Denkvermögen von dumm-reaktionären Kreisen.

    Heute hängt der allgemeine Wohlstand und Fortschritt stark von der Qualität der Arbeit im Öffentlichen Dienst ab. So finden Forschung und Entwicklung keineswegs hauptsächlich in der Privatwirtschaft statt, sondern durch Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst, nämlich in Hochschulen und insbesondere in staatlichen Sonderforschungsbereichen.

    Aber dumm-arrogante, rechtsreaktionäre Hohlköpfe begreifen dies nicht und singen nach wie ein Loblied auf das private Unternehmertum, so als befänden wir uns noch in der Zeit der innovativen Unternehmer und Gründer im 19. Jahrhundert.

  150. Abschließend, Herr von Goslar noch einmal.
    Als ich das schrieb, wusste ich nichts von dem Beruf Ihres Vaters,was soll das? Habe ich etwa behauptet, Beamte seien nicht risikofreudig?! Ich bin mit Polizisten per Du, mit Leuten von der freiwilligen Feuerwehr und der Bergrettung ebenso.Die beiden letzten Sparten machen das in Ihrer Freizeit ehrenamtlich…Alle haben Eigentum.Jemand, der noch einen Zweit- oder Drittjob machen muss, könnte das nicht.

    Selbst habe ich erlebt bei Bekannten, wie so um 1952/53 hasenfüßig gehandelt wurde, als man ein Einfamilienhaus mit 900pm Grund für 18000 DM erwerben konnte. Monatliche Belastung 70 DM.Eine Familie hat es gewagt und nicht an Krankheit etc. gedacht und spätestens schon 1960 über die mtl. Belasting gelacht, weil die Löhne stiegen. Die Anderen blieben Mieter und jammerten später immer ‚rum und bedauerten.

    Ihr Blick auf den öff. Dienst sei Ihnen unbenommen, ich sehe das oft anders.Meine Erfahrung sagt mir, dass es immer Leute gibt, die glauben, auf der Schattenseite des Lebens zu stehen, obwohl es nicht stimmt.Schließlich hatte jeder eine freie Berufswahl.

    Das Hochschulwesen ist mir vom Hörensagen bekannt.Ihren letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen.

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