Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Schwarze Block greift den Rundfunk an

| 50 Lesermeinungen

Nehmt ihr uns die Klassik ab, machen wir den Sender platt - Überlegungen des Bayerischen Rundfunks, die geschätzte Welle BR Klassik ins Internet abzudrängen, bringen höfliche Damen und Herren auf die Barrikaden.

Largo morendo – Andantino con brio – Prrrresto a bene piacito

Vielleicht bin ich der einzige, der es hört, dieses leise Geräusch eines auf den Boden fallenden Blatt Papiers, auf dem zu lesen ist, dass demnächst das Kammerorchester sein Jubiläum feiert, und zu diesem Anlass Ravel und Bizet zur Aufführung bringen wird. Die Ankündigung ist aus der Hand meines Nachbarn gefallen, und aus dem Augenwinkel erkenne ich, dass er tief in sich zusammengesunken ist. Noch tiefer als zu Beginn des Konzerts, und vielleicht, hätte ich denken können, ist es einfach die Ergriffenheit. Manche schätzen ja das Streichquintett g-moll KV516, das Mozart 1787 schrieb, und das so gar nichts von der kraftstrotzenden Leichtigkeit all der Arien hat, die er zu dieser Zeit für Don Giovanni komponierte. Jemand hat etwas bösartig gesagt, das Quintett sei Mozart für Leute, die Mozart nicht mögen. Jedenfalls, es ist nicht gerade eingängig, man muss sich konzentrieren, und während ich mich nach vorne beuge – eine ziemlich sinnlose Geste, denn ich habe mein Gehör wegen meiner Jugend im Parkcafe verloren – schliessen andere die Augen und sinken in sich zusammen.

Aber wenn ihnen dann die Waschzettel und Programme aus den Händen fallen, wenn sie gar kein Lebenszeichen mehr von sich geben und die Muskeln, oder was davon noch da ist, erschlaffen, dann kann das auch andere Ursachen haben. Ich zum Beispiel möchte, wenn ich mich nicht in Valeggio überfresse, wenigstens in der Pause von Mozarts Don Giovanni beim Betrachten schöner Menschen in Abendgarderobe in der Münchner Staatsoper sterben – seien wir ehrlich, den ganzen moralinsauren zweiten Teil mit dem Gewinsel Don Ottavios (Tenor und Kastrat in einer Rolle) und der neofeministischen, sexuell frustrierten Giftnatter Donna Elvira kann man sich sparen, wenn man gerade selbst zur Hölle fährt. Und wenn Sie einem dann Sterbenden diese letzte Offenheit erlauben, will ich auch nicht mehr meine Zeit mit dem Trottel Masetto und seiner absehbaren Krisenbeziehung Zerlina bei der Absprache ihrer kaputten Zweckehe verschwenden.

KV516 dagegen ist in meiner Heimatstadt im Konzertverein nicht gerade eine übermässig amüsante Angelegenheit, als dass man zu der Gelegenheit an Lebensfreude sterben möchte. Und in solchen Momenten schwindet auch meine Konzentration zugunsten einer unaussprechlichen Panik, denn was würden die Leute sagen, stürbe ein Konzertvereinsmitglied neben mir, und ich würde das gar nicht merken, und keinerlei Massnahme zu seiner Rettung unternehmen. Bei KV516 würde mir auch keiner glauben, dass ich nichts bemerkt hätte, also gebe ich meine vorgeschobene Position auf und lehne mich genau so zurück, dass ich den alten Herrn nicht zu sacht und nicht zu heftig berühre. Daraufhin entsackt er sich ein wenig. Richtet sich leicht auf und ich meine auch zu erkennen, dass seine Augen wieder geöffnet sind. Dieses Anstupsen ohne echtes Anstupsen, das jede Peinlichkeit vermeidet, das lernt man bei uns wie das Hustenunterdrücken früh und verlernt es nimmermehr.

Ungeachtet dessen, man muss es leider sagen: Der Konzertverein ist fast 100 Jahre alt, und der Altersdurchschnitt der Besucher ist gefühlt nur unwesentlich jünger. In meinem fortgeschrittenen, über den Tod sinnierenden Alter bin ich hier noch einer der Jüngeren, und es ist kein Wunder, dass sich der Gebrauchtheiratsmarkt dieser Stadt aus dem Verein hin zur sonntäglichen Matinee in der Asamkirche verlagert hat. Dabei macht der Verein phantastische Arbeit, aber es ist wie überall: Die Jugend verliert wohl leider das Interesse. Und in meinem Alter gibt es auch viele, die klassische Musik lieber konzentriert daheim auf einer besonders guten Anlage hören. So kommen heute vor allem jene, die schon immer da waren, und in 20 Jahren mag diese Herrlichkeit vielleicht keine Besucher mehr finden. Vorne spielt ein Ensemble Alte Musik und im Saal verstreut sitzen ich und vielleicht noch 20 andere – das ist eine unschöne Vision, die mich manchmal überkommt, wenn ich den Blick schweifen lasse, oder neben mir ein Blatt verräterisch zu Boden fällt.

Darauf stellt sich wohl gerade der Bayerische Rundfunk ein, der für sein neues Jugendradio „Puls“ eine UKW-Frequenz haben möchte. Ausgerechnet der Bayerische Rundfunk, dessen ergrautes Jugendformat „Zündfunk“ seit Jahrzehnten Jugendradio macht, wie sich das nur Alt-68er Medienpädagogen in Nordrhein-Westfalen mit einer Neigung für genderneutrale Ausdrucksweise ausdenken können, ausgerechnet diese staatsparteinahe Mammutbehörde will also flippiger werden, mindestens so flippig wie die Kindertotenlieder feat. von Webern. Motto: „Süffig wie H2SO4“. Diese UKW-Lizenz soll BR Klassik -. früher Bayern 4 Klassik – liefern, das im Moment frei auf UKW empfangbar ist, und zwar so, dass all die älteren Herrschaften auch wissen, wie sie das in der S-Klasse, in der Villa und im Ferienanwesen empfangen. BR Klassik, so wird gedroht, soll dann „trimedial“ auf DAB+ und ins Internet abgeschoben werden. Deshalb liegen hier bei uns Unterschriftenlisten aus, weil man natürlich nicht akzeptiert, dass uns das einzige, seriöse Programm genommen wird. Und wie dieses alte Publikum in der Lage ist, nach Dvorak einen Höllensturm des Beifalls im Konzertsaal zu entfesseln, so probt es jetzt auch den Aufstand. So frei und fair stelle ich mir Unterschriftenaktionen auf der Krim zugunsten von Moskau nicht vor, das hier ist mehr wie Nordkorea, nur ohne Zwang, aber mit viel Überzeugung.

Noch ist es nur eine Liste der Bitte und keine Proskritpion. Tanzen lass all sie wild durcheinander, hier Menutte, dort Sarabanden, hier Menuette, schliesse die Reih’n, dort Sarabanden, schliesse die Reih’n – es ist der fröhliche Ingrimm der Champagnerarie, mit dem sich das Publikum hinter seinem Sender versammelt, denn es hat ein Recht auf die Übertragung der Opernfestspiele aus München. Stifte senken sich auf das Papier wie die Hämmer in der Zigeunerschmiede, denn was der Berliner an Forderungen an den Staat hat, das kann man hier und jetzt auch ein einziges Mal vortragen, wenn einem das Glück geraubt wird, auf dem Weg in den Urlaub keinen Dudelfunk hören zu müssen. Es ist kein grosser Hörerkreis, aber er weiss, wie man laut wird, richtig laut, und wem man Druck machen muss, damit der Hörfunkkulturschänder im Rundfunkrat gesagt bekommt, dass er hier keine Karriere mehr machen wird. Ja, die Jugend, die klaut ihre Musik doch sowieso im Internet, die schuffelt den Ipod, hat einen USB-Anschluss im Dacia Sandero, und ist sicher ganz scharf auf trimediale Konzepte, die aus Notebooks und Iphone krächzen.

Bescheidene 260.000 Hörer soll BR Klassik täglich haben, aber die sind organisiert und setzen sich für ihren Sender ein. Das sind nicht die hektischen Zapper mit 2 Minuten Aufmerksamkeitsspanne. Das ist das Publikum der Stationstaste, das sind die Dauerklatscher, die Schweiger bis zum letzten Verhallen, die Inderpausenichtheimgeher, diejenigen, die sich all den entwürdigenden Prozeduren der Kartenbeschaffung unterwerfen, um von Bayreuth bis Mailand mit dabei zu sein. Ein Freund meiner Eltern ist in seiner Jugend mit dem Rad über die Alpen nach Mailand gefahren, um dort in die Scala zu gehen – sie mögen alt aussehen, aber sie kommen noch aus einer anderen Zeit. Als vor ein paar Jahren schon mal versucht wurde, BR Klassik in die Neuesten Medien abzuschiessen, hat man sich auch schon auf die Hinterfüsse gestellt. BR Klassik bleibt – dieser Schwarze Block hier kennt keine Kompromisse, und akzeptiert keinen Staat und kein Spardiktat. Schliesslich ist die Haushaltsabgabe für die öffentlich-rechtlichen Programme für unsereins doppelt oder dreifach teuer, wenn weitere Familienmitglieder aus Gründen der Zweitwohnungssteuer in den besten Lagen gemeldet sind.

Die Unterschriftenliste ist natürlich nur die erste Warnung, damit der Rundfunk weiss, dass er sich hier mit den Falschen trimedial anlegt. Denn er verstösst gegen das Heiligste aller bürgerlichen Gesetze: Was wir einmal haben, geben wir nicht mehr her. Mit dem Gefühl, es denen gezeigt zu haben, geht man hinunter in die Tiefgarage und ist weiblich, über 80 und mit Stock beschwingt der Meinung, dass doch besser einer der Jungen aus diesem Quintett die Zugabe hätte ansagen können. Denn die waren wirklich gut aussehend, also echt, und nicht bärtig wie jener Ältere, der es letztlich tat, und was ich zu den Kleidern sage. Die zweite Geige in Grün fand ich grandios, antworte ich und wäre nicht überrascht, wenn demnächst eine geschiedene Tochter hierher shanghait wird, in Grün natürlich und Schulterfrei. Dann fahren wir alle in den Stau an der Schranke, durchmessen die Nacht über der kleinen, manchmal nicht ganz so dummen Stadt an der Donau, und hören dabei BR Klassik, wir spielen uns auf, ja, wir spielen denen auf.

Begleitmusik:

Es gibt ganz frisch von alpha eine wirklich schöne Liveaufnahme des Te Deum von Charpentier aus Versailles – und vom Te Deum von Lully, der bekanntlich ein unangenehmer Zeitgenosse war und sich beim Taktschlagen dieses Stücks den Stock so in den Fuss rammte, dass er daran starb. Was für ihn zwar unschön, aber fast so stilsicher wie ein ein Tod in der Pause von Don Giovanni ist.

Hinweis:

Leben tobt dagegen in den Kommentaren des Kommentarblogs.

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50 Lesermeinungen

  1. Was genau ist eigentlich das Problem?
    BR Klassik wird demnächst nur noch über DAB+ ausgestrahlt. Was genau ist dabei eigentlich das Problem. Man muss sich ein neues Empfangsgerät kaufen, ja das ist so. Das musste man z.B. bei der Umstellung von analogem Antennenfernsehen auf DVB-T aber auch. Es ist ja nicht so, dass BR Klassik dann nicht mehr empfangbar wäre. Also bitte mal runterkommen und vor dem schreiben solcher komplett sinnfreier Artikel erst mal genau nachdenken.

    • Titel eingeben
      Ich höre das im Auto. Trotz der dynamikbedingten, scheinbaren Pausen. Und in keinem meiner Autos will icvh ein neues Radio kaufen.
      Neues Auto? Kein Geld übrig dafür.
      mit lieben Grüßen

    • Richtig
      Wie ich Ihrer Aussage entnehmen darf, ist es ja kein Problem, Sender über DAB+ zu empfangen. Dann verlagern wir doch Bayern 3 dahin.

      Problem gelöst!!!

    • Sinnfrei?
      Sinnfrei scheint mir Ihr Kommentar zu sein.

      Das Problem ist, dass der BR eine UKW-Frequenz für ein – wahrscheinlich – für kultivierte Hörer völlig sinnfreies „Jugendprogramm“ freiboxen will (steht ja auch Dons Blog, lesen müsste man…).

      Mit anderen Worten: noch ein Dudelfunk mehr anstelle sinnvoller Inhalte.

      Die Zeiten, in denen der BR junge Menschen ansprechen konnte, sind seit 40 Jahren vorbei.

    • Gemeinhin sieht man ja, dass andere das mit dem Jugendradio sehr viel besser können. Nicht umsonst kann FM4 aus Österreich Parties in München machen. Warum? Weil die es drauf haben. Der BR ist sowas wie der Siggi Pop bei der Tecnoparty und lebt vom Befriedigen der Wünsche des Rundfunkrates. Wenn er das schon tut, soll er wenigstens Klassik eine Chance geben und nicht einen Krieg führen, den er seit 15 Jahren gegen das Internet verloren hat. Da liegt nämlich das eigentliche Problem: Dass der BR davon ausgeht, dass die Gebühren immer sprudeln und das Netz irgendwann weg geht.

    • Elektronikschrott
      Sinnvoller wäre es doch, der technikbegeisterten Jugend ihre Welle digital zu verabreichen. Warum sollen sich ausgerechnet die älteren Herrschaften neue Geräte anschaffen?

      Als das erste digitale Radio im Kabel startete, schaffte ich mir eigens dafür einen teuren Empfänger an. Wenige Jahre später wurde das von Telekom-Sommer unterstützte System sang- und klanglos abgeschaltet und ich durfte meinen speziellen Empfänger als Elektronikschrott entsorgen. Einmal und nie wieder!!!

    • DAB+ = Mogelpackung
      Das Problem ist, dass über DAB+ in der Regel mit einer Bitrate von 128kbps übertragen wird und dies stellt gegenüber einem vernünftigen UKW Sender einen sehr großen Qualitätsverlust dar. Nur mal zur Gegenüberstellung, eine CD wird mit einer Datenrate von 1411kbps übertragen, verlustfrei komprimiert sind das je nach Komprimierung immer noch ca. 600-800kbps. Über diese Thematik spricht niemand und die Industrie/Sender verbreiten Halbwahrheiten und preisen die so hochgelobte DAB+ Technik in höchsten Tönen an. Eine klare Mogelpackung und für einen Sender wie BR Klassik nicht akzeptabel. Man möge sich nur mal die Mühe machen Klassik Radio über DAB+ (128kpbs) mit UKW BR-Klassik zu vergleichen. Selbst mit einem ungeschulten Gehör ist im Vergleich ein deutlicher Unterschied (Dynamik, Auflösung etc.) festzustellen…

    • Titel eingeben
      Bayern 3 dürfte man von mir aus auch auf Mittelwelle oder Langwelle verlagern, oder auf den Polizeifunk, und Bayern 1 gleich mitnehmen!

    • Titel eingeben
      Ich kenne diese elende DAB/DAB+-Debatte nun schon seitdem ich selbst Radio gemacht habe (also 1997) und das ist ein unsägliches Milliardengrab. Was da an Gebühren vershleudert wurde, geht auf keine Kuhhaut, und die unerträgliche Arroganz, mit der das immer weiter gefahren wird, spricht Bände. In Bayern soll die Verbreitungsquote im Haus bei 54% liegen – das heisst, 44% könnten dann mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen. Und das, obwohl man mit DAB und der gleichen Ignoranz schon mal gescheitert ist. Das sind so die Momente, da denke ich mir, man sollte die ÖRs so richtig finanziell austrocknen. Nicht das programm. Aber diese Entscheider.

    • nee
      Ich weiß nicht mal was DAB (ich kenn‘ da ’ne Biersorte, aber nicht aus Bayern) eigentlich ist. Hab‘ mal beiläufig davon gehört, mich aber nie drum gekümmert. Ich könnte ja nachschauen, aber ehrlich: ich will’s nicht wissen. Man muss nicht alles und schon gar nicht jede Neuheit mitmachen.

  2. Klassik und Radio
    Ich wohne nicht in Bayern. Bei uns gibt es Ö1 und Radio Stefansdom. Während der Arbeit und einer anderen Art der konzentrierten Beschäftigung kann ich das nicht hören. Allerdings muss ich manchmal im Betrieb (gehöre zu den Lohnsklaven) die Pop-Sender hören; wie das die Kollegen aushalten, wird mir ein Rätsel bleiben. Ich weiche dann manchmal zu Kopfhörern aus.

    Im Konzertverein bin ich nicht, aber hier hat es ja noch den Singverein (im Musikverein) und diverse Chöre und Laienmusikgruppen. Sehr komfortable Situation. Ein echtes Orchester zu hören, ist leicht möglich und immer wieder ein Erlebnis. Meine Konservenmusik-Anlange schafft es nicht, dieses Erlebnis zu Hause zu schaffen. Da das Abends ist, erschlaffe ich auch manchmal.

    In diesem Sinne ist das Radio am Wochenende oder beim Autofahren eine Gelegenheit, Musik kennenzulernen, die man sich sonst nicht gekauft hätte; oder deren Konzerttermine selten bzw. ungünstig sind. Ich würde aber eher für den Erhalt von Orchester und (Profi-/Semiprofi-)Chor kämpfen. Allerdings werden solche Institutionen oft parallel wegrationalisiert.

    „Like“ für den Schwarzen Block am Tegernsee.

    • Titel eingeben
      Ja das ist das Problem von Bayern 4 ,da wird Musik aus den Luther Zeiten gespielt ,diese Musik kann man keine Jugend vermitteln.Ich habe mich deshalb vor länger Zeit von Bayern 4 getrennt.Heute höre ich Klassik Radio im Internet und das ohne Werbung und ohne einen Selbsdarsteller am Mikrophon.

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      Ich muss ehrlich sagen, meine liebste aller Messen, die Missa Salis Burgensis, habe ich zum ersten Mal zufällig im Auto gehört, auf dem Weg nach Pfaffenhofen. Das war noch zu der Zeit, als man beim BR anrufen musste um zu erfahren, was das gewesen ist. Momentan bin ich in der guten Position, die aktuellen CDs nach Lust und Laune erst mal hören zu können, und zwar auf Anlagen der Referenzklasse – da bin ich dann oft schneller mit den Neuheiten als BR Klassik. Aber ich denke da eher an Leute, die in der Provinz sitzen und solche Möglichkeiten nicht haben. Es gab da mal diese Werbung für B4, die abgeschiedene Häuser zeigte, und dazu die Namen der Festspielhäuser, die dort gerade erklingen. Das ist es. Deshalb sollte der Sender bleiben.

  3. Von Bayreuth bis Mailand? Ja, in der Tat, leider, so steht es zu befürchten, wird auch das bald
    alles schon einer Vergangenheit angehören. Und mehr so von Shanghai bis San Franzisko Platz machen. Wobei das lange eben nicht dasselbe ist.

    Gestern erst, nach dem Rundgang um See und Regatte-Strecke von Banyolls bei Schwarzem Tee und schokostreusel-überglänztem, wunderbarem Cappucino an forderster Front des örtlichen Tennis-SeePark-Cafes leicht bekleidet, aber schicklich, in den Sonnen gesessen und den Punkt erörtert, die immer noch wunderbar schneebedeckten Pyrinäen winkten aus dem Hintergrund herüber und sandten auch hin- u. wider momentweis‘ noch frostreine Lufteindrück zu uns nach unten, sehr angenehm ein socher Wechsel – da also sprach man über den Unterschied. Und über den See halten verhalten gedämpft die international anerkannten Rufe der neusseeländsichen Trainer, in ihren leisen, aber starken Elektrobooten den Eleven im Vierer miti u. ohne hinterher oder voraus. … .

    Den es nämlich machte, innerhalb einer ausgeprägten Kulturlandschaft zu leben oder zu urlauben, mit allem Komfort den Möglichkeiten, die das mit sich brächte, oder dem minderen nur zu frönen, also durch und durch artifiziellen Notlandschaften wie Costa-Schiffen oder Robinson-Klubben freizeitmässig aber unreflektiert anheimzufallen – und dafür dann auch noch teuer bezahlen zu sollen.

    Nein Costa-Schiffe brauchen kein BR-Klassik, wir aber schon. Und wer für beides zu zahlen hätte schlußendlich auch, wäre ja noch schöner, man kann schließlich nicht immer alles nur selbst bezahlen.

    Also von Bayreuth bis Rom – und von Budapest bis Barcelona immerhin – unsere Himmel kennen viele Richtungen, zumal wenn das Fliegen heute so überaus preiswert ist und die jungen Ehefrauen so gerne mitreisen – deren Musik in der Tat ja am liebsten auch „a walk in the park … „

    • tippfehler
      „hallten“ zum Beispiel, oder „Lufteindrücke“

    • Titel eingeben
      Diese Musik gehört halt bei uns dazu, man nimmt das als ganz normal hin, findet manches nicht so schön – Alban Berg etwa – und erst, wenn es einem genommen wird, merkt man, wie gut das war. ich hoffe ja, es bleibt.

  4. KV516
    hat mich jahrelang als 8-track cassette in meinem station wagon an der Westkueste begleitet. Kenne jede Note, es ist einfach bester Mozart Punkt (Don Giovanni, Cosi, Le nozze ebenso, muss/soll eben unterhalten damals wie heute, )
    Zu BR Klassik, jetzt wieder back in good old Germany muss ich lesen dass der einzige Ernst zu nehmende Klassik Sender hier degradiert wird. ok times they are a changing of course. level-wise downwards (soll ich jetzt Klassik Radio hoeren??? god help me…)

  5. Iggy Pop
    Ich kenne nur Iggy Pop. Siggi Pop ist mir kein Begriff.
    Das mit FM4 stimmt, it rules, habe ich früher gerne gehört.
    Und dass Sie in der besagten Lokalität Ihr Gehör verloren haben, wundert mich, es war dort doch nie richtig laut.
    Aber besser das Gehör verlieren als die sinnbefreite Unschuld. Oder so.

    • hans
      Siggi Pop ist ein energiegeladener ehemaliger MiniPräsi und derzeitiger Bundes-Mini, der, um nicht der öffentlichen Fürsorge zur Last zu fallen, von den Granden seiner Partei zum Sport-und Pop(p)-Beauftragten gekürt wurde. Mit Erfolg: Er soll Vater geworden sein.

    • Popsiggi.
      …auch Pate von Knuth (Eisbär) war er.

  6. Sie, Sie...
    Sie Netzpropaganda, Sie!

  7. DAB+
    @ Thorsten: was die Gelassenheit anbelangt, ist der Autor dieses Artikels wahrscheinlich schon ziemlich weit unten, allzumal ein solches Wort nach meiner Einschätzung auch nicht zu seinem Vokabular gehört.

    Tatsächlich ist es aber nicht so trivial, denn ein Haushalt, auch bei der benannten Klientel, besitzt zumeist mehr Radios als Fernseher (Küche, Badezimmer, Schlafzimmer etc.) und es wäre doch schade, wenn die ganzen Karossen vor der Tür bzw. in der Garage auch gewechselt werden müßten.

  8. Der (weitgehende) Untergang der Klassischen Musik,
    früher gerne auch E-Musik genannt – um sich möglichst scharf von der U-Musik, in den 1960-1980er Jahren aus sich berufen glaubendem Mund auch gern „Bums-Musik“ [sic!] genannt, abgrenzen zu können –

    ist grösstenteils selbst verschuldet.

    Es ist die Folge einer arroganten Einstellung, dass Klassische Musik der einzige musikalische Kulturträger sei. Jeglicher anderen Stilrichtung wurde dies abgesprochen. In der Folge haben viele Musiklehrer, Musikschulen etc. erst eine ganze und in der Folge weitere Generationen für die klassische Musik verloren.

    Weil man sich so elitär gegeben hat, wurde die Anhängerschaft immer kleiner. So klein, bis BR Klassik ins DAB+ und Internet transferiert werden soll.

    Verhängnisvolle Taktik.

    Anmerkung: heute, drei Jahrzehnte später, höre ich ab und an klassische Musik. Aber ohne das Konzert-Brimborium, nur auf der heimischen Anlage. Egal mit welcher Übertragungstechnik, solange sie qualitativ überzeugt.

    Dabei ist mir die 532te Einspielung der Vier Jahreszeiten (oder welchen Werks auch immer) herzlich egal. Ebenso die 23 Rundfunkorchester in Deutschland (symbolische Zahlen).

    Das Repertoire der klassischen Musik ist seit geraumer Zeit ausinterpretiert.

    • Kulturträger
      „Es ist die Folge einer arroganten Einstellung, dass Klassische Musik der einzige musikalische Kulturträger sei. In der Folge haben viele Musiklehrer, Musikschulen etc. erst eine ganze und in der Folge weitere Generationen für die klassische Musik verloren.“

      Was hätten die Lehrer denn machen sollen? Ganz tolerant Hip Hop und Heavy Metal unterrichten, um so die Schüler für die klassische Musik zu gewinnen?

      Die klassische Musik endet einfach an der post-klassischen Musik. Natürlich ist der musikalische Strukturalismus ein Irrweg, wie wir aus dem Scheitern der musik. Moderne beim Publikum wissen. Niemand kann aber genau sagen, warum sich das nie durchsetzte. Ähnliches gilt übrigens für die Literatur. In der bildenden Kunst machte es irgendwann klick und heute gehen die Picassos, Jackson Pollocks usw. immer. Die Leute rennen in die Ausstellungen und sind ganz begeistert von den formalen Erfindungen jener Zeit und erkennen die Maler und Stilepochen auch wieder. Nicht immer akkurat, aber das spielt ja keine so große Rolle. Die Rezipienten haben irgendwann zu den Produzenten gefunden. Die postklassische Musik wird dagegen weiterhin als unangenehm empfunden oder man ist ihr gegenüber gleichgültig. Manche Hörer meinen, sie müssten dann ganz viel an sich arbeiten, was durchaus ehrenwert ist, aber solche individuellen Ansätze skalieren nicht. Immerhin gibt es noch kleine elitäre Zirkel, die so etwas pflegen, sonst wäre es ganz verschwunden.

      Das ist natürlich auch ein Problem für die Kl. Musik, denn diese gilt nun einfach als Teil einer abgeschlossenen Vergangenheit. Das was sie, formal, fortsetzte und heute Kulturträger sein müsste wurde nicht angenommen und damit gibt es auch keinen wirklichen Träger mehr.

    • oho!
      In Ihrem Kommentar sind einige falsche Fakten, was Ihre Herabsetzung der (von mir geliebten) Musik nicht gerade sympathischer macht.
      Recherchieren Sie z.B. mal, ab wann und weshalb es „E-Musik“ in Deutschland (und NUR in Deutschland!) gibt. DAS wäre dann sogar ein Argument für Sie. Aber so… ohne jede Kenntnis, nur die üblichen Schablonen herunternudeln = vertane Müh‘.

  9. Was für ein Klischee
    ….. nur Greise hören Klassik?????

    Ich bin wesentlich jünger und finde es auch bescheuert, daß BR Klassik einem Pop-Dudel-Sender weichen muß.
    Klar – ich kann mir ein neues Gerät kaufen.
    Ich habe aber Lust, klassische Musik auf meiner alten Anlage oder in meinem Röhrenradio, das einen noch besseren Klang hat, zu hören.
    Warum geht denn dieser neue Popsender nicht ins Internet und digitale Zeitalter?
    Unverständlich!

    • Also, zumindest ist es im Konzertverein so. Allgemein ist es sicher nochmal besser, aber bei der Jugend ist das bestenfalls eine Nische.

    • hans
      Mein Großer neulich in meinem Auto beim playback von „Sultans of Swing“:
      Ah- Lamento-Bass mit phrygischer Wendung!
      Er hat es mir auf der Weiterfahrt dann ausführlich erklärt.

    • phrygisch, nun ja, mag sein...
      …aber ich hab‘ damals immer nur einen J.J. Cale-Abklatsch gehört. Allerdings ein toller !

  10. Was lehrt uns das?
    Vielleicht das: Bei unheilbarem Wundbrand ist es deutlich besser, einen Zeh zu amputieren, als „unversehrt“ zu krepieren.
    .
    (Wer unter den hier Mitlesenden Pirat ist, vermutlich also niemand, der kann das Schicksals des Herrn Lully gerne in dem Sinne auslegen, dass Linksradikalismus außerparlamentarisch und außerparlamentarisch weitaus besser aufgehoben ist – es sei denn, man strebt zielsicher auf den Teil im Parteienspektrum, der zwischen der MLDP und der Linkspartei liegt und dann von Figuren wie Ponader und Höfinghoff bespielt wird)

  11. ist doch gut, wenn der einstige Störsender B4 Klassik weg kommt!
    Seinerzeit wurde B4 Klassik nicht etwa gegründet, um die Musikvielfalt in Bayern zu erhöhen, sondern um sie zu reduzieren: Die Popsender aus Südtirol sollten nicht mehr empfangen werden können, B4 Klassik wurde auf deren Frequenzen gesetzt, so wie in der DDR die Störsender auf die RIAS-Frequenzen.

    B4 Klassik mag besser geklungen haben als die RIAS-Störsender (wobei ich in Bayern aus diesme Grunde nie RIAS hören konnte, es war immer nur das Störgeräusch zu hören). Trotzdem hat mich diese zwangsweise musikalische Umerziehung absolut negativ zu klassischer Musik eingestellt werden lassen. B4 beim Zahnarzt war schlimmer als die Bohrgeräusche!

    Wenn jetzt wenigstens ein Jugendprogramm abgestrahlt wird auf den einstigen Störsenderfrequenzen, ist das besser als nichts!

    • Titel eingeben
      Ich mag da auch nicht alles, besonders das 10. Jahrhundert ist ja so gar nicht meines, aber oft bringen sie wirklich schöne Aufnahmen.

    • Titel eingeben
      Ups, ich meine natürlich 19. Jahrhundert. 10. ist, soweit ich es kenne, dutchaus erbaulich.

    • 10. Jahrhundert?
      Und soweit ich’s kenne, gibt’s da so gut wie nix. Weil es Aufzeichnungen vor der Jahrtausendwende so gut wie nicht gab. „Unsere“ abendländische Kunst-Musik beginnt etwa um 1000, meist natürlich als Kirchenmusik. Und ab etwa 1300 ging’s ein wenig mehr los… (Carmina Burana, de Marchaud, etc.)

    • Musik gab es seit der Steinzeit und natürlich gibt es auch Versuche, die wieder zum Tönen zu bringen.

  12. Deutschlandtreffen der Jugend 1964!
    War so Sylvester 1992 auf dem Alex/Berlin. Letzte Sendung von DT64. Wenn ich mich recht erinnere war „heut Nacht“ von den Scherben das letzte Lied.
    Schade Zumal Jugendradio auch damals schon hip war.
    Man wollte sie einfach los werden.
    Nota1: Las von einer Südkoreanerin die via Berlin zu einem Jugendtreffen nach Nordkorea gereist war und dafür in Südkorea verknackt wurde.
    Nota2: Der südkoreanische Blogger „Minerva“ studiert wohl jetzt in England.

  13. Schöner Verstärker...
    „Kultur ist das Einzige, was den Menschen vom Barbarentum abhält.“

  14. "Die" Klassik und ihre "Verteidiger"
    Googled man zu dem Stichwort Klassik erscheint umstandslos http://www.klassikradio.de.
    Ein wohlgefälliges Schnipselradio aus Klassikversatzstücken großer Interpreten aller möglichen Zeiten, nebst mehr oder minder verholperten Anekdoten – ein Minderheitenprogramm für Spontangeronten mit dem Hang zur Ewigkeit oder was man dafür halten mag.
    Natürlich wirken da Bela Bartoks Streicher als eine Art von Disturbation, um nicht zu sagen als Zumutung.
    Und es ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, der heutigen neuen, auch musikalischen, Unübersichtlichkeit so etwas wie eine Bestandsgarantie sogenannter ewig scheinender Werte abringen zu wollen.
    Glenn Gould selbst meinte ja mal, Musik dürfe man garnicht in einer Konzerthalle geniessen wollen, weil da meist das Publikum den Artisten auf der Bühne mit Hustern und anderen persönlichen Befindlochkeiten kommen wolle.
    Und: wer weiß, dass 4 Minuten und ein paar Zerquetschte erst bei geöffnetem Fenster jene Wirkung zu entfalten vermögen, die sich John Cage ggf vorgestellt haben mag in New York, damals bei der Uraufführung, der macht sich schon lange keine Gedanken mehr darüber, dass Hanoncourt als musikalischer Antiquitätenverkäufer dermaßen Hof zu halten vermag, wie es bei Klassiksendern heutigertage der Fall zu sein scheint.

    Nein: was wirklich stört ist dieses elende verzuckerte Musikaliengeschwurbel, dass den Blick auf Valeurs von Klassik auf Mickey-Mouse Niveau hochzuheben versucht.

    Das Drama bleibt nicht die Klassik: sondern das Publikum: wie ehedem!
    Mensch, kauft Euch doch die Fünfte von Karajan – von mir aus auch auf blue ray:
    Und lasst Musik sein was sie ist: Musik und nicht euer hochwohlgeborenen Beschallungsbegleitung.

    • ps
      die 4. Symphonie von Lutoslawski wird bis heute nicht auf gängigen Volxempfängern, gleich ob DAB oder DABderab gesendet: zu kompliziert – sowas soll die Leute eher stören als sie zu erfreuen.
      Garnicht erst die Sachen, die heutzutage kompositorisch möglich sind – aber was rege ich mich hier auf…

      Akrobaaat schöööön – das hatte Grock verstanden und umgesetzt: was anderes als das wird Kunst und damit Scheise.

    • Das ist nicht das, woran ich denke – selbst wenn ich im Moment eher Leichtes wie „Il diario di Chiara“ köre – man google einfach. Meine Liebe gilt mehr der Alten Musik.

    • Was wohl Mozart zu Ihren freundlichen Invektiven eingefallen wäre?
      Womöglich: „Gehns, junger Mann: so alt wie Sie sind werdens eh net werden“…

    • auch hier noch ein PS:
      eine Musik die Alt ist oder wirkt kann keine Musik sein.
      Das stammt allerdings aus einem Kamingespräch, das Hegel geführt haben soll.

    • abschließend
      macht man musik hört man sie nicht mehr, weil man damit beschäftigt ist sie zu machen.
      dazu bedarf es recht klarer konzentration.
      handke zb mag publikumsverachtung, wie viele musiker auch.
      sowas kann von musik ablenken.
      ein unbeschriebenes notenblatt vor sich liegen zu haben, das ist auch nicht gleichbedeutend mit einem zwang, irgendwas draufschreiben zu wollen oder zu müssen.

      ganz anders: ein unbeschriebenes Notenblatt ist eine Art Einladung zu einem klanglichen Abenteuer.

      Und das kann man hören: unsere musikalischen Starship Troopers machen es uns vor.
      aber wie lautet es so schön: mag jeder seinen musikalischen Weg gehen…

    • ein rechter musiker
      darf also als rechter musikweghörer verstanden werden, weil es nicht um ihn geht sondern um musik: eine form von professioneller taubheit, die musikern nur allzuvertraut scheint.
      Beethovens Streichquartette verdanken sich nicht zuletzt seiner beginnenden Taubheit, weil man nicht hören muß was man macht, sondern lediglich klanglich wie gedanklich erfasst haben sollte, was man komponiert.

      Daran scheint insgesamt ein Mangel zu herrschen.

      indes nicht nur heutzutage

  15. Schwarz Block...
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  16. Schwarzblock
    Die Debatte um BR KLassik braucht ein faires Fundament: Das Versprechen, DAB+ ab 2016 bayernweit zu empfangen, wird durch die erfahrene Realität im Umgang mit der digitalen Neuordnung widerlegt. da warten ja schon andre Hörergruppen inzwischen Jahre darauf, aus dem Pilotenstatus herausgeholt zu werden und wieder zum regulären Empfängerkreis im BR zu gehören. Was die organisierten Profis und Amateure der bayerischen Musikwelt im Umfeld der Volksmusik leidvoll mitkriegen – die DAB-Ausgegrenztheit – wollen die Klassikfreunde nicht auch zugemutet kriegen. Deshalb steht die Forderung, die sich nicht gegen die POP-Jugend richtet, sondern ausschließlich gegen allzu vollmundige Versprechen: Die Klassik – Freunde im BR wollen garantiert wissen, dass sie ihre Empfangsgewohnheit beim Umstieg von UKW her behalten und nicht systematisch schlechter gestellt werden. 260 000 tägliche Interessenten sind wichtige Stammkunden, die der BR nicht aufs Spiel setzen sollte. Und sie sind gleichzeitig die Basis für die vielseitigste Musikszene in den deutschen Landen, die eben von Jazz bis Klassik, auch hin zur lebendigen Moderne eine Bühne, die Verbreitungsgarantie bedeutet, schätzt.
    BR Klassik will nicht outgesourct werden, sondern seriös einen soliden Senderwechsel zugestanden erhalten. Auch die Hörerklientel dort ist gebührenpflichtig und deshalb, was die zuverlässige Programmausstrahlung angeht, anspruchsberechtigt.

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  19. Na ja, hören den die "Jungen" noch UKW?
    Bevor mal die „Alten“ vergrault – vielleicht sollte man ja mal schauen, ob die Zielgruppe von Puls überhaupt noch Radio hört? Und wenn dann vielleicht im Internet-Livestream. Und dafür braucht man bekanntlich ja keine Frequenz. Wäre das eine Idee?

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