Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Teures Kalifat: Der AfD ein Drittkind schenken

| 128 Lesermeinungen

Drei Kinder soll die "normale, deutsche Familie" laut der Spitzenkandidatin der AfD Sachsen haben. Ein Tegernsee-Faktencheck ergibt: Jenseits der Gummibootklasse wird es teuer, wenn Kinder auf artgerechten Yachten gehalten werden.

An die AfD-daula al-islāmiyya, Landesverband Sachsen
Loschwitzer Str. 31
01309 Dresden

Betreff: Ihre Einführungspläne eines kalifatartigen Gebildes mit Kinderzwang.

Sehr geehrte Damen und Herren und strukturelle Analphabetismus-Honks aus den Internetkommentaren,

zuerst einmal: Herzlich willkommen im aufgeklärten Abendland mit Grundrechten, sogar für Sie!

Wie ich einschlägigen Medienberichten entnehmen darf, wünscht sich ihre Gruppierung eine Volksabstimmung über, oder besser, gegen das Recht der Frau auf Abtreibung. Ausserdem hat Ihre Spitzenkandidatin für die Wahl im östlichen Bundesland Sachsen erklärt, dass sie drei Kinder pro doi volksdeu normaler, deutscher Familie für eine wünschenswerte Zielgrösse hält.

Zuerst die gute Nachricht: Fraglos sind solche Wünsche im Westen der Aufklärung durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Allerdings möchte ich hier anmerken, dass es sich bei der BRD oder Sachsen nicht um die Krim Putins handelt, in der man einfach so Volksabstimmungen über zentrale Teile des Rechts, oder bei uns des Strafgesetzbuches (hier §218 StGB, im nur leichten Gegensatz zu aktuellen Fatwas und deutlichen Unterschied zu Entscheidungen der katholischen Kirche) zwecks Durchsetzung der eigenen Ideologie durchführen könnte. Da könnte ja jeder kommen, ich zum Beispiel hätte da gern eine Abstimmung darüber, dass sich Pleitiers nach der Insolvenz ihrer Firma mit staatlicher Förderung erst nach 10 Jahren wieder für einen Sitz im Parlament bewerben dürfen (Lex Petry). Oder dass Ihren Parteihonks, die hier dauernd durch Beschimpfungen auffallen, jenseits von Steintafeln alle Mittel zur Kommunikation genommen werden, damit sie viel Zeit beim Buchstabenmeisseln haben, um über ihre Einlassungen nachzudenken und sich zu schämen (Lex Anstand für Deutschland). Allein – so ist das nun mal in unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, fordern kann man viel, aber zur Durchsetzung braucht man Mehrheiten, und selbst dann steht am Ende immer noch eine Verfassung, deren Geist zu wahren ist.

Ja ich weiss, da ist es im Irak natürlich einfacher, solche familienpolitischen Forderungen in der Staatsverfassung eines Kalifats durchzusetzen, und vielleicht möchten Sie auch nach drüben gehen? Kalifate sind auch sonst AfD-freundlich: Bei der Schuldenwirtschaft sind sie aus religiösen Gründen sehr restriktiv, es gilt ein Zinsverbot. Aber das ist gar nicht der Kern des Anliegens, weshalb ich mich hier in der Kulturnation Bayern genötigt sehe, Ihnen ins ferne Sachsen meine Überlegungen zu übermitteln. Vielmehr geht es mir um den zweiten Teil Ihrer Vorstellungen und den Umstand, dass Sie doch zukünftig bei derartigen „der AfD ein Drittkind schenken“-Ideen auch die Lage anderer Menschen berücksichtigen wollen.

Sehen Sie, das Lustige an Ihren lauten Bürgermilizverbänden in den Kommentaren ist ja, dass sie nicht an 72 Jungfrauen glauben, sondern an ein irdisches, sauberes Paradies der Bürgerlichkeit. Nirgendwo in diesem Lande sind wir diesem Zustand näher als exakt in jenen Regionen der kraftstrotzenden Vollbeschäftigung, in denen ich lebe. Mir ist völlig bewusst, dass mein Leben an den Orten, wo Leute wie Sie sich den Urlaub kaum werden leisten können, den Endpunkt Ihrer Träume des AfD-Staates im maroden Sachsen darstellt. Sauber, hübsch, zufrieden, üppige Villen, ruhige Strassen, viel Natur und gehobene Umgangsformen sowie Trachtenumzüge, von denen der IS bei seinen Einmärschen auch noch was lernen kann. Urbayerisch geht es hier zu, und nie ist es urbayrischer als am Tegernsee und im reichen Westviertel der vermögenden, boomenden, (im Vergleich mit der AfD gar nicht mehr so) dummen, kleinen Stadt an der Donau, von deren Autos auch der chinesische Parteifunktionär träumt. Und so, wie ich darüber meine Panegyrik schreibe, könnte man glauben: Das muss so sein. So soll es werden. Drei Kinderlein wünschen Sie sich also hier bei uns.

Das mag in den aufgegebenen Weiten des Ostens durchaus möglich sein, Platz ist genug da und eine LPG mit Stall für viele Kinder bekommt man zu einem Preis, für den sich bei uns ein Makler nicht mal in seinen Porsche setzen würde. Ihnen zuliebe habe ich einmal mit meinen weiblichen Bekannten gesprochen und in diesem Ihrem Paradies ermittelt, was wir für standesgemäss halten. Bitte bedenken sie dabei, dass es sich bei dieser Kostenaufstellung nicht um überzogene Vorstellungen, sondern nur um die Wahrung des gegenwärtigen, gelebten Ideals ohne Inflation und Steuererhöhung handelt.

1 Villa für 5 Personen kostet in diesen besseren Randlagen der Region München zwischen 5-10.000 Euro pro Quadratmeter, inclusive 1000m² Auslauffläche rechnen Sie bitte noch 300.000 Euro hinzu. Macht also vor dem ersten freischwimmenden Spermium schon minimalst eine Million, wenn man sich mit einer gebrauchten Villa der 70er Jahre zufrieden gibt – und da ist kein Zweitwohnsitz am Tegernsee includiert. Kindergärten, selbst mit Englischunterricht, sind nicht so teuer, Schulen sind gut und umsonst, aber was heftig ins Kontor schlägt, sind angesagte Sportarten wie Golf , Yachtig und Polo, deren Kosten bei 5 Personen zwischen 10.000 (mittelkleine, selbst restaurierte Yacht am Tegernsee) und 250.000 (Polo für alle mit 10 notwendigen Gäulen) pro Jahr liegen. Normale Betriebskosten für die Kinder, die nicht bei kik, sondern bei der Trachtenschneiderei eingekleidet werden, liegen bei ca. 30.000 pro Jahr, Variablen wie den iphone-Konsum lassen wir aussen vor. Aber selbst, wenn die Kinder danach nur staatliche Universitäten besuchen, brauchen wir drei Wohnungen a 300.000 Euro (keinesfalls unter Leuten wie Ihnen, sondern in München) sowie ein Auto (20.000) und Apanage von nicht weniger als 15.000 pro Jahr ohne Urlaube, Bücher und Parties (Erfahrungswerte meiner eigenen Eltern). Und das alles dauer t im Idealfall bei schneller Geburt und sofortiger Berufstätigkeit nach dem Studium 25 Jahre. Allerdings kennen wir im Paradies auch Fälle, da hat das 40 Jahre gedauert.

Kurz, der paradiesische Zustand ist so teuer, dass man für die Kosten eines Kindes einige AfD-Funktionäre bei Lidl satt und feuchtfröhlich machen könnte. Für grosse Anschaffungen sollte man 2 Millionen auf der hohen Kante haben, der laufende Betrieb kostet pro Jahr minimal 35.000 und weitet sich auf 70.000 Euro aus (ohne Polo!). Und da sind noch keine Extravaganzen dabei, die die Zukunft bringen mag – gibt es heute bei uns überhaupt noch Eltern, die ihre Kinder nicht nach Oxford schicken wollen? Ich glaube nicht. Aber wie auch immer, wer Mitte 20 ist, 2 Millionen auf dem Konto hat und als Paar nach Steuern und Abgaben 100.000 Euro pro Jahr verdient oder durch Finanzanlagen bekommt – der kann das so machen, wie man sich das bei der AfD Sachsen erträumt. Wie gesagt, aus der Ferne sieht das alles hübsch aus, und in Sachsen ist genug Wald zum Hausen da, aber bei uns kosten schon Jagdhütten ein Vermögen. Und man muss natürlich mit den Nachbarn mithalten. Und bei all dem ist noch nichts für die Mehrung des Reichtums getan, denn wenn dieses Erbe an drei Kinder geht, bleibt eh nichts übrig. Wir sprechen hier also von einem Best Case Szenario am Rande der Verarmung. Diese drei Kinder werden es nicht so gut haben!

Leider wurde mir aber erst vor kurzem wieder verdeutlicht, dass nicht jeder in diesem Land über derartige Vermögen verfügt, auch wenn das bei uns natürlich anders erscheint. Auch wüsste ich nicht, dass Sie, liebe AfD Sachsen, zur Finanzierung solcher Vorstellungen im Erzgebirge etwaige Ölfelder besetzen und ausbeuten könnten. Ich habe eine grosse Hochachtung vor allen alleinerziehenden Müttern, die ihre Kinder unter schwierigen Bedingungen durchbringen, ich finde die Scheidungsquote bei uns viel zu hoch und bedaure hier oft genug den Niedergang der Familie und der Clanstrukturen, die unsereins erst in die Möglichkeit versetzen, derartige Traumvorstellungen zu verwirklichen. Wenn bei uns mal ein Kind passiert, dann landet es zumeist in finanzieller Sicherheit, und es ist immer jemand da, der sich darum kümmern kann. Von mir aus könnten es bei anderen auch drei Kinder sein, solange ich meine Freiheiten behalte. Aber ich bin trotz meiner Lebensumstände nun mal ein soziales Wesen, ich weiss, dass jene prekären Konstrukte von Mann und Frau, die heute als Familie gelten, nur sehr selten die nötigen Rücklagen für die Ansprüche der Gegenwart haben, und das Letzte, was diese veränderte, moderne Welt neben der AfD wirklich braucht, sind Zwänge zu überkommenen Vorstellungen jener Clans, die wir hier nur aus Gründen der leicht verlogenen Tradition gern herausstellen. Wir können uns solche fest gebauten Luftschlösser leisten. Jeder andere sollte sich das gut überlegen und das Recht haben, sein Leben so einzurichten, dass es sinnvoll und beherrschbar ist.

Für ihn. Und nicht für Zwangszucht von Kindern in gesellschaftlichen Verhältnissen, die dafür längst nicht mehr eingerichtet sind. Und nicht jeder Frustrierte und Gescheiterte kann später einfach so, wenn ihm seine Lage nicht mehr passt, in einem Parlament unterkommen, den Staat melken und den Umbau zu einem Kalifat fordern.

Entsprechend der Distanz aus Ihrer Perspektive hochachtungsvoll

Don Alphonso

HINWEIS:

Nichthonks können auch gern im Kommentarblog kommentieren.

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128 Lesermeinungen

  1. Sehr schön Don. Was "Konservative" gegen den Islam haben, habe ich eh nie verstanden:
    Der propagiert doch genau deren Idealvorstellung: Zucht, Ordnung, Monogamie, Frauensklaverei, Zinsverbot, Religionsherrschaft, Streitverbot, Erschiessung oder Einkerkerung Andersdenkender.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Was hat Familie mit Islam zu tun (ausser in obigem Artikel)?
      Anhand des Artikels und Ihres Kommentars kann man schoen sehen, wie weit wir schon sind in Deutschland: Familie wird mit Islam assoziiert!

    • Titel eingeben
      Salam Alaikun,
      Herr Schuler!

      Sie werden es möglicherweise nicht einmal für denkbar halten, aber es gibt – hier in diesem unseren Lande – Muslime mit einem ausgeprägten Familiensinn. Man erzählt sich sogar, auch unter uns Einheimischen, dass sie ihre Kinder genauso lieben wie wir Nichtmuslime.

      Für Sie kaum vorstellbar. Verstehe, Herr Schuler…

    • Proud to be a Honk
      Ganz einfach, er ist mit den Menschenrechten unvereinbar. Vielleicht bin ich aber auch gar nicht konservativ sondern liberal.

    • Als wäre der Islam grundsätzlich etwas negatives.
      Ja, soweit sind wir schon in Deutschland, dass der Islam von Leuten wie Ihnen grundsätzlich als etwas negatives beschimpft wird. Soweit ich mich nicht irre, herrscht in Deutschland trotz der eifrigen Christen der AfD immer noch so etwas wie Glaubensfreiheit. Und da gab es noch so etwas, es hieß „Toleranz“. Das bedeutet, dass man andere Menschen, auch wenn sie so einer Religion wie dem Islam oder dem Christentum anhängen grundsätzlich unvoreingenommen begegnet, diese respektvoll behandelt und ihre religiösen Gefühle nicht verletzt. Nicht, dass ich nicht sage, dass der Islam wie alle Religionen viele dunkle Seiten hat, aber als deutscher Staatsbürger laut den Islam zu dämonisieren ist einfach nur billige Panikmache vor einer Bedrohung, die unser Staat offensichtlich kontrollieren kann. Nur leider lässt sich mit Angst so schön Wahlkampf machen, nicht?

    • Ich beziehe mich allein auf extremistische Strömungen, und die gibt es überall. Ich will weder ein Kalifat noch die AfD in einer Regierung.

    • Das Weltbild der AFDler Die gute alte Zeit
      Ich kann dem Don nur zustimmen

      Natürlich bestehen da Übereinstimmungen zwischen ihrem Idealvorstellungen und denen der Moslems, die diese von traditionellen Christen und Juden übernommen haben.

      Viel schlimmer finde ich, das diese netten Menschen glauben, diese Idealvorstellungen waren in der guten Zeit alten Wirklichkeit

      Da gab es nicht so etwas Schreckliches und Widerwärtiges wie Singles ohne Kinder.

      Nein, die gab es einfach nicht.

      Die gab es natürlich. Singles wie Wilhelm Busch und Droste Hülshoff lebten bei den Nachkommen ihrer Geschwisterkinder oder wie Gottfried Keller oder Karl Hagemeister bis an ihr Lebensende mit ihren Geschwister zusammen. Ich glaube nicht, das es in der guten alten Zeit wesentlich weniger Singles gab.

      Es gab wesentlich mehr Kinder. Zweifelsohne sind sie alle in glücklichen Ehen herangewachsen. Nun, das nicht gerade. Viele hatten nur einen zahlenden Vater meiistens nicht erlebt und eine arbeitende Mutter erlebt.

      Lebensgefährliche Schwangerschaftsabbrüche waren deshalb die Regel. Die wurden in der guten alten Zeit hingenommen, denn die Schwangerschaft war für viele schwangere Frauen lebensgefährlich. Max Planck hat so beide Töchter kurz hintereinander verloren. Mit jeder Geburt stieg das Risiko der gebärende Frau, die nächste Geburt nicht zu überleben. Erst recht, wenn sie die Hilfe eines Arztes oder Hebamme brauchte. Man ging recht rüde mit gebärenden Frauen um. So wie die meisten Männer dieser Frauen.

      Waren denn wenigstens die meisten Ehen glücklich? Aber natürlich, es herschte in der guten alten Zeit die reinste Harmonie zwischen den Ehemänner, den Ehefrauen und deren Kinder.

      Bei wenigen Ehen war es auch so. Viele Ehen waren eine Qual für fast alle und Ehen wie die der Elisabeth von Ardenne und des Armand von Ardenne waren viel zu häufig. Deshalb steht bei Nietzsche auch der schöne Satz

      Sind nicht die meisten Ehen der Art, daß man keinen dritten als Zeugen wünscht? Und gerade dieser dritte fehlt fast nie – das Kind – und ist mehr als ein Zeuge, nämlich der Sündenbock.

      Zitat Morgenröthe Buch 3 151 151. Hier sind neue Ideale zu erfinden

      Damit hat Nietzsche leider recht, wie jeder weiss, der viele Autobiographien aus dieser Zeit gelesen hat. Die gute alte Zeit hat sich hinsichtlich der Partnerschaften wenig von der unserer Zeit unterschieden.

      Die gute alte Zeit hatte viel mehr Kinder als unsere heutige Zeit, aber man sollte sich mal ansehen, wie diese Kinder heranwuchsen.

    • Titel eingeben
      Lieber Herr Craus, ich wette, Sie haben den Koran nicht gelesen, denn sonst wüssten Sie, dass der Islam so ziemlich das Schlimmste ist, was der Menschheit passieren konnte. Das wahre Gesicht des Islams sehen Sie bei IS im Irak. Wenn Sie nach dem Lesen des Korans immer noch das glauben, was Sie gesagt haben, dann sind Sie entweder ein Mohammedaner, der das glaubt und wenn möglich praktiziert, oder nicht mehr zu retten.

    • Guten Tag, lieber Herr John Dean (so heisst es glaube ich bei uns noch immer - bei salam aleikum ...
      … sind wir gottseidank noch nicht angekommen). Dass Muslime keinen Familiensinn haetten, habe ich in keinster Weise gesagt. Ich kritisiere hier etwas ganz anderes.

  2. Titel eingeben
    Tja, was soll man dazu noch sagen – ist eigentlich alles gesagt, sogar auf den Punkt genau. Ich glaube inzwischen, dass das Thema ‚Heimat und Familie‘ für mich der Grund sein wird, aus der AfD wieder auszutreten. Mit dem Thema ‚Mieten in Großstädten‘ habe ich keine Mitstreiter gefunden, weil wohl die meisten Mitglieder ihr Häuschen im Grünen haben – mag ja sein, dass sie das als Grundrecht ansehen, aber subventionieren möchte ich es nicht, als zur unteren Mittelklasse zugehörig und mit den steigenden Mieten wahrlich ein Problem habe, was aber auf taube Ohren stößt, was wiederum zeigt, mit wes Geistes Kindern ich es zu tun habe. Und noch einmal: dieser Text ist einfach phänomenal. Glückwunsch an den Autor.

    • Moin Frau Schuppan,
      sind wir nicht immer, wenn wir was wollen, Zauberlehrlinge? Muss man es nicht sein, gegen das west- wie ostzonale Gesamtspießertum, das meint, es sei mit dem >Euro< der große Hexenmeister und nicht der eigentliche Zauberlehrling? Für diese – Ihre und meine unterstellte Ausgangslage – würde ich sogar, damit ihre Meinung nicht wegen Kindereien verdampft (erinnern Sie sich an die Parteigründungsphase der Grünen ?) eine Gruppe gegen Mietpreiserhöhungen gründen. Die Kunstfigur Don Alphonso, an der nur die Marotte der Wiederholung der Überschrift immer wieder auf´s Neue ärgerlich ist, gehörte dabei selbstverständlich zum Lese-Gruppenbegleit-kanon dazu. Immer sollte in unserer „Gruppe“ eine Basis-Wertschätzung der „Tegernsee-Kultur“ dabei sein, die solche Weltironie- und Schreibfertigkeiten hervorbringen kann, selbst wenn sie für Mietpreissteigerungen für ausbeuterische Marotten verantwortlich ist.

  3. wunderbar
    Fehlt nur noch die Gebärprämie, wunderbar, wie sie diese seltsame Forderung aus Sachsen ad absurdum führen, werter Don. Und als Nächstes dann der AfD-Patrioten-Test für nicht normgerechte Beziehungen?

  4. Inhumanität wird immer wieder gerne (in Kauf) genommen...
    für die Realisation von Gesellschaftsideen, zur Not auch Mathematik als inhumane „Führung“skonstante.
    Wobei die „bayrische Auflehnung“ gegen Besitztum-Kultur-Führungs-„Änderung“ einem authistischen Verhalten entspricht, gleichkommt,
    da auch deren ererbter „Familien-Stand-Basis“ aus der/einer o.g. inhumanen Vorgeschichte heraus realisiert wurde und heute authistisch verteidigt wird. Nur der Vollständigkeit halber:=)

  5. Titel eingeben
    Dieser Text ist wieder einmal eine Schande an den Journalismus. Hier wird bewusst eine Partei, die neu denkt, mit Hinweisen auf Islam, Kalifat, Volksdeutschtum und anderen negativ besetzten Begriffen zusammengeschmissen, um diese schlecht zu machen. Meines Erachtens fehlt dem Text jegliche Ausgewogenheit. Ich finde man darf die Hoffnung auf eine steigende Geburtenrate deutscher Familien nicht aufgeben. Zudem wünsche ich mir mehr Bescheidenheit. Wenn diese wieder mehr Platz in unserer Gesellschaft hätte, dann könnte man sich auch wieder Kinder leisten.

    • Wie ausgewogen soll ein Text denn sein, wenn es um einen Landesverband ohne Kontaktproblemen mit Vordenkern der Rechtsradikalen in Österreich geht? Und deren Spitze mit derartigen Ideen öffentlich auffällt? Dass Ihnen das gefällt, kann ja sein, aber wenn man sich solche Freiheiten herausnimmt, kriegt man halt auch Antworten.

      Jetzt fehlt nur noch das mimimi der Abokündigung.

    • Antwort an donalphonso
      Eine Idee wird nicht dadurch schlecht, dass sie von den falschen Leuten kommt.

    • Titel eingeben
      Salam Alaikun, Frau Pohl!

      Wenn Sie hier bitte eine Kostprobe von jener Bescheidenheit geben wollten, die Sie hier anpreisen? Und zwar – bittschön – eine Bescheidenheit von so vorzüglicher Güte, dass diese die Geburtenrate sofort (und sei es in noch so kleinen Maßstab) ansteigen lässt!

      Bitte, jetzt Sie!

    • Haben Sie den Sinn eines Blogs nicht verstanden? Oder halten Sie einfach alles für eine Schande, wa
      anders ist als Ihre Denke? Dann hat der Don ja exakt ins Schwarze getroffen – die logische Konsequenz dieser Denkweise ist in der Praxis das Kalifat, welcher Coleur auch immer.

      Warum nur sind selbsternannte Deutschlandretter immer so ein selbstmitleidiger Haufen?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • "Neu denken"?
      Was ist denn bitteschön an der „Denke“ der AfD „neu“? Das ganze Programm kann man doch zusammenfassen mit den Worten „zurück nach 1998“. Oder besser gleich 1988.

      Kleine, heile Bundesrepublikkuschelwelt, wie sie sich zumindest in der verklärten Erinnerung der heute Fünfzig- bis Achtzigjährigen widerspiegelt, die mit der Welt seit etwa zehn Jahren irgendwie nicht mehr klar kommen, und aus der sich offenbar die Wählerschaft der AfD zu großen Teilen rekrutiert.

      Eine konservative Partei fehlt ja auch gerade irgendwie im Bundestag, deshalb wäre das ja auch alles schön und gut – wenn sich die AfD dabei nicht so ungeniert aus der Phrasendreschaschine rechtspopulistischer bis rechtsextremer Gruppierungen bedienen würde. Das finde ich derart unmöglich, daß ich mit diesem ganzen Verein nichts zu tun haben will.

    • jawohl! völlig unausgewogen. (Gott sei Dank!)
      jawohl! völlig unausgewogen. Gott sei Dank!

  6. ein Kind zu teuer ?
    diesen Grad ihrer Erregung hätte man sich gewünscht, als eine andere Zonenkröte unser gesamtes Vermögen in Höhe von etlichen Billionen € für das Kind Europa verpfändet hat ……..

  7. da schreibt aber
    da schreibt aber ein armer frustrierter Single, der gerne selbst Vater von 4 Kindern geworden wäre. Sie bringen hier die nur recht halbherzig aufgewärmten (mit unschönem Osthass getränkten) Uralt-Rechenbeispiele der ewig Zukurzgekommenen. Oben geht anders, Katholisch auch.

    • GANZ. SICHER. NICHT.

      Besuchskinder sind ok, das überlebe ich, aber ansonsten will ich das nicht und brauche ich das nicht.

  8. Titel eingeben
    Sehr geehrte Frau Pohl!
    Bitte erlauben Sie mir, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass es der Sinn dieses Blogs ist, die Leute zum Kommentieren zu bringen. Mit einem ausgeglichenen Text lässt sich das nicht erreichen.
    Hochachtungsvoll
    Der Tiger

  9. Kiunder sind echt das letzte
    ..wenn man sich einige Beiträge so durchliest. Mir tun die Kinder leid, die schon geboren sind und nun in diesem Land aufwachsen müssen.
    Icvh bin selbst in Rente und habe meinen Kindern schon vor 20 jahren geraten, das Land zu verlassen, ob der Dinge, die da kommen werden.

    Sie leben jetzt in Kanada und sind glücklich mit dieser Entscheidung, selbst wenn die Eingewöhnung erstmal schwer war.

    Dort werden Kinder noch geschätzt.

  10. Schade, dass Herr Alphonso sich jetzt auch im AfD-Bashing übt
    Wenn Sie über einzelne Äußerungen von Vertretern anderer Parteien auch soviel Aufhebens machen würden, hätten Sie in Ihrem Blog für anderes keinen Platz und keine Zeit mehr. Wie wäre es mit einem Beitrag über den latenten Totalitarismus eines SPD-Politikers, der sich die „Lufthoheit über Kinderbetten“ für seine Partei wünscht. Es hat dem Mann nicht geschadet, wie Sie wissen. Ist das Fach der leichten Gesellschaftskritik hier nicht doch eher am

  11. Der "Betreff" stimmt nicht!
    ..m.E. müsste er lauten: „Mein AFD-Bashing vor der Landtagswahl am 31.08.“!
    Würde ein ähnlich gearteter „Brief“ auch mit Bezug auf die Etablierten veröffentlicht?
    Achso, da gibt’s ja gar nichts zu mäkeln..!

    • In diesem meinem Puff bekam noch jede Partei, was sie brauchte, bis zur Abmahnung, machen Sie sich da keine Sorgen.

  12. Sehr schoen geschrieben
    nur was hat das mit der AFD und speziell der AFD in Sachsen und deren Programm zu tun??

  13. Famos
    Oh welch Fest! Möge der geifernde Furor der letzten wahren Deutschen sich über den Autor ergießen! Wenn diese unkultivierten Bengel nur wüssten, wie wahnsinnig amüsant sie sind!

  14. Kinder und Familien mit Kindern werden in Deutschland diskriminiert.
    Wer das noch nicht gemerkt hat, sollte mal für ein paar Monate in den Lieblingsstaat der FAZ Redaktion gehen und zurück kommen. Geht schon am Flugzeug los, wenn man zurück in Frankfurt ist, und die Familie von alleinreisenden Herren im grauen Anzug beim Einchecken verdrängelt wird.

    Ich finde es in Ordnung wenn man auf Mißstände aufmerksam macht, das mehr Kinder durchaus bereichender für das Leben sein können als immer mehr Wachstum und Geld.
    Schade, das manch einfacher Intelekt nicht mal richtig zuhören und lesen kann, nicht verstanden hat, das gerade die AfD direkte Demokratie durch Volksentscheide vorschlägt. Ein Beispiel dafür war der Umgang mit dem von der jetzigen Regierung nie richtig geklärtem Thema Kinder. Immer wieder wurde von der jetzigen Regierung behauptet man wolle etwas tun, Bildungspolitik etc, aber passiert ist nichts.

    Üblicherweise fallen nur Leser der Bildzeitung auf der artige Demagogie rein, die auf dem Herauslösen einzelner Aussagen aus dem Kontext basiert. Interessant das das auch hier funktioniert. Die, die sich über die Aussage zu den 3 Kinder jetzt aufregen, anstatt sich über mehr direkte Demokratie freuen, sind wohl eher Typ Muttisöhnchen, Einzelkind. Mutti Merkel entscheidet. So habe ich keine Verantwortung. Und wenn Mutti sagt das es ein den Krieg geht, geht es in den Krieg. Auch egal, ob Mutti Merkel von Lobbyisten schlecht beraten wurde, mich verheizen wollen. Hauptsache der deutsche Bürger muss nicht selbst denken. So bleibt er ob solch lustiger, aber irreführender Geschichtschen wie im Artikel freudig überrascht, und stimmt zu – obwohl er nichts von all dem verstanden hat…

  15. He Don, noch zwei Fragen:
    Wieviel Altnazis sind denn noch in der CDU?
    Sind sicher mehr als die Anzahl der Personen in der Afd, die beschuldigt werden rechtsradikal zu sein.

    Wieviel von den FDP-Mitgliedern sind in die SPD gewechselt?
    Also ich denke mal alle, nachdem Schröder mit seinem Hartz4 die CDU rechts-liberal überholt hat.

    Danke schon mal für die detailreiche, faktenbasierte Antwort. ;-)

    • Die CDU zieht erkennbar eine Brandmauer zu den österreichischen Rechtsausleger, die AfD hat damit keine besonderen Probleme. Da sehe ich schon Unterschiede. Altnazis gibt es aufgrund des Alters kaum mehr, und wenn doch, dann sind sie sicher jenseits der 90.

  16. Einer der (geistig) primitivsten Artikel, die ich je in FAZ.net gelesen habe
    Nun ja, in 1 Woche ist Wahl in Sachsen. Da sind alle (auch die letzten Mittel) recht, den Wahlkampf noch beeinflussen zu wollen. Das Schöne an diesem Artikel ist: er erreicht genau das Gegenteil des Erwünschten.

  17. Werbung für die AfD, a wengerl sublim halt
    Anders ist dieser Artikel nicht zu verstehen, was ihn auch in allerheiligste Kriterien der sgenannten demokratischen Meinungs- und Gesinnungsfreiheit katapultiert.

    Zwischen den Zeilen stand ja immer schon das Elitäre, fast wie bei Oscar Wilde oder (ein wenig profaner, aber lustiger) P.G. Wodehouse und seiner viktorianisch-edwardianischen Welt; für mich kein Grund, Don Alphonso nicht mehr zu lesen, im Gegenteil. Nostalgiker, verkappter Liberaler, Maulwurf oder Drohne — was wäre die Landwirtschaft ohne Umrührer der Scholle oder Schwängerer der Bienen und selbige wiederum der uns alle nährenden Blüten?

    Grüne und Rote verurteilen derlei Naturgegebenheiten als reaktionär und kapitalistisch.

    Ich hege die Vermutung, dass Grüne und Rote am und um den Tegernsee ziemlich seltene Vögel sind — um so seltener, als auch dort die Vogelschredder an Volumen so zunehmen wie die Stromrechnungen der wohlmeinenden Erretter des Weltklimas. Das sein unveränderliches Ding macht, nicht anders als die Landlust-Abonnenten rund um den Tegernsee.

  18. Satire mit "Geschmäckle"
    Eine schöne Humoreske ist da wieder mal Ihrer Feder entflossen, lieber Don Alphonso, wenngleich ich etwas Wasser in die Tinte gießen möchte, denn – was eigentlich eine Eigenheit einer Satire sein sollte, die Übertreibung – findet in Ihrem Elaborat viele neue Freunde und zeugt gleichwie die menschliche Art einige Gedankenkinder, die doch einiger – nett gemeinter – Kritik bedürfen.
    Sicher finden sich unter Politikern Menschen, die sich einst dem freien Unternehmertum widmeten und denen die böse Welt übel mitspielte, sodass diese sich jetzt dem gesellschaftlichen Stand der Bankrotteure zugesellt haben. Das ist nichts unanständiges, aber die von Ihnen geforderte „Lex Petry“ sollte aus Gründen des „ich war zuerst Bankrotteur“ lieber in „Lex Lindner“ umbenannt werden. (Wer näheres wissen möchte, gebe auf „Wikipedia“ mal den Namen des derzeitigen FDP-Vorsitzenden „Christian Lindner“ ein, dann wird man über dessen „Karriere“ mit Millionenfiasko für unsere liebe Staatskasse aufgeklärt). Wie geschrieben, das ist nicht schlimm, kommt in den besten Parteien vor, aber man sollte der Fairness halber nicht so tun, als ob die Vorgabe von wirtschaftlichem Sachverstand gepaart mit Versagertum nur in der AfD zu finden wäre. Und der Bundesvorsitzende der AfD macht auf mich den bei weitem kompetentesten wirtschaftspolitischen Eindruck, was er ja immerhin mit einem Professorentitel untermauern kann. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Natürlich – und da gebe ich Ihnen vollkommen Recht – sollte in einem so schönen Land wie dem unsrigen jede Frau, bzw. Eheleute oder anderswie Liierte das Recht behalten, so viele Kinder in die Welt zu setzen, wie sie mögen, bzw. ernähren und aufziehen können. Als besonders schön und anschaulich ist Ihre Kostenkalkulation lobend hervorzuheben, der man sich gerne anschließen möchte. Jedoch – und das schreibe ich mit vollem Ernst – besteht Deutschland nicht nur aus bayuvarischen Landen mit Tegernsee-Idylle. Das wir seit nunmehr 25 Jahren ein gemeinsames Staatswesen mit der ehemaligen Ost- oder Sowjetzone bilden, dürfte Ihnen nicht entgangen sein. Das Sie qua Geburt ein eher distanziertes Verhältnis zum Preußentum haben könnten, habe ich Ihnen schon positiv angerechnet. Aber dennoch drängt es mich, Ihnen zu schreiben, dass der untergründig wabernde Duktus einer zwiegespaltenen Republik inzwischen nicht mehr zeitgemäß ist, auch wenn man das in Ihrem Dorf vielleicht noch für ein fundamental wichtiges Thema hält. Jedoch hat unser gemeinsames Land große Nachwuchsprobleme. In Gebieten, wo es nicht ganz so gemütlich ist, z.B. im Ruhrgebiet, empfiehlt es sich für Grundschüler stammdeutscher Herkunft, bereits vor der Einschulung einen Türkisch-Kurs zu machen. Die Mitschüler sind dort nämlich zu über 80 % Türkische Muttersprachler und auch die Lehrer haben schon fleißig Türkisch gelernt, damit sie überhaupt verstanden werden. Grundsätzlich begrüße ich die frühe Weiterbildung in Fremdsprachen schon im frühem Kindesalter, aber die VHS-Kurse müssen bitte noch in Ihre Kalkulation einfließen. Und auch die regierende Parteiendiktatur wünscht sich mehr Kinder im Land, sonst würde kaum der vehemente Ausbau der Kindertagesstätten betrieben werden, oder denken Sie nur an das – gerade von der Bayerischen Regierung – erkämpfte (Kinder- und) Betreuungsgeld. Aber jetzt soll es auch mal genug sein, aber es bleibt immer ein leichter schaler Nachgeschmack, wenn man besonders eine Partei für einen (zugegeben fragwürdigen) Vorschlag in eine Haftung nimmt, der sicher gut gemeint war und – denkt man ihn konsequent zu Ende – so eigentlich von allen Bürgern nur unterstützt werden kann, außer man wird mit der Peitsche zum Weibe geführt. Aber das ist ein anderes Thema…

  19. Wieso die Kinder nicht für sich arbeiten lassen?
    Da reichen aber drei Kinder nicht aus und man muss das Verbot der Kinderarbeit überdenken. Die Enkel sorgen dann für die eigene Rente und Pflege. Funktioniert doch prima in Afrika. Wer sagt denn, dass Kinder in Luxus gebettet werden müssen?! Kinder können Luxus auch erst ermöglichen, nur müssen die Gesetze dafür ein wenig abgeändert werden, und dafür braucht es neue Normen. Da ist die Idee mit drei Kindern doch ein sanfter Einstieg, um schon mal die Grundlage zu schaffen.

    Beste Grüße

  20. Hier ist jemand geschockt darueber, dass eine neue Partei fuer ein traditionelles Familienbild wirbt
    Lieber Don, getroffener Hund bellt! Doch es kommt noch schlimmer fuer Sie: dieses traditionelle Familienbild ist – noch immer – gelebte Wirklichkeit in Deutschland! Klar, wenn man sich nur aus Medien – z.B. dem staatlichen Verbloedungs-TV – informiert und nur in angesagten Kreisen bewegt, bekommt man davon nicht viel mit. Keine der etablierten Parteien vertritt ernsthaft Interessen der Familien, ausser in Sonntagsreden. Nun kommte eine neue Partei und nimmt sich dies vor – eine Sensation, jahrzehntelang erwartet, und in diesem Land nicht mehr fuer morglich gehalten! Ich hoffe, die AfD bekommt viele Wahlstimmen!

  21. Ziemlich billige Polemik
    Es ist überhaupt gar nichts dagegen einzuwenden in Deutschland einmal eine „Willkommenskultur“ für EIGENE Kinder zu initiieren. Es lässt sich durchaus auch mit der von mir sehr geschätzten gesellschaftlichen Liberalität vereinbaren, Menschen zu motivieren eine Familie zu gründen.
    Warum denn nicht? Was ist daran schlecht?

  22. @ Der Tiger 22.08.2014, 17:55 Uhr
    Wenn es wirklich darum ginge, die Leser zum kommentieren zu animieren, dann sollte man nicht so viel zensieren (bitte entschuldigen Sie die Verwendung des Begriffs „zensieren“ aber leider fällt mir kein Begriff ein, der das hier Passierende besser beschreibt). Und wenn man sich die veröffentlichten Kommentare anschaut, ist klar in welche Richtung zensiert wird. Und damit ist auch klar welches die eigentlichen Ziele dieses Kommentars sind – der Kommentar reiht sich damit ein in all die anderen FAZ-Artikel über die AfD.

  23. titellos
    was ist ein honk oder nichthonk?

    • Honk
      Hauptschüler ohne nennenswerte Kenntnisse.

    • Honk = Hoot?
      Hauptschüler ohne nennenswerter Kenntnis. Sagt meine Tochter. Wobei mir trotz des offensichtlichen Ursprung aus dem amerikanischen Englisch die Verbindung nicht ganz klar wird.

      honk = The sound you should make when you squeeze one or both of a chick’s breasts, preferably while in public. „Hey baby, come here for a second… honk!“

      Honky (also spelled honkie or sometimes honkey) is mainly an exonym for white people, predominantly heard in the United States.

    • Honk leitet sich von Hupen ab. Also recht begrenzte Kommunikation.

  24. ROFL, ich kringel mich grade vor Lachen
    Der Gottseibeiuns und ein klitzekleines Tröpfchen Weihwasser….

  25. Jeder CSUler
    Jeder eingefleischte CSUler (und Beamter) hat mind. 3 Kinder zu haben. Pflicht !
    Dem Führ…. ein Kind schenken.
    Seehofer ist Vorbild.

  26. Vergleich deutscher und türkischer Familien
    Bei türkischen Familien sind drei Knider völlig normal, ebenso bei libanesischen oder arabiischen -und die Familienoberhäupter sind im Durchschnitt sicher keine Spitzenverdiener.
    Das es am Geld liegt halte ich für nicht zutreffend -eher das Gegenteil, Geld macht dekadent und kinderarm. Es sind andere Dinge, die sogenannte „Freiheit“ zum Beispiell; zu sagen, daß man nach Abi und Studium sich erst mal was Materielles gönnen möchte, und wenn die Frau erst mal 38 ist ist’s eh schon fast zu spät.

    • Vergleich
      Bei den jungen Türken der 3. Generation bzw. den Deutschen mit türkischen Wurzeln sind drei Kinder aber auch nicht mehr so normal. Die haben sich sehr der Umgebung angepasst.

  27. Natürlich kann man intellektuell abgehoben so argumentieren Sie Senior Don Alphonso!
    Ich hätte gern ein paar Kinder mehr im Land, von Eltern wie Lucke oder Petry. Ich denke Frau Petry gibt einen längst fälligen Denkanstoß. Uns fehlen schlicht nicht nur Kinder, uns fehlen vielmehr Kinder aus Familien, die ihren eigenen Beitrag zur Erziehung und vor allen Dingen zur Nestwärme leisten. Die Familie ist immer noch die Urzelle einer jeden Gesellschaft. Das kann auch für Patchwork-Familien gelten – aber es bleibt dabei. Statistisch gesehen braucht nur jede Familie 2,1 Kinder. Das weiß natürlich eine Frau, wie Dr. Petry auch. Aber dann hätten Sie sich sätzelang über die 0,1 Kinder lustig machen können. Ich wohne in der rheinisch liberalen aber sehr akademisierten Stadt Bonn. Wer bekommt hier noch Kinder? Man braucht nur nach Bad Godesberg zu schauen. Die alte rheinische Bürgerlichkeit ist durch arabische Elemente ersetzt. Frauen huschen in Ihren Burkas erst am Abend heraus. Integration Null, dafür aber 3 oder 4 Kinder. Nun extrapoliert man das mal über 3 Generationen und bleibt bei dem jetzigen Integrationsgrad. Dann gibst es hier Ghettos. Da hätte ich schon ein paar Kinder mehr, die ihre Lehrerin noch verstehen und sie nicht der Sünde bezichtigen, weil diese Hosen aber keinen Schleier trägt. Bonn eine von den Städten in Deutschland, die immer , d.h. seit über 2000 Jahren, von Fremden „aufgemischt“ wurde. Nach Zuckmeier ist dieser genetische Pool die Grundlage für den sog. rheinischen Adel. Aber was jetzt abgeht, führt ja beim besten Willen nicht zu dieser Mischung. Dann hätte ich wenigstens gern noch ein paar christlich zu erziehende Kinder dazu. Gesellschaftlich tun wir uns auf Dauer damit leichter. Und was die Abtreibung anbetrifft, wir sollten ruhig noch einmal darüber nachdenken. Ziemlich mutig von Frau Petry, dies in den Wahlkampf einzubringen! Ich teile diese Ansicht nur zur Hälfte – aber ich verurteile sie auch nicht! Vielleicht sollten wir das eine oder andere Tabu mal wieder ansprechen!

    • Ich finde die Argumentation überhaupt nicht intellektuell, sie ist im Gegenteil kaum klüger als die AfD. Ich werde doch nicht mein Hirn mit diesen Leuten anstrengen! Für die AfD muss das Rückenmark reichen.

    • Da werde ich doch...
      …auch mal polemisch. Durchschnittlich benutzt der Mensch nur 10% seines Gehirns. Danke, dass sie bewiesen haben, dass es bei Nutzung im Promillebereich, wie jetzt bei Ihnen, schon fuer eine Veroeffentlichung in der FAZ reicht.

    • Ich liebe es, wenn AfD-Anhänger meine Theesen des Honktums bestätigen!

  28. hervorragender Schachzug
    .. meinen Kommentar zu veröffentlichen und damit seinen Inhalt ad absurdum führen zu wollen.

    Aber was ist mit all den anderen negativen Kommentaren, die – mutmasslich – nicht veröffentlicht wurden? Denn es ist statistisch sehr unwahrscheinlich, dass der Kommentar von von Frau Pohl, der ansonsten einzige eingereichte eindeutig negative Kommentar sein soll, obwohl er die mit Abstand meisten Leser-Empfehlungen bekam.

    Ich bin gespannt darauf, ob dieser Kommentar auch veröffentlicht wird

  29. "Finanzierung solcher Vorstellungen"
    Keine Sorge, das ist schon hinzukriegen. Man könnte es ja mal mit einer anständigen Vermögenssteuer auf Zweitwohnsitze am Tegernsee, Altstadtimmobilien und ähnliches probieren. Die AfD ist da sicher nicht die richtige Partei dafür, aber es gibt ja auch noch andere.

  30. Aha - Kinder sind also zu teuer
    Wenn das die Logik des Artikels ist, dann sind wir auf dem besten Wege ins Kalifat. Denn das Land wird den Kindern gehören. Und wer bekommt bei uns Kinder ? Die meisten Kinder bekommen die Bildungsfernen, denn die sind einkommensmäßig „endversorgt“ und können durch keine Erwerbstätigkeit der Welt mehr verdienen als Hartz IV. Außerdem finden viele Migranten, dass Deutschland ein wunderbarer Platz ist, um viele Kinder zu haben – jedenfalls besser als dort wo man geboren wurde. Allerdings haben Migranten, die etwas werden wollen auch relativ wenige Kinder. Da Freiheit und Demokratie ein Minimum an Aufgeklärtheit voraussetzen, wird es damit wohl bald sehr schlecht aussehen. Dann haben die Menschen, die in einem Kalifat die Lösung aller Probleme sehen, sehr bald die Mehrheit.
    Und das alles nur weil einige altgewordene 68er sich den Untergang des Abendlands wünschen und bereits alles dafür getan haben – besser gesagt, nichts getan haben. Westeuropa begeht demografischen Suizid und Don Alphonso findet das gut – weil Kinder anscheinend kein Glück, sondern ein reiner Kostenfaktor sind, der ein Leben auf großem Fuß finanziell behindert. Armer Hund, möchte man schreien – Du hast den Sinn des Lebens nicht begriffen.
    In der Tat ist es zutreffend, dass ein normal verdienendes Ehepaar mit zwei Kindern nicht einen Cent mehr hat als eine Familie, die auf Hartz IV lebt. Deshalb haben die meisten Deutschen nur noch ein Kind, denn man will ja auch mal verreisen und Auto fahren. Außerdem will man den Abstand zu denen, die nicht arbeiten aus Selbstwertgefühl erhalten.
    Daher mein Vorschlag: Das Kindergeld für das 2. und 3. Kind wird auf 900 Euro im Monat erhöht. Es wird auf Hartz IV angerechnet, so dass davon vor allem die Arbeitenden davon profitieren. Ich hatte diesen Vorschlag tatsächlich schon einmal bei der AfD-Veranstaltung Herrn Gauland unterbreitet – ist anscheinend vergessen worden.

  31. Ironie oder Ernst?
    Wenn ich hin und wieder, oder mittlerweile immer öfter derartige Pamphlets im Netz lese, frage ich mich ob das nun Satire an unserer Gesellschaftsentwicklung der letzten, sagen wir mal 30 Jahre ist oder wirklich ernst gemeint?!

    Falls letzteres zutrifft verliert der Autor für mich jegliche Kompetenz hinsichtlich der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Entwicklungen…

    Seltsamer Blog. Wahrscheinlich einfach „zu hoch“ für mich.

    • Es gibt wirklich bei uns Eltern, die so rechnen. Insofern ist es halbernst. Unernst wird es, wenn es um die AfD geht.

  32. Nun ja.
    Sehr geehrter Herr D. A.,

    ich nehme Ihre Wortbeiträge von Zeit zur Zeit zur Kenntnis; von Zeit zu Zeit sind sie lesenswert, unterhaltsam, regen zum Nachdenken an. Das Obenstehende allerdings – ja, wie soll man das ohne Verzicht auf eine ernsthafte Beleidigung kommentieren?

    Am besten gar nicht. Trotz Ihres unbescheidenen Wohlstands werden Sie die Früchte Ihrer Infantilität wohl noch in Gänze genießen dürfen.

    Gehaben Sie sich wohl!

  33. Werter Don Alphonso, bei so viel Ironie frage ich mich,...
    …wie ich es als Arbeiterkind geschafft ohne H-4 und nur mit sehr viel Arbeit 4 Kinder großzuziehen und zu ernähren, Ihnen Privatschule und Privatkindergarten ermöglicht zu haben, dann sozusagen nebenbei noch ein Haus gebaut habe und nunmehr als kleiner 1-Mann-Betrieb (selbständig) auch noch zu 100% für meine spätere Rente vorgesorgt habe? Aber vielleicht gehöre ich mit 54 Lenzen schon zu einer aussterbenden Spezies, für die eine intakte Familie als Lebensfundament, Zusammenhalt und Motivation noch eine hehre Bedeutung hat? Vielleicht empfand ich auch meine Kindheit mit zwei Geschwistern als sehr behütet, auch wenn mein alter Herr wenig Zeit für uns Kinder hatte? Wir Geschwister sind noch heute – einschließlich altem Vater – noch gegenseitig füreinander da, wenn es akut ist. Meine Geschwister und meine Eltern waren in meinem bisherigen Leben die Letzten, die mich jemals im Stich gelassen hätten. Und genau so werde ich wiederum mit meinen Kindern verfahren. Schade, dass viele junge Menschen diese alten und positiven Werte gar nicht mehr kennenlernen: Familie, Heimat, Elternhaus! Was derzeit in D abläuft bezüglich Scheidungen und Trennungen und die damit verbundenen Selbstverwirklichungstendenzen, sowie die abnehmende Kinderverantwortung, kann einem nur kalte Schauer über den Rücken jagen, kurz Beliebigkeit! Nach der Erfüllung meines Plansolles (3 plus X), kann ich nun beruhigt AfD wählen ;-)

    • Nein, im Ernst, natürlich kann man Kinder grossziehen und es muss nicht auf unserem Niveau sein, das ich im Übrigen auch ablehne. Ich denke auch, dass man etwas an den Rahmenbedingugen tun muss, etwa Armutsfalle Scheidung, und darauf einwirken, dass das Thema Kinderkriegen auch mit der nötigen Verantwortung betrieben wird. Das ist ein Riesenkomplex, aber worum es mir hier ging, war einzig und allein dem dummen Pauschalismus dieser Frau pauschal eine Absage zu erteilen.

      Ansonsten schreibe ich ja auch viel über dieses Thema und habe dazu eine dezidierte Meinung – aber hier geht es eigentlich mehr um die Frage, was für Leute da in dieser Partei sind.

  34. Einfach nur widerlich!
    Das sowas auf FAZ online erscheinen darf… einfach nur unwürdig. Wer eine demokratische Partei in die Nähe von islamistischen Terroristen und ihr Kalifat rückt – auch wenn es satirisch gemeint ist – sollte sich schämen.. Unfassbar! Sie sollten mir im echten Leben nicht über den Weg laufen!

    • Und wenn ich das doch tue – was passiert dann? Führen Sie einen Regentanz auf, rufen Sie eine freie Kameradschaft oder haben Sie einfach nur Angst, dass ich Sie auslache?

    • Drohungsandeutungen hat's ja sicher schon öfter gegeben, wie z. B. hier: youtube.com/
      watch?v=EvjfnuF6hxY . Solche Leute haben wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank! DAS ist widerlich!

  35. Titel eingeben
    @Paul Mueller – Mein Argument gegen direkte Demokratie ist sehr einfach: Als ich zwei (nur zwei!) kleine Kinder hatte und gleichzeitig einen schwierigen Job, hätte ich nie die notwendige Zeit gehabt, den Ansprüchen einer direkten Demokratie zu genügen.
    .
    Als ich etwas älter wurde und theoretisch mehr Zeit hatte, habe ich gelernt zu delegieren.

  36. Note für Propaganda 1+!
    Lieber Don ich könnte ihnen eine gut bezahlte Stelle in Nordkorea vermitteln!Melden sie sich!
    D.S.
    Stalin Allee 68
    10001 Berlin

    • Ich glaube, aus solchen Kommentaren mache ich noch einen Extrabeitrag. Damit jeder merkt, was das für Parteigänger sind.

    • Titel eingeben
      Ja, bitte.
      Früher haben solche Leute – in eins mit der Springerpresse – „Geh‘ doch rüber!“ gebrüllt.

  37. Freiheit ist, wenn's so gemacht wird, wie wir das wollen!
    Man konnte es ahnen. Die Freiheit wolle man den Deutschen zurückgeben, kämpfen gegen jede Art staatlicher Bevormundung. Und ehe man sich’s versieht, stehen sie bei einem im Schlafzimmer, mit dem Strafgesetzbuch in der Hand. Frau Petry möchte nicht die Freiheit bringen, sondern mehr Strafbarkeit. Gegen solche Bestrebungen hilft nur „klare Kante“: Wie ich mein Leben gestalte, ob ich Kinder zeuge, und wenn ja, wie viele, das entscheide ich, und ich überlege mir sehr genau, was ich mir leisten kann, aus eigener Kraft wohlgemerkt, ohne staatliche Päppelei, in welcher Form auch immer.

    • Naja, man muss solchen Leuten halt mal klar aufzeigen, wo die Grenze erreicht ist. Pöbelherrschaft gab es hier schon mal und das war kein Vergnügen, und das muss man auch mal sagen dürfen, ohne denen auch nur das Gefühl zu vermiteln, dass sie was anderes wären.

  38. Titel eingeben
    ..leider komplett unter Ihrem Niveau! Bei der Gelegenheit wann haben Sie das letzte Mal ihre vorzüglichen Kenntnisse über das Thema Kindererziehung in den neuen Bundesländern vor Ort aufgefrischt?

    • Was wissen Sie schon über mein Niveau?

    • Titel eingeben
      Sie haben recht, Ihre bisher veröffentlichten Beiträge als Referenz heran zuziehen ist nicht unbedingt fair.
      Andererseits wenn Ihnen eine Entwicklung (wie auch immer) freigestellt ist, gilt das sicher auch für Frau Petry – also verdienen Sie beide einen gewissen Spielraum und Vertrauensvorschuss.

      Im übrigen bezogen auf Ihre Aussage zu „Lex Petry“, Unternehmer kommt auch von “ Unternehmen“, das schließt halt die Möglichkeit des Scheiterns mit ein und sollte daher nicht per Definition verwerflich sein.

    • Ich war in der New Economy und sehe das anders. Von mir aus können solche Leute gern weiter gründen, aber die Politik als Fallback-Lösung sollte man ihnen nicht erlauben, egal von welcher Partei sie sein mögen.

  39. Hallo Don,
    wenn du das Rückenmark für (gegen?) die AfD einsetzt, sind das aber mehr Nerven als für (gegen) die anderen zusammen.
    Ich denke das Raucherbein im Falle der schmidtchen SPD oder das Hohlkreuz im Falle der CDU sind da deutlich unempfindlicher, meinst Du nicht?

    • Der letzte Beitrag im gleichen Blog (ist auch verlinkt) war eine nicht minder bitterw Satire über die CSU. Hier kriegt jeder, was er braucht, nur sind die Anhänger der AfD in einem besonderen Masse betriebsblind und jaulen extralaut.

  40. Dr.
    … Dieser Text ist mit großem Abstand das übelste, was ich seit langem in einer Zeitung gelesen habe.
    Paßt von der Geisteshaltung eher zum Völkischen Beobachter als zur FAZ.

  41. Ach, wenn doch...
    … die AfD mir ein bisschen von ihrem Gold abgäbe, ich bekäme glatt noch zwei Kinder.

    Aber, der liebe Don hat leider Recht, Kinder kosten einen Haufen Geld. Hab gerade erst Geschenke gekauft, gebraucht! Oh, mein armes Portmonee (oder wie auch immer das neuerdings geschrieben wird).

    So wird es wohl bei den 2,0 bleiben.

    • Naja, mit dem Selbstbereichern hat es bei den Protestparteien ja immer noch am Bsten funktioniert. Der einzige Bereich, wo sie zu de Etablierten der FDP Anschluss gefunden haben.

  42. Wie üblich im Süden keine Ahnung vom Leben und der Republik. Die Frau ist doch harmlos, aber
    der Mann nicht. Der ist doch ein trojanisches Pferd staatsfinanzierter Lust und Freude. Vier Kinder, und alle sicher mit Hilfe ausdauernder Körperbetätigung, Schweiß und enger Nähe zustandegekommen. Und das sollen jetzt alle anderen auch mal probieren – besser als Fahrrad.

    Und Frau Ulrike Guérot schrieb heute erst in einem beachtenswerten Artikel, dass inzwischen 30% der US-Amerikaner an „intelligent design“ glaubten – „der Mensch ist zu intelligent ausgedacht, um bloße Evolution zu sein“ – soweit wird es ja immerhin in Sachsen nicht kommen – wenn man Afd wählt?

    Und ganz von Norden näherten sich bereits die Radikal-Evangelen – Stichwort „Torchbearer in Schweden“ – und diese „Fackelträger“ machten eher genausoviel Kompromisse mit Ungläubigen oder Kinderlosen wie Jesuiten?

    Dem Text fehlte ansonsten vielleicht ein wenig „Weite“ – so ähnlich, wie wenn ein Krabbelkäfer über die Abgründe und Tiefen des Vogelflugs räsnonierte – die Leserschaft bemängelte das zu Recht?

    • Ich kann gerne noch mal nachlegen, aber hier ging es nicht um Weite, sondern um die Frau an der Spitze einer Liste, die mit solchen knallrechten Rülpsern ins Parlament will.

  43. Jenseits der AfD (Geht der Kommentarblog nicht, oder bin ich auch nur ein IT-Honk?)
    ch war vor einer Woche auf Deutschlandbesuch und mit zwei Polizisten in einem schönen ostfälischen Revier auf der Jagd. Abgesehen davon, dass ich einen braven Sechserbock geschossen habe (Hochblattschuss am Anschuss gebannt), wurde nach kurzen Momenten der politischen Diskussion nun auch mir als Mumbaikar klar, wer die AfD wählt. Einer der Herren hatte fünf Kinder. Womit ich beim eigentlichen Problem wäre. All die schönen Einstellungen, die ich an dieser Stelle mal als Linksliberalismus subsumiere, haben ein Grundproblem, die mangelhafte Generativität seiner Vertreter und Profiteure. In den meisten linksliberal-(und merkwürdigerweise)kapitalistischen Ländern sind die Geburtenraten inzwischen unter das Erhaltungsniveau gefallen, und man findet die niedrigsten Raten gerade in den Bevölkerungsschichten, die am meisten in die linksliberal-kapitalistische Wirtschaft integriert sind und von ihr profitieren. Die Sanftmütigen und Armen, die Fanatischen und Religiösen könnten so eines Tages die Erde erben, weil sie größere Familien und mehr Nachkommen haben. Ich sage nicht, dass dies unbedingt eine gute Sache ist. Nur wird es wahrscheinlich geschehen. Insofern ist dann der Vergleich zwischen AfD und Kalifat vielleicht doch nicht ganz sinnlos. Und nur insofern bin ich auf Ihrer Seite, lieber Don. Denn auch ich hätte gern mehr biodeutsche Kinder. Aber gerade nicht durch staatliche Massnahmen induziert.

  44. Dieser Beitrag war längst überfällig.
    Dieser Beitrag war längst überfällig. Einfach traurig, was AfD-Trolle aus der wunderschönen Meinungsfreiheit im Internet machen. Als wären die Worte des reinen und sündenfreien Heiligen Bernd Lucke unfehlbar auf alle Tage und sein asketisches, ökonomisch-rationales wie fundamentalchristliches Weltbild erstrebenswert für alle Lebewesen in diesem Land. Wenn mich und andere liberal denkende Menschen abstößt bedeutet das nicht, dass ich niemandem so sichere wie heimatverbundene Verhältnisse gönnen würde, sondern das ich gefälligst selbst herausfinden will und kann, was meine Ziele und Werte im Leben sein sollen. Auf dieses Recht pfeift die AfD mit ihren xenophoben, spießbürgerlichen und unendlich dummen und menschenverachtenden Parolen, die sie als „Sachverstand“ und vollkommen rational ausgibt. Die AfD verkündet mir ein Wertegefängnis und deshalb werde ich sie niemals wählen, ganz gleich wie schlecht ich mich jemals durch andere Parteien vertreten fühlen sollte.

  45. Ossihass
    Ja, mit dem Ossi/Ostenhass im Artikel respektive den Kommentaren („Zonenkröte“) verhält es sich ein wenig wie mit der AfD – Der Leithammel kann das alles noch sehr eloquent verpacken, an der Basis respektive in den Kommentaren zeigt sich der souveräne Kulturbayer auch nicht viel komplexer als der Plattenbewohner in Dresden.

    • Es ist nicht meine Schuld, dass die AfD in Sachsen ein derartig knallrechtes Profil schärft, dass ich Probleme habe, da noch gross Unterschiede zur NPD zu finden. Das war nicht immer so, aber jetzt ist das die gleiche Masche wie SVP oder FPÖ.

    • Lieber Don
      Wenn die AfD ein knallrechtes Profil hätte, müsste diese doch in gleichem Maße von der FAZ unterstützt werden, wie die rechten Horden in der Ukraine. Letztere bekamen seit 6 Monaten pro Tag 5 verherrlichende Artikel von der FAZ. Warum dieses Ungleichgewicht lieber Don? War ihr Artikel doch eher Ironie … äh Sarkasmus? Oder steht ihr Rückenmark über der Summe der Eiweißspeicher der Kollegen? (Treffer, versenkt?) ;-)

    • Ich habe mit den Ukraineberichten nichts zu tun, insofern kann ich mich dazu nicht äussern. Ich weiss nur, dass die Ukraine nicht am Tegernsee liegt, sondern irgenwo nahe Sachsen und Österreicn.

  46. was ist das denn?
    sind Sie noch die FAZ? Nein?
    Schade, früher war die FAZ eine respektable Zeitung.
    Viel Spaß weiter mit Don Alphonso! Das ist Ihr neues Niveau.

  47. Abtreibung
    Dafür haben unsere Mütter und Großmütter in den 70er Jahren nicht ihre Büstenhalter verbrannt, dass jetzt so eine Provinzmuttchen daher kommt und die Frauenrechte wieder beschneiden will. Auf der einen Seite hat sie viel von der DDR-Familienförderung im Wahlprogramm, auf der anderen Seite vergisst sie, dass das Abtreibungsrecht in der Bundesrepublik ein Ergebnis des Einigungsvertrages ist. Da wurde 1995 DDR-Recht (straffreie Abtreibung in den ersten drei Monaten) in Bundesrecht übernommen, allerdings mit der Einschränkung der Beratung. Es stellt sich auch die Frage, wie und wer die Familien mit drei Kindern finanzieren soll. Laut Europawahlprogramm ist die AfD gegen Mindestlöhne und will die Verantwortung dem Staat (sprich dem Steuerzahler) aufbürden. Auch frage ich mich wie Eltern, die beide berufstätig sind (sein müssen!) sich angemessen um ihre Kinder kümmern können. Mit anderen Worten, die Einlassungen von Petry sind wieder einmal nichts anderes als populisisches Gedöns, mit denen sie wahrscheinlich die evanglikalen Christen aus dem Erzgebirge an die Wahlurne locken will.

    • Naja, die AfD hat nach dem Wegbrechen es Euro-Themas jetzt halt den Lebensschutz als Thema entdeckt. Da ist ein starker Flügel, und der Parteichef lässt die freudig gewähren.

    • Ach, das Euro-Thema ist weggebrochen?
      Das waere mir neu! Seien Sie versichert, dieser Wahnsinn auf unsere Kosten – und, um beim Thema zu bleiben, auf Kosten unserer Kinder und Kindeskinder – wird uns noch ein Weilchen erhalten bleiben!

  48. jetzt überleg doch mal selber :
    wenn ihr Nichthonks euch nicht mehr vermehren wollt, dann wird es irgendwann nur noch Honks geben …..

    • Wer sagt denn, dass Honks ausgerechnet wieder Honks züchten? Vermutlich sind sie sogar dafür zu honkig.

    • Honks
      Werter Don, es gibt genügend Untersuchungen, die das Problem von „Unterschichtkindern“ zeigen: den wenigsten gelingt es, ihre „Schicht“ zu verlassen, weil sie durch ihre Eltern und Umgebung kaum Unterstützung erfahren. Gleiche Startbedingungen gibt es eben nicht. In der menschlichen Gesellschaft wird das evolutionäre Prinzip des „Überlebens der Besten“ künstlich in seine Schranken gewiesen. Nicht die, die am besten für den Job geeignet wären, sondern die, die die besten Verbindungen haben kommen ans Ruder.

  49. Vier Kinder
    als Vorgabe für die „normale, deutsche Familie“ hätte die Spitzenkandidatin der „AfD“ Sachsen nicht offen fordern können. Noch nicht. Das war schließlich die von Göbbels propagierte „nationalsozialistische Normfamilie“. Da will man sich als „AfD“ voerst noch ein wenig abgrenzen, propagandistisch.

  50. Kalifat
    Es ist eigentlich nicht witzig die Forderung nach drei Kindern mit dem Kalifat zu vergleichen. Wenn die deutsche Geburtenrate weiter so gering bleibt sind wir schneller im Kalifat als wir glauben.So drei Generationen rund:-) Und nachdem der Don ja kinderlos bleibt wird es auch keinen mehr geben, der dann dagegen anschreiben könnte.

    • Also, inzwischen ist es ja so, dass die Älteren heftig nachziehen (also meine Generation Ü35) und Kinder eh wieder schick werden. Ich habe also so meine Probleme, das mit dem Aussterben zu sehen. Was aber gar nicht geht ist, anderen Leuten a la Mutterkreuz ins Leben zu pfuschen. Sowas machen gemeinhin nur totalitäre Systeme.

    • Die Gefahr, dass ein Mutterkreuz eingeführt wird
      ist ungefähr so groß wie die Rückkehr Deutschlands zur Monarchie. Aber möglicherweise fehlt Ihnen die Erfahrung das Glück einer Mutter mit zu erleben, die gerade ein Kind geboren hat.

    • Titel eingeben
      Lieber Don, Ziel erreicht: Getroffene Hunde bellen! Ich kann Ihren Beitrag zu 100% bestätigen, obwohl ich 2 Kinder in die Welt gesetzt habe…
      Lassen Sie sich nicht beirren: Was gesagt werden muss, muss gesagt werden!
      Grüße vom Ortasee

    • In meinem Umfeld hieß es immer...
      …“Menschen mit Migrationshintergrund und der Klüngel sterben nicht aus“. Das ist eine der wenigen wunderbaren Gemeinsamkeiten. In beiden Milieus wird die Vorgabe der AfD meist sogar übertroffen. Und so müssen sich weder die Sozialämter in diesem Land noch die Privatschulen oder der Adel auf dem Radel zukünftig Sorgen um zu geringe Auslastung machen.

    • Neid auf die Kinderlosen
      Don, an den gereizten Reaktionen sehen Sie ja, dass Sie getroffen haben. Und zwar den Neid der Kindsgenervten auf die Kinderlosen. Die einzige verbliebene Legende in Deutschland ist die von der glücklichen Familie. Einst gepriesen von herrschsüchtigen Männern, die Familien gründeten um wenigstens in den eigenen vier Wänden ein Reich zu gründen, in dem sie andere beherrschen können.

      Heute flüchten intelligente Mütter möglichst schnell zurück in den Beruf (manche gründen sogar Unternehmen, und manche fährt es vor die Wand, kaum dass die Staatsknete versiegt). Die Väter machen abends gerne länger, wenn die lieben Kleinen quengelig sind.

    • "...a la Mutterkreuz ins Leben zu pfuschen..."
      Täglich sich vorpredigen lassen das Wachstum und Reichtum lediglich in finanzieller Hinsicht bereichernd sein sollen – das ist ins Leben pfuschen. Sich schreiben ja selbst, das die meisten Verirrten kurz vor ultimo aufwachen und den wahren Wert des Lebens sehr spät erkennen. Mit allen bekannten Nebenwirkungen: Für einige zu spät. Andere bekommen behinderte Kinder.
      Menschen und deren Lebensziele manipulieren und für den Reichtum einiger weniger ausbeuten – Sowas machen gemeinhin nur totalitäre Systeme.

    • der letzte
      satz triffts voll.

    • Die Nachzügler
      Bei den Ü35 reicht es in der Regel aber nur zu einem Kinder, vielleicht noch zwei. Das reicht im Schnitt nicht mal, um die Bevölkerungsanzahl stabil zu halten.

  51. AfD = ironiebefreite Zone Deutschlands
    Huiii, mit Ironie über die Alternative für Deutschland (immer brav ausschreiben!)schreiben, mein lieber Don, da haben sie ja was angerichtet. Geht gar nicht, ist wie Autobahn.
    Denn die „Wahrheit“ ist mit Ihnen und ihrem Parteivolk und jeder, der es wagt die Bigotterie ihrer Botschaften und ihres Personals aufzuzeigen, wird mit lebenslanger Mitgliedschaft bestraft. Ist immerhin billiger als der monatliche Kabarett Besuch. Jetzt aber noch tüchtig das Mitgliedsvokabular lernen und in allen sozialen Medien posten: gleichgeschaltete Medien, EUdSSR, Altparteien, Einschleusung eines U-Boot, Genderwahnsinn, Pornoisierung unserer Kinder,…
    Und zack, schon sitzen Sie demnächst in einem Parlament. Clever nicht!

  52. Wer über Demographien jammert
    Wer über Demographieentwicklungen jammert und gleichzeitig den Teufel an die Wand malt wenn die Bevölkerungszahl sinkt, sollte sich mit dem Thema inwieweit man als normale deutsche Familie noch mit drei Kindern gut leben kann ernsthaft auseinandersetzen. Das Thema ist gesellschaftlich zu wichtig um da hauptsächlich mit Spott dran zu gehen. Verhältnisse in denen man in einer Familie mit drei Kindern gut leben kann, sind übrigens auch die Verhältnisse die echte Fachkräfte anzieht.

  53. Das Weltbild der AFDler Unsere Gegenwart
    Es sollte nicht erlaubt sein, im Zustande der Verliebtheit einen Entschluß über sein Leben zu fassen und einer heftigen Grille wegen den Charakter seiner Gesellschaft ein für allemal festzusetzen: man sollte die Schwüre der Liebenden öffentlich für ungültig erklären und ihnen die Ehe verweigern: – und zwar, weil man die Ehe unsäglich wichtiger nehmen sollte! so daß sie in solchen Fällen, wo sie bisher zustande kam, für gewöhnlich gerade nicht zustande käme

    Nietzsche Morgenröthe 3 Buch 151 151. Hier sind neue Ideale zu erfinden

    Man sollte Partnerschaften wichtiger nehmen als das heutzutage üblich ist und in der guten alten Zeit üblich war.

    Zumal sich die Randbedingungen drastisch gewandelt haben. Alleine dadurch, dass die Frauen einen Beruf ausüben und damit unabhängig von ihrer Familie wurden. Der Lehrer, der Sekretär waren mal Berufe, die nur von Männer ausgeübt wurden. Zu Anfang ging es gar nicht um die Unabhängigkeit vom Mann, sondern von der Familie. War man unverheiratet oder schlimmer noch, verwitwet mit Kinder, lebte man bei den Eltern oder anderen Verwandten. Deshalb mußte auch Elisabeth von Ardenne schnell heirateten. Ihr Mutter war plötzlich junge Witwe mit vier unverheirateten Töchter geworden. Was blieb der Mutter anders übrig. sie mußte ihre Tochter gegen ihren Willen an einen beruflich vielversprechenden Mann zu verheiraten.

    Die Berufstätigkeit der Frauen veränderte das Verhältnis zwischen Männer und Frauen. Zunächst unfreiwillig. Zwei meiner Großtanten gehörten zu den ersten Lehreinnen. Sie blieben unverheiratet und kinderlos. Warum? Hätten sie geheiratet, hätten sie ihre Berufstätigkeit beenden müssen Das galt bis 1945 nicht nur für Lehrerinnen. Also blieb man Jungesellin bei ins hohe Alter. Man hatte zwar keinen Mann, aber eigenes Geld und eine eigene Wohnung.

    Ich denke, das es zu allen Zeiten Menschen gab, die ein befriedigendes Talent zur Partnerschaft haben und deshalb Partnerschaften erleben, in den Kinder heranwachsen oder der Kinderwunsch sehr stark, aber nicht immer erfüllt ist.

    Eigenartigerweise geht man davon aus, dass diese Talent zur Partnerschaft bei allen Menschen ausreichend vorhanden ist.
    Die Lebenserfahrung zeigt, dass das, wie in der guten alten Zeit, nicht bei allen Menschen der Fall ist. Es fehlt den meisten Menschen, die in Partnerschaften scheitern, an einer Grundfähigkeit, Konflikte rechtzeitig zu erkennen oder wenigstens auszuhalten und zu ertragen. Das ist nur eine der Fähigkeiten, die das Talent zur Partnerschaftt ausmachen.

    Man kann zwar nicht alles, aber doch vieles lernen und das nicht nur im Elternhaus.

    In der Schule lernt man es nicht, aber man könnte es einbinden

    Von der DDR kann man nur bedingt lernen. Was die Partnerschaften angeht, kann man nur lernen, wie man es besser nicht macht.

    In gewisser Weise glich das Leben in der DDR dem in der guten alten Zeit.

    Wenn man das Elternhaus verlassen wollte und nach dem Abschluß des Studiums oder der Berufsausbildung in die erste eigene Wohnung ziehen wollte, hatte man als Single ohne Kind schlechte Karten. Die meisten gebauten Wohnungen gab es für Verheiratete.

    Als heiratete man früh und viel zu oft den falschen Menschen. Man konnte die falsche Entscheidung zwar leicht wieder rückgängig machen. Die jungen Ehefrauen wurden aber sehr früh Mutter. Mit 20, 22. Meistens blieb es nicht bei einem Kind. Dann war man alleinerziehende junge Mutter mit mindestens einem Kind. Oft hielt man die Ehe durch, bis die Kinder das Elternhaus verliessen. Zu sagen hatte man sich nichts mehr, das sexuelle Leben von Mann und Frau fand außerhalb des ehelichen Bettes statt.

    Wirklich gute Partnerschaften, um die man die Menschen beneidet, habe ich selten kennengelernt. Günstigenfalls waren sie so lala, mehr nicht.

  54. Nä wat is der Don sensibel...
    Da verschwindet ein Beitrag so michnixdichnix, weil er das Echo nicht vertragen kann. Das Echo auf seine konstruierten Motive, seltsamen Zusammenhänge und abwegigen Unterstellungen. Geben ist seliger denn Nehmen!

    • Hier ist kein Beitrag verschwunden; es wäre prima, wenn Suie solche Unterstellungen bleiben lasse könnten.

      Ich glaube, wir haben jetzt so ziemlich den ganzen Irrsinn der AfD-VTler beisammen, oder?

    • Der Don hat allerbeste Gründe, keinen Beitrag verschwinden zu lassen.
      Soviel Selbstentblössung gekoppelt mit Leseschwäche und nackter Blödheit kann man ja gar nicht erfinden, wie hier ganz freiwillig aufschlägt. Und RM wäre nicht sensibel, sondern dumm, liesse er sich oder seinen Lesern diese Selbstentlarvung entgehen. Zugegeben – der Gedankengang ist für AfD Anhänger vermutlich zu kompliziert …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  55. Herrlich!!
    Herrlicher Text, mein Kompliment. Wobei das Beschreiben bayerischer Verhältnisse gern auch nicht so überzogen hätte sein dürfen. Nachdem jemand die Oberen der AfD darauf aufmerksam gemacht hat, dass der Spitzenkandidat Thüringens nur die „3-Kind-Familie“ als Ideal bezeichnet hat – und damit alle türkischen etc. Familien einlädt, eine neue politische Heimat in der AfD zu finden, hat Petry daraus gelernt und den kleinen Begleitsatz eingefügt. Womit bewiesen wäre, dass die AfD mehr und mehr zu den Puritanern Deutschlands verkommt! Selbstbestimmung der Frau? Nein, benötigt man nicht, die Züchtigung per Gürtel wird als Nächstes gefordert! Und Zwangsbefruchtung.

  56. Gender-Mainstreaming
    na wenigstens ist das Geschlecht beim Islam bestimmt und nicht gegenüber dem Köroper variabel und diametral dem entgengesatzt was von der Biologie vorgegeben ist wie bei der REIKI-Sekte

    http://reiki-direkt.de/rk.htm

    http://www.islam-verstehen.de/scharia-gebote-a-verbote/87-schwangerschaft-geburt-stillzeit/169-abtreibung.html

  57. Bezahltes AfD-Bashing?
    Verkrampft komische Vergleiche, Hauptsache irgendwie gegen die AfD. Und das so kurz vor dem Wahltermin in Sachsen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

  58. AfD wieder auf Kurs bringen
    http://youtu.be/8G8eK2YVLwY

  59. Die Partei, die Partei,...
    Im Freistaat Sachsen wird diesen Sonntag ein neuer Landtag gewählt, auch wenn das im Schreistaat selber, abgesehen von der Plakatierung, kaum auffällt und auch für Interessierte, eher kein Thema ist.
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    Warum? Weil, wie auch im Bund, die Parole heisst, weiter so. Es gibt da eine Regierungspartei, die seit 25 Jahren am Trog sitzt und die jetzt das Gesicht ihres Ministerpräsidenten klebt, versehen mit dem Claim: Unser Ministerpräsident. Nicht, dass dieser nichts zu versprechen hätte, wofür ist er Politiker. Wahlversprechen gibt es auch, dieser ehemals Sorbe, heute Sachse und derzeit Ministerpräsident will 1000 Polizisten und 1000 Lehrer, oder umgekehrt, neu einstellen.
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    Die Opposition, die vor 25 Jahren vom Trog vertrieben wurden, fordert neben allerhand Gutem und Schönen, das nicht immer in die sachliche Zuständigkeit des Landtags fällt, 1000 Polizisten und 1000 Lehrer, oder umgekehrt, neu einzustellen.
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    Was genau diese 1000 Lehrer unterrichten und was diese 1000 Polizisten schützen sollen, sagt weder die Regierungs- noch die Oppositionspartei. Es fragt auch keiner danach. Auch in diesem, wesentlichen, Punkt gibt es keinen Unterschied. Politik kann manchmal langweilig sein, aber so sind die Sachsen.
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    Dann gibt es noch welche. die auch an den Trog wollen.
    Die SPD, beispielsweise, deren internenes Ziel wohl ist, 5+x, denn daran, die 10% zu knacken, glaubt von denen keiner so richtig wirklich. Jedenfalls wäre das ein grosser Seig, Nieferlagen machen bescheiden und eigentlich, wer braucht eine Koalitionspartei, wenn er zwichen Regierung und Opposition wählen kann. Deswegen plakatiert die SPD Köpfe von Kandidaten und verweigert weitere Aussagen. Nicht ganz, man wolle künftig, Lehrer und Polizisten, oder umgekehrt, einstellen. Was soll man denn auch sagen, ausser, das was mahn nicht sagt: Dass man bereit ist zur Regierungsbeteiligung, und wenn nicht, zur Opposition.
    Die Grünen, die offizell an die 10% glauben und, na ja, so eigentlich kommt der Öko-Schmöko nicht so recht an. Alternative hätte es ja, aber das eigenlich saturierte Bildungsbürgertum im öffentlichen Dienst und in florierenden Unternehmen fehlt im Osten.
    Dafür gibts dort zu viele alte neue Nazis. Es ist geradezu erstaunlich, der eine oder andere erschrickt vielleicht, was alles eine personell und finanziell insolvente Partei plakatieren kann – gefühlt mehr Plakate als die Regierungs- oder die Oppositionspartei, die beide schon ganz schön hinlangen. Offenbar hat man uns nicht die ganze Wahrheit über die Volksgenossen gesagt. Es gibt da wohl ein Leben nach der Ära Apfel.
    Die FDP pfeift im Wald und plakatiert, Sachsen sei nicht Berlin. Worauf die Leipziger Szenezeitschrift Kreuzer antwortet, Leipzig ist das heimliche Berlin. Einverstanden, ich habe nichts dagegen, dass Herr Zastrow gewisse Segnuingen eines freien Marktes am eigenen Leibe erfährt.
    Bleiben noch diejenigen, die da so am Rand und im Trüben fischen. Die Piraten sind in bester Astrerix-Manier abgesoffen. Aber ist da nicht eine Nische, so für liberale, nationale und insgesamt unzufriedene Wähler, denen man noch einreden kann, sie seien der Mittelstand, und böse Menschen wollten ihnen ans Portemonnaie? Die Menschen und die Nische gibt es, und die AfD glaubt, sie könne die 5% knacken und so an den Trog kommen.
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    Man könnte es als Komödie auffassen, und verstehen, warum der mündige Wähler, wie die politische Klasse alle vier Jahre diejenigen nennt, die sie die restliche Zeit nicht um sich haben möchte, den Unterhaltungswert dieser Scharade für gering einstuft und sich lieber andersweo unterhalten lassen möchte, Fussball, private Fernsehsender, Grillen im Garten, es gibt ja genug. Weiter so.
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    Hinter der Komödie steht die Erkenntnis, dass auch die Anzahl der politikfähigen Bürger begrenzt ist. Da ist die Regierungspartei, die Oppositionspartei, zwei kleine Parteien, die alle machen seit Jahrzehnten ernsthaft Politik, mit dem dazu fähigen Personal.
    Der Rest muss sich mit dem zufriedengeben, was sich noch so findet, man kann so auch eine Nische besetzen und an den Trog kommen – wenn man das will. So eine ist auch die Frau Petry. Inwieweit sie andere benutzt, oder inwieweit sie von anderen benutzt wird, wer vermag das zu sagen.

  60. Es geht doch bei der Forderung
    nach 3 Kindern eben nicht genau darum das jetzt Jeder 3 Kinder in die Welt setzen muss, sondern das eben die Freiheit es nicht tun zu müssen gerade dadurch gefördert wird. Dadurch das man eine Politik anstrebt die diejenigen die 3 Kinder oder mehr haben wollen durch staatliche Unterstützung fördert oder überhaupt erst in die Lage versetzt dies tun zum können, können andere ohne das die Gesellschaft dadurch demographisch in Mitleidenschaft gezogen werden ihr kinderloses leben völlig entspannt führen.
    Das ist für mich genau die liberale Politik in der die Freiheit des einzelnen zum wohle aller gefördert wird.
    Eine Welt in der die Rechtschreibleistung einiger Stigmatisiert wird hat für mich viel mehr mit einem Kalifat gemeinsam. In einer Liberalen Welt hat jeder das recht zu schreiben wie er will, wenn er dabei das Risiko eingeht nicht verstanden zu werden ist das seine Sache. Aber vom nicht verstanden werden im Bezug auf die Rechtschreibung sind wir normalerweise meilenweit entfernt. Entscheidender ist der Inhalt mit dem man sich auseinander setzen sollte.

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