Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Seehofer loswerden. Für immer.

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Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.
Charta der Vereinten Nationen

Kennen Sie den Namen des bayerischen SPD-Vorsitzenden? Der heisst Pronold. Ja, ich musste bei Wikipedia auch erst mal nachschauen, ob man den mit d oder t hinten schreibt. Wussten Sie, dass es in Bayern Landesvorsitzende von Bündnis 90/Grüne gibt? Gibt es. Wirklich. So steht das im Internet. Es muss also stimmen. Offen gesagt weiss ich über diese Vorsitzenden weniger als über die bayerischen Vertreter von Mehr Demokratie, von Zivilcourage.ro, die Freien Wähler, den Bund Naturschutz, den Jurahausverein, die Startbahngegner und die Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal. Es gab nach dem Ende der Herrschaft Stoiber, Beckstein und Huber mal eine kurze Phase, da konnte die bayerische Opposition zeigen, was sie kann. Das hat sie auch nach Kräften getan. In der Folge dieser Anstrengung bin ich mir als CSU-Gegner nicht sicher, wie man den Pronold schreibt und wer den Grünen vorsitzt.

seehc

Man muss den Tatsachen ins Auge schauen; die bayerische Opposition hat in den Jahrzehnten jenseits der Regierungsverantwortung ausser dem stetigen Verlust von Wählerstimmen nichts dazu gelernt. Seehofer dagegen hat schnell begriffen, was das Volk erwartet, und deshalb in der CSU aufgeräumt. Seehofer sorgt dafür, dass die Stromtrassen der Energiewende entlang meiner Radstrecke unter der Erde verschwinden und nicht die Umwelt verschandeln – da bleiben den Grünen nur die Klagen wegen der Kosten und der CSU die Wählerstimmen. Seehofer hört sich die Sorgen der Leute an und ist gegen die CSU eine bessere Opposition, als es die hiesige SPD je sein könnte. Die Städter wählen liberale Parlamente in den Metropolen und im Land knallschwarz, weil es ihnen gut geht und sie ihre Kinder nicht in Gesamtschulen oder als Laborratten Berliner Integrationsexperimente sehen wollen. Selbst Migranten aus dem Norden wählen oft CSU. Man kann viel Schlechtes über die Partei erzählen, aber wer Bremer, Berliner oder Kölner Verhältnisse will, geht halt dorthin. Das ist das Tolle an Deutschland: Jeder kann dorthin gehen, wo er will, und das wählen, was ihm passt. Die Türken bei uns zum Beispiel sind oft stramme CSU-Wähler. Der CSU-Bundestagsabgeordnete vom Tegernsee heisst Radwan und hat einen ägyptischen Vater. Es is wias is, sagen wir in Bayern.

Ausserdem hat Seehofer ziemlich genau die Mischung, die dem gemeinen Volk und hier besonders jedem dritten Grünenwähler  zusagt: Schlitzohrig und joval, konziliant und bodenständig, aus kleinen Verhältnissen kommend und gegen alle Widerstände der Partei zu einer Art Bürgerkönig aufgestiegen. Man kann ihn schlecht mit dem Rüpel Strauss vergleichen und schon gar nicht mit dem Asketen Stoiber: Populärer war wohl nur seine königliche Hoheit, der Prinzregent Luitpold, und daher sieht man auch gnädig über einige weniger schöne Seiten hinweg. Dass manche parteiinterne Personalentscheidung an den Umgang mit nordkoreanischen Militärchefs erinnert, wird vom Volk mehr als zünftige Wirtschaftsrauferei betrachtet. Man muss das nicht mögen oder verstehen, ich verstehe ja auch nicht, dass Berliner ihr seit Dekaden versagendes Regime mit all dem Filz nicht längst vertrieben haben.

seeha

Wie gesagt, ich mag die CSU auch nicht, aber würde man mich fragen, welcher andere Politiker unter realistischer Berücksichtigung aller Faktoren das Amt des Ministerpräsidenten bekleiden sollte – würde ich anfangen, über das Wetter zu reden. Der Rest des Landes möge sich damit abfinden, dass zwar die CSU nicht das Land ist, aber Seehofer Fleisch von Fleische des Volkes. Und selbst Jusos, die ihn bei Twitter ausrichten, sind nach einer Woche Berlin doch wieder ganz froh, in München zu sein, wo sie sich wieder ungestört von realen Gefahren am Kotti ihrem Hass auf die Machokultur der Band Wanda hingeben können. Die Bayern werden sich an dem Tag von Seehofer abwenden, an dem das NRW-Abitur mit der bayerischen Realschule vergleichbar ist, Bremen keine Schulden mehr macht und Berlin die Graffitiplage ausgerottet hat. Bis dahin leistet sich jedes Bundesland seine Eigenheiten – bei uns ist es halt das Haberfeldtreiben gegen Merkel, das dem Zitat von der „Herrschaft des Unrechts“ innewohnt. Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass das dem Seehofer hier geschadet hat.

Aber ich weiss natürlich, dass sich der Rest des Landes nun empört Gedanken und Sondersendungen macht, wie man ihn für diese alternativlos-majestätsbeleidigende Frechheit los wird. Ich entnehme der Presse, dass man besonders in Hamburg Schnappatmung bekommen hat, wie so ein angelandeter Fischkopf an der frischen Luft. Es ist ebenso durchsichtig wie absehbar, dass diese Medien einen Rachefeldzug unternehmen werden, indem sie zum hundertsten Male über Seehofers Gesundheit und Nachfolge spekulieren. Aber als Bayer darf ich Ihnen sagen, dass es hier den Spruch vom „den back i no“ gibt, mit dem alte Menschen zum Ausdruck bringen, dass sie fest vorhaben, ihre Gegner auf deren Begräbnis zu verabschieden. Seehofer ist nicht der Typ, der sich von Merkel packen lassen würde. Wir haben hier also scheinbar einen unauflösbaren Zielkonflikt: Auf der einen Seite einen Freistaat, der Seehofer demokratisch legitimiert und sich freut, wenn er „denen da droben“ auf seine bayerisch-cremige Art eine hineinbetoniert. Und, angeführt von norddeutschen Medien, den Wunsch, dass er sich als untergebener Ministerpräsident eines irrelevanten Bundeslandes nicht mehr zum segensreiche Optimismus der Kanzlerin zu Wort melden möchte.

seehb

Das wäre aber nur möglich, wenn sich das Volk vom Seehofer trennte, und danach sieht es aus den oben genannten Gründen nicht aus. Wenn also der Prinzregent Ministerpräsident nicht so will wie ein Antifa-Journalist, der beim NDR für seine Propaganda Staatsknete abzieht, und das Volk auch nicht auf Berliner Werbeirokesen hört, bleibt dem anderen Volk da oben, so es nicht zufrieden ist, natürlich seine Selbstbestimmung, die in der Charta der Vereinten Nationen verankert ist. Es kann unter Führung seiner ruhmreichen Medien erklären, dass es sich frei und ohne Seehofer und seine Anhänger entwickeln will, und sich per Sezession von Bayern lossagen. Dazu müsste man nur die Bundespolizei von der Salzach, wo sie jetzt steht und Menschen aus aller Herren Länder begrüsst, an den Main zurücknehmen, und dann zuschauen, wie es den Bayern ergeht, die gerade noch über den Abzug gejubelt haben. Die würden vermutlich sofort eine ungarische Obergrenze von 0 für Flüchtlinge erklären und Millionen „Lösungen“, so hiess das in einer Talkshow, nach Norden durchreichen, und daher auch keinen davon initiierten Wirtschaftsboom haben. Ausserdem würden angesichts der Angst, allein unter Bayern zu leben, viele deutsche Minderheiten das Land verlassen und Essen, Solingen, Bremen und die Tundraregion bis zum Hamburger Polarkreis neu erblühen lassen. Niemand, das wird mir beim Lesen meiner verehrten Kollegen der Packeisregionen klar, wäre doch so doof, unter so einem unsäglichen Ministerpräsidenten zu bleiben, ausser natürlich ein paar Hinterwäldler.

Überhaupt, dass die Stimmung so mies ist, liegt doch eh nur an dem Gestänker, das immer der Seehofer begonnen hat. Von Anfang an. Er ist der Spaltpilz, und mit so einer Sezession und dem Ausschluss des fremdartigen bayerischen Volkes bekommt er die Quittung für sein Verhalten. Deutschland wird die selbstgewählte und begeistert angenommene Herausforderung nur meistern, wenn endlich Ruhe im Süden ist und Seehofer einem dann unsicheren Drittstaat vorsteht, der Integration zum Biergartensitzen und anderer brutaler Bräuche fordert. Gerüchteweise herrscht dort sogar Vollbeschäftigung mit der Folge, dass man da wirklich arbeiten muss und mit „Projekten“ und „was mit Onlinejournalismus“ nicht sonderlich weit kommt. Bayern passt nicht zu Deutschland. Das wurde jetzt klar, vom Diktatorenbesuch bei Putin bis zur Kritik an Merkel, die mit dem urdemokratischen Vorzeigeeuropäer Erdogan besser auskommt. Sezession ist die Lösung: Schnell, konsequent und den tapferen Männern der vierten Gewalt im Staate angemessen.

seehd

Und im Gegensatz zum Auseinanderbrechen des Balkans ist es auch gefahrlos. Ich glaube nicht, dass sich hier viele dagegen wehren werden, verblendet oder vom hohen Einkommen und der guten Lage abgelenkt, wie sie hier sind. Wenn Deutschland wirklich die totale Freiheit will, ohne Defätisten und Quertreiber, ohne Kniebiesler und „Kartoffeldeutsche“, wie das die zivilisierte und tolerante Hamburger ZEIT nennt, muss es die Sache selbst in die Hand nehmen. Bayern wird den schlimmsten Einbruch seiner Geschichte erleiden, weil es der Zukunft nicht entschlossen entgegen tritt, alles wird einstürzen, die Wölfe und Bären werden heulend und knurrend in die aufgelassenen Siedlungen vordringen und ihnen werden wieder die Gletscher folgen, wie schon nach der Aufgabe der Provinz Raetia durch das römische Imperium.

Und danach können sich die nordischen Kolumnisten wieder den echten Problemen der modernen Zivilisation zuwenden. Dem Binnen-I, der Veggie-Fastenzeit, der Elektroautosubvention und der Baukonjunktur für Migranten in jenen Randlagen Berlins, in denen keinx preisgekrönte Journalist_In der siegreichen, sich von Bayern befreienden Medien zu wohnen gedenkt. Cum Bavaria Spes nulla. Das wird man den Kindern in der Zweitsprache Arabisch vermitteln, und dass sie ohne Schweinefleisch das Paradies auf Erden erreicht haben. Das schreckliche Böflamott-Elend, das dagegen hinter ihrem antibajuwaristischen Schutzwall liegt, sollten sie besser nicht besuchen, und auch nicht der Propaganda trauen, dass dort Zwangseinquartierungen und Bezugsscheine unbekannt sind.

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320 Lesermeinungen

  1. wer nur redet und nicht handelt,
    ist kein Politiker. Ein bayrischer MP könnte sofort den „Unrechtsstaat“ an der Außengrenze beenden. Die Gefahr, daß Frau Dr. K-M-S Bayern unter Bundeskuratel stellt, wenn die bayrische Polizei die Grenzen schützt wie beim G-7-Gipfel, schätze ich unter 5% ein.

    • Wie sagte vor einiger Zeit schon Herr Scharnagl:
      „Bayern kann es auch allein“.
      Dem ist nichts, aber auch gar nichts, hinzuzufügen!

    • Das wird die Bayrische Polizei sicher nicht tun
      Oder wird sie ihrem Chef folgen und es auf den Konflikt mit den Bundespolizisten ankommen lassen?

      Hillgrubers Arguement, auf das sich der Bayrische MP stuetzt, vergleiche den FAZ-Beitrag dert 4 C-4-Professoren, ist lediglich totlangweilig. Als ob Merkel keine Geschenke machen koennte. Das soll ein Unrecht sein? Immerhin haben wir jetzt eine grosse Auswahl an Syrern im Land, aus der wir uns diejenigen, die wir haben wollen, aussuchen koennen. Die anderen fliegen nach einem Kanzlerwort nun wieder raus. Denn in Syrien wird bis zum Monatsende wieder Ruhe und Ordnung einkehren. Gutes timing, moechte ich da der Frau Bundeskanzler zurufen.

    • Titel eingeben
      ewig gestriger, „wer nur redet und nicht handelt ist kein Politiker“, exakt, das sind unsere Politiker.

  2. JA!!!
    „Extra Bavariam non est vita et si est vita non est ita!“

    Aber was macht dann die Frau M, wenn sie bei ihren amerikanischen Freunden mal wieder angeben und ihnen das paradiesische Bayern als „ihrs“ verkaufen will? Mmmmh?

  3. Niedergang Bayerns
    Die ersten Auswirkungen sieht man schon:
    http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/attraktive-deutsche-staedte-muenchen-platz-2-6115024.html

    Hamburg ist die attraktivste Stadt, nicht München!

    • Das macht ja Hoffnung !
      Insbesondere dass die Bussi-Bussi Fraktion sich mit einem letzten „Tschüüüssss“ nach Norden verabschiedet.

  4. À la bonne heure...
    werter Don Alphonso!

    Und daß Sie in Ihrer Kolumne andere Stimmen zur Niederschrift kommen lassen – auch hierzu mein Kompliment! Dadurch wird es nicht zu kommod.

  5. Klasse
    Beifall aus Hessen !!

    • Titel eingeben
      Bravo Bayern! Bravo Seehofer!
      Möge die CSU bundesweit wählbar sein!
      Beifall aus der Uckermark!

  6. Titel eingeben
    Ein schöner Text – aber dass Sie „CSU-Gegner“ seien, darf nun wohl als widerlegt gelten.

    A Hund isser scho.

    • Ich habe Respekt vor dem Seehofer, weil er sein Amt ernst nimmt, und während der Migratioskrise auch für manches CSU-Mitglied, weil es hier nicht wie in Berlin oder NRW war. Aber die Partei – niemals.

    • Distanzeritis allerorten
      „Aber die Partei – niemals.“

      Das eben ist, lieber Don, der Punkt, an dem bei Ihnen – ich bin einmal so frei – die Logik versagt, so klar Ihre Gedanken sonst auch sind. Sie leben ja so, wie Sie leben, nicht trotz, sondern wegen der CSU, und auch wenn die AfD im Rest der Republik in die Parlamente einzöge und ihren Teil dazu beitrüge, Deutschland vor dem Ruin zu bewahren, würden Sie voraussichtlich kein Jota an persönlicher Freiheit verlieren und auch sonst kein Bürger dieses Landes. Insofern gleichen Sie dem Juso aus Ihrem Text. Das macht Spaß, solange es geht. Aber irgendwann landet man dann halt bei handfesten Problemen, mit denen kein Pirat sich je wirklich befassen würde oder auch nur könnte:

      http://www.bild.de/regional/hannover/prozess/protokoll-eines-sex-verbrechens-44494762.bild.html

      (Es überrascht, nebenbei bemerkt, nicht, dass man da in die Bild-Zeitung schauen muss.)

      Wobei ich zugeben muss: Auch in mir reift immer mehr die Erkenntnis, dass es wohl Gesellschaften gibt, die es in ihrer Mehrzahl nicht anders verdient haben. Dumm nur, wenn man mit in der Haftung hängt, sei es als Bayer, der sich die Sezession wünscht, oder als Nicht-Bayer, der nicht einmal die CSU wählen darf.

    • A Hund is a scho....und wirkle a scheena Artikl
      Aber ich glaube nicht, dass der „Hundlen“ ein CSU-Doppelagent ist, auch wenn ich mir mehr solche Leute in der CSU-Spitze wünschen würde. Die bundeseweite Seehofer-Presseschelte ging ja sogar der Bayernpartei am heurigen politischen Aschermittwoch (ja es gab ihn doch: https://www.youtube.com/watch?v=7oZxW4FrId4), die wirklich nicht als CSU-freundlich bekannt ist zu weit.
      Es ist eigentlich keine Seehoferschelte sondern eine Abrechnung mit diesem in Hassliebe verbundenen Südstaaten-Mischvolk aus Franken,Schwaben und Altbaiern, welches die 3,5 Milliarden Ländesfinanzaugleich, die es bis 1978 nicht in ewiger Dankbarkeit zu schätzen weiss, dass ohne die Hilfe Schland´s immer noch ein reiner Agrarzwergstsaat des Mittelalters wäre….dieser Kleinstaat den keiner haben will, der nur Vorteile davon hatte, als ihn Bismarck in sei neues Reich des ewigen Glückes ohne Kriege unrecht und Inflation gezwungen hat. Deutschland hat Bayern von Anfang an nie etwas genommen oder geneidet (http://media05.myheimat.de/2014/07/09/3174718_web.jpg?1404891609). Diese undankbaren Bayern, im Alltag unfähig hochdeutsch zu sprechen!!! Nicht einmal die über 8 Millionen Österreicher wollen den mickrigen 12 Millionen Zwergstaat Bayern haben……
      Trotzdem sage ich frei nach Cato: ceterum censeo bavariam esse liberandam!

  7. Die nächste Flüchtlingswelle
    rollt schon heran.

    Dunkeldeutsche Kartoffel flüchten in den Freistaat.

    Jetz aber flott ein Gummiboot aus dem Baumarkt gekauft und dann nix wie rüber über die Donau.

    Ich schätze Helldeutschland führt dann wieder ein Grenzregime DDR 2.0 ein. Straftatbestand Republikflucht.

  8. Titel eingeben
    Ich bin immer wieder schockiert von der Wahrheit Ihrer Darstellungen und der historischen Bezüge und der Kenntnis jeden deutschen Winkels. Sie schreiben unerschöpflich ganz große Literatur, auf die ich warte wie auf eine Neuerscheinung.

  9. Endlich traut sich einer
    Sezession, das ist es, und dann gleich bei die Tiroler, Vorarlberger und Schweizer anklopfen, um dem arg verblichenen oder zur Unkenntlichkeit verwaschenen Begriff einer „gemeinsamen Wertekultur“ Vitalität und Glaubwürdigkeit zu verleihen.
    Das ganze Gschwerl von Linkspopulisten und EUphorikern könnte sich endlich ungestört von widerborstigen Alpenvölkern seinen Weltverbesserungsplänen und Bürokratieexzessen hingeben, jeder nach seiner Façon.

    • Sezession, das wäre es wirklich
      … das denke ich mir oft wenn ich mir als Franke das groteske Beispiel altbairischer Kraftmeierei anschaue. Große Klappe und nichts dahinter. Denn eines ist ja klar. Die CSU ist nach wie vor Teil der Regierung Merkel.

      Und darüber hinaus sollten Leute wie Sie mal ins Geschichtsbuch blättern. Die Tiroler sind nach wie vor auf die Baiern aufgrund der Besetzung Tirols nicht gut zu sprechen. Und was die alamannischen Vorarlberger und sonstigen Schweizer anbetrifft haben die auch besseres zu tun als sich um ein paar bairische Seppen zu kümmern. 6 Million Baiern dürfen sich also gerne mal „abspalten“. Fraglich ist aber, ob das zum Vorteil der Abspalter gereicht.

    • Deshalb sage ich ja: Versklaven und unterwerfen.

    • @Wolferl
      Die Diskussion über eine Sezession ist natürlich eine Farce.

      Aber Ihre Einschätzung den südlichen Nachbarn betreffend kann ich nicht bestätigen. Die Beziehungen nach Tirol sind partnerschaftlich und konstruktiv, wenn man vom leidigen Thema Maut absieht.
      Bereits kurz nach dem Zugunglück am Dienstag standen aus Tirol übrigens 140 Rettungssanitäter, neun Notärzte und sieben Kriseninterventionsteams mit 32 Einsatzfahrzeugen und mehreren Hubschraubern hier in Aibling auf der Matte. Völlig unbürokratisch und ohne viel Federlesens. „Nicht gut zu sprechen“ sieht anders aus.

    • ein paar Rebereien gibt es schon, gerade wegen der Migration über den Brenner, aber insgesamt liegt der Tiroler schon näher als der Hamburger.

    • Titel eingeben
      @Wolferl
      Sie reden doch nicht am Ende einer Trennung Frankens von Bayern das Wort? Sagen Sie mir rechtzeitig vorher Bescheid, damit ich es noch nach Süden über die Donau schaffe.

    • Sezession mit der CSU
      Sezession mit der CSU?

      Eher wird die CSU offiziell in den CDU-Landesverband Bayern umgewandelt und der Freistaat Bayern zu Gunsten des neuen Bundeslandes Groß-NRW aufgelöst, dass die CSU eine Sezession Bayerns einleitet.

      Die CSU schafft doch nicht mal eine Sezession mit der CDU in der Bundesregierung, geschweige denn von der CDU als Ganzes.

  10. Die Nerven liegen blank
    Vermeintlich macht sich der Don über den neurotischen Zustand Restdeutschlands lustig. Dabei zeigt er hauptsächlich seine eigene hysterische Verfassung. Kein Mensch nördlich des Mains interessiert sich genug für Bayern, um es etwa abzuspalten.

    Die Hysterie ist ja auch begreiflich, wenn man im Ankunftsbereich des Millionenstroms sitzt. Aber die paar Millionen Flüchtlinge verteilen sich später (und teilweise nur temporär) auf ein 80 Millionen-Volk, das so verödete Landstriche wie McPomm und die Lausitz bewohnt. Wenn der ganze Krawall nur dazu dient, die Verteilung & Integration auch wirklich durchzusetzen, dann bitte. Aber der Stil der deutschen Rechten zeugt nur noch vom Hineinsteigern in Hysterie und unbewusster Lust am Blut- & Boden-Pathos.

    • Sezession JETZT
      Sollte die irre Königin ihre Legislaturperiode nicht überstehen, wird sofort die Unterstützer-Gruppe vom SED-Nachfolger bis zu Solar-Gabriel, mit euphorischem Support durch die nichtparlamentarische Kulturkrampf-Antifa von ARD bis ZEIT übernehmen. Sowas hieß früher gemeinhin Volksfront-Regierung und wird diesmal zwar nicht so genannt, aber wie immer, so wie es die Tradition von Linkistan vorgibt, als Koalition des Guten verkauft werden. Aus Erfahrung weiß man ohnehin, gestandene Chavisten schreckt Venezuela nicht im geringsten. Anschließend könnte auch in Deutschland das Interesse an geeigneten Fluchtzielen wachsen. So, be prepared.

    • Titel eingeben
      „Kein Mensch nördlich des Mains interessiert sich genug für Bayern, um es etwa abzuspalten.“

      Außer natürlich den Finanzausgleichsempfängern …

    • Das Hirn liegt blank
      Wieder einer, der nicht mit Zahlen umgehen kann:

      „Die paar Millionen Flüchtlinge“ – wie viele sollen es denn sein? -, von denen Sie sprechen, verteilen sich halt nicht einfach so auf ein „80-Millionen-Volk“ (so viel auch zum Thema „Blut und Boden“: Deutschland hat/hatte ungefähr so viele Einwohner), sondern auf eine relativ kleine Gruppe von knapp 10 Millionen Menschen im Alter zwischen 15 und 30, von denen viele bereits einen Migrationshintergrund haben und etliche selbst mehr schlecht als recht in diese Gesellschaft integriert sind.

      Wer ernsthaft glaubt, von dieser sehr kleinen, demograpisch in die Zange genommenen Gruppe könnte ein hinreichender Integrationsdruck ausgehen für mehrere Millionen „Flüchtlinge“ primär aus der arabischen Welt ausgehen, muss schon ein bemerkenswertes Verhältnis zur Realität haben.

      Nebenbei: Nördlich des Mains würde man doch zumindest die bayerischen Milliarden aus dem Länderfinanzausgleich schmerzlich vermissen.

    • Wie mehrfach gesagt: Das Problem ist die Geschlechterverteilung. Man könnte, wenn es Christen wären, prima Männerklöster wiederbeleben, bei dem eklatanten Frauenmangel im Bereich von mehreren Hunderttausend. Ich weiss wirklich nicht, wie das gut gehen soll.

    • Frauen
      Frauen könnte man ja an sich nachholen; oft gibt es sie ja sogar schon irgendwo in der arabischen Welt. Es wird ja auch immer wieder gesagt, dass die Integration von Familien leichter falle. Das ist an sich richtig, und mir sind Familien auch deutlich lieber. Ich zum Beispiel habe in meiner Nähe eine Unterkunft, in der ausschließlich Familien untergebracht sind, und eine, in der vorwiegend junge Männer ohne ihre Familien hausen. Man kann sich vorstellen, wo es Probleme gibt.

      Aber wenn man das so handhabt, d.h. tatsächlich einen Familiennachzug in Millionenstärke gestattet, bedeutet das eben auch, dass die insgesamt zu integrierende Gruppe sich deutlich vergrößern würde; dann wäre man auf jeden Fall bei drei bis vier Millionen Menschen, die auf 10 Millionen „Einheimische“ treffen. Und das hieße mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, die Gesellschaft zu kippen. (Abgesehen davon ist/wäre das nicht zu finanzieren, es würde auf der Grundlage der Prognosen, die wir für eine Million haben, dann nahezu den kompletten Bundeshaushalt auffressen.)

      Andererseits ist es aber auch offensichtlich, dass ca. 600.000 bis 700.000 junge Männer, die hier im Lande auf Jahre hinaus keine Partnerin haben/finden werden, ein monströses Problem sind.

      Wie man es dreht und wendet: Es kann nicht gut gehen.

    • Alles wird gut
      ältliche weiße Frauen. die genug von den alten weißen Männern haben,
      gibt es doch genug.

    • MeckPom & Lausitz
      MeckPom ist teilweise fest in brauner Hand. Da bleibt kein Flüchtling freiwillig. Auch sonst nicht. Habe mir sagen lassen, dass sie größere Orte bevorzugen. Es sei denn, dass das TTIP kommt, Amerikaner in Fleisch- und Hühnerverarbeitung bzw. Massenzucht investieren und 1€-Jobber brauchen. Die kriegen dann kein Geld – wie die Hartz-IV Empfänger – wenn sie nicht dort bleiben (höchstwahrscheinlich ähnlich kaserniert wie in Qatar), wo sie einen zumutbaren Job bekommen.

      Nun, manche Norddeutschen haben dort verfallene Herrenhäuser oder Schlösser samt Ländereien erworben und aufwendig renoviert. They will not be amused. Die jeweilige Gesinnung ist für mich zumeist eine Frage der Distanz >< Nähe. Und hängt von der Anzahl der Zugezogenen ab.

    • "...verödete Landstriche wie McPomm und die Lausitz bewohnen."
      Nicht zumutbar für die Gäste. Würde mit links-grün juristischer Unterstützung vor den EuGH gehen und positiv abschlägig entschieden. Bei erster Provinz wegen Nazinest Jamel und überhaupt und die Lausitz wegen Einzugsbereich von Pegidadresden.
      .
      Ausweichsiedlungsgebiete: Ballungsraum Rotruhr, die beiden westlichen Hansen und bevorzugt Bischofsstädte mit besonders ausgeprägter Willkommenskultur. Gerne auch der Käsmannsche Wohnort, Hannover glaube ich.

    • Es gab da eine Untersuchung letztes Jahr, die verhiess nichts Gutes für norddeutsche Ballungsgebiete.

    • ad Gast: Die Nerven liegen blank
      Als für Sie vorteilhafteste Annahme bleibt in meinen Augen diejenige, dass es sich bei Ihrem Kommentar um eine Parodie intellektueller Überlegenheit handelt. „Wir schaffen das“ singe ich ebenfalls jeden Abend, um mich in das unbewusste Einschlafen hineinzusteigern und dieses auch wirklich in der Lausitz ein paar Millionen Mal durchzusetzen, Melodie „Heil dir im Siegerkranz“.

    • Frauenmangel
      Männerklöster funktionieren nicht? Dann holt doch ein paar hunderttausend arme Mädchen vom Balkan. Die würden schon gerne kommen. Das Geschlechterverhältnis wäre wieder im Lot. Die arabische Minderheit würde nicht weiter wachsen. Zum Kennenlernen würde sich Deutsch als Lingua franca ja geradezu anbieten. Die Integration wäre dann fast ein Selbstläufer. – Geht überhaupt nicht? Wäre Selektion und menschenverachtend? Aber man wird doch wohl mal fragen dürfen. Tja, wenn eine steuernde Einwanderungspolitik in diesem Land nicht verpönt wäre, dann würde sich da wohl schon ein Weg zur Linderung des Problems finden.

    • Männer vs Frauen
      Vielleicht kann man die 800000 Männer ja gegen Frauen umtauschen?
      Einen Versuch wärs wert.

      In der Folge würden bestimmt viel mehr Frauen AFD wählen;-)

    • Frauen für die Migranten
      Nun, das Problem kann man den Schlepperbanden überlassen.
      Die reagieren prompt auf jede Nachfrage.

    • Titel eingeben
      Kein Mensch?
      Doch: ich! – Berliner seit 70 Jahren – würde gerne in Bayern leben. Denn wat ham wa hier in Berlin? Der Don hat’s oben erwähnt und er hat noch vergessen: Hundekacke.

  11. Den Tag markier ich im Kalender: ...
    … der Gastgeber hat die CSU gelobt!

  12. Wollen Sie nicht eine Comedyshow auf ARTE machen?
    „Die Bayern werden sich an dem Tag von Seehofer abwenden, an dem das NRW-Abitur mit der bayerischen Realschule vergleichbar ist…“

    Der mit Abstand beste Spruch des noch jungen neuen Jahres! Meine Frau und ich haben uns gekugelt…

  13. Endlich traut sich einer
    Bayern ist herzlich willkommen im Alpenverbund….

  14. Spaltpilz
    Lieber Don,

    Luitpold hat letztlich Bayern stillgehalten, deshalb auch grosses Lob von Kaiser Willi II geerntet – bei seiner Beerdigung („..der letzte Ritter“). Seehofer spielt doch auch nicht anders – die Monarschin in Berlin wirds auch so sehen. Und vergesst nicht, dass es jenes erzpreussische Schreckgespenst Bismarck war, der Bayern mal aus der Patsche mit den griechischen Schulden (5 Millionen Mark in damaliger Waehrung – wahrscheinlich 100x mehr in heutiger Kaufkraft) half – Ludwig I hatte schon damals viel Geld in dieses bodenlose Fass in der Aegeis geworfen.

    Cheers,
    Der Onkel und Halbpreusse

    • Willi II…
      War das der mit der Kopf-Prothese?

    • @booooster
      Ja, der. Eine ziemlich schillernde Figur, deren Hauptmerkmal emotionale Instabilitaet war, v.a. infantile Wutausbrueche (wie auch beim Fuehrer, spaeter). Sein Kostuemwahn unterhalb der obligatorischen Pickelhaube machte ihn zur Liebling aller Karikaturisten, inner- und ausserhalb des Reichs. Selbst Goering vermochte ihn darin kaum zu uebertreffen. Ein gutes, allerdings: er hat die Nazis nie gemocht, sogar 1938 gesagt, dass er sich schaeme, Deutscher zu sein.

      Der Onkel

    • @spaltpilz
      Ihre fundierten Geschichtskenntnisse sind unübertroffen. Gerade von Ihnen kann so mancher Gesamtschulabiturient viel lernen.

  15. -
    Seufz. Ich mag ihn nicht, aber wenn einer Merkel das Genick brechen kann (im übertragenden Sinne), dann im Moment wohl nur er.

    Als Nordlicht verbuche ich den Rest jetzt mal unter Folklore, werter Don, denn weder könnte Bayern rausgeworfen werden, noch könnte es von dannen ziehen aus unserer föderalen Republik:-)

    Seehofer könnte allerdings die CSU bundesweit austellen, müsste dann im Gegenzug allerdings mit der Merkel-CDU in Bayern leben. Ob dafür aber die Traute reicht, auch wenn es im Moment ganz gut aussähe? Oder sind die Fleischtöpfe in Berlin doch zu verlockend, an die man automatisch bei CDU-Beteiligung an der Regierung gelangt?

    Man weiß es nicht. Man weiß allerdings auch nicht, ob ein bipolarer Seehofer dann noch so erfolgreich wäre.

    • Ich habe nur das Geschnatter von Leuten weitergedacht, die zu feige für Konsequenz sind. Sie sollen dann halt die Probleme übernehemn und selbst zahlen. Ist mir doch egal, wenn die ARD dann mit Leuten wie Gensing vor die Hunde geht.

    • @Don Alphonso
      Hm. Eine Art Blogger-Battle?

      Ich beobachte allerdings auch verwirrt, dass seit einem halben Jahr seltsame Allianzen entstehen und der Ton insgesamt schriller wird.

    • Diskurs halt.

  16. VIII. Regierungsbezirk
    Ja, tolle Idee. Und bitte, bitte, nehmt den VIII. Regierungsbezirk mit! Die historische Chance zur Wiedervereinigung schlechthin. Was wäre Bayern denn ohne eine Außengrenze mit La France und ohne die Kaisergräber?

    • Rheinprovinz
      Ja genau das wollte ich auch vorschlagen. Eine Republik Bayern in den Grenzen von 1945 mit einer „Wacht am Rhein“. Die könnte dann ja, aus historischen Verantwortungsbewusstsein mit den Städten Heidelberg und Schwetzingen abgerundet werden. Schwetzingen ist als Residenz zur Frühsommerzeit, wenn der Spargel gestochen wird, sehr zu empfehlen. Immer dran denken: Wem der Trifels gehört, der beherrscht die Ganzen Reichslande. Es könnte sich also lohnen.

    • Wir nehmen alles. Ausser polare Tundra.

  17. DER HORST DER KANNS
    endlich ein beitrag, der voll in mein HORST-weltbild passt, auch ich werde zukünftig mit der frau zum pabst und mit der geliebten ins bett gehen. das zahlt sich in der politik wohl aus.

    das ist doch deutlich für das volk verständlicher, als wenn eine provinzprotestantin als kanzlerin der pabst anruft und sich über dessen europa-kritik beschwert, da wackelt ja der schwanz mit dem hund ! und grössen- und omnipotenzwahn, der scheint in D öfters vorzukommen

    und was haben wir denn gegen diese Horst-besuche bei Putin: Frau. Dr. A.M. macht dem kurdenkiller eine aufwartung nach der anderen und finanziert den völkermord, Frank-Walter feiert mit den kopfabhackern und auspeitschern am golf und CR_00 (nicht CR7) sitzt in teheran munter auf dem sofa und wartet auf folteranordner zum schwatz bei tee.

    und der mann im abiturientenanzug, ehemals staatssekretär im saarland fördert mit seinen familiennachzugsgesetzten nur eines: das kindersterben auf der fluchtroute, denn jede interessierte familie liest diesen kompromiss und schickt wenn los auf die teure und gefahrvolle reise: bestimmt nicht die grossmutter !!!!!!!!!!!!

  18. Sezession oder doch nur ein zahnloser Tiger? Phantasien für die CSU-Zukunft!
    Bei allem Respekt, den der bayerische volksdemokratisch gewählte Landesvater Seehofer sicher verdient, aber er ist sehr schnell mit der Aufstellung von Ultimaten zur Hand. Das ist an und für sich gar nicht schlecht, er gerät aber in den Verdacht der Lächerlichkeit, wenn er so ein Ultimatum aufstellt und dann ohne sichtbare Folge verstreichen lässt. Da denkt dann der oder die mit dem Ultimatum Beschenkte, dass das alles eh nur so dahergeredet war und der Ultimatensteller es gar nicht so ernst meinte.

    Wenn man dann noch den Klagehansel geben will, und dass als „gestandenes Mannsbild“ wie man in hochdeutscher-bayerischer Sprachverbrämung formulieren könnte, gilt man jenseits des Weißwurst-Äquators als wenig glaubhaft. Besser ist, man sagt nichts und macht einfach – BASTA! So zeigen sich wahre, demokratisch legitimierte Autokraten in unserem schönen Heimatlande jenseits von Bayern.

    Das „Basta“ wurde zu einem „wir schaffen das“ gewandelt, ein subtlileres „Basta“, dass das thatcheristische „there is no alternative way…“ schön in das Deutsche assimiliert.
    Wäre aus Bundeskanzlerinnenmunde sanft und schüchtern die Frage formuliert worden: „Können wir das schaffen?“, es hätten sich Heere von Bedenkenträgern gemeldet, die düstere Prognosen verkündet hätten und mit quakigen Unkenrufen die schöne Multikultistimmung verdorben hätten. Das Gegenteil dessen nennt man „klare Ansage“ in meinen preußisch-beheimateten Breitengraden.

    Der Gang zum Gericht mutet immer als ein Werk der Schwäche an. Metaphorisch geschrieben, ruft man den großen Bruder an, wenn man auf dem Schulheimweg mal wieder Prügel von den fiesen Nachbarsbrüdern erhält, die ihre neuen Schlägertricks vorbehaltlos an dem einem ausprobieren wollten. Man wünscht sich Stärke, hat diese aber nicht und droht, was das Zeug hält. Die Gegenseite mag aber noch nicht einmal darüber lachen, so ernst nimmt man das inhaltslose Geseiere.

    So richtig und vielleicht auch gerichtsfest der Satz Seehofers von der „Herrschaft des Unrechts“ ist, so hätte man sich sofortigen Vollzug zur Aussetzung desselben gewünscht, und nicht eine Beschäftigung der überforderten Gerichte.
    Was soll das bringen? Ein salomonisches Urteil, dass alle zufrieden stellt? So macht man keine Politik, sondern gibt sich der vollendeten Lächerlichkeit preis.

    Die Verdienste bayerischer Schulpolitik und auch einige andere landeseigene Errungenschaften werden von mir gar nicht bestritten oder kleingeschrieben, sicher darf man sich als Bayer in Bayern wohlfühlen und das ist auch gut so. Nur man darf nicht auf die Preußen schimpfen und sich dann selbst wie der größte zaudernde Preuße aufführen, indem man den Rechtweg einhält, egal ob die Verfassung einem Widerstand erlaubt oder man selbst politischen Gestaltungsraum hat, und diesen definitiv nicht nutzt.

    Ein bißchen mehr „Helmut Schmidt“ wünsche ich mir von Seehofer. Dieser hat angesichts der Hamburger Flutkatastrophe Anfang der 1960er Jahre auch nicht auf dem vorgeschriebenen Dienstweg gefragt, ob die Bundeswehr vielleicht mal helfen kann, Menschenleben zu retten. Da ging ein kurzer Befehl an die Kasernen: „Antreten!“ und so etwas wie Widerspruch konnte angesichts der Notlage gar nicht entstehen. Hinterher gab es nur Lob aufgrund der Vielzahl der geretteten Menschenleben und der Geistesgegenwärtigkeit des damaligen Hamburger Bürgermeisters Helmut Schmidt. Immerhin ist in der Folge dieser (ungesetzlichen) Tat noch eine Bundeskanzler-Berufung dabei herausgesprungen, keine schlechte Belohnung für einen Lokalpolitiker.

    Wäre ich der Seehofer, würde ich die bayerische Polizei oder die unterstellten Grenztruppen mit sofortigem Zaunbau beauftragen, Fertigstellungsziel: Morgen früh, 8:00 Uhr. Und zwar komplette Abriegelung nach Österreich, sodass keine Maus ohne Ausweis mehr nach Bayern kommt.
    Ich wage die Voraussage, dass kein preußischer Soldat es wagen wird, bayerisches Territorium zu betreten!

    Im Gegenteil: CDU-Ortsvereine werden Bittpetitionen an das bayerische Staatsoberhaupt richten, in denen man auf Knien darum flehen wird, auch jenseits der Bayerngrenzen die Partei CDU in CSU untertänigst umbenennen zu dürfen. Die fundamental-evangelisch-christlich-grüne-Preußen-CDU unter Merkel wird dann Geschichte sein, und wird den Weg der FDP gehen. Nur das Starke überlebt, wie uns schon die Altvorderen beibrachten.

    Eine Sezession ist vielleicht gar nicht nötig, eher ein mannhaftes Eintreten für die Belange aller Bürger dieses Landes, aber vielleicht liegt in der bayerisch-selbstbezogenen Sichtweise der Fehler, der dem Heimatbezirk Gnade erweist aber die Welt, – und sei es nur Deutschland – vielleicht gar nicht retten will? Das Sendungsbewusstsein der preußischen Kanzlerin ist jedenfalls ungleich größer, auch wenn sie scheinbar nur zaghaft auftritt, Seehofer tritt stark auf, aber zaudert, statt das Glück des historischen Momentes zu begreifen. Er könnte Bayern – und sich selbst – auf ewig zu größter Anerkennung in Gesamtdeutschland und Europa verhelfen, aber er hat Angst vor der eigenen Courage.

    Manchmal muss man eben Dinge tun, deren Ausgang ungewiss ist und mit denen vielleicht nicht alle einverstanden sind. Hauptsache man handelt richtig, und redet nicht nur darüber!
    Wenn es nicht mehr anders geht, muss man Fakten schaffen, dann sind die anderen die Affen, die weinend zu den Richtern laufen. Aber nicht alle, die Recht bekommen könnten, haben auch Recht.
    Und die höhere Gerechtigkeit siegt immer, sie ist nicht so blind wie die menschliche, staatliche Gerichtsbarkeit!

    Um – im übertragenen Sinne – mit Wilhelm II. zu sprechen: „Ich kenne von heute an keine Landsmannschaften mehr, sondern nur noch Deutschland!“ DAS wäre ein Satz aus Seehofers starkem Munde vor der selbstinitierten Grenzschließung. Ganz Europa würde aufatmen und applaudieren!

    Wer ein Land retten will, muss wie ein Held denken! Nur Mut!

    • Das, Gnadenbrotler,
      spricht mir aus dem Herzen. Danke dafür.

    • Was fuer ein Quatsch
      Sie mein guter Herr sind vieles, aber sicher kein Preusse. Der Kaiser haette nicht Basta zur Vernichtung Deutschlands gesagt, sondern zusammen mit den Kurden den IS plattgemacht und sich auf dem Rueckweg den Irak und die Tuerkei gekrallt, damit dort endlich Zucht und Ordnung herrscht – so machen es Preussen.
      Sie sind lediglich ein weinerlicher obrigkeitshoeriger Ossi, eine Schande fuer meine Heimat

    • @Big Daddy Trump, "Was für ein Quatsch" um 07:17 h am 12. Februar i.J.d.H. 2016
      Herr Big Daddy Trump, Sie haben mich entlarvt. Ich bereue es zutiefst. Ich habe einen Bundesdeutschen Pass, aus dem nicht hervorgeht, dass ich auf dem Staatsgebiet des 1945 erloschenen Staates Preußen geboren wurde. Selbst das Wort „Preußen“ wird seit 1945 vermieden. Man tut geradezu so, als sei unser schönes Land nicht mehr existient.

      Daran erkennt man die vorteilhafte bayerische Schulbildung, da merkt jedes Kind sofort, dass es noch Preußen auf der Welt gibt, und dass es sich um Personen handelt, die so gefährlich sein können, dass man dort teilweise noch die Kraft aufbringt, uns zu hassen, obwohl wir eigentlich schon seit 70 Jahren nicht mehr existieren. Man hielt uns damals ja für welterobernde Militaristen, und war von Seiten der siegreichen Alliierten der festen Überzeugung, dass es ohne Preußen niemals das „dritte Reich“ gegeben hätte. Das wiederum halte ich für „Quatsch“.

      Dennoch hält mich niemand ab, täglich vor dem Schlafengehen das „Preußenlied“ von August Neithardt aus voller Kehle zu singen, was kann es schöneres geben als ein inbrünstiges Gebet zu Kaiser, Gott und Vaterland?

      Seien Sie versichert, ein gebürtiger Preuße beantwortet Ihr unwürdiges Schreiben, stets im bundesdeutschen Westen beheimatet, aber selbst wenn ich Ostler wäre, wäre ich deshalb ein schlechterer Preuße? Sie haben die Wort des alten Fritz scheinbar gar nicht verstanden und auch nicht gelesen, wie Sie auch meine Worte nicht verstanden haben. Wer will es Ihnen verdenken? Die Zeiten, in denen wir Preußen den Bayern die Bildung brachten, sind längst vorbei.
      Dass man heute noch in Japan unsere kaiserliche Schuluniform trägt, weil bei der damaligen Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Japan die preußische Schule den weltweit besten Ruf genoss, stimmt mich tatsächlich wehmütig. Die Japaner haben unsere – und jetzt auch ihre – Schuluniform bis auf den heutigen Tag behalten und tragen diese mit Stolz, bei uns diskutiert man über Arabischunterricht in den Schulen als zweite Landessprache.

      Ich selbst befinde mich seit vielen Jahrzehnten auf Mission im süddeutschen Raum, auch hier kommen die preußischen Tugenden gut an, wenn man diese mit Überzeugung vorlebt. Man muss zu seiner Heimat stehen, das heißt ja nicht, dass ich die heimatlichen Gefühle anderer verachten muss! Es geht nur darum, dass die anderen preußisch denken und handeln, und nicht darum, dass sie sich zum Preußentum bekennen. Die unterjochten und lernenden Völker sollen funktionieren. Wenn Sie dann noch lernen, Kaiser, Gott und Vaterland und das schöne Preußen zu lieben, um so besser, aber verlangen kann man dies nicht! Auch das können Sie schon beim alten Fritz nachlesen.

      Überhaupt ordne ich mich politisch eher links, also Otto von Bismarck zu, wie dem auch von mir verehrten Kaiser Wilhelm II. Dennoch war letzterer, wie Sie sicher auch wissen, politisch nicht unbedingt eine Lichtgestalt.

      Seehofer könnte Deutschland retten und vielleicht das alte Preußen wiederbeleben. Die schwarz-weiße Fahne mit dem Preußenadler könnte wieder über dem Berliner Stadtschloss wehen, dieses könnte Seehofers Amtssitz werden. Die Ausstattung des Schlosses wäre dann kein Problem mehr, man könnte Seehofer zum Kaiser der deutschen Nation ernennen und auch ehrenhalber zum König von Preußen. Natürlich müsste er Preußen als Staat reanimieren, aber das traue ich ihm nach der von mir erhofften Grenzschließung durchaus zu.

      Zudem würde es der bayerischen Volksseele sicher gut tun, wenn Sie nicht nur immer verrückte Könige wie Ludwig II. verehren müssen, sondern nun durch ihre kluge Landesführung endlich mal mit der partiellen Herrschaft über einen richtigen Staat mit Großmachtambitionen belohnt werden. Meiner Meinung nach haben die Bayern Minderwertigkeitskomplexe gegenüber uns einst militärisch überlegenen Preußen, die wir sie in Verträge zwangen, die sie nicht wollten, aber nicht ablehnen konnten. Dann soll jetzt eben mal ein Bayer in Berlin regieren, es wird höchste Zeit.

      Meinethalben darf dann gerne der bayerische Defilliermarsch zu öffentlichen Anläßen in Berlin gespielt werden, wenn nur mein geliebtes Preußenlied von den Veranstaltungsplanern auch berücksichtigt wird und endlich wieder öffentlich erklingt und mit Inbrunst gesungen wird.

      Natürlich sollte kein Asylant jemals wieder einen Deutschen schäl angucken dürfen, da sind wir uns einig. Dass man arabischen Teilen der Welt „Zucht und Ordnung“ vermitteln kann, halte ich für vergebliche Mühe, wir Preußen scheitern schon im Rheinland mit einfachen Forderungen nach Pünktlichkeit. Ich bin Realist und kein Kolonialist, hier ist Otto von Bismarck auch mein Vorbild.

      Vergessen Sie nie, dass die meisten Staaten sich eine Armee halten, die preußische Armee aber hat einen Staat. Diesen Staat hat man abgeschafft. Unsere Fahne wird weiter in unseren Köpfen und Herzen wehen. Denken Sie mal darüber nach, was das bedeutet.

      Wenn Sie nochmals behaupten sollten, dass ich kein Preuße bin, ziehe ich Ihnen das Fell über die Ohren!

    • Schluss mit dem Eiertanz
      … und auf dem iPad rumhacken. Antreten.

  19. Danke, Don!
    Bayern ist besser regiert als die meisten anderen Bundesländer. Verwaltung, Polizei und Justiz funktionieren gut. Das Schulsystem ist anspruchsvoll. Die Ausländer sind bei uns in Bayern gut integriert und hier die allerschärfsten Kritiker von Merkels Willkommenskultur. Seehofer sagt in der Regel, was das Volk denkt. Man hätte sich hier gewünscht, er hätte schon längst die Verfassungsbeschwerde erhoben und die bayerische Polizei den Grenzschutz organisieren lassen. Eine Abspaltung vom Rest Deutschlands? Es wird unser Schaden nicht sein!

  20. Er spielt doch nur!
    Naja, werter Don, Seehofer war lange genug auf den Bonn-Berliner Bühnen unterwegs, um zu wissen, wie man unzufriedene Wähler einfangen kann (mit dem Mantel im Wind).

    Doch Worte ersetzen keine Taten, ob diese noch folgen werden (CSU-Auszug), ist ungewiss. Und ob seine „Wallfahrt gen Osten“ (Strauß über Brandt) etwa Putin beindrucken konnte, ist mehr als fraglich.

    Bei Ihnen dürfen sich jetzt alle Afd-Kommentatoren wieder wohlfühlen – bis zur nächsten Ruhestörung ;-)

    Die Dame Nocun allerdings, hätte unter einer AfD-Regierung sicher nichts zu lachen, die Polnischen Staatsorgane zeigen ja gerade, wie eine „Wahrheits-Presse“ dann aussehen könnte.

    • Ich halte die AfD für eine schreckliche Entwicklung, ganz ehrlich, aber deshalb bin ich nicht der Ansicht, dass man jeden Wöhler verteufeln sollte. Sonderlich wohl soll sich hier niemand fühlen – ich wollte halt was zu den Reaktionen der billigen Maulhelden vom Schlage Gensing – ARD – und Lobo SPON machen,

  21. Frontbegradigung
    Im Sezessionsfall wird die Bundeswehr aber gerade auf dem Mond im Einsatz sein, weil sie Verantwortung übernehmen und unsere teuren Verbündeten bei ihrem nation building auf dem Mond unterstützen muss, welche eben sich von dort aufmachen werden, um die gemäßigten Marsianer gegen die Angriffe der von Putin perfide aufgehetzten fundamentalistisch-terroristischen Venusianer zu verteidigen.

    Es wird also im Land der sezessiven, mit spitzem S zu sprechenden Respublica borealis an Truppen fehlen, um den Vorsprung der feindlichen Front um Aschaffenburg zu sichern. Man wird sie auf die Main-Rhein-Nahe-Linie zurücknehmen müssen. (Mehr Begradigung wäre sicherer, geht aber nicht, weil man zur Zeit die Bunker an der Ahr ganz besonders dringlich braucht.)

    Was wiederum heißt, dass wir hier im Südwesten wohl leider an Großbayern fallen werden – mit schwäbischer und fränkischer Wiedervereinigung immerhin. Doch allein schon die Vorstellung, dadurch vom Berliner Kompetenzzentrum abgeschnitten zu werden, macht mir gewaltige Angst. Und dann noch der zermürbende Gedanke, dass die armen Mainzer zwar ihre rechtsrheinischen Stadtteile wiederbekommen, sich aber ganz offenbar auf der falschen Seite der Grenze wiederfinden werden, mitsamt allen Journalismus-Lehrlingen an der Universität und anderswo dort.

    Aber da kan man nichts machen, alles wird sich zutragen in jenen Tagen, auf dass in Erfüllung gehe, was da steht geschrieben im Buche der Königinnen von Tina: Wenn die Eselin auf den Schwingen des Adlers davonfliegt, siehe, da wird mehr Heulen und Zähneklappern sein in Moguntiacum denn Lachen und Herzen in Offenbach.

    • Wie ist denn das mit den Hessen? Taugen die was als Leibeigene und Grentvolk zum Norden?

    • @DA, 11. Februar 2016 um 17:40 Uhr
      Unter uns gesagt: Sie taugen, nach ihrer jahrhundertelangen Grünsoßfresserei, eher als Leibeigene der kleinen grünen Weibchen. Kein Wunder also, dass dort eine gewisse Partei ihre erste Regierungsbeteiligung hatte. Viel besser integrierbar sind kulinarisch die Pfälzer, sie sind schließlich Sauesser, das schafft eine solide Basis. Und auch politkulturell fügten sie sich sehr gut in einen verbliebenen Südstaat, was ja übrigens schon mal geklappt hatte, weil sie nämlich, außer dem /pf/ und dem /ʃ/ wie in „Pfusch“, deutsch reden und schreiben können. Man vergleiche nur einen beliebigen Satz der dabei wirklich frommen Élisabeth-Charlotte de Bavière mit den Invokationen des Rostocker Pastoraljokulators oder den rhetorischen Glanzleistungen der Mecklenburger Pfarrerstochter.

  22. hört sich gut an
    Daumen hoch. In dem Sinne.

  23. Heute ist nicht alle Tage ...
    Im wilden Süden

    Bei uns in der Region war man immer froh und auch dankbar westlich der Iller sein Lager zu haben.
    Es gab einem, zugegeben auch symbolische Sicherheit, auf württembergischem Heimatboden zu leben. Die Iller bildete also die natürliche Barriere zum nahen Ausland (Bayern).

    Nun, die Zeiten ändern sich.
    Aus dem tiefst-schwarzen Baden-Württemberg wurde Kretschi-Grün.
    Ähnlich vorhersagbar wie ein Wahlsieg von Kim Jong-un bei den Präsidentschaftswahlen in den USA.

    Und dass Horst Seehofer einmal der einzige aufrechte Demokrat in diesem Land sein würde – der das sagt was ich denke – undenkbar!
    Niemals.

    Wieder mal ein großes Danke lieber Don – für ein Stück Wahrheit.

    Hau de nei !

  24. Suedwestasylanten
    Bitte in der Zukunft Rheinhessen (war nie preussisch) nicht zum sicheren Herkunftsland erklaeren, wenn wir mit dem Schlauchbot den bayrischen Grenzfluss ueberqueren und Asyl beantragen.

    Wie aaO gesagt, habe ich den Integrationskurs mit Tracht und Mundart schon belegt.

    Die Zeit laeuft…in Frankfurt aM (Hessen) gibt es in den Kindergaerten ab jetzt ueberhaupt kein Schweinefleisch mehr, „wegen der einfacheren Logistik“ – kein Witz.

    • Als Vegetarier finde ich das gut. Aber als Atheist habe ich Bauchschmerzen.

    • Auch kein Witz:
      Als ich vor kurzem im Pschorr-Bräu in Prantlhausen den Kellner mit „Grüß Gott“ begrüßte, wies er mich – sehr freundlich und mit einem ironischen Grinsen – darauf hin, dass die Gastronomie-Bediensteten jetzt Anweisung hätten, die Gäste NICHT MEHR mit „Grüß Gott“ zu begrüßen, um Andersgläubige nicht vor den Kopf zu stoßen. Abgesehen davon, dass man in Bayern ohnehin „Servus“ sage.

    • Ah so? Im Oberland ist das noch anders.

    • Mainz
      @Suedwestasylanten: Nee, Meenz (bin da geboren) war nach 1816 unter gemeinsamer preussisch-oseterreichischer Kontrolle, ein langwieriger Kompromiss ausgehandelt am Wiener Kongress. Die Besatzungstruppen wechselten sich ab – deshalb zitieren die Uniformen der Mainzer Karnevalsgarden immer beide Mächte. Die strategische Lage als Festung, die Main und Rheinübergänge kontrollierte, war einfach zu wichtig für beide Rivalen.

      Schon wg. des gemeinsamen katholischen Bekenntnisses, waren die Ostmaerkler natürlich viel beliebter. Wiesbaden ist hingegen eindeutig preussisch, auf der anderen Seite des Glaubens und des Flusses, ein ganz anderer, nördlicher Menschenschlag (Einwanderer aus der Uckermark?).

      Ein Teil Rheinhessens könnte so z.T. passen, wäre da nicht die Jakobiner-Sozentradition in der Stadt selbst.

      Also mein Ratschlag: die Grenze weiter südlich vom Main ziehen, z.B. Neckar.

      Helau,
      Der Onkel

    • @Gast
      Also das kann ich gar ned glauben. Selbst der türkische Gemüsehändler sagt bei uns „Grüß Gott“, nur die italienischen Kellner sagen meistens „Bouna sera“ … das gilt aber in München nicht als Integrationshindernis.

    • Na, na...
      …so ganz arg isses hier in Frankfurt net. Im Kinnägarddn meiner klein‘ Tochter wird e Sau net nur g’streichelt. ;-)

      Und wer ist an der Seite Bayerns bei der Klage gegen die Wegelagerei des Länderfinanzausgleichs? Ei wir Hesse halt!

      Insofern: Wir wären bei Neu-Süddeutschland sicher gern dabei – also zumindest alles bis zum Taunus. Gäbe auch eine schöne natürliche Nordgrenze, schwer zu überwinden und leicht zu bewachen. Denkt mal drüber nach.

    • Gekauft.

    • http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kitas-in-frankfurt-bestellen-schweinefleisch-ab-14059211.html
      s.o.

    • @Ei gude - 12. Februar 2016 um 09:43 Uhr
      Eine Grenze im deutschsprachigen Gebiet verläuft nicht zwischen Ost und West, sondern zwischen Nord und Süd, denn sie ist eine echte Kulturgrenze, die nach wie vor besteht.
      Sie wird seit langem mit dem Verlauf des Mains gehandelt (im Süden BW, Bayern, Schweiz und Österreich, im Norden der Rest). Frankfurt gehört zum Süden.

  25. Wenn es denn möglich ist, werde ich sofort
    nach Bayern auswandern. Wie sagte doch heute morgen eine Fernseh-Moderatorin (sinngemäß) zu einem Korrespondenten: „wie lange läßt sich Frau Merkel die Zumutungen von Seehofer noch gefallen?“ Mir ist der Atem stehengeblieben. Sie haben alle noch nicht verstanden, dass die Frage umgekehrt zustellen ist.

    • Merkel will sicher keine bunesweite CSU, da wäre ihr Ende.

    • @D. A.
      Na, wenn Sie sagen können, das Frau Merkel eine bundesweite CSU nur verhindern möchte, weil das „ihr Ende“ wäre, dann gebe ich die Watschen aber nur allzu gerne zurück:

      Ihre Seehofer-Gestalt will ganz offensichtlich das Ruder im Kanzleramt nicht übernehmen, weil selbst er sich an drei Fingern ausrechnen kann, dass das SEIN ENDE wäre, und zwar pronto!

      Anderen die blanke Machtgeilheit zu unterstellen, ist genauso billig, wie ständig auf Seehofer rumzutrampeln. Da ist nur ein entscheidender Unterschied: Wer ist denn hier das große Trampeltier? Na, die Presse doch! Und wer wird dafür gescholten? Na, die Kanzlerin! Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn viele Herausgeber schon länger Journalisten sind, als die Kanzlerin im Amt. Das legt leider den Verdacht nahe, dass sie weniger Angie im Herzen tragen, als vielmehr ihren eigenen Vorteil, auf „der Seite der Macht“ zu stehen!

      Also bitte – die Nerven liegen blank, keine contenance mehr nirgends – das mit Deutschland ist offenbar durch und knapp daneben ist eben auch vorbei. Nacht.

    • Die CSU käme bundesweit auf gut zehn bis zwölf Prozent, je nachdem wer da alles überläuft, und es hätte sicher einen Aufstan in der CDU zur Folge. Meines Erachtens gäbe es dann einen Putsch. Die abgeordneten wissen doch, wie es daheim zugeht.

    • Nach Bayern auswandern?!?
      Wo denn, bitteschön, möchten Sie da einziehen und wohnen?
      Schauen sie sich mal den Immobilienmarkt an und wählen Sie zwischen zwei Möglichkeiten:
      a) Sie verfügen über das erforderliche Kapital und ergänzen den hierzulande (hörbar und rasant) wachsenden Bevölkerungsanteil an zwar gut betuchten aber eher kulturfremdelnden Nordlichtern oder …
      b) Sie stellen sich – falls Sie dunkelhaarig und nicht gleich auf den ersten Blick als Typus „Kartoffeldeutscher“ erkennbar sind – bei einer Meldestelle an und verlangen Asyl (Pass verlieren, Handy behalten – Sie wissen schon). Nach der Sezession würden Sie allerdings fix nach Restdeutschland durchgereicht.

      Um es kurz zu machen: wir am Tegern-, Starnberger- und allen anderen bayrischen Seen halten uns die unerwünschte Zuwanderung mit knappem und teurem Bauland möglichst vom Leib, auch wenn wir der Belegung von Turnhallen, Mehrzweckhallen, Baumärkten etc. und den menschlichen Spontansperren am Eingang von Bahnhöfen, Supermärkten- und Banken derzeit machtlos zuschauen müssen.

    • Ich habe nie einen Hehl araus gemacht, dass es ohne gewisse Mittel nicht geht. Bayreuth ist aber auch schön und günstig.

  26. Eine Russlanddeutsche bzw Deutschlandrussin schreibt.
    Unsere Uhreltern kamen einst nach Russland und jetzt sind wir, ihre Enkeln, nach Deutschland gekommen. All zu viel von unsren Familienmitglieder in Russland geblieben, auch die Kinder von ersten Ehen, die sich als Russen indentifizieren wollen. Und unsere Kinder, die in Deutschland geboren worden sind oder aus Russland als ganz kleine ausgewandert worden waren, wollen sich als die Deutschen identifiziert werden. In solchen Familien gibt es eine Hälfte von Kinder, die deutsche Volkszugehörigkeit haben, eine andere Hälfte die russische. Wir, die aus Russland gekommen sind, wollen auf gar keinen Fall einen Streit zwischen Deutschland und Russland – einen Streit, der schon wieder von Washingtons Regierung initiiert wird, mit der sich Fr. Merkel all zu gerne eingelassen hat. So gern, dass sie nicht einmal einen Skrupel hatte, die Beziehungen mit Russland zunichte zu machen, die Beziehungen, die alle Kanzler zuvor so mühsam nach den zweiten Weltkrieg aufgebaut hatten. Als solche geht Fr. Merkel in die Deutschlandsgeschichte ein. Herr Horst Seehofer versucht, mit seinem Russlandsbesuch, diesen Merkels Fehler zu korrigieren. Jedoch, es beginnt eine Medien Hetzerei gegen ihn – ein eingefahrener Weg, einen charismatischen, ein bießchen souveräner handelnden Politiker wegzumobben. Ein von schönsten Qualitäten von Fr Merkel.

    • Neue Freunde - wo sind sie die eigentlich?
      Schön geschrieben, gute Frau aus Rußland!

      Zudem ich frage mich auch, wo eigentlich die unlängst noch unbändig bejubelten neuen dicken ukrainischen FreundeInnen Timoschenko, Jazenjuk, und Poroschenko der Noch-Bundeskanzlerin geblieben sind, man hört ja so gar nichts mehr von dem ehemals glücklichen Zusammensein?!

      Sie, „Gast“ mit russisch-deutschen Wurzeln, erinnern an etwas mittlerweile wohl wieder Verlorenes, nämlich die mehr oder weniger über Jahrzehnte nach dem WKII – trotz kalten Krieges – geleistete Verständigungsarbeit vorangegangener deutscher Kanzler (und auch, äh: SED-Generalsekretäre).

    • Keine Sorge
      Keine Sorge meine Gute, Trump wird die US-Wahlen gewinnen und die Kriegstreiberei der Neokonservativen beenden. Er selber hat angekuendigt ein neues Zeitalter der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Russland zu beginnen, so wie es jeder Geschaeftsmann ohne religiose/ideologische Verblendung machen wuerde.
      Nich die USA sind das Problem sondern die UN mit ihren neokonservativen Tentakeln in Washington.

  27. Horst der Spaltpilz lol
    Wenn ich SPON Artikel und Foren-Beiträge lese, so kommt es mir oft vor, dass manche aus Prinzip protestieren, sobald eine politische Aussage aus Bayern und der CSU kommt. Wenn ich das lese, denke ich, wie frei man sich fühlt, wenn man an nichts gebunden ist: an keine Partei und an keine Ideologie, ob links, ob rechts.

    Vor ein paar Wochen habe ich Seehofer auf SPON verteidigt, als sein „schlechtes Benehmen“ gegenüber der Kanzlerin zum Riesenthema aufgebauscht wurde. Für meine Begriffe war er sachlich, nicht unhöflich, sondern hat nur entschlossen seine Meinung kundgetan. An Merkels Miene und Körpersprache konnte ich jedoch erkennen, dass sie aus Entsetzen beinahe erstarrt war. Warum? Vielleicht, weil sie nach den Auszeichnungen der US Medien als The Most Important Woman on Earth nicht mehr als Politikerin behandelt werden möchte, sondern als HRH Queen Angie I. Hätte Frau Merkel keine „Schnute“ gemacht, sondern anschließend ein paar passende Worte gesagt, hätte sich niemand über den Vorfall empört. Die Empörung „Sowas gehört sich aber nicht!“ fand ich kleinlich und obrigkeitshörig.

    Gut, dass es wenigstens noch in Bayern Politiker gibt, die keine Angst haben, die nicht kuschen, sondern ihre Meinung frei äußern. Sonst würde HRH vielleicht noch eine zweite open invitation aussprechen, damit sie für ihren Edelmut noch mehr internationale Huldigung ernten könnte, als Kompensation für die Abtrünnigkeit des bösen Volkes, das mehrheitlich ihr nicht mehr dort folgen will, wohin ihr Weg „Wir schaffen das!“ letztendlich führen wird.

    Nun zu Bayern: Als Vorsitzende eines Bundesverbandes für [keine Politik] war ich überall in Deutschland unterwegs, auch in Bayern. In einer pittoresken Kleinstadt sagte man mir, dass die Stadt so viel Geld hätte, dass sie nicht wüssten, wohin damit. Ich war sehr beeindruckt, weil der Gesamteindruck nur eines war: wohlhabend und aufgeräumt, picobello, mit geschmackvoll gepflasterten Gehwegen, schönen Häusern mit gepflegten Gärten und vielen Blumenkübeln. Die Menschen waren fröhlich und zufrieden. Als „Chefin“ einer Organisation ist es meistens so, dass man Freunde und Feinde hat, und der Rest ist wohlwollend neutral. Ist jedem klar: Die Feinde intrigieren, machen einem das Leben schwer, während die Freunde einen aufbauen und ggf. auch loben. In meinem Fall waren die Bayern [und die Baden-Württemberger] meine Freunde; die Norddeutschen haben mich gehasst. Die saßen immer isoliert und griesgrämig unter sich, ich saß mit den Süddeutschen abends am großen Tisch, wo es fröhlich zuging, und fühlte mich sauwohl. Tja, manchmal klappt es mit der Aufteilung nicht, und das ist gut so.

    • @Tamarisque
      Glaube ich Ihnen aufs‘ Wort! Nachdem die Schneekanonen ihren Betrieb eingestellt hatten (Schei… ß Klimawandel, und danach bei einer heißen Zitrone — an der frischen Luft –sprach mich heute eine holsteinische Schwedin‘ an, doch bitte wg. ihres Kindes auf das Rauchen zu verzichten. Dabei rauchte ich gar nicht, drehte nur. (demnächst reicht das Wedeln mit der Packung) Wir kamen ins Gespräch und sie erzählte, das sie nie nach Bayern wollte wg. der vermeintlich konservativen Gesinnung !?!, was auch immer sie damit meinte. Sie fühlt sich seit Jahren äußerst wohl hier und wunderte sich über ihre widerlegten Vorstellungen. Ich empfahl ihr noch schnell ein Skigebiet, das von den Großstadtheuschrecken nicht so frequentiert wird.
      Werter Don, Ihr Blog ist meine tägliche Dosis Antiverblödung. So spar ich mir das Geld für einen Psychofritzen und stecke es lieber in Apparate, die einen dekadent geräuschlos in die Höhe ziehen. Danke dafür! Bayern macht Spaß, kann ich bestätigen, ich hoffe nur, dass bleibt unter uns.

  28. Mag er noch so eine Lichtgestalt sein...
    …der Seehofer, aber schönere Reden (die bundesweit beachtet wurden) hatte sein Vorgänger Stoiber gehalten. Im Übrigen stottert beim Seehofer des Öfteren die Logik. Nicht nur, dass er Teil jenes „Unrechtsregimes“ ist, das er so bitterlich beklagt, sondern auch sein eisernes Festhalten an gesetzwidrigen Mautplänen. Oh, habe ich gesetzwirdrig gesagt?

    So streng ist er mit den Gesetzen dann doch nicht, jedenfalls nicht, wenn es zu seinen eigenen Plänen passt, und wenn diese auch nur darin bestehen, sich zu profilieren. Sich an den Mismut und die Befürchtungen vieler Bürger ranzuschmeißen, in der Flüchtlingskrise, das mag eine Sache sein. Aber am Ende dann keinen Mut haben, die eigene Denkungsart konsequent zu formulieren (also: Mauerbau, Grenzanlagen, das Ende von Europa etc.), das finde ich dann doch etwas feige.

    Oder sagen wir besser: wohlfeil. Ein Ministerpräsident, der sich als bayrischer Grantler inszeniert – aber eben keiner, der Probleme löst. Dass bayrische Schulen insgesamt recxht gut funktionieren (mit allerdings zu geringer Abiturientenquote), dass es eine gute Wirtschaftsentwicklung gab (übrigens auch gefördert mit EU-Milliarden), all das mag man als persönliches Verdienst von Seehofer ansehen.

    Oder auch nicht.

  29. Titel eingeben
    „Ich entnehme der Presse, dass man besonders in Hamburg Schnappatmung bekommen hat“

    Die FAZ ist doch keinen Deut besser. Wenn ich lese, dass Jasper von Altenbockum, Seehofers Verhalten als „illoyal und unpatriotisch“ bezeichnet (erinnert mich an die „Unpatriotic conservatives“-Kolumne in National review im Vorfeld des Irak-Kriegs, man weiß, wie das ausgegangen ist), als „Sägen am Ast aller Demokraten“ (von dem AfD und Pegida profitieren, die wiederum natürlich Putins verlängerter Arm sind, ein bißchen Kalte Kriegs-Nostalgie darf für den strammen CDUler natürlich nicht fehlen), dann weiß ich wieder, warum ich nie wieder auch nur einen Cent für die FAZ ausgeben werde und FAZ.net nur mit eingeschaltetem Werbeblocker lese.
    Nichts für ungut, DonAlphonso, ihr bayernfolkloristisches Gemotze über die Fischköpfe und Saupreußen ist ja ganz unterhaltsam und für mich auch nachvollziehbar (in Bayern funktioniert wirklich vieles besser als in diesen failed states wie NRW), aber die FAZ trägt weitestgehend auch nichts außer bornierter CDU-Unterstützung bei, und Seehofer betreibt auch nur Politiksimulation und wird niemals aus seinen Drohungen Konsequenzen erwachsen lassen. Lösungen sind hier nicht in Sicht, und spätestens wenn dann die vierte oder fünfte Millione refugees ins Land kommt, wirds auch mit dem Idyll in Tegernsee vorbei sein.

    • Sie unterschätzen den Seehofer.

      Den besagten Kommentar habe ich noch gar nicht gelesen, aber die Republik muss damit leben, dass es bei diesem Spiel nicht zwei Überlebende geben kann. Sonst bekommt die CSU in Bayern eine absolute Mehrheit und die AfD im Bund extrem gute Zahlen. Ob in der Rest-CDU dann noch wer Merkel wählt, ist eine andere Frage.

    • @DonAlphonso
      „Sonst bekommt die CSU in Bayern eine absolute Mehrheit“

      Was in Bayern passiert, interessiert aber im Rest Deutschlands niemanden (zumindest solange die Kohle nach NRW und andere Nehmerländer rübergeschoben wird). Und ich denke eher, dass die CSU auch in Bayern Gefahr läuft, Verluste zu erleiden, Seehofers ständige nicht-erfüllte Drohungen geben auch der AfD in Bayern Auftrieb (zwar nicht so extrem wie andernorts, aber meiner Wahrnehmung nach doch spürbar).
      Die CSU hat eigentlich keine guten Optionen, sie ist einfach zu bayerisch; ein bundesweites Auftreten wäre wohl zu risikoreich, da droht Verlust der Machtbasis in Bayern, wenn die CDU dort zum Konkurrenten würde; und im Rest der Republik wird der teils pathologische Bayernhass ein Hindernis sein.
      Seehofer halte ich spätestens nach dem Vorgehen gegen Beckstein für charakterlich fragwürdig, auch wenn er unter der gegenwärtigen Situation erkennbar leidet; ich setze in ihn keine Hoffnungen.

    • Es ist so: Die offizielle Politik folgt Seehofe mit einem halben Jahr Anstand. Das sehen die Leute durchaus. Keine Kanzlerinnenselfies mehr, dafür Haue für Siggi Gabriel, den jetzt als Letzten die Hunde beissen.

    • @DonAlphonso
      „Die offizielle Politik folgt Seehofe mit einem halben Jahr Abstand“

      Ich führe das nicht so sehr auf Seehofers Wirken zurück als darauf, dass die Probleme (Kosten, Gewalt, Sicherheitsrisiken etc.) mit der Flüchtlingsaufnahme immer unübersehbarer werden, und darauf, dass die Umfragewerte der AfD stetig steigen. Der Merkel und der CDU würde ich auch absolut zutrauen, den Willkommenskurs von letztem Jahr mit Ziel Schwarz-Grün 2017 weiterzufahren, wenn die CDU bei den Märzwahlen nicht brutalst abgeklatscht wird.
      Ich weiß, Sie sehen das anders, ist auch ok…aber Seehofers Rolle kann ich bisher keine besondere Wirksamkeit zuweisen.

    • Es kann auch einfach sein, dass Seehofer das alles schon früher begriffen hat.

    • Titel eingeben
      Auch für mich ist die FAZ leider nur noch ein gesichtsloses Blatt, dass es sich mit niemandem verderben will und deshalb alle verprellt. Aber wenn man dem Artikel von Alexander Wallsch glauben will, fährt auch Seehofer diese Doppelstrategie. In Bayern den Kraftmeier spielen, um in Berlin der Kanzlerin die Flanke zu sichern. http://www.rolandtichy.de/meinungen/ist-angela-merkel-eine-lupenreine-demokratin-oder-der-makel-der-merkel/

  30. Titel eingeben
    Ach, Seehofer. Wenn er denn doch nur mal was täte. Ob a la Merkel mit dem Dolch im Gewande oder a la Schmidt mit Taten. Aber ich habe immer noch sehr große Zweifel, daß er „Kanzler kann“ (Schröder) – er redet zwar, aber es passiert: nichts. Eine bayrische Sezession würde diese Wirkungslosigkeit nicht verändern, die wäre im Gegenteil noch weitaus schwieriger als sich in die verbliebenen Reststrukturen der BRD reinzusetzen.
    Bayrische Sezession hake ich mal unter „Basler Fasnacht“ (die sonstige ist schon vorbei) ab…

  31. Kleiner Testballon
    Es wäre schön, wenn alle unzufriedenen CDU-Mitglieder sich in der CSU-Zentrale in München melden würden, damit die Aussichten für eine Ausweitung der christlich-sozialen Handlungszone auf das ganze Bundesgebiet in etwa fassbar werden könnten.
    Der Gedanke, nach den nächsten Bundestagswahlen von einer noch grüneren, noch roteren Koalition regiert zu werden, lässt mir kalte Schauer den Rücken hinunterlaufen.
    Anfang der 2000er Jahre hätte ich das noch umgekehrt gesehen.
    Ich staune selbst über mich.

  32. keine Gnade
    Wieder ein amüsanter und intelligenter Artikel. Ich bekenne, ich habe mich neulich erblödet, eine Gnadengesuch von der hessischen Grenze loszuschießen mit der flehenden Bitte, eine ernsthafte Expansionspolitik in Erwägung zu ziehen, damit wir hinterm goldenen Limes nicht mehr die Wahl haben müssen zwischen Faust in die Tasche und demokratische Teilnahme verweigern oder Faust in die Tasche und Mob wählen, um oppositionelle Tendezen anzuregen. Liege aber bisher vergebens im härenen Gewand auf meinen blutigen Kniescheiben im Frost, denn die CSU zeigt sich als weitaus hartherziger als der Papst weiland 1077 und weigert sich, die angebotene Vollherrschaft zu erwägen, die wir schon allzulang verlassenen Wertkonservativen ihnen sicherlich mit Palmenzweig und Hermelin vor die großen Zehen legen würden. Ich erhielt nur einen blutleeren Kurzabriss der Gründungsgeschichte, die einen leider ans Ländle fesseln würde. Danke, ich habe Geschichte studiert, die Gründe für soviel Selbstverleugnung kannte ich schon. Und dass man den Augiasstall auch nicht übernehmen möchte wenn die Sch… gerade tiedemäßig am höchsten steht, versteht man ja irgendwie auch. Aber wer helfen könnte und nicht will und nur noch manchmal in den Kadaver piekt um zu sehen ob er noch quiekt, der darf dann auch nicht schimpfen, wenn der Patient sich Hilfe von obskurer Seite holt….

  33. Sezession ausgeschlossen
    Seehofers jüngere, für medialen und politischen Aufschrei sorgende Aussagen implizieren massenhaften Rechtsbruch der Bundesregierung. Die CSU stellt selbst 3 Mitglieder der Bundesregierung und Parteivorsitzender Seehofer macht sich der Logik seiner eigenen Aussagen zufolge der Beihilfe schuldig.

    Würde auch nur ein Funken von Anstand und Rückgrat in diesem Menschen vorhanden sein, er müsste konsequenterweise offen mit dem Bruch mit der CDU und dem Rückzug aus der Bundesregierung drohen, um sich nicht der Beihilfe schuldig zu machen.
    Macht er aber nicht. Daher kann er seinen eigenen Aussagen keinen Wert beimessen.

    Schon die Sezession von der CDU und / oder der Bundesregierung ist daher ausgeschlossen, ganz zu schweigen von einer Sezession Bayerns.
    Damit fehlt dem Blogeintrag jede argumentative Grundlage und ist dem Bereich der Phantasie zuzordnen – oder vielleicht doch eher dem Bereich der Wunschträume.

    „Aba lustee jeschriebn issa trotzdem“, wie man in einem preußischen Metrolekt sagen würde.

  34. CSU, komm bald
    Bei solch rosigen Aussichten für Bayern kann man nur hoffen, dass die CSU nach Thüringen und Sachsen aufbricht – die hätten dort sofort eine absolute Mehrheit. Die CDU würde es dann mit Merkel nicht mal mehr in die Landtage schaffen. Seehofer – auf geht’s, wir warten…

  35. Titel eingeben
    Hören sie bitte auf immer Krapfenbilder einzubauen. Ich versuche mein Gewicht zu halten.

  36. Keine Mühe
    „Den besagten Kommentar habe ich noch gar nicht gelesen“

    Ach, machen Sie sich gar nicht die Mühe. Von Altenbockums Kommentar ist diesmal in der Tat sehr schwach. Außerdem ist er ja bekanntermaßen ein CDU-Groupie – wenngleich er im Moment wohl nicht mehr mit Merkel fummeln möchte. Aber es gibt ja noch Thomas de Maizière, mit dem man das Flugzeug teilen kann – oder eben den „Ast der Demokraten“.

    Erstaunlich ist auch, wie man sich immer über das Bayern-Personal lustig macht und dann solche Leute an der Macht hat. Vermutlich wäre nicht nur mir ein Bundesinnenminister Joachim Herrmann im Moment deutlich lieber.

    • De Maiziere hat sich nicht gerade rühmlich geschlagen, als Erfüllungsgehilfe seiner Herrin.

    • Die Misere
      Das wirklich Schlimme ist ja, dass de Maizière es ihm Grunde immer in der Hand gehabt hätte, Merkel zu stoppen. Ob an den Grenzen zurückgewiesen wird oder nicht, ist zunächst einmal Sache des Bundesinnenministeriums (vgl. § 18 Abs. 4 Asylgesetz). Die Bundespolizei wollte, wie zwischenzeitlich auch in der Welt stand, schon länger und erst recht Anfang September zurückweisen. Aber de Maizière ließ sich letztlich zurückpfeifen. Und auch nach Paris hat er sich nicht korrigiert.

      Ich glaube ja, dass Merkel gar nicht erst den Versuch gemacht hätte, ihn zu entlassen, wenn er eigenmächtig gehandelt hätte. Wie hätte sie das auch durchkriegen sollen, wenn er – was wohl nur der Wahrheit entsprochen hätte – einfach öffentlich erklärt hätte, er halte die Sicherheitsrisiken, die mit dieser Politik verbunden sind, für unvertretbar? Aber dazu ist die Treue zur Herrin und die Furcht vor der eigenen Courage wohl einfach zu groß gewesen.

      Jetzt bestellt halt der FSB Liebesgrüße, und da weiß man dann, was Sache ist:

      http://www.welt.de/politik/ausland/article152146728/Medwedew-haelt-Merkels-Fluechtlingspolitik-fuer-voellig-gescheitert.html

  37. germans
    How deep are you Mr don and co? You deserve Merkel and all the migrants,this is what you want. You are sick,brainwashed shame of Europe!

    • Nimmt...
      …Zoe ganz behutsam an der Schulter und zeigt ihr den Weg zu den Kommentarspalten bei youtube, unter Filmchen mit Titeln wie „best army in the world“, etc.: „You migth feel more comfortable, here, believe me“.

  38. Good Cop - Bad Cop - das steht jedenfalls bei Tichy und
    mir leuchtet das auch ein. So halten sie beide Wähler-Seiten schon seit Beginn der offenen Grenzen bei der Stange, die Willkommensjubler einerseits und die Abstandhalter und eher gesetzestreu Denkenden andererseits. Gibt halt ein wenig Hoffnung, was der Horst so macht. Aber er brüllt ja beständig nur, der zahnlose bayrische Löwe! Vorm Zubeißen zieht er regelmäßig den Schwanz ein!
    Und dass der Seehofer Horst nicht einfach so ohne das ok der ersten Vorsitzenden zum Kremlherrscher fliegt – wo sie doch beide einer „Regierung“ angehören – wer glaubt denn wirklich, dass das nicht extra für das Wahlvolk so arrangiert wurde. Und um alle weiter zu verwirren, schlägt jetzt halt auch die Presse noch so a bisserl auf ihn ein.
    Schönes Theater, alles das.
    Und ja – wir sollten nicht vergessen: Sie hat ja einen Plan, die Anzugträgerin. Und da bin ich ganz sicher, da spielen sie alle mit. Und alle haben ihre ganz konkrete Rolle (von der manche vielleicht selbst nicht wissen, sie aber dennoch gut ausfüllen).
    Das wird anscheinend von uns Zuschauern und Steuerzahlern dann doch immer wieder vergessen oder verdrängt.

  39. heisse Luft ?
    Schliesse mich der Ansicht von John Dean an. Wenn man droht und Ultimaten ausspricht, dann muss man den Worten auch Taten folgen lassen. Denn sonst verkommt der Löwe zum Bettvorleger und wird nicht mehr ernst genommen.
    Verbalradikalismus alleine hilft nix.
    Merkel jedenfalls nimmt das wohl nicht ernst. Würde ich an ihrer Stelle auch nicht tun.
    Konsequentes Handeln würde bedeuten, Austritt aus der Koalition und Gründung einer bundesweiten CSU, dieser würde ich bei der nächsten BT-Wahl gute Chancen einräumen und wäre auch ein Weg, der Afd den Wind aus den Segeln zu nehmen.
    Ich jedenfalls (Hessin) würde derzeit die CSU wählen und ich kenne andere, die das auch tun würden. Auch wenn es mich als Altlinke und immerwährende LINKEN-Wählerin selbst schmerzt, das sagen zu müssen.
    Ich kenne viele ‚Verzweifelte‘ aus verschiedenen politischen Lagern, die jetzt schlicht und ergreifend ‚heimatlos‘ geworden sind. Und aus dieser Verzweiflung heraus dann vermutlich doch die AFD wählen werden, wenn auch mit Bauchschmerzen.

  40. Titel eingeben
    Spalter!

  41. Meine Herren - der Seehofer hat protestiert
    Mit allem was er im Moment sagt, hat der Seehofer recht und das ist das Schlimmste von allem. Zeiten, in denen die Vernunft allein noch aus den Mündern von Seehofer und Söder kommt, sind beunruhigend. Früher sagten die doch nie etwas Sinnhaftes, und jetzt sind sie die letzten, die es noch tun? Leben wir in einem Paralleluniversum? Dennoch, ich kann dem Autor in seinem Optimismus nicht ganz folgen: Es mag ja sein, dass Merkel Seehofer nicht kleinkriegt. Aber umgekehrt gilt das leider genauso. Die Frau hat sich zum Pokerschweigen entschlossen, seit Moltke eine ausgezeichnete Wahl, wenn man nicht weiter weiß und das weiß. Irgendwer wird einen immer für einen Seher halten. Irgendwann reicht es aber gerade darum nicht mehr aus zu schimpfen, irgendwann muss man handeln. Seehofer will die CSU nicht von der CDU trennen, er will nicht klagen und das Land ( und damit denkt er wohl nicht an den Freistaat allein) dadurch endgültig in eine Staatskrise stoßen. Ja. Aber ähnliche Skrupel hat A.M leider nicht. Wir werden sehen, wie weit der Mut Seehofers geht. Einen Amoklauf ( Lauf? Eher ein Amokgleiten) hält man nicht durch Protest auf. Bayern hat mit seiner Macht immer nur gedroht. Bald wird es diese auch mal ausspielen müssen.

  42. 's hoasst Wirtshausrauferei
    ned Wirtschaftsrauferei. Saans vuileicht a Zugroister?

  43. Grobrhetoriker
    Ja mei! So hans hoid, de Baiern.
    Wobei der Seehofer eigentlich mein Freund nicht ist und ich seine Russlandreise deppert finde. Aber in der Flüchtlingsfrage ist er der Einzige in den Regierungsparteien, der die Bodenhaftung nicht verloren hat. Dass der Don hier mal wieder Kante zeigt und nicht in die allgemeine (auch von der FAZ betriebene) Schelte einstimmt, rechne ich ihm hoch an. Ich hab meine Studienjahre 1000 km vom heimischen Obb entfernt in Kiel verbracht und kann abschätzen wie Rest-Deutschland über BY denkt. Das ist eine seltsame Mischung von Über- und Unterlegenheitsgefühlen, vermischt mit Unwissen. Und diese Mischung ergießt sich aktuell über den zugegebenermaßen unglücklich agierenden Horst, dem das aber wohl wurscht sein dürfte. Da haben Andere schon Anderes ausgesessen. Bin gespannt wie man in D in 20 Jahren über die aktuelle Entwicklung denkt – möglicherweise werde ich das noch erleben.
    Habe die Ehre

  44. Immer
    Wieder eine Freude! Danke, Don Alphonso.

  45. Titel eingeben
    Auf die Seuession hoffe ich schon lange, nicht erst seitdem Deutschland das alles schafft. Vielleicht muß der Gedanke zunächst im Forum der Faz durchgespielt werden, bevor er weitere Kreise ziehen kann. Bis zum 150. Jahrestag des vorübergehenden Verlustes der bayerischen Souveränität sind es noch 5 Jahre. Wäre das kein Anlaß? Und wenn die Preußen uns damals die Schlösser des Kinis bezahlt haben, dann bauen wir ihnen jetzt einmal einen richtigen Flughafen, sind quitt und raus.

  46. Er mag die CSU nicht?
    Der Artikel erinnert ein wenig an jemanden, der laut behauptet, die Farbe Blau nicht zu mögen, aber alle Zimmer blau angestrichen hat.

    Wie auch immer: Seehofer spielt die Rolle eines Ventils, bisher aber auch nicht mehr. Ich bin sehr gespannt, ob da mehr als nur Sprüche kommen. Ich habe meine Zweifel. Bewegen wird wohl erst ein deutlich zweistelliger Prozentwert der AfD bei den nächsten Wahlen.

    Insofern hat Merkels Linksrutsch auch etwas Gutes: Sie bietet Raum für eine rechts-liberale Partei, die sich etablieren und stabilisieren kann.

    • Linksrutsch
      Von welchem Linksrutsch reden Sie? Merkel war schon immer Sozialistin, so wie die ganzen SED’ler, die nach der Wende opportun in die CDU statt der PDS gewechselt sind. Einfach mal die roten Schlipse auf CDU-Bildern zaehlen, die Jungs sind schon lange nichts weiter als der etwas besser gebildete Arm der SPD.

  47. Sollte ich evtl. in den Freistaat Bayern auswandern…?
    Ich überlege, nachdem mich TDV im letzten Beitrag etwas schalt, man sei nie zu alt dafür, ich mich aber für die von ihm genannten Länder auch mangels Sprachkenntnissen nicht erwärmen kann, ob der Freistaat Bayern schon zwengs der Nähe zu Italien nicht meine Lösung wäre. Ich werde darüber noch etwas hirnen, es will ja gut überlegt sein, die Rente ist nicht üppig, aber dort kann es auch nicht viel teurer als im (für mich grässlichen) Düsseldorf sein.

    Habe den CSU-Parteitag auf Phoenix live gesehen und jede Sekunde von Seehofers Show mit Merkel genossen, der Flunsch, die unterdrückte Wut von ihr, es war absolut sehenswert. Und der Seehofer Horst dabei so ruhig wie selten, das war ganz großes Theater.

    Die Abspaltung von der CDU, das Aussteigen aus der unmöglichen GroKo und ein bundesweites Auftreten der CSU fordern Foristen seit Monaten in den Zeitungen, so noch Onlinekommentare möglich sind. Die AfD wäre überflüssig und fast allen wäre geholfen, wenn der Seehofer Horst bei seiner Linie bliebe. Wie sagte er im SZ-Magazin: »Niederschreiben könnt ihr mich, aber das Kreuz brecht ihr mir nicht.« Von seinem potentiellen Nachfolger reden wir besser nicht, das SZ-Magazin hatte ein wunderbares Portrait dazu http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/2833/Der-Kandidat

    Heute beim Einkaufen, ich wohne im Osten im ältesten Stadtteil Düsseldorfs, älter als Düsseldorf selbst und sah beim Rossmann Security und den größten Immobilienmakler des Bezirks (er hat sein Büro schräg rüber) fassungslos an der Kasse darob. Ja was ist das denn, wir leben doch in Gerresheim, hier ist die Welt doch noch in Ordnung… Die Kassiererin schüttelte den Kopf und die Securitydame lächelte nur mild dazu.

    Die Einschläge kommen näher, ich sehe es bei Twitter/Blaulicht und werde mir doch verflixt nochmal angewöhnen müssen, mein Auto innen zu verriegeln, meine Korridortür nicht bei jedem Klingeln gleich freudestrahlend aufzureißen… Das Land und man selbst verändert sich und ich kann nicht behaupten, dass mir das Freude macht.

    • @Renate Simon
      Ja, Düsseldorf ist gräßlich! Stimme voll und ganz zu. Kein vernünftiges Spa. Außer vielleicht in Lintorf, aber ist ja nicht mehr Dusseldorf…

    • Düsseldorf...?
      Ich hab zwar D nur ein paar Mal, und das kurz, besucht, konnte aber dort nichts Anziehendes entdecken… da wäre Bayern sicher besser, aber…!

      Vergessen sie nicht, wir stehen AM ANFANG dieser Entwicklung.
      Die meisten Kommentare hier lesen sich auch so, als meint jeder, so wie es jetzt ist, ist es zwar ein wenig unangenehm, aber bisher geht es den Einzelnen ja noch erträglich.
      Wie wird das in drei Monaten aussehen? In zwölf? Ich erwarte ja auch nicht irgendwelche Wunderwaffen gegen die bestehenden Probleme gezeigt zu bekommen, aber doch wenigstens etwas, dass das Ausufern des Desasters verhindert… aber, Fehlanzeige.

      Gegen Mitteleuropa sprechen derzeit davon mal abgesehen auch zwei ganz andere Gründe. Das Kollabieren der Weltwirtschaft, mangels Wachstum aber mitmassivster Verschuldung, ist noch nie in der Vergangenheit eine realistische Vision geesen als heute. Aber, man sollte nie vergessen, dass ökonomische Vorhersagen IMMER Humbug sind.
      Gefährlicher scheint mir das andere Problem zu sein.
      Ich habe mir gerade in The Nation vorrechnen lassen, dass Obama die US Truppen in der Nähe der russischen Grenze VERVIERFACHEN wird.

      http://www.thenation.com/article/the-obama-administration-has-just-recklessly-escalated-its-military-confrontation-with-russia/

      Ein Volk, das zu blöde ist, etwas anderes als Merkel zu wählen, ist mit Sicherheit auch zu blöde dazu, jemanden zu wählen der DE aus der NATO und anderen fragwürdigen Allianzen herauszulösen plant.

      Ein Historiker wie Don Alphonso weiss sicher selber, dass der „einfachste“ Weg eine enorme Wirtschaftskrise zu lösen… immer schon der Krieg war
      Wenn man sich dann auch noch die Diskussion zwischen Hillary und Bernie Sanders von vorgestern anschaut und sehen muss, wie letzterer bereits anfängt sich an die politischen Gemeinplätze der US Machtpolitik zu gewöhnen, dann sollte man sich Hoffnungen auf bleibenden Frieden abschminken.

      „Das Land und man selbst verändert sich und ich kann nicht behaupten, dass mir das Freude macht.“

      Genau wie bei Religionen auch, habe ich irgenwann mal bei einem weisen Mann gelernt, dass auch Nationalität nichts als Zufall ist. Nemand hat mich gefragt ob ich Deutscher und Christ sein will, und obwohl es schlimmere Nationalitäten und (kaum zu fassen) schlimmere Religionen gibt, so lehne ich es doch ab mich als Deutscher oder Christ zu sehen.
      Ich habe Verständnis dafür, dass armselige Kasperle, ein paar (7?) Milliarden auf dieser Welt also, sowas brauchen, weil es bei ihnen zur Individualität nicht reicht. Gewohnheit ist die eine Sache, zugegeben, aber bewusst mich aufs deutsch-sein begrenzen… welch absurde Vorstellung. Die Welt ist gross und schön.
      Und ihre wohlverdiente Rente wird ihnen an JEDE Bank auf dieser Welt überwiesen…

    • Hallo Tyler,
      ich hatte Ihnen im Panzerbeitrag schon geschrieben, hat der Don gestern freigeschaltet, gehe mit Ihnen bezüglich der Weltwirtschaftslage völlig d’accord. Diese Probleme können nur noch durch Krieg gelöst werden. Das war immer so und das wird sich nicht ändern.
      Dass die Nato sich an Russlands Grenzen positionieren will, hatte ich dort ebenfalls gesagt und mich gefragt, wer die größere Waffel an der Birne hat.

      Medwedew bedauert den neuen kalten Krieg, anscheinend können die USA nicht ohne, wir könnten uns ja den Russen annähern… und ich denke immer wieder an Lumumba. Jüngeren dürfte er kein Begriff mehr sein, kann aber als gutes Beispiel dienen, was die USA mit Leuten macht, die u.U. anders wollen als sie selbst.

      Nein, das geht so oder so oder auch anders nicht gut, aber wir haben nicht einmal die Wahl der Mittel, wie wir untergehen sollen. Merkel wählen, Sie wissen, dass ich noch nie die CDU oder die Grünen gewählt habe, so wie der Hausherr. Die SPD hat die frühere Rolle der FDP zu Zeiten Erich Mendes als Wendekasper übernommen, nur dass Gabriel das Wenden noch besser kann. Völlig profillos. Wählen hat sich längst erledigt.

      Merkel hat wieder Denkwürdiges rausgehauen: Es komme in diesen Tagen immer wieder vor, dass Menschen ihr sagten, „dass es auch ein Leben vor Schengen gegeben habe“, also vor der Öffnung der innereuropäischen Grenzen. Sie antworte diesen Menschen dann gerne: „Ja, es gab auch ein Leben vor der deutschen Einheit – da waren die Grenzen noch besser geschützt“. Schengen war 1985…

      Wie auch immer, es macht für mich keinen Sinn mehr, woanders die Zelte für sehr kurze Zeit aufzuschlagen. Meine drei Sprengsätze im Brustkasten haben vor vier Jahren schon Ärzte in Panik verfallen lassen, ich zähe Alte lebe immer noch, aber da meine „Knödel“ unterdessen teils um die 8cm haben, wären längerfristige Planungen schade ums Geld, das ich dann lieber in meinen letzten Schwimmkurs in der Nordsee investiere.
      Also haben Sie Verständnis, wenn ich in Düsseldorf bleibe, diesem grauenhaften, versnobten Kaff, wobei man hinzusagen muss, dass Eingewanderte oft die schlimmsten von allen sind. Endlich die große weite Welt… zum Glück ist Gerresheim davon ne ganze Ecke entfernt, kleinstädtisch würde ich es nennen und sehr eigen. Leidet allerdings durch die CDU nun unter der Zwangsbeglückung eines Straßenumbaus, den 70% der Bürger nicht wollten und die Einzelhändler krepieren lässt. Meine schriftlichen Proteste bei Beginn der Bauarbeiten ließen die FDP aufjohlen, sie hätten’s ja gleich gesagt, die anderen schwärmen von Gerresheim-City. Wohin man blickt, versteht die Politik nicht mehr bzw. interessiert es sie einen Dreck, was die Leute wollen.

    • @Renate
      in paar Punkte….
      “Medwedew bedauert den neuen kalten Krieg, anscheinend können die USA nicht ohne…”
      Es gibt in den USA einen prinzipiellen Grundsatz: „American exceptionalism“ Sie sind das von Gott auserwählte Volk, das die Freiheit und Befreiung für alle in ihrer Verfassung festgeschrieben hat. Selbstverständlich war es völlig angemessen, dass den Schreiber des Fetzens Papier, mit dem Milliarden weltweit verblödet worden sind, das Halten von Sklaven auf ihren Plantagen selbstverständlich gestattet war.
      Heute bedeutet es zB, dass die USA nicht mal an geschlossenen Verträge gebunden sind, oder, dass zwei Millionen Tote in diesem Jahrhundert im Nahen und Mittleren Osten durch die USA eine Notwendigkeit waren, während, während all die Bombardierungen der Krim bei der Eroberung der Krim selbstverständlich ein Verbrechen gegen die Menschenrechte waren, die es mit Sanktionen zu bestrafen gilt. Auch Deutschen….
      Die USA könnten ökonomisch nicht überleben wenn sie nicht auch weiterhin mit Hilfe ihrer Inkasso Agentur, der US Army, andere Länder ausplündern könnten, wie sie das seit den 50ern tun. Es begann mit Mossadegh im Iran und nicht mit Lumumba.
      Sollten die Deutschen vorhaben noch länger in Friedenszeiten vom Export zu leben, so müssen sie sich aus der Nato, EU und EURO lösen, eine Kern EU Gleicher und eine neue Währung schaffen und mit den Russen Frieden schliessen, indem man die USA rausschmeisst.
      Da das Volk aber zu blöde ist, einen Politiker der dies vorhätte zu erkennen, geschweige denn zu wählen, befürchte ich, die Folgen der enormen Aufrüstung werden sich spätestens mittelfristig nicht vermeiden lassen.

      Auch in Düsseldorf… aber ich verstehe ihre Gründe.
      „Wohin man blickt, versteht die Politik nicht mehr bzw. interessiert es sie einen Dreck, was die Leute wollen.”

      Ein Grossteil ist in der Tat einfach zu dumm, und wird vom Volk geliebt, wie man halt seinesgleichen liebt. Gegen diese Mehrheit gibt es kein Mittel.
      Was mich hingegen wundert, dass Politiker die auf die Realität unserer Zeit, also der Welt der Post-Demokratie hinweisen, nirgends Widerhall finden. Der Gag ist ja dass wir in der Praxis tatsächlich in alternativelosen Zuständen gefangen sind und man bestenfalls systemrelevante Dinge retten kann…
      In Griechenland hatte das Volk Alternativen gewählt, aber Verbrecher wie Schäuble haben nun mal die Machtmittel zur Erpressung. Hätte Tsirpas nicht nachgegeben, wären an jenem Montag die Banken geschlossen geblieben… Das Volk hätte gejubelt und wäre hinter der Regierung gestanden, nur… wie lange? Und was dann?
      Und auch in DE wäre das nicht anders. Eine Linke Regierung, im Lande der Medien und er Konzerne und 80 Millionen manipulierbaren Blödmänner?
      Wie lange würde es wohl dauern bis eine neue Organisation Consul „uns“ wieder Freiheit und Demokratie bringen würden?

      Auch der Zen Buddhismus oder Lao Tzu wissen es, so wie die Dinge sind, ist die einzige Art wie die Dinge sein können.

      Sie haben Recht, lernen sie schwimmen in der Nordsee.

    • moin Tyler,
      stimmt, den Mossadegh und Iran/Persien habe ich vergessen, bzw. war das Wissen damals darum bei mir nicht so vorhanden. Lumumba und anschließend Kasawubu, der besonders mit seinen goldenen Betten, waren für mich in meinem damals sehr jugendlichen Alter von 14/15 Jahren sehr prägend, weil sehr afrikaaffin. Wenn ich an die heutige Jugend in dem Alter denke… na ja, das ist ein anderes Thema.

      Es wird nicht dazu kommen, dass man sich aus Nato usw. verabschiedet, der Russe/Putin ist böse, wenn ich auch meinen Eltern damals im besagten Alter schon immer sagte, ich hätte vorm Westen mehr Angst als vor den Russen.
      Das Eliteprojekt EU/Euro wird bis zum bitteren Ende weitergeführt, jetzige Zustände sind dem Fortbestand sicher nicht förderlich und das ist m.E. gut so. Dafür kassiert man ja nun das Bargeld sukzessive wegen der Mafia, der Terroristen und weiß der Teufel welchen bösen Mächten, während die wahrhaft Bösen an ganz anderer Stelle sitzen. Leider haben sie die Macht und Aufrüstung ist ein Wirtschaftsfaktor hier wie dort, der ewige Kreislauf halt. Wenn die Wirtschaft an sich schon nicht mehr wächst, Rüstung geht immer.

      In Zeiten der späten Postdemokratie ist jeder Ruf vergeblich. Der Cicero hatte vor Jahren lesenswerte Aufsätze dazu. http://www.cicero.de/weltbuehne/die-weichen-sind-auf-postdemokratie-gestellt/48233
      http://www.cicero.de/berliner-republik/postdemokratie-die-spd-und-die-konservative-wende-der-politik/56399
      Glauben Sie denn, dass Tsipras oder auch Renzi (ich kann den Bubi nicht leiden) dauerhaft anders handeln würden, als die ältere Garde? Zur Not zwingen die Umstände, sich anzupassen.

      Man kann den Göttern in Japan usw. nur zustimmen, so wie die Dinge sind, ist die einzige Art wie die Dinge sein können.

  48. Ja der Horsti...
    Ich würde ja in den Jubel des verehrten Don begeistert einstimmen, wenn der Vollhorst Lösungen anbieten würde. Aber leider ist Seehofer fast genau wie die Deppen von der AFD. Er sagt uns, was er nicht will. Täglich. Aber nicht was er will und wie er es erreichen will. da ist die AFD sogar ehrlicher, dort möchte man gerne auf die unerwünschten Fremden schießen. Die Obergrenze ist ja wohl solange nicht die Lösung, wie man keine zustellungsfähige Adresse der Flüchtlinge in ihrer Masse hat. Also doch schießen? Alles andere ist Bauernfängerei. Unehrlich, anbiedernd und vor allem Nutzlos.

  49. Macht doch
    Deutschland ohne Bayern?
    Ein Traum!
    Durch vor den Russen fliehenden ostdeutschen Industriellen und Ingenieuren erst wettbewerbsfähig geworden,
    vonm Marshallplan aufgepäppelt, von
    Nord- und Westdeutschen Länderfinanzausgleichsmilliarden fett geworden, durch Zuzug und Arbeitskraft von Millionen Ostdeutschen, Balkanflüchtlingen von Überalterung verschont geblieben, lebt es sich trefflich großkopfert in Heinrich Heines Wintermärchen.
    Doch das Leben ist eine Sinuskurve, niemand bleibt für ewig oben.
    Ihr werdet noch dran denken.
    Der Abstieg beginnt immer auf dem Gipfel.

    • Blanker Neid
      Da spricht doch nur der Neid auf den bayerischen Erfolg, der leider bei vielen in den nördlicheren Teilen weitverbreitet ist. Bei allem Filz und aller Vetternwirtschaft, die es bei der CSU gibt, wenigstens haben sie nicht so ein Desaster angerichtet wie die NRW-Sozen.
      Ich fand schon 2002, dass bei vielen Gegnern Stoibers blanker Hass auf Bayern hervorblitzte, gerade pathologisch (und was wäre uns allen erspart geblieben, wenn Stoiber damals Kanzler geworden wäre)…vor diesem Hintergrund wäre ein Südstaat aus Bayern und (annektierten) Teilen Baden-Württembergs durchaus eine attraktive Idee…leider wohl unrealistisch.

    • @tommy
      Ich gebe Herrn Bär in Teilen Recht, auch wenn ich gegen eine Sezession bin. Ostdeutsche Intelligenzija und der Umstand, amerikanische Besatzungszone gewesen zu sein, dürften nicht unwesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg Bayerns beigetragen haben. Historisch korrekt ist allerdings, dass sie nicht vor den bösen Russen flohen, sondern alternativlos mit Mann, Maschinen und Maus von den Amis dorthinverfrachtet wurden, als diese Thüringen und Teile Sachsen-Anhalts gegen ihren schnöden West-Berliner Sektor eintauschten. Drie dritte Garde und die letzten Schrauben haben dann übrigens noch die Russen mitgenommen, aber das nur am Rande.

      Wie Sie auf dass dünne Brett kommen, ein Kanzler Stoiber hätte der Bundesrepublik gut getan, weiß ich allerdings nicht, denn dann wären wir unweigerlich 2003 Seit an Seit mit den Amerikanern in den Irakkrieg maschiert.

    • @Dengar
      „Wie Sie auf dass dünne Brett kommen, ein Kanzler Stoiber hätte der Bundesrepublik gut getan, weiß ich allerdings nicht, denn dann wären wir unweigerlich 2003 Seit an Seit mit den Amerikanern in den Irakkrieg maschiert.“

      Das mag sein, obwohl Stoiber m.E. vom Irak-Krieg nicht wirklich überzeugt war (die richtig devoten USA-Verehrer wie z.B. Friedbert Pflüger oder auch AM selbst gehörten meinem Eindruck nach damals gerade eher zu den „Modernisierern“ in der CDU)…es war tragisch, dass seine Kanzlerschaft u.a. durch diesen externen Faktor verhindert wurde.
      Jedenfalls hätte uns eine Kanzlerschaft Stoibers ab 2002 wohl das völlig vergeudete Merkel-Jahrzehnt erspart…und verglichen mit Merkel ist Stoiber ein Intellektueller und Staatsmann.

  50. Merkel loswerden. Für immer.
    „Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.“
    Charta der Vereinten Nationen

    Ganz genau. Die deutsche Bundeskanzlerin ist eine Autokratin, die ihre Beschlüsse OHNE das Parlament trifft. Es gibt auch keinen Bundesratsbeschluss

    Merkel loswerden. Für immer

    • Titel eingeben
      nicht nur merkel, sondern auch schaeuble, gabriel, uschi, dijsselbloem, juncker, draghi…………

    • Kaiser von Europa
      „Die deutsche Bundeskanzlerin ist eine Autokratin, die ihre Beschlüsse OHNE das Parlament trifft.“

      Auch ohne Absprache mit anderen europäischen Staatschefs, wie es den Anschein hat. Mich wundert nur, dass sie noch niemand mit Napoleon verglichen hat. Gewiss, sie ist nicht so kriegserfahren und begeistert wie der Führer der Franzosen, aber Europa zu instrumentalisieren ( und daran zu scheitern ) um ein humanitäres Ideal zu verwirklichen und dafür Ruhm als Mehrwert zu ernten, das hat schon was. Sagen wir es mal so. Der Seehofer mag ein Tüchtiger Landesvater und Prinzregent sein. Das ist ehrenwert, aber limitiert. Der (Möchtegern-)Kaiser des Volks der Europäer muss hingegen das Universelle im Blick behalten.

      Ich glaube nicht einen Augenblick daran, dass die angestrebte Integration von Millionen von Flüchtlingen in Deutschland funktionieren wird, aber als ich dann las, welche Schrumpfköpfe von der AfD sich als Landesretter aufspielen, dachte ich mir, dass es einfacher sein wird, sich mit ein paar Barbaren und ihren fremdartigen Sitten und ihrem unstillbaren Bedürfnis nach Steuergeldern gut zu stellen und sie mit allem möglichen zu versorgen, einschließlich Frauen für ihre Harems, so sie diese von Hartz IV finanzieren können, als ein paar Rechtsbizarre in die Nähe des Bundestags zu lassen. Die Flüchtlingsmassen sind ein Problem erster Ordnung, die AfD eines höherer Ordnung, das darf man nicht miteinander verwechseln.

  51. Zu einfach
    Ein Hetztext. Meine ehemalige Deutschlehrerin hätte am Rand geschrieben: Zuviel Pathos! Wer die Politik von Mutti als alternativlos bezeichnet, disqualifiziert sich schon von alleine. Wer nicht mit der Mutter Courage der Nation ist, ist also AfD-Wähler oder wie? Seehofer ist sicher nicht das Beste, Beispiel eine Alternative, aber wenn schon die anderen Parteien, weder in der Regierung noch der Opposition nichts mehr gegen Mutti sagen, na dann muß eben der „bayrische Hinterwäldler“ ran. Fast schon erschreckend wie SPD, Grüne, FDP und Co. wie erschlagen da liegen und höchstens mal gegen Frau M. aufpiepsen. Ich bin keine CSU Wählerin, aber wenigstens kommt da mal etwas politischer Gegenwind. Und mit Putin zu reden ist auf jeden Fall besser als Kanonen gen Osten aufzufahren. Langfristig für alle und kurzfristig vor allem für Syrien und die Flüchtlinge. Es geht nur mit, aber nicht ohne die Russen. Die politischen Interessen sind in Syrien von allen Seiten gegeben. Nicht nur die Russen, auch Obama und die EU haben viel zu verlieren. Leiden tun darunter die Syrer, dann die Griechen und zuletzt auch die EU.
    Wer denkt das mit Seehofer alle Probleme entschwinden denkt nicht nur zu einfach, sondern auch zu primitiv. Die AfD will Mutti aus dem Amt und will glauben machen damit seien die Probleme behoben. Ein Vergleich der zu denken geben sollte…

  52. Es wirkt!
    Ich glaube, der allmählich erkennbare Schwenk bei Merkel & Co
    ist darauf zurückzuführen, dass ziselierte Nadelstiche aus München kamen …

  53. IchBinAuchKeinCSUFan
    … Erfrischend – endlich mal eine Stimme im einheitlichen Journalisten-Chor(-gemammer) der bundesdeutschen Online- Medien zu hören ,die so humorvoll ohne aufdringlich oder plump oder ideologisch zu wirken herausfällt.

  54. Titel eingeben
    Die in Abwicklung befindlichen Restdeutschen werden wohl auch im trutzigen Bayern keine dauerhafte Zuflucht finden – der Limes lässt grüßen!
    Danke für die schönen Bilder und den so leichtfüssig daherkommenden scharfsinnigen Text!

  55. Prof. Dr.
    Meine in Westfalen geborene Frau bemerkte kürzlich zum Thema, statt des Freistaats innerhalb der BRD sei doch eher eine Alpenrepublik (Bayern, Süd+Nord-Tirol, Trentino, Salzburg, evtl Kärnten, N/O-Österreich o.ä) vorzuziehen. Seehofer wäre dort wohl als Staatspräsident hochwillkommen, wie ich aus persönlichen Kontakten zu Bewohnern dieser Gegenden zu wissen glaube. Der Ernüchterung unserer norddeutschen Noch-Landsleute täte solch eine Sezession sicher gut.

  56. Pfui, pfui, pfui !!!!
    Welch ein widerlicher, ärgerlicher Text…. und wahr ist er auch noch!

  57. Egal
    Es gilt immer noch der Spruch: egal, was /wen man wählt, man bekommt immer nur Merkel…..
    Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass die ARD 30 % bekommen würde, für eine Groko oder auch schwarz/rot/grün würde es immer reichen.
    Übrigens gibt es hier auf dem Land mittlerweile auch schon Security vor Supermärkten (Rewe), andere werden folgen. Naja, schafft Arbeitsplätze, gell ….

  58. Wir Grantler bleiben am besten unter uns
    Dann können wir endlich am Biertisch wieder gemütlich Fingerhakeln oder Schuhplatteln, unser Brathendl mit den Fingern essen, und niemand erschreckt sich mehr zu Tode über unsere Sitten und Gebräuche. Das ist ein durch und durch humaner Ansatz. Warum sind wir Gutmenschen da nicht gleich darauf gekommen. Gute Nacht und danke für diesen Artikel. :-)

  59. Solange wir ...
    Lieber Don,
    solange wir von der CSU solche Feinde wie dich haben, brauchen wir keine Freunde mehr. :->

  60. Titel eingeben
    Es ist traurig,das die meisten Politiker zu wenig Zivilcourage haben, um gebrochene Dämme zu stoppen und umzuleiten. Das Übel dieser Welt können 2 EU Staaten nicht auf ihre Schultern nehmen.

  61. Das Paradies
    reicht vom Breisgau über den Bodensee quer über die Landkarte bis Vorarlberg. Okay, Südtirol. Aber nur wegen Lago di Monticolo. Wobei: Ticino ist ja auch ein, zwei Nummern wert. Und viva la Grischa! So ganz mies ist Norditalien an sich auch nicht. Bis Grossetto maximal, okay?

    Kulinarisch ist das Ganze eine Offenbarung und in Sachen Mentalität sicher rumpelnd kompatibel.

    Okay, Film ausschalten, ab ins Bett!

    Dass ich vor einigen Tagen Seehofer und Söder als einzig hörbare Stimme der Opposition im Lande bezeichnete… hätte man das mal meinem 18-jährigen Selbst erzählt! Alter und Abgestumpftheit des Verfassers dieser Zeilen geschuldet oder o tempora o mores?

    Jedenfalls findet da gerade relativ laut und deutlich ein Paradigmenwechsel statt. Eigentlich schick, hat man später ggf. was zu erzählen am Lagerfeuer („Ja, genau, das nannten wir Schrift!“).

  62. @silentgreg
    Es ist schier unfassbar was sich hier vermeintlich gebildete Menschen herausnehmen. Hier werden Menschen, denen die Kugeln sprichwörtlich um die Ohren fliegen, benutzt um die auch nur allzu widerlichsten, seit Jahrzehnten vermutet abgelegten rassisistischen Grundideen noch zu bestätigen. Ekelhaft ist das… Denkt endlich Ihr Wohlstandskinder !
    Ihr seid eine Schande !

    • Die Kugeln enden spätestens an der türkischen Grenze, und momentan sind Syrer in der deutlichen Minderheit.

    • Eine Schande?
      Eine Schande ist es auch, die Folgen einer Politik nicht zu bedenken und im Wohlgefühl des Gutseins jedes morgen zu vergessen. Glauben Sie es tut der Gesellschaft gut, wenn die Integration hunderttausender junger Männer scheitert? Und wie soll sie gelingen? Mir fehlt da leider die Fantasie.Aber wenn es wenigstens echtes Gutsein wäre. Für den Bruchteil des Geldes, das jetzt jedes Jahr aufzuwenden ist, hätte man in der Region unendlich viel mehr helfen können. Die UN-Lager vernünftig zu finanzieren hätte gerade den Schwächsten geholfen, den ganz Armen, die sich keine Schlepper leisten können, den jungen Familien etc. per Kontingentslösung hätte man integrationsfähige und besonders bedürftige Kriegsopfer nach Deutschland holen können, planvoll gesteuert. Jetzt hilft man ungesteuert jungen Männern. Auf denen verwandtschaftsbedingt ein enormer Druck liegt, es zu schaffen ( und Geld heimzuschicken, Familie nachzuholen usw.). Die es in der Menge und der Vorbildung aber selbst bei bestem Bemühen gar nicht schaffen können. Außer natürlich die Kriminellen und Hedonisten unter ihnen, für die läuft es gut. Eine sinnvolle Unterscheidung gibt es auch nicht, so gut wie jeder der es probiert hat Chancen, egal ob aus einer Konfliktregion oder nicht. Wie ich die Logik meines Staates kenne, bleiben die Kriminellen am Ende hier, während andere und integrationsfähigere Einwanderer nach einigen teuren Jahren abgeschoben werden. In dem Moment, wo sie etwas zurückgeben könnten. Und all dieses planlose Wohlfühlgutsein soll die Gefährdung der Verfassung, des Rechtsstaates, des Sozialstaates, der EU ( die Deutschen träumen wieder, was meinen Sie wie die Engländer, Polen u.a sich darüber freuen, die haben mit träumenden Germanen immer nur gute Erfahrungen gemacht), der inneren Sicherheit und des Zusammenhaltes einer nur teilweise erfolgreichen Einwanderungsgesellschaft wert sein? Ich erlaube mir Zweifel. Sollten Sie auch mal probieren.

    • Endlich Denken.
      An sich eine gute Anregung. Nur scheinen Sie selbst davon zu wenig Gebrauch zu machen. Etikettierungen wie „rassistisch“ sind wohlfeil. Nur treffen Sie mitnichten auf Syrien, der Wurzel des Uebels zu. Es waren und sind nicht die deutschen „Wohlstandskinder“, die dieses ehemals vergleichweise stabile, sekulaere und tolerante Land in eine Hoelle verwandelten. Genausowenig wie dies der Fall im Irak und in Lybien war.

    • ...und es sind 80% mehr oder weniger junge Männer,
      die die Grenze nicht nur zu Bayern queren. Noch mal was anderes wäre es für mich, es kämen nur Frauen und die Kinder…

    • Titel eingeben
      Ja, ich denke – mir schon länger meinen Teil.
      Nämlich daß die Träumer, die meinen, wenn man hier das Sozialamt der Welt installiert, wird alles gut, ihren verträumten Kopf endlich mal fest an der Wirklichkeit (auch: „Tatsachen“ genannt) anrennen müssen, damit sie endlich mal zur Realität erwachen.
      Solange, bis sie/Sie trocken hinter den Ohren werden, kann man aber nicht mehr warten.

      Tatsache ist, daß D täglich ein paar Tausend Leute aus dem muslimischen Gürtel südlich und östlich des Mittelmeers sowie Schwarzafrikaner zulaufen, die man mit „Flüchtlinge“ genausowenig wie mit „Asylanten“ in irgendeiner Weise treffend bezeichnet; es handelt sich mehrheitlich um Glücksritter, junge Männer, die zu Geld kommen wollen, möglichst schnell und egal wie. Ein erklecklicher Teil will erstmal die große Sause und benimmt sich wie Sau, was durch den fehlenden Gegendruck zur Standardverhaltensweise ausgeweitet und verfestigt wird.
      Es ist vergeblich, sie integrieren zu wollen, denn wir können schon mit unseren heimischen Hauptschulabgängern nichts anfangen.

      Zu den pfeifenden Kugeln ist zu sagen, daß die letzten 100 Jahre meines Wissens noch jeden Tag auf der Welt irgendwo Krieg war, und weder mein Vater noch mein Großvater davor davongelaufen sind, – weil sie nicht konnten. Sie wurden gekrallt. Davonlaufen zu können erfordert also bereits eine aufgelockerte Situation, in der keine Kugeln mehr pfeifen.

      In der Ukraine ist es bestimmt zum Davonlaufen; von dort kommt kaum wer hierher, obwohl sie meines Erachtens mehr Recht dazu hätten als Nahöstler und Afrikaner, die sich auf ihrem Kontinent irgendwo ein Eckchen suchen könnten.
      Wenn wir erstmal danach gehen, daß jeder jederzeit immer davonlaufen könnte und sollte, wenn ihm was nicht 150%ig paßt, bleibt von menschlicher Zivilisation und jeglichem Bestand schnell nichts mehr übrig.

      Tatsache ist, daß Merkel mit ihrer öffentlichen Einladung an die ganze Welt dieses Land, das mal ihres war, zur Plünderung freigegeben hat. Und die ganze Politkaste zieht das durch, sie ziehen immer mehr Invasoren nach, richten ihnen ständige Verkehrsverbindungen ein, beseitigen jedwede Sanktionsmöglichkeiten, damit sie nur zuhauf kommen und das Volk, das mal ihres war aber ihnen nicht mehr gefällt, zu terrorisieren und seine Öffentlichkeit zu zerstören.

      Wohlgemerkt handelte es sich nicht um eine Einladung an Touristen, die mal was von der Welt sehen wollen, sondern um das massenhafte und völlig ungeordnete Einschleusen von Glücksrittern, die erst noch Geld machen wollen, legal illegal scheißegal, mir kann sowieso keiner.
      Das tun sie nun auch mit zunehmenden Einbrüchen – in den vergangenen Jahren handelte es sich dabei eher um geldsuchende Balkanesen, inzwischen ist um die „Unterkünfte“ nichts 24h Bewachtes mehr sicher. Zum Amusemang vergewaltigen sie mal hier, mal da wen, kost ja nichts. Selbstbedienung im Laden kost ebenfalls nichts. Und so weiter und so fort.

      Das alles konnte man sich an 5 Fingern abzählen, aber das wollte ja keiner, lieber wollte man rosa Bonbons lutschen.

    • @cc
      Irrzum colorcraze….

      Es geht nicht darum, hier ein Sozialamt einzurichten.

      Es geht darum, dass diejenigen beginnen in Massen hierher zukommen, die die Schnauze voll davon haben, in Ländern vor sich hinzu vegetieren in den die Wirtschafts und Militär Politik des „Westens“ seit Jahrzehnten Leid, Elend und millionenfachen Tod verursacht haben UND zB in den islamischen Staaten nur die Verbrecherregime in Saudi Arabien u.a unterstützen die eine zivilisierte eigenständige Regierung verhindern. Politiker die das Interesse ihrer Völker vertreten die werden von den USA und ihren ars…kriecherischen Verbündeten ermordet.
      SO sieht sie aus die Realität…

      Wie verblödet muss man sein so etwas sogar schriftlich von sich geben: „….es handelt sich mehrheitlich um Glücksritter, junge Männer, die zu Geld kommen wollen, möglichst schnell und egal wie.”
      Sie haben sich an allen Übergängen gleichzeitig aufgestellt und das beobachtet?

      „Ein erklecklicher Teil will erstmal die große Sause und benimmt sich wie Sau….”

      Wissen einem Land in dem so was wie sie rumlaufen darf wünscht man schon einen Mal einen Terroranschlag, damit sie vielleicht mal mit eigenen Augen sehen, wie es Leuten in Afghanistan, dem Iraq oder Syrien auf Grunde der von DEUTSCHLAND unterstützten weltweiten Mordbrennereien der USA geht….

      Mein Gott, welch primitives Gesockse läuft in DE denn rum? Und so was beklagt sich über Muslime?????

  63. Es geht doch nur noch darum Recht haben zu wollen
    Auf welchem Niveau sind wir angekommen. Wenn Deutschland demnächst im Chaos versinkt, wird so mancher Wirrkopf, der meint, wir wären das UNO Flüchtlingshilfswerk vielleicht zur Besinnung kommen. Dann aber ist es zu spät, denn es ist ein irreversibler Prozess. Ernst zu meinende Stimmen werden auf die übelste Art und Weise vernichtet, denn Seehofer, der sich berechtigt Angst um unser Land macht als geistesgestört abzutun, ist das Allerletzte. Was würde wohl ein Herr Weizsäcker oder ein Herr Adenauer zu diesem momentanen Wahnsinn sagen? Vielleicht würde man sie dann in die Psychiatrie einweisen.

    • ,,,, Hmmmm.....
      Sie vergessen da was…. Das Volk, das Adenauer gewählt hat, hatte einige unerquickliche Erfahrungen hinter sich. Das Volk das permanent Merkel wählt, also egal welche Partei ist ein ganz anderes. Es sind die Fans der Geiz ist geil Gesellschaft, Habgier ist der anerkannte oberste Wert.
      Es will von seinesgleichen regiert und repräsentiert werden, das versteht es unter Demokratie. Ein Kanzler so beschränkt, opportunistisch und mittelmässig wie es selbst.

      Nun, daran lässt sich nichts ändern… So wie die Deutschen damals, bekommen auch die Deutschen von heute genau das, was sie gewählt und somit auch verdient haben.
      Ich kann all diese Klagen über das Merkel nicht verstehen… sie hat sich nicht an die Macht geputscht oder ist durch irgendwelche Intrigen dorthin gelangt. Sie wurde vom deutschen Volk in völlig regulären Wahlen freiwillig dorthin gewählt, wo sie sitzt.

      Ich versteh die Klagen nicht… ihr wolltet sie und nun habt ihr sie, und nun lebt halt mit den Konsequenzen.

      Es ist EURE Schuld und nicht die Merkels.

  64. Titel eingeben
    Ich lebe schon lange nicht mehr in Deutschland und vermisse tatsächlich nur meine bayrische Heimat, die ich nach wie vor gerne besuche. Mit Auslandsdeutschen habe ich nichts zu tun, weil mir die Deutschen und Deutschland in der Ferne immer fremder und unerträglicher geworden sind, während ich mit anderen Europäern hervorragend zurecht komme.

    Dass Hamburg nun Deutschlands attraktivste Stadt sein soll, wundert mich gar nicht, denn die Stadt ist nicht nur hässlich sondern auch vollkommen kulturlos. Was soll man von einer 1200 Jahre alten europäischen Grossstadt halten deren provinzielle und weitgehend unbedeutende Universität erst 1919 gegründet wurde, deren größtes (und ebenso kleines wie provinzielles) Museum nicht nur der Kunst sondern auch dem Gewerbe gewidmet ist, und die keinen aber auch wirklich keinen Denker oder Künstler von Weltrang produziert hat? Dafür gibt’s dann die Reeperbahn und den Hamburger Fischmarkt.

    Wenn ich nordische Schönheit und Kultur geniessen will, fahre ich nach Kopenhagen oder Stockholm. Auch in die Niederlande und nach Belgien fahr ich gern, aber Hamburg und Köln können mir gestohlen bleiben.

    Die CSU mag ich auch nicht, aber solange in Bayern national deutsche Parteien gegen eine bayrische auflaufen, wird das nichts mit dem Machtwechsel…

    • Hamburg:
      Und Harry Rowohlt !

    • Die Lindestrasse
      musste bekanntlich in Köln gedreht weil der ach so weltberühmte Herr Rowohlt selbst im München der 80er Jahre keine Straße finden konnte, die ihm hässlich und verkommen genug war. Aber dennoch hat die Lindenstrasse das Münchenbild vieler Deutscher geprägt. Das ist in etwa so als hätte man eine Serie über Hamburg in Amsterdam oder Stockholm gedreht hätte, um dem Publikum vorzugaukeln, man habe es einer echten Weltstadt zu tun.

  65. Polittheater vom Feinsten
    Jo mei, die ganze Tegernseefolklore hier, nicht zum aushalten, gell. Aber ich versteh’s schon, wir Badener wären ja auch zu manchem bereit, wenn uns die schwäbischen Pietisten nicht majorisieren würden – und jetzt sind die auch noch grün geworden. Es glaube doch keiner, dass der Horsti sowas wie Sezession auch nur denkt. Es geht doch allein darum, der AfD in die Suppe zu spucken und wer sollte das Geschäft in der Union denn besorgen, wenn nicht der Horsti? Das ist Machtpolitik im Kampf um den Wähler, anders geht’s doch nicht in einer Demokratur. Natürlich kommt da auch ein Stück persönlichem Widerwillen gegen die Pastorentochter aus der Uckermark, Kohl-Verräterin, und ewiges Wechselbalg zum Vorschein. Umsonst lässt er sie doch nicht mit ihrem Flunsch zehn Minuten im Gegenwind stehen. Und die Reise nach Moskau? Auch ein innenpolitisches Zeichen, Richtung deutscher Industrie, die diese Sanktionen ja nur zähneknirschend mitträgt, und Richtung Wähler, schaut mal was der Horsti sich traut! Polittheater vom Feinsten halt.

  66. Bli Bli Blah Blah
    Wie schön kann bloggen sein, auch wenn man nichts zu sagen hat. Seehofer spricht aus was viele denken und wer deswegen ein solch undemokratische Forderung von loswerden rumbloggt, hat vom pluralistischen Staat nix verstanden. Wir haben eine aussenpolitische Krise und willkomensparolen die eine gesteigerte Erwartungshaltung und weitere Besucherwellen auslösen waren nicht gerade hilfreich. Ich sage weg mit dem Blogger.

    • Ich werde Ihren Vorschlag gern an die Herausgeber weiterleiten, kann Ihnen aber nur wenig Hoffnung machen.

    • Werter Don, ich glaube Sailor hat nur die Überschrift gelesen ....
      … ich bin im Übrigen auch für einen Anschluss der deutschen Gebiete südlich des Mains an die Schweiz. Das würde alles einfach viel besser passen.

    • Noch so einer....
      Ich liebe Kommentatoren die einfah so vor sich hinblöken und mit ihrem Beitrag nur eines zeigen, dass sie ganz offensichtlich nicht verstanden haben, was sie da gelesen haben.

      Ach ja die Deutschen: Wozu denken oder was verstehen, ich habe doch schon eine Meinung!

  67. Dixieland
    Mein Kompliment für diesen stimmungserhellenden Beitrag. Hoffen wir mal, dass Baden-Wuerttemberg von Bayern als Konföderierte akzeptiert, sich dann der Sezession des Südens anschließen wird.

    „I wish I was in Dixie….“

    • Wie jetzt? @ Seppl
      Wollen wir Badener die Württemberger irgendwohin mitnehmen? Wenn schon machen wir doch die Sause dort wo das wahre Paradies ist: Da wo die Alamannen wohnen, also Baden, Elsass, Teile der deutschen Schweiz, noch ein bisschen vom Arlberg (wenn die sturen Walser nicht wollen, können sie natürlich auch was eigenes machen). Das ist das Kernland. Und dann noch eine Konföderation mit Südtirol (Ratschings-Jaufen nicht vergessen) und Norditalien. DAS wäre das Paradies auf Erden! Und alle meine Familienstämme wären wieder vereint. Und es wäre endlich mal Schluss mit dem Tegernsee-Gejodel, vor lauter Neid. Und bitte keine Nachrichten von nördlich der Mainlinie. Und die Messe im lateinischen Ritus, auch für Ungläubige. Ende des Traums. Stattdessen sitze ich hier in Hamburg als Exil-Badener, neudeutsch Flüchtling. Oder bin ich gar ein Schutzsuchender?

  68. Welch einenegative, rückwärtsgewandte Stimmung in diesem Blog...
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  69. negativ, rückwärts gewandt, ängstlich...
    Was ist mit diesem Blog, seinem Urheber und vor allem den Lesern los?
    Die Tatsache, das wir Deutsche (und auch die ach so katholischen Bayern) ein schrumpfendes Volk sind und unseren Lebensstandard mittel – bis langfristig nur durch a) brachiale Durchsetzung einer der kathol. Kirche genehmen Familienplanung (ade Pille, Abtreibung, Scheidung…) oder eben durch b) Zuwanderung sichern können, scheint hier im Blog niemanden zu interessieren.
    Ist es nicht Aufgabe der Politik, Zukunft zu gestalten, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze anzubieten? Ganz abgesehen von der Verteidigung der Grundsätze unserer Verfassung/GG: Menschenwürde etc.
    Was ist aus den Idealen der Französichen Revolution geworden? Fraternité nur für meine Mit-Bayern, Liberté nur, damit ich auf der Fahrt zum Gardasee meinen Pass nicht zeigen muss? Egalité nur für die, die im gelobten Bayernland leben?
    Angst und Panikmache helfen sicherlich nicht. Wenn es irgend jemand schaffen kann, dann wir Deutschen: wir haben die Welt an den Rand des Abgrundes gebracht (und dann Glück gehabt, dass man uns unsere Untaten verziehen hat) und aus den selbst verschuldeten Trümmern ein offenes, demokratisches, wohlhabendes Land wieder aufgebaut. Dagegen sind die derzeitigen Probleme doch nur Kinderkram.

    • Wieder eine Ferndiagnose
      Hier in Bayern bekommen die Leute seit Jahren immer mehr Kinder. Ganz einfach weil es hier lebenswert ist, und weil die Wirtschaft brummt.

    • Kinder snd hier wieder richtig schick.

    • Lebensstandard
      „… scheint hier im Blog niemanden zu interessieren.“

      Natürlich nicht, denn für die Produktivkraft Arbeit hat bereits das Endspiel begonnen. Eine Gesellschaft wie unsere reagiert auf eine anthropologische Zäsur wie diese in einer vollkommen vernünftigen Weise: sie schrumpft und zieht in die großen Städte, wo die Leute am leichtesten von Industrieproduktion, Versorgung und Infrastruktur profitieren können. Was bleibt ist ein eher angenehmer weil liberaler Umgang mit Kindheit und erwünschten Kindern, keine politisch erzwungenen Aufvolkungsmaßnahmen, um eine längst obsolet gewordene Idee von Gesellschaft zu bewahren.

      Es sind i.ü. auch sonst nicht gerade die bevölkerungsreichen Länder, die den höchsten Lebensstandard haben. Ich denke hier z.B. an Singapur oder die VAE.

    • Kein Wunder
      in Bayern wird auch viel gestorben, das schafft Platz für neues Leben.

    • Titel eingeben
      „Ist es nicht Aufgabe der Politik, Zukunft zu gestalten, Probleme zu erkennen und Lösungsansätze anzubieten?“

      Gegenfrage: Wo sehen Sie, dass unsere Politiker das tun? Ich sehe nur, dass sie das Problem immer größer werden lassen!

    • Herrlich, Joachim !
      Wunderbar, wie ein Schulaufsatz aus kindlichem aber wohlmeinenden Gemüt heraus verfasst.

      Aber die Frage gefällt mir: „Was ist aus den Idealen der Französichen Revolution geworden?“

      Wenn sie mal irgendwo eines von den dreien auf dieser Welt in die Praxis umgesetzt sehen, dann lassen sie es mich bitte wissen, ja?

      Mal eine andere Frage: Ist Ihnen eigentlich nie der verdacht gekommen, solche politisch korrekten Gut-Menschen könnten vielleicht einen grossen Anteil daran haben, dass das alles so extrem den Bach runtergeht? Ich befürchte zu solcher Einsicht reicht es bei ihnen auch nicht, gell?

  70. Bayern kann ohne den Bund, aber der Bund nicht ohne Bayern
    Das sollten vor allem die Berliner nicht vergessen, die so gerne das in Bayern und Hessen erwirtschaftete Geld sinnlos verschleudern. Ich bin jeden Tag froh aus NRW nach Bayern gezogen zu sein. Nur wird es bald Zeit, dass Seehofer endlich Nägel mit Köpfen macht statt seinen Eiertanz fortzuführen. Ich erinnere da an den aufschlussreichen Artikel aus Tichys Einblick.

    • Die Mär vom Geberland Bayern
      Bayern hat bis 1986 Gelder aus dem Länderfinanzausgleich bezogen, erst ab 1989 mehr bezahlt als bezogen.
      Wer hat den bayerischen Bauern denn in den 60er und 70er Jahren die Infrastruktur (Schulen, Universitäten, Strassen) bezahlt.

      Ein bißchen mehr Brüderlichkeit wäre doch angebracht (und steht das nicht auch irgendwo in der Bibel, die hier in Bayern doch des öfteren zitiert wird?)

    • Geberland Bayern keine Mär
      Wie auch unser Finanzminister Söder immer betont, hat Bayern seine bezogenen Leistungen mehr als zurückgezahlt.
      http://www.bayern.de/politik/bayern-in-zahlen/geberland-bayern/

  71. I sogs scho lang
    Sezession is die oinzige Lösung! Mer hams probiert.

  72. So kann wohl nur jemand "den bayerischen Sonderweg" darlegen, der hier lebt, durch die Fassade ...
    …blickt, und dieses Land trotz aller Fehler gerne hat.

    Von den vielen ausgezeichneten Beiträgen, die Sie hier bisher schrieben, wohl einer der besten, vielleicht der beste. Danke.

  73. Ablenkung/ Sand in die Augen
    Alles ganz nett in dieser gewollt lustigen „Riesenkolumne“.
    Schade um den vergeudeten Platz in der Ausgabe; ein weiterer Ablenkungsversuch vom eigentlichen Hauptproblem: der Existenz Merkels in ihrer jetzigen Position.
    Und ich denke, wer sich eine funktionierende Demokratie wünscht sollte sich viel intensiver mit dem Thema beschäftigen, wieso eine einst so stolze und demokratische Volkspartei CDU (jedenfalls bis zum Anfang der Kohl-Zeit) so herunterkommen konnte, das Personen wie dieser Dame Merkel ausschließlich mittels purem Opportunismus dieser Aufstieg möglich war.
    Jetzt von allen Seiten auf Seehofer einschlagen ist billige Demagogie (!) – wo bleibt, bitte schön, das eigene Denken des intellektuelleren Teils der sich daran beteiligenden meute?

  74. Titel eingeben
    Also wirklich, alle die hier mehr oder weniger Ernst von Südstaat träumen…als südbadischer Alemanne kann ich nur sagen, klar mit Elsaß, Vorarlberg, Lichtenstein etc zur Schweiz würden sich sicherlich einige erträumen, aber mit den Bayern?!? Niemals! die Schwaben werden trotz gemeinsamer Wurzeln ja schon verachtet, die Bayern nimmt werden hier wirklich bestenfalls als derbe Bazis angesehen

    • Aber mit Geld. Das nehmen auch Schwaben gerne.

    • Die Stämme in Deutschland
      Da muss man klar trennen.

      Wir bezeichnen alles nördlich vom Ulm – dicht hinter der schwäbischen Alb – als das Reich der Gealbfüaßler. Und über die Stuttgarter wird bei uns nur gelästert. Auch wegen ihrem komisch-künstlichen Dialekts und weil sie auch so sophisticated sind. Deshalb bin ich auch weniger Oberschwabe als Voralgäuer.

      Nichts für ungut. Nicht persönlich gemeint. :-)

    • .
      die verständigung mit waschechten hinterallgäuern dürfte sich recht schwierig gestalten. es gab da mal eine seltsame begegnung mit einem solchen bauern, der sich irgendwie mit verlautbarungen aus dem oberen ende artikulierte. zumindest müssen ihn seine kühe verstanden haben, die haben nämlich reagiert.

    • Das sehen Sie falsch.
      Ich lebe auch in Schwaben. Was Sie schreiben, bezieht sich nur auf den FC Bayern München. Da gibt es noch Empfindlichkeiten wegen Gomez.

    • Also das finde ich jetzt übertrieben....
      Nur weil Schwaben wie Gomez halt einfach nicht Fussball spielen können, muss man doch nicht gleich den ganzen Volksstamm verdammen!

  75. Neid
    „… dass man besonders in Hamburg Schnappatmung bekommen hat, wie so ein angelandeter Fischkopf an der frischen Luft.“ :-) Der war gut! Ich bin zwar selber einer, aber in der offenen Art gibt es zwischen Bayern und norddeutschen Preußen mehr Gemeinsamkeiten, als man denkt. Ich bin ja für selbständige Bundesländer, ohne Finanz- und sonstige Transfers!
    Ich bekomme angemeldet übrigens die Fehlermeldung 500, wenn ich einen Beitrag abschicke.

    • @ Gast von 09:28 Geh´doch in den Untergrund,
      mach´s wie Deine Brüder….

  76. Asyl
    Ich beabsichtige als Hesse nach der „Abspaltung“ Bayerns vom Rest der Republik, Asyl in Bayern zu beantragen. Gruss aus dem Emirat Gross Gerau !

  77. Kontaste, 11.Februar 2016
    Da sage einer, die Öffentlichen würden den Rostfras im Lande nicht auch aufgreifen. Schöner, bzw. drastischer als in dem Berlin-Beitrag vom 11.Februar kann die verlotterte Hauptstadt nicht dargestellt werden. Bevor diese Zustände, im Norden bis zur Mainlinie ist es ja ähnlich sollte wirklich über einen anti-grünroten Schutzwall nachgedacht werden. Gerne auch noch unter grünbrauner (keine politische Verortung) Polizeigewalt, ohne Mützen im achteckigen US-Format.
    .
    Ich frage mich nur warum die Berliner Bürger, darunter immer mehr ansässige Immigranten, ihren Innensenator nicht dazu drängen solche Szene à la Cottbuser Tor mal ins Regierungsviertel abzudrängen.
    .
    Derweil versucht hier ein Blogger und eine Bloggerin die Metropole ständig in den allerschönsten Farben darzustellen und reagieren verschnupft wenn die Realität angesprochen wird.

  78. Und Ba-Wü auch?
    Ich war schon immer für die kleindeutsche Lösung.

    • @J-R - 12. Februar 2016 um 10:05 Uhr
      „Und Ba-Wü auch? Ich war schon immer für die kleindeutsche Lösung.“

      Ba-Wü, zumindest Südbaden, muss wieder Vorderösterreich werden, so wie es jahrhundertelang war und gut war. :)

  79. Tatie Danielle
    Merkel und ihr Weg, der uns schafft, erinnern mich immer mehr an diese rabenschwarze Komödie von 1990:
    http://www.hintermbusch.de/

  80. ich wette
    dass die Verhältnisse in Nordrhein-Westfalen, wo ich herkomme, durchaus vergleichbar mit Bayern wären, wenn es die hier Möglichkeit einer wählbaren Alternative wie Stoiber/CSU gäbe..

  81. Ich beneide Euch in Bayern
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    ich beneide Euch in Bayern um Euren Ministerpräsidenten.
    Ich hoffe jedenfalls, dass Seehofer auf Kurs bleibt und sich nicht einschüchtern läßt. Am liebsten wäre mir zur Zeit eine bundesweit wählbare CSU – damit wäre nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Wählern geholfen.

    Freundliche Grüße von der Kleinen Waldhexe

  82. Was für ein dummes geschwafel!
    Ich habe den Eindruck dass hier wieder mal nur Dampf abgelassen wird, wie am Stammtisch. Es ändert sich halt nix.
    Es ist halt auch immer schön einfach aus seiner schönen beheizten Behausung heraus zu meckern. Sei es gegen Flüchtlinge oder gegen andere arme Schweine…

    • @MK - 12. Februar 2016 um 10:24 Uhr
      „Was für ein dummes geschwafel!“

      Ich könnte Ihnen fast zustimmen.
      Aber wer in den letzten Monaten durchs Land gegangen ist mit offen Ohren und Augen, der weiß, dass sich in D etwas Grundlegendes geändert hat – wie nicht mehr seit den letzten 20 Jahren.

      Es ist kein Geschwafel, es ist Ausdruck eines Wandels. Jeder mit wachem Geist sollte sich Sorgen machen.

  83. kein titel
    Herrlich, (fast ) so gut und bissig wie Broder!

  84. Jedem das Seine
    …fällt mir zu Bremen, Berlin, Hamburg, Köln ein: Hirne hinter Stacheldraht. Dabei könnte an Bayerns Wesen Deutschland genesen. Seine Alimentierung in den Anfängen legte es klug an statt sie zu versaufen. Seine Migrantenwahl war vorbildlich, deren Integration auch: der vierte bayr. Stamm.

    Nordafrikaner tun es auch und überall in Berlin ganzjährig Little Oktoberfest mit Rape-Garantie? Mit billigen Kopien hat Fernost auch mal angefangen, sagt sich die Berliner Elite. Arbeiten muss auch keiner. Berlin auf dem Strich ist Tradition. In den 1920ern war es das Puff Europas, Berlins große Zeit – und die läuft gerade wieder an.

  85. Was hat der Don da nur geschrieben?
    All die Träumer von der eigenen (besseren?) Identität der Bayern hat er bedient. Romantisierende Folklore soll die bairischen Seelen heilen? Die Quasi-Heiligsprechung des Ministerpräsidenten für dessen durchsichtigen Strategie, sich auf Kosten der Kanzlerin zu profilieren. bedient Ressentiments, Irrationale Ängste und spätkindliches Fremdeln. Die Abspaltungsphantasien sind wohl ein Rest aus der deutschen Kleinstaaterei. In unserer vernetzen Welt eine absurde Ideenwelt. Auch die Schotten und Katalanen leben im Gestern. Und werden an der Realität scheitern. Und ja: die Idylle am Tegernsee als Refugium für Begüterte ist für die Teilhaber etwas wunderbares. Und aus deren Froschperspektive auch verteidigenswert. Aber Nichts bleibt wie es ist. Seit dem Urknall, oder je nach Weltsicht seit der Erschaffung der Welt durch Gott (für mich die bessere Story) verändert sich diese Welt. Oft genug in einem Tempo, das uns den Atem nimmt. Manchmal mit Verlusten aber auch mit neuen Anfängen verbunden. Aber eins lieber Don amüsiert mich dann doch: Wie wollen Sie Seehofer ohne CSU für sich ganz persönlich realisieren? Der beklagenswerte Zustand der Älplerischen „Opposition“ ist ein schwaches Motiv. Und über den Horst würde ohne das von ihm so gesehene Gottesgeschenk dieser Völkerwanderung kein Mensch reden. Warum auch. Seine Profilierungs-Akrobatik war ja weitgehend gescheitert.

    • Ich bin selbst gar nicht der Typ für Nationalismus, ich mache mich nur lustig über antibaerische tiraden anderer Medien.

  86. Populismus geht immer
    sehr kurzweilig aber provinziell kurz gesprungen. Bayern geht es gut, weil es Teil von Deutschland ist und es vermutlich wie kein anderes Bundesland von der Teilung Deutschland profitiert hat (gern auch mal Max Weber zur Wirtschaftsgeschichte Deutschlands lesen). Dies schmälert nicht die Leistung der bayerischen Bürger und Eliten, die insbesondere die Kanzlerin (in Zusammenhang mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise) immer wieder hervorgehoben hat. Anstatt sich darüber zu freuen, zieht der Autor die plumpe Nord-Süd Masche – geht ja immer. Wie es nervt dieses ewige Sachsen gegen Rheinländer, Hanseaten gegen Oberbayern. Und pardon – ohne protestantisch bildungsbürgerlichen Dünkel – Seehofer hat leider nicht annähernd die Kragenweite auch nur eines CDU Kabinettmitgliedes. Dazu versteht er offensichtlich die Komplexität des Problems, die europäische und insbesondere die globale Dimension viel zu wenig. Mia san Mia reicht ab einem bestimmten Punkt nimmer. Da helfen auch politische Sandkastenspielchen in Moskau wenig. Denen, die für Deutschland global politische Verantwortung übernehmen „betoniert er hinten einen nein“. Ja, wo simmer denn- populistischer geht’s nimmer. Und mein tiefer Respekt gilt der Kanzlerin und ihrem Kabinett, die aus politischer Notwendigkeit nicht nur Putin und Erdogan, sondern auch Seehofer aushalten müssen.

    • Uff....
      „Und mein tiefer Respekt gilt der Kanzlerin und ihrem Kabinett…“

      Den Satz musste ich ein paar Mal lesen, ich glaubte ich hatte mich verlesen. Ich habe zwar schon hier oder da gehört, dass es Menschen gibt die tatsächlich so sind wie sie, aber geglaubt habe ich es bisher nicht.

      Könnten sie uns bestätigen, dass sie das tatsächlich meinen?
      Ich bin mir noch immer nicht so 100%ig sicher, dass ich da nicht einfach nur den Sarkasmus übersehen habe…

      Danke

    • Tyler, ich fürchte, das ist ernstgemeint
      ich kenne auch solche, die Merkel bewundern und höre durch den polnischen Bekannten, der ja mehr Leute trifft als ich hier in meiner Butze, dass tatsächlich Aussagen kommen, ja wir brauchen doch die Flüchtlinge.
      Man kann davon ausgehen, dass diese blauäugigen Wesen kein Flüchtlingslager in der Nähe haben. Es soll blauäugige Wesen geben, die dank einer solchen Erfahrung nach einigen Wochen verzweifelt gerufen haben, das wollten wir aber so nicht. Nur weil man ihnen die Fahrräder u.a. klaut, sie begafft, betatscht und anderweitig belästigt. Das Denken reicht nicht bis zur Nasenspitze, geschweige darüber hinaus.

  87. Mein Herz schlägt für Bayern und den Horsti (wenn er sich denn endlich mal aufraffen könnte!)
    Als gebürtiger und hier immer noch ansässiger Berliner muss ich mich für diesen herzerwärmenden Kommentar bedanken. Nicht unerwähnt sollte bleiben, das ich meine betagten Eltern inzwischen vor all den „norddeutschen Errungenschaften“ im schönen Land der Bajuwaren unter seinem so herrlich streitbaren Ministerpräsidenten in Sicherheit gebracht habe. In diesem Sinne liebe Bayern und Franken, lasst euch nicht unterbuttern und seid versichert, viele Herzen und Meinungen hier im Norden schlagen mit euch da drunten im Gleichtakt und hoffen darauf, das euer „Mia san Mia“ sich gegen all die norddeutschen Errungenschaften“ letztendlich durchsetzen wird. ;)

  88. Bayerns Geburtenrate
    Bei der Geburtenrate liegt Bayern unter dem Bundesdurchschnitt, trotz der vielen Migrantenkinder. Spitzenreiter sind Sachsen und Brandenburg. Im Potsdamer Kindergarten und der Grundschule meiner Enkel finden sich fast keine Kinder ausländischer Herkunft.

  89. Pingback: Carta — Blinker 06

  90. Titel eingeben
    Herrlich und ich dachte immer ich wäre der einzige Panalemanne, also nix für Ungut, liebe oberdeutschen Brüder (Schwaben und Bayern), aber nur wir dürfen zu Schweiz..

  91. .
    wie man an den schönen aufnahmen sehen kann, ist es doch sehr stark zu vermuten, dass man in bayern – und insbesondere der liebe don – die berliner da wohl ‚gefressen‘ hat.

    • Wir nennen sie aus Humanismus Krapfen. Berliner wollen ja auch nichts von Negerköpfen wissen.

    • .
      und berliner nennen sie meines wissens nach gar pfannkuchen.

      dabei kommt es doch darauf an, was darin ist: ein rotes herz oder eines aus crème bavaroise.

    • Reichskuppel zu Berlin - oder warum Merkel den Verstand verloren hat.
      donna laura sagt:
      12. Februar 2016 um 12:39 Uhr

      .
      die verständigung mit waschechten hinterallgäuern dürfte sich recht schwierig gestalten. es gab da mal eine seltsame begegnung mit einem solchen bauern, der sich irgendwie mit verlautbarungen aus dem oberen ende artikulierte. zumindest müssen ihn seine kühe verstanden haben, die haben nämlich reagiert.

      Grias de donna laura,

      In der Tat gib es einige Täler da muss ich auch die Ohren spitzen. Und alles versteh ich auch nicht. Doch allemal von gerader Natur und Ehrlichkeit. Und das ist die Vielfalt an Genmaterial die man in Deutschland schützen muss.

      In Berlin zeigt sich ja auf wirklich dramatische Weise was 60 Jahre politische Inzucht für verheerende Auswirkungen auf Rückenmark und gesundem Menschenverstand hat.

      … Und die Kühe sind halt auch nicht blöd.
      Die haben mehr Verstand als so manche durchgeknallte und selbsternannte Monarchin in der Reichskuppel zu Berlin.

      MfG
      Dr. Seltsam

    • seufz
      Krapfen sind doch aber ungefüllt, Pfannkuchen nicht! Und nicht der Kopf des N(ichtzudiskriminierenden), sondern zahlreiche appetitliche Köpfe des M. fand man in den Bäckereien mit angeschlossener Konditorei vor, damals, vor den politkorrekten Bäckerketten mit Vanillekirschknuspereinheitstaschen. Ich habe aber noch einen richtigen Bäcker aufgetan, mit Streuselkuchen und echten Brötchen ohne Gipszusatz (man sollte keine populärwissenschaftlichen Sendungen sehen). Leider ohne Konditorei, weshalb ich schon länger ohne M.-Köpfe, Ecláirs und petit fours lebe und lernen musste, mich gelegentlich mit Marzipantorte oder Faule-Weiber-Kochen aus dem Café zu trösten (übrigens ist auch der Mokkageschmack aus dem Leben geschwunden. Keine ungefüllte Mokkaschokolade mehr, kein Speiseeis, höchstens mal ein paar Mokkabohnen). Fühle mich daher mittlerweile gestählt für ein karges Leben hinter der antibajuwarischen Mauer und werde um einen Bezugsschein winseln, wenn´s in der Hölle, also bei Euch, mal frieren sollte.

  92. 24 Stunden und 170 Kommentare
    Diese einstmals von Bonvivants, Zynikern und Gegenstromschwimmern bevölkerte Salon der eher selten im Netz gelesenen Nachdenklichkeiten ist schon ziemlich zum Mainstream-Eldorado der gebildeten Entrüstung geworden, die nicht mehr weiss, auf welchen Teppich sie schnellstmöglich den ihnen massenmedial in den Hals gestopften Wohlfühl-Kanzlerschmarren ausspeien können.

    Die wirklichen Ursachen, wie wir (nicht nur) in Bayern Lebensbedingungen erhalten können, die ein so gesundes bodenständiges Grantln wie das unseres Gastgebers entstehen lassen, im Gegensatz zu diesen ganzen „irgendwas mit Medien“ Tofuquark Eintagsfliegen, kommen leider zu kurz.

    Finanzkrise, Klimawandel, Wohlstandsgefälle New York London Paris Bayern Bremen Frankreich Portugal Griechenland Bulgarien, lange nichts, und dann der Rest der ganzen grossen Globalisierungsschrei§§e. Und digitales Elends-Bewusstsein auch in dummen, aggressiven (meist männlichen) Köpfen.

    Wenn nicht irgendwann Oligarchen und ihre Feldwebel-Separatisten-Truppen wie im Ostukraine-Konflikt das politische Rollenmodell abgeben sollen, müssen wir sehr viel nuancierter nachdenken, wie wir wirtschaftliche Effizienz, leidlich tolerable Gerechtigkeit und subjektive Wirkmächtigkeit als Nichtfussballstar oder Nichtpopstar oder Nichtmodel wieder erreichen. Vor Maggie Thatcher waren wir noch (einigermassen…) auf Kurs.

    Aber der Horsti würde sich gut machen im Liegestuhl auf der Terrasse mit Putin, Trump, und Draghi, die es sich gut gehen lassen, wenn sie sich schon solche Sorgen über ihre Untergebenen und Völker machen müssten.
    Hauptsache, die Fussballmeisterschaften sind gut im Abendprogramm palziert.

    Derweil der Söder mit der Nato-Polizei an den Grenzen die nachdrängenden Junghirsche mit dem Knüppel zu verscheuchen sucht.

    • @Foxrommel - 12. Februar 2016 um 12:27 Uhr
      Täglich erlebe ich es in Baden-Württemberg.

      Teilweise herrscht die blanke Wut.
      Von ganz spießigen, konservativen, biederen Bürgern, die ich nicht mehr wiedererkenne.

      Da mir das allmählich Angst macht, versuche ich dagegen anzureden – gegen meine eigenen Überzeugungen. Es hilft nichts, was kommt ist noch mehr Wut und, ich würde sagen, Hass.

      Politiker spielen mit ihren Entscheidungen nicht nur mit dem Feuer, sondern wie es scheint gleich mit Dynamit.

    • Na und, was hebt jetzt den..
      ..den vom selbsternannten großen Artisten hier verächtlich gemachten Normalo von den selbstdarstellenden Bonvivants, Zynikern und Gegenstromschwimmern. Das hier ist kein Café de Flore.

    • Ein Platz für gestrandete ex SPON
      @ The Great Artist 12.27 Uhr
      „Diese einstmals von Bonvivants, Zynikern und Gegenstromschwimmern bevölkerte Salon der eher selten im Netz gelesenen Nachdenklichkeiten ist schon ziemlich zum Mainstream-Eldorado der gebildeten Entrüstung geworden, die nicht mehr weiss, auf welchen Teppich sie schnellstmöglich den ihnen mas-senmedial in den Hals gestopften Wohlfühl-Kanzlerschmarren ausspeien kön-nen.“

      Gut beobachtet. Es herrscht ein Notstand in manchen Foren, wie dem ehemals annehmbaren SPON, aus welchem die „Old Hands“ (wie ich nach 10 Jahren Treue) vor der inzwischen ausufernden Zensur und vor dem ständig sinkenden Niveau flüchten.

      Den Blog von Don Alphonso lese ich seit einigen Jahren sporadisch, doch nach der Lektüre einer Kolumne, in welcher er beherzt die Relativierung der Kölner Gewalttaten anging, konnte ich nicht mehr schweigen, so groß war meine Freude, endlich eine vernünftige, treffend formulierte Meinung über das Thema zu lesen. Eine besondere Freude war das Erleben der Freiheit von Zensur, welche ich in letzter Zeit in SPON nur noch als demütigend empfand und welche mich zusehends wütend machte. Solch ein Zustand bringt keine Freude mehr auf.

      Nachdem ich Don Alphonsos Blog nun eine Weile regelmäßig lese, empfinde ich manche SPON Kolumnisten vermehrt als eine Zumutung, sowohl bzgl. der plumpen Meinungsmache als auch des Schreibstils, welchen Don Alphonso meisterhaft beherrscht.

    • Kein Cafe de Flore
      nein das nicht, sondern ein sehr unterhaltsames Blog.

      Auch die selbstdarstellenden Bonvivants waren angenehm zu
      lesen, einschließlich ihrer lächelnden Gehässigkeiten.

      Nunja, die Zeiten ändern sich, so auch das Blog.

    • O,
      ich hab vergessen an den seeligen FILOU zu erinnern, der aus dem
      fernen Holland, gelehnt an den Tresen eines Kölner Trinkbüdchens,
      uns über die Jahre mit Schwänken aus seinem Leben unterhalten hat.

  93. Ist das nun ein Minderwertigkeitskomplex oder doch schon Größenwahn?
    Nichts gegen ein wenig Lokalpatriotismus, obwohl Oscar Wilde dazu meinte, Patriotismus sei die Tugend der Bosheit. Oder wie wäre es mit Arthur Schopenhauer: „Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein: hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen“.

    Nun ja, der Horst ist auf dem besten Wege, sich zum Horst zu machen. Oder sagt man in Bayern eher, „sich zum Hoeneß zu machen“? Von Merkel wird er ja zusehends ignoriert und kann so garnichts dagegen machen. Das muß doch schrecklich für ihn und seine Glaubwürdigkeit sein.

    Ganz ehrlich, ich denke nicht, daß die Deutschen sich lieber aus München denn aus Berlin regieren lassen wollten. Aber aus Bonn, das könnte ich mir schon vorstellen. Die Bonner Republik, das waren noch Zeiten. Aber die Zeiten ändern sich, auch in Bayern.

  94. Hier ein ganz unaufgeregter Artikel,
    der die Folgen des Willkommenswahnsinns im Detail beschreibt. Ohne Schaum vor dem Mund, nur ehrlich, frei von Ideologie. Der Niedergang der NRW-Kommunen (genauer der in Westfalen, Düsseldorf verteilt die Einwanderer schlau) ist erst der Anfang. Was kommen wird, deutet einer der Bürgermeister sehr vorsichtig an.
    http://www.zeit.de/2016/07/fluechtlingspolitik-fluechtlinge-nordrhein-westfalen-kosten-haushalt-kommunen

    • Die finanzielle Regelung ist Sache des Bundes.
      Das steht auch so im von Ihnen angeführten Beitrag, E.R.Langen. Die Bundesländer müssen dem Bund nur die Rechnung überreichen. Wenn das nicht oder nicht in ausreichender Höhe geschieht, so ist das eigene Dummheit, die bestraft gehört. Zahlen tut es am Ende wie immer jedenfalls der Steuerzahler.

      Aber auch das steht im Beitrag: Die Kommunen in NRW sind größtenteils schon seit Jahren pleite. Nur, woran das liegt, das stand nicht im Beitrag.

  95. Hoffnung
    Artikel und Kommentare darunter machen Hoffnung. Trotz Migrationswahnsinn, trotz Bildungsmisere und Gesinnungsdiktatur gibt es anscheinend doch noch Vernunft im Lande. Zu allem Überfluss auch noch Witz und sprachliche Kompetenz. Vielleicht ist doch noch nicht alles verloren?

  96. seehb.jpg
    Was für behaglicher Ort, seinen Nachmittagstee einzunehmen – luftig, sonnig, frisch, hell und gleichzeitig bequem und gemütlich.

  97. was denn jetzt ?
    Wie heute auf Spon zu lesen ist, hat sich der Horst wieder der Merkel vor die Füsse geworfen „wir stehen zur Kanzlerin“…. Na denn…..

    Als hessische Bewohnerin des bayerisch/hessischen Grenzgebietes (früher war das hier noch Bayern) würde ich auch gerne übersiedeln, wenns da nicht dieses strikte Rauchverbot gäbe. Da sind die Hessen doch toleranter.

    • Tja, das übersieht der Don halt gerne, sowas....
      Alles was Seehofer gesagt hat, hätte er vor einem Jahr sagen müssen, Und zwar laut und wiederholt!
      Jetzt gross daherreden ist einfach, denn jetzt kann es ja jeder sehen.

      Allerdings, Merkel beseitigen, die Verantwortung zu übernehmen und dann jetzt, mitten drin in der ganzen Kacke, versuchen das irgendwie in den Griff zu kriegen… Nein, das traut er sich wohl selber nicht zu, dumm ist er also schon mal nicht.

      Die Leute die ihm Beifall klatschen, die wollen im Prinzip, dass es wieder so wird, wie es mal war. Aber das geht nun mal nicht, und ich kann es niemandem übelnehmen, der sich weigert den Job anzunehmen diesen Saustall an Problemen auszumisten.

      Was auch immer jetzt kommt, es werden eine Serie faulster Kompromisse sein, und man wird sie demjenigen ankreiden, der sich die Mühe macht, zu retten was zu retten ist. Was derjenige auch tun wird, er wird dafür Prügel aller Art bekommen, keiner wid zufrieden sein. Man stelle sich das Gekeife der lächerlichen Lügenpresse nur mal vor. Ein Seehofer kann nur scheitern, und damit wird er denjenigen zuarbeiten die Gabriel&Co für links halten.

      Und ausgerechnet der wahre Abschaum, also diejenigen, die dem Land Merkel zugewählt haben, werden am lautesten keifen, statt sich an die eigenen Nase zu fassen.
      Nein, ausserhalb Deutschlands ist erst es erst mal eine Zeit lang weit weniger unappetitlich….

  98. Wer glaubt eigentlich...
    …wirklich, dass die Einwanderung das „Bevölkerungsproblem“ lösen wird?

    Dieses Problem ist zunächst einmal ein Rentenproblem, das man durch entsprechende Gesetzgebung viel leichter lösen könnte als durch Einwanderung. Niemand kann verlässlich darlegen, dass uns eine Million marginal ausgebildete, männliche Muslime die Wirtschaftskraft erhalten oder die Pflege der Babyboomer-Generation durchführen werden.

    Die ganze Geschichte von den positiven Auswirkungen der Einwanderung hat sich die Industrie ausgedacht. Sie ist ein schönes Narrativ, um die Gier nach staatsfinanzierten neuen Märkten und billigen Arbeitskräften zu kaschieren.

    • @Anti-Sage - 12. Februar 2016 um 16:20 Uhr
      „Wer glaubt eigentlich… …wirklich, dass die Einwanderung das „Bevölkerungsproblem“ lösen wird?“

      Das glaubt keiner, das ist ja auch bereits seit 30 oder 40 Jahren wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen, dass nämlich die Migrationskosten (Sozialkosten inkl. Gesundheitskosten) höher sind als der Migrationsnutzen (Steuereinnahmen etc.).
      Das wissen alle.

      Aber darum gehts ja gar nicht.

    • BEVÖLKERUNGSPROBLEM
      das wird nicht durch die masseneinwanderung wehrfähiger, hormonstrotzender junger männer zu lösen sein, die sich lieber bei der bundeswehr für den einsatz in den befreiungskämpfen in der heimat ausbilden lassen sollten. oder für wiederaufbaudienste vorbereitet werden sollten.

      denn: für kinder braucht man wohl mann und frau, und wie ich lese und sehe, kommen keine jungen frauen.

      nein, dr. Z. und der flüchtlingsphilosoph M.M. (aktuell noch in diensten der VW AG) wollen billige zusätzliche arbeitskräfte und die telekom und der DM – markt wollen zusätzliche kunden, die vom staatsfinanzierten mindesteinkommen leben und konsumieren sollen. das ist die einfache, durchschaubare industrielle logik.

      steht schon beim superökonomen K.Marx.

      vielleicht wurde dieses bevölkerungsproblem heute beim gipfel der kinderlosen und kaffeekapselwerber im kanzleramt besprochen ?

    • Titel eingeben
      Glauben tut das keiner, das ist nur so ein Ruhigstellungsmantra, das ausgestreut wurde, um die Vorbereitungen zu der Invasion zu kaschieren. Kräftige, sprachunfähige 20jährige waren bereits in den letzten Jahrzehnten die Verlierer bezüglich Arbeitsintegration, wie sollte sich das plötzlich um 180° gedreht haben?

    • Titel eingeben
      „Das glaubt keiner, das ist ja auch bereits seit 30 oder 40 Jahren wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen, dass nämlich die Migrationskosten (Sozialkosten inkl. Gesundheitskosten) höher sind als der Migrationsnutzen (Steuereinnahmen etc.).“
      Das wissen alle.

      Trotzdem erzählen uns Vertreter von Großindustrie und Altparteien-Politiker ständig das genaue Gegenteil.

      Und neoliberale Lobbyorganisationen wie die Bertelsmann-Stiftung produzieren am laufenden Band wissenschaftlich-verbrämte „Studien“ , die die angeblichen Vorteile der Einwanderung nachgewiesen haben wollen.

      Die völlige Auflösung jener Schicksals- und Kulturgemeinschaft, die man Jahrhunderte lang das „deutsche Volk“ nannte, ist für sie beschlossene Sache.

  99. danke
    und Applaus aus Baden-Württemberg für Don und all die wunderschönen Kommentierer zur fortscheitenden Pulverisierung eines ehemals funktionierenden Staates. Und noch ein kleiner Ovid: Solange Du glücklich bist, wirst Du viele Freunde haben. Wenn die Zeiten bewölkt sind, wirst Du allein sein.

    • Na, dann...
      …schon besser gleich allein und deswegen glücklich, ohne Umweg über „Freunde“.

    • Pulversisierung von SPD und CDU
      in schönen, wirtschaftsstarken BaWü (vergleichbar der wirtschaftsleistung der autonomen schweiz) wird die wahl im märz für die GroKo – parteien wohl zum Paulus-Erlebnis-desaster eines zeitenwechsels, glaubt man dem beitrag in der heutigen zeitung, dem nichts hinzuzufügen ist.

      ehemals funktionierende bündnisse mit verlässlichen politikoptionen werden von der spalterpolitik am wahlabend vor unseren augen pulversisiert.

      da hilft kein folkloreauftritt mit Clooney auf dem sofa, der sich mit anorektischen und übergewichtigen umgibt. aber die kaffeekapselwerber-botschaft wird sich verbreiten wie lauffeuer: ein leuchtturm für millionen, so seid umschlungen, so kommet alle nach berlin !
      so enden treffen unterschiedlicher parallelwelten, jede ohne bodenhaftung !

    • Das Problem werden dort die Nichtwähler: Wenn viele daheim bleiben und die gehen, die AfD wählen, kann die AfD auch schnell auf 20 Prozent kommen.

    • Könnte passieren
      @Don: Ja, 20% für die AfD könnte schnell passieren. Unter anderem auch deswegen, weil gegenwärtig niemand einschätzen kann, wie verlässlich die Umfrage-Institute noch sind. Aber ich halte das für kein Problem. Erstens ist es kein Zustand, dass inzwischen auch noch die CDU links der Mitte steht, und zweitens sind Schockwahlen im März wohl die einzige Möglichkeit, die CDU von ihrem Wolkenkuckucksheim wieder auf die Erde herunterzuholen. Dass es dabei drei unschuldige Bundesländer trifft, ist natürlich bedauerlich. Aber zum Wohle des größeren Ganzen …

  100. Viele Gänge nach Canossa für deutsche Kanzler
    @colorcraze – Wer wollte schon Kanzler? Die Sache ist doch so verfahren, dass keiner mehr den Job will. Frau Merkels Mantra einer europäischen Lösung betrachten ihre Kollegen im Ausland mit süffisantem Grinsen. Die große deutsche Frau hat jahrelang ihre Nachbarn von oben herab gegängelt. Warum sollte ihr jetzt jemand helfen? Ihre europäischen Kollegen sitzen das aus und Herrn Erdogan freut sich über gemeinsame Photos. Objektiv war Frau Merkels Reise nach Istanbul wie ein Gang nach Canossa. Das nächste EU Gipfeltreffen wird genauso verlaufen. Für eine oder einen deutschen Kanzler ist Canossa mittlerweile überall.

    • @L. Heuse
      „Frau Merkels Mantra einer europäischen Lösung betrachten ihre Kollegen im Ausland mit süffisantem Grinsen.“

      Wo wird denn bitte DAS verbreitet? Es sind die europäischen Partner, die (in schlecht revidierbarem Maße) gegen die einstimmig verabschiedeten europäischen Asylrichtlinien verstoßen, weshalb gegen die überwiegende Mehrheit der Partner bereits Vertragsverletzungsverfahren anhängig sind (kann man googlen, ist keine Verschwörungstheorie). Das wird teuer, da grinst niemand, oder jedenfalls bestimmt nicht vor Freude, das wäre ja geisteskrank. Also – entweder, Deutschland ist so kulant und lässt sich auf einen Kompromiss hinsichtlich der Verteilung ein – oder man muss seinem Volk (nicht dem deutschen) mal gewisse Dinge erklären, beispielsweise dass man nicht permanent von der EU kassieren und sich dann nicht an die Regeln halten kann.

      „Die große deutsche Frau hat jahrelang ihre Nachbarn von oben herab gegängelt.“

      Und – womit? Mit den größten Geberbeiträgen, ja? Oder damit, dass wir Griechenland aufgefordert haben, seine Schulden bei uns zurückzuzahlen? Uns hat doch der EuGH ständig reingeredet. Wir hatten bislang die Vertragsverletzungsverfahren am Hals – und zusätzlich die intensivsten finanziellen Verpflichtungen! Viele von den anderen haben in aller Ruhe kassiert, ganz einfach! Und via Rechtssetzung gängeln ist in Europa auch nicht ganz so einfach, weil im Vertrag von Lissabon für die meisten Entscheidungen schlichtweg Einstimmigkeit vorgesehen ist.

      Für eine Erweiterung meines Horizonts wäre ich also dankbar.

    • EU Richtlinien nicht umgesetzt
      @GnM 12.16
      Bzgl. Vertragsverletzung Flüchtlinge:
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-ermahnt-deutschland-asyl-richtlinien-umzusetzen-a-1054409.html
      Zitat: „Der EU-Sondergipfel zur Flüchtlingskrise ist für den Abend geplant. Kurz zuvor hat die EU-Kommission nun 40 Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland und 18 weitere Staaten eingeleitet. Der Grund: Verstöße gegen die europäische Asylgesetzgebung. […]Beide „Die Bundesregierung sicherte zu, sie wolle die Bestimmungen „so schnell wie möglich“ um-setzen. Geplant ist, die Richtlinien in der kommenden Woche separat zu dem Gesetz im Ka-binett einzubringen. Ob es so kommt, scheint jedoch fraglich.“

      Laut den letzten Medienberichten ist die Umsetzung noch nicht geschehen. Berlin bekommt blaue Briefe aus Brüssel; Es drohen Klagen vor dem EuGH.

      Bzgl. Griechenland:
      Die angelsächsische Presse hat die Demütigung Griechenlands aufmerksam verfolgt. In den social media gab es eine große Empörung, sogar von Boykott gegen deutsche Produkte war die Rede:
      „Germans have been horrified and puzzled by the huge backlash against Germany on social media and throughout the European and US press.
      “On the internet, Germany is the bogeyman,” said Bild in an article that analysed the flood of negative publicity. It also voiced alarm that on top of the #ThisIsACoup hashtag on Twitter, there was a growing movement calling for the boycotting of German products, under #BoycottGermany and #StopBuyingGermany.
      „Greek bailout: Angela Merkel accused of blackmailing Athens“, 14.7.15, The Guardian

      Selbst aus Brüssel wurde Merkel scharf kritisiert:
      http://www.welt.de/wirtschaft/article145208059/Harte-Attacke-gegen-Kanzlerin-Merkel-aus-Bruessel.html

      Die anderen EU Länder haben genau beobachtet, wie erbarmungslos hart Deutschland mit Griechenland umgegangen ist und wie das Land auf das Niveau eines Entwicklungslandes sinkt. In Schweden und in Finnland zeigen Presseberichte eher Sympathie gegenüber den Griechen. Deutschland, das ja seine eigenen Banken rettete, würde von der Griechenland-Krise im hohen Maße profitieren, heißt es. Wie verächtlich manche deutschen Medien gegen die faulen Griechen gehetzt haben, darüber wurde in den anderen EU-Ländern auch berichtet, und das kommt nicht gut an. Und mit etwas Phantasie können Sie sich doch selbst vorstellen, was die Bürger von stark verschuldeten Ländern davon halten. Selbst Italien ist inzwischen not amused, sondern hat Deutschland stark angegriffen. Und Sie wollen von all dem nichts gewusst haben?

    • Titel eingeben
      An der Person Merkel hängt das nicht, sondern an der großkotzigen Einladung for free für alle Nichteuropäer, bei gleichzeitiger Zurückdrängung innereuropäischer Migranten.
      Das Problem der Invasion von südlich und östlich des Mittelmeers hat man schon lange, und ich möchte nur dran erinnern, daß mit dem Abmurksen von Ghaddafi da ein großes Loch geschlagen wurde; Italien ist voll von solchen Leuten, selbst in abgelegenen Alpenkäffern findet man noch Schwarzafrikaner (letzten Herbst gesehen).
      Das einzige, was bisher allen einfiel, war, diese Leute möglichst schnell weiterzuschicken – Hauptsache sie gehen wieder weg. Dadurch konnte man das auf den Wecker fallen durch Bleiben con furba etwas hinauszögern, aber das näherte sich dem Ende, weil die Anzahl derer, die da kommen wollen, gegen Unendlich geht, wenn die Echtzeitrückmeldungen, die sie in ihre Heimat senden, positiv sind.
      Da setzte Merkel dem Wanderwahn die Krone auf, indem sie die BRD (es ist ja nicht ihr Land) zum schwarzen Loch erklärte, das alle aufsaugen könne.
      Das war irre, aber blieb noch in der Entlastung-durch-Weiterreichen-Logik, weswegen da alle einfach nur große Augen machten. Ein wenig Schadenfreude mag mitgespielt haben, da jegliche Begrenzungsversuche der Südländer in den Jahren davor mindestens moralisch sabotiert worden waren.
      Aber den Kelch des Wahns weiterreichen zu wollen, wird sich hoffentlich niemand gefallen lassen, denn Wahn bleibt Wahn.
      Der Gang nach Istanbul ist eine Fortsetzung des Wahns, denn Erdogan kann beim privaten Abendessen vermutlich kaum seinen Bauch halten vor Lachen, daß er für das Weiterschicken der Durchreisenden plus Entlastung von denen, die er nicht mehr im Land haben will, auch noch zusätzlich bezahlt wird: wann gibt es das schonmal gleichzeitig, den Batzen und das Weggle!

      Ich denke schon, daß es eine europäische Lösung geben könnte, aber eben keine in der wahnhaften Logik „Europa ist das neue Einwanderungsland für alle“. Für stärkere Außengrenzen und, ja, auch Rausschmeißer können sich die Europäer aber durchaus zunehmend erwärmen.

    • @GnM
      „Wo wird denn bitte DAS verbreitet? Es sind die europäischen Partner, die (in schlecht revidierbarem Maße) gegen die einstimmig verabschiedeten europäischen Asylrichtlinien verstoßen, weshalb gegen die überwiegende Mehrheit der Partner bereits Vertragsverletzungsverfahren anhängig sind (kann man googlen, ist keine Verschwörungstheorie). Das wird teuer, da grinst niemand, oder jedenfalls bestimmt nicht vor Freude, das wäre ja geisteskrank. Also – entweder, Deutschland ist so kulant und lässt sich auf einen Kompromiss hinsichtlich der Verteilung ein – oder man muss seinem Volk (nicht dem deutschen) mal gewisse Dinge erklären, beispielsweise dass man nicht permanent von der EU kassieren und sich dann nicht an die Regeln halten kann.“

      Es gibt aber schlicht kein EU-Recht, das die anderen Mitgliedstaaten verpflichten würde, Merkels Politik mitzutragen. Der Punkt ist ja gerade, dass *sie* versucht, neue Regeln durchzudrücken, während die anderen inzwischen ganz überwiegend deutlich gemacht haben, dass sie lieber an Dublin III festhalten und ggf. Griechenland und Italien absaufen lassen wollen. Wenn Deutschland die Politik des Durchwinkens mitmacht, ist das sein Problem.

      Ansonsten hat Merkel es mit Ach und Krach im vergangenen Jahr hingekriegt, dass für 160.000 Personen eine Verteilung beschlossen worden ist. *Deshalb* ist ja aber (noch) gar kein Vertragsverletzungsverfahren anhängig. Bei den Vorgängen, die Sie meinen, geht es um ganz andere Mängel im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Asylrecht, und besonders teuer dürfte auch das für niemanden werden, weil „Strafen“ im Rahmen eines Vertragsverletzungsverfahrens überhaupt nur unter sehr engen Voraussetzungen möglich sind. Deutschland hat übrigens auch einen blauen Brief aus Brüssel bekommen: unter anderem, weil es nicht genügend abschiebt.

      Selbst wenn die Kommission irgendwann mal den Versuch wagen sollte, die Verteilung der 160.000 gerichtlich durchzusetzen, würde es ein Weilchen dauern, bis da irgendetwas entschieden worden ist. Wenn sie so weiter macht, ist Merkel dann schon weg vom Fenster.

      Mir ist auch völlig unklar, was für andere Druckmittel es geben sollte, die zeitnah wirken könnte. Der EU-Etat ist schon auf Jahre hinaus verteilt, da kann Deutschland sich auf den Kopf stellen.

  101. Titel eingeben
    5 Monate nach der Grenzöffnung so ein Artikel – RESPEKT! Hat ja auch keiner vorher damit rechnen können, das das Ganze auch was kostet.
    Na ja, Palmer halt. Wurde ganz schön abgestraft, wegen seines Fragenkatalogs damals. Nun geht das also los mit der Realpolitik.
    Welche Pappnasen sitzen denn da überall an Stellen (ok, TDV, von uns gewählt!), die das verantworten. Hatten schon einen Nothaushalt und dachten wohl, das Geld fällt wie Manna vom Himmel?
    Spätestens, seit der Landshuter Landrat mit seinem Bus vors Kanzleramt fuhr war doch klare Aussage durch Seibert: 670 Euro pro Flüchtling. Alles andere, das die Vollkostenrechnung noch aufweist? Auweia!
    http://en.musicplayon.com/play?v=754757

  102. Schade, dass über ein wichtiges Thema nicht sachlicher diskuttiert wird
    Man mag ja die Wortwahl von Seehofer kritisieren. Richtig ist allerdings, dass Merkel gegen geltendes Recht verstösst. Nicht nur das, sie verstösst auch gegen ihren Amtseid, nämlich zum Wohle des deutschen Volkes zu regieren. Das tut sie mit ihrer Flüchtlingspolitik eindeutig nicht.
    Letzten Umfragen zufolge waren mehr als 80% mit der Flüchtlingspolitik Merkels unzufrieden und zwar aus gutem Grunde. Es geht eben nicht nur um die enormen finanziellen Lasten die zu stemmen sind. Es geht vor allem um ein anderes Gesellschaftsbild, das wir durch die hohe Zahl von Flüchtlingen in Deutschland erhalten. Auch wenn immer wieder betont wird, dass die Flüchtlinge sich an unsere Werte anpassen müssen, wissen wir, dass sie dies natürlich sehr unvollkommen tun. Das können wir an den Türken, Marokkaner, Tunesier, Algerier, Afghanen etc. sehen, die hier seit 20 oder 30 Jahren leben und noch immer nach ihren Gesetzen leben.
    Wir brauchen keine vollverschleierten Frauen in Deutschland, auch keine mit Kopftuch. Wenn diese Frauen oder ihre Männer das brauchen, dann gibt es für sie keinen Grund, nach Deutschland zu fliehen. Hier gelten unsere Werte, unsere Freiheit.
    Wenn ich was an Seehofer kritisiere, ist es das, dass er eine große Klappe aufreißt, aber später immer alles brav mitträgt, was die Merkel bestimmt. Eigentlich hatte ich gedacht, dass mit F.J. Strauss der letzte Herrscher Deutschlands verstorben ist, aber die Merkel belehrt mich eines Besseren.
    Wir können nur hoffen, dass bei den nächsten Landtagswahlen viele Wähler sich für eine Partei entscheiden, die Ludwig Erhards Ideen vertritt. Und da sehe ich im Moment eben nur eine Partei der Mitte und das ist ALFA.

  103. Haben die (Nord-) Deutschen Sinn für Humor?
    Manchmal scheint es nicht zu viel, wenn man einige Kommentare zum Don’s letzten Beitrag liest. Da lobe ich mir die Engländer…

    Dem lieben Don herzlichen Dank, hervorragend geschrieben mit herrlicher Ironie, die wieder mal den Nerv der gegenwärtigen Diskussion trifft.

    Habe selber Migrationshintergrund und nach ca. 40 sehr guten Jahren in Deutschland (Deutschland danke!) hat es mich beruflich hinter die südliche Grenze in ein anderes Alpenland verschlagen von wo aus ich teils fasziniert und teils entsetzt das momentane Geschehen in Deutschland verfolge.

    Auch bin ich oft in meiner alten Heimat die östlich von Bayern liegt und höre dort Meinungen die sich nicht wesentlich von dem unterscheiden, was man über die momentane deutsche Migrationspolitik zum Beispiel in England hört.

    Man hört auch Parallelen zu einer anderen Zeit, in der Deutschland irrationalen Strömungen verfiel, wobei man natürlich keine direkten Vergleiche anstellen will, sondern lediglich auf den Zustand verweisen möchte, das Deutschland seinen Nachbarn links und rechts versucht seine Position gegen deren Willen aufzuoktroyieren…

    Da lobe ich mir Horst Seehofer und bedauere dass ich als Auslandsdeutscher nur dort wählen darf, wo ich zuletzt in Deutschland gewohnt habe, also die CDU und nicht die CSU…

    Da die Kanzlerin aber jetzt wie man sieht verzweifelt zurück rudert, wird sich das Problem hoffe ich, zwar unschön und mit vielen unangenehmen Hypotheken, aber doch am Ende erträglich lösen lassen. Das wünsche ich zumindest meiner zweiten Heimat…

    • Gern geschehen. Manches erinnert mich stark an den ersten Weltkrieg – erst die nationale Begeisterung und dann, als es im Schlammgraben stecken blieb, das Zensurbureau. In der Phase sind wir gerade, es geht um die moralische Hinrichtung erster Defätisten.

  104. @ Knut Gnadenbrotler vom 12. Februar 2016 um 13:56 Uhr
    Schön geschrieben, auch ER mag sein Preußenlied wie UNSEREINS sein Badnerlied. Und was Inbrunst ist, das sollte ER sich mal anhören, wenn der FC Freiburg spielt, manchmal auch in Kallsruh un Hoffe. Nie vernahm ich bei der Hertha und bei der Union ein Preußenlied. Dabei war damals der Großherzog, im Gegensatz zum Bayernluderl und dem Stuttgarter König der Unterwerfung von Beginn an sehr zugetan, damals 1871, als der Märchenkönig noch rumzickte und eher Franzosenlouis sein wollte. Dabei hatten doch seine Unterthanen in Bazeilles und Balan solche Mühe gegeben und dem Franzós´ das Fürchten gelehrt. Ich empfehle dazu Fontane.
    .
    Bei der Bundeswehr wurde früher wenigstens noch der Rote Adler (steige hoch….) in unzähligen Kasernenrunden geschmettert. Nach Hinzufügung der vermeintlich noch preußisch verbliebenen Anteile zum Gesamtkunstwerk Deutschland wird gar nicht mehr gesungen, dort. Und das „Heia Safari“ geht ja schon gar nicht mehr. Und die „dunklen Urwaldpfade, wo schwül und feucht…“ sind inzwischen auf deutsche Domplatten in der ehem. preußischen Rheinprovinz oder an Berliner U-Bahnstationen verlegt. In Köln kaum 300 m „dans la distance du vol d’oiseau “ des Reiterbildes Wilhelm I tanzen heute die als Kistenträger untertanen Protagonisten obigen Liedes die rheinpreußischen „Unterthanen“ an. Isn’t it a shame?. Soviel zum „nicht scheel anschauen“.
    .
    Und wie man es in den Westprovinzen und im Süden immer lauter vernimmt, ist man mit (preußischen=gestrichen),präziser, Personalgestellungen aus Preußen so ganz und gar nicht mehr zufrieden. Der Trend zeigt eher auf Süddeutschland, für das nächste Mal.

    Aber sagen Sie, dieser Wowereit, der jetzt wieder im Spiel ist wg. BER, ist der nicht auch Preuße?

    • Preussen
      Preussen gibts nicht mehr – nicht nur nicht als politisches Gebilde, sondern v.a. nicht mehr als ethnisch-kulturelle Gemeinde. Dazu waren die Vertreibungen/Umsiedlungen nach 1945 zu nachhaltig. Der rote Sachsenregent in Ostberlin betrieb da noch etwas Mummenschanz (NVA), aber mit dem wurde nach dem Anschluss der Oststaaten ja auch Schluss gemacht. Die Adenauersche Bundeswehr hat den Schlussstrich schon viel früher gezogen, da können die „Preußens Gloria“ noch so viel spielen.

      In Koeln gibts übrigens auch ein Standbild Friedrich Wilhelms III am Heumarkt, das gnaedigerweise die preussischen Reformer ab 1807 mit einschliesst. Das war, nach Friedrich II, die zweite Gelegenheit für Preussen, einen modernen Staat aufzubauen – die meisten Projekte versandeten allerdings nur wenige Jahre nach Napoleons letztem Abgang. Chance perdu.

      Cheers,
      Der Onkel

  105. ach wie schön
    Schön, daß der Don wieder da ist !
    Jetzt ist es wieder kommod.

    Der Aushilfs-Bloggerin wünsche ich eine große politische Zukunft.
    Nix für ungut. Aber wenn die Stimmung sinkt und auch die Sahnetorte nicht mehr hilft,
    dann kann man ja noch wegklicken.

    • Ich halte ganz grosse Stücke auf Katharina Nocun. Wirklich. Und man sollte sich einfach aran gewöhnen, dass andere Meinungen sehr hilfreich bei der Selbstbestimmung sein können. Man muss ja nicht zustimmen.

    • "... ganz grosse Stücke auf Katharina Nocun"
      Auweia, das hört sich ja ganz nach einer soliden Steinigung an – Muselmanikkerwandererabenteurereinfluss halt, naja, jedoch hiesigunnötig. Denn hier bei uns gibt’s doch noch mehr als genug Baumbestand, der zum Behufederbaulandgewinnung eh ausgelichtet werden muss – Traditionellbewährtesautodaféfeuerholz steht also wie seit Äonen gewohnt in ausreichender Menge zur Verfügung…

    • Titel eingeben
      Das ist mir nach dem was ich von der Dame gelesen habe (zugegebenermaßen nur ihre anti-AfD-Stücke), eher unverständlich. Man kann die AfD ja ablehnen, auch aus Gründen, die ich zumindest verstehen kann. Aber wenn man der AfD dann sogar Passagen vorwirft der Sorte „Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder gestärkt werden, ihr biologisches Geschlecht anzunehmen“ (was sich m.E. gegen die stark im kommende Transgender-Bewegung richtet, die teils Dinge fordert wie auch prä-pubertäre Kinder, die sich einem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, auf Geschlechtsumwandlungen vorzubereiten mittels Hormonzufuhr etc. – ich halte das für gefährlich und fragwürdig), dann wird klar, dass Frau Nocun grundsätzlich ein Problem mit allem Konservativen hat, nicht nur mit Einstellungen, die man vielleicht tatsächlich als reaktionär einstufen kann.
      Ich hätte es besser gefunden, wenn Sie selbst ihre Kritik an der AfD dargelegt hätten anstatt das an jemanden outzusourcen, der nur ein m.E. arg dürftiges hit piece zustandebekommt. Jedenfalls bin ich froh, dass die Piraten wieder in der Versenkung verschwunden sind.

  106. Winzregent Horst
    da Horsti is da King of the Seppen ?
    dös glauben nur noh die Deppen
    da Horsti is a Puppn in der Hand
    voh Schörghuber, Klatten, Quandt …

  107. Pingback: Gott mit dir, du Land der Bayern • Löwenblog

  108. Über die Schtehlung bayerns zum Auslahnd
    Eigenlich begient das Auslahnd ieber der Dohnau, indem die brofinz Franken kohmt. Aber durch die bolidik begient es weiter drohben beim Main.

    Disses heist breißen wo ich nichd wahr und auch nichd hingehe, aber fieles geläsen habe und nichz schenes.

    Das Kenigreich Breißen ist ein ahrmes Land und nehren sich fon Kahrdofeln indem sonzt nichz waxt. Durch disses sind die Leite ser begiehrig und wohlen iemer ein Lahnd, wo Gäld forhanden ist und ein guter Fiehschtand und Getreihde. Disses Lahnd heist bayern und ist inser Faderland.

    Dadurch wiesen mir, das mir Ohbacht gehben miessen und ist inserne auswertige bolidik, das mir ins nichz nähmen lahsen. Die Breißen sind ser schlauh und kehnen sich gut ferstehlen, haber mir sind auch schlauh und mergen ahles.

    Inser Erbfeund ist die Bundesrepublik Breißen, hobwol mier scheinbahr mit einahnder Freind sind seit dem Jare siebsich, wo mir bayern ienen gehohlfen hawen.

    Schpäter hawen mir leuder den Finanzeausegleich eingefiehrt, damid das man ins ferwexeln sohl. Disses had der Adenauer gemacht, und auch hat er die BRD gemacht, damit das mir die Schuhlden zallen, wo die Breißen haben. Disses ist leuder ser fiel und schpürt man es schtark, indem die Schteiern waxen.

    Je wolln mir das Waperlgesez machen, wodurch mier und die Breißen ahle Jahr fier die Autobahn Waperln zallen missen. Disses Gäld wahndert aber auch nach Breißen. Mir selbs werden keins dafon sehgen, und mir sehgen es auch nie mer, indem die Breißen nichz hergehben, was sie krigen.

    Es kohmen iemer mer Breißen und Moslems zu ins. Sie kohmen scheinbahr, als wen sie was lehrnen wohlen bei ins oder zum Fergniegen. Haber mier miessen Ohbacht gehben, das sie nichd dableihben.

    Die bflichd der bayrischen barlamendarier ist es, das sie den Minisdern disse schleuchende Gefar beweisen und bald wider einer kohmt, mus mahn Schpetakel machen.

    Den disses ist leicht zum bekreifen, das wo mahn plos Kahrdofel und Couscous hat, wiel man was andernes. Sie fersuchen es, indem sie ins schmeigeln, damit das mir zutrauhlich werden, haber wen der bayrische Löhwe seine Zehne bleckt und zum Knuhren anfangt, ziehgen si geschwiend die hende weg, womit sie ien gestreigelt haben. Im forigen Jar haben sie es brobiert, das mir die gleichen Migranten haben sohlen als wie sie haben. bald mir disses nichd geschbannt häten, wäre wider ein Unterschid ferschwunden und sie häten noch mer Gäld fon ins genohmen. Aber mir haben es geschpant und sind nicht so thum.

    Mir missen ser forsiechtig sein und disses ist nicht schwer, weil mahn die Breißen gleich kehnt. Sie rehden ser schnehl mit einer Schprache, wo kein Mentsch ferstet und bald sie ins nachmachen wohlen, mus mahn plos lachen.

    Ieberhaupts sind die breißen keine angenämen Mentschen nichd, indem sie klauben, das sie fierchterlich gescheid sind.

    Bald mahn einen Breißen hört, had er die ganse Fozzen fohl lauder Wohrte und schbeibt sie auf einmahl aus wie Zweschgenkern und es get nichd nacheinahnder, sontern ahles auf einmahl. Es bräsiert fier einen Jäden, das er ahles sagt, indem wen noch ein Breiße dabei ist, disser plos wahrtet, das seinen Lanzmahn die Lufd ausget, das er darahn kohmt und dan lahst er nichd mer aus, sontern schbeibt auch seine Wohrte hin, das sie burtselbeim schlahgen.

    Disses ist war, indem ich es weis, dadurch das so fiele Breißen in Minchen sich befiendlich sind.

    Die brofesser auf der Unifersatet sind meischtens Breißen und muhs disses Unglik abgeschaft werden.

    Die Breißen sind auch ludderische. Wodurch mahn ahles weis und nichz mer zum sahgen ist.

    Die lieberahlen sind eine breißische Erfiendung und schtet auch iemer in die lieberahlen Zeidungen, das mir eihnig sind.

    Disses ist ein Schwiendel, indem breißen inser Erbfeund ist und sie bassen auf, hob‘ sie ins nichd ferschlingen kehnen. Aber der bayrische Löhwe schtet auf der Wacht und lahst sich fon keinem Raubfogel nichd ferschluggen, bald er auch sein Mäu noch so weiht aufreisen kahn. Disses mus mahn sich mergen.

    Disses hawe ich ersohnen und zur Murksel gebracht und jez sahge ich lebe woll.

    Ich mus es beschlüssen, indem ich nichz mer weis.
    fon
    Jozef Filser
    kenigl. Abgeorneter
    in Ruheschtand.

    Liber Her Don Alphonso,
    es war mir wieder ein Vergnügen Ihren schönen Text zu lesen und mir fielen die „Filser Briefe“ von Ludwig Thoma dazu ein. Etwas abgewandelt habe ich einen hier niedergeschrieben. Mei, die Texte vom Thoma aus dem Tegernseer Tal sind einfach zeitlos.

    Durch disses läbe woll und es griest Ihna Joh. John

    hätt´

  109. glaubt nicht
    an staatszerfälle als lösung. andersmeinende durch sezession ausgrenzen, gleichmeinende umsiedeln, wo kommen wir da hin? durch abspaltung vom untergehenden asülien aufstieg des großreichs seehöfen?
    bombenstimmung allenthalben in er eruptäischen union.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/syrien_das_deutsche_weltmodell_funktioniert_nicht

  110. Titel eingeben
    Als ehemaliger Fernfahrer, der wo überall schon mal war, möchte ich bemerken, dass mir Bayern – so aus Sicht des Politikwissenschaftlers – noch zu den sozial stabilsten Regionen der Bundesrepublik gehört. In etwa vergleichbar mit dem später entwickelten nördlichen Westfalen und dem Emsland. Dabei gründet sich meine Einschätzung auf den Umgang mit Personen und Produktionsverhältnissen einmal, die ich bei MAN, MTU, BMW (München, Regensburg, Dingolfing) kennengelernt habe. Zum anderen auf die unzähligen Mittelständler ringsum.
    Wir haben ja im Ruhrpott über 70 Jahre die unseelige Kooperation zwischen Schlotbaronen, Sozialdemokratie und Gewerkschaften erlitten, welche das Ruhrgebiet schon Ende der 60er in den Ruin führte. Die Eisenbieger im Bergisch-Märkischen investierten schon damals in Bayern, weil dort noch fleißige Arbeiter (die Nicht-Hoferben) zu finden waren. Bei uns oben mussten die Sozis durch arbeitssame Türken substituiert werden. Wollte ja keiner mehr an den Hochofen sonst.
    So, wie der – ich sage mal: Land-Bayer – heute noch morgens 100 km nach Minga brettert, um den gün-albern-naiven Schadmünchen-Sozialpädagogen die Isolierfenster einzubauen, geschieht das zwischen Torfland-Ems und Oldenburg, Bremen und Hamburg auch. Der Unterschied ist: Der Emsländer ist zwar auch RKK, aber ansonsten folgsam und steuerbar. Der Land-Bayer ist es nicht. Wird er von der Obrigkeit unter Druck gesetzt, tendiert er zu anarchischen und destruktiven Anwandlungen. Zu sehen an Alois Hingerl bei Ludwig Thoma im Umgang mit der Harfe. Wir im Norden haben auch kein Biermösl Blosn, welche die Dreifaltigkeit aus RKK, BayWa und Staatsregierung sehr prezise dargestellt haben und den Söder hat der Ferdl schon vor Jahrzehnten antizipiert im Königsjodler.
    Allein der Seehofer, als früherer Verwaltungsangestellter in der kleinen dummen Stadt, hat kapiert, dass die IG-Metaller in den Audi- und BMW-Werken ihn nicht retten werden, wenn der Land-Bayer seinen Schlepper anwirft, die Mistgabel an den Frontlader kuppelt und die Ausfallstraßen von München zustellt, um die Zugroasten auszuhungern. Man soll ja nicht das Schlimmste annehmen.

    • Ich würde der deutschen Politik einfach raten, sich mal mit meiner Heimatstatdt zu beschäftigen. Dann versteht man auch das System Seehofer und das neue System Bayern, das nicht mehr das Strausssche „Rott am Inn“-System ist, sondern das mittelbayerische Nebenerwerbslandwirtsystem, das integrationsbereit ist, wenn der andere leistungsbereit ist. Die Migranten, die hier bleiben, passen sich da sehr gut an. Vermutlich, weil es der Mentalität noch eher als die Multikulti-Illusionen der Grünen entspricht.

  111. @ Thomas Joachim, negativ, rückwärts...
    Schnellkurs Frz. Revolution:
    Gefangenenbefreiung, Chaos, Jakobiner, Direktorium, Napoleon. Des weiteren: Stalin 20 Mio Tote, Mao 40 Mio Tote. Einziger nutzbarer Fortschritt von 1789 ist die Guillotine. Der Rest ist Stichwortgeber für Gaucks Sonntagsreden.

    ‚Rückwärts gewandt‘ könnte helfen: Geschichte gabs schon vor 1933, z.B. die ‚Aufklärung‘, die Abkehr von Ideologen, Moralpredigern und Wunderdiäten a la Panik-Immigration oder Eine Welt.

    • Man sollte sich einfach vor Ideologien in Acht nehmen. Das haben die letzten Jahrhunderte gezeigt.

    • Ideologien...
      Ideologien sind ímmer nur das, was die anderen haben, man selber spricht selbstverständlich ganz neutral über die Realität…

      Schauen sie sich an was dem Musterbeispiel Gast dazu einfällt…

      „Gefangenenbefreiung, Chaos, Jakobiner, Direktorium, Napoleon. Des weiteren: Stalin 20 Mio Tote, Mao 40 Mio Tote. Einziger nutzbarer Fortschritt von 1789 ist die Guillotine.“

      Dümmlichste rektionär-konservative Ideologie. Warum schafft es keiner der rechten Spiesser das Ganze weltweite, mörderische SPektakel mal komplett darzustellen?

      https://en.wikipedia.org/wiki/Timeline_of_United_States_military_operations

      Gegen solche Zahlen, da können die Tugendhaften im Ballsaal nicht anstinken.

      Kleiner Tip, Gast….

      Lt. ihrer Ideologie sind ja die Besitzenden, die Herrschenden, die Machthabenden, die besseren Menschen. Sie sind die Gebildeteren, Kultivierteren, und Intelligenteren.
      Dann verraten sie uns doch mal, warum diese Exzellenz-Schicht niemals kommen sieht, wenn das Elend der „Normalos“ eine gewisse Grenze zu überschreiten droht. Von dieser dummen Masse werden sie kaum erwarten, dass sie Einsichten über die Konsequenzen ihrer Revolten haben kann, aber die Gebildeten? Bessere Menschen, wie Sie ja sicher auch einer sind? Nehmen sie Russland, Frankreich und China, also die ihrer begrenzten Denkweise nach das „Böse“ in der Geschichte darstellen. Warum haben die Gebildeten Stände, denn die Revolutionen nicht verhindert? Sie waren doch so gebildet und hätten die Revolutionen kommen sehen müssen, und hätten lediglich stets rechtzeitig kleine Konzessionen machen müssen. So wie man das seit dem zweiten Weltkrieg im kapitalistishen Westen macht, um den Urnenpöbel dumm und klein zu halten und somit den Status Quo nicht zu gefährden…

      Leider hat man halt vergessen, dass die Leute im Nahen Osten und Afrika in derselben Lage sind, und nun halt ihre Form der Revolution machen, indem sie einfach herkommen.
      SELBSTVERSTÄNDLICH haben die das Recht dazu.
      Und ebenso SELBSTVERSTÄNDLICH haben die Europäer ein Recht darauf sich dagegen zu wehren.

      Anstatt die Dummheit der politischen Kaste und der politischen Parteien zu kritisieren, fällt ihnen nichts besseres ein als
      „Frz. Revolution, Chaos, Jakobiner, Direktorium, Napoleon. Stalin, Mao“????

      Vielleicht war ihre Idee sich nach einem Schnellkurs schon eine festgefahrene Meinung zu Revolutionen zuzulegen doch nicht so gut?

  112. @ TDV sagte am 13. Februar 2016 um 09:43 Uhr Uff....
    Dabei ist der Scheng so alleine nicht.

    „Knapp ein Drittel (31 Prozent) der Befragten glaubt sogar, dass der Streit über die Flüchtlingspolitik Angela Merkel vorzeitig das Amt als Bundeskanzlerin kosten wird. Eine klare Mehrheit von 67 Prozent erwartet das allerdings nicht, darunter besonders viele bei den Anhängern von Grünen, CDU/CSU, Linke und SPD.“
    Quelle: http://www.forschungsgruppe.de/Aktuelles/Politbarometer/
    .
    Und die Schengelscher sollten wir hier genau so akzeptieren wie die unsere Ergüsse erdulden oder die der großen Artisten. Bei aller aktueller Bitternis ist das hier bei Don das allerkurzweiligste was das Netz auf diesem Gebiet zu bieten hat.

    • Danke....
      Ich gestehe Volkes Meinung gehört bereits seit längerem nicht mehr zu dem, was mich interessiert, aber das Ergebnis scheint mir überraschend intelligent…
      Über die Qualität diess Blogs sind wir einer Meinung, allerdings lebe ich soweit weg vom „Schlachtfeld“, dass sich meine Bitterkeit in Grenzen hält. Es handelt sich bei meinen Beiträgen zumeist um den Sarkasmus eines Zynikers….

    • Déjà de lautre côté de lhypocrisie - 13. Februar 2016 um 12:12 Uhr
      Umfrageergebnisse sind manipuliert und dies wird (demokratisch) legitimiert mit der Erhöhung der politischen Stabilität im Land. Ich weiß das aus erster Hand. Das gleich passiert in den öff-unrechtlichen Medien, wie viele, wenn nicht die meisten das seit Jahrzehnten vermuten.

      Empirische verfolgen kann man das zB bei den letzten Landtagswahlen in BW.

    • Aber, aber, Foxrommel...
      „Umfrageergebnisse sind manipuliert und dies wird (demokratisch) legitimiert mit der Erhöhung der politischen Stabilität im Land.“

      Dass dies so ist ist klar, aber in jedem einzelnene Fall stört es immer nur diejenigen, deren Meinung negiert wird.

      In diesem speziellen Fall bin ich aber sicher dass die Zahlen ziemlich realistisch sind. Ich habe ja den grossen Vorteil nicht direkt beteiligt zu sein, habe also kein Eigeninteresse und habe den Luxus alle drei Seiten zu sehen. (Migranten, Befürworter, Gegner)

  113. @GnM - Versetzen Sie sich mal in die Lage des Regierungschefs eines kleineren europäischen Landes
    @GnM – Versetzen Sie sich mal in die Lage des Regierungschefs eines kleineren europäischen Landes, meines zum Beispiel (Niederlande). Entscheidungen des EU Rats muss Herr Rutte annehmen und in seinem Land verteidigen. Das ist nicht so einfach, denn hier gibt es schon seit längerem eine AfD in Form von Wilders. Aber keine Entscheidung im EU Rat kann gegen Berlin getroffen werden. Sein Land muss genauso zahlen wie die Deutschen, obwohl er letztendlich keinen Einfluss auf die Entscheidung hatte. Manchmal ist der Betrag pro Einwohner sogar höher als der deutsche. Herr Rutte hat sich nicht mit offenen Armen in Selfis aufgestellt und damit eine Einladung an die weite Welt geschickt und die Grenzen seines (ihres) Landes geöffnet. Frau Merkel hat es auf eigene Initiative getan, typisch deutsches Verhalten. Es steht in keinem EU Vertrag, dass ein EU Land die Flüchtlinge aufnimmt, die auf diese Weise von einem anderen Land eingeladen wurden.
    .
    Die Niederlande sind objektiv wohlhabend. Die ärmeren, kleinen osteuropäischen Länder sehen erst recht nicht ein, warum sie den reichen Deutschen in dieser, selbst gewollten Situation helfen sollen.

    • Ja, aber.....
      Wir haben ja gesehen, dass Verträge für die EU nichts weiter an Vorschläge sind, die man, siehe Masstricht, ignorieren kann, wenn es opportun ist.

      Solange die Mehrheit aller EU Völker dumm genug bleibt, dies zuzulassen, verdient sie auch keine andere Realität. Sie sehen ja die derzeitige Debatte geht kaum darum, wie man die kommenden Massen fernhält, sondern mehr darum ob man Flüchtlingen nicht den Mindestlohn verweigern darf. Opportunisten werden von Merkel, dem Prototyp aller Opportunisten regiert und solange es sich rechnet….

      Wer Regierungen unterstützt, die sich weigern im Interesse ihrer eigenen Bürgern Politik zu treiben und keine Alternative ausser den Wilders der Welt sieht… ja, der muss halt mit Merkels Wirtschaftsmacht kooperieren.

  114. UNTERHALTSAM
    ist es hier allemal………gratuliere !

    an das verehrte fräulein mit dem gastkommentar: meine themenvorschläge wären z.b.

    1. die rolle der deutschen linken in flüchtlingsfragen jetzt und während der existenz der DDR

    2. die meinung der deutschen linken zum schiessbefehl jetzt und während der existenz der DDR

    3. die position von Dr. P.Tauber zu abtreibungsfragen

    4. warum werden wir besonders von kinderlosen regiert und manipuliert ? (merkel, altmaier, tauber, clooney…)

    • Nicht nur von kinderlosen, die sich nur um ihr eigenes Wohl scheren,
      sondern auch noch von solchen, die niemals selbst etwas anderes gesehen und erlebt haben als Schule, Uni und Politik.
      Ich denke immer mehr, dass die überhaupt keine Ahnung haben, was wirklich Sache ist, sie erfassen Zusammenhänge nicht ganzheitlich und vernetztes Denken ist sowieso Fehlanzeige. Lassen sich von jedem Lobbyisten ein X für ein U vormachen, wenn er ihnen nur eine Kleinigkeit zukommen lässt. Hab grade Hofreiter gesehen in München, und wie der nun auch endlich! erkannt hat, dass Deutschland in der Flüchtlingsfrage isoliert in der EU da steht. Sah recht belämmert aus, der Blonde.

      Vielleicht hülfe es bei weiteren Wahlen ja wirklich schon etwas weiter, solche mit Nachwuchs und Bezug zur Realität des Lebens zu wählen – und die vorher dann noch einen kleinen IQ-Test machen zu lassen. Wenn nicht gar wahrlich deren Eignung für diesen Beruf zu prüfen, wie es ja jeder Unternehmer macht, wenn er sich kostspieliges Personal leistet.

  115. Auf in den Kampf?
    Verehrter Don,
    nachdem ich dienstlich unterwegs war, lese ich den Diskurs hier nachträglich. Teils erheitert ( besonders das Grillen in der Uckermark…), teils etwas erschreckt.
    Allerdings würde ich dem Prinzregenten, äh Verzeihung Herrn MP auch raten nicht weiter Ultimaten zu verkünden, sondern die Fraktionsgemeinschaft aufzukündigen und Landesverbände in den anderen Bundesländern zu gründen.
    Ja, dann würde auch die CDU nach Bayern kommen, aber ob die außerhalb Frankens und bei einigen Schadmünchnern auf mehr als 10 % kämen bezweifle ich doch sehr. Das könnte die CSU gut ab, es würde immer noch für die Herrschaft im Freistaat reichen. Nur in den andern Bundesländern wäre man dann wohl oft mit dabei, und konservativere CDUler (die es noch geben soll) könnten Kompromisse damit rechtfertigen, dass man ja Rücksicht auf die Koalitionspartner von der CSU nehmen muss.
    Ansonsten, ich hatte in letzter Zeit einige Gespräche mit Kameraden aus Österreich, bei denen einem das geballte Unverständnis entgegenschlägt.
    Beim Grünen Veltliner abends beim Essen entziehen sich die Kommentare eines aus der Steiermark stammenden Offisiers (ja ich weiß, aber so sprechen die das aus) der unveränderten Wiedergabe hier.
    Ich bin mal gespannt, das Flurgespräch im Maschinenraum des Regierens hier in Berlin deutet auf Hektik nach dem 13.03.

    • Nun, man wir sehen, was kommt. Die Zustimmung für Seehofer, die ich hier erlebe, ist fast schon beängstigend für eine Demokratie. Das ist mir auch bewusst. Aber die Umstände, da dazu und der nicht immer schönen Debatte führen, hat nicht Seehofer zu verantworten. Wäre es nach ihm gegangen, sähe europa jetzt anders aus. Der schlimmste Schaden ist m.E. eben dieses Europa, das wir jetzt sehen. Und mir ist trotz allem jedes Prozent bei der CSU lieber als bei der AfD.

  116. Keine Belagerung
    Krishnapur ist noch eine Weile weg. Die Wagenburgmentalität steht uns erst noch bevor.

    Und dennoch, wer wollte leugnen, dass sich insbesondere in Bayern seit Jahrzehnten jede Menge Einwanderer befinden, die sich im Wesentlichen unauffälliger benehmen, als ihre Vettern in Mannheim, Berlin, Bremen und Hamburg sowie in anderen parasitären Slums nördlich des Limes.

    Dass dies seit Jahrzehnten in Bayern anders läuft, ist möglicher Weise in einem Zusammenhang mit der quasi ab urbe condita obwaltenden Dominanz der CSU zu erklären.

    Daran ist nichts Verwerfliches zu finden. Trotz aller Skandale läuft Bayern wesentlich ‚runder‘ als all die abgejubelten SPD-Nordstaaten, die sich auf Kosten des wirtschaftlich stabileren Südens weiterhin ins günstige Licht zu rücken versuchen.

    Krawall gehört zum politischen Geschäft. Theatralik vielleicht auch. Herr Seehofer hat – im Gegensatz zu manchem seiner Vorgänger – noch nix so richtig verbockt. Dann darf er gern‘ auch mal vom Leder abziehen.

  117. Nordisch by nature
    Die Norddeutschen haben sehr viel Humor.

    Aber, leider, seit Jahrzehnten keine guten Regierungen.

  118. Wenn ihr ihn nicht mehr haben wollt...
    Ach, wie wünschte ich mir, dass wir Sachsen uns gegebenenfalls hinter einen solchen bajuwarischen Schutzwall schleichen könnten. Doch sind die Zeiten recht fern, da wir während der Schlacht die Seiten gewechselt haben und dem Napoleon in den Rücken gefallen sind. Zudem gibt es hier keine artgerechte Wahlmöglichkeit, um dem Geruch warmenteigneter Fahrzeuge einerseits und frischer Stiefelwichse andererseits auf Dauer zu entkommen.
    Grüße von einem meist begeisterten Leser Ihrer Blogs, der erst heute in Bayreuth auf Grund knapp bemessener Zeit nicht ins Jean-Paul-Museum kam und sich mit einem schmackhaften Käsekuchen trösten musste. … Obwohl eigentlich ein Quarkkuchen bestellt war, was leider zeigt, dass der Gemeinsamkeiten vielleicht nicht genug sind. Und uns die Bajuwaren am Ende auch nicht haben wollen.

  119. Titel eingeben
    Lieber Don Alphonso,

    diese Sezession wird es leider nicht geben und ein solcher „Frei“staat Bayern auf ewig ein Hyperborea bleiben. Im Übrigen beschreiben Sie die oberbayerische Lebensart so treffend, dass nach dem Lesen Ihrer Beiträge meine Wehmut zunimmt, aus dem Chiemgau (zurück) nach Franken gezogen zu sein. Gehört politisch zwar auch zu Bayern, liegen aber doch Welten dazwischen.

  120. Typisch antideutsch
    „Mit Auslandsdeutschen habe ich nichts zu tun, weil mir die Deutschen und Deutschland in der Ferne immer fremder und unerträglicher geworden sind, während ich mit anderen Europäern hervorragend zurecht komme.“

    Sagt ein Auslands(anti)deutscher. Typisch antideutsch, möchte man da anfügen. Der Michel hat sein Volk verloren und umarmt nun jedes andere.

    So leicht wird man die Marotten des eigenen Volkes nicht los. Andererseits ist das antideutsche Sentiment auch nicht wirklich anschlussfähig, sobald es sich individualisiert hat und zur Privatsache geworden ist. Man ist ja nach wie vor ein antideutscher Deutscher und kein antideutscher Engländer, um nur mal ein Beispiel zu nennen, selbst wenn man denen zustimmt und ihre Zeitungen liest. Dem Engländer hat man den Sonderweg der eigenen Entfremdung voraus, der sich von jenen nicht imitieren lässt. Peinlich wird das alles erst, wenn die anderen anfangen mit großer Hochachtung über die Deutschen zu sprechen. Vor der VW-Affäre begann das stets mit der Auflistung der heiligen Namen deutscher Automarken. Man lächelt dazu und nickt und aber insgeheim verachtet man den primitiven Fetischismus dieser Idioten, die nett sind und einem nur einen Gefallen tun möchten, aber alle keine Ahnung haben.

    • Antideutscher Deutscher
      „So leicht wird man die Marotten des eigenen Volkes nicht los. Andererseits ist das antideutsche Sentiment auch nicht wirklich anschlussfähig, sobald es sich individualisiert hat und zur Privatsache geworden ist. Man ist ja nach wie vor ein antideutscher Deutscher[…]“

      Sie haben das auf den Punkt formuliert. Als eine finnische Einwanderin mit schwedischen und deutschen Wurzeln, die gleich nach dem Studium im akademischen Austausch nach Deutschland kam und hier eine deutsche Familie hat, habe ich genau diese Beobachtung gemacht. Manchmal nerven mich manche Eigenschaften mancher Deutschen, aber dann denke ich an meine Heimat und erkenne genau die gleichen Eigenschaften dort. Habe dann einmal zu einer deutschen Freundin gesagt, dass ich kein anderes Volk kenne, dass so ähnlich mit den Finnen ist wie die Deutschen (also im Negativen; in beiden gibt es die positiven Eigenschaften, die ich natürlich sehr schätze). Dazu hat sie etwas Kluges gesagt: Tja, du kennst eben kein anderes Volk so gut wie die beiden.

      Tja, man sucht in seinem Gegenüber den Ausgleich, aber niemand kann aus seiner Haut raus. Aber zum Glück sind „wir“ alle Individuen.

    • Titel eingeben
      Ich will nicht gross drauf eingehen, aber die Erklärung ist simpel.

      Ex-patriat Deutsche kritisieren DE weil es das Land ist, das sie am beste kennen. Wenn ich DE kritisiere, dann ignoriert man völlig, dass daraus ja keineswegs folgt, dass alles andere besser ist. Und genau das erklärt die bechränkte Denkweise der Kritiker-Kritiker.
      Und das ist das was der Satz meint: Patriotismus ist die Zuflucht der Dummköpfe

      Ich hab in meinem Leben in acht verschiedenen Ländern auf allen Kontinenten ausser Afrika gelebt, „gelebt“ heisst mindestens ein Jahr durchgehend. Und ich könnte Kritiken zu all diesen Ländern schreiben.

      Mitteleuropa ist der zivilisierteste Teil der Erde, kein Frage. Nur bei mir löst diese Wahrheit keineswegs Stolz aus, wie bei den Dummen…. bei mir löst es ein Grauen aus.
      Wenn das das Beste ist zu dem Menschen fähig sind…

      Gerade solche Beiträge wie ihrer zeigen jedem Denkenden ide unfassbare Primitivität der Massenmenschen… da lebt man lieber unter Wilden.

    • "Wenn das das Beste ist zu dem Menschen fähig sind…"
      Bisher ja. Sehen Sie Tyler, das war mir mit 25 (damals eher unbewusst) klar. Und deshalb bin ich – um Sie zu zitieren – anders abgebogen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @THorHa
      Bitte nicht vergessen, dass ich das respektiere.

      Ich habe aber bereits im Gymnasium den dort verbreiteten Lehren nicht sonderlich geglaubt und wollte es lieber selber sehen.
      Es hat sich gelohnt, ich habe ein wunderbares Leben gehabt, anstatt massiv Besitz anzuhäufen und mich jetzt in DE als Konsequenz den „Massnahmen“ einer absurden Regierung ausgesetzt zu sehen.
      Jetzt besitze ich halt nur ein wunderbares Haus in Tokyo, das aber zugegeben einem chinesischen Atom(zweit)schlag nicht standhalten würde…
      Aber dafür habe ich zusammengerechnet nur ungefähr 10 Jahre meines Lebens an Arbeit verschwendet.

      Mal so OT… sehen sie eignetlich eine Gefahr eines Kriegsgefahr bei der zunehmenden Konfrontations politk der USA/NATO und RUssland auf der anderen Seite? Sie wären dann ja ziemlich nahe an der Front….

    • Sie wissen ja, bei Menschen ist nichts ausgeschlossen ...
      Ich bewerte die Gefahr trotzdem als sehr gering. Russlands Chef ist nicht dumm und Russlands Droh- und Einflusspotential ist jetzt weit grösser, als wenn ein wirklicher Krieg die Grenzen des russischen Militärs schonungslos offenlegen würde. Wirtschaftlich liegt das Land eh ziemlich am Boden.

      Die NATO ist zu einer grösseren militärischen Operation (in Europa) nicht einmal mehr fähig.

      Eine Rückkehr zu dem „Kalten Krieg“ ähnlichen Verhältnissen, mit permanentem Säbelrasseln auf beiden Seiten ist dagegen durchaus möglich.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  121. Andere Meinung?????
    Frau Nocuns Positionen spiegelt die Ansicht von 95% aller Medien.

    Es gibt so gut wie keine Publizisten die mit Vernunft, Augenmaß und zivilisierten Ton die Lage beurteilen und denen man für jede Veröffentlichung auf Knien für ihren Mut und Einsatz danken möchte.

    Niemand kritisiert wie Sie Ihren Blog gestalten. Indiskutabel und widerlich ist aber, wenn höflich formulierte Foristenbeiträge künstlich zu „Hasskommentaren“ stilisiert und auf Twitter triumphal verhöhnt werden. Dieses unverschämte Märtyrergehabe mit der Riesenmehrheit der veröffentlichten Meinung im Rücken, ich habe es so unendlich satt. Und ich werde mich auch sicher nicht daran gewöhnen.

    • Gast aus Wien vom 14. Februar 2016 um 14:46 Uhr
      Vienna calling: Schauen Sie mal auf das pingback „Die Schönheit des Westen“ bei Dons „Vier freundliche Herren…..“

      Ach übrigens, schön dass Sie uns erhalten blieben.

  122. Aber, ja - Seehofer ist das Licht
    Ja, TDV hat auch recht (ich und die Bank gegen 7 Milliarden). Ja, Thomas Joachim hat auch recht mit der frz. Revolution (Selbstbestimmung der Regierten). Aber TDV versteht Thomas J. nicht. Das verstand ich nicht.
    Seehofer versteht geniehaft, dass die CSU nicht ausgedehnt werden kann… Er wartet darauf, dass die Thomas Joachims, die CDU, die GEZ-Medien … verstehen, das Angela Merkel Schengen gebrochen hat und seitdem Deutschland ( und die Flüchtlinge) zum „Singkreisel“ macht: Nein, die Obergrenze essen wir nicht. Jetzt will Sie wegen Schengen und Europa nicht zurück treten, das sie auf‘ s Zahnfleisch bringt. Was bleibt den armen Seehofer als das Flehen um Vernunft in einer Umgebung, wo die Ruinerin für die Retterin gehalten wird?

    • Es mehren sich die Artikel der Schreiberlinge, in denen das
      „nicht zu schaffende“ beschrieben wird – sogar in Gazetten, die bisher jegliche Realität nicht nur ausgeblendet, sondern auch dazu noch so verdrehte Meinungen dem Leser vorgesetzt haben, dass dem doch hätte eigentlich schwindlig werden müssen. Aber das war wahrscheinlich beabsichtigt, das schwindlig werden des Lesers und die damit einhergehende Benommenheit – wobei die täglich erlebte Realität dennoch nicht ausgeblendet werden konnte, auch wenn sie nur fein dosiert und von unseren Nächsten zu Ohren kam.
      Nun ja, es dreht sich gerade was. Faymann hat seine Pirouette schon getanzt, ZIB berichtete heute deutlichst von einem Nicht-Erfolg der Münchner Konferenz – und den Städten und Gemeinden geht, nicht nur finanziell, die Puste aus.
      Derweil überschreiten Merkels Gäste nicht nur weiter unsere Außengrenzen (wie viele sind es eigentlich zur Zeit täglich?) sondern auch nach Silvester zu oft weiter die Grenzen des guten Geschmacks.
      Also wirklich bald die passende Zeit, um Di Fabios Gutachten in Karlsruhe vorzulegen.

    • Wir können aber nicht warten, bis jede asynationalsoziale Feministin dieser Gazetten selbst elebt hat, was in köln los war.

    • @Baldur
      Ich verstehe Thomas J. durchaus, nach lebenslangem Studium sehe ich Revolutionen halt anders als er.
      Nicht, dass ich die Konsequenzen anders oder erfreuter sehe. Mir geht es um die VERURSACHER der Zustände die Revolutionen nach sich ziehen. Etwas das er wohlweislich vermeidet. Er zieht es vor auf andere mit dem Finger zu deuten, und „Basta“ zu sagen. Wie es die Masse nun mal tut, der man es so beigebracht hat und die niemals auf die Idee käme, solche Dinge zu hinterfragen und selber zu denken
      Wenn sie noch mal nach oben scrollen, sehen sie, was ich darauf genatwortet habe…

  123. Seehofer wendet wieder...
    … so zumindest schreibt die Welt:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article152208826/Merkels-Entscheidungsschlacht-in-der-Aegaeis.html

    „Wir werden sehen, wie die internationalen Bemühungen ausgehen“, hatte Seehofer noch Anfang Februar in einem Fernsehinterview gedroht, „und wenn sie negativ ausgehen, dann werden wir versuchen, unsere Position rechtlich beim Bundesverfassungsgericht durchzusetzen.“ Auch einen Termin nannte Seehofer: „Wenn, dann müssten wir bis Ende Februar die Klage einreichen.“ Davon gingen bis zuletzt alle in in der Bundesregierung, aber auch in der bayerischen Staatsregierung aus.

    „Herrschaft des Unrechts“

    Doch am Donnerstag entschied der Ministerpräsident sich urplötzlich um. Er fuhr an diesem Tag weder in die Staatskanzlei, noch absolvierte er öffentliche Termine, sondern blieb zu Hause – „in Klausur mit sich selbst“ nennen sie so etwas in München halb spöttisch, halb ängstlich. Denn selbst Vertraute staunten am Freitagmittag über ihren Chef. Seehofer wolle doch erst nach den Landtagswahlen am 13. März entscheiden, ob er klage, meldeten auf einmal die Agenturen.

    Damit bleibt Merkel nicht nur die heikle Zwischenbilanz in der kommenden Woche erspart, sondern vielleicht sogar wegen Fristverzug die Klage. Den Brief der bayerischen Landesregierung in dieser Sache hat sie seit 14 Tagen nicht beantwortet.

    Seehofers Kehrtwende blieb am Wochenende das große Rätsel in Berlin wie in München. Tage zuvor hatte er doch mit einem Besuch bei Wladimir Putin die Autorität Merkels angegriffen und in einem Interview die „Herrschaft des Unrechts“ in Deutschland beklagt. Das öffentliche Echo auf beide Aktionen war freilich verheerend. Am Mittwoch telefonierten Merkel und Seehofer, auch die „Herrschaft des Unrechts“ kam dem Vernehmen nach zur Sprache. Danach überlegte Seehofer neu.“

    Verehrter Don, liebe Mitkommentatoren, wie es aussieht haben wir uns über unseren MP zu früh gefreut.
    Aus der Verfassungsbeschwerde und vielem anderen hier Besprochenem wird wohl nichts…

    • Zu kurz gedacht...
      Ich, als Linker, kann es Seehofer nicht übel nehmen. (Dieses Links hat übrigens mit dem was man gemeinhin darunter versteht nichts zu tun, also bitte keine falschen Schlüsse)
      Warum sollte S seinen Ruf zerstören, indem er den Job der Lösung dieses Problems in Angriffs nimmt?

      Wir haben da zunächst das deutsche Volk, das allen Ernstes jemand wie Merkel zum Kanzler wählt. Diese unfassbar Inkompetente, die vom ersten Tag an nur für Banken und Konzerne regiert, hat nun also ein Fass aufgemacht, das droht noch nicht mal abschätzbare, desaströse Konsequenzen für das ganze Land zu haben.

      Vor einem Jahr hätte die Politik noch mit „normalen“ Mitteln dagegen anarbeiten können. Jetzt ist die Situation bereits so verfahren, dass Änderungen von Land und Gesellschaft bereits begonnen haben, die nicht mehr rückgängig zu machen sind… Und die Zuwanderung geht ja weiter. Die Folgen stehen in den Sternen, also bitte keine Illusionen.
      Alles was nötig ist und nötig werden wird, ist bei einem grossen Teil der Bürger nicht durchzusetzen und wird denjenigen politisch ruinieren, der es in Angriff nimmt. Deswegen ist es nur logisch, dass Merkel noch im Amt ist und wohl noch eine Weile bleiben wird.

    • "Diese unfassbar Inkompetente, die vom ersten Tag an nur für Banken und Konzerne regiert"
      Ach TDV, war das nicht Schröder, der die Zockerei zur Tugend erklärte?

      Vermutlich, Desperado, hat Angela dem Horst das Vertrauen ausgesprochen. ;-)

    • @ Desperado vom 14. Februar 2016 um 20:30 Uhr
      Sind Sie der Ansicht, dass die von Gresser & Lenz erdachte Faller-Miniatur der Berliner Feldscheune am Spreebogen in Südamerika evtl. für zwei ausreichenden Platz böte ?
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/cartoons/greser-lenz-witze-fuer-deutschland-1294625/karikatur-greser-und-lenz-14044132.html

    • @NN
      Was genau ist das Thema hier? Schröder?
      Ich hab in diesem Blog sicher zwanzig Beiträge in den letzten Jahren geschrieben in denen ich deutlich gesagt habe, dass das Problem insgesamt die Trilogie Kohl, Schröder und Merkel ist!

      Wollen sie ernsthaft behaupten, dass Merkel nicht noch um einiges inkompetenter als die beiden anderen ist?
      Bei aller Dummheit der Beiden….

    • Aber sicher will ich das, TDV.
      Das ergibt sich schon aus dem Umstand der Dauer ihrer Amtszeit. Inkompetenz hätte das sicherlich nicht ermöglicht. Aber in Ihren Augen sind ja alle anderen sowieso mehr oder weniger inkompetent, nicht wahr?

      Selbst für Sie dürfte jedenfalls unbestreitbar sein, daß es Schröder und nicht Merkel war, der es den Banken erst ermöglichte, sich hemmungsloser Zockerei hinzugeben. Wenn es Sie interessiert, so können Sie als „Linker“ ja mal folgende Seite besuchen:
      http://www.zukunft–der–arbeit.de/sozialab-schroeder.htm
      Dort finden Sie eine ganz gute Zusammenfassung der „Leistungen“ Schröders während der Zeit der rot-grünen Koalition.

    • bei allem Respekt, TDV,
      es ist Ihre Sache, was Sie über die Kanzlerin denken, aber meinen Sie, es wäre klug, Ihre Kanzlerin coram publico zu schmähen? Haben Sie keinen Stammtisch, wo Sie vor sich hinfluchen können? Und bilden Sie sich vielleicht ein, da käme jemand und würde Sie von der deutschen Frau erlösen? Hübsch vorsichtig, mein Lieber. Wenn sich die heraufbeschworene Fata Morgana erstmal zu materialisieren beginnt, könnten Sie Ihre voreiligen Wünsche noch bereuen.

    • @GnM
      Sie wissen anscheinend nicht, dass ich am anderen Ende der Welt wohne? Ich bin mir in noch unscharfen Umrissen ziemlich klar was in den nächsten Jahren in DE passieren wird. Und bei meiner Abneigung gegen die deutschen Massen-Menschen sehe ich dem ganzen zumindest ganz beruhigt, wenn nich gar mit klammheimlicher Freude entgegen.

      Sie sehen, ja dass die Schlauheit der Deutschen, wie bei zB bei NN, aus der Länge einer Amtstzeit auf deren Qualität schliessen liesse…
      Während doch wohl sogar lt Wahlbeteiligung nahezu die Hälfte nur zu genau weiss, dass sich an dem Angebotenen wohl nur wohl nur die die Hände schmutzig machen, die man gemeinhin und völlig zu Recht als Urnenpöbel bezeichnet

      Auf der Webseite der WiWo gibt es derzteit einen Wahlomaten, wo man seine Sympathien statistisch eoinschätzen lassen kann, gute Unterhaltung für NIcht-Wähler… ich? Erster PLatz die Tierschutzpartei, wusste gar nicht es sowas gibt, und am zweiten meine eigentliche Lieblingspartei, die einzige, bei der die Stimme nicht verschwendet ist:

      http://www.bpb.de/politik/wahlen/wer-steht-zur-wahl/218276/die-partei

      Sowas kann man nur unterstützen: „Und mit Blick auf familienpolitische Forderungen will die Partei durch „betreute Ansiedlung von Störchen auf privaten Schornsteinen“ die Geburtenrate erhöhen.“

    • Soll ich oder soll ich nicht, TDV?
      Nein, nicht auf diesem Niveau.

  124. Die Stimmen der unzufriedenen mehren sich....
    zumindest im Netz:
    https://www.facebook.com/BayernSouveraen/
    http://freiheit-fuer-bayern.de/

    hoffentlich hört man künftig öfter auch innerhalb der CSU-Spitze mehr Stimmen wie Wilfried Scharnagl und Steffen Vogel…ansonsten bleibt nur eine wiedererstarkte Bayernpartei als letzte Hoffnung für Bayerns Zukunft.

  125. @ TDV, Ideologien..., Gast
    Täter-Opfer-Blindheit, klass. Linksjustiz – zweite Klappe:

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ist auf Heiligsprechung verkürzt. Das volle Programm, „ODER der Tod“, wird in Freudscher Manier ‚vergessen‘. Im Paris der Revolution ging es original zu wie bei Stalin (Mann bekannt?). Je hehrer das Ziel, desto blutiger die Missionare. Das ist klass. Erlösungstheologie mit obligater Himmelfahrt, keine Aufklärung.

    Der demokrat. Westen (auch: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) hat seit 1776 mehr Menschen in den Himmel befördert als böse Hunnen und Hitler zusammen – erste Rekordmarken schon um 1900 rum (Kongo, Philippinen geschätzte 10 Mio).

    Nett, dass Ihr roter Bruder Putin in Syrien etwas aushilft. Tote Kinder sind üblicher Beifang, aber schlechte Presse im Westen. Mit Presse hats der weniger.

    • ....
      Sie sind der Prototyp des Phrasen dreschenden rechten Spiesser, der mit der selektiven Wahrnehmung, dessen Bldung daraus besteht, sich „Belege“ fpür die eigenen GLaubensinhalte zu suchen.

      VIpiel Spass noch am Stammtisch, da gehören sie hin.

  126. Titel eingeben
    @TDV
    Die Wahrheit zu finden und dieser soziale Geltung zu vermitteln, hängt von vielen Faktoren ab. Das Argument an sich ist dabei meist nicht der stärkste Faktor (Revolutionen – jetzt mit Marx – bringen die wirkmächtigeren Produktivkraftbesitzer, früher oder später, auch zur politischen Macht). Individuell hilft einen dies nicht immer weiter. Ich fand neulich – immerhin, wenn auch per Zufall – das Grab von >Meta< {Stechlinsee}.
    im Zweifel bin ich immer auf Seiten der "Massen" und gegen deren Vernutzung durch die "Führer". Angela Merkel, die aus einem Westpaket lebt und dabei eine sozialistische Großbaustelle nach der anderen daraus macht, ist lerntheoretisch dabei weniger interessant. Zum verzweifeln dabei die CDU und die – nahezu -gesamte" Öffentlichkeit ". War die gesamte Aufarbeitung umsonst. Soviel Voluntarismus war nie. Für manche reicht einmal Verdun und einmal Stalingrad nicht. Auch Grenzenlosigkeit ist Größenwahnsinn.

    • Titel eingeben
      Ich respektiere ihren guten Willen, gehöre aber nun mal schon lange nicht mehr zu denen, die bereit sind permanent frustriert zu werden, weil der grosse blöde Haufen wenns drauf ankommt ja doch noch für die Partei stimmt, die im Grund egenommen ihrer Habgier schmeichelt.

      Als ich noch in der Schule war, hat mich ein Lehrer mal ermahnt, ich solle doch nicht immer gegen den Strom schwimmen udn ih konnte ihm nur erwidern, ich wolle gar nict gegen den Strom schwimmen, ich will gar nicht rein in den Bach. 50 Jahre später weiss ich wie recht ich hatte.
      Was Wahlen angeht: Wenn ich auf der Strasse spazieren gehe und sehe zwei Hunde Häufchen, einen grossen und einen kleinen, dans steige ich ja auch nicht in den Kleinen.

      Wenn schon, denn schon:

      http://www.bpb.de/politik/wahlen/wer-steht-zur-wahl/218276/die-partei

  127. für TDV , Meta und Seehofer
    Trage gern Vergessenes zu Einordnung nach. Pardon. Baldur Jahn

    • TDV, Metaebene, Demut...
      @TDV… die Schule versaut hie und da viel (das Leben auch). Die privaten Rationalisierungen daraus sind verschieden. Meist hilft die „Metaebene“ (selbst wenn Meta tot ist und am Stechlinsee liegt (und eine Frau war)).
      Oder: in einer arbeitsteiligen Welt muß man immer mal wieder in einen „Bach“ steigen. Demokratie heißt, entschuldigen Sie die Plattheit, gelegentlich gegen den Strom schwimmen zu dürfen. Viel mehr ist, wenn man kein „Häuptlings-gen“ hat (oder wg falscher Berufswahl kaum Bankvermögen) nicht drin. Demut bringe ich jetzt nicht unter. Gelegentlich ahnt man sie – unter aller „Schnöseligkeit“ – bei Don A. und auch manchen „Leserbriefschreibern“. Freundlich Baldur Jahn

  128. Horst Seehofer ist der Totengräber der CSU
    Ich verstehe wirklich nicht, warum hier eine Lobeshymne über Seehofer gesponnen wird.

    Der Mann ist ein Dampfplauderer und Volkstäuscher. Seehofer ist die politische Verkörperung des Sprichworts „Große Klappe, nichts dahinter!“ Die Leistungen seines Mundwerks verhalten sich diametral entgegengesetzt zu denen seiner Politik. Er poltert, kritisiert, spricht leere Drohungen aus, aber am Ende bleibt alles wie es ist, und Seehofer trägt Merkels Politik mit. Dabei CSU hätte als Koalitionspartner in der Bundesregierung und als alleinige Regierungspartei in Bayern durchaus Möglichkeiten, sich Merkel in den Weg zu stellen. Während sie gegen den Zustrom der Migranten außer lautem Gepoltere nichts unternimmt, genehmigte Seehofer ein millionenschweres Landesprogramm zur „Integration“ (d. h. dauerhafte Ansiedlung) für „Flüchtlingen“ , deren Anwesenheit in diesem Land, wie Seehofer selbst sagt, die Folge der „Herrschaft des Unrechts“ ist.

    • @ Maximilian
      “ Dabei CSU hätte als Koalitionspartner in der Bundesregierung und als alleinige Regierungspartei in Bayern durchaus Möglichkeiten, sich Merkel in den Weg zu stellen.“
      .
      M.E. wird sie das auch tun denn es ist bis zu den Landtagswahlen nicht mit einem Umsteuern durch die Raute mit Nagelbeiß-Aspekt zu rechnen. Die Dame ist trotzig wie ein Kleinkind dem man die Barbiepuppe weggenommen hat. Es wird auch davon abhängen wie die CDU in B.-W. und R.-P. abschneidet.
      .
      Wenn dann im Frühjahr der Zustrom von Schutzsuchenden wieder zunimmt wird der Horst angesichts der AfD-Ergebnisse ernst machen. Denn kein Mensch kann darauf hoffen, dass Österreich seine Ankömmlinge, die an der Südgrenze auflaufen und die das festgelegte Kontingent von 37500 überschreiten, dort zurückschicken wird.
      .
      Dann ist die Vertrauensfrage fällig, eher sogar Koalitionsbruch und vorgezogene Wahlen. Die bayrischen AfD-Ergebnisse bei der BTW 2013 waren in Bayern, von Nordbayern (Nürnberg etc.) einmal abgesehen, über dem Bundesdurchschnitt, sogar in Gegenden die als saturiert gelten (z.B. WK 224 Starnberg 5,6%, WK 226 Weilheim 5,3%, WK 214 Erding-Ebersberg 5,2%….)
      .
      Und dass der Horst millionenschwere Integrationsprogramme in die Wege leitet ist nichts anderes, als dass er den Realitäten in Auge sieht, denn kein Mensch wird daran glauben, dass auch nur ein Viertel der Schutzsuchenden das Land wieder verließe. Wir sehen ja, dass nicht einmal die Illegalen wieder abgeschoben werden.

  129. ... ja aber!
    Sehr geehrte Autorin, vielen Dank für Ihre Analyse des Parteiprogramms der AfD. Das der CDU folgt bestimmt in einem weiteren Beitrag. Zu beachten ist dabei, dass es ein Parteiprogramm ist – kein Arbeitspapier, welches nach Koalitionsgesprächen üblicherweise ensteht. In einem solchen Papier stehen dann konkrete Vorschläge zur Umsetzung des Programms. Die mühelose Machbarkeit einer Abtreibung legitimiert noch nicht deren „unbedachte“ Umsetzung. Sie wird in Sachsen Anhalt Bestandteil der gesellschaftlichen Normalität bleiben, wie es aus Polikliniken bekannt war. Die „Bewerbung“ tradierter Familienbilder sollte mindestens in dem Maße gefördert werden wie auch „Buntheit“ jeder Mischung und Vielgeschlechtlichkeit von ministerial gebuchten Plakatflächen herabtropft. Das gleiche gilt für schulische Unterrichtsinhalte, die zur Zeit einen Schwerpunkt auf die Darstellung gesellschaftlich unrelevanter Gemeinschaftsmodelle legen. Wenn die etablierten Parteien oder die Gesellschaft selbst, ein Interesse an dem Weiterbestehen der originären Bevölkerung hätten, könnten sie Frau, Mann, Familie, Kinder und Berufstätigkeit als tragendes Fundament des steuerfinanzierten Sozialstaates vorstellen und wirtschaftlich stützen. Im Moment werden ja die sich nicht reproduzierenden Individualisten mit gigantischen Staatsschulden in Haftung genommen, um genau die Umstände zu schaffen, welche es optimistischeren Migranten ermöglichen, die Geburtsstationen der Krankenhäuser bis zur Belastungsgrenze zu fordern. Die Frau ist der Verlierer der Politik der vergangenen Jahrzehnte und insbesondere der jüngsten „Dogmen“. Der Gewinner sind die Hersteller von Hosenanzügen für Frauen, TK-Kost Produzenten, Änderungsschneidereien, die Bundeswehr, In Vitro Fertilisationskliniken, die Hersteller von Zwillingskinderwagen und Microwellen, Erziehungsratgeber, Psychotherapeuten und natürlich die Männer. Wir müssen keine Türen mehr aufhalten, keine Rechnungen im Restaurant übernehmen, können unsere Strickmützen im Cafe aufbehalten, unter Erschöpfung leiden und die Mutter im Kinderjahr zur Arbeit schicken wenn ihr Gehalt größer ist als das Salär für die eigenen „Projekte“. Dann können wir das Kind in die staatliche, frühkindliche Prägeanstalt schicken und auf dem Kanapee im neuesten Ildiko von Kürthy Roman blättern bis Mutti mit den Einkaufstaschen um die Ecke hastet. Vielleicht kann sie dann auch noch den Akkuschrauber aufladen derweil ich ihr die Pille rauslege. Die vergisst sie manchmal.

  130. Seehofer hatte den Überblick
    Zum Glück gab es Herrn Seehofer, der den unbegrenzten, unkontrollierten Zuzug in unser Land kritisiert hat. In dem Land, von dem die Flüchtlinge einreisen wird brutal mit den Menschen umgegangen. Wie viele, die hier einfach eingeladen wurden ohne registriert zu sein, sind es auch? Hätte es Seehofer nicht gegeben, hätten die anderen Parteien alles Mögliche zugelassen.

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