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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

TMT: Die höchsten Pässe haben die dicksten Torten.

| 252 Lesermeinungen

never fly straight and level for more than 30 seconds in a combat area

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Der helle Streifen, der am Grat entlang führt, die Strasse dort oben: Das ist das Ziel. Und das Rad dort unten ist mein Rad. Es sind 180 Höhenmeter dazwischen. Ich weiss, es sieht ernüchternd aus. Aber in Wirklichkeit ist es schon fast ganz oben. Es sind nur noch drei Kilometer. Da liegen schon 37 Kilometer hinter mir. Und über 1600 Höhenmeter Anstieg. Und eine Aufzugfahrt hinunter im schönen Meran, das an diesem Morgen gar nicht so schön, sondern noch nass vom Regen der Nacht ist.

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Ich wohnte ganz oben unter dem Dach, wo die Alleinreisenden einquartiert werden, und traf im Aufzug den gefühlt einzigen anderen halbwegs jungen Menschen: Eine Deutsche, die mit Wanderschuhen offensichtlich ebenfalls hoch hinaus wollte. Sie sagte, sie wisse nicht, ob Wandern heute eine gute Idee wäre. Ich antwortete, sie sollte, egal was passiert, an mich denken: Meine Idee sei, egal, was sie tun würde, mit Sicherheit noch schlechter.

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Denn meine Wohnung am Tegernsee, wo meine Reise begann, liegt auf ziemlich genau 800 Höhenmeter. Die erste Etappe endete auf 1000 Höhenmetern. Und Meran liegt auf rund 350 Höhenmetern. Das bedeutet, dass die Heimreise erheblich mehr Kletterei mit sich bringt, als die Anreise. Die am wenigsten brutale Variante ausser der Aufgabe und mit dem den Bus nach Hause fahren bedeutet, auf genau dem Weg zurück zu fahren, auf dem ich gekommen bin. Über den Jaufenpass, über den Brenner und die Ellbögenstrecke nach Patsch. Das sind, auf etwas mehr als 100 Kilometer veteilt, insgesamt 2600 Höhenmeter nach oben. Und am Beginn steht erst der durch stetes Auf und Ab gekennzeichnete Weg durch das Passeier Tal nach St. Leonhard, und dann der ganze Jaufenpass bis auf 2094 Meter. Das klingt hart, aber alle anderen Optionen – über das 2550 Meter hohe Timmelsjoch oder über das 2210 Meter hohe Penser Joch mit 40 Kilometer Umweg – wären noch viel schlimmer. Daran dachte ich, als ich das Ortsschild von Meran hinter mir liess: Schlimmer geht immer.

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Ich radelte hier also nicht als alter, weisser, leicht übergewichtiger Mann in mein sicheres Verderben, ich war hier unter dem grauen Himmel in der besten aller für mich gerade möglichen Welten. Ich bin die Strecke herunter öfters gefahren – hinauf ist es sogar mit dem Auto ermüdend, und da sass ich also auf meinem Rad, an dem eine neue Umwerferschelle zumindest zwischen 2 der 3 Kettenblätter schaltete, und wusste, welche Strecke mich erwartet. Aber nicht, ob ich das schaffen würde. Allein, es könnte schlimmer sein, dachte ich mir.

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Ich könnte auch ganz alt sein, in einem Reisebus für Radreisen sitzen, mich hinauf nach St. Leonhard fahren lassen, und danach mit anderen, wirklich alten Menschen, das Tal wieder hinunter rollen. Es ist fraglos bequemer, für den Moment im Bus zu sitzen, aber das ganze sonstige Dasein, das einen zu solchen Krücken verdammt – das ist nicht mehr so schön wie meines, in dem ich meinen Beinen ein gewisses Misstrauen entgegen bringen kann. Ich wusste da unten nicht, ob ich das schaffe. Die im Bus wissen, dass sie niemals mehr aus eigener Kraft nach oben kommen werden. Ich radelte in der Unsicherheit des Lebens. Sie sassen in der Sicherheit der Vergänglichkeit. Ausserdem konnte ich bei einem Stand am Wegesrand anhalten, und mich mit frischem Apfelsaft betanken.

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Wohin, fragte der Verkäufer, und ich sagte, nach Patsch über den Jaufenpass und den Brenner, und bekam ohne zu fragen einen Rabatt, denn wer so von allen guten Geistern verlass mutig ist, so eine Strecke unter die Räder zu nehmen, und zusätzlich noch Speck und getrocknete Steinpilze in seine Satteltaschen stopft, der verdient sich hier schon einen gewissen Respekt. Früher brachte der Bergbursch dem Dearndl daheim Enzian und Edelweiss mit, aber in Zeiten des Naturschutzes ist es eben etwas zum Essen, das mit eigener Kraft über die Berge getragen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich also schon zweimal mit meiner kommenden Leistung geprahlt und ausserdem damit Rentner im Bus diskriminiert: Es gab kein Zurück mehr.

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Und so machte ich ein Bild von den ins Tal rollenden Rentnern, deren Bus mich kurz hinter Meran überholt hatte und die erst jetzt, 20 Kilometer weiter, ihre Räder ausgeladen hatten, als ich in Richtung Jaufenpass stampfte. Dort pinkfarbene Funktionskleidung, E-Motore im Tretlager und Schutzbleche, hier Lycra mit italienischer Tricolore und Squadra-Aufschrift, ein harter Tritt in die Pedale und ein Rad, das weniger als ein Ersatzakku gekostet hat. Mit den einen geht es abwärts, aber der eine, der ist zu Höherem geboren. Neben mir donnerten ein paar Rocker aus dem Rheinland vorbei, Bomm, bodobodobomm,, Bobobomm Bomm, es klang wie der Soundtrack zum Film Battle of Britain. Und dann begann der lange, lange Weg hoch in die Wolken.

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Es ist nicht direkt schön. Es ist auch kein famoser Bergsieg. Es ist, das musste ich unterwegs ehrlich anerkennen, eine Schinderei mit teilweise phänomenaler Aussicht. Es ist ein Kampf nicht nur gegen den Berg und die Schwerkraft, sondern auch gegen die eigene Verzagtheit, weshalb ich mich immer wieder umdrehte, hinab schaute und mir sagte: Schau. Das ist alles schon hinter dir. So weit bist du schon gekommen. Die Beine schmerzen noch nicht. Die Lunge brennt noch nicht. Trink einen Schluck, dann geht es weiter.

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Weiter vorbei an den Rockern, die sich zwischenzeitlich zum Essen in einen Gasthof gesetzt haben. Vorbei an Preiselbeerzupfern im Wald, vorbei an Wasserfällen und Gedenksteinen, die vom Tod derer künden, die nicht weiter kamen. Vorbei an Wiesen und Höhenmarken, durch Tunnel und Bergwälder, über lange Geraden und enge Serpentinen.

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Und wenn man ehrlich sein wollte, ist es gar nicht so schlimm. Die Südrampe ist zwar lang, aber weniger steil als die Nordrampe. Der Unterschied zwischen 8% und 9% klingt unbedeutend, aber es ist auf einem schwer beladenen Rad der Unterschied zwischen beständigem Aufstieg und verbissenem Kampf. Je höher man kommt, desto lebensfeindlicher wird die Landschaft – aber zur Selbsterkenntnis gehört auch, dass man in der letzten Kehre, auf 2000 Meter, das Leben sehr viel deutlicher als sonst fühlt.

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Es ist einsam. Jeder kämpft für sich allein, jeder ist für sich selbst verantwortlich, und genauso hätte ich unten im Aufzug sagen können, dass es regnen wird, und ich mich gerne anbiete, der Touristin das versteckte Cafe Saxifraga zu zeigen, und auf der Sommerpromenade bis zum Sisi-Denkmal zu schlendern. Es gibt immer eine Alternative und einen Bus nach Hause. Man trifft eine Entscheidung. Manchmal scheitert man. Manchmal, davon künden die Kreuze, überlebt man es nicht. Manchmal hat man nur noch einen Kilometer, wird von den Rockern in der Bergeinsamkeit überholt und schliesst auf einen anderen Kämpfer auf, in einer grandiosen, steingewordenen Landschaft auf einer Strasse, die Gott am 7. Tag gebaut hat.

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Irgendwann – eigentlich viel schneller als gedacht, nach drei Stunden – bin ich oben.

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Es gibt Torte. Eine riesige Himbeersahnetorte im 50er-Jahre-Format. Hier oben haben sie den Diätfaschismus im Tal überlebt.

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Und auf der Nordseite einen Regenbogen über das gesamte Tal hinweg.

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Bomm, bodobodobomm,, Bobobomm Bomm, kommen die Rocker von hinten, die oben applaudiert haben, als ich angekommen bin. Ich schwinge mich in den Sattel und fahre da runter. 12 Kilometer, 1150 Höhenmeter nach Sterzing, nur bergab, durch Regen und Sonne, und ich bin schnell, sehr schnell, viel schneller, als ich mir das eigentlich vorgenommen habe. Normalerweise setzt irgendwann die Erkenntnis ein, dass zwischen einem und dem Asphalt nur ein mit 7 bar aufgepumpter, 23 mm breiter und 210 Gramm schwerer Reifen ist, und sollte der platzen, sind es nur 2 Zentimeter Styropor auf dem Kopf, und 1 mm Lycra, die einen schützen. Dann bremst man. Oder auch nicht. Diesmal nicht. Nirgendwo, wo es nicht unbedingt sein muss.

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Nur unter uns, sagen Sie es nicht weiter, mein Cabrio geht 250 und wenn man damit offen fährt, wirkt das schon irgendwie schnell. Aber das hier, auf schmalen Reifen direkt in der Luft, die das einzige ist, was einen beim Sturz in die Tiefe noch bremst, während rechts der Bergwald und links der Abgrund vorbeifliegt – das ist nochmal eine ganz andere Erfahrung von Geschwindigkeit. Als Radler ist man normalerweise am rechten Rand. Aber nicht hier. Hier nimmt man sich auf der Ideallinie alles, was man von der Strasse kriegen kann.

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Drei Stunden später bin ich wieder in Patsch an meinem alten Hotel. Ich bin durch die sengende Hitze über die Rampe nach Gossensass geklettert und im Wipptal in ein weiteres Berggewitter gekommen, ich habe einen dreifachen Regenbogen gesehen und mich immer weiter voran gekämpft. 800 Höhenmeter Kraxelei blieben noch, aber es ist nichts, wenn man einmal den Jaufenpass hinauf und hinunter gefahren ist, sich dort genommen hat, was man kriegen konnte, und das Adrenalin immer noch in den Adern kocht.

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Man siegt nicht über den Berg. Über den Berg kann man nicht siegen, er ist einfach da und wird noch lange da sein, wenn es den Server, auf dem dieser Text liegt, längst nicht mehr gibt, das Verlagshaus in der Hellerhofstrasse abgerissen ist und das Hotel in Patsch verfällt, und ich und alle Leser vergessen sind. Man kann über seine Zweifel siegen, seine Ängst, die Unsicherheit und vielleicht, ein wenig, eine Weile, auch über den eigenen Verfall. Und über die Ironie, die man als Schutz zu brauchen meint, bis man im Bett liegt, draussen die Sonne untergeht und einfach nur das ist, was man ist: aus eigener Kraft 110 Kilometer weiter und 2600 Meter höher.

Die einen schaffen viel mehr, die anderen kommen nie so weit. So einfach ist das, eigentlich.

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252 Lesermeinungen

  1. Schöne Eindrücke!
    Vielen Dank dafür. Ich werde zu meiner Himbeersahne heute mit meinem UNION-Fahrrad radeln. Das ändert zwar nichts am Übergewicht, aber es reicht mir erst einmal.

    Danach gibt es um 18:00 h den TATORT aus Mecklenburg-Vorpommern mit den Kommissaren Sellering und Caffier. Bin mal gespannt, was dort heute passiert.

    Richtig nachdenklich gemacht hat mich übrigens Ihr vorletzter Satz: Vielleicht muss ich doch mal langsam meinen inneren Midlife-Crisis-Mittvierziger-Schweinehund überwinden, damit mich auch Sybille Berg wieder gern hat.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/digitale-etikette-netzpoebelei-elegant-ueberleben-sibylle-berg-kolumne-teil-2-a-1110493.html

    Einen schönen Sonntag noch in den Süden!

  2. Ja, die Fünfziger...
    Nun ja, zu Ihrem Thema „Die höchsten Pässe…“: Also Tortenstücke in Lkw-Unterlegkeil-Größe (und Brustwarzenvorhöfe in Goggo-Radkappendimension) hat es im Odenwald auch – und viel weniger Höhenmeter!

  3. Velo Narzissmus
    Lieber Don Alphonso,

    bei Ihren letzten Reiseberichten habe ich mich stets gefragt, ob der Mann das einzig Richtige in diesen Tagen macht, das Land verläßt und sich den, für Ihn, schönen Dingen des Lebens widmet oder, ob er einfach kneift?

    Ein guter Freund, der auch Ihren Blog liest, meinte ja schon, wie ich meine, etwas abfällig: „Er ist halt zum Lebegreis geworden“.

    Der so ganz normale Bürger sollte ja wirklich auf Reisen gehen, wie Sie, so auf den alten und klassischen Touristenrouten, denn er kann ja wirklich beruhigt sein.

    Gestern war ja in der FAZ zu lesen: “ Der Bundespräsident zeigte sich überzeugt, dass die Flüchtlingskrise Deutschland verändert.“, so als Lebensweisheit des Herrn Gauck. Für einen Pastor wie diesen muß diese Eingebung ein wahrhaftiges Pfingsterlebnis gewesen sein ( jeder Kretin im Land wird das ja auch schon vor Herrn Gauck´s Eingebung bemerkt haben )

    Bei derartigen analytischen Fähigkeiten braucht man ja wirklich nicht zuhause sitzen zu bleiben.

    Wenn Sie also, der „Don Alphonso“, so schöne Reiseberichte von Unterwegs versenden, fühle ich mich doch auch wieder an Konstantin Wecker erinnert mit seinem Lied „FRIEDEN IM LAND“ als er sang:

    „die Denker lassen Drachen steigen.
    Und Utopia onaniert im Seidenbette
    Die Zeiten stinken und die Dichter schweigen.“ ( Wie man sehen kann, geht Fahrradfahren auch)

    Ja, es herrscht Frieden im Land und was nicht friedlich ist, wird totgeschwiegen und die (islamisierende) „Biopolitik“, wie von Foucault beschrieben, wird im Stillen fortgeführt, als ein Akt „Generativer Kunst“, so als ein Vorhaben bei dem nicht das Werk oder das Endprodukt im Vordergrund steht, sondern vielmehr der Entstehungsprozeß, oder die zugrunde liegende ( islamische ) Phantasie.

    So kann ich mich letztlich, in der Haltung eines vernünftigen Beobachters Ihren Artikel lesend, doch nicht des Gedankens erwehren, daß Don Alphonsos velo Narzissmus in einer Zeit, in welcher die Lügner uns die Wahrheit erklären wollen, vielleicht doch eine Flucht, ein Kneifen ist.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Lokal- und Sozialkitsch mit dem Drahtesel - Bunny Has A Narrow Escape...
      Wertes ObjectBe,

      Ihren zweifelnden Erwägungen zu den letzten Radelberichten des werten D.A. schließe ich mich an!

      Beste Grüße
      Gudrun

    • Das wäre
      überzeugend, wenn es eine Alternative gäbe, liebe ObjectBe. Also – wenn es sonst etwas Sinnvolles zu tun gäbe. Ich hatte meine Fahrradphase vor 13 Jahren, und ich bin einfach so lange gefahren – in der Regel nachts durch den Stadtwald, drei bis vier Stunden lang – bis ich schlafen konnte und sich die Dinge im übrigen geändert hatten; oder ich gelassen genug, damit fertig zu werden – wie man das auch betrachten möchte. Hätte ich versucht, den gordischen Knoten mit Gewalt zu lösen, wäre aber nichts dabei herausgekommen, die Idee hatte ich zu dem Zeitpunkt schon hinter mir gelassen; entweder man ist ein Radikaler – oder eben nicht. Ich sage natürlich nicht, dass der Don ebenfalls aus therapeutischen Gründen fährt. Allerdings machen mich Menschen immer misstrauisch, die zu jedem Zeitpunkt zu wissen meinen, wie man jetzt am besten agiert; die keine Phasen kennen, die man einfach so anständig wie möglich durchhalten muss. Jedenfalls ist es aber keine verschwendete Zeit, wenn man daran arbeitet, wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, was man für sich braucht und wünscht oder schön findet. Wie die Heimat, die sich der Don da per Fahrrad erobert; das bleibt einem doch, so etwas macht einen aus. Derselbe Grund, aus dem andere in den Berg gehen oder wandern oder in einem kühlen See schwimmen. Tätige Poesie.

    • Ich schau mir die Daten an...
      Blog geschrieben und abgeliefert sonntags… Um drei, die ersten Komentare, also alles noch vor den ersten Hochrechnungen.
      Und genau wie es GnM sagt, in der Tat mal ein sinnvoller, wahrer Inhalt zum Thema „Alternativlos“!

      Ich kann mir zur MacPomm Wahl und zur weltweiten Politik keinen sinnvolleren Kommentar vorstellen als diesen Blog vom Sonntag Nachmittag.

      Gratulation in jeder Hinsicht, Don!
      Nachdem ich selber um Mitternacht, eurer Ortszeit aufgestanden bin, hab ich erst mal ausgiebig gefrühstückt und bin dann noch 90 Minuten in Begleitung eines offensichtlich glücklichen Hundes, an der Riesen Buddha Statue vorbei, im Bergwald spaziern gegangen.

      Dann die ersten Nachrichten geglotzt.

      SPD: minus 6%, AfD: mehr als CDU, sogenannte „Grüne“: draussen, FDP: draussen, NPD: draussen.
      Nichts versäumt also, ein ganz normaler Morgen….

    • Grüne nach Volker Becks 4-Eltern-Idee und NPD draussen ist ja auch mal eine richtig gute Nachricht.

    • One hundred thousand sperm and you were the fastest?
      „Flucht ins Exil ist Feigheit, zurück in die Schlacht , Du schlaffer Narzisst“

      fluchte die Dame…und drehte ihren mit Stahl behangenen Körper auf der Liege am Schwimmingpool in ihrem Schweizer Exil….für eine weitere Runde der vollumfänglichen Bräunung.

    • Es ging darum, mal eine ganze, zusammenhängende Serie zu machen. Das ist alles. Ich lasse die Leser ja auch oft daheim, auch wenn ich unterwegs bin, aber diesmal nicht.

    • @Don Grüne
      Und ganz erfreulich stehen die Grünen in selber Reihe neben der NPD, mit der sie auch sonst (wider allen Schein) im Kern wesentliche Ansätze teilen.

    • Konzidenz & Kausalität
      @Don Alphonso:
      „Grüne nach Volker Becks 4-Eltern-Idee und NPD draussen ist ja auch mal eine richtig gute Nachricht.“

      Ich sehe nicht recht den Zusammenhang zwischen den drei Ereignissen.

      In MeckPom gibts halt keine so große Schicht aus grünsituierten Staatsangestellten und Rentnern wie in helldeutschen Bundesländern, die nibelungentreu die moralischste Partei wählen. Der durchschnittliche Grüngutwähler dürfte weder wissen, wer Beck wirklich ist, noch, was er gesagt hat. Oder hat die Lückenpresse etwa groß darüber berichtet? (Lese das Zeug nicht mehr, daher weiß ich es nicht).

    • Das machte schon erheblich die Runde, und Beck ist eh für viele ein rotes Tuch.

    • @Don
      Kein Frage, dass die Grünen draussen sind, das war eine schöne Überraschung, sowas zu hoffen hätte ich nie gewagt.

      Ihre Obsession mit Beck teile ich allerdings nicht, denn ich vergleiche Politiker ja nicht mit normalen Menschen, sondern mit Kollegen in anderen Parteien.
      Volker Becks 4-Eltern Idee ist im Prinzip ja sogar richtig, allerdings so weit von der realen Welt entfernt, dass ihm das Ansprechen des Themas wohl zwischen zwei Meth Tabletten als ungeheuer wichtige Vision erschien. Nicht die Quantität der Eltern ist das grösste aller Probleme, sondern deren Qualität (um das Wort mal zu missbrauchen).

      Solange besoffene CSU Politiker straflos andere Leute totfahren dürfen, kann ich im Konsum anderer Drogen nichts wirklich Verwerfliches sehen. Ich kann nicht so recht glauben, dass Deutschland morgen ein besseres Land würde, wenn man über Nacht alles Chrystal Meth ins Nivana verschicken könnte.

      Naja, auf jeden Fall war es schon sehr nett lesen zu dürfen, dass die Grünen UND die FDP draussen bleiben müssen…

  4. Sehr schön...
    Man sorgte sich ja schon ein wenig um den Verfasser der schon vor Tagen erwarteten Fortsetzung…

    Triple-Umwerfer hat wohl heutzutage nicht mehr jeder Händler vorrätig…

    Wie viel Grad hatte es oben bei dem Wetter?

  5. Soso, machen wir zur Abwechselndenerheiterung also mal wieder Krieg:
    „…never fly straight and level for more than 30 seconds in a combat area…“

    http://www.yourepeat.com/watch/?v=ywzk73ahf00&start_at=590&end_at=607

    Immerhin hat das Material

    http://blogs.faz.net/stuetzen/files/2016/09/tmthp.jpg

    trotz des Sichtbarenplatzrisses gehalten…

    • Frauke... nehmen sie es als dezenten HInweis aus Hilary...
      „Die Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten Clinton hat Russland mit Krieg gedroht. Anlass für einen solchen Krieg würden Cyber-Attacken sein, für die die Russen nach Clintons Ansicht verantwortlich sind. Belege für diese Behauptung legte Clinton nicht vor.
      Bei einer Rede in Cincinnati sagte Clinton, dass sie als US-Präsidentin gegen jeden „politisch, wirtschaftlich und militärisch“ vorgehen werde, der Hacker-Attacken gegen US-Einrichtungen verübt. Erst vor einigen Monaten hatte US-Präsident Barack Obama die rechtliche Grundlage für dieses Vorgehen gelegt und ein Dekret unterzeichnet, das Hackerangriffe mit militärischen Angriffen gleichsetzt.“

      Die Rede gibts hier, zu RUssland beginnt bei Minute 21

      https://youtu.be/b1UYVWlnLSA

      Don unterstützt halt mit gutem Rat diejenigen, die am Hindukusch, äääh… ich meinte an der polnischen Grenze, unsere Freiheit verteidigen.

  6. oh, wie ich sie kenne...
    und wie ich sie verabscheue… die deutschen Motorrad-Fahrer und wie sie ihre Bier- und Bratwurst-Plautzen in ihre Lederklamotten pressen… sich von ihren Krädern die Pässe hochschaukeln lassen und sich oben dann, schweissüberströmt (wovon?) gegenseitig feiern. Und die Pass-Schilder mit irgendwelchen widerwärtigen und peinlichen Aufklebern verunstalten… da lob ich mir die italienische Motorrad-Jugend… gerade mal ’nen Helm auf aber ansonsten mit T-Shirt sehr sportlich unterwegs. Oder die jungen italienischen Mädels… im lockeren Top auf ihren Vespas…

    Und Kompliment an Sie… natürlich vor allem für die Leistung auf dem Rad, aber auch für die schönen Berichte darüber.

    Amdreas

    p.s. nicht umsonst haben die Carbon-Umwerfer Schellen einen eher miesen Ruf…

    • Schublade
      Oh, wie ich sie liebe, die deutschen Einfaltspinsel!
      Schublade auf, Motorradfahrer* rein, Schublade zu!
      Da brauchen wir dann nicht unser eingefahrenes Weltbild zu überdenken!

      *durch beliebige Gruppe zu ersetzen

    • Ähem... Nachhilfe nötig?
      Jedem der bei der Meinungsbildung zu Motorradfahrern am Zögern ist, einfach die letzte Panorama Sendung, erster Beitrag glotzen.

    • @TDV
      Das Fernsehen wird Ihnen da nicht weiterhelfen, TDV. Deutsche Motorradclubs mit halbseidenen Aspekten gibt es schon lange. Die Frage ist immer, wann Halbseidenes umschlägt in eine organisierte Kriminalität, die vielleicht nicht mehr beherrschbar ist. Solange die Rocker bekannt, und dingfest zu machen sind und ihre Aktivitäten überschaubar (auch wenn man das nicht mögen musste und insbesondere die Polizei das natürlich nie gemocht hat; die waren schon immer der natürliche Feind!) hat man die Situation im Griff. Aber wenn sich etablierte Clubs – ohne ein Kirchengesangsverein zu sein – nicht mehr halten können, weil neue Leute übernehmen, muss man sich die Frage vorlegen, ob das wohl eine gute Nachricht ist. Wir hatten vorher Rocker und jetzt haben wir auch welche; es gibt einfach solche Männer, genauso wie es eben Hools gibt, woran selbst das Abschaffen von Fußballstadien nichts ändern könnte. Die einzige Frage ist, wer da welchen Ton angibt.

    • Titel eingeben
      einfach die letzte Panorama Sendung, erster Beitrag glotzen
      Also, das ist hier nicht so das Fernsehpublikum, ich glaube nicht, daß man die zu Fernsehbeiträgen locken kann.

    • Dass
      Motorradfahrer pöse und gefährliche Umweltverschmutzer sind, wussten wir alle schon vorher. Dazu muss man sich nicht unbedingt noch Beiträge des ÖRR ansehen. MotorradfahrerInnen müssen weg! (besonders wenn sie sich erdreisten ehrlich schwitzende Radler zu überholen)

    • Das würde ich nicht so sehen. Letztes Jahr war eine ganze Rockergruppe am Jaufenpass, die mich kurz davor überholt haben, und als ich vorbei fuhr, machten sie ein Spalier und klatschten. Das hatte schon was.

    • Danke. Das ist allerdings Alu mit Carbonlack.

    • Titel eingeben
      Ja so ist das mit der Toleranz. Jeder setzt nur seine eigenen Wünsche, Vorlieben, Hobbys und Interessen durch und fühlt sich da schon mal schnell du andere gestört, behindert oder eingeschränkt. Da ist das Wort Hass mal schnell bei der Hand. Was ist eigentlich aus „Leben und leben lassen“ geworden?

    • Erst mal informieren, bitte, DANN Meinung bilden, ja?
      @GnM
      Sie haben mich missverstanden, ich suche niemanden der mir weiterhilft. Mein Häuschen ist weit genug von den Durchgangsstrassen entfernt um den Krach um 2 Uhr morgens nicht hören zu müssen.
      Was die Sendung so interessant macht ist, dass sich dort so mancher Motorrad-Fan als völliges A….loch outet, dassich unverschämterweise ein Recht anmasst im Leben anderer rumfuhrwerken zu dürfen. Ich weiss, letzteres ist deutsches Nationalhobby, weshalb ich ja vorziehe weit, weit weg zu leben.

      Schauen sie sich den ersten Beitrag einfach mal an und bilden sich DANN(!) eine Meinung, ja? Es ist der erste Beitrag, gleich am Anfang:

      http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Panorama-Die-ganze-Sendung/Das-Erste/Video?bcastId=310918&documentId=37478072

  7. Respekt
    Wenn im Klassenzimmer gleich alle Hände in die Höhe schießen und die Finger schnippen „ich weiß auch was – ich, ich!“, dann haben Sie außer 2600 Höhenmetern zusätzlich gewonnen, Respekt natürlich, aber auch den Sieg über den klammheimlichen Verdacht, Sie hätten es am Ende doch nicht geschafft und wären deshalb ein Weile verstummt.

    Dass Sie’s gepackt haben, freut mich ehrlich, auch weil Sie Leute wie mich seit einer Weile ermutigen, das Rad wieder zu satteln und selber auf die Piste zu gehen. Nicht gerade auf die hohen Pässe, aber auf Nebenstraßen im Alpenvorland mit reichlich auf und ab, mit überraschenden und schönen Ausblicken, erfreulichen Begegnungen, interessanten Erfahrungen und Bildern.
    Bilder, die einem am Abend noch mal durch den Kopf gehen, bevor man zufrieden einschläft.

    Wäre anzufügen, dass ich die Radlerei beinahe 50 Jahre lang gemieden habe, bevor ich vor 3 Jahren spontan ein Gebrauchtrad erwarb und erst mal die Umgebung erkundete. Bei jedem nennenswerten Buckel stieg ich ab und schob hoch. Kommt heute nur noch ausnahmsweise vor, die Schande. Manchmal scheint das Rad zu fliegen, und ich fliege staunend mit.

    Danke für den aufmunternden Support und die begeisternden Berichte!

    • Das freut mich – und schieben musste ich früher oft genug auch. Man lernt langsam und beständig dazu. Das ist das eigentlich erstauinliche, dass man zumindest eine Weile wieder auf- und nicht abbaut.

      Die Blogsektion bei der FAZ ist sehr, sehr voll, und ich hatte Angst, der Beitrag würde untergehen. Daher habe ich etwas langsamer gemacht.

  8. Titel eingeben
    wow – danke

    schoener text – und danke fuer die inspiration

    „Meine Idee sei, egal, was sie tun würde, mit Sicherheit noch schlechter.“

    dem werde ich nachkommen

    • Fairerweise muss ich sagen, dass ich natürlich nicht weiss, wie es bei der Urlauberin ausgegangen ist. So ist das eben, Schicksale treffen sich einen moment, winden sich kurz umeinander, und trennen sich dann wieder. Ich hoffe, es gab da kein Unwetter in Meran. Ich hatte ja zwei, aber ich bin Vollgas und ohne auf Blitze zu achten durchgerast.

  9. Gut gemacht
    nicht Richtung Hochmuth links abgebogen sondern gerade aus über den Jaufenpass! ;-)

    PS Manchmal wünsche ich mir es würden bei der Frage ob links oder rechts mehr Leute gerade aus fahren.

    • Geradeaus und auf den Abgrund zu sind doch schon so viele unterwegs -
      ich freu mich über jeden, der andere, neue Wege für sich findet und damit vielleicht auch ein stilles Glück. Was braucht es mehr?

  10. Große Bewunderung! Das soll erst einmal einer nachmachen.
    Und wieder ein sehr schöner und kluger Text zu einer außergewöhnlichen Tour und Leistung.

    Habe über die Tourberichte geschwärmt, dass sie u. a. Mut machen würden…

    Hoffentlich wächst der Ehrgeiz nicht schneller, als das für größre Ziele notwendige Vermögen. Auf jeden Fall die allerbesten Wünsche, Kommen Sie bitte immer heil nach Hause und ganz herzliche Gratulation.

    • Danke.

      Die Sache ist halt: Das machen Tausende genz locker, ich bin unter den Ankommenden der Schwächste, aber immerhin, ich komme an und schreibe dann und bleibe. Das ist der Unterschied.

  11. The last word always belongs to the mountain
    Als ich noch jung und schön war, da habe ich das Millenium am Rheinufer zusammen mit einer großen, blonden Frau begrüßt.
    Ich erwartete in den nächsten Jahren meinen Aufstieg zum Billionär, Bundeskanzler und Nobelpreisträger. In dieser Reihenfolge. Sollte alles möglich sein, da die Gentechnologie in naher Zukunft die Unsterblichkeit für alle hätte bringen sollen. Die wesentlichen zukünftigen Sorgen waren die Auswahl des Dienstwagens, der Erwerb der Designmöbel für das Appartement am Rheinufer, und das Sparen auf die Daytona.

    Dann kam 9.11.
    Dann kam die Wirtschaftskrise.
    Dann kam die Finanzkrise.
    Dann kam 04.09.2015.
    Und es kam keine Unsterblichkeit.

    Ich rolle schon lange den Berg hinab, und bemerke erst jetzt, dass ich am 31.12.1999 den Gipfel erreicht hatte.

    • sie brauchen sonne und die V2
      aber werter freund, drehen sie doch einfach bei sonnenschein eine runde mit ihrer V2 und verknüpfen die Daytona schon mal mit dem ritt über die brücken von Key West

    • U know, this used to be a helluva good country.. can't understand what's gone wrong with it.
      Vielen Dank, aber …
      V2?
      Also ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass Männer die Harley fahren im Kern passiv veranlagt sind. Ansonsten würden die nicht Ihr Gesäß auf zwei abwechselnd nach oben stoßende Zylinder setzen.
      Da können die auch noch so sehr ihre Muskeln aufpumpen und sich volltätowieren und den bösen Blick üben….mich täuschen die nicht.

      (Ob hingegen Rennradfahrer eine exzessive Schmerzaffinität ausleben, das überlasse ich dem Schweigen des Dons)

      Key West fand ich zudem etwas überwärmt und überschwült. Was dem V2 Empfänger vielleicht entgegenkommt, mir als straighten Mitteleuropäer eher weniger.

      Whatever,da hier letztens das Gerücht aufgekommen ist, ich würde fette Frauen beglücken, verlasse ich jetzt dieses Themengebiet und wende mich wieder ernsten Dingen zu:

      Dieses Land benötigte ein ganzes Jahr um zu begreifen, dass es sich in die merde geritten hat.
      Es wird ein weiteres Jahr brauchen, um zu begreifen, dass die wahre Gewalt erst noch kommt.

      Wir rollen abwärts…auf einen Abhang zu.
      Es ist noch nicht vorbei.

    • Langsam Merker
      Goodnight sagt:
      4. September 2016 um 22:20 Uhr – manche merkten es gleich, manche erst jetzt und manche halten am toten Ast fest wie an Personalberaters Maikäfern weiter unten.
      Wobei anscheinend auch Maikäfer überaus unterschiedliche Charaktere aufweisen, manche sich rasch, vielleicht auch unbedacht auf neue Situationen einlassen, andere die Situation vor Ort erst einmal auskundschaften und dann die Freiheit suchen – und nur wenige, sehr wenige, bleiben da, wo sie schon vorher fest saßen.
      Irgendeiner schrieb schon gestern dass die Wählerwanderung von der CDU zur AFD 23.000 betragen haben soll. Andere 9.000 CDU Wähler sollen wohl ins Grab gewandert sein, seit dem letzten Urnengang.
      Was ja dann auch eine Veränderung der politischen Situation auf Dauer bewirkt.
      Das, was uns winkt, und was Gefahr für alle birgt – da werden uns die Pappnasen an der Spitze nicht helfen. Siehe Bollermann, der Jäger schon weit vor Silvester 2015 ähnliche Fälle wie Köln schriftlich genannt hatte und nicht gehört wurde.
      Die an der NRW-Spitze haben die Frauen anscheinend wissentlich einfach ins offene Messer laufen lassen – und tun es weiter.
      Denn eine wirksame Gegenstrategie ist nicht erkennbar. Nirgends.

    • V2
      Also zugegeben, Harley hat die beste PR-Mannschaft – aber es gibt ja auch noch andere! Bei Ducati stößt der nach oben gehende Kolben eher in den Bauch (der andere, nun ja) und bei Guzzi geht dei Vibration um eine andere Achse…

    • Das weiss man vorher nie. Ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal von Meran aus da hoch fahre – noch nicht mal, als ich die andere Seite schaffte.

    • Stop nonsensing
      When they call you to offer the vacant Bundeskanzler position, your answer is to be „No!“

      We are not prepared to miss your DA blog comments, okay?

      Good night, Goodnight.

  12. Danke für die wunderbare Lektüre und die traumhaften Bilder
    Während der Urlaubstage, Segeln in Kroatien, habe ich diese tolle Tour mitverfolgt. Durch das Motorradfahren (wohnhaft zwischen München und Garmisch) kenne und liebe ich die genannten Strecken. Von Meran über Haffling Richtung Bozen zum Pensajoch – auch zu empfehlen!

    Ein besonderen Dank an den Autor, dass er keine Ressentiments gegenüber die Zunft der anderen Zweiradfahrer geäußert hat!

    Lg

    • Bitte, die meisten wollen einfach nur oben ankommen. Die einzigen, bei denen ich Probleme habe, sind Geizhälse, die lieber ohne Bergerfahrung mit dem Wohnmobil über den Jaufenpass fahren, als die paar Euro für die Autobahn zu bezahlen.

    • Wohnmobile
      Oh ja, die habe ich auch gefressen! Das Ding womöglich gemietet, d.h. man kennt weder Höhe noch Breite und nicht den Abstand zum Straßenrand, aber dann mit feuchten Händen und vollen Hosen mitten auf der Straße in den Bergen herumeiern. Leider sind sie juristisch schwer in den Griff zu bekommen, sonst könnte man diese Dinosaurier auf passende Strecken einschränken, wie (immerhin!) schon die Wohnwagen.

    • Ich würde die auf Pässen einfach verbieten. Das ist auch für normale autofahrer bedrohlich, weil es hinter solchen Kisten immer Staus und stockenden Verkehr gibt.

  13. Ein begnadeter Text...
    Was für ein schöner Bericht! Man kriegt sofort Lust auf sportliche Betätigung.

    Wäre ich ein Pfarrersmann, würde ich Ihnen heute für Ihre Leistung die Absolution erteilen.

    In stiller Bewunderung verharre ich, der Torte ermangelnd, vor dem Laptop und freue mich besonders Ihres vorletzten Satzes und wünsche einen weiterhin guten und angenehmen Heimweg.

    Auf dass der Umwerfer sich doch noch entschließen möge, alle drei Zahnkränze zu erreichen.

    • Danke. Deine passende Umwerferschelle bekam ich dann kurz hinter Sterzing und habe sie dann am nächsten Morgen verbaut. Schön. dass solche abseitigen Themen immer noch gut ankommen.

  14. Das Schwierigste für mich wäre,
    schon aller Welt erzählt zu haben, dass ich das machen werde.
    Von mir hört man erst, wenn es gemacht ist. Alles andere ist mir zu stressig.

    Für die Bilder aber hat es sich wirklich gelohnt!

    Die Gedanken zum Bremsen sind durchaus erwägenswert (wie Bremsen generell)! Denn irgendwas bremst einen dann irgendwann. Und es muß nicht immer der Fahrtwind sein. Es geht auch über den rechten Ellenbogen und Oberschenkel (weil die Klicks so schnell nicht aufgingen). Und die kleine Narbenplatte von 1cm Tiefe direkt neben dem Lager des Nervus Ulnaris erinnert einen dann ein Leben daran, daß man echt Glück gehabt hat.

    Apropos „Rheinische Rocker“ gibts nicht, das sind Chefärzte in meinem Alter oder Hooligans, denen das Bild vom umgeworfenen VW Bus inzwischen sowas von aus dem Hals hängt.

    • Ich bin Journalist. Wenn ich nicht vom Lügen lebe, lebe ich vom Prahlen. Nur Schweigen bringt nichts.


    • „Apropos „Rheinische Rocker“ gibts nicht, das sind Chefärzte in meinem Alter […].“

      Stimmt. Vor einigen Jahren, als ich, anlehnend an Goodnight, nur noch schön war, saß ich neben einem jüngeren Uni-Professor in einem Kleinbus, in dem wir vom Flughafen zu einem Event abgeholt wurden. Er war als Visionär bekannt, weil in einem zukunftsträchtigen Forschungsgebiet forschend tätig. Was ihn auszeichnete, war der Drang, mir mit allen Mitteln imponieren zu wollen, u.a. mit seinem Harley, mit dem er mit einer unglaublichen Geschwindigkeit die Autobahn unsicher machte. Als ob das nicht genug wäre, hat er auch seine Drogenexperimente genaustens beschrieben, u.a. mit LSD. Als offensichtlich verheirateter Mann wollte er sich nach der Veranstaltung auch noch mit mir anbandeln. Ich bin ja lange aus dem Paarungs“business“ heraus, aber mir kam die Methode doch etwas zu schräg vor. Vielleicht kann er mit so etwas bei seinen Studentinnen punkten, the bad bad boy.

    • NA, die einhändigen Bilder über den Lenker bei Alpenabfahrten
      sind aber für „Lügenpresse“ schon sehr gewagt!
      Wenn die immer so viel wagen würden, hätte ich fast schon wieder Achtung vor Ihrem Berufsstand (also nicht „Sohn“, sondern „Journalist/Feuilletonist“).
      Die Prahlerei sei Ihnen verziehen, wenigstens retuschieren Sie nicht die Falten um Ihre Knie!

    • Welche Falten? Was soll das sein? Ausserdem ist da ein blutiger Unterschenkel zu sehen.

    • Sie meinen die schwere Verletzung am rechten Unterschenkel?
      Text eingeben

    • Das war sehr unehrenhaft bei einem missglückten Griff zum Apfelstrudel aus dem Bett erworben!

    • Titel eingeben
      Manchmal muss man schon ein wenig Reklame mit wirklichen Herausforderungen machen. Dann fällt es einem schwerer zu kneifen und man ziehts halt durch.

    • Nichts wäre peinlicher, als am nächsten Morgen wieder im Frühstückssaal zu sitzen.

  15. Erinnerungen an jährliche Besuche dort, 2005 bis '14
    Schön, ihn wiederzusehen, zumindest als Foto, den künstlichen See bei St.Leonard (mit den pinkbekleideten Radlern), dann „unseren“ Jaufenturm, wo wir oft saßen, Erinnerungen andie Straße entlang der Passer und den Apfelplantagen, zwischen Meran & St.Leonard…

  16. Referenzen
    Alles gut und schön. Wirklich. Aber für diese Passage über den Berg, den man nicht besiegen kann, der vor einem da war und der noch lange nach einem da sein wird, hätte Sie die Inspirationsquelle angeben dürfen.
    Vielleicht sehen wir uns bei der Eroica… Gruß!

  17. Lebensfeindliche Welten
    Danke für Text und Bilder, wunderbar.
    Ich habe das gerade mit einem kleinen Stück meines französischen Apfelkuchens, Rezept sehr verschlankt nach einem Toskanischen Apfelkuchen, jedenfalls immer noch sehr lecker, gerade zu mir genommen. (Die Hälfte des Kuchens habe ich wohlweislich eingefroren.)

    Die Lebensfeindlichkeit der Pässe hat mich immer abgeschreckt, kein Strauch, kein Baum, Landschaft wie auf dem Mond. Den letzten Bergurlaub machten wir im Abteital, mein Mann kutschierte mich auf den Valparola, guck mal, ist das nicht schön hier und ich hielt ihn in dem Moment für komplett verrückt geworden.

    2.192 m, nur Steine, nur Geröll, pfeifende Murmeltiere, Schneereste, eisiger Wind (es war früh im Mai) und der Mann hatte leuchtende Augen… es war nicht zu fassen.

    So kam es, wie es kommen musste, ich fuhr frühmorgens Mann und Hund auf den Pass, geht mit Gott, aber geht und fuhr 600 m wieder runter, um an der Pension irgendwo im Windschatten Sonne zu tanken und zu lesen. Nachmittags kurz nach 4 setzte ich mich wieder ins Auto, fuhr ein Stück rauf, rechterhand zu einem uns für den Aufenthalt zu teuren Hotel, mit wunderschönem Obstgarten. In dem gab es sehr feine Torten und guten Kaffee. Dort wartete ich dann auf Mann und Hund, die spätestens um 5 völlig fertig, der Hund mit Blasen an den Pfoten, aber sehr glücklich auftauchten.

    Ich habe mir dann in dem wunderschönen Obstgarten bei Kaffee und Kuchen die Erzählungen meines Mannes angehört, so richtig nachvollziehen konnte ich sein Glück nie. Da hatte sich Mann durch hüfthohen Schnee gekämpft, Hund war mit sich selbst Schlitten gefahren, bis Herrchen meinte, es reicht, wir gehen weiter. Vor Murmeltieren blieb Sella stehen, ach guck mal, die pfiffen ihr was und tauchten ab.
    Manchmal trafen sie auf andere Wanderer, gingen ein Stück gemeinsam. Schade, dass du nicht mitgegangen bist. Und jeden Tag leuchtete das pure Glück aus seinen Augen.

    Heute und auch nach dem Bericht kann ich sein Glück halbwegs nachvollziehen. Aber ich würde auch heute noch nicht mit ihm in lebensfeindlichen Welten wandern wollen, sie sind mir unerträglich trostlos.

    PS: Da wir wieder bei Fressalienbildern sind; das Mutterschiff hatte kürzlich einen Videobeitrag zu Spaghetti Pisaner Art. Die dort verwendeten handgefertigten Martelli-Nudeln habe ich im Netz aufgetan, sie machen wirklich und absolut glücklich, heute abend gibt es wieder welche bei mir. Zu beziehen sind sie bei Bremerwein. Nein, ich bekomme keine Prozente, aber die Nudeln sind es wert, genossen zu werden.

    • Hochgebirge
      Werte Frau Simon, man kann aus der trostlosen Hochgebirgslandschaft (für den Anfang) zwei positive Aspekte ziehen: den Kontrast zum normalen Umfeld und die Erkenntnis, daß man bei genauem Hinsehen doch mehr entdeckt, als man zuerst gedacht hat. Ich habe berufsbedingt etliche Zeit im Hochgebirge verbracht, bis zu Höhen von 4000m, wo Verschwörungstheoretiker behaupten würden, daß dort die Bilder gemacht worden seien, von denen die NASA behauptet, sie kämen vom Mars.
      Dort oben gibt es nun wirklich nichts wahrnehmbar organisches mehr, aber man bemerkt dann, daß es auch Anderes gibt: einen Sonnenaufgang etwa, vor dem zuerst deutlich der Schatten des Berges am Westhorizont kleiner wird, während sich die Farben langsam ändern. Weiter unten, sagen wir zwischen 2000 und 3000m sieht auch noch alles kahl aus, bis auf gelegentliche Flechten, aber dort gibt es schon auch Blumen, ganz winzig und nur im kurzen Sommer, aber dennoch sehr vielfältig. Auch wenn es dort oben feindlich ist – das Leben kommt weiter, als man denkt…

    • Ausserdem ist Leben ganz kler überbewerttet.

    • Ich würde es so sagn: Es ist die ganze Fahrt, von den Palmen in Meran über die Obstbäume in St. Martin, hinein in den Bergwald über Wiesen und Almen hoch in die Felsen und dann zurück. Wenn man so will durchreist man das Jahr vom Sommer in die Winter und zurück an einem Tag.

    • Trostlose Landschaften und Leben
      Don, ich gebe Ihnen völlig recht, Leben ist überbewertet.

      Aber astroklaus, Sie werden mir auf meine alten Tage die Berge nicht mehr schönreden können. Meine Erfahrungen mit bayerischem Schnürlregen, Schnee zur Sommerzeit, egal ob am Dachstein oder Piz Palü/Julier und anderen Pässen, dazu diese Einöde da oben, ach nee.

      Mein Mann wollte es Reinhold nachtun, der morgens die Flitzer Scharte im Dauerlauf rauf rannte, ich sollte mit. Nee, geh nur, kannst mir ja erzählen, wie’s da ist. Wir wohnten direktemang am Anfang der Strecke und Reinhold erlebte ich dann in der Pension.

      Also gut, der Simon lief wohlgemut los, kam Stunden später mit hängender Zunge zurück, gestand, das letzte Stück auf allen Vieren gekrochen zu sein, um dann auf der Raschötz wiederum Einöde zu genießen. Die er mir Tage später von anderer Seite, mich in einen Sessellift hievend, zeigte, auch den Steilhang, den er hoch gekrochen ist. Allein, bis ich im Sessellift war, das Personal dort hat sich köstlich amüsiert. Aber ich habe nicht verstanden, warum ich da rauf und das dann auch noch schön finden sollte.

      Seiser Alm war auch so ein Albtraum, wir von Kastelruth bei scheußlichem Wetter rauf, kein Auto vor uns, keins hinter uns, mein lieber Lothar frohlockte schon. Als wir oben waren, waren die anderen schon da, es sah aus wie Klein Chicago, Ladenzeile links, Busse rechts und das bei max. 8°, Wind und Regen. Und natürlich hatte zu der Jahreszeit und dem Wetter, Anfang Mai, keine Hütte auf.

      Auf der Fahrt ins Abteital, St. Kassian, habe ich während der ganzen Fahrt bei strömendem Regen geflennt und gejammert, kehr um, ich wollte da nicht hin. Dazu jeden Morgen zum Frühstück Frau Simon, Telefon für sie… Anrufe eines Kollegen, der keine Verantwortung übernahm.

      Allerdings scheiterten meine Bekehrungs-Versuche mit Amrum, Sylt oder Ostfriesland ebenso grandios, nicht zuletzt auch an den täglichen Anrufen, also haben wir fortan keinen Urlaub mehr gemacht.

    • Winter, lieber Don
      ist eine Jahreszeit, auf die ich gut und gern verzichten könnte. Mir reicht der Sommer, vorweg evtl. etwas Frühling, aber sonst muss ich alles andere nicht haben. Manch einer findet das eintönig, ich mag es, vor allem, wenn es dazu auch noch schön warm ist, so ab 30° lebe ich richtig auf und komme auf Betriebstemperatur. Wenn alle jammern, boah ist das warm, ist es genau richtig.

  18. Grünwalderhof
    Werter Don, das Hotel in Patsch gibt es seit 500 Jahren, das kann ein 1000-jähriges werden. Danke für den schönen Bericht.

    • Gern geschehen.

      Für meine Bedürfnisse ist das Hotel wirklich schön gewesen, und ich mag es ja, wenn es ein wenig, sagen wir mal, mit rustikalem Charme glänzt.

  19. Gute Idee
    Sehr motivierendes Foto. Habe mir heute zum Sonntagskaffee ein Stück Himbeertorte geordert.

  20. Hätten Sie
    Eine Sattelempfehlung?

    (Netter Text. Ich wäre zum Tippen mach so einer Leistung wahrscheinlich nicht mehr in der Lage).

    • Da muss man rumprobieren. Ich fahre besonders gern:

      Brooks B17

      Selle Italia Turbo

      Selle Italia Flite Titan Original ab 1992

      Selle San Marco Rolls.

      Letzteren verleihe ich auch oft, und sehr viele kommen sehr gut damit klar. Wenn es neuer sein soll:

      Prologo Nago Evo x10 – der ist auf diesem Rad.

    • Danke
      Dafür.

  21. PACKENDE REPORTAGE
    werter DON, solche plastischen und dramatischen reportagen sind selten geworden, vielleicht auch weil das ganze genre ausstirbt…

    bei der lektüre kommen erinnerungen an das 1985 erschienene „the amateurs“ des Pulitzer-preis gewinners David Halberstam, im klappentext heisst es „this time he has taken for his subject the dramatic and special world of amateur rowing“. atemlos zu lesen !

    und was zu Halberstam auch noch zu sagen ist, denn es zeigt wie gefährlich sie leben werter DON:

    Halberstam schrieb reportagen auch über den vietnam – krieg und das, was unsere verbündeten dort alles anstellten. dies passte dem in D-land ja immer noch heiliggesprochenen katholischen kriegsinitiator JFK ganz und gar nicht, so dass diese präsidentenlichtgestalt beim herausgeber der NYT intervenierte und Halberstam rausgeschmissen wurde.
    Halberstams bruder – ein wohl bekannter kardiologe -wurde zuhause von einem einbrecher erschossen.

    life is dangerous ! take care !

  22. Warten Sie mal ab Don,
    auf den Pässen nach Südtirol und zurück ist die überaus wertkonservative katholische Bevölkerung ihnen sicher mehrheitlich wohlgesonnen. Auch dann noch, wenn sie die Idee mit dem Fahrrad all´die Steigungen zu bezwingen für spinnert halten. Weil, in der Zeit, die Sie brauchen um 300 Höhenmeter nach oben zu bewältigen, wenden sie zu zweit einen halben Hektar Heu in Steillage.
    .
    Machen Sie doch mal eine bei den Netzfeministinnen, bzw. allg. bei der linken Szene angekündigte RHS-Traversale, gerne mit Überquerung des Teufelsberges in Charlottenburg-Wilmersdorf. Na gut, 6-12 Wochen für die Genesungszeit müssten wir auf Ihre Abenteuer sicher verzichten, aber der Stoff dürfte für mindesten 20 Berichte reichen.

    • die Antwort
      „bei den Netzfeministinnen, bzw. allg. bei der linken Szene angekündigt“
      ha ha witzig, aber was ist denn RHS-Traversale?
      Ahoi, Ihr E.C.

    • Ich mache das vielleicht mit einem Unimog vom Oberbuchberger Bauern . und zwar dem, mit dem der Bäume umlegt.

      Danach kann Berlin entdlich mal eine neue gerade Strasse durch die Favelas bauen.

  23. Chapeau
    Verneigung vor dem eloquenten Schinder!

    Neue Herausforderungen gibt es bei der Col Collective.

    • Danke, aber die französischen Pässe sind nochmal eine andere Liga. Lassen Sie mich mal das Stilfser Joch versuchen, dann bin ich schlauer.

    • Das Stilfser Joch ist per Auto schon eine Herausforderung
      man kurbelt und kurbelt, aber die Strecke schaut schon imponierend aus.

    • Col Collective
      Da hat mir gerade ein Motorradfahrer vorgestern erzählt, daß die Franzosen da in Mengen hochfahren, um sich und ihre Räder oben dann in Busse zu verladen, damit die teuren Räder (8000eur) bei der Abfahrt nicht zu sehr verschleißen. Das hat schon etwas Morbides

    • Naja, meines ist ja billig. aber es gibt welche, die fahren da auf Zeit hoch und machen das mit Carbonfelgen – und die taugen wirklich schlecht für Abfahrten.

  24. Mein lieber Don
    Hut ab! Vor dem Ehrgeiz, der Leistung, und den schönen Beschreibungen, die Sie hier abliefern. Fraglos gibt es Menschen, die sich fragen warum nan sich so etwas antut; die seien verwiesen an das berühmte Zitat von George Mallory: „Because it’s there“ (auf die Frage, warum er einen Berg besteige. Und ja, Captain Kirk hat das nur geklaut!).

    Ich würde jetzt morden für das Stück Torte da.

    Einen wunderschönen Sonntag Abend.

    • Gern geschehen.

      Ich mache das, um zu wissen, dass es geht – und weil ich mir früher ganz sicher war, dass es nie gehen würde.

    • Das:
      „Ich mache das, um zu wissen, dass es geht – und weil ich mir früher ganz sicher war, dass es nie gehen würde.“

      ist dann wohl der wichtigste Satz. Danke.

    • Vielleicht. wenn man es dann erst mal weiss, ist man entspannt.

  25. Off we go into the wild blue yonder
    Die Frage ob Luftkrieg etwas Schönes ist, kann ich, mangels entsprechender Erfahrung, nicht beantworten. Höhenflüge, gleich welcher Art, sind es aber eigentlich immer. Und wie das Zitat aus dem Film „Battle of Britain“ belegt: Beweglichkeit ist etwas sehr Wichtiges. Das wissen nicht nur Hasen wenn sie Haken schlagen um ihren Feinden zu entkommen. Die Welt von heute gibt sich zwar alle Mühe als Nirwana der Humanität aufzutreten, bei Lichte besehen finden sich aber Ellbogen- und Fressfeindstrukturen gerade da, wo der Naive (also einer der sogar Schwesig auf den Leim gehen würde) sie am wenigsten vermutet. Der Versuch, die Welt durch politische Korrektheit besser machen zu wollen ist auch nicht ganz neu, genau genommen so alt wie die Menschheit: früher nannte man es Eiferertum oder Fanatismus. Und nur die erwähnten Naivlinge sehen nicht, dass sich hinter der plakativ nach außen getragenen Fassade der Menschlichkeit eine auf diese Weise an den Immunkräften echter Moral vorbeigemogelte und somit scheinbar gesellschaftlich akzeptierte Form der Aggression, Oberflächlichkeit, Ichsüchtigkeit und Heuchelei verbirgt.
    Im Dienste des Guten kann man dann seinen Mitmenschen aber mal so richtig Saures geben.
    Die aberwitzigen Formen des gender-Wahnsinns, auf die ich hier aber nicht schon wieder eingehen möchte (mir kommt’s fast oben raus) sind eines der vielen Beispiele.
    So wie das der modernen Kommunikation ein Beispiel dafür ist, wie Oberflächlichkeit, Eitelkeit und (um einen etwas altmodischen aber sehr passenden Begriff zu verwenden) Torheit sich auch in unsere Zeit hinüber gerettet haben, ja sogar schlimmer sind als je zuvor. Da gehen viele Jüngere in ihrer Selbstüberschätzung hin und meinen, nur weil es Handys gibt, sei die Welt jetzt neu erfunden worden. Und was ist an dem ganzen Krempel nun wirklich so neu und sensationell? Internet und Handy sind eine Weiterentwicklung des Telefondrahtes, mehr wohl kaum. Und viel ist das nicht. Sensationell war die erste Mondlandung vor über 40 Jahren. Nicht mal das schafft die Menschheit im Moment, aber sie bildet sich viel ein auf Handy und fazebuk. Und wozu dienen diese ganzen überschätzten, verklärten „neuen“ (gähn!) Technologien? KLATSCH UND TRATSCH! WIRKLICH! ZU SONST NICHTS. Ist es frauenfeindlich, darauf hinzuweisen, dass das spezielle weibliche Verhaltensweisen sind? Wenn heute irgendeine Internethalbstarke mit verklausulierten Symbolen daher kommt (##~+//) hält sie sich für ungemein schlau. Die meisten davon können nicht mal richtig lesen und schreiben. Müssen sie auch nicht wenn sie sich ihren eigenen Jargon bauen. Nur, was ist wenn mal der Strom ausfällt? Oder die Server kollabieren? Die ##//++xxxx!!!!????[tam-tam]-Tussis umgarnen sich gern mit dem ganzen Hokuspokus, vermutlich um über ihre Unbedarftheit hinwegzutäuschen. Eine Selbstüberschätzung, die höchstens einem gehirnamputierten Pavian verborgen bleiben dürfte.
    Also: //##Arschtags–fuck-the-whole-shit-and-forget-about-the-braindead {pff-pff}!!

    • ECHTZEIT heute im Museum Bonn - mit dem Aufseher im Gespräch erzählt
      er mir davon, dass es an der Schulbushaltestelle vor seinem Hause vor Acht seit Erfindung der smartphones fast mucksmäuschenstill ist, wenn die Schüler darauf warten, abgeholt zu werden.

      Unser Leben verändert sich. Schleichend und vielfach unbemerkt. Wir stehen nebeneinander und brauchen Satelliten zur Verständigung?
      Nur: was geschieht mit uns, wenn Kommunikation mehr und mehr nicht mehr durch Laute, Gesten und Blicke sondern durch Schriftzeichen auf einem Display stattfindet?

      Seine andere Geschichte von einem kleinen Kind, das seine Mutter fragt, was das für ein Geräusch sei, als es an der von Kiwade montierten Trichteruhr vorbei läuft, die das analoge Ticken verstärkt und in den Raum schickt.

    • Ich habe normalerweise nicht mal ein Handy dabei. Unterwegs bin ich wirklich unverbunden, und es ist mir auch egal, was sonst so ist. aber ich bin auch alt – andere sind Echtzeit mit Strava verkabelt.

    • Titel eingeben
      @HarryCharles: Ich stimme Ihnen zu, es ist immer wieder verblüffend, wie wenige Menschen realisieren, dass sich hinter „plakativer Menschlichkeit“, wie Sie es nennen, oft höchst autoritäre Denkweisen verbergen – sei es, dass die vertretene Auffassung von Menschlichkeit autoritär ist, sei es, dass die handelnden Personen darüber einen Zug ihres Charakters ausleben, der sonst nicht zum Zuge kommt. Es ist eine Form von (passiver, verdeckter) Aggression.

      Der großartige Gerhard Polt hat das unter dem Stichwort „Tolerant“ schon vor einiger Zeit wunderbar dargestellt und auch entlarvt: https://www.youtube.com/watch?v=ffC7oeD9DlI
      Sicher nicht als Erster, aber ebenso sicher als einer der Unterhaltsamsten.

    • Das Zitat oben ist aus dem Film, und ein erfahrener Pilot sagt einem Anfänger, dass er immer wendig, flexibel und achtsam sein sollte. Sich bloss nicht an irgendwas gewöhnen. Und darum geht es hier eigentlich. Nicht immer nur in der Ebene gerade entlang rollen, sondern die Welt in allen Dimensionen zu nutzen.

    • Titel eingeben
      „KLATSCH UND TRATSCH! WIRKLICH! ZU SONST NICHTS. Ist es frauenfeindlich, darauf hinzuweisen, dass das spezielle weibliche Verhaltensweisen sind?“

      Und weil das sooo überaus weibliche Verhaltensweisen sind, so ist ausgerechent the tough guy of the American politics, Donald Trump the Kind of the tweets. Niemand twittert so viel (und so viel Schrott), wie Donald Trump.

      Ach, ja, und dann fällt mir auch noch der fortlaufende Fall Weiner ein. Manche Männer scheinen daran Gefallen zu haben, Abbilder ihres Penis zu mailen, so jedenfalls Weiner im Akt 1 seiner Familiensaga.

      Was sind tam-tam Tussis? Tam wird zwar hier gelegentlich als Nick für mich benutzt, aber damt haben Sie wohl kaum mich gemeint. Also ich besitze nicht einmal ein Handy, leihe mir eines, falls ich reisen sollte, aus Prinzip, weil ich mich damit nicht dauernd belästigen lassen will. Meine beiden jungen erwachsenen Töchter besitzen zwar ein Smartphone, sind aber keine Twitterinnen oder FB affin, sondern leben im realen Leben, erfüllen beruflich sinnvolle, wertvolle Tätigkeiten. Nur mal als Hinweis darauf, dass Verallgemeinerungen nicht allgemein gültig sind.

      Ich spiele zwar auch gerne mit ähnlichen Gedankengängen, als Persiflage, aber aus dem abschließenden Tail Ihres Posts entnehme ich doch eine Menge Wut.

      Lieber Harry, Sie müssen nicht die social media lesen. Ich tue das auch nicht.

    • Handy und Helm
      Werter Don, früher, also beim Laufen und Radfahren habe ich immer ein Handy als Nottelefon mitgenommen, ausgeschaltet. Seit einem Jahr habe ich einen vierbeinigen Trainer, einen jetzt 9-jährigen Mali, der glaubt, mich vor allem und jedem beschützen zu müssen. Vor allem vor Radfahrern, die kreuz und quer durch den Wald fahren, vor Läufern und vor anderen Hunden und ganz besonders vor Läufern mit Hund. Jetzt ist das Handy immer eingeschaltet. In dem einen Jahr habe ich neun Purzelbäume gemacht. Ich denke auch schon über einen Helm nach. In 5 Jahren, dann bin ich 80, werde ich wieder (hoffentlich) den Patscherkofel hochfahren. Einmal habe ich ihn zweimal an einem Tag gemacht. Ich wollte es noch dreimal versuchen, es ist aber wegen Übersiedlung nach Telfs nicht mehr dazu gekommen.
      Gruß H.R.

    • Titel eingeben
      Harry Charles

      „Und wozu dienen diese ganzen überschätzten, verklärten „neuen“ (gähn!) Technologien? KLATSCH UND TRATSCH! WIRKLICH! ZU SONST NICHTS.“

      Dienen tun sie etwas Anderem. Klatsch und Tratsch waren ja nicht gerade ein hochgeachteter Zeitvertreib, aber jetzt, wo man sich hinter Elektronik und Avataren verstecken kann, da ist es zum Volkssport geworden. Sie haben wohl Recht: bei den Meisten reicht es zu nichts weiter, und wenn dann in einer Demokratie, so wie es jetzt ist, eine ungeheure Mehrheit so etwas toll findet, dann schwindet der Makel der Dummheit, der dem Klatsch und Tratsch immer anhing.

      Dummheit ist jetzt „salonfähig“, denn nichts anderes als ein Salon sind Facebook und Twitter. Früher musste man wenigstens noch reich sein, um als Dummkopf trotzdem im Salon zu akzeptiert werden, heute reicht ein „Smart“phone und das Nachplappern.
      Und deswegen liegen sie leider bei dem Satz falsch: „Eine Selbstüberschätzung, die höchstens einem gehirnamputierten Pavian verborgen bleiben dürfte.”

  26. Alle mal zu sam men
    „auf genau dem Weg zurück zu fahren“

    Rechtschreibungℹ
    Worttrennung: zu|rück|fah|ren

    „alten Menschen, das Tal wieder hinunter rollen.“

    Rechtschreibungℹ
    Von Duden empfohlene Trennung: hi|nun|ter|rol|len
    Alle Trennmöglichkeiten: hi|n|un|ter|rol|len

    “ ein gewisses Misstrauen entgegen bringen kann“

    Rechtschreibungℹ
    Worttrennung: ent|ge|gen|brin|gen
    Beispiel: das entgegengebrachte Vertrauen

  27. Innerer Schweinehund
    Lieber DA,
    Herzlichen Glückwunsch zum Sieg über sich selbst. Täglich führen wir diese Kämpfe mit uns aus. Mal verliert man und gibt einen Teil seiner Jugend, Unbeschwertheit, Unabhängigkeit auf, mal gewinnt man und wächst über seine Ängste hinaus. Man bekommt Flügel für neue Abenteuer und Herausforderungen. Also was haben sie bekämpft und wie sieht ihr neues Abenteuer aus?
    Einen schönen Abend wünscht
    Nur ein Leser

    • Auch Maikäfer kämpfen...
      https://www.youtube.com/watch?v=s7H3SoeApz8

      …der eine mehr, der andere weniger. Köstlich…

    • Danke.

      Tatsächlich veriert man auch ein wenig die Unbekümmertheit der Jugend. Man darf nicht übersehen: Als ich jung war, habe ich solche abfahrten sogar noch ohne Helm gemacht, und mit Bremsen, die ich heute sofort ersetzen würde.

    • Don, Abfahrten mit Helm
      ich bewundere Ihr Gottvertrauen in Helme. Bei Tempo 90 oder wieviel hatten Sie bergrunter drauf, dürfte ein Helm auch nichts mehr nützen. Aber wenn’s das Gewissen beruhigt… ich würde ohne fahren, wenn schon Risiko, dann volles.

    • Man kann auch vom Stuhl fallen und sich den Schädel brechen – die Sache ist nun mal dass die Dinger wirklich gut schützen.

    • Helme
      Ein befreundeter Triathlet, der aus Faulheit beim Ausziehen der Armlinge bergab das Rad bei 70-80 blockiert hat und dabei über den Lenker ging, hatte den Helm nachher in 2 Hälften gespalten. Der Kopf war ok!

      Aber man hat ja noch andere Sachen als nur Schädel.
      Nun, solange die Krankenversorgung in D noch gut ist, kann Manches restauriert werden.

    • Ich war schon mal sehr froh, das ich einen auf hatte. Ohne fühle ich mich inzwischen unsicher. allerdings, wenn ich einen Pass hoch fahre, habe ich ihn am Lenker.

    • Titel eingeben
      denke aber, dass bei mir eh Hopfen und Malz verloren ist, da nützt auch kein Helm mehr. Außerdem sähe ich damit als Brillenträgerin und meinen kurzen Haaren saublöd aus, lieber sterbe ich doch in Schönheit ;-)

    • Dafür hat bergauf keiner ein auge und bergab erst recht nicht. Das ist so.

    • Sehnse, Hopfen und Malz, nicht mal richtig Einloggen kann ich mich
      Ob andere dafür ein Auge haben, ist doch wurscht. Ich wüsste, wie ich aussähe und das reichte schon, mich komplett zu verunsichern.

    • Frau Simon
      jetzt machen Sie sich doch nicht so fertig!

    • Herr Feldmann, gekonnt ist gekonnt
      also bitte ;-)

    • Entschuldigung, Frau Simon
      ich wollte Ihnen jetzt nicht die Kür verderben!

  28. Flexitarier
    „Speck in die Satteltasche“?
    Ich dachte Sie sind Vegetarier?

    Gruss und vielen Dank für die wunderbaren Beiträge.

  29. Titel eingeben
    Mein lieber Don, tiefe Verbeugung, großen Respekt, es ist doch immer das Beglückendste, das aus eigener Kraft zu schaffen, was man sich vorgenommen hat. Sie können sehr stolz auf sich , ihr Fahrrad das durchgehalten hat, und auf diese wunderschönen Bilder sein.

    • Danke. Wie angedeutet, die grösste Hürde ist nicht der Berg, sondern wie der Kopf mit dem Berg umgeht. Man muss sich überwinden, nicht den Berg.

  30. Objekt-Subjekt-Erhebungen ohne MVP - Skulls
    Beim Anblick dieser phänomenalen Gebirgslandschaftstorte habe ich eine Affekt -reaktion meiner Augen bemerkt, ohne vorher in einer Ausstellung von Erwin Wurm geübt zu haben.
    Ich danke!

  31. Werter Don,
    ich finde es wunderbar, dass Sie Ihre Tätigkeit als Reiseschriftsteller vertiefen, indem Sie hohe Berge überqueren.

  32. Mit Saahne
    Irgendwann beginnt man, mit sich selbst zu sprechen, die Beine, sie bewegen sich von selbst, und die Gedanken, sie legen sich zurecht, bequemen sich wo keine Bequemlichkeit mehr ist. Irgendwann beginnt jeder Text für sich selbst zu sprechen,
    und der ihn tippt, rutscht in den Hintergrund, vergisst, daß er tippt, und wer er ist.
    Einen Berg kann man nicht bezwingen, so wenig wie ein Lied, oder ein fremdes Herz,
    alle drei kann man nur erklimmen, um kurz und schmerzvoll zu erkennen, wie klein
    man ist. Das war der kurze Moment, der ganze Sinn der Reise, das Innehalten vor dem Hinabstürzen in den Abgrund, hingebungsvoll und irgendwie gesund. Kalt klebt der Abfahrtswind an den Armen, sauer riecht die Luft, man nimmt die Kurve so, daß man sie ohne Gegenverkehr noch gerade so kriegen kann. Dumm wärs nur, wenn ein
    anderer Quälgeist entgegenkommt, auf der gleichen Spur schwitzt, auf der man selbst als Geschoss daherkommt. Entschuldigung, es klingelt. Die Nachbarn, ein junges Paar, kaum Geld, aber sie haben sich eine neue Matratze bestellt, denn sie schlafen so schlecht; ob ich sie morgen entgegennehmen würde. Das bringt mich auf eine Idee, ich schlafe auf dem Boden heute Nacht, vielleicht kann ich dann was träumen.
    Ich habe tatsächlich etwas geträumt, das erste mal seit langem wieder. Es war zwar verrücktes Zeug, aber ich kann mich an alles erinnern. Jetzt kommt die Matratze, ich geh nicht an die Tür, sollen sie auf dem Boden schlafen.
    Lieber schreib ich dir, du Tier, denn du hast eingesteckt, jetzt sollst du auch ausschlafen dürfen. So, und jetzt stürz hinab, erneut, für eine kleine Ewigkeit.

  33. Wow, Respekt
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    • es war nur halb so schlimm, wie es aussieht.

    • @ es war nur halb so schlimm, wie es aussieht...
      … Bescheidenheit ist sicher Zier. Und wenn wir ehrlich sind, finden wir als Amateursportler immer wen, der noch besser, schneller, toller ist. Bei rechtem Licht betrachtet daher natürlich alles halb so wild.

      Aber wenn man dabei ist – dieser Kampf mit den eigenen Zweifeln und der Ungewissheit. Man ist ja ganz schnell sehr, sehr allein und die Welt plötzlich sehr groß. Und die Fragen, was man sich da in welcher Verrücktheit eigentlich vorgenommen hat. Und dann immer diese Stimme, die einem sagt: „Wer hat eigentlich gesagt, dass das nicht geht?“

      Also, ich persönlich gehe beim Sport auch regelmäßig sehr gern an meine (bescheidenen) Grenzen und fand hier ganz wunderbar und ehrlich beschrieben, was zumindest mich daran so begeistert. Man muss das erlebt haben, um es in Worte fassen zu können.

    • Nun, halbe ehre, wem halbe Ehre gebührt: Es ist im süden wirklich nicht ganz so steil, ich schalte dann weitaus mehr, und daher ist trotz der grösseren Höhe mehr Abwechslung dabei, Das macht so eine Fahrt dann auch entspannter, als etwa die Nordseite, die zur mehr als der Hälfte im Bergwald verläuft und gleichbleibend steil ist.

      Vermutlich würden es auch mehr hoch schaffen, wenn sie sich trauen würden.

  34. Das Warten auf den Bericht hat sich gelohnt!
    Lieber Don, Sie können schreiben, Chapeau!
    Auch die Dramaturgie der Bilder ist gelungen und löst Gefühle aus.
    Ihre Tour war für mich eine Aufforderung, mein 25 Jahre altes Rennrad wieder herzurichten. An Ihre Fitness kann ich natürlich nicht im entferntesten heran reichen, aber ein Ansporn ist Ihre Leistung allemal.
    Grüße Uli

  35. Rheinhessen
    Falls Ihr Foto des Rad-Reise-Busses einen Hinweis auf die von Ihnen beschriebenen rollenden E-Bike-Rentner-Rocker enthält, dann vermute ich, dass es sich bei den Frohnaturen nicht um Rheinländer sondern wahrscheinlich Rheinhessen handelt. In Rheinhessen, das Sie anscheinend gar nicht kennen, sind neben den rollenden Ureinwohnern neuerdings sogar internationale Radtouristen unterwegs. Es wird nicht nur geradelt, sondern auch gerne gegessen und Wein getrunken. Zur Zeit finden überall Weinfeste statt. Schön, dass Sie so ein echter harter Sportler sind! Aber gönnen Sie doch bitte auch anderen -vielleicht etwas unsportlicheren oder wesentlich älteren- Zeitgenossen, sich ebenfalls radelnd an der wunderschönen Umgebung und des eigenen Lebens zu erfreuen.
    Viel Spaß noch und kommen Sie auch mal in Rheinhessen vorbei!
    http://www.rheinhessen.de/radfahren

    • Ich genehmige denen jede nur denkbare Freude – mir wäre es halt zu wenig, so alt zu sein und nicht mehr hoch zu kommen. Alkohol ist nicht meine Sache, der Höhenrausch dagegen sehr.

  36. Ferienende, auch für den Don
    Wenn Ferien zuende gehen, dann bestenfalls in dem Moment, in dem man ohnehin bemerkt, dass der Müßiggang, sogar der aktive, so schön er auch sein mag, doch irgendwann fad wird, und das tätige Leben ruft.
    So wohnt auch Ihrem Rückreisebericht die fade Grazie einer vergehenden Auszeit inne, und wir freuen uns mit Ihnen auf neue Taten in der Arena, auf die es ankommt.

    • Das muss gar nicht sein – wir werden ja sehen, wie das Wetter sich entwickelt. Gerade eben ist es schlecht, aber als Ideenh hätte ich noch

      TCT – Tegernsee-Como-Tegernsee in jeweils drei Tagen.

      Das Double – Jaufenpass und Penser Joch von Sterzing aus an einem Tag

      TARS: Tegernsee-Achenpass-Reschenpass-Stelvio

      Die L’erica kommt ohnehin noch.

  37. so what?
    Lieber Don,
    meinen ganzen Respekt für die Vielfalt der von Ihnen aufgearbeiteten Themen, Mille Miglia, ein altes Steckenpferd von mir, wie auch Alpenüberquerungen per Fahrrad seit 1988 (damals Peugeot Super Sport PX 8 M), aktuell ob der Verkehrlage und landschaftlichen Schönheit per Bergfahrrad… da erkenne ich ähnliche Interessen,
    und ja, selten beglückend, eine Alpenüberquerung, insbesondere mit 50+, und ja, der eine hört sich gerne reden, der andere liest sich gerne schreiben… Sie sind kein Hinault, ich kein Heckmair, aber man könnte den Eindruck gewinnen- wiewohl, wenn Sie bescheiden wären, würde dies das Lesevergnügen mindern, insofern schreiben Sie bitte fröhlich weiter,
    nichts für ungut
    Albrecht

    • Danke. Ich halte es für vermessen, sich so weit nach oben zu orientieren. Letztlich bin ich ein normaler Mann und will einfach wissen, was in diesem Alter noch geht. Das ist alles. Jetzt bin ich etwas klüger und möglicherweise auch ambitionierter.

  38. Veuve Mecklenburg-Vorpommern
    Erst mal die Korken knallen lassen …

    Einen für den Don, den untadeligen Bergkönig und unerschrockenen Bezwinger von XXL-Tortenstücken (die Himbeeren waren gefroren), und einen für die Mecklenburg-Vorpommern (klingt doch irgendwie nach Sektmarke).

    In ganz anderer Weise getortet sehen sich die Sargnägel der Demokratie, wie Goergens „Wort zum Wahlsonntag“ in lesenswerter
    Weise aufarbeitet …

    http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/goergens-feder/ein-wort-zum-wahlsonntag

    Den echt Schlauen unter den helldeutschen Medienvertretern fällt es auf einmal wie Schuppen aus den Haaren: die Parias der 21% Partei könnten in den nächsten Jahren zunehmend Rundfunkräte bestellen.

  39. better to burn out than to fade away
    When you do something, you should do it with your whole body and mind; you should be concentrated on what you do. You should do it completely, like a good bonfire. You should not be a smoky fire. You should burn yourself completely.

    • @ suzuki - "you shuld not be a smokey fire. You shuld burn yozurself comletely like -
      Text eingeben

    • @ suzuki - you should not be a smokey fire. You should burn yourself comletely like
      a honda.

      Damit a Ruah is, am Berg, und anderswo. Yamaha und BMW und Kawasaki gleich mit.

    • Ich mag den Spruch „Ich ging durch das Feuer und brannte nicht“.

  40. Es gab kein zurück mehr
    Lieber Don Alphonso,

    das gabs auch vorher nicht, bevor Sie zweimal von Ihren kommenden Taten erzählten.

    Das gabs nicht, als Sie der Wanderin im Aufzug begegnet sind.

    Das gabs an sich nie, denn die Entscheidung hatten Sie schon längst getroffen.

    Aber Sie haben schon recht, es kann einen bestärken, wenn man Vorgenommenes anderen erzählt, weil es hilfreich ist, den letzten Schweinehund in sich klein zu halten, auch wenn das an sich gar nicht nötig wäre.

    Sie hatten sich das vorgenommen und genau so haben Sie es gemacht.

    Und in dieser Ihrer Haltung gründet ja unsere Freude an Ihnen.

    Sich etwas vorzunehmen, etwas in den Sinn zu bekommen – und dann, egal, wie mühselig es sein mag, es entspricht einem, also wirds gemacht.

    Es geht halt darum, dass wir uns den uns selber gestellten Aufgaben, vielleicht auch den uns aufgedrückten stellen und diese hoffentlich zu bewältigen in der Lage sind.

    Danke, dass Sie uns immer wieder daran erinnern, wir selber tragen Verantwortung, ganz gleich, was von uns bleiben wird.

    • Ganz so ist es nicht: Es fährt ein Bus von Meran bis zum Jaufenhaus, in etwa zwei Stunden. Hätte ich zu lang gebraucht und damit letztlich das Hotel nicht mehr erreicht, wäre ich unterwegs in den Bus eingestiegen. Allerdings war ich genau im Plan und über eine Stunde vor dem Worst Case Szenario oben. So ab 1000 Höhenmeter fühlte ich auch, dass meine Beine das schaffen würden. Man lernst unterwegs ein gewisses Vertrauen zu den Körpersignalen.

    • Eine Alternative
      für sein Streben zu haben, ist ja nun wahrlich nicht schändlich.

      Nicht alles, was man anstrebt gelingt halt.

      Aber, und das meinte ich, Sie wollten sich Ihrer selbst gestellten Herausforderung stellen.

      Und das wollten Sie, also gabs da keinen Zweifel an Ihrem Versuch.

      Nicht alles, was man versucht, gelingt, das dürften wir wohl alle mittlerweile wissen und dann ist es gut, wenn man eine Alternative wie jenen Bus im Hinterkopf hat.

      Das Angehen an sich zeichnet Sie aus und das ermutigt hoffentlich viele andere.

  41. Der Don
    … ein leuchtender Stern am Firmament, Vorbild der Jugend, Triumph des Willens, Held der Arbeit, man kann es kaum beschreiben. Mir fallen einige ein, denen der ein oder andere Pass auch gut tun würde.

  42. @ Endré Côte fragte am 5. September 2016 um 00:27 Uhr
    „…aber was ist eine RHS-Traversale ?“ Sie müssen hier neu sein, aber das ist kein Handicap. RHS ist das unter Dons Truppe allg. gebräuchliche Kürzel für Reichshauptslum. Das ist für die meisten Bewohner dieser Stadt im Märkischen Sande sicherlich etwas despektierlich, aber immerhin müssen sie sich den Makel anrechnen lassen, durch die immerwährende Wahl unfähiger Stadtregierungen annähernde Zustände wie in Beirut mit zu verantworten. Sie kennen das ja, „arm aber sexy“, was den Zustand aber nicht wirklich umschreibt.
    .
    Leider waren diese Zustände in der Kapitale ja schon vor und bei dem Umzug aus dem sich bescheiden gebenden Bonn ja schon so, daß z.B. mir bekannte Lehrerinnen aus sogenannten „Brennpunktschulen“ die Hauptklientel in den psychiatrischen Kliniken von Baden-Baden stellten und auch weiterhin stellen. Vollkommen ausgebrannt und fast dem Wahnsinn nahe. Warnzeichen, die Finger von diesem Unglücksort deutscher Geschichte zu lassen, gab es zuhauf. Aber was will man denn noch von diesem Abnickparlament erwarten-damals und heute?
    .
    Ein kleines Zuckerle/Zuckerl können wir uns wenigstens heute geben-in Mc Pommery sind die Negierer der Nation zunächst mal aus dem Spiel. Darauf am Abend einen schönen Lemberger vom Grafen Neipperg zu Neipperg, der einst im Dienste der Habsburger stand. Als kleines Dankeschön nach Wien. Prost und habe die Ehre.

  43. Nein, zu dieser Zeit noch keinen Cognac oder Williams Christ,
    aber schauen Sie sich das Foto in FAZ online an. Die Griechen hatten es vorweg genommen. Da fehlt jetzt aber wirklich nur noch die Rotzbremse. Das deutsche Volk ist ihro Majestät wirklich nächd wörrrdig. Und gestern auch noch, in den Öffentlichen, ein ganz, ganz böses Wort, aber immerhin genderlike: „Kanzlerinnen-Dämmerung.“ Das will auf nüchternen Magen erst mal verdaut sein. Wie gesagt, den Lemberger vom Grafen N. zu N. aus der Nachbarschaft erst am Abend.

  44. ZYLINDER STEHEN, KOLBEN STOSSEN
    @Goodnight

    die V2-anordnung der zylinder muss nicht bedeuten, dass 2 zylinder abwechselnd nach oben stossen, sie sollten sich da mal mit der L-position (beim motorenbau natürlich) beschäftigen oder gar dem quereinbau der ruderkollegen vom Comer see, übrigens Canottiere Moto Guzzi wurde 1956 ruder-olympiasieger im vierer mit steuermann mit Alberto Winkler, dem ersten aus Tirol stammenden ruderer mit dieser ehre.

    und: nicht jede V2 kommt von Harley

    und: zylinder stossen nicht nach oben, höchsten kolben, aber gemeinhin findet der verbrennungsakt mit nach unten stossenden kolben statt, nach oben haben wir dann nur eine das zündungsgemisch komprimierende bewegung.

    und werter @TDV, danke auch ich finde nichts beunruhingens an meinem fernsehabend gestern, Sonntag.

    ein genuss war es wieder in der Schweriner talkrunde die Ministerin für Volksbildung, Margot Barbie zu hören……….also liebe frauen und mädchen, der weg zur arbeitsbiene und gebärmaschiene (stammt aus dem Spiegel) ist vorgezeichnet.

    was kommt nun: die LF aus dem junkerland wird das erste bauernopfer ziehen, nur wer Taub(er) ist hat die signale nicht gehört !

    • Can'care of the bike, but can't take care of the bitch.
      @django..

      Ich fand „Kolben“ etwas vulgär, aber wenn Sie es genießen, auf zwei quer zu ihrem Gesäß stossenden Kolben zu sitzen, die durch den Akt der Verbrennung entstehende Wärme zwischen ihren Beinen zu spüren, und dabei über Dreier oder Vierer mit Steuermann zu Phantasien,so sei es Ihnen gegönnt.

  45. @ ObjectBe sagte am 4. September 2016 um 15:02 Uhr
    “ Velo Narzissmus“. Sei´s drum. For my sake, call it velonarcissem. Dabei bietet uns doch Don nur den Rahmen um über die OT-Schiene unseren politischen Wutstau mit zu verwursteln. Ohne daß unsere Meinungen in den Orkus geschickt oder in unzulässige Weise und sinnentstellend gekürzt werden wie das der unterwürfige Seelenverkäufer überzogen mit Mövenkacke, einst ein Leuchtschiff in der Presselandschaft, in Ffm tut. Der in diesen traurigen Zeiten nur noch den „richtigen“ Schiffen den Weg weist, den Rest am liebsten dem naufragium überließe…..

  46. Radtour
    Lieber Don,

    grundsätzlich fand ich Ihre Berichterstattung sehr spannend und das lesen hat mir viel Freude bereitet.

    Eine außergewöhnliche sportliche Leistung, die nur dem vorbehalten bleibt, welcher sich entsprechend vorbereitet.

    Ev. Nachahmern sei empfohlen durchaus zuhause 1-2000 Kilometer
    zu trainieren um eine gewisse Grundlagenausdauer zu erreichen.

    Und dann muss man natürlich gesund sein.

    …und natürlich das schwere Gepäck weglassen!
    das ist wie 10 kg zusätzliches Körpergewicht!

    Lieber Don,

    für ihre geplante Tour zum Stilfser Joch würde ich Ihnen das auch raten.
    Denn das ist nochmal eine andere Hausnummer, auch wenn es nur
    unerheblich mehr Höhenmeter sind.
    Das ist eine richtige „Gänsehaut-Tour“, die man sein ganzes Leben nicht vergisst.
    Da muss alles passen, sonst kommt man nicht rauf auf die knapp 2800 Meter.

    Im übrigen, ich verstehe die zum Teil völlig am Thema vorbeigehenden vielen Kommentare nicht, hier geht’s um Radfahren und um den Beweis, dass man noch nicht völlig „eingerostet“ ist wie große Teile der Bevölkerung.

    Auf alle Fälle meinen Respekt, dass Sie das durchgezogen haben!

    Servus
    Sebastian

    • Sie haben schon Recht, besonders am Ende Ihres Kommentars. Aber nicht ganz!
      Denn im Text werden Sie merken, dass dem Don dann doch an einigen Stellen die spitze Feder ausbüxt.

      Aber diese Tour zu würdigen, das stimmt. Und ich schäme mich ein wenig dafür, dass ich das nicht ausgiebig getan habe. Das hole ich hiermit nach: Verehrter Don, meinen Respekt haben Sie und ich weiß, dass ich da nicht mal zu Fuß hoch kommen würde (bei mir reicht es gerade mal für den Berchtesgardener Hochthron via Touri-Weg).

  47. Das Rad
    Lieber Don,
    ich schrieb ja vor einigen Tagen, dass ich nun endlich hier unten wohne und Ihre Reise- und Radberichte immer mit Freude lese. Seit Jahren fahre auch ich mit guter Regelmäßigkeit mit dem Cabrio (bayerisch) über den Jaufenpass. Immer wieder sehe ich die Radfahrer, wie sie sich den Pass hochquälen und denke mir dabei: Das willst du auch mal machen.
    Nun kann ich auch das endlich angehen. Ich brauche nur noch ein Rad. Einen vierstelligen Betrag will ich da zum Einstieg aber nun wirklich nicht ausgeben. Und ich weiß ja um die vielen Folgekosten bei solchen Hobbys.. Deshalb hoffe ich erstmal auf einen abschließenden Bericht zu dem Rad – wie verhält es sich mit dem sub-500-Fahrrad, kann man mit sowas einsteigen? Verkaufen Sie mir das Gerät, wenn Sie fertig sind ;-) ?

  48. Permesso, Don ? In eigener Sache ?
    Inzwischen wird´s etwas unübersichtlich mit den „Déjàs und sonst noch was“. Das finde ich zwar lustig, aber die Unübersichtlichkeit habe ich mir selbst zuzuschreiben, weil ich nicht die ewig langweiligen gleichen Zusätze verwendete (in der Eile gar nur als Gast auftrat).
    .
    Damit jeder, der antwortet auch weiß, mit wem er redet schlage ich vor, dass ich meine vielen Zusätze behalte und am Schluß mit „Déjà de Heilbronn“ zeichne. Nun gut, die geschätzten Mitautoren wie Tamarisque, TDV, Renate Simon, Oberländer, Djangohatnemonatskarte, ObjectBe, Goodnight, GnM, ferry, Prunkschaft…(nee, alle kann ich nicht aufzählen, tmL)
    .
    Und ach! Besuchen Sie doch mal das Weinfest (Weindorf ab 09. September) in unserer schönen Stadt am Neckar. Wenn Sie „Glück“ haben, treffen Sie dort den Schwiegersohn von Wolfe dem Zahlmeister.

    • WEINDORF IN DER STADT DER RUDEROLYMPIASIEGERIN CARINA BÄR
      haanoih, mr ka au en Erlenbach zom idaliener ganga ond muas d wei net gega dr durscht drenka……………

    • Lieber deja de Heilbronn
      Ihre Einladung zum Weinfest ist ja sehr nett, aber dann mit dem „Glück“ der evtl. Anwesenheit des stets gebräunten Schwiegersohns zu drohen, lässt mich von der Reise zum Lemberger des Grafen NzN Abstand nehmen.

      Also nix für ungut, das ergäbe Schäden für den Rest meines bisschen Lebens, nicht auszudenken.

      PS: Ich erspare mir beim deja einfach den Akzent.

    • Nur zu!

  49. Warum?
    Manchmal frage ich mich ‚warum‘?

    Nicht ‚warum durch diese Quälerei?‘; dieses wunderbare Gefühl nach einer entsetzlichen Qual kenne ich selbst gut genug, um zu verstehen, wie schön ‚es‘ ist nach vollbrachter Selbstschinderei.

    Aber warum zurück nach Deutschland quälen, wo doch täglich mehr sich sehnlichst wünschten, entfleuchen zu können. Die meisten von uns sind nur viel zu angebunden, familiär, arbeits- und wohnmässig, um sich selbst aus einer geschlossenen Abteilung zu entlassen.
    Noch geht das ja problemlos, weil sehr viele wertvollere Menschen, ‚höchstgebildet‘ wie Wanka verlauten ließ, nach Deutschland streben.
    Und dort mit offenen Armen empfangen werden:
    https://www.deutschland-kann-das.de/

    • Herr Dippel, die Frau kann nicht rechnen
      da wird erzählt, ein Rückgang von 83%, o.k. bezogen auf den August. Aber wenn wir bedenken, dass schon über 450.000 in diesem Jahr gekommen sind, es mögen etliche mehr sein, die grüne Grenze ist durchlässig wie ein Schwamm, so fühle ich mich doch ein wenig auf den Hebel genommen.

    • Na klar sind Sie das. aber es gibt auch Neuanmeldungen unter neuem Namen, Mehrfachgrenzübertritte, also das übliche Chaos halt. Wer wird denn da genaue Zahlen wollen.

    • Weil ich auch in Deutschland was zu tun habe. ausserdem kann man es am Tegernsee noch recht gut aushalten.

    • Titel eingeben
      Ja ich suche auch schon seit einem Jahr ein Fleckchen auf der Welt wo ich leben möchte. Doch für einige Varianten bin ich zu alt. Da lassen sie mich nicht rein. Also werde ich wohl bis zur Rente durchziehen und dann schauen wir mal. Hoffe bis dahin, dass mir hier nicht alles um die Ohren fliegt. Und wenn …. wer will schon ewig leben! Aber Alaska ist schon mein Favorit.

    • Südtirol kann ich empfehlen.

  50. Ist das nicht süß?: Le Point, heute
    „Allemagne : la CDU de Merkel se prend une gifle électorale…“ (bayerisch: Die Merkel-CDU holt sich eine Wahl-Watschn ab)
    .
    „Le parti de la chancelière a subi un camouflet dimanche en finissant derrière le SPD et le parti anti-migrants AfD lors des régionales au Mecklembourg-Poméranie.“ (Die Partei der Kanzlerin hat am Sonntag eine Kränkung erlitten nachdem sie bei der Regionalwahl = Landtagswahl in MV hinter der SPD und der migrationsgegnerischen Partei AfD endete.
    .
    Und weiter geht´s: „La cerise sur le gâteau, c’est qu’on laisse la CDU de Merkel derrière nous (…) et peut-être est-ce même le début de la fin pour la chancelière Merkel“, a lancé Leif-Erik Holm, du parti populiste dans cette région de l’ex-RDA communiste.“ =>
    Die (Amareno)-Kirsche auf der Torte ist, daß man die CDU von Merkel hinter uns gelassen habe (…) und vielleicht sei dies der Beginn für das Ende für Kanzlerin Merkel, so leitete Leif-Erik Holm, federführender Vorsitzender der populistischen Partei in jener Region der ehemaligen kommunistischen DDR ein…
    .
    Ist das jetzt schon Häme in F, wo doch die großzügige Kanzlerin einige Reputation hat ?
    .
    Weites Thema in Le Point: „Réfugiés : les capacités d’accueil de l’UE „proches de leurs limites“=> „Flüchtlinge: die Aufnahmekapazitäten der EU an der Grenze der Möglichkeiten.“
    .
    Das scheint mir aber doch eine delikate französische Interpretation zu sein. Oder die von Tusk. Wie kommen die nur darauf, wo doch chez les Boches allgemeines Wehklagen über just eben fertiggestellte millionenteurer und nun leerstehenden Willkommens-Appartements zu hören ist? Könnte Paris da nicht mal in der RHS anfragen, ob wir nicht ihr Camp in Calais übernehmen ?

    • Sie hat doch schon gesat, dass sie Vertrauen zurückgewinnen will – vermutlich wäre es ideal, wenn sie damit bei Seehofer anfangen würde, weil ohne den geht es nicht.

    • >>dass sie Vertrauen zurückgewinnen will
      Wollen und Können, können sehr weit auseinander liegen.

    • Wenn es erst mal so weit ist, ist es zu spät.

    • Saugut, incocnito,
      jetzt weiß ich auch, wie ich Dons Anschisse „Du schreibst zu schnell“ vermeiden kann.

    • "ist es zu spät"
      Das würde mich sehr freuen, wenn es für Merkel &Lemmige zu spät ist.
      Für Deutschland und Europa ist es nämlich schon recht spät und es wäre schön, wenn wir nicht nur als Moleküle, sondern als Menschen, die einer Freiheit, die sie in Frieden leben können, verbunden sind, weiterleben können!

    • Der nächste Knaller kommt, wenn Östereeich für Hofer stimmen sollte. Juncker macht ja mit TTIP und dem Türkeibeitritt alles dafür.

    • Juncker macht ja mit TTIP und dem Türkeibeitritt alles dafür.
      Manchmal frage ich mich, ob die wirklich so doof sind, oder das nur spielen. .. ( das täten sie dann aber besser als ich diesen halbstudierten TheaterwissenschaftlerInnen zutraue).
      Vllt. ist es aber auch schlicht, die Arroganz der Macht.

      Egal, je schneller die über ihre eigene blaßphemische Dummheit stolpern, desto besser für Europa

    • Die Umfragen sprechen für Hofer
      wundert uns das jetzt? Nö ne? Aber man hat ja nun fehlerhafte Wahlkarten und Umschläge gefunden, die wählen noch lange nicht.


    • Die New York Times schreibt heute unter der Headline
      „Merkel Takes Blame for German Vote Defeat, but Holds Course“:
      Chancellor Angela Merkel took a share of the responsibility for her conservatives‘ election defeat in the German state where she has her political base, but strongly defended her migrant policy on Monday even as she vowed to win back voters‘ trust.“

      Took *a share* of the responsibility. Also eine Teilverantwortung. Damit will sie das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen. Sicher wird sie, zum Teil. Es ist ähnlich wie bei Trump: die Fans bleiben ihr treu, no matter what…

      Und überhaupt: Ist es nicht eher so, dass ihre Politik in Meck-Pomm mit 79% gewonnen hat? Schließlich ist sie die beste Kanzlerin von allen. :-> Sehen Sie, ich bin lernfähig.

  51. Reiten, reiten, reiten
    Etwas zu oft nach oben geschaut und gewinselt, es geht auch kürzer, vgl Plutarch, Caesar 50, 2 „veni, vidi, vici“.

  52. FANTASIE IM VIERER, nicht Schumann op.17 !
    @Goodnight

    zu dreier oder vierer mit steuermann(frau)..fantasien……….

    werter mitfachmann für hubkolbenmaschinen, im gegensatz zu DONs fahrrad ist die einsitzige variante beim rudern eher die ausnahme, wie im leben üblich, so ist auch beim rudern der zweier (doppelzweier, zweier- ohne, zweier mit steuermann(frau)) die häufigste bootsgattung, zumindest bei weltmeisterschaften.
    der dreier als höchst interessante bootsgattung findet in offiziellen wettkämpfen nicht statt, dagegen der mixed vierer auf jeden fall.

    das wort „KOLBEN“ wurde auch schon in den frühen 70er jahren in die radsportberichterstattung eingeführt, als Eddy Merchx (der Kannibale) zum entscheidenden angriff 1972 am Col du Galibier gegen seinen dauerwiderpart Felice Gimondi ansetzte und Gimondi nicht kontern konnte und minuten verlo, da stotterte der von der ereignissen überwältigte berichterstatter live nur noch „die kolben wollen nicht mehr“.

    heute sind ja beide interessante gäste in italienischen talkshows.

    • Xenia Sergeyevna Onatopp. Onatopp? Onatopp!
      @djangohatnenKolben

      Das Kolben auch schon in den 70er Jahren eingeführt wurden ist mir wohl bekannt, ansonsten wäre meine Existenz eher unwahrscheinlich gewesen.
      Wenn der Kolben stottert und nicht mehr will, so empfehle ich die oben kommentieren Dame aus der Schweiz.
      Sie wäre wohl auch Fachexpertin für die von Ihnen genannten Spielarten des „einsitzigen Variante“, „mixed Vierer“ und „Wettkämpfe“ ….. Ich bin eher Experte ausschließlich für „mixed zweier“, sorry.

  53. @ Django, 5. September 2016 um 12:20 Uhr: Ha, dees verstand i etzed ned ganz...
    „..haanoih, mr ka au en Erlenbach zom idaliener ganga ond muas d wei net gega dr durscht drenka……………“
    .
    Erlebach isch Erlebach un´s Weidorf ischs Weidorf in HN. => weiter in für alle verständliche Sprache (Versuch!). Also nach Erlenbach, gangen, äh gehen wir in die Besen(wirtschaften), wägen Durst und Hunger und unserem sprichwörtlichen schwäbischen Geiz (und wir glauben, daß es dort preis-und mengengünstiger sei, weil der Bäsenwirt koi, ich meine ein klein wenig weniger Steuern an den Wolfe gibt.
    .
    Zum Italiener, aber nicht nach Erlenbach, sondern in Frankenbach, gehen wir, wenn wir Durst, Hunger und Nostalgia haben sowie Gaudi mit den Camerieri wollen. Mit den Abgaben an Wolfe bin ich mir da eher unsicher. Kann man aber verstehen, wenn man die regelmäßigen Besuche der Feuerversicherungs-Vertreter bedenkt. Außerdem kann ich mir keinen Bäsen vorstellen in dem man sich mit der Bedienung über die Hannibal-Schlacht gegen Gaius Flaminius am Trasimenischen See (217. v.Ch.) unterhalten kann. (Déjà de Heilbronn). Und jetzt kommt bestimmt die Meldung von Don: „Du schreibst……..“. Aber drauße rägneds un mr koo nex macha….. (gut, isch etzed au a bissle Ulmer dabey)
    .

  54. @ Django, langsam lege ich nun aber den Bukoski zur Seite,
    wenn das hier so weiter geht, zweier mit steuermann(frau)), also ein Dreier. Kommt dort auch vor. Den Zusatz „flott“ haben aber andere hinzugefügt, also bei B. noch unflott.
    .
    Legendär: „Les pistons ne veulent plus“.
    Ich geb´jetzt mal Ruhe. (Déjà de Heilbronn)

  55. Doppelt hält besser
    Eine wunderbare Serie aus Erzählungen über eigene Erfahrungen, sehr erfri-schend und aufmunternd für eine kränkelnde Couch-Potato, wie ich sie derzeit [noch] bin. Die Bilder, wieder einmal phantastisch, herzlichen Dank, lieber Don Alphonso.

    Unsere nächstgelegene Konditorei verkauft eine Erdbeertorte, die der Ihren optisch 100% entspricht und köstlich schmeckt.

    ***

    Mein Mann (ehemals, way back when, ein CDU-Wähler) und ich haben gestern beim Schauen der Meck-Pomm Wahlergebnisse beide spontan Hurra gerufen, als die Grünen in Meck-Pomm herausgeflogen sind. Lag wohl an dem letzten wertvollen professionellen Rat eines Meth erfahrenen profilierten Pädagogen Volker Beck: Vier Eltern statt zwei, denn doppelt hält besser. Wenn ein Elternpaar oder einzelne Elternteile keinen Bock mehr haben auf die Bälger, weil die so nerven und die kostbare Freiheit einschränken, übernimmt das Ersatz-Elternteil/Elternpaar nahtlos und zügig die Erziehung. Schließlich gibt’s auch in jedem KfW einen Ersatzreifen, gell. ;-)

    • Ich begreife nicht, wie manmit einem derartig unrealisierbaren Vorschlag vor einer Wahl an die Öffentlichkeit gehen kann. Ich denke, das hat die in MV dann endgültig unter 5% gedrückt. Wenn ich die Grünen wäre, würde ich schauen, dass der schleunigst eine Frühstücksposten bekommt, vielleicht bei Vattenfall oder RWE.

    • Himbeertorte
      Pardon, ich mente natürlich eine optisch identische Himbeertorte.

    • Ersatzreifen sind nicht mehr in
      viele Neuwagen haben so etwas nicht, nicht einmal mehr ein Notrad. Als ich gestern die Peters sah, sich rechtfertigen für eine Politik, die kein Mensch mehr versteht, habe ich nur augenverdrehend da gehockt und gedacht, Herr lass es vorbei gehen und siehe da, in MV ging es vorbei. Ich sollte vielleicht öfter augenverdrehend die Grünen gucken, vielleicht hilft’s.
      Bin ja gespannt, wie es in 8 Monaten hier ausgeht, Löhrmann will nun den Schulen die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 überlassen, das Chaos nimmt kein Ende. Allerdings haben auch wir nur die Wahl zwischen Post und Cholera oder kann sich jemand den dauergrienenden Laschet als Landesvater vorstellen?

    • Volkspädagoge
      Das summiert sich zu 4 Eltern plus 8 Großeltern plus Kita.
      Ob den Ratzen ein derartiges Überbetreuungsangebot geistig und seelisch bekommt?

      Ne, der soll zur Strafe jeden Tag den Görlitzer Park sauber machen.
      Was er dabei an Verwertbarem findet, mag er von mir aus behalten.

      Andererseits: muss man dem Mann nicht immer wieder dankbar sein?
      Ich sähe den gern und rechtzeitig vor der nächsten Wahl allein an der Parteispitze. Hat sich dann mit Schwarzgrün.

    • Ja, es ist erstaunlich, dass die Grünen das mit sich machen lassen. Der Herr bindet nämlich ein Klientel, das ohnehin schon gebunden ist.

    • Die Reaktion der Grünen war Wählerbeschimpfung
      ein Twitterkomm. des ehem.MdL Mack (Grün)@Mecklenburg Vorpommern ist das am dümmsten besiedelte Bundesland…

      Ich denke, mit solchen Aktionen hat man vollends bewiesen, daß man weder etwas von Demokratie hält noch daß Fahrradhelme jedem nutzen!

      Wären diese Figuren in ihrem Selbst-und Deutschenhass wenigstens so konsequent und würden die Bezüge aus der verachteten Quelle nicht nehmen… aber auch da reichts nicht. pecunia non olet ist vermutl. der einzige lateinische Satz, der in jenen Kreisen intuitiv verstanden wird.

    • Wenn man jahrelang Günstling der Medien war, tut. so. etwas. sehr. weh.

      Da müssen sich jetzt manche echte Jobs suchen!

    • Hat der Volker
      Das wirklich vorgeschlagen?
      Ich belaste mich ja nach Möglichkeit nicht mit Säuen die durchs Dorf usw. Aber wie beschränkt muss man eigentlich sein?

    • Volker Beck - Ersatzreifen oder Rad ab?
      Er ist eine Betriebsnudel und sehr gut vernetzt. Außerdem kann er überdurchschnittlich gut betroffen und aggressiv zugleich daherreden.
      Am erstaunlichsten fand ich seinen – sorry for this one – warmen Rückenwind während der Chrystal-Meth-Geschichte – nicht zuletzt von der organisierten deutschen Judenschaft.
      Insgesamt ist es scheints so, dass bei den grünen langsam vor lauter Gefühligkeit und Gender-Etikette der Durchblick auf die Basics leidet.
      Das, DA, mag der Grund sein, warum die Grünen den Beck nicht zurechtstutzen: Es ist Fleisch von ihrem ureigensten Fleische, das ihnen sozusagen den Blick verstellt.
      Mich persönlich, Frau Simon, hat die Stellungnahme von Frau Peters am stärksten berührt: Die „demokratischen Parteien“ müssten jetzt zusammenhalten.
      Was sollen sich eigentlich jne Zuschauer denken, die sowas sehen, und AfD gewählt (!) haben?
      Ich – jetzt geht es mir auch noch wie DA – Himmel nochmal: Ich verstehe nicht, wieso jemand wie die Peters sich diese einfache Frage nicht stellt.

    • Volkspaedagoge
      Was der Volkspaedagoge da vorschlaegt, mag seiner speziellen Erfahrung in Kindererziehung entspringen.
      Wer Sproesslinge anderer Meth-erfahrener ‚Paedagogen‘ vor Augen hat, koennte wohl auf solche Loesungen verfallen. Nicht dass staendiger Wechsel von Bezugspersonen wirklich hilfreich ist, aber es kann einen als Eltern vielleicht vor dem Wahnsinn bewahren. Vorgeburtliche Schaedigung durch Meth ist schlimmer als FASD. Wie Erziehung eines FASD-Kindes einen schafft kann ich leider aus eigener Anschauung gut beurteilen.

      (Google sez: http://www.n-tv.de/wissen/Crystal-Meth-schaedigt-Ungeborene-article781742.html, http://www.manmed.de/seiten/themen/veranstaltungen/workshops/pdf/TeuchertADHS08.pdf)

      Im Einzelfall nachvollziehbar, aber doch sicher kein Rezept fuer die Allgemeinheit in Deutschland, hoffe ich.

      Vollstaendiger Realitaetsverlust bei den Gruenen?

    • Ich habe ja noch kennen gelernt,
      das es neben den Eltern Paten gab.

      Mir scheint, Beck befindet sich im Delirium und will nun Althergebrachtes als was irre Innovatives ins Spiel bringen.

      Mag er seinem Delirium erliegen.

      Und die Paten für den Nachwuchs da sein, so es denn angebracht ist :)

    • Grüne und andere und die AfD
      @Dieter Kief

      Mich hatte diese Aussage der Peters auch aus den Schuhen gehoben.

      Aber eine Steigerung brachte gestern der WDR2 mit dem Schmickler…
      http://www1.wdr.de/radio/wdr2/programm/comedy/wilfried-schmickler-204.html

      Der erklärt mal eben 21% der Wähler in MV für total bescheuert. Nun ja, Männer, die ihren Trauring auf dem Mittelfinger tragen, stehen bei mir ohnehin auf der roten Liste.
      Unsere Kabarettisten sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.

    • Schmickler
      Danke Frau Simon,

      ich hätte aber auch den Link leben können, ohne irgendetwas versäumt zu haben.
      Kabarett? Wie ist das denn Kabarett??

    • Was ist Kabarett, gute Frage Herr Dippel
      seit der Lach & Schieß oder den Stachelschweinen, Hüsch, Hildebrandt usw. gibt’s da nichts mehr, was diesen Namen verdient. Pispers wiederholte sich in den letzten Jahren, wenn auch alles immer noch fürchterlich richtig war und hat den Job aufgeben und sonst ist da nichts, nada. Rether vielleicht noch, aber mehr fällt mir dazu auch nicht ein.

  56. Die Schweizer haben Klugheit,
    wir haben Merkel. Es ist ein köstliches Vergnügen zu lesen, wie die Schweizer über ihre nördlichen Nachbarn lachen. Ein gesundes, ehrliches und herzliches Gelächter:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Asylbewerber-sind-keine-Gefangenen/story/19615310

    • Dafür sehen viele Deutsche die Schweizer Presse inzwischen als Hatespeech an. Bald kommt da ein Warnhinweis.

    • Dublin wieder in Kraft setzen?
      Die armen Griechen und Italiener. Aber abgesehen davon, Almanya ist das gelobte Land, BamF und Merkel sei Dank.

    • Hart! : Das ist hart: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Asylbewerber-sind-keine
      Vielen Dank für den link – hab‘ ihn gleich an eine zuständige Stelle in Berlin weitergeleitet.

      Die hiesige Zeitung tut sich mit derlei schwer. Obwohl es sich in Sichtweite des Konstanzer Rathauses zuträgt.

      Der Kommentar zu Meck-Pomm heute morgen ging, wenn man ihn eindampft, so: Die AfD hat vielleicht Recht, aber das ist auf keinen Fall richtig!

      Wenn man ganz entspannt im Hier und Jetzt herumschwebt, mental, ist derlei auch lustig, gibbich zu.

      Jetzt noch das passende Juncker-Zitat zu Ihrem link: „Grenzen sind die schlechteste Erfindung aller Zeiten.“ – Hat er ausweislich eines Video-Mitschnitts scheint’s anfang August 2016 tatsächlich gesagt.

  57. @ Don Alphonso sagt am 5. September 2016 um 14:56 Uhr. Einer geht noch?
    „Die L’erica kommt ohnehin noch.“ Mei, das wäre ein Hammer! Ich dachte die geht nur bei Fußballern mit in die Dusche und andere Sportarten gingen ihr am breiten unteren Rückenende vorbei. Vergessen Sie dann aber das Selfie nicht. Ganz Backe an Backe und ganz dicht dran, bitte! Ein Bild für mich und eines für die Sammlung von Frau Simon. (Déjà de Heilbronn)

    • L’Eroica. Das war ein Tippfehler.

    • deja, ich hatte es gelesen, aber nicht wie Sie geschaltet, aaaaber
      das würde unseren Sammlungen natürlich die Würze geben, nee wär dat schön. Don verweigern Sie sich also nicht, wenn L’erica Sie (natürlich im verschwitzten Lycra) darum bittet.

      Gibt etliche Frauen, die den animalischen Duft der Männer mögen, habe so eine in meiner Bekanntensammlung, sie bietet dann umgehend eine Dusche an und Mann muss sich schon sehr wehren, wenn er nicht will.

      Lieber Don, danke für das kontinuierliche Freischalten heute, es macht mir eine große Freude, merci vielmals.

    • Keine Ursache. Ich sitze eh am Rechner, weil ich auf eine Nachricht eines Bekannten warte. Und feile nebenher am nächsteb Text.

    • Freischalten ...
      Stimmt, Frau Simon, ja, ist wirklich prima, Don Alphonso, mit dem regelmäßigen Freischalten kommt die Diskussion richtig in Fahrt; und richtig gut.

      Gerne öfter so, wenns grad bassd.

    • Deja de Heilbronn, ich habe ein superschönes Kanzlerinnenfoto gefunden
      bei Fleischhauers Kolumne, herzig, ein echtes Schmankerl für die Sammlung.
      Übrigens meint der Fleischhauer, Merkels Ziel sei es, länger als Kohl zu regieren. Ich fürchte, er hat recht.

  58. das poltische ende wird kommen ! auch für V.B.
    @W.Ähler und DON

    für den V.B.

    https://www.youtube.com/watch?v=C03n4AAiL9w.

    sollten wir immer diesen song singen ! ende, tempi passati !

    täglich bei mir unter der dusche im bootshaus !

  59. @ Renate Simon / @ Tamarisque
    Black out, der Techno-Thriller von Marc Elsberg (habe gerade die Kurzrezension bei Wiki gelesen, aber vor Jahren auch in einer Kultursendung davon gehört) macht wohl genau so viel Kopfzerbrechen wie „Das_Heerlager_der_Heiligen“ von J. Raspail. (DdH)

    • deja de Heilbronn, ich habe das Buch vor anderthalb Jahren gelesen
      es ist natürlich auch etwas trivial mit einem Helden, der fast immer den Durchblick hat, zeigt aber auch andererseits, wie in einer solchen Situation die niedrigsten Instinkte im Menschen wach werden, um zu überleben und das ist wirklich nicht schön.
      Übrigens sind sie smarten Wärmeverbrauchsmesser, wie ich sie seit anderthalb Jahren, ich meine ohne Ankündigung der Wohnungsbaugenossenschaft, in der Wohnung habe, dort ein heißes Thema und Aufhänger. Man schaut die Dinger dann mit ganz anderen Augen an.

      Das Heerlager der Heiligen las ich Anfang des Jahres und es war mir, als hätte ich ein déjà vu. Ist spannend zu lesen wie Blackout und beide haben ja nun ziemlich reale Hintergründe.

  60. Radtouren
    @ Don

    Verlassen Sie irgendwann das traute Umfeld und unternehmen Sie die Tour, die jeder Alpinradler in seinem Pal­ma­rès führen sollte.
    Zum Sterben schön, zum Sterben hart …

    http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.13670.html

    Sie können den Susten natürlich auslassen und stattdessen von Andermatt über den Oberalp Richtung Rhein und dann durch das Allgäu heimradeln, falls Sie nicht über den Gotthard einen Abstecher ins Tessin planen …

    • Tarte de Pommes
      Die Torten sind dort zu teuer. Daher lieber Frankreich, La Bonnette, 2802m. Tarte de Pommes. Zurück über den großen St. Bernhard wieder hinunter in unser geliebtes Italien, statt Torte Pasta und Apfelsaft aus eigener Produktion.

  61. wer sammelt mit ???
    noch ein spässchen am abend, ich sammle die beurteilungen über die wähler in MeckVorPomm:

    1. das am dümmsten besiedelste bundesland, danke an @feldmann
    2. AfD wähler sind rassisten
    3. AfD wähler sind nazis
    4. populisten sind narzisstische personen
    5.
    6.

    bitte ergänzen und dann mal gute nacht !

    • @ Djangos Liste
      Empfehle in die Kommentarspalte des Mutterkutters zu schauen. Dort sind 2-3 bezahlte Trolle unterwegs, deren Kommentare-und seien sie noch so flache Sch**** bei der Zensur das Durchschlagsvermögen der 120 mm Leopard II-Kanone, aufmunitioniert mit APDS-SF ( was isch dees? Wiki fragen) haben.
      .
      Damit können Sie Ihre Listen bis Anschlag unten ergänzen. Habe die Ehre. (DdH)

  62. Vielen Dank!
    Text eingeben

  63. "Schinderei mit phänomenaler Aussicht",
    passte eigentlich sehr gut zu dem Auszug aus den „Ten Commandments…“. Vorgestern 15:30 erst noch eine Stunde auf der „Grimmsel“ gewesen (und dann weiter das Rhonetal runter bis ungefähr Genf) – da oben aber leider vorgestern fast keine Radler, bald nur „Töffer“. Kamen von beiden Seiten aus hochgefahren, mal wieder einen Schwatz halten. Irgendein Ziel muß der Mann auf zwei Rädern ja noch haben. Zumal bei strahlendem Sonnenschein und in der Schweiz.

  64. Ansonsten hat man ja Zeit zu schauen, was für Übersetzungen die anderen fahren,
    häufig ja heute vorne nur die Zweifachkurbel gewählt, z.B. mit 50/34 Zähnen. Und dann hinten etwas an Zahnkranz & Umwerfer, Komma lang, gebastelt, so daß auch hinten die 36 drauf gehen. Macht halt weniger als 1:1 an Untersetzung (mit dem Kettengetriebe).

    Wobei die gute alte 3×9 mit 30 vorne auch immer ausreichend sein sollte. Und über die Vor- u. Nachteile hinsichtlich der Dauierhaltbarkeit von 9-, 10-, oder 11-fach-Ketten ist auch lange genug geschrieben worden, nein 2- oder 3000 Höhenmeter an einem Tag muß man erst einmal gemacht haben! Die eine oder zwei Übersetzungen, die an 6,5 oder 8% Steigung 70/min Kadenz oder ergeben, gibts halt immer.

    Amphetamine und ähnliches haben wohl halt früher vor allem den Unterschied gemacht am Berg, bei vielen, lange vor den Dopingkontrollen eben, „die autonomen Reserven angreifen und so“.

  65. The Tear Maker
    @ Déjà @ whatever ;-)
    Vielen Dank für den Hinweis, ich hatte damals irgendwo eine Rezension gelesen, aber inzwischen wieder vergessen und glaubte bei Ihrem Post zunächst, dass es sich dabei um einen Musikhinweis handele.
    Mein Vorschlag, auch @Renate: Wir lesen das Buch und vergleichen nach dem stattgefundenen Blackout Fiction >< Reality. ;-)

    @ Renate,
    weil wir uns auf Techno nicht einigen können, doch vielleicht auf diesen „Tear Maker“: Ist zwar keine Klassik, doch gesungen von der wunderbaren Sopransängerin Kiri Te Kanawa. Vom ersten Takt, vom ersten Satz an weine ich hemmungslos (und kann den Song deshalb nur in seltenen Abständen hören).
    Die Originalaufnahme, die ich höre, auf CD: „Kiri! A 50th Birthday Celebration Of Her Greatest Hits Live“, 1995
    Wie immer ist das technische UT Niveau below par:
    https://www.youtube.com/watch?v=0UCDmsWcNfE

    Doch was mir auf der Youtube Seite beim ersten Blick ins Auge sprang, war dieser Kommentar:
    „Abdullah Drury11 months ago
    Charming song, lyrics and sentiment. A reminder to what motivates the Syrian refugees at present“
    Als ich das las und den Song gleichzeitig hörte, war das wie eine Revelation, und ich musste noch mehr weinen.

    Climb every mountain,
    Search high and low,
    Follow every byway,
    Every path you know.
    Climb every mountain,
    Ford every stream,
    Follow every rainbow,
    'Till you find your dream.
    A dream that will need
    All the love you can give,
    Every day of your life
    For as long as you live.
    Climb every mountain,
    Ford every stream,
    Follow every rainbow,
    Till you find your dream
    A dream that will need
    All the love you can give,
    Every day of your life,
    For as long as you live.
    Climb every mountain,
    Ford every stream,
    Follow every rainbow,
    Till you find your dream.

    Tja, die Amerikaner haben unsere Köpfe mit ihren Träumen infiziert, und jetzt, wo es darauf ankommt: they leave us alone to fix the mess. Trump würde keinen einzigen Syrien-Flüchtling aufnehmen.

    • ach Tam, da müssen Sie doch nicht weinen,
      leben Sie Ihren Traum, ganz so, wie es der Don uns vormacht.

      Da wir beide in einem Alter sind, in dem die Träume wohl nicht weniger werden, aber evtl. mehr im Bereich des Machbaren bleiben, sollte das doch gelingen.

      Zu Blackout, lesen Sie das Buch, sollte bei ebay oder dem anderen Laden gebraucht preiswert zu haben sein.
      Die Crux an einem längerfristigen Blackout ist, dass wirklich gar nichts mehr geht, kein Notstromaggregat, keine Kühlung von AKWs und damit die Kernschmelze droht und vieles mehr. Es wäre schlichtweg der Supergau, der sich weltweit ausbreiten kann.

      Kommentare zur Vorratshaltung und einem evtl. Blackout im Mutterschiff zeigten die Dämlichkeit mancher Leser, die meinten, Wasser käme bei ihnen aus dem Hahn… Wir sind in allen Lebensbereichen dermaßen abhängig von Elektrizität, was uns im täglichen Leben so gar nicht mehr bewusst ist, dann aber mit aller Brutalität ins Bewusstsein dringt.


    • Nicht doch, liebe Renate. Ich habe doch nicht aus Traurigkeit oder Selbstmitleid geweint, sondern aus dem gleichen Grund, aus welchem Sie vermutlich auch weinen, wenn Sie klassische Musik hören (das sagten Sie doch, oder): Weil ich den Song super schön finde, ja, beinahe kitschig schön. ;-)
      Als ich dann den Satz über die Syrer las und die Bilder von Aleppo im Kopf habe, nun, das ist schon traurig, aber eben deshalb spendet der Song auch unglaublich viel Trost. Der Song ist für mich super positiv und lebensbejahend.

      Btw. Das Alter ist für mich kein Thema. Jeder lebt im Moment. Ob Kind, Jung oder Alt. In dieser Hinsicht sind alle Menschen gleich. Das Alter ist keine Qualität, sondern ein fließender Zustand in der Zeit. In der Schule hatte ich Klassenkameraden, die von ihrer spröden, phantasielosen und freudlosen Art her viel „älter“ waren als ich heute. ;-)

    • Liebe Tamarisque, ich mach mal hier weiter mit meiner Antwort auf
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2016/08/31/tmt-knubbelknie-und-fette-beine-6776/#comment-133935

      Dazu

      http://www.deccaclassics.com/us/cat/result?SearchString=Hoffmann+%28+Sutherland+%96+Domingo+%96+Bacquier+%96+Bonynge+%29+&SEARCH_OPTIONS=&ART_ID=&COMP_ID=&ALBUM_TYPE=DVD&IN_XXSERIES=&GENRE=&IN_XXPQ=&sort=newest_rec

      gibt es mangels DVD kein echtes Video. Es existiert lediglich eine Tonspur (Malheureux, Tu Ne Comprends) mit der CD-Librettotitelseite als Standbild (aus beiden kann man mit http://www.imagetovideo.com/ etwas Duröhregeeignetes zusammenbasteln). Allerdings finden Sie das Werk nicht bei der Suche in youtube, denn Google betreibt dort offensichtlich eine Ordnungspolitik, deren Ziel es ist, Suchergebnisse, die Suchende eh nicht nutzen sollen, weil ihre Rechenknechte im falschen, also in GEMA-Land stehen, überhaupt nicht mehr anzeigen zu lassen.

      Behilft man sich bei der Suche mit

      http://www.yourepeat.com/

      http://datab.us/ ,

      bekommt man zwar die gesuchten Titel angezeigt und damit obendrein die Duröhrevariable 3K4_J2rXptM . Nach Eingabe in Duröhre

      https://www.youtube.com/watch?v=3K4_J2rXptM

      erscheint nur der übliche Text (Unfortunately, this video is not available in your country because it could contain music from UMG, for which we could not agree on conditions of use with GEMA. Sorry about that). Abspielen jedoch lässt sich das Gesuchte erst in Erdogans (wozu Autodeskratpoten doch manchmal gut sind, tststs, naja, dafür filtern die Anderes umso rigoroser)

      http://www.coolplay.tk/watch/3K4_J2rXptM .

      Sowas ist leider kein Einzelfall mehr. Ich habe beispielsweise Bert Kaempferts Manhattan Merengue und Wheeling Free auch nur noch so umständlich ausgraben können.

    • Warum ich bei klassischer Musik heule, ist mir noch nicht aufgegangen
      es überkommt mich wohl Rührung und je älter ich werde, umso mehr. Wie ich überhaupt immer näher ans Wasser baue, mein Panzer bröckelt gewaltig.

      Alter, nun ja, ich kann nicht behaupten, das Altern spaßig zu finden, es passiert ja einfach und an Tagen wie heute, nach Lesen des neuen Don-Beitrags bin ich schon arg deprimiert und weiß meine Trostlosigkeit nicht in Worte zu fassen. Nach der gestrigen Unbekümmertheit fällt mir das noch schwerer.

      Grundsätzlich würde ich behaupten, dass wir im Kopf wesentlich jünger sind, als es die jungen Leute je sein werden. Da ist schon eine Verkniffenheit, obwohl vom Leben noch nicht gebeutelt, die denen das Leben noch arg schwer machen wird. Und Schuld sind immer die anderen, das ist absolut verblüffend.

      Apropos Syrien, es gibt so viele kriegsfreie Flächen in Syrien, auch in Aleppo ist nicht flächendeckend Krieg (Syrer kamen von Aleppo zum Papstbesuch nach Polen, soffen dort wie die Löcher und flogen munter wieder nach Hause). Mein Mitleid hält sich da doch in Grenzen.


    • Liebe Frauke A., herzlichen Dank für Ihre Mühe und für die Links, besonders für die wunderschöne Aufnahme von Joan Sutherland und den Tipp für youtube reloop.

      Ich kenne das Gema-Problem auch. Bevor mein letzter Laptop seinen Geist aufgab, benutzte ich nur US Youtube. Ich hatte mir eine Software heruntergeladen, welche meine Herkunft als amerikanisch ausgab (kein TOR). Den Link hatte ich auf SPON-Forum bekommen, habe aber die Bezeichnung längst vergessen, würde mir das sonst gerne wieder herunterladen.

      Das Einzige, was ich bzgl. SPON-Forum vermisse, sind auch die ehemaligen Musik- und anderen Kultur-Threads, die manchmal Jahre lang aufrechterhalten wurden. Die sind leider schon vor ein paar Jahren abgeschafft worden.

    • @ Renate Simon
      „Apropos Syrien, es gibt so viele kriegsfreie Flächen in Syrien, auch in Aleppo ist nicht flächendeckend Krieg (Syrer kamen von Aleppo zum Papstbesuch nach Polen, soffen dort wie die Löcher und flogen munter wieder nach Hause). Mein Mitleid hält sich da doch in Grenzen.“

      Es gibt keinen Krieg, in welchem es keine freien Flächen gibt.

      Eine CNN-Journalistin hat neulich vor der UNO über den Krieg berichtet und stellte fest, dass sie in ihrer 10-jährigen Laufbahn als Kriegsberichterstatterin noch nie etwas so Grausames gesehen hat wie Aleppo. Sie verglich Aleppo mit der Hölle, und sagte, Aleppo sei schlimmer als die Hölle. Die Bilder, die sie zeigte waren unglaublich grausam, ganze Stadtteile sind kaputt bombardiert, liegen in Schutt und Asche.

      Ich schaue kaum deutsche TV News, weil die mich zu sehr aufregen. Zeigt man hier solche Bilder nicht?

      Was die Reise der Männer damit zu tun hat, verstehe ich nicht. Und ob sie nun auch Alkohol getrunken haben? Who cares. ;-)

    • Tamarisque, was ist an der Reise der Syrer aus Aleppo nicht zu verstehen
      Christliche Syrer, die um den Papst zu sehen, von Aleppo aus nach Polen geflogen sind, sich dort einige Tage aufgehalten und diese Tage auch saufenderweise verbracht haben, um dann wieder munter nach Aleppo zurückzukehren. Es gab dazu Berichte und Interviews im polnischen Fernsehen, mein polnischer Bekannter erzählte mir davon.

      Nicht ganz Aleppo ist Kriegsgebiet, wie sonst sollte man von dort aus nach Europa fliegen können, ebenso wenig Damaskus und andere Städte und Gegenden. Es müssen also noch ganz andere Gründe maßgeblich für das Verlassen der Heimat sein, z.B. drohender Wehrdienst, ungewisse Zukunftsperspektiven oder auch, weil Freunde schon „geflohen“ sind, es gibt viele Gründe, die sich aber nicht alle mit Krieg erklären lassen.


    • Liebe Renate, ich habe keinerlei Informationen zu dem von Ihnen erwähnten Besuch & Betrunkenheit gefunden, weder auf google noch auf google news, auch nicht in Englisch. Könnten Sie mir bitte einen Link geben.

      Und selbst wenn das so ist, so kann ich nicht nachvollziehen, was das mit dem Krieg zu tun hat.

      Über 400.000 Syrer sind in dem Krieg getötet worden. Die Zahl der Verwundeten wird ungleich viel höher sein, und das können sehr grausame Verstümmelungen sein. Ist es denn so unverständlich, wenn die Menschen aus solch einem Land Flüchten?

  66. @djangohatnemonatskarte
    Ich hätte jetzt gedacht, da kommt was mit Zarah Leander ;)

    https://www.youtube.com/watch?v=xp6l59mZojM

  67. Übern Reschgenpass wär es doch komoder gewesen,
    oder?
    Jedenfalls die Summe der Höhenmeter.
    Und wenn man es dann genauso anstrengend haben will, kann man doch mehr Leckereien mitnehmen.

  68. Giovanni di Lorenzo rudert zurück.
    Da schau mal einer. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Giovanni di Lorenzo zeigt so was wie Selbstkritik.

    Zitat: „Und ohne Not haben wir uns wieder dem Verdacht ausgesetzt, wir würden mit den Mächtigen unter einer Decke stecken, wir würden so uniform berichten, als seien wir gesteuert; wir würden die Sorgen und Ängste der Menschen ignorieren, die nicht selbst zur Flüchtlingshilfe oder zur politischen Klasse gehören. “

    http://cicero.de/berliner-republik/medien-ueber-die-grenzoeffnung-wir-waren-geradezu-beseelt-von-der-historischen-aufgabe

    Bleibt zu sehen, ob Selbsterkenntnis in diesem Fall tatsächlich der erste Weg zur Besserung ist.

    • Klatuu, ich finde den Mann schamlos scheinheilig
      jetzt nach einem Jahr so zu tun, als würde man sich plötzlich als Vierte Gewalt wieder entdecken, ist einfach schofel. Die Kommentare dazu sind ja auch entsprechend.
      Die Zeit kann man zum Fischeinwickeln verwenden, anderes ist schon lange nicht mehr möglich. Dort kommentieren fällt mir im Traume nicht ein.

  69. Die wahren Helden ...
    … schaffen zwar keine 180 Höhenmeter, kümmern sich aber nicht im geringsten um das Gewicht, weder um das des Fahrrads, noch um das eigene …

    https://www.youtube.com/watch?v=bcKbJs_uQj4

    Folkher, sind Sie das?!?

    Für Aficionados: nein, die Mütze gibt’s noch nicht im Fachhandel.

  70. Erinnerung
    Ihre Schilderung ist wunderbar vielschichtig, ruft bei mir die Erinnerung an die ersten Familienferien mit meinen Eltern wach. Es muss 1954 gewesen sein, im Schwimmbad in Meran haben meine Schwester und ich Schwimmen gelernt. Mein Vater stöberte in Antiquariaten, uns schmeckte das Motta Eis ganz exotisch. Die Pässe führen wir mit dem kleinen, voll bepacktenKäfer mit Brezelfenster souverän hoch. Mein Vater bemerkte immer, wenn Mercedesfahrer anhalten und nach Kühlwasser suchen mussten.
    Damals gab es noch Anschläge von aufrührerischen Tirolern,die Erwachsenen sprachen davon. Wir wohnten bei einer Bsuernfamilie in Partschins, wir Kinder durften mit aufs Feld und in der Scheune Eier suchen.
    Einmal wollte mein Vater eine große Bergtour machen, er ließ sich mit dem Lastenaufzug mitnehmen. Wir gingen ihm dann bbis zum Wasserfall entgegen.

  71. @ number 15 sagte am 5. September 2016 um 09:10 Uhr
    „Die an der NRW-Spitze haben die Frauen anscheinend wissentlich einfach ins offene Messer laufen lassen – und tun es weiter.
    Denn eine wirksame Gegenstrategie ist nicht erkennbar. Nirgends.“
    .
    Verehrter, ich habe langsam den Gewürzprüfer so was von gestrichen voll von dieser Sch****-Mär, neudeutsch auch gerne „Narrativ“ der armen arglosen Jungfrauen, die da an jenem Silvesterabend (und auch schon ähnlich prickelnde Abende in den Jahren zuvor) bereits griffig vorgeglüht auf die Domplatte gingen, um dort dem Glockengeläut von Sankt Petrus zu lauschen. Das jetzt bitte 15 x lesen oder sauber abschreiben.
    .
    Sie sollten sich mal in ein öffentliches Verkehrsmittel wie die U 14 nach Hesslach setzen und die beiden gegenüber liegenden 4er-Sitzgruppen beobachten. Auf der einen Seite 4 dieser durchaus ansehnlichen engbehosten-oben-sehr- spärlich H&M-Kundinnenschicksen mit angewachsenem Kommunikationsgerät zwischen den angeklebten Fingernägeln. Die verstohlen schielenden Äuglein ständig zur anderen Sitzgruppe gerichtet, wo sich die 4 Paschtunen ständig in den billigjoggingbehosten Schritt greifen aus dem dann auch bald eine deutlich wahrnehmbare Erhebung erwächst. Das hat was anrührendes, diese Völkerverständigung par signalement.
    .
    Das mit dem Verwirrten und seiner stets in besorgte Falten gelegte Stirn und seiner etwas verlegendebil daherkommenden Chefin an der Dussel stellt nur eine andere Baustelle in diesem verwirrten Land dar. (DdH)

    • ja "LOVE IS LIKE OXYGEN"
      U 14 fährt von Remseck nach HESLACH und bedient 33 haltestellen, der HESS ist tot und lacht nicht mehr !

      was fahren sie auf dieser strecke ?

      gel, des hend d heilbronner ned ?

      und @Nuages: nicht jeder traut sich den Gotthard runter ins Tessin, am besten auf dem kopfsteinpflaster der engen kehren der Tremola (name sagt alles!) runter in den süden, aber schon Goethe machte dreimal kehrt…………vielleicht zog es ihn heim, da er @Goodnight im Checkers am Frauenplan weitere sinnliche erlebnisse erwartete und er im Tessin schon damals die grasssierende deutschfeindlichkeit vermutete…!

  72. am GOLDE...........äh ich meine STROME hängt doch alles
    @Renate Simon

    das lernen wir schon im Faust, deshalb horten sie volle wasserflaschen und kaufen sie sich normale mechanische zahnbürsten, denn bevor bei der LF und ihrem „hündchen, das noch kartoffelsalat vom buffet am mund hat“ – (ist nicht von mir, war ein kommentar zum auftritt von Mr. Body Mass gestern in „hart,aber fair“ – also bevor dort bei LF die lichter ausgehen sitzen sie schon ohne wasserspülung, heizung und fliessend wasser im dunkeln mit teelichtern und räucherstäbchen denke ich. da hilft auch kein rhein in flammen mehr.

    abhilfe bietet DON, er plant die in den Pariser Unruhen 1968 konstruierten fahrad-dynamo-stromerzeugungs-maschinen bei Audi in Ingolstadt in serie produzieren zu lassen und rüstet seine fahrräder bereits um.

    • django, das ist schon klar,
      ich habe Blackout gelesen. Da ich in meinem Alter keinerlei Ehrgeiz verspüre, einen solchen lebend zu überstehen, tritt Plan B in Kraft.

  73. Starke Grenzen
    @Dieter Kief, 5. September 2016 um 20:29 Uhr
    An bestimmten Stellen findet Juncker starke Grenzen aber sehr in Ordnung. Er hat entscheidend dazu begetragen, dass Luxemburg einen ‚Free Port‘ bekommt.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Luxembourg_Freeport

    • Junckers starke und schwache Grenzen zugleich (Promillegrenzen eher schwach)
      @ Fred Englert

      Ich verstehe die Journalisten nicht. Das sind eigentlich alles ganz interessante Geschichten, die dann hier auf so auf den Abzweigen von Nebenstrecken aufblühen.

  74. @ Django , sagte am 6. September 2016 um 12:31 Uh ja "LOVE IS LIKE OXYGEN"
    Ich ergänze sinnvoll… „You get too much you get too high
    Not enough and you’re gonna die love gets you high“
    .
    Er insistiert naseweis: „was fahren Sie diese Strecke?“ => Diese Strecke nahm ich von Hofen, wo ich mein Kraftfahrzeug bei Verwandten abstellte, bis Bolzstraße/Börse, wägen der argen Parknot z´Schduegard und wägen des Weinfeschtes. Zufrieden? Alla guud.
    .
    Und dann behauptet er in provinziellem Hochmut: “ gel, des hend d heilbronner ned ?. Er meinte eine S-Bahn.
    .
    So mein Freund, jetzt zum Mitschreiben: Mir händ S-Bahnen, mit dänen Sie in alle Winde fahren können, nach Baden-Baden iber Eppingen un Kallsruh, nach Weißenburg im Elsaß, nach Freidenstadt, boide iber Kallsruh, de Necker nonder bis Heidelberg mit Abzwoig nach Mosbach un ins Bauland (wenn dô iberhaupt eber nô will) und nach Oschten bis Öhringen. Älles S-Bahn!

  75. Tätige Poesie
    Ach, gestern kam mir bei der Maschekseitenanfahrt auf die Abbazia di Rosazzo und dann weiter über Cividale, Kobarid, Bovec zum Lago di Predil auch kurz, aber herzerwärmend der Don in den Sinn – die Strecke wurde zwar auf vier Rädern genossen, aber immerhin nach drei schweißtreibenden Tagen mit den Knubbelknien im Seekajak in der eindeutig überwärmten und überschwülten Lagune von Grado. Saluti!

  76. nur eine fachfrage.............
    @Deja………….

    ihre gewissenhaften angaben zu den geschosskalibern von maschinengewehren im letzten DON – aufsatz stossen jetzt bei mir auf grosses aktuelles interesse: gerade von meinem kleinen fahrradausflug auf einem „tour des alpes“ zurückgekehrt bemerke ich am wohnsitz am see die schweizer marine bei ersten vorübungen…………. wie alljährlich wird dann mit dem am heck des schnellbootes montierten schweren? mg in den gegenüberliegenden steinbruch geballert, jeweils um 12 und um 16 uhr ist dann feuerpause, auf die sekunde genau. heute bisher nur fahrübungen.

    kaliber 1,56 ? sig-fabrikate oder importe ??? wurde bei annäherung an die boote in der marina sofort als deutscher spion enttarnt und stiess auf eine mauer des schweigens.

    so, in Hofe waret se, jo des isch au a wahllfertsort fer Schtugerter Madonna, di hend di seggel neme wella !

    • Ach Django, Sie Schlingel
      …na gut, ich gehe drauf ein. Das Standart-Maschinengewehr der Schweizer Armee (MG 51) verschießt der 7,5 mm (7,5×55 Swiss). Auf Lafette ist es als „schweres MG“ zu bewerten. Die neuen lMG verschießen ähnliche Spatzenmunition wie die Nato. Ob die SA das Browning-MG Kal. 50 (also Halbzoll 12,7 mm) führt, weiß ich nicht. Alles über 14,5 ist eh „Kanone“.
      .
      Schduergarder-Madonna? Isch dees des Kapellele wo se´s Kupferdach nachts ronderg´holt hänn?

  77. Der alltägliche Wahnsinn
    Wie ich gerade sehe, haben Sie sich in Obermais, ganz in meiner Nähe einquartiert. Da heute Dienstag ist, sind Sie in Meran zum Glück nicht mit unseren – meist akademischen – Wochenend-Easy-Rider-Posern konfrontiert. Die würden Sie – Auspuffklappe sei Dank – auch in Ihrem Domizil mit bollernden Harley-Klängen beglücken.
    Unser Haus liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Jaufenstrasse, aber je nach Wind – und speziell an langen deutschen Wochenenden – werden wir mit allerlei Motorvariationen und Drehzahlen beglückt.

    Jeden Tag!

    Meist tritt dieses Phänomen in Gruppen auf – oder sollte ich sagen Horden? Erholsam sind die Freitage, wenn sich eine nicht enden wollende Schlage von Touristen aus dem Passeiertal nach Meran quält, um sich dort auf dem Markt mit Ledergürteln aus echtem chinesichen Lederimitat einzudecken – oder anderen tollen Schnäppchen.
    Da Ihnen der Jaufen schon Gänsehaut bereitet, dann fahren Sie mal das Timmelsjoch, am besten an Pfingsten, wir fahren dort nicht mehr, schon gar nicht mehr im Cabrio, weil wir keinen ungebetenen Mitfahrer haben wollen. Keine Heilbronner und schon überhaupt keine aus Esslingen. (Empirische Erfahrung!)

    Wenn Sie mal wieder hier sind, lade ich Sie gerne auf ein Glas Wein – oder zu einem Abendessen – bei uns ein. Wir können dann “Reisschüsseln“, “Italo-Krachern“ und “Ami-Böllern“ lauschen und darüber diskutieren, wie man es schafft, im vierten Gang bei neuntausend Umdrehungen die vorgesehenen 60 zu fahren.

  78. Déja etc: Buchstabendreher
    Das Ding heißt APDS-FS, und man mag es kaum glauben, aber inzwischen gibt’s NOCH bessere Penetratoren. (Genderwissenschaftlerinnen zurückschalten; wir reden hier über etwas, von dem Sie nichts wissen.)

    • Deja etc.? Buchstabendreher?
      War das die Antwort auf meinen Kommentar? Sie meinen, wir sollten auf sie schießen? Der Gedanke kam uns auch schon oft. Wenn man damit nur das Motorrad, bzw. den Auspuff treffen könnte, wäre das eine Option – ansonsten nicht. Es fahren dort ja auch einige Radler – die wären dann Kollateralschaden. Es gibt übrigens einen Radweg von St. Leonhardt nach Meran – allerdings nicht für Rennräder, es sei denn, man rüstet kurzfristig auf MTB-Reifen um.

    • @ Civilitas, 6. Sept. 22:49 Uhr, Nein,
      kein Buchstabendreher. Genau in dieser Abfolge waren zu „meiner Zeit“ die Buchstaben => Armor Piercing Discarding Sabot-Fin-Stabilized. => Waffentechnisches Taschenbuch der Firma Rheinmetall, Ausgabe 1977.
      .
      Nun seien Sie nicht so garstig mit diesen Damen da. Mit einigen dieser Worte können die durchaus was anfangen. (DdH)

  79. so so...
    wer Sybille Berg hasst, kann also kein schlechter Mensch sein… aber wer Motorradfahrer an Bergpässen (ich, als Radfahrer) hasst, macht es sich einfach, im Sinne von Schubladendenken und so weiter… Maestro, sind Sie sicher, dass es nixht auch irgendwo in vergessenem Kommödchen eine kleine, klemmende Schublade mit dem Namen „Sybille Berg“ gibt? Und warum, lieber Don, darf nicht jeder Mensch irgendeine Spezies, Volksgruppe oder Interessengemeinschaft „hassen“ bzw. ablehnen? Steht doch jedem frei und wer die einen nicht mag, kann die anderen umso mehr lieben!

    Ihr Andreas

    p.s. mir hat aber auch noch kein Spalier Motorradfahrer applaudiert, muss ich gestehen.

  80. mein erster Gedanke war
    „kann der nicht einfach die Strecke fahren und den Mund halten, warum wird bei dem alles zum Drama?“
    Als junger Mann sind wir einfach mal so mit dem Rad nach Paris und nach 14 Tagen zurück, mit Minimalgepäck, versteht sich; Blogs gab es seinerzeit ja nicht.
    Ihre Tour würde ich mich heute aus dem Stand nicht trauen, also: „Hut ab“ vor Ihrer Leistung!
    Und die Himbeertorte versöhnt ja auch wieder. :-)

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