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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Keinen müden Cent für den privilegierten Gender-Iwan

| 324 Lesermeinungen

Isch glaub, jetzt kennt ganz Barcelona mein‘ Arsch!
Gina-Lisa Lohfink, Ikone des neuen deutschen Feminismus

Wissen Sie, immer, wenn ich Texte schreibe, fühle ich mich benachteiligt. Andere können die Gelegenheit nutzen und sich in felixkrulleresker Manier die schönsten Stammbäume und üppigsten Lebensumstände erfinden, auch wenn sie nur in einem gemieteten Wohnloch jenseits des Mittleren Rings und nicht im Münchner Süden hausen. Ich dagegen zähle qua begüterter Geburt, und zwar nicht nur meiner, sondern der vieler Vorfahren, ohnehin schon zu den besseren Kreisen in der besten Region eines der reichsten Länder dieser besten aller möglichen Welten: Wenn ich Sie über meine Lebensumstände belügen würde, hätte ich überhaupt nichts davon, weil ich ja schon oben bin, wohin sich andere prahlen. Aber andere, die könnten Ihnen was berichten! Nicht nur von den Häppchen, mit denen sie abgespeist werden, wenn sie zu einer Buchvorstellung gehen, sondern wirklich das Blaue vom Himmel lügen.

szerba

25 Jahre nach der Eroberung der BRD durch die DDR scheint das aber nicht mehr modern zu sein, und statt dessen geben junge Kader von den Roten Klöstern ungeniert zu, dass die kapitalistische Situation ihrer sozialistischen Medien ihr Leben klein, mies und hässlich macht. So abscheulich, dass sie an ihren Resopaltischen über dem Güterbahnhof Texte verfassen, die höhere Erbschaftssteuern fordern. Wer ein schnelles Auto oder eine Villa – zum Glück keinen Stadtpalast der Spätrenaissance, in dem ich das hier schreibe – will, sollte doch selbst arbeiten. Aber 99% vom Erbe, so fordert es die Prantlhausener Zeitung und wundert sich dann über sinkende Verkäufe in Prantlreichtumshausen – sollte an die Gesellschaft zurück gehen. Ganz ehrlich: Kein Mensch, der ein halbwegs angenehmes Dasein in Familientradition führen kann, würde so etwas Unterschichtiges schreiben.

szerb

Denn Unsereins ist zäh und wird meist sehr alt, und weil das so ist, tritt der Erbfall erst im fortgeschrittenen Alter ein – was wir unseren Eltern und Grosseltern von Herzen gönnen. Schenken und Überschreiben ist viel schöner, denn damit kann man das Vermögen noch geniessen, wenn man jung ist – alt und krank macht der schönste Yachtclub keinen Spass. Das Erarbeiten von Vermögen ist dagegen stressig, lebensverkürzend, oft freudlos und dauert lang. Ausserdem kennen wir doch die neuen Iwans und ihre StaSis der Gerechtigkeit: Sässe man mit 70 endlich im Roadster auf dem Weg zur Villa, stünde in der Prantlhausener Zeitung, dass kein Mensch mehr als 250 PS braucht, in der ZEIT würde eine Genderautorin über alte, weisse Männer in schnellen Autos rassisteln, die fettakzeptierende Latzhosenfrauen mit Lastenrädern voller Vegankörnern überholen, und sogar im Münchner Merkur täte so ein Grattler den Mund aufreissen und behaupten, 7 lumpige Zimmer würden für einen Menschen reichen und man sollte doch eine Einliegerwohnung für Migranten hergeben, deren Lohn noch subventioniert werden muss.

szerbb

Man sieht: Es hört nie auf, es wird immer einen geben, der die Hand aufhält und glaubt, die Privilegien, die andere haben, würden ihn dazu berechtigen – und dann wundert er sich, warum er nicht mal eine Stelle als Spucknapfreiniger der Villen im Münchner Süden bekommt. Man könnte über so viel Schönes und Gutes schreiben – etwa, dass die Silberkannenpreise seit dem Brexit auch den Ärmeren Zugang zu etwas Luxus erlauben. Statt dessen wird über Privilegien gesprochen, die sie nie erreichen werden, und über die sie deshalb auch gar nicht kompetent mitreden können. Ausser natürlich über die Privilegien, die sie selbst verteilen können. Nehmen wir nur mal, weil ich da als alter, weisser Mann unvoreingenommen bin, das Thema Frauenrechte.

Da gab es diese Woche nämlich zwei drastische Gesetzesverschärfungen. In Polen hat die rechtsreaktionäre Mehrheit im Parlament das Recht auf Abtreibung weitgehend abgeschafft. Wir schreiben 2016, und ein Vollmitglied der EU zeigt überdeutlich und an den eigenen Frauen, was es vom Fortschritt der Rechte der Frauen hält: Gar nichts. Polnische Kirche, polnische Nationalisten, Leute, gegen die die AfD wie ein queerfeministisches Multikultifestival wirken, entscheiden über andere, als wäre es die islamische Republik Iran. Das wird ohne Frage Auswirkungen auf Deutschland haben, Stichwort Abtreibungstourismus, und da hätte man nun wirklich mal alles zusammen, was Frauenfeindlichkeit und Patriarchat ausmacht. Deutsche Medien bringen eine Meldung, das war’s.

szerbc

In Deutschland werden Grundrechte mit Füssen getreten, denn gibt es ein gerade verabschiedetes, angebliches Prostitutionsschutzgesetz, gegen das die Sexarbeiterinnen und Verbände mit aller Kraft kämpfen. Es ist ein Gesetz, das datenschutzrechtlich Anlass zu grösster Sorge gibt, es zwingt Frauen zu einer Registrierung, die ein lebenslanges Stigma sein kann, wenn die Daten in die falschen Hände gelangen, es macht sie erpressbar und, wenn sie aus Ländern mit Verbot und Verfolgung von Prostitution stammen, möglicherweise auch zu Opern staatlicher und privater Willkür. Begründet wird das Gesetz mit der “saloppen“ Lüge der nach dem Gina-Lisa-Skandal immer noch nicht zurückgetretenen Frau Schwesig, es gäbe strengere Regeln für eine Pommesbude als für ein Bordell  – offensichtlich hat Frau Schwesig noch keine bayerische Sperrbezirksverordnung gesehen. Alle Betroffenen verweisen auf die Erfahrungen aus anderen Ländern, dass dieses sogenannte Schutzgesetz mit Registrierungszwang für die Entstehung illegaler Strukturen sorgen wird, denen die Betroffenen dann wirklich hilflos ausgeliefert sind. Aus Gelegenheitsprostitution entsteht ein Gesetzeskonflikt, und der aus dem Gesetz entstehende Aufwand begünstigt Grossbordelle, die alles andere als frauenstärkend sind. Das Gesetz verschlechtert die Lage von zehntausenden Frauen in Deutschland,, viele davon in prekären Situationen, drastisch.

Und was ist das grosse Frauenthema in den vulgärsozialistischen  Iwan-Medien, die mich enterben möchten?

Eine 26-jährige Akademikerin aus Berlin, die in einem Internetbeitrag ihre angeblichen Erfahrungen mit der CDU schildert: Ein Senator in Berlin habe sie aus einer Situation mit ihrer Tochter als “grosse, süsse Maus“ bezeichnet, und angeblich mit derben Worten einen offensichtlichen Förderer der Frau gefragt, ob er mit ihr Sex hätte. Die Frau ist eine Seiteneinsteigerin in der Union, bekam ohne die übliche Ochsentour einen guten Listenplatz und zog bei der Wahl mit der CDU in die Bezirksversammlung Berlin Mitte ein – und wirft ihr jetzt vor, ein Hort des Sexismus zu sein. Sie beklagt, dass man sie nicht zur Chefin der dortigen Frauenunion gewählt habe, und dass ein Bundestagsabgeordneter Streit mit ihr hatte. Da können die erwähnten CDU-Mitglieder übereinstimmend dementieren, was sie wollen, und ihrerseits über massive Probleme mit der karrierebewussten Frau berichten; Es ist wie bei Tim Hunt. Geglaubt, abgeschrieben, in den Vordergrund gerückt wird die Frau, der es bei ihrem Weg in ein Mandat nicht flauschig und glatt genug zugegangen ist. Die nicht mehr zu berichten weiss als eine etwas schräge Begrüssung und etwas, das an sich vollkommen normal ist: Dass Vorgesetzte, zumal, wenn es um öffentliche Mandate geht, genau hinschauen, ob die Nominierung und Förderung auf Basis fachlicher Kriterien stattfindet.

szerbd

Millionen Polinnen. Die Erwerbsbasis von Zehntausenden von Frauen in Deutschland. Eine unzufriedene, 26-jährige angehende Juristin mit Mandat, errungen als Seiteneinsteigerin in eine Partei: Nur sie ist relevant und schafft es auf die Titelseiten. Die wird von Journalistinnen privat gestützt und öffentlich hofiert, auch wenn die politische Intrige fragwürdig ist. Die anderen… müssen halt eine Engelmacherin aufsuchen. Oder, wenn sie nicht registriert werden wollen, Strafverfolgung riskieren. Meine Privilegien tun anderen nicht weh, denn wenn sie sich andere nach oben arbeiten, können sie sich auch schöne Häuser kaufen. Aber diese Leute in den Medien, sie könnten entscheiden, was sie in ihren Medien besprechen: einen selbststilisierten Einzelfall oder massenhafte strukturelle Benachteiligung, Entrechtung und Diskriminierung. Sie reden über die Verteilung meines Reichtums und über das Schicksal der deutschen Akademikerin in einer Partei. Die anderen sind dagegen irrelevant. Die jungen Akademiker in den Medien bringen die junge Akademikerin in der Partei.

Das sind echte Privilegien. Sicher, ich habe so viel Wohnraum wie ein Dutzend randgesellschaftlicher Onlineredakteure in Prantlhausen zusammen. Aber deren Lebensumstände sind nichts gegen all die Frauen, deren Nöte und Sorgen real sind – und in den Hintergrund treten, weil eine einzige weisse, junge Frau, die nicht mit diskriminierenden Stockphotos von Rotlicht und High Heels bebildert wird, bei einer Partei schlecht ankam, und mit ihrem Shitstorm-Text dafür sorgt, dass die nächsten Seiteneinsteiger erst mal vier Jahre Plakate kleben werden. Solange es noch solche Privilegien gibt, die Medien selbst erzeugen, ist der erarbeitete Reichtum einiger Clans doch völlig irrelevant. Wir sind da, relativ zu diesen Themenentscheidern gesehen, die Guten und Sozialen: Wir schätzen polnische Haushälterinnen und entziehen sie damit dem dortigen Parlament. Und wenn die 99% Erbschaftssteuer kommt, werde ich das Geld eher frauenbereichernd bei einer öffentlichen Sexorgie vor dem Bundestag verprassen und das als Fortschreibung von Felix Krull zur Kunstaktion ernennen, als dass Schwesig auch nur einen einzigen roten Heller in ihre iwanesken Finger bekommt.

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324 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    „möglicherweise auch zu Opern“

    Gemeint sind: Opfer.
    Könnte man berichtigen (und das hier löschen)

    • @ kdm
      Ach lassense doch: der ist zu schön, um weggesäubert zu werden.
      Ansonsten, Huren werden in der Oper oft und gern gewürdigt …
      La Traviata, Lulu, Dreigroschenoper u. a. m.

    • Titel eingeben

      nach der Eroberung der BRD durch die DDR

      Sorry, falsche Darstellung, lieber Don. Korrekt lautet es: feindliche Übernahme der DDR.

    • Wolf-Dieter Busch
      Nach 26 Jahren ist es Zeit für eine gemeinsame Lernkurve. Was frommt den Landsleuten? Richtig: Wir sind Schuld, sind wir, in Ewigkeit, Amen. Seit mir das klar geworden ist, suche ich eine Möglichkeit, mich selber in Luft aufzulösen. Wenn das bloß ohne CO2 ginge!

  2. Titel eingeben
    Die Privilegien sind am anderen Ufer sind immer grüner …
    also werden die Bitten werden verhallen wie bei Witold Waszczykowski und Laura …

  3. Titel eingeben
    Auch wenn ich nichts gegen eine höhere Erbschaftssteuer habe: Danke für diesen Text.
    Vielleicht können Sie ja auch einen Artikel zum Thema Abtreibung in Polen verfassen, der über diese Kommentar hinausgeht, und z.B. der Taz anbieten. Würde dort doch gut passen.

  4. Titel eingeben
    Wieso „Iwan“?
    (Gontscharov?)

  5. Titel eingeben
    Die Mär vom ungerechten Ausbeuter, der von Zinseinkünften lebt, ist leider verbreitet. Ich habe neulich die Diskussion mit der Tochter geführt, die das auch ungerecht fand, dass jemand mehr oder minder ohne Aufwand von geerbten Immobilien leben könne. Das Angebot, ihr eine Miete für die Münchner Wohnung abzuknöpfen und die Mieteinnahmen aus der Untervermietung eines Zimmers zu streichen, wollte sie aber auch nicht annehmen.

    Auch die Frage, wer denn den „Reichtum“, den die Eltern unbequemerweise erarbeitet und dabei auch noch versteuert haben, verwalten solle, konnte sie keine befriedigende Antwort finden. Vorschläge wie Frau Nahles und ein Wohlfahrstausschuss aus Piraten und Linken schienen auch nicht auf Gegenliebe zu stoßen. Das Problem liegt in einer latent sozialistischen Erziehung in der Schule und einem Schuldkult, dass wir unseren Reichtum nur auf Kosten anderer hätten. Die Rechnung, dass Reichtum nicht nur verteilt, sondern durch Arbeit entsteht, könnte sich auch eine Genderstudentin an der Tatsache klarmachen, dass es heute wesentlich mehr Menschen als vor 200.000 Jahren gibt, aber wir alle mehr besitzen als ein paar Faustkeilsplitter.

    • Das ist wohl Teil der Jugend
      Dieser Idealismus. Ich hatte früher dieselben Gedankengänge. Ist doch genug für alle da, müssen halt die einen was abgeben, kann doch nicht so schwer sein, etc.
      Das wurde alles in Marihuanaschwaden diskutiert, auf durchgesessenen Sofas vom Sperrmüll. Konkretisiert hat es niemand, und das auch das Problem dieser Generation. Zudem sind sie viel anfälliger für allerlei Propaganda, die in den sozialen Netzwerken auf sie einstürmt. Und auch dort gilt, zu ende gedacht wird nichts.
      Hier nehmen, da geben, Grenzen auf und alles wird gut.
      Leider ist es nicht so einfach, aber um das zu erkennen muß man einige Jahrzehnte gelebt haben.

    • Der Unterschied ist, dass man damals im Anschluss nicht über die eigene Altersarmut nachdachte. Die ist nämlich heute ein Treiber für solche Debatten. Und zwar völlig zurecht.

    • US Estate tax
      In den USA gibt es die Erbschaftssteuer und darüber hinaus die estate tax, die auf Vermögen ab 5 Mio.$ zahlbar wird.
      Das ist das Mutterland des Kapitalismus, nix sozialistisch.
      Die Amerikaner glauben an die Chancengleichheit, das ist die idologische Grundlage, (die natürlich dort auch nicht funktioniert).
      Donald Trump will die estate tax abschaffen, vermutlich aus Liebe zu seinen Kindern. ;-)

    • Die Grundsteuer dürfte ja auch in Deutschland steigen.

    • Arbeit und Reichtum
      „Die Rechnung, dass Reichtum nicht nur verteilt, sondern durch Arbeit entsteht, …

      Einspruch.
      Reichtum entsteht nie durch eigene Arbeit.

      Geht schon betriebswirtschaftlich nicht. Da häuft man nicht genug an in einem einzelnen Leben, dass man das gleich Reichtum nennen könnte.

      Sondern er entsteht nur zuverlässig, indem man andere arbeiten lässt. Mit einem gewissen Produktionskapital. (Marx für Anfänger)

      Auch, indem man „Geld arbeiten lässt“. (o.k., in einer Niedrigzinsphase nicht ganz so prickelnd.)

      Also hab Angestellte, *you idiot* ;-)
      Oder beute gleich richtig aus wie im Mittelalter.

      Wer nichts im entscheidenden Alter (< 30) von den Eltern dazu kriegt, später mit 50+ auch nix erbt, der ist eine arme Maus – der hat kein Kapital und keine Investionsmasse/Ressourcen.

      Wird maximal, wemn er glück, Chuzpe UND Grips hat zu etwas leichtem Wohlstand kommen, wenn er sich entweder im Hamsterrad abstrampelt. Oder durch die Gnade der etwas früheren Geburt – anders als die bedauernswerten 20+ und 30+ jetzt – noch in der Lage war, einen halbwegs lukrativen Beamtenjob oder beinah unkündbaren Industriejob (höheres Management über Projektleitung hinaus) zu ergattern

      Was Sie damit meinen, ist ein gewisser bürgerlicher Wohlstand. Der etwas älteren Garnitur (den man noch ergattern konnte …, s.o.)

      Wohlstand means: Etwas auf den Konto, 1 Grundstück von Omma, 2 Eigentumswohnungen vermietet, 1e vom verwöhnten Töchterchen bewohnt etc., ectl. 1 Häuschen in Spanien am Meer ergo Schnäppchen wg Spanienkrisis)

      Aber nicht Reichtum.

      Der geht anders. Und nur der potenziert sich ordentlich bereits in der ersten Generation.

      In der zweiten und dritten Erb-Generation entscheidet sichs: Sind diese bei diesem guten Sprungbrett fähig, das exponentielle Potenzieren fortzusetzen oder machen sie den Felix Krull (verpfänden alles bei Schampus.)

      Sonst Peanuts.

      Um einen gewissen eidgenössischen Bank-Geldosophen zu zitieren.

    • der andere Gast
      Reichtum entsteht nie durch eigene Arbeit?

      Wenn Sie dieser Meinung sind, kennen Sie nicht viele hart Arbeitende, denn ich kenn einige, die es so geschafft haben.

      Es mag schwieriger sein als in früheren Zeiten, aber es ist durchaus möglich.

      Tut mir leid für Sie und Ihren Bekanntenkreis.

    • @ Thomas: Tut mir auch leid für Sie.
      Dem Anschein nach haben Sie nicht verstanden, was ich ausführte. Wohlstand ist durchaus erreichbar.

      Was das alles jetzt mit Ihrem bösartigen Hint gegen Bekanntenkreise zu haben soll, erschließt sich einem beileibe nicht.

      Neue unfaire rhetorische Figur entdeckt, wenn den Leuten die Argumente ausgehen:
      – nach den Argumentum ad Personam: jetzt
      – das Argumentum ad Bekanntenkreisem

      Da können Spam-Rhetorikfüchse noch was lernen.
      Bevor sie wieder in den Bau gejagt werden.

    • @ der andere Gast sagt - Arbeit und Reichtum
      @ der andere Gast sagt – 25. September 2016 um 18:40 Uhr
      „Einspruch.
      Reichtum entsteht nie durch eigene Arbeit.
      Geht schon betriebswirtschaftlich nicht. Da häuft man nicht genug an in einem einzelnen Leben, dass man das gleich Reichtum nennen könnte.“

      Einspruch Beispiel:
      Sie können als Entwickler (alleine) ein Programm programmieren, und
      danach millionenfach verkaufen.

      Beispiel wäre auch Facebook, eine simple Webanwendung, von wenigen Entwicklern zusammengehackt.

      Es muss halt nur genug Dumme geben, die das Produkt kaufen bzw. sich da einloggen.
      Wenn dann die Dummen später merken, wie dumm sie sind, dann wollen sie die Erbschaftssteuer erhöhen. Immer das gleiche Spiel.

    • @ der andere Gast
      „Neue unfaire rhetorische Figur entdeckt, wenn den Leuten die Argumente ausgehen:

      – nach den Argumentum ad Personam: jetzt
      – das Argumentum ad Bekanntenkreisem“

      Disclaimer: Ich distanziere mich von etwaigen falschen Meinungen/Tatsachenbehauptungen in diesem Post und äußere mich ausdrücklich nur zu der aufgestellten Theorie, beide Anstriche hätten nichts gemeinsam. Sodann: Mitnichten! „Gib dem Hund einen schlechten Namen und Du kannst ihn aufhängen“ ist so alt wie die Welt und bringt beides unter einen Hut. Und unter Römern wurde „der Hund“, in dem Fall der Adelige, eben nicht nur nach seinem Familienzweig, sondern auch nach seiner „Sippe“ benannt.

      – Selbstverständlich ganz und gar unabhängig davon gilt: Die Meinungsfreiheit ist immer die Freiheit der anderen, wegen mutmaßlich von Ihnen Gemeintem nach dem Rechtsstaat zu rufen. In diesem Sinne!

    • Ich hoffe doch,
      Sie haben ihrer Tochter besser erklärt, warum es eine Mär sei, dass das Leben von Zinseseinkünften basierend auf ererbten Vermögen, ungerecht sei, denn in dem kurzen Abriss ihrer Gegendarstellung findet sich leider kein einziges Argument für ihren Standpunkt.

    • Anderer Gast
      Ich habe schon gelesen, dass Sie von erreichbarem leichten Wohlstand geschrieben haben und dass Sie der Meinung wären, Reichtum könne sich niemand mehr erarbeiten.

      Da ich davon ausgegangen bin, dass Sie also kein konkretes Beispiel in Ihrem Umfeld haben, habe ich mein Bedauern darüber ausgedrückt.

      Persönlich werden Sie, ich wars nicht.

      Ist an sich doch recht leicht zu verstehen.

  6. Polen soll man im Auge behalten - kontrafaktische kunstficker
    – unbedingt richtig. Obohl dort bis jetzt noch nichts vpassiert ist. der Perlentaucher hatte das am Samstag auch, aber das tatsächliche Verbot steht noch aus. Wie geagt, man soll das unbedingt im Auge behalten.

    Der Seitenblick aus der Polen-GEschichte heraus auf die AfD ist reinster Don Alphonso: Schön schnell und doch geistesgegenwärtig. Und sehr viele Widersprüche passen in diesen Kopf, auch das macht Laune! Wie gern kuckt man da hinein!

    Die Jenna Behrends ist eine schräge Nummer, auch richtig. Sehr, sehr richtig die ziemlich ausgeschlafene Welt-Überschrift in dieser Sache: Behrends wisse „wie man es in der CDU macht“ – – wirklich schön – einschließlich des „es“ in all‘ seiner Vieldeutigkeit! – Komplimente an alle, die sie verdienen und die mitdenken und gut mitschreiben – also schon a u c h immer mal an den Don Alphonso!

    – Ehe, und die Jungredakteure brauchen solche Vorbilder wie den Don – und nein, sie brauchen aber keine Kunstficker vor dem Berliner Bundestagsgebäude wg. Ebschaftsteuer. Sie brauchen Kunst-Tipper! – Right on!

    • "es macht" ist gar nichts
      Das Landgericht Kiel hat es bei der Urteilsfindung zur oralen Vergewaltigung eines Vierjährigen als strafmildernd angesehen, dass das Opfer diese Vergewaltigung gut weggesteckt habe. Das ist schwer zu übertreffen.

      https://twitter.com/Bedburg_Puetz/status/777441136239583237

    • Ich finde das Schweigen in Sachen Polen nach dem anfänglichen aufschrei wirklich sonderbar. Jetzt machen die wirklich mal was Krasses und keinen interessiert es. Liegt es vielleicht daran, dass vor diesem Hintergrund deutsche Narrative wie das vom alten, weissen Deutschen nicht mehr schlüssig erscheinen?

    • Ich glaube nicht, dass so weit gedacht wird
      @Don

      von wegen Narrativ des alten weißen Deutschen.

      Polen ist für die jungen Leute anscheinend sehr weit weg, selbst in dem Fall für junge Frauen, die eine polnische Mutter haben. Die plärren nur, wenn etwas bei Facebook steht, dann wird den Eltern vorgeworfen, sie machten die Zukunft der Tochter kaputt, aber das künftige Elend polnischer Frauen interessiert nicht mal am Rande.

      Sie sehen doch u.a. an der JB, dass man nur um sich selbst kreist und damit auch noch in alle Zeitungen kommt. Selbst das Mutterschiff berichtete mit großem Foto, aber nicht mit vollem Sachverhalt. Da wurde aus einem netten, das ist aber eine süße kleine Maus für die kleine Tochter dann noch ein Verlegenheitskompliment für die Mutter und die hat nichts anderes zu tun, als nach einiger Zeit Sexismus zu plärren. Dass ältere CDU-Frauen mit solchen gepamperten und hysterischen Damen nichts anfangen können, ist nicht verwunderlich. Aber auch das leuchtet einer JB nicht ein.

    • @ Kief
      „Sie brauchen Kunst-Tipper“

      … fangen sich aber – beim vorherrschenden Bildungsstand – womöglich einen Kunsttripper ein. Monika Grütter wird da kaum aktiv werden müssen.

    • @ Don
      „Liegt es vielleicht daran, dass vor diesem Hintergrund deutsche Narrative wie das vom alten, weissen Deutschen nicht mehr schlüssig erscheinen?“

      Exakt!
      Und deshalb sollten wir – die Ü40 Heteros – das auch gleich ausnützen, denn im Windschatten lässt sich besonders gut radeln. Also her mit den Polinnen, aus humanitären Gründen selbstverständlich.

    • Es dürfte eher daran liegen,
      entschuldigen Sie bitte den Zynismus, Don Alphonso, dass der Kaffee oder sonstiges kalt geworden ist beim Checken aller Meldungen oder aber der Cocktail zu warm, und dann die eigene Lächerlichkeit zu Bewusstsein kam, siehe Lasersushi in Bezug auf ihren Kommentar zum Schrammbeitrag zu Merkel.

      Irre.

  7. Auweia...
    …da beschreibt der Don die Intrige der süssen Maus als das, was es ist, ohne Furcht vor dem gewiss schon brummenden Feministinnen-Shitstorm und ohne Rücksicht auf die PC. Ob das Herbert, der Bundesministerin für Gedöns und den Entdeckern der Burka als Emanzipationsobjekt gefallen wird? Letzteren gehört ja bekanntlich ihr Bauch, ein Gewissen gegenüber ihren polnischen Geschlechtsgenossen wäre nur eine Belastung.

    • Wovor soll ich Angst haben? Es ist nun mal so, dass es Parteien extrem schädigt, wenn Mandate durch private Beziehungen erreicht werden. Wenn es rauskommt, ist es ein Skandal. Und weil Gerüchte immer wiede vorkommen, klärt man sie besser direkt und schnell, bevor es ärgerlich wird. Das macht Gerüchte nicht legitim, aber anders geht es vermutlich nicht.

  8. Titel eingeben
    Interessanter Artikel, bis auf das „Iwaneske“. Glaube nicht, dass DER zeitgenössische Russe als Sinnbild für den alles gleichmachenden Kommunismus taugt.
    Grüße

  9. Once it takes hold of us it never lets go.
    Yep, beim Geld hört der Spass auf, beim alten weißen Mann.

    Ich persönlich fordere 100% Erbschaftssteuer um die Willkommenskultur zu finanzieren.

    Spätestens dann wird auch der Don die AFD wählen.

    :-)

    • 99% auf den namen !
      frage an @DON und @Goodnight

      gelten diese 99 % erbschaftsteuern auch für namenserben

  10. ad corrigendum
    … Verfolgung von Prostitution stammen, möglicherweise auch zu Op>f<ern …

  11. Was sagt eigentlich Augstein
    zu der Idee, 99% seines Erbes abzugeben?

    • Ach, der Augstein
      Ihn selber betrifft es ja nicht mehr. Seine Kinder werden sich halt dann mit 0,33% zufrieden geben müssen. Und der Spiegel wird im Staatsbesitz nichts anderes schreiben, als jetzt auch schon.

    • Grandioser Gedanke
      … dann müsste er ja mal richtig arbeiten (so ohne Netz und doppelten Boden). Und seine Halbschwester Franziska, Journalistin und Lebensgefährtin vom Heribert Prantl, gleich mit.

  12. "...möglicherweise auch zu Opern staatlicher und privater Willkür. ..." Ich hatte zwar
    seinerzeit nichts gegen eine Bühne für DC,

    http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/01/14/bezahlen-mit-geld-koerper-und-privatsphaere-4873/#comment-108204 ,

    aber Opern darauf müssen nun wirklich nicht sein: Bitte spendieren Sie noch ein „f“!

  13. Merkel-Partei
    Was erwarten Sie denn noch?
    Mann schaue nur mal das verbissene Interview von der auf N24 an.

    Ist doch seit Jahrzehnten so, dass in dieser Partei (und anderen Parteien) das Label „jung & Frau“ sehr karrierefördernd ist – da spielt der ideologische Grundrahmen auch keine Rolle mehr.

    PS: in Polen oder Russland würde die niemand, aber gar niemand, als „süss“ oder „Maus“ bezeichnen.

  14. MARGOT S. und der GARANT
    werter DON, wie kommen sie dazu zu unterstellen, das die Volksbildungsministerin Margot S. iwaneske finger hat ?

    und was ist das überhaupt ? selbst google ist ratlos und erst ich ?

    bewundern sie doch mit mir den auftritt am berliner wahlkampfabend, sie im sehr knapp sitzenden (vorjahrsmodell?) revolutionsroten blazer der internationalen brigaden und immer lächelnd.

    hat allen grund, denn der GARANT des scheiterns lobt sie und die mutter des wahlverlierers Müller in den höchsten tönen: „beide in rot, so wie es sich für sozialdemokrat*Innen gehört“

    frage ich mich nur, warum hatte der GARANT keine rote latzhose an ?

    und dann schreiben sie über die mir bisher gänzlich unbekannte J.B. ja lieber DON, die weiss halt wie mann oder frau in die medien kommen: entweder mann erschlägt einen andern mit der keule oder unterstellt was mit SEX, egal was, und schon sex-schnellen die klicks und die quotes nur so in die höhe.

    da ist „anschwellender bockgesang“ oder aufsteigender donner am hinteren Pragelpass ein nebenereignis, während die „härte fremder identitäten“ in den innenstädten und schulhöfen und schwimmbädern sich ausbreitet.

  15. Unprofessionelles Verhalten im Haifischbecken Berlin
    Da glaubte der Herr Henkel in gutväterlicher und gönnerhafter Manier einer jungen Frau in Berlin vollumfänglich vertrauen zu können.

    Ohne sie auch nur annähend zu kennen.

    Wieviele Beispiele von Illoyalität und Denunzierung durch junge deutsche Frauen in Politik und Medien braucht es denn noch, bis manche Clowns den Schuss hören?

    • Da kommt sicher noch einiges. Ich für meinen Teil bin allerdings weitab vom Schuss und die Migrationskrise hat ohnehin den Bekanntenkreis deutlich gelichtet.

    • @Don Alphonso - 25. September 2016 um 21:50 Uhr
      „… und die Migrationskrise hat ohnehin den Bekanntenkreis deutlich gelichtet.“

      Danke dafür, dann geht es mir nicht alleine so.
      Freundschaften haben einfach aufgehört. Eigentlich traurig, aber so hat man seine jahre- und jahrzehntelangen Weggefährten richtig kennengelernt. Bis zum nicht mehr Ertragenkönnen, rein physisch.
      Wie merkwürdig.

    • Es waren oft keine Freundschaften. Es waren leider Missverständnisse, die in emotionalen Zeiten offensichtlich wurden.

    • Ein irres Erlebnis
      „Freundschaften haben einfach aufgehört….Bis zum nicht mehr Ertragenkönnen“
      Mit einem Mal so eine klaffende Sprachlosigkeit, von der man sofort ahnt: das wird sich nie mehr überbrücken lassen. Kurze Funkstörungen, dann totale Funkstille. Man kann es auch als Weckruf interpretieren.


    • die Migrationskrise hat ohnehin den Bekanntenkreis deutlich gelichtet
      Doch so heftig?
      Wobei, auch in meinem Bekanntenkreis ist einer – seit einiger Zeit, allerdings – abgängig, weil sein „Flüchtlingshilfe“-Überthematisieren den Leuten auf den Zeiger ging.

  16. Titel eingeben
    Muharr, wenn es den Don nicht gäbe, müsste man ihn erfinden. Einer der letzten großen Denker/Analysten dieser Republik mit Duchblick, der noch veröffentlicht wird/veröffentlichen darf.

  17. Wo fange ich an
    ggf mit der Dame der CDU: Eine Möglichkeit – Anzeige wegen übler Nachrede und somit ein normales Verfahren vor einem normalen Gericht.
    Sollten die Aussagen der Wahrheit entsprechen kann man nur sagen: Man muss auch die Klappe halten können.

    Zum polnischen Abtreibungsrecht: Es gibt noch die Möglichkeit Kinder direkt nach der Geburt zur Adoption frei zu geben (Das machte meine Mutter mit dem Jungen der nach mir geboren wurde, ich musste leider in der Familie bleiben). – Es könnte natürlich sein das es in Polen nur ein suboptimales Adoptionsrecht gibt – PS in Teilen Asiens beklagt man das die Leihmutterschaft verboten werden soll und damit eine Möglichkeit des Einkommen verloren geht. ggf Könnten sich ja die Kunden der Damen in Polen nach Nachwuchs umschauen.

    Zu den Leiden als Vermögender: Man kann das Unangenehme ja mit dem nützlichen Verbinden. Matthias Beltz begründete die Notwendigkeit der Einführung der Sklaverei u.a. folgendermaßen: Die Zuwanderung würde zurückgehen weil keiner Sklave werden will und jene die doch kommen wären besonders geschützt da Eigentum verpflichtet (Sie kennen das ja) und wenn jemand ihr Eigentum anzündet werden sie sicherlich fuchsteufelswild und verteidigen ihr Eigentum nötigen Falles mit einer passenden Distanzwaffe.

    Ach so, wegen der Prostitution: Es gibt glaube ich auch eine Meldepflicht für Rechtsanwälte und Ärzte. Die kommen damit auch sehr gut zurecht aller Verunglimpfungsversuche zum trotz.

    vgl u.a.

    https://www.youtube.com/watch?v=gFjRkKTE008

    Minute 13:28

    • Titel eingeben
      „ggf mit der Dame der CDU: Eine Möglichkeit – Anzeige wegen übler Nachrede und somit ein normales Verfahren vor einem normalen Gericht.“

      Also ich empfinde die Sachlage als zu dünn, um deswegen die Gerichte zu bemühen.
      㤠186 StGB
      Üble Nachrede
      Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

      Die Grundlage zu einer Klage wäre kein juristischer Fakt, sondern eine moralistische Auslegungssache, wobei zur Erwägung käme, dass Affären zu haben generell etwas Herabwürdigendes sei bzw. dass Menschen, die Affären haben, verächtlich handelten bzw. verächtliche Menschen wären. Laut den heutigen Moralvortsellungen ist dem nicht so, außer in streng religiösen Kreisen. Wenn man JB stattdessen unterstellte, dass sie eine Diebin oder eine Betrügerin sei, würde eine Klage sicher genug Bestand haben.

      Es heißt auch in dem Text „in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist“, wobei sie selbst in die Öffentlichkeit geht und jene Gerüchte dort selbst wiederholt.

      Ich bin keine Juristin, habe nur Wirtschaftsjura studiert, aber das wäre meine Auslegung. Ich weiß nicht, wie ein Jurist das sieht.

    • Der Text ist kaum zu beanstanden, und den Spin, den die Medien damit machen, kann man nicht verklagen.

    • Warum hören Sie so undurchdacht auf?
      Sehr geehrter Herr Keller,

      da haben Sie den Text von Don nicht richtig gelesen – oder ganz ignoriert: Don schreibt ja gerade, dass es eher Gelegenheits-Sexarbeiterinnen treffen wird, die das zur Aufbesserung der Familienkasse machen, und bei Nichtregistrierung zumindest eine Ordnungswidrigkeit (wird auch geahndet!), wenn nicht eine Straftat begehen. Wenn deren registrierte Daten dann doch einmal ‚geleakt‘ werden (Wahrscheinlichkeit >50%), ist ihr Ansehen in ihrem privaten Kreis höchstwahrscheinlich ruiniert.
      Zu Ärzten und Juristen: Erstens praktiziert keiner heimlich (geht ja auch nicht!), zweitens machen es die meisten nicht nur bei Gelegenheit zur Aufbesserung der Familienkasse, sondern hauptberuflich, und drittens haben beide Berufe eine gutbürgerliche Reputation, wenn auch von interessierter Seite an einer Beeinträchtigung dieser Reputation gearbeitet wird.
      Ich habe Dons gedrängte Argumention hier nur deshalb so ausgewalzt, weil ich mich über ihre Argumentation geärgert habe (um nicht mit unschicklichen Ausdrücken einen Eingriff der Schere zu provozieren).

      Gruss
      Werner Albrecht

    • Fein auf den Punkt gebracht,
      Herr Albrecht.

      Danke dafür.

    • Titel eingeben
      @tamarisque: es würde dabei doch gar nicht darum gehen, ob da was strafwürdiges dran ist oder nicht. In unserer vorverurteilenden Presse reicht es doch, wenn da steht: „Der Staatsanwalt ermittelt“. Das ist für die juristisch bekanntlich sehr gebildete Presse schon so gut wie lebenslänglich, oder vielleicht doch nur 400 Jahre Knast.
      Fakt ist, dass die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden ist, und sich ggfs. schon jemand finden wird. Die eine oder andere inhaltsfreie Erkenntnis wird an die Boulevardpresse durchgestochen. Das karriereaffine Mädel wird dann schön genüsslich durchgezogen, vielleicht findet sich noch was prickelnd-erotisches auf Facebook, Instagram oder sonstwo.
      Sie braucht einen Anwalt, es kostet Geld, Zeit, bis zum Abschluss des Verfahrens, der freilich laaange auf sich warten lässt, liegt die Karriere auf Eis. Zeit genug, um in der Partei über die Nestbeschmutzerin genügend Gerüchte zu verbreiten und um sie als eben solche zu brandmarken.
      Irgendwann wird das Verfahren sang- und klanglos eingestellt, aber dann ist es 2 Jahre später, und sie ist bedeutungslos, oder auf ein Pöstchen irgendwo abgeschoben.

      Schaun Sie mal nach Österreich, lesen Sie mal ein paar Ausgaben „Profil“, da erkennen Sie, dass die das dort laufend machen: der, der am meisten Dreck am Stecken hat, ist oft auch der Klagefreudigste, und hat er ein Amt, wird willfährig ermittelt. Gefühlt 80% der in diesen Blättern gemeldeten Verfahren mit Politikerbeteiligung sind reine strategische Spielchen.

    • An Werner Albrecht
      Ich bin für eine Meldepflicht: Das Gesundheitsamt sollte die Damen und Herren regelmäßig auf ihre Tauglichkeit untersuchen – Also in Bezug auf HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten und natürlich ergibt sich aus der beruflichen Tätigkeit auch eine Steuerpflicht.

      Zur illegalen Tätigkeit von Rechtsanwälten und Ärzten
      Doping wird nicht von allen gerne gesehen und irgend ein Anwalt hat damals der RAF den Plattenspieler mit der Knarre in die Zelle gebracht.
      Man könnte auch den Ottokatalog erwähnen (Bezieht sich auf einen Innenminister der auch Jurist gelernt hat).

      PS Ich gebe zu ich das ich als Satiriker noch üben muss.

  18. Schockschwerenot
    Lieber Don
    In der Regel kann ich Ihnen ja immer voll zustimmen und lese Ihren Blog mit grossem Genuss. Auch wegen der grossen Sachkunde und Recherche (z.B. in Sachen der Berliner Stasisse; dem kleinen gernegrösser aus dem BJM usw.). Darf ich deshalb ebenso ehrlich meinem Entsetzen Ausdruck verleihen über die Formel „Recht auf Abtreibung“?! Abgesehen davon dass ich den Gedanken ein Mensch könne über das Lebensrecht eines unschuldigen Nichtaggressors entscheiden schon immer furchtbar fand und den Gedanken eine Mutter könne ihr Kind dem Tode ausliefern mir einfach unmöglich erscheint, sollten Sie trotz offenbar ganz gegenteiliger Ansicht, nicht den Jargon des Linksfaschismus übernehmen. Es ist verfassungsrechtlich, strafrechtlich und durch die Urteile des BVerfG völlig eindeutig dass es kein Recht auf Abtreibung gibt sondern der Gesetzgeber in bestimmten Fällen eine rechtswidrige Handlung die im Übrigen mit dem Tod eines Menschen endet (!) nicht strafrechtlich sanktioniert. Dadurch wird zwar vorsichtig gesagt das Unrechtsbewusstsein sträflich unterminiert, wie auch Ihre Übernahme totalitären Sprachregelung zeigt, und dennoch ist es etwas völlig anderes als die Schaffung eines Rechts oder gar eines Menschenrechts. Lieber Don, bitte……

    • Dr.
      Ja, dies ist die korrekt wiedergegebene rechtliche Lage, basierend auf naturwissenschaftlichen und anderen Einsichten.
      Hier liegt der auch mir so werte Don A ganz falsch…

    • Titel eingeben
      Danke Don Camillo

    • Vielen Dank, Don Camillo
      muß ich es schon nicht mehr schreiben. ;)
      Sie als ehemaliger Fötus, Don Alphonso, sollten Ihre privilegierte Meinung da nochmal überdenken. Denn die Preisgabe des menschlichen Lebens am Anfang und am Ende sind nicht Ausdruck von Selbstbestimmung, sondern von Dekadenz und Barbarei.

    • Was haben Sie gegen Dekadenz?

    • Titel eingeben
      Ja, kann man halt so oder so sehen. Die einen sagen „empfindungsunfähiger Zellhaufen“, die anderen sagen „Mensch“. Es gibt für beide Ansichten gute Begründungen. Daher halte ich es für falsch, die jeweils andere Ansicht zu verteufeln. Man muss sich darauf einigen, dass man sich nicht einigen kann.

    • Das können sie gern so sehen, ich sehe es grundlegend anders.

    • Sind hier evtl. nur Männer, die gegen Abtreibung schreiben?
      Denn es sind seltsamerweise hauptsächlich die Männer, in der Regel katholisch, die sich darüber ereifern. Und keiner dieser Männer kann sich auch nur annähernd vorstellen, wie eine (ungewollte) Schwangerschaft für eine Frau ist.

      Wäre ich in jungen Jahren ungewollt schwanger geworden, wäre mir nur die Fahrt nach Holland übrig geblieben, da ich den zu meiner Zeit nicht mehr praktizierenden Arzt, der zwei Abtreibungen bei meiner Mutter vornahm, nicht mit meinem Wissen darum hätte belasten wollen.

      Männer, ihr habt das Vergnügen, die Frau hat es evtl. mit euch auch, aber sie ist dann diejenige, die eure Kinder kriegen soll, die sie womöglich gar nicht will? Der liebe Gott zieht keine Kinder groß.

    • Titel eingeben
      @Renate Simon
      Als Mann, wenn auch vollkommen areligiös, muss ich Ihnen in vollem Umfang recht geben. Ich bin für die unbedingte Freigabe der Abtreibung. Ich begründe diese Position mit folgenden, bislang unwiderlegten, Argumenten:
      1. Es gibt einfach keinen besseren Charaktertest als die Frage, ob jemand fähig ist, sein eigen Fleisch und Blut zerstückeln und absaugen zu lassen.
      2. Es gibt keinen besseren Wissenstest als die Frage, ob ein Embryo in der zehnten Woche ein empfindungsunfähiger Zellhaufen ist.
      3. Es gibt einfach keinen besseren IQ-Test als die Frage, ob diese Handlung durch das (vollkommen unstrittige) Recht am eigenen Körper gerechtfertigt werden kann.

    • Wann beginnt ein Mensch, ein Mensch zu sein?
      Richtig, ein Recht auf Abtreibung gibt es nicht und sollte heute bei Vorhandensein der Pille auch nicht so oft vorkommen, wenn sie exakt eingenommen wird. In Notfällen, wie auch immer man das sehen will, bin ich dafür, dass human geholfen wird – zumal die Pille für den Mann immer noch nicht zum Einsatz kam.
      Ich möchte nicht mehr erleben müssen, dass eine junge Frau oberhalb der Treppe Schmierseife aufbringt, Anlauf nimmt, rutscht und die Stufen runtersegelt in der Hoffnung, den Fötus zu verlieren. Sie hätte sich das Genick brechen können…

    • @not element of
      Es ist auch ein guter Charaktertest, ob ein Mann, der seinen Spaß hatte, dem Produkt dieses Spasses mehr als flüchtige Minuten seiner Zeit, entsprechend finanzielle Unterstützung und – wichtig! – Liebe schenkt. Möchten Sie sich dazu auch äußern? Wo bleibt denn sonst die Gleichberechtigung? Es ist schon seltsam, dass gerade Männer sich zu diesem Thema als Richter berufen fühlen.
      Solange es Millionen Männer gibt, die ihre Kinder vernachlässigen, sich vor der Erziehung und/oder Zahlung von Alimenten drücken und sich um ihren gezeugten Nachwuchs nicht scheren (ist ja das Problem der Frau, stimmt’s?) ist Ihre Betrachtung mMn sehr einseitig. Wobei Sie ja auch niemals in die Verlegenheit kommen werden, eine Meile in solchen Schuhen wandern zu müssen – Sie Glücklicher!

    • @Not Element Of - ich sage nicht, dass mich eine Abtreibung
      seelisch nicht an meine Grenzen gebracht hätte. Ich habe mir das Szenario oft vorgestellt, soweit man sich das unschwanger vorstellen kann und bin zu dem Schluss gekommen, dass es mich ein Leben lang belastet hätte. Was das nun allerdings mit Intelligenz zu tun hat, erschließt sich mir nicht. M.E. sind es die eher weniger intelligenten Frauen, die mehrfach Kinder, möglichst noch von verschiedenen Vätern, gebären.

      Im übrigen kann ich kann nicht sagen, welche Empfindungen ein 10 Wochen alter Fötus hat, wissen Sie es?

      Das Pech ist halt, dass immer noch Frauen die Kinder kriegen müssen, wäre es anders… Sie wissen, wie der Spruch weitergeht oder?
      Ich kenne etliche Männer, die kein Blut sehen können, sich z.B. bei der Blutabnahme gequält abwenden, sich da eine Geburt vorzustellen überschreitet zwar nicht die Grenzen meiner Phantasie, aber es ist fast undenkbar.

    • @NichtMann
      Nein, ich möchte mich nicht dazu äußern, was Millionen Männer angeblich machen. Aus folgenden Gründen:
      1. Selbst falls die von Ihnen genannte Zahl nicht grob irreführend sein sollte, bin ich schlechterdings nicht verantwortlich dafür, was andere Menschen machen oder lassen. Verantwortlich sind ausschließlich die jeweiligen Eltern. In erster Linie der jeweilige Vater und in zweiter Linie die jeweilige Mutter. Hätte sie damals besser aufgepasst, mit wem sie da ins Bett geht, wäre sie heute nicht in dieser misslichen Lage.
      2. Die Aufrechnerei mit irgendwelchen anonymen Millionen, die angeblich dies gemacht haben und anderen anonymen Millionen, die angeblich etwas anderes gemacht haben erinnert mich doch sehr an „Diskussionen“ im Kindergarten darüber, wer genau wem genau als erste/r das Schäufelchen weggenommen hat.
      3. Mein Text absolut geschlechtsneutral geschrieben und gemeint. Ein Mann der eine Frau zur Abtreibung seines Kindes drängt, bekommt von mir exakt die gleichen Noten wie eine Frau, die von sich aus abtreiben lässt.

      Abschließend: Ich habe das mit der unbedingten Freigabe absolut ernst gemeint. Ich beanspruche lediglich das Recht meine Konsequenzen daraus ziehen zu können, wenn eine Frau¹ unser Kind abtreiben lässt.
      Dieses Recht können Sie mir natürlich gerne streitig machen wollen.
      Jedenfalls solange, wie es mir nicht streitig machen können.

      1: Wenn ich beteiligt bin muss die zweite Person zwangsläufig eine Frau sein, damit ein Kind gezeugt werden kann. Ich gestehe jeder Frau aus vollem Herzen das Recht zu, genau die gleichen Konsequenzen zu ziehen, wie ich ziehen würde, wenn der Kindsvater sie zu einer Abtreibung drängt.

    • Alimente
      @ NichtMann, wenn ein Landkreis 1,5 Mill.€ vorverauslagen muss für säumige Väter und nur 600 000 davon wieder einklagen kann, sagt das alles.Jahr für Jahr.Andere Männer bringen lieber Frau und Kinder um…
      Ein weites Feld, wo man froh sein muss, nicht betroffen zu sein.
      Wir könnten uns allerdigs auch als Lysistrata wehren oder anderes versuchen…

    • Schockstarrebrot, hat´s den Don Camillo kalt erwischt
      Abgesehen davon, daß Ihre Formulierung „…Jargon des Linksfaschismus übernehmen“ deutlich macht, das Differenzierung Ihre Sache nicht ist und Sie plakative Dramatisierungen zwecks Diffamierung verwenden, unterliegen Sie einem Irrtum; Das BVerfG hat auf die Gesetzgebung in Polen keinen Einfluss-
      Der Autor schrub: „In Polen hat die rechtsreaktionäre Mehrheit im Parlament das Recht auf Abtreibung weitgehend abgeschafft.“
      Ich vermute dies ist Ihnen im Zuge der grenzenlosen Empörung über die „totalitäre Sprachregelung“, was auch immer dies bedeuten soll, entgangen.

      Die butterweiche Haltung des BVerfG in seinen Kommentaren und Begründungen aus den Siebzigern, so ist anzunehmen, ist wohl eher als Zugeständnis an die Restbestände erz-reaktionärer Reichsdeutscher zu werten denn als Ausdruck universeller Ethik.

    • @Renate Simon
      Es hat etwas mit Intelligenz zu tun, ob man versucht, die Tötung eines Embryos mit dem Recht der Mutter am eigenen Körper zu rechtfertigen. Der getötete Körper ist nicht der Körper der Mutter, daher ist das unbestrittene Recht der Mutter am eigenen Körper hier nicht anwendbar.

      Ich habe nicht behauptet, zu wissen welche Empfindungen ein zehn Wochen alter Embryo hat, ich habe impliziert, dass es kein empfindungsunfähiger Zellhaufen ist. Das Nervensystem eines zehn Wochen alten Embryos ist in etwa so differenziert und ausgebildet wie das eines ausgewachsenen Frosches. Man darf also mit Fug und Recht annehmen, dass es Schmerzen empfinden kann.

      > Das Pech ist halt, dass immer noch Frauen die Kinder kriegen müssen,
      > wäre es anders … Sie wissen, wie der Spruch weitergeht oder?

      Nein, das weiß ich nicht. Und bitte verraten Sie es mir auch nicht. Wenn Männer Kinder bekommen könnten/müssten, wären sie anatomisch und hormonell Frauen.

      > Ich kenne etliche Männer, die kein Blut sehen können, sich z.B. bei der
      > Blutabnahme gequält abwenden, sich da eine Geburt vorzustellen
      > überschreitet zwar nicht die Grenzen meiner Phantasie, aber es ist fast
      > undenkbar.

      Ich vermute mal, dass Sie mir nahebringen wollen, wie stark Frauen doch verglichen mit uns männlichen Warmduschern sind. Meine Standardantworten auf diese Vorgehensweise ist:
      1. Ich glaube Ihnen kein Wort.
      2. Ich bin Biologe. Ich weiß welche Unmengen an was für Endorphinen das weibliche Gehirn während der Geburt produziert. Wenn es die Mischung zu kaufen gäbe wäre sie strengstens verboten.
      3. Erzählen Sie also bitte nichts von starken Frauen.
      Lesen Sie stattdessen „Self-Made Man“ von Norah Vincent. Diese „starke“ Frau dachte auch, um die imaginäre patriarchale Dividende zu kassieren, reiche es sich ein Paar Socken in die Hose zu stecken. Die „starke“ Frau war ziemlich schnell ziemlich entsetzt darüber wie ruppig Männer miteinander umgehen, wie verschleißend die Gesellschaft mit Männern umgeht und wie imaginär die patriarchale Dividende ist.

    • Titel eingeben
      @Not Element Of sagt:
      Mal sehen ob ich Sie richtig verstanden habe.
      Eine Frau, die durch eine Vergewaltigung schwanger wird und diesen Fötus abtreibt, ist Ihrer Meinung nach:
      1. Von fragwürdigem Charakter
      2. Unwissend
      3. Doof (okay, geringer IQ)
      Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, dass Ihre Annahmen einer empirischen Überprüfung standhalten. Das sollten Ihnen als Biologe doch eigentlich einleuchten.

    • @Not Element Of
      Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie ein noch recht junger, und Entschuldigung, kleiner Klugscheißer sind?
      Endorphine, schade, dass ich das meiner längst verstorbenen Mutter nicht mehr erzählen kann, sie bekäme wohl Schluckauf vom Lachanfall.

      Können Sie sich vorstellen, wie es für Mutter und Kind ist, wenn Kind über 10 Stunden im Geburtskanal feststeckt, kein Arzt in der Nähe, nur eine hilflose Hebamme? Was einer sehr zierlichen Frau von 153cm Größe und 79 Pfund Gewicht inkl. 7pfündigem Kind von 57cm Länge passiert, das eigentlich per Kaiserschnitt kommen sollte, es aber plötzlich furchtbar eilig hatte? Glauben Sie, meiner Mutter hätten da noch Endorphine geholfen? Wie es für die Mutter ist, wenn das Kind dann endlich per Zange rausgequält wird, für die Mutter mit gravierenden gesundheitlichen Folgen und etlichen Folge-OPs, das Kind heute 70jährig immer noch mit Zangenweh an den Schädelseiten.

      Zangengeburten sind auch heute noch üblich, das Mutterschiff hatte vor Monaten einen Artikel drüber. Ich selbst habe nie ein Kind geboren, aber ich kann mir doch ein bisschen vorstellen, was solch eine Geburt mit/in Frau (kaputt) macht. Also sagen Sie den Frauen nicht, dass Endorphine die Geburt zu einem Spaziergang machen. Es gibt Frauen, die leicht gebären, die Mehrheit hat es schwerer.

      Was angeblich starke Frauen meinen tun zu müssen, um sich als Mann zu fühlen, interessiert mich nicht, dafür bin ich zum einen nicht die Zielgruppe und zum anderen zu alt.
      Ich habe immer lieber mit Männern, die ich grundsätzlich nie als Warmduscher bezeichnen würde, gearbeitet statt mit Frauen. Frauen untereinander sind auch nicht lieb und nett, Solidarität ist ein Fremdwort. Ich glaube, da kann jede Seite einiges erzählen.

    • "Zugeständnisse an die Restbestände erz-reaktionärer Reichsdeutscher"
      macht das Bundesverfassungsgericht? Ich dachte immer die Entscheidung wäre der Ausdruck von Pragmatismus gewesen. – Grundsätzlich gewichten wir ein werdendes menschliches Leben erst einmal stärker als das Selbstbestimmungsrecht einer Frau. Aber wir wissen das alle Theorie grau und grün des Lebens güldener Baum ist. Also sehen wir, wenn alles geregelt abläuft, von einer Strafe ab.
      Also, so falsch finde ich diese Haltung nun nicht. Mit Ethik oder gar universeller Ethik will ich hier gar nicht kommen. Das Thema scheint mir zu kompliziert für einfache Antworten.
      Ich finde, die Entscheidung ist eine interne Familienangelegenheit, in die sich der Staat tunlichst nicht einmischen sollte. Die Familie ist es ja auch, die am Ende die Folgen zu tragen hat.
      Übrigens gibt es auch unter Frauen Abtreibungsgegner. Grundsätzliche meist fromme und auch partielle: Die einen halten die Abtreibung von erbgesunden Kindern für ein Verbrechen haben aber Verständnis dafür, Behinderte im Mutterleib zu töten. Die anderen halten die Abtreibung von behinderten Kindern für zutiefst verachtungswürdig. Für die sind dann wiederum Frauen, die außerhalb einer medizinischen Indikation abtreiben, feministische Heldinnen, die ihr Selbstbestimmungsrecht wahrnehmen.
      So hat halt eine jede ihre Weltanschauung. Sollen sie doch tun, was ihnen ihr Gewissen rät. Uns kümmerts wenig. Wir sind keine Embryonen mehr.

    • Der liebe Gott zieht keine Kinder groß
      und Frauen sind auf Männer scharf, die es auch nicht tun wollen:-)

    • Renate Simon
      > Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie ein noch recht junger,

      Jahrgang 1970, zwei Söhne (18 und 15).

      > kleiner

      195cm, 53cm Schulterbreite, Schuhgröße 15 ½

      > Entschuldigung, Klugscheißer

      Ihre Bitte um Entschuldigung ist ebenso liebenswürdig wie unnötig.
      Um mich verletzen zu können, muss ein Mensch ein gewisses Minimalniveau wahren.

    • @windsbraut
      > Eine Frau, die durch eine Vergewaltigung schwanger wird …

      Ich bin beim schreiben meiner Beiträge immer von einem einvernehmlich empfangenen bzw. gezeugten Kind ausgegangen. Ich bedauere, dass ich das nicht unmissverständlicher formuliert habe.
      Ich habe absolut Verständnis dafür, wenn ein Frau nicht das Kind eines Vergewaltigers austragen will. Allerdings würde ich es _auch_ in diesem Fall für angemessen halten, wenn der Abbruch durchgeführt wird solange das Embryo tatsächlich noch ein Zellhaufen ist (z.B. durch die Pille danach) und nicht gewartet wird, bis es (nach heutigem Stand der Wissenschaft) Schmerzen empfinden muss. Letzten Endes trägt das Embryo keine Schuld an der Art seiner Zeugung.

    • @Not Element Of - 26. September 2016 um 19:04 Uhr
      Zum Thema Kindesabtreibung frage ich mich seit Jahrzehnten:
      1- warum haben hunderttausende Frauen jedes Jahr ungeschützten GV? Weil Bareback so g… ist?
      2- warum haben hunderttausende Frauen jedes Jahr Sex mit Männer, mit denen sie keine Kinder haben wollen?
      3- warum haben ??-tausende Frauen jedes Jahr nicht nur die erste, sondern die zweite oder dritte Abtreibung? Nicht lernfähig?
      4- warum wird das ganze als Krankheit betrachtet, d.h. über die Krankenversicherungsbeiträge abgewickelt? Wer ist krank?

      Und keine Antworten darauf.

    • Abtreibungsrecht in Polen
      Nachdem ich erfahren habe, worum es in Polen geht, scheint mir die Diskussion hier etwas am Thema vorbei zu gehen.

      Derzeit sind Abtreibungen in Polen nur erlaubt wenn:
      Das Leben oder die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist,
      beim Kind eine schwere unheilbare Krankheit diagnostiziert ist oder
      die Schwangerschaft mutmaßlich durch eine Vergewaltigung entstanden ist.

      In Polen wären also jetzt schon über 90% der Abtreibungen in Deutschland illegal. Die mein Bauch gehört mir Fraktion hat bereits heute in Polen wenig zu lachen.

      Eine radikalkatholische Vereinigung hat jetzt einen Gesetz ins Parlament eingebracht, Abtreibungen gänzlich zu verbieten und unter Gefängnisstrafe zu stellen. Das Parlament hat den Gesetzentwurf nun zur Beratung angenommen. Der Widerstand gegen die Gesetzesänderung geht bis weit hinein in die konservative Regierungspartei. So unverändert wird der Vorschlag wohl nicht das Parlament passieren. Es könnte allerdings passieren, dass am Ende auch die Abtreibung bei unheilbarer schwerer Krankheit des Kindes verboten wird.

      Das aktuelle Gesetzesvorhaben scheint mir in der Tat ein recht fundamentalistisches Projekt zu sein. Da wundert man sich schon etwas warum es nicht in der Zeitung an etwas prominenterer Stelle erscheint, wenn in einem Nachbarland so etwas diskutiert wird. Als die Schweizer die Minarette verboten haben, waren die Zeitungen ja auch voll davon.

    • Restbestände erz-reaktionärer Reichsdeutscher
      Gewürztraminer,
      das war pure reaktive Provokation im Kontext Don Camillo. Eigentlich offensichtlich, oder? :p


    • Und keine Antworten darauf.

      Gut, dann geb ich Ihnen mal welche, wenn auch unvollständige.

      – Bindungsverhalten: die Hoffnung, ein gemeinsames Kind könnte eine längere Beziehung erzwingen (manche glauben das auch beim dritten Versuch noch).
      – Den Männern die Wahl überlassen: wenn die kein Kind wollen, sollen sie Kondome benutzen.
      – Eigene Gesundheit erhalten (keine dauernden Hormongaben, vor allem nicht in jungen Jahren).
      – Nicht von jetzt auf gleich eiskalt umschalten können zwischen Kinderwunsch/Natur ihren Lauf lassen/Hoffnung auf Beziehung und „geht nicht“ (deswegen Versäumen der „Pille danach“).

  19. Voll ins Schwarze
    Don, Sie süßer Mäuserich, wir alle wissen doch, das Problem ist Sexismus. Und Rassismus. Und wenn nicht das, dann die Rechten. Und wenn es die auch nicht sind, dann eben Männer. Eine Lösung findet sich immer.

    Ich frage mich ja schon, ob in gewissen Bundesländern „Sag mal, fickst du mit dem?“ gemunkelt wird, wenn mal ein Mann befördert wird.

    Und die Erbschaftssteuer, tja nun. Viele scheinen zu vergessen, wie oft im Lauf der Zeit auf Erbgut schon allerlei Steuern und Abgaben entrichtet wurden. Hätte ich Lust mir etwas aufzubauen, nur damit 99% davon an den Staat fallen, sobald ich im Grab bin? „We are the 1%“ , das sind dann wohl die Erben. Früher hieß es noch „Die Kinder sollen es doch mal besser haben“.

    Aber auch für die, die nichts erben, gibt es ja nun den Weg zu Glanz und Gloria, als YouTube Hero.
    Sittenstrenge Wächter, die gegen „Hate Speech“ und „unerwünschte Inhalte“ vorgehen. Oder einfach nur armselige Wichte, die damit massenweise Videos von Leuten flaggen können, die mal anderer Meinung waren? Wer weiß das schon.
    Auf jeden Fall gibt es da Privilegien zu erwerben, Vorzüge zu genießen, Promotionen zu erfahren. Qui custodiet ipsos custodes? Wen schert das noch.

    • Sie dürfen auch gern „saure Ratte“ zu mir sagen.

    • Was liegt so in einem Namen
      Ich finde die „suesser Maeuserich“ Anrede sehr freundlich, Dass der geschaetzte Don A auch „saure Ratte“ akzeptiert, steigt meine Achtung fuer ihn besonders stark.
      Wie so oft, geniesse ich Don’s Kommentare, aber in meinem Kreis erscheinen letzt neue Fragen: Forgive the Denglish:
      „Hello Don“. wispern die, „I think we’re on to you, old boy“. Wissen aber nicht genau was anliegt?. „Are you one of ours? Or have you gone over to the other side“? Wenn nicht: „Have you ever thought of defecting?“ Wir koennten sein Talent gebrauchen — selbst unter unseren Nihilisten, Opportunisten, Mini-Kapitalisten, Besserwissern und sonstigen politischen Gurus und Lautsprechern, wird er geschaetzt. Please keep those great comments coming, Don. Die sind immer geschaetzt — besonders wenn es um Glitz,Glitter, Gold, Geld und ewigen Ruhm geht.
      Pax vobiscum

    • Wenn schon
      dann Du große saure Alpenpassratte, mit Verlaub :)

  20. I know what you really are.
    Mit welcher Stiftung arbeitet die „Zeit“ zusammen?

    Man beachte das gewählte Foto, dann weiß man um was es wirklich geht:

    http://www.zeit.de/campus/2016-09/cdu-berlin-sexismus-problem-politische-kultur

    Ein ganz wunderbare Kampagne, Frau Merkel.
    Vielen Dank!
    Es ermöglicht dem Publikum zu beobachten:
    Das Netzwerk.
    Im Scheinwerferlicht.

  21. Das altvertraute Lied
    Wir hängen uns an Mikro-Problemen auf, beim vermeintlichen Vernichten von Grauzonen schaffen wir finsterste Sanktionsmöglichkeiten und Dunkelschwarz-Zonen, und beim Nachdenken über Privilegien hängen wir die kleinen Kapitalisten und blähen die Macht der wirklichen Konzern-Eliten ins Monströse auf..

    Ich möchte da noch mal an Meinhard Miegels Zahlen erinnern; 1900 waren 25% der Weltbevölkerung Europäer, 2000 waren es noch 11% und 2100 werden es noch 4% sein, davon ein Viertel mit afrikanischem oder asiatischen Migrationshintergrund. Von 1970 bis 2100 vervielfältigt sich die Bevölkerung Afrikas um den Faktor 8, und wird 8 mal so zahlreich sein wie die Europäer.

    Und wir diskutieren Burkinis und Burkaverbote – dabei sehe ich es als strukturell die gefährlichste Entwicklung, dass wir alle auf Liberté, Egalité, Fraternité basierenden Weltanschauungen – z.B. einen demokratischen Sozialismus in unterentwickelten Volkswirtschaften- ausser dem Neoliberalismus-Feudalismus in die Tonne getreten haben, und sich deshalb als „Befreiungstheorien“ archaisch-religiöse oder „völkische“ Ansätze Bahn brechen – weil man alle weltliche Gerechtigkeit abgeschrieben hat.

    Wie sich diese Grossgewitterlage entladen wird, keine Ahnung…

  22. Widerstand: Märchen lesen und sich nicht über Piraten, sonder über die CDU wundern
    Vor Jahren hielt der pseudo-therapeutische Komplex Märchen für schwarze Pädagogik. Nun sollte man sich den „Grimm“ wieder zulegen, um die Realität ansatzweise wahrnehmen zu können.

    – Jenseits der Phänomene bleibt aber die Frage, wo kommt dieses Prinzessin-auf-der-Erbse-Gehabe – auch bei Männeken – her? Dieses dauernde unterrepräsentiert fühlen, wenn man sie nicht mit den 60-Gender-Hofratstiteln anspricht? Dieses dauernde beleidigt sein, zu-kurz-gekommen-zu-sein? Dieses wir-sind-doch-alle-Gina-Lihsa; aber-keine-süßen-Mäuse?

    a) Iwanesk: Als Neid der besitzlosen Frauen gegen plumpe, faule Männer von der „Besetzungscouch“? Oder doch aus skandalösen, oktoberrevolutions-empörungsgerechten, vermittelbaren Aufschrei-Gründen?

    b) Aus der mangelnden Reife eines „Mitte-Mädels“, die sich weder sprachlich noch ohrfeigengerecht wehrt, aber Berlin regieren will?

    c) Aus einer Art umgekehrter Gunnar-Heinsohn-Formel von jungen Frauen ins Prinzessinnen Quadrat gegen die Wurzel aus alten Männern über 50 ?

    Was sind die Folgen, wenn wir uns nur nach den Aufschrei-Prinzessinen die Augen und Ohren verdrehen?

    – Jürgen Elsässer hatte keine Lust mehr auf antideutsch und wurde sogar national, weil ihm die linke Genderei auf den Geist ging?

    Björn Höcke wirft soeben die neue „soziale Frage“ auf https://www.youtube.com/watch?v=9keTentAQHQ&feature=youtu.be

    Was macht die CDU mit Peter Tauber, der soeben noch gegen Angela Merkel mit schwarz-rot-goldenen Leitkulturfahnen (10-Punkte-Programm) in den Anti-AfD-Ring sprang.
    Der freut sich nun auf die Sexismus-Debatte http://www.bild.de/regional/aktuelles/berlin/cdugeneralsekretaer-tauber-begruesst-debatte-47987120.bild.html

    Auf wieviel „Mitte-Mädels“ hofft die CDU?

    Sehr geehrter Don Alphonso, vielen Dank dass sie unter den feministischen Scheffel schauen! Und siehe da, wie wenig dort leuchtet! Und Ihren Verweisen darauf, wo Aufmerksamkeit Not täte.

  23. The Great Danton is a blind fool!
    Don,

    bitte genauer beobachten:

    Erinnern wir uns noch an den Fall Herr Bonde in BW? Als die CDU die Grünen etwas zurechtstutzen musste?

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article154942811/Gruener-Minister-verzichtet-nach-Affaeren-Geruechten-auf-ein-Amt.html

    Irgendwie immer die gleiche Geschichte.

    Ein Narr, der da Zusammenhänge sieht.

    • Ich glaube, das wird jetzt Mode in vielen Parteien. Vielleicht auch gar nicht zu Unrecht, das muss man auch sagen. Aber ändert es noch etwas an der Sicht auf Politiker? Ich glaube kaum.

    • Are you watching closely?
      Don,

      es ist interessant zu beobachten, wie Sie beobachten und dabei anscheinend einiges nicht beobachten können.
      Sie beobachten die „Sexismus“ Vorwürfe als Intrige, weil sie eine andere, in diesem Bereich berüchtigte Journalistin beobachten, die die Affäre pusht.

      Hingegen beobachten Sie nicht, wie die CDU selbst die Affäre in die Medien drückt. Was Fragen aufwirft. Wie z.B.: Warum will die Bundes-CDU eine Skandal in der Berliner CDU? Wieso operiert ein Herr Tauber, selber gerade des Mobbings gegenüber einer Mitarbeiterin verdächtigt (ohne Kritik durch die Medien!) als Vorreiter gegen Sexismus innerhalb von Parteiverbänden. Warum immer das gleiche Schema: In Stuttgart, in Berlin, und selbst beim Herr Tauber selbst. Wieso immer CDU….etc.

      All das fällt als blinder Fleck aus Ihrem Sichtfeld.

      Sie sollten mal mit dem FAZ Kollegen sprechen, der für Politik BW zuständig ist.

      Könnte den den blinden Fleck erleuchten.

    • Behrends erwähnt doch, dass sie jemanden im Bundesvorstand kennt und vorab eingeweiht hat. Nachdem die Berliner CDU ein Intrigantenstadl ist. wird es vielleicht manchen recht sein, wenn bei der Gelegenheit andere beschädigt werden, wie etwa Lengsfeld.

  24. Gender in Zeiten des Prekariats
    Der Don mit Wut im Bauch – köstlich!

    Dass sich Jung, akademisch, IrgendwasmitMedien mit Jung, akademisch, IrgendwasinderPolitik beschäftigt, ist weder neu noch bahnbrechend. Es ist vor allem ermüdend.

    Die prekäre finanzielle Situation der Leitmedien spiegelt sich mehr und mehr in der Qualität der Artikel wider:
    Wer gut ist, wechselt zur Printausgabe, zieht nach Mitte und trinkt nen Latte auf die eigene Glückseligkeit.
    Wer es nicht drauf hat, bleibt Dauervolontär beim Onlineauftritt und verfasst seltsame Texte über seltsame Quereinsteigerinnen, denen der Zucker, der ihnen bereits in Form eines guten Listenplatzes (und somit eines gesicherten Einkommens) dorthin geblasen wurde, wohin keine Sonne scheint, nicht reicht.

    Die selektive Wahrnehmung der Nach-Klicks-Bezahlten offenbarte sich auch schon bei anderen Themen, die ernsthaften Frauenrechtlerinnen die Zornesröte auf die Backen getrieben hätte. Man denke nur an eine gewisse Frau S. aus SPON, die – möglicherweise auf Druck ihres Arbeitgebers – zu ihrer Meinung steht, dass das Recht auf Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durchaus durch eine aufgezwungene Burka zum Ausdruck gebracht werden kann, solange nur eine Konvertitin (vom investigativen Schlachtschiff Bento befragt) das tolle Gefühl geschützt zu sein in die Öffentlichkeit posaunt.

    Aber ich schweife ab.

    99% Erbschaftssteuer wären eine feine Sache!
    Was dabei möglicherweise von prekär beschäftigten, aber unglaublich hippen Jungberlinerinnen (-hamburgerinnen / -prantlhausnerinnen) bedacht wird, ist das zweifelhafte Glück, dass auch Schulden vererbt werden können. So wird nur dem Nachwuchs Sorge getragen, der nicht sein Lebtag lang für Mamas Eskapaden während des Volontariats bluten will.

  25. Die Sache ist doch so:
    Egal, ob ihre Vorhaltungen stimmen oder nicht, egal ob sie die Wahrheit sagt – oder ob sie nicht integer und karrieresüchtig sei und Henkels Posten wolle, die junge Dame wird ab sofort in dieser Partei noch mehr ungutes Auskommen haben (zumals die Unionfrauen dort sie nicht stützen).

    Ich kann ihr nur herzlich empfehlen, aus der sowieso abgewrackten Berlin-CDU mit Kawumm auszutreten. Und ihr Handy für eine Weile auszumachen. Oder wie Guttenberg in die US zu entfleuchen.

    Zu Don:
    Wie kommen Sie eigentlich dauernd drauf, auf den Trichter, die Masche, Sexismus-Vorwürfen von Öffentlichkeits-Frauen geäußert regelmäßig als privilegierten Zickenwahn hinzustellen und in schöner Regelmäßigkeit gegen in Polen und hier unterdrückte polnische Haushälterinnen und in von Schwesig dummeweise unterstützten Grossbordellgesetz auszuspielen.

    Soll doch diese junge Dame ihren Zorn raus lassen.
    Ob sie privilegiert ist oder nicht, ist es nicht ein Versuch, solche mit dem totschalg-Argument „Privilegiert“ mundtot zumachen? Spielt das Privililegiertsein so eine große Rolle bei der Bewertung von Sexismus? Mindert das den Sachverhalt? (Falls es einen gibt). Ich denke doch nicht.

    Sexismus gibt es in allen Parteien und Firmen.

    Diese Doppelmoral ist überall gegenwärtig:

    Wenn hinter einem jungen schmucken Mann mit vorgehaltener Hand gesagt wird, dass er sich hochgeschlafen habe und dass er ein hübscher Mäuserich ist, dann nützt es ihm. Dann ist er ein raffinierter, schlauer Hund. (Narrativ: Wäre auch normal hochgekommen, da er ein gescheiter Bursch ist, aber so gings halt noch schneller …)

    Einer jungen Frau schadet es, wenn man sagt, sie seine hübsche Maus udn häte sich sicher nur hochgeschlafen. Dann ist sie eine raffinierte, intrigante, aber dumme Pute. (Narrativ: Zu dumm, zu uninteger, um normal hochzukommen, daher musste sie sich hochschlafen.)

    Hörthört: Der Kerl ist dann immer gscheit und clever. Die Kerlin ist aber immer intrigant, aber dumm (daher muss sie ja intrigant sein, um das auszugleichen).

    „Es ist wie bei Tim Hunt!“ Ob das wie bei Tim Hunt ist, kann man doch noch gar nicht sagen. Voreilige Schlussfolgerung.

    Mich ärgert dieser Artikel heute etwas, muss ich sagen.

    • Mei.

      Die Abläufe sind so wie bei Hunt, die Medien reagieren sehr ähnlich, der Mann wird erst gar nicht ernst genommen, selbst wenn ein Zeuge wegbricht. Das erinnert mich schonj ziemlich an Hunt. Ohne dass ich ihn und Henkel verteidigen will.

  26. Das wird ...
    … noch alles ein böses Ende nehmen.

    Wie kommt es nur, dass mir jetzt häufig der Titel „Biedermann und die Brandstifter“ einfällt? Ich weiss, das passt nicht direkt hierher, in Ihre X-Zimmer-Villa kommen die verdächtig Unverdächtigen nicht, aber dennoch – auch auf dem Weg durch die Stadt auf´m Rad oder im offenen Oldtimer kann von einem Bautzener UMF mit einer Kalaschnikow erledigt werden.

    Dann, so träume ich, wird von der RRG-Mehrheit die Guillotine für Reiche eingeführt, die Villen werden zu Kinderheimen und FDJ-Ferienheimen, und alles geht irgendwann – für unsere Nachkommen – von vorne los.

    • Wäre ich in Berlin, würde ich mir wirklich Sorgen machen. aber dann zerbricht halt Deutschland, das ist dann halt so. Und wir bekommen eine saubere Grenze am Main.

  27. 100% Erbschaftssteuer
    – eine Empfehlung des Club of Rome
    http://www.clubofrome.org/report/reinventing-prosperity/
    nebst andren lustigen Vorschlägen.

    • Ich bin ja mehr Club of Tegernsee.

    • Club of Rome
      Nach den letzten Verlautbarungen des Club of Rome frage ich mich, ob die nun eher von Mao oder doch eher von Pol Pot inspiriert sind. Die Vereinigung befindet sich anscheinend im Niedergang. Warum nur bekommen die noch soviel Aufmerksamkeit in den Medien?

    • warum nicht Pol Pot?
      letzthin war ich wo – linksliberal – zum Tee und bewunderte ein silbernes Döschen (drin waren Süßstofftabletten) in Form einer Hindin mit Saphiraugen. Es habe einer kambodschanischen Prinzessin gehört und wurde auf einer Asienreise erstanden. Zum nächsten Fest schenke ich Vaddey Ratners „Im Schatten des Bayanbaums“.

    • Soweit sind wir ja noch nicht, mehr so beim thema Fortführumng von DDR light.

    • Pol Pot
      Der kam mir jetzt nicht wegen der Vorliebe für Gewalt als Herrschaftsinstrument, sondern wegen der Zukunftsvision des steinzeitkommunistischen Paradieses in den Sinn.
      Wie sagte doch der Herr vom Club of Rome: „Meine Tochter ist das gefährlichste Raubtier auf diesen Planeten. Sie hat einen ökologischen Fußabdruck wie 30 Afrikaner.“ – Also fordern sie dann eine konsequente Einkindpolitik in den Industrieländern. Damit es in Zukunft mehr Arme und weniger Reiche gibt. Denn die Armen machen weniger Schmutz. Und wenn dann schlußendlich alle im Elend leben, dann ist unsere Erde auch irgendwie ein wenig gerechter geworden.

  28. Die meisten Journalisten arbeiten anekdotisch
    und berichten nur aus ihrem eigenen sozialen Umfeld. Da mag z.B. das Kopftuch im Einzelfall Ausdruck islamischer Identität und Emanzipation sein, aber für eine halbe Milliarde Frauen ist das eher nicht so.

    Diese Form der Berichterstattung liegt aber natürlich auch daran, dass mies bezahlte Journalisten Geschichten schreiben müssen, die Empörung oder Mitgefühl bei ihren Lesern auslösen und deshalb Opfer brauchen, mit denen man sich identifizieren kann. Für sachliche und gut recherchierte Berichterstattung hat der Feld- Wald- und Wiesenjournalist keine Zeit mehr und gelesen würde differenzierte und kenntnisreiche Artikel sowieso nicht. Selbst Don Alphonso würden die Leser weglaufen, wenn er nicht unterhaltsam wäre…

  29. Erbschaftssteuer: Fiskalische Leichenfledderei
    Werter Don,

    es ist immer wieder eine Freude, in einem einmal gefassten Entschluss bestätigt zu werden. So hatte ich schon vor Jahren auf die regelmäßige Lektüre des Prantl-Blättchens verzichtet. Denn die Elaborate der rot-grün gestrickten Redaktionsvolontäre wirkten regelmäßig steigernd auf Puls und Blutdruck. Meine Gesundheit war mir denn doch lieber als der regelmäßige Konsum der moralingesäuerten SZ. Ihr Qualitätsurteil aus erster Hand über die neuesten Absonderungen in diesem Medium , lieber Don, war somit Balsam auf meiner Seele.

    99% Prozent Erbschaftsteuer? Aus Sicht des journalistischen Prekariates durchaus verständlich. Die Herrschaften hätten die eben was anständiges studieren sollen, etwa ein MINT-Fach, dann kämen sie nicht auf solch abstruse Gedanken. Dann hätten sie Karrieren wie etwa Ingenieure, Investmentbänker oder Softwareentwickler wie unsereins einschlagen können. Allesamt Brotberufe, die nicht nur den Mann, die Frau und Familie ernähren, sondern auch ein hübsches Altersruhepolster ermöglichen. Nebenbei: Die neue politische Kraft, welche die Vokabel „Alternative“ in ihrem Namen trägt, hat die vollständige Abschaffung der Erbschaftssteuer in ihr Parteiprogramm aufgenommen. Schade, daß derlei sowohl das Prantl-Blättchen als auch gleichgelagerte Gazetten verschweigen. Aber es passt ja auch nicht zu dem sorgsam gepflegten Klischee des geistig und materiell minderbemittelten Ossis als typischen AfD-Anhänger, das uns unsere Qualitätsmedien so gerne vermitteln.

    99% Erbschaftsteuer? Neben meinem hübschen Anwesen in Oberbayern bewirtschafte ich ein paar Bergwälder, so etwa fünfzig Tagwerk, wie man hier zu sagen pflegt. Die jungen Buchensetzlinge, Tannen, Bergahorne, Douglasien, Lärchen und Fichten werden hoffentlich irgendwann mal meinen Enkeln oder Urenkeln zugutekommen. Gerade in diesen Tagen geht es wieder raus in die Natur, um die jungen Pflänzchen gegen Wildverbiss zu schützen. Da würde ich gerne ein paar grüne Jungjournalisten mitnehmen, damit die freier Natur, im Steilhang und zwischen Brombeerdornen mal an praktischen Beispiel üben könnten, was nachhaltiges Wirtschaften bedeutet. Vielleicht kommen sie dann ja auf andere Gedanken.

    • Ich verstehe durchaus, dass die das wollen.

      Ich will beispielsweise auch die Wiedereinführung der Leibeigenschaft. Man darf das schon äussern, nur ist es halt selbst mit guten Argumenten nicht durchsetzbar.

  30. Schattenboxen am Tegernsee auf hohem Niveau
    Ärgerlich, wenn minderbemittelte Schreiberlinge, von Entlassung und Rationalisierung bedroht, sich ihre Träume wie von BGE oder leichteres Leben dank „besserer Besteuerung“ der Rentner und Reichen erhoffen. Nach 20 Jahren, acht Monaten und 12 Tagen im Geschäft, am Schreibtisch verklammert, um als Alt-Redakteur dann endlich in Altersteilzeit und in Rente zu gehen, mit Wohneigentum nördlich vom Mittleren Ring, in Hör- und Sichtweite der Sirenen zum Olympia-Einkaufszentrum-Gemetzel, werden mir mit als Ü68 alle von Don Alphonso so furios aufgeworfenen Fragen und Anwürfe zunehmend gleichgültig. Sollen sich die jungen Leute drum kümmern, die ohnehin, wenn sie aus der Generation Praktikum mit 40 oder 50 Jahren entwachsen, sich als schwer vermittelbare Intellektuelle und diplomierte Geschwätzwissenschaftler sich kaum mehr für irgendeine Arbeit vermarkten können, vielleicht als Spucknapf-Reiniger in Grünwald bei bestandener Gesinnungsprüfung. Die Prantlhausener-Pestpostille vermarktet sich ja noch bei ausuferndem Werbung und notfalls springt der Steuerzahler ein, um das „Meinungsspektrum“ frei, bunt und beliebig zu erhalten. Es sind nicht einmal die armen Schreiberling, welche sich mit ihren Ergüssen vor ihren Chefs zu verantworten haben, dahinter stehen noch andere, weit einflußreichere Mächte. Aber die zu hinterfragen, sei den „Verschwörungstheoretikern“ in Blogs und Forenbeiträgen überlassen. Hier reicht’s vermutlich längst schon für heute.

  31. Der neue psychische Exhibitionismus: den Tratsch freiwillig weiter verbreiten
    „Die junge Frau, die ständig mit den Gerüchten um ihre angeblichen Affären konfrontiert wird, die gibt es in echt.“ Zitat J.B.

    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Einmal besuchte ich die Spielzeugmesse mit einem Geschäftsfreund, weil mein Mann anderweitig beschäftigt war. Ein Ehepaar aus der kleinen norddeutschen Stadt, in der wir gewohnt hatten, sah mich mit jenem Mann in den Messehallen, wir begrüßten uns ganz normal, und hinterher hörte ich von meinen Bekannten, dass die Frau überall verbreitet hatte, dass ich mit jenem Mann ein Verhältnis hätte. Ganz abgesehen davon, dass der Mann absolut nicht mein Typ war, waren seine Frau und deren ältere Tochter dort auch präsent, nur nicht in dem Moment in der Nähe. Seine Frau war die Designerin von Produkten, die dort vom Unternehmen meines Mannes vorgestellt wurden, während ihr Mann sie nebenberuflich managte.

    Zweimal waren es bei mir außerdem noch abgewiesene Verehrer, die nachher (aus Reche?) erzählten, dass sie mit mir Sex gehabt hätten. In allen drei hier genannten Fällen waren es aber Frauen, die solche Gerüchte dann überall verbreiteten und mich sogar darauf ansprachen. Als ich die Lügen wahrheitsgemäß leugnete, sah ich einen triumphierenden Blick in deren Augen, der mir die Message vermitteln sollte: „Ich glaube dir nicht.“ Nun, ich bin ein großzügiger Mensch und gönne den (bzgl. der Optik) Schwestern einer Berliner Bezirksbürgermeisterin ihr kleines Glück des Triumphs, was soll das. Aber würde ich dann noch öffentlich unter meinem Klarnamen von solchen dummen Sachen erzählen wollen? Das wäre doch kindisch, nicht wahr.

    Ich wurde als Quereinsteigerin zur Vorsitzenden eines bundesweit aktiven Verbandes gewählt und damit auch zum Vorstandsmitglied einer namhaften Stiftung. In meinem Fall waren es norddeutsche Frauen, die mich nicht ausstehen konnten, aus Neid, nehme ich an, während die Süddeutschen, darunter ein paar sehr attraktive Frauen und sehr nette Herren, mich stark unterstützten, besonders die Bayern.

    Den News-Stellenwert, den die Meldung genießt, hat die Sache sicher nicht verdient, da hat Don Alphonso völlig Recht. Früher hielt man solche Themen für sich, man hielt sie für zu dumm, um darüber öffentlich zu diskutieren. Und wenn die Dame tatsächlich an einer politischen Karriere Interesse hätte, würde sie sich durchkämpfen, bis sie sich den gebührenden Respekt verdient hätte. Dafür müssen Männer auch kämpfen. Man sollte dem Sexismus nicht alles anlasten.

    Naja, sie beschwert sich auch über die CDU Frauen, die ihr blöde Bemerkungen gemacht haben. Aber that’s life: Es gibt halt nicht nur nette Menschen in dieser Welt. Damit muss sich jeder erwachsene Mensch, der Umgang mit anderen Menschen pflegt, arrangieren und lernen damit umzugehen. Heute weint man sich stattdessen im Internet öffentlich aus und verbreitet den dummen Tratsch dadurch freiwillig noch mehr. Das macht doch keinen Sinn. (Selbst SPON berichtet darüber, na ja, was vom SPON aus den besseren Zeiten noch übrig geblieben ist.)

    Haben die jungen Frauen denn keine Mütter oder keine reiferen Freundinnen, mit denen sie reden könnten? Oder ist das eine Art psychischer Exhibitionismus?
    https://editionf.com/sexismus-parteien-jenna-behrends

    P.S. Dies ist nun der Dritte Versuch: zu schnell geschrieben, danach hieß es: Sorry, you are commenting too fast.

    • Naja, ich habe hier gerade das Buch von der Stokowski, da wird auch vieles erzählt, bei dem ich mir denke: Wer dieses Ritzerbuchmarketing haben will, dem ist nicht zu helfen. Das gehört wohl zur Selbstpräsentation als Opfer zwingend dazu.

    • Es ist das "Brüderle"-Phänomen in Klein
      Die CDU-Tante will imho einfach wieder einen „Aufkreisch“ lostreten, weil das so schön war. Die Wietzorek lebt noch heute gut von den Tantiemen

      Ansonsten ist die, wenn man Photos sieht, grenz-attraktiv, d.h. weder schön, noch hässlich, sondern dieser typische Berliner S*-Look, der entsprechende Sprüche tendenziell anzieht.

      Davon zu trennen ist imho das Problem überdurchschnittlich attraktiver, aber nicht allgemein bewunderter, Frauen, die gerne von Geschlechtsgenossinnen instinktiv gedisst werden.

    • Sirisee - ganz richtig!
      zu schöne Frauen sind eine moralische Herausforderung für die Geschlechtsgenossinnen – die oft nicht bestanden wird, wie ich vor Jahren am Fall einer, auch noch mit über 80 Jahren wunderwunderschönen – denn eine tolle Frau bleibt eine tolle Frau – , schwarzen Tänzerin erleben mußte, die von zwei (60+ und 70+) Unschönen brutal und schlau in die Tonne getreten wurde. Sie hatte den beiden nie was getan, sich bloß nicht für sie interessiert, und sie hatte vor Jahrzehnten die Avancen des Ehemanns der einen abgelehnt (weil er ihr nicht gefiel). Abzulehnen, womit eine andre sich begnügen mußte, kann – sozial – tödlich sein.

  32. Isch glaub jetzt kennt ganz Barcelona meinen Arsch
    Was für eine passende Einleitung. Don for President.
    Nun…, die Dame kennt jetzt halt ganz Berlin. Früher musste Frau sich da noch wirklich für prostituieren. Sie hat die Medien benutzt, die Medien haben Sie benutzt. Oder haben die Medien letztlich Ihre Leser benutzt?

    Ansonsten muss ich Älpler zustimmen, in Polen oder Russland gälte diese Frau kaum als süße Maus. Die kann wahrscheinlich nichtmal kochen und Hosen trägt sie auch.

    Das mit dem Iwan hab ich aber auch nicht verstanden.

  33. Das lüsterne Interesse der Regierung an der Gleichheit
    Lieber Don Alphonso,

    nun ja, die Prantlhausener Zeitung, was soll´s? Man ist ja nicht gezwungen dieses Blatt, als halboffizielles Presseorgan, dessen was sich Regierung nennt, zu lesen.

    Während die gut Denkenden noch denken, haben die Merkel´schen „Gut- Denker“ (les bien-pensants) das Land verändert. Wird es vielleicht nicht mehr ein wirtschaftlicher oder anders gearteter Vorteil für die SZ sein, stets darauf bedacht den Saum, des, dem „Teletubby Po“ entliehen Hosenanzugs täglich neu zu küssen?

    Und bei all dem Bestreben die radikale Gleichheitswelle stets wieder neu über die Bürger schwappen zu lassen, sei doch an Ihren Artikel mit der Überschrift: „Der große Ungleichmacher Tod“ erinnert.

    Seien Sie herzlich gegrüßt
    ObjectBe ( objectbe.blogspot.com )

  34. Gibt es irgendwo eine Liste...
    … wo man sich für die Party eintragen kann? Dann könnte ich schon mal meine Frau fragen, ob sie mit mir ein politisches Statement abgeben will. Arbeitstitel „Wir wälzen uns in Platinmurmeln“.

    Ich bin so dankbar, dass es jemanden gibt im Bereich der veröffentlichten Meinung, der bei dieser Herrschaftsdiskursstrategie („Es kann jeden treffen“) mit regelmäßigen Hexenprozessen nicht mitmacht.

    Wir werden ja sehen, was die angehende Kollegin aus ihrem Leben macht. Es soll Situationen geben, da ist es noch nicht genug fürs eigene Fortkommen, Zeter und Mordio zu schreien. Von der Förderung schutzwürdiger Belange Anderer (Stichwort Sexarbeiterinnen oder Polinnen) mal ganz abgesehen.

    Und eigentlich sind doch die Jahre zwischen 18 und 30 da, um das zu lernen. Tragisch und schade, dass von den Unterstützern der Dame sich wohl niemand mit ihr hinsetzt, um ihr das zu erklären.

    • Ich habe den eindruck, dass das eine Intrige ist, mit dem offenen Brief als maximale Awareness und dann nachgeschoben die Identitäten. Der Tagesspiegel ist so schnell aufgesprungen, dass ich fast vermute, die wussten das schon vorher. Und natürlich würde ich der Frau so einiges zutrauen – warum auch nicht? Es ist genau die Story, die jetzt ins Narrativ passt, und Henkel mag eh keiner.

      Ob noch was aus ihr wird – keine Ahnung. Ich würde einen Bogen um solche Leute machen.

    • Natürlich deutet alles
      auf eine Intrige hin.

      Sie werden die „Dame“ ja im Auge behalten oder sonstwie wieder entdecken. Und dann wird sich genau solches heraus stellen.

      Tut mir leid – Du Partei,

      hallo?

      Grad ein Mandat errungen und dann so etwas lostreten, ohne Sinn und Verstand, es kann einfach nichts anderes als eine Falle sein.

      Allerdings glaube ich, das Timing war richtig schlecht, es sei denn, es ginge darum, dass jene Person woanders in Kürze eine offene Türe erhoffen könnte.

      Warten wir es doch mal ab.

    • Es kann mir keiner erzählen, dass Theresa Bücker, die da wirklich Profi ist, so etwas bei Edition F veröffentlicht und nicht genau weiss, dass das Brüderle 2.0 wird.

    • Aha... eine (Ex-)Deus-Autorin zeitgleich von SPD bezahlt
      Bücker? Mal googeln… Und siehe da: 2012-14 Social-Media-Referentin der SPD-Fraktion. Zeitgleich, nämlich 2010-2014, freie Autorin der FAZ. Ja, was hat sie denn geschrieben? Oh, im Blog „Deus ex Machina“. Über Netzfeminismus. Und 2013 über den #Aufschrei, der dazu beitrug, die FDP zu versenken. Während sie ein Gehalt von der SPD bezog.
      http://blogs.faz.net/deus/2013/07/10/aufbruch-ins-netz-1625/

      Um in der typischen Diktion zu bleiben: Es macht etwas mit einem, wenn man erfährt, dass die vermeintlichen Journalisten direkt von einer politischen Partei bezahlt werden. Es macht etwas mit einer Zeitung, wenn sie ihren guten Namen dafür hergibt, diese Verbindung zu verschleiern, anstatt sie herauszustellen. Es macht etwas mit ihrem Markenkern. Das spürt man. Doch, das fühle ich ganz genau. Was macht das mit Ihnen?

    • Theresa Bücker ist längst bei der SPD draussen. Und sie hat hier schon geschrieben, bevor sie bei der SPD war, als sie bei der SPD war, haben wir durchaus aufgepasst, dass es da keine Überschneidungen gab. Sie ist einfach eine fähige Journalistin. Aber ich warne davor, das, was mehrheitlich vor 5 Jahren war, mit dem Heutigen in Verbindung zu bringen. Geschrieben hat den offenen Brief immer noch die CDU-Polotikerin. Dass er gebracht wurde, liegt in der Sache von Edition F. Nur wäre ich dann als Journalist halt vorsichtig. Das sage ich, obwohl ich Theresa Bücker sehr schätze.

    • „Wir wälzen uns in Platinmurmeln“
      Bitte mehr davon, über sowas kann ich noch richtig unbeschwert lachen.

    • @ Krächzit
      Danke, aber das ist einzig und allein der Don-Effekt.

      Der führt zum exponentiellen Wachstum des Interesses an Ausschweifungen in barocken Dimensionen.

  35. Titel eingeben
    Lieber Don,

    Ich verfolge Ihren Blog seit langem und ein ums andere Mal sprechen Sie mir aus der Seele.
    Allerdings:
    Die reichsten 0,5 % besitzen in etwa so viel wie die unteren 90%. 99% Vermögenssteuer sind sicherlich überzogen, aber dass hier etwas passieren muss ist offensichtlich, denn so zementieren sich die Verhältnisse zu Ständen. Wer reich ist, bleibt für immer reich und wer arm ist, bleibt für immer arm. Das kann niemand wollen.

    Viele Grüße
    dermuedejoe

    • Danke, aber soweit ich weiss, ist die Vermögensvertweilung bei weitem nicht so krass.

    • Reich und arm
      @dermuedejoe

      und was machen Sie, wenn alles umverteilt ist? Sie könnten z.B. alle Menschen mit dem gleichen Betrag ausstatten, es wäre aber ganz schnell so, dass dann wieder einige viel und andere nichts hätten. Gleichheit oder alles für alle, wie es der Kommunismus predigte, ist nicht möglich, aber manche glauben es anscheinend noch immer.

    • S' is wia's is
      Warum niemand? Die Reichen wollen es so, und ja auch viele der Armen. Sonst würden sie anders wählen, das ginge ja. Und es sind ja eben eigentlich viel mehr, sie könnten hier also locker das Sagen haben, würden sie das realisieren und sich einig und politisch werden. Tun sie aber nicht. Natürlich liegt das auch an Unbildung, niemand von denen, die es anginge, liest heute noch Marx. Statt Gesellschaft gibt es nur noch jeweils ein Individuum mit irgendeiner Möhre vor der Nase, Frau, Kinder, Auto, Eigenheim, das übliche. Irgenwann gibts dann Gated Communities, Favelas, und viele Raubüberfälle mehr auf offener Straße. Dann macht aber das Geld keinen Spaß mehr, man muss zuviel davon für Stacheldraht, Security, Rechtfertigung und Neoliberalpropaganda investieren, sonst ist man es schnell ganz los. Und die neuen Neureichen dieser Zeit, Gangsterbosse, Clanchefs etc., mit denen will man auch nicht beim Konzertabend sitzen, letztlich sind es ja Proleten geblieben (you can get the kid out of the ghetto, but you can’t the ghetto out of the kid, bzw. das dauert dann 200, 300 Jahre wie bei den vornehmen Familien von heute, das waren ja früher auch die Raubritter, Kolonisierer und räuberischen Clanchefs). Soviel Zeit hat halt niemand, darauf zu warten, dass aus denen neue Fugger werden, und dazu müssen ja auch erstmal paar hunderttausend Smartphones und Goldketten unfriedlich den Besitzer wechseln, bis überhaupt ein Grundstock dafür da ist.

    • Vermögensverteilung
      Die Zahlen stimmen leider ziemlich genau.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensverteilung_in_Deutschland

      Die obersten 0,5% besitzen 31,2 % des Gesamtvermögens.
      Die ärmeren 50 % 1,4 % des Gesamtvermögens.
      Das 6.–9. Zehntel 32,0 % des Gesamtvermögens.

      Somit besitzen die unteren 90% demzufolge 33,4%, also kaum mehr als die oberen 0,5 % mit ihren 31,2 %.

      Und der Trend ist eindeutig. Im Jahr 1983 hatte das reichste Zehntel 48,8 % des Gesamtvermögens. Im Jahr 2007 schon 66,6 %.

      Traurig, aber wahr. Man kann sicherlich darüber streiten, wie eine Erbschaftssteuer ausgestaltet werden sollte und wie Renaissance-Stadthäuser mit ihrem erheblichen Erhaltungsbedarf zu bewerten sind.

    • An Klaatu
      Die Zahlen mögen stimmen, für mich ist es von Bedeutung das ich unter den Bedingungen der Bundesrepublik leben kann. Die Zahlen für China, Nordkorea,Kuba, Saudi-Arabien sind nicht wesentlich anders.

      PS Die Armen werden m.E. nicht ärmer. Obdachlose hatten vor 20 Jahren auch nichts. Der Unterschied ist ggf das sich die ambulante psychiatrische Versorgung verschlechtert hat und sich manche gerne an Schnellstraßen aufhalten damit das Stimmenhören übertönt wird. Die FAZ hatte im Regionalteil berichtet.

      PSS Wir haben nun auch die Tafeln die dafür sorgen das abgelaufene Nahrungsmittel angemessen entsorgt werden. Das sorgt auch dafür das die H4 Sätze (wer hats erfunden?) nicht angehoben werden müssen. – Für den Fall das Sie rot-grüne Fantasien haben.

    • @Klaatu - 26. September 2016 um 17:23 Uhr
      Leider wurde noch nicht begriffen, dass Wikipedia genauso manipuliert ist/wird wie unsere Medienlandschaft. Wenn dann noch auf der Seite „DIW“ auftaucht, dann lohnt sich das weiterlesen nicht.

      Abermillionen von Stützeempfängern arbeiten 0,0h – erwirtschaften somit eine Rendite, die, rein mathematisch, ins Unendliche reicht, das ganze sozialversichert. Diese haben null Interesse, Vermögen aufzubauen – schließlich droht eine Erbschaftssteuer von 99%, gell.

      Es ist nicht interessant, wer was besitzt. Interessanter ist, wer die Rendite dieser Besitztümer erwirtschaftet. Ein Besitz, der keinen Profit erwirtschaftet, ist wertlos, bei negativer Rendite ein Ballast. Erwirtschaftet werden die Profite von der Mittelschicht, die dazu in skandalöser Weise ausgequetscht wird (Steuern, Sozialabgaben ..), um damit die Stützempfänger nach unten durchzufüttern und die Renditen nach oben zu erwirtschaften. Das sind oft weisse Männer und Frauen, die dazu noch meistens Kinder aufziehen. (Ich weiß nicht, woher diese Menschen die Kraft und Energie hernehmen. Wenn sie mit manchen Existenzen in Berlin vergleiche, die ich mal meine Freunde nannte, wird mir übel.)

      Das sind übrigens Diskussionen, die nun seit 200 Jahren geführt werden. Das zu verstehen ist wohl eine reine Frage des Intelligenzquotienten, sonst hätte die Diskussion längst ihren Sättigungspunkt erreicht. Aber es wachsen immer neue nach :)

    • Titel eingeben
      An Klaus Keller

      Ich, rot-grüne Fantasien? Spätestens seit Frühjahr 99 bestimmt nicht mehr. Rückblickend muss man wohl sagen, dass der „Peak Wohlstand für alle“ zumindest in der alten BRD in den 80 Jahren erreicht war.

      Tiefe soziale Einschnitte sind meistens von Regierungen unter SPD-Beteiligung durchgeführt worden. Hat die SPD aber nicht davon abgehalten, in der Opposition stets die Rücknahme der Maßnahmen zu fordern. Die CDU alleine hätte sich „Hartz IV“ nie gegen die SPD in der Opposition getraut.

      An Foxrommel
      Nun, zumindest diese Zahlen sind nicht „manipuliert“. Dazu sind diese einfach an zu vielen Stellen zu finden; z.B. hier.
      http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/gutachten/ga09_ana.pdf Grafiken S. 325

      An den Grafiken sieht man übrigens auch, wessen Anteile am Gesamtvermögen die letzten Jahre abgenommen haben. Wie Sie richtig erkannt haben, ist es der Mittelstand (Dezile 5-9).

      Für die Wikipedia gilt, dass naturwissenschaftliche Artikel im Allgemeinen gut recherchiert sind. Etliche andere Artikel sind kontrovers, wie z. B.

      Scientology
      Verschwörungstheorien_zum_11._September_2001
      Studentenverbindung
      Islam
      Politische Korrektheit

    • @Klaatu - 26. September 2016 um 21:51 Uhr
      „An Foxrommel
      Nun, zumindest diese Zahlen sind nicht „manipuliert“. Dazu sind diese einfach an zu vielen Stellen zu finden; z.B. hier.
      http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/gutachten/ga09_ana.pdf Grafiken S. 325″

      Jetzt auch noch der sog. „Sachverständigenrat“ – mir kommen die Tränen. Geschmierte Schreiberlinge.

      Ich bin Volkswirt. Diese Typen können Sie grad vergessen.

    • An Klaatu
      Ich wollte ihnen mit meinem Hinweis nicht zu Nahe treten.

      PS: Ich habe zeitweise sehr bedauert das sie damals die Aktion: – Safe the Earth- dann doch abgebrochen haben. Die Idee dem Planeten einen längeren Urlaub zu gönnen war doch gut und die schmerzfreie Narkoseeinleitung in Verbindung mit dem Sterben bei tiefer Bewußtlosigkeit ein guter Ansatz.
      Wenn ich mir im Vergleich dazu die Dilettanten in Aleppo ansehe:
      Das ist wirklich grausam.

      PSS: Wo sind sie jetzt eigentlich? Die Dokumentation suggerierte ja fast sie wären kurz vor Eintritt in die Sphäre verstorben.

  36. Das kann noch spannend werden,...
    da die höher gestellten Zeitgeistsurfer der CDU prompt meinten, es sei zu ihrem Vorteil, möglichst flink auf den Sexismus-Zug aufzuspringen:

    „CDU-Generalsekretär Peter Tauber hält eine Auseinandersetzung mit sexistischem Verhalten in Politik und Gesellschaft für dringend geboten. „Geschichten wie diese bekomme ich immer wieder geschildert“, sagte er.“ (Quelle Focus).

    Und schwupp – sozusagen von hinten durch die Brust ins Auge – gräbt jemand eine alte Geschichte aus, nach der der feine Herr seinerzeit auf Kaninchenjagd gegangen ist und eine Mitarbeiterin auf fieseste Art gemobbt haben soll.

    Ich lege mir schon mal das Popcorn zurecht.

  37. Apropos frisierte Stammbäume
    Also Schloss Tratzberg gehört Ihnen nicht und die Meyers aus Ingolstadt sind wohl kaum so reich und bedeutend wie einst die Fugger aus Augsburg oder die Tiroler Enzensberger – oder habe ich da was verpasst?

  38. Danke! Danke!! Danke!!!
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fluechtlingsdebatte-rhetorik-ohne-obergrenze-14451012.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Endlich ist der Artikel erschienen, der mich trägen Sack zur längst überfälligen Kündigung meines FAS-Abonnements veranlasst. Soll das hochgestochene Käsblatt (ad D. A.: bitte anderen Begriff einsetzen, falls das fürs Forum zu unzivilisiert erscheint) in Zukunft jemand anderes am Sonntagmorgen agitieren, ich jedenfalls habe fertig!

    • Fas ist nicht gleich FAZ, und Rüther konnte mich noch nie leiden.

    • Ah ja!
      Hatte ich auch gesehen, bin leider kein Abonnent, kann also nicht kündigen.

      Es fing nicht mal schlecht an, das Ganze, zog sich dann aber wie älteres Kaugummi und ab der Hälfte dachte ich mir, der müsste nach Zeilen bezahlt werden, so wie er Sätze ausspukt. Und immer schummeriger wurde der Inhalt auch, wendelte sich ein paar Mal, und dann hatte der Autor fertig.
      Und außer Merkel auch noch die Linguistik der drei Worte seziert, der CSU einen reingewürgt, die AfD ins Abseits geschrieben, die von den Gründungsvätern schon als ‚Notlösung‘ beschriebene grosse Koalition (drei Parteien) weißgewaschen und darauf hingewiesen, dass Destabilisierung nur dadurch zustande kommt dass man sie herbeiredet.

      Alles ein Aufwasch. Die Frage nach Ausbildung, Kompetenzen und Qualifikationen für diesen Job stelle ich mal lieber nicht. Interessiert mich eigentlich auch gar nicht, bin ja kein zahlender Leser.

      Persönlich stelle ich mir unter einem Blatt mit dem Attribut von gegorener Milch etwas anderes vor: ein Kompendium unbedeutender Lokalnachrichten.
      Nennen wir es den alten Mainkutter, der eines Steuermannes verlustig ging.

    • Ja.
      Aber es ist tragisch, dass die FAZ aus ihrem Monopol als einzige bundesweite Zeitung mit partieller Restvernunft nicht mehr macht, und Prantlhausener Mief (Schreibübungen der Grünen Jugend) häufiger verbreitet, als es nötig ist. Das geht doch auch anders.

    • Ich weiss gar nicht, ob jemand die SZ ernst nimmt.

      Es gibt übrigens auch noch das Metamedium piqd.de, wo junge Linke erzählen, was sie gute finden. Das finanziert auch ein SZ-Erbe. Schon eine gewisse Ironie.

    • Dto.
      Habe mich dazu bereits vor zwei Monaten entschlossen. Mir ging es genauso.

    • Nun reißen Sie sich doch bitte mal zusammen
      Don Alphonso :)

      Von irgendwas müssen auch Seeleute, darf ich das so schreiben, Seemann kommt mir grad nicht über die Lippen, leben.

    • Die FAS - und die saure Milch der frommen Denkungsart - -
      – – vor drei/vier Wochen war’s, da musste ich schon schwer durchschnaufen. Aufmacher FAS-Feuilleton, ganzseitig: Was die Flüchtlinge für ein Problem darstellen und die Rechten und soweiter – die Redaktion schrieb kollektiv – einen sensationell harmlosen Stiefel zusammen- – man müsste das mal genau durchnehmen. Es ist ein Dokument der – was ist nochmal das Gegenteil von Geistesgegenwart – ein zeugnis eines kollektiven geistigen Edelschlafs.

      Ich hab’s mir aufgehoben. Ich denke immer, irgendeiner sollte das – und das – – und das… durchnehmen – – – und dann warte ich – – -und dann kommt manchmal was – – – und manchmal fliegt mich dann so ein kleiner Gedanke wie der da an: Wenn Du jetzt nicht total verpeilt bist, gradwiedermal, dann hängt die und die Sache – – – – – haargenau an einem Mann, den du nur zu gut kennst – – – – Das gefällt mir dann auch nicht. Die Realität kann sich manchmal anstellen, wie sie will: Sie passt mir einfach nicht.. .

      Aber Houellebecq heute im FAZ-Feuilleton war schön – jetzt warte ich nur noch auf Keleks Laudatio!

      Tobias Rüther meint’s wahrscheinlich gut. Aber wer sagt ihm mal unter Brüüda, wil langweilig und absehbar sein neuster pseudo-leitartikel wieder war?! – –

      Vielleicht war es auch nur eine Art aktive Arbeitsverweigerung – Arbeitsverweigerung durch Arbeit…Ogottogott – besser dran ist wahrlich der, der einfach sagen kann, er werde von dem nicht gemocht.
      – – Ja stimmt – – (eh kloa!)!

  39. 99% & die SZ
    Wollte es ja kaum glauben (& da ich die SZ nicht regelmäßig aufrufe, hatte ich es auch nicht mitbekommen), aber das hat ein Spinner bei der SZ tatsächlich geschrieben:
    http://www.sueddeutsch e.de/wirtschaft/erbschaftsteuer-reiche-erben-sollten-mit-prozent-besteuert-werden-1.3175687

    Nicht, dass ich jemals in die Nähe erbschaftssteuerrelevanter Summen geraten würde, & dementsprechend kann es mir eigentlich egal sein. Aber solche Ideen sind Schwachsinn, & das sollte eigentlich auch einem Autor aus prekärstem Umfeld klar sein.

    • die einen provozieren mit ihren Sexismusgeschichten, die anderen mit staatlichem Raub, nur bei mir kann jeder behalten, was er hat.

  40. Zumindest Bento bemüht sich,...
    in puncto Sexarbeit Kompetenz zu erwerben:

    „Unsere neue Sex-Kolumnistin hat zwei Jobs: einen bürgerlichen und einen gesellschaftlich verpönten.“

    http://www.bent o.de/gefuehle/nebenjob-escort-wie-ich-prostituierte-geworden-bin-und-mir-sex-bezahlen-lasse-858705/

    Man scheint in Hamburg mittlerweile wirklich erbärmlich schlecht zu zahlen.

  41. Nichts Neues von der Netzfeministinnenfront.
    Nichts Neues von der Netzfeministinnenfront. Eine Quotentussi ohne Erfahrung und Qualifikation jammert im Internet und die Medien empören sich drehbuchgerecht. Irgendwie erinnert mich das an die unsägliche Aufschrei-Kampagne und so einige Piratinnen. Die anderen Privilegiendummschwätzerinnen bei Tagesspiegel und Co sekundieren ja auch fleißig.
    Hätte die Göre Verstand, hätte sie verstanden wie das „Fickst Du die?“ gemeint war. Wenn eine junge Frau leistungslos, bei gleichzeitiger Missachtung der anderen für die Position berechtigten, auf einen Posten gehievt wird ist die Frage nach dem Grund naheliegend, auch wenn sie etwas ordinär formuliert ist.
    Da hat die CDU sich ein tolles Ei ins Nest gelegt. Irgendwie gönne ich denen das. Dummheit muss bestraft werden. Wer wählt solche Leute?

    • Mein Mitleid hält sich da auch in engen Grenzen – die CDU wird nun durch Schmerzen lernen müssen. Trotzdem ist die ganze Sache so offensichtlich audf Medieneffekt getrimmt, dass es nicht eben das Vertrauen in den Nachwuchs steigert.

    • Fast keiner mehr!
      Das sieht man ja an den Berliner Wahlergebnissen.

  42. Kennen wir
    Lieber Don,
    wir haben das selbst erlebt in unserer Familie wie das endet wenn selbst ernannte Weltverbesserer und Gutmenschen (Damals im auftrag des Genossen Stalins) mitten in einem Bürgerkrieg den Kommunismus ausrufen und alles einkassieren. Selbstverständlich gingen die Goldvorräte damals per Schiff über Odessa nach Moskau und der Bürgerkrieg verloren was uns 36 Jahre Denkpause in sachen Diktatur und Demokratie einbrachte. Wir waren danach leider nicht mehr in der Lage das Trümmergrundstück neu zu bebauen so das ich und auch bereits mein Herr Vater uns unter das arbeitede Volk mischen musste was ich fast als späte Rache der Bolschewisten sehe und das trotz aller unbegabheit hierfür meinerseits!

  43. Rosh ha shanna
    Meines Wissens heißt es „Tov rosh hashanna…“ (davon fälschlich: Einen guten Rutsch ins Neue Jahr, heuer am 4. Oktober) in Ivrit doch auch oder ist es aramäisch, das a am Schluss würde darauf hindeuten. Ich schließe mich den Wünschen an, er möge uns noch lange erhalten bleiben.

    • Hammerhart!
      Text eingeben

    • Weinkönigin?
      Ich bilde mir ein, dass ich als Weinkönigin eine junge Julia Klöckner sehe!?
      Das ganze war vor gut 15 Jahren, wäre heute als hoffnungslos-sexistisch mit einem schwarzen Balken übermalt, und – ‚piiieeep‘ – im Lautsprecher … .

      Es ist schon erstaunlich wie alle, insbesondere auch die Frauen, mitschunkeln.

  44. BeaB
    Da sitzt sie nun, die Jenna Behrends, und mosert. Hat die Dame ein Programm oder irgendetwas zu bieten, wo man „AHHHH-OHHH-TOLLL“-schreien möchte?

    Was sich diese ungelernten Fachkräfte immer einbilden ist wirklich kurios. Kaum eine Stufe höher, dann plärren die schon rum, ohne auch nur eine einzige Leistung errungen zu haben. Hauptsache den Pranger schon mal schnitzen und polieren um ihre Position zu manifestieren.
    Faszinierend!

  45. Titel eingeben
    Sehr verdienstvoll dieser Einsatz gegen Iwana Schwesigk und Follower Kretins. Aber wohl vergeblich. 10 Jahre Tussi on Top – dann sieht der deutsche Mann hält aus wie Peter Almased Altmaier

  46. Gender-Teil des Lindenstraßenspießerkults
    Was braucht man um gesellschaftliche Prozesse richtig beurteilen zu können? Genau-Grips. Langt aber nicht: es braucht außerdem noch Mut, Unabhängigkeit im Denken und ein gutes Erinnerungsvermögen sowie etwas Lebenserfahrung um Dinge diachronisch, also in ihrer Entwicklung über eine gewisse Zeit hinweg analysieren und beurteilen zu können. Dann mal Schritt für Schritt, damit möglichst alle was davon haben:
    1. Die 68-er waren eine Mischung aus ein paar wirren, linksextremen „Häuptlingen“ (die es immer gibt, warum und wieso weiß keiner, ist auch irrelevant), und einem Heer von zumeist bürgerlichen oder sogar kleinbürgerlichen „Indianern“, die in der Nachkriegszeit davon profitierten, dass links erst mal als schick erschien. Warum? Weil es ein moralischer Freibrief war und jeden unverdächtig machte, der befürchten musste, dass aus seiner Familie irgend jemand eine Nazivergangenheit hatte.
    2. Aus ähnlichen Gründen hat sich der linke Spuk dann auch an den Hochschulen breit gemacht und eine enorme Multiplikation von links indoktrinierten Kleingeistern erzeugt. Nicht wenige davon wurden Lehrer und hatten ihrerseits eine Multiplikatorrolle bei der Linksindoktrination von Schülern.
    3. Hinter der dünnen linken Fassade waren es natürlich dieselben alten Spießer wie zuvor, nur dass sie jetzt links- statt rechtsspießig waren. Der rote Rotz wurde dann mit dem ganzen preußischen Piefkeeifer dieser gewendeten Philistermischpoke immer vehementer nach vorn getrieben.
    4. Wohlstandsmelancholie und der Versuch, den Vorwurf der Dekadenz zu entkräften haben dann zu den Grünen geführt. Auch hier ging es nicht um die Sache, es standen immer weit überwiegend persönliche Motive im Vordergrund. Wie anders ist es zu erklären, dass die ökologische Bilanz der Grünen erbärmlich ist-mit Natur haben die nun mal nichts am Hut.
    Das verachtenswerteste was es in unserer Film- und fernsehlandschaft gibt, die linksalternative Gartenzwergschmonzette „Lindenstraße“ war ein Resultat dieser Entwicklung. Und da viele Schnarchsäcke sich allsonntäglich auf dem Sofa diesen Müll reinziehen hat das zu einer weiteren Multiplikation des linken Spießerdrecks geführt. Erstaunlich: wenn man sich eine Bild-Zeitung gegen Ende der 60-er Jahre ansieht. stramm rechts. Und heute? dieselbe Aufmachung, aber die Ausrichtung? Na? Na? Bingo! Lindenstraße-was denn sonst?
    5. Der Feminismus war zuerst Teil der linksextremen Gewitterwolke, hat sich dann aber wie der ganze andere üble (s.o.) Stus in die Spießerhirne reingewunden. Wenn man sich ein paar der Grünen-Frontfrauen (sowohl von heute und damals) ansieht dann fällt eine Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität auf. Erwarten würde man bei emanzipierten Frauen eine selbstbewusste, männermordende und eher attraktive femme fatale. In der Realität sind es zumeist unansehnliche Mauerblümchentypen-übergewichtig, verunsichert aber voller Gift. Genau diese Fraktion hat dann den militanten post68-er Hausfrauenkult aufs Tapet gebracht, der sich heute als Gender(I)wahn breit macht. Es steckt also wirklich nicht viel dahinter. Was etwas überrascht ist der Fakt, dass sich gelegentlich eine Ansehnliche in diesen Zirkus verirrt-spricht nicht gerade für ihre Intelligenz (die wollen wohl einfach nur ein paar Orchideen, die sie mit Leichtigkeit hätten anders haben können), aber…Nein weiter sage ich jetzt dazu nichts.
    Ich wiederhole aber an der Stelle gern das von mir schon oft gebrachte es passt aber hier vorzüglich) Zitat von Bukowski (und der war ganz sicher kein Spießer): „Der Feminismus wurde von hässlichen Frauen erfunden um sich mit seiner Hilfe in die Gesellschaft zu integrieren.“ Dem ist kein einziger Buschstabe hinzuzufügen.
    Es fällt übrigens auf, nicht nur die Frau von Donald Trump ist bildhübsch, auch viele der nicht wenigen Frauen, die Trump mittlerweile unterstützen (Jeanine Pirro, Megyn Kelly, etc.). Und Hillary? Oh je-kein Kommentar, sonst bringt der Moderator das hier nicht…!
    WAS DEN GENDER(I)WAHN ANGEHT KANN MAN ALSO FESTSTELLEN: ES STECKT WIRKLICH NICHTS DAHINTER!

  47. Na BITTE , fällige Bundeshosenanzugs-Ablöse
    ohne Kita-Uschi und Gedöns-Schwesig – die Maus aus Berlin Mitte hat die Intriganz der in Agit-Prop promovierten Nichtphysikerin mit der Mäusemilch eingesogen – Nachfolgeproblem gelöst, trotz all der sich sträubenden Eunuchen in der Rest-CDU .

    DAS ist Karriere durch lösungsorientierte Medienbenützung .

    Benützung absichtlich, nicht Nutzung, weil die Nähe zum Toilettepapier rüberkommen soll.

    Ich bitte um Spülung der Republik !

  48. Danke!
    Für diesen Artikel.
    Der völlige Realitätsverlust der nahezu gesamten deutschen Presselandschaft führt Kants Publizitätskriterium ad absurdum. Über den Realitätsverlust der deutschen Politik mag ich kaum mehr sprechen, jedenfalls nicht so kurz vor der Nachtruhe. Wegen Heine. Dass dringend notwendige gesellschaftliche Debatten nicht im Parlament geführt werden, nun ja, aber dass sie auch nicht mehr in der Presse stattfinden, das lässt mich ratlos zurück. Ich habe das Spiegel-Abo vor einem Jahr gekündigt, die SPD-Mitgliedschaft auch (kein Cent für Gehirnwäsche). Wie mir die jeweils anrufenden zuständigen Stellen versicherten, war ich kein Einzelfall. Tröstlich, nun ausgerechnet in Ihrem Artikel eine klare Haltung für die weibliche Selbstbestimmung zu lesen. Dafür gönne ich Ihnen jedes Zimmer, jedes Gemälde und jedes Fahrrad, dass Sie mehr als ich besitzen. Von Herzen.

  49. Es summt in den Medien...
    … die CDU habe die Rotfront links überholt. Wie könnte ich aufrichtig dem widersprechen?
    Neo-Preußische Grüße aus Berlin

    • Neo-Preußische Grüße... Sie sind wohl USA-freundlich
      – Im Jahr 1785 schloss Friedrich II. mit den Vereinigten Staaten einen Freundschafts- und Handelsvertrag, dessen Grundlage die Anerkennung der erst seit kurzem unabhängigen 13 Staaten der USA seitens Preußens darstellte. Zudem existiert darin ein Novum für damalige solche Verträge: Beide Seiten vereinbarten unbedingt humane Haft für Kriegsgefangene.

      – Friedrich Wilhelm Ludolf Gerhard Augustin von Steuben, auch bekannt als Baron Steuben (* 17. September 1730 in Magdeburg, Herzogtum Magdeburg; † 28. November 1794 in Utica, New York im heutigen Oneida County) war ein preußischer Offizier und US-amerikanischer General. Er reorganisierte die Kontinentalarmee im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. An Ihn erinnert die Steubenparade in NY

      ggf war es nur Taktik da man den Briten schaden wollte.

      Man stelle sich vor Preußen hätte sich mit den USA verbündet…
      – Man könnte meinen in den USA gibt es mehr Prußenfreunde als in Deutschland. Man müsste mal eine Umfrage im Pentagon machen ;-)

  50. Ein weitläufiger Bekannter...
    ist vor einigen Jahren Landtagsabgeordneter geworden (war allerdings nach einer Legislaturperiode auch wieder raus).

    Nach seinem Antritt verwunderte er sich sehr, dass kein Schwein auf seine ganzen tollen neuen Ideen gespannt war (geschweige denn sie sie überhaupt diskutieren und schon gar nicht realisieren wollte), sondern dass er ausschließlich gehalten war, die gerade aktuelle Parteilinie durchsetzen und nix weiter.

    Scheint mir ein ähnlicher Fall zu sein (noch verschärft durch „Mathiopoulos-Syndrom“, falls das jemandem noch was sagt), garniert mit zeitgeist-affinem #Aufkreisch-Mimimi.

    Und ja: Wir brauchen endlich Bestandsschutz für den „alten (bei Bedarf auch weißen) Mann. Auf dem darf anscheinend ja jede(r) straflos rumtrampeln.

    • ...plädiert für...
      …Biosphärenreservat für alte, weiße Männer und alte, weiße Frauen südlich des Mains

  51. Iwana Schwesig und die neue Offenheit
    Ich hab ja noch nie etwas verlinkt, aber heute ist es halt mal fällig.

    Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung hält jegliche Kritik an dern #NichtEgal oder da von denselben befeuert #NoHateSpeechDe für Scheiße.

    https://www.wired.de/collection/life/youtubes-anti-hass-initiative-nichtegal-geht-nach-hinten-los?utm_medium=Social&utm_campaign=Echobox&utm_source=Twitter&utm_term=Autofeed#link_time=1474495764

    Oder habe ich Shitstorm etwas falsch verstanden und Versuche, Meinungsfreiheit und der Einsatz für freie Meinungsäußerung im Rahmen unserer Gesetze wäre nicht Scheiße?

    Tut mir leid für die drastischen Ausdrücke, aber ich bin da nun wirklich verwirrt angesichts der Äusserungen eines solchen Repräsentanten, der auf junge Menschen einwirken soll.

    Der stellvertretende Pressesprecher der Bundesministerin Schwesig hat sich geäussert:

    https://www.youtube.com/watch?v=KHTgcYOSsMs

    „… das es nicht unsere Hass…, ähh, unsere Kampagne ist“.

    Also darf man annehmen, es läuft eine gewaltige Welle auf all diejenigen zu, die sich das Recht nehmen, sich frei äußern zu wollen.

    Oder sollte ich da irren?

    Korrigieren Sie mich bitte, falls Sie das können.

  52. Reader Cocooning
    Zeitungen haben sich immer nach den Interessen und Vorurteilen ihrer Leser gerichtet, aber im Zeitalter des Internets müssen sich Zeitungen in nie dagewesenem Masse an ihr Publikum anpassen. SZ-Leser interessieren sich nun mal mehr für Genderfragen in Berlin als für Frauenrechte in Polen und die Leser dieses Blogs sind eher altbürgerlich als grün-alternativ angehaucht. Im Fernsehen nennt man sowas viewer cocooning (die Zuschauer puppen sich in ihrer eigenen Echokammer ein), aber auf die ‚Print’medien trifft das ganz genauso zu. Also nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt!

    • altbürgerlich=s2g wähler !!!??
      werter Alfred, was heisst hier „altbürgerlich“………..hier schreiben die wahren anarchisten……………..weder alt, noch bürgerlich und über DONs träume für den NEO-feudalismus müssten wir uns einmal in ruhe unterhalten.

      die altbürgerlichen wählen doch die Grünen (FR,HD,TÜ, LÖ usw.) oder stimmen aus ihren chippendale-sofas heraus für die sog. „die Linke“.
      die überversorgten staatsbediensteten wählen SPD und den GARANTEN.

      diese alten begriffe gelten heute m.E. nicht mehr, hier um die ecke wohnt am hang ein altbürgerlicher, der auf den bewaffneten aufstand wartet…….

  53. Sexorgie vor dem Bundestag
    Hoffentlich kommt die Besteuerung!

    muuaaaahhhh

    Alleine das kulturelle Erbe, will ich nicht verpassen! :P

  54. TV Tip !
    arte 22.45 „Der Don ist tot“

  55. Der Don lebt ! Aber der Einheitspudding macht UNS
    tot !

    Das Beharrungsvermögen der Etablierten in völliger Idiotie und Grundgesetzwidrigkeit, in allem, was sie anstellen , läßt Rückschlüsse auf ihren Plan nach der Bundestagswahl zu :

    Einfach alle “demokratischen“‘ Kräfte in der Regierung bündeln, dann ist das Ergebnis der AfD wurscht.

    Also CDUSPDLinkeGrüninnen und, wenn sie die 5% Hürde schaffen, FDP.
    Letztere fürs Mövenpick-Catering .

    Und weiter geht’s dann im Deutschland-abschaffen-Text !

    Grandios. Danke.

  56. Illusionen
    ‚What a wonderful time someone like that must have,‘ Hudson said, ‚while we potter about here, trying to earn a living. My God, I can’t help envying chaps like that sometimes.‘
    That was the earliest indication that Hudson gave of the profound romanticism that regulated his life.
    A. Powell, ‚What’s Become of Waring‘

  57. @Renata Simon
    Gleichheit für alle ist auch nicht mein Ziel. Wie gesagt, 99% Erbschaftssteuer sind mit Sicherheit überzogen.
    Wenn wir uns an die guten alten 80er Jahre erinnern, gab es damals eine Vermögenssteuer und 50% Spitzensteuersatz und keine Abeltungssteuer( alles rot/grün gemacht by the way) und trotzdem gab es Reiche und Arme und trotzdem scheint Deutschland aus der fernen Betrachtung doch kein Hort kommunistischer Umverteilungsphantasien gewesen zu sein.

    • Der Spitzensteuersatz lag sogar bei 53%
      na und? Mir kann es grundsätzlich wurscht sein, wie hoch die Erbschaftssteuer ist, ich erbe und vererbe nix. M.E. ist es aber eine reine Neiddebatte, denn darin sind wir ja richtig gut. Das Erbe ist doch schon zigmal vom Erblasser versteuert worden, ich verstehe die Debatte wirklich nicht.

      Was habe ich davon, wenn ein Erbe xx% an den Staat abdrücken soll, ich schätze mal absolut nichts. Dass diejenigen, die sehr viel Geld haben, ohnehin ständig reicher werden, einfach so, weil das Geld arbeitet und bei denen doch noch Erträge bringt, muss mich nicht ärgern. Eine Umverteilung brächte reineweg gar nichts, die einen hätten weniger, die anderen aber nicht mehr.

      Was wir bräuchten, wäre eine grundlegende Reform der Steuergesetze, vor allem der Einkommenssteuer. Der Spitzensteuersatz von 53% war gar nicht übel, ich zahlte ihn hin und wieder und hatte das entsprechende Einkommen. Heute ist man ja mit einem Einkommen von 20-30.000 schon Mittelschicht und kommt trotzdem zu nichts. Das ist ungerecht, daran ändert eine hohe Erbschaftssteuer auch nichts.

  58. Reichtum aus Ideen
    @Der andere Gast (25. September 18:40) – “Einspruch.
Reichtum entsteht nie durch eigene Arbeit.” Da liegen sie meiner Erfahrung nach falsch. Es gibt Menschen, die haben Ideen aus denen Reichtum entsteht. Diese Ideen sind eigene Arbeit und zwar eine ganz individuell. Da können Sie 100000 Leute anstellen und mit denken beschäftigen. Das Entstehen von Ideen garantiert das nicht.

    • Echt jetzt?
      Frau Heuse, von Ideen alleine? Echt jetzt?
      Haben Sie nicht, ähm, die Umsetzung vergessen?

      Was haben Sie geraucht?

  59. DER STILLE DON
    aber noch schlimmer wäre doch „der stille DON“, stellen wir uns das vor !!!!!!!!!!!!!!……………….. oder auch schlimm: der DON wäre nur eine eintagsfliege wie der von mir aus anderen gründen sehr geschätzte DONN Eisele !

  60. Was Tim Hunt betrifft,...
    gibt’s mittlerweile doch ein ganz klein bisschen ausgleichende Gerechtigkeit:

    „City University lecturer who cost Nobel Prize-winning scientist Sir Tim Hunt his job after accusing him of being sexist has her OWN classes cut“

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3797081/City-University-lecturer-accused-Nobel-Prize-winning-scientist-Sir-Tim-Hunt-sexist-classes-cut.html

    Zwar nicht viel, aber wenigstens etwas.

  61. G´schmäckle, sowohl auf Schwäbisch wie auf Südbaden-Alemannisch
    Stuttgart. Es geht laut zu bei den Genossen im Kursaal. Leni Breymaier ist als Vorsitzende der baden-württembergischen SPD noch gar nicht gewählt und muss schon vehement für Luisa Boos als Generalsekretärin kämpfen.
    .
    Selbst in der Südwest-SPD ist Luisa Boos, die nach dem Willen von Leni Breymaier Generalsekretärin werden soll, wenig bekannt. Die 31-Jährige wohnt als alleinerziehende Mutter in Sexau, einer kleinen Gemeinde im Kreis Emmendingen.
    .
    Vu Ämmedinge isch se, allaierziehende Moeder,sell isch etz emol praktisch!
    .
    http://www.stimme.de/suedwesten/nachrichten/pl/Breymaier-drueckt-umstrittene-Kandidatin-durch;art19070,3712853
    (DdH)

    • em kursaal gots zua !!!!!!!!!!
      hajo, des mid dem mädle aus ämmendinge han i jezt au glese, i han garned gwisst, dass so a allainerziende moeder no soviel an zeit häd om sich a no om de haufa von dr breymaier zkümmera, abr de genossa und gnossinna hen jo dr GARANT vornedra, do goht nex schieef !
      ond was isch en erlabach oder weisberg ? solang s kernerhäusle no stoht isch elles guad !

      do schloz i liebr en trollenger & lemberga mid de gäst aus stuaggert heid obend !

  62. Wo nur sprudelt die Quelle des Reichtums?
    Reden wir, zur Abwechslung, nicht über Reichtum und auch nicht darüber, wie man diesen den „Reichen“ am besten wieder weg nimmt. Reden wir über menschlichen Geist, der Ideen gebiert, die durch unternehmerisches Handeln zu erfolgreichen Produkten werden, die wachsende Unternehmen möglich machen, vielen Menschen Arbeit geben und durch ihre Steuerleistungen unseren Sozialstaat möglich machen.
    Reden wir über die erfolgreichen Entrepreneure Deutschlands, die den Wohlstand unseres Landes sichern. Etwa die `Nanogate AG´ (Entrepreneur des Jahres 2015), welche neuartige Kunststoffoberflächen entwickelt und dafür eine neue Produktionsstätte in Neunkirchen eröffnet hat und dort vielen Menschen Arbeit und Verdienst ermöglicht.
    Oder die `Lamilux GmbH & Co. KG´ (Entrepreneur des Jahres 2014), welche neuartige Tageslichtsysteme entwickelt, stark in die Forschung investiert und eine vorbildliche Aus- und Weiterbildung junger Mitarbeiter betreibt.
    Keiner der hinter solchen Unternehmen stehenden Unternehmer hat sein Unternehmen gegründet, um reich zu werden. Sie haben es gegründet, weil sie eine Idee in die Realität umsetzen wollten. Nicht weil sie reich werden wollten. Sie arbeiten nicht jeden Tag 12 – 14 Stunden um reich zu werden, sondern um ihre Idee und ihr Unternehmen erfolgreich zu machen. Nur die linke Erzählung will, dass Kapitalisten aus Gier ihre Unternehmen gründen. Jeder Entrepreneur kann auch scheitern, das ist sein Risiko. Und viele scheitern, nur wird eben wenig über sie geschrieben. Hat aber einer von ihnen Erfolg, dann ist sein individueller Reichtum eine Folge des Erfolgs.
    Weder hat die Mehrheit der deutschen Bevölkerung Ideen, die die Gründung eines Unternehmens zulassen würden, noch ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung bereit, das Risiko des Scheiterns einzugehen. So muss die Mehrheit eben als Angestellte arbeiten und kann es eben „nur“ zu Wohlstand bringen.
    Weil aber so viele Angestellten und Nicht-Arbeitenden gerne auch reich wären, es aber aus eigener Kraft eben nicht schaffen, kann die linke Erzählung vom Segen der Umverteilung und vom Wegnehmen bei dem einen oder anderen der Mehrheitsbevölkerung Fuß fassen.

  63. Abtreibungsgesetze
    Werter Don,
    bis wann ist es ihrer Ansicht nach erlaubt seine eigenen Kinder zu töten. Ich kann mir mei noch so großer Mühe nicht vorstellen, was an einer Abtreibung ein Frauenrecht sein soll. Wenn eine Mutter ihr geborenes Kind sterben lässt, gilt sie als Mörderin, wenn es sich um ein ungeborenes handelt, dann darf sie einen Auftragsmörder engagieren, der das Kind mit einer Spritze tötet, weil es im fortgeschritten Stadium schon außerhalb des Mutterleibes lebensfähig wäre. Bei nahezu 100000 Abtreibungen jedes Jahr fällt es mir schwer das als Frauenrecht zu verteidigen. Salomos Urteil wird umgekehrt. Die Mutter ist wer das Kind umbringen möchte. Ich gehe übrigens davon aus, dass die Mehrheit der betroffenen Frauen nicht vergewaltigt wurden und daher in freier Entscheidung eine Schwangerschaft in Kauf nahmen. Wenn es richtig sein kann seine eigenen Kinder zu töten, dann kann es auch richtig sein den Besitzenden alles zu nehmen was sie besitzen. Ich höre aber nichts von nahezu 100000 Reichen denen ihr Besitz genommen wurde. Trotz aller polemik würde ich mich dennoch auf eine Antwort freuen bis wann sie einer Frau erlauben würden ihr Kind zu töten. Meine Eltern wurden definitv auch nach meiner Geburt des öfteren von mir in die Versuchung geführt.

    • Vergleich
      Sehr geehrter Malte, Ihre Aussagen lassen sich prima mit Merkels Anspruch als Bewahrerin des Lebens vergleichen: Jemand anderer soll bitte die eigenen moralischen Ansprüche verwirklichen und bezahlen. Wie das laufen soll, interessiert keinen der Bedenkenträger (wie unsere Nachbarländer denken, interessiert Merkel ja auch nicht). Die rechtliche Grundlage von §18 wurde hier im Forum sehr gut und präzise beschrieben. Ihnen steht selbstverständlich frei, vor’s Verfassungsgericht zu ziehen, falls Sie damit ein Problem haben.

  64. Titel eingeben
    @Joachim Brunold
    Danke

    @Alle den passenden danisch de und verlinkt auch Welt zur Ergänzung. Der Morgenstern und die Keule zum Florett des Don


  65. So also sieht das Mit-sich-selbst-Beschäftigen der Konsensparteien (http://www.tagesspiegel.de/berlin/wahl-zum-abgeordnetenhaus-berliner-parteien-warnen-vor-der-afd/13817702.html) also aus. Nicht daß ich was anderes erwartet hätte.
    Man spielt weiter Märchenwald, ob Fischer und sine Fru (Henckel & Behrend), Sterntaler (Erbschaftssteuer) oder Hans im Glück (SG).
    Sind ja auch zeitlose Stoffe.
    Nur der Bürger wird unwillig und bockt, man müsse doch auch mal an die realen Lebensumstände denken.

  66. Altbürgerlich
    Koedukation gab es noch nicht, als ich aufs Gymnasium d.h. Mädchengymnasium kam.(die Grundschule war sogar noch konfessionell getrennt!)Wenn wir Schülerinnen am Nähe gelegenen Jungengymnasium vorbeikommen, wurde wie in der Feuerzangenbowle gepfiffen. Das war als Kompliment gedacht und wurde auch so aufgefasst, diskriminiert habe ich mich nicht gefühlt. Auch nicht im weiteren Leben, manche Schwierigkeiten sind ja real wie z.B. das Problem, Familie und Beruf gerecht zu werden. Eine Familie mit 3 Kindern ist einem Unternehmen vergleichbar, man muss Ideen haben, kompromissbereit und flexibel sein, Reich wird man eher nicht, aber man hat den Antrieb, alles zusammen zu halten und bleibt auf dem Boden. Weil immer etwas zu tun ist. Wird in Berlin überhaupt richtig gearbeitet?

  67. "25 Jahre nach der Eroberung der BRD durch die DDR ... "
    @Don Alphonso:
    „25 Jahre nach der Eroberung der BRD durch die DDR scheint das aber nicht mehr modern zu sein, und statt dessen geben junge Kader von den Roten Klöstern ungeniert zu, dass die kapitalistische Situation ihrer sozialistischen Medien ihr Leben klein, mies und hässlich macht.“

    Könnte man böse auch als privilegiertes „training-on-the-job“ bezeichnen angesichts der Prognosen des Schweizer Börsen-Gurus Marc Faber „Irgendwann werden die Notenbanken alles besitzen. Sie könnten praktisch alles monetarisieren und dann würde der Staat alles besitzen. Durch das Notenbankensystem führt man Sozialismus und Kommunismus ein, was den Besitz des Staates an Produktionsmitteln und dem Verbrauch angeht.“ http://www.wallstreet-online.de/nachricht/8922237-marc-faber-prophezeit-dow-jones-100-000-punkten-klar-notenbanken-monetarisieren

    Und dann war da noch Michael Hudson, der in seinem fast wie nebenbei kreirten „Spannungsfeld“ zwischen entweder „Revolution“ oder „Sozialismus“ unverblümt zu Protokoll gab „Man muss den Neoliberalismus durch Sozialismus ersetzen.“
    http://derstandard.at/2000026474272/Europa-wird-langsam-aber-sicher-zugrunde-gehen

    Revolution oder Sozialismus also. So so …

    Diese kleene Mieke da in Berlin, die ohnehin im gesellschaftlichen Polit-Betrieb erledigt sein dürfte, steht also eher ganz weit unten auf meiner Prioritätenliste. Zum Thema „Frauen-Rechte“ finde ich derzeit am ehesten für äußerst beachtenswert die ohne jede Warnung versehene Reiseempfehlung der Ober-Feministin dieses Landes in Richtung „Arabische Staaten“. „Urlauber könnten sich bei Aufenthalten in der Region näher mit der Geschichte und Entwicklung der Länder zu befassen, sagte sie in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. Man erfahre so „mehr über die Zusammenhänge“ zwischen den arabischen Staaten und Europa – während man zugleich den wirtschaftlich wichtigen Fremdenverkehr im Nahen Osten fördere. (dpa/so)“

    Nicht einmal die „Zeit“ – jedenfalls nicht aus männlicher Feder – schreibt die Zustände für Frauen dort schön:
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-02/aegypten-sexueller-missbrauch-revolution

    ______________________________________________
    “Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert”
    [Alexander Solschenizyn]

  68. Das Erarbeiten von Vermögen durch eigene Arbeit ist überhaupt kein Problem.
    Zumindest dann nicht, wenn die „Arbeit“ sich auf Unterdrückung und Ausbeutung beschränkt. Nun ja, rückblickend und über die Jahrtausende verteilt, waren es Feldherren, Kirchen, Adel und Kaufleute, die sich aufgrund ihrer politischen Macht Vorteile verschafften, die das „Erarbeiten“ von Vermögen deutlich erleichterten. Sicherlich gehören auch einige Tellerwäscher, Goldgräber Lottogewinner oder Ölbohrer dazu, so wie Kolonialherren oder Börsengurus, Lobbyisten und Manager, Nutznießer des Verlagswesens oder der Arisierung und was es da im Laufe der Zeit so alles gab und gibt. Und selbstverständlich, gab es auch ein paar Menschen, die durch eigene Ideen und zumindest zu Anfang auch durch eigene Arbeit zu wirklich großen Vermögen gelangten, das sei unbestritten.

    Interessant wird es aber dann, wenn Vermögen auch ganz ohne eigene Arbeit permanent zunehmen. Wenn das ererbte Vermögen alternativlosem Wachstum unterliegt.

    So gesehen könnte man auf die Idee kommen, Vermögen und Erbschaften zu besteuern, sei eine geradezu soziale Notwendigkeit. Das aber ist nicht anderes, als an den Symptomen herumzudoktern. Solange es derart einfach ist, Vermögen zu bilden, solange die Vermögenden selbst über Vermögensregeln bestimmen, so lange kann über die Symptombehandlung keinerlei Veränderung stattfinden. Wer fremde Steueroasen bejammert, sollte mit der eigenen Oase beginnen, alles andere ist völlig sinnlos, bekräftigt nur, was ich hier schrieb.

    Eine Steuergesetzgebung, ganz ohne Ausnahmen, mit einem prozentual gleichen Steuersatz auf alle Einkommensarten ab einer gewissen Einkommenshöhe für alle, das wäre mal ein Anfang. Erbschafts- und Vermögenssteuer sind jedenfalls nicht dazu geeignet, Steuergerechtigkeit herzustellen, von sozialer Gerechtigkeit mal ganz zu schweigen.

  69. Mal eben gerade...
    die Onlinesite der üblichen Postillen quergelesen… Frau Behrends, das arme Hascherl, ist überall bereits in den Datenorkus gewandert; lediglich der Tagesspiegel hat noch einen allerdings eher ausgewogenen und nur sehr mäßig empörten Artikel da stehen.

    Auch der eigens gestartete Hashtag #sexismusinparteien will nicht so recht abheben und wird vornehmlich von garstigen Defätisten beschickt.

    Witzigerweise trendet dafür gerade #Mauss…

    Was ist da los? Zündschnur zu kurz? Pulver feucht geworden? Allgemeiner Überdruss bzgl. mimimi-Karrieristinnen?

  70. Titel eingeben
    Also bittschön, um mal die Perspektive zu richten: Der Autor hat, wie er eingangs feststellt, weder Bugatti noch Villa. Zwei oder drei winzige Wohnungen in Nachkriegskasernen, eine baufällige größere Immobilie, ein kleines Depot und ein Stapel Silberkannen – das ist doch nicht reich. Das ist gehobener Mittelstand, wenn überhaupt.

  71. Das Recht der Frauen über den eigenen Bauch
    Selbstverständlich gibt es immer Gründe, die auch für mich eine Abtreibung rechtfertigen. Beispielsweise gesundheitliche Gründe oder eine Vergewaltigung, um nur zwei zu nennen.

    Allerdings stehen Rechten grundsätzlich auch Pflichten gegenüber. Wem Verhütung zu lästig ist, wer seine Triebe nicht unter Kontrolle hat, die, aber auch der, sollte mit den Folgen leben müssen. Frauen, die aus solchen Gründen schwanger werden, haben in meinen Augen das Recht am eigenen Bauch verwirkt.

    Was beim besoffenen Autofahrer noch jedem mehr oder weniger einleuchtet, scheint für Frauen, wie so oft, aber etwas ganz anderes zu sein. Ist es aber nicht.

    Nun, die Diskussion über Werte, über Ethik und Moral, über das Recht auf Leben eines Zellhaufens, führt in unserer Gesellschaft ja zu nichts mehr, die sämtliche Werte bis zur Unkenntlichkeit relativiert hat.

    • ich lach mich tot
      An stahlharten Moralvorstellungen herrscht heute offensichtlich noch viel weniger Mangel als damals. Nur dass die heute den Stahl nicht mal lesen mussten.

      „Viktor hatte sich etwa hundert Schritt von dem Kreuzweg entfernt und schlenderte, die Melodie »Ach, wie so trügerisch sind Weiber- [105-106] her-zen« vor sich hin pfeifend, daher. Er stand noch unter dem Eindruck der Begegnung mit Lisa und ihres Versprechens, sich morgen bei der verlassenen Ziegelei mit ihm zu treffen. Unter den notorischen Schürzenjägern des Gymnasiums ging das Gerücht um, daß Lisa Sucharko in Dingen der Liebe ein sehr kühnes Mädchen sei. Der freche und überhebliche Semjon Saliwanow hatte Viktor einmal erzählt, daß er Lisa besessen habe. Obwohl Leszczynski die Behauptung Sjomkas nicht so recht glauben wollte, erschien ihm Lisa doch sehr interessant und begeh-renswert. Morgen wollte er nun erfahren, ob Saliwanow wirklich die Wahrheit gesagt hatte. Wenn sie kommt, werde ich sehr resolut vorgehen. Sie läßt sich ja küssen. Und wenn Sjomka nicht gelogen hat … “

      Aus: Wie der Stahl gehärtet wurde, Nikolai Ostrowski

    • Ganz so einfach ist es nicht
      „…wer seine Triebe nicht unter Kontrolle hat, die, aber auch der, sollte mit den Folgen leben müssen.“

      Möchten Sie wirklich als Kind von einer derartigen Person aufwachsen?

      Ein Kind sollte das Glück haben, gewünscht zu sein.
      Alles andere führt nur zu einer grauenhaften Kindheit.


    • Ein Kind bedeutet eine Lebensumstellung und Verantwortung für mindestens 20 Jahre. Das ist eine schwerwiegende Entscheidung, die man mit pfäffischen Moralpredigten nicht mal eben hinklempnern kann, weil sie existentiell und elementar ist und entsprechend auch brachial umgesetzt wird.
      Abtreibungen bekommt man vielleicht reduziert, wenn die Zuversicht der jungen Leute, auch in 20 Jahren noch von dem Job am gleichen Ort leben zu können, wieder steigt. Dann steigt auch die Neigung zur Ehe. Aber wenn das „was werden müssen“ bis zum 40. Lebensjahr anhält, ist halt keine Zeit für Kinder.

    • Ich sehe mich durch die Antworten nur bestätigt.
      @Krächzit: Die Überlegung ist mir auch nicht fremd. Nur, wo führt das hin? Wenn ich da mal an Behinderungen denke … Vielleicht reicht auch schon die falsche Augenfarbe oder noch schlimmer – mangelnde Intelligenz?

      Für ungewollte Kinder gibt es durchaus Lösungen, beispielsweise Pflegefamilien, Kinderlose …

      Ja, ja, ich weiß. Aber eine Garantie für eine glückliche Familie gibt es bei Wunschkindern auch nicht.

      So einfach, abtreiben und fertig, ist es eben nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn man noch Werte für dich beansprucht. Aber das ist heute ja überwiegend generell nicht mehr der Fall.

    • Korrektur
      Im letzten Absatz muß es selbstverständlich heißen: … wenn man noch Werte für „sich“ beansprucht …“

      Hinzufügen möchte ich noch, daß das Einfordern von Werten nicht darauf schließen läßt, daß der oder die Einfordernde sich selbst an diese Werte gebunden fühlt.

      Das wird besonders in der Politik deutlich, in das der Standard ist. Denn die Sozialisierung privater Verluste wird als selbstverständlich betrachtet, die Sozialisierung privater Gewinne aber eben nicht.

    • Gründe
      „Ein Kind kann eine Armutsfalle sein“ – das sind die Gründe für Abtreibungen
      Ihrer Erfahrung nach „gibt es kaum Frauen, die die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch leichtfertig fällen.“ Häufig seien es „kombinierte Argumente“, die zu einer Abtreibung führten: berufliche Überlegungen, eine instabile Partnerschaft oder Geldsorgen. „Ein Kind kann eine Armutsfalle sein. Viele Frauen fragen sich dann zu Recht, ob sie das sich und dem Kind zumuten können.“ Um die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zu senken, sieht Hahn nur ein Mittel: „Viel Aufklärung und ein leichter Zugang zu Verhütung“.
      http://www.t-online.de/eltern/schwangerschaft/id_59549020/zahl-der-abtreibungen-steigt-das-sind-gruende.html

      https://www.vamv.de/fileadmin/user_upload/bund/dokumente/Pressemitteilungen/Hintergrundinformationen/Statistik/Alleinerziehende_in_Zahlen_mit_Header.pdf
      81% aller Alleinerziehenden geben an, Anspruch auf Unterhalt zu haben. Regelmäßig und in
      voller Höhe erhält ihn jedoch nur 50% der Berechtigten. 25% der anspruchsberechtigten Alleinerziehenden
      erhält nur unregelmäßige oder unvollständige Zahlungen, weitere 25% geben
      an, gar nichts zu bekommen.
      1,1 Millionen Kinder sind demnach auf staatliche Transferleistungen angewiesen

      Colorcraze hat also durchaus gute Argumente (Frauen können lesen und kennen die einschlägigen Berichte) – und die Männer sind eben Teil dieses Problems

    • Das, NichtMann,
      ist zwar auch alles richtig und „selbstverständlich“ sind es aus individueller Sicht immer „gute Gründe“, die dann zu einer Abtreibung führen. Doch unterschreiben würde ich nur, daß auch der Mann Teil des „Problems“ ist, das zu Abtreibungen führt. Insbesondere, da ich kaum Männer kenne, bei denen in entsprechenden Situationen keine Blutleere im Gehirn herrscht.

      Andererseits trägt die Frau unbestreitbar eine höhere Verantwortung, da sie es nunmal ist, die schwanger werden kann. Wer für sich das Recht über den eigenen Bauch reklamiert, kann diese Verantwortung nicht wirklich delegieren. Und diese Verantwortung beginnt eben nicht mit der Abtreibung, dort endet sie gegebenfalls, sondern bei der Frage, eine ungewollte Schwangerschaft wissentlich zu riskieren, sie billigend inkaufzunehmen. Bei vielen Frauen und Männern scheint es sowohl, als auch, an allen Aspekten dieser Verantwortung zu fehlen. Und nicht selten wird dann versucht, das ganz billig zu entschuldigen – mit Alkoholgenuß. Diese Entschuldigung kann aber niemals stechen.

      Und weil es für viele Frauen eine mitunter lebenslange psychische Belastung ist, abgetrieben zu haben, aus welchen Gründen auch immer, sollten sie sich ihrer Verantwortung besser bewußt sein, bevor es soweit kommt. Und, mal ganz ehrlich, ein Kondom kann sich jede/r leisten, man muß es nur benutzen (wollen).

  72. Die Klageführerin
    betont in ihrem „Brief“ einige Male zu oft, dass sie von Männern auf ihre angeblich so große Schönheit angesprochen wurde. Vermutlich liegt da das eigentliche Problem.
    .
    Mein Onkel Ludger, der der den besten Vernidot-Messwein an der Loire winzt, der erzählt aus seiner Zeit als Pfarrer (ist jetzt emeritus oder eremitus) gern den alten Witz: Eine junge Frau beichtet: „Manchmal freue ich mich sehr über meine Schönheit. Und Eitelkeit ist ja eine Sünde.“ Da tröstet der Pfarrer: „Das ist keine Eitelkeit bei Ihnen, junge Dame, das ist ein Irrtum.“

  73. ... aber das Fleisch ist schwach
    @Malte – Abtreibung ist kein so simples Thema, wie Sie es erscheinen lassen. Auch wenn die Frauen nicht vergewaltigt wurden, haben sie nicht unbedingt gewollt, aber sich nicht getraut “Nein” zu sagen. Oder das Fleisch war schwach. Oder sie haben sich verrechnet. Das Ergebnis ist selbstverständlich in erster Linie ein Frauenthema, denn Frauen müssen mit der Situation fertig werden und nicht die Männer, die dazu beigetragen haben. Mit einem Verbot löst man das Problem nicht – auch nicht in Polen. Denn auch in katholischen Kreisen ist das Fleisch schwach, das weiß ich aus meiner Nonnenschulerziehung. Dann finden die Abtreibungen illegal statt, wenn man es sich nicht leisten kann ins Ausland zu gehen, wo andere Gesetze herrschen.

    • Titel eingeben
      vielen Dank für ihre Antwort. Wenn die Frau es nicht wollte, würde ich es als Vergewaltigung bezeichnen auch wenn es sich juristisch vielleicht nicht durchsetzen ließe. Das aber nur am Rande. Ihre Argumentation läuft ja darauf hinaus, das man es nicht verbieten kann, weil es dann ja illegal gemacht wird. Befürworten sie es jegliches Verbrechen aufgrund dieser Argumetation zu legalisieren. Das Kind das abgetriebn wird muss im Übrigen auch „mit der Situation fertig werden“. Der Einzige Punkt auf den ich hinausmöchte ist, dass die Entscheidung einer Abtreibung immer zwei Personen betrifft. Bei einer Abtreibung stirbt eine der beiden Personen. Wenn sie nicht davon ausgehen, dass es sich bei dem abgetriebenen Wesen um einen Menschen handelt, dann würde ich gerne wissen, was man tun muss um als Mensch zu gelten und damit die Menschenrechte zu genießen. Damit verbunden wäre das Recht auf Leben.

    • Frau Heuse und Frau Simon (weiter oben) - ja!
      Mit genug Geld konnte frau sich immer „die Mandeln nehmen lassen“ und die anderen ohne Geld pfuschten an sich herum, sprangen vom Tisch, tranken Säuren, aßen diverse Kräuter, landeten nach der Engelmacherin mit einer Sepsis im Spital und manche starben.
      .
      Ich finds zwar traurig, daß trotz all der heutzutage zur Verfügung stehenden Verhütungsmittel immer noch so oft abgetrieben wird und bin auch gegen die Störer der einschlägigen Demonstrationen; eventuell wäre eine (anonymisierte!) Statistik sinnvoll, um Frauen besser unterstützen zu können und sicherlich gibt’s da auch häßliche kommerzielle Interessen.
      .
      Aber den hier auftretenden Moralisten: bittschön um ein bißl Selbsterforschung, schon selber genug gelebt oder nur andren dabei als Kritikaster zugesehen?

    • Die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften stört mich auch massiv
      @Lisbeth Heuse, Försterliesel

      wir hatten ja im Frühjahr schon einmal das Thema der alleinerziehenden Mütter und ich fragte da schon, warum Frauen heute noch ungewollt schwanger werden. Es ist wie es ist, viele Frauen wollen die Pille/Hormone nicht nehmen, eine Weigerung, die mir unverständlich ist, Männer und auch Frauen mögen oft genug keine Kondome, aber Frau muss es dann ausbaden. Männer dürfen ihren Trieben freien Lauf lassen, so Frau nicht heroisch Nein schreit und sich verweigert?

      Engelmacherinnen und Abtreibungen mit dem damit verbundenen Tod und Elend hat es immer schon gegeben, weiß Gott keine Erfindung des letzten Jahrhunderts. Warum aber heute noch immer der Frau Mord am ungeborenen Kind angehängt wird, wie kann sie nur, können wohl nur Männer erklären.
      All diese Männer haben wohl keine Mutter gehabt, die allmonatlich in tausend Ängsten schwebte, so wie meine bis zur Total-OP oder sie haben es, was eher anzunehmen ist, gar nicht bemerkt. Vielleicht suchen diese Männer mal ein diesbezügliches Gespräch mit ihrer Mutter.

  74. Wer
    sich nicht einfach über die rauskopierte Überschrift echauffieren will, sonndern erstmal den ganzen Kommentar – der interessante Überlegungen anspricht – lesen will, findet den Text hier: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/erbschaftsteuer-reiche-erben-sollten-mit-prozent-besteuert-werden-1.3175687

    Dann ist es so, dass das Abtreibungsverbot in Polen bislang erst in der 1. Lesung im Parlament war, also noch nicht als Gesetz verabschiedet ist. Das macht das Ganze nicht weniger bedrohlich – aber ein Autor, der sich permanent über Ungenauigkeiten in diversen Medien mokiert, sollte auf sowas schon achten.

  75. Tausche Kompromatkoffer gegen Parteikarriere
    Cegla: „Ausgerechnet Jenna, die ihre weiblichen Reize spielen ließ und den Männern halb auf dem Schoß saß – ein Hohn.“

    Cegla zitiert Behrends: „Mit dem Peter Tauber, das muss jetzt aber unter uns bleiben, die Gerüchte stimmen. Ich hatte ein Verhältnis mit ihm.“

    Cegla: „Hierzu kann ich eine Versicherung an Eides statt abgeben.“

    Behrends: „„Also so, wie der auf mich reagiert, kann ich das [Anm.: Das Gerücht, Tauber wäre homosexuell] ausschließen.“

    Tauber: „Jenna Behrends und ich haben uns kennen gelernt und auch geflirtet. Aber es war für mich recht schnell klar, dass es rein freundschaftlich bleibt.“

    Behrends: „Ich hatte kein Verhältnis mit Peter Tauber.“

    Denn Jenna Behrends ist eine ehrenwerte Frau.

    • There is Throats to be cut, and Works to be done.
      Sollte da einer in Berlin den Tauber so über Bande abgeschossen haben, so verneige ich mich hiermit.

      Meisterhaft.

  76. Feminismus und andere Probleme
    Guten Tag Don, wollte eigentlich nur mal fragen, ob du den Stream der Weltraumaffen auf Youtube kennst. Die sich Sonntags meist um 18.00 treffen und sich mit ähnlichen Problemen wie du beschäftigst. Ältere Streams kann man sich dort auch ansehen, die sind meist sehr informativ, auch in Richtung Amadeo-Antonio Stiftung ist dort immer was interessantes zu sehen.

  77. Behrends - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief...
    die Angelegenheit entwickelt sich gerade zum Rohrkrepierer, bei dem den Beteiligten (zu meiner großen Freude auch und gerade dem parteieigenen Herrn, der meinte, als Erster auf den Sexismus-Express aufspringen zu müssen) einiges um die Ohren fliegen könnte:

    http://www.fu-mitte.de/inhalte/2/aktuelles/148899/gemeinsame-pressemitteilung-von-sandra-cegla-und-zana-ramadani/index.html

    Da scheinen einige altgediente parteierfahrene CDU-Frauen dem „mitte-mädchen“ (und ihrem potentiellen Verehrer) mal zu zeigen, wie Intrige richtig geht:

    „Der vollständige Chat-Verlauf ist als Beweis gesichert.“

    • Ich hoffe, der gelangt auch noch in die Medien – und dann sollte man mal über eine Säuberung dort reden.

    • Bei Himmel Don Alphonso - Ihr Spürsinn ist phänomenal - -
      – – Ein bisschen Jagdglück lacht Ihnen aber auch – diese beiden Damen, die Perkeo verlinkt, mitsamt ihrer belastbaren Zivilcourage, sind schon gehörig auf Zack: „Der vollständige Chatverlauf…“ – – Chapeau, Chapeau!

      – – ein geduldiger Mensch könnte sich jetzt – oder in zwei, drei Wochen, vielleicht kommt ja noch mehr, hinsetzten, und die Geschichte einfach nacheinander aufschreiben. Das wäre ein veritables – und aufschlussreiches – Stück Zeitgeschichte in einer funkelnden Bernsteinträne. (Aber das nur am Rande…) – Bittorf fällt mir ein – doch Bittorf ist schon lange tot…hmm…

      Gerhard Henschel!!

  78. Der Wahn(Sinn) in der CDU
    In der momentanen Situation scheinen den CDUlern alle Sicherungen durchzubrennen. Hat mich das Mobbing per abstrusem Sexismusvorwurf schon gewundert, ließ mich dieser Artikel einfach nur sprachlos zurück:
    https://www.bayernkurier.de/inland/17745-die-grenzen-der-tolerant

    Die Lächerlichkeiten (z.B. massives Versagen beim Erkennen gefälschter Pässe = zeigt, dass die Verfahren grundsätzlich funktionieren) waren zwar auch erschreckend, aber:
    „Wir haben die Bedeutung von Religion unterschätzt, auch bei uns“, sagte de Maizière. Durch die vielen sehr religiösen Flüchtlinge werde auch Deutschland neu von religiösen Fragen berührt. Die Deutschen müssten nun wieder mehr selbst über Religion lernen, auch um die eigene Tradition und Denkweise erklären zu können. „Wir dachten, die große christliche Erzählung ist für viele nicht mehr so wichtig“, sagte er. Das möge zwar für Deutschland gelten, für viele andere Menschen gelte das aber nicht.“

    Upps. Klar, als Aufklärungsfreundin bin ich ja begeistert, wenn nun offiziell von einer „Erzählung“ die Rede ist, aber hatte nicht die CDU mein Leben lang geheuchelt, da ganz fest dran zu glauben? Und hat nicht auch die Kanzlerin ebendiese „Erzählung“ auch zum Grund für die Flüchtlingspolitik erklärt? Sollte nicht auch der Besuch von Erzählungsstätten („Kirche“) gegen Angst vor Islamisierung ganz dolle helfen? Und finden nicht immer noch Staatsakte in diesen statt? Ist nicht der Märchenonkel (Papst) kraft „großer christlicher Erzählung“ angeblich moralische Autorität? Warum sitzt in den Ethikkomissionen zu Energiewende, Sterbehilfe, Gentechnik… immer Erzählpersonal? Wenn doch der Innenminister ganz überrascht ist, dass die Erzählung doch für viele noch wichtig ist (und wichtiger werden soll).

    Und ist nicht letztlich das Wissen über Religion, dass die Deutschen wieder lernen sollen, der Grund für unseren säkularen Staat? Wir sollen jetzt also schmerzhaft „lernen“, was unsere Vorfahren schon wussten, mühsam nochmal neu durchexerzieren – nur weil ausgerechnet die Partei mit dem dicken, fetten C keine Ahnung von Religion und ihrer Bedeutung hat?

    Eigentlich müsste so eine Aussage von der CSU ja als Aufkündigung der Geschäftsgrundlage der Fraktionsgemeinschaft gewertet werden. Oder möchte man jetzt auch in Bayern dazu stehen, dass man seit Jahrzehnten nur so tut als ob einem diese Erzählung was bedeutet?

    Ich wäre ja hellauf begeistert, wenn das Politpersonal sich jetzt endgültig zum Ende der Heuchelei bekennt und gesteht, an keine Erzählung zu glauben und auch nicht verstehen zu können, wie irgendjemand daran glauben kann. Dann könnte man auch die Blauäugigkeit gegenüber dem Islam verstehen. „Ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, dass tatsächlich irgendjemand an Allah glaubt und den ganzen Kram im Koran. Sorry, in meinem Weltbild war das ausgeschlossen, ich glaube nur an Geld und weltliche Macht.“ Diese Aussage der Misere hätte was, da könnte ich ihm wenigstens etwas verzeihen. Zurücktreten muss bei solch katastrophaler Dämlichkeit allerdings auch sein.

    • Lasst uns lieber lernen, was Scharia bedeutet. Wann Ehrenmorde oder Steinigungen
      laut deren Recht dran sind. Wann Männer Frauen schlagen dürfen. Oder vergewaltigen (eigentlich muss eine Frau immer! bereit sein). Lasst uns lernen, dass Frauen Menschen 2. Klasse sind und dass es besser ist, den Blick züchtig zu senken, wenn man in missliche Situationen kommt.
      Lasst uns lernen, dass die Scharia über! unserem Grundgesetz steht.
      und lasst uns lernen, dass der Koran so geglaubt werden muss, wie er geschrieben steht.
      Veränderung von vornherein unmöglich gemacht durch den Propheten.
      Lasst uns lernen, dass es mindestens 2 Möglichkeiten gibt, Menschenrechte festzuschreiben, und dass wir an eine andere denken, wenn wir davon sprechen als die, die zweifelsfrei an einen anderen Gott glauben.
      Und da die LF monatlich weitere Hunderte – was ja dann auch leicht mehrere Tausende sein können, hier willkommen heißt, ist es letztendlich egal, ob wir uns noch in unserer Religion auskennen und daraus Geschichten erzählen wollen, da die keiner von den Neuen hören will.
      Das wären auch wichtige Themen – nicht das, was ein Mitte-Mädchen (so heißt ihr Blog) macht, um wie die schönen FDP Frauen unvergesslich zu werden.

  79. Kunstperformance
    Es muß am Alter liegen, denn da komme ich nicht mehr mit.
    http://www.bento.de/politik/nacktkuenstlerin-milo-moire-in-london-verhaftet-657182/#ref=recom-outbrain

    Ja, Ja, ich weiß, bento ist hier nicht angesagt und ganz ehrlich, ich kann das gut verstehen. Aber man muß es ja mal gesehen haben, um zu glauben, was der Verstand zu glauben verweigert. So führte mich Jenna und die Prostitution zur Kunstperformance einer Frau, die mich damit eher an Sodom und Gomorrha erinnerte. Was heute so alles Kunst ist …

    Daß ehrgeizige Frauen sich heute nicht mehr hochschlafen müssen, daß ein Brüderle-Plagiat völlig ausreicht, betrachte ich dagegen als echten Fortschritt. Allerdings scheint die Wirkung ohne Beischlaf nicht so lange anzuhalten. Und das Wissen darum, daß die Wirkung ohne Aufschrei am längsten vorhält, scheint auch verloren gegangen zu sein.

    Überhaupt, viele Frauen leben ganz gut vom ältesten Gewerbe der Welt, jedenfalls dann, wenn keine Männer daran mitverdienen. Ja, die Männer, die scheinen das einzige Problem in diesem Zusammenhang zu sein, auch und obwohl es ohne sie wohl deutlich weniger Prostituierte und Frauen mit dem Hang zur Prostitution gäbe – zur gewerblichen jedenfalls. Daß der Gesetzgeber die Prostituierten schützen will, ist dennoch löblich, wenn auch nicht ganz uneigennützig, denkt man nur mal an die Steuereinnahmen. Einen Unterschied zwischen gelegentlicher und hauptberuflicher Prostitution sehe ich dabei aber nicht als wesentlich an.

    Ist das eigentlich ein reines Männerphänomen, der Verbalsexismus? Frauen tun so etwas nicht? Weit gefehlt. So mancher Mann würde wohl rot werden, nicht vor Wut, wüßte er, wie und worüber sich (seine) Frauen unterhalten.

    Es ist schon erstaunlich, welche Blüten zwischenmenschliche Beziehungen so hervorbringen – zumindest, wenn sie denn öffentlich werden. Der Beschützerinstinkt des Mannes wird zunehmend gegen ihn verwendet. Da hilft nur die permanente Begleitung einer Drohne, die den Tagesablauf möglichst lückenlos in Bild und Ton dokumentiert.

    Nicht, daß ich jetzt mißverstanden werde. Manche Männer sind Schweine, aber manche Frauen passen gut dazu. Alle anderen müssen sich ja nicht angesprochen fühlen.


    • „Daß ehrgeizige Frauen sich heute nicht mehr hochschlafen müssen, daß ein Brüderle-Plagiat völlig ausreicht, betrachte ich dagegen als echten Fortschritt.“

      Wann „mussten“ sie das denn? Mir ist nichts dergleichen bekannt.
      Sorry, das ist für mich als Frau eine Beleidigung.

      Eine gewisse Sorte überambitionierte, berechnende, minderqualifizierte, niveaulose Frauen haben das vielleicht getan, aber das war doch wohl nie die Normalität oder gar ein „Muss“.

      Lieber Otto Meier, ich möchte doch annehmen, dass Sie das ironisch gemeint haben.

      Dann bei der Diskussion wird übersehen, dass die „Heldin“ der Geschichte, JB, mit ihren Ausführungen letztendlich insinuiert , dass junge Frauen in einer laut ihren Vorwürfen sexistischen Partei wie der CDU nur dann aufsteigen können, wenn sie sich hochschlafen würden, während nur sie das perfide System durchschaut und nicht mitmachen will. Damit beleidigt sie jede Frau, die in einer Partei Karriere macht. Und das ist eine Schweinerei. Was ist daran „Feminismus“? Das ist pure Frauenfeindlichkeit.

      Die ganze Geschichte verbuche ich als Klatsch und Tratsch bzw. Hörensagen, und das gehört zum Boulevard. Das ist die einzige Sache – und nichts Anderes schreibt Don Alphonso -, was für mich dabei interessant ist: Dass vermeintlich seriöse Medien solch ein beklopptes Thema überhaupt aufgreifen.

    • Ironie?
      Nicht unbedingt, Tamarisque. Aber ich verweise auf den letzten Absatz.

      Im vorliegenden Fall sehe ich das, wie in allen ähnlich gelagerten Fällen, eher so, daß solche Äußerungen auf den oder die Vortragende selbst zurückfallen. Denn Frauen, die derlei Praktiken nicht nutzen, werden dazu kaum Stellung beziehen wollen und die, die sie nutzen und intelligent sind, werden sich kaum darüber äußern. Als Frauenfeindlichkeit würde ich das auch nicht bezeichnen, eher als Zeichen von Dummheit.

      Persönlich habe ich eher erlebt, daß Männer von qualifizierten Frauen eher angetan waren und diese durchaus auch ohne sexuelle Ambitionen gefördert haben. Nicht selten auch mit einem gewissen Beschützerinstinkt gegenüber der von Männern dominierten Arbeitswelt. Andererseits gab und gibt es in dieser Männerwelt eben immer das Bestreben, die Leiter mit allen Mitteln nach oben zu steigen. Daß Frauen sich mittlerweile genauso verhalten, nicht alle selbstverständlich, wundert mich nicht. Wie es mich auch nicht wundert, daß der Geschlechterunterschied zielstrebig und in allen Variationen genutzt wird. Ob man das ernst nehmen muß? Selbstverständlich. Denn die Folgen für den oder die Einzelnen sind mitunter durchaus existenziell bedeutsam.

      Zum Schluß möchte ich noch eine Aussage aus dem Milieu aufgreifen, die besagt, daß die Prostitution in der Ehe auch keine Seltenheit ist, zumindest dann nicht, wenn es sich finanziell lohnt. Warum sollte das in der Arbeitswelt also anders sein? Daß das das Recht auf sexuelle Belästigung nicht beinhaltet, ist ja selbstverständlich.

      Die heile Welt, in der sich alle lieb haben und Sex nur eine Begleiterscheinung der Liebe ist, die gab und gibt es vermutlich auch nie.

  80. der FREIE fall
    lese gerade, dass die DeuBa wie die CDU im freien fall ist und die LF ihre altfeunde Ackermann und Börsig posthum nicht retten will, überall der untergang:

    die rot-armistin aus Schwerin erklärt den „herrenwitz“ für altmodisch und völlig unakzeptabel, der regierungsprecher springt ihr bei.

    die regierung demonstriert handlungsfähigkeit, kaum habe ich hier vor tagen die herrenwitze publiziert, die Edogan bzw. Putin der LF beim gipfel zuflüsterten, schon kommt die retourkutsche in harten worten.
    wann bringt Maas und Memel den gesetztentwurf ein ?

    und über was werden sich der GARANT und Putin beim nächsten besuch unterhalten ?

    ich finde, der GARANT agiert immer schnell und rechtzeitig, er hat ja auch den spruch am russischen reisebüro gelesen: BESUCHEN SIE DIE SOWJETUNION, BEVOR DIE SOWJETUNION UNS BESUCHT!

  81. Das eigentliche Paradox: Sexismus der Männer hat Frau Behrends erst nach oben gebracht
    Guten Tag,
    ich habe Ihren Text schon heute morgen gelesen, komme aber erst jetzt zum Schreiben. Danke, dass Sie das Thema aufgreifen. Ich würde der Geschichte allerdings einen leicht anderen Dreh geben: es ist doch das eigentlich Paradox, dass ohne den „Sexismus“ der CDU-Männer aus einer Jenna Behrends gar nichts geworden wäre. Wäre Frau Behrends klein und dick gewesen, hätte fettige, kurze Haare und unmodische Kleidung gehabt – wär hätte ihr dann trotz IQ von 140 einen Listenplatz gegeben?!

    Es könnte also schon ein Thema sein, wenn ältere Männer mal über ihre Fixierung auf junge, hübsche Frauen nachdenken würden. Vielen sieht man den Geifer – Entschuldigung,aber es ist doch so – wirklich schon aus den Mundwinkeln laufen, wenn sie im Gespräch mit hübschen, halbwegs intelligenten jungen Frauen sind. Da wird dann wirklich jegliche Vorsichtsmaßnahme über Bord geworfen und die Gedanken scheinen nur noch um „das Eine“ zu kreisen. Und sich dann aber wundern, dass diese jungen, hübschen Frauen ihnen dann wieder eine reinwürgen, so bald sie das können, weil sie die Triebe der alten weißen Männer eben nur für ihre Zwecke genutzt haben! Das verstehe ich dann auch wieder nicht, da würde ich von den alten Männern wirklich mehr Reflektionsvermögen erwarten.

    Da es sich hier offenbar um Biologie handelt, bezweifle ich, dass sich jemals etwas daran ändern wird.

    Aber den jungen, hübschen mitte-20jährigen Frauen möchte ich gerne zurufen: von mir aus, nutzt die Zeit, so lange ihr noch könnt. Hab wir alle wohl so gemacht. Aber vergesst nicht: in ein paar Jahren seid ihr auch 35 – und ab spätestens 40 Jahren dann zumindest auf dieser Ebene unsichtbar. Ihr werdet es erleben, auch wenn ihr es heute noch nicht glaubt. Auch mit einer Laura Himmelreich oder eine Jenna Behrends wird sich in 15 Jahren kein Mann mehr „schmücken“ wollen oder ihr zu einem Job/Pöstchen etc verhelfen wollen, denn dann gibt es schon längst wieder neue, junge, hübsche Frauen. Damit sage ich übrigens nicht, dass es keine, langdauernden, ernsthaften (Liebes-)Beziehungen zwischen Männern und älteren Frauen gibt. Aber eben kein „öffentliches Geflirte“ mehr.

    Schaut euch die heute 11jährigen Mädchen an, liebe junge, hübsche Frauen um die 25: sie werden dann an eurer Stelle stehen, über euch lästern, mit ihren Reizen prahlen und euch für alte Schachteln halten.
    Sie stehen schon in den Startlöchern.

    Manche Wahrheiten sind so simpel. Aber auch wenn sie weh tun, kann man sie einfach mal ehrlich ansprechen und muss nicht gleich so tun, als ginge es um „Gleichberechtigung“.

    • Die CDU steht unter einem gewissen Druck, weil sie ein Rentnerimage hat. Grau, bieder, männlich. Sie braucht dringend andere Gesichter. Das hatten wir übrigens auch in unserer Heimatstadt, als eine Grüne zur CSU wechselte und oh Wunder, die Konzession für des Krankenhauscafe bekam. Ausserdem kaxte sich eine Stastspitze das Bein beim mutmasslichen nächtlichen Minnesang auf einem Fahrradständer unter ihrem Fenster an. So geht das, wenn zu viele alte Männer auf zu wenige junge Frauen treffen.

    • KLEIN DICK KURZ FETTIG UNMODISCH IQ 140
      @Sicht einer Frau

      sie fragen, wo sie als klein und dick, kurze fettige haare und unmodische kleidung einen listenplatz bekommen hätte:

      antwort: bei roten volksfrontblock, klicken sie da mal durch die namen und fotos, ich gebe zu, es gibt erfreuliche ausnahmen !

      aber eigentlich passen diese attribute eher auf den GARANTEN ! beim IQ passt 140 nicht denke ich !

    • Sicht einer Frau
      Ist nicht meine Sicht. Und mit mir flirten Männer immer noch. Sogar mein eigener Ehemann fllirtet mit mir andauernd.

      40-jährige Frauen können hinreißend aussehen. Wo leben Sie denn? Was für Frauen sehen Sie denn?

      Eine ziemlich lebensfeindlche, zynische Sicht. Ja, seltsam negative Meinung, die Sie von den deutschen Frauen haben. Schade, sehr schade und traurig, so etwas lesen zu müssen.

    • Wer behauptet, mit 40
      sei das Flirten vorbei, der ist zu bedauern.
      M. A. Titz

    • an Don:
      „kaxte sich eine Stastspitze“
      ?
      ?

  82. Titel eingeben
    In der CDU Berlin soll es zugegangen zu sein, wie in jedem mittleren Betrieb. Nun wird schmutzige Wäsche gewaschen und die Heilige Jenna des Antisexismus kommt dort mehr rüber wie eine ein klein wenig intrigante Spätpubertierende:

    http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez—stadt/cdu-im-chaos-luegen-vorwurf-gegen-jenna-behrends–24803616?originalReferrer=https://t.co/sc6m6NFxVt&originalReferrer=

    Keine Ahnung, was da wirklich für ein Klima herrschte. Aber solange sich Fragmente wunderbar instrumentalisieren lassen, interessiert das ohnehin niemanden.

  83. Nichtraucher
    @Der andere Gast um 13:09 – Ich rauche nicht. Aber es ist nicht so simpel, wie Sie es darstellen. Als ich noch ein junger Systemingenieur war, habe ich meine Ideen selbst umgesetzt. Für das Ergebnis wurde ich bezahlt, das heißt ich habe das Ergebnis verkauft. Dann wurde mir das langweilig, weil ich zu viel Zeit für Umsetzung brauchte, und für neue Ideen keine Zeit hatte. Also ging ich zu einer Ingenieurfirma. Da hatte ich auch Ideen. Das hat vielen Leuten in der Firma Arbeit gebracht und während die die umsetzten, hatte ich Zeit für neue Ideen. Dafür bekam ich anständige Gehaltserhöhungen. Ich hätte mir meine Ideen auch für mein Privatleben sparen und mich auf normale Ingenieurtätigkeiten beschränken können. Dann hätten aber die anderen keine Arbeit gehabt. Natürlich gab es Leute in der Firma, die es gestört hat, dass jemand mit Ideen mehr bekam als die die Durchführung machten. Mit dem Delta, das ich damals mehr verdient habe, kann ich mir heute Unabhängigkeit leisten.

  84. Der andere Gast um 13:09 p.s.
    Hier ist ein Beispiel: Für meinen ersten ernsthaften Auftrag bekam ich 6.000 DM. Ich erinnere mich noch an die Unterhaltung: “Lisbeth, wir können Dir doch nicht 6 Tausend DM für 25 Zeilen Software Code geben!” Aber die Lösung des gestellten Problems war nichts weiter als 25 Zeilen Fortran Code. Man musste nur verstanden haben, was für Code. Aber ich verstand auch den Rechenzentrumsleiter und wir einigten uns, dass ich noch einen kleinen Bericht darüber schreibe. Den hat aber sicherlich niemand gelesen.

  85. Süße Maus
    Wenn eine Person(in) einen Menschen als süße Maus/Mäusin bezeichnet muss die betreffende Person damit rechnen das Tierschutzverbände aktiv werden.

    Über den Herrn bei der CDU könnte man noch sagen: Wer bei solchen Vorwürfen in die Knie geht ist aus charakterlichen Gründen nicht geeignet politisch aktiv zu werden. Die Dame hingegen ist vermutlich mit allen Wassern gewaschen oder genauer gegen alles Mögliche imprägniert und wird ggf einst Bundeskanzlerin.

    PS Zu untauglichen Bezeichnungen:
    Kohl als Birne zu bezeichnen ist im Grunde Fruchtfeindlich… lt. Matthias Beltz und er bevorzugte das Wort Helmutti was die Situation am Kabinettstisch sicher treffend beschreibt.
    Bei der Physikerin ist es ggf eher die Frage ob alle Ihre Hausaufgaben gemacht haben und nicht ob der Teller brav leer gegessen wurde.

  86. Grau, bieder, männlich
    Don Alphonso sagt:
    26. September 2016 um 17:55 Uhr
    Die CDU steht unter einem gewissen Druck, weil sie ein Rentnerimage hat. Grau, bieder, männlich….

    Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Rentenalter. Die sind in der Bonner Republik groß geworden oder wären dort gerne groß geworden wenn sie auf der falschen Seite der Mauer waren.
    Man trauert diesen Zeiten nach da es im nachhinein wohl doch harmloser war. Man hat es sich zuhause schön gemacht, ist auch mal vereist bis Rot Grün kam und die Verantwortung für die Welt übernehmen wollte. Die Bundeswehr im Kosovo und Afghanistan ist ein Ergebnis davon. Die Wehrpflicht war zwar blöd aber man blieb ja im Lande. – Man möchte es sich wieder bequem machen. Der Sohn soll gar nicht fürs Vaterland in die Türkei, nach Mali oder ans Horn von Afrika.
    Der Versuch D-Lands mehr internationale Reputation durch die Übernahme von Verantwortung zu erlangen führt zur Überforderung.
    Man will alles gleichzeitig, Frieden, Klimarettung , Demokratie im nahen Osten…

    PS: Warum dem jungen Gemüse nachrennen das die Welt retten will?
    Das hat der oben beschriebene Politiker auch nicht verstanden.
    – Welche Psychodynamik steckt wohl hinter der Art des agierens der Dame? Es geht ja nicht um die persönliche Kränkung sondern um Sexismus in der CDU. Wo das ggf endet weis u.a. Brüderle.

    Ich habe im übrigen nichts dagegen wenn sich auch die CDU selbst zerfleischt. ggf wird es wie in Italien. Das ableben der Democrazia Cristiana führte auch nicht in den Untergang.

  87. Komplexitätsreduktionsprogramm
    Tauber wusste, was da kommt. Er hatte keine Wahl. Er hatte Zeit, die Unterstützung für Behrends zu organisieren. Voraussetzung war, dass es nach der AGH-Wahl statt findet und dass Henkel die Wahl verloren hat. Niemand in der CDU hätte ein Interesse gehabt, einen frisch gewählten Bürgermeister Frank Henkel zu demontieren. Ob es reicht wird man sehen. Es kann eng werden für Tauber, obwohl cnetz sehr stark ist. Es gibt zu viel Unzufriedenheit mit Merkel, zu viele offene Rechnung und…viel zu viele Backups.

    • I can't stop what I did not start.
      Tauber wird erst von der Süddeutschen angeschossen und wirft sich dann mit voller Wucht in das Berlin Schwert?

      Was soll das?

      Drogen?

      Oder hat ihn jemand da hineingeführt?

      Entweder Berlin hat das ganze Orchester gesteuert (Erst Süddeutsche Bericht, dann Medienkampagne der jungen Dame, Auftritt Herr Tauber und dann innerhalb von 48 Stunden zwei CDU Zeuginnen, die Tauber in den Abgrund reißen) oder der ganze Laden ist völlig außer Kontrolle geraten, incl. Tauber, und Frau Merkel verliert gerade einen Machtkampf gegen Kommunalpolitiker.

      So etwas Irres habe ich in der deutschen Politik bisher noch nicht beobachten dürfen.

      Götterdämmerung?

    • The bomb is in play.
      Interessant, die FAZ eilt Merkel zur Hilfe:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sexismus-in-der-cdu-nicht-altmodisch-sondern-voellig-inakzeptabel-14453917.html

      Scheint ernst zu sein…

    • And when it is finally over... we can't even remember what the point was.
      Ein neuer weiter Beitrag im Rahmen der CDU Integrationsmassnahme „Messerstecherei“

      http://www.berliner-zeitung.de/berlin/sexismus-debatte–ich-habe-mir-diese-sprueche-auch-anhoeren-muessen–24808528

      Als Highlight kaum steigerungsfähig:

      „Ich kann gar nicht fassen, was da passiert. Das ist eine mediale Schlammschlacht der übelsten Sorte“, sagte sie (Behrends!!!) der Berliner Zeitung.“

      Also wir versuchen mal den Überblick zu halten:

      Junge Frau rammt Messer in Rücken von Boss, nicht ganz so junge Frauen rammen Messer in Bauch von junge Frau und zugleich in Körper von angeblichen Freund der jungen Frau. Nun schlagen andere mittelalte Frauen mit der Axt auf diese Frauen….
      Und das Beste: Es ist alles der gleiche Clan!

      CDU ist endlich in Neu-Köln angekommen.

      Danke Frau Merkel.

    • Zwei gegen Alle
      Die im Beitrag der Berliner Zeitung erwähnte Christina Schwarzer ist im Vorstand von cnetz. Gründungsvorsitzender von cnetz war Peter Tauber. Die ebenfalls im Beitrag der Berliner Zeitung erwähne Anja Pfeffermann, die aus dem Vorstand der FU Berlin in Solidarität mit Behrends zurückgetreten ist, ist eine ehemalige Referentin von Peter Tauber. Zur Zeit kämpfen zwei Berliner Frauen gegen den Rest. Behrends hat Tauber, nunja, ausgerichtet und Tauber exekutiert, sicherlich auch mit dem Kalkül, die Berliner CDU im Sinne von Merkel ausrichten und mit seinem Netzwerk bestücken zu können. Der Tagesspiegel spricht jetzt von „Kollateralopfer“, weil ungewöhnlich ist es doch schon, dass sich der Bundesvorstand in der Lokalpolitik so unnötig und gefährlich exponiert. Ich würde sagen, er bezahlt seinen Johannes. Normalerweise wäre hier das Ergebnis klar, allerdings…die beiden Damen haben gute Backups.

    • Götterdämmerung?
      Wenn große Gegenstände wie Ozeandampfer versinken, üben sie einen verschlingenden Sog auf alles aus, was nicht genügend Distanz herstellen konnte. Ein zeitkritischer Vorgang.

    • Elizabeth is a witch... a witch... and her servant is the devil!
      Und weiter gehts, die Sueddeutsche lädt nach:

      http://www.sueddeutsche.de/politik/mobbing-in-der-cdu-tauber-verteidigt-mailwechsel-zur-frauen-union-1.3182151

      Mainz-Kinzig, Berlin… man weiß ja schon gar nicht mehr wo man hinschauen soll. Überall und immer dabei: der Tauber.
      Wenn der nicht doch auch das in Stuttgart…

      Na ja, wie auch immer, von der Behrends kann die Gina-Lila noch viel lernen.

  88. Enteignung und Vivisektion
    „Erbschaftssteuer“? Was für ein euphemistischer Wortklotz.
    Der Begriff einer postmortalen Enteignung käme der Sache deutlich näher, weshalb also die Dinge nicht gleich beim Namen nennen?
    Man mag natürlich einwenden, dass bei Erbschaften kein Eigner mehr da sei und der Staat deshalb in seine Rechte trete, damit die Hinterlassenschaft – mehrfach besteuertes Einkommen, nebenbei – nicht als eine Art Strandgut dem Zugriff der Nächstbesten ausgeliefert wird. Der vorgeblich fürsorgliche Ansatz oder das Gaunergesetz von Strandräubern. Es richtet sich klar gegen die Familie, die sich um ihre Rechte gebracht sieht. Aber was gilt einem alles beanspruchenden und regulierenden Staat das atavistische Gebilde Familie noch? Handelt es sich dabei doch um diese übel beleumdete Keimzelle von Gewalt, Frauenunterdrückung, Nationalismus und Faschismus?

    Soweit zur Leichenfledderei, die laut den jüngsten Forderungen künftig aufs Ganze gehen soll.
    An den Lebenden übt der Staat indessen die zunehmend verfeinerten Methoden einer dekonstruierenden Vivisektion: es wird gerade so viel weggeschnitten, dass das Opfer wohl schreit, die Prozedur aber funktional überlebt. Gelegentlich liegen die Schnitte auch mal tiefer, was aber zur Verwunderung der „Anatomen“ bisher nicht zu einem allgemeinen Aufbäumen der Opfer geführt hat. Die Versuchung, die Eingriffe experimentell weiter zu vertiefen, wächst entsprechend.

    Was aber mit dem generierten Steuergeld geschieht, ist eine ganze andere Geschichte, die hier nicht näher ausgeführt werden kann. Die „Spender“ erfahren darüber wenig, aber viele unter ihnen scheinen tatsächlich des unbeirrbaren Glaubens, der überwiegende Teil des Geldes fließe in Sicherheit, Infrastruktur, Bildung und mehre letztlich das allgemeine Wohlergehen. Ein hartnäckiges, kaum auszurottendes Narrativ, das von Lücken in den Rentenkassen, aufgelaufenem Unterhalt, gigantischer Verschuldung und Verschleuderung für dubiose Projekte aller Art etc. nichts zu wissen vorgibt.

    Die „Vergottung des Staates“ nähert sich ihrem Endausbau bzw. ihrem unvermeidlichen Zusammenbruch. Der Ruf nach einer weiteren Steigerung der Enteignungspraxis bildet nur den letzten Notschrei.

  89. Kreaturen
    @Malte – Meine Antwort darauf ist kompliziert, wie das Thema. Manchmal ärgere ich mich sehr über die Schnecken in meinem Garten. Dann bringe ich sie um. Gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen. Ich habe eine Kreatur umgebracht. Wenn ich die Lämmer im Frühjahr auf der Wiese sehe, denke ich, wie süß. Aber ich esse sie gerne. Ich sah meine Tochter durch Ultraschall als sie 5 Wochen alt war. Sie sah aus wie ein Gummibärchen. Wann ist der Mensch ein Mensch? Ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht, warum Menschen höhere Wesen sein sollen als Tiere. Ich würde eine Frau, die abtreibt, nie als Mörderin bezeichnen. Ich bringe Schnecken um und esse Lämmer.
    .
    Wenn man rabiat gegen Abtreibung ist, sollte man genauso rabiat gegen Krieg sein. Was tun Sie, sehr geehrte Frau Malte, gegen die Offensive in Aleppo?

  90. Titel eingeben
    @Malte – Wenn ein Mann Lust auf Sex hat, und die Frau mit zwei kleinen Kindern eigentlich viel zu müde ist und eigentlich auch weiß, dass es riskant ist, dann sagt sie nicht “Nein und wenn Du es doch tust, ist das Vergewaltigung”. Das Leben besteht aus Kompromissen.

  91. Kommunistische Villenenteignung?
    Aber natürlich immer nur für Nichtkommunisten. Ein inzwischen verstorbener Diplomat erinnerte sich gern an lukullische Darbietungen auf der Terrasse des Krim-Schlosses des Herrn Mikoyan, seinerzeit Stalins Wirtschaftsminister.

  92. Titel eingeben
    Mit einem „9 to 5 Job“ kann man natürlich nicht viel erreichen.
    Es gehört schon eine gute Idee dazu und überdurchschnittlicher ARBEITSEINSATZ, Disziplin etc.
    Weder Bill Gates, noch SAP Gründer Hopp, Plattner… Haben ihre Vermögen gerbt.
    Aber Neid gibt es bei uns zur genüge.

  93. Tja, einige im Forum haben es schon angedeutet...
    könnte es sein, dass da jemand gerade halb spielerisch ausprobiert, ob es wohl möglich ist, einen von Merkels Vasallen mittels der eigenen Unaufrichtigkeiten zu versenken?

    Mir scheint, wir sind schon mitten im Wahlkampf.

  94. Titel eingeben
    Hasi sollte froh sein, daß sie als Maus bezeichnet wird. Eines Tages ist auch das vorbei. Und das Gejammer groß, und der Nachwuchs vermutlich auch schon abgetrieben, und alles zu spät.

    Wenn eine Politikerin nicht mal auf solche Sprüche angemessen reagieren kann, dann ist sie einfach fehl am Platze!

    • Unprofessionell
      Nun ja, auch bei anderen Themen geben ja manche Politikerinnen heute gerne die Sensibelchen (Männer natürlich auch, aber da ich das nicht so verfolge, sind die Beispiele nicht repräsentativ). Frau Nahles kann auch schon mal persönlich beleidigt reagieren, auch wenn sie sachlich angegriffen wird – und das berühmte „nicht mein Land“ ist doch auch nichts anderes als beleidigte Reaktion im Stile von „dann will ich nicht mehr mit euch spielen“?

  95. "Die Wiederkehr der DDR mit minus eins multipliziert" - Jedermann,
    der auf wunderhübsche Frauen aller Hautfarben stünde, Frauen als Frauen eben, Geschenke Gottes alle auch sie, schlanke, großgewachsene Mulattinen, wunderhübsche, charmante Gazellen mit wasserblauen Augen aus der Ukraine, ehemals stolze, nun kriegsgedemütigte Frauen aus Syrien mit im Grunde klaren Gesichtszügen und einzigartigem Gang, so dass das Hinterhersehen ein Stolz und eine ankennende Freude zugleich wären, wenn auch verboten, solche also, die noch nie einen Schnaps oder ein Bier tranken oder eine Zigarette rauchten, dafür aber im pers. Zwiegespräch mit Höheren Mächten übungsweise unabhängig eine eigene Spiritualität pflegten, solche Frauen, und viele mehr aus allen Herren Ländern der Welt, würden auch wir gerne überall in Bayern sehen wollen, falls das nur möglich wäre. Schönheit und Liebe befruchten doch.

    Und nicht immer nur die auch so wunderbaren bayrischen Frauen in ihren Miedern und Tracht:

    Von daher könnte es am Ende so sein, wir Äußeren würden eine Mauer um Bayern errichten wollen, unsere schöne Vielfalt von den Bayern zu scheiden.

    Ja, Grenzen und eindeutige Scheidungen müssen wohl leider hin- und wieder sein: So ggfls. auch „anti-imperialistiche Schutzwälle, ins Gegenteil verkehrt“. Denn innen, hintern den Mauern, war es auf Dauer immer noch grauer als draußen, wo Vielfalt und geübte Toleranz regierten. Und so zogen wir vor Luther schon die Mauer – und zwar um Bayern.

    Oder noch anders, wir leben anscheinend in einer Zeit, in der die Mauern wandern, mit den Schwerpunkten. So wurde aus einem Kaiserreich Österreich-Ungarn inzwischen durch Putins Westverlagerung (und unsere Compliance -1) eine Doppelmonarchie Moskau-Budapest.

    Auch eine historische Leistung des Westens, also von uns – immerhin beobachten wir das zur Zeit noch als „work in progress“. Aber die Historiker messen zur Zeit die Gegenwart mit – täglich neu die Inkremente.

    (1-reziproke Steifigkeit in der technischen Mechanik)

  96. Houellebecq
    Heute in dieser Zeitung – für einmal steckt tatsächlich ein kluger Kopf dahinter (Blogs nicht mitgezählt ;–) …

    „Die Prostitution abschaffen heißt, eine der Säulen der sozialen Ordnung abzuschaffen. Das heißt, die Ehe unmöglich zu machen. Ohne die Prostitution, die der Ehe als Korrektiv dient, wird die Ehe untergehen und mit ihr die Familie und die gesamte Gesellschaft.“

    und …

    „Die Bürger werden in einem Zustand fortgesetzter Kindheit gehalten, und der erste Feind, den unsere westliche Gesellschaft versucht auszurotten, ist das männliche Zeitalter, ist die Männlichkeit selbst.“

    • Titel eingeben
      Auch gestern beim Schmökern gefunden, einen Ersatz für das unschöne Wort „Tröten“ = Gender-Trullas.

    • Houellebecq hat so recht
      aber das wird eine Schwesig wohl nie verstehen. In heutiger Zeit, in der keine Hausmädchen zur Verfügung stehen, um den Nachwuchs in die Geheimnisse der körperlichen Liebe einzuweihen, sollte man doch das Bordell und die Huren schützen, aber nicht durch idiotische Maßnahmen kriminalisieren. Es gab, und gibt sie vielleicht noch heute, Väter, die ihrem Sohn den Gang ins Bordell zu einer bestimmten Prostituierten empfahlen, um für die Ehe gerüstet zu sein.

      Nicht umsonst nennt man Prostitution das älteste Gewerbe der Welt. Was ist an dem, was eine JB auf ihrem Werdegang in der CDU mit drei namentlich erwähnten Parteifreunden trieb, anderes als Prostitution? Jeder zieht seinen Gewinn daraus.


    • Was ist an dem … anderes als Prostitution?
      Aber, aber. Sie sieht sich mit Sicherheit nicht so, sondern in einer Position wie im Ancien Régime die Favoritin bzw. Maitresse.
      Nur wird das alles dadurch wacklig, daß über dem König noch eine Kaiserin steht, die möglicherweise für die Favoritin keine Weiterverwendung hat.

  97. Hoch lebe der Don!
    Lieber Don Alphonso,

    einfach spitzenmäßig mal wiede! Habe michköstlich amüsiert und freue mich schon auf endlich mal wieder gemeinsames Rodeln am Tegernsee!

    Viele Grüße aus Schwabing,

    mawu

  98. Titel eingeben
    Danke DonCamillo und no element of

    Danke Don fuer Abdrucken dieser Meinungen

  99. Google und utubeheroes
    Algorithmen bei Fratzenbuch nehmen ikonisches Bild aus dem Netz. Der Googlekonzern will im Alleingang des Starken Trolle und Hatespeech aus dem Netz ätzen.
    Gut? Idealistisch-naiv oder übergriffig?

    Eine vorgeschlagene Gegenwehr ist es, in kontroversen Beiträgen und Zusammenhängen von links ungeliebte Begriffe wie Ne Ger oder Schwu Ch Tel durch das Wort Google zu ersetzen, um die Algorithmen für Google oder Page, Brin zu sensibilisieren.

    Es ist beängstigend, da Google als politische Macht mit den Republikanern oder Demokraten in einer Liga spielen dürfte.
    Ob dieses Vorgehen Haltungsänderungen bewirkt? Oder nur newspeek produziert? Begriffe wie Schokoschnitte, Nutellatörtchen werden sich im wochentakt verbreiten und dann gesperrt werden. Unbeteiligte werden nach vier Wochen wegen Schaumkuss „geflaggt“ werden. Unschön.

    • Abstand halten.
      (Auch) deswegen hab ich von Anfang an nicht bei Facebook mitgemacht. Ich bin doch nicht doof.
      Und ich muss nicht jede Mode mitmachen.
      Ich les immer mal wieder Bücher ein zweites oder drittes Mal; abends im Bett, von 22 bis (kommt draus an, auch schon mal bis 5 Uhr früh).
      So, gestern mal wieder bei Wiglaf Droste reingeschaut:
      „Mit Qualität vertreibt man zwar nicht die Dummheit aus der Welt, aber man kann sie auf Abstand halten.“

    • google.co.nz feiert dort schon (kurzvorelfmesz) seinen Achtzehnten - wird langsam Zeit, die härter
      anzufassen…

      Interessanter Vorschlag Ihrerseits: Man probiere spaßeshalber bei

      https://www.google.co.nz/search?newwindow=1&tbm=isch&sa=1&q=

      bündig hinter dem Gleichheitszeichen

      %22meguru+kosaka%22

      %22kosaka+meguru%22

      %22meguru+kosaka+google%22

      %22kosaka+meguru+google%22

    • @kdm
      Wiglaf Droste ist für mich untendurch, seit er die Zerstörung des World Trade Centers seinerzeit als „bemannte Architekturkritik“ bezeichnet hat.

  100. Bürokratie und Etatismus
    „Wenn jeder jeden bescheißt, kommt keinem was weg“, war einer der letzten Sprüche an der Basis des untergehenden Realsoz. Damit konnten Habenichtse ebenso überleben wie die Bonzen der organisierten Verantwortungslosigkeit. Mir verbinden sich neben drastischen DäDäÄrr-Geschichten inzwischen die Kürzel VW und EU deutlich diesem so kruden wie wirksamen Prinzip.

  101. "eine einzige weisse, junge Frau"
    Die Retourkutsche war mit Sprengstoff beladen..

  102. Nur gut, dass Leute wie sie..
    ..langsam aber sicher aussterben.

  103. Nächster Karriereschritt
    Sehr klug gespielt von Frau Behrends. Respekt! Der Angriff kam an einem Freitag. Behrends hatte mit dem Kaninchenjäger einen guten Mentor. Das machte es der FU Berlin Mitte schwer, sich zu organisieren. Der Angriff war vorbereitet, orchestriert und erfolgte mit Unterstützung aus dem Bundesvorstand. Jenna Behrends hat seitdem kein Mikrofon und keine telefonische Anfrage eines Mediums ausgelassen, ihre Sicht der Dinge zu schildern. Sie hat sich mit mehreren Zeitungen getroffen und ausführliche Interviews gegeben. Sie ist jetzt deutschlandweit bekannt, hat sich einen Namen gemacht, ihr Profil geschärft, viele Mitstreiter gewonnen und Kontakte geknüpft. Allerdings kann sie jetzt bei der CDU in Berlin nichts mehr werden. Bei der CDU Berlin hat sie maximalen Schaden angerichtet. Es gilt der vereinbarte Maulkorberlass. Nächster logischer Karriereschritt wäre Austritt aus der CDU mit Krawall und Eintritt bei den Grünen. Zurück bleiben Peter „Johannes“ Tauber und Anja Pfeffermann. Tja, es können eben nicht alle gewinnen.

  104. @Klaatu: Vermögensverteilung
    Privates Geldvermögen BRD 140 Mrd Euro in 2015. Die ‚ärmere‘ Hälfte, also 40 Mio Ew besitzen zusammen 1,96 Mrd.

    pro Nase: 49 Euro

    Umverteilt von den ‚Obersten‘ kämen noch 43,68 Mrd. dazu. Dann hätten die ‚Ärmeren‘ ihren Reichtum:

    pro Nase 1141 Euro

    Schätze, in einem Monat versoffen, verhurt, verraucht, vertingelt. Dann stehen die Roten wieder auf der Matte: Reichtum für alle! Umverteilen! Von wem jetzt bitte?

    • Das könnte man jetzt gut vom Kleinen ins Größere transferieren -
      wie lange brauchen wir, bei gleich hoher Einwanderung wie gerade, bis sich der „Reichtum“ Deutschlands egalisiert hat?
      Und wohin wird dann weiter gewandert?

    • @Gast
      …ja aber Sie dürfen nicht von sich auf andere schließen.

  105. Der französische Corvus corone corone, von hate speech-Ausscheidungen..
    der Linksintellektuellen seiner Nation überzogen, sieht diese als ein in die Enge getriebenen Tier, „das Todesangst verspürt und gefährlich wird“. Na gut, das mag für Frankreich gelten und wir können gespannt sein, was am 23. April 2017 die vereinigte französische Linke dem Zangenangriff von Front National und Sarkozys UMP entgegen zu setzen hat
    .
    Verfolge ich diesen Blog, in den infantilen Modemedien mag ich nicht unterwegs sein, sehe ich mit Grausen die Aktivitäten so mancher von der linken Politik gesponserten Stiftungen, Gruppierungen und selbst hohe Repräsentanten der Politik, die sich alle Mühe geben sich der Lächerlich auszusetzen. Ich würde als alter Ballistiker dennoch sagen : absteigender Ast, Gipfelkoordinate YG über X (verflixt, warum kann man hier keine tiefer-oder hochgestellte Zeichen übertragen?) war zeitlich im Schwesigmaaskahane-Sommer des Jahres.
    .
    Noch ist die Schlacht gegen Rotgrünfront nicht gewonnen, aber wenn sich die Zeichen mehren (in dem z.B. die AAS einfach mal das Maul hält und evtl. lediglich der Kanzlerin außerhalb der Öffentlichkeit Trost spendet für „nicht Geschafftes), sollten wir hier mMn ebenfalls abrüsten. Das Problem Maas und Schwesig sehe ich ohnehin ab September 2017 als z.d.A-gelegt.
    .
    Donnerwetter, den Houellebecq auf eine Ebene mit Enzensberger zu stellen, das wir Buh-Rufe erzeugen. Wenn ich ehrlich bin finde ich sein romanesk verferkeltes Geschwurbel in „Unterwerfung“ eher als Anklage gegen die degeneriert abgehobene, champagnerglashaltende französischen Elite, als einen Weckruf vor der drohenden Islamisierung Europas. Da haben mir persönlich die analytischen Aussagen Thilo Sarrazins mehr in Schrecken versetzt.

  106. Don, "Isch glaub, jetzt kennt ganz Barcelona mein‘ Arsch!"
    Vergaß zu fragen: Welchen Bezug hat die katalanische Hauptstadt zur aftersection besagter Rheinländerin?
    .
    Ist das womöglich schlicht abgeleitet aus dem gerne gesungenen Trinklied unzähligen Busreise-Gemeinschaften nach Malgrat und andere liebreizender Orte an der Costa Maresme, also “ Olè wir fahr´n in´s Puff nach Barcelona“ ?
    .
    Erkennungshilfe: https://www.youtube.com/watch?v=t1EyUR0kLBo
    (DdH)

  107. Jenna Behrends,...
    die Gabriele Pauli der CDU! Und so wird sie auch enden.

  108. Titel eingeben
    Die Guido Knopps der 2050er werden sein Werk dereinst jedenfalls angemessen einordnen und zu würdigen wissen. Wenn so etwas wie Geschichtsschreibung dann nicht längst von der Religion des Friedens sanft eingeebnet worden sein sollte.

  109. "Vulgärsozialistische Iwanmedien"
    „Vulgärsozialistische Iwanmedien“…
    Ach, wissen Sie, immer wenn ich einen Artikel wie diesen lese, denke ich: Um einen immergleichen Kern wird eine Schicht aus Worten gekleistert, diese Schicht besteht dann auf so äußerst gehaltvollen Bestandteilen wie „Gina-Lisa“ und „Berliner CDU-Politikerin, die die Feminismuskarte ausspielt“. Das lässt sich dann mit ein paar Wohlstands-Leistungs-Phrasen durchmischen, denn sich als angeblicher Verteidiger eines hart erarbeiteten Privateigentums, nach dem irgendwelche nichstnutzigen Schmarotzer greifen, zu stilisieren, das hat doch noch immer funktioniert, das kommt doch bei allen gut an! Kurzum: wenn man morgens auf Gedeih und Verderb die Nachrichten danach abscannt, was die linksgrünen Genderversteherschlingel (und -schlingel*innen) dann schon wieder in ihrer Meinungsdiktatur angestellt haben, dann muss man nehmen, was kommt. Schlumpfine ist die einzige Frau im Schlumpfdorf – haben die Schlümpfe, eigentlich eine leistungsorientierte, gutbürgerliche und vom diabolischen Multikultiwahn bislang verschonte Kommune, mittlerweile von den „vulgärsozialistischen Iwanmedien“ unter Druck gesetzt, eine Frauenquote aufgedrückt bekommen? Für einen Artikel, der zwar in der Substanz ordentlich Luft nach oben hat, aber vor allem in der Aussage stimmt, also in dem Kern aus „Genderwahn/Feminismus ist doof“ – „Mein Besitz gehört mir“ – „links/grün ist doof“ wird das sicherlich als Grundlage reichen!

  110. Viele Faktoren werden nicht angesprochen.
    Heute läuft Vererben ganz anders ab: Die Zahl der Nachkommen ist gesunken. Jetzt wird mehr Vermögen auf ein oder zwei Kinder verteilt. Ist es dann bei beiden Partnern das Gleiche, so sammelt sich das Vermögen in einer Kleinfamilie. Kommt dann noch hinzu, dass beide Erben vollzeitarbeitende Akademiker sind, hat der normale Arbeitnehmerhaushalt ohne Erbe keine Chance mehr. Schade.

    Übrigens, zur Behrends Jenna (der Vorname ist super, wahrscheinlich ostdeutsch, oder gibt es ’ne heilige Jenna?): Das ist wirklich knallharte Machtpolitik. Man spürt quasi, wie die Bundespartei ihre Ortsgruppe auf Linie trimmen will: urban, jung und weiblich. Grins.

  111. Treffend beschrieben...
    Es wird hier wirklich ein unglaublicher Popanz aufgebaut. Die Kolumne hat etwas zutiefst redundantes…

    • Auch nach
      den neuesten Rechtschreibregeln werden substantivierte Adjektive großgeschrieben. Außerdem wäre eventuell der Einsatz der „Leichten Sprache“ überlegenswert, damit auch unsere neuen Mitbürger Ihre wertvollen Beiträge verstehen können (redundare: im Überfluss vorhanden sein).

    • Bravo!
      @ FE sagt:
      28. September 2016 um 15:26 Uhr

      Ihr Kommentar ist ein schönes Beispiel dafür, wie gut sich Unwissenheit mit Ressentiment verträgt.

      Und im Nebensatz auch noch süffisant die Flüchtlingsthematik mit eingebaut. Bravourös!

    • Danke!
      Gern geschehen.

  112. Kommentarkommentare
    Ey Beastman,

    mit dem Verfassen von Kommentaren zu Ihres Erachtens überflüssigen Kommentaren („immergleicher Kern“, „in der Substanz ordentlich Luft nach oben“) eröffnen Sie dem Kommentariat ganz neue Betätigungsfelder. Ich will es Ihnen unverzüglich nachtun, in der Hoffnung selber wieder kommentiert zu werden, worauf … usw. usf.
    Die Frage bleibt, wer den Brennstoff liefert, den Kondensationskern gewissermaßen, um den sich solche Null-Debatten bilden können.

    Andererseits, was einem alles erspart bliebe, würde überhaupt nicht kommentiert bzw. gar nicht erst geschrieben. Keine Nachrichten zum Abscannen, keine Kommentare dazu und keine Kommentar-Kommentare. Die Menge an gewonnener Zeit wäre enorm und ließe sich ggf. zur Entwicklung eigener Gedanken nutzen. Ein allerdings recht anstrengendes Geschäft, oder was meinen Sie?

  113. Absolut treffender Artikel !
    Text eingeben

  114. Zu den letzten Zuckungen des real existierenden Matriarchats
    Wenn schon kein Empfang von Schweizer TV-Sendern, dann wenigstens Einsichten aus zweiter Hand über CH-Zeitungslinks …

    http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/michel-houellebecq-europa-steht-vor-dem-selbstmord-ld.118845

    Ergänzend zum unbedingt empfohlenen Link: ein Volk, das so helle Lichter wie Schiller hervorgebracht hat, das aber das höchste Gut, das ihm in der Geschichte mehrfach angedient wurde, nicht annehmen konnte, nicht anzunehmen wusste und weiß und damit – bis auf kurze glückliche Perioden – nie was anzufangen verstand, es vielmehr notorisch verschmähte und missachtete, oder seiner rasch überdrüssig wurde, verdient das Geschenk der Freiheit nicht – und hat sie deshalb zurecht verloren.

    So viel zum dauerempörten und gleichzeitig Mitleid heischenden Zetern und Klagen auch in diesem Blog, dessen Autor – im Kontrast dazu – in bewundernswerter Weise und schier aussichtsloser Lage kämpft und strampelt, sei es an Hochgebirgspässen oder gegen die rasant um sich greifende allgemeine Verblödung und den Defätismus.

    Freiheit bedeutet weder freien W-Lan-Zugang, noch Flatrates und Handy-Permanentempfang zum Schnäppchenpreis, noch billige Discounterangebote, weder vermeintlich repräsentativen Autobesitz noch Allerweltshäuslesbau in schrebergartenähnlichen EF-Zonen, Urlaub in exotischen Destinationen, Kreuzfahrten, whale watching etc.
    Freiheit bedeutet im Übrigen auch nicht, seine korrupten Aufseher selber wählen zu dürfen.

    Freiheit bestünde darin, über die Geschicke seiner Umgebung mitzubestimmen, ein wesentliches Mit-Sagen zu haben und Verantwortung zu tragen für die Umgebung, in der man lebt. Den Staat in Eigentum zu nehmen, ihn zu gestalten, statt sich ihm und seinen wachsenden Begehrlichkeiten zu unterwerfen.

    Es geschieht dies alles nicht. Alles Bedeutsame ist von oben verordnet und wird passend vermittelt, vom Land, von der Republik, von der EU und von obskuren Versammlungen der Großmächte, G8, G7 und wie sie sonst alle heißen. Alternativlos, angeblich.

    Unten gebärden sich die Betroffenen als Opfer jeder erdenklichen Gestalt und machen sich in dieser Verstellung die Rangreihenfolge strittig.

    Der Staat hat sich die Gesellschaft einverleibt. Von dort, immer von oben, sickert es nach unten, in die Gemeinden und in die Köpfe von Bürgern, die ihre Ohnmacht feiern, als würden sie damit der Demokratie und dem Frieden mit den Nachbarn und in der Welt ein Opfer darbringen.

    Was soll das Opfer und was soll eine Demokratie ohne Freiheit darstellen?

    • @ Voiroux, ...pense que je voie rouge, moi
      Danke für den Beitrag aus der NZZ. Wir sollten mehr auf die Presse in der Schweiz achten. Bei uns wird´s insupportable (Don ausgenommen).

    • @ Voiroux, das kommt davon, wenn man nach dem interessanten Link..
      aufhört den ganzen Kommentar zu lesen. So was nobles von Wählerschelte ist mir hier noch nie untergekommen. Sie sollten uns erhalten bleiben und gehe nicht davon aus, daß sie aus Japan unter Tarnnamen posten.
      .
      Ach so, Schweizer/Österreichische Sender? Was ist mit 3sat, ersatzweise?

    • @ Déjà à la poursuite des identités énigmatiques
      Danke für Ihr Feedback.
      Japan? Nein, der betreffende Herr wird sich gegen die Unterstellung bestimmt verwahren. Mir ist Oberbayern exotisch genug.

    • Freiheit = Verantwortung
      Wenn man wegen Allem und Jedem nach dem Staat ruft („Hier ist doch die Politik gefordert!“) anstatt selbst Verantwortung z.B. für den Nachwuchs oder die Altersvorsorge zu übernehmen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man ständig von den Politikern gegängelt wird. Eine Staatsquote von >50% sagt eigentlich alles.

    • Danke
      für den NZZ Link. Ganz hervorragend!

    • @ Ulrich
      Vor 30, 40 Jahren hätte ich Ihnen vorbehaltlos recht gegeben.

      Inzwischen aber besorgt der vor- und fürsorgliche Staat die beliebige Ausweitung seiner Dienstleistungsangebote ganz allein und aus eigenem Antrieb, nicht selten über den Umweg alimentierter Souffleure und demokratisch knapp bemäntelt. Die vom Gluckenstaat Beglückten übersehen geflissentlich das Preisschild für die Wohltaten und die Ketten, in die sie sich begegeben.

      Nebenbei: zur Staatsquote von 50% gesellt sich passend jene der Abiturienten …

    • @Voiroux
      Sie haben recht: Die in den letzten Jahrzehnten zunehmende und vermehrt ideologisch begründete Bemutterung durch den Staat spüre ich jeden Tag am Portemonnaie. Ich hatte nur darauf hinweisen wollen, daß das veränderte Selbstverständnis des Staates möglicherweise auch durch die Anspruchshaltung von Teilen der Bevölkerung befördert wurde. Z.B. von jenen Teilen, die von einer höheren Staatsquote profitieren.

  115. Während wir uns hier
    einer Erbschaftsteuerdiskussion, vermengt mit slawischgesichtigen arm-wie-Kirchenmäuschen-ohnejezu Erbschaftsansprüchen gelangenden Jennas befassen, tobt beim linksschlagseitigen Mainkutter die Diskussion um des Bundestressoriers Gastbeitrag „Unser Land verändert sich-und was wir jetzt zu tun haben….“
    .
    Ich wollte mich, bezüglich der Verantwortlichkeit für die derzeitige Situation da mit der Durchdeklination der Personalpronomina, ausgehend vom „Wir“ (Nominativ) zum „Ihr“, bzw. zu etwas konzilianteren „Sie“ mal kurz zu Wort melden. Vergebens. Der vorgeschaltete Algorithmus ließ meinen Kurzbeitrag nicht einmal in der Warteschleife erscheinen.
    .
    Währenddessen durfte ein Meuchel-Mörder die „Verantwortlichen“ sogar Totengräber der DEUTSCHEN NATION nennen. Mit Verlaub, so weit wäre ich nicht gegangen. Vermutlich hatte das Cutterpersonal inzwischen gewechselt oder war mit dem Finger auf der Taste gerade eingeschlafen. (DdH)

    • Mein Beitrag zum Wir und überhaupt wurde auch sofort gelöscht
      dabei habe ich mich in vier Zeilen sehr gemäßigt von dem heftigen Eigenlob und dem Wir und überhaupt, das Politik doch sehr einseitig, um nicht zu sagen einfältig erklärte, distanziert.

      Zur Zeit ist es mal wieder unerklärlich, nach welchen Kriterien nebenan Kommentare zugelassen werden. Die Klage eines Redakteurs über die Telekom und ihren Service, die bei ihm auftretenden Unzulänglichkeiten des „stylischen“ Routers Speedport W724V z.B. konnte ich nicht nachvollziehen und schrieb also, dass ich seit über 40 Jahren zufriedener Kunde und seit anderthalb Jahren Nutzer dieses stylischen Routers ohne jeglichen Probleme bin und was soll ich sagen, der Beitrag wurde gelöscht. Da denkt man doch Potz Blitz, was soll mir das jetzt wieder sagen.

      Ich gehe unterdessen davon aus, dass ich dank immer reichlicher Empfehlungsklicks meine Beiträge nur noch sporadisch durchbekomme und im Falle der Löschung denke, dann macht doch euren Dreck allein.

    • "Wir" sind die Guten
      Was mich schon seit einigen Jahren nervt, ist der ostentative Gebrauch der Wir-Form in Kommentaren und Berichten jeglicher Art. „Wir“, das ich nur in Anführungszeichen benutze. „Wir“, ein perfides Instrumentarium der Spaltung, der Aufteilung in die „Guten“ „wir“ und die „Bösen“: die anderen. „Wir“, die in Muttis Schoß verborgen fühlen. „Wir“, die glücklich und zufrieden in einer fröhlichen, bunten, matriarchalischen Büllerbü-Idylle leben, im Land der Weltmeister und des unendlichen Wachstums des Exportvolumens und überhaupt, in welcher „wir“ in unserer eigenen naiven Realität leben, so wie das „uns“ jeden Tag durch MSM und Politik eingetrichtert wird. Das finde ich schon lange gruselig.

    • Liebe Tamarisque, !! wir !! ist immer ohne Anführungszeichen richtig, denn
      es geht dabei um mich und meine(n) Schatten sowie um mein(e) Spiegelbild(er) und dessen(deren) Schatten! (Wir wohnten mal eine Zeitlang in einem Gründerzeitpalast – im Eingangsbereich ein Raumhoherspiegel an einer Wand, an der Wand gegenüber peinlichstgenauparallelausgerichtet ein Zweiterspiegel: So WIR (d) das was…)

    • Ich finde das WIR ziemlich perfide
      @Tamarisque

      und im von DdH erwähnten Kommentar des Dr. W. S. hieß es dann u.a., Wir müssen beweisen, dass Integration gelingen kann…
      Da blieb mir doch erst einmal die Spucke weg und ich dachte so für mich dahin, Gastbeitrag in der FAZ, doch der meint jetzt glatt uns. Mich und alle anderen Leser. Aber wem und vor allem warum um Himmels willen müssen wir Deutsche irgendwas beweisen? Die Frage wurde in dem Beitrag leider nicht beantwortet

      Da es mir an Gemeinschaftssinn und Herdentrieb etwas mangelt, fühlte ich mich nicht angesprochen, auf meine Hilfe wird man beim Beweisen also verzichten müssen.

    • "Wir" und die "Menschen draußen im Land"
      Fast noch widerlicher als das besitzergreifende, Pluralität vorspiegelnde „Wir“ scheint mir die zunehmend inflationär gebrauchte und patronal herablassende Rede von den „Menschen“.

      Früher im Sozialbereich, im Zusammenhang mit Unfällen, Katastrophen, in der Entwicklungshilfe oder selbstverständlich in der Anthropologie verwendet, ersetzt das Wort heute in gewollter Respektlosigkeit den Begriff des Bürgers und der Bürgerin.
      Damit verbunden ist die Absicht, „den Menschen“ ihre Bedürftigkeit und ihre Abhängigkeit von staatlicher Fürsorge bereits in der Ansprache vor Augen zu führen.

      Bürger – in einer Demokratie der Souverän – gibt es in der Vorstellung vieler Politikern offenbar nicht mehr, nur noch unselbstständige, willenlose und deshalb behutsam aber beharrlich zu lenkende, hirnlose Trottel.

    • "bunte, matriachalische Bullerbü-Idylle"?
      Ich hab die Geschichten aus Bullerbü vor nicht allzu langer Zeit vorgelesen. Matriarchalisch kam mir das gerade nicht vor. Da leben sie doch alle ihre traditionellen Familienmodelle. Kleine Mädchen mit blonden Zöpfen und blauen Augen in Trachtenkleidchen und die dazu gehörigen Buben wohnen in einfachen Einödhöfen fernab größerer Siedlungen und haben dort eine recht selbstbestimmte Kindheit ohne Dauerbetreuung und Bespaßung aber noch mit einer gesunden Familienbindung. Das ist nun eigentlich eher nordisch identitär. Die Lebensrealität für die meisten Kinder in der heutigen westlichen Welt sieht ganz anders aus.
      Das Buch habe ich als recht schöne harmlose Geschichte gelesen, in dem vieles beschrieben war, was mir meine Großeltern und Eltern von sich erzählt haben und was ich teilweise auch noch selbst als Kind erleben durfte.
      Als Metapher für die Gesellschaft des Merkel-Deutschlands taugt es für mich nicht. Ich lasse mir das doch nicht in den Schmutz ziehen.

    • "Wir" sind die Guten
      Natürlich!
      Das Problem ist nur, dass täglich abertausende „Wir“ versuchen
      sich Gehör zu verschaffen.
      Doch eher ein Beweis für die Auflösung
      der Gesellschaft.

    • Bullerby-Vergleiche sind verboten
      @ Gewürztraminer
      Als Finnin kenne ich die Bücher, meine beiden Töchter auch. Der von mir angedachte imaginäre Zusatz hieß: matriarchalisch.
      „Als Metapher für die Gesellschaft des Merkel-Deutschlands taugt es für mich nicht. Ich lasse mir das doch nicht in den Schmutz ziehen.“ sagen Sie.

      Wow, es ist aber nich die Bibel, oder. Oder war Ihr Post etwa ironisch gemeint?
      Gibt es jetzt auch Verbote, Bullerby allegorisch auszuschmücken bzw. als Ironie einzursetzen? Bullerby als hatespeech, insofern es als LF-Kritik eingestezt wird? Wundern täte mich das nicht mehr.

  116. Aha, "wir sollten mehr in die Kirche gehen"
    Philippe Muray, 2002

    „Einzig eine spirituelle Macht wie das Christentum oder das Judentum wäre seiner Meinung nach imstande, mit einer anderen spirituellen Macht wie dem Islam zu kämpfen.“
    .
    Glaube aber nicht, daß LF Muray gelesen hat. Das muß ein belesener Souffleur gewesen sein.
    (DdH)

  117. Zum Aktuellen Urteil (Kachelmann)
    ….Die Verurteilte bezeichnet das als „katastrophales Fehlurteil“ eines „rein männlich besetzen Senats“….

    – Wenn ich das Bild der FAZ richtig hat die Verurteilte auch noch einen männlich Anwalt.

    – Es ist offensichtlich doch möglich Behauptungen auf juristischem Wege auf die Probe zu stellen.

    PS: Nachtrag zum Sexismusvorwurf gegen Politiker der CDU durch eine Politikerin der CDU

    Mir fiel dazu noch folgendes ein:
    Ich war in den 1980er Jahren bei der Bundeswehr. Eines Tages geriet ich an einen gerade beförderten Fahnenjunker oder Unteroffizier den ich nicht kannte. Er glaubte eine Meldung schreiben zu müssen da ich ihn auf dem Kasernengelände nicht militärisch gegrüßt hatte. Es kam allerdings zu keiner Grußmageldebatte in der Bundeswehr. Als Ich später Unteroffizier war meinte er ich solle ihm nicht böse sein,er war gerade befördert worden und meinte so handeln zu müssen. Heute würde er so etwas nicht mehr tun. Ich war ihm nicht böse, hatte mich nur gewundert. – Vielleicht geht es der jungen Juristin ähnlich.

  118. Titel eingeben
    Toller Beitrag, vielen herzlichen Dank. Das Paradox mit der Blindheit für die Lage in Polen lässt sich leicht auflösen: Realitätskontakte sind für Bewirtschafter engstirniger Ideologien gefährlich, erst recht wenn man wie im aktuellen Genderismus redliche Diskurse aus den Sozialwissenschafent mit nacktem Unsinn verrührt.

  119. Ganz leicht OT: Aber, wer liefert uns zukünftig den Rosé Miraval?
    Angesichts des sich langsam erschöpfenden Stoffes bezüglich jener Dame, die ich gefühlsmäßig in Cottbus, Schwedt oder Hoyerswerda ansiedeln würde, stellt sich die schwerwiegende Frage: wer wird uns zukünftig den im Schweiße ihres Angesichts (Hände in den Hosentaschen) rosé und blanc kultivierten und ausgebauten Wein von Château Miraval (Cotes de Provence) zur Verfügung stellen können?
    .
    Wird das gesamte Produkt dort wieder unter dem Kommando eines hundsgewöhnlichen Önologen, Maître Perrin, den Weg in Flasche und Gurgel des Verbrauches gehen müssen?
    .
    Sie ahnen nicht von was die Rede ist? Also bitte ! https://www.weinco.de/produzent/Miraval-21186


  120. @ Otto Meier
    28. September 2016 um 12:04 Uhr

    Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, kann nach ehrlichen und anständigen Prinzipien leben. Das liegt am einzelnen Menschen, es ist eine Frage der Wahl. Daher kann auch ich nur für mich selbst reden, oder höchstens noch für meine beiden Töchter, die als „Millenials“ mit diesem „Zeitgeist“ oder mit dem Genderwahn nichts anfangen können.
    Ich habe ihnen grundsätzlich geraten, sich im Job aus jeglichem Klatsch und Tratsch herauszuhalten, und wenn ihnen jemand etwas unterstellen würde und sie mich um meinen Rat bitten würden, würde ich sagen: Sag denen nächstes Mal freundlich, aber bestimmt, dass du diesen dummen Tratsch nicht hören willst, dass du davon nichts wissen willst. Sag denen, dass du dort zum Helfen und zum Arbeiten bist, und um zu lernen.

    Im Englischen gibt es den Spruch: The more you stir it, the worse it stinks. Heute scheint man sich darin beinahe zu suhlen. Ist das Masochismus oder sich im Dasein als Opfer solch einen Gefallen zu fin-den? Oder wie ich hier schon meinte: psychischer Exhibitionismus?

    Traurig finde ich das wachsende Misstrauen. Wenn jeder Versuch, Komplimente zu machen, Sexismus ist, dann wird die Welt freudloser, weniger fröhlich und weniger bunt.

    • Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, "kann" nach ehrlichen und anständigen Prinzipien leben.
      Richtig, man „kann“ so leben. Allerdings sieht die Realität eben doch ganz anders aus, Tamarisque. Nicht, daß mir das gefiele.

      Es mangelt am ungezwungenen Umgang miteinander. Schließlich ist es doch ganz natürlich, daß sich Männer wie Frauen die sexuell stimulierenden Attribute des jeweiligen Gegenüber genauer betrachten, mal mehr und mal weniger taktvoll. Gleiches gilt für die verbale Annäherung. Wäre es anders, die Menschheit wäre längst ausgestorben. Vor allem aber, ein Blick sagt oft mehr als tausend Worte und wenn er gar noch erwiedert wird …

      Daß manche Menschen aus vielerlei Gründen nicht in der Lage sind, mit dem anderen oder auch dem eigenen Geschlecht auf empathische Weise umzugehen, ist leider auch ganz natürlich. Da gilt es schon zu unterscheiden, ob es sich um Tolpatschigkeit usw. oder etwas anderes handelt. Der erste Eindruck ist eben auch nicht immer der richtige.

      Wenn Sexualität jedoch Mittel zum Zweck ist, auch das ist nicht immer auf Anhieb erkennbar, dann wird es problematisch. Denn da sollte der Mensch kein Pardon kennen, wird er diesbezüglich mißbraucht. Leider ist auch das nicht jedem Menschen gegeben, dann ist die Hilfe Dritter durchaus sinnvoll. In solchen Fällen wird es dann regelmäßig richtig problematisch. Das zeigt die Medienberichterstattung, das sehen wir in den „sozialen Medien“, das zeigt sich vor Gericht.

      Persönlich habe ich glücklicherweise nur ein einziges Mal eine schlechte Erfahrung machen müssen, die auch in einer ausgedehnten Schlammschlacht endete. Daran erinnere ich mich nur höchst ungern. Aber vielleicht mal einen kleinen Einblick in meine Biographie?

      Die Liebe meines Lebens lernte ich vermutlich auf nicht ganz alltägliche Weise kennen. Es war auf einer Fete, da sah ich sie das erste Mal. Ihre Erscheinung und ihr Auftreten zogen mich förmlich vom ersten Moment an in den Bann. Verstohlen musterte ich sie, wagte aber keinen näheren Kontakt, da sie in Begleitung war und sich auch gut zu unterhalten schien. Da wollte ich nicht stören bzw. mir eine Abfuhr einhandeln. Nun gab es der Zufall, daß am nächsten Tag in unserem Ort das Junggesellen-Schützenfest stattfand. Da kam mir der Gedanke, mich mit meinem Freund dort zu verabreden, selbstverständlich in der Nähe des Objektes meiner Begierde und derart, daß sie das unbedingt mitbekommen mußte, daß sie auch erkennen konnte, daß sie das mitbekommen sollte. Was soll ich sagen, am nächsten Tag erschien die Angebetete, mit der ich bis dahin kein einziges Wort gewechselt hatte, doch tatsächlich auf diesem Schützenfest, allein, und gesellte sich wie selbstverständlich zu uns. Der Rest ist Geschichte und bescherte mir die glücklichste Zeit meines Lebens. Tja, so schön und einfach kann es sein.

      Heute scheint derartige Subtilität im Zwischenmenschlichen kaum noch zu existieren. Immer öfter wird die Brechstange herausgeholt, Gefühle werden verletzt. Die Ursachen und Beweggründe sind vielfältig. In meinen Augen mangelt es an sozialer Kompetenz, eine Folge nicht mehr wirklich existenter Familien. Die amerikanische NICHD-Studie über die überwiegende Frembetreuung von Säuglingen und Kindern weist diese als Ursache verkümmerter sozialer Kompetenz aus. Betrachtet man dann noch Scheidungs- und Abtreibungsrealität, Alleinerziehende und Folgen der ständig zunehmenden Verarmung der Mehrheitsgesellschaft, den Zwang zur Selbstoptimierung, die Ellbogengesellschaft usw. usw., dann paßt das irgendwann alles gut zusammen und Brüderle, Kachelmann, Gina Lisa, Jenna, „Feministinnen“ etc. erscheinen als zwangsläufige Folge.

      Das Leben ist oberflächlich geworden, virtuelle „Freunde“ haben wahre Freundschaft ersetzt, „soziale Netzwerke“, Twitter und Co. den Exhibitionismus zum Standard erhoben, das reale Leben ersetzt, den Voyeurismus befriedigt, das Hamsterrad perfektioniert. Der Mensch ist zur Geisel der Technik geworden, wird von dieser beherrscht. Und das, das ist zwar ein Glücksfall für die Wirtschaft, für den Menschen aber ist es eine Katastrophe. Man muß halt das Ganze sehen, um die Entwicklung zu verstehen. Wenn Menschen sich gemeinsam in ein Cafe begeben, um sich dann dort mit ihrem Smartphone zu beschäftigen, statt sich zu unterhalten, dann sagt dieses Bild mehr als tausend Worte. Was dabei herauskommt – wir können es täglich in den Klatsch- und Qualitätsmedien lesen, im Dschungelcamp, oder wie das alles heißt, betrachten. Ein einziger Irrsinn, den ich nicht mehr verstehe, den ich auch nicht verstehen will. Wie sagt man doch: Ich bin zu alt für so einen Sch…

      Richtig, jeder Mensch, ob Mann oder Frau, „kann“ nach ehrlichen und anständigen Prinzipien leben, aber es werden immer weniger, die es wirklich können oder wollen. Die Welt hat sich verändert. Allerdings ist die Welt nicht zu einem Dorf geworden, in Dörfern geht es (noch) anders zu. Da herrscht noch eine gewisse soziale Kontrolle, die solche Auswüchse noch begrenzt.


    • Lieber Otto Meier, vielen Dank für die schöne, romantische Geschichte, die Sie mit uns teilen. Ja, Liebe auf den ersten Blick kann ein starkes Gefühl sein. Inwieweit solch eine Liebe im Alltag bestehen kann, ist wohl nicht vorausschaubar.

      Ich sah meinen Mann das erste Mal in dem Unternehmen, in welchem ich den ersten „richtigen“ Job hatte. Ich dachte nur: Wow, denn er sah aus wie eine Kreuzung von Cary Grant und Ted Cruise. Als Nächstes bekam ich eine blitzartige Eingebung: Den heiratest du mal. Dass meine Vorgängerin ihre Zahnbürste noch in seinem Bad hatte und sie dann irgendwann ihre Sachen holte, war nicht so schlimm, wie die frühere Verflossene, die irgendwann nach unserer Hochzeit spät abends vor der Tür stand und mich blöd anblaffte, obwohl (weil?) sie wusste, dass wir geheiratet hatten. Heute noch – sie ist inzwischen eine Witwe, quält sie mich manchmal mit ihren Telefonaten, weil sie nicht intelligent genug/ zu spießig ist, mit mir einfach ganz locker und freundlich zu reden. Manche Menschen entwickeln sich halt nie.

      Tja, die Liebe kann eine komplizierte Sache sein, Glück und Schmerz.

  121. rothaarig
    Meine Mutter hat mich immer vor rothaarigen Frauen gewarnt.

    Ne passable Grösse hat sie aber leider mit fehlender OW.
    In BY bekommt sie da nur schwer die Füsse auf den Boden.
    Wetten.

  122. Nach der ersten Millionen ...
    … wirds Leben leichter.

  123. Die Maus aus Mitte wird vom Parteiapparat zerfetzt,
    und Zonenwachtels braver Wolle verzapft neue Pflichten für das Land, das er ausrauben hilft, für den ‚Draum von Eurobba‘ .

    Dieweil arbeitet sich die linke Medienlandschaft an Trump ab, und glorifiziert Clinton, das wahrlich größere Übel des ‚Weiter-so‘, bis der Krieg in der Ukraine endlich zündet, und wir brennen, für US-Gewinne .
    Seltsam, bei Erdi sind sie gar nicht zimperlich, die Hofberichterstatter, der hat carte blanche .
    Schade , früher konnte man in unserm Land noch eine Zeitung kaufen, sogar mehrere, und auch ÖR-TV konnte man sehen, ohne von der ganzen Propaganda Hirnkrebs zu kriegen.
    Des Dons Blog gewinnt geradezu überproportional an Bedeutung, wie ein Stück Forum aus den frühen 2000ern .

    Eine Gute Nacht, und wenn es mit Chemie wäre .


    • Ich finde es erstaunlich, dass viele Deutsche glauben, die Welt sei a better place, in perfect piece and harmony, wenn Trump Präsident wird.

      Trump hat gerade neulich in seinen Wahlveranstaltungen dies versprochen:
      1. Er will den Iran Atom-Vertrag kündigen
      2. Im Fall der Fälle würde er in einer Situation einer Annäherung der iranischen Marine zu einem US Schiff (auf iranischen Gewässern oder in deren Nähe) auf die Iraner sofort schießen lassen.
      3. Er wird sofort die Annäherung an Cuba rückgängig machen.
      4. Er will die inzwischen beschlossenen Einschränkungen der Finanzmärkte rückgängig machen.
      5. Er will die Förderung der fossilen Energien massiv erhöhen.
      6. Er lobt fortwährend die Effizienz von Exxon & Co., die ihm helfen würden, das Öl von Irak und Libyen zu „nehmen“ (I’ll take the oil).
      7. Er ist für die atomare Aufrüstung von Japan, Südkorea und sogar Saudi-Arabien.
      8. Trump will das US Militär massivst aufbauen. Er schimpft dauernd, wie schwach das US Militär sei.
      9. Dass er angeblich „gegen“ den Krieg in Irak bzw. Libyen war, ist eine durch Ton- und Videoaufnahmen erwiesene Lüge.
      10. Trump vertritt ultrarechte Positionen, was er allerdings ziemlich geschickt kaschiert. Das wissen aber diejenigen, welche die Wahlkampagne aufmerksam verfolgen, so wie ich z.B. Dagegen sind Vereine wie Pegida oder die AfD völlig harmlos. Er wird auch von den Anhängern des KuKluxKlan, den white supramacists und den amerikanischen Neonazis unterstütz. Das ist allerdings auch kein Geheimnis. Gleich gesellt sich mit Gleich. btw. die neuen amerikanischen Ultrarechten „alt-right“ sind nicht judenfeindlich oder Gegner von Israel.

      Von den unseriösen und betrügerischen geschäftlichen Machenschaften will ich erst gar nicht anfangen.
      Laut dem Pulitzer-Preis-Gewinner Politifact gab es noch nie einen Präsidentschaftskandidaten, der so viel und so dreist lügt wie Trump.

      Alles in Videos festgehalten, habe alles selbst gesehen und gehört.

      Trump ist ein Neocon Hardliner, endorsed von der Waffenlobby National Rifle Asscn, und nichts weiter. Seine Berater sind Inhaber der größten Hedge Fonds, ein Fracking Unternehmer, Zigarettenfabrikant, Banker. Er wird von der weltgrößten Casino-Besitzer (Sands Las Vegas, Macao und Singapore) unterstützt, nicht von denjenigen, die intelligent sind und mit neuen Technologien oder guten Ideen reich geworden sind. Das Unverständlichste für mich ist, dass es oft Linke und intelligente Menschen sind, z.B. sogar Lafontaine, die irgendwelche Illusionen über diesen unberechenbaren unbeherrschten Mann hegen.

    • Titel eingeben
      Sorry, die letzten Absätze sind beim Kopieren nicht mitgekommen:

      Laut dem Pulitzer-Preis-Gewinner Politifact gab es noch nie einen Präsidentschaftskandidaten, der so viel und so dreist lügt wie Trump. Zwei Gerichtsverfahren wegen Betrugs sind gegen ihn anhängig, und die Staatsanwaltschaft New York ermittel wegen Missbrauch von Spendengeldern. Er hat seit 2008 keinen Cent in eine Stiftung mehr eingezahlt, aber benutz fremde Spenden für seine privaten Zwecke, z.B. um $ 248.000 Gerichts- und Anwaltskosten zu bezahlen.

      Alles in Videos oder Tonbandaufnahmen festgehalten, habe alles selbst gesehen und gehört. Der 248k Scheck ist auf Washington Post abgebildet.

      Trump ist ein Neocon Hardliner, endorsed von der Waffenlobby National Rifle Association. Seine Wahlkampf-Berater sind Inhaber der größten Hedge Fonds, ein Fracking Unternehmer, Zigarettenfabrikant, Banker, Immobilienspekulanten. Er wird von der weltgrößten Casino-Besitzer (Sands Las Vegas, Macao und Singapore) unterstützt, nicht von denjenigen, die intelligent sind und mit neuen Technologien oder guten Ideen reich geworden sind. Das Unverständlichste für mich ist, dass es oft Linke und intelligente Menschen sind, z.B. sogar Lafontaine, die naive Illusionen über diesen unberechenbaren unbeherrschten Mann hegen. Man muss Hillary Clinton nicht mögen, um diesen Mann als indiskutabel abzulehnen. Arme Amerikaner.

  124. Es ist hier wie bei allem
    Die Medienschaffenden entscheiden sich lieber für „damit alles bleibt, wie es ist“ in ihrer Version. Also lieber den x-ten Neuaufguss des kindischen „Aufschrei“ versuchen, anstatt eben über Polen zu berichten oder über die Lage der Prostituierten. Dasselbe Phänomen finden Sie doch aber an so vielen Orten: im Syrienkrieg gibt es ja auch nur eine einzige Kriegspartei, nämlich das vor einem Jahr eingetretene Russland, das nun an allem Elend Schuld sein soll (welches, man muss daran inzwischen erinnern, bereits seit 6 Jahren läuft). Sonst hat da unten niemand Unfug gemacht, wirklich gar niemand und alle sonst beteiligten Parteien sind die Friedensengel ohne Gleichen, sein es die Amis, sein es die Saudis oder der Iran. Denn so lässt sich der Hauptstadtjournalismus am besten und auch am prosperierensten leben, wenn er einfach nur noch die Verlängerung der regierungsamtlichen Presseabteilung ist. Da das natürlich zu einer gewissen Faktenarmut führt (Recherche ist überflüssig, wenn von Die Kanzlerin schon immer alles nötige „durchgestochen“ wird, siehe deutsche Bank gestern), muss etwas anderes als Füllmaterial her und das ist dann meist stark moralinhaltig.
    Kurzzeitig kann einem das enorm auffallen, wenn man, werter Don, ihre Texte liest oder solche interessanten Dinge wie vom Todenhöfer im Kölner Stadtanzeiger und wie der geneigte Hauptstadtmolochjournalismus dann versucht, den Todenhöfer ins schlechte Licht zu stellen, hat er doch gewagt, die ganzen Moralinfüllungen in der regierungsamtlichen Erklärung des Syrienkrieges gegen Fakten zu ersetzen. Das ist natürlich ein Sakrileg gegen die große Führerin, die überdies gerade einmal wieder sehr, sehr, sehr wichtige Themen in ihrer Partei zu diskutieren hat, nämlich das Beleidigtsein einer vollkommen uninteressanten Person, die sich kurz in die Medien spülen wollte.

    • Wenn ich mir die Bilder von Aleppo anschaue, Monsieur Staatskrise,
      …und das in Verbindung bringe mit Ihrem Satz: „….das vor einem Jahr eingetretene Russland, das nun an allem Elend Schuld sein soll…“, so möchte ich darauf hinweisen, daß vermutlich zwar der Bürgerkrieg vom CIA in Eintracht mit den Saudis angestachelt wurde…Aaaaaaber die Bilder hoch über der Wolkendecke fliegenden Tu-160 Blackjack, die eben mal 40 Tonnen ungelenkter Bomben relativ ungezielt auf eine Stadt fallen lassen machen doch sehr nachdenklich. Vor allem dann wenn Freund und Feind als Kinderleichen unter den Trümmern geborgen werden müssen. Als besondere Schweinerei kommen dann noch die wahllos abgeworfenen Brandbomben hinzu. Wann nimmt dieser verbrecherische Wahnsinn ein Ende?

  125. Titel eingeben
    @ Gewürztraminer
    28. September 2016 um 21:13 Uhr
    „bunte, matriachalische Bullerbü-Idylle“?

    Als Finnin kenne ich die Bücher selbstverständlich, die wurden auch von meinen Töchtern fleißig gelesen. Der imaginäre Zusatz hieß: matriarchalisch. Ich hatte nicht behauptet, Bullerbyn von Astrid Lindgren wäre per se matriarchalisch, das wäre ja Unsin. Wenn Sie meinen, dass das nicht passt, okay, ich finde, dass das prima passt. Oder war Ihr Post etwa scherzhaft gemeint? Das würde ich dann eher verstehen.

    • Das war schon ernst gemeint.
      Für mich hat Bullerbü eine positive Konnotation. Sie haben das in einem negativen Kontext genannt. Darüber bin ich gestolpert. Mehr nicht.
      Ansonsten haben Sie ja mit ihrem Beitrag sehr recht. Bullerbü ist ja auch ein Teil einer Welt, von der gern geschrieben wird, dass „wir glaubten, dass wir sie schon lange überwunden haben“.
      Da ist es wieder dieses vereinnahmende und gleichzeitig ausgrenzende, dieses hochnäsige „wir“, das einen Konsens vorgibt, wo es keinen gibt. Wo Leute zu feige sind mit einem ich ihre eigene Meinung zu vertreten und sich hinter einem wir verstecken.
      Wenn ich das lese kommt mir immer das Lied 10. Juni von BAP in den Sinn:

      https://www.youtube.com/watch?v=c4pgBDsvyec

      „Plant mich bloß nit bei üch inn,
      sick ich üch durchschaut hann,
      weiß ich, dat ich nit om allerfalschste Dampfer benn.
      Ich hann met ührer Logik nix am Hoot,
      wieso ihr wat wo jedonn hatt un noch vüürhatt,
      weshalb övver Leichen joht.

      Denn wat ihr logisch nennt, dat nenn ich pervers,
      ühr janze Wertigkeit och.
      Mir brich der Schweiß bei jedem Woot von üch uss,
      un wenn ihr still sitt, dann och.
      Wat ihr Moral nennt, dat ess für mich Krampf,
      wat ihr „normal“nennt, dat och.
      Ühr Ideale hatt ihr diskret verschlamp, wie e jebruch Tempodooch.
      Sitt ihr scheuklappenblind, wie’t ahl Schlachtrösser sind,
      affjestumpf oder bloß – skrupellos?

      Refr.:
      Plant mich bloß nit bei üch inn,
      sick ich üch durchschaut hann,
      weiß ich, dat ich nit om allerfalschste Dampfer benn.
      Ich hann met ührer Logik nix am Hoot,
      wieso ihr wat wo jedonn hatt un noch vüürhatt,
      weshalb övver Leichen joht.

      Ihr Noodelstriefe-Schreibtischtäter, hührt zo,
      ejal wo ihr üch versteck:
      Die Zoot stirv uss, die marionettengleich ihr
      als Minenhunde vüürscheck.
      Ühr Schachfijure hann et Denke jeliert
      un springen einfach vum Brett,
      bess zum Kadaver weed jetz nimieh pariert.
      Probiert doch selvs, wie Dreck schmeckt.
      Noch ess et nit su wigg, doch sick einijer Zick
      weeden Daach für Daach mieh – immer mieh.

      Refr.:
      Plant mich bloß nit bei üch inn,
      sick ich üch durchschaut hann,
      weiß ich, dat ich nit om allerfalschste Dampfer benn.
      Mir hann met ühre Lüje nix am Hoot,
      met dämm, wat ihr ald jeloore, lüje wollt un dämm, wat ihr jraad lüje doot.“

      Oder für diejenigen die des ripuarischen Idioms nicht mächtig sind:

      Plant mich bloß nicht bei euch ein.
      Seit ich euch durchschaut habe, weiß ich,
      daß ich nicht auf dem allerfalschsten Dampfer bin.
      Ich habe mit eurer Logik nichts am Hut
      – wieso ihr was wo getan habt und noch vorhabt,
      weshalb über Leichen geht.

      Denn was ihr logisch nennt, das nenne ich pervers,
      eure ganze Wertigkeit auch.
      Mir bricht der Schweiß bei jedem Wort von euch aus,
      und wenn ihr still seid dann auch.
      Was ihr Moral nennt, das ist für mich Krampf,
      was ihr „normal“ nennt, das auch.
      Eure Ideale habt ihr diskret verschlampt,
      wie ein gebrauchtes Tempotuch.
      Seit ihr scheuklappenblind, wie es alte Schlachtrösser sind,
      abgestumpft oder bloß skrupellos?

      Ihr Nadelstreifen-Schreibtischtäter , hört zu,
      egal wo ihr euch versteckt: Die Sorte stirbt aus,
      die marionettengleich ihr als Mienenhunde vorschickt.
      Eure Schachfiguren haben das Denken gelernt
      und springen einfach vom Brett.
      Bis zum Kadaver wird jetzt nicht mehr pariert.
      Probiert doch selbst wie Dreck schmeckt.
      Noch ist es nicht so weit, doch seit einiger Zeit
      werden es Tag für Tag mehr – immer mehr.

      Plant uns bloß nicht bei euch ein.
      Seit wir euch durchschaut haben,
      wissen wir, daß wir nicht auf dem allerfalschsten Dampfer sind.
      Wir haben mit euren Lügen nichts am Hut,
      mit dem, was ihr schon gelogen, lügen wollt
      und dem, was ihr gerade lügt.

  126. Wehrpflicht für alle ist ...
    … Beschäftigung für viele, die sonst in ihrem jugendlichen Leichtsinn auf dumme Gedanken kommen.
    .
    Mehr noch als Flintenreiniger braucht es aber Popowischer in DE …

  127. Jajajaaa, aber die Hillary, die richtet es...
    mein lieber Herr Gesangsverein, wird DIE uns einschenken, wenn die Amis dumm genug sind, more of the same zu wählen !

  128. Die subtile Rückkehr totalitärer Herrschaftsansprüche
    Was Sie als Genderwahn skizzieren, ist nichts weiter als eine zusätzliche Polit-Konfession, ein Orden. Mit Blick in die Geschichte gab es nie religiöse Toleranz im Habsburger Reich. Der Augsburger Religionsfriede war keiner. Heute spielen sich die konfessionellen Kriege zwischen den politischen Lagern ab. Toleranz gibt es immer noch nicht, ausser für die eigenen Ziele und Unterdrückungsansprüche. Kompromisse wären ein Zeichen von Schwäche. Blieb nur die Auswanderung ins gelobte Land: Go West! Denn darum gehts: Andere zu etwas zu zwingen, was sie ablehnen. Das ist der Geist der Gleichmacherei, der keine Grenzen der Zumutung kennt, immer die Macht bis zum Äussersten ausreizen – das ist blanke Repression. Gleichheit ist Gerechtigtkeit – Gerechtigkeit ist Gleichheit. Dieser Geist kommt lächelnd daher und verspricht allen das Blaue vom Himmel, den Versorgungsstaat, die Super-Nanny, der jeden mitnimmt und niemanden zurücklässt, sofern er nicht bockig ist. Die Super-Nanny leugnet jeden Egoismus, opfert sich nur dem Volkswohl auf. Und sie ist im Gegensatz zum alten Erich eine ansehnliche Erscheinung – Ihr grinsender Gender-Iwan. Von wem man nachher das bedingungslose Grundeinkommen für das Leben in der Tonne hernimmt, ist egal, und wenn es als Frischgeld von der EZB kommt. Hauptsache der Tauschwert stimmt. Tonne, Sonne, Tittytainement, Sex und Vermehrung stabilisieren das System. Die Gewalt ist sanft im Matriarchat und der Bildungsstand ist ein niedriger, denn ein Zuviel schadet nur. „Kritisches Hinterfragen“, das war mal – Ideologiekritik ein Fremdwort. Kategorischer Imperativ – nie gehört. Alles nur so lange es die eigene Position nicht betrifft. Nur die reichste Million der Welt-Elite hat sich von diesem Universum der Hoffnungslosigkeit abgekoppelt und nährt sich daran. In diesem Sinne: Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

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