Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Separatismus als Dünger der guten Staaten

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No dumb bastard ever won a war by going out and dying for his country.
George S. Patton

Also, wissen Sie, Sie kennen das vermutlich auch. Sie leben gedankenfrei und angenehm in den Tag hinein, die Sonne lacht vom Herbsthimmel, und in der Silberkanne schimmert der Tee. Von der Wand werden Sie angelächelt, von den Schönheiten Ihrer Gemäldegalerie, und eigentlich ist alles in Ordnung.

Sie waren gerade noch in Italien, und die Sexskandale anderer Leute berühren Sie nicht, weil Sie, wie Tucholsky das einmal so schön formuliert hat, alle bekommen, die Sie wollen, weil Sie nur die wollen, die Sie auch kriegen. Viele wollen auch nur einen einzigen Partner und Kinder, und haben es, und sind einigermaßen zufrieden. Sie haben Freunde, eine Unterkunft, fließendes Wasser und sprudelnde Apanagen, Ihre Bäckerin kennt Sie mit Ihrem Namen und der Biergarten, den Sie im milden Wetter mit Ihrer Anwesenheit beehren, erfreute schon Ihre Urgrosseltern. Es passt. Sie sind hier daheim. Glauben Sie. Sie täuschen sich. Und zwar bundesamtlich:

Das hat vor kurzem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Internet abgesetzt. Ein Bundesamt, das für Asylbewerber und nicht für Deutsche zuständig ist, und im Zweifelsfall auch mit verantwortlich für die Ausreise bei Ablehnung des Asylverfahrens sein sollte, verwendet das Wort “Geflüchtete”, das ich bis vor 2 Jahren eigentlich nur aus dem Wortschatz des linksextremen Flügels der Piraten mit ihren Neusprechanwandlungen kannte. Härter – und so etwas kenne ich noch nicht einmal von K-Gruppen – ist die Bezeichnung für länger hier lebende Migranten und auch für Angehörige des deutschen Staatsvolkes, die laut Grundgesetz den Souverän und damit auch de Beherrscher dieser Behörde stellen: Beheimatete. Beheimatet ist das faule Miesbacher Fleckvieh im Oberland, der possierliche Bachratz ist in den Kanälen an der Spree beheimatet, und möglicherweise ist auch die ein oder andere betäubungsmittelgesetzwidrige Pflanze nahe des ein oder anderen Bundesamtes beheimatet. Aber so schön kann ein Herbsttag gar nicht sein, dass ich – und viele andere mit mir – gerne von einem Amt mit Flora- und Faunabezug degradiert werde, egal wie die Begründung des Amtes für Neusprech lauten mag. Und ich mag es nicht, selbst wenn das in einer Traditionslinie zum ostdeutschen Diktum “die, die schon länger hier sind” steht. Ich bin deutscher Staatsangehöriger und nicht einfach nur hier “beheimatet” von einer Behörde, die im Ämterchaos der letzten Jahre auch Herrn Amri und seine Tarnidentitäten hier mit beheimatete.

Auch das freundlichst gesonnene Gehirn eines deutschen Staatsbürgers einer kleinen, dummen, oberbayerischen Stadt an der Donau kommt nicht ganz um den kurzen Moment herum, da es einen Gedanken wagt, und der lautet in etwa so: Es ist ein Amt. Theoretisch könnte eine Mehrheit der Wähler zwar Parteien wählen, die das Amt wegen dieser Unverschämtheit auflösen und dafür sorgen, dass die Freunde antideutscher Beleidigungen nie wieder Staatsgeld bekommen. Aber so weit wird es nie kommen, noch nie wurde eine derartige Organisation freiwillig von Abgeordneten aufgelöst, sondern im Falle des Versagens immer nur erweitert, mit teuren Stellen versehen und mit Geld überschüttet. Man wird diese Leute und diese Ämter nicht los, irgendwo in Berlin ist ein Ministerium, ein Staatssekretär, ganz viele Beamte dazwischen, und jede Eingabe würde dort versanden. Wie gesagt, ich war gerade in Italien, einem Land mit starkem Bewusstsein für Region und Nation, wo selbst linke Politiker Schärpen mit Trikolore stolz um die Bäuche tragen: Da würde man sich beleidigt fühlen. In Deutschland muss. man. damit. leben.

Nun könnte man zum Biergarten fahren und das hinunterschwappen und im Bier ersäufen, aber ich bin Antialkoholiker und trinke dort nur Johannesbeerschorle. Ausserdem war ich gerade in Italien, ich habe da gute Bekannte, und da sagen sie einem in der Toskana: Ja, gut, der Luciano war zwar aus Ligurien, aber er war trotzdem einer von uns! Oder in Oberitalien, links vom Po, da sagen einem dunkle Südländerinnen von der Lega Nord mit Funkeln in den mediterran schwarzen Augen, dass sie ja eigentlich, genetisch betrachtet, blonde, weisse Kelten wie die meisten Bayern sind, und daher eigentlich zum Staat Padanien gehören. Ich reiste durch Südtirol, wo Ansichten zur Volkszugehörigkeit an Schulen gelehrt werden, die bei uns einen sofortigen Strafstand der Kahane Stiftung auf dem Pausenhof zur Folge hätten. Dann bin ich auf der Landstrasse zum Brenner hoch, und siehe da: Mitten im grenzenlosen Europa hat man während meiner Abwesenheit über die Strasse nach Tirol ein nagelneues Zöllnerhaus errichtet. Nur wegen der Einreiseversuche der Geflüchteten.

In Tirol wird dieses Wochenende gewählt, und es ist absehbar; dass dort zwei Parteien eine grandiose Mehrheit einfahren werden, die eigentlich verfeindet sind: Denn die Vorgänger der einen waren die Austrofaschisten und die Vorgänger der anderen das, was man in Österreich verschämt als “Drittes Lager” bezeichnet, vulgo die Deutschnationalisten. Es ist herrlich, wieder nach Deutschland zu kommen, wo völkisches Denken bei weitem nicht so ausgeprägt ist, aber zwischen “nicht völkisch” und “bereit, sich beim Twitter einer deutschen Behörde als “Beheimateter” beleidigen zu lassen” ist ein unüberbrückbarer Abgrund. Meine toskanischen Freunde würden da ihr altes Grossherzogtum oder gar Stadtstaaten der Renaissance dagegen halten, meine Mantuaner Bekannten würden sich für das – historisch völlig absurde – Padanien erwärmen, in Südtirol gäbe es einen Volksaufstand und in Tirol würde man darauf hinweisen, dass man als Erzherzogtum ohne das rote Wien auch gut gefahren ist. Kurz, so eine amtliche Arroganz gegenüber den Menschen ist der Funke, der besser vom Pulverfass des Separatismus ferngehalten wird.

Denn der Separatismus sieht den Menschen und Bürger ganz anders. Er kann nur gedeihen, wenn er den Menschen besser behandelt, ihm mehr verspricht und mehr Anerkennung bietet, als eine ferne Zentralregierung. Das wird gemeinhin als Populismus verdammt, ganz im Gegensatz zu Forderungen, Bundesländer in Deutschland oder Staaten in der EU wegen unerwünschter Wahlergebnisse auszuschließen. Aber ich habe da ein wenig nachgedacht und bin als Bayer zu einem anderen Ergebnis als ein Deutscher gekommen. Weil, schaun’S, es ist doch ah so:

Wir haben in Deutschland aus guten Gründen eine Demokratie und eine soziale Marktwirtschaft. Beides ist dazu da, um weder politisch noch gesellschaftlich eine Gruppe zu stark werden zu lassen. Keine Gruppe soll am Bratspiess der anderen enden. Das wurde lange Zeit geglaubt, aber inzwischen gibt es Zweifel, ob es wirklich noch so funktioniert. Die Wirtschaft brummt, die Löhne stagnieren, die Abgaben steigen. Der Staat sagt in Form der Kanzlerin, er könnte die Grenzen nicht schützen, und “jetzt sind sie nun mal da”. Diese Politik ist alternativlos, und sie bleibt alternativlos, wenn in Brüssel eine Kommission, die kein Bürger direkt wählen kann, eine E-Auto-Quote beschließt und eine Vergesellschaftung der Staatsschulden fordert. Ich kann heute zu der einen Bäckerin gehen und morgen zur anderen, ich kann den Biergarten wechseln und – noch – das Auto. Im Bereich der Wirtschaft und Gesellschaft bin ich einigermaßen frei, aber der Staat als ein solcher, mit den Sendern, denen er Zwangsgebühren der Bürger gibt und die ihn stützen, mit seinen Behörden und Ämtern – der ist Monopolist. Und es gibt da auch, so meine Erfahrung der letzten 10, 12 Jahre, keine Chance, etwas zu ändern. Deutschland ist wie das bleierne Österreich, das ich nach all den Jahren der grossen Koalition 1999 kennenlernte: Gelähmt, festgefahren, ein Schlaraffenland für Parteileute, die heute Politiker und morgen Aufsichtsräte bei Gas und Bahn sind, und übermorgen BER und Elbphi in den Sand setzen, und das – im Gegensatz zu den hier lebenden Eliten – auch völlig normal finden.

Eine Konkurrenz zu diesem Staat wäre das, was viele hoch qualifizierte Italiener, Südtiroler und Tiroler übrigens tatsächlich tun: Auswandern. Zumeist nach Deutschland. Wo sie übrigens phantastische Arbeit machen. Für Deutsche allerdings ist es – weil Deutschland nun mal an der Spitze steht – schwer, eine Alternative zu finden, in der es sich ohne grossen Aufwand und Anpassung besser leben lassen würde. Wir sind eine bessere Alternative für all die laut Schengenabkommen unerlaubt Eingereisten, die durch Italien und Österreich kommen, um sich mit einer mobilen Küche von einem Amt verwöhnen zu lassen, das Deutsche als Beheimatete bezeichnet. Die Vorteile, die wir fraglos bieten, gefallen vielen besser als ihre eigenen Staaten. Eine derartige soziale Migration nach Oben ist für Deutsche nicht möglich, außer vielleicht nach Monaco und Liechtenstein, die als erbliche Fürstentümer politisch nur wenig alternativloser als Deutschland sind. Der deutsche Staat kann seine Politik machen, trotz des allgemeinen Unmuts, weil er keine Alternative hat. Er kann mehr Steuern verlangen und Ämter ausbauen und Verbrennungsmotoren verbieten und Katrin Göring-Eckardt zur Ministerin machen, weil selbst das kaum zu einem Massenexodus führen wird.

Wasa bleibt da also sonst noch übrig?

Also, wenn ich ganz ehrlich bin, kommen meine Vorfahren zwar auch aus dem Elsass, Ungarn, Österreich, Franken, Tschcchien und noch einigen anderen Destinationen – aber der mischvölkische Bayer als ein solcher hat ja schon im frühen Mittelalter das durchgemacht, was die Archäologie als Ethnogenese, die Volkswerdung bezeichnet. Da falle ich kaum auf, und wenn die Katalenen ohnehin gerade die Sympathien der einen gewinnen, und andere die Politik von “no borders, no nations” machen und antideutsche Parolen von Amts wegen schwingen: Da stört es doch sicher keinen, wenn man, sagen wir mal, entlang historischer Stammesräume mit gemeinsamen Werten zum Entschluss kommt, man würde ohne diesen Staat, der seine Grenzen nach Eigenbekunden nicht schützen kann, sein eigenes Ding machen. Zumal man die anderen sich von Amts wegen auch jederzeit neue Beheimatete machen können – da stört es nicht, wenn ein paar andere ihre eigenen Grenzen machen. Das geht ganz schnell, ich habe es ja am Brenner gesehen. Eine Baracke in die Strassenmitte, fertig ist die Alternative zu Beheimatetenland, und vorbei ist das untrennbare Zusammenwachsen.

Man muss es nicht zwingend so weit kommen lassen, aber so eine deutliche Autonomiebestrebung stellt eine gewisse Marktwirtschaft in staatlichen Dingen wieder her, wenn die Parteien das nicht mehr vermögen. Der Staat muss dann zeigen, dass er besser als sein Ruf ist, Angebote machen und Nachfrage nach sich erzeugen – und ich darf hier schon verraten, dass mit weiteren Beschimpfungen der Bürger seitens staatsnaher Medien wenig zu holen ist. Dieser Staat hat es geschafft, bis Sri Lanka und Somalia jenes Ziel der Träume zu werden, das er für viele hier nicht mehr ist. Ich denke, das müsste nicht so sein, wenn der Staat nur wollte. Wenn man ihm erklärt, dass man auch selbst diesen besseren Staat in kleineren Räumen machen würde, muss er sich Mühe geben. Die letzte Wahl hat doch recht deutlich gezeigt, dass das Land, in dem wir gut und gerne leben, keines ist, in dem bisherige Regierung und ihre Teilnehmer einfach so weiter machen können. Und wenn der Staat netter zu den Separatisten wird, muss er auch wegen der Gleichheit netter zu allen anderen werden. Was glauben Sie, wie schnell die Transferleistungsempfänger an der Berliner Volksbühne die gemeinsame deutsche Nation wieder loben würden, wenn es einen bayerischen Separatismus mit Steuereinbehaltung nach Südtiroler Vorbild gäbe.

Das ist der Markt und seine Macht. Davor würden wir alle langfristig profitieren, denn er würde für einen Wettbewerb sorgen. Natürlich habe ich nicht wirklich Lust, den Main verminen zu lassen und Passierscheine für Schwaben auszustellen, und allein unter Bayern möchte ich vielleicht auch nicht leben. Aber wer den Mund nicht aufmacht und dreiste Forderungen erhebt, wird nun mal gern überhört, und was den einen ihre Bertelsmannstiftung oder die Initiative Neue Marktwirtschaft, könnte dem Bürger eben seine Abgrenzungstendenz von nur noch Beheimateten sein.

Und falls es doch dazu kommt – nun, Reiche entstehen und zerfallen, Istrien, Österreich. die Schweiz und die Provence gehörten im Mittelalter auch mal zum Vorgängerreich von Deutschland, da beschwert sich heute auch keiner mehr. Immerhin kann das Amt für Migration und Geflüchtete dann am Reichstag die Inschrift zu

Den Beheimateten und wer nun mal hier ist

ändern lassen. Aus dem Stammesherzogtum Bayern kommen sicher keine Einmischungen in die inneren Angelegenheiten der kleinstdeutschen Lösung.

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591 Lesermeinungen

  1. Separatismus als Dünger der guten Staaten
    „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“
    (Johannes 12,24)

    • General George S. Patton´s an­gel­säch­sische, pragmatische Problemlösung:
      No bastard ever won a war by dying for his country. You won it by making the other poor dumb bastard die for his country. …

    • Willkommen in Deutschland! Integrationskurse des BAMF für hier beheimatete!
      Die schon länger hier leben, gelähmt und festgefahren, beheimatet in den virtuellen Oneworld – Bleikammern der neomarxistischen Globalisierer.

  2. Ein kleiner, aber bemerkenswerter Beitrag...
    ..jenes Amtes in dem, was man nur noch als Krieg gegen das eigene Volk verstehen kann.

    • Vermutlich ein Schlag ins Wasser
      mit Huehnersuppe von in Deutschland beheimateten Chlorhuehnchen und Sauerkraut von Monsanto.

  3. Titel eingeben
    Prima, vielleicht gibt’s hier ja noch ein paar PanAlemannen, war ja immer schon dafür das Südbaden, Elsass, Vorarlberg und Lichtenstein sich der Schweiz anschliessen…und bitte, Liebe Sauschwoaben, Ihr NICHT!

    • Kriegsführung
      General Patton hatte eben seinen Sun Tsu,(gesprochen etwa:Soendse),
      gelesen, dessen Lehre postuliert, daß Kriege unter
      Vermeidung unnötiger roher Gewalt zu führen seien.
      Nämlich durch Verwirrung des Gegners, Fake News, Propaganda, Spionage,
      Unterwanderung und allem was raffinierter Heimtücke so einfällt:
      Untergraben der Moral des Gegners mit sämtlichen sich bietenden Mitteln,
      wie Drogen einschleußen und in Theaterinszenierungen
      und Drehbüchern, süßes Gift, zwecks Gehirnerweichung verbreiten.

      All dies schon das Blut, die Nerven, sowie die Kriegskasse und
      macht den Gegner auch so fertig.

      Wenn ich das so überdenke, dann reift in mir der Verdacht,
      daß die im Reichshauptslum waltende Regierung,
      Krieg gegen das eigene Volk führt.

    • Ein Frage an den mit den gelben Socken
      Und wo kriegen die faulen Gelbfüßler dann das Geld her?

    • Sun Tzu
      Gehört im angelsächsischen Sprachraum zur großen Literatur, und wird oft gelesen. Aber legen Sie mal einem Deutschen ein Buch mit dem Titel „Die Kunst des Krieges“ vor, der läuft kreischend davon.


    • (SunTsu)
      Mir ist da nur mal so eine Anekdote wohl aus der Zeit der streitenden Reiche zu Ohren gekommen, die ging ungefähr so:
      König A wollte König B bekriegen, und wollte das sehr hinterlistig tun, indem er ihm guten Rat anbot. König A beschwätzte also König B, Reich B solle doch mehrere sehr große Kanäle bauen, denn er dachte, damit übernehmen die sich so, daß König B in einem Aufstand hinweggefegt wird. König B tat, wie geraten. Allerdings organisierte er es sehr gut, und der Aufstand blieb aus, und Reich B prosperierte, und Reich A geriet ins Hintertreffen. König B lobte den guten Rat von König A über den grünen Klee, und die Untertanen in Reich B erfreuten sich des rasch zunehmenden Wohlstands.

    • Sun Tzu
      Wir haben ja noch Clausewitz („Der Geist der Deutschen fängt an, sich immer erbärmlicher zu zeigen; überall sieht man eine solche Charakterlosigkeit und Schwäche der Gesinnungen hervorbrechen, daß die Tränen uns in das Auge treten möchten“),
      und die Italiener ihren Machiavelli.(„Wer seine Bequemlichkeit für die anderer aufgibt, verliert die seinige, ohne dass man ihm dafür dankt.“)

    • Have more than thou showest, Speak less than thou knowest,...
      Shakespeare bitte nicht vergessen! Ihr Bildungsbanausen :-)

    • Titel eingeben
      80% der Vorarlberger wollten das 1919, aber die Eidgenossen wollten unter anderem ihre Balance von katholischen und protestantischen Kantonen relativ kurz nach ihrem letzten Bürgerkrieg nicht durch einen armen ländlichen katholischen neuen Kanton stören. Die Liechtensteiner waren mit ihrem Wechsel zum Schweizer Franken erfolgreicher.

      Sun Tzu gibt auch ein wunderbares Beispiel für Inflation: eine Unze Silber für das Tageswerk von einhundert bis an die Zähne bewaffneten Soldaten.
      Heute bekommt Don Alphonso ein Mittagessen um diesen Preis – aber nur, wenn er nicht allzu hungrig von einer Exkursion zu Tische kommt.

    • Zusammenschlüsse?
      … sofern die SchweizerInnen denn damit einverstanden wären. Die Aufnahme Vorarlbergs wurde schon einmal nach dem 1. WK aus innenpolitischen Gründen abgelehnt. Hat der Schweiz wohl auch mitgeholfen sich aus dem 2. WK herauszuhalten.
      Mit all den aufgezählten Nachbarregionen verstehen sich die Eidgenossen und Anwohnern auf den andern Grenzseiten auch ohne politische Bindungen übers Ganze gesehen menschlich und wirtschaftlich bestens.

      Die Schweiz definiert sich als Willensnation, und die langbewährte feintarierte bestehende Ausgewogenheit zwischen den verschiedenen Sprachen, Religionen usw. wollen die SchweizerInnen bestimmt nicht aufgeben. Und schon gar nicht einen mit Angliederungen riskierten ev. Abbau der Direkten-Demokratie.

    • und ohne
      die lieben Sauschwoba wird das sowieso nix. Gewachsene historischwirtschaftliche Kontakte in die Nordschweiz (z.B. Düsenflieger und der Zuse und so halt), mit x(gsi)bergien auch. Passt scho.
      Der Opa meines Freundes würde sagen: „halt dei Gosch, i schaff beim Bosch“.

      Beste Grüsse zu Ihnen allen

    • Vergessen...
      …geht bei den Gedankenspielen der „Alemannen“ (in Blogs oder auch bei Trachtenfesten) gerne, dass mehr als ein Drittel der Schweiz von Französisch- und Italienischsprachigen bewohnt werden. Die sind Schweizer, und zwar genau so wie ein Zürcher.

      Auch der Don vergisst das, wenn er schreibt, die Schweiz habe mal zum Vorgängerreich von Deutschland gehört. Einmal abgesehen davon dass das h.r.R.d.N. kaum als „Land“ bezeichnet werden kann (Puffendorf lesen, da erscheint Ihnen EU-Recht danach so einfach und transparent wie ein Glas Wasser), wäre mir unbekannt, dass das Tessin oder die Stadt Genf sich irgendwie je „Deutsch“ gefühlt hätten.

      Auch heute noch würde ich für einen Tessiner im Falle einer äusseren Gefahr sterben (weil er eben Schweizer ist), aber nicht für einen – mir kulturell näher stehenden und zweifellos sympathischen – Bayer.

  4. Ich befürworte
    schon länger die Abspaltung der beiden Süddeutschen Donauländer vom Rest.

    • ... zu spät ...
      … bei einem Migrantenanteil von fast 50% in den Grundschulen in Bad.-Württ. haben Sie in 10 Jahren unweigerlich einen demographisch gekippten Teilstaat … Das muss nichts notwendig Schlimmes sein, weil die ja auch durchaus gerne die wirtschaftlichen Vorteile genießen, aber dicke Mauern, eine Privatkapelle und ein Wachhund haben dann sicher noch mehr Vorzüge…

  5. Wohl gesprochen,
    da möge sich denn auch
    Vorderösterreich separieren.

  6. Wettbewerb auf staatlicher Ebene
    funktioniert ja bei den Steuern auch. Amazon ist bspw. nicht wegen der schönen Landschaft in Luxemburg tätig.
    Interessanterweise wird so etwas von der Linken nur gegen Amazon aber nicht gegen den Staat Luxemburg verwendet.

    • In Luxemburg regieren inzwischen ja auch die Linken
      … und machen mit den Steuertricks fleissig weiter. Dafuer kann man dort gratis Bus fahren, am Wochenende.

    • Wettbewerb ...
      … ist die einzig realistische Möglichkeit von einem Dienstleister Effizienz und brauchbare Preise zu kriegen. Als Alternative bietet sich am ehesten Sklaverei an. In Schland scheint sich gerade wieder einmal ein Übergang zum im RHS schon länger üblichen älteren System stattzufinden. Eigentlich gabs ja nur von 1919 – 32 eine kurze Unterbrechung…

    • @Wassermann: Eigentlich gabs ja nur von 1919 – 32 eine kurze Unterbrechung…
      Die kurze Unterbrechung, genannt Goldene Zwanziger, waren gewiss
      eine sehr ergebnisreiche und zielführende Epoche und führten letztendlich zur Machtergreifung des Unaussprechlichen!

    • Titel eingeben
      Der Vergleich hingt gewaltig.*GÄÄÄHN*
      Ein kleiner Staat kann grosse Konzerne mit geringen Steuern in sich konzentrieren. Weil sein bedarf an fair play und Steuern geringer ist. Aber dann müssen grosse Staaten auch ihren „Wettbeverbsvorteil“ ausnutzen dürfen. Nämlich eine Komplettabschottung ihres Binnenmarkts. Wenn der Vorteil eines Kleinstaates Steuerdumping ist, ist der Vorteil eines grossen Staates sein Markt. Alles klar?

  7. Titel eingeben
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    Danke!
    Übrigens: Der Kollege Wallasch zitiert heute einen Bamf-Gutachter wie folgt: „Menschen ohne (offensichtlichen) Migrationshintergrund “ = Synonym für Beheimatete.
    Mal sehen, was sich durchsetzt.
    Grüße
    JBG

    • Zumindest ist der Teilbegriff "Heimat" noch vorhanden.
      Es gibt sicher noch Steigerungsmöglichkeit wie Anwesende oder so.
      MfG
      Alfred Haas

  8. Klasse
    Hey Don,
    Genau so, und noch viel mehr.

    Das ganze könnten Sie als ein „Offener Brief“ an alle beteiligten Monopolisten versenden.

  9. Moom
    Lieber Don Alphonso,
    Danke!
    Übrigens : Der Kollege Wallasch zitiert heute einen Bamf-Gutachter wie folgt : “ Menschen ohne ( offensichtlichen ) Migrationshintergrund “ = Synonym für Beheimatete. Mal sehen was sich durchsetzt.
    Grüße JBG

  10. sagt zur EU
    anfangs sah es sogar so aus, als könnte Englands Austritt Brüssel zwingen, sich mit der Fortentwicklung der EU(-Bürokratie) zu beschäftigen.

    Theresa verhandelt ins Leere hinein, alles was ich höre ist, dass es Brüssel um Geld geht. Reform der EU??? Ich hör nix.

    Einen höheren Willen, eine Idee über’s Materielle hinaus gibt es offenkundig dort nicht. Nun ja, München hat in letzter Zeit ebenfalls deutlich mehr die Interessen aller Deutschen zu thematisieren versucht, als in Berlin pflichtgemäß damit voran gegangen worden wäre. Reagieren ist eben nicht regieren, aber ich will nicht kleinlich sein, wo ich doch (ohne Ironie) sehr gern hier lebe.

    • Tja, nicht!?
      Alle , alle, haben sie gesagt, ‚wir haben die Nachricht verstanden!‘. Nach den frühen Landtagswahlen in 2016, nach Brexit, immer wieder.
      NICHTS haben sie verstanden; im Gegenteil, es geht munter weiter.

      Gerade heute hat mir meine Hausbank einige Seiten langweiliges Zeug geschrieben, schreiben müssen, unter Zitationen ewiglanger EU-Richtlinien, wie sie mit mir ab 2018 Geschäfte machen müssen, weil sie nur noch so Geschäfte machen dürfen. Dabei gibt es solche und solche Banken; und mit meiner Bank hatte ich ein bis dato inniges Einvernehmen, wie wir miteinander kommunizieren. Auch da hat sich ein überbezahlter, andersweitig unemployable Bürokrat aus Bruxelles offenbar Gedanken gemacht, wie das zukünftig sein MUSS.

      Nein, nichts, aber auch gar nichts gelernt.
      Ja, ich finde es schade, dass die europäische Bevölkerung schon so durchseucht ist von dem Gedanken der Unauslöschlichkeit, dass sogar FN und FPÖ diese Pille offenbar geschluckt haben, und zukünftig Teil bleiben möchten. Ich vermute, weniger aus Überzeugung als aus Respekt vor den Wählern.
      Dabei sind – glaube ich – wir mindestens so überzeugte Europäer wie die Beamtensäcke in Bruxelles. Mir scheint allerdings (nur), dass die EU unreformierbar geworden ist. Es wird ohne ein Format C: bzw. cd / rm -rf * nicht möglich sein, eine neue, richtige, EU aufzubauen.

    • Herr Dippel
      ein rm -rf / reicht da nicht. Wir brauchen mindestens ein rm -rfP /

    • Brexit
      Die EU macht Schadensbegrenzung, und in den Verhandlungen mit dem VK sind sich die Mitgliedstaaten absolut einig. Man muss ja auch nicht jeden Zirkus der Murdoch-Presse mitmachen.

    • mv EU /dev/null
      K.w.T.

  11. 23 I VwVfG:
    Die Amtssprache ist deutsch.

    • Ist längst aufgeweicht, "leichte Sprache" gibt's es schon
      Urteile müssen neuerdings übersetzt werden, Arbeitsamt und Rentenversicherung sind schon lange mehrsprachig, Führerscheinfragebogen gibt es in einem Dutzend Sprachen …

    • @Ulrich Dust
      „gibt es in einem Dutzend Sprachen“

      Und das hilft oder brauchen die trotzdem einen Dolmetscher, wegen Schwierigkeiten beim Lesen und so … ?

    • @ Ulrich
      184 GVG: Die Gerichtssprache ist deutsch.
      Übersetzungen von Urteilen etc. sind wohl eher der europäischen Realität geschuldet – kein Grund zur Panik.

    • @ Name vergessen & skag
      Im Normafall benötigen die keinen Dolmetscher, da geht dann halt der „Cousin“ hin, der das kann. 184 GVG ist im Gegensatz zu „Dem deutschen Volke“ nicht in Stein gemeisselt, wobei nicht einmal das half.

  12. Titel eingeben
    ich fürchte dass unsere Generation einen derartigen „Abfall“ noch erleben wird – aus genau diesen Gedanken heraus denn wenn etwas nicht mehr funktioniert tritt irgendwann eine bessere Lösung in den Fokus der Leute.

  13. Nationalstolz
    Habe gestern einer Portugiesin und einem Südkoreaner versucht zu erklären, dass nicht alle Deutschen bei der Hymne aufstehen und mitsingen und dass sich manche Deutsche geradezu schämen Deutsche zu sein. Erntete sehr ungläubige Blicke. Unser selbstbezogener Nationalmasochismus ist von Außen total unverständlich. Da finden viele Deutschland super – nicht notwendigerweise unsere Regierung, aber Städte und Menschen.

    • Die Deutschen sind gerade da piefig, wo sie meinen internationalistisch und mondän zu sein.
      Und wenn es jetzt bald mit dem Auto-und Maschinenbau in D zu Ende geht, also die eigentl. Wertschöpfung gestrichen wird (was ja scheinbar so gewollt ist), dann wird das auch niemanden mehr interessieren.

    • Bin gerade zurück,
      aus dem Süden, wo die Fahnen wehen. Der Artikel vom Don ist wieder erste Klasse, auch wenn ich beim TwitterSch… des BamF vor dem Kotzen war. Auf den Balearen hetzen zum Beispiel die Linken ohne Ende gegen die Touristen, obwohl diese in ihrer Sozialindustrie auf die Gelder angewiesen sind und auf Transferzahlungen der EU, aka D vertrauen.In Katalonien sind es auch die eher Linken, die die Separatisten sind und werden deswegen mit Samthandschuhen angefasst. Stellt euch mal dasselbe in Südtirol vor !! Da wäre es gaaanz anders. Habe übrigens auch viele pro Spanien Fahnen gesehen.
      @p.feldmann
      Die deutsche Dummheit ist vermutlich weltweit, also global, ihr linxgrüne, nicht zu übertreffen. Die beste Industrie der Welt zu ruinieren, dafür werdet ihr noch schmerzhaft büssen müssen. Ich fahre Verbrenner bis ihr mich umlegt, ihr Volksverräter ! Kettensäge und Rasenmäher stehen auch noch bereit, um euch in der Geschichte zu verbrennen ! Danke, für ihren Gedanken, Herr Feldmann.

  14. Mittelgebirge als Grenze
    Geehrter Don,

    ich würde weniger die Main-Linie vorschlagen als vielmehr die deutschen Mittelgebirge — letzten Endes also ungefähr eine nach Osten verlängerte Limes-Linie.

    Zum einen wäre es unklug, sich Frankfurt / Main* und die Reichendörfer im Taunus entgehen zu lassen.

    Zum anderen sind Gebirge leichter zu verteidigen als Flüsse.

    *Die Stadt ist laut, septisch und stinkt, stimmt. Das lässt sich aber ändern, sicherlich auch mit Zustimmung der Frankfurter, sobald man sich vom RHS losgesagt hat.

    • Ich schlage vor den Rhein zu stauen
      ggf kurz hinter der Moselmündung zwischen
      Eifel und Westerwald.
      Der Damm sollte für Mehrspurigen Verkehr
      ausgelegt sein.

      Man hätte einen schönen Stausee und könnte
      mit Hilfe der Wasserkraft Strom erzeugen.
      (Wiesbaden ist so unnütz wie Mainz.)

      Da ich das Alternativlose nicht mag
      habe ich natürlich nichts gegen eine ausreichend
      hohe Verbindung zwischen Hunsrück und Taunus.

      100 m Stauhöhe sollten es aber schon sein.
      Wenigstens aber 48(Höhe Staumauer Edersee)

      Die Banken werden schon etwas neues finden.

    • Das Großherzogtum Frankfurt
      wie von Napoleon I. errichtet böte einen angemessenen Rahmen für diese Neuordnung.

    • Gruß aus Reichendorf
      Die Frankfurter werden auch noch daraufkommen, ….sollten sich Ereignisse wie das Abfackeln von lokalgeographischen Wahrzeichen häufen…

    • Den Rhein anstauen?
      Achwas
      .
      Wenn der versprochene Klimawandel den Meeresspiegel
      nur heftig genug ansteigen lässt, dann versinkt der RHS
      hoffentlich im Meer – und nicht die rote Sonne.

    • Mittelgebirge
      Yes! Der Don hängt da zu sehr an geographischen Details. Mindestens die Enklaven Rhön und Vogelsberg sollte man nicht von vornherein ausschließen und eventuell sogar die Wetterau nicht außen vor lassen.

      Das früher als Rhein-Main-Gebiet bekannte Trümmerfeld ist natürlich zu nichts mehr zu gebrauchen. Die von dort ausrückenden Requisitionskommandos werden es aber in den Mittelgebirgen nicht leicht haben. Sin plata, solo plomo.

    • @nur mal so
      Da war kürzlich ein interessanter wissenschaftlicher Artikel irgendwo (Zeit Spektrum?): Berlin liegt um 100 m tiefer, wenn irgendwelche Konvektionsströme im Erdinneren sich verlagern; zugegebenermaßen wird der Klimawandel schneller wirken. Aber doppelt genäht hält besser.

    • @Werner Albrecht
      .
      Ja, das ist recht oft das Bittere,
      dass die schönen Dinge so weit in der Zukunft liegen.

  15. Damit keiner am Spieß des Anderen lande-
    Das war einmal ein heres Ziel! Wenn ich aber sehe, was gerade auf der Messe des erlaubten Buches in Frkft.M. an den Ständen des Antaios-Verlages und in Betrachtnahme der Zerstörung des Standes von Manuscriptum( wo, glaube ich, auch die Zeitschrift “ Tumult-Zeitschrift für Konsensstörung“ vertreten wird mit ihrer Werkreihe) aufgeführt wurde/wird, so stelle ich fest, daß die nazifa-Kahanes dieses Regimes die Gewaltenteilung und den kulturell geregelten politischen Streit einseitig aufgekündigt haben.
    Es erscheint mir allerdings noch nicht ausgemacht, wer dann am Schluß über dem Feuer am Spieß hängt oder so ganz junckerresque mit einem geplatzten Granatapfel
    auf der Darreiche. Niemand, der halbwegs bei Verstand ist, reißt den dünnen zivilisatorischen Firniss und tritt ihn mit Füßen! Niemand, der Verstandeswesen ist und seiner politischen Verantwortung gegenwärtig, läßt den politisxhen Prozess so entgleisen (wie es Merkel und die opportunistischen Hörigen gemacht haben!)- nie weiß man, wer am Schluß an den Laternen hängen wird, denn ab einem gewissen Punkt findet eine Verselbstständigung statt und „jeder macht sein Ding“.

    • Wieso, ist seitens der Leitung so gewollt
      der Oberzampano hat doch eine Einladung zum Besuch des Standes mit ortsangabe ausgesprochen.

    • In der Tat!
      Die Hatz auf „Rechte“ hat nun ein paradoxes Ziel erreicht. Man kann inzwischen davon ausgehen, daß jeder, der etwas Relevantes zu sagen hat, in Schnelle in die rechte Ecke gedrückt wird. Im Umkehrschluß bedeutet das, daß alle, die nicht dort hinplaziert werden, nichts zu sagen haben und Kollaborateure des Regimes sind.
      Der Frontenkrieg ist eröffnet.

    • A. Kahane,
      Hilde Benjamin und Anna Pauker:

      “ Where shall we three meet again? „……………

    • Wie sagte doch der PEN-Fuzzi,
      wenn die Falschen ihre Meinung sagen, da diese die beste aller Meinungen, die Linke, relativieren, haben diese kein Recht dazu.
      DAS nennt ihr Demokratie, nein Danke, ihr wahren Hetzer !
      Es lebe die Meinungsfreiheit, auch für Antaios und Tumult, gegen Zensur !

    • Tumult-Zeitschrift für Konsensstörung
      Ist im übrigen absolut genial!
      Wenn die linken Krähen und Straßenschläger das mit Verständnis lesen könnten, dann müssten sie schon nicht mehr so hysterisch schreien.

      Ist halt etwas elitär, aber wenn ich den Straßenmob der Linken oder auch die intellektuelle Syphilis eines #antifa-«Kongresses» im DGB Haus München sehe, dann geht es eben einfach nur noch elitär. Die Menschen sind eben doch nicht gleich- und welche Ironie: es bedarf der Linken, um das ganz lucide zu erkennenden!

  16. Sprachvergewaltiger von Amtes wegen...
    …getreu dem Grundsatz: Sprache schafft Bewußtsein!
    Das Regierungssprech wird über das Mediensprech zum Umgangssprech und damit zur normativen Kraft des Faktischen. Nur blöd, wenn es jenseits der deutschen Sprech, äh Sprache, keine deutsche Kultur gibt.

  17. Noch vor einer Woche...
    …hätte ich anbieten können, dass die beiden Südländer gemeinsam austreten, aber die neue Bildungsstudie macht mich zögern – mit gemeinsamen kurpfälzisch-bayerischen Separatismusgelüsten ists nun wohl vorbei. Naja, aber ich kann ja noch nach Bayern auswandern: Da wäre ich dann zwar Deutscher, aber nicht Beheimateter (oder heißt das Unbeheimateter?) – also unintegrierbar qua Amtsbeschluss.

    • @Georgette: Reingeschmeckte Preißin
      Bairisches Wörterbuch, Original
      Preiß: Bezeichnung für alle nicht bairisch sprechenden Personen deutscher Abstammung
      Politisch Korrekt! BAMF
      Preiß: Bezeichnung für alle nicht bairisch sprechenden und hier unbeheimateten, leben wollende Personen, die nun halt da sind!

  18. Kleinstaaterei jetzt!
    Angeblich waren mit den Beheimateten ja anerkannte Asylbewerber gemeint, welche schon länger hier leben. Wie es auch sei, ich fürchte, es wird diesbezüglich nicht besser werden. Wenn man sich anschaut, wie in den USA mittlerweile offen gegen Weiße gehetzt wird, dann kann man schon erahnen, wohin sich der Diskurs in Deutschland/Europa entwickelt. Toxische Maskulinität geht schon in die Richtung, die Ausbürgerung von sächsischen Menschen ebenfalls. (Wolffsohn rechnet gar mit einem Bürgerkrieg von Migranten gegen „Rechte“.)

    Vielleicht wäre ein loser deutscher Bund tatsächlich das Beste für die schon länger hier Lebenden. Unsere Nachbarn müssten keine Angst mehr vor einer Germanisierung Europas haben und es kann ein jeder Beheimatete selbst entscheiden, ob er in einem bunten Kalifat wie Berlin oder NRW leben möchte, oder in einem grauen – Verzeihung – braunen, langweiligen, inzestuösen Loch wie Sachsen.

    • Beheimatete ist der Oberbegriff für „Nichtfrischgeflüchtete“.

    • Heimat
      Beheimatet dürfen Muslime bei uns nicht sein. Das ist unerbittliches Gebot
      durch Koran und Hadithen. Wir sind das „Land des Krieges“.

      Nix zu ändern: Wort des Allmächtigen Gottes(arabische Version).

  19. Die fälschlich als "kosmopolitisch" bezeichneten westlichen Funktionseliten
    verstehen „Beheimatete“ sofort und instinktiv. Sie fühlen sich den gleich denkenden, gleich ausgebildeten und materiell bessergestellten akademischen Mittel- und Oberschichtkindern der Städte europa- und weltweit stärker verbunden, als den „Abgehängten“ in den deutschen Kleinstädten oder den „Modernisierungsverweigerern“ in den Armenvierteln deutscher Grosstädte.

    Es sind aber die „Abgehängten“ und „Modernisierungsverweigerer“, die den kosmopolitischen Grössenwahn finanzieren und die staatliche Infrastruktur bereitstellen, auf die unsere „Kosmopoliten“ angewiesen sind. Sie stellen das Staatsvolk, das die Funkionseliten in Amt und Würden bringt. Und sie verstehen nicht, warum sie sich dem zuwandernden somalischen Kameltreiber mehr verbunden fühlen sollen, als ihrem Nachbarn. Und sie – und nur sie – tragen die Lasten des Grössenwahns.

    Und deshalb werden Rechts- wie Linkspopulisten immer stärker. Völlig zu Recht, das ist eine Notwehrreaktion gegen schlichten Irrsinn.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Alles d'accord, Herr Haupts.....
      ……aber die „somalischen Kameltreiber “ sind unter Ihrem sonst hohen Niveau, schade…..

    • Wer ist die "Funktionselite"?
      Wer ist denn die „kosmoplitische westliche Funktionselite“? Der BMW-Ingenieur der ständig nach China reist? Ein aus Irland zugezogener Softwareentwickler? Der Finanzbeamte im Ruhestand mit Ferienhaus in Südfrankreich? Und wieso wird deren Leben von den „Abgehängten“ und „Modernisierungsverweigerern“ bezahlt? Hä?

    • @ Nachfrager "Wer ist die Funktionselite..."
      „Wer ist denn die „kosmoplitische westliche Funktionselite“? Der BMW-Ingenieur der ständig nach China reist?“

      Also die Automotive-Ingenieure, die ich kenne, wählen mittlerweile fast alle AfD. Weil sie erstens keine Lust haben, dass sie und ihre Kinder und Kindeskinder den ganzen Irrsinn bezahlen müssen und weil sie zweitens, wie sie so schön schreiben, beruflich viel mit Asiaten Kontakt haben und wenig mit Muslimen (Warum wohl?!?!?).

      Das ist ein ganz entscheidender Unterschied zu den sich selbst als Elite empfindenden Scheineliten wie z.B. Armin Laschet, der es dank der grottenschlechten rot-grünen Politik jetzt zum Ministerpräsidenten des größten Bundeslandes gebracht hat.

      Zur Erinnerung, er war erst Chefredakteur bei einem Kirchenblatt, dann Bundestagsabgeordneter, dann Europaabgeordneter und ab 2005 Integrationsminister im Homeland NRW. Was für Qualifikationen! Welche Nähe zu den Menschen! Und erst dieser Realitätsbezug!

      Natürlich wirft er in jeder Talkshow pauschal Ossis vor, keinen Kontakt mit Ausländern zu haben, aber er selbst ist vorwiegend von seinem NRW-Paralleluniversum geprägt. Wenn er sich mal mit Menschen aus anderen Kulturkreisen als dem muslimischen und afrikanischen beschäftigen würde, dann würde er sehr schnell feststellen, dass gerade Asiaten unsere Form der Migrationspolitik nicht nur ablehnen, sondern schlicht und einfach nicht begreifen.

      Da Goodnight letztens mal meinte, der gemeine Don-Alphonso-Leser braucht eine Anekdote, um zu verstehen, hier eine von mir:

      Auf dem Höhepunkt des Refugee-Welcome-Hypes Ende Oktober 2015 erklärten mir meine chinesischen Studenten zu einem geplanten Wochenendausflug, dass sie nach Brüssel fahren. Eigentlich wollten sie nach München, aber „there are too many immigrants“. Naja, die haben das wohl nur nicht richtig verstanden, weil sie kein Qualitätsmedien schauen.

      Conclusio:
      Unser Problem ist, dass wir eben nicht von ELITEN regiert werden, sondern von realitätsfernen, wirtschaftsfernen, dafür kirchen- und sozialindustrieaffinen Schaumschlägern, die die Welt nur durch die Augen einer Europabürokratie sehen und bewerten können, weil ihnen andere Erlebnishorizonte als Landtage, Europaparlamente oder Ministerien fehlen. Unterstützt und gepuscht von einem Medienkomplex, der auch nicht viel anders tickt. Eine einzige große Filterblase.

    • @ stand your ground
      Ihre chinesischen Studenten sehen das schon ganz richtig!
      Als Asiaten sind sie vermutl. zu höflich, die Lage in krassere Termini zu fassen. (wie ich es zu tun pflege)

      Was die bürokratischen und politischen Scheineliten angeht, so findet sich folgend in einem kurzen Beitrag eine Explikation anhand des Aktionsplanes „Bildg.zur nachhaltigen Entwicklung“ unserer vielgeliebten Bundesregierung.
      Von sciencefiles treffend seziert: https://sciencefiles.org/2017/10/14/wenn-bildung-zur-freiheitsberaubung-wird-eugenik-des-nachhaltigen-menschen/

    • Das Kamel
      ist in den grössten Teilen Somalias der höchsterreichbare Standard
      im nichtmotorisierten Bereich. Dem dortigen Durchschnittsbürger
      sind gerade mal Ziegen zugänglich oder eine struppige, bräunliche
      Art von Schafen, welche das mitteleuropäische Auge leicht mit Ziegen
      verwechseln kann. Kameltreiber war nur ein von wenigen, fähigen
      Männern ausgeübter, hochangesehener Beruf. Die mussten nämlich
      die wertvollen Güter ihrer Karawane durch Raubgesindel und allerlei
      sonstige Fährnisse hindurchlotsen.
      Das forderte seinen Mann aufs Höchste. Der „Prophet“ Mohammed
      lernte und bewährte sich als Karawanenführer, bevor ihn seine Mission
      ereilte, mehr aus der Sache zu machen.

    • Our doubts are traitors,.. make us lose the good we oft might win, by fearing to attempt.
      @Stand you ground

      Yep, jeder der 2 Augen besitzt, der kann sehen, dass die Zukunft in Asien liegt. Die westliche Zivilisation endet, wie alle Zivilisationen, an ihrer Dekadenz, Infantilisierung und Feminisierung.

      Wobei die Römer wenigstens noch von Horden angegriffen wurden…wir lassen die einfach so rein…. egal….wollen wir nicht vertiefen an einem sonnigen Sonntagmorgen.

      Übrigens, von und zu Haupts, Rechts und Links ist, wie schon mal vor langer Zeit von mir angekündigt, immer die einzige Differenz, die in der modernen Politik möglich ist. Das ist nicht Notwehr, das ist einfach die Rückkehr der Politik, das Aufbäumen der Demokratie, zurück auf die Grundlagen.

      Wir beobachten den Überlebenskampf der Moderne.

      Aber bis das hier einer begriffen hat, bis dahin ist schon alles vorbei.

    • Thorsten Haupts, ...
      … danke für die einfache, klare und tiefschürfende Analyse.

      Aber: Bitte vergessen Sie nicht dass die Politiker auch in der Schweiz für den EU-Beitritt waren! Sie hätten offensichtlich auch nix gegen Fressen in Brüssel…

      Abgeschossen wurde der Blödsinn, wie üblich, von den dummen Steuerzahlern, die den Populisten von der SVP nachliefen und schon den EWR ablehnten.

      Wie kamen sich die Ösis ein paar Jahre schlau vor…

    • Michael Richartz, ...
      … nix gegen Ihren hochnäsigen kulturellen Vorurteile.
      Wahrscheinlich waren Sie noch nie in Somalia.
      (Ich auch nicht aber viele meiner Kollegen.)

      Welchen archetypischen Beruf würden Sie einem islamistischen Besatzer von dort sonst zuschreiben? Ziegenschänder scheint ja schon vergeben zu sein. Die Piraterei beschränkt sich im wesentlichen auf Puntland.

      Gute, minimalistische Staatsführung gibt es dort auch: in Somaliland! Aber von dort wird niemand wegrennen. Ist ein Art Modell Südtirol am Horn von Afrika. Sehr beeindruckend!

    • @Nachfrager
      „Und wieso wird deren Leben von den „Abgehängten“ und
      „Modernisierungsverlieren“ bezahlt? Hä!“

      Das wird so sein. Warum sollte man sonst diese Personnengruppen
      auch noch massenhaft auf dem Weltmarkt einkaufen?

      Zu Höchstpreisen!

      Wollen Sie der Berliner Regierung unterstellen, sie handle total
      irrational.

    • @Richartz: In Acemoglu/Robinson "Why nations fail" gibt es auch eine erweiterte
      Fallstudie zur somalischen Gesellschaft prä Staatszerfall. Bitte lesen. Danach weiss man, welche Leute uns bereichern und warum „Kameltreiber“ noch eine der höflichsten Beschreibungen von Angehörigen einer blutigen Clangesellschaft ist.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @Michael Richartz
      Ich mag solche Ausdrücke auch nicht. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass Kamelzucht neben Piraterie und inzwischen leider auch der Religionausübung zu den Hauptgeschäftszweigen in Somalia zählt. Ersteres ist alles andere als ehrenrührig oder bequem.

    • @Stand on your Ground
      Wenn ich schon höre von der „armen Lusche“…

      Den sollte man weder für Positiv noch Negativ aus der Schachtel holen. Der Typ ist genauso wenig, wie Merkel: Er ist gar nix. Der hat nur Schwein gehabt, zur richtigen Zeit noch nicht politisch tot zu sein.

      Gratulation! Jetzt IST ER POLITISCH TOT.

    • Die Frage...
      …ob die Loyalitäten eher „horizontal“ (ich bin „Elite“) oder „vertikal“ (ich bin z.B. „Deutscher“) laufen, ist ja grundsätzlich eine hochinteressante, Herr Haupts. Und wann das kippt. Und wieso das eine ganz edel sein soll, das andere aber Pfui.

      Sie stellt sich in vielen anderen Bereichen auch (bin ich primär Parlamentarier, also der Gruppe „MdB“ verbunden, oder primär Abgeordneter meines Wahlkreises, also der Gruppe Wähler dort verbunden; bin ich jetzt primär Akademiker, oder primär das Kind meiner Eltern, welche mich aus einfachsten Verältnissen durchfütterten, damit ich das überhaupt werden konnte?

      Die Horizontale versucht auf jeden Fall mit Macht, einem zu vereinnahmen (Anrede, Titel, Kleidung, Rituale [„hohes Haus“]) … das Dagegenhalten ist der Stoff, aus dem Charakter gemacht wird, und Romane.

  20. Unabhängiges Franken
    Jetzt kommen wieder die Landtagswahlen. Und die Geschenke aus München.
    Seit einiger Zeit darf wieder – zu festgelegten Anlässen – die fränkische Fahne auf der Kaiserburg in Nürnberg gehisst werden – die bayerische hängt dann etwas niedriger. Also Vorsicht!

  21. Wie immer
    tadellos auf den Punkt gebracht. Merci beaucoup.

  22. Ach was! ... Die Formulierung ist einfach unglücklich gewählt...
    Da hat jemand beim #BAMF einfach beim Twittern nicht aufgepasst. Vom humoristischen Standpunkt wäre z.B.

    „Feldküche bringt #Vervolkte und #Verbeamtete zusammen“ MAMPF.de

    wesentlich besser, aber diese Art von Humor ist in Ämtern wohl leider nicht sehr verbreitet.

  23. Das ist so bitter
    Text eingeben

  24. Titel eingeben
    Mir ist aufgefallen das das Wort Beheimatet in keiner Enzyklopädie zu finden ist

    Weder im Pierer’s Universal-Lexikon 4. Auflage 1857–1865
    oder im Herder
    auch nicht im Brockhaus in der 1., 8. ,9., 10., 14., 17., 20. Auflage
    auch nicht in Meyers 4., 6., und der 9. Auflage
    auch nicht bei wikipedia

    Aber für Beheimaten

    Synonyme für beheimaten | Bedeutung , gleichbedeutende Wörter

    Asyl gewähren, aufnehmen, beherbergen, beinhalten, unterbringen, Unterschlupf gewähren, verstecken,

    Asyl gewähren, demzufolge währen die Beheimateten Frau Merkels Asylanten

    Der Küchencontainer bringt also Geflüchtete und Asylanten zusammen.
    Wir haben damit absolut nichts zu tun

    • Es ist Neusprech, Und amtliches Neusprech ist nun mal ein Zeichen für totalitäre Systeme.

    • Danke für das Nachschlagen
      Nichts Anderes habe ich von diesem Staatsapparat erwartet. Wenn Migranten pauschal Flüchtlinge sein sollen, was die allermeisten nicht sind, dann muss demnächst wohl ein „Geduldeter“ auch kein Ausländer mehr sein, sondern z.B. Sachse, Ostdeutscher, Bayer, …


    • Und wie schnell das ging. Als Kind der Neunziger bin ich mit der Vorstellung aufgewachsen, in diesem Staate die mir zugeteilte Zeit ohne größere Makabritäten verbringen zu können. Mann, Mann, Mann. Ist es sehr albern, sich da veräppelt / aufgescheucht /eingeschüchtert zu fühlen?
      Gefühle sind schließlich wieder wahnsinnig wichtig geworden.


    • Und vorauseilender Gehors, äh Antizipation von Erwünschtem.
      Vor zwei Jahren hatte ich einen – freilich sehr kleinen – Einblick in die Prosa von Anträgen für Kunstprojekte mit Flüchtlingskindern (natürlich initiiert von prekären Künstlern mit, freundlich gesagt, verschiedenen Standbeinen). Die überarbeiteten Versionen steigerten sich von Flüchtlingskindern zu „geflüchteten Kindern“, schließlich zu „entheimateten Kindern“. Nette Künstler, die sich dabei nichts weiter gedacht zu haben scheinen als eine hoffentlich bessere Position im Gerangel um Fördergelder (Stadt Berlin).

    • woanders
      Auch die „Geflüchteten“ haben eine Heimat (sind also beheimatet).
      Aber deren Heimat ist nicht hier.

      GH

  25. Feldküchen
    Werter Don Alphonso,

    über die „Kitchen on the Run“ zur Zeit im westfälischen Brackwede habe ich gestern schon an anderer Stelle gelacht:

    Realsatire. Leckeres Essen, Köfte und so…
    Die dort auch angebotene (Rinds)Roulade könnte sich als böser Trick von Nazi-Agenten entpuppen, wenn die neubeheimateten Goldstücke nicht aufpassen – die ist innen nämlich mit durchwachsenem Schweinespeck und wird traditionell in Schweineschmalz angebraten. Aber später im Winter gibt’s Wirsingkohl mit geräucherten Mettwürstchen zwecks weiterer Integration. Und dann im Frühling wieder eine deutsche Spezialität: Spargel mit westfälischem Schinken.

    In Nürnberg soll ja jetzt auch so eine Art „Quickie-Dating-Straßenbahn“ durch die Stadt rumpeln, mit orientalischen Spezialitäten und Tee.

    Ein Glück, daß ich schon so alt bin und hier bin und nicht dort…

    • There is no such thing as a free lunch.

    • There is no such thing as a free lunch
      Für „Geflüchtete“ schon, nur nicht für „Beheimatete“.

    • Orientalische Spezialitäten
      sollen dargebracht werden. Interessanterweise sollen immer nur die, die schon länger hier leben etwas über die Kultur der Neuankömmlinge lernen. In Köln wird jetzt in der alten Feuerwache eine „kultursensible Toilette“ eingebaut, deren Ausrichtung auch berücksichtigt, dass man nicht Richtung Mekka macht. Mich würde ja Mal interessieren, ob denen das Konzept des Großkreises bekannt ist.
      Mal wieder ein schönes Beispiel für die Integrationsbemühungen der hier beheimateten.

    • entheimatete Straßenbahn
      Ja, Sie haben anscheinend Glück. Ich bin (für deutsche Verhältnisse) jung und leider hier.

      Das nennt man Unglück.

  26. Das ist so bitter,
    … dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen. Wer Ohren hat zu hören, der höre, möchte man nach Berlin rufen, allein: es will niemand hören. Es ist ja, der eigenen, freilich begrenzten, Wahrnehmung nach nichts falsch gemacht worden.
    Bitte schreiben Sie weiter, lieber Don – Sie wissen ja, die Hoffnung und so…
    Gruß aus Bordesholm, leider ohne schönen Biergarten…

    • Sand
      Ich glaube ja es liegt am Standort. Ganz tief im Osten der Republik, drumherum menschenleere Ödnis in einer riesigen Sandkiste.

      Da muß so eine Käseglocke ohne Bezug zum Pöb.. äh Rest der Republik einfach entstehen. Apropos Sand. Kann man auch in Uhren verwenden.
      Paulchen Panter hat ja auch mal festgestellt, daß es schon sehr spät sei. Mal abwarten, wann die in Berlin merken, daß die untere Hälfte der Uhr immer voller wird.

  27. Titel eingeben
    Danke für den schönen Beitrag.
    „Beheimate“ sind ein weiteres Puzzlestück des Wahnsinns. Demnächst muslimischer Feiertag, Kredite für alle Zugezogenen, und was weiss ich noch alles. Und wir bezahlen das nicht nur mit Geld, sondern mit drastischen Verlusten in Lebensqualität – siehe auch die Ergebnisse bzgl. Grundschulniveau.
    Warum gilt hier die Religionsfreiheit für den Islam, welcher aber in seinen Glauben keine Religionsfreiheit kennt?
    Hier noch ein interessanter Vortrag von Michael Ley zum Thema Islam in Europa
    https://www.youtube.com/watch?v=_H_-TOzIi4Y

  28. Spitze
    Was für ein schöner Text über eine noch schönere Idee! Erst letzte Woche hatte ich ähnliches gedacht. Wenn einem ganzen Bundesland vom Zentralorgan der Grünen, Der Zeit, der Säxit nahegelegt wird, während die grünen Bessermenschen einfach weiter volle Kanne unser Land gegen die Wand fahren – Stichworte Diesel, Energiewende, weiterer unbegrenzter Zuzug von Leuten, die gern hier leben würden – dann klingt der Säxit wie eine Verheißung. Oder der Bayxit. Wir schaffen das!

    • Die bGrünen sind auf dem Weg zur verhasstetsten Städtersekte Deutschlands. Reine Klientelpartei für Antideutsche, Drogis, Genderforscher und Transferleistungsempfänger.

    • Don Alphonso @ 14. Oktober 2017 um 20:00 Uhr
      Don Alphonso sagt:
      „Die bGrünen sind auf dem Weg zur verhasstetsten Städtersekte Deutschlands. Reine Klientelpartei für Antideutsche, Drogis, Genderforscher und Transferleistungsempfänger.“

      Das ist so. Für Transferleistungsempfänger besonders in Berlin (Tiergarten/Moabit, Wedding, Kreuzberg, Friedrichshain, Neukölln) sind die Grünen existentiell. Wer jahrelang bzw. jahrzehntelang H4 bezieht und sich ein Bohemien-Leben eingerichtet hat, wird sich nicht mehr umstellen wollen. Da kommt die Migrantenkrise gerade recht, so kann ein Thema hochgekocht werden, welches die Grünen am Leben hält.

    • Werter Herr Foxrommel
      In 16 Stunden gibt es die ersten Hochrechnungen aus Hannover. Die Grünen werden dort wohl wieder 2-stellige Ergenisse einfahren. Ein Bundesland daß von Auto-/Stahlindustrie, von Landwirtschaft (nicht Biolandwirtschaft) und Seehandel lebt. Langsam bewege ich mich in Richtung TDV.
      MfG
      Alfred Haas

    • zum BAMF
      die haben irgendwie vergessen,
      dass es auch weibliche Beheimatete gibt,
      als Beheimatetinnen.

      Wenn das das Jamaika-Partner*in mitkriegt.

    • @DA 20:00
      aber trotzdem schaffen sie es,
      an der Regierung beteiligt zu werden.
      Spricht das nun für ihre Klugheit/Intelligenz
      oder ihre Dummheit/Unverfrorenheit?
      Und was bedeutet es bei denen, die
      diese Bessermenschen an die Regierung bringen?
      Machtgeilheit?Futtertrogmentalität?

    • @ Foxrommel
      Die besten Wahlergebnisse haben die Grünen jedenfalls in Charlottenburg eingefahren. Das Hauptproblem, warum das Offensichtliche – Merkel muss weg – nicht in die Tat umgesetzt wird, ist ihre breite Wählerschaft.

    • Frieda Engel @ 15. Oktober 2017 um 10:48 Uhr
      Frieda Engel sagt:
      „Die besten Wahlergebnisse haben die Grünen jedenfalls in Charlottenburg eingefahren.“

      Das passt doch. In Charlottenburg/Wilmersdorf wohnen jene Transferleistungsempfänger, deren eigentliche Charaktere noch schamhaft durch eine Pseudotätigket verschleiert wird. Diese Leute stehen durchaus morgens auf und fahren zu irgendwelchen Instituten, Behörden etc., und sind eventuell abends auch erschöpft, vermute ich.

      Aber es bleiben Transferzahlungen, mit dem Charakteristikum „Unproduktivität“ als Kern, was jede Transferzahlung auszeichnet.

      Auch solches zu promoten sind die Grünen ganz dick im Geschäft.

    • Das ist in Wien aber jetzt wohl auch vorbei, wo die Grünen 2/3 ihrer Stimmen verloren haben.

    • Super! - Leider wissen wir es erst am Donnerstag, aber der
      Champagner steht schon bereit. Für den Grüxit aus dem Nationalrat.
      3,9 Prozent, runter von 12 Prozent, und wenigstens derzeit unterhalb der 4 Prozent. Mit Peter Pilz knapp drüber. Immerhin.
      Die Flasche spendiere ich gerne im Falle des (von uns) ersehnten Falles.

      Sie tun aber auch*wirklich* alles dafür. Sogar gestern Abend noch, als das 23.jährige Greenhorn ohne jede Erfahrung der/das von den Grünen statt Peter Pilz auf den vierten Platz der Bundesliste gewählt worden war und dadurch den Austritt von Pilz initiierte, meinte, es sei alles richtig gewesen, und die Partei müsse verjüngt worden sein.
      Unerfahrende Jungspunde die nicht einmal unbedingt mehr im Nationalrat geschweige denn Regierung sitzen zu wollen meinen, solange sie die moralische Oberhoheit als Die Fahne Hoch vor sich hertragen können.

  29. Vom Beheimateten
    zum Indigenen ist es nur ein kleiner Schritt. Also bitte, lieber Don, seien Sie froh, daß man (noch) nicht soweit ist. Die ersten Reservate für Pediga-Demonstranten, AfD-Wähler und sonstige unbeugsame Ossis werden sicher bald eingerichtet, auf Rügen z.B. oder in der Sächsischen Schweiz. Vielleicht sogar noch eins für grantelnde Bayern am Tegernsee.

    Aber im Ernst, was soll man erwarten von einer Behörde, die Statistiken mit „in 2017“ überschreibt und damit dokumentiert, daß sie nicht mal mehr richtig Deutsch kann?

    https://pbs.twimg.com/media/DL3NhiVXcAA96Mt.jpg:large

    Ansonsten fand ich Ihre Einordnung als Staatsbürger direkt neben dem Miesbacher Fleckvieh ausnehmend treffend. Jenes lebt bestimmt gut und gerne und seinem Herren, der auch nicht sieht, was er hätte anders machen sollen.

    • Sie müssen die mal rennen sehen. Dann rennen Sie auch.

    • Fleckvieh
      Sie werden sich wundern aber die „Simmentaler“ (sagten bei uns die Alten) wurden erst um 1850(?) aus der Schweiz an den Tegernsee migriert.

      Der gute Wirt und Metzger hätte besser eine Kompanie „Reisläufer“ (so nannten die Schweizer früher ihre Söldner in fremden Diensten) mitgebracht…

  30. Man sieht das Wahlprojekt AFD Kanzler 2017 ist immer noch Programm...
    … auf der anderen Hand: ich kenne niemanden der auf Twitter und was darüber kommuniziert auch nur nen feuchten Furz gibt.

    Das war vermutliich nen Praktikant der auf Bachelor IrgendwaswasmitMedien studiert den man zur Beschäftigung – weil nicht qualifiziert irgendwas nützliches zu tun – Social Media Aufgaben übertragen hat.

    Ihre Analyse wie das wirkt ist wohl korrekt.

    Ernsthafter ist das das Mutterschiff jetzt von der Bild gelernt hat und die totale Vernichtung aller AdBlocker eines Besuchers fordert.
    Und das passiert nicht. *.faz.net bin bereit auf die Whitelist zu setzen, habe ich sogar lange schon getan.
    Ne Blankovollmacht bekommt nix.

    Wenn Sie mich in Zukunft mit Explorer oder Chrome hier kommentieren sehen – die werden nur punktuell betrieben and danach gescannt. Was nervig ist und zeitaufwendig.

    Der Stern macht sein Onlineangebot richtig. Gesicherter Werbekunde, ich kann sicher sicher sein das das was kommt kein virenverseuchter Scam ist… sehr simpel und einfach.

  31. Grenzen der hier beheimateten Sprache
    Vielleicht sind Sie nicht nur in Deutschland beheimatet, sondern stammen aus einem geraden Schuljahrgang. Die geraden Jahrgänge fingen in der ersten Klasse Mathematik mit Mengenlehre an, die ungeraden mit Zahlen. Oder war es andersrum?

    Auf jeden Fall, wenn Sie aus der Menge der in Deutschland Lebenden, also dem Staatsvolk nach merkelscher Definition, die Menge der Flüchtlinge, auch Schatzsuchende oder Schutzbedürftige genannt, gedanklich entfernen, wie soll man die Restmenge nennen? Deutsche ohne Migrationshintergrund vereinigt mit Menschen mit älterem Migrationshintergrund? Ein bürokratisches Wortungetüm. Alleine schon, wie soll man erstere nennen? Autochthone Deutsche? Ähnelt klanglich viel zu sehr der Sturmabteilung der Internationalen. Hierlebende ohne Migrationshintergrund? Omis? Auch nicht gut.
    Sie sehen, es spricht alles für die Verwendung der schönen Wortschöpfung Beheimatete. Hört sich auch so warm und heimisch Autochtone Deutsche vereinigt mit Menschen, die wie Gernehierlebende an.
    Beileibe kein unwichtiges Thema. Oben genannte Restmenge wird zukünftig immer kleiner werden. Wenn heute 38% der kleinen Kinder Migrationshintergrund haben, dann gilt das in zwanzig Jahren auch für die Anfang Zwanziger, also die Menschen, die Familien gründen.
    Höchste Zeit, daß die im Herrschaftsbereich der Großen Kanzlerin beheimatete Sprache Wörter für neue Gegebenheiten entwickelt.

    • Da sollte man sich ein nettes Wort einfallen lassen, bevor diese Leute noch weniger nett werden als ohnehin schon. Das ist beste Wahlwerbung für die AfD.

    • 38% der Kinder MiHiGru
      ich kann nur jedem, der glaubt dass die Demographie keine Zeitbombe darstellt, die schon lang gezündet wurde, einmal einen Besuch auf einer Geburtsstation empfehlen. Es muss kein Slum in NRW sein. Entlang der Donau von Passau bis Ulm sollte auch reichen.

      Allenfalls der Alpenrand und bayrische Wald sollten als Eingeborenenreservate noch länger als eine Generation Bestand haben.

    • es gibt solche und solche Migrationshintergründe
      Wie jeder Germane, habe auch ich einen Migrationshintergrund. Nur ist es halt schon 1400 Jahr her, seit meine Vorfahren ihr Land erobert/besiedelt haben. Was sind dagegen 146 Jahre deutscher Nationalstaat?

      Meine Vorfahren haben sich seit jeher gegen jede Vermischung mit anderen Stämmen zur Wehr gesetzt. Wer das ändern wollte, der müsste uns schon physisch ausrotten.

  32. Beheimatet und schon länger hier lebend
    Naja, man hats ja mittlerweile begriffen, dass man damit nicht mehr punkten kann, sondern nur noch zahlen und sich ja nicht erdreisten soll, das (die) Falsche(n) zu wählen.
    Buchmesse ist auch nicht mehr das, was es mal war.
    Aber alles ist gut und es wird sich absehbar nichts ändern, man möchte verzweifeln ohne Sie DA

    • Das mit der Buchmesse ist schon hart. Da ist man über das Ziel weit hinausgeschossen.

    • Das mit der Buchmesse ist hart?
      Eine bessere Werbung für die betroffenen Verlage kann ich mir kaum vorstellen. Wenn es keine Antifa gäbe, müßten Kubitschek + Co sie glatt erfinden.

    • Antifa
      wenn nicht von Kubitschek & Co erfunden, dann vielleicht
      ‚finanziert‘.
      Was weiß man schon.

  33. Zuviel Konsens führt nun eben zu Bräsigkeit.
    Man sollte doch meinen, dass die Geschichte die Menschen die Lektion lehrt, dass der Staat, dessen Umfang in den letzten hundert Jahren deutlich zugenommen hat, niemals zu der unsittlichen Wirklichkeit der sittlichen Idee werden darf. Der Staat muss gewissermaßen „entrückt“ sein, unberührt von Ideologie (religiös oder säkular), Parteimacht und Partikularinteressen. Das politische System der Bundesrepublik kann das nicht leisten, da es in der Hinsicht dysfunktional ist, dass die Systemprämisse, der Streit zwischen den Parteien und damit die gegenseitige Kontrolle, nicht mehr zutrifft. Leider kam die letzt intensive Systemkritik von der AfD, die sich direkt als Partei gründete, womit klar war, dass man aus dieser Richtung bestenfalls ein verwertbare Diagnose erhalten kann, aber keine brauchbare Lösungsansätze. Es besteht allerdings die Hoffnung, dass die Talsohle in dieser Hinsicht erreicht wurde.

  34. Ja! Schafen wir mehr, kleinere Staaten.
    Wir im Norden hegen ja durchaus begründeten Groll auf die Preussen, die 1864 – unter dem Vorwand, uns vor den Dänen schützen zu wollen – S-H als Provinz annektierten und den rechtlich korrekten Monarchen verjagten. Leider, leider waren die dänischen Monarchen in den 10 Jahren vorher zu dämlich, um sich die Zuneigung der Bevölkerung zu sichern, die seit dem vertrag zu Ripen 1460 ihren obersten König in Kopenhagen akzeptierten – weil er sich eben nicht in alle Details einmischte, sondern die Schleswiger und Holsteiner machen liess.

    Seit 1921 der nördliche Landesteil von Schleswig für Dänemark votierte, wissen auch die „Schon länger hier Lebenden“, dass es zumindest theoretisch eine Alternative gibt. Seit an der dänischen Grenze zum grossen Nachbarn hin – gelegentlich – kontrolliert wird, wer da in den Sprintern einreist, finde ich die Dänen zunehmend vernünftiger, das steigt um so schneller, je heftiger sich die Wahnsinnsspirale in Berlin dreht.

    Jüngste Idee dort: Ein islamischer Feiertag muss her, an dem werden dann alle Schlachtereien (für Süddeutsche: Fleischereien) schliessen müssen und die Gaststätten nur Alkoholfreies ausgeben dürfen. Wer zu den fünf Gebetszeiten mit dem Auto weiterfährt, den werden die Tugendwächter mit dem Stock züchtigen dürfen, so könnte es kommen.

    Mal sehen, wie die Sache in Katalonien weitergeht, ob es günstiger sein wird, ein unabhängiges S-H zu sein, oder ein formales Oberhaupt in Kopenhagen zu akzeptieren. Letzteres hätte den Vorteil, dass man wieder eine solide Währung hätte und nicht mit dem Euro die Po herunter fliesst …

    • hat auch was Gutes
      Denn wenn Mann weiter denkt, dann kommt dann auch ein Autofahrverbot für Frauen. Dann zieht in den Wahlkampf der Grünen mal wieder etwas Wahrhaftigkeit ein, die alten Fake Fahrradfahrer…

    • @ Rudolf Petersen
      Nur am Rande: Moslems sind weder Vegetarier, noch lehnen sie Alkohol grundsätzlich ab, wie bereits aus vielen „Vorfällen“ bekannt, bei denen alkoholisierte „Männergruppen“ tätig wurden. Es ist nur ihr „heiliges Buch“, das derartiges ablehnt. Die wahren „Gläubigen“ picken sich halt auch nur das aus dem Koran, was ihren persönlichen Neigungen entspricht.

    • Keine weiteren religiösen Feiertage mehr....
      …für niemanden! Und als nächstes mal die minderen der angestammten christlichen Feiertage in normalen Urlaub umgewandelt.

    • Pedersen, ...
      … schön haben Sie das gesagt:

      Der Euro rinnt aus dem Po der EZb und ihres großen Vorsitzenden wie Gebrauchtschokolade… (Dank an Otto Moser, den Großen!)

    • Autofahrverbot für Grüne ...
      … wäre sinnvoll!
      Wenn ihnen das Rad geklaut wird, können sie ja noch immer einen Kameltreiber finden. Der wird sie aus Solidarität sicher aufsitzen lassen…

  35. Internationaler Wettbewerb
    Separatismus als Motor erst regionalen, dann nationalen und schließlich internationalen Wettbewerbs?

    Eine interessante Idee, allein hat diese Art Wettbewerb die Tendenz, sich rapid intensiveren. Ich denke da z.B. an den dreißigjährigen Wettbewerb der Ideen und Stände, der erst per Konferenzbeschluss an den Tagungsorten Münster und Osnabrück ausgesetzt wurde. Wie man hörte, waren manche Leute damals sogar gezwungen, ihre Silberkannen im Hof zu vergraben, um sie nicht der Konkurrenz zu einem Dumping-Preis überlassen zu müssen.

    In dem neuen Nationalstaat Bayern müssten sich zudem die Franken damit arrangieren, ausschließlich von Oberbayern regiert zu werden, die die Pfründe auf alle Ewigkeit unter sich aufgeteilt haben. Eine fränkische Autonomie-Bewegung wird den Staat Franken ausrufen und Restbayern und Franken sich den begehrlichen Blicken des bevölkerungsreichen, aber verarmten Restdeutschlands ausgesetzt sehen.

    Schließlich wird sich der erste Kalif des Kalifats NRW erbarmen und offerieren, dem zerstritten Süden den Frieden zu bringen, wofür er den Schutzbefohlenen nur eine geringe Kopfsteuer abverlangt. Leider werden Silberkannen dazugehören.

    Ich würde also nicht allzu sehr auf den Separatismus setzen. Dann schimmert der Tee länger im Kännchen.

    • Man kann ja immer noch einen frankobajuwarische Kooperation machen, und dabei noch Teile von Schwaben und Hessen okkupieren.

    • Edith sagt:
      „rapid intensiveren“ -> „rapid zu intensivieren“

      Die eigenen Fehler stören einen doch am meisten. Typisch beheimatet eben.

    • Trappisten
      Also Hessen und Schwaben würde ich nur nehmen, wenn die zuvor ein Schweigegelübde abgelegt haben.

    • Sepaeratismus
      Von mir aus können wir gerne noch die Thüringer und Sachsen mit dazu nehmen. Die sind mir tausendmal näher als Berliner oder Ruhrpottler. Dann packen wir die Regierung etwas mehr in die Mitte, sprich Nürnberg, und schon funzt es.
      Ich hab schon geschrieben, daß ich den Sachsen keine wirkliche Fremdenfeindlichkeit unterstelle, sonder das für mich nur eine Form von zivilen Ungehorsams gegenüber einer fernen Znetralregierung ist. Ja, die Sprache ist gewöhnugsbedürftig, aber das ist Niederbayerisch oder Oberpfälzerisch auch.
      Ich nehme selbst BW gerne dazu, sofern wir große Teile von Tübingen und Freiburg ausbürgern dürfen. Oder woher auch immer so gequirlte Sch… wie „Schreiben nach Gehör“ herkommt.

    • Konfettiland
      Franken bleibt dann als 16. Bundesland lieber in Deutschland, der Regierungsbezirk Schwaben schließt sich BaWü an und München macht als Hauptsitz potenter Dax-Konzerne sowieso nicht mit.
      Bleiben Niederbayern, das Oberland und das Werdenfelser Land.
      Da außer Glauben dann nichts mehr hilft, bietet sich Altötting als Regierungssitz ja geradezu an – das erste Land, das schon lange vor seiner Unabhängigkeit pleite ist. A Traum!

    • Also, wenn Sie uns hier meinen, Don...
      … wir sind hier von Vorarlberg und Tirol umzingelt, die Schweiz ist nicht weit, wo wir in Archiven von St. Gallen erwähnt werden…
      Wir könnten es uns vielleicht anders überlegen.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Oberallgäu

    • Recht auf Sezession ...
      … ist aber nun einmal die Messlatte an der man zweifelsfrei feststellen kann ob ein Staat eine Form des organisierten Verbrechens oder eine Wertegemeinschaft der Bürger darstellt.

      Die spezifisch deutsche Form ist nicht allgemein verpflichtend.
      Die Schweiz wurde zu einem sehr wesentlichen Teil in der Reformation geboren, insbesondere die Romandie.

      Da wurde nämlich disputiert und auch entschieden was vernünftiger klang.

    • Schweigegelübde
      Keine Sorge, ab 500m ü.NN verständigen wir uns sowieso fast ausschließlich per Handzeichen.

  36. Einfach nur ...
    sehr schön!

  37. Das BAMF ist auf einem guten Weg
    Ich wärme mich an dem Gedanken, dass in
    diesem Amt demnächst nur noch Geflüchtete beschäftigt sind.
    Die haben die größere Expertise.

    Da kann kein Beheimateter mehr mithalten. Wie auch.

  38. ... der Separatismus ist eine urgrüne Idee....
    … deshalb schwören die Mitglieder der Landesregierung NRW zB seit 2016 nicht mehr auf „das deutsche Volk“, sondern darauf „dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des Landes Nordrhein-Westfalen widmen“ werde. Für die Grünen war das ein „wichtiges integrationspolitisches Signal“.

    Mehr Autonomie für Bayern ist daher kein Problem, zumal der Gesamtstaat ja ohnehin an Preußen und die Nazis erinnert und man gerade die „Nähe zum Menschen“ und die „Zivilgesellschaft“ will, in Wahrheit eine Art Spätgotik mit Internetanschluss.

    „Beheimatet“ ist trotzdem kurios und wird mE deshalb gewählt, weil die Vertriebenen aussterben bzw. sich während der Zunwanderungskatastrophie als „Ur-Flüchtlinge“ missbrauchen ließen und daher das Wort „Heimat“ nicht mehr als „brandgefährlich“ sondern als nützlich betrachtet wird (man lese im Archiv der Alpenprawda die Polemiken zum Heimatministerium des Söder) …

    • Es ist einfach win widerlicher Begriff. Betroffen, beraubt, beleidigt, beheimatet. Opfah von einem Wortpanscher, der sich auf Steuerzahlerkosten bemästet.

    • ... ja, das stimmt...
      … es ist eine sprachliche Zuweisung „beheimatet“ zu sein, die beliebig verleihbar ist, weil auch Fake-Syrer nach Kanzlersprech „nunmehr hier beheimatet“ sind.

      Sie ist auch beliebig entziehbar:

      „Ein Don Alphonso und seine schlimmen Ansichten sind und waren in diesem Land nie beheimatet und das ist gut so!“ (à la Stegner)

      oder als Zentralbegriff komplexer Gedanken verwendbar

      „Die Zivilgesellschaft muss dafür kämpfen, dass sich die Menschen (Anm.: „Menschen“ in Greenspeak meint idR Ausländer) hier beheimatet fühlen“ (à la KGE).

      als liberaler Kampfbegriff:

      „Es kann sicher nicht dem Markt allein überlassen werden, dass sich Menschen hier beheimatet sehen; in einem marktwirtschaftllichen System brauchen wir aber primär und vorrangig marktwirtschaftliche Ansätze!“ (à la Lindner“)

      für Sarah

      „Es ist ein Skandal, dass sich nur die Reichen in diesem Land wirklich beheimatet fühlen können“

      vielleicht sogar als Losung für Seehofer?

      „Die CSU steht dafür ein, dass sich hier nicht jeder einfach als „beheimatet“ ausgeben kann, sondern dies unter Berücksichtigung der Kapazitäten an Wohnraum und Jobs ordentlich geprüft wird; wir Bayern sind stolz auf unsere Verwaltung, die einen enorm guten Job geleistet hat; humitär, aber auch rechtsstaatlich“.

      Am Ende steht dann auf dem Grabstein

      „Er war nirgendwo beheimatet, doch eigentlich auch überall“

      was zeigt, dass das letztlich nur eine der vielen Globalisierungsfloskeln ist,

      die aber wohl – hier sind sie mal nützlich – an den Feminazis scheitern wird, weil ja auch das Wort

      „Heimchen“

      mitklingt, das das „Klima in der Gesellschaft verändert…. was brandgefährlich und ein Rollback der Maskulisten ist“

      werden J. Schramm und A. Wietzoreck synchron twittern (#Heimchen) und dass es die Frauen unsichtbar machen solle („heim“-lich),

      so dass wir am Ende auf den Begriff der „schon länger hier Lebenden“ oder „Rautendeutschen“ zurückfallen werden…

    • Stimmt nicht!
      „„Menschen“ in Greenspeak meint idR Ausländer“

      Nein. Definitiv nein. „Menschen“ sind alle die „mit“. „Ohne“ sind keine „Menschen“, was sich meist auf einheimische, weiße, heterosexuelle Männer bezieht. Die sind „ohne“ – jetzt fragt sich nur „ohne was?“. Ich sage es Ihnen:

      OHNE BEDEUTUNG

    • @Name vergessen
      … das stimmt, schließt sich aber nicht aus, weil in Greenthink Ausländer keine Ausländer sind (das ist ein No-Wort), sondern Erlöser (von der Erbschuld), Helden (die Türken haben D aufgebaut) und Lichtgestalten, die ihre Hochkultur großzügig in ein kulturloses Land bringen. Sie haben deshalb immense Bedeutung, weshalb ja auch ein „Einwanderungsgesetz“ das wichtigste auf der Welt ist. Jedes Verbrechen gegen sie ist tendenziell ein Sakrileg, der gebüßt werden muss, während der umgekehrte Fall immer ein EInzelfall ist und irgendwie erklärbar („Traumatisierung“, „Verzweiflung“ usw.) ….

      Das eigentlich Dramatische ist, dass Greenthink nicht nur irrsinnig ist sondern in irgendeiner Form sicherlich 90-95% aller Artikel der Qualitätspresse durchzieht, wenn man genauer hinsieht…Und so wird es in wenigen Jahrzehnten rückblickend bedauernd heißen, dass ein Industrieland in der Mitte Europas an Greenthink zugrundeging („the German Tragedy“)

    • Preußen war gegenüber dem heutigen Deutschland ein liberaler Staat
      Das „wiedervereinigte“ Deutschland ist stramm auf dem Marsch in den Faschismus.

      „Faschismus ist das Zusammenwirken von Regierung und Großkapital…“ (Benito Mussolini)

      – und der wusste schließlich ein, zwei Dinge über den Faschismus –

  39. Zerstörung des gesellschaftlichen Fundaments
    Ein Gemeinwesen lebt ja auch von Regeln, an die sich alle mehr oder weniger halten, die sich aber im wesentlichen im Konsens entwickelt haben. Manche erlangen Gesetzeskraft, andere sind unausgesprochene Normen des Zusammenlebens.

    Man mag über das eine oder andere Murren, eine Änderung herbeiführen wollen, aber die breite Akzeptanz ist Basis für ein gedeihliches Miteinander.

    Der Eindruck, es ginge mehr oder weniger gerecht zu, da alle weitgehend gleich behandelt würden, ist von überragender Bedeutung. Für die Akzeptanz der staatlichen Institutionen, für die Billigung deren Entscheidungen usw.

    —–

    Ich habe immer wieder einige Beispiele gebracht, in denen Migranten weitaus besser als Deutsche behandelt werden:

    Über 55jährige Deutsche, die aus der gesetzlichen Krankenkasse gefallen sind, kommen nicht wieder rein. Migranten gleich welchen Alters bekommen eine kostenlose Rundumversorgung.

    Grundsicherungsempfänger oder Hartz IV Empfänger müssen sich sich bei der Wohnungssuche einem sehr engen Kostenrahmen unterwerfen, für den in Köln kaum Wohnraum zu finden ist. Die Stadt Köln hat für Migranten Wohnungen für das Doppelte des Deutschen Zugebilligtem angemietet.

    In Köln werden knappe Kita-Plätze teilweise bevorzugt Migrantenkindern zugesprochen, während in der Nachbarschaft lebende Deutsche Eltern Tageseltern sonstwo suchen müssen, in einem mir persönlich bekannten Fall erhalten die Migrantenkinder den Platz kostenlos, das Deutsche Ehepaar hätte gern gezahlt, fährt aber nun arbeitstäglich mehr als eine Stunde durch die Gegend, um das Kind zur Tagesmutter zu bringen und wieder abzuholen.

    Deutschen Bürgern, die keine Beiträge für die öffentlich-rechtlichen Sender zahlen wollen oder können, droht durchaus real Gefängnis. Migranten aus dem Maghreb, die in Köln über 40 mal auf frischer Tat bei Straftaten erwischt worden sind, kommen stehenden Fußes auf freien Fuß.

    Ähnliche Beispiele ließen sich weiter aufführen.

    Und ich will gar nicht erst auf so Unsägliches wie das Lernen nach der Devise „Schreiben nach Gehör“ eingehen, der Kinder statt zu bilden dumm hält und auch nur den Unterschied zwischen Migranten und Deutschen einebnen soll.

    —–

    Man könnte den Eindruck gewinnen, den Deutschen soll zunehmend das Gefühl der Sicherheit genommen werden. Eben den Rahmen des Konsenses, der Regeln und Gesetze durch willkürliche Andersbehandlung und oft Bevorzugung von Migranten zu zerstören, an dem man sich orientieren kann oder konnte und selbst bei Murren weitgehend akzeptiert wurde.

    Da passt es nur zu gut, wenn eine Bundesbehörde nun den Deutschen auch das gemeinsam Identitätsstiftendes nehmen will, indem sie Deutsche zu Beheimatete erklärt.

    Fast so, als wolle die Behörde damit sagen, ihr seid noch beheimatet, aber wir können qua Amtes das auch nehmen.

    Man könnte den Eindruck gewinnen, der Deutsche Staat mit all seinen Institutionen will die Deutschen derart verunsichern, um sie künftig nur noch mehr bevormunden zu können.

    • Ihre Liste sollte ergänzt werden
      Ich füge hinzu:

      Als „Geflüchteter“ kann man einfach ohne Dokumente und Belege jetzt und demnächst noch viel mehr irgendwelche Verwandte angeben, Frau und Kinder, ggf. Eltern, und kann diese auf Staatskosten „unbürokratisch“ nachholen. Als Deutscher können Sie nicht einmal einen ausländischen Partner heiraten ohne Dokumente, und wenn Sie das im Ausland tun, können Sie den Partner weder ohne Dokumente noch auf Staatskosten und ohne Nachweis von Wohnraum und Einkommen nachholen.

    • Fast richtig
      Nur wird der Unterschied nicht zwischen Deutschen und Migranten, sondern zwischen „Geflüchteten“ und „Sonstigen“ gemacht. Da ich etwas vor der großen Welle 2015 eine Migrantin ehelichte, durfte ich erleben, daß die großen Versprechungen des BAMF leider nicht für meine Frau gelten.

      Wir waren mal beim Arbeitslosenamt. Irgendeine Art von Fortbildung wollte man ihr nicht angedeihen lassen, dafür war ihr Deutsch angeblich noch zu schlecht. Einen erweiterten Deutschkurs für den Beruf (für den auf den Seiten des BAMF geworben wird) aber auch nicht. Sie sei schließlich „freiwillig“ gekommen und müsse sich schon selber kümmern.

      Nun sind wir tatsächlich auch so zurecht gekommen. Zugegeben sind die Startbedingungen besser als bei einem Analphabeten aus Somalia. Zu verstehen ist es trotzdem nicht. Der „Return on Invest“ wäre bei meiner Frau sicher höher. Mal ganz davon abgesehen, was ich hier an Steuern und Sozialabgaben zahle. Da hätte man sich ein bißchen mehr erwartet.

    • Titel eingeben
      Was da passiert mit Deutschland erinnert mich an den Morgenthau-Plan. Irgendwer hat da erneut die Absicht, aus Deutschland…

    • Nicht die Flinte ins Korn schmeißen
      es gibt auch gute Nachrichten. Die Misere kann sich die Einführung muslimischer Feiertage in bestimmten Gegenden Deutschlands vorstellen.

    • Zerstörung des gesellschaftlichen Fundaments - warum?
      Werter Thomas CGN,
      ich denke, dass Sie das Phänomen selbst völlig korrekt beschrieben haben. Für mich stellt sich die Frage nach dem Warum?
      Warum „replacement migration“, freie Einwanderung, Zufluss von low IQ aus archaischen und islamisch geprägten Kulturkreisen? Ist das langfristige Ziel tatsächlich „Durchmischung“, wie Graf Koudenhove-Kalergi mit seiner Idee einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse“ visionierte? Einer Idee, die heute etwa von Nicolas Sarkozy oder Barbara Spectre-Lerner geradezu „glühend“ vertreten wird und die auch für Angela Merkel nicht abwegig erschien (schliesslich war sie Rezipientin des Koudenhove-Kalergi-Preises in 2011?). Was ist es, das offenbar aus Afrika kommt und uns „bereichern“ könnte?

      Meine eigene Spekulation geht dahin, dass es etwas mit „Raumfahrt“ zu tun hat bzw. haben könnte. Nicht die „Raumfahrt“, die wir in unserem materialistisch geprägten Weltbild mit rein technischen Fähigkeiten verbinden, sondern etwas, das mit „paranormalen Begabungen“ und der Überwindung der Lichtgeschwindigkeit zu tun hat. Ich möchte an das „spice“ oder „melange“ in Frank Herbert’s „Dune“ erinnern, m.W. der erste Hinweis, dass „Raumfahrt“ AUCH eine „Kopfsache“ ist. Ich erinnere auch an die „Mona Lisa“ des Astronauten-Trios Rutledge-Snyder-Leonov. „Offiziell“ hat Apollo 20 ja nie stattgefunden ;-)

      In diesem Bereich, der „offiziell“ als „hoax“ deklariert ist, kommt man als „investigativer Journalist“ garantiert nicht weiter. Nur „Spinner“ (die man nicht ernst nehmen kann – mir ist das inzwischen egal) dürfen hier „völlig haltloses Zeugs“ vertreten ;-) (Oder auch nicht?)

      Egal: „Mona Lisa“ ist nicht unattraktiv. Das heisst aber nicht, dass man als politisch denkender Mensch Zukunftszielen zustimmen sollte, über die man nicht informiert ist! Clandestine Demokratie funktioniert nicht. Wenn etwa Merkel, Sarkozy und andere (z.B. Peter Sutherland) mehr wissen, was für unsere Zukunft wichtig ist, dann haben diese die gottverdammte Pflicht, uns (die Völker dieses Planeten) aufzuklären.

      Man nennt es disclosure!

      Wir warten – oder wählen sonst AfD und dgl.!

    • ... nicht zuletzt...
      … werden die Vermögen nicht überprüft und herangezogen, während der deutsche Hartzer bis aufs Hemd ausgezogen wird und jedes Vermögensstück verwerten muss, egal welchen Erinnerungswert es hat…

      … de facto sind die Migrantenfamilien idR größer, was im Leiistungsbereich zu erheblichen Besserstellungen führt …

      Es ist schon einmalig, dass ein europäisches Kulturvolk erweiterten Suizid begeht.

    • Jammern hilft nicht...
      Beklagenswerte Zustände lindert man, so gut man es selbst vermag – das nennt sich Solidarität. Ob durch ein Kreuzerl bei der nächsten Wahl, aktive Unterstützung in der Nachbarschaft usw.

      Gelegenheiten hierfür gibt´s zu Hauf:
      Indem man GruSi-Rentnern, die mit € 375.-/Monat gerade so am Leben gehalten werden, z. B. wieder eine funktionsfähige Waschmaschine organisiert.

      Laut Amt gibt´s nämlich keine Zuschüsse/ tatkräftige Hilfe für diese Fälle. Die betroffenen „Senior-Beheimateten“ mit Lebenszeitabo auf Steuerabgaben in D sollen stattdessen jeden Monat 10% von ihrer großzügigen Zuwendung sparen, um für solche Unwägbarkeiten gewappnet zu sein…
      Unter den Eindrücken des „Welcome-Wahns“ basteln Raute und Co. einen sozialen Sprengstoff erster Güte zusammen, der bald zu detonieren droht. Dieses Politpersonal widert mich an…

    • Auch von mir eine kleine Ergänzung
      In der ersten Klasse besetzt eine offenbar arabische Familie meinen reservierten Fensterplatz am Tisch. Als ich frage (Deutsch, Englisch, Französisch) ob sie eine Reservierung für diesen Platz haben holt der einzige einer westlichen Sprache mächtige 12jährige das Ticket raus, auf dem „2. Klasse“ steht.
      Zehn Minuten später kommt der Schaffner… Und läßt die Menschen dort sitzen. Der „Beheimatete“ ist inzwischen einfach der Dumme: Er wird geschurigelt und bevormundet. Aber grenzdebile funktionale Analphabeten wohnen frei Kost & Logis + Taschengeld.

      Ich bin so gereizt, dass ich mein in der Wolle gefärbtes sozial-liberales Ich gar nicht wieder erkenne…

    • Gleichbehandlung
      Herr Martenstein scheint hier zu lesen ;)

      http://www.tagesspiegel.de/politik/martenstein-ueber-versaeumte-abschiebungen-so-verliert-der-staat-seine-glaubwuerdigkeit/20456282.html

      Hoffentlich hat das mal endlich Folgen.

    • Ja, die werden den Martenstein irgendwann an die Luft setzen, nachdem er da ohnehin nur noch das Feigenblatt ist.

    • die Agenda scheint zu sein:
      die Bevölkerung arm, unwissend und desinformiert halten, abweichende Meinungen zu stigmatisieren, den „Rechtsstaat“, an den viele geglaubt haben, abschaffen und dabei so zu tun, als hätte man alles „unter Kontrolle“. Die Kulturvielfaltsapologeten haben ihre Visionen einer besseren Welt in die gesamte Gesellschaft „durchgereicht“. Sie – oder ich müssen nur noch „bezahlen“ – und das bald ohne Bargeld. Und ich denke, es wird Zeit, zu gehen. Aber wie Don so schön sagte, die Optionen, das, was wir hier hatten, woanders aufzubauen, sind rar. Das ist das Bitterste dabei – oder hat da jemand Ideen?

  40. Auch ich komme gerade aus Italien. Genauer Norditalien. In der Nähe von Venedig.
    Dort habe auch ich bei bestem Wetter ein paar sehr schöne Tage an der von Touristen leergefegten Adria verbringen können. Im Sommer wäre dies ein Horror. Zwischen zwei fünf Sterne Luxushotels habe ich eine Asylunterkunft des Roten Kreuzes entdeckt. Die meisten Bewohner sind Afrikaner und geniessen wie die Gäste nebenan den einmaligen Blick auf das Meer. Sozusagen in direkter Nachbarschaft. In Bayern wäre dies sicherlich undenkbar. Dies ist eben der Unterschied, lieber Don Alphonso. Sie werden niemals Italiener werden. Auch wenn Sie weiterhin jedes Jahr mehrmals in Italien weilen und sich über italienische Pässe mit dem Rennrad quälen. Sie bleiben weiterhin Bayer mit aus italienischer Sicht protestantischer, leider etwas kleinkarierter Einstellung. Ihr ganzes langes Leben lang. Ciao bello.

    • Reden Sie mal mit italienern, wie die das so sehen. Viel Spass.

    • Vielleicht war ja die Adria deshalb so leer gefegt,
      weil die Italiener wissen, was in Rimini des Nachts am Strand geschah…

    • :-)
      Punktlandung lieber Gast und dankbar treffend in dieser ständig verschworenen und durchhassten Kommentarspalte…!

    • qed
      Wie ich schon sagte:

      Der Deutsche kennt die ganze Welt.
      Aus Sicht seines Balkons im 5 Sterne Hotel.

    • Titel eingeben
      „Zwischen zwei fünf Sterne Luxushotels habe ich eine Asylunterkunft des Roten Kreuzes entdeckt. Die meisten Bewohner sind Afrikaner und geniessen wie die Gäste nebenan den einmaligen Blick auf das Meer. Sozusagen in direkter Nachbarschaft. In Bayern wäre dies sicherlich undenkbar.“

      Die Italiener möchten eben ihren Gästen den Blick auf den Rückweg nicht verstellen.

      Und wenn Sie in Bayern eine Migrantenunterkunft mit Meerblick planen, müssen Sie a) die Zugspitze noch um einiges aufschütten und b) dort oben nur Migranten unterbringen, die weit gucken können.

      Aber was ist schon Geographie, wenn ein Wille da ist. Großkarierte Träum… äh Idealisten wie Sie schaffen das.

    • @Gast: Sozusagen in direkter Nachbarschaft zwischen zwei fünf Sterne Luxushotels.
      Wehe den Gelehrten, die Kenntnisse auf Kenntnisse sammeln! Wehe den selbstzufriedenen Philosophen, den unersättlichen Forschern, die ihr Licht, wie der Geizige seine Schätze, verwahren! Diese häßlichen Reichen, sie schmausen täglich an ihrer geistigen Tafel, während Lazarus beständig Hunger leiden muß. Diese Menschen sind mit dem vollgefüllt, was Nichts ist, weil ihr müßiges Wissen weder ihrer inneren, noch der sozialen Vervollkommnung förderlich ist.
      François Fénelon (1651 – 1715)

  41. Große Klasse
    Besser kann einer den Worthülsenerfindern in Diensten der Politbürokratie ihre Anmaßung nicht um die Ohren hauen. Danke für den sprühenden Text, der mein goldenes Oktoberwochenende samt Biergarten und Heimatgefühl vergnüglich bereichert: Die DDR 2.0 trifft auf Widerstand.

  42. Grafschaft Tirol
    Verehrter Don,

    besten Dank für den Beitrag und die großartige Zeile: “Den Beheimateten und wer nun mal hier ist”!
    Eine kleine Korrektur sei erlaubt: Tirol war schließlich niemals ein Erzherzogtum (das waren nur die Länder ob und unter der Enns – sprich Ober- und Niederösterreich), sondern eine Grafschaft.

    • Danke, ich bin wegen

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_II._(Tirol)

      durcheinander gekommen.

    • Gefürstete Grafschaft Tirol
      um genau zu sein…

    • Gefürstete Grafschaft Tirol
      – soviel Zeit muß sein.

    • unter bayerischer Kuratel
      Die gefürstete Grafschaft Tirol war eines der größten Kronländer der Monarchie und ein (schein-)Heiliges Land; dem einzig wahren katholischen Glauben treu ergeben und dem Heiligsten Herzen Jesu gelobt!

      Erst unter Graf Montgelas kam die Aufklärung in die Berge. Nur hat es Graf von Montgelas, denn ich persönlich sehr, sehr schätze, dann zu schnell angegangen und die Tiroler Sturschädl nicht mitgenommen. Dies hat dann, wie von Don beschrieben, zu einem Bergfeuer und Föhnsturm der Tiroler Separatisten (gegen Bayern) geführt!

      Nicht umsonst hat daher der kurze Basti ein Zitat von Andreas Hofer: mander s’isch Zeit abgewandelt in „Es ist Zeit“ für seinen Wahlkampf verwendet und in Tirol ein fulminantes Ergebnis von rd. 38 % (gefolgt von der FPÖ mit 25 %) eingefahren.

  43. Separationsbegehren und ein Europa der Regionen
    Das Komische ist ja, dass alle um ein Europa „der Regionen“ und nicht „der Nationen“ einen großen Bogen machen.

  44. Köstlich
    Habe ich mich mal wieder amüsiert beim lesen Ihres Textes, werter Don. Vielleicht klopft ja demnächst die Bayernpartei bei Ihnen an. Dann haben die nach gut sechzig Jahren mal wieder die Chance den Landtag von innen zu sehen.

    • Gern geschehen.

      Sie werden lachen, weil die Piraten bei uns keinen Direktkandidaten hatten, habe ich mit Erststimme auch die BP gewählt.

  45. ...ende
    Als ein Gernlesender dieses Vielschreibenden bin ich auch ein Nichtgernadaptierender der neuen deutschen Sprache. Allerdings bin ich in letzter Zeit, nicht nur ein seit Jahrzehnten, ein hier Beheimatender, sondern auch ein Sichsorgender um die hier im Land durch die Beheimateten alimentierten Amtstragenden. Man kommt nicht umhin, den Verbeamteten langsam einen Status der Verblödeten zu diagnostizieren.
    Hier noch paar Vorschläge:
    Frisör – Haarschneidender
    Bäcker – Backwarenbackender
    Kaufmann – Warengegenwertrechnender
    Polizist – Rechtdurchsetzender
    Richter – Rechtdurchsetzender
    Usw., usw.
    An alle Sprachwissenschaftler hier: Wie nennt man die abstruse grammatikalische Verrenkung eigentlich?

    Es ist einfach nur noch erbärmlich, welche Sprachvergewaltigungen unternommen werden, um niemanden zu beleidigen. Problematische Sachverhalte und Personen werden so verharmlost und die Amtsträger verspielen auch noch das letzte Quentchen Vertrauen. Einfach nur noch lächerlich!

    • Fairerweise muss man sagen, dass das Bundesamt einen shitstorm kassiert hat und sich das nicht mehr so schnell trauen wird.

    • An (Herrn?) Bemaba
      Ich stimme Ihnen zu, außer … bei Polizisten und Richtern „Rechtdurchsetzender“
      zu verwenden, da zweifle ich ob das zutreffend wäre.

      Bestimmt schon bei der Mehrheit der Deutschen und den „schon länger hier lebenden“ Zugewanderten, sicher nicht in Neukölln, bei den arabischen Groß-Clans und denen aus Afrika, die viele Identitäten besitzen und nicht bei den Tausenden, die keinen Ausweis bei der Ankunft bei sich hatten aber ein Smartphone.

      In diesen Fällen wird schon lange kein Recht mehr durchgesetzt. Der Polizist kann nur mit dem Kopf nicken und den Flüchtlings-Ausweis bei einer Kontrolle zurückgeben. Ob der darin befindliche Name echt war, wird er nie wissen. Das ist kein Durchsetzen von Recht.

      Herr Oezdemir sagte ja, wie soll einer einen Ausweis haben wenn er den im Mittelmeer auf dem Boot verliert. Klar, der Ausweis rutscht schnell aus der Hosentasche während das Phone stecken bleibt.

      Ich habe eine serbische Nachbarin, lebt seit Kindheit seit 30 Jahren hier, arbeitet, zahlt Steuern, verheiratet, zieht Kinder (mit Deutscher Staatsangehörigkeit) groß. Die hat neulich in Serbien einen neuen Pass ausgestellt bekommen und kam mit diesem ohne Visum am Frankfurter Flughafen an. Dies ist nicht anders möglich, sie kann ja erst nach Rückkehr ihren Aufenthaltstitel im Rathaus eintragen lassen. Natürlich hatte sie ihren Alten Pass dabei mit Aufenthaltsberechtigung darin um alle Missverständnisse bei einreise zu vermeiden.

      Trotzdem (sie war in Begleitung ihrer beiden Deutschen Kinder) wurde sie am Flughafen Frankfurt aufgehalten, behandelt wie ein unklarer Fall und ermahnt, so schnell wie möglich den Aufenthaltstitel eintragen zu lassen, so einen müsse sie in ihrem Pass haben. Ihr Einwand, sie dürfe doch selbst wenn sie noch nie in Deutschland gewesen wäre, drei Monate als Touristin hier sein, interessierte den Bundespolizisten nicht.
      Er ermahnte sie lautstark in Hörweite der anderen ankommenden Passagiere und hielt sie und die Kinder auf.
      Sie sei sich vorgekommen wie eine Bittstellerin die gnädigerweise ins Land gelassen werde.
      Das könnte man als Durchsetzen von Recht, dem Pass- und Einreiserecht, bezeichnen.

      Würde so mit allen ankommenden verfahren, dann wären mehrere Hundertausende weniger hier. Polizisten dürfen oder können also nicht immer das Recht durchsetzen.
      Aber solange solche Menschen wie die geschilderte Serbin hier das mit ihrer Lohnsteuer, den Kita-Gebühren und mit dem Heranziehen von zukünftigen Renten-Kasse-Einzahlern finanzieren und ermöglichen, ist es ja egal.
      Nix für ungut.

    • Titel eingeben
      Es geht noch dämlicher; bei Ihren Beispielen haben sie nämlich das „…innen“ am Ende vergessen.

    • Einbürgerung@ A. Bernard
      Da hat ihre serbische Nachbarin aber aufs falsche Pferd gesetzt. Hier ist man besten steinreich und zahlt kaum Steuer oder lässt sich durchhartzen. Als Steuerzahlende und Erziehende hat die ehemals Neuhierlebende keine Chance. Willkommen im Mittelstand 2017!

      Ein mit mir befreundete Österreicherin brauchte ein neues Visum und wollte ihren Sohn in London besuchen. Das zu bekommen in diesem Europa der Schonlängerhierlebenden, war eine einzige Zumutung.

      Deutschland ist nun mal einzigartig. Ohne Pass kommt man gut rein, und mit Pass (besser Pässen) darf man nicht ausgewiesen werden. Und Özdemir als Außenminister ist ein Grund zur Auswanderung. Die Grünen hatten das fünftschlechteste Wahlergebnis, nicht vergessen!

      Ich bin ab Montag bestimmt ein glühender Anhänger des Anschlusses Deutschland an Österreich( evtl. nur bis zur Weißwurstäquator).

    • Österreich
      @Bernaba

      Der Kurz ist ein faules Ei, ein Beheimateter im Soros-nahen ECFR
      http://www.ecfr.eu/council/members#austria

      Die Wahrscheinlichkeit, daß er ein doppelt faules Ei ist, das seinerseits den EFCR nur für seine Zwecke nutzt, ist gering.

    • "rechtdurchsetzender"?
      Ich glaube, Sie träumen. Aber schön wäre es ja.

  46. Berlin rausschmeißen!
    Die restlichen 15 Bundesländer sollten geschlossen aus der BRD austreten und danach ein neues Deutschland gründen mit wechselnder Hauptstadt.

    • Bremen auch rausschneissen, Saarland eingemeinden und NRW unter Zwangsverwaltung. Nur so.


    • Jap, Hauptstadt umziehen. Ministerien, Ämter und Behörden woanders beheimaten. BAMF darf eine Akten selber schleppen – barfuß naatürlich.
      Ahh, Fantasie fertig.

    • @ Andreas - Berlin rausschmeißen!
      Mir als im RHS behei… nee da sträubt sich die Tastatur. Jedenfalls mir würde Restdeutschland schon ein bisschen fehlen. Aber ich denke finanziell müssen wir uns keine allzu großen Sorgen machen. Solange Ihr im reichen Rest die Merkel behaltet, wird es sicherlich eine jährliche Ausgleichszahlung an Berlin geben. Erdogan bekommt ja auch Geld. Tja und falls nicht. Falls Berlin wirklich pleite geht. Dann werden alle die von Merkel eingeladenen Schatzsuchenden und Flüchtigen leider hier in Berlin keine Zahlungen mehr erhalten können. Und da Merkel ja keine Grenzen schützen kann… Ratet mal wo die dann alle hingehen.


    • Mit Ausnahme Friedenaus natürlich. Friedenau ist sehr hübsch.

    • Ich hätte dafür sogar einen Namen:
      Demokratische Republik Deutschland

      (In Abgrenzung zu den beiden gescheiterten „Demokratien“)

    • Die Nächsten bitte...
      Wirklich alle restlichen 15 Bundesländer? Auch Brandenburg? Dann aber ohne mich, denn ich hätte große Sorge, dass der Landtag seinen Beschluss standhaft verteidigt:

      https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/droht-brandenburg-koalitionskrach-wegen-jesiden_aid-5427481

      Was wäre also in einem solchen neuen Deutschland tatsächlich gebessert ?

    • NRW
      „und NRW unter Zwangsverwaltung“. Diese Aussage kann man wegen langer Zeit Rot-Grün und den Horrostories aus NRW nachvollziehen.
      Allerdings verkennt das die Heterogenität von NRW deutlich. Es ist nicht umsonst das bevölkerungsreichste und nicht gerade kleine Bundesland. Da gibt es strukturstarke und funktionelle Regionen, die manches in Bayern in den Schatten stellen – dann aber auch No-Go-Areas, die den Schnitt runterziehen. Da sollte man schon differenzieren.

      Wie sagte Jürgen Becker dazu: „Nordrhein-Westfalen… da leben Rheinländer und Westfalen. Zusammen! In einem Bundesland! Das ist furchtbar! Aber es geht!“

    • Realsatire
      Es regieren nun in Berlin die Leute
      die seit Generationen
      die schlechteste Schulbildung erhielten.
      Sie waren noch nicht einmal in der Lage,
      bei der sichtlich ! anwachsenden Kinderanzahl
      den angemessenen Lehrerbedarf zu ermitteln.

      Hier sind Analphabeten gut aufgehoben.

      Denn der Reg.Bürgermeister, der sich unter Wowi
      lediglich hochgedient hat, wurde ohne Qualifikation
      sogar Wissenschaftssenator ….

  47. Titel eingeben
    Sehr verehrter Don Alphonso, habe Ihren Text soeben zum Nachmittagstee genossen. Die Tendenz zum verspielten Schreibstil passt ja gut zu Ihrer Vorliebe für Kunst und Musik aus feudalistischer Zeit, die Aug‘ und Ohr erfreuen und das Gemüth ergötzen sollte. Kann man von den zweifelhaften Produkten unserer Ära ja nicht gerade behaupten.
    Was Ihren Vorschlag zur Abspaltung Bayerns betrifft: ich glaube, man würde damit den Teufel mit Beelzebub austreiben. Nun, Merkel wäre man zwar los, aber die CSU, die seit Jahrzehnten wie Pech an der Staatskanzlei klebt? Im übrigen: so weit sind wir in Europa von feudalistischen Verhältnissen gar nicht entfernt, oder glauben Sie ernsthaft, dass mit Speichelleckern und Günstlingen noch ein Staat zu machen ist, der nicht die Interessen des 1% vertritt? Ich bin so frei und schlage daher eine Separation a la francaise vor – Guillotinen haben sich bekanntlich gut bewehrt.

    • Echteer Feudalismus hätte richtige Kokotten und nicht nur studienabgebrochenes Gschwerrl und Verfassungsfeinde, die sich durch Synoden und Bühnenpersonal schlafen. Das ist schon noch ein Unterschied.

    • @DA: Junge Huren, alte synodale Betschwestern. Deutsches Sprichwort
      —————————-

  48. Ab Seite 228 findet man in folgendem Glossar einen Index, in dem die
    bisher gebräuchlichen Begriffe zu Asyl und Migration aufgeführt sind.
    http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/EMN/Glossary/emn-glossary2.pdf?__blob=publicationFile
    „Beheimatete“ scheinen noch ganz frisch zu sein und einer neuen „Propagandafeder“ entsprungen. Wobei auch das oben genannte Glossar inzwischen durch ein bisher nur auf englisch erschienenes ersetzt wird:
    http://www.bamf.de/DE/DasBAMF/EMN/Glossar/glossar-node.html

    Wallasch untersucht bei Tichy den „Familiennachzug“ und findet einen Worterfinder Janne Grote:
    „Herr Grote hat eine interessante Umschreibung für das Unaussprechliche, für Deutsche, die hier schon über Generationen leben. Für die so genannten Herkunftsdeutschen. Er nennt sie „Menschen ohne (offensichtlichen) Migrationshintergrund“. Auf einer von ihm mitbetriebenen „Experiementierplattform“ namens „elalem“ (aus dem arabischen für „Die Welt“ oder „Die Leute“) erzählt Herr Grote, womit er sich beschäftigt und welche weiteren Institutionen er gut findet, z.B. die „Amadeu Antonio Stiftung“, die „Heinrich Böll Stiftung“, „Pro Asyl“ und das „Mobile Beratungszentrum gegen Rechtsextremismus“.

    Identität der Eingereisten, gar mehrfache oder über die Grenze gekommene Straftäter scheinen weniger im Fokus zu stehen.

    • Janne Grote, den Namen muss ich mir merken. Vielleicht ein Freund voin Anatol Stefanowitsch? Auf diesen Sprachverhunzer geht auch vieles zurück.

    • @Trojaner: Noch eine verquaste Komposition: Experiementierplattform namens „elalem“
      Suupso-Wörterbuch Türkisch/Deutsch: „elalem“

      elalem {s} fremd {adj}
      elalem {allg} Hinz und Kunz {allg}
      elalem içine çıkmamak {fi} absondern {v}
      elalemi kendine güldürmek {allg} lächerlich machen {allg}

    • Sapperlot - und der Grote/Kollender nutzen das dann auch gleich doppelt:
      http://elalemelalem.de/
      Es scheint, da nasführen uns so einige. Und werden auch noch fürstlich dafür bezahlt. Das ärgert mich mit am meisten!

    • @Trojaner: Und werden auch noch fürstlich dafür bezahlt.
      Aus einigen Äußerungen des Lebens, die hier und da einmal vorgekommen sind und Hinz und Kunz so ausbündig gefallen haben, eine Gepflogenheit machen, sie Moral nennen und als allgemein verbindlich zu verehren, ist ein Verbrechen am Leben.
      Peter Hille (1854 – 1904), deutscher sozialistischer Dichter

  49. „Wir haben in Deutschland aus guten Gründen eine Demokratie...“
    Demokratie funktioniert nur gut, wenn es eine diverse Parteienlandschaft gibt. Die beiden bedeutenden Parteien, sowie einige am Rande, sind mittlerweile fast austauschbar. Damit steuern wir auf eine Einheitspartei zu, der niemand mehr Einhalt gebieten kann.
    Habe ihren Beitrag sehr genossen, aber die Problematik (Behörden, die geschaffen werden und nicht mehr beseitigt werden können), die sie ansprechen besorgt mich sehr. Das Monster wird immer größer.

  50. Indigene, Archäophyten, Neophyten
    Die Watschn war fällig und sie sitzt.

    Eine interessante Phase in der schon länger zu beobachtenden Entwicklung: Staat und Bürokratie erklären sich unabhängig von den Bürgern und deren Rechten. Man braucht sie nicht mehr zu berücksichtigen.
    Der Nationalstaat hat ausgedient. Regiert wird nach Brüsseler Richtlinien, Internationalen Vereinbarungen und den Launen bürokratischer Willkür.

    Staatsbürger? Demokratie? Volksentscheide? paah …

    Passend zu Ihrem genialen Vorschlag für die Reichstagbeschriftung “Den Beheimateten und wer nun mal hier ist” sollte das Kreuz auf der Berliner Schlosskuppel zu einer Raute geschmiedet werden.

    Leider steht von den gedanklichen Dünbrettbohrern und rhetorischen Leisetretern in den Berliner Amtsstuben keine Besserung zu erwarten.
    Man würde zu gern eine der dort kursierenden Regelanweisungen zur offiziellen Terminologie in die Hände kriegen.

    Woher stammt so was? Wer segnet den Quatsch ab? Wer regt ihn an? Externe Berater, die mit Klobürsten-Bouquets beheimatet sind?

    • In den PR-Abteilungen der ministerien sitzen teilweise Berliner Dienstleister, die vor zehn Jahren den Staat nur in Form von Schlagstöcken kennengelernt hätten. Auch im Innenministerium ist da so ein Früchtchen protegiert, da fragt man sich echt…

  51. Danke
    Da ich vor 2 Wochen den Stecker des Fernsehers aus der Steckdose gezogen habe und nur noch die allerwichtigsten Nachrichten konsumiere um der fortschreitenden Verblödung entgegenzutreten kannte ich die neue bundesamtliche Bezeichnung des Deutschen Volkes, also mich eingeschlossen, als „Beheimatete“ noch nicht.

    Für diese Aufklärung und dafür dass Sie sich im Beitrag so vehement und klar dagegen aussprechen, Don Alphonso, meinen herzlichsten Dank.

    Bleiben Sie am Ball, denn ich habe das mulmige Gefühl da kommen noch mehr Wortschöpfungen dazu, wie man zahlende nicht geflüchtete Bürger nennen könnte; da ist noch mehr drin in den wirr gewordenen Gehirnzellen derer die uns regieren und ihrer Berater, Ex-IMgeführten Stiftungen, Meinungsmacher-Strategen, Refugee-Schönrede-Erfindern, Kriminologen-Kriminalitätserklärern.

    „Verblödete“ wird nicht kommen, das wäre zu offensichtlich. „Beheimatete“ ist die verniedlichte Form von:
    „Verblödete Steuer- und GEZ-Zahler die jeden Morgen früh zum Malochen aufstehen“
    …naja die haben es jetzt halt mal versucht. Vielleicht klappt es das nächste Mal besser.

    • Mache ich. Sie können ja in der FAZ nachlesen, dass muslimische Beheimatete und Schutzsuchende in Regionen, in denen sie einen gewissen anteil an denen, die schon länger hier sind, stellen, einen Feiertag kriegen sollen. Das wird Erdogan milde stimmen.

    • Die möchten Morgen noch ein paar Prozent mehr verlieren
      De Maiziere und Schulz möchten ihren Parteien wohl noch schnell den letzten Rest vor der Landtagswahl geben. Soweit kommt es noch, überhaupt einen weiteren religiösen Feiertag in Erwägung zu ziehen. Die sind ohnehin Relikte. Einfach nicht mehr wählbar, dieser Haufen.

    • Ich würde da überhaupt nicht weinen.

    • Feiertag
      „Sie können ja in der FAZ nachlesen, dass muslimische Beheimatete und Schutzsuchende in Regionen, in denen sie einen gewissen anteil an denen, die schon länger hier sind, stellen, einen Feiertag kriegen sollen.“

      Ich würde den 11.09. vorschlagen. Falls es eher etwas beheimateter sein soll, wäre der 19.12. ein gutes Datum. Durch seine Nähe zu Weihnachten könnte der Feiertag der Integration förderlich sein.

    • es ist der Kampf um DEutungshoheit.....
      …..der Regressionslinken.

      Als GE das Wort Heimat in den Mund nahm, schwante mir bereits Übles. Und wieder spinnen die Regressionslinken ihre Narrative und Meme, um die Menschen zu desinformieren.

      Zu „Heimat“ wird noch mehr kommen, ganz bestimmt.

  52. Sehe ich auch kommen, wenn es so weitergeht
    Das gilt aber nicht nur oder sogar eher weniger für Bayern, als für andere Bundesländer. Ein Seperatismus ist vermehrt am aufkommen in Europa. Und im Gegenteil, ist die Drohung, dass ein separiertes Bundesland dann aus der EU fliegen würde, derzeit keine wirkliche Drohung, sondern sogar noch ein Argument für eine Abspaltung. Was in Deutschland noch der Witz ist: Die Bundesrepublik hätte ja nicht einmal eine Exekutive, die in der Lage wäre, das zu verhindern. Wenn es so weiter geht, noch viel weniger, denn die ist mit den Neubürgern immer überforderter. Da könnte die Kanzlerin nur achselzuckend zuschauen.

    • Ich war bei einem italienischen Festessen vor allem mit Oberitalienern und Leuten aus der Toskana, da habe ich Sachen gehört – oha, dachte ich mir. Da brennt die Hütte.

    • Titel eingeben
      […]….da habe ich Sachen gehört – oha, dachte ich mir. Da brennt die Hütte.[…]

      In welcher Weise? EU-Austritt oder Flüchtlingsthematik…

      bombjack

    • Separarismus, weg von Rom, flüchtlingsgetrieben.

    • Leute, das ist was ich Populismus nennen würde:
      Das mit dem Separatismus ist mal nun wirklich eine zu einfache Antwort auf eine komplexe Fragestellung. Ob Deutsche Kleinstaatlerei bis 1870 oder die Katalanen: das löst nichts. Das bringt höchstens Bürgerkrieg *innerhalb* der separierten Landesteile, weil eben nicht alle – vor allem die Eliten – nicht von Freixenet / Weissbier und Brot und Käse / Wurscht alleine leben wollen. Sondern auch ’nen SUV und ’n iPhone ‚brauchen‘; und das gibt’s dann nur noch für die wenigsten. Wem will denn die Autofirma in Ingolstadt ihre Autos verkaufen; für Gestehungskosten plus 25 Prozent Importsteuer (und mehr) für den Rest der Welt? Und bezahlt in BM (Bayerischen Mark), mit Wechselkurs nach Gusto des Restes der Welt?


    • Zentralregierung ist ja doch nicht gottgegeben. Solange es läuft, gerät das ein wenig in Vergessenheit, doch dann fällt es einem erstaunlich schnell wieder ein.

      Vielen Dank, Don, dass Sie uns auch die für Norditalien gleich mitkorrespondieren!

    • @Uwe Dippel
      Es behauptet ja niemand (wenn ich das richtig sehe), dass unabhängige Kleinstaaten das wünschenswerte Ziel wären. Es ist doch genau umgekehrt. Die Bundesregierung und die EU zeigen, dass die immer mehr zum Problem werden und zur Lösung der Probleme rein gar nichts beitragen, sondern genau für diese verantwortlich sind und stetig verschlimmbessern. Dabei werden die Bürger immer mehr ihrer Rechte und Mitsprache beraubt und finanziell ausgenommen.

  53. Bitte den neuen Freistaat großzügig anlegen!
    Als Württemberger, der nahe der bayerische Grenze wohnt und somit fast schon ein Franke ist, hoffe ich mal darauf, dass es bei der Abspaltung gern gesehen wird, wenn sich Nachbarn anschließen.

    Dann könnten unsere Grünschüler auch wieder rechnen und lesen lernen, was nach den rot-grünen Reformen nicht mehr gewährleistet ist.

    Schreiben nach Gehör hat jetzt irgendwie nicht so richtig hingehauen, da wohl jeder Schüler was anderes hört aber keiner das Richtige.

    Und die Reste–ähh Gemeinschaftsschule bringt auch nicht gerade Leuchten hervor.

    Und wir wollen auch unsere stinkenden Diesel weiter fahren.
    Ich gehe mal davon aus, das wird im unabhängigen BMW-Bayern kein Problem sein.

    Also wir sind dabei Don.

    • Gebietsarrondierungen sind ja jetzt nicht unüblich bei solchen Prozessen. Sie können privilegierte Kammerknechte werden.

    • Anmerkung von vorhin
      (leider nicht zu finden):
      ich bin dafür, dass auch
      das alte Vorderösterreich
      Bayern zugeschlagen werde.
      U.U. ohne Freiburg.

    • Witzig
      „Schreiben nach Gehör hat jetzt irgendwie nicht so richtig hingehauen, da wohl jeder Schüler was anderes hört aber keiner das Richtige.“

      Ja, im Bereich „Zuhören“ haben sie ja ebenfalls versagt. Da ist Schreiben nach Gehör ein Treppenwitz. Und was Inklusion von Hörgeschädigten betrifft vielleicht sogar schon diskriminierend.

    • Schreiben nach Gehör
      ..stell‘ ich mir bei „Beheimateten von d’r Alb ra“ auch ziemlich schwierig vor.

      Mir fehlt so langsam aber sicher ein Online-Wörterbuch aus dem hervorgeht, wen/welche Gruppe man tagesaktuell wie nennen darf bzw. muss. Vielleicht sollte man so eine Online-Hilfe mal als Plugin für den Webbrowser programmieren und sich die Entwicklung der Software fürstlich aus Berlin entlohnen lassen….

  54. Eieieiei
    Jetzt mal ohne Schmarrn: Seit vielen Jahren liege ich meiner Frau damit in den Ohren, dass die Union nicht einfach weite Flächen unbeackert lassen kann, weil sonst irgendwann einer daherkommt und sie als sein Eigentum erklärt. Inzwischen ist genau das passiert.

    Seit einiger Zeit liege ich meiner Frau damit in den Ohren, dass mein Urin was von einem kommenden Aufschwung der Bayernpartei faselt. (Für Deutsche und andere Außenstehende: Das ist die CSU in separatistisch.) Ist das also nun ein Omen für die Zeit in zehn, fünfzehn Jahren?

  55. (Leider) keine Angst: Deutsche kommen nicht auf separatistische Gedanken ...
    … und noch weniger beschweren sie sich wen sie von ihren eigenen, von ihnen selbst bezahlten Ämtern diskreditiert werden.

    Der Ehrlichkeit halber: wir ja auch!
    Nach 209 Tagen haben wir eine neue Regierung, und einen alten Bekannten als Regierungschef: den Rutte.
    Mancher Tiger möchte wohl auf den stehen, ich jedenfalls hasse diesen Lügner. Allerdings offenbar viele meiner Landsleute nicht, obwohl er ein notorischer Lügner ist:
    A.a.O. hatte ich schon hinlänglich meine Begeisterung für sein Versprechen von vor 5 Jahren dargelegt, wenn wir ihn nur wählten, er uns allen 1000€ in den Stiefel zum (damals) kommenden Sinterklaas legen würde. Obwohl es die zweite Amtzeit des Mr. Rutte war, brauchte er bis etwa zwei Tage nach der Wahl um festzustellen, dass die Staatskasse diese Gelder nicht hätte. Soweit die von mir schon hinlänglich in diesem Blog hingeworfene Geschichte; wenn auch nur zur Verdeutlichung, warum ich irgendwen sonst als den wählen würde. Und auch gewählt habe.

    Zurück zum Anfang: vor 5 Jahren hatte er uns dann auch noch Abzugsmöglichkeiten für Hypotheken eingekürzt. Und gegen den Protest der Bevölkerung gesagt, das sei es gewesen. Für die nächsten 30 Jahre könnten wir nun sicher unsere Hypotheken planen.
    Vor 2 Tagen gab es dann den Koalitionsvertrag in dem – man kann es beinahe erraten – dann von eben wieder diesem selben Typen geschrieben stand, dass genau diese Abzugsmöglichkeiten weiter eingestrichen werden. Also die er uns vor 5 Jahren als ‚für 30 Jahre gültig‘ versprochen hatte. Blüms Rentensicherheit lässt grüssen!
    Dafür verspricht er uns allerdings ‚weitere Steuererleichterungen ab 2021‘.
    Ich überlege, eine Wette einzugehen, dass Rutte auch in den nächsten Wahlen wiedergewählt werden wird. Vielleicht ist das Wahlvolk wirklich in allen Ländern ähnlich dämlich?

    Und zurück zum Separatismus: Die Katalanen hatten ja auch – also wenigstens diejenigen die zur Wahl gegangen waren – in grosser Mehrheit eine vollkommen durchgeknallte Entscheidung getroffen: obwohl verständlicherweise gegen Zentralismus aus Madrith und als monetäres Melkvieh für Finanzausgleich mit extrem harten Bedingungen, ohne jede Aussicht auf irgendeine Zukunft: Nicht in der EU, nicht im Euro, nicht in Spanien, nicht in Frankreich, mit Zollschranken zu allen Nachbarn (ausser zum eh-zollfreien Andorra). Unter Abzug ziemlich aller grossen Firmen. Und ohne Touristen aus dem Schengenraum.
    Also der Aussicht eines Lebens von Freixenet, Brot und Käse.

    • Mal schauen, was sich in Italien nach der nächsten Wahl so tut.

    • Referendum Autonomia
      In Italien müssen wir nur eine Woche warten, den dann findet in der Lombardei und im Veneto eine Referendum statt:
      http://www.regione.lombardia.it/wps/portal/istituzionale/HP/istituzione/referendum-autonomia

      Natürlich wurde die Fragestellung so gewählt, daß sich alle im Rahmen der Verfassung bewegt; es ist jetzt nicht mit Katalonien vergleichbar.
      Allerdings doch ein Schritt in Richtung mehr Kompetenzen für die Region, weniger für den Zentralstaat.

    • Was speziell in Italien ja nicht sinnlos ist.

    • @ Uwe Dippel
      Ich falle hier ja (hoffentlich) üblicherweise nicht als Besserwisser auf, aber bitte: Auch in Holland wird Madrid „Madrid“ geschrieben!

    • Ja, natürlich, Empörter Gast!
      Allerdings wird – so wie früher, als sich die Deutschen über .. Lübkes? Mächicko belustigten, zu Unrecht, Madrid eben eher Madrith ausgesprochen. Mit einem diphtonguierten Nuschel-th am Schluss.
      Egal, tut mir Leid, war unnötige Selbstironie && ironie gegen den Zentralismus dorten.

      Danke für die Korrektur!

    • Katalonien ...
      … als Groß-Andorra wäre nicht das schlechteste.

      Da kämen wohl einige Konzernsitze schnell zurück.

      Man kann ja Matritt auch mit Baskenland und Portugal in die Zange nehmen bis sie dort auch wieder vernünftig werden…

    • Wassermann, now you're talking!
      … und endlich gibt es keine Breitseiten mehr zu meinen Katalonien-Kommentaren. Aufgegeben, oder Einsicht?
      Denn natürlich bin ich gegen den Zentralismus der aus Madrid weht.
      Aber – so warnen die Engländer – man soll sich nicht die Nase kürzen, um sein Gesicht zu entstellen. Was die Katalanen angezettelt haben, war nicht nur gegen die Verfassung; was Puigdemont erklärte, ein Strafrechtsbestand. Das alles ginge ja noch. Allerdings stünden am bitteren Ende zwei Nackte und Arme in der Gegend herum.

      Madrid in die Zange zu nehmen ist ein Ding; sich in den Fuss zu schiessen auf dem man komfortabel steht, ein anderes.
      Deshalb würde mich interessieren, was sich in den erwähnten italienischen Regionen diesbezüglich tut. Hoffentlich mit mehr Verstand!

      Und bayerische Autonomie? Nach Seehofers neuerlichen Einknickungen Richtung Merkel hat er nicht nur offenbar gar nichts in der Hose, dafür Angst im Kopf, bundesweit oder unabhängig von der CDU sein zu müssen. Und damit eben auch für die nächste Generation ‚bayerische Autonomie‘ zu einer bundesweiten Lachplatte degradiert zu haben.
      Wenigstens eine Kniescheibe von Puigdemont hätte er sich schon abschneiden können … .

  56. Schön argumentiert,
    geehrter Don Alphonso. Der Hinweis, dass man als Deutscher kaum wirklich wohin kann, wo es sich bequemer und angenehmer leben lässt, ist natürlich schmerzhaft, aber wohl leider richtig.
    Was man so sieht im Privatfernsehen bei den Ausgewanderten, das ist ja auch zumeist nicht die beste Werbung ;-)

    Wenn ich richtig vermute, was Sie zu „Geflüchteten“ etc. sagen, dann gehören Sie wohl auch nicht gerade zu denjenigen, die sich den Fremdlingen noch einmal intensiver anbiedern wollen, indem sie ihnen einen schönen Feiertag spendieren?
    Wobei der von wohlmeinender Seite zwar wohl eher für die schon „Beheimateten“, aber noch nicht so extrem lange vorfahrensmäßig, gedacht ist. Und doch würde das Deutschland als Traumfluchtziel gewiss noch einmal auch für noch gar nicht hier Beheimatete attraktiver machen.

    Wobei ich mich bei dem Gedanken ertappe, dass irgendwo in den bisherigen Beheimatungsorten der zukünftig Geflüchteten, vielleicht im Afrikanischen oder Vorderasiatischen, der/die/das eine oder andere ungläubig (!) die Augen aufreißt und (sich) sagt: Jetzt sind die Deutschen endgültig übergeschnappt. Die müssen bekloppt sein. Nix wie hin!

    Und übrigens würde ich mich gern, mit amtlicher Bestätigung, die ich jederzeit vorweisen kann, hier als „Eingeborener“ bezeichnen. Mit Vorgängergeneration komme ich da fast schon auf 100 Jahre, und irgendwie denke ich: Stehen mir da nicht staatlicherseits auch mal gewisse Sonderleistungen zu?
    Allerdings: Die Sonderleistung soll dann bitte daraus bestehen, dass mich möglichst viele Ämter und Behörden, einschließlich Finanzamt, sowie aufdringliche Weltverbesserungsphantasten diverser politischer Provenienz, möglichst umfangreich einfach mal ganz in Ruhe lassen…
    Das würde MEIN Heimatgefühl jedenfalls massiv optimieren.

    • Ich bin Atheist-

      Aber doch so liberal, dass ich jedem deutschen Ditib-Liebhaber, Hamasfreund, AKP-Aktivisten und Unterwerfungspolitiker einen One-Way-Flug nach Mekka bezahlen würde.

    • @ Don Alphonso
      Psst! Vorsicht nicht so laut. Sich als Atheist zu bekennen ist zwar in Deutschland noch nicht strafbar, aber andere Länder sind da schon weiter. Das Auslieferungsersuchen würde dann wohl auch nicht auf „Atheismus“ lauten sondern auf „Terrorismus“.
      http://www.sueddeutsche.de/politik/anti-terror-gesetz-saudi-arabien-sieht-atheisten-als-terroristen-1.1928513

    • Ich sehe schon, ich hätte *doch*
      die Arierausweise meiner Grosseltern aufheben sollen.
      Um eines Tages gerichtsfest nachweisen zu können, dass ich als Niederländer in Deutschland zwar derzeit nur als ‚beheimatet‘ gelten kann; aber potentiell – vielleicht nach einer Einbürgerung? – sogar mich als Volksdeutscher bezeichnen dürfte!

  57. Separation mit den Füßen
    „Eine derartige soziale Migration nach Oben ist für Deutsche nicht möglich.“

    Oh doch, werter Don, das beweisen etwa Horden frischgebackener deutscher (und niederländischer, nebenbei) Abiturienten, die jeden Sommer aufs Neue mit strahlenden Augen die Ostküste Australiens auf- und abfahren und trotz aller Ausbeutung auf den örtlichen Zuckerrohr- und Bananenplantagen voller Freude das Land ihrer Träume entdeckt haben, gleiches gilt für die beiden Inseln Neuseelands, die Weiten Kanadas und, allem Trumpismus und aller Kapitalismusfeindlichkeit zum Trotz, nach wie vor für die Vereinigten Staaten. Wie man liest, verlassen jährlich 100.000 deutsche Staatsbürger das Land. Separation mit den Füßen, könnte man sagen. Von Deutschland aus ist folglich noch viel Luft nach oben.

    Und Bayern? Längst zu spät für eine Abspaltung. In und um München beherrscht ja schon in meiner Generation bereits nur noch eine kleine Minderheit Dialekt. Letztens habe ich in der U-Bahn erstaunlicherweise mal wieder einen Fahrer mit deutlichem Akzent erleben dürfen, worauf ein Kind, vielleicht sechs Jahre, verdutzt zu seiner Mutter meinte, „Warum spricht denn der Fahrer bairisch, wir fahren doch nicht auf den Bauernhof.“ Die kulturelle Identität des Landes ist massiv im Niedergang begriffen und wird in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts ihr Ende finden – ganz gleich, wer wann wie wohin aus- oder einwandert. Bayern wird sich niemals abspalten.

  58. Titel eingeben
    Lieber Don, bitte nicht die Idee der Main-Verminung protegieren, bin ich vor 11 Jahren aus Berlin nach Unterfranken geflüchtet und mir gefällt es sehr gut südlich der ehemaligen Zonengrenze und nördlich des Mains. Eine schöne und ruhige Gegend mit ziemlich normalen Menschen, die leben und leben lassen, Häuser bauen, Kinder bekommen, arbeiten und vermutlich Steuern zahlen – in einer sanft gerundete Landschaft mit viel frischer Luft und, soweit ich es beurteilen kann, intakter Natur sowie relativ vereinzelten Vogelschreddermaschinen. Manchmal denke ich mittlerweile daran, die Arbeit und damit das Steuerzahlen weitestgehend einzustellen, um den gegenwärtigen Wahnsinn nicht noch überdurchschnittlich mitzufinanzieren. Wählen jedenfalls hilft nicht. Es sei denn, recht bald erst stürzt der Horst und dann noch die Angela. Und eines morgens wache ich in einem wirklich liberalen Land auf, der böse Zauber ist vorbei, die Menschen spucken in die Hände, fegen gründlich aus und wir alle leben wieder im besten Deutschland aller Zeiten. Kinderträume einer erwachsenen Frau, die sich kaum erfüllen werden. Quo vadis? Ich bin ratlos…

    • Nur an den Grenzen zu Hessen natürlich! Und denen nehmen wir auch noch die restlichen Franken weg. Fulda und Frankfurt können sie natürlich behalten.

    • Den Odenwald
      sollten sie nicht verschmähen. Der eignet sich nebenbeibemerkt auch ganz hervorragend zum Radeln. Auf der Veste Otzberg ließe sich ein Wachposten gegen illegale Migranten aus der Pampa (Gegend südlich von Frankfurt) installieren.

  59. facts of life again
    Ja, jetzt klagen wir wieder für die nächsten 4 Jahre.

    Vor wenigen Wochen hätten wir ja richtig wählen können, also eine Alternative, dann müssten wir jetzt nicht jammern, dass die Kanzlerin weiter so ruft.

    Wir hätten handeln können, aber wir hatten Angst vor den Risiken. Und weil wir alle so große Angsthasen sind, deshalb ist Mutti noch unsere Kanzlerin.

    Wir sollten hier einfach mal anfangen die wirklichen Probleme zu besprechen:
    Z.B. unsere Feigheit.

    Egal, wir werden solange zögern und jammern bis es alles so chaotisch wird, dass irgend ein beliebiger Irrer das Land übernehmen kann. Irgendeiner, der Separatismus oder was auch immer schreit.

    Merke, all die Irren kommen nur an die Macht, weil der Bürgertum zu schwach ist, frühzeitig zu handeln.

    Das Bürgertum, das ist die Stütze der modernen Gesellschaft.

    Aber auch das hat hier noch keine begriffen, obwohl man das im Geschichtsunterricht in der 10 Klasse lernt.

    Selten sowenig Bildung angetroffen wie hier bei der FAZ.

    :-)

    • "selten so wenig Bildung"
      nun goodnight, ich sehe das ja wie Sie (die Leute hatten die Wahl, aber keinen Mut. Jetzt haben sie wieder einige Jahre die Angstmutti oder die Kaiserin der Mutlosen…- die Druckfehler in der Speisekarte der Titanic waren eben wichtiger als der Eisberg..), aber was mangelnde Bildung angeht,- da ist das hier ein Eldorado im Vergleich zur NYT. Ich habe dort vor 2 Tagen einen schwiemelnden aber sehr gefühlig bis einsichtigen Artikel über Götz Kubitscheck gelesen. Dann habe ich den Fehler gemacht, die 85 Leserkommentare lesen zu wollen. Ich würge immer noch!
      Ungebildet, borniert, nicht einYota Einsicht in Nichtamerikanische Weiten, urteilend mit einer bräsigen Blödheit. Das Wort „nazi“ lag allen immer obzessiv auf den Labien:“einmaleinnaziimmereinnazi“-Proklamationen von Leuten, die offensichtlich überfordert waren, die Welt etwas vielschichtiger zu erfassen.
      Den Allermeisten (habe bei 30.Kommentar aufgehört und bin dann nur noch aleatorisch gesprungen, weil die Verblödung zu homogen war) fällt zu Deutschland nichts ein als Hitler- egal worum es geht(!), wobei einerseits nicht nur keinerlei kritisches Geschichts-und Ideenverständnis fehlt, sondern andererseits dieser Zustand einfach durch dumpfes Resentiment kaschiert wird (selbst das funktioniert nicht!).

      Goodnight, DAS hier ist ein Eldorado an Geist, so larmoyant er sei!

    • Manchmal stellt sich eine Sehnsucht bei mir ein,
      nach den Kommentaren von TDV. Zum Thema Wahlen.

    • Wenn Sie hier aufmerksam mitgelesen hätten, Goodnight, dann hätten Sie bemerkt,
      dass ich schon lange die Feigheit des deutschen Bürgertums als Ursache allen Übels anprangere. Da nehme ich den Don nicht aus, der, so lange er sein (klein)bürgerliches Leben halbwegs unbehelligt führen kann, weiterhin sein Kreuzchen bei irgendwelchen Splitterparteien machen und das für aktiven Widerstand halten wird.

      Was der Don und seine Klassengesellen noch nicht verinnerlicht haben, ist, dass die nächste Revolution, deren Vorbereitung bereits in vollem Gange ist, die erste auf deutschem Boden sein wird, die die Klasse des Don für immer hinwegfegen wird durch unwiderrufliche Enteignung.

      Sie als Stuttgarter haben ja nächste Woche wieder Gelegenheit, mit Neubürgern in Kontakt zu treten, denn ab Montag ist wieder Feinstaubalarm und damit ÖPNV-Woche. Nutzen Sie die Gelegenheit und befragen Sie die noch nicht so lange Beheimateten, wie die sich ihre, Ihre und die deutsche Zukunft vorstellen. Und ob in dieser Zukunft noch Platz für die Dons unseres Landes ist.

    • It is hard to fail, but it is worse never to have tried to succeed.
      @Feldmann

      Wer Bildung besitzt, der hätte sich Ihre Erfahrung mit der NYT ersparen können.
      :-)

      Nach langen Stunden in Universitätsbibliotheken haben ich sehr schnell begriffen, dass amerikanische Wissenschaft immer praxisorientiert operiert, d.h. bar jeglicher Theorie, immer rein empirisch.
      Die Amis sind Pragmatiker, die ersparen sich die ganze komplizierte Theorie. Immer.

      Die Grundlagen der Wissenschaft sind europäischer Natur. Bis zum Ende des 20 Jhd.

      Whatever, meine späteren Erfahrungen im Berufsleben, konnten all das nur bestätigen: der Amerikaner spart sich of das Denken und springt direkt zum Handeln, gemäß des Credos, des Menschens, der Amerikaner wie kein anderer verstanden hat: Th. Roosevelt. s.o.

    • Was meinen Sie, Goodnight, warum mir das erst in meiner zweiten Lebenshälfte passiert
      ist?

    • @deresschonimmerwusste: Die "Klasse" des Don?
      Verzeihen Sie, aber der gehört zu derselben Klasse wie 60% der hier -schon-länger-Kommentierenden. Er redet halt nur anders davon…

      Außerdem ist das Dumme an Revolutionen, daß niemand weiß, was dabei herauskommt- sie sind in sich anarchische und chaotische Prozesse (das ist wie bei einer Straßenschlägerei oder- steigerungsfähig- Meserstecherei. Das sieht nur in den Filmen so Klasse aus)
      Also selbst wenn es eine gäbe, – freuen würde ich mich nicht darüber.
      Allerdings hält der zivilisatorische Firniss nicht mehr sehr lange die absurde inflammatorische Belastung aus, die Merkel Konsorten induziert hat…

      Aus u.a. genau diesen Gründen bin ich konservativ und denke evolutiv und ich wünschte mir, viel mehr Leute wären so realistisch!

    • There is no such nation, and to speak of one is treason.
      @derschonimmerwusste

      Das Problem ist, dass die Moderne intelligenter ist, als der einzelne Bürger.
      Menschen begreifen nicht, was es bedeutet, eine Nation am Leben zu erhalten.

      Das ist einfach zu abstrakt, für den einfachen Menschen. Der Mensch kann eher in Familie oder maximal Dorf denken. Danach benötigt er einen funktionierenden Frontlappen und Bildung.

      Beides zusammen ist selten.

      Das kann man hier beobachten.

      Der Don kann wenigstens noch bis zur bayrischen Staatsgrenze denken.

      Würde er ab und zu auch auf die hören, die darüber hinaus, d.h. die Gesellschaft denken können, dann wäre er…..kein sturer Bayer.
      Aber das wäre wohl zuviel erwartet.

      :-)

      Whatever, werde natürlich nicht S-bahn fahren. Ohne Dienstwagen kann man Stuttgart nicht mehr sicher durchqueren.

    • @Goodnight
      „Ohne Dienstwagen kann man Stuttgart nicht mehr sicher durchqueren.“

      Eher andersum: Weil Dienstwagen feierabends Weinsteige & Co. verstopfen, anstatt ordentlich in den Behördengaragen die Leasingzeit abzutrödeln, hat der normale homo feodo solvente mit einem noch sicheren Auskommen leider kein Durchkommen mehr. Und ob man’s künftig mit Car2go noch rauf zur Halbhöhenlage schafft ist ab heute auch schon fraglich geworden. Deshalb am besten Dienstwagen ab- und Pedelecs (braucht man für die Hasensteige) anschaffen. Oder Steffele nutzen, als Dienstlicher fällt man doch sowieso immer von alleine eins nauf.

    • hätten wir richtig wählen können?
      Also ich habe richtig gewählt. Sie nicht?
      Allerdings weis ich nicht, ob ich noch einmal einen deutschen Bundestag wählen kann – oder ob das schon die letzte Wahl vor dem Bürgerkrieg war.

    • Nicht klagen, sondern Kämpfen !
      Habe für die böööööseste aller bösen Parteien üppig gespendet, mindestens 10+x Wähler, vor allem aus der Sozi Ecke, mobilisiert und auch dort mein Kreuz gemacht. (Warum war die wählbar, Staatschutz, bist doch auch hier im Blog?)
      Das s.g. ,vor allem westdeutsche ,Bürgertum hat keine Eier in der Hose !!!
      Die haben den Blender Lindner, wie von den Staatsmedien vorgegeben, als Oppossition gewählt, armselig und schwach!!
      Der Islam bestraft Schwäche mit Brutaltät, ihr Idioten !!!

  60. Unabhängigkeit subito
    Es eilt nämlich. Demnächst wird Berlin Geld nach Namibia schicken weil sich die Deutschen dort vor 112(!) Jahren schwer danebenbenommen haben. Ein Drittel bleibt bei den Anwälten in New York hängen. In spätestens 10 Jahren wird Berlin für jeden gestorbenen Migranten 2 Mio zahlen, denn die deutschen NGOs haben diese ja regelrecht ins Meer gelockt. Die New Yorker Anwälte schaffen das. Hoffentlich wissen sich unsere Soldaten in Mali wenigstens zu benehmen!

    • Pecunia olet
      Deutschland Kann erst zahlen, wenn Franreich seine Reperationrn aus den napoleonischen Kriegen an den preußischen Rechtsnachfolger bezahlt hat, der wiederum halb Europa reparieren soll, was aber völkerwidrig noch zu klären ist, weil die Österreicher wegen der Angliederung auch in Teilhaftung genommen werden muss.

      Wenn das alles gesehen ist, müssen wir dann noch die anteilige Entwicklungshilfe für Afrika der letzten 60 Jahre abziehen und ob es dann noch den Euro gibt, wer weiß. Von den Kosten der zurückgelassenen Infrastruktur, die z.T. bis heute mietfrei genutzt wurde, mal abgesehen. Uns wer weiß, ob die Polen nicht schon eher dran sind.

      Ich befürchte nur, dass wir auch unseren Befreiungskrieg im eigenen Land bekommen werden.

      O Tempora, o Mores!

    • @Bemaba
      Das liest sich alles wunderbar.
      Haach…Wieviel Bürokratie kann da geschaffen werden.

      Bitte, etwas mehr Begeisterung!

      Irgendwo müssen die Arbeitsplätze doch herkommen.
      Es ist unbedingt notwendig jeden F…z zu komplizieren,
      und um auf der sicheren Seite zu sein, bietet sich das
      Graben in der Geschichte geradezu an.

  61. Positiv sprachlos
    Werter Don, nach diesem Text bin ich erst mal positiv sprachlos und danke für diese Gedanken, die Sie schreiben. Dazu gibt es meinerseits noch viel zu schreiben. Aber Ihre hervorragende Beobachtung des europäischen Denkens werde ich nach einem nochmaligen Lesens hier kundtun. Dank an Sie, ein „Weltverbesserer“ im Denken.Zumindest als hier Beheimaterter geht mir die Hutschnur hoch und zwar bis in den Orbit. Da muss ich erst einmal wieder runter kommen, wenn es sich überhaupt noch lohnt hier sein zuwollen.

  62. Wunderbar, der Atem der Echauffierung haucht
    bis in den Norden.
    Laut lesen bitte!
    Danke

  63. Werter Don, da lagen
    DdH, ich und andere mit unseren Küchenwagenphobien aber garnicht weit weg…
    Haben Sie ein Modell mit bayerischen Spezialitäten bestellt?

  64. Pufferzone
    Mich erfreut schon länger die Idee,
    die Region, in der ich lebe (nördliches Schleswig-Holstein),
    den Dänen als Pufferzone zur kollabierenden EU anzubieten.
    Der deutsche Donnbass sozusagen, mit Billigung und
    dezenter Unterstützung der Dänen, aber weitestgehender
    Selbstorganisation.
    Da ließe sich sogar historisch anknüpfen:
    Vor allem im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Dithmarschen von Wohlstand der großbäuerlichen Oberschicht, hohem Selbstbewusstsein und faktisch weitgehender Unabhängigkeit gekennzeichnet. Gewaltsame Unterwerfungsversuche scheiterten wiederholt (Schlacht von Wöhrden 1319 gegen Holstein, Schlacht in der Süderhamme 1403/04 gegen Albrecht von Holstein und Gerhard VI. von Holstein-Rendsburg).

    Im Februar des Jahres 1500 besiegten die Dithmarscher unter Wulf Isebrand in der Schlacht bei Hemmingstedt ein dänisch-schleswig-holsteinisches Heer unter König Johann, in Personalunion König von Dänemark, Norwegen und Schweden und Herzog in den königlichen Anteilen Schleswigs und Holsteins, sowie seinem Bruder Friedrich, Herzog in den gottorfschen Anteilen Schleswigs und Holsteins.


    • Kopenhagen ist und bleibt eben unsere heimliche Hauptstadt, während die Friesenschädel dick bleiben wie eh und je. :-)

      Liebe Frau Märsch, wer von diesen sind Sie? „Nur drei Menschen haben die schleswig-holsteinische Geschichte begriffen – Prinzgemahl Albert, der ist tot; ein deutscher Professor, der ist wahnsinnig geworden; und ich, nur habe ich alles darüber vergessen.“ Oder eine geheimnisvolle vierte im illustren Bunde? ;-)

      In den Norden grüßt
      panna Kraweel

    • Sicher?
      Also, ich würde keine Wetten eingehen, dass die Nachbarn der Deutschen – anders als in der Geschichte – weiterhin scharf darauf wären, deutsche abtrünnige Gebiete anzugliedern.
      Die Niederländer würden NRW dankend ablehnen, ob Frankreich *wirklich* das Saarland (noch) wollen würde? Die Schweiz BW? Österreich Bayern? Da kenne ich mich nicht aus. Allerdings finde ich die Mehrheit der Leute in SH schon sehr deutsch, und un-dänisch. Hyggelig geht kaum in der BRD, und ist nach meiner Erkenntnis auch kaum vorzufinden.

      Wer weiss, vielleicht sind die Deutschen bei ihren Nachbarn zukünftig nicht mehr sonderlich beliebt? Wobei alle diese Staaten einen grossen Vorteil haben; der sie offenbar von Deutschland unterscheidet: Zur Not wüssten sie ihre Grenzen zu schützen und zu kontrollieren.

    • @Uwe Dippel: Wenn die hier jetzt lebenden Indigenen still und leise ...
      … durch „plötzlich geschenkte Menschen“ (KGE) verdrängt wurden
      »ist es möglich, dass der Deutsche von der Weltbühne verschwindet; denn er hat alle Eigenschaften, sich den Himmel zu erwerben, aber keine einzige, sich auf Erden zu behaupten, und alle Nationen hassen ihn wie die Bösen den Guten.
      Wenn es ihnen aber wirklich einmal gelingt, ihn zu verdrängen, wird ein Zustand entstehen, in dem sie ihn wieder mit den Nägeln aus dem Grabe kratzen möchten.«
      Christian Friedrich Hebbel (1813–1863)

  65. SMALL IS SO BEAUTIFUL!
    die Idee der grossen Staatenverbände und -verbunde beruht auf dem immer wiederholten Mantra der „economies of scale“ ergänzt durch seinen Zwilling, die „economies of scope“.

    zumindest die Erfolgsthesen der „economies of scale“ sind in der ökonomischen Lehre und der wirtschaftlichen Praxis heute sehr umstritten und in vielen praktischen Fällen widerlegt…………Grösse ist ein Faktor um Innovationen zu killen und Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren.

    die Schweiz, immer um einen Faktor 10 kleiner wie die BRDDR gilt als das wettbewerbsfähigste Land der Welt, wenn wir verschiedenen Untersuchungen verschiedener Institutionen glauben dürfen.

    politisch ist sie ein Stabilitätsfaktor und nicht wie die BRDDR ein Unruhefaktor. Grossprojekte gelingen, in der BRDDR scheitern sie lächerlich. die 20 Rappen-Münze ist seit über 150 Jahren unverändert gesetzliches Zahlungsmittel. in der Diplomatie ist die Schweiz ein BigPlayer. BRDDR ein Nichts !

    in der Schweiz Direkte Demokratie und Förderalismus, in der BRDDR setzt sich ulFuM allein über Gesetze hinweg und faktisch hat sich eine Berlin-zentrische Kultur-und Medienbewegung durchgesetzt.

    wir alle kennen die Unkenrufe, als sich die Slowakei von der Tschechischen Republik trennte, von ökonomischen Selbstmord war die Rede. und heute ?

    Slowenien trat als erstes aus der Yugo-Republik aus, auch hier übte sich der Mainstream in Untergangsszenarien. und heute? das gleich gilt für Kroatien.

    beide Länder hatten ihre Krisen, dennoch ist der Wohlstand – gemessen nicht nur am Bruttosozialprodukt – deutlich im Aufwind.

    wo lägen also die Nachteile einer Abspaltung von BaWü oder Bayern ?

    wohl nur bei den faulen Zahlungsempfängern im Norden.

    BaWü ist sehr gut von der Industrie-, Sozial- und Bildungsstruktur her mit dem Mehrvölkerstaat Schweiz vergleichbar, auch die Grössenverhältnisse stimmen gut überein.

    die Voraussetzungen für ein äusserst erfolgreiches Überleben zu Gunsten seiner Bevölkerung sind ideal.

    warum passiert eigentlich nichts ?

    und das muss natürlich noch gesagt werden:

    das kleine Slowenien mit 2 Mio. Einwohnern organisiert in Bled mit 5000 Einwohnern eine MastersWM im Rudern mit 5000 Aktiven………..perfekt und freundlich in Planung und Realisation und mit weltweit bestem Echo.

    wenn ich da heute schon an die Ruder-Euro-Masters2018 in München im nächsten Jahr denke: wir werden in baufälligen und ungepflegten Ruinen wandeln und überall sehen, wie der Beton abplatzt oder Gebäudeteile gesperrt sind

    immerhin habe es – so höre ich – jetzt 9 Monate vor dem Event schon ein Gespräch mit der Baubürgermeisterin gegeben………..deren Reaktion wohl noch aussteht.

    o Herr, schmeiss Hirn ra……….

  66. Ach übrigens, eine gute Pointe, daß der Separatist die Menschen und ihre Eigenarten wertschätzt
    während der Zentralist beides verachtet.
    Wer ein „supranationales Europa“ will, der muß wissen, daß es nur mit einer Autonomie der Regionen funktionieren kann. Alles Andere würde mittelbar ein totalitärer Suprastaat.

  67. Die kleinstdeutsche Lösung
    ist ein herrlicher Begriff für den bisher erreichten Zustand der Nation. Ich werde auch als knapp über der Mainlinie Beheimateter stets eher dem Bayerischen,d.h. dem südlichen Kulturkreis zugehörig Fühlender leben. Und das mit Freuden. Deshalb Danke Don für das sonnenbebrillte Spanferkel und solche Artikel.

  68. Eine Vorstufe zu separatistischen Tendenzen
    ist sicher die Transferleistungsgesellschaft. Und da sind wir wirklich noch besser unterwegs als beim Exportweltmeisterwettbewerb!

  69. Jubiläum
    Im kommenden Jahr hätten wir ein tolles Jubiläum zu feiern: mit Ende des 1 WK und der Monarchie wurde November 1918 der „Freistaat“ Bayern ausgerufen, ein Jahr später die Bayerische Räterepublik. Beiden war kein langes Leben beschieden. Mit tatkräftiger Unterstützung der „Demokraten“ sorgten Freikorpsverbände für Ruhe und Ordnung, die weitere Historie ist bekanntlich kein Ruhmesblatt der deutschen Geschichte.

    Wäre 2018 nicht ein wirklich sinnfälliges Datum für einen erneuten Versuch? Den „Freistaat“ hätten wir ja – zumindest auf dem Papier. Fehlen eigentlich nur noch adäquat instrumentierte Verbände, die ihre Meinung nicht so eloquent wie in den Leserkommentaren, dafür aber mit spürbar mehr Verve zum Ausdruck bringen.
    Doch, wenn ich es so recht bedenke – der Deutsche anno 2017 ist für Revolutionen einfach nicht geschaffen. Man will den Tatort oder das Fussballspiel im Fernsehen nicht verpassen, da hängt das Herz am neuen Auto, die Kredite fürs Eigenheim müssen bedient werden ….

    Fazit: Deutschland wird nicht in Blut und Stahlgewittern untergehen. Nein, der letzte Deutsche wird jammernd und schimpfend seinen Löffel in einem heruntergekommenen Altersheim abgeben, ein Bild des Spotts.

    • Morsche Knochen?
      @ Palinurus
      Die Attraktivität eines Untergangs in Blut und Stahlgewittern haben Sie ganz exklusiv.

    • maciste grüßt den palinurus
      täuschen sie sich nicht, es gibt sie auch in deutschland noch, diese eisenfresser. sie zählen nicht unbedingt zu den jüngsten, aber ganz sicher zählen sie mittlerweile zu den skrupellosesten… ;)
      battle on.

  70. Warum aus Bayern Bayern wurde
    In einer schön erzählten Geschichte
    der Völkerwanderung wurde natürlich auch
    Bayern erwähnt. Verschieden Stämme
    lebten schließlich in der Region aus denen
    schließlich die Bayern wurden.
    Die Namen der anderen Gruppen ging unter.

    Wichtig war wohl die Abgrenzung zu den
    anderen.

    Es geht ja nicht nur um die Frage was man (sein) möchte
    sondern auch um das was man nicht (sein)will.

    Kling banal ist es aber nicht.

    Das Problem der Bayern war aber damals wohl
    schon wer denn regiert.

    Das hat sich nicht wesentlich geändert.
    Man ist immer noch Abhängig von
    Leuten die anderes wollen.

    Aus der CSU und Bayern wird ggf erst
    wieder etwas wenn man sich von der
    CDU löst.

    Die meißten Personalausweisinhaber
    über 18 könnten selbst wenn sie es wollten
    die CSU gar nicht wählen.

    Das muss ein Ende haben.
    Das würde als Separatismus für den Anfang genügen.

    PS Zu islamischen Feiertagen
    Ich bin dafür den 1. Mai als Feiertag abzuschaffen
    und den Geburtstag von Mohameds jüngster Ehefrau
    als arbeitspflichtigen Feiertag einzuführen.

    • Islamischer Feiertag
      Da ich es hier jetzt so oft gelesen habe: Wir haben doch schon einen höchst integrativen islamischen Feiertag, den Geburtstag des zweitwichtigsten Propheten im Islam. Man müsste nur die Muslime dafür begeistern, mitzufeiern. Dann kann man auch an Integration glauben. In 69 Tagen wissen wir mehr.

    • Das haben Sie schön gesagt!

  71. Leibeigenschaft
    Langsam verstehe ich Ihren Hang zur Leibeigenschaft.
    Als Lehnsherr könnte man solchen Sprachkreationisten Mistgabeln in die Hände drücken und die Eroberung des Nachbardorfes befehlen.
    Klappt es, hat man ein neues Dorf, geht es schief, ist es auch nicht schlimm und man hat Ruhe im Lehen.
    Spricht man sich vorher mit seinem Nachbarherrscher ab, hat es für beide Vorteile. ;)

    Im Ernst, glauben die wirklich, dass ihr Sprachmüll Eindruck schindet und bereitwillig in den Sprachschatz aufgenommen wird?
    Merken die nicht, dass die sich langsam lächerlich machen?

  72. "Wasa bleibt da sonst noch übrig?"
    Bitte, lieber geschätzter Don, bitte nicht in´s greislige Schweden zu Pippi und ihren Feminanzen!

    Späte, häufig rotgefärbte Mädchen, die ihr nacheifern (und gar noch nachsingen!), haben uns ja hier schon eine geschmacklos-pampige Suppe eingebrockt, die wir „Beheimatete“ nun widerwillig auslöffeln. Nur der Suppentopf wird niemals leer und sein Inhalt erstickt allmählich Stadt und Land, wie beim Märchen vom Hirsebrei… Nein wirklich, ich beschwöre Sie!

    Bei einer Abspaltung mache ich mit, z. B. in eine „Demokratische Raetische Republik“ DRR – nicht zu verwechseln mit einer Räterepublik DDR!
    Als bayerischlastiger Genmix (der eigentlich gar nicht existieren dürfte, wenn´s seinerzeit mit „rechten Dingen“ zugegangen wäre) ersuche ich aber lieber schon mal vorab um Verbleib, damit ich später mit keinen unangenehmen Komplikationen zurechtkommen muss.

  73. So folgtem dem Auftreten neuer Völker wohl Veränderungen,
    aber sie kamen nicht abrupt,nicht unvorbereitet.Fast möchte es erscheinen,als ob den Germanen die Herrschaft über das Römische Reich zugefallen wäre,weil sie Tendenzen verstärkten,die bereits im Ansatz vorhanden waren.(FRÜHE CHRISTLICHE REICHE,August Nitschke,Propyläen Weltgeschichte).Merkel und Schulz,straft die Beheimateten,deren Vorfahren das zugelassen haben.Schafft Euch verbesserte Nachkommen.Verbessert die Ideologie.

  74. Titel eingeben
    Ja, Sachsen war früher auch mal größer. Die Nähe zum Habsburger Reich hat uns eine der ersten Kaffeehauskulturen gebracht und das einzige mal, dass sich die Polen über deutsche Herrschaft gefreut haben, war unter August dem Starken. Lassen sie uns Europa neu aufteilen.

  75. On-line direkt in die Tonne
    BAMF-Sprech = bumf-speak – can it!

  76. Was soll das Gejammere
    … wenn man wegen Stilfragen keine Änderung herbeiführen wollte? NIEMAND, der eine der Blockparteien, oder um sich fein herauszuhalten, eine Partei gewählt hat, die unter 5 % bleibt, braucht sich über die Verhältnisse und das Verhalten der sich bestätigt Fühlenden zu beschweren.

    100% NPD/AfD wäre die Losung gewesen, um erst einmal alle Fettgefressenen von den Trögen zu vertreiben. In 4 Jahren hätte man weitersehen können. Die Gefahr, dass Deutschland unter NPD/AfD morgens im Stechschritt zur Arbeit geht, sehe ich übrigens bei 0,0%.

    • Ich glaube, nicht mal NPD-anhänger würden in einem NPD-Staat leben wollen. Die Erfahrung zeigt, dass da die einen Eliten nur durch noch üblere ersetzt werden, siehe Schwarzblau in Österreich.

    • Können Sie's den NPD-Anhängern verdenken?
      Ich würde auch nicht vom Verfassungsschutz regiert werden wollen.

    • @Marsbach
      Bezüglich der NPD stimme ich nicht zu, für mich sind das astreine Nazis und unwählbar.
      Bzgl. der AfD schon eher. Mich kotzt diese dümmliche Feigheit der deutschen Bourgeoisie nur noch an, jedem denkenden Menschen müsste klar sein, dass es in 5-10 Jahren in Deutschland extremst übel wird, wenn nicht umgesteuert wird. Aber diesem wohlstandsverblödetem „Wird schon alles nicht so schlimm“-Volk ist wohl nicht mehr zu helfen.
      Ich hoffe nur noch, dass wenigstens viele derer, die sich durch Wählen der Grünen besonders schuldig gemacht haben, unter den Folgen der von ihnen befürworteten Politik hart leiden müssen.

    • Wie sagte schon Karl Marx?
      Eine Revolution kann alles verändern – nur nicht den Menschen.

      Mich würde es grausen, wenn Hans und Franz und meinetwegen auch noch Klärchen, einfach über Nacht das Sagen über andere bekämen.

    • @Rainer Marsbach
      Ich sehe das sehr ähnlich. Meine Stimme für die AfD habe ich bestimmt nicht abgegen, weil Herr Höcke mit glasigen Augen was von „blonden Frauen“ erzählt oder Herr Poggenburg „Geschwüre am Volkskörper“ sieht. Irgendwelches Idioten gibt es in jeder Partei.

      Wahlen dienen in demokratischen Staaten dazu, dem unausweichlichen Größenwahn schon länger Regierender ein Ende zu setzen. Es liegt in der menschlichen Natur, sich für um so unabkömmlicher zu halten, je länger man eine Position besetzt. Es liegt ebenso in der Natur, größenwahnsinnige Pläne zu machen und Kritiker klein zu reden.

      Früher sah ich diesen Größenwahn im wesentlichen in der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zugunsten einer wachsenden Wirtschaft, koste es was es wolle, als schlimmsten Auswuchs die fixe Idee, man könne sich neben der Erde auch noch die Kernspaltung zu Untertan machen.

      Aus Protest gegen diesen Größenwahn habe ich lange die Grünen gewählt, auch wenn da einige wirklich schräge Gestalten rumlaufen. Die ÖDP wäre mir näher gewesen, aber was nutzt es, am Ende ist die Stimme verschenkt.

      Heute ist es mit der AfD dasselbe. Eine Partei im Sinne Herbert Gruhls (Ökologie ja, Massenzuwanderung nein) mit ansonsten gemäßigten Positionen wäre mir am liebsten, aber die gibt es halt nun mal nicht. Da muß man wählen, was die schon länger Regierenden am ehesten zur Vernunft bringt.

      Daß Sie, lieber Don, das nicht sehen, erstaunt mich. Natürlich kann man mit der Wahl der Piraten sein Gewissen beruhigen. 2013 habe ich das auch getan und die PARTEI gewählt. Aber in einem System, das den Regierenden eine derart starke Stellung gibt wie Deutschland, hilft leider nur der Holzhammer. Auch wenn es weh tut.

      Im übrigen bin ich sicher, daß auch ein 4-jährige AfD/FDP-Regierung das Land nicht in einen Nazi-Staat zurückverwandelt hätte. Denjenigen, die sowas behaupten, sei der Besuch ein echten Nazi- oder Gestapogefängnisse empfohlen, dann wüßten sie, was sie da für einen Unsinn reden.

    • Offenbarungseid - Don Alphonso - 14. Oktober 2017 um 22:19 Uhr
      Ich bin ein völlig unideologischer Pragmatiker. Ich möchte die Verhältnisse hier geändert sehen. Ich möchte nicht sehenden Auges von den lobotomisierten Gleichschrittszombies der Blockparteien in die Katastrophe gerissen werden. Und wenn die Kanalisation gereinigt, die Ratten vertrieben und der Schlick „entsorgt“ werden muss, und die Schmuddeltruppe kommt und sagt: „Wir machen das“, dann lehne ich das nicht ab, nur weil ein paar Fliegen sie wegen des haut gouts umschwirren.

      Auch hier wird oft ein drohender Bürgerkrieg beschworen. Das wird mit Sicherheit häßlicher als 4 Jahre AfD oder NPD Alleinregierung. Und, Don, selbst wenn Sie die Gefahr der Bildung neuer Eliten sehen – im Prinzip bedeutet dieses „Argument“ ja nichts weiter als die absolte Resignation – dann sollte man die Eliten doch öfter mal austauschen, bevor sie sich derart tief ins System gefressen haben, wie es zur Zeit der Fall ist. Die jetzigen „Eliten“ begehen ganz offen Hochverrat, und die Gesellschaft ist derart vom „Eliten“-Myzel durchzogen, dass sich kaum Widerstand regt.

  77. Hoffnungsschimmer
    Ja, unsere Staatsorgane können
    ab&zu doch mal durchgreifen: nach sage&schreibe FÜNF Jahren wird die widerrechtliche
    Besetzung einer Kreuzberger Schule durch (ahem) „Geflüchtete“ jetzt beendet. Hat fast nichts gekostet, man hätte das Geld nicht besser ausgeben können…
    Schöne Grüße aus dem RHS.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article169391750/Berlin-greift-gegen-Fluechtlinge-in-Schule-durch.html

    • Was kann man erwarten,
      …wenn zu lesen war, dass Berlin die einzige Hauptstadt der Welt ist, die nichts zum BIP ihres Landes beiträgt?

    • Erst einmal abwarten
      Noch ist nichts geschehen

    • Was ist mit Rom?
      @ Philomena:

      als klassischer Wasserkopf gilt den Italienern Rom. Vielleicht kann der Don dazu was sagen?
      Im Übrigen wird sich auch in Berlin was entwickeln, eben eine andere Wirtschaft, die digital basiert ist. Das wird man von Rom nicht sagen können.
      Schöne Grüße aus Köln

    • Schaun mer mal,
      Herr Scheerer. Ich hatte über diese Studie gelesen und denke, die haben dann auch Rom berücksichtigt als Weltstadt.

      Grüße zurück.

  78. Schizophrenenblog
    Wahrscheinlich keiner, der hier mitjammert, hat die NPD gewählt, deren Parteiprogramm die meisten aber doch gern umgesetzt sehen wollen.

    Die Portugiesin und der Südkoreaner des „Dörflichen Akademikers“ (14. Oktober 2017 um 16:40 Uhr) hätten nach dem Lesen des Progarmms auch nur verständnislos geguckt, wenn man ihnen gesagt hätte, dass das rechtsradikal sei und man diese Partei auf keinen Fall wählen könne.

    • Wählbarkeit
      Wählbar muss nicht nur ein Programm, sondern auch das zugehörige Personal sein. Das ist (für meine Begriffe) angefangen bei der NPD, aber auch zumindest und zum Teil in Teilen bei Linke, Grünen, SPD, CDU und vielleicht auch AfD nicht wählbar. Um nur einige zu nennen. Da kann man sich dann nur noch das kleinere Übel heraussuchen, oder in einer Patt-Situation eben doch am Programm orientieren bzw. seinem Unmut Ausdruck verleihen.

    • @Rainer Marsbach
      Interessant, dass sie vom Mitsingen der Nationalhymne direkt beim Wahlprogramm der NPD landen. Sind deswegen also alle Südkoreaner, weil sie mit Stolz ihre Hymne singen, potentielle Nazis und finden die NPD gut oder ist das in Ihren Augen nur so, wenn man Deutscher ist? Wie nennt man nochmal Diskriminierung nach Volkszugehörigkeit? Ach ja, Rassismus…

    • Dummheit ist wirklich ermüdend, Dörflicher.
      „Wie nennt man nochmal Diskriminierung nach Volkszugehörigkeit? Ach ja, Rassismus…“

      Man würde sich gern abwenden, wenn diese pharisäerhafte Dummheit nicht auch Auswirkungen auf einen selbst hätte.

    • Formulierungstechnisch gerade so eben verfassungskonform...
      … ist nicht dasselbe wie intentionsmäßig und inhaltlich sowie personell verfassungskonform. Aber das wissen Sie vermutlich selber.

  79. Ich möchte bitte lösen
    Das richtige Wort heißt „Einheimische“!

    Im Ernst: Viel Lärm um nichts, oder? Ich fühle mich als „Beheimatete“ weder beleidigt noch angegriffen. Ich zweifle dann zwar an der Kompetenz des Verfassers einer solchen Nachricht, sich klar auszudrücken, aber da zweifle ich bei Ämtern sowieso ;)

    • Beleidigt?
      Eher verhöhnt. Als Staatsbürger will ich korrekt angesprochen werden, wie andere Personenkreise auch. Es wird abverlangt, sofern man vor einem Publikum spricht, dieses „korrekt“ zu begrüßen. Nicht, wie es die deutsche Sprache vorsieht, z.B. „Sehr verehrte Gäste“, sondern in dieser Reihenfolge „Damen und Herren“, nicht „Zuhörer“, sondern in dieser Reihenfolge „Zuhörerinnen und Zuhörer“, …

      Auf einmal werden die Gender-Spinner faul. Erst zwingen sie auf, jeden aber in die Ansprache zu integrieren, dann sind sie selbst zu faul, auch jeden entsprechend zu berücksichtigen. Die haben sich den Scheiß ausgedacht, dann sollen die gefälligst auch jeden respektvoll ansprechen. Ich bin nicht beheimatet, sondern einheimisch und Staatsbürger. Weder Tourist noch vorübergehend anwesend.

    • Das hätte ich bis 2014 auch noch so gesehen. Und bestenfalls ne Runde gelästert.
      Seitdem wurde ich insofern eines besseren belehrt, als das mitnichten die Unfähigkeit zum klaren Ausdruck ist. Sondern der klare Ausdruck einer wirklich vorhandenen Geisteshaltung.

      Angegriffen fühle ich mich persönlich immer noch nicht. Aber das Wissen um die bewusste (und weitverbreitete) Missachtung von Ämtern für das sie konstituierende und finanzierende Volk hinterlässt einen schalen Geschmack.

      Denn es war eben nicht der Missgriff eines Praktikanten …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Wer ist der Küchenchef?
      Werte @Maren Glitzer,

      Sie irren wenn Sie glauben das der Verfasser nicht kompetent war.

      Ich halte ihn für sehr Kompetent.

      Er hat uns mitgeteilt das wir als Deutsche, als Staatsbürger nur „Beheimateten“ sind.
      Er ist derjenige, der uns den Status als Beheimate zu erkennt.
      Wir sind nicht mehr länger die Souveräne dieses Staates.
      Nicht mehr wir sind es die die Regel vorgeben und über das geltende Recht bestimmen, sonder er!

      Er sagt er ist Beamter und er wird uns jetzt mit den neuen Beheimateten in unser, nein in seiner Küche, bekannt machen.
      Widerstand ist zwecklos, notfalls klärt er das Kraft seiner Verfügungsgewalt.

      Das letzte mal waren es Rotarmisten und polnische Partisanen die sich in der der Küche meiner Familie „beheimateten.“
      Anschließend waren der größte Teil meiner weiblichen Vorfahren tot und die Überlebenden waren auf der Flucht, heimatlos.
      Allerdings ohne Handy sondern mit Bollerwagen.
      Begleitet wurden sie von Tieffliegen und in Dresden statt von Teddybärenwerferinen von Bomber Harris empfangen.

      Mir fallen da noch mehr Unterschiede ein aber lassen wir das.

    • Preuße, ...
      … wann waren die Deutschen Bürger Ihrer Meinung nach souverän?

      Mir fällt da nix ein ein.
      Drum rede ich mir ja dauernd den Mund fusslig, wich endlich von den Schweizern inspirieren zu lassen!

    • Mitteilung an ALLE - das Kombinat teilt mit!
      Liebe Beheimatetinnen und Beheimatete! Liebe Einhei-hatschi-tetinnen und Beheimateteusen! Liebe Teusen und Drüsen! Liebe Drusen und Mösen!

      IHR ALLE, wirklich IHR ALLE seid! Das kann ich sicher sagen, denn wenn es auch Zeiten gab, wo ich vielleicht nicht war, so kann ich aus Erfahrung sagen: Ihr seid! – Vielleicht.

      – KLATSCHEN –

      – Beifall: „Angela, Angela,…“ und so weiter

      Ich, vielleicht, habe eine Vergangenheit. Aber vielleicht ist Ihre eigene Vergangenheit viel wichtiger!

      – KLATSCHEN –

  80. Es gibt zwei Feinde des Volkes
    Der eine ist der Staatsapparat, der andere sind Kriminelle. Das stammt nicht von mir, sondern von Thomas Jefferson, und ich stimme ihm da zu. Überhaupt kann man ein beliebiges Zitat von ihm nehmen, ein jedes passt noch heute. Manche sind aktueller denn je, zum Beispiel wenn der Staat selbst sich nicht mehr an die eigenen Gesetze hält.

  81. Seperatismus
    Ich bin auch für regionale Vielfalt und entsprechende Verwurzelung der Menschen. Die Beiträge hier zeigen freilich auf, welche meist kindischen und bildungsfernen Kischees da zuhauf gehätschelt werden, die einer auch nur oberflächlichen kritischen Betrachtung nicht standhalten. Zum Faible für deutsche Kleinstaaterei: Die Mitte Europas zu zerstückeln schwächt diese nur. Es war das schwache, zersplitterte „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, das es den Nachbarstaaten ermöglichte, das eine Territorium des Reiches gegen das andere auszuspielen und auf seinem Boden blutige Kriege zu führen, zum Schaden ebendieses Reiches und seiner Menschen. Und man schnitt einen Teil nach dem anderen heraus … Dasselbe wurde auch bis zur Reichsgründung von den europäischen Großmächten mit dem Deutschen Bund dem Deutsche Bund versucht.

    • Libelle, ...
      … Ihre historische Analyse ist äußerst korrekt, taugt aber weniger als Handlungsanleitung als Dons Vorschlag.

      Wenn die neue Groß-DDR kaputt ist sollte sie repariert werden.
      Wenn das zu teuer oder kompliziert ist, ist es besser den Schweizer Weg zu gehen!

    • All our yesterdays...........
      Das Vergangene kann zum Zukünftigen werden, wenn sich die Zeiten
      drastisch ändern.
      Widerstand muss vom Dezentralen ausgehen, wenn wir zentralistisch
      und mit widerrechtlichen Leitlinien, am Nasenring durch die
      Arena gezerrt werden.

  82. Klasse Don!
    Man braucht eine gewisse Feinabstimmung zwischen Nase und Ohr, um diesen Orwell’schen Gestank linksbehördlicher Prägung aus mehreren Kilometern Entfernung wahrnehmen zu können. Sie können das. Danke!

  83. Bavaria
    Ich bin jetzt schon länger hier beheimatet und bin nunmehr Bürger, mag die Sprache und kenne die Kultur, und finde, dass die besten Zeiten Deutschland hatte, als die Einheit nur eine Fiktion war; klein is beautiful, das Regionale ist das Große, und dieses undimensional Wilhelminische ist doch ein Graus, wer will das denn; ein paar Deutschland also, warum nicht; und Bayern, auf sich gestellt, wer weiß, vielleicht würden die vielen Freien Wähler eine neue freistaatweite Gruppierung, sogar die Linke gäbe es, sie hat ja gerade über 5% in Bavaria geholt (FJS dreht sich im Grab um). Und, nicht vergessen, die Bayern hatten das Königreich den Franzosen zu verdanken, und ihrer Revolution, was schon wieder schön vertrackt europäisch ist. Falls sich daraus etwas entwickelt, von vorneherein schlecht muss das nicht sein.

  84. Cui bono
    Bei all diesen Unsausprechlichkeiten der lezten Jahre sollte man sich immer wieder die Frage stellen: Cui bono.

    • Cui bono:
      Na, das liegt doch auf der Hand! Zum Vorteil und dauerhaften Unterhalt der Sozialmafia. Selten wurde mit so wenig Beitrag zum BSP so viel Entgelt eingenommen, wie von dieser.
      Von Produktivität und Effizienz – wo bleibt die Rechnungslegung – und dem Zwang zur Rechtfertigung im Zusammenhang mit der Verwendung unvorstellbar hoher Beträge aus Steuereinnahmen ganz zu schweigen.
      Die Diktatur der Moral rechtfertigt alles. Bis nichts mehr zu verteilen ist.

  85. Titel eingeben
    Vielen Dank, werter Don.
    Wieder mal ein sehr lesenswerter Artikel. Es ist verblüffend, wie schnell sich dieses Land selbst zerlegt. Selbst-Islamisierung durch Feiertage, Schächtung, Beschneidung, Vermeidung von Schweinefleisch in Schulkantinen, Bezeichnung des Staatsvolkes als Beheimatete, Zerstörung der wichtigsten Industriezweige, einer Energiewende ins Nichts, Abschaffung der Grenzen.
    Fun fact: Als in NRW Lebender kam im Wahlomat zur BT-Wahl bei mir die Bayernpartei auf Platz 1.

  86. @Tenifero
    Danke für das Erinnern an grüne Regierungsleistungen … Der größte Witz ist ja noch der Titel des Artikels „Berlin greift gegen Flüchtlinge in der Schule durch“. Und noch ist nicht „durchgegriffen“ …

  87. Titel eingeben
    „Den Beheimateten und wer nun mal hier ist“

    Lieber Don

    beim Lesen dieses Satzes sind mir die Tränen gekommen.

    Kein Staat, kein Volk, alles wurscht, was soll das werden?

  88. Völlegefühl
    Es ist spät am Abend, dieser Artikel hat viel Inhalt, keine leicht Kost. Kein leichtes Gebäck zum Wein.

    Ich werde ihn noch ein drittes mal lesen. Aber meine Befürchtung ist, das es keine andere Deutung als beim ersten lesen wird.

    Der Text zuzüglich der Kommentare von 16:03 Uhr bis 22.27 Uhr lassen auf einen nahenden Bürgerkrieg (das Unwort, vor dem sich alle ekeln und fürchten) schließen.

    Angst, weil zu oft Franken, meine Heimat erwähnt wird. Mein Franken, das im normalen deutschen Mediengetümmel links, je nach Verlagsinhaber auch rechts, liegengelassen wird.

    Führt euren kommenden Bürgerkrieg woanders, gerne in den Hauptdestinationen deutscher Touristen.

    Ich will eigentlich nur abends, nach einem anstrengenden Tag, in Ruhe ein Bier trinken. Gerne in Gesellschaft von Miesbacher Fleckvieh oder Holsteiner Schwarzbunte.

    Aber wenn es denn sein muß, dann werde ich mich wehren.

    • read my lips
      Ist Separatismus nicht einfach nur ein anderes Wort für Bürgerkrieg?

      Sozusagen die Don Version von Goodnights Prophecies?

      Also ein Bürgerkrieg light: Gleiches Ergebnis mit weniger Blut.

    • Nahender Buergerkrieg
      Nie im Leben, die Leute sind viel zu bequem. Ausserdem waere es allenfalls, wie der Don uns in diesem Artikel belehrt, ein Beheimatetenkrieg. Klingt auch gleich viel niedlicher.

  89. "Beheimatete"
    ist wieder einmal hässlichstes Neusprech, diese unsägliche Partizipose. Ein einziges systemisches, chronisch destruktives Gestottere. Nun gut, in den Behörden hat man es ja nicht so mit Sprachästhetik, aber wer glaubt denn ernsthaft, dass solche morphologischen Monsterbildungen akzeptiert werden oder gar in die Umgangssprache eingehen könnten? Und dann noch diese. Ich bin gar nicht einmal so sicher, dass eine Beleidigung beabsichtigt war, ganz sicher steht diese Wortbastelei für einen verklemmt-verdrucksten Umgang mit Staatlichkeit. Das ändert nichts daran, dass „Beheimatete“ beleidigend wirkt, und zwar nicht nur für Deutsche, sondern auch für Migranten, wird ihnen doch auf’s Butterbrot geschmiert, dass sie keine Heimat haben – der eine oder die andere mag das als Zumutung empfinden. Das war sicher nicht beabsichtigt, ist halt eine Nebenwirkung der verklemmt-verdrucksten Sprache.
    Im Übrigen denke ich, dass der Staat nicht nur zeigen muss, dass er „besser als sein Ruf“ ist, sondern dass er überhaupt einer ist.

    • "Migranten" hätte keine Heimat?
      Das wäre bei jedem Einzelfall zu überprüfen. Aber das findet ja nicht statt. Oder die Befragung geht fehl, weil gelogen wird im Amt.
      Ich denke, viele wollen eine bessere, schönere, einfachere Lebenszeit – und auch die Rundumversorgung, die es ja sonst nirgends so alles inkludierend gibt wie im Land der Uckermärkerin.

      Und Doppelpassmenschen, gar in 3. Generation in Deutschland? Haben 2 Heimaten – und können sich, je nach Belieben, die aussuchen, die ihnen gerade besser passt. Und mit roten Fahnen ihrem Präsidenten zujubeln.

      Frau Simon?

    • Die deutsche Freigiebigkeit beim Doppelpass
      haengt angeblich auch mit dem diskriminierenden Erbrecht in der Tuerkei zusammen. Nicht-Tuerken sind anscheinend von der Erbschaft ausgeschlossen. So allmaehlich scheint der Doppelpass in Europa aber wieder aus der Mode zu kommen, die Staaten merken allmaehlich, dass sie damit einen Bock geschossen haben.

    • @ Trojaner
      Frau Simon? Sie hatte uns nach der Wahl etwas angekündigt und wollte bis zuletzt „ihre Klappe nicht halten“. Am 03. Okt. meldete sie sich zum letzten Mal und ich denke doch, dass sie keine Spielchen mit uns hier treibt…

      Ich hatte sie kürzlich im Häschen-Blog auch angesprochen.

    • Es ist müssig, über Reden und Schweigen zu spekulieren, aber ich hoffe, es geht allen gut.

    • @trojaner und philomena
      Wo Ist Frau Simon ???
      Unsere Grande old Dame dieses blogs sollte doch auch weiter online sein. Ich hoffe sie ist nur auf Reise und sie meldet sich bald bei bester Gesundheit zurück.
      Sollte etwas schlimmes eingetreten sein, Danke für die tollen Kommentare und gute Besserung !!!

    • @ Schumi
      Falls Sie es nicht mitbekommen haben: Frau Simon hat im Sommer ihre Angelegenheiten geregelt und alles ihrem polnischen Bekannten übergeben und ihn bevollmachtet.
      Sie wollte die BT- Wahl noch abwarten und dann handeln.
      Ich bin hier erst seit April 2016 und Frau Simon war Stamm – Kommentatorin seit Jahren.So, wie ich sie in der kurzen Zeit kennen und schätzen gelernt habe, war sie sehr konsequent…

      Natürlich wäre es wundervoll,wenn sie wieder schreiben könnte. Es kann ja auch ein plötzlicher Krankenhaus-Aufenthalt dahinterstecken.

      Geduld bringt Rosen.

  90. beheimatet
    Weiter oben war @Andreas Müller auf Begriffssuche.
    Nun, die deutsche Sprache, aus der allein (wie aus anderen) sich die Grundzüge der Kultur ablesen ließen, hält zumindest noch das Wort „Einheimische“ parat. Verständlich, dass es keine Berücksichtigung fand, man denke die Antonyme.

    Dass „amtliches Neusprech … ein Zeichen totalitärer Systeme“ ist – dieser Bewertung des Hausherrn ist im Zusammenhang leider nichts hinzuzufügen.

    Wohin mit dem Widerspruch? In Zeiten, in denen „linke“ (dieses Wort aus dem Spiegelkabinett der verlorenen Begriffe…), verhetzte Kinder auf der Straße und an Universitäten die Verbringung Andersdenkender und Anderslehrender in Lager (oder anders: unter die Guillotine) fordern, scheint es ratsam und bildend, sich zurückzulehnen und zu schauen. (Und, ohne knarrende Wurzeln und zu pflegende Angehörige, dies von Weitem zu tun.)

    Was mir noch einfällt: Wer böse lachen mag über die Vorstellungen der im besten Fall urlaubs- und jetgereisten Teutschglobalen, muss nur, wenn nicht längst getan, mit den Einheimischen außer Landes ausgiebig ihre Heimatbezüge diskutieren.
    Nur die vergangenen Wochen – bei Verona bekam ich während einer simplen Tanzveranstaltung die Nationalhyme um die Ohren. In Athen dieselben (unverdient) langgezogen. In Shanghai – was soll’s, keinen Fuß bekommt man da ohne kulturelle Demut in eine Tür. (Übrigens, städtische Infrastruktur/Technik, Grundgütiger, ein, zwei Jahrzehnte sind die Chinesen dort uns Großmäulern schon voraus…)

    Nicht, dass ich grundlegend etwas dagegen hätte, mit allen Lämmlein, Löwen, Ratten und Hyänen friedlich an den ewigfließenden Honigbächlein eines Paradieses zu weiden. Soweit habe ich mir mein kindliches Gemüt bewahrt. (Für einen Absperrzaun werde ich dann beten.)

    Danke an den Hausherrn für den nötigen & unterhaltsamen Text. Fleckvieh und Bachratz waren köstlich.

  91. Ist das Seperatismus wenn man Landesteile einfach herauswirft?
    Kurz nach der (gekauften) Abstimmung über den künftigen Regierungssitz wurden Leute in Bonn auf der Straße interviewt. Ich kann mich noch eine Aussage erinnern:
    „Sollen die doch nach Berlin gehen… und wenn die dann alle da sind, dann bauen wir die Mauer wieder. Aber richtig, so dass wirklich keiner mehr raus kommt!“

    Ich denke es ist Zeit…

  92. Titel eingeben
    Der Sinn dieses Artikels erschließt sich mir nicht, Sie können doch nicht ernsthaft glauben, dass es zu einem erfolgreichen bayerischen Separatismus kommt. Das sind alberne Hirngespinste.
    Und Deutschland „an der Spitze“? Na ja, viele gut qualifizierte Deutsche, die die Möglichkeit haben, hauen doch jetzt schon ab. So schön ist es in dem Land wahrlich schon länger nicht mehr.
    Ich persönlich glaube mittlerweile, dass all die Entwicklungen der letzten 15-20 Jahre in einer Katastrophe enden werden. Wer kann, sollte Deutschland verlassen, das wird hier nix mehr.

    • Nein. Aber es geht um politischen Druck, und Separatismus hat bis zur Eigenstaatlichkeit auch noch viele andere Optionen.

    • das wird hier nix mehr ...
      … halte ich auch für das wahrscheinlichste Szenario

      ABER: ich stehe hinter Dons versuchen das offen zu legen, dagegen anzuschreiben und Handlungsalternativen anzuschneiden.

  93. Frage
    Als Nachkomme eines Polen, einer Westpreussin, eines Badensers und einer Schweizerin frage ich, ob denn bei den vielen Sezessionsbewegungen hier ich mich denn heimisch fühlen dürfte? Sozialisiert wurde ich im westlichen Westfalen, wo man im zarten Alter von sechs Jahren auf eine Zwergschule geschickt wurde. Denn wir waren – in der Landessprache – „totrokken volk und dann noch lutters“. Also Hinzugezogene mit der falschen Religion.
    Ich war jetzt zwei Tage im schwäbischen Teil von Bayern. Die täten mich sogar integrieren, haben sie gesagt. Sofern ich die erwartete Arbeitsleistung erbringe. Denn das ist dort das einzige Kriterium: Produktivität. Das kann man bei den Al-KO, Humbaur, Kögel, KuKa, Peri und Wanzl ganz schnell lernen. Das Problem ist nur: Mietwohnungen gibt es dort so gut wie keine, Baugrundstücke auch nicht. Als Regelaltersrentenbezieher habe ich aber eine Chance: das Seniorenwohnheim. Da würden sie mich nehmen.
    So könnte ich zur Entvölkerung von NRW beitragen, die aus bekannten Gründen dringend notwendig ist. Bei den unvermeidlichen Sezessionskriegen Süd gegen Nord möchte ich vorschlagen, vom Süden her geeignete Planierraupen vom Liebherr und von Zeppelin-Caterpillar in Minga aufzustellen, um die nördlichen Teile dieses Konstrukts der Alliierten ex 1945 endlich der von Morgenthau vorgeschlagenen ökonomischen Funktion des Ackerlandes zuzuführen. (Dafür besitzen Planierraupen am Heck hydraulisch betätigte Reißzähne, genannt grabber). Eine Division der Raupen sollte das VW-Werk in Wolfsburg niedermachen – als pädagogische Maßnahme gegenüber den Diesel-Lügenbolden – und eine zweite Richtung Osten abstreifen und sich den BER vornehmen. Der Reichstag wäre eine Option. Anschließend bitte abfackeln. Dazu gab es schon vor 40 Jahren ein Lied von Roger Chapman: Burn it down.

    • Sie müssen sich halt was Passendes raussuchen, Separatismus muss auch nicht ehrlicher als sonstige Politik sein.

    • Titel eingeben
      Vor jedem, der (noch) Roger Chapman kennt…
      zieh ich meinen Hut.

    • @Folkher Braun
      Wo ein Wille, da ein Weg. Mietwohnungen und Baugrund gibt´s hier bei uns schon, es kommt nur auf Ihren Planungshorizont an, werter Herr Braun.
      Zunächst müssten Sie sich halt mit einem Umzug in „Aufnahmelager“ wie KF-Neugablonz, Senden oder Bad Wörishofen (Open-Air-Seniorenheim) begnügen.
      Mit etwas Privatvermögen, deutlich erkennbarer Integrationsbereitschaft und Beharrlichkeit klappt dann aber bald das Upgrade. Das haben schon etliche andere Ihrer Landsleute geschafft – ganz ohne BAMF!
      Herzlichst, Ihre „Schlepper“-Elly;)

    • @kdm
      lege gerade die akustische Scheibe von Graham Parker in den Player
      „Get it on Hey Lord,don´t ask me questions“

  94. Ein Hoch auf den Föderalismus!
    Lieber Don

    Ich befürchte, Sie müssen Sich mit der Separationsdrohung zur Erhöhung des Wettbewerbsdrucks etwas beeilen. Wenn ich Herrn Junckers letzte Rede richtig interpretiert habe, geht es mit grossen und schnellen Schritten weiter Richtung Europäischen Zentralstaat. Jetzt, wo man die störenden Briten endlich los ist. Dann ist „Hans was Heiri“ bzw. es gibt kein Entkommen vom Brüsseler Monopol mehr!

    Eine Tragödie für Europa!

    Was mir meine Tessiner Freunde über die Stimmung auf der anderen Seite der Grenze erzählen, tönt übrigens auch nicht gut.

    Mit nachdenklichen Grüssen aus der Confoederatio Helvetica

    Eine Schweizerin – wir dürfen uns immer noch so nennen ;-)

    • Schweizerin, ...
      … ich lasse hier fast immer meine Bewunderung für die Überlegenheit Ihres echt demokratischen Systems durchblicken.

      Es geht soweit, dass ich echtes Geld in die Hand nehmen möchte und mir für den Ruhestand noch einmal eine neue Existenz bei den Eidgenossen aufzubauen.

      Ich sehe das in erster Linie als Lebensversicherung. Ich bin nicht nur vom Steuerwettbewerb auf allen Ebenen zur Vermeidung von üppigem Übergewicht der Bürokratie und den Abstimmungen zu Sachfragen begeistert, sondern sehe auch nach dem Auslassen der 4 großen Europäischen Blödheiten des 20. Jahrhunderts (WK I+II, EU, €) auch gute Chancen dass es so weitergeht.

      Bürgerkrieg wird auch überall rundherum vorher ausbrechen. Dann wird die Eidgenossenschaft wieder zu klein sein um Platz für alle zu haben, die davonlaufen möchten.

      Auch das Pensionssystem wird innerhalb der Schweiz noch viel länger funktionieren!

  95. Kernaussage - und ich meine da nichts speziell Österreichisches - ist mMn
    „so eine deutliche Autonomiebestrebung stellt eine gewisse Marktwirtschaft in staatlichen Dingen wieder her, wenn die Parteien das nicht mehr vermögen.“

    Werter Don, dieser kleine treffende Abschnitt Ihres deutlichen, wie immer mit elegantem Hüftschwung sich warmlaufenden, Essays hat mich zu einer hoffentlich ebenso wichtigen Auslassung motiviert:

    Dass gerade alte, „etablierte“, Parteien die Demokratieidee nachhaltig zerstören, stimmt in heutiger Zeit leider zunehmend.

    Parteien sind nicht nur konstruktionsbedingt viel zu eng mit Regierungen verschmolzen. Sie sind auch durch jahrzehntelang raffinierter werdende Besetzungs- und Gesetzesgeflechte wie ein Krebs in alle alltäglichen Belange eingewachsen.

    Nicht Regierungen, sondern Parteikader kletten sich – analog mancher McKinseys und Goldmänner – allerdings bei viel geringerer Konkurrenz – überall fest, wo propagiert und verteilt wird.

    Alimentiert werden diese Kader durch Steuermilliarden und kompatible gesetzlicher Versorgungspipelines unter Ausschluss von Markt und Transparenz.

    Unterstützt werden die Ämterinhaber auch durch eine korrumpierte „öffentliche“ Medienmeute (weil diese selbst Teil und Profiteuer des Systems ist), und – leider in rasant steigendem Ausmaß – auch sogenannter Wissenschaftler, die man eher Wertepropagandisten nennen muss, darunter die berühmt-berüchtigten Social Justice Warriors (SJW), aber auch Sozio-Unlogen, Pseudo-Juristen, Anarcho-Jesuiten oder andere Geheimbündler, die mit Paradoxien gut leben können und sich einen Teufel um reale Bedingungen von Wirtschaft, Logik oder ähnliches kümmern. (Auch die Jesuiten waren darin wahrscheinlich schon besser).

    Verschlimmert wird das alles durch Spin-Offs, Töchter und Geschwisterfirmen, weltweit (z. B. SPD) und Off-Shore-Antifas oder anderen nicht offiziell zu bilanzierenden „Accounts“ und „NGOs“, die sich inzwischen von allen volksdemokratischen Strukturen verabschiedet haben. Dies geschieht zugunsten einer Propaganda- und Einflussmaschinerie, die schon lange keine Staatsgrenzen mehr kennt, sondern irgendwelche Interessen irgendwelcher mächtiger Akteure. Das hat auch mit viel Geld bei wenigen Menschen zu tun, vielen großen Firmen und anderen Staaten, aber es hat auch mit den eigenwirtschaftlich denkenden Türwächtern zu tun, die nicht das machen, wozu man sie braucht: Bewachen, des Grundgesetzes, der Grenzen, der Fürsorgesysteme für das eigene Volk, Freiheit und gleiches Recht für alle.

    Wie viele Prozent des Volkes wagen auch nur den lebensverschlingenden Versuch, sich Parteien aktiv anzuschließen? Und wie sinnvoll ist das, wo sich dort ebenso unmenschliche Machtbeziehungen gebildet haben wie sie dann auf das Restvolk ausbreiten wollen?

    Parteien sind Kraken geworden, die eine ihnen nicht zustehende Macht gegen das Volk ausüben.

    • BLUM, ...
      … ich gratuliere zu Ihren Erkenntnissen und lege Ihnen HH Hoppe ans Herz. Da gibt es auf yT und in Büchern viele brauchbare Stichworte.

  96. Leider 2 Korrekturen: 1) BAMF: Beheimate sind ausdrücklich nur Zuzügler 2) massive Auswanderungen
    Sehr geehrter Don,

    danke, dass für viele gute Hinweise auf Twitter. So unter anderem heute via Danisch auf die Gruselgeschichte im Chemnitz, wo 3 Zuzügler erst 2 Mädchen im Alter von 14 und 16 bedrängten, und als dann 2 Polizisten endlich eingriffen, diese in die Flucht schlugen – im doppelten Sinne. Die Staatsanwaltschaft ließen den Iraker, Syrer und Afghanen, angeblich 18 und 19 (gut möglich das nur, weil sie vor 1, 2 Jahren angaben noch unter 18 zu sein) sofort wieder lauften, trotz sexueller Belästigung, schwerer Körperverletzung und vor allem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Gerade das Letztere wird bei Deutschen mit unnachgiebiger Härte verfolgt (Meldung auf die Danisch abstellt: Quelle Tag24).

    So habe ich auch die Sache mit den Beheimaten gelesen, und die Twitter-Kommentare dazu. Auch dort wurde irrtümlich überwiegend angenommen, dass mit Beheimate Deutsche bzw. Einheimische gemeint seien. Es wurde dort aber auch die weitergehende Erklärung des BAMF verlinkt, die etwas anderes ausdrückt: https://pbs.twimg.com/media/DL3qRviXcAEvxg6.jpg

    „Wir haben in dem Kontexkt das Wort „Beheimatete“ gewählt, da bei dem vom BAMF geförderten Projekt „Kitchen on the Run“ auch Migranten teigenommen haben, die schon länger in Deutschland leben, aber keine Geflüchteten sind. Der Begriff sollte nicht als Synonym für Deutsche verstanden werden.“

    Mal abgesehen davon, dass man auch bei den von mir oben Genannten, den sofort wieder freigelassenen Sittenstrolchen und Gewalttätern auch an „Kitchen on the Run“ denken könnte, ist das vor allem eine noch wesentlich schlimmere Aussage als der Ursprungstweet und die damit verbundene Annahme, dass mit Beheimate Einheimische bzw. Deutsche gemeint seien (wie lange wer die Staatsbürgerschaft hat und woher, und ob jemand deutsche Vorfahren hat, ist ja bei dem Begriff Deutscher auch noch nicht gesagt).

    Nein, das Amt (sehr schöne Erklärungen dazu) sagt ausdrücklich, dass mit Beheimate nur Migranten gemeint sind.

    Und da wird es verrückt: Wir sollen nicht mehr Heimat sagen, obwohl wir fast allesamt irgendwo beheimatet sind, uns heimisch fühlen (in manchen deutschen Regionen sagt man auch für das nach Hause gehen „Heim gehen“ – dass das Zuhause das eigene Heim ist, kennt jeder) und fast jeder einen Heimatort hat und ja wohl kaum jemand ernsthaft die Bezeichnung Heimatlieder und -filme abschaffen könnte. Aber die Einheimischen seien keine Beheimatete. Das seien nur Zuzügler!

    Wie kann man so am normalen Denken vorbei definieren? Die dabei erzeugten Irritationen scheinen diesem deutschen Amt völlig gleich zu sein – im Gegenteil, man gestaltet sich die Welt, wie sie einem gefällt.

    Klar, dass dort einer SPD wichtiger ist für einen muslimischen Feiertag zu kämpfen, statt gegen die zunehmende Prekariatisierung in Deutschland und Europa (der Tagesspiegel hatte unlängst zusammen mit „investigative europe“ nachgewiesen, dass diese planvoll in ganz Europa betrieben wird, so seien von den 5,5 Mio in jüngster Zeit in Europa neu geschaffenen Stellen 4/5tel nur befristet und unterbezahlt)! Da weiß man wo die Schwerpunkte liegen!

    Leider gibt es aus meiner Sicht klar noch einen weiteren Irrtum in Ihrem Artikel: Sie schreiben, dass die meisten Deutschen keine besseren Bedingungen woanders fänden. Und auch wenn Apple-Chef Tim Cook gerade in der FAZ sagt: „Hoffentlich seid ihr Deutschen richtig stolz auf euch“ und: „Deutschland hat unglaubliche Fähigkeiten. Wir arbeiten mit einer Reihe von Unternehmen zusammen. Man kann auf der ganzen Welt keine Unternehmen finden, die auch nur annähernd vergleichbare Fähigkeiten haben. Das liegt an ihrem handwerklichen Können, der Präzision dessen, was sie tun. Sie sind perfekt. Die Basis, auf der diese digitale Transformation also stattfindet, ist eine unglaubliche solide Grundlage. Wir haben großen Respekt vor der deutschen Ingenieurskunst. Schauen Sie, selbst das neue Bürogebäude, das wir bauen…“ – die Wahrheit ist, dass seit über einem Jahrzehnt jede Jahr massenhaft ausgewandert wird, was man leicht bei Destatis nachlesen kann (die haben sehr viele Quellen im Angebot – und bei der besten Übersicht wird seit neuestem erst verschiedentlich eine Paywall angetäuscht – wie viele heikle Themen zunehmend hinter Paywalls verschwinden: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2534/umfrage/entwicklung-der-anzahl-deutscher-auswanderer/ ):

    siehe bitte: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157440/umfrage/auswanderung-aus-deutschland/

    Das lässt sich ausklappen und bis 1991 zurück verfolgen.

    Aus meiner Sicht eines der größten Tabuthemen Deutschlands: Uns verlassen jedes Jahr massenhaft Mensche durch Auswanderung. Mal abgesehen, dass es also doch jedes Jahr über eine halbe bis ganze Million, Tendenz steigend, bessere Alternativen zum Leben hier finden, kann man davon ausgehen, dass es darunter sehr, sehr viele Fachkräfte sind. Die uns doch so sehr fehlen.

    Und um den Verlust von Fachkräften (und Konsumenten, wie auch Versicherten, Mietern usw.) auszugleichen, und obgleich die Wirtschaft unlängst wieder (auch in der FAZ) mitteilen musste, dass die ab 2015 Zugereisten das Fachkräfteproblem nicht lösen können, weil sie nicht über die Voraussetzungen verfügen (nicht einmal diese zu erwerben! ZB 2/3tel der Syrer hätten nicht einmal 8 Jahre Schule genossen – und so wie die Wahrheit zu „Investitionen in Bildung“ aussieht, werden auch deren Kinder nicht die Voraussetzungen erwerben können – in der Klasse eines unserer Kinder – Grundschule, sind 5 Flüchtlingskinder gestopft worden, die nicht mal annähernd dem Unterricht folgen können, wobei seit Schuljahresbeginn sitzt auch ein Brasilianer ohne jede Deutschkenntnisse mit im Klassenraum sitzt, die kaum ausreichende Förderung erfahren). Schade, dass das also nicht ganz stimmt.

    Aber dennoch natürlich freundliche Hochachtung und schönen Sonntag!

    • „Nein, das Amt (sehr schöne Erklärungen dazu) sagt ausdrücklich, dass mit Beheimate nur Migranten gemeint sind.“

      Nein, da täuschen Sie sich. Das BAMF meint bei Beheimateten „Nichtflüchtlinge“, also diejenigen, die schon mehr oder weniger länger hier leben. Es ist zwar kein Synonym für „Deutsche“, aber Deutsche sind da mit eingeschlossen. Das Projekt soll ja auch Deutsche ansprechen.

  97. Hervorragender Text
    Herzlichen Dank, werter Don.

  98. Nur in den Spiegel geschaut ...
    …, leider. Der Artikel trifft, wie so oft, lieber Don Alphonso, des Pudels Kern. Nur die Konsequenz daraus, ist halt so typisch deutsch. Es gibt durchaus andere Erfolgsmodelle, die des Deutschen liebgewonnenes Selbstbildnis erblasen lassen. Separatismus bringt in diesem Fall wohl eher nichts, da er die Probleme in kleinerer Dimension mitschleppen und weiterführen wird. Das irgend ein Nachbarstaat die ewig besserwissenden, dann Neubeheimateten mit Ihren Geflüchteten haben möchte, ist nach dem Verhalten der EU–Partnerstaaten in jüngster Vergangenheit wohl eher illusorisch. Auch für den angrenzende Nicht–EU–Staat, kann man das mit großer Sicherheit ausschliessen – ehrlich! Im letzten Monat wurde die vierjährig wiederkehrende Chance, zumindest im Ansatz eine Veränderung herbeizuführen, um voraussichlich weitere vier Jahre verschoben. Woraus sich schliessen läßt, daß die Zustände für die Mehrzahl des Staats–Wahl–Volkes noch nicht den Zenit der Belastbarkeit erreicht haben können. Ob daran eine Betitelung als „Beheimateter“ durch eine staatliche Institution etwas ändern wird? Es mag Ausdruck einer Abgehobenheit bar jeglichem Bewußtsein zur Rechenschaft sein, zeigt aber die Realität der Politik in einem Land, welche sich heute als Hort der Demokratie und als Schulmeister für alle anderen sieht.

    Ich wünschte dem deutschen, wie allen EU–„Beheimateten“ wieder das Maß an Selbstbestimmung, daß es für alle erträglich macht, in Ihrer Heimat zufrieden, gut und gerne zu leben. Ob das mit den heutigen politischen Verhältnissen möglich ist, kann man bezweifeln, aber ändern müssen es die Baiern, Franken, Sachsen, Würtemberger, Holsteiner usw. schon selbst. Vielleicht wäre ja eine Dezentralisierung, weg von „Super–Ministerien“ und „Super–Elite–Politikern“ in „Mega–Berlin“, auch ein Ansatz? Bis jetzt gibt es weder einen Politik–Weltmeister– noch Europa–Pokal, also auch nicht wirklich was zu verlieren bzw. zu gewinnen. Für diejenigen, denen Größe über alles geht – die Geschichte zeigt, daß bisher nichts zu groß war, um letztendlich doch zu scheitern.

    Also, auch mal hintern den Spiegel sehen ;–)

  99. PS: geplante "Nettozuwanderung"
    Lieber Don,

    Sie gestatten mir sicher noch eine Ergänzung, auch wenn diese mit einem weiteren Link verbunden ist.

    Es ist also nicht nur so, dass es vielmehr massenhafte Auswanderung gibt (von Fachkräften – die man eigentlich zurück werben müsste; aber man liest so oft von Leuten, denen die bundesdeutschen Merkelverhältnisse so aus dem Halse hängen, dass sie lieber auswandern, zB dahin, wo man freier reden kann, ohne Verlust seiner Existenz fürchten zu müssen…

    Nur: Wie wollte man aber Fachkräfte, die hier ausgebildet wurden und meist wertvolle weil einschlägige Praxiserfahrungen besitzen – und dazu sogar Deutsch in Wort und Schrift beherrschen, zurück werben? Wo sich gerade gegenwärtig die Bedingungen in viellerlei Beziehungen nur verschlechtern, wie zB die Sicherheitslage. Aber es wäre weit günstiger Ausgewanderten die Rückkehr zu ermöglichen, als massenhaft Leute zu alimentieren, die lt Wirtschaft für den hiesigen Arbeitsmarkt nicht zu gebrauchen sein werden: siehe im Folgenden)

    … nein, wir sollen jährlich weiterhin eine gewaltige Netto-Zuwanderung stemmen:

    „https://www.welt.de/wirtschaft/article169073617/Ohne-Zuwanderung-ist-Deutschlands-Staerke-in-Gefahr.html

    Es ist darauf hin zu weisen, dass hier von Nettozuwachs die Rede ist (an statt massiv Nachwuchs zu fördern!) – das heißt die Auswanderungszahlen (lt. Bundesamt für Statistik derzeit jährlich ca. 900.000) PLUS das Mehr von über einer halben Mio = jährlich über 1,4 Mio Einwanderer (vermutlich mehr – es wird immer mit oppurtunen Zahlen, also zur Auseinandersetzung „passenden“ Werten operiert, wenn es Streuungen gibt):

    „Für 2017 rechnet das IAB insgesamt mit einer Nettozuwanderung von 570.000 Personen, im kommenden Jahr sollen noch einmal 540.000 Menschen mehr zuwandern als auswandern. Das entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Dresden. Schon 2016 verzeichnete Europas größte Ökonomie unter dem Strich ein Migrationsplus von 640.000 Menschen. Die Zahl der deutschen Staatsbürger schrumpft dagegen schon seit Jahren.“

    (Also zur Sicherheit: „mehr zuwandern als auswandern“ bedeutet ganz klar: Ein Mehr von jährlich über einer halben Millionen an Zuwanderungen unter Einberechnung der anhaltend hohen Auswanderungen von derzeit fast einer Mio jährlich.)

    Das Problem ist, dass die meisten die kamen zu Deutsch gesagt durchgefüttert werden und sich frustriert langweilen müssen, und das wird bei dem Familiennachwuchs (natürlich auch viele Alte) auch nicht einfacher – und nun wird offen gesagt: die bisherige Zuwanderungswelle hat bisher den Unternehmen nichts gebracht (was hat man im Herbst vor 2 Jahren getönt, wie schnell das ginge):

    „Einen Teil der zweieinhalb Millionen Arbeitslose könnte man sicher noch in Lohn und Brot bringen“, sagt der Volkswirt. Aber viele ließen sich nicht ausreichend qualifizieren, sodass die deutsche Wirtschaft tatsächlich auf die selektive Zuwanderung von Fachkräften angewiesen ist. Allerdings müsse die Zuwanderungspolitik viel gezielter und intelligenter sein als in der Vergangenheit.

    „Die Masseneinwanderung von Asylsuchenden seit 2015 hat den Unternehmen allerdings wenig gebracht, weil die meisten schlecht ausgebildet sind“, sagt Krämer.

    So hätten annähernd zwei Drittel der aus Syrien zugewanderten Menschen laut Ifo-Institut nicht einmal acht Jahre Schulbildung genossen. Diese Menschen könnten Deutschlands Fachkräftemangel nicht lösen.“

    Na darauf gibt es doch einfach mal ein lockeres: „Nazie!!“ – höhö!

    Quelle: https://www.welt.de/wirtschaft/article169073617/Ohne-Zuwanderung-ist-Deutschlands-Staerke-in-Gefahr.html

    Die Überschrift ist doch der Hohn: An statt den eigenen Nachwuchs massiv zu fördern (das gilt ja hierzulande mittlerweile als „völkisch“), wie es Putin in den letzten Jahren mit Erfolg erreichte (da haben bei massiver Föderung viele Russen und Russinen noch ein Nesthäkchen gebastelt, nach dem ihnen auch erklärt worden war, dass sie sonst zu wenige und wer dann die Plätze einnehmen würde), behauptet man lieber weiterhin, dass es unserer Stärke dienen würde, wenn wir weiterhin viele teuer zu aliementierende, für die Wirtschaft ungeeignete Leute ins Land holen würden!

    Die Merkel hat ja dieser Tage ein personalpolitisches Signal gesetzt:

    „Flüchtlings-Experte wird außenpolitischer Berater von Merkel

    Hecker leitete bisher die Staatsstelle für die Koordinierung der Flüchtlingspolitik, die Merkel auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Oktober 2015 im Kanzleramt eingerichtet hatte. Merkel setze mit der Personalie einen bemerkenswerten Akzent, bewertet die „SZ“.
    Die Berufung Heckers zeige, welchen Stellenwert die Kanzlerin der internationalen Dimension der Flüchtlingspolitik beimisst.“

    (so dieser Tage der Focus. kann ja jeder finden).

    Da weiß man, was die Starrsinnige und Realitätsverweigerin vorhat.

    Also noch mehr „Netto“!

    Was die dabei erreichte Zunahme von zumeist bloßen Leistungsempfängern für Deutschlands Stärke beitragen soll, ist völlig unklar.

    Fazit: Man müsste die Zuwanderung weit besser steuern, den eigenen Nachwuchs endlich wirklich fördern, das Thema Auswanderungen enttabuisieren und zuminest einen Teil der inzwischen Millionen ausgewanderten Fachkräfte wieder zurück werben. Das alles wird mit Merkel nicht gelingen.

    Es stimmt also leider nicht nur wenn Sarazin sagt Deutschland schaffe sich ab, sondern auch, dass die Verantwortung dafür ganz sicher bei den hier langjährig politischen Verantwortlichen zu suchen ist. Merkel müsste endlich abgelöst werden und die Politik in vieler Hinsicht eine neue Richtung bekommen.

    Bedauere, dass ich dieses Mal noch mal so ausholen musste, und hoffe, Sie lassen es mir dieses Mal ausnahmsweise durchgehen.

    Viele freundliche Grüße geschätzter DA!

    PPS: Nachtrag: oben erwähnt: http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/arbeitsmarkt-europas-neue-reservearmee/20301470.ht

    • Mehr, mehr, mehr
      Der Welt-Artikel beschreibt symptomatisch die „Mehr, mehr, mehr“-Religion des Westens. Mehr Menschen, mehr Produktion, mehr Wirtschaftsstärke. Er erinnert an Saint-Exuperys Kleinen Prinzen, der auf dem 4. Planeten den Geschäftmann beim Sternesammeln stört.

      „Les grandes personnes sont decidement tres bizarres“ lautet die Schlußfolgerung, und wie der Welt-Artikel zeigt, hat sich daran bis heute nichts geändert.

      Wenn ich manchmal, schon Jahre vor 2015, Leute auf das Übel von Nettozuwanderung und den Segen deutscher Kinderlosigkeit hinwies, wurde ich meist angeschaut, als wäre ich selbst vom anderen Stern. Jedoch, ist es so schwer zu verstehen? Nehmen wir an, man hätte nur ca. die Anzahl an Menschen aufgenommen, die das Land freiwillig verlassen. Die Folgen:

      1. Es gäbe heute ca. 65 Mio Einwohner, Tendenz stark sinkend. Also mehr Platz für alle. Keine Hochhausgetthos an Großstadträndern. Keine Diskussion um unbezahlbare Mieten. Platz für Windräder und Solarpanel. Nicht zuletzt: Massiv gesunkener Energie und Resourcenverbrauch 65 Menschen brauchen nun mal weniger, als 82.

      2. Das Land wäre bunter, gebildeter und ohne Parallelgesellschaften. Aufgrund des langsamen Zuzugs könnten sich letztere gar nicht erst herausbilden. Ohnehin hätte man, bei wenigen freien Einwanderungsplätzen, nur die genommen, die man gut brauchen kann. Umgekehrt gälte dasselbe. Die Besten Köpfe der Welt würden sich um die raren Plätze bewerben.

      Zusammengefaßt: Eine friedlich alternde Gesellschaft, mit sinkendem Resourcenverbrauch, Nachwuchs ohne Zukunftsorgen und einem Multikulti, das überall so gut funktioniert wie ich es schon von Tech-Firmen kenne. Dort arbeiten alle friedlich zusammen, egal ob blond oder dunkles Kraushaar, Langnase oder Mandelauge. Könnten wir in ganz Deutschland haben, wenn wir es nicht immer so übertreiben würden.

    • Nachwuchsförderung
      Ja, @azur, wenn man hört, dass im Jamaika Umfeld jetzt Steuerentlastungen von 30 Milliarden für die Wirtschaft gefordert werden, fragt man sich schon, warum kein Geld für Nachwuchspolitik da sein sollte.

      Die 30 Milliarden könnte man auch als Belohnung für die fehlenden 500.000 Kinder aussetzen. 60.000 bar vom Staat für die Geburt des zweiten oder dritten Kindes könnten da schon etwas bewegen. Als kleine Bedingung müsste mindestens ein Elternteil die 3 Jahre davor gearbeitet haben.

    • Könnte Ihnen so passen, Herr Müller!(?)
      Wissen Sie denn, wer dann bei den 500.000 fehlenden Kindern dafür sorgen würde, dass es 60.000 p.K. in die Familienkasse gibt?
      Was meinen Sie, wie viele Millionen dann über Nacht aufbrächen, sich ins gelobte Land durchzuschlagen, und dort umgehend mit der Produktion zu beginnen? Vermutlich wären dann 27 bis 28 von den 30 Milliarden Transferleistungen für … „Geflüchtete“!
      Nun gut, KGE würde sich wie immer über noch schnellere Buntheit freuen, Martin Chulz über noch mehr „Goldstücke“. Bloss Sarrazin könnte sein erstes grosses Buch einstampfen, weil seine Statistiken durchkreuzt würden: Alles würde noch viel schneller gehen.
      Dafür könnte Houellebecq sich freuen, weil seine Prognosen aus der Soumission sich zeitnah realisieren.

    • Deutschlands Hauptproblem ist der Mangel an Intelligenz
      MMW sagt 15. Oktober 2017 um 08:53 Uhr
      „Wenn ich manchmal, schon Jahre vor 2015, Leute auf das Übel von Nettozuwanderung und den Segen deutscher Kinderlosigkeit hinwies, wurde ich meist angeschaut, als wäre ich selbst vom anderen Stern. Jedoch, ist es so schwer zu verstehen?“

      Nicht für Menschen, die gelern haben, hochkomplexe Zusammenhänge zu denken.

      Aber die verbleibenden 99% der Deutschen verstehen dies nicht, egal ob „links“ oder „rechts“.

      Ich habe seit dem Beginn des Demographie-Unsinns, an dessen Propagierung Schirrmacher („Das Methusalem-Komplott“) maßgeblich beteiligt war, im Kreise von Hochschullehrern, auf Vortragen und Publikationen wiederholt die These formuliert und begründet:
      „Die Vorstellung, der größer werdende Anteil von älteren Menschen würde in Zukunft zum Problem werden, ist eines der größten Irrtümer und Lügen dieser Zeit.
      Denn das Gegenteil ist der Fall.
      Eine schrumpfende Bevölkerung mit einem großen Anteil von Hochqualifizierten wäre von Vorteil. Es gäbe mehr Wohn- und Lebensraum und es gäbe keine Arbeitslosen mehr, also jene überflüssigen Menschen, die im Prekariat als Empfänger staatlicher Sozialleistungen leben.“
      http://blogs.faz.net/stuetzen/2017/10/10/wanderungen-in-der-mark-der-anderswaehlenden-8302/#comment-179094

      Das angebliche Demographie-Problem ist inzwischen x-Mal wissenschaftlich widerlegt worden.

      Auch Lafontaine hat darauf hingewiesen, dass die Steigerung der Produktivität die Schrumpfung der Arbeitsbevölkerung und den größer werdenden Anteil der Alten mehr als kompensiert.

      Dazu müsste allerdings das Wirtschaftssystem verändert werden, so dass die Ökonomie im Sinne des Allgemeinwohls funktioniert.

      Warum und wie einer Systemtransformation nötig und möglich ist, begreift jedoch nicht einmal 1 Promille in Deutschland.

      Inzwischen sind in Deutschland die Linken genauso dumm, wie es die Rechten immer waren, zum Teil sogar noch dümmer.

      Anders als in anderen Ländern fehlt in Deutschland in der medialen Öffentlichkeit eine systemkritische Intelligenz. Das gilt weitgehend auch fürs Internet.

    • @H.v.Goslar
      Hochkomplexe Zusammenhänge? Weniger Leute, mehr Platz für die schon länger hier Lebenden – so einfach ist das.

    • Simplifizierungen bringen uns nicht weiter
      @MMW sagt 16. Oktober 2017 um 09:01 Uhr
      „Hochkomplexe Zusammenhänge? Weniger Leute, mehr Platz für die schon länger hier Lebenden – so einfach ist das.“

      Nein, so einfach ist es eben nicht.

      Man hat den Deutschen massenmedial eingetrichtert, dass man mehr Arbeitskräfte braucht, weil mehr Arbeitskräfte mehr Wachstum, mehr Wohlstand und mehr Rente bedeuten.
      Weil die im Arbeitsprozess befindliche Bevölkerung die Renten finanziert. Was nur zum Teil zutreffend ist, weil die Produktivität in entwickelten Gesellschaften nur zum Teil von menschlicher Arbeitskraft bestimmt wird.

      Schrumpfende Arbeitsbevölkerung und steigende Zahl der Rentner bedeuten – in einer einfach linear-proportionalen Betrachtung – weniger Wohlstand und geringere Renten.

      Das Komplizierte daran ist, zu begreifen, dass eine schrumpfende Arbeitsbevölkerung mehr gesellschaftlichen Reichtum und somit höheren Wohlstand und steigende Renten schaffen kann, weil die Produktivität allgemein durch wissenschaftlich-technischen Fortschritt und konkret durch Automatisierung und Roboterisierung nicht nur die schrumpfende Arbeitsbevölkerung weit überkompensieren kann, sondern zugleich auch noch gesellschaftliche Ausgaben einsparen kann, nämlich insbesondere die Ausgaben für die Alimentierung und Verwaltung der überflüssigen, arbeitslosen und prekarisierten Menschen.

      Ein typisches Beispiel dafür, dass eine um fast den Faktor Hundert reduzierte Arbeitsbevölkerung mehr produzieren kann als zuvor, ist die Landwirtschaft. Vor der Industrialisierung mussten 90% der Arbeitsbevölkerung in der Landwirtschaft arbeiten, heute produziert 1% mehr als damals die 90%.

      Diese Zusammenhänge gegen die falsche Indoktrination durch die Medien zu begreifen, überfordert nicht nur Otto Normalo, sondern auch die meisten Akademiker.

      Schrumpfende Arbeitsbevölkerung + höherer Anteil von Rentnern = höherer Lebensstandard + höhere Renten.

      Diesen Zusammenhang verstehen die Menschen nicht, weil sie massenmedial indoktrinierte ökonomische Analphabeten sind und nicht den Stellenwert der technischen Revolutionen begreifen.

      Sie verstehen nicht, dass die Entwicklung der Produktivkräfte entscheidend für den Wohlstand einer Gesellschaft ist und dass die Relevanz der körperlichen Arbeit bzw. repetitiven Teilarbeit immer mehr abnimmt, weil dieser Bereich der menschlichen Arbeit immer mehr durch Maschinen ersetzt wird.

      Noch weniger verstehen sie, dass es eines Systemwechsels bedarf, um diese entfalteten Produktivkräfte zum allgemeine Wohle der Menschen einsetzen zu können.

      Denn die kapitalistische Wirtschaft braucht immer mehr arbeitende Nutzmenschen, weil eine profitable Mehrwertabschöpfung nur bei menschlicher Arbeit möglich ist, denn Maschinen kann man nicht ausbeuten.

      Früher war es die linke kritische Intelligenz, die diese Zusammenhänge vermittelte.

      Die heutigen Linken hingegen sind zu Komplizen der Herrschenden geworden und produzieren falsches Bewusstsein. Eine Wagenknecht ist inzwischen zu einer Anti-Marxistin geworden und propagiert sozialdemokratischen Umverteilungsschwachsinn.

      Deshalb haben die Rechten so leichtes Spiel mit ihrem Neo-Nationalismus und der damit verbundenen Illusion von Volksgemeinschaft.

      Aber der propagierte Nationalismus einer Partei wie der AfD täuscht, denn im Kern ist diese Partei neoliberal und ihre Politik wird genauso der Logik des „Klassenkampfes von oben“ folgen wie die der anderen neoliberalen Blockflötenparteien.


    • Ein typisches Beispiel dafür, dass eine um fast den Faktor Hundert reduzierte Arbeitsbevölkerung mehr produzieren kann als zuvor, ist die Landwirtschaft.
      Ja fein, aber wenn der Gewinn aus Produktivitätsfortschritt hübsch verteilt wird auf Soziologen, 3 Putzfrauen pro Haushalt und Einbrecher und Schläger von sonstwo, kommt man da auch wieder auf Null für den gerade noch „Arbeitsbeteiligten“.

  100. Kapitulation ohne Gegenwehr
    Diese Art des Separatismus in einem demokratischen Deutschland und in einer Demokratie allgemein ist Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

    Wer freiwillig den größeren Teil des von den Vorvätern erarbeitet und weitergegebene Eigentum das bestimmt ist an dei Nachkommen weitergegeben zu werden ohne Not anderen überlässt, hat es weder verdient Eigentum zu besitzen noch Nachkommen.

    Der Staat ist das Eigentum und Vermögen des Volkes, wie er in der Monarchie (oder Feudalismus) dem König gehört.
    Erst dieses Eigentum und die souveräne Ausübung des Verfügungsrechts durch das Volk, macht es zum Staatsvolk oder besser zur Nation.

    Die Verfassung ist das Regelwerk des Volkes wie dieses Recht ausgeübt werden soll, wenn diese Verfassung durch das Volk auch verfasst wurde und nicht durch Besatzer.

    Wir sind ein Volk, alles Deutsche, ob Bayer oder Preuße. Von wem sollen wir uns separieren?

    Von uns selber?
    Oder von unseren Machteliten?

    Das Zweiteres funktioniert, haben die Preußen und Sachsen doch erst kürzlich bewiesen, das könnten wir doch wiederholen.

    Danke für das Thema!

    • Bitte, aber verzichten Sie bitte auf Vollzitate von Gedichten, die sind ein Elend für die Leser. eigene Worte oder nichts.

  101. Erfahrungsbericht
    Wenn Sie Nachbarn einen Schlüssel zum eigenen Grundstück geben, dazu die Möglichkeit allen möglichen Scheiß dort unterzustellen, jahrelang, nie etwas wegkam, dann aber bei denen zu Hause eingebrochen (nach anderen Häusern der Nachbarschaft) wird und genau SIE nicht bzw. als letzter davon erfahren, die Polizei zu blöd ist, einfache logische Schlussfolgerungen und Ausschlusskriterien zu ziehen, dann wissen Sie, was hier falsch läuft. Und das, obwohl die genau wissen müssen, was man selbst berichtet hat. Sehr anschaulich auch für Unbedarfte in dem ausnahmsweise guten ÖRR-Film über Dschaber Al-Bakr zu sehen. Mehr saublöd geht gar nicht. Und das Fazit tut mir echt leid, weil ich die Polizei, Rechtsstaat, Justiz schätze, aber selbst beim Notruf nur Idioten am Leitungsende sitzen, mit denen man 15 Minuten herumdiskutieren muss. Und es ist mir egal, was die Telefontanten meinen. Die sollen ihren Arsch bewegen. Wenn die mich zusammenscheißen wollen, haben die hinterher alle Zeit der Welt.

    • Das scheinen die Camper in der Bonner Siegaue auch erlebt zu haben,
      als der Mann den Notruf absetzte. Diskussionen unter der 110 statt Soforthilfe.

    • @Gast
      Ja, so sieht es aus.

      Niemand kann garantieren, dass ein Notruf berechtigt ist – aber jeder kann für einen unberechtigten Notruf gerade stehen.

      Wofür neuerdings niemand mehr geradesteht, brauche ich wohl nicht erläutern.

    • Gegenprobe erfolgt
      Nur, dass das klar ist:

      Die Gegenprobe ist erfolgt. Die Polizei rückte definitiv nicht aus.

  102. Parkinsons Gesetz
    Werter Don,

    „…noch nie wurde eine derartige Organisation freiwillig von Abgeordneten aufgelöst, sondern im Falle des Versagens immer nur erweitert, mit teuren Stellen…“

    Das ganze Vorgehen erinnert doch stark an „Parkinsons Gesetz“ über die Selbstverfettung bürokratischer Systeme. Je geringer der Arbeitsaufwand, desto größer der Personalstand.

    Das geht bekanntlich nur wegen der fehlenden Kontrolle durch den Steuerzahler. Leider hat sich in D die Einstellung breit gemacht, die politisch Verantwortlichen wüßten schon, was für die Regierten gut sei. Schließlich kann heute jeder auch ohne entsprechende Qualifikation ein Ministeramt ausüben.

    Was wir hier gegenwärtig erleben, ist die fortschreitende Infantilisierung der deutschen Gesellschaft. Denn Kindern kann man noch vorschreiben, was sie tun dürfen und was nicht.
    Und fast alle machen mit.

    Mit wenigen Ausnahmen. Dazu zählt auch Ihr Blog. Danke.

  103. Markus Söder muß gegen Merkel klagen statt Gardinen zu predigen wie Seehofer
    Darauf vertrauen, dass die Entsorgung des Mülls vor der eigenen Haustüre schon funktionieren wird und sich ansonsten von Berlin mit Separatismus zu verabschieden (oder sich voller Verzückung Paris zuwenden, wie der aktuelle Wolfgang Herles bei Tichy) bringt zwar Bambule und Stürme im Wasserglas…aber am Ende bleibt der Müll auf der Straße liegen.

    Separatismus ist die Krankheit, von der sie die Therapie sein will!

    Erfüllte man Föderalismus mit Leben und streute den Identitäts- und Sprachpanschern (ich meine auch die CDU) Sand ins Getriebe, spuckt ihnen politisch in die Suppe, dann arbeitet die Gewaltenteilung.

    Bayern, jedenfalls mit Franz Josef Strauß, das >letzte Preußen<, war dazu immer ein Beispiel. Gegen die "Befreiungspinscher" von 68ig wurde das Schulsystem gerettet und – Hallo Herr Seehofer – gegen die Grundlagenvertrag und für die Wiedervereinigung – gegen Bonn – geklagt.

    Mit Angela Merkel ist Berlin heute das Bonn von gestern. Seehofer hätte klagen müssen und nicht nur die Herrschaft des Unrechts beschwören sollen.

    Nun muß Markus Söder liefern und klagen – auf deutsch. CDU, AfD (die neue DSU), FDP, SPD wird ihm schon folgen.

  104. Bertholt Brecht, der Visionär
    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?

    Und wir sind Zeuge! Weltweite Premiere!

  105. selber gradstellen
    ihr Bayern habt kein KuK Reich mehr als Schutz, das euch zumindest den Rücken freihält, gegen die Preussen (Brüssel).

    SSKM

    Österreich war nie deutsch, genauso wenig Katalanien, aber viel heute deutsches war mal Österreichisch.
    Freiburg die zweitgrößte Ö UNI. Das Haus Habsburg ist mit dem Vater von Maria Theresia ausgestorben, Karli der erste und letzte hat, einen ganz profanen Doppelnamen weitergegeben. Sein Sohn Otto der CSUler ist meist nur mit seinem verkürztem Namen bekannt.

    Und zur Info Tyrol ist eine gefürstete Grafschaft, hat mit dem Erzherzogtum ob und unter der Enns gar nichts zu tun. Man könnte es als Freistaat bezeichnen.

    • Freistaat
      Die Bezeichnung Freistaat ist nichts weiter als der Versuch das Wort Republik einzudeutschen, da ist nichts weiter dahinter.

  106. wunderbar
    .
    Schöner Schlusssatz.

  107. Herrlich:
    Querfront von DA, Scharnagl und Bayernpartei.
    Eine richtige, durch Volksabstimmung legitimierte Verfassung ham wa a scho!

  108. Württemberger fragt wg.Gelber Socken
    wo die eigentlich das Geld her hätten???

    Antwort: Natürlich von der Kreditwirtschaft und deren eineiigem Zwilling,
    den Versicherungen. Man denke nur an den Raubgrafen Lambsdorff.

    Alles klar?

  109. +1
    In Preußen ist die Idee der Bayerischen Abspaltung auch sehr beliebt: könnte man euch da irgendwie zuarbeiten?

    Die Aufnahme ganzer Volksgruppen inkl. Religionsfreiheit ist hier halt seit Jahrhunderten gute Tradition. Dass jeder nach seiner Vorliebe glücklich werde aber auch. Also nur zu!

    • Titel eingeben
      Nicht SEIT sondern VOR (zwei) Jahrhunderten gab’s das tatsächlich mal.

    • Yep, Preussen war eine multikulturelle Gesellschaft. Eine der wenigen funktionierenden
      in der Menschheitsgeschichte. Multikulturell nach den Masstäben des 18. Jahrhunderts, die Einwanderer waren zu fast 100% Europäer. Und kamen nicht aus den damalig unziviliserten Gebieten der Welt.

      Weil es ein Kunststaat war. Und ein ziemlich autoritärer. Und kein Sozialstaat.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Preußen war nicht sexy
      Sie wollen nicht ernsthaft behaupten, dass Sie dort oben noch irgendwas Preußisches unter der Haut haben. Ja, Sie haben den Gendarmenmarkt und ein Museum für die Hugenotten. Das war’s dann aber auch. Ansonsten sind Sie behäbige Chaoten mit Hang zur Kiezkneipe und ausgeprägter Planungsunfähigkeit. Der ganze Frust führt dazu, dass der Rest der Republik schikaniert wird.

      An sich müssen wir nur Berlin mitsamt aller Politiker, Arbeitskreise, Kirchenverbände, Moscheenvereine, Büro- und Technokraten los werden, also eine Mauer um Berlin bauen, nicht durch Berlin, sondern um Berlin. Zu überlegen wäre noch eine schmale Verbindung zwecks Erholungsgebiet bis nach Bremen. Am Wochenende könnten sich dann Bremer und Berliner Libanesenclans dort zum Grillen treffen. Mit Grillbesteck. Das würde sicherlich sexy.

      P.S. Sie können Überflugrechte kriegen.

  110. So schaffen wir das nicht !!!
    Daher meine ich, das dass was wir brauchen, „Bioparteien“ sind, Parteien naturbelassen, ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker, die auch nach der Wahl noch so „schmecken“, wie beworben, vor deren Genuss uns die Verbraucherschutzzentrale nicht warnte, wenn sie es sich denn trauen würde, deren MHD auch wirklich 4 Jahre ist. Im Grunde genommen ist derzeitig bei allen Mehrheitsbeschafferparteien der gleiche Ausgangstoff drin, Machthunger plus Farbe und als Wasserzeichen die Raute.

  111. Der spanisch-südamerikanische „Finanzausgleich“
    Nach der Entdeckung Amerikas und ab 1519 unter ursprünglich Hernan Cortez erfolgten Eroberung Süd- und Mittelamerikas (die Namen Los Angeles = die Engel, San Franzisco usw. erinnern heute noch an die Ausdehnung der spanischen Zone) wurde Spanien mit dem Gold Südamerikas buchstäblich geflutet. Aber was war die Auswirkung?: Mehrere Staatsbankrotte im 16 Jahrhundert!
    Was können wir heute daraus lernen: Geldtransfers allein, und seien sie noch so groß, bringen den Empfänger nicht weiter, wenn er die Chance nicht zur Transformation nutzt. Das läßt sich aktuell gut in Italien beobachten, wo Sizilien und Südtirol einen ähnlichen Autonomiestatus besitzen, sich aber gegenläufig entwickeln (hierzu auch ein kürzlicher Artikel von Tobias Piller in der FAZ).
    Das gilt ebenso für die zahlreichen, nein zahllosen, Transfermechanismen im heutigen Deutschland, von denen der sog. Länderfinanzausgleich nur einer ist. Auch bei den heutigen Empfängern sehen wir – wie damals in Spanien – zwei Reaktionen: Zum einen wird die Mittelfehlverwendung immer irrsinniger, ohne daß sich jemand daran stört, zum anderen werden abweichende Meinungen immer härter unterdrückt. Was heute die Internet-Gesetze sind, war damals die Inquisition.
    Die Fakten sind offensichtlich, was fehlt ist der Mut, die Entwicklung zu Ende zu denken und daraus die Konsequenzen zu ziehen. Für Bayern heißt das z.B., alle Möglichkeiten zu mehr Autonomie innerhalb der BRD wahrzunehmen und auch eine Abspaltung in Betracht zu ziehen. Die Aufteilung der Tschecholowakei in Tschechien und die Slowakei nach 1990 zeigt, daß dies reibungslos funktionieren kann. Wenn Sie zucken, bedenken Sie die Alternative!

  112. Phantasieanregende Fotos
    So wie es auf Bild 1 aussieht,
    wurde das Schwein – Deckname Old Major-
    (der ins Exil nach Bayern geflohen war)
    von der Überwachungspolizei beim heimlichen
    Beten zu einem verbotenem Gott erwischt.

    Zack – wurde er brutal hinterrücks aufgespießt,
    und zur Abschreckung durch das Dorf getragen.

    Und wie auf Bild 2 zu sehen ist –
    wurde sein Schädel aufgebahrt und kann täglich
    besucht werden. Ja, auch von Eseln und Ziegen.
    Übrigens:
    Katzen ist das alles egal, die denken ja nur an sich.

    „Alle Tiere sind gleich,
    aber manche sind gleicher.“

  113. Lächeln
    Am frühen Morgen als Erstes beste Unterhaltung beim Don. Vielen Dank dafür. Ich habe die ganze Zeit das Lächeln und Schmunzeln gar nicht aus dem Gesicht gekriegt.

    Sie wissen aber schon, daß für diesen Text irgendwo in D schon wieder ein paar Holzscheite für Sie aufgeschichtet werden? Noch zwei Schritte, und Sie landen im Fegefeuer. Wie reagiert eigentlich die Redaktion des Flugzeugträgers auf solche aufrührerischen Hetzschriften gegen die neue klerikale Elite?

    Aber heute ist Wahltag. Werde hier mal im Kreis Lüneburg den Stimmenanteil der Grünen absenken. Und mich dann heute bei schönstem Sonnenschein auf mein Pinarello Stelvio setzen und die alten Record-Naben mal rollen lassen.

    Und noch etwas von meinem Captain:

    Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt. Wenn die Freiheit irgendeines Menschen zum ersten Mal beschnitten wird, ist das ein Schaden für alle.

    Jean Luc Picard

    Einen schönen Sonntag

    • grüße den Salzstädter,
      der Berni hat in jungen Jahren versucht Meister der Bürger zu werden.
      Endete dass der Uli uns die Diploma im Festsaal überreichen durfte.
      Am 16. liest Kehlmann aus dem Tyll.
      Prost auf ein Bier am Stint oder zwei
      Herr Laurentius, Sie Wahltäter!

    • Schreibtisch
      Besser Wahl- als Schreibtischtäter. Aber so`n Jever kann man gerne mal.

  114. Zur Anregung
    In der Ökologie spricht man von einheimischen und gebietsfremden Arten. Problematisch wird es, wenn letztere invasiv werden. Dann gefährden sie die biologische Vielfalt.
    Ich weiß zwar, dass es diese Leute mit den Naturwissenschaften nicht so haben und Ökologie eher als Glaube als als Wissenschaft verstanden wird, trotzdem ließen sich daraus doch neue Wortschöpfungen ableiten.

  115. Guter Titel, Don!
    Auf der einen Seite: WeltreGIERung – der feuchte Traum aller Bürokraten. Mutti ist sicher eine brauchbare Zuarbeiterin.

    Auf der anderen Seite: Liechtenstein, Schweiz, Südtirol!

    Meine Beobachtung:

    Das ist ja wie bei Buddha und Mohammed, Dalai Lama und Bin Laden!
    Manche werden keinen Unterschied sehen, manche schon, und bei denen wird jeder der beiden Anhänger finden…

    Je kleiner ein Staat desto besser behandelt er eigene Bürger und Nachbarn!

    Obwohl das Deutsche Reich Karls des Großen keine besonders kriminelle Vereinigung war, sondern im Innern viel Autonomie kannte, haben sich Frankreich und Italien, die Niederlande , Schweiz und Österreich abgesondert, und keiner von denen würde das gern rückgängig machen.

    Bayern hat da gute Vorbilder und ich bin sicher ein Anhänger von Herzog Tassilo – und sehe seinen Vetter Karl dementsprechend als Genozidär und (in diesem Sinne) Vorläufer von Bonaparte, Adi, dem Schreier, Josef Dschugaschwili, etc!

    Ich bin ein großer Anhänger der Liechtensteins: Die einzige Verfassung mit ausdrücklichem Separationsrecht der Gemeinden! Trotz weniger Demokratie als in der Schweiz muss das Land seine Bürger besser behandeln: Sie können nämlich viel leichter weglaufen! Es gibt keine Sprach- und Kulturgrenzen an der Staatsgrenze, die sie daran hindert…

    Natürlich bin ich auch der Meinung, dass alle Nachbarn das Modell Schweiz zu wenig kennen und daher unterschätzen und vernachlässigen!
    Der Steruerzahler schafft an, abgestimmt wird über Mehrwertsteuersätze und ähnlich sinnvolles. Die Regierung hat nie zuviel Geld zu verplempern. Über Präsidenten bracht man nicht abstimmen. Ist zusammen mit was in Ö u D Kanzler und Witzekanzler machen ein Jahr lang ein Nebenjob für einen der SIEBEN Minister (Bundesräte).
    Jedes Nachbarland könnte seinen Staat verbessern wenn er entweder die zentralen Elemente des Schweizer Staatsaufbaus kopiert oder gleich beitritt. Auch der Schweizer könnte leicht weglaufen. Sprachgrenzen findet er nur im Landesinnern vor. An der Außengrenze nirgends!

    Südtirol hat das beste aus einer wirklich besonders beschissenen Lage gemacht. Von einer zum Modellgenozid auserwählten Kolonie des selbstgefühlten Leuchturms und Quells europäischer Zivilisation (oder: Syphilisation, wie ein marokkanischer Ex-Kollege sagen würde) zu einem Leuchturm sinnvoller Regierung und Finanzverwaltung. Wenn man dort zweisprachig aufgewachsen ist, findet man von Palermo bis Flensburg zwar jede Menge Kultur- aber keine dramatischen Sprachgrenzen vor.
    Weglaufen ginge also auch ganz leicht…

    Bayern fände sich in ähnlicher Lage (im Gegensatz zu Österreich und Preussen. Da gibt es zwar nach Osten keine dramatischen Kulturgrenzen aber die Sprachgrenze macht das Davonlaufen für die Mehrheit sehr schwierig.

    Ich plädiere also für möglichst kleine Staaten, mit möglichst leicht überwindbaren Sprach- und Kulturgrenzen. Dann führen sich die Allmachtsfantasien und der Parasitismus von dem Moskau, London, Paris und Berlin leben, schnell ab absurdum.

  116. Titel eingeben
    Sie beklagen die Zustände in Deutschland und dass, Ihrer eigener Erfahrung der letzen 10-12 Jahre nach, sich nichts ändert oder ändern kann. Aber Sie hatten vor drei Wochen die Möglichkeit gehabt, das alles zu ändern, die Abgeordnete zu wählen, die das Amt aufgelöst hätten. Deutschland ist stark genug, um ein bisschen in Brussels mitzureden, und dem Herrn Junker sagen, dass es so nicht weiter geht, an den Menschen vorbeiregiern. Aber regieren Frau Merkel und Herr Junker wirklich an den Menschen vorbei? Eine deutliche Mehrheit der Deutchen hat für „weiter so“ abgestimmt.

  117. BA FÜR MF
    Wer gestern zum Tag der offenen Tür im BAMF, also ausgerechnet der früheren SS-Kaserne in Nürnberg war, der könnte spüren, dass es wahrlich (nicht nur im Sinne der Zuständigkeit) ein Amt FÜR Migration ist. So ein Apparat will und braucht die Migranten, schon um seiner selbst und seiner Vegrößerung willen, die ganze Behörde hängt davon ab, dass Zuwanderung anhält; zumal dort gefühlt in frappierender Zahl Leute einen Trsumjob gefunden haben, die selbst mit „Migrationshintergrund“ ausgestattet sind. Was will man von dieser Behörde also erwarten?

    • @ Imkermädel,
      mich setzt immer wieder das Gewummsel in meinem Efeu an der Westecke in Erstaunen. Gefühlt ein ganzes Bienenvolk ist da emsig und die Kellertreppe mit grünem Grieß übersät.

      Es sind auch Holzbienen dabei und Schmetterlinge, manchmal auch Hornissen.Man frisst die kleinen Kugeln, die später schwarz sind – nur passiert das bei mir nie.Gerade habe ich es wieder beobachtet. Könnte ich, wenn ich denn wüsste, wessen Bienen das sind,um ein kleines Glas Honig bitten ;))Will fragen: gibt es Efeuhonig?

  118. Ja! Ja! Ja!
    Lieber Don,ich bin dabei. Sofort. Denn ähnlichen Gedankengängen hänge ich in letzter Zeit ebenfalls nach. Die Gründe für selbige sind auch identisch. Heute ist Nationalratswahl in Österreich und mal schauen wo es dann lang geht. Es ist viel in Bewegung in den angrenzenden Staaten zu Deutschland. Dänemark baut eine Grenze, Polen entsendet Rosenkranzbeter an die ihrige, die Schweiz ist eh begrenzt und was sich der Rest einfallen lässt wird noch interessant.
    Hoffentlich müssen die Beheimateten nicht schon wieder von außen von sich selbst befreit werden.
    Ich gehe jetzt zu meinen Bienen. Von diesem Staat kann man viel lernen. Die Grenzen sind geschützt, wer nicht arbeitet fliegt raus und die Königin wird umsorgt, hat aber auch ihre Pflicht dem Volk gegenüber. Und wehe nicht…
    Einen gesegneten Sonntag allen.

  119. Wenn Beamte das Volk hassen
    Beamtete und Volksvertretende üben sich in Neusprech. Erneut zeigen sich Strukturen eines totalitären Regimes, in dem das eigene Volk beschmutzt, gedemütigt, nicht selten gehasst wird. Der ausgelöste Shitstorm ist ausserhalb des digitalen Kindergarten Twitter ohne jede Relevanz. Doch im wirklichen Leben ist es ein weiterer Mosaikstein, der bei Wahlen Nichtmehrgenanntwerdende zu Konsequenzenziehende werden lässt.

  120. Beheimatet und seperatistische Bestrebungen
    Gratulation! Ein treffsicherer Blogtext mit der nötigen Sprachsensibilität, die leider den Vertretern des Abstraktums, dass wir „Staat“ nennen, abgeht.

    Zu seperatistischen Tendenzen möchte ich anmerken, dass so etwas hierzulande wohl eher verpöhnt sein dürfte.
    Sicher gibt es in jeder deutschen Region regionale Eigenheiten, die man sowohl als Stammgeborerner, wie auch als „Zugereister“ kaum missen möchte. Hier beziehe ich mich auf die einheimischen, regionalen Mahlzeiten und die verschiedenen Angebote an verfügbaren Alkoholika.

    Das „gute Stimmung“ vermitteln wollende Polit-Establishment stellt inzwischen fest, dass mit „Willkommenskultur“ und „Bahnhof-Empfangskomitte-Bürgerbeteiligung“ mit möglicher Aufmerksamkeitsfokussierung in den Medien -zu deutsch:“Ich war im Fernsehen“- kein Staat zu machen ist.

    Und die da kamen, mit denen ist leider dieser Staat mehrheitlich auch nicht zu festigen oder gar zu halten.

    Das liegt unter anderem an deren „Religion“, die einen Staat wie den unseren in ihren Leitlinien bekämpft.
    Insofern dürfte diese Religion hier nicht „Religion“ genannt werden, sondern eine „verfassungsfeindliche Organisation“ und dürfte dementsprechend hier keinerlei Beheimatung oder Unterstützung finden.

    Nun gibt es hierzulande ein Grundrecht, und zwar eines auf Asyl. Eigentlich eine schöne Gabe, aber leider inzwischen gänzlich falsch verstanden und ausgelegt.

    Ich erinnere gerne an Edward Snowden, der nicht nur seine bürgerlichen Ehrenrechte in dem ihn einst beheimatet habenden Staat USA verlor, er wurde sogar zum Gejagten des US-Staates, aber nicht weil er etwas gestohlen hätte, nein, er wurde politisch verfolgt wie wohl kein zweiter Mensch auf dieser schönen Erde.

    Doch statt diesem politisch Verfolgten eine neue Beheimatung zu bieten, wie es sich für einen Staat mit entsprechender Asylgesetzgebung gehört, wurde der Mann schleunigst des Landes verwiesen, weil er eben von „Freunden“ politisch verfolgt wurde und nicht sein darf, was nicht sein kann.
    Snowden musste sich also in Moskau beheimaten lassen, seine Klassierung als „politisch Verfolgter“ war hierzulande den USA gegenüber nicht opportun.

    Auch Julian Assange konnte in Deutschland kein politisches Asyl gewährt werden. Der Fall ist bekannt und muss hier von mir nicht nochmals in Einzelheiten wiedergegeben werden.
    Das deutsche Asylrecht versagte auch bei diesem politisch Verfolgten kläglich.

    Ein Asylrecht, dass wirklich Verfolgte in keiner Weise schützt und von mehr als 99% der es in Anspruch nehmen Wollenden zu Unrecht in Anspruch genommen wird, ist kein Recht, sondern eine Farce.

    Vermutlich hat die große Koalition auch aufgrund der verpassten Möglichkeit, dieses antiqierte Recht mit ihrer Zweidrittelmehrheit endlich in den Orkus der Geschichte zu versenken und stattdessen mit einem modernen Arbeits- und Nützlichkeitserwägungen favorisierenden Recht aufzuwarten, einige Prozentpunkte an die AfD abgeben müssen.

    Das Asylrecht ist nicht mehr zeitgemäß und bindet Ressourcen, die dringend für innerdeutsche Probleme genutzt werden müssten.

    Kriegsflüchtlinge sollte man natürlich auf Zeit aufnehmen, das ist unstrittig.
    Merkwürdig ist nur, dass viele dieser Kriegsflüchtlinge, wie vor kurzem in dieser Zeitung berichtet, gegen Geldzahlungen in ihre Heimat zurückkehren, in der angeblich der Krieg menschenvernichtend und lebensbedrohlich tobt und wütet.

    Die Hoffnungen auf geschenkten Wohnraum und schnelle Verdienstmöglichkeiten haben sich nicht erfüllt, Englisch ist hierzulande eben auch nicht die Verkehrssprache und sich dem mehrjährigen Erlernen der deutschen Sprache zu widmen ist auch eine Mühe, an deren Ende nicht unbedingt Lohn oder Erfolg wartet.
    Generationen von Eingewanderten, die leider nur rudimentär des Deutschen mächtig sind und von H4 leben müssen, belegen die Schwierigkeiten, die hier bei der kommenden und dauerhaften Beheimatung lauern können.

    Dass es ca. 40% der Deutschen, die man als „Stammdeutsch“ bezeichnen darf, wirtschaftlich auch nicht besser geht als vielen Zugewanderten, diese sogar ihre Waschmaschine und die Wohnungseinrichtung selber bezahlen müssen oder sich diese auf dem Sperrmüll in Konkurrenz mit z.B. polnischen oder rumänischen Volksvertretern -um nur zwei europäische Mitwerbergruppen um den Müll Reicherer zu nennen- mit weißen Lieferwägen zusammensuchen müssen, trägt auch nicht zur Begeisterung für den bestehenden Asylparagraphen oder die grenzenlose Osterweiterung bei.

    Ich empfehle als Lektüre von dem Historiker Heinrich August Winkler: „Zerbricht der Westen?“ Es ist zeitgeschichtlich präzise gearbeitet, niveauvoll geschrieben und hilft bei der Klärung der innerwestlichen Politik-„Fortschritte“, gerade auch in Relation zu den außerwestlichen Mächten und Zuwanderungsflutwellen.
    Ich stimme nicht mit allen Schlußfolgerungen in diesem Buch überein, aber die bravourös geschilderte Faktenlage ohne den bösen Verdacht der politischen Einflußnahme von Rechts, hilft bei der Klärung unserer (der bereits länger hier Beheimateten) Situation.

    Seperatismus macht in einer globalisierten Wirtschaftswelt wenig Sinn.

    • Asyl
      Vor allzu naiver Snowden- und Assangeverklärung kann man nur warnen. Als Kandidaten für Asyl in Deutschland sehe ich da eher Raif Badawi und Asia Bibi.

      Falls die Abspaltung Bayerns etwas wird, wäre ich dann eine künftige Asylsuchende dort.

      Immerhin hat Niedersachsen Jamaika einen Tritt verpasst, aber für Separatisten nicht wirklich was zu bieten. Könnte sich höchstens Hannover wiedervereinigen mit dem zugehörigen Königshaus.

    • Das wären dann übrugens mal wirklich qualifizierte Leute, über die man schöne Geschichten schreiben kann.

  121. Leseempfehlung
    Bevor sich ein großer Teil der Leserschaft in der eigenen Toilette einschließt und die Unabhängigkeit erklärt, ist es aufschlußreich, noch Gärtners Sonntagsfrühstück in der Titanic von heute zu lesen und dort ein paar Denkanstöße abzugreifen.

  122. Abenteuerreise finanzieren
    Bayern, Südtirol und Österreich mit funktionierenden Grenzen wären ein hübscher Riegel. In den Bergen Bären und Luchse vermehren. Die Schweiz müsste mitmachen. Bin seit ’15 immer völlig ungehindert durch die Schweiz gereist, und die Straßenbahn von Kreuzlingen nach Lörrach ist legendär. Die Schweizer Regierung erscheint mir völlig passiv.

    Langfristig werden ohnehin mehrere quer verlaufende Zonen angedacht, im Norden Skandinavien, evtl. mit Großbritannien. Nur: In der Mitte zwischen Berlin und Rotterdam bis runter nach Lille würde vermutlich langfristig ein islamischer Staat entstehen. Wer das wünscht, denkt zu kurz. Eine neue Aufteilung würde nur mit konsequenten Rückführungen, auch aus der Mitte, funktionieren. Von Osten wäre das Bayern-ST-Austria-Gebilde genau wie vor 350 Jahren gefährdet. Der Saudis kaufen angeblich Teile von Bosnien auf, und der IS soll sich dort festgesetzt haben.

    Es ist alles nicht so einfach, und die Lösung liegt in den bislang ausbleibenden Rückführungen, die medial so groß publiziert werden müssten, dass sich kaum noch einer auf den beschwerlichen Weg macht, es sei denn, er dächte an eine vom deutschen und italienischen Steuerzahler unterstütze Abenteuerreise.

    Wieso hat eigentlich Yunus den Nobelpreis? Nur für Bangladesh? Mit Mikrokrediten direkt an den Mann unter Umgehung korrupter Perlenkettenverschenker (Giscard d’Estaing stolperte einst darüber) würde mancher Zustand verbessert, außerdem mit Anleitung zu nachhaltiger Landwirtschaft und niedrigen Zollschranken.

  123. Einer, einer geht noch rein
    Wir haben Prachtwetter, und ich hoffe auf einen weiteren Rad-Post. War auf dem Penser Joch, großartig. In Bozen über 20 Grad. Wenn Sie hochfahren über Jenesien nach Mölten, ist rechts hinter Jenesien, nachdem man den Wald durchquert hat, eine Gastwirtschaft mit miserablem Service, unfreundlich wie nichts sonst in Südtirol, essbarer Küche, jedoch dem besten Blick über Rosengarten, Schlern, Platt- und Langkofel. Die Eroica Dolomiti hatte echt Pech mit dem Wetter.

  124. Ist Separatismus die Antwort?
    Sehr guter Artikel!
    Aber der Drang in den Kommentaren sich zu separieren, erscheint mir doch zu groß.
    Woher kommt dieser Drang?
    Ist es das Anpreisen von Individualität in der Werbung? Es ist schon schizophren, wenn „Stadt-Geländewagen“ mit Individualität beworben werden. Ist doch das einzige Merkmal an dem Auto der Kratzer, den Opa beim Einparken kunstvoll „hinzugefügt“ hat.
    Vielleicht ist es eher der Zwang der Behörden. In Berlin gibt es Fälle, wo Familien umgezogen sind, um die Regelungen der Schulbezirke zu umgehen. Das Kind konnte dann auf die „richtige“ Schule gehen.
    Aber darf der Staat als Vertreter der Gemeinschaft dem Einzelnen nicht Grenzen setzen? Vielleicht ist der Regelungsanspruch nur viel zu groß geworden. Wenn die Politik aus Mangel an eigenen Konzepten, Konstrukte aus der Wirtschaft übernimmt, wie z.B. Outsourcing, Zentralisierung oder Standardisierung, kann es nur schiefgehen. Eine Gesellschaft ist kein Unternehmen. Ein engagierter Gemeindevertreter mit Augenmaß ist besser für die Gemeinschaft als ein 1000-seitiger Regelungskatalog aus Brüssel, der exakt erklärt, wer wann was auf welche Weise zu erledigen hat. Solche Regelungen treiben meiner Meinung viel eher auseinander.

    Werter Don, schreibt Ihr einen Artikel zur Bildungspolitik?

    Einen schönen Sonntag!

  125. Volk kommt von Gefolgschaft im Kriege?
    Follower – ht tps://dict.leo.org/englisch-deutsch/fellow
    Gauck hat da mal was zu gesagt wie der Begriff Volk zu verstehen sei.

    Hite kein Fahrrad-post? (Jetzt wo man coh ein Rad zum Zug mieten kann ohne es mit in die Bahn nehmen zu müssen und am zielort wieder ein idetscihes vorfindet das man bsteigen und mit dem man weiterfahren kannhttps://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/call_a_bike.shtml)

    http://sch-einesystem.tumblr.com/post/166422466878/

  126. „Marktwirtschaft in staatlichen Dingen“ ???
    Text eingeben

    • Marktwirtschaft???
      Nein, aber der Staat wendet Instrumente der Unternehmenssteuerung an. Die Logistik der Bundeswehr wurde ausgelagert. Ich habe gehört, dass Bundeswehrkasernen von einem privaten Sicherheitsdienst bewacht werden. In den USA werden Gefängnisse privatisiert. Daten von Bürgern wurden montarisiert. An der Bildung wird gespart, so dass der private Bildungssektor floriert. Die Tendenz ist besorgniserregend!

      Wenn die Leistungen des Staates für den Steuerzahler sinken, die Abgaben jedoch steigen, verliert der Staat an Legitimation und Separationsgedanken werden laut, weil „Ungeübte“ meinen, sie könnten es besser. Um diesen Trend zu stoppen, müssen Verantwortung und Finanzierung wieder zusammengeführt werden, ohne dem steuerzahlenden Bürger in die Tasche zu greifen. Auch muss der Staat den Bürger wieder als Bürger achten. Ein beheimateter Kunde, der „staatliche Produkte“ nachfragt, ist kein wünschenswertes Gesellschaftsmodell. Bürger eines Staates zu sein bedeutet mehr.

      Einen schönen Abend!

  127. Again and again and again....
    Jesus,

    vor wenigen Wochen habt Ihr Piraten gewählt!
    Und jetzt wollt Ihr Separation?

    All die Separation wird nix bringen, weil auch da Ihr die Wähler sein werdet. Daher ist jeder Demokratie mit Wählern wie Euch schlicht und einfach zum Scheitern verurteilt.

    Easy as f.ck.

    Ja, und jetzt bitte wieder wie kleine Kinder laut schreien, dass ihre ja gar keine Verantwortung und keine Macht und alle Böse außer Ihr.

    :-)

  128. bin jetzt auch hier
    gerade aufgewacht…
    und was lese ich hier? – der Kollege ‚+1‘ stellt das Narrenschiff Berlin in die Tradition von Preußen! – das ist wirklich noch eins drauf und ungefähr so, als wenn die Taschenlampe ruft: ‚ich bin die Sonne‘.

    bei den angesprochenen aufgenommenen ‚Religionsfreiheitlern‘ fallen mir die Hugenotten ein – vielleicht weil ich selbst in einer ‚Hugenotten- stadt‘ lebe. Kollega ‚+1‘ muß man allerdings zugestehen, daß mit den Hugenotten ebenfalls – sagen wir mal ‚religiös orientierte‘ Menschen zu uns kamen – halt so wie heute, nur anders!
    Und damals kamen haufenweise Handwerker u.a. deplorables – heute kommen Ärzte und Ingenieure!
    Und damit schließt sich der Kreis, der gemeinsame Nenner ist

    ‚Einwanderung: Gebildete Migranten machten Preußen zur Großmacht …‘

    1. Google anwerfen 2. ‚Preußen Hugenotten‘ eingeben 3. lesen

    weiterhin zu klären
    die Dummbabbler die meine sie müsse Hesse ohne Frankfort zum Gehölz hole – F müsst ihr gar net hole, des Frankfort is schneller bei eusch als eusch lieb sei kann
    un all die annern Hesse – ihr seid ja zum Vergesse!
    des Hesseland in Not un ihr seid tot
    nur die Harte kommen in de Garte!

    jetzt leg ich mich wieder hin…

    P.S.
    fliegen die Raben eigentlich noch?

  129. Titel eingeben
    Die Forderung eines eigenständigen bayrischen Staates, ist wahrscheinlich die einzige, in der sich Bayern und Preussen einig sind. Würde die Bayernpartei bundesweit antreten, hätte sie in Berlin sicherlich höhere Zustimmungsraten als in Freising und Passau.
    Bayern würde dann wieder zu dem dummen Agrarland, das es war, bevor sich die Braunhemden von dort aus anschickten, Europa zu verwüsten. Denn die Industrieunternehmen, die nach dem Scheitern der Nazis in die amerikanische Besatzungszone geflüchtet sind, würden dann wieder nach Berlin und den Osten Deutschlands zurückkehen. Kein Siemens oder Osram mehr in München, kein Audi mehr in Ingolstadt. Und damit auch keine Arroganz der bayrischen Kriegsgewinnler mehr.
    Wahrlich, die Eigenständigkeit Bayerns wäre ein Ziel, für das sich für jeden Preußen zu kämpfen lohnt.

    • Himmelherrgottsakrafixhallelujaabanomool
      des wars.
      oder:
      aba jetz hosches uns gäa.

    • Stadt der Träume
      Wir haben trotzdem die bessere Milch und Butter. Was stellen Berliner eigentlich her außer Muttis Legosteinen?
      Milch?
      Butter?
      Käse?
      Brezn?
      Schweinshaxn?
      Gefüllte Kalbsbrust (BaWü)?
      Pferdezucht?
      Mineralwasser?
      Bier?
      Wein?
      Waffen?
      Fahrzeuge?
      Elektronik?

      Und wenn die Fahrzeugindustrie wegzöge, müsste man dann davon ausgehen, dass kein Fahrzeug mehr fertig wird, so wie BER?

  130. Ganz kurz nur :

    .
    ..
    .
    ..
    .
    AfD

    .

  131. Titel eingeben
    über das letzte Wochenende genüsslich am leeren Strand verweilte, ganz ohne sich physisch auf einem Rennrad zu quälen und sich hiermit noch einmal zurückmeldet, die Kommentare in der FAZ ansonsten einstellend und die vielen gespeicherten Kommentare komplett löschend.
    Lieber Don, ich finde Ihre Auslassungen zu einigen Themenbereichen durchaus sehr intelligent und auch lesenswert. Insbesondere diejenigen während der Finanzkrise 2008 ff. Diese hätte ich in dieser Klarheit in diesem Blatt nicht erwartet ! Die Auswirkungen dieser auch von Banken verursachten Krise dürften noch über Jahrzehnte zu spüren sein und nicht nur den Steuerzahler auch in diesem Land viel Geld gekostet haben und weiterhin kosten. Die Asylproblematik hingegen nimmt jedoch einen ungleich grösseren Stellenwert in Ihrem Forum ein. Sicherlich nicht gänzlich unberechtigt. Allerdings kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier auf Nebenkriegsschauplätzen populistisch Stimmung unter Foristen gemacht wird, die, wie Sie selbst, lediglich noch mit dem Besitzstandwahren beschäftigt sind, ohne überhaupt konkrete Lösungsvorschläge irgendwo noch einbringen zu wollen. Mir selbst ist vieles zuwider in diesem Land und ich gehe davon aus, dass sich Änderungen erst dann einstellen werden, wenn Notwendigkeiten dies für die Massen auch erfordern. Der Masse geht es jedoch, ganz im Gegensatz z.B. zu den USA infolge der hier zum Vorteil gereichenden wirtschaftlichen Globalisierung gar nicht einmal so schlecht. Sammeln Sie also weiter versilberte Bleckkannen und leben Sie in der von Ihnen so geschätzten antiquierten Gemäldesammlung vergangener Jahrhunderte. Oder aber kommen Sie endlich in der Gegenwart an und trauen Sich auch einmal was ! Mensch Jürgen, äh Don, Sie sind doch sicherlich viel jünger als Ihre hier geäusserten Ansichten dies erwarten liessen. Ciao bello.

  132. die Junckers + Draghis dieser EU
    werden die Gedanken hier im Blog in den Ausschuss der Regionen geben, der kann dann beratend Stellung nehmen.
    Die Bilanzierungsregeln für faule Kredite macht die EZB als Richtlinie in verschlossenen Zimmern alternativlos autonom.
    Nichts haben Bürger zu sagen, sie den Verkündigungen lauschen.
    Etwas Klamauktheater wie heute in Österreich und Niedersachsen gehört zur Unterhaltung.
    Europa hat sich überdehnt (Wallerstein). Es bleiben die Vermögens-, Kontenbestände (Stocks) der Globalisierten.
    Fleckvieh und Bachratz gehen als Folklore durch, ohne physische Grenzen – unberührbares.
    „Short Memories – that`s gone“
    Schön, dass wir noch einmal zusammen kommen.
    Aber dazu gehören – für keinen € dieser Welt!
    Bleibt dem Stimmvieh heute etwas in der Sonne zu grunzen.
    Die Sonnenbrille auf dem Spahnferkelkopf zeigt die wahre Bestimmung.

  133. Wie ein Stück Zucker
    Man sollte diese Neologismen keinesfalls unter der Rubrik Spontanvegetation amtsdeutscher Stilblüten und bürokratischer Sprachverhunzung verbuchen, deren Inverkehrbringer im Verdacht stehen, die Beförderungserschleichung mit semantischen Mitteln zu betreiben.

    Ne ne, das Gschwoischädl-Deutsch und Neo-Beamtisch scheint zwar des Wahnsinns, hat aber doch Methode. Dahinter steckt die bis in die Staatsspitze mit religiöser Inbrunst geteilte Überzeugung, der Nationalstaat, schon gar der deutsche, wäre überholt und auf dem Komposthaufen der Geschichte im Vermodern begriffen. An seiner Stelle setzen sich laut dieser Doktrin übergeordnete Gebilde wie die EU, globale Institutionen wie die UNO und ihre Unterorganisationen.

    Diesen „Sachverhalt” den Staatsbürgern oder irrtümlicherweise Sich-noch-als-Staatsbürger-Wähnenden allmählich und schonend beizubringen, ist der Zweck der mit viel PR-Hefe betriebenen Sprachblähungen.
    Dem erzwungenen Verzicht auf erhebliche Teile der nationalen Souveränität (und große Teile der Bürgervermögen!) folgt mit einer gewissen Folgerichtigkeit der Angriff auf die Identität, wie er in den vergangenen Monaten mehrfach und aus unterschiedlichen Richtungen zu beobachten war.
    Die absolute Demokratieferne solcher tiefgreifenden Entscheidungen und der anstelle des Staates ermächtigten internationalen Institutionen sei nebenbei erwähnt. Die Eliten scheinen sie in ihrer Hybris für legitim und notwendig bzw. alternativlos zu halten.

    Dass es sich bei der angeblichen Überholtheit der Nationalstaaten um eine Mär, einen feuchten Traum der Bürokratie und eine Einbildung von fataler Verblendung handelt, wäre mit einem Rundumblick auf die Entwicklung in Europa und auf der Welt rasch zu belegen. Allein schon ein etwas kritischerer Blick auf die Agenda Frankreichs müsste einen eines Besseren belehren, von Russland, China und den USA nicht zu reden.
    In Deutschland verweigert man diesen Blick mit routinierter Realitätsblindheit oder – euphemistisch betrachtet – mit selbstbesoffenem Idealismus. Wäre doch zu schön, sich wie ein Stück Zucker in einem warmen Milieu aufzulösen, der leidigen Geschichte endlich ledig, alles nur Freundschaft, Liebe, Friede, Freude, Antifa, erneuerbares Wohlbefinden …

    Als schon länger hier lebender Personenvereinzelungsanlageneinreicher mache ich mir keine Illusionen hinsichtlich der weiteren, von Neo-Beamtisch begleiteten Entwicklung und kümmere mich jetzt erst mal um die Restmüllbehältervolumenminderung meiner Wahlunterlagen.

    • @Zuvielgesellschaft
      Wollten Sie dem Beamtendeutsch Konkurrenz machen und in einen Wettlauf der Neologismen eintreten? Konnte Ihnen ja weitgehend (und in Teilen zustimmend) folgen, aber den Personenvereinzelungsanlageneinreicher haette ich dann doch gerne erklaert gehabt.

    • @ AH
      Nix mit Konkurrenz, wäre ja Amtsanmaßung, bloß Zitate, von der „Spontanvegetation“ bis zur „Restmüllbehältervolumenminderung“.

      „Eignungsfeststellungsverfahren“, „tagwasserdicht“ und „Abstandseinhaltungserfassungsvorrichtung“ könnte ich noch nachreichen, aber ohne Vorlage einer beglaubigten „Lebensberechtigungsbescheinigung“ geht hier erst mal gar nichts mehr.

      Worterklärungen?
      Ich stehe da selber vor Rätseln.
      Beim „Personenvereinzelungsanlageneinreicher“ geht es vermutlich um ein „Planfeststellungsverfahren“ inkl. „Standsicherheitsnachweis“ durch einen „Bauvorlagenberechtigten“ aka „Baugenehmigungsantragsteller“

    • @Zuvielgesellschaft
      Besten Dank! Man lernt nie aus ….

  134. Optimale Staatsgröße
    Was ich witzig finde, ist, dass hier einige den Separatismus (noch) folkloristisch diskutieren (Baden/Franken/Nordschleswig etc.).

    Das erinnert mich an die Diskussionen vor Jahren mit Freunden, als die Massenimmigration immer größere Ausmaße annahm, und meine grünlinken Freunde mir witzig entgegenschleuderten „Keine Angst, die werden uns schon nicht auffressen, hahaha!“.

    Was viele noch nicht begreifen, genau wie beim Beginn der europäischen Immigration, ist, dass Europa mit einem Euro nicht funktioniert, weil es dauerhaft größere Schäden als der zweiter Weltkrieg in vielen europäischen Regionen hinterlassen wird. Das kann man bereits besichtigen.

    Alle übergroßen Wirtschaftsräume sind zum Scheitern verurteilt und provozieren Massenimmigration und binnenländische Verzerrungen, da ist die USA seit Jahrzehnten ein gutes Beispiel, oder auch die UdSSR (dort allerdings mit Stacheldraht besser geschützt). Auch China ist ein Beispiel, dort brutal restringiert.

    Viele begreifen nicht, dass Separatismus kommen muss und wird. Die EU wird nicht überleben, auch die grossen Nationalräume in der EU werden so nicht weiterbestehen.

    • "Dauerhaft grössere Schäden als der Zweit Weltkrieg" ...
      Aha. Dachschäden vermutlich. Sichtbar.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Thorsten Haupts @ 15. Oktober 2017 um 22:10 Uhr
      Thorsten Haupts sagt:
      „Aha. Dachschäden vermutlich. Sichtbar.“

      Als Ideologe liegen Sie überraschend richtig, wenn auch noch nicht ganz, es ist gerade andersrum – Dachschäden haben den Euro erst möglich gemacht.

      Und Beispiele für die Zerstörung:

      5 Jahre deutsche und italienische Besatzung haben in Griechenland Gebäude und Infrastruktur zerstört, aber die Bevölkerung konnten mit Ausbildung und Wissen das wieder aufbauen.
      15 Jahre Euro haben in Griechenland Strukturen zerstört. Das beinhaltet auch Ausbildung und Wissen. Die Zerstörung ist fundamentaler, denn es wird einen Wiederaufbau solcher Strukturen nicht mehr geben. Totalverlust.

      Ähnliches können Sie im Euroland auch dort beobachten, wo die Jugendarbeitslosigkeit bei 50% liegt. Dort wird kein Wissen mehr zwischen den Generationen weitergetragen. Strukturen, Ausbildung, Wissen ist für immer verloren, und dann braucht es dafür auch keine Gebäude und Infrastruktur mehr.

      Das hätte ein Bombardement der Wehrmacht so nicht erreicht.

    • Sorry, mein Fehler,
      ich wollte nicht mit Ihnen diskutieren. Mir ist die Zeit für jemanden, der eine Währung mit einem Weltkrieg gleichsetzt, einfach zu schade.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      @Thorha
      Ihre Aussagen beachte ich immer Herr Haupts, auch wenn ich öfters libertinär abweiche. Über die Jahre folge ich Ihnen mit Gewinn.

      Hier möchte ich @foxrommel beispringen.
      Den Weltkrieg 2 hat Deutschland mit großen Verlusten an Menschen, Staatsgebiet, Diversität, Kunst, Kultur, Selbstachtung und Reputation verloren.
      35 Jahre nach Kriegsende hatten wir wieder einen recht schönen, angesehenen, wohlhabenden Staat beisammen. Fast ohne Deutschlandfahnen und meist ohne zuviel Besserwisserei. Deutschland war nach 35 Jahren wirtschaftlich wieder Numero Uno in Europa.

      Der Politik von „DieKanzlerin“ und ihrer CDU traue ich die vollständige Vernichtung Deutschlands zu.

      In den Alterskohorten der 15, 20, 25jährigen haben die deutsch-Deutschen keine Mehrheit mehr. Die Rußland-Deutschen, Banater Schwaben, Siebenbürger Sachsen, Italodeutschen, Serbodeutschen machen schon gut mit. Die Griechen und Bosnier machen mit. Die Türken machen in ihrer Mehrheit gut mit. Soweit so absehbar „ok“ es war.

      Die zwei oder drei Millionen kürzlich zugewanderten Palästinenser, Syrer, Pakistani, Afghani und Nordafrikaner stören diese Integration, dieses Weitergeben deutscher Werte stark und mehrfach.

      Unser Staat wurde immer als geizig und bevormundend gegen Hilfsbedürftigen oder Hilfebegehrenden ohne starke Lobby empfunden. Gleichzeitig als unerbittlich eintreibend bei Steuern und Abgaben.

      Jetzt sind zwei oder drei Millionen Transferempfänger da, die auf lange Zeit nur Kosten und Lasten bringen. Denen wird in Sicht- und Hörweite der bisher knapp gehaltenen Transferleister und Transferempfänger mit der großen Kelle aus dem vollen Kessel geschöpft. Drei bis fünf Millionen sollen noch über die offenen Grenzen nachkommen plus Familienzusammenführung.

      Bereitschaft zu Leistung und zum Teilen wird da stark gedämpft.

      Sicherheitslage und Sicherheitsgefühl sind erodiert. Das Vertrauen in Handlungsfähigkeit und Willen des Staates schwindet. Wenn der Polizist seine Frau und seine Kinder nicht sicher weiß, wird er für uns nicht den Kopf hinhalten.

      Lassen Sie uns Fünfziger in Ruhestand, Pension und Rente gehen. Lassen Sie einen Teil von uns auswandern und einen Teil notgedrungen noch in Teilzeit weiterarbeiten. Dieses Land wird einen Kippunkt erreichen, wie ihn sonst nur die Klimaprediger fabulieren.

      Teilbereich Ärzte: Durchschnittsalter der Niedergelassenen ü50.
      8.000 Med-Studienplätze in ganz D (weniger als BRD alt)
      Davon über 50% Frauen die zu einem größeren Teil eine andere Vorstellung von work-life-balance haben als Männer. Die deutschen Nachwuchsärzte ersetzen nicht mal nominell die auscheidenden Ärzte. Etliche der Damen und Herren Mediziner gehen nicht in die ärztlichen Berufe und noch weniger in Praxen.

      Ingenieure….

      Diese Politik ist auf Dauer schlimmer als ein nichtnuklearer Krieg. Die Veränderung durch Gesetze, Gerichtsurteile, Verfestigung von materiellen Ansprüchen der Nichtleister wirken dauerhaft, stetig, unerbittlich.

      Grüße
      Ihr mel (ancholisches) ursus (Bärchen)

    • Thorsten Haupts @ 16. Oktober 2017 um 14:01 Uhr
      Thorsten Haupts sagt:
      „Sorry, mein Fehler, ich wollte nicht mit Ihnen diskutieren. Mir ist die Zeit für jemanden, der eine Währung mit einem Weltkrieg gleichsetzt, einfach zu schade.“

      Talkshow-Niveau, zum Gähnen.

      Ich habe nicht diskutiert, sondern nur klargestellt. Mit Ideologen und Polemikern zu diskutieren fällt mir nicht ein.

      Ich habe nicht eine Währung mit einem Weltkrieg gleichgesetzt, wie jeder feststellen kann, der lesen und denken kann, sondern die Folgen von beiden verglichen.

    • Seien Sie sich mal nicht so sicher, Herr Haupts, dass aus dem Euro nicht noch ein Krieg resultiert.
      Wenn die deutschen Ersparnisse sich um der Eurorettung willen in Luft auflösen, um die Hypotheken der mit hoher Eigenheimquote gesegneten übrigen Europäer zu stützen, halte ich alles für möglich. Das Wahlverhalten der Deutschen ist doch nur deshalb so moderat, weil man ihnen einredet, sie hätten durch falsches Wählen etwas zu verlieren.

      Was da mit dem Euro läuft, ist Versailles 2.0! Obendrauf noch die Migrationskrise und der Laden fliegt uns um die Ohren. Es war ein Fehler, die Ostzone mit westdeutschen Steuermilliarden zu retten. Ganz schlimm auch die Renten und Pensionen für all die Stasi- und SED-Kader. So haben Merkel und Co. leider nichts gelernt. Ist ja gut ausgegangen, das mit dem ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden. Kann man ja noch mal versuchen. Nur dass diesmal kein großer Bruder parat steht, uns zu retten.

    • melursus, das ist insgesamt ein ganz anderes Thema als der Euro
      (alleine). Und um den ging es hier.

      Mir fehlt heute die Zeit, um auf alles einzugehen, also nur zwei Dinge: Ich verstehe sehr gut, was Sie meinen und gehe in einigem mit. Und in anderem nicht bzw. mir fehlt bei Ihrer Betrachtung auch einiges.

      Ganz generell warne ich davor, die Melancholie über das eigene fortschreitende Alter auf die gesamtgesellschaftliche Betrachtung durchschlagen zu lassen. Muss auf Sie nicht zutreffen, bei mir selbst halte ich das unter Beobachtung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts


    • @Deresschonimmerwusste:
      Nur dass diesmal kein großer Bruder parat steht, uns zu retten.
      Pfff, die Polen und Tschechen und Slowaken und Balten wurden in den 90ern auch nicht vom großen Bruder gerettet, die mußten sich an die eigene Nase fassen (und ob „Wild-Ost“ in der 90er-Jahre-DDR so schön war, wage ich doch zu bezweifeln). Was die Migrationskrise angeht, die ist in hohem Maße hausgemacht, weil man „nach allen Seiten offen“ und somit nicht ganz dicht sein wollte.

    • @melursus, 16. Oktober 2017 um 17:10 Uhr ("Titel eingeben")
      Starker Beitrag. Herzlichen Dank dafür.

    • southpark
      Gern geschehen, Danke @kyle brovlofski

      southpark ist TheSimpsons von rechts. Uneingeweihte stören sich an „den gelben Gesichtern“ und manchen brutalen EricCartman Aktionen.

      Amerikanisches Familienleben und amerikanische Politik und Wirtschaft in den flyover states.

  135. Zum Thema "Beheimatete" heute in der Bild
    Köln/Bonn/Dortmund/Essen (NRW) – Mehrere Gewalttaten in verschiedenen Großstädten erschütterten an diesem Samstag das Land!

    ► In Köln flogen erst Worte, dann Fäuste, dann wurde mit einem Messer angegriffen: Bei der Attacke am Kölner Ebertplatz ist ein Mann (22) tödlich verletzt worden. Er starb im Krankenhaus.

    ► Große Blutflecken zeugen von einer Messer-Attacke in Bonn, bei der ein Mensch verletzt wurde.

    ► In einer Dortmunder Flüchtlingsunterkunft wurde ein Mann (28) durch einen Messerangriff schwer verletzt. Als die Polizei den mutmaßlichen Täter (19) festnahm, wurden die Beamten von einem 40-Personen-Mob angegriffen.

    ► In Essen wurde ein Mann bei einer Messer-Attacke lebensgefährlich verletzt.

    Anmerkung zum Angriff in Bonn:

    „Es war ein Taschenmesser, wir konnten keinen Vorsatz feststellen“, so die Polizei.

    Na dann auf vier weitere erfolgreiche Jahre. Überlege mir schon mal, welchen muslimischen Feiertag man anstelle von Weihnachten feiern könnte.

    • Feiertag für Moslems
      Den 24.12.
      Der Prophet Jesus ist geboren.
      (Siehe M. Klonovsky.)

      Volkswirtschaftlich betrachtet zwei Fliegen mit einer Klappe.


    • Überlege mir schon mal, welchen muslimischen Feiertag man anstelle von Weihnachten feiern könnte.
      Siw keinen, bzw. alle paar Jahrhunderte mal einen, denn der islamische Kalender geht nach dem Mond und „rolliert“ deshalb durch die Jahreszeiten.
      Das ist ja auch einer der tieferen Gründe, warum der Islam so derart ungeeignet für gemäßigte Klimazonen mit Jahreszeiten ist.

    • Feiertag für Moslems
      20.04. El-Fna-Fest

    • Ich habe gehört, dass Leute muslimischen Glaubens...
      … in einigen Sparten Weihnachten und Ostern arbeiten, wenn wir frei haben und dann später 2 Tage frei bekommen.Feiertage sind ja Ländersache und man könnte es doch so regeln, dass die Leute frei haben, ohne es sich als Urlaub anrechnen lassen zu müssen.Es muss doch nicht jeder mitfeiern.

      Übrigens hat man mir vorhin auf WhatsApp gezeigt, wie ein Magazin in den USA 10 Millionen $ auslobt für denjenigen, der etwas weiß über Trump, das ihn zu Fall bringen könnte. Öffentlich…in Washington.

    • Ja, das ist eine nette Geschichte. Aber trump wurde schon bei der Wahl komplett durchleuchtet.

    • Lunatisch
      Colorcraze,

      Sie haben einen wichtigen Aspekt beigesteuert!

      ich empfehle ersthaften [Editiert: Leute… entweder fair oder gar nicht. Don]n auch immer Ramadan in Grönland – so er denn zwischen April und September fällt!

  136. Man könnte vllt. das "Schlachtfest" als muslim. Feiertag nehmen
    oder heißt es Zuckerfest?

    Na, wie auch immer… Jetzt bezeichnen sich schon die antifa als „Patrioten“ und reden von der „Patriotenpflicht, D abzuschaffen“ s. diesen Bericht von Prof. Kovacs von der Messe des verbotenen Buches:
    ht tp://www.freiewelt.net/blog/ein-grosser-sieg-fuer-die-konservativen-10072409/


    • Jetzt bezeichnen sich schon die antifa als „Patrioten“
      Soso. Na das paßt ja zum BAMF-Tweet.
      Offenbar ist es der neuste Dreh, bodenständigen Einheimischen das Wort im Mund herumdrehen zu wollen.

      Ansonsten, Zuckerfest-„Schlachtfest“: erstmal genauer informieren, bevor man sowas einen offiziellen Status gibt.

    • @colorcraze mein Kommentar kommt etwas verrutscht
      und sollte eigentl. oben unter dem Beitrag von E.Gast
      15. Oktober 2017 um 15:02 Uhr
      Zum Thema „Beheimatete“ heute in der Bild
      stehen.
      Dann ist das mit dem Schlachtfest evidenter.

      Hierzu auch gut der video-Kommentar von Nicolaus Fest vom 13.Okt. zu „muslim.Feiertagen“: „Welchen Islam wollen wir denn ehren, den des Breitscheidtplatzes usf. „

  137. Fleckenvieh
    Wahre Worte gelassen ausgesprochen. Sehr schöner Artikel. Hurra, ich bin nicht allein.

    Leider ist Europa ein Reich der nichtbeheimatenden Beamten und Bürokraten der Nationen. Nicht die der Menschen und Völker.

    Erhebt eure Stimme ihr Ubier.

  138. Die Welt ist halt klein geworden...
    Und die Verkehrsmittel schnell. Deshalb klappt das mit dem Reinerhalten des deutschen Blutes einfach nicht mehr. Früher waren die Flüchlingsströme anders (besser?) orgsanisiert. Da kamen die gut bewaffnet. Und die einheimische Bevölkerung war wie heute oft schlecht darauf vorbereitet. Das Konzept ist uralt und immer noch nicht ganz aus der Mode. Die Hunnen, Ost und Westgoten, Hanibal, Alexander, der Karl aus Aachen, Adolf Hitler, Putin die Chinesen – alle interessierten sich für neuen Lebensraum. Waren unterschiedlich erfolgeich. Funktioniert heute eben durch ein wenig unauffälligerem Einsickern. Ehemals Einheimische Panalemannen tun das übrigens auch. Zum Beispiel in Mallorca. Kaufen den überraschten Inselbewohnern die Grundstücke weg und singen am Ballermann schreckliche Lieder. Man kann das alles bedauern, aber kaum verhindern. Das mit den Veränderungen passiert. Seit dem Urknall. Oder seit Gott das Wasser vom Land geteilt hat

    • Titel eingeben
      „Man kann das alles bedauern, aber kaum verhindern.“

      Natürlich könnte man das verhindern, wenn der politische Wille da wäre. Die vermeintliche Unvermeidlichkeit, die Leute wie Sie in ihrem pseudo-abgeklärten Tonfall beschwören, dient nur dazu, wirksame Gegenmaßnahmen zu verhindern.

    • Gebe Ihnen absolut recht, Herr tommy .
      .
      ..
      Politiker, die ihre Verantwortung ernst nähmen, sollten nicht nach faulen Ausreden, sondern nach guten Lösungen.

      Seh‘ ich nichts bis wenig.


    • Die Leute, die auf Malle kaufen, sind ganz andere als die, die am Ballermann saufen. Da gibt es Käufer, die kennen den Ballermann nur aus der Zeitung, und zwar die meisten. Der Ballermann ist für Leute, die die Bunderregierung ersetzen will. Ja. Der Ballermann ist also auch gefährdet.

      Die Gleichsetzung von ausgebildeten Leuten, die eine Ferienwohnung besitzen, mit herumwandernden Hilfsarbeitern mit Glauben ist nicht hinzunehmen.

    • Titel eingeben
      Es geht den Menschen, die etwas weiter vorausschauend denken, nicht um das „Reinerhalten des deutschen Blutes“.
      Solch‘ Tonfall & Behauptung ist nicht nur hier voll daneben.

  139. Fleckvieh
    In der Eifel sind die meisten Rindviecher Schwarzbunte. Die Bauern hier können halt nicht nur das Wetter vorhersagen.

  140. was mir gerade so einfällt
    Man kann das natürlich machen wie goodnight : immer und immer wieder anrennen gegen die vorherrschende Dummheit und das nicht Wissen und die Ignoranz . Versuchen die Augen und Ohren zu öffnen für kommende und schon da seiende Katastrophen ohne erkennbaren Erfolg wie ja die Niedersachsen Wahl gerade aktuell zeigt . Oder man macht es wie ich : die Ecken suchen in denen man sich tummeln und wohlfühlen kann auch unter diesen miesen gesellschaftspolitischen Verhältnissen . Gerade die letzten noch nicht reglementierten Autobahnabschnitte mit einem Produkt aus Affalterbach genossen dabei am Freitag schon überlegt nicht doch etwas aus Spandau zu nehmen . Einfach die Ingenieursleistungen die hier NOCH erbracht werden geniessen , bevor dann in nicht allzu ferner Zeit die katastrophalen Ergebnisse im Bildungssektor und die grüne Bevormundungspolitik auf die allgemeine technische Entwicklung durchschlägt . Gnade der frühen Geburt !

  141. Tag der Befreiung von Auschwitz
    Bevor über muslimische Feiertage, die heikel wären wegen diverser Einschränkungen für die übrige Bevölkerung, nachgedacht wird, fragt man sich doch, wieso niemals der 27. Januar in Deutschland zu einem deutschen jüdischen Feiertag erhoben wurde.

    Nicht, dass es ein fröhlicher Tag wäre. Die Russen haben das Grauen beschrieben. Es wäre einer von diesen Gedenktagen, wie wir sie schon mit Allerheiligen oder Karfreitag haben, aber er hätte einen Sinn, und manche sich unter Jüngeren ausbreitende Unbildung bezüglich der Zeit würde ein wenig bekämpft.

    • Was soll an einem Genozid bitte jüdisch sein? Das ist eine ziemlich abartige einstellung, wenn ich das so sagen darf.

    • umgekehrt
      Es geht nicht um den Genozid, sondern um die Befreiung.

    • @Oberländer
      Sie sind so deutsch.

      Erstens: Nach 3 Generationen Unbeteiligtsein an Unmenschlichkeiten noch einen Schuldkult ( ich weiß, Höcke) zu betreiben, gleicht der Konstruktion eines perpetuum mobile, das für immer Asche übers eigene Haupt leert.
      Zweitens: Die Juden hatten schon Feiertage, als Jesus noch nicht mal die Windeln vollmachte.
      Diese Feiertage begehen fromme Juden und sogar liberale immer noch.
      Welche Hybris, den Juden einen Feiertag vorzuschlagen.
      Drittens: Während des Ramadan sind Beheimatete eh schon allerlei Prüfungen ausgesetzt: Gereiztheit und foetor ex ore, und das nicht zu knapp.

      Es steht wahrscheinlich jedem Arbeitnehmer frei, nach dem Vorbild des Buß-und Bettages sich einen Urlaubstag zu nehmen und einen Feiertag seiner Konfession zu begehen.

    • das ist deutsch?
      Deutschsein misst sich also daran, Nahuatl? Interessant.

  142. Wer Bürger zu Bewohnern macht, macht Menschen zu Untertanen
    Lieber Don Alphonso,

    es wird Sie freuen, wir werden eine Re-Feudalisierung der Gesellschaft erleben. Der Leibeigene ist dann sicher nur noch ein Bewohner und nur mit Glück ein Beheimateter.

    Eine Prinzip der Versicherungsmathematik zeigt die Unvermeidlichkeit auf. Ich will es kurz skizzieren.

    Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Es gibt kein Land und keine Zeit, in der das nicht gesagt wurde. Und es stimmt auch, nur daß nicht allein der Kapitalismus daran schuld ist.

    Es ist in gewisser Weise ein Naturgesetz. Das Naturgesetz, von dem hier geredet wird, stammt aber nicht aus der Physik oder Chemie, sondern aus der Mathematik, genauer: aus der Versicherungsmathematik.

    Der Mensch muß von etwas leben, früher mußte er säen und ernten, heute verdient man sein Geld meist anders. Von seinen Einkünften braucht er einen gewissen Teil zum Leben. Normalerweise ist das im Gleichgewicht, man bekommt monatlich sein Gehalt und zahlt monatlich die Miete und das Essen. Wenn noch etwas übrig ist, kann man sparen oder sich etwas leisten. Solange alles immer gleich und gleichmäßig abläuft, ist alles in Ordnung.

    Nun kommt der Zufall ins Spiel, und es passieren unvorhergesehene Dinge. In aller Regel sind die unvorhergesehenen Dinge zum eigenen Schaden. Lottogewinne sind selten, Erbschaften und Lohnsprünge auch. Öfter geht die Waschmaschine kaputt, oder das Auto. Krankheit, Scheidung, Arbeitslosigkeit können jeden treffen.

    In der Terminologie der Versicherungsmathematik sind das die Schadensereignisse. Dem stehen bei der Versicherung die Prämieneinnahmen gegenüber. Das sind bei uns die regelmäßigen Einkünfte. Mit dem oben erwähnten Naturgesetz ist nun der folgende Effekt gemeint.

    Die Schadensereignisse sind zufällig, der Zeitpunkt ist zufällig und die Schadenshöhe ebenfalls. Weil sie zufällig sind, gibt es immer mal wieder zufällige Häufungen von Schadensereignissen. Es geht nicht nur die Waschmaschine kaputt, sondern auch das Auto, und man wird auch noch krank. Ein Unglück kommt selten allein, sagt der Volksmund. Wenn zuviel zusammenkommt, ist man pleite.

    Die Mathematik sagt nun aus, daß es kein Gleichgewicht zwischen regelmäßigen Prämieneinnahmen und unregelmäßigen Schadensereignissen geben kann. Wenn die Prämien so kalkuliert sind, daß es im Durchschnitt aufgeht, also im Durchschnitt Prämien und Schadenshöhen gleich groß sein, wird es dennoch zu zufälligen Häufungen der Schäden kommen, die die Versicherung in den Ruin führt, und zwar auf jeden Fall. Auch wenn man lange warten muß, irgendwann kommt es sicher zu einer derartigen Häufung. Technisch gesprochen heißt das: die Ruin-Wahrscheinlichkeit ist 1.

    Das obige gilt, wenn Prämien und Schäden im Durchschnitt gleich hoch sind. Nur wenn die Prämien im Schnitt höher sind als die Schäden, kann die Ruin-Wahrscheinlichkeit < 1 werden.

    Übertragen auf die normalen Leute bedeutet das folgendes. Wer mehr einnimmt als ausgibt (und den Rest spart), sichert sich durch steigendes Vermögen gegen die Lebensrisiken ab. Wer das nicht schafft, hat irgendwann ein Problem.

    Entscheidend ist nun, daß ein "Immer-reicher-werde" auch der *einzige* Weg ist, sich dauerhaft gegen die Lebensrisiken abzusichern. Wenn man nur den Status-Quo halten kann, dann erwischt es es einen irgendwann. Wenn nicht in einer Generation, dann in nachfolgenden.

    In Sozialstaaten werden Lebensrisiken zum Teil durch die Gemeinschaft abgedeckt, um diese Probleme zu mindern. Das Grundprinzip bleibt aber gültig.

    Es ist nur eine Frage der Zeit.

  143. Beim Lesen der Kommentare
    …erkenne ich ein gerüttelt Maß an Galgenhumor. Im Unterschied zum ruhmlos verblichenen Arbeiter-und-Bauern-Staat dürfen hierzulande alle auch öffentlich an dessen Produktion mitwirken. Drüben hatten Intellektuelle Mühe, dabei das Plansoll zu erreichen. Da sie entbehrlicher waren, landeten sie schneller im Knast als Werkzeugmacher, Rohrleger, Fischer, Krankenschwestern oder Bauern. Vielleicht waren deshalb die politischen Witze derber: „Wenn Mielke und Honecker gleichzeitig von der Plattform des Fernsehturms sprängen – wer käme zuerst unten an?“ „Egal. Hauptsache sie springen.“ – so in der Art. Derlei Humor blieb freilich im Untergrund.
    Peter Rühmkorf hat in seinem – leider vergessenen – Buch „Über das Volksvermögen“ ein Lob des populistischen Unflats verfasst. Ich hoffe unbelehrbar darauf, dass mit wachsender Schneeflockenhaftigkeit der Politbürokraten gesetzmäßig auch ihr Untergang einhergeht. Sie werden den nicht begreifen können: Einfach mangels Humor auf eigene Kosten. Sie sind zu sehr daran gewöhnt, dass immer die anderen bezahlen. Der Galgenhumor soll gelobt sein. Öffentlich.
    Bezahlen müssen wir alle sowieso.

    • @Sennewald
      Eins der Probleme der Intellektuellen in der DDR war, sie wurden ernstgenommen. Sehr ernst. Zu ernst. Da reichte ein Büchlein, eine Skulptur oder ein einziges Bild manchmal schon fürs Gefängnis. Man könnte das als Folge des viel zu großen Respekts, ja beinah schon der Angst der alten Führung, die beinah komplett Nichtintellektuelle waren, vor dem Geist und dem Wort verstehen. Von solcher Wirkmächtigkeit träumt im Westen niemand.

      Sie sollten sich übrigens kurz erinnern, wer und was auf den Untergang der DDR folgte. Eben:Das, was wir jetzt haben. Die so gut gepflegten Träumereien von früheren, angeblich heilen Zeiten führen nirgendwohin. Ganz im Gegenteil, die sind Teil des immer aktuellen Machtmechanismus‘.

      Die, die früher gezahlt haben, sind und bleiben die, die immer zahlen. Auch wenn es manchmal in kürzeren Perioden (siehe DDR oder die ehemalige BRD für einige Zeit) der Geschichte so aussehen mag, als ob sie nicht zahlen würden. Sie zahlen doch. IMMER! Manchmal ernennen die sich dann selbst zu Eliten oder Durchblickern, um das eigene Verhängnis, die eigene Abhängigkeit nicht wahrnehmen zu müssen. Für den Beobachter ist das nicht unlustig, aber auch verstörend. Es ändert aber nichts daran, dass sie zahlen. Immer!

      Zu Dons Leibeigenschaft ist es nicht mehr allzu weit. Gut, diese Wahlen. Aber mal ehrlich:Wahlen? Welche? Der Chip unter der Haut ist längst Realität. Der Rest ist Begleitlyrik.

      Wer soll denn nach Merkel kommen? Etwa Guttenberg? Oder jemand von der AfD? Ich wäre dann für Gysi. Der ist wenigstens unterhaltsam.

    • Egal. Hauptsache sie springen.
      Dafür gäbe sicher auch aktuell brauchbare Kandidaten!

      Ich finde es schade, dass man seit der Wiedervereinigung trotz zunehmender Neu-DDR so wenig vom alten politischen Witz hört.

      Hier wäre eis passendes Forum!

    • @Immo Sennewald
      Ein Lob dem Galgenhumor!

  144. Kurze Geschichte zum Thema "Deutscher sein"
    Werter Don, Sie schreiben: »Ich bin deutscher Staatsangehöriger und nicht einfach nur hier “beheimatet” von einer Behörde, die im Ämterchaos der letzten Jahre auch Herrn Amri und seine Tarnidentitäten hier mit beheimatete.«

    Hierzu kurz folgender Erlebnisbericht:
    Ich darf bei einer Studententruppe Fußball spielen, und nach dem abendlichen Kick gehen wir noch in eine gutbürgerliche Kneipe, um der Dehydrierung entgegenzuwirken. Einer der Mitspieler ist ethnischer Afghane, er kam als kleines Kind mit seinen Eltern, die vor den Taliban geflüchtet waren, in die Rhein-Main-Gegend. Dort Schulbesuch, Abi, jetzt hier Studium. Ist ein guter Fußballer und auch offizieller DFB-Schiedsrichter.

    Neulich erzählte er voller Stolz von seiner Einbürgerungs-Veranstaltung in der Heimatstadt. Da habe die Standesabeamtin zum Schluss gesagt: »Und nun sind Sie Deutscher.«

    Darauf ich: »Und das hast Du dir gefallen lassen?«
    Er, sichtlich irritiert: »Wieso?«

    Ich sagte: »Na Mensch, Du hast mir letzte Woche den Bundesligaskandal von 1970/71 haarklein erklärt, Du babbelst Hessisch, servierst mir bei dir zu Hause Äbbelwoi aus dem Gerippte, wenn wir bei dir mit der Gruppe Champions League gucken. Das heißt, ich bin sicher, Du warst doch schon vor deiner Einbürgerung Deutscher. Da musst Du dir doch von so einer Standesbeamtin-Tussi nicht sagen lassen, dass Du jetzt Deutscher bist.
    Sie kann dir vielleicht sagen, dass Du jetzt die deutsche Staatsangehörigkeit hast – das ist ein Verwaltungsakt, aber das weißt Du ja sowieso. Aber sie kann dir nicht sagen, dass Du jetzt Deutscher bist, denn darüber entscheidet die Dame überhaupt nicht.«
    Er: »Ah ja, da ist was dran, so habe ich das noch gar nicht gesehen.«

    Ich denke, es gibt vier Gruppen:
    1) Deutsche Staatsgehörige, die Deutsche sind.
    2) Deutsche Staatsgehörige, die keine Deutschen sind.
    3) Nicht-deutsche Staatsangehörige, die Deutsche sind.
    4) Nicht-deutsche Staatsangehörige, die keine Deutschen sind.
    Niemand wird ernsthaft daran zweifeln, dass Gruppe 4) weltweit die größte ist. Sicherlich lässt sich die Typologie weiter differenzieren, hier erfüllt sie aber erst einmal ihren Zweck.

    Als Nebenbemerkung: Ich persönlich kenne nicht wenige Leute aus der Gruppe 3).

    • Ich bin ja durchaus auch ein Freund der nationenrelativierenden Augenzwinkerei, gerade als Viertelitaliener und Gefühlssüdtiroler – aber bei einem Amt möchte ich einfach kein Neusprech. Das ist nicht deren Aufgabe. Schon gar nichz, wenn das ansonsten ein Neusprech staatsfeindlicher Gruppierungen ist.

    • Scharfsinn verschwendet
      Und Loves Labour Lost bei dieser Sophisterei.
      Hat der Afhane nicht einfach mit „Hä?“ reagiert?
      Solcherart Rede meint wohl „Samtfalter“,wenn er das Nudging anprangert,
      Das totalitäre, allgegenwärtige; Diese merkelistische Kopfkrätze unserer Tage.

    • Deutsche und Deutschländer ...
      … pflegten die Siebenbürger Sachsen in Rumänien immer zu unterscheiden. Ersteres sind sie selber. Zweiteres wollten zuviele von ihnen auch werden.

      Es war ihnen vollkommen unklar, dass sie damit einen doppelten kulturellen Suizid begingen…

    • Nachtrag zur Geschichte mit dem Afghanen
      Werter Don, meine Geschichte mit dem Afghanen ist wohl ein bisschen off-topic und nicht so recht anschlussfähig an die Geschichte mit den „Beheimateten“ aus dem BAMF. In der Bewertung der BAMF-Sache stimme ich Ihnen übrigens vollkommen zu: Ich finde es ebenfalls grauenhaft, wie die offizielle Sprache von Regierung und Massenmedien immer mehr zu Neusprech mutiert.
      Eine andere meiner Erfahrungen: Ich hatte einmal eine Studie für ein Bundesministerium durchzuführen, für die – nach Auftragersteilung – von oben der Wunsch kam, in der Untersuchung auch das Thema „Willkommenskultur“ zu berücksichtigen (wobei ich fairerweise sagen muss, dass der* Beamte*, der* mir diesen „Wunsch“ mitteilte, dabei die Augen verdrehte). Ich konnte die Sache zum Glück abbiegen, indem ich darauf hinwies, dass dieser Ansatz der Regierungspolitik ja noch sehr jung sei und daher zur damaligen Zeit noch keine Effekte gemessen werden könnten.

  145. Titel eingeben
    Ich denke hier liegt auch die Ursache für die europäische Großmannssucht. Man muss den Menschen eine geringere Lebensqualität bieten, da die Konkurrenz durch andere Länder reduziert wird. Deswegen sind die Separationsbewegungen so ungern gesehen.

    • Klaro ...
      … ist das des Pudels Kern!

      Weniger Auswahl- und Vergleichsmöglichkeit für die steuerzahlenden Bürger. Die könnten sonst davonlaufen, wenn nix brauchbares geboten wird!

  146. Da in der CSU eh bald ein Personalwechsel ansteht
    sollte man sich mal erkundigen, welcher aufstrebende Kandidat für uns das Ziel „Alpenrepublik“ ernsthaft in Erwägung ziehen würde. In meinem Bekanntenkreis ist das alles so weit schon geklärt: Bayern, Südtirol und Österreich schließen sich gemeinsam der Schweiz an und aus dem Euro können wir dabei auch noch gleich austreten. Das wäre ja wohl die ultimative Win-Win-Win-Win-Win-Situation.

    • Alpenrepublik
      Ihr Wort in Gottes Ohr!

      NUR: Die Schweizer brauchen sicher 10 Jahre (wenn nicht 100!) bis sie ihre interne Debatte mit ein paar Abstimmungen gekrönt haben.

      Als Sofortlösung böte sich eher der autonome Nachvollzug ihrer Struktur an. Verfassung des passendsten Kantons kopieren und übernehmen. Einschließlich Währung. Evtl. Zollvertrag und Verteidigungsbündnis wie Liechtenstein als nächsten Schritt.

      Die Eidgenossenschaft hat auch über 500 Jahre vom Staatenbund zum Bundesstaat 1848 gebraucht! Vorher war man sich zwar einig in der Ablehnung fremder Richter, aber wenig anderem.

  147. ich schreibe zu schnell?! (kann ich gar nicht)
    „Über das Volksvermögen“ ist keineswegs vergessen.
    Bei mir steht das rororo-Bändchen seit Jahren neben dem Bett und es wird nicht selten drin geblättert und auch vergnügt was vorgelesen:
    Allah ist groß
    Allah ist mächtig
    Wenn er auf’n Stuhl steigt
    ist er einmetersechzig.

    • Sie sind mutig!
      Oder Sie wissen nicht, dass auch die Verbindungsdaten und der Inhalt Ihres Beitrags vom BKA direkt an der Quelle (DE-CIX) abgegriffen und getreulich gespeichert wurden.

      Was denken Sie, was dann nach der Machtübernahme (Soumission) geschehen wird?

  148. Nudging-Alam
    Ganz oben: Fakten verschleierndes Gestammel
    An der Basis: Einschlagen von Wort-Pflöcken zur Vergrößerung des Landes der Irrealitäten

    Nudging-Alarm beim Don:
    Gut: eine verschwindende Anzahl Ge-Nudgter schärft ihre Antennen
    Schlecht: die Nudger werden raffinierter werden.

    Was Beides nicht wichtig ist:
    Seit 24.9. haben wir es amtlich: 88% aller Wähler sind den Nudgern nicht gewachsen und verzichten auf den einzig bekannten Gegenhebel

  149. Ihr Beheimatete und muslimischer Feiertag
    Lieber Don Alphonso

    herzlichen Dank für Ihren Artikel! Gleichzeitig hat ja Herr de Maizere laut über einen muslimischen Feiertag nachgedacht, assistiert von Schulz.

    Was geht in diesen Herrschaften vor, direkt nach dieser Wahlschlappe, die ihre Parteien gerade eingefahren haben? Wollen sie die Leute mit aller Gewalt zur AfD treiben oder leben sie im Glashaus?

    Daneben ist es mir absolut unverständlich, wie man der Religion, deren Mitglieder als Gruppe den meisten Ärger machen, auch noch einen Feiertag hinterherwerfen kann. Wer sich anbiedert, wird keinen Respekt dafür erhalten!

    Auch stößt mir sauer auf, dass noch nie von Feiertagen für Buddhisten, griechisch-orthodoxen, Kopten und anderen die Rede war, die wesentlich unproblematischer hier integriert haben.

    Mir liegt nicht an diesen Feiertagen, im Gegenteil, aber ich finde so etwas ungerecht und politisch kurzsichtig.

    Herzliche Grüße sendet

    Hessin

    • Es gibt zudem nicht „die Muslime“. Sondern viele Strömungen, die mit einander verfeindet sind oder sich nicht leiden können. Da einen Feiertag für alle zu machen, halte ich für etwas wenig kultursensibel. Ausser man will die Sunniten von DITIB pflegen.

    • @DonAlphonso
      „Ausser man will die Sunniten von DITIB pflegen.“

      Das ist natürlich auch gemeint, es geht um den sunnitischen Mehrheitsislam. Von daher finde ich, tut mir leid, auch ihren Verweis auf „den Islam gibt es nicht“ ehrlich gesagt verharmlosend. Natürlich kann man sich immer irgendwelche Splittergruppen wie Aleviten oder Ahmadyyas rauspicken, die zumindest teilweise eher progressiv denken – und der sunnitischen Mehrheit als Ketzer oder Nichtmuslime gelten – um zu sagen „Der Islam ist nicht monolitisch, es gibt auch Gruppen, die sich besser integrieren als gedacht“. Meines Erachtens geht das vor dem Hintergrund der Entwicklungen der letzten 30 Jahre aber am Problem völlig vorbei.

    • Mischung
      Ich glaube, das Problem ist die Mischung aus einem niemals modernisierten Religionsverständnis und der festen Verwurzelung in einer Stammesgesellschaft, die niemals den Sprung in unsere westliche Leistungsökonomie geschafft. Sprich den Sprung in unsere Moderne.

      Und der gemeine Araber läßt arbeiten. Oder handelt nur. Aber zu Frondiensten wie unsereins, der im Schweiße seines Angesichts für Mindestlohn oder Psychterror vom Chef…. bloß nicht.

    • Wollen sie die Leute mit aller Gewalt zur AfD treiben.
      Liebe Hessin,

      also 87,7 % der Stimmen für SPD/CDU/GRÜNE/FDP in Niedersachsen sieht nicht nach einem Erdrutsch aus.

    • die wesentlich unproblematischer hier integriert haben
      Von wegen kurzsichtig. Die gucken nur ein eine andere Richtung. Eben weil die genannten Gruppen sich problemlos integriert haben, bekommen die keinen Feiertag.
      Um Deutschland zu zerstören brauchen die Grünlinge den Islam.

    • Frollein Schramm hat auf Twitter...
      … eine Argumentationskaskade für einen islamischen Feiertag losgelassen (nein, ich verlink das hier nicht, aus Gründen), die dahingeht, dass man einem geschenkten Feiertag doch bitte nicht ins Mail schauen möge…

      … mit dieser Begründung könnte man übrigens auch dem 20. April wieder die Bedeutung zukommen lassen, die er zwischen 1933 und 1945 hatte. Nur mal so als Gedankenkontrollgang.

      Aber Hauptsache, so jemand kandidierte für die Linken für den BT… da kann man dann auch manch berechtigte Aufregung über das Personal der Alternative für Beheimatete nicht mehr so ganz nachvollziehen…

    • Immigranten fordern will man bei Porsche
      „Demgegenüber will Hück sie zwar auch fördern, ganz „unmodern“ vor allem aber mit konservativen Werten wie Fleiß, Disziplin, Leistung, Verbindlichkeit, Ehrlichkeit, Genauigkeit, Gehorsam fordern.“
      Findet man bei Tichy ausführlich mitsamt dem Hinweis, dass Unterordnung in die Unternehmenskultur als obligatorisch vorausgesetzt wird.
      Bin neugierig, wie das Projekt auf Dauer läuft – und was Porsche bereit ist, dafür einzusetzen.

  150. einen Feiertag für alle ...
    Ich dachte das wäre nicht kompliziert:

    Fröhliches Schafewürgen für alle!

    Ist das nicht schon vom alten Analphabeten für alle streng befohlen.
    (Wer sichs nicht leisten kann, soll zumindest mitessen…)

    Ich sah da,und hörte vor allem, immer heftigstes Mähen, dann war es plötzlich still, nur Blutflecken auf der Straße zeugten noch vom Gemetzel…

    Auf alle Fölle ist zumindest den Schafhierten einmal jährlich guter Absatz bei ebensolchen Preisen garantiert!

  151. Kultursensibler Umgang mit Muslimen und Beheimateten
    Lieber Don Alphonso

    ich weiß, dass es da sehr große Unterschiede gibt, ebenso wie unter Christen, aber ich wollte auf etwas ganz anderes hinaus:

    Ich meine, dass die große Koalition wegen ihrer Flüchtlingspolitik abgewatscht worden ist. Durch selbige sind viele Muslime (verschiedener Coleur, aber sie werden erst einmal als Muslime wahrgenommen) hierher gekommen.

    Das stößt den sog. Beheimateten sauer auf, ebenso den integrierten Muslimen verschiedenster Strömung. Beispielsweise die hiesige Gemüsehändlerin (Alevitin) hält die Flüchtlingspolitik für schieren Unsinn.

    Es gelingt also, mit einem Feiertag verschiedene Gruppen gegen sich aufzubringen, und dabei sind politisch motivierte Rivalitäten noch gar nicht berücksichtigt!

    Was bringt einen dazu, nach einer Wahlschlappe so zu reagieren?

    Kann mich übrigens jemand aufklären, worin die politischen Vorteile von DITIB liegen?

    Herzliche Grüße

    Hessin

    • Titel eingeben
      „Kann mich übrigens jemand aufklären, worin die politischen Vorteile von DITIB liegen?“

      Für die Türkei besteht der Vorteil, über Ditib Einfluss nehmen zu können in Deutschland. Man soll sich da auch keine Illusionen machen, mit welchem Ziel, Erdogan und seine Anhänger haben ihre feindseligen Absichten ganz offen klar gemacht und deutlichst zu erkennen gegeben, dass sie eine Islamisierung Europas anstreben (gibt da mehr als genug entsprechende Äußerungen, die europäische Kultur müsse mit der türkisch-islamischen „geimpft“ werden, das Ziel für Europa sei „2071“ – 1000-jähriger Jahrestag der Schlacht von Manzikert, die ganzen positiven Bezüge aufs Osmanenreich etc.).
      Deutsche Politiker wollen wohl einfach Wählerstimmen (ich würde auch nicht ausschließen, dass einige von denen korrupt sind und von islamischen Verbänden/Staaten Gelder erhalten, aber Belege gibt es dafür m.W. bisher nicht). Oder meinen mit solchem Entgegenkommen eine weitere Radikalisierung von Muslimen verhindern zu können.

  152. Separatismus hat schon etwas
    Und wenn es nur das Etwas wäre, daß die regionalen Politiker wieder näher am Volk sein müßten. Bayern könnte dann bayrische Politik machen, für Bayern. Und wenn nicht, würden ihnen die Bayern sicher sagen, was sie davon halten.

    Erhebt sich natürlich die Frage, warum sie es jetzt nicht getan haben, die bayrischen Wähler. Außer ein bischen AfD zu wählen. Liegt das daran, daß der gemeine Bayer glaubt, die da Oben werden schon wissen, was gut für mich ist?

    • Scheidungen pflastern ihren Weg
      „Liegt das daran, daß der gemeine Bayer glaubt, die da Oben werden schon wissen, was gut für mich ist?“

      Nein, es liegt daran, dass der „gemeine“ Bayer weiß, dass Frau Merkel hauptsächlich daran schuld ist. Bei einem Referendum würde er wohl für Abspaltung votieren. Wegen Frau Merkel. Und Herrn Juncker. Genau wie die Briten.

  153. Reste von Intelligenz
    … ich habe auch keine Ahnung wovon Sie reden.

    Stelle nur fest dass die Ösis deutlich größere Reste von Intelligenz zeigten:

    https://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/das-war-eine-volksabstimmung-ueber-die-fluechtlingspolitik/292.243.765

    Da ist zumindest eine solide Parlamentsmehrheit gegen Masseninvasion produziert worden.

    Für die Grünen sollte auch in Libyen genug Platz sein.
    Vielleicht können sie ja dort die alte Ghadaffifahne wieder einführen und ihr Kalifat für reFutschis welkam…

    • Grüne in AT
      Die sind nicht ganz so gedemütigt worden, wie es auf den ersten Blick aussieht, die Hälfte der Verluste der Grünen hat die Liste Pilze, eine Abspaltung eines der Gründers der Grünen in Österreich verursacht. Aber ein weiteres Drittel der Wähler hatte andere Gründe, die nicht mehr zu wählen. Warten wir auf die Wahlkarten.
      Aber was ich so mitbekommen habe, war die Flüchtlingspolitik natürlich ein sehr starker Einflußfaktor auf die Wahlentscheidungen und da hat auch die SPÖ ein paar Leute, die würden in Deutschland als jenseits von „rechtspopulistisch“ gelten. Nur Wien ist anders.

    • Woher nehmen Sie das, rhadamanthys?
      Schauen Sie sich die Zahlen an; bei ZIB gibt es die. Es sind nur 67000 von den Grünen zu Peter Pilz gegangen. Als Beispiel für Ihre – Entschuldigung – Uninformiertheit. Mehr als 160000, also fast dreimal do viele, sind zur SPÖ abgewandert.

      Die Grünen haben fast alles falsch gemacht: es begann mit den Jungen Grünen, die ausgeschlossen werden sollten, dann Eva Glawischnigs Abgang, ersetzt durch *drei* Personen, von denen die eine bei den ‚Sommergesprächen‘ einfach nur durch Dummheit glänzen konnte (Föderl-Schmid schrieb „Frisch war schon das einzig positive – und dazu stehe ich auch“), dann Peter Pilz den Listenplatz zu verweigern und ihn stattdessen einem vollkommen unbedarften, jungen Greenhorn zuzuschanzen. Und nicht nur ihm, sondern auch noch anderen, erfahrenen und erfolgreichen Nationalratsmitgliedern der Grünen (die sich dann ebenfalls verständlicherweise mit Pilz zusammen absetzten).
      Zu allem Überfluss: so gut wie kein Wahlprogramm, mit einer ‚Vermeidung der FPÖ in der Regierung‘ als erster Priorität. Und Verhinderung der Klimakatastrophe als zweiter.
      Da sind wirklich alle Ingredienzien für eine Katastrophe vorhanden, und man braucht kaum mehr eine Hand zu rühren, um voll hineinzureiten.

      Flüchtlingspolitik war insgesamt ein starker Einfluss, allerdings nicht unbedingt für das (so hoffe ich) Herausfallen aus dem Nationalrat.
      Eher im Gegenteil: die Grünen waren die *letzte* Partei, die offene Grenzen propagierte, so wie diese noch immer von Angela Merkel offen gehalten werden. Denn auch Peter Pilz – nach 30 Jahren Nationalrat gut gereift – hatte sich schon vor seinem Austritt für eine Diskussion darüber stark gemacht, und seine damaligen Parteigenossen gefragt, wie man das denn schaffen wolle.
      Überspitzt könnte man – in Anlehnung an UvdL – sagen, dass ca. 4 Prozent der Österreicher sich für offene Grenzen ausgesprochen haben. Und ca. 96 Prozent dagegen. Und damit sind die Grünen einer self-suffocation näher gekommen. Wie gesagt, überspitzt.

    • die Grünen nach Lybien verbannen
      Ein hervorragende Idee. Das macht die endlich zu dem, was sie schon immer sein wollten: dann sind sie selbst die Räfutschis…

  154. Rolemodel
    OT
    Gestern habe ich zufällig in den Kathastrophenfilm 2012 reingesehen. In diesem bauen einige Staaten heimlich im Himalaya Archen, um irgendeiner Kathastrophe (Vulkane, Tsunami usw) zu entgehen.
    Und als einige der Riesenschiffe kaputt sind oder überhaupt mehr Menschen als gedacht / geplant mit wollen, lässt (im Film) die deutsche Bundeskanzlerin edelmütig alle ins Boot.
    Jetzt weiß ich, welchen Film ulF im Sommer 2015 gesehen haben muss.

  155. Beheimatet
    Ich habe das Gefühl, von „beheimatet“ zu „gedulded“ ist es nur ein Katzensprung…

  156. Nudging
    @Nurrealschule

    Nudging:

    Durch Begriffsverschiebungen / Wortneuschöpfungen ein gewünschtes
    Verhalten hervorrufen ohne dass der Adressat des Nudgings die Hintergründe wirklich erfasst
    Eine etwas unauffälligere Form der Manipulation.

    s. Wikipedia unter „Nudge“

  157. @ Don was so in Munich abgeht
    DGB veranstaltet in seiner Hütte einen „Antifa-Kongress“.
    Die Vortragenden sind nosologisch erhellend und Ihr „Freund“ Kemper ist ganz klassizistisch zugegen… die Kunst des hohlen Schwafelns

    http://www.journalistenwatch.com/2017/10/16/antifa-kongress-im-dgb-haus-muenchen/#comment-626455

    Das war jetzt ganz ot und nur zur Kenntnisnahme für Sie.
    mfG PF

  158. Wie auch durch Sprachmängel das genaue Gegenteil des Erwünschten erreicht wird.
    So ist das halt, wenn um den heißen Brei herumgeredet wird, dann kommt man wie das Bamf schnell mal in Erklärungsnöte. Dabei wollte man doch nur die Willkommenskultur neu beleben und die Deutschen zu aktiver Integration der neuen Bürger motivieren. Am Ende soll die Heimat dann Heimat für alle sein – ein schöner Gedanke.

    Dumm ist halt nur, daß die verschiedenen Kulturen ganz unterschiedliche Vorstellungen von dem haben, was allgemein als Heimat bezeichnet wird. Am Ende müßte so wohl eine neue Heimat entstehen, die weder die einen, noch die anderen wirklich wollen – wenn sie ehrlich wären.

    In der Realität konkurrieren doch verschiedene Heimaten am selben Ort gegeneinander, was einfach nicht funktionieren kann. Die Integration ist eben doch bis zu einem gewissen Grade, soweit es das Äußere betrifft, eine Bringschuld. An schmucke Moscheen kann sich der Durchschnittsdeutsche durchaus gewöhnen, an signifikante Veränderungen des Straßenbildes schon weniger und an kulturell bedingte Fremdeingriffe in die eigene Kultur noch viel weniger.

    Der Versuch, durch Sprache die Fakten umdeuten zu wollen, ist armselig und zum Scheitern verurteilt. Und die Fakten aus Sicht der Bürger sind nun einmal, daß sich die Hilfsbereitschaft auf Kriegsflüchtlinge und Asylanten bezog, wobei bei den Kriegsflüchtlingen von einem zeitlich begrenzten Aufenthalt in Deutschland ausgegangen wurde. Daß ganz nebenbei auch noch viele andere Menschen ins Land strömten, die weder Kriegsflüchtlinge oder Asylanten sind, die noch dazu zunehmend unangenehm auffielen, ließ die Hilfsbereitschaft und die Toleranz nachhaltig sinken. Und wieder war es die Sprache, waren es die amtlichen Fake News, die dazu beitrugen.

    Nun, da alle dachten, die Unterscheidung der Menschen, die zu uns kamen, würde die Lage entspannen und es würden die Menschen, die keinen befristeten oder auch unbefristeten Aufenthaltsstatus erhalten, in ihre Heimat zurückgeführt, ist die Rede von mobilen Küchen, die zu gegenseitiger Verständigung beitragen sollen – mit dem Ziel einer neuen gemeinsamen Heimat.

    Davon mal ganz abgesehen, daß sprachliche Mängel und kulturell bedingt unterschiedliche Ernährung nicht unbedingt geeignet sind, Menschen dauerhaft einander näher zu bringen, wenn es an gegenseitiger Toleranz mangelt, führt dieser Versuch, den Bürgern durch Sprache etwas unterzujubeln, was diese nicht wirklich wollen, zu weiter verstärkter Ablehnung alles Fremden im eigenen Land.

    Was ich hier ganz freundlich als sprachliche Mängel bis hin zu Fake News bezeichne, benennen andere als Lüge, als bewußte Täuschung. Was das für die Annahme eines Kontrollverlustes bedeutet, ob es sich dabei wirklich nur noch um den Verlust von Kontrolle handelt, gerät dadurch mehr und mehr in den Fokus.

    Hier hilft tatsächlich nur noch offizieller Klartext, um zu verhindern, daß die Lage weiter eskaliert. Ob damit noch zu rechnen ist, mit klarer Sprache, angesichts des Lavierens mit der Obergrenze und solchen Aktivitäten des BAMF und anderer, regierungsnaher Organisationen, wage ich jedoch zu bezweifeln.

  159. Tränen gelacht
    Hasnain Kasim auf SPON zur Wahl in Österreich:

    …Dass wir beginnen zu denken, es wäre legitim,
    unverrückbare demokratische Prinzipien wie Freiheitsrechte,
    Rechtsstaatlichkeit oder Gewaltmonopol des Staates als in
    Frage zu stellen und solche Prinzipien als verhandelbar
    anzusehen.

    Die das tun sind die dumpfen Rechten und nicht die
    dumpfe Antifa.

    • Menschen, die während ihrer Sozialisation verschiedene Kulturen
      kennen lernen durften, scheinen dadurch eine ganz besondere Sicht entwickelt zu haben.
      Schade finde ich, dass einige davon ausgehen, dass alle die Welt so sehen sollten wie sie.

  160. Nichts ist mehr in der Schwebe.
    Es ist nicht mehr angedacht eine Sublimierung der Gesellschaft vorzunehmen.

    Es geht nicht mehr um eine freiheitliche psychisch ausgeglichene sozial nützliche und geistig gesunde oder kulturell anerkannte oder allgemeindienliche Sichtweise von Staat, Volk, Gemeinschaft. Nein, die HERRSCHENDE politische Kaste nebst ihrer gleichgeschalteten Kohorten der irgendwas-mit-Medien-nebst-ihrer-angegliederten-Gremien-der-politischen-stoßtruppsstiftungen-und-eu-konformen-einheitsmeinung-einforderden Neuen Weltordnung einheitsglobalisierten Priesterschaft der alternativlosen Eliten die es immer besser wissen, sind schon einige Schritte weiter.

    https://ixquick-proxy.com/do/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=http%3A%2F%2Fimg.fotocommunity.com%2Fdie-bevoelkerung-2-33eb5cf5-d377-4701-9b2c-d8050db7052d.jpg%3Fwidth%3D1000&sp=c4aa605bb4a13049a2665503fa18af24

    Die UMVOLKUNG vom Deutschen Volk zur schlichten Bevölkerung anno 2000 war nur ein Zwischenschritt. Heute 2017 wird die Staatsangehörigkeit des Personals von „deutsch“ in „beheimatet“ umgedeutet. In den neu zu gestalteten Pässen und dem sogenannten Personalausweis wird in Zukunft dann stehen:

    „Beheimatet in den nicht mehr verteidigten, weil nicht mehr existenten Grenzen von 2015, der ehemals als BRD bekannter Einrichtung.“

    Wobei das Wort beheimatet eher als Übergangsviadukt angesehen werden darf. Beheimatete – das klingt noch zu völkisch. Verwechselungen wären da nur vorprogrammiert. Man könnte an Staat, Heimat, Identität, Einigkeit und Recht und Ordnung denken. So was geht gar nicht. Bitte nachbessern.

    Es geht also nicht um Sublimierung.

    Die Politik ist nicht mehr daran interessiert evtl. falsch verstanden worden zu sein oder Fakten falsch oder nicht ausreichend vermittelt oder kommuniziert zu haben oder gar postfaktisch und vorsätzlich falsch verstanden worden zu sein oder gar selber Fehler gemacht zu haben.

    Nein, WORT-Fakten werden geschaffen.

    Dialog hat keinen Platz mehr im Reich der Eliten. Das Parlament dient nicht mehr dem Volke, sondern nur noch sich selbst und unbestimmten Eliten der Macht, in einem undefinierten Raum mit frei definierten Rechten und unkontrollierten Netzwerken in einem rechtsfreien virtuellen europäischen Raum ohne Kontrolle durch störende Gerichte oder freie Bürger.

    Der Beheimatete hat endlich zu verstehen, das nun alle gleich sind und ALLE gleichermaßen nicht mitzubestimmen haben was sein soll oder könnte. Er solle sich fügen: als Untertan, als leibeigenschaftbestimmtes staatenloses Element. Mit der Umdeutung der Sprache wird der Staat und der darin lebende Mensch zum beliebig um-deutbaren Etwas.

    Es ist also keine organische Veränderung aus dem Inneren, sondern eine am Reißbrett entworfene Angleichung der Simulation an die vorgegebene Interpretation der angeblich gegebenen Sachverhalte. Somit entsteht eine frei interpretierbare Simulation der Realität. Diese willkürlich abwandelbare Interpretationshoheit seitens der wie auch immer gearteten Eliten macht den Weg frei für diktatorische Systeme.

    Anstelle der Realität tritt die Interpretation der Simulation. Fakten werden irrelevant. Diskutiert wird nur noch die Art und Weise, wie das gemeine ehemalige Fußvolk die Simulation zu verstehen hat.

    Lässt man zu, dass die Beschreibung der Dinge, die Dinge an sich ersetzen, ist die Büchse der Pandora geöffnet. Dann reicht es, daß man man die Beschreibung verändert und man verändert die Dinge.

    • Alles ist ganz schlimm
      ..aber mir gefällt es in Deutschland trotzdem sehr gut.

    • Wer ist hier Deutsch?
      Geboren in dem Territorium, dass sich heute BRD nennt, bin ich deutscher Staatsbürger. Als solcher befolgte ich die Gesetze aus freiem Willen. Doch langsam wird der Wille schwächer, denn ich sehe, dass diese Gesetze nicht für alle gelten.

      Auch wenn ich den ungern zitiere, aber
      „wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht“

    • Die Technik und die Macher
      sind IT-Creators – Robert Mercer mit Sinnister und Cambridge Analytica’s advice brachten Trump und Brexit
      https://www.theguardian.com/politics/2017/feb/26/us-billionaire-mercer-helped-back-brexit
      Die Werkzeuge / Hardware müssen mit Software / Meinungen gesteuert werden. Da sind die neuen Engineers bei privaten Unternehmen, die die Konsumenten zu ihren Produkten führen.
      Dies geschieht durch Lobby-Promoters nicht mehr durch öffentliche Bildungsinstitutionen. Unbewußte Verschiebung der Meinungsführerschaft.
      Hier stechen die jungen dynamischen manipulierenden Peergroup Eliteninnen hervor – man sieht und riecht den ehrgeizzerfressenen Charakter der Emporkömmlinge Meilen gegen den Wind…
      Was kann die Beeinflussung der 88% doofen, dummen, nichtwissenwollenden Konsumer offenlegen?
      Wissen, Können, Kommunizieren – aber bitte mit … Humor.
      Meinen Nachbarinnen, der Grundschullehrerin und Musiklehrerin, erklären und nerven bis zum Anschlag:
      „10€? Meine Mutti zahlt 5,73€ bei Netto – Abzocker,
      dann geht doch zu Netto!!!“


    • @HH:
      Geboren in dem Territorium, dass sich heute BRD nennt, bin ich deutscher Staatsbürger.
      Äh, nö. Wenn die Vorfahren nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hatten und Sie selbst diese auch nicht verliehen bekamen, NICHT.
      Es reicht nicht, Kinder auf deutschem Staatsgebiet zu gebären, um diesen die deutsche Staatsbürgerschaft zu verschaffen.
      Mitteleuropa glaubt nicht an „the magic dirt“, wie das bei den USA und Frankreich der Fall ist.

      Als solcher befolgte ich die Gesetze aus freiem Willen.
      Das ist überall ratsam – when in Rome, do as Romans do.

      Doch langsam wird der Wille schwächer, denn ich sehe, dass diese Gesetze nicht für alle gelten.
      Was die Einheimischen sehr aufbringt, ist, daß inzwischen für Einheimische sehr ausführliche und detaillierte (wer keine GEZ bezahlt, kommt ins Gefängnis, z.B.), für die Zugelaufenen gar keine (bei Regelverstoß bis hin zu Mord wird nur mit der Schulter gezuckt) Gesetze durchgesetzt werden.
      Richtig wäre es, bei Einheimischen nach dem Ungefähren zu gehen (denn die ungeschriebenen Gesetze des Landes gehen von ihnen aus), und bei Zugelaufenen keine Regelverstöße zu dulden. Ein solches Verhalten wie jetzt seit Jahren schwächt natürlich den Willen Hinzugekommener, sich überhaupt mit den geltenden Regeln zu befassen.

    • Vorschlag
      für den Schriftzug unterm Tympanon des Reichstagsgebäudes:

      Den Goldstücken und denen, die nun mal hier sind.

      edSE

  161. Efeuhonig
    @Philomena
    Wahrscheinlich könnte man Efeuhonig auschleudern. Aber: 1) ist jetzt für mich die Zeit des Schleuderns vorbei. Alles was die Bienen seit August eintragen lasse ich ihnen. 2) wird dieser Honig zuviel Wasser enthalten und 3) kann ich mir daraus keinen guten Geschmack vorstellen. Ist aber spekulativ. Kenne auch keinen Imkerfreund der so etwas tut.
    @Gast
    Varroa im Griff durch Umstellung auf kleinere Waben und gute Zusammenarbeit mit schweizer Imkern was Bekämpfung selbiger angeht. Um auf den Staatenvergleich zurückzukommen:
    Ohne Kontrolle auf Einwanderung kein gesundes Volk!

    • Gestern an diesem sonnigklaren Herbsttag hab ich wilde Gänse auf
      ihrem Zug beobachtet. Fast in Escher-Formation landete die Gruppe in einem kleinen Teich im Park – und das laute Geschnatter der bisher schon da Schwimmenden einschließlich der Droh- und Angriffsgebärden der Ganter endete erst, als das Revier verteidigt war und die Neuen sich abseitig und abgegrenzt erholten.

    • Danke für die Auskunft, Imkermädel!
      Jährlich im Herbst beobachte ich das.Es muss den Viechern „schmecken“,
      vielleicht liefert der Efeu irgendwas, das sie benötigen? Wie auch immer…


    • [Efeuhonig] kann ich mir daraus keinen guten Geschmack vorstellen
      Hm, aber es gibt doch da so efeuextrakthaltige Hustenmedizin. Vielleicht tät ja Efeuhonig gegen Husten und verschleimung helfen?

  162. ein besorgtes journalistisches Highligt !!!!
    @binvonhier

    ja, Herr Kazim, der „besorgte Journalist“ von SPON ist in grösster Sorge und das gefällt mir sogar……….

    „er hat sich die ÖVP unterworfen, er ist Parteichef geworden…….“

    ja ja , so geht also Unterwerfung einer Partei…………..

    wenn wir seine Maßstäbe anlegen, dann hat ulFuM den KanzlerInnenWahlVerein „erledigt“……für die nächsten 20 Jahre.

  163. Heimat Fußballplatz
    Dass Emotionen in den unteren spielklassen schnell hochkochen ist bekannt.
    https://www.rosenheim24.de/sport/beinschuss/a-klasse-2/fussball-a-klasse-prutting-tuerk-spor-rosenheim-spielabbruch-8774578.html

    Ich kann mich noch gut an das AZ -Freizeitkicker-Turnier erinnern, wo es in der Halbzeit oft nur darum ging, wer wem besser aus dem Weg geht, wenn es gegen Mannschaften wie die o.g. ging.

  164. Titel eingeben
    was der Prantltrottel für die älteren Semester, ist Kasim für die Jungen

  165. Die Kunst des Aufwachens
    Sie haben den Nagel nicht nur getroffen: Sie haben ihn versenkt! Er sitzt so tief im Politgott, dass ~diese~ weiter an ihn glauben.

    Aber Sie kommen mit Ihrem treffenden Beitrag zu spät(was nicht verwundert). Genau diese Details, die bei der Masse an Antwortenden in den Wochen und Monaten sehr oft zu lesen war, geht eben auch dort unter. Vielleicht wäre das für den Ein oder Anderen eine Hilfe der Entscheidung gewesen, oder aber auch ein Lichtblick seinen ganzen Mut zusammen zunehmen, und mit seiner Stimme nicht für seine Interessen zu stimmen, sondern dem Zweck, dem Ganzen zu dienen: nämlich Deutschland, denn der Souverän ist Deutschland nicht die Politiker und ihre Spieler. Deshalb habe ich auch meine Stimme der AFD gegeben, denn mit jeder Stimme mehr, hätte man den Altparteiensumpf austrocknen können. Nicht nur die Altparteien verstopfen die Demokratie:

    .

    Das GNADENGUT des ÖR
    Sonntag allein mit Rebenblut
    ohne flimmernde Flut
    die das Hirn ausdörrt;
    denn auch dort schimmert
    DASoben und bleibt,
    weil es sich gegenseitig treibt.
    Will man es haben weg,
    kommt schon der nächste –
    und hinterlässt einen altfarbenen Fleck.

    .

    Dieser Sumpf wird größer: er bläht sich Dank der vielen Mutlosen auf, die ihren Lohnzettel nicht lesen können, die die Stimmen – „aus dem Morallager der Heiligen“ –, abnickten und der brotlosen Kunst des nicht eigenständigen Denkens anheimgefallen sind: mediokratischer Erfolg.

    GedankenSplitter auf Kommentare:
    „Die Zeichen stehen nicht nur auf evtl. Enteignung, sondern könnten einen Sturm nach sich ziehen, der vom Balkan beginnend(Schweden, Frankreich, Belgien die Oranjes und übergreifend die ehemalige Affeninsel (Stöckchen <3) jetzt Salafistanien), Europa wieder in ein Flammenmeer verwandelt. Die Schaltzentrale mit ihrem Speck, wird die Made nicht freiwillig attackieren – denn: Die Made im Speck, ist nie satt!

    Man sinniert in Blogs übers Leben, schreibt gegen oder für die momentane Politik, doch all unser Denken, der vom friedlichen Leben geschützt war macht uns angreifbarer als diese „archaischen Soldaten“, deren Gier, mit all der unterdrückenden Gott verpflichteten Selbstverständlichkeit, auch des Tötens, in unsere Länder fallen, weil Soros und seine widerlichen Kumpanei, gestützt von der UN, Europa ins Chaos gestürzt haben. Und sie sind noch nicht fertig – ein Investment soll ja auch Rendite abwerfen.

    Solange Europa sich nicht wehrt, wird der freiwillige Übergang vollzogen. Keine Ahnung wohin.“

    PS: „Einmal Käsepizza in den Bundestag, bitte.“

    • Der ganze Mist hat ein stark retardierendes Moment...
      Darum kann auch der Misthaufen immer noch grösser werden bevor die Jauche richtig überläuft. Es stinkt zwar schon „diffus“ durch die medial immer wieder neu aufgefächerten Nebelschwaden (Dichter ÖR-Nebel wabert übers Land), aber so genau ist der stinkende Schmodder (noch) nicht zu identifizieren.

      Merkel und ihre Entourage werden gigantische wirtschaftspolitische und gesellschaftspolitische Sch…erbenhaufen hinterlassen, die sich gewaschen haben. Dem Michel wird’s spätestens dann dämmern wenn sein jämmerlicher Rentenbescheid und/oder die karge Auszahlung seiner (bereits nach China weiterveräusserten) LV auf dem Resopaltisch landet. Dann ist’s aber zu spät. Kein Mitleid für politisch-gesellschaftliche Einfaltspinsel.

    • Der Generalisimo kommt, wenn der Spaß aufhört...
      …doch dann ist es zu spät für die Straße.

      Die Angst vor Veränderung, weil man nicht sah, was passieren könnte, ist mitentscheidend gewesen, dass der Bundestag macht was er will. Nicht mal die Butter konnte frohlocken, und der Masse Aug´und „Tor“ öffnen, um überhaupt eine Reaktion hervorzurufen. Übrigens: Ich liebe Butter!

      Ich möchte den Haufen nicht mal annähernd deuten oder gar wissen. Die Leute sollen arbeiten, ihren Spaß haben, Serien schauen, Games zocken und alle 4 Jahre ein Kreuz machen(Das System am Leben halten). In den vier Jahren wurden einschneidende Gesetze verabschiedet, von denen der Bürger kaum erfährt, weil diese meist klammheimlich in der Sommerzeit, oder einem Fußballevent verabschiedet wurden(es interessiert auch niemanden wirklich – Politik am Bürger vorbei – Verbote). Nur diesmal kamen ihnen die alternativen Medien zu nah, auch der absichtliche Menschenstrom, um zu destabilisieren.

      Wenigstens gab es wieder ein Konzert in Syrien (vor mehr als einer Woche). Gelesen? ;)
      Der Nachzug von Millionen Familienangehörige sollte hier obsolet sein.

    • „Die Syrer müssen demnächst zurück, und jetzt sollen die Familien
      nachkommen? So ein Quatsch!“
      Stoiber bei Plasberg

  166. Separatismus als Folge von Arroganz und Ignoranz
    Die Wahl in Niedersachsen vermittelt mir nicht den Eindruck, als habe sich da politisch etwas stabilisiert, auch nicht bei der SPD. Die Niedersachsen scheinen lediglich durch den Dieselskandal und den Umgang ihrer Regierung damit beeinflußt gewesen zu sein. Ob die rot/grüne Regierungsarbeit auch dazu beigetragen hat, wage ich nicht zu beurteilen. Dennoch ist die AfD nun auch im niedersächsischen Landtag vertreten, Die Linke fast erwartungsgemäß nicht, und wie die neue Regierung aussehen soll, steht in den Sternen.

    Ein Separatismus ist in Niedersachsen zwar nicht erkennbar, eher ein Wahlergebnis der Zukunftsangst und ein nicht nachvollziehbares Vertrauen in CDU und SPD. Da die ihre Politik aber wohl kaum ändern werden, wird das Erdbeben in Niedersachsen wohl noch bis zur nächsten Wahl auf sich warten lassen.

    Ganz anders die Wahl in Österreich. Es wird sicher noch sehr interessant werden, wie sich diese Wahl in Bezug auf Europa und die EU auswirken wird. Mit Österreich haben die Rechten eine gewichtige Stimme für die Zukunft gewonnen und mancher in Deutschland träumt sicherlich schon von einer Wiederholung der Ereignisse des Jahres 1938 mit umgekehrten Vorzeichen. Ob es in Österreich zu separatistischen Anwandlungen wie bei den Katalanen und Spanien kommen wird, wer weiß.

    Die Folgen einer Politik, die die Bürger nur noch als frei verwendbare Verfügungsmasse betrachtet, zeigen sich europaweit. Regionen streben nach mehr und nicht nach weniger Souveränität. Und das ist durchaus verständlich. Dazu braucht es nicht einmal den Heimatbegriff oder Diskussionen um Leitkulturen. Die Bürger haben schlicht die Nase voll von neoliberaler und wirtschaftshöriger Politik. Sie wollen eine Politik, die ihre täglichen Sorgen und Probleme aufnimmt und einer Lösung zuführt.

    So verständlich diese Entwicklung auch ist, sie würde am Ende kein gutes Ergebnis zeitigen. Denn je kleiner die Einheiten, desto geringer ihr Gewicht, desto chancenloser ihre Zukunft. Die Politik der letzten Jahrzehnte hat das zu verantworten, eine Entwicklung, die zu mehr Extremismus geführt hat, die mangels Demokratie in der Zerstörung mühsam aufgebauter Strukturen enden wird, statt diese fortzuentwickeln.

    • Niedersachsen
      Die „Arbeit“ der rot-grünen Landesregierung war so schlecht, dass die SPD im August sicher davon ausging abgewählt zu werden. Die etwas höheren Beamten mit Parteibuch und Politiker sahen sich schon nach anderweitiger Weiterbeschäftigung um. Niedergeschlagen hat sich das im Wahlergebnis der Grünen mit ca 30% Verlust.
      Die SPD hat die niedrige Wahlbeteiligung (63,1%) gerettet, denn die SPD konnte wegen BTW-Debakel und Twesten-Überlauf sehr gut mobilisieren. Die ehemaligen CDU-Wähler sind hingegen zu Hause geblieben, da sie sich nicht durchringen konnten, allen Ernstes CDU zu wählen. Nichtmal ersatzweise FDP, so wütend war man hier auf den Verein. Der Spitzenkandidat Althusmann ist auf Merkelkurs und war zudem Kultusminister als G8 eingeführt wurde.

      Da hatte wirklich nur der ganz harte Kern der CDU-Wähler noch den Willen, zur Wahl zu gehen.

      Der einzige Lichtblick war das Abschneiden der Linken, sonst hätten wir hier r2g bekommen und damit Separationsbestrebungen innerhalb Niedersachsens.

    • Ja Herr Meier, die kleine Schweiz ist schon sehr chancenlos, und erst das noch kleinere Luxemburg.
      Dänemark ist auch kurz vor dem Untergang und Holland versinkt eh bald im Meer.

      Je größer die Einheiten, um so schwerer fällt es, sich auf veränderte Bedingungen einzustellen. Ist bei Konzernen übrigens auch so. Hat schon seinen Grund, warum es keine Saurier und keine Mammuts mehr gibt.


    • Inzwischen denke ich, der, der sagte, der Weltuntergang kommt in Meckelenburg 100 Jahre später, hat sich in der Himmelsrichtung geirrt. Es ist Hannover, nicht Schwerin, wo alles Jahrzehnte später stattfindet.
      Denn im Bund ist GroKo passé, in Hannover geht sie erst los.
      Rotgrün im Bund ist nun schon seit 12 Jahren vorbei, in Niedersachsen war das bis gestern so. Und die SPD/CDU-Blöcke erinnern in ihrer Massivität an die 60er und 70er Jahre.


    • Jessica, hat Lindner nicht grünes Licht für die Ampel gegeben?

      Der es schon immer wußte, sollte mal einen Blick auf die City of London werfen, dann erübrigen sich solche hinkenden Vergleiche. Bei Holland setze ich volles Vertrauen in die Deiche, wirtschaftlich haben die aber auch mehr als Käse, Tulpen und Tomaten zu bieten. Das gilt auch für das Königreich Dänemark. Dennoch ergeben sich in allen Fällen die Vorteile hauptsächlich aus innereuropäischen Beziehungen und Verflechtungen. Sollte da wieder Kleinstaaterei einsetzen, dürfte es für alle schwieriger werden. Am Beispiel England, welches auf eine Unzahl bilateraler Abkommen für die Zukunft zu setzen scheint, werden wir sehen, ob Separatismus sich auszahlen wird.

      Colorcraze, warten wir mal ab, wie weit der Arm Lindners reicht. Da geht noch was.

    • "Denn je kleiner die Einheiten,
      desto geringer ihr Gewicht, desto chancenloser ihre Zukunft.“

      Also etwa wie Singapur?

  167. Uwe Dippel, ...
    … ich kann mich nicht erinnern schon einmal explizit gegen die Autonomie oder sonst jemandem geschrieben zu haben!

    Verwexeln Sie mich?

    Allerdings hielte ich eine Autonomie nach dem Modell für sinnvoller als eine „Unabhängigkeit“.

    Ein spanischer Kollege hat mir aber soeben mitgeteilt, dass auf der Francistenseite Rufe nach der Armee und „Feuer frei“ erschallen…

    Es gibt wohl auch kaum eine Autonomie, die ganz ohne Bomben erworben wurde – nicht einmal im Kanton Jura.

    • Wassermann, das war nicht persönlich an Sie gerichtet
      Autonomie gibt es schon für die Katalanen, allerdings unzureichend.
      Entscheidend ist dort aber eher das Monetäre: Sie wollen nicht länger von Madrid ‚erfahren‘, wie viel sie zum Staatshaushalt beizutragen haben.

      Das führt dann zu dem Überschwinger ‚Unabhängigkeit‘. Und da mag es Francisten geben, also alte weisse spanische Männer, die finden, man sollte die Armee einsetzen. Das ist natürlich noch idiotischer als die Forderung nach der Unabhängigkeit.
      ¡Hablamos! ist die einzige sinnvolle Möglichkeit, natürlich.
      Dass Rajoy sich weigert, irgendetwas zu verhandeln das gegen die Verfassung ist, ist verständlich. Allerdings weigert er sich auch, andere grössere Pakete zu besprechen, und da sollte man ihm – meinetwegen auch aus Bruxelles – ruhig mal auf die Füsse treten.

  168. Titel eingeben
    Aber wie kann der Tee in der Silberkanne schimmern? Da drin ist es doch dunkel!


    • Die ätherischen Öle ölpfützen da drin rum.

    • Wenn
      man den Deckel öffnet und das sanfte Licht vom silbernen Kandelaber in die Kanne fällt, kann dieses Schimmern auftreten. (Funktioniert nicht bei Lichteinfall durch giftige Energiesparlampen.)

  169. Tragödie
    @Wassermann

    Was gerade in Spanien vor sich geht mit der separatistischen Farce in Katalonien und den unzähligen in Galicien vorsätzlich angelegten Feuerbränden ist eine Tragödie, schlicht und einfach.
    Dass –nach den Kommentaren hier zu urteilen- dies nur Wenige sehen, ist eine noch grössere Tragödie.

  170. Andreas Kemper
    Also der mit dem Pranger bei der Böll-Stiftung, nicht der von der AfD, darf in den Räumen des DGBs Networking mit der Antifa betreiben.

    http://antifakongress.blogsport.eu/infos-2/

    Ist es nicht schön und gut, dass der DGB endlich die Zeichen der Zeit erkannt hat und etwas dagegen tut, dass die AfD die Partei mit den meisten Wählern, die zugleich Gewerkschaftsmitglieder sind, ist?

  171. Um sich von "Beheimateter" beleidigt zu fühlen,
    muss man sich wirklich unbedingt beleidigt fühlen wollen. Auch wenn solche Sprachkonstrukte albern sind. Aber wo ist da die Kränkung? Da muss man sich schon total verrannt haben.

    Ist auch mal so eine konträre Meinung hier zugelassen oder nur der AFD-Mainstream?

    • mit länger zurückliegenden Mi-His
      Ach wissen Sie, wie jemand oben andeutet, liegt das Geschwurbel (Beheimatete) nicht so weit entfernt von Geduldete.

      Andererseits kann man Beheimatete auch heimatlos machen (wegnudgen, vertreiben), nicht wahr, während man geborene Deutsche nicht undeutsch machen kann.

      Im Ausland wird diese Stilblüte die Augenbrauen bis zum Haaransatz wandern lassen. Man stelle sich vor, man wäre weggenudgt in die USA eingewandert und würde dort gefragt: „Are you originally German?“ und würde antworten: „Yes, but I am not supposed to say that. I should say something like indeginous. I was made an Aborigene, sort of. A person that had been there with ancestors, a Dinosaur or something like that. They started to hurt us and did not realize.“ Sie müssen es also nur übersetzen. So harmlos ist das nicht, Deutsche (oder andere Nationalitäten) umbenennen zu wollen.

      Sie erklären das ein wenig. Jeder, der das hören würde, würde beschließen, das Land touristisch zu ignorieren, nur nebenbei. Und das wird sich alles rumsprechen.

      Das Geschwurbel kann noch teuer werden.

    • Wenn sich ein Amt
      aus purer Inkompetenz in Albernheit flüchtet, kann dass
      schon eine Beleidigung der Steuerzahler sein.

    • "Auch mal", Gast?
      Mir scheint hier mehr zugelassen als irgendwo anders, solange es die Contenance wahrt. Und ‚Meinung‘ kann diese kaum verletzen.

      Ist es tatsächlich Ihre Meinung, dass hier ein AfD-Mainstream vorherrscht?

    • auch mal so eine konträre Meinung hier zugelassen
      Wie Sie sehen, geht es hier – Dank Don – nicht so zu wie bei echten Mainstream Medien. Ihr Kommentar wurde veröffentlicht.

      Das „auch mal“ ist übrigens vollkommen unangebracht. Das erkennt jeder, der diesen Blog schon länger verfolgt.

      Beleidigt fühle ich mich auch nicht aber der Neusprech (eines quasi-totalitären Systems) nervt ungemein und entfaltet auf Dauer auch seine schlimme Wirkung.

    • @Gast mit ach so mutiger konträrer Meinung
      „Ist auch mal so eine konträre Meinung hier zugelassen oder nur der AFD-Mainstream?“
      Sie schwätzender Anonymus.

    • @Gast
      Sprache ist ein Mittel der Macht. Änderungen der Sprache seitens des Staates sind immer Ausübung von Macht. Gerade auch in totalitären Regimenn.
      Wenn ich als Deutscher seitens des deutschen Staates, dessen Vertreter dem deutschen Volke dienen sollten, nicht mehr Deutscher genannt werde, dann ist das in der Tat keine Beleidigung. Es ist mehr als das. Es ist ein Zeichen der Aufkündigung unseres Gesellschaftsvertrages, ja der Verfasstheit unserer Nation.
      In Kenntnis der Geschichte kann man nur laut rufen „Wehret den Anfängen“.
      Je nach Ideologie, in die man sich verrant hat, kann man das natürlich auch komplett anders sehen.

      Wobei: Ich fühle mich dennoch beleidigt. Nicht durch den Begriff selbst (s.o.). Aber, dadurch, daß man von offizieller Seite her wohl dachte, daß man so etwas mit meinereiner einfach widerspruchslos machen kann. Daß meinereiner als beliebig manipulierbar erachtet wird. Wie willenloses Stimmvieh. Und nicht wie der Souverän.

    • Ist es tatsächlich Ihre Meinung, dass hier ein AfD-Mainstream vorherrscht?
      JA

    • Sie machen es sich zu leicht, denke ich.

  172. DGB
    Das mit dem DGB kann ich erklären. Da sitzen in der oberen Etage Leute (ich vermeide das Wort „Kollege“, weil ich zwar in den Laden einzahle, aber mich nicht vertreten fühle), die müssten sofort in Heinrich-Böll- und Friedrich-Ebert-Stiftung entsorgt werden.
    Und der mit grünem Parteibuch ausgestattete Ver.di-Vorsitzende hat sich gerade bei den Bilderbergern um den Vorsitz beim DGB beworben. (Sonst hätte er ja nicht hinfahren müssen). Und weil Spartengewerkschaften wie die GDL so erfolgreich sind, lässt der DGB bei Frau Nahles ein „Tarifeinheitsgesetz“ stricken, wo dieselbe Partei vorher den Flächentarifvertrag zerlegt hat. Die Sozis sind halt verlogen und sollten in Riester&Maschmeyer-Partei umgetauft werden.

  173. an Tommy erklärungen Ditib
    Hallo Tommy

    das ist mir schon klar, worin der Vorteil der Türkei liegt, aber worin liegt der Vorteil für die CDU? Wo doch Erdogan ausdrücklich davon abriet, die CDU zu wählen?

    Vielleicht soll da wieder jemandem (SPD?) ein Thema weggenommen werden.

    herzliche Grüße

    Hessin

  174. Nur gemeinsam sind wir stark
    Diese simple Aussage zu widerlegen, dürfte schwer fallen. Dennoch wird zunehmend das genaue Gegenteil propagiert. Verstehen muß man das nicht.

    • Doch das kann man verstehen
      Täglich wird man mit Katastrophenmeldungen aus allen
      Bereichen überschüttet, da macht sich schonmal die
      Überzeugung breit:

      Rette sich wer kann!

  175. Separatismus und Recht und Freiheit
    Alle wollen ihren eigenen Staat, ob Katalanen, Kurden, Bajuwaren …

    Was hindert sie daran? Selten die Vernunft.

    Andererseits, haben Menschen nicht das Recht, sich frei in Staaten zu organisieren? Es gibt doch Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, Irland, Jugoslawien, Tschechoslowakai. Und nicht nur Katalonien, sondern auch Grönland, Schottland, Nordirland und einige mehr wollen ihren eigenen Staat.

    Im Grunde muß man wohl bei der Entstehung von Staaten beginnen, die Entstehung des Völkerrechtes beachten und letztlich bei der Demokratiefrage enden, um Separatismus, Sezession und Segregation entsprechend berücksichtigen zu können. Das aber wäre hier wohl der falsche Platz.

    Es ist aber wohl immer irgendwie eine Frage des Umgangs von Mehrheiten mit Minderheiten, der zu separatistischen Bewegungen führt. SSW und Zentralräte sind positive Beispiele in dieser Hinsicht. Aber auch die Geschichte des Saarlandes ist durchaus beachtenswert. Wenn Minderheiten also entsprechend berücksichtigt werden, ist der Drang zum Separatismus in der Regel nur gering.

    Die willkürliche und in der Regel gewaltsame Entstehung von Staaten dürfte aber der Hauptgrund dafür sein, daß es überhaupt zu separatistischen Bewegungen kommt. Recht und Freiheit spielten dabei keine Rolle, sondern Unterdrückung und Ausbeutung, Instrumentalisierung, Meinungsführerschaft und vieles mehr, was am Ende zu Machtballungen einiger weniger führte, die über das Schicksal der Menschheit entschieden und entscheiden. In der Art der Entstehung von Staaten und Nationen liegt also schon der Wunsch nach Separatismus begründet.

    Davon mal ganz abgesehen, wie sinnvoll solche separatistischen Bewegungen denn nun wirklich sind, sind die Gründe ihrer Ablehnung dieselben wie zur Zeit des Verlustes der Unabhängigkeit, der Freiheit. Und ebenso wie bei der Gründung von Staaten stellt sich die Frage nach dem Recht, die nach wie vor mit dem Recht des Stärkeren beantwortet wird. Eine Lösung des Problems scheint mir das nicht zu sein, lediglich eine Vertagung.

    • Souveränität der Bundesrepublik Deutschland herstellen
      Das Regime Merkel und der EU muß sofort beendet werden.
      Die finanziellen Schäden durch illegale Einwanderungen sind höher als ihre behaupteten Nachteile.
      Einigkeit und Recht und Freiheit!


    • „Die finanziellen Schäden durch illegale Einwanderungen sind höher als ihre behaupteten Nachteile.“

      ?

    • die sich aus dem Austritt ergeben würden
      Meine überschlägigen Kosten der Migration sind 55 Mrd Tendenz steigend,
      die des EU Endes kann keiner seriös schätzen, wird fast alles von Soro`s nahen Instituten zusammen gebastelt, wie heute der faz-Artikel über die Brexitbelastungen pro Kopf beim Briten…

    • Hier in meiner Stadt werden jetzt erstmals die Kosten beziffert,
      die beim Kämmerer hängen bleiben. Ca. 50 Millionen, alleine für 2016 – wo vorher schon für nichts etwas übrig war und eisern bei jeglicher Infrastruktur gespart werden musste bzw. Projekte mangels Masse klar verweigert wurde. Weitere ca. 40 Millionen kamen für 2016 von Land und Bund und sind ebenfalls nicht mehr vorhanden.
      Man jämmert und will sich das selbst gezahlte Geld, wenigstens für die Folgejahre, von Land und Bund zurück holen – wobei jeweils und immer der Bürger belastet wird und keinen Gegenwert zu erwarten hat.

      Wann wachen die, die die Misere an der Basis verwalten und am Laufen halten, endlich auf und verweigern sich? Oder denken die, dass sie dem Bürger für nichts gerade stehen müssen?

      Wenn die ganz weit oben sich schon als Traumtänzer erweisen, die nichts von Soll und Haben verstehen – irgend wo weiter unten sind doch die Einnahmen und Ausgaben weit übersichtlicher und können nicht falsch verstanden werden.

      Ob Tillich verstanden hat?


    • Na ja, Trojaner, viele Städte und Gemeinden waren schon lange vor dem Eintreffen der ersten Flüchtlinge mehr oder weniger pleite. Das Leben von der Substanz hat viel früher begonnen.


    • viele Städte und Gemeinden waren schon lange vor dem Eintreffen der ersten Flüchtlinge mehr oder weniger pleite.
      Und jetzt sind sie noch pleiter, weil sie pleite fremdes Geld rausgeworfen haben?


    • Pleiter, colorcraze? Pleite ist pleite, fini.

      Infrastruktur, Schwimmbäder, Schulen … All das war schon seit Jahrzehnten im Verfall begriffen.

      Selbstverständlich wird es durch die zusätzlichen Kosten nicht besser, aber steigen die Steuereinnahmen denn nicht permanent?

      Mir ging es nur darum, aufzuzeigen, daß nicht die geschenkten Menschen für den Verfall in unserer Gesellschaft verantwortlich sind.


    • @OM: Ja wenn man pleite noch plötzlich so viel Geld ausgeben kann, dann muß es ja offensichtlich noch eine Steigerung von pleite geben.

    • Lieber Otto Meier - wie kann man sich soche "Wohltaten" zusätzlich leisten,
      wenn man es nicht bezahlen kann? Auf keiner Steuereinnehmerebene? Und auch nicht erkennt, wo es auf Dauer herkommen könnte? Steht nicht geschrieben, wer 2 hat gebe dem der keins hat? Aber es steht nicht, dass man sich verschulden soll für andere. Oder bürgen. Oder sich „verausgaben“.

      Haben die keinen A**** in der Hose in den Kommunen, dass die das nach oben melden? Bisher gibt es nur wenige, die sich gegen den weiteren Zuzug und damit gegen weitere Kosten wehren. Obwohl sie allüberall fast „blank“ sind.

      Wohlgemerkt: Bei uns sind die 90 Millionen, die nicht da sind, pro Jahr und auf Dauer fällig!

      Und Otto Meier: der von uns „gewählte“ nicht adäquate finanzielle Umgang mit dem Füllhorn über jedem, der hier aufschlägt, führt unaufhaltsam zum Bankrott – zum Schaden aller.
      Und von welchen auf Dauer steigenden Steuereinnahmen auf welchen Ebenen spekulieren Sie? Gar bei einer Delle der Konjunktur?
      Man wird auch Sie höher belasten. Mit welcher Steuer auch immer.
      Und das ist so sicher wie Blüms Rente.


    • @OM: wenn jemand, der pleite ist, Geld in die Hand gedrückt wird, damit er es sofort ausgibt und ihm zu seinen Schulden zugerechnet wird, dann gibt es halt offenbar doch noch eine Steigerung von pleite.


    • Wozu die Aufregung, colorcraze, Trojaner, denkt doch an die schwarze Null.

      Wer das alles zahlen soll? Na der Steuerzahler, wer sonst.

      Und Konjunkturdelle? Ihr habt wohl vergessen, daß der Kapitalismus immerwährendes Wachstum beinhaltet.

      Also manchmal weiß ich selber nicht, wo die Ironie aufhört und der Sarkasmus beginnt.

      In einer der letzten Polit-Talk-Show-Comedy-Veranstaltungen war von den politischen Eliten wieder folgendes zu hören: Einkommen im Alter durch Immobilien und private Vorsorge sichern. Von Rente war da keine Rede. Davon, daß Immobilien aber ein Einkommen voraussetzen, diese auch im Alter halten zu können oder davon, daß ein Börsencrash in näherer Zukunft nicht ganz unwahrscheinlich ist, war selbstverständlich nicht die Rede.

      Wir müssen uns halt damit abfinden, daß die Funktion des Kapitalismus darauf beruht, mit allen Mitteln eine permanente Umverteilung in dieselbe Richtung vorzunehmen. Zu den Mitteln zählen eben auch alle Arten von Blasen, crashes, Währungsschnitte …

      Die Folgen der Sozialisierung privater Verluste, sowie die Privatisierung sozialisierter Verluste als Gewinne, das ist der Kapitalismus, den doch alle wollen und schätzen. Na, ich will hier nicht Herrn Goslar Konkurrenz machen, aber ganz nüchtern und sachlich betrachtet, ist keine andere Analyse des Kapitalismus möglich. Und ja, Kommunismus und Sozialismus alter Prägung sind keine Alternativen.

      P.S. Die Flüchtlinge sind auch nur ein Teil dieses Spieles, sie selbst trifft keine Schuld.

    • Schuld und Verantwortung sind Begriffe, die ich nicht ins Spiel bringen will.
      Besonders nicht nach unten.
      Auch welche es sein werden, die als erste sehr sehr wütend werden, wenn die gewohnte monatliche Apanage ausbleibt, wissen wir.
      Was passiert, wenn diese Wut gewalttätig ausagiert wird und wen das treffen wird, sehen wir bereits heute unter den täglichen gelisteten „Einzelfällen“.

      Denn sie werden sich als die Betrogenen sehen und uns als die, die ihr Versprechen nicht eingelöst haben.
      Die Frage ist nur, wie lange es noch dauern kann, bis der Bankrott erklärt werden muss.


    • Ach ich weiß nicht, Trojaner. Vielleicht hat es ja sogar etwas Gutes, wenn es Menschen in Deutschland gibt, die Solidarität etwas deutlicher einfordern, als das der gemeine Deutsche macht. Wenn auch Deutsche davon profitieren, dann könnte das doch noch recht interessant werden, oder? Es kommt halt darauf an, ob die Addressierung stimmt.

      Bankrott sind wird doch längst, fast alle leben nur noch auf Pump, ganz besonders der Staat.

      Was die Einzelfälle betrifft: Gastrecht mißbraucht – Gastrecht verwirkt. Und wer weiß, vielleicht ist die geschminkte Obergrenze ja ein Schritt in diese Richtung. Mal sehen, wie sich die Zahlen entwickeln – die tatsächlichen Zahlen.

  176. Menschen mit Beheimatungen
    Das BAMF würdigt Menschen, die schon länger hier leben, als „Beheimatete“ ab. Das klingt wie „Behinderte“, was man ja auch nicht mehr sagt (sondern „Menschen mit Behinderungen“). Hätte das BAMF ein Minimum an Respekt vor denen, die man frühe „Deutsche“ nannte, würde es von „Menschen mit Beheimatungen“ reden.

  177. ...seltsam, sogar beim Tatort.....
    ….wird „gerade jetzt“ über die RAF nachgedacht……wie kommt das ?

    • Lose Sammlung von Stichworten oder hat alles nichts zu sagen.
      Brigate Rosse … RAF … CIA … BND … Verfassungsschutz… NSU … Verena Becker … V-Männer … J. F. Kennedy … ehemalige tschechische Faltschirmjäger … Exilkubaner … Staatsinteressen .. Vietnam … kommunistische Gefahr … Sahra Wagenknecht droht mit Rücktritt … mehr Polizei … Staatstrojaner …

  178. "Allahu Spor" bei der Arbeit:
    ht tps://www.welt.de/sport/article169704758/Massenschlaegerei-nach-Roter-Karte-Polizei-ermittelt.html
    .
    Allahu-Akbar-Terror auf dem Fussballplatz.

    • Vor 40 Jahren im Amateurfußball vom (schwäbischen) Zuschauerbereich zum Linksaussen
      „Sau Karle, sau!“ (-> lauf schneller, Karl…)

      Da war die Welt noch in Ordnung! Heidanei.

    • Die Brutalität islamischer "Fussball"-Vereine ist bekannt und gefürchtet.
      Etliche Kartoffel-Spielvereinigungen treten gegen die Schlagetot-Muslime gar nicht mehr an. Einfach, um zu überleben.

    • Kein Zufall, zeitgleich der
      ganze Wahnsinn islamischen „Sport“-Verständnisses hier:
      http://www.tagesspiegel.de/berlin/gewalt-im-berliner-amateurfussball-krawall-nach-fussballspiel-in-neukoelln/20463336.html
      .
      Gegen Kuffar zu verlieren entehrt den Muslim, also ist jede Form der Gewalt gerechtfertigt.

    • @Rabe
      das gleiche Erlebnis hatte ich im Frühsommer bei einem Jugendfussballturnier in Mainz. Zwei türkische Erwachsene beleidigten einen 14 jährigen und als der Trainer schlichten wollte, gab’s direkt eins auf die zwölf. Dank der Ordner konnten die zwei von weiteren Schlägereien abgehalten werden. Natürlich warf man den Deutschen Rassismus vor. Die Polizei fertigte ein Protokoll an, bisher kam es noch nicht zur Anklage.

      Es ist unverständlich, warum diese Vereine noch im Verband gelistet werden und überhaupt zu Turnieren eingeladen werden. Die können sich untereinander die Rübe blau hauen. Aber Hauptsache „No Racism“ bei UEFA und DFB und was sagt eigentlich unsere Integrationsbeauftragte zu den Bemühungen der türkischen Sportvereine bzgl. Integration?

  179. Nur ein Detail
    „um sich mit einer mobilen Küche von einem Amt verwöhnen zu lassen“ – Wie soll den das möglich sein? (Das mag die Wunschvorstellung der PR-Abteilung dieses Amts sein, aber auch Flüchtling haben mitunter Geschmack.)

  180. Es ist weiter für Unterhaltung gesorgt
    OT: Die Weltbevölkerung wächst und wächst – vor allem
    in Afrika.
    Entwicklungsminister Gerd Müller spricht von einer“Zeitbombe“.
    Deutschland müsse Verantwortung übernehmen, (Faz.net)

    Übernimmt sich der Herr Minister da nicht.:-)

    • Der Gerd Müller, CSU, traut sich was wg. Bevölkerungswachstum in Afrika - er will aber zuviel - -
      – – er meint, er könne dort – oder „wir“ wie er sagt, sollten dort (= in Afrika…) zwanzig Millionen (!) Arbeitsplätze schaffen – pro Jahr.

      – Das ist das zweischneidige an alarmistischer Rhetorik – hier: „Zeitbombe“ – – sie setzt die Pace, und in dieser Pace geht es dann weiter. Und wird halt vollkommen schräg, bzw. grundverkehrt.

      Noja – es irrt, sagt einer der größten all‘ derer, von denen Frau Özoguz nichts weiß, – äh, hier gehts weiter: „Es irrt der Mensch, solang‘ er strebt!“

      Und dass er streben würde, der gute Allgäuer und CSUler Müller, wird ihm noch der ärgste seiner Gegener hoffentlich nicht abstreiten wollen.

    • Möchten Sie sich einmal richtig gruseln?
      Guugeln Sie:
      Tichys Einblick UN – A Torrent of Faces

    • Zeit und Menschen
      Täglich, habe ich irgendwo gelesen, wächst die Weltbevölkerung um 1 Million Menschen. Wie soll da bitte der Umweltschutz, Klimarettung, u.a.grünes Zeug mit bewirkt werden? Das wichtigste Thema Geburtenkontrolle ist doch garnicht auf der Agenda. Heute im Radio HR4 Info: 90 Millionen ungewollte Schwangerschaften allein in Afrika. Fakten nur Fakten, die politisch nicht bearbeitet werden.

    • Der desolate Zustand Afrikas
      liegt schließlich an uns und nicht an gut 1000 Jhren islamischer Sklavenjagd (von der nur redliche Historiker erklären, sie habe mit ihren regelmäßigen Menschenraubzügen alle Strukturen afrikanischer Staaten und ihrer Kultur nachhaltig zerstört, ein Schicksal, das der Islam auch für Europa vorsah, wo er aber über die Etablierung islamischer Warlord-Staaten in Spanien, denen nur Gewaltlosigkeit noch fremder war als „Toleranz“, nicht hinauskam), weshalb wir alle migrierenden afrikanischen Jungmänner willkommen zu heißen haben.

    • Wehrhafte arme Zuwanderer ohne Obdach,
      der von den Beheimateten bestallte Minister regiert aus der Pipi und Kacka Hauptstadt.
      (faz.net,Was lockt Obdachlose nach Berlin,Politik,Innland,17.10)

      Wohlgefällige Menschen,

      (faz.net,Pflegevater über Hussein K.,Freiburg;Gesellschaft,17.10),

      2800 Euro pro Flüchtling pro Monat bekamen die Pflegeeltern für die Pflege,können sich das Geld nicht selbst drucken.Vieleicht gibt es interessante Lösungsansätze.Die „Zeitbombe“ allerdings würde ich nicht nur in Afrika suchen.

    • Verantwortung?
      wie denn?
      mit dem Elektokauter ans Gemächt?

    • Wenn ich Tomas Spahn richtig verstehe,
      haben UN und EU erkannt, dass der Prozess des explosionsartigen Bevölkerungswachstums durch *nichts* mehr aufzuhalten ist. Noch nicht einmal durch dort sofort einsetzende starke Steigerungen in Bildung, Produktivität und Frauenrechten.

      In Wikipedia „Projections of population growth“ heisst es
      „According to the United Nations, during 2005–2050 the net number of international migrants to more developed regions is projected to be 98 million.“

      Ich weiss, Prognosen sind besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.

    • @ Hans Lehmann
      Nicht doch, so dreist sind die Bevölkerungswissenschaftler
      auch wieder nicht. Das würde bedeuten, dass die Weltbevölkerung
      alle 3 Jahre um 1 Milliarde wächst. Nein, es sterben auch Menschen.

      Je älter und zahlreicher die jeweiligen Geburtsjahrgänge werden,
      um so mehr.
      Bei den Geburten sind die Bevölkerungswissenschafter ziemlich gut.
      Bei den Sterberaten legen sie mal gerne für ein Land wie Bangladesh
      die Quoten von Japan zugrunde.

  181. Grandios, aber Widerspruch muss auch sein
    Sehr geehrter Don,
    es stimmt, dass so mancher Tiroler und auch Kärntner nach Deutschland geht, weil dort mehr Geld zu verdienen ist. Ich bin den umgekehrten Weg gegangen. Von Berlin nach Oberkärnten, und ich bin nicht der einzige. Die Geldbäume wachsen nicht in den Himmel, aber wir hungern auch nicht. Vor zehn Jahren haben mich viele Berliner Freunde belächelt. Das hat sich gegeben. Vielen wird langsam unwohl, weil sie merken, dass die „Beheimateten“ und die „Geflüchteten“ und die „wertvoller als Gold“ eben keine Versprecher sondern die Sprache ein separater Bayernstaat ja wohl auch keine Option mehr.

  182. OT: 'Stiftungen' missbraucht, um Terrororganisationen zu unterstützen
    In den Niederlanden wird mittlerweile untersucht, welche Stiftungen sich gegründet haben, um unter Vorwänden Geld an Terrororganisationen in Syrien zu schicken. Man geht von gut 2500 solcher Transaktionen in 2015 aus, und knapp 5000 in 2016; mit weiteren Steigerungen in 2017.

    Der Sprecher der staatlichen Kontrollbehörde meinte, es könne sich je nach Fall allerdings auch um Geldwäsche bzw. Steuerhinterziehung handeln. Also dass niederländisches Steuergeld statt in den Staatssäckel über Nepp-Stiftungen auch an Terrorbanden im Nahen Osten geht.

    Die Niederlande werden das schon intern klären, da habe ich volles Vertrauen. Warum es hier steht, hat einen anderen Grund: Glaubt denn irgendjemand, dass in Deutschland nicht Ähnliches passiert?! Und weiter: glaubt denn irgendjemand, dass es in Deutschland nicht auch schon aufgefallen wäre? Nur, dass man in Anlehnung an die Misere das eine oder andere nicht veröffentlicht, weil es ‚die Bevölkerung beunruhigen‘ könnte?
    Und genau das, vermute und befürchte ich, findet in Deutschland statt. Und die Leitmedien würden sich einen Teufel trauen, das zu veröffentlichen.
    Wer die Quelle lesen möchte, hier:
    htt ps://www.ad.nl/binnenland/stichtingen-vaker-misbruikt-voor-financieren-terrorisme~a1b65ab2/

  183. Synonyme
    Ja, manchmal kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
    Wie vielfältig sich doch unsere Sprache in letzter Zeit entwickelt hat und auf welch eine wundersame Weise Synonyme mittlerweile Hochkonjunktur haben.
    Das muss man den Journalisten lassen, sie sind sehr kreativ.
    Ich habe schon von Minderjährigen, Teenagern und Buben gelesen, was manchmal geradezu grotesk klang. Und wenn dann doch widererwarten die Nationalität genannt wurde, dann kammen die Südländer gar nicht gut dabei weg. Als Südländer würde ich mich diskriminiert fühlen.
    Ich kann sehr gut verstehen, dass man schauen muss, dass man irgendwie die Waage hält, aber man sollte niemals den Leser unterschätzen.
    Das Weglassen von Informationen kommt immer als Bumerang zurück.
    Wenn man sich schwer damit tut, Ross und Reiter beim „Namen“ zu benennen, dann sollte man es halt lassen und gar nichts schreiben.

    Danke an Don, so einige Informationen würden an mir vorbeischlittern, wenn es Sie nicht gäbe.
    PS: Die Uckermark ist schön…auch wenn es mancher kaum glauben mag…

  184. "Herr S.", der Pflegevater von "Hussein K."
    sagt: „Tja, im Nachhinein ist man immer schlauer.“ (Spiegel)
    .
    Kaltherzigkeit pur. aber es ist auch etwas Wahres dran: Die Flutung des Landes der „Beheimateten“ mit jungen Muslimen hat grausame Folgen (die Details eines Totfistens gehören hier nicht hin). Es wäre gut, wenn wir nun schlauer wären.
    .
    Vermutlich ist es aber zu spät. Nicht nur für die konkreten Opfer islamischer Gewalt. Sondern für alle „Beheimateten“.
    .
    Und wo mag das Opfer des edlen Muslim Hussein nun „beheimatet“ sein?

    • @Rabe: „Tja, im Nachhinein ist man immer schlauer.“
      Badische Zeitung, 18.10.17
      „Pflegevater schildert seine Eindrücke von Hussein K.
      Der Zeuge, ein 61 Jahre alter Kinderarzt und Familienvater afghanischer Herkunft, der in Freiburg studiert hat und seitdem in der Region praktiziert, berichtet, er habe Hussein K. vielleicht dreimal pro Woche gesehen. Das Pflegeverhältnis – der Zeuge nennt es „eine Art betreutes Wohnen“ – sei auf Initiative seiner Frau entstanden, die Hussein K. als Dolmetscherin beim Freiburger Jugendhilfeträger Wiese GmbH kennengelernt hatte.
      Sie wurde in der Vorwoche vernommen. Man hatte eine separate Wohnung frei in dem geräumigen Haus mit Garten am Stadtrand, darin wohnte bereits ein anderer Flüchtlingsjunge aus Afghanistan.“
      Etwa 2800 € pro Flüchtling und Monat bekamen die Pflegeeltern für die Pflege. 400 € Taschengeld zahlten sie Hussein aus.

  185. Splitter
    Im ipg-Journal der Friedrich-Ebert-Stiftung hat Steven Hawking im Januar einen interessanten Beitrag unter dem Titel „Gefährlichster Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte“ veröffentlicht, den jeder mal gelesen haben sollte. Denn er ist nicht nur eine in meinen Augen gelungene Ist-Analyse unserer Zeit, sondern er zeigt auch Lösungen auf und streift in aller Kürze viele Themen, die in diesem Blog auch immer wieder angesprochen werden.

    Und wie ich hier so über RAF und anderes querlese und mich durchs Netz arbeite, stolpere ich über die Nachdenkseiten und einen Geheimdienstkrimi. Oder sollte Barschel tatsächlich für die CIA gearbeitet haben? Zur CIA findet sich dann auch einiges über in naher Zukunft zu erwartende Bürgerkriege in Europa und Deutschland, weiter geht es mit dem Ende des Euro, Target 2, dem Währungsschnitt und Zwangshypotheken auf Eigenheime aus Schäubles Schatulle. Na, das reicht dann auch erst mal.

    Aber, oh Wunder, über allem schwebt quer durch alle Lager als Auslöser die soziale Frage, mangelnde Solidarität, Unterdrückung und Ausbeutung, Arroganz und Ignoranz der Eliten, Neoliberalismus, mangelnde Demokratie und politisches Totalversagen. Das paßt dann ja wieder in meine Echokammer, die so gesehen doch keine ist.

    Dennoch stelle ich mir gerade wieder die Frage – Die Linke will sich wohl von Sahra Wagenknecht trennen – ob denn nun alle verrückt geworden sind, oder nur ich. Na ja, die Frage vertage ich jetzt mal und gehe lieber lecker essen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

  186. Die Beheimateten ...
    Ich bitte den von mir so lieb gewonnenen Don Alphonso, darum mir diese Zeilen schreiben zu dürfen …
    Der Erdogan will auch dass, wir Türken uns in unserm Land auch als Beheimatete fühlen. Er hat heute gesagt, dass das Hervorheben des Türkentums in der Türkei, ein Akt des Versuchs wäre, der unzulässigen separatischtischen Bewegung, gegenüber den syrischen Flüchtlingen und Kurden. Dass wir auf die Rücksicht nehmen sollen. Ich bitte den EU Rat, der morgen treffen wird, die Zuzahlungen an die Türkei einzustellen, jedwelche finanzielle Zuwendungen von Einhaltung der Prinzipien der Sekularität abhängig zu machen. Erschreckend ist auch zu lesen, dass unter der Duldung der Regierung in Ankara, ein in die Türkei geflüchteter syrischer Geistlichter damit beauftragt worden war, im Südosten der Türkei, ein Scharia Gericht aufzubauen. Der Erdoğan scheint die syrischen Flüchtlinge in der Türkei dazu zu nutzen im Land ein islamischer Staat aufzubauen.

  187. Auch ich träume mittlerweile von der Sezession
    Das hätte ich mir früher nie erdenken können. Aber ich sehe Deutschland bzw. dessen Politik mittlerweile als das Übel an. Zum einen für die hier schon länger lebenden, aber auch für die EU. Deutschland hat einfach zuviel Gewicht in der EU. Auch wenn die Hälfte der EU-Staaten keine Flüchtlinge aufnehmen will, Deutschland will es über die EU durchsetzen. Die Marktwirtschaft, die Demokratie ist in Gefahr. Meine Idee von einem neuen Europa ist mittlerweile die, dass Deutschland sich aufspaltet. Die neu enstehenden Staaten (die ehemaligen Bundesländer oder Zusammenschlüsse aus ihnen) sind Mitglieder der EU, die Kompetzen vom ehemaligen „Bund“ werden an die neuen Staaten oder an die EU abgegeben.
    Ich bin Sachse, habe schon in vielen Ländern der EU gelebt. Ich bin also Europäer. Der Berliner Parlamentarismus geht mir gehörig auf den Kecks.

  188. War grad eben ...
    beim einkaufen, an der Expresskasse stand eine türkische Kopftuchträgerin, ich sagte ihr, ich wäre lieber an einer anderen Kasse, da rufte sie gleich ihre Vorgesetzten, die allzubereit waren mich aufzuklären über •••••. Es nützte auch nicht viel zu sagen, dass ich selber Türkin bin und nicht ertragen kann, den Sch…. mit den Kopftüchern. Egal wo sie hinkommen, die Muhammadaner und Muhammedanerrinnen SIND EIN PROBLEM ..,

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