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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

18. Dez. 2014
von Don Alphonso
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Sex, Macht, Gewalt und Moral

Vorbemerkung: Beim letzten Beitrag der Gastautorin Despina Castiglione ging es auch um die delikate Frage, ob Männer neben sexuellen Dienstleistungen auch Macht über Frauen erwerben, und ob nicht gerade diese Macht ihr eigentliches Interesse ist. Daher habe ich, Don Alphonso, sie gebeten, doch einmal etwas zu dieser Machtkonstellation im Speziellen und im Allgemeinen der zwischenmenschlichen Beziehungen zu schreiben. Bitteschön:

Mit der gesellschaftlichen Anerkennung meiner Arbeit ist es zwar noch nicht so weit her, aber wenn ich in ein freudestrahlendes Gesicht schaue, nachdem ich meinen Job gemacht habe, bin ich stolz. Ich erlaube mir an dieser Stelle, meinen Maßstab anzulegen, und mich in meiner Betrachtungsweise nicht dem Weltbild derer, die meinen, das Verbot oder die Ächtung der Darstellung oder Ausübung gewisser Sexpraktiken würde auch nur ein einziges Problem lösen, zu unterwerfen. Sexualität an sich ist eine reichlich komplizierte Angelegenheit. Das Spannungsfeld zwischen den eigenen Phantasien, Wünschen, Bedürfnissen und der „allgemeinen Moral“, die zwar jeder irgendwie im Gefühl hat, aber niemand wirklich greifen kann, bietet reichlich Stolpersteine und einen unerschöpflichen Vorrat an zweischneidigen Schwertern, an denen man sich egal, wie man sie anpackt, blutige Finger holen kann.

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Addiert man noch die Frage des Gelderwerbs hinzu, so findet man sich nach dem Aderlass auch noch unversehens in einem moralischen Minenfeld wieder, und kann kaum einen Schritt mehr tun, ohne einen Sturm der Entrüstung auszulösen. Ich bin es gewohnt, in diesem Minenfeld zu arbeiten, deshalb will ich es wagen, davon zu berichten, wie sich die Sache in meinen Augen darstellt. Weiterlesen →

18. Dez. 2014
von Don Alphonso
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17. Dez. 2014
von Don Alphonso
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Unsere Vollbeschäftigung, Berlins Altersarmut

Wenn du ein Huhn trittst, schlägst und ihm die Federn ausreisst – und dann ein paar Körner hinlegst – wird es dir folgen.
Josef Stalin

Also, wenn ich das mal so sagen darf: Für ein Stück Baklava würde ich jede Pegida sofort in die Tonne treten, Gut, das würde ich so oder so tun, aber wenn wir schon darüber reden, muss ich zugeben: Manchmal habe ich eine perverse Lust auf Baklava. Nicht immer natürlich, aber manchmal. Aber wenn Sie nun vielleicht denken, dass ich in meiner Position und Stellung ein leicht seltsamer Eindruck im türkischen Schnellimbiss eine Strasse weiter bin – nun, was glauben Sie, wie doof man erst ausschaut, wenn man brüllend mit Zigtausend anderen schlecht gekleideten Leuten in Dresden seinen begrenzten Horizont vertritt, statt sich Kulturdenkmäler anzuschauen. Ich habe jedenfalls kein Problem, dort im Schnellimbiss zu erscheinen, denn schnell ist er eigentlich gar nicht. Börek machen sie am Morgen selbst, und das ist echte Kunst, und ich würde das auch gern können. Jedenfalls, letzte Woche hatte ich Lust auf Baklava und als ich da drin stand, parkte vor dem Fenster ein weisser Lieferwagen. Sie kennen das, diese kleinen Schnelltransporter, auf denen normalerweise „Speed Logistics: We sell submissive slaves to your value chain“ steht oder so etwas in der Art. Das liest man nie, es ist halt Werbung – aber hier nicht.

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Das heisst, Werbung ist es schon, aber nicht das Übliche. Es ist nicht Werbung für die Dienstleistung, sondern für Leute, damit sie sich dort melden und arbeiten. Normalerweise ist es eher andersrum, die Arbeitssuchenden müssen zum Amt oder auf Jobportalen suchen, sich bewerben, werden ausgesiebt und auf einen, der die Stelle bekommt, bleiben zehn auf der Strasse. Und hier nun haben wir also ein Unternehmen, das sagt: Werbung wäre ja fein, aber wichtiger wären uns Mitarbeiter. Weiterlesen →

17. Dez. 2014
von Don Alphonso
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13. Dez. 2014
von Don Alphonso
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Die Sache mit den Blumen, Bienen, Homophoben und Kampflesben

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
Andre Gide

Erinnern Sie sich noch an früher, als grundlegende Werke unserer abendländisch-christlichen Kulturgeschichte von Diderots Enzyklopädie bis Josefine Mutzenbacher auf Subskriptionsbasis erschienen? Als standesbewusste Herren entschieden, dass derartige Werke erscheinen sollten? Nun, das erfolgreichste Crowdfunding-Beispiel der deutschen Gegenwart ist vermutlich das Buch einer Laiendarstellerin, die in einer Privat-TV.Serie zum Rollenmodell und Facebook-Star wurde. Und jetzt auch zur gefeierten Autorin. Wer hätte das gedacht.

Also, es steht im Buchregal und angesichts des amtlich nachgedruckten Kulturguts mit fünfstelliger Auflage kann man nun auch Kinder mit gutem Gewissen vor den privaten Fernsehstationen endlagern, wo sie dann lernen, wie sich Vertreter ihrer Schicht in Köln und Berlin zu benehmen haben, wenn sie das Lebensglück in gebleichten Haaren und dem diskriminierungsfreien Tragen von T-Shirts mit Biermarkenwerbeaufdruck finden möchten. Man weiht sie ein in die Bedeutung des Automobils als Ausdruck der gesellschaftlichen Stellung, das mehr als drei Wohnungseinrichtungen kosten sollte. Man vermittelt ihnen den angemessenen Ton bei der sozial gewünschten Formulierung ihrer Bedürfnisse. Sie lernen spezifische Tischsitten und, so berichtete man mir, der ich kein TV-Gerät besitze, dass man Bier auch aus der Flasche trinken kann, als wäre man ein Berliner Nudelhipster und hätte sich im Görlitzer Park verlaufen.

kaleb

Zudem wird ihnen nahe gelegt, dass der persönliche Vorteil über dem Nutzen der Allgemeinheit steht, und das alles in einem Wohnumfeld, das von Mietern geprägt ist. Die Gestaltung ihrer Beziehungen ist konfliktreich, eher rasant denn beschaulich, und umfasst auch körperliche Konfrontation. Man nennt das alles scripted reality. Natürlich schreit die laut Eigenbuchwerbung „fette Kampflesbe“ den dicken Mann nicht wirklich an und natürlich sind die Umgangsformen dazu angetan, den Zuschauern an den Geräten in ihrem nicht von Aufstiegschancen geprägten Umfeld eine gewisse soziale Befriedigung zu verschaffen. Aber die Kinder lernen dort alles, was sie für das Überleben und Fortpflanzen in einem neoliberal geprägten System der Verdrängung brauchen. Immer schön laut sein, sich um die Meinung anderer Leute nicht kümmern, und oben angekommen ist man, wenn das Leben aussieht wie in der nächsten Reportage über St. Dropäh. Weiterlesen →

13. Dez. 2014
von Don Alphonso
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09. Dez. 2014
von Don Alphonso
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Vom Potschamperl zur Brunzkachel – Deutsch mit der CSU

Credo quia absurdum
Tertullian

Grias di oide Wuaschdhaut

und bitte sehen Sie es mit nach, lieber Herr PhDoktor Scheuer von der CSU, wenn ich Sie hier nicht als „Generalsekretär“ anspreche, denn als echter Bayer mit mindestens drei Jahrhunderte zurückreichender Ahnenlinie in diesem schönen Lande liegt es mir natürlich fern, einen Titel zu verwenden, der aus zwei lateinischen Wörtern zusammengesetzt ist. Oide Wuaschdhaut dagegen ist ganz klar bayerisch und deshalb ganz sicher mehr angemessen als welsche Fremdwörter, gegen deren Verwendung in hiesigen Wohnstallzimmern die CSU antritt, und das soll natürlich auch im Salon – jo gruzinesn scho wieda so a hundsvareggds Froschfressawort – ich meinte im Saal meiner Liegenschaft gelten. Bin ich doch der Vorzeigebayer vom Dienste und durch meine Tätigkeit verantwortlich für den guten Ruf unserer schönen Heimat bei den niedriggeborenen Niederdeutschen, die hier oft genug erfahren dürfen, dass unsereins genau weiss, was gut für sie in ihren unterentwickelten Morastregionen ist.

yalla

Also wegen was ich Sie hier anschreibe – es ist nämlich so. Gestern kam der Toni hier vorbei. Der Toni aus Mailing, der Sohn vom alten Moosmüller, vielleicht kennen Sie den ja. Also, der Toni jedenfalls war hier und so nach sechs Bier meinte er im Saal meiner Liegenschaft, dass er jetzt aufs Potschamperl müsste. Da habe ich dem Toni gesagt, Toni, hab ich gesagt, du hast doch gehört, dass man in unserer geliebten bayerischen Heimat keine ausländischen Wörter gar nie nicht verwenden soll. Jo und, hat der Toni da gesagt. Potschamperl ist fei nicht deutsch, habe ich dem Toni erklärt, weil das kummt von Pot de Chambre her, was Zimmertopf heisst und der Nachttopf auf Französisch ist. Ah so, hat der Toni gesagt, nachert gehe ich halt aufs Klo. Weiterlesen →

09. Dez. 2014
von Don Alphonso
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05. Dez. 2014
von Don Alphonso
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Sushi, Sex und Sittlichkeit

Vorbemerkung: Vor 200 Jahren starb, verhasst und bewundert gleichermassen, Marquis de Sade. In der folgenden Epoche, die wir, von einigen massenmörderischen Aussetzern abgesehen, gern als aufgeklärte Neuzeit betrachten, hat sich viel getan, und die einst so gefürchteten Werke des Marquis sind in jedem Buchladen wohlfeil erhältlich. Noch leichter ist es, im Internet Pornographie zu konsumieren, auf Plakaten räkeln sich halbnackte Frauen in Posen, die zu Urgrossvaters Zeiten, der dem Franzosen den Bauch im Krieg bedenkenlos aufschlitzte wie eine Wurst, noch unsittlich gewesen wären. Und wer das Pech hat, unter dem rotgrünen Regime in Kreuzberg zu leben, muss gerade feststellen, dass man sich Uropas Sichtweise wieder zu eigen macht: Dort nämlich sind Plakate verboten, die nach Meinung der dortigen Inquisition Frauen sexistisch darstellen. Wir sind zwar weit gekommen, wir sind wirklich nicht mehr prüde, Sex ist ein ganz normales Thema und auch die FAZ hatte heute eine Bildstrecke des Pirelli-Kalenders. Man tut gut daran, sie sich anzuschauen, so lange es noch geht: Denn die Zeiten ändern sich.

Beispiele gibt es zuhauf. In Australien wurde nach einer Internetkampagne das Videospiel GTA V aus den Regalen geräumt, weil es Szenen sexistischer Gewalt und Darstellung von Prostitution bringt. In England veröffentlichte die Regierung eine Liste der sexuellen Praktiken, die nun nicht mehr öffentlich dargestellt werden sollten. Einen Nichtnur-Pornofilter zum Schutz der Minderjährigen gibt es dort schon länger, und auch in anderen Ländern werden solche Ideen immer wieder ins Gespräch gebracht – in Deutschland etwa durch Alice Schwarzer, die vermutlich schon bei meiner Portraitsammlung des Rokoko fragen würde, wo hier der offene Kamin ist. Und auch das Tragen von Kleidern mit darauf abgedruckten Frauen zieht einen Shitstorm nach sich.

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Vieles davon hat mit dem Internet zu tun, aber bisweilen manifestieren sich diese Kämpfe um sexuelle Freiheit und Verbote auch in der Realität. Alice Schwarzer bekam bei ihrer Buchpremiere zum Thema Prostitution Besuch, den Antonia Baum dankenswerterweise hat sprechen lassen. Die nächste Station der Kampagne ist, beginnend mit dem heutigen Tag, das schöne München, Weiterlesen →

05. Dez. 2014
von Don Alphonso
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04. Dez. 2014
von Don Alphonso
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Aufsteiger: Wer hat Angst vor solchen ökonomischen Beziehungsrisiken?

Wissen Sie denn nicht, dass ein reicher Mann und ein hübsches Mädchen sehr viel gemeinsam haben?
Blondinen bevorzugt

Gottes Schöpfung ist gross, sehr gross und mitunter leider auch etwas zu gross, was man erkennt, wenn man vom glücklichen Süden aus an den Main fährt und dort entdecken muss, wie viel Land sich nördlich davon ausbreitet. Aber das Land ist halt da und dort, wo ohne göttlichen Konstruktionsfehler vermutlich Meeresboden sein sollte, liegt auf dem Elbesumpf das Fischerdorf Hamburg a. d. Elbe. Hamburg hat sogar eine Seite bei Wikipedia und lebt vom Export von Regen, Nebel, juristischen Big-Brother-Teilnehmern, Witzen über die Elbphilharmonie und Presseerzeugnissen, die Zeit oder Spiegel heissen. Und die Zeit wiederum hat diese Woche in reichlich geschmacklosen Farben ein Titelbild mit einer eher dünnen Frau, die Boxhandschuhe, aber kein Dirndl trägt und fragt:

Wer hat Angst vor solchen Frauen? Sie sind jung, gut im Beruf und behaupten sich im Leben. Viele von Ihnen bleiben ohne Partner – und werden ständig gefragt: Warum?

sparta

Und ich bin mir sicher, die Zeit hat hochkorrekt Experten so lange befragt, bis das Ergebnis flauschig, tröstend, doch irgendwie partnerversprechend und frei von einer bitteren Wahrheit war:

Das ist so, weil manche, wie es die Schöpfung in ihrer Norddeutschland schaffenden Grausamkeit vorgesehen hat, einsam, frustriert und an ihren eigenen Zielen grandios gescheitert in Altersarmut enden werden. Weiterlesen →

04. Dez. 2014
von Don Alphonso
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29. Nov. 2014
von Don Alphonso
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Die Frauenquote nach Marquis de Sade

Dieser wunderwürdige Wahn, das Böse allein um des Vergnügens willen zu üben.
de Sade, Juliette

Für Frau B. ist die Frauenquote in den Aufsichtsräten der DAX-Konzerne nicht mehr nötig. Frau B. hat schon jetzt genug zu tun, selbst wenn sie nicht mehr die Anlagestrategie eines Risikokapitalgebers auf dem roten Plüsch eines Münchner Nachtclubs erklärt – diese wilden Zeiten der Kickoff Events sind vorbei. Sie ist längst Teil der erfolgreich-gediegenen Inventars dieser Republik, da leistet man sich solche Ausflüge in die New Economy nicht mehr. Man spricht heute gern mit ihr als Vertreterin einer wirtschaftsfreundlichen Lobbygruppierung über die Karrieren von Frauen, und zweifellos würde die Erinnerung an die wilde Startup-Epoche ihren Aufstieg in der Aufsichtsratsebene nicht behindern. Aber auch eine Frau B. kann sich nicht in mehrere Teile zerreissen. Posten, Berufungen und Auftritte kann sie frei wählen. Sie ist zu einer so starken Marke geworden, dass man sich nicht weiter über ihren Gatten unterhält, der einer der wichtigeren Manager des Landes ist.

Nun war ich einer, der damals ohne jedes finanzielles Interesse, sondern nur aus Spass und Liebe zum Katastrophentourismus auch auf so einem roten Plüschsessel verweilte, ohne dass es mich zu wirtschaftlichen Heldentaten angestiftet hätte. Aber wer bin ich schon, und das Amüsante an diesem Gesetz zur Frauenquote ist nun mal, dass es zusammen mit ihrem weithin gepriesenen Leitbild gerade jungen, leistungswilligen Akademikerinnen zur Nacheiferung behagt. Sie hoffen nun, dass es, selbst wenn es nicht für den Aufsichtsrat reicht, dadurch wenigstens einen sog. Trickle-Down-Effect gibt. Oben ändert sich durch Personen wie Frau B. etwas grundlegend, und von dort aus setzt sich die Änderung nach unten fort. Sie haben offensichtlich mehr Brand Eins als Animal Farm oder de Sades Juliette gelesen. Jedenfalls, dadurch werden ganz sicher einige lukrative Posten geschaffen und ebenso ganz sicher kann man sagen, dass dafür ein paar hundert Frauen in Frage kommen, und Tausende hoffen, dass sie davon indirekt profitieren. Und über 40 Millionen nicht.

quoa

Was mich zur Frage bringt, was Frauenpolitik eigentlich sein soll, wenn sie dieselben in der grossen Masse nicht erreicht. Weiterlesen →

29. Nov. 2014
von Don Alphonso
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27. Nov. 2014
von Don Alphonso
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Nichtschenken wie die Profis

Zu konsumorientiert, zu wenig offen für das Soziale, für das Miteinander, das Spontane, das Improvisierte, das Bescheidene
Katrin Rönicke über Westdeutsche

Also wir machen das ganz schlicht. Wirklich. Zurück zur Besinnlichkeit, kein Konsumwahn, familiäre Nähe, und alte Christbaumkugeln. Wie bei den armen Leuten. Arm, aber herzlich. Wir sind doch nicht konsumorientiert.

Genau. Wir machen das wie früher, also vielleicht Socken. Die sind schön warm, die kann man wirklich brauchen, und auch, wenn das Heizöl und das Holz dieses Jahr billig sind, will man nicht zum Verschwender werden, und ausserdem, das Klima, man muss doch auch an das Klima denken, es hat zu wenig Schnee im Moment, das gibt nicht mal auf dem Wallberg eine weisse Weihnacht. Wir drehen die Heizung runter und tragen dickere Socken. Ausserdem brauchen wir ja nichts. Also nur Socken. Und vielleicht noch neue Hüttenschuhe, weil die alten inzwischen doch etwas schäbig aussehen. Das kommt daher, weil, da muss ich etwas ausholen, also, es war nämlich so.

nichschb

Wir sind nicht nur bescheiden, wir sind auch nachhaltig und man weiss, wie die Italiener das Öl so panschen. Die kaufen Öl aus der Türkei oder Spanien und schreiben „Extra Vergine“ drauf und machen so horrende Gewinne mit dem Betrug. Aber natürlich nicht mit uns, Weiterlesen →

27. Nov. 2014
von Don Alphonso
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22. Nov. 2014
von Don Alphonso
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Fracking, oder wie der Teufel den grössten Haufen findet

Die einen bekommen mehr Holz und die anderen das Gift in den Boden: Fracking kennt Gewinner und Verlierer, und wie üblich profitieren davon jene, die ohnehin schon bevorzugt sind. Weiterlesen →

22. Nov. 2014
von Don Alphonso
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07. Nov. 2014
von Don Alphonso
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Wie sich die Deutsche Bank vor Negativzinsen retten kann

Wer keine Negativzinsen will, muss konsumieren - ausgerechnet Banken fordern einzahlende Kunden zur Verschwendung auf. Das ist gegen die deutsche Natur, aber eine geniale Strategie rettet den Ruf der Sparernation. Weiterlesen →

07. Nov. 2014
von Don Alphonso
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31. Okt. 2014
von Don Alphonso
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Der Mauerfall in bester Lage

Das schnöde Volk ist hier niemand, und trotzdem werden hier Mauern abgerissen: Auch unter Vermögenden hilft heute kein Schutzwall gegen die brutalen Folgen der Globalisierung mehr. Weiterlesen →

31. Okt. 2014
von Don Alphonso
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29. Okt. 2014
von Don Alphonso
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Was ist das, Miete? – Ein Hoch auf die Helikoptereltern

Sie verwöhnen ihre Kinder, schippern sie durch alle Gefahren und halten sie unmündig: Fürsorgliche Eltern mit Vermögen sind ein beliebtes Opfer der Medien. Ganz so, als wäre einsames Waten im Sumpf des Daseins ein Vergnügen. Weiterlesen →

29. Okt. 2014
von Don Alphonso
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